September 2017/3. Ausgabe
DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
HWB max. 33
Wir schaffen Lebensräume
MITTWOCH, 13. SEPTEMBER 2017
DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
3
September 2017/3. Ausgabe
DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
IM GRüNEN Leben patachoweG Hörbranz
E
rfreuliche Nachrichten an vielen Fronten: Österreich baut europaweit die meisten Wohnungen, auch im Ländle wird viel neuer und hochwertiger Wohnraum für unterschiedlichste Wohnbedürfnisse von Jung und Alt geschaffen. Auch die aktuelle Wohnstudie attestiert eine hohe Wohnzufriedenheit im Ländle. Statistisch gesehen wohnen zwei Drittel der Vorarlberger im Wohneigentum und liegen damit weit über dem Bundesschnitt. Die erfreuliche Baukonjunktur sorgt für volle Auftragsbücher, vor dem Drehen an der Steuerschraube wird von Experten jedoch eindringlich gewarnt.
ns: n sie u e h c u s be
rGer e b L r a Vor en-taG i L i b o imm
H EldkIRc f S U A H RT MoNTfo 7 6.10.201
MAlERIScH WoHNEN brunnenfeLd Bludenz
k usVer fast a
auft!
WoHNqUAlITäT MIT URlAUBSflAIR bLumenstrasse Bregenz
k usVer fast a
HWB max. 25
LGt! t erfo r a t s bau
HWB max. 45
HWB max.25
hinteregger-bau.at auft!
RUHE GENIESSEN, AUfATMEN GLöckLer Rankweil
aktueLLe projekte: HöRBRANz | BREGENz | WolfURT | RANkWEIl | MEININGEN | BlUdENz
Die Frage, ob junge Menschen mieten oder kaufen sollen, ist in erster Linie eine Rechenaufgabe, in zweiter Linie eine Frage der Lebensplanung. Moderne, flexible Wohnkonzepte helfen bei der Entscheidung. Für ältere Menschen bietet das „Smart Home“ einen Zuwachs an Sicherheit und Komfort. Bei Bedarf muss kein Knopf mehr gedrückt werden, auch auf Zuruf kann theoretisch bereits Hilfe erfolgen. Weiters widmen wir uns dem exakten Verlauf von Grundgrenzen und dem Appell, mehr Bepflanzungen und Bäume auf Dächer und in die Stadt zu bringen. Im Interieurbereich gibt es ebenfalls neue Trends. Designbewusste Vorarlberger dürfen sich freuen: Mit dem aus Deutschland stammenden Sebastian Herkner ist im März ein internationaler Designstar zu Gast. Seine stylishen Kreationen umfassen Möbel ebenso wie Lampen und Textilien, kurz die „Vision vom idealen Wohnen“. Auch die Küche der Zukunft wird smart. Wer das Kochen keinem Roboter überlassen will, schätzt hochwertige Geräte, Arbeitsplatten und clevere Ideen. Und mit sprachgesteuerten Lautsprechern wie dem Amazon Echo „Alexa“, dem Home Pod oder anderen Gadgets kann man sich Tastendruck und Einkaufstour ersparen. Viel Spaß beim Lesen!
IMPRESSUM Verleger (Medieninhaber) und Hersteller: Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach Redaktion: Andrea Fritz-Pinggera Titelbild: VN, Bernd Hofmeister Fotos: Conrad Amber, olina, Reiter Rankweil, Shutterstock Umsetzung: Susanne Lampert Anzeigenberatung: Russmedia GmbH, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1, Tel. 0676 88005-313, Fax 05572 501-97313 Erscheinungsdatum: Mittwoch, 13. September 2017
Anja Gisinger T +43 (5574) 4998-36 verkauf@hinteregger-bau.at HINTEREGGER UNTERNEHMENSGRUPPE Mariahilfstraße 6 | 6900 Bregenz
0_Inserat_VN_VorarlbergerImmobilienmakt_Sep17_250x395mm.indd 1
08.09.17 09:14
Leichte Entspannung Hohe Nachfrage, weniger Verkäufe TREND. Die Preisentwicklung im Vorarlberger Immobilienbereich bleibt dynamisch. Die Grundstückspreise bleiben hoch, die Verfügbarkeit von Grundstücken ist rar. Andererseits sind die Immobilienpreise in Vorarlberg im zweiten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erstmals leicht rückläufig. Immobilien sind weiterhin als Investition für den Eigenbedarf und als Anlageform sehr beliebt. Die leichte Entspannung der Vorarlberger Immobilienpreise ist für Mieter und Käufer eine positive Nachricht. Die Kreditzinsen sind nach wie vor niedrig, der Euro hat international angezogen, von einer Zinserhöhung ist erst mittelfristig auszugehen. Auch die Konjunkturdaten sind erfreulich, die Baubranche verzeichnet volle Auftragsbücher. Politische Diskussionen um Mietbegrenzungen sind mit Vorsicht zu genießen. Experten sind sich einig: Mietobergrenzen behindern Investitionen in den Neubau. Der Neubau ist ein Garant für ausreichend Wohnraum und somit für leistbare Mieten. In Vorarlberg ist der integrative Wohnbau und der Sonderwohnbau für günstiges Wohnen forciert worden. Im privaten Wohnbau wird ebenfalls kräftig investiert. Wie sieht der aktuelle Immobilienmarkt in Zahlen gegossen aus? Wie sieht der aktuelle Immobilienmarkt aus? Grundbuchsauswertung Aufgrund von realen Verbücherungen hat das Maklernetzwerk RE/MAX wieder basierend auf von der IMMOunited GmbH, den Experten für Immobiliendaten, erhobenen Grundbuch-
Kaufvertrags-Sammlung seinen Halbjahrespreisspiegel erstellt und hält darin fest: Trotz Rückgang der Verkaufsaktivitäten im Wohnungsbereich um -7,1 Prozent behielt Vorarlberg den 7. Rang im Bundesländervergleich hinter Salzburg und vor Kärnten. Die Grundbuchszahlen spiegeln den gesamten Vorarlberger Markt wider, also sowohl Erstbezug als auch die Gebrauchtwohnungen. Wertmäßig bedeutet dies ein Investitionsvolumen in Wohnungen im ersten Halbjahr von 347 Millionen Euro, um 2,9 Prozent weniger als im Halbjahr 2016. Der Rückgang zeichnet sich grundsätzlich in allen vier Bezirken ab. Während er sich in Bludenz, Bregenz und Dornbirn mit -9, -12 und -14 Wohnungen in Grenzen hielt, wurden in Feldkirch 75 Wohnungen weniger verkauft. Generell ist der Rückgang im Ländle vor allem auch darauf zurückzuführen, dass in Vorarlberg sehr wenig Grundstücke am Markt verfügbar sind. Unterschiedliche Bezirksentwicklung Die Preisentwicklung verlief in den Bezirken unterschiedlich: Für Bregenz wird ein Plus von 1,3 Prozent und ein typischer Kaufpreis von 246.368 Euro pro Eigentumswohnung ausgewiesen. Bludenz kommt mit +10,2 Prozent auf 245.414 Euro, Feldkirch mit +8,4 Prozent auf 240.886 Euro. In Dornbirn dagegen verliert der typische Wohnungspreis 8,0 Prozent und sinkt auf 193.424 Euro pro Wohnung. Im Landesschnitt lag der Wohnungspreis heuer bei 231.000 Euro und somit um 2,6 Prozent
über dem Vorjahreshalbjahr. Die Durchschnittswerte werden durch besondere Objekte teilweise stark verändert. So hat die Verbücherung eines Objektes um 4,3 Millionen Euro in Hohenems oder der Kaufpreis für das Schloss Wolfurt um 4,1 Millionen Euro seine Auswirkungen in der Statistik. Wohnungsgrößen gestiegen Laut Statistik Austria gibt ein Viertel der Österreicher mindestens 26 Prozent des Haushaltseinkommens fürs Wohnen aus, Energiekosten machen rund 26 Prozent der gesamten Wohnkosten aus. Die durchschnittliche Wohnfläche der Hauptwohnsitzwohnungen liegt bei etwa 99 m². Sie variiert stark nach dem Rechtsverhältnis und Haushaltstyp: Die Wohnungen von Hauseigentümern sind mit 140 m² mit Abstand die größten. Haushalten in Mietwohnungen stehen zwischen 61 m² (Gemeindewohnungen) und 70 m² (Genossenschaftswohnungen) zur Verfügung. Familien mit Kindern bewohnen mit 125 m² eher größere Wohneinheiten. In diesen stehen pro Person durchschnittlich 33 m² Wohnfläche zur Verfügung, während der Gesamtdurchschnitt aller Hauptwohnsitzhaushalte bei 45 m² pro Person liegt. Zum Vergleich: 1971 lag der Wert bei 22 Quadratmeter pro Kopf. Die meiste Wohnfläche pro Person haben ältere, alleinlebende Personen mit 82 m². Hier liegt großes Potenzial im Hinblick auf einen Wohnungstausch, betreute Wohnformen oder Seniorenwohngemeinschaften oder Generationenwohnen.
4
DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
MITTWOCH, 13. SEPTEMBER 2017
Österreich baut die meisten Wohnungen in Europa Nach einer Studie der Unternehmensberater Deloitte wurden im Vorjahr 66.000 Wohnungen errichtet VERGLEICH. Österreich ist europaweit Spitzenreiter bei Wohnbauvorhaben. Zu diesem Ergebnis kommt der Deloitte Property Index 2017. Hierzulande wird im Europavergleich mit der Errichtung der meisten neuen Wohnungen begonnen. Preislich bewegen sich österreichische Immobilien im europäischen Mittelfeld. In Wien oder Vorarlberg muss man aber deutlich mehr für eine neue Wohnung bezahlen als auf dem Land. In Europa hat Großbritannien laut Studie nach wie vor die höchsten Immobilienpreise.
Außerdem nahmen aufgrund steigender Nachfrage und günstiger Finanzierungslage die Transaktionen am heimischen Markt im Jahr 2016 weiter zu, das Stadt-LandGefälle bleibt aber bestehen.
„Allein in diesem Jahr wird Rhomberg Bau über 250 Wohnungen im ganzen Ländle realisieren – von der modernen Miet- bis zur attraktiven Eigentumswohnung. Da ist für jeden was dabei.“ Martin Summer, Geschäftsführer Rhomberg Bau
Internationaler Vergleich Der Deloitte Property Index 2017 – untersucht wurde die Situation in 18 europäischen Ländern und Israel – zeigt: Im europäischen Vergleich schneidet Österreich vor allem in punkto Bauvorhaben sehr gut ab.
Führend bei Bauvorhaben Im vergangenen Jahr wurde österreichweit der Bau von 7,6 Wohnungen pro 1000 Einwohner initiiert. Österreich liegt bei
den Bauvorhaben im Wohnungsbereich an europäischer Spitze. Damit wird sowohl von privaten als auch öffentlichen Bauträgern der wachsenden Nachfrage Rechnung getragen, so die Studienautoren. Den zweiten Platz belegt in der Studie Israel mit 6,1 geplanten Wohnungen pro 1000 Einwohner, gefolgt von Frankreich auf dem dritten Platz mit 5,7 Wohnungen. Portugal liegt mit einem Wert von 1,1 an letzter Stelle. Wohnungspreise im Mittelfeld Die gute Nachricht, auch wenn das für Vorarlberger nur einen geringen Trost darstellt: „Bei den Immobilienpreisen liegt Österreich im mittleren Segment. Hierzulande muss man beim Kauf einer neuen Wohnung mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 2572
Euro rechnen. Das entspricht rund sechs Bruttojahresgehälter für eine Wohnraumfläche von 70m². Portugal ist im Europavergleich am günstigsten: Dort zahlt man im Durchschnitt nur 1068 Euro pro Quadratmeter. Großbritannien ist mit 4628 Euro am teuersten. Der Preisvergleich zwischen ländlichen und städtischen Gebieten offenbart ein Stadt-Land-Gefälle. Die Wohnungen in den Städten sind wesentlich teurer. In Wien zahlt man durchschnittlich einen Quadratmeterpreis von rund 4000 Euro. Das ist eineinhalbmal so viel wie im nationalen Durchschnitt“, erklären die Autoren. Es geht aber noch kostspieliger: Unter den vom Deloitte Property Index berücksichtigten europäischen Städten hat London City nach wie vor den höchsten Quadratmeterpreis von 16.538 Euro, Paris folgt mit 12.374 Euro.
Ideen, die bestehen. Rhomberg Bau
Wir kaufen Grundstücke und Gebäude! Tel. 05574 403 www.rhomberg.com/wohnbau
Trend zur Miete Fast ein Drittel (30,2 Prozent) der österreichischen Haushalte lebt in Mietobjekten. Damit liegt Österreich auf Platz drei in Europa. Nur in Deutschland (54,3 Prozent) und Dänemark (34,4 Prozent) wird noch öfter gemietet. Die Rendite ist in Wien mit 2,8 Prozent im europäischen Vergleich relativ gering. Gemeinsam mit Paris liegt die österreichische Hauptstadt einen Platz vor London City, die mit 2,0 Prozent die niedrigste durchschnittliche Rendite im europäischen Wohnungsmarkt ausweist. Auch in Graz (3,1 Prozent) und Linz (3,4 Prozent) führen die niedrigen Renditen zu hohen Immobilienpreisen im Verhältnis zum aktuellen Mietniveau. Auch wenn die Deloitte-Analyse europaweite Vergleiche zieht und großstadtlastig ist, so lässt sich aus ihr doch ein Bild über die Immobilienpreissituation Europas ablesen.
Zwischenwasser, Bergstraße
Lochau, Bäumlequartier am See
Feldkirch, Alte Landstraße
Attraktive Lage, 2- und 3-Zimmerwohnungen von 49 – 114 m2 Wohnfläche mit großzügigen Balkonen/Terrassen oder privaten Grünflächen, traumhaftes Penthaus
Nur einen Steinwurf bis zum See! Es entstehen traumhafte 2- bis 5-Zimmerwohnungen, sehr attraktive Dachwohnungen sowie einzigartige Lofts
In Top Lage, 2- bis 4-Zimmerwohnungen von 53 – 100 m2, Erdwärme, helle Tiefgarage, barrierefrei, Lift
Kontakt: Hans-Peter Sohm Telefon: 05574 403-3363 hanspeter.sohm@rhomberg.com
Kontakt: Hans-Peter Sohm Telefon: 05574 403-3363 hanspeter.sohm@rhomberg.com
Kontakt: Franz Pircher Telefon: 05574 403-3364 franz.pircher@rhomberg.com
Mehr Informationen finden Sie unter www.rhomberg.com/wohnbau Den Österreichern wird eine rege Bautätigkeit attestiert.
Die hohe Nachfrage soll durch neue Wohneinheiten gestillt werden.
6
DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
MITTWOCH, 13. SEPTEMBER 2017
MITTWOCH, 13. SEPTEMBER 2017
DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
7
Trotz Hausverkauf weiterwohnen? Die Leibrente macht das sorglose Wohnen auf Lebenszeit möglich
ANLEGER. Angesichts der aktuellen Finanzmarktsituation stellen sich viele die Frage nach einem sicheren Investment. Was tun in Zeiten von Niedrigzinsen? Die Abfertigung auf die hohe Kante legen oder doch lieber eine Wohnung für den Enkel anzahlen? Aktien erwerben, Fonds kaufen oder in sicheres Betongold investieren? Die Vorteile einer Anlagewohnung liegen für den Laien in der grundbücherlichen Sicherstellung und dem alleinigen Verfügungs- und Nutzungsrecht über die Immobilie. Wer selbst Eigentum bewohnt und über gewisse Mittel verfügt, ist in einer idealen Lage: Mit den Eigenmitteln kann eine Wohnung angezahlt werden, der Rest der Kaufsumme wird mit einem Kredit finanziert, dessen Zinsen man – sofern die Wohnung zu marktüblichen Preisen vermietet wird – steuerlich geltend macht.
Wohnstudie 2017: hohe Wohnzufriedenheit Zwei Drittel der Vorarlberger leben in Wohneigentum – und damit statistisch weit über dem Bundesschnitt angepasst“, meint Werner Böhler, Sprecher der Vorarlberger Sparkassen. Auf hohem Niveau zeigt man sich vergleichsweise in Wien (77 Prozent) und Vorarlberg (82 Prozent) weniger zufrieden. Ein Grund dafür liegt möglicherweise in der Höhe der Wohnkosten. Nirgendwo sonst in Österreich wohnt man so teuer wie in der Bundeshauptstadt (728,70 Euro/ Monat) und im Ländle (705,50 Euro/Monat). Überdurchschnittlich hoch im Österreichvergleich ist deshalb auch die Zahl jener, die monatlich zwischen 801 und 1000 Euro für Miete bzw. Kreditrate plus Betriebskosten, Energie und Heizung bezahlen müssen. Zwei Drittel der Befragten in Vorarlberg (66 Prozent) geben an, dass die Kosten in den letzten fünf Jahren zumindest etwas gestiegen sind. Kreditfinanzierung ermöglicht Wohneigentum Es ist vor allem das liebe Geld, das viele Mieterinnen und Mieter davon abhält, ihren Traum von der
eigenen Immobilie zu realisieren. So geben 58 Prozent in Österreich an, dass für sie die finanziellen Hürden zu hoch sind. Jeder Vierte (22 Prozent) meint zu alt für Wohneigentum zu sein und 16 Prozent sind mit ihrer derzeitigen Wohnsituation vollauf zufrieden. 80 Prozent der österreichischen Mieterinnen und Mieter können sich eine Finanzierung von Eigentum über Kredit vorstellen. 54 Prozent von ihnen möchten aber nicht mehr als 50 Prozent des Immobilienpreises über Kredit finanzieren. Nur rund ein Drittel kann sich eine Finanzierung darüber hinaus vorstellen. „Kaum jemand kann Wohneigentum komplett aus eigenen Ersparnissen erwerben. Außerdem sorgt das aktuelle niedrige Zinsniveau für ideale Bedingungen, um eine Immobilieninvestition mithilfe eines Kredits zu tätigen. Dennoch sollte man bei einer Kreditfinanzierung in großen Zeiträumen denken. Die Raten müssen auch in zehn oder 15 Jahren noch leistbar sein“, empfiehlt Böhler. Ein Fixzinskredit, der langfristig nied-
rige Zinsen sichert, kann deshalb eine gute Wahl sein.
man in Ruhe vorab klären, ob ein Projekt auch leistbar ist.
Online-Informationen
Immobiliensuche leicht gemacht
„Informationen zu einer Kreditfinanzierung holen sich die Österreicherinnen und Österreicher immer noch am liebsten bei Beraterinnen und Beratern. Jeder Zweite (50 Prozent) wendet sich für Tipps und Ratschläge an Freunde und Familie. Aber auch im Internet sammelt man gerne (41 Prozent) vorab Informationen. So berechnet der Wohnkreditrechner der Sparkasse (www. sparkasse.at/wohnkreditrechner) monatliche Rückzahlungsraten bei unterschiedlichen Laufzeiten oder die Gesamtkreditsumme für einen bestimmten monatlichen Betrag – beispielsweise in Höhe der aktuellen Miete. Er zeigt anfallende Nebenkosten auf und gibt schnell Auskunft über den Eigenmittelbedarf sowie mögliche Förderungen. Einmal Erfasstes kann auch zwischengespeichert und auch in einem Beratungsgespräch weiterverwendet werden. So kann
Expertenrat einholen
Wohnraum für Nachfahren Generell sind Anlagewohnungen eine konservative, sichere Kapitalanlage ohne Risiko eines Totalverlustes. Die letzten Jahre haben gezeigt: Es ist im Gegenteil von einer mittel- und langfristigen Wertsteigerung – besonders im Rheintal – auszugehen. Trotz der
Mit der Leibrente einen schönen Lebensabend genießen.
vor wenigen Jahren eingeführten Immobilienertragsteuer im Falle einer Veräußerung sind nach wie vor steuerliche Vorteile wie die Abschreibung von Investitionen und der Vorsteuerabzug beim
Kauf interessant. Als gesichertes Zusatzeinkommen ohne Ablaufdatum werden Werte, von denen noch mehrere Generationen profitieren, geschaffen. Wurde früher für Kinder oder Enkel das
Sparbuch oder der Bausparvertrag beiseite gelegt, so ist heute eine kleine Inves-torenwohnung in guter Lage das interessanteste Investment. Bis die Nachkommen die Wohnung selbst nutzen
Bei der Immobiliensuche scheint für die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger die ideale Immobilie und weniger der Umstand, ob verkauft oder vermietet wird, im Vordergrund zu stehen. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) hält nach Kauf- und Mietobjekten gleichermaßen Ausschau. Dabei muss es nicht zwangsläufig ein Haus sein. Für ebenso viele (62 Prozent) kommt auch eine schöne Wohnung infrage. Immer mehr (34 Prozent) suchen ihre Traumimmobilie im Internet. Für die 18bis 34-Jährigen ist das Netz sogar die beliebteste Such-Variante. Quer über alle Altersstufen hinweg hat immer noch das gute alte Inserat in Zeitung oder Zeitschrift seinen Stellenwert (42 Prozent). Einen überraschend hohen Wert (26 Prozent) erzielt bei der Umfrage das Immobilienangebot in den Schaufenstern der Banken.
Natürlich ist ein Investment in eine Vorsorgewohnung keine kurzfristige Spekulationsmöglichkeit. Hinsichtlich der hohen Spesen beim Erwerb (Grunderwerbsteuer, Eintragungsgebühr, Notar, Rechtsanwalt und sonstige Beratungsleistungen, Maklerhonorar für Erwerb und Vermietung etc.) kann auch nur von einer langfris-tigen Amortisation ausgegangen werden. Wer eine Anlagewohnung erwerben möchte, sollte den Expertenrat von Steuerberater, Anwalt oder seriösem Makler einholen. Am wenigsten Aufwand hat, wer sich für einen Fullservice für die Vermietung und Hausverwaltung entscheidet. Professionelle Unterstützung bieten dazu Bauträger und Makler, die Vorsorgewohnungen anbieten. Mehr auf:
www.wohnnet.at
Beste Aussichten auf Ihr neues Zuhause! EB
AUT
ODE R U
N BE
B
EIGENHEIM. Glück allein: Rund zwei Drittel der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger (65 Prozent) leben in den eigenen vier Wänden. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) besitzt sogar ein Haus. Damit liegt Vorarlberg zwar über dem Bundesschnitt (59 Prozent), aber deutlich hinter dem Spitzenfeld, das das Burgenland mit einer 70-Prozent-EigenheimDichte anführt. Besonders schätzen Herr und Frau Österreicher die Unabhängigkeit, die Wohneigentum verleiht. 29 Prozent der Befragten sehen darin außerdem ganz klar ein wesentliches Element ihrer Altersvorsorge. Das ergab eine repräsentative IMASStudie im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen. Durchschnittlich 86 Prozent der Österreicher zeigen sich mit ihrer Wohnsituation zufrieden bzw. sehr zufrieden. „Besonders ältere Personen über 60 Jahre sind sehr zufrieden damit, wie sie wohnen. Viele von ihnen haben sich ihren Wohntraum bereits realisieren können oder aber ihre Vorstellungen pragmatisch der Realität
(wollen), wird die Immobilie vermietet. Über die Mieteinnahmen werden die Kreditzinsen sowie anteilige Rückzahlungen finanziert. Angesichts aktueller Kreditzinsen können auch interessante Sanierungsrücklagen für die Zeit des Eigengebrauches zurückgelegt werden.
BA
UT
GRU ND TÜCK GESUS CHT
Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne: Tel. +43 (5572) 244 02-0
PROJEKTE IN VORBEREITUNG: Dornbirn Feldkirch Tosters www.winsauerwohnbau.at Klein und fein, aber mein: Vorarlberger und ihr Eigentum.
Die eigene Immobilie steht immer noch hoch im Kurs. WinsauerWohnbau-Ins-VN-Wohnbaumesse-250x195mm-09-2017.indd 1
28.08.17 11:02
8
DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
MITTWOCH, 13. SEPTEMBER 2017
Erfreulich gute Baukonjunktur im Ländle Steuerschraube hat Auswirkungen auf Ländle-Wohnkosten
FINANZEN. Generell verzeichnet das Baugewerbe und Baunebengewerbe in Vorarlberg eine erfreuliche Entwicklung. Die gute Konjunktur bescherte einen deutlichen Zuwachs an Aufträgen. Allerdings stiegen die Baukosten bei manchen Gewerken um 5 Prozent und mehr. Gemeinsam mit den hohen Grundstückspreisen die seit 2008/2009 um teilweise 50 Prozent gestiegen sind, bilden sie einen Faktor der Wohnkostenkurve. Untrennbar verknüpft mit den Kostensteigerungen sei die Einführung neuer Steuern, so die Fachgruppe der Vorarlberger Immobilien- und Vermögenstreuhänder.
Drehen an der Steuerschraube ein weiterer Preisanstieg droht. Viel mehr sollte sich die dynamische Entwicklung mittelfristig auf dem aktuell hohen Niveau zumindest beruhigen, statt den Markt mit neuen steuerlichen Ankündigungen zu beunruhigen. Aktive Bodenbeschaffung erleichtern
Preise konsolidieren Die Fachgruppe vermeldete Ende August, dass zusätzliche Steu-
Steuerliche Veränderungen könnten die Immobilienpreise weiter erhöhen.
Architekten wie Bauträger spüren die gute Konjunktur.
erbelastungen auf Immobilien die Wohnkosten im Land weiter in die Höhe treiben. „Bereits mit der Einführung der Immobilienertragsteuer und der Grunderwerbsteuer sind die Kosten für Baugrund sowie für Wohnraum regelrecht explodiert,“ erklärt Fachgruppenobmann Mag. Günther Ammann. Die Auswirkungen von steuerlichen Veränderungen treffen dabei nicht nur die Häuslebauer und Wohnungskäufer, sondern sie verteuern im End-
effekt durch den Abwälzungseffekt auch die Mieterinnen und Mieter. Natürlich trägt die hohe Nachfrage mit zur Preissteigerung bei. „Diese Nachfrage gibt es allerdings auch in anderen Regionen Europas mit guter Infrastruktur. Dort wird dennoch kein derart hoher Preisanstieg wie bei uns registriert“, erläutert Günther Ammann. Er warnt zudem davor, dass bei einigen von der Politik angedachten Änderungen im Wohnrecht sowie einem weiteren
„In der Vergangenheit haben legistische Maßnahmen öfter das Gegenteil der gewünschten Effekte bewirkt“, weiß der Experte aus leidvoller Erfahrung. „Das darf auf keinen Fall mehr passieren!“ Verschiedene gesetzliche Maßnahmen führen aktuell nämlich dazu, dass Wohnungen und Häuser im Land dem Wohnungsmarkt nicht zur Verfügung stehen. Dies treibt die Preise ebenfalls spürbar in die Höhe. Übrigens: An der Flächenwidmung liegt die Knappheit nicht. Ein Drittel der gewidmeten Bauflächen, 4300 Hektar, war im Jahr 2016 nicht verbaut. Und täglich werden weitere 1500 Quadratmeter Grünland in Bauland umgewidmet. Die Einführung einer befristeten Widmung wird aktuell geprüft. Außerdem soll ein Modell entwickelt werden, das die aktive Bodenbeschaffung durch die öffentliche Hand wie Land und Gemeinden erleichtert.
MITTWOCH, 13. SEPTEMBER 2017
DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
Smart und altersgerecht wohnen Für ältere Menschen bietet das Smart Home viele Möglichkeiten
KOMFORT. Wohnkonzepte, die es Menschen ermöglichen, so lange als möglich selbstbestimmt in ihrer eigenen Wohnung zu bleiben, boomen. Hochwertiger, barrierefreier Wohnraum, der bei Bedarf mit Notrufsystemen ausgestattet werden kann und in dem sich in unmittelbarer Nähe die Infrastruktur von Sozialzentren, Krankenpflegevereinen, Mobilen Hilfsdiensten etc. befindet, wird stark nachgefragt. Aber schon lange bevor eine echte Pflegebedürftigkeit besteht, macht es Sinn, sich mit seiner Wohnzukunft auseinanderzusetzen. „Barrierefreiheit und Lift sind wichtige Aspekte beim altersgerechten Wohnen. Eine zentrale Lage bzw. gute Verkehrsanbindung sind weitere positive Aspekte.“ Christoph Lenz, Geschäftsführer Lenz Wohnbau
Im Zusammenhang mit einem „Smart Home“-Konzept können viele Annehmlichkeiten in die gewohnten eigenen vier Wände gebracht werden. Neben den klassischen Funktionen des Smart
Mehr Sicherheit
Für immer mehr Senioren ist der Umgang mit einem Tablet ein Leichtes.
Home, die dem Bewohner Arbeit abnehmen und den Alltag erleichtern können, geht es vor allem um Notruf- bzw. Notfallfunktionen oder Erinnerungsfunktionen. Mithilfe einer automatisierten Beleuchtung, die bei Bewegung heller wird, können Bewohner besser sehen und erhalten mehr Sicherheit. Dasselbe gilt für die Kamera, die zeigt, wer wirklich an der Tür geklingelt hat. Oder die
Rolläden, die je nach Sonnenstand hochgefahren werden. Zahlreiche Hilfsfunktionen Ältere Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, ohne Unterstützung in den eigenen vier Wänden zu leben, können von den neuen Technologien profitieren und auf eine Heimhilfe verzichten. Neben den Hilfsfunktionen wie der Über-
prüfung von „Lebenszeichen“ oder der Erinnerung an Medikamente, die einzunehmen sind, fördern Features wie Videotelefonie die sozialen Kontakte von Menschen, die das Haus nicht mehr verlassen können. So haben Untersuchungen gezeigt, dass beispielsweise ältere Menschen mit Demenzproblemen durch ein Videogespräch besser angeregt werden, als durch ein gewöhnliches Telefonat.
Mit modernen „Smart Home“Systemen am Stand der Technik können sich Wohnungsund Hausbesitzer sicherer fühlen: Dank zentral geregelter und unkompliziert steuerbarer Funktionen wie Einbruch- und Brandschutz, automatische Alarmierung bei Wasser- oder Gasaustritt oder auch Notknöpfe, die sofort eine Verbindung zu den Einsatzkräften herstellen. Verwandte können viele Funktionen von unterwegs aus via PC, Smartphone oder Tablet steuern, wenn ein Familienmitglied dazu nicht in der Lage sein sollte. Aber auch, wer nicht mit einem Smart Home liebäugelt, kann sich bei der Auswahl seiner Wohnung im Alter viel Unterstützung holen. Betreute und betreubare Wohnformen erfreuen sich in Vorarlberg regen Zuspruchs. Mit unterstützenden Diensten wie „Essen auf Rädern“, Wäscheservice, Pflegeleistungen, Haustechnikern und Reinigungsunterstützung ist es selbst weniger mobilen Senioren möglich, in einer barrierefreien Wohnumgebung selbstständig zu wohnen. Vorarlbergs Bauträger halten interessante Projekte bereit.
Immobilien als sichere Vorsorge Grundsatzfragen wie Lebensplanung und Finanzen vorab klären
SICHERHEIT. Der Wohnungsmarkt in Vorarlberg boomt nach wie vor. Die Nachfrage nach Wohnraum ist hoch, die aktuellen Konjunkturdaten machen den Wirtschaftsstandort Vorarlberg für Arbeitskräfte aus den benachbarten Ländern noch attraktiver. Der Bedarf an Wohnraum steigt im Dreiländereck „‚wohnen pur‘ von i+R ist ideal für junge Menschen, die den ersten Schritt ins Wohnungseigentum setzen wollen. Flexibilität und Kostenintelligenz sind hier gepaart mit unserem Qualitätsversprechen und unserer Erfahrung.“ Alexander Stuchly, Geschäftsführer i+R Wohnbau
kontinuierlich. Professionelle Anleger setzen einen Teil ihres Investments nach wie vor auf Immobilien. Aber auch wer als Privat-
person seine eigene Zukunftsvorsorge absichern will, hat mit einer Immobilie eine ideale und sichere Anlagemöglichkeit. Das Interesse an Mietwohnungen ist ungebrochen, im Ländle gibt es keine unfreiwilligen Leerstände wegen Mietermangel. Übrigens sind die Motive für Immobilieneigentum bundesweit gut erforscht: Für 29 Prozent der Österreicher ist Wohneigentum eine Geldanlage und Altersvorsorge und 23 Prozent wollen keine direkten Nachbarn. Der Eigentumsanteil ist in Vorarlberg besonders hoch (siehe auch Beitrag „Wohnstudie“ auf Seite 6).
mit steuerlichen Vorteilen erworben, ist zumindest eine ortsübliche Miete zu berappen. Die Grundsatzfrage bei jungen Wohnungssuchenden lautet daher – kaufen oder mieten? Mit einer Mietwohnung bleiben junge Menschen flexibel bei der Standortwahl und beim finanziellen Spielraum. Etwaig Angespartes kann angelegt werden und später in Immobilien investiert werden. Beim Kaufen wird langfristig ebenfalls Vermögen aufgebaut. Eine seriöse Beratung, die eine Langfristbetrachtung der Finanzen wie Wohnbedürfnisse einschließt, macht Sinn.
1 WOHNUNG, 3 MÖGLICHKEITEN.
Eigenmittelanteil Finanzen klären Bei jungen Menschen ist der Erwerb einer Eigentumswohnung vor allem eine Rechenaufgabe: Kann die Anlagewohnung von Oma bewohnt werden, heißt dies nicht automatisch, dass keine Miete fällig wird. Wurde die Wohnung von Verwandten als Investment
Der Immobilienkauf ist keine reine Finanzierungsfrage.
Wer Eigentum zum selbst Bewohnen erwirbt, klärt am besten nicht nur seine Finanzen, sondern auch seine Lebensplanung. Junge Immobilieninteressenten rechnen daher ganz genau, ob sie mit jahrelang selbst Erspartem oder mithilfe von Eltern und Großeltern erworbenen Bauspargeldern oder
Wer jung ist, möchte flexibel wohnen. Moderne Wohnprojekte bieten das.
Fonds Eigenmittel für die erste Wohnung berappen können. Die Faustregel von 20 Prozent Eigenmittel beim Immobilienkauf dient nicht nur der Bank, sondern vor allem dem Käufer selbst als Sicherheit. Wer seine Eigenmittel bereits mit Mühe und Not zusammenbringt, darf keinerlei Zahlungsunterbruch – etwa durch Arbeitslosigkeit oder einen längeren Krankenstand – riskieren, um sich nicht komplett zu überschulden. Abseits der klassischen Finanzierungen gibt es gerade für junge Menschen bereits neue Modelle für leistbaren Wohnraum.
9
Leistbarkeit im Fokus Aktuelles Projekt, ganz in Seenähe: Wohnanlage Brachsenweg, Bregenz
Die im Moment nach wie vor sehr niedrigen Kreditzinsen bieten auch jungen Vorarlbergern eine gute Ausgangsbasis für den Immobilienkauf. Neue Wohnkonzepte für „junges Wohnen“ sind durch entrümpelte, sparsame Grundrisse, Bauprojekte, bei denen auf verteuernde Elemente wie ein Lift etc. verzichtet wird und andere Faktoren eine interessante Option. Die Kosten sind überschaubar, die Raten fix, die Laufzeit wählbar und die Raumeinteilung flexibel. Informieren lohnt sich!
Du möchtest auch privat durchstarten und träumst von deinem ersten Eigenheim? Mit wohnen pur schafft i+R ein neues, einzigartiges Architektur- und Wohnkonzept, das mit dir wächst.
Lust auf noch mehr Information? Christian Wieser · i+R Wohnbau GmbH · 05574 6888-2520 www.wohnen-pur.at
IRW_wohnen-pur_Inserat_250x195mm_P.indd 1
31.08.17 22:59
10
DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
MITTWOCH, 13. SEPTEMBER 2017
MITTWOCH, 13. SEPTEMBER 2017
DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
11
Gutes Klima dank Dachbegrünung Vorarlberger wünscht sich mehr Bäume auf den Dächern UMWELT. Bei Dachbegrünung denkt man in erster Linie an die Bepflanzung von Dachgärten oder Flachdächern. Der Vorarlberger Naturfotograf, Referent und Buchautor („Baumwelten“) Conrad Amber ist „die Stimme der Bäume“ und sagt dem Feinstaub mithilfe von Baumpflanzungen den Kampf an. Denn innerhalb der Städte oder im dicht besiedelten Rheintal wo wir leben und arbeiten, gibt es Klimainseln. Diese bringen wenig Luftaustausch und extreme Erhitzung durch Flachdächer und versiegelte Flächen mit sich. Es sammeln sich Luftschadstoffe und Staubpartikel an. Die CO2Belastung steigt.
Verlauf von Grundgrenzen Der Grenzkataster wird nächstes Jahr 200 Jahre alt und gibt Sicherheit VERMESSUNG. Das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV) hat als Metrologie-Institut, GeodatenProvider und generell als Eichund Vermessungsbehörde ein breites Aufgabenspektrum und ist auch Hüterin des Katasters. Schon seit dem Mittelalter wollten die Gutsverwaltungen die Bestände ihres Eigentums dokumentieren. Grenzkataster schützt das Eigentum Um dem Bedürfnis der Gesellschaft nach einem verbindlichen Grenznachweis zu entsprechen, hat der Gesetzgeber im Vermessungsgesetz 1968 den Grenzkataster eingeführt und gleichzeitig die notwendigen Formvorschriften verfügt, die bei der Einverleibung von Grundstücken in den Grenzkataster zwingend einzuhalten sind. Nur wenn alle betroffenen Anrainer dem Verlauf der Grenzen vor Ort zugestimmt haben,
die Grenzpunkte im exakten Bezug des Landeskoordinatensystems vermessen und in einer öffentlichen Urkunde dokumentiert sind, können sie denselben Vertrauensschutz wie Eintragungen im Grundbuch genießen. Darüber hinaus ist auch jeglicher Ersitzungsanspruch von Grundstücksteilen für alle Zukunft ausgeschlossen. Österreichische Behörden finden dank des Katasters im Nu heraus, wem was gehört, worauf bei Widmungen geachtet werden muss, wo ein Naturschutzgebiet ist usw. Grundsteuerkataster als Basis Die Geschichte des heutigen Katasters beginnt im Jahr 1817, als die Vermessung der österreichisch-ungarischen Monarchie gesetzlich verfügt wurde, um die Vorschreibung der Grundsteuer auf eine gerechte Basis zu stellen. Dieser Grundsteuerkataster musste den steuerlichen Anforderungen entspre-
chen, er war jedoch niemals zum verbindlichen Nachweis der Grundstücksgrenzen bestimmt. Auch nachfolgende Vermessungen im Zusammenhang mit der Aufteilung von Grundstücken dienten in erster Linie der Aktualisierung steuerlicher Grundlagen. Daher sind die Angaben des Grundsteuerkatasters über Grenzen und Flächen dem Vertrauensschutz entzogen; von der ursprünglichen Vermessung abgeleitet, dokumentieren sie bloß unverbindlich Form und Ausmaße der Grundstücke, wie sie noch heute als Grundlage für die Grundsteuer gelten.
Information, was wem gehört, ist im Wesentlichen Rechtsberufen und öffentlichen Stellen vorbehalten. Gemeinden benötigten den Kataster für alle Arten von Planung, Flächenwidmung und Dokumentation. Das konnte sich nur mit einem öffentlichen Kataster entwickeln. Die Daten des Grenzkatasters werden automatisationsunterstützt geführt und sind für jedermann über Internet abrufbar. Die Informationen über die Lage und Figur der Grundstücke werden als digitale Katastralmappe, die übrigen Angaben (Fläche, Benützungsart etc.) als Auszug aus der Grundstücksdatenbank dokumentiert.
Jeder darf Einsicht nehmen Rechtsschutz und Sicherheit Den österreichischen Kataster zeichnet vor allem sein Öffentlichkeitsprinzip aus. Jeder darf den Kataster und das Grundbuch und die Informationen darin ansehen. Lediglich personengestützte Abfragen können nicht eingesehen werden. Die
Der Grenzkataster wird als Aufbauwerk geführt, dazu wurden alle Daten des Grundsteuerkatasters unverändert übernommen. Neue Vermessungen (über Auftrag der Eigentümer) zum Zwecke der Umwandlung
von Grundstücken sowie für Teilungspläne führen zu Einverleibungen der betroffenen Grundstücke in den Grenzkataster. Dies bringt den behandelten Grundstücken verbindliche Grenzen und den Eigentümern absoluten Rechtsschutz. Sollten die Grenzen dennoch einmal unklar oder streitig werden, ist für die Klärung nicht mehr das Gericht zuständig, sondern als rein vermessungstechnische Frage das Vermessungsamt bzw. ein Ingenieurkonsulent für Vermessungswesen. Derzeit sind rund 12 Prozent aller Grundstücke Österreichs in den Grenzkataster einverleibt (Indikator „G“ im Grundbuchsauszug). Sukzessive soll alles digitalisiert werden. Noch viele alte Unterlagen müssen eingearbeitet oder Örtlichkeiten in der Realität vermessen werden. Die zahlreichen Veränderungen bedingen, dass die Arbeit am Kataster wohl nie komplett abgeschlossen sein wird.
„Mit mehr Bäumen und Dachbepflanzungen können wir auch in Vorarlbergs Städten bei Neubau und Sanierung jetzt schon Maßnahmen gegen zu heiße Sommer treffen.“ Conrad Amber, Buchautor „Baumwelten“ und Realisator des Projekts „Polifant“
Bäume hingegen regeln den Wasserhaushalt in Luft und Boden, säubern die Luft von Feinstaub und bieten Tieren und Pflanzen einen Lebensraum. Mehr Pflanzen nützen dabei dem städ-
ten die Spielanlagen. So wird der Aufenthalt für die Kinder wieder gefahrlos und zum Vergnügen. Besseres Stadtklima
Die Bäume sollen im 7. Stock einer Kindertagesstätte künftig die Luft filtern.
tischen Klima, darum startete der Dornbirner ein Pilotprojekt bei einer Stuttgarter Kindertagesstätte im 7. Stock eines Hochhauses. Die Stuttgarter Atemluft ist sehr stark durch Feinstaub und Verkehrsabgase verpestet und belastet. Im Jahr dürfen Kleinkinder, Sportler oder ältere Menschen bis zu 60-mal (!) nicht nach draußen.
Bäume als Feinstaubfilter So ergeht es den über 100 Kindern des Kinderhorts Polifant, an der Heilmann-Straße in Stuttgarts Osten, direkt über dem vielbefahrenen Nekartor. Die riesige Freiterrasse im 7. Stock nutzt wenig, wenn die Kinder nicht ins Freie dürfen. Angeregt durch Conrad Amber fand eine Bepflanzungs-
aktion statt: Mit einem großen Baukran wurden Pflanzkübel und sechs Bäume auf die Terrasse gehoben, dazu Substrat und zusammen mit den Kletterpflanzen, die sich am Sicherheitsgitter rings um den Spielbereich ranken werden, können die Baumkronen in Zukunft sehr viele Schadstoffe abhalten und aufnehmen, sie spenden Sauerstoff und beschat-
Conrad Amber ist überzeugt: Jeder Wald, jeder neu gepflanzte Baum ist ein wichtiger Beitrag zu einem besseren Leben auf unserem Planeten. Mehr Grün ist fast überall vorstellbar und realisierbar: in der Stadt, auf dem Hausdach und an Straßen. „Eigentlich ist es ganz einfach und von den Kosten her lohnenswert. Die Flachdächer unserer Gebäude eignen sich oftmals zur Begrünung und erweiterten Benützung. Wenn man das richtig ausführt, ergeben sich ungeahnte Freiflächen für Pflanzen und Menschen. Sie tragen ganz wesentlich für Luftqualität, für das Inselklima der Umgebung, eine Regelung des Wasserhaushaltes usw. bei und so nebenbei wird die Dachhaut geschont und geschützt und hält damit viel länger. In seinem neuen Buch „Bäume auf die Dächer – Wälder in die Stadt“ hält er ein starkes Plädoyer für mehr Grün in der Stadt und setzt auf Politik und Architektur, um auch in Vorarlberg Gebäudebepflanzungen voranzutreiben. Mehr auf:
www.conradamber.at
WOHNBAU · PROJEKTBAU
Wir suchen
BAUGRÜNDE ...ab einer Größe von ca. 1000 m2. Seriöse Abwicklung mit rascher Barzahlung. Bmstr. Ing. Klaus Baldauf, 05522 60170 20, grundstuecke@naegele.at
Aktuelle Wohnprojekte: Lustenau, Dornbirn, Altach, Muntlix, Rankweil, Schlins, Vandans
Exakt vermessene Grenzen sichern Eigentumsrechte.
Die Daten des Grenzkatasters können heutzutage bequem von Zuhause aus über das Internet abgerufen werden.
Nägele Wohn- und Projektbau GmbH | 6832 Sulz, T: 05522 60170 | Filiale: 6850 Dornbirn, 05572 24613 | www.naegele.at
12
DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
MITTWOCH, 13. SEPTEMBER 2017
Leidenschaftlich. Gut. Beraten.
Vision vom idealen Wohnen Designstar Sebastian Herkner kreiert Stuhl, Tisch, Bett und Leuchten
DESIGN. Auf den Möbelmessen der vergangenen Jahre waren seine Beistelltische mit mundgeblasenen Glassockeln stets begehrte Objekte. Der junge Designer machte mit diesen Entwürfen schon auf dem SaloneSatellite, der Nachwuchsschau der Mailänder Möbelmesse, zu Beginn seiner Karriere von sich reden. Herkner ist Absolvent der Offenbacher Hochschule für Gestaltung. Als Designer kreiert er individuelle und funktionale Möbel und Objekte mit Charakter. Viele davon sind jetzt schon Klassiker. Im Jahr 2011 erhielt er den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland als „bester Newcomer“. Mittlerweile dürfte Sebastian Herkner für solche Bezeichnungen nur noch ein müdes Lächeln übrig haben: Er gehört zu den absoluten Stars der Designszene. Der 1981 geborene, in Baden-Württemberg aufgewachsene, Herkner entwirft nicht nur aufsehenerregende Möbel und Objekte, sondern betätigt sich auch als Innenarchitekt und Kurator. Die solide Grundlage dafür bildet sein Produktdesign-Studium an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Die hessische Stadt in der Nachbarschaft von Frankfurt am Main ist bis heute das Headquarter des Mittdreißigers. Hier hat er sein Studio, hier entstehen die meisten seiner Entwürfe. Prägendes Praktikum Prägend für seine Arbeit war jedoch nicht nur die Schule, sondern auch ein einjähriges Praktikum bei Stella McCartney in London. Von der weltbekannten und erfolgreichen Modedesignerin lernte Sebastian Herkner, jedem noch so kleinen Detail Aufmerksamkeit zu schenken und sich genau zu überlegen, welche Materialien verwendet werden sollen. „Das hat mich sehr geprägt“, sagt der Deutsche, der 2007 sein Diplom erhielt und noch davor – im Jahr 2006 – sein Studio gründete. Dank seinem ganz eigenen und auffälligen Stil wurde
Herkner schnell zum Shootingstar der Szene. Er setzt auf einen kreativen und ebenso modernen wie alterslosen Mix aus erstklassigen und unerwarteten Materialien, kombiniert mit zeitgenössischem Design und traditionellen Fertigungsmethoden. Letzteres ist für Herkner unverzichtbar: „Handwerk ist wichtig, weil wir uns heutzutage fast nur noch in der Cloud bewegen“, sagte er in einem Interview und meint damit, dass neben der digitalisierten auch die „echte“ Welt noch ihren Platz haben sollte. So entstand zum Beispiel die Leuchte „Boule“ in Kooperation mit der enorm traditionsreichen deutschen Porzellanmanufaktur Rosenthal. „Funktion, Material und Details machen meine Arbeit aus“, erklärt der Designer weiter. Dadurch erhalten die von ihm entworfenen Stücke Individualität und Charakter. Ein wenig Rebellion Auch immer dabei: Die gewisse Prise Rebellion. So bestand 2012 die erste Version von Herkners bislang wohl berühmtesten Werk – dem Tisch „Bell Table“ – teilweise aus Messing, einem Material, welches damals vollkommen „out“ war. Nur wenig später feierte es allerdings sein Comeback – wo-
raufhin Herkner prompt eine neue Version mit Chrom designte. Generell sind Kalkül und Disziplin nicht sein Ding, wie der Kreative in einem Gespräch erklärte: „Es ist ja kein Beruf, was ich da mache. Das ist Leidenschaft, ich brauche dafür
„Wir freuen uns, den mittlerweile international als Designstar gehandelten Sebastian Herkner am 22. März bei Möbel Reiter zu einem Event begrüßen zu dürfen.“ Harald F. Künzle, Geschäftsleitung Reiter Wohn & Objekteinrichtung GmbH
keine Disziplin. Braucht man Disziplin, bedeutet es, dass es keinen Spaß macht.“ Mit Spaß entstehen dann allerdings so großartige Objekte wie etwa der erwähnte „Bell Table“. Der Sockel des eleganten Tisches besteht aus mundgeblasenem Glas, in der Form an eine Glocke erinnernd, auf der die Tischplatte sitzt. Das erste Modell gefiel 2009 dem Berliner Kunstsammler Christian Boros so gut, dass er sich das Stück direkt für seine Sammlung holte. So kam der Stein ins Rollen – und 2012
produzierte die Firma ClassiCon den „Bell Table“ erstmals in Serie, was sie bis heute tut. In Folge holte das Möbel mehrere Designpreise – und ist für satte 1600 Euro zu haben. ClassiCon stellt neben dem Klassiker etwa auch das davon inspirierte „Bell Light“ her, eine ebenfalls an eine Glocke erinnernde Hängelampe aus verschiedenen Materialien und, wie der Tisch, von zeitgenössischer Eleganz. Firmen standen Schlange Allerdings ist ClassiCon nicht der einzige Hersteller von Herkners Werken: Nach seinem Durchbruch standen namhafte Firmen, die seine Entwürfe produzieren wollten, Schlange. Darunter auch das enorm renommierte italienische Unternehmen Moroso, welches dafür bekannt ist, äußerst pingelig bei der Auswahl seiner Designpartner zu sein. Mittlerweile hat Sebastian Herkner schon mehrere Linien mit Moroso realisiert – Ende nicht in Sicht. Doch auch der Designer selbst arbeitet nicht mit jedem. Will eine Firma einen Entwurf bei ihm in Auftrag geben, sind klare Worte vonnöten: „Der Kunde muss eine Vision haben, ohne geht es nicht.“ Wenn diese also fehlt, kann es auch schon mal vorkommen, dass
eine Zusammenarbeit nicht klappt. Sebastian Herkner kann es sich leisten – er hat genug zu tun. Neben seinem Atelier und der Tätigkeit als Innenarchitekt ist der Offenbacher auch Dozent an seiner ehemaligen Hochschule. Außerdem kuratiert und gestaltet er diverse Ausstellungen zum Thema Design. 2016 wurde ihm eine ganz besondere Ehre zuteil: Auf der international bekannten Kölner Einrichtungsmesse IMM Cologne konzipierte und zeigte Herkner als Ehrengast sein „ideales Haus“. Kreisrund, bewegliche Wände, viele Textilien. Kreative, zeitlose, moderne Designs. Wer Gefallen an Herkners Arbeit fand, konnte sich auf der Messe damit eindecken: Neben dem Haus zeigten zehn Firmen neue, von ihm entworfene Produkte – ein richtiger „SebastianHerkner-Schwerpunkt“ also. Herkner für zu Hause Seine Möbel, Lampen, Textilien und Wohnaccessoires finden Zugang zu immer mehr Privathaushalten, sind sie doch nicht nur stylish und cool, sondern vor allem auch funktional. In seinem eigenen Zuhause hat Sebastian Herkner viele eigene Entwürfe stehen – quasi ein Versuchslabor: „Ich lebe bewusst mit ihnen, um sie zu testen und zu sehen, wie sie sich im Alltag verändern“, verriet er in einem Interview. Denn: Was nutzt ein schöner Sessel, wenn er nicht bequem ist? Herkners Sessel kann auf jeden Fall beides.
Reiter Wohn & Objekteinrichtung GmbH Bundesstraße 102 6830 Rankweil office@reiterrankweil.at www.reiterrankweil.at Öffnungszeiten: Mo. bis Fr., von 8.30 bis 12 Uhr und 13.30 bis 18 Uhr, Sa., von 9 bis 13 Uhr
Bernhard Rupprechter und Daniela Berchtold mit Klara und Leopold
„Schon lange hatten wir den Wunsch vom eigenen Heim. Es fehlte nur noch die passende Finanzierung. Unser Hypo-Berater hörte sich unsere Wünsche sehr aufmerksam an. Darum ist die Finanzierung perfekt auf uns abgestimmt und wir fühlen uns sehr wohl damit. Genauso wie in unserem Zuhause.“
Hypo-Wohnbaufinanzierung. Schafft Platz und Lebensfreude. Hypo Landesbank Vorarlberg 17× in Vorarlberg sowie in Wien, Graz, Wels und St. Gallen www.hypovbg.at 17058_INS_Vlbg.Immobilienmarkt_Fam-Berchtold_250x195.indd 1
23.05.2017 14:21:54
14
DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
MITTWOCH, 13. SEPTEMBER 2017
Hallo, sprich mit mir Gesprochene Anweisungen statt Tastendruck in der Küche E-KITCHEN. Der Kochroboter mag noch Zukunftsmusik sein, das Display statt dem Drehknopf hat bereits Einzug gehalten. Jetzt wird das Kochen, die Lebensmittelbestellung und vieles mehr in der smarten Küche noch einfacher. Anweisungen werden einfach Alexa alias Amazon Echo erteilt. Das clevere Gadget kann nicht nur Musik abspielen oder Nummern raussuchen, Alexa ist auch in der Küche die heißeste Innovation seit Langem. Musik und Küchengeräte steuern In der vernetzten Küche ist vieles möglich: Während man den Pizzateig knetet – oder von der Küchenmaschine kneten lässt, kann man Alexa nach einem bestimmten Rezept fragen, Gewichtsangaben umrechnen lassen oder via Sprachbefehl der Timer für den Backofen betätigen lassen. Auf Wunsch sorgt Alexa für die passende Küchenmusik – sei dies Elvis Presley oder Bon Jovi. Das Amazon Echo nutzt verschiedene Streamingdienste und gehorcht auch aufs Wort, wenn man die Musik lauter oder leiser einstellen möchte. Alexa ist der kleine, intelligente Lautsprecher, der im Internet Antworten auf Fragen findet. In der e-kitchen hat Alexa alle in„In der hochwertigen Küche ist der Qualitätslevel in praktisch allen Bereichen erneut gestiegen.“ Erwin Dobler, Geschäftsführer olina-Küchen
telligenten Haushaltsgeräte im Griff, präsentiert Rezepte und sorgt für Nachbestellungen. Bestimmte Küchengeräte wie Backöfen oder Geschirrspüler lassen sich ebenfalls bereits über Alexa, Google Echo oder einen anderen smarten Lautsprecher ansteuern, timen und ein- und ausschalten. Das gilt selbstverständlich auch für Saugroboter, die die Spuren von der letzten intensiven Kochaktion vom Küchenboden eliminieren.
Hochwertige Fronten, Arbeitsplatten und Geräte schließen den Einsatz von Apps nicht aus.
sofort im Warenkorb bei Amazon landen. Über den AmazonFresh-Service können damit in Amerika umgehend Lebensmittel bestellt und die wöchentlichen Einkäufe an Amazon ausgelagert werden. Der smarte Kühlschrank weiß natürlich auch, welche Zutat bei einem gewünschten Rezept fehlt oder sucht sich im Web ein alternatives Rezept. Kühlschrankkamera und Co. Die IFA ist die global führende Messe für Consumer Electronics und Home Appliances. Kürzlich wurden weitere smarte Küchenhelfer vorgestellt. Wer mag, kann sich in seinem Kühlschrank eine kleine Kamera (Fridge Cam) installieren, um stets zu checken, was gerade drin ist oder was
schmerzlich fehlt. Ist die Kamera vernetzt, so kann man sich gleich die fehlenden Produkte online bestellen und liefern lassen. Sie erkennt auch das Ablaufdatum eines Produkts und kann auf Grundlage der vorhandenen Lebensmittel Rezepte vorschlagen. Gesteuert wird das Gadget mit dem Smartphone über eine App sowie mittels Sprachbefehl. Die kürzlich präsentierte smarte Kaffeemaschine lässt über Sprachsteuerung einen Kaffee herunter oder das Wasser für den Tee kochen. Alle drei Geräte sollen in Kürze auf dem deutschsprachigen Markt verfügbar sein. Hochwertige Details Vergeht einem bei so viel smarten Möglichkeiten nicht die Lust aufs Kochen? Küchenexperte Erwin
Mobile Shoppinghilfe Amazon hat für den amerikanischen Markt bereits einen digitalen Zauberstab, der als Barcode-Scanner für die exakte Bestellung fungiert, herausgebracht. Optisch entspricht dieser sogenannte „Dash Wand“ einer Mischung aus Fernbedienung, Zauberstab und HAL 9000. Das Gadget ist für die Küche designt und soll den größtmöglichen Nutzen bei der schnellen Durchgabe von Rezepten und beim Erstellen der zugehörigen Einkaufsliste haben. Der Barcode-Scanner des „Dash Wand“ ermöglicht es in den Staaten nämlich, direkt vom Kühlschrank aus Nahrungsmittel zu scannen, die anschließend
Praktische Lösungen sind auch im Hightechzeitalter gefragt.
Dobler von olina weiß: „In der modernen Küche wird selbstverständlich nach wie vor gerne selber gekocht, aber die Nachfrage nach Alexa ist bereits vorhanden“. Andererseits ermöglicht eine gut geplante und hochwertige Küche viel Komfort in jeder Hinsicht: Tip-on-Schubladen, die noch leichter rollen, tolle neue, fugenlose Arbeitsplatten in Stein und Keramik, die es einst aufgrund begrenzter technischer Möglichkeiten nur gestückelt gab, angenehme Lichtbänder, die entsprechende Lichteffekte in der Küche schaffen und vieles mehr. Küchenkästen sind längst keine einfachen Aufbewahrungsorte für Geschirr und Lebensmittel, sondern Hightechprodukte mit aus Holz oder Edelstahl designtem Innenleben und hochfunktionalen Details. Komfort
muss nicht unbedingt smart sein, olina-Küchen hat auch für den analogen Küchenalltag praktische Details. Analoger Komfort Großer Beliebtheit erfreut sich auch der T-Cut von olinaKüchen. Bei der Küchenarbeit hat man alle Hände voll zu tun – manchmal sind diese auch noch nass. Da kann der Griff zur Küchenrolle zur Herausforderung werden. olina-Küchen hat mit dem T-Cut eine Lösung entwickelt, bei der man nicht erst eine Schublade aufziehen oder die Rolle von einem Ständer nehmen muss. Dieser kleine Helfer ist fast unsichtbar unter dem Oberschrank montiert. Sobald sich ihm eine Hand nähert, setzt ein Sensor den Abroller für Küchentücher in Gang. Ein zweiter Sensor sorgt dafür, dass das Küchentuch abgeschnitten wird und dem Saubermacher in die Hand gleitet. Die berührungsfreie Abwicklung bringt optimale hygienische Bedingungen mit sich. Der olina-Glasöffner kann nicht durch eine App ersetzt werden – bringt seinen Nutzern hingegen praktische Erleichterung im Alltag. Der Glasöffner des Küchenspezialisten wird fast unsichtbar unter dem Oberschrank montiert und ist damit stets in Reichweite. Man schiebt das Glas in eine der beiden v-förmig geschwungenen Öffnungen, bis man den Widerstand spürt. Mit einer leichten Bewegung ist das Behältnis geöffnet. Zusätzlich bietet die nur 2 Zentimeter flache Vorrichtung einen Kapselheber, sodass auch das Feierabendbier keine Verschlusssache bleibt. Gehen die Vorräte zur Neige, so kann Alexa ja Nachschub bestellen.
Ihr Vorarlberger Immobilienmakler Wir verkaufen oder vermieten Ihre Immobilie sorgenfrei, diskret und zum richtigen Preis!
Lassen Sie Ihre Immobilie von einem unabhängigen Immobilienmakler und Sachverständigen professionell bewerten und verkaufen, damit das Ergebnis hinterher nicht von einer der Parteien in Frage gestellt wird.
Unsere Immobilien-Angebote der Woche:
IHRE VORTEILE SORGENFREI VERKAUFEN/VERMIETEN Diskret und ohne Risiko
ZEIT SPAREN
Keine Besichtigungstermine durchführen
Hörbranz
Möggers
Haus in Möggers, Bj: 2007 ca. 133 m² Wfl., HWB: 72,91/D Preis: € 400.000
3-Zimmer-Wohnung, Bj: 1954 ca. 71 m², HWB: 247/F Preis: € 225.000
Frastanz
Haus in Hörbranz, Bj: 1927 Modernisiert 2012, ca. 133 m² Wfl. HWB: 75/C, Preis: € 550.000
Dornbirn-Stadt
KOSTEN SPAREN Keine Inseraten- und Werbekosten SCHNELLER VERKAUF/VERMIETUNG Viele vorgemerkte Kunden RICHTIGER PREIS Dank professioneller Immobilienbewertung
Grundstücksgröße 449 m² Preis: € 166.130
Altach
2-Zimmer-Wohnung, Bj: 2017 ca. 54 m², HWB: 31/B Miete inkl. BK: € 880,80
Bürs
Dornbirn-Stadt
Frastanz
Grundstücksgröße 588 m² Preis: € 217.560
Bregenz
4,5-Zimmer-Wohnung, Bj: 1900 Modernisiert 1994, ca. 120 m² HWB: 98/C, Miete inkl BK: € 1.600,
Hard
Dornbirn-Stadt
Dornbirn
KEIN FINANZIELLES RISIKO Provision nur bei erfolgreicher Vermittlung
Haus in Bürs, Bj: 1900 Modernisiert 2015, ca. 164 m² Wfl. HWB: 85/C, Preis: € 475.000
RUNDUM-SERVICE Verträge, Steuerliches,Vermarktung
Penthouse, Bj: 1975, Modernisiert 2010, ca. 154 m² HWB: 61/C, Preis: € 1.200.000
Ihr Rainer Bischof, M.Sc.
Staatlich geprüfter Immobilienmakler, Sachverständiger und Immobilientreuhänder.
4-Zimmer-Wohnung, Bj: 1985 ca. 110 m², HWB: 69/C Preis: € 355.000
Büroetage nähe Marktplatz, Bj: 1940 ca. 186,20 m², HWB: 95,50/C Miete: Auf Anfrage
Haus in Dornbirn, Bj: 1900 ca. 152 m² Wfl., HWB: in Arbeit Preis: Auf Anfrage
Bischof Immobilien GmbH, Kreuzgasse 6a, 6850 Dornbirn,Tel. 05572 210300, www.bischofimmo.at