Programm 1/2015 − Januar bis Juni ─
Das Museum Nienburg/Weser Das Museum ist auf mehrere Häuser und Standorte verteilt. Jedes hat einen anderen thematischen Schwerpunkt.
Fresenhof Die Archäologie der Region sowie die Stadt- und Landkreisgeschichte sind in dem aus dem 16. Jahrhundert stammenden Fresenhof untergebracht. Die Dauerausstellung wird umfangreich modernisiert und ist ab dem 28. Februar 2015 wieder geöffnet! Quaet-Faslem-Haus Benannt nach dem Erbauer E.B. Quaet-Faslem beherbergt es die Sammlung zum Klassizismus in Nienburg. Zusätzlich erfährt hier der Maler Ernst Thoms besondere Würdigung. Die Dauerausstellung wird umfangreich modernisiert und ist ab dem 28. Februar 2015 wieder geöffnet! Spargelmuseum Das Spargelmuseum befindet sich im Rauchhaus inmitten des Biedermeiergartens des Quaet-Faslem-Hauses und zeigt die Geschichte des Spargelanbaus in der Region. Lapidarium Ebenfalls im Garten befindet sich eine Sammlung von Sandsteinen aus dem Mittelweserraum. Der zeitliche Schwerpunkt ist das 16.-19. Jahrhundert. Hügelgräberfeld In Erichshagen liegt das bronzezeitliche Hügelgräberfeld. Eine Informationstafel gibt Auskunft über den Platz. Die Funde werden im Fresenhof ausgestellt.
Außerdem stehen unsere Museumsbibliothek und das Bildarchiv Di und Do zwischen 9.00 und 12.00 Uhr und nach Voranmeldung allen Benutzern zur Verfügung.
Liebe Mitglieder, liebe Besucherinnen und Besucher, zum Start in das erste Halbjahr 2015 freue ich mich ganz besonders, Sie im Museum Nienburg/Weser willkommen zu heißen. Die Arbeiten an der Modernisierung der Dauerausstellungen neigen sich dem Ende zu und wir nähern uns mit großen Schritten der Wiedereröffnung! In zeitgemäßem Ausstellungsdesign ist es uns, wie ich finde, gelungen, die vielfältige Geschichte von Stadt und Landkreis Nienburg darzustellen. Und auch die neu geschaffene Barrierefreiheit des Fresenhofs mit dem Außenfahrstuhl wird sicher zur Zufriedenheit der Besucher beitragen. Viele Hände und Köpfe sind an der Umgestaltung beteiligt und all denen gilt mein herzlicher Dank! Nach den Eröffnungsfeierlichkeiten wollen wir Ihnen auch weiterhin ein interessantes Programm bieten und so zeigen wir eine Sonderausstellung zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Nienburg, das sich im Jahr 2015 zum 70sten Mal jährt. „Das Beste, was wir von der Geschichte haben, ist der Enthusiasmus, den sie erregt“ – das sagte Goethe. In diesem Sinne tun wir unser Bestes dafür, dass die Vergangenheit für Sie ein spannendes Erlebnis wird! Wir freuen uns auf Ihren Besuch – und wenn es Ihnen gefallen hat, dann empfehlen Sie uns doch weiter! Mit freundlichen Grüßen Ihre Dr. des. Kristina Nowak-Klimscha
Die neuen Dauerausstellungen!
Neues Design – mehr Inhalt! Die neuen Dauerausstellungen des Museums Nienburg/Weser Das Museum Nienburg besteht aus mehreren Gebäuden, die nicht alle auf einem Grundstück stehen. Die Modernisierung der Dauerausstellungen hat neben dem zeitgemäßen Design auch den Anspruch, die Häuser inhaltlich zu einem „großen Ganzen“ zusammen zu fügen. Der Fresenhof – Chronologie, Grenzen, Fortschritt Im Fresenhof wird in chronologischer Folge die Geschichte der Menschen in Stadt und Landkreis erzählt. Die Ausstellung beginnt mit den ersten menschlichen Spuren vor ca. 50.000 Jahren und reicht bis in die Gegenwart. Für unsere Region ist es ein besonderes Merkmal, dass hier häufig Grenzen verlaufen. Diese Grenzen sind ganz unterschiedlicher Art – es sind z.B. Grenzen von archäologischen Phänomenen und Kulturräumen gemeint, die sich durch den Landkreis ziehen. In der neuen Dauerausstellung ist dieses Thema ein Leitmotiv für die Auswahl der Inhalte. Daneben spielt die Frage nach technischen Neuerungen und wie sie das Leben der Menschen beeinflussten eine große Rolle.
Modellansicht von dem 1. OG im Fresenhof, © Homann, Güner, Blum – Visuelle Kommunikation.
Im Quaet-Faslem-Haus sind vertiefende inhaltliche Schwerpunkte vereint. Es steht ganz im Zeichen seines Erbauers, von dem es auch seinen Namen erhalten hat. Die neue Dauerausstellung widmet sich folgerichtig dem 19. Jahrhundert, der Zeit des Klassizismus und des Biedermeier. Außerdem wird im Erdgeschoss eine Galerie zu Ernst Thoms, ein Nienburger Maler der Neuen Sachlichkeit, eingerichtet. Neben diesen Inhalten gibt es auf dem Gelände weiterhin unsere bewährten „Spezialitäten“ zu sehen – das Spargelmuseum, das Lapidarium und den Biedermeiergarten.
Innenansichten Quaet-Faslem-Haus und Spargelmuseum, Fotos: Bildarchiv Museum Nienburg/Weser.
Zahlreiche öffentliche und private Förderer haben diese Modernisierung möglich gemacht. Das Museum Nienburg/Weser bedankt sich herzlich für dieses Engagement! Die Wiedereröffnung feiern wir natürlich angemessen! Und am liebsten mit Ihnen gemeinsam. Besuchen Sie uns doch z.B. während des „Archäologischen Spektaculums“ oder zum Rahmenprogramm während der Festwoche! Näheres erfahren Sie auf der nächsten Seite.
Die neuen Dauerausstellungen!
Das Quaet-Faslem-Haus – Kunst, Geschichte, Architektur
Festwoche zur Wiedereröffnung
Feierlichkeiten zur Wiedereröffnung der Dauerausstellungen 28. Februar – 01. März 2015 „Archäologisches Spectaculum“ 2tägiges Museumsfest mit Sonderöffnungszeiten 12.00 – 17.00 h Unsere Besucher erwartet ein spannendes Programm rund um die neuen Dauerausstellungen! Ein „Archäologisches Spectaculum“ mit Vorführungen von prähistorischen Kampftechniken und Handwerk sowie Bastelaktionen und Führungen bereichern die Ausstellungen an diesem Wochenende. Wir informieren Sie rechtzeitig über die Details! Eintritt frei!
Geschichte zum „Be-“greifen, Fotos: Klaus Haller, Osnabrück.
„Making of…“ – Das neue Museum Nienburg/Weser Dr. des. Kristina Nowak-Klimscha In dem Vortrag berichtet die Museumsleiterin über das Wachsen und Werden der neuen Dauerausstellungen. • 05. März 2015, 19.00 Uhr Quaet-Faslem-Haus, Leinstr. 4 „Holz hoch 4“ Moderiertes Hutkonzert Das Holzbläserquartett "Holz hoch 4" war bereits im letzten Jahr zum Biedermeierfest im Museum zu Gast. Die vier professionellen Instrumentalisten haben es sich zur Aufgabe gemacht, Bläsermusik aus den letzten Jahrhunderten bekannt zu machen, sowie ihr Publikum auf hohem Niveau zu unterhalten. Im gut einstündigen Konzert erklingen Werke von Gabrieli, Rossini, Gambaro, Jadin, Albeniz, Milhaud und Strauß.
Das Quartett „Holz hoch 4“ gastiert im Museum Nienburg/Weser, Foto: Thorsten Seinecke.
Festwoche zur Wiedereröffnung
04. März 2015, 18.00 Uhr Quaet-Faslem-Haus, Leinstr. 4
Sonderausstellungen
ab 07. Mai bis 04. Oktober 2015 (im Fresenhof) In Gefangenschaft… - Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter am Ende des Zweiten Weltkriegs Im Jahr 2015 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 70sten Mal. Für die Region Nienburg sind dabei die sogenannten Displaced Persons von besonderer Bedeutung, die z.B. als Kriegsgefangene hier das Kriegsende erlebten.
Das Churchill-Camp, Foto: Bildarchiv Museum Nienburg/Weser.
Ein Appell französischer Kriegsgefangener, Foto: Bildarchiv Museum Nienburg/Weser.
Eröffnung: 07. Mai 2015, 19.00 Uhr, QuaetFaslem-Haus, Leinstr. 4
03. Juni bis 05. Juli 2015 (im Quaet-Faslem-Haus) ZEIT.WEGE.BILDER Abschlussausstellung der Albert-SchweitzerSchule, Leistungskurs Kunst In ihrer Abschlussausstellung präsentieren die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Albert-Schweitzer-Schule (Abiturjahrgang 2015) eine Auswahl ihrer Werke. Sie geben Einblicke in ihre vielfältige bildkünstlerische Auseinandersetzung mit den zentral vorgegebenen Themen wie „Zeit im Bild“ und „Wort-Bild-Kombination“.
Eröffnung: 3. Juni 2015, 19.00 Uhr, QuaetFaslem-Haus, Leinstr. 4
Sonderausstellungen
In der Sonderausstellung werden diese Personengruppe und auch die heute kaum noch sichtbaren Spuren der Lager bzw. Industriebetriebe in den Fokus gerückt. Beispiele für derartige Gebäude sind die Kriegsgefangenenlager Stalag XC und das Oflag XB auf und hinter dem Gelände der Nienburger Mudra-Kaserne und die Anlagen der Pulverfabrik Eibia in Liebenau.
Vorträge
„Lebendiges Museum“ Der Eintritt und die Teilnahme an den Veranstaltungen sind frei. Wir freuen uns über eine Spende für unsere Aufwendungen. 18. Februar 2015, 18.00 Uhr, Quaet-FaslemHaus, Leinstr. 4 Bildpredigt zu Aschermittwoch Der Landessuperintendent i.R. Hein Spreckelsen hält die traditionelle Bildpredigt am Aschermittwoch. Die musikalische Begleitung übernimmt Kirchenmusikdirektor i.R. Hans-Jürgen May – anschließend gemütliches Beisammensein. 10. März 2015, 19.00 Uhr, Quaet-Faslem-Haus, Leinstr. 4 Dr. Jens Berthold, Kommunalarchäologie Schaumburger Landschaft Die Ausgrabungen im Baugebiet Führse Gärten, Nienburg-Holtorf Achtung: Für diesen Vortrag ist die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt! Bitte melden Sie sich bis zum 4. März 2015 unter der Telefonnummer (0 50 21) 9 16 58 06 an! Vielen Dank! 22. April 2015, 18.00 Uhr, Quaet-Faslem-Haus, Leinstr. 4 Sebastian Kriesch, MA, Universität Göttingen Das eisenzeitliche Gräberfeld in Leese und die Nienburger Gruppe Nienburg ist namensgebend für eine eisenzeitliche Kulturgruppe. Mit über 1000 Bestattungen aus der Zeit vor ca. 2500 Jahren ist das Gräberfeld von Leese einer der größten eisenzeitlichen Bestattungsplätze in Niedersachsen. In dem Vortrag werden die aktuellsten Forschungsergebnisse vorgestellt.
Dr. Thomas Rahe, Gedenkstätte Bergen-Belsen Das Konzentrationslager Bergen-Belsen 19431945 und die Entwicklungsgeschichte der Gedenkstätte Bergen-Belsen Das Konzentrationslager Bergen-Belsen wurde weltweit zu einem Synonym für die nationalsozialistischen Massenverbrechen. Das Lager war von einer dynamischen Entwicklung geprägt, von einem Geisellager für Juden bis zu einem Auffang- und Sterbelager in der Schlussphase des Krieges. Der Vortrag skizziert diese Entwicklung und geht dann der Frage nach dem Aufgabenspektrum der Gedenkstätte BergenBelsen nach, zu dessen Besonderheiten u.a. die nach wie vor große Zahl von Kontakten mit Überlebenden gehört. 24. Juni 2015, 18.00 Uhr, Quaet-Faslem-Haus, Leinstr. 4 Martin Guse, Dokumentationsstelle Pulverfabrik Liebenau e.V. NS-Zwangsarbeit in der Pulverfabrik Liebenau von 1939 bis 1945 Der Geschäftsführer der ‚Dokumentationsstelle Pulverfabrik Liebenau‘ umreißt die Entwicklung des 12 qkm großen Rüstungskomplexes mit 400 Produktionsgebäuden und einige der Lebenswege von insgesamt ca. 20.000 Frauen und Männern, die aus dem besetzten Europa nach Liebenau und Steyerberg verschleppt worden waren. Der Vortrag beschäftigt sich auch mit den dortigen Ereignissen der letzten Kriegsmonate und der unmittelbaren Nachkriegszeit.
Vorträge
20. Mai 2015, 18.00 Uhr, Quaet-Faslem-Haus, Leinstr. 4
Führungsangebote Erwachsene
Führungsangebote für Gruppen Chronologie – Grenzen – Fortschritt Überblicksführung durch den Fresenhof. Dauer: 60/90 min Kosten: 25 €/37,50 € pro Gruppe, zzgl. 3 € Eintritt pro Person Kunst – Geschichte – Architektur Überblicksführung durch das Quaet-FaslemHaus. Dauer: 60/90 min Kosten: 25 €/37,50 € pro Gruppe, zzgl. 3 € Eintritt pro Person Museum Nienburg komplett Überblicksführung durch den Fresenhof und das Quaet-Faslem-Haus. Dauer: 90 min Kosten: 37,50 € pro Gruppe, zzgl. 3 € Eintritt pro Person
Für Beratung und Buchungen wenden Sie sich bitte an die Tel.nr.: (0 50 21) 9 16 58 06.
Eine Führung im Biedermeiergarten, Foto: Bildarchiv Museum Nienburg/Weser.
Für Beratung zu den einzelnen Themen und Buchungen wenden Sie sich bitte an das Museum unter der Tel.nr.: (0 50 21) 9 16 58 06. Allgemeine Angebote für alle Altersstufen und Schulformen Chronologie – Grenzen – Fortschritt Altersgerechte Überblicksführung durch den Fresenhof. Dauer: 60/90 min Kosten: 25 €/37,50 € pro Gruppe, zzgl. 1 € Eintritt pro Person Kunst – Geschichte – Architektur Altersgerechte Überblicksführung durch das Quaet-Faslem-Haus. Dauer: 60/90 min Kosten: 25 €/37,50 € pro Gruppe, zzgl. 1 € Eintritt pro Person Museum Nienburg komplett Altersgerechte Überblicksführung durch den Fresenhof und das Quaet-Faslem-Haus. Dauer: 90 min Kosten: 37,50 € pro Gruppe, zzgl. 1 € Eintritt pro Person Angebote für Kindergärten Natürlich sind auch die ganz Kleinen im Museum Nienburg herzlich willkommen! Wir richten uns in der Programmgestaltung nach den Wünschen der jeweiligen Betreuungseinrichtung.
Für Kindergärten / Schulklassen
Museumspädagogik für Kindergärten und Schulklassen Sobald die neuen Dauerausstellungen wieder eröffnet sind, starten wir mit unseren neuen Programmen und freuen uns auf Ihren Besuch!
Für Kindergärten / Schulklassen
Tiere der Eiszeit Warum hatten Elefanten und Nashörner früher Fell? Wie war das Wetter? Wir schauen uns die Eiszeit und seine Bewohner genauer an. Dauer: 60 min Kosten: 25 € pro Gruppe, zzgl. 1 € Eintritt pro Person Von Rittern und edlen Damen Wie lebten die Ritter früher? Wie wurde man überhaupt Ritter und konnten die edlen Damen auch Ritter werden? Diesen Fragen gehen wir altersgerecht auf den Grund. Dauer: 60 min Kosten: 25 € pro Gruppe, zzgl. 1 € Eintritt pro Person Angebote für Grundschulen Kalte Zeiten – Mammut, Wollnashorn & Co. Was bedeutet das Wort „Eiszeit“? Wie kalt war es wirklich? Und welche Tiere lebten früher hier? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Führung. Dauer: 60/90 min Kosten: 25 €/37,50 € pro Gruppe, zzgl. 1 € Eintritt pro Person Metall verändert die Welt Seit wann gibt es Metall? Wie veränderte sich das Leben der Menschen durch diese Entdeckung? Diese Fragen beantworten wir gemeinsam. Dauer: 60 min Kosten: 25 € pro Gruppe, zzgl. 1 € Eintritt pro Person
Dauer: 90 min Kosten: 37,50 € pro Gruppe, zzgl. 1 € Eintritt pro Person Angebote für weiterführende Schulen Vom Jäger zum Bauern Wie lebten die Menschen in der Altsteinzeit und was veränderte sich in der Jungsteinzeit? Was sind die Kennzeichen der jeweiligen Lebensweise? Die Führung klärt diese und andere Fragen! Dauer: 60/90 min Kosten: 25 €/37,50 € pro Gruppe, zzgl. 1 € Eintritt pro Person Als Nienburg eine Burg war Auch wenn wir heute nicht mehr viel davon sehen – Nienburg hatte früher eine Burg. Die Ritter und ihre Lebenswelt stehen im Mittelpunkt der Führung. Dauer: 60/90 min Kosten: 25 €/37,50 € pro Gruppe, zzgl. 1 € Eintritt pro Person Geschichtswerkstatt „NS-Regime und Nachkriegszeit“ Das Angebot richtet sich an Schüler der Sekundarstufen I und II. In Kleingruppen werden Inhalte erarbeitet und anschließend der Gruppe präsentiert. Dauer: 90 min Kosten: 37,50 € pro Gruppe, zzgl. 1 € Eintritt pro Person
Für Schulklassen
Nienburg wie es früher war Wir schauen uns die Stadtgeschichte von Nienburg an und unternehmen dann eine Expedition in die Stadt. Mit dem „Museumskoffer“ werden die Kinder zu Forschern.
Für Kinder
Kindergeburtstag im Museum! Feiert euren Geburtstag doch bei uns im Museum – verschiedene, spannende Geschichten warten auf euch! Und natürlich bleibt für eure mitgebrachten Kuchen und Getränke auch noch Zeit! Themen: „Reise in die Steinzeit“ Wir reisen in die Zeit der Mammuts und Wollnashörner zurück und erfahren, wie die Menschen damals gelebt haben. Im Anschluss töpfern wir ein Gefäß. „Schlangenlinien und Spiralen – Schmuck der Bronzezeit“ Schöner Schmuck war schon vor 3500 Jahren bei den Menschen der Bronzezeit beliebt. Wir schauen uns echte Schmuckstücke an und fertigen ein Schmuckstück zum Mitnehmen. „Bei Wodan und Donar“ Bei den Sachsen bekamen reiche Leute wertvolle Gegenstände mit ins Grab. Wir erfahren, warum das so war. Anschließend basteln wir einen solchen Gegenstand. „So war`n die alten Rittersleut“ Auch in Nienburg gab es mal echte Ritter. Wir erfahren viel über ihr Leben, ihre Ausbildung und wie sie sich für den Kampf rüsteten. Wir basteln unser eigenes Schwert. (Für Kinder ab 8 Jahren)
„Vorsicht – zerbrechlich!“ Glas ist schön – aber auch zerbrechlich. Wie hat man Glas hergestellt und wofür hat man es früher und heute benutzt? Aus Glas, Seidenpapier, Perlen usw. stellen wir unser eigenes Windlicht her.
Kosten: 60 € für 8 Kinder, jedes weitere Kind 5 € (Eintritt und Material inklusive) 20 € Aufpreis pro Gruppe am Freitag, Samstag und Sonntag
Zeiten: Di bis So 15.00 bis 17.00 Uhr
Für Beratung zu den einzelnen Themen und Buchungen wenden Sie sich bitte an das Museum unter der Tel.nr.: (0 50 21) 9 16 58 06.
Getreidemahlen im Museum Nienburg, Foto: Bildarchiv Museum Nienburg.
Für Kinder
„Schätze!“ Was ist eigentlich ein Schatz? Wir erfahren, woraus Schätze früher bestanden haben und warum man sie vergraben hat. Jeder bastelt eine Schatzkiste für die eigenen Schätze.
Seniorentreff
Der Seniorentreff steht allen Interessierten offen, die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um eine Spende für Getränke/Kuchen. Die Leitung der Veranstaltung hat Gisela Deller. Es wird um Anmeldung gebeten: Tel.: 05021/12461 E-Mail: info@museum-nienburg.de
11. Februar 2015, 15.00-17.00 Uhr, Quaet-FaslemHaus, Leinstr. 4 "Sie lebten nebenan" Gerd-Jürgen Groß 11. März 2015, 15.00-17.00 Uhr, Quaet-FaslemHaus, Leinstr. 4 "Das Kloster Loccum" Horst Hirschler, Bischof i. R. und Abt des Klosters Loccum 08. April 2015, 15.00-17.00 Uhr, Quaet-FaslemHaus, Leinstr. 4 "Wilhelm Busch und der 150. Geburtstag von Max und Moritz" Vortrag mit Bildern von Grete Schaer, Diakonin i. R. 06. Mai 2015, 15.00-17.00 Uhr, Quaet-FaslemHaus, Leinstr. 4 "Landschaften – wieder unterwegs in der Mongolei" Vortrag mit Bildern von Sabine und Jürgen Rose, Lehrer i. R. 10. Juni 2015, 15.00-17.00 Uhr, Quaet-FaslemHaus, Leinstr. 4 "Nienburg zur Zeit des Zweiten Weltkriegs" Vortrag von Tobias Deterding, Historiker
Der Spargel streckt schon seine Köpfchen aus der Erde, Foto: Bildarchiv Museum Nienburg/Weser.
Gleichzeitig mit dem Internationalen Museumstag feiern wir das 6. Nienburger Spargelfest. Rund um das Spargelmuseum steht das Gemüse der Könige im Mittelpunkt. Ein buntes Showprogramm erwartet die Gäste und natürlich wird auch die neue Nienburger Spargelkönigin gekürt.
Wann: 17. Mai 2015 Ort: Spargelmuseum/Biedermeiergarten, Leinstr. 4 Uhrzeit: 11.00 – 17.00 Uhr Mehr Informationen gibt es auf www.nienburger-spargel.de. Der Eintritt in alle Museumsgebäude ist frei.
Vergangene Feierlichkeiten, Foto: Bildarchiv Museum Nienburg/Weser.
Sonderveranstaltungen
6. Nienburger Spargelfest
Sonderveranstaltungen
Internationaler Museumstag
„MUSEUM. GESELLSCHAFT. ZUKUNFT.“ Museen sind Orte der Zukunft! Viele Menschen denken, Museen seien nur auf die Vergangenheit gerichtet. Denn sie bewahren oft „alte“ Objekte aus Kunst, Kultur, Natur und Technik. Doch rückwärtsgewandt arbeiten Museen deshalb nicht – im Gegenteil! Das Motto des Internationalen Museumstages 2015 rückt die Rolle der Museen in der Gesellschaft und damit ihren Anteil an der Mitgestaltung der Zukunft in den Fokus. Wann: 17. Mai 2015 Ort: Quaet-Faslem-Haus, Leinstr. 4 und Fresenhof, Leinstr. 48 Uhrzeit: 11.00 – 17.00 Uhr Das Programm wird noch bekannt gegeben; die musikalische Unterhaltung übernimmt das Ensemble „Tango und mehr…!“
Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Foto: Bildarchiv Museum Nienburg/Weser.
Auch in der zweiten Jahreshälfte 2015 bieten wir unseren Besuchern ein spannendes Programm! Hier finden Sie einen kurzen Einblick in die Planungen.
Ab Oktober 2015 Die Freimaurerloge „Georg zum silbernen Einhorn“ feiert im Jahr 2015 ihr 200jähriges Bestehen. Neben einem Begleitprogramm zeigt das Museum eine Sonderausstellung zum Thema „Freimaurerei in der Karikatur“.
Siegel der Loge, Bild: Freimaurerloge Nienburg/Weser.
Ab November 2015 Ab November steht unsere Textilsammlung im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Unter dem (Arbeits-)titel „Die Taille – Ein Schönheitsideal im Wandel der Zeit“ geht es um die Entwicklung der Mode vom 18. bis 20. Jahrhundert.
Ein Biedermeierkleid aus dem 19. Jahrhundert, Foto: Bildarchiv Museum Nienburg/Weser.
Vorschau
Vorschau
Kalender
Januar bis Juni 2015 Februar: 11. Februar Vortrag von Gerd-Jürgen Groß, „Sie lebten nebenan“ (Seniorentreff) 18. Februar Aschermittwochspredigt 28. Februar Archäologisches Spectaculum März: 01. März Archäologisches Spectaculum 04. März Vortrag von Dr. des. Kristina NowakKlimscha, „Making of…” – Das neue Museum Nienburg/Weser“ 05. März Hutkonzert mit „Holz hoch 4“ 10. März Vortrag von Dr. Jens Berthold, „Die Ausgrabungen im Baugebiet Führse Gärten, Nienburg-Holtorf“ 11. März Vortrag von Horst Hirschler, „Das Kloster Loccum“ (Seniorentreff) April: 08. April Vortrag von Grete Schaer, „Wilhelm Busch und der 150. Geburtstag von Max und Moritz“ (Seniorentreff) 15. April Mitgliederversammlung 22. April Vortrag von Sebastian Kriesch, „Das eisenzeitliche Gräberfeld in Leese und die Nienburger Gruppe“
Juni: 03. Juni Eröffnung Sonderausstellung „ZeitWort-Bild“ 10. Juni Vortrag von Tobias Deterding, „Nienburg zur Zeit des Zweiten Weltkriegs“ (Seniorentreff) 24. Juni Vortrag von Martin Guse „NSZwangsarbeit in der Pulverfabrik Liebenau von 1939 bis 1945“
Kalender
Mai: 03. Mai Eröffnung Café am Spargelmuseum 06. Mai Vortrag von Sabine und Jürgen Rose, „Landschaften - wieder unterwegs in der Mongolei“ (Seniorentreff) 07. Mai Eröffnung der Sonderausstellung „In Gefangenschaft… Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter am Ende des Zweiten Weltkriegs“ 17. Mai Internationaler Museumstag/Nienburger Spargelfest 20. Mai Vortrag von Dr. Thomas Rahe, „Das Konzentrationslager Bergen-Belsen 1943-1945 und die Entwicklungsgeschichte der Gedenkstätte Bergen-Belsen
Allgemeines
Allgemeines Sie können unsere Räume buchen! Exklusive Räume und einmalige Atmosphäre – unser Zeichensaal bietet Platz für bis zu 80 Personen und auch der Biedermeiergarten und das Lapidarium können genutzt werden. Lassen Sie sich zu unseren Angeboten beraten! Für eine Buchung und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Tel.nr. (0 50 21) 9 16 58 06.
Beispiel für eingedeckte Tische im Zeichensaal, Foto: Bildarchiv Museum Nienburg/Weser.
Café am Spargelmuseum Das beliebte Café eröffnen wir auch dieses Jahr wieder. Vom 03. Mai bis zum 30. August werden unsere Gäste immer sonntags mit selbstgebackenen Torten und Kuchen verwöhnt. Öffnungszeiten: Sonntag, 14.00-17.00 Uhr Bei schlechtem Wetter finden Sie das Café im Quaet-Faslem-Haus. Unser Dank gilt den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, die das Café betreiben und für die Leckereien sorgen!
Das Team vom Café erwartet Sie! Foto: Bildarchiv Museum Nienburg/Weser.
Jahresbeiträge: Einzelpersonen: Familien: Firmen:
25€ 30€ 100€
Mitglieder haben freien Eintritt ins Museum. Der Mitgliedsbeitrag sowie Spenden werden für die Steuer bescheinigt und sind abzugsfähig.
Mitgliederversammlung 15. April, 19.30 Uhr, Quaet-Faslem-Haus, Leinstr. 4
Vorstandsmitglieder Heinrich Sieling, Vorsitzender Tonka Angheloff, stellv. Vorsitzende Lothar Wischke, Schriftführer Ralph Plagge, Schatzmeister Henning Onkes, Bürgermeister der Stadt Nienburg/Weser, vertreten durch Wolfgang Lange Detlev Kohlmeier, Landrat Landkreis Nienburg/Weser, vertreten durch Dieter Labode Werner von Behr, Präsident der HoyaDiepholz´schen Landschaft, vertreten durch Konrad Volger
Allgemeines
Der Museumsverein Das Museum Nienburg ist ein vereinsgetragenes Haus. Mit der Mitgliedschaft in dem Museumsverein unterstützen Sie uns bei der Erfüllung unseres Bildungsauftrages.
Allgemeines
Wir danken unseren Förderern und Kooperationspartnern Arbeitsagentur Nienburg Avacon AG Calenberg-Grubenhagensche Landschaft Ernst-Stewner-Stiftung Heinrich-Albert-Oppermann-Gesellschaft zu Nienburg Historische Gesellschaft zu Nienburg Jobcenter Nienburg Klosterkammer Hannover Landschaftsverband Weser-Hunte e.V. Lions Club Nienburg/Weser Neuhoff-Fricke Stiftung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur Raiffeisen-Warengenossenschaft Hoya e.G. Sparkasse Nienburg Stiftung der Sparkasse Nienburg Volksbank e.G. Nienburg Wirker-Stiftung und vielen privaten Spenderinnen und Spendern
10.oo-17.oo Uhr 10.00-13.00 Uhr 14.00-17.oo Uhr 14.00-17.00 Uhr
So finden Sie uns: Bahnverbindung: bis Bahnhof Nienburg/Weser und dann ca. 12 min Fußweg über die Friedrichstr. und Leinstr. zum Fresenhof und von dort 5 min Fußweg zum Quaet-Faslem-Haus Bushaltestelle: Haltestelle Citytreff direkt vor dem Fresenhof Öffentliche Parkplätze: Neumarkt, Tiefgaragen Rathaus und Burgmannshof Die Anfahrt für Reisebusse zum Spargelmuseum ist nur über die Hannoversche Straße möglich. Bankverbindung IBAN: DE91 25650106 0000 313577 BIC: NOLA DE21 NIB Impressum © Museum Nienburg/Weser Leinstr. 48 31582 Nienburg/Weser Verantwortlich: Kristina Nowak-Klimscha Tel.: 05021/12461 Fax: 05021/62377 E-Mail: info@museum-nienburg.de www.museum-nienburg.de
So finden Sie uns
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag: Freitag: Samstag (Mai bis August): Sonntag: Geschlossen: 03. April, 1. Mai, 14. Mai
Gut. F端r die Region.