Skip to main content

LEADER Special Kantonsschule am Brühl 2019

Page 1

www.leaderdigital.ch September 2019 Preis Fr. 5.00

Interview mit Rektor Mathias Gabathuler

«Praxisaffine Schülerschaft mit hohem Bildungspotenzial» Seite 04

25 Jahre Kantonsschule am Brühl St.Gallen Sprungbrett für eine erfolgreiche Zukunft


Wir schulen das Auge!

Berufe im Gesundheitsund Sozialbereich

• Am Puls des Lebens • Einzigartig und vielfältig • Die Zukunft gestalten

Designagentur 9000 St.Gallen

WEB

Flurhofstrasse 152 9000 St.Gallen +41 71 280 88 40 odags.ch

gestalter.ch

nde, erne L e – l rmend « Ma mal Lä gemeinsam rockt IT! »

www.leaderdaigital.ch

September 2019 Preis Fr. 5.00

Galler 14. St.Galler Festspiele 28. Juni  Juli 2019 bis 12. Juli

Interview mit Rektor Mathias Gabathuler

«Praxisaffine Schülerschaft mit hohem Bildungspotenzial» Seite 04

«Brud erzwist» Die Begleitpublikation zu den 14. St.Galler Festspielen 2019

LEADER ist eine Marke – und davon profitieren auch Sie!

Christoph Specht Leiter Lernwerkstatt Abraxas Lernwerkstatt, St.Gallen

ins_itrockt_87x130_20190904.indd 1

obs : J T IC eiz I T Ostschw obs er in d h /j c . t ck itro

Der LEADER ist zum Label für ein starkes Unternehmertum mit Visionen geworden. Ob Firma, Verband oder Organisator einer Veranstaltung: Wir sind Ihr Partner und realisieren mit Ihnen ein Magazin, das vollumfänglich oder teilweise anzeigenfinanziert ist, professionell umgesetzt wird und direkt von unserer Marke profitiert. Bei Fragen stehen wir Ihnen per Telefon unter 071 272 80 50 oder via Email unter leader@metrocomm.ch gerne zur Verfügung. www.leaderonline.ch

04.09.19 11:44


EDITORIAL

Ideale Verknüpfung von Theorie und Praxis Geschätzte Leserinnen und Leser Es war ein mutiger Entscheid vor 25 Jahren, auf dem Platz St.Gallen eine zweite Kantonsschule zu gründen. Dieser Entscheid hat sich jedoch bewährt, feiert die Kantonsschule am Brühl doch dieses Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum! Ursprünglich als Verkehrsschule gegründet, hat die KSB das Erbe von Handel und Verkehr übernommen (übrigens ebenso die anno dazumal gleichzeitig gegründete Universität St.Gallen, die 1963 von der Notkerstrasse auf den Rosenberg zog). Trotz ihrer vergleichsweise jungen Jahre kann die KSB somit auf eine lange Tradition zurückblicken. Im Jahr 1994, bei der Gründung der Kanti, war ich noch nicht Bildungschef. Das Bestreben der KSB allerdings, ihre Lehrgänge Fach-, Informatik- und Wirtschaftsmittelschule laufend den aktuellen Bedürfnissen von Wirtschaft, Dienstleistung und Gesellschaft anzupassen und diese weiterzuentwickeln, macht den Kanton St.Gallen stolz. Mit ihrem Angebot trägt sie dazu bei, dass der Kanton in vielen Bildungs-Bereichen eine nationale Vorreiter-Rolle einnimmt. Die KSB zeichnet sich durch ihren stetigen Tatendrang, ihre Dynamik und die Verknüp-

www.leaderdaigital.ch

September 2019 Preis Fr. 5.00

fung von Theorie und Praxis aufs Höchste aus. Unter anderem durch die intensive Zusammenarbeit mit annähernd 200 Praxisbetrieben aus verschiedensten Branchen schafft sie für alle Absolventinnen und Absolventen eine ausgezeichnete Grundlage, um via Tertiärstufenausbildungen in ihren Beruf starten zu können. Nicht wenige junge Leute höre ich zudem oft von ihren in die Ausbildung integrierten Sprachpraktika im Ausland, sei es Französisch oder Englisch, schwärmen. Auch im Rahmen der St.Galler «IT-Bildungsoffensive» hat und wird die praxisorientierte Schule zusammen mit der HSG im Bereich Informatikausbildung massgeblich zum Grossprojekt beitragen. Unter dem Motto «KSB in Bewegung!» veranstaltet die Kanti am 29. und 30. November diverse Festivitäten in der Stadt St.Gallen und in den Olma-Hallen. Eingeladen sind Studierende, Ehemalige, Freunde der KSB und zahlreiche Gäste. Wir freuen uns, wenn wir auch Sie an diesem Fest begrüssen dürfen. Ich gratuliere der Kantonsschule am Brühl ganz herzlich zu ihrem 25-jährigen Bestehen!

Herzlich,

Stefan Kölliker Regierungsrat und Vorsteher des Bildungsdepartementes des Kantons St.Gallen

LEADER SPECIAL zum 25-Jahre-Jubiläum der Kantonsschule am Brühl

Interview mit Rektor Mathias Gabathuler

«Praxisaffine Schülerschaft mit hohem Bildungspotenzial» Seite 04

25 Jahre Kantonsschule am Brühl St.Gallen Sprungbrett für eine erfolgreiche

Zukunft

Impressum Magazin LEADER, MetroComm AG, Bahnhofstrasse 8, 9001 St.Gallen, Telefon 071 272 80 50, Fax 071 272 80 51, leader@metrocomm.ch, www.leaderdigital.ch | Verleger: Natal Schnetzer | Redaktion: Stephan Ziegler (Leitung), sziegler@metrocomm.ch | Texte: Tanja Millius, tmillius@metrocomm.ch | Foto­grafie: Thomas Hary, zVg, Titelbild: Jorma Müller, Zürich | Geschäftsleitung: Natal Schnetzer, nschnetzer@metrocomm. ch | Anzeigenleitung: Oliver Iten, oiten@metrocomm.ch | Marketingservice/Aboverwaltung: Fabienne Schnetzer, info@metrocomm.ch | Abopreis: Fr. 60.– für 18 Ausgaben | Erscheinung: Der LEADER erscheint 9x jährlich mit Ausgaben Januar/Februar, März, April, Mai, Juni, August, September, Oktober, November/Dezember, zusätzlich 9 Special-Ausgaben | Satz: Béatrice Lang, blang@metrocomm.ch | Druck: Ostschweiz Druck AG, ­9300 Wittenbach LEADER ist ein beim Institut für geistiges Eigentum ­ein­ge­­tragenes Markenzeichen. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernimmt der Verlag keine ­Haf­tung. ISSN 1660-2757

SPECIAL | September 2019

3


INTERVIEW

«Praxisaffine Schülerschaft mit hohem Bildungspotenzial» Mathias Gabathuler (*1967) ist Rektor der Kantonsschule am Brühl. Im Gespräch erklärt der dreifache Familienvater, wie «seine» Kanti hilft, den Fachkräftemangel zu entschärfen, wie eine typische KSB-Laufbahn aussieht und wie der Lehrplan ständig an die Erfordernisse von Wirtschaft, Dienstleistung und Gesellschaft angepasst wird.

Mathias Gabathuler, die KSB wirbt auf ihrer Webseite mit «Das Sprungbrett für Deine Zukunft». Wie ist das gemeint? Der Anspruch zahlreicher Berufsprofile ist seit Jahren im Steigen begriffen. Wirtschaft und Dienstleistung suchen Arbeitskräfte, die einerseits etwas von der Praxis verstehen, andererseits aber auch über eine breite Allgemeinbildung verfügen, die anwendungsorientiert vermittelt wird. Unsere Kantonsschule deckt diese Ansprüche ab und bereitet den Boden für eine erfolgreiche Zukunft unserer Absolventinnen und Absolventen. Das bestätigen die Umfragen unter unseren Ehemaligen.

«Wer zu uns kommt, hat meist eine Vorstellung, welche Laufbahn er einschlagen möchte.»

Jetzt ist die Spreizung des KSB-Ausbildungsangebots mit Fach-, Informatik- und Wirtschaftsmittelschule ziemlich breit, sie reicht von Gesundheit über Soziales, Pädagogik, Gestalten, Kommunikation, Information, Wirtschaft und Sprachen bis zur Informatik. Wie gelingt dieser Spagat? Die KSB ist in Abteilungen gegliedert mit ihren Vorständen. Diese agieren relativ selbstständig und arbeiten direkt mit ihren Partnerinstitutionen zusammen. Meine Funktion ist es, das Ganze unter einem Dach zusammenzufügen. Das ist anspruchsvoll, aber auch befriedigend. Und wie aktiv werden die Schüler in den Unterricht mit einbezogen? In unserem Leitbild steht, dass die Schülerinnen und Schüler Interesse zeigen und Ver-

4

SPECIAL | September 2019

antwortung übernehmen. Das leben wir im Schulalltag mit fächerübergreifenden Projekten, indem z. B. Wirtschaftsmittelschüler im Fach Integrierte Praxis im Smartfeld in St.Gallen Tutoren für Sekundarschulklassen sind, die Fachmittelschülerinnen eine ganze Projektwoche selber auf die Beine stellen oder die Viertklässler den Sporttag für alle ersten Klassen organisieren. Wir haben aber noch Luft nach oben. Dazu machen wir uns jetzt in einem Gesamtprozess Gedanken zum «Unterricht der Zukunft».

Wie stellen Sie sicher, dass Ihr Lehrplan den sich doch wandelnden Bedürfnissen von Wirtschaft, Dienstleistung und Gesellschaft stetig anpasst? Wir evaluieren unsere Lehrgänge, wie wir das etwa mit dem Grossprojekt «FMS plus» durch die HSG gemacht haben, und passen die Bildungsinhalte dementsprechend an. Lehrpläne an Kantonsschulen geben die umfassenden Bildungsinhalte vor, lassen zum Glück aber einen Ermessensspielraum offen. So können wir stetig Antworten auf diese Fragen liefern. Zudem ist die Kadenz der Lehrplanüberarbeitung für unsere Abteilungen hoch. Dies entspricht ganz dem Leitsatz Nr. 11 aus unserem Leitbild: «Wir setzen uns klare Ziele und überprüfen deren Realisierung regelmässig.» Anfang Juli haben sieben KSB-ler von 120 mit der Bestnote 6 abgeschlossen. Wie erklären Sie sich dieses hohe Niveau – liegts an den Schülern oder an der Schule? Es handelt sich hier um die Bewertung der Fachmaturaarbeiten, die allerdings insgesamt ein hohes Niveau aufweisen. Die Bestleistungen werden durch den Ehemaligenverein prämiert. Maturaarbeiten sind jeweils ein grosser Ansporn, da sich da persönliche


Rektor Mathias Gabathuler:

Wichtiges Marktsegment abdecken.

Neigung, wissenschaftliche Herausforderung und Entdeckerfreude kombinieren lassen.

meist an unserer Schule, teils aber auch an anderen Institutionen statt.

Wer bei Ihnen seine Ausbildung abgeschlossen hat, wechselt entweder zu einer Fach- oder pädagogischen Hochschule oder steigt direkt ins Berufsleben ein. Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Absolventen «wirtschaftstauglich» sind? Wir haben dafür ein Konzept auf zwei Schienen aufgebaut. Auf der einen fährt der praxisorientierte Bildungszug durch verschiedene Kurzpraktika bis zum Abschluss, der im Jahrespraktikum mündet. Hier unterscheiden sich die einzelnen Abteilungen geringfügig. Zum Beispiel absolvieren die Wirtschaftsmittelschülerinnen am Ende des ersten Jahres ein siebenwöchiges Praktikum in der Romandie, während die Informatikschüler oder diejenigen der Fachmittelschule im Herbst des zweiten Ausbildungsjahres erstmals Unternehmensluft während vier Wochen schnuppern. Die zweite Schiene wird durch die berufspraktischen Ausbildungseinheiten im vierten bis sechsten Semester befahren. Diese finden

Diese Verbindung von vertiefter Allgemeinbildung und Praxis unterscheidet die KSB von einer gymnasialen Kantonsschule, die mit einer Matura abgeschlossen wird. Ihre Absolventen erhalten den Fachmittelschulausweis/Fachmatura oder die Berufsmatura mit EFZ. Wie sieht eine typische KSB-lerLaufbahn aus? Wer zu uns kommt, muss gerne zur Schule gehen und den Wert der Allgemeinbildung erkennen, hat aber meist bereits eine konkrete Vorstellung, welche Laufbahn er einmal einschlagen möchte. Deshalb haben wir eine praxisaffine Schülerschaft mit einem hohen Bildungspotenzial. Das führt dazu, dass praktisch alle unsere Absolventinnen und Absolventen eine Tertiärausbildung durchlaufen, also an einer Fach- oder einer Pä­d­a­­gogischen Hochschule studieren. Es kann jedoch gut sein, dass sie nach der KSB ein bis zwei Jahre arbeiten, um ihre Berufserfahrung zu vertiefen. Unternehmen und Politik bestätigen uns, dass wir so ein wichti-

ges Marktsegment abdecken. Etwas mehr als zehn Prozent unserer Klientel entscheidet sich für den Weg über die Erwachsenenmaturität oder die einjährige Passerelle und kann sich so an einer Universität oder ETH einschreiben.

Die KSB arbeitet für ihre Praktika eng mit der regionalen Wirtschaft zusammen. Kommen Sie leicht zu entsprechenden Praktikumsplätzen? Die diversen Partnerunternehmen möchten sicherstellen, dass ihre Praktikumsplätze konstant durch unsere Schülerinnen und Schüler besetzt werden. Das ist das beste Zeugnis, das uns ausgestellt werden kann. Ihre Schüler geniessen nicht nur Unterricht und absolvieren Praktika; die KSB organisiert auch immer wieder Projekte wie Sprachaufenthalte, Messen oder Challenges im In- und Ausland. Warum? Unsere Schülerinnen und Schüler übernehmen in ihren künftigen Branchen irgendwann Führungsverantwortung. Dazu braucht es Menschen mit einem breiten Horizont, kreSPECIAL | September 2019

5


Wir sind ihr Partner für professionelle Audio- Videotechnik Schulungs- und Konferenzräume • Beschallungen • Videokonferenzen Raum- und Mediensteuerungen • Überwachungsanlagen • Infodisplays BüroTech Spirig AG Auerstrasse 43 • 9442 Berneck Tel. 071/744 84 80 • www.bt-s.ch

________________ Wir machen Technik bedienbar

Immer richtig vernetzt! Wir gratulieren unserem Kunden Kantonsschule am Brühl zum 25-Jahr-Jubiläum!

SOFTEC AG Industriestrasse 51 Postfach 435 CH-6312 Steinhausen

Telefon +41 41 747 07 07 info@softec.ch www.softec.ch

arthausvideo.ch

SOFTWARE- UND IT-DIENSTLEISTUNGEN

Wir bedanken uns für die tolle Zusammenarbeit mit der Kantonsschule am Brühl und freuen uns auf die gemeinsame Zukunft. Stadt St.Gallen Personaldienste, www.stadt.sg.ch


INTERVIEW

29. November, sowie für alle Ehemaligen und der Öffentlichkeit am Folgetag. Unter ksb-sg.ch ist der gesamte Ablauf ersichtlich.

Die drei Prorektoren v.l.n.r.: David Keller, Guido Bannwart, Jörn Steffen

ative Köpfe und verantwortungsbewusste Entscheidungsträger. Die oben angeführten Erfahrungsbereiche tragen wesentlich zu dieser Persönlichkeitsentwicklung bei.

ren und mit einer Maturität abschliessen zu lassen. Das wurde im Laufe der Zeit erreicht und hat wesentlich zur Profilstärkung beigetragen.

Die KSB wurde 1994 als Nachfolgerin der damaligen Verkehrsschule sowie der Di­ plommittelschule Talhof gegründet. Wozu? Ziel war, alle nichtgymnasialen Lehrgänge, also die ehemalige Verkehrsschule, die Wirtschaftsmittelschule sowie die Diplommittelschule, in einer Institution zusammenzufüh-

Zum Schluss: Sie feiern heuer das 25-Jahre-Jubiläum der KSB. Wie genau wird dieses gefeiert? Das erfolgt mit zahlreichen Kleinstanlässen über das ganze Jahr hinweg und mündet zusammen mit dem Ehemaligenverein in einem grossen internen Fest am Freitag,

Die KSB-Meilensteine 15.8.1994: Start KSB mit den Abteilungen Verkehrsschule, Wirtschaftsmittelschule mit Schwerpunkt Sprachen (WMS) und Diplommittelschule (DMS) 14.8.2000: Ausbau DMS-Lehrgang von zwei auf drei Jahre Dauer Juli 2001: Letzte Verkehrsschule-Klasse 13.8.2001: Gründung eines zweiten Schwerpunktes der Wirtschaftsmittelschule mit Schwerpunkt Informatik (WMSI) 9.8.2004: Umbau der DMS in die Fachmittelschule (FMS) mit vier Jahren Dauer 14.8. 2017: Gründung der Informatikmittelschule IMS mit Schwerpunkt Applikations­informatik (Programmierer); FMS plus: Evaluation und Aktualisierung der FMS 29./30. 11. 2019: Jubiläum 25 Jahre KSB

Anzeige

Für die Zukunft unserer Jugend.

Soziales. Bildung. Kulturpflege. www.sg.kath.ch

SPECIAL | September 2019

7


AUF EINEN BLICK

KSB kompakt – die Übersicht Kantonsschule am Brühl St.Gallen

leistungsorientiert

motiviert

neugierig verantwortungs bewusst

Zugang – Voraussetzungen – Aufnahmeverfahren

belastbar

teamfähig zuverlässig

Fachmittel-

Informatik-

Wirtschafts-

schule

mittelschule

mittelschule

Für Schülerinnen und Für Schülerinnen und Schüler, die gerne mit und Schüler, die ihr Flair für die Programmierung in einer für Menschen arbeiten. praxisnahen Ausbildung vertiefen wollen.

Aufbau – Allgemeinbildung – Berufsspezifischer Unterricht – Sprachaufenthalte – Praktika

Institution KSB – Lehrgang Fachmittelschule Berufsfelder Gesundheit, Soziales, Pädagogik, Gestalten, Kommunikation und Information – Lehrgang Informatikmittelschule – Lehrgang Wirtschaftsmittelschule Schwerpunkte Sprachen und Informatik – Drei Gebäude

Für Schülerinnen und Schüler, die interdisziplinär anspruchsvolle Aufgaben lösen.

Ab- und Anschlüsse – abgeschlossene Berufslehre mit Berufsmatura oder Fachmatura – Über die einjährige Passerelle direkter Zugang zu Universität oder ETH – Prüfungsfreier Zugang zur Höheren Fachschule – Prüfungsfreier Zugang zur Fachhochschule – FHSG (z. B. Wirtschaftsinformatiker, Soziale Arbeit, Studium Gesundheit), NTB (z. B. Elektroingenieur) u. a. – Prüfungsfreier Zugang zur PHSG (z. B. Primarlehrerin)

Leitbild Alleinstellungsmerkmale: – Die praxisorientierte Kantonsschule – Die überschaubare Schule – Schülerinnen und Schüler mit Zielen – Partner im Lead

ksb-sg.ch 8

SPECIAL | September 2019


INFORMATIK

Spezialisten für die Zukunft Die Informatikmittelschule der Kantonsschule am Brühl (KSB) verbindet eine breite Allgemeinbildung mit berufsbezogener Ausbildung. Damit möchte die KSB dem Informatik-Fachkräftemangel in der Region begegnen und bereitet die Schüler ideal auf die Praxis vor.

2001 wurde an der KSB in der Abteilung Wirtschaftsmittelschule der Schwerpunkt Informatik eingeführt (WMS-I). Die Schüler arbeiteten bereits damals mit ihrem eigenen Notebook und erhielten einen vertieften Einblick in die Informatik. «Damit konnten die Lehrpersonen in der Zusammenarbeit mit den Schülern Erfahrungen sammeln, wie ein digitaler Unterricht zukunftsorientiert zu gestalten ist», sagt Prorektor David Keller. Heute ist der Einsatz schülereigener Geräte in allen Lehrgängen der KSB selbstverständlich.

Als Unterstützung für den Unterricht stehen verschiede Plattformen zur Verfügung und die Infrastruktur wurde stetig angepasst. In der Fachmittelschule (FMS) wird ab dem kommenden Schuljahr zudem die Schulung in ICT-Anwendung um wissenschaftliche Informatik ergänzt. So wird die Ausbildung der Schüler, die künftig zum Beispiel im Gesundheitsbereich oder als Primarlehrer tätig sind, an die Bedürfnisse der Betriebe und Institutionen angepasst.

Informatikspezialisten für die Wirtschaft Mit der Einführung der Informatikmittelschule (IMS) im Jahr 2017 hat die KSB einen neuen Lehrgang, der den Jugendlichen nebst der Allgemeinbildung eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Applikationsentwicklung bietet. Der Lehrgang passt sich dabei stetig den Bedürfnissen der Wirtschaft an. Der Einsatz digitaler Mittel für den Unterricht wird in allen Fächern der KSB diskutiert und umgesetzt. «In Zusammenhang mit der Qualitätsentwicklung setzt sich ein Team aus Lehrpersonen und einer Vertretung der Schülerschaft mit dem Unterricht der Zukunft auseinander», sagt David Keller. Ziel sei, dass sie sich mit den Entwicklungen im Bereich der Informatik beschäftigen und Innovationen umsetzen.

Prorektor David Keller:

«Praxisnahe Informatik für die Wirtschaft und öffentliche Institutionen.»

SPECIAL | September 2019

9


PARTNER WIRTSCHAFT

Test für die Praxis – die starken Wirtschaftspartner Sitzt das Gelernte im Praxistest? Während ihrer Ausbildung absolvieren die Schülerinnen und Schüler aller Abteilungen der Kantonsschule am Brühl ein einjähriges Praktikum in einer Firma und erhalten einen Lohn. Die KSB pflegt dazu mit ihren Partnerinstitutionen einen regen Austausch. Wie erlebt die Wirtschaft die Zusammenarbeit mit der KSB und wie die Schüler? Hier einige Stimmen.

«Die KSB nehmen wir seit Jahren als St.Galler Partner wahr, mit dem wir kooperativ regelmässig im Austausch sind. Als Soziales Unternehmen im Westen von St.Gallen ermöglichen wir einen praxisnahen Einblick in unsere vielfältigen Arbeitsfelder. Fachkräfte im Bereich der Arbeit und Ausbildung, Produktion und Dienstleistung sowie im Wohn- und Freizeitbereich zeigen den künftigen Berufsabgängern komplexe Arbeitsabläufe. Auch wir profitieren von neugierigen, fragenden und prüfenden «Besuchern» der KSB. Wir gratulieren der KSB zum 25-jährigem Jubiläum und freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit!» Petra Grob, AL Begleitetes Wohnen, Ausbildungsverantwortliche Wohnen, Valida, St.Gallen

10

SPECIAL | September 2019

«Das Kantonsspital St.Gallen hat grosses Interesse daran, jungen Menschen Praktika anzubieten und sie im Berufswahlprozess und der Kompetenzentwicklung zu begleiten. Durch diese Erfahrung be-

«Als schnell wachsendes Startup hatten wir zu Beginn auf erfahrene Mitarbeitende gesetzt, die sofort wussten, was zu tun war. Inzwischen haben wir auch die

stätigt sich das Berufsziel oder es verändert sich. Dank ihrer positiven Einstellung und dem berufskundlichen Unterricht sind die Praktikanten gut auf den Praxisalltag vorbereitet. Die Offenheit der Prorektoren ermöglicht es, Anliegen einzubringen und gemeinsame Ideen weiterzuentwickeln. Das schafft ein wichtiges Fundament für eine zielgerichtete Berufswahl im Gesundheits- und kaufmännischen Bereich und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung kompetenter Fachkräfte. Christoph Menzi, Bildungsgangverantwortlicher Pflege, Kantonsspital St.Gallen

Ressourcen, um Junge nachzuziehen, so dass sie eine angemessene Unterstützung in ihren ersten Schritten in die Berufswelt bekommen. Die Praktika der Informatikmittelschüler der Kantonsschule am Brühl sind ein ideales Gefäss für uns, um die Ausbildungsarbeit besser kennenzulernen und aufzubauen. Bisher hatten wir motivierte, neugierige und sehr «Tech»-­ affine Praktikanten – unsere allgemein hohen Erwartungen wurden übertroffen. Wir machen weiter!» Frontify, St.Gallen


PARTNER WIRTSCHAFT

«Wir arbeiten seit dem Jahr 2018 mit der Informatikmittelschule (IMS) der Kantonsschule am Brühl zusammen. Damals konnten wir drei Schüler der IMS für ein Kurzpraktikum kennenlernen und ihnen einen Einblick ins Programmieren geben. Wir schätzen den guten Kontakt zu den Verantwortlichen der IMS und den guten und informativen Austausch. Die Verantwortlichen nehmen Kritik sehr ernst und versuchen, zu korrigieren und verbessern. Auch dieses Jahr begrüssen wir wieder drei Schüler für das Kurzpraktikum von einem Monat und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.» Guido Frei, Leiter HRM, Abacus, Wittenbach

«Als Informatik-Unternehmen in St.Gallen profitieren wir ausserordentlich von der Zusammenarbeit mit der Kantonsschule am Brühl. Das Ausbilden von Fachkräften in der Informatikbranche ist wichtiger denn je, besonders in der Fachrichtung Applikationsentwicklung. Gemeinsam setzen wir uns für die Ostschweizer Wirtschaft und gegen den akuten Fachkräftemangel ein. Wir durften bisher motivierte und zuverlässige Praktikanten erleben, mit denen das Arbeiten Spass gemacht hat. Für uns ist diese Zusammenarbeit nicht mehr wegzudenken.»

«Keller Lufttechnik AG in St.Gallen ist eines der führenden Unternehmen in der industriellen Absaug- und Entstaubungstechnik. Mit zehn Mitarbeitern in den Bereichen Verkauf, Projektmanagement und Verwaltung können wir unseren Praktikanten einen optimalen Einblick in die betrieblichen Abläufe geben. Sie sind bei uns voll ins Team integriert, leisten einen wertvollen Beitrag und sind eine echte Bereicherung – auch in Zukunft. Wir erleben die Praktikanten als sehr motiviert und aufgestellt. Auch die Zusammenarbeit mit der KSB ist sehr angenehm.»

Heidy Marx, Human Resources/Berufsbildnerin, EGELI Informatik AG, St.Gallen

Andreas Hüttinger, Geschäftsführer Keller Lufttechnik AG, St.Gallen

«Im St.Galler IFJ Institut für Jungunternehmen arbeiten jeweils zwei Praktikanten der Wirtschaftsmittelschule (WMS) während eines Jahres. Sie unterstützen unsere Teams in zuverlässiger, fleissiger und fröhlicher Art. Die KSB bereitet die jungen Leute sehr gut auf die Praktika vor. Als Berufsbildner investiere ich gerne Zeit in die Begleitung der Praktikanten, da ich selbst Absolvent der allerersten Durchführung der WMS in St.Gallen bin. Herzliche Gratulation zum 25-Jahr-Jubiläum!»

«Unsere Praktikantinnen und Praktikanten der Kanti am Brühl sind dank ihrer Motivation innert kurzer Zeit wertvolle Teammitglieder in unseren verschiedenen Abteilungen. Im Dialog profitieren wir von ihnen. Sie bringen neue Denkweisen und Ansichten ins Unternehmen, die uns herausfordern und uns für Neues öffnen. Diese Inputs der jungen Leute, die auch uns eine Weiterentwicklung ermöglichen, schätzen wir sehr. Ich freue mich jeweils, wenn ich Ehemaligen im Unternehmen wieder begegne».

Simon May, Geschäftsführer IFJ Institut für Jungunternehmen AG, St.Gallen

Beat Landolt, Leiter Lernende und Praktikanten Raiffeisen Schweiz, St.Gallen

«Die K+D AG ist stolz darauf, dass sie jährlich einen WMS-/WMI-Praktikanten oder -Praktikantin in der KSB ausbildet – dies lückenlos, seit es diese Ausbildungsvariante gibt. Wir schätzen den regen Informationsfluss der KSB sowie den halbjährlichen Besuch der Praxiscoaches, welche die Praktikanten/innen begleiten. Besonders freuen wir uns jeweils über diejenigen Praktikanten/innen, welche sich das ganze Jahr über motiviert, wissbegierig und proaktiv in den Arbeitsalltag geben. Wir gratulieren der KSB herzlich zum Jubiläum.» Dolores Armani, Personalfachfrau, K+D AG, St.Gallen

SPECIAL | September 2019

11


PARTNER LEHRE

Studium danach – die Partnerinstitutionen der KSB Die Kantonsschule am Brühl vermittelt den Schülern in den diversen Lehrgängen ein fundiertes Fachwissen auf hohem Niveau. So sind die Absolventen der KSB optimal auf ein Studium an einer Fachhochschule oder Päda­gogischen Hochschule vorbereitet. Mit ihren Partner­institutionen pflegt die KSB einen regen Austausch. Wie empfinden diese die Zusammenarbeit?

«Im Namen der FHS St.Gallen gratuliere ich der Kantonsschule am Brühl und ihrem Team ganz herzlich zu ihrem 25-jährigen Jubiläum. Wir schätzen die freundschaftliche, unkomplizierte und stetig gewachsene Zusammenarbeit mit der KSB sehr. Dies zeigt sich nicht nur im gegenseitigen Einsatz unserer Lehrpersonen, sondern auch in unserer Mitwirkung in der neuen Informatikmittelschule. Wir freuen uns drum auf die weitere gute Zusammenarbeit und wünschen der KSB auch für die Zukunft viel Energie, Inspiration und gutes Gelingen.» Sibylle Minder Hochreutener, Prorektorin FHS St.Gallen

«Die Fachhochschule NTB mit Standorten in Buchs und St.Gallen ist seit 2017 Ausbildungspartnerin der Informatikmittelschule an der KSB. Dozierende der NTB unterrichten in einzelnen Modulen und kommen so in direkten Kontakt mit den interessierten, aufgeweckten und engagierten Schülern. Die Zusammenarbeit zwischen der KSB und der NTB ist sehr pragmatisch, lösungsorientiert und kollegial. Dafür danke ich der KSB und gratuliere zum Jubiläum.» Lothar Ritter, Rektor NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs

«Zuerst möchte ich zum 25-Jahre-Jubiläum meine herzlichsten Glückwünsche überbringen. Die KSB ist für uns ein wichtiger Kooperationspartner bei den jährlichen Treffen, um Entwicklungen der Studierendenzahlen sowie allgemein Neuentwicklungen, Trends und neue Projekte zu besprechen. Die Schüler der Fachmaturität Pädagogik bringen ein Grundlagenwissen aus dem Bereich Erziehungswissenschaften mit. Wir danken, dass viele Absolventen ein Studium an der PHSG aufnehmen und freuen uns auf eine weiterhin gute Kooperation.» Heidrun Neukamm, Prorektorin PHSG

Der Ehemaligenverein «Die Mitglieder und der Vorstand gratulieren der KSB sehr herzlich zum 25-Jahr-Jubiläum. Der Ehemaligen­ verein unterstützt Schüler und Schule in Projekten. Die Einzelunterstützung wird meist in Anspruch genommen, um Sprachaufenthalte oder die Beschaffung von z. B. ICT-Infrastruktur zu ermöglichen. Immer wieder können wir finanziell schlecht gestellten Familien ermöglichen, dass ihre Kinder nicht auf wichtige Punkte im Schulprogramm verzichten müssen. Der Vereinsvorstand pflegt dazu einen regelmässigen guten Austausch mit der Schulleitung. Dieser begann bereits mit der Vorgängerinstitution, der Verkehrsschule. Trotz unterschiedlicher Lehrpläne verbindet die Vereinsmitglieder, dass sie zwei bis vier Jahre in St.Gallen zur Schule gingen und dort in einer wichtigen Lebensphase mit einer soliden und praxisnahen Ausbildung versehen wurden.» www.ehemaligenverein.ch Thomas Weber, Präsident Ehemaligenverein Kantonsschule am Brühl St.Gallen

12

SPECIAL | September 2019


PROJEKTE

Mit Projektunterricht Kompetenzen stärken Praxisnah und am Puls der Zeit: Dies zeichnet den Unterricht an der Kantonsschule am Brühl aus. Der moderne Unterricht ist fächerübergreifend, erlebnisorientiert und persönlichkeitsbildend. In zahlreichen Projekten können die Schüler Gelerntes umsetzen und ihre Kompetenzen erweitern. Wir haben Statements zu einzelnen Projekten gesammelt:

8. World Youth Economic Forum Shanghai (WYEF) «Unsere Schüler profitieren in vielerlei Hinsicht vom WYEF. Sie lernen viele Gleichaltrige aus anderen Ländern kennen, üben sich im Debattieren und müssen sich rasch auf Englisch in eine komplexe Thematik einarbeiten. Durch die enge Anlehnung des chinesischen Kapitalismus an den angelsächsischen entwickeln sie auch eine Ahnung von der hohen Kompetitivität derjenigen, mit denen sie später auf dem globalen Arbeitsmarkt in Konkurrenz stehen werden.» Bernhard Waxenberger, Projektleiter WYEF Social Media Team «Im Herbst 2017 entschied die Schulleitung, die Präsenz auf Social Media auszubauen. Zusätzlich zu Facebook gibt es einen Instagram-Account und einen YouTube-Channel. Der Profilname ist identisch: @kantiambruehl. Im Social Media Team sind nebst zwei Lehrpersonen und einer Schuladministratorin auch sieben Schüler. Mit unseren Beiträgen möchten wir Eltern und Schüler

erreichen und den Alltag der Schule einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Mittlerweile haben wir über 600 Abonnenten, darunter Firmen, Institutionen und andere Schulen – ein voller Erfolg!» Alexandre Torea, Social Media Manager

Partenariat «Die Partnerschaft zwischen dem Lycée Jean-Piaget in Neuenburg und der KSB verbindet zwei FMS-Pädagogik-Klassen. Im Vordergrund steht die reale Kommunikation in der ‹Landesfremdsprache› mit Gleichaltrigen. Die Klassen stehen während zwei Schuljahren in Kontakt, tauschen sich in Form von Tandems zu verschiedenen Themen aus und lernen sich so immer besser kennen. Dazu gehört auch ein Klassentreffen in Zürich sowie je ein einwöchiger gegenseitiger Besuch der Klassen.» David Hensel, Fachgruppe Französisch Menschwoche «Im Projekt Menschwoche planen Schüler in Gruppen selbstständig eine Sonderwoche

und führen sie mit Unterstützung der Lehrpersonen durch – gemäss dem Motto der FMS: Mit und für Menschen arbeiten. So entstehen interessante und engagierte Projekte: Workshops für Kindergartenkinder, Spielenachmittage in einem Altersheim oder ein Flashmob in der Stadt St.Gallen. Die Schüler übernehmen nicht nur Verantwortung für ihr Handeln, sondern lernen auch, wie man konkret ein Projekt plant, durchführt und auswertet.» David Keller, Prorektor

Digitaltag «Der landesweite Aktionstag, der am 3. September 2019 stattfand soll die Digitalisierung für die Schweizer Bevölkerung vor Ort konkret erlebbar machen. Die Stadt St.Gallen richtet bis Ende November in der Innenstadt die #smarthalle ein. Die KSB macht dort im November unter dem Titel ‹KSB-Retro-Gaming› Computerspielklassiker aus der Gründungszeit der KSB anlässlich des 25-jährigen Bestehens wieder spiel- und erfahrbar – darunter The Secret of Monkey Island, Star Wars: Rebel Assault, Comanche, Myst, Doom oder Wing Commander.» Jörn Steffen, Prorektor Informatik- und Wirtschaftsmittelschule eBusiness-Challenge «Die KSB nimmt seit Jahren an der eBusiness-Challenge der Fachhochschule St.Gal­ len teil. Sie gibt den Schülern einen praktischen Einblick in das Berufsbild der Wirtschaftsinformatik, stärkt das Verständnis

Menschenwoche

Social Media Team

Digitaltag

SPECIAL | September 2019

13


PROJEKTE

für das Thema Digitalisierung aus betriebswirtschaftlicher Perspektive und weckt das Interesse an der Studienrichtung Wirtschaftsinformatik. Die Schüler bearbeiten in Gruppen eine konkrete, vom jeweiligen Themensponsor der eBC formulierte Aufgabenstellung. Die besten Lösungen werden prämiert. Der diesjährige eBC fand am 3. September statt. Das Motto war ‹#SanktGallen2030 – Wie soll St.Gallen 2030 aussehen?›» Jörn Steffen, Prorektor

Speeddating «Als praxisorientierte Kantonsschule begleiten wir die Lernenden in die Berufspraxis. Dazu gehört die Erstellung eines Bewerbungsdossiers oder eigenen Website. Im Februar findet die KSB-Bewerbungsplattform mit Speeddating statt: Die anwesenden Partnerbetriebe können sich innert zwei Minuten auf der Bühne dem Publikum präsentieren und danach den Schülern Red und Antwort stehen. Für die neue Informatikmittelschule sucht die KSB noch Partnerfirmen, die Interesse an Praktikanten für den Bereich Applikationsentwicklung haben.» KSB-Kontakt: joern.steffen@sg.ch

der Dinge oder Soziale Netzwerke für Oberstufenschüler mit Unterstützung von Smartfeld. In Anlehnung an das Konzept des Bildungslab Smartfeld wird in diesem Projekt exemplarisch das kooperative Lernen von fast Gleichaltrigen ermöglicht. Eine Herausforderung wird die Erklärung und Vermittlung von komplexen Themen durch die Schüler sein – insbesondere da diese eine andere Beziehung zu neuen Technologien und Innovationen haben.» Cornelia Gut, Geschäftsführerin Smartfeld

Projekt IPT mit Smartfeld

Speeddating

Projekt Integrierter Praxisteil mit Smartfeld «Die Zusammenarbeit mit der Kantonsschule am Brühl ist für das Bildungslab Smartfeld von Startfeld sehr spannend. Die Schüler entwickeln Workshops zum Thema Digitalisierung wie Künstliche Intelligenz, Internet

eBusiness-Challenge

Sprachaufenthalte «Unsere Schüler sind von den Sprachaufenthalten begeistert. Wir bieten in Zusammenarbeit mit einer ortsansässigen Agentur massgeschneiderte Angebote für den siebenwöchigen Aufenthalt der WMS-S in Vancouver CAN und für den vierwöchigen Aufenthalt der FMS, WMS-I und IMS in Dublin IRL, Eastbourne GBR und Bournemouth GBR an. Unsere Partnerschulen im Sprachraum bereiten die Schüler gezielt auf das Cambridge Advanced vor. Zurzeit läuft ein Pilotversuch, den Aufenthalt der IMS in Dublin mit einem zusätzlichen einwöchigen Arbeitspraktikum in einer IT-Firma zu bereichern.» Sandro Woodtli, Koordinator Sprach­ aufenthalte Englisch

Anzeige

Kursangebote Digitalisierung und neue Technologien Smartfeld ist ein Bildungs-Lab, eingebettet ins Startup-Ökosystem von Startfeld. www.smartfeld.ch

14

Inserat_weniger_Kreise.indd 1

SPECIAL | September 2019

23.08.19 16:53


9 9 9 9

Gemeinsamer Aufbau von Archiven Online Videorekorder Persönliche Dateiablage Zusatzinformationen zu Film-/TV-Beiträgen

9 9 9 9

Filmbeiträge suchen in existierenden Archiven 9 Bewertungsfunktion für Filme und Sendungen Integriertes Werkzeug zur Bearbeitung/Kürzung 9 Podcast-Abos für regelmässige Radiostationen Nutzung der Sendungen auch Offline Upload-Funktionen für Unterrichtsmaterialien www.nanoo.tv

«Wir gratulieren zum 25-jährigen Jubiläum!» Ihr Spezialist für gesamtheitliche Schuleinrichtungskonzepte Hunziker AG Thalwil | Tischenloostrasse 75 | 8800 Thalwil 044 722 81 11 | info@hunziker-thalwil.ch www.hunziker-thalwil.ch


Kantonsschule am BrĂźhl Notkerstrasse 20 CH-9000 St.Gallen Telefon +41 (0)58 229 72 72 Email: info@ksb-sg.ch Facebook, Instagram, Youtoube: @kantiambruehl


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
LEADER Special Kantonsschule am Brühl 2019 by MetroComm AG - Issuu