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Mit Herz und Hand Nr. 31

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Mit Herz + Hand Mitgliederzeitung des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

Ausgabe 02 / 2017 / Nr. 31

SUPER MOM ODER DAD *

Themen Seite 14 24. Brandenburgische Seniorenwoche

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Seite 24 Interkulturelles Friedensliederkonzert Seite 29 Zeugnisübergaben an AWO Erzieherschulen Seite 40 Jahresbericht Mehrgenerationenhaus Brück Seite 45 AWO gewinnt Ehrenamtspreis Seite 50 Betreuungsdienste testen Elektroauto Seite 61 Studie zum Ehrenamt in Flüchtlingshilfe

ARMUTSFALLE

ALLEINERZIEHEND 13.–19.05.2017 AKTIONSWOCHE


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LIEBE LESERINNEN UND LESER, liebe Mitglieder unserer AWO Ortsvereine, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V. und der Tochtergesellschaften, fast 84.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Brandenburg sind armutsgefährdet, das ist jedes 4. Kind. Viele dieser Kinder leben in Familien mit nur einem Elternteil. Deshalb haben wir als AWO Bezirksverband Potsdam e.V. vom 13. bis 19. Mai 2017 eine Aktionswoche zum Thema „ARMUTSFALLE ALLEINERZIEHEND“ durchgeführt. Diese fand im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche ECHTES ENGAGEMENT – ECHTE VIELFALT – ECHT AWO statt. Im Ergebnis der Aktionswoche entstand eine Broschüre mit Forderungskatalog, die an die Mitglieder des Landtages Brandenburg übergeben wurde. Sieben Chöre aus Potsdam und PotsdamMittelmark - darunter zwei Kinderchöre und der AWO-VON-HERZEN-Chor - und Musiker und Musikerinnen aus Syrien, Kamerun und Nigeria konnte Angela Seeger für ihre Projekt-Idee eines „Interkulturellen Friedensliederkonzertes“ begeistern. Ehrenamtlich - das war selbstverständlich - sangen und musizierten alle gemeinsam am 15. Mai in der Potsdamer Erlöserkirche. Mit den eingesammelten Spenden in Höhe von 1.162,22 € wurde die interkulturelle Musikschule in der AWO-Flüchtlingsunterkunft am Brauhausberg unterstützt. Bei der Vergabe des Potsdamer Ehrenamtspreises 2017 am 19. Juli hat der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. einen Preis und zwei Anerkennungen erhalten. Die Ehrenamtlichen im Spendenladen „Schatztruhe“ bekamen den Ehrenamtspreis in der Kategorie „Entwicklung des Quartiers“. Lore Bertz setzt sich seit Jahren im Seniorenbeirat der Stadt und im AWO Käthe-KollwitzHaus unermüdlich für das Wohl von Senioren eingesetzt; deshalb wurde sie für ihr langjähriges Ehrenamt geehrt. Das Ehepaar Uta und Wieland Rödel wirkt freiwillig und unentgeltlich bei der Gestaltung des Programms in der Seniorenbegegnungsstätte „Haus Wurzelwerk“ mit. Auch dafür gab es eine Anerkennungsurkunde. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle in der Potsdamer AWO ehrenamtlich Tätigen. Ohne Sie könnten wir nichts bewegen.

Gisela Netzeband Präsidentin

Seit März 2017 ist bei der AWO Betreuungsdienste gGmbH unser erstes Elektroauto in Betrieb. Ziel ist es, den CO2-Ausstoß der Fahrzeugflotte weiter zu reduzieren. Nach über dreimonatiger Testphase können wir nun einschätzen: Das Elektrofahrzeug ist für unseren Einsatz im Pflegedienst vollständig alltagstauglich. Ein tolles Vorbild auch für andere Teilbetriebe.

Angela Schweers Vorstandsvorsitzende

terinnen und Mitarbeiter des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V. halfen aktiv bei der Durchführung der Studie. Anfang Juni wurde eine erste Zusammenfassung der Online-Befragung in einer Pressekonferenz vorgestellt. Das Ergebnis? Trotz einzelner Probleme sind 90 Prozent der Ehrenamtlichen überzeugt, dass das Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe langfristig etwas bewirken kann.

LIEBE FREUNDE, auch in diesem Jahr beschäftigen uns die Flüchtlingskrise des Jahres 2015 und ihre Folgewirkungen noch immer. Um das Engagement Ehrenamtlicher zu untersuchen, wurden sowohl Fragebögen an 106 Willkommensinitiativen im Land Brandenburg versendet, als auch qualitative Interviews mit den Ehrenamtlichen geführt. Die AWO Ehrenamtsagentur und weitere Mitarbei-

Liebe AWO-Mitglieder, liebe haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Seniorinnen und Senioren, liebe Eltern, liebe Spender und Sponsoren, am 21. Dezember ist es wieder soweit. Dann öffnen sich die Türen des Potsdamer Dorint Hotels zur traditionellen VON HERZEN-Weihnachtsfeier. Zu diesem besonderen Fest laden wir Menschen ein, denen es nicht so gut geht und für die eine Weihnachtsfeier mit Festtagsbraten und Geschenken nicht möglich ist. Menschen, die auf der Straße oder in Obdachloseneinrichtungen leben, wohnungslose Familien

In diesem Sinne danken wir Ihnen für Ihr Engagement und hoffen, dass Sie uns auch weiter unterstützen werden. Einen schönen Rest-Sommer wünschen Ihnen Ihre Gisela Netzeband Angela Schweers

aus dem Familienhaus oder dem Frauenhaus und in Armut lebende Potsdamer Familien, darunter 380 Kinder, werden unsere Gäste sein. Damit diese Feier gelingt, brauchen wir wieder all Ihre Unterstützung. Wir freuen uns über den selbstgebastelten Weihnachtsschmuck und die großen und kleinen Kisten voller kreativ gestalteter Sterne. Wir freuen uns über Ihren ehrenamtlichen Einsatz an den Sterneständen und wir freuen uns über Sach- und Geldspenden. Herzlichen Dank!


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THEMENSCHWERPUNKT

Fast 84.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Brandenburg sind armutsgefährdet, das ist jedes 4. Kind. Viele dieser Kinder leben in Familien mit nur einem Elternteil. Deshalb haben wir als AWO B ezirksverband Potsdam e.V. vom 13. bis 19. Mai 2017 eine Aktions­ woche zum Thema „ARMUTSFALLE ALLEINERZIEHEND“ durchgeführt. Diese fand im Rahmen der bun­ desweiten Aktionswoche ECHTES ENGAGEMENT – ECHTE VIELFALT – ECHT AWO statt.

Die Aktionswoche startete mit einem Bildungstag zum Thema. Die innerhalb der Aktionswoche durchgeführten täglichen Aktionen sollten öffentlichkeitswirksam zeigen, weshalb gerade Alleinerziehende und damit auch ihre Kinder in die Armutsfalle geraten. Dargestellt werden sollte, dass es dabei nicht nur um finanzielle Armut geht, sondern dass für alleinerziehende Eltern und ihre Kinder eine Teilhabe an Bildung oder an Freizeitaktivitäten nur in äußerst reduzierter Form möglich ist und diese Situation in die Isolation führt, dass der Arbeitsmarkt nicht auf diese Familienform eingestellt ist und es an bezahlbarem Wohnraum für Ein-Eltern-Familien fehlt. Dabei sind gerade Alleinerziehende wahre Superhelden, denen meist zu wenig Anerkennung, Unterstützung und Honorierung

zu teil werden. Das wollen wir ändern und Wege aufzeigen, die Alleinerziehenden bessere Möglichkeiten und eine höhere Lebensqualität in allen Bereichen sichern. Eingebunden in die einzelnen Aktionen waren Alleinerziehende in Rathenow, Bad Belzig und Niemegk, Einrichtungen des AWO Bezirksverbandes Potsdam und der AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH, die Eltern und Kinder betreuen, die AWO Ehrenamtsagentur und Auszubildende der AWO Fachschule für Sozialwesen Potsdam. Im Ergebnis der Aktionswoche entstand eine Broschüre mit Forderungskatalog, die an die Mitglieder des Landtages Brandenburg übergeben wurde.


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THEMENSCHWERPUNKT

Workshop zum Thema „Bildung und Freizeitgestal­ tung“ am ersten Tag der Aktionswoche gegen Armut Alleinerziehender des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V. im Treffpunkt Freizeit.

TAG 1 Alleinerziehende sind wahre Superhelden - unter diesem Motto begann am 13. Mai die Aktionswoche gegen Armut Alleinerziehender des AWO Bezirksverbands Potsdam e.V. Im Treffpunkt Freizeit in der Landeshauptstadt gab es im Rahmen des 4. Bildungstages der Ehrenamtsagentur spannende Vorträge und mehr als 60 Teilnehmer nutzten die Chance zur Diskussion z.B. mit Brandenburgs Sozialministerin Diana Golze und dem Armutsforscher Prof. Dr. Ronald Lutz von der FH Erfurt. Eröffnet wurde der Bildungstag von der Vorsitzenden des Vorstandes des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V., Ange-

la Schweers. Sie betonte, dass die Aktionswoche die dritte ihrer Art sei. „Nach Kindern und Senioren stehen nun Alleinerziehende im Mittelpunkt“, erläuterte die AWO-Chefin und sagte, dass es darum gehe, herauszufinden, wo der Schuh drücke und den Finger in die Wunde zu legen. „Wir wollen eine ganze Woche Veranstaltungen machen und die Erkenntnisse und Forderungen mitnehmen und an die Politik übergeben.” Brandenburgs Sozialministerin Diana Golze betonte, dass es wichtig sei, sich immer wieder mit dem Thema „Alleinerziehende und Armut“ zu beschäftigen und zu schauen, wo es bereits Unterstützung gebe und wo nach wie vor Löcher im Netz und Forderungen offen seien. Grundsätzlich freue sie sich, dass in Branden-

burg wieder mehr Kinder geboren werden. Dies sei ein Zeichen der Zuversicht, sagte die Linken-Politikerin und verwies darauf, dass gleichzeitig die Zahl der Alleinerziehenden im Land steige. „War es vor 20 Jahren noch jede 6. Familie, so ist es heute bereits jede 4. Familie“, erklärte Golze. Das sei aber nicht automatisch problembehaftet. „Alleinerziehend ist ein durchaus machbares Lebensmodell. Den meisten Familien gelingt es super, dies zu managen“, erläuterte Golze und nannte Alleinerziehende wahre Organisationstalente und Netzwerker, denen aber meist die gesellschaftliche Anerkennung fehle. Hinzu komme aber, so die Linke-Politikerin, dass Alleinerziehende per se automatisch stärker von Armut betroffen seien. Fast die Hälfte erhielte keinen Unterhalt


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Brandenburgs Sozialministerin Diana Golze betonte, dass es wichtig sei, sich immer wieder mit dem Thema „Alleinerziehende und Armut“ zu beschäftigen und zu schauen, wo es bereits Unter­ stützung gebe und wo nach wie vor Löcher im Netz und Forderun­ gen offen seien.

Prof. Dr. Ronald Lutz von der FH Erfurt erklärte, dass für ihn Armut die langfris­ tige Ausgrenzung bestimmter Gruppen vom gesellschaftlichen Leben sei.

und müsste so mit einem oder gar keinem wirklichen Einkommen auskommen. „Das ist schlecht für die Erwachsenen und die Kinder“, sagte Golze mit Blick darauf, dass 42 % der Alleinerziehenden in der Armutsfalle steckten. „Das ist ein viermal höheres Armutsrisiko.“ Dem gelte es zu begegnen und die vielfältigen bereits bestehenden Maßnahmen (Kindergeld, steuerliche Entlastung, Reform des Unterhaltsvorschusses usw.) zu ergänzen, forderte sie. „Es geht nicht

allein um staatliche Transferleistungen, sondern um Teilhabe an Gesellschaft und Arbeit“, sagte Golze und sprach sich für eine bedarfsgerechte Grundsicherung, mehr Förderung von Alleinerziehenden, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, den Ausbau von Kindertagesplätzen und eine Flexibilisierung von Ausund Weiterbildung aus. Dies helfe gerade Alleinerziehenden, die oftmals keinen oder keinen guten Berufsabschluss hätten.

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Eröffnet wurde der Bildungstag von der Vorsitzenden des Vorstandes des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V., Angela Schweers.

Prof. Dr. Ronald Lutz von der FH Erfurt erklärte, dass für ihn Armut die langfristige Ausgrenzung bestimmter Gruppen vom gesellschaftlichen Leben sei. Es gehe dabei um „Teilhabeverwaltung“ und dies sei eine Extremform sozialer Ungleichheit. „Ich nenne dies das Matthäusprinzip: Wer hat, dem wird gegeben“, sagte der Armutsforscher und warnte vor einem weiteren Auseinanderdriften der Gesellschaft. Besondere Sorgen bereite ihm dabei, dass sich gerade die Kinderarmut immer weiter verfestige. „Das gilt insbesondere für bestimmte Familientypen wie Arbeitslose, Migranten und Alleinerziehende“, sagte Lutz und verwies auf Zahlen, nach denen jedes 2. Kind in SGB IIBezug in einer alleinerziehenden Familie lebe. Der Erfurter Armutsforscher nannte dies auch eine Folge zunehmender Teilzeitarbeit und eines zu geringen Mindestlohns. Das Ergebnis seien dann erschöpfte Familien, deren Kinder schlechtere Chancen hätten. „Ich habe kein Verständnis für Armut in unserer Gesellschaft“, sagte Lutz und forderte mehr frühe Hilfen, stärkere Prävention in den Kommunen und eine Entrümpelung des Bildungs- und Teilhabepaketes. Nach weiteren Kurzvorträgen vom Verband der Alleinerziehenden, der IHK Potsdam und des Handwerkerbundes folgten spannende Diskussionen in drei Workshops zu den Themen „Wohnformen“, „Bildung & Freizeit“ und „Arbeit & Ausbildung“, die dann grafisch zusammengefasst wurden.


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THEMENSCHWERPUNKT

TAG 2

TAG 3

EIN SCHÖNER MUTTERTAGSNACHMITTAG

BÜROKRATISCHE HÜRDEN ABBAUEN

Die Bewältigung aller Verantwortung im Alltag der Familie belastet gerade Alleinerziehende sehr. Da bleibt wenig Zeit für gemeinsame Unternehmungen. „Mein Wunschbuch - Mal dir deine Wünsche“ unter diesem Motto wurde am 2. Tag der Aktionswoche aus Altem Neues geschaffen. Anlässlich des Muttertages hatte die Künstlerin Heike Isenmann alleinerziehende Mütter und ihre Kinder zu einem kreativen Nachmittag eingeladen. Dazu wurden im „Kunstgriff 23“ unter Anleitung der Künstlerin alte Bücher auseinander genommen, zerpflückt, um damit zu collagieren, zu zeichnen und darauf zu malen. Mütter und Kinder gestalteten so ihr eigenes Wunschbuch und machten sich bewusst, dass wir wenig wären ohne unsere Wurzeln und unsere Geschichten.

Im Bad Belziger Familienzentrum in der Kita „Tausendfüßler“ kam der Bundestagsabgeordnete Norbert Müller (Die Linke) mit Alleinerziehenden ins Gespräch und konnte wertvolle Hinweise aufnehmen. So schilderte dort z.B. Gitta Wiltzer, die beim Kinderförderverein Wir e.V. das Projekt „Junge Mütter“ betreut, dass Alleinerziehende, die Sozialleistungen benötigen, oft an bürokratischen Hürden scheiterten. Auch fehle es an bezahlbaren Wohnungen und Arbeitsplätzen, welche die Situationen von alleinerziehenden Eltern stärker berücksichtigen.

Ein weiteres Problem, das man Müller mit auf den Weg gab: es gibt zu wenig Kindergartenplätze. „Ich würde gerne arbeiten gehen, habe aber noch keinen Platz in Aussicht für mein jüngstes Kind, das bald ein Jahr alt ist“, sagte vor Ort Jaqueline Thon (30) aus Bad Belzig. Hier empfahl Müller, die Möglichkeit einer Klage auf Verdienstausfall zu prüfen, denn die Kommunen müssten den gesetzlichen Anspruch auf Betreuungsplätze auch mit wirklich verfügbaren Kita-Kapazitäten untersetzen. Ob Alleinerziehende die Kraft für eine solche Klage haben, das bleibt indes offen.


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TAG 4 BESUCH BEI EINER ALLEINERZIEHENDEN IN RATHENOW „WENN ICH GROSS BIN, WERDE ICH EIN INGENIEUR...“ Kristy Augustin (CDU) war schwer beeindruckt: das, was die Brandenburger Landtagsabgeordnete bei ihrem Besuch in Rathenow von der 38-jährigen Christiane Köhn erfuhr, verlangt alle Achtung. Diese trägt allein die Verantwortung für ihre Familie mit zwei Kindern (3, 12), finanziert das Leben mit Miete, Essen, Kita, Schule, Spielzeug, Hobbys und kümmert sich um die Gesundheit ihrer Sprösslinge. Dass dabei nur einer der beiden Väter Unterhalt zahlt, macht die Situation nicht einfacher. Ihre Forderung an die Politik: „Es wäre eine große Hilfe, wenn es für Allein-

erziehende einen Ansprechpartner gäbe, um Hilfe und Unterstützung zu erhalten.“ Dabei gehe es nicht vordergründig um finanzielle Hilfen, sondern um den Abbau von Bürokratie. Das Ausfüllen der teilweise sehr kompliziert formulierten und umfangreichen Anträge raubt laut Köhn viel Zeit und Nerven – Zeit, die sie lieber für ihre Kinder aufwenden würde! Denn gerade absolviert sie parallel ein Praktikum bei der AWO in Rathenow – arbeitet ehrenamtlich jeweils halbtags in der Familienberatungsstelle und im Interkulturellen Familienzentrum, um sich weiterzubilden. Ab August wird die Zeit noch knapper, denn dann will Köhn in Potsdam eine Ausbildung zur Erzieherin starten, um nach 10 Jahren Selbständigkeit in einem neuen Berufsfeld durchstarten zu können. Das merken auch die Kinder. So wünschte

sich der kleine Jamie (12 Jahre), der gut in Mathe ist und Ingenieur werden will, dass seine Mama mehr Zeit für sich habe und sich auch mal ausruhen könne. Kristy Augustin nahm die Hinweise dankbar auf. Als familienpolitische Sprecherin ihrer Fraktion und stellvertretendes Mitglied im Sozialausschuss lassen sich solche Punkte auf kurzem Wege in die politische Diskussion einbringen. Derzeit, so Augustin, werde im Landtag gerade das familienpolitische Maßnahmenpaket diskutiert und im September steht auch das Thema Unterhaltsvorschuss noch einmal auf der Tagesordnung.


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THEMENSCHWERPUNKT

TAG 5 WECHSELMODELL, NESTMODELL, RESIDENZMODELL ODER EINFACH ALLEIN MIT DEN KINDERN... Die Wahl des richtigen Betreuungsmodells stand im Mittelpunkt des 5. Tages der Aktionswoche gegen Armut Alleinerziehender des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V. In der Kita „Abenteuerland“ in Potsdam diskutierten zahlreiche Eltern und Erzieher mit Elisabeth Küppers, der Geschäftsführerin des Landesverbandes Berlin des Verbandes Alleinerziehender Mütter und Väter, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle. Dabei betonte die Sozialpädagogin, dass nach wie vor der Großteil der getrennt lebenden Eltern das Residenzmodell favorisiere. In diesem Fall lebe das Kind bei einem Elternteil, meist der Mutter, und der andere Elternteil, meist der Vater, erhalte ein Umgangsrecht. Selten käme das Nestmodell vor, berichtete Küppers, bei dem das Kind in einem festen Haushalt lebe und die Eltern pendelten. Als weitere Form erklärte sie das Wechselmodell, bei dem zwei Haushalte nötig seien und das Kind in festem Rhythmus wechsele. „Es gibt aber kein besseres oder schlechteres Umgangsmodell“, erklärte Küppers. „Das ist immer abhängig von den Lebensentwürfen, dem Alter und den Finanzen.“ Entscheidend sei immer das Kindeswohl, erläuterte die Geschäftsführerin des Landesverbandes Berlin des Verbandes Alleinerziehender Mütter und Väter mit Blick auf das jüngste Urteil des Bundesgerichtshofes, nach dem das Wechselmodell auch gegen den Willen eines Elternteils durchgesetzt wurde. „Grundsätzlich bietet dieses Modell Vorteile, stellt aber auch hohe Anforderungen an Eltern und

Kinder, weil viele Absprachen notwendig sind. Deshalb ist es ganz wichtig, von Anfang an die richtigen Fragen zu stellen und sich intensiv damit zu beschäftigen.“ Generell müssten für Alleinerziehende Hürden abgebaut und Zugänge erleichtert werden, forderte Küppers. „Die Anbindung muss an der Basis z.B. in den Kitas erfolgen. Dazu brauchen wir starke Strukturen wie Familienzentren und eine Ent­ stigmatisierung Alleinerziehender.“


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TAG 6 WÜNSCH DIR WAS! MUTTER-VATER-KIND-TAG IM AWO ELTERN-KIND-ZENTRUM Eine Nackenmassage erhalten, Yoga ausprobieren, sich eine Maske oder ein Peeling herstellen und im Liegestuhl genießen - beim 6. Tag der Aktionswoche stand das Thema Wellness für alleinerziehende Mütter und Väter im Mittelpunkt. Im AWO Eltern-Kind-Zentrum in der Röhrenstraße 6 nutzten zahlreiche Eltern die Gelegenheit, einmal vom stressigen Alltag als Alleinerziehende/Alleinerziehender abzuschalten. Ihre Kinder wurden in der Zeit mit Bastelangeboten zum Mutterund Vatertag betreut und konnten sich im Sportraum in einem Parcours bewegen. Bei Canapés und Smoothies informierten sich die Eltern auch über die Möglichkeit einer Mutter/Vater-Kind-Kur und die vielfältigen kostenfreien Angebote im EKiZ. Am Ende stiegen die Wünsche der Eltern an heliumgefüllten Ballons in den Himmel. Ganz herzlichen Dank an das Centermanagement der Bahnhofspassagen Potsdam, die mit einer Spende dieses Angebot kostenfrei ermöglichten.

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THEMENSCHWERPUNKT

TAG 7 ALLE SIND AUF DEM RASEN GLEICH Sportlich endete die Aktionswoche „Armutsfalle alleinerziehend” am 19. Mai. Bei Bratwurst und Getränken, Kinderschminken, Malstrecke und Mitmachmusik nutzten zahlreiche Ein-Eltern-Familien im Karl-Liebknecht-Stadion die Gelegenheit zu einem Probetraining beim SV Babelsberg 03 und dem 1. FFC Turbine Potsdam. Neben dem runden Leder ging es aber auch inhaltlich zur Sache. So stand in einer Podiumsdiskussion mit der Vorsitzenden des Vorstandes des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V., Angela Schweers, der Potsdamer Gleichstellungsbeauftragten, Martina Trauth-Koschnick, Vera Spatz von den Zimtzicken, Birgit Uhlworm vom SHIA e.V. und Steffen Ott von den Verkehrsbetrieben Potsdam die Frage im Mittelpunkt: „Mobilität und Hobbys - eine Gratwanderung für alleinerziehende Familien?” Tenor? Es braucht mehr kostenlose Angebote für Kinder und Familien, insbesondere in den Kiezen mit besonderen Problemlagen.

ÜBERGABE DER BROSCHÜRE Am 28. Juni wurde die Broschüre mit den Ergebnissen der Aktionswoche gegen die Armut Alleinerziehender der Landtagspräsidentin Britta Stark und der Sozialministerin Diana Golze vor dem Landtag Brandenburg übergeben. Die Broschüre mit den Forderungen haben alle Abgeordneten auch in ihr Postfach bekommen. Hier können Sie die Broschüre einsehen: https://issuu.com/my-e-book/docs/alleinerziehend_abschluss_issuu


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Forderungskatalog Alleinerziehende verdienen mehr • Sozialleistungen existenzsichernd und teilhabeorientiert anheben (SGB II, XII) • Einführung einer Kindergrundsicherung • Streichung von unmittelbaren oder mittelbaren Begünstigungen durch den Status „Ehe“ – Gleichstellung der Familienformen • Wenn Familien im Wechselmodell leben, haben sie einen erhöhten Mehrbedarf. Dieser muss ihnen angerechnet werden • Wenn Familien im Wechselmodell leben, müssen beide Elternteile steuerliche Vergünstigungen erhalten • Unterhaltszahlungen oder sonstige Vergünstigungen für Alleinerziehende müssen auch beim Wechselmodell greifen • Entlastungsbetrag in Steuerklasse II für Alleinerziehende deutlich anheben • Zahlung des Kindergeldes bis zum 27. Lebensjahr bzw. zur wirtschaftlichen Selbstständigkeit des Kindes • Anhebung des Entlastungsbetrages für Alleinerziehende • Anerkennung der Erziehungsarbeit von Alleinerziehenden

Arbeitswelt • Existenzsichernder und geschlechtergerechter Mindestlohn • Arbeitgeber müssen sich auf die Bedürfnisse Alleinerziehender einstellen, dabei stehen die Bedürfnisse der Kinder im Vordergrund • Förderung sorgender Väter (Zeitpolitik, GenderLeitbilder) • Konsequente Förderung von Müttererwerbstätigkeit • Nach Elternzeit ähnlicher Wiedereinstieg wie beim Hamburger Modell; dies schließt auch die Möglichkeit einer Krankheitsoder Urlaubsvertretung oder Teilnahme an Qualifizierungsanboten des Betriebes ein • Erhöhung der Möglichkeiten der Teilzeitberufsausbildung • Lebensarbeitszeitkonten (Optionszeiten)

Kostenfreie Bildung und Betreuung von Anfang an • Ausbau qualitativ hochwertiger, bedarfsgerechter und gebührenfreier Bildungsund Betreuungseinrichtungen für alle Kinder, Schule als Sozialraum gestalten • Anerkennung, dass emotionales und soziales Lernen Teil der Bildung ist und die Grundvoraussetzung für kognitives Lernen • freier Zugang zu Bildung – Schulmaterial, Verbrauchsmaterialien, Klassenfahrten etc. (mindestens: barrierefreier Zugang zu Bildungs- und Teilhabeleistungen / Abbau von bürokratischen Hindernissen) • Flexible Kinderbetreuung, die auch Wochenenddienste und Schichtarbeit möglich macht • Investitionen in Ganztagsschulen (selbstverständlich mit kostenfreier Verpflegung der Kinder) • alle Kinder individuell ihren Begabungen entsprechend ganzheitlich fördern • besseren Betreuungsschlüssel in allen pädagogischen Einrichtungen • Finanzierte Kinderbetreuungsangebote, insbesondere auch in „Randzeiten“, in den Ferien und bei kurzfristigen Schulstundenausfällen • Rechtsanspruch auf öffentlich finanzierte und qualitätsgesicherte Tagesbetreuung (Bildung, Betreuung) für Kinder von 0 bis 12 Jahren • Regelstudium ohne Semestergebühren • Kostenfreie wohnortnahe Rechtsberatung • vielfältige (und kostenlose) Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene • Ausbau der Kindertagesstätten zu Familienzentren als Armutsprävention, niedrigschwelliges und wohnbereichsnahes Hilfs-Angebot für Familien und ein Frühwarnsystem • Bildungsperspektiven für Mütter verbessern auch Bildung bei Kindern • Schulpflicht an erfolgreich absolvierte Schuljahre knüpfen (Unterbrechungsmöglichkeit bei Schwangerschaft)

Sozialer Wohnungsbau in allen Quartieren • subventionierter Wohnraum für einkommensschwache Familien in allen Stadtteilen (keine Ghettoisierung)

• Wohnraum muss bezahlbar sein – in einer Familie sollte jedem Familienmitglied neben dem gemeinsamen Wohnraum ein eigener Raum zur Verfügung stehen • neue Wohnformen müssen durch öffentlich geförderten Wohnungsbau umgesetzt werden (z.B.: Mehrgenerationswohnen, wohnungsneutrale Orte in einem Mehrfamilienhaus schaffen, familiengerechtes Wohnen) • Wohnungsbau an die Bedürfnisse auch von Alleinerziehenden anpassen • keine Zwangsräumungen für Familien • sozial anregende und Netzwerk-stiftende Wohnprojekte für Alleinerziehende • Initiierung von Dorfprojekten und Vernetzungen unter Einbeziehung von Alleinerziehenden • kein Abstellen von Strom und Gas

Sozial-kulturelle und Freizeitangebote • Monetäre Leistungen in allen Freizeitbereichen • Stärkung der kleinteiligen Sozialraumstruktur (Bürgerhäuser, Familienzentren, Gemeinschaftsgarten und -Werkstätten), die die Teilhabe und Beteiligung vor Ort fördern • Kostenfreie Freizeitangebote für Kinder und Eltern • Förderung von Mutter-Vater-Kind-Kuren, auch für Nicht-Erwerbstätige (Kreislauf der Erschöpfung durchbrechen) • Kostenfreier öffentlicher Personennahverkehr bis 18 Jahre • an Freizeitangebote angepasste Taktung der Fahrzeiten im ÖPNV • Ausbau des Shuttle-Betriebs

Kindschaftsrecht • keine gerichtliche Anordnung des Wechsel­ modells gegen den Willen des Kindes oder eines Elternteiles • das Hauptkriterium sollte die Qualität der Beziehung von Kind und Umgangssuchenden anstelle der Durchsetzung eines Rechtsanspruchs auf Umgang sein • häusliche Gewalt als spezifische Form der Kindeswohlgefährdung ist bei Entscheidungen zum Sorge- und Umgangsrecht stärker zu berücksichtigen


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Superhelden im Alltag Alleinerziehende sind wahre Superhelden. Aber Anerkennung, Unterstützung und Honorierung fehlen. In Deutschland gibt es über 1,6 Millionen Alleinerziehende – 1,5 Millionen alleinerziehende Mütter und 157.000 alleinerziehende Väter. Das ist jede 5. Familie. Und diese sind besonders oft von Armut betroffen. In Potsdam sind im Jahr 2016 allein 1.593 Alleinerziehende mit SGB II-Bezug statistisch erfasst. Insgesamt leben über 6.500 alleinerziehende Mütter und Väter in der Landeshauptstadt. Mit seiner Aktionswoche vom 13. bis 19. Mai 2017 hat der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. für diese Thematik sensibilisiert. Dazu wurden nun Forderungen an die Politik erarbeitet. Mit diesen möchte der Verband Wege aufzuzeigen, die Alleinerziehenden bessere Möglichkeiten und eine höhere Lebensqualität in allen Lebensbereichen sichern. Der Auftakt wurde mit einem Bildungstag am 13. Mai 2017 im Treffpunkt Freizeit durch die AWO-Ehrenamtsagentur (EAG) gemacht. Über 60 Teilnehmer diskutierten und formulierten erste Forderungen in 3 Workshops. In Ihrer Rede verwies die Ministerin, Diana Golze, darauf, dass 42 Prozent der Alleinerziehenden in der Armutsfalle stecken, also weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung haben. Ihr Armutsrisiko ist bis zu viermal höher als bei Paarfamilien. Überdurchschnittlich oft sind sie Empfänger von Hartz IV-Leistungen. Überdurchschnittlich oft gehören sie auch zu jenen, die selbst innerhalb von zwei oder mehr Jahren keine Arbeit finden. Das ist ein Umstand, den wir nicht hinnehmen können und dürfen, so die Ministerin. „Um aktiv zu unterstützen, gibt es vielfältige Instrumente und Maßnahmen. Aber: Nicht allein staatliche Transferleistungen, sondern ein auskömmliches Einkommen durch Erwerbsarbeit ist für mich der Schlüssel zu einer wirkungsvollen Unterstützung von Alleinerziehenden.“ (Zitat Rede Diana Golze) Sie meint damit nicht Mini-, Midi- oder andere prekäre Jobs. Sie meint gute Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes. Eine Arbeit, deren Entlohnung nun endlich

©Yuganov Konstantin_shutterstock

ARMUTSFALLE VERHINDERN, ABER WIE?

durch den gesetzlichen Mindestlohn nach unten abgesichert ist. Eine Arbeit, deren Bezahlung aber zukünftig auch gleich sein muss zwischen Frauen und Männern! Eine Arbeit, die mehr ist als unfreiwillige Teilzeitbeschäftigung, um auf Unternehmensseite Kosten zu sparen. Den Weg dahin zu ebnen, ist auch Aufgabe der Politik. Der Bildungstag hat mir als Stadtverordneter (leider waren meine Kollegin Kati Biesecke und ich die einzigen Kommunalpolitiker) gezeigt, die Armutsfalle kann jeden treffen. Auch die, welche glauben, mit ihrem derzeitigen Einkommen gut vorgesorgt zu haben. Völlig überraschend schnappt die Falle zu und man/frau steckt mittendrin im Überlebenskampf. Mit Interesse habe ich die Ergebnisse der Aktionswoche in der Broschüre des Bezirksverbandes gelesen. Nun liegt es auch an uns Kommunalpolitikern in Potsdam mit diesen im Gepäck, Möglichkeiten zur Abwehr von Armut für alleinerziehende Mütter und Väter auszuloten und in der Stadtverordnetenversammlung Potsdam dafür um Mehrheiten zu ringen. Jana Schulze Fraktion DIE LINKE, Stadtverordnetenversammlung Potsdam

1,5 Mio. alleinerziehende Mütter

157.000 alleinerziehende Väter


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Team „FLYING HEARTS“ beim DAK-Firmenlauf

Los gehts - die „FLYING HEARTS“ starten

Laufen macht Freude, hält schön und gesund. Das sagten sich auch zum wiederholten Male zehn entschlossene AWO-Mitarbeiter und Freizeitläufer und nahmen am 9. DAK-Firmenlauf teil. Sie präsentierten auf dieser Sportveranstaltung mit ca. 2800 Läufern den AWO Bezirksverband als Team „FLYING HEARTS“ - die „fliegenden Herzen“. Wurde der Lauf im vergangenen Jahr noch im Volkspark Potsdam ausgetragen, konnte das Team am 16. Juni in schönster Umgebung am Neuen Palais starten und in der Nähe des Parks Sanssouci laufen. Als gemischtes Team aus Männern und Frauen erkämpften die „FLYING HEARTS“ über die Distanz von 5,2 Kilometern den 81. Platz. Alle „FLYING HEARTS“ erreichten ihre persönlichen Ziele - häufig: „durchkommen ist alles“ - sowie den Zieleinlauf unbeschadet. Jeder Teilnehmer erhielt als Erinnerung eine praktische Firmenlauf-Tasse, die sich jetzt sicher in der einen oder anderen Teeküche wiederfindet. Die „FLYING HEARTS“ werden auch im nächsten Jahr an den Start

Geschafft - Sportlerglück mit alkoholfreiem Radler

gehen und suchen weitere Mitstreiter. Die DAK als unser Kooperationspartner im betrieblichen Gesundheitsmanagement wird die laufenden AWO-Mitarbeiter unterstützen. Anja Haack

Wer mitmachen möchte, wendet sich bis zum 30. September 2017 an: Anke Herbst-Lax anke.herbst-lax@awo-potsdam.de oder an Wiebke Bartelt wiebke.bartelt@awo-potsdam.de


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24. Brandenburgische Seniorenwoche

Am 09. Juni eröffnete Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs, der auch die Schirmherrschaft für die Landeshauptstadt Potsdam übernommen hatte, gemein­ sam mit Sozialministerin Diana Golze die 24. Brandenburgische Seniorenwoche (10. - 19. Juni). Zur Informationsveranstaltung im Potsdamer Sterncenter präsen­ tierten sich an mehr als 40 Ständen Wohlfahrtsverbände und Seniorenvereine, Träger von Einrichtungen der Altenhilfe sowie Seniorengruppen. Mit dabei auch der Stand des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V.

Turnen vor Werders Kulisse Der AWO Treff Werder lud im Rahmen der brandenburgischen Seniorenwoche zum Seniorensportfest ans Ufer der Havel auf die Insel in Werder (Havel) ein. Frau Brümmer sowie Klaus-Dieter Bartsch vom Bereich Sport der Stadt Werder (Havel) eröffneten das Sportfest; auch der Leiter der AWO Ehrenamtsagentur war mit Infomobil und motivierenden Worten vor Ort. Spiel und Spaß brachten dann auch manche Seniorin und manchen Senior zur Höchstform, bestärkt durch den Applaus des Publikums. Nach der sportlichen Betätigung und zum Ausklang gab es Speis und Trank im AWO Treff Werder (Havel). Viola Brümmer


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AWO NEWS 15

Volles Programm IM AWO SENIORENZENTRUM JÜTERBOG Für die diesjährige Brandenburgische Seniorenwoche im Juni lautete das Motto: „Für ein lebenswertes Brandenburg - solidarisch - mitbestimmend - aktiv.“ Die heutige ältere Gemeinschaft möchte durch das veränderte Rollenverhalten meist noch aktiv sein, am gesellschaftlichen Leben teilhaben und, so weit möglich, ihr Leben noch selbstbestimmt gestalten. Getreu dem Motto wurde für die diesjährige Seniorenwoche im AWO Seniorenzentrum Jüterbog für jeden Tag ein spezieller Höhepunkt geboten. Die Veranstaltungswoche wurde bei herrlichem Sonnenschein mit einem gemütlichen Grillfest eröffnet, zu dem der Musiker Winfried Knuppe eingeladen war. Die schöne Akkordeonmusik animierte die Bewohner zum Mitsingen, Mitklatschen und auch zum Tanzen. Stärken konnte man sich mit Köstlichkeiten vom Grill. Dazu gab es Kartoffelsalat und Brot. Der Dienstag stand ganz im Zeichen von „Rund um die Erdbeere“. Gemeinsam mit Bewohnern gestalteten Mitarbeiter die Dekoration für den Tag, und frisch gepflückte Erdbeeren wurden geputzt und geschnitten sowie Teig für Waffeln vorbereitet. Am Nachmittag zog herrlicher Duft nach Gebäck durch das ganze Haus. Frisch gebackene Waffeln, Erdbeeren mit Sahne und Eis - das Angebot für die Bewohner war vielfältig. Fröhliche Gespräche untereinander, Vortragen von Gedichten und Musik rundeten den gemeinsamen Nachmittag ab. Die Bewohner bedankten sich bei den Organisatoren sehr herzlich für diesen gelungenen Tag und die wundervollen gemeinsamen Stunden. Zur Tradition geworden ist schon die Teilnahme von Bewohnern der Einrichtung an der Eröffnungsveranstaltung der Seniorenwoche in der Stadt Jüterbog. Der Bürgermeister Arne Raue und die Vorsitzende des Senioren- und Behindertenbeirates Marlies Zappe hatten am 14. Juni in das Kulturquartier in Jüterbog eingeladen. An dieser Festveranstaltung nahm auch eine kleine Gruppe aus dem Seniorenzentrum teil, die sich einen Einblick in die Arbeit

des Seniorenbeirates verschaffte. Ehrenamtlich Tätige wurden gewürdigt, und als Ausklang konnte man einem Tanzprogramm mit Altberliner Tänzen folgen. Vom Publikum gab es verdienten Beifall. Für die Bewohner des Jüterboger Seniorenzentrums gingen auch an den nachfolgenden Tagen in der Seniorenwoche die Aktivitäten weiter, zum Beispiel beim gemeinsamen Chorprogramm, dem Spieleturnier und dem Sportfest. Bei Sport und Spiel waren für die Besten Urkunden und Präsente vorgesehen, aber auch Trostpreise wurden überreicht an diejeni-

gen, die nicht vorne mit dabei waren und mit traurigen Blicken schauten. Viel zu schnell verging die voll ausgefüllte Woche sowohl für die Senioren als auch für die Mitarbeiter. Für die schönen Tage erhielt das Betreuungsteam viel Lob, Dank und Anerkennung nicht nur von den Bewohnern, sondern auch von der Leitung der Einrichtung. Isolde Abraham


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Heute geht es an Bord zu einer lustigen Seefahrt bei Windstärke 10 EIN HÖHEPUNKT IN DER 24. BRANDENBURGISCHEN SENIORENWOCHE Auf ging es im Juni zu einer musikalischen Weltreise mit Käpt´n DIDI, bei der die Bewohnerinnen und Bewohner des AWO Seniorenzentrums „Dr. Margarete Blank“ in Prenzlau angeregt wurden, musikalisch ferne Länder kennenzulernen. Wohin die Reise führt, wusste zunächst nur der Wind. So stachen die Seniorinnen und Senioren gemeinsam von Hamburg aus in See. Das Schiff legte in den Häfen von Schottland, den Niederlanden, Spanien, Italien, Griechenland und der Türkei an, und fremde Landesteile und Landstriche wurden musikalisch besucht. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Prenzlauer AWO Seniorenzentrums zeigten sich in den Ländertrachten der Reiseziele und präsentierten sich zu entsprechenden Musiktiteln. Durch die vielseitigen Inspirationen wurden die Teilnehmer der Seefahrt zum Mitmachen motiviert. Die bezaubernden Trachten zogen bewundernde Blicke auf sich und der Stoff so manch eines Kostüms wurde berührt, um die Materialien fühlen zu können. Die Bewohnerinnen und Bewohner sangen kräftig mit, klatschten und schunkelten zu Liedern und Schlagern, die von den Ländern erzählten. Sogar ein Tänzchen wurde gewagt. Die Stimmung war ausgelassen und die Atmosphäre leicht und von guter Laune geprägt. Die Heimreise erfolgte mit dem Flugzeug und alle kamen gut im Heimathafen an. Für die Bewohnerinnen, Bewohner und die Gäste, aber auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenzentrums war diese Veranstaltung ein voller Erfolg, und sie hat viel Frohsinn und Heiterkeit verbreitet. Es gab einen tosenden Applaus für die Darsteller und damit erhielten sie den größten Dank. Alle erlebten einen unvergesslichen Tag und die Seniorinnen und Senioren erinnern sich noch heute gern daran zurück und berichten darüber mit strahlenden Gesichtern bzw. Blicken.

Am Ende der Seniorenwoche waren sich alle einig, dass jedes einzelne Programm in der Woche wieder ein Highlight war. Und so mancher erzählte noch am nächsten Tag beim Frühstück davon. Die vielseitigen Veranstaltungen in der 24. Brandenburgischen Seniorenwoche sorgten für Abwechslung und Lebensfreude. Sabine Flöther


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Fit und aktiv bleiben BEWEGUNG IST DAS ZAUBERWORT IM AWO SENIORENZENTRUM „WACHTELWINKEL“

Körperlich fit und geistig rege – jeder träumt davon, auch im hohen Alter das Leben genießen zu können. Wer fit bleiben will, muss allerdings seine Kraft und Ausdauer regelmäßig trainieren. Das Treppensteigen wird mit zunehmendem Alter immer mühsamer, das Laufen scheinbar schwerer, die Luft immer knapper, Sport hält jung und schützt das Herz. Ausreichend Muskelkraft und ein gutes körperliches Balancegefühl sind ein guter Schutz vor Stürzen und schweren Verletzungen. Auch Menschen, die gesundheitlich angeschlagen sind, können ihre körperliche Konstitution ohne viel Aufwand leicht verbessern - zum Beispiel durch regelmäßige Spaziergänge. Sport bessert nachweislich die Stimmung. Das liegt unter anderem daran, dass der Körper in Bewegung verstärkt Serotonin ausschüttet. Dieser Botenstoff regelt nicht nur den Appetit, sondern kann auch akute Glücksschübe verursachen. Laut einer Studie ist Sport bei einer Depression sogar ähnlich wirksam wie Medikamente.

Bewegung ist das Zauberwort im AWO Seniorenzentrum „Wachtelwinkel“ in Werder (Havel). Jeden Morgen findet eine Gymnastikrunde statt. Die Bewohner/innen wissen, wer sich bewegt, trainiert die Muskulatur und erhöht die Chance im Alter länger selbständig zu bleiben. Selbst wer sein Bewegungspensum über Jahrzehnte hinweg auf das Nötigste beschränkt hat, kann seinen Gesundheitszustand deutlich bessern, wenn er beginnt, sich regelmäßig zu bewegen. So lässt sich etwa das Risiko von Schlaganfällen und anderen Herz-Kreislauferkrankungen senken. Es gibt Hinweise darauf, dass Sport den Alterungsprozess der Zellen verlangsamt. Da er gleichzeitig die Gefäße schützt und

körperlichem wie geistigem Abbau entgegenwirkt, lässt sich vereinfacht ausgedrückt durchaus die Behauptung aufstellen, dass Sport jung hält. Wer seinen Körper trainieren will, hat im AWO Seniorenzentrum „Wachtelwinkel“ jeden Tag die Möglichkeit dazu, denn es ist niemals zu spät mit ein wenig Gymnastik anzufangen. Die Verbesserung der Beweglichkeit schützt das Herz, macht gute Laune und das in jedem Alter. Wer sich viel bewegt, erkrankt seltener an Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz. Mehrere Studien haben diesen Zusammenhang bereits gefunden. Eine endgültige Erklärung für diesen Effekt gibt es noch nicht. Möglicherweise regt körperliche Aktivität das Nervenwachstum an und führt zu einer besseren Durchblutung des Gehirns. Bleiben Sie in Bewegung! Ingeborg Lauwaßer


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Lachen ist die beste Medizin KLINIKCLOWNS BESUCHEN DEMENZKRANKE

Alt werden ist nicht leicht und alt sein ist kein Spaß, denn mit dem Altern gehen auch die verschiedensten körperlichen Beschwerden einher. Trotzdem lohnt es sich, das Lachen nicht zu verlieren, denn Lachen scheint Schmerzen zu mildern. Spätestens seit dem Film „Honig im Kopf“ ist das Thema Demenz präsent und wir wissen, dass die Demenz mit all ihren Facetten in unseren Medien und natürlich in unserer Gesellschaft auf allen Ebenen angekommen ist. In den AWO Seniorenzentren „Wachtelwinkel“ und „Am Schwalbenberg“ in Werder (Havel) ist Demenz seit Jahren ein allgegenwärtiges Thema. Der dementiell Erkrankte benötigt Verständnis, Hilfe und Unterstützung, und diese geben ihm die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Klinikclown Noriko Seki

der Seniorenzentren in ihrer täglichen Arbeit. Demenz ist eine Krankheit, vor der man sich nicht schützen kann. Am Schicksal der Betroffenen erkennt man, dass jeder dement werden kann. Diese Krankheit macht vor keiner sozialen Schicht halt. Menschen werden heute locker 85 bis 100 Jahre alt. Das ist ein Fortschritt – aber eben nicht in allen Bereichen. In den letzten 10 Jahren wurde vermehrt Demenz bei älteren Menschen festgestellt. Die Betroffenen haben keine Wahl. Sie geben ihr Recht auf Selbstbestimmung komplett aus der Hand und das macht ihnen Angst. Die Persönlichkeit dieser Menschen verändert sich genauso wie ihr Sozialverhalten. Doch für dementiell Erkrankte gibt es auch viele Glücksmomente. Seit September 2013 besuchen regelmäßig Klinikclowns die AWO Seniorenzentren „Wachtelwinkel“ und „Am Schwalbenberg“ in Werder (Havel). „Wir sind überzeugt von der wohltuenden Wirkung des Humors“ sagt Nicola Streifler von den Potsdamer Klinikclowns. Mit heiterer Gelassenheit und Freude am Spielerischen begegnen sie den Menschen in ihrer Alltagswelt. Sie überwinden mit ihrem Humor Hürden und schaffen Vertrauen zum Lachen oder Weinen. Ihre Arbeit bedeutet für die Bewohnerinnen und Bewohner gute Laune, stimmungsvolle Lieder, gesungen mit kindlicher Leichtigkeit. Sie verstehen es, sich auf die besonderen Situationen einzustellen, sie setzen ihren Humor gegen Langeweile und Einsamkeit ein, bringen Freude und schaffen Hoffnung und Lebenslust. Sie sorgen für Atempausen von


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Klinikclown Helga Schimonsky

Krankheit und Alter und begleiten Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Abwechselnd sind die Klinikclowns in den AWO Seniorenzentren „Am Schwalbenberg“ und „Wachtelwinkel“ in Werder (Havel) tätig. Wenn Hella Propella oder Nono durchs Haus ziehen, zaubern sie ein Lächeln auf die Gesichter. Mit Musik, Poesie, Witz und Spiel begegnen sie den Menschen. Dann erfahren die Seniorinnen und Senioren Entspannung und Ablenkung, denn Lachen und Spaß bringen ihnen Zuversicht. Wer die Berufung zum Beruf macht, durchläuft eine Ausbildung, in der harte Arbeit steckt, unter anderem die Auseinandersetzung mit den speziellen Anforderungen der Arbeit in Kliniken und Heimen. Die zentrale Rolle des Clowns ist das Schaffen von menschlicher Nähe mit Blickkontakt und jenen Anregungen, die die Sinne stimulieren: körperliche Berührungen wie auch musikalische gemeinsames Singen, visuelle Erlebnisse können Stimmungen schaffen, die ein Feld lebensgeschichtlicher Zusammenhänge (wieder) eröffnen. Unter dieser Voraussetzung wird es dem Clown möglich, einem Menschen mit Demenz sein Selbst temporär wiederzugeben „Lachen ist die beste Medizin“ – wir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werderaner AWO Seniorenzentren, befürworten die Arbeit der Klinikclowns und ihr Bestreben nach Anerkennung und Unterstützung durch die Krankenkassen. Die Finanzierung von Klinikclowns wird in Deutschland fast ausschließlich über Spenden ermöglicht. Eine Grundsicherung der Arbeit ist ein Meilenstein für die Anerkennung des Berufsbilds Klinikclown. So kann gerade in Zeiten des stets steigenden Bedarfs der Klinikclown-Einsätze Planungssicherheit für ihre Arbeit gewährleistet werden. Ingeborg Lauwaßer

Klinikclown Julia Gotzmann

Klinikclown Nicola Streifler


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Leben ... … LAUTET DIE DEVISE IM AWO SENIORENZENTRUM „HAVELLAND“ che. Hier wird gekocht, gebacken, Gemüse geputzt oder abgewaschen, je nach Lust und Laune. Wer mitmachen möchte, macht mit und wer lieber zusehen möchte, kann auch das tun. Unser Leitgedanke ist: - Jeder kann mitmachen - keiner muss. Selbstbestimmung hat oberste Priorität. Es gibt viel Platz, um dem ausgeprägten Bewegungsdrang der Bewohner des Seniorenzentrums gerecht zu werden. Ein großer Garten mit vielen Kräutern, Bäumen und Pflanzen steht allen zur Verfügung. Ein wunderschöner Fischteich und ein großer Pavillon laden zum Verweilen ein. Ein speziell für die Bewohner angelegter Sinnespfad und ein Hochbeet können ebenfalls von allen genutzt werden.

In Deutschland leiden schätzungsweise 1,2 Millionen Menschen an einer Hirnleistungsstörung, der Demenz. Die Tendenz ist steigend, denn das Erkrankungsrisiko nimmt mit dem Alter zu. Zwischen 65 und 69 Jahren ist statistisch jeder Zwanzigste, im Alter zwischen 80 und 90 Jahren beinahe jeder Dritte betroffen. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung rechnen Experten für das Jahr 2030 mit 2,5 Millionen Betroffenen. Die Demenzerkrankungen, von denen die AlzheimerKrankheit die bekannteste ist, verlaufen in verschiedenen Phasen: von Vergesslichkeit über Störungen der Sprache und des Erkennens von Objekten bis hin zum völligen Verlust der Körperwahrnehmung. Der übersteigerte Bewegungsdrang, der sich in einem ziellosen Umherwandern sowie einem gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus niederschlägt, wird oft mit Psychopharmaka oder freiheitsentziehenden Maßnahmen reguliert. Anders bei uns im AWO Seniorenzentrum „Havelland“ in Friesack: - Verschlossene Türen gibt es nicht. - Jeder Bewohner kann sich frei bewegen. „Ein Leben so normal wie möglich“ lautet unsere Devise.

Wobei „normal“ nicht für unsere Vorstellung steht, sondern für die Realität des Betroffenen. Die Mitarbeiter wurden und werden für dieses Krankheitsbild fortgebildet und sensibilisiert. Die Einzelzimmer in der Einrichtung sind meist mit persönlichen Dingen, zum Beispiel Fotos, ausgestattet. Besonders wichtig sind Familienfotos. Denn Biografiearbeit hat oberste Priorität. Nur wenn wir die Bewohner genau kennen und wissen, welches Schicksal hinter jedem steht, dann wissen wir, was sein Leben bisher ausgemacht hat.

„Verstehen heißt unvoreinge­ nommen und aufmerksam der Wirklichkeit, wie immer sie aus­ schauen mag, ins Gesicht se­ hen.“ (Hannah Arendt) Der Biografiegedanke setzt sich in unzähligen Details fort. Denn die im Langzeitgedächtnis gespeicherten Informationen bleiben auch am längsten abrufbar. Besonders bei den Frauen sind haushaltliche Tätigkeiten sehr lange präsent. Ein zentraler Punkt in der Einrichtung ist der Therapiebereich mit integrierter Kü-

Zu jeder Jahreszeit gibt es besondere Angebote, Gäste sind immer gern gesehen. So gibt es z.B. jedes Jahr eine große Karnevalsveranstaltung mit dem Friesacker Karnevalsverein, Oster- und Herbstfeu-

er, ein großes Sommerfest mit mehreren Showhighlights, Fitnesstage, Grillen, Picknick, mehrmals im Jahr besuchen die Kinder der Kita „Rhinspatzen“ die Senioren, täglich wechselnde Beschäftigungsangebote, einen jährlichen Trommelworkshop, Bayerische Woche, Ostalgietag, Wellness­ tag, Kino, den hauseigenen Weihnachtsmarkt, die Brandenburger Seniorenwoche mit vielen Höhepunkten, Ü 70 Tanz, Hundetherapie und vieles mehr. Astrid Gliewe


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Fit fürs Leben SCHÜLERPRAKTIKA IN DEN AWO SENIORENZENTREN IN WERDER (HAVEL)

v. l. n. r. Fabiola, Lehna, Jasmin und Eric

Den richtigen Beruf finden, das möchten Schülerinnen und Schüler, die ein Praktikum in den AWO Seniorenzentren „Wachtelwinkel“ und „Am Schwalbenberg“ in Werder (Havel) machen. Seit vielen Jahren besteht zwischen den beiden Seniorenzentren und der Schule am Plessower See mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen“ in Werder (Havel) eine Kooperationsvereinbarung. Im Mittelpunkt des praxisorientierten Lernens steht das Berufsfeld der Altenpflege. In den Seniorenzentren „Wachtelwinkel“ und „Am Schwalbenberg“ widmen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Hand und Herz der ganzheitlichen Pflege und Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner mit allen Pflegegraden und mit einer eingeschränkten Alltagskompetenz. Großes Augenmerk wird dabei auf die Betreuung der an Demenz erkrankten Bewohnerinnen und Bewohner gelegt. Ziel ist es, ihnen eine Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen. Im Rahmen von Schülerpraktika können die jungen Menschen u.a. Einblicke in den Beruf des Altenpflegers und in die Arbeit der Betreuungsassistenten gewinnen.

Die Praktikanten in unseren Einrichtungen lernen, dass Geduld eine der wichtigsten Eigenschaften ist, die sie mitbringen sollten. Denn vieles geht nicht mehr so einfach, wenn der Körper erst einmal alt und gebrechlich ist. Sie treffen auf Menschen im Herbst des Lebens, mit denen sie lachen und Geschichten austauschen können. Die Praktikanten werden aktiv mit einbezogen und spüren, dass durch die Hilfe und Mitarbeit der Betreuungsassistenen Gewohnheiten, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Bewohner gestärkt und erhalten werden. Die Schülerinnen und Schüler können in der Zeit ihres Praktikums Stärken und Schwächen ausloten und in einem abschließenden Gespräch mit Ingeborg Lauwaßer vom AWO Seniorenzentrum „Wachtelwinkel“ gerne Erfahrungen reflektieren und Einstiegschancen besprechen. Positive Rückmeldungen bestärken die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen und der Schule. Gern kommen die Schülerinnen und Schüler auch ein zweites Mal wieder. Ingeborg Lauwaßer

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„Wer rastet, der rostet“ SPORTFEST IN DER AWO TAGESPFLEGE ZEHDENICK Sport verbindet: Dieser Grundsatz gilt nicht nur im Spitzensport, sondern auch im Alltag eines Seniorenzentrums. Zu erleben war das in der Tagespflege des AWO Seniorenzentrums „Havelpark“ in Zehdenick, denn am 24. Mai fand im Garten mit viel Spaß und Sportsgeist ein Sportfest statt. Obwohl sich das Wetter zunächst nicht von seiner sonnigsten Seite zeigte, fassten die Organisatoren trotzdem den Entschluss, die sportlichen Aktivitäten im schönen Garten der Einrichtung durchzuführen. Dank guter Vorbereitung durch die Mitarbeiter der Haustechnik standen Tische und Stühle bereit und pünktlich um 10:00 Uhr wurde das Sportfest eröffnet. Mit tatkräftiger Unterstützung der ehrenamtlichen Mitarbeiter und Angehörigen war es den Tagesgästen möglich, sich an vielen sportlichen Disziplinen zu beteiligen. Nun war‘s doch gut, dass das Wetter es nicht zu sportlich nahm. Denn während der vielen Bewegung kam so mancher ganz schön ins Schwitzen. Aber bei genügend Ruhezeiten tankten die Teilnehmer wieder Energie auf.

Man war so manches Mal überrascht, welche Kraft oder welches Geschick die Senioren noch an den Tag legten. Die Tagesgäste fühlten sich auch dank der regelmäßigen Sport- und Sitztanzstunden fit und machten nun beim Gummistiefelweitwurf, Büchsenwerfen, Kegeln und so manchen Geschicklichkeitsübungen mit viel Elan mit. Aber auch die Angehörigen und ehrenamtlichen Mitarbeiter wurden mobilisiert, sich beim Sitztanz anzuschließen. So konnten die Tagesgäste ihren Angehöri-

gen bei „Cowboy und Indianer“, „das rote Pferd“ oder beim „Dönerlied“ mal zeigen, wie hier bei uns in der Einrichtung getanzt wird. Dabei stand nicht der sportliche Wettstreit im Vordergrund, sondern der Spaß an der gemeinsamen Aktion. Wer sich einmal nicht in der Lage fühlte, die Übungen zu absolvieren, schaute zu und feuerte seine Mitstreiter an. Als Höhepunkt wurden die Sportler mit Urkunden geehrt, denn jeder gab sein Bestes. Natürlich mussten die sportlichen Senioren auch auf die beliebte musikalische Unterhaltung nicht verzichten. DJ Duwe, ein Bewohner des Hauses, spielte unterhaltsam auf und erntete verdienten Beifall. Da Sport ja bekanntlich durstig und hungrig macht, wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Beim gemeinsamen Mittagessen - es wurde gegrillt – klang das schöne Ereignis langsam aus. Spaß wurde an diesem Tag groß geschrieben, schließlich - wir wissen es alle - hält Lachen gesund und jung. Auf diesem Wege herzlichen Dank an alle, die mit ihrem Engagement und tatkräftiger Mitwirkung diese Veranstaltung un-

terstützt und begleitet haben. Die Tagesgäste waren sich einig, dass es ein rundum gelungenes Sportfest war. Dieser vergnügliche Tag wird noch lange in Erinnerung bleiben! Elke Krohs


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SPORT- UND SPIELFEST: „SPORT FÜR ALLE“ 21. TAG DER MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN IM LANDKREIS HAVELLAND

Am 06. Juni war es wieder so weit. Der Landkreis Havelland lud alle Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen des Landkreises zum großen Sportfest ein. In diesem Jahr war Falkensee als Austragungsort angesagt. Frei nach dem Motto: „Sport für alle!“ waren auch Grundschulen und KITAs eingeladen. Dieses Sportfest hat nun schon eine lange Tradition. Die Beteiligung an der Ausrichtung des Sportfestes durch die Berufliche Schule für Sozialwesen der AWO „Sophie Scholl“ gehört nun auch schon seit Jahren dazu. Dabei kümmerte sich der Sportbund wie immer um die klassische Leichtathletik und das Fußballturnier und wir waren, wie in jedem Jahr, für den volkssportlichen Teil zuständig. Die Fachschülerinnen und Fachschüler der E 15/2 (Erzieher 2. Ausbildungsjahr) bereiteten im Vorfeld viele lustige Stationen vor. Die Auszubildenden aus dem 1. Ausbildungsjahr Heilerziehungspflege unterstützten die Klasse fleißig. Morgens um 7:00 Uhr holte uns der Bus ab und unsere Sportlehrerin, Frau Marga, fuhr den beladenen AWO-Kleinbus nach Falkensee. Nach einem genauen Plan wurden die Stationen aufgebaut. Da gabs das traditionelle Torwandschießen; Büchsen werfen; einen Kriechtunnelwettbewerb; Rasenmemorie; Eierlaufen; Reifenslalom; Monsterzielwurf, Fliesenrutschen und Wasserbombenzielwurf! Wer wollte, konnte sich auch noch im Tauziehen mit anderen messen. Pünktlich um 9:30 Uhr eröffnete die Behindertenbeauftragte des Landkreises, Frau Kupper, das Sportfest. Nach den Begrüßungsworten des Landrates, Herr Lewandowski, sorgte die Trommelgruppe der GB-Schule „Spektrum“ Rathenow für ausgelassene Stimmung.

Dann gings los. Die meisten wussten schon, wie man es macht. Laufzettel umhängen und je nach Lust und Laune alle Stationen abarbeiten. Zur Belohnung gabs einen Button und eine Teilnahmeurkunde, egal, wie viel man geschafft hatte. Die Fachschülerinnen und Fachschüler hatten bis zum Ende alle Hände voll zu tun. Besonderes Glück hatten wir mit dem Wetter. Der Regen wartete bis zum Nachmittag und so war es nicht zu heiß und nicht zu warm. Pünktlich um 13:00 Uhr packten wir alles wieder zusammen und fuhren zufrieden und Begeisterung bei den Teilnehmern zurücklassend wieder nach Hause. Kerstin Müller


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DONA NOBIS PACEM INTERKULTURELLES FRIEDENSLIEDERKONZERT DES AWO BEZIRKSVERBANDES POTSDAM E. V.

„Als sich im Januar 2016 die PogidaLeute in Potsdam zu ihrem sogenannten Abendspaziergang formierten und sich ihnen dann Gegendemonstranten in den Weg stellten, als ein riesiges Polizeiaufgebot, Straßensperren, Wasserwerfer und gewalttägige Auseinandersetzungen plötzlich auch zu unserem sonst friedlichen und toleranten Potsdam gehörten, entstand in mir der dringende Wunsch: Ich muss etwas tun, wir müssen etwas tun – gegen Gewalt, gegen Angstmacherei, gegen Fremdenfeindlichkeit und für ein friedliches Miteinander.“ So erinnert sich Angela Seeger, Lehrerin an der AWO Fachschule für Sozialwesen und Leiterin des AWO-VON-HERZEN-Chors, an die Geburt der Idee für ein interkulturelles Friedensliederkonzert. Sieben Chöre aus Potsdam und PotsdamMittelmark - darunter zwei Kinderchöre und der AWO VON-HERZEN-Chor - und Mu-

siker und Musikerinnen aus Syrien, Kamerun und Nigeria konnte Angela Seeger für ihre Projekt-Idee begeistern. Ehrenamtlich - das war selbstverständlich - wollten alle singen und musizieren. Mit den eingesammelten Spenden sollte die interkulturelle Musikschule in der AWO-Flüchtlingsunterkunft am Brauhausberg unterstützt werden. Ein Termin für das Konzert war schnell gefunden und auch ein für Chormusik wunderbar geeigneter Konzertsaal: die Potsdamer Erlöserkirche. Die Unterstützung durch die Aktion Mensch erleichterte die Planung für Plakate, Einladungsflyer, die Moderation, den Kauf von Noten oder die benötigte Technik. Die Chöre gingen in „Klausur“, stellten das Liedprogramm aus weltlichen und sakralen Liedern zusammen, übten Wochen und Monate für das anspruchsvolle Repertoire. Ein Friedensliederkonzert braucht Frie-

denstauben: 60 bunte gemalte Friedenstauben schickten die Hortkinder der AWO Kita „Abenteuerland“ an die Projektleitung. Was das Wort Frieden bedeutet und was die Tauben damit zu tun haben, damit hatten sich die kleinen Friedensdenker in Vorbereitung des Malnachmittags befasst; ihre Friedenstauben schmückten Plakate und Flyer und am Konzerttag die Emporen der Erlöserkirche. Übergroße, auf Holz gemalte Friedenstauben für die Bühne gestaltete das Laboratorium im Freiland Potsdam. 2.000 Flyer und Plakate, verteilt in Bäckereien, Buchläden, Bürgerhäusern, Kitas, Seniorenzentren und den Einrichtungen für geflüchtete Menschen, luden in Potsdam und Potsdam-Mittelmark zum Interkulturellen Friedensliederkonzert DONA NOBIS PACEM. Am 15. Mai war es dann soweit: Pünktlich zu Beginn des Konzertes um 16.00 Uhr


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Der AWO VON-HERZEN-CHOR

kam die Sonne hinter den Wolken hervor, richtete ihre Strahlen – wie bestellt - durch die Kirchenfenster direkt auf die riesigen Friedenstauben auf der Bühne. „Da pacem, domine“ - mit dem bekannten Kanon aus dem 17. Jahrhundert begrüßten 200 Sängerinnen und Sänger von der Bühne und der Orgelempore die Gäste in der vollbesetzten Erlöserkirche. Bekannte Werke erklingen, wie „Laudate dominum“, „Peace on Earth“ oder das afrikanische „Mamalye“. Der WaldstadtKinderchor „Musiküsse“ weckte Kindheitserinnerungen mit dem Lied „Kleine weiße Friedenstaube“. Die Gruppe CONCERTO und die Musiker Chuk Quinn Chukwuedo & Florent Vivier begeisterten mit Musik aus Syrien und Afrika und lockten mit dem besonderen Klang ihrer Instrumente die Kinder bis ganz vorn an die Bühne. Mit Gedanken zum Frieden – in der Familie, im Kindergarten und der Schule, zwischen Religionen, zwischen

Staaten - und mit kleinen Geschichten und Rezitationen zum Thema führte Moderatorin Annette Paul durch das Konzertprogramm. Stille und Betroffenheit, als der syrische Schauspieler Kamal Bader eindrucksvoll von den dramatischen Stationen seiner Flucht von Syrien nach Deutschland erzählte. Dona nobis pacem – »Verleih uns Frieden«, diese uralte Bitte der Menschheit stand im Zentrum des Konzertes und mit dieser Bitte, mit diesem Lied endete der Konzertnachmittag: Chöre und Publikum sangen den Kanon gemeinsam. Und wer dirigierte den 800-Stimmenchor? Angela Seeger! Petra Hoffmann

Während des Friedensliederkonzertes wurden Spenden in Höhe von 1.122,62 € gesammelt. Die Spende ging an die Inter­ kulturelle Musikschule in der AWO Flücht­ lingsunterkunft am Brauhausberg für den Kauf von Instrumenten und Notenblät­ tern. Offizielle Übergabe der Spende war am Summerday of welcome am 13. Juli.


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Keine Langeweile auf der „Regenreise“ Blitze, Donner, Regen, Regen, Regen – Langeweile? Nicht für Wilhelmina, Bruno, Malte und ihre KlassenkameradInnnen der AWO Marie-Juchacz-Grundschule! Sie haben ganz schnell einen Plan: „Wir denken uns eine Geschichte aus. Tauchen ab in Flüsse, Meere, sogar in die Tiefsee, träumen uns in die Antarktis und ‚organisieren‘ uns jede Menge Abenteuer.“ Biber, Meerjungfrauen, Hexe, Wal, Seeschlange, Kalmar und Eisbären nahmen Eltern, Geschwister, Oma und Opa und Freunde mit in die bunte, märchenhafte Welt des Wassers. Seit Januar dieses Jahres beschäftigten sich die Kinder der Grundschule fächerübergreifend mit dem zentralen Thema Wasser. In Mathe wurden kleine Berechnungen angestellt, im Deutschunterricht Gedichte gelesen, in Sachkunde gings ins Theater zur „Kleinen Meerjungfrau“. Im Fach Theaterpädagogik stand für die Kinder und ihre Lehrerin Chica Schmidt die Aufgabe, ein Theaterstück zum Thema Wasser einzuüben. Jedes Kind erdachte sich seine Rolle in diesem Stück selbst, Theaterpädagogin Chica Schmidt schrieb die Geschichte, mit Hilfe von Mama und Papa entstanden die Kostüme. Am Sonntag, dem 18. Juni, war Urauffüh-

rung der „Regenreise“ im beinahe überfüllten Übergangsquartier der Grundschule in der Kita „Turmspatzen“. Musikalisch begleitet von der Band Ciapata Express gelang den 15 kleinen Schauspielern ein lustig-buntes Spektakel. Mit den eingeübten Dialogen, mit Sprechgesang - auch schon mal auf Englisch -, mit Tänzen in liebevoll gestalteten Kostümen begeisterten sie die Theatergäste und bekamen den höchsten Lohn: tosenden Beifall.

Pünktlich zum neuen Schuljahr wird der Neubau der AWO Grundschule „Marie Juchacz“ im Potsdamer Ortsteil Golm fertig sein. Am 9. September ist feierliche Einschulung für 16 Erstklässler, die gemeinsam mit ihren Mitschülern ihr Theaterstück im nächsten Jahr schon in der neuen Aula aufführen können. Sie ist wie ein TheaterRondell gebaut und sorgt für gute Akustik und ausreichend Platz auf der Bühne und im Zuschauerraum. Petra Hoffmann


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Gemeinsames Picknick ELTERN-KIND-GRUPPEN AUF DER FREUNDSCHAFTSINSEL Am 22. Juni trafen sich drei Eltern-KindGruppen auf der Freundschaftsinsel zu einem gemeinsamen Ausflug: die Eltern-Kind-Gruppe aus der AWO Kita Abenteuerland, die Eltern-Kind-Gruppe aus dem AWO Eltern-Kind-Zentrum sowie die Spielgruppe des Familienzentrums Bisamkiez (EJF). Die Eltern und Kinder kamen vor allem aus den Stadtteilen Am Stern, Waldstadt, Babelsberg und Schlaatz, um sich zum Picknick, lockeren Austausch und Spielen zu treffen. Etwa 30 Familien saßen gemütlich zusammen im Schatten eines großen Baumes, der mitten auf dem Spielplatz steht. Das Picknick bestand aus einem buntem Buffet mit Snacks aus vielen verschiedenen Kulturen. Somit konnten neue geschmackliche Erfahrungen gemacht werden. Die Eltern tauschten sich vor allem über die Themen Beikost, Windelfrei und Vorbereitung auf die Kitazeit aus. Die Kinder, die schon laufen oder krabbeln konnten, hielten es jedoch nicht lange auf der

Decke aus. Sie erkundeten den Matschplatz mit der Wasserpumpe, schaukelten in der Nestschaukel, buddelten im Sand oder beobachteten die vorbeifahrenden Ausflugsdampfer. Die Idee zum gemeinsamen Ausflug entstand während eines Netzwerktreffens

der pädagogischen Fachkräfte und war ein voller Erfolg. Sowohl die Familien als auch die Eltern-Kind-Gruppen-Leiterinnen haben diesen Vormittag sehr genossen und freuen sich schon auf das nächste Mal. Karolin Wurlitzer u. Anne-Kathrin Rahm

Projektwoche der beruflichen Schule für Sozialwesen „Sophie Scholl“ in Premnitz Die Schüler/innen der beruflichen Schule für Sozialwesen „Sophie Scholl“ in Premnitz haben sich in der Woche vom 23. bis zum 27. Januar mit dem Thema „Fairness“ auseinandergesetzt. Die Klassen konnten sich den Themenbereich, in dem sie arbeiten wollten, selbst aussuchen, eine grobe Übersicht der Themenbereiche wurde von den Lehrkräften vorgegeben. Die Themenbereiche waren: Sport und Spiele, in welchem sich mit Fairness im Spiel beschäftigt wurde. Dazu gehörte die Recherche zu verschiedenen Bewegungsspielen. Es ging um die Entwicklung fairer Spiele. Im Workshop Spielbau entwickelten die Teilnehmer faire Spiele. Dabei waren Ideen zu fairen Gesellschaftsspielen und anderen Aktivitäten gefragt, welche bereits Auswirkungen auf einen umweltbewussten Umgang mit Materialien hatten. In der

Gruppe „Musical“ wurde an einem Theaterstück gefeilt, das sich mit dem Thema „Fairness für junge Leute“, z.B. mit dem Zusammenleben mit Migranten beschäftigte. Die Schülerband und der Schulchor unterstützten die Klassen E14/1 und E14/2 musikalisch bei ihrem Projekt. In der Küche ging es um ein regionales, saisonales und faires Menü. Zuletzt gab es noch eine Gruppe, die sich mit Homepage und Archiv beschäftigte. Die Teilnehmer der E16/1 sind auch zukünftig dafür zuständig, die Homepage zu aktualisieren und mit neuen Berichten zu versehen. Am Freitag, dem 27. Januar, haben sich die Gruppen getroffen und ihre Ergebnisse zusammengetragen. Als krönenden Abschluss haben alle gemeinsam das Musical angesehen, welches für die Schul­ chronik aufgezeichnet wurde. Im An-

schluss ging es für die Lehrer/innen und die Schüler/innen in die wohlverdienten Winterferien. Kerstin Müller


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Eine Visitenkarte in der Praxis Auch in diesem Jahr mussten sich alle Abschlussklassen der Beruflichen Schule für Sozialwesen „Sophie Scholl“ in Premnitz in verschiedenen „Geeigneten Verfahren“ beweisen. Diese sind bei den Vollzeitklassen meist eine Abschlussveranstaltung einer einjährigen AG-Tätigkeit, die in den verschiedensten Kinder- und Jugendeinrichtungen des Landkreises Havelland stattfanden. Häufigste Kooperationspartner sind Grundschulen und Kindergärten des Landkreises. Eine Ausnahme bildeten in diesem Jahr die Absolventen der ET 14 und HT 14 in der tätigkeitsbegleitenden Ausbildung. Über drei Jahre besuchten diese Fachschülerinnen und Fachschüler verschiedenen Alters jeden Freitag und Sonnabend unsere Fachschule, um neben der beruflichen, meist Vollzeitarbeit, ihre Ausbildung zum/ zur staatlich anerkannten Erzieher/in beziehungsweise staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger/in zu absolvieren. Das „Geeignete Verfahren“ organisierten diese Absolventen gemeinsam. Unter dem großen Thema: „ Eine Reise um die Welt“ luden sie die Kinder der Premnitzer KITA „Flax und Krümel“ sowie die Schülerinnen und Schüler der Förder-Schule Spek­ trum in die Berufliche Schule für Sozialwesen „Sophie Scholl“ ein! Dort erwarteten die Kinder verschiedene Stationen beziehungsweise Erdteile mit abenteuerlichen Aufgaben und spannenden Geschichten. Jeder Erdteil wurde durch die Fachschüler und Fachschülerinnen liebevoll ausgestaltet und betreut. Der spannende Vormittag endete mit zufriedenen glücklichen Kindern, die gar nicht mehr nach Hause wollten und mit einer guten bis sehr guten Bewertung der einzelnen Akteure der beiden tätigkeitsbegleitenden Klassen! Kerstin Müller


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Zeugnisübergabe 2017 an der Beruflichen Schule für Sozialwesen der AWO „Sophie Scholl“ in Premnitz

30. Juni, 12 Uhr mittags. In der festlich geschmückten Turnhalle der Beruflichen Schule haben sich 82 Absolventen des Jahrganges 2017, Partner, Eltern und Kinder eingefunden. In der ersten Reihe sitzen die Lehrer, die Schulleitung und der Bürgermeister der Stadt Premnitz, Herr Ralf Tebling! Alle haben sich festlich gekleidet und warten auf die langersehnten Zeugnisse. Die Klasse E 15/1 (Erzieher im 2. Ausbildungsjahr) beginnen alle in ihren Bann zu ziehen. Mit ihrem Schwarzlichttheater entführen sie uns in die Welt der Zirkusakrobatik und Magie. Dabei ist immer ein kleines Augenzwinkern, so dass auch herzlich gelacht werden kann. Klassenlehrer und Schulleitung sind natürlich unfreiwillige Mitartisten und werden liebevoll vorgeführt. Nach einem tosenden Applaus tritt nun Ruhe ein. Es folgt eine Ansprache durch die Schulleiterin, in der alle Absolventenklassen noch einmal ein wenig an die vergangenen zwei bzw. drei Jahre erinnert werden. Auch besondere Leistungen werden gewürdigt. So haben von 69 Absolventen in der Fachschulausbildung, von denen 18 eine berufsbegleitende Teilzeitausbildung absolvierten, drei Fachschülerinnen einen Durchschnitt von 1,0 erreichen können und zwei Absolventinnen erreich-

ten einen Durchschnitt von 1,2. Von 18 Berufsfachschülern aus der Sozialassistenz bleiben 13 an der Fachschule, um eine Erzieherausbildung anzuschließen. Vor der feierlichen Zeugnisübergabe wird unsere langjährige Kollegin, Frau Sabine Günther, in den Ruhestand verabschiedet. Frau Günther ist seit 1998 an der Beruflichen Schule und hat versucht, rund 1.500 Berufsfachschüler und Fachschüler für kreatives Gestalten zu begeistern und ihnen wichtige Grundlagen für ihre tägliche Arbeit mit auf den Weg zu geben. Ihre würdige Nachfolgerin war selbst einmal Fachschülerin und hat ihr erstes Handwerkszeug bei Frau Günther erlernt. Dann ist es endlich so weit. 82 Absolventen erhalten ihre Abschlusszeugnisse und kleine liebevoll verpackte Geschenke von ihren Klassenlehrern. Auch die Absolventen haben sich noch kleine Überraschungen ausgedacht. Nach den Grußworten des Bürgermeisters lud die Schulleitung noch zu einem kleinen Empfang im Foyer der Schule ein. Dann haben es alle eilig, denn schon um 17:00 Uhr beginnt das gemeinsame Abschlussfest, das die Fachschülerinnen der Absolventenklasse E 14/2 organisiert haben. Kerstin Müller

33 Erzieher made by AWO Potsdam „Erledigt!“ steht auf dem Karton geschrieben, in dem die Abschlusszeugnisse und Zertifikate liegen. Die letzten Wochen vor den Prüfungen waren hart, da haben alle nochmal Gas gegeben: die Schülerinnen, die Schüler und die Lehrkräfte. Insgesamt erhielten 23 Absolvierende der Fachschule für Sozialwesen an der AWO Akademie Potsdam Ende Juni ihre staatliche Anerkennung; die meisten hatten an diesem Tag schon ihren Arbeitsvertrag in der Tasche, gut ein Drittel entschied sich für die AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH als neuen Arbeitgeber. Bereits im April erhielten zehn „Profis für die Praxis“ nach der zweijährigen Umschulung ihre Gleichwertigkeitsurkunde als Erzieherin/Erzieher für den Bereich Kindertagesbetreuung im Land Brandenburg. Nicola Klusemann


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Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Potsdam e.V.

Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen

Inklusion vor Ort erlebbar machen.

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Europäischer Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung „Wir gestalten unsere Region TeltowKleinmachnow-Stahnsdorf, Inklusion vor Ort erlebbar machen.“ Das war das diesjährige Motto zum Europäischen Aktionstag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, den wir 2017 für den Landkreis Potsdam-Mittelmark in Kleinmachnow begehen konnten. Bei nasskaltem Wetter hielten die Akteure von 11.00 bis 15.00 Uhr aus, um Besucherinnen und Besucher, Interessenten, neugierige Marktbesucher, Angehörige von Akteuren, Eltern, Omas und Opas und viele andere mehr, über die verschiedenen Themen der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention hier vor Ort zu informieren. Bundesweit wird der Tag am oder um den 05. Mai begangen und von der Aktion Mensch unterstützt. Die Veranstalter, ein Aktionsbündnis aus ansässigen Vereinen, gemeinnützigen GmbHs, Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, dem Pflegeheim SenVital und Sanitätshaus Kniesche GmbH, dem regionalen Busunternehmen Regiobus Potsdam-Mittelmark GmbH, der Gemeinde Kleinmachnow u.v.a.m. unter Federführung der AWO Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen im Landkreis Potsdam-Mittelmark, setzten sich dafür ein, dass Inklusion vor Ort noch erlebbarer wird. Im Mittelpunkt standen dabei die Vielfalt und das gemeinsame Miteinander. Die Veranstaltung am 04. Mai auf dem Rathausmarkt in Kleinmachnow beinhaltete ein Bühnenprogramm mit diversen

Gesprächsrunden. Als Gäste und Redner konnten wir Jürgen Dusel, Behindertenbeauftragter des Landes Brandenburg, Wolfgang Blasig, Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark, die Bürgermeister der drei Kommunen, Hans-Jürgen Hennig, Geschäftsführer der Regiobus PotsdamMittelmark GmbH, Udo Zeller, Behindertenbeauftragter im Landkreis, u.v.a. begrüßen. Auch hatten Abgeordnete des Landtages und Kreistages ihr Interesse für den Aktionstag durch ihre Anwesenheit gezeigt. Themen, wie z.B. Leichte Sprache, Themen des AWO-Aktionsprogramms, Ergebnisse aus dem 3-jährigen Projekt “Kompetenz-Zentrum Inklusion Teltow“ (KIT) oder die Beförderung von Menschen mit Behinderung wurden besprochen. Übrigens aus dem KIT-Projekt entsteht das „Teltower Inklusion Büro“, TIB. Thema war auch das neue Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Musikgruppen „ARTGERECHT“ und die „HoUSE-Band“. Sie rockten auf dem Rathausmarkt und sorgten für gute Stimmung, trotz schlechten Wetters. Zwei Frühlingslieder in Gebärdensprache galt es zu erraten. Denn die Teilnehmer des Gebärdensprachkurses des KIT-Projektes stellten ihr Erlerntes unter Beweis. Die Kindertanzgruppe des Damen-Elferrates Rot-Weiß e.V. „die Rübchen“, verkleidet als kleine niedliche Pinguine, führten selbigen und andere zum Wetter

passende Tänze vor. Durch die Fröhlichkeit der Kinder wurden der Regen und das nasskalte Wetter praktisch vergessen. Alle hatten ein strahlendes Lachen im Gesicht. Neben dem Bühnenprogramm waren 20 Informationsstände mit insgesamt 24 Ausstellern vor Ort. Sie präsentierten sich an bunt geschmückten und aussagekräftigen Ständen. Unter anderem waren dabei die Selbsthilfegruppen „Diabetes und Borreliose Teltow“, die Dt. Rheuma Liga, AG Kleinmachnow/Stahnsdorf, die SHG des Amputierten Treffpunkt BerlinBrandenburg, die SHG Epilepsie Teltow, die SHG „Weil unsere Kinder anders sind“, die Arbeiterwohlfahrt mit dem Ortsverein Kleinmachnow, mit dem KIT/TIB, AWO Bezirksverband Potsdam e.V.- Projekt AWOAktionsprogramm zur Umsetzung der UNBehindertenrechtskonvention, der Migra­ tionsberatungsstelle, der AWO KIS PM, Einrichtungen und Beratungsstellen des Ev. Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin (Diakonische Werkstätten, Projekt


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Markt der Möglichkeiten in Treuenbrietzen

Flüchtlingsarbeit, Ambulanter Hospizdienst, Demenzberatung sowie der Verein „Das siebte Küken e.V.“ der Hans-Christian-Andersen-Schule Teltow). Mit dabei waren auch die USE gGmbH mit ihren verschiedenen Beratungsangeboten und Einrichtungen, die Koordinierungsstelle für Freiwilligenarbeit in PM, das Pflegeheim SenVital, Akademie 2. Lebenshälfte e.V., das Landratsamt PM mit der Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung und der Beratungsstelle für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, die Volkssolidarität, die Kreisverkehrswacht PM, Sanitätshaus Kniesche GmbH, RSV Eintracht 1949 e.V. und noch viele andere mehr. Ein Wimmelbild zum Thema „Wir gestalten unsere Stadt“ wurde von den kleinen, großen, jungen und alten Besucherinnen und Besuchern des Aktionstages erstellt. Auf einer vorbereiteten Plane wurden Aufkleber/Sticker aufgeklebt. So konnte veranschaulicht werden, wie unsere Gesellschaft, unsere Region gestaltet werden soll. Wie bunt und vielfältig. Auf jeden soll Rücksicht genommen werden. In eine vorge-

fertigte Box wurden auch Meinungen und Hinweise zum Thema, wie barrierefrei ist unsere Region, gesammelt. Diese werden noch ausgewertet, dem zuständigen Adressat übergeben und einer Lösung zugeführt. In Zusammenarbeit mit der Regiobus Potsdam-Mittelmark GmbH, der Kreisverkehrswacht PM und dem Sanitätshaus Kniesche GmbH konnte ein Rollstuhl-Parcours aufgebaut werden. Passend dazu gab es ein Ein- und Ausstiegstraining in einem bereitgestellten Bus des Regiobus– Unternehmens. Die Rollstühle, Rollatoren und E-Rollis des Sanitätshaus Kniesche wurden dazu verwendet. Am Infostand des Sanitätshauses wurde eine kostenlose Rollstuhldurchsicht für Besucherinnen und Besucher angeboten. Das komplette Programm in Leichter Sprache kann immer noch auf der Web­ site www.kis-pm.de eingesehen werden. Bärbel Schenk

Schon zu einer guten Tradition geworden, führten wir wieder unseren „Markt der Möglichkeiten in Treuenbrietzen“ innerhalb der „Sabinchenfestspiele“ (09.-18. Juni) durch. Am Sonnabend, 10. Juni, präsentierten sich die ansässigen Selbsthilfegruppen sowie die AWO Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen unter den AWO Pavillons an Informationstischen unmittelbar am Sabinchenbrunnen gegenüber der Bühne. Die Teilnahme bzw. die Standbetreuung erfolgte durch die interessierten Selbsthilfegruppen Fybromyalgie, Aphasiker, „Lebensfreude“ und „Lebensfreude II“, aus Treuenbrietzen. Diesmal hatten wir Sonne pur, den ganzen Tag heiße Temperaturen. Die Tische und Stühle bekamen wir, dankenswerter Weise, von der Stadtverwaltung Treuenbrietzen gestellt. Innerhalb der Sabinchenfestspiele finden immer zahlreiche Veranstaltungen statt. Die ganze Stadt ist während der Festmeile unterwegs. In den Straßen kann man viele traditionelle Gewerke sowie künstlerische Arbeiten bewundern. Viele Treuenbrietzener spazierten mit ihren Familien ganz gemütlich und schauten das eine oder andere Mal an unseren Informationstischen vorbei. Bei uns kamen viele Besucher der Festspiele vorbei. Aber auch die Mitglieder der Selbsthilfegruppen besuchten ihre Standbetreuer. Andere suchten nach Informationen und nach Kontakten bei uns. Interessierte wurden über die Arbeit der Selbsthilfegruppen informiert. Bärbel Schenk


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Platz 1 für die Kids vom Brauhausberg Am 12. Mai hat das Fußballteam der AWO Wohnanlage auf dem Brauhausberg an einem ökumenischen Fußballturnier teilgenommen. Die Ev. Kirchengemeinde Babelsberg und die Kath. Kirchengemeinde St. Antonius luden in die Marienschule im Espengrund ein. Viele Mannschaften haben in allen Altersklassen an den fairen Spielen teilgenommen und sich mächtig angestrengt. Es war ein buntes Fest mit Essen, Trinken und viel Spaß. Die Mannschaft vom Brauhausberg hat in mehreren Spielen bewiesen, dass sie fair, motiviert und vor allem treffsicher ist. Gut eingestellt von unserem Trainer Mahamat Hussein belegte das Team ungeschlagen Platz 1 und freute sich über einen Ball, einen Pokal und über die Urkunden. Die Kids waren sehr zufrieden und stolz. Das Team vorne von links: Precious, Abusar, Orfan, Abas, Prins, Hadi, Islam,Yanal und die beiden Betreuer Mahamat und Hauke Kunze.

Für die Ortsvereine

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Bitte senden Sie Ihre Informationen zu besonderen Veranstaltungen (Jubiläen, Jahresmitgliederversammlungen, Wahl- Versammlungen, großen Festen, Teilnahme von Politik aus ihrer Region u.ä.) per POST, FAX 0331 73041780 oder per MAIL mitglieder@awo-pots­ dam.de an Dirk Harder. Zu sonstigen Ortsverbands- und Vereins­ angelegenheiten können Sie sich ebenfalls gern an Dirk Harder wenden. TEL 0331 7304196, MOBIL 0151 65755424 Mitgliederlisten (ZMAV) und Änderungen zu Mitgliedschaften Ina Kus: ina.kus@awo-potsdam.de TEL 0331 73041777, FAX 0331 73041780

Kleiner Künstler Maurice Klug lebt zurzeit in der Wohngruppe Marquardt der Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH. Die ersten Wochen und Monate waren für ihn in der neuen Umgebung nicht einfach. Doch inzwischen ist Maurice in seinem neuen Zuhause gut angekommen. Er geht in die 6. Klasse der Fröbel Förderschule. Besonderen Spaß bereiten Maurice die Fächer Mathematik und Kunst. Hier hat er gute bis sehr gute Schulnoten. Seit Dezember letzten Jahres kann er sich seinen künstlerischen Neigungen in der Kunstschule Potsdam noch stärker widmen. Unter der Anleitung der Keramikerin Birgit Krenkel erlernt er hier das 1x1 des Töp-

ferns. In sehr kurzer Zeit hat Maurice sich in der Gruppe von 8-10 Kindern einen geachteten Platz erarbeitet. Seine Arbeiten zeichnen sich durch hohe Detailtreue, gepaart mit viel Phantasie aus. Maurice töpfert nach Aussagen der Kursleiterin geschickt, kreativ und mit sehr viel Geduld. Sicherlich wird es auch bald die Möglichkeit geben, seine ersten Werke in Schülerausstellungen der Kunstschule Potsdam im Rathaus Babelsberg zu bewundern. Sabine Herzinger


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Arbeitslosengeld II (ALG II) ist in Deutschland die Grundsicherung für Arbeitsuchende, die – wie in vielen anderen EUMitgliedstaaten – auf das befristete Arbeitslosengeld folgt. Das ALG II ist eine Geldleistung für Hilfebedürftige, die arbeiten können, aber keine Arbeit finden oder mit ihrem Einkommen nicht genug Geld für ihren Lebensunterhalt und den Lebensunterhalt der mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Menschen verdienen. Das ALG II soll den Betroffenen helfen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und am kulturellen Leben teilzunehmen. Zusätzlich helfen ihnen die Leistungen der aktiven Arbeitsförderung und spezielle Beratungsangebote, wieder bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhalten. Umgangssprachlich wird das ALG II auch Hartz IV genannt: Peter Hartz war der Leiter einer Kommission, die die Arbeitsmarktgesetzgebung erneuert hat. In der Leistung sind seit 2005 die ehemalige Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe zusammengefasst. Die Leistung wird in Deutschland im örtlichen Jobcenter beantragt. Der Grundgedanke des ALG II, Leistungsberechtigte zugleich zu fordern und zu fördern, findet sich in den sozialrechtlichen Regelungen der meisten EU-Mitgliedstaaten wieder. REGELBEDARF Der Regelbedarf zur Sicherung des Lebensunterhalts umfasst insbesondere Bedarfe für Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Haushaltsenergie ohne die auf die Heizung und Erzeugung von Warmwasser entfallenen Anteile sowie Bedarfe zur Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft (das sog. soziokulturelle Existenzminimum). Der Regelbedarf wird als monatlicher Pauschalbetrag berücksichtigt. Über die Verwendung der zur Deckung des Regelbedarfs erbrachten Leistungen (Teil des Arbeitslosengeldes II bzw. des Sozialgeldes) entscheidet der Leistungsberechtigte eigenverantwortlich. Neben regelmäßig anfallenden Bedarfen u.a. für Lebensmittel sind auch unregelmäßig anfallende Bedarfe wie z.B. für Bekleidung aus den entsprechenden Leistungen zu decken. Die Höhe der maßgebenden Regelbedarfe ist der nachstehenden Tabelle zu entnehmen.

Quelle: BMAS

Neue Regelbedarfe bei Arbeitslosengeld II (ALG II)

MEHRBEDARFE Im Einzelfall haben Leistungsberechtigte aufgrund besonderer Lebensumstände einen erhöhten Bedarf, der nicht durch die Leistungen zur Deckung des Regelbedarfs abgedeckt wird. Folgende Mehrbedarfe werden z.B. berücksichtigt: • Schwangere haben ab der 13. Schwangerschaftswoche einen Anspruch auf einen Mehrbedarf von 17 Prozent des maßgebenden Regelbedarfs. • Bei Alleinerziehenden ist die Höhe des Mehrbedarfs abhängig vom Alter und der Anzahl der Kinder. • Für erwerbsfähige behinderte Menschen wird ein Mehrbedarf von 35 Prozent des maßgebenden Regelbedarfs anerkannt, wenn Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben im Sinne des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX - Rehabilitation und Teilhabe) tatsächlich gewährt werden. BEDARFE FÜR UNTERKUNFT UND HEIZUNG Die Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende berücksichtigen bei der Erbringung des Arbeitslosengeldes II auch Bedarfe für Unterkunft und Heizung in Höhe der angemessenen Aufwendungen. Dazu

gehören auch die Nebenkosten wie z.B: Kosten für Kaltwasser und Warmwasserversorgung. Grundsätzlich gilt: Nur angemessene Aufwendungen werden als Bedarf berücksichtigt. Die Angemessenheit der Aufwendungen wird in der Regel von dem örtlich zuständigen kommunalen Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende in einer Richtlinie festgelegt. EINMALIGE LEISTUNGEN Auf Antrag können die Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende einmalige Leistungen gewähren. Möglich sind Zahlungen beispielsweise, wenn ein Haushalt zu gründen ist, die Geburt eines Kindes bevorsteht oder wenn die Versorgung mit orthopädischen Schuhen erforderlich ist. Einmalige Leistungen können auch für Personen erbracht werden, die keine laufenden Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts als Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld erhalten, jedoch ihr Einkommen für den besonderen Bedarf - beispielsweise für die Erstausstattung bei Schwangerschaft und Geburt - nicht ausreicht.


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AWO-Strom-Mitgliedertarif - endlich ist es soweit

FRAGEN / ANTWORTEN

Öko-Strom der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) aus Wasserkraft zu günstigen Konditionen für alle Mitglieder beim AWO Bezirksverband Potsdam e.V. - das gibt es ab sofort dank des neuen AWO Mitgliedertarifes. Er wurde bei der Ortsvereinsklausur am 22. April 2017 erstmals vorgestellt und fand gleich reges Interesse. „Wir haben gemeinsam mit unserem Partner, der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP), Sonderkonditionen für die Strombelieferung für alle Mitglieder der AWO Potsdam verhandelt. Sie erhalten von der EWP 100 % zertifizierten Öko Strom zu Sonderkonditionen“, erläutert die Vorsitzende des Vorstandes des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V., Angela Schweers, die Idee hinter dem Projekt. Die Konditionen unterscheiden sich aufgrund der unterschiedlichen Netznutzungskosten für die Stromdurchleitung für das Stadtgebiet Potsdam und für das Land Brandenburg.

Dies sind im Einzelnen die Bruttopreise: Stadtgebiet Potsdam Arbeitspreis von 26,98 ct/kWh Grundpreis von 21,42 € je Jahr Land Brandenburg Arbeitspreis von 30,68 ct/kWh (außerhalb von Potsdam) Grundpreis von 83,35 € je Jahr

Was ist eine Zählpunktbezeichnung? Europaweite Identifikationsnummer für Zähler, hat sich aber nicht durchgesetzt und muss nicht ausgefüllt werden.

Wer Interesse daran hat, kann den Antrag in unserer Geschäftsstelle unter Tel.: 0331 73041770 anfordern. Den ausgefüllten und unterschriebenen Vertrag senden Sie dann an: AWO - Mitgliederstrom -, Neuendorfer Str. 39A, 14480 Potsdam Wir leiten den Vertrag an die EWP weiter. Die Kündigung beim bisherigen Stromlieferanten und die Vertragsbestätigung erledigt die EWP.

Ist das billiger? JA: in Potsdam ist der normale Grundpreis p.a. 78,00 €, die kWh 27,79 €

Start für die Lieferungen ist ab dem 01.07.2017 für Potsdam und ab dem 01.08.2017 für das Land Brandenburg (außerhalb Potsdam) möglich. Der Vertragsbeginn kann auch später erfolgen. Der Sondertarif gilt zunächst bis 31.12.2019 und ändert sich nur dann, wenn sich gesetzlich vorgeschriebene Umlagen, Abgaben und Steuern ändern. AWO-Chefin Schweers ist überzeugt: „Mit dem neuen Angebot sind Ersparnisse zwischen 80 - 100 Euro pro Kunde und Jahr möglich. Wir denken: Ein Grund mehr, AWO-Mitglied zu sein oder zu werden!“

Enthalten die ausgewiesenen Preise die Mehrwertsteuer? JA

Warum ist das in Potsdam Mittelmark teurer? Weil die EWP bei Eon Netzgebühren bezahlen muss. Lastschriftformulare sind nicht dabei? Nein. Lastschriftformulare sind auf der EWP Website als Download verfügbar und werden direkt an die EWP gesendet Mein Vertrag ist aber günstiger. Das ist schön, bleiben Sie dabei. Allerdings ist unser Angebot 100 % Ökostrom und daher grundsätzlich nicht der allerbilligste (s.a. ErneuerbareEnergieGesetz, garantierte Preise für Ökostromerzeuger vs. ungarantierte für Atomstromerzeuger) Meine Frau ist AWO Mitglied, muss der Strom dann auf sie angemeldet werden? Nein, Familienmitglied im Haushalt reicht aus. Allerdings nur bei gleichem Familiennamen.

WICHTIGER HINWEIS FÜR UNSERE MITGLIEDER: Sollten Sie bereits einen günstigeren Öko-Stromtarif mit anderen Anbietern vereinbart haben, weil die Kostenstruktur im ländlichen Bereich eventuell eine andere ist oder weil ihnen vielleicht besondere Konditionen gewährt wurden, dann sollen sie diesen natürlich auch weiterhin nutzen.

Im Zeichen der Mitgliedergewinnung Am 22. April fand im Fliegerheim Borkheide die Frühjahrs-Klausur der Ortsvereine statt. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Präsidiumsmitglied Sieglinde Asmus. Zentraler Punkt der Klausurveranstaltung war die Vorstellung des „Handwerkskoffers“ (Projektbroschüre, Karte, Präsentation, Check-Liste) durch Rainer Brückers. Der Koffer soll helfen, die Mitgliedergewinnung zu vereinheitlichen und zu professionalisieren. Die AWO Ehrenamts­ agentur war auch mit Infostand und Infomobil vor

Ort und kam ins Gespräch mit den Mitgliedern einzelner Ortsvereine. Vorgestellt wurde auch die neue Projektwebseite „AWO vor Ort“, bei der man nach Ortsvereinen oder Einrichtungen des AWO Bezirksverbandes suchen kann. Wichtig hierbei ist die Umkreissuche für die bessere Vernetzung der Vereine, Dienstleister und Einrichtungen des Bezirksverbandes. www.awo-vor-ort.de/alle-ortsvereine.html


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Tanz mit Einlagen

Musik, Gespräche und eine Rose

FRÜHLINGSFEST DES AWO ORTSVEREIN MICHENDORF E.V.

Vorabend zum Muttertag im Gemeindezentrum „Zum Apfelbaum“

Eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung, am 06. April gegen 14:00 Uhr, führte der AWO OV Michendorf seine Jahresmitgliederversammlung durch. Schwerpunkte waren: Rechenschaftslegung, Bericht der Revisionskommission, Diskussion. Claus Wartenberg vom AWO Bezirksverband Potsdam e.V. fungierte als Versammlungsleiter und begrüßte die Anwesenden 86 AWO Mitglieder. Harald Müller gab einen Überblick der geleisteten Arbeit des Vorstandes im letzten Jahr. Er sprach über das Erreichte und was man künftig qualitativ verbessern kann sowie über die weiteren anstehenden Aufgaben im Jahr 2017. Die Revisionskommission, vertreten durch Gabriele Schluricke und Christine Winter, gab den Bericht über die Kassenprüfung des AWO Ortsvereins für das Jahr 2016 und entlastete somit den Vorstand. Die Revisionskommission bedankte sich im Namen der Mitglieder für die vorbildlich geleistete Arbeit, insbesondere bei Sylvia Rothemann für die korrekte Buchführung und Harald Müller für die umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit und Leitung des Vorstandes unseres Ortsvereins. Zum Schluss bedankte sich Harald Müller bei allen Anwesenden für die rege Teilnahme an den Veranstaltungen sowie für die kollektive, hilfreiche Unterstützung der noch bevorstehenden Aufgaben unseres Ortsvereins im Jahr 2017. Danach eröffnete Harald Müller das Frühlingsfest und begrüßte alle Anwesenden, wobei wir mittlerweile weit über 100 Teilnehmer waren, sinngemäß mit den Worten,... „auf dem Weg hierher sieht man

bereits viele Bäume und Sträucher voll in ihrer Blüte. Sogar die Kastanienknospen sind weit geöffnet und die Vögel bauen ihre Nester. Wie man so schön sagt, das Leben ist wiedererwacht und zeigt sich in seiner Pracht! Der Frühling ist da; und der AWO Ortsverein hat zum alljährlichen Frühlingsfest hier im Gemeindezentrum „Zum Apfelbaum“ geladen.“ Unser Bürgermeister, Reinhard Mirbach, überbrachte liebe nette Grüße, informierte uns über die bevorstehenden Aufgaben und Vorhaben in der Gemeinde und wünschte einen stimmungsvollen Verlauf der Veranstaltung. Die Worte auf der Einladung „Tanz mit Einlagen“ waren eine kleine Überraschung auf kulturelle Beiträge, die natürlich von Mitgliedern aus unseren Reihen aufgeführt wurden. Christa Stiemke und Gabriele Schluricke rezitierten abwechselnd österliche Verse, die sehr lustig waren. Auch Christine und Harald Winter trugen einen Sketch vor, der so im Seniorenalter verhaltenstypisch ist. Das neue Gesicht, der Musiker Arno Grohmann, sorgte für Stimmung auf der Tanzfläche, die bis zum Ende der Veranstaltung nicht abbrach. An dieser Stelle sei wieder einmal allen gedankt, insbesondere den Mitgliedern des AWO Vorstandes und deren Ehepartnern, die durch ihr fleißiges Zutun bei der Ausgestaltung des Saales und der Tische sowie beim Servieren zur Kaffee- und Abendbrotzeit zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Harald Müller

Der AWO Ortsverein Michendorf e.V. hat auch in diesem Jahr zu einer gemütlichen Kaffeerunde zum Muttertag am 12. Mai in das Gemeindezentrum „Zum Apfelbaum“ eingeladen. Vom AWO Vorstand begrüßte Harald Müller alle Teilnehmer insbesondere natürlich die Frauen recht herzlich und bedankte sich gleichzeitig bei allen fleißigen Helfern vom AWO Vorstand für die hervorragende Vorbereitung und Ausgestaltung dieser Veranstaltung. Zwischenzeitlich hatten Schüler der Grundschule Michendorf mit ihrer Musiklehrerin Silvia Zander im Saal Aufstellung genommen, um mit Liedern den Muttertag zu versüßen. Es war ein Genuss, den jungen Sängern zuzuhören. Sie wurden mit viel Beifall belohnt und bekamen obendrein Süßigkeiten, worüber sie sich sehr freuten. Es ist in unserer heutigen Zeit der Medienvielfalt nicht einfach, junge Menschen für das Singen zu begeistern. Silvia Zander hat das entsprechende Fingerspitzengefühl und das pädagogische Geschick, die alten Traditionen der Singebewegung nicht abbrechen zu lassen. Anschließend spielte Herr Hänsch aus Wilhelmshorst auf seinem Akkordeon zur stimmungsvollen Kaffee-Musik auf. Bei den vielen bekannten Liedern wurde kräftig mitgesungen. Alle Teilnehmer freuten sich über die fröhliche Atmosphäre. Gegen 17:00 Uhr endete die Veranstaltung, wobei es viele noch nicht nach Hause trieb. Jede Dame erhielt zum Abschied eine Rose. Harald Müller


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Was tut sich im AWO Ortsverein Nauen? Am 11. April wurde ein neuer Vorstand gewählt. Zum ersten Mal nach Gründung des AWO Ortsvereins am 18. April 1991 übernahm Brunhilde Fischer als erste Frau den Vorsitz im Vorstand und das alles in den frisch renovierten Räumen unserer Begegnungsstätte. Ein Dankeschön gehört der DGL Nauen und nicht zu vergessen den vielen Helfern aus den eigenen Reihen. Der stets aktualisierte Veranstaltungsplan verspricht immer ein reiches Angebot, so kann jeder nach seiner Fasson rechtzeitig seine Teilnahme kundtun. Man weiß ja, Rentner haben nicht immer Zeit. Ende Januar traten 24 Mitglieder eine Kurreise nach Swinemünde an. Die Physiotherapeuten taten ihr Bestes, um uns fit zu machen für das Jahr 2017. Es ist schon Tradition geworden die Kurorte am Baltischen Meer aufzusuchen, um deren Küste zu erkunden und viele polnische Städte aufzusuchen. Es ist wunderbar, im Bus die Landschaft zu genießen, die an einem vorüberzieht. Sehr beliebt sind die Überraschungsfahrten, jedes Jahr eine Fahrt mit einem unbekannten Ziel. Der Busfahrer und die Reiseleitung haben Schweigepflicht und lösen das Geheimnis erst an der letzten Haltestelle auf. Diesmal hatten wir eine doppelte Überraschung. Sie führte uns in die polnische Stadt Ustka (Stolpmünde). Unser Fünfsternehotel „Grand Lubicz“ lag in unmittelbarer Nähe zur Ostsee und ist das größte und am besten ausgestattete Objekt an der polnischen Ostseeküste. Am Tag darauf besuchten wir die Wanderdünen in der Gemeinde Smotdzino. Deren höchste Düne beträgt 35 Meter. Man nennt sie auch „polnische Sahara“. Wer den Aufstieg schafft, ist plötzlich in einer anderen Welt. Das nächste Ziel war Gdańsk (Danzig), die Stadt in der die „Solidarnosc“ gegründet wurde und mithalf, dass der „eiserne Vorhang“ fiel. Mit einer zeitlich begrenzten Stadtführung ist diese Stadt jedoch nicht zu erkunden. Das vierte Ziel unserer Reise war die Stadt Slupsk (Stolp). Ein großes Einkaufszentrum erwartete uns, jedoch haben wir mehr gestaunt als gekauft. Wir haben das historische Rathaus besucht und dort eine olympische Medaille von 1980 entdeckt. Es war

aber nicht zu ermitteln, wieso diese dort lag. In einem alten Speicher, der unter Denkmalschutz steht, gab es Kaffee und Kuchen. Dazu spielten uns zwei junge Damen klassische Musik vor. Am 26. April charterten wir einen Kahn für fröhliche Leute und machten eine MüritzRundfahrt. Mit Hilfe der AWO Betreuungsdienste gGmbH wurde das hintere Gelände unserer Begegnungstätte am 13. Mai verschönert und im Vorgarten werkelten unsere Frauen. Wir waren guter Dinge, das Frühlingsfest draußen ausrichten zu können, aber wegen anhaltender Wetterkapriolen fand das Fest im Saal statt. Der guten Laune tat das zum Glück keinen Abbruch. Sportlich ging es auf der Bowlingbahn in Falkensee zu. Wer seine Beweglichkeit verbessern möchte, hat die Möglichkeit, einmal in der Woche zur Gymnastik im AWO Treff zu gehen. In den Sommermonaten trifft man sich im Nauener Stadtbad. Unsere Wandergruppe wird mit einem Kleinbus abgeholt und in Mutter Natur gefahren, von wo man unser schönes Havelland erkunden kann. Am 20. Juni besuchte die Wandergruppe sogar den Tier- und Freizeitpark in Germendorf. Man trifft sich zum Frauenklatsch, zu informativen Kaffeetafeln, oder zu den Spiele­ tagen. Angesagt sind Skat, Rommee und

Bingo. Unglaublich, aber wahr, der Bingogewinner muss einen ausgeben. Beim Skat ist das leider umgekehrt. Am 15. Mai gab es in unserer Begegnungsstätte erstmalig eine „Tea time“ mit der „Kräuterfee“ Tina. Sie brachte uns ihr Wissen über Kräuter bei. An Feldrainen, Wiesen und Wäldern zeigt sich hierzu eine Wunderwelt an Wildpflanzen, die lindern oder auch heilen können. Dies machen sich Kundige unter anderem auch zu Nutze. Das Jahr 2017 hat nun Halbzeit, doch unsere Mitglieder hatten bis jetzt eine ereignisreiche Zeit. Vorstand und fleißige Helfer sorgen für das Wohlbefinden unserer Senioren, aber nichts ist selbstverständlich. Ein Geben und Nehmen bedarf ständiger Übung. Siegfried Düsterhöft


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Auf gehts in die nächste Wahlperiode

Kerstin Maaß (Vorsitzende), Sophie Ahrenstadt (Beisitzerin), Angela Angerstein (stellv. Vorsitzende) v.r.n.l. – am 15. Mai haben die Mitglieder des AWO Orts­ vereins Potsdam Mitte e.V. ihren neuen Vorstand und Uta Thormeier zur Revi­ sorin gewählt.

218 Mitglieder zählt der 2005 gegründete Ortsverein Potsdam Mitte, seit 2007 gehören zum Verein auch die Ortsgruppen Neuseddin und Borkheide. Über die Aktivitäten des Vereins und den Einsatz der Vereinsmittel im vergangenen Jahr informiert der Tätigkeitbericht: Unterstützung des AWO Chors „Frohsinn“ in der AWO Begegnungsstätte, Walpurgis-Party gemeinsam mit dem AWO Ortsverein Waldstadt, Havelseenfahrt mit den Klienten des Cafés INTEGRA, Feuerwehrauto zum Sommerfest der Kita „Inselmäuse“, Clownsprogramm ELLI Pirelli zum Zuckertütenfest der ABC-Schützen im AWO EKIZ, Informationsstand zur Seniorenwoche im Potsdamer Sterncenter, viele ehrenamtliche Stunden bei der Betreuung der Sternestände in Vorbereitung der VON HERZEN-Weihnachtsfeier und eine Spende für diese besondere Weihnachtsfeier. Höhepunkt der Arbeit der Vereinsmitglieder im vergangenen Jahr war die Organisation des „Treffens der Kulturen“ auf dem Gelände der Wohnanlage Brauhausberg. Der AWO Ortsverein hatte große und kleine Potsdamer und die BewohnerInnen der Wohnanlage aus sieben Nationen am 22. September 2016 zu einem bunten Nachbarschaftsfest eingeladen. Syrische Tänze, deutsche Lieder, leckere, selbstgekochte Speisen aus den Heimatländern der Brauhausberg-BewohnerInnen, Bratwurst und Kartoffelsalat, Riesenseifenblasen mit den Klinikclowns, Glücksrad-Drehen, Kinderschminken oder die „Dschungelshow“ begeisterten große und kleine Gäste. Eine Förderung durch die Aktion Mensch und Vereinsmittel und der ehrenamtliche Einsatz der Vereinsmitglieder und vieler HelferInnen machten diesen besonderen Nachmittag möglich. Für 2017 gibt es selbstverständlich auch schon eine vorläufige Jahresplanung: Gesprächsrunde zum Thema „Pflegebedürftig oder krank, was kann ich tun?“, Altstadtspaziergang mit dem Stadtwächter in Potsdam, Bowling für Erwachsene und Kinder, Unterstützung des Summer-Day of Welcome auf dem Brauhausberg… Dabei wird es ganz sicher nicht bleiben, das Jahr ist noch lang. Und es gibt so viele Ideen! Petra Hoffmann

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Es war ein sehr schöner Tag in Buchow-Karpzow „Ihr seid also die Neuen von der AWO Dallgow. Wir kennen Euch aus der Zeitung.“ So wurden wir, Sylvia Stolze und Monika Albrecht, auf der 19. Klausurtagung vom Bezirksverband der AWO in Borkheide begrüßt. Dort stellten wir uns als neue Führungsspitze des Ortsvereins Dallgow-Döberitz vor. Die Sympathie mit den Damen von der AWO OV Priort/Buchow-Karpzow e.V., die uns zur Seite saßen, war beidseitig. Um uns besser kennen zu lernen, schlugen sie vor, mit einigen Mitgliedern zum Matjesessen zu sich nach Buchow-Karpzow zu kommen. Das Angebot haben wir gern angenommen. Und so fuhren wir am Sonnabend, dem 6. Mai, mit mehreren Mitgliedern der AWO Dallgow nach Buchow-Karpzow. Das Haus mit dem großen Fisch vor dem Eingang, war nicht zu übersehen. Wir wurden herzlich begrüßt. Die lange Tafel war sehr schön und passend zum Thema Fischessen geschmückt. Das Team aus Buchow-Karpzow hatte Hand in Hand gearbeitet und uns super bewirtet. Das Essen mit Matjesfilet, Pellkartoffeln und Quark war köstlich. Auch gab es viele angeregte Gespräche zwischen den Teilnehmern dieses Treffens. Dort trafen wir auch AWO Mitglieder aus Haselhorst. Danach gab es eine amüsante HutShow und zum Abschluss Kaffee und Kuchen. Uns hat alles sehr gut gefallen. Es war ein sehr schöner Tag. Wir Dallgower würden uns sehr freuen, wenn der OV Priort auch einmal zu unseren monatlichen Treffen kommt, zu dem wir sie herzlichst eingeladen haben. Unsere Treffen wie gemeinsames Frühstück oder Kaffetrinken stehen unter Dallgow-Döberitz, AWO und auch im Amtsblatt. Wir freuen uns über Jeden, der uns zu unseren monatlichen AWO Treffen im Bogenschützenhaus besuchen möchte. Sylvia Stolze


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„Überschuldete brauchen starke Beratung!“

Auch die Beratungsstelle für Überschuldete in Werder (Havel) war anlässlich der bundesweiten „Aktionswoche Schuldnerberatung“ vom 19. – 23. Juni mit einem Informationsstand auf dem Markt „Unter den Linden“ in Werder (Havel) vertreten. Mit den jährlichen Aktionswochen soll die Öffentlichkeit für die Themen der privaten Überschuldung und der Schuldnerberatung sensibilisiert werden. Das diesjährige Thema „Überschuldete brauchen starke Beratung“ stellt die Rahmenbedingungen für eine fachlich gute und nachhaltige Beratung einer Schuldnerberatungsstelle in den Fokus. Überschuldete Personen benötigen in rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Fragen eine schnelle und umfassende Unterstützung und Hilfe. Das Ziel der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung ist daher ein bundesweiter Rechtsanspruch auf eine kostenfreie Schuldnerberatung. Im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist dies zum Glück seit vielen Jahren gewährleistet. Jeder Bürger im Landkreis kann sich an die Beratungsstellen für Überschuldete wenden und wird kostenfrei beraten. Neben den zwei Hauptstellen des AWO Bezirksverbandes Potsdam in Werder (Havel) und Teltow ist die bürgernahe und flächendeckende Beratung im gesamten

Landkreis mit den Außenstellen in Bad Belzig, Beelitz, Brandenburg an der Havel, Kloster Lehnin, Ziesar, Treuenbrietzen und Brück garantiert. Innerhalb der sozialen Schuldnerberatung erhalten betroffene Menschen Beratung und Unterstützung, wie sie ihre Existenz sichern und stabilisieren können. Dazu gehören auch Hilfen bei Konto- und/oder Lohnpfändungen und einer Budgetplanung. Die Schuldnerberater nehmen Kontakt zu den Gläubigern auf, um entsprechend der finanziellen Möglichkeiten nach Lösungen zu suchen. Darüber hinaus unterstützt die Beratungsstelle für Überschuldete kostenlos beim Antrag für ein Verbraucherinsolvenzverfahren. Den Schuldnerberatern liegt zunehmend eine präventive Ausrichtung am Herzen – gerade junge Menschen sollen frühzeitig sensibilisiert werden, Schuldenfallen zu vermeiden. Deshalb engagieren sich die Berater verstärkt mit Angeboten in Schulen und Oberstufenzentren. Am Informationsstand auf dem Markt wurden die Passanten über das umfangreiche Angebot der Beratungsstelle informiert und mit allerlei Informationsmaterial versorgt. Am Glücksrad konnte spielerisch erfahren werden, wie schnell man sich auch als normaler Bürger ver-

schulden kann. Nicht jeder Betroffene benötigt dabei gleich eine Schuldnerberatung. Doch die Menschen, die allein nicht mehr mit ihren Schulden zurechtkommen, können die kostenlosen Angebote der Beratungsstelle für Überschuldete des AWO Bezirksverbandes nutzen. Georg Jatzwauk Kontakt ist über die Beratungsstelle direkt in Werder (Havel), in der Eisenbahnstr. 1, per Telefon: 03327 5737280 oder online möglich unter: schuldnerberatung-werder@awo-potsdam.de Es ist auch eine anonyme Onlineberatung möglich unter: https://awo-potsdam.beranet.info


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An welcher Stelle kann man sparen? AUSWERTUNG DES PRÄVENTIONSPROJEKTES Die Sechstklässler haben erstmal geschaut, als sie Alex und Georg vorn am Lehrertisch sahen und nicht ihre Lehrerin. Und natürlich haben sie bald schon gemerkt, dass beide keine Lehrer sind, sondern irgendetwas anderes: Interessante Menschen mit interessanten Berufen und interessanten Erfahrungen. Vom 02. Mai - 17. Juni haben Alexan­ dra Pieczonkofski und Georg Jatzwauk von der Beratungsstelle für Überschuldete des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V. das Projekt „Fit für´s Leben“ erstmalig in den drei 6. Klassen der Karl-HagemeisterGrundschule durchgeführt. Wie relevant sind denn Themen der Schuldenprävention für 12- bis 13-Jährige? Spielt Geld und Geldeinteilung eine Rolle? Mit dem ersten Modul „Unsere Wünsche und Bedürfnisse“ wurde schnell klar, dass es wohl keinen einzigen Menschen auf der Welt gibt, der keine Wünsche und keine Bedürfnisse hat. Jeder von uns hat Wünsche und Bedürfnisse. Und jeder versucht irgendwie diese auf seine Art und Weise zu erfüllen. Brauche ich zu dessen Befriedigung Geld, bedeutet das auch, dass ich Einkünfte oder auch andere Ressourcen benötige. Und weil auf der Welt viele Menschen leben, mit vielen Wünschen und Bedürfnissen, kommt es zur Knappheit der Ressourcen. Auf diesem (Grund)-Prinzip aufbauend, kamen wir schnell zu dem, was eine Familie zum Leben braucht. Erstaunlich war dabei, dass in einer der drei Klasse vorrangig die ideellen Werte, wie Liebe, Zuwendung, Gesundheit und Sicherheit genannt wurden. In einer anderen Klasse kamen als Antworten eher die materiellen Werte, wie Geld, Auto, Möbel und Bücher vorrangig wie aus der Pistole geschossen. Beide Aspekte zusammen zu tragen und eine Wertigkeit oder auch Rangfolge für jeden zu erarbeiten, war im nachfolgenden Modul unser Ziel. Nach dem Erarbeiten, welche Einkünfte und welche Ausgaben eine Familie hat, gingen wir zur Einkommens- und Ausgabensituation der Schüler über. Interessant dabei: Nicht jeder Schüler bekommt überhaupt Taschengeld. Auch interessant: Mit Beträgen zwischen 50 Cent und 10 € pro Woche war alles vertreten. Sich dieses Ta-

schengeld einzuteilen, war Aufgabe der Kleingruppen im 3. Modul: Jeder Schüler hatte einen Betrag an Münzen (leider nur bedruckte Pappe der Bundesbank Berlin), die er auf seine Art und Weise auf den Monat verteilen konnte. Manche teilten die Gesamtsumme an Taschengeld gleichmäßig auf die Tage auf. Andere legten gleich erstmal 5 € für das Sparkonto beiseite und verteilten nur den Rest gleichmäßig auf den Monat. Das Taschengeld von Rudi Ratlos, unserer Beispielperson, war ziemlich schnell verbraucht. Das entdeckten die Schüler schnell. Aber warum eigentlich? Er geht ab und zu mal ins Schnellrestaurant von Mc D. Im Kidsmenü findet er coole Figuren. Diese erinnern ihn, dass dazu im Kino gerade der neue Film läuft. Also schnell ins Kino! Natürlich geht es nicht ohne Popcorn im Kino! Doch was ist das? Auf der Popcorntüte wird für die Filmmusik Werbung gemacht! Also – die CD braucht Rudi Ratlos auch noch... Als Gegensatz zu Rudi Ratlos und der Beeinflussung seiner Konsumentscheidungen durch Werbung, erfahren die Kinder in einem Trickfilm, wie der 12-jährige Andy selbst Unternehmer wird: Andy gründet sein eigenes Schnellrestaurant. Einziger Angestellter: Andy. Einziger Kunde: Auch Andy. Sicher – Andy muss selbst Einkaufen gehen und selbst Kochen. Doch dafür spart er eine Menge Geld, welches er für andere Sachen ausgeben kann...

gespart werden kann: die Netzstecker von Handys herausziehen, die nicht mehr geladen werden müssen; normale Glühlampen durch LED-Lampen ersetzen oder das Küchenradio über eine abschaltbare Steckdose wirklich stromlos machen... Anhand eines großen Prüfgerätes, was wir mitbrachten, konnten die Kinder das selbst erfahren. Den Kindern hat das wohl am meisten Spaß gemacht. Viele der insgesamt 70 Kinder der drei Klassen fanden aber auch die Beispiele aus dem Alltag der Schuldnerberatung hochinteressant. Fast durchgängig gaben die Schüler uns für unseren Unterricht die Noten 1 oder 2. Welch ein schönes Lob der Schüler! Ob diese fünf Module der beiden Schuldnerberater tatsächlich nachhaltig sind? Sicher, die Eltern bekamen von den Schülern recht genau über das Projekt erzählt, so dass sich die Eltern im Elternabend sehr positiv gegenüber der Klassenlehrerin äußerten. Auf die Frage, welche Ideen die Schüler selbst haben, die Umwelt zu schützen, kamen viele Antworten, wie: nicht zu lange duschen, so wenig wie möglich Plastik, LEDs benutzen, nicht die Umwelt verschmutzen, … Das lässt hoffen. Letztlich aber werden wir erst in fünf oder zehn Jahren entdecken, ob und wie die Schüler - dann als Erwachsene und Eltern - ihre Ideen und Wünsche umsetzen. Der Samen ist gelegt, alles andere bringt die Zeit.

Im letzten Modul erleben die Schüler sehr praktisch, an welcher Stelle zu Hause Geld

Alexandra Pieczonkofski Georg Jatzwauk


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Der etwas andere Jahresbericht Mitte Juli bin ich, Antje Warwas, seit einem Jahr im AWO Mehrgenerationenhaus in Brück. Es ist viel passiert in diesem Jahr und ich habe das Haus und seine Menschen kennengelernt. Hier treffen sich die ganz Kleinen und ihre Eltern in einer Krabbelgruppe am Montag, die Jungen Wilden im offenen Kinder- und Jugendtreff und die ältere Generationen, ohne die es dieses Haus nicht geben würde. Das Gelände und seine Häuser dienten von 1958 bis 1991 als Korbmacherei. Jahre später wurde der Wunsch der Brücker und Brückerinnen nach einem Ort der Begegnung der Generationen wach und sie eroberten sich das Gelände der „Alten Korbmacherei“. Ich durfte einige Geschichten darüber hören, wie die Häuser und das Gelände rundherum wieder aufbereitet wurden. Dabei wurden oftmals auch Erinnerungen wach. Da das Gelände viele Jahre brach lag, wurde es für den einen oder anderen zum Abenteuerspielplatz. In den Erzählungen stach für mich immer wieder eines heraus. Die „Alte Korbmacherei“, ob nun verwildert, während der Sanierung oder seit nun fast sechs Jahren als Mehrgenerationenhaus, hat Menschen zusammen gebracht. Jeden 3. Donnerstag im Monat findet ein Brunch im Haus statt. Hier trifft zum Beispiel eine Seniorin nach einer Beinoperation auf unsere Yogalehrerin Heide Müller,

und erhält beim Frühstück Tipps für erste Übungen zum Wiederaufbau der Muskulatur. In unserem Nähtreff rattern bei Kaffee und Keksen die Maschinen. Dank unserer Schneiderin Vicky haben wir sogar eine Expertin, wenn es um knifflige Dinge wie Reisverschluss einnähen oder Knopflöcher nähen geht. Auch kommen zu dem ein oder anderen Treffen die Frauen aus dem Übergangswohnheim hier in Brück und es kommt zu Gesprächen mit Einheimischen.

Jeden Mittag um 13:30 Uhr finden die Kinder- und Jugendlichen der Ober- und Grundschule den Weg in unser Haus. Dann wird es mal laut, wenn die Kids sich die Boxen ausleihen, um ihre Musik zu hören. Aber es gibt auch die ruhigen Tage, wenn sie geschafft sind und einfach nur noch entspannen wollen beim „Daddeln“ am Handy oder Gesprächen mit anderen. Dann wiederum gibt es Tage, an denen wir gemeinsam Spiele spielen und Schachpartien mit den Sozialarbeitern bestritten werden. Wenn der Bewegungsdrang recht groß ist, wird die Tischtennisplatte aufgebaut oder die Kids leihen sich Boards und Schutzausrüstung aus und ziehen eine Runde durch Brück. Dann gibt es auch Tage, an denen die Kids einfach mal mit dem Sozialarbeiter reden wollen und das Büro ist bis auf die letzte Sitzmöglichkeit ausgelastet. Es geht um Themen wie Praktika, anstrengende Arbeiten oder verhauene Tests und bei den Abschlussklassen ist natürlich die Frage „Was machst du nach der Schule?“ oftmals Thema. Seit letztem Jahr Oktober haben wir die Möglichkeit, einen Bienen- und Kräutergarten auf unserem Gelände aufzubauen. Dieser wird gefördert durch die Lokale Aktionsgruppe „Hoher Flämming Havel e.V.“. Da ich dieses Projekt von Anfang an betreuen konnte, erhielt ich spannende Einblicke. Besonders in die Arbeit unseres Imkers Holger Granat, der auch eine Imker AG


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für die Grundschule anbietet. So wurde der erste Bienenflug ein freudiges Erwarten auf den Sommer und die erste Honigernte. Montagnachmittag um 14 Uhr ist Spielenachmittag, dieser wird schon seit Jahren von der Vorstandvorsitzenden des Seniorenbeirates Frau Margarete Günther angeboten. Es hat sich eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren gefunden und Skibo ist das Stammspiel. Aber aus der Gruppe gab es auch den Wunsch, mal Bingo zu spielen und so schafften wir letztes Jahr ein Bingospiel mit allem drum und dran an. Der Auftakt war im Dezember im Rahmen des lebendigen Adventskalenders in Brück und der Töpferkurs angeleitet durch Anke de Koning hat schöne getöpferte Schalen und Sterne als Preise zur Verfügung gestellt. Wir entschlossen uns daraus ein regelmäßiges Angebot in unserem offenen Treff zu machen. Ich habe Bingo vorher noch nie gespielt und bin im-

mer noch fasziniert, wie dieses Spiel Generationen zusammen bringt. Denn auch unsere Kinder und Jugendlichen haben Spaß daran gefunden. So wird die Position des Spielleiters an der Mischmaschine gern von den Kids übernommen. Wiederum andere hatten hier das Glück, eine Vase als Muttertagsgeschenk zu erspielen. Mittwochmorgen freue ich mich jedes Mal, wenn ich in den offenen Treff komme und der PC-Kurs mich mit einem freudigen „Guten Morgen“ empfängt. Hier sitzen Männer wie Frauen und werden von Wolfgang Anspach in Sachen PC beraten. Zwischendrin wird immer eine kleine Pause bei Kaffee und Keksen abgehalten. Das ein oder andere Mal hatte ich auch die Gelegenheit, dieser Runde beizuwohnen und dann wurde über den BER oder die Kreisgebietsreform diskutiert. Dieser etwas andere Jahresbericht ist nur ein Auszug aus den vielen Angeboten, Mo-

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menten und Begegnungen des Hauses und ich freue mich schon auf mein zweites Jahr im AWO Mehrgenerationenhaus „Alte Korbmacherei“ in Brück. Besonders möchte ich mich bei den Ehrenamtlichen und den Kursleitungen sowie der Jugendkoordinatorin des Amtes Brück, Wenke Hanack, bedanken. Sie haben mich im letzten Sommer freundlich und herzlich aufgenommen und standen mir zur Seite, um das Haus und die Menschen hier vor Ort kennenzulernen. Es gab den einen oder anderen Ratschlag zu Ideen meinerseits, aber vor Allem Unterstützung und Hilfe beim Ankommen hier im AWO Mehrgenerationenhaus „Alte Korbmacherei“. Antje Warwas


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Kinderrechte filmisch ausdrücken Kinder beschäftigen sich in Workshops mit ihren Rechten und Bedürfnissen und machen diese in Kurzfilmen sichtbar - darum geht es beim Projekt „Kinderrechte Filmfestival Brandenburg 2017“. Es wird seit 2015 jährlich durchgeführt und steht unter Schirmherrschaft der Brandenburger Familienministerin Diana Golze. Mit dabei waren auch 11 Hortkinder im Alter von 8-11 Jahren aus der AWO Kita „Abenteuerland“. Unter professioneller Anleitung von Medienpädagogen und Pädagogen des Landesverbandes Kinderund Jugendfilm Berlin e.V. (kijufi) lernten die Kids vom 11. bis 27. Januar ihre Rechte kennen, schrieben ihr eigenes Drehbuch und drehten ihren eigenen Kurzfilm zum Thema Kinderechte. Highlights waren dann die Vorführungen der gedrehten Filme mit insgesamt mehr als 400 Teilnehmern einer Kinderjury im Thalia-Kino in Potsdam. „Alle entstandenen Filme werden im Kino auf Großleinwand präsentiert. Neben den Filmvorführungen gibt es Gespräche mit den jungen Filmemachern zu Entstehung und Hintergründe der Filme, sowie dem Thema Kinderechte. Die besten Filme werden von einer Kinderjury und einer Erwachsenenjury ausgezeichnet“, erläutert der Vorsitzende des kijufi, Jan Rooschütz, den Ablauf. Anschließend wurde die gesamte Klasse auf die Bühne gebeten, die Kinderjury überreichte dem Tagessieger den Preis, erläutert der Medienprofi. Im Anschluss gebe es pro Tag einen Empfang mit Saft und Keksen für alle Kinder und den Hinweis vom Veranstalter, dass auf YouTube für die meisten Klicks auch noch einmal ein Sieger aller 16 Filme gekürt werde. „Wir, als Kinderjury, erhielten für unsere doch aufwendige Arbeit auch eine Filmklappe mit der Aufschrift “Weltbeste Kinderjury“ überreicht“, freuten sich die Organisatoren der Kita „Abenteuerland.“ Aus ihrer Sicht sei das Projekt ein voller Erfolg. „Unsere Ziele: Selbstverwirklichung und Selbstdarstellung, Selbstvertrauen (Mikrofon und freies Sprechen), Hemmungen abbauen, Meinungsäußerung, Selbständigkeit durch Selbsttätigkeit (selber tun, probieren, üben, durch-

halten, aushalten, zu Ende bringen ... Erfolg haben ... mehr wollen!) wurden alle erreicht! Auch die Teilnehmerzahlen sind seit Jahren gut.“ Deshalb ist auch bereits für 2018 eine Fortsetzung geplant. „Kijufi möchte unsere Kinder als Kinderjury 2018 sehr gerne wieder dabei haben, sowie darüber hinaus. Es wird eine Kooperation für dieses Projekt angestrebt.“ Patrick Schweitzer


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Naturierung / Teichprojekt HORT „NUTHEGEISTER“ Seit ein paar Jahren liegt die ehemalige REWE Kaufhalle am Bisamkiez im Dämmerschlaf. Die Einfahrt der Laderampe füllte sich irgendwann mit Wasser, das nicht mehr ablief. Leider kamen dann auch Einkaufswagen, Kindersitze, Bierund Schnapsflaschen und Allerlei, was gar nicht zu identifizieren ist, dazu. Kürzlich berichteten ein paar Kinder unseres Hortes von lautem Froschquaken, das sie dort hörten. Eine Mitarbeiterin machte daraus ein Angebot für die Kinder und ging mit ihnen auf Beobachtung. Die Kinder entdeckten dort viele Insekten, aber vor allem Teichfrösche. Auch ein Entenpaar hat sich dort niedergelassen. Selbst ein Fischreiher konnte schon bei der Futtersuche beobachtet werden. Die Kinder haben gelernt, dass Renaturierung auch dann stattfinden kann, wenn man Natur sich selbst überlässt. Was den Kindern und auch uns allerdings so gar nicht gefällt, dass dieser „Naturteich“ als Müllkippe verwendet wird. Veronika Hübl

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Von Westafrika in die märkische Provinz Mehr als 5.000 km liegen zwischen Kamerun und Deutschland und doch haben Marie Jeanne Tchouassi Magogoue und Yvan Kameni-Bene den langen Weg auf sich genommen, um sich hier ein neues, zukunftsgerichtetes Leben aufzubauen. Beide hatten nach eigener Aussage Probleme in ihrem Heimatland und wollten schon immer nach Deutschland. „In Kamerun habe ich immer viel Fußball gespielt und Deutschland war da mein Lieblingsteam“, erinnert sich der 34-jährige Kameni-Bene an seine ersten Berührungspunkte mit der Bundesrepublik zurück. „Hinzu kommt, dass es in Deutschland ruhig ist und immer Arbeit gibt“, beschreibt der ehemalige Student der Soziologie seine Motivation. Auch für die 33-jährige Tchouassi Magogoue war Deutschland nach eigener Aussage das Land ihrer Sehnsucht. Yvan Kameni-Bene mit einem Bewohner

Und so machten sich beide 2015 auf den Weg, kamen mit dem Flugzeug, dem Boot oder dem Zug auf verschlungenen Wegen nach Deutschland und beantragten hier Asyl. „Meine Reise hat fast sechs Monate gedauert“, berichtet die gelernte Verkäuferin Tchouassi Magogoue. Über Erstaufnahmeeinrichtungen gelangten beide schließlich nach Brück und trafen dort auf den Vorsitzenden des AWO Ortsvereines, Wolfgang Anspach, der sich für die Geflüchteten einsetzt, ihnen bei der Wohnungssuche hilft und versucht, sie in Arbeit zu bringen. „Herr Anspach ist unser Papa“, sagt Kameni-Bene deshalb auch rückblickend.

Über Anspach kamen beide auch in Kontakt mit dem AWO Seniorenzentrum Käthe-Kollwitz-Haus in Potsdam, wo sie seit April 2017 fest beschäftigt sind. „Im Juni 2016 ist die Anfrage vom AWO Bezirksverband Potsdam, vom AWO Ortsverein Brück und von der Agentur für Arbeit gekommen, ob das Seniorenzentrum Käthe-KollwitzHaus nicht zwei Geflüchtete für ein sechswöchiges Praktikum beschäftigen könnte“, erinnert sich Einrichtungsleiterin Petra Polzin. Die Finanzierung sei dabei über die Bundesagentur für Arbeit gelaufen. „Wir haben kurz überlegt und uns dann für eine Zusage entschieden. Schließlich wollen wir

Marie Jeanne Tchouassi Magogoue im Käthe-Kollwitz-Haus

ja auch neue Wege gehen und mehr Leute für die Altenpflege begeistern“, so Polzin, die mit der Arbeit der beiden zufrieden ist. „Beide haben zu den Bewohnern einen sehr liebevollen und netten Kontakt. Auch zu und mit den Mitarbeitern in ihren Teams besteht ein höflicher und respektvoller Umgang.“ Nach dem Praktikum absolvierten Tchouassi Magogoue und Kameni-Bene einen Sprachkurs und von November 2016 bis Februar 2017 den Pflegebasiskurs. Als Pflegehilfskräfte sind sie seitdem voll in die Arbeit integriert und werden von zwei Paten aus dem Haus unterstützt. „Das Pflegen, Betreuen und Begleiten im Alltag klappt schon gut“, resümiert die Einrichtungsleiterin. „Nur beim Erkennen mancher Arbeiten und der Sprache hapert es noch ein bisschen, aber auch das werden wir hinkriegen.“ Ziel sei es, so Polzin, dass beide 2018 die dreijährige Ausbildung zum Altenpfleger beginnen können. Für Tchouassi Magogoue und Kameni-Bene wäre dies nach eigener Aussage ein Traum. „Hier habe ich Arbeit. Hier möchte ich bleiben“, erläutert Kameni-Bene. „Nur meine Frau und meine drei Kinder fehlen mir noch zu meinem Glück. Sie würde ich gern nachholen.“ Patrick Schweitzer


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Abgeräumt beim Ehrenamtspreis Bei der Vergabe des Potsdamer Ehrenamtpreises 2017 am 19. Juli hat der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. einen Preis und zwei Anerkennungen erhalten. Die Ehrenamtlichen im Spendenladen „Schatztruhe“ bekamen den Ehrenamtspreis in der Kategorie „Entwicklung des Quartiers“. Lore Bertz setzt sich seit Jahren im Seniorenbeirat der Stadt und im AWO KätheKollwitz-Haus unermüdlich für das Wohl der Senioren ein; deshalb wurde sie für ihr langjähriges Ehrenamt geehrt. Das Ehepaar Uta und Wieland Rödel wirkt freiwillig und unentgeltlich bei der Gestaltung des Programms in der Seniorenbegegnungsstätte „Haus Wurzelwerk“ mit. Auch dafür gab es eine Anerkennungsurkunde. Red.

Ehrung des Spendenladens „Schatztruhe“ in der Kategorie „Entwicklung des Quartiers“

Uta und Wieland Rödel

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle in der Potsdamer AWO ehrenamtlich Tätigen. Ohne Sie könnten wir nichts bewegen.

Lore Bertz (2. v. r.)


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Auf den Kopf gestellt EIN KONZERT MIT ROLAND KAISER

Am 24. März konnten sich 13 Klienten der ambulanten Wohngemeinschaft aus Prenzlau auf ein tolles Konzerterlebnis mit Roland Kaiser im Neubrandenburger Jahnsportforum freuen. Schon seit Wochen gab es kaum ein anderes Gesprächsthema. Die Spannung erreichte ihren Höhepunkt als an diesem Tag alle ins Auto stiegen. In Begleitung der Betreuer ging es gegen 17.00 Uhr los. Die vielen Menschen,

die vor dem Forum auf Einlass warteten, waren in bester Stimmung. Vor dem Konzert wurde die Örtlichkeit erkundet, zahlreiche Stände mit Fanartikeln und Leckereien luden zum Verweilen ein. Pünktlich um 20.00 Uhr betrat Roland Kaiser die Bühne. Schon bei den ersten Takten der Musik hielt es die meisten nicht mehr auf den Sitzen. Die große Tanzfläche war bald mit jubelnden und

Im März machten 13 Klienten einen Ausflug nach Neubrandenburg. Die Freude war groß. Als die Musik anfing, klatschten und sangen die Klienten mit. Es wurde bis zum Schluss getanzt. Allen Klienten und Betreuern hat es sehr gut gefallen. Sie freuen sich schon auf das nächste Mal.

mitsingenden Menschen gefüllt. Fast alle tanzten bis zum Ende des Konzertes gegen 22.30 Uhr. Die Stimmung war vom Beginn bis zum Ende sehr gut und alle Eindrücke positiv. Alle Klienten waren begeistert und freuen sich schon auf ein nächstes Mal, wenn es heißt: Wer möchte mit zum Konzert? Anke Foerster


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AWO Seniorenchor stemmt Sommerfest 11. Juli. Wenn der AWO Seniorenchor das kleine Häuschen der Oma versäuft, dann feiert der AWO Ortsverein Bad Belzig Sommerfest. Wie auch schon im vergangenen Jahr fühlte sich der Seniorenchor insbesondere für das Kulturelle verantwortlich. Ein 2-Stunden-Programm hatten die Seniorinnen für die Gäste im Preußnitzer „Märkischen Gästehaus“ auf die Beine gestellt – mit frechen Liedern, Heimatliedern oder Liedern zum Wandern, mit zwischendurch erzählten Witzen, mit Sketchen und der Annemarie-Polka – auch gleich zum mal Mittanzen. Für gute Technik sorgte das Team der AWO Ehrenamtsagentur. Kaffee und Kuchen gehörten selbstverständlich auch dazu, zu „später“ Stunde auch Kartoffelsalat mit Bratwurst und ein Bierchen – das Wichtigste aber war: die Sonne schien, die Lieder brachten gute Laune, es gab viel zu erzählen und jede Menge zu lachen. Petra Hoffmann

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Zum Geburtstag den ganzen Kiez eingeladen Die AWO Begegnungsstätte, im Potsdamer Stadtteil Zentrum Ost, feierte am 15. Juli ihr zehnjähriges Bestehen mit einem Fest für das ganze Quartier. Die Sonne war auch eingeladen und so kamen Himmel und Menschen. Gefördert wurde das bunte Treiben von der Aktion Mensch. Unterstützung gab es auch vom benachbarten Rewe-Markt. Und die ProPotsdam schenkte zum Jubiläum 200 Euro. Nicola Klusemann


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Da staunten wir nicht schlecht berät und hilft. Immer mehr Ratsuchende könnten sich den Kurtagessatz von 10 Euro nicht leisten oder hätten nicht das Geld, mit den Kindern im Kurort ein Eis essen zu gehen oder die Gummistiefel für den Strand zu kaufen, erzählt Sylvia Glomb von der AWO Kurberatung. „Mit dieser Spende können wir ganz vielen Muttis helfen“, freut sie sich riesig über den Scheck.

Einen Scheck in Höhe von 13.592,60 Euro überreichte am 05. April die Karstadt-Geschäftsführerin Anett Hasselbeck (Foto, Mitte) dem AWO Bezirksverband Potsdam e.V. Unter dem Slogan MAMA IST DIE BESTE hatte die Kaufhaus-Kette bundes-

weit für lokale gemeinnützige Organisationen gesammelt, die sich für das Wohl von Müttern einsetzen. In Potsdam wird die Spende der AWO Mutter-Kind-Kurberatung zur Verfügung gestellt, die bei der Beantragung beim Müttergenesungswerk

Mama ist die Beste Am 11. Juli führte die Mutter-/Vater-Kind-Kurberatung in Zusammenarbeit mit Karststadt in der Potsdamer Filiale einen Informationstag zu Mutter-/ Vater-Kind Kuren durch. Kopfschmerzen, Stress, Selbstzweifel, Schlafstörungen, ständiger Zeitdruck, Existenzangst, Rückenschmerzen. Mütter und Väter sind heute vielfältigen Belastungen ausgesetzt, welche sich auf die Gesundheit auswirken können. Uta Lindenlaub (Havelland), Petra Schmidt (Potsdam-Mittelmark) und Sylvia Glomb (Potsdam) informierten Mütter, Väter und Großeltern über die Möglichkeiten einer Mutter- oder Vater-Kind-Kur. Für drei Wochen dem Alltagstress entfliehen, nicht kochen, nicht putzen und nicht den ganzen Tag von einem Termin zum nächsten hetzen zu müssen – für viele ein Traum. Mütter und Väter lernen wieder die eigene Achtsamkeit wahrzunehmen, Sport zu machen und einfach entspannt mit ihren Kindern zu spielen. Dank der deutschlandweiten Initiative „Mama ist die Beste“ hat die Beratungsstelle des AWO Bezirksverbandes Potsdam e. V. 13.592.60 € von Karstadt Potsdam erhalten. Mithilfe des Geldes können während der Kurmaßnahme finanzielle Barrieren aus dem Weg geräumt werden. Sylvia Glomb

Für jeden generierten Kassenbon kam 1 Cent in die Spendenbox und Karstadt hat den Einsatz sogar noch mal verdoppelt. In ganz Deutschland seien auf diese Weise 1,5 Millionen Euro zusammengekommen, sagt die Geschäftsführerin des Potsdamer Warenhauses. Und Karstadt geht jetzt in die zweite Runde: Seit 1. Januar 2017 zählt wieder jeder Bon... Nicola Klusemann


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Kleiner Karneval der Kulturen KITA „KINDERLAND“ FEIERTE IM JUNI 30-JÄHRIGES BESTEHEN

Ein bunter Nachmittag für die ganze Familie Tag der offenen Tür im AWO Café Integra Fast wie ein kleiner Karneval der Kulturen wirkte der choreografierte Aufzug der vielen Kinder mit ihren bunten Flatterbändern anlässlich des 30-jährigen Bestehens ihrer Kita „Kinderland“. Am 16. Juni feierte die Einrichtung in Trägerschaft der AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH mit Eltern und Freunden und buntem Programm ihr Jubiläum. Auch Potsdams Sozialbeigeordneter Mike Schubert (SPD) kam zum Gratulieren. Noch zu DDR-Zeiten wurde die Kindertagesstätte im Wohngebiet „Am Schlaatz“ in Betrieb genommen: damals bestand sie aus zwei Bereichen, Kindergarten und Krippe, die dann nach der Wende zusammengelegt wurden. Heute betreut die Kita 180 Kinder aus 33 Ländern. Die interkulturelle Arbeit ist nicht nur eine Her­ ausforderung für die Erzieherinnen und Erzieher, sondern zum Beispiel auch für das Küchenpersonal: manche der Nullbis Sechsjährigen dürfen kein Schweinefleisch essen, bei anderen ist die Kuh heilig. Das erfordert Essenspläne für jedes einzelne Kind. Dass die Arbeit im Kinderland neben den vielen kleinen Problemchen und nicht ganz so kleinen Sorgen auch großen Spaß macht, beweisen die Kolleginnen, die schon von Beginn an dabei sind. Nament-

lich sind dies Antje Treu-von Prondzynski, Kerstin Kleber, Reni Wuttke, Marion Hagedorn und Angela Wolschke. Die Leitung der Kindertagesstätte übernahm 1992 Christine Lüdicke und blieb es 20 Jahre lang, danach übernahm Kevin Kühne, der inzwischen Betriebsleiter und damit für mehrere AWO-Kitas zuständig ist. Neue Kinderland-Leiterin ist seit 1. April 2017 Ivonne Behrend, die ihre ganz persönliche AWO-Geschichte geschrieben hat. Als ALG II-Empfängerin und alleinerziehende Mutter zweier Kinder begann sie 2011 die zweijährige Umschulung zur Erzieherin für den Bereich der Kindertagesbetreuung an der AWO Akademie Potsdam. Nach der Ausbildung begann sie im Kinderland als Erzieherin, wurde dann stellvertretende Leiterin und übernahm jetzt die Leitung. „Das schaffe ich alles nur, weil ich ein ganz tolles Team habe“, bedankte sich die 35-Jährige auf dem Fest persönlich bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Nicola Klusemann

Vor zwei Jahren zog das AWO Café Integra des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V. in das neu gebaute Wohnhaus in der Friedhofsgasse 6 der Brandenburger Landeshauptstadt ein, um dort Menschen mit und ohne Behinderung zu vereinen. Seither ist einiges passiert. Die Angebots­ palette für Jung und Alt ist facettenreich und integrativ. So werden zum Beispiel Yoga, Englisch für den Alltag, Kreativkurse, Ausflüge, Feste, Gesundes Kochen und informative Veranstaltungen zu den unterschiedlichsten Themen angeboten. Dieses zeigte das AWO Café Integra bei einem Tag der offenen Tür am Samstag, dem 13. Mai. Zur Begrüßung sang der Stadteilchor, der seit Februar 2017 im AWO Café jeden Dienstag von 17:00 – 18:30 Uhr probt. Es war ein bunter Nachmittag für die ganze Familie zum Reinschauen, Informieren, Plaudern und sich inspirieren lassen. Alle Ehrenamtlichen waren an diesem Tag mit dabei, und mit ihrer Unterstützung und intensiven Gesprächen mit den Besuchern wurde es ein gelungener Nachmittag. Vielen herzlichen Dank. Angela Angerstein


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Grün unterwegs AWO BETREUUNGSDIENSTE gGMBH TESTET ELEKTROAUTO

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pätestens seit dem Abgasskandal bei VW hat der Glaube in das Versprechen vom „sauberen Verbrenner“ stark gelitten. Inzwischen werden sogar Fahrverbote für Dieselfahrzeuge zunehmend realistischer. Gleichzeitig sucht die Politik nach Wegen, dass zugesagte Ziel, im Jahr 2020 40 % weniger CO2 als 1990 freizusetzen, irgendwie noch zu erreichen. Dazu hatte die Bundesregierung im Klimaaktionsplan 2014 unter anderem festgelegt, dass der CO2-Ausstoß im Verkehr , welcher ca. 20% an den Gesamt-CO2-Emmisionen ausmacht, um 10 Millionen Tonnen gesenkt werden sollte. Das Ergebnis ist eher ernüchternd. Was im Zeitraum 1995 bis 2013 an Effizienzgewinn durch verbesserte Technologien in Höhe von 12% geringeren spezifischen CO2-Emmissionen gewonnen wurde, ist fast vollständig durch die Zunahme des

Verkehrs um 11% neutralisiert worden. Nicht nur das große 40%-Ziel für 2020, sondern auch das Teilziel für die CO2-Emmision im Verkehr scheint damit nicht mehr erreichbar zu sein... mit entsprechenden Folgen für das Welt-Klima. Nach diesem wenig erfreulichen „globalen Blick“ sollten wir uns auch nach unserer eigenen Verantwortung fragen. Auch bei der AWO Betreuungsdienste gGmbH hat der Bestand an Fahrzeugen und die Fahrleistung in der Vergangenheit deutlich zugenommen. Die Umsteuerung von ehemals rein stationären Einrichtungen hin zu ambulanten Betreuungsangeboten ist mit einem kräftigen Zuwachs an Mobilitätsanforderungen verbunden. Auch wenn sich die AWO Betreuungsdienste gGmbH schon seit vielen Jahren die Selbstverpflichtung auferlegt hatte, nur PKWs in die Flotte aufzuneh-

men, die weniger als 120 g/km CO2 ausstoßen, hat unsere Gesamtflotte im Jahr 2015 über 112 Tonnen CO2 produziert. Und das basiert auf den Herstellerangaben, realistisch dürfte ein um mindestens 20% höherer Wert, also ca. 135 Tonnen, sein. Um auch aus Sicht der AWO einen Beitrag zur Reduzierung des CO2 Ausstoßes zu leisten, haben wir begonnen, uns näher mit der Elektromobilität zu beschäftigen. Auch wenn diese Technologie nicht die Lösung aller Probleme versprechen kann, so sollte doch zumindest ein spürbarer Einfluss auf den CO2-Ausstoß einer Fahrzeugflotte zu vermuten sein. Natürlich nur, wenn der verwendete Ladestrom CO2-frei, also Ökostrom ist. Dies ist aber bei der AWO Betreuungsdienste schon seit Jahren flächendeckend gegeben.


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Wenn Autos fahren, entsteht Abgas. Das Gas nennt man CO2. Dieses Gas ist schlecht für die Umwelt. In Deutschland sollen die Autos weniger Abgase machen. Die AWO hat sich deshalb ein Elektroauto gekauft. Elektroautos machen kein Abgas. Aber sie fahren auch nicht so weit. Die AWO probiert trotzdem das Auto aus. Auch die AWO will weniger Abgase machen.

Die Nutzung von Elektrofahrzeugen setzt eine Ladeinfrastruktur (Ladesäulen) voraus, welche für den Nutzer in zumutbarer Entfernung und verlässlicher Verfügbarkeit gegeben sein muss. Dies ist aber in unserem Einzugsgebiet nicht gegeben gewesen. Ohnehin liegt das Land Brandenburg mit der Abdeckung an Ladepunkten deutschlandweit am Ende. Auf der Seite der „Agentur für erneuerbare Energien“ wird die Abdeckung für Brandenburg im Jahr 2016 mit 1,7 öffentlichen Ladepunkten auf 1.000 km² angegeben. Im Vergleich dazu Mecklenburg mit 3,4, Sachsen-Anhalt 3,9 oder Sachsen mit 22. Ein trauriger Minusrekord für das Bundesland, welches gleichzeitig beim CO2-Ausstoß pro Kopf (auf Grund der Braunkohlenutzung) führend ist. Insoweit mussten wir unsere Ladeinfrastruktur selbst errichten und haben uns dazu von einem erfahrenden Elektrounternehmen je eine Ladesäule in Friesack, Wittstock und Prenzlau aufstellen lassen. Diese Ladesäulen ermöglichen eine Ladung mit bis zu 22 kW/h mittels den inzwischen üblichen TYP 2 Steckern. Die Säulen sind derzeit auch für private Nutzer zugänglich. Die Abrechnung erfolgt über den Dienstleister NEWMOTION.

Seit März 2017 ist nun unser erstes Elektro­auto in Betrieb. Unser Renault ZOE verfügt über eine 41 KW Batterie und liegt mit seinen theoretischen 400 km Reichweite (praktisch knapp 300 km bei sommerlichen Temperaturen) schon im oberen Bereich der zur Zeit gängigen Modelle. Damit ist auch eins der wesentlichsten Gegenargumente zum E-Auto angesprochen: die vergleichsweise geringe Reichweite. Klar ist, wer sich für ein Elektroauto entscheidet, muss die tägliche Fahrleistung und die Wartezeit für eine Nachladung vorher genau bedenken. Der Renault ZOE ist in unserem Pflegedienst im Einsatz. Er wird nahezu täglich gefahren, selten kommen aber in einer Schicht mehr als 150 km zusammen. Auf Grund des bei anderen Elektroautos dieser Klasse sonst nicht anzufindenden 22 KW-Laders kann bei einem Schichtwechsel ausreichend schnell nachgeladen werden. Eine Nachladung der Batterie von 20% auf 80% der Kapazität dauert so nur 1 Stunde und 15 Minuten. Das klingt im Vergleich mit dem Zeitaufwand an einer konventionellen Tankstelle noch immer immens, ist aber für den angesprochenen Schichtwechsel oder aber für die Aufenthaltsdauer bei Meetings durchaus praktikabel. Im Unterschied zu anderen Elektroautos dieser Klasse hat der Renault ZOE keinen Schnellladestecker (CCS), welcher ansonsten Ladezeiten von 20 bis 30 Minuten erlauben würde. Dieses Manko ist aber höchst theoretischer Natur. Gibt es schon kaum „normale“ Ladesäulen in unseren Regionen so sind Schnellladesäulen ohnehin nicht vorhanden. Nach dreieinhalb Monaten hat das Fahrzeug schon mehr als 17.000 km auf dem Tacho und 150 Ladezyklen hinter sich. Die Kollegen des Pflegedienstes konnten also reichlich Erfahrungen sammeln. Einhellige Einschätzung: Elektroautofahren macht Spaß! Das Fahrzeug fährt sich wie jedes andere moderne Automatik-Auto auch... beschleunigt aber deutlich besser. Die Reichweitenangst fährt längst nicht mehr mit, die Anzeige der verbleibenden geschätzten Reichweite arbeitet zuverlässig und hat noch immer für den Weg zur heimischen Ladesäule gereicht.

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Ein wenig „Wasser im Wein“ ist die recht mäßig ausgelegte Heizung. Da auch diese elektrisch funktioniert und somit an der Fahrleistung nagt, wurde diese vom Fahrzeugentwickler wohl eher für den Bereich der französischen Riviera ausgelegt. Die kalten Tage im März haben gezeigt, dass hier nicht nur die Reichweite wegen abnehmender Batteriekapazität deutlich zurück geht, sondern auch die Innentemperatur nur schwer in den Wohlfühlbereich kommt. Die Möglichkeit der „Standheizung“ bei an der Ladesäule angeschlossenem Fahrzeug und die Sitzheizung kann dieses Manko im Winter nur zum Teil kompensieren. Inzwischen wurde das Fahrzeug auch auf der „Langstrecke“ Friesack-Prenzlau (174 km) getestet. Auf der Landstraße ist dies erwartungsgemäß kein Problem gewesen. Durch das hier übliche häufig notwendige Abbremsen wird die Bremsenergie rückgewonnen und der Batterie zugeführt (Rekuperation). So ist ein Verbrauch von 14,9 kW/100 km bei zügiger Fahrweise realistisch. Wird aber für diese Strecke die Autobahn genutzt, dann kommt das Fahrzeug schon bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 110 km/h an seine Grenzen. Bei dem (frühsommerlichen) Test lief der Verbrauch gegen 20 kW /100 km und am Ende verblieben nur noch 40 km Reichweite in der Batterie. Bei Minustemperaturen dürfte es da auf der gleichen Strecke schon eng werden. Also entweder noch langsamer auf der Autobahn... oder doch lieber gleich auf der Landstraße bleiben. Nach über dreimonatiger Testphase können wir also einschätzen: Das Elektrofahrzeug ist für unseren Einsatz im Pflegedienst vollständig alltagstauglich. Und die CO2 Einsparung? Für die angesprochenen 17.000 km wären bei einem Durchschnittsausstoß von 120 g/km 2,04 Tonnen CO2 angefallen. Sind sie aber nicht! Sven Leist


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Ausbildung zur Altenpflegerin IM AWO SENIORENZENTRUM „HAVELPARK“ ZEHDENICK Mein Name ist Vivien Witthuhn, und ich bin im 2. Ausbildungsjahr zur Altenpflegerin. Ich fühle mich im AWO Seniorenzen­ trum „Havelpark“ in Zehdenick sehr wohl. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung sind alle freundlich. Es macht Spaß, in so einem Team mitzuarbeiten. Ich habe unter anderem in meiner Ausbildung gelernt, wie man Blutdruck und Blutzucker misst und inzwischen werde ich immer sicherer. Nächstes Jahr im Oktober lerne ich aus und bin dann „examinierte Altenpflegerin“. Ich hatte die Möglichkeit, am 24. Mai mit den Betreuungsassistenten und Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenzentrums einen Ausflug zu machen. Bei

der 4-stündigen Tour besuchten wir eine Pferderanch und machten eine ausgiebige Busfahrt in den umliegenden Dörfern und in der Stadt Zehdenick. Auf der Pferderanch konnte ich zum Beispiel beobachten, wie ein Bewohner erst ängstlich auf die Pferde reagierte und sich später doch getraut hat, ein Pferd zu streicheln. Eine andere Bewohnerin dagegen ging gleich ohne Scheu auf ein großes Pferd zu. Besonders beim Möhrenfüttern hatten die Bewohner ihre Freude und wurden zunehmend mutiger. Für uns als Mitarbeiter ist es selbstverständlich, die Individualität eines jeden Bewohners zu beachten. Auch die Busrundfahrt fand großes Interesse. Die Bewohnerinnen und Bewohner freuten sich darüber, wie positiv sich der Zehdenicker Stadtkern entwickelt hat, waren aber auch regelrecht schockiert, wie der Bahnhof heute aussieht. Eine Bewohnerin nutzte die Fahrt, um zeitweise ein kleines Nickerchen zu machen. Vom Ausflug wieder zurück, aßen wir gemeinsam im Speiserestaurant des Seniorenzentrums zu Mittag. Es war für alle

ein schöner Vormittag und bereitete viel Freude. Für mich war es eine tolle Erfahrung, die Bewohnerinnen und Bewohner bei einem Ausflug zu begleiten und so zu erleben. Vivien Witthuhn Auszubildende


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Mein Praktikum im AWO Seniorenzentrum „Havelpark“ Im Rahmen meiner Weiterbildung zum Betreuungsassistenten nach SGB XI § 43a führte ich vom 22. Mai bis 7. Juni ein Praktikum im AWO Seniorenzentrum „Havelpark“ durch. Ich arbeitete in einem eingespielten und sehr engagierten Team im Wohnbereich C. Von Anfang an wurde ich in den Tagesablauf des Wohnbereiches einbezogen. Unter Anleitung von Frau D. Molan und Frau S. Gerhardt lernte ich die Aufgaben eines Betreuungsassistenten kennen. Es ist ein sehr „junger“ Beruf, der durchaus noch nicht von allen Menschen anerkannt wird. Er umfasst ein sehr vielseitiges Tätigkeitsfeld. Hauptaufgaben eines Betreuungsassistenten sind die Motivation, die Aktivierung, Anleitung und Begleitung von Senioren bei der Erledigung von Alltagsaufgaben. Den Mitarbeitern des AWO Seniorenzen­ trums ist es sehr wichtig, dass es den Bewohnern physisch und psychisch gut geht. So durfte ich an Veranstaltungen teilnehmen, die von den Betreuungsassistenten organisiert wurden, z.B. ein Ausflug

zur „Little King Ranch“ in Ribbeck oder das Angebot des Tierbesuchsdienstes. Die Bewohner hatten viel Freude an dem abwechslungsreichen Programm. Die Betreuungsassistenten werden häufig auch von ehrenamtlichen Mitarbeitern unterstützt, die ebenfalls mit viel Engagement Aufgaben übernehmen. Das finde ich toll. Neben den täglichen Aufgaben im Seniorenzentrum arbeiten die Betreuungsassistenten und Pflegekräfte eng mit den Angehörigen der Bewohner zusammen. Wie wichtig schon ein Besuch von Angehörigen, Bekannten oder Freunden ist, konnte ich immer wieder an den strahlenden Gesichtern der Bewohner erkennen, die daraus wieder neue Kraft schöpften. Manchmal sind auch tröstende Worte nötig, z.B. wenn sich die Bewohner an ihre Vergangenheit erinnern. Die tröstenden Worte erhalten sie auch von den Mitarbeitern oder den Angehörigen. Oft hörte ich von den Bewohnern, dass sie es im AWO Seniorenzentrum sehr schön finden, weil alles so sauber sei, das Essen

Hasso-Plattner-Institut Potsdam spendet 7 Computer und Monitore Schulen benötigen brauchbare PCs - nur so können Kinder lernen, wie man damit umgeht und sie verantwortungsvoll nutzt. Unser Computerraum hat in Hard- und Software den Standard von 2010. Täglich teilen sich bis zu 28 Kinder die veralteten 14 Rechner. Da die Stadt Trebbin als Schulträger nicht immer alle unsere Wünsche umsetzen kann, wandten wir uns an das HassoPlattner-Institut in Potsdam und baten um eine Spende in Form von Computern. Das Hasso-Plattner-Institut spendete uns sieben gebrauchte PCs und ebenso viele TFT-Bildschirme, die wir am 21. Juni entgegennehmen konnten. Dafür danken wir recht herzlich. Nun musste die Spende natürlich von Potsdam nach Trebbin gebracht werden. Auch hier hatten wir Glück. Der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. hörte von unserem Transportproblem und bot an, die Hardware zu uns in die Grundschule zu bringen. Hier bedanken wir uns ganz besonders bei Herrn Hanisch, der die Computer und Bildschirme vom HPI Potsdam an uns „lieferte“. Das Schuljahr neigt sich dem Ende und wir freuen uns riesig, dass wir ab dem kommenden Schuljahr mit einigen neueren Computern arbeiten können. Die Installation des Betriebssystems und der notwendigen Software wird unser Administrator bis dahin abgeschlossen haben. C. Hilpert

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D. Molan und C. Trützschler (re.)

gut ist und die Mitarbeiter so nett sind. Damit das auch andere Senioren sagen können, sollte die Arbeit von Betreuungsassistenten und Pflegekräften mehr Anerkennung in der Öffentlichkeit finden. Ich möchte mich beim AWO Seniorenzentrum „Havelpark“ dafür bedanken, dass mir die Möglichkeit gegeben wurde, viele Erfahrungen zu sammeln. Ich wünsche allen Mitarbeitern weiterhin viel Erfolg und Freude an ihrer Arbeit. Praktikantin C. Trützschler

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Querfeldein über Stock und über Stein ABENTEUERFEST MIT DER DER FÖRDERSCHULE SPEKTRUM IN RATHENOW

Schon seit mehr als zehn Jahren besteht die Kooperation mit der Förderschule Spektrum, bei der die Schüler der Beruflichen Schule für Sozialwesen „Sophie Scholl“ sich jedes Jahr aufs Neue interessante Veranstaltungen für ihre Partner einfallen lassen. Das galt auch für 2017. In diesem Jahr hat sich die E-15/2 (Erzieherausbildung 2. Ausbildungsjahr) unter der Leitung von Frau Andrea Marga wieder einmal etwas Besonderes ausgedacht und einen Erlebnistag organisiert. Über mehrere Wochen hinweg haben wir uns dafür in Eigenarbeit mehrere, kleinere Überraschungen für die Schülerinnen und Schüler der Schule Spektrum erarbeitet. Dazu gehörte auch die Auskundschaftung des Geländes im Vorfeld. Trotz Sturm und Regen waren wir mehrmals auf dem Weinberg, um das Gelände zu erkunden, einen Lageplan zu erstellen und die einzelnen Stationen zu bestimmen.

Herrn Zander als Vertreter der Förderschule wurden verschiedene Gruppen eingeteilt und die Teilnehmer eroberten den Optikpark am Weinberg in Rathenow, wo sie an den verschiedensten Stationen ihr Können unter Beweis stellen durften. Ob Sternesammeln im Bollerwagen, Memory spielen oder Kraxeln im Kletterwald. Hier hatte jeder seinen Spaß, egal ob er zu den Füchsen, Hasen, Igeln oder Rehen gehörte. Jede Station wurde durch uns betreut und die einzelnen Gruppen wurden für ihre Einsatzbereitschaft belohnt. Zwischendurch stärkten sich die Kinder am Gemüsebüffet. Zum Abschluss gab es einen Wettkampf im Tauziehen. Trotz großer Wärme und vieler Mücken waren alle begeistert dabei. In einem persönlichen Schreiben dankte uns die Schulleiterin, Frau Antje Resch, für diesen gelungenen Tag! Tabea Schmidt

Am Dienstag, dem 23. Mai, ging es dann los. Nach einer Begrüßungsrede durch

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Besuch im Bundestag Hallo, mein Name ist Sufyan Ayazi. Ich komme aus Balochistan in Pakistan. Ich bin vor zwei Jahren aus meinem Heimatland nach Deutschland geflüchtet. Seitdem lebe ich in Potsdam. Mit meiner Flucht durfte ich die erste Erfahrung machen, im Leben allein zu sein. Es war nicht einfach für mich, bis ich mich in der fremden Kultur und Sprache zurecht gefunden habe. Inzwischen beherrsche ich die deutsche Sprache und habe auch viele Kontakte geknüpft. Ich möchte kurz über meine Reise in den Deutschen Bundestag, in das Herz der Demokratie in Berlin, erzählen. Die Reise wurde von meiner Deutschlehrerin Katharina Schwarz, die ehrenamtlich uns Geflüchteten in der Gemeinschaftsunterkunft Deutschkurse angeboten hat, organisiert. Eine Zusage diesbezüglich bekamen wir für den 22. April. Wir waren 20

Personen. Der Treffpunkt für uns Teilnehmer war der Hauptbahnhof in Potsdam. Die Führung durch den Bundestag begann um 10:30 Uhr. Ziemlich interessant fand ich den prächtigen Aufbau der Gebäude. Die Architektur stammt aus dem 19. Jahrhundert. Einige Wände waren mit russischen Sätzen beschriftet. Wir wurden darauf aufmerksam gemacht, dass die Sätze sowohl von Frauen als auch von Männern geschrieben worden sind. Man sagte uns, dass die Frauen eine schönere Schrift als die Männer haben. Dieses war eindeutig erkennbar. Das Ganze war nach 1945, also nach Kriegsende von der russischen Armee angebracht worden. Von dort aus gingen wir gemeinsam in den Plenarsaal. Uns wurde mitgeteilt, dass wir auf der Besuchertribüne Platz nehmen dürfen. Hier kann man sich auch setzen, während politische Debatten stattfinden, da diese Sitzungen öffentlich sind.

Danach sind wir in die berühmte Kuppel des Gebäudes gegangen. Hier erhielten wir einen Audioguide in verschiedenen Sprachen, der uns an unterschiedlichen Stellen beim Herumlaufen Informationen gab. Von der Kuppel aus hatte man einen besonders schönen Blick über Berlin. Ich hatte hierbei die Gelegenheit, viele Fotos zu machen. Als dann alles besichtigt war, sind wir gemeinsam mit der Gruppe Kaffee trinken gegangen. Besonders möchte ich mich bei Katharina Schwarz für die Organisation des Besuches im Herzen der Demokratie, dem Deutschen Bundestag, bedanken. Sufyan Ayazi


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Alkohol – Die stets verfügbare „Medizin“ Der Sommer lässt nicht auf sich warten und der Geruch von frisch Gegrilltem steigert das Verlangen nach kühlem Bier. Endlich wieder ausreichend Gelegenheit, ausgiebig zu trinken! Wir Menschen brauchen aber nicht unbedingt Grillfeste, um unserem Hobby ausgiebig zu frönen! Und naja, einen Grund, um zu trinken, brauchen wir eigentlich nicht, aber wir sind durchaus erfinderisch, wenn einer gebraucht oder gewünscht wird. Alkohol – „tolle Medizin“ und nicht mal rezeptpflichtig! Was aber ist es, was mir an meinem „Lebensabschnittsgefährten“ so gefällt? – Er lässt mich aussprechen, hört mir zu, beruhigt, hilft Frust zu verdrängen oder ich nehme ihn zu mir als „Belohnung“. Lange habe ich diese „Vorzüge“ genießen können. Irgendwann war der Alkohol jedoch mein täglicher Begleiter.

ENDE VOM LIED – ICH BIN ALKOHOLIKER UND ABSOLUT NICHT GLÜCKLICH! Die leidvollen Erfahrungen mit der Alkoholkrankheit lehrten mich, mein soziales Umfeld möglichst damit nicht zu belästigen oder zu belasten. Denn Nicht-Betroffene verstehen uns oftmals nicht oder nicht richtig – und mich immer erklären zu müssen, das tut einfach nicht gut! Deshalb kann ich allen Menschen, die diese Zeilen nachvollziehen können und lernen möchten, Hilfe zur Selbsthilfe anzunehmen, die AWO – Suchtberatungsstelle empfehlen (in der Brücker Landstraße 1 a, 14806 Bad Belzig). Frau Köhr-Krüger, Frau Specht und Frau Lüthke sind nette und kompetente Beratungspartner und behandeln Ihre Angelegenheiten vertraulich! Neben Einzelgesprächen sind auch Gruppengespräche mit „Leidensgenossen“ dort möglich und helfen Erfahrungen auszutauschen, die eigenen Probleme neu zu definieren, Sichtweisen zu korrigieren und zu erkennen, wie stark das eigene Suchtverhalten schon ausgeprägt ist - und natürlich ob man sein Trinkverhal-

ten doch noch positiv beeinflussen oder verändern kann! Meine Rückfälle sind mittlerweile weniger in der Anzahl und „milder“ im Verlauf geworden. Die Krankheit bleibt mein Lebensbegleiter, aber ein Stück höhere Lebensqualität ist durch den Weg in die AWO Suchtberatung geebnet worden! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei ihren Bemühungen und einen schönen Sommer! Anonyme Alkoholikerin, betreut von der AWO-Suchtberatung Bad Belzig

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Ja, ich werde AWO Mitglied. Persönliche Daten Frau

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wählen Sie einen Monatsbeitrag: 2,50 EUR Mindestbeitrag 3 EUR

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wie wird Ihr Einzug erwünscht: jährlich

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Hiermit ermächtige ich den AWO Ortsverein

zur Abbuchung meines Monatsbeitrages von

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Kunterbuntes Miteinander auf dem „TRollberg“ – EINE ZWISCHENBILANZ Kinder-Zirkus, Jugendbeteiligung, Töpferund Nähwerkstatt für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung Das für drei Jahre von Aktion Mensch geförderte Projekt „TRollberg“ in Bad Belzig läuft rund. Nach anderthalb Jahren Aufbauarbeit können sich die beiden Projektmitarbeiterinnen Corinna Reinbach und Barbara Keller über eine sehr gute Auslastung der Angebote freuen. „Besonders froh sind wir darüber, dass die Kinder und Jugendlichen entdeckt haben, dass sie den TRollberg selbst mitgestalten können“, so Corinna Reinbach. Aus einem zirkuspädagogischen Projekt habe sich auf Initiative von mehreren jungen Leuten eine offene Zirkuswerkstatt entwickelt, die nun als festes Angebot zum TRollberg dazugehört. „Solche Entwicklungen brauchen Zeit“, erklärt Projektleiterin Barbara Keller. Es gehe schließlich darum, Bildungs- und Entwicklungsprozesse zu fördern sowie gute Begegnungen zwischen Menschen aus den verschiedensten Lebenszusammenhängen zu ermöglichen. Basis dafür seien Beziehungsqualität und Vertrauen. Nach anderthalb Jahren ist es nun augenscheinlich im TRollberg so weit. Die Einrichtung ist bekannt und beliebt.

tin legt Wert darauf, dass die Kinder Zeit und Raum dafür bekommen, ein gutes Selbstgefühl zu entwickeln. Daher nimmt sie sich viel Zeit für Gespräche, es gibt passgenaue Angebote und nur sehr wenige, aber dafür konsequent einzuhaltende Regeln im TRollberg, zum Beispiel zum Thema Kommunikation und respektvoller Umgang miteinander.

Beim Open House am Donnerstag kommen Kinder ab 11 Jahren direkt nach der Schule in den TRollberg. „Meistens essen wir erst mal zusammen und danach wird gespielt, gechillt, geredet und wer möchte, dem helfe ich bei den Hausaufgaben“, so Corinna Reinbach. Die Kunsttherapeu-

Die beiden Offenen Töpfer- und NähWerkstätten, in der sich Kinder, Jugendliche und auch Eltern und Großeltern begegnen, waren im TRollberg noch schneller etabliert als die Kinder- und Jugendangebote. Von Anfang an begegnen sich hier Menschen aus vielfältigen Lebenslagen

beim kreativen Schaffen: Menschen mit und ohne Behinderung, Geflüchtete und Einheimische, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Familien, die in Einfamilienhäusern wohnen und in der angrenzenden Blockbautensiedlung. Das Konzept der „offenen Werkstätten“ hat sich dabei bewährt. Dahinter steckt die Idee, entspannte Begegnungsräume zu schaffen, in denen jeder nach eigenen Wünschen und Fähigkeiten gestalten kann. Kommunikation, gegenseitige Wahrnehmung und Unterstützung ergeben sich meist ganz von selbst aus den jeweiligen Kreativ- und Freizeitangeboten. Jeder ist willkommen, egal ob mit oder ohne Fluchtgeschichte. Arbeitsmaterial und fachliche


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Unterstützung machen die Angebote attraktiv, und die regelmäßigen Teilnehmer sorgen für eine persönliche und familiäre Atmosphäre. So hat sich der TRollberg nach anderthalb Jahren Aufbauarbeit zu einem gut besuchten Ort gemausert, der Menschen angezogen hat, die ihn bunt und vielseitig bespielen. In jeder zweiten Woche gibt es ein Treffen von Einheimischen und Geflüchteten durch das Projekt „people meet people“, es gibt Feste, Ferienangebote, einen Sprachkurs für Geflüchtete, eine Spielgruppe für arabisch sprechende Kinder, ein Beratungsangebot für Flüchtlinge zum Thema Job und Ausbildung und als neueste Entwicklung kommen Berliner Studierende und führen ein Filmprojekt im TRolberg durch. Auch an manchem Wochenende lädt der Trollberg zum kreativen Schaffen ein. Dann finden Workshops statt, die thematisch die offenen Werkstätten unterstützen und in denen man Kenntnisse vertiefen kann. Diese Intensivzeiten werden über verschiedene Projektanträge finanziert wie z.B. der Workshop „Näh dir deinen Style“ – ein Angebot für junge Nähtalente zwischen 12-21 Jahren durch den Lokalen Aktionsplan Hoher Fläming.

und ihr Wissen zur Verfügung. So wird z.B. die Woll- und Filzwerkstatt von Sylvana Noelte geleitet, die neben Anleitung in Häkeln und Stricken auch ihr Wissen im Filzen und Spinnen weitergibt und bei der Offenen Zirkuswerkstatt engagieren sich Philipp Jürgensen und Ralph Biastoch. Barbara Keller

Um solch ein vielseitiges und lebendiges Programm zu meistern, braucht es viele Beteiligte, auch Ehrenamtliche helfen dabei. Sie stellen ihre Zeit, Begeisterung

Der „TRollberg. Werkraum Vielfalt“ ist ein von der „Aktion Mensch“ gefördertes Projekt des AWO Bezirksverband Potsdam e.V.. Wer das Programm per Mail erhalten möchte, kann sich unter trollberg@awo-potsdam.de melden und wird in den Mailverteiler aufgenommen. Außerdem findet man das Programm als PDF zum Download auf www.awo-potsdam.de


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Brücken bauen am Schlaatz AM 08. JUNI FEIERTEN WIR DAS BRÜCKENBAU-SOMMERFEST VOR UND IN DER AWO „SCHATZTRUHE“ Dieses Sommerfest fand in Kooperation mit dem EJF Familienzentrum Bisamkiez statt – denn in diesem Jahr bauen wir gemeinsam Brücken. So sind Mitarbeiter des EJF Familienzentrums in diesem Jahr immer einmal die Woche vor Ort in der Schatztruhe (jeden Dienstag), was eine echte Bereicherung ist. Das Fest sollte zeigen, dass wir Menschen verbinden und zusammenbringen.

Spieltisch bedanken, den die Schatztruhe gespendet bekommen hat und welcher nicht nur bei diesem Fest, sondern für den ganzen Sommer und hoffentlich noch viele folgende Jahre bespielt werden soll. Die Schatztruhe sorgte mit einem Grillstand sowie Kuchen- und Getränkebuffet für das leibliche Wohl. Vielen Dank an all die fleißigen Kuchenspender.

Aber allein nur mit der Schatztruhe und dem Familienzentrum wäre das Fest nicht so bunt geworden: in der Vielfalt des Nachmittages wurden wir durch Einrichtungen wie den Kinderklub am Schlaatz, das Friedrich-Reinsch-Haus sowie Workin mit Kinderangeboten unterstützt. Zudem war die AWO Spirellibande mit einem Schminktisch sowie die AWO Ehrenamtsagentur mit dem Infomobil vertreten. Aber vor allem auch die vielen ehrenamtlichen Helfer machten den Nachmittag zu etwas Besonderem. Vielen Dank dafür. Auch möchten wir uns bei der Potsdamer Bürgerstiftung ganz herzlich für den

Das Fest wurde durch eine Projektförderung im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ durch die Landeshauptstadt Potsdam finanziert. Durch die Förderung konnte Andreas Schulte am Klavier die Ohren zum Lauschen bringen, die Kaputtmachers (Hip Hop – Panicboys) zeigten ihr Können und die Trommelgruppe am Schlaatz brachte einige Gäste sogar zum Tanzen. Franziska Löffler


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Foto: Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe, Urheber: AWO Bundesverband

Begleitung durch den Behördendschungel STUDIE ZUM EHRENAMT IN DER FLÜCHTLINGSHILFE

Willkommen in Deutschland, willkommen in der Bürokratie: Über die Hälfte der ehrenamtlich Engagierten in der Flüchtlingshilfe sahen ihre Hauptaufgabe darin, die Neuankömmlinge bei Behörden- und Ämtergängen zu begleiten. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die die Landesintegrationsbeauftragte Dr. Doris Lemmermeier in diesem Jahr initiiert hat. Dazu wurden sowohl Fragebögen an 106 Willkommens­ initiativen im Land Brandenburg versendet, als auch qualitative Interviews mit den Ehrenamtlichen geführt. Die AWO Ehrenamtsagentur und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V. halfen aktiv bei der Durchführung der Studie. Anfang Juni wurde eine erste Zusammenfassung der Online-Befragung in einer Pressekonferenz vorgestellt. Demnach ist die Mehrheit der in der Flüchtlingshilfe Engagierten berufstätig und zwischen 40 und 70 Jahre alt. Neben der Begleitung durch den Behörden­ dschungel übernahmen viele von ihnen (47 Prozent) persönliche Patenschaften. Als Motiv ihres Einsatzes nannten die über

500 Befragten mehrheitlich humanitäre Gründe oder schlicht das Bedürfnis, helfen zu wollen. Fast 40 Prozent hat bereits vor dem Herbst 2015, dem Beginn der stark steigenden Flüchtlingszahlen, mit ihrem ehrenamtlichen Engagement angefangen. Eine fast genauso hohe Anzahl hat im Herbst 2015 begonnen und fast 20 Prozent im Jahr 2016. Ein immer wieder genannter Punkt ist die Zusammenarbeit zwischen dem Ehrenamt und dem Hauptamt bzw. den Behörden. Unter Hauptamt wurden Wohlfahrtsverbände, Beratungsstellen, Träger von Projekten oder von Gemeinschaftsunterkünften verstanden. Fast 50 Prozent der ehrenamtlich Tätigen schätzen die Zusammenarbeit mit Hauptamtlichen als gut bis sehr gut ein. Die Zusammenarbeit zwischen den Behörden (Ausländerbehörde, Jobcenter, Sozialamt usw.) und dem Ehrenamt schätzen hingegen weit über die Hälfte der Ehrenamtlichen als mittelmäßig bis schlecht ein. 90 Prozent der Ehrenamtlichen sind überzeugt, dass das Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe langfristig etwas bewirken

kann. Fast zwei Drittel der 512 Befragten schätzen den Anteil des Ehrenamts in der gesamten Flüchtlingshilfe mit 50 Prozent und mehr ein. Das zeigt, dass aus den Nothelfern von 2015 schon längst Integrationsbegleiter und Integrationsakteure geworden sind. Die Studie zeigt aber auch, dass auf anfängliche Euphorie oftmals Ernüchterung folgt. Im Freitextfeld schrieb ein Befragter: „Der Wandel von der Willkommenskultur zu politisch geförderten Ablehnungs-, Abschottungs- und Ausweisungsbestrebungen macht die Arbeit nicht leichter. (…) Die Ausweisung von Migranten ohne Aufenthaltsstatus, die schon länger in Deutschland leben, entzieht unseren Aktivitäten zur Integration zunehmend den Boden.“ Nicola Klusemann


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Begegnungstreffen „Arbeit, Arbeit, Arbeit!“ Das Projekt „Netzwerk Arbeit Inklusiv“ möchte Menschen zusammenbringen, die an einem inklusiven Arbeitsmarkt in Potsdam interessiert sind, und hat am 27. April zum Begegnungstreffen eingeladen. Diesmal fand es in Kooperation mit dem behindertenpolitischen Stammtisch Potsdam im Bistro Tasty auf dem Gelände des Filmstudios Babelsberg statt. 25 Personen mit und ohne Behinderung kamen an diesem Spätnachmittag zusammen. Es gab ein leckeres Buffet vom Bistro und interessante Informationen rund um das Thema „Inklusiver Arbeitsmarkt in Potsdam“ an unserem Infostand. In der großen Runde stellten sich anfangs wichtige Ansprechpartner vor und beantworteten Fragen der Anwesenden - so der Leiter des Integrationsamtes, der Behindertenbeauftragte der Stadt Potsdam, ein Fallmanager des Jobcenters, eine Ver-

treterin der DRK Werkstätten, die Inklusionsberaterin der HWK Potsdam, ein Arbeitnehmer mit Behinderung und natürlich die Projektleitung vom „Netzwerk Arbeit Inklusiv“ sowie der Organisator des Behindertenpolitischen Stammtisches.

fé-Tischen, am Infostand. Die Ansprechpartner standen weiterhin zur Verfügung. Viele nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit anderen Betroffenen und/oder Engagierten. Es ergaben sich lebhafte Gespräche und interessante Begegnungen.

Wichtig war die Erkenntnis, dass die Arbeitsmarktsituation für Menschen mit Behinderung nach wie vor sehr herausfordernd ist. Viele sind trotz guter Qualifikation lange arbeitslos, bekommen immer wieder Absagen und bleiben im Schnitt länger ohne Arbeit als Menschen ohne Behinderung. Um an diesem Missstand anzusetzen, gibt es das „Netzwerk Arbeit Inklusiv“. Gleichwohl ist allen bewusst, dass das gemeinsame Engagement einen langen Atem braucht.

Projektleiterin Rosalind Honig zeigt sich zufrieden mit diesem zweiten Begegnungstreffen des Projektes „Netzwerk Arbeit Inklusiv“: „Es ist seinem Namen gerecht geworden: Es sind Begegnungen zustande gekommen, die sonst nicht stattgefunden hätten. Von Mensch zu Mensch. Das bestärkt mich auf dem Weg, bei unserer Arbeit das Menschliche in den Vordergrund zu rücken. Weil dadurch Dinge möglich werden.“

Im Anschluss war Raum für weitere Fragen, Gespräche und Begegnungen im kleineren Rahmen am Buffet, an den Ca-

Frau Honig suchte das Gespräch mit den Teilnehmer*innen an den verschiedenen Tischen und lud zum Engagement in Arbeitskreisen des Netzwerkes ein. Das


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fand regen Zuspruch, und ein Arbeitskreis zur Ansprache und Sensibilisierung von Arbeitgeber*innen verabredete für Juni ein erstes Treffen. Das Projekt „Netzwerk Arbeit Inklusiv“ besteht seit Januar 2016 und läuft bis Ende 2018. Es wird durch die Aktion Mensch gefördert, Projektträger ist der AWO Bezirksverband Potsdam. Umgesetzt wird es in Kooperation mit wichtigen Potsdamer Akteuren. Ziel ist die Verbesserung der Teilhabemöglichkeiten am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderungen in Potsdam sowie die Vernetzung und Kooperation der beteiligten Akteure. Frau Honig: „Wir probieren Veranstaltungsformate aus und gucken, was wirksam ist und nützlich in Potsdam, auch zur Verstetigung unserer Arbeit und des beginnenden Netzwerkes über die Projektlaufzeit hinaus.“ Zu unseren weiteren Aktivitäten gehört die Netzwerkkonferenz „Potsdam auf dem Weg zu einem inklusiven Arbeitsmarkt“ am 17. Oktober 2017 im Potsdam Museum. Zum dritten Begegnungstreffen wird für November eingeladen. Und aktuell beteiligen wir uns an der Fortschreibung des Lokalen Teilhabeplans der Landeshauptstadt Potsdam im Bereich „Arbeit und Beschäftigung“. Mit unserem Infostand sind wir auf Fachveranstaltungen und Messen präsent. Und bei uns im Netzwerkbüro gibt es inzwischen eine Präsenzbibliothek zum Thema „Arbeit und Behinderung“, die von Interessierten gerne genutzt werden kann! BEI INTERESSE AN INFORMATIONEN ODER MITWIRKUNG FREUEN WIR UNS ÜBER KONTAKT PER E-MAIL: netzwerk.arbeit@awo-potsdam.de ODER TELEFONISCH: 0331 600979111 Konstanze Lehmann

Rosalind Honig, Projektleiterin „Netzwerk Arbeit Inklusiv“

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Herzensangelegenheit: Das (fast) schönste Haus der „Stadt für eine Nacht“ Die Aufgabe lautete, dass AWO-Herz mit Wasser zu verbinden. So entstand der Text: Wir haben ein Herz für Wasserratten und Strandläufer, ein Herz für Hochwasserhosenträger und Seejungfrauen, ein Herz für Menschen, die nah am Wasser gebaut haben und solche, die Oberwasser haben. Und wir haben ein Herz für Menschen, die reden wie ein Wasserfall oder still sind wie tiefe Wasser. Kurzum: Wir haben ein Herz für alle. Aus diesem Text wiederum entstand ein Haus in der „Stadt für eine Nacht“ vom 15. auf den 16. Juli in der Schiffbauergasse. Das Haus mit Namen „Herzensangelegenheit“ war das (fast) schönste, fanden die rund 30.000 Besucher dieses 24-Stunden-Events. Platz 2 im Häuserwettbewerb brachte uns 750 Euro ein – eine Spende für die Spirellibande. Das alles wäre nicht möglich gewesen, wenn nicht viele, viele Menschen im AWO Bezirksverband Potsdam ebenso viel Herzblut in die Herzensangelegenheit gesteckt hätten. Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Herzen-Bastler, Buchstaben-Sprüher, Flaschenpost-Verantwortlichen, AWO-Mobil-Lenker, HerzmusikRunterlader, Buttonmaschinen-Bediener und nicht zuletzt den Stadtbewohnern für eine Nacht. Nicola Klusemann

KARTENVORBESTELLUNG UNTER: www.rt190.de/4-sterne-dinner


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Spendenlauf Fröbelschule

Spirellibande im ZDF-Morgenmagazin

Beim diesjährigen Spendenlauf der Fröbelschule in Waldstadt ging es wieder heiß her. Wo im letzten Jahr der Regen den Wettstreit etwas trübte, ist dieses Jahr alles auf Zeichen Sonne gestellt. Die Lehrer und Eltern feuerten ihre Schüler und Kinder kräftig an. Frau Blume (eine jahrelange Ehrenamtliche) und Frau Geist (Hauptamtliche) unterstützten die Kinder ebenfalls. Bis jetzt kamen 532,60 € zusammen, aber noch nicht alles ist gesammelt worden. Dafür möchte die Spirellibande danke sagen.

Kamerafrau und Redakteurin in einem: Katrin Lindner aus dem brandenburgischen ZDF-Landesstudio begleitete im Juli AWO-Projektkoordinatorin Franziska Löffler mehrere Tage bei ihrer Arbeit. Dabei gab es natürlich viel zu erzählen über die „Spirellibande“. Und auch zu erleben. Montagfrüh in der Pappelhain-Grundschule nämlich bei der Mitarbeiterbetreuung und nachmittags in der Teamberatung und dann Mittwochmorgen in der Grundschule Am Nuthetal beim Stul-

lenschmieren und Verteilen. Und zu guter Letzt im Trubel der „Stadt für eine Nacht“ in der Schiffbauergasse. Dazwischen gab Franziska Löffler kurze Statements über das gesellschaftspolitische Anliegen und die Entstehungsgeschichte des kostenlosen Frühstücksangebots an Potsdamer Schulen. Die ZDF-Redakteurin produziert den Beitrag für das Morgenmagazin, kurz: ZDF Mo:Ma. Ausgestrahlt wurde der Beitrag Ende August.

Tombola für die „Spirellis“ Zum Kiez-Fest anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der AWO Begegnungsstätte im Zentrum Ost wurden - neben Kuchenverkauf, Hüpfburg und großem Bühnenprogramm - auch Gutscheine verlost. Der Erlös der Tombola in Höhe von 391,80 € unterstützt die Arbeit der “Spirellibande“. Sylvia Glomb

Die Dokumentation kann unter folgendem Link angesehen werden: https://www.zdf.de/politik/wahlen/ibd-franziska-loeffler-sozialarbeiterin-102.html

Praktikum bei der Spirellibande

Spirelli im Netz. Unter www.spirellibande.de gibt es alle Infos rund um das Projekt. Also einfach mal raufklicken und rumstöbern.

Hallo, mein Name ist Paul Marcks, ich bin 15 Jahre alt und besuche die Pierre de Coubertin Oberschule in Potsdam. Zurzeit absolviere ich mein 3. Praktikum, das immer Mittwochs ist und das 10 Wochen geht. Das jetzige Praktikum ist im Bereich „Soziales“ und ich absolviere es an der Nuthetal Schule Potsdam Schlaatz. Wir sind die „Spirellibande“ von der AWO und wir bereiten den Kindern ein gesundes und wertvolles Frühstück zu. Die Spirellibande lebt von Spenden und von Sponsoren und ist an verschiedenen Schulen anwesend. Es gibt belegte Brötchen, Waffeln,

Obst und Gemüse. Meine Arbeit besteht darin, bei der Zubereitung zu helfen: Brot schneiden, Brote belegen, Speisen anrichten, SchülerInnen empfangen sowie anschließend die Küche und den Essensraum sauber machen. Das Team an der Schule bemüht sich sehr, den Kindern ein schönes Frühstück zuzubereiten und den Dank bekommen sie zurück. Es macht mir Spaß, zu helfen, auch wenn es früh losgeht, aber das ist für mich kein Problem. Paul Marcks


ehem. ein Teil des HafenWohnstadt am Gürtels gebäude Tiber

Laubbaumfrucht

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ugs.: Gefängnis

griffbereit

französisch: Danke!

Erfinder des Stahlbetons

König von Marokko (II.)

Garnstücke

noch mehr Krach spanische Anrede (Herr)

gefährliche Substanz

dt. Normenzeichen (Abk.)

Salzgewinnungsanlage

Gesichtshaartrachten

ein Lichtspieltheater

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Landwirtschaftszweig

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DIE NÄCHSTE AUSGABE IMPRESSUM Ausgabe 2/2017 / Nr. 31 Mitgliederzeitung des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V. Redaktionsanschrift: Neuendorfer Straße 39a 14480 Potsdam Tel.: 0331 73041770 Fax: 0331 73041780 presse@awo-potsdam.de Vorstandsvorsitzende, V.i.S.d.P.: Angela Schweers

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Mundtuchfessel

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nordschott. Grafschaft

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Lebensgefährtin Lennons (Yoko)

das Universum

ein chemisches Element

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Produktstrichcode (Abk.)

Wort am Gebetsende

süddeutsch: sowieso

Faultier

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ERSCHEINT IM DEZEMBER 2017 REDAKTION Ina Kus Patrick Schweitzer Nicola Klusemann Petra Hoffmann Heide-Gret Mohnke Lothar Kremer Claus Wartenberg Hans-Joachim Rasche Sabine Herzinger Annette Herzmann GERICHTSSTAND Registergericht: Potsdam Registernummer: VR435 Steuernr: 046/141/01615

LAYOUT Frenkelson Werbeagentur FOTOS

DRUCK Brandenburgische Universitäts­ druckerei und Verlagsgesellschaft Potsdam mbH

AWO, Patrick Schweitzer, Sebastian Frenkel, privat

DRUCKAUFLAGE 6.500 Stück

BILDREDAKTION Sebastian Frenkel

HINWEIS Texte mit dem Kürzel „Red.“ wurden redaktionell bearbeitet.

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE 27. Oktober 2017

D

M

scherzhaft: USSoldat

indischer Singvogel

dänische Großstadt am Kattegat

russischer Branntwein

Minuspunkt

Haschischzigaretten

Angeh. eines german. Stamms

B

SC

Teil des Vorderkopfes

Stromspeicher (Kw.) Meeressäugetier

Sagen um Heilige

ein Monatsname

Figur der Oper ‚Carmen‘ (Don ...)

Glaslichtbild (Kw.)

Kosewort für Großvater

ein Ozean weibliche Märchengestalt 6 FrauenKfz-Z. unterkleidung Steinfurt (Abk.)

ein Kampfsportler

superkurzer Rock

telefonieren

Additionszeichen

Figur der ‚Sesamstraße‘

7

überglücklich

französische Landschaft

O E

K

Ureinwohner Japans linke Kontoseite

orienta- Kfz-Z. Markie- Ereignis- lische Neuwied/ Rohrrung kette Rhein flöte

edle Pferderasse

Anwärter

vollbracht, fertig

Lebensende

ein Fürwort

8

Frauenkurzname

Meeresgischt

ein Insektizid (Abk.)

Kosename e. span. Königin

ungebunden

aus dem Stand (2 W.)

USSchauspielerin (Liza)

Denkschrift (Kw.)

Grottenmolch

4

2

kleine Gliedertiere

1

steinzeitliche Wohnstätte Grubenarbeiter

Rest beim Kartengeben

Figur bei irreale VorGershstellung win

Fahndung, Aufspüren

Bedürftigkeit

Hauptstadt von Tibet

gelblicher, feuchter Zucker

Flächenmaß der Schweiz (Mz.)

französisch: Liebe

Vorname der Autorin Blyton


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www.awo-potsdam.de

AWO Wohnanlage Kastanienhof BahnhofstraĂ&#x;e 45, 14823 Niemegk


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Mit Herz und Hand Nr. 31 by Frenkelson Werbeagentur GmbH - Issuu