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LEADER Special Hof Weissbad 2019

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www.leaderdigital.ch Februar 2019 Preis Fr. 5.00

Ein Daheim im Appenzellerland:

Der Hof Weissbad im neuen Kleid Seite 12

Hof Weissbad 25 Jahre – vom Hotel zum Resort


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EDITORIAL

Schritt ins nächste Vierteljahrhundert Liebe Leserinnen und Leser, geschätzte Gäste Vor 25 Jahren eröffnete das Hotel Hof Weissbad – Anlass genug für einen Blick zurück: Erste Investitionen erforderten Mut. Zweifel und Bedenken waren zu überwinden. Wenige hätten in den Anfängen auf den langfristigen Erfolg gewettet. Manche beurteilten die Lage als zu peripher. Als Präsident des Verwaltungsrats stelle ich heute fest, dass unsere Vorgänger- und Gründergeneration unter der Führung von Josef Meier und Renzo Saxer die richtigen Weichenstellungen vornahm. Mit dem Entscheid, dem jungen Direktionspaar Damaris und Christian Lienhard die operative Leitung zu übertragen, war der Grundstein für eine erfolgreiche Ära mit eigenständiger Hotelkultur gelegt. Hinzu kam, dass damals mit Guido Koller ein leidenschaftlicher sowie kompetenter Geschäftsleiter und Verwaltungsratsdelegierter gewählt wurde. In den 17 Jahren, in denen ich den Verwaltungsrat der zweiten Generation präsidierte, prägten Vertrauen und Offenheit die Zusammenarbeit. Am Ende manchmal heftiger Diskussionen fanden wir stets jenen Weg, der unser Unternehmen weiterbrachte. Die Zeit war auch geprägt von der strategischen Absicht, dem Hof Weissbad kontinuierliche Erneuerung zu ermöglichen. Ziel war es, in allen Abteilungen jene Voraussetzungen zu schaffen, die unseren Gästen beste Qualität und individuellen Service erlauben – sei es im medizinischen Bereich oder in Hotellerie und Gastronomie. Der Neubau erforderte 1992 Investitionen von 24 Millionen Franken. Für Modernisierungen und Renovationen wurden weitere 50 Millionen investiert und gezielt für unser strategisches Ziel eingesetzt: für unsere Gäste nur das Beste! Dabei leitete uns

stets auch unsere Verbundenheit mit der Region. Der Hof Weissbad ist in eine einmalige Natur- und Kulturlandschaft eingebettet. Sie bietet vielfältige Möglichkeiten, Wasser, Luft und Wald, ebenso Land und Leute zu erleben, sich inspirieren zu lassen und zur Ruhe zu kommen. Der Liegenschaftsbestand unseres Resorts – zu dem auch der Kräutergarten und die ehemalige Käserei gehören – ist im Sommer 2017 mit der «Weissbad Lodge» ergänzt worden, einem Hotel neuen Stils für unkomplizierte und gleichwohl anspruchsvolle Gäste. Im Dezember 2018 schliesslich konnten wir unsere Blumenwerkstatt eröffnen – ein Symbol dafür, dass auch Kleinigkeiten zählen. In Planung befinden sich nun ein Seminargebäude im Park hinter dem Hofhaus und ein Badehaus nahe des Gesundheitszentrums. Besondere Beachtung schenken wir der Architektur. Sie soll einzigartig sein und mit der Umgebung in einen rücksichts- und spannungsvollen Dialog treten. Von grösstem Wert sind für Verwaltungsrat und Geschäftsleitung gute Arbeitsplätze in einem Führungsumfeld mit hoher Sozialkompetenz. Unser Unternehmen profitiert von einem Arbeitsklima, in dem sich Mitarbeitende als Teil von etwas Einmaligem wahrnehmen, in das sie Leidenschaft, Individualität und Kreativität einbringen. Die Dienstleistungsbereitschaft unserer Mitarbeitenden entstammt echter Zuneigung für die Gäste. Sie soll weiterhin Gütezeichen des Hof Weissbad sein. Alles zusammen führt zu einer Bindung unserer Gäste an den Hof Weissbad. Dass wir damit seit Jahren stabile Betriebsergebnisse erreichen, wissen unsere Aktionäre zu schätzen. Wir lassen sie mit Dividenden am Erfolg teilhaben. Aber: Der pekuniäre Erfolg ist lediglich Ergebnis, nicht Kern unserer Strategie. Diese ist so ausgelegt, dass die operative Mannschaft beste Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Tätigkeit vorfindet und in der Lage ist, Mehrwert für alle Beteiligten zu schaffen, das heisst für Gäste, Lieferanten, Mitarbeitende, Nachbarn und für die ganze Region.

Sepp Breitenmoser Verwaltungsratspräsident Hof Weissbad AG

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INHALT 64

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6 Interview mit Christian Lienhard Dienstleistung statt Sterne 12 Hotel Ein Daheim im Appenzellerland 16 Gastronomie «Fö da gemme jede Tag öses Bescht» 22 Seminarpark Ein «Meeting» mit der Natur 27 Klinik Auf dem besten Weg zurück in den Alltag

36 Gesundheit Kuren im Hof Weissbad – gesund leben lernen 47 Wellness Geniessen und auftanken 53 Weissbad Lodge Einfach gut 56 Umgebung Das Appenzell erleben 61 Bau Zwei Jahre Planung für sieben intensive Wochen 64 Bau Wie bauen Freude macht

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Februar 2019 Preis Fr. 5.00

LEADER SPECIAL zum Hof Weissbad

Ein Daheim im Appenzellerland:

Der Hof Weissbad im neuen Kleid Seite 12

Impressum

issbad Hof We vom Hotel zum Resort 25 Jahre –

Magazin LEADER, MetroComm AG, Bahnhofstrasse 8, 9001 St.Gallen, Telefon 071 272 80 50, Fax 071 272 80 51, leader@metrocomm.ch, www.leaderdigital.ch | Verleger: Natal Schnetzer | Redaktion: Stephan Ziegler (Leitung), sziegler@metrocomm.ch | Texte: Pascal Tschamper, ptschamper@metrocomm.ch | Foto­grafie: Marlies Thurnheer| Geschäftsleitung: Natal Schnetzer, nschnetzer@metrocomm.ch | Anzeigenleitung: Oliver Iten, oiten@metrocomm.ch | Marketingservice/Aboverwaltung: Fabienne Schnetzer, info@metrocomm.ch | Abopreis: Fr. 60.– für 18 Ausgaben | Erscheinung: Der LEADER erscheint 9x jährlich mit Ausgaben Januar/Februar, März, April, Mai, Juni, August, September, Oktober, November/Dezember, zusätzlich 9 Special-Ausgaben | Gestaltung: Tammy Kissling, tkissling@metrocomm.ch LEADER ist ein beim Institut für geistiges Eigentum ­ein­ge­­tragenes Markenzeichen. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernimmt der Verlag keine ­Haf­tung. ISSN 1660-2757

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INTERVIEW

Dienstleistung statt Sterne Ruhig sitzen ist nicht sein Ding: Hoteldirektor Christian Lienhard ist stets auf Achse im Hof Weissbad und sich nicht zu schade, bei Stosszeiten den Service zu unterstützen. 3800 Aktionäre und rund 200 Mitarbeitende ziehen mit demselben Elan an einem Strick. So gelang es, den mehrfach preisgekrönten Hof Weissbad 2018 mit Investitionen von zwanzig Millionen Franken für die Zukunft zu rüsten – der Umbau zum Resort für verschiedene Bedürfnisse ist in vollem Gange. Gleich bleiben die einzigartigen Dienstleistungen und viel Appenzeller Kultur rund ums Haus.

Christian Lienhard, der Hof Weissbad hat eine traumhafte Zimmerauslastung von knapp neunzig Prozent. Sind da so hohe Investitionen überhaupt vonnöten? Man muss investieren, wenn Geld da ist – also jetzt. Wir haben in den letzten 20 Jahren gut verdient. Bei der erwähnten hohen Auslastung des Hotels müssen die Zimmer sowieso alle 10 bis 15 Jahre renoviert werden. Das verlangt die übliche Abnutzung. Natürlich wollen wir mit dem Umbau auch neue Gästesegmente ansprechen, die sich bei

«Wir wollen die Arbeitsplätze hier lang­fristig sichern und einen volkswirtschaftlichen Nutzen fürs Appenzell erbringen.» uns wohlfühlen. Dabei geht es um die Generation fünfzig plus. Unser Ziel ist, dass auch diese wieder viele Stammgäste hervorbringt, die uns dann noch mindestens zwanzig Jahre lang besuchen. Wir haben schon heute rund 70 Prozent Stammgäste. Die neue Generation will keine Wellnessanlagen im Keller, sondern lieber einen Schwimmteich im Freien. Solche Wünsche wollen wir erfüllen, damit der Hof Weissbad auch zum Lieblingsort dieser Gäste wird. Wenn alles stimmt, sind die Gäste bereit, dafür einen entsprechenden Preis zu bezahlen.

Bei den Investitionen in die Neu- und Umbauten geht es wohl auch darum, nachhaltig zu handeln? Absolut. Wir wollen die Arbeitsplätze langfristig sichern und einen volkswirtschaftlichen Nutzen fürs Appenzell erbringen. Das meinen

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wir ernst. Bei uns gibt es kein klassisches Shareholder-Value-Denken. Kein Aktionär darf deshalb mehr als fünf Prozent besitzen. Damit untersteht ihr Einfluss natürlichen ­Beschränkungen, die uns als wichtigen regionalen Arbeitgeber stärken.

Dieses spezielle Aktionariat ist ein wichtiger Pfeiler ihres Hauses. Richtig. Wir haben 3800 Aktionäre, die uns zum Start knapp 17 Millionen Franken einbrachten. Der Rest wurde mit verschiedenen Banken finanziert. Über die Jahre kamen weitere 69 Millionen dazu. Die aktuelle Umbauphase kostet nochmals um die 13 Millionen. Alles in allem haben wir in den 25 Jahren rund 83 Millionen Franken in unser Resort investiert. Dabei ist es uns stets gelungen, die Investitionen gesund zu finanzieren und die Kredite zeitnah zu bedienen, was das Vertrauen unserer Hausbanken stärkte. Wir sind auch nicht quersubventioniert durch einen finanzkräftigen Investor oder Mäzen, wie dies in anderen Häusern heute teilweise der Fall ist. Jeder Franken muss also erarbeitet werden. Ja, wir setzen so rund 20 Millionen Franken um. Kürzlich rutschten wir unter eine Auslastung von neunzig Prozent, was immer noch vergleichsweise hoch ist. Wir haben selten mehr als zwei, drei Zimmer frei pro Tag. In der Schweizer Hotellerie hat man ohne eine hohe Auslastung keine Chance. Unsere 3800 Aktionäre sind gleichzeitig sehr gute Botschafter für unser Hotel. Der grösste Anlass in Appenzell ist jedes Jahr unsere Generalversammlung, die von vielen Stammgästen, Handwerkern, Mitarbeitenden und Lieferanten aus der Region besucht wird.


INTERVIEW

Christian und Damaris Lienhard:

«Besondere Beachtung schenken wir der Architektur. Sie soll einzigartig sein – mit Rücksicht auf die bestehende Umgebung.»

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INTERVIEW

Vor 25 Jahren begannen wir mit diesen Aktionären als Multiplikatoren bei null – zuvor stand das Haus über zwei Jahrzehnte leer. Bereits im dritten Jahr schrieben wir schwarze Zahlen, normalerweise dauert das in unserer Branche sechs bis sieben Jahre. Hilfreich waren auch die Gästekontakte, die ich von früheren Hotels mitnehmen konnte. Ich hatte diese Stammgäste damals mit aufgebaut.

Und was bauen Sie nun alles neu für die ­Zukunft? Im Januar und Februar 2018 haben wir das Hotel umgebaut. Nach nur sieben Wochen erstrahlten die 87 Zimmer, die Restaurants und die Hotelhalle im neuen Look. Im Sommer 2018 wurde dann die «Weissbad Lodge» mit 25 Zimmern eröffnet – mit einfacherem Komfort für Biker, Wanderer, Familien oder Angehörige unserer Hotelgäste. Im Dezember 2018 eröffneten wir die «­Blumenwerkstatt» neben unserem Kräutergarten – eine Kombination aus Arbeitsplatz für unsere Floristin und Raum für kleinere Anlässe. Ein weiteres Gebäude, der Seminarpark, ist in Planung, mitten im Park, direkt hinter dem Hofhaus. Diese baulichen Neuerungen werden für die Gäste und Aktionäre einen markanten Mehrwert schaffen. Besondere Beachtung schenken wir dabei der Architektur. Sie soll einzigartig sein – mit Rücksicht auf die be­ stehende Umgebung. Der genaue Zeitpunkt der Eröffnung ist noch offen. Mit der Lodge stossen Sie in den Drei-Sterne-Bereich vor. Die Lodge ist ein Hotel, das einfachere Bedürfnisse befriedigt; beispielsweise für ei-

nen unkomplizierten Kurzaufenthalt. Dafür braucht man nicht viel Serviceleistungen und bleibt dabei gleichzeitig flexibel – je nach Wetter, Lust und Laune entscheidet man, die Natur oder doch ein feines Essen im Haupthaus zu geniessen. Die Lodge richtet sich nicht an ein bestimmtes Alterssegment. Sie ist beispielsweise ideal, um das berühmte Berggasthaus Aescher zu erkunden. Man bucht online und bleibt spontan. Die Lodge eignet sich auch für Gäste, die Kurgäste im Hof Weissbad besuchen oder einfach einen kurzen Aufenthalt planen.

«Etwas abseits vom Haupthaus planen wir die ‹LuxusVariante› des Hof Weissbad: kleine Chalets mit je zwei Suiten, Fünf-Sterne-Komfort, Butler-Service und ‹Golfwägeli›.»

Passt ein geschäftiger Seminarpark zum Kurhaus? Der Seminarpark liegt einige Schritte entfernt zwischen Wald, Wiese und Bach. Dort finden Gruppen bis 30 Personen die Ruhe und Umgebung, die sie wünschen. Wir können dort zwei solcher Gruppen gleichzeitig empfangen. Die erwähnte Lage erlaubt zahlreiche Möglichkeiten für Gruppenarbeiten rund um den Seminarpark – auch im Freien. Schon heute führen wir gegen 350 Seminare pro Jahr durch. Dazu gehören auch Verwaltungsratssitzungen oder S ­ trategieseminare.

Bei uns finden die Seminarteilnehmer ein vielfältiges und abwechslungsreiches Rahmenprogramm: Sie können das zugehörige Hofhaus mit seiner Küche nutzen, Schneeschuhlaufen, den Kräutergarten einbeziehen. Die Appenzeller Kultur bietet so viel direkt vor der Haustüre – vom Hackbrettbau über den Jodelkurs bis zum rustikalen Abendessen in der Käserei.

Dazu gehört auch die neue Blumenwerkstatt. Mit eigener Floristin – genau! Ihr Arbeitsplatz ist ein sieben Meter hohes Gewächshaus. Dieses nutzen wir gleichzeitig für Bankette oder Kulturveranstaltung mit bis zu 30 Personen. Es ist eine Werkstatt mit speziellem Charakter für solche Events. Der letzte Umbauakt ist dann der Wellnessbereich? Wir planen ein einfaches Bade- und Sauna­ haus, verbunden mit einer Aussenlage mit Schwimmteich und schönem Ruheraum mit Aussicht. Zudem soll man am Bach kneippen können. Es ist aber noch mehr geplant: Etwas abseits vom Haupthaus entsteht die «Luxusvariante» des Hof Weissbad. Das sind kleine Chalets mit je zwei Suiten, Fünfsterne-Komfort, Butler-Service und «Golfwägeli» – für Leute, die sich etwas leisten wollen. Zum Beispiel feiert man dort Hochzeitstag. Dreisterne-Lodge, Viersterne-Hotel, Fünfsterne-Chalets – verfolgen Sie eine neue Strategie mit diesen Umbauten? Wir werden ein Resort. Dazu wollen wir das ganze Grundstück nutzen. Es soll ganz unterschiedliche Gründe geben, um zu uns zu SPECIAL | Februar 2019

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INTERVIEW

k­ ommen – egal, ob Jassnachmittag, Rundwanderung, Teamausflug oder Kuraufenthalt. Diese Segmente helfen uns, auch künftig das ganze Jahr über eine hohe Auslastung zu garantieren. Wir können allen eine perfekte Umgebung bieten – mit entsprechendem Service. Sterne verlieren mehr und mehr an Bedeutung. Sie geben vielleicht Ausländern eine gewisse Orientierung. Ich prophezeie jedoch, dass es in zehn Jahren keine Sterne mehr geben wird. Wichtiger sind Bewertungsplattformen wie HolidayCheck oder Trip­ Advisor. Ein Grund für den Bedeutungsverlust der Sterne sind auch die fragwürdigen Vergabekriterien. Bewertet wird vor allem die Infrastruktur: Duschhauben, Silberbesteck, Zimmergrösse. Was bringt das? Weiche Faktoren wie das Angebot oder die Dienstleistungsqualität der Mitarbeitenden spielen kaum eine Rolle. In Zukunft wird man deshalb vermehrt auf Dienstleistung und nicht auf Sterne setzen.

Was wird bleiben? Der Mix aus Traditionellem und Modernem – beispielsweise in der Küche. Da nehmen wir natürlich Rücksicht auf Gäste mit Allergien oder Veganer. Wir verbinden auch Schulmedizin und Naturheilkunde in unserem Haus, zum Beispiel mit unseren MeD-TeN®-Kuren. Normalerweise beisst sich das. Wir machen beides – nach dem Motto: Eins und eins gibt drei. Das gilt für die Ernährung und die Medizin. Unsere Kosmetiklinie ist übrigens auch vegan. Da muss man mit der Zeit gehen. Und: Wir werden auch weiterhin viele einheimische Mitarbeitende beschäftigen. Das Persönliche wird bei uns gross geschrieben. Wir kennen fast alle unsere Gäste. Von 200 Mitarbeitende sind 135 Appenzeller. Darunter auch viele langjährige – oder solche, die nach ein paar Lehr- und Wanderjahren wieder zu uns zurückkehren. Zudem bilden wir weiter viele Lernende aus; aktuell 25. Vier bis fünf Menschen mit Benachteiligungen sind bei uns ebenfalls integriert und von den Gästen akzeptiert. Auch Sie sind ja täglich im Restaurant. Aber natürlich. Mit gut der Hälfte unserer Gäste sind wir auf Du und Du. Stellen Sie sich vor: Es gibt Hotels, bei denen man nach fünf Besuchen den Direktor immer noch nicht kennt. Das wäre bei uns unvorstellbar. Zudem gibt es bei uns auch in Zukunft nichts, was der Gast nicht haben kann. Entscheidend ist bei uns die Dienstleistung, weniger der Preis. Und wir wollen weder ein «Krankenhaus» noch ein Businesshotel werden,

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SPECIAL | Februar 2019

Die neue Blumenwerkstatt neben dem Kräutergarten.

wo alle mit Köfferchen und Namensschild rumrennen. Kein Teil darf überwiegen. Ein ausgewogener Mix ist uns wichtig. So bleiben wir auch unabhängig von der Saison, den Schneeverhältnissen und dem Wetter. Das funktioniert seit 25 Jahren. Auch die Neubauten werden nicht so nahe beieinander sein, dass sich die einzelnen Gruppen ge­ genseitig stören würden.

Wofür stehen Sie als Direktor des H ­ auses? Wir führen, indem wir Vorbilder sind – nicht aufgrund der Hierarchie. Wir legen vor, aber entscheiden miteinander im Team. Ich nenne das «Leadership by Love». Das zeigt sich überall: Wie gehen wir mit uns selber um? Wie behandeln wir Mitarbeitende? Wie befriedigen wir unsere Gäste? Unser Organigramm zeichnen wir wie einen Baum anstatt eines Schemas mit Kästchen. Unsere Aktionäre, das Marketing, das Qualitätsmanagement oder die betrieblichen Strukturen bilden dabei das Fundament. So wachsen gesunde Wurzeln wie unsere Finanzen. Daraus gedeiht ein prächtiger Stamm, der sinnbildlich für unsere Stammgäste steht. Die Hauptäste stehen für das Hotel, die Gesundheit, die Restauration und die Technik, diese verästeln sich wiederum in der Krone: Terrasse, Bar, Hauswirtschaft, Schulmedizin, Physiotherapie und so weiter. Je dicker der Stamm, desto mehr kann er tragen. Deshalb fällen wir alle Entscheidungen im Sinne der Gäste und nicht einfach «top-down». Dafür braucht es motivierte integrierte Leute mit Ideen. Wir legen Zahlen offen, damit alle

wissen, wo wir stehen. Wir beziehen unsere Mitarbeitenden bewusst ein. Ich bin nicht Chef, sondern Gastgeber. Die Kader sind nicht Manager, sondern Vorbilder. In der Hotellerie muss man sonst ständig neue Leute suchen.

Worauf achten Sie dabei besonders? Wie gesagt: Wir beschäftigen viele Einheimische. Wir wollen fröhliche und hilfsbereite Mitarbeitende. Alle müssen drei Probetage absolvieren, Lernende zwei Schnuppertage. So merken wie, wer zu uns passt. Das Fachliche kann man schulen. Dafür muss man als Interessierter natürlich die Bereitschaft mitbringen. Was gar nicht geht, ist ein «Lätsch». Ist Ihr Leadership-Ansatz der Erfolgsfaktor für die vielen Preise, die der Hof Weissbad schon gewonnen hat – wie etwa «bester ­Arbeitgeber» oder «freundlichstes Hotel»? Wir versuchen, unseren Mitarbeitenden einiges zu bieten. Sie können den Wellnessbereich mitbenützen. Wir sind sehr grosszügig mit Weiterbildungen, auch ausserhalb ihres Fachs. Die Mitarbeitenden können einen Dreissigstel des Jahressalärs für persönliche Weiterbildung einsetzen. Wir haben einen tiefen Personalwechsel deswegen. Auf dem Stellenmarkt geniessen wir einen guten Ruf und werden oft empfohlen. Bei uns arbeiten teilweise die Besten ihres Fachs, die an den Berufsweltmeisterschaften mitmachen und mit ganzen Medaillensätzen zurückkommen. Wir lassen sie hier trainieren. Preise gewinnt man, wenn das Gesamtpaket


INTERVIEW

stimmt: Bei ­ jeder Entscheidung, bei jeder Investition muss der Gast immer im Fokus sein. Man muss auf ihn hören und Änderungen vornehmen, wenn nötig. Dann kommen solche Preise automatisch.

Die Mitarbeitenden sollen einen Sinn bei ­ihrer Arbeit erkennen und mitziehen? Ganz genau! Im Rahmen unseres Ideenmanagements hatte beispielsweise ein Zimmermädchen den Einfall, die Kleiderbügel mit Sprüchen zu versehen. Das haben wir ungesetzt, es bringt unsere Gäste zum Schmunzeln. Hunde trinken bei uns Quellwasser aus eigenem Becken. Wer bei uns reserviert, erhält eine SMS, in der wir eine gute Anfahrt wünschen. Das waren auch Ideen von Mitarbeitenden. Wir sind auf sie angewiesen, denn nach 25 Jahren haben wir nicht mehr täglich frische Ideen.

Matthias und Kaspar Wetli jun.

«Bei uns arbeiten teilweise die Besten ihres Fachs, die an den Berufsweltmeisterschaften mitmachen und mit ganzen Medaillensätzen zurückkommen.» create-sense.com

Der Gast sei König, heisst es überall, doch die Details machen den Unterschied. Man kann so vieles tun. In der Schweiz haben wir leider das Dienen verlernt. Demut ist wichtig und die Frage: Was erwarten unsere Gäste? Deshalb beschäftige ich auch keine Büroleute, die Statistiken produzieren. Die kann ich, wenn nötig, selber rauslassen. Ich will, dass unsere Leute den Gästen etwas zuliebe tun. Das müssen alle verstehen – vom Portier bis zum Verwaltungsrat. Dafür bezahlen wir beispielsweise höhere Löhne an den Wochenenden. An einem sehr guten und schönen Sommertag machen wir dank dem Terrassengeschäft einen Tagesumsatz von über 70 000 Franken. Das geht nur mit fröhlichen Leuten, die mitmachen und anpacken. Im Gegenzug geben wir ihnen, was sie brauchen, um zu brillieren – etwa eine Top-Ausrüstung in der Küche. Und wenn Mitarbeitende sehen, dass der Direktor Teller abräumt, weiss er, dass auch er Gas geben muss. Ein Chef soll nicht in der Beiz herumsitzen. Ich esse zweimal jährlich dort – wenn ich muss. Ehrlicherweise kann ich das kaum geniessen, weil ich im Hof Weissbad einfach nicht ruhig sitzen kann (lacht).

2x Gold – so fühlt sich Glück an: Die handverlesenen Blauburgundertrauben gekeltert zu einem vollmundigen, rubinroten 6TUS-Pinot Noir, Jg. 2015 – an der MONDIAL DES PINOTS 2018 mit Gold ausgezeichnet. Violett - schwarz präsentiert sich der MALBEC 2014 aus dem appenzellischen Wienacht - Tobel, mit Gold ausgezeichnet am GRAND PRIX DU VIN SUISSE 2018. Von Hand sorgfältig verlesen und getrocknet. 18 Monate im Barrique ausgebaut und 24 Monate in der Flasche gereift duftet der Rotwein nach Lorbeer, schmeckt nach Kirschen und schwarzen Johannisbeeren. Mit nur 500 Flaschen schon jetzt eine Rarität. Freudige Grüsse vom Bernecker Weingut SCHMID WETLI – einem Familienbetrieb mit Tradition und Mut zu neuen Ideen.

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JAKOB SCHMID KASPAR WETLI

Das Winzerleben ist ein Glück. SPECIAL | Februar 2019

Anwendung Negativ

Anwendung Positiv

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HOTEL

Ein Daheim im Appenzellerland Farben in unkonventionellen Kombinationen gehören ebenso zur Appenzeller Kultur wie hochstehendes Handwerk. Beides prägt den neuen Look des Hof Weissbad: Die Innenarchitektur der Erdgeschosses und der Hotelzimmer beruft sich auf Werte, die die Region ausmachen – und lädt in ein äusserst gemütliches Zuhause ein.

Das Ziel war, unterschiedliche Zimmer mit unterschiedlichen Atmosphären zu schaffen.

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HOTEL

Blick von der grosszügigen Dusche ins wohnliche Zimmer.

«Der Hof Weissbad gleicht einem grossen Wohnzimmer», findet die Innenarchitektin Jasmin Grego. Ihr Büro war für das neue Aussehen des Traditionsbetriebs verantwortlich. «Das Haus ist ständig mit Leben gefüllt, die Leute sind enorm gerne da.» Anders als in einem Stadthotel halte man sich im Hof Weissbad wirklich dort auf, man komme zusammen, gelebt werde in allen Facetten. «Es ist ein temporäres Zuhause», sagt Jasmin Grego. Ein Daheim im Appenzellerland – diesem Gedanken entspringt das wohnliche Ambiente im Hof Weissbad.

Ein neues Kapitel Nach dem Generalumbau durch das Basler Architekturbüro Miller  &  Maranta, das auch den neuen Wellnessbereich konzipiert, wollte man mit einer neuen Ausstattung eine neue Stimmung schaffen. Gleichzeitig sollte sie die Identität des traditionellen Hauses mittragen, sie noch besser zur Geltung bringen als bisher. Das ist gelungen. «Was man draussen sieht, soll man auch drinnen spüren», sagt Jasmin Grego. Dies bedeutete, dass die Räume nicht daherkommen dürfen, wie sie in jedem anderen Hotel auf der Welt sein könnten. Es sind einzigartige Hof-Weissbad-Originale, die nur hier Sinn ergeben. Mit dem neuen Auftritt des Hotels wollte das Architektenteam von Miller & Maranta zusammen mit Jasmin Grego das erfolgreiche Haus in eine neue Zeit führen, ein neues Kapitel aufschlagen.

Mit der Liebe zur Farbe Die Innenarchitekten liessen sich vom A ­ ppenzellerland inspirieren, nahmen seine Architektur unter die Lupe, unterhielten sich mit Künstlern und wälzten Bücher. Sie kamen zum Schluss, dass Appenzell Innerrhoden zu den farbigsten Kantonen der Schweiz zählt. Viele Häuser tragen ganz selbstverständlich Farbe. Der Umgang mit Farbe ist, genau wie das Handwerk, fester Bestandteil des Kulturguts und prägt die Dörfer und Landschaften. Es gibt eine Liebe für Farben, die ausgelebt wird. Dies ist nun auch im Hof Weissbad so. Die Farben entstammen der Umgebung. «Wir entwickelten fünf verschiedene Farbkombinationen für die Zimmer», erzählt Jasmin Grego. Das Ziel war, unterschiedliche Zimmer mit unterschiedlichen Licht- und Farbstimmungen zu schaffen. Die Innenarchitekten schenkten den fünf farblichen Zimmerkategorien Blumennamen, die das Hotel übernahm: Rosmarin, Salbei, Sonnenhut, Kornblume und Schafsgarbe. Wo Handwerk noch etwas zählt Wie erwähnt haben die Appenzeller nicht nur einen Sinn für Farben, sondern auch eine spezielle Beziehung zu hochwertigem Handwerk. «Man denke an die Trachten und ihre reiche Verarbeitung», schwärmt Jasmin Grego. Auch sie dienten bei der Kombination der Textilien im Hof Weissbad als Inspiration. Ein ganz besonderer Hingucker sind die VorSPECIAL | Februar 2019

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Herzlichen Dank für die langjährige und angenehme Zusammenarbeit.

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HOTEL

Das Appenzellerland mit seiner einmaligen Natur und Kultur inspirierte die neue Architektursprache.

hänge. Der Stoff dafür wurde eigens von der St.Galler Traditionstextilfirma Jakob Schläpfer AG, deren Kreationen bereits die angesagtesten Laufstege dieser Welt eroberten,

«Was man draussen sieht, soll man auch drinnen spüren.» entwickelt. Neben der Beschaffenheit und den Farben der Stoffe sticht die verwendete Nähtechnik ins Auge: Die Art, wie die Falten

gelegt sind, erinnert an die prachtvollen Appenzeller Trachtenhauben. «Dafür scheuten wir keinen Aufwand», so Jasmin Grego. Die Verantwortlichen des Hotel Hof Weissbad erkannten den Wert dieser edlen Textilien: «Haut-Couture-Vorhänge» für Hotellerie auf Spitzenniveau.

Einzigartigkeit durch Regionalität Auch die Kissenüberzüge und Tagesdecken mit ihren Appenzeller Wiesenblumen stammen von der Firma Jakob Schläpfer. «Wir haben bei der Ausstattung des Hotels fast nur

Die Zimmer Der Hof Weissbad verfügt über 82 Zimmer und 5 Juniorsuiten im Vier-Sterne-SuperiorBereich – grösstenteils mit Balkon, DuschWC, Föhn, Bademantel, Badeschuhe, TV/Radio und der traumhaften Aussicht auf den Alpstein. Die Gäste dürfen erstklassigen Komfort erwarten.

­kostenlos im Elternzimmer. Kinder bis 16 Jahre bezahlen 80 Franken pro Nacht. Ein separates Kinderzimmer kostet 200 Franken.

Juniorsuiten (ab drei Nächten) – 370 Franken Bettenmasse: 180 x 200 cm Zimmergrösse: 45–50 m2

Etagenbuffet Auf jeder Etage findet der Gast ein grosszügiges Buffet, wo er während 24 Stunden kostenlos mit verschiedenen Teesorten, Säften, Mineralwasser, Früchten und Gebäck verwöhnt wird.

Einzelzimmer – 295 Franken Bettenmasse: 160 x 200 cm Zimmergrösse: 20–25 m2 Doppelzimmer – 270 Franken Bettenmasse: 160 x 200 cm oder 180 x 200 cm Zimmergrösse: 25 m2 Kinder Kinder bis sechs Jahre übernachten

Pauschalangebote Auf www.hofweissbad.ch finden sich attraktive Pauschal- und Last-Minute-Angebote.

Internet Ein flächendeckendes WLAN ermöglicht im gesamten Hotelbereich den Zugang zum Internet. Inbegriffen In den Zimmerpreisen inbegriffen sind Appenzeller Luft und Ruhe, Frühstücks­ buffet und Viergangabendessen, Parkplatz

mit Ostschweizer Firmen zusammengearbeitet», erinnert sich Jasmin Grego. Die Regionalität wird im Hof Weissbad schon seit jeher gelebt – zum Beispiel mit Roman Signers Kunstwerken – und wollte nun fortgesetzt werden. «Das macht das Hotel einzigartig, es zeigt sich eben gerade nicht in einer globalen ‹Hotelsprache› mit internationalem ‹Style›», ist Jasmin Grego vom neuen Design überzeugt. So bleibt sich der Hof Weissbad – neuer Look hin oder her – doch treu: Er ist nicht nur ein Daheim für Fremde, sondern auch für die Leute vor Ort.

vor dem Haus oder in der Tiefgarage, Eintritt in das Innen- und Aussenbad sowie in die Saunalandschaft, Kraftraumbenützung, freie Teilnahme an sämtlichen Bewegungslektionen, Benützung der Mountainbikes sowie den Elektrovelos, Shuttlebus nach Appenzell und Abholservice an den Bahnhöfen Appenzell und Weissbad. An- und Abreisetag Das Zimmer steht den Gästen am An­ reisetag ab 15 Uhr bis zum Abreisetag um 12 Uhr zur Verfügung. Selbstverständlich kann der Wellnessbereich schon vor Zimmerbezug und nach Zimmerabgabe weiterhin benutzt werden.

Kontakt und Reservation Hotel Hof Weissbad Im Park 1 CH-9057 Weissbad Telefon: +41 71 798 80 80 hotel@hofweissbad.ch

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RESTAURANT

«Fö da gemme jede Tag öses Bescht» Mit einer frischen und saisonalen Qualitätsküche gehören die Res­ taurants des Hof Weissbad zu den Top-Adressen im Appenzellerland. Küchenchefin Käthi Fässler wartet mit lokalen und internationalen Spezialitäten auf. Die «Hauptzutat» in ihren Gerichten ist jedoch ihr Herzblut, wie sie im Interview erzählt – in ihrem typischen Appenzeller Dialekt.

Käthi Fässler, Sie sind seit 1996 im Hof Weissbad. Wie schafft man es, über 20 Jahre eine hohe Qualität durchzuziehen? A eschte Schtöll schtoht s Heezbluet fö ösen Betrieb. Denn bruuchts natüülig gueti Mit­ arbeitendi, wo me au pflege mos. As grössere Arbeitgebe i de Region hemme au gueti Vorussetzige, dass me nebis büüte chönd.

«Me mönd als Team schaffe ond s Team e so fördere, dass sie sich alli chönd entwickle.»

Kann man auf Ihrem Niveau noch dazulernen und sich entwickeln? Natüülig! Me leenid jede Tag dezue ond probierid au alewile, neui Trends uufznee. Grad die junge Mitarbeitende bringid all wieder neui Idee i öseri Chochi – do chomm au i all wiede is Schtuune. Wemme sich will wiiterentwickle, mos me au all offe bliibe ond chöne zuelose. War es immer Ihr Ziel auf 16-Punkte-Niveau zu kochen? Me wend eefach möglichscht guet för öseri Gescht choche. S Ziel ischt, dass’ all wiede geen in Hof Wissbad chönd. Fö da gemme jede Tag öses Bescht. Wemme das alewile vor Auge häbt, sönd Uuszeichnige die logisch Konsequenz. Sie verbinden Gourmetküche mit klassischen Appenzeller Spezialitäten. Was ist das Regionale an Ihrer Küche? D Mölchwirtschaft het öber e langi Zit s'Appe­ zölleland prägt. Seb zäägt sich hütt no i ösere Gricht, wo Chäs natüülig e wichtigi Rolle spielt. Öseri Region ischt kulinarisch abe sehr vielfältig woode. I denke do au a feini Trute, Perlhühner, Lama oder speziölli Renderrasse. Me chaufid möglichscht lokal ii – au

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bi öserige Metzgereie. Viel Obscht choont us em Thurgau. Me probierid, d Spezialitäte vo de Region i öseri Chochi iizbönde – ond denn luege mer au alewile, wa grad Saison ischt.

Gibt es ausser dem regionalen Touch eine Küchenphilosophie? Bi öös werid uuschliesslich frischi ond eschtklassigi Produkt vearbeitet – sicher ke Halbfabrikat. Zom Bischpiel setzid mer öseri Consommé all sölbe mit Klärfleisch ond Chnoche a. Würden Sie Ihre Küche als traditionell beschreiben? Folgen Sie auch Trends in den Küchen dieser Welt? Klar! Me mischid noch Loscht ond Luune! Öseri Chaate wechslid vier Mol im Johr, denn chönd au ganz neui Gricht mit Bezug zo de Saison druf. E so büütid me au ösere Stammgescht all wieder viel Abwechslig i ösere ­veschiedene Restaurants. Sie haben einen eigenen Kräutergarten. Welche Bedeutung haben Kräuter in Ihrer Küche? Me bruchid Chrüter vielsiitig fö Sauce, Marinade oder as Tee. Ond denn tüemmer natüülig öseri Gricht au geen mit Chrüter dekoriere. Finden Sie bestimmte Zutaten auch in der Natur? Naturchochi ischt all meh gfrooged. Bärlauch, Brennessle, Waldmeischte oder Bronnechressi sönd Zuetate, wome geen bruuchid. Me ned zom Bischpiel au Heu zom Choche. Do sönd de Fantasie fascht ke Grenze gsetzt. Woher nehmen Sie die Inspiration für neue Gerichte? Worauf achten Sie bei Ihren Kompositionen? I tue miini Mitarbeitende fescht mit iibe­ züche. Chöch, wo au emol e Gricht töörid vooschloo, sönd viel motivierte ond hed viel


RESTAURANT

Küchenchefin Käthi Fässler

leitet seit über zwanzig Jahren die Küchenbrigade im Hof Weissbad.

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Berufsbekleidung. Zugeschnitten auf Ihr Unternehmen. Wir gratulieren dem Hof Weissbad herzlich zum 25-jährigen Jubiläum. Und sind stolz, dass wir die Mitarbeitenden einkleiden dürfen – von der Servicefachfrau über die Therapeutin bis zum Chauffeur. Vielen Dank für die langjährige Zusammenarbeit.

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RESTAURANT

Die Restaurants Das Hotel Hof Weissbad wartet mit einer Vielfalt an Restaurants auf – je nach Anlass werden die Köstlichkeiten an verschiedenen Standorten im und um das Hotel serviert. Käthi Fässler und ihr Team von 30 Mitarbeitenden bindet klassische Appenzeller Spezialitäten in eine spannende Gourmetküche ein. Mit ihrer Brigade hat sich die Küchenchefin des Hof Weissbad 16 Gault-Millau-Punkte erkocht. 2009/2010 kürte sie der renommierte Gastronomieführer zur Köchin des Jahres. Immer auf der Suche nach innovativen Grundprodukten ist es für Käthi Fässler selbstverständlich, regionale Produzenten zu berücksichtigen. Sie kommen in folgenden Restaurants des Hof Weissbad zur Geltung: – Flickflauder – Schotten-Sepp-Stube – Veranda – Terrasse – Bar/Bistro – Hofhaus – Käserei Das Restaurant «Flickflauder» mit seinem modernen Ambiente.

me Freud Schaffe, ond das mekt ganz sicher au de Gascht! Natüülig bring i au miini ägene Idee ii. Fö da les i viel, beobachte d'Määt ond gange ganz geen au emol in e Restaurant go esse. Als liideschaftlichi Chochischeffi denkt me sowieso die ganz Zit a neui Kreatione ond Zuebereitige. Wenn i verreis, denn spielt Esse e grossi Rolle.

Sie sind auf dem Bauernhof aufgewachsen. Hat das auch Ihre Küche geprägt? Absolut! Me isch es wichtig, dass me Soog träägid zo de Produkt, wo mer öbechönd. Als Puuremedl wäss i, was es bruucht, bis en Lite Mölch uf em Tisch schtoht. Im Alltag häässt das au, dass me so wenig wie möglich Reschte produziert. I sölber wö mi au as eher «urchigi» Person bezeichne. I suech di gross Bühni nüd. I bi am liebschte i de Chochi, bi miine Mitarbeitende. E so wäss i au alewile, i wellere Qualität öseri Gricht us de Chochi usi gönd. Der Hof Weissbad hat mehrere Restaurants. Was unterscheidet diese? De Gascht entscheided sich mit de Wahl vom Restaurant vor allem fös entsprechend

Ambiente. S Esse ondescheided sich nüd – ossed im Bistro. Dei gets e egschterigi Chaate.

«Öseri Region ischt kulinarisch vielfältige woode.» Weshalb kommen Ihre Stammgäste zu Ihnen? S Esse mos stimme – ond seb tuets! I er­lebe das täglich, wenn i of d Rondi im Restaurant gang. Viel Gescht bedankid sich fö sfein Esse ond schparid nüd mit Kompliment. Abe genau gliich wichtig sönd di Mitarbeitende im Service ond bim Empfang. Es ischt Eu siche scho uufgfalle, wövl Mitarbeitendi us de R ­ egion bi öös schaffid. Ond alli sönd ase fründlich. Uf das sömme stolz! Der Hof Weissbad ist auch ein Kurhaus mit Klinik. Welche Auswirkungen hat das auf Ihre Küche? Uf die fescht Schpiis-Chaate kumm. Au wemme e Kurhuus sönd ond e Klinik hend, bruuchts bi öös ke postoperativi Choscht,

wie im ene Spitol. D Lüüt chönd fö erni Rehabilitation zo öös. Allerdings gets e lengeri meh Gescht mit Allergie oder Overträglichkeite. Da cha mengmol e Useforderig see, wo mer abe grecht weede wend. Derigi Sache werid amel bi de Akunft i ösem System erfasst. D Chochi ischt also alewile informiert, wenn speziölli Menü gfrooged sönd. Me stönd au all im Kontakt mit ösere Tökte ond diskutierid d Menü au mitene. Denn hemme au no e Ernährigsberoteri im Huus. Ond i ganz egschterige Fäll, nemme mer halt au sölber emol e Buech i d Hand. E so gets denn halt au emol e Dinkelbrot ohni Weizemehl. Oder me reduzierid die histamin­ haltige Lebes­mittel.

Wie machen Sie den Spagat zwischen hungrigen Wanderern, Gourmets und Diätpatienten? Da ischt gä nüd all ganz eefach! Abe me sönd flexibel ond hend gnueg Mitarbeitendi, wo dene veschiedene Bedürfnis chönd grecht weede. Ond denn ischt natüülig de Service e wichtigs Bindeglied zwüsched de Gescht ond de Chochi. Do isches wichtig, dass e gueti Kommunikation passiet. SPECIAL | Februar 2019

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Herzliche Gratulation zum Jubiläum!

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RESTAURANT

Gibt es Nahrungsmittel, die sich nie auf die Karte setzen würden? Me daf nie «nie» säge! Me richtid ös grondsätzlich noch ösere Gescht. Krokodil oder Schlange möd abe nüd unbedingt of d'Chaate. Au Kaviar ond Entelebere sönd bi ös nüd nötig. Mit Auschtere han i au Müeh, well die passid nüd ase is Appezöllerland. Wenn aber en Gascht unbedingt Auschtere will… Welche Art Küchenchefin sind Sie? Als Chefin mos me e guets Bischpiel abgee – das ischt öberall e so. I de Chochi chas abe scho mengmol au chlepfe. Chochimannschafte sönd sich das abe gwennt ond sönd dromm au weniger sensibel, wenns hitzig ond luut weet. Wichtig ischt aber, dass me sich noch eme turbulente Tag au wieder beruhigt. Me sönd hüt au nome ase hierarchisch or­ganisiet, wie früehner. Me möd als Team schaffe ond s Team ase fördere, dass sie sich alli chönd wiiteentwickle. Nicht nur Sie, sondern auch junge Köche bei Ihnen haben Preise geholt, nehmen an Berufswettbewerben teil. Woher kommen diese Ambitionen?

Es ischt enorm wichtig, dass jungi Bruefslüüt ondestötzt werid. Wege ösere Grössi ischt das bi ös aber guet möglich. Fö da schtölleme geen öseri Zit ond Material zo Vefüegig. Me freuid ös all, wenn die Junge de Maat e chli abtaschtid ond luege wend, wos schtönd.

Werden Sie oft nach Empfehlungen gefragt? Was antworten Sie? Au wenns jetzt nüd grad ase typisch fös Appezöllerland ischt, sömmer bekannt fö ­ guete Fisch. I ha abe au ruschtikali Gricht mit Chääs sehr geen. Guet sönd zom Bischpiel öseri huusgmachte Chääschnöpfli. Beliebt sönd au Lebere mit Röschti. Öseri Gescht hend geen Appezöller Spezialitäte – nüd all gad Filet ond Entrecote. Zum Schluss: Was essen Sie privat? Do bin i wie viel anderi Chöch au. Wenn i nüd grad uf de Suechi vo neue Kreatione bi, denn han is em Liebschte ganz eefach: En gsottne Hedepfl ode e Cervelat ischt doch en feine Znacht. Do bin i nüd vielbrüüchig. Abe! … d'Qualität mos au bi eefachem Esse schtimme.

Öffnungszeiten Frühstücksbuffet 7 bis 10.30 Uhr Mittagessen 12 bis 14 Uhr Abendessen Halbpension ab 18 Uhr Abendessen à la Carte ab 20 Uhr Bar bis 24 Uhr Bistro 8 bis 20 Uhr Sonntagsmittagsbuffet 12 bis 15 Uhr Appenzellerbuffet Mittwoch, 18 bis 21.30 Uhr Tischreservationen: Telefon 071 798 80 80 oder hotel@hofweissbad.ch Für grössere Aperitifs und Empfänge, Bankette und individuelle Anlässe erteilt Hermann Knoblauch, Leiter Seminare und Bankette, gerne weitere Auskünfte.

Das Restaurant Veranda.

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SEMINARE Im Dialog mit seiner Umgebung: Der neue Seminarpark erinnert an ein Baumhaus.

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SEMINARE

Ein «Meeting» mit der Natur schiedenen Grössen, die frei unterteilt werden können. Dies ist aufgrund der Tragstruktur mit ihren Pendelstützen an den Fassaden möglich. Die Tragstruktur wurde zusammen mit dem Ingenieur Thomas Boyle konzipiert. Die diagonalen Betonstreben treten in einen Dialog mit dem Astwerk der Bäume. Der Bau will kein Fremdkörper sein, sondern eine Art Baumhaus – als Teil der von Bäumen geprägten dichten Umgebung. In alle Richtungen blickt man durch den Park hindurch auf das allseitig dominante Bergpanorama.

Auf Augenhöhe mit Baum­wipfeln und Berggipfeln: Blick aus dem Seminargebäude.

Etwas abseits des Hotels – einge­ bettet in einen herrlichen Park mit vorbeifliessendem Bach – entsteht ein neues Gebäude für Seminare. Gemäss Hoteldirektor Christian Lienhard eignet sich der Seminarpark bestens für Verwaltungsratssitzungen oder Teamevents, denn die Natur bleibt in dieser Kulisse allgegen­ wärtig. Hier sind Geschäftsleute unter sich, profitieren aber auf Wunsch gleichzeitig von den zahlreichen Angeboten des Resorts.

Nach dem Umbau des Hotels und dem Neubau der Weissbad-Lodge richtet sich der bauliche Fokus nun auf den Park des Resorts: Hier entsteht ein neues Seminargebäude. Die Hof Weissbad AG hatte dafür einen Wettbewerb ausgeschrieben, den die Oester Pfenninger Architekten aus Zürich mit dem Projekt «Tannbick» gewannen. Sie waren bereits am Umbau des Restaurants Flickflauder beteiligt. Der Hof-Weissbad-Verwaltungsrat wollte beim Seminarpark der Natur so viel Raum wie möglich gewähren. Die Seminargäste können so die attraktive Umgebung – beispielsweise für Gruppenarbeiten – in ihr Programm einbeziehen. Zudem befinden sich das Hofhaus mit seiner Eventküche, eine Blumenwerkstatt (siehe Kasten) und alle Hotelangebote in unmittelbarer Nähe.

Eine Art Baumhaus «Uns interessierte vor allem die wunderbare Lage im Park», erzählt Architekt Reto Pfenninger. Als Vorbild für das Gebäude diente

«Es geht darum, das Rohe und Robuste zu zeigen.» ein Baum, weshalb die Architekten eine ausgeklügelte Tragstruktur entwarfen. «Das Gebäude soll einen möglichst kleinen ‘Fussabdruck’ auf dem Gelände abgeben.» Über einem kreuzförmigen Sockel ist ein verglaster Kubus mit drei Obergeschossen geplant – mit insgesamt fünf Seminarräumen in zwei ver-

Ehrliche Architektur «Wir stehen für eine ehrliche Architektur», sagt Reto Pfenninger. Es gehe nicht um Verkleidung, sondern darum, das Rohe und Robuste zu zeigen. Das Tragwerk darf sichtbar sein. Deshalb arbeiten die Architekten von Oester Pfenninger gerne mit Materialien, die man nicht verstecken muss. «Wir interessieren uns vor allem für Raum- und Tragstrukturen», so der Architekt. Um das Projekt zu realisieren, braucht es noch eine Zonenplanänderung.

Die Blumenwerkstatt Ebenfalls von den Oester Pfenninger Architekten stammt die Blumenwerkstatt. Auch hier treten die Raum- und Tragstruktur besonders in Erscheinung – wie schon beim Seminarpark und dem Restaurant Flickflauder im Hof Weissbad. «Die Gebäude sind verwandt», sagt Architekt Reto Pfenninger dazu. Die Blumenwerkstatt ist eine Art Tunnel oder Röhre von 17 Metern Länge. Darin steht ein fast ebenso langer Tisch, an dem tagsüber die Floristin Blumendekorationen für das Hotel herrichtet. Gäste können dort zudem mit den Kräutern aus dem hofeigenen Garten Essenzen kreieren. Abends soll das «Gewächshaus» als Eventlocation dienen – beispielsweise für Apéros oder Kulturveranstaltungen. Die Blumenwerkstatt wurde im Dezember 2018 mit einem «Tag der offenen Tür» für die Bevölkerung in Betrieb genommen. Auch sie kann dort künftige Blumen einkaufen.

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PROFIL

IT in der Hotellerie: IT IN DER HOTELLERIE: Die wichtigste Nebensächlichkeit DIE WICHTIGSTE NEBENSÄCHLICHKEIT Die Kriterien, die bei der Wahl eines Hotels entscheiden, sind sehr Die Kriterien, dieeines bei der Wahl Hotelsder entscheiden, sind sehr individuell. Doch steht fest:eines die Qualität IT-Infrastruktur individuell. Doch eines stehtganz fest:einfach die Qualität ist kaum ein Thema. Man setzt voraus, der dassIT-Infrastrukalles tur ist kaumWas ein Thema. Man«Nebensächlichkeit» setzt ganz einfach voraus, dass alles funktioniert. hinter dieser tatsächlich steckt, erklärt Martin Dörig,dieser Verwaltungsratsmitglied im Interview. funktioniert. Was hinter «Nebensächlichkeit» tatsächlich

steckt, erklärt Martin Dörig, Verwaltungsratsmitglied im Interview. Was sind im Hof Weissbad die besonderen Herausforderungen im Bereich der IT? WAS SIND IM HOF WEISSBAD EineBESONDEREN besondere Herausforderung ist sicherDIE HERAUSFORDElich unserIM7BEREICH x 24 x 365DER Tage RUNGEN IT?Betrieb. Und natürlich die Besonderheit, dass ist wir sicherneben Eine besondere Herausforderung demunser regulären einen Und Gesundlich 7 x 24Hotelbetrieb x 365 Tage Betrieb. natürlich die Besonderheit, dass wirdadurch neben heitsbereich haben. Wir werden dem Hotelbetrieb einenregulatoriGesundauch regulären mit völlig unterschiedlichen heitsbereich haben. konfrontiert. Wir werden dadurch sche Anforderungen

auch mit völlig unterschiedlichen regulatorische konfrontiert. WelcheAnforderungen IT-Lösungen und Applikationen sind im Einsatz?

WELCHE IT-LÖSUNGEN UND Im Gesundheitsbereich verlangt der GeAPPLIKATIONEN SIND IM EINSATZ? setzgeber Datenerhebungen und ab dem Im Gesundheitsbereich verlangt der GesetzJahr 2020 auch die Führung elektronischer geber Datenerhebungen und ab dem Jahr Patientendossiers. Sämtliche Leistungen, 2020 auch die Führung elektronischer Padie wir für unsere Reha-Patienten erbringen, tientendossiers. Sämtliche Leistungen, die müssen absolut transparent rapportiert und wir für unsere Reha-Patienten erbringen, eingereicht werden. müssen absolut transparent rapportiert und eingereicht werden. Das erfordert branchenspezifische Software-Lösungen wie in einer grossen KliDas erfordert branchenspezifische Softwarenik oder einem Spital, obwohl wir mit 20 Lösungen wie in einer grossen Klinik oder Reha-Plätzen verhältnismässig wenig Paeinem Spital, obwohl wir mit 20 Rehatienten aufnehmen können. Dazu kommt, Plätzen verhältnismässig wenig Patienten dass all die verschiedenen Systeme und aufnehmen können. Dazu kommt, dass all Anwendungen miteinander kommunizieren die verschiedenen Systeme und Anwendunmüssen. Einerseits haben wir es mit vertraugen miteinander kommunizieren müssen. lichen Patienteninformationen zu tun, die Einerseits haben wir es mit vertraulichen entsprechend geschützt werden müssen, anPatienteninformationen zu tun, die entdererseits mit diversenwerden Hotelinformationen, sprechend geschützt müssen, anCRM-Lösungen, Buchungstools etc. dererseits mit diversen Hotelinformationen,

CRM-Lösungen, Buchungstools etc.

Es gibt auf dem Markt kein standardisiertes gibt System, das all diese Es auf dem Markt keinFunktionalitäten standardisierabdeckt. Das ist der Grund, weshalb wir es tes System, das all diese Funktionalitäten heute mitDas zahlreichen Insellösungen abdeckt. ist der Grund, weshalb zu wirtun es haben, die es zu einem funktionierenden heute mit zahlreichen Insellösungen zu tun System zu gilt. funktionierenden haben, dievereinen es zu einem

System zu vereinen gilt. ist in in einer einer gewachsenen gewachsenen Struktur Struktur nicht nicht Das ist bei uns uns in in den den ververganz einfach, zumal sich bei

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SPECIAL | Januar Februar2019 2019

gangenen Jahren sehr viel verändert und entwickelt hat.Jahren sehr viel verändert und gangenen

entwickelt hat. Wie sind die Verantwortlichkeiten im WIEIT-Bereich SIND DIEgeregelt? VERANTWORTLICHWir haben keine breit abgestützte KEITEN IM inhouse IT-BEREICH GEREGELT? Wir haben inhouse keine IT-Kompetenz. Wir sind in breit ersterabgestützLinie Ante IT-Kompetenz. sind erster Linie wender. Daher sind Wir wir auf dieinUnterstützung Anwender. Daher sind wir aufangewiesen, die Untereines kompetenten IT-Partners stützung kompetenten IT-Partners der neben eines dem technischen Know-how auch angewiesen, der nebenfür dem das nötige Verständnis die technischen besonderen Know-how auch das Unternehmens nötige Verständnis Bedürfnisse unseres hat. für

die besonderen Bedürfnisse unseres Unter-

nehmens hat. xerxes, und im Speziellen mit Mit der Firma Guido Wettstein, haben wir seit vielen Jahren Mit dererfahrenen Firma xerxes, und im Speziellen mit einen IT-Spezialisten an unserer Guido Wettstein, haben wir seit vielen JahSeite, der uns bei all diesen Aufgaben absoren professionell einen erfahrenen an unlut und IT-Spezialisten dennoch pragmatisch serer Seite, der uns bei all diesen Aufgaben unterstützt. absolut professionell und dennoch pragmatisch unterstützt.

Genau dieser lösungsorientierte Pragmatismus ist es lösungsorientierte auch, den wir an unserer ZuGenau dieser Pragmatissammenarbeit denn für uns stellt mus ist es auch,schätzen, den wir an unserer Zusamsich immer die Frage: Was dem Betrieb menarbeit schätzen, dennbringt für uns stellt sich etwas, niceWas to have unddem was können immer was die ist Frage: bringt Betrieb etwas, waswir ist uns nicetatsächlich to have und was können und wollen leisten.

und wollen wir uns tatsächlich leisten. Das sind Fragen, die in der Geschäftsleitung Das auf sind Fragen, die in der Geschäftsleiund Stufe des Verwaltungsrates intensiv tung und und auf beantwortet Stufe des Verwaltungsrates diskutiert werden müssen. intensiv geht diskutiert unddie beantwortet werLetztlich es darum, richtige Balance den müssen. Letztlich geht es die zwischen Kosten und Nutzen zu darum, finden und richtige Balance zwischen einfliessen Kosten und in die Investitionsstrategie zu Nutzen zu finden und in die Investitionslassen.

strategie einfliessen zu lassen.

Es bringt nichts, von einem komplexen CRM Es bringt nichts, von die einem komplexendafür CRM zu träumen, wenn Infrastruktur zu träumen, wenn die Infrastruktur dafür nicht entsprechend ausgebaut ist. Hier ist es nicht entsprechend ausgebaut ist. Hier ist sehr wertvoll, dass ich mich mit xerxes dar-

es sehr wertvoll, dass ich mich mit xerxes darüber austauschen und eine IT-Roadmap


PROFIL

erstellen kann. Was Was muss erneuert erstellen kann. über austauschen undmuss eine wann IT-Roadmap erwerden, wie sehen die einzelnen Ablösewerden, wie Was sehen die wann erneuert stellen kann. muss werschritte aus und welche Investitionen sind schritte und Investitionen sind den, wie aus sehen diewelche einzelnen Ablöseschritte dafür erforderlich. dafür erforderlich. aus und welche Investitionen sind dafür erforderlich.

Bei einem einem Unternehmen Unternehmen unserer unserer Grösse Grösse ist Bei ist eine langfristige Planung zwingend nötig. eine langfristige Planung zwingend nötig. Bei einem Unternehmen unserer Grösse ist Immerhin sind sind aktuell aktuell rund rund 40 40 PCs PCs und und unImmerhin eine langfristige Planung zwingend nötig.unImzählige Software-Anwendungen in Betrieb. zählige Software-Anwendungen in Betrieb. merhin sind aktuell rund 40 PCs und unzähDiesemüssen müssenregelmässig regelmässig gewartet gewartet und und von Diese von lige Software-Anwendungen in Betrieb. Diese Zeit zu Zeit ersetzt werden. Zeit zu Zeit ersetzt werden. müssen regelmässig gewartet und von Zeit zu Zeit ersetzt werden. STANDEN WELCHE IT-PROJEKTE

WELCHE IT-PROJEKTE STANDEN 2018AUF AUFIHRER IHRER PRIORITÄTENLISTE? PRIORITÄTENLISTE? 2018 Welche IT-Projekte standen Ein Thema, das uns dieses2018 Jahr intensiv intensiv Ein Thema, das uns dieses Jahr auf Ihrer Prioritätenliste? beschäftigt hat, ist unser WLAN-System. beschäftigt hat, ist unser WLAN-System. Im Im Ein Thema, das uns dieses Jahr erwartet intensiv Zeitalter mobiler Kommunikation Zeitalter mobiler Kommunikation erwartet beschäftigt hat,eristsich unser WLAN-System. Im der Gast, dass überall im Hotel rund der Gast, dass er sich überall im Hotel rund Zeitalter mobiler Kommunikation erwartet um die Uhr drahtlos verbinden kann. Wir um die Uhr drahtlos verbinden kann. Wir

Martin mit Guido Wettstein, xerxes Appenzell. Martin Dörig, Dörig,VR-Mitglied VR-MitgliedHof HofWeissbad WeissbadimimGespräch Gespräch mit Guido Wettstein, xerxes Appenzell.

Martin Dörig, VR-Mitglied Hof Weissbad im Gespräch mit Guido Wettstein, xerxes Appenzell.

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xerxes ist eine qualifizierte Anbieterin xerxes ist eine qualifizierte Anbieterin von IT-Leistungen für KMU in der Ostxerxes ist eine qualifizierte Anbieterin von IT-Leistungen für KMU in der Ostschweiz. xerxes beschäftigt aktuell von IT-Leistungen für KMUaktuell in der Ostschweiz. xerxes beschäftigt 15 Mitarbeitende. 15 Mitarbeitende. schweiz. xerxes beschäftigt aktuell

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Auf bestem Weg zurück in den Alltag Mit seiner ausgewiesen hohen Patientenzufriedenheit gehört der Hof Weissbad zu den besten Rehabilitationskliniken des Landes. Hierfür sorgen ein kom­ petentes Ärzteteam und eine hochmoderne Infrastruktur genauso wie das Angebot an Komplementärmedizin – und ­ all dies in der einmaligen Naturlandschaft, die nur eine Appenzeller Klinik bieten kann.

Die Mitarbeitenden des Gesundheitszentrums und der Klinik schätzen den persönlichen Kontakt zu Gästen und Patienten.

Die Klinik des Hof Weissbad wird vom kantonalen Sanitätsdepartement als Privatspital anerkannt – es befindet sich also auf der offiziellen Spitalliste. Als Rehabilitationsklinik ist der Hof Weissbad spezialisiert auf die Nachbehandlung und Rehabilitation bei Verletzungen, Erkrankungen und Erschöpfungszuständen. «Viele Patientinnen und Patienten kommen aus dem orthopädischen Bereich. Die meisten von ihnen haben eine Operation hinter sich», erzählt Chefarzt Dr. med. Johannes Keel. Die Klinik verfügt hierfür über ein breites medizinisches Angebot.

Rundum versorgt Die Patienten finden in der Klinik des Hof Weissbad einen idealen Ort für die Genesung unter ärztlicher Betreuung – in traumhafter Natur. Die Therapieabteilung der Klinik verfügt nicht nur über schulmedizinische, sondern auch komplementärmedizinische Behandlungsmöglichkeiten. Dazu gehören etwa Akupunktur oder Craniosacraltherapie. Zudem profitieren die Patienten bei ihrem Aufenthalt von weiteren Behandlungen, Therapien und Anwendungen, die das Ge-

sundheitszentrum des Hotels Hof Weissbad bietet – beispielsweise Physiotherapie, Wassertherapie oder verschiedene Massagen. «Unsere Spezialisten dort sind medizinisch ausgebildet und die Leistungen können entsprechend über die Krankenkassen abgerechnet werden», sagt Johannes Keel.

«Die Rehabilitation ist eine eigentliche Verlängerung des Aufenthalts in einem Akutspital.» Ein Aufenthalt in der Klinik Hof Weissbad ist immer ein erster Schritt zurück in den Alltag: «Dass Patienten bei uns auch Hotel- und Kurgästen begegnen, ist gewollt und Teil unseres Erfolgs», unterstreicht Prisca Peterer, Leiterin des Hof-Weissbad-Gesundheitszentrums. Die Patienten fühlten sich sehr wohl und würden das Ambiente des Vier-Sterne-PlusHotels mit der Infrastruktur einer modernen Rehabilitationsklinik geniessen. Dies macht die Klinik im Hof Weissbad so einzigartig.

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25.10.18 21:30


KLINIK

Das Ärzteteam Chefarzt: Dr. med. Johannes Keel Spezialarzt Orthopädie und Trauma­ tologie FMH, Sportmedizin SGSM Leitender Arzt: Dr. med. Gerold Honegger Facharzt Allgemeine Medizin FMH F.X.-Mayr-Medizin, Phytotherapie (Pflanzenkunde) Dr. med. Markus Köppel Facharzt Allgemeine Medizin FMH Dr. med. Andreas Irion Facharzt Chirurgie F.X.-Mayr-Medizin Dr. med. Hanna Yuan Fachärztin Akupunktur und TCM

Empfang im Gesundheits­ zentrum: Hier fühlen sich auch Patienten wie Gäste.

Klein, aber oho Rund zwanzig Rehabilitationspatienten kann die Klinik im Hof Weissbad aufnehmen. In der Regel werden zudem noch etwa zehn Kurpatienten betreut. Die sogenannte Mecon-Studie, welche die Patientenzufriedenheit von 26 Schweizer Rehabilitationskliniken untersucht hat, stellt dem Hof Weissbad Bestnoten aus: «Die Klinik im Hof Weissbad gehört bei allen Messthemen zu den besten der 26 Vergleichskliniken. Die Zeitreihe zeichnet sich durch Konstanz auf sehr hohem Niveau aus. Die Zufriedenheit mit der Pflege und der Organisation erzielt gar neue Spitzenwerte. Alle Bewertungen liegen deutlich über dem Mittelwert.» Damit reiht sich auch das Klinikangebot zu den vielen ausgezeichneten Leistungen des Hof Weissbad – wie das Hotel oder die Küche. Die vielfältige Infrastruktur der Klinik und modernste Geräte erlauben eine sorgfältige Diagnostik und Verlaufskontrolle. Labor, Röntgen, Elektrokardiogramm (EKG), und Ultraschall befinden sich vor Ort.

Rehabilitationsaufenthalt Der Klinikeintritt erfolgt ausschliesslich über die Zuweisung durch ein Spital oder den behandelnden Arzt. Bei Klinikeintritt sollte eine Kostengutsprache der Versicherung vorliegen. Diese erfolgt auf ein begründetes Gesuch des einweisenden Arztes. Mögliche Indikatoren sind: – Erkrankungen und Operationen am Bewegungsapparat (orthopädische und neurochirurgische Eingriffe) – Nachbehandlung bei internistisch-onkologischen Behandlungen «Die Rehabilitation ist eine eigentliche Verlängerung des Aufenthalts in einem Akutspital», erklärt Johannes Keel. Die Patienten würden dort zunehmend früher entlassen, seien aber noch nicht in der Lage, ins häusliche Umfeld zurückzukehren. In der Klinik des Hof Weissbad können sie deshalb pflegerische Betreuung in Anspruch nehmen. Die Patienten beginnen in der Regel zudem mit der Mobilisation, um ihre Bewegungs­

Konsiliarärzte Dr. med. Arthur Bernardo, Kardiologie FMH Dr. med. Ivo Büchler, Rheumatologie FMH Dr. med. Andreas King, Innere Medizin FMH Prof. Dr. med. Christa Meyenberger, Gastroenterologie FMH Alfred Rohner, Dipl. Psych. FH

fähigkeit zu fördern. Zum Rehabilitationsaufenthalt gehören auch ärztliche Visiten in den Zimmern.

Diagnostik, Behandlung und Therapie greifen eng ineinander. Kompetente Ärzte Das Ärzteteam wird von Chefarzt Dr. med. Johannes Keel geführt. Er ist Spezialarzt für Orthopädie und Traumatologie FMH sowie Sportmediziner SGSM. Sein Team weiss, wie wichtig das präzise und harmonische Zusammenspiel zwischen behandelnden Ärzten, Pflegepersonal und Therapeuten ist. Deshalb greifen in der Klinik des Hof Weissbad Diagnostik, Behandlung und Therapie eng ineinander. Der Einbezug des erstbehandelnden Arztes gewährt zudem eine kontinuierliche, gezielte Nachbehandlung. SPECIAL | Februar 2019

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KLINIK

Genesen ohne «Spital-Atmosphäre» Dr. med. Johannes Keel ist orthopädischer Chirurge und operiert an verschiedenen Ostschweizer Spitälern. Zudem hat er als Sportmediziner ein Mandat der Schweizer Eishockey-National­ mannschaft. Als Chefarzt im Hof Weissbad ist ihm der enge und persönliche Kontakt zu den Patienten wichtig.

Johannes Keel, welches sind die häufigsten Eintrittsgründe? Im Hof Weissbad geht es vorwiegend um orthopädische Rehabilitation, oft um Knie- und Hüftprothesen – teils auch um Rückenoperationen. Weiter werden bei uns auch Patienten nach Operationen von Knochenbrüchen und nach Schulteroperationen rehabilitiert. Etwas seltener machen wir onkologische Rehabilitation, zum Beispiel nach Bauch- oder Magen-Darm-Eingriffen aufgrund von Tumoren. In Ausnahmefällen haben wir Patienten in der psychiatrischen Rehabilitation, die auf einen Aufenthalt bei uns bestehen. Wir haben nicht für alles Fachärzte im Haus, können diese aber jederzeit aufbieten. Und worauf ist die hohe Patientenzufriedenheit zurückzuführen? Die Atmosphäre ist einmalig. Unsere Patienten fühlen sich nicht, als kämen sie vom einen ins nächste Spital. Zudem sind wir mit zwanzig Zimmern eine kleine Klinik. Alles ist

sehr individuell und persönlich. Unter den Mitarbeitenden sind sehr viele Einheimische, die Ärzte sind Schweizer. Das schätzen gerade Patienten, die sich das von früher gewohnt sind. Wir verfügen über eine hohe

«Wir sehen nicht nur ein verletztes Knie, sondern nehmen die Patienten ganzheitlich wahr – mit all ihren Ängsten oder Nöten.»

Fachkompetenz und als Orthopäde, der selber operiert, kann ich den Heilungsprozess gut einschätzen und jederzeit eingreifen, wenn es nötig ist. Die Kontinuität durch einen Facharzt ist so gewährleistet – ich koordiniere keine Assistenten, sondern bin persönlich mit den Patienten in Kontakt.

Chefarzt Dr. med. Johannes Keel setzt auf den persönlichen Kontakt mit Patienten.

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Wie würden Sie die Atmosphäre in der Klinik Hof Weissbad beschreiben? Wir achten sehr auf einen guten Mix an Klinikpatienten und Hotelgästen. Dieses Gleichgewicht ist uns wichtig. Von der Nachfrage her könnten wir mehr Klinikpatienten aufnehmen, tun dies aber sehr bewusst nicht, um die fast schon ferienartige Atmosphäre nicht zu stören. Wir wollen nicht wie ein Spital wirken, wo alle an Gehstöcken herumgehen. Dafür gibt es beispielsweise jeden Mittwochabend Appenzellerabend mit traditioneller Musik in der Lobby. Zudem trägt die umliegende Appenzeller Natur ihres zur einmaligen Atmosphäre bei uns bei. Wie gestalten Sie die Zusammenarbeit mit einweisenden Ärzten und den Mitarbeitenden im Haus? Das Gros der zuweisenden Ärzte kenne ich persönlich, ich treffe sie etwa an Kongressen. Viele von ihnen waren auch schon bei uns zu Besuch. Die Wege sind also kurz und ich kann jederzeit zum Telefon greifen, wenn es etwas zu besprechen gibt. Im Haus ergänze ich mich gut mit Dr. Gerold Honegger, dem leitenden Arzt. Er ist hier ständig präsent und deckt die allgemeinmedizinischen Fragen wie ein Hausarzt ab. Zudem ist er Spezialist für die F.X-Mayr-Kuren. Intern kennen wir die Stärken aller Mitarbeitenden. Wir haben offene Türen, und es gibt regelmässig Rapporte, wo wir die Anliegen der Patienten besprechen. Wir sehen beispielsweise nicht nur ein verletztes Knie, sondern nehmen die Patienten ganzheitlich wahr – mit ihren Ängsten oder Nöten. Schlussendlich organisieren wir auch die Nachbetreuung, beispielsweise mit der Spitex. Wie erleben Sie den persönlichen Kontakt zu den Patienten in Ihrer Klinik? Wir kennen die Sorgen der Patienten gut – das gilt für die Klinikmitarbeitenden genauso wie für das Servicepersonal. Die Patienten sehen umgekehrt nicht ständig neue Pflegekräfte. Bei uns ist alles überschaubar, deshalb ist der Kontakt sehr persönlich. Ich sehe die Patienten mindestens zwei mal wöchentlich bei der Visite auf den Zimmern, für weitere Untersuchungen und Kontrollen kommen sie in meine Praxis. Zudem begegnet man sich in den Fluren oder bei einem Kaffee – für etwas «Small Talk» bleibt meistens Zeit. Das schätzen die Leute.


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Für die runden Fensterschieber wurden Prototypen erstellt.

Zimmerwände warten in der Montagehalle auf ihre zeitlich exakte Lieferung.

Innenausbau mit Punktlandung Die mobil Werke AG ist in der Lage, grössere und komplexe Innenausbauaufträge durchzuführen. Für das Hotel Hof Weissbad spielte zudem das Montagetempo vor Ort eine grosse Rolle. Wenn eng getaktete Termine eingehalten werden müssen, können Kunden auf die gute Planung und Logistik des Bernecker Schreinereibetriebs zählen.

«Beim Einbau musste alles auf Anhieb stimmen», erinnert sich Markus Büchler. Er ist Projektleiter bei der mobil Werke AG in Berneck. Als Spezialist für Innenausbau mit eigener Schreinerei, Schlosserei und Lackiererei erhielt das Unternehmen den Auftrag, die neuen Zimmer im Hof Weissbad auszustatten. Dafür hatten die Architekten viel Holz vorgesehen: Wände, Türen, Schränke, Fensterläden, Simse, Vorhangbretter – um all dies kümmerte sich ein Team der mobil Werke AG.

Mit Planung, Logistik und Bemusterung Nach der Auftragserteilung ging es darum, rasch erste Pläne einzureichen. Alle Entscheidungen mussten vor der Montage gefällt werden, denn für den Umbau der Zimmer – mit zahlreichen anderen Handwerkern und ihren Arbeiten – standen nur sieben Wochen zur Verfügung. Das verlangte nach ausgeklügelter Planung und funktionierender Logistik. «Der Einhaltung des Terminplans mass die Bauleitung hohen Stellenwert bei», sagt Markus Büchler. «Wir wussten, dass das nur mit Spezialeinsätzen möglich war.» Vorfabrizierte Ausstattung Entscheidend für die rasche Montage und den reibungslosen Ablauf vor Ort waren optimierte Prozessabläufe und gute Organisation: von der frühzeitigen Bestellung des

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Rohmaterials für die Herstellung und Verarbeitung der Holzelemente in der Vorfabrikation und über die Zwischenlagerung im 18 000 Quadratmeter grossen Werk in Berneck bis zu den täglich fahrenden Sattelschleppern, die das Material für die Zimmerausstattung

im Voraus organisiert. Die verschiedenen Ausstattungsgegenstände wurden für die Logistik gekennzeichnet und zwischengelagert, danach zum richtigen Zeitpunkt im Hof Weissbad angeliefert. «Wichtig war ein guter Kontakt zur Bauleitung», weiss Markus Büchler. Und natürlich sei es ein grosser Vorteil, wenn man als Unternehmen für grosse und komplexe Aufträge eingerichtet ist. Beispielsweise dank laufenden Investitionen in moderne Produktionsmaschinen, Lagermöglichkeiten, die eigene Lastwagenflotte und das Wichtigste: motivierte Mitarbeiter.

84 Zimmer in 7 Wochen montiert – entscheidend dafür waren optimierte Prozessabläufe und gute Organisation. nach Weissbad chauffierten. Alles musste weit im Voraus festgelegt werden – auch kleinste Details, die bei gewöhnlichen Aufträgen kaum eine Rolle spielen. «Deshalb haben wir beispielsweise auch für die speziellen runden Fensterschieber einen Prototypen gebaut.» Vor Ort waren dann bis zu dreissig Schreiner Monteure im Einsatz.

Ein Partner für spezielle Aufträge Selbst die Wände für die zehn verschiedenen Zimmertypen wurden in den Montagehallen der mobil Werke AG auf einer Ständerkonstruktion vorfabriziert – inklusive Isolation und verschiedenen farblichen Grundierungen. Die Türen wurden den verschiedenen Zimmerfarben angepasst und die Malerarbeiten

Die mobil Werke AG Im beschaulichen Berneck produziert die mobil Werke AG Holzverkleidungen und Möbel für die ganze Schweiz. Die Bandbreite im Innenausbau ist vielfältig und nebst Hotels ist die langjährige Erfahrung der mobil Werke auch in den Bereichen Alters& Pflegeeinrichtungen, öffentliche Institutionen, Schulen und speziell Hörsälen gefragt. Als führender Hersteller von Schulmöbel komplettieren digitale Lerntechologien das Angebot für den Bildungsbereich. mobil Werke AG Littenbachstrasse 1, CH-9442 Berneck Telefon +41 (0)71 747 81 81 info@mobilwerke.ch, www.mobilwerke.ch

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GESUNDHEIT

Zwei hauseigene Quellen speisen das 33 Grad warme Innen- und Aussenbad.

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GESUNDHEIT

Kuren im Hof Weissbad – gesund leben lernen Kurgäste tanken im Hotel Hof Weissbad neue Kräfte – sei es nach einer Operation, bei einer drohenden Erschöpfung oder einfach, um sich etwas Gutes zu tun. Bewusste Ernährung und Bewegung – unter fachlicher Anleitung – helfen dabei. Dafür verbindet der Hof Weissbad klassische Medizin und alternative Heilmethoden in einzigartiger Weise.

«Das Hotel Hofweissbad ist ein Ort der Entschleunigung», erzählt Dr. med. Gerold Honegger. Als leitender Arzt verantwortet er die Kuren und Therapien im Hof Weissbad und verfolgt mit seinem Team ein ambitioniertes Ziel: «Wir wollen das beste Gesundheitshotel der Schweiz sein.» Kein Wunder, lassen sich viele Kurgäste immer wieder im Hof Weissbad verwöhnen. Fast alles dreht sich hier um die Themen Ernährung und Bewegung.

Die Offenheit gegenüber alternativen Methoden gehört zur Philosophie. Im Appenzellerland geniessen sie traditionell einen hohen Stellenwert. Klassische Medizin trifft Naturheilmethoden Einmalig ist die Verbindung von klassischer Schulmedizin, Komplementärmedizin und wissenschaftlicher anerkannter Naturheilmethoden. «Bei uns konkurrenzieren sich diese Angebote nicht, sondern sie ergänzen sich», sagt Gerold Honegger. Die Offenheit gegenüber alternativen Methoden gehört zur Philosophie. Im Appenzellerland geniessen diese traditionell einen hohen Stellenwert. Anerkannte Fachleute aus verschiedensten Disziplinen und Schulen arbeiten hier Hand in Hand, anstatt jeder in seinem «Gärtchen». Der ganzheitliche Blick auf Gäste und Patienten steht im Vordergrund. MayrPrevent für mehr Vitalität Bekannt ist der Hof Weissbad insbesondere für die «Dr. F.X.-Mayr-Medizin» – eine renommierte alternativ-medizinische Behandlungsart, die bei der Erholung und Schonung des Verdauungsapparats ansetzt. «Der Darm

wird entgiftet und saniert», erklärt Gerold Honegger (siehe Interview auf Seite 43). Das Hotel Hof Weissbad ist das erste und einzige zertifizierte F.X.-Mayr-Haus in der Schweiz. In Deutschland und Österreich gibt es einige weitere davon, die sich ausschliesslich dieser Medizin widmen. «Wir handhaben das aber flexibler und individueller», so Gerold Honegger. Dafür benötigt es speziell ausgebildete Ärzte und eine entsprechend geschulte Küchenmannschaft. Die Kur verspricht mehr Vitalität aufgrund der Entsäuerung und Entschlackung des Körpers. Viele Gäste schwören darauf und wiederholen die Kur jedes Jahr.

Der Weg zur heilenden Ernährung Zunehmender Beliebtheit erfreut sich auch das Programm «MeD-TeN» (siehe Kasten auf Seite 39). Es begleitet Gäste auf dem Weg zu einem neuen und bewussten Lebens- und Ernährungsstil. Am Anfang steht die Genotyp-Bestimmung und weitere verschiedene Analysen, um den individuellen Ernährungstyp zu bestimmen: Welche Lebensmittel tun einer bestimmten Person gut? Welche nicht? Manche Leute ernähren sich über Jahre in ­einer Art und Weise, die auf Dauer Krankheiten begünstigt. «Einige unserer Gäste spüren erste Anzeichen, können ihnen aber nicht auf den Grund gehen. Andere haben ein hohes Gesundheitsbewusstsein und ahnen in weiser Voraussicht, dass es nicht gut kommt, wenn sie so weitermachen», erklärt Gerold Honegger. Sie wollten keine Symptome bekämpfen, sondern Probleme an der Wurzel packen. Das Wissen, um dies zu tun, wird den Gästen mit auf ihren Weg gegeben. Naturheilmedizinische Anwendungen ergänzen den Aufenthalt im Hotel Hof Weissbad. MeD-TeN® ist ein fünftägiger Workshop, der SPECIAL | Februar 2019

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GESUNDHEIT

von Francine Jakob, einer Naturärztin SPKA und diplomierten Ernährungsberaterin, begleitet wird. Im Weiteren finden Gäste im Hof Weissbad ein grosses Angebot an Therapien: Physiotherapie, Akupunktur, verschiedene Massagen und Kräuterpackungen – auch ­Shiatsu oder Nordic Walking stehen auf dem Programm.

Fast alles dreht sich hier um die Themen Ernährung und Bewegung. Zudem gibt es angenehme Fitness- und Gymnastikräume. Ergänzend entspannen sich die Gäste im Wellness-Bereich mit seinem Erlebnisbad, der Sauna und ihren Ruheräumen.

Appenzell und Gesundheit «Kurgäste kommen zu uns, um neue Kraft zu tanken», weiss Gerold Honegger. Die Eintrittsgründe sind vielfältig: Erholung nach Operationen oder Erkrankungen, Erschöpfungszustände oder einfach der Wille, sich vorbeugend etwas Gutes zu tun – oder eingespielte Gewohnheiten zu ändern. Gerade

auch Leute mit chronischen Leiden seien offen für neue Ansätze, so Gerold Honegger. Auch klassische Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen bewegen Menschen zu einem Aufenthalt im Hof Weissbad. Denn dieser bietet ausser seinen Kuren und Therapien – eingebettet in die ruhige und herrliche Naturlandschaft – die optimale Umgebung, um einen nachhaltigen Heilungserfolg zu fördern. Appenzell und Gesundheit; das gehört zusammen.

Gesundheit vorleben Es erstaunt kaum, dass auch das Gesundheitszentrum auf viele einheimische Mitarbeitende setzt. Der Appenzeller Dialekt ist allgegenwärtig im Hof Weissbad. Für Prisca Peterer, Leiterin des Hof-Weissbad-Gesundheitszentrums, sind die Mitarbeitenden das Wichtigste: «Wir sehen sie nicht als Personal, sondern als Menschen». Sie werden aktiv miteinbezogen, um das Angebot weiterzuentwickeln und die Kurgäste mit neuen Ideen zu überraschen. Es herrscht eine Du-Kultur – nicht selbstverständlich in der gehobenen Hotellerie. «Die Gesundheit der Mitarbeitenden liegt uns am Herzen, daher stehen ihnen das Schwimmbad, der Fitnessraum und einmal wöchentlich die Sauna zur Verfügung.»

Heilfasten nach Dr. F.X. Mayr – Transformation für Körper, Seele und Geist Abgespannt, gereizt oder einfach müde? Wer sich Zeit nimmt, kann zu neuer Vitalität, Kreativität und Leistungsfähigkeit zurückkehren. Die Verantwortung für ein gesundes Leben liegt ausschliesslich bei jedem Einzelnen. Das Fasten war von jeher ein fester Bestandteil aller grossen Religionen. Schon im Altertum haben philosophische Gruppen gefastet. Das Fasten bewirkt eine Schonung und Erholung des Verdauungsapparates. Es bekämpft die Darmträgheit, säubert und entgiftet den Organismus von Stoffwechselrückständen, mobilisiert seine Heilungskräfte und beseitigt krankhafte Prozesse. Dazu kommt, dass Fasten eine der besten präventiven Massnahmen zur Gesunderhaltung überhaupt ist. Eine spezielle und bewährte Form der Behandlung des Verdauungsapparates ist die F.X.-Mayr-Kur, entwickelt vom bedeutenden österreichischen Arzt und Forscher Dr. Franz Xaver Mayr (1875 bis 1965). Er erkannte, dass die Verdauungsorgane der meisten Menschen nicht mehr vollwertig, sondern häufig nur noch sehr mangelhaft funktionieren. Dies als Folge unserer ungesunden Essgewohnheiten: Wir essen zu schnell, daraus resultierend zu viel, leider auch zu oft und zu schwer – sowie beruflich bedingt zu spät. Die F.X.-Mayr-Medizin hilft bei chronischen Leiden, sogenannten Zivilisationskrankheiten und besonders auch prophylaktisch dort, wo die Schulmedizin noch keine Krankheit diagnostizieren kann. Der Mensch fühlt sich jedoch bereits unwohl und befindet sich in einem Zustand einer sogenannten Scheingesundheit. Die optimale Kurdauer beträgt zwei bis drei Wochen.

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GESUNDHEIT

Die Leitung des Gesundheitszentrums legt – konsequenterweise – auch grössten Wert auf das betriebliche Gesundheitsmanagement im Hof Weissbad.

Prisca Peterer leitet das Gesundheitszentrum des Hof Weissbad.

Anerkanntes Gesundheitszentrum mit Ferienatmosphäre In der Regel kommen die Kurgäste durch ihre Ärzte mit einer Kurverordnung ins Gesundheitszentrum des Hof Weissbad. Aufgrund dieser wird dort ein individuelles Therapieprogramm zusammengestellt. «Im Unterschied zu unseren Patienten in der Klinik benötigen Kurgäste jedoch keine pflegerische Betreuung», erklärt Gerold Honegger. Doch auch bei Kurgästen beginnt der Aufenthalt

«Die Mitarbeitenden werden aktiv miteinbezogen, um das Angebot weiterzuentwickeln und die Kurgäste mit neuen Ideen zu überraschen.» mit einer ärztlichen Eintrittskonsultation, um Ziele und Behandlungskriterien zu besprechen und zu bestimmen. Das Hotel Hof Weissbad wird von den Krankenkassen anerkannt – auch die Naturheilmethoden. Im therapeutischen Angebot finden sich nur wissenschaftlich anerkannte Behandlungen. Da der Hof Weissbad auch viele Feriengäste beherbergt, entsteht aber auch nie der Eindruck, man befinde sich in einer Klinik. Der Atmosphäre im Hotel wird hohe Bedeutung beigemessen. Und so trifft man abends in der Lobby oder an der Bar oft ein paar Leute aus dem Dorf, die hier einen ruhigen Feierabend geniessen wollen.

Therapien im Hof Weissbad Einzelbehandlungen – Packung mit Kräutern aus dem Hof-Garten – Klassische Massage – Fussreflexzonen-Massage – Beckenboden-Training – Lymphdrainage – Kombi-Massage (Rücken- und Fussreflexzonen) – Shiatsu – Craniosacral-Behandlung – Traditionelle Thaimassage

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Medizinische Behandlung und Beratung – Physiotherapie – Medizinischer Aderlass – Narbenentstörung – Narbentherapie (nach Boeger) – Migränentherapie – Bauchbehandlung nach F.X. Mayr – Akupunktur – Ernährungsberatung – Infusion mit Basen und Vitaminen – Labor- und Röntgendiagnostik – Elektrokardiogramm (EKG) Weitere Informationen auf www.hofweissbad.ch

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GESUNDHEIT

Gutes tun für Körper, Geist und Seele Die F.X.-Mayr-Kur stärkt die Vitalität und Widerstandsfähigkeit, wie Dr. med. Gerold Honegger im Interview erklärt. Element, sie wird am Ende des Kuraufenthaltes aufgezeigt und soll dem Gast dienen, einfach in den Alltag einzufinden.

Weshalb ist die Verdauung denn so wichtig für die Gesundheit? Die Verdauung umfasst die Aufnahme aller notwendigen Stoffe, die der Körper für den Erhalt der Gesundheit braucht. Zudem gewährleisten die Verdauungsorgane auch die Entgiftung des Körpers. Ihre Gesamtfunktion entspricht dem Wurzelwerk einer Pflanze. Ein schadhaftes oder beeinträchtigtes Wurzelwerk ist eine schlechte Basis für die Gesundheit.

Dr. med. Gerold Honegger, Spezialarzt für Allgemeine Medizin FMH, ist leitender Arzt im Gesundheitszentrum des Hof Weissbad und verfügt über ein Zertifikat für die F.X.-Mayr-Medizin.

Gerold Honegger, wie läuft das Heilfasten nach Dr. F.X. Mayr konkret ab? Die Kurgäste treten am Sonntagabend ein, bekommen eine leichte Mahlzeit und werden am Montagmorgen bezüglich des Kurverhaltens instruiert. Dann erfolgt eine körperliche Untersuchung, bei der auch Untersuchungsmethoden von Dr. F.X. Mayr angewendet werden. Die wichtigsten Blutuntersuchungen sind vor allem zur Sicherheit für beide Seiten, damit keine versteckte Blutzuckererkrankung, eine Nieren- oder Leberschwäche oder gar eine Blutarmut unentdeckt bleibt. Je nach individuellen Bedürfnissen wird dann die Kost geplant, wobei der Kurgast auch mitsprechen darf.

Das ursprüngliche Heilfasten ist nicht zwingend nötig? Nein, was die Verträglichkeit der Kur erleichtert. In der F.X.-Mayr-Bauchbehandlung, die ich selbst durchführe, werden die Verdauungsorgane unterstützt und regeneriert, sie ist wesentlicher Bestandteil der Kur. Daneben erfolgen weitere entspannende und entgiftende Massnahmen wie Bäder, Massagen, Fussreflexzonenbehandlungen und nicht zuletzt auch die Instruktion im Kochkurs. Hier wird gezeigt, wie die Gäste zu Hause eine Umstellung ihrer Ernährung vollziehen. Am Schluss erfolgt die Austrittsuntersuchung, die die Verbesserung des Gesundheitszustandes zeigt. Die Nachkur ist ein wichtiges

Wie lange bieten Sie diese Kur schon an und welche Ergebnisse erzielen Sie damit? Der Hof Weissbad bietet seit über zwanzig Jahren F.X.-Mayr-Kuren an. Ich leite diese Kuren seit zehn Jahren. Die Ergebnisse sind vielfältig: So ist einerseits eine Normalisierung des Verdauungstraktes die Folge, andererseits verbessern sich die Risiken von Zivilisationskrankheiten. Das heisst, die Blutdruckwerte normalisieren sich, die Blutzuckerwerte sind ausgeglichener, die Cholesterinwerte normalisieren sich, das Erreichen des Normalgewichtes wird erleichtert und insgesamt steigert sich die Vitalität sowie die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Abnützungen durch ein verbessertes Immunsystem. Und wie muss man sich die Diät-Menüs dazu vorstellen? Die Mayr-Kost wird in verschiedenen Phasen angeboten – am Anfang vor allem eine reduzierte Kost und der Dinkelfladen zum Erlernen des langsamen und guten Kauens. In den fortgeschrittenen Diätformen kommen Gemüse, Fleisch und Kohlenhydrate dazu – gestaltet nach dem Trennkost-Prinzip. Eignet sich die Kur für alle oder gibt es Einschränkungen? Einschränkungen gibt es nur dort, wo zum Beispiel schwere Erkrankungen oder kürzliche Operationen vorliegen. In Zweifelsfällen stehe ich für Fragen zur Verfügung. SPECIAL | Februar 2019

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GESUNDHEIT

Was sichert den Erfolg einer Mayr-Kur? Der Kurerfolg steht und fällt mit der Disziplin und der Eigenverantwortung des Kurgastes. Zudem sind die heutigen Alltagsbedingungen derart, dass unser Körper nach der Kur

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erneut Belastungen ausgesetzt wird, die zu einer Gewebeübersäuerung und damit verbundenen Schädigungen führen. Deshalb ist es sinnvoll, die Kur jährlich zu wiederholen – das ist vergleichbar mit dem Entkalken einer Kaffeemaschine. Wer die Kur regelmässig macht, tut längerfristig Gutes für seine Gesundheit bezüglich Körper, Seele und Geist.

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Geniessen und auftanken Eine Kräuterpackung aus dem Hofgarten, ein Fussverwöhnpaket, eine Gesichtsbehandlung mit Tiefenreinigung oder etwas Wassergymnastik? Im Gesundheitszentrum des Hof Weissbad finden Gäste eine grosse Auswahl an Wellnessangeboten. Jedem das Seine, heisst hier die Maxime – sei es im Erlebnisbad, im Sauna­ bereich, bei Einzelanwendungen oder in Gruppenlektionen.

Der Wellnessbereich des Hotels Hof Weissbad wartet mit der hohen Professionalität eines führenden Gesundheitshotels auf. «Unser kompetentes Personal sorgt für eine individuelle Betreuung der Wellnessgäste», erzählt die Leiterin des Gesundheitszentrums, Prisca Peterer.

Die umfangreiche und mit viel Sorgfalt gestaltete Infrastruktur sorgt bereits in den ersten Minuten für eine entspannte Atmosphäre.

Der Ruheraum mit Tee-Ecke erlaubt entspanntes Dasein, während man sich von sanften Klängen und einem Meer von liebenswert funkelnden Lichtern aus dem Alltag entführen lässt.

Professionalität nach Mass Manche suchen Entspannung, andere eher Aktivierung. Je nach Bedürfnissen kann ein massgeschneidertes Programm zusammengestellt werden. Denn jeder Mensch ist in seinem Empfinden individuell; was dem E ­ inen

behagt, passt den Anderen weniger. Deshalb bietet der Hof Weissbad eine grosse Vielfalt von Wellnessangeboten. So wählen die Gäste ihr persönliches Wohlfühlprogramm und helfen dem Körper, die Zellleistung zu verbessern. Er kann auftanken und wieder eigene Kräfte aufbauen. «Wir legen grossen Wert auf die Qualität in unserem Wellnessbereich», führt Prisca Peterer aus. Die komplementärmedizinischen Angebote werden ausschliesslich von medizinischem Fachpersonal ausgeführt. «Das unterscheidet uns von vielen anderen Hotels mit Wellnessanlagen.» Ebenso beschäftigt der Hof Weissbad ausgebildete Bewegungsfachleute, die die Gäste in Einzel- oder Gruppenlektionen anleiten – sei es für Nordic Walking, Antara®oder Pilates. Eine auf den Gast abgestimmte Trainingseinheit mit Beratung soll Lust auf Bewegung erzielen, um Freude an der Bewegung im Alltag zu gewinnen.

Die Wohlfühloase Die umfangreiche und mit viel Sorgfalt gestaltete Infrastruktur sorgt schon in den ersten Minuten für eine entspannte Atmosphäre. Sofort ins Auge sticht das Erlebnisbad mit seinem Innen- und dem grosszügigen Aussenbereich, der auch das ganze Jahr geöffnet ist. Im Glandenstein – direkt hinter dem Hotel – entspringen zwei hoteleigene Wasserquellen. Das Trinkwasser fliesst direkt in den Hof Weissbad und wird via Erd­ wärmesonden auf wohltuende 33 Grad Celsius temperiert. Im Saunabereich finden die Gäste ein Frigidarium, eine Biosauna, eine finnische Sauna, ein türkisches Dampfbad, Erlebnisduschen, ein Frischluft-Tretbad und Infrarotkabinen. Weiblichen Gästen steht eine separate Rückzugsmöglichkeit zur Verfügung. «Im Zuge der umfassenden Umbauarbeiten des Hotels ist derzeit ein zusätzliches neues Badehaus in SPECIAL | Februar 2019

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Weil jede Region besonders schmeckt.

Engadiner Forte, Bever Dieser Käse findet so viel Anklang, dass er bereits prämiert wurde. Den Kühen genügen übrigens die würzigen Engadiner Weiden als Preis.

Nachtwächter Käse, Muolen Wegen seiner dunklen Rinde wird dieser Käse Nachtwächter genannt. Er schmeckt aber auch tagsüber ganz hervorragend.

Monteceneri, Sant’Antonino „Dolce Vita“ schmeckt dank diesem Käse nicht süss, sondern wunderbar rezent.

Einsiedler Bergkäse Für die weltberühmte Klosteranlage lohnt sich die Reise nach Einsiedeln fast genauso, wie für den himmlisch guten Einsiedler Bergkäse.

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WELLNESS

Eine professionelle Infrastruktur und ein vielfältiges Angebot zeichnen den Wellnessbereich im Hof Weissbad aus.

Planung», sagt Prisca Peterer mit Blick in die Zukunft. Im Ruheraum dürfen sich die Gäste bei sanften Klängen entspannen und in der Tee-Ecke Geselligkeit geniessen. Für den kleinen Hunger liegt eine Karte bereit.

Entspannen, bewegen und schön fühlen «haki®ist eine spezielle Methode der Tiefenentspannung», erzählt Prisca Peterer, auf die Wellnessangebote angesprochen. Es gibt nur wenige Häuser in der Schweiz, die haki® im Programm haben. Es eignet sich besonders für Menschen, die kopflastige Arbeiten verrichten oder viel am Computer sitzen. Die Methode hilft, Alltagsballast abzuwerfen und ganzheitlich zu entspannen. Sie sorgt für

­ inen klaren Kopf und wurde schon mehrfach e als beste Wellnessbehandlung ausgezeichnet. «Mit Leichtigkeit auf einer Welle schweben, die Heilkraft des Wassers erleben – die haki®-Anwendung im wohlig warmen Wasser erfreut sich besonders grosser Beliebtheit», sagt Prisca Peterer. Die Mitarbeitenden würden dafür regelmässig persönlich vom Erfinder Harald Kitz geschult. Im Hof Weissbad gehört auch die Bewegung zur Wellness. Nebst Lektionen wie «Bewegt in den Tag», Entspannungstraining oder Wassergymnastik schätzen die Gäste Lektionen in Antara® oder BLACKROLL®. «Bei Antara® ist das Ziel, die Rumpfmuskulatur zu stabi-

lisieren», erklärt Prisca Peterer. Das Training fördert eine starke Körpermitte und eine gute Haltung. Das BLACKROLL®-Training bietet Menschen jeden Alters, unabhängig vom sportlichen Niveau, die Möglichkeit, Mobilität, Flexibilität, Balance und Stärke zu verbessern. Die Gäste werden angeleitet, damit sie die Übungen zu Hause selbst weiterführen können, um muskuläre Verspannungen anzu­gehen. Beliebt sind auch die Thalassoanwendungen des Hof Weissbad. Mit ihnen können die Gäste die Heilwirkung des Meeres im Appenzellerland erfahren und mit den Gedanken in die Ferne schweifen. Der sanfte Umgang SPECIAL | Februar 2019

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Der Hof Weissbad bietet eine Oase der Ruhe, fernab der städtischen Hektik. Schliesslich kommen auch Wohlbefinden und Schönheit nicht zu kurz im Hof Weissbad: Die Gäste können sich verwöhnen lassen – mit zahlreichen Gesichtsbehandlungen, Wimpern- und Brauenpflege sowie Manicure oder Pedicure. Mit bona dea®wurde für das Hotel Hof Weissbad in Zusammenarbeit mit einem Dermatologen eine hauseigene, hochwertige und vegane Kosmetiklinie entwickelt.

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Ruhe geniessen Im Hof Weissbad können zahlreiche Pauschalangebote abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse gebucht werden – vom «Day Spa», einem Tagesprogramm, über Kurzaufenthalte und saisonalen Angeboten bis zum «Tête-à-tête», dem Genuss zu zweit. Der Hof Weissbad bietet dazu eine Oase der Ruhe, fernab der städtischen Hektik in einer zauberhaften Natur.

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Einfach gut Seit Sommer 2018 werden Gäste in der nahegelegenen Weissbad-Lodge begrüsst. Das Drei-Sterne-Haus ergänzt das bestehende Hotel Hof Weissbad und verstärkt seinen Resort-Charakter. «Hier fühlen sich aktive Gäste wohl, die die Einfachheit schätzen, ohne auf stilvolles Ambiente zu verzichten», betont der stellvertretende Direktor Roberto Wittwer.

Alles, was man braucht – ein Lodge-Zimmer.

Trendig, praktisch, unkompliziert: Die neue Weissbad-Lodge überrascht mit fast schon urbanem Charme – für Aktive und Geniesser, die nur bezahlen, was sie auch benötigen. «Tatsächlich kennt man diesen Hoteltypus bislang eher aus Städten», erzählt Roberto Wittwer, stellvertretender Direktor des Hof Weissbad. Auch optisch sollte sich die Lodge von anderen Häusern in der Region unterscheiden; keine rustikale Appenzeller Nostalgie, kein «Mountain-Chic», wie er jetzt vielerorts wieder anzutreffen ist.

Die Homebase für allerlei Aktivitäten Der Appenzeller Zielbau AG gelang eine «Homebase» von schlichter Eleganz und Funktionalität. Robuster Klötzli-Parket durchzieht die ganze Lodge, Zimmermobiliar wird spartanisch eingesetzt: ein Bett, Nachttische, eine kleine Sitzecke, ein paar nützliche Tablare. Originelle Duschkabinen – eine Art deckenhohe Wassertonnen mit Seiteneinstieg – gibt’s in jedem Zimmer. Die Toiletten überraschen mit eingebauter Videokunst.

«Wir gehen davon aus, dass unsere Gäste eher aus dem Koffer leben», sagt Roberto Wittwer. Die Weissbad Lodge ist bestens geeignet für Gäste wie Wanderer, Biker, Familien oder Gruppen, die das Appenzellerland erkunden. Nach einer Stunde Fussmarsch ist man beispielsweise im weltberühmten

Vermissen müssen die Lodge-Gäste trotz aller Schlichtheit nichts. Aescher – dem Bergrestaurant an der Felswand mit seinem atemberaubenden Ausblick – oder erreicht zu Fuss auch alle anderen Berge (und Hütten) des Alpsteins.

Praktische Annehmlichkeiten Vermissen müssen die Lodge-Gäste trotz aller Schlichtheit nichts: Die Zimmer haben USB-Anschlüsse, unbegrenztes WLAN und

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Preise und Reservation Doppelzimmer zur Einzelbenützung 115 Franken Doppelzimmer für zwei Personen 190 Franken Dachgeschosszimmer ab 210 Franken Zusatzbett 50 Franken Hund (ohne Futter) 20 Franken Zimmerreservation: www.weissbadlodge.ch Alle Preise verstehen sich ohne Frühstück. Dieses kann separat gebucht werden.

Die Dachgeschosszimmer der Lodge Die Dachgeschosszimmer sind grösser und enthalten ein drittes Bett. Sie eignen sich gut für kleine Familien oder Paare, die gerne mehr Platz haben. Zudem verfügen sie über Badewannen. Zwei der vier Zimmer verfügen über eine Verbindungstür und dienen so auch grösseren Familien mit bis zu sechs Personen.

Roberto Wittwer:

«Die Lodge kommt ohne rustikale Nostalgie aus.»

ein TV-Gerät. Im Untergeschoss befindet sich eine Garderobe, wo Outdoor-Sportler nasse Kleidung in Trockenschränken deponieren können. Für die schmutzige Wäsche stehen Waschmaschine und Tumbler bereit. Die Garderobe mit Duschen steht auch nach dem Check-out noch zur Verfügung, um den letzten Tag nutzen zu können – ebenso der Skiraum. Die Tiefgarage verfügt nicht nur über Parkplätze und eine Ladestation für Elektromobile, sondern auch über eine Bike-Waschanlage. Selbst für die Sauberkeit der Vierbeiner ist gesorgt: mit einer Hundedusche und speziellen Handtüchern. All dies kann kostenlos benutzt werden. Die Lodge ist übrigens rollstuhlgängig, in einem Zimmer sind Dusche und Toilette befahrbar.

Dienstleistungen nach Wunsch Die Online-Reservation ist mit fünf Klicks abgeschlossen. Gebucht wird einzig und alleine das Zimmer – ohne Mahlzeiten, ohne Wellness oder andere Dienstleistungen. Wer diese beanspruchen will – je nach Wind und Wetter auch spontan –, dem stehen die Tü-

Bad will, bezahlt nur das Bad. Wer nur in die Sauna will, bezahlt nur die Sauna. Regnet es morgens, geniesst man halt ausgiebig das reichhaltige Hotel-Frühstücksbuffet, statt sofort loszuwandern.

sich in der Lodge überall Zutritt zu verschaffen. Im Eingangsbereich befindet sich eine gemütliche Lounge. Morgens darf man sich dort mit Kaffee und Tee bedienen. Gleich beim Eingang sticht die originelle «Wand der Grosszügigkeit» ins Auge: Sie enthält viele Gegenstände, die den Aufenthalt verschönern. Die Gäste bedienen sich beispielsweise eines Rucksacks, diverser Spiele, eines Picknickkorbs, Fussbadbeckens, Radios, einer Espressomaschine oder Ausflugstipps – ohne Aufpreis. Vor dem Check-out stellt man die Gegenstände wieder zurück. Kleine Snacks und Getränke sind in der Lobby ebenfalls erhältlich. Viele Tipps für Aktivitäten bei Sonne oder Regen befinden sich zudem auf der Internetseite www.weissbadlodge.ch.

Treffpunkt Lobby Die Lodge funktioniert ohne Mitarbeitende; Ausnahme davon sind die Reinigungskräfte, die sich täglich um die Zimmer kümmern. Für den Check-in werden die Gäste an der Reception des Hotels Hof Weissbad willkommen geheissen – fünfzig Meter von der Lodge entfernt. Dort erhalten sie auch ihren Badge, um

«Die ersten Gäste seit der Eröffnung im Juli 2018 sind begeistert vom Konzept», erzählt Roberto Wittwer. In der Lodge seien viele Sportler jeden Alters, Gruppen mit Rahmenprogramm oder einfach Leute beherbergt worden, die das nahegelegene Appenzell besuchten. «Damit ist es uns gelungen, eine neue Kundschaft anzusprechen.»

ren ins Vier-Sterne-Superior-Haus Hof Weissbad weit offen. Dessen Services können wie bei einem Baukastensystem einfach dazu verlangt werden. Auch dabei gilt: Wer nur ins

«Die ersten Gäste sind begeistert vom Konzept mit der schlichten Eleganz.»

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UMGEBUNG

Erlebnis Appenzellerland So vielfältig das Angebot im Hotel Hof Weissbad – so reich an traditioneller und moderner Kultur sowie an unvergleichlicher Natur präsentiert sich das Appenzellerland. Es ist immer eine Entdeckungsreise wert – im Sommer und im Winter.

Sommer Ebenalp-Berggasthaus Äscher Mit der Luftseilbahn Wasserauen-Ebenalp werden die Höhenmeter spielend überwunden. Oben angekommen gilt es, zuerst die grandiose Aus- und Fernsicht (bei guten Wetterverhältnissen bis über den Bodensee hinaus) zu geniessen. Dann geht es abwärts und durch prächtige Bergflora zum Eingang der Wildkirchli-Höhlen. Entlang des Weges erklären Texte die prähistorische und spätere Bedeutung dieses speziellen Ortes. Das Eremitenhäuschen sollte man nicht auslassen, wo Erläuterungen zur touristischen Bedeutung warten. Vorbei an der wunderschönen Altarhöhle und um eine Felsnase herum, erblickt man schon bald das Berggasthaus Äscher.

Ebenalp-Berggasthaus Äscher.

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Es schmiegt sich direkt an die senkrechte Felswand der Ebenalp – der perfekte Ort für eine Pause. Nach einer ausgiebigen Einkehr wandert man wieder durch die Höhle oder via Füessler zurück zur Bergstation und schwebt mit der roten Kabine dem Talgrund entgegen. www.aescher.ch www.ebenalp.ch

Frühstücksbuffet auf dem Hohen Kasten Morgenstund hat Gold im Mund – vor allem auf dem Hohen Kasten, wo jeden Samstag und Sonntag (in den Frühlings-, Sommer- und Herbstferien täglich) ein wunderbares Frühstücksbuffet aufgetischt wird. Dazu geniesst man im Drehrestaurant die begeisternde 360-Grad-Aussicht, die einen durch die langsame Umdrehung immer aus einem neuen


UMGEBUNG Hoher Kasten.

Winkel erfreut. Das Buffet mit vielen lokalen Spezialitäten ist so gross wie beliebt; Reservation ist erforderlich. Nach dem Festschmaus sollte man sich die Aussicht an der frischen Luft auf dem kurzen Europaweg auf keinen Fall entgehen lassen. www.hoherkasten.ch

Sonderausstellung «Taschentücher» im Museum Appenzell Kulturhistorisches Museum des Kantons Appenzell Innerrhoden mit den Schwerpunk-

ten Appenzeller Handstickerei, Trachten, Volksglaube, Brauchtum, Handwerk, Bauern- und Möbelmalerei. Das Museum Appenzell ist im Haus Buherre Hanisefs und in den Obergeschossen des Rathauses an der Hauptgasse von Appenzell untergebracht. Beide Gebäude wurden unmittelbar nach dem verheerenden Dorfbrand von 1560 erbaut und bieten für jeden etwas: So gibt es stets Angebote für Kinder oder Filme in verschiedenen Sprachen, und ab dem 15. März 2019 verspricht die neue Sonderaus-

Öffentliche Dorfführungen in Appenzell.

Konzertante Appenzeller-Musik im Kleinen Ratsaal.

stellung zum Thema «Taschentücher» neue und unerwartete Inputs zu einem vermeintlich bekannten Thema. www.museum.ai.ch

Konzertante Appenzeller-Musik im Kleinen Ratsaal Jeden Donnerstag vom 6. Juni bis 17. Oktober 2019 spielt eine einheimische Formation zu einem Kurkonzert auf. Eine gute Gelegenheit, um den typischen Klängen der so beliebten Appenzeller Musik zu lauschen: Hackbrett, Geige, Handorgel und dazwischen vielleicht sogar ein Jodellied – jede Formation überrascht und begeistert mit ihrer speziellen Musik. Die Konzerte finden im Kleinen Ratsaal im Rathaus von Appenzell statt, einem Saal mit einer besonderen Atmosphäre, der normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Die Konzerte sind stets gratis und dauern eine Stunde. Das sollte man sich nicht entgehen lassen. www.appenzell.ch Öffentliche Dorfführungen (kostenlos) Die bunten Häuser an der Hauptgasse, die stattliche Pfarrkirche, das Schloss, der Landsgemeindeplatz, die Kunstwerke von Roman Signer am Adlerplatz, das gelebte Brauchtum: Dies alles bietet eine Fülle an Wissenswertem und nicht Alltäglichem auf dem Appenzeller Dorfrundgang. Die Führerinnen nehmen Sie gerne mit auf eine spannende Entdeckungsreise durch den kleinsten Kantonshauptort der Schweiz. Ab dem 4. Juni 2019, jeweils am Dienstag und am Donnerstag um 10 Uhr mit Treffpunkt bei der Tourist Information. Die Führung dauert etwa eine Stunde, eine Anmeldung ist nicht nötig. www.appenzell.ch SPECIAL | Februar 2019

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UMGEBUNG Winterwandern: Plattenbödeli-Rundweg.

Winter Wintergenuss auf dem Kronberg Der Kronberg mit seiner fantastischen Aussicht bietet für jeden Freund des Wintergenusses etwas. Sei es der gemütliche Sonnenanbeter, der auf den Liegestühlen und Ruhebänken auf seine Kosten kommt, oder sei es der kulinarische Geniesser, der im Bergrestaurant und auf der Terrasse verweilen möchte. Auch für Bewegungsfreudige wird etwas geboten: Auf dem kurzen Gipfel-Winterwanderweg das Gesicht in die Sonne halten oder mit dem Schlitten auf der längsten Schlittelstrecke der Ostschweiz nach Jakobsbad sausen – es gibt viele Möglichkeiten. Wer den Berg lieber zu Fuss erklimmt und danach mit der Luftseilbahn ins Tal schwebt, seien die herrlich einsamen Schneeschuhrouten von der Schwägalp her (mittelschwer) oder den Aufstieg von Gontenbad oder Lehmen her (konditionell etwas anspruchsvoller) empfohlen. www.kronberg.ch Kunstmuseum Appenzell und Kunsthalle Ziegelhütte Das Kunstmuseum Appenzell zeigt Kunst der Klassischen Moderne und der Gegenwart. In Sonderausstellungen werden zeitweise Werke von Carl August und Carl Walter Liner gezeigt. Das 1998 eröffnete Museum ist ein moderner Bau der renommierten Architekten Annette Gigon und Mike Guyer. Nicht weit davon entfernt steht die Kunsthalle Ziegelhütte, die den Werken von Carl Liner Vater und Sohn gewidmet ist. Sie dient der Pflege ihres Schaffens und der Auseinandersetzung mit

Nächtliches Skivergnügen.

der Kunst des 20. Jahrhunderts. Das Gebäude ist eine ehemalige Ziegelbrennerei, die spektakulär umgebaut wurde – sogar der wunderschöne Ziegeleibrennofen aus dem 16. Jahrhundert ist begehbar. www.kunstmuseumappenzell.ch www.kunsthalleziegelhütte.ch

Winterwandern: Plattenbödeli-Rundweg Eine wunderschöne Winterwanderung auf präpariertem Weg durch unberührte Landschaften – für Winterwanderer mit guter Kondition geeignet. Von der Talstation der Seilbahn Brülisau-Hoher Kasten geht es anfangs flach, dann relativ steil hinauf über das Brüeltobel zum Berggasthaus Plattenbödeli (Januar und Februar an den Wochenenden offen, März geschlossen). Weiter geht es über die wunderschön gelegene Alp Soll zum Berggasthaus Ruhesitz mit seiner herrlichen Aussicht (Januar bis März, Freitag bis Sonntag bis 18 Uhr geöffnet, im April geschlossen). Vom Ruhesitz wandern oder schlittelt man hinunter zum Ausgangspunkt nach Brülisau. www.plattenboedeli.ch www.ruhesitz.ch www.appenzell.ch Nächtliches Skivergnügen Beleuchtete Pisten beim Skilift Horn in Schwende bei Appenzell bieten Skivergnügen bis in die Abendstunden. Schneebegeisterte finden dort die Möglichkeit, auch nach Sonnenuntergang noch ein paar Schwünge im Schnee zu ziehen, sei es mit der Familie, den Bürokollegen oder als ambitionierter Hobbyathlet. Das Ski-Höttli sorgt mit hei-

ssen Getränken für den gemütlichen Teil des Abends. Wer tagsüber die ersten Versuche auf Skis machen oder an seiner Technik feilen möchte, kann am selben Skilift Gruppenoder Einzellektionen bei qualifizierten Skilehrern der Skischule Schwende buchen. www.ebenalp.ch www.skischuleschwende.ch

Die beste Gästekarte Europas Ferienglück pur! Wer drei Nächte oder länger beim gleichen Beherberger in Appenzell und Umgebung logiert, kommt in den Genuss der Appenzeller Ferienkarte. Dafür fragt man einfach bei der Reservation nach der Ferienkarte und geniesst den Aufenthalt im Appenzellerland. Inbegriffen sind ab dem Anreisetag je eine Retourfahrt mit den Luftseilbahnen, Museumseintritte, die Benutzung des öffentlichen Verkehrs rund um Appenzell und über zwanzig weitere Leistungen. Unkompliziert, grosszügig, natürlich, überraschend, echt und gastfreundlich – eben Appenzell. Die Gästekarte wird bei einem Aufenthalt von drei und mehr Nächten gratis abgegeben. www.appenzell.ch/ferienkarte

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DĂślf FrĂźh:

Die Ostschweizer LĂśsung fĂźr den FCSG

Seite 6

Seite 14

Robert Baldinger:

Die Bioforce AG ist auf Nachhaltigkeit ausgerichtet Seite 32

Seite 6

letzte Seite

ANSTOSS!

DAS UNTERNEHMERMAGAZIN

Connyland:

Zirkus um die Delphin-Haltung

Olma 2.0:

Max Kriemlers Vision

Seite 12

ÂŤDie IHK ist nicht die FDPÂť Seite 8

Duschi B. Duschletta:

Edgar Oehler:

DENK

Rotary-Governor Bruno Glaus ßber ethische Grundsätze, Eigeninteressen und eine Elite, die als Zugpferd dienen soll. Seite 36

Wil, St.Gallen, Frauenfeld www.haeberlitv.ch

Stephan Weigelt:

Die Ostschweiz soll mit ÂŤacrevisÂť eine neue starke Regionalbank erhalten Kurt Weigelt:

Mehr Selbstkritik gefordert

Häberli. Fßr Bang & Olufsen in der Ostschweiz.

DENK

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hintergrund

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DAS UNTERNEHMERMAGAZIN

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Wie wichtig ist es fßr die Ostschweiz, einen eigenen Vertreter in der Landesregierung zu haben? Nationalund Ständeräte beziehen Stellung. ab Seite 9

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DENK

DAS UNTERNEHMERMAGAZIN

hintergrund

Bundesratswahlen 2010

Häberli. Fßr Bang & Olufsen in der Ostschweiz.

www.leaderonline.ch

2011 Nov.â&#x20AC;&#x201C;Dez./14

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DAS UNTERNEHMERMAGAZIN

Seit dem vierten Quartal 2009 haben sich viele Ostschweizer Unternehmen wieder dazu entschieden, zu investieren. Seite 27

Wil, St.Gallen, Frauenfeld www.haeberlitv.ch

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hintergrund

Die Erholung hat begonnen

Häberli. Fßr Bang & Olufsen in der Ostschweiz.

DENK

DAS UNTERNEHMERMAGAZIN

Was ist eine faire EntlÜhnung? Wie stärkt man sein Unternehmen von innen heraus? Und wie viel Vorbild braucht ein Leader? Ein Streifzug durch Wissen, Währung und Wertschätzung. ab Seite 39

Wil, St.Gallen, Frauenfeld www.haeberlitv.ch

Februar 1/2012

2011

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Beda Hutter, CEO Nouvag AG:

Seite 30

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DAS UNTERNEHMERMAGAZIN

Scherbenhaufen bei der FDP?

Die Welt setzt auf Dentaltechnik aus Goldach

Seite 38

Weshalb die Region auch kĂźnftig das Chancental bleiben wird. ab Seite 38

Oktober/12

August/9

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DAS UNTERNEHMERMAGAZIN

hintergrund Editorial

SPECIAL Rheintal

Wie stehen die Chancen der Freisinnigen bei den Wahlen 2011? Muss Merz zurĂźcktreten? Und welche Rolle spielt die SVP? Eine Auslegeordnung. Seite 6

Wil, St.Gallen, Fraufenfeld www.haeberlitv.ch

DENK

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Häberli. Fßr Bang & Olufsen in der Ostschweiz.

Die Finanzkrise und ihre Auswirkungen auf die Bank­ branche: Wer profitiert, welche Veränderungen bevorstehen und inwiefern die Risikobereitschaft gesunken ist. Seite 36

Wil, St.Gallen, Fraufenfeld www.haeberlitv.ch

September/11

2011

2011

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DAS UNTERNEHMERMAGAZIN

hintergrund

Fokus Banking

Häberli. Fßr Bang & Olufsen in der Ostschweiz.

Was macht die sechs nominierten Firmen der diesjährigen Preisverleihung so erfolgreich? Seite 6

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hintergrund

Unternehmerpreis Ostschweiz 2010

Schlanker werden, Strukturen anpassen, Kosten optimieren: Seit dem Ausbruch der Finanzkrise sind diese Begriffe in vielen Unternehmen dauerpräsent. seite 45

DENK

SPECIAL Kongresse & Events

Wo und wie das nächste Meeting garantiert zum Erfolg wird. ab Seite 53

hintergrund

Generationenwechsel

Seite 8

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Fokus Finanzen

DENK

ÂŤDie Dynamik der Krise positiv nutzenÂť seite 10

Die Wirtschaftskrise zwingt zum Umdenken. Auch Berater stehen vor neuen Herausforderungen. seite 38

Erfahrungen sind Gold wert. Das beweist der beachtliche Leistungsausweis des Experten-Netzwerks ÂŤAdlatusÂť. seite 6

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ÂŤEin Oldtimer ist wie eine AktieÂť seite 20

Peter Weigelt:

Fokus Consulting

Das Wissen der grauen Panther

Mitarbeiter sind viel mehr VermÜgenswert denn Kostenfaktor. Umso wichtiger ist die FÜrderung dieses Erfolgsfaktors. Was in der Theorie plausibel tÜnt, wird in der Realität nur selten umgesetzt. seite 46

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Marcel A. Widler, Goodtimer:

TS Tor & Service AG: Ein Abbau ist kein Thema seite 24

Eintauchen ins Paralleluniversum Was bringen virtuelle Welten der Wirtschaft? seite 6

Fokus Personaltag

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DAS UNTERNEHMERMAGAZIN

Neue Visionen. Neuer Markt. Seite 28

Urs VĂśgele, CEO Hans Leutenegger AG:

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Diamant wird auf Hochglanz poliert

Schattenspendende Solarstrom-Panels in der GeflĂźgelfarm RĂźtihof

Seite 38

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Unternehmer Daniel Model:

Seite 28

Die Suche nach den schwarzen Schafen

Der freundliche Provokateur

Urs VĂśgele, CEO Hans Leutenegger AG:

Eierlieferant und Stromproduzent:

â&#x17E;¤ Seite 48

Business Event ÂŤLeaderImpulsÂť

Ab Seite 55

â&#x17E;¤ Seite 66

Die CVP und ihre grosse Aufgabe

Die grosse Vorschau auf die neue Netzwerk-Veranstaltung im Umfeld der diesjährigen RheMA. Mit dabei: Heinz Karrer, Andreas Thiel und Carlo Schmid.

logistik2000.ch

Was läuft falsch, wenn wir doch eigentlich so gut sind? CVP-Politiker aus der Ostschweiz analysieren den Zustand ihrer Partei.

logistik2000.ch

Ab Seite 30

â&#x17E;¤ Seite 114

Die Region Wil im Fokus

Elektrotechnik-Innovation aus Bischofszell

Beim Export nimmt die Region Wil einen Spitzenplatz ein. Ebenso punkto Standortattraktivität fßr Unternehmen und als Wohnregion. Ein Blick auf die Stärken, Schw

Die Max Hauri AG beliefert die Industrie, den Grosshandel und neue Vertriebsformen mit immer ausgefeilteren Elektrotechnikprodukten.

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Siegeszug der Chemiefaser in der Seil-Herstellung

Seite 58

Gespräch mit Martin Ullmann, dem Chef der Ullmann Group, die 30 Patente fßr technische Seil-Innovationen hält. Seite 14

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Wirtschaftsprognosen 2013:

Seite 66

Welche Herausforderungen gilt es im laufenden Jahr zu meistern? Experten und Unternehmer geben Auskunft Ab Seite 6

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Seite 66

TVYL MVY SLZZ

Ab Seite 77

Ab Seite 55

September 9/2014 Preis Fr. 8.50

Ausgabe fĂźr die Ostschweiz und das FĂźrstentum Liechtenstein

Die CVP und ihre grosse Aufgabe

Ab Seite 30

Oktober 11/2014 Preis Fr. 8.50

Ausgabe fĂźr die Ostschweiz und das FĂźrstentum Liechtenstein

Rico Kaufmann

Die Kaufmann Oberholzer AG zum Marktleader geformt

Seite 12

Sozialhilfemissbrauch:

Die Suche nach den schwarzen Schafen

Nov./Dez. 14/2014 Preis Fr. 8.50

Ausgabe fĂźr die Ostschweiz und das FĂźrstentum Liechtenstein

AUTOZENTRUM WEST

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St.Gallen vs. Luzern

Andreas MĂźller, DGS Druckguss System AG

HintergrĂźnde zur ÂŤTagblattÂťUmstrukturierung

Aus der Krise in die Erfolgsspur

Seite 6

Seite 12

Seite 24

Inserat

Seite 8

Anwalt Matthias Schwaibold

Was ist privat, was Ăśffentlich? Caroline Magerl-Studer, CEO der Mila dâ&#x20AC;&#x2122;Opiz AG:

Innerfamiliäres Kampf-Sparring Seite 20

Heinrich Spoerry, CEO der SFS Group AG:

Seite 8

DĂślf FrĂźh, FCSG

Fokus auf den Nachwuchs Seite 24

Kantonsratspräsident Paul Schlegel:

Bern im Visier Seite 16

Polarmond AG

Weltneuheit aus der Ostschweiz

Chancen und Risiken des BĂśrsenganges

Seite 44

Seite 30

â&#x17E;¤ Seite 66

Die CVP und ihre grosse Aufgabe

Die Quote als ÂŤĂ&#x153;bergangsĂźbelÂť?

Was läuft falsch, wenn wir doch eigentlich so gut sind? CVP-Politiker aus der Ostschweiz analysieren den Zustand ihrer Partei.

Frauen sind in den Teppichetagen von Schweizer Unternehmen nach wie vor die Ausnahme. Die Forderung nach einer Quotenregelung macht die Runde. Fluch oder Segen fĂźr die Wirtschaft?

Ab Seite 30

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ab Seite 6

SPECIAL: Der Kanton Thurgau mit Sonderteil Thurgau baut Ein Blick auf Städte und Gemeinden, Unternehmen und Bauvorhaben, die von der Aufbruchstimmung im Kanton zeugen.

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ab Seite 66

Ab Seite 35

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DAS UNTERNEHMERMAGAZIN

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Fokus Leadership/Consulting

Ă&#x153;berrollt von der Technologie?

Special LEADERIN

Gezielte Weiterbildungen und eine stetige Ă&#x153;berprĂźfung der IstSituation machen eine gute FĂźhrung aus. Denn jeder Markt bewegt sich. Ein Blick auf MĂśglichkeiten, Chancen und Gefahren.

In gewissen Branchen ist es mitunter gar nicht mehr so einfach, mit dem technologischen Fortschritt mithalten zu kĂśnnen. Immer schneller wird eine Entwicklung durch eine neue Ăźberholt.

â&#x20AC;&#x201C; Im Porträt: Elf weibliche Topshots der Ostschweiz â&#x20AC;&#x201C; Claudia Graf, Andrea RĂźtsche: Frauen an der Spitze â&#x20AC;&#x201C; Erfolgreiche Netzwerke: fĂźr und unter Frauen

ab Seite 44

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DAS UNTERNEHMERMAGAZIN

Seite 28

Stefan Domanig, Priora AG:

Erste Anzeichen eines RĂźckganges Seite 16

ab Seite 78

Ruedi Aepli, Aepli Stahlbau AG:

Unternehmertum in Zyklen

ab Seite 96

Die Suche nach dem perfekten Nachfolger

Seite 28

Was bewegt die Basis?

Der Kauf oder Verkauf eines Unternehmens stellt alle Beteiligten vor eine grosse Herausforderung. Von Chancen, Gefahren und faulen Kompromissen

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ab Seite 48

Das grosse Problem mit dem Wachstum

Welches sind die wahren Herausforderungen der KMU? Und erhalten diese in den Medien und in der Politik auch wirklich das notwendige Gewicht? Unternehmer der Region beurteilen die Situation.

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ab Seite 6

das

Ostschweiz

Internet

â&#x17E;¤ Seite 58 und 138

Die Baubranche im Fokus Die hiesige Baubranche ist in Bewegung. Ein RĂźckblick auf die grĂśssten Bauprojekte der Vergangenheit sowie eine Vorstellung von aktuellen und kĂźnftigen Objekten mit Ăźberregionaler Ausstrahlung.

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fĂźr die Unternehmermagazin

FrĂźh

Ungebremster im Erfolg

Schätze der Vergangenheit neu interpretieren

SPECIALS

ErĂśffnung IGP Sportpark Bergholz Wil

Hat die Kontrolle versagt?

â&#x17E;¤ Seite 122

Ab Seite 106

DĂślf

2007

ab Seite

März 3/2014 Preis Fr. 8.50

20. Rheintaler Wirtschaftsforum

Seite 28

Das Rhema-Debakel:

Seite 6

Wie Wirtschaft Sinn macht Das Wirtschaftsforum Thurgau am 27. September steht unter dem Motto ÂŤ Spuren statt Staub â&#x20AC;&#x201C; Wie Wirtschaft Sinn machtÂť. Ein Anlass, der Impulse aussendet und bei dem Oswald J. GrĂźbel auf einen Metzgermeister trifft. Eine Vorschau.

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in Bern KMU Wirtschaftsvertreter? der Stimme wahren Die sind die Wer

Erfolgreich Nischenangeboten

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Seite 14

Erich Walser, VRP Helvetia-Gruppe:

ÂŤDer Schweizer ist nicht ĂźberversichertÂť

Seite 84

Wellness und SchĂśnheit:

Mehr als ein Business rund um Eitelkeiten

Die Region Wil im Fokus Beim Export nimmt die Region Wil einen Spitzenplatz ein. Ebenso punkto Standortattraktivität fßr Unternehmen und als Wohnregion. Ein Blick auf die Stärken, Schwächen und zukunftsgerichtete Projekte.

Was läuft falsch, wenn wir doch eigentlich so gut sind? CVP-Politiker aus der Ostschweiz analysieren den Zustand ihrer Partei.

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Patrick Feil, HolidayCheck AG:

ÂŤWir waren immer ein VorreiterÂť

â&#x17E;¤ Seite 66

â&#x17E;¤ Seite 66

Business Event LeaderImpuls Die grosse Vorschau auf die neue Netzwerk-Veranstaltung im Umfeld der diesjährigen RheMA. Mit dabei: Heinz Karrer, Andreas Thiel und Carlo Schmid.

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â&#x17E;¤ Seite 48

Die internationale Ostschweiz: Warum Ostschweizer Unternehmen im Ausland erfolgreich sind â&#x20AC;&#x201C; und internationale Firmen gerne die Ostschweiz als Standort wählen.

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Unternehmermagazin

FĂźrstentum

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Firma

Caroline Forster, CEO der Inter-Spitzen AG:

Sechs Firmen sind fĂźr den ÂŤPrix SVCÂť nominiert

Ein Textilunternehmen erobert den Weltmarkt

Seite 10

Steuerstreit:

Kapitulation des Rechtsstaates

Seite 10

Welche Herausforderungen gilt es im laufenden Jahr zu meistern? Experten und Unternehmer geben Auskunft

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Wolf

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Unternehmerpreis 2014:

Frank Bumann, St.Gallen-Bodensee Tourismus:

ÂŤKeine rosigen AussichtenÂť

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das

Ostschweiz

Unternehmermagazin

FĂźrstentum

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KĂśppel Schafen Roger unter

Welche

SozialarbeiterÂť

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Rolf Traxler, Geschäftsleiter der Traxler AG:

Seite 8

ÂŤFrĂźhjahrsputzÂť bei den Unternehmen

Seite 6

Seite 14

Liechtenstein

das

Ostschweiz Das

das

Ostschweiz

Unternehmermagazin

Special: 46 das

Ostschweiz

Unternehmermagazin

Unternehmerpreis die Trophäe? 2008 Ostschweiz holt Ein beste ist der

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Die Suche nach den schwarzen Schafen

Umstrukturierungen in der Ostschweiz:

Auf der Suche nach einer Identität Seite 6

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Liechtenstein und fĂźr die Das

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Loepfe Arthur Unternehmer guter

Ruth Metzler-Arnold:

Sozialhilfemissbrauch:

Seite 10

Die Ostschweiz und ihr Ruf:

Seite 38

Seite 24

Hans-JĂśrg Senn:

Herausgeforderter Kongressstandort St.Gallen

Jan/Feb 1/2014 Preis Fr. 8.50

Seite 82

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Seite 14

Seite 10

ÂŤDie Perspektiven verdĂźsterten sichÂť

Seite 22

Diamant wird auf Hochglanz poliert

Schattenspendende Solarstrom-Panels in der GeflĂźgelfarm RĂźtihof

Seite 8

Seite 6

Wirtschaftsprognosen 2013:

Siegeszug der Chemiefaser in der Seil-Herstellung Gespräch mit Martin Ullmann, dem Chef der Ullmann Group, die 30 Patente fßr technische Seil-Innovationen hält.

Adrian KĂźnzi, CEO der Notenstein AG, Ăźber das Starthalbjahr, die weiteren Aussichten und den Stellenwert der Ostschweiz fĂźr die Privatbank.

Die Schweiz gerät zunehmend unter Druck

Seite 12

Niklaus KnĂźsel, CEO der Flawa AG:

Treue Kunden und Mitarbeiter

letzte Seite

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DAS UNTERNEHMERMAGAZIN

ab Seite 90

ÂŤWir waren immer ein VorreiterÂť

Neue Visionen. Neuer Markt.

Sozialhilfemissbrauch:

Seite 10

Umstrukturierungen in der Ostschweiz:

ÂŤFrĂźhjahrsputzÂť bei den Unternehmen

Seite 6

Patrick Feil, HolidayCheck AG:

Raphael und Martin SchĂśnenberger, PMS SchĂśnenberger AG:

Seite 6

Seite 12

ÂŤDie Perspektiven verdĂźsterten sichÂť

Seite 22

Die Ostschweiz und ihr Ruf:

Auf der Suche nach einer Identität

Seite 24

Die Besten der Besten am Start

ÂŤWir waren immer ein VorreiterÂť Niklaus KnĂźsel, CEO der Flawa AG:

ab Seite 14

SPECIAL St.Gallen baut

ab Seite

Musical ÂŤMosesÂť am Theater St.Gallen:

Patrick Feil, HolidayCheck AG: Raphael und Martin SchĂśnenberger, PMS SchĂśnenberger AG:

Prof. Wolfgang StĂślzle attestiert der Transportbranche eine gute Verfassung. Gefragt sind zunehmend Mehrwertdienstleistungen.

DAS UNTERNEHMERMAGAZIN

SPECIAL Thurgau 66

Musical ÂŤMosesÂť am Theater St.Gallen:

Die Besten der Besten am Start Seite 6

ÂŤKontraktlogistikÂť auf Vorfahrt

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DENK

Bankgeheimnis ade?

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Zwei neue bĂźrgerliche Kandidaten fĂźr die St.Galler Regierungswahlen. ab Seite 28

DENK

Michael GĂśtte und Martin KlĂśti

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Der rotfleischige Exporthit aus Buchs. Seite 10

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Dessertapfel ÂŤRed Love OdyssoÂť

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April 3/2013 Preis Fr. 8.50

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Der Immobilienentwickler legt mit Mettler2Invest einen Neustart hin. ab Seite 34 September 2011 ĹĹ 1

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Comeback von Peter Mettler

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Peter Maag, Direktor der IHK Thurgau, Ăźber den Politiker-Idealtypus, den sich die Ostschweizer Unternehmer in Bundesbern wĂźnschen. ab Seite 32

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Schnelldenker und Kurzredner

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2011 ist das Wahljahr der neuen Kräfte. Die eigentliche Bewährungsprobe fßr die neuen Parteien wie BDP und Grßnliberale folgt im Herbst. Die Frage ist, ob sie sich wirklich einen grossen Erfolg wßnschen sollten. ab Seite 6

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Hintergrund

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Die ersten Jahre nach der Krise: Wie hat sich die Finanzbranche verändert? Vor welchen neuen Herausforderungen, aber auch Chancen stehen die verschiedenen Institute? Klar ist eines: Die Kundenansprßche sind gestiegen. Heute wird mehr Leistung zu einem kompetitiven Preis erwartet. ab Seite 56

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Fokus Finanzen

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FĂźhrung bedeutet mehr, als nur Projektziele und Innovationsraten zu erreichen. Die Menschen sind zu inspirieren. Fordern und fĂśrdern heisst die Devise. ab Seite 56

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Fokus Human Resources:

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Fokus Private Banking Der Ruf der meisten Banken hat in der Finanzkrise kaum gelitten. Kantonal-, Raiffeisen- und Regionalbanken haben die Krisenjahre gut bis sehr gut ßberstanden. Die nächsten Jahre werden aber die Banken vor grosse Herausforderungen stellen. ab Seite 58

Endlich kommt die längst ßberfällige Bewegung in den Kongressstandort St.Gallen. Wohin die Reise gehen wird, ist indes noch unklar. Der Versuch einer Auslegeordnung.

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FĂźrstentum

GA

ZIN

2020


BAU

Auf der Baustelle herrschte fast pausenloser Schichtbetrieb.

Zwei Jahre Planung für sieben intensive Wochen Die Bauphase in nur sieben Wochen durchzuziehen und den Betrieb nicht länger zu unter­ brechen, war nach Verwaltungs­ ratspräsident Sepp Breitenmoser die grosse Herausforderung. Ein Hotel wie den Hof Weissbad umzubauen, verlangt akribische Planung, eingeübte Griffe und vor allem eine reibungslose Zusammenarbeit zahlreicher Firmen. Die b+p baurealisation ag sorgte für ein aus­ge­klügeltes Zusammenspiel und die Einhal­ tung der ambitionierten Termine.

«Dem Umbau des Hotel gingen zwei Jahre Planung voraus», erinnert sich Benjamin Büsser. Er war seitens b+p baurealisation ag der verantwortliche Projekt- und Bauleiter für die Ausführung des Umbaus. Das St. Galler Unternehmen wurde zusammen mit der Miller & Maranta AG vom Hotel Hof Weissbad mit der Ausführung der Komplettsanierung der Zimmer und aller Allgemeinräume im Erdgeschoss beauftragt. Dazu gehören die Reception, die Lobby, die Bar, die Bibliothek und die Restaurants.

Rückbau auf die Grundmauern Das umfangreiche Neu- und Umbauprojekt für das geplante Resort des Hof Weissbad begann mit dem strategischen Entscheid, zuerst das Haupthaus – respektive die bestehenden Zimmer und das Erdgeschoss – in neuem Licht erscheinen zu lassen. Dabei ging es nicht nur um eine leichte Auffrischung. «Die Zimmer wurden bis auf die Grundmauern zurückgebaut. Auch die Fenster ersetzten wir», erzählt Benjamin Büsser. Im Erdgeschoss wurde die bestehende Grundarchitektur übernommen. Zusätzlich galt es, eine Haustechnik zu installieren. Die b+p baurealisation ag war für das Baumanagement zuständig. «Es galt, Termine, Kosten und Ausführungsqualität stets im

Auge zu behalten», so Büsser. Dabei stand er in ständigem Kontakt mit der Bauherrenvertretung von der Appert Hanselmann Baumanagement AG, ebenfalls aus St.Gallen.

Verschiedene Tätigkeiten mussten zuvor eintrainiert werden: Wie werden die Betten zusammengebaut, die Keramikplatten an­ gebracht, die italienischen Mosaike gestaltet? Sportlicher Zeitplan Die Vorgabe der Bauherrschaft – die Bauphase müsse in nur sieben Wochen abgeschlossen werden – sei «sehr spannend» gewesen, sagt Benjamin Büsser nicht ohne zu schmunzeln. Es galt, den Hotelbetrieb so kurz wie nur möglich zu unterbrechen. Zu Beginn hätten sie das Sieben-Wochen-Ziel kaum für realistisch betrachtet. Doch dann machte sich das b+p-Team um Benjamin Büsser an eine äusserst minutiöse Planung, definierte klare Abläufe und fand jene Qualitätshandwerker, die überzeugend sagten: «Das schaffen wir.» SPECIAL | Februar 2019

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HERZLICHEN DANK FÜR IHR VERTRAUEN Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Auftraggeberin b+p baurealisation ag sowie der Bauherrschaft Hof Weissbad AG und auch deren Vertretung Appert Hanselmann Baumanagement AG für das entgegengebrachte Vertrauen. Der Bauherrschaft wünschen wir viel Erfolg mit ihrem modernen und attraktiven Hotel.

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Wir gratulieren zum 25-jährigen Jubiläum und freuen uns auf weitere, erfolgreiche Jahre in vertrauensvoller Zusammenarbeit. ORG Ostschweizerische Revisionsgesellschaft AG Spisergasse 9a · CH 9004 St.Gallen Aeulestrasse 30 · LI 9490 Vaduz Telefon +41 71 221 72 72 · info@orgsg.ch · www.orgsg.ch

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BAU

Benjamin Büsser verantwortete den Umbau des Haupthauses seitens der b+p baurealisation ag.

Seit über zwanzig Jahren ist die b+p baurealisation ag mit rund 110 Mitarbeitenden auf das Managen von anspruchsvollen Bauvorhaben spezialisiert. In den drei Kompetenzbereichen Entwicklung, Realisierung und Gesamtleitung ist die umfangreiche Erfahrung des Unternehmens der Schlüssel zum Erfolg – für besseres Wohnen, zeitgemässeres Arbeiten und schöneres Leben. Die b+p baurealisation ag ist an den vier Standorten St.Gallen, Basel, Bern und Zürich präsent.

Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor Die Aufträge wurden in Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft ausgeschrieben, die Firmen gemeinsam selektiert. «Hierfür kamen hauptsächlich Ostschweizer Unternehmen zum Zuge – auch einige aus dem Appenzellerland», sagt Benjamin Büsser. Reibungslose Zusammenarbeit war dann auch der alles entscheidende Erfolgsfaktor, wenn innert so kurzer Zeit eine Investitionssumme von 16,5 Millionen Franken verbaut werden soll. «Die Zusammenarbeit gelang ausserordentlich gut», freut sich Büsser. Man habe fast schon ein familiäres Verhältnis

Tage», fährt Büsser fort. Obwohl stets viel zu tun war, habe man deshalb mit Genuss am Umbau gearbeitet. Die vielen schönen und hochwertigen Materialien, die verbaut wurden, trugen das Ihre dazu bei.

Übung macht den Meister Damit der Zeitplan eingehalten werden konnte, brauchte es im letzten halben Jahr vor der Bauphase sehr viel Detailplanung und intensive Kommunikation mit allen beteiligten Unternehmen. Am 6. Dezember 2017 organisierten die vier Bauleiter der b+p baureali-

sation ag eine Sitzung mit allen 50 Projektbeteiligten. «Wenn nicht alle bereits im Voraus genau verstanden hätten, worum es geht, wären wir auf dem Bau verloren gewesen», weiss Benjamin Büsser. Deshalb mussten verschiedene Tätigkeiten zuvor richtiggehend eintrainiert werden: Wie werden die Betten zusammengebaut, Schränke montiert, die italienischen Mosaike gestaltet? Dafür wurde vor Ort ein Musterzimmer gebaut. In diesem übernachteten sogar Probegäste, um Rückmeldungen zu geben und das Hotelzimmer zu optimieren – bis zur Perfektion.

«Wir waren alle hochmotiviert am Werk und wussten, ein solches Bauprojekt erlebt man nicht alle Tage.» zueinander gepflegt während des Projekts – wie man es vom Hof Weissbad her kennt. Während der Bauphase sorgte die Küchenbrigade des Hotels für das leibliche Wohl der Bauleute. Dabei sassen alle gemeinsam am selben Tisch, oft auch mit Mitarbeitenden des Hof Weissbad zusammen. Von Anfang Januar 2018 bis Ende Februar fand ständig ein hochintensiver Austausch statt. «Wir arbeiteten fast pausenlos in zwei Schichten.»

Mit Leidenschaft dabei Das Wetter spielte mit – der Schnee fiel erst nach dem Umbau. «Trotz des hoch gedrängten Programms gelang das Projekt auch ohne nennenswerte Unfälle», erzählt Benjamin Büsser. Gerne erinnert er sich an die gute Stimmung auf dem Bau. Dank des grossen und funktionierenden Teams, das sich bei Engpässen und schwierigen Situation gegenseitig aufbauen konnte, wurde der enge Zeitrahmen eingehalten. «Wir waren alle hochmotiviert am Werk und wussten, ein solches Bauprojekt erlebt man sicher nicht alle

Auch Lobby und Restaurants erstrahlen im neuen Kleid.

SPECIAL | Februar 2019

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BAU

René Appert

ist Inhaber und Geschäftsleiter der Appert Hanselmann AG in St.Gallen.

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SPECIAL | Februar 2019


BAU

Wie bauen Freude macht Wer umfangreiche Bauaktivitäten vor sich hat, ist mit einer Bauherren­ vertretung – wie sie die Appert Hanselmann AG Baumanagement bietet – gut beraten. Als Bindeglied zwischen dem Hof-WeissbadVerwaltungsrat und den beteiligten Unternehmen strukturierte und führte die St.Galler Firma die bisherigen Teilprojekte. Die nächsten Schritte zum Resort sind bereits in Planung.

Vom klassischen Hotel zum Resort mit Lodge, Seminarpark, Blumenwerkstatt und Suiten – bei der baulichen Neuausrichtung des Hof Weissbad gibt es einiges zu tun. Damit dies gelingt, suchte der Verwaltungsrat des Hotels eine kompetente Bauherrenvertretung und fand diese in René Appert von der Firma Appert Hanselmann AG Baumanagement. Ein neues Badehaus hatte der Hof Weissbad zuvor selbst ausgeschrieben; das Architekturbüro Miller & Maranta in Basel überzeugte mit seinen Ideen.

«Wir achteten darauf, gute regionale Firmen zu berücksichtigen, und stückelten die Arbeiten in entsprechend kleinere Aufträge.» Sauberes Projektmanagement «Zuerst ging es darum, das Projekt sauber zu definieren», erzählt René Appert. Was soll in welcher Reihenfolge gebaut oder umgebaut werden? Welche Vorstellungen sind damit verbunden? Wichtig war auch stets die Frage, welche Erwartungen Gäste an ein Hotel im Appenzellerland stellen. Die Region sollte im Bau wiedererkannt werden, ohne das Brauchtum kitschig zu interpretieren. Der Verwaltungsrat entschied sich dann, doch nicht mit dem Badehaus zu beginnen, sondern mit dem bestehenden Hotel. Auch die Entwürfe von Miller & Maranta wurden angepasst. «Wir übernahmen das Projektmanagement für den Verwaltungsrat des Hotels», fährt René Appert fort. In enger Abstimmung mit dem Präsidenten des Verwaltungsrates der Hof Weissbad AG, Sepp Breitenmoser, definierten die Appert Hanselmann AG eine schlanke sowie schlagkräftige Projektorganisation und konnte so die Leitung des Planungsteams übernehmen. Es war entscheidend, von Anfang an eine klare Orga-

nisation festzulegen und die Aufgabenverteilung zwischen dem Planungsteam und den ausführenden Unternehmern zu regeln. Später kam die Vorbereitung der Sitzungen mit den Planern dazu, wo es beispielsweise darum ging, die Vorschläge der Architekten mit einem wirtschaftlichen Unterhalt – etwa betreffend der Zimmerreinigung – in Einklang zu bringen. «Das kann zum Beispiel Auswirkungen auf die Wahl der Oberflächen haben», so René Appert.

Entscheide herbeiführen und vertreten Die Aufgabe der Appert Hanselmann AG bestand darin festzulegen, wann der Verwaltungsrat welche Entscheidungen zu fällen hat – und die notwendigen Grundlagen dafür vorzubereiten. Beispiele waren Bemusterungssitzungen, wo verschiedene Materialien vorgelegt wurden. Ein Musterzimmer wurde ständig weiterentwickelt. Darüberhinaus vertrat René Appert diese Entscheide gegenüber den beteiligten Unternehmern. «Während der Ausführung war die Zusammenarbeit mit dem Präsidenten des Verwaltungsrates sehr eng, da der Hotelumbau in nur sieben Wochen über die Bühne gehen musste», sagt der Bauherrenvertreter. So habe man fortlaufend wichtige Entscheidungen fällen können. Gleichzeitig prüfte René Appert die Qualität der Arbeiten, liess sich von der Bauleitung, der b+p baurealisation ag, periodisch über die Kosten informieren und gab darauf die Zahlungen frei. Die enge Zusammenarbeit mit Sepp Breitenmoser – mit täglichen Begehungen auf der Baustelle – war gemäss René Appert entscheidend, dass sowohl der Zeit- wie auch der Kostenplan eingehalten wurde.

Gute Planung, gute Stimmung In der Planungsphase wurde auf halbe Tage genau festgelegt, wann welche Leistungen und Lieferungen erfolgen müssen – unter SPECIAL | Februar 2019

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BAU

Mit dem neuen Glaslift geht's in die Zimmeretagen.

Die Appert Hanselmann AG mit Standorten in St.Gallen und Zürich hat langjährige Erfahrung als Gesamtprojektleiterin und Bauherrenvertretung. Das umfangreiche Netzwerk zu Architekten, Ingenieuren und Spezialisten ermöglicht eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Mehrwert für die Bauherrschaft. Vertrauen, Transparenz und die wichtigsten drei Themen im Projektmanagement – Kosten, Termine und Qualität – sind Teil der erfolgreichen Firmenphilosophie. Dazu gehören auch gute, zeitgemässe Architektur und nachhaltige Ökologie.

Berücksichtigung der entsprechenden Lieferfristen. Die Appert Hanselmann AG begleitete zudem die Arbeitsvergaben und unterstützte so Sepp Breitenmoser als Bauherrn bei der Auswahl der Handwerker. «Wir achteten darauf, gute regionale Firmen zu berücksichtigen, und stückelten die Arbeiten in entsprechend kleinere Aufträge», erzählt René Appert. Die Planung musste anschliessend bis in die Details mit allen Lieferanten und Handwerkern diskutiert werden – so konnten die Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Subunternehmen geregelt werden.

Während der Ausführung gab es einen täglichen Soll-Ist-Vergleich der Planung. Aufgrund der guten Stimmung unter allen Beteiligten

«Wichtig war stets die Frage, welche Erwartungen Gäste an ein Hotel im Appenzellerland stellen.» konnten dabei auch kleinere Zeitrückstände wieder wettgemacht werden. «Wenn sich alle

darauf besinnen, was sie wirklich können und sich so gegenseitig wertschätzen, macht das Bauen Freude», resümiert René Appert. So sei man mittags oft zusammengesessen – vom Verwaltungsratspräsidenten bis zum Plattenleger. Nach dem Umbau des bestehenden Hotels zeichnet die Appert Hanselmann AG auch als Bauherrenvertretung für die weiteren Teilprojekte auf dem Weg zum Resort verantwortlich: die Weissbad-Lodge, der Seminarpark und die neue Blumenwerkstatt.

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by marei Einrichtungskonzepte AG Langgasse 29 9008 St.Gallen

Oberer Gansbach 1 9050 Appenzell

+41 71 393 78 78

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