Skip to main content

Ausgabe 12

Page 1

Ausgabe 12 April 2013

WACKLIG, ABER SCHÖN Arbeiten auf einem Ponton in Hamburg

KOMPLIZIERTER ALS ERWARTET Profilwechsel und andere Schwierigkeiten in Aachen


für noch mehr Effizienz: Investitionen im Büro Up to date zu bleiben ist in der heutigen Zeit sehr wichtig. Für uns gilt das nicht nur draußen auf der Baustelle, sondern auch bei uns im Büro. Vom ersten Kundenkontakt über die Planung bis hin zur Abwicklung und schließlich zum Abschluss eines Projekts – im Büro laufen alle Kanäle zusammen. Damit diese Abwicklung in der Zukunft noch besser funktioniert, haben wir uns entschlossen, in diesem Jahr in aktuelle Soft- und Hardware zu investieren.

Liebe Leserinnen, liebe Leser! Wie Sie aus eigener Erfahrung wissen, bringt jedes Jahr Veränderungen und neue Herausforderungen mit sich – das ist bei uns nicht anders. Um in Zukunft unsere gemeinsamen Projekte noch effizienter abwickeln zu können, haben wir begonnen, unsere Soft- und Hardware durch neue Technik zu ersetzen. Auch ein solches Projekt muss gut geplant sein: Bereits im Frühjahr 2012 haben wir ein erstes Strategiemeeting organisiert, bei dem wir über die Einführung einer aktuellen Soft­ ware-Version diskutiert haben, die Controlling und Technik zukünftig kompatibler macht. Letztendlich haben wir uns für die Einführung der neuen Software RIB iTWO entschieden. Sie erweitert das klassische Aufgabenspektrum von Planung, Kalkulation, Ablaufsteuerung bis hin zur Bauleistungs­kontrolle um durchgängig visuelle, modellbasierte Verfahren. Ab 2014 wird uns iTWO dann auch im Bereich der Finanzbuchhaltung unterstützen. Allerdings liegt uns nicht nur die Optimierung der Abläufe am Herzen. Uns ist auch bewusst, dass eine solche Veränderung unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel abverlangt. Deshalb hatten intensive und am konkreten Bedarf angepasste Schulungen von Beginn an einen hohen Stellenwert. Parallel zur Einführung der neuen Software installieren wir an 22 Arbeitsplätzen neue Hardware – ebenfalls ein wichtiger Baustein für ein effektives Arbeitsumfeld. Unsere Bau­leiter, die viel unterwegs sind, werden zukünftig mit Laptops arbeiten. Im Büro wird außerdem ein neues Druck- und Kopiersystem installiert. Dieses besteht aus zwei Multifunktionsgeräten, einem A0 Plotter sowie kleineren Zusatzgeräten. Und zu guter Letzt erneuern wir auch noch unsere Telefonanlage. Der Grundstein für eine noch effizientere Arbeitsweise ist damit also gesetzt. Aktuell laufen die ersten Schulungen für unsere Mitarbeiter. Begonnen haben wir im Januar mit den Schulungen zur aktuellen Office-Version, im Februar kam ein RIB-Trainer zu uns ins Haus, um unsere Mitarbeiter auf iTWO 2

BAUREPORT | April 2013

zu schulen. Ende März haben wir das Projekt abgeschlossen und mit dem Echtbetrieb begonnen. Für den gesamten Prozess waren ursprünglich zwölf Monate vorgesehen. Diesem Zeitplan waren wir sogar etwas voraus, was uns im Frühjahr zu Gute kam: In der ruhigeren Zeit des Jahres konnten wir die Schulungen während der Arbeitszeit stattfinden lassen und auf eine zusätzliche Belastung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verzichten. Insgesamt haben wir etwa 200.000 Euro in neue Hard- und Software investiert. Wir sind überzeugt, dass diese Investition dazu beiträgt, unsere Wettbewerbsfähigkeit auch im Interesse unserer Kunden und Partner hochzuhalten. Nicht nur die neue Technik hat uns im vergangenen halben Jahr beschäftigt, auch viele interessante Projekte haben wir seit der letzten Ausgabe des BAUREPORT erfolgreich aus­geführt. Einige davon stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe vor. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen!

Ulf Michel


Zeitdruck ist für uns kein Problem! Mitten im Zentrum der Universitätsstadt Kaiserslautern mussten marode Kanäle aus dem 19. Jahrhundert saniert werden. Arbeiten unter Zeitdruck hieß es für die Kolonne der Michel Bau, denn genau über der Baustelle sollte zeitnah ein Einkaufszentrum gebaut werden.

Der Name Michel Bau ist mittlerweile bundesweit bekannt und steht für Qualität und Zuverlässigkeit. Sicherlich wurde das Unternehmen auch aus diesem Grund zusammen mit anderen Teilnehmern gebeten, an einer beschränkten Ausschreibung der Stadtentwässerung Kaiserslautern teilzunehmen. Als günstigster Anbieter konnte sich die Michel Bau den Auftrag sichern: die Instandsetzung maroder Kanäle aus dem Jahr 1892, die Rissbildungen und Fremdwassereintritt aufwiesen. Als Baustoff wurde damals Stampfbeton verwendet, ein erdfeuchter Beton, der durch Stampfbewegungen verdichtet wurde. Auch bei diesem Projekt wurde das Team der Michel Bau wieder vor eine Herausforderung gestellt: ein sehr kurzes Zeitfenster. Genau über der Baustelle, die sich inmitten der Innenstadt von Kaiserslautern befand, sollte wenige Wochen später ein Einkaufszentrum gebaut werden. „Das ist auch der Grund, weshalb eine offene Bauweise nicht in Frage kam. Diese Maßnahme hätte den Verkehrsfluss eingeschränkt und wesentlich mehr Zeit in Anspruch genommen“, berichtet der Technische Leiter Axel Hallerbach. Mitte Oktober begannen Schachtmeister Peter Reinecke und seine vier Mann starke Kolonne mit den Baumaßnahmen an zwei Straßenzügen. Die Königstraße sollte auf einer Länge von 120 m mit einem GFK Maulprofil 1554/1420 mm saniert werden. Bei der Maxstraße waren es 95 m, die mit einem GKF Maulprofil 1820/2137 mm instand gesetzt werden sollten. Die Baumaßnahmen verliefen weitestgehend problemfrei und nach Zeitplan. „Trotz eines Lieferengpasses der GFK-Rohre hielten wir unseren Zeitplan sehr gut ein“, berichtet Axel Hallerbach. Gleichzeitig konnte sich das Team über einen Folgeauftrag freuen. Bei dieser Auftragserweiterung sollte im Auslauf des Kanals ein Podest mit einem Trockenwettergerinne auf einer Länge von circa 20 m aufgemauert werden. An dieser Stelle mussten die Kanäle außerdem händisch ausgekleidet werden. Dabei wurden GFK-Platten gedübelt und an den Stößen überlaminiert, um eine geschlossene und korrosionsgeschützte Fläche zu gewährleisten. „Bei der elektrooptischen Kalibrierung stellten wir fest, dass der zu sanierende Kanal eine außergewöhnliche Querschnittsreduzierung aufweist“, erläutert Axel Hallerbach. Nach Rücksprache mit einem externen Statiker wurde entschieden, auf einer Strecke von 10 Metern die Sohle des vorhandenen Kanals abzutragen. So konnte die geplante Profilgröße auf der gesamten Strecke eingebaut werden.

Montage der GFK-Rohre in der Königstraße

Der Technische Leiter Axel Hallerbach ist mit dem Bauablauf zufrieden: „Im Dezember konnten wir das Projekt trotz hohen Termindrucks planmäßig abschließen. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber und dem starken Team sind solche Aufträge mit kurzem Zeitplan für uns kein Problem. Der Entschluss für eine geschlossene Bauweise hat sich als richtig erwiesen. Der Verkehrsfluss war zwar angespannt, aber eine offene Bauweise hätte die Situation über Gebühr strapaziert.“ Im Februar 2013 wurde die Baustelle schließlich erfolgreich abgenommen. Das Team der Michel Bau hat wieder einmal ihr Spezialwissen unter Beweis gestellt. April 2013 | BAUREPORT

3


Der Rohrmontagewagen wurde von Michel Bau eigens für die einzubauenden Profile angefertigt.

Profilwechsel und andere Schwierigkeiten Im November hat die Michel Bau GmbH & Co. KG eine GFK-Kanalsanierung in Aachen erfolgreich abgeschlossen. Die Baumaßnahmen gestalteten sich komplizierter als zunächst erwartet.

Als Sanierungsprofi hat sich das Team der Michel Bau einen Namen in der Branche gemacht. Das zeigt der Aktionsradius des Unternehmens, der sich mittlerweile vom schleswigholsteinischen Neumünster um die halbe Welt bis hin zum indischen Subkontinent erstreckt. Auch in Deutschland wird die Expertise der Michel Bau geschätzt, beispielsweise in der alten Kaiserstadt Aachen. Hier hat das Team im November eine GFK-Kanalsanierung erfolgreich abgeschlossen, die dann doch komplizierter war als zunächst geplant. „Die Ausschreibung der Stadtwerke 4

BAUREPORT | April 2013

Aachen für die Sanierung einer etwa 150 Meter langen Kanalstrecke klang trotz einiger besonderer Details zunächst mehr nach ‚Business as usual‘“, berichtet Stephan Remer, verantwortlicher Bauleiter der Michel Bau. Die Haube eines gemauerten Maulprofils DN 2100/1600 mit einer mittig liegenden Trockenwetterrinne an der Schloßstraße, einer kleinen Verbindungsstraße am Rande der Aachener Altstadt, sollte mit Spritzbeton saniert und statisch in Stand gesetzt werden. Die Ausschreibung konnte Michel Bau mit einem Sondervorschlag für sich entscheiden: „Alternativ zu einer Sanierung


mit Spritzbeton haben wir empfohlen, speziell angefertigte GFK-Halbschalen mit einem eigens konstruierten Rollwagen in den Kanal einzufahren“, erläutert Stephan Remer. Der Vorschlag wurde bei der Ausschreibung positiv bewertet, da diese Lösung aufgrund ihrer Haltbarkeit mit einer Laufzeit von 50 Jahren abgeschrieben werden kann und eine erhebliche Bauzeitverkürzung angeboten werden konnte.

DAS PROJEKT IM BILD

„Bei dem im Vorfeld durchgeführten Standsicherheitsnachweis inklusive Kernbohrungen aus dem Mauerwerk hat sich schnell gezeigt, dass das Mauerwerk in der Haube in einem noch schlechteren Zustand war als zunächst angenommen. An einigen Stellen musste man sogar von einer akuten Einsturzgefahr ausgehen. So war das Arbeiten direkt an der vorhandenen Substanz leider nicht mehr möglich“, berichtet Bauleiter Remer. Für die Anfertigung der maßgeschneiderten GFK-Hauben wurde der Kanalabschnitt per Laser auf den Millimeter genau vermessen. Hieraus ergaben sich neue Herausforderungen. Nach etwa 80 Metern wechselte das Kanalprofil. „Gemeinsam mit dem Auftraggeber haben wir beschlossen, diesen Profilwechsel beizubehalten, um den größtmöglichen Querschnitt zu erhalten“, sagt Stephan Remer. Auch die Statiker mussten aufgrund der neuen Erkenntnisse noch einmal an die Arbeit gehen, damit gemeinsam mit dem Lieferanten der GFK-Elemente und dem Team der Michel Bau eine schnelle Lösung präsentiert werden konnte. Holger Müllenbach, Polier der Michel Bau vor Ort, weiß, worauf es dem Auftraggeber vor allem ankam: „Der Zeitplan war knapp und sollte trotz dieser neuen Herausforderung eingehalten werden.“ Dank der guten Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten wurde aber schnell deutlich, dass die Fertigstellung immer noch im Rahmen des vorgesehenen Zeitfensters möglich sein würde. Trotz aller Erfahrungen, die die Mitarbeiter der Michel Bau auf den vielen Baustellen der letzten Jahre gesammelt haben, gibt und gab es auch diesmal doch noch Neues zu erleben: „Am Endschacht wurde über einen Seiteneinlauf Thermalwasser eingeleitet, was immer wieder zu dichtem Nebel und zu Kondensation geführt hat“, berichtet Stephan Remer. „Für das fachgerechte Verkleben und Laminieren der GFK-Elemente war dieser Zustand untragbar. Wir mussten über eine Zwangsbe- und Entlüftung die erforderlichen Bedingungen schaffen“, ergänzt Holger Müllenbach. Nur so konnte die vorhandene Luftfeuchtigkeit soweit reduziert werden, dass eine qualitativ hochwertige Arbeit ausgeführt werden konnte. Anfang Dezember blicken Stephan Remer und Holger Müllenbach gemeinsam mit ihrem Team zufrieden auf die nur zweieinhalbmonatige Bauzeit zurück. „Trotz des unerwarteten Profilwechsels und den daraus entstandenen Änderungen sowie zusätzlicher, vom Auftraggeber übertragenen Arbeiten (48 m GFK-Kanalsanierung DN 500, 33 m GFK-Kanalsanierung DN 1000, 1 Stück Baugrube mit Kanalschacht) konnten wir den Zeitplan einhalten. Das ist ohne Zweifel ein Ergebnis unserer Erfahrung, die uns ermöglicht, kurzfristig und vor allem fachlich versiert auf solche Dinge zu reagieren“, sagt Holger Müllenbach. Sein Kollege ergänzt mit Schmunzeln: „Selbst etwas Nebel im Kanal lässt uns das Ziel nicht aus den Augen verlieren!“

Oben: Nach dem Einfahren der neuen GFK-Profile werden diese fixiert. Mitte: Der Kanal vor der Sanierung: Gut zu erkennen ist das Schadensbild mit dem fehlenden Fugenmörtel. Unten: Der Kanal während der Sanierung.

April 2013 | BAUREPORT

5


Die Verlegearbeiten unter der Oberhafenbrücke auf der Scherenarbeitsbühne.

Ganz schön wacklig: EIN JOB auf dem wasser Bei Bauprojekten zur Kanalsanierung denkt man erst einmal an Arbeiten unter der Erde. An der Oberhafenbrücke in Hamburg bewies das Team der Michel Bau, dass es auch auf dem Wasser und unter erschwerten Bedingungen von Ebbe und Flut in Perfektion arbeiten kann.

Dass die Michel Bau nicht nur unter der Erde Erfahrung im Kanalbau hat, bewies das Unternehmen im letzten Jahr in Hamburg an der Oberhafenbrücke. Michel Bau nahm an einer Ausschreibung der Hamburger Stadtentwässerung teil und bekam den Zuschlag für dieses ungewöhnliche Projekt. Ziel des Auftrags war es, die Bedarfsdruckleitung vom südlichen Ufer der Oberhafenbrücke zum Entspannungsschacht auf der nördlichen Seite anzuschließen. Dazu mussten unter der Oberhafenbrücke zwei Leitungen DA 225 mit 37 Stahlhaltern auf einer Länge von 118 Metern untergehängt werden. 6

BAUREPORT | April 2013

Der ursprüngliche Plan sah die Umsetzung mit einem Rollgerüst, das unter die Brücke ragt, vor. Diese Technik hat aber einige Nachteile: Das Gerüst ist sehr teuer und mögliche Beschädigungen an der Oberhafenbrücke führen schnell zu hohen Reparaturkosten. Daher hat die Michel Bau als Alternative vorgeschlagen von der Wasserseite aus mit einem Ponton zu arbeiten. Am 21. Mai 2012 startete das Projekt. Für den ersten Bauabschnitt wurden eine Scherenarbeitsbühne und ein Contai-


ner fest auf dem Ponton montiert. „Da wir den ganzen Tag nicht an Land konnten, durfte auch eine Dixi-Toilette nicht fehlen“, berichtet Bauleiter Michael Gruner lachend. Im Hafen konnten die Mitarbeiter der Michel Bau den Ponton mit den PE-Druckrohren mit Schutzmantel aus Wickelfalzrohr beladen, sonst wäre dies nur aufwendig mit einem Telekran möglich gewesen. Aber bevor die Männer mit dem 18 Meter langen und 7 Meter breiten Ponton überhaupt auf das Wasser des Hamburger Hafens durften, musste erst einmal die Schifffahrtspolizeiliche Genehmigung eingeholt werden. Glücklicherweise gab es in dieser Frage keine Schwierigkeiten.

DAS PROJEKT IM BILD

Dann ging es los: Jeder Arbeitstag begann erst einmal damit, dass die Crew der Michel Bau mit dem Ponton von einem Schlepper zur Brücke gezogen wurde. Und die erste Herausforderung ließ nicht lang auf sich warten: Die vorbeifahrenden Schiffe brachten den Ponton so stark ins Schwanken, dass die Arbeit immer wieder unterbrochen wurde. Bei zu starker Neigung schaltete sich die Scherenarbeitsbühne, die einen eingebauten Kontaktschalter hat, automatisch ab. Um dieses Problem zu begrenzen setzen die Mitarbeiter Seezeichen, die die Schifffahrt aufforderten, langsam zu fahren. Da der erste Bauabschnitt von der Wasserseite aus durchgeführt wurde, musste auch die Tide bei den Arbeiten berücksichtigt werden, denn es war nur möglich, während der Flut zu arbeiten. Die Mitte des Kanals musste für die Schifffahrt frei gehalten werden. An den Seiten des Kanals, die während der Ebbe trocken laufen und uneben sind, konnte der Ponton nicht festgemacht werden. Er hätte sich zu stark geneigt und die Ladung inklusive der PE-Druckrohre wäre in Gefahr gewesen. Daher musste der Ponton während des Niedrigwassers mit einem Schlepper an einen tidesicheren Anleger in der Nähe der Brücke verholt werden. Ein weiteres Problem war die starke Strömung. Aber auch hier fanden die Mitarbeiter der Michel Bau schnell eine Lösung: Mit Hilfe von Ankern wurde der starken Zugkraft entgegengewirkt. „Insgesamt verlief die Alternative mit dem Ponton reibungslos“, resümiert Michael Gruner. Für den nächsten Bauabschnitt ging es für die Kolonne der Michel Bau wieder an Land. Auf 33 Metern wurden zwei Rohre von der Kaimauer aus in einen bestehenden Schacht unter der Straße eingezogen, außerdem Schieber installiert und weitere Innenausbauten vorgenommen. Ein Schacht, der den Übergang zum Hauptsiel bildet, wurde neu hergestellt. Um den neuen Schacht mit dem Hauptsiel zu verbinden, wurden 24 Meter GFK-Rohr in ein ebenfalls vorhandenes duktiles Gussrohr eingezogen. „Für die gesamte Kolonne, die aus fünf Männern und mir bestand, war dieses Projekt eine tolle Erfahrung. Niemand ist seekrank geworden und auch mit dem Wetter hatten wir sehr viel Glück. Gerne hätten wir auch die Angel ausgepackt, dafür war aber keine Zeit“, schmunzelt Michael Gruner. Mitte Juli wurde die Baustelle termingerecht abgeschlossen. „Wieder einmal konnten wir mit unserer Leistung überzeugen. Alle Beteiligten sind sehr zufrieden und gespannt auf die nächsten Projekte“, schließt Michael Gruner.

Oben: Ein Schlepper bringt die Crew der Michel Bau mit dem Ponton zur Baustelle unter die Oberhafenbrücke. Mitte: Stück für Stück werden die GFK-Rohre, die auf dem Ponton bereit liegen, an der Brücke angebracht. Unten: Die Mitarbeiter bringen die neuen GFK-Rohre an den zuvor montierten Stahlträgern an.

April 2013 | BAUREPORT

7


neuer Krea(tief)raum

Ein neuer Baustein für das gute Betriebsklima im Unternehmen der Michel Bau ist gelegt! Am 5. Februar 2013 wurde der neue Krea(tief)raum mit einem Dart- und Kickerturnier eingeweiht. Mit viel Liebe zum Detail hat ein kleines Team aus Mitarbeitern den Sozialraum geschmackvoll und gemütlich eingerichtet. Im ehemaligen Büro des Fuhrparkleiters kann jetzt nach Lust und Laune gekickert, gedartet und zusammen mit den Arbeitskollegen etwas Zeit verbracht werden. Das fördert nicht nur das Betriebsklima, sondern auch die Motivation jedes Mitarbeiters. Für die Zukunft sind weitere kleine Veranstaltungen geplant. „Wie und wann die Mitarbeiter ihre Pausen machen ist ihnen selbst überlassen. Jeder ist in der Lage selbst einzuschätzen, wann er oder sie sich eine Pause erlauben kann“, so Geschäftsführer Ulf Michel.

die neue Michel bau card für die Mitarbeiter

Michel Bau geht auch beim Thema Mitarbeiterbindung voran und hat als bundesweit erstes Tiefbauunternehmen eine eigene Kreditkarte für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickelt. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital und sichern mit ihrem fortgesetzten großen Einsatz den Erfolg unseres Unternehmens. Wir dachten, es ist an der Zeit eines einzigartigen Geschenks“, so Ulf Michel. Nach der Ankündigung auf der letzten Weihnachtsfeier wurde die Michel Bau Card als eine unternehmenseigene Kreditkarte mit Beginn des Jahres 2013 eingeführt. Die Michel Bau Card ist eine guthabenbasierte Visa-Card, mit der sich die Michel Bau bei allen Mitarbeitern ab drei Jahren Firmenzugehörigkeit für ihren bisherigen Einsatz im Unternehmen bedankt. Jeden Monat wird die Card mit bis zu 44 Euro aufgeladen. Die Nutzung der Card ist für die Mitarbeiter vollkommen ohne Risiko – es gibt weder Kosten noch Verpflichtungen. Mit dem Erhalt der Card kann sie sofort vom Mitarbeiter eingesetzt werden – steuerfrei und unabhängig vom Lohn. „Ob die Mitarbeiter lieber tanken oder einkaufen gehen, entscheiden sie selbst. Auch ob sie das Guthaben laufend ausgeben oder bis zu 36 Monate für eine größere Anschaffung sparen, liegt ganz allein bei ihnen“, erläutert Geschäftsführer Ulf Michel das Prinzip des Geschenks, das in den ersten Monaten bereits von vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dankend genutzt wurde.

Dartspiel und Kickertisch laden zum Auspowern ein.

IMPRESSUM Herausgeber: MICHEL BAU GmbH & Co. KG Friedrich-Wöhler-Straße 54 · 24536 Neumünster Telefon 04321 2005-700 · Telefax 04321 2005-777 www.michelbau.de · baureport@michelbau.de Konzeption, Gestaltung und Textredaktion: IN.MEDIUM GmbH · Werbeagentur Goebenstraße 10 · 24534 Neumünster www.inmedium.net · info@inmedium.net

Oder ein gemütliches Gespräch unter Kollegen auf dem Sofa. 8

BAUREPORT | April 2013

Fotos: MICHEL BAU GmbH & Co. KG Druck: Druckzentrum Neumünster GmbH


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Ausgabe 12 by Michel Bau GmbH & Co. KG - Issuu