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Ausgabe 5

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Ausgabe 5 Dezember 2009

DAS JAHRHUNDERTPROJEKT Sanierung des Ringkanals in Mannheim

FERNWÄRME FÜR ZUHAUSE Umfangreiche Leitungsarbeiten in Neumünster


QUALITÄTSMERKMAL PRÄQUALIFIKATION Bereits vor fünf Jahren hat das Bundes­minis­ terium für Verkehr, Bau und Stadt­ent­wicklung die Rahmenbedingungen für eine vorwettbe­ werbliche Eignungsprüfung entwickelt. Das Verfahren zur Präqualifizierung kam aber erst in den vergangenen zwölf Monaten richtig in Schwung. Die Michel Bau ist mit dabei und kann seit Juni 2009 eine „PQ“ vorweisen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser! Wir freuen uns, dass Sie heute die fünfte Ausgabe unseres BAUREPORTS in den Händen halten. Wieder einmal möchten wir Sie über die Arbeit unseres Unternehmens informieren, dieses Mal mit Berichten aus Mannheim, Uetersen, HenstedtUlzburg und aus unserer Heimatstadt Neumünster. Viele unserer Aufträge erhalten wir von öffentlichen Auftrag­ gebern, von denen viele vielleicht schon einmal den Namen Michel Bau gehört haben, uns aber nicht persönlich kennen. Für diese Kunden ist es besonders wichtig, dass sie unsere Leistungsfähigkeit schon von Beginn an richtig einschätzen und bewerten können. Aus diesem Grund haben wir uns zu Beginn dieses Jahres entschlossen, uns einer umfangreichen Präqualifizierung zu unterziehen. Mit Erfolg: Die Bestätigung wurde der Michel Bau im Juni 2009 ausgestellt. Der Grundstein zur Präqualifizierung wurde bereits vor fünf Jahren im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadt­ entwicklung gelegt. Durch das in anderen europäischen Ländern schon länger gebräuchliche und bewährte Verfahren sollen Lieferanten unabhängig von einem konkreten Projekt ihre Fachkunde vorab nachweisen können. Öffentliche wie private Auftraggeber können über die vom Bund ausgewählten Präqualifizierungsstellen Einblick in eine standardisierte Unternehmensakte nehmen und die Leistungs­fähigkeit der verschiedenen Lieferanten miteinander vergleichen. Nach einem eher schleppenden Start im Januar 2006 haben sich inzwischen über 3.000 Unternehmen aus dem Bauhauptund Baunebengewerbe für eine Präqualifizierung entschieden. Ein Grund dafür ist sicherlich die Anweisung des Bauministe­ riums an alle Bauverwaltungen des Bundes, die Präquali­fi­zie­ rungen nach dem nationalen Verfahren anzuerkennen. Aber auch andere Auftraggeber stützen ihre Ver­gabeentscheidung 2

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mehr und mehr auf die Daten der Prä­qualifizierungsstellen. Bereits ein Drittel aller Auftraggeber fragen bei uns konkret nach der Registriernummer unserer PQ-Bestätigung. Für das Team der Michel Bau war der Qualifizierungsprozess eine weitere Gelegenheit, den eigenen Qualitäts­an­spruch erfolg­reich unter Beweis zu stellen. Unser Personal, unser Maschinen­park und unsere Referenzen wurden genauestens unter die Lupe genommen – und natürlich auch die Frage der Mängel­freiheit der abgeschlossenen Projekte. Mit einer einmaligen Qualifizierung ist es aber nicht getan. Regelmäßig müssen wir jetzt durch Referenzen und Über­ prüfungen nachweisen, dass wir auch weiterhin den hohen Anforderungen gerecht werden. Aktualität ist ein wichtiger Baustein, um dieses Verfahren zu einer noch größeren Akzeptanz zu führen. Wir sind mit dabei. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen!

Ulf Michel


ROHRVORTRIEB IN ALLEN VARIATIONEN Neben vielen anderen Großprojekten ist das aktuelle Jahr für die Michel Bau vor allem das Jahr des Vortriebs. Als Verantwortlicher für den Bereich Rohrvortrieb hat Arne Levsen alle Hände voll zu tun, seit Beginn des Jahres reiht sich ein Projekt ohne Pause an das nächste.

Wenn das Thema Rohrvortrieb zur Sprache kommt, hat Arne Levsen in diesen Wochen viel zu erzählen. Schon seit einigen Monaten reiht sich ein Projekt an das nächste, die Planungen für das kommende Jahr sind bereits angelaufen. „Wir haben alle Hände voll zu tun und waren das gesamte Jahr über voll ausgelastet“, freut sich Arne Levsen, der als Abteilungs­leiter bei der Michel Bau die Bereiche Rohrvortrieb und Wasser­ haltung betreut. Auf einen Punkt kommt es nach seinen Worten besonders an: „Was zählt ist die Qualität. Und dass sich die Kunden bereits vor Beginn der Arbeiten darauf verlassen können, dass das Bauunternehmen die notwendigen Qualifikationen auch wirklich mitbringt.“ Ein Merkmal dafür ist das bundesweit bekannte Güte­zeichen Kanalbau.

Die Startbaugrube in Uetersen – gut sichtbar ist das Förder­ band, mit dem der Aushub aus dem Steuerkopf gebracht wird. Kleines Bild: Nur drei Meter Platz war zwischen dem Fundament des Fabrikgebäudes und der Grundstücksgrenze. und einem Fabrikgebäude nur etwa drei Meter Platz hatten“, berichtet Arne Levsen von den engen Verhältnissen vor Ort. Die drei Meter langen und über sieben Tonnen schweren Stahlbetonelemente DN 1600 wurden im offenen Schild­ vortrieb direkt am Fundament des Gebäudes entlang verlegt. Für solche und ähnliche Aufgaben ist die Michel Bau nicht nur personell, sondern auch technisch voll ausgerüstet. Eine wichtige Voraussetzung für ein Zertifikat im Güte­zeichen Kanalbau, erläutert Arne Levsen: „Wir haben Steuer­köpfe für Innendurch­messer von DN 1000 bis DN 1800 und decken damit alle gängigen Anforderungen ab.“

Kurz vor Beendigung der Arbeiten: Das Team der Michel Bau am Zulaufbauwerk des neuen Kanals. Jedes Jahr fließen weitere Refe­ren­zen in die Zertifikatsunter­ lagen mit ein, an neuen Projekten mangelte es in diesem Jahr nicht. Auch einige besondere Projekte finden sich in den Auf­trags­büchern von Arne Levsen, zum Beispiel die Maßnahme in Uetersen am Rande der Metropolregion Hamburg: „Ein bereits teilweise eingestürzter Kanal in einem Industriegebiet musste dringend erneuert werden. Eine offene Bauweise war nicht möglich, da wir zwischen der Grundstücksgrenze

Wenn kleinere Durchmesser verbaut werden sollen, bietet sich als Alternative auch der gesteuerte Vortrieb mit einem Pilotrohr an. „Dieses Verfahren haben wir gerade auf einer Baustelle in Henstedt-Ulzburg eingesetzt, um ein Schmutz­ wasserkanal DN 500 zu verlegen.“ Gerne erinnert sich Arne Levsen auch an einen Auftrag im April, bei dem in Hamburg ein neuer, 35 Meter langer Kanal im Pilot­vortrieb unter dem Keller eines Vereinsheimes hindurch verlegt werden musste. Mit einem Schmunzeln erklärt er: „Da war bei der Steuerung Finger­spitzengefühl notwendig, damit wir nicht im Keller, sondern wie geplant auf der anderen Seite des Gebäudes landen!“ Dezember 2009 | BAUREPORT

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Für die Zeit der Arbeiten an der Fernwärmeleitung wurde ein Abschnitt des Rings zur Einbahnstraße und damit zum Nadelöhr.

FERNWÄRMELEITUNGEN FÜR EIN WARMES ZUHAUSE Das Team der Michel Bau ist erfolgreich in der ganzen Bundesrepublik unterwegs und oft auch darüber hinaus. Und manchmal auch in der eigenen Heimatstadt Neumünster: Hier wird bis Weihnachten entlang einer vielbefahrenen Hauptverkehrsstraße ein Teilstück der städtischen Fernwärmeversorgung ausgebaut und erneuert.

Neumünster ist Sitz der Michel Bau und Heimatstadt vieler ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch deshalb ist es etwas Besonderes, wenn das Team der Michel Bau sich direkt vor Ort für eine größere Baumaßnahme bewirbt, die Ausschreibung gewinnt und die Arbeiten erfolgreich und zeitgerecht durch­führen kann. Im Frühjahr 2009 wurde von den Stadtwerken Neumünster die Erneuerung der Fernwärmeleitungen entlang einer der Hauptverkehrsachsen der Stadt ausgeschrieben. „Zunächst sollte eine Strecke von einem Kilometer entlang des Rings, der einmal um die Innenstadt herum führt, erneuert werden“, erläutert Projektleiter Sebastian Florczak. Ein weiteres Los der Ausschreibung, das die Michel Bau ebenfalls gewinnen 4

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konnte, sah eine weitere Strecke von etwa 600 Metern vor. „Dieses Teilstück sollte eigentlich erst 2010 erneuert werden, durch den guten Zeitplan konnten wir die Arbeiten aber schon in diesem Jahr beginnen und abschließen.“ Die eigentliche Herausforderung lag nicht unbedingt in der Baumaß­nahme an sich, sondern vielmehr an ihrem Umfeld, beschreibt Firmenchef Ulf Michel: „Der Ring als die Haupt­ verkehrs­achse um die Innenstadt ist viel befahren, nicht nur von Einwohnern, sondern auch von Güter- und Personen­ verkehr in Richtung Lübeck und Mecklenburg-Vorpommern. Wegen der Arbeiten musste das Teilstück als Einbahnstraße ausgewiesen und der Verkehr aus Richtung Norden über den westlichen Ring geführt werden.“ Die Baustelle mitten an der


Von links: Eine der alten Dampfleitungen entlang des Innenstadt­ rings von Neumünster. Millimeterarbeit: Ein etwa zwölf Meter langer Abschnitt wurde unter einer Straßenbrücke verlegt.

Eine Millimeterarbeit: Die über zwölf Meter langen Rohre wurden miteinander verbunden, dann von zwei Kränen unter die Brücke gehoben und auf zwei extra gebauten Beton­ wänden fest installiert. „Das war wirklich eine ganz, ganz enge Kiste“, fasst Sebastian Florczak die Arbeit zusammen.

Hauptverkehrsader der Stadt Neumünster war wirklich ein Nadelöhr. Aber durch das gute Miteinander der städtischen Verkehrsbehörde, der Stadtwerke Neumünster und der Bau­arbeiter konnten die Beeinträchtigungen für Anlieger und Gewerbetreibende minimiert werden. „Es ist immer wieder schön zu sehen, was man in Zusammenarbeit als Team vom Bau erreichen kann“, so Ulf Michel.

Zusätzlich zu den beiden gewonnenen Losen der Aus­schrei­ bung hat eine ergänzende Anfrage die Michel Bau überrascht. Ein 200 Meter langer Abschnitt in einer Seitenstraße sollte an die neue Leitung angeschlossen werden. Das Problem: Die Arbeiten mussten in den sechs Wochen der Sommer­ferien erledigt sein, da sonst der Betrieb einer angrenzenden Schule nicht möglich gewesen wäre. Auch das hat funktioniert!

Während der Bauphase von April bis November brachte das Team um Sebastian Florczak 1,6 Kilometer doppelte Kunst­ stoffmantelrohre mit einem Innendurchmesser von DN 500 in Kaltverlegung bis zu fünf Meter tief in die Erde. An verschiedenen Stellen mussten vorhandene Leitungen und Kanäle mit Dükern unterquert werden. Einen besonderen Engpass gab es dennoch, erzählt Sebastian Florczak: „Die Schwale, ein Fluss quer durch Neumünster, konnte an dieser Stelle nicht mit einem Düker passiert werden. Hier mussten wir mit einer Sonder­konstruktion die Fernwärmerohre und weitere Ver­sor­ gungs­leitungen direkt unter der Straßenbrücke anbringen.“

In den vergangenen Jahren hat sich die Michel Bau auf die Umstellung und den Neubau von Fernwärmeleitungen als weiteres Betätigungsfeld spezialisiert, erläutert Ulf Michel. „Nach Projekten in Kiel und in Hamburg war es schön, auch in der Heimatstadt unser Können unter Beweis zu stellen!“

Von links: Ein eingebauter U-Dehner zum Druckausgleich. Nach Abschluss der Arbeiten an der neuen Fern­ wärme­leitung wurden noch Glasfaserkabel für eine künftige Internet-Breitbandversorgung verlegt.

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DAS JAHRHUNDERTPROJEKT VON MANNHEIM

Seit 1877 war der Ringkanal der baden-württembergischen Stadt Mannheim ein wesentlicher Pfeiler der städtischen Abwasserversorgung. Doch die Zeit ging auch an diesem Bauwerk in sieben Meter Tiefe nicht spurlos vorbei. Von den Sanierungsarbeiten aber haben Anwohner und Autofahrer fast nichts mitbekommen.

Mannheim, Universitätsstadt zwischen Rhein und Neckar und heute die zweitgrößte Stadt in Baden-Württemberg, hat bereits vor über 130 Jahren begonnen, die Stadt­entwässe­ rung systematisch zu planen und zu erneuern. Der offene Entwässerungsgraben rund um die Altstadt wurde ab 1877 durch den so genannten Ringkanal ersetzt, heute einer der ältesten seiner Art in dem südlichen Bundesland. Für die über 300.000 Einwohner im wirtschaftlichen Zentrum der europäischen Metropolregion Rhein-Neckar ist der Ring­kanal nicht wegzudenken, auch wenn er seit 130 Jahren für die meisten unbemerkt das Rückgrat der Schmutzwasser­­ent­sorgung darstellt. Die Erbauer gingen damals von einer 6

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Funktionsdauer von mindestens 60 Jahren aus – und haben sich damit im positiven Sinne kräftig verschätzt. Zwar haben einige Kriegsschäden der Anlage etwas zugesetzt und wurden notdürftig repariert, auf den Betrieb hatte das aber keine Auswirkung. Erst jetzt, nach der doppelten Zeitspanne, hat der Eigen­be­ trieb Stadtent­wässe­rung (EBS) während routinemäßiger Kontrollen Schäden gefunden, die eine Sanierung notwendig gemacht haben. Die entdeckten Risse im Kanal würden ohne eine Sanierung über kurz oder lang dazu führen, dass stellenweise Abwasser austritt und das Grundwasser gefährdet. Ein Risiko für die Trinkwasserversorgung der Region.


Wie wichtig der Kanal für die Entsorgung Mannheims ist, verdeutlichen bereits einige wenige Zahlen: Bis zu 450 Liter Mischwasser führt der Kanal pro Sekunde allein an trockenen Tagen, bei Regen können es auch schon mal bis zu 2.000 Liter sein! Ohne den Ringkanal rund um die berühmte, in Quadrate aufgeteilte Innenstadt würde die Stadtentwässe­ rung vor einem unlösbaren Problem stehen. Eine große Herausforderung bei der Sanierung war die Lage des Kanalsystems, denn es liegt in unmittelbarer Nähe viel­befahrener Straßen. Eine offene Bauweise zur Sanierung des 1,8 Kilometer langen Teilstücks hätte über Monate zu einem Verkehrschaos in der Mannheimer Innen­stadt geführt. Die Verantwortlichen des EBS haben sich daher schon vor der Ausschreibung für das Einzelrohr-Lining entschieden, ein Spezialgebiet der Michel Bau.

Die Mannheimer Bauplaner hingegen betraten Neuland, denn im Gegensatz zum norddeutschen Raum ist diese Art der Kanalsanierung in Süddeutschland noch nicht weit verbreitet. Die Erfahrung der Michel Bau hat sich für die Bauherren aller­dings schnell bezahlt gemacht, denn statt der angedachten fünf Baugruben entlang des Kaiser-, Friedrichs- und Luisen­ rings kam das Unternehmen aus Schleswig-Holstein mit nur vier Einziehgruben aus. Über diese bis zu sieben Meter tiefen Gruben entlang der Strecke wurden später die einzelnen GFK-Rohre in den jeweiligen Teilabschnitt herabgelassen. Ein guter Start in dieses Jahrhundertprojekt und ein Kostenfaktor, der sich bei einer Gesamtprojektsumme von 7,8 Millionen Euro durchaus bemerkbar macht. Aber auch für die Michel Bau war dieses Projekt trotz aller Er­fahr­ungen eine Herausforderung. Wegen der Krümmung des Kanalverlaufs musste das Innere des Kanals auf den Millimeter genau ausgemessen werden, damit die einzuziehenden Elemente später haargenau passen. Eine Maßarbeit, die auch bei der Produktion der Rohre seine Fortsetzung finden musste, um undichte Stellen zu vermeiden.

Großes Bild Seite 6: Ein Rohrsegment im Ei-Profil DN 1600/1950 wird in eine der Einziehgruben am Ringkanal herabgelassen.

Bilder unten (von oben links): Der erste Blick in den alten Kanal nach dem Fertigstellen der über fünf Meter tiefen Einziehgrube und Öffnen der Kanaldecke. Ein Teilstück des Ringkanals vor der Sanierung. Mitarbeiter der Michel Bau in einem noch nicht sanierten Teilstück des Kanals. Medienrummel: Die Sanierung ist für die Stadt Mann­ heim ein Jahrhundertprojekt. Ein Blick in den sanierten Ringkanal.

Für die Medien der Region war die Kanalsanierung und das Einziehen der GFK-Rohre im Ei-Profil DN 1600/1950 ein Groß­­ereignis, das selbst mehrere Fernsehteams anlockte. Als be­sonderen Erfolg werteten die Verantwortlichen, dass die Anwohner nur sehr geringen Belastungen ausgesetzt wurden. Die gesamte Hauptwassermenge konnte während der Arbei­ten umgeleitet werden und die Hausanschlüsse blieben in Betrieb. Selbst der Verkehr konnte während der Bauphase nahezu ungehindert fließen. Ein gewichtiges Argument für die Stadt Mannheim war darüber hinaus, dass der Kanal nicht einfach nur repariert wurde, sondern ein komplett neues Innenleben erhalten hat. „Diese Maßnahme gilt als Neubau“, erklärte Ulf Michel den Verantwortlichen. Etwa 900 Rohrteile wurden innerhalb von knapp acht Monaten bis September im Untergrund Mann­ heims verbaut, jeweils bis zu zwei Meter lang und einer Tonne schwer. Dass alles so reibungslos funktioniert hat, ist laut Ulf Michel vor allem den Mitarbeitern der Stadt Mann­ heim zu verdanken: „Eine derart umfangreiche Vorplanung und exzellente Baubetreuung sind nicht alltäglich!“ Dezember 2009 | BAUREPORT

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Die SOmmertour 2009: Wasser von Allen Seiten

herzlichen glückwunsch 60. Geburtstag 20.01.1949

Helmut Trottenberg

04.02.1949

Jürgen Lau

16.04.1949

Jürgen Kühl

23.08.1949

Vlado Turuk

10. Firmenjubiläum 11.08.1999

Anja Sapieha

26.08.1999

Stefan Turuk

40. Firmenjubiläum 16.05.1969

Peter Manthei

Hochzeiten 11.03.2009

Oliver und Janin Kersten

22.08.2009

Sebastian Florczak und Magdalena Malinowska

Gute Stimmung an Bord – und regenfeste Kleidung. Geburten Im vergangenen Jahr war das Team der Michel Bau mit Fahr­rädern auf festem Boden unterwegs, in diesem Sommer ging es hingegen deutlich wackeliger zu: Von Preetz nach Raisdorf paddelten 28 Kollegen der Michel Bau und ihre Familien auf der Schwentine. Trotz Hochsommer war das Wetter leider nicht immer perfekt, zu dem vielen Wasser von unten kamen auch noch einige Regenschauer, die aber die Laune an Bord nicht wesentlich trüben konnten. Ein richtiger Wettkampf sollte in diesem Jahr eigentlich nicht ausgetragen werden, dennoch war es ausgerechnet das Boot mit Firmenchef Ulf Michel, das stets darauf bedacht war, eine Länge voraus zu sein. Nach der gemütlichen Fahrt von etwa acht Kilometern und einigen eher unfreiwilligen Ausflügen in die Uferböschung war dann am Ziel in Raisdorf ein wenig Entspannung beim Grillen angesagt.

30.05.2009

Darian-Louis (Sohn von Peter und Jasmin Reinecke)

Neue Auszubildende 01.08.2009

René Engel (Tiefbaufacharbeiter)

01.08.2009

Philipp Lange (Tiefbaufacharbeiter)

01.09.2009

Christian Helmers (Kanalbauer)

01.09.2009

Sanja Moormann (Industriekauffrau)

Neue Mitarbeiter 01.07.2009

Knut Mohring

01.08.2009

Stephan Lill

01.10.2009

Rolf Ehler

01.10.2009

Wilfried Fellechner

Bestandene Prüfungen Paddeln macht müde: Pause am Ufer der Schwentine.

29.01.2009

Sebastian Braasch (Kanalbauer)

29.01.2009

Robert Wittig (Kanalbauer)

26.06.2009

Anne Hopp (Industriekauffrau)

Wir verabschieden 30.09.2009

Jürgen Kühl

30.09.2009

Helmut Vollstedt

31.10.2009

Gerd Brügmann

IMPRESSUM

NEUE Azubis bei michel bau Die Ausbildung neuer Fachkräfte hat bei der Michel Bau seit jeher einen besonderen Stellenwert. Auch im Sommer 2009 haben eine junge Frau und drei junge Männer ihre Aus­bil­dung im Unternehmen begonnen. Wir heißen sie willkommen im Team und wünschen viel Erfolg! Sanja Moormann (Industriekauffrau, 1. Jahr) René Engel (Tiefbaufacharbeiter, 1. Jahr) Philipp Lange (Tiefbaufacharbeiter, 1. Jahr) Christian Helmers (Kanalbauer, 1. Jahr) 8

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Herausgeber: MICHEL BAU GmbH & Co. KG Friedrich-Wöhler-Straße 54 · 24536 Neumünster Telefon 04321 2005-700 · Telefax 04321 2005-777 www.michelbau.de · baureport@michelbau.de Konzeption, Gestaltung und Textredaktion: IN.MEDIUM GmbH · Werbeagentur Goebenstraße 10 · 24534 Neumünster www.inmedium.net · info@inmedium.net Fotos: MICHEL BAU GmbH & Co. KG, IN.MEDIUM GmbH Druck: Liekfeldt Druck GmbH, Neumünster


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