Die Welt der Effektiven Mikroorganismen | Oktober 2019
Nr. 33 |
REIFE
Verantwortungsvoll
Die Klimatologin und ORF-Wetterexpertin Christa Kummer liefert leicht verständlich Fakten zu Klimaveränderungen und Wetterextremen. Sie zeigt eine Reihe von Lösungen auf und wie wir unser Verhalten überdenken können. Denn: die Zeit ist reif für Klimaverantwortung. Multikraft geht mit gutem Beispiel voran und ist ab Herbst 2019 als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert. Seite 6
Robust
In Queensland, Australien, werden Macadamianüsse für den Weltmarkt produziert. Die landwirtschaftlichen Betriebe sind auch hier mit Wetterextremen konfrontiert. Conor O’Brien und Tim O’Dea berichten, wie Landwirte damit umgehen, wie mit fermentiertem Kompost die Böden und Macadamiapflanzungen gestärkt und mit dem Multikraft-System sehr gute Ernteergebnisse erzielt werden. Seite 14
Antibiotikafrei
Kokzidien und Durchfall sind kaum ein Thema. Es braucht keine Antibiotika zur Prophylaxe. Ferkel und Sauen sind gesund und vor allem in der Absetzphase stabil. Diese heikle Zeit weiß Familie Hinterholzer aus Oberösterreich sorglos zu gestalten. Jungbäuerin Beate Hinterholzer ist von FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) in der Fütterung und Stallhygiene überzeugt. Seite 24
MULTIKRAFT INTERN
Frisch aus dem Garten in den Kochtopf
Basilikum, Oregano und Petersilie, Rosmarin, Salbei und Thymian. Im Garten von Multikraft duften die verschiedensten Kräuter. Karotten, Paprika und Tomaten, Häupel-, Eisberg- und Pflücksalate. Die ganze Gartensaison über reifen in den Hochbeeten Gemüse und Salate heran. Frisch geerntet, zaubert Mitarbeiterin Karin Grechhamer in der eigenen, neuen Betriebsküche daraus köstliche Suppen, Hauptspeisen und Salate. Täglich bietet Multikraft seinem Team ein gesundes Bio-Mittagessen. Hauptsächlich sind es Gemüsegerichte in verschiedensten Variationen, zwei Mal pro Woche gibt es Mittagessen für Fleischtiger.
Gesunde Kreisläufe
Bei den weiteren Zutaten für das tägliche Bio-Mittagessen wird sehr darauf geachtet, regionale Produkte aus Pichl, aus den umliegenden Gemeinden und von EM-Partnerbetrieben zu kaufen. Für das Dessert gibt es so auch das ganze Jahr über frisches Obst aus der Region. Im eigenen Obstgarten von Multikraft reifen im Sommer und Herbst Äpfel, Marillen, Quitten und Beerenfrüchte heran. Rundum eine gute Sache, wie auch Geschäftsführer Lukas Hader betont: „In der Mittagspause trifft sich das ganze Unternehmen. Das fördert das Miteinander und den Austausch sowie auch die Gesundheit unserer Mitarbeiter.“
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VORWORT
Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen. – ARISTOTELES–
Ein gelungenes Leben zeugt davon, dass Menschen mit ihren Erfahrungen reifen und Verantwortung übernehmen. In Sachen Klimaverantwortung braucht es eine reife Haltung. Klimaveränderungen und Wetterextreme sind in der Lebensrealität der Menschen angekommen und fordern zum Umdenken auf. Bei der Wahl der Verkehrsmittel, bei der Verwendung von Bau- und Heizstoffen, beim Einkauf von Lebensmitteln und Textilien, bei der Entsorgung von Müll – in so vielen verschiedenen Bereichen des Lebens kann jeder von uns einiges verändern. Für die Klimatologin und ORF-Wetterexpertin Mag. Dr. Christa Kummer gilt Klimaverantwortung als oberstes Gebot der Stunde (ab Seite 6). Dies bedeutet unter anderem, mit Grund und Boden ressourcenschonend umzugehen, wie Dr. Kurt Weinberger von der Österreichischen Hagelversicherung im Gespräch ab Seite 10 ausführt.
Fotos: Multikraft, Werner Dedl, Cover: Getty Images
Klimaverantwortung bedeutet auch, im Ackerbau bodenschonend zu arbeiten, organische Dünger zu bevorzugen und Pestizide jeglicher Art möglichst zu vermeiden. Mit unseren ökologischen Boden- und Pflanzenhilfsmitteln können wir mithelfen, pestizidfrei Acker- und Gartenbau erfolgreich zu betreiben. Es freut uns, wenn dies bereits an der Gartenbauschule Langenlois den jungen Gärtnern und Gärtnerinnen vermittelt wird, wie Direktor Dipl.-Päd. Ing. Franz Fuger auf Seite 22 berichtet. Durch die EM-Kompostierung, durch die Ausbringung von Mist und Gülle, welche mit EM fermentiert wurden, ist ein rascherer und gesünderer Boden- und Humusaufbau möglich. Damit gelingt gleichzeitig ein besseres Wasserhaltevermögen und eine erhöhte CO2-Speicherkapazität. Dies zeigen die Biolandwirtschaft Harmer KG aus Niederösterreich und der Hühnermastbetrieb Tschiggerl aus der Steiermark (Seite 12). Berichte zur erfolgreichen EM-Kompostierung erreichen uns immer wieder auch aus Australien, wo Macadamianüsse für den Weltmarkt produziert werden (Seite 14).
Durch die organische Düngung im Allgemeinen und durch die organischen, mit EM fermentierten Düngervarianten im Speziellen wird die fortschreitende Versalzung der Böden durch mineralische Dünger hintangehalten. Gesunde humose Böden liefern Lebensmittel mit besserer Qualität und gesunden Inhaltsstoffen. Dies gilt für alle Arten des Acker- und Gemüsebaus – auch im geschützten Anbau – dito für Obst- und Weinbau. Bei über die Jahre mit der EM-Technologie behandelten Böden steht nicht nur die Qualität im Vordergrund. In den meisten Fällen kommt es zu quantitativ sehr guten Erträgen, die konventionell bewirtschafteten Flächen oft gleichen oder diese sogar übertreffen, wie die landwirtschaftlichen Betriebe im Südosten Siziliens zeigen (Seite 16). Indem wir als reife, verantwortungsbewusste Konsumenten möglichst ökologisch produzierte, regionale, der Jahreszeit entsprechende Produkte einkaufen, Verpackung vermeiden und Mehrweggebinde bevorzugen, können wir im Alltag zum Klimaschutz beitragen und unseren Kindern reifes, verantwortungsvolles Verhalten vorleben. Meines Erachtens ist das viel wert. Viel Freude beim Lesen!
Ulrike Hader, Herausgeberin
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Nr. 33
REIFE 02__ MULTIKRAFT INTERN // Frisch aus dem Garten in den
// 06
// 16
Sizilianische Köstlichkeiten – Beste Bioqualität und mehr Ertrag
Reif für die Klimaverantwortung – Mag. Dr. Christa Kummer
Kochtopf
20__ MONDKALENDER // Tipps und Tricks für den Herbst 2019
03__ VORWORT // Ulrike Hader: „Ein gelungenes Leben zeugt
22__GARTENBAU // Fortschrittliche Schule
05__ EM-GEMEINSCHAFT // Reife
24__TIERHALTUNG // Gereifte Sichtweise
davon, dass Menschen mit ihren Erfahrungen reifen.“
06__ COVERSTORY REIFE // Reif für die Klimaverantwortung 10__ IM GESPRÄCH // Engagement für Klima und Boden Im Gespräch mit Dr. Kurt Weinberger
12__ LANDWIRTSCHAFT ACKERBAU // Die Haut der Erde Gezielter Humusaufbau bringt’s
14__ LANDWIRTSCHAFT AUSTRALIEN // Von der Wurzel bis
zur Krone – Reifer EM-Kompost für Nussbäume
16__LANDWIRTSCHAFT ITALIEN // Sizilianische Köstlichkeiten Beste Bioqualität und mehr Ertrag
18__ PFLANZENWELT // Anne Lorch und Susanne Schütz Reifes Gemüse ist Medizin
Die Zukunft liegt im Lehren und Arbeiten ohne Pestizide Wie es ohne Antibiotika gut geht
26__WOHLBEFINDEN BIOEMSAN // bioemsan Zahncreme Plus besonders basisch, vegan, fruchtig frisch
28__KLEINE HELFER // Kräuter-Memory 30__MANJU // Manju im Einsatz für das Auskurieren von Kinderkrankheiten
31__MEHR WISSEN // Literaturempfehlungen //
Altes Wissen – Neues Wissen: Klimaveränderung braucht neue Sorten
32__TIPPS & TRICKS // Fragen und Antworten rund um Effektive Mikroorganismen // Rezept zum Nachkochen
34__INFOS & TERMINE // Veranstaltungen
Impressum
HERAUSGEBER: Mag. Ulrike Hader, MEDIENINHABER: Multikraft Produktions- und HandelsgmbH, Sulzbach 17, 4632 Pichl/Wels, Austria, Tel. +43 7247 50 250-100, info@multikraft.at, www.multikraft.com, KONTAKT & CHEFREDAKTION: Christina Waldenberger, BA REDAKTEURIN: Mag. Katja Haller, LAYOUT: Michaela Illecker, AUTOREN DIESER AUSGABE: Anne Lorch, Prof. Dr. Monika Krüger, Prof. Dr. Manfred Hoffmann, LEKTORAT: Mag. Ewald Schreiber, DRUCK: gugler print*, VERLAGSORT: Melk a. d. Donau
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Gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Österreichischen Umweltzeichens, UWZ-Nr. 609: www.gugler.at
Höchster Standard für Ökoeffektivität. Gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Cradle to CradleTM zertifizierte Umweltzeichens. gugler*print, Melk, UWZ-Nr. 609, w Druckprodukte innovated by gugler*. Bindung ausgenommen
EM-GEMEINSCHAFT
Reife
Als Weinbauer ist mein erste Gedanke „Traubenreife“ und der zweite „Weinreife“. Laufen die Gedanken zu dem Wort „Reife“ weiter, tut sich ein nicht enden wollender Horizont auf. Da fällt mir spontan ein Satz aus der Bibel ein: Am Anfang war das Wort.
Fotos: Multikraft, Anne Lorch, Multikraft Probiotics Australia, ORF Thomas Ramstorfer, EM-Gemeinschaft, Shutterstock
Mit Reife kann ich keinen bestimmten Zeitpunkt verbinden, da in allen Entwicklungsstadien sowohl beim Wein als auch beim Menschen zu jedem Zeitpunkt eine Reife da ist. Ist ein dreijähriges Kind reifer als ein zweijähriges? Was ist, wenn das Kind acht Jahre ist? War es dann mit drei Jahren unreif? Reife scheint ein Prozess zu sein, der einfach immer da ist. Unser Pfarrer hat auch Gedanken darüber: Reife hat mit Verantwortung zu tun. Außerdem braucht Reife Zeit. Reife und Zeit gehören zusammen. Vielleicht auch Reife und Maß. Also das richtige Maß, eine gewisse Nüchternheit. Das Wort „Nichts“ ist mir bei den Gedanken um das Wort „Reife“ auch in den Sinn gekommen. Entsteht eine Pflanze aus dem Nichts? Ein Samenkorn fällt in die Erde, es sprießt, wächst zu einer schönen Pflanze, bringt vielleicht Jahrzehnte gute Früchte und irgendwann stirbt die Pflanze und verschwindet wieder im „Nichts“ – verrottet, wird von Ameisen, Würmern, Mikroorganismen umgewandelt und bildet die Grundlage für die Entstehung neuen Lebens. Eine kleine Geschichte aus unserem Weinbaubetrieb: Unser Großvater Willi hat ca. 1973 einen Weingarten mit der Sorte Grüner Veltliner bepflanzt, in der Riede (Lage) Maasgrund, jahrelang aus gut gereiften Trauben Wein gemacht, im Holzfass ausgebaut, in Flaschen abgefüllt, reifen lassen, verkauft, getrunken. Als er nicht mehr in der Lage war, den Weingarten selbst zu bearbeiten, hat unser Vater den Weingarten gepflegt und köstliche Weine hervorgebracht. Mittlerweile kümmern wir uns um die alten Rebstöcke. Wenn mal ein alter Rebstock stirbt, pflanzen wir einen neuen, ist ein Pfahl kaputt, wird ein neuer in die Erde eingegraben, reißt ein Draht ab, wird er repariert. Der Wein aus diesen Trauben reift nach wie vor in Holzfässern und anschließend in Flaschen und trägt die Bezeichnung: „Grüner Veltliner – Maasgrund.“
All jene, die sich unserem Einsatz für die Gesundung von Umwelt, Natur und Mensch durch regenerative Mikroorganismen anschließen möchten, laden wir ganz herzlich ein, Mitglied in der EM Gemeinschaft Österreich zu werden.
REIFE – entstehen, wachsen, Früchte, Arbeit, Genuss, sterben, neues Leben, weiterleben. Gerald Milanovich-Hörmann Weinbauer und Stv. Kassier der EM-Gemeinschaft.
Weitere Informationen auf unserer Webseite www.em-gemeinschaft.at oder bei Obfrau Tatiana Armbruster Tel. 0664 / 23 43 660 Bankverbindung für Spenden und Beiträge: Raiba Wallern IBAN: AT10 3473 6000 0141 1735 BIC: RZOOAT2L736
SAVE THE DATE EM Wellness Tag mit Jahreshauptversammlung Samstag, 25.01.2020 Das Programm folgt in Kürze.
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COVERSTORY REIFE
REIF FÜR DIE KLIMAVERANTWORTUNG
WIE WIRD DAS WETTER? WIE VERÄNDERT SICH DAS KLIMA? WAS KÖNNEN WIR TUN?
Klimawandel hat es immer schon gegeben. Stimmt. Nur jetzt erfolgt die Erderwärmung wesentlich schneller. Es kommt häufiger zu Hitzewellen, die länger andauern. Wir spüren es bereits. Tropische Nächte und neue Hitzerekorde verzeichnete heuer bereits der Juni. Wetterextreme wie Starkregen und heftige Stürme, Trockenheit und Dürre nehmen zu. ORF-Wetterexpertin Mag. Dr. Christa Kummer kommt zur Conclusio: „Klimaverantwortung zu übernehmen wäre oberstes Gebot der Stunde.“ Multikraft geht mit gutem Beispiel voran und ist ab Ende Oktober 2019 als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert. 6
Seit über zwanzig Jahren ist die Klimatologin und Hydrologin Mag. Dr. Christa Kummer für die ORF-Wetterredaktion tätig und hat als erste weibliche Wettermoderatorin österreichische Fernsehgeschichte geschrieben. Was ist nun eigentlich der Unterschied zwischen Wetter und Klima? „Die Definition ist ganz einfach. Das Wetter ist der augenblickliche Zustand der Atmosphäre. Klima ist das Wetter über einen längeren Zeitraum gesehen. Fünfzig bis hundert Jahre sind repräsentativ. Wissenschaftliche Daten in einer 30-jährigen Zeitreihe sind ein Minimum, um erste Vergleiche erstellen zu können.“
COVERSTORY REIFE
SCHNELLERE ERDERWÄRMUNG
Im Laufe der Erdgeschichte verändert sich das Klima. Seit 1880 wurde es im Alpenraum um 2 Grad Celsius wärmer, weltweit um 0,9 Grad Celsius. Der natürliche Treibhauseffekt wird durch die massive Verbrennung fossiler Rohstoffe wie Kohle, Gas und Erdöl verstärkt. Es gelangt zu viel CO2 – Kohlendioxid – in die Atmosphäre. Die Erderwärmung erfolgt nun 100mal schneller als historische Klimaveränderungen bisher. In verschiedensten Regionen der Welt werden deutliche Temperaturanstiege gemessen. Schleichende Veränderungen wie zum Beispiel der vorzeitige Vegetationsbeginn und der Rückgang der Gletscher sind ebenfalls deutlich bemerkbar. „Mit der Industrialisierung hat der Mensch begonnen, fossile Brennstoffe für sich zu entdecken. Der Mensch hat der Erde eingeheizt! Das Ergebnis erleben wir mittlerweile hautnah.“ Der Mensch spielt also eine große Rolle, wie Christa Kummer betont: „Großflächig wurden Biotope zerstört. Ich denke da beispielsweise an Waldrodungen schon im Mittelalter. Hier könnte man noch Hunderte Beispiele anführen. Die große Conclusio ist, dass der Mensch aus der Geschichte nichts gelernt hat. Wir zerstören auch heute im 21. Jahrhundert die Natur im nahezu unbeschreiblichen Ausmaß, intensiver und skrupelloser, als es dieser Erdball ver- und ertragen kann. Unser zukünftiges Leben wird sich massiv verändern.“
Fotos: ORF Thomas Ramstorfer, Shutterstock
VON DÜRRE BIS STARKREGEN
Nicht nur die Erderwärmung nimmt spürbar zu, auch Wetterextreme wie Starkregen und Überschwemmungen, heftige Stürme, Trockenheit und Dürre machen uns zusehends zu schaffen. Vor allem in der Landwirtschaft führen Dürreperioden und lokal heftige Gewitter durch Überflutungen und Hagelschlag zu massiven Schäden. Wie es dazu kommt, ist ein komplexes Thema, welches Christa Kummer zusammenfasst: „Einer der Faktoren ist, dass Wetterlagen aufgrund der Abschwächung des Jetstreams in 8 bis 10 km Höhe immer stabiler werden – wochenlanges Hochdruckwetter bringt im Sommer beispielsweise extreme Hitze und Trockenheit, auf der anderen Seite auch intensiven Regen, Stürme und Kältewellen. Gerade der alpine Raum ist für seine raschen Wetterwechsel bekannt – aufgrund des oben erwähnten Umstandes werden wir immer häufiger mit stationären Wetterlagen konfrontiert, die aufgrund der Dauer dann Extremwettereignisse verursachen. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass nicht jedes Extremwetterereignis dem Klimawandel zuzuordnen ist. Dafür gibt es spezielle Klimasimulationen, um hier die richtige Einordnung zu treffen.“
LÄNGERE, HÄUFIGERE HITZEWELLEN
Der Trend zu immer heißeren Sommern setzt sich fort. Die ZAMG, Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, stellt in der über 250-jährigen Messgeschichte fest, dass unter den 20 wärmsten Sommern zwölf Sommer seit dem Jahr 2000 liegen. „Der alpine Raum hat ein sehr komplexes Ökosystem. Der sehr markante Temperaturanstieg seit 2000 ist nicht zu leugnen. Die alpine Fieberkurve wird auch weiter rasant nach oben gehen“, so Christa Kummer. Während im Winter der Temperaturanstieg moderater ausfällt, wird sich die Erwärmung in Österreich vor allem in der warmen Jahreszeit bemerkbar machen. Die Sommer werden heißer und trockener. „Hitzewellen sind prinzipiell ein natürliches Phänomen, das schon immer vorgekommen ist. Durch den Klimawandel werden sie aber häufiger und intensiver. Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens ist das Temperaturniveau in den letzten Jahrzehnten gestiegen. Dadurch ist extreme Hitze häufiger geworden. Zweitens gibt es Anzeichen dafür, dass die Wetterlagen mittlerweile länger anhalten als früher. Das bedeutet im Sommer zum Beispiel längere Hitzewellen. Zusätzlich gibt es selbstverstärkende Effekte, zum Beispiel die Bodenfeuchte. Trocknen bei Hitzewellen durch die stärkere Verdunstung die Böden aus, kann das zu einer Verstärkung und Verlängerung der Hitze beitragen, da der kühlende Effekt der Verdunstung dann immer mehr fehlt.“
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COVERSTORY REIFE
SCHUTZ FRUCHTBARER BÖDEN
Im Hinblick auf das Klima haben gesunde, intakte Böden eine enorme Bedeutung. Nach den Ozeanen sind vitale Böden die größten CO2-Speicher. Auch hinsichtlich ihrer Wasserhaltefähigkeit sind der Schutz fruchtbarer Böden und der Humusaufbau ebenfalls verstärkt ins Bewusstsein zu rücken. Im Verbauen fruchtbarer Flächen ist Österreich allerdings derzeit Europameister. Die Bodenversiegelung ist hierzulande überdurchschnittlich hoch. „Viel Beton und Asphalt heizt die Umgebung zusätzlich auf. Wo früher der Regen völlig unbemerkt versickern konnte (Grünland, Ackerflächen, etc.), steht das Wasser“, so Christa Kummer, und weiter betont sie: „Die Natur hat ein Gedächtnis und weiß, wo sie zuhause war. Nur wir Menschen rauben der Natur ihren Freiraum und sind dann ganz betroffen, wenn uns das Wasser bis zum Hals steht.“ Auf struktureller Ebene trägt hier die Kommunalpolitik wesentliche Verantwortung, denn neue, klimaschonende Raumordnungsgesetze sowie Revitalisierungsprojekte können der zunehmenden Zersiedelung und Verdichtung entgegensteuern. Auch darauf macht Christa Kummer aufmerksam, wenn sie sagt: „Wir nehmen der Natur ihren Raum weg und dann beschweren wir uns, wenn sich die Natur ihren Raum wieder zurückholt. Wir sollten nicht jeden Acker parzellieren, nur weil es Geld bringt. Gefahrenzonen wie Hochwasserschutzgebiete oder Schwemmland sollten solche bleiben dürfen. Unsere Vorfahren haben zum Beispiel in Lawinenkegeln keine Häuser gebaut. Im alpinen Raum ist Bauland sehr rar und heute bauen wir dort die tollsten Häuser. Wir können uns die Natur nicht einfach so hinbiegen.“ Die Zeit ist mehr als reif dafür, dass wir Klimaverantwortung übernehmen. Maßnahmen und Lösungen sind vorhanden, die maßgebliche Umgestaltung aller gesellschaftlichen Bereiche ist dringend notwendig. Mittels Raumordnungsplänen, Gesetzen und Förderungen hat die Politik Schalthebel in der Hand und kann Rahmenbedingungen schaffen, um CO2-Emissionen zu verringern und zukunftsweisende Entscheidungen zu treffen. Macht es Sinn, weitere Schneekanonen zu fördern, oder doch eher, auf klimaneutrale Projekte zu setzen?
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LÖSUNGEN ALS CHANCE
Wenn sich jede und jeder ein paar Fragen stellt und das eigene Handeln verändert, ist einiges gewonnen. Wie können wir unseren CO2-Verbrauch in den Bereichen Mobilität, Wohnen, Konsum und Ernährung verringern? ORF-Wetterexpertin Christa Kummer dazu: „Als Konsument habe ich es in der Hand zu entscheiden, was ich kaufe. Wenn ich die Erdbeeren im Jänner liegen lasse, werden sie vielleicht irgendwann nicht mehr vom Konzern geordert. Saisonal und regional einzukaufen wäre schon ein erster Schritt in die richtige Richtung!“ Einzelne Konsumentscheidungen allein reichen nicht aus, es braucht strukturelle Maßnahmen, um in Sachen Klimaverantwortung vereint an einem Strang zu ziehen. Manches mag auf den ersten Blick ungewohnt, ja unbequem erscheinen. Wie wäre es mit einem neuen Blickwinkel? Maßnahmen zum Klimaschutz können durchaus eine Bereicherung sein. Sie können bislang Ungeahntes und neue Arbeitsfelder eröffnen sowie Forschung und Technologien weiterentwickeln. Städte bereiten sich auf Hitzewellen vor, entsiegeln Innenhöfe, pflanzen Bäume auf Plätzen und Straßenrändern. Grüne Fassaden und Dächer fangen Regen auf, wirken kühlend und begünstigen ein gutes Mikroklima. An Büro- und Wohngebäuden klettert die Mauerkatze (Veitchii) hoch. Neben den altbekannten Efeu- und Veitchii-Wänden gibt es auch Begrünung mit selbstklimmenden Kletterpflanzen wie Clematis, Glyzinien oder Winterjasmin. Das Bild der Städte wird sich in den nächsten Jahren sehr verändern, wie viele weitere gesellschaftliche Bereiche auch. In den Bereichen Verkehr und Mobilität ist ebenso ein Umdenken notwendig. Christa Kummer weist hier auf die komplexe Verantwortung hin: „Ich glaube nicht, dass wir bei der E-Mobilität vom verkehrstechnischen Allheilmittel sprechen. In den Rohstoffländern werden Menschen ausgebeutet. Durch den Abbau der Rohstoffe droht diesen Ländern die nächste ökologische Katastrophe und wir in Europa können uns ein schnelles grünes, sauberes Mäntelchen umhängen. Wir sollten unser Verhalten überdenken, ob wir wirklich jede Fahrt mit dem geliebten Auto erledigen müssen.“
COVERSTORY REIFE
KLIMANEUTRALES FEST IM GRÜNEN 2019
Auch Veranstaltungen werden von Multikraft unter die Lupe genommen. Mit dem Kauf von Zertifikaten aus dem Projekt „VCS Waldschutz Brasilien“ hat Multikraft die CO2-Emissionen der Veranstaltung „Ein Fest im Grünen 2019“ ausgeglichen.
Fotos: Shutterstock
KLIMANEUTRALES UNTERNEHMEN MULTIKRAFT
Umweltfreundliches Verhalten wird ein immer wichtigeres Kriterium, auch für Unternehmen. Klimaneutrale Unternehmen erstellen eine CO2-Bilanz und lesen daraus ab, wo Emissionen reduziert und langfristig vermieden werden können. Wie kann das gehen? Die Umstellung auf Ökostrom ist ein Beispiel, oder Geschäftsreisen im Inland mit der Bahn statt mit dem Auto oder Flugzeug. Unvermeidbare Emissionen lassen sich durch Klimaschutzprojekte ausgleichen. Solche Schritte sind wichtige Entscheidungen für unsere Zukunft. Multikraft geht hier mit gutem Beispiel voran, wie CEO Lukas Hader erzählt: „Am 19. Oktober präsentieren wir Multikraft unseren Partnern als klimaneutrales Unternehmen. Als Firma stoßen wir insgesamt nur 250 Tonnen CO2 pro Jahr aus. Im Bereich Energie verzeichnen wir null Tonnen CO2. Das gelingt durch unsere Hackschnitzelanlage, durch Biomasse, und Ökostrom. 95 % unseres Informationsmaterials sind klimapositiv gedruckt.“
Da der Firmensitz in Pichl bei Wels an keine öffentlichen Verkehrsmittel angebunden ist, fallen CO2-Emissionen im Bereich Transport und Verkehr an. „Wir gehen noch einen Schritt weiter und werden das Pendeln der Mitarbeiter, betriebliche An- und Zulieferungen und sämtliches zugekauftes Verpackungsmaterial kompensieren. Wir wollen, dass unser gesamter Fußabdruck klimaneutral ist. Jährlich bilanziert ein externes Unternehmen die CO2-Emissionen. Entsprechend dieser Bilanz kaufen wir jedes Jahr Zertifikate für Klimaschutzprojekte.“ Mit konsequenten Klimaschutzstrategien haben wir es also noch in der Hand, Treibhausgase zu reduzieren und die rasante Erderwärmung zu bremsen. Wissenschaftler und Klimaforscher bestätigen dies. Die Verantwortung, die wir jetzt auf struktureller und individueller Ebene übernehmen, ist für uns und die nächsten Generationen entscheidend.
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IM GESPRÄCH
Engagement für Klima und Boden Im Gespräch mit Dr. Kurt Weinberger
Dr. Kurt Weinberger ist als Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung und als Vorsitzender des Universitätsrates der Universität für Bodenkultur mit Sitz in Wien tätig. Der gebürtige Oberösterreicher lebt am Wochenende auf dem Bauernhof der Familie in Aichkirchen bei Lambach. Als Risiko- und Finanzmanager ist er bekannt dafür, sich für den Erhalt unserer Lebensgrundlage Boden einzusetzen, und bekommt damit sehr viel Zustimmung. Seit rund 15 Jahren engagiert er sich für mehr Klima- und Bodenschutz in Österreich. Mit dem Klimawandel gehen Wetterextremereignisse einher. Die Zunahme an Dürre, Hochwasser oder Hagel trifft vor allem Bauern mit ihrer Werkstatt unter freiem Himmel. Welche Auswirkungen stellen Sie fest? Noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war es in Österreich und global so heiß wie im Jahr 2018. Zum Leidwesen der Landwirtschaft als Klimaopfer Nummer eins. Der Klimawandel ist also nichts Abstraktes, sondern in der Lebensrealität aller Menschen angekommen. Tag für Tag steigt die CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Sie wird quasi als Mülldeponie missbraucht und die ist nun beinahe voll. Die Menschheit sägt, wenn wir so weitermachen wie bislang, an ihrem eigenen Ast. Therapieansätze gibt es. Eine vollständige Heilung ist aber laut Wissenschaft jetzt bereits ausgeschlossen. Es braucht dringend einen gesellschafts- bzw. wirtschaftspolitischen Wandel und ein Umdenken jedes Einzelnen. Wetterbedingte Ernteausfälle bringen landwirtschaftliche Betriebe oftmals in existenzielle Bedrängnis. Was können Landwirte tun, um diesen zunehmenden Herausforderungen zu begegnen? Die standortgebundene Landwirtschaft ist mit ihrer Werkstatt unter freiem Himmel als erste und am stärksten von den zunehmenden Unwetterextremen betroffen. Keine Ernte bedeutet keinen Ertrag und demnach kein Einkommen für die 365 Tage im Jahr arbeitenden Landwirte. Wir als agrarischer Spezialversicherer können den wirtschaftlichen Schaden abfedern. Dazu bieten wir die umfassendste Produktpalette und die modernste Schadenserhebung Europas an und stellen unseren versicherten Kunden kostenlose Servicetools zur Betriebsoptimierung zur Verfügung. 10
Fotos: Österreichische Hagelversicherung, Shutterstock
IM GESPRÄCH
Welche Rolle spielt Ihr Einsatz für gesunde Böden im Zusammenhang mit Landwirtschaft und Klimaschutz? Der Boden ist ein wichtiger CO2- sowie Wasserspeicher und ist essenziell zur Lebensmittelproduktion. Nur mit ausreichend guten und gesunden Böden sind wir in der Lage, die Selbstversorgung nicht weiter zu gefährden. Beim Brotgetreide haben wir mittlerweile nur mehr 85 % Selbstversorgung. Doch wir verbauen täglich rund 12 Hektar oder umgerechnet 20 Fußballfelder. Dabei sind wir in vielen Disziplinen Europameister im negativen Sinn: Mit 1,67 m² haben wir die höchste Supermarktfläche pro Kopf, mit 15 Meter das dichteste Straßennetz und mit 40.000 Hektar (entspricht der Fläche der Stadt Wien) den höchsten Leerstand. Dabei gibt es ein Ziel. Laut Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung aus dem Jahr 2002 (!) ist der tägliche Bodenverbrauch auf maximal 2,5 Hektar zu begrenzen. Das Ziel haben wir klar verfehlt. Welche Rolle spielen aus Ihrer Sicht Wissenschaft und Forschung bei der Bewältigung der Klimakrise? Eine Verknüpfung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist für Lösungsvorschläge unverzichtbar, um die gesetzten Klima- und Nachhaltigkeitsziele auch verwirklichen zu können. Wir müssen bewusst machen: Ökonomie und Ökologie sind keine Gegensätze, sondern – vernünftig eingesetzt – ergänzen sie sich gegenseitig. Genau darauf setzen heute intelligente Volkswirtschaften und kluge Unternehmen. Als Vorsitzender des Universitätsrats der Universität für Bodenkultur ist es mir ein besonderes Anliegen, Klimaschutz mit Wirtschaft und Wissenschaft noch enger zu verknüpfen.
Klimaschutz erfordert einen gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Wandel ebenso wie ein Umdenken jedes Einzelnen. Wo ist Ihrer Meinung nach dringend anzusetzen? Eine konkrete Therapie, national und international, ist erforderlich. Seit den 80er-Jahren gab es viele internationale Abkommen: Toronto, Kyoto, Paris und die 17 Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen. National wird in den nächsten 5 Jahren so viel in die umweltfreundliche Schiene investiert wie noch nie – nämlich 15 Milliarden Euro. Das freut mich auch als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der ÖBB-Holding. Wir müssen aber auch weg von der fossilen Energie hin zu nachwachsenden Rohstoffen. Wir brauchen eine Reduktion des Bodenverbrauchs auf maximal 2,5 ha pro Tag und ein klares Bekenntnis zur Regionalität. Noch hat allerdings die Therapie, so ehrlich muss man sein, weder international noch national so richtig gegriffen. Mit dem Klimaschutz geht auch die Verantwortung für unsere Kinder und Enkelkinder und damit auch für die nachfolgenden Generationen in der Landwirtschaft einher. Wie kann hier nachhaltige Bewusstseinsarbeit geleistet werden? Als Risiko- und Finanzmanager habe ich keine Berührungsängste mit dem Begriffen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Im Gegenteil: Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind zentrale Treiber für Jobs und Wohlstand in unserem Land. Wer hier auf die Bremse tritt, schadet unserer Volkswirtschaft, und wir werden sehr verletzbar. Bei allen Interessen, welche die Menschheit heute verfolgt, dürfen wir eines für die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder nicht vergessen: Die Erde ist uns nur geliehen. Wir haben die verantwortungsvolle Aufgabe, sie an unsere Kinder und Enkelkinder in einem ordentlichen Zustand weiterzugeben. Daher müssen wir diese essenzielle und existenzielle Frage der Klimakrise lösen. Und eines dürfen wir nicht vergessen: Ein Land, das seine Böden wie Österreich durch Verbauung zerstört, zerstört sich à la longue selbst. 11
LANDWIRTSCHAFT ACKERBAU
Je größer die Artenvielfalt, desto besser: Leguminosen wie z. B. Erbsen gemischt mit anderen Zwischenfrüchten sind eine wichtige Maßnahme des Humusaufbaus.
Die Haut der Erde Gezielter Humusaufbau bringt’s Die Vorteile liegen auf der Hand oder vielmehr unter unseren Füßen. In gesunden Böden gedeihen gesunde Feldfrüchte. Intakte Böden sind den Erträgen förderlich und sind besser vor Erosion geschützt. Angesichts zunehmender Wetterextreme sind humose Böden ein wichtiger Faktor für die Landwirtschaft. Schonende Bodenbearbeitung, optimale organische Düngung, konsequente Rückführung der Ernterückstände und Zwischenfrüchte bzw. Untersaaten zählen zu den wirkungsvollen Maßnahmen des Humusaufbaus. Die EM-Technologie unterstützt die regenerative Landwirtschaft und fördert vitale Böden. Humus, die Haut der Erde, besteht aus Nährstoffen, die für Bodenorganismen und Pflanzen verfügbar sind. Mit dem Ab- und Umbau von Nährstoffen entsteht ein Kreislauf, der für gesunde Böden und Pflanzen unabdingbar ist. Die vielen im Humus enthaltenen Substanzen geben dem Boden Struktur und Speicherkapazität. Diese Eigenschaften ermöglichen es dem Humus, der Auswaschung durch Starkregen und dem Abblasen durch Stürme standzuhalten, Wasser zu speichern und Kohlenstoff zu binden. Vor allem im Humus wird Kohlenstoff gespeichert und deswegen wird er auch Kohlenstoffsenke genannt. Geht Humus verloren, entweicht Kohlenstoff als Klimagas CO2 in die Atmosphäre. Je höher der Humusgehalt ist, desto mehr kann der Boden Kohlendioxid aus der Luft binden – eine Riesenchance für den Klimaschutz. Die Reduktion von CO2-Emissionen durch die Aufnahme und Speicherung in Böden lässt sich durch gezielten Humusaufbau fördern. Böden mit hohem Kohlenstoffgehalt sind fruchtbarer, denn sie speichern mehr Nährstoffe und Wasser. Im Humus gibt es zudem mehr Leben wie 12
zum Beispiel Mikroorganismen und Regenwürmer und andere Bodenlebewesen, welche laufend die abgestorbenen Pflanzenteile zersetzen, für die Durchlüftung der Böden und für eine gute Bodenstruktur sorgen.
Organische Düngung mit Kompost
„Humus ist das Um und Auf für den Boden“, ist Betriebsleiter Franz Reidinger von der Harmer KG überzeugt. Die 250 Hektar große Biolandwirtschaft in Niederösterreich betreibt eine Biokompostanlage und arbeitet seit gut 20 Jahren Effektive Mikroorganismen in das Kompostmaterial ein. Das gut fermentierte Material versorgt die Böden. Die Multikraft-Technologie wird auch regelmäßig zur Bodenbehandlung eingesetzt. „Wir fahren gesamtflächig dreimal über alle Böden mit BB Boden und dreimal über alle Kulturen mit BB Blatt und BB Multical“, berichtet Franz Reidinger, der auch sämtliche Ernterückstände in den Boden einarbeitet. Diese jahrelang konsequente Arbeit ist mittlerweile in Zahlen sichtbar.
Aufbau von Dauerhumus
„In unserer Gegend liegt der Humusgehalt bei 1,4 % bis 1,9 %. Wir haben bei der Bodenuntersuchung im Jahr 2018 einen Humusgehalt von 3,8 % festgestellt. Der Humusgehalt hat sich in zwanzig Jahren um 2,4 % erhöht“, stellt Franz Reidinger fest, der zudem die Ackerflächen bodenschonend mit dem Grubber bearbeitet. Mit diesen Maßnahmen werden im Betrieb jährlich rund 541.000 kg an CO2 eingespart. „Die minimale Bodenbearbeitung ist einer unserer Leitgedanken. Die flache, wendende Bearbeitung spart viel Treibstoff und ist damit auch klimarelevanter“, erklärt Lukas Hader, Geschäftsführer von Multikraft.
LANDWIRTSCHAFT ACKERBAU
In unseren Böden schlummert ein großes Potenzial, das sich mit dem konsequenten Einsatz der EM-Technologie fördern lässt. Lukas Hader: „Für den Humusaufbau ist das richtige Kohlenstoff-Stickstoffverhältnis (CNVerhältnis) im Boden wichtig. Bei der Frühjahrsdüngung zu den Hauptkulturen gibt es oft einen starken Überhang an N. So besteht das Risiko, dass dieser Stickstoffüberhang in das Grundwasser ausgewaschen wird oder in die Luft übergeht. Dem kann man gut entgegenwirken, indem FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) und Pflanzenkohle in der Tierhaltung eingesetzt werden.“
Organische Düngung mit Stallmist
Wie gut das funktioniert, davon wissen Franz und Harald Tschiggerl zu berichten, die in der Steiermark einen Hühnermast- und Ackerbaubetrieb führen. In der Hühnermast arbeiten sie gänzlich ohne Antibiotika und setzen seit rund sechs Jahren dem Hühnerfutter regelmäßig FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) und Futterkohle zu. Franz Tschiggerl zeigt sich sehr zufrieden: „Diese Kombination bringt im Darm der Hühner eine positive Entwicklung. Der Ammoniakgehalt der Stallluft hat sich um 2/3 verringert und der Mist hat eine bessere Qualität.“ Pflanzenkohle dient als Futterhilfsmittel, dem Humusaufbau und der Konservierung organischer Dünger. Durch FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) bilden sich weniger klimaschädigende Gase wie Methan, Lachgas oder Ammoniak. Eine gute Kombination also, um den Hühnermist als organischen Dünger auf den Feldern auszubringen. „Unser Hühnermist ist dadurch hochwertiger und wir benötigen zur Ausbringung weniger davon“, berichtet Franz Tschiggerl, der mit seinem Sohn Harald den Hühnermist im Herbst auch auf Erntereste ausbringt, damit diese besser verrotten. „Wir verwenden Hühnermist bei jeder Kultur, sei es Kürbis, Mais oder Getreide. Die Spurenelemente im fermentierten Hühnermist stellen den Pflanzen ein ausgewogenes Nährstoffverhältnis zur Verfügung und die organische Düngung bringt vor allem für den Humusaufbau sehr viel.“
Stroh- und Stoppelbehandlung
Die konsequente Rückführung der Ernterückstände ist für den Humusaufbau eine wichtige Maßnahme. Lukas Hader von Multikraft: „Mit einer ordentlichen Rottelenkung durch die Stroh- und Stoppelbehandlung mit BB Boden können wir sehr viel erreichen. Dadurch wird die mikrobielle Aktivität im Boden gesteigert.“ Das am Feld verbleibende Stroh wird rasch zu Humus umgearbeitet, weil Effektive Mikroorganismen das organische Material schneller zersetzen. „BB Boden enthält ganz gezielt Bakterienkulturen, die sehr verholzte Teile, wie wir sie im Stroh haben, gut abbauen können.“ Humose Böden fördern gute Erträge, halten Wetterextremen besser stand und sind ein Beitrag zum Klimaschutz. Eine Menge Vorteile also. Gezielter Humusaufbau bringt’s.
von Prof. Dr. Monika Krüger
Reife Reife steht in Beziehung zur Entwicklung eines Lebewesens. Das können Früchte, Tiere, Menschen oder andere lebende Wesen sein. Nimmt man nur die biologische Reife, dann ist dieses Lebewesen bereit, seinen biologischen Auftrag zu erfüllen, die Art zu erhalten. Der Reifegrad ist aber mehr, er wird auch von der Umwelt bestimmt. Insbesondere beim Menschen ist er von entscheidender Bedeutung. Wir leben in einer ichbezogenen Wachstumsgesellschaft, die immer neue Ziele formuliert, denen sich der Mensch widmen soll. Der reife Mensch verfügt aber über ein Selbstwertgefühl, das nicht in schnell erwerbbaren und verlierbaren Gütern verankert ist. Er achtet auch weniger auf seinen Beliebtheitswert, Karrieresprung oder auf sein Bankkonto. Seine existenzielle Verankerung ist davon unabhängig. Reife Menschen sind bereit, die Meinung anderer Menschen anzuhören, gegebenenfalls zu akzeptieren und sich selbst in Frage zu stellen. Wie gelangt man als Mensch in diesen Zustand. Eine wesentliche Voraussetzung dazu ist die Familie, in die der Mensch hineingeboren wird. Gemeint ist hier nicht die Kleinfamilie, sondern die Familie mit Großeltern, Mutter und Vater. Der Reifeprozess verlangt Ruhe und Ausgeglichenheit. Diese Eigenschaften besitzen in der Regel Menschen, die bereits ein langes Leben hinter sich gebracht haben. Gemeint sind die Großeltern, die nicht irgendwo im Altersheim untergebracht wurden, sondern mit der jüngeren Familie in Tuchfühlung leben. Sie können einem aufwachsenden Kind oder Kindern viel für den Reifeprozess mitgeben. Sie wissen Geschichten, können zuhören und bieten Geborgenheit. Das innere Wachstum der Kinder ist leise, nicht messbar und auch unverkäuflich. Es erfolgt manchmal schnell und manchmal langsam. In sich zu ruhen, vorausschauend zu denken, genau wahrzunehmen und das Leben in all seinen Formen zu achten ist eine Gabe, die Reife verlangt. Nur so gelingt es, jedes Leben zu achten und diesem in all seinen Formen gerecht zu werden. Das beginnt mit der Geburt und
Fotos: Shutterstock
Schon mit 30–50 Liter BB Boden je Hektar wird das Bodenleben aktiviert und der Humusaufbau gefördert.
endet nicht mit dem Tod. Die Achtsamkeit, die allem, was lebt, entgegengebracht wird, ist ein Ausdruck von Reife.
Kolumne von Prof. Dr. Monika Krüger – em. Professorin und Direktorin des Instituts für Bakteriologie und Mykologie, Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig (D)
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LANDWIRTSCHAFT AUSTRALIEN
Multikraft-Kunde Hinkler Park Plantations ist die größte Macadamia-Farm der Welt
Von der Wurzel bis zur Krone
Wie australische Landwirte Wetterextremen trotzen, Nussbäume stärken und Rekordernten schaffen Macadamianüsse werden in Queensland, Australien, im großen Stil für den Weltmarkt produziert. In diesem Teil der Welt sind zunehmende Wetterextreme auch eine harte Nuss für Lebensmittelproduzenten. Wie Landwirte damit umgehen, erzählen Conor O’Brien, CEO von Multikraft Probiotics Australia, und Tim O’Dea, Direktor von Ag-Plus Consulting. Außerdem berichten sie über die erfolgreiche Kompostierung mit Hilfe der EM-Technologie, welche die Boden- und Pflanzengesundheit stärkt und zu sehr guten Ernteergebnissen führt. Wetterextreme und Klimaveränderungen beschäftigen Menschen weltweit. Wie sieht die Situation in Australien aus? Conor O’Brien: In Australien wird es insgesamt wärmer und unsere Wetterextreme werden zur üblichen Wetterlage. Dazu gehören lange Trockenperioden, gefolgt von schweren Überschwemmungen, die unseren Ernten sehr schaden. Wir erleben auch Zyklone und Waldbrände. Die Auswirkungen solcher Wetterextreme sind deutlich zu spüren. Landwirte zählen zu jenen Berufsgruppen, die von diesen Veränderungen besonders betroffen sind. Wie reagieren landwirtschaftliche Betriebe in Australien darauf? Conor O’Brien: Landwirte installieren zum Beispiel Bewässerungsanlagen und sie gehen mehr in Richtung geschützter Anbau. Es werden umfangreiche Forschungen bei Sorten durchgeführt, die anpassungsfähiger sind. 14
Landwirten wird auch bewusster, wie wichtig es ist, die Bodengesundheit zu verbessern, damit Böden der Trockenheit und den Überschwemmungen besser standhalten und mehr CO2 speichern. In Australien wird es insgesamt wärmer. Die Vegetationsperioden ändern sich und damit auch die Bedingungen der Böden. Wie gehen Sie damit um? Conor O’Brien: Ja, wir merken, dass unsere Pflanzen früher blühen. Wir begegnen der verfrühten Wachstumsperiode damit, dass wir unser Multikraft-Programm früher starten. Landwirte müssen vorbereitet und gut organisiert sein, um die Saisonveränderungen im Griff zu haben. Wir bewässern auch mehr, um die sinkenden Regenmengen zu kompensieren. Australien ist als ein Herkunftsland der Macadamianüsse bekannt. Welche Bedingungen brauchen die Macadamianüsse, um beste Ernten zu erzielen? Conor O’Brien: Macadamias sind sehr robust, im Vergleich zu anderen Baumkulturen sind sie allerdings eine noch relativ junge Branche. Die Meinungen und Praktiken, wie man zu besten Ernteergebnissen kommt, unterscheiden sich von Farm zu Farm, wobei es in Bundaberg wohl die innovativsten Macadamiabetriebe gibt. Wir stellen fest, dass Landwirte, die das Multikraft-System verwenden, Rekordernten erzielen und dass ihre Nussbäume viel widerstandsfähiger sind.
LANDWIRTSCHAFT AUSTRALIEN
Multikraft BACE (Bundaberg Australia Centre of Excellence). Seit 3 Jahren betreibt die australische Tochterfirma diese 50-HektarFarm als Versuchsstandort (Macadamias, Heidelbeeren, Mangos) und produziert dort Bokashi und Multikraft-Produkte für den lokalen Markt. Hinkler Park Plantations produziert Kompost, der unter die Macadamiabäume ausgebracht wird. Für die Kompostierung werden Baumschnitt, Schalen der Macadamianüsse und Multikraft-Produkte verwendet. Wie wird die Multikraft-Technologie bei der Kompostierung eingesetzt? Tim O’Dea: Wir erzeugen Kompost, indem wir mit dem Frontlader das gesamte Rohmaterial mischen. Während des Vermengens fügen wir pro m³ Kompost einen Liter „Microbalance“ (entspricht eMB Aktiv, Anm.) hinzu. Seit Kurzem verwenden wir pro m³ zusätzlich noch rund 0,5 Liter „Super-N“, ein australisches Spezialprodukt, das Stickstoff und Mikroorganismen enthält. Die Effektiven Mikroorganismen sind in der gesamten Kompostmiete gut verteilt. Der Komposthaufen hat einen Feuchtigkeitsgehalt von 40–50 % und wird durchschnittlich für sechs Wochen ruhen gelassen, bevor er auf den Böden unter den Bäumen ausgebracht wird.
Fotos: Multikraft Probiotics Australia
Conor O’Brien, CEO von Multikraft Probiotics Australia
Ag-Plus Consulting Pty Ltd war der erste und wichtigste Partner von Multikraft im Norden von Queensland und berät Landwirte vor Ort zum Einsatz des Multikraft-Systems. Tim O’Dea, Sie sind Direktor des Unternehmens und selbst Berater. Wie sieht die Arbeit Ihres Unternehmens aus? Tim O’Dea: Ag-Plus Consulting Pty Ltd ist in Bundaberg, Mundubbera und Gayndah ansässig. Wir arbeiten sehr eng mit landwirtschaftlichen Betrieben zusammen, egal wie groß oder klein. Das Unternehmen begann 2004 als Beratungsfirma und Anbieter von Düngemitteln. Da sich unser Zugang erheblich von konventioneller Landwirtschaft unterscheidet, sind wir stark auf biologische Maßnahmen fokussiert. Wir betreuen den Großteil der Macadamia-Produzenten und erarbeiten Nährstoffprogramme für Millionen von Nussbäumen. Wir sind auch für die Betreuung sehr großer Anbaubetriebe von Avocados und Zitrusfrüchten zuständig. Die Produktion von Macadamianüssen erfolgt für den weltweiten Handel. Hinkler Park Plantations zählt zu Ihren größten Kunden. Wie groß ist dieser Betrieb? Tim O’Dea: Hinkler Park Plantations hat in Queensland über eine Million Bäume verteilt auf über 4.000 Hektar und expandiert fortwährend mit Hunderttausenden Bäumen pro Jahr.
Effektive Mikroorganismen setzen einen Fermentationsprozess in Gang und verhindern Fäulnis. Welche Vorteile bringt diese Art von Kompost als Dünger für die Macadamiapflanzungen? Tim O’Dea: Durch den Fermentationsprozess bleiben Nährstoffe im Kompost. Der Nährstoffgehalt an Enzymen, Vitaminen, Mineralien, Fulvo- und Huminsäure ist höher. Nach Ausbringung des Komposts auf den Nussplantagen ist die Verbesserung bei den Bäumen schon in der ersten Saison mit freiem Auge sichtbar. Die Nussbäume sind viel vitaler. Welche Erfolge werden mit dem Multikraft-System generell in der australischen Landwirtschaft erzielt? Tim O’Dea: Durch die insgesamt deutliche Verbesserung der Boden- und Pflanzengesundheit ist Jahr für Jahr mit viel beständigeren Ernten zu rechnen. Dank besserer Böden und gesunder Pflanzen erzielen wir hohe Qualitäten, die wiederum die Haltbarkeit der Produkte erhöhen. Conor O’Brien: Indem wir mit umweltfreundlichen Maßnahmen arbeiten und die Multikraft-Technologie einsetzen, entsprechen wir der steigenden Nachfrage nach gesunden Produkten, reduziertem Pestizideinsatz und sorgfältigem Umgang mit der Natur.
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LANDWIRTSCHAFT ITALIEN
Sizilianische Köstlichkeiten Beste Bioqualität und mehr Ertrag Eine Reise durch Sizilien beeindruckt durch traumhafte Naturschönheiten und bezaubernde Städtchen. Ulrike Hader hat den Südosten Siziliens besucht und dort viele schöne Eindrücke von bäuerlichen Betrieben gesammelt, die biologisch bewirtschaftet werden. Inmitten malerischer Hügellandschaften erzeugen die Familienbetriebe Aprikosen, Pfirsiche und Orangen, Saisongemüse und Hülsenfrüchte, Oregano, Hartweizen und Mandeln. Durch den regelmäßigen Einsatz der EM-Technologie von Multikraft erzielen sie bessere Qualitäten und bis zu 20 % mehr Ertrag. „Einige der biologisch wirtschaftenden Betriebe verwenden ausschließlich Multikraft-Formulierungen. Andere kombinieren die EM-Technologie von Multikraft mit anderen Bio-Produkten sowohl für die Düngung als auch für die Pflanzenstärkung. Bei beiden Vorgehensweisen erzielen die Betriebe hervorragende Ergebnisse“, erzählt Dr. Alessandro Scrofani, selbstständiger Fachberater für BioNRG, dem italienischen Partnerunternehmen von Multikraft.
Antwort auf Wetterextreme
Die mit dem Multikraft-System behandelten Pflanzen und Obstbäume sind insgesamt vitaler und resistenter. Sie halten Krankheits- und Schädlingsdruck besser stand, ebenso den Wetterextremen, die auch in dieser Region zunehmen. Das mediterrane Klima Siziliens verändert sich in den letzten Jahren zusehends. Alessandro Scrofani: „Die Jahreszeiten sind nicht mehr so genau definiert und es gibt immer mehr extreme Wetterereignisse, wie zum Beispiel heftige Winde und Starkregen. Wir erleben anormale Temperaturschwankungen, es kann sowohl sehr kalt als auch sehr heiß sein. Wir bemerken auch anormale Wellen von Insekten, Pilzen und pathogenen Bakterien. All dies hat den Landwirten viele Verluste gebracht. Auffällig ist, dass Kulturen, die mit schonenden agronomischen Techniken und mit dem Multikraft-System behandelt werden, auf diese Bedingungen besser und widerstandsfähiger reagieren.“
Ertragreiche Ernten
Durch regelmäßige Boden- und Blattbehandlungen sind die Pflanzen gestärkt und zeigen bei Krankheits- und Schädlingsdruck bessere Reaktionen. Die konsequente Anwendung des Multikraft-Systems lässt sich sehr gut mit dem Einsatz von Nützlingen kombinieren. „Die Pflanzen und Obstbäume gedeihen einfach umweltfreundlicher. Für die Anwender ist der Einsatz der EM-Technologie von Multikraft auf alle Fälle auch gesünder“, betont Alessandro Scrofani. Insgesamt hat sich die Qualität der Kulturen gesteigert und die Betriebe erzielen bis zu 20 % mehr an Erträgen. Schön zu sehen, wie die Biobetriebe aus Südostsizilien florieren.
16
LANDWIRTSCHAFT ITALIEN
Potpourri der Höfe
Mandeln von bester Qualität, Olivenöl und Honig erzeugt die Firma Alkudia von Giuseppe Lissandrello in Licodia Eubea und Ragusa. Seinen synergistischen Garten bearbeitet er mit biologischen und biodynamischen Techniken und verwendet seit rund zwei Jahren das Multikraft-System. In den Gemeinden Modica und Ragusa kultiviert das Unternehmen Sfoglia del Monte von Maria Lo Presti die alte Hartweizensorte Russello – aus dem neben Mehl auch zahlreiche Nudelvarianten produziert werden – Hülsenfrüchte und Oregano in kontrolliert biologischem Anbau. Vor der Aussaat des Weizens bringt sie auf dem Feld BB Boden (EMa), Terrafert Boden und Zeobas Urgesteinsmehl aus. Einen Monat nach der Aussaat erfolgt eine Blattbehandlung mit EM Aktiv, Terrafert Blatt und Zeobas ultrafein Urgesteinsmehl. Ebenfalls in Modica und Ragusa baut das Paar Francesca Gugliotta und Denaro Angelo eine bunte Vielfalt an Saisongemüse an. Malerisch sind zwischen den Gemüsekulturen üppige Blumenreihen für Insekten gepflanzt, niedrige Steinmauern speichern Wärme und schützen vor Wind. EM-Komponenten von Multikraft sind auch hier fixer Bestandteil. Alle sieben Tage wird eine Mischung aus BB Blatt, Terrafert Blatt, Brennnessel- und Schachtelhalmextrakt, Molkepulver, Zeobas Urgesteinsmehl ultrafein und EM Keramikpulver auf sämtlichen Kulturen ausgebracht. In der Reifephase wird der EM-Mischung noch Melasse hinzugefügt.
Ulrike Hader bei ihrem Besuch in Sizilien im Frühling 2019 unter den Mandelbäumen von Paolo Falcone mit Giuseppe Lissandrello und Alessandro Scrofani.
Aprikosen und Pfirsiche
In der nahegelegenen Gemeinde Comiso sind die Gebrüder Michele und Antony Betta mit ihrem Unternehmem M.A.B. Fruit auf Obstbau spezialisiert. Hier wachsen schmackhafte Pfirsiche und Aprikosen. Bei der Pflege ihrer Obstbäume verwenden sie Bio-Techniken und regelmäßig die EM-Technologie. Zur Bodenbehandlung wird alle 15 Tage eine Mischung aus BB Boden (EMa), Terrafert Boden, Melasse und Zeobas Urgesteinsmehl ausgebracht. Zur Blattstärkung dient eine Mischung aus BB Blatt, Terrafert Blatt, Zeobas Urgesteinsmehl ultrafein, die auch alle 15 Tage ausgebracht wird. „Die Standardbehandlungen werden an allen Obstkulturen für den gesamten Zyklus angewendet, mit Ausnahme des Zeitraums, in dem sich die Pflanze in Ruhe befindet“, erklärt Alessandro Scrofani.
Sizilianische Orangen am Stumpflhof
Fotos: Multikraft, Alessandro Scrofani, Shutterstock
Auberginen gedeihen prächtig mit EM auf der Farm von Michele und Antony Betta, M.A.B. Fruit.
In Acate erzeugen Angelo, Gianna und Antonella Migliorisi mit dem Unternehmen Arance Bio Cava D’oro seit über fünf Jahren biozertifizierte Orangen. Seit zwei Jahren führen sie Boden- und Blattbehandlungen mit den EM-Komponenten von Multikraft durch. Die Früchte reifen in bester Qualität heran, wie Ulrike Hader mit großer Freude bestätigt: „Wir hatten für unseren Adventmarkt am Stumpflhof schon sensationell gute Orangen geholt. Bei kühler Lagerung sind sie erfreulich lange haltbar und die selbstgemachte Marmelade schmeckt ausgezeichnet.“ Wer sich selbst davon ein Bild machen und die saftigen Bio-Orangen kosten möchte, kommt am besten zum Adventmarkt auf den Stumpflhof. Hier werden neben vielen anderen Köstlichkeiten auch heuer wieder die Orangen aus Sizilien angeboten.
Rezepttipp: Orangenmarmelade (Für ca. 7 Gläser) Schale von 4 Bio-Orangen mit dem Zestenreißer dünn abschälen. Orangen filetieren. Wichtig dabei: das Weiße der Orangen entfernen, sonst wird die Marmelade bitter. Von 6–8 Orangen Saft auspressen. 20 g Ingwer fein reiben. 800 ml Orangensaft, Orangenfilets und -schale, Ingwer, 7 Sternanis und 1 kg Gelierzucker (1:1) aufkochen und mindestens 5 Minuten sprudelnd kochen. Anschließend abfüllen. 17
PFLANZENWELT
Reifes Anti-Aging-Gemüse pflegt die Haut und kann den ganzen Körper mit vielerlei Heilanzeigen gesund erhalten.
Reifes Gemüse ist Medizin
von Susanne Schütz und Anne Lorch
Die Natur ist eine vielschichtige Apotheke, die es zu nutzen gilt. Wenn das Wachstum unseres Gemüses abgeschlossen ist und alle Kräfte von Sonne, Mond und Erde darin eingelagert sind, ist es besonders gehaltvoll an Gesundstoffen. Diese schmackhaften Gartenschätze machen uns fit für den Winter. Jeder Ernte geht ein Reifeprozess voraus. Das Ergebnis (im Garten der Samen) kann für einen neuen Zyklus eingesetzt werden. Das gilt in der Natur ebenso wie in menschlich erbauten Konstruktionen und in seinen begleitenden Ideen. „Ein jedes Ding muss Zeit zur Reife haben“, schrieb einst William Shakespeare. In ungestörten Arealen unseres Planeten zeigt uns Mutter Erde mit ihrer „Kulturchefin Natur“, dass sie ihr Handwerk meisterlich versteht. Von ihr zu lernen ist eine lebenslange Angelegenheit. Im Garten ist der Einsatz des Menschen neben der Natur notwendig, damit auf knappem Platz ein guter Wintervorrat entstehen kann.
Reifegrad erspüren
Nach einem bewegten Sommer strebt das Wachstum auf seinen Höhepunkt zu. Früchte, Gemüse, Kräuter und Samen haben Erntezeit. Die schweren Ähren des Korns neigen sich zu Boden, Kartoffellaub verdorrt und lässt die Wärme der Sonne bei kühler Witterung an die verborgenen Knollen. Der Kürbis schließt per Reife-Mehltau den Saftstrom ab, damit mehr Licht durchs welkende Laub zur Großbeere kommt, um weitere wichtige Pflanzenstoffe zu bilden. Kohl, Sellerie, Lauch und Karotten produzieren fleißig über die Photosynthese in ihren Speicherorganen vielerlei wertvolle Substanzen. Als Betreuer des Gartens gilt es, den besten Reifegrad eines Obstes oder des Gemüses zu erspüren und zu erleben, wie der Gartenschatz uns als Gesundkost guttut. Gegenüber konventioneller Anbauweise wird bei biologischer Kulturführung die Anzahl vieler Heilstoffe und der Antioxidantien durch Effektive Mikroorganismen erhöht. Den größten Nutzen erzielen wir mit reifer Frischkost direkt vom Garten auf den Teller. Werden verschiedene Gemüse und Früchte miteinander für eine Mahlzeit verwendet, erhöhen sich die Wirksamkeiten im Kontext zu18
einander. Das Gefühl für den richtigen Reifegrad vermittelt uns die Praxis, wenn wir beobachtend Jahr für Jahr neue Erfahrungen hinzufügen. Kurse und der Austausch mit gleichgesinnten Gartenfreunden runden ab und ergänzen die eigenen und erworbenen Kenntnisse. Auch Hinweise in der Literatur helfen hier weiter und es reift ein ungeahnter Wissensschatz heran. Trotzdem bleibt das Gefühl, nie fertig ausgelernt zu haben, und dass ein Leben kaum ausreicht, um alles aufzunehmen und umzusetzen.
Gesunde Nahrung kommt aus gesundem Boden.
Zum Zustand der Gartenerde: Viele Umweltbedingungen boykottieren die biologisch geführten Anstrengungen in der Bodenpflege. Da helfen uns Effektive Mikroorganismen weiter. Nach unbedachtem Einsatz von alles Leben vernichtendem Roundup (Glyphosat) stellt die EM-Mixtur wieder ein ausgeglichenes Bodenleben her. Kleinlebewesen wie EM bereiten die vorhandenen Nährstoffe pflanzenverfügbar auf, auch die vom Gift blockierten (festgelegten). Im Austausch bekommen Effektive Mikroorganismen dafür über das Wurzelgeflecht Zuckerstoffe für ihren eigenen Stoffwechsel. In diesem Geben und Nehmen können Früchte und Gemüse die wunderbar wirksamen sekundären Pflanzenstoffe aufbauen, die sie zum Schutz vor Schadpilzen und tierischen Schädlingen für sich selber brauchen. Und genau diese stärkenden Inhaltsstoffe bekommen wir dann gratis beim Verspeisen mitgeliefert. So ist es für eine vollwertige Kost wichtiger denn je, den richtigen Reifegrad zu berücksichtigen. Je weiter wir in diese Wissenschaften vordringen, umso respektvoller wird der Umgang mit der eigenen Ernte. Wir gewinnen außer einer guten Gesundheit auch eine gewisse Ehrerbietung bei jedem Genuss aus der eigenen Scholle.
PFLANZENWELT
Aus Susannes
Erfahrungsschatz Supermärkte fordern unreife Ware an, die sich bei Kühlung länger hält. Dieses „notgereifte“ enthält nur wenige der wichtigen sekundären Pflanzenstoffe und füllt unseren Bauch, ohne zu nähren. Die Sonnenreife des Gemüses fehlt, bei der die Fruchtsäuren in Fruchtzuckerarten umgewandelt werden und uns den unvergleichlichen Geschmack und die Aromen eines reifen Gemüses liefern, die wir als „privilegierte“ Gartennutzer genießen dürfen. 01 – Herbstliche Gartenbeete mit Lauch und Mangold warten auf die Ernte. Lauch ist ein gutes Mittel gegen pathogene Bakterien und Pilze im Darm, also ein richtiges „Darmgenesungsgemüse“. Mangold (in Smoothies) liefert Chlorophyll durchs ganze Jahr. Kernelement ist das lebenswichtige Magnesium. Mangold ist vollgepackt mit Glukose (Gehirn und Nervenzellen) und wirkt als Kohlehydratlieferant gegen Müdigkeit am Nachmittag. 02 – Wasserbirnen ergeben besonders süße Säfte. Wenn diese köstliche Frucht reif ist, lassen Kinder den Apfel liegen. Das süße Obst ist reich an wachstums- und blutbildenden Inhaltsstoffen, entgiftet und hilft bei Nieren- und Darmproblemen.
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Fotos: Anne Lorch
Der Herbst ist vielfältig. Lauch wird bis in den Winter hinein geerntet. Mangold liefert für Smoothies wertvolles Chlorophyll.
4 Mais ist reif, wenn der Milchsaft bei Daumendruck aus dem Kern herausspritzt.
03 – Rotkohl wirkt lebensbejahend und überbrückt lichtarme Tage. Als Heilwickel lindert er Blessuren. Er senkt den Blutdruck und baut die Darmflora auf. 04 – Zuckermais ist genussreif (z. B. für den Grill), wenn durch Daumendruck auf die Kerne der Milchsaft herausspritzt. Die leicht braun werdenden Haare an der Kolbenspitze wirken als Tee blutdrucksenkend. 05 – Zwiebeln an günstigen Mondtagen ernten. Wurzeltage bringen die beste Lagerqualität. Der schwefelhaltige Inhaltsstoff Allizin wirkt desinfizierend und blutdrucksenkend. Gut zu wissen: Wenn die Augen beim Zwiebelschneiden tränen, schwämmen sie Entzündungsverursacher wie Bakterien heraus. 06 – Kräuter aus der Apotheke Gottes Zum Herbstbeginn haben Ringelblumen viele wundheilende Sonnenstrahlen eingefangen. Trist-graue Teemischungen lassen sich mit den leuchtend orangen Ringelblumen und blauen Kornblumen hübsch aufheitern und das Heilspektrum der Mischung erweitern.
2 Wasserbirnen sind lecker und gehaltvoller an Gesundstoffen, als man denkt. Sie wirken bei Kindern wachstumsfördernd und blutbildend.
5 Tolle Zwiebeln: Zwar tränen die Augen beim Rüsten, desinfizieren dafür aber die Augapfel-Schleimhäute.
3 Rotkraut hellt das Gemüt an lichtscheuen Tagen auf und ist ein Garant für feine Wintergemüserezepte.
6 Grau aufgetrocknete Teekräuter werden mit bunten Teeblumenfarben lustig und appetitanregend ergänzt.
19
MULTIKRAFT MONDKALENDER
Mondkalender Herbst 2019 November *
Oktober *
01
Pflanzen gießen, Rasen mähen
02
Pflanzen gießen, Rasen mähen
DI
MI
03 04 FR
05
Pilze sammeln
06
Pilze sammeln
07
Blumen säen, setzen, Unkraut jäten
08
Blumen säen, setzen, Unkraut jäten
09
Blumen säen, setzen, Unkraut jäten
10
DO
Pflanzen gießen, Rasen mähen
11 FR
Pflanzen gießen, Rasen mähen
SO
MO DI
MI
12
16
Pflanzen gießen
02
Pilze sammeln
17
Pflanzen gießen
03
Pilze sammeln
18
Gehölze schneiden
MO
04
Blumen säen, setzen, Unkraut jäten
19
Gehölze schneiden
DI
Blumen säen, setzen, Unkraut jäten
20 MI
Wurzelgemüse setzen, Blumen umtopfen, Pilze sammeln
DO
Wurzelgemüse setzen, Blumen umtopfen, Pilze sammeln
SA
05 06 MI
DI
MI
Kompost an-, umsetzen, Wurzelgemüse einwintern, Pilze sammeln
16 17
23
FR
09 SA
18 FR
10 SO
SA
20 SO
Pflanzen gießen
21
MO
SA
24
Pflanzen gießen
25
Pflanzen gießen Gehölze schneiden
MO
11
Pilze sammeln
26
12
Pilze sammeln
27
MO
DI
MI
28
MI
DO
DO
FR
29
Pilze sammeln
30
Pilze sammeln
01
17
Ableger oder Stecklinge setzen
02
18
Ableger oder Stecklinge setzen
15 FR
SA
SO
19
FR
SO
Dezember *
DO
21
Pflanzen gießen
14
Kompost an-, umsetzen, Wurzelgemüse einwintern, Pilze sammeln
DI
08
SO
15
MO
22
13
MO
SO
Pflanzen gießen
SA
14
Pflanzen gießen
SA
07
DO
DI
13
DI
MO
MI
03
Pflanzen gießen
Pflanzen gießen
22
04
Pflanzen gießen
20
DI
Gehölze schneiden
23
05
Pflanzen gießen
21
MI
Gehölze schneiden
DO
Wurzelgemüse setzen, Blumen umtopfen, Pilze sammeln
24 25 FR
Wurzelgemüse setzen, Blumen umtopfen, Pilze sammeln
SA
Kompost an- und umsetzen, Pilze sammeln
26 27 SO
28
MO
29
Pflanzen gießen, Gehölze schneiden
DI
MI
DO
06 FR
19
DO FR SA
22
Pflanzen gießen
23
Pflanzen gießen
SO
07 SA
MO
08
24
SO
DI
09
25
10
26
MO
MI
DI
DO
11
FR
28
MI
13 FR
Pflanzen gießen
29
DO
14 SA
Pflanzen gießen
15
MO
SO
Gehölze schneiden
MO
16
Gehölze schneiden
DI
31
* Mondkalender nach Maria Thun und Helga Föger
Gehölze schneiden
27
MI
12
Pflanzen gießen, Rasen mähen
30
20
Pilze sammeln
FR
SO
DO
SA
01
DO
SA
SO
30 31 DI
Pflanzen gießen
MULTIKRAFT MONDKALENDER
Tipps & Tricks für den Garten Jänner **
01
Pflanzen gießen
17
02
Einkochen & lagern
18
MI
DO
03 FR
04 SA
Einkochen & lagern Einkochen & lagern
05
FR SA
19 SO
Pflanzen gießen Pflanzen gießen
20
MO
21
SO
DI
06
MO
22
Gehölze schneiden
23
Gehölze schneiden
24
Gehölze schneiden
MI
07 DI
DO
MI
FR
08
Oberflächlich eingearbeitetes Bokashi hält nicht nur die Erde warm, sondern auch die Schnecken weit oben, die hier Nahrung finden. Mit einsetzendem Frost erfrieren die Schnecken und können somit nicht überwintern. Zu guter Letzt wird das Beet noch mit einem Gemisch aus Laub und Grasschnitt bedeckt. Dieses Mulchmaterial wird mit 1 Liter EM Aktiv auf 10 Liter Wasser ein- bis zweimal begossen. Das fördert den Verrottungsprozess. Mit Hilfe Effektiver Mikroorganismen werden die organischen Materialien in wertvollen Dünger umgewandelt und der nächsten ertragreichen und vor allem schneckenfreien Gartensaison steht nichts mehr im Weg. Weitere Gartentipps finden Sie auch unter www.multikraft.com.
09
Pflanzen gießen
25
10 FR
Pflanzen gießen
26
11 SA
Pflanzen gießen
27
Pflanzen gießen
12
MO
SO
Gehölze schneiden
28
Pflanzen gießen
13
DI
MO
Gehölze schneiden
29
Pflanzen gießen
14
MI
DI
Ableger und Stecklinge setzen
DO
30
Einkochen & lagern
MI
Ableger und Stecklinge setzen
31 FR
Einkochen & lagern
ach der letzten Pflege am Ende der N Saison empfehlen wir eine EM Herbstbehandlung. Dafür werden EM Aktiv, ZeoBas ultrafein und EM Keramikpulver mit Teichwasser vermischt. Mit einer Gießkanne mit Lochaufsatz in den Pflanzenbzw. Regenerationszonen, am Teichufer und in den Wasserläufen verteilen. Durch die Behandlung wird ein Milieu geschaffen, in dem Fäulnis sich schwerer entwickeln kann – eine gute Ausgangsposition für eine algenfreie Badesaison.
18
Gehölze schneiden
19
Gehölze schneiden
Die genaue Anwendung und Dosierung finden Sie auf unserer Website www.multikraft.com unter der Kategorie Teiche & Gewässer.
20
Gehölze schneiden
DO
15 16
SA
SO
DO
Februar **
01
16
02
17
SA
SO
SO
MO
03
MO
DI
04 DI
MI
05 MI
DO
06
Pflanzen gießen
21
Stecklinge setzen
07
Pflanzen gießen
22
Stecklinge setzen
23
Gehölze schneiden, Pflanzen gießen
DO FR
08 SA
FR SA
SO
09
24
SO
Fotos: Shutterstock
Im Herbst ist der Zeitpunkt gekommen, um Gemüsebeete in die Winterruhe zu schicken und die Schneckenplage im Frühling zu verhindern. Zuerst Beikräuter entwurzeln und die Bodendecke mit dem Sauzahn etwas lockern. Anschließend die Beete mit EM-Kompost oder Küchen-Bokashi bedecken und mit etwas Urgesteinsmehl (z. B. ZeoBas) sowie EM Keramikpulver bestreuen.
MO
MO
10
Ableger und Stecklinge setzen
25
11 DI
Ableger und Stecklinge setzen
26
12
DO
13
28
DO FR
15 SA
Pflanzen gießen Pflanzen gießen
EM-Ansetztag
Blütentag
Fruchttag
Blatttag
Wurzeltag
Vollmond
Neumond
abnehmender Halbmond
zunehmender Halbmond
MI
27
MI
14
DI
Legende Mondkalender
FR
Pflanzen gießen Pflanzen gießen
** Mondkalender nach Helga Föger
29 SA
21
LANDWIRTSCHAFT GARTENBAU
Fortschrittliche Schule Die Zukunft liegt im Lehren und Arbeiten ohne Pestizide
Die Gartenbauschule Langenlois blickt auf eine lange Tradition. Seit über 70 Jahren werden hier in Niederösterreich Gärtner und Gärtnerinnen ausgebildet. Jährlich werden über 70 Facharbeitende ins Berufsleben entlassen. Als Pionierin der Pestizidreduktion ist sie die erste Schule in Europa, die mit den Produkten von Multikraft alternative Methoden zu Pestiziden unterrichtet. Der Erfolg der vorbeugenden Pflanzenstärkung kann sich sehen lassen. In kürzester Zeit verringerte sich die Anwendung von chemischen Pflanzenschutzmaßnahmen um 70 %. Für die Schüler und damit zukünftigen Arbeitgeber im Gartenbau ist dies eine wichtige Erfahrung. Über diesen erfolgreich eingeschlagenen Kurs freut sich ganz besonders Dipl.-Päd. Ing. Franz Fuger, Direktor der Gartenbauschule Langenlois: „Es war uns als Schule mit dem ,grünen Daumen‘ immer schon ein Anliegen, mit geringem Chemieeinsatz auszukommen. Seit über 15 Jahren arbeiten wir im Gemüsebau und mittlerweile auch im Obstbau zu 100 % biologisch. Die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln ist uns auch im Zierpflanzenbau und in der Baumschule ein großes Anliegen.“ 22
Dipl.-Päd. Ing. Franz Fuger, Direktor der Gartenbauschule Langenlois
Praxis ohne Pestizide
Die regelmäßige Anwendung der Multikraft-Produkte wird in der Schulgärtnerei Haindorf gelehrt und umgesetzt. Vor rund fünf Jahren starteten erste Versuche und Multikraft steht der Lehrgärtnerei seither mit tatkräftiger Unterstützung zur Seite. Direktor Franz Fuger schätzt die kontinuierliche Zusammenarbeit: „Als sichtbares Ergebnis haben wir gesündere und vor allem vitalere Pflanzen, die eine Reduktion an Pflanzenschutzeinsatz ermöglichen. Danke an dieser Stelle an Günther Soukup, der uns als Mitarbeiter der Firma Multikraft mit Rat und Tat beim Einsatz der EM-Technologie seit vielen Jahren unterstützt.“
LANDWIRTSCHAFT GEMÜSEBAU
Nützlingseinsatz
Dank der EM-Technologie ist das Arbeiten in den Gewächshäusern während des Praxisunterrichts jederzeit möglich. Der noch notwendige Einsatz gegen Schädlinge erfolgt ganz problemlos durch Nützlinge. Das Multikraft-System ist mit dem Einsatz von Nützlingen bestens kompatibel und baut ein Milieu auf, in dem sich Nützlinge so richtig wohlfühlen. Bei den Schülerinnen und Schülern konnten mit diesen Maßnahmen alle früheren Bedenken wegen des Einsatzes von Pestiziden, wegen persönlicher Schutzausrüstung oder einzuhaltender Wartefristen ausgeräumt werden.
von Prof. Dr. Manfred Hoffmann
Unbedenklich für Teams
Für den Schulbetrieb bringt das Multikraft-System eine Reihe großer Vorteile mit sich, wie auch Direktor Franz Fuger bestätigt: „Da EM-Mittel nicht unter Pflanzenschutz fallen, können diese von Auszubildenden risikofrei ausgebracht werden, und ein Arbeitseinsatz in den Kulturflächen ist nach der Anwendung jederzeit möglich. Da wir auch viel mit Nützlingen arbeiten, haben wir durch die Reduktion von Pestiziden einen zusätzlichen Vorteil. Auch lästige Dauerschädlinge wie die Trauermücken werden deutlich reduziert.“ Gartenbaubetriebe, die auf das Multikraft-System umgestiegen sind, schätzen es auch deshalb sehr, da die Ausbringung für ihre Teams unbedenklich ist und Mitarbeiter nicht mehr mit verschiedenen Chemikalien hantieren müssen. Dies lebt auch die Gartenbauschule Langenlois vor und Direktor Franz Fuger betont: „Als Leiter der Langenloiser Gartenbauschule habe ich ein mehrfach gutes Gewissen sowohl meinen Mitarbeitern als auch den Schülern gegenüber, da der Umgang mit dem Multikraft-System im Gegensatz zur Chemie ungefährlich ist.“
Vitalität der Pflanzen
Die angehenden Gärtnerinnen und Gärtner verfolgen im Jahresverlauf mit, wie sich die Kulturen positiv entwickeln und wie diese teilweise während kürzerer Kulturzeiten entstehen – all das bei geringeren Düngergaben und weniger Hemmstoffeinsatz. Die Vitalität der Pflanzen fällt allen auf. Besonders auffallend ist auch die positive Entwicklung bei der Vermehrung von Jungpflanzen. Früher kam es bei unterschiedlichen Kulturen zu größeren Ausfällen durch Wurzelfäule oder Botrytis. Heute gibt es kaum noch Ausfälle. Die Jungpflanzen sind vitaler, wuchsfreudiger und gegenüber äußeren Einflüssen resistenter. Für die Schüler und Schülerinnen heißt das auch: weniger Frust und mehr Freude, denn ihre Lernschritte bei der Vermehrung von Jungpflanzen sind nun erfolgreicher.
Fotos: Multikraft, Gartenbauschule Langenlois
Fortschrittlich in die Zukunft
Die Anwendungen der Multikraft-Produkte führen die Schülerinnen und Schüler im Praxisunterricht selber durch. So sammeln sie viel Know-how dazu, wie der Einsatz der EM-Technologie im Gemüse- und Obstbau und bei Zierpflanzen am besten funktioniert. Die Gartenbauschule Langenlois legt großen Wert darauf, dass die zukünftigen Gärtnerinnen und Gärtner den Einsatz von Pestiziden selber hinterfragen und nach praxistauglichen Alternativen suchen. Es zeigt sich: Der natürliche Maßnahmenmix aus Kulturführung, Einsatz von Nützlingen und Produkten von Multikraft bewährt sich bestens. Für die zukünftigen Betriebsleiter und Arbeitgeber ist dies eine wichtige Erfahrung, die ihre weitere gärtnerische Praxis prägen wird und die ihre Mitarbeiter und Kunden zu schätzen wissen.
„Vollreife“ ja, aber wie? Reifwerden ist von der Natur eigentlich als ein unkomplizierter und zwangsläufiger Prozess vorgesehen. Pflanze und Tier werden mit zunehmendem Wachstumsverlauf einfach reif und sterben danach. Beim Menschen ist das anscheinend komplizierter, denn eine Mitwelt begleitet beobachtend und beurteilend seine Reifung. Zuerst werden wir mit der Volljährigkeit rechtsfähig, also juristisch reif. Einige werden nach der Matura noch „hochschulreif“. Bei der Hochzeit bestätigt man einem die „Heiratsreife“. Und bei jeder Gelegenheit wird beurteilt, ob die jeweils gezeigte Aktivität „eine reife Leistung“ ist. Dabei reifen wir alle offensichtlich ständig, wie Mark Twain treffend beobachtet hat, wenn er schreibt: „Als ich 14 war, war mein Vater soo unwissend. Ich konnte den alten Mann kaum in meiner Nähe ertragen. Aber mit 21 war ich verblüfft, wie viel er in 7 Jahren dazugelernt hatte!“ Aber kommen wir irgendwann einmal zur erhofften „Vollreife“? Sie ist sicherlich ein Wunsch, der sich wahrscheinlich nie ganz erfüllen dürfte, denn das Alter hat seine eigenen Ausprägungen, wie im Eingangszitat bereits von Voltaire bemerkt und auch von Jean Paul beobachtet, wenn er meint: „Der Mensch und die Gurken taugen nichts, sobald sie reif sind.“ Denn „Vollreife“ macht anscheinend den einen „ungenießbar“, während der andere in die Knie geht und mit Selma Lagerlöf spricht: „Großer Gott, lass meine Seele zur Reife kommen, ehe sie geerntet wird.“ Wir haben es also in gewissem Umfang selber in der Hand, wie unsere persönliche Ausreifung sich gestaltet und unsere „Vollreife“ von unserer Umgebung wahrgenommen wird.
Kolumne von Prof. Dr. Manfred Hoffmann – em. Professor der Fakultät Landwirtschaft, Ernährung und Versorgungsmanagement der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Weihenstephan (D).
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TIERHALTUNG FKE
Gereifte Sichtweise Wie es ohne Antibiotika gut geht
Kokzidien und Durchfall sind kaum ein Thema. Es braucht auch keine Antibiotika zur Prophylaxe. Dank regelmäßiger Beigabe von FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) zum Futter haben Ferkel und Sauen einen sehr guten Gesundheitsstatus. Seit vielen Jahren macht Familie Hinterholzer aus Oberösterreich mit FKE in der Ferkelproduktion konstant gute Erfahrungen. Die „Riepltochter z’ Walchshausen“ erzählt davon. Beate Hinterholzer ist eine junge, beherzte Landwirtin. Sie ist zusammen mit ihren drei Geschwistern im Ortsteil Walchshausen in Tumeltsham bei Ried im Innkreis aufgewachsen und wird den Bauernhof einmal übernehmen. Gemeinsam mit ihren Eltern Sieglinde und Josef bewirtschaftet sie den Familienbetrieb, der mit rund 150 Zuchtsauen auf Ferkelproduktion spezialisiert ist. Die Familie setzt bei der Fütterung und zur Stallhygiene regelmäßig FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) aus den 1.000-Liter-Gebinden im praktischen Bag-in-Box-System von Multikraft ein. Ferkel und Sauen sind gesund und vor allem in der Absetzphase stabil.
Sorglose Absetzphase
Im Alter von vier Wochen werden die Ferkel von der Muttersau abgesetzt. Sie kommen in Gruppenboxen. Gerade diese Zeit ist für die Sauen und Ferkel eine heikle Phase. Familie Hinterholzer weiß diesen Prozess sorglos zu gestalten. Im Abferkelbereich bekommen die Ferkel am zweiten bzw. dritten Tag bei der Eisenverabreichung rund 24
2 ml FKE (Fermentierter Kräuterextrakt). „Meine Mutter sprüht den Ferkeln einen Pumpstoß FKE direkt ins Maul, genau so auch am fünften bzw. sechsten Tag, wenn die Ferkel geimpft und kastriert werden“, berichtet Beate Hinterholzer.
Gestärkte Verdauung
„Wir verwenden immer das gleiche Absetzfutter, mit dem wir sehr zufrieden sind. Beigemischt wird Futterkohle. Zusätzlich bieten wir in Schüsseln stark verdünnt FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) und Ferkeltorf an. Diese Kombination stärkt die Verdauung und wir haben bei den Ferkeln selten Probleme mit Durchfall“, freut sich die Jungbäuerin über den sehr guten Gesundheitsstatus der Tiere.
Kokzidien gut im Griff
Kokzidien sind Parasiten, die vorwiegend den Magen-Darm-Trakt der Tiere befallen und je nach Befallsstärke Durchfall auslösen. „Kommt es in einer Bucht zu Kokzidienbefall, dann geben wir dort den Ferkeln eine Schüssel mit Ferkeltorf und eine Schüssel mit verdünntem FKE (Fermentierter Kräuterextrakt). Damit bekommen wir Kokzidien gut in den Griff. Medikamente gegen Kokzidien verwenden wir nur ganz gezielt bei den Tieren, die davon betroffen sind“, schildert Beate Hinterholzer, die den Einsatz von Medikamenten als Notnagel sieht und Antibiotika keinesfalls prophylaktisch einsetzen möchte.
TIERHALTUNG FKE
Es geht ohne Antibiotika
Was den Tieren gefällt
Vor dem Einstellen der Tiere werden die Buchten gewaschen und mit FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) eingesprüht. Die Sauen werden mit Schmierseife gewaschen und ebenfalls mit FKE eingesprüht. „Das gefällt den Tieren voll“, lacht Beate Hinterholzer. Außerdem sind die Tiere seit Jahren frei von Räude, einer durch Milben hervorgerufenen Hauterkrankung. Noch etwas gefällt den Tieren: „Sofern es die Zeit erlaubt, gehen wir mit einer Sprühflasche durch den Stall und versprühen FKE. Sobald die Sauen die Sprühflasche sehen, machen sie schon das Maul auf, weil ihnen FKE einfach so gut schmeckt.“
Fotos: Multikraft
Die Absolventin der Landwirtschaftsschule Burgkirchen und der höheren Landbauschule Rotthalmünster hat im Zuge ihrer landwirtschaftlichen Praktika in mehreren Betrieben gearbeitet. Über ein Austauschprogramm der Landjugend verschlug es die Jungbäuerin nach Dänemark. Dort hat sie ebenfalls viel gelernt, ihren Blick auf die Landwirtschaft geschult und ihre Sichtweisen reifen lassen. „Ich habe gesehen, dass in vielen Betrieben Medikamente und besonders auch Antibiotika rein prophylaktisch verwendet werden. Ich glaube nicht, dass das zum gewünschten Erfolg führt und den Gesundheitsstatus der Tiere steigert. Mein Eindruck ist eher der, dass der Darm geschwächt wird, je mehr Antibiotika man verabreicht. Ich merke, dass unsere Futterkombination und die regelmäßige Beigabe von FKE viel bringen. Wir haben konstant einen sehr guten Gesundheitsstatus bei all unseren Tieren.“ Ob Trage-, Säuge-, Absetz- oder Mastfutter, Familie Hinterholzer mischt täglich in allen Futterrationen 0,5 bis 1 % FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) bei. Auf den eigenen Ackerflächen gedeihen Raps, Mais, Weizen, Gerste und Soja. Raps wird verkauft, die anderen Feldkulturen dienen als Schweinefutter. Beate Hinterholzer: „Auffällig ist auch: Indem wir FKE konsequent dem Futter beigeben, hat sich die Schwimmdecke in der Güllegrube massiv verringert.“
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WOHLBEFINDEN BIOEMSAN
bioemsan Zahncreme Plus besonders basisch, vegan, fruchtig frisch Das große Plus: Sie ist vegan und schmeckt fruchtig frisch. Der Geschmack nach Spearminze und Orange kommt bei Kindern besonders gut an. Genauso wie die bewährten bioemsan Zahncremen ist der Neuzugang im Sortiment zellregenerierend, entzündungshemmend und zahnschmelzschonend. Eine basische Wohltat für Zähne, Zahnfleisch und die gesamte Mundflora. „Wir haben auf den Erfahrungen mit den bewährten bioemsan Zahncremen für perfekt saubere Zähne, gesundes Zahnfleisch und als wirkungsvolle Prophylaxe aufgebaut. Mit der neuen bioemsan Zahncreme Plus haben wir eine fein abgestimmte vegane und für Kinder besonders geschmackvolle Variante entwickelt und erprobt“, erzählt Dr. med. dent. Gerhard Schneider. 26
Für Kinder ideal
Die Nachfrage nach einem veganen Produkt ohne Propolis war sehr stark und so entschloss sich bioemsan Produktmanagerin Mag. Katharina Krebs, zusammen mit Experten eine weitere Zahncreme zu entwickeln, die obendrein speziell auch für Kinder ausgezeichnet geeignet ist. „Wir verwenden auch hier wieder hochwertige natürliche Rohstoffe, die keine Belastung darstellen, weder für Erwachsene noch für Kinder und Babys. Alle unsere Zahncremen sind für Kinder sehr gut geeignet und viele Eltern sind froh, eine biologische Alternative zu haben. Mit ihrem frischfruchtigen Geschmack kommt die bioemsan Zahncreme Plus besonders gut bei Kindern an. Meine zwei kleinen Töchter lieben unsere Zahncremen und putzen damit sehr gerne die Zähne“, erzählt Katharina Krebs.
WOHLBEFINDEN BIOEMSAN
Gesunde Inhaltsstoffe
Eine fein abgestimmte Mischung aus Spearminze, Orange und weiteren ätherischen Ölen rundet die geschmackliche Note der bioemsan Zahncreme Plus ab. Die ätherischen Öle stammen von Pflanzen aus kontrolliert biologischem Anbau, so wie sämtliche Kräuterextrakte der bioemsan Zahncremen. Aus der Zahnheilkunde bekannte Kräuterextrakte wie Ratanhiawurzel, Neemrinde, Myrrenharz, Salbeiblätter und römische Kamillenblüten bilden durch die Fermentation mit Effektiven Mikroorganismen einen hochwirksamen Wirkstoffkomplex. Manju Meersalz reichert die bioemsan Zahncreme Plus mit Mineralstoffen und Spurenelementen wie Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink, Selen und Jod an. EM Keramikpulver, feinst vermahlene Kreide und sonnengetrocknete gelbe Tonerde putzen zahnschmelzschonend und bewirken den basischen pH-Wert.
Karies ist out
„Das Plus ist sicherlich, dass sie noch basischer ist. Dadurch beugt die bioemsan Zahncreme Plus noch besser vor – zum Beispiel bei Zahnfleischentzündungen oder Karies“, betont Katharina Krebs. Karies im Kindermund ist ein großes Thema. Häufiger Zuckerkonsum und mangelnde Mundhygiene fördern die Entstehung von Karies. Auslöser dafür sind säurebildende Bakterien. Die regelmäßige Zahnpflege mit der basischen bioemsan Zahncreme Plus ist eine ausgezeichnete Prophylaxe, wie der Zahnarzt Dr. Gerhard Schneider erklärt: „Bei der Entwicklung einer Kinderzahncreme steht die Fragestellung der Kariesanfälligkeit im Vordergrund. Durch den Verzehr von Süßigkeiten, Fruchtsäften, Limonaden und anderen Lebensmitteln mit einem hohen Zuckeranteil entsteht im Mund ein sehr starker Säureanfall, der die Zähne angreift. Mit der Verwendung der bioemsan Zahncreme Plus wird jedoch dafür gesorgt, dass die Säuren neutralisiert werden. Grund hierfür ist die alkalische Basis der bioemsan Zahncreme Plus.“ Die Mundflora bezeichnet die Gesamtheit aller in der Mundhöhle angesiedelten Mikroorganismen. Durch die regelmäßige Anwendung der bioemsan Zahncreme Plus bleibt ein ausgewogenes Gleichgewicht der Mikroorganismen erhalten. Das regelmäßige Zähneputzen unterstützt also die gesunde Balance der Mundflora.
Fotos: Multikraft
Zähne putzen mit Kindern
Wie können Eltern ihre kleinen Kinder an das morgendliche und abendliche Zähneputzen am besten heranführen, sodass es eine selbstverständliche gesunde Routine wird? Dr. med. dent. Gerhard Schneider: „Ich empfehle, dass Kinder und Eltern gemeinsam die Zähne putzen. Kinder neigen zur Nachahmung und kopieren ihre Vorbilder – die Eltern. Man schafft eine Gewohnheit und eine zahnhygienische Grundausbildung ähnlich wie beim Essen mit Messer und Gabel.“ Dass der gute Geschmack der bioemsan Zahncreme Plus die Lust auf das Zähneputzen fördert, kann Produktmanagerin Katharina Krebs aus der alltäglichen Erfahrung mit ihren beiden kleinen Töchtern bestätigen: „Das Wichtigste ist, die Kinder an das Zähneputzen zu gewöhnen und dass ihnen dabei der Geschmack gefällt. Dann putzen sie ihre Zähne gerne. Wir putzen unsere Zähne oft gemeinsam. Manchmal putzt meine Tochter meine Zähne und ich ihre Zähne und dann wieder jede ihre eigenen. Man kann mit den Kindern ganz nette Spiele beim Zähneputzen machen, um es für sie lustiger zu gestalten.“
Tipp von Katharina Krebs Man kann immer wieder einmal die bioemsan Zahncreme in eine Nachtschiene geben, um die Zahncreme über Nacht auf den Zähnen und am Zahnfleisch einwirken zu lassen. Dies ist sehr gut bei Entzündungen oder auch, um den Zahnstein natürlich zu lösen. Die Zähne werden dadurch auf natürliche Weise weißer. Das funktioniert auch mittels regelmäßigen Zähneputzens mit der bioemsan Zahncreme. Die Praxis zeigt, dass die bioemsan Zahncremen noch besser funktionieren, wenn sie so lange wie möglich im Mund und am Zahnfleisch verweilen.
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KLEINE HELFER
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Teilnahmebedingungen: Teilnahmeschluss ist der 31. Dezember 2019. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, ausgenommen Mitarbeiter und Angehörige der Firma Multikraft. Nach dem Ende der Teilnahmefrist erfolgt eine Ermittlung der Gewinner durch Ziehung. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Die Preise können nicht in bar abgelöst werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Teilnehmer ist mit der elektronischen Erfassung und Verarbeitung seiner Daten einverstanden, die ausschließ lich für Betreuungszwecke der Firma Multikraft Produktions- und HandelsgmbH verwendet werden. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und selbstverständlich können Sie jederzeit einer weiteren Verwendung Ihrer Daten zu Werbeund Marketingzwecken – auch soweit dies rechtlich ohne Ihre Einwilligung zulässig ist – durch eine einfach Mitteilung an Multikraft Produktions- und HandelsgmbH widersprechen.
KLEINE HELFER
Der Kinderspiel-Klassiker in der NaturVersion Beim Sammeln von Kräutern und Blumen in der Natur lernen wir nicht nur wichtige Kompetenzen für den Umgang mit der Natur, eine Wanderung in der Natur ist immer eine Entdeckungsreise, die jede Menge Spaß macht. Wir zeigen euch, wie ihr gesammelte Kräuter und Blumen länger betrachten und verwenden könnt und daraus einen lustigen Spieleklassiker für die ganze Familie basteln könnt.
Du brauchst
Verschiedene Blumen- und Blätterpaare, 2 Tassen Mehl, 1 Tasse Salz, 1 Tasse Wasser, 1 runde Ausstechform oder 1 Glas, Teigroller/Nudelholz Das Salzteig-Rezept reicht für 30 Salzteig-Scheiben.
UND So geht’s
Sammelt zuerst Kräuter, Blumen, Blätter oder kleine Zweige auf den Wiesen oder im Wald in eurer Umgebung. Die Pflanzen immer in zweifacher Ausführung sammeln, damit ihr immer ein Memory-Paar bekommt. Gut geeignet und leicht zu bestimmen sind z. B. Gänseblümchen, Löwenzahn, Lavendel, Spitzwegerich, Labkraut, Salbei usw.
Fotos: Multikraft
Tipp: Eine anspruchsvollere Variante könnt ihr gestalten, indem ihr von derselben Pflanze unterschiedliche Teile für die Memory Scheiben verwendet, z. B. Löwenzahnblüte und Löwenzahnblatt ergeben ein Memory-Paar. Dann wird der Salzteig zubereitet. Dafür mischt ihr Mehl, Salz und Wasser ab und knetet den Teig. Den Teig mindestens einen Zentimeter dick ausrollen und ausstechen. Leg nun die gepflückten Blumen und Blätter auf den Salzteig und drücke sie mit den Fingern leicht ein. Achte darauf, dass du immer zwei Kräuter-Paare hast. Damit sich die Blumen und Blätter schön mit dem Salzteig verbinden, rolle noch mal vorsichtig mit dem Nudelholz darüber. Lass das Salzteig-Memory anschließend mindestens drei Tage lang an der Luft trocknen. Nachdem das Salzteig-Memory getrocknet ist, kannst du die Blumen und Blätter noch benennen und ihre Namen auf den Salzteig schreiben. So hast du ein Spiel für die ganze Familie gezaubert, bei dem du nebenbei die Kräuter, Blumen und Blätter besser kennenlernst.
BASTELN, FOTO MACHEN UND GEWINNEN!
Bastle dein eigenes Salzteig-Memory, schicke uns ein Foto und gewinne diese Multikraft-Produkte: bioemsan Zahncreme Plus, bioemsan Badesalze, Manju Meersalz Pastillen und Manju Schokoladen Jede Einsendung gewinnt einen Anerkennungspreis. Einfach an info@multikosmos.at senden oder per Post an Multikraft, Sulzbach 17, 4632 Pichl/Wels.
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MEHR WISSEN
Wütendes Wetter
Altes Wissen Neues Wissen
Friederike Otto
In den Ötztaler Alpen in Südtirol wurde
240 Seiten
1991 die steinzeitliche Gletschermumie
ISBN-10: 3550050925
Heiße Sommertage und Tropennächte, wie wir sie bislang nur aus fernen Urlaubsregionen kannten – ist das Klimawandel oder einfach nur Wetter? Die Physikerin Friederike Otto analysiert am Institut für Klimaforschung in Oxford, welchen konkreten Anteil der Klimawandel an Wetterveränderungen hat. Sie hat die Attribution Science mitentwickelt und berechnet, wann der Klimawandel mit im Spiel ist. Die Zahlen belegen: Hitzewellen sind durch den Klimawandel wahrscheinlicher geworden als früher. Konkrete Verursacher wie Unternehmen, ja ganze Länder können für klimaschädliches Verhalten zur Verantwortung gezogen werden. Das Buch bringt Klarheit in eine hitzige Debatte.
Der kleine Weltretter Das Mitmachbuch für junge Umweltschützer
„Ötzi“ gefunden – samt einigen Resten von Einkorn. Einkorn stammt vom wilden Weizen ab und ist eine der ältesten, als Nutzpflanze kultivierten Getreideart. Über die Jahrtausende ist eine Kulturpflanzenvielfalt entstanden, die durch die alte bäuerliche Tradition der Sortenentwicklung lebendig gehalten wurde. Mit zunehmender Industrialisierung der Landwirtschaft ist diese Vielfalt jedoch auch wieder verloren gegangen. Heute werden vielfältige alte Gemüse- und Getreidesorten wieder neu entdeckt: Quinoa und Amarant, Sortenraritäten bei Gemüse wie Pastinaken, Kartoffeln, Tomaten oder Karotten erfreuen sich großer Beliebtheit. Die altbekannten Linsen, Bohnen, Fisolen, Erbsen und Kichererbsen sind gute Alternativen zu Fleisch. Die Hülsenfrüchte enthalten viel pflanzliches Eiweiß und können zur Reduktion des Fleischkonsums und damit zur Reduktion von Treibhausgasen beitragen. Aufgrund ihrer großen Vielfalt kön-
Rieke Kersting
nen sich Hülsenfrüchte sehr gut an das sich ändernde Klima anpassen.
232 Seiten
Pflanzen-, Gemüse- und Obstbau sind von Witterungsbedingungen beson-
ISBN-10: 3942733625
Fast jeden Tag gibt es schlechte Nachrichten über unsere Umwelt. Das kann ziemlich bedrückend sein. Aber: Wir können alle etwas tun für den Wald, für den Artenschutz, für das Klima. Und zwar jetzt und mit einfachen Mitteln! Dieses Buch erklärt, was die größten Probleme auf unserer Erde sind und wie sie entstehen. Damit du sofort weißt, was du tun kannst, findest du hier ganz viele Ideen, mit denen du Tag für Tag etwas veränderst. Leg los und sei ein Weltretter! Ausgezeichnet mit dem renommierten Kindermedienpreis „Waiblinger Kiebitz 2019“ für das beste Kindersachbuch zum Thema Natur und Umwelt.
ders betroffen. Der jahreszeitliche Verlauf ändert sich. Winter werden wärmer, Sommer trockener und heißer. Wetterextreme, Spätfröste, Hitzewellen und Trockenheit stellen Landwirte, Gemüsebauern, Profi- und Hobbygärtner vor neue Herausforderungen. Neue Anpassungsstrategien sind gefragt und es gibt eine Palette zeitgemäßer Lösungen. Standortangepasste, umweltbewusste Bewirtschaftungssysteme und innovative Kulturtechniken, alte widerstandsfähige bzw. standortangepasste Sortenvielfalt im Anbau oder auch neue Kulturarten stehen zur Auswahl. Fruchtbare Standorte mit hoher Wasserhaltekapazität haben hier sicherlich einen Vorteil. Angewandte Forschung trägt unter anderem mit Simulationsmodellen zu
Fußsprache erkennen und verstehen
neuen Ansätzen bei. Anhand sich verändernder klimatischer Bedingungen für das Pflanzenwachstum zeigen Wissenschaftler standortspezifische Ertragsentwicklungen auf. Daraus werden Rückschlüsse für die Sortenwahl und Anbaupraxis gezogen.
Fotos: Multikraft, Werner Pichler, Shutterstock
Mit der Entwicklung und Züchtung neuer Sorten wird ebenfalls auf die sich Ulli Wurpes
verändernden Bedingungen reagiert. Weizen- und Kartoffelsorten werden
Buchvorstellung am 22. November 2019
zum Beispiel mit hitzeresistenten Sorten gekreuzt, um Trockenheit besser
Füße verraten viel über Persönlichkeit, Anlagen, Stoffwechselprobleme, ganzheitliche Ursachen von Fußproblemen oder Unregelmäßigkeiten auf der emotionalen Ebene. Rechtzeitig zum 10-Jahres-Jubiläum der Fußschule Wels erscheint von Inhaberin Ulli Wurpes das neue Fußanalytik-Buch. Die diplomierte Bewegungspädagogin zeigt praxisnah, wie Füße einen guten Überblick über unsere Gesamtverfassung und Balance geben. Wer unter Fußproblemen leidet, kann anhand des Zustands der Füße die Symptomatik erkunden und die psychosomatischen Themenbereiche verstehen lernen. Ein praktisches Handbuch für Therapeuten und auch für Interessierte zum Hausgebrauch!
standzuhalten und dennoch gute Erträge zu liefern. Wichtig ist, die Saatgutfrage nicht einigen wenigen internationalen Playern zu überlassen, sondern auf regionale, resistente Sorten zurückzugreifen. Sortenvielfalt auf den Äckern ist ein Faktor, der hilft, Risiken zu splitten und Ertragsschwankungen auszugleichen. Der Pflanzenbau muss in seiner Gesamtheit betrachtet werden, um angesichts zunehmender Wetterextreme langfristig tragfähige Lösungen zu entwickeln.
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TIPPS & TRICKS
Tipps & Tricks Warum ist die EM-Behandlung des Sch wimmteichs im He rbst wichtig? rt Rotter
Unser Tipp vom Ökologen Mag. Robe
en Teich untergetauchte Wasserpflanz Am Ende der Saison sollen aus dem t saug abge ich bere imm Schw im amm entfernt und soll gegebenenfalls Schl werden. zbenders wichtig. Vor allem im Pflan Die EM-Herbstbehandlung ist beso Keramikpulver EM s etwa und fein ultra as reich sollte EM Aktiv mit ZeoB eingesetzt werden. vor logie langsam weiter und beginnt Über den Winter arbeitet die Mikrobio gel fman rstof Saue en. zehr Sauerstoff zu allem bei vorhandener Eisdecke Wasserkörper. den in en stoff Nähr von g lösun fördert Fäulnis und eine Rück EMnwachstum anregen. Durch die Dies würde im Frühjahr das Alge schwerer sich is Fäuln dem in n, haffe gesc u Herbstbehandlung wird ein Milie ere it im Frühjahr eine wesentlich bess entwickeln kann. Der Teich hat som n. saiso Bade freie Ausgangsposition für eine algen
Wie wird Obst ode r Gemüse bei der Einlager ung mit EM behandelt? a
Unser Tipp von Mag. Dr. Erika Rokit
tig. nwendung im Garten bereits sehr wich Prinzipiell ist die regelmäßige EM-A ffen tssto Inhal an lt Geha ren höhe üse einen Dadurch entwickeln Obst und Gem sie der verbessern die Lagerfähigkeit, da und Antioxidantien. Antioxidantien kräfund gut n scho zen Pflan n eugen. Wen Oxidation bei Abbauprozessen vorb sie von vornhern mme beko gen, verfü aft unkr Imm tig wachsen und über mehr ein deutlich weniger Lagerschorf. rort t werden, empfiehlt es sich, den Lage Bevor Obst und Gemüse eingelager Einder Vor n. lasse zu nen ühen und trock mit einer EM-Sprühlösung auszuspr nnten es sinnvoll, sie mit einer stark verdü lagerung von Äpfeln und Birnen ist r diese mit ch Botti einen in kurz das Obst EM Aktiv Lösung einzusprühen oder n und obstgerecht lasse n ckne abtro hte Früc die Lösung einzutauchen. Dann tzlich 1–5 ml EM Aktiv ausreichend. Zusä einlagern. Für 1 Liter Wasser sind die Früchte hen zwisc s Pipe mik Kera EM paar kann man in den Obstkisten ein in der Oxidation vorbeugen. Speziell legen und auf diese Weise langfristig ich. hilfre e nahm Maß e tzlich schlechten Kellern ist diese zusä hen, mit dieser EM-Sprühlösung einzusprü Wir empfehlen, Walnüsse ebenfalls ildung vermelb Schim wird rch Dadu n. lager trocknen zu lassen und dann einzu hindert.
draurie, Kohlrabi) kann in einer Erdmiete Gemüse (Karotten, Rote Rüben, Selle KeEM mit sollte Sand ert werden. Der ßen oder in Sandkisten im Keller gelag einen Esswir n fehle emp Sand ramm Kilog ramikpulver vermischt werden. Pro n. Vorgang gilt für die Erdmiete im Freie löffel EM Keramikpulver. Der gleiche mikpulver Kera EM mit t direk üse Gem das Alternativ dazu gibt es die Variante, einzustäuben und dann einzulagern.
d Winte rschutz für Blüten-Stauden un Blüten-Gehölze und Blüten-GehölIst es ein Pr oblem, wenn der Teich im Winte r keine Eisdecke mehr hat? Ökologe Mag. Robert Rotter erklärt:
bt, n Jahren keine Eisdecke mehr geha Die meisten Teiche haben in den letzte im its bere es kann ren milden Temperatu das ist grundsätzlich kein Problem. Bei ung/Einnbild Alge n erste einer zu er) Wint im frühen Frühling (bzw. sogar schon ärkt legt, wenn die Wasserpflanzen verst trübung kommen, die sich erst dann n). Alge den zu rrenz onku stoffk zum Wachsen beginnen (durch Nähr ickigen Temperaturen im Mai die Entw Heuer im Frühjahr war durch die niedr e sind erst Teich viele und gert verzö stark lung der Wasserpflanzen allerdings klar geworden. viel später als bisher gewohnt wieder
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rharte Blüten-Stauden Im Ziergarten kommen absolut winte brauht. Manche empfindliche Stauden zurec ng hüttu aufsc ze gut ohne Laub nden, wo im Gege in allem vor utz, ersch Wint chen allerdings den zusätzlichen . Winter tiefere Minusgrade herrschen rüvon einer Woche mit EM Aktiv besp and Das Laub ein- bis zweimal im Abst als t Dien ilen. verte n cher den sowie Sträu hen und unter den Gehölzen, Stau . linge Nütz für upf rschl Frostschutz und bietet obendrein Unte mt ein 1 Liter EM Aktiv. Dosierung: Auf 10 Liter Wasser kom Lavener und Blüten-Stauden (Rittersporn, Tipp: Blüten-Gehölze wie z. B. Flied eideeiSchn Der n. Frühling zurückschneide del, Kräuter etc.) sollten Sie erst im ste Jahr näch das für gen nanla Blüte die fer im Herbst führt nämlich dazu, dass häufig weggeschnitten werden!
TIPPS & TRICKS
jahr So haben Schädlinge im nä chsten Fr üh keine Chance! a
Unser Tipp von Mag. Dr. Erika Rokit
gar-tees werden im Gemüse- und Nutz Diverse Kräuterjauchen, -auszüge und eugend zur vorb auch en könn und setzt einge ten zur unterstützenden Düngung Abwehr von Schädlingen dienen. nate ng im Boden während der Wintermo Um die Pilz- und Schädlingsausbreitu im r, dahe sich es fiehlt unterbinden, emp bis zur nächsten Gartensaison zu en, nochwerd hickt gesc e erruh Wint die in sie Herbst die Gemüsebeete, bevor he rühe und ½ Brennnesseljauche/-Brü mals mit ½ Schachtelhalmjauche/-B nwasser Rege L 10 mit l ateria zenm Pflan kg 1 einzugießen bzw. zu besprühen (je , um n; etwas Urgesteinsmehl hinzufügen aufgießen, 2–3 Wochen stehen lasse ). nnen verdü 1:5 n mme den Geruch zu binden; beide zusa noihohen Anteil an Kieselsäuren, Flavo Der Ackerschachtelhalm enthält einen auf Wiesen st wäch Er ten. men enele Spur den, Schwefel, Mineralstoffen und en n, kommt aber auch in feuchten Gräb und Äckern in sauren, lehmigen Böde nnesseln Bren Die eln!). echs verw lhalm vor (deshalb nicht mit Sumpfschachte fördern phor und Spurenelementen. Beide sind reich an Eisen, Stickstoff, Phos n! nlebe Bode das Pflanzenwachstum und auch das en Sie Ansetzens zu aufwändig sein, könn Sollte Ihnen der Arbeitsaufwand des kraft Multi von trakt selex nnes Bren und gerne auch zum fertigen Schachtelhalm wasser). greifen (jeweils 100 ml auf 10 L Gieß Sträucher und Obstbäume! Vergessen Sie bitte nicht auf Ihre h-, einige Male die Baumscheiben von Kirsc Wir empfehlen, ab September noch den Befall der Fruchtn gege ng eugu Vorb zur B. z. n, Apfel- oder Pfirsichbäume (EM nnten Extrakten und EM-Produkten fliegen oder Apfelwickler, mit den gena m damit einzusprüStam den und ßen begie zu 5) MK Aktiv, Terrafert Boden und hen.
JoBrombeersträucher oder Schwarze Nicht zu vergessen sind Himbeer- und lMeh oder hern nstec Blüte en, Spinnmilb hannisbeeren, die gerne von Gall- und Brühe oder Tee daals farn Rain auch kann Fall m tau befallen werden. In diese ebenso wachstumshemmend auf Pilze zugemischt werden. Die Brühe wirkt chtelhalmextrakt, EM Aktiv, Terrafert Scha mit ischt (Mehltau und Rost) – gem ält viele vorbeugen. Vorsicht: Rainfarn enth Blatt und MK 5 kann sie Pilzbefall n! trinke nicht alb desh n, Thujo e ätherische Öle, u. a. das giftig
BA N A N E N K E K S E & B A N A N E N B ROT
Bananenkekse
Zutaten in Bio-Qualität 2 reife Bananen, 150 g Hafer- oder Dinkelflocken, 50 g gehobelte Mandeln Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Bananen schälen, mit einer Gabel zerquetschen und die Hafer- oder Dinkelflocken und Mandeln untermengen. Mit den Händen zu Keksen formen. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 20 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.
Bananenbrot
Fotos: Multikraft, Shutterstock
Zutaten in Bio-Qualität 4 reife Bananen (600 g), 100 g Walnüsse oder Haselnüsse, 100 g Kokosöl 40 g gemahlene Mandeln , 70 g Honig, 4 EL Milch oder Hafermilch 280 g Dinkelvollkornmehl, ½ Päckchen Weinsteinbackpulver, 1 Prise Zimt, 1 Prise Muskatpulver, 1 Prise Salz
Weitere Informationen zu den Anwendungen und Dosierungen der Multikraft-Produkte erhalten Sie unter www.multikraft.com
Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze (Umluft 160 °C) vorheizen. Bananen schälen und mit der Gabel zerquetschen oder einem Pürierstab zerkleinern. Nüsse grob hacken. Bananen zusammen mit dem Kokosöl, Honig, Zimt, Muskat, Salz, Milch oder Hafermilch cremig schlagen. Mehl mit Backpulver sieben und unter die Bananenmasse mengen. Anschließend Mandeln sowie die Hälfte der Nüsse unterheben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform (30 cm) füllen und mit den restlichen Nüssen bestreuen. Im vorgeheizten Backrohr 50–60 Minuten goldbraun backen.
Guten Appetit! 33
INFOS & TERMINE
Erlebniswelt Multikraft
Jeder Monat steht bei uns unter einem besonderen Themenschwerpunkt. Neben dem beliebten EM Café bieten unsere EM FachberaterInnen für Sie zusätzlich einen EM Bio-Gartenbrunch sowie einen EM Workshop zum jeweiligen Thema an. Nutzen Sie die folgenden Termine zum Austausch rund um Effektive Mikroorganismen. Wir bitten um Anmeldung auf www.multikraft.com, begrenzte Teilnehmerzahl.
Dezember 2019
Weihnachtszeit ist Regenerationszeit
EM Café Freitag, 6. Dezember 2019, 14.30 – 17.00 Uhr EM Bio-Gartenbrunch Mittwoch, 18. Dezember 2019, 9.00 – 11.30 Uhr
Oktober 2019
Gesund bis ins hohe Alter mit EM EM Café Freitag, 4. Oktober 2019, 14.30 – 17.00 Uhr
EM Bio-Gartenbrunch Mittwoch, 16. Oktober 2019, 9.00 – 11.30 Uhr EM Workshop Dienstag, 22. Oktober 2019, 14.00 – 17.00 Uhr
Oktober 2019
Abendvorträge mit Dr. Ruediger Dahlke 18.30 Uhr „Gesundheit in eigener Regie“ 20.30 Uhr „Alter(n) als Chance“ Donnerstag, 3. Oktober 2019 VK: EUR 18,– / AK: EUR 22,– je Vortrag Tickets erhältlich im Multikraft Shop
November 2019
Einsatz von EM und ihre positiven Auswirkungen EM Café Freitag, 8. November 2019, 14.30 – 17.00 Uhr
EM Bio-Gartenbrunch Mittwoch, 20. November 2019, 9.00 – 11.30 Uhr EM Workshop Dienstag, 26. November 2019, 14.00 – 17.00 Uhr 34
November 2019
Kabarett am Stumpflhof mit den Kernölamazonen
„Was Wäre Wenn“ Donnerstag, 14. November 2019, 19.00 Uhr VK: EUR 29,– / AK: EUR 34,– Tickets erhältlich im Multikraft Shop
INFOS & TERMINE
Infos & Termine Webinare
Mit unseren Webinaren können Sie sich über die Vorteile von Effektiven Mikroorganismen bequem vom Sofa aus informieren. Unsere Multikraft FachberaterInnen bieten Austausch zu verschiedenen Themenschwerpunkten und Beratung für Einsteiger und Praktiker. 10. Oktober, 18.30 Uhr: „Gesund bis ins hohe Alter mit Effektiven Mikroorganismen“ mit Mag. Dr. Erika Rokita 6. November, 18.30 Uhr: „Einsatz von EM – ihre positiven Auswirkungen auf die Umwelt und den Menschen“ mit Mag. Robert Rotter Anmeldung und weitere Informationen finden Sie unter www.multikraft.com/de/aktuelles-service/webinare/.
Events
Erfahren Sie Neues über EM oder tauschen Sie Ihre Erfahrungen mit uns aus. Informationen zu Veranstaltungen rund um Effektive Mikroorganismen – Stammtische, Vorträge, Messen und vieles mehr – finden Sie unter www.multikraft.com/de/aktuelles-service/veranstaltungen-events/ Besuchen Sie uns bei folgenden Veranstaltungen:
Life Messe Wels
Fr., 25. – So., 27. Oktober 2019
Messe bio Österreich Wieselburg So., 17. – Mo., 18. November 2019
Adventmarkt am Stumpflhof
Fotos: Multikraft, Ruediger Dahlke, Kernölamazonen, Shutterstock
Sa., 30. November bis So., 1. Dezember 2019 von 10:00 bis 18:00 Uhr mit besinnlichem Rahmenprogramm, Kunsthandwerk, EM Bauernmarkt, EM Vorträge, der Eintritt ist frei!
EM-Stammtische
Für Anwender, Einsteiger & Interessierte zum Erfahrungsaustausch
WIEN Günter A. Gsöls Jeden 1. Dienstag im Monat, Beginn: 18:00 Uhr Das Schutzhaus, Gartenfreunde Ottakring, Steinlegasse 15 (Navi-Adresse: Flötzersteig 6), 1160 Wien, +43 664 320 65 77 Jeden 3. Donnerstag im Monat, Beginn: 19:00 Uhr Heuriger „Alter Bach-Hengl“, Sandgasse 7–9, 1190 Wien TRIBUSWINKEL Hildegard Baader Jeden letzten Dienstag im Monat, Beginn: 19:00 Uhr Mühlbachwirt, Kirchenplatz 8, 2512 Tribuswinkel +43 2252 497 48, +43 676 722 77 76 SOLLENAU Anita Schärf
Jeden 1. Mittwoch im Monat, Beginn: 18:00 Uhr „Bei mir daheim“, Feldgasse 1, 2601 Sollenau a.schaerf@aon.at, +43 664 516 55 75
EGGERSDORF | GRAZ Gartenparadies Peter Painer
Jeden Monat Gartenworkshops rund um die Pflege und Arbeit mit EM Informationen zu den Terminen und Programmen unter www.painer.com, Badstraße 48, 8063 Eggersdorf, +43 3117 24 42
ROHR | KREMSTAL Gärtnerei Schützenhofer
Jeden 3. Dienstag im Monat Kräuterstammtisch, Beginn: 19:00 Uhr, Linzerstraße 32, 4532 Rohr/Kremstal +43 7258 21 24
STRASSWALCHEN Johannes Lenzenweger
Jeden 1. Dienstag im Monat (von April bis Oktober), Beginn: 19:30 Uhr Lenzenweger, Voglhub 8, 5204 Straßwalchen em.lenzenweger@gmx.at, +43 664 2825 895
ROTH Silvia Smetana
Jeden letzten Donnerstag im Monat, Beginn: 18:00 Uhr Haus der Schönheit, Hauptstraße 43, 91154 Roth evs.smetana@gmail.com, +49 9179 964 68 64
SCHOPFHEIM Silke Schaubhut
Jeden Monat ist ein Stammtisch vorgesehen, Termin bitte immer auf Anfrage! Patches4life, Belchenstraße 7, 79650 Schopfheim beratung@silke-schaubhut.de, +49 7622 673 98 14
FINSTERWALDE Thomas Kühne
multikosmos Ausgabe 34 Unser nächstes Thema:
Achtsamkeit
Jeden 3. Donnerstag im Monat, Beginn: 19:00 Uhr An der Schraube 20, 03238 Finsterwalde, anfrage@naturgarten-planer.de, +49 3531 70 50 25 oder +49 3531 433 92 66
KÄMPFELBACH Sigrid Bellitto
Jeden letzten Mittwoch im Monat, Beginn: 19:30 Uhr Friedenstr. 44, 75236 Kämpfelbach, +49 7232 40 93 61 sigrid-bellitto@online.de, www.bellitto.de 35
kô:nai (japanisch: DER MUND)
NEU! bioemsan Zahncreme Plus Die neue Zahncreme Plus für perfekt saubere Zähne, gesundes Zahnfleisch und als wirkungsvolle Prophylaxe zeichnet sich durch ihren noch basischeren pH-Wert aus. Ein Auszug aus der Wurzel der Ratanhiapflanze, die Rinde des indischen Neembaumes und Myrrhenharz sind für ihre besondere Wirkung bekannt. Kräuterextrakte mit Effektiven Mikroorganismen, Keramikpulver, Manju und Manju Meersalz wirken zellregenerierend, zellerneuernd und entzündungshemmend. Die bioemsan Zahncreme Plus ist vegan und besonders für Kinder geeignet. Die Wirkungsweisen der bioemsan Zahncremes wurden durch das Institut für zellbiologische Testsysteme Dartsch Scientific GmbH, Schongau, wissenschaftlich untersucht und bestätigt (DZZ 2011, 66: 265-270).
Das Besondere an bioemsan Biokosmetik ist die Symbiose von biologischen Inhaltsstoffen und Effektiven Mikroorganismen. Diese potenzieren die Wirksamkeit der Ingredienzien, wirken regenerativ und stärken so die Lebenskraft und Gesundheit. Tag für Tag. Augenblick für Augenblick. www.bioemsan.com