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Ausgabe 9

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Ausgabe 9 November 2011

Quer durch den Berg

Eine Kanalsanierung unter erschwerten Bedingungen

MIT NEUER TECHNIK IM ZEITPLAN Zweites erfolgreiches Fernwärme-Projekt für Vattenfall


ZEHn Jahre Erfolg in 7.000 km entfernung Indien ist bei der Michel Bau seit zehn Jahren ein großes Thema. Inzwischen ist das Unter­ nehmen aus Neumünster ein bekanntes und gern gesehenes Gesicht in den Metropolen des Subkontinents. Und schon heute ist klar, dass dies auch noch eine ganze Weile so bleiben wird. Den deutschen Heimatmarkt hat das Team aber nicht aus dem Blickfeld verloren – ganz im Gegenteil.

Das Michel Bau-Team in Kolkata

Liebe Leserinnen, liebe Leser! Vor einem Jahr habe ich an dieser Stelle über das durch den harten Winter stark „verkürzte“ Jahr berichtet und angedeutet, dass wir bereits eine Reihe von Aufträgen für das Jahr 2011 gewinnen konnten. Heute, zwölf Monate später, sind wir froh, dass sich dieser erste Ausblick nicht nur erfüllt hat, sondern dass wir auf sehr erfolgreiche Monate zurückblicken können. Das Jahr war voller Ereignisse, denn neben dem 80. Geburts­ tag von Reinhard Michel, über den wir in der letzten Ausgabe des BAUREPORT berichtet haben, stand noch ein weiteres, wenn auch kleineres Jubiläum in unserem Kalender. Seit zehn Jahren ist die Michel Bau auf dem indischen Sub­konti­ nent, 7.000 Kilometer Luftlinie von Neumünster entfernt, aktiv. In Mumbai, Bangalore und Delhi haben wir Kanäle aus der Kolonialzeit saniert und uns einen guten Ruf erarbeitet. Heute liegt unser Arbeitsschwerpunkt in der ostindischen Metropole Kolkata, wo wir erst kürzlich zwei weitere Millionenprojekte erfolgreich abschließen konnten. Für unser ganzes Team war und ist die Arbeit in Indien etwas Besonderes und eine zusätzliche Motivation. Natürlich mussten wir alle viel lernen und nicht nur die sprachliche Barriere überwinden. Auch die Mentalität, die Lebens- und Arbeitsweise hat uns den Einstieg nicht immer einfach gemacht. Der Erfolg zeigt allerdings deutlich, dass wir angekommen sind, dass unsere Auftrag­geber unsere Arbeit schätzen und weiterempfehlen. Aktuell arbeiten unsere Teams an zwei neuen Projekten in Kolkata, die uns eine Auslastung bis zum Monsun 2013 sichern. Dies ist so eine dieser Besonderheiten, an die wir uns erst gewöhnen mussten: Der Monsun, die Regenzeit in Indien, ist eine natürliche Zäsur für fast alle Bauprojekte. 2

BAUREPORT | November 2011

Verpasst man die Fertigstellung vor dem Monsunbeginn, verlängert sich das Projekt wenigstens um die dreimonatige Zwangspause. Unsere grabenlose Sanierungstechnik, deren Qualität und Wirtschaftlichkeit wir in Indien bereits unter Beweis gestellt haben, hat mittlerweile auch das Interesse anderer Länder in der Region geweckt. Aus diesem Grund waren wir erstmalig auf der diesjährigen Messe „International Water Week“ in Singapur vertreten und haben Kontakte geknüpft. Wir sind gespannt, wann wir Ihnen von Projekten für neue Auftraggeber berichten können! Nicht nur im Ausland, auch in Deutschland setzt sich unser Erfolg fort und sorgt für gut gefüllte Auftragsbücher bis in die ersten Monate des kommenden Jahres. Dies liegt nicht zu­letzt daran, dass wir unser Angebotsportfolio ständig im Auge haben, überprüfen und erweitern. Besonders in den ver­gangenen Monaten konnten wir eine Reihe neuer Kunden von der Kompetenz, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überzeugen. Und so kommt es, dass Auftraggeber nach dem erfolgreichen Abschluss eines Auftrages schon mit dem nächsten Projekt auf uns zukommen. Ein größeres Lob und gleichzeitigen Ansporn für unsere Arbeit kann es nicht geben. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen!

Ulf Michel


Olaf Steltner (links) und sein Schwiegervater Heinz Otto Nissen

Es bleibt in der Familie Bei einem Wechsel in den Ruhestand ist es wichtig, Erfahrungen von Alt an Jung weiterzugeben. Wenn der Staffelstab dann auch noch in der Familie bleibt, funktioniert dies besonders gut.

Über vierzig Jahre hat Heinz Otto Nissen für die Michel Bau gearbeitet, 2010 ging der heute 66-jährige in den verdienten Ruhestand. Aber hinter dieser langen und guten beruflichen Laufbahn versteckt sich noch eine zweite Geschichte, die auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich klingt, auf den zweiten Blick aber deutlich macht, wie gut die Teams der Michel Bau zusammenarbeiten. Denn Heinz Otto Nissen hat den Staffel­ stab nicht an irgendjemanden weitergegeben, sondern direkt an seinen Schwiegersohn Olaf Steltner: „Mein Arbeitsplatz bleibt also in der Familie!“ Den Grundstein dafür hatte Heinz Otto Nissen, ohne es zu ahnen, bereits vor etwa 17 Jahren gelegt. Damals fragte ihn sein Schwiegersohn, ob er bei Michel Bau Hilfe gebrauchen könnte. Und er konnte, denn die Auftrags­lage war gut und Hilfskräfte gern gesehen. Olaf Steltner, heute 42 Jahre alt, ist dem Unternehmen treu geblieben. Zunächst arbeitete er als Rohrleger und Bagger­fahrer, vor zehn Jahren kam dann die Prüfung zum Schachtmeister. Damit war er endgültig in die großen Fußstapfen seines Schwiegervaters gestiegen.

In vielen Projekten haben beide gemeinsam in einer Kolonne gearbeitet. „Fachlich waren wir zwar nicht immer der selben Meinung“, sagt Olaf Steltner, „aber richtig geknallt hat es nie, denn für uns beide stand das Ergebnis unserer Arbeit im Vordergrund.“ Heute leitet Olaf Steltner die alte Kolonne seines Schwieger­ vaters. Aber nicht wegen der Familienbande, versichert Heinz Otto Nissen: „Das hat er durch eigene Kraft erreicht, ganz ohne meine Hilfe.“ Und fügt schmunzelnd hinzu: „Vielleicht wäre es ohne mich sogar noch schneller gegangen.“ Zahlreiche Erfahrungen hat er vor dem Ruhestand an seinen Schwieger­sohn weitergegeben. Für das Unternehmen ist dieser Wissensaustausch und eine reibungslose Über­gabe von großer Bedeutung, denn davon profitieren letzten Endes die Kunden der Michel Bau in besonderem Maße. Und auch wenn im Ruhestand überhaupt keine Langeweile aufkommt, bleibt Heinz Otto Nissen seinem Team verbunden: „Wenn Olaf mal eine Frage haben sollte, weiß er ja, wo ich bin!“ November 2011 | BAUREPORT

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Durch das Groundforce-System konnte in dem fünf Meter breiten Graben auch mit schwerem Gerät gearbeitet werden

trotz zeitdruck im zeitplan mit neuer technik Das zweite Hamburger Fernwärme-Projekt für den Energiekonzern Vattenfall war für das Team der Michel Bau vor allem eines: Zeitdruck pur. Aber gute Ideen, innovative Techniken, eingespielte Mitarbeiter und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber machen vieles möglich!

Vor wenigen Wochen hat das Michel Bau-Team den ersten Auftrag für den Energiekonzern Vattenfall Europe Wärme AG in Hamburg erfolgreich abgeschlossen. Die Leistung der Neumünsteraner hat überzeugt, denn kurz darauf gab der Konzern grünes Licht für ein zweites Projekt in der Hansestadt. Die Arbeiten in Deutschlands zweitgrößter Stadt reißen nicht ab – und immer wieder sind es Baustellen an Hauptverkehrsadern, an denen die Männer der Michel Bau tätig werden, mit all ihren verbundenen Herausforderungen. In direkter Nähe zur historischen Speicherstadt und parallel zur Willy-Brandt-Straße musste in der Grimm eine Fern­ wärmeleitung umverlegt werden, um einem Büro-Neubau 4

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Platz zu machen. Die Arbeiten standen unter großem Druck, da der neue Grundstückseigentümer bei Überschreitung des Zeit­plans eine Option zur Rückabwicklung des Kaufs hatte. Dieser Zeitdruck war bei Auftragserteilung bereits spürbar, berichtet der Projektleiter Sebastian Florczak: „Am Freitag haben wir das Okay bekommen – und am Mittwoch darauf sollten wir bereits anfangen. Das haben wir auch gemacht!“ Für die Umverlegung der vier bis zu DN 700 großen Rohre mussten drei Gruben und ein fünf Meter breiter Baugraben direkt an der Hauptverkehrsachse eingerichtet werden. Die Breite des Grabens stellte das Team um Sebastian Florczak


und Michael Gruner, den zweiten Bauleiter, vor die erste Herausforderung, denn mit dem üblichen Verbau wäre der Zeitplan Makulatur gewesen. Die Lösung war ein System des englischen Herstellers Groundforce, mit dem der technische Leiter Axel Hallerbach in Kontakt stand. Die sonst genutzten, etwa 10 cm dicken mechanischen Querstreben hätten bei dieser Grabenbreite in sehr kurzen Abständen gesetzt werden müssen. Groundforce setzt dagegen auf ein hydraulisches System mit etwa 40 cm dicken Spindeln, die automatisch reguliert die Gurtung an die Wände der Grube drücken. Dank dieser Technik blieb zwischen den einzelnen Streben ein Abstand von bis zu zwölf Metern. Genug Platz, um auch mit schwerem Gerät arbeiten zu können.

DAS PROJEKT IM BILD

In Deutschland ist diese Technik bislang erst wenige Male zum Einsatz gekommen, in Norddeutschland nun zum ersten Mal: „Das zeigt wieder einmal deutlich, dass wir immer unsere Augen und Ohren offen halten und auch innovative Techniken einsetzen“, ergänzt Sebastian Florczak. Ganz unkompliziert war dieser Weg aber auch nicht, denn die Grube musste zuvor sehr genau ausgelegt werden, damit die passenden Elemente aus England nach Hamburg verschifft werden konnten. Vor Ort hat ein englischer Techniker die Installation überwacht. Beide Unternehmen haben aber gut zusammengearbeitet, versichert Sebastian Florczak: „Die Technik war innerhalb weniger Tage unterwegs. Und selbst als dann doch mal ein Element fehlte, wurde dies in kürzester Zeit aus England an die Elbe geschickt.“ Nach nur zehn Tagen waren 60 Meter Graben mit einer Tiefe bis zu vier Metern aus­gehoben und verbaut. Auch bei diesem Projekt hatte die Michel Bau im Rahmen der Ausschreibung ein Nebenangebot abgegeben, das für den Auftraggeber einen finanziellen wie zeitlichen Vorteil brachte, erklärt Sebastian Florczak: „Zwei geplante Schachtbauwerke sollten in Ortbeton-Bauweise erstellt werden. Dies wäre aber in der dafür vor­gesehenen Zeit von sieben Tagen kaum zu schaffen gewesen.“ Die Planer der Michel Bau empfahlen der Vattenfall Mauerwerksschächte, denn diese konnten vor dem Umschlusstermin bereits zu etwa 60 Prozent fertig gestellt werden. Insgesamt waren drei Kolonnen der Michel Bau im Einsatz und kamen gegen Ende des Projektes noch einmal ordentlich ins Schwitzen, als die neuen Leitungen in einem 48-StundenFenster an das vorhandene Fernwärmenetz angeschlossen werden sollten. „In diesen zwei Tagen war die Anspannung auf der Baustelle mit den Händen greifbar“, erzählt Michael Gruner. „Unsere Aufgabe war es auch, das Zusammenspiel der beteiligten Unternehmen zu koordinieren und immer den Überblick zu behalten!“ Das Team konnte aber beruhigt aufatmen, denn alles lief reibungslos. Deutlich im Zeitplan wurden die Arbeiten abgeschlossen und auch die Willy-Brandt-Straße wieder vollständig für den Verkehr freigegeben. Der Auftraggeber Vattenfall und die Michel Bau blicken erfreut auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurück, die mit einem Anschluss­ auftrag fortgesetzt werden soll: eine 200 Meter lange Erweiterung der vorhandenen Fernwärme­leitung in DN 200.

Oben: Das bestehende Leitungssystem und die neuen, von Michel Bau verlegten Fernwärmerohre. Mitte: Ein Anschlussbauwerk am Ende der Strecke. Unten: Das Groundforce-System ermöglicht den Einsatz des Baggers trotz der großen Grabenbreite.

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Auf Händen und Knien quer durch den Berg Im Frühjahr war Projektleiter Florian Krah mit seinem Team in der Kaiserstadt Aachen, die erste Hälfte des Sommers haben sie auf einer Baustelle in Köln verbracht und die zweite Hälfte war er mit seiner Kolonne in Siegen. Immer mit dem Auftrag: Einen alten Kanal wieder flott zu machen.

Extrem enge Arbeitsbedingungen: Nur 80 Zentimeter Durchmesser hat der neu eingezogene Kanal

Florian Krah und sein fünfköpfiges Team kommen herum in Nordrhein-Westfalen: Nach Aachen und Köln haben die sechs Männer in der Universitätsstadt Siegen, nordwestlich des Dreiländerecks Nordrhein-Westfalen–Hessen–Rheinland-Pfalz, das nächste Kanalsanierungsprojekt in Angriff genommen. „Die große Erfahrung und die hohe Qualifikation der Michel Bau im Bereich der grabenlosen GFK-Kanalsanierung hat sich inzwischen bundesweit herumgesprochen“, ist sich Florian Krah sicher. So konnte sich die Michel Bau nach einem Teilnehmerwettbewerb mit anschließender beschränkter Ausschreibung über einen neuen Auftrag freuen. 6

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Die regelmäßige Kontrolluntersuchung eines verrohrten Bach­laufs unterhalb einer alten Abfalldeponie hatte im Früh­jahr gezeigt, dass sich der alte Kanal aus duktilem (schmiedbaren) Gusseisen stellen­weise verformt hatte. Es wurde befürchtet, dass der Kanal in Zukunft kollabieren könnte und Sickerwasser aus der Deponie in den Bach und auf diesem Weg auch in das Grundwasser gelangt. Die größte Herausforderung bei diesem Projekt stellte die Dimension des bestehenden Kanals: Aufgrund der Über­ deckung von bis zu 40 Metern konnte nur an beiden Seiten des Berges eine Baugrube für den Zugang zum Kanal und für das Einziehen der GFK-Elemente eingerichtet werden. Florian


Krah macht deutlich: „Zwischen beiden Baugruben gab es eine Strecke von 430 Metern zu überwinden. Das ist bei jedem Kanalquerschnitt eine lange Strecke. Aber umso mehr, wenn der Altkanal lediglich einen Durchmesser von 100 cm hat.“

DAS PROJEKT IM BILD

Die Sicherheitsvorkehrungen für das Team der Michel Bau waren dementsprechend hoch. Ausführliche Rettungspläne mussten erarbeitet und ein Rettungsschlitten zur Bergung vorgehalten werden. Eine Gasüberwachung sowie ständige Bewetterung wurden eingerichtet. Und eine Funksprech­ver­ bindung zwischen den Männern innerhalb und außerhalb des Kanals war Pflicht. „Glücklicherweise haben wir all diese Rettungsmaßnahmen nicht benötigt“, zeigt sich Florian Krah erleichtert. „Wir sind es aber auch gewohnt, unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen zu arbeiten – nicht zuletzt durch die nach SCC (Sicherheits Certifikat Contraktoren) und Güteschutz Kanalbau erfolgreichen Zertifizierungen, die sich bei solchen Projekten bezahlt machten.“ Die nächste Schwierigkeit zeigte sich Mitte August nach der umfassenden Kalibrierung des alten Kanals, denn die Strecke war nicht nur lang, sondern sehr verwinkelt und selbst für die Profis der Michel Bau durchaus anspruchsvoll. „Wir konnten zu einem großen Teil nur GFK-Elemente mit einer Länge von einem Meter einziehen, an besonders engen Bögen sogar nur Elemente von einem halben Meter Länge“, erklärt Florian Krah. Das Einbringen der neuen Elemente in den Kanal war auch mit technischer Unterstützung durch einen kleinen elektrischen Transportwagen Knochenarbeit. Auf ihren Händen und Knien mussten die Männer bis zu 200 Meter in den Kanal hinein­kriechen, um an ihren Arbeitsplatz zu gelangen. „Und dort war gerade mal genügend Platz, um in leicht gebückter Haltung zu sitzen“, beschreibt Projektleiter Florian Krah. „Unsere Kollegen kannten solche Extremsituationen aus früheren Projekten. Platzangst sollte man für diese Arbeit wirklich nicht haben!“ Über zwei Baugruben gelangten Arbeiter und Rohrsegmente in den Kanal, eine davon musste 9 Meter tief durch eine kleine Abfallschicht in den Boden getrieben werden. Das Wasser aus dem Bachlauf wurde während der Bauphase über den Berg der Abfalldeponie umgeleitet. Trotz dieser widrigen Umstände war das Team sehr gut im Zeitplan. So dass die geplante Fertigstellung bis Mitte November sogar schon ein paar Wochen früher Anfang Oktober abgeschlossen werden konnte. Das freut nicht nur den Projektleiter, Florian Krah, auch den Kreis Siegen-Wittgenstein, der als Besitzer der alten Deponie für den Kanal verantwortlich ist und nach der Sanierung eine Sorge weniger hat. „Die Zusammenarbeit mit dem Kreis Siegen-Wittgestein und der Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH aus Urbach funktionierte sehr gut“, berichtet Florian Krah, der sich alle zwei Wochen mit seinen Auftraggebern vor Ort traf. Und auch im Team, fast 500 km von Neumünster entfernt, lief es gut. Einige der Männer waren für ihr Unternehmen auch schon deutlich weiter von zu Hause entfernt und haben in Indien an den Projekten der Michel Bau mitgearbeitet. Florian Krah ist gespannt, wo der nächste Auftrag auf ihn wartet. „Wir kommen in Deutschland ganz schön herum. Allerdings hätten wir alle auch nichts dagegen, mal wieder zwischen Nord- und Ostsee zu arbeiten!“

Oben: Blick in die Baugrube beim Einziehen der Rohre. Mitte: Ein Blick in den sanierten Kanal. Unten: Mitten im Wald lag die 9 Meter tiefe Einzieh­ baugrube an einem Ende der Abfalldeponie.

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MICHEL BAU IST AUCH AUF DEM ASPHALT GANZ VORN DABEI

herzlich WILLKOMMEN Neue Auszubildende 01.08.2011

Vincent Voss (Tiefbaufacharbeiter)

01.08.2011

Michael Weiland (Tiefbaufacharbeiter)

01.08.2011

Sascha Wolloscheck (Tiefbaufacharbeiter)

01.08.2011

Christoph Horns (Industriekaufmann)

30.09.2011

Marwin Petersen (Tiefbaufacharbeiter)

Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 23.06.2011

Svenja Thomsen (Kreditorenbuchhalterin)

01.07.2011

Daniel Eggers (Fachwerker)

01.07.2011

Kevin Tegge (Fachwerker)

herzlichen glückwunsch 60. Geburtstag Auf eine hohe Geschwindigkeit kommt es bei der Michel Bau häufiger an – allerdings eher in der Umsetzung zeitkritischer Bauvorhaben als auf dem Asphalt. Aber auch auf diesem Terrain ist das Team gut unterwegs, das zumindest stellten 21 Kolleginnen und Kollegen während eines Betriebsausflugs Anfang September unter Beweis. Für drei Stunden war eine Kart-Bahn in Norderstedt für die Michel Bau reserviert, zwei Teams traten gegeneinander an. Wie im richtigen Motorsport wurden im Qualifying die besten fünf Fahrerinnen und Fahrer ermittelt, die dann in einer Finalrunde mit ihren 6,5 PS starken Fahrzeugen gegeneinander antraten. Wie bei allen sportlichen Veranstaltungen der Michel Bau stand neben dem Wettkampf­ geist auch hier der Spaß wieder klar im Vordergrund, wie Annika Schlüter berichtet: „Nach den drei Stunden waren wir alle geschafft. Es war ein toller Nachmittag, eine tolle Bahn und ein schönes Erlebnis mit den Kollegen!“

24.01.1951 08.02.1961

Olaf Götsch

16.09.1961

Thomas Jörs

26.09.1961

Peter Matthiessen

40. Geburtstag 15.02.1971

Sven Petersen

30. Geburtstag 29.03.1981

Bastian Lange

20. Geburtstag 18.01.1991

Daniel Eggers

27.06.1991

Annika Schlüter

40. Firmenjubiläum 01.04.1971

Jürgen Lau

25. Firmenjubiläum 15.04.1986

cricket: Ein neuer Sport für Das Michel Bau-Team in Indien

Olff Brettschneider

50. Geburtstag

Hartmut Graßmann

10. Firmenjubiläum 01.09.2001

Felix Rosenbohm

22.11.2001

Norbert Spieckermann

Hochzeiten 29.04.2011

Sonja (ehem. Theißen) und Florian Krah

Bestandene Prüfungen 22.06.2011

Svenja Thomsen (Industriekauffrau)

30.06.2011

Daniel Eggers (Tiefbaufacharbeiter)

30.06.2011

Kevin Tegge (Tiefbaufacharbeiter)

IMPRESSUM

Cricket kennen hierzulande nur wenige, in Indien aber ist es der Nationalsport schlechthin. Anlässlich der Cricket-WM Anfang des Jahres entflammte auch im indischen Team der Michel Bau die Begeisterung für dieses Spiel. Kurzerhand wurde mit drei weiteren Bau-Teams in Kolkata eine kleine internationale Liga gegründet und mit dem Spielbetrieb begonnen. Für die Michel Bau mit Erfolg, denn alle Spiele konnten die Kollegen von der Baustelle und aus dem Büro für sich entscheiden. Die Gegner drängen auf eine Revanche: Inzwischen laufen bereits die Vorbereitungen für eine Neuauflage des Turniers im Winter. 8

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Herausgeber: MICHEL BAU GmbH & Co. KG Friedrich-Wöhler-Straße 54 · 24536 Neumünster Telefon 04321 2005-700 · Telefax 04321 2005-777 www.michelbau.de · baureport@michelbau.de Konzeption, Gestaltung und Textredaktion: IN.MEDIUM GmbH · Werbeagentur Goebenstraße 10 · 24534 Neumünster www.inmedium.net · info@inmedium.net Fotos: MICHEL BAU GmbH & Co. KG Druck: Druckzentrum Neumünster GmbH


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