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VorausDenken 2025-05-06

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VorausDenken Die nächste Generation

Heute smart, morgen sicher: Zukunftsorientiert für die ganze Familie

Umweltvorsorge Was Gärtnern mit Klimaschutz zu tun hat Rechtsschutz Modernes Familienleben Gesundheit Achtsamkeit im Alltag Finanzvorsorge Was zählt jetzt?


Zukunftssichere Energielösungen für Ihr Zuhause

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Vorwort Liebe Leserinnen, liebe Leser, „Gut geplant ist halb gewonnen“ – wer kennt diesen Spruch nicht? Ganz planbar ist das Leben zwar nie, ein Quäntchen Glück gehört immer dazu. Aber anders als beim Lottospiel lässt sich die eigene Realität durchaus mitgestalten. Und manchmal reicht dafür schon ein Glas warmes Wasser am Morgen, ein Hochbeet auf dem Balkon oder ein Finanz-Date mit sich selbst. Klingt machbar? Ist es auch. Große Veränderungen beginnen oft im Kleinen – genau hier setzt VorausDenken an. Unter dem Motto „Die nächste Generation – heute smart, morgen sicher“ geht es diesmal auf eine Reise durch den Alltag: vom gesunden Start in den Tag über Kraftquellen für Körper und Kopf bis hin zur rechtlichen Absicherung kunterbunter Familienformen – Stichworte: Alleinerziehend, Patchwork, Regenbogenfamilien. Zudem gibt es Tipps aus der Kategorie „Mini-Aufwand, Maxi-Wirkung“ – alltagstaugliche Beiträge zum Klimaschutz (Achtung: Hobby-Potenzial!). Plus: kluge Finanzplanung, inspiriert von Geldheldinnen, HerMoney.at oder Female Invest – gerade für Frauen ein Thema, bei dem es sich lohnt, genauer hinzusehen. Checklisten und praktische Impulse helfen dabei, zukunftsfitter zu werden. VorausDenken heißt, heute (kleine) Entscheidungen zu trefen, die morgen den Unterschied machen. Umwelt, Recht, Gesundheit und Finanzen – alles greift ineinander. Auf den nächsten Seiten finden Sie zukunftsorientierte Anregungen, die sich wie nebenbei in den Tag integrieren lassen. Und vielleicht beginnt der neue Weg ja schon beim nächsten Spaziergang. Zukunft entsteht nicht auf einmal, sondern Schritt für Schritt.

Inhalt 04 Umweltvorsorge Naturnah in die Zukunft

08 Rechtsschutz Modernes Familienleben – rechtlich abgesichert

Ihr Redaktionsteam

10 Gesundheitsvorsorge Kraftquellen für Körper und Kopf

14 Finanzvorsorge ETF, Krypto, grüne Aktien – was zählt jetzt?

IMPRESSUM | Verleger (Medieninhaber) und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach • Redaktion: Johanna Walser, Allegra Zerz • PR: Lisa Mathis (Gemeindeverband) Fotos: Shutterstock, Sabine Gantner-Doshi, Alexander Au Yeong, Philipp Steurer • Erscheinungsdatum: Dienstag, 6. Mai 2025

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Umweltvorsorge

Verantwortung übernehmen und naturnah in die Zukunft Große Veränderungen beginnen oft im Kleinen – mit einem Gemüsebeet am Balkon oder einer bepflanzten Hauswand. Denn jeder kann seinen Beitrag dazu leisten, vorausdenkend zu handeln und den Lebensraum noch zukunftsfähiger zu gestalten. Nachhaltigkeit geht weit über den Umweltund Klimaschutz hinaus. Es bedeutet, mit den begrenzten Rohstofen, der Energie und der menschlichen Arbeitskraft schonungsund verantwortungsvoll umzugehen und gleichzeitig eine lebenswerte Zukunft zu gestalten. Das kann erreicht werden, wenn heute schon auf allen drei Ebenen – Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft – für morgen zusammengearbeitet wird. Zwei Beispiele zeigen, wie klimafreundliches Handeln im urbanen Raum konkret aussehen kann. Städtisches Gärtnern. Ideen, wie Nachhaltigkeit im Alltag gelebt werden kann, gibt es viele. Eine davon ist beispielsweise das sogenannte Urban Gardening – das Gärtnern in der Stadt oder im verdichteten Wohngebiet, das sich weltweit zunehmender Beliebtheit erfreut. Ob Kräuter-, Gemüse- und

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Ob Hoch- oder Blumenbeet am eigenen Balkon: Urban Gardening liegt im Trend.

Blumenbeete auf dem Balkon, Hochbeete im eigenen Garten oder kleine Parzellen im Gemeinschafts- oder Schrebergarten: Diese grünen Rückzugsorte ermöglichen es, eigene regionale und biologische Lebensmittel anzubauen – ganz ohne lange Transportwege. So schont man nicht nur Ressourcen und reduziert Treibhausgase, durch Urban Gardening fördert man auch gezielt die Biodiversität. Alte, seltene Pflanzensorten, die im Supermarkt kaum noch eine Rolle spielen, können hier wieder ihren Platz finden. Gleichzeitig entstehen durch bepflanzte Dächer, begrünte Fassaden oder Gemeinschaftsgärten neue Lebensräume – etwa für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Ganz nebenbei verbessert sich die Luftqualität, die Umgebungstemperatur wird gesenkt und das selbst geerntete Obst oder Gemüse schmeckt nicht nur besser, sondern man


weiß auch genau, wo es herkommt. Beispiele hierzulande sind u.a. der Gemeinschaftsgarten am Achsiedlungsweg in Bregenz, der Garten hinter dem Kulturhaus in Dornbirn („Essbare Stadt Dornbirn“) oder auch die „Sinnfelder“ in Röthis. Fassadenbegrünung. Schon mal darüber nachgedacht, das Dach oder die Fassade zu bepflanzen? Eine Gebäudebegrünung fördert die Naturvielfalt, dient als Luftfilter, bringt Nahrung für Bienen und andere Insekten und sorgt nicht zuletzt für ein gesundes und angenehmes Mikroklima – also eine natürliche Gebäudekühlung durch ein Luftkissen zwischen Fassade und Pflanzen. Möglichkeiten für eine Grünfassade sind beispielsweise Spalierobstbäume oder Winderpflanzen, die mithilfe von Netz- oder Drahtgittern in die Höhe wachsen. So entstand etwa im AK-Quartier in Feldkirch unter der Projektleitung von Conrad Amber eine mehrstöckige Fassadenbegrünung: Rund 250 Pflanzen breiten sich hier über 700 Quadratmeter Rankgitter aus. Ein intelligentes Schlauchsystem bewässert sie mit aufgefangenem Grauwasser vom Dach – gesteuert durch Sensoren und Wetter-App, damit auch längere Trockenphasen problemlos überbrückt werden.

Die „Essbare Stadt“ ist ein Projekt in Kooperation mit der Stadt Dornbirn.

> Klima- und Umweltschutztipps für zu Hause: Klima- und Umweltschutz fängt bei uns allen zu Hause an, denn jede(r) kann seinen kleinen Beitrag dazu leisten. Hier sind fünf einfache Tipps, die sich im Alltag umsetzen lassen:

wenn man den Raum verlässt, den Wasserhahn während dem Zähneputzen abdrehen, einen passenden Deckel für die Töpfe verwenden, denn so kocht das Wasser schneller.

Wertvolle Lebensmittel Wie viel Lebensmittel verbraucht man tatsächlich? Wer nach Bedarf einkauft, trägt nicht nur zur Nachhaltigkeit bei, sondern sorgt auch dafür, dass weniger im Müll und mehr am Teller landet. Wenn trotzdem etwas übrigbleibt, kann auch aus den Resten ein prima Essen zubereitet werden.

Kleidung und Möbel Neue Kleidung oder Möbel herzustellen, verbraucht viel Energie. Anstatt sich immer neue Dinge zu kaufen, lohnt sich eventuell ein Besuch im Secondhand-Shop oder bei einem Vintage Kilo Sale. Dort bekommt man auf Anhieb tolle neue Sachen, die nicht nur günstig sind, sondern auch besser für die Umwelt.

Mülltrennung Korrekte Mülltrennung schützt Umwelt und Klima, da wertvolle Rohstofe recycelt und Schadstofe fachgerecht entsorgt werden können. Sie erhöht die Eizienz der Abfallverwertung, senkt Entsorgungskosten und leistet einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung.

Die Fassade der AK Vorarlberg in Feldkirch wurde im Oktober 2023 begrünt.

Energie sparen Schon mit kleinen Dingen kann man dazu beitragen Energie zu sparen: Licht löschen,

Verpackungen vermeiden Je weniger Verpackungen, desto besser für die Umwelt. Deshalb: Zum Einkaufen eine Stoftasche oder einen Rucksack mitnehmen. Das Mittagessen oder die Jause kann man bereits zu Hause vorbereiten und dann in einer Lieblingsbox- oder Schüssel mit zur Arbeit oder Schule nehmen. Auch eine Trinkflasche kann man unterwegs mit Leitungswasser befüllen – das ist sowohl günstiger als auch gesünder.

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Ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft

Umweltfreundliche

Mehrgeschossiges Bauen und

Transporte

grüne Dächer

Klimaschutz

„Wir bei Blum

Energieformen

und Rad“

durch nachhaltige

fahren Bus

Als einer der führenden Hersteller von Möbelbeschlägen setzen wir unsere Ideen für Nachhaltigkeit konsequent um. Mit gelebter Kreislaufwirtschaft schonen wir Ressourcen. Wir nutzen erneuerbare Energien. Durch mehrgeschossige Gebäude, grüne Dächer und naturnahe Außenräume reduzieren wir versiegelte Flächen. Unsere Produkte transportieren wir am liebsten per Bahn. Und wir selbst sind bewusst mit Bus und Rad unterwegs. Mehr zu unseren Nachhaltigkeitsinitiativen unter www.blum.com/sustainability.


Es ist wieder Umweltwoche Die Umweltwoche 2025 trägt das Motto „ReThink! Alltag neu denken. Weil es die Umwelt wert ist.“ Gemeinsam setzen wir kleine, aber wirkungsvolle Veränderungen um – für die Umwelt und für uns.

wusster gestalten. Im Zentrum steht das kreative Umdenken im Alltag, angelehnt an die drei großen „R“: Reduce, Re-Use, Recycle. Abfälle reduzieren, Dinge wiederverwenden und richtig trennen. Dieses Jahr geht es aber nicht nur um bewussten Konsum, sondern auch um das Hinterfragen unserer Gewohnheiten: Was brauchen wir wirklich? Worauf können oder wollen wir (nicht) verzichten? Exkursionen, Workshops, Märkte und vieles mehr bieten in der Umweltwoche

Vom 31. Mai bis 8. Juni haben wir in Vorarlberg wieder die Gelegenheit, aktiv zu werden und Ideen zu sammeln, die unseren Alltag ein Stück umweltbe-

Matthias Hendrickx-Fischer Umweltwoche-Projektleiter im Vorarlberger Gemeindeverband

Daten & Fakten Die Umweltwoche 2025 • Datum: 31. Mai bis 8. Juni 2025 • Umweltveranstaltungen jetzt in den Kalender eintragen. • Jede(r) kann mitmachen. Wie das geht, zeigen Videos und ein Leitfaden.

Foto: Lisa Mathis

Mit dem Motto „ReThink!“ möchten wir die Menschen in Vorarlberg dazu anregen, das tägliche Tun kreativ und umweltbewusst neu zu denken. Die kleinen Dinge machen den Unterschied. Denn es braucht uns alle, um die Welt ein bisschen besser zu machen.

wieder spannende Erlebnisse für alle Altersklassen. Die Umweltwoche ist die vielleicht größte Umweltparty in Österreich. Hier gibt es Ideen und Inspiration, wir treffen Gleichgesinnte und tauschen Wissen aus. So setzen wir Zeichen für eine lebenswerte Zukunft. Macht mit und lasst uns gemeinsam die täglichen Routinen nachhaltiger gestalten – am Ende profitiert unsere Erde davon!

• Alle Informationen und Kalender online unter: umweltv.at/umwelt/umweltwoche

Nachhaltigkeit beim Kleidertausch.

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Sei dabei! Was gibt´s in deiner Gemeinde?

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Vorarlbergs Gemeinden und ihre Partner:innen

www.umweltv.at


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rge Rechtliche Vorso

Modernes Familienleben – rechtlich abgesichert Wenn man gemeinsam durchs Leben geht, stellen sich auch rechtliche Fragen für die Zukunft – ob mit oder ohne Kinder. Eine frühzeitige rechtliche Vorsorge gibt Paaren und Familien in Österreich Sicherheit und schafft Vertrauen. Ob Geburt, Hochzeit oder eingetragene Partner(innen)schaften – das vergangene Jahr war für viele Vorarlberger Familien von großen Lebensmomenten geprägt. Laut den vorläufigen Ergebnissen von Statistik Austria gaben sich 2165 Paare das Ja-Wort, 67 Partner(innen)schaften wurden oiziell eingetragen und insgesamt erblickten 3732 Kinder das Licht der Welt. Mit jedem dieser Schritte beginnt ein neuer Lebensabschnitt – und mit ihm wachsen auch Verantwortung und Vorsorgebedarf. Partner(innen)schaften. Seit 2010 können gleichgeschlechtliche Paare in Österreich eine eingetragene Partnerschaft beim Standesamt begründen. Mit einer Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs wurde diese Möglichkeit 2019 auch auf verschiedengeschlechtliche Paare ausgeweitet. Gleichzei-

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tig wurde die standesamtliche Eheschließung für alle geöfnet. Seither sind die Ehe und die eingetragene Partner(innen)schaft rechtlich gleichgestellt. International überall anerkannt wird jedoch nur die Ehe, das Modell einer eingetragenen Partner(innen)schaft könnte Herausforderungen bei zum Beispiel internationalem Erbrecht stellen. Den Partner(inne)n ist es freigestellt, ihre bisherigen Familiennamen zu behalten oder etwa einen einheitlichen, gleichen Namen zu bestimmen. Beispielsweise kann einer beider Namen zum gemeinsamen Familiennamen werden. Die Partner(innen) können aber auch einen Doppelnamen aus beiden Namen definieren. Frühzeitige Vorsorge. Egal in welcher Konstellation Paare zusammenleben – grundsätzlich ist es empfehlenswert, sich vorzeitig

bewusst zu werden, dass eine Rechtsberatung hilfreich sein kann. „Im Falle von Trennung oder Ableben einer Partnerin bzw. eines Partners ist es sinnvoll, gewisse Rechtsfolgen vorab selbst zu regeln. Sie sollten sich mit der Frage ‚Was wäre, wenn …‘ beschäftigen. Das betrift vor allem ein mögliches vorhandenes Vermögen“, erklärt Dr. Sabine Gantner-Doshi, Rechtsanwältin und Mediatorin und bei Doshi Akman und Partner Rechtsanwälte in Feldkirch. Zusätzlich legt sie jedem Paar ans Herzen, zu Beginn einer Ehe einen gemeinsamen Kassasturz zu machen und festzuhalten, welche Vermögen in die Ehe mitgebracht werden. „Einen Ehevertrag abzuschließen macht insbesondere Sinn, wenn tatsächlich auch Handlungsbedarf besteht und das Paar von den gesetzlichen Regelungen abweichen möchte“, erklärt Dr. Gantner-Doshi.


adoptieren. Eine Leihmutterschaft ist in Österreich verboten. Andererseits können sie gemeinsam ein nicht leibliches Kind adoptieren. Wichtig ist, dass im Adoptionsprozess niemand diskriminiert werden darf, nur weil es ein gleichgeschlechtliches Paar ist. Das Wohl des Kindes steht immer im Fokus.

Dr. Sabine Gantner-Doshi behandelt mit Sensibilität familienrechtliche Konflikte, bei welchen es nicht immer nur um juristische Aspekte geht. Familiengründung. Entscheidet sich ein Paar für Kinder, gibt es gesetzlich unterschiedliche Möglichkeiten. Bei verschiedengeschlechtlichen verheirateten Paaren gilt das Ehepaar rechtlich als Mutter und Vater und hat das gemeinsame Obsorgerecht. Doch welche Regelungen gelten bei unverheirateten Paaren? Wir haben bei Dr. Sabine Gantner-Doshi nachgefragt:

Viele Familien leben in einer Patchworkkonstellation. Welche Rechtsbeziehungen gelten hier? SGD: Das Gesetz kennt den Begrif Patchwork nicht. In erster Linie ist es vor allem eine organisatorische Herausforderung. In diesem Fall ist sicherlich der Kalender das Allerwichtigste. Grundsätzlich besteht aber keine Rechtsbeziehung zwischen den neuen Partner(inne)n und den eigenen Kindern, das heißt, es gibt keine Unterhaltsverpflichtungen und kein Obsorgerecht. Jedoch hat der leibliche Elternteil gewisse Rechte, die in das eigene neue Familienleben miteinbezogen werden müssen. Zudem muss man wissen, dass die Kinder auch bei einem Todesfall

rechtlich fremd sind. Hier ist empfehlenswert sich zu erkundigen, welche rechtlichen Regelungen im Fall einer Erbschaft bestehen. Wenn nicht nur die leiblichen oder adoptierten Kinder erben sollen, bedarf es einer letztwilligen Verfügung. Was ist für Alleinerziehende wichtig zu wissen? SGD: Trennt sich ein Paar, haben dennoch beide Elternteile Rechte und Pflichten. Wenn es kein gemeinsames Obsorgerecht gibt, hat man trotzdem Informationspflichten über wichtige Belange des Kindes gegenüber dem Ex-Partner bzw. der Ex-Partnerin. Zudem hat das Kind einen Unterhaltsanspruch und ein Recht darauf, den anderen Elternteil regelmäßig zu sehen. Die Rechte des Kindes sollte man defintiv einfordern. Man kann sich an diverse Beratungsinstitutionen oder an spezialisierte Anwältinnen und Anwälte wenden oder auch an die Kinder- und Jugendhilfe der Bezirkshauptmannschaften, die Kinder in Unterhaltssachen kostenlos vertritt.

Sabine Gantner-Doshi: In den vergangenen Jahren hat sich in dieser Hinsicht rechtlich in Österreich viel getan. Bei unverheirateten verschiedengeschlechtlichen Paaren ist alleine die Mutter obsorgeberechtigt. Der Partner kann aber einfach beim Standesamt die Vaterschaft anerkennen und die Eltern geben dort eine Erklärung über die gemeinsame Obsorge ab. Das ist ein schneller Formalakt. Wie ist das bei gleichgeschlechtlichen Paaren? SGD: Hier gibt es die Möglichkeit der Stiefkindadoption. Die Partnerin oder der Partner kann das leibliche Kind des oder der anderen adoptieren, sofern der leibliche Elternteil zustimmt. Wenn sich ein Paar für eine künstliche Befruchtung, etwa mit Samenspende entscheidet, bedarf es eines Notariatsaktes. Danach besteht gleich ab der Geburt die gemeinsame Obsorge. Gilt das auch für zwei Ehemänner? SGD: Auch zwei Ehemänner können rechtlich ein Kind adoptieren. Einerseits könnten sie, mit Zustimmung, auch das Stiefkind

Obsorge bedeutet, das Recht des Kindes zu vertreten, dessen Vermögen zu verwalten und Entscheidungen für das Kind zu trefen. Es wird gerne verwechselt mit dem Kontaktrecht – wie oft ein Elternteil das Kind sieht.

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rge o s r o v s it e h d n u s Ge

> Achtsamkeit im Alltag: Sie umfasst bewusste Ernährung, körperliche Fitness und mentale Balance.

Kraftquelle: Besser essen Wenig Aufwand, große Wirkung: Gesunde Ernährung muss nicht kompliziert sein. Kleine Umstellungen im Alltag können helfen, das Wohlbefinden zu steigern und das Immunsystem zu stärken. Sechs Tipps zeigen, wie es geht: 1. Sanft starten. Ein Morgenritual aus der ayurvedischen Ecke: Ein Glas warmes Wasser (wahlweise mit frischem Zitronensaft) direkt nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen bringt den Kreislauf in Schwung, regt den Stofwechsel an und bereitet das Verdauungssystem sanft auf den Tag vor. Wer mag, ergänzt mit etwas Ingwer oder Kurkuma für zusätzliche antioxidative Wirkung.

3. Bitter ist das neue Süß. Rucola, Chicorée, Löwenzahn oder Kräuterauszüge mit Enzian oder Wermut regen die Gallenproduktion an und fördern die Leberfunktion. Bitterstofe wirken reinigend, verdauungsfördernd und können Heißhunger auf Süßes reduzieren. Lust auf Schokolade? Kakaobohnen sind reich an Bitterstofen - daher gerne zu hochprozentiger Bitterschokolade greifen.

5. Warm und wohltuend. Vom Blähbauch geplagt? Eine mögliche Lösung: Gekochte, warme Mahlzeiten. Die sind besonders bekömmlich, denn sie schenken dem Körper nachhaltige Energie und wirken entlastend auf den Verdauungstrakt. Wer auf weniger Rohkost (z. B. Salat) und stattdessen mehr auf gedünstetes Gemüse, Suppen, Eintöpfe setzt, unterstützt das innere Gleichgewicht.

2. Rhythmus statt Snacks. Der Körper liebt Regelmäßigkeit: Zwei bis drei feste Mahlzeiten am Tag und längere Essenspausen – statt ständigem Snacken – entlasten die Verdauung und stabilisieren den Blutzuckerspiegel. Ein bewusster Tagesrhythmus hilft Heißhunger zu vermeiden und unterstützt langfristig die Gewichtskontrolle.

4. Entzündungshemmend. Lebensmittel wie Beeren, grünes Blattgemüse, Nüsse, Omega3-reicher Fisch (Lachs, Makrele, Hering) oder fermentiertes Sauerkraut liefern wertvolle Antioxidantien, gute Fette und probiotische Bakterien. Sie helfen, interne Entzündungen zu regulieren und stärken so Immunsystem, Haut und Herz.

6. Natürliche Immunbooster. Kurkuma, Ingwer, Zimt oder Kardamom stärken das Immunsystem auf natürliche Weise. Vor allem Curcumin aus Kurkuma wirkt entzündungshemmend und antioxidativ. Ob als „Golden Milk“, im Curry oder Porridge: Die wärmenden Gewürze bringen Widerstandskraft und Balance in den Alltag.

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Alles im Grif? Zwischen Karriere, Kindern und Kollaps: Psychologin Sophia Henle über Leistungsdruck, mentale Gesundheit – und warum es wichtig ist, auch mal nichts zu tun. Der Kopf ist voll, die Ansprüche hoch: Beruf, Kinder, Partnerschaft, Hausbau, Weiterbildung, Sport – am besten alles gleichzeitig und natürlich auf höchstem Niveau. Dieses ständige Jonglieren mit den vielen Lebensbereichen ist Teil eines Lebensstils geworden, der kaum Pausen kennt. Warum das auf Dauer überfordert und was wirklich hilft – Psychologin Sophia Henle im Interview: Woher kommt der Druck, alles gleichzeitig perfekt schafen zu wollen? Der Leistungsdruck entsteht auf mehreren Ebenen: gesellschaftliche Erwartungen, mediale Vorbilder – und nicht zuletzt der eigene innere Kritiker. Früh lernen wir, dass Erfolg und Anerkennung eng mit Leistung verknüpft sind. Das ist per se nichts Schlechtes. Problematisch wird es, wenn Grenzen ignoriert werden und alles gleichzeitig perfekt sein soll. Dann gerät aus dem Blick, was wirklich zählt: gute Beziehungen, kleine Erfolge, Lebensfreude. Welche Rolle spielt dabei Social Media? Social Media beeinflusst mehr, als vielen bewusst ist. Besonders junge Menschen vergleichen sich mit scheinbar erfolgreicheren, schöneren, glücklicheren Personen. Idealisierte Ausschnitte aus dem Leben anderer

können den Selbstwert untergraben und Gedanken auslösen wie: „Ich bin nicht genug.“

> Vorsorge-Checkliste Allgemeiner Gesundheits-Check Anamnese (Gespräch zu Beschwerden, Lebensstil, Risikofaktoren), körperliche Untersuchung, Blutuntersuchung (z. B. Blutfette, Blutzucker, Nierenwerte, Leberwerte), Harnuntersuchung, Beratung zu Ernährung, Bewegung, Rauchen, Stress etc. Wann: ab 18 Jahren Ort: Hausarztpraxis oder Gesund-

Kann man dem entgehen? Social Detox ist sinnvoll. Aber auch: Viele setzen sich unrealistische Ziele, die unerreichbar sind. Das führt zu Frustration. Nach dem SMART-Prinzip werden spezifische, messbare, attraktive, realistische und terminierte Ziele gesetzt. Warum fällt es so schwer, Pausen ohne schlechtes Gewissen zu machen? Viele glauben: Erst wenn alles erledigt ist, darf man sich eine Pause gönnen. Dabei wäre es wichtig zu erkennen: Wer gut für sich sorgt, hat mehr Energie – für sich und für andere. Was versteht man unter Mental Load? Unsichtbare Verantwortung – viele Aufgaben, die niemand sieht. Gerade Mütter sind stark betrofen, weil sie oft Beruf und Care-Arbeit parallel stemmen. Mental Load ist Dauerbelastung fürs Gehirn und kann zu Erschöpfung, Depression oder Burnout führen. Wie kann man diesen unsichtbaren Druck reduzieren? Aufgaben sichtbar machen, hilft, Klarheit zu schafen. Es ist wichtig, Hilfe nicht nur zu geben, sondern auch anzunehmen. Ich empfehle Self-Check-in-Momente im Alltag: innehalten, atmen, fragen „Wie geht es mir?“. Wer das leicht vergisst, kann sich mit Symbolen oder Notizen erinnern.

heitszentren der ÖGK Tipp: Online-Terminvereinbarung via gesundheitskasse.at Spezifische Untersuchungen n Impfstatus-Check: Für alle Altersgruppen: Durchsicht Impfpass, ggf. Aufrischung (Tetanus, FSME, Diphtherie etc.), Beratung zu Reiseimpfungen oder HPV-Impfung n Darmkrebsvorsorge: Stuhltest auf verborgenes Blut, Darmspiegelung n Augen- und Hautvorsorge: Augenkontrolle, z. B. Grüner Star (Glaukom), Haut-Check beim Dermatologen (z. B. Muttermalkontrolle) n Herz-Kreislauf-Risikocheck: Integriert in die allgemeine Vorsorge (Blutdruck, Cholesterin, BMI) n Frauen ab 18 bzw. 40 Jahren: Gynäkologische Vorsorgeuntersuchung (jährlich bei Fachärztin): Pap-Abstrich (Früherkennung Gebärmutterhalskrebs), Brustuntersuchung, Gespräch zu Verhütung, Zyklus etc. Brustkrebs-Früherkennung: Mammografie n Männer ab 45 Jahren:

Welche Warnzeichen deuten auf ein Burnout hin? Anhaltende Erschöpfung, Schlafprobleme, Rückzug, Reizbarkeit und das Gefühl von Sinnlosigkeit. Wer sich selbst gut wahrnimmt, erkennt solche Signale früher.

Sophia Henle, MSc., ist klinische Psychologin mit Wurzeln im Ländle, lebt in Hamburg.

Wann ist es Zeit, sich professionelle Hilfe zu holen? Viele warten zu lange. Wenn kleine Aufgaben überfordern oder Gedanken dauerhaft negativ sind, ist das ein klares Warnsignal. Generell gilt: So wie regelmäßige Zahnhygiene oder Pediküre ist auch mentale Gesundheit ein Akt der Selbstfürsorge.

Prostata-Vorsorge: Tastuntersuchung, PSA-Test Wie oft zur Vorsorge? 18-35 Jahre: alle 2-3 Jahre zum Grundcheck. Ab 40: jährlich zum Vorsorgeprogramm. Ab 50: zusätzlich spezifische Untersuchungen. Laufend: Impfpass, Lebensstilberatung, Zahngesundheit, Früherkennung unterstützen durch Selbstabtastung.

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btv.at/nachhaltigegeldanlage

Eine Welt, neuer Mut Investieren mit Geist und Haltung bedeutet: Ich will, dass mein Geld nachhaltig Gutes für die Umwelt tut. Mutig voran!


Sicher in die Zukunft Die private Pensionsvorsorge bietet Sicherheit und Flexibilität: Erfreulicherweise steigt unsere Lebenserwartung jährlich. Die demografische Entwicklung führt dazu, dass der Bestand an Personen mit über 65 Lebensjahren deutlich zunimmt, die Geburtenzahlen sind hingegen stark rückläufig. Dies hat auch finanzielle Auswirkungen auf die Pensions- und Pflegeversorgung im Alter. Daher ist es der Vorarlberger LandesVersicherung V.a.G. (VLV) ein Anliegen, ihren Kund(inn)en bestmögliche Konditionen für die eigene Pensionsvorsorge bieten zu können - und das - dank hoher Gewinnbeteiligung. Private Pensionsvorsorge nach Maß Eine private Pensionsvorsorge (Rentenversicherung) ist das einzige Vorsorgeinstrument, welches Kund(inn)en eine lebenslange Rente garantieren kann. Dies ermöglicht die Schaffung eines persönlichen Mehrwerts durch eine private Altersvorsorge als Ergänzung zur staatli-

Frühzeitig vorsorgen In jungen Jahren beschäftigt man sich oft ungern mit diesen Themen. Man sollte sich aber frühzeitig Gedanken über die Altersvorsorge machen, um für später gerüstet zu sein: „Es ist wichtig, sich mit der Zukunft auseinanderzusetzen und entsprechende Vorsorgemaßnahmen zu treffen“, betont Dir. KommR Sturn.

Der Vorstand der VLV. chen Pension. Dabei kann die Höhe der Rente schon heute fixiert werden, auch wenn die Rentenauszahlung erst zu einem späteren Zeitpunkt beginnt. Damit wird die bekannte „Pensionslücke“ individuell geschlossen oder verringert. „Wir als regionale Versicherung sind bemüht, unseren Kund(inn)en beste Konditionen für ihre maßgeschneiderte Altersvorsorge zu bieten“, so Dir. Mag. Klaus Himmelreich.

Bewusstsein schaffen Der Staat wird auch künftig eine wichtige Rolle in Bezug auf die Pension spielen. Die Ergänzung durch private Vorsorgebausteine ermöglicht individuelle Freiräume und finanzielle Unabhängigkeit. Denn selbst wenn der Pensionsantritt noch weit entfernt scheint: Je früher man mit der Altersvorsorge beginnt, desto weniger muss man monatlich zurücklegen. Das Sparziel kann bereits mit kleinen Beiträgen erreicht werden. Somit wird nicht nur finanzielle Sicherheit geschaffen, sondern auch die Freiheit, den Lebensabend nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. ANZEIGE

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Finanzvorsorge & Versicherung

ETF, Krypto, grüne Aktien – was zählt jetzt? Die Gretchenfrage am Finanzmarkt lautet heute mehr denn je: Wie lässt sich sinnvoll investieren? Moderne Möglichkeiten wie ETFs, Kryptowährungen oder nachhaltige Geldanlagen rücken dabei in den Fokus. Was steckt dahinter? Ein Überblick. Chaos am Finanzmarkt, schwankende Kurse, neue Trends: Doch auch in bewegten Zeiten muss Investieren weder kompliziert noch teuer sein. Wer Grundlagen versteht und mit kleinen Beträgen startet, kann Vermögen aufbauen, ohne ein Finanzguru zu sein. Wichtig ist, langfristig zu denken, Risiken zu streuen und bei der Produktauswahl auf Transparenz und niedrige Kosten zu achten. Dabei gilt: Nicht jeder Hiobsbotschaft nachgeben, sondern eine eigene Strategie verfolgen. Ein Überblick über moderne Geldanlagen: ETF – breit gestreut, langfristig. ETFs, sogenannte Exchange Traded Funds, sind börsengehandelte Indexfonds. Sie bilden

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die Entwicklung eines bestimmten Index – etwa des DAX oder des MSCI World – passiv nach. Wer in einen ETF investiert, beteiligt sich damit automatisch an allen im Index enthaltenen Unternehmen. Der große Vorteil liegt in der breiten Risikostreuung, den niedrigen Kosten und der hohen Transparenz. ETFs eignen sich besonders für langfristig orientierte Anleger(innen) – kurzfristige Gewinne sind in der Regel nicht zu erwarten. Eine einfache Strategie lässt sich etwa über einen monatlichen Sparplan umsetzen. Wichtig: Emotionale Distanz zum Investment hilft, auch bei Marktschwankungen ruhig zu bleiben. Denn eine Absicherung bei fallenden Kursen gibt es nicht.

Kryptowährungen – spekulativ, volatil. Bitcoin, Ethereum und andere digitale Währungen gelten als Alternativen zum klassischen Finanzsystem. Die Blockchaintechnologie verspricht Transparenz, Dezentralisierung und neue Möglichkeiten der digitalen Wertübertragung. Gleichzeitig sind Kryptowährungen hochspekulativ und unterliegen starken Kursschwankungen – nichts für schwache Nerven. Vorteile sind die Unabhängigkeit von Zentralbanken sowie das potenziell hohe Renditepotenzial. Dem gegenüber stehen jedoch ein fehlender realer Gegenwert und ein erhöhtes Risiko bis hin zum Totalverlust. Daher gilt: Kryptowährungen sollten – wenn überhaupt – nur einen


kleinen Teil des Portfolios ausmachen und setzen eine hohe Risikobereitschaft voraus. Grüne Aktien, nachhaltige Investments. Nachhaltigkeit wird auch beim Investieren immer wichtiger. Grüne Aktien und sogenannte ESG-Investments – also Anlagen, die Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsaspekte (Environmental, Social, Governance) berücksichtigen – setzen auf Unternehmen, die verantwortungsvoll wirtschaften und soziale sowie ethische Standards einhalten. Der Gedanke: Mit gutem Gewissen investieren und zugleich nachhaltige Entwicklungen fördern. Die Auswahl ist inzwischen breit – von spezialisierten Fonds bis hin zu einzelnen Aktien. Die Herausforderung: Nicht alles, was „grün“ aussieht, ist automatisch nachhaltig. Die Kriterien unterscheiden sich je nach Anbieter, und bei spezialisierten Fonds können die Gebühren etwas höher ausfallen. Auch wenn eine positive Wirkung im Fokus steht – Renditen sind nie garantiert. Umso sinnvoller ist es, genauer hinzuschauen: Vertrauenswürdige Siegel wie das FNG-Siegel helfen dabei, sich im vielfältigen Angebot besser zurechtzufinden – und tatsächlich in nachhaltige Anlagen zu investieren, statt sich von Greenwashing blenden zu lassen. Und sonst? Immobilien, Tagesgeld, Gold. Ein Mix kann sinnvoll sein – sich breit aufzustellen lautet die Devise. Auch bei altbekannten Anlageformen: Immobilien gelten als substanzstarke Geldanlage mit langfristigem Werterhalt, vor allem in gefragten Lagen. Über Mieteinnahmen oder Fondsmodelle wie REITs (Real Estate Investment Trusts) lassen sich zudem laufende Erträge erzielen – wobei die Rendite je nach Marktumfeld und Standort deutlich schwanken kann. Tagesgeldkonten sind derzeit wieder attraktiver verzinst und eignen sich für den Notgroschen: flexibel, sicher und ohne Kursrisiken. Gold wiederum steht aktuell auf einem Rekordhoch und ist daher als Einstiegsinvestment äußerst kostenintensiv – als langfristige Beimischung bleibt es dennoch ein bewährter Bestandteil eines strategischen Anlage-Portfolios. Schlussendlich gilt: Ob ETF, grüne Aktien, Immobilien oder Gold – jede Anlageform hat ihre Berechtigung, Vorteile und Nachteile abhängig von Lebenssituation, Ziel und Zeithorizont. Wer diese Faktoren mitbedenkt und abwägt, kann ein stabiles Fundament für den Vermögensaufbau schafen.

> Checkliste: Finanzielle Vorsorge und Versicherung Geld ist nicht alles – sagt sich in der Theorie leicht. In der Realität sieht das oft anders aus. Vor allem für Frauen, die meist mehrfach gefordert sind: beruflich flexibel, familiär engagiert, gesellschaftlich aktiv. Doch wer über die eigenen Finanzen Bescheid weiß, trift freier Entscheidungen. Finanzielle Unabhängigkeit bedeutet Selbstbestimmung – in der Karriere und im Alltag (mit Familie). Diese Checkliste gibt Orientierung – für alle, die ihre finanzielle Zukunft selbst in die Hand nehmen möchten – Schritt für Schritt, mit Weitblick und Wirkung: 1. Mindset klären und stärken n Finanzen sind kein Männer- oder Tabuthema – sie sind ein Lebensthema n Finanzwissen ist der Schlüssel zur Unabhängigkeit und Selbstbestimmung n Eigene Lebensziele definieren und planen.Individuelle Antworten auf Fragen finden wie: Welche Rolle spielt Geld in meinem Leben? Was bedeutet für mich finanzielle Freiheit? Wie will ich wohnen, arbeiten, leben – auch im Alter? 2. Finanzstatus klären n Einnahmen und Ausgaben aufschreiben (z. B. App, Excel, Journal) n Fixkosten analysieren n Automatisierte Sparrate einrichten n Schulden abbauen (Konsumkredite tilgen) 3. Notgroschen aufbauen n Ziel: drei bis sechs Monatsgehälter n Tipp: Extra-Konto eröfnen, um nicht in Versuchung zu kommen n Notgroschen zuerst, Investitionen danach

4. Versicherung: Basis absichern n Krankenversicherung n Private Haftpflichtversicherung n Berufsunfähigkeitsversicherung n Extra: Unfall-, Rechtsschutz- oder Risikolebensversicherung 5. Altersvorsorge starten n Gesetzliche Pension checken (z. B. online unter Pensionskonto.at) n Betriebliche Vorsorge kennen und nutzen n Private Vorsorge aufbauen, z. B. ETFSparplan, Fonds, nachhaltige Investments n Früh beginnen – auch mit kleinen Beträgen 6. Wissen aufbauen n Bücher und Plattformen nutzen (z. B. Female Invest, hemmungslos-sparen.at) n Podcasts hören und Newsletter abonnieren (z. B. Finanzfluss, HerMoney.at, Three Coins, Geldheldinnen.de) n Regelmäßig: Finanzdate mit einem selbst ausmachen und einhalten 7. Zukunft und Notfälle regeln n Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung besprechen und vorbereiten n Überblick über Verträge, Passwörter, Konten dokumentieren n Testament – auch für digitale Assets 8. Speziell für Frauen n Karenz und Teilzeit im Vorsorgeplan berücksichtigen. Die daraus entstehende Pensionslücke checken, regelmäßig Altersvorsorge prüfen und ggf. aufstocken. n Nicht (nur) auf Partnerabsicherung verlassen – eigenes Konto, eigene Rücklagen!

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ZUKUNFT IN SICHT?

WER VIEL VORHAT, KOMMT ZU UNS. Als stark in der Region verwurzelte Bank wirtschaften wir achtsam. Mit vielfältigem Engagement setzen wir uns für ein Umfeld ein, das auch für zukünftige Generationen lebenswert ist.

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