Wald Zeitung
Ausgabe 03
Dezember 2017
www.waldverein.at
Lebensquell Wald – abschalten und auftanken
Drei Fragen an …
Bau gesünder – bau mit Holz
Meine Eltern und Verwandten ...
Aufenthalte im Wald tragen zu Erholung und Regeneration bei
Gesundheitsverantwortliche unseres Landes
Positive Effekte des Waldes in unseren Wohnräumen
Ein Märchen von Jürgen-Thomas Ernst
Wald Zeitung Dezember 2017
Gesunde Menschen in einem gesunden Wald Der Vorarlberger Waldverein steht für eine nachhaltige und naturnahe Bewirtschaftung unserer Wälder. Dadurch wird nicht nur eine Verjüngung und Stabilisierung der Waldbestände erreicht, sondern auch der Erholungswert gesteigert. Artenreicher und naturnah bewirtschafteter Wald gilt nachweislich als „Gesundheits- und Therapiezentrum“ für erholungssuchende Menschen, und das gewinnt in unserer Zeit immer mehr an Bedeutung. Wenn Sie das Thema Wald interessiert, würden wir uns freuen, Sie als Mitglied des Vorarlberger Waldvereins en. begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen unter: www.waldverein.at info@waldverein.at
Vorwort
Geschätzte Leserinnen und Leser, was ist der Wald nicht alles? Er prägt das Landschaftsbild, stellt den Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere dar, schützt uns vor Naturgefahren, versorgt uns mit gesunder Luft und sauberem Wasser und liefert uns Holz oder heilende Pflanzen. Er ist Wirtschafts-, Kultur-, Freizeit- und Gesundheitsraum in einem. Seine mythologische Bedeutung erkennen wir in viele Märchen. Manche tiefenpsychologisch ausgerichtete Erzählungen oder Bilder vermitteln uns seine geheimnisvolle, manchmal verlockende und dann wieder gefahrvolle Wirkung. Das Schweigen der Wälder und die Sprache der Bäume, seit jeher Symbole der Urkraft und der Weisheit, prägen das Wesen des Menschen. Der Wald ist ein Ziel unserer Sehnsucht, der Zuflucht und des inneren Friedens. Unzweifelhaft hat der Wald neben seinen Schutz- und Nutzfunktionen positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit in all ihren Dimensionen, also im körperlichen, psychischen und sozialen Be-
reich. Nirgends atmen wir bewusster, nirgendwo bewegen wir uns gelöster, und wo sonst können wir uns besser erholen? Licht, Luft und Klima des Waldes stärken unsere Immunabwehr, dienen dem Abbau von Stresshormonen, schützen das Herz-Kreislauf-System und verbessern die Lungenfunktion. In Japan, wo Bäume als heilig gelten, konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass Spaziergänge im Wald die natürlichen Krebs-Killerzellen aktivieren. Dies geschieht über das Einatmen sogenannter Phytonzide, also jener von den Bäumen abgegebenen Stoffe, mit welchen sie sich selbst vor Bakterien und Giften schützen.
der Distanzierung, der Ruhe und Gelassenheit zunehmen. Auch heilpädagogische und psychotherapeutische Effekte konnten belegt werden. Wenn die WHO die Gesundheit als „vollständiges körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden“ beschreibt, kann man den Wald wohl mit Recht als jenen Ort beschreiben, an dem wir umfassend gesunden und zahlreichen Krankheiten vorbeugen können.
Ich wünsche eine spannende Lektüre,
Besonders bei gesundheitlichen Problemen durch den modernen Lebensstil, etwa bei schädlichem Stress oder Burnout, erweist sich der Wald geradezu als Therapiezentrum. Aktivitäten im Wald regen die Sinnesfunktionen an, heben die Stimmung und steigern das Selbstwertgefühl. Anspannung, Nervosität und Frustration verflüchtigen sich, während Gefühle
Impressum Medieninhaber und Herausgeber: Vorar orarlberge r r Waldverein, Geschäftsstelle Rathaus Dornbirn, Rathausplatz 2, 6850 Dornbirn, Tel. 05572/306-5500 · Konzeptio Konzeption und Gestaltung: Baschnegg egger ger Ammann Am und Partner, r Zollgasse 7, 6850 Dornbirn · Beratung: g: Kristina K Dinser Art-Director: Philipp Kleber · Grafi a k: Werner Kuzel · Redaktion: Walt Walter Amann, n Andreas Amann, n Thomas Thoma Ölz, Monika Moosbrugger · Redak-tionsadresse: Baschnegger Ammann und Partner, „Wald Zeitung“, Zollgasse 7, 6850 Dornbirn · Korre orrektur: Merle Rüdisser · Bildbearbeitung: www.profi ofiler.cc · Druck: Russmedia GmbH, H, G Gutenbergstraße r 1, 6858 Schwarzach · Bildnachweis: Thomas Ölz, Waldschule Bodensee, Gemeinde Braz, Vorar orarlberger Holzbaupreis 2017, 2017 7, A Andreas Amann, Monika Moosbrugger, Land Vorarlberg, Braumüller Verlag, Lawinendokumentationszentrum, Werner Geiger, Bernd Hofmeister, Krankenhausbetriebsgesellschaft, Werner Johler, Anton Bereuter, Cramers Gallery of Nature, Shutterstock, Conrad Amber, Walter Amann · Mit finanzieller Unterstützung n aus dem „Holzwerbecent der Vorarlberger Waldbesitzer“, Papier aus nachhaltigen Quellen.
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PRIM. DR. REINHARD HALLER Psychiater und Psychotherapeut, Chefarzt des Krankenhauses Maria Ebene
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Wald Zeitung Dezember 2017
Inhalt Seite 4
Lebensquell Wald
Waldspaziergänge machen den Kopf frei ······ Seite 6
Regeln im Wald
Seite 7
Seite 4
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Waldlehrpfad Ardetzenberg / Lawinendokumentationszentrum Blons ······ Seite 7
20 Sträucher Vorarlbergs
Seite 6
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Naturdenkmal Einsame Eibe, Alpe Schönebach
Seite 10
······ Seite 10
Drei Fragen an Gesundheitsverantwortliche des Landes ······
Seite 11
Bau gesünder – bau mit Holz Positive Effekte des Waldes mit Holzanwendungen in unsere Wohn-, Schlaf- und Arbeitsräume holen
······ Seite 12
Waldbewirtschaftung mit hoher Naturschutzqualität ······
Die Waldwichtel von Andelsbuch ······ Seite 13
Meine Eltern und Verwandten sind ein Haus
Seite 11 Seite 12
Ein Märchen von Jürgen-Thomas Ernst ······ Seite 14
Zahlen, Daten, Fakten ······ Veranstaltungen ······ Wussten Sie, dass … ······ Energiezukunft für Holzkraft? ······
Seite 15
Die Rodelmacher von Alberschwende ······ Buchtipp ······ Webtipp
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Wald Zeitung Dezember 2017
Lebensquell Wald Wer sich im Wald aufhält, tut seinem Körper und seiner Seele etwas Gutes.
Kaum etwas eignet sich so gut zum Abschalten und Auftanken wie ein Spaziergang im Wald. Er macht den Kopf frei, den Puls ruhig, erfrischt und belebt.
Waldspaziergänge machen den Kopf frei und den Puls ruhig. Regelmäßige Aufenthalte im Wald tragen zur körperlichen Erholung und Regeneration bei. Sie stärken das Immunsystem, verbessern die Schlafqualität und harmonisieren das Nervensystem. Dieses steuert alle lebensnotwendigen Körperfunktionen und sorgt dafür, dass sich der Körper schnell an Herausforderungen anpasst. Das wiederum reduziert Stress. Es werden weniger Stresshormone und mehr Stimmungshormone ausgeschüttet. Durch die Stressreduktion werden Puls, Blutdruck und Muskelspannung gesenkt. Schon kurze Waldspaziergänge von etwa zehn Minuten haben eine gesundheitsfördernde Wirkung.
„Positive Killerzellen“ werden aktiviert! Am auffälligsten ist die Wirkung auf das menschliche Immunsystem. Forscher der Nippon Medical School in Tokio fanden heraus, dass der Effekt von Waldluft die natürlichen „Killerzellen“ aktiviert. Sie können dadurch besser gegen Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien kämpfen. Bereits ein einziger Waldspaziergang vermehrt diese Killerzellen um 50 Prozent. Wer er nur einen Tag im Wald verbringt, hat sogar sieben Tage lang eine erhöhte Anzahl an aktiveren fanden die japanischen Killerzellen im Blut, fande Wissenschaftler heraus. Zwei Waldtage lassen die Aktivität sogar um 70 Prozent ansteigen.
Gesteigertes Selbstwertgefühl Unbestritten ist, dass Waldspaziergänge zur Entspannung beitragen. Britische Forscher entdeckten, dass der Effekt bereits nach fünf Minuten an der frischen Luft ft einsetzt. e Zudem steigern der Studie zufolge Waldspaziergänge das Selbstwertgefühl, heben die Stimmung und bauen Stress ab. Die Wirkung verstärkt sich, wenn am Weg ein See liegt oder ein Bach dahinplätschert.
Stressabbau und Entspannung Sehr interessant sind ebenfalls die Ergebnisse aus medizinischen Feldexperimenten, wie sich die Waldluft auf den Menschen im Stress auswirkt. Dazu wurde das Hormon Cortisol, das bei Stress ausgeschüttet wird, im Speichel gemessen. Ein Waldspaziergan Waldspaziergang senkte die gemessenen Spiegel signifikant, während ein Spaziergang in
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der Stadt keine Senkung zur Folge hatte. Bei einer ähnlichen Studie wurde in einer Urinprobe der Probanden die Adrenalinkonzentration gemessen; Adrenalin ist ein weiteres bedeutendes Stresshormon. Bei Männern sank der Pegel nach einem Tag im Wald um 30 Prozent, Prozent am zweiten Tag sank er weiter auf 35 Prozent des Wertes vor der Fahrt ins Waldgebiet. Frauen profitieren offenbar noch mehr von dem Waldaufenthalt: Ihr Adrenalingehalt im Urin sank am ersten Tag auf weniger als die Hälfte, am zweiten Tag sank er weiter auf ein Viertel des Ursprungswertes. Eine zweite Gruppe wurde für zwei Tage auf Stadturlaub geschickt. Am ersten Tag konnte nur eine geringfügige Senkung des Adrenalins
festgestellt werden, am zweiten Tag stieg der Wert sogar über den Ausgangswert an. Ebenfalls wiesen die Forscher nach, dass die Waldatmosphäre den „Parasympathikus“ aktiviert, der auch als „Nerv der Ruhe“ bezeichnet wird. Seine Aktivität dient der Regeneration, der Entspannung und dem Wiederaufbau körperlicher und geistiger Ressourcen. Die japanischen Wissenschaftler vermuten, dass die stark entstressende Wirkung des Waldes einerseits psychologisch, andererseits durch Terpene, das sind Duftstoffgemische, die von den Pflanzen abgegeben werden, bedingt ist. Quellenangaben: Diese und weitere sensationelle Auswirkungen auf unsere Gesundheit finden Sie in dem Buch „Der Biophilia-Effekt“ (siehe Buchtipp auf Seite 15) und in der Literaturstudie „Zur Gesundheitswirkung von Waldlandschaften“ des Bundesamtes für Wald, der Medizinischen Universität Wien und der Universität für Bodenkultur (downloadbar auf der Homepage des Bundesamtes für Wald).
„Workout gegen Burnout“ Die Waldschule Bodensee greift das Thema „Green Care Wald“ auf und bietet nicht nur Waldpädagogik für Kinder, sondern auch spezielle Angebote für Erwachsene unter dem Titel „Gesundheitswald“ an. Mag. phil. Karin Müller-Vögel stellte das neue Angebot für Firmen vor: Die physische und psychische Gesundheitsprävention und das persönliche Wohlbefinden der Menschen in ihrem Arbeitsumfeld stehen hier im Mittelpunkt. „Dies ist beispielsweise ein ideales Mittel zur Burnout-Vorbeugung“, ist sich Karin Müller-Vögel von der Waldschule Bodensee sicher. Kurse und Veranstaltungen finden Sie auf der Homepage der Waldschule: www.waldschulebodensee.at Weitere Kursangebote in diesem Bereich gibt es bei der Silbertaler Waldschule (Kontakt und Info unter www.standmontafon.at/waldschule); als beschilderte Wege im Wald können wir den Walderlebnispfad Marul Großes Walsertal (Start Wanderparkplatz Marul), den Walderlebnispfad Möggers (Start vor Gasthof Bantel Richtung Schönsteinhof) oder die Lawinenwege in Blons empfehlen (Start und Info im Gemeindezentrum Blons).
Gezielter Stressabbau auch für Erwachsene bei der Waldschule Bodensee.
Wood Care – Heilung aus dem Wald Die Wohlfühl- und Heilungseffekte des Waldes werden bei der Beschäftigungsinitiative „Integra Vorarlberg“ gezielt für die Wiederintegration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt genutzt. Das Projekt wurde neu auch auf Jugendliche und auf Flüchtlinge ausgeweitet.
Gute Erfolgsquoten Menschen, die lange Zeit auf Arbeitssuche sind, brauchen eine sinnvolle Beschäftigung, Anerkennung, Unterstützung und Kontakte, um im Leben und am Arbeitsmarkt wieder Fuß fassen assen zu können. Im Forstprojekt der „Integra Vorar orarlberg“ wirken sich die „Wood Care“-Effekte mit körperlicher Regeneration, der Abnahme der Stress- und der Zunahme der Stimmungshormone sehr förderlich aus. Die Erfolgsquoten für
Wiederintegration sind sehr hoch. „Das Forstprojekt eignet sich hervorragend, um unsere vielschichtige Aufgabenstellung unter einen Hut zu bringen. Es handelt sich um eine sinnstiftende Beschäftigung, das Beschäftigungspotenzial ist riesig und die ökologische Zielrichtung stimmt“, erklärt Stefan Koch, der Geschäftsführer von Integra Vorarlberg. Die angebotenen Aufforstungs- und Waldpflegearbeiten sind für Forstbetriebe, Gemeinden, Alpen, aber auch Besitzer kleinerer Waldgebiete interessant. Das Integra-Forstprojekt „Wiederintegration von Langzeitarbeitslosen“ wurde heuer mit dem alpinen Schutzwaldpreis der ARGE alpenländische Forstvereine und dem Vorarlberger Schutzwaldpreis 2017 ausgezeichnet (Kontakt und weitere Infos: Simon Ölz, Projektleiter Forst, Integra, 05574/54254, 0664/88672667, office@integra.or.at, www.integra.or.at).
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Für die Integration in den Arbeitsmarkt werden die Heilungswirkungen des Wa Waldes ldes genutzt.
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Regeln im Wald Der Wald ist eines unserer kostbarsten Güter – schon ein kurzer Aufenthalt im Wald senkt den Stress, hebt das Selbstbewusstsein und stärkt sogar das Immunsystem und die Psyche. Damit die Gesundheit unserer Wälder auch weiterhin Bestand haben kann, müssen einige Regeln befolgt und beachtet werden.
Forstliche Sperrungen
W ld Müllentsorgung im Wald Ausflügler und Wanderer, Waldkindergärten und Schulgruppen, Erholungssuchende – sie alle bringen vermutlich auch ihren Müll mit in unsere geschätzten Wälder, und manche lassen den Müll gleich da. Wenn das jeder so machen würde, dann wären unsere Wälder bald nur mehr Mülldeponien! Deshalb gilt: Wer im Wald speist, genießt oder spielt – Abfälle sind immer mitzunehmen. Aber wenn sonst kein Platz zur Müllentsorgung gefunden wird, warum nicht einfach im Wald? Illegale Müllablagerungen, unter anderem von Bauschutt, können zur Anzeige gebracht und mit einem Bußgeld geahndet werden. Das alles muss nicht sein, wenn jeder seinen Teil beiträgt.
Lärm und Ruhezonen Der Wald dient nicht nur uns Menschen als Erholungsraum, sondern ist gleichzeitig auch Lebensraum für unzählige Tierarten. Daher sollte unnötiger Lärm, möglicherweise sogar durch motorisierte Fahrzeuge, vermieden werden, da sich dieser störend auf viele Erholungssuchende auswirkt und beim Wild unnötig Stress auslösen kann. Ein Waldspaziergang lässt das Herz messbar ruhiger schlagen, der Blutdruck sinkt und die Muskeln entspannen sich. Der Wald ist auch für uns eine Ruhezone. Ebenso sollten ausgewiesene Wildruhezonen respektiert werden.
Da der Wald immer jemandem gehört, stellt sich für viele die Frage, darf dieser überhaupt betreten werden? Laut Forstgesetz 1975 darf jedermann den Wald betreten und sich zu Erholungszwecken dort aufhalten. Dennoch gibt es Gebiete, die man nicht betreten darf, auch aus Sicherheitsgründen, so z. B. Waldflächen, die erkennbar als „Forstliches Sperrgebiet“ gekennzeichnet sind, unter anderem zum Schutz von Unbeteiligten bei Fällungsarbeiten oder Holztransporten, es gibt forstbetriebliche Einrichtungen wie Holzlagerplätze oder Forstgärten und Wälder, die wegen vorübergehender erhöhter Waldbrandgefahr gesperrt sind. Nur so kann auch die Sicherheit gewährleistet werden.
Waldlehrpfad Ein Familienausflug in den Wald ist ein Erlebnis für Jung und Alt. In Vorarlberg gibt es zahlreiche attraktive Walderlebnispfade, zwei davon stellen wir hier vor.
Lawinendokumentationszentrum Blons
Waldlehrpfad Ardetzenberg Rund 70 interessant gestaltete Informationstafeln führen Familien durch den Waldlehrpfad Feldkirch auf dem Ardetzenberg. Der Ardetzenberg ist ein Inselberg, der mitten im Stadtgebiet von Feldkirch liegt und naturverbundenen Familien als Erholungsraum dient. Der wunderschöne Waldlehrpfad wurde von der Stadtvertretung für große und kleine Naturliebhaber errichtet, um bei ihnen das Bewusstsein für das Wesen esen unseres unverzichtbaren Kulturgutes Wald zu schaffen. Der Waldlehrpfad ist is so angelegt, dass die Familien die Möglichkeit haben, zwischen zwei Wegvarianten zu wählen. In beiden Fällen gelangen k kleine und große Waldforscher forscher wieder an den Ausgangspunkt, der sich im Gelände des Wildparks befindet, zurück.
Das Lawinendokumentationszentrum befindet sich im Gemeindezentrum Blons. In der Ausstellung über die Lawinenkatastrophe von 1954 ist anhand von Originalberichten und Filmen Interessantes und Wissenswertes über die Katastrophe und über die getroffenen Maßnahmen zur Erhöhung der Lawinensicherheit zu erfahren. Zum fünfzigjährigen Gedenken der Lawinenkatastrophe wurden drei Themenwege errichtet (Leusorgweg, Schutzwaldweg und Verbauungsweg).
Wildpark Feldkirch Tel. 05522/74105 www.wildpark-feldkirch.at
Lawinendokumentationszentrum Blons Tel. 05553/8112-100
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20 Sträucher Vorarlbergs Sträucher erfüllen wertvolle ökologische Funktionen als Bodenverbesserer und als Lebensraum und Nahrungsquelle für Vögel und Kleintiere. Aber auch den Menschen haben sie überraschend viel zu bieten ...
Rote Heckenkirsche DER BESENBINDER
Berberitze DER SAUERDORN
Roter Holunder DER HERBE
Preiselbeere DIE GENÜGSAME
Heidelbeere DIE BERGESLUST
Krautreiche Eichen- und Buchenwälder mit besserer Nährstoffversorgung. Beeren ungenießbar und leicht giftig. Früher zum Besenbinden verwendet.
Kalkhaltige, trockene bis mäßig feuchte Standorte. Wärmeliebend. Beeren genießbar, säuerlich und vitaminreich. Rinde und Wurzel früher zum Gelbfärben verwendet, Holz für Rechenzähne.
Stickstoffreiche, kalkarme und schattige Standorte in höheren Lagen. Beeren gekocht als vitaminreicher Saft oder als Gelee zur Erkältungsvorbeugung genießbar. Zweige an braunem Mark vom schwarzen Holunder unterscheidbar.
Saure und basenarme Rohhumusböden auf trockeneren Standorten. Schmackhafte Marmeladen als Beilage zu Fleischgerichten von hohem gesundheitlichem Wert.
Saure und basenarme Rohhumusböden an gut wasserversorgten Standorten. Schmackhafte Früchte auch roh gut genießbar und vielseitig verwendbar. Getrocknete Beeren als altes Durchfallmittel.
Kornelkirsche DIE HARTE
Sanddorn DER VITAMINSPENDER
Faulbaum DAS PULVERHOLZ
Kreuzdorn DAS ABFÜHRMITTEL
Schlehe DER SCHWARZDORN
Frühblüher an warmen, kalkhaltigen Standorten. Härtestes europäisches Holz. Schmackhafte, leicht säuerliche Früchte, vielfach verwendbar und wertvolle Vitaminspender.
Kalkhaltige Sand- und Kiesböden in sonnigen Lagen in Höhenlagen von der Ebene auf 1800 Meter. Bodenbefestiger in Küstengebieten. Orange Früchte, sehr reich an Vitamin C bzw. B12.
Wechselfeuchte, frische bis feuchte Standorte mittlerer Nährstoffversorgung. Rinde früher als Abführmittel, Holzkohle zur Herstellung von Schwarzpulver. Beeren leicht giftig.
Kalkliebender Strauch in Auwäldern, Hecken und Wegrändern bis 1600 m Höhe. Beeren giftig, getrocknet früher als Abführmittel verwendet. Beeren und Rinde zum Grün- bzw. Gelbfärben verwendet.
Sonnige, eher kalkhaltige, oft auch steinige Standorte an Weg- und Waldrändern und felsigen Hängen. Frühblüher und wertvolle Bienenweide, Bodenbefestiger. Früchte sehr herb und erst nach einigen Frösten genießbar.
Traubenkirsche DIE FEUCHT-FRÖHLICHE
Hundsrose DIE WERTVOLLE
Brombeere DIE KRATZBÜRSTE
Himbeere DER FRUCHTPIONIER
Weißdorn DER HERZFREUND
Nährstoffreiche, nasse oder zumindest f b öden feuchte Lehm-, Ton- oder Sumpfb – Grundwasserzeiger. Bodenfestiger an feuchten Standorten mit hohem ökologischem Wert. Fruchtfleisch genießbar, aber herb. Kerne blausäurehaltig.
Mäßig trockene Böden bis ins Gebirge, die basenreich, mäßig sauer bis mild sind. Hagebutten werden für Tees, Marmeladen und für die Herstellung des Hagebuttenweins sowie des Hagebuttenöls verwendet. Gut bei Blasen- und Nierenleiden sowie Erkältungen.
Sonnige bis halbschattige Lagen mit kalk- und stickstoffreichen Böden. Sehr konkurrenzkräftiger Strauch mit schmackhaften Früchten. Blätter als Tee verwendbar.
Waldpionier auf kali- und nitratreichen Böden in sonnigen bis halbschattigen Lagen mit hoher Luftfeuchtigkeit sowie kühlen Sommertemperaturen. Geschätzte und gesunde Beerenfrucht, Blätter als Tee verwendbar.
klleine Bäume, Langlebige Sträucher oder k khaltigen, lehmigen Boden. bevorzugen kalkh Mehliges Fruchtfleisch als wertvolle Winternahrung für Vögel und K Klleinsäuger. Herzstärkende Wirkung.
Mehlbeere DER HOLZHAMMER
Mispel DIE WÄRMEBEDÜRFTIGE
Pfaffenkäppchen DIE FARBENFROHE
Wolliger Schneeball DER BIEGSAME
Gewöhnlicher Schneeball DIE GLASBEERE
Trockene, kalkreiche Böden an sommerwarmen Stellen. Bienenweide mit sehr hartem Holz – z. B. für Holzhämmer. Früchte mehlig, aber gekocht genießbar.
Frische, gut drainierte, kalkarme Lehmböden an sommerwarmen, tieferen Lagen. Früchte sind nach Frosteinwirkung oder längerer Lagerung essbar mit säuerlich-aromatischem Geschmack. Verarbeitung zu Edelbrand, Marmelade oder Gelee.
Nährstoffreiche, kalkhaltige und frische Böden an wärmeren Standorten. Beeren für Menschen giftig, jedoch Winternahrung für Vögel. Beliebter, farbenfroher Zierstrauch.
Kalkliebender Strauch an trockeneren, sonnigen bis halbschattigen Standorten. Biegsame Zweige gespalten zum Palmenbinden oder als Pfeile für das Bogenschießen (Ötzi). Früchte ungenießbar.
Wir schenken Ihnen einen Viertelquadratmeter Wald. Die ersten 100 Einsendungen an info@waldverein.at erhalten ein Gratisposter „20 Sträucher Vorarlbergs“ (420 x 594 mm).
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Feuchte Standorte in Gebüschen, an Ufern von Bächen, Flüssen und Seen sowie an Waldrändern. Früchte gekocht oder nach Frost mit Vorsicht genießbar.
Wald Zeitung Dezember 2017
Einsame Eibe Alpe Schönebach Einzelne 150-jährige Eibe vor der Bergkulisse der Alpe Schönebach. Ein Symbol für Kraft, Schutz und Genügsamkeit in unserer wunder-
baren Bergwelt. Durch den völlig alleinstehenden Standort wird sie einzigartig. Wahrscheinlich hat sie ihren Platz durch einen Vogel erhalten, durch dessen Verdauungstrakt der Eibensamen gewandert war. Die einzelne Eibe schützt zwar nicht vor Lawinen, unsere aktiv bewirtschafteten Bergwälder tun dies aber sehr effizient und kostengünstig. Ohne diesen Seite –8–
natürlichen Schutz gegen Lawinen, Muren, Hochwasser und Steinschlag wären mehr als zwei Drittel der Siedlungsfläche bedroht bzw. gar nicht bewohnbar. Dies unterstreicht die außerordentlich große Bedeutung eines intakten Schutzwaldes im Gebirgsland Vorarlberg. Der Vorarlberger Waldverein setzt sich sehr für stabile, „klimafitte“ Schutzwälder ein.
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EINSAME EIBE Alpe Schönebach
47.3 7.37534 N 10.03893 E GEHEN SIE AUF SPURENSUCHE! Mit den hier angegebenen GPS-Daten und Ihrem Smartphone finden Sie unser Naturdenkmal bestimmt. Bildautor: Conrad Amber, www.conradamber.at Seite –9–
info@waldverein.at www.waldverein.at
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Drei Fragen an Gesundheitsverantwortliche unseres Landes Die positive Wirkung des Waldes auf Wohlbefinden und Gesundheit der Menschen wird oft unterschätzt oder gar nicht wahrgenommen, weil sie kostenlos ist. Wir fragen drei Gesundheitsverantwortliche des Landes nach ihrer Sichtweise:
Dir. Dr. Gerald Fleisch
Vorarlberger KrankenhausBetriebsges.m.b.H. In welchem Zusammenhan ng sehen Sie den Wald im Allgemeinen und die Gesundheit? Welche Rolle spielt Ihrer Ansicht nach der Wald für die Gesundheit der Bevölkerung? kerung? Für mich gibt es hier zwei Bereiche. Der Wald als Lieferant für einen hohen Sauerstoffgehalt, welcher sich positiv auf die Gesundheit von uns Menschen auswirkt. Auch dient der Wald als Ruhepol und Rückzugsort in der heutigen, oft sehr hektischen Zeit. Wald bedeutet für mich Geborgenheit und ist wichtiger denn je!
Dr. Christian Bernhard
Landesrat für Gesundheit In welchem Zusammenhang sehen Sie den Wald im Allgemeinen und die Gesundheit? spielt Ihrer Ansicht nach der Welche Rolle s Wald für die Gesundheit der Bevölkerung? Die Zusammenhänge zwischen Wald und Gesundheit sind sehr vielfältig. Wälder sind wichtig für unser Überleben und unser Wohlbefinden. Sie regulieren einerseits unser Klima, reinigen unsere Luft, reinigen und speichern unser Trinkwasser, dienen dem Bodenschutz. Darüber hinaus sind sie essenzielle Erholungsund Regenerationsräume für unsere physische, psychische und soziale Gesundheit. Sie sind Therapie- und Sozialraum, wichtig für Prävention, Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation. Regelmäßige Bewegung in der freien Natur, im Wald, fördert einen gesunden Blutdruck, senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und beugt Krankheiten vor.
Prim. Dr. Reinhard Haller
Psychiater und Psychotherapeut
n sehen Sie den In welchem Zusammenhang Wald im Allgemeinen und die Gesundheit? Welche Rolle spielt Ihrer Ansicht nach der Wald für die Gesundheit der Bevölkerung? Unter den vielfältigen Funktionen des Waldes sind für mich als Arzt besonders die Auswirkungen auf die Gesundheit von Interesse. Die entspannenden, erholsamen und wohltuenden Effekte, die wir alle von unseren Aufenthalten in den Wäldern kennen, sind zwischenzeitlich auch wissenschaftlich belegt. Neben einer Fülle von positiven Einflüssen auf die körperlichen Funktionen hat man auch depressions-, angstund stresslösende Wirkungen nachgewiesen.
Was für eine Bedeutung hat der Wald im u das Thema Gesundheit für Sie Hinblick auf persönlich? Welche Bedeutung hat der Wald in Ihrem persönlichen Lebensalltag? Ich schätze die Kraft des Waldes als Energiequelle für mein persönliches Wohlbefinden sehr und nutze gerne die Gelegenheit für Waldspaziergänge, wenn es die Zeit zulässt.
Was für eine Bedeutung hat der Wald im Hinblick auf das Thema Gesundheit für Sie persönlich? Welche Bedeutung hat der Wald in Ihrem persönlichen Lebensalltag? Der Wald ist ein wunderschöner Aufenthaltsort. Ich habe vor Jahren die Jagdprüfung gemacht, mehr aus Interesse an der Waldkunde und um mehr über die Hintergründe des Organismus zu erfahren. Auch die Musikliteratur ist voll von Liedern über unsere Wälder. Für mich spielt der Wald sehr in meine Musik und meine Lieder hinein. Besonders liebe ich das Lied „Abschied vom Walde“ von Felix Mendelssohn Bartoldy.
pfinden Sie bei einem Spaziergang Was empfi durch unsere Wälder? Vorarlberg ist durch ein großes Netz an wunderschönen Wanderwegen gesegnet, die alle perfekt ausgeschildert und befestigt sind, und das praktisch vor unserer Haustüre. Die frische Luft, die Stille gegenüber der Stadt, die Gerüche, der weiche Boden, all das fördert ein Gefühl des Abstands zum Alltäglichen. Der Kopf wird frei und der Blickwinkel auf so manche Problemlagen erweitert sich.
Was für eine Bedeutung hat der Wald im Hinblick auf das Thema Gesundheit für Sie persönlich? Welche Bedeutung hat der Wald in Ihrem persönlichen Lebensalltag? Der Wald vermittelt mir das Gefühl von Schutz, Stille und Geborgenheit. Als Psychiater interessiert mich besonders das Geheimnisvolle, Verlockende und Bedrohliche des Waldes. Innerhalb der sogenannten Psychogeografie, des Einflusses der Landschaft auf die menschliche Seele, hat der Wald eine ähnliche Bedeutung wie das Gebirge, das Meer oder die Wüste. pfinden Sie bei einem Spaziergang Was empfi durch unsere Wälder? Besonders animierend empfinde ich den Wechsel der Waldatmosphäre durch die Jahreszeiten. Was vermittelt mehr an Aufbruchsstimmung als Wald und Wiese im Frühjahr, was mehr an Entspannung als die schattigen Sommerbäume, was mehr an poetischer Wehmut als das bunte Herbstlaub und was mehr an Ruhe als der frischverschneite Winterwald?
Was empfi pfinden Sie bei einem Spaziergang durch unsere Wälder? Ein Waldspaziergang vermittelt mir Geborgenheit und bedeutet gleichzeitig Heimat für mich. Bei meinen Wanderungen liebe ich es, durch Wälder zu gehen, egal ob tief verschneit im Winter oder ob im Hochsommer. Man ist auf sich selber reduziert, hat viele Bäume und wenig Menschen um sich – der ideale Ausgleich zu meiner doch sehr belebten Arbeitswelt.
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Bau gesünder – bau mit Holz Ähnlich positive Wirkungen wie im Wald empfinden wir in Holzumgebungen. Die positiven Effekte des Waldes können wir mit Holzanwendungen sozusagen in unsere Wohn-, Schlaf- und Arbeitsräume holen.
Die Holzumgebung wirkt beruhigend, entstressend und damit positiv auf das Kreislaufsystem. Nach einer einjährigen Praxisstudie des Instituts für Nichtinvasive Diagnostik am Forschungszentrum Joanneum Research in Graz war der Herzschlag bei Schülern in Holzklassen im Durchschnitt um sechs Schläge pro Minute niedriger. Im Blickpunkt von internationalen medizinischen Studien, die einen Zusammenhang zwischen niedriger Herzfrequenz und höherer Lebenserwartung zeigen, ist das Holzergebnis sensationell. Verglichen wurden ein Jahr lang vier Klassen, jeweils zwei erste und zwei zweite Klassen, in der Hauptschule in Haus im Ennstal. Insgesamt wurden 52 Versuchspersonen beobachtet. Zwei Klassenräume waren mit Holz ausgestattet, die anderen beiden waren „Standardklassenräume“.
Entspannung, weniger Herzarbeit und eine tolle Raumatmosphäre im neuen Haus von Ursula und Hubert Feldkircher in Dornbirn. (Bauherr/in: Ursula und Hubert Feldkircher, Architektur: cukrowicz nachbaur architekten zt, Fotograf: Adolf Bereuter, Vorarlberger Holzbaupreis 2017)
Entspannung und weniger Herzarbeit
Raumatmosphäre mit medizinischen Vorteilen
Die verblüffenden positiven Ergebnisse: Die Holzeinrichtung wirkt sich auf die Arbeit des Herzens eindeutig aus. Die Schüler sind entspannter, das Herz muss weniger arbeiten. Auch in der Nacht erholen sich Schüler aus Holzklassen deutlich besser. Wie die Auftraggeber, Holzcluster Steiermark und das Amt der Steiermärkischen Landesregierung, erklärten, wurden alle Werte mehrfach gegenkontrolliert und bestätigt. Die Wände und die Decke der Holzklassen waren mit Fichtenholz getäfelt, die Schulsachen wurden in Zirbenschränken untergebracht. Der Boden bestand aus einem geölten Parkettboden, von der Decke hing eine „Zirbenleuchte“ statt der klassischen Büroneonleuchte.
Warum es zu diesem Effekt kam, ist noch nicht eindeutig geklärt. Instituts- und Studienleiter Maximilian Moser vermutet, dass sich einerseits die ätherischen Öle im Holz wie auch die freundlichere Lichtatmosphäre günstig auswirkten. Daneben könnten jedoch weitere Eigenschaften des Naturmaterials beteiligt sein. „Holz lädt sich weniger elektrostatisch auf, dadurch bleiben die günstigen negativen Luftionen erhalten“, so Moser. Vorstudien hatten gezeigt, dass das Aussehen alleine wenig bewirkt, da Spanplatten mit optisch holzähnlichen Oberflächen keine vergleichbaren Wirkungen hervorriefen.
„Aus Holz kann man fast alles herstellen! Richtig verarbeitet hat es unzählige positive Eigenschaften: Es hat eine einmalige Haptik wie z. B. unser Barfußboden aus sägerauer Weißtanne. Die Oberfl r ächen sind völlig i pflegeleicht pfl und klimaregulierend. Es ist ein Glück, in so einem Haus leben zu dürfen.“ Bauherr Hubert Feldkircher
Wohlfühlklima im Gemeindehaus Ein sehr gelungenes Beispiel für gesundes Bauen ist das neue Gemeindehaus in Braz. Heimische Weißtanne außen, innen und in Kombination mit der Ficchte in der Konstruktion sorgen für ein optimales Wohlfühlklima und fürr 946 von 1000 möglichen Punkten im kommunalen Gebäudeausweis. Damit zählt dieses Gemeindehaus zu den absolut besten im Land. Einen so olch hohen Baustandard kann man nur mit Holz erreichen. Bürgermeister Eugen Hartmann zeigt sich begeistert vom Wohlfühlklima im Haus. Ihm war es sehr wichtig, etwas für die Menschen zu tun. Neben den Gem meindemitarbeitern und dem Gemeinderat profitieren die ebenfalls unte ergebrachte Ganztagsbetreuung für Kleinkinder und die Musikschule Klo ostertal von dem sehr angenehmen Wohnklima im Gebäude.
Eugen Hartmann
Mit viel Weißtanne wird die ausgezeichnete Wohnbiologie sichtbar. (Gemeindehaus Braz, Arch. DI Johannes Nägele, Vandans, Fotograf: Christian Flatscher)
Bürgermeister
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Waldbewirtschaftung mit hoher Naturschutzqualität Vorarlberg hat einen sehr naturnah aufgebauten Wald. Diese Naturnähe wird auch in wissenschaftlichen Studien bestätigt. Die Vorarlberger Waldbesitzer zeigen damit klar auf, dass sie den Wald sehr verantwortungsbewusst bewirtschaften. Der Vorarlberger Waldverein setzt sich sehr für eine naturnahe Bewirtschaftung ein. Wir sehen dies nicht nur als ökologisch sinnvoll an, sondern sind auch von den langfristigen ökonomischen Vorteilen überzeugt. Daraus resultiert eine grundsätzlich gute Naturschutzqualität mit einer hohen Biodiversitätsleistung. Auf diese Leistungen sind wir stolz. Gerade im Vergleich mit anderen Ländern in Europa, aber auch weltweit bieten wir mit unserer Waldbewirtschaftung eine absolute Spitzenleistung im Naturschutz.
Kleinfl n ächige Waldbewirtschaftung
Viele Pflanzen- und Tierarten profitieren von der kleinflächigen naturnahen Waldbewirtschaftung. Für diese hohe Qualität sind Forststraßen nötig.
Gerade die kleinflächige Waldbewirtschaftung bringt auf vielen Flächen die nötige Struktur, von der viele Pflanzen- und Tierarten abhängig sind. Gleichzeitig werden viele Flächen über Jahrzehnte nicht bewirtschaftet. Damit werden auf der einen Seite „Licht-“ und auf der anderen Seite „Schattenarten“ begünstigt, und dies ergibt insgesamt eine höhere Artenvielfalt als in unbewirtschafteten Wäldern. Viele geschützte Pflanzen- und Tierarten profitieren von dieser Bewirtschaftung, auch jene Vögel, die von der EU-Vogelschutzrichtlinie betroffen sind.
Wertschöpfung und Arbeitsplätze Gleichzeitig wird mit der Waldbewirtschaftung die sehr wichtige regionale und nachhaltig nachwachsende Ressource Holz produziert und bereitgestellt, von der ein hoher Wertschöpfungsumfang und viele Arbeitsplätze in den benachteiligten ländlichen Regionen abhängen. Die Nutzfunktion des Waldes stellt damit keinesfalls ein reines Privatinteresse dar, sondern ist von hohem öffentlichen Interesse. Dies wird auch klar in der Forststrategie und der Strategie zur Energieautonomie, die beide vom Landtag beschlossen wurden, dokumentiert. Das hohe öffentliche Interesse an der Schutzwaldbewirtschaftung wird zu Recht von allen Seiten anerkannt.
Indikatoren für naturnahe Bergmischwälder intakte LebensEin sehr guter Nachweis für inta räume ist beispielweise das Vork Vorkommen des Auerwildes im Bergwald, das wir auch im Bereich von Forststraßen finden. Auch den Weißrückenspecht, der als Indikator für sehr naturnahe Bergmischwälder gilt, finden wir in vielen Wäldern in unserem Land. Die Forstorganisationen im Landesforstdienst und in der Landwirtschaftskammer unterstützen und fördern in ihrer Organisations- und Servicearbeit diese verantwortungsbewusste Waldbewirtschaftung in Vorarlberg.
Die Waldwichtel von Andelsbuch Der Wald bietet den Kindern so viele Erfahrungen wie sonst kein anderer Lebensraum. Er ist idealer Lernort und Gesundheitszentrum in unserer Natur zugleich.
Es ist gerade mal neun Uhr, es hat wenige Grad über Null und die Waldwichtel von Andelsbuch machen sich in ihrer Waldhütte oberhalb des Marienheimes fertig zum Gang in das nahegelegene Wäldchen. Heute steht für die rund 16 Wichtel im Alter von vier bis sechs Jahren Feuermachen in einer Feuerschale auf dem Programm. Es sollen auf Holzspießchen Kartoffeln gegrillt werden. Das wird sicher spannend!
Egal ob Rotznase oder Husten – Tag für Tag, bei Regen und Schnee, sommerlicher Hitze oder bei tiefen Minusgraden, die Kinder erleben so manches Abenteuer im Wald. Die Betreuerinnen Simone Winter und Carmen Graf glauben schon, dass die Kinder gesünder sind, es ist aber nicht so, dass sie nie krank wären. Für das Immunsystem der Kinder bewirkt der Wald mit Sicherheit nur Gutes. Bei klirrender Kälte gibt es Tee und viele Bewegungsspiele, zur Jause und zum Aufwärmen wird dann ins Waldhäuschen gewechselt, aber bereits nach kurzer Zeit sind alle wieder im Wald unterwegs. Ein großer Vorteil der Waldkinder ist, dass sie durch die viele Bewegung im Wald mit allen möglichen natürlichen „Hindernissen“ eine sehr gute Motorik entwickeln. Und eine gute Grobmotorik ist eine wichtige Voraussetzung für die Feinmotorik, wie sie beim Schreiben gebraucht wird, sowie für die Gehirnentwicklung. Die Waldgruppe Andelsbuch besteht unter der pädagogischen Leitung von Maria Natter nun schon seit drei
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Jahren und findet großen Anklang. Auf die Frage an die Kinder, was sie im Wald am liebsten machen: „Sägen, hämmern, basteln und klettern – das hält uns fit und ist cool“
Wald Zeitung Dezember 2017
Meine Eltern und Verwandten sind ein Haus G Unser Großvater hat uns Kindern oft erzählt. Eine davon hat uns immer sehr gefallen. ft Geschichten Sie hieß: Meine Eltern und Verwandten sind ein Haus.
Unser Großvater arbeitete jahrzehntelang in den Wäldern. In früheren Tagen hatte er die Bäume noch mit der Waldsäge und einer Axt gefällt. Das ist lange her und es war sehr mühsam. Einmal, und so beginnt die Geschichte, begab er sich an einem Wintertag mit einem anderen Holzfäller in einen tiefen Wald. „Um dort hinzugelangen, musste man lange durch den Schnee stapfen“, betonte der Großvater. „Kein Weg führte dorthin. Nur Fährten von Rehen oder Hasen gab es an diesem verlassenen Ort.“ Es war Mittag und sie hatten ein kleines Feuer entfacht, auf dem sie den mitgebrachten Kaffee erwärmten und die Landjäger in den Flammen brieten. Als das heiße Fett aus den Würsten troff und Bläschen blubberten, nahmen sie die Landjäger vom Feuer und begannen sie mit Bauernbrot zu essen. Und dabei tranken sie heißen Kaffee. Das Feuer knisterte und die Flammen, die kniehoch loderten, wärmten sie. Um sie herum herrschte der Winter. Knietiefer Schnee lag. Kein Wind wehte, und der Himmel war wolkenlos und blau. Nur manchmal glitzerten einzelne Schneekristalle durch die klare, kalte Luft. Schneekristalle, die träge von den Ästen der Bäume gerieselt waren. „Ihr werdet es nicht glauben“, erzählte der Großvater, „aber in diesem Augenblick begannen die Bäume zu sprechen. Früher geschah das hin und wieder. Früher, das ist lange her, und ich glaube, dass sie heutzutage nicht mehr den Mut dazu aufbringen. Aber damals war es so. Es waren sehr junge Bäume. Vielleicht mannshoch. Und einer dieser Bäume sagte zu einem anderen: „Meine Eltern und Verwandten sind ein Haus.“ „So ein Unsinn“, erwiderte der andere. „Eltern und Verwandte können doch kein Haus sein.“
„Doch“, entgegnete der eine. „Ich weiß es. Die Holzfäller haben davon erzählt. Das ist zwar schon Jahre her, aber ich erinnere mich noch genau an ihre Worte. Einer von ihnen sagte: Mit diesen Bäumen baue ich mir ein Haus.“ Der Großvater, der die Bäume sprechen hörte, und der andere Holzfäller verstummten und vergaßen sogar darauf, ihre Landjäger zu essen. Und ihr Kaffee wurde kalt. Das Feuer knisterte und wärmte ihre Rücken, als sie sich umwandten und zu den Bäumen blickten, die sprachen. „Meine Eltern und Verwandten sind ein Haus“, wiederholte der eine Baum. „Später kamen die Holzfäller mit Pferden und transportierten meine Eltern und etliche meiner Verwandten auf Schlitten aus dem Wald.“ „Wie grausam“, erwiderte der andere Baum. „Was soll daran grausam sein?“, fragte der eine. „Meine Eltern und Verwandten sind ein Haus geworden, und dieses Haus soll Jahrhunderte überdauern. Das hat der Holzfäller damals gesagt.“ „Aber wenn man deine Eltern und Verwandten nicht gefällt hätte, wären sie noch da und du könntest sie wie die Sonne jeden Morgen begrüßen.“ „Nein“, erwiderte der junge Baum, „vermutlich könnte ich das nicht mehr.“ „Weshalb denn nicht?“ „Vermutlich könnte ich sie nicht mehr begrüßen, da ich gar nicht mehr da wäre.“ „Du redest wirr“, entgegnete der andere Baum. Und da erzählte der eine Baum folgende Weisheit: „Wenn die Holzfäller vor Jahren nicht gekommen wären und meine Eltern und Verwandten noch lebten, wäre der Schatten ihrer Äste immer größer geworden und das Licht, das ich benötigte, immer weniger. Eines Tages wäre das Licht so karg geworden, dass ich nicht mehr gewachsen und schließlich gestorben wäre.“
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Da zeigte der junge Baum in die Runde. Nicht weit entfernt standen etliche verdorrte Bäume, die gestorben waren, nachdem sie zu lange mit zu wenig Licht hatten leben müssen. „Meine Eltern und Verwandten sind ein Haus“, wiederholte der junge Baum, „und sie werden noch Jahrhunderte leben. Ohne ihre neue Aufgabe wäre ich nicht mehr hier und du vermutlich auch nicht. Und wenn die Holzfäller sie nicht geholt hätten, wären auch die alten Bäume irgendwann einmal müde geworden und gestorben. Die Holzfäller“, versicherte der junge Baum, „haben vielleicht das Leben und den Zweck unserer Eltern und Verwandten verändert, aber unser Leben haben sie gerettet. Solange es Holzfäller gibt, wird es immer so sein“, erklärte der junge Baum, und der andere nickte und erwiderte: „So habe ich das noch nie gesehen.“ Dann fegte ein Windstoß über das Land. Eine Wolke aus Schneekristallen wehte von den Bäumen und die jungen Fichten verstummten. „Es war das erste und letzte Mal“, erklärte der Großvater, „dass ich Bäume sprechen gehört habe, und ich glaube, sie haben es nur deshalb getan, um sich bei uns zu bedanken. Meine Eltern und Verwandte Verwandten sind ein Haus“, wiederholte der Großvater und tätschelte mehrere Balken. Es waren jene Balken, die er aus den damals gefällten Fichten hatte sägen lassen. Seit Jahrzehnten dienten sie nun schon als Stützen seines Hauses, das ihn beschützte und seine Heimat war. „Meine Eltern und Verwandten sind ein Haus“, wiederholte der Großvater und lächelte.
Schweben rnst Jürgen-Thomas Er 2017, 204 Seiten, Braumüller Verlag g ISBN 978-3-99200-1 189-7
„Schweben“ ist die Geschichte von Rosa und Josef, f, d die in den 1960er-Jahren im Osten aufbrechen, um irgendwo im Westen ihr Glück zu finden. Sie sind Kinder des Krieges. Genügsam und voller Hoffnung. Sie finden ihr bescheidenes Glück, das jedoch nur von kurzer Dauer ist. Josef bleibt allein zurück. Seine Geschichte zeigt, dass es selbst aus großer Verzweiflung und Trauer einen Weg gibt. Sie zeigt, wie das Pendel des Schicksals zurückschwingt ins Normale und ins Glückliche.
Wald Zeitung Dezember 2017
Zahlen, Daten Fakten
Veranstaltungen Waldpfl pflege als Schlüssel zur Klimawandelanpassung Vortrag mit DI Andreas Amann zu Theorie und Praxis der Waldpflege Mo, 15.1.2018, 19.30 Uhr Sicherheitszentrum, Bezau Mo, 22.1.2018, 19.30 Uhr Pfarrsaal St. Karl, Hohenems
Waldfläche Vorarlberg
Hektar
der Landesfläche
In Vorarlberg entfallen auf jeden Einwohner
Schutzwaldanteil
Hektar
135 Bäume.
Phytonzide „shinrin yoku“
sind Teile des Immunsystems der Pflanzen und sie kommunizieren bei einem Waldaufenthalt mit jenem des Menschen.
Motorsägenwartung und Ketteninstandsetzung Mo, 29.1.2018, 8, 18–22 1 22 Uhr U Hohenems, 49,– Euro Anmeldung: LFI Vorarlberg, g, T 05574/400-191, l @lk-vbg.at, www.lfi lfi lfi.at/vbg t/vbg Winterwaldwanderung Mit Schneeschuhen im Winterwald vieles entdecken und kennenlernen Fr, 23.2.2018, 13–17 Uhr U Silbertaler Waldschule, 33,– Euro Anmeldung: LFI Vorarlberg, T 05574/400-191, l @lk-vbg.at, www.lfi lfi lfi.at/vbg t/vbg Kleinwaldbewirtschaftung: Tipps und Empfehlungen Ein Experte der forstlichen Ausbildungsstätte Gmunden des Bundesamtes für Wald gibt Tipps für die Waldbewirtschaftung in Vorarlberg. Do, 8.3.2018, 9–17 Uhr U Hohenems, 35,– Euro Anmeldung: LFI Vorarlberg, T 05574/400-191, l @lk-vbg.at, lfi t, www.lfi w l .at/vbg t/vbg Weitere Veranstaltunge Veranstaltungen unter www.waldverein.at
Waldbaden ist in Japan der neueste Therapie-Hit: Damit ist natürlich kein Wasserbad gemeint, sondern das Eintauchen in die Umgebung „Wald“.
Wussten Sie, dass … ... bei einem Waldspaziergang das Herz messbar ruhiger schlägt, der Blutdruck sinkt und sich die Muskeln entspannen? (Ergebnis aus einer Untersuchung der Umweltpsychologin Renate Cervinka – Universität Wien) ... grüne Bäume nicht nur die seelische Widerstandskraft stärken, sondern auch die körperliche? (Der Gesundheitswissenschaftler Roger Ulrich erforschte bereits 1984 in einer Studie, n die nach einer Gallenbladass bei Patienten, senoperation einen Baum vor ihrem Krankenhausfenster stehen hatten, Wunden schneller heilten und sie früher nach Hause entlassen werden konnten.) ... je mehr Bäume in einer Wohngegend stehen, das Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes zu entwickeln, umso niedriger ist? Der Umweltpsychologe Marc Berman von der University of Chicago veröffentlichte im renommierten Wissenschaftsjournal
„Nature“ diese interessante Untersuchung. Er glich die Baumdichte innerhalb Torontos mit den Gesundheitsdaten der Bewohner ab. ... der höchste Baum in Vorarlberg eine Douglasie im Bregenzer Stadtwald ist? Sie hat einen Brusthöhendurchmesser von 140 cm, ein Holzvolumen von ca. 40 fm und ist 57 m hoch. a in einem Waldgebiet ... bereits ein einziger Tag die Zahl unserer natürlichen Killerzellen im Blut um fast 50 Prozent steigert? (Biologe und Autor Clemens G. Arvay ay in seinem s Buch „Der Biophilia-Effekt. Heilung aus dem Wald“) u im Wald von den ... wir bei einem Aufenthalt Pflanzen abgegebene Phytonzide einatmen? P Diese Stoffe sind Teil des Immunsystems der P anzen, reagieren jedoch mit dem menschlichen Pfl Immunsystem, indem sich die natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) im Körper vermehren und somit gegen Krebserkrankungen wirken. Seite –14–
Energiezukunft für Holzkraft? Kommt nicht bald eine sinnvolle Ökostromgesetzesreform, müssen viele der voll funktionsfähigen Holzkraftwerke abgestellt werden. Damit würden österreichweit 6400 regionale Arbeitsplätze und vor allem die Glaubwürdigkeit unserer Energie- und Kll Klimaschutzpolitik auf dem Spiel stehen. Die Unterstützung der Ökoenergie in Österreich ist dringend notwendig. Die erneuerbaren Energien können sich sonst nicht gegen gefährlichen Atomstrom oder klimaschädkll lichen fossilen Strom durchsetzen (weitere Infos auf stromausbiomasse.at).
Wald Zeitung Dezember 2017
Die Rodelmacher von Alberschwende Früher gehörten örten handgemachte Rodel zur Grundausstattung jedes Hauses für den Winter, Winter sei es als Transporr Transportmittel für Lasten wie Heu oder Holz oder als Vergnügungssportgerät für Jung und Alt.
Das früher fr r weit verbreitete Wagnerhandwerk k ist mittlerweile im Land beinahe ausgestorb storben. b In Alberschwende gibt es allerdings noch h zwei Handwerksbetriebe, die die Kunst des R Rodelmachens aus heimischem Holz behe beherrschen. e
Zur Verarbeitung wird vorwiegend und bevorzugt heimisches Eschenholz, welches in den richtigen Mondphasen geschlagen wird, verwendet. Das Holz wird mittels Dämpfen und Biegen in die rechte Form gebracht. In den beiden Alberschwender Betrieben werden Rennrodel sowie Kinder- und Familienrodel hergestellt. Die Produkte der Rodelmacher von Alberschwende genießen über die Landesgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf.
Ing. Edmund Johler Gschwend 695, 6861 Alberschwende Tel./Fax: 05579/4206, www.johler-rodel.at Anton Bereuter Achrain 65a, 6861 Alberschwende Tel.: 05579/3488, www.handwerkholz.at In der Werkstatt von Anton Bereuter
Edmund Johler bei der Arbeit
Buchtipp
Webtipp
Der Biophilia-Effekt – Heilung aus dem Wald
Sie legen auch beim Christbaum Wert auf heimische Qualität? Im Ländle Einkaufsführer finden Sie Ihre „Nordmanntanne“ mit Verkaufsorten, Einkaufszeiten und Besonderheiten. Bei vielen der ü üb berr 30 Ländlehristbaum a auch in der Christbaumproduzenten können Sie Ihren Ch Kultur selber schneiden.
Clemens G. Arvay edition a, ISBN 978-3-99001-113-3
Der Wald tut uns gut, das spüren wir intuitii Doch was bisher mehr ein Gefühl war, tiv. eleg jetzt die Wissenschaft. Sie erforscht belegt das heilende Band zwischen Mensch und Natur, das einen viel stärkeren Effekt auf uns hat, als wir bisher dachten. Clemens G. Arvay zeigt diesen Biophilia-Effekt und erklärt, wie wir ihn mit Übungen besonders gu gut u für uns nutzen können, im Wald oder uch im eigenen Garten. auch
Einkaufsführer unter www.laendle.at oder unterr www.weihnachtsbaum.at
Nur mit dem dem abgebildeten „Län ndle-Herkunftsstern“ wird d eine heimische Herkunft gara antiert.
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Wald Zeitung Dezember 2017
Der Vorarlberger Waldverein wünscht eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit.
Gebirgsfichten in der Nähe der Nova Stoba oberhalb von Gaschurn am Rande der Baumgrenze für Fichten auf 1820 m.
Wald Zeitung info@waldverein.at www.waldverein.at
Ausgabe A Au Aus u usgabe sgabe sgabe gabe 03 03 Dezember 2017
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