STILL LEBEN
Auf weiร en Wegen Die schรถnsten Winterwanderwege und Rodelstrecken
Deutschland
Bodensee Bregenz
Schweiz
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Bildstein Dornbirn
Deutschland
Riefensberg
BODENSEE VORARLBERG
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Hohenems
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Fraxern
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Übersaxen
BREGENZERWALD
Riezlern
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Feldkirch
KLEINWALSERTAL
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ALPENREGION BLUDENZ
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Sonntag
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Bludenz
12 Brand
Schruns Tschagguns
Bartholomäberg
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Lech
Wald
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Au
Fürstentum Liechtenstein
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Österreich Tirol
MONTAFON St. Gallenkirch
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Auf weißen Wegen in Vorarlberg Wandertipps für die Schneezeit Wandern zählt zu den beliebtesten Beschäftigungen unserer Gäste. Im Sommer und zunehmend auch im Winter. Was den besonderen Reiz von Winterwandern ausmacht? Die angenehme Ruhe, die klare Luft, die sanften und bizarren Formen, die der Schnee der Landschaft gibt. Das angenehme Gefühl, sich Gutes zu tun. Egal, ob man ganz gemütlich dahin stapft oder flott zu den schönsten Aussichtsplätzen hinaufstrebt. Pink weist den Weg Die Zahl der Winterwanderwege in allen Vorarlberger Region wächst stetig. Großteils sind die Routen einheitlich beschildert. Gut sichtbare, pinkfarbene Tafeln weisen den Weg. Winterwanderwege verlaufen auf geräumten, gewalzten oder gut ausgetretenen Strecken. Die Gehzeiten sind den frischeren Temperaturen angepasst. Sie liegen um die zwei bis drei Stunden. Natürlich stehen auch längere Wege zur Wahl. Sicher und gut erreichbar Wichtig für Winterwanderwege ist außerdem, dass an der Strecke Rastplätze und Einkehrmöglichkeiten zum Aufwärmen liegen. Die Wege sind lawinensicher – oder werden bei möglichen Risken vorsorglich gesperrt. Die Ausgangspunkte sind auch fast immer mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die besten Ideen für eindrucksvolle Winterwanderungen finden Sie auf den folgenden Seiten.
50 Routen für ausgesuchte Winterwanderungen finden Sie im Buch „Vorarlberg – Winterwanderungen“ von Helmut Tiefenthaler. Es umfasst 151 Seiten mit Farbfotos, Kartenausschnitte mit genauem Routenverlauf und eine Übersichtskarte, Broschure 18 x 11,5 cm. ISBN 978-3-7022-2696-1. Tyrolia Verlag, Innsbruck 2007 3
Zwischen Rheintal und Bregenzerwald Der Bildsteiner Winterrundweg Wegverlauf: Bildstein Dorfplatz (665 m, Parkplatz) – Kapf (815 m) – Geisbirn (822 m) – Farnach Moos (880 m) – Oberbildstein (940 m) – Schneider (900 m) – Grub (750 m) – Bildstein Die Route verläuft auf wenig befahrenen Erschließungsstraßen mit Hartbelag. Zum Wandern ist es am angenehmsten, wenn die nach Schneefall frisch geräumte Straße noch mit einer dünnen Schneeschicht bedeckt ist.
Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinien 45 und 46 zur Haltestelle Bildstein Dorfplatz Höhenunterschied: ca. 350 m Gehzeit: 2 1⁄2 Std. Einkehrmöglichkeiten: Bildstein Auskünfte: Bildstein Tourismus, T +43/(0)5572/58384, tourismus@gemeindebildstein.at, www.gemeinde-bildstein.at
Beim Stichwort Bildstein denken die meisten zuerst an den weitum bekannten Wallfahrtsort mit der doppeltürmigen Barockkirche. Da kann es überraschen, wenn auf dieser Winterwanderung ein anderes und weithin unbekanntes Bildstein entdeckt wird. Die Route geht von der Bushaltestelle oder dem Parkplatz am Dorfplatz aus und führt schon nach wenigen Minuten in einen schattigen Bergwald. Dort steigt die Straße zu den bewohnten Sonnenhängen der Ortsteile Knobel und Kapf und zieht sich danach fast eben auf der Hangterrasse von Geisbirn hin. Beim Aufwärtsgehen öffnen sich wei-
Geisbirn/Bildstein
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Bodensee-Vorarlberg
te Ausblicke ins Rheintal, nordwärts zum Bodensee und in südlicher Richtung bis zur Alviergruppe, wobei dahinter noch die über 3000 m hohen Ringelspitzen zu erkennen sind. Beim Farnach-Moos, einer geschützten Hochmoorlandschaft, spaziert man aufwärts zum Ferienheim Oberbildstein. Nun sieht man auch in den Vorderen Bregenzerwald und bekommt zwischen Hochhäderich und Hohem Ifen sogar einige Gipfel der Allgäuer Alpen mit ins Bild. Nahe am Bergsattel sieht man hinter der Lorena die Kanisfluh und die Hochkünzelspitze aufragen. Nun aber geht es auf der Nordseite des Höhenrückens abwärts. Zwischen dem Schniederloch am Buggenegg und Schneider folgt die Route ungefähr dem Verlauf der wohl ältesten Wegverbindung, die zwischen Wolfurt und Alberschwende hier herauf führte. Bei den Häusern von Schneider biegt unsere Route nach links in Richtung Kreuzmoos ab. Nun wandert man durch eine idyllische Hochtalmulde abwärts und sieht im Blick über das Rheintal hinweg immer wieder die Appenzeller Berge mit dem Säntis vor sich. Auf den alten Rodungsinseln Kreuzmoos und Grub kommt man zwischen Tobelwäldern an einsamen Berghöfen vorbei. Nach der Wegteilung unter Grub geht man etwa eine Viertelstunde durch schattenkühlen Winterwald und kommt im Wald wieder zu jener Straße, auf der man anfangs aufwärts gegangen ist. Nun ist es nicht mehr weit bis ins Dorf Bildstein, wo die Rundwanderung begonnen hat.
x Schneiderspitze Schneider
➔
Oberbildstein
Grub Rickenbach
➔ BILDSTEIN
➔
Knobel Geisbirn
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Farnacher Moos
Ein aussichtsreicher Sonnenberg Von Fraxern zur Alpe Maisäß ab Sportplatz 1 3⁄4 Std. (➚ 1 Std.) Rodeln: Der Weg von der Alpe Maisäß eignet sich bis zum Sportplatz sehr gut zum Rodeln. In diesem Fall empfiehlt sich als Ausgangspunkt der Sportplatz. Einkehrmöglichkeiten: Fraxern, Jausestation Waldrast am Sportplatz und Alpe Maisäß (für Imbiss geöffnet an Samstagen, Sonn- und Feiertagen) Auskünfte: Gemeindeamt Fraxern, T +43/(0)5523/64511, gemeinde@fraxern.at, www.tiscover.at/fraxern
Wegverlauf: Fraxern Dorfplatz (817 m, Parkplätze) – Sportplatz (1000 m) – Alpe Maisäß (1350 m). Es bietet sich auch die Möglichkeit, den gebührenpflichtigen Wanderparkplatz beim Sportplatz als Ausgangspunkt zu wählen. Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinie 62 zur Haltestelle Fraxern Dorfplatz; an Wochenenden Fahrten von Land- oder Rufbus bis zum Sportplatz Höhenunterschied: 540 m Gehzeit: 2 3⁄4 Std. (➚ 1 1/2 Std.),
Fraxern ist eines der sonnigsten und aussichtsreichsten Bergdörfchen im Vorarlberger Rheintal, im Sommer gerühmt wegen seiner vorzüglichen Kirschen, im Winter wegen seiner Sonnenwärme über den Talnebeln. Doch als Wandergebiet ist Fraxern das ganze Jahr über geschätzt. Unsere Winterroute nimmt ihren Ausgang vom Dorfplatz. Zunächst geht man auf der Schmalzgasse etwas steil aufwärts zu den Orts-
Blick auf Fraxern
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Bodensee-Vorarlberg
teilen Schufla und Morgengabe. Auf dem Kugelweg, der auch als Zufahrt zum hochgelegenen Sportplatz dient, kommt man nach 20 Minuten zu den obersten Häusern. Auf der geräumten Straße gewinnt man auch bei mäßigen Steigungen rasch an Höhe, wobei man mit abwechselnden Blickrichtungen ein zunehmend eindrucksvoller werdendes Rheintalpanorama vor Augen hat. Beim Sportplatz schließt an die geräumte Bergstraße ein breit gewalzter Schneeweg an. Unterwegs bietet sich manchmal die Möglichkeit, auf mehr oder weniger gut ausgetretenen Schneepfaden Abkürzungen zu nehmen, bei unserer Route folgen wir aber bis zum Ziel schon der Bequemlichkeit halber dem gewalzten Winterweg. Dass dieser etwas länger ist, ist für die Aussichtsgenießer ganz und gar kein Nachteil. Die Alpe Maisäß liegt als Ziel der Wanderung auf einem Hangsattel, bei dem es etwas Beglückendes an sich hat, wenn man in Muße den Blick in die Runde schweifen lässt. Am südlichen Horizont hat man die Bergkulissen von Rätikon, Pizol- und Alviergruppe vor sich. Daran schließen sich nach Westen hin die Churfirsten und der Alpstein mit dem Säntis an. Auf der Nordseite der Alpe kommt mit den Ausläufern der Appenzeller Rheintalberge auch noch der Bodensee ins Bild, sofern er nicht gerade unter einer Nebeldecke verborgen ist. Die Faszination der Aussicht muss man sich auch beim Bergabgehen nicht entgehen lassen, wenn man auf der gleichen Route zum Ausgangspunkt zurückkehrt.
x Hohe Kugel Alpe Maisäß
Klausbach
Sportplatz
➔
Morgengabe
➔
FRAXERN
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➔
Am Übersaxner Gulm Ein Alpweg für Wintergenießer Wegverlauf: Übersaxen, Dorfplatz (899 m, Parkplätze) – St. Anna-Kapelle (980 m) – Weiherberg (1015 m) – Gartis (1075 m) – Gulmalpe (1217 m) Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinie 66 zur Haltestelle Übersaxen-Gemeindeamt Höhenunterschied: 317 m Gehzeit: 2 1⁄4 Std. (➚ 1 1/4 Std.), Rodeln: Der Alpweg eignet sich gut zum Rodeln.
Einkehrmöglichkeiten: Übersaxen, Gasthof Krone (Montag Ruhetag) Auskünfte: Gemeindeamt Übersaxen, T +43/(0)5522/41311, h.lins@uebersaxen.at, www.uebersaxen.at
Für das Rheintal ist zweierlei charakteristisch: einerseits die pulsierende Betriebsamkeit in der dicht besiedelten Talebene, andererseits die noch ländlich erhaltenen Hanglagen mit ihren naturnahen Erholungslandschaften. Hier lässt man sich besonders an Tagen mit winterlichem Talnebel gerne dazu verleiten, die Fluchtwege ins glitzernde Weiß unter einer warmen Höhensonne zu benützten. Einer der beliebtesten Zufluchtsorte ist Übersaxen. Da verrät schon der Name – von rätoromanisch sur saxa („über den Felsen“) – die Abgehobenheit vom Talgrund.
Übersaxen, unter Gulm
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Bodensee-Vorarlberg
In Übersaxen gelangt man vom Dorfplatz auf der Kirchstraße in wenigen Minuten zum Ortsrand und geht danach auf der nach Dünserberg führenden Straße noch zehn Minuten aufwärts. Bei der St. Anna-Kapelle zweigt nach links der Gulmweg ab. Dieser dient am Weiherberg zunächst als geräumte Zufahrt zu den obersten ständig bewohnten Häusern. Danach schließt sich der Alpweg an, der im Winter als gewalzter Schneeweg sowohl zum Wandern wie zum Rodeln verlockend ist. Wenn man über die sonnigen Hanglagen der Gartisalpe bergwärts wandert, präsentiert die Aussicht die besonderen Reize eines Übergangsbereiches an der Ausmündung des Walgaus in das Rheintal. Hier sieht man zugleich den Übergang von Ost- und Westalpen vor sich. Während im Walgau der ostalpine Rätikon zwischen Zimba und den Drei Schwestern ins Bild kommt, schließt sich im Rheintal ein von der Alviergruppe zu den Appenzeller Bergen reichender Gipfelkranz an, der den Westalpen angehört. Kurz bevor wir das Ziel unserer Wanderung erreichen, schweift der Blick auch über die Sonnenseite des Laternsertals zum Hohen Freschen. Die Übersaxner Gulmalpe – der Name ist von lateinisch culmen für „First“ abgeleitet – lädt dazu ein, mit dem Rasten zugleich den Rundblick in die Weite zu genießen, bevor man wieder ins Dorf zurückwandert oder sich zumindest bis zum Weiherberg mit einer Rodelfahrt vergnügt.
Weiherberg
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Gulmalpe
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ÜBERSAXEN
Gröllerkopf x
➔
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Gartisalpe
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Zwischen Bregenzerwald und Allgäu Rundweg von Alpe zu Alpe im Grenzland zu Deutschland Hochwiesalpe (Bewirtung Samstag-Sonntag), Glutschwandenalpe, Alpstüble Moos (Mittwoch Ruhetag) Auskünfte: Tourismusbüro Riefensberg, T +43/(0)5513/8356, tourismus@riefensberg.at, www.riefensberg.at
Wegverlauf: Riefensberg Hochhäderich-Lifte Parkplatz (1227 m) – Hörmoosalpe (1283 m) – Hochwiesalpe (1227 m) – Glutschwandenalpe (1200 m) – Moosalpe (1224 m) – Parkplatz Höhenunterschied: ca. 150 m Gehzeit: 2 1⁄2 Std. Einkehrmöglichkeiten: Almhotel Hochhäderich, Hörmoosalpe (Dienstag Ruhetag),
Die Wanderung führt durch ein hochgelegenes Grenzland, in dem niemand genau sagen kann, wo der Vordere Bregenzerwald aufhört und das Oberallgäu anfängt und wo auch niemand fragt, wo im Gelände die Grenze von Vorarlberg und Bayern verläuft. Der Rundgang beginnt und endet beim Parkplatz der HochhäderichLifte. Von der Schirmbar am Rand des Parkplatzes geht man ein paar Minuten auf einem gewalzten ebenen Weg bis zu einem Wegweiser, bei dem man nach rechts in das Tälchen des Häderichbächles abzweigt. Beim Hubertushaus gelangt man auf eine Hangterrasse mit dem unter Eis und Schnee verborgenen Hörmoossee und auf einem
Weg zur Hörmoosalpe
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Bregenzerwald
ebenen Wegstück zur Hörmoosalpe. Darüber erhebt sich die Allgäuer Nagelfluhkette mit dem Hochgrat. Vom Alpgasthof geht es mit Blick auf die Berge um Steibis einige Minuten talwärts bis zu einer Wegteilung, von der man wieder ein Stück aufwärts bis zur Hochwiesalpe wandert. Im Weitergehen schwingt sich die Wanderpiste durch das sanft wellige Hochtal des Lanzenbachs. Von der Hochwiesalpe spaziert man zunächst bis zum Waldrand, wo der Weg zur tiefer liegenden Glutschwandenalpe abbiegt. Von dort geht es am Fuße des langgestreckten Kamms der Fluh aufwärts zur Moosalpe (Alpstüble Moos). Sie liegt am Rande des Kojenmoos, wo sich unter der Schneedecke eine der schönsten Moorlandschaften Vorarlbergs verbirgt. Hier haben die Riefensberger lange Zeit Torf abgebaut. 1978 wurde dieser Teil des Hochtals mit seinen parkartigen Gehölzgruppen unter Schutz gestellt. Der Winterweg führt durch das Naturschutzgebiet in einem Bogen zum Parkplatz der Hochhäderich-Lifte zurück.
h Flu er d f Au
Lanzenbach
Glutschwandenalpe
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➔ Moosalpe
Hörmoosalpe
Kojenmoos
➔ RIEFENSBERG
➔
Ghf. Hochhäderich
x Hochhäderich
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Bregenzerwald-Panorama in Weiß Schwarzenberg – Lorena – Bödele Gehzeit: 2 3⁄4 Std. Einkehrmöglichkeiten: Schwarzenberg, Maien (Gh. Frohe Aussicht, Dienstag Ruhetag), Bödele Auskünfte: Tourismusbüro Schwarzenberg, T +43/(0)5512/3570, info@schwarzenberg.at, www.tiscover.at/schwarzenberg, www.schwarzenberg.at
Wegverlauf: Schwarzenberg Hof (696 m, Parkplatz) – Freien (730 m) – Maien (812 m) – Lorena Vorsäß (1020 m) – Bergvorsäß (1080 m) – Bödele (1139 m) Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinie 38 zu den Haltestellen Bödele und Schwarzenberg Dorfplatz Höhenunterschied: ➚ 480 m, ➘ 80 m
In Schwarzenberg hat der Dorfplatz einen malerischen Flair, der so recht zur Heimat der berühmten Malerin Angelika Kauffmann passt. Von da spaziert man zuerst ein paar Minuten auf dem Gehsteig der Bödelestraße zum Ortsteil Freien, wo man auf eine Gemeindestraße in den Tobel des Losenbachs abbiegt. Danach windet sich die Straße aufwärts zu den sonnseitigen Bergparzellen. Im Bereich von Maien weiten sich die Ausblicke ins Tal und zur eindrucksvollen Gebirgsumrahmung. Unterwegs zur Lorena mag man sich daran erinnern, dass dieser Übergang zwischen Schwarzenberg und Alberschwende bis ins 19. Jahrhundert die Hauptpforte des Bregenzerwaldes war.
Zwischen Lorena und Bergvorsäß
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Bregenzerwald
Etwas unterhalb der Passhöhe zweigt von der geräumten Straße ein etwas schmaler Schneepfad ab. Auf diesem wandert man nun mit mäßigen Höhenunterschieden abwechselnd durch Bergwald und schneebedeckte Wiesenhänge von Vorsäß zu Vorsäß, wo die Schwarzenberger ihr Vieh vor und nach der Alpzeit weiden lassen. Beim Bergvorsäß erreicht man den aussichtsreichen Höhenrücken, im Wald des Geißkopfes geht man aber noch bis 1160 m ü. M. aufwärts zum höchsten Punkt der Wanderung. Am Geißkopf wird die Route beim gemütlichen Abwärtsgehen auf dem unbewaldeten Hang bis zum Bödele vollends zum Panoramaweg. Im Süden reicht der Blick zwischen Kanisfluh und Diedamskopf bis zum Hochtannberg, wo sich auch der mächtige Widderstein nicht übersehen lässt. Zwischen Winterstaude und Diedamskopf sieht man den Hohen Ifen, während zwischen der Winterstaude und der Nagelfluhkette auch etliche Gipfel der Allgäuer Alpen zum Vorschein kommen. Wer sich unterwegs nicht mit Rundblicken aufhalten will, kann das Genießen des Panoramas spätestens nach dem letzten Wegstück auf der noch ein kurzes Stück aufwärts führenden Wanderpiste am aussichtsreichen Bödele nachholen.
Lorena Bergvorsäß
➔
Geißkopf
Maien
➔ BÖDELE
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Freien
SCHWARZENBERG
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Schetteregg Eine kleine Welt für sich Wegverlauf: Egg-Schetteregg, Amagmach (1070 m, Parkplatz) – Ochsenhofalpen – Obere Falzalpe (1216 m) – Untere Falzalpe (1150 m) – Hammeratsberg (1090 m) – Eggatsberg – Schetteregg Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinie 32 Egg – Schetteregg Höhenunterschied: 180 m
Gehzeit: 2 1⁄2 Std. Einkehrmöglichkeiten: Schetteregg und „Leo’s Hütte“ in Eggatsberg Auskünfte: Tourismusbüro Egg, T +43/(0)5512/2426, info@egg-tourismus.at, www.tiscover.at/egg
Die Mittelgebirgslagen auf der Egger Seite der Subersach sind uraltes Alpgebiet. Die Erschließung des Talraums von Schetteregg für den Wintersport begann erst 1959 mit dem Bau des ersten Sesselliftes, nachdem zuvor eine durchgehende Zufahrt hergestellt worden war. Durch das Hinzukommen weiterer Lifte entstand zwar kein Hochbetriebszentrum des Wintersports, dafür ein Anziehungspunkt für Skifahrer und Genießer des Winterwanderns, die „klein, aber fein“ zu schätzen wissen. Hier führt unsere Rundwanderung in eine Oase der Winterruhe, die immerhin auf gewalzten Schneewegen bequem zugänglich ist. In der Parzelle Amagmach geht man vom Hauptwegwieser beim Parkplatz ein paar Minuten durch den Schluchtwald des Koppach-
Obere Falzalpe, Schetteregg
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Bregenzerwald
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grabens. Sobald man aus dem Wald herauskommt, sieht man das Vorsäß Eggatsberg vor sich. Unsere Route biegt nun aber nach rechts auf eine bergwärts führende Wanderpiste ab. Auf dieser erreicht man nach einigen Windungen die Ochsenhofalpen. Je mehr man an Höhe gewinnt, desto weiter wird die Aussicht in den Vorderwald. Bald schweift der Blick über eine Bergkulisse, die vom Feuerstätterkopf im Osten bis zur Allgäuer Nagefluhkette und über Sulzberg- und Pfänderrücken bis zum Brüggelekopf im Westen reicht. Nach etwa einstündigem Aufwärtsgehen gelangt man zum höchsten Punkt der Wanderung. Nun schwenken wir in das Hochtal der Falzalpen ab, über dem die Felsenburgen von Winterstaude, Hoher Kirche und Bullerschkopf den Blick auf sich ziehen. Der gewalzte Weg führt am Bergfuß an der Oberen Falzalpe vorbei. Diese ist im Sommer auch ein gastliches Imbissplätzchen, nun aber ruht sie tief eingeschneit im Winterschlaf. Dasselbe gilt für die Untere Falzalpe, an der man etwas später vorüber wandert. Der Winterweg zieht sich zuletzt mit geringen Höhenunterschieden durch die Vorsäße Hammeratsberg und Eggatsberg. Schließlich gelangen wir beim Koppachgraben wieder zum Ausgangspunkt unserer Rundwanderung. EGG
Amagmach
Schetteregg
➔ ➔
Eggatsberg
Hammeratsberg
➔ Untere Falzalpe
➔
Ochsenhofalpe
Obere Falzalpe Winterstaude x
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Winterstille im Hochtal Im Bergwald zum Auer Bodenvorsäß Wegverlauf: Au-Argenau (810 m, Parkierungsmöglichkeiten) – Bodenvorsäß (1220 m). Bei Lawinengefahr gesperrt. Öffentliche Verkehrsmittel: Busverbindungen der Linien 40 und 43 zur Haltestelle AuPostamt Höhenunterschied: 420 m Gehzeit: 3 1/2 Std. (➚ 2 Std.)
Einkehrmöglichkeiten: Au, Bergkristallhütte auf dem Bodenvorsäß (im Winter von Weihnachten bis Ostern durchgehend geöffnet) Tipp: Für den Rückweg kann man die Wanderpiste größtenteils auch zum Rodeln benützen. Auskünfte: Au Tourismus, T +43/(0)5515/2288, au@au-schoppernau.at, www.au-schoppernau.at
Das Dürrenbachtal ist im Bregenzerwald eines jener abgeschiedenen Hochtäler, die sogar vielen Bregenzerwäldern unbekannt sind. Seit der Fahrweg bis zum Bodenvorsäß im Winter als gewalzter Schneeweg begehbar gemacht ist, ist er immerhin ein Geheimtipp für Winterwanderer, die abseits von allem Rummel die Winterstille eines Hochtals erleben wollen. Der Ausgangspunkt der Wanderung ist im Auer Ortsteil Argenau beim Gemeindehaus und Tourismusbüro. Beim dortigen Wegweiser überquert man die Straße und ist nach ein paar Schritten bereits am Ortsrand. Beim Grünholzlift gelangt man zu der nach Schoppernau
Au – Bodenvorsäß
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Bregenzerwald
führenden Wanderpiste. Nach wenigen Minuten in dieser Richtung kommt man zu einem Wegweiser mit der Abzweigung des Fahrwegs zum Bodenvorsäß. Von dort geht man im schattigen Bergwald auf der Nordseite des Lug in vielen Windungen mit mäßiger Steigung aufwärts. Bei den unteren Alpweiden der Godlachenalpe biegt der Bödenweg ins Hochtal des Dürrenbachs ab und verläuft nun fast eben zum Bodenvorsäß. Auf dieser Voralpe der höher gelegenen Annalpe ist die Bergkristallhütte (1230 m) als Rastmöglichkeit willkommen. Beim Aufwärtsgehen bietet der geschlossene Wald nur wenige Ausblicke. Sobald man auf dem Bodenvorsäß ins Freie kommt, sieht man den Talschluss mit dem Felsenkamm und den kaum zugänglichen Schrofen zwischen Zitterklapfen und Toblermann vor sich. Für den Rückweg benützen wir den gleichen Weg wie beim Aufwärtsgehen. Nun aber fehlt es in der Gehrichtung nicht an Ausblicken auf die gegenüberliegende Talseite mit dem Diedamskopf und Falzkopf. Unterhalb der Godlachenalpe hat man auch einen eindrucksvollen Blick zur Kanisfluh und Mittagsfluh. Von hier aus gesehen kann man sich gut vorstellen, wie das mächtige Kanisfluh-Mittagsfluh-Gewölbe einst zusammenhing, bevor es von der Ur-Bregenzerach im Laufe einiger Millionen Jahre entzweigeschnitten wurde.
AU
➔ Argenau
Bre gen zer ach e
➔
SCHOPPERNAU Godlachenalpe
➔
➔ ➔
Bodenvorsäß Bergkristallhütte
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Am „Hörele“ Ausschau vom Hörnlepass Wegverlauf: Riezlern Schwende (1070 m, Parkplätze am Beginn der Langlaufloipe) – Landesgrenze am Hörnlepass (1165 m) Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinie 2 zur Haltestelle Gschwend Sonnenburg Höhenunterschied: ca. 100 m Gehzeit: 2 Std. Einkehrmöglichkeiten: Schwende und Alpengasthof Hörnlepass
Tipp: In Riezlern lohnt sich ein Besuch des Walsermuseums (Öffnungszeiten Montag bis Samstag 14–17 Uhr) Auskünfte: Kleinwalsertal Tourismus, T +43/(0)5517/51140, info@kleinwalsertal.com, www.kleinwalsertal.com
Der Weg über den nur 1283 m hohen Hörnlepass war Jahrhunderte lang die Kleinwalsertaler Hauptverbindung nach Bregenz. Er war zwischen Sibratsgfäll und Hittisau meistens aber in so schlechtem Zustand, dass man oft lieber Umwege in Kauf genommen hat. Dagegen ist die jetzige Wanderpiste zum „Hörele“, wie die Walser den Pass nennen, ein bequemer und viel begangener Spazierweg. Zum Ausgangspunkt im Weiler Schwende kommt man auf der Verbindungsstraße von Riezlern-Westegg her. Der gewalzte Winterweg beginnt an der gleichen Stelle wie die dortige Langlaufloipe. Sie
Riezlern, Weg zum Hörnlepass
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Kleinwalsertal
schwingt sich abseits der örtlichen Bergstraße durch sonnige Hanglagen und kleine Wäldchen. Im Bereich Klausenwald führt sie an einer auch im Winter reizvollen Moorlandschaft vorüber. Manche begnügen sich nach einem dreiviertelstündigen Aufwärtsgehen mit der Einkehrrast im Alpengasthof Hörnlepass. Es empfiehlt sich aber, zuvor neben der Langlaufloipe noch bis zur idyllischen Hochtalmulde im Außerwald und zur Landesgrenze am Hörnlepass weiter zu gehen. Die präparierte Wanderpiste endet an einem aussichtsreichen Sonnenhang bei einem alten Stall. Da lohnt sich bei der Bank an der sonnseitigen Stallwand ein Verweilen, um in Muße die Oberstdorfer Gipfel der Allgäuer Alpen zu betrachten. Auf dem Rückweg richtet sich der Blick vor allem auf die Ostseite des äußeren Kleinwalsertals mit dem weißen Grat zwischen Söllereck und Fellhorn und bis zur Kanzelwand. Dort sieht man oberhalb des Waldgürtels auch die weißen Hangterrassen der Amannsalpe und Mittelalpe, wo bis ins 18. Jahrhundert der wichtigste Saumweg ins Tal führte.
Außerwald
➔
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Gasthof Hörnlepass
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Klausenwald
SCHWENDE
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RIEZLERN
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Schwarzwasserbach
Am Fuße des Widdersteins Von Baad ins Bärgunttal Wegverlauf: Baad (1235 m, gebührenpflichtige Parkplätze) – Bärgunthütte (1408 m) – Widdersteinalpen – Baad Öffentliche Verkehrsmittel: Walserbus zur Haltestelle Baad Höhenunterschied: 185 m Gehzeit: 1 3⁄4 Std. (Baad – Bärgunthütte 50 Min.)
Einkehrmöglichkeiten: Baad, Bärgunthütte Auskünfte: Kleinwalsertal Tourismus, T +43/(0)5517/51140, info@kleinwalsertal.com, www.kleinwalsertal.com
Man kann sich heute kaum vorstellen, dass das hinterste Kleinwalsertal schon von Jägern der Steinzeit durchstreift wurde, die hier für ihre Steinwerkzeuge und Waffen sogar eine bedeutsame Fundstelle hatten. Als die Walser im Spätmittelalter vom Tannberg her ins Tal der Breitach einwanderten, war das Bärgunttal vermutlich ihr wichtigster Zugangsweg. Über den Hochalppass waren sie bis 1563 mit dem Gericht Tannberg verbunden. Es ist aber noch nicht lange her, seit man auch im Winter und noch dazu auf bequemen Wanderpisten ins Bärgunttal spazieren kann. Von der Bushaltestelle Baad führt im Verlauf einer Alpstraße ein gewalzter Schneeweg nahe am Bärguntbach ins Hochtal. Im Winter ist der Bach eine Sehenswürdigkeit eigener Art. Das fließende Wasser ist
Bärgunttal
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Kleinwalsertal
zwar meistens unter der Schneedecke verborgen, dafür ziehen die hohen Schneehauben auf den Felsblöcken die Aufmerksamkeit auf sich. Die gastliche Bärgunthütte befindet sich in einem sonnigen Alpgelände nahe am abweisend hohen Nordwestabfall des Widdersteins. Hier öffnet sich auch der Blick zum Talschluss mit den Zacken von Höferspitze, weißem Schrofen und Heiterberg. Die Ausschau taleinwärts gewinnt noch zusätzlich an Reiz, wenn man für den Rückweg den Panoramaweg wählt, der zuerst etwas abwärts zur Brücke über den Bärguntbach und auf der anderen Talseite noch ein kurzes Stück bergauf führt. Bei der inneren Widdersteinalpe kommt man wieder auf waldfreies Gelände mit Ausblicken auf die südexponierten Gehänge des Kleinwalsertals mit dem Walmendinger Horn. Unterhalb der Äußeren Widdersteinalpe kommen wir auf den gleichen Weg, den wir bergwärts gegangen sind, und nun ist es nur mehr ein kurzes Wegstück bis Baad.
➔
BAAD
MITTELBERG
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Breitach
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Äußere Widdersteinalpe
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➔ Bärgunthütte
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Innere Widdersteinalpe
Aussichtskanzel Ludescherberg Am Eingang zum Biosphärenpark Großes Walsertal Wegverlauf: LudeschBofel (760 m, Parkplatz an der Straße) – Alte Raggalerstraße – Falazera (1041 m) – Ludescherberg (1080 m) Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinie 78 zur Haltestelle Bofel Höhenunterschied: 335 m Gehzeit: 3 1⁄4 Std. (➚ 1 3⁄4 Std.)
Einkehrmöglichkeiten: Bofel-Stuba (Montag Ruhetag), Jausenstation Berghof am Ludescherberg (Donnerstag Ruhetag) Auskünfte: Gemeinde Ludesch, T +43/(0)5550/2221, gemeinde@ludesch.at, www.ludesch.at
Am Eingang des Großen Walsertals befindet sich der Ausgangspunkt Bofel etwa auf halbem Weg zwischen Ludesch und Raggal direkt an der Landesstraße. Am Waldrand führt der gewalzte Winterweg bergwärts und folgt dabei im Wesentlichen dem Verlauf eines historischen Weges. Hier verlief die alte Raggalerstraße, die von Ludesch aus bis 1925 den Hauptzugang ins Große Walsertal bildete. In diesem Bereich ist der naturnahe Charakter der alten Kulturlandschaft noch fast unversehrt erhalten. Hier wird bewusst, wie eine gepflegte und unverbaut erhaltende Landschaft den Wert einer Rarität haben kann. In Falazera, wo man aus dem Bergwald heraustritt, steht noch das ehemalige Gasthaus „Rössle“. Das war einst vor allem für die Fuhrleute, die im Winter mit ihren Pferdeschlitten unterwegs waren, ein bevor-
Ludescherberg
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Alpenregion Bludenz
zugter Rastplatz. Von da geht es auf einer gebahnten und wenig befahrenen Gemeindestraße weiter aufwärts zum Ludescherberg. Dort kommen wir zu einer alten Walsersiedlung. Obschon sie nur wenige Berghöfe umfasste, erbauten die Bewohner 1840 eine kleine Kirche und 1847 ein eigenes „Schualhüsle“. Wenn diese Hanglagen nicht noch weiter verbaut werden, wird man hier – hoffentlich – auch in Zukunft noch sagen können: „Small is beautiful“. Heute wird der Ludescherberg von den Wanderern vor allem als Sonnenberg und Aussichtskanzel gerühmt. Von da überblickt man aus der Vogelschau fast den gesamten Walgau zwischen Rätikon und Walserkamm. Darüber hinaus reicht der Blick ins Rheintal bis zu den Schweizer Bergen. Dem Rückweg dient die gleiche Route, auf der man aufwärts gegangen ist. Nun ist der Blick hauptsächlich dem Großen Walsertal zugewandt, wobei sich dessen Sonnenseite mit dem Walserkamm verlockend malerisch präsentiert.
Lutz
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Bofel
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LUDESCH
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Falazera
Ein Höhenweg der Ruhegenießer Sonntag zwischen Stein und Partnom Gehzeit: 2 1/2 Std. (➚ knapp 1 1/2 Std.) Einkehrmöglichkeiten: Bergstation Stein, Partnom-Hüsli Auskünfte: Seilbahnen Sonntag, T +43/(0)5554/5281-5, seilbahnen-sonntag@aon.at, www.seilbahnen-sonntag.at
Wegverlauf: Sonntag, Bergstation Stein (1295 m) der KabinenPendelbahn Sonntag – Stein (Parkplatz bei der Talstation) – Unterpartnom (1532 m) – Partnom-Hüsli (1545 m) Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinie 77 zur Haltestelle Sonntag-Seilbahn Stein Höhenunterschied: 250 m
Nach der Seilbahnfahrt von Sonntag zur Berstation Stein spaziert man ein kurzes Stück abwärts, wo der Wegweiser bei der Sesselbahn für unsere Wanderung die Richtung zeigt. Die Route führt im Verlauf eines Alpweges als gewalzte Piste zum Äußeren Steinbild (1340 m). Bis hierher geht es nur mäßig aufwärts, im Wald vor der Wandfluh steigt der Weg in Serpentinen aber stärker an. Hier kann man den kühlen Bergschatten als Vorteil empfinden, wenn man im Aufwärtsgehen nicht so schnell ins Schwitzen kommt. Schon unterwegs öffnen sich immer wieder Ausblicke auf die andere Talseite bei Sonntag und Fontanella und darüber hinaus bis Faschina und zur Damülser Mittagspitze. Wenn man taleinwärts schaut, wird hinter der Mulde des Schadonapasses sogar der Widderstein zum
Partnom, Blick ins Große Walsertal
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Alpenregion Bludenz
Blickfang. Sobald man oberhalb des Bergwaldes die sonnige Hangterrasse der Alpe Unterpartnom betritt, wird das letzte Wegstück so recht zum Panoramaweg, bei dem die Aussicht auch das äußere Tal umfasst und der Blick vom Rätikon zu den Schweizer Rheintalbergen schweift. Hier gönnt man sich gerne eine Rast im gastlichen Partom-Hüsli, bevor man auf dem gleichen Weg zum Ausgangspunkt zurückkehrt.
In der alten Walsersiedlung Stein waren es die dort früher ganzjährig wohnenden Bergbauernfamilien gewohnt, dass sie im Winter eine oft endlos scheinende Weltabgeschiedenheit aushalten mussten. Um 1820 wohnten auf Stein immerhin noch 9 Familien mit 50 Personen. Da war man froh, dass man für die Kinder wenigstens eine eigene kleine Schule hatte. Der beschwerliche sonntägliche „Messweg“ ins Tal war bei tiefem Schnee aber oft nicht zuzumuten. Heute verfügt Stein über eine Seilbahn und in der schneefreien Zeit über eine Zufahrtsstraße, die bäuerliche Dauersiedlung gehört heute freilich den Erinnerungen an vergangene Zeiten an.
SONNTAG
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Steinbildvorsäß
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Bergstation Stein
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Alpe Unterpartnom
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Im innersten Brandnertal Wandern und Rodelspaß nach Brand Rodel verliehen. Einkehrmöglichkeiten: Brand, Schattenlaganthütte Auskünfte: Brand Tourismus, T +43/(0)5559/555, brand@brand.vol.at, www.brand.at Da die Route bei Lawinengefahr gesperrt und die Schattenlaganthütte nicht ständig geöffnet ist, empfiehlt es sich, vor der Wanderung beim Tourismusbüro die aktuelle Situation zu erfragen.
Wegverlauf: Brand, Pfarrkirche (1035 m, Parkplatz) – Innertal, Herz-Jesu-Kapelle (1062 m) – Untere Schattenlagantalpe (1342 m) – Schattenlaganthütte (1483 m) – Brand Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinie 81 zur Haltestelle Brand-Kirche Höhenunterschied: 450 m Gehzeit: 3 1/2 Std. (➚ 2 Std.) Rodeln: Bei der Schattenlaganthütte werden für die Rückkehr
Im Sommer ist es eine vielbefahrene Straße, die durch Brand bis zur Lünerseebahn am Talschluss führt. Wenn aber die Bahn nach dem Ende der Sommersaion ihren Betrieb eingestellt hat, kehrt hier heilige Ruhe ein. „Nichts los“, heißt es dann für die motorisierten Ausflügler. „Nichts wie hin“, sagen hingegen die Genießer unter den Winterwanderern. Dann kann es recht vergnüglich sein, auf der geräumten Straße durch das innerste Brandnertal zu wandern. Das gilt besonders für den Spätwinter, wenn die Route zum größten Teil in der Sonne liegt. Als Ausgangspunkt wird gerne die Brandner Pfarrkirche gewählt. Von da geht man am Haus der Bergrettung vorbei zum Alvierbach und
Gletscherbachtal
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Alpenregion Bludenz
auf der den Bach begleitenden Wanderpiste bis zum Ortsrand im Innertal. Bei der dortigen Herz-Jesu-Kapelle wechseln wir auf die geräumte Straße, die sich mit mäßiger Steigung taleinwärts zieht. Von der Gebirgsumrahmung hat man zunächst vor allem den Kegel des Mottakopfes vor sich, dann aber öffnet sich am Ausgang des Gletscherbachtals eine reizvolle Talweitung, die vom Seekopf, Zirmenkopf und dem Wildberg umrahmt ist. An einigen Felsbändern verraten Eiskaskaden, wo im Sommer die Wasserfälle der Gletscherbäche zu sehen sind. Bei der Unteren Schattenlagantalpe beginnt das Seetal, das auch durch seine mächtigen Dolomitschutthalden bekannt ist. Im zusehends enger und felsiger werdenden Hochtal nähern wir uns der Waldgrenze. Dort erwartet uns am Fuße des Seekopfs die Schattenlaganthütte zur Rast. Nun bietet sich zugleich die Möglichkeit, Rodel auszuleihen und die Straße in Richtung Brand als Rodelbahn zu benützen. Wer lieber zu Fuß zurückkehrt, kann wie bergauf ebenfalls die Straße benützen. Bei ausreichender Lawinensicherheit wird aber auch der Weg am Alvierbach geöffnet. Auf diesen kann man bei der Unteren Schattenlagantalpe abzweigen und zur Abwechslung durch die verschneite Schlucht talwärts wandern.
BRAND
➔ Innertal
Alvierbach
x Brandner Mittagsspitze
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➔
x Mottakopf
x Saulakopf
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Gletscherbach
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Untere Schattenlagantalpe
Schattenlaganthütte
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Highlight Sonnenkopf Ein hochalpiner Panoramaweg Wegverlauf: Wald am Arlberg, Bergstation der Sonnenkopfbahn (1840 m, Parkplatz bei der Talstation) – Muttjöchle (2074 m) Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinie 90 zur Haltestelle Wald Sonnenkopfbahn Höhenunterschied: 280 m Gehzeit: 2 1/2 Std. (➚ 1 1/2 Std.)
Einkehrmöglichkeiten: Sonnenkopf Bergrestaurant Auskünfte: Klostertaler Bergbahnen, T +43/(0)5582/292, info@sonnenkopf.com, www.sonnenkopf.com
Im Vorarlberger Hochgebirge gibt es nur wenige Bereiche, die sich für ein gefahrloses Winterwandern so herrlich eignen wie der breite Höhenrücken zwischen Sonnenkopf und Muttjöchle. Die hier am Übergang vom Klostertal zum Montafon bis in über 2000 m ü. M. angelegte Wanderpiste überrascht zugleich mit einem Gebirgspanorama der Sonderklasse. Am Sonnenkopf überquert man nahe der Bergstation die Lifttrasse des Riedboden-Schlepplifts und die anschließende Skiabfahrt. Danach zieht sich die Wanderpiste auf den waldfreien obersten Hanglagen des Klostertales bergwärts. Von der umgebenden Bergwelt werden zunächst die Gipfel des Lechquellengebirges mit der Roten Wand auf der gegenüberliegenden Talseite zum Blickfang. Im gemächlichen Aufwärtsgehen weitet sich der Horizont. Bald sieht man
Am Sonnenkopf
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Alpenregion Bludenz
im Klostertal bis zum Talgrund. Bei Wald am Arlberg erblickt man auch die Arlbergbahn, die beim Blick aus großer Höhe wie eine kleine Spielzeugeisenbahn aussieht. Am Berg darüber fällt die Druckrohrleitung des Spullerseekraftwerks auf, das die Bahn mit Strom versorgt. Am Riedkopf kommt man noch einmal an der Bergstation eines Schleppliftes vorbei, bevor man das Skigebiet Sonnenkopf zur Gänze im Rücken hat. Der anschließende Winterweg durch die Ganda wird im Sommer kaum begangen. Diese Hanglagen sind nämlich großflächig mit Felsblöcken übersät, so dass hier nur dank der mächtigen Schneedecke die Wanderpiste am Mittagstein vorbei zum Muttjöchle geführt werden kann. Am obersten Wegstück vervollständigt sich das Panorama im Blick über das Silbertal zum Hochjoch und zu den Rätikongipfeln zwischen Sulzfluh und Schesaplana. Im Westen reicht der Blick sogar bis zu den Rheintalbergen mit dem Säntis am Horizont. Für den Rückweg wählen wir wieder den gleichen Weg, wobei nun das Auge auf die Gebirgsumrahmung des inneren Klostertals gerichtet ist. Dort erkennt man auch die Flexenstraße und hinter der Passmulde des Arlbergs noch einige Tiroler Berggipfel. Im Vordergrund beherrschen oberhalb der Skihänge des Sonnenkopfs die Verwallgipfel zwischen Burtschakopf und Lobspitze das Bild.
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Riedkopf x
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Ganda
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Mittagstein
Muttjöchle
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Riedboden
x Sonnenkopf
Oberlech Beschaulichkeit auf Wanderpisten Gehzeit: 2 1⁄4 Std. (➚ 1 1⁄4 Std.) Einkehrmöglichkeiten: Lech, Burg, Schlössle, Berg Auskünfte: Lech Zürs Tourismus, T +43/(0)5583/2161, info@lech-zuers.at, www.lech-zuers.at
Wegverlauf: Lech Postamt (1435 m, Tiefgarage unter der Pfarrkirche) – Burg (1630 m) – Schlössle (1750 m) – Tannegg (1789 m) – Berg (1572 m) – Lech Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinien 91 und 92 sowie Ortsbusse zur Haltestelle Lech Postamt Höhenunterschied: 355 m
In der Region Arlberg ist Oberlech als eines der meistfrequentierten Skigebiete bekannt. So könnte man bezweifeln, dass dort auch noch die im Untertitel versprochene „Beschaulichkeit auf Wanderpisten“ zu finden ist. Da ist es wohl am besten, diese Hochburg des Lecher Wintersports selbst aus der Fußgängerperspektive kennen zu lernen. Die Route beginnt in Lech unterhalb der sehenswerten Pfarrkirche beim Postamt, führt ein kurzes Stück dem Fluss entlang zur Landbrugg, der Straßenbrücke zwischen der Bergbahn Lech-Oberlech und der Schlosskopfbahn. Im Ortsteil Strass beginnt gegenüber der St. Martinkapelle der gewalzte Schneeweg, der sich in Serpentinen durch den Bergwald zieht. Im Bereich Burg kommt man zu einem
Oberlech
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Arlberg
Knotenpunkt der Skipisten, der sich aber leicht queren lässt. Bereits bei der Bergstation der Kabinenbahn geht man wieder auf einem Fußweg weiter aufwärts und kommt zwischen Hotels und Restaurants mit Sonnenterrassen zur obersten Hotelsiedlung Schlössle. Dort schließt sich bei den letzten Häusern zwischen Skipisten neuerlich eine bequeme Wanderpiste an, die nach etwa einer Viertelstunde am Aussichtspunkt Tannegg endet. An diesem sonnigen Plätzchen unterhalb der Mohnenfluh setzt man sich gerne auf eine Bank, um in Muße ein Gipfelpanorama zu genießen, bei dem man meinen könnte, Mohnenfluh, Auenfelder Horn, Karhorn, Widderstein und Biberkopf, Wösterspitzen, Rüfispitz, Omeshorn und Hasenfluh seien zu einer Schönheitskonkurrenz angetreten. Auf einer Hangterrasse unterhalb des Karhorns ist auch die einstige Walsersiedlung Bürstegg zu sehen. Auf dem Rückweg spaziert man auf dem gleichen Weg durch den Bereich Schlössle, zweigt beim Hotel „Goldener Berg“ aber nach links ab. Auf diesem anderen Weg kommt man in einem Bogen zur Parzelle Berg und zuletzt wieder zur Landbrugg und zum Ausgangspunkt zurück.
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Tannegg
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OBERLECH
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Berg
Burg
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➔ 31
LECH
Auf dem Montafoner Sonnenbalkon Höhenwanderung in Bartholomäberg abzustellen und mit dem Bus nach Innerberg zu fahren. Höhenunterschied: ➚ 310 m, ➘ ca. 400 m Gehzeit: 2 1⁄2 Std. (➚ 1 1⁄2 Std.) Einkehrmöglichkeiten: Innerberg, Bartholomäberg Auskünfte: Bartholomäberg Tourismus, T +43/(0)5556/73101, sonnenbalkon@vol.at, www.bartholomaeberg.at
Wegverlauf: BartholomäbergInnerberg, Ghf. Mühle (1170 m) – Sassella, Barthold-Rank (1370 m) – Garsella – Fritzensee (1440 m) – Worms (1400 m) – Lindaweg – Bartholomäberg Dörfle (1087 m) Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinie 84 zu den Haltestellen Bartholomäberg Dörfle und Innerberg Ghf. Mühle. Bei Anreise mit dem eigenen Fahrzeug empfiehlt es sich, dieses in Bartholomäberg auf dem Parkplatz nahe der Pfarrkirche
Oberhalb der Kirche von Innerberg zweigt beim Gasthof Mühle bergseitig der Tröllerweg ab. Auf dieser geräumten Gemeindestraße kommt man in einer Viertelstunde zu den obersten Häusern von Innerberg. Dort beginnt ein gewalzter Winterweg, der im Wald aufwärts führt. Im Bereich der Maisäße oberhalb von Sassella lockert der Bergwald allmählich auf, so dass ab dem Barthold-Rank auch die Aussichtsbereiche immer größer und eindrucksvoller werden. Bei den reizvollen Hangterrassen von Garsella öffnet sich bereits ein
Innerberg
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Montafon
Panoramablick zwischen den Höhen des Verwall und den markantesten Rätikonbergen, wobei zugleich das hintere Montafon mit der Gipfelprominenz der Silvretta mit ins Panorama kommt. Von den obersten Hütten von Garsella führt die Wanderpiste ein kurzes Stück etwas steil aufwärts zu dem bei 1480 m ü. M. höchsten Punkt der Wanderung. Im Abwärtsgehen zum schneebedeckten Fritzensee und den Maisäßhütten der Fritza-Legi sieht die Bergkulisse des Rätikons noch eindrucksvoller aus als beim ersten Anblick, wobei sich vor allem die Zimba von ihrer schönsten Seite zeigt. Bergab kommt man abwechselnd durch bewaldete und offene Hanglagen. Oberhalb der Hütten von Worms führt der nach rechts abbiegende Schneeweg zuerst etwas steil abwärts, wobei der Blick wieder ganz auf die Zimba gerichtet ist. Ob dem Fritzatobel erreicht man den Lindaweg, eine geräumte Gemeindestraße, auf der man zuletzt in einer knappen halben Stunde ins Dörfle von Bartholomäberg gelangt. Wer es nicht eilig hat, sieht sich dort gerne noch ein bisschen um, wobei die 1729-1743 erbaute Barockkirche zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten gehört.
x Wannaköpfle
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Worms
Sassella
Fritzatobel
➔ BARTHOLOMÄBERG
SCHRUNS TSCHAGGUNS
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Fritzensee
Innerberg
Naherholung in Schruns Rundgang über Gauenstein Wegverlauf: Schruns Bahnhof (680 m, gebührenpflichtige Parkplätze) – Litzpromenade – Bahnhaltestelle Tschagguns (660 m) – Illweg – Kaltenbrunnen (650 m) – Kloster Gauenstein (728 m) – Schruns Öffentliche Verkehrsmittel: Montafonerbahn und regionale Busverbindungen aus allen Richtungen zum Bahnhof Schruns
Höhenunterschied: ca. 100 m Gehzeit: 2 Std. Einkehrmöglichkeiten: Schruns, Kaltenbrunnen Auskünfte: Schruns-Tschagguns Tourismus, T +43/(0)5556/72166, info@schruns-tschagguns.at, www.schruns-tschagguns.at
Vom Hauptwegweiser am Bahnhof Schruns geht man etwa 100 Meter auf der nach Bartholomäberg führenden Straße zur Brücke über die Litz. Von da spaziert man auf der Litzpromenade mit Blick auf die Zimba dem Bach entlang. Beim Bahnhof Tschagguns bietet sich die Möglichkeit für einen Abstecher ins Nachbardorf. Durch den Besuch der dortigen Marienwallfahrtskirche (Bau aus dem 15. Jhdt., erweitert im 18.-19. Jhdt.) könnte unsere Route sogar zu einem Drei-Kirchen-Pilgerweg werden. Ab der Einmündung der Litz in den Hauptfluss wandert man auf dem Illweg am bewaldeten Ufer etwa 20 Minuten talauswärts. Bei der Bahnhaltestelle Kaltenbrunnen-Gantschier biegt man nach rechts
Kloster Gauenstein
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Montafon
auf eine Gemeindestraße ab, die durch die Siedlung Kaltenbrunnen auf kurzem Weg zur Hauptstraße am Hangfuß führt. Von dort zieht sich im Bergwald der gespurte Winterweg aufwärts. Unterwegs fällt am Weg immer wieder grobes Blockwerk auf, das von einem alten Bergsturz herrührt. Im Gaueser Wald kommt man zum Aussichtspunkt Landschrofen und ein paar Minuten später zum Kloster Gauenstein. Die Gründung dieses Kapuzinerklosters mit der 1847-51 erbauten Kirche geht auf eine dort im 18. Jahrhundert bewohnte Eremitenklause zurück. Vom Kreuzweg unterhalb des Klosters biegt die Route auf den Broxweg ab. Zuerst geht man hier ein kurzes Stück aufwärts bis zu den Häusern der Parzelle Brox. Danach spaziert man durch idyllische Hangbereiche fast eben weiter zum Waldrand unterhalb von Montjola und auf der Montjolastraße abwärts zum Ortsrand von Schruns. Dort führt die Route an der 1688 erbauten Litzkapelle vorbei. Wie die Klosterkirche auf Gauenstein gehört auch dieses Kirchlein zu den Wallfahrtszielen des Montafons. Nach dem Übergang über die Litzbrücke schließt sich der Rundweg.
BARTHOLOMÄBERG
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Kloster Gauenstein
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TSCHAGGUNS
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Kaltenbrunnen
Litz
Bhf. SCHRUNS
Bahnhof
Ill
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Ein Bergtal aus dem Bilderbuch Durchs Gauertal zur Lindauer Hütte Wegverlauf: Latschau (985 m, Parkplatz Lünerseekraftwerk oder neben Feuerwehrhaus an der Latschaustraße) – Volspora – Lindauer Hütte (1744 m) – Gauen – Latschau Öffentliche Verkehrsmittel: Ortsbus 3 von SchrunsTschagguns zur Haltestelle Latschau Kraftwerk Höhenunterschied: 760 m Gehzeit: 4 3⁄4 Std. (Latschau – Lindauer Hütte 2 3⁄4 Std.)
Einkehrmöglichkeiten: Latschau, Lindauer Hütte (im Winter wechselnde Öffnungszeiten) Auskünfte: Lindauer Hütte DAV, Tschagguns, T +43/(0)664/5033456, lindauerhuette@aon.at oder Schruns-Tschagguns Tourismus, T +43/(0)5556/72166, info@schruns-tschagguns.at www.schruns-tschagguns.at
Dem Wegweiser beim Lünerseekraftwerk in Latschau folgend kommt man auf einer Gemeindestraße in 10 Minuten zum Ortsrand. Dort steigt ein gewalzter Winterweg am Rasafeibach etwas steil an. Ab den Maisäßhütten von Volspora zieht sich der bequem begehbare Weg mit mäßiger Steigung taleinwärts, wobei der Blick auf den eindrucksvollen Talschluss mit den Drei Türmen gerichtet ist. Zuletzt windet sich der Weg in mehreren Schleifen durch den romantischen Porzalengawald, wobei man am Fuße der Sulzfluh mit ihren steil abfallenden Kalkwänden und wuchtigen Türmen den Eindruck von einer
Gauertal
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Montafon
märchenhaften Felsenburg hat. Die seit 1899 bestehende Lindauer Hütte ist immer ein lohnendes Wanderziel, selbst wenn sie nicht geöffnet ist. Dann lädt zumindest die Bank an der sonnenwarmen Hauswand zum Rasten ein. Beim Rückweg machen viele von der Möglichkeit Gebrauch, auf der bergauf gewanderten Route nach Latschau zu rodeln. Andere genießen es, dorthin zu Fuß zurückzukehren. In diesem Fall kann man in der Mitte des Tales auch auf die zum Rodeln und Skifahren kaum benützte andere Talseite wechseln und durch die eingeschneite Maisäßsiedlung Gauen wandern. Beim Abwärtsgehen ist der Blick vor allem auf den Davennastock mit den Hangsiedlungen von Bartholomäberg gerichtet, doch hinter dem Sattel des Kristbergs sind auch etliche Gipfel des Lechquellengebirges zu sehen. Die Maisäße Volspora und Gauen erinnern an die bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts sehr intensiv betriebene Berglandwirtschaft. In Tschagguns war es Jahrhunderte lang üblich, das Vieh nach dem Verfüttern des Winterheus auf den Talhöfen im Mai auf die Berggüter im Gauertal zu treiben, wo es vor und nach der Alpzeit weiden konnte. Heute werden die meisten Maisäße als Feriendomizile genutzt. TSCHAGGUNS
Ausgleichsbecken
Latschau
➔
x Golmer Joch
Volspora
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Gauen
x Grabs
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Rasafeibach
Geißspitze
x Tschaggunser Mittagsspitze
➔
➔
Porzalengawald
Lindauer Hütte
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Schwarzhorn x
Dörferspaziergang in der Schneezeit Von Gaschurn nach St. Gallenkirch Wegverlauf: Gaschurn, Versettlabahn-Talstation (965 m) – Mountain Beach (940 m) – Gortipohl (900 m) – Garfreschabahn (860 m) – St. Gallenkirch-Ortsmitte (878 m) Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinie 85 zu den Haltestellen Gaschurn-Versettla und St. Gallenkirch-Postamt Höhenunterschied: insg. 110 m Gehzeit: 2 Std.
Einkehrmöglichkeiten: Gaschurn, Gortipohl, St. Gallenkirch Auskünfte: Gaschurn Tourismus, T +43/(0)5558/82010, info@gaschurn-partenen.com, www.gaschurn-partenen.com; St. Gallenkirch Tourismus, T +43/(0)5557/66000, info@stgallenkirch.at www.stgallenkirch.at
Es gab einmal eine Zeit, in der eine Eisenbahnlinie bis ins hinterste Montafon bestand. Genauer gesagt war das in den Jahren von 1928 bis 1953, als zur Zeit der Kraftwerksbaues zwischen Tschagguns und Partenen eine Schmalspurbahn der Illwerke in Betrieb war. Die aufgelassene Bahntrasse dient heute größtenteils als Fahr- und Spazierweg und im Winter als Wanderweg von Dorf zu Dorf. Ein günstiger Ausgangspunkt ist in Gaschurn die Bushaltestelle bei der Talstation der Versettlabahn. Am oberen Ende des Parkplatzes überquert man die Ill und biegt dann sogleich nach links auf den Ill-
Wallfahrtskapelle Maria Schnee, Gaschurn
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Montafon
weg ab, der eine Langlaufloipe begleitet. Dort führt die Route an der von einem Hügel grüßenden Wallfahrtskapelle Maria Schnee vorbei, die im 17. Jahrhundert erbaut worden war. Nahe der Ill spazieren wir in Gaschurn durch den untersten Dorfbereich. Nach dem Unterqueren der Landesstraße kommen wir am Sommer-Freizeitpark Mountain Beach vorüber. Kurz darauf biegt die Langlaufloipe bei einem Campingplatz nach links ab, unsere Wanderroute führt aber geradeaus weiter. Bald bietet sich die Möglichkeit, zu einer Einkehrrast ins Dorf Gortipohl abzuzweigen. Der Wanderweg folgt jedoch weiterhin der alten Bahntrasse zur Talstation der Garfreschabahn. Unterhalb des Dorfes St. Gallenkirch biegen wir bei einem einzeln stehenden Wohnhaus nach rechts auf einen gespurten Fußweg ab. Von dort erreicht man schon nach fünf Minuten bei der Pfarrkirche die Ortsmitte.
ST. GALLENKIRCH
➔ Talstation Garfreschabahn
Grappeskopf x GORTIPOHL
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Garfrescha Ill
GASCHURN Mountain Beach
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Gantekopf x
Talstation Versettlabahn Nova Stoba
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Bequem und sicher gehen Ein paar Tipps Wandern ohne Schneewaten Was man auf Winterwegen braucht, ist für die meisten Wanderer das ganze Jahr über von Nutzen. Mehr als in den anderen Jahreszeiten werden freilich feste Wanderschuhe mit Profilsohlen, ein luftdichter Anorak und eine wasserdichte Hose geschätzt. Weil die Temperaturen oft rasch wechseln, ist es vorteilhaft, wenn man wenigstens im Rucksack Handschuhe, Mütze und einen warmen Pullover bei sich hat. Wichtiger als sonst ist zudem ein guter Sonnenschutz. Erfahrene Winterwanderer haben für den Fall von örtlicher Schnee- oder Eisglätte vorsichtshalber auch einen Gleitschutz für die Schuhe bei sich. Bei Bedarf schnüren sie Absatzeisen mit kleinen Zacken oder für steileres Gelände ohne apere Wegstrecken so genannte Grödel, die kleinste und einfachste Form von Steigeisen, an die Schuhsohle. Die Wanderstöcke sollten im Winter wie Skistöcke mit Schneetellern versehen sein. Schneeverhältnisse und Wetter Bei der Betreuung der Winterwanderwege wird darauf geachtet, dass sie nach jedem Schneefall gewalzt oder gespurt werden. Weil das aber nicht überall gleich schnell geschehen kann, ist es gut, wenn man nach einem Schneefall mit dem Wandern etwas zuwartet. Wer
Winterwanderer © walser-image.com
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das Gehen auf Schneewegen so recht genießen will, sucht sich mit Hilfe der Wetterprognosen ohnehin möglichst gute Schnee- und Witterungsverhältnissen aus. Erfahrene Winterwanderer wissen genau, welche Routen zu bestimmten Zeiten mehr oder weniger zu empfehlen sind. Sie wissen, dass auch Schönwettertage eiskalt sein können. Dann suchen sie die sonnigsten und windgeschützten Hanglagen auf. Im Winter muss man allerdings auch mit manchen Tücken von Schnee- und Eisglätte rechnen. Sogar in Städten mit einem hervorragend organisierten Straßenwinterdienst kann man sich nicht darauf verlassen, dass das Gehen immer und überall problemlos ist. Bei den Winterwanderwegen in Berggebieten treten Vereisungen am häufigsten beim Wechsel von Tauwetter mit Schmelzwasserabfluss und nachfolgendem Nachtfrost auf. Auskünfte Weil die Wetter- und Schneeverhältnisse im Winter regional sehr verschieden sein können, ist es manchmal von Vorteil, wenn man sich rechtzeitig über die örtlichen Voraussetzungen informiert. Für Rückfragen sind daher bei jedem Wandertipp Telefonnummern, Internet- und E-Mail-Adressen der örtlichen Auskunftsstellen angegeben. Wenn man in größeren Gruppen auf den Weg geht, können in Bezug auf öffentliche Verkehrsmittel, Einkehr- oder Nächtigungsmöglichkeiten ebenfalls vorausgehende Erkundigungen, allenfalls auch Platzreservierungen zweckmäßig sein. Für ein ungestörtes Wandern abseits des lärmigen Alltags ist es zwar nicht immer erfreulich, wenn unterwegs das Handy klingelt, es hat aber Vorteile, wenn man wenigstens selbst zu telefonieren in der Lage ist. Im Notfall kann es lebensrettend sein, wenn man wenigstens die Telefonnummer 144 des Rettungsnotrufs weiß.
NOTRUF • Bergrettung: 140 • Rettung: 144 • Allgemeine Notrufnummer: 112
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Auf weißen Wegen in Vorarlberg Ausgewählte Rodeltipps Rodeln – wie Schlittenfahren oder „Schlitteln“ in Österreich heißt – erlebt eine Renaissance. Rodeln kann jeder, egal ob jung oder alt. Und es macht einfach Spaß, auf so einer Rodel und auf einer gut präparierten Piste den Berg hinunter zu brausen. Da trifft es sich gut, dass es in Vorarlberg in vielen Orten eine Rodelstrecke gibt. Von leicht bis anspruchsvoll Die Längen der Rodelbahnen variieren von einigen Hundert Metern bis zu einigen Kilometern. Zur Wahl stehen ganz einfache Bahnen, ideal für Kinder und für Einsteiger, und recht anspruchsvolle Strecken für geübte Rodler. Auf den folgenden Seiten finden Sie ausgewählte Bahnen in jeder der sechs Urlaubsregionen Vorarlbergs. In allen Details beschrieben und mit der Information, wo Sie Rodel ausleihen können. Zu Fuß oder per Bahn Die Startpunkte der Rodelbahnen erreicht man üblicherweise zu Fuß, einige sind auch per Bahn erreichbar. Oft befindet sich am Ausgangspunkt ein Wirtshaus, wo man sich vor der Abfahrt stärken kann. Von hier geht es dann bergab, bei Tag oder – besonders eindrucksvoll – am Abend. Dann weisen Stirnlampen den Weg, oder die Bahn ist mit Flutlicht beleuchtet. Auf den folgenden Seiten finden Sie einige Rodeltipps aus der Broschüre „Vorarlberg – Die schönsten Rodeltouren“ von Andrea und Andreas Strauß, erschienen im Tyrolia-Verlag.
Rodelspaß im Brandnertal © walser-image.com
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Dornbirn-Ammenegg 940 m Ausgangspunkt: Ammenegg an der Verbindungsstraße Dornbirn– Bödele. Von der Hauptstraße zweigt nach links die beschilderte Straße zur Rodelbahn ab (Bushaltestelle „Rodelbahn“). Parkmöglichkeit gleich nach der Abzweigung. Anfahrt: von Dornbirn Richtung Bödele Länge: 0,6 km Aufstiegszeit: 1⁄4 Std. Höhendifferenz: 60 Hm Exposition: NW Zustand: präpariert als Kunstrodelbahn
Gegenverkehr: – Nachtrodeln: Nach Absprache ist die Bahn beleuchtet Einkehr: – Rodelverleih: bei den Betreibern der Rodelbahn, für € 2,– Lift: – Kindertauglichkeit: bei Rodelerfahrung ja Information: Dornbirn Tourismus, T +43/(0)5572/22188 Anmeldung: Die Bahn kann nur nach Voranmeldung befahren werden. RC Dornbirn, Ernst Rohner, T +43/(0)5572/34113
Viele Dornbirner werden wissend nicken, wenn der Name Ammenegg fällt. Denn sie sind hier schon als Schüler auf den Rodeln gesessen. Hier, etwas unterhalb der Bödelestraße, betreibt der Rodelclub Dornbirn eine Kunsteisbahn. Sie wird vor allem vom RC selbst, von Schulklassen und größeren Gruppen genutzt. Auf Anfrage und gegen die
Rodeln wie die Profis – auf der Kunsteisbahn Ammenegg
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Bodensee-Vorarlberg
Benutzungsgebühr von € 3,– erhält man aber auch vor oder nach einer solchen Veranstaltung Gelegenheit, selbst die Bahn zu testen und einmal auf der durchschnittlich 10 % steilen Strecke das Gefühl zu verspüren, wie ein Profi zu rodeln.
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Wegverlauf Nach der Abzweigung von der Bödelestraße kommt man sogleich zu einer Verzweigung, an der man sich rechts hält, und nach wenigen Metern gleich wieder links. Ab hier Fahrverbot. Auf einem Güterweg geht es ca. 300 Meter bergab zu einigen Häusern. Nach einer Kurve beginnt nach dem ersten Haus die Rodelbahn. In einigen Steilkurven geht es in schneller Fahrt hinab. Anschließend steigt man auf einem Güterweg neben der Rodelbahn wieder auf. Schwierigkeitsgrad: sehr schwierig = Neigung auf dem Niveau einer steilen Skipiste und enge Steilkurven erfordern die perfekte Rodeltechnik.
Ammenegg DORNBIRN
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Bödele straße
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BÖDELE
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Au-Bergkristallhütte 1240 m Ausgangspunkt: Au, Parkplatz des Grunholzliftes (785 m) Anfahrt: Au liegt an der Verbindungsstraße zwischen Dornbirn/Bregenz und Warth. Länge: 5,0 km Aufstiegszeit: 1 3⁄4 Std. Höhendifferenz: 460 Hm Exposition: N und O Zustand: präpariert
Gegenverkehr: durch Fußgänger Nachtrodeln: – Einkehr: Bergkristallhütte, T +43/(0)664/1808482 Rodelverleih: bei Sport Fuchs und Sport Gorbach in Au Lift: – Kindertauglichkeit: ja Information: Au Tourismus, T +43/(0)5515/2288
Das Tal der Bregenzerache wird bei Au/Schoppernau von einigen markanten Bergen eingerahmt, zum Beispiel von Kanisfluh und Zitterklapfen. Richtung Zitterklapfen führt auch die Rodeltour zur Bergkristallhütte. Diese liegt dem Zitterklapfen nördlich vorgelagert auf einem hübschen Vorsäß. Auf einer Forststraße geht es gemächlich hinauf, bis man schon fast die Höhe der Bergkristallhütte erreicht hat, zu der man nun in einer knappen halben Stunde hinüberqueren kann. Diese Flachpassage werden die meisten Rodler dennoch für die Einkehr in der Hütte in Kauf nehmen.
Nach der langen Querung von der Bergkristallhütte folgt nun die Sausefahrt ins Tal
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Bregenzerwald
Wegverlauf Von der Talstation des Schlepplifts Grunholz steigt man am Rande der Piste auf bis zur Bergstation auf ca. 900 m. Hier am Waldrand trifft man auf eine Forststraße, die in einigen langen Serpentinen bis zur Godlachenalp (1180 m) führt. Während die Tourengeher hier abzweigen, bleiben die Rodler auf der Straße links und kommen schon bald zu einer beschilderten Verzweigung, an der man sich wiederum links hält. Ab hier geht der Weg nur noch flach taleinwärts, die Rodel müssen hier auch beim Rückweg teils gezogen werden. Erst vom Bodenvorsäß aus leitet der Weg wieder steigend hinauf zur Bergkristallhütte, die man bereits von den ersten Häusern des Vorsäßes sieht. Auf dem Aufstiegsweg rodelt man ins Tal. Schwierigkeitsgrad: einfach = sanft geneigt ohne enge Kurven, auch für Anfänger und kleine Kinder geeignet TIPP Die Rodelstrecke am Grunholzlift ist am Mittwoch und Freitag beleuchtet, dann kann man mit Spezialrodeln auch den Schlepplift benutzen. Es werden spezielle Abendkarten für die Liftbenützung angeboten.
AU
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Talstation Grunholz
Bre gen zer ach
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Bergstation
SCHOPPERNAU Godlachenalpe
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➔ Bergkristallhütte
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Bodenvorsäß
Riezlern 1120 m Ausgangspunkt: Riezlern, Bergstation Rodellift Egg (1120 m). Parkmöglichkeiten in der Eggstrasse und im Kesselschwandweg. In Riezlern an der Breitachbrücke in die Schwarzwassertalund Eggstrasse abzweigen. Zugang ab Brotzeitstüble über die Piste oder über den Kesselschwandweg. Anfahrt: Das Kleinwalsertal ist – obwohl es zu Vorarlberg gehört – nur über Deutschland erreichbar, auf der Stichstraße von Oberstdorf. Länge: 0,6 km Aufstiegszeit: Auffahrt mit dem Lift (ca. 2 Min.) oder Gehzeit 1⁄4 Std.
Höhendifferenz: 70 Hm Exposition: N Zustand: präpariert Gegenverkehr: – Nachtrodeln: – Einkehr: Schneebar an der Bergstation des Rodellifts, T +43/(0)664/1000642 Rodelverleih: Gefahren werden darf nur mit den Spezialrodeln, sie sind im Liftpreis enthalten Lift: spezieller Rodellift, von 9.30 bis 16.30 Uhr, Einzelauffahrt. € 1,60 und zehn Fahrten € 15,– (Kinder € 1,50 / 14,–) Kindertauglichkeit: ja Information: Kleinwalsertal Tourismus, T +43/(0)5517/51140
„Klein, aber fein“ – so könnte man die Rodelbahn Riezlern beschreiben. In Riezlern-Egg befindet sich ein Rodel- und Skilift, an dem man Spezialrodel ausleihen kann. Diese Gefährte lassen sich vom Rodellift
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Kleinwalsertal
transportieren, so dass man praktisch ohne Anstrengung immer wieder talwärts sausen kann. Die Trasse wird ausschließlich von Rodlern benutzt, man kann also richtig „Gas geben“. Wegverlauf Von den Parkmöglichkeiten am oberen Ende des Lifts geht man die wenigen Meter hinüber auf die linke Seite der Lifttrasse. Links vom Lift befindet sich die 600 m lange Rodelbahn, rechts die Piste. Hier führt die breite Trasse in wechselnder Steilheit hinunter zur Talstation. Schwierigkeitsgrad: mittel = stärkeres Gefälle, höhere Geschwindigkeiten, mit etwas Übung auch für Kinder möglich
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TIPP Immer freitags wird ein Ausflug zur Wildfütterung angeboten. Anmeldung beim Tourismusbüro.
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Egg
RIEZLERN
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Seite Wäldele
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Breitach
Bergstation Rodellift
Bludenz-Muttersberg 1370 m Ausgangspunkt: Bludenz, Parkplatz der Muttersbergbahn (670 m) Anfahrt: Die Muttersbergbahn befindet sich am nördlichen Stadtrand von Bludenz, sie ist ausgeschildert. Länge: 3,4 km (zuzüglich 1,8 km von Laz zum Parkplatz) Aufstiegszeit: 2 1⁄2 Std. (inklusive des Aufstiegs nach Laz) Höhendifferenz: 480 Hm (zuzüglich 220 Hm vom Parkplatz nach Laz) Exposition: S
Zustand: präpariert Gegenverkehr: nur durch Wanderer und Rodler, von Laz zum Parkplatz herrscht Autoverkehr und strenges Rodelverbot Nachtrodeln: – Einkehr: Alpengasthof Muttersberg, T +43/(0)5552/69995 Rodelverleih: in Bludenz bei Sport Harry’s, T +43/(0)5552/6644) Lift: Muttersbergbahn, 9:30– 17 Uhr, T +43/(0)5552/6803525 Kindertauglichkeit: ja Information: Bludenz Tourismus, T +43/(0)5552/62170
Als Hausberg der Bludenzer kann der Muttersberg gelten. Auf ihn kann man mühelos mit der Muttersbergbahn hinaufschweben. Der südseitige Hang bietet sich zum Rodeln an. Allerdings ist nach knapp 500 Höhenmetern in der Siedlung Laz der Rodelspaß vorzeitig vorbei. Ab hier herrscht strenges Rodelverbot, manchmal finden auch Polizei-Kontrollen statt. Auf der geräumten und gestreuten Straße muss man daher die restlichen 200 Höhenmeter leider zu Fuß absteigen, den Rodel im Schlepptau.
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Alpenregion Bludenz
Wegverlauf Mit der Gondel hinauf zur Bergstation der Muttersbergbahn. Links um das Seilbahngebäude herum gelangt man auf den Weg hinab Richtung Laz und rodelt die im oberen Teil kurvige Strecke hinab. Schwierige Stellen sind gut abgesichert. Das letzte lange Querstück führt nur noch mäßig steil hinüber zum Ende der Rodelbahn. In Laz kann man eine Serpentine über einen sehr steilen Wiesenhang abkürzen, bevor es endgültig zu Fuß auf der Zufahrtsstraße hinabgeht zur Talstation. Alternativ zur Auffahrt mit der Gondel kann man auch zu Fuß aufsteigen. Noch vor dem Parkplatz der Muttersbergbahn geht es über eine Brücke nach links und gleich wieder rechts auf der für den öffentlichen Verkehr gesperrten Straße hinauf nach Laz, wo am Schönblick (980 m) nun auch die Fahrberechtigten parken müssen. Über die Rodelbahn steigt man schließlich auf zum Muttersberg. Schwierigkeitsgrad: mittel = stärkeres Gefälle, höhere Geschwindigkeiten, mit etwas Übung auch für Kinder möglich
Bergstation Muttersbergbahn Laz
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Nüziders
➔ Hinteroferst
➔ bel nto e g l Ga
BLUDENZ
Talstation Muttersbergbahn
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x Muttersberg
Lech-Oberlech 1650 m Ausgangspunkt: Lech, Parkplatz der Gondelbahn nach Oberlech Anfahrt: Lech ist im Winter nur von der Arlbergstraße her erreichbar. Die Zufahrt über Warth ist im Winter üblicherweise gesperrt. Länge: 1,5 km Aufstiegszeit: 3⁄4 Std. Höhendifferenz: 210 Hm Exposition: SO Zustand: präpariert Gegenverkehr: – Nachtrodeln: ja, bestens ausgeleuchtet bis 22 Uhr
Einkehr: diverse Möglichkeiten in Oberlech und Lech Rodelverleih: Bobs werden bei der Bergbahn Oberlech verliehen, Preis: € 5,– (zuzügl. € 15,– Pfand) oder in den Sportgeschäften Lift: Seilbahn von Lech nach Oberlech, Einzelauffahrt € 3,–, 10er-Karte € 28,50 Kindertauglichkeit: ja Information: Lech Zürs Tourismus, T +43/(0)5583/21610
Unter den sportlichen Rodelbahnen rangiert die Strecke von Oberlech nach Lech ganz vorne: Steilkurven, starkes Gefälle und jede Menge Spaß. Dabei immer gut präpariert, bestens abgesichert und auch so breit, dass ein Ausweichen jederzeit möglich ist. Die Beleuchtung lässt keine Wünsche offen und die Erwartungshaltung, dass Lech teuer wäre, trifft hier nicht zu: Mit € 3,– für die Einzelauffahrt gehört diese Bahn zu den günstigsten. Hier haben die Tourismuswerber einmal ausnahmsweise nicht übertrieben, wenn sie ein „unvergessliches Rodelabenteuer“ versprechen …
In unzähligen sportlichen Kurven geht es hinunter nach Lech
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Arlberg
Wegverlauf Von der Talstation mit der Gondel nach Oberlech. Von hier geht es ein paar Meter flach unter den Seilbahnkabeln zurück zum Beginn der Rodelbahn. Sie ist mit einer Ampel versehen, freie Fahrt also nur bei Grün. Dann steht aber dem Vergnügen nichts mehr im Wege. Über unzählige Steilkurven windet sich die Bahn hinab direkt zur Talstation der Seilbahn. Wer zu Fuß aufsteigen möchte, geht am besten hinter der Kirche (von der Bahn aus Richtung Warth) nahe des Schlosskopflifts auf dem ausgeschilderten Winterwanderweg nach Oberlech. Schwierigkeitsgrad: schwierig = erfordert gute Fahrtechnik und sicheres Beherrschen des Rodels, keine Bahn für Anfänger
TIPP Im Skigebiet von Stuben am Arlberg gibt es ebenfalls Gelegenheit zum Rodeln: Immer dienstags wird nach dem Skibetrieb die Abfahrt durch das Rauztobel für Rodler freigegeben. Information: Stuben Tourismus, T +43/(0)5582/777
Oberlech
Berg
➔ Burg Lech
➔ Talstation Gondelbahn
Tannberg
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LECH
Schruns-Hochjoch 1860 m Ausgangspunkt: Schruns, Talstation der Bergbahn KapellKropfen, gebührenpflichtiger Parkplatz (700 m) Anfahrt: Schruns ist über Bludenz erreichbar. Die SilvrettaHochalpenstraße ist im Winter gesperrt. Länge: 4,8 km Aufstiegszeit: 1 3⁄4 Std. Höhendifferenz: 490 Hm Exposition: W Zustand: präpariert Gegenverkehr: – Nachtrodeln: – Einkehr: Berggasthaus Kropfen, T +43/(0)5556/72065
Rodelverleih: – Lift: Mit der Gondel hinauf zur Mittelstation Kropfen und gleich weiter mit der zweiten Sektion zur Bergstation Kapell. Da sich die Rodelstrecke zwischen Bergund Mittelstation befindet, ist auch die Talfahrt mit der Gondel ab Kropfen nötig, Einzelfahrt gesamt € 14,40, Rodelkarte für den ganzen Tag € 19,20 T +43/(0)5556/72126 Kindertauglichkeit: ja Information: Schruns-Tschagguns Tourismus, T +43/(0)5556/721660
Die Hochjochbahn ist eine richtige Familienrodelbahn: nur mäßig steil und damit für alle Generationen geeignet. Auch ist die Aussicht hoch über dem Talkessel von Schruns sehr schön und speziell am Nachmittag befindet man sich hier auf der Sonnenseite des Tales. Allerdings ist durch die Lage zwischen der Berg- und Mittelstation zwar die Schneesicherheit hoch, doch sind damit die Liftkosten im Verhältnis zur Rodelstrecke ungewöhnlich teuer. Auf einer langen Schussfahrt geht es zurück zur Mittelstation
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Montafon
Wegverlauf Von der Bergstation nach links auf einen Güterweg, der unterhalb der Liftgebäude wieder auf die rechte Seite der Seilbahn führt. Diesem Weg folgt man nun in fünf langen Serpentinen hinab zur Mittelstation Kropfen. Die Talfahrt ab der Mittelstation erfolgt üblicherweise wieder mit der Seilbahn. Ein Aufstieg zu Fuß bietet sich hier nicht an, da es zwischen Talstation und Mittelstation weder Fußweg noch Rodelbahn gibt und die Skipiste zu steil ist. Ein Aufstieg ab der Mittelstation nach Kapell ist über die Rodelbahn möglich, aber sehr lang (knapp 2 Stunden). Schwierigkeitsgrad: einfach = sanft geneigt ohne enge Kurven, auch für Anfänger und kleine Kinder geeignet
➔ SCHRUNS
➔ Mittelstation Kropfen
Bergstation Kapell-Kropfen
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Plattes
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Rodelbahnen Weitere Tipps in den Regionen BODENSEE-VORARLBERG Bregenz – Pfänder 4 km, Naturrodelstrecke, Auffahrt mit der Pfänderbahn möglich, Einkehrmöglichkeiten
Laterns – Gapfohl 3 km, Naturrodelstrecke, ab der Bergstation Gapfohl, stark ermäßigte Tageskarte für Rodler
BREGENZERWALD Bezau – Naturrodelbahn Bezau–Gschwend 1,7 km, präpariert, von Gschwend nach Roggenhalde, zu Fuß erreichbar (ca. 20 Gehmin.), Nachtrodeln: täglich bis 23.00 Uhr, Einkehrmöglichkeit (DO + SA ab 18.30 Uhr), kindertauglich
Damüls – Naturrodelbahn Uga 3,5 km, präpariert, anspruchsvoll, Auffahrt mit Sesselbahn Uga-Express, Nachtrodeln: MI + FR (19.30–22.30 Uhr), Einkehrmöglichkeiten
Mellau – Naturrodelbahn Dosegg 2 km, präpariert, zu Fuß erreichbar, Nachtrodeln: DI, SA + SO (17.30– 21.30 Uhr), Einkehrmöglichkeit (direkt an der Rodelbahn DI + SA), kindertauglich
Sibratsgfäll – Naturrodelbahn Krähenberg 800 m, zwischen Jausenstation Bilgeri und Sklift Krähenberg, zu Fuß erreichbar, Nachrodeln: ab 26.12. täglich ab 19.30 Uhr, Einkehrmöglichkeiten, kindertauglich
KLEINWALSERTAL Riezlern – Rodelbahn Oberwestegg 1,5 km, erreichbar mit Walserbus Linie 1, Spaziergang von Riezlern-Casino zum Bergstüble (Einkehrmöglichkeit, ca. 40 Gehmin.), Rodelverleih
Hirschegg – Rodelbahn Hirschegg Wäldele 1 km, erreichbar mit Walserbus Linie 3, Einkehrmöglichkeiten
Hirschegg – Gaisbühllift 250 m, Walserbus Linie 5, Talstation Ifen-Gebiet, Spezialrodel gegen Leihgebühr/Pfand, kostenpflichtige Liftbeförderung, Einkehrmöglichkeit
ALPENREGION BLUDENZ Bludenz – Naturrodelbahn Hinterplärsch 500 m, zu Fuß erreichbar (ca. 5 Gehmin.), bei kalter Witterung wird die Rodelbahn vereist, ist aber auf Anfrage befahrbar, Bahn beleuchtet 56
Brand – Rodelbahn 3 km, von Eggen-Maisäß nach Brand zur Talstation Dorfbahn, mit Dorfbahn Sek. 1 erreichbar, Nachtrodeln: DI + FR, Rodelverleih
Brand – Naturrodelbahn Schattenlagant 6 km, Aufstieg (ca. 2 Std. Gehzeit) vom Ortsende auf der Schattenlagantstraße zur Schattenlaganthütte (Einkehrmöglichkeit), Rodelverleih bei der Hütte/im Ort *)
Bürs – Naturrodelbahn „Schaß“ 2 km, Rodelbahn ab Martinskirche, Aufstieg ca. 1 Std. Gehzeit
Dalaas 500 m, Aufstieg 15 Gehmin. direkt neben der Rodelbahn, Einkehrmöglichkeiten, Rodelverleih, wöchentich geführte Rodelpartie
Nenzing – Naturrodelbahn Latzwiese 4 km, Aufstieg ca. 1,5 Gehzeit, Einkehrmöglichkeit
Sonntag-Stein 3 km, Rodelbahn vom Partnom-Hüsli zur Seilbahn-Bergstation, Aufstieg ca. 1,5 Std.), Einkehrmöglichkeiten *) 8 km, Rodelbahn von der Bergstation über Litze zum Lutzbach, Aufstieg ca. 45 Min., Gehzeit retour zur Talstation 45 Min., Einkehrmöglichkeit *)
Wald am Arlberg – beleuchtete Rodelbahn 1 km, Aufstieg ca. 20 Gehmin., Start bei Rodelhütte Wald (DI + FR 20-22 Uhr geöffnet), Bahn täglich beleuchtet, Rodelverleih, kindertauglich
MONTAFON St. Gallenkirch – Rodelbahn Garfrescha 5,5 km, präparierte Naturrodelbahn, mit Sessellift Garfrescha erreichbar, Nachtrodeln: DI, DO + SA (18–21.30 Uhr). Rodelverleih, Einkehrmöglichkeiten, kindertauglich
Tschagguns – Rodelbahn Golm 3 km, präparierte Naturrodelbahn zwischen Latschau und Vandans, mit Golmerbahn von Vandans bzw. mit Auto erreichbar; Nachtrodeln: ittwoch, Freitag + Samstag (18-21.30 Uhr). Rodelverleih, Einkehrmöglichkeiten, kindertauglich
Tschagguns – Rodelbahn Grabs 6 km, erreichbar mit Sessellift Grabs, präparierte Rodelbahn in Richtung Gauertal und Latschau, Rodelverleih, Einkehrmöglichkeit, kindertauglich
Tschagguns – Rodelbahn zur Lindauer Hütte 7 km, präparierte Naturrodelbahn; Aufstieg zu Fuß ca. 2,5 Std. von Latschau zur Lindauer Hütte (bewirtschaft: 26.12.07–6.1.08 und Ende Feb. bis Ende März; Rodelverleih, kindertauglich *) bei entsprechender Wetter-/Lawinensituation gesperrt Es gibt noch weitere kurze Bahnen und Rodelmöglichkeiten. 57
Mit Komfort und sicher unterwegs Ein paar Tipps Rodeln erfordert keine großartige Einschulung, aber für den eigenen Komfort, die eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer Rodler gibt doch einiges zu beachten. Wir haben die wichtigsten Tipps für Sie zusammen gestellt: • Rodeln Sie nur auf dafür vorgesehenen Bahnen. Sie sind entsprechend gesichert und gepflegt. • Nehmen Sie es ernst, wenn eine Rodelbahn gesperrt ist. Entweder liegt zu wenig Schnee oder die Bahn ist vereist. Rodeln auf vereisten Bahnen ist lebensgefährlich! Tipps zur Ausrüstung • Jacke & Hose: Warm und wasserabweisend – vor allem eine wasserabweisende Hose empfiehlt sich sehr. Auch Gamaschen sind praktisch, damit kein Schnee zwischen Schuhe und Hose kommen kann. „Zwiebellook“ ist die beste Wahl, um für Aufstieg und Abfahrt variieren zu können. • Kopf & Hände: Wichtig sind eine Mütze – noch besser ein Skihelm – und gute, feste Handschuhe. Auch ein Schal tut gute Dienste. Wenn es schneit: Unbedingt mit Skibrille fahren. • Füße: Feste, zumindest knöchelhohe Schuhe mit griffiger Profilsohle sind das Um und Auf. Am besten Wander- oder Bergschuhe. Keine Skischuhe mit glatter Sohle! • Rodeln mit Kleinkindern: Für Kleinkinder sollten Sie eine Kinderlehne an der Rodel anbringen, damit das Kind einen guten Sitz auf der Rodel hat. • Rodeln in der Nacht: Wenn die Bahn nicht ohnehin mit Flutlicht ausgeleuchtet ist – nehmen Sie eine Taschenlampe oder, noch viel besser, eine Stirnlampe mit. Tipps für den Aufstieg Wenn der Aufstiegsweg und die Rodelabfahrt auf demselben Weg verlaufen (was oft der Fall ist), gibt es einige Punkte zu berücksichtigen: • Schauen Sie aufmerksam nach oben, um entgegenkommenden Rodlern ausweichen zu können. • Gehen Sie hintereinander, nicht nebeneinander. Besonders an unübersichtlichen Stellen. • Steigen Sie in Kurven auf der Innenseite auf. • Wenn Sie in der Nacht unterwegs sind: Machen Sie sich mit einer Taschen- oder Stirnlampe sichtbar.
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Tipps für die Abfahrt • Die meisten schweren Rodelunfälle stehen in direktem Zusammenhang mit dem Konsum von zu viel Alkohol. Alkohol vermindert die Reaktionsfähigkeit und auch die Selbsteinschätzung! • Dosieren Sie die Geschwindigkeit und fahren Sie stets bremsbereit. • Reduzieren Sie die Geschwindigkeit vor unübersichtlichen Kurven. Besonders, wenn mit Gegenverkehr zu rechnen ist. • Bleiben Sie nie in unübersichtlichen Kurven stehen. • Bei einem Sturz: Räumen Sie die Bahn möglichst rasch.
Impressum Herausgeber: Vorarlberg Tourismus, A-6901 Bregenz, Postfach 302. Wanderroutenbeschreibungen und Fotos: Dr. Helmut Tiefenthaler, Bregenz 2007. Rodeltipps: Auszug aus „Vorarlberg – Die schönsten Rodeltouren“ von Andrea und Andreas Strauß, erschienen im Tyrolia Verlag, 2006. Titelbilder: walser-image.com + Alpenregion Bludenz/walser-image.com. Die Routenkärtchen wurden von der Raumplanungsabteilung im Amt der Vorarlberger Landesregierung zur Verfügung gestellt. Druck: Druckhaus Gössler GmbH, Bezau. Printed in Austria. Alle Informationen über die beschriebenen Wanderrouten und Rodelbahnen wurden sorgfältig recherchiert und erfolgten nach bestem Wissen des Autors. Sollten Sie dennoch Änderungen oder Unstimmigkeiten bemerken, nehmen Autor und Vorarlberg Tourismus gerne Verbesserungs- oder Berichtigungshinweise entgegen. Wanderungen nach den vorliegenden Routenbeschreibungen erfolgen auf eigenes Risiko. Eine Haftung für etwaige Unfälle oder Schäden wird aus keinem Rechtsgrund übernommen.
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Winterwanderwege Schröcken, Rodelspaß im Brandnertal © walser-image.com
VORARLBERG TOURISMUS Bahnhofstraße 14/4, Postfach 302, A-6901 Bregenz Tel.: +43 (0)5574/425 25-0 (MO-SA 8-19 Uhr), Fax: 425 25-5 info@vorarlberg.travel, www.vorarlberg.travel