MUSIKFREUNDE DEZEMBER 2023
Nur wer die Sehnsucht kennt ANDRÈ SCHUEN
SCHENKEN SIE GEMEINSAME ABENDE IM MUSIKVEREIN! WEIHNACHTSABONNEMENT I im Großen Saal 14. Jänner 2024
RUDOLF BUCHBINDER
Werke von Mozart, Haydn, Beethoven, Schumann
21. Februar 2024
WIENER SYMPHONIKER | ADAM FISCHER Werke von Haydn, Mozart, Bartók
22. April 2024
WIENER PHILHARMONIKER | KIRILL PETRENKO Werke von Respighi
WEIHNACHTSABONNEMENT II im Gläsernen und im Brahms-Saal 31. Jänner 2024
KATHARINA STEMBERGER
Lesung: Anna Baar, Erzählungen
Sparen u 20 % Sie bis z ch zu lei im Verg rten a Einzelk
27. Februar 2024
GESANGSKAPELLE HERMANN FESCH
11. April 2024
LEIF OVE ANDSNES
Werke von Schubert, Tveitt, Brahms
musikverein.at | abo@musikvererein.at
MUSIKFREUNDE
Inhalt
4 Nur wer die Sehnsucht kennt Andrè Schuen 8 Auf der Insel der Freude „Küstlerin im Fokus“ Beatrice Rana 12 Am liebsten super unperfekt Aliosha Biz
28 Wie Kultur in die Schultüte kommt Klassik-Hits für Groß und Klein 30 Mitglied sein und mehr … 32 Bier für Bach Julian Rachlin und Bachs „Goldberg-Variationen“ im Trio
16 Sanfter Revolutionär Lucas Debargue 20 „Ich liebe Weihnachten. Leise.“ Max Müller liest „Das kalte Herz“ 24 Eine italienische Weihnachtsgeschichte Barocke Instrumentalmusik mit dem Concentus Musicus Wien
Standards 3 Editorial 37 Kalendarium Dezember 44 Preludio 46 Vorschau Jänner
Zwischentöne
Der Zwischenton macht die Musik. Täglich im Leben, im Feuilleton der „Presse“ und unter
DiePresse.com/kultur
MUSIKFREUNDE
Editorial
Liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde! Es ist eine Nachricht, die zwar vielfach erwartet worden war, aber erst nach der Bestätigung durch die Politik amtlich ist: Christian Thielemann folgt Daniel Barenboim im Amt des Generalmusikdirektors der Berliner Staatsoper nach und wird somit insbesondere auch die künstlerischen Geschicke der Staatskapelle Berlin lenken. Die Gesellschaft der Musikfreunde gratuliert ihrem Fokus-Künstler sehr herzlich! Im Dezember ist der gebürtige Berliner das nächste Mal im Goldenen Saal mit den Wiener Philharmonikern zu erleben. Auf Brahms folgt Brahms: Nach dem Zweiten Klavierkonzert mit Igor Levit erklingt die Dritte Symphonie. Der Monat Dezember bietet Ihnen Konzerterlebnisse mit Künstlerinnen und Künstlern der jungen Generation, die auf beeindruckende Weise ihren eigenen Weg gehen. Da ist zum Beispiel der Südtiroler Bariton Andrè Schuen, der dermaßen beseelt vom Liedgesang ist, dass er ein Genre, das in der Publikumsgunst in letzter Zeit etwas ins Abseits geraten ist, wieder ins Gerede bringt – und zwar im positivsten Sinn. Oder kennen Sie den jungen französischen Pianisten Lucas Debargue, der Anfang Dezember sein Debüt bei uns feiert? Er legte als Teenager eine fünfjährige Klavierpause ein – um dann mit einer ganz neuen Spielfreude durchzustarten, die ihn 2015 zum Überraschungspreisträger beim Tschaikowskij-Wettbewerb in Moskau machte. Ein Künstler, den Sie in den nächsten Monaten im Gläsernen Saal gleich mehrfach bewundern können, ist der Bühnen-Allrounder Aliosha Biz. Die Lektüre seiner spannenden Biographie macht große Lust auf seine Auftritte mit Michael Köhlmeier, Karl Markovics und dem Gentlemen Music Club.
Weihnachten und Barockmusik sind für viele untrennbar verbunden. Versteht sich, dass der Musikverein im Advent nicht mit den Reizen dieser prachtvollen Klangwelt geizt. Der Concentus Musicus Wien lädt diesmal zu „Italienischen Weihnachten“ ein, das Orchester Wiener Akademie und der Wiener Singverein geben ein reines Bach-Programm zum Besten, und die Lautten Compagney Berlin bringt mit dem Arnold Schoenberg Chor Händels „Messiah“ zur Aufführung. Wer Bach mit anderen Ohren hören will, darf sich auf die „Goldberg-Variationen“ in Streichtrio-Besetzung freuen, angeführt von Julian Rachlin. Weihnachten für die ganze Familie verspricht wiederum das Konzert „Klassik Hits – Welcome Christmas“ mit den Wiener Symphonikern und Marko Simsa. Für seine Advent-Lesungen im Musikverein hat sich Publikumsliebling Max Müller diesmal „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff gewünscht. Im Interview in dieser Ausgabe macht er sich Gedanken, wie wir einer Erkaltung der Herzen in unserer Gesellschaft entgegenwirken können. Ich wünsche Ihnen einen schönen Advent mit viel herzerwärmender Musik! Ihr
Stephan Pauly
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NUR WER DIE SEHNSUCHT KENNT
Fotos: Christoph Köstlin I Deutsche Grammophon
Muss das Lied neu erfunden werden? Nein. Es muss nur immer wieder neu gefunden, neu empfunden werden. Im besten Fall von einem Sänger wie Andrè Schuen. In den Musikverein kommt er nun mit Liedern von Schubert und Mahler. 4
NUR WER DIE SEHNSUCHT KENNT
Nur wer die Sehnsucht kennt Andrè Schuen „Kennt ihr sie?“ In seinem allerletzten Lied, der „Taubenpost“, stellt Franz Schubert diese Frage, und wir wissen: Die Frage kann nur eine rhetorische sein, denn wem wäre sie fremd, die sich hier in der letzten Strophe zu erkennen gibt, auf Flügeln des Gesanges allegorisch entschlüsselt. Ja, wir kennen sie: die Sehnsucht! Aber welche Worte haben wir für sie? Welche Töne, Klänge, welchen Ausdruck? Franz Schubert hat ihn 600-fach gesucht und gefunden, in rund 600 Liedern in Musik gelöst, was im bloßen Wort nicht gesagt werden kann. Die Kunst des Lieds gibt der Sehnsucht Klang und Raum, auf dass die Seele auffliegen kann: frei geworden im Flügelschlag der „Taubenpost“ …
Seinen jüngsten Schubert-Abend, gerade erst bei der „Schubertiade“ in Schwarzenberg, hat Andrè Schuen, begleitet von Daniel Heide, mit der „Taubenpost“ abgeschlossen: innig, berührend, bewegend. Und irgendwie anders. „Nach dem Konzert habe ich zu Daniel gesagt, so haben wir’s noch nie aufgeführt.“ Jenes Lied, das im Programm zuvor musiziert wurde, „Im Abendrot“, strahlte da noch herüber in all seiner Intimität, seinem sanften, mild-goldenen Licht. Und so geriet auch die „Taubenpost“, ohne dass es zwischen den beiden abgesprochen gewesen wäre, gleich im Anfang „sehr träumerisch, und“, so Andrè Schuen, „in dieses Träumerische hat es zum Schluss wieder zurückgefunden“. Anders, erzählt der Sänger, fühlt sich die „Taubenpost“ an, wenn sie den Schluss des „Schwanengesangs“ bildet und direkt auf den auf wühlenden „Doppelgänger“ folgt. So hat er sie zuletzt öfters gesungen, auch auf seiner jüngsten CD, dem „Schwanengesang“, für den er 2023 den Opus Klassik in der Kategorie „Gesang Solo“ erhielt. Ja, es ist schon so: Die Sehnsucht, von der das Lied singt, öffnet auch die Musizierenden. Die Kunst des Singens ist nicht zuletzt ein Lauschen aufs Ungeplante, Ungeahnte.
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NUR WER DIE SEHNSUCHT KENNT Kennt ihr ihn? Fürs Gespräch mit Andrè Schuen hat man in Schwarzenberg das „Stübchen“ im ersten Hotel des Orts reserviert, es liegt abseits in einer Depandance („Da sind Sie ungestört!“). Doch freilich: So abgelegen kann keine Depandance sein, dass man Andrè Schuen nicht auf dem Weg dorthin erkennen und ansprechen würde. Was die Redebedürftigen antreibt, ist nicht der Promi-Faktor, nicht die Neugier auf den „Star“, und nur nebenbei streift man in Schwarzenberg den jüngsten Salzburger „Figaro“, bei dem Schuen in Kušejs unkeuscher Regie als Graf figurierte – und toll sang. Nein, die Menschen, die ihm auf dem Weg begegnen, wollen einfach nur Danke sagen: Danke für das Schubert-Glück, das er ihnen bereitet hat. Liebhaber in allen Gestalten sind dabei, leidenschaftliche Kennerinnen, Connaisseurs, die seit Jahrzehnten ein Leben in Liedern leben und noch die großen alten Meister gehört und ins Herz geschlossen haben: Hermann Prey, Dietrich Fischer-Dieskau … Der 39-jährige Andrè Schuen, da sind sie sich einig, gehört in diese Reihe. Da ist wieder einer, der ins Innerste der Liedkunst gefunden hat. Einer, der dem Unaussprechlichen der Sehnsucht den schönsten, feinsten Ausdruck zu geben vermag.
Wenige Monate später trat Andrè Schuen zur Aufnahmeprüfung fürs Gesangsstudium am Mozarteum an: kühn, mutig, im schönsten Sinn auch naiv, hatte er damals doch noch keinerlei Erfahrung im klassischen Sologesang. Die Prüfungskommission in Salzburg aber – die Musikwelt darf ihr dankbar sein! – war ganz Ohr und nahm ihn auf. Er fand dort ideale Mentoren: die Gesangsprofessorin Horiana Branisteanu, die so klug wie undogmatisch auf die neugierig-offene Sängerpersönlichkeit einging, und Wolfgang Holzmair, Professor für Lied und Oratorium, der den heranwachsenden Liedsänger anspornte, sich ins Inhaltliche zu versenken, Ausdruck zu zeigen, Aussagen zu wagen. 2010 erwarb Schuen in Salzburg sein Diplom mit Auszeichnung – Preise hatte er zuvor schon gewonnen, erste Einladungen zu den Salzburger Festspielen erhalten, und schon war die Oper Graz da, die ihn gleich für vier Jahre ins Ensemble holte. „Ich bin“, sagt Andrè Schuen lachend, „kulturell und sängerisch vollständig in Österreich sozialisiert.“ Dass er inzwischen an den bedeutendsten Opernhäusern gefragt ist, versteht sich: an der Wiener Staatsoper, wo er zuletzt den Grafen in Barry Koskys „Figaro“-Neuinszenierung sang, in London, Madrid, München und Berlin – hier gab er kürzlich an der Staatsoper sein Debüt als Wolfram in Wagners „Tannhäuser“. Ans Theater an der Wien, an dem er früh schon in Harnoncourts Mozart-Da-PonteZyklus zu erleben war, kehrt er im November mit einem weiteren Rollendebüt zurück: in der Titelpartie von Jaromir Weinbergers „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“. Das Lied aber ist und bleibt das Herzstück seines Sinnens, Singens und Trachtens. Wie sieht der 39-Jährige die vieldiskutierte Zukunft des Liedgesangs? „Ich finde es schade“, sagt er, „wenn heute so getan wird, als sei das Lied das Problemkind des Musikbetriebs. Es ist nicht so: Ich sehe gut verkaufte Konzerte, ich kenne wunderbare junge Kolleginnen und Kollegen, die sich dem Liedgesang widmen, ich sehe ein Publikum, das so berührt ist, wie ich es in der Oper nie oder nur sehr selten sehe. Das Lied kann das Innerste der Seele berühren und bewegen wie vielleicht keine andere Kunst. Die Meinung, es sei nicht ,modern‘ genug, kann ich daher überhaupt nicht teilen, und Versuche, dem Lied ein ,cooles‘ Image geben zu wollen oder es quasi neu zu erfinden, gehen meiner Ansicht nach fehl.“ Damit sage er nichts gegen neue, kreative, experimentierfreudige Formen der Präsentation, „da kann man vieles machen“ – aber im Zentrum steht für ihn das Vertrauen auf die Kraft des Lieds, die keine Atouts braucht: keine Äußerlichkeiten, sondern Verinnerlichung.
Die Innigkeit seines Singens hat mit einer tragenden Mitte zu tun, auch rein gesangstechnisch. „Das Ideal, die Grundlage, auch bei Schubert, ist der Belcanto“, sagt Andrè Schuen, „von dort ausgehend kann man, des Ausdrucks wegen, in alle möglichen Farben gehen. Aber es gibt eben immer diese Instanz, die einem sagt: Ja, mach es, drück es so aus! Aber wisse, dass du wieder zurückkommst in ein klassisches italienisches Singen!“ Schon als Kind, erzählt er, hat ihn diese Gesangswelt fasziniert, die „Drei Tenöre“, Pavarotti voran. „Wie ich das im Fernsehen gesehen hab, war das schon etwas ganz Besonderes für mich, diese Eleganz, diese Erhabenheit …“ Dass er selbst Sänger werden würde, stand da noch in den Sternen über den Thermen von Caracalla. Freilich: Die Musik, die war da an allen Ecken und Enden seiner Kindheit, als Lebenselement daheim, in seiner Familie, in La Val im Gadertal. Es wurde viel musiziert – und wie! Auch im Fernsehen waren die Schuens zu erleben, wunderbar zu fünft, Vater und Mutter mit Harmonika und Gitarre, die zwei Mädchen auf der Geige, Andrè, der Jüngste, auf dem Cello, alle spielend, singend – per Youtube kann man sich noch hineinziehen lassen in dieses musikantische Familienglück. Mit dem Cello brachte er es auch klassisch weit. In Orchestercamps, aus denen das Landesjugendorchester Südtirol hervorging, spielte Andrè Schuen mit 14, 15 große Hits wie den „Feuervogel“, die „Bilder einer Ausstellung“, die „Harry-Janos-Suite“. Also: Cello studieren? Schuen hatte es eigentlich vor, als ihm eine seiner Schwestern, die schon am Salzburger Mozarteum studierte, einen Band Schubert-Lieder mit nach Haus brachte, einfach so, als zarten Wink. „Ich weiß gar nicht mehr, was das für eine Ausgabe war, ob tief, mittel oder hoch. Aber ich hab mich ans Klavier gesetzt und mich selbst ein bisschen begleitet. Und da ist der Funke sofort übergesprungen.“
In den Musikverein kommt Andrè Schuen, begleitet von Daniel Heide, nun mit einem fein konzipierten Mahler-
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NUR WER DIE SEHNSUCHT KENNT
Da ist wieder einer, der ins Innerste der Liedkunst gefunden hat. Einer, der dem Unaussprechlichen der Sehnsucht den schönsten, feinsten Ausdruck zu geben vermag.
Samstag, 16. Dezember 2023
Schubert-Programm. Die „Lieder eines fahrenden Gesellen“ und die „Rückert-Lieder“ umschließen dabei zwei Bouquets mit Schubert-Liedern. Dass Gustav Mahler und Franz Schubert auch im Lied wunderbar zusammenpassen, ist offenkundig – „man denke nur“, sagt Andrè Schuen, „an den Volkston, der für Schubert wie für Mahler so wesentlich ist“. Und dann gibt es da auch noch ganz spezielle Resonanzen bei diesem Programm, wenn es im Brahms-Saal des Musikvereins aufgeführt wird. Die „Rückert-Lieder“ erlebten hier in der Orchesterfassung ihre Premiere, Mahler saß hier als Konservatoriumsstudent am Musikvereinspiano und spielte Schubert. Den Schubert-Ton hatte er zweifellos im Ohr, als er mit den „Liedern eines fahrenden Gesellen“ Halt machte unterm Lindenbaum. „Unter dem Lindenbaum,/ Der hat seine Blüten über mich geschneit,/ Da wusst’ ich nicht, wie das Leben tut.“ Ja, was wissen wir schon, wie das Leben tut? Poesie und Musik aber wissen von dem, was wir nicht wissen können. Wovon man nicht sprechen kann, davon kann man singen. Im schönsten Fall so wie Andrè Schuen.
Andrè Schuen | Bariton Daniel Heide | Klavier Gustav Mahler Lieder eines fahrenden Gesellen Franz Schubert Ausgewählte Lieder Gustav Mahler Rückert-Lieder
Joachim Reiber
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AUF DER INSEL DER FREUDE
Auf der Insel der Freude „Küstlerin im Fokus“ Beatrice Rana Beatrice Rana, in Apulien geboren, war 18 Jahre alt, als sie internationales Auf sehen erregte: Sie gewann 2011 den Ersten Preis und sämtliche Sonderpreise beim Internationalen Klavierwettbewerb in Montreal. Seitdem ist sie in den bedeutendsten Konzerthäusern aufgetreten, hat 2017 ihr eigenes Kammer musikfestival „Classiche Forme“ gegründet und ist seit 2020 künstlerische Leiterin des Orchestra Filarmonica di Benevento. Im Musikverein steht die junge Pianistin in dieser Saison mit drei Konzerten im Fokus.
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AUF DER INSEL DER FREUDE
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AUF DER INSEL DER FREUDE Wie schwer fiel der Entschluss, das Klavierspiel zum Beruf zu machen?
„Das Konzert von Robert Schumann mag ich ganz besonders. Es ist für mich weniger Konzert als ein gewaltiges Kammermusik stück.“
Als Teenager habe ich mich gefragt, was es bedeutet, eine Pianistin zu sein, vor Publikum zu spielen, und ob ich das wirklich möchte. Davor war es ganz natürlich. Doch als Beruf verliert das Klavierspiel seine Unschuld. Das Einzige, das ich immer wusste, war, dass das Klavierspielen in meinem Leben eine Rolle spielen wird.
Ist Pianistin nicht auch ein sehr einsamer Beruf? Natürlich, denn es gibt kein anderes Instrument, das so unabhängig ist. Eine Klavierabend-Tournee macht man alleine, sehr einsam. Aber ich versuche die Balance zu halten und mit Orchestern Konzerte zu spielen oder Kammermusik, weil ich es liebe, mit anderen Kolleg:innen, Orchestern und Dirigent:innen zu musizieren. Das ist zudem eine fantastische Inspirationsquelle. Dennoch muss ich gestehen, genieße ich durchaus auch meine Zeit alleine. Der Grad der Freiheit und Unabhängigkeit bei meinen Recitals möchte ich nicht missen. Man muss nur eine gute Balance finden.
Beatrice Rana
Wie musikalisch sind Ihre Wurzeln? Ich komme nicht nur aus einer musikalischen Familie, sondern meine Eltern sind beide Pianisten! Es war also ganz selbstverständlich, sich dem Klavier zu nähern, weil meine Eltern haben jeden Tag gespielt, meine Mutter sogar kleine Kinder unterrichtet. Es war eine so natürliche Sache bei uns, wie miteinander reden oder essen. Erst später habe ich verstanden, dass das nicht alle so machen.
Sie haben auch Komposition studiert. Bleibt Ihnen dafür überhaupt noch Zeit?
Erinnern Sie sich noch an das erste Klavierstück, das Sie gespielt haben?
Ich wünschte, es wäre so. Mein Kompositionsstudium war eines jener Ereignisse, die mich am stärksten geprägt haben. Ich konnte die Musik aus einer anderen Perspektive sehen. Ich habe fast zwei Jahre studiert und es geliebt! Aber dann musste ich mich entscheiden, denn beides erfordert zu viel Zeit. Außerdem fürchte ich, dass ich beim Komponieren nicht so viel Talent besitze wie für das Klavier.
An meine ersten Stücke erinnere ich mich nicht mehr. Ich war drei, als ich zu spielen begann. Das waren wohl Melodien von Zeichentrickfilmen, die ich damals geschaut habe. Das erste, das mir in Erinnerung geblieben ist, waren Mozarts Variationen über „Ah! vous dirai-je, Maman“. Das habe ich dann auch bei Wettbewerben vorgespielt. Da war ich etwa sechs Jahre alt.
Aber hilft es beim Improvisieren, etwa bei eigenen Kadenzen?
So früh nahmen Sie schon an Wettbewerben teil?
Manchmal hätte ich schon Lust dazu, und im letzten Jahr habe ich bei den Bach-Konzerten ein wenig experimentiert. Das hat großen Spaß gemacht, aber ich fühle dann doch den enormen Respekt gegenüber solchen Größen wie Bach und Mozart.
Die waren wichtig, um sich an das Publikum zu gewöhnen. Das waren kleine Veranstaltungen für Kinder.
Der ganze Wettbewerbsbetrieb scheint heute mehr Business, als die Suche nach den großen Talenten zu sein. Wie wichtig ist die Teilnahme daran?
Für Ihren Klavierabend im Oktober haben Sie der gewaltigen h-Moll-Sonate von Franz Liszt ein originelles Programm vorangestellt. Welche Gedanken stehen dahinter?
Für jemanden wie mich, der keine Kontakte zu wichtigen Dirigenten oder Persönlichkeiten aus dem Musikbetrieb hatte, waren sie absolut notwendig und sinnvoll. Dass ich heute Pianistin bin, verdanke ich Wettbewerben wie der Montreal International Competition oder der Van Cliburn International Piano Competition. Aber es ist nicht der einzige Weg. Manchmal stellt sich die Frage nach dem Zweck, wenn ich viele Junge sehe, die nur teilnehmen, um sich gegenseitig zu messen. Diesen Zugang hatte ich nie. Es ist sicher ein delikates Thema in der jüngeren Pianistengeneration.
Die Liszt-Sonate besitzt so viele Interpretationsschichten und ist ein echtes Abenteuer. Davor spiele ich kürzere Stücke, die allerdings mit der Liszt-Sonate verbunden sind. Für mich ist die Sonate wie eine Erzählung von Faust und Mephisto. Und diese Geschichte möchte ich davor aus anderen Perspektiven zeigen. Alexander Skrjabins Fantasie in h-Moll ist so tragisch wie der Beginn der Liszt-Sonate. Darauf folgen die „Cipressi“ von Mario Castelnuovo-Tedesco. Die Zypresse ist der typische Baum, der auf den Friedhöfen in Italien wächst. Er steht für den
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AUF DER INSEL DER FREUDE Tod und passt somit zum Mittelteil bei Liszt. Schließlich folgen drei Prélude von Claude Debussy, mit „L’isle joyeuse“ („Die Insel der Freude“) am Ende. Ich bin davon überzeugt, dass jeder seine Insel der Freude besitzt, wo er glücklich und frei sein kann, seine Träume Realität werden, wie im H-Dur-Finale bei Liszt. Ich verstehe dieses Programm als intellektuelle Anregung, um die Sonate noch mehr genießen zu können.
Im Dezember kann man Sie als Solistin des SchumannKonzerts erleben. Auf CD haben Sie nicht nur Roberts Konzert, sondern auch das seiner Frau Clara eingespielt. Was fasziniert Sie an diesen Stücken? Das Konzert von Robert Schumann mag ich ganz besonders. Es ist für mich weniger Konzert als ein gewaltiges Kammermusikstück. Denn es besteht aus so vielen Details, Freiheiten und Interaktionen mit dem Orchester. Es ist tatsächlich das romantischste Klavierkonzert aus dieser Zeit. Es war aufregend, zusammen mit Yannick Nézet-Séguin im letzten Jahr auch das Klavierkonzert von Clara aufzunehmen, sie als Komponistin und nicht nur als Ehefrau von Robert zu entdecken. Und man merkt dem Konzert an, dass sie eine große Pianistin war. Es fordert einen enorm.
Das Finale Ihres Porträts gehört Mozart mit dem Konzert in d-Moll, KV 466. Wie ist Ihre Beziehung zu Mozart? Seine Musik macht ungeheuer Spaß und verlangt dennoch höchste formale Raffinesse. Ich freue mich besonders auf das d-Moll-Konzert. Es gibt nur zwei Konzerte in Moll von ihm. Beide besitzen eine unglaubliche Dramatik, und das gerade in Wien, in diesem Tempel der Musik zu spielen ist natürlich etwas Besonderes.
Fotos: Simon Fowler I Warner Classics
Samstag, 2. Dezember 2023 Chamber Orchestra of Europe Sir Antonio Pappano | Dirigent Beatrice Rana | Klavier
Die Gretchenfrage ist bei Mozart immer: Wie spielt man ihn heute?
Edward Elgar Introduktion und Allegro für Streichquartett und Streichorchester, op. 47 Robert Schumann Konzert für Klavier und Orchester a-Moll, op. 54 Antonín Dvořák Symphonie Nr. 6 D-Dur, op. 60
Sicher ist, dass ich Mozart auf einem Instrument spiele, das er noch nicht kannte. Das müssen wir bedenken, genauso wie bei Bach oder beim frühen Beethoven. Zugleich spielen wir in Räumen, die es zu Mozarts Zeiten noch nicht gab. Ich versuche nicht zu überromantisch zu spielen, nicht zu viel Pedal zu verwenden, und zugleich nutze ich die Vorteile des modernen Instruments. Aber es ist schwierig, seinen eigenen Stil zu beschreiben. Ich möchte so respektvoll wie möglich dem Komponisten gegenüber sein. Wie ich auch mir gegenüber respektvoll sein muss, denn ein Stück beginnt erst zu leben, wenn es jemand interpretiert.
Das Gespräch führte Stefan Musil.
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AM LIEBSTEN SUPER UNPERFEKT
Am liebsten super unperfekt Aliosha Biz
Der vielseitige Künstler Aliosha Biz verkörpert das Prinzip Hoffnung. Und das im Krieg wie im Frieden. Im Musikverein tritt er von November bis März gleich drei Mal auf – an der Seite von Michael Köhlmeier, Karl Markovics und mit dem Gentlemen Music Club. 12
AM LIEBSTEN SUPER UNPERFEKT
Foto: Christopher Meidinger
Es hat etwas Intimes, Musiker:innen mit ihren Instrumenten zu beobachten. Wie sie mit ihnen umgehen, sie behandeln, sie berühren. Die einen voller Respekt, fast schon Ehrfurcht, die anderen distanziert, zurückhaltend, kalt. Und wieder andere eher vertraut und liebevoll, als handle es sich bei dem Klavier, dem Cello, der Klarinette um einen alten Bekannten, einen Freund, gar eine Geliebte. Aliosha Biz gehört zu Letzteren. Wenn er auf seiner Geige spielt, so intensiv, dass einzelne Haare des Geigenbogens nur noch an dessen Spitze hängen, erinnert der 52-Jährige ein wenig an ein Kind, versunken im Spiel mit seinem liebsten Stoffteddybären. Und zwar einem von den lädierten Exemplaren, dessen angesabbertes Ohr, fehlendes Knopfauge und die aus dem Fuß bereits herausquellende Watte nicht Ausdruck eines unachtsamen Umgangs seines Besitzers sind, sondern einer grenzenlosen und langjährigen Verbundenheit zu einem Spielzeug, das eben mehr ist als nur ein Gegenstand. Es ist Komplize, Freund und Vertrauter. Immer und überall dabei. Durch dick und dünn.
Das gilt auch für Aliosha Biz und seine Geige. Obgleich er diese Beziehung als schwierig, gar schmerzhaft bezeichnet, wie er im Gespräch gesteht: „Sie war lange Zeit das Symbol meiner Qualen.“ Geboren 1970 in Moskau, wurde Biz die Geige mit sechs Jahren in die Hand gedrückt. Üben sollte er. So viel, dass er eines Tages so gut werden würde, um die Sowjetunion zu verlassen, haben ihm die Eltern eingebläut. Einen Musiker wollten sie aus ihm machen. Bloß nichts mit Film, wie der Rest der Familie. Der Vater, Kameramann, die Mutter, Redakteurin in einem Studio für Dokumentarfilme. Biz sollte nicht so enden wie sie. Am wenigsten, wie der berühmte Großvater, Mikhail Slutsky, eine Ikone des sowjetischen Dokumentarfilms, den Stalin wegen seiner Arbeit nach Kasachstan verbannt hatte. Musik war weitaus unverdächtiger. Die Eltern schickten Biz zuerst an die Musikschule, dann ans TschaikowskijKonservatorium. Dort sollte er ihrem Berufsziel näher-
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AM LIEBSTEN SUPER UNPERFEKT
kommen. Mit Bach, Mozart, Tschaikowskij. Das volle Programm. Ein einziges Leiden – und die Geige Komplizin humorloser Perfektionisten. Nicht die seine, er, der es bis heute „super unperfekt“ am liebsten mag.
dass sein Sohn entschuldigend den Flyer „einer bestimmten Partei“ nicht annimmt mit dem Hinweis „leider eine Rassenschande“ zu sein. Seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ist es vor allem der Jude, den Aliosha Biz als Kabarettist seinem Publikum präsentiert. Den Russen klammert er aus. „Das ist nur noch Stoff für Tragödien“, sagt er. Ihm bleibt, ähnlich wie es sein Kollege Georgij Makazaria, Leadsänger der mittlerweile aufgelösten Band Russkaja, einmal formuliert hatte, seit dem 24. Februar 2022 der „RussnSchmäh“ im Hals stecken. Aus diesem Grund wurde auch der Name ihres gemeinsamen Ensembles „Russian Gentlemen Club“ auf „Gentlemen Music Club“ geändert. Ein richtiger Schritt für Biz. Der einzige Schritt für einen, der diesen Krieg und jenen, der ihn zu verantworten hat, verabscheut. Auch wenn es bedeutet, dass Biz, der ein „Viertel Wiener, ein Viertel Russe, ein Viertel Ukrainer und ein Viertel Weißrusse“ ist, einen Teil seiner Identität auf der Bühne nicht länger vermitteln wird. Schade für einen leidenschaftlichen Kosmopoliten. Er ist aufgewachsen mit russischer Literatur und Musik, Liedern eines Tabubrechers wie Wladimir Wyssozki und Gedichten des Literaturnobelpreisträgers Joseph Brodsky. „Das sind starke emotionale sprachliche Eindrücke, die in einem entstehen und bleiben, wenn man sie behalten möchte“, erzählt Biz, „und ich möchte sie behalten.“ Kein Krieg dieser Welt wird das ändern. Daher ist er etwas aufgeregt auf den Abend im November mit Michael Köhlmeier, „Russland, aber die Dichter“, wie das Publikum auf seinen Standpunkt reagieren wird.
Mit 18 Jahren sollte sich seine Einstellung zu seinem einstigen Folterinstrument ändern. Als er in den „heiligen Westen“, nach Österreich, nach Wien, der Geburtsstadt seiner Großmutter, auswanderte, wurde ihm die Geige zur treuen Begleiterin. Ihr verdankte er nicht nur seine berufliche Existenz, sondern auch das Ankommen, in jenem Land, dessen Menschen seine Großmutter 1938 vertrieben hatten. Auf der Kärntner Straße gab Biz 1989 einen Tag nach seiner Ankunft in Wien vor Passant:innen sein erstes Konzert. Prompt wurde er von einem Kollegen, dem Musiker Hans Christian Tschiritsch entdeckt, der einen Geiger für die Begleitung einer Sängerin suchte. Er vermittelte dem jungen Violinisten die ersten Jobs und die erste Wohnung in Wien. Mit offenen Armen fühlte sich Biz in dieser Stadt aufgenommen. Es folgten zahlreiche Engagements. Für klassische Konzerte, Jazz-Abende, Klezmerfestivals. Biz bedient ein breites Repertoire. Gelegentlich tritt er auch als DJ auf, und vor zwei Jahren hat er sich einen langjährigen Traum erfüllt: das Kabarett. Mit seinem Programm „Der Fiddler ohne Ruf“, in Anlehnung an das Musical „The Fiddler on the Roof “ – im deutschsprachigen Raum bekannt als „Anatevka“ –, verarbeitet er auf der Bühne nicht nur die tagesaktuelle Politik, sondern auch die eigene russischjüdische Biographie. Es ist ein kleines Bildungsprogramm in europäischer Geschichte, von polnischen Burgenländern über russische Pantoffelhelden, jüdische (Groß-)Muttersöhnchen bis hin zur Vision, eines Tages der erste jüdische Kärntner Landeshauptmann zu werden und am Ulrichsberg ein Klezmerfestival zu veranstalten.
Biz ist optimistisch. Es gilt immer das Prinzip Hoffnung. Deswegen identifiziert er sich auch mit der Rolle des Fiedlers auf dem Dach, den er 340 Mal in sechs unterschiedlichen Inszenierungen spielen durfte. Denn nichts anderes stellt der Geiger für ihn in dem fiktiven ukrainischen Dorf Anatevka dar: Hoffnung, wenn dem Helden, dem Milchmann Tevye, alles genommen wird und er – nachdem seine Töchter die falschen Männer ehelichten – mit seiner Flucht nach Amerika die Familie vor einem Pogrom bewahrt. Der mittlerweile verstorbene Regisseur Dietmar Pflegerl, dem Aliosha Biz seinen „ersten“ Fiedler am Klagenfurter Stadttheater zu verdanken hat, instruierte ihn damals, genau dieses Prinzip Hoffnung mit seinem Spiel zu verkörpern: „Spiel ihn nicht so traurig wie alle anderen“, hat er gesagt, „spiel ihn: Ich scheiß auf alles hier und geh woanders hin.“ Sich nicht dem Schicksal zu ergeben, sondern bis zuletzt an der Hoffnung festzuhalten, daran glaubt Aliosha Biz: „Wenn man das macht, wovon man überzeugt ist, dann ist das leiwand.“
Geschickt balanciert Biz auf dem schmalen Grat von Klischees und Stereotypen. Er, der Enkel von Minna Brand, einer Holocaust-Überlebenden, deren Vater in Wien ermordet wurde und die sich so sehr nach dieser Stadt sehnte. Trotz allem. Sie folgte ihrem Enkel 1992. „Sie war so glücklich, ihren Lebensabend in ihrer geliebten Stadt verbringen zu dürfen“, erzählt Biz. Jeden Abend Theater und Konzerte. Und hier, in ihrem Wien, sprach sie auch zum ersten Mal mit ihrem Enkel in ihrer Muttersprache Deutsch. Bevor sie gestorben ist, hat sie der Familie den Satz mitgegeben: „Kinder, schauts, dass man sich weiterversöhnt.“ Biz folgt ihrem Wunsch. Auf seine Weise. Er weiß schon, bei welchen Witzen dem Publikum das Lachen vergeht. Etwa, wenn er, der vierfache Familienvater, davon erzählt,
Solmaz Khorsand
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AM LIEBSTEN SUPER UNPERFEKT
Foto: Gerhard Wimmer
Donnerstag, 9. November 2023 Michael Köhlmeier I Erzähler Aliosha Biz I Violine und Lesung Russland, aber die Dichter
Dienstag, 30. Jänner 2024 Gentlemen Music Club Vodka auf Veltliner Die fünf Gentlemen haben voller Passion ihr russisches Repertoire mit Titeln von Hermann Leopoldi und Georg Kreisler bis nach Wien ausgeweitet.
Freitag, 8. März 2024 Foto: Filoxenidis
Karl Markovics I Lesung Aliosha Biz I Violine Krzysztof Dobrek I Akkordeon Joseph Conrad Das Untier
Foto: Till Brönner
Foto: Wolf-Dieter Grabner
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SANFTER REVOLUTIONÄR
Fotos: Cécile Chabert I Sony Music Entertainment
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SANFTER REVOLUTIONÄR
Der junge Pianist Lucas Debargue kündigt sich mit einem unkonventionellen Soloprogramm an, bestehend aus Stücken von Beethoven, Chopin und Fauré. Die künstlerische Entwicklung des Franzosen verlief nicht zuletzt aufgrund einer fünfjährigen Pause vom Klavier im Teenageralter alles andere als gerad linig. Eine ungewöhnliche Erfolgsgeschichte.
Sanfter Revolutionär Lucas Debargue Geht es um die Frage, wie man am besten ein Klavierprogramm zusammenstellt, das ein gewieftes Klassikpublikum überraschen kann, so ist man bei Lucas De bargue genau richtig. Er feilt bei der Werkauswahl stets an neuartigen Kombinationsmöglichkeiten: „Ich bin auf der Suche nach einer Logik in der Musik, die sich nicht unmittelbar intuitiv erschließt. Auf den ersten Blick fragt man sich: Was haben Beethoven, Chopin und Fauré gemeinsam? Tatsächlich gibt es da mehr Zusammenhänge, als man glaubt.“ Die Gemeinsamkeiten lassen sich laut Debargue, der im Dezember im Brahms-Saal sein Musikvereinsdebüt gibt, auf zwei Begriffe bringen: Tonart und Psychologie. Diese erklären für ihn nicht nur die Auswahl der Stücke, sondern auch deren Anordnung. Der junge Pianist reiht nicht einfach einen Komponisten an den anderen, sondern sucht nach überraschenden Übergängen zwischen den Tonsprachen verschiedener Komponisten, deren Stücke bei ihm alternieren, anstatt chronologisch aufeinander zu folgen. Zentral nicht nur für sein
Programm im Musikverein, sondern für die klassische Tonalität generell („Ich bin besessen von Harmonik!“), sind Debargues Meinung nach die Tonarten Cis-Dur/cisMoll und E-Dur/e-Moll. Diese erlauben es ihm etwa, Gabriel Faurés „Thème et Variations“ op. 73 in Beethovens „Mondschein-Sonate“ münden zu lassen. Beide Stücke stehen in cis-Moll. Debargue erkennt aber auch einen psychologischen Zusammenhang, bildet Faurés Thema doch einen Trauermarsch, den er kontinuierlich in den Trauermarsch (das bekannte „Adagio sostenuto“) der Beethoven-Sonate übergehen lässt. „Man hört ein Stück nie für sich genommen, sondern stets in einem Zusammenhang. Was war davor, was folgt danach? Spielt man einen ganzen Abend lang Beethoven, ist unser Ohr bereits darauf vorbereitet.“ Man darf gespannt sein, auf welch neue Weise Beethovens vielleicht berühmteste Sonate, eingerahmt von Fauré und Chopin, in Debargues Interpretation im Brahms-Saal gehört werden wird.
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SANFTER REVOLUTIONÄR
„Ich bin besessen von Harmonik!“ Lucas Debargue
Wer nach derart neuen Kontexten sucht, ist – wie Debargue im Gespräch selbst einräumt – nicht unbedingt für Gesamteinspielungen zu haben. Umso überraschender, dass er nächstes Jahr das komplette Klavierwerk Faurés herausbringen wird. Wie kam es dazu? „Üblicherweise habe ich keine Zeit, einen großen Textkorpus durchzuarbeiten. Aber im ersten Lockdown der Corona-Pandemie vor drei Jahren gab es auf einmal Gelegenheit dazu. Ich kannte zu dem Zeitpunkt bereits einzelne Stücke von Fauré, aber was ich da im kompletten Korpus entdeckte, glich einer Offenbarung.“ Laut Debargue beginnt Fauré im vertrauten Territorium eines Chopin oder Schumann, wird dann im Laufe der Jahre allerdings immer komplexer und enigmatischer. Die Idee dieser chronologischen Gesamteinspielung bestand darin, die Hörerinnen und Hörer an die Hand zu nehmen und die Neugier für die Entwicklung der Klaviermusik dieses für Debargue viel zu selten gespielten Komponisten zu wecken. „Fauré war der Philosoph unter seinen komponierenden Zeitgenossen. Er hat es geschafft, sich nicht vom damalig vorherrschenden wagnerianischen Einfluss beirren zu lassen, sondern beschritt ganz eigene Wege. Er war ein moderner Geist, aber nicht in dem Sinne, dass er mit allem brechen wollte. Es handelte sich um eine sanfte Revolution.“
komplex, dass man zuerst einmal ihr „Vokabular“ verstehen müsse, wie der sich an kognitiver Psychologie und zahlreichen Lerntechniken äußerst interessiert zeigende Debargue betont. Erst wenn man etwas aus seinen kleinsten Elementen heraus zu verstehen versuche, könne man sich um die größeren dynamischen Bögen kümmern. Dass Lucas Debargue überhaupt zu einem derart durchdringenden Verständnis klassischer Musik gelangen konnte, war rückblickend keineswegs selbstverständlich. Innerhalb der Familie gab es zwar Musikliebhaber, aber nicht unbedingt Liebhaber klassischer Musik. In der CDSammlung des Elternhauses begann der kleine Lucas anhand weniger Klassikalben eine völlig neue Welt zu entdecken. „Musik war für mich damals das Mittel, um das Leben erträglicher zu machen. Dadurch spürte ich wirklich eine Verbindung zur Welt.“ Heute erinnert er sich besonders gut an einen warmen Sommertag, als er zum ersten Mal den zweiten Satz aus Mozarts 21. Klavierkonzert, dem C-Dur-Konzert KV 467, gehört hatte. Seine Umgebung verschmolz regelrecht mit der Musik, ein Moment, in dem alle Gefühle zu einer einzigen ästhetischen Erfahrung zusammenzulaufen schienen. „In diesem Augenblick realisierte ich, wie schön das ist, aber auch wie fragil. Die Musik ist etwas, das beschützt werden muss.“
Als Pianist stelle einen Fauré, der ja auch als Organist tätig war, vor ganz eigene Herausforderungen. Im Fingersatz habe man oft nicht viele Optionen, zudem sei die häufig kontrapunktisch ausgestaltete Tonsprache derart
Dennoch war es von der ersten Begeisterung zur professionellen Musikerkarriere noch ein weiter Weg. Die Menschen, von denen der Junge Lucas umgeben war, teilten
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SANFTER REVOLUTIONÄR Donnerstag, 7. Dezember 2023 Lucas Debargue I Klavier Gabriel Fauré Neun Préludes, op. 103 Ludwig van Beethoven Sonate e-Moll, op. 90 Frédéric Chopin Scherzo E-Dur, op. 54 Gabriel Fauré Thème et Variations, op. 73 Ludwig van Beethoven Sonate cis-Moll, op. 27/2, „Mondschein-Sonate“ Frédéric Chopin Ballade As-Dur, op. 47
seine Leidenschaft nicht in gleichem Maße. Die Eltern zwangen ihn zu nichts, es gab keinerlei Stipendium, und so rückte nach einigen Jahren Klavierunterricht die ursprünglich als positive Verbindung mit der Welt empfundene klassische Musik wieder in den Hintergrund. Mit fünfzehn kehrte er dem Instrument den Rücken. „Ich habe mich einfach einsam gefühlt. Während meiner Schulzeit bin ich deswegen einer Band als Bassgitarrist beigetreten, hatte eine Freundin, war viel auf Partys und absolvierte meine Führerscheinprüfung. Ich brauchte die soziale Komponente.“ Auch wenn Debargue diese Zeit als glückliche in Erinnerung behalten hat, wurde ihm bald klar, dass er wieder eine neue Herausforderung brauchte.
ist, sondern dass man auch über die Musik reflektieren muss, die man da spielt, ist eine Einsicht, die Debargue nicht zuletzt seiner Mentorin, der namhaften russischen Professorin Rena Shereshevskaya, verdankt, bei der er in Paris studiert hat. Seine Klavierstunden musste er sich vom Mund absparen, er verdiente sich sein Geld unter anderem als Barpianist und im Supermarkt. Alles änderte sich schlagartig, als er gemeinsam mit seiner Lehrerin die Entscheidung traf, beim Internationalen Tschaikowskij-Wettbewerb 2015 teilzunehmen, bei dem er den sensationellen vierten Platz erlangte. Da wurde die Welt plötzlich auf Lucas Debargue aufmerksam, dieser Erfolg wurde zum Ausgangspunkt seine Pianistenkarriere. Von seinem Interpretationszugang kann man sich im Dezember selbst ein Bild machen. Was aber bereits das Programm verspricht, sind keine großen Gesten, sondern intime Innovation. Wie sein Vorbild Fauré bleibt Debargue nämlich vor allem eines: ein sanfter Revolutionär.
Mit zwanzig fand er schließlich zurück zum Klavier – oder besser gesagt: Das Klavier fand ihn. Während er durch Paris schlenderte, hörte er jemanden Beethovens „Sonata appassionata“ spielen. Angezogen von der Musik, landete er in einer Bar, in der eine ältere Dame am Klavier saß. „Sie sah mich da herumstehen und lud mich ein, einfach irgendetwas zu spielen. Ich begann in meinem Gedächtnis zu kramen und gab ein paar Kleinigkeiten zum Besten. Die Leute waren begeistert! Ein brasilianisches Ehepaar hat mich dann gleich dazu aufgefordert, bei ihrem Hochzeitsjubiläum zu spielen.“ Damit war der Bann gebrochen. Was folgte, war ein Lernprozess, der Debargue von der wiedererlangten Spielfreude zu einer strengen Übungsroutine hin zur Auseinandersetzung mit Feinheiten der Interpretation führte. Dass Üben nicht genug
Philip Waldner
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„ICH LIEBE WEIHNACHTEN. LEISE.“
„Ich liebe Weihnachten. Leise.“ Max Müller liest „Das kalte Herz“ Herr Müller, warum haben Sie für Ihre Advent-Lesung im Musikverein just Wilhelm Hauffs „Das kalte Herz“ ausgesucht?
Seit unglaublichen 23 Jahren unterhält Ich habe das Märchen als Kind kennengelernt – als Max Müller in den „Rosenheim Cops“ Hörspiel auf einer Schallplatte, die ich heute noch beals liebenswürdiger, mitunter etwas sitze. Was für eine spannende Geschichte rund um den Kohlenmunk Peter! Hart, fromm, religiös und umständlicher Dorfpolizist Michi Mohr armen dabei so herrlich gruselig … Das empfinde ich heute noch mit seinem bubenhaften Charme eine so. Diese Gefühle möchte ich gern mit anderen teilen, große Fangemeinde. Am 2. und 3. De zum Beispiel im Musikverein. zember gastiert der gebürtige Kärntner, Werden Sie auch singen oder „nur“ lesen? Es gibt ein ganz kurzes Lied im „Kalten Herz“. Nur vier der auch ausgebildeter Opernsänger Zeilen lang, aber sehr wichtig für die Geschichte von ist, im Musikverein mit einer Lesung von Peter Munk. Und an genau dieser Stelle werde ich singen. Wilhelm Hauffs „Das kalte Herz“. Andrea Peter Munk wünscht sich vom zauberkundigen Schatzhauser Geld und Tanzkünste sowie eine Glashütte. Schurian hat ihn dazu befragt. Welche drei Wünsche hätten Sie denn?
Zwei Wünsche hat mir der Schatzhauser schon erfüllt: dass ich Schauspieler geworden bin. Und dass ich nach einer schweren Krise wieder singen kann. Einen Wunsch hab ich noch frei.
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„ICH LIEBE WEIHNACHTEN. LEISE.“
Abbildung: Wikimedia Commons
Fotos: Helge Bauer
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„ICH LIEBE WEIHNACHTEN. LEISE.“ Leidet unsere Gesellschaft kollektiv an erkalteten Herzen? Ich glaube nicht. Die Herzen sind sicher noch warm genug. Aber es gibt Einflüsse, die sie deutlich abkühlen: Selbstgefälligkeit, Geldgier, fehlende Bildung, fehlende Herzensbildung – lauter alte Bekannte, nur zurzeit, nicht zuletzt durch die technischen Möglichkeiten, hoch potenziert und deshalb leider auch ziemlich erfolgreich.
„Zwei Wünsche hat mir der Schatzhauser schon erfüllt: dass ich Schauspieler gewor den bin. Und dass ich nach einer schweren Krise wieder singen kann. Einen Wunsch hab ich noch frei.“
Und was wäre Ihrer Meinung nach ein Gegenmittel? Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die Begegnung mit der Natur, in welcher Form auch immer, die Dinge oft wundersam zurechtrücken kann. Und wäre es nur ein Spaziergang oder ein eigener Blumentopf oder ein Haustier. Manchmal denke ich, dass man gar keine Religionen braucht. Die Natur ist Religion genug, in all ihrer Schönheit und mit all ihrem Schrecken.
Sind Sie ein Sonntagskind? Peter Munk wurde ja an einem Sonntag zwischen elf und zwei geboren. Was sagt der Astrologe in Ihnen zu dieser Konstellation? Nein, ich bin ein Freitagskind, mein Planet ist die Venus. Ich würde Peter Munk dezent fragen: „Herr Munk, dürfte ich bitte Ihren Geburtstag wissen und wo genau Sie im Schwarzwald denn geboren sind?“ Und dann gemma erst einmal das Horoskop ausrechnen.
Max Müller
Welchen? Den weiß ich selber noch nicht!
Sind Sie ein Menschenliebhaber? Was machen Sie in einer Diskussion, wenn jemand auf dem genauen Gegenteil von dem beharrt, was Ihnen wichtig ist? Versuchen Sie ihn zu überzeugen, oder halten Sie es so wie viele andere, dass Sie das Gespräch meiden?
Gibt es eine Rolle, für die Sie bereit wären, Ihr Herz herzugeben? Nein.
Hat es Ihnen auch schon buchstäblich das Herz aus dem Leib gerissen?
Herzhaft diskutieren find ich super, gern stundenlang! Aber um des Kaisers Bart zu streiten langweilt mich unendlich.
Ja. Als die erste wirkliche Liebe zu Ende ging. Aber jetzt ist das Herz wieder da, wo es hingehört.
Besonders in der Pandemie sind die gesellschaftlichen Bruchlinien sichtbar geworden. Wie ging es Ihnen da?
„Das kalte Herz“, erschienen 1827, ist eigentlich ein unglaublich brutales Sozialdrama. Wie aktuell ist es heute?
Ich hab in der Corona-Zeit arbeiten dürfen und war nur kurz ein bissl krank. Dafür bin ich sehr dankbar. Gesellschaftlich hat mich gewundert, wie angreifbar und zerbrechlich unser scheinbar so stabiles Zusammenleben in Österreich ist: Von berechtigten medizinischen Ängsten bis zu großer Skepsis der Wissenschaft gegenüber, von echter Panik bis zu berechnender politischer Agitation.
Wir leben momentan in einer Welt, die sich erschreckend stark an Geld, Besitz und Selbstdarstellung orientiert. Das war vor zweihundert Jahren, als Wilhelm Hauff das Märchen schrieb, nicht unähnlich. Das Handwerk wurde industrieller Machbarkeit geopfert, einige wenige Menschen wurden auf Kosten anderer unermesslich reich, und Egozentrik wurde wichtiger als Verständnis und Mitgefühl. Ich sehe weltweit geradezu erschreckende Parallelen dazu, für mich ein weiterer Grund, „Das kalte Herz“ vorzulesen.
Sie machen immer wieder Soloprogramme, zum Beispiel „Ewig Dein Mozart“, vor zwölf Jahren im Musikverein, oder auch „Tierisch“: Nach welchen Kriterien gestalten Sie diese Programme? Ich entscheide mich immer erst dann für die Arbeit an einem neuen Programm, wenn ich mich ernsthaft in ein neues Thema verliebt habe. Und dann kommt eigentlich vieles von allein.
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„ICH LIEBE WEIHNACHTEN. LEISE.“
Abbildung: Wikimedia Commons
Samstag, 2. Dezember 2023 Sonntag, 3. Dezember 2023
Was ist für Sie das Spannende, Herausfordernde, Schöne daran, allein auf der Bühne zu stehen?
Max Müller I Lesung Elisabeth Daxer I Harfe
Na ja, spannend, weil’s ein bisschen ist wie Sporteln. Herausfordernd, weil’s so wenig zum Ablenken gibt, weil man eben allein auf der Bühne ist – mit Musikfreunden natürlich! Und schön, weil es meine absolute Lieblingsdisziplin ist.
Wilhelm Hauff Das kalte Herz. Ein herzerwärmendes Märchen zur Weihnachtszeit!
Nach 23 Jahren Rosenheim-Cops sind Sie auf die Rolle des Michi Mohr festgelegt. Ärgert oder freut Sie das?
Kompositionen von Elisabeth Daxer Sie haben Ihre Autobiographie geschrieben: „Was ich noch sagen wollte“ … Sind Sie nicht ein bisschen jung dafür? Oder denken Sie eh an eine Autobiographie in Serie?
Michi Mohr ist das größte berufliche Geschenk meines Lebens. Er hat mir Türen geöffnet, von denen ich nicht einmal geträumt hab. Er hat mir ein wunderbares, kollegiales Umfeld geschenkt, und er macht mir nach 23 Jahren immer noch Freude beim Spielen. Er ist natürlich nur ein Teil meines Berufes. Aber ein sehr, sehr lieber!
Ich habe keinerlei literarische Ambitionen. Ich wollte nie einen Roman schreiben, kein Theaterstück und – um Gottes Willen! – kein Drehbuch. Und meine Gedichtanflüge sind durchaus entbehrlich. Aber ich schreibe gern Briefe. Und „Was ich noch sagen wollte“ ist eine kleine Sammlung von Briefen, die ich nicht geschrieben habe an verschiedene Menschen, die mir wichtig sind. Das ist natürlich schon auch irgendwie autobiographisch, aber halt eher so nebenbei. Auf jeden Fall: ein schöner Ausflug.
In einem Interview haben Sie einmal gesagt, Sie sind „echter Kärntner, ein gelernter Wiener und ein begabter Bayer“. Können Sie auch alle Dialekte? (Lacht:) I bin a echta Kärntna, a glernter Wiener und a gschickter, nicht ein begabter, Bayer. Diese Kombi ist vielleicht nicht ganz alltäglich, aber täglich neu und spannend. Und die drei Dialekte: Immer schee gschmeidig bleiben …
Ihre Lesung ist am Beginn des Advents, daher zum Abschluss die Frage: Wärmt Weihnachten die Herzen, genauer gesagt: Wärmt Weihnachten Ihr Herz, oder gehören Sie zu den Weihnachtsmuffeln?
Sie sind auch ausgebildeter Opernsänger und haben unter anderem bei Walter Berry studiert, einer Legende! Bedauern Sie manchmal, nicht die Sangeskarriere eingeschlagen zu haben?
Ich liebe Weihnachten. Leise.
Eine reine Gesangskarriere war für mich nie ein Thema, dafür ist die Begeisterung für’s Schauspiel zu groß. Und die Oper an sich war auch nie mein Ziel. Ich wollte wissen, wie man das macht: klassische Musik singen. Und dann mit meiner Stimme alles singen, was mich interessiert – und was ich kann. Seit zirka 15 Jahren sing ich ungefähr zwanzig bis dreißig Abende pro Saison.
Das Gespräch führte Andrea Schurian.
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EINE ITALIENISCHE WEIHNACHTSGESCHICHTE
Abbildung: Wikimedia Commons
Der Concentus Musicus Wien präsentiert unter der Leitung von Stefan Gott fried eine Auswahl an Werken der bedeutendsten Vertreter des italienischen instrumentalen Barock und läutet so die Adventzeit im Musikverein auf tradi tionelle, aber unter mehreren Gesichtspunkten unerwartete Weise ein. 24
EINE ITALIENISCHE WEIHNACHTSGESCHICHTE
Eine italienische Weihnachts geschichte Barocke Instrumentalmusik mit dem Concentus Musicus Wien Schwüle Sommer in zugepflasterten Städten der „pianura“, in denen die gleißende Sonne und der Mangel an Luftzirkulation selbst hitzeerprobte Menschen zu schaffen machen, sattgrüne toskanische oder piemontesische Hügellandschaften, der schwarze Lavastein Catanias, der auch noch Stunden nach Sonnenuntergang unter den Schuhsohlen glüht oder auch der Hausmeisterstrand der adriatischen Küste, wo man kilometerweit durch knietiefes Wasser watet, ehe einem die heißersehnte Abkühlung gewährt ist – Italien war und ist seit jeher mit warmen Jahreszeiten und mediterranem Klima assoziiert. Die kindlich-romantische Vorstellung von „weißen“ Weihnachten, wie sie in nördlicheren Gefilden gepflegt wird, ist mit der italienischen Realität und den entsprechenden Traditionen naturgemäß nicht vereinbar.
oder gar vollständig dem instrumentalen Genre gewidmet haben, erklingen zu diesem Anlass. Eine Ausnahme bildet hier der wohl bekannteste unter ihnen, Antonio Vivaldi. Sein Weihnachtskonzert für Violine und Orchester in E-Dur – mit Konzertmeister Erich Höbarth als Solist – setzt mit dem Solo-Instrument einen Kontrast zur klanglichen Textur der übrigen Concerti grossi. Vivaldi ist wohl auch der einzige Komponist des Programms, der in der Musikgeschichtsschreibung gleichermaßen mit instrumentalem und vokalem Repertoire in Verbindung gebracht wird. Wenn auch Italien nicht für seine weihnachtliche Kulisse bekannt ist, so legt das Programm des Concentus seinen geographischen Fokus auf eine Stadt, die für den christlichen Aspekt des Festes eine bedeutende Rolle innehat, nämlich auf die heutige Hauptstadt Rom. Alle oben angeführten Komponisten hatten auf irgendeine Art und Weise Bezug zum Hauptsitz des mächtigen Vatikans, wenn auch nicht all deren Lebenswege tatsächlich nach Rom geführt haben. Eine gewisse Verbundenheit zur „città eterna“ ergibt sich allein schon über die Gattung des geistlichen Concerto grosso und dessen Vorreiter, wenn auch nicht Urheber (!), Arcangelo Corelli, der ab 1675 bis zu seinem Tod 1713 das Musikleben der Stadt wesentlich prägte. Zu Beginn seiner Karriere war er Instrumental-
Aus diesem Blickwinkel ist das Konzert des Concentus Musicus Wien unter der Leitung von Stefan Gottfried mit bekannten instrumentalen Weihnachtskonzerten des frühen 18. Jahrhunderts in mehrerlei Hinsicht ungewöhnlich: Zum einen wird hier die Adventzeit mit ausschließlich italienischen Komponisten in Verbindung gebracht, zum anderen wird nicht gesungen. Große und weniger große Namen der Musikgeschichte wie Corelli, Geminiani und Locatelli, die ihr musikalisches Œuvre überwiegend
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EINE ITALIENISCHE WEIHNACHTSGESCHICHTE
Abbildung: Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
Foto: Dieter Nagl
Wenn auch Italien nicht für seine weihnachtliche Kulis se bekannt ist, so legt das Programm des Concentus Musicus seinen geogra phischen Fokus auf eine Stadt, die für den christ lichen Aspekt des Festes eine bedeutende Rolle innehat, nämlich auf die heutige Hauptstadt Rom. 26
EINE ITALIENISCHE WEIHNACHTSGESCHICHTE Sonntag, 3. Dezember 2023 Concentus Musicus Wien Stefan Gottfried I Dirigent Erich Höbarth I Violine Italienische Weihnachten Arcangelo Corelli Concerto grosso g-Moll, op. 6/8, „Weihnachtskonzert“ Francesco Geminiani Ausgewählte Concerto grossi Antonio Vivaldi Konzert für Violine und Orchester E-Dur, RV 270, „Il riposo per il S.S. Natale“ Francesco Manfredini Concerto grosso, op. 3/12, fatto per la notte di Natale Pietro Antonio Locatelli Concerto grosso f-Moll, op. 1/8 virtuose, was ihm den Beinamen „il nuovo Orfeo dei nostri giorni“ („der neue Orpheus unserer heutigen Zeit“) einbrachte. Bereits während seines ersten Jahres in Rom, welches der damalige Papst Clemens X. günstigerweise zum „anno Santo“ deklariert hatte und somit reichlich Anlass für musikalisch umrahmte Feierlichkeiten bot, wirkte Corelli als Violinist bei zahlreichen Oratorienaufführungen und Konzerten mit. Für die heutige Musikwelt ist allerdings Corellis kompositorisches Schaffen von weitaus größerer Bedeutung als sein spielerisches: Als der unter anderem in Wien tätige Komponist Georg Muffat um 1680 zum Orgelstudium nach Rom reiste, pries dieser den dort bereits etablierten Corelli als Komponist von Concerti grossi, an welchen Muffat sich im Anschluss auch selbst versuchte. Corellis Zyklus von Zwölf Concerti grossi, op. 6, aus welchem das 8. Konzert gespielt werden wird, gelten als früheste Vertreter ihrer Gattung und wurden von Corelli selbst in den letzten Jahren seines Lebens überarbeitet und posthum im Druck veröffentlicht. Das Concerto grosso op. 6/8 in g-Moll ist dezidiert als Weihnachtskonzert („fatto per la notte di Natale“) betitelt und wurde wahrscheinlich ein gutes Jahrzehnt vor seiner Drucklegung auf Kommission des Kardinals Pietro Ottoboni am Heiligen Abend aufgeführt.
op. 1/8 ist Teil eines zwölfteiligen Zyklus und steht auch hier an achter Stelle. Beide Concerti, sowohl jenes Corellis als auch das Locatellis, enden mit einer Pastorale, welche auf die Hirten in der Krippenszene Bezug nimmt. Die Tradition des italienischen Weihnachtskonzertes verbreitete sich auch in andere musikalische Zentren, wie die Beispiele des in Venedig ansässigen Vivaldis oder auch des weitaus weniger bekannten, in Oberitalien tätigen Francesco Manfredini zeigen. Italien war und ist das Land der Oper, der Oratorien, die Geburts- und Kultivierungsstätte so vielfältiger vokaler Gattungen, das Land, das jahrhundertelang die am besten ausgebildeten Sänger:innen in alle Welt schickte. Italienische Vokalmusik galt und gilt weiterhin als Prestige und Kulturgut. Dennoch entstand im Italien des späten 17. Jahrhunderts – dem Land des Gesangs schlechthin – mit dem Œuvre Corellis und dessen Schülern eine rein instrumentale musikalische Weihnachtstradition, die Kenner:innen der Klassikszene zweifelsfrei mit diesem Anlass in Verbindung bringen. Mittlerweile haben sich die „Concerti fatti per la notte di Natale“ von ihren ursprünglich geistlichen Aufführungsstätten abgekoppelt und die profanen Konzertsäle erobert. Auf diese Weise schafft es dieses typisch weihnachtliche Repertoire eine Brücke zwischen dem Fest und diesem atypischen Weihnachtsland zu schlagen.
Corellis Schaffen, ob weihnachtlich oder nicht, beeinflusste zahlreiche andere Komponisten, die Rom bereisten, um bei ihm zu lernen. Darunter befanden sich Francesco Saverio Geminiani und Pietro Antonio Locatelli, von denen ebenfalls Concerti grossi zu hören sein werden. Im Falle der Produktion Locatellis spiegelt sich die Struktur von Corellis op. 6 wider: Auch sein Weihnachtskonzert
Emilia Pelliccia
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WIE KULTUR IN DIE SCHULTÜTE KOMMT
Wie Kultur in die Schultüte kommt Klassik-Hits für Groß und Klein Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Besuch im klassischen Konzert? An diesen Moment, als Sie zum ersten Mal vor einem der groß aufragenden Häuser wie dem Musikverein standen? An den ersten Blick auf die roten Teppiche, die Büsten von längst verstorbenen, aber noch lange nicht vergessenen Persönlichkeiten? An das chaotische Durcheinander, wenn jedes Instrument gestimmt wird, und an das anschließende Gefühl, sobald das große Orchester zu spielen beginnt und der ganze Saal im Klang versinkt, als wäre man in Zuckerwatte eingewickelt?
Das Musikvereinsprogramm für Kinder und Jugendliche ist in der Wiener Schul landschaft stark vernetzt und verwur zelt. Rund um das Familienkonzert „Klas sik-Hits im Goldenen Saal – Welcome Christmas“ am 10. Dezember mit Marko Simsa, den Wiener Symphonikern und dem Wiener Singverein gibt es vielfältige Aktivitäten für Schulen.
Doch was ist mit jenen, die diese Erfahrung noch nicht machen konnten? Viele Kinder haben nicht die Möglichkeit, mit ihrer Familie oder ihren Freund:innen die Welt der Klassik zu erkunden. Sei es aufgrund sozialer, sprachlicher oder finanzieller Faktoren: Bis sie die Chance bekommen, ein klassisches Konzert zu besuchen, sind die
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WIE KULTUR IN DIE SCHULTÜTE KOMMT
Fotos: Julia Wesely
Hemmschwellen bereits zu groß. Zu fremd, zu langweilig, zu verstaubt, nur für „alte Menschen“, zu teuer. Keine der Freund:innen besucht ein Konzert im Musikverein, warum sollte ich es tun? In den letzten Jahren hat sich diesbezüglich in der Szene einiges verändert. Die Angebote für Kinder und Jugendliche sind immer niederschwelliger geworden, die kulturelle Bildung wurde forciert. Im Musikverein wird zum Beispiel seit mehr als 30 Jahren neben dem umfangreichen täglichen Programm auch einiges für junges Publikum geboten: Gespräche und Workshops mit Künstler:innen, Besuche von Generalproben und zahlreiche Konzerte für Familien, Kindergarten- und Schulgruppen, mit dem Ziel, die Zugänglichkeit für alle zu erleichtern. Anna Doogue, Leiterin des Bereichs Musikvermittlung / Education im Musikverein beschreibt das so: „Von einem großen Klangkörper wie einem Orchester geht eine unglaubliche Energie aus, die weit aus dem Alltäglichen und Bekannten hinausführt und einen neuen Erfahrungsraum öffnet. Diese Energie wollen wir spürbar machen und auch jene daran teilhaben lassen, die sonst nicht die Gelegenheit hätten, diese Konzerte zu besuchen.“
Eines der Highlights im Kinder- und Jugendprogramm des Musikvereins ist das Familienkonzert, das jede Saison im Goldenen Saal in Kooperation mit den Wiener Symphonikern stattfindet – diesmal am 10. Dezember mit einem Programm, das verspricht, zauberhaft zu werden: Aufgeführt werden weihnachtliche Werke aus der Welt der Klassik (z. B. Tschaikowskijs „Der Nussknacker“) und A-cappella-Chorstücke, gesungen vom Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, sowie bekannte Musik aus Filmen wie „Harry Potter“ oder „Kevin – Allein zu Haus“. Marko Simsa führt als Moderator durch den Nachmittag und erzählt den Besucher:innen spannende Hintergrundinformationen zu den aufgeführten Stücken. Für Zehn- bis Vierzehnjährige werden außerdem zwei Schulkonzerte in einer adaptierten Version des Familienkonzerts veranstaltet. Um nicht einfach ins kalte Wasser gestoßen zu werden, bekommen die teilnehmenden Schulen ein Lehrer:innen-Coaching im Musikverein und Workshops mit Musiker:innen der Wiener Symphoniker direkt im Klassenzimmer angeboten. Mit passenden Unterrichtsmaterialien studieren die Jugendlichen einen Kanon ein, der bei den Konzerten gemeinsam mit den Wiener Symphonikern und Schulchören des BRG Wien III aufgeführt wird.
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MITGLIED SEIN UND MEHR … 507 Musikfreundinnen und Musikfreunde. So viele waren es genau, die vor mehr als 200 Jahren eine visionäre Idee in die Tat umsetzten. Der Verein, den sie gemeinsam schufen, entwickelte sich zu einer Weltinstitution der Musik. An der Basis, am Grundverständnis hat sich nichts geändert: Die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien gründet, damals wie heute, auf Teilhabe, Engagement, Identifikation und Gemeinsamkeit. Sie wird getragen von ihren Mitgliedern. Das Vereinende, das den Verein ausmacht, kann sich in vielen Formen zeigen. Der einfachen, regulären Mitgliedschaft hat die Gesellschaft der Musikfreunde eine Palette von weiteren Unterstützungsmöglichkeiten zur Seite gestellt. In ihnen verbindet sie die historisch bedeutsame Rolle von Unterstützern, Förderern und Stiftern des Musikvereins mit einem zeitgemäßen Verständnis von Mäzenatentum. Mitglied sein heißt in jedem Fall auch: Vorteile im umfassenden Angebot des Musikvereins genießen. Als ordentliches Mitglied der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien erhalten Sie 10 % Ermäßigung auf Abonnements (bei bis zu zwei Bestellungen pro Zyklus) und die Möglichkeit, Tickets im Einzelkartenverkauf eine Woche vor dem allgemeinen Verkaufsstart zu buchen. Regelmäßig beziehen Sie auch die Print-Ausgabe des Musikvereinsmagazins „Musikfreunde“. Für Unterstützer, Förderer, Mäzene, Donatoren, Patrone und Stifter hat die Gesellschaft der Musikfreunde darüber hinaus eine ganze Fülle von gestaffelten Exklusivangeboten entwickelt, um sich auf besondere Weise für spezielle Formen der Unterstützung zu bedanken. Zu ihnen zählen Sonderführungen, Begegnungen mit Künstlerinnen und Künstlern, Präsentationen im Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde und vieles mehr. Beiträge, die in diesen Formen der Unterstützung geleistet werden, sind übrigens steuerlich absetzbar. Detaillierte Informationen dazu finden Sie auf der Website des Musikvereins.
musikverein.at
WIE KULTUR IN DIE SCHULTÜTE KOMMT Sonntag, 10. Dezember 2023 „Von einem Or Alan Silvestri chester geht eine Wiener Symphoniker A Christmas Carol Singverein der Gesellschaft der Peter Iljitsch Tschaikowskij Musikfreunde in Wien unglaubliche Kleiner Galopp der Kinder Felix Mildenberger I Dirigent Schneeflocken-Walzer Marko Simsa I Moderation Energie aus, die Trepak aus dem Ballett Der Nussknacker“, op. 71 weit aus dem All Welcome Christmas John Williams Klassik-Hits im Goldenen Saal täglichen hinaus Konzert für Publikum ab 10 Jahren Somewhere in my memory Hedwigs Thema aus den „Harry Potter”-Filmen Craig Armstrong führt und einen Glasgow Love Theme sowie weitere Werke und Christophe Beck neuen Erfah A-cappella-Chorstücke Medley zum Film „Frozen“ rungsraum öffnet. Danny Elfman Ouvertüre aus „The Nightmare before Christmas“ Diese Energie Welcome Christmas wollen wir spürbar Engelbert Humperdinck Vorspiel zur Oper „Hänsel und Gretel” machen.“ Anna Doogue Leitung Musikvermittlung / Education
Trotz der vielfältigen Angebote steht in vielen Schulen die sprachliche und naturwissenschaftliche Ausbildung der Kinder und Jugendlichen im Vordergrund, weshalb für Kulturangebote im Rahmen des Unterrichts oft nur wenig Zeit bleibt. Aus diesem Grund kooperieren der Musikverein und die Wiener Symphoniker bei den „Klassik-Hits“-Schulkonzerten mit dem Verein „Kultur für Kinder“, der 2015 von Monika Jeschko, Anja Linhart und Raimund Jakesz gegründet wurde und die Initiative „Kulturschultüte“ organisiert. Das Ziel des Vereins ist es, die Persönlichkeit und Kreativität der Kinder schon früh durch kulturelle Bildung zu stärken und ihre aktive Teilnahme am kulturellen Leben zu sichern. Um das zu erreichen, programmiert, organisiert und finanziert der Verein kostenfreie und maßgeschneiderte Kulturprojekte, die Lehrer:innen bei diesem Anliegen unterstützen und finanzielle Hürden der Familien überbrücken sollen. „Ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch gewissermaßen seine eine eigene Melodie in sich trägt“, so Monika Jeschko, „Menschen, vor allem Kindern dabei zu helfen, den Zauber ihrer eigenen Töne zu erfahren und sie mit Hilfe der Musik dorthin zu führen, gehört für mich zu einer der schönsten Lebensaufgaben.“
Lehrer:innen im Bereich der Kultur weitergebildet und mit professionellen Unterrichtsmaterialien ausgestattet. Kinder und Jugendliche werden in die verschiedenen künstlerischen Prozesse eingebunden, indem gemeinsam mit Künstler:innen Stücke erarbeitet, Bühnenbilder gemalt, Choreografien einstudiert werden und natürlich auch gesungen und musiziert wird. In laufendem Austausch mit Direktor:innen der Schulen, dem Lehrpersonal und den Institutionen werden regelmäßig kommende Projekte sowie Möglichkeiten besprochen, die Initiative der „Kulturschultüte“ und des Vereins weiterzuentwickeln. „Lehrer:innen leisten Unschätzbares, und es ist unser Anliegen, ihnen dabei zu helfen, die kulturelle Bildung in der Schule zu reintegrieren und gleichzeitig ihr eigenes kreatives Potenzial zu erkennen“, sagt Monika Jeschko. „In Folge wird auch die Kreativität und das Potenzial der Kinder und Jugendlichen gestärkt – denn hat man erst die Leidenschaft des Lehrpersonals geweckt, profitieren Schüler:innen automatisch davon.“ Bereits das Durchforsten des aktuellen Musikvereinsprogramms für Kinder und Jugendliche macht Lust, die magische Welt noch einmal neu zu entdecken. Warum nicht alle Konzerte mit den interessierten, wachsamen Augen unserer jungen Mitmenschen betrachten? Wir alle brauchen jemanden, der uns an der Hand nimmt, um uns neue Welten zu zeigen und uns zu ermutigen, Neues auszuprobieren.
Der Verein bietet Schulen ein Grundgerüst, mit dem Kinder jedes Schuljahr andere Bereiche der Kunst und Kultur entdecken können. Von musikalischer Früherziehung mit Gesang und Musik bis hin zu Tanz, Natur, Stadtgeschichte, Malerei, Theater und Orchestermusik: In Kooperation mit verschiedenen Institutionen wie dem Musikverein werden
Manon Soukup
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BIER FÜR BACH
Bier für Bach Julian Rachlin und Bachs „Goldberg-Variationen“ im Trio Sir András Schiff kann Bearbeitungen der Werke Bachs gemeinhin nicht viel abgewinnen – außer der Adaption der „Goldberg-Variationen“ für Streichtrio von Dmitry Sitkovetsky. Julian Rachlin, der diese mit Sarah McElravy und Bo ris Andrianov im Brahms-Saal spielt, freut sich im Gespräch mit Oliver Láng über die Legitimation durch den Meis terpianisten.
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BIER FÜR BACH
Abbildung: Wikimedia Commons
Vielleicht kennen Sie das: Man wendet sich nach links und dann nach rechts. Die Zeit ist bleiern, die Decke zu schwer und zu warm. Wenn es nur nicht so still wäre, so langweilig! Es ist also wieder halb zwei Uhr morgens, dunkel und die Schlaflosigkeit da. Hausmittelchen? Man sagt lesen oder Musik hören. Jedenfalls: sich ablenken. Und schon sind wir in den 1740ern bei Graf Hermann Carl von Keyserlingk. Er ist russischer Gesandter in Dresden und hat einen Hang zur Schlaflosigkeit. Und er hat einen Zögling, einen jungen, sehr begabten Cembalisten namens Johann Gottlieb Goldberg. Für diesen schreibt Bach auf Bestellung jene umfangreiche Cembalo-Komposition, die man später fachkundig-beschlagen die „Goldberg-Variationen“ nennen wird. Anzuwenden, wenn dem Grafen die Augen schon wieder nicht zufallen wollen. So erzählt’s zumindest – legendenhaft und oft bezweifelt – Johann Nikolaus Forkel in seiner Bach-Biographie (der ersten erschienenen!) von 1802 – und beruft sich dabei auf ein Wissen, das er den Söhnen des Meisters abgelauscht haben will. Doch halt! Bevor Sie auf falsche Gedanken kommen: „Goldberg-Variationen“ ist kein Name für ein barockes Schlafmittel, es sollte den Grafen nicht in den Schlummer wiegen, sondern beschaulich unterhalten und ihm die Zeit verkürzen. Wie erzählt Forkel? Bestellt waren Stücke, „die so sanften und etwas muntern Charakters wären, dass der Graf dadurch in seinen schlaflosen Nächten ein wenig aufgeheitert werden könnte.“ Aufheiterung also. Und sanfte Beruhigung. Vielleicht ein bisschen zu viel Baldrian für die Sinne.
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Denn heute, bereits beim Erklingen der ersten, so klar wie lyrisch singenden Noten des Einleitungsstücks, denkt natürlich keiner und keine mehr ans Schlafen. Nessun dorma! Dafür aber an so viel Anderes. Geschätzt ein Billy-Regal voll Fachliteratur gibt es zu dem Thema, es geht um komplexe Strukturen, um Bachs Versuch, hier etwas Außergewöhnliches zu schaffen, um Zahlenverhältnisse und Architekturprinzipien. Auch Thomas Bernhards „Der Untergeher“, in dem die „Goldberg-Variationen“ angesprochen werden, steht in diesem Regal. Sie sehen also: Zwischen den Buchdeckeln des Notenmaterials verbirgt sich ein Universum. Und sie sind, wie der Geiger Julian Rachlin sagt, „in gewisser Weise Teil unseres musikalischen Testaments. Ein musikgeschichtlich enorm wichtiges Werk!“ Moment, jetzt räuspern Sie sich vernehmlich: Warum Geiger? Die „Goldberg-Variationen“ wurden doch für einen Cembalisten geschrieben! Und: Sie haben recht. Aber, großes Aber: Seit der Bearbeitung durch den faszinierenden Violinisten Dimitrij Sitkovetsky in den 1980er Jahren gibt es eine Fassung für Streichtrio, die Rachlin mit Sarah McElravy und Boris Andrianov im Brahms-Saal spielen wird.
BIER FÜR BACH
„Die wirklich großen Köche wissen, wann sie nicht mehr ins Rezept schauen und der Intuition folgen. Und genauso muss man es in der Musik machen.“
Julian Rachlin
Spricht man nun mit dem Geiger Rachlin über das Werk, stößt man zunächst einmal auf große Faszination. Seit seiner Kindheit beschäftigt es ihn, zunächst – wie könnte es anders sein – in Glenn Goulds Einspielungen, jenen Aufnahmen, die als Interpretationsbeben die Hörgewohnheiten prägten. Dann, als weitere Erinnerung, kommt auch schon der Brahms-Saal des Musikvereins mit der besagten Kammermusikfassung. Rachlin: „Dmitrij Sitkovetsky, Gérard Caussé und Mischa Maisky spielten sie damals, 1989, erstmals in Wien. Ich war 14 Jahre alt, durfte dabei sein – und konnte nur staunen!“ Doch ziehen an dieser Stelle für einen Augenblick Wolken auf. Denn ist es nicht so, dass eine weitere Institution in Sachen „Goldberg-Variationen“, nämlich der Pianist Sir András Schiff, gerne eine Lanze – gegen – allfällige Bach-Bearbeitungen bricht? Rachlin brachte bei einem gemeinsamen Mittagessen das Thema einmal mutig auf den Tisch. Und schon war der Himmel wieder wolkenfrei: Keine Bearbeitungen – bis auf Sitkovetskys Kammermusikfassung: denn diese ist wunderbar, so Schiff. „Ein Ritterschlag!“, jubelt Rachlin bis heute. „Eine Legitimation!“
Doch kehren wir nochmals zum Bücherregal zurück. Wie war das mit Fachliteratur? Was macht das Werk so wissensschwer? „Es ist ein so kompliziertes, interessantes, mathematischarchitektonisch faszinierendes Stück, so unglaublich vieles ist darin verborgen. Schon die Struktur: Eine Pyramidenform, erste Etage: 15 Variationen, zweite Etage zehn, dritte Etage fünf. Es gibt die magische Zahl Drei, die das Stück prägt, zum Beispiel ist jede dritte Variation ein Kanon. Es gibt die sogenannte schwarze Perle – Variation 25 – und die weiße Perle, Variation 13. Das sind beides exem plarische, zentrale Stücke, voller Tief gründigkeit und Schönheit.“ In der Kammermusikfassung gibt es zudem drei (hier wieder diese besondere Zahl!) Duos: Violine – Viola, Viola – Violoncello, Violine – Violoncello. Und Bach hat zuletzt auch zwei damals bekannte Lieder eingebaut: „Ich bin so lang nicht bey dir gwest“ und „Kraut und Rüben haben mich vertrieben“. Man kann sich dem Werk über Zahlensymboliken, Strukturzusammenhänge, Kompositionsfinessen und spieltechnische Herausforderungen nähern, man kann es gleich einem Dom bestaunen.
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Und hat man das alles durch, kommt man ob der Architekturbilanz Bachs nicht aus dem Staunen. Doch war’s das? Geht es ums Staunen? Die Mathematik? Die Form? Rachlin winkt ab. „Das alles ist wichtig, man muss es als Interpret wissen. Wir brauchen das Maximum an Kenntnis. Also: Was verbirgt sich zwischen den Zeilen und hinter den Noten? Aber dann, danach gibt es die Krönung: nämlich die Wiedergabe. Die Energie, die zum Publikum fließt und wieder zurück. Die Emotionen. Das Abenteuer, auf das man sich einlässt. Und diesen Moment, wenn Bühne und Zuschauerraum verschmelzen. Das Wissen, die Arbeit, die Struktur: Das ist wichtig! Aber das Berührtwerden im Augenblick der tatsächlichen Aufführung: Das ist das Wichtigste, gewissermaßen das Tüpfelchen auf dem i.“ Dass die Vorbereitung für ein so komplexes Stück viel Zeit braucht, liegt auf der Hand. Dass man am Ende all die Gelehrsamkeit loslassen muss, um dem spontanen Moment sein Recht zu geben, auch. „Es ist wie beim Kochen. Zuerst das Geschnipsel, die Vorbereitung. Aber dann die Freiheit. Die wirklich großen Köche wissen, wann sie nicht mehr ins Rezept schauen und der Intuition folgen. Und genauso muss man es in der Musik machen.“
BIER FÜR BACH
Verlassen wir nun die Küche und kehren wir aufs Konzertpodium zurück. Wenn man schon so lange mit einem Werk vertraut ist, es wie Rachlin als Referenzaufnahme eingespielt, es studiert, losgelassen, wieder studiert und wieder losgelassen hat: Was ist die Folge dieses Prozesses? „Vielleicht, dass ich heute weniger detailverliebt bin als in früheren Jahren. Und gelernt habe, aus dem Labyrinth dieses Werkes mehr und mehr emporzusteigen und es aus der Vogelperspektive zu betrachten. Es geht heute mehr um das Ganze als um einzelne Teile.“ Wobei, in seiner Gesamtheit begreifen kann man’s nie: „Ein Leben reicht ja nicht aus, um ein solches Werk wirklich ganz zu erfassen!“ Ungebrochene Faszination also, ja auch Demut. Nicht anders sah es der Graf Keyserlingk übrigens, der das Werk so gerne und oft hörte, dass er es bald als „seine“ Variationen bezeichnete. Schlafen – das wurde zum Störfaktor, und wir wollen glauben, dass er später massenhaft Kaffee trank, um ja Goldberg rufen lassen zu können.
Foto: Ashley Klassen
PS: Bach für seinen Teil wurde so fürstlich wie nie zuvor entlohnt. Ein goldener Becher, gefüllt mit 100 Goldmünzen. Das entsprach fast einem kompletten Jahresgehalt oder dem Preis von fünf Cembali. Oder, wie findige Köpfe es um der zeitlosen Vergleichbarkeit willen berechneten, dem Wert von 300 Fass Bier. Dass man mit diesem Vergleich schon wieder in der Küche oder im Keller verweilt: Das zeugt nur von der alles umfassenden Größe des Goldberg-Kosmos!
Oliver Láng
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Sonntag, 17. Dezember 2023 Julian Rachlin I Violine Sarah McElravy I Violine Boris Andrianov I Violoncello Johann Sebastian Bach Goldberg-Variationen, BWV 988 (Bearbeitung für Streichtrio von Dimitrij Sitkovetsky)
KALENDARIUM DEZEMBER
KALENDARIUM DEZEMBER Bitte beachten Sie, dass der Vorverkauf für die hier genann ten Konzerte bereits begonnen haben kann und einzelne Preiskategorien beim Erscheinen des Kalendariums bereits ausverkauft sein könnten. Ebenso ist es möglich, dass bei einzelnen Konzerten auf Grund der Auslastung durch das Abonnement gar keine Einzelkarten mehr verkauft werden dürfen.
GS BS GL MT ST KH AO
Großer Saal Brahms-Saal Gläserner Saal / Magna Auditorium Metallener Saal Steinerner Saal / Horst Haschek Auditorium Konzerthaus – Schubert-Saal Außerordentliches Gesellschaftskonzert
EIGENVERANSTALTUNGEN DER GESELLSCHAFT DER MUSIKFREUNDE IN WIEN KONZERTE ANDERER VERANSTALTER PROGRAMMSCHWERPUNKTE
01.
Fr 19.30 GS
02.
Sa 11.00 Pippa Galli | Schauspiel und 15.00 Gesang BS Neue Wiener Concert
Queensland Youth Symphony Orchestra Simon Hewett | Dirigent Nina Korbe | Sopran
Ravel: Daphnis et Chloé. Suite Nr. 2 Shéhérazade. Drei Lieder nach Gedichten von Tristan Klingsor Rachmaninow: Symphonie Nr. 2 e-Moll, op. 27
Queensland Youth Orchestra € 54 | 45 | 40 | 34 | 28 | 20 | 9
Der sehr verflixte Weihnachtsauftrag für Publikum ab 6 Jahren
Allegretto SA 11/2, SA 15/2 € 30
Wilhelm Hauff: Das kalte Herz Kompositionen von Elisabeth Daxer
Max-Müller-Zyklus A/1 € 45 | 36 | 26 | 7
Schrammeln Susanne Felicitas Wolf | Text und Regie Lila Silvia Scheibelhofer | Ausstattung
02. 02.
Sa 15.00 Max Müller | Lesung GL Elisabeth Daxer | Harfe
03.
So 11.00 Concentus Musicus Wien GS Stefan Gottfried | Dirigent
Sa 19.30 Chamber Orchestra of GS Europe
Elgar: Introduction and Allegro, op. 46 Schumann: Klavierkonzert a-Moll, op. 54 Sir Antonio Pappano | Dirigent Dvořák: Symphonie Nr. 6 D-Dur, op. 60 Beatrice Rana | Klavier
Erich Höbarth | Violine
Italienische Weihnachten Corelli: Concerto grosso g-Moll, op. 6/8, „Weihnachtskonzert“ Geminiani: Ausgewählte Concerti grossi Vivaldi: Violinkonzert E-Dur, RV 270, „Il riposo per il S.S. Natale“ Manfredini: Concerto grosso, op. 3/12, fatto per la notte di Natale Locatelli: Concerto grosso f-Moll, op. 1/8
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Meisterinterpreten I/2 € 130 | 120 | 112 | 89 | 65 | 52 | 30 | 10
KÜNSTLERIN IM FOKUS: BEATRICE RANA Concentus Musicus/2 € 120 | 112 | 99 | 82 | 63 | 50 | 29
KALENDARIUM DEZEMBER
03.
So 11.00 15.00 BS
Allegretto siehe 2. Dezember 2023, 11.00 Uhr
Allegretto SO 11/2, SO 15/2 € 30
03. 03. 03.
So 15.00 Max Müller | Lesung GL Elisabeth Daxer | Harfe
Wilhelm Hauff: Das kalte Herz Kompositionen von Elisabeth Daxer
Max-Müller-Zyklus B/1 € 45 | 36 | 26 | 7
So 19.00 Max Müller | Lesung GL Elisabeth Daxer | Harfe
Wilhelm Hauff: Das kalte Herz Kompositionen von Elisabeth Daxer
AO € 45 | 36 | 26 | 7
So 19.30 Martha Argerich | Klavier GS Janine Jansen | Violine
Schostakowitsch: Klaviertrio Nr. 2 e-Moll, op. 67 Tschaikowskij: Klaviertrio a-Moll, op. 50, „A la memoire d’un grand artiste“
Große Solisten/3 € 140 | 130 | 117 | 92 | 67 | 52 | 31 | 10
04.
Mo 18.30 Ensemble Wien BS
Haydn: Streichquartett C-Dur, Hob. III:19 Mozart: Eine kleine Nachtmusik. Serenade G-Dur, KV 525 Strauß: Mein Lebenslauf ist Lieb’ und Lust. Walzer, op. 263 Gungl: Katharinenpolka Lanner: Vermählungswalzer, op. 15 Amazonen-Galoppe, op. 148b Die Schmetterlinge. Ländler, op. 65 Strauß Vater: Gibellinen-Galopp, op. 117 Strauß Sohn: Liebeslieder. Walzer, op. 114 Ziehrer: Schlachtenbummler. Polka schnell C-Dur, op. 410
Ensemble Wien/2 € 60 | 56 | 46 | 40 | 33 | 22 | 9
04.
Mo 19.30 Ensemble Kontrapunkte GL Gottfried Rabl | Dirigent und
Saunders: Scar Eisler: Kammersymphonie, op. 69 Suite für Orchester Nr. 2, op. 24, „Niemandsland“ Skweres: Event Horizon Eisler: Suite für Orchester Nr. 3, op. 26, „Kuhle Wampe“
Kontrapunkte/2 € 35 | 30 | 24 | 7
05. 05.
Di 18.45 MT
Simon Sajadi | Posaune
Start Up! – Junge Talente stellen sich vor
Jeunesse Karten Tel. 505 63 56
Di 19.30 GS
MUK.sinfonieorchester Andreas Stoehr | Dirigent Viviana-Zarah Baudis | Klavier Stefanie Plank | Trompete
Boulanger: D’un matin de printemps Schostakowitsch: Konzert für Klavier, Trompete und Orchester Nr. 1 c-Moll, op. 35 Beethoven: Symphonie Nr. 6 F-Dur, op. 68, „Sinfonia pastorale“
Jeunesse Karten Tel. 505 63 56
05. 06.
Di 20.15 BS
Wiener Mozart Orchester Ensemble Koinonia
Werke von Mozart
Wiener Mozart Orchester € 125 | 99 | 75 | 59 Classic Exclusive OG € 75 | 65 | 53 | 33 | 15
Fritz Kircher | Violine
Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Haydn: Symphonie f-Moll, Hob. I:49, „La passione“ Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
06. 07. 07.
Mi 20.15 BS
Wiener Mozart Orchester
Werke von Mozart
Wiener Mozart Orchester € 125 | 99 | 75 | 59 | 15
Do 14.15 BS
Klavierduo Kalabova & Gugg
Start Up! – Junge Talente stellen sich vor
Jeunesse Karten Tel. 505 63 56
Do 15.00 GS
Wiener Philharmoniker Christian Thielemann | Dirigent Igor Levit | Klavier
Brahms: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur, op. 83 Symphonie Nr. 3 F-Dur, op. 90
Generalprobe Jeunesse Karten Tel. 505 63 56
Mischa Maisky | Violoncello
Moderation
Mi 20.00 Die SchlossCapelle GS Bernd Gradwohl | Dirigent
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KOMPONISTIN IM FOKUS: REBECCA SAUNDERS
KALENDARIUM DEZEMBER
07.
Do 19.30 Lucas Debargue | Klavier BS
Fauré: Neun Préludes, op. 103 Beethoven: Sonate für Klavier e-Moll, op. 90 Chopin: Scherzo für Klavier E-Dur, op. 54 Fauré: Thème et Variations, op. 73 Beethoven: Sonate für Klavier cis-Moll, op. 27/2, „Mondschein-Sonate“ Chopin: Ballade für Klavier As-Dur, op. 47
Klavier-Zyklus/2 € 65 | 58 | 48 | 43 | 34 | 23 | 9
07. 08.
Do 20.15 GS
Werke von Mozart
Wiener Mozart Orchester € 125 | 99 | 75 | 59 | 15
Brahms: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur, op. 83 Symphonie Nr. 3 F-Dur, op. 90
Christian Thielemann-Zyklus/2 € 195 | 170 | 149 | 109 | 80 | 60 | 37 | 10
08.
Fr 19.30 GL
BTHVN Wien Gala Concert The Classic Music Company LLC The Classical Magazine presents a selection of Karten auf Anfrage young international soloists and chamber ensembles
08.
Fr 20.00 Die SchlossCapelle GS Bernd Gradwohl | Dirigent
Classic Exclusive OG € 75 | 65 | 53 |33 | 15
Fritz Kircher | Violine
Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Haydn: Symphonie f-Moll, Hob. I:49, „La passione“ Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
08. 09.
Fr 20.15 BS
Wiener Mozart Orchester
Werke von Mozart
Wiener Mozart Orchester € 125 | 99 | 75 | 59
Sa 15.30 GS
Wiener Philharmoniker Christian Thielemann | Dirigent Igor Levit | Klavier
Brahms: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur, op. 83 Symphonie Nr. 3 F-Dur, op. 90
Wiener Philharmoniker/Sa Kartenbüro Wr. Philharmoniker
09.
Sa 20.00 Die SchlossCapelle GS Bernd Gradwohl | Dirigent
Classic Exclusive OG € 75 | 65 | 53 | 33 | 15
Fritz Kircher | Violine
Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Haydn: Symphonie f-Moll, Hob. I:49, „La passione“ Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
09. 10.
Sa 20.15 BS
Wiener Mozart Orchester
Werke von Mozart
Wiener Mozart Orchester € 125 | 99 | 75 | 59 | 15
So 11.00 GS
Wiener Philharmoniker Christian Thielemann | Dirigent Igor Levit | Klavier
Brahms: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur, op. 83 Symphonie Nr. 3 F-Dur, op. 90
Wiener Philharmoniker/So Kartenbüro Wr. Philharmoniker
10.
So 15.30 Wiener Symphoniker GS Singverein der Gesellschaft
Welcome Christmas – Klassik-Hits Armstrong: Glasgow Love Theme Beck: Medley zum Film „Frozen“ Elfman: Ouverture aus „The Nightmare before Christmas“ Welcome Christmas Humperdinck: Vorspiel zu „Hänsel und Gretel“ Silvestri: A Christmas Carol Tschaikowskij: Kleiner Galopp der Kinder Schneeflocken-Walzer Trepak aus dem Ballett „Der Nussknacker“, op. 71 Williams: Somewhere in my memory Hedwigs Thema aus den „Harry Potter“-Filmen sowie weitere Werke und A-cappella-Chorstücke für Publikum ab 10 Jahren
Capriccio/1, Klassik-Hits im Goldenen Saal € 55 | 49 | 42 | 32 | 21 | 15 | 9
Wiener Mozart Orchester
Fr 11.00 Wiener Philharmoniker GS Christian Thielemann |
FOKUS CHRISTIAN THIELEMANN BRAHMS | LEVIT
Dirigent Igor Levit | Klavier
der Musikfreunde in Wien Felix Mildenberger | Dirigent Marko Simsa | Moderation
39
KALENDARIUM DEZEMBER
10.
So 19.30 GS
10.
Kyoto Ninnaji Temple Choir Eggner Trio Yury Revich | Violine
Voices from Japan and Vienna Goeika (Buddhistischer Chorgesang aus Japan) Werke von Schubert und Kreisler sowie neue Kompositionen von Berauer, Maeda, Revich und Sokabe
KatoConnections € 109 | 95 | 80 | 65 | 55 | 40 | 25 | 10
So 19.30 Wiener Concert-Verein BS Glass Marcano | Dirigentin
Mozart: Serenade D-Dur, KV 239 Doderer: Ritus (UA) Bologne: Symphonia concertante, op. 13 Romero: Fuga con Pajarillo Taylor: Novelette, op. 52/1
Wiener Concert-Verein/2 € 60 | 56 | 46 | 40 | 33 | 22 | 9
11. 12.
Mo 20.15 GS
Werke von Mozart
Wiener Mozart Orchester € 125 | 99 | 75 | 59 | 15
Klassik-Hits im Goldenen Saal siehe 10. Dezember 2023, 15.30 Uhr
Schulvorstellung Karten auf Anfrage
12.
Di 19.30 BS
Bach: Konzert für 2 Violinen, Streicher und Basso continuo d-Moll, BWV 1043 Händel: „Pinagerò la sorta mia“ aus der Oper „Giulio Cesare“, HWV 17 „Ah mio cor!“ aus der Oper „Alcina“, HWV 34 Telemann: Konzert für Trompete, Violine, Streicher und Basso continuo, D-Dur TWV 53:D5 Bortnjanski: Zwei Arien Händel: Suite aus „Water Music“
Orchester Wiener Akademie GmbH Benefizkonzert € 80
12.
Di 20.00 Die SchlossCapelle GS Bernd Gradwohl | Dirigent
Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Haydn: Symphonie f-Moll, Hob. I:49, „La passione“ Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 75 | 65 | 53 | 33 | 15
13.
Mi 19.30 GS
Wiener Philharmoniker Christian Thielemann | Dirigent Igor Levit | Klavier
Brahms: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur, op. 83 Symphonie Nr. 3 F-Dur, op. 90
Wiener Philharmoniker/Soirée Kartenbüro Wr. Philharmoniker
13. 14.
Mi 20.15 BS
Wiener Mozart Orchester
Werke von Mozart
Wiener Mozart Orchester € 125 | 99 | 75 | 59
Do 19.30 GS
Cappella Istropolitana Vasilis Tsiatsianis | Dirigent Tehmine Schäffer | Sopran Yulia Savrasova | Mezzosopran 7RAY | Tenor
Christmas im Wiener Musikverein Tschaikowskij: Suite aus „Der Nussknacker“, op. 71 Humperdinck: Vorspiel zu „Hänsel und Gretel“ Liszt: Die heiligen drei Könige sowie ausgewählte Arien
René Probst Konzerte € 99 | 89 | 79 | 69 | 49 | 39 | 25 | 10
14. 15.
Do 20.15 BS
Wiener Mozart Orchester
Werke von Mozart
Wiener Mozart Orchester € 125 | 99 | 75 | 59
Lieder gehen durch den Magen für Publikum ab 3 Jahren
Kindergartenvorstellung Sebastian und das Tontelefon Karten auf Anfrage
Einführungsvortrag zum Konzert um 19.30 Uhr im GS
Tonkünstler-Orchester Eintritt frei – Zählkarten an der Konzertkassa
Wiener Mozart Orchester
Di 9.00 10.45 GS Wiener Akademie Illia Korol | Dirigent Lena Belkina | Mezzosopran
Fritz Kircher | Violine
Fr 9.00 Sebastian Radon | Gesang, 10.30 Schauspiel, Konzept MT Simon Scharinger | Gesang, Schauspiel, Konzept Joachim Rigler | Gitarre und Gesang Helene Payrhuber | Ausstattung
15.
Fr 18.45 MT
Christian Meyer
40
KALENDARIUM DEZEMBER
15.
Fr 19.30 GS
15.
Fr 20.00 Die SchlossCapelle BS Bernd Gradwohl | Dirigent
16.
Sa 11.00 15.00 MT
16.
Sa 19.30 GS
16.
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich John Storgårds | Dirigent Augustin Hadelich | Violine
Tarkiainen: Midnight Sun Variations Beethoven: Violinkonzert D-Dur, op. 61 Nielsen: Symphonie Nr. 5, op. 50
Tonkünstler-Orchester € 68 | 62 | 54 | 45 | 39 | 29 | 21 | 7
Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Haydn: Symphonie f-Moll, Hob. I:49, „La passione“ Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 75 | 65 | 53 | 33 | 15
Sebastian und das Tontelefon siehe 15. Dezember 2023, 9.00 Uhr
Sebastian und das Tontelefon SA 11/2, SA 15/2 € 22
Nicolai: Weihnachtsouverture über den Choral „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ Mendelssohn Bartholdy: Kantate über Luthers Weihnachtslied „Vom Himmel hoch“ Haydn: Missa in tempore belli C-Dur, Hob. XXII:9, „Paukenmesse“
Musik der Meister/3 € 78 | 68 | 60 | 52 | 46 | 38 | 29 | 8
Sa 19.30 Andrè Schuen | Bariton BS Daniel Heide | Klavier
Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen Schubert: An den Mond, D 259 Im Frühling, D 882 Der Schiffer, D 536 Abendstern, D 806 Des Fischers Liebesglück, D 933 Der Musensohn, D 764 Sei mir gegrüßt, D 741 Du bist die Ruh’, D 776 Dass sie hier gewesen, D 775 Mahler: Rückert-Lieder
Liederabende/3 € 75 | 68 | 56 | 51 | 39 | 25 | 9
17. 17.
So 10.15 ST
Lukas Haselböck
Einführungsvortrag zum Konzert um 11.00 Uhr im GS
Eintritt frei – Zählkarten an der Konzertkassa
So 11.00 Orchester Wiener Akademie GS Singverein der Gesellschaft
Bach: Gott soll allein mein Herze haben. Kantate, BWV 169 Gloria in excelsis Deo. Kantate, BWV 191 Jauchzet Gott in allen Landen. Kantate, BWV 51 Magnificat D-Dur, BWV 243
Wiener Akademie/2 € 90 | 80 | 70 | 58 | 50 | 40 | 26 | 10
17.
So 11.00 15.00 MT
Sebastian und das Tontelefon siehe 15. Dezember 2023, 9.00 Uhr
Sebastian und das Tontelefon SO 11/2, SO 15/2 € 22
17.
So 14.45 BS
Christian Meyer
Einführungsvortrag zum Konzert um 15.30 Uhr im GS
Tonkünstler-Orchester Eintritt frei – Zählkarten an der Konzertkassa
17.
So 15.30 GS
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich John Storgårds | Dirigent Augustin Hadelich | Violine
Tarkiainen: Midnight Sun Variations Beethoven: Violinkonzert D-Dur, op. 61 Nielsen: Symphonie Nr. 5, op. 50
Tonkünstler-Orchester € 68 | 62 | 54 | 45 | 39 | 29 | 21 | 7
Fritz Kircher | Violine
Wiener Domorchester Wiener Domchor Markus Landerer | Dirigent Simona Eisinger | Sopran Katrin Auzinger | Alt Franz Gürtelschmied | Tenor Günter Haumer | Bass
der Musikfreunde in Wien Martin Haselböck | Dirigent Johanna Falkinger | Sopran Alois Mühlbacher | Altus Daniel Johannsen | Tenor Christoph Filler | Bass Jeremy Joseph | Orgel
41
KALENDARIUM DEZEMBER
17.
So 19.30 GS
17.
So 19.30 Julian Rachlin | Violine BS Sarah McElravy | Violine
18.
Mo 19.30 GS
18. 19.
Wiener Domorchester Wiener Domchor Markus Landerer | Dirigent Simona Eisinger | Sopran Katrin Auzinger | Alt Franz Gürtelschmied | Tenor Günter Haumer | Bass
Nicolai: Weihnachtsouverture über den Choral „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ Mendelssohn Bartholdy: Kantate über Luthers Weihnachtslied „Vom Himmel hoch“ Haydn: Missa in tempore belli C-Dur, Hob. XXII:9, „Paukenmesse“
Musik der Meister/WeihnachtsSonderkonzert € 78 | 68 | 60 | 52 | 46 | 38 | 29 | 8
Bach: Goldberg-Variationen, BWV 988 (Bearbeitung für Streichtrio von Dimitrij Sitkovetsky)
Kammermusik-Zyklus/3 € 60 | 56 | 46 |40 | 33 | 22 | 9
Philharmonie und Chor der Universität Wien Veronika Schmid und Vijay Upadhyaya | Leitung
Philharmonisches Weihnachtskonzert Werke von Bruckner, Brahms, Tschaikowskij u. a.
Innovationszentrum der Universität Wien GmbH € 99 | 89 | 79 | 69 | 59 | 49 | 10
Mo 20.15 BS
Wiener Mozart Orchester
Werke von Mozart
Wiener Mozart Orchester € 125 | 99 | 75 | 59
Di 19.30 GS
Philharmonie und Chor der Universität Wien Veronika Schmid, Markus Rohregger und Vijay Upadhyaya | Leitung
A Swinging Christmas Christmas Pop und Gospels
Innovationszentrum der Universität Wien GmbH € 99 | 89 | 79 | 69 | 59 | 49 | 10
19. 20.
Di 20.15 BS
Wiener Mozart Orchester
Werke von Mozart
Wiener Mozart Orchester € 125 | 99 | 75 | 59
Mi 19.30 GS
Ungarisches Staatliches Symphonieorchester Ungarischer Staatschor N.N. | Dirigent Marina Rebeka | Sopran Andrea Edina Ulbrich | Mezzosopran Ramón Vargas | Tenor N.N. | Schauspiel
Callas 100 A celebration gala concert for Maria Callas Werke von Puccini, Verdi, Bellini, Donizetti, Gluck und Cherubini
Fortune Music and Shows Srls Karten auf Anfrage
20. 21.
Mi 20.15 BS
Wiener Mozart Orchester
Werke von Mozart
Wiener Mozart Orchester € 125 | 99 | 75 | 59
Do 19.00 GS
Lautten Compagney Berlin Arnold Schoenberg Chor Erwin Ortner | Dirigent Louise Alder | Sopran Eva Zaïcik | Alt Werner Güra | Tenor Johannes Weisser | Bass
Händel: Messiah. Oratorium, HWV 56
AO € 120 | 112 | 99 | 82 | 63 | 51 | 30 | 10 Der Vorverkauf hat bereits begonnen.
21.
Do 20.00 Die SchlossCapelle BS Bernd Gradwohl | Dirigent
Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Haydn: Symphonie f-Moll, Hob. I:49, „La passione“ Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 75 | 65 | 53 | 33 | 15
Boris Andrianov | Violoncello
Fritz Kircher | Violine
42
KALENDARIUM DEZEMBER
22.
Fr 19.30 GS
22.
Fr 20.00 Die SchlossCapelle BS Bernd Gradwohl | Dirigent
28.
Do 19.30 GS
29.
Imperial Philharmonic Alastair Willis | Dirigent Ildikó Raimondi | Sopran Zita Kalakatroni | Sopran Thomas Gansch | Trompete Wolfgang Breinschmid | Flöte Gyula Szép | Violine
The Sound of Christmas – Weihnachtskonzert mit Imperial Philharmonic Ein Bogen weihnachtlicher Klänge von Wien bis Hollywood
THE VIPH’s (Inh. Zita Kalakatroni, M.A.) € 103 | 93 | 78 | 63 | 50 | 38 | 25 | 15
Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Haydn: Symphonie f-Moll, Hob. I:49, „La passione“ Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 75 | 65 | 53 | 33 | 15
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich Alfred Eschwé | Dirigent Claudia Goebl | Sopran
Silvesterkonzert
Club für Kultur und Wirtschaft € 79 | 75 | 69 | 65 | 59 | 48 |32 | 9
Fr 19.30 GS
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich Alfred Eschwé | Dirigent Corina Koller | Sopran
Silvesterkonzert
Club für Kultur und Wirtschaft € 79 | 75 | 69 | 65 | 59 | 48 | 32 | 9
30. 30.
Sa 11.00 GS
Wiener Philharmoniker Christian Thielemann | Dirigent
Voraufführung Neujahrskonzert
Wiener Philharmoniker Kartenbüro Wr. Philharmoniker
Sa 19.30 Wiener Ring-Ensemble BS
Silvesterkonzert
AO € 88 | 77 | 55 | 29 | 9 Der Vorverkauf hat bereits begonnen.
31.
So 15.00 Wiener Ring-Ensemble BS
Silvesterkonzert
AO € 88 | 77 | 55 | 29 | 9 Der Vorverkauf hat bereits begonnen.
31.
So 19.30 GS
Silvesterkonzert der Wiener Philharmoniker
Wiener Philharmoniker Kartenbüro Wr. Philharmoniker
Fritz Kircher | Violine
Wiener Philharmoniker Christian Thielemann | Dirigent
43
PRELUDIO
25./26. Jänner
22./23. Jänner
AUS AMERIKA UND ITALIEN 24. Jänner
FEUERWERK MIT BERNSTEIN Die musikalischen Feuerwerke, die er in jedem seiner Konzerte entfachte, sind legendär. Wiens Musikfreundinnen und Musikfreunden schenkte Leonard Bernstein – Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien – in gut vier Jahrzehnten eine Fülle von Sternstunden, nicht zuletzt durch seine Interpretationen der Werke Gustav Mahlers, mit denen er maßgeblich an der MahlerRenaissance des vorigen Jahrhunderts beteiligt war. Bernsteins eigenes kompositorisches Œuvre steht Ende Jänner im Zentrum eines Konzerts des ORF RSO Wien mit Chefdirigentin Marin Alsop. Alsop, einst Bernsteins Assistentin, setzt die Ouvertüre zu „Candide“ und die Zweite Symphonie, „The Age of Anxiety“, für Klavier und Orchester ihres großen Mentors aufs Programm – ein Bernstein-Feuerwerk aus erster Hand.
Seit 2010 hat Riccardo Muti mit großem Erfolg die Geschicke des Chicago Symphony Orchestra als Musikdirektor gelenkt – nun führt er den renommierten Klangkörper erstmals als „Ehrenmusikdirektor auf Lebenszeit“ in den Musikverein. Zwei Abende, die vollgepackt sind mit eindrucksvoller Musik. Große Werke von Prokofjew und Strawinsky stehen ebenso auf dem Programm wie Kompositionen, die auf die Herkunft des Orchesters und seines Dirigenten verweisen. Aus den USA stammen Werke von Philip Glass und Florence Price. Die Symphonische Fantasie für Orchester op. 16 von Richard Strauss ist zwar deutscher Provenienz, wird aber mit dem Titel „Aus Italien“ gewiss Heimatgefühle bei Riccardo Muti auslösen. Riccardo Muti
SPANISCHES TEMPERAMENT Édouard Lalos temperamentvolle „Symphonie espagnole“ ist eines jener zahlreichen Werke, die zwar von französischen Komponisten stammen, aber dennoch als „spanisch“ wahrgenommen werden. Das liegt vor allem an rhythmischen Spielarten und einem oft tänzerischen Charakter. Wenn spanische Solist:innen für dieses Werk zur Verfügung stehen, steigert das natürlich die Authentizität. Die aus Granada gebürtige María Dueñas, Star unter den Instrumentalist:innen der ganz jungen Generation, ist ein Garant dafür, dass man sich bei den zwei Konzerten mit den Wiener Symphonikern trotz winterlicher Temperaturen in warme Gefilde versetzt fühlen kann. Im zweiten Teil der beiden Abende unter Krzysztof Urbański kommt mit Maurice Ravel ein weiterer französischer Komponist ins Spiel, der ebenfalls mit spanischem Kolorit Furore machte, diesmal aber nur als Arrangeur zum Tragen kommt – in Mussorgskijs „Bildern einer Ausstellung“. María Dueñas
Leonard Bernstein
Foto: Peter Schramek I Musikverein
Foto: Todd Rosenberg Photography by courtesy of www.riccardomuti.com
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Foto: Tam Lan Truong
PRELUDIO
14. Jänner
SEIN UND WERDEN 10. Jänner
GROSSES DEBÜT Wenn Sebastian Heindl im internationalen Konzertzyklus „Rising Stars“ der European Concert Hall Organisation (ECHO) Anfang 2024 im Musikverein Halt macht, wartet hier bereits „sein“ Instrument auf ihn: Der 1997 in Gera geborene Deutsche nimmt am Spieltisch der Rieger-Orgel im Großen Mu sikvereinssaal Platz. In der Orgelwelt hat sich der junge Künstler bereits durch zahlreiche Wettbewerbspreise und Konzertauftritte einen hervorragenden Ruf erworben; im Frühjahr 2023 trat er die Position des Kirchenmusikers der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin an. „Pas de deux – Danse macabre“ heißt sein Programm als „Rising Star“, mit dem er sein Debüt im Musikverein gibt: Er spannt einen dramaturgisch wohldurchdachten Bogen von Bach und Mozart über Schumann und Saint-Saens hin zu Gubaidulina, einer österreichischen Erstaufführung von Moritz Eggert und einer eigenen Komposition.
„Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.“ Rudolf Buchbinder zitiert Sokrates in seiner Autobiographie ohne jede Koketterie. An kaum einem anderen Ort ist das künstlerische Werden (und Sein) des Wiener Pianisten so evident geworden wie im Musikverein. Hier spielte er – im Brahms-Saal – bei Klassenabenden von Marianne Lauda und Bruno Seidlhofer, debütierte im zarten Alter von elf Jahren in kurzen Hosen und mit Spangerl im Haar im Großen Musikvereinssaal, gab Soloabende sonder Zahl, konzertierte mit internationalen Spitzenorchestern und führenden Dirigenten und brachte – wenige Tage vor dem Beginn der CoronaPandemie – das Großprojekt „Diabelli 2020“ zur Uraufführung, zum 150. Geburtstag des Musikvereinsgebäudes. Am 14. Jänner ist Rudolf Buchbinder wieder im Musikverein zu Gast: mit Werken von Mozart, Haydn, Beethoven und Schumann. Rudolf Buchbinder
Sebastian Heindl
Foto: Kilian Homburg © Sebastian Heindl
31. Jänner
DAS BUCH MIT SIEBEN SIEGELN 2024 hätte Franz Schmidt seinen 150. Geburtstag gefeiert. Zum Auftakt dieses Jubiläums dirigiert Manfred Honeck im Großen Saal Schmidts wohl wichtigstes Werk, „Das Buch mit sieben Siegeln“, das dieser der Gesellschaft der Musikfreunde zu ihrem 125-jährigen Bestehen im Jahr 1937 gewidmet hatte. Schon bei der Uraufführung im Jahr 1938 war der Wiener Singverein dabei – selbstverständlich wird der Chor unter der Leitung von Johannes Prinz auch am 31. Jänner die technischen Herausforderungen des mitreißenden Werkes mit Bravour meistern. Es spielt das Webern Symphonie Orchester der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Für die Partie des Johannes hat sich Manfred Honeck den Tenor Maximilian Schmitt gewünscht. Franz Schmidt
Foto: Marco Borggreve
Foto: Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien
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VORSCHAU JÄNNER
VORSCHAU JÄNNER Bitte beachten Sie, dass der Vorverkauf für die hier genann ten Konzerte bereits begonnen haben kann und einzelne Preiskategorien beim Erscheinen des Kalendariums bereits ausverkauft sein könnten. Ebenso ist es möglich, dass bei einzelnen Konzerten auf Grund der Auslastung durch das Abonnement gar keine Einzelkarten mehr verkauft werden dürfen.
GS Großer Saal BS Brahms-Saal GL Gläserner Saal / Magna Auditorium MT Metallener Saal ST Steinerner Saal / Horst Haschek Auditorium ASMV Alle Säle Musikverein EIGENVERANSTALTUNGEN DER GESELLSCHAFT DER MUSIKFREUNDE IN WIEN KONZERTE ANDERER VERANSTALTER PROGRAMMSCHWERPUNKTE
01. 02.
Mo 11.15 GS
Wiener Philharmoniker Christian Thielemann | Dirigent
Di 20.00 Polish Art Philharmonic GS Michael Maciaszczyk | Dirigent
Neujahrskonzert
Wiener Philharmoniker Kartenbüro Wr. Philharmoniker
Strauß Sohn: Ouvertüre zur Operette „Die Fledermaus“ Chineser-Galopp, op. 20 Dvořák: Slawischer Tanz F-Dur, op. 46/4 Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 5 fis-Moll Tschaikowskij: Ouvertüre zum Ballett „Der Nussknacker“, op. 71 Strauß Sohn: Tik-Tak. Polka schnell nach Motiven der Operette „Die Fledermaus“, op. 365 Vergnügungszug. Polka schnell, op. 281 Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr. 2 cis-Moll Strauß Sohn: Rosen aus dem Süden. Walzer, op. 388 Suppè: Ouvertüre zur Operette „Leichte Kavallerie“ Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 6 Des-Dur Tschaikowskij: Walzer aus dem Ballett „Schwanensee“, op. 20 Strauß: Pizzicato-Polka Mascagni: Intermezzo aus der Oper „Cavalleria rusticana“ Elgar: Salut d’amour, op. 12 Dvořák: Slawischer Tanz e-Moll, op. 46/2 Strauß: Feuerfest. Polka française, op. 269 Strauß Sohn: Kaiser-Walzer, op. 437 Unter Donner und Blitz. Polka schnell, op. 324 Bizet: Farandole Strauß Vater: Radetzky Marsch, op. 228
Musik der Meister/ Neujahrskonzert € 96 | 82 | 69 | 59 | 49 | 39 | 29 | 18
46
VORSCHAU JÄNNER
03.
Mi 19.30 GS
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich Alfred Eschwé | Dirigent Claudia Goebl | Sopran
Neujahrskonzert
Tonkünstler-Orchester € 83 | 76 | 66 | 59 | 45 | 36 | 23 | 8
04.
Do 19.30 GS
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich Alfred Eschwé | Dirigent Claudia Goebl | Sopran
Neujahrskonzert
Tonkünstler-Orchester € 83 | 76 | 66 | 59 | 45 | 36 | 23 | 8
05.
Fr 15.30 GS
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich Alfred Eschwé | Dirigent Isabel Weller | Sopran
Neujahrskonzert
Tonkünstler-Orchester € 83 | 76 | 66 | 59 | 45 | 36 | 23 | 8
05.
Fr 20.00 Imperial Philharmonic GS Karl Korak | Dirigent
Neujahrskonzert Eine musikalische Reise durch die rauschenden Ballnächte von Wien, begleitet von den Klängen von Strauss und anderen Meistern
THE VIPH’s ( Inh. Zita Kalakatroni, M.A.) € 103 | 93 | 78 | 63 | 50 | 38 | 25 | 15
06.
Sa 13.00, Barbara Angermaier | Sopran Spuk im Musikverein? 15.00, und Schauspiel Für Publikum ab 6 Jahren 17.00 Boris Eder | Schauspiel ASMV Johannes Prominczel |
Rainer Hersch | Dirigent Jennifer Gheorgita | Violine Martin Breinschmid | Percussion Gyula Szép | Violine
Taschenlampen-Führung € 15
Archivdirektor Susanne Felicitas Wolf | Text und Konzept Hanna Sophie Stejskal | Kostüme und Requisiten Otto Biba | Konzept Anna Doogue | Idee und Konzept
06.
Sa 20.00 Die SchlossCapelle BS Bernd Gradwohl | Dirigent
07.
So 15.30 GS
10.
Mi 19.30 Sebastian Heindl | Orgel GS
Pas de deux – Danse Macabre Rising Stars/3 Bach: Italienisches Konzert F-Dur, BWV 971 € 27 Schumann: Aus „Studien für den Pedalflügel. Sechs Stücke in canonischer Form“, op. 56 – Nr. 4 und 5 Eggert: Neues Werk (ÖEA) Schumann: Le Ballet des revenants, op. 5/4 Caprice à la boléro, op. 5/2 Mozart: „Orgel-Stück für eine Uhr“ f-Moll, KV 608 Gubaidulina: Hell & Dunkel Saint-Saëns: Danse Macabre, op. 40 Heindl: Rock-Toccata und Blues-Fugue c-Moll
11.
Do 10.15 BS
Start Up! – Junge Talente stellen sich vor
Fritz Kircher | Violine Tonkünstler-Orchester Niederösterreich Ola Rudner | Dirigent Claudia Goebl | Sopran
VierViertlQuartett | Hornquartett
Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Haydn: Symphonie C-Dur, Hob. I:25 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 75 | 65 | 53 | 33 | 15
Neujahrskonzert
Tonkünstler-Orchester € 83 | 76 | 66 | 59 | 45 | 36 | 23 | 8
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Jeunesse Karten Tel. 505 63 56
VORSCHAU JÄNNER
11.
Do 11.00 GS
Wiener Philharmoniker Philippe Jordan | Dirigent Nicole Car | Sopran
Mendelssohn Bartholdy: Ouvertüre „Meeresstille und glückliche Fahrt“, op. 27 Chausson: Poème de l’amour et de la mer, op. 19 Britten: Vier Interludes aus der Oper „Peter Grimes“, op. 33a Debussy: La Mer. Drei symphonische Skizzen für Orchester
Jeunesse Karten Tel. 505 63 56
11.
Do 19.30 Wiener Philharmoniker GS Philippe Jordan | Dirigent
Mendelssohn Bartholdy: Ouvertüre „Meeresstille und glückliche Fahrt“, op. 27 Chausson: Poème de l’amour et de la mer, op. 19 Britten: Vier Interludes aus der Oper „Peter Grimes“, op. 33a Debussy: La Mer. Drei symphonische Skizzen für Orchester
Meisterinterpreten III/3 € 180 | 163 | 146 | 107 | 77 | 57 | 35 | 10
12.
Fr 19.30 GS
Mendelssohn Bartholdy: Ouvertüre „Meeresstille und glückliche Fahrt“, op. 27 Chausson: Poème de l’amour et de la mer, op. 19 Britten: Vier Interludes aus der Oper „Peter Grimes“, op. 33a Debussy: La Mer. Drei symphonische Skizzen für Orchester
Wiener Philharmoniker/Soirée Kartenbüro Wr. Philharmoniker
13.
Sa 11.00, Julia Ruthensteiner-Schwarz | Klänge in Schwarz-Weiß 14.00, Gesang, Schauspiel, Konzept Konzert für Babys und Kleinkinder 16.00 Tim de Vries | Violine bis zu 3 Jahren MT Adela Liculescu | Klavier
Nicole Car | Sopran
Wiener Philharmoniker Philippe Jordan | Dirigent Nicole Car | Sopran
Dodo und Tatz SA 11/2, 14/2, 16/2 Restkarten zu € 20 auf Anfrage
Birgit Kellner | Ausstattung Stephanie Marie Breitegger | Kostüm Silvia Spechtenhauser | Regieberatung Anna Doogue | Idee und Konzept
13.
Sa 14.30 BS
Mitglieder der Wiener Philharmoniker Ausgewählte Schulklassen
passwort:klassik – Klingende Einführung zum Konzert um 15.30 Uhr im GS
Wiener Philharmoniker/passwort:klassik Kartenbüro Wr. Philharmoniker
13.
Sa 15.30 GS
Wiener Philharmoniker Philippe Jordan | Dirigent Nicole Car | Sopran
Mendelssohn Bartholdy: Ouvertüre „Meeresstille und glückliche Fahrt“, op. 27 Chausson: Poème de l’amour et de la mer, op. 19 Britten: Vier Interludes aus der Oper „Peter Grimes“, op. 33a Debussy: La Mer. Drei symphonische Skizzen für Orchester
Wiener Philharmoniker/Sa Kartenbüro Wr. Philharmoniker
13.
Sa 19.30 GS
Bruckner Orchester Linz Markus Poschner | Dirigent Nikolaus Habjan | Puppenspiel
Bruckner: Symphonie Nr. 4 Es-Dur, „Romantische“
Bruckner Orchester Linz € 89 | 79 | 69 | 59 | 49 | 39 | 20 | 6
13.
Sa 20.00 Die SchlossCapelle BS Bernd Gradwohl | Dirigent
Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Haydn: Symphonie C-Dur, Hob. I:25 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 75 | 65 | 53 | 33 | 15
14.
So 11.00, 14.00, 16.00 MT
Dodo und Tatz siehe 13.01.2024, 11.00 Uhr
Dodo und Tatz SO 11/2, 14/2, 16/2 Restkarten € 20 auf Anfrage
Fritz Kircher | Violine
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VORSCHAU JÄNNER
14.
So 11.00 GS
14. 18. 20. 22.
Wiener Philharmoniker Philippe Jordan | Dirigent Nicole Car | Sopran
Mendelssohn Bartholdy: Ouvertüre „Meeresstille und glückliche Fahrt“, op. 27 Chausson: Poème de l’amour et de la mer, op. 19 Britten: Vier Interludes aus der Oper „Peter Grimes“, op. 33a Debussy: La Mer. Drei symphonische Skizzen für Orchester
Wiener Philharmoniker/So Kartenbüro Wr. Philharmoniker
So 19.30 Rudolf Buchbinder | Klavier GS
Mozart: Zwölf Variationen über „Ah, vous dirai-je, Maman“ C-Dur, KV 265 Haydn: Sonate Es-Dur, Hob. XVI:52 Beethoven: Sonate f-Moll, op. 57, „Sonata appassionata“ Schumann: Symphonische Etüden, op. 13, und fünf Variationen, WoO 6
Große Solisten/4 € 98 | 94 | 81 | 69 | 57 | 44 | 25 | 10
Do 22.00 ASMV
81. Ball der Wiener Philharmoniker
Wiener Philharmoniker Kartenbüro Wr. Philharmoniker
Sa 22.00 ASMV
134. Ball der Industrie und Technik – Techniker Cercle
Techniker Cercle Karten Tel.: 533 90 61
Mo 19.30 Chicago Symphony Orchestra Glass: The Triumph of the Octagon (ÖEA) Das Goldene GS Riccardo Muti | Dirigent Strawinsky: Suite aus dem Ballett „Der Feuervogel“; Musikvereinsabonnement I/3L Fassung 1919 Strauss: Aus Italien. Symphonische Fantasie für Orchester G-Dur, op. 16
€ 170 | 148 | 135 | 105 | 75 | 55 | 34 | 10
KÜNSTLER IM FOKUS: RICCARDO MUTI
23.
Di 19.30 Chicago Symphony Orchestra Price: Symphonie Nr. 3 GS Riccardo Muti | Dirigent Prokofjew: Symphonie Nr. 5 B-Dur, op. 100
24.
Mi 18.30 Ensemble Wien BS Othmar Müller | Violoncello
Schubert: Aus den „Valses nobles“, D 969 Streichquartett B-Dur, D 112 Streichquintett C-Dur, D 956
Ensemble Wien/3 € 60 | 56 | 46 | 40 | 33 | 22 | 9
24.
Mi 19.30 ORF RSO Wien GS Marin Alsop | Dirigentin
Bernstein: Ouvertüre zu „Candide“ Symphonie Nr. 2 für Klavier und Orchester, „The Age of Anxiety“ Schostakowitsch: Symphonie Nr. 5, op. 47
ORF RSO Wien/3 € 75 | 69 | 59 | 49 | 42 | 34 | 23 | 10
24.
Mi 20.00 Absolventinnen und MT Absolventen der MUK
Cast Off – MUK.graduates in concert
High Class II/1 € 26 | 21 Partner: MUK
25.
Do 15.30 GS
Glinka: Ouvertüre zur Oper „Ruslan und Ludmilla“ IMK – Verein für Internationale Ibert: Konzert für Flöte und Orchester Musik- und Kunstförderung Tschaikowskij: Variationen über ein Rokoko-Thema € 88 | 78 | 68 | 55 | 35 | 25 | 15 | 10 für Violoncello und Orchester, op. 33 Symphonie Nr. 1 g-Moll, op. 13
25.
Do 19.30 Wiener Symphoniker GS Krzysztof Urbański | Dirigent
Meisterinterpreten II/4 € 170 | 148 | 135 | 105 | 75 | 55 | 34 | 10
KÜNSTLER IM FOKUS: RICCARDO MUTI
David Fray | Klavier
Rheinische Staatsphilharmonie Koblenz Benjamin Shwartz | Dirigent Tommaso Benciolini | Flöte Mee-Hae Ryo | Violoncello
María Dueñas | Violine
Kilar: „Orawa“ für Kammerorchester Die Große Symphonie A/3 Lalo: Symphonie espagnole für Violine und € 115 | 108 | 96 | 80 | 62 | 50 | 29 | 10 Orchester d-Moll, op. 21 Mussorgskij: Bilder einer Ausstellung; für Orchester bearbeitet von Ravel
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PROGRAMM FÜR KINDER, JUGENDLICHE & FAMILIEN DEZEMBER 2023
ALLEGRETTO DER SEHR VERFLIXTE WEIHNACHTSAUFTRAG (6+)
FEIERN SIE MIT UNS!
KLASSIK-HITS IM GOLDENEN SAAL WELCOME CHRISTMAS (10+)
ls Auch a ein h c ts u G ch! erhältli
10.12.2023
SEBASTIAN UND DAS TONTELEFON LIEDER GEHEN DURCH DEN MAGEN (3+) 16./17.12.2023
Das Ensemble der Wiener Hofmusikkapelle:
Wiener Sängerknaben Mitglieder der Wiener Philharmoniker & des Herrenchors der Wiener Staatsoper Choralschola der Hofburgkapelle
6
Messe in G-Dur
21.01.24
Anton Bruckner
Messe Nr. 1 in d-Moll
28.01.24
Franz Schubert
Messe in G-Dur
6
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Geschenk-Abo Theater in der Josefstadt Peter Turrini Es muß geschieden sein
+43 1
4 2 70
ODER
ONLI
NE:
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Alexander Ostrowskij Der Wald
6
Ulrich Becher und Peter Preses Der Bockerer s o b www.josefstadt.org Alle A 5 % ca. -1
6
6
ACH E I N F N I SC H FO TELE TELLEN: 1 B ES 0 -3 0
t .o rg
6
6
Wiener Hofburgkapelle, Hofburg – Schweizerhof, 1010 Wien
6
6
Informationen zu Messen & Konzerten sowie Tickets & Gutscheine: www.hofmusikkapelle.gv.at office@hofmusikkapelle.gv.at und unter 01 533 99 27
6
6 e d u 6 Fre ken 6
Missa Sancti Nicolai
Franz Schubert
6
Joseph Haydn
14.01.24
6
07.01.24
Foto: Lukas Beck
Krönungsmesse
6
W. A. Mozart
6
6
31.12.23
6
Missa Sancti Nicolai
6
Joseph Haydn
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25.12.23
6
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Missa Pater noster
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Missa confidentiae
Jacobus Gallus
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Johann Joseph Fux
24.12.23
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17.12.23
66
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Missa Pater noster
6
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Missa in F-Dur
Jacobus Gallus
6
Gottlieb Muffat
10.12.23
6
6
Messen um 9:15 Uhr im Dezember & Jänner 03.12.23
6
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Konzertkassa • Musikvereinsplatz 1 • T +43-1-505 81 90 • musikverein.at
6
Die Wiener Hofmusikkapelle feiert 2023 ihr 525-jähriges Jubiläum. Seit 1498 werden die Sonntagsmessen auf höchstem musikalischen Niveau in der Hofburgkapelle gestaltet.
2./3.12.2023
VORSCHAU JÄNNER
26.
Fr 9.00, Veronika Mandl | Schauspiel 10.30 und Inszenierung MT SarahBernhardt
Harfe im Anflug Konzert für Publikum ab 4 Jahren
Kindergartenvorstellung Agathes Wunderkoffer Karten auf Anfrage
Sigrid Horn | Gesang Sarah Metzler | Gesang und Harfe Bernhard Scheiblauer | Gesang, Ukulele, Banjolele, Küchengerät Claire Blake | Kostüm und Requisiten Jutta Vranovsky | Requisiten
26.
Fr 19.30 Wiener Symphoniker GS Krzysztof Urbański | Dirigent
27.
Sa 11.00, 15.00 MT
Agathes Wunderkoffer siehe 26.01.2024, 9.00 Uhr
Agathes Wunderkoffer SA 11/2, 15/2 Restkarten zu € 22 auf Anfrage
27.
Sa 15.00 Max Müller | Rezitation BS Eduard Kutrowatz | Klavier
Karneval der Tiere für Hund und Katz und Co. Peres: Chicken Flirt Ridout: Ferdinand. Die Geschichte vom Stier, der nicht kämpfen wollte Meschwitz: Tier-Gebete – Auswahl Saint-Saëns: Le Carnaval des animaux. Grande Fantasie zoologique („Der Karneval der Tiere“) mit Texten von Loriot
Max-Müller-Zyklus A/2 € 49 | 45 | 39 | 35 | 29 | 15 | 8
27.
Sa 15.30 Mahler Chamber Orchestra Mozart: Serenade Es-Dur, KV 375 Soirée musicale/3 GS Yuja Wang | Leitung und Klavier Strawinsky: Concerto für Klavier und Blasorchester € 120 | 112 | 99 | 82 | 63 | 50 | 29 | 10
27.
Sa 18.45 MT
27.
Sa 19.30 GS
27.
Sa 20.00 Die SchlossCapelle BS Bernd Gradwohl | Dirigent
28.
So 11.00, 15.00 MT
María Dueñas | Violine
Kateryna Titova | Klavier Verena Stourzh | Violine Sabina Dascalu | Violine Cynthia Liao-Zottl | Viola Franz Ortner | Violoncello Josef Gilgenreiner | Kontrabass Birgit Ramsl | Flöte Andrea Götsch | Klarinette David Christopher Panzl | Schlagwerk
Kilar: „Orawa“ für Kammerorchester Die Große Symphonie B/3 Lalo: Symphonie espagnole für Violine und € 115 | 108 | 96 | 80 | 62 | 50 | 29 | 10 Orchester d-Moll, op. 21 Mussorgskij: Bilder einer Ausstellung; für Orchester bearbeitet von Ravel
Dvořák: Serenade für Bläser, Violoncello und Kontrabass d-Moll, op. 44 Gershwin: Rhapsody in Blue; Fassung für Klavier und Jazzband
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich Tomáš Netopil | Dirigent Alena Baeva | Violine
Fritz Kircher | Violine
Gustav Danzinger Einführungsvortrag zum Konzert um 19.30 Uhr im GS
Tonkünstler-Orchester Eintritt frei – Zählkarten an der Konzertkassa
Janáček: Suite aus der Oper „Jenufa“ Bartók: Violinkonzert Nr. 1 Dvořák: Symphonie Nr. 6 D-Dur, op. 60
Tonkünstler-Orchester € 68 | 62 | 54 | 45 | 39 | 29 | 21 | 7
Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 Haydn: Symphonie C-Dur, Hob. I:25 Vivaldi: Le quattro stagioni („Die vier Jahreszeiten“)
Classic Exclusive OG € 75 | 65 | 53 | 33 | 15
Agathes Wunderkoffer siehe 26.01.2024, 9.00 Uhr
Agathes Wunderkoffer SO 11/2, 15/2 Restkarten zu € 22 auf Anfrage
51
VORSCHAU JÄNNER
28.
So 14.45 GL
Gustav Danzinger
Einführungsvortrag zum Konzert um 15.30 Uhr im GS
Tonkünstler-Orchester Eintritt frei – Zählkarten an der Konzertkassa
28.
So 15.30 GS
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich Tomáš Netopil | Dirigent Alena Baeva | Violine
Janáček: Suite aus der Oper „Jenufa“ Bartók: Violinkonzert Nr. 1 Dvořák: Symphonie Nr. 6 D-Dur, op. 60
Tonkünstler-Orchester € 68 | 62 | 54 | 45 | 39 | 29 | 21 | 7
28.
So 16.00 Max Müller | Rezitation BS Eduard Kutrowatz | Klavier
Karneval der Tiere für Hund und Katz und Co. Peres: Chicken Flirt Ridout: Ferdinand. Die Geschichte vom Stier, der nicht kämpfen wollte Meschwitz: Tier-Gebete – Auswahl Saint-Saëns: Le Carnaval des animaux. Grande Fantasie zoologique („Der Karneval der Tiere“) mit Texten von Loriot
Max-Müller-Zyklus B/2 € 49 | 45 | 39 | 35 | 29 | 15 | 8
29.
Mo 19.30 Wiener Concert-Verein BS Oscar Jockel | Dirigent
Elgar: Introduktion und Allegro für Streichquartett und Streichorchester, op. 47 Jockel: Neues Werk (Uraufführung) Schostakowitsch: Konzert für Klavier, Trompete und Orchester Nr. 1 c-Moll, op. 35 Suk: Serenade für Streicher Es-Dur, op. 6
Wiener Concert-Verein/3 € 60 | 56 | 46 | 40 | 33 | 22 | 9
30.
Di 20.00 Gentlemen Music Club GL
Vodka auf Veltliner Die fünf Gentlemen haben voller Passion ihr russisches Repertoire mit Titeln von Hermann Leopoldi und Georg Kreisler bis nach Wien ausgeweitet.
Mixed Line-Up/4 € 45 | 36 | 26 | 7
31.
Mi 19.30 Webern Symphonie Orchester Schmidt: Das Buch mit sieben Siegeln GS Singverein der Gesellschaft
31.
Mi 20.00 Katharina Stemberger | GL Lesung
Kateryna Titova | Klavier Verena Stourzh | Violine Sabina Dascalu | Violine Cynthia Liao-Zottl | Viola Franz Ortner | Violoncello Josef Gilgenreiner | Kontrabass Birgit Ramsl | Flöte Andrea Götsch | Klarinette David Christopher Panzl | Schlagwerk
Dmitry Shishkin | Klavier Christian Löw | Trompete
Musik(verein) entdecken/2 € 83 | 72 | 65 | 52 | 45 | 37 | 25 | 10
der Musikfreunde in Wien Manfred Honeck | Dirigent Maximilian Schmitt | Tenor Christof Fischesser | Bass Solistenquartett der mdw Robert Kovács | Orgel
Die Strottern
Anna Baar: Erzählungen Anschließend im GL: Auf ein Glas mit Katharina Stemberger und Die Strottern im Gespräch mit Bernhard Fellinger exklusiv für Konzertbesucher*innen
52
Wort Musik I/1 € 45 | 36 | 26 | 7
IMPRESSUM Musikfreunde | Zeitschrift der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien | Jahrgang 36/3 Medieninhaber (Verleger) Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, 1010 Wien, Musikvereinsplatz 1, Tel. +43-1-505 86 81 Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Stephan Pauly, Mag. Renate Futterknecht | Redaktion: Mag. Markus Siber, Mag. Ulrike Lampert Kalendarium: Ulrike Karl, Anna Jochum, BA | Gestaltung: Fons Hickmann M23 (www.m23.de) | Satz: Thomas Apel Titelfoto: Christoph Köstlin / Deutsche Grammophon | Druck: Print Alliance HAV Produktions GmbH, 2540 Bad Vöslau, Druckhausstraße 1 DVR: 0066249 | Redaktionsschluss: 4. Oktober 2023
KARTENVERKAUF EIGENVERANSTALTUNGEN
FÜHRUNGEN / GUIDED TOURS
KONZERTKASSA – MUSIKVEREINSGEBÄUDE
KARTENBESTELLUNGEN SIND MÖGLICH PER
FÜHRUNGEN SEPTEMBER BIS JUNI
1010 Wien, Musikvereinsplatz 1 (Eingang: Bösendorferstraße 12)
Telefon: +43-1-505 81 90 (Mo–Fr 9.00–18.00 Uhr, Sa 9.00–13.00 Uhr) Fax: +43-1-505 81 90-94 E-Mail: tickets@musikverein.at Internet: www.musikverein.at
Montag–Samstag (außer Feiertag) 13.00 Uhr Englisch* 13.45 Uhr Deutsch* *Zeiten können variieren
Bestellkarte nur für Mitglieder und Abonnenten Karten können mittels Kreditkarte innerhalb der angegebenen Vorverkaufsfristen bestellt werden. Bitte beachten Sie, dass eine Bestellung per Bestellkarte keine Garantie für die Zuteilung von Karten ist.
Erwachsene Schüler, Studierende Kinder bis 12 Jahre gratis
ÖFFNUNGSZEITEN Montag bis Freitag 9.00 bis 19.00 Uhr, Samstag 9.00 bis 13.00 Uhr, Sonn- und Feiertage geschlossen. Bei allen Eigenveranstaltungen öffnet die Kassa eine Stunde vor Konzertbeginn. Wir bitten zu beachten, dass unmittelbar vor Konzertbeginn dem Kartenverkauf sowie der administrativen Abwicklung des jeweiligen Konzerts Vorrang gegenüber allgemeinen Geschäftsvorgängen gegeben werden muss. Aus diesem Grund bitten wir Sie, alle Anliegen, die nicht das aktuelle Konzert betreffen, in den angegebenen Rahmenöffnungszeiten an uns heranzutragen.
VORVERKAUF Bei allen Eigenveranstaltungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien beginnt der Karten vorverkauf – wenn nicht anders angegeben – für Mitglieder zwei Monate vor der jeweiligen Ver anstaltung. Eine Woche danach sind Karten im allgemeinen Vorverkauf erhältlich. Am ersten Verkaufstag des Einzelkartenverkaufs für Mit glieder behält es sich die Gesellschaft der Musikfreunde vor, den Einkaufsrahmen für jedes Mitglied auf höchstens vier Karten zu beschränken.
Bestellte Karten erhalten Sie gegen Vorlage der Kreditkarte oder der Bestätigungs-E-Mail an der Kassa des Musikvereins.
PREISE € 10,– € 6,–
TREFFPUNKT Konzertkassa Musikverein Bösendorferstraße 12
INFORMATION ZU GRUPPENFÜHRUNGEN UNTER: E-Mail: fuehrungen@musikverein.at
Wir bitten Sie zu beachten, dass alle Kartenkäufe verbindlich sind und weder storniert noch umgetauscht werden können.
AUF EIN GLAS MIT
Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an dieser Veranstaltung exklusiv für Gäste der vorher stattfindenden Veranstaltung in diesem Saal möglich ist.Als Konzertbesucher sind Sie sehr herzlich zu diesem Künstlergespräch eingeladen. Sie haben die Möglichkeit, ein Getränk an der Bar käuflich zu erwerben und dieses mit in den Saal zu nehmen (ausgenommen am Balkon). Wir bedanken uns bei unserem Sponsor „Kattus“ für die Möglichkeit ausschließlich beim Kauf eines Glases Sekt, ein zweites Glas kostenfrei zu erhalten.
KARTENVERKAUF FREMDVERANSTALTUNGEN Jeunesse 1010 Wien, Bösendorferstraße 12 | Telefon: +43-1-505 63 56 Tonkünstler-Orchester Niederösterreich 1010 Wien, Herrengasse 10 | Telefon: +43-1-586 83 83 Wiener Philharmoniker 1010 Wien, Kärntner Ring 12 | Telefon: +43-1-505 65 25 Wiener Symphoniker 1030 Wien, Daffingerstraße 4/DG | Telefon +43-1-24 20 02 Volksbildungskreis 1040 Wien, Prinz-Eugen-Straße 44 | Telefon: +43-1-505 96 60
BESTELLKARTE Datum
Konzert
Bitte beachten Sie, dass es sich bei schriftlichen Bestellungen um ein exklusives Service für Mitglieder und Abonnenten handelt. (bitte in chronologischer Reihenfolge) Anzahl
Kategorie oder Preis
VORBEHALT Bei schriftlicher Bestellung gibt es leider keine Möglichkeit, die Plätze innerhalb der gewünschten Preiskategorie auszuwählen. Falls die von mir gewünschte Kategorie nicht mehr verfügbar ist, akzeptiere ich die nächst höhere die nächst niedrigere Kategorie. Die Bestellung ist verbindlich. Unvollständige Bestellungen können nicht angenommen werden.
DATENSCHUTZ Wir erlauben uns, Ihre Daten elektronisch zu verarbeiten, um Sie über wesentliche Änderungen oder Verschiebungen im Zusammenhang mit Ihrer Bestellung zu informieren.
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EINLADUNG zu der am Donnerstag, 14. 12. 2023 um 17.00 Uhr, im Steinernen Saal im Musikvereinsgebäude, 1010 Wien, Musikvereinsplatz 1 stattfindenden Ordentlichen Mitgliederversammlung der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Eine Anmeldung bis zum 7. 12. 2023 um 18.00 Uhr mit Angabe von Kontaktdaten ist erforderlich unter Tel.: +43 1 505 86 81 25, E-Mail: m.streng@musikverein.at
TAGESORDNUNG • Entgegennahme des Jahresberichtes für das Vereinsjahr 2022/23, bestehend aus dem allgemeinen Bericht über alle Vereinsaktivitäten und dem Gebarungsbericht • Entgegennahme des Berichtes des Abschlussprüfers • Wahl von Mitgliedern der Direktion • Wahl des Abschlussprüfers • Beschlussfassung über die Entlastung der Vereinsorgane • Verleihung einer Ehrenmitgliedschaft • Festlegung der Höhe des Mitgliedsbeitrages • allfällige Beschlussfassung über Anträge der Mitglieder gemäß § 9 (8) der Statuten
BESTELLKARTE Mitglieds-/ Abonnentennummer
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Straße/Hausnummer
Ablaufdatum
Kartenprüfnummer (CVC)
PLZ/Ort Telefon
Datum und Unterschrift
Bitte senden Sie Ihre Bestellkarte in einem ausreichend frankierten Kuvert an das Kartenbüro der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, A-1010 Wien, Bösendorferstraße 12
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