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Werkraum Bregenzerwald_KW31

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Katalogjournal Werkraumschau 2019/2020

werkraum bregenzerwald


Mohnenfluh 2 544 m

➞

Widderstein 2 533 m

Hoher Ifen 2 230 m

Zitterklapfen 2 403 m

Braunarlspitze 2 649 m

Tirol Warth

Diedamskopf 2 090 m

Damüls

Schröcken

Schoppernau

© Karte: Bregenzerwald Tourismus

Au

Sibratsgfäll Schnepfau Bregenzerach

Mellau

Bizau Reuthe Bezau Werkraumhaus Andelsbuch Egg

Hittisau ➞ Deutschland

Schwarzenberg Lingenau Krumbach

Riefensberg

Bödele 1 139 m

Langenegg Doren L 200

Sulzberg

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Alberschwende

Bregenz

Dornbirn ➞

Handwerksbetriebe

WERKRAUMSCHAU

INHALT

GASTGEBEN Räume für das Willkommensein 22. Juni 2019 bis 11. Jänner 2020

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Global denken, lokal handeln Der Werkraum Bregenzerwald stellt sich vor Ausdruck verwurzelter Offenheit Ein Interview mit dem Verein der Freunde des Werkraum Bregenzerwald Drei Fragen an die kreativen Köpfe der Gastgeben Alles über die Entstehung der Ausstellung Gastgeben – Räume für das Willkommensein Ankommen und Willkommensein im Werkraumhaus Vorhang auf für die Mitgliedsbetriebe Handwerk, Gemeinschaft und Zusammenarbeit Gastgeben auf Vorarlberger Art Was die Willkommenskultur im Bregenzerwald und in ganz Vorarlberg besonders macht Handwerk im Werkraum Alle Mitgliedsbetriebe im Überblick

Hotelpartner


VOM GASTGEBER ZUM GAST VOM GAST ZUR GASTGEBERIN Mit dem Beginn der Ausstellung im Werkraum Bregenzerwald übergibt Geschäftsführer Thomas Geisler das Zepter an Miriam Kathrein – ein Abschied und ein Ankommen.

Willkommensein erleben Die aktuelle Ausstellung im Werkraumhaus in Andelsbuch beschäftigt sich mit dem Thema Gastgeben und Gastsein, Ankommen und Willkommensein: Sich Zeit lassen, verweilen, kommunizieren, wahrnehmen – all das wird in der Ausstellung ermöglicht. Durch das Zusammenspiel von hochwertigen Materialien, handwerklich gefertigten Objekten und Installationen werden die unterschiedlichsten Raumatmosphären erlebbar. Es geht darum Gast zu sein und sich von den GastgeberInnen des Bregenzerwaldes inspirieren zu lassen. „Denn nur, wenn man sich auf beides einlässt, entsteht eine Gemeinschaft auf Zeit“, weiß Thomas Geisler. „In diesem Zu-

In den vergangenen drei Jahren war Thomas Geisler Geschäftsführer und Leiter des Werkraum Bregenzerwald. Er war der kreative Kopf, Ideen- und Impulsgeber. Die aktuelle Ausstellung Gastgeben – Räume für das Willkommensein wurde noch federführend von ihm betreut und mitgestaltet. Doch wie sagte Hugo von Hofmannstahl einst schon so treffend? „Das Leben ist ein ewiges Wiederanfangen.“ Manchmal ist es eben Zeit, eine Tür zu schließen und eine neue zu öffnen, neue Wege zu gehen und neue Gipfel Ich war viele Jahre Gastgeber im Werkraumhaus in Andelszu erklimmen. Manchmal wird es Zeit, seine buch. Jetzt freue ich mich darauf, Gast in einem neuen Land Komfortzone zu verlassen, manchmal wird sein und übergebe das Zepter nun an meine Nachfolgerin. es Zeit, die Rolle des Gastgebers gegen die Thomas Geisler, ehemaliger Geschäftsführer Werkraum Bregenzerwald Rolle des Gastes zu tauschen. Rollentausch im Werkraum Der Bregenzerwald ist mein neues Zuhause. Ich freue Mit dem Start der Ausstellung Gastgeben – mich sehr, nun die Rolle der Gastgeberin im Werkraumhaus Räume für das Willkommensein im Werkin Andelsbuch zu übernehmen. raumhaus in Andelsbuch scheidet Thomas Miriam Kathrein, Geschäftsführerin Werkraum Bregenzerwald Geisler als Geschäftsführer aus. „Ich war viele Jahre Gastgeber im Werkraumhaus im Bregenzerwald. Jetzt freue ich mich darauf, in Zukunft hier sammenhang möchten wir uns auch für die Zusammenarbeit, Gast zu sein“, so Thomas Geisler. Nachfolgend übernimmt die Begegnungen und den Austausch mit allen Beteiligten der Miriam Kathrein die Geschäftsleitung des Werkraum BregenWerkraumschau bedanken. Sie ist ein Kooperationsprojekt zerwald. Für die gebürtige Bregenzerin kommt mit dem Brevon beeindruckenden Menschen, von 42 der rund 100 Mitgenzerwald nun eine weitere Region hinzu, die sie ihr neues gliedsbetrieben, von einer engagierten Kuratorin und außerZuhause nennen darf. „Ich habe die letzten 20 Jahre in vergewöhnlichen Architektinnen“, ergänzt Miriam Kathrein. Wir schiedensten Städten in Europa gelebt und gearbeitet“, erfreuen uns, Sie bald als Gast im Werkraumhaus in Andelszählt sie. „Ich wurde herzlich willkommen geheißen und habe buch begrüßen zu dürfen. viel Gastfreundschaft erfahren. Nun bin ich hergekommen und bringe diese wunderbaren Erlebnisse, mein Gelerntes und Erfahrenes mit, um sie in meiner neuen Rolle weitergeben zu können.“

Miriam Kathrein Geschäftsführerin Thomas Geisler ehemaliger Geschäftsführer 3


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GLOBAL DENKEN LOKAL HANDELN Der Werkraum Bregenzerwald ist mit dem Werkraumhaus in Andelsbuch Ausstellungs-, Versammlungsort und Wissensvermittler für Handwerkskultur und Gestaltung.

Rund 2.400 Menschen sind in der Sparte Gewerbe und Handwerk im Bregenzerwald beschäftigt, dies sind 40 Prozent aller Erwerbstätigen. Damit ist das Handwerk der größte Arbeitgeber in der Region. Doch der Bregenzerwald zeichnet sich nicht allein dadurch aus, er ist auch Ausdruck einer reichen Kultur und Historie. Hier existiert ein Miteinander von Jung und Alt, von traditionellen Werten und modernen Einflüssen. Im Hin-

Region und bekennt sich entschieden zum Handwerk. Die Begegnung mit GestalterInnen aus Architektur, Design und Kunst geschieht auf Augenhöhe. Mit dem alle drei Jahre stattfindenden Wettbewerb Handwerk + Form hat er sich dafür in über zwei Jahrzehnten ein einzigartiges Instrument geschaffen. Seit 2016 betreibt der Werkraum Bregenzerwald zudem gemeinsam mit den Bezauer Wirtschaftsschulen die Werkraumschule Bregenzerwald für den Nachwuchs im Handwerk.

Regionale Handwerkskunst Das Werkraumhaus in Andelsbuch wurde vom Schweizer Architekten Peter Zumthor entworfen. Gebaut wurde das Haus von den Mitgliedsbetrieben. Das GeDas Handwerk im Bregenzerwald macht über Grenzen hinweg bäude symbolisiert einerseits die regionale auf sich aufmerksam. Die innovativen HandwerkerInnen sind Handwerkskunst, andererseits dient es als im In- und Ausland gefragt. Mit dem Werkraum Bregenzerwald Ausstellungs- und Versammlungsort und schafft somit eine Verbindung zwischen haben sie sich seit seiner Gründung eine Plattform globalen und regionalen Aspekten. Es ist geschaffen. Das Handwerk ist bestimmend für die regionale Schaufenster und Vitrine für Vergangenes, Wirtschaft und Kultur – mit einem eigenen Haus. Neues und Gegenwärtiges. Ausdruck dieser Miriam Kathrein, Geschäftsführerin Werkraum Bregenzerwald Idee sind ein weit ausladenes Dach aus Holz und eine Fassade aus Glas. Die Trennung blick auf die Bau- und Wohnkultur ist der Bregenzerwald einzwischen Innen und Außen ist aufgehoben, die Landschaft zigartig in Europa. Viele renommierte ArchitektInnen, Formfließt durch das Haus hindurch. Für die Kultur des Handwerks bildnerInnen und KulturträgerInnen haben ihre Wurzeln in setzt Peter Zumthor mit dem Werkraumhaus ein markantes dieser Region und tragen ihre Heimat durch ihre Handschrift Zeichen mitten im Bregenzerwald. in die Welt hinaus. Der Werkraum Bregenzerwald Der Verein Werkraum Bregenzerwald wurde 1999 zur Förderung von Handwerk und Baukultur gegründet. Im Vordergrund stehen dabei die Präsentation und Vermittlung von Leistungen der Mitgliedsbetriebe. Heute zählt der Verein knapp 100 Mitglieder aus unterschiedlichen Berufsgruppen. Der Werkraum Bregenzerwald weiß um die besondere Handwerkskultur der

Ich arbeite schon lange mit Bregenzerwälder HandwerkerInnen. Da ist eine gegenseitige Achtung, schon fast eine Freundschaft. Peter Zumthor, Architekt des Werkraumhauses

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AUSDRUCK VERWURZELTER OFFENHEIT Der Verein der Freunde des Werkraum Bregenzerwald ist Unterstützer, Botschafter und Freund. Was genau dahinter steckt, erläutert Gerhard Schwarz.

Herr Schwarz, was macht den Bregenzerwald für Sie so besonders? Der Bregenzerwald ist eine Region, die geradezu exemplarisch lokale Verwurzelung und Offenheit, Traditionsbewusstsein und Zukunftsorientierung miteinander verbindet. Der Werkraum wiederum ist eine großartige Initiative im Bregenzerwald, von unten gewachsen, nicht von oben verordnet. Die Mitglieder des Werkraum Bregenzerwald sind nicht nur einfach Wirtschaftsbetriebe und Arbeitgeber, sie sind auch ein starker Teil der regionalen Kultur. Welche Funktion hat der Freunde-Verein Werkraum Bregenzerwald? Wie jedes Museum einen Freundeskreis hat (und braucht), braucht auch die kulturelle Bespielung des

Werkraumhauses einen Freundeskreis. Wir unterstützen Aktivitäten im Werkraumhaus in Andelsbuch, die nicht kommerzieller Natur sind. Ohne diese Unterstützung könnten einige Ausstellungen nicht oder nicht so attraktiv stattfinden, gäbe es einige Veranstaltungen nicht, gäbe es das als Teil des vorarlberg museums zu verstehende Werkraumdepot nicht, dessen Besuch sich sehr lohnt.

Wie kann man sich eine Mitgliedschaft vorstellen? Hauptzweck des Vereins ist die finanzielle Unterstützung der kulturellen Bespielung des Werkraumhauses. Außerdem sollen die Mitglieder ihre Erfahrungen und Perspektiven aus anderen Regionen und Lebensbereichen in den Werkraum hineintragen. Und sie sind Botschafter für den Werkraum und für die Region. Wir versuchen aber auch, unseren MitgliederInnen etDer Werkraum Bregenzerwald verwas zu bieten: Previews der Ausdient Unterstützung: Von uns, dem stellungen, exklusive Führungen, Freunde-Verein des Werkraum Bregenzerwald, und von den Menschen, Werkstattbesuche, Reisen mit Bezügen zum Handwerk, Design und die in Vorarlberg und im grenznahen Architektur sowie das jährlich Ausland leben und das Handwerk stattfindende Freunde-Fest.

und seine innovative, kreative, zukunftsgerichtete Qualität schätzen. Gerhard Schwarz, Obmann des Freunde-Vereins

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3 FRAGEN AN DIE KREATIVEN KÖPFE DER GASTGEBEN Im Werkraum Bregenzerwald wurde ein besonderes Erlebnis für die BesucherInnen geschaffen, ein Ankommen, Verweilen und Entdecken. Ein Gastsein.

Sie kommen selbst aus einer Gastwirt-Familie – hatten Sie daher einen besonderen Zugang zur Ausstellung Gastgeben? Isabella Natter-Spets Ja, denn so eine Kindheit in einem Beherbergungsbetrieb prägt. Aber entgegen der weit verbreiteten Meinung, das Gastgewerbe verunmögliche ein gutes Familienleben und sei Isabella Natter-Spets Selbstausbeutung, habe ich meine KindKuratorin heit sehr bunt, abwechslungsreich und schön in Erinnerung und das hat meinen Horizont erweitert. Eine Wirkung des Gastgeberseins ist sicher, dass man ein feines Sensorium für das Gegenüber entwickelt – dafür, was mein Vis-à-vis sucht, was es braucht, damit dieser Mensch sich gut orientieren kann, zur Ruhe kommt, Inspiration erfährt und dafür, was ihm Freude machen könnte. Diese Haltung, das Gegenüber nicht nur rational, sondern auch emotional begreifen zu wollen, begleitet mich bis heute in meiner Arbeit als Service-Designerin und Ideenentwicklerin. Und aus dieser Haltung heraus hat sich auch die Ausstellung entwickelt. Wie war die Herangehensweise an die Ausstellung? Isabella Natter-Spets Mir als Ausstellungskuratorin waren unter anderem folgende Grundsatzüberlegungen wichtig: Das Gastgeben funktioniert besonders gut in überschaubaren, kleineren Räumen, daher die klare Zonierung. Weiters war von Anfang an klar, dass das Gastgeben mit seinen verschiedenen Funktionen unterschiedliche Raumatmosphären braucht und die Ausstellung diese atmosphärische Vielfalt feiern soll. Und schließlich: Gastgeben und Gastsein zeigt sich am besten im gemeinsamen Erleben: Deswegen gibt es ein umfassendes Begleitprogramm zur Ausstellung.

Wie ist der Titel Gastgeben – Räume für das Willkommensein zu verstehen? Anja Innauer Gastlichkeit beinhaltet viele Rollen, Funktion und Emotionen. Es kann sehr öffentlich sein, kann zu Hause oder im Gasthaus stattfinden, kann aber auch in trauter Zweisamkeit erfolgen. Vielfältig in jedem Fall. Wir haben mit unserer Ausstellungsarchitektur im Werkraumhaus in Andelsbuch versucht, diesen unterschiedlichen Stimmungen, Funktionen und Situationen, Raum zu geben. Orte der Gastlichkeit zu kreieren und Kulissen zu schaffen. Durch das Betreten der Ausstellung können die Besucher immer wieder eine neue Welt erleben. Wie haben Sie das Thema architektonisch interpretiert? Nora Heinzle Eine klare Zonierung des Werkraumhauses war für uns Grundvoraussetzung, um einen sichtbaren Schnitt zwischen Ausstellung und Betrieb des Hauses zu ziehen, sodass die Besucher bewusst wahrnehmen können, wo sie sich gerade befinden. Darüber hinaus wird das Haus in drei Zonen eingeteilt: Die Mitte wird als öffentliches Gastgeben definiert, auf der einen Seite im Werkraumhaus in Andelsbuch findet das halböffentliche Gastgeben und auf der anderen Seite das private Gastgeben statt. Es braucht den Gast, aber auch den Gastgeber. Gastgeber ist hier der Werkraum Bregenzerwald und somit seine Mitglieder. Es war uns ein großes Anliegen, eine Basis für diese Ausstellung zu gestalten, in der verschiedene Gewerke und HandwerkerInnen Platz finden konnten, sodass auch solche die Möglichkeit der Präsentation finden, die sonst eher im Hintergrund stehen. Was bedeutet Gastgeben bzw. Gastsein für Sie? Anja Innauer und Nora Heinzle Gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen. Egal wo, egal wann, nicht immer mit Gewohntem, hauptsache eine unvergessliche Zeit in Gemeinschaft. Isabella Natter-Spets Für mich ist das Gastsein und Gastgeben etwas, das wir bewusst üben sollten. Das eine geht nicht ohne das andere. Dann entsteht eine gute Gemeinschaft auf Zeit.

Anja Innauer und Nora Heinzle Nona Architekturbüro 9


GASTGEBEN – RÄUME FÜR DAS WILLKOMMENSEIN Wie spüren wir, dass wir Gast sind, Gast sein dürfen? Warum fühlen wir uns wohl oder willkommen? All diese Fragen rückt die aktuelle Ausstellung in ein neues Licht.

möglicht außerdem einen neuen Blickwinkel auf die Dinge, auf das Leben, vielleicht sogar auf sich selbst.

Die Lobby Vieles trifft sich hier: Die Schaulustigen und jene, die da sind, Der Mensch ist ein Gastgeber, schlüpft aber auch immer wieum gesehen zu werden. Die Aufgeregten, in Erwartung ihrer der in die Rolle des Gastes, weshalb es einfach wäre zu glauVerabredung. Die Betriebsamen, die sich um Gäste, Wünben, dass es auf die Fragen eingangs nur eine Antwort gibt. sche, Gepäck und Nachrichten kümmern. Logistikzentrale, Durch Mitmenschen, Begegungen und Anteilnahme fühlt man Warteraum, Alltagsoase, Bar, Laufsteg, Treffpunkt – das alles sich willkommen. Doch da gibt es noch so viel mehr, was im ist die Lobby. Was bleibt, ist das Kommen und Gehen. Gestaltiefsten Inneren eines jeden Menschen ein Gefühl von Wohltet haben die Lobby Lucia Schedler von Rainer Mode und Michael Pircher von Oberhauser & Schedler Der Bregenzerwald ist bekannt für seine hohe Kunst der Bau sowie das Hotel Gasthof Hirschen in Gastlichkeit. Dazu gehören die Menschen, die Küche und die Schwarzenberg als ein Zentrum, das all diese Wohn- und Baukultur. Gastgeben ist ebenso ein Handwerk Emotionen vereint und sofort spürbar macht.

und gehört zum immateriellen Kulturerbe der Region.

Der Rundraum Anna Claudia von Strolz Leuchten und Peter von der Kunstschmiede Figer haben den Rundraum unter folgender Fragestellung konzipiert: „Geht es um das Suchen dessen, was wir bereits kennen oder um das Finden von etwas, das uns neu ist?“ Diese Türen gleichen sich, aber was liegt dahinter? Ein Raum voller Möglichkeiten, der einlädt, zu entscheiden. Doch nur, weil wir entscheiden,

Thomas Geisler, ehemaliger Geschäftsführer Werkraum Bregenzerwald

befinden auslöst. Gastlichkeit: das ist der Raum, der Ort, der Stuhl oder auch die Wandfarbe. Es sind die Blumen auf dem Tisch, es ist das Bild auf der Kommode, das Erinnerungen weckt, der Boden, auf dem man sich sicher fühlt, das Licht, das wärmend wirkt. Es sind all jene Dinge, die unweigerlich in Räumen zusammenspielen. Handwerksbetriebe als GastgeberInnen In der aktuellen Ausstellung Gastgeben haben es sich die Mitgliedsbetriebe sowie Partnerhotels zur Aufgabe gemacht, Räume für das Willkommensein zu schaffen. Alle Räume stehen dabei unter einem anderen thematischen Aspekt. Die Ideen, Objekte und Installationen der Ausstellung reflektieren das Netzwerk der regionalen Handwerksbetriebe und GastgeberInnen im Bregenzerwald. Ob im mystischen Badezimmer, in der werkstattartigen Küche, der mondänen Lobby oder im urbanen Salon – jeder Raum bietet ein einzigartiges Erlebnis des Gastseins und Gastgebens. Die Ausstellung er-

Die alten Griechen sagten, jedes Bad sei eine leibliche Wiedergeburt. Die Pragmatiker hingegen meinten: das Bad sei die Werkstatt für den Körper: Feile, Schere, Lappen, Pinsel, Bürste.

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Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben.

Das Esszimmer Am Esstisch wird weit mehr gemacht als Nahrung aufgenommen – hier reden wir, wir lachen, streiten, planen, feiern, spielen und genießen. Denn nicht nur Die Küche das Essen, auch die Zeit gilt es Wenn man Menschen, die beStar-Trek-Captain Jean-Luc Picard einzunehmen. All diese Emotioruflich oder privat kochen, ernen und Situationen haben Markus Faißt von der Holzwerkzählen lässt, wird es interessant: Während manche sich auf statt, Blumenbinderin Heidi Maurer-Hagspiel und Tischler ein paar Worte beschränken – etwa „mach ich statt meditieWolfgang Schmidinger mit dem Genießer- und Romantikhotel ren“, „ist fast eine Sucht“ oder „unsere beste Familienzeit“ Das Schiff in Hittisau im Esszimmer zum Ausdruck gebracht. werden andere poetisch. Nigel Slater, britischer Kochbuchautor etwa meint, Kochen würde das Leben in Farbe tauchen. Der Salon Tischler Martin Bereuter hat sich zusammen mit der Schtûbat Der Salon ist ein außergewöhnlicher Ort – ein Raum, außeraus Andelsbuch dem Projekt Küche im Werkraumhaus angenommen und daraus eine echte Meisterwerkstatt kreiert, die halb der Gewohnheit. Er ist dem Verweilen gewidmet, dem GeSpielraum für Poetik zulässt oder einfach nur ein Ort der wenuss, dem Sich-aus-der-Zeit-fallen-Lassen. Im Salon kann nigen Worte sein kann. man anderen begegnen, muss aber nicht. Doch die Konstrukteure Malermeister Michael Fetz und die beiden Tischler Wolfgang Meusburger und Valentin Winder sowie Emanuel Moosbrugger, Inhaber vom Biohotel Schwanen in Bizau, geben zu bedenken: das O, ein einziger Buchstabe nur, macht aus dem Salon einen Saloon! Und schon wird aus geruhsamem Verweilen angeregte Unterhaltung und Gelächter. wissen wir nichts. Noch fehlt das Erlebnis und die Erfahrung. Aber ein Anfang ist gemacht. Fürs Erste ist das viel.

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Das Musikzimmer „Weil alles Leben ein Üben ist, hat die Musik viel zu erzählen. Musik schafft Raum für Zauber, Extase, Erschütterung, Harmonie.“ Das sagt Philosoph, Bach-Liebhaber und Krimiautor Peter Natter. Der Raum an sich hat drei Dimensionen, Musik hingegen mindestens vier. Und ein Zimmer wie das im Werkraumhaus gestaltet von Bootsbauer Simon Hofer und dem Hotel Post by Susanne Kaufmann in Bezau, in dem musiziert wird, ist sowieso eine eigene Kategorie – jenseits aller Dimensionen.

Das Vorzimmer Es ist ein Zwischenreich, wo du nicht zu Hause sein musst, um begrüßt zu werden. Manchmal entscheidet sich in diesem Raum, ob Menschen sich näherkommen oder nicht: Für wen endet der Besuch hier? Für „den Besuch“ ist das Vorzimmer Ort des ersten Eindrucks und vielleicht auch der Spekulation: Was verrät es über die Räume, die dahinter folgen? Und über die Menschen, die hier wohnen? Jene, die hier wohnen, können ablegen und aufatmen. Dieser Raum der Entscheidung wurde von den Tischlern Wolfgang Lässer, Lukas so fest in Feuerstein und Karlheinz Gasser zusammen mit dem Hotel Bären in Mellau kreiert.

Der Traum ist der beste Beweis dafür, dass wir nicht unsere Haut eingeschlossen sind, als es scheint. Friedrich Hebbel (1813–1863), deutscher Dramatiker und Lyriker

Das Extrazimmer Ein Extrazimmer ist Raumpotenzial und Potenzialraum. Wer diesen Potenzialraum nutzt, schlägt der Zeit ein Schnippchen. Hinein in den Raum, hinaus aus der Zeit. Das Extrazimmer wurde von Barbara Kremm, Tischlerei Mohr, gemeinsam mit dem Partnerhotel Rössle in Au gestaltet. Der Spa Geseift, gewaschen, gebürstet, geölt, gewachst, rau und glatt. Der Ort, an dem wir die Kleider ablegen, tritt in Dialog mit dem Körper. Wesentlich sind Wasser und Licht hier, wo wir uns pflegen und erfrischen, uns für den Tag bereit machen oder den

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komfortable Lesestunden, intime Zweisamkeit, für stimmige Tagesanfänge und ebensolche -abschlüsse. Und nicht zu vergessen: für das Träumen. All diese Komponenten spiegeln sich in der Gestaltung von Andrea Mohr von der gleichnamigen Polsterei und dem Partnerhotel Hotel Gasthof Krone in Schon im 19. Jahrhundert meinte Hittisau wider. Joseph Joubert, man müsse im Kopf

Tag abwaschen, uns entspannen und uns selbst etwas Zeit schenken – und genau darauf legten Jodok von Felder Metall und das Hotel Krone in Au bei der Gestaltung großen Wert. Das Schlafzimmer Sucht man „Schlafzimmer“ im Internet, erhält man in 0,36 Sekunden 123 Millionen Suchergebnisse. Ist das aufregend? Macht es müde? Oder lädt es ein zum Lesen? Je nachdem. Ein gutes Schlafzimmer jedenfalls schafft Raum, nicht nur zum Schlafen, sondern auch für

immer ein Eckchen offen halten, um die Meinungen der Freunde „vorübergehend zu beherbergen“. Denn so der Moralist: „Unser Herz und Geist soll gastfreundlich sein.“ Was für den menschlichen Kopf gilt, gilt auch für das Zuhause.

Das Spielzimmer Wozu gibt es eigentlich Spielzimmer? Vielleicht brauchen Erwachsene das Spielzimmer mehr als Kinder: Als Oase für das Zwecklose, aber Sinnvolle, das sonst wo kaum mehr Platz findet. Als Ort, an dem Sorglosigkeit und Langeweile produktiv werden können. Als Refugium für das kreative Chaos und als raumgewordene Einladung, selbst wieder Kind sein zu dürfen? Wenn es also doch Spielzimmer braucht, dann gerne einladende, vielseitige, belast- und wandelbare. In der Ausstellung ist Platz für Fantasie und Kreativität: Spielen ausdrücklich erlaubt! Das Spielzimmer wurde von der Gestalterin Anita Fröwis, Gschtrub in Zusammenarbeit mit Hemma Metzler, Waelderspielzeug, umgesetzt.

RAHMENPROGRAMM Rundgänge mit HandwerkerInnen und GastgeberInnen Zwei Perspektiven auf das Gastgeben ergänzen sich zu persönlichen und informativen Führungen – in dialogischen Rundgängen erzählen Mitgliedsbetriebe und GastgeberInnen der Hotelpartner des Werkraum Bregenzerwald von der Beziehung zwischen Handwerk und Gastgebertum. Veranstaltungsreihe Raumerleben In den verschiedenen Ausstellungsräumen werden verschiedene Funktionen des Gastgebens erlebbar gemacht. So erwartet die BesucherInnen etwa ein Pop-up-Hotelschneiderei-Service, ein Kochabend, ein Picknick im Gemüsegarten, ein Konzert, eine Spielewerkstatt, eine Kinder-Koch-Werkstatt oder ein Abend mit Tipps und Tricks vom Barkeeper und vieles mehr. Werkraumschau Saisonkarte Einmal zahlen – immer Gast. Die Eintrittskarte gilt für den Besuch der Ausstellung Gastgeben während der gesamten Laufzeit. Alle Veranstaltungen und Details unter werkraum.at/werkraumschaugastgeben 13


VORHANG AUF FÜR DIE MITGLIEDSBETRIEBE Die Bregenzerwälder HandwerkerInnen stehen bei der Werkraumschau Gastgeben – Räume für das Willkommensein im Mittelpunkt. Die Ausstellung wird bis zum 11. Jänner 2020 im Werkraumhaus in Andelsbuch zu sehen sein. Zu bestaunen, zum Anfassen und zum Erleben gibt es alles, was unser Zuhause wohnlich macht – von Betten über Esstische und Öfen bis hin zu einem Handtuchtrockner und einer Wandillustration. Auf den folgenden Seiten finden sich handwerklich gefertigte Objekte und Installationen aus den Werkstätten der teilnehmenden Handwerksbetriebe.

2 Der Wächter Entwurf Simon Hofer Material Messing, Esche, Eiche, Stoffkabel Preis ab 350 Euro

1 Villa Petter Entwurf Gerhard Petter Material Schichtplatten beschichtet, Birkensperrholz natur Preis 450 Euro

1 Holzig Küchen & Möbel Ausgeklügelte Detaillösungen, millimetergenaue Ausführung, Termintreue – dafür steht Holzig Küchen & Möbel. www.holzigmoebel.at 16

2 Bootsbauer Simon Hofer Der zerlegbare Aufbau der Lampe ist variabel in der Gestaltung und flexibel in der Ausrichtung der Lichtquelle. www.simonhofer.com


3 ORB 28 Entwurf Georg Bechter Material Aluminium eloxiert Preis 256,80 Euro

4 Boxspringbett Entwurf Johannes Mohr Material Taschenfedern, Rossschweifhaar, Schafschurwolle, Reinleinengradl Preis auf Anfrage

3 Georg Bechter Licht Das Team rund um Firmengründer Georg Bechter entwickelt mit Leidenschaft handwerklich und technisch präzise Lösungen von besonderer Wirkung am Übergang zwischen Licht und Raum. So entstehen raffinierte Einbaulösungen, brillante Lichtstimmungen und ein Mehrwert durch Licht. www.georgbechterlicht.at

4 Mohr Polster In der Polsterwerkstätte in Andelsbuch fertigen das Team rund um die Inhaber Johannes und Andrea Mohr Sofas, Polstersessel, Vorhänge, Betten und Matratzen aus feinsten Materialien wie Rosshaar, Schafwolle und Reinleinen für private Kunden ebenso, wie auch für zahlreiche Gastgeberbetriebe. www.mohrpolster.at 17


5 Pool Entwurf Felder Metall Material Edelstahl Preis auf Anfrage

6 Wandillustration Entwurf Anita Fröwis Material Acrylstift auf Wand Preis auf Anfrage

8 Akustiktäfer Entwurf Holzhandwerk Fink Material Grauerle sägerau, genagelt Preis auf Anfrage

7 Tischtafelblatt Entwurf Martin Bereuter Material Esche, Messingbeschläge, Magnetoberfläche Preis 1.850 Euro

5 Felder Metall Mehr als ein Beruf – Berufung. Konrad und Jodok Felder kreieren seit 40 Jahren meisterliche Metallwerke. www.felder-metall.com 18

6 Gschtrub Grafikdesign Anita Fröwis lebt und arbeitet in Mellau im Bregenzerwald. Das kreative Gestalten ist ihre Leidenschaft. www.gschtrub.at

7 Tischlerei Bereuter Martin Bereuter und sein Team setzen bei ihrer Arbeit auf eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. www.tischlereibereuter.at

8 Holzhandwerk Fink Helmut Fink, gelernter Schreiner und Waldaufseher ist begeisterter Holzberater und fertigt ausschließlich nach Maß. fink.helmut@outlook.com


9 Jodok Handtuchtrockner Entwurf Axber – Technische Produkte Material Holz, verchromtes Edelstahl Preis 1.170 Euro

10 Stehleuchte Nico Entwurf Winfried Schneider Material Stahl geölt, Kupfer brüniert Preis 550 Euro

12 Oxford Mule Entwurf Robert Rüf Material Leder Preis 1.200 Euro

11 Naturkissen à la carte, Natur Kosmetik Einklang Entwurf Familie Heidegger Material verschiedene Naturmaterialien Preise auf Anfrage

9 Axber – Technische Produkte Jodok ist ein guter Freund im Bad: Er trocknet neben Handtüchern vieles andere mehr. www.axber.at

10 Ing. Gunter Rusch Dachdeckerei/Spenglerei Gunter Rusch bietet Gesamtlösungen im Spengler-, Dachdecker- und Fassadenbereich. www.rusch.biz

11 Himmelgrün Die Naturkissen von Himmelgrün werden auf individuelle Schlafbedürfnisse angepasst und handvermengt. www.himmelgruen.at

12 Ina Rüf Maßschuhe Früh entdeckte Katharina Rüf-Amann ihre Leidenschaft zur Schuhmacherei. Heute betreibt sie ihre eigene Werkstatt. www.inaruef.com 19


13 Kaspar Fetz bei der Fleischzerlegung

14 Variable Lagerregale Entwurf Dietmar Berchtold Material Restholz Fichte und Weißtanne Preis auf Anfrage

15.1 Massivholzstuhl Lorena Entwurf Christian Steiner Material Holzart frei wählbar Preis 526 Euro

15.2 Massivholztisch Andante Entwurf Federico Gianni Material Holzart frei wählbar Preis 4.176 Euro

13 Kaspar Fetz Vieh- und Fleischhandel Der Betrieb beliefert Vorarlberger Gastronomen mit Fleisch aus eigener Schlachtung. www.fetz-fleisch.at 20

14 Dr’Holzbauer Aus hochwertigen Fichten und Weißtannen-Holzresten fertigt Dr’Holzbauer aus Andelsbuch variable Lagersysteme. www.derholzbauer.com

15 Schmidinger Möbelbau Der Massivholztisch Andante ist vom traditionellen Bregenzerwälder Bauerntisch inspiriert. Der Entwurf nimmt Anleihe an der ursprünglichen Schieferplatte und wandelt sie in eine strukturelle Konstruktion aus Schwarzstahl. 2018 wurde er beim Wettbewerb Handwerk + Form eingereicht. www.schmidinger-moebelbau.at


16 Barleuchte Entwurf Marika Marte Material Stahl lackiert Preis auf Anfrage

18 Bönkle Entwurf Peter Figer Material Messing brüniert und gewachst Preis auf Anfrage

17 Ofn Entwurf Klemens Grund Material Schamotte, Eisen, Beton Preis 11.579 Euro

16 Elektrotechnik Schneider Der Aufgabenschwerpunkt von Hubert Schneider und seinem Team liegt in der Planung und Ausführung von Elektroanlagen aller Art, u. a. für Gastronomiebetriebe. Eine umfassende und fachgerechte Beratung in allen Fragen der Elektrotechnik ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung. www.etech-schneider.at

17 Ofenbau Beer Hafnermeister Anton Beer ist der Spezialist, wenn es um Kachelöfen, Herde, Heizkamine und offene Kamine geht. www.antonbeer.at

18 Kunstschmiede Figer Peter Figer kreiert Lösungen mit moderner Formgebung, aber auch hochwertige Schmiedekunst im klassischen Stil. www.figermetall.at 21


19 Kinder Fröbel Turm Entwurf Hemma Metzler Material Buche, Baumwollseile Preis 95,50 Euro

20 Zur Frohen Aussicht Entwurf Martin Greußing Material Eiche Preis auf Anfrage

22 Sputnik – Kinderhocker Entwurf Tankred Bergmeister Material Aluminium Preis 295 Euro

21 Garderobe(nkasten) Entwurf Jürgen Stoppel, Marco Franzmann Material Eiche, MDF schwarz durchgefärbt Preis 6.280 Euro

19 Waelderspielzeug Hemma Metzler hat nach Jahren in der industriellen Holzverarbeitung eine Nische entdeckt – und das mit Erfolg. www.waelderspielzeug.at 22

20 Tischlerei Greußing Treppen sind mehr als die Verbindung zweier Ebenen – das ist das Motto von Tischlermeister Martin Greußing. www.tischlereigreussing.at

21 Kaufmann Zimmerei und Tischlerei Ein Pionierbetrieb im modernen Holzbau mit Schwerpunkt im Bereich Zimmermodule. www.kaufmannzimmerei.at

22 Metallbau Simeoni Von Fassadenkonstruktionen bis zu Küchenarbeitsplatten aus Edelstahl – Passion ist für Simeoni Qualitätskriterium. www.simeoni-metallbau.at


23.1 Petasus Entwurf Marc Hoffenscher Material gebackener Edelstahl, Merinoloden mit Goldkaschur Preis auf Anfrage

23.2 Brera Entwurf Matteo Thun und Antonio Rodriguez Material Metall hochglanz lackiert, Leinen Preis auf Anfrage

24 Blusenkleid Entwurf René Schedler Material Oberteil Baumwolle, Unterteil Baumwoll-Jacquard Preis 339 Euro

23 Strolz Leuchten Markenzeichen der Leuchtenmanufaktur Strolz sind exklusive Lampenschirme. Die Leuchten werden in vielen Arbeitsstunden mit Präzision und Hingabe von Hand gefertigt. Für Strolz sind Leuchten nicht einfach nur Lichtquellen. Wie hochwertige Möbel verbinden sie zudem das Schöne mit dem Nützlichen. www.strolzleuchten.at

24 Rainer – Mode mit Tradition Es ist die liebevolle Zusammenführung scheinbarer Gegensätze, die bei Rainer Mode ausschlaggebend ist für Qualität und Wert. Dabei werden Überlieferungen des Vergangenen mit aktuellem Zeitgeist vereint. Das Ergebnis ist Mode als harmonisches Ganzes mit dem Abdruck natürlicher Schönheit. www.rainer-trachten.com 23


25.1 Bad Entwurf Tischlerei Kühne Material Eiche Preis auf Anfrage

25.2 Tür Entwurf Tischlerei Kühne Material Eiche Preis 1.045 Euro

26.1 Weinschrank Entwurf Raimund Dür Material heimischer Wacholder Preis auf Anfrage

26.2 LO Entwurf Robert Rüf Material Nuss Preis 1.944 Euro

25 Tischlerei Kühne Seit 50 Jahren werden im Betrieb der Tischlerei Kühne in EggGroßdorf unter Berücksichtigung von Kundenwünschen und deren Bedürfnissen hochwertige Türen und Möbel gefertigt. Verschiedenste Materialien und deren sensible Verarbeitung stehen dabei im Vordergrund des täglichen Arbeitens. www.kuehne-egg.at 24

26 Tischlerei Dür Naturholzmöbel Die Tischlerei Dür Naturholzmöbel besteht seit dem Jahr 1994. Im Betrieb mit drei Gesellen und einem Lehrling werden ganze Wohnungseinrichtungen und Einzelmöbel angefertigt. Die Vorliebe für heimische Hölzer, insbesondere Weißtanne, hat einen hohen Stellenwert für Raimund Dür. www.duer-naturholzmoebel.at


27.2 Küche und Essbereich Entwurf Bernado Bader, Herbert Feuerstein Material Esche, Küchenblock weiß lackiert Preis auf Anfrage

27.1 Gangbönkle Entwurf Herbert und Lukas Feuerstein Material Rüster geölt Preis 2.450 Euro

28.1 Pure Kommode Entwurf Anton Mohr Material Fichte, Oberfläche unbehandelt Preis ab 1.649 Euro

28.2 Tagesbett Hay Bed Entwurf Georg Milde Material Esche, Leinenstoff, Bergwiesenheu Preis 1.854 Euro

27 Tischlerei Herbert Feuerstein Die Bau- und Möbeltischlerei wurde 1959 von Herbert Feuerstein gegründet und verfügt über eine breite Produktpalette. Somit wird auch den MitarbeiterInnen ein vielseitiger, abwechslungsreicher und interessanter Arbeitsplatz geboten. Hinter der Tischlerei stehen kompetente Persönlichkeiten. www.feuerstein-tischlerei.at

28 Tischlerei Mohr Um den Erhalt handwerklicher Tradition bemüht ist Anton Mohr. Aus der Werkstatt kommen Produkte mit einem hohen formalen und handwerklichen Anspruch. Die Beziehungen zu MitarbeiterInnen, KundInnen und PartnerInnen sind stabil und verlässlich – die Kooperationen mit ArchitektInnen weitreichend. www.tischlereimohr.at 25


29.1 Holztablett Entwurf Richard Rüscher Material Ahorn, Kirschbaum Preis 250 Euro

29.2 Standgarderobe Entwurf Heinz Wäger Material Ahorn Preis 628 Euro

31 Ring Tricolor Entwurf Goldschmiede Gassner Material 750/000 Roségold, Morganit, Prasiolith, Aquamarin Preis 4.800 Euro

30 Der Werktisch Entwurf Wolfgang Lässer Material Buche, Lebensmittelecht behandelt Preis 1.860 Euro

29 Tischlerei Rüscher Individuelle Möbel, professionell und kompromisslos umgesetzt. Zeitloses und schlichtes Design verbunden mit Funktionalität und den nachhaltigen Eigenschaften von Holz: Dafür steht die Familie Rüscher. Gegründet 1910 von Anton Rüscher ist die Tischlerei bis heute in Familienhand. www.tischlerei-ruescher.com 26

30 Tischlerei Wolfgang Lässer Der Werktisch für die Werkraumschule lässt sich in zwei Arbeitshöhen einstellen. www.wolfganglaesser.at

31 Goldschmiede Gassner Ein meisterhaft gearbeite ter Roségold-Ring – Schönheit und Ästhetik liegen bei Familie Gassner in der Formgebung. www.goldschmiede-gassner.at


32 Kragarmtreppe Entwurf Reinhard Feurstein Material Eiche geölt Preis auf Anfrage

33 Feuertruhe Entwurf Marie Janssen, Matthias Schawerda Material Keramik, Glasur aus Buchenasche, Tonmehl und Kupferoxid, Kupfer, Buche Preis 23.652 Euro

32 Treppenbau Reinhard Feurstein Reinhard Feurstein hat sich mit seinem Team im Bereich Treppenbau einen Namen gemacht. Die Experten finden für jede optische Anforderung die passende statische Treppenlösung. Im Zusammenspiel mit neuester Technologie und handwerklicher Tradition wird der „Weg nach oben“ gefertigt. www.reinhardfeurstein.at

33 Marie Janssen Feuer schafft behagliche Wärme und Wohlfühlatmosphäre: Der Kachelofen als Gefäß für das Feuer, als warmes Zentrum im Haus. Die Ofenbank als Podest oder als mobile Sitzgruppe um die Feuerstelle. Durch die bestimmte Feuerführung entstand beim Glasurbrand die Färbung der Glasur. www.mariefilippajanssen.com 27


Holzwerkstatt Markus Faißt Nussbaum 361, Hittisau www.holz-werkstatt.com

Blumenbinderin Heidi Maurer Hof 21, Lingenau www.blumenbinderin.at

DAS ESSZIMMER: ALLTAG UND FESTTAG Seit der Gründung des Werkraum Bregenzerwald ist Markus Faißt als Mitglied dabei. Die Zusammenarbeit mit anderen Werkraum-Mitgliedern schätzt er sehr.

Mit viel Leidenschaft baut Markus Faißt Küchen für ein gutes Leben, solide Tische und Sitzmöbel für Generationen und Betten für erholsamen Schlaf. „Eine lange handwerkliche Familiengeschichte, eine zeitgerechte Formensprache und konsequentes Arbeiten mit Hölzern aus dem Bregenzerwald sind Grundlage unseres Schaffens“, so der Inhaber der Holzwerk30

statt. Für die Ausstellung konzipierte er mit zwei weiteren Mitgliedsbetrieben das Esszimmer. „Es war mir eine große Freude, bei der Ausstellung Gastgeben mit anderen WerkraumKollegen zusammenzuarbeiten“, so Markus Faißt. So zum Beispiel mit Blumenbinderin Heidi Maurer-Hagspiel. Seit 2010 betreibt sie ein eigenes Geschäft in Lingenau. Sie begeistert sich für die Arbeit mit Pflanzen und den Umgang mit Menschen, die wie sie, Besonderes, schöne Dinge und natürliche Kostbarkeiten schätzen. Gemeinsam mit dem Objekt „Und über mir der Garten“ von Heidi Maurer-Hagspiel ergibt die Stuhl- und Tischserie Landluft ein schönes Ensemble.


EIN SALON ZUM GASTGEBEN UND GASTSEIN Ob zum Aperitif, zum gemütlichen Verweilen oder als Abschluss eines besonderen Abends: Der Salon verbindet Gäste und Gastgeber auf einzigartige Weise.

Der Werkraum Bregenzerwald funktioniert wie das vielzitierte Dorf. Man kennt einander und die verschiedenen Gewerke: HandwerkerInnen, GestalterInnen, ArchitektInnen sowie BauleiterInnen. Aus all diesen verschiedenen Menschen und Berufen, aus den unterschiedlichen Stärken und Kenntnissen, die jeder Einzelne mitbringt, bilden sich immer wieder interessante Arbeitsgemeinschaften für verschiedene Aufgaben heraus. So auch diesmal für die Ausstellung Gastgeben – Räume für das Willkommensein.

Gemeinsam schafft man mehr Die Tischlermeister Wolfgang Meusburger aus Reuthe, Valentin Winder aus Alberschwende und der Malermeister Michael Fetz aus Alberschwende haben sich zusammengetan und gemeinsam den sogenannten Salon der Ausstellung gestaltet. Als Hotelpartner kam ein weiterer wichtiger Experte auf seinem Gebiet in die Runde: Emanuel Moosbrugger vom Biohotel Schwanen in Bizau. Die gemeinsame Idee: „Wir gestalten eine Bar, die unseren Wünschen und Ansprüchen entspricht, am besten nach internationalem Vorbild.“ Die Handwerker sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden: „Wir haben einen abgedunkelten Raum geschaffen, farblich abgestimmt, nur punktuell beleuchtet und mit perfekten Raumlösungen und Interiordesigns ausgestattet. Es ist ein wunderbarer Salon entstanden, der zum Bleiben und Gastgeben einlädt. Als Gemeinschaft zeigen wir einmal mehr, dass Kooperationen das beste Ergebnis bringen und welch interessante Bandbreite die Mitgliedsbetriebe des Werkraum Bregenzerwald bieten.“ Und was sagt der Hotelpartner Emanuel Moosbruger dazu? „Es macht großen Spaß, Gastgeber im Bregenzerwald und damit Teil dieses inspirierenden Teams für die Ausstellung Gastgeben zu sein.“

Fetzcolor Alberschwende www.fetzcolor.at

Tischlerei Wolfgang Meusburger Platten 137, Reuthe www.tischlerei-meusburger.at

Tischlerei Valentin Winder Fischbach 500, Alberschwende www.tischlerei-winder.at 31


DESIGN UND HANDWERK AUF AUGENHÖHE

HANDWERK UND FORM VERBINDET

Super Büro für Gestaltung aus Egg hat sich der Gestaltung verschrieben. Auch für den Werkraum Bregenzerwald setzt das Team Projekte um.

Gerola Metalltechnik arbeitete schon mit Mitgliedsbetrieben des Werkraum Bregenzerwald zusammen. Nun ist das Unternehmen selbst Teil des Vereins.

„Gutes Gastgeben ist auch gutes Zurechtfinden“ – unter diesem Motto haben Super BfG und der Spezialist für Edelstahlpools und Metallhandwerk, Felder Metall aus Andelsbuch, Icons für die Werkraumschau kreiert. Diese dienen als Kennzeichnung der Räume. Die Icons wurden aus Edelstahl und einem Durchmesser von 10 cm gefertigt. Tätigkeitsfelder und Philosophie „Ein wichtiger Teil unserer Arbeit ist die Kooperation mit anderen Spezialisten und Gewerken. Durch die Kommunikation auf Augenhöhe kommen zwei Exptertisen optimal zur Geltung: Design und Handwerk bzw. Materialisierung. Generell ist uns die Zusammenarbeit wichtig. Wir kommen in Frieden – das ist auch so gemeint“, so Björn Matt, einer der Gründer von Super BfG. „Wir gestalten und schärfen Marken. Wir schaffen Werte und suchen nach Lösungen. So entstehen Erscheinungsbilder, Websites, Kommunikationskonzepte und interdisziplinäre Projekte.“ Neben Projekten wie der aktuellen Ausstellungsgrafik für die Werkraumschau widmet sich das Egger Gestaltungsbüro seit 2010 den vielfältigen Kommunikationsaufgaben in der Region und darüber hinaus. Sie mögen die Kooperation, den persönlichen Kontakt und verzichten gerne auf Worthülsen und Schlagwörter. Als GestalterInnen mit Leib und Seele ziehen sie Qualität immer der Quantität vor.

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„Im Mai 2018 kam Martin Bereuter, Obmann des Werkraum Bregenzerwald, auf uns zu und fragte, ob wir beim Wettbewerb Handwerk + Form mitmachen möchten“, erinnert sich Fredy Kloser, kaufmännischer Geschäftsführer von Gerola Metalltechnik. „Josef Steurer, technischer Geschäftsführer, und ich kannten diesen Gestaltungswettbewerb, hatten aber noch nie daran teilgenommen.“ Mit Martin Bereuter hatte das Duo einen Experten an ihrer Seite, mit dem sie das Projekt angehen wollten. Aller Anfang ist schwer „Martin Bereuter hatte die Idee vom Tischtafelblatt, das über mehrere Funktionen verfügt“, so Josef Steurer. Nach der Auswahl des Metalls und der Suche nach der optimalen Funktion des Klapp-Mechanismus konnte der erste Prototyp gefertigt werden. „Martins Anspruch an Funktionalität und Design war sehr hoch“, weiß Fredy Kloser. Das Tischtafelblatt Von der gemeinsamen Ideenskizze zur Präsentation braucht es ab heute nur einen Handgriff. Die Klappmechanik lässt aus dem Stehtisch fürs Brainstorming auf Papier, ein repräsentatives Flipchart werden. Gedacht ist das Tischtafelblatt für gemeinsames Arbeiten in Kreativbüros, für Coachings, für Seminare oder für die Atelierarbeit.

Super Büro für Gestaltung

Gerola Metalltechnik

Pfister 619, Egg www.super-bfg.com

Gfäll 172, Langenegg www.gerola-metalltechnik.at


Brauerei Egg Gerbe 500, Egg www.brauerei-egg.at

DIE BRAUEREI EGG: KULTUR DES WILLKOMMENSEINS Es ist ein gutes Gefühl, dem Gast etwas Hochwertiges, Authentisches zu servieren. Dazu die richtigen Geschichten zu erzählen. Das macht Gastgeben lebendig.

hatten die Gründer der Brauerei Egg andere Pläne. Ihnen schwebte ein modernes Unternehmen vor, in dem Bier für die gesamte Talschaft erzeugt wird. Dieser Innovationsgeist zeichnet heute noch dieses regionale und stark mit dem Bregenzerwald verwurzelte Familienunternehmen aus. Mit dem Slogan „Bregenzerwälder Brauhandwerk“ knüpft die Brauerei an die Handwerkstradition des Tales, an die Leistungen und die besonderen Begabungen an. Der Bregenzerwald steht für

In der Werkraum Wirtschaft werden die Biere der Brauerei Egg ausgeschenkt. Bei speziellen Veranstaltungen der Ausstellung Gastgeben werden auch die Egger Bierspezialitäten in einem besonderen Rahmen verkostet. Das Werkraumhaus ist während der Ausstellung Bei Bier kommt es auf den Brauprozess, die Ingredienzien und ein Ort, an dem man sich gerne trifft, gerne die schonende Behandlung an. Egger Bier ist eines der Biere in verweilt und sich wohlfühlt. Dabei steht die Vorarlberg, das ohne Kurzzeiterhitzung auskommt. So gelingt hohe Kunst der Gastlichkeit im Bregenzeres, ein Bier herzustellen, das echte Bierkenner mit seinem wald im Fokus, ebenso wie die Verantworbesonderen Geschmack und seiner Natürlichkeit überzeugt. tung, dem Gast das Beste anzubieten – ein Braumeister Hinrich Hommel, Brauerei Egg gutes regionales Bier. Es geht um Begegnungen, gute Gespräche und Veranstaltungen, Schönheit, Echtheit, für Tradition in Verbindung mit Moderne um Momente und Geschichten im Umgang mit Gästen. und diese Besonderheiten sind auch die Säulen der Marke. Die Produktfamilie wurde laufend erneuert und ergänzt. Egger 125 Jahre Bregenzerwälder Brauhandwerk positioniert sich nicht über den Preis, sondern über Qualität Schon bei der Gründung der Brauerei Egg im Jahre 1894 waund Service. Die vielen Kleinbrauereien auf der ganzen Welt ren die Unternehmer voller Innovationsgeist. Waren es meist zeigen auch, dass Bier ganz klar im Trend liegt. kleine Hausbrauereien in Verbindung mit einem Gasthof, so 33


Gerhard Berchtold Zimmerei GmbH Seemoos 519a, Schwarzenberg www.berchtoldholz.at

MIT DEM BREGENZERWALD VERWURZELT „Wie man in den Bregenzerwald hineinruft, so hallt es zurück“ – unter diesem Motto arbeitet die Zimmerei Berchtold mittlerweile in der dritten Generation.

genzerwälder zu sein bedeutet für uns, eine intensive persönliche Beziehung zum Holz zu haben. Und dieses besondere Feingefühl spüren unsere Kunden, das schätzen sie an der handwerklichen Arbeit, die immer wieder neue Wege geht.“

Langjährige Familientradition Die Zimmerei Berchtold wurde im Jahr 1911 gegründet und ist seither in Familienbesitz. Die Brüder Manfred, Harald, Wilfried und Alois Berchtold führen das Unternehmen in dritter Generation. „Wir sind stark mit der Region verWer glänzende Flächen und gerade Linien als ästhetische wurzelt und beziehen beispielsweise unser Perfektion betrachtet, wird in einem Wertvollholzhaus Rundholz aus dem Bregenzerwald“, erläutert Alois Berchtold. Darüber hinaus ist nicht glücklich werden. Wer aber Holz spüren, sehen, riechen die Zimmerei schon seit der Gründung des und fühlen will und wer die Schönheit im Unvollkommenen Werkraum Bregenzerwald Mitglied. Mit Holz als Werkstoff beginnt und endet ein ökologischer Kreislauf. Wer die vielen Fähigkeiten von Holz kennt und sie entsprechend umsetzen kann, trägt wesentlich zum ressourcenschonenden Umgang mit Energie bei. Das ist die Denk-

sieht, entdeckt hier ganz neue Möglichkeiten.

weise, die bei der Zimmerei Berchtold bei allen Projekten federführend ist – von der Althaussanierung, dem Treppenbau bis zum Haus- und Hallenbau. „Wir sind bei der Auswahl des Holzes so wählerisch wie bei der Lagerung sorgfältig. Weil beides die Qualität des Holzes beeinflusst und die hochwertige Verarbeitung sicherstellt“, erklärt Harald Berchtold. „Bre34

Projekte bei Gastgebern Neben der Unterstützung beim Bau des Werkraumhauses hat die Zimmerei Berchtold weitere Bauten in der Region begleitet, wie z.B. das Hotel Schwärzler in Bregenz: „Wir haben bei diesem Projekt bei den Umbauarbeiten mitgewirkt und waren für die Holzfassade, die Terrasse und Teile des Innenbereichs zuständig“, so Harald Berchtold.


FÜR JEDE BAUAUFGABE EINE LÖSUNG Vom kleinen Sichtbetonbauten bis zu Großbauten, von Natursteinmauern bis zu Hangsicherungen, ist Oberhauser & Schedler Bau Experte in Tief- und Hochbauten.

Oberhauser & Schedler Bau ist ein Hoch- und Tiefbauunternehmen mit Leidenschaft und Fokus auf Verlässlichkeit und Perfektion. „Mit unseren 90 MitarbeiterInnen sind wir klein genug für unkomplizierte, alltägliche Bauvorhaben und groß genug für anspruchsvolle Spezialaufträge“, erklärt Geschäftsführer Michael Pircher. „Unsere Kunden und Geschäftspartner können sich auf Handschlagqualität verlassen.“ Flexibilität Als Mittelbetrieb hat Oberhauser & Schedler Bau die ideale Firmengröße, um die gesamte Bandbreite von Bauvorhaben

jeder Größe zuverlässig und kompetent abzudecken. Qualifizierte und erfahrene MitarbeiterInnen stellen sich jeder Herausforderung und arbeiten effizient und lösungsorientiert. Teamwork Bei Oberhauser & Schedler Bau wird Teamwork großgeschrieben: „Unser junges und engagiertes Team wird geführt und ausgebildet von unseren erfahrenen Polieren und Bauleitern“, so Michael Pircher. „Wir legen Wert auf den ständigen Kontakt zu unseren MitarbeiterInnen, begegnen ihnen auf Augenhöhe, unterstützen sie bei Weiterbildungen und arbeiten in einer familiäre Betriebsatmosphäre.“ Bauen im Bestand: Das Hotel Bären Oberhauser & Schedler Bau war für den Umbau im Hotel Bären in Mellau verantwortlich. Aus dem in die Jahre gekommenen fünfstöckigen Hotel sollte in kürzester Zeit ein neues, lichtdurchflutendes Haus mit Aufenthaltsräumen und einer Terrasse im Außenbereich entstehen. Dafür wurde aus einer alten Kellerbar die bestehende Bausubstanz freigelegt und die alten Oberflächen für einen gemütlichen Frühstücksraum und ein Tagescafé saniert. Dazu kam noch die Außenanlage mit Betonstufen und Pflasterflächen. Auch Umbauarbeiten am Bestandsgebäude und dessen Zimmer wurden ausgeführt.

Oberhauser & Schedler Bau Scheidbuchen 328, Andelsbuch www.oberhauser-schedler.at 35


GASTGEBEN ERLEBEN IM BREGENZERWALD Wer Wert auf gepflegte Gastlichkeit, Vielseitigkeit, einfallsreiche Architektur und Küche legt, urlaubt im Bregenzerwald richtig. Genussvolle Bewegung in der facettenreichen Natur lässt sich bestens mit Inspirierendem, Kulturellem und Verwöhnendem kombinieren. Gut 32.000 Menschen leben im Bregenzerwald, in 23 Dörfern. Die BregenzerwälderInnen haben schon immer darauf geachtet, ihren Lebensraum wohlüberlegt zu gestalten. Die Dörfer überraschen mit einer Kombination aus alter und neuer Architektur und einer innovativen Handwerkskultur. In enger Zusammenarbeit schaffen ArchitektInnen und HandwerkerInnen Häuser, Räume und Möbel von beachtlicher Qualität. Für BesucherInnen wahrnehmbar ist dieses Bewusstsein auf verschiedenste Weise: beim Wohnen bei den Bregenzerwälder GastgeberInnen, beim Essen und Genießen in den Wirtshäusern und Restaurants. Bei Kulturveranstaltungen und Ausstellungen. Oder auf zahlreichen Wander- und Themenwegen, die Geschichten über die Kulturlandschaft und die Region erzählen.


GASTGEBEN AUF VORARLBERGER ART Christian Schützinger, Geschäftsführer von Vorarlberg Tourismus, über das professionelle Gastgeben damals, heute und in Zukunft.

Rund 2,5 Millionen Menschen aus der ganzen Welt verbringen jedes Jahr ihren Urlaub in Vorarlberg. Sie nächtigen im Hotel, in der Ferienwohnung oder auf dem Campingplatz. Sie stärken sich im Wirtshaus, in der Konditorei oder auf der Alpe. Sie besuchen Museen, Schwimmbäder und Kulturevents, sie wandern oder fahren mit dem Rad. Sie sind zu Gast. Herr Schützinger, was verstehen Sie unter Gastgeben? Gastgeben ist etwas ganz Natürliches, das uns Menschen als soziale Wesen ein Stück weit ausmacht. In allen Kulturkreisen

ist es eine hohe Kunst, ein guter Gastgeber zu sein. Jede Gesellschaft hat den Anspruch, Gästen einen Ort für gute Begegnungen zu bieten. Das Wichtigste für jeden Gastgeber, der es ehrlich meint, ist es, dass der Besucher sich wohlfühlt. Dabei spielen viele Dinge eine entscheidende Rolle: der Anlass, der Empfang, die Räumlichkeiten, das Ambiente, die Gespräche, das offene Interesse für das Gegenüber, die Bewirtung. Nicht unwesentlich ist natürlich auch, welches Verständnis von „Gast-sein“ die Besucher mitbringen. Was heißt Gastgeben in Vorarlberg? Das ist eine spannende Frage, mit der wir uns im Zuge des 125. Geburtstags von Vorarlberg Tourismus im vergangenen Jahr intensiv beschäftigen konnten. Die Bedeutung des Gastgebens hat sich sehr gewandelt. Vor über hundert Jahren war es

Menschen, die in einem Land Urlaub machen, sollen sich willkommen fühlen, gerne hier sein und bestenfalls wieder kommen – das gilt natürlich auch für Vorarlberg.

eher noch eine dienende, fast schon unterwürfige Angelegenheit. Die führte teilweise soweit, dass die Familienmitglieder der meist bäuerlichen Betriebe über Wochen in den KelChristian Schützinger, Geschäftsführer Vorarlberg Tourismus ler gezogen sind, um die Sommerfrischler aus dem Ausland im eigenen Schlafzimmer zu beherbergen. Heute impliziert das Wort die Begegnung zwischen Gästen und GastgeberInnen auf Augenhöhe. Das hat auch viel mit den Gästen selbst zu tun. Unsere Zielgruppe sind vorwiegend Individualreisende und Stammgäste, die das Angebot, die Natur, Kultur und Gastfreundschaft im Land sehr schätzen. Das bestätigen auch regelmäßige Gästebefragungen. Menschen, die in Vorarlberg ihre Ferien verbringen, sind zudem

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Was ist das Idealbild einer Gastgeberin beziehungsweise eines Gastgebers der Zukunft? GastgeberInnen sollen vor allem sich selbst treu bleiben. Authentische Persönlichkeiten, die sich für die Vorzüge und Werte ihrer Region begeistern, können Wie unterstützt Vorarlberg Bei GVA gibt es immer wieder fachlichen dies auch unverfälscht an den Gast weitergeben. Es geht nicht Tourismus GastgeberInnen? Input. Als nächstes widmen wir uns darum, Gästen ihr Urlaubsglück Wir haben im Jahr 2016 das Proschwerpunktmäßig der „Gastfreundzu konstruieren, sondern dazu gramm „Gastgeben auf Vorarlschaft“, Auftakt dazu ist das GVA-Symanzuregen, es selbst zu suchen berger Art“, kurz GVA, federfühposion am 24. Oktober in St. Arbogast und zu finden. GastgeberInnen rend übernommen. Mitglieder Christian Schützinger, Geschäftsführer Vorarlberg Tourismus sind alle Tourismusbetriebe, die sind keine UnterhalterInnen, eher mit Gästen in Berührung kompersönliche UrlaubsberaterInnen. men – also nicht nur Hotels und Gasthäuser, sondern auch Sie können Einladungen aussprechen, Empfehlungen abgeben Campingplätze, Schneesportschulen oder Seilbahnbetreiund eine Atmosphäre schaffen, in der die Gäste ihre individuellen Urlaubserfahrungen machen können. Dabei spielt auch ber. „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ unterstützt sie, ihre der Werkraum Bregenzerwald als Ort der Begegnung und des Angebote nach den Werten der Tourismusstrategie 2020 und Austauschs eine wichtige Rolle. Dies zeigt sich besonders gut der Urlaubsmarke Vorarlberg auszurichten. in der aktuellen Ausstellung Gastgeben – Räume für das Willkommensein, wo sich BesucherInnen im Werkraumhaus in Andelsbuch angekommen und zu Hause fühlen dürfen. weltoffen und selbstbewusst. Sie brauchen keine „Diener“, sondern Ebenbürtige, die es verstehen, für Menschen aus unterschiedlichen Ländern eine anregende Urlaubsatmosphäre zu schaffen, um auf eigene Faust das Land zu entdecken.

DIE KRONE UND DER WERKRAUM BREGENZERWALD „Werkraum Krone“ das ist eine Erfolgsgeschichte, die sich sehen lassen kann, und die seit mehr als zehn Jahren viel Beachtung findet.

Im Jahr 2007 haben Helene und Dietmar Nußbaumer vom Werkraum-Partnerhotel Krone in Hittisau, gemeinsam mit dem Architekten Bernardo Bader den Umbau der Krone gestartet. In einer ersten Etappe wurden sechs neue Zimmer gestaltet und im Restaurantbereich der Bregenzerwälder Stil neu interpretiert. Das gelungene Ergebnis liegt zum großen Teil an den HandwerkerInnen aus dem Bregenzerwald. Für Bauherren und Architekt war zudem bald klar, dass der Werkraum ins Boot bzw. in die Krone geholt werden sollte: Weil es bei der Wohn- und Baukultur um Qualität und um Identität gehen muss und weil Handwerk und Gastlichkeit eng miteinander verknüpft gehören. Bis zum Neubau des Saunahauses und der dazugehörigen Räumlichkeiten im Winter 2018/2019 hat sich diese kompromisslose Strategie bewährt. In enger Partnerschaft mit dem Architekten und den HandwerkerInnen des Werkraum Bregenzerwald werden Ideen im Hotel Krone umgesetzt, die Geschichte mit Innovation verknüpft und Tradition mit Moderne kombiniert. 39


DIE GASCHT UND IHRE GASTGEBER VON MORGEN Die Gastgeberschule für Tourismusberufe bildet einen Meilenstein für die zeitgemäße duale Ausbildung in der Vorarlberger Tourismusbranche.

Österreichweit einzigartig ist die neue Gastgeberschule für Tourismusberufe, die GASCHT. An drei Schulstandorten – in Bezau, Hohenems und Bludenz – eröffnet sie mit neuen ganzheitlichen Ansätzen und einem dualen Aufbau von Schule und Praxis neue Perspektiven. Die drei Ausbildungsbereiche sind: Küche und Kulinarik, Service und Gastgeberkompetenz sowie Rezeption und Hotelmanagement. Mensch im Mittelpunkt Der Grundgedanke der Vorarlberger Tourismusstrategie „Der Mensch im Mittelpunkt“ wird hier konsequent fortgeführt. Die GASCHT trägt der beruflichen und gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung und leistet einen wichtigen Beitrag zum Halten und zum Ausbau der hohen Gastgeberqualität in Vorarlberg. Die Vermittlung von handwerklichen Fertigkeiten und Fachkompetenzen wird von engagierten Fachkräften vermittelt. Daneben bilden persönlichkeitsbildende Elemente wie Konfliktmanagement, Stressmanagement, Kommunikation und Austausch neue Inhalte der GASCHT.

wortung stehen am Beginn dieser Ausbildung, die von individualisierten Lernpfaden geprägt ist. Wahlmodule wie Sprachen, Theater- und Schauspiel, Food-Fotografie und Kniggeschulung bereichern die neue Tourismusausbildung. Erlebnisorientiertes Lernen Theorie und Praxis werden in der Schule, in ausgewählten Tourismusbetrieben und externen Bildungsstandorten ideal verknüpft. Dezentrale Bildungsstandorte, externe Experten und internationale Kooperationen unterstützen die Ausbildungsziele. Praxisnahes Lernen in verschiedenen gastgewerblichen Betrieben, Sennereien, Mostereien oder Weingütern ist motivierend und attraktiv. Das modulare System schafft neue und attraktive Ausbildungsmöglichkeiten und bietet gute Jobchancen im Tourismus wie Rüstzeug für die persönliche Zukunft. Der Abschluss der GASCHT fördert nationale und internationale Karrieren. Auch für die Werkraumschau sind die SchülerInnen im Einsatz: Beim Projekt „Hinter den Kulissen“ haben sie während ihrer Praktika Fotos von Backstage-Bereichen der Restaurants und Hotels gemacht. Einige ausgewählte Fotos sind nun im Werkraumhaus in Andelsbuch zu sehen. Zudem unterstützen sie Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung.

Stärken stärken Die SchülerInnen stehen im Mittelpunkt und lernen bereits im ersten Schuljahr ihre Stärken und Entwicklungspotenziale kennen. Das Erlernen von Selbstständigkeit und das Tragen von Verant-

Wir fördern ein gesundes Selbstbewusstsein und die individuellen Kompetenzen. Bildungscoaches begleiten Schüler wie Eltern. Dabei setzen wir auf Regionalität, Nachhaltigkeit und Gastfreundschaft. Nicole Okhowat-Lehner, Schulleiterin 40


REGIONAL. NACHHALTIG. BIOHOTEL SCHWANEN. Emanuel Moosbrugger kehrte vor sechs Jahren aus den USA zurück in den Bregenzerwald und übernahm das Biohotel Schwanen in Bizau von seinen Eltern.

siert echtes Gastgeben und kein antrainiertes Gehabe. In den USA ist das völlig üblich. Dienstleistung hat dort einen sehr hohen Stellenwert und damit auch die MitarbeiterInnen. Das wünsche ich mir für auch hier in der Region.

Wie sehen die künftigen Pläne aus? Emanuel, du führst das Biohotel Schwanen in fünfter Als ich aus Amerika zurück in den Bregenzerwald kam, wollte Generation. Was bedeutet Gastgeben für dich? ich hier sofort vieles anders machen. Und habe gemerkt, so Gastgeben ist für mich eine schöne Art des „sich Kümmerns.“ geht das nicht. Ich musste verstehen lernen, was hier ist und Ich stelle mir immer die Frage „Was wünsche ich mir von einem Restaurant, einem Hotel?“ Und das versuche ich dann, im Schwanen umzusetzen. Mir ist ein moderner Zugang als Arbeitgeber wichtig. Unsere Gäste sollen sich wohlfühlen, ohne Manchmal muss man dafür einen Ratschlag ausschlagen und bevormundet oder angestrengt unterhalten sich auf seine eigene Erfahrung und Intuition verlassen. zu werden. Ankommen, sich treiben lassen, Emanuel Moosbrugger, Inhaber Biohotel Schwanen Bizau genießen, erholen. In einer TV-Sendung hast du gesagt „Wir dienen nicht. Ich bin doch kein Diener.“ Gastgeben und Dienen, ein Spannungsfeld? Nicht wirklich, nein. Wir als Gastgeber und alle unsere MitarbeiterInnen sind DienstleiterInnen, das ist klar. Aber wir sind keine Dienenden. Mir ist ganz wichtig, dass wir Gästen, Partnern und Mitarbeitern auf Augenhöhe begegnen. Nur so pas-

immer war und konnte das Hotel so modernisieren und in eine für mich passende Zukunft führen. Seit letztem Sommer übernimmt der Schwanen z.B. die Kosten der Tagesmutter für MitarbeiterInnen. Mir macht es großen Spaß, den Schwanen stetig zu entwickeln und neue Formen des Gastgebens einzuführen. Es freut mich, Gastgeber im Bregenzerwald und damit auch Teil der Ausstellung Gastgeben zu sein. 41


KLEINE AUSZEIT VOM ALLTAG IM HOTEL POST IN BEZAU Das Hotel Post vereint familiäre Gastfreundschaft und Tradition mit der Gesundheits-, Spa- und Beauty-Kompetenz von Hotelière- und Kosmetikexpertin Susanne Kaufmann.

sende, die ihre Gesundheit optimieren und ihr inneres Gleichgewicht wiederherstellen möchten“, erzählt Stephanie Rist.

Die Säulen des Hotelkonzepts Das Hotel Post Bezau by Susanne Kaufmann vereint eine Auszeit vom Alltag mit der Regeneration von Körper und Geist. In Seit dem 2. Juni 2019 ist das Hotel Post Bezau by Susanne sogenannten Retreats werden eine gesunde Ernährung, ausKaufmann wieder eröffnet. „Unser Fokus liegt nach wie vor reichend Bewegung und Schlaf sowie ganzheitliche Behandauf Natur, Spa, Genuss und Nachhaltigkeit. Unser Leitstern in der Neuausrichtung ist dabei die enge Verbundenheit mit lungen im hauseigenen Spa kombiniert. Das „Susanne Kaufmann“-Spa ist dabei das Herzstück des Für mich ist Wohlbefinden untrennbar mit Ganzheitlichkeit Hotels und basiert auf Kosmetikexpertise, professionell geschulten Therapeutinnen, verknüpft. Alles ist miteinander verbunden – unsere Umgebung, einem Ärzteteam und bewährten Produkten unsere mentale Kraft, unsere körperliche Konstitution. und Treatments. Hoteldirektorin Stephanie Rist, Hotel Post Bezau by Susanne Kaufmann

der Region“, erklärt Inhaberin Susanne Kaufmann. Gemeinsam mit Hoteldirektorin Stephanie Rist kombiniert sie im neuen Hotelkonzept noch stärker die Besinnung auf das Regionale mit der Kraft der Natur und der Gesundheitsprävention mit dem Ziel, einen aufmerksamen und inspirierenden Raum zu schaffen, um eine positive Lebens- und Körperveränderung zu bewirken. „Unser Hotel ist ein Ort für anspruchsvolle Rei42

Farm to Table In der Küche geht es um den kreativen Umgang mit Lebensmitteln, die Verarbeitung saisonaler Produkte und um die ressourcenschonende Produktion von liebevoll zubereiteten Gerichten. Ein 4.000 Quadratmeter großer Garten gegenüber dem Hotel verleiht der Definition von „Farm to Table“ eine weitere Dimension und stellt einen wichtigen Bezug zum Nachhaltigkeitskonzept im Hotel her.


DAS HOTEL FÜR GENIESSER IM BREGENZERWALD Der Bregenzerwald mit seiner einzigartigen Architektur, der kulturellen Vielfalt und der regionalen Reichhaltigkeit ist das Zuhause von Gastgeberfamilie Lingg. Sommer wie Winter verzaubert das Hotel Krone in Au mit Herzlichkeit und Gastfreundschaft.

ZEIT FÜR DIE GUTEN DINGE, ZEIT FÜR DAS HOTEL BÄREN Das Hotel Bären in Mellau ist ein ruhiger Wohlfühlort für Gäste, die Qualität im Detail schätzen. Das Café Deli mit regionalem Superfrühstück, die große Panorama-Sauna mit Bergblick und die modernen Zimmer sind perfekt, um sich ein paar Tage auszuspannen.

DIE SCHTÛBAT: VERWURZELT MIT DER REGION „Komm zûr Schtûbat“ ist im Bregenzerwald eine liebevolle Aufforderung, auf Besuch zu kommen. Bei Gastgeber Wolfgang Mätzler kann man es sich gemütlich machen, sich kulinarisch verwöhnen lassen und Körper und Geist eine Auszeit gönnen.

WENN DAS HOTEL RÖSSLE EIN MÖBELSTÜCK WÄRE ... „... wäre es der ,Sprühmachartisch‘ bei unserem Satteltreff. Da trifft sich, wer Großes im Sinn hat – Berggipfel, Tagestouren und Offroad-Trails – und wer Abenteuer am Abend Revue passieren lassen will.“ Michaela Simma, Gastgeberin im Hotel Rössle in Au 43


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HANDWERK IM WERKRAUM Ihre Arbeit trägt eine unverwechselbare Handschrift und macht im In- und Ausland auf sich aufmerksam: Rund 100 Betriebe aus der Region haben sich im Werkraum Bregenzerwald zusammengeschlossen. Die Mitgliedsbetriebe auf den folgenden Seiten zeigen, wie innovativ das Handwerk in die Zukunft geht.

Bauhandwerk DachDeckerMeister Lang Unterdorf 399, Bizau www.ddm-lang.at Ing. Gunter Rusch Dachdeckerei/Spenglerei Nannen 721, Alberschwende www.rusch.biz Oberhauser & Schedler Bau Scheidbuchen 328, Andelsbuch www.oberhauser-schedler.at Bodenlegung Fröwis Fußbodenprofi Wilbinger 660, Bezau www.fussbodenprofi.at Stipo Fußböden Pelzrain 759, Bezau www.stipo-fussboeden.at

Bootsbau Bootsbauer Simon Hofer Mähmoos 177, Sibratsgfäll www.simonhofer.com Dienstleistung Gschtrub Grafikdesign Platz 424, Mellau www.gschtrub.at Mprove Agentur für Entwicklung und Kommunikation Kalchern 652, Andelsbuch www.mprove.at Nigano IT Platz 41, Bezau www.nigano.com Super Büro für Gestaltung Pfister 619, Egg www.super-bfg.com Waelderspielzeug Bahnhof 148, Bezau www.waelderspielzeug.at

Werbe Erath Oberberg 431, Bizau www.werbe-erath.at Dienstleistung Bau Architektur DI Ralph Broger Sandriese 548 b, Bezau www.arch.broger.at Baumeister Dorner Tempel 459, Mellau dorner.johann@aon.at DI Erich Reiner Ingenieurund Sachverständigerbüro Platz 39, Bezau www.reiner.at Kaufmann Bausysteme Vorderreuthe 57, Reuthe www.kaufmannbausysteme.at Elektrik Elektro Meusburger Platz 24, Bezau www.elektro-meusburger.at Elektro Willi Feld 167, Andelsbuch www.elektrowilli.at Elektrotechnik Schneider Brand 666, Schwarzenberg www.etech-schneider.at Jürgen Albrecht Elektrotechnik Hirschau 35, Schnepfau www.jaelektrotechnik.at Floristik Blumenbinderin Heidi Maurer Hof 21, Lingenau www.blumenbinderin.at

Garten- und Landschaftsbau Daniel Garten- und Landschaftsbau Staudenhof 695, Bezau www.daniel-gartenbau.com

Garten- und Landschaftsbau Raid Salgenreute 113, Krumbach www.raid-gartenbau.at Goldschmiede Goldschmiede Gassner Gerbe 23, Egg Brugg 393, Bezau www.goldschmiede-gassner.at Installation Awa Installationen Rehmen 129, Au www.awa-installationen.at Axber – Technische Produkte Am Stein 504, Au www.axber.at Fink Martin Installationstechnik Greben 25, Bezau www.finkmartin.at Siegfried Steurer Installationen – Energietechnik Bersbuch 743, Andelsbuch www.steurer.co.at KFZ Mechanik Autohaus Rüf Bersbuch 401, Andelsbuch www.autohausruef.at Küferei Küferei Peter Lässer Rain 376, Hittisau +43 5513 2966

Lebensmittelhandwerk Brauerei Egg Gerbe 500, Egg www.brauerei-egg.at Frau Kaufmann Buchenrain 339, Egg www.fraukaufmann.at Kaspar Fetz Vieh- und Fleischhandel Scheidbuchen 525, Andelsbuch www.fetz-fleisch.at Metzgerei Partyservice Ritlop Hof 534, Andelsbuch angelika.ritlop@gmail.com

Lichtgestaltung Georg Bechter Licht Bach 201/2, Langenegg www.georgbechterlicht.at Strolz Leuchten Wies 100, Schwarzenberg www.strolzleuchten.at Malerei Fetzcolor Bühel 521, Alberschwende www.fetzcolor.at Malerei Raid Oberkrumbach 188, Krumbach www.malerei-raid.at Metallhandwerk Felder Metall Moos 729, Andelsbuch www.felder-metall.com Gerola Metalltechnik Gfäll 172, Langenegg www.gerola-metalltechnik.at Kunstschmiede Figer Wilbinger 660, Bezau www.figermetall.at Metallbau Simeoni Bühel 702, Andelsbuch www.simeoni-metallbau.at Ofenbau Ofenbau Beer Halde 395, Schoppernau www.antonbeer.at Ofenbau Voppichler Stadlermöser 1086, Egg www.ofenbau-voppichler.at Polsterei Mohr Polster Itter 595, Andelsbuch www.mohrpolster.at Rodelbau Gebrüder Johler Wagnerei, Rodel- & Holzwarenerzeugung Gschwend 341, Alberschwende www.johler-rodel.at Schmuckdesign Üsa Schmuck Hof 320, Andelsbuch www.uesa-schmuck.com 45


Schneiderei Rainer – Mode mit Tradition Hof 320, Andelsbuch www.rainer-trachten.com Schneiderstüble Maaß Bühl 193, Lingenau www.schneiderstueble.at Schuhmacherei Ina Rüf Maßschuhe Burgen 1074, Alberschwende www.inaruef.com Schuh Fröwis Pelzrain 460, Bezau www.schuh-froewis.at Seilerei Seilerei Wüstner Zimmerau 442, Mellau www.seil.at Steinbearbeitung Steinwerk-Andelsbuch Bühel 797, Andelsbuch www.steinwerk-andelsbuch.at Textil-Naturstoff bearbeitung Himmelgrün Melisau 1130, Egg www.himmelgruen.at Wolena Holderstauden 283/8, Schoppernau www.wolena.at Tischlerei Arnold Meusburger Oberdorf 44, Bizau www.arnold-meusburger.com Domig der Tischler Gfäll 169, Langenegg www.domig-dertischler.at Handwerkholz Anton Bereuter Achrain 65a, Alberschwende www.handwerkholz.at Holzhandwerk Fink Wieden 493, Au fink.helmut@outlook.com Holzig Küchen & Möbel Glatz 306, Krumbach www.holzigmoebel.at Holzwerkstatt Markus Faißt Nussbaum 361, Hittisau www.holz-werkstatt.com 46

Jodo Tischlerei Gebr. Dorner Hof 250, Lingenau www.jodo.at Kaufmann Zimmerei und Tischlerei Baien 116, Reuthe www.kaufmannzimmerei.at Moor & Moor Beds Bühel 183, Andelsbuch www.moormoor.com Schmidinger Möbelbau Stangenach 146, Schwarzenberg www.schmidinger-moebelbau.at Schwarzmann Fenster und Türen aus Holz Hinterm Stein 304, Schoppernau www.dasfenster.net Tischlerei Bereuter Haidach 283, Lingenau www.tischlereibereuter.at Tischlerei Dür Naturholzmöbel Vorholz 264, Alberschwende www.duer-naturholzmoebel.at Tischlerei Fensterbau Flatz Kammern 591, Egg joachim.flatz@aon.at Tischlerei Feurstein Unterbach 771, Egg www.feurstein-design.at Tischlerei Geser Bühel 408, Andelsbuch www.geser-tischlerei.at Tischlerei Greußing Ellenbogen 508, Bezau www.tischlereigreussing.at Tischlerei Herbert Feuerstein Unterdorf 114, Bizau www.feuerstein-tischlerei.at Tischlerei Kühne Schmarütte 230, Egg-Großdorf www.kuehne-egg.at Tischlerei Künzler Oberdorf 149, Bizau www.kuenzler.at Tischlerei Madlener Argenzipfel 59, Au www.toptischler.at Tischlerei Mohr Feld 594, Andelsbuch www.tischlereimohr.at Tischlerei Rüscher Mitteldorf 6, Schnepfau www.tischlerei-ruescher.com Tischlerei Schwarzmann Unterboden 76, Schröcken www.schwarzmann.cc

Tischlerei Übelher Alber 323, Bizau www.uebelher.at Tischlerei Valentin Winder Fischbach 500, Alberschwende www.tischlerei-winder.at Tischlerei Wolfgang Lässer Geishaus 100a, Riefensberg www.wolfganglaesser.at Tischlerei Wolfgang Meusburger Platten 137, Reuthe www.tischlerei-meusburger.at (T)raum Tischler Metzler Ach 589, Bezau www.traumtischler.at Wälderfenster Feuerstein Unterdorf 124, Bizau www.waelderfenster.at

Treppenbau Reinhard Feurstein Bersbuch 405, Andelsbuch www.reinhardfeurstein.at Zimmerei Dr' Holzbauer Hof 512, Andelsbuch www.derholzbauer.com Gerhard Berchtold Zimmerei Seemoos 519a, Schwarzenberg www.berchtoldholz.at Holzbau Feuerstein Am Stein 470, Au www.holzbau-feuerstein.at Holzbau und Planung Albert Bereuter Mähmoos 245, Sibratsgfäll www.albert-bereuter.at Kaspar Greber Holz- und Wohnbau Ellenbogen 632, Bezau www.kaspargreber.at Kaufmann Zimmerei und Tischlerei Baien 116, Reuthe www.kaufmannzimmerei.at Mayr-Melnhof Holz Vorderreuthe 57, Reuthe www.mm-holz.com Zimmerei Oliver Beer Hinterreuthe 306, Reuthe www.zimmerei-beer.at Zimmerer Nenning Sütten 516, Hittisau www.zimmerei-nenning.com

D

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Treppenbau

Bregenz

CH

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Werkraum Bregenzerwald Andelsbuch

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Werkraum Bregenzerwald Hof 800, A-6866 Andelsbuch Vorarlberg, Österreich +43 5512 26386 info@werkraum.at www.werkraum.at Impressum Verleger (Medieninhaber) und Hersteller Russmedia Verlag GmbH, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1 Herausgeber Werkraum Bregenzerwald, Hof 800, 6866 Andelsbuch Ausstellungskonzept und Raumtexte Seite 10-13: Isabella Natter-Spets, FUNKA – Ideen gemeinsam entwickeln Raumkonzept Nora Heinzle und Anja Innauer, NONA Architektinnen Redaktion Miriam Kathrein und Andrea Masal, Werkraum Bregenzerwald Jasmin Quast, Russmedia Grafisches Konzept Atelier Andrea Gassner Gestaltung und Umsetzung Claudia Gölz, Russmedia Fotografie Roswitha Schneider S. 1, 3-8, 10-19, 22, 28-31, 33, 36, 39-41, 43, 44, 47, Isabella Natter-Spets (S. 9), Angela Lamprecht (S. 9), Adolf Bereuter (S. 16, 17, 19-22, 25-27, 32), Markus Gmeiner (S. 18), David Schwärzler (S. 18, 32), Johannes Fink (S. 18), Ina Rüf (S. 19), Kaspar Fetz (S. 20), Dr’Holzbauer (S. 20), Echoes Mag. (S. 21), Lukas Greussing (S. 22), studio@fotowerk.cc (S. 23), Marco Bertolini (S. 23), Rainer Mode (S. 23), studio22.at/Marcel Hagen (S. 24, 34), Reinold Knapp (S. 24), Broell Fotografie (S. 24), Albrecht Imanuel Schnabel (S. 25), Tischlerei Mohr (S. 25), Goldschmiede Gassner (S. 26), Dietrich | Untertrifaller Architekten ZT/Angela Lamprecht (S. 27), Hotel Bären (S. 35), Vorarlberg Tourismus (S. 38), Aimee Shirley (S. 42) Erscheinungstermin 27. Juli 2019


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