Ausgabe 18 Mai 2016
BAHN FREI FÜR HILDE
Querung einer DB-Brücke in Hamburg
GUT GEPLANT, GANZ GEWONNEN Aufwendige Kanalerneuerung in Kiel
INVESTITIONEN FÜR GENERATIONEN Rissbildungen, Ablagerungen oder Korrosion: Täglich begegnen unsere Mitarbeiter vielfältigen Schadensbildern. Rund 20 Prozent des öffentlichen Kanalnetzes müssen in den nächsten Jahren saniert werden – eine gewaltige Aufgabe, die nur gemeinsam von Politik, Wirtschaft und Fachleuten bewältigt werden kann.
Liebe Leserinnen, liebe Leser! Bereits zum 18. Mal geben wir Ihnen in diesem BAUREPORT einen Einblick in unsere vielfältigen Kanalbau- und Sanierungsprojekte. Wir berichten von der Erneuerung eines Hamburger Siels unter einer DB-Brücke, von einem anspruchsvollen Entsorgungskonzept in Kiel-Gaarden und von zwei Baustellen in Aachen, die unsere Kolonnen vor besondere Herausforderungen stellten. Jede dieser Maßnahmen trägt dazu bei, die wertvolle Infrastruktur Deutschlands zu erhalten – zugleich wirken sie manchmal nur wie der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein. Denn Deutschland steht vor einem riesigen Sanierungsstau. In den vergangenen Jahrzehnten ist unsere Infrastruktur bewusst oder unbewusst „verbraucht“ worden, ohne dass in gleichem Maße in den Erhalt oder Ersatz investiert wurde. Glücklicherweise zeichnet sich seit einigen Jahren ein Wandel im öffentlichen Bewusstsein und der politischen Meinungsbildung ab. Berichte über den Zustand der Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal, über die jahrelange Sanierung des Rendsburger Kanaltunnels oder über die zahlreichen maroden Straßen- und Eisenbahnbrücken haben den Menschen bewusst gemacht, dass eine intakte Infrastruktur als Basis für unsere moderne Gesellschaft erhalten werden muss. Dieser Erkenntnisprozess umfasst leider noch nicht in hinreichendem Umfang die Leitungsinfrastruktur – sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei den meisten Entscheidungsträgern. Denn anders als eine Straße voller Schlaglöcher ist die Kanalisation weder sichtbar noch spürbar. Auch gravierende Schäden machen sich hier erst spät bemerkbar: durch Überflutungen, Geruchsbelästigungen, Straßeneinbrüche oder durch Exfiltration von Schmutzwasser ins wertvolle Grundwasser. Genau wie vor rund 150 Jahren, als der Ingenieur Lindley anfing, moderne Kanalisationsnetze in Europa aufzubauen, ist diese auch heute noch eine elementare Grundlage unserer Gesellschaft.
Das öffentliche deutsche Kanalnetz umfasst 561.581 Kilometer (Stand 2010). Seit Jahren ist bekannt, dass rund 20 Prozent davon schadhaft sind und kurz- bis mittelfristig saniert werden müssen. Nach einer Erhebung der TU Dresden (2002) betragen die Wiederbeschaffungskosten der Einrichtungen der Abwasserentsorgung rund 576 Milliarden Euro. Damit übertreffen sie den Wiederbeschaffungswert aller Verkehrsanlagen in Deutschland (489 Milliarden Euro) um fast 90 Milliarden Euro! Diese Zahlen verdeutlichen die wirtschaftliche wie gesellschaftliche Bedeutung des Volksvermögens Kanalnetz. Ich setze darauf, dass sich alle Beteiligten dieser Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt bewusst werden und notwendige Investitionen in erforderlichem Umfang umgesetzt werden – nicht nur für unser eigenes Wohlergehen, sondern auch im Sinne der kommenden Generationen. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen!
Ulf Michel
Nicht von ungefähr hat der indische Premierminister Narendra Modi direkt nach seiner Wahl im Mai 2014 den Aufbau eines modernen Abwassersystems als notwendige Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand als Ziel gesetzt. Notwendige Investition in die Infrastruktur: Sanierung des Isebekstammsiels in Hamburg. 2
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BAHN FREI FÜR HILDE Mit dem Sondervorschlag für einen offenen Vortrieb sorgte Michel Bau bei der Querung einer Hamburger Bahnbrücke für höhere Sicherheit und eine kürzere Bauzeit.
Das zurzeit größte Michel Bau-Projekt – die Erneuerung des Osterbekstammsiels in Hamburg – bietet immer neue Herausforderungen. Unter einer DB-Brücke in der Straße Lämmersieth wurde Michel Bau im August 2015 mit sehr beengten Platzverhältnissen konfrontiert. Die Projektleiter der Michel Bau unterbreiteten der Hamburger Stadtentwässerung deshalb einen Sondervorschlag: Statt das bestehende Siel über 40 Meter Länge in offener Bauweise zu erneuern, empfahlen sie einen bemannten Vortrieb DN 1800 in geschlossener Bauweise. Der Auftraggeber ließ sich schnell überzeugen: Bei etwa gleichbleibenden Kosten konnten die Bauzeit um rund die Hälfte verkürzt, die Sicherheit erhöht und die Verkehrslenkung optimiert werden.
2,5 Meter Länge überfahren musste und dass sich in der Mitte der Haltung noch Spundbleche aus dem alten Verbau befanden. Für die Durchführung der gesamten Baumaßnahme benötigte Michel Bau rund zweieinhalb Monate. Stolz machen Sebastian Florczak und sein dreiköpfiges Team nicht nur die kurze Bauzeit, sondern auch die gelungene Verkehrsführung. Durch die platzsparende unterirdische Bauweise stand dem Verkehr durchgängig eine Spur zur Verfügung – was nicht nur für die Gewerbebetriebe der Nachbarschaft, sondern vor allem für ein anliegendes Pflegeheim äußerst wichtig war.
Haubenschild nach Maß Der Vortrieb wurde in der gleichen Trasse wie das vorhandene Siel aufgefahren. Um das vorhandene Siel einschließlich der Betonfußbettung vollständig überfahren zu können, wählte Michel Bau das Nennmaß DN 1800. Zuvor hatte Michel Bau eine Baugrube um rund 29 Meter in östlicher Richtung verschoben. „Da diese Baugrube breiter als der normale Leitungsgraben war, konnten wir sie sowohl als Startbaugrube für den Vortrieb als auch für den späteren Einbau des Schachtbauwerks nutzen“, erklärt Bauleiter Sebastian Florczak. In der Startbaugrube installierte Michel Bau eine Dichtlippenkonstruktion, um den Ringspalt zwischen Vortriebsrohr und Verbau abzudichten. Anschließend wurde eine Vortriebseinrichtung aus Pressschlitten, Rohrwiege und Pressenwiderlager eingebaut. Das Haubenschild stellte ein erfahrener Pressmeister von Michel Bau in der eigenen Werkstatt her. Zum Dank und in alter Tradition wurde die Vortriebsmaschine auf den Namen seiner Lebensgefährtin Hilde getauft. Zwischen dem Steuer- und dem Nachlaufrohr installierte Michel Bau vier Steuerzylinder, die separat ausgefahren und in jede beliebige Richtung geklappt werden konnten. Die korrekte Lage des Vortriebskopfes wurde mittels Laser fortlaufend kontrolliert. Hindernisse unter der Brücke Der überfahrene Altkanal und das Erdreich wurden händisch abgebaut und mittels einer Lore in die Startbaugrube gefördert. Um im sensiblen Brückenbereich alle Risiken auszuschließen, verfüllte Michel Bau den Ringraum des alten Siels komplett mit Flüssigbeton, der später mit abgebrochen wurde. „Unter der DB-Brücke war der Kanal schon recht brüchig, an einzelnen Stellen kamen uns große Brocken entgegen. Wenn wir das alte Siel nicht verfüllt hätten, wäre der ganze Boden hinterhergekommen“, erläutert Sebastian Florczak. Als erschwerend erwies sich die Tatsache, dass der Vortrieb unter der Brücke einen Kammerschacht von
Oben: Vortriebseinrichtung. Unten links: Das Haubenschild vor der Einfahröffnung. Unten rechts: Das Vortriebsrohr wird in die Startbaugrube herabgelassen. Mai 2016 | BAUREPORT
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GUT GEPLANT IST GANZ GEWONNEN Für eine Kanalerneuerung in Kiel-Gaarden entwickelte Michel Bau ein anspruchsvolles Entsorgungs- und Verkehrskonzept.
Verlegung des neuen GFK-Rohres DN 1200 unter die vorhandene Wasserleitung DN 800.
In der Stormarnstraße in Kiel stellt Michel Bau in offener Bauweise auf einer Gesamtlänge von 350 Metern einen Regenwasserkanal DN 900-1200 (GFK) sowie einen Schmutzwasserkanal DN 300 (PP) inklusive der erforderlichen Schachtbauwerke her. „Der vorhandene Regenwasserkanal hat die Dimension DN 300. Wir haben den Durchmesser größtenteils auf DN 1200 vergrößert, damit der neue Kanal 4
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zukünftig auch als Rückstauvolumen dienen kann“, erklärt Bauleiter Stephan Remer. Das anstehende Grundwasser wurde teilweise abgesenkt und zusätzlich über eine offene Wasserhaltung in der Baugrube erfasst. „Wir sind auf Nummer Sicher gegangen, weil der Boden sehr setzungsempfindlich war und nicht eindeutig feststand, wie die umliegenden Gebäude gegründet sind“, so der Bauleiter. Aus
diesem Grund musste auch der Verbau komplett vibrationsfrei eingebracht werden. Weil der alte Kanal in der Verbauachse lag, nahm Michel Bau diesen vor dem Einbringen der Spundbleche außer Betrieb, verfüllte ihn und brach den Altkanal dann mittels einer Räumungsbohrung ab.
DAS PROJEKT IM BILD
Boden mit Besonderheiten Als größte Herausforderung erwies sich allerdings nicht die Wasserhaltung, sondern der Boden selbst. Bauleiter Stephan Remer: „Wir haben in der Stormarnstraße teils stark belastete Böden vorgefunden. Da es sich je nach Bereich um ganz unterschiedliche Schadstoffe handelte, haben wir gemeinsam mit der Stadtentwässerung der Landeshauptstadt Kiel und dem Bodengutachter ein umfassendes Entsorgungskonzept entwickelt. Dieses wurde anschließend mit dem Landesumweltamt abgestimmt. Für jeden Bauabschnitt haben wir genau klassifiziert, welcher Boden sich dort befindet und wohin dieser entsorgt werden kann.“ Nach dem Aushub wurde der belastete Boden zu sechs verschiedenen Deponien in Schleswig-Holstein, Niedersachen und Hamburg transportiert. Der Aushub erfolgte nach einem strengen, mit der Berufsgenossenschaft abgestimmten Arbeitsschutzkonzept. Um das Grundwasser zu überwachen, setzte Michel Bau Pegelbrunnen ein; auch in der Umgebungsluft wurden regelmäßig Messungen vorgenommen, um jegliche Belastung auszuschließen. Das geförderte Grundwasser wurde unter begleitenden Analysen in das vorhandene Entwässerungssystem eingeleitet. Freie Fahrt für den Verkehr Nicht nur das Entsorgungskonzept erwies sich als aufwendig, auch das Verkehrskonzept musste immer wieder angepasst werden, um die Anlieger so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. „Der Auftrag war ursprünglich als Vollsperrung ausgeschrieben, wurde dann aber zu einer Einbahnstraßenregelung geändert“, so der Bauleiter. In der Stormarnstraße liegen zahlreiche Gewerbebetriebe und Geschäfte mit großem Kundenaufkommen. „Wir haben die Baustelle so eingerichtet, dass alle Geschäfte dauerhaft von der Lübecker Chaussee aus angefahren werden konnten“, erklärt Stephan Remer. „Die Landeshauptstadt Kiel hat dafür Mehrkosten und eine längere Bauzeit in Kauf genommen.“ Seit dem Frühjahr 2015 sind in der Stormarnstraße bis zu drei Michel Bau-Kolonnen gleichzeitig im Einsatz. Durch die zeitaufwendige Entsorgung der belasteten Böden und durch das geänderte Verkehrskonzept wird die Maßnahme mit einigen Monaten Verzögerung voraussichtlich Ende des Jahres 2016 abgeschlossen sein. Bauleiter Stephan Remer zieht dennoch ein positives Fazit: „Die Problematik der Entsorgung von belasteten Böden wird in Zukunft eine größere Rolle spielen, da es immer weniger freie Deponieflächen gibt. Unser Konzept hat in Kiel sehr gut funktioniert und gezeigt, dass wir unseren Kunden auch in diesem sensiblen Bereich mit langjähriger Erfahrung und großer Kompetenz zur Seite stehen.“
Oben: Herstellung der Baugrube über mehrere Sanierungsabschnitte. Mitte: Vibrationsfreies Einpressen der Spundbleche. Unten: Erneuerter Kanal mit zwei Schächten.
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MIT VOLLDAMPF VORAUS Auf zwei Baustellen gleichzeitig war Michel Bau für die Stadtwerke Aachen im Einsatz. Beide Male überzeugten die Teams mit Schnelligkeit und technischer Raffinesse.
Mit einer Spundwand auf dem Kämpfer schaffte Michel Bau mehr Platz für den Straßenverkehr. 6
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Kanal, sondern direkt auf den Kämpfer gesetzt. In einer weiteren Baugrube sind wir nur auf den Scheitel runtergegangen. Das Rohr haben wir dann gekippt und von der Seite hineingezogen.“ Aachen, Dammstraße: Dampfsauna im Kanal In der Dammstraße installierte Michel Bau eine neue Gussleitung DN 150 in einem bestehenden Bachkanal. Das Ziel: heißes Abwasser aus einem darunter verlaufenden Eiprofil DN 700 durch das neue Gussrohr umzuleiten. „Unser Auftraggeber konnte den vermutlich sanierungsbedürftigen Schmutzwasserkanal nicht inspizieren, weil dieser große Mengen heißes Abwasser einer benachbarten Kurklinik ableitete“, erklärt der Bauleiter. „100 Prozent Luftfeuchtigkeit, Temperaturen von bis zu 60 Grad Celsius und dichter Wasserdampf machten eine Inspektion unmöglich.“ Für die Erstellung der Einzugsbaugrube wählte Michel Bau eine ohnehin einsturzgefährdete Teilstrecke des Kanals, die im Nachgang neu gemauert wurde. In einem Schachtbauwerk erstellte das Team einen schwanenhalsförmigen Zulauf mit einem regulierbaren Schieber. Dieser ermöglicht es zukünftig, das Abwasser wahlweise über das neue Gussrohr oder wie bisher über den Schmutzwasserkanal abzuleiten. Baugrube mit Trägerbohlwandverbau.
Aachen, Liebigstraße: Zwei Kolonnen schaffen Platz In der Liebigstraße erneuerte Michel Bau einen gemauerten Mischwasserkanal auf einer Länge von 495 Metern mit einem GFK-Eiprofil DN 1000/1500 und DN 1200/1800. „Der Kanal zeigte starke Rissbildungen am Scheitel und wurde durch mehrere Leitungsdurchzüge in seiner Standfestigkeit beeinträchtigt“, berichtet Bauleiter Sebastian Mertens. Zum Leistungsvolumen gehörten neben den 500 Metern Rohrlining vier GFK-Fertigteilschächte, ein Überlaufbauwerk sowie die Erstellung der dazugehörigen Baugruben mit Trägerbohlwand- und Kammerdielenverbau. In den direkt angrenzenden Stammkanal wurden zwei Fenster in die bis zu 0,50 Meter starke Stahlbetonwand gesägt, um den sanierten Altkanal als Stauvolumen bei Starkregenereignissen nutzen zu können. „Bei diesem Auftrag konnten wir vor allem durch Schnelligkeit punkten“, erläutert der Bauleiter. „Weil wir ab September 2015 durchgängig mit zwei Kolonnen vor Ort waren, konnten wir die Bauzeit um drei Monate verkürzen und noch vor Weihnachten abschließen.“ Eine weitere Zeitersparnis erzielte das Team durch eine technische Umstellung. Statt der ausgeschriebenen Mauerwerkschächte setzten die Mitarbeiter im Werk vorgefertigte Tangentialschächte ein. „So mussten wir nicht bis unter die Fließsohle runtergehen, eine Betonsohle gießen und das Mauerwerk hochziehen“, so Sebastian Mertens. Ein weiterer Vorteil: Durch die wesentlich kleineren Baugruben konnte der Verkehr kontinuierlich aufrechterhalten werden. Auch mit der Einrichtung der Baugruben sorgte Michel Bau für eine entspannte Verkehrssituation. „Wir mussten unbedingt die Zufahrt zu einem Gewerbegebiet offen halten. Deshalb haben wir die Spundwand einer Einzugsbaugrube nicht neben den
Eine besondere Herausforderung stellte die niedrige Arbeitshöhe des Bachkanals von 1,20 Meter dar. „Auch die saunaartigen Temperaturen von etwa 40 Grad haben das Arbeiten nicht einfacher gemacht“, berichtet der Bauleiter. Als technische Besonderheit hebt er die Befestigung des Gussrohres hervor. Eigentlich sollten die Rohre mit Halteschienen oben am Kanalscheitel befestigt werden. Dies hätte das Begehen des ohnehin niedrigen Kanals jedoch zusätzlich erschwert. Daher schlug Michel Bau vor, das Rohr am äußeren Rand des Gerinnes entlangzuführen. „Dafür haben wir seitlich am Gerinne Ankerstäbe eingebohrt und eingeklebt und das Rohr über Rohrschellen mit der vorhandenen Bachverrohrung verbunden“ so der Bauleiter. Ein erfolgreiches Ende dieses ungewöhnlichen „Saunagangs“!
Die neue Gussleitung DN 150 im alten Bachkanal. Mai 2016 | BAUREPORT
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AUSGEZEICHNETE AZUBIS
Feierliches Zeremoniell vor dem KIN Lebensmittelinstitut e.V. Ganz rechts im Bild: Alexander Fuchs und Mareike Schönwandt. Bei den Abschlussprüfungen 2015 wurden Mareike Schönwandt (24) und Alexander Fuchs (27) von der IHK zu Kiel als Ausbildungsbeste der Stadt Neumünster geehrt. Als Beste gelten Prüfungsabsolventinnen und -absolventen, die in ihrem jeweiligen Beruf am besten abschneiden und dabei mindestens 87 von 100 Punkten erreichen. Mareike
Schönwandt (Industriekauffrau) und Alexander Fuchs (Tiefbaufacharbeiter) erzielten jeweils 93 Punkte. Insgesamt 29 von 804 Prüflingen wurden für die Stadt Neumünster und den Kreis Rendsburg-Eckernförde ausgezeichnet; das sind knapp 3,6 Prozent.
FITTE FUSSBALLER Bei zwei Fußballturnieren stellten die Michel Bau-Mitarbeiter erneut ihr sportliches Talent unter Beweis. Am 4. März konnte sich Michel Bau beim Henri Benthack Hallenfußballturnier in der Stefan Schnoor Arena gegen neun Mannschaften durchsetzen und belegte den 1. Platz! Für den Alphaliner CUP fuhr die Michel Bau-Mannschaft am 15. April ins Pagelsdorfcenter nach Kiel. Hier kämpfte sie in zehn Runden gegen vier Mannschaften und errang einen respektablen 2. Platz. Als Glücksbringer in Kiel mit dabei: ein von Jürgen Klopp signiertes Liverpool-Trikot, das Geschäftsführer Ulf Michel im Februar beim Benefizturnier DoppelPass zugunsten krebskranker Kinder ersteigert hatte.
2. Platz Tolles Team: Michel Bau beim Alphaliner CUP. Hinten (v.l.n.r.): Christian Wehde, Patrick Hanka, Sebastian Mertens, Stephan Remer, Lukas Timm (Praktikant). Vorne: Kevin Tegge, Alexander Fuchs, Roman Mejramov, Sebastian Florczak.
IMPRESSUM Herausgeber: MICHEL BAU GmbH & Co. KG Friedrich-Wöhler-Straße 54 · 24536 Neumünster Telefon 04321 2005-700 · Telefax 04321 2005-777 www.michelbau.de · baureport@michelbau.de
1. Platz So sehen Sieger aus: Beim Benthack-Turnier belegte Michel Bau den 1. Platz. Hinten: Alexander Fuchs, Sebastian Mertens, Fabian Schmitz. Vorne: Kevin Tegge, Dennis Hinze. Nicht im Bild: Stephan Lill und Christian Wehde.
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