Ausgabe 6 April 2010
TIMING IST ALLES
Rohrsanierung zwischen Berufsverkehr und Kieler Woche
EIN BERG HERAUSFORDERUNGen Unerwartete Probleme im Stuttgarter Untergrund
Frühjahrsputz unter www.michelbau.de Der Frühling ist für viele die Zeit, um einmal richtig frischen Wind ins Haus zu lassen und alles für die folgenden Monate herzurichten. Im bildlichen Sinn gilt das in diesem Frühjahr auch für die Website der Michel Bau, die von Grund auf renoviert und mit neuen Inhalten ausgestattet wurde. Ein Augenmerk lag dabei auf der steigenden Bedeutung des wachsenden Auslandsgeschäfts.
Liebe Leserinnen, liebe Leser! Acht Jahre sind in unserer schnelllebigen Zeit nicht viel, im Internet sogar kaum mehr als ein Wimpernschlag. Vieles verändert sich, neue Technologien machen das Erstellen und die Pflege, vor allem aber das Betrachten von Internet seiten deutlich schneller und komfortabler. Auch an unserer Website unter www.michelbau.de hat der Zahn der Zeit genagt. Kurz vor dem Jahreswechsel haben wir uns daher entschlossen, unser Unternehmen im Internet neu zu präsentieren. Es ging dabei aber nur am Rande um eine neue Optik. Für uns stand im Vordergrund, dass wir unsere Inhalte übersichtlicher darstellen und einen möglichst großen Überblick auf unsere vielen Projekte im In- und Ausland ermöglichen. Einige Interessenten und auch eine ganze Reihe von Kunden haben uns bestätigt, dass sie vor einer Kontaktaufnahme mit uns zunächst einen Blick auf die Internetseite geworfen haben. In fast allen Fällen mit dem Ziel, Informationen über Referenzprojekte zu erhalten und sich über unsere Quali fikationen und Zertifikate zu informieren. Diese Bereiche standen für uns daher besonders im Fokus des „Relaunch“, wie es im Fachjargon heißt. Letzten Endes ist es aber zuerst die neue Gestaltung, die ins Auge fallen wird. Wir haben dabei bewusst auf zu viel Spielerei verzichtet, die vom Inhalt ablenkt und nicht zu unserer sonst so klaren Handschrift passt. Und damit wir Ihnen möglichst schnell auch die neuesten Informationen zu unseren Projekten bieten können, arbeitet im Hintergrund der Website ein Content Management System, mit dessen Hilfe wir jederzeit und ohne großen Aufwand Aktualisierungen einstellen können. Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie uns unter www.michelbau.de! 2
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Aber es gibt noch mehr Neuigkeiten, auf die ich Ihren Blick gerne lenken möchte. Aus den letzten Ausgaben unseres BAUREPORT wissen Sie, wie wichtig uns die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist. Auch in dieser Ausgabe berichten wir auf der letzten Seite darüber. Wir engagieren uns aber auch immer wieder über die Grenzen unseres Unternehmens hinaus. So haben wir erst kürzlich eine umfangreiche Kooperationsvereinbarung mit der Grund- und Regionalschule Neumünster-Einfeld abgeschlossen. Ziel der Vereinbarung ist, den Schülerinnen und Schülern so früh wie möglich einen realitätsnahen Einblick in die Berufsund Arbeitswelt zu bieten. Häufig wird die Berufsvorbereitung in den Schulen bemängelt. Gemeinsam mit der IHK und der Handwerkskammer Schleswig-Holstein sowie dem Wirt schaftsministerium des Landes wollen wir gegensteuern. In einer der kommenden Ausgaben werden wir sicherlich von diesem Projekt und den Erfolgen berichten. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen!
Ulf Michel
Kanalsanierung mit Hindernissen Zunächst sah alles nach Routinearbeiten aus, dann aber gab es ein lautes Knacken: Bei Arbeiten im Stuttgarter Untergrund standen die Kollegen der Michel Bau auf einmal vor einem großen Berg neuer Herausforderungen.
Auf den ersten Blick wirkte die anstehende Kanal-Rohrsanie rung am Stuttgarter Neckartor wie ein Auftrag von vielen: Michel Bau sollte als Subunternehmer eines Stuttgarter Tiefbauunternehmens für die Stadt Stuttgart, Eigenbetrieb Stadtentwässerung, die Sanierung eines 35 Meter langen Kanals mit Kreisprofil-Rohren in der baden-württembergischen Landeshauptstadt übernehmen. Der verantwortliche Polier Falko Thiele ergänzt: „Auf dieser Strecke wollte der Haupt-Auftraggeber testen, wie die Sanierung in dem Kanal am besten funktionieren könnte. Weitere 500 Meter müssen nämlich später im Zuge des so genannten Projektes „Stutt gart 21“, des unterirdischen Neubaus des Hauptbahnhofes, auch noch erneuert werden.“ Der Polier erzählt: „Um den Kanal neu zu bauen hätte eine angrenzende sechsspurige Straße aufgerissen werden müssen. Das konnte durch eine geschlossene Sanierung verhindert werden.“ Der Kanal beim Schlosspark erschien allen Fachleuten in einem baufälligen, nicht aber in einem kritischen Zustand. „Es herrschte akuter Sanierungsbedarf“, erinnert er sich an die Erstbesichtigung im Oktober 2009. „In den maroden Rohren waren sehr viele Risse, deren Ausmaße in den kommenden Monate sicher kritisch geworden wären.“ Als erstes sollte die alte Trockenwetterrinne des Kanals entfernt werden. Aber bereits nach wenigen Arbeitstagen war es mit der täglichen Routine vorbei: „Im Kanal hörten wir auf einmal ein immer lauter werdendes Knacken im Mauerwerk. Das Bauwerk drohte über uns zusammenzu brechen und wir haben den Kanal deshalb sofort verlassen“, berichtet Polier Falko Thiele von den bangen Momenten im Untergrund von Stuttgart. Bevor die Arbeiten fortgesetzt werden konnten, musste zunächst unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen überprüft werden, was genau passiert war. Und der Schreck bei den Arbeitern der Michel Bau war groß: „Die Mitarbeiter des Instituts für Baustatik der Landesgewerbeanstalt (kurz: LGA) aus Nürnberg haben festgestellt, dass das umgebende Erdreich nicht die erforderliche Lagerungsdichte besaß, der Kanal also gar nicht mehr durch das ihn umgebende Erdreich gestützt wurde“, berichtet Falko Thiele. Ein weiteres Arbeiten im Kanal war bis auf weiteres wegen der akuten Einsturzgefahr nicht mehr möglich. Um das
Sicherheit geht vor: Abstützvorrichtungen für den einsturzgefährdeten Kanal. Im Mauerwerk sind deutlich Risse zu sehen. Projekt dennoch in der vorgesehenen Bauzeit fertigstellen zu können, haben der Auftraggeber, das Ingenieurbüro Vogel und die Ingenieure der beteiligten Firmen in kürzester Zeit ein Lösungskonzept für diese kritische Situation erarbeitet. Unter der ständigen Kontrolle des LGA wurde zunächst der gesamte Kanal mit 18 mal 18 Zentimeter breiten Holzbalken abgesteift. Erst nach dieser provisorischen Sicherung wurde das Erdreich um den Kanal durch Injektionen stabilisiert und die Risse in der Kanalwand verpresst. „Nach dem die injizierte Harzmischung ausgehärtet war, konnten wir die Stützen im Kanal wieder entfernen und uns erneut an den eigentlich ersten Arbeitsschritt machen, dem Abbruch der Kanal-Sohle.“ Trotz dieser überraschenden Herausforderung ging dann alles sehr schnell. Innerhalb von eineinhalb Wochen haben Falko Thiele und seine Kollegen verschieden lange Kreisprofilrohre DN 1860 auf der 35 Meter langen Strecke eingebaut. Das Ergebnis ist auf dem Titelbild dieser Ausgabe zu sehen. „Wir waren schon erleichtert, dass alles Weitere problemlos geklappt hat“, gibt Thiele zu und freut sich: „Auch unter den erschwerten Randbedingungen konnten wir zeigen, dass unsere Technik die optimale Sanierungsmethode ist.“ April 2010 | BAUREPORT
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Gutes Timing ist alles
Eine Rohrsanierung muss nicht immer zu Sperrungen und Verkehrsbehinderungen führen. In der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel wird unter Beweis gestellt, wie man trotz offener Bauweise Kanäle sanieren kann, ohne das Stadtgeschehen zu beeinträchtigen.
Nach großen Projekten in ganz Deutschland ist Michel Bau seit Dezember 2009 zum wiederholten Male in direkter Nachbarschaft zum Firmensitz aktiv. Arne Levsen, DiplomIngenieur und Bauleiter der Michel Bau für diese Maßnahme, erzählt: „Die Kieler Stadtentwässerung hat festgestellt, dass am Stresemannplatz in der Kieler Innenstadt ein großer Regenwassersammler hydraulisch überlastet und zudem sanierungsbedürftig ist. Aufgrund der Verkehrssituation kam eine offene Erneuerung mit einem größeren Profil nicht in Frage. Die Stadt Kiel und das beauftragte Ingenieurbüro entschieden deshalb, den vorhandenen Kanal zu sanieren und in paralleler Achse einen zweiten Kanal zu bauen. Dieser liegt außerhalb des Hauptverkehrsbereichs. Dadurch wird der Verkehr durch die Bauarbeiten nur geringfügig belastet.“ Dieses Projekt wird in einer Dreier-Arbeitsgemeinschaft durchgeführt. Michel Bau hat sich für die Ausschreibung mit 4
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zwei weiteren Tiefbaufirmen zu einer Bietergemeinschaft zusammengetan. Arne Levsen sagt: „So können wir dieses Projekt nicht nur mit gebündeltem Know-how durchführen, sondern auch günstiger arbeiten als ein einzelner Anbieter.“ Kein Wunder also, dass die drei Tiefbau-Profis die Ausschrei bung gewonnen haben. Wie bereits zuvor von der Bieter gemeinschaft festgelegt, wird es bei den Bauarbeiten eine klare Arbeitsteilung geben. „Michel Bau ist bei dem Projekt mit einem Partner für die Großprofilsanierung und den Tiefbau zuständig, während das dritte Unternehmen die kleineren Durchmesser im Schlauchliningverfahren saniert.“, sagt Arne Levsen. Mit einem Gesamtauftragsvolumen von zwei Millionen Euro saniert die Arbeitsgemeinschaft die Rohre unter dem Kieler Stresemannplatz. „Der Hauptteil des Auftrages ist die InlinerSanierung des defekten Maulprofil-Kanals auf einer Länge
von 150 Metern. Dazu wird im ersten Schritt ein neuer Regenwasserkanal DN 1200 entstehen“, so Arne Levsen. Anschließend wird das Kieler Regenwasser durch diesen neuen Kanal geleitet, so dass dann der bestehende Kanal saniert werden kann. „Genauer gesagt werden wir dann GFK-Maulprofilrohre DN 1300/812 im Einzelrohr-Lining verlegen.“
DAS PROJEKT IM BILD
Die kleineren Durchmesser DN 250, DN 300, DN 350 sowie ein Ei-Profil DN 900/1350 werden mit harzgetränkten Nadelfilzschläuchen saniert. Diese werden durch Inversionsschächte in den vorhandenen Kanal eingezogen, anschließend mit Wasserdruck aufgestellt und mit warmem Wasser ausgehärtet“, erklärt Arne Levsen das Verfahren. Die bis zu 15 Arbeiter stehen jedoch nicht nur vor einer technischen, sondern auch vor einer logistischen Herausforderung, denn der Stresemannplatz an der Kieler Hauptpost ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Landeshauptstadt. Der Auftraggeber und die beauftragte Kieler Ingenieurgesellschaft IPP haben dies bereits bei der Planung berücksichtigt. Die Arbeitsgemeinschaft setzt dies nun um: „Direkt an der Kieler Kaistraße werden wir phasenweise nur nachts arbeiten“, sagt Arne Levsen. „Linienbaustellen gibt es nur in den nicht so stark frequentierten Verkehrsbereichen, ansonsten richten wir Inselbaustellen ein.“ Doch das Michel Bau-Team hat nicht nur die Kieler Autofahrer, sondern auch Kiels Touristen bei seiner Bau-Planung im Blick. „Alljährlich im Juni findet mit der Kieler Woche das größte Segelsportereignis der Welt in der Landeshauptstadt statt“, erklärt der Diplom-Ingenieur, „bis zu drei Millionen Besucher kommen dann in die Förde-Metropole. Und die sollen in ihrer Feierlaune natürlich nicht durch große Baustellen in der Innenstadt gestört werden.“ Das Gleiche gilt für all diejenigen, die vom Kieler Kreuzfahrt-Terminal in die weite Welt hinaus reisen. „Es werden auch Bauarbeiten am Kieler Seehafen notwendig sein. Aber auch davon werden die Reisenden wahrscheinlich gar nichts mitbekommen“, verspricht Arne Levsen. Wie das zu schaffen ist? Ganz einfach! „Wir werden mit den Bauarbeiten beim Kreuzfahrtterminal schon im Frühling beginnen, um vor Saisonbeginn damit fertig zu sein. Und die große Baugrube in der Innenstadt werden wir vor der Kieler Woche noch nicht herstellen. Timing ist also alles“, sagt Arne Levsen abschließend.
Großes Bild Seite 4: Ein Blick in die Baugrube RW4 im Seehafenbereich. Von oben: Ein Blick in den zu sanierenden Regenwasserkanal. Rohrlagerfläche mit Blick auf die großen Kreuzfahrtschiffe. Der neue Regenwasserkanal DN 1200. Die Absperrblase DN 1600 für den Regenwasserkanal wurde durch einen Taucher von der Hafenbeckenseite her eingebaut.
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Freie Fahrt trotz Bauarbeiten in der stark frequentierten Hamburger Hafenstraße.
Ein NEUES Siel für die Hafenstrasse Das Jahr war noch keinen Monat alt, da hat die Michel Bau bereits den ersten großen Auftrag des neuen Jahres gewonnen: Eine Siel-Sanierung an Hamburgs weltberühmter Hafenstraße. Ein spannendes Projekt – das aber auch einige Herausforderungen mit sich bringt.
„Die Hamburger Stadtentwässerung hat 2009 die Reparatur einer 26 Meter langen Verbindungsleitung in der Hafenstraße ausgeschrieben, weil es akute Probleme mit diesem Mauer werksiel gab“, sagt Axel Hallerbach, Diplom-Ingenieur und Technischer Leiter der Michel Bau. Er fügt hinzu: „Das Siel liegt mit elf Metern nicht nur besonders tief, sondern ist gleichzeitig auch noch ein wichtiger Knotenpunkt für die Gesamtentwässerung der Hansestadt.“ Bereits im Januar hat Michel Bau die wegen ihrer Tiefenlage beschränkte Ausschreibung für die Siel-Sanierung gewonnen und sich gegen zahlreiche Mitbewerber durchgesetzt. Geschafft haben die Neumünsteraner dies nicht nur mit technischem Know-how, sondern auch durch ein attraktives 6
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Nebenangebot. „Wir haben der Stadtentwässerung neben dem Hauptangebot für die Siel-Sanierung auch noch Angebote über drei verschiedene Auskleidungsverfahren unterbreitet“, so Axel Hallerbach. Michel Bau hat der Stadtentwässerung Hamburg sowohl Stahlbetonrohre mit PEHD-Auskleidung als auch Polymerbeton-Rohre angeboten. Gewonnen hat letztendlich jedoch die Auskleidung mit Glasfaserverstärktem Kunststoff (kurz: GFK) – eine robuste und bewährte Technik, die außerdem deutlich Kosten spart. Seit Anfang März ist Michel Bau nun mit sieben Arbeitern in der Hansestadt vor Ort. Nachdem in den ersten Arbeits schritten die Baugrube ausgehoben und die notwendige Vorflut hergestellt wurde, geht es ab April an die eigentliche
Von oben: Einziehbaugrube am Hang: Das Team der Michel Bau setzt die Träger für den Berliner Verbau. Vorreinigung des Siels.
Kanal-Sanierung: Die innere Mauerwerkschale wird aus dem vorhandenen Kanal ausgebrochen und anschließend auf das freiliegende Mauerwerk eine Spritzbeton-Innenschale aufgetragen. Später werden die neuen GFK-Rohre DN 2600 mit einer Wandstärke von 46 mm eingebaut. Frei von Tücken ist die Sanierung jedoch nicht. Axel Haller bach erzählt weiter: „Durch die Nähe zum Hamburger Fisch markt haben wir hier zum einen nur eine sehr beschränkte Lagerfläche zur Verfügung und auch die Baugrube ist sehr eng. Zum anderen verläuft das Siel s-förmig. Die Liner-Rohre folgen dem Kurvenverlauf und werden deshalb mit Schräg muffen hergestellt. Der Einbau dieser Rohre ist dann schon Millimeterarbeit. Eine weitere Herausforderung für das Team der Michel Bau ist die Vorflut im Siel. „Wir müssen große Mengen Wasser umleiten, um die Abwasserentsorgung auch während der Arbeiten in Betrieb zu halten.“ Ins Schwitzen kommen die erfahrenen Mitarbeiter der Michel Bau trotz all dieser Herausforderungen nicht. „Probleme sind zum Lösen da und das war schon immer unsere Stärke“, weiß Michael Renzmann, Leiter der Werkstatt und des Bauhofes bei Michel Bau. „Wir haben beispielsweise einen speziellen Transportwagen entwickelt, um die Rohrsegmente aus der engen Baugrube in den Kanal einfahren zu können.“ Und auch Polier Falko Thiele ist sich sicher, die Siel-Sanierung erfolgreich meistern zu können. „Wir sind wie immer sehr beweglich in unserer Arbeitsweise und passen uns den Gegebenheiten an.“ Einer erfolgreichen Siel-Sanierung steht also nichts mehr im Wege!
Von links: In die Jahre gekommen: Ein Blick in die Bootskammer. Polier Falko Thiele bei der Begutachtung des Schieberschachtes.
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MICHEL BAU-FOTOWETTBEWERB: DAS SCHÖNSTE WINTERBILD
Am Puls der Zeit: Fortbildungen für das Team
Der Winter ist noch gar nicht so lange vorbei, doch die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings haben die Erinnerungen an die drei harten Frostmonate in Schleswig-Holstein schon verblassen lassen. Optimale Aufnahmebedingungen für den Fotowett bewerb des Teams der Michel Bau: Drei Bilder wurden von einer Jury ausgewählt und prämiert. Herzlichen Glückwunsch!
Eine gute Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat bei Michel Bau in allen Bereichen des Unter nehmens Tradition. Einen besonderen Stellenwert hat dabei die alljährliche In-House-Schulung der Poliere, die regelmäßig im ersten Quartal des Jahres stattfindet. Auch in diesem März haben sich die Poliere und Bauleiter für drei Tage zusammengesetzt, um neue Techniken und aktuelle Trends kennenzulernen und über neue gesetzliche Rahmenbedingungen zu diskutieren. Auch die künftigen Poliere im Team der Michel Bau waren als Nachwuchskräfte schon in der Runde vertreten, um keine neue Entwicklung der Branche zu verpassen.
Platz 1: Svenja Thomsen
Die Geschäftsleitung der Michel Bau setzt dabei nicht nur darauf, dass Know-how intern weitergegeben wird, sondern lädt externe Fachreferenten für Vorträge zu aktuellen Themen ein. „Es ist uns wichtig, nicht alles mit der Michel Bau-Brille zu sehen, sondern auch neue, frische Ansätze von außen in unsere Arbeit einfließen zu lassen“, erläutert Ulf Michel seine Philosophie. Jedes Jahr engagiert er Dozenten zum Beispiel der Berufsgenossenschaft, der Güteschutzgemeinschaft Kanalbau oder von anderen renommierten Fachinstituten. „In diesem Jahr hatten wir drei Referenten, die unter anderem über die aktuellen Themen Vorflut und Ladungssicherheit gesprochen haben“, berichtet Axel Hallerbach, der für die Organisation der Schulungen verantwortlich ist. „Aber auch immer wiederkehrende Bereiche wie Arbeitssicherheit und Verfahrenstechniken standen auf der Agenda.“ Wichtig für den Erfolg der Tagung ist der Erfahrungsaustausch der Kollegen untereinander. Axel Hallerbach bringt es auf den Punkt: „Jede Kolonne sammelt ihr eigenes Wissen und im Tagesgeschäft findet man häufig zu wenig Zeit, darüber zu diskutieren. Hier haben wir den Raum dafür geschaffen. Und es bringt tatsächlich viel für die tägliche Arbeit!“ Neben diesem Seminar gibt es noch weitere über das Jahr verteilte Tagungen und Workshops für alle Unternehmens bereiche. Das lebenslange Lernen ist bei der Michel Bau alles andere als eine leere Worthülse – davon profitieren alle!
Platz 2: Ralf Schlüter
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Platz 3: Arne Levsen 8
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