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Mitterteicher

mit Veranstaltungskalender und Mitteilung der Stadt Mitterteich

März 2011

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Sie lesen heute: Ein Altennachmittag der Superlative 160 Mitwirkende 500 Senioren und 300 Besucher erlebten Showtänze und tolle Büttenreden

Ausstellung erinnert an Kunstmaler M. Lindner

Einladung zur

„Mitterteich steht wieder kopf“

Hausmesse 2011

33. Starkbierfest am 19. März in der Mehrzweckhalle

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Mitterteich. (jr) „Mitterteich steht wieder Kopf“, wenn am Samstag, 19. März der Burschenverein „Concordia“ zu seinem 33. Starkbierfest in die Mehrzweckhalle einlädt. Einlass ist ab 18 Uhr, pünktlich wird Bürgermeister Roland Grillmeier um 19 Uhr das erste Fass „Süffikus“ der Brauerei Hösl anstechen. Es gibt keinen Zutritt unter 16 Jahren, es erfolgen Ausweiskontrollen und in der Halle herrscht striktes Rauchverbot, der Eintritt beträgt zwei Euro. Festleiter Christian Forster meinte bereits jetzt, „ein spitzenmäßiges Bier“, was heuer zum Ausschank kommt.. Bayerische Gemütlichkeit gepaart mit überschäumender Stimmung sind seit jeher Kennzeichen des Mitterteicher Starkbierfestes. Für die musikalische Unterhaltung sorgen wiederum die Stadtkapelle Mitterteich (Leitung Oliver Lipfert), sowie die Stimmungsband „Royal“ aus Weiden. Beide Kapellen kündigen „Stimmung ohne Ende“ an. Natürlich sorgt der Ausrichter, der Burschenverein

„Concordia“, wieder für beste bayerische Schmankerl. Im Angebot sind unter anderem Pfefferbeißer, Griebenfettbrot, Rettich, Brotzeitteller, ofenfrische Brez’n und Käse, sowie Schnitzelsemmeln. Geöffnet hat auch die Sektbar, wo ausschließlich Sekt zum Ausschank kommt. Für die Sicherheit der Gäste und die Ausweiskontrollen am Eingang sorgt ein eigens engagierter Security-Service. Um das leibliche Wohl der Besucher kümmern sich rund 60 Mitarbeiter des Burschenvereins. Hübsche Mädels sind beim Starkbierfest immer zu beobachten.


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Mitterteich 28.02. - 05.03.2011Zoiglwirt Hartwich, Zoiglausschank, Zoiglstube Hartwich 02.03.2011, 20:00 NaturFreunde Deutschlands Monatsversammlung Naturfreundehaus 03.03.2011, 20:00 Mehrgenerationenhaus, Frauenkabarett „INTAKT“, Josefsheim 04.03.2011, 19:00 Katholischer Frauenbund, Weltgebetstag der Frauen, Kath. Pfarrkirche Sankt Jakob 04.03.2011, 20:00 Kleintierzuchtverein, Monatsversammlung, keine Angabe 04.03.2011, 20:00 Kindergarten Hedwigsheim, Faschingstanz, Josefsheim 05.03.2011, 13:31 Organisationsteam Gaudiwurm, Mitterteicher Gaudiwurm, Marktplatz

Amalie Neumann feierte ihren 100. Geburtstag

05.03.2011, 20:00 05.03.2011, 20:00 08.03.2011, 13:30 08.03.2011, 19:00 09.03.2011, 14:30

VERANSTALTUNGSKALENDER

FFW Mitterteich , Faschingstanz, Josefsheim FFW Pechofen, Faschingstanz, Tanztenne „Zur Alm“ NaturFreunde Deutschlands Wanderung, Abmarsch an der Sparkasse ATS Mitterteich, öffentlicher Fasching des Gaudiwurms, Josefsheim Evang. Kircheng. Senioren, Seniorentreff - Senioren aktiv - Quiz, Gehirnjogging, Gymnastik, Sketche, Evangelisches Gemeindehaus 10.03.2011, 10:00 - 11:00 Caritas, Caritas-Sprechstunde, Caritas-Sozialstation 10.03.2011, 13:30 Katholischer Frauenbund, Beschwipste Kaffeefahrt, Abfahrt: Josefsheim 10.03.2011, 19:30 Katholische Pfarrei St. Jakob 1. Glaubensseminar, Josefsheim 10.03.2011, 20:00 BRK, Kolonnenabend, Vereinsheim 11.03.2011, 20:00 MSC-Stiftland, Clubabend, Aral - Raststätte 12.03.2011, 20:00 Reservisten Mitterteich, Monatsversammlung, Bayerischer Hof 13.03.2011, 11:00 Pfarrgemeinderat, Fastenessen, Josefsheim 14.03.2011, 18:30 - 20:00 Stadt Mitterteich, Stadtratssitzung, Hist. Rathaus 15.03.2011, 17:00 Katholischer Frauenbund, Kreuzweg, Kath. Pfarrkirche Sankt Jakob 16.03.2011, 19:00 NaturFreunde Deutschlands ,Naturkundl. Vortrag, Naturfreundehaus 17.03.2011, 14:00 Seniorenkreis, gemütlicher Nachmittag mit Singen und Spielen Josefsheim 17.03.2011, 19:30 Obst- und Gartenbauverein Mitterteich, Jahreshauptversammlung und Vortrag, Josefsheim 18.03. - 25.03.2011Zoiglwirt Lugert, Zoiglausschank, Zoiglstube Lugert 18.03.2011, 20:00 MVM Treffen, Clubheim (Rieberhalle) 19.03.2011, 15:00 Miteinander e. V., Basteln für Ostern, Evangelisches Gemeindehaus 19.03.2011, 19:00 Burschenverein Concordia, 33. Starkbierfest, Mehrzweckhalle 21.03.2011, 18:00 - 20:00 Stadt Mitterteich, Bauausschusssitzung, Hist. Rathaus 24.03.2011, 19:30 Katholische Pfarrei St. Jakob, 2. Glaubensseminar, Josefsheim 25.03 - 26.03.2011 08:00 FFW Mitterteich, Atemschutzleistungswettbewerb, Feuerwehrh. 25.03.2011, 20:00 Wanderfreunde, Monatliches Treffen, Mitterteich 29.03.2011, 19:00 Siedlergemeinschaft Mitterteich, Jahreshauptversammlung mit Ehrungen, Josefsheim 30.03. - 03.04.2011Zoiglbauer GmbH, Zoiglausschank, Zoiglbauer 30.03.2011, 19:30 Singkreis Vetter Hannes, Volksmusikalisches Singen und Musizieren Naturfreundehaus

„Geistig fit und sehr rege“

Pechbrunn 07.03.2011, 14:00 KAB Altenwerk, Zusammenkunft zum Gebets- und Gesprächskreis Pfarrheim, Pechbrunn 07.03.2011, 19:30 KAB Bastelgruppe, Treffen, Pfarrheim, Pechbrunn 12.03.2011, 20:00 Pechlattenfixner Dorftheater, Theater, Turnhalle Pechbrunn 19.03.2011, 20:00 Pechlattenfixner Dorftheater, Theater, Turnhalle Pechbrunn 22.03.2011, 19:45 KAB Ortsverband Pechbrunn Vortrag: „Unbekanntes (Missions)Land Namibia“ Pfarrheim, Pechbrunn 27.03.2011, 10:00 KAB Ortsverband Pechbrunn Fastensuppe - Fastenspeise Pfarrheim, Pechbrunn

Leonberg 05.03.2011, 20:00 FFW Großensees und Schützenverein Großensees, Kappenabend Schützenhaus, Großensees 07.03.2011, 20:00 Gemeinderat Leonberg, Öffentliche Gemeinderatssitzung Sitzungszimmer, Jugendheim 12.03.2011, 20:00 FFW Königshütte, Jahreshauptversammlung, Gasthaus Staufer 13.03.2011, 20:00 FFW Leonberg, Jahreshauptversammlung, Bierstüberl des Jugendheims 15.03.2011, 20:00 Jagdgenossensch. Pfaffenreuth, Jahreshauptversammlung Gasthaus Meyer 18.03.2011, 20:00 KLB Leonberg, Jahreshauptversammlung, Bierstüberl des Jugendheims 25.03.2011, 20:00 MGV Königshütte u. Umgebung, Jahreshauptversammlung Gasthaus Staufer

Konnersreuth/Mitterteich. (jr) In bewundernswerter Verfassung präsentierte sich Amalie Neumann (vorne sitzend), besser bekannt als „Rousenbecke“ als sie im Beisein vieler Gäste ihren 100. Geburtstag feiern konnte. Die gebürtige Kondrauerin wohnte bis 2004 in Konnersreuth, seit dieser Zeit verbringt sie ihren Lebensabend bei ihrer Tochter Anni (vorne links) in Mitterteich. Die Jubilarin, die Therese Neumann noch persönlich gekannt und geschätzt hat, hatte früher Kirchendienst in der Pfarrkirche St. Laurentius. Täglich sperrte sie das Gotteshaus um sechs Uhr morgens auf. Gefeiert wurde der 100. Geburtstag im Kreise der Familie, dazu gratulierten ihre drei Anni, Barbara und Franz, drei Enkel und fünf Urenkel. Bürgermeister Max Bindl (2. von rechts), der früher in der Nachbarschaft der Jubilarin wohnte, überbrachte die Glückwünsche der Marktgemeinde. Pfarrer Dr. Wolfgang Vogl (4. von rechts) hatte einen flüssigen Gruß aus dem Rathaus mitgebracht,

dazu noch etwas Süßes. Die Glückwünsche der Stadt Mitterteich überbrachte 3. Bürgermeister Erhard Sommer (4. von links), der sich freute sich, dass die Jubilarin es jetzt bei ihrer Tochter etwas ruhiger angehen lassen kann. Später stieß noch Kaplan Christian Preitschaft dazu, der die Jubilarin von seinen regelmäßigen Besuchen her kennt. Landratsstellvertreter Günther König (2. von links) gratulierte für den Landkreis und hoffte, dass Frau Neumann noch viele solcher Geburtstage feiern kann. Gekommen war auch der KABOrtsverband Konnersreuth, mit ihrer Vorsitzenden Sigrid Schwan und Vorstandsmitglied Angela Gennari, beide dankten für jahrzehntelange treue Mitgliedschaft. Die Jubilarin ist noch sehr am täglichen Leben interessiert. Besonders freut sie sich im Fernsehen über kirchliche Sendungen und über alles Bayerische, vor allem den Komödienstadel. Gefeiert wurde nach den offiziellen Besuchen, im Kreise der Familie.

Hosenrestltage

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Mitterteicher Taferl in neuem Outfit Erschien Ende Januar komplett im Vierfarbdruck – Kostenlos an alle Haushalte Wochenende eines Monats. Nachdem das Mitterteicher Taferl schon etwas in die Jahre gekommen ist, waren sich die Verantwortlichen und die Stadt Mitterteich einig, ab 2011 die Zeitung im neuen Outfit erscheinen zu lassen. In Regionalverkaufsleiter Detlev Haas und Außendienstmitarbeiter und Media-Berater Bernhard Grießl, beide vom Verlagshaus „Der Neue Tag“, fanden sie kompetente Ansprechpartner. Gemeinsam haben sie ein neues Konzept auf die Beine gestellt, das das Mitterteicher Taferl jetzt im neuen Design und im ansprechenden Outfit erscheinen lässt. Ziel ist es, die Zeitung jeweils

Rege Bautätigkeit in der Stadt Mit zahlreichen Bauanträgen und Bauvoranfragen hatte sich der Bauausschuss jetzt zu beschäftigen. Genehmigt wurde der Bauantrag von Sandra und Peter Gschwend, sie planen einen Wohnhausanbau in Großbüchlberg. Die Firma Wührl will in Oberteich die bestehende Biogasanlage von bisher 100 KW auf 190 KW elektronische Leistung ausbauen. Im Zuge der Erweiterung plant das gleiche Unternehmen den Neubau eines Flachsilos, auch dafür gab es keine Einwände. Mit einer Bauvoranfrage wollten Kathrin und Matthias Tanner wissen, ob sie im Spielweg in Pleußen einen Bungalow mit Garage errichten können. Bürgermeister Roland Grillmeier nannte das Bauvorhaben nicht störend, er bat das Landratsamt um Unterstützung bei der Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans. Befürwortet wurde auch die Bauvoranfrage von Fritz Bleistein, der in eine bisher genutzte Maschinenhalle eine KFZ-Werkstätte einbauen will. Abschließend kam der Bauausschuss überein, auch für heuer wieder einen Antrag auf Zuwendung für Kleinbeträge zu stellen, aus dem Programm der Städtebauförderung. Bürgermeister Roland Grillmeier nannte Ausgaben in Höhe von 15000 Euro, für die Anwendung auf Förderung gestellt wird.

mit 16 Seiten als Vierseitfarbdruck erscheinen zu lassen. Finanziert wird jede Ausgabe durch Werbung der inserierenden Firmen. Bernhard Grießl, Tel. 0961/85228, ist dabei Ansprechpartner unseres Verlagshauses vor Ort. Schon seit vielen Jahren betreut der Gewerbeförderverein unser Verlagshaus „Der Neue Tag“ mit der Herstellung des Mitterteicher Taferl. Für die aktuelle Berichterstattung sorgt unser Mitarbeiter Josef Rosner. Stets im Taferl aktuell ist der Veranstaltungskalender der Stadt, die Zoigltermine, sowie Ankündigungen der Vereine. Nicht zu kurz kommen die Stadtratssitzungen, sowie Meldungen und Berichte aus den Vereinen und Gruppierungen der Stadt. Dazu reich bebildert bildet es für den Leser ein tolles Nachschlagewerk über Geschehnisse in ihrer Stadt und Umgebung. Bürgermeister Roland Grillmeier zeigte sich über die neueste Ausgabe im modernen Design begeistert und sprach von einer zukunftsfähigen Form, die Nachrichten der Stadt an seine Bürger zu übermitteln. „Dieses Infoblatt sollte Bestandteil eines jeden Haushalts sein“, sagte Grillmeier. Auch Dieter Ernstberger, Vorsitzender des Gewerbefördervereins und damit Auftraggeber des neuen Blattes, zeigte sich von der Neugestaltung begeistert. „Wir setzen weiterhin auf Information für unsere Bürger und dies jetzt noch moderner und anspruchsvoller“, sagte Ernstberger. An

Erscheint jetzt an jedem Monatsende und elfmal im Jahr in neuem modernen Design, dazu handlich im A4-Format und komplett vierfarbig, das neue Mitterteicher Taferl. Mediaberater und Außendienstmitarbeiter Bernhard Grießl (rechts) überreichte das erste noch druckfrische Exemplar an Bürgermeister Roland Grillmeier (Mitte) und Gewerbefördervereinsvorsitzenden Dieter Ernstberger. Auf dem Bild fehlt Regional-Verkaufsleiter Detlev Haas vom Verlagshaus „Der Neue Tag“. diesem Wochenende erhalten alle Haushalte der VG Mitterteich, sowie in Konnersreuth, die zweite Ausgabe des Mitterteicher Taferl, in neuem Design, kostenlos in ihren Briefkästen. Die Leser dürfen sich darauf freuen.

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,,NEUES TAFERL“ BEGEISTERT LESER NEUJAHRSEMPFANG

Mitterteich. (jr) Mächtig stolz sind Bürgermeister Roland Grillmeier und Gewerbefördervereinsvorsitzender Dieter Ernstberger. Vor ihnen liegt die neueste Ausgabe des Mitterteicher Taferl für den Januar 2011, der erstmals im modernen Design im A4Format und im Vierfarbdruck erschienen ist. Schon seit 1988 bietet der Mitterteicher Gewerbeförderverein ein monatliches Informationsblatt für alle Haushalte in der VG Mitterteich und für die Marktgemeinde Konnersreuth an. Elfmal jährlich erscheint dieses Infoblatt kostenlos für die Haushalte, in einer Auflage von 6500 Stück, immer am letzten


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,,WASSER-VIZ“ GEBÜHREND VERABSCHIEDET

Institution „Wasser-Viz“ geht in den Ruhestand Hat Wasserzweckverband „Pfaffenreuther Gruppe“ geprägt – Nachfolger Wolfgang Haberkorn Mitterteich. (jr) Mit Wirkung des 31. Januar hat Wasserwart Vinzenz Lautenbacher seinen letzten Arbeitstag absolviert. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde der Vinzenz aus dem Berufsleben verabschiedet. 37 Jahre lang war der „Wasser-Viz“, wie er landauf landab liebevoll genannt wurde, für die Wasserversorgung der Bürger zuständig. Verbandsvorsitzender Gottfried Staufer sagte, „wir verabschieden heute einen verdienstvollen und langjährigen Mitarbeiter“. Dienstantritt bei der Pfaffenreuther Gruppe war am 1. Januar 1974. Seit dieser Zeit war er für die Wasserversorgung im Verbandsgebiet verantwortlich, das sich auf Teile der Städte Mitterteich, Waldsassen und der Gemeinde Leonberg erstreckt. „Du warst und bist ein geschätzter und begehrter Berater für all deine Berufskollegen“, sagte Staufer und dankte ihm für seinen jahrzehntelangen Einsatz, der weit über das normale Maß hinausging. „Du hast die Wasserversorgung auf den neuesten Stand der Technik gebracht, du hast die Anlagen des Verbandes behandelt, als wären es deine eigenen“, dankte Staufer und erinnerte daran, dass Vinzenz Lautenbacher oftmals bei Wind und Wetter, bei Regen und Schnee hinausmusste. „Oftmals in aller Herrgottsfrüh warst Du schon draußen bei den Einrichtungen“, sagte Staufer. Der Bürgermeister dankte dem Scheidenden, dass er dafür sorgte, dass die Arbeit in seinem Sinne fortgesetzt wird. Mit dem 29-jährigen Wolfgang Haberkorn hat er den neuen Wasserwart in den vergangenen Monaten eingearbeitet.

Thomas Wedlich hat die besten Brieftauben Mitterteich. (jr) Thomas Wedlich (Brieftaubenverein Stiftland) hat die besten Brieftauben der Stadt. Jetzt kürte 2. Bürgermeister Karl-Heinz Ernstberger den Züchter zum neuen Stadtmeister. Seine Tauben erzielten

im vergangenen Jahr 9765 Preiskilometer und siegten damit deutlich vor dem Zweitplatzierten Vinzenz Eiglmeier (Brieftaubenverein Heimattreue), dessen Tauben 8704 Preiskilometer erzielten. Den Sprung aufs Trepperl als Drittplatzierter schaffte die Schlaggemeinschaft Joachim und Christian Härtl, mit 7979 Preiskilometer. Unser Bild zeigt die neuen Stadtmeister, (von links) mit Joachim Härtl, Thomas Wedlich, Vinzenz Eiglmeier, 2. Bürgermeister Karl-Heinz Ernstberger und Christian Härtl. Im Vordergrund Karim und Maya Wedlich, die sich über den Sieg ihres Vaters mächtig freuten.

„Du kannst also beruhigt in den Ruhestand gehen“, sagte Staufer. „Bei Groß und Klein, bei Alt und Jung warst du bekannt als der Wasser-Viz, mit dem heutigen Tag verlässt uns diese Institution“, sagte Staufer überreichte als Abschiedspräsent einen Zoiglgutschein, sowie an Gattin Marianne einen Blumenstrauß. Dankesworte sprachen auch die beiden Bürgermeister Roland Grillmeier und Bernd Sommer (Waldsassen). Grillmeier erinnerte daran, „als der Wasser-Viz seine Arbeit begann, ging ich gerade in den Kindergarten, aber gekannt habe ich dich schon damals“. Grillmeier lobte besonders den persönlichen Bezug des künftigen Rentners zu „seinen Anlagen“. Bürgermeister Bernd Sommer erinnerte daran, dass das Lebensmittel Wasser für den Bür-

ger unentbehrlich sei. Merklich wird dies aber erst dann, wenn das Wasser mal nicht läuft, dann ist das Geschrei groß. „Wie der Wasserzweckverband Pfaffenreuther Gruppe aufgestellt ist, dies ist dein Verdienst“, sagte Sommer und bat den künftigen Rentner, dass er auch weiterhin mit Rat und Rat zur Seite steht. Beide Bürgermeister erfüllten den Wunsch von Vinzenz Lautenbacher, nach einem Zoiglgutschein. Tief bewegt dankte Vinzenz Lautenbacher für den Abschied, „ich habe versucht, über 37 Jahre lang meine Pflicht zu machen“, sagte ein sichtlich bewegter ehemaliger Wasserwart. „Ich hoffe es hat gepasst“, sagte Lautenbacher abschließend. Für den Personalrat überraschte Vorsitzender Christian Pößl seinen früheren Kollegen mit einem kleinen Präsent.

Im Rahmen einer Feierstunde wurde Wasserwart Vinzenz Lautenbacher in den Ruhestand verabschiedet. 37 Jahre lang war er für die Wasserversorgung der „Pfaffenreuther Gruppe“ zuständig. Als sein Nachfolger wurde der 29jährige Wolfgang Haberkorn vorgestellt. Unser Bild unten zeigt (von links) Verbandsvorsitzender Gottfried Staufer, Wolfgang Haberkorn, Vinzenz Lautenbacher, Christian Pößl, Marianne Lautenbacher, sowie die Bürgermeister Bernd Sommer und Roland Grillmeier.


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KINDER BEFRAGTEN BĂœRGERMEISTER

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BĂźrgermeister fĂźhlt sich wohl inmitten kleiner Gäste 4a besuchte BĂźrgermeister Roland Grillmeier – Keine Scheu vor Fragen Mitterteich. (jr) Sichtlich wohl fĂźhlte sich BĂźrgermeister Roland Grillmeier, als ihn jetzt 24 Kinder der 4a im Rathaus besuchten. Unter dem Motto „Wir befragen unseren BĂźrgermeister“ hatten sich die Kinder mit ihren Klassenleiterin Karin GleiĂ&#x;ner bestens vorbereitet. Der BĂźrgermeister empfing die Kinder zunächst in seinem Amtszimmer, im neuen Verwaltungsgebäude. Sie durften sogar ins „Allerheiligste“ und auf dem Chefsessel zur Probe Platz nehmen. Danach gewährte ihnen der BĂźrgermeister Einblicke in die anderen Zimmer des Rathauses, wo fleiĂ&#x;ige Mitarbeiter der Stadtverwaltung fĂźr ihre BĂźrger da sind. Die Kids zeigten sich mächtig beeindruckt, wie viele Leute da im Rathaus arbeiten. AnschlieĂ&#x;end ging es in das Historische Rathaus in den groĂ&#x;en Sitzungssaal, dort wo sonst die Stadträte sitzen und heiĂ&#x; miteinander diskutieren. Diesmal nahmen Kinder die Plätze der Stadträte ein und lauschten den Erklärungen des BĂźrgermeisters. Dieser stellte die Aufgaben der Stadt vor und versuchte dies anhand von Zahlen zu verdeutlichen. „Wir als Stadt nehmen im Jahr etwa sieben Millionen Euro ein und geben diese auch wieder aus“, sagte Grillmeier und verwies auf eine Menge Aufgaben, die die Stadt fĂźr seine BĂźrger leisten muss. Nach dem etwas trockenen Teil kamen die Kinder an die Reihe und durften ihren BĂźrgermeister mit Fragen bombardieren. Wie viele Termine haben sie im Jahr, lautete eine der Fragen? Grillmeier stell-

te umfassend seinen normalen Tagesablauf vor, wo nahezu täglich Gespräche, Verhandlungen, oder auch GlĂźckwĂźnsche fĂźr Geburtstagskinder auf dem Terminkalender stehen. Dazu fährt er oft zu den Regierungen nach Regensburg und MĂźnchen, wo er versucht, fĂźr seine Stadt Gelder und ZuschĂźsse zu bekommen. „Alleine heute habe ich noch sechs Termine“, sagte Grillmeier und rechnete hoch, dass im Jahr sicher Ăźber 1000 Termine zu leisten sind. Der BĂźrgermeister versuchte deutlich zu machen, dass er auch an den Wochenenden raus muss um Termine bei Vereinen oder Veranstaltungen wahrzunehmen. Die Lacher auf seiner Seite hatte Jonas, der Sohn des BĂźrgermeisters, als er seinen Vater nach seinem Verdienst fragte. „Da reden wir daheim mal darĂźber“, zeigte sich Grillmeier schlagfertig ohne zu vergessen, dass er den Kindern erklärte, dass er wohl so viel verdient wie der Rektor einer Schule. Weiter erfuhren die Kinder, dass

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der BĂźrgermeister frĂźher einmal Ministrant war und ebenso wie die Kinder heute, seine Hobbys hatte. Einige von ihnen pflegt er noch immer, so den SchieĂ&#x;sport bei seinem Heimatverein in GroĂ&#x;ensees. Aber auch ganz ernsthafte Fragen hatten die Kinder vorbereitet, wie z.B. gibt es noch genĂźgend Bauplätze in der Stadt? Grillmeier betonte, dass die Bautätigkeit in den vergangenen Jahren stark nachgelassen hat. Heute kann die Stadt vierzig sofort bebaubare Bauparzellen in Mitterteich und zwanzig Bauparzellen in PleuĂ&#x;en anbieten. Nach knapp einer Stunde war das Fragespiel schon beendet, der nächste Termin rief den BĂźrgermeister. Die Kinder hatten noch eine Ăœberraschung dabei. Sie Ăźberreichten eine selbst gestaltete Fotomontage der Klasse 4a, was den Rathauschef sichtlich erfreute. Aber auch die Kinder gingen nicht leer aus, alle erhielten Punktekarten zu Benutzung von Eishalle, Frei- oder Hallenbad.

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Sichtlich wohl fĂźhlte sich BĂźrgermeister Roland Grillmeier inmitten der Kinder der Klasse 4a, die kĂźrzlich ihren BĂźrgermeister im Rathaus besuchten. Als Geschenk hatten die Kids ein selbstgestaltetes Plakat mit Bildern aus ihrer Klasse mitgebracht. Mit dabei auch Klassenleiterin Karin GleiĂ&#x;ner.

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Besonders interessant, das Einstiegsgehalt im untersten Dienstgrad beträgt derzeit 1530 Euro netto. Bundeswehr wirbt um Nachwuchs – Künftig kostenlose Beratung in Mitterteich Abhängig vom Alter, Familienstand und Zulagen kann das Gehalt noch durchführen wird. Die Beratung finbensjahr erreicht haben. Wer eine Mitterteich. (jr) „Wir bieten jungen höher ausfallen. Dieses Gehalt gilt det von 8.30 bis 16 Uhr statt und ist Laufbahn als Fachunteroffizier anMenschen eine Ausbildung in 64 verauch für Auszubildende bei der Bunkostenlos. strebt, muss mindestens über einen schiedenen Berufen an“, sagte deswehr. Bei entsprechender QualiOberfähnrich Norman Ackermann Hauptschulabschluss verfügen. Die Stabsfeldwebel Manfred Rast, der fikation und vorausgesetzten Bedarf sagte, nach der Bundeswehrreform Verpflichtungszeit beträgt gemeinsam mit seinem Kollegen, ist eine Einstellung auch in einem wirbt die Armee um junge Frauen mindestens neun Jahre, in AusnahOberfähnrich Norman Ackermann, höheren Dienstgrad möglich. Verlound Männer, für einen Dienst in der mefällen aber auch nur vier Jahre. künftig jeden letzten Donnerstag im ckend für Abiturienten ist die BunBundeswehr. Bisher fanden die Wer eine Laufbahn als Feldwebel einMonat, im Historischen Rathaus in deswehr auch im Bereich des StudiWehrdienstberatungen in Weiden schlägt, muss mindestens einen guMitterteich, Wehrdienstberatung ums. Die Bundeswehr bietet eigene und Hof statt. Jetzt wurde ten Hauptschulabschluss mit abgeUniversitäten in München und HamMitterteich auserkoren, um schlossener Berufsausbildung, oder burg an. Angeboten werden dort 18 auch die Mitte dieser Region einen Realschulabschluss haben. Die universitäre Bachelor- und 22 univerbesser erfassen zu können. Verpflichtungszeit beträgt grundsätzsitäre Master-Studiengänge. OffiDie Dienstgrade der Bundeslich zwölf Jahre. Für die Laufbahn ziersanwärter des Sanitärdienstes wehr konzentrieren sich vor als Offizier ist die allgemeine oder absolvieren ihr Medizinstudium an allem auf die beiden Landkreifachgebundene Hochschulreife oder einer zivilen Universität. Weitere Inse Tirschenreuth und WunsieFachhochschulreife erforderlich. Die fos über „Arbeitgeber Bundeswehr“ del. Den jungen Leuten soll Verpflichtungszeit im Truppendienst bietet das Wehrdienstberatungsteam eine eventuell weite Anreise beträgt 13 Jahre, im Sanitätsdienst Oberpfalz/Weiden künftig jeden letzerspart werden. Das Wehr17 Jahre und in fliegerischen Verten Donnerstag im Monat, erstmals dienstberatungsteam Oberwendungen 16 Jahre. Über die Einam 24. Februar von 8.30 bis 16 Uhr, pfalz/Weiden ist zuständig für stellung entscheidet jeweils ein Ausim Sitzungssaal des Historischen Ratdie Landkreise Tirschenreuth, wahlverfahren. hauses. Wunsiedel, Neustadt/WN, Amberg-Sulzbach und Frauenkabarett „Intakt“ kommt ins Josefsheim Das Wehrdienstberatungsteam Schwandorf. Die Palette der AusbilMitterteich. (jr) Dem Mehrgenerationenhaus ist es gelungen, den Weiberfasching heuer dungsberufe reicht vom Kfz-MechaOberpfalz/Weiden bietet künftig jeden neu zu beleben. Am „unsinnigen Donnerstag“, dem 3. März, gastieren um 20 Uhr im großen troniker, über Elektriker, Beton- und Saal des Josefsheims das Frauenkabarett „Intakt“ aus Hof. Die vier Frauen werden sich mit letzten Donnerstag im Monat Stadtbetonbauer, zum Industriekaufdem Thema „Neurosen und ihrem Blühverhalten“ beschäftigen. Im Anschluss an den Auftritt kostenlose Beratung im Sitzungssaal mann, Berufskraftfahrer, Reiseverwird zur großen Faschingsparty eingeladen, wobei kein Maskierungszwang besteht. Einlass des Historischen Rathauses in kaufsfrau, IT-System-Kaufmann, bis ist ab 19 Uhr. Im Rahmen des Männerförderungsprogramms des Mitterteicher Mehrgenerationenhauses, dahinter stecken Anja Dubrowski und Ursula Siller, ist es auch hin zum Verwaltungsangestellten, Mitterteich an. Unter „Arbeitgeber Männern erlaubt, an dieser Veranstaltung der Frauen teilzunehmen. Allerdings wird den Augenoptikerin, Physiotherapeut und Bundeswehr“ sollen die möglichen Männern dringend empfohlen, sich in Frauenkleidung durch den Eingangsbereich zu Masseur. Insgesamt 64 verschiedeschmuggeln. Dieses Entgegenkommen belohnen die Veranstalterinnen mit einem beruflichen Chancen für junge Frauen ne Ausbildungsberufe bildet die BunPreisnachlass in Höhe von 50 Prozent auf die Eintrittskarte. Alle anderen Karten im Vorverkauf und Männer aufgezeigt werden. Mit deswehr an. Das Besondere dabei, kosten zwölf Euro, an der Abendkasse 14 Euro. Die am originellsten kostümierten Männer wer in der Bundeswehr eine Ausbildabei sind Oberfähnrich Norman erhalten einen Preis, den sie, so die Veranstalter vielsagend, nicht vergessen werden. dung beginnt, macht diese in zwei Karten im Vorverkauf gibt es im Mehrgenerationenhaus und in der Touristinfo der Stadt Ackermann (2. von links) und Jahren. Gelehrt wird von Montag bis Mitterteich. Stabsfeldwebel Manfred Rast (2. von Freitag. Voraussetzung ist eine Verrechts), sie stellten das neue Angebot Glaubensseminar in Mitterteich pflichtungszeit von mindestens vier Jahre. Für die Laufbahn in den MannMitterteich. (jr) Die katholische Pfarrgemeinde St. Jakob lädt zum Glaubensseminar 2011. Bürgermeister Roland Grillmeier Die drei Veranstaltungen finden jeweils im Josefsheim statt und beginnen um 19.30 Uhr. schaften können sich Interessierte (links) und Oberamtsrat Wolfgang Auftakt ist am 10. März, wenn Stadtpfarrer Anton Witt über „Bolivien – ein Missionsland im ab vollendeten 17 Jahren melden, sie Umbruch“ berichtet. Weiter geht es am 24. März mit Pater Burkhard Schweikl, Kloster Aumeier vor. dürfen aber noch nicht das 32. LeMünsterschwarzach, er referiert zum Thema „Unser Missionsauftrag heute – in Übersee und daheim“. Der gebürtige Mitterteicher Benediktinerpater war jahrelang Missionar in Tansania, später als Seelsorger in Tirol und jetzt im Kloster Münsterschwarzach. Seinen Abschluss findet das Glaubensseminar am 7. April mit Praktikantin Gabriele Gabriel, sie spricht über „Äthiopien – Kultur, Land und Leute“. Frau Gabriel lebte mit ihrer Familie mehrere Jahre in Hongkong und Äthiopien und spricht aus eigener Erfahrung. Es ergeht herzliche Einladung.

Bieten Ausbildung in 64 Berufen an

24.3.

25.3. Kinderbasar in Leonberg





Leonberg. (jr) Die Krabbelgruppe Leonberg veranstaltet am Samstag, 26. März, einen Kinderbasar von 13 bis 15 Uhr im Jugendheim Leonberg. Gesucht und angeboten werden Kindersommerbekleidung in allen Größen, Umstandskleidung, Baby-Ausstattung, Kinderwägen, Spielsachen, Kinderfahrzeuge und vieles andere mehr. Abgabetermin der Waren ist Freitag, 25. März von 15.30 bis 17 Uhr. Abholung der Ware Samstag von 17.30 bis 18 Uhr. Weitere Infos bei Birgit Rüth, Tel. 09633/91329, oder Carola Wölfl, Tel. 09633/ 923904.

VERANSTALTUNGEN IN KÜRZE

3.3.


ARBEITSKREIS HEIMATPFLEGE HAT EINIGES VOR

8

LuisenburgSchauspieler kommen am 10. Juni

„Ned a mal an Schnaps kriang ma“

Arbeitskreis Heimatpflege der Stadt Mitterteich stellte Jahresprogramm vor

Mitterteich. (jr) Kürzer als sonst fielen die Ratscheinlage der beiden „Stodratschn“ Herma Laumer und Erika Waidhas aus. Knapp zwanzig Minuten nahmen sie sich Zeit, um die Stadtoberen und Begebenheiten aufs Korn zu nehmen. „Mir haben doch heit an 33. Seniorenfasching, a Schnapszahl, da mach´ma glei a Stamperl auf“ und schwups schon war der Kräuterlikör weg. Applaus für die Feuerwehr forderten die beiden resoluten Damen. „Das wir heit Fasching feiern kinna in da Hall, hobma unserer Feierwehr zu verdanken, die hom as Doch gramt“. Die Nachbarstädte guckten schon ganz neidisch auf Mitterteich, „weil wir a surer super Truppn hom“. „Letztes Jahr hobe mei ganze Rente

Mitterteich. (jr) Der Arbeitskreis Heimatpflege wird auch in diesem Jahr wieder aktiv sein. Bei der Zusammenkunft im Kellnerhaus wurden einige der geplanten Aktivitäten besprochen. So sollen heuer die Arbeiten im Porzellanmuseum abgeschlossen werden, teilte Vorsitzender Werner Männer mit. Werner Männer blickte zu Beginn der Zusammenkunft auf besondere Ereignisse des vergangenen Jahres zurück. So erwähnte er beispielsweise zwei Kreuzeinweihungen in Kleinbüchlberg und in Kleinsterz, oder die Kellerbesichtigungen zum Bürgerfest und zum Kommunbrauertag, die ungeahnte Besucherströme hatten. Ein besonderer Höhepunkt sei die Herbstserenade mit der Sopranistin Andrea Artmann gewesen. Auch die Luisenburg-Schauspieler hätten ihr Spielprogramm vorgestellt. Für dieses Jahr wurde bereits der Termin festgelegt: Am Freitag, 10. Juni, um 19.30 Uhr wird in der Aula der Grundschule das neue Programm vorgestellt. Abschließend erwähnte er, dass noch einige Zoiglbücher erhältlich seien. Ein Schwerpunkt der Arbeit in diesem Jahr liege heuer im Museum, erläuterte Vorsitzender Erhard Sommer. So werde der Arbeitskreis zur geplanten Glasausstellung der Firma Lamberts, die in wenigen Wochen eröffnet werde, Bilder vom Mitterteicher Glaswerk mit ausstellen. Ferner werde der Arbeitskreis beim Museumstag am 15. Mai mithelfen. Sommer erwähnte, dass in diesem Jahr Kunstmaler Michael Lindner 70. Todestag habe. Dazu werde man einige seiner Bilder mit Unterstützung seines Verwandten Hans Lindner im Herbst im Museum ausstellen. Im Handwerksbereich des Museums werde eine Schusterstube aufgebaut, die aus dem Nachlass von Luis Kaiser stamme. Auch eine von der Stadt gekaufte alte Krippe, die aus Mitterteich stamme, werde im Museum einen neuen Platz finden. Sie soll erstmals über die Weihnachtsfeiertage zu sehen sein. Schließlich erwähnte Sommer noch, dass sich die Mitglieder am Kreisjugendtag am 23. Juli in Mitterteich beteiligen werden, der unter dem Motto stehe „Mitterteich und seine Geschichte (er)leben“. Ferner wird der Arbeitskreis, laut Sommer, das Kreuz vor der ehemaligen Porzellanfabrik in der Tirschenreuther Straße wieder aufstellen. Dazu müssen aber erst die Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Zum Schluss appellierte Sommer an die Mitglieder, bei der Säuberung einiger Kreuzanlagen mit zu helfen.

„Stodtratschn“ ziehen wieder kräftig vom Leder mit die Festa versoffen“, sagte Herma Laumer, „heia ist goua nix lous“. Da wusste Erika Waidhas zu berichten, dass ihre Freundin, die Theres immer ins Casino nach Eger fährt und jedes Mal mit 2000 Euro heimkommt. Aber auch nur, weil sie mit 3000 Euro rüberfährt. „Trotzdem hom mir heia wieder Festa, des Starkbierfest, Zoiglfest, Kommunbrautag und Feuerwehrfest in Pechofen, dao bringma unser Geld scha wieder oa“. Feuerwehr hat aber Glück gehabt, wusste Herma Laumer, als die mit ihrem Fahrzeug verunglückt sind, „Gott sei Dank ist nix Größeres passiert“. Jetzt bekommt die Feuerwehr ein neues Auto, „schau hi, der Weiß Otto der lacht schon, der muss jetzt wallfahrn ge-

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Ließen sich einen Schnaps schmecken, die beiden Stodratschn Herma Laumer (links) und Erika Waidhas

hen“. „Wo is denn eigentlich der Wasserviz, der is doch jetzt in Rente. Oder da Vogl Peter, unser Hausmeister, keiner ist da, wahrscheinlich san des nu koane Senioren“. Lob erhielt die Mitterteicher Geistlichkeit, „sam a ner froh, dass ma unsere Pforrern hom, stellta mal vir, uns gangats wie in Alberreuth. Bei unseren Geistlichen finden wir noch Gehör“, sagten die beiden Damen. Freilich, „unser Wahrzeichen, die Golden Gate Bridge wird abgerissen, dann hom a kor Wahrzeichen mehr“. „Schau ner amal unseren Bürgermeister or, ganz graue Schläfen hat der scho, na weils immer sur ärgern. Ja und weil er heier 40 Jahre wird“. Sein Fett bekam auch der frühere Landrat Karl Haberkorn weg, „gell früher vor zwanzig Jahren, da hom a si nu rasiert, heit aber nimmer“, sagte die Damen. „Etza gehen wir aufs Altenteil, an Schnaps hom a niat kriagt, kumm mir gehen hoam“.


Stadt stellt Ausgleichsflächen zur VerfĂźgung Kritik an der Vorgehensweise der Unteren NaturschutzbehĂśrde – Rauchverbot in der Eissporthalle – Aus dem Stadtrat Mitterteich. (jr) Da macht es sich die Untere NaturschutzbehĂśrde, die am Landratsamt angesiedelt ist, schon etwas zu leicht, sagte BĂźrgermeister Roland Grillmeier. Anstatt mit dem Bauherrn selber Ăźber die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes zu verhandeln, sollte dies die Stadt Ăźbernehmen. „Es ist nicht unsere Aufgabe, darĂźber Verhandlungen zu fĂźhren“, sagte Grillmeier. Es ging um eine ehemalige landwirtschaftliche Fläche an der Marktredwitzer StraĂ&#x;e, die dort in ein Gewerbegebiet umgeändert werden soll. Das Ergebnis der Ăśffentlichen Auslegung liegt nun vor und war Thema im Stadtrat. Die Untere NaturschutzbehĂśrde sah sich in ihren Punkten zu wenig in den Planungen berĂźcksichtigt. Besonders bedauerten sie, dass fĂźr den Eingriff in die Natur keine Ausgleichsflächen in der Nähe des Gewerbegebietes verwendet wurden. Die Untere NaturschutzbehĂśrde machte deutlich, dass bei der Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes der Eingriffsverursacher, sprich der Bauherr, fĂźr die Bereitstellung der Ausgleichsflächen und der Umsetzung der AusgleichsmaĂ&#x;nahmen gesetzlich verpflichtet ist. Die Untere NaturschutzbehĂśrde betonte, dass der Bauherr durchaus einige Flächen an der Wondreb hat, die dafĂźr sehr geeignet wären. Weiter schreibt die BehĂśrde, die Stadt Mitterteich sollte sich im Klaren sein, dass durch die

Ăœbernahme des Ausgleichsbedarfs ein Bezugsfall geschaffen wurde, der später noch einmal auf die Stadt zukommen wird. BĂźrgermeister Roland Grillmeier ergänzte, „wenn die Stadt dies nicht so gemacht hätte, wäre das Bauvorhaben an der Marktredwitzer StraĂ&#x;e gescheitert, da gibt es kein wenn und aber“. Im Ăœbrigen obliegt die Bereitstellung der Ausgleichsflächen innerhalb des Bauleitplanverfahrens der Stadt, als verantwortlicher Träger der Planungshoheit. Grillmeier betonte, „da keine Einigung mit dem Bauherrn erzielt werden konnte, hat die Stadt, wie in anderen Bebauungsplanverfahren auch, auf die vorhandenen Ausgleichsflächen zurĂźckgegriffen. Genau dafĂźr hat die Stadt nämlich diese Flächen auch erworben. Das dies natĂźrlich von Fall zu Fall verhandelt werden muss, ist eine gängige Praxis“, sagte der BĂźrgermeister. Johann Brandl (SPD) befĂźrchtete, dass damit ein Präzedenzfall geschaffen wurde. Josef Schwägerl (CSU) verteidigte BĂźrgermeister Roland Grillmeier und berichtete, dass dort bis zu dreiĂ&#x;ig neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Auch deshalb sei die Stadt dem Investor entgegen gekommen. Alle eingegangenen Abwägungen werden in die Planungen mit aufgenommen. Der Satzungsbeschluss soll jetzt im März verabschiedet werden, einem Baubeginn dĂźrfte dann nichts mehr im Wege stehen. Grillmeier abschlieĂ&#x;end, „wir wollen das Projekt nicht scheitern lassen“ und weiĂ&#x; da den gesamten Stadtrat hinter sich. Geändert wurde die BenĂźtzungssatzung der Mitterteicher Eissporthalle. Wichtigster Punkt ist die Erlassung eines absoluten Rauchverbotes in der gesamten Eissporthalle. Zuwiderhandlungen kĂśnnen mit einer GeldbuĂ&#x;e von bis zu 250 Euro geahndet werden. Zur Kenntnis genommen wurde von den Stadträten die Abrechnung der GemeindeverbindungsstraĂ&#x;e Mitterteich nach Oberteich. Dort wurde der Oberbau verstärkt ausgebaut, die Arbeiten sind abgeschlossen. Insgesamt kostete der StraĂ&#x;enausbau fast 575000 Euro.

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Sonderausstellungen im Porzellanmuseum Mitterteich. (jr) Ab dem 3. März gibt es im Museum eine Sonderausstellung der vierten Klasse der Grundschule Mitterteich zum Thema â&#x20AC;&#x17E;Kinder zum Olympâ&#x20AC;&#x153;. Gemeinsam mit der staatlichen Fachschule fĂźr Produktdesign Selb wurde die Ausstellung erarbeitet. Die Ausstellung ist zu den Ă&#x2013;ffnungszeiten von 3. bis 13. März zu sehen. Am 25. März gibt es die Sonderausstellung mit der GlashĂźtte Lamberts aus Waldsassen zum Thema â&#x20AC;&#x17E;Die Kunst Glas zu machenâ&#x20AC;&#x153;. Gezeigt wird Echt-Antikglas und Neu-Antikglas, von mundgeblasenem Flachglas. Die Ausstellung ist vom 15. März bis 1. Mai zu sehen.

DER STADTRAT INFORMIERT

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Kulturnachmittag Mitterteich. (jr) Das Mehrgenerationenhaus lädt am 15. März zu einem Kulturnachmittag in Kellnerhaus ein, Beginn 14.30 Uhr. Hubert Bertelshofer spricht zum Thema â&#x20AC;&#x17E;Richtiges Verhalten bei Notfällen zu Hauseâ&#x20AC;&#x153;. Eingeladen sind dazu alle Interessenten.

Konzert â&#x20AC;&#x17E;Absolut Liveâ&#x20AC;&#x153; mit Wolfgang Charanza und Max Schmid Mitterteich. (jr) Ein gemeinsames Konzert geben Wolfgang Charanza (Piano) und Max Schmid (Gesang) am Freitag, 15. April im Cafe des Porzellanmuseums, Beginn ist um 20 Uhr. Das Konzert stehen unter dem Motto â&#x20AC;&#x17E;Absolut Liveâ&#x20AC;&#x153;. Das Programm spannt einen Bogen, beginnend mit unvergessenen Liedern aus den 20er Jahren, Ăźber die Beatles und Elvis, bis hin zu Pop-Klassikern der 90er-Jahre. Zu hĂśren sind weiter Evergreens, Pop, Blues und Jazz in den neuen und eigenen Arrangements.

1800 Besucher bei Eismärchen â&#x20AC;&#x17E;Schneewittchenâ&#x20AC;&#x153; in der Eishalle Mitterteich. (jr) Dreimal ausverkauft hieĂ&#x; es am 4. Februar bei allen Vorstellungen des Dresdner EislaufClubs in der Mitterteicher Eissporthalle. Bereits zum zweiten Mal waren die Sachsen in Mitterteich mit einem Kindermärchen zu Gast. Dieses Mal brachten die rund siebzig Darsteller das Märchen â&#x20AC;&#x17E;Schneewittchen und die sieben Zwergeâ&#x20AC;&#x153; zur AuffĂźhrung. Zwei Vorstellungen am Vormittag waren fĂźr die Schulen und Kindergärten reserviert, am Nachmittag folgte eine AuffĂźhrung fĂźr die Ă&#x2013;ffentlichkeit. Die gut einstĂźndige farbenfrohe VorfĂźhrung kam beim Publikum glänzend an, die immer wieder mit Szenenapplaus die Darsteller belohnten. Auch fĂźr nächstes Jahr ist wieder eine fantasievolle Märchen-Vorstellung in der Eishalle geplant. Die Stadt

steht bereits in aussichtsreichen Verhandlungen mit dem Dresdner Eislauf-Club. Unsere Bilder zeigen Eindrßcke eines gelungenen Eismärchens in der Mitterteicher Eissporthalle.

Schneewittchen und die sieben Zwerge.


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Ein Showprogramm der Extraklasse Schlagerstar Jürgen Drews war ebenso zu Gast, wie Sternchen, große Showtänze und tolle Büttenreden Mitterteich. (jr) Am Ende waren sich fast alle einig, so ein tolles Programm zum Seniorenfasching hat es in Mitterteich schon lange nicht mehr gegeben. Über dreieinhalb Stunden lang brannten die rund 160 Mitwirkenden ein wahres Feuerwerk ab, bei dem sich Höhepunkt an Höhepunkt reihte. Wieder einmal wurde deutlich, die Mitterteicher verstehen zu feiern. Knapp 500 Senioren hatten in der Halle Platz genommen, dazu nochmal rund 300 Besucher auf den Tribünen, als Willi Schneider seine legendäre Trillerpfeife auspackte und dreimal hinein pfiff. Dies war der Startschuss für einen tollen Nachmittag, mit dem Ruf „Mitterteich Helau“ eröffnete er das Programm, das

Bürgermeister Grillmeier und das Prinzenpaar. Kindergarde des ATS. höchsten Ansprüchen genügte. Alle Mitwirkenden marschierten unter den Klängen des „Oberpfälzer Buam-Express“, eine tolle Stimmungskapelle, in den Saal ein. Moderator Otto Weiß freute sich über den Höhepunkt in der närrischen Zeit in Mitterteich, „wieder einmal ist es soweit“. Dank galt Klaus Suchanek, der wieder die herrlichen Bühnenbilder gestaltete, sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern, die sie um das leibliche Wohl der Besucher kümmerten. Bürgermeister Roland Grillmeier zeigte sich ganz besonders stolz, dass alle Mitwirkenden aus Mitterteich und der Region kommen, „wir können so etwas selber auf die Bei-

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,,MITTERTEICH HELAU“

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ne stellen“. Ein Dankeschön richtete er an die Organisatoren, sowie an alle Mitwirkenden, die zum Teil schon seit Wochen für ihre großen Auftritte proben. Ein Gruß galt dem Prinzenpaar Stefanie I. und Sebastian I, denen er einen herrlichen Blumenstrauß überreichte. Die königlichen Hoheiten begrüßten das närrische Volk und freuten sich, dass die lange Zeit des Wartens endlich vorbei ist. Den Auftakt machten die zwei kleinen Garden des ATS mit insgesamt 21 Mädchen. Die 4 bis 12-jährigen Mädchen tanzten zu schmissiger Musik. Anschließend folgte der Nachwuchs des TuS mit 36 Nachwuchstänzerinnen und Tanzmariechen Lisa Gennari. Letztere zeigte ein erstaunliches akrobatisches Programm, dass es in sich hatte. „Das Examen“ lautete ein Sketch der Ministranten, ehe die Jugendgruppe „Fourteens“ des ATS Mitterteich den ersten Teil beendete. Mit bayerischen Hits aus den Charts begeisterte dann die Musik, ehe sich mit Schlagerstar Jürgen Drews, alias Dieter Rasp, ein erster

Willi Schneider mit seiner Pfeife. Höhepunkt ankündigte. „Ich bau dir ein Schloss“, diesen Megahit zelebrierte der ungekrönte König von Mallorca. Minutenlanger Applaus begleitete diese Einlage der Feuerwehr. Ein Farbtupfer der Gardetanz der TuS-Gruppe „Phoenix“, als sie einen Tango aus dem Mutterland Argentinien aufs Parkett zauberte. Erstmals einen Liveauftritt hatten

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„The Mothers“, acht junge Mütter vom ATS, die ihre sportliche Fitness unter Beweis stellten. Mit einem außergewöhnlichen Auftritt der TuSNachwuchs-Showtanzgruppe endete der zweite Teil. 26 junge Damen zeigten mit ihren flotten Perücken einen außergewöhnlichen Sternentanz.

Kostümen einen fantastischen Tanz aus der Galaxie. Tolle Hebefiguren wechselten sich mit hochklassigen tänzerischen Einlagen ab. Höhepunkt, als die Außerirdischen versuchten, Bürgermeister Roland Grillmeier mit in die ferne Galaxie mitzunehmen. Erst als die Menge skandierte, „Roland bleib bei uns, du bist unser bestes Stück“, ließen die Außerirdischen von ihm ab. Ein Erlebnis der Auftritt der Peggy Fischer aus Pechbrunn in der Bütt. Die junge Dame kann bereits auf Fernseherfahrung verweisen und zündete mit ihrem Auftritt „Peggy allein zu Haus“ ein wahres Stimmungsfeuerwerk. Zwölf junge Damen der Showtanzgruppe „X-Dream“ zeigten in tollen Kostümen, was tänzerisch alles möglich ist. Mit ihren lateina-

Gut gelaunt die Geistlichkeit der Stadt. merikanischen Rhythmen und ihren farbenfrohen Tänzen trafen sie genau den Geschmack des Publikums. Sie nahmen die Senioren mit auf die Reise in die Welt der Paradiesvögel. Seinen Abschluss fand der Nachmittag mit dem umjubelten Auftritt des Männerballetts „Wadlbeißer“ des TuS

Mitterteich. Die acht jungen Männer zeigten den Showtanz vom „Bienchen zum Blümchen“. 3. Bürgermeister Erhard Sommer blieben die Schlussworte vorbehalten, als er allen Mitwirkenden für ihren ehrenamtlichen Auftritt dankte. Kurzum, ein toller närrischer Nachmittag.

Rückenschule Di

Nach der Pause folgte zum Abschluss der Höhepunkt. Die Showtanzgruppe „Phoenix“ zeigte mit ihren ganz außergewöhnlichen blau-silbernen

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Sänger Andreas Gleißner bei einer Gesangseinlage.

VHS-Kurse im März Mitterteich. (jr) Folgende Kurse bietet die Volkshochschule im März für Mitterteich an. Autogenes Training mit Andrea Fürst, Start ist am Mittwoch, 2. März um 18.30 Uhr, der Kurs findet an sieben Abenden im Lebenszentrum statt. Gebühr beträgt 46,80 Euro. Ein weiterer Kurs ist am Samstag, 26. März mit Renate Knösch zum Thema „Flechtobjekte“. Der Kurs findet von 9 bis 15 Uhr im Lebenszentrum statt. Gebühren sind 35 und 20 Euro.

Münchenreuther Faschingszug

Der Promitisch mit Bürgermeister Roland Grillmeier.

TuS-Gardetanz Phoenix.

Münchenreuth. (jr) Eine Hochburg des närrischen Treibens in der Region ist das kleine Pfarrdorf Münchenreuth. Heuer findet dort am Faschingsdienstag der 39. Faschingszug statt. Beginn ist um 14 Uhr. Auch diesmal wieder werden lokale Themen aus der Region humorvoll auf den Faschingswägen vorgestellt. „Narrisch guade Themen gibt’s heuer auch aus Mitterteich“, kündigen die Münchenreuther schon mal an. Faschingszug setzt sich um 14 Uhr in Bewegung. Nach dem Umzug werden die dargestellten Themenwägen am Dorfplatz kurz vorgestellt. Gespannt sein darf man schon auf die Büttenrede, die Martin Hecht eigens verfasst hat. Zum Kehraus spielt dann am Abend „ZU(T)DRITT“ im alten Schulhaus auf.


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Große Ausstellung erinnert an den Kunstmaler Michael Lindner starb vor siebzig Jahren – Im Volksmund hieß er „Kunstmichl“ Pechofen/Mitterteich. (jr) Am Sonntag, 13. Februar jährte sich der 70. Todestag des gebürtigen Pechofener Künstlers Michael Lindner, im Volksmund damals „Kunstmichl“ genannt. Dies nimmt der Arbeitskreis Heimatpflege und die Stadt zum Anlass, heuer im November eine große Ausstellung im Museum durchzuführen, die an den großen Sohn der Stadt erinnert. Michael Lindner wurde am 21. Feb-

ruar 1880 auf dem „Weilnerhof“ in Pechofen geboren. Heute lebt dort der frühere Unternehmer und heutige Kunstsammler Hans Lindner, dessen Großvater der Bruder des Künstlers war. Hans Lindner hat eine Vielzahl der Landschafts- und Naturbilder in Privatbesitz, sein Wohnhaus gleicht heute fast einem Museum. Michael Lindner kam nach dem Be-

,,KUNSTMICHL“ AUSSTELLUNG GEWIDMET

Eine Vielzahl von Bildern nennt Hans Lindner, hier mit Enkel Florian, sein Eigen. Künstler Michael Lindner war der Bruder seines Großvaters. Bürgermeister Roland Grillmeier (rechts) und Arbeitskreis HeimatpflegeVorsitzender Erhard Sommer (links) bereiten eine große Ausstellung über den Künstler vor, die an November im Museum zu sehen sein wird. Morgen Sonntag jährt sich der 70. Todestag von Michael Lindner. (jr)

such der Volksschule ins humanistische Gymnasium nach Regensburg. Nach dem erfolgreichen Abitur widersetzte er sich den Wünschen der Familie und steuerte weder eine juristische, medizinische oder kirchliche Laufbahn an. Vielmehr besuchte er die Kunstakademie in München. Schon seit frühester Jugend hatte er gemalt und gezeichnet. Danach lebte und arbeitete Lindner als Berufsmaler in Stuttgart, Dresden und Eger. In Dresden heiratete er am 27. November 1914 die aus Budweis stammende Luise Koch. Noch im selben Jahr musste Lindner seinen Truppendienst als Sanitäter antreten, der er bis 1918 war. Nach dem ersten Weltkrieg ließ sich Lindner mit seiner inzwischen mehrköpfigen Familie in seiner Heimatstadt Mitterteich nieder, dem schöpferischen Ausgangspunkt seiner Malerei. Später wohnte er mit Frau Luise und seinen vier Kindern am Anger im „Booz-Haus“, am heutigen Johannisplatz. Ab 1929 wechselten die Standorte aus Existenzgründen in immer kürzeren Abständen. Zunächst zog er nach Waldsassen, 1932 nach Weiden und 1936 nach Marktredwitz. Durch einen längeren Aufenthalt 1939/1940 im böhmischen Kurbad Karlsbad bereicherte er sein künstlerisches Leben. Anschließend führte ihn 1940 ein beruflicher Auftrag nach Straubing, wo er völlig entkräftet nach kurzem Krankenhausaufenthalt

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Überwiegend als Heimat- und Landschaftsmaler hat sich Michael Lindner der Nachwelt erhalten. Beliebte Motive galten seiner Heimatstadt Mitterteich.

am 13. Februar 1941 verstarb. Das Ende des umgänglichen „Kunstmichl“, wie ihn seine Freunde nannten, war insofern tragisch, weil der stets in Sorge um seine Familie besorgte, bescheidene Künstler vereinsamt abtrat. Der damals 61-jährige fand in Straubing seine letzte Ruhestätte. Michael Lindner gilt als Heimat- und Landschaftsmaler. Sein Spektrum seiner Arbeiten war groß und reichte vom schneebedeckten menschenleeren Sträßchen (Am Anger), bis zu einem gemütlichen winterlichen Bahnhof, mit der Dampflokomotive, sowie der großen Glashütte mit gebräunten Schneeresten. Großen Anklang fand sein Bild von der ruhigen spätwinterlichen Donaulandschaft bei Roding. Die Malweise des Künstlers ist meist romantisch-naturalistisch, sie zeigt aber auch deutliche Anklänge zum Expressionismus, wie das Bild „der Bahnhof“. Die letzte große Ausstellung in Mitterteich, mit Werken des Künstlers, war 1982 im Josefsheim zu. Damals gab es über 140 Bilder des Künstlers zu sehen. Auch die Stadt Mitterteich ist im Besitz einiger Arbeiten, diese sind im Historischen Rathaus untergebracht. So ziert den großen Sitzungssaal ein großes Marktplatzbild, das aus Anfang der 20er-Jahre stammt. Erhard Sommer, Vorsitzender des Arbeitskreises Heimatpflege, bittet um weitere Bilder von Michael Lindner, die in Privatbesitz sind, für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Meldungen können an die Stadtverwaltung, Tel. 09633/891110 erfolgen. Die Ausstellung ist ab Mitte November bis Anfang Januar im Museum geplant. Damit soll an den großen Mitterteicher Künstler erinnert werden.


Mitterteicher Taferl - 03/2011  

Mitterteicher Taferl des Gewerbefördervereins Mitterteich e.V.

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