Ausgabe 13 November 2013
FRÜHER ALS GEPLANT
Weiteres Projekt in Indien erfolgreich abgeschlossen
AUSZEICHNUNG FÜR MICHEL BAU GSTT-Award 2013 Ausland für Projekt in Kolkata
MICHEL BAU ERHÄLT GSTT-AWARD 2013 AUSLAND Für innovative Projekte ist Michel Bau in Deutschland schon lange bekannt – und auch in Indien hat sich das Unternehmen über das vergangene Jahrzehnt einen Namen gemacht. Für seine ausgezeichnete Arbeit in Kolkata erhielt die Michel Bau jetzt den „GSTT Auslandssonderpreis 2013“ für ein bedeutendes Auslandsprojekt in grabenloser Bauweise.
Liebe Leserinnen, liebe Leser! Es ist immer wieder ein gutes Gefühl und eine Bestätigung unserer Leistung, wenn wir nach dem Abschluss unserer Baustelle vom Auftraggeber gelobt werden und in zufriedene Gesichter blicken können. In diesem Jahr wurden wir darüber hinaus besonders gewürdigt. Am 25. April 2013 waren wir im Rahmen der 1. NO DIG BERLIN 2013 ins Eventrestaurant „Alte Pumpe“ zum GSTT-Gala-Buffet eingeladen, um den GSTT-Award Ausland 2013 für unser Projekt in Kolkata, Indien, entgegenzunehmen. Als Projekt Manager International der Firma Michel Bau übernahm diese Aufgabe Stephan Remer.
Die Rahmenbedingungen für die Bauarbeiten in einer der am dichtesten besiedelten Städte der Welt waren durch überlastete Straßen, schwierigste Platzverhältnisse und resolute Verkehrsbeschränkungen außergewöhnlich. Hinzu kamen die während der Monsunzeit kaum planbaren Vorflutmengen, die vor Ort große Flexibilität und eine über das normale Maß hinaus gehende Baustellenplanung verlangten. Dass dieses Vorhaben trotz aller Herausforderungen ein halbes Jahr vor dem vertraglichen Fertigstellungstermin abgeschlossen werden konnte, war ein toller Erfolg für die Projektbeteiligten.
Das Projekt, für das wir nominiert waren, trägt den etwas sperrigen Titel „Construction Work of Upgradation (Refurbishment & Rehabilitation) of Man Entry Brick Sewers and Allied Works along Hazra Road under the Jawaharlal Nehru National Urban Renewal Mission (JNNURM) of the Government of India in the Ministry of Urban Development in Kolkata, India”. Es dient dem Ziel, die Vorflutsituation entlang der Sanierungsstrecke zu verbessern und die statische Tragfähigkeit des Abwasserkanals sicherzustellen.
Auch in den nächsten Jahren wollen wir neben unserer Arbeit auf unserem deutschen Heimatmarkt weiterhin im Ausland aktiv sein. Wir merken, dass deutsche Qualitätsarbeit nach wie vor eine hohe Wertschätzung im Ausland erfährt. Das Auslandsgeschäft ist jedoch keine Einbahnstraße. Ebenso profitiert unsere Arbeit in Deutschland von unserem Engagement und unseren Erfolgen im Ausland.
Besonders während der Monsun-Regenfälle kommt es in Indien immer wieder zu Überflutungen. Folge sind nicht nur wirtschaftliche Schäden, sondern auch eine zusätzliche Verschlechterung der sanitären Situation und eine erhebliche Einschränkung des öffentlichen Lebens. Selbst Todesopfer sind leider keine Seltenheit. Durch die Sanierung der Kanäle sollen insbesondere diese Überflutungen deutlich reduziert und die Folgeschäden minimiert werden. Das Projekt Hazra Road war Teil eines in drei Phasen unterteilten Sanierungsprogramms in Kolkata. Das zentrale Abwassernetz wurde während der britischen Kolonialherrschaft im 19. Jahrhundert gebaut und ist damit das drittälteste der Welt. Seitdem ist es weder ernsthaft inspiziert, noch gereinigt oder gar instand gesetzt worden.
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In Deutschland haben wir es ebenfalls manchmal mit schwierigen Baustellen zu tun. Die Rahmenbedingungen vor Ort sind nicht immer perfekt und teilweise müssen wir außergewöhnliche Baumaßnahmen umsetzen. Die auch durch unsere Auslandsaktivitäten stetig gewachsene Problemlösungskompetenz hilft uns bei der Bewältigung dieser Aufgaben. Mehr dazu erfahren Sie in dieser Ausgabe. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen!
Ulf Michel
Binsbarg von links nach rechts: 1. Herstellung der Baugrube am Bahndamm, 2. Inselbaustelle, 3. Neues, gemauertes Schachtbauwerk
ZWEI UNGEWÖHNLICHE BAUSTELLEN GEMEISTERT! Auch in Deutschland gibt es Baustellen mit Überraschungseffekt. Das zeigen die zwei Projekte Grusonstraße und Binsbarg in Hamburg.
Im Zuge des geplanten Ausbaus der A7 nördlich des Elbtunnels waren die BAB kreuzenden Sielanlagen der Hamburger Stadtentwässerung betroffen, so dass Umbau- und Sicherungsmaßnahmen erforderlich wurden. Für eine dieser Maßnahmen in HH-Stellingen im Bereich nördlich des BinsbargTunnels erhielt die Michel Bau den Auftrag, in zwei Bauphasen ca. 89 m Regensiel DN 900 in einer neuen Trasse im Bereich der Straße Binsbarg herzustellen, sowie ca. 72 m Regensiel DN 900 durch Verfüllung aufzuheben. Am Anfang und am Ende sollte das Siel mittels neuer Schächte an die verbleibenden Siele angeschlossen werden. Herausforderung bei dieser Baustelle: Der Verkehr auf der Hauptverkehrsstraße Binsbarg musste ständig aufrechterhalten werden. Die Lösung: Die Bauleitung der Michel Bau einigte sich mit dem Auftraggeber und den Behörden dahingehend, anstelle von weit aufwendigeren Lösungen ein in der Mitte der Straße geplantes Schachtbauwerk ohne größere Verkehrsbehinderungen herzustellen. Die Umschluss-Schächte auf das Alt-Siel waren in eine sehr hohe Böschung einzubauen. Hier entschied sich die Michel Bau in Absprache mit der HSE zu einem gemauerten Schachtunterteil, da die neue Sielleitung DN 900, ein vorhandener Zulauf DN 600 sowie der Ablauf DN 1100 an diesen Schacht angeschlossen werden mussten. Am anderen Ende der neuen Leitung sollte der Umbindeschacht wegen der unmittelbaren Nähe zu einer Anlage der Deutschen Bahn in eine wasserdichte Baugrube eingebaut werden. Auch hierfür baute die Michel Bau in Absprache mit der HSE ein gemauertes Schachtunterteil anstelle des geplanten Fertigteils. Neben den Schwierigkeiten bei der Querung einer Hauptverkehrsstraße hatte die Michel Bau dafür zu sorgen, dass die Rohrgräben trotz GrundwasserAndrangs für die Rohrverlegearbeiten trocken waren. „Zudem gab es während der Bauarbeit einige sehr starke Regenereignisse, so dass es zu einem Rückstau aus dem überfüllten Regenrückhaltebecken in das bereits zum Teil neu verlegte Siel kam“, so der Bauleiter Bernhard Fuchs. Trotz der Schwierigkeiten und dieser unvorhergesehenen Probleme konnten die Bauarbeiten mit leichten Verzögerungen nach vier Monaten erfolgreich abgeschlossen werden.
Eine weitere interessante Baustelle war die Grusonstraße am Billbrook-Kanal in Hamburg. Hier musste ein Anschlusssiel zwischen dem Pumpwerk Werner-Siemens-Straße und dem Ausschläger Billdeich hergestellt werden. Dazu wurden zwei 9 Meter tiefe Schächte mit je zwei Kammern saniert, umgebaut und je eine Kammer aufgehoben. Im Zuge der Sanierung wurde in ein 110 Meter langes Rohr DN 1400 ein neues GFK-Rohr DN 800 eingezogen. Die Besonderheit: Das Gefälle im Rohr wurde umgedreht. Desweiteren wurde ein Düker im Billbrookkanal mit einem Schlauchliner saniert. Zunächst wurde ein Taucher eingesetzt, der ein im Rohr befindliches Hindernis entfernen sollte. Nach dieser Maßnahme konnte der Schlauchliner in den Düker eingezogen werden. Ein zweiter Düker wurde geschlossen und im nächsten Schritt wurden dann die Schächte saniert. „Einer der beiden Schächte musste mit GFK-Platten ausgekleidet werden, um ihn korrosionsbeständig zu machen“, erklärt der Bauleiter Michael Gruner. Danach wurden die Überlaufkammern verschlossen. Da sich 50 % des Überlaufs unter der Wasserlinie befinden, mussten die Männer der Michel Bau diesen Teil erst einmal trocken legen, bevor sie mit den Maurerarbeiten starten konnten. Dabei bereitete der Auslauf die meisten Schwierigkeiten, da hier immer wieder Wasser eindrang. Zum Schluss wurde die gesamte Kammer mit Leichtbeton verfüllt und die Arbeiten der Michel Bau damit entsprechend dem Zeitplan abgeschlossen.
Grusonstraße: Saniertes Schachtbauwerk November 2013 | BAUREPORT
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Für die Rohrleitungstrassen wurde ein Kanal aus Fundamentsteinen gebaut und mit Stahlbetonplatten abgedeckt.
EINSATZ VOR ORT MIT ÜBERRASCHUNGSFUND Den ersten Bauabschnitt auf dem Gelände der Stadtwerke Neumünster hat Michel Bau bereits abgeschlossen, obwohl die Baumaßnahmen spontan etwas umgeplant werden mussten.
Auch in Neumünster wird regelmäßig auf das Know-how der Michel Bau gesetzt. Im Mai 2012 gab Michel Bau ein Angebot für eine Ausschreibung der SWN Stadtwerke Neumünster GmbH ab und bekam im Juni 2012 den Zuschlag für die Verlegung einer neuen Trasse auf dem Gelände der SWN vom über 100 Jahre alten Wasserturm bis zum neuen Heizkessel. Grundlage für das Angebot war ein ausgearbeiteter Plan mit zwei möglichen Trassenvarianten und zwei 4
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Seiten Text zur Erläuterung des Vorhabens. „Jetzt war unser Fachwissen gefragt. Als Arbeitsgemeinschaft mit zwei weiteren Firmen erstellten wir einen Plan für die Umsetzung und gaben das gewünschte Pauschalangebot ab“, erzählt Bauleiter Bernhard Fuchs. Nach einer Verhandlungsrunde beauftragten die SWN Michel Bau schließlich mit der Variante, die eine teilweise oberirdische und teilweise unterirdische Bauweise vorsah. Im ersten Bauabschnitt wurden die bereits
vorhanden Rohrleitungen an Wasserturm und Kraftwerk miteinander verbunden. Dazu erstellte der Bautrupp um Schachtmeister Ralf Schlüter zuerst eine Startbaugrube am Kraftwerk. Um den Zulieferverkehr auf dem Gelände der SWN Stadtwerke Neumünster GmbH aufrechtzuerhalten, wurde für die Verlegung des Schutzrohrs die Bohrpressung gewählt.
DAS PROJEKT IM BILD
In einem weiteren Schritt sollten in das Schutzrohr zwei Stahlrohre DN 500 KMR 670 mit Kunststoffmantel eingezogen werden. Das Gelände der SWN war bereits mit vielen Leitungen belegt. „Wir mussten so tief runter, da vorhandene Kanäle und Schächte zu unterqueren waren“, so Bernhard Fuchs. „Die Bauarbeiten liefen gut, ich war sehr optimistisch, bis ich am Freitag Abend die Nachricht von der Baustelle erhielt: Wir stecken fest!“ Als die Männer der Michel Bau den festgefahrenen Bohrkopf freigelegt hatten, konnten sie erkennen, dass alte vorhandene Spundbleche, die sehr tief ins Erdreich ragten, die Bohrung behinderten. Gemeinsam im Team wurde entschieden, als Erstes dem Verlauf der Spundbleche zu folgen. Schnell stellten sie beim ersten Suchgang fest, dass sich im Bereich kurz vor dem Bauwerk nicht nur die Bleche, sondern zusätzlich ein massives Stahlbetonfundament befand. Dieses war beim ursprünglichen Neubau als Provisorium eingebaut worden, geriet dann jedoch zusammen mit den für die Baugrube benötigten Spundblechen in Vergessenheit und verblieb im Untergrund. Das Fundament war für die Bohrung undurchdringbar, Michel Bau und SWN mussten kurzfristig eine Lösung für das weitere Vorgehen finden. Man entschied, den Bohrkopf zu bergen und anschließend das Schutzrohr zusammen mit den Medienrohren mit verminderter Überdeckung oberhalb des Fundamentes offen zu verlegen. In einem weiteren Schritt wurde das Fundament aus statischen Gründen bis zum Zaun heran verlängert. „Um die Rohrleitungstrassen über das Fundament zu verlegen, haben wir einen Kanal aus Fundamentsteinen als Auflager gebaut und darin die Leitungen verlegt. Abgedeckt wurde der Kanal dann mit statisch berechneten Stahlbetonabdeckplatten SLW 60, die dem Schwerlastverkehr der 40-Tonner standhalten“, erzählt der Bauleiter. Im Vorfeld mussten jedoch für diese Maßnahmen im gesamten Bereich Regenentwässerung und Kabel umgelegt werden. Als der Winter kam, wurden die Platten mit einem Provisorium aus Betonrecyclingmaterial abgedeckt, um den Halt der Stahlbetonplatten zu sichern. Inzwischen konnten die unterirdischen Baumaßnahmen des ersten Bauabschnitts abgeschlossen werden. Im folgenden zweiten Bauabschnitt werden die Rohre auf einer Länge von ca. 350 Metern oberirdisch auf zu erstellende Fundamente aufgeständert, denn alle unterirdischen Trassen auf dem Gelände der Stadtwerke sind bereits mit Kabeln oder Rohren belegt. Damit kann ein „Projekt voller Überraschungen“ am Ende zwar etwas anders als ursprünglich geplant aber erfolgreich abgeschlossen werden. Dies war nur möglich durch die gute Zusammenarbeit zwischen dem Auftraggeber SWN Stadtwerke Neumünster GmbH und dem bauausführenden Unternehmen Michel Bau.
Oben: Das Schutzrohr wird mittels Bohrpressung eingebracht. Mitte: Stahlrohre DN 500 KMR 670 mit Kunststoffmantel Unten: Der auf dem Fundament gemauerte Kanal mit den beiden Rohrleitungstrassen
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Blick in den neu sanierten Kanal in Kolkata
WEITERES PROJEKT IN INDIEN ABGESCHLOSSEN Auch den dritten Bauabschnitt zur Kanalsanierung hat das indische Team der Michel Bau in diesem Jahr in Kolkata ein halbes Jahr vor dem Zeitplan beendet, auch wenn die Bauarbeiten nicht nur durch Umwelteinflüsse teilweise eingeschränkt wurden.
STECKBRIEF VON JITENDRA SURVE
Als wir im November 2012 in Ausgabe 11 des BAUREPORT vom dritten indischen Projekt der Michel Bau in der Hazra Road in Kolkata berichteten, waren die Bauarbeiten zu 50 Prozent fertig. Damals erklärte der Projektleiter, Stephan Remer: „Der spannendste Teil beginnt aber erst jetzt. Die Lage des vor uns liegenden Abschnitts ist weitgehend unbekannt, ebenso die Zugänge. Wir müssen also erst einmal auf die Suche gehen.“
Heimat: Nach erfolgreicher Analyse der Kanäle im unteren Bauabschnitt begannen die Sanierungsarbeiten. Zum Ende der Arbeiten stellte sich jedoch heraus, dass sich der zu sanierende Kanal in mehrere Leitungen auffächerte. Damit kamen zusätzlich noch ca. 130 Meter Rohrleitung hinzu, die die Männer innerhalb des gegebenen Zeitplans bearbeiten sollten. Das haben sie auch geschafft: Auch wenn die Zeit zum Ende der Bauarbeiten durch die Ausweitung der Sanierungsarbeiten etwas knapper wurde, konnte im Juni das letzte Rohr eingebaut werden. Stephan Remer ist mit den Bauarbeiten sehr zufrieden: „Dass wir unsere Arbeiten erfolgreich abgeschlossen haben, hat sich gleich in der nächsten Regenzeit bestätigt“, freut er sich. Während andere Abschnitte überflutet waren, konnten 6
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aus der Nähe von Mumbai
Nationalität: indisch Aufgaben: Hat seit 2008 alle Projekte in Kolkata als Site Engineer und seit 2011 als Deputy Project Manager (angestellter freier Ingenieur) mitbetreut.
Seit wann sind Sie bei Michel Bau tätig? Mit Unterbrechung seit 2001. Warum arbeiten Sie gern bei Michel Bau? Michel Bau ist ein zukunftsorientiertes Unternehmen, das für seine qualitativ hochwertige und termingemäße Arbeit bekannt ist. Die Mitarbeiter werden bei Michel Bau geschätzt. Das Unternehmen weiß, dass ein gutes Arbeitsklima die Mitarbeiter zusammen hält und stärkt. Ich bin stolz darauf, ein Mitglied der Michel Bau Familie zu sein.“
STECKBRIEF VON MARIO SALSO
Heimat:
Madrid
Nationalität: spanisch Aufgaben: H at als Projekt Manager in Indien bei der Fertigstellung des Abschlussberichts für Raipur mitgewirkt und sammelte für die Nachfolge von Stephan Remer Erfahrungen.
der Bautrupp den Mondstand einberechnen, da ihnen sonst der Hooghly River, ein 260 km langer Mündungsarm des Ganges, in den zu sanierenden Kanalabschnitt gelaufen wäre. Stephan Remer hat als Projektleiter die Baustelle in Indien sehr gerne betreut. „Wenn es nur um die Arbeit gehen würde, dann wäre ich auch gerne in Indien geblieben. Morgens aufzuwachen ohne zu wissen, was der Tag für einen bereit hält und sich trotzdem darauf zu freuen, das war die besondere Herausforderung für mich.“ So komplett eigenverantwortlich und eigenständig zu arbeiten, hat er in Indien besonders zu schätzen gelernt. „Das unbedingte Vertrauen, das die Geschäftsleitung und die technische Leitung mir entgegen gebracht haben, das war schon etwas Besonderes.“ Ein halbes Jahr vor dem geplanten Termin im April 2014 konnte die Baustelle in Indien fertiggestellt werden. Derzeit hofft Michel Bau wir auf die Auftragsvergabe für zwei weitere Baustellen in Kolkata, bei welchen ca. 5 km Abwasserkanal gereinigt und inspiziert werden sollen. Hierbei kann Michel Bau bereits auf Erfahrungen aus dem Jahr 2011 zurückgreifen, da zu dieser Zeit ein gleichartiger Auftrag erfolgreich ausgeführt wurde.
Seit wann sind Sie bei Michel Bau tätig? Seit April 2013. Warum arbeiten Sie gern bei Michel Bau? Schon in Madrid war ich von 2001–2011 als Ingenieur am Bau von unterschiedlichen Gebäuden beteiligt. 2011 ging ich nach Indien, um dort als Ingenieur am Bau von „Solar Power Plants“ zu arbeiten. Jetzt freue ich mich auf den Erfahrungs- und Ideenaustausch mit den Kolleginnen und Kollegen in Indien und in Deutschland. Die Michel Bau arbeitet schon seit vielen Jahren in Indien. Diese wertvollen Erfahrungen gepaart mit europäischem Ingenieurverständnis und dem Wissen um die Besonderheiten in diesem Land machen die Michel Bau für mich zu einem attraktiven Arbeitgeber.
die anfallenden Wassermengen durch den von Michel Bau instand gesetzten Kanal problemlos abgeleitet werden. Aufgrund dieses sichtbaren Erfolgs wurde Michel Bau direkt mit Folgearbeiten beauftragt, die zwischenzeitlich ebenfalls abgeschlossen wurden. Auch bei diesem Projekt wurden die Männer der Michel Bau vor einige Herausforderungen gestellt. „Wo DN 4000 draufsteht, muss noch lange nicht DN 4000 drin sein“, erzählt Projektleiter Stephan Remer. „Wenn überhaupt Bestandsunterlagen vorhanden waren, waren sie alt und fehlerhaft.“ Das Besondere an dieser Baustelle war der erstmalige Anschluss an einen Düker in Indien. Dies musste insbesondere bei der Dimensionierung und technischen Ausstattung der Vorflut berücksichtigt werden. Außerdem handelte es sich im Einsatzbereich nicht nur um enge, sondern um extrem enge Platzverhältnisse. So musste die Winde für diesen Einsatz mit einem Kran über die Häuser hinweg gehoben werden, um an die Baustelle zu gelangen. Auch das Abschlussbauwerk gestaltete sich etwas schwieriger, denn der Notüberlauf mit offenem Abwasserkanal unterlag Ebbe und Flut. Bei den Bauarbeiten musste
STECKBRIEF VON YUSUF AYDIN
Heimat:
Istanbul, hat 13 Jahre in Deutschland gelebt
Nationalität: türkisch Aufgaben: Hat alle Projekte in Kolkata mitbetreut und ist verantwortlich für die Kanalreinigungsmannschaft (erfolgreicher Abschluss von Lenin Sarani, Nimtola Ghat, Non Man Entry Phase I, Beadon Street und Hazra Road).
Seit wann sind Sie bei Michel Bau tätig? Seit 2008. Warum arbeiten Sie gern bei Michel Bau? Der Anfang war zwar etwas schwieriger, da Strukturen erst einmal aufgebaut, die Arbeit organisiert, die richtigen Leute gefunden, das Material beschafft und die Maschinen ausgesucht werden mussten. Jetzt haben wir es jedoch geschafft. Ich bin stolz, dass ich in einem so tollen Team arbeiten durfte und freue mich auf weitere Projekte mit Michel Bau.
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BETRIEBS-CUP RELOADED
HERZLICH WILLKOMMEN Neue Auszubildende 01.08.2013
Florian Gottschling (Industriekaufmann)
01.08.2013
Alexander Fuchs (Tiefbaufacharbeiter)
01.08.2013
Marco Nitschmann (Tiefbaufacharbeiter)
01.08.2013
Sebastian Kogut (Tiefbaufacharbeiter)
Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Mitarbeiterfeste schweißen zusammen und sorgen für ein gutes Betriebsklima. Bei Michel Bau werden besonders gelungene Veranstaltungen auf Wunsch des Teams sogar wiederholt. So ist es mit dem Betriebs-Cup, der 2011 zuletzt statt gefunden hatte. Organisiert von den Auszubildenden der Michel Bau, fand am 14.09.2013 der Betriebs-Cup zum zweiten Mal statt. Auf einer Rennstrecke in Norderstedt fuhren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit quietschenden Reifen um die Wette. Nach einer Menge Spaß klang der aufregende Tag 1. Platz: Kevin Tegge, 2. Platz: Peter bei einem gemütLuck, 3. Platz: Florian Gottschling lichen Essen aus.
01.03.2013
Philipp Heetlage (Bauleiter)
18.03.2013
Marco Meier (Werker)
09.04.2013
Björn Braun (Werker)
09.04.2013
Sven Gabel (Werker)
01.09.2013
Wolfgang Möser (Bauleiter)
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH 60. Geburtstag 14.03.1953
Eckhard Janusch
01.10.1953
Wilfried Fellechner
50. Geburtstag 11.02.1963
Holger Fels
31.05.1963
Jürgen Lippert
23.08.1963
Dietmar Jahn
05.12.1963
Uwe Hedtke
40. Geburtstag 29.01.1973 01.03.1983
Patrick Hanka
20. Geburtstag 17.12.1993
FAHRSICHERHEITSTRAINING
Sebastian Florczak
30. Geburtstag
Sascha Wolloscheck
40. Firmenjubiläum 02.10.1973
Ernst Schlotfeldt (Ruhepause Altersteilzeit)
25. Firmenjubiläum 01.08.1988
Matthias Pries
Bestandene Prüfungen 20.06.2013
Annika Schlüter (Industriekauffrau) als Jahrgangsbeste in Neumünster
IMPRESSUM
Dass Michel Bau großen Wert auf die Fortbildung seines Teams legt, ist bekannt. In diesem Jahr stand der sichere Umgang mit dem Fahrzeug auf dem Programm. In zwei Kursen mit insgesamt 28 Teilnehmern, die aus Fahrern der Kolonnen, Bauleitern, dem Leiter der Disposition und dem Geschäftsführer bestanden, lernten die Gruppen den besseren Umgang mit dem Fahrzeug in Extremsituationen. Wie ändert sich das Bremsverhalten bei Nässe und in Gefahrensituationen? Welche physikalischen Kräfte wirken auf das Fahrzeug? Auf diese und weitere Situationen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Michel Bau jetzt vorbereitet. 8
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