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Fall Frastanz: Junge Täter verurteilt

Blick aufs Handy führt zu Unfall

WANN & WO Surfmax Session

Im Prozess um den brutalen Überfall auf einen Jugendlichen, sind am Montag die Urteile gefallen. Seite 4

Hittisau: Weil sie von ihrem Telefon abgelenkt war, krachte eine 19-Jährige mit ihrem Pkw in ein anderes Auto. Seite 5

Am Wochenende verwandelte sich das Harder Binnenbecken in ein Mekka für den Wassersport. Seite 18/19

Mittwoch, 10. Juli 2019

JEDEN MIT TWOCH FREI HAUS – AUFLAGE 140.000

„Erreichen bald den Point of no Return“ Die #fridaysforfuture-Bewegung begrüßt den ausgerufenen

Klimanotstand im Ländle (Seite 8)

Alles Gute zum 30. Jubiläum! Titel-Girl Milanka freut sich schon auf das 30. Szene Openair in Lustenau. W&W gibt einen Überblick über das bunte Programm. Seite 24 Foto: Sams

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Inside Gymnaestrada W&W sprach mit Teilnehmern aus der ganzen Welt über das farbenfrohe Spektakel! S. 14/15

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2 Mittwoch, 10. Juli 2019

WANN & WO

Rückruf von Roggenmehl: „Kann Halluzinationen auslösen“ Das Unternehmen Kunstmühle Reisgang ruft in Bayern verkauftes Roggenmehl zurück. In dem Produkt „Roggenmehl Type 1150“ sei eine erhöhte Alkaloid-Konzentration festgestellt worden, teilte das Unternehmen mit. „Alkaloide finden sich hauptsächlich im Mutterkorn, das auf Getreideähren und Gräsern wächst“, hieß es. Ein Verzehr könne zu Übelkeit, Kopfschmerzen, Bluthochdruck und – „in seltenen Fällen“ – auch zu Halluzinationen führen. Symbolfoto: DPA

Aktuell Iran steigt teilweise aus Atomabkommen aus Der Iran hat die EU über seine Entscheidung für eine höhere Urananreicherung informiert. Die IAEA berät heute über die Verstöße des Landes gegen das Atomabkommen.

Medienangaben zufolge teilte Außenminister Mohamed Dschawad Sarif in einem Schreiben an die EUAußenbeauftragte Federica Mogherini mit, dass der Iran sich nicht mehr an die im Wiener Atomabkommen festgelegte Obergrenze von 3,67 Prozent halten werde. In dem Schreiben habe Sarif erneut betont, dass der

Iran die Verpflichtungen aus dem Vertrag wieder erfüllen werde, sobald auch die anderen Vertragsparteien – vor allem die USA – ihren Verpflichtungen ebenfalls nachkämen. Sollte dies nicht binnen 60 Tagen geschehen, werde der Iran Anfang September die dritte Phase des Teilausstiegs beginnen. Nach den beiden

Verstößen des Irans gegen das internationale Atomabkommen berät der Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) über die Folgen. Der Chef der Überwachungsbehörde, Chef Yukiya Amano, wird das Gremium heute über die neuesten Erkenntnisse der UNBehörde unterrichten.

24 Stunden — die Welt in Bildern

01.33 UHR

Santa Ana. Neugierig: Isaac, ein 32-jähriger Lemur, beobachtet genau, was um sein Gehege im Zoo von Santa Ana (Kalifornien) geschieht.

08.00 UHR

Quebec City. Laut: Die Band Slipknot performt auf dem kanadischen Festival d’eté de Quebec.

00.15 UHR 13.16 UHR

Nepal. Bedrückend: Ein Junge schwimmt in einem von Müll und Algen bedeckten Teich.

14.13 UHR

Madrid. Transparent: Ein Hauch von Nichts trägt dieses Model auf dem Laufsteg der Mercedes Benz Fashion Week.

11.46 UHR

Hengyang. Gerettet: Chinesische Rettungskräfte befreien ein Kleinkind aus einem überfluteten Haus.

Whittier. Verheerend: Ein Fischerboot brennt im Hafen der Stadt Whittier in Alaska nieder. Laut Küstenwache explodierte ein Propantank an Bord des Bootes.

10.09 UHR

Pamplona. Lebensgefährlich: Teilnehmer der umstrittenen Stierhatz gehen vor einem heranstürmenden Bullen in Deckung. Fotos: AFP, APA, AP, Reuters


Mittwoch, 10. Juli 2019 3

Urintanks stürzen auf Arbeiter

533.000 Menschen sind über 100 Jahre alt

Zwei 1000-Liter-Urintanks sind in Eggendorf (Bezirk Wr. Neustadt-Land) von einem Stapler auf einen 25 Jahre alten Arbeiter gestürzt und verletzten ihn schwer. Der Unfall ereignete sich am Montagmorgen auf einem Festivalgelände.

Weltweit sind UN-Schätzungen zufolge mehr Menschen über hundert Jahre alt als je zuvor. In diesem Jahr gibt es rund 533.000 Menschen im Alter von über 100 Jahren, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden gestern mitteilte. Im Jahr 2000 hatte diese Gruppe aus nur rund 151.000 Menschen bestanden. Foto: APA

Rom will Müll in Schweden entsorgen

Fünfjährige stürzt aus Fenster – leicht verletzt

Rom. In Rom spitzt sich die Müllkrise zu. Angesichts akuter Probleme mit der Entsorgung des Unrats sucht die Gemeinde Rom nach Strategien, um die Krise zu überwinden. Jetzt soll der Abfall nach Schweden gebracht werden. Schon im Sommer sollen Schiffe vom römischen Hafen Civitavecchia starten, um den Müll zuerst nach Stockholm und dann nach Göteborg zu bringen. Hier soll er in Müllverbrennungsanlagen entsorgt werden, berichtete die römische Tageszeitung „Il Messaggero“ gestern. Ein dreijähriger Vertrag soll mit Müllentsorgungsgesellschaften in Schweden unterzeichnet werden. „Wir arbeiten, um Lösungen für die Müllentsorgung im Ausland zu finden“, bestätigte Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi. Rom hat seit Jahren Probleme mit der Müllentsorgung. Die kommunale Müllentsorgungsgesellschaft AMA rief zuletzt die Römer auf, weniger Unrat zu produzieren und aktiver zu recyceln.

Lindau. Ein Sturz aus sieben Metern Höhe ist für eine Fünfjährige glimpflich ausgegangen. Das Mädchen spielte mit einem befreundeten Buben in dessen Zimmer, als die Kinder auf eine Kommode kletterten und ein Fenster öffneten. Das Mädchen sei in die Tiefe gestürzt und auf eine Rasenfläche gefallen, teilte die Polizei gestern mit. Die Fünfjährige wurde bei dem Vorfall am Montagmorgen mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen, dort wurden aber lediglich leichte Verletzungen festgestellt. Die Mutter des Buben hatte sich zum Zeitpunkt des Unglücks in der Küche aufgehalten. Die Polizei prüft, ob sie sich wegen fahrlässiger Körperverletzung durch Unterlassen verantworten muss.

Rom versinkt im Müll.

Foto: Reuters

Geht es nach Oppositionsführer Jeremy Corbyn, soll der künftige Premierminister die Briten noch einmal über den Verbleib des Landes in der EU abstimmen lassen. Foto: Reuters

Brexit: Kommt ein zweites Referendum? Die britische LabourPartei hat sich für ein erneutes Brexit-Referendum ausgesprochen. Der künftige Premierminister Großbritanniens solle das Volk darüber abstimmen lassen, ob das Land in der Europäischen Union bleiben oder ausscheiden solle – mit oder ohne Vertrag, sagte Oppositionsführer Jeremy Corbyn gestern. Labour werde dann auch für einen Verbleib in der EU kämpfen. Gegner wie auch Anhänger haben Labour

immer wieder vorgeworfen, keine klare Position zum Brexit zu beziehen, aus Angst, Wähler aus einem der beiden Lager zu verprellen. Die jüngsten Wahlergebnisse legen jedoch nahe, dass Labour Stimmen an Parteien verliert, die wollen, dass Großbritannien in der Union bleibt. Die regierenden Konservativen entscheiden derzeit in einer Urwahl darüber, wer neuer Parteivorsitzender und damit auch Premierminister wird: Als Kandidaten stehen Außenminister Jeremy Hunt oder sein Vorgänger Boris Johnson auf dem Plan.

Anklage gegen Spacey: Mögliche Einstellung Nantucket. Die Anklage wegen sexueller Nötigung gegen den US-Schauspieler Kevin Spacey (59) könnte möglicherweise verworfen werden. Ein damals 18 Jahre alter Mann wirft Spacey vor, ihn im Juli 2016 in einem Restaurant betrunken gemacht und dann unsittlich berührt zu haben. Bei einem Gerichtstermin am Montag verweigerte der Mann aber nun die Aussage darüber, ob er möglicherweise Textnachrichten von Spacey gelöscht haben könnte.

Foto: AP

WANN & WO


4 Mittwoch, 10. Juli 2019

WANN & WO Magdalena, 27, Lingenau: „Meiner Meinung nach soll am Konzept der Shisha-Bars nichts geändert werden. Grundsätzlich finde ich das Rauchverbot gut, aber es sollte eine Ausnahmeregelung geben, damit diese Bars nicht schließen müssen.“

Schadet das Rauchverbot? WANN & WO hat nachgefragt, ob Shisha-Bars in Vorarlberg weiterhin bestehen sollten.

Mehmet, 17, Bregenz: „ShishaBars sind Treffpunkte für Jugendliche. Es muss dort nicht zwingend geraucht werden. Manchmal trinken wir nur etwas und reden. Wären wir draußen, würden wir andere stören.“

Fall Frastanz: Wie gerecht ist das Urteil? Im Prozess um den brutalen Überfall auf einen Jugendlichen in Frastanz im Jänner ist in der Nacht auf gestern das Urteil gefallen. W&W sprach darüber mit Experten. ANJA FÖRTSCH anja.foertsch@wannundwo.at

Der Fall macht in ganz Vorarlberg Schlagzeilen: Fünf Jugendliche sollen im Jänner ihr Opfer für einen Drogendeal zur Frastanzer Kirche bestellt haben und es dann, als sie erkannten, dass es kein Cannabis bei sich hatte, in ein Auto gezerrt, nach Frastanz-Amerlügen gebracht und dort brutal zusammengeschlagen haben. Dabei sollen sie auch mit einem Korkenzieher auf den Jugendlichen eingestochen und ihn ins Gesicht getreten haben. Anschließend seien sie davongefahren und hätten ihr Opfer bei Minusgraden im Schnee und hunderte Meter vom nächsten Haus entfernt liegen lassen.

Insgesamt knapp fünf Jahre Haft für die Bande Am Montagabend erging das Urteil gegen die Mitglieder der Gruppe: Der 17-jährige Haupttäter erhielt eine Zusatzstrafe von zwei Jahren zu einer Haftstrafe, die er bereits wegen eines versuchten Raubes kurz nach der nun verhandelten Tat verbüßt. Ein vorbestrafter 16-jähriger Mittäter erhielt 18 Monate Haft, davon sechs unbedingt, ein unbescholtener 17-jähriger 15 Monate Haft, davon fünf unbedingt. Der 18-jährige Unbescholtene, der das Auto fuhr, wurde zu einer teilbedingten Geldstrafe von 480 Euro verurteilt, der unbescholtene 17-jährige Beifahrer wurde freigesprochen. WANN & WO sprach mit Experten über die Urteile. Die verhängten Strafen, gerade die Geldstrafe gegen den Fahrer, wirken verhältnismäßig mild. Entspricht das der Wahrheit? Gerichtssprecher Dr. Norbert Stütler: „Man darf nicht außer Acht lassen, dass im vorlie-

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Die fünf Angeklagten mussten sich am Montagabend vor dem Landesgericht Feldkirch verantworten. Die Verhandlung dauerte Stunden, das Urteil wurde erst gegen 22.30 Uhr gesprochen. Fotos: Dietmar Mathis, Sohm, handout/Neyer genden Fall der Strafrahmen aus dem Jugendstrafrecht angewandt wurde. Dieser entspricht in etwa der Hälfte der normalen Vorgaben. Wäre der volle Strafrahmen wie für Erwachsene angewendet worden, befände Dr. Norbert Stütler man sich mit zwei Jahren Zusatzstrafe bereits am oberen Ende der üblichen Skala für diese Tat.“ Wie kommt ein Urteil zustande, woran orientieren sich Richterinnen und Richter? Dr. Ingrid Neyer, Strafrechtsanwältin: „Beim Strafmaß orientieren sich die Richterinnen und Richter an Urteilen, die in gleichartig gelagerten Fällen ergangen sind – schließlich sollen gleichartige Fälle gleich behandelt werDr. Ingrid Neyer den. Letztendlich fließen in diese Vorgabe noch erschwerende oder mildernde Umstände ein.

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Was sind etwa solche Umstände? Dr. Ingrid Neyer, Strafrechtsanwältin: „Mildernd wirkte sich natürlich ein reumütiges Geständnis aus. Außerdem auch Unbescholtenheit und wenn die Tat im Widerspruch zum bisherigen Lebenswandel des oder der Angeklagten steht. Auch Minderjährigkeit und Mittäterschaft, insbesondere wenn der- oder diejenigen von anderen verleitet wurde, mildern. Erschwerend wirkt es hingegen, wenn gleich mehrere strafbare Handlungen zusammenkommen oder wenn die Tat als besonders heimtückisch zu beurteilen ist. Auch das Verhalten des oder der Angeklagten während der Verhandlung kann einen Einfluss auf das Strafmaß haben.“

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Welche Faktoren wirkten sich im aktuellen Fall aus? Gerichtssprecher Dr. Norbert Stütler: „Mildernd wirkte, dass die Angeklagten hinsichtlich ihrer Anklagepunkte geständig waren. Beim Haupttäter und dem 16-jährigen Mittäter verschärften deren

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Vorstrafen das Strafmaß. Im Fall des Haupttäters kamen die Vorgehensweise der Tat sowie die Anklage in gleich mehreren Punkten erschwerend hinzu.“ Waren auch das Gericht und die urteilende Richterin von der Schwere der Tat und dem geringen Alter der Angeklagten schockiert, so wie es auch die Vorarlberger Öffentlichkeit war? Gerichtssprecher Dr. Norbert Stütler: „Das Landesgerricht Feldkirch und die Richterin in dem Fall, Sabrina Tagwercher, hatten in der Vergangenheit bereits mit geringeren aber auch mit schwereren Vergehen wie etwa Mord zu tun. Der Frastanzer Fall war also kein vollkommener Ausreißer. Allerdings ist die jugendliche Komponente dennoch auch für uns auffällig. Trotz dessen kann und werden sich Gericht und Richterin niemals von Emotionen leiten lassen, sondern sachlich und im Sinne der geltenden Gesetze urteilen – so wie sie es auch im aktuellen Fall um die Tat von FrastanzAmerlügen getan haben.“

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Mittwoch, 10. Juli 2019 5

WANN & WO Andrea, 48, Dornbirn: „Als Nichtraucherin kann ich leicht sagen, dass ich für das Rauchverbot bin. Gerade als Mutter von zwei Söhnen finde ich das Rauchen in diesen Shisha-Bars furchtbar.“

Erol, 18, Hörbranz: „Ich finde, es ist unnötig, die Shisha-Bars zu schließen, weil dort sowieso keine Kinder sind. Die bereits bestehende Altersbegrenzung ist durchaus sinnvoll, da sie den Jugendschutz gewährleistet.“

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Sommer URLAUB Bitte beachten: Unsere Werkstätte, unser Verkauf und viele unserer Lieferanten haben

Rund um die Birkenwiese wird es heute mehr als voll auf den Straßen. Foto: Steurer

Gymnaestrada: Bitte nicht mit dem Auto Dornbirn. Die Veranstalter der World Gymnaestrada bitten die Besucher der Veranstaltungen noch einmal mit Nachdruck, auf die Anreise zur heutigen Eröffnungsfeier mit dem eigenen Pkw zu verzichten. „Es stehen keine Parkplätze zur Verfügung und es besteht die Möglichkeit, dass man im Stau stecken bleibt“, hieß es gestern abermals aus der Presseabteilung. Die Gäste sollten stattdessen auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen. Der Zug- und Busverkehr im Land wird dafür eigens verstärkt, es werden mehr Linien im Einsatz sein. Verkehrsführung geändert Darüber hinaus werden im Zuge der Eröffnungsveranstaltung einige Verkehrsänderungen notwendig. So wird die Höchsterstraße im Bereich Brückengasse bis Josef Ganahlstraße von 11.30 bis 22 Uhr gesperrt. Davon ausgenommen sind lediglich Anrainer. Außerdem wird auf der Messekreuzung von 12 bis 13.30 Uhr eine Blockabfertigung für Verzögerungen sorgen. Zusätzlich wird vom Messequartier zum Stadion Birkenwiese ein Pendel-Bus-Verkehr (1E) eingerichtet. Achtung, Radler! Auch an alle Fahrradfahrerinnen und -fahrer richten sich die Veranstalter vor der Eröffnung: Auf dem Parkplatz der HTL Dornbirn ist ein Abstellplatz eingerichtet. Das Gelände um die Birkenwiese ist hingegen gesperrt. Grund dafür ist die Fluchtwegsituation, die freie Wege um die Birkenwiese erfordert.

Die beiden Autos prallten frontal aufeinander.

Foto: Feuerwehr Hittisau

ab Sa. 13.Juli

Handy am Steuer: wegen Urlaub Frau schwer verletzt geschlossen Ein Blick aufs Handy war offenbar die Ursache für einen schweren Autounfall in Hittisau.

Eine 56-jährige Feldkircherin ist am Montag bei einem Verkehrsunfall in Hittisau schwer verletzt worden. Wie die Polizei gestern mitteilte, war eine ihr entgegenkommende 19-jährige Autofahrerin auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal mit dem Auto der 56-Jährigen

zusammengekracht. Die 19-Jährige war ihren eigenen Angaben zufolge durch einen kurzen Blick aufs Handy abgelenkt gewesen. Das Auto der 56-Jährigen wurde durch den Aufprall rückwärts in einen Garten geschleudert. Die Frau wurde nach der Erstversorgung am Unfallort mit dem Notarzthubschrauber in das Landeskrankenhaus Feldkirch geflogen. Die 19-Jährige blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Hittisauer Straße war für die Aufräumarbeiten über eine Stunde lang gänzlich gesperrt.

Weltkriegswaffen in Dornbirn gefunden In einer Jauchegrube am Steinebach wurde bei Sanierungsarbeiten ein brisanter Fund gemacht. Dabei handelt es sich vorläufigen Berichten zufolge um fünf Langwaffen sowie Munition. Vermutlich stammen sie aus dem Zweiten Weltkrieg. Entdeckt wurden das Kriegsmaterial im Zuge von Arbeiten an Straße und Kanalisation.

Umgehend nach dem Fund wurde die Polizei alarmiert, die den Bereich um die Jauchegrube absperrte und Verstärkung von Experten des Entminungsdienstes des Bundesheeres anforderte. Die Spezialisten sind zuständig für die Sicherung und Entsorgung solcher Funde von Kriegswaffen und -munition. Bei Redaktionsschluss war noch unklar, ob sich noch weitere Waffen oder Munition in der Jauchegrube am Steinbach befinden, auch war der Fund noch nicht geborgen.

Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen einen schönen, unfallfreien Sommer !

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6 Mittwoch, 10. Juli 2019

WANN & WO

Mountainbike Marathon startet

Neue Verkehrsführung am Rankweiler Bahnhof

Von 25. bis 27. Juli steht das Montafon im Zeichen des Bikesports: Dann steigt der elfte M³ Montafon Mountainbike Marathon. Erwartet werden rund 1000 Teilnehmer in sechs Disziplinen. Infos und Anmeldung: www.montafon.at/m3

Die Bauarbeiten am Bahnhofsvorplatz sind abgeschlossen, die Straßen sind wieder freigegeben – allerdings müssen sich Fahrer auf eine geänderte Verkehrsführung einstellen. Alle VerkehrsteilnehmerInnen auf dem Begegnungszone genannten Platz sind gleichberechtigt und müssen deshalb stärker aufeinander Rücksicht nehmen, denn jeglicher Fahrzeugverkehr ist erlaubt. Foto: Rankweil

Männer sammeln Müll vom Rand der Autobahn.

Wo ist die Sonne hin? Maria aus Dornbirn wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr des Sommerwetters nach Vorarlberg. Mehr von der hübschen 26-Jährigen gibt’s auf Dornbirn.com. Bewirb dich unter: ww-girl@wannundwo.at; Foto: Sams

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600 Tonnen Müll auf der Autobahn Jedes Jahr landen Tausende Tonnen Müll auf den Autobahnen und Schnellstraßen – auch in Vorarlberg.

Achtlos „entsorgte“ Getränkedosen und Zigaretten sind dabei aber nicht nur ein Ärgernis für Lenkerinnen und Lenker, sondern können zu gefährlichen Wurfgeschossen werden oder zu abrupten Fahrmanövern führen. Im Fall von Vorarlberg beläuft sich die Menge auf ganze 600 Tonnen Müll im Jahr, so eine

Auswertung der ASFINAG. Im Vergleich der Bundesländer steht das Ländle aber gut da: Nur im Burgenland (570 Tonnen) und in Wien (36 Tonnen) wurde weniger Müll gemessen, wobei die Hauptstadt freilich weniger von der ASFINAG betreutete Straßen hat. Spitzenreiter ist Niederösterreich mit 1700 Tonnen Müll im Jahr. „Gegenstände auf Fahrbahnen, und wenn es nur eine aufgewirbelte Zeitung ist, können Unfälle verursachen“, sagen die ASFINAG-Geschäftsführer Christian Ebner und Stefan Siegele und appellieren an die Vernunft der Autofahrer.

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Vorarlberg hat neues Mobilitätskonzept Das gestern beschlossene Papier bildet den verkehrspolitischen Leitfaden für die nächsten zehn bis 15 Jahre. Einer der Kernpunkte des Konzepts ist die Reduzierung des Anteils der mit dem Pkw gefahrenen Wege, stark forciert wird das Fahrrad. Die verantwortlichen Politiker sprachen von ambitionierten Zielen. Aktuell

liegt der Anteil der mit dem Auto zurückgelegten Wege in Vorarlberg bei 41 Prozent, während auf das Fahrrad 16 Prozent und auf den öffentlichen Verkehr 14 Prozent entfallen. Zu Fuß werden 18 Prozent der Wege zurückgelegt. Bis 2030 sollen sich diese Anteile deutlich verschieben: Während der Pkw-Anteil auf 34 Prozent sinken soll, ist beim Fahrrad ein Anstieg auf 21 Prozent sowie beim öffentlichen Verkehr auf 16 Prozent vorgesehen.


Michaela.

FRONERI-Schöller Gebietsverkaufsleiter Andreas Gundolf, Sabrina Düringer und Katja Rauch (WANN & WO) sowie Christian Witwer.

Fotos: WAM

Super: Nuii/Schöller-Eiswagen in Götzis! Zum Ferienstart gab´s Am Garnmarkt leckeres Gratis-Eis für alle Eisfans. Mit 5000 Stück feinstem Eis in den Kühltruhen begab sich der Nuii/ Schöller-Eiswagen vergangenen Donnerstag zum Garnmarkt nach Götzis. Bei strahlendem Sonnenschein und heißen Temperaturen genossen unzählige Eisfans die bekanntesten Sorten der Kult-Marke Nestlé Schöller.

Cremig und erfrischend „Für die zweite Verkostungsrunde in Kooperation mit WANN & WO brachten wir wiederum die beliebtesten Eissorten mit ins Ländle“, erzählt Schöller-Gebietsleiter Andreas Gundolf, dessen Tochter Laura am laufenden Band die neuesten Eis-

kreationen Nuii Java Vanilla, Nuii White Chocolate, Nuii Ice Cream Adventure und Nuii Saltet Caramel verteilte. Bei den kleinen Eisfans standen das erfrischende Pirulo Wassermelone oder SchöllerKaktus hoch im Kurs. Chance verpasst? Kein Problem, der Schöller-Eis-Express rollt weiter zum Dornbirner Marktplatz!

Nächste GRATIS-EIS-VERKÖSTIGUNG, 30. August, ab 14 Uhr, am Marktplatz Dornbirn

Heidrun und Thomas Gehl mit den Kindern Mia-Marie und Finn.

Lenny.

Hannah und Kilian genossen mit Opa Manfred ein Gratis-Eis.

Große Auswahl für Michaela, Marcel, Lisa und Laura.


8 Mittwoch, 10. Juli 2019

WANN & WO

#fridaysforfuture_vorarlberg: Flurreinigung und Großstreik

Story DREI TIPPS, um den eigenen ökologischen Fingerabdruck zu reduzieren.

#fridaysforfuture ist im Ländle weiterhin aktiv. Am Freitag, dem 19. Juli, lädt die Bewegung zur großen Flurreinigungsaktion rund um dem Bahnhof Dornbirn-Schoren und entlang der Dornbirner Ach. Im Herbst steht zudem am 27. September der nächste #fridaysforfuture-Großstreik in Bregenz auf dem Programm, bei dem erstmalig auch Gewerkschaften und die arbeitende Bevölkerung zur Teilnahme aufgerufen werden. Infos: Facebook und Instagram Fridays For Future Vorarlberg Bild: #fridaysforfuture

„Es gibt noch viel zu tun!“ In Vorarlberg herrscht Klimanotstand. WANN & WO sprach mit der #fridaysforfutureBewegung, was das nun für das Ländle bedeutet.

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HARALD KÜNG harald.kueng@wannundwo.at

Energiesparen

Ökostrom nutzen und auf Solarpanele umrüsten. Auf die richtige Raumtemperatur (üblicherweise genügen 22 Grad) achten und richtig lüften (Stichwort „Stoßlüften“). Die Heizung sollte zudem immer bestens gewartet sein.

Angestoßen von der jungen Bewegung hat das Land Vorarlberg vergangene Woche den Klimanotstand ausgerufen – für die Umweltaktivisten ein erster wichtiger Schritt zur Lösung der Klimakrise. „Die Schüler und Schülerinnen des Landes haben bewiesen, dass man durchaus Einfluss auf die politischen Gremien haben kann“, freut sich Aaron Wölfling Aaron Wölfling, Sprecher von #fridaysforfuture_vorarlberg über den Entscheid der Landesregierung.

„Netto-Null bis 2030“ #fridaysforfuture vor dem Bregenzer Landhaus.

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Mobilität

Der Verkehr ist ein riesiges Problem im Ländle. Deshalb: Das Auto auch einmal stehen lassen, Fahrgemeinschaften nutzen und vermehrt öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen. Für kurze Strecken aufs Rad umsteigen und Kurzstreckenflüge vermeiden.

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Ernährung

Die Fleischproduktion trägt einen großen Teil zu den Klimagasen bei. Regional einkaufen und darauf achten, wie die Produkte hergestellt wurden. Nach Möglichkeit darauf achten, dass die Nahrungsmittel nicht unnötig in Plastik verpackt sind.

Mit dem Beschluss geht ein 6-PunkteMaßnahmenpaket einher: Priorität auf Klimaschutz, Erreichen der Pariser Klimaziele, Gesetzesbeschlüsse mit Blick auf Energieautonomie und Klimaschutz, weniger Treibhausgase, Sanierungsquote von drei Prozent sowie eine ökologische Steuerreform und ein Finanzierungsinstrument für die Energieautonomie 2050. „Diese Maßnahmen sind aber nicht ausreichend“, so Wölfling weiter. „Damit die Chance auf eine Eindämmung der Klimakrise gegeben ist, müssen wir so frühestmöglich ein Netto-Null an Emissionen erreichen. Wir fordern deshalb, dass dies bis 2030 der Fall ist. Ändern wir nichts, haben wir Berichten der IPCC (International Panel on Climate Change) und APCC (Austrian Panel on Climate Change) im Jahr 2030 den ,Point of no Return‘ erreicht.“

„Ernst der Lage“ Der Bevölkerung werde nun der Ernst der Lage vor Augen geführt, so Wölfling abschließend: „Wer Fakten wie den Treibhauseffekt und die damit zusammenhängenden Naturkatastrophen nicht wahrhaben will, rennt vor der Wahrheit davon. Die Politik ist nun zum raschen Handeln aufgefordert – und es gibt noch viel zu tun.“

Fotos: Stadt Bludenz, ÖBB, Fotolia, #fridaysforfuture

3 Stimmen zum Klimanotstand im Ländle

Leah, 15, BORG Schoren Dornbirn: „Es ist sehr erfreulich, dass Vorarlberg als erstes Bundesland Österreichs den Klimanotstand ausgerufen hat und somit als gutes Beispiel vorangeht. Nun müssen der Klimanotstand auf nationaler Ebene und konkrete weitere Maßnahmen folgen. Es ist höchste Zeit, dass alle Menschen den Ernst der Lage erkennen. Ich bin überzeugt, dass die Ausrufung des Klimanotstands zur Bewusstseinsbildung beiträgt.“

Constantin, 16, Musikgymnasium Feldkirch: „Hoffnung im Land Vorarlberg! Ich – und alle anderen Mitwirkenden der #fridaysforfutureBewegung – sind sehr froh über den Ausruf des Klimanotstands! Das Ländle hat auf jeden Fall einen ersten Schritt in die richtige Richtung gesetzt. Wir hoffen, dass weitere Bundesländer möglichst rasch folgen. Jetzt muss die Politik das Thema ernsthaft angehen und Maßnahmen umsetzen!“

Katarina, 17, BG Dornbirn: „Es ist ein guter Anfang. Wir nehmen dies aber nicht als Anlass, von unseren Forderungen, wie dem Erreichen des NettoNull bis 2030, abzulassen. Im Gegenteil: Wir werden die Streiks breiter organsieren, weil wir wissen, dass das Wort von Politikern allein nichts zählt. Seit 1979 finden weltweit Klimakonferenzen statt – ohne Veränderung. Wir sind aber nicht bereit für leere Worte und faule Kompromisse. Immerhin geht es um unsere Zukunft!“


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12 Mittwoch, 10. Juli 2019

WANN & WO

Ed Sheeran setzt auf Duette Und das mit auffällig vielen Rappern: Auf dem neuen Album „No. 6 Collaborations Project“ von Ed Sheeran, das am Freitag erscheint, singt der rote Wuschelkopf gemeinsam mit Stars wie Eminem, 50 Cent, Meek Mill, Chance the Rapper oder Cardi B. Fotos: APA, AP

Intimus Faschingsgesellschaft auf hoher See Bereits zum 50. Mal organisierte die Bregenzer Faschingsgesellschaft mit Präsident Alexander Pehr an der Spitze im vergangenen Jänner den Gildenball, der alljährlich das Ballhighlight in Vorarlberg darstellt. Dieser Erfolg musste gefeiert werden. Und so organisierten Helga und Alfred Frühwirth, Andrea Kinz, Astrid Covi, Sonja Scholl und Richard Elsler in Zusammenarbeit mit BFG-Ehrenpräsident Jürgen Zimmermann ein stilvolles Sommerfest auf der frisch renovierten „MS Oesterreich“. Der Sonnenuntergang bei tropischen Temperaturen, die kulinarischen Köstlichkeiten sowie die passende Musik und abschließend ein von Bernd Doppler und Gerold Pointner zusammengestelltes fulminantes Feuerwerk trugen zur guten Stimmung, welche innerhalb der BFG-Familie herrscht, sichtlich bei. Und so kann man bereits jetzt gespannt sein, welche Überraschungen beim 51. Gildenball im Jänner 2020 präsentiert werden.

BFG-Präsident Alexander Pehr und LTP Harald Sonderegger.

Kapitän Adi Konstatzky mit Richard Elsler und Sonja Scholl.

Fotos und Text: Moosbrugger

Jürgen und Hildegard Zimmermann.

Walter und Brunhilde Pfanner.

Sibylla und Engelbert Wiedl.

Claus und Monika Haberkorn.

Christa und Thomas Kinz.

25 Jahre Symbiose von Sport und Schule

Bgm. Herbert Bitschnau und Heinz Fischer.

Michael Zangerl, Thomas Amann und Marcel Schoder.

Dietmar Hartmann, Ronja Weinold und Lukas Brüser.

Benita Eismann, Brigitte Both und Lisa Weber.

Haus-GF Elmar Egg, Stammgast Ralf Eismann, LR Barbara Schöbi-Fink, Moderator Markus Lins und Vereins-GF Peter Both.

Das 25-jährige Bestehen und die erfreuliche Entwicklung des Vorarlberger Schulsportzentrums in Tschagguns waren Anlass für ein Fest. „Es geht darum, Schule und Sport zusammen zu bringen“, stellte der als Geschäftsführer des Trägervereins fungierende Peter Both in einem zum Jubiläum gemachten Film fest. Laut GF Elmar Egg ist das Haus sowohl ein Internat für Ski-Mittelschüler als auch eine Jugendherberge nur für betreute Gruppen. Landesrätin Barbara Schöbi-Fink erinnerte sich an den Aufenthalt ihrer eigenen Kinder bei einem Musiklager in Haus und würdigte dessen Bedeutung für den Skisportnachwuchs. Ein Teil der zum Jubiläum 384.105 Übernachtungen geht seit 15 Jahren auf das Konto von Ralf Eisenmann, Internatsleiter des Sportgymnasiums Jena und der dortigen Schüle. Er hat die Einrichtung in Tschagguns bei einem Fußballturnier über den Hohenemser Reinhard Junk kennengelernt. Für den musikalischen Teil der Feier sorge ein Ensemble der Musikschule Montafon unter Leitung von Dietmar Hartmann. Fotos und Text: Arno Meusburger


Mittwoch, 10. Juli 2019 13

WANN & WO

Halle Berry dachte, sie sei neue Arielle

Court zerstört: Serena soll zahlen

Disney verkündete kürzlich, dass – Achtung, genau hinschauen – Halle Bailey die Hauptrolle in der neuen „Arielle“-Verfilmung spielen wird. Berrys Fans schrieben ihr auf Instagram, dass sie sich verlesen hatten und dachten, sie wäre gemeint. „Ich weiß, ich auch“, kommentierte sie die Verwechslung Foto: AFP

Beim Training vor dem Match gegen Alison Riske soll Serena Williams die Fassung verloren haben – und den heiligen Rasen des Wimbledon-Courts zerstört haben. Laut TMZ soll sie jetzt eine Entschädigung und ein Bußgeld von 10.000 US-Dollar zahlen. Foto: AP

Schokostadt Bludenz ganz in Lila Das 36. Milka Schokofest wurde von mehr als 30.000 Besuchern geradezu gestürmt. Die Star-Milchkühe Berta, Annabell und Liesl boten ideale Anlässe für einen besonderen Familientag. An 60 Stationen gab es Abwechslung pur und viele Möglichkeiten, Schokolade zu gewinnen. Außerdem warteten Kletterwand, Fischen im Nepomukbrunnen, Kasperl, Ringwerfen, Schubkarrenrennen oder Gutes tun beim „Kinder laufen für Kinder“. Dazu prominente Sportler wie die Skistars Anna Veith und Michi Kirchgasser oder Chris Böhm mit seiner BMX-Show. Mondelez-Chef Ludwig Askemper und Werksleiter Paul Haschka konnten neben LH Markus Wallner, der gleich mit seiner Sonja und Sohn Valentin gekommen ist, auch LR Christian Gantner, LAbg. Harald Witwer und LAbg. Joachim Weixlbaumer sowie die Stadträte Hansi Bandl, Gerhard Krump und Christoph Thoma begrüßen. Mit dabei war auch Bezirkshauptmann Jochannes Nöbl, Andreas Vaschauner (WANN & WO), Wiebke Meyer (GF Stadtmarketing Bludenz), Arno Sprenger (Sparkasse Bludenz), Hanno Fuchs (Obmann WIGE) und Bürgermeisterkandidat Simon Tschann (Traube Braz). Fotos und Text: Franz Lutz

Anna Veith und Michi Kirchgasser.

Christoph Thoma, Gerhard Krump, Joachim Weixlbaumer.

Harald Witwer, Anna Veith, LH Markus Wallner, Michi Kirchgasser und Simon Tschann.

Für die Kleinen gab es unter anderem Ringwerfen.

Anna Veith, Chris Böhm und Michi Kirchgasser.

LH Markus Wallner, Harald Witwer, Clini Clown Joachim Schwald, Christian Gantner und Christoph Thoma.

Andreas Vaschauner (WANN & WO, 2.v.r.) und Familie mit Landeshauptmann Markus Wallner.

Bei „Kinder laufen für Kinder“ konnten schon die Jüngsten Gutes tun.

Wiebke Meyer, Harald Witwer und Hanno Fuchs am Schokoexpress.

Gymnaestrada Team aus Nepal mit LH Markus Wallner, Extrembergsteiger Theo Fritsche und Landesrat Christian Gantner.

Die Milka-Kuh vor dem WANN & WO-Bogen.


14 Mittwoch, 10. Juli 2019

WANN & WO

Gymnaestrada

Toru, 21, Japan: „Die Kirche in Dornbirn hat mir bisher besonders gut gefallen. Dass hier viele Nationen vertreten sind, freut mich. Überall sind nette Menschen.“

Diana, 33, Mexiko: „Unsere jungen Teammitglieder schätzten die Zeit am See. Ich war vor meiner Vorführung hingegen sehr nervös, aber ich genieße den Moment.“

INFO Gymnaestrada – Programmhighlights Seit dem Beginn der Gymnaestrada ist im Ländle viel los. Auch die nächsten Tage werden spannende Aufführungen geboten. Täglich finden ab 9 Uhr internationale Gruppenvorführungen im Messequartier in Dornbirn statt. Außerdem wird es weitere Programmpunkte auf den Außenbühnen in Bregenz, Feldkirch, Höchst, Hohenems, Lustenau, Rankweil und Wolfurt geben. Detaillierte Informationen findet ihr auf www.wg2019.at. Heute: • 9 Uhr: Internationale Gruppenvorführungen – Dornbirn, Messequartier • 14.30 Uhr: Eröffnungsfeier – Dornbirn, Birkenwiese: Am vorherigen Sonntag musste sie aufgrund des Wetters abgesagt werden. Nun beginnt sie am Mitwoch auf der Birkenwiese in Dornbirn. • 19 Uhr: Dornbirn Special – Dornbirn, Birkenwiese: Hier treten nicht nur internationale Großgruppen auf, sondern es werden zudem heimische Eltern-Kind-Vorführungen zu sehen sein. Donnerstag: • 9 Uhr: Internationale Gruppenvorführungen – Dornbirn, Messequartier • 13.20 Uhr: Große Gruppenperformances – Bregenz, Casinostadium • 17.30 Uhr: Finnischer Tanzworkshop Höchst, Außenbühne: Jeder, der nicht nur zuschauen, sondern auch selbst mitmachen will, kann am Donnerstag einen finnischen Tanzworkshop besuchen. Freitag: • 9 Uhr: Internationale Gruppenvorführungen – Dornbirn, Messequartier • 20 Uhr: Poetry Slam – Dornbirn, Messequartier • 20.30 Uhr: FIG Gala & Public Viewing – Dornbirn, Messequartier: Hierbei performen ausgewählte Gruppen eine Turn-, Licht- und MusikShow. Weil dieses Spektakel in Halle 6 bereits ausverkauft ist, gibt es in Halle 9 ein Public Viewing der Vorführung. Samstag: • 16 Uhr: Abschlussveranstaltung – Dornbirn, Birkenwiese

Bei den Gruppenvorführungen im Dornbirner Messequartier können sich die Besucher an akrobatischen Künsten erfreuen. Bis Samstag kann den Veranstaltungen beigewohnt werden. Foto: handout/Gymnaestrada

Die farbenfrohe Welt der Gymnaestrada Vorarlberg im Zeichen des Turnfestivals – W&W hat sich unter den Athleten umgehört.

ein friedliches Sportfest zu feiern. Auch das Maskottchen, die Kuh „Dorli“, darf sich deshalb über eine bunte Erscheinung freuen. Sie soll Regionalität und Vielfalt zugleich verkörpern.

Dornbirn als Herzstück FABIAN PERTSCHY fabian.pertschy@russmedia.com

Das größte internationale Breitensportfestival der Welt findet heuer zum zweiten Mal in Dornbirn statt. Etwa 20.000 Turner aus über 60 Ländern sind in Vorarlberg zu Gast, um ihre Passion mit Gleichgesinnten zu teilen. Die Gymnaestrada dient als interkulturelle Begegnungsstätte, bei der die Sportler sich ohne Wettkampfkonkurrenz präsentieren können. Das passende Motto („Come together. Show your colours!”) spielt auf die Dornbirner Gymnaestrada im Jahr 2007 an, indem der erste Satz übernommen wurde. Alle Nationen sollen zusammenkommen, um in Vielfalt

Während ihres Besuchs sind die Teilnehmer in rund 20 Nationendörfern untergebracht. Damit sind sie im ganzen Land verteilt und möglichst nahe an der Bevölkerung. Das Herzstück der Weltgymnaestrada ist das Dornbirner Messequartier. Hier finden in acht Hallen parallel die Gruppenvorführungen sowie zahlreiche Abendveranstaltungen statt. Die Aufführungen dauern etwa zehn Minuten und zeigen die ganze Vielfalt des Turnens. Durch die Außenbühnen wird der Sport zudem in acht verschiedene Städte Vorarlbergs gebracht. Zwölf nationale Abende, die FIG-Gala sowie Workshops für Besucher runden das Programm gebührend ab.

1

Alva, 17, Schweden

Ich bin so begeistert von der Gymnaestrada, weil sie eine hervorragende Möglichkeit bietet, um mit vielen Turnern aus aller Welt zusammenzukommen. Ich konnte bereits viele Vorführungen der anderen Gruppen begutachten und freue mich nun umso mehr darauf, selbst auftreten zu können. Das Wetter in Vorarlberg ist einfach traumhaft, wenn man aus Schweden stammt. Bei uns ist es vergleichsweise kalt.


WANN & WO

Mittwoch, 10. Juli 2019 15 Nadine, 42, Frankreich: „Die Gymnaestrada ist spannend und hervorragend organisiert. Das Ambiente finde ich einfach nur genial. Am meisten mag ich das Stadion und die bunte Kuh als Maskottchen.“

2

Francisco, 30, Chile

Die Erfahrungen bei einer Gymnaestrada sind so wertvoll. Hier sind unterschiedliche Kulturen an einem Ort vereint. Jeder ist freundlich, genießt die Zeit und freut sich, neue Menschen zu treffen. Die Menschen in Dornbirn kümmern sich fabelhaft um uns und behandeln uns exzellent. Danke an euch! Zwar sind unsere Berge in Chile etwas höher, aber ihr habt deutlich mehr davon und die vielen Bergdörfer finde ich sehr idyllisch. Von den Städten habe ich nur Dornbirn gesehen. Dort ist es sehr ruhig und die Leute sind äußerst höflich. Leider spricht nicht jedermann Englisch. Das ist manchmal etwas schwierig, aber wir kommen trotz der Sprachprobleme zurecht.

6

Ethne, 70, Südafrika

Ich bin über alle Maße begeistert von dieser hervorragenden Veranstaltung, die hier in Vorarlberg auf die Beine gestellt wurde. Menschen aus aller Welt haben sich in Dornbirn versammelt, um ihre Turnkünste zum Besten zu geben. Auch wir möchten unser Bestes geben und damit unser Heimatland repräsentieren. Außerdem wollen wir die Gelegenheit wahrnehmen und unsere Reise nach Österreich nutzen, um so viel wie möglich von diesem traumhaften Land sehen.

3

Kate, 14, Kanada: „Es macht Spaß, hier zu sein. Gerade weil ich aus einer großen Stadt wie Vancouver stamme, hat es mir sehr gut gefallen, die wunderschönen Dörfer zu sehen und deren Kirchen zu besuchen.“

Kirsten, 16, USA

Kleinigkeiten können die Menschen weltweit verbinden. Hier ist es eben das Turnen oder kurze Unterhaltungen, bei denen man Pins austauscht. Wir sind hier vereint, obwohl wir aus allen Teilen der Welt stammen, verschiedenen Kulturen angehören und nicht die gleiche Sprache sprechen. Deshalb ist die Gymnaestrada für mich wie eine Vereinigung der Welt. Am Wochenende waren wir bereits im Bodensee schwimmen und hatten dabei eine Menge Spaß. Es war wundervoll, den Sonnenuntergang über dem Wasser zu sehen. Die Gebäude im schönen Bregenz sind sehr farbenprächtig. Vorarlberg und die USA unterschieden sich voneinander, aber es gefällt mir hier.

7

Christine, 16, Malawi

Die Gymnaestrada ist ein Ort, an dem wir unsere Farben und Talente zeigen können. Außerdem können wir unsere Ideen und Ansichten mit anderen Menschen teilen. Wir sind seit Samstag hier und haben in dieser Zeit schon unterschiedliche Dinge gesehen. Wir lieben es, die Umgebung zu erkunden und suchen auf unserer Reise nach neuen Freunden. Wenn wir von der Gymnaestrada nach Hause kommen, können wir das Gesehene und Erlebte als Erfahrung nutzen.

4

Nell, 19, Australien

Die Welt kommt bei der Gymnaestrada mit dem Gedanken zusammen, sich zu vereinigen. Das Turnen fungiert dabei als verbindendes Element. Ich finde es wundervoll, dass Gemeinsamkeiten wie Bewegung, Turnen und Kreativität uns friedlich zusammenbringen. Jeder wird hier einbezogen und kann zeigen, was er für Talente hat. In Vorarlberg habe ich etwa Tschagguns gesehen. Dass es dort sehr traditionell ist, finde ich schön. Die alten Häuser sind unglaublich und besonders die Berglandschaft ist einfach atemberaubend. Für mich ist das wie auf einer Postkarte. Hier in Dornbirn sieht es hingegen schon etwas moderner und städtischer aus.

8

Milroy, 60, Sri Lanka

Hier wurde eine große und fantastische Veranstaltung auf die Beine gestellt, die zudem bestens organisiert ist. Mir gefällt die Gymnaestrada bisher ausgesprochen gut und auch das Land finde ich sehr beeindruckend. Als wir vom Flughafen angereist sind, haben wir bereits gesehen, wie schön die Landschaft hier in Vorarlberg ist. Von Sri Lanka herzufliegen, um diese sagenhafte Veranstaltung zu besuchen, ist für mich wie ein Traum, aus dem ich nicht erwachen möchte.

Dimitra, 16, Griechenland: „Es ist eine einmalige Erfahrung hier zu sein und ich freue mich sehr. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen die Zeit finde, die Umgebung zu erkunden.“

5

Marcelo, 35, Brasilien

Für mich ist es der erste Besuch einer Gymnaestrada. Man sieht, dass sich die Veranstalter viel Mühe bei der Planung gemacht haben und ihnen das Wohl der Gäste am Herzen liegt. Es ist ein spannender Moment für mich und ich bin froh, dabei zu sein, um meine Verlobte zu unterstützen. Sie ist Turnerin und lebt diesen Moment besonders intensiv, weil es eine so wichtige Veranstaltung ist. Bisher habe ich leider noch nichts vom Land gesehen, da wir seit unserer Ankunft viel zu tun hatten. Ob sich das in den kommenden Tagen noch ändert, weiß ich nicht. Wir haben jedoch geplant, zumindest einen Abstecher in die Schweiz zu machen und uns Zürich anzusehen.

9

Caedyn, 19, Australien

Die Gymnaestrada bedeutet für mich, dass Menschen aus aller Welt zusammenkommen, um sich einem fantastischen Sport zu widmen. Die Veranstaltung ist der Wahnsinn und jeder wird miteinbezogen. Vorarlberg ist so anders als meine Heimat. Australien ist sehr weitläufig. Hier ist alles sehr kompakt. Die Architektur der Gebäude ist wohl einer der größten Unterschiede – und natürlich die Berge. Davon haben wir in Australien nur wenige. Ich liebe die Berge in Vorarlberg.


16 Mittwoch, 10. Juli 2019

WANN & WO

Bru, Zef, Wat kyk jy – die Sprache der Antwoord

Story Mike und Ninja

Die Antwoord rappen auf Englisch und Afrikaans, der Amtssprache Südafrikas und einer Abwandlung vom Holländischen. Neben „Bru“ ist auch „Zef“ ein AfrikaansWort und bedeutet so viel wie Hinterwäldler oder Prolet, der Schriftzug „Wat kyk jy“ auf Mikes Schläfe heißt im Deutschen „was guckst du“. Die Musiker sind Superstars und spielen weltweit Konzerte mit Tausenden von Besuchern. Fotos: AP

Vom Bewunderer zum „Bru“ Mike vom Dornbirner Tattoostudio „Herzblut“ hat es geschafft, in die Antwoord-Familie aufgenommen zu werden. ANJA FÖRTSCH

Gleich: Frontmann Ninja und Mike sehen sich eindeutig sehr ähnlich. Fotos: handout/Mike Geringer

Vertraut: Ninja zeigt Mike Fotos von seinem neuen Haus.

anja.foertsch@wannundwo.at

Gefühlt gerade erst hat Mike Geringer die Posts der südafrikanischen Rap-Rave-Band Die Antwoord auf Instagram geliked – jetzt sitzt er backstage neben den Künstlern. Frontmann Ninja hält ihm seinen veganen Burger hin und fordert ihn auf, abzubeißen: „So kann es gehen, erst war ich nur ein Bewunderer und jetzt nennt Ninja mich ‚my bru‘, Afrikaans für ‚mein Bruder‘“, schildert Mike. Ein bisschen mehr Zeit lag dann aber doch zwischen den Likes in Social Media und der Party hinter der Bühne, wie Mike im Gespräch mit WANN & WO verrät.

Musik und Style verfallen

Crazy: Ninja posiert mit Mike und seiner Frau Kristina.

Aufregend: Mikes Tochter Malea (11) beim ersten Konzert ihres Lebens – und gleich backstage!

„Als ich 2010 erstmals das Video zum Song ‚Enter the Ninja‘ sah, hatte es mich sofort gepackt“, erinnert sich Mike. „Die Antwoord waren so anders, speziell, verrucht und nicht einfach nur Musik, sondern eine komplette Kunstform und Inszenierung! Also so richtig etwas für mich. Spätestens mit dem surrealen Video zu ‚I Fink u Freeky‘, das gemeinsam mit dem Fotokünstler Roger Ballen entstand, war ich dem Sound und Zef-Style verfallen!“ Ab da lief die Musik der Band um Ninja und „¥o-Landi Vi$$er“ im Tattoostudio „Herzblut“ von Mike und seiner Frau Kristina rauf und runter – „obwohl der Sound bei einigen unserer Kunden zu Irritationen führte“, wie Mike sich grinsend erinnert. Das Paar besuchte praktisch jedes Konzert der Band in der Nähe und Mike likte jeden ihrer Posts bei Instagram. Bis schließlich die Band auf ihn aufmerksam wurde und es umgekehrt auch Likes von Ninja persönlich hagelte. „Nach einem Konzert in Prag erkannten uns die Tänzerinnen und wollten sich unbedingt von uns tätowieren lassen. Wir hatten aber natürlich keinerlei Equipment

Nicht er selbst, sondern Antwoord-Frontmann Ninja: Mit seinem Tattoo des Rappers hat Mike es auch in die kommende Band-Doku geschafft. Fotos: Sams dabei – also verabredeten wir uns für ihren darauffolgenden Gig in Zürich.“ Mike und Kristina setzten sich also sofort ins Auto, fuhren zurück nach Dornbirn, packten ihre Tätowier-Maschinen und reisten direkt weiter nach Zürich.

„Hello Germany, hello Mike“ „Dort wurden wir dann von ihnen in ihr Hotel eingecheckt, täto-

WANN & WO traf Mike in seinem Tattoostudio in Dornbirn.

wierten noch am gleichen Abend die Tänzerinnen und feierten mit der Band“, erzählt er begeistert. Das war auch der Beginn der Freundschaft zwischen den Rapund den Tattoo-Künstlern: „Ab da fing Ninja an, mit uns auf Insta zu schreiben und bat mich, ihm ein paar Klamotten zu besorgen, die ich auf einem unserer Postings trug.“ Ab da wurde das Paar immer backstage eingeladen und traf die Band so regelmäßig. „Das ist wirklich etwas Besonderes, weil Ninja und ¥o-Landi sonst sehr scheu sind und ihren Kreis eher klein halten“, schildert Mike. „Anfang Juni hatten sie uns auch zu einem Konzert in Hamburg eingeladen. Auf der Bühne rief Ninja ins Mikrofon: ‚Hello Germany, hello Mike!‘ Das war der Wahnsinn!“ Ihre Meinung ist gefragt: leserbriefe@wannundwo.at


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18 Mittwoch, 10. Juli 2019

WANN & WO

WANN & WO Surfmax Session

„Leidenschaft für den Surfsport“ Mathias Tschögl, Surfmax Hard: „Trotz der stürmischen Bedingungen konnten wir alle Läufe durchziehen und mit den Windsurfern haben wir einen verdienten Premierensieger beim Vereinsrennen gehabt. Die gesamte Surfmax Session konnte vielen Menschen die Leidenschaft für den Surfsport näher bringen.“

Wassersport-Action in Hard

Bei der ersten Auflage des XXL-Vereinsrennens schenkten sich die Teilnehmer nichts und lieferten sich spannende Duelle, trotz teils schwieriger Bedingungen.

Philipp Pöschmann von den Dornbirner Bulldogs mit Freundin Julia.

Gastro-Chef Philipp Stangl und sein Team sorgten für feinste Verpflegung.

Legenden unter sich: Surfmax-Gründervater Roland Schwärzler mit Marco Lang.

Surfmax Session: Gemeinsam mit WANN & WO (hier Herausgeber und Chef-Redakteur Mario Oberhauser, 3. v. l.) feierten der von den beiden Surf-Profis Chris Sammer und Marco Lang geschulterte Mathias Tschögl und sein Team eine gelungene Premiere. Fotos: Sams

Kühle Drinks bei Wolfi an der Beachbar.


WANN & WO

Mittwoch, 10. Juli 2019 18

bei der Surfmax Session Trotz einiger Wetterkapriolen war die WANN & WO Surfmax Session am Wochenende ein voller Erfolg! JOACHIM MANGARD joachim.mangard@wannundwo.at

Vergangenes Wochenende verwandelte sich die Harder Location in ein wahres Mekka der Surfkultur. Die beiden Wasserport-Profis Chris Sammer und Marco Lang waren angereist und hatten neben den neuesten Boards aus dem Hause Fanatic, die ausgiebig gratis getestet werden konnten, jede Menge Tipps und Tricks für die versammelte Community parat. Die Surfmax Session bot Windsurf-Weltcup-Starter Marco Lang eine willkommene Abwechslung zum anstrengenden Tour-Alltag und bewies einmal mehr, dass die Surf-Kultur auch in Vorarlberger Gefilden stark vertreten ist. Am Samstag feierte dann auch das XXLSUP-Vereinsrennen am Ufer des Binnenbeckens seine Premiere und wurde zum ersten Highlight der Surfmax Session. Schlussendlich setzte sich das Team des Windsurfclubs Rheindelta knapp vor den Wakeaholics und dem Kite-Connection-Team durch. Und das, obwohl eine Gewitterfront den Wettbewerb pausieren ließ, was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tat und die Teilnehmer zu Höchstleistungen anspornte. Die Top-Drei-Teams nahmen dann im Anschluss dankbar das von WANN & WO gesponserte Preisgeld (1. Rang: 450 Euro, 2. Rang: 250 Euro, 3. Rang: 150 Euro) entgegen und feierten bei der Afterparty den gelungenen Einstand des Events, bei dem der Spaß eindeutig im Vordergrund stand.

Ausgelassene Stimmung bei der Preisverleihung – inklusive Sektdusche und jeder Menge guter Laune!

Instruktionen von Chris Sammer.

Vielfältige Möglichkeiten Auch abseits des Geschehens auf dem Wasser kamen die Besucher voll auf ihre Kosten. „Wir freuen uns, dass wir Anfängern bis Fortgeschrittenen Einblick in die Vielfalt der Wassersport-Möglichkeiten am Harder Binnenbecken geben konnten“, freute sich Surfmax-Boss Mathias Tschögl abschließend.

Start für das große XXL-SUP-Vereinsrennen vom Surfmax-Strand aus.

Surfmax Session powered by W&W.


10. Juli 2019

S TA D T Z E I T U N G M I T D E N T O P - E V E N T S D E R W O C H E

Ausgabe 27

Party-Samstag @ Kali Club Bregenz Letzten Samstag wurde im Kali in Bregenz wieder bis in die frühen Morgenstunden gefeiert! Bei den Nachtschwärmern herrschte dank kühler Drinks und Party-Sound beste Stimmung. WANN & WO

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei uns im Waldheim in Hard.

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Fotos: handout/Manuel Rusch

Mittwoch, 10. 8. Mai Juli2019 2019

Life is a Circus @ Sender Club Lustenau Vergangenen Samstag feierte der Sender Club Lustenau sein 12-jähriges Bestehen mit Life is a Circus. Es war eine Hammer-Party, die durch viele treue Gäste unvergesslich geworden ist. WANN & WO


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Mittwoch, 10. Juli 2019

Kathi (17) und Theresa (17) beim Auslandspraktikum in Malta.

Jasmin (25 ) und ihre Tochter Serina (5) im Strandbad Bregenz.

Fotos: handout Privat

Johanna in Sardinien beim Eis Essen.

Julian gönnt sich eine Erfrischung.

Manuel und sein kleines Söhnchen haben großen Spaß beim Baden.

Gewinnspiel: „Der Sommer und ich“ Zeigt uns eure besten Sommerbilder! Zu gewinnen gibt es wieder 2x100 Euro in Messeparkgutscheine.

Mario, Anja und Mia-Rosa.

Eine Einsendung von Eva-Maria.

Die Zeugnisse sind verteilt und die Sommerferien können endlich starten. So kann die Freizeit am See, beim Baden oder im Urlaub genossen werden. Beim Gewinnspiel sind jetzt eure schönsten Sommer-Schnappschüsse gefragt – schickt sie an fotogewinnspiel @wannundwo.at – Name, Alter und Adresse nicht vergessen! Wichtig: Du musst auf dem Foto zu sehen sein. Wir veröffentlichen dein Bild auf der W&W-Facebookseite. Das Foto mit den meisten „Likes“ gewinnt in der Kategorie „Online“. Eine Jury wählt das beste Bild für die Kategorie „Print“ aus. WANN & WO wünscht viel Glück!

MITMACHEN • Foto mit Betreff „Sommer“ an fotogewinnspiel@wannundwo.at schicken (min. 1 MB). Wir veröffentlichen dein Bild auf www.facebook. com/wannundwo bzw. drucken eine Auswahl ab. Einsendeschluss ist der 25. Juli, das Voting endet am 26. Juli um 12 Uhr. • Preise: 100 Euro-Messeparkgutscheine für das kreativste abgedruckte Foto und das Bild mit den meisten Facebook-Likes. • Aus Gründen der Fairness behält sich W&W vor, Bilder, die in öffentlichen Gruppen oder speziellen „Like-Gruppen“ geteilt werden oder auf ähnliche Weise versuchen „Likes“ zu erhalten, nicht als Gewinner zu berücksichtigen. Auf privaten Facebook-Chroniken dürfen Bilder gerne geteilt werden.


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LÄNDLE-ACTS

24 Mittwoch, 10. Juli 2019

Morgen: „Poolbar auf der Wiese“

beim Szene Openair

Sound 1

WANN & WO

Seit vergangenem Wochenende ist das Poolbar-Festival in vollem Gange. Mit dem „Poolbar auf der Wiese“ steht morgen eines der Highlights in diesem Jahr auf dem Programm. Bilderbuch, Blood Red Shoes, Alli Neumann, Oehl und Rosi Spezial sorgen ab 16.15 Uhr für besten Sound im Reichenfeld. Foto: APA

Bury Me Alive

Am ersten Tag sorgen die fünf Jungs für Ländle-Sound auf der Szene-Bühne. Termin: 1. August

2

StageFright

Die Gewinner der Talente OpenStage gastieren am Freitag in Lustenau. Termin: 2. August

3

The Weight

The Weight reisen aus Wien an und bringen ihre Hits mit auf das Openair. Termin: 3. August

4

Arkan45

Hip-Hop vom Feinsten gibt es am Samstag vom Hohenemser Arkan45. Termin: 3. August

5

Stereo Ida

Längst kein Ländle-Geheimtipp mehr – Stereo Ida. Ebenfalls am Samstag live. Termin: 3. August

6

DuoLia.

Für Wälder-Power in Lustenau sorgen die Mädels von DuoLia. am Samstag. Termin: 3. August

Nicht mehr lange und auf der Festival-Wiese am Alten Rhein sorgen Newcomer und Top-Acts für besten Sound.

Happy Birthday, Szene Openair! Der Countdown zur 30. Auflage des legendären Szene Openairs läuft bereits. Von 1. bis 3. August geben sich am Alten Rhein Top-Acts und Ländle-Bands das Mikro in die Hand. SASKIA HEEL saskia.heel@wannundwo.at

Noch ist es ruhig am Alten Rhein in Lustenau. Außer Wiesen, Wald und Fluss ist wenig zu sehen. Kaum zu glauben, dass hier in weniger als vier Wochen bereits zum 30. Mal das legendäre Szene Openair stattfindet und 25.000 Besucher drei Tage Lisa-Marie Berkmann lang feiern und tanzen werden. „Auch in diesem Jahr warten drei Tage voller Musik von lokalen Newcomern und internati-

onalen Größen wie Foals, AnnenMayKantereit oder Otto Waalkes & Die Friesenjungs auf die Besucher“, freut sich Lisa-Marie Berkmann von Soundevent schon auf das bevorstehende Festival-Wochenende. Nicht nur die Top-Headliner, auch zahlreiche hemische Bands werden von 1. bis 3. August in Lustenau für besten Sound sorgen. Mit The Weight spielen am Sonntag echte Ländle-Stars auf der großen Bühne beim Szene Openair. Aber auch Newcomer wie DuoLia., Stereo Ida, Arkan45 oder Bury Me Alive sorgen garantiert für die passende Musik, um bei lauen Temperaturen mit den besten Freunden die Nacht zum Tag zu machen. Auch StageFright, die Sieger der diesjährigen Talente Open Stage, powered by Conrad Sohm und WANN & WO, werden am Alten Rhein ihre Songs zum Besten geben. Man darf sich also auf eine abwechslungsreiche SoundMischung freuen. Am besten gleich Tickets sichern und Anfang August drei Tage lang Festival-Flair am Alten Rhein genießen!

Foto: handout/Soundevent, Sams

INFOS 30. Szene Openair WANN: 1. bis 3. August WO: Am Alten Rhein, Lustenau Donnerstag, 1. August: Foals, Frank Turner & The Sleeping Souls, Von Wegen Lisbeth, Granada, Thorsteinn Einarsson, Gus Dapperton, Some Sprouts, Bury Me Alive, Too Mad, uvm. Latenight-Act: Frog Leap feat. Leo Moracchioli Freitag, 2. August: Capital Bra, Faber, Trettmann, Mine, Gurr, Elderbrook, Milliarden, Antifuchs, Jugo Ürdens, StageFright, Lutz!, uvm. Latenight-Act: Welshly Arms Samstag, 3. August: AnnenMayKantereit, Feine Sahne Fischfilet, Grossstadtgeflüster, Querbeat, Kid Simius, The Weight, BRKN, Arkan45, Stereo Ida, DuoLia., uvm. Latenight-Special Guest: Otto Waalkes & Die Friesenjungs Tickets: www.szeneopenair.at/tickets www.oeticket.com, www.eventim.de, aha Vorarlberg, Musikladen Götzis, Festicket.com, Dar Zäodl Infos: www.szeneopenair.at


WANN & WO

Mittwoch, 10. Juli 2019 25

40 Jahre „Walkman“: Der Ur-Ahn mobiler Mediengeräte Vor 40 Jahren brachte Sony seinen „Walkman“ auf den Markt – und setzte damit den Grundstein für mobile Mediennutzung. Der „Sound-about“, wie der tragbare Kassettenplayer ursprünglich bezeichnet wurde, gilt als Ur-Ahn von CD-Playern, MP3-Player und Smartphone. Der „Walkman“ wurde schnell zum Must-have für junge Menschen, hunderte Millionen Geräte wurden alleine von Sony abgesetzt, Konkurrenzprodukte nicht mitgerechnet. Foto: AP

Multimedia Das wahre Netflix für Gaming „The Woz“: „Verlasst Facebook!“

Foto: AP

Steve Wozniak rät, Facebook zu verlassen Washington. Steve Wozniak, Mitbegründer von Apple, riet Usern des kürzlich in einem Interview mit TMZ, „einen Weg zu finden, um Facebook zu verlassen“. „The Woz“ äußerte sich besorgt über den Verlust der Privatsphäre bei der Nutzung von Facebook. Bei manchen Nutzern würden die Vorteile des Netzwerks den Verlust der Privatsphäre überwiegen, allen anderen empfiehlt er, Facebook zu verlassen. „Die Unterhaltungen sind nicht privat und es gibt auch keine Möglichkeit, das zu stoppen“, zitiert ihn TMZ. Wozniak selbst hat sich bereits vor zwei Jahren aufgrund des Datenskandals um Cambridge Analytica von Facebook verabschiedet.

Microsoft, Google und Co. sprechen schon lange darüber, das „Netflix für Gaming“ zu werden. Nun steigt Netflix selbst in den Spielemarkt ein. HARALD KÜNG harald.kueng@wannundwo.at

Netflix kämpft um Bildschirmzeit und Zuschauer. Jedes Hollywoodstudio, das etwas auf sich hält, startet demnächst ein eigenes Streamingportal (oder hat zumindest Pläne dazu). Mit dem US-Start von Disney+ im kommenden November dürfte Netflix zudem alle „Marvel-“ und „Star Wars“-Inhalte verlieren.

Erste Netflix-Spiele Nachdem Google ankündigte, mit Stadia zum „Netflix für Gaming“ avancieren zu wollen und Microsoft selbiges mit dem „Xbox Game Pass“ verfolgte, schlägt das NetflixImperium zurück: Mit „Bandersnatch“ oder der Bear Grylls-Aben-

Pünktlich zum Start der dritten Staffel „Stranger Things“ am 4. Juli veröffentlichte Netflix für alle wichtigen Gamingplattformen ein Game im 16-Bit-Retro-Look. Bild: Netflix/Nintendo teuer-Serie „Du gegen die Wildnis“ wagte Netflix im vergangenen Jahr erste Schritte in Richtung interaktiver Inhalte. Nun will das Streamingportal direkt in den Spielemarkt einsteigen. Mit „Stranger Things: The Game“ veröffentlichte das Unternehmen kürzlich zum Start der hauseigenen Mystery-

APP DER AUSGABE

Serie ein Retro-Game für beinahe alle Plattformen. In naher Zukunft soll das Rollenspiel „The Dark Crystal: Age of Resistance Tactics“ erscheinen, für 2020 ist ein weiteres „Stranger Things“-Spiel angekündigt. Ob es Netflix gelingen wird, das wahre „Netflix für Games“ zu werden, muss sich erst noch zeigen.

„WG2019“

Millionen User zahlten für Fake-Update-App

Die kostenlose App „WG2019“ für iOS und Android ist der ideale Begleiter für das aktuell in Dornbirn – und im weiteren Rahmen im gesamten Ländle – über die Bühne gehende Turnerspektakel „World Gymnaestrada“. Wo ist wann was los? Wann fahren Bus und Bahn? Und was hat das Ländle für die zigtausenden Besucher zu bieten? „WG2019“ bietet einen schnellen Überblick und sollte deshalb auf keinem Smartphone fehlen.

Mountain View. Schnellere Updates für Samsung-Smartphones versprach die App „Updates for Samsung – Android Update Versions“, der in den vergangenen Wochen über zehn Millionen User auf den Leim gingen. Die (mittlerweile entfernte) App konnte kostenlos aus dem „Google Play Store“ heruntergeladen werden – startete man die Anwendung, wurde man allerdings zur Kasse gebeten. 35 US-Dollar verlangten die Entwickler, um schnellere Downloadraten für SamsungUpdates zu erhalten. Die Nutzer – die offenbar nicht wussten, dass Samsung alle Updates kostenlos zur Verfügung stellt – erhielten aber weder einen schnelleren Download noch sonstige Vorteile. Wie hoch der entstandene Schaden ist, ist noch nicht bekannt.

WANN & WO-Simracing-Contest: Die Besucher des Tags der offenen Tür bei Russmedia hatten kürzlich die Chance, im Upracer-Simulator der Funworld die von Redakteur Harald Küng vorgegebene Zeit von 0:52:547 auf dem Red Bull Ring zu schlagen. Viele versuchten es, einzig Tim Lampert (23) aus Schlins knackte die Vorgabe mit einer Zeit von 0:52.24. Tim sicherte sich damit einen 300 Euro-Gutschein für die Funworld in Hard. Wir gratulieren und wünschen viel Spaß! Bild: WANN & WO


26 Mittwoch, 10. Juli 2019

WANN & WO

Wimbledon: Federer, „Djoker“ und Nadal heute im Einsatz

Sport HIGHLIGHTS für die Sportwoche

Das Herren-Viertelfinale des Grand-Slam-Tennisturniers in Wimbledon zeigt ein gewohntes Bild. Roger Federer, Novak Djokovic und Rafael Nadal stehen unter den letzten acht, und das gemeinsam zum 24. Mal auf Major-Ebene. Die Quoten stehen gut, dass das Trio heute auch ins Halbfinale einzieht und die Szenerie weiter beherrscht. Aus den Top 20 der Setzliste ist sonst nur Kei Nishikori im Bewerb. Foto: AFP

Halbfinale für die Blue Devils Am Sonntag (15 Uhr) kämpfen die Cineplexx Blue Devils gegen die Vienna Knights um den Finaleinzzug in den Silverbowl XXII in St. Pölten. JOACHIM MANGARD joachim.mangard@wannundwo.at

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FC Wil – Austria Lustenau

Am Freitag, 16 Uhr, testet die Lustenauer Austria gegen den FC Wil auf dem Sportplatz Flawil. Das gestrige Testspiel gegen Widnau war bei Redaktionsschluss noch im Gang. Foto: Stiplovsek

Keiner hätte so wirklich damit gerechnet, dass die Telfs Patriots das letzte Spiel der regulären Saison noch verlieren. Dennoch ist genau dieser Fall eingetroffen und die Cineplexx Blue Devils beendeten die reguläre Saison auf dem sensationellen ersten Platz. Dadurch konnten sich die Hohenemser mit ihrem Sieg nicht nur für die Play-offs qualifizieren, sondern sicherten sich damit auch das Heimrecht für das HalbfinalSpiel gegen die Vienna Knights.

Kräfteverteilung ist nicht abschätzbar

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Obergrechter „Isamännli“

Am Samstag gehen wieder zahlreiche Teilnehmer am Seewaldsee in Fontanella an den Start dieses Triathlons. Zwar sind „nur“ 8,4 Kilometer zu absolvieren, die es aber mit den 500 Höhenmetern in sich haben. Foto: handout/Bader

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Die letzten beiden Begegnungen mit den Vienna Knights sind nun auch schon ein gutes Jahr her. Damals unterlagen die Emser den Wienern jeweils mit 20:27 und 35:51. Allerdings ist das Kräfteverhältnis anhand vergangener Spiele nur schwer abschätzbar. DevilsCoach Tyler Harlow erwartet sich

Am Sonntag geht es für die Cineplexx Blue Devils um den Einzug ins Finale. ein schwieriges Spiel: „Mit der Leistung aus den fünf vergangenen Spielen, die wir jeweils gewonnen haben, konnten wir den ersten Platz in der Conference erringen. Seit zwei Wochen bereiten wir CoachTyler Harlow uns intensiv auf die Knights vor. Wir wollen uns für die beiden Niederlagen im Vorjahr revanchieren und hoffen natürlich auf die Unterstützung von möglichst vielen Fans. Fünf Spiele in fünf Wochen gehen ganz schön ans Eingemachte, jetzt liegt der Fokus aber auf der Partie am Sonntag.“ In

den jeweiligen Conferences haben sowohl die Devils als auch die Knights jeweils sechs Spiele gewonnen und zwei verloren. Ein richtiger Favorit kann also nicht ausgemacht machen und somit steht für die heimischen Football-Fans somit das wohl spannendste Spiel des Jahres ins Haus. Für das leibliche Wohl ist mit Imbiss- und Getränkestand gesorgt. Die kleinen Gäste können in der Hüpfburg verweilen und nach dem Spiel ist mit Mike Live für Stimmung bei der AfterParty gesorgt. Bereits um 14 Uhr öffnen sich die Türen ins „Höllenried“, bevor um 15 Uhr dann der Kick-off für die Devils erfolgt.

Operation „Viribus“: Drehscheibe Wien

Wasserball

Am Wochenende steigt im Bregenzer Mili der 21. Bodenseecup mit 16 Teams bei den Herren und einem Damenturnier mit Pelikan Bregenz – inklusive Promi-Match! Foto: handout/Kaufmann/Pauger

Foto: Schwämmle

Englische Woche für den SCR Altach: Anlässlich des 90-jährigen Jubiläums der Rheindörfler gastiert morgen West Ham United und am Sonntag dann der FC Southampton im Schnabelholz. Foto: Stiplovsek

Wien. Wien ist eine bedeutende Drehscheibe für das DopingNetzwerk gewesen, das im Zuge der „Operation Viribus“ aufgedeckt wurde. Unter Einbindung des BKA konnte bei den länderübergreifenden Ermittlungen nachgewiesen werden, dass 22 Tonnen an Doping-Präparaten und illegalen Arzneimitteln nach Wien geschickt und von dort großteils quer durch Europa verteilt wurden. Im Zuge der von Europol geleiteten Ermittlungen wurden zunächst im Juli 2018 am Flughafen Wien-Schwechat mehrere Pakete mit verbotenen Doping-Substanzen abgefangen.


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28 Mittwoch, 10. Juli 2019

WANN & WO

Markt & Soziales

Teilnehmerrekord beim Montafon Arlberg Marathon Erstmals waren mehr als 900 Läufer aus 20 Nationen am Start. Am vergangenen Samstag wurden die Trails zwischen St. Anton am Arlberg und Silbertal im Montafon zum Schauplatz des 17. Montafon Arlberg Marathon powered by Sparkasse. Sieger bei den Herren ist Christoph Hillebrand (GER), bei den Damen war Lena Steuri (SUI) die Schnellste. Weitere Informationen und detaillierte Ergebnislisten auf montafon-arlberg-marathon.com Foto: handout / Montafon Tourismus GmbH, Stefan Kothner

„Europa backstage – next edition“

Intimus

Güter- und Nahverkehrsinfo für Hofsteig-Unternehmer Einen umfassenden Einblick in die Abläufe und eindrucksvolle Entwicklung in den Güter- und Personentransport durch ÖBB und Postbus bekamen beim jüngsten Unternehmertreff der Wirtschaftsregion Hofsteig eine größere Gruppe von Mitgliedern vermittelt. Eine Tour ins neue Containerterminal Wolfurt und informative Ausführungen des scheidenden Regionalmangers Gerhard Mayer, seines Nachfolgers Marcus Ender, Alfons Mitterlehner, Markus Mayr, Michael Fischer, Bernhard Corn und Matthias Schönherr bildeten den offiziellen Teil der Veranstaltung. Danach konnten auch Apotheker Hubert Boor, Michael und Marika Forster, Silvia und Reinhard Alber, Rosmarie Suppan oder die Versicherungsmakler Christoph und Josef Muxel in gemütlicher Runde die sie interessierenden Aspekte weiter vertiefen. Fotos und Text: Arno Meusburger

Michael Fischer, Gerhard Mayer, Güzide Izmirli (Marketing), KommRat Walter Eberle, Bernhard Corn und Matthias Schönherr (Leiter Postbus).

Obmann Markus Rusch, Markus Mayr (ÖBB) und Bgm. Elmar Rhomberg.

Gerald Klocker, Jürgen Adami, Erwin Mohr.

„FLiP2Go“ in Vorarlberg Unter dem Motto „The Future is Yours – 200 Jahre Erste Bank und Sparkassen“ haben Erste Bank und Sparkassen mit „FLiP2Go“ eine österreichweite Finanzbildungsinitiative für ein gesundes Geldleben und zur Prävention von Überschuldung gestartet. „FLiP2Go“ richtet sein Angebot an zwei Zielgruppen: An Kinder von zehn bis 14 Jahren und Jugendliche von 15 bis 17 Jahren.

Foto: handout / Sparkasse Bank AG

Zwischen 26. Juni und 12. Juli tourt der größte Bildungsbus Europas „FLiP2Go“ durchs Ländle.

Aber auch Erwachsene sind eingeladen, ihr Finanzwissen auszubauen. Der Besuch ist für alle kostenlos. Die Vorarlberger Sparkassen stellen den Bildungsbus, „FLiP2Go“ Partnerschulen in Bregenz, Schwarzach, Feldkirch, Bludenz und dem

Bregenzerwald zur Verfügung. An Wochenenden und in den Ferien ist der Bus auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Für Kinder ist Finanzwissen extrem wichtig, damit sie in Zukunft gute Entscheidungen treffen können.

Die Initiative „Wir sind Europa“, getragen von Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung und Land Vorarlberg, hat es sich zum Ziel gesetzt, Aufklärungsarbeit in Sachen Europa und Europäische Union zu leisten. In diesem Zusammenhang wurde, in Kooperation mit der Vorarlberger Volkswirtschaftlichen Gesellschaft, mit der Veranstaltungsreihe „Europa backstage“, vergangenes Jahr auch ein neues, interaktives Format für Jugendliche geschaffen. Unter dem Titel „Europa backstage – next Edition“ fand diese Woche an drei Halbtagen die zweite Auflage am WIFI Campus Dornbirn statt. Knapp 400 Schüler nahmen heuer an dem interaktiven Format zur EU teil. Die Schüler erarbeiteten spielerisch Wissen und setzten sich mit der europäischen Idee und Werten auseinander. Daneben ist den Organisatoren der Austausch zwischen Schule und Unternehmern wichtig, um auf die Bedeutung der EU auch für die heimische Wirtschaft aufmerksam zu machen. Udo Filzmaier, Gerhard Humpeler, Heinz Senger-Weiss, Johannes Collini und Michael Grahammer engagierten sich in den vergangenen Tagen für „Europa backstage – next Edition“ und teilten ihre Erfahrungen sowie ihre Perspektive mit den Jugendlichen. Ihre Intention: „Uns ist es ein großes Anliegen, den Schülern auf interaktive Art und Weise mehr Wissen über Europa und die EU zu vermitteln.“

4 Statements – „Kommst du mit deinem Taschengeld aus?“

Bettina, 12 jahre: „Ich bekomme Essensgeld für die Schule. Damit komme ich gut aus.“

Chiara, 12 Jahre: „Mein Taschengeld nehme ich fürs Klettern, mein Haustier und fürs Sparen.“

Elias, 12 Jahre: „Ich bekomme 15 Euro, ein bisschen gebe ich aus, den Rest spare ich.“

Prayer, 12 Jahre: „Manchmal hätte ich gerne mehr Geld zum Shoppen.“

An die 400 Vorarlberger Schüler der 10. Schulstufe erarbeiteten im WIFI Campus Dornbirn spielerisch Wissen zur EU und setzten sich mit der europäischen Idee auseinander. Foto: handout / WKV/Alexandra Serra


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Mittwoch, 10. Juli 2019 29

Erfolgreiches Lehrlingsprojekt der illwerke VKW und der HLW Marienberg Schüler „Über die Grenzen schauen und Bewusstsein schaffen“ – frei nach diesem Motto stellten die Lehrlinge der illwerke vkw mit Schülern der HLW Marienberg unter Anleitung von Claudia Depaoli, clever2 – ein spannendes Sommerevent inkl. 3-Gänge-Menü auf die Beine. Über 60 Gäste, darunter auch der Bürgermeister von Bregenz, Markus Linhart, nahmen an dieser Veranstaltung im Betriebsrestaurant teil. Das Event begeisterte sichtlich alle anwesenden Gäste und sorgte für eine angenehme Stimmung. Am Ende des Abends bedankten sich die Gäste bei den Lehrlingen, Schülern sowie Helfern für das gelungene Event. Foto: handout /illwerke VKW

„Online ist schlagbar“ Keine Panik vor Amazon, Zalando und Co. Dr. Wolfgang Frick lud in den Messepark ein.

Marie Herberg, Jürgen Dachs (BoConcept Dornbirn), Markus Stoll. Foto: handout / Lisa Mathis

Dritte „Fashion meets Design“ bei Monatti

Zur exklusiven Präsentation seines bereits dritten Buches, „Online ist schlagbar“, hat Dr. Wolfgang Frick zusammen mit dem MCV Marketingclub Vorarlberg und „Das Buch“ in den Messepark eingeladen. Online-Versandhandel hat viele Schwächen, dennoch starren viele Einzelhändler darauf wie das Kaninchen auf die Schlange. Handelsexperte Dr. Wolfgang Frick zeigt in seinem neuen Buch, wie sich der Einzelhandel auf die geänderten Spielregeln der Digi-

talisierung einstellen kann. Seine Botschaft: „Keine Angst vor Amazon, Zalando und Co! Um Erfolg zu haben müssen Einzelhändler ihre ureigensten Stärken einsetzen: Besten Service, emotionale Einkaufserlebnisse und positive Kundenerfahrungen“. Rebekka von der Thannen und ihr Team hielten die Buchhandlung „Das Buch“ an

„Züg & Sacha“ in Bregenz

Neuer Sponsor für Altach

Bereits zum dritten Mal fand heuer der „Züg & Sacha“ Markt in Bregenz statt. Am vergangenen Samstag war die Gemeinde Krumbach um Bürgermeister Egmont Schwärzler mit tollen Ausstellern und dem Musikverein zu Besuch in der Landeshauptstadt.

Das MCV-Vorstandsteam freute sich über Gäste aus ganz Vorarlberg, Liechtenstein, Deutschland und der Schweiz. Foto: handout / MCV

Gebrüder Weiss ist neuer Premium-Partner des SCR Altach.

diesem Abend exklusiv für diese Veranstaltung geöffnet und haben zusammen mit dem Piazza-Restaurant fürs leibliche Wohl gesorgt. Übrigens, das vorgestellte Buch „Online ist schlagbar – Das richtige Konzept und Ihr Laden läuft“ ist im Verlag Frankfurter Allgemeine Buch erschienen und liegt aktuell an der Spitze der Bestsellerliste.

Bei der dritten Auflage von „Fashion meets Design“, präsentierte Monatti ihre neue Handtaschenkollektion „made in Portugal“. Mit der neuen Kollektion haben Sie es geschafft, die österreichische Mode, mit portugiesischem Flair zu kombinieren. Dadurch entstanden zehn neue Monatti Modelle. Zusätzlich wurde vom Autohaus Hörburger der neue vollelektrische Jaguar I PACE, sowie die aktuellen Möbel vom BoConcept Design Room in Dornbirn präsentiert.

Applaus für diese Schönheit

zug, Logo und orangen Farbe als Premiumsponsor auf den Dressen der Torleute des SCR Altach. „Wir sind stolz, dass wir mit der Firma Gebrüder Weiss einen weiteren Premiumpartner bei uns begrüßen dürfen, der als Familienunternehmen ideal zu unserer Philosophie passt“, erklärt SCRA-Vizepräsident Werner Gunz.

Katharina spendete bei Krenn frisiert 30 cm Haare für kranke Kinder, die Perücken benötigen. Als Belohnung gabs den Haarschnitt umsonst. Die Schönheit wollte auch das nicht annehmen – Katharina spendete das Geld zusätzlich dazu. Wow! Soviel Selbstlosigkeit – soviel Courage – soviel Herz! Ein großes Dankeschön an Katharina.

SCRA-Vizepräsident Werner Gunz (r.) und Wolfram Senger-Weiss präsentieren mit Martin Kobras das neue Goalie-Trikot von Premium-Sponsor Gebrüder Weiss. Fotos: handout / Weiss

Katharina spendet ihre Haare für kranke Kinder. Foto: handout / Denis Plainer

Abseits des Geschehens am Rasens haben sich die Altacher im Sponsorbereich verstärken können. Die Logistik-Firma Gebrüder Weiss agiert ab sofort mit ihrem Schrift-

Bürgermeister Markus Linhart mit Egmont Schwärzler (Bürgermeister Krumbrach) und Robert S. Salant (Geschäftsführer Stadtmarketing).

Musikverein Krumbach. Fotos: handout / Frederick Sams


Mittwoch, 10. Juli 2019

WANN & WO

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34 Mittwoch, 10. Juli 2019

WANN & WO

Punk-Rock aus Amerika und Australien im „Between“

WANN &WO

Hardcore-Punk Fans kommen am Dienstag, 16. Juli, im „Between“ in Bregenz voll auf ihre Kosten. „Poison Idea“ aus den USA und „Clowns“ aus Australien performen ab 20 Uhr im „Between“. „Poison Idea“ zählen zu den meistverehrten und -gecoverten Hardcore-Bands überhaupt. „Clowns“ aus Melbourne sind bekannt für ihre gesunde Mischung zwischen Hardcore-Punk und Psychedelic und den extrem mitreißenden Live-Shows. Tickets gibt es unter ticket@between.at oder an der Abendkasse.

„Beats & Beer“ – die Sommernachtsparty in der Mühlgasse

HIGHLIGHTS fürs kommende Wochenende

1

Radio Rock Revolution

Am Freitag, ab 21 Uhr, werden die Radio-Hits der 60-er, 70-er und 80-er Jahre im Bunt in Feldkirch gefeiert. „DJ Pole“ wird die Menge zum Abfeiern bringen.

2

Silent Disco

Am Samstag, ab 18 Uhr, ist in der Beachbar Bregenz wieder Silent Disco. Jeder Teilnehmer erhält einen kabellosen Kopfhörer und kann zwischen zwei DJ’s wählen.

3

Die Bludenzer und ihre Altstadt sind Garanten für gute Laune und südliches Lebensgefühl. Mit lockerem, coolem Sound den Abend in der Bludenzer Altstadt begrüßen und vielleicht auch etwas länger ausklingen lassen, kann man bei der neuen Veranstaltungsreihe „Beats & Beer“. Dabei trifft man sich dieses Mal am 18. Juli in der Mühlgasse Bludenz zur Sommernachtsparty mit den „Souljackers“. Für das leibliche Wohl sorgen die „Mühlgässler“. Sie verwöhnen die Besucher an diesem Abend mit kulinarischen Köstlichkeiten und leckeren Drinks von der „Rolling

„Beats & Beer“ findet einmal im Monat an einem Donnerstagabend an wechselnden Locations in der Bludenzer Innenstadt statt. Foto: Stadtmarketing Bludenz

Am 17. Oktober kommt Monika Gruber mit ihrem Kabarettstück „Wahnsinn“ nach Kempten.

EAV

Nach der restlos ausverkauften Show im April 2019, gibt die Kabarettistin mit ihrem aktuellen Programm „Wahnsinn“ einen Zusatzauftritt am 17. Oktober in der „bigBOX ALLGÄU“ in Kempten, bevor sie sich in eine längere Spielpause verabschiedet.

„Die ganze Welt is narrisch worn“

Fotos: Shutterstock

Bonkers 1st Anniversary

Die dickste 90er/2000er Party im Ländle lädt ein zu ihrem einjährigen Bestehen. „Bonkers“ feiert am Samstag, ab 22 Uhr im Conrad Sohm in Dornbirn.

Cocktailbar“. Den ganzen Sommer lädt das Bludenzer Stadtmarketing mit der neuen Veranstaltungsreihe „Beats & Beer“ zum traditionellen Feierabendbier in entspannter

Atmosphäre in die Altstadtgassen ein. Dabei dreht sich alles um GuteLaune-Musik und kulinarische Köstlichkeiten mit Freunden, Arbeitskollegen und Nachbarn.

Per Bus zum Kabarett von Monika Gruber

Zum 40-Jährigen Bühnenjubiläum werden EAV am Samstag, ab 19 Uhr, auf der Außenbühne der Gymnaestrada in Rankweil zu Gast sein und mit ihrer Musik für beste Stimmung sorgen.

4

Den Arbeitstag gemütlich ausklingen lassen kann man am 18. Juli in der Bludenzer Innenstadt!

Wahnsinn! Warum sind Kinder inzwischen Projekte, und der eigene Körper ein Optimierungsprodukt? Warum ist der Thermomix ein vollwertiges Familienmitglied, während die eigene Mutter im Altersheim ver-

einsamt? Monika Gruber schimpft und grantelt über all das, was sie so aufregt, narrisch macht und berührt.

Per Bus nach Kempten Mit dem Musikladen Bus kommt man bequem von Rankweil, Dornbirn oder Bregenz zur Veranstaltung und im Anschluss direkt und sicher wieder zurück. Tickets gibt es bequem von zu Hause oder unterwegs auf www.musikladen. at, auch mit Print-at-Home Funktion sowie in allen bekannten Musikladen Vorverkaufsstellen. Zum Kabarett „Wahnsinn“ nach Kempten geht es bequem per Bus. Foto: Monika Gruber

INFOS Einstiegsstellen: Rankweil BH Krönele: Dornbirn Messe: Bregenz Bahnhof:

16.30 Uhr 16.45 Uhr 17 Uhr

REDAKTION TERMINE CORINNA HEFEL

Tickets: www.musikladen.at

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WANN & WO

Mittwoch, 10. Juli 2019 35

Das Reparaturcafé Klostertal hat am Samstag geöffnet Diesen Samstag, 13. Juli, hat der Bauhof der Gemeinde Innerbraz (Arlbergstraße 100) wieder seine Tore für das Reparaturcafé von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Das Reparaturcafé besteht auf Initiative der Regio Klostertal-Arlberg seit Juni 2018 und erfreut sich regen Zulaufs. Das Motto lautet: reparieren statt wegwerfen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt und man kann sich bei Kaffee und Kuchen mit den Fachleuten über die Technik und Mechanik unterhalten und Tipps einholen. Weitere Informationen gibt es online unter: www.klostertal-arlberg.at/reparaturcafe Foto: handout/Julia Bär

Der Sommer im El Capitán Eine Abkühlung an heißen Tagen gibt es im El Capitán in Rankweil. Gratis-Shuttle und bester Sound machen den Sommer perfekt! Das Sommerprogramm im El Capitán in Rankweil ist in vollem Gange! Geboten werden neue Aktionen, freier Eintritt und gratis Cocktails für die Damen. Wahnsinns-Sound, Gratis-Shuttle zur Party, Abkühlung mit der Partydusche und Souvenirs vom Captain, das alles wartet auf die Besucher in Rankweil!

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Foto: El Capitan

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„Tag der Wiener Symphoniker“ in Bregenz Am Sonntag, den 14. Juli, spielen die Wiener Symphoniker am Bregenzer Kornmarktplatz und im Kunsthaus Bregenz auf. Auch heuer werden Solokünstler, Ensembles und Orchestermitglieder der Wiener Symphoniker in der Bregenzer Innenstadt und im Kunsthaus Bregenz die lebendige Vielfalt des Orchesters präsentieren.

Außergewöhnliches Klangerlebnis Die Wiener Symphoniker, das „Orchestra in Residence“ der Bregenzer Festspiele, gehören auch diesen Sommer mit dem „Tag der Wiener Symphoniker“ am Sonntag, 14. Juli, wieder ganz der Vorarlberger Landeshauptstadt. Man hat die Gelegenheit, die Mitglieder des Spitzenorchesters mit ihren Ensembles hautnah am Kornmarktplatz und im Kunsthaus Bregenz zu erleben – bei freiem Eintritt. Die Moderatorin Lilian Genn

wird durch den musikalischen Nachmittag führen. Der „Tag der Wiener Symphoniker“ ist eine gute Gelegenheit, durch die Bregenzer Innenstadt zu flanieren und dabei die Wiener Symphoniker in all ihren Facetten kennen zu lernen. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.

INFOS Tag der Wiener Symphoniker Kunsthaus Bregenz 15 Uhr Christoph Stradner am Solocello Kornmarktplatz 16 Uhr Begrüßung 16.05 Uhr Johann Strauss Ensemble der Wiener Symphoniker 16.45 Uhr Wiener Diwan und Salah Ammo / Peter Gabis 17.30 Uhr Vienna Symphony Jazz Project 18.15 Uhr Allegra & Band 18.45 Uhr Symphonikerblås Intermezzi Hornisten der Wiener Symphoniker Infos: www.bregenz.travel Verschiedene Ensembles spielen am Sonntag in Bregenz auf.

Foto: Udo Mittelberger


36 Mittwoch, 10. Juli 2019

WANN & WO

Flohmarkt des Bludenzer Tierschutzvereins Dieses Wochenende, von 9 bis 17 Uhr, kann in der Bürser Illstraße 30, zu Kuchen und Kaffee das ein oder andere alte, neue oder seltene Schnäppchen ergattert werden. Der Flohmarkt des Tierschutzvereins findet am Samstag und Sonntag bei jeder Witterung statt (bedacht) und hat allerlei Waren im Angebot. Der gesamte Erlös geht an die Igelstation des Tierschutzvereins Bludenz, welche verwaiste Igelbabies und kranke Igel behandelt. Foto: Shutterstock

Leinen los für den dritten Abendtörn

Morgen wartet wieder ein kunterbuntes Sommerprogramm mit mediterranem Urlaubsfeeling für Alt und Jung. Die Angebotsvielfalt in Hard und die reizvolle Lage am Bodensee liefern den Ausgangspunkt für den Publikumsmagnet „Abendtörn“. Ausweichtermin bei Schlechtwetter ist Donnerstag, 18. Juli.

Gemütlicher Sommerabend Die Harder Betriebe haben auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, sich den zahlreichen Besuchern von ihrer besten Seite zu präsentieren. Hard wird zu einer lebendigen Ausstellungsfläche mit attraktiven Bühnen für Betriebe, Vereine und Initiativen. Maritime Sommerstim-

Foto: Ingo Kremmel

Morgen, ab 18 Uhr, wird das Dorfzentrum Hard zum unterhaltsamen Treffpunkt – Alex Sutter und Benni Bilgeri werden im Gasthof Engel für super Stimmung sorgen.

Benni Bilgeri heizt den Besuchern ein.

Beim Harder Abendtörn werden den Besuchern viele Highlights geboten. mung trifft auf einen Hauch Retro Chic. Besucher flanieren mit dem Abendtörn-Guide in der Hand durch die Straßen und tauchen ein in ein attraktives Unterhaltungsprogramm.

Viele Highlights an nur einem Abend Live-Bands, verschiedene Formationen der Musikschule Hard, Straßentheater, eine Pop-Up-Bühne, Oldti-

Live-Konzert im Rahmen der Weltgymnaestrada 2019 12. Juli 2019, Bruce Cradle, 18 Uhr, im „break time“ (Gymnaestrada-Meile im Messequartier Dornbirn). Bei jeder Witterung. Eintritt frei für alle!

mer-Ausstellung, Schiffle-Regatta für einen guten Zweck, Boccia spielen, Silent-Reading bei der Harder Bücherei inklusive Autorenlesung mit Diedrich Onnen und vieles mehr warten beim Hader Abendtörn. Die Harder Tangoschule Tangissimo animiert zum Tanzen in den Straßen. Ein musikalisches Highlight erwartet die Besucher mit dem Duo „Dulce und Méka – Cape Verdean Mood“. Leckerbissen gibt es an mehreren mobilen Essensständen. In Liegestühlen und

11. Juli 2019, Mike Live, 18 Uhr, im „break time“ (Gymnaestrada-Meile im Messequartier Dornbirn). Bei jeder Witterung. Eintritt frei für alle! ANZEIGE

„Rockröhre“ Alex Sutter wird im Gasthof Engel für Stimmung sorgen. Foto: Gerhard Klocker Lounges verweilt man gemütlich mit einem Cocktail in der Hand.

Alex Sutter und Benni Bilgeri im Engel Die „The Voice of Germany 2017“ -Kandidatin Alex Sutter und Benni Bilgeri performen im Gasthof Engel (Soul, Rock, Jazz, Swing und Funk). Als Warm-up hat Anja (16) aus Belgrad ihren ersten Auftritt in Österreich.

Mercato Italiano „Dolce Vita“ – ein Stück Lebensfreude kommt ab morgen bis Samstag nach Tschagguns.

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Live-Konzert im Rahmen der Weltgymnaestrada 2019

Foto: WIGE Hard

Italienisches Flair, kulinarische Köstlichkeiten und typische Produkte aus den Regionen Italiens – das zeichnet den „Mercato Italiano“ aus. Ein Genuss für Augen und Gaumen bringen die zahlreichen italienischen Händler und Erzeuger nach Tschagguns. Die große Auswahl an frischen Produkten aus „Bella Italia“ lädt zum Verkosten und Genießen ein. Ob Prosciutto, Salami, Mortadella, Oliven oder die ver-

schiedenen Käsesorten sowie das bekannte Mandelgebäck in allen erdenklichen Formen und Variationen – alles wird geboten. Ab morgen bis Samstag laden die italienischen Händler und Erzeuger zum Verkosten und Genießen nach Tschagguns ein.

Musica e Festa Morgen findet der Markt mit italienischen Köstlichkeiten von 9 bis 19 Uhr statt, am Freitag und Samstag von 9 bis 22 Uhr. Am Freitag, ab 19 Uhr, wird das Duo „Cosa Nostra“ live mit italienischen Songklassikern das Lebensgefühl „Dolce Vita“ und mediterranes Flair in Tschagguns bei der Alti Gme versprühen.

Italienische Köstlichkeiten gibt es ab morgen auf dem Markt in Tschagguns. Foto: handout/WIGE Montafon


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WANN & WO

FKC Dornbirn: „Gehört, gesehen – Ein Radiofilm“ Die Doku zeigt den österreichischen Kultursender Ö1 im „postfaktischen Zeitalter“ und einer Phase, in der sich die Menschen vermehrt in Informationsblasen zurückziehen und beschreibt, mit welchem Ethos die Radiomacher versuchen, ihren Beitrag zu einer aufgeklärten Gesellschaft zu leisten. Cinema Dornbirn, Mittwoch, 24. Juli, 18 Uhr und Donnerstag 25. Juli, 19.30 Uhr. Bild: FKC Dornbirn

Kino & TV NEU IM KINO

VIER FILME

Yesterday (11. Juli) Genre: Fantasy, Komödie Darsteller: Lily James, Ana de Armas, Himesh Patel Regie: Danny Boyle

aus dem Ländle, die für die „Alpinale“ nominiert wurden

My Days Of Mercy (11. Juli) Genre: Drama, Romanze Darsteller: Ellen Page, Kate Mara Regie: Tali Shalom-Ezer

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Kleiner Aladin & Der Zauberteppich (11. Juli) Genre: Animation Darsteller: Peter Frodin, Vibeke Dueholm, Rebecca Rønde Kiilerich Regie: Karsten Kiilerich

I Am Social

Das soziale Netzwerk Pigram bestimmt das Leben der 16-jährigen Olivia – bis sie den Bezug zur Realität verliert. 6. August

Apocalypse Now – The Final Cut (15. Juli) Genre: Drama Regie: Francis F. Coppola In Nenzing geht Anfang August die 34. Alpinale über die Bühne.

Fotos: Marvin Hopfner, Alpinale

Alpinale-Festival Fotos: UPI, Kinostar, Little Dream, Constantin Film

Heimkino-Tipp

Foto: Studiocanal

„Hard Powder“ Willkommen in Kehoe! Das Thermometer zeigt Minus 10 Grad in dem glitzernden Skigebiet in den Rocky Mountains. Der Schneepflugfahrer Nels Coxman (Liam Neeson) führt mit seiner Familie ein beschauliches Leben, bis sein Sohn sich mit dem Drogenboss Viking (Tom Bateman) einlässt – und auf dessen Befehl ermordet wird. Rasend vor Wut legt sich Nels mit dem mächtigen Kartell an. Die Situation eskaliert in einem wahnwitzigen Bandenkrieg und die weißen Hänge der Kleinstadt färben sich blutrot. „Hard Powder“ erscheint morgen auf DVD und Bluray.

Am 6. August startet in Nenzing das 34. Alpinale-Kurzfilmfestival. Filmschaffende aus aller Welt sind dabei. HARALD KÜNG harald.kueng@wannundwo.at

An vier Abenden sind 34 internationale Kurzfilme unter Sternenhimmel oder bei Schlechtwetter im Ramschwagsaal zu sehen, die nach einer intensiven Sichtung von rund 1000 Filmen aus 60 Ländern mit einer Gesamtdauer von über 250 Stunden ausgewählt wurden. Unter den Streifen befinden sich auch vier Vorarlberger Werke, die im Rahmen der Vorarlberger Kurzfilmnacht für das Festival nominiert wurden. Am Samstag, den 10. August, werden im Anschluss an die Preisverleihung die mit einem „Goldenen Einhorn“ prämierten Siegerfilme in den Kategorien „International“, „Hochschule“, „Animation“ und „Preis der Jury“ sowie der Publikumsfavorit und die beste Vorarlberger Produktion noch einmal gezeigt. In diesem Jahr wird auch erstmals ein „Blutiges Einhorn“ an den besten Horrorkurzfilm, der

im Rahmen des „Obacht!“-Sonderprogramms vom Publikum gewählt wurde, verliehen.

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The Differents

Eine Gruppe von Menschen, die „Differents“, ist vereint in Diversität und hält dabei die Menge in Bewegung. 7. August

VR und Kinder-Alpinale Besucher der Alpinale haben die Möglichkeit, vor dem Hauptprogramm sowie während der Pause in die Virtuelle Realität einzutauchen. Für Kinder gibt es zudem ebenfalls ein eigenes Kinderkurzfilmfestival. Während der Alpinale werden am Freitag und Samstag jeweils ab 16 Uhr Kurzfilme für Kinder gezeigt. Nach dem großen Erfolg des Vorjahres findet auch heuer wieder ein Schauspielworkshop für NachwuchsCineasten ab acht Jahren statt.

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1+1=1

Eine Person liegt schlaflos im Bett und kann sich nicht gegen die Erinnerungen wehren, die über sie hereinbrechen. 8. August

INFOS 34. Alpinale Kurzfilmfestival WANN: Di., 6.8. bis Sa., 10.8. 2019 WO: Ramschwagplatz bzw. Ramschwagsaal Nenzing Tickets sind im Vorverkauf unter www.laendleticket.com oder bei allen Raiffeisenbanken und Sparkassen bzw. an der Abendkassa erhältlich. Weitere Infos: www.alpinale.at

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Dead End

Bryan hat eine Massenvernichtungswaffe von seinem Boss gestohlen. Sein Boss will sie zurück. Wird Bryan sein Leben opfern, um Tausende zu retten? 9. August


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LESERBRIEFE

Bahnhofsumbau in Götzis „Aus Sicht der ÖBB hingegen sei der Hausbahnsteig aus dem Eisenbahnbetrieb heraus nicht notwendig.“ Dieser Satz entblößt das ganze Problem um unsere Bundesbahn. Nicht die Nutzer- bzw. Kunden stehen im Mittelpunkt, sondern irgendwelche Regeln und Normen der Verwaltung bestimmen. Und da fährt, im wahrsten Sinne des Wortes, der Zug

sind, ist unverständlich, denn dadurch werden Radmitnahme und Kinderwagennutzung erschwert – ein Schlag gegen eine nachhaltige, zukünftige Mobilitätsentwicklung. Der Einsatz von Steuergeld an falscher Stelle sollte offen diskutiert werden können, aber es fehlen die Ansprechpartner für diese notwendige Diskussion und der Wille, berechtigten und leicht machbaren Forderungen der Bahnkunden Folge zu leisten. Wann endet diese erpresserische Art und Weise des selbstherrlichen Umganges mit der zahlenden und betroffenen Bevölkerung? Wie können wir Bahnnutzer unsere Anliegen durchsetzen?

drüber. Hausbahnsteige, also die außen liegenden Bahnsteige, sind aus Sicht der Nutzer unbedingt notwendig, denn sie ermöglichen optimal kurze, niveaugleiche und damit bequeme und sichere Zugänge und Umstiege zwischen Bus und Zug, sparen Zeit und damit auch Geld der Fahrgäste und des ÖV. Die Lifte sind oft überfordert und manchmal kaputt. Der Widerstand gegen den zusätzlichen Bau von Rampen, wie sie gleichartig in der Schweiz als barrierefreier Zugang möglich

KOPFSTÜCKE

PETER KOPF peter.kopf@ifs.at

I

ch weiß, Island ist nicht die erste Destination, an die wohl die meisten von uns denken, wenn wir unseren Sommerurlaub planen. Und die Isländer sollen mittlerweile beinahe froh um jeden sein, der nicht zu ihnen kommt. Die Insel im Atlantik wird nämlich seit einigen Jahren von Menschenmassen geradezu überrollt. Dabei ist Island aber sehr dünn besiedelt. Das liegt an der unwirtlichen, von Vulkanen geprägten, Landschaft. Die 350.000 Einwohner – das entspricht in etwa der Einwohnerzahl von Vorarlberg – konzentrieren sich zu mehr als 60 Prozent auf die Region um die Hauptstadt Reykjavik. Wer also Island einen Besuch abstattet, der muss die Insel mit den vielen anderen teilen. Da fühlen sich manche Isländer überfordert.

U

nd dabei ist Island ein wunderbares Land mit einer sehr feinen und sympathischen Bevölkerung. Ich durfte vor einigen Jahren Land und Leute ein wenig kennen lernen.

B

ei dieser Gelegenheit habe ich etwas erfahren, das mich in großes Erstaunen versetzt hat.

Wer in Island als Schüler oder Schülerin im Sommer keinen Ferialjob hat, der wird schief angeschaut. Zu Zeiten der Finanzkrise, vor etwa zehn Jahren, halfen die Kommunen aus und stellten Ferialjobs in ausreichendem Maß zur Verfügung. Heute, da die Wirtschaft und auch der Tourismus florieren, suchen diese zum Teil händeringend nach jungen Menschen, die im Sommer mithelfen. Da tun sich mittlerweile die Kommunen schwer, genügend Leute zu finden.

Wolfgang Juen Mag.arch, Dornbirn

Lustenauer Liegewiese Wunderschön, um zu baden, spazieren zu gehen und die Natur zu genießen, wen nicht die vielen Zigarettenstummel wären! Liebe Raucher! Es gibt Mülleimer. In eurem Zuhause werft ihr sie ja auch nicht auf den Boden. Findet ihr es schön, dass die Liegewiese aussieht wie ein Aschenbecher? Oder geht es nicht

W

arum ich Ihnen das erzähle? Weil ich hierzulande eine andere Erfahrung mache. Nein, auch die hiesige Wirtschaft, der Tourismus und die Kommunen stellen Ferialer ein. Ich höre aber von vielen Eltern, dass ihre Jugendlichen daran gar kein Interesse haben. Nach einem anstrengenden Schuljahr sei jetzt einmal chillen angesagt.

U

nd im Übrigen haben Sie Recht: Das verstehe ich. Wir Menschen brauchen beides. Arbeit und Erholung. Warum die Erholung aber neun Wochen dauern soll, das erschließt sich mir nicht. Halbehalbe wäre doch eine gute Mischung. Oder?

In „Kopfstücke“ hat der Gastkommentator Peter Kopf Raum für seine persönliche Meinung. Diese muss nicht mit der der Redaktion übereinstimmen.

Simone Rusch, Lustenau

„Bikepark-Thrill“ Bei der Brandnertaler Bikeparkerweiterung wurde gemäß Gemeinwohlabwägung gegen den Naturschutz entschieden. Jetzt wird am Loischkopf alles in Bewegung gesetzt, damit eine Minorität von actionbegeisterten MTB-Downhillracern noch mehr Thrill plus knüppelharte Trails erhalten. Subventionen sind beantragt, weil Investitionen in die Infrastruktur von Bikeparks größer als der Markt sind. Neben den knausrigen Downhill-Hasardeuren sollen auch kaufkräftige Normalverbraucher mit Kindern die Kurven shredden und Kassen füllen. Ergo wird die „BikeRegion“ zum Top-Spot für die Bikepark-Community gepusht. Bequem geht’s mit der Sesselbahn zum Loischkopfgipfel, mit Karacho höchstriskant trailabwärts. Adrenalin pur, geboten werden irre Herausforderungen wie etwa Wurzelpassagen, Sprünge, Doubles, Roadgaps, Off Cambers, Step Downs, Wallrides, Hip Jumps, Northshores. Dies

Cartoon der Woche

www.karikaturen.guru

Sommer in Island

ohne Verbot wie in anderen Ländern? Danke an die Raucher, die schon darauf achten.

lässt das Blut der Downhill- und Freeride-Junkies kochen. „Hazard vs. Health“ ist die AdrenalinGeschäftsidee, denn bekanntlich zählt MTBDownhill-Sport zu den allergefährlichsten Risiko-Sportarten. Fehler führen leicht zu schweren Unfällen mit schlimmen Verletzungen, Querschnittslähmung oder sogar Tod. Demzufolge wird die Nutzung des Bikepark Brandnertal ausschließlich auf eigene Gefahr verkauft. Betreiber haften weder für die Beschaffenheit der Strecken, noch für Absicherungen gefährlicher Bereiche. Unakzeptabel häufige Sturzfolgen belasten deshalb Konsumenten und Allgemeinheit. Moral bei diesem unverantwortlich brutalen Deal: Zum Schutz der Menschen und Umwelt sorg nie zu viel, Spaß und Profite sind das Ziel! Hans Kegele, Bürs

Lkw-Stau Sehr geehrter Herr Mag. Rüdisser, sehr geehrter Herr Spalt! Ich schreibe Ihnen als die für die Verkehrsplanung im Land und in der Stadt Feldkirch zuständigen Politiker. Die Just-In-Time Produktion sowie der von Ihnen


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BUNT Horoskop Widder 21.3.–20.4. Ihr Liebesleben erhält neue Impulse. Auch Flirts stehen auf dem Programm.

Waage 24.9.–23.10. Urlaub wäre nun recht. Wer die Chance hat, sollte einen Kurztrip anpeilen.

Stier 21.4.–20.5. Natur erleben bringt Ihnen heute innere Ruhe und angenehme Ausgeglichenheit.

Skorpion 24.10.–22.11. Besserwisser heute links liegen lassen, bleiben Sie einfach bei Ihrer Linie.

Zwillinge 21.5.–21.6. Erwarten Sie jetzt nichts Unrealistisches! Ihr Schatz ist nur ein Mensch.

Schütze 23.11.–21.12. Achten Sie mehr auf die Konzentration! So vermeiden Sie Flüchtigkeitsfehler.

Krebs 22.6.–22.7. Achten Sie auf ausgewogene Ernährung, denn wahre Schönheit kommt von innen.

Steinbock 22.12.–20.1. Eifersucht und Besitzdenken können Ihnen das Leben vergällen. Locker lassen!

Löwe 23.7.–23.8. Heute erkennen Sie genau was Sache ist und ziehen die Konsequenzen daraus.

Wassermann 21.1.–19.2. Ausgaben ein wenig einschränken! Der Hang zum Vergnügen belastet das Budget.

Jungfrau 24.8.–23.9. Abenteuer reizen Sie heute wenig. Vor allem, wenn sie Bestehendes gefährden.

Fische 20.2.–20. 3. Abenteuer reizen Sie heute wenig. Vor allem, wenn sie Bestehendes gefährden.

„Das, was du bist, zeigt sich an dem, was du tust.“ Thomas A. Edison (1847 – 1931) US-amerikanischer Erfinder und Unternehmer

Der Graf Bobby ist auf dem Rennplatz. „Du, Bobby!“ sagt da der Rudi zu ihm. „Schau, dort drüben ist einer, der mit uns in die Volksschule gegangen ist.“ „Wo?“ „Dort, der mit dem schwarzen Vollbart!“ „Aber geh“, sagt Bobby, „in unserer Klasse hatten wir doch keinen mit Vollbart!“

Gast: „Herr Ober, in meiner Suppe schwimmt eine tote Fliege!“ Ober: „Unsinn, tote Fliegen können gar nicht schwimmen!“

WETTER Mittwoch, 10. Juli 2019

„Warum hast du kein Zeugnis?“ „Das habe ich Alex mitgegeben, der will seine Eltern damit erschrecken.“

„Schon ein Hauch von Liebe kann ganze Systeme stürzen.“ Raik Dalgas (* 1976) Deutscher Künstler und Aphoristiker

2000 m

Echt tierisch...

8O

1000 m 16O

...Kopernikus entspannt in der Hängematte. Ein Foto von Christine aus Weiler. Foto: Privat

Tal

22O

es sonnig, nur in den Bergen sind vereinzelte, harmlose Wolkenfelder möglich. Morgen wechseln sich Sonne und Wolken ab, am Freitag bringt die nächste Front viel Wolken und Regenschauer, Gewitter sind möglich. Am Samstag ist es bewölkt mit teilweise kräftigen Regenschauern, der Sonntag zeigt sich ebenfalls wechselhaft.

Vorschau: Do.

Fr.

Sa.

So.

Schickt Eure lustigen Tierbilder an redaktion@wannundwo.at und gewinnt einen 10 Euro-Gutschein vom Musikladen Kartenbüro in Götzis. Bitte Namen und Adresse angeben. Wichtig: Die Bilder sollten eine Mindestgröße von 100 kb haben und querformatig sein.

Leserbriefe betriebene Ausbau von Verkehrswegen, führen zu einer steten Zunahme des Lkw-Verkehrs. In unserem Nachbarland Schweiz haben Verkehrspolitiker erfolgreich Maßnahmen ergriffen, den Lkw-Verkehr zu vermindern. In Tirol ist man dabei, die Bevölkerung vor Auswüchsen ständig wachsenden Verkehrs zu schützen. Anders der weltweit wahrscheinlich einmalige Ansatz, den Sie seit vielen Jahren beim Transit durch Vorarlberg in die Schweiz und Liechtenstein verfolgen: Sie leiten den Schwerlastverkehr von den Autobahnen herunter und lassen ihn in die grenznahen Wohngebiete sickern, wo er dann quälend langsam über die Grenze tröpfelt. So stehen an fast jedem Werktag am Morgen Lkws vor unserer Haustüre in

Tisis (wie auch in anderen grenznahen Orten), die Nebenstraßen, Busbuchten und Hauseinfahrten zuparken sowie Lärm und Gestank mit sich bringen. „Stop-and-go“-Verkehr setzt um ein Vielfaches mehr Schadstoffe frei als rollender Verkehr. Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung zum Feldkircher Stadttunnel wurden Sie darauf hingewiesen, dass es doch nicht anginge, eine Viertelmilliarde in den Bergen Feldkirchs zu versenken und dann jeden Morgen, da im Tunnel kein Rückstau erlaubt ist, den Tunnel für Lkws zu sperren und den Lkw-Verkehr wie bisher durch die Stadt zu leiten. Bei der kürzlich stattgefundenen Verhandlung zum Tunnelprojekt in Wien ging es auch um die Frage, ob jene Maßnahmen, die den

Lkw-Transit beschränken, jetzt schon oder erst nach Inbetriebnahme des Tunnels zu tätigen sind. Dabei haben Sie energisch die Position vertreten, erst nach der Tunnel-Eröffnung, wenn überhaupt, eine Lösung dafür anzubieten, obwohl klar ist, dass während der Bauphase (mindestens zehn Jahre) das Verkehrschaos und die Belastung der Anwohner durch zusätzlichen Baustellenverkehr und Straßensperren erheblich zunehmen werden. Ihre Weigerung, eine akzeptable Lösung des Lkw-Transits anzustreben, schadet aufgrund überlanger Stehzeiten sowie erhöhten Treibstoffverbrauchs auch der Wirtschaft. Die grenznah wohnende Bevölkerung würde es Ihnen danken, wenn Sie Ihre Position auch im Lichte der neuen Klimapolitik des

Landes überdenken würden. Dr. Johann Feichter, Feldkirch-Tisis

Parteifinanzierung, U-Ausschüsse Es ist einfach unerträglich, was mit den Steuerzahlern absolviert wird. Als Privatperson und Unternehmer werde ich abgestraft, wenn ich eine Finanzamtsprüfung verweigere oder falsch angebe. Ich werde verpflichtet, meine Bankdaten und privaten Daten zu öffnen. Bei Parteien ist das ganz anders. Der Rechnungshof hat kein Recht auf die Einsicht der Parteifinanzen. Ein Politiker muss nicht fürchten, bei einem fiskalen Fehlverhalten im Gefängnis zu landen oder eine emp-

findliche Strafe zu bezahlen. Es ist so, als wenn sich zwei Hunde um eine Wurst streiten, die sie vom Steuerzahler bekommen haben, dann aber selber den Richter bestellen. Komischerweise ist ein Richter einer von ihnen selbst. „Grübel, grübel und studier“? Wie wird er wohl entscheiden, um weiterhin ein Teil der Wurst zu bekommen? Untersuchungsausschüsse in Österreich sind so überflüssig, wie die Wurst vor den Hunden. Oder hat die Staatsanwaltschaft von uns bezahlten Bürgern kein Anrecht auf diese wunderbar gebrutzelte Wurst? David Feurstein, Hohenweiler

Ihre Meinung ist gefragt: leserbriefe@wannundwo.at


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