Neue Gruppe NACHRICHTEN
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Inhalt
Editorial
Haftung von Füttungskunststoffen
Das ursprüngliche und nach wie vor bestehende Ziel der Neuen Gruppe ist u. a. die Hebung des Wissensstandes in der Zahnheilkunde und die Förderung neuer Behandlungsmethoden zum Nutzen und Wohl der Allgemeinheit.
an Dentin Teil 3 Pankey-lnstitut Forum
Forlbildung in den Staaten
Dies wird auch in Zukunft unser Ziel sein. Jedoch muß es auch in Zukunft möglich sein, solide, gegebenenfalls aufwendige Behandlungen auch unter Anwendung neuer Therapiekonzepte in Einklang mit der GOZ durchzuführen.
Personalia Anzeigen
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Derzeit zeichnet sich ab, daß im Rahmen der Novellierung der GOZ wiederum Restriktionen eingeführt werden. Es ist die Aufgabe der Kammern, mehr noch der wissenschaftlichen Gesellschaften, dem Gesetzgeber berechtigte Bedenken vorzutragen. Aber wie können die Vorstände der wissenschaftlichen Gesellschaften motiviert werden, Stellung zu aktuellen Tagesthemen zu beziehen, wenn an den Mitgliederversammlungen nur eine verschwindende Zahl von Kollegen teilnehmen? So zum Beispiel waren am 1. Oktober 1993 auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in Köln nur l % der 9000 niedergelassenen Zahnärzte, die Mitglied in der DGZMK sind, anwesend. Müssen wir uns bei dieser blamablen Präsenz wundern, wenn unsere Interessen nicht in gewünschtem Maß durch die Fachgesellschaften artikuliert werden? H. Rocke
E Gruppe _
Haftung von Füiiungskunststoffen am Dentin 3. Teil von U. Engel, Göttingen Inhalt Zur Problematik der Laborversuche IV. Die Rolle des BGA
III. Zur Problematik der Laborversuche Im Zusammenhang mit Dentinhaftvermittlern wird die Problematik von Laborversuchen intensiv diskutiert. Zum einen lassen sich die Ergebnisse verschiedener Studien in den meisten Fällen nicht vergleichen, da die Versuche nicht auf standardisierter Grundlage stattfinden. Zum anderen stellt sich die Frage, inwieweit In-Vitro-Versuche auf In-Vivo-Verhältnisse übertragbar sind. Beide Aspekte sollen im folgenden erörtert werden. Um vergleichbare In-Vitro-Ergebnisse für Dentinhaftvermittler aus verschiedenen Untersuchungen zu erhalten, müssen alle beeinflußbaren Versuchsvariablen standardisiert werden. Dazu zählt ein allgemein akzeptierter Standard für Messungen. Möglich sind Zug- oder Scherversuche oder eventuell eine Kombination aus beiden. Es sollte klar definiert werden, was gemessen wird. Neben einer standardisierten Proben-Präparation muß eine Einigung hinsichtlich der Versuchsanordnung erzielt werden. Darüberhinaus ist es nötig, in der Abfolge der verschiedenen Versuche alle Faktoren, die die Standardabweichung erhöhen, zu identifizieren und zu standardisieren. So fand zum Beispiel Van Noort (1991) heraus, daß die Höhe der Haftkraft abhängig ist von der Applikationsmethode des Dentinhaftvermittlers: wird die gesamte exponierte Dentinfläche versiegelt, sind die Haftwerte höher als bei Begrenzung des Adhäsivs auf die reale Bindungsfläche. Ein Problem taucht trotz standardisierter Meßverfahren auf - die Interpretation der gewonnenen Daten. Als Beispiel sei folgendes angeführt: Die Schlußfolgerung, eine durch Zugkraftmessung ermittelte Haftung von 5 MPa bedeute, daß eine Restauration von 10 mm Fläche einer Belastung von maximal 50 Newton widerstehen kann, ist so allgemeingültig formuliert nicht korrekt, denn sie ignoriert die Art der Belastung und die Frage, wie die Belastung auf den restaurierten Zahn verteilt ist. Was das Haftsubstrat betrifft, kann nur eingeschränkt standardisiert werden: Für vitales Dentin existiert im Moment kein adäquater Ersatz. Rinderzahn-Dentin, welches häufig als Testsubstrat Verwendung findet, unterscheidet sich von menschlichem Dentin schon allein morphologisch. Ein Standard kann für Präparation und Lagerung des Testsubstrates gefunden werden. Die Dentinqualität an sich entzieht sich jedoch einer Gleichschaltung: Alter des Zahnes, Vorgeschichte, Größe der Tubuli und Extraktionszeitpunkt beeinflussen die erreichbare Dentinhaftung (DiazArnold, 1990; Kostka, 1991). Die möglicherweise unterschiedliche Säurelöslichkeit von Dentinproben zweier fremder Individuen spielt bei der vorbehandelnden Knnditionierung eine Rolle (Nakabayaslli. 1992). .Neue G r u p p e
Die Übertragbarkeit der In-Vitro-Versuche auf In-Vivo-Bedingungen wird vor allem durch die physiologische Feuchtigkeit vitalen Dentins eingegrenzt. Der überwiegende Anteil entsprechender In-Vitro-Versuche berücksichtigt diese Tatsache jedoch nicht. Mitchem (1991) fand heraus, daß die Haftwerte von Scotchbond II® dramatisch absinken, wenn die Messungen an physiologisch feuchtem Dentin stattfinden. Es wurden folgende Werte ermittelt: -
trockenes Dentin 18,3 MPa ± 7,6 MPa wassergefüllte Dentin-Kanälchen, kein Druck 9.4 MPa ± 10,6 MPa wassergefüllte Dentin-Kanälchen, physiologischer Druck (34 cm H20. 25 mm Hg) 1,0 MPa ± l ,3 MPa
Ähnliche Werte ergeben sich für Gluma® und Tenure®. Mitchem (1991) stellt fest, daß bei physiologisch feuchten Verhältnissen der intakte Smear Layer Vorteile für Haftungsmechanismen birgt. Demgegenüber untersuchte Kanca (1992) mit AllBond® der Firma Bisco Dental ein Dentinadhäsiv, das optimale Haftung erst auf nassem Dentin erreicht. Getrocknetes Dentin ließ lediglich Haftwerte um 16,0 MPa zu, während aus nassem, lediglich mit Zellstoff abgetupftem Dentin eine fast verdoppelte Haftung resultierte. Demnach muß bei der Vereinheitlichung der Laborprüfbedingungen für Dentinhaftvermittler neben Präparation und Lagerung der Proben ein den natürlichen Verhältnissen so nah wie möglich kommender Feuchtigkeitsgehalt als Standard miteingehen. Was bei der Haftweitbestimmung im Labor nicht simuliert werden kann, sind die komplexen und wechselnden geometrischmorphologischen Beziehungen einer zahnfarbenen Restauration zum Dentin: Zum einen ist hier der Aspekt der realen Haftfläche anzuführen: Wird die Dentinwunde auf bewährte Art und Weise mit einer dichten und stabilen Unterfüllung versorgt, so bleibt als mögliche Haftfläche nur noch ein schmaler zervikaler Dentinsaum übrig. Zum anderen ist dieser l bis maximal 2 mm breite Saum aus morphologischen Gründen für die Haftung des Kunststoffes am Dentin nur bedingt geeignet: Durch den annähernd parallelen Verlauf der Dentin-Kanälchen zur zervikalen Präparationsstufe können sich keine Haftzapfen ausbilden. Haftung kann also nur aus der kunststoff-imprägnierten Hybridschicht resultieren.
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Demgegenüber werden derzeit die meisten Haftkraftbestimmungen am Dentin des okklusalen Zahndrittels in einer zur Kaufläche parallelen Ebene durchgeführt, wo regulär strukturiertes Dentin mit weiten, senkrecht angeschnittenen Tubuli angetroffen wird.
Fazit: Um verschiedene dentinhaftvermittelnde Systeme vergleichen zu können, muß die In-Vitro-Bestimmung der Haftkräfte nach einem allgemein akzeptierten, standardisierten Verfahren erfolgen. Wichtige physiologische Bedingungen, wie die Feuchtigkeit des Dentins etwa, sind mit in den Versuchsaufbau einzubeziehen. Die erhaltenen Ergebnisse sind immer relativ, das heißt, sie lassen sich nur bedingt auf die Verhältnisse im Mund übertragen, allein schon wegen der nur schwierig zu simulierenden geometrischen Beziehung einer zahnfarbenen Restauration zum Haftsubstrat "Dentin". Es gilt bei allem zu bedenken, daß in der Reklame für Haftvermittler immer nur die besten Ergebnisse dokumentiert werden; häufig sind das diejenigen, die unter unphysiologischen Verhältnissen aewonnen wurden.
Die Rolle des BGA
IV. Die Rolle des BGA Alle zahnärztlichen Materialien, deren Aushärtung im Munde stattfindet, sind vom Bundesgesundheitsamt (BGA) einer eingehenden Prüfung zu unterziehen, d. h., sie sind BGA-zulassungspflichtig. Vorher dürfen sie weder kommerziell vertrieben noch von Zahnärzten angewendet werden. Im Moment dauert ein solcher Vorgang, von der Antragsstellung bis zur genehmigten Anwendung für Stoffe wie Dentinhaftvermittler, etwa fünf bis sieben Jahre. In der Forschung auf diesem schnellebigen Sektor entspricht das jedoch fast zwei Adhäsivgenerationen: Wenn ein vor Jahren beim BGA vorgestelltes Mittel seine Zulassung erhält, ist es längst durch neuere Entwicklungen überholt und gilt vom ersten Tag seiner möglichen Anwendung an als veraltet. Diese paradox anmutende Regelung ist sehr restriktiv, denn lediglich ein Mittel, welches über mehrere Jahre sich etablieren kann und auch zum Zeitpunkt seiner Zulassung noch als das neueste gilt, hat die Chance, sich auf dem bundesdeutschen Markt durchzusetzen. Gleichzeitig wirkt sich diese Regelung aber hemmend auf die industrielle Entwicklung speziell in der Bundesrepublik aus, denn Vorlaufzeiten von bis zu sieben Jahren sind marktwirtschaftlich nicht finanzierbar.
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Auf dem Sektor der Dentin-Adhäsive findet die Forschung und Entwicklung daher in erster Linie in Japan und den USA statt. In der Bundesrepublik sind derzeit nur Syntac® f Vivadent) und Scotchbond II® (3M) vom BGA zugelassen. Nach Rezeptierung kann auch das XR-Bond® der Firma Kerr angewendet werden. Alle übrigen Adhäsiv-Systeme dürfen derzeit in Deutschland nicht angewendet werden. Das amerikanische Genehmigungssystem basierte bis vor kurzem auf folgenden Richtlinien: Für die vorläufige Zulassung der American Dental Association (ADA) mußte ein Dentin-Adhäsiv in zwei unabhängigen klinischen Studien eine 6-Monats-Retentionsrate von 95 % haben; zugrundegelegt wurden Klasse-V-Restaurationen ohne chemische Retention und ohne Schmelz-Ätz-Technik. Die volle Zulassung erhielt ein Präparat, wenn nach drei Jahren 80 % der Füllungen noch in situ waren. In den Vereinigten Staaten sind nach den genannten Kriterien nur Tenure® (Den-Mat) und Scotchbond II® (3M) von der ADA akzeptiert, wobei ersteres eine vorläufige und letzteres eine volle Zulassung hat. Die amerikanischen Richtlinien wurden in jüngster Zeit geringfügig modifiziert: Es werden zwar nach wie vor zwei unabhängige klinische Studien an Zahnhalskavitäten gefordert, allerdings ist nun die Schmelzätzung erlaubt. Für die provisorische Zulassung darf die Verlustrate im ersten Jahr die Fünf-Prozent-Marke nicht überschreiten, nach drei Jahren müssen mindestens 90 Prozent der gelegten Füllungen noch an Ort und Stelle sein (volle ADA-Anerkennung).
Fazit: Das bundesdeutsche System hat den Vorteil, daß der Markt nicht mit Präparaten überschwemmt wird, deren klinische Sicherheit ungeklärt ist. Andererseits können fast ausschließlich nur veraltete Dentinhaftvermittler bezogen und angewendet werden. Es bleibt die Hoffnung, daß die Verzögerung - bedingt durch das langwierige Ztilassungsverfahren des BGA - letztendlich dazu führt, daß sich nur wirklich bewährte und sichere Mittel auf dem Markt durchsetzen. Einstweilen verlagern sich die Zentren für Forschung und Entwicklung nach Übersee. (Ende) Literatur kann auf Wunsch zugestellt werden.
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Das Pankey-lnstltUt Dr. Eva v. ScharffenbergMösch, Ulm
Eine Philosophie für Zahnärzte? L.D. Pankey und seine Ideen.
Als praktisch arbeitende Zahnärzte sind wir im allgemeinen keine Philosophen. Wir haben anderes zu tun: Eine Flut von Aufgaben bricht täglich über uns herein, mit immer neuen Problemen, die wir annehmen und lösen müssen. Es fordert Zeit, eine Praxis aufzubauen, sie führen zu lernen, uns weiterzubilden, schnell wachsende technische Neuerungen zu erfassen und diesen Stand schließlich in unserer Praxis zu halten. Dies ist notwendig, da der Patient von heute in der Regel gut aufgeklärt und informiert ist, was dazu führt, daß er stets das Beste und Neueste von uns erwartet und verlangt. Dabei haben wir vieles von dem, was eine Praxisführung erfordert, nicht erlernt. Im Studium werden die wissenschaftlichtheoretischen und auch praktisch-technischen Voraussetzungen vermittelt. Es mangelt an Kenntnissen im Umgang mit dem Patienten, in der Mitarbeiterführung und -motivierung, der organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Abwicklung. Meistens kommt der private Bereich dabei für lange Zeit zu kurz. Die Freizeit wird weniger. Der Freundes- und Bekanntenkreis engt sich immer mehr ein. Die psychische und physische Anspannung nimmt zu. "Burning out" und "Breakdown" führen zum Ende der Belastbarkeit. Es steht außer Frage: "Soll das alles gewesen sein?" Auch bei L.D. Pankey war vor ca. 60 Jahren eine Lebenskrise der Auslöser für die Entwicklung seiner Ideen. Die Krise wurde dadurch verursacht, daß seine Mutter durch zahnärztliches Unvermögen sämtliche Zähne verlor. Damit verlor sie nach seinem Wert Verständnis vier wichtige Dinge: Funktion, Komfort, Gesundheit und Ästhetik. Er erkannte seine Berufung und unternahm fortan alle erdenklichen Anstrengungen, um Zähne zu erhalten. Nach K. Jaspers tritt Philosophie dort auf, wo Menschen wach werden. Und so war diese Krise die Geburtsstunde der Philosophie des L.D. Pankey.
„Heue Gfüpps_
Sie entwickelte sich aus folgenden Grundsätzen: 1. Die Bedeutung von Erfolg und die Notwendigkeit, Ziele zu setzen. Dr. Pankey legte Wert darauf, daß sich jeder seine eigenen Ziele setzt und entscheidet, was für ihn Erfolg ist. Haben wir dann eine Vorstellung von Erfolg, müssen wir daran glauben, um ihn zu erreichen. 2. Das Gleichgewicht zwischen Arbeit, Freizeit, Privatleben und innerer Ruhe als Schlüssel zum Glück. Dies ist der zentrale Gedanke in der Philosophie des Dr. L.D. Pankey. Die vier Schlüsselelemente faßte er zum "Cross of Life" zusammen, in dessen Zentrum das'Glück steht. Je nach Temperament und Umständen wird Glück von jedem anders empfunden. Streß und Belastungen entstehen dadurch, daß das "Cross of Life" aus dem Gleichgewicht geraten ist, was zu einer "Deformation professionelle" führt. Wir müssen ein Gleichgewicht zwischen physischer, mentaler und emotionaler Gesundheit anstreben. Dieser Gedanke geht auf Richard C. Cabot zurück, der um die Jahrhundertwende an der Harvard Universität, Boston, lehrte. 3. Die Unerläßlichkeit, sich selbst und seinen Patienten zu erkennen, seinen Beruf zu beherrschen und sein Wissen anzuwenden. Analog zum '•Cross of Life" bildete L.D. Pankey aus diesen vier Elementen das "Cross of Dentistry", dessen Zentrum der geistige und materielle Erfolg bildet. Um diesen zu erreichen - die Dankbarkeit unserer Patienten und unser materieller Wohlstand - müssen wir bereit sein, hart zu arbeiten. Dazu gehört, daß wir uns und unsere Patienten kennen und unser Wissen sorgfältig anwenden. Auf den ersten Blick scheinen diese Gedanken nichts besonderes zu sein. Jedoch ist es ein großer Unterschied, eine Philosophie zu haben oder sie umzusetzen. Der Wert der Philosophie von Dr. Pankey wird erst offensichtlich, wenn wir bereit sind, sie zu leben und zu erleben. Dies ist der Beginn einer lebenslangen Reise. Um Ihr persönliches "Cross of Life" und "Cross of Dentistry" zu überprüfen, stellen Sie sich folgende Fragen: 1. Sind Sie glücklich bei Ihrer Arbeit? (Work) Haben Sie genug freie Zeit? (Play) Wie ist Ihr Privatleben? (Love) Haben Sie inneren Halt? (Worship) 2. Haben Sie Ihr Potential voll ausgeschöpft? 3. Haben Sie Ihren persönlichen Stil gefunden?
_ Mette G r u p p e _
4. Werden Sie von Ihren Mitarbeitern respektiert? Sind Ihre Mitarbeiter kooperativ? 5. Ist Ihre Praxis gut organisiert? 6. Haben Sie jemals ernsthaft versucht, dies zu tun? 7. Haben Sie professionelle Beratung in Anspruch genommen, um Ihre Situation zu analysieren und Schwachstellen aufzudecken? Haben Sie den Mut, die erforderlichen Änderungen durchzuführen? 8. Spielen Sie eine Rolle im öffentlichen Leben? 9. Werden Sie von Ihrem Beruf "aufgefressen"? 10. Kennen und beherrschen Sie die Methoden des Zeitmanagements? 11. Wie ist es um Ihre Gesundheit bestellt? Lassen Sie sich einmal im Jahr ärztlich untersuchen? 12. Sind Sie mit sich und Ihrem Beruf zufrieden? Ist Ihre Einstellung - Positiv? - Negativ?
Nach Beantwortung dieser Fragen denken Sie über Ihre Ziele nach. Haben Sie genaue Vorstellungen von Ihren Zielen? Sind es Ihre Ziele, oder die eines anderen? Sind Sie bereit, dafür etwas zu tun? Harmonieren Ihr Temperament und Ihr Umfeld mit Ihren Zielen? Erfüllung erfahren Sie nicht beim Erreichen Ihres Zieles, sondern auf dem Weg dorthin: Der Weg ist das Ziel! Lindsey D. Pankey lehrte seine "Philosophy of the Practice of Dentistry" von 1947 bis zu seinem Tode im Jahre 1989. Das L.D. Pankey Institute wurde 1972 gegründet und hat heute seinen Sitz in Key Biscayne. Miami, Florida. Unter seinem Leitspruch "Quid Pro Quo", was soviel heißt wie "erst geben, dann empfangen"', lehren dort einige der renommiertesten Vertreter unseres Faches, u.a. P. Dawson, H. Tanner, P. Mahan und M. Wirth. Es werden ganzjährig aufbauende Kurse in allen Bereichen der Zahnheilkunde und des Praxismanagements angeboten.
_ Neue Gruppe.
Bereits auf der Frühjahrstagung 1993 regte A. Beck an, die Neue Gruppe mit Aktivitäten zu stärken und neues Gedankengut einfließen zu lassen. Er fasste diese Ideen im nachfolgenden Bericht zusammen.
Forum
Die folgenden Vorschläge sollen dazu dienen, die Aktivitäten der Neuen Gruppe zu intensivieren und die Neue Gruppe von von anderen Vereinigungen, die ebenfalls Fortbildungsmaßnahmen anbieten, abzuheben.
Neue Ideen zur Neuen Gruppe
1. Einrichtung einer Pressestelle, deren Aufgabe darin besteht, a) ein einheitliches Auftreten bezüglich Anfragen aus der Öffentlichkeit und von Versicherern zu gewährleisten, verbunden mit einer Konsensbildung zwischen anderen großen Gesellschaften, wie DGB, DGZMK, usw. b) als Informationsorgan aktiv an Verlage und Rundfunk- bzw. Fernsehsender heranzutreten. 2. Einrichtung eines zentralen Juristenstabes, exclusiv für Mitglieder der Neuen Gruppe. Aufgabe dieses Stabes sollte es sein, mit maximalem Aufwand gegen unzulässige Praktiken von Versicherern und anderen Kostenerstattern im Auftrag der Mitglieder der Neuen Gruppe vorzugehen, um speziell für diese einen gangbaren rechtlichen Rahmen zu schaffen. 3. Gründung eines "Trittbrettes" für fakultative Jungmitglieder. Eine direkte Aufnahme dieser Kollegen in die Neue Gruppe ist nicht erforderlich. Diese Kollegen sollten in Gruppen verschiedene Aufgaben bewältigen (z.B. Organisation von Kongressen), wobei sie sowohl finanziell, wie auch fachlich voll von der Neuen Gruppe unterstützt werden und auch für sie entsprechende Kontakte aufgebaut werden. Diese jungen Kollegen sollten auf Empfehlung benannt werden. Die Idee dabei ist, möglichst viele neue Gedanken und Verbesserungsvorschläge einzubringen. 4. Organisation von Großkongressen mit Spezialisten. Diese Kongresse sollen dazu dienen, einen Fond aufzufüllen, aus dem Praxiskurse bei Mitgliedern der Neuen Gruppe finanziert werden können.
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Die Rubrik Forum bietet künftig allen Mitgliedern die Möglichkeit, Meinungen , Gedanken und Anregungen zur Neue Gruppe und zu den Neue Gruppe Nachrichten einzubringen.
Dr. A. Beck, Regensburg
5. Bereitstellung eines Budgets, für das Mitglieder der Neuen Gruppe im Ausland fachspezifische Spezialisten ausfindig machen, die nicht unbedingt einen renommierten Namen haben. (Motto: Neuentdeckungen). 6. Gründung eines Fonds (z.B. aus den Großkongressen) zur Finanzierung von Geräten, die von Mitgliedern der Neuen Gruppe getestet werden können. 7. Kontaktaufnahme zu sämtlichen privaten Versicherungen. Ein Pressereferat - bestehend zum Beispiel aus jungen NG-Mitgliedern - sollte eine Erklärung über die Zielsetzung der Neuen Gruppe abgeben mit dem Hinweis auf beispielsweise weithin bekannte Professoren, die der ZMK für entsprechende Fragen zur Verfügung stehen. Außerden sollen in sporadischen Abständen die privaten Krankenversicherungen über neue Behandlungsmethoden und Techniken informiert werden. Dies würde ein leichtes Mittel darstellen, um an die Öffentlichkeit zu treten.
A Key to scientific literature
Nicht immer ist das. was in Vorträgen gesagt wird, auch so gemeint. Die folgenden englischen "Idioms" geben einen Überblick über die Bedeutung diverser Redewendungen.
Dr. D. H. Rocke, Freiburg It has long been known that
I havent't bothered to look up the original reference. but
Of great theoretical and and practical importance
Interesting to me
While it has not been possible to provide definite answers to the question.
The experiment didn't work, but I figure I could at least get a publication out of it.
The X-Y System was chosen especially suitable to show the predicted behavior.
The fellow in the next lab had some already made up.
Three of the samples were chosen for detailed study.
The results of the others didnt't make sense.
Accidently stained during mounting
Dropped on the floor
_Neue Gf u p p e _
Handled with extreme care throughout the experiment
Not dropped on the floor
Typical results are shown
The best results are shown
Agreement with the predicted curve is: excellent good satisfactory fair
fair poor doubtful imaginary
It i s believed that
I think
It is generally believed
A couple of other guys think so too.
It is clear that much additional work will be required before a complete understanding.
I dont't understand it.
Unfortunately, a quantative theory to account for these results has not been formulated yet.
neither anybode eise.
Correct within an order of magnitude.
Wrong.
Thanks are due to Joe Glotz assistance with the experiments and to John Doe for valuable discussion.
Glotz did the work and Doe explained what it meant.
. Neue Sruppe.
Fortbildung in den Staaten Dr. Walter F. Schneider, Böblingen
Ästhetik auf amerikanisch "Das hat sich wirklich gelohnt!" Zu dieser übereinstimmenden Meinung gelangten die sechs Mitglieder der Neuen Gruppe, die vom 29.9.1993 bis 2.10.1993 an der AAP-Tagung 1993 in Chicago teilgenommen hatten. W. Bücking. J. Gieseler. A. Hertzog, H.-H. Ohlrogge. W. Schneider und K. Schuppan. hatten die Qual der Wahl, um aus dem umfangreichen Angebot, das die AAP jährlich bietet, die passenden Veranstaltungen zusammenzustellen: 70 Kurse und Lectures, Luncheons und Breakfast mit den Teachern! Das Angebot bezog sich auf zwei Themenschwerpunkte: 1. Ästhetische Zahnheilkunde in der Parodontologie 2. Ästhetische Zahnheilkunde in der Implantatversorgung. Ja. Ästhetik war das beherrschende Thema: - Welche operativen Verfahren sind geeignet, hervorragende Ergebnisse zu erzielen? - Müssen wir unbedingt lange Zahnhälse nach Flap-Operationen in Kauf nehmen? - Können wir die Papillen erhalten, und wie führen wir dies durch? - Sollen wir zahnlose Kieferabschnitte, vor allem bei Implantat- und Brückenversorgung. so belassen, wie sie sich darstellen? Oder gibt es Techniken, die hier langfristig Verbesserung und Erfolg verheißen? Herausragende Referenten, wie Buser. Caffesse, Caton. Genco, Bowers. Page, Socransky. Meffert. L. Langer. B. Langer. Cohen, Lindhe. Brägger, Jovanovic, Seibert. Skurow und viele andere, nahmen sich dieser Thematik an. Eines der herausragenden Ereignisse waren die Live-Videos mit Allen, L. Langer und Seibert von der North-Western-University in Chicago: Vor ca. 1.500 Teilnehmern wurden auf drei großformatigen Leinwänden die Operationen übertragen. Der Behandlet kommentierte den Eingriff, die Zuschauer hatten die Möglichkeit, über einem Moderator Fragen zu stellen, die dann teilweise sofort vom Operateur beantwortet wurden. Auch Daftary, Kastenbaum und Lazzara zeigten Ästhetik in ihrer schönsten Form: Die Keramikteile von Daftary auf Implantaten und parodontal schwer geschädigten Zähnen waren "outstanding".
.Neue Gruppe.
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Kastenbaum interessierte umsomehr. als daß wir uns in der darauffolgenden Woche für einen halben Tag in seiner Praxis genau informieren konnten. Neue Möglichkeiten im "Herstellen" von Papillen bei Implantaten wurden als Kooperation der Praxen Kastenbaum/Langer gezeigt. Auch Lazzara's Präsentation von unterschiedlichen Abutments an Front-, und Seitenzähnen (Molaren) gab eine beeindruckende Sicht ästhetischer Zahnheilkunde. M. Rosenberg und Ch. Townsend berichteten über das ideale Ergebnis einer an ästhetischen Erfordernissen ausgerichteten Zahnheilkunde. Das war Zahnheilkunde in einer für deutsche Verhältnisse unglaublichen Konsequenz und Schönheit.
NeXT STEP in New York: Praxis pur Anschließend reisten vier der 'Neue Gruppe' Teilnehmer weiter nach New York, um einen Praxis-Kurs bei B. Langer und F. Kastenbaum zu absolvieren; E. Jacobi kam direkt aus Deutschland hinzu. Zwei Tage B. Langer zuschauen, das bedeutete Sinuslifting, Crown-Lengthening, Implants sofort und verzögert und parodontale Eingriffe. Das hieß zugleich kein Gore-Tex-Material, nur gefriergetrockneter Knochen mit Ringerlactatlösung vermischt, mal mit resorbierbarer Folie, meist ohne irgendeine Folie. F. Kastenbaum zeigte Implantatversorgungen mit und ohne den Einbezug natürlicher Zähne oder Modelle mit weichbleibenden Kunststoff zur Darstellung des Gingivalsaumes, um das ästhetische Ergebnis vorherzubestimmen. Es war einfach präzise Zahnheilkunde! Ganz abgesehen von der extremen Sauberkeit und Ordnung, die in der Praxis herrschte. Der Kurs war ein Gewinn für die Teilnehmer und ich würde mich freuen, für die Mitglieder wiederum einen ähnlichen Kurs zu organisieren.
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