DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT Oktober 2018/3. Ausgabe
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MITTWOCH, 3. OKTOBER 2018
DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
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DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT Oktober 2018/3. Ausgabe
Hohe Nachfrage nach Eigentum
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esetzesnovellen sollen die sich immer schneller drehende Preisspirale für den Grundstücksmarkt einbremsen – man darf gespannt sein. Brancheninsider hoffen jedenfalls aufgrund anderer unterschiedlicher Faktoren auf ein stabiles Einpendeln der Wohnpreise. Die vor Kurzem präsentierte Wohnbaustudie der Sparkassen hat erneut die Wohnzufriedenheit und Wohnwünsche der Vorarlberger eruiert. Dabei kommt der Sanierung von Altbestand eine große Chance zu – sofern man im derzeit intensiv ausgelasteten Bau- und Baunebengewerbe Unternehmen mit freien Kapazitäten findet. Die Wirtschaft brummt, die Zinsen sind nach wie vor niedrig – dies begünstigt nach wie vor die Aufnahme von Wohnkrediten sowie den Kauf von Vorsorgewohnungen. Eine neue App ermöglicht den Abruf von Grundstücks- und Eigentümerdaten mit einem Klick. Dabei wird – entweder via GPS vor Ort oder durch manuelle Eingabe – der tagesaktuelle Stand des Grundbuches mitgeliefert und die Verrechnung der Abfragekosten automatisch vorgenommen. Weitere Themen: Die Mindestgröße von Wohnungen und die möblierte Wohnung auf Zeit. Wir werfen im vorliegenden Heft einen Blick auf verschiedene Kellerarten und erkundigten uns, was die Digitalisierung für Neuerungen in der Immobranche erbringt. Selten vereint jemand so gekonnt Funktionalität und Minimalismus wie der junge österreichische Designer Rainer Mutsch. Seine innovativen Designlösungen sind auch in Vorarlberg erhältlich. Und last but not least: Bei Küchen gibt es einen Trend zur Farbe, Auflockerung durch Regale sowie Fronten und Arbeitsplatten mit MetallicSchimmern. Angenehme Lektüre!
IMPRESSUM Verleger (Medieninhaber) und Hersteller: Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach Redaktion: Andrea Fritz-Pinggera Titelbild: VN Fotos: Andrea Fritz-Pinggera, Shutterstock Umsetzung: Susanne Lampert Anzeigenberatung: Russmedia GmbH, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1, Tel. 0676 88005-313, Fax 05572 501-97313 Erscheinungsdatum: Mittwoch, 3. Oktober 2018
Mieten stiegen nicht im selben Ausmaß TREND. Der Vorarlberger Grundstücksmarkt ist heiß umkämpft – diesen Umstand will das Land Vorarlberg mit Änderungen des Raumplanungs- und Grundverkehrsgesetzes begegnen. Wie die VN berichteten, sollen gegen Baulandhortung verschiedene Maßnahmen wie eine befristete Widmung von Bauflächen auf sieben Jahre bei Neuwidmungen, ein Erklärungsverfahren beim Erwerb von unbebauten Baugrundstücken sowie eine Obergrenze von fünf Hektar beim Erwerb von unbebauten Baugrundstücken (unter Berücksichtigung bestimmter Ausnahmen) wirken. Branchenkenner merken an, dass diese Maßnahmen möglicherweise 10 Jahre zu spät erfolgt sind. Experten warten ab, inwiefern sich die voraussichtlich ab März 2019 in Kraft tretende Gesetzesnovelle auf den Vorarlberger Immobilienmarkt auswirken wird. Mieten stabiler Die im Ländle rar verfügbaren Grundstücke sind teuer und treiben auch den Preis der Immobilien in die Höhe. So ist am Vorarlberger Wohnungsmarkt ein AllTime-High bei Menge und Preis zu verzeichnen. Die Vorarlberger Wohnungspreise kletterten 2018 zu einem neuen Rekord. Sowohl
der Preisspiegel der Wirtschaftskammer Österreich wie die vom Maklernetzwerk REMAX nach Kaufvertragssammlungen ausgewerteten Grundbuchsdaten verweisen auf hohe Preissteigerungen. Während im Österreichschnitt die Wohnungspreise im Fünfjahresvergleich um 20,7 Prozent zugelegt haben, lag der Preisauftrieb in Vorarlberg im selben Zeitraum bei 40,3 Prozent. Ein Lichtblick: Experten rechnen mit einer Beruhigung des Marktes, ein Trost ist auch, dass die Mieten heuer nicht so stiegen wie die Kosten für Eigentum. Vorarlberg und insbesondere der Bodenseeraum ist eine begehrte Wohngegend. Makler verweisen darauf, dass in nahe gelegenen Ballungsräumen wie Zürich oder München noch weit mehr für Wohnraum zu berappen ist. So bewerben sich auf eine durchschnittliche Kleinwohnung in München bereits 2000 interessierte Mieter. Die hohe Lebensqualität im Ländle zieht vor allem bei deutschen Arbeitnehmern eine weitere hohe Nachfrage nach Wohnraum nach sich. Eigentum schlägt Miete Wer es sich irgendwie leisten kann, investiert in Vorarlberg in die eigenen vier Wände. In aktuellen Wohnstudien ist auch
ein verstärkter Trend zum Reihenhaus mit Garten oder zur Gartenwohnung zu verzeichnen. Penthäuser rangieren im obersten Preisbereich, Wunschvorstellung und Finanzierungsrealität klaffen hierbei weit auseinander. 10 Prozent der Befragten der Sparkassen-Wohnstudie träumen von Sanierung, Renovierung oder der Anschaffung neuer Möbel. Rund 7 Prozent wünschen sich ein großzügigeres Platzangebot. 6 Prozent wünschen sich Garten, Balkon, Terrasse Schwimmteich bzw. Pool. Ebenso viele wünschen sich einen Lift oder Einrichtungen, die barrierefreies Wohnen möglich machen. Im Großraum Rheintal wurden heuer zumindest mengenmäßig zahlreiche Neubauten fertiggestellt, die sich in den Verbücherungen ebenfalls niederschlagen: im Bezirk Feldkirch wurden 508 Wohneinheiten verbüchert, in Bregenz waren es 456 Wohnungen, in Dornbirn 350 Stück – und die Alpenstadt Bludenz verzeichnete 255 Wohneinheiten. Die Wohnungsdurchschnittspreise liegen laut RE/MAX-Experten in Dornbirn bei 272.847 Euro, für Bregenz bei 271.463 Euro, für Feldkirch bei 260.118 Euro und für Bludenz bei 256.321 Euro. Ein weiterer Verteuerungsfaktor sind heuer die Baukosten, die im Ländle aufgrund der Vollauslastung am Bau und bei den Baunebengewerben ebenfalls steil nach oben gehen. Virtuelle Rundgänge Übrigens: Gesucht werden Immobilien bevorzugt auf Immobilienplattformen, aber auch Social Media und Tageszeitungen spielen nach wie vor eine große Rolle. 360°-Rundgänge und virtuelle Besichtigungen haben sich in den letzten Jahren vermehrt in der Immobilienbranche etabliert und werden mittlerweile von 74 Prozent der Immobiliensuchenden als hilfreich eingestuft; nur 26 Prozent können damit noch nichts anfangen.
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Bischof Immobilien GmbH Kreuzgasse 6a, 6850 Dornbirn T 05572 210 300 www.bischofimmo.at
HINTEREGGER Unternehmensgruppe Mariahilfstraße 6, 6900 Bregenz T 05574 4998-0 www.hinteregger-bau.at
1 Bregenz 3-Zimmer-Wohnung, ca. 78 m2 2 Mellau 3-Zimmer-Wohnung, ca. 89 m2 5
1 Hörbranz Wohnanlage Patachoweg
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2 Wolfurt Dachgeschoß-Wohnung Bucherstraße
3 Rankweil wunderschöne Villa 4 Feldkirch großes Wohnhaus
3 Bludenz Wohnanlage Brunnenfeld
5 Brand Ferienwohnung, ca. 37 m2
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i+R Wohnbau J.-Schertler-Straße 1, 6923 Lauterach T 05574 6888-0 www.ir-wohnbau.com
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1 Lochau Seeblick und Mein Seedomizil
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Rhomberg Bau GmbH Mariahilfstraße 29, 6900 Bregenz T 05574 4030 www.rhomberg.com
1 Dornbirn Stiglingen, Im Porst
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2 Hard Uferstraße
2 Feldkirch Rauhenweg/Letzebühelweg
3 Lustenau Büngenstraße, Mühlefeldstraße, Am Pfarrweg
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3 Lochau Bäumlequartier am See
4 Feldkirch Juxweg
4 Bregenz St. Gebhardstraße
5 Bludenz Werdenbergpark
5 Vandans Bahnhofstraße
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F.M. Hämmerle Holding AG Steinebach 18, 6850 Dornbirn T 5572 33931 0 www.fmh.at
Hefel Wohnbau AG Wolfurterstrasse 15, 6923 Lauterach T 05574 74302 www.hefel.at
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1 Hörbranz Lochauerstrasse
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1 Dornbirn Hamerlingstraße
2 Bregenz Funkenbühel
Bei folgenden Projekten handelt es sich um Mietobjekte
3 Lauterach Angerweg
2 Dornbirn Bündtlittenstraße
4 Hard Margarethendamm
3 Feldkirch-Gisingen Hämmerlestraße
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5 Dornbirn Rohrbach 8 + 17
wohn.wert Immobilien GmbH Marktplatz 7,6800 Feldkirch T 05522 39303 www.wohnwertimmobilien.at
Wilhelm+Mayer Wohnbau GmbH Dr.-A.-Heinzle-Str. 38, 6840 Götzis T 05523 62081-0 www.wilhelm-mayer.at
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1 Mäder Altenholz 1 2 Götzis Berg 29
1 Götzis In der Riebe 2
2 Nüziders Im Hag
3 Weiler Wilerfeld 1
3 Lustenau Negrellistraße
4 Feldkirch Schleipfweg 32a
4 Koblach An der Frutz
5 Röthis Walgaustraße 26
• Projekte in Planung Meiningen und Bludesch
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Panoramawohnen in Hanglage Tradition trifft Moderne am Schlosshang in Feldkirch
WOHNBAU. Am Fuße des Schlosses Amberg entstehen qualitativ hochwertige Garten-, Terrassen- und Dachgeschoßwohnungen mit Blick über die Dächer von Feldkirch. Aus einem Architekturwettbewerb mit sieben namhaften österreichischen Architekturbüros ging das Projekt von Johannes Kaufmann als Sieger hervor. Die
Factbox Standort:
Amberggasse, 6800 Feldkirch Bauherr und Projektentwicklung:
ZIMA Wohn BaugesellschaftmbH Architekten:
Johannes Kaufmann Architektur Grundfläche gesamt:
ca. 12.500 m²
„Das Projekt ‚Am Schlosshang‘ punktet unter anderem durch die Kleingliedrigkeit der Wohnanlage und die dadurch entstehenden Freiräume sowie der tollen Aussicht auf die Stadt.“
Nutzung:
6 Baukörper, 1- bis 4-ZimmerWohnungen Wohnungstypen:
Garten-, Geschoß- und Dachgeschoßwohnungen Abstellplätze:
Eberhard Stimpel Verkauf, ZIMA Wohnbau
75 TG-Stellplätze Umsetzungszeitraum:
Baustart ab Herbst 2018 mit südwestlicher Ausrichtung, in attraktiver Hanglage geplante Wohnanlage, überzeugt mit ihrer Kleingliedrigkeit – nur 62 Wohneinheiten in sechs Baukörpern – und einem hochwertigen Außenraumkonzept. Die sanft in die Umgebung integrierten Baukörper bieten hochwertiges Panoramawohnen an unverbaubarer Hanglage.
Quartier mit seinem Ensemble aus sechs Baukörpern in den Bestand einfügt. Während das Hanggeschoß als massiver Sockel ausgeführt wird, werden die Obergeschoße in Holzhybridbauweise errichtet. Die Geschoßanzahl variiert entsprechend der Situierung am Hang zwischen Hanggeschoß +2 und +3. Die Baukörper verfügen jeweils erst in zweiter Reihe über eine höhere Geschoßzahl. Zwei getrennte Tiefgaragen wurden trotz der lockeren oberirdischen Bebauung optimal unter den Gebäuden situiert und sind von jedem der sechs Gebäude barrierefrei und auf kurzem Weg erreichbar. ZIMA-Geschäftsführer
Stilprägende Architektur mit hoher Wohnqualität Die nähere Umgebung ist durch Ein- und Mehrfamilienhausbebauung geprägt, in die sich das geplante
Unverbaubare Hanglage am Schlosshang in Feldkirch.
Rümmele Bau Ges.m.b.H. Schillerstraße 29, 6850 Dornbirn T 05572 23133 www.ruemmelebau.com
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Fertigstellung:
Ende 2020 Kontakt:
ZIMA Wohn Baugesellschaft mbH Lustenauer Straße 64, Dornbirn, Tel. +43 (5572) 3838 0 Ansprechpartner:
Eberhard Stimpel, eberhard.stimpel@zima.at
Mag. Claudio Kohler: „Gratulation gilt dem siegreichen Architektenteam von Johannes Kaufmann, das mit seiner Planung die außergewöhnliche Lage für eine stilvolle und sanfte Bebauung nutzt.“
M. Rhomberg Wohnprojekte GmbH Steinacker 19, 6850 Dornbirn T 05572 29276 www.m-rhomberg.at
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1 Schruns Wohnanlage Silvrettastraße
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1 Dornbirn Bachmähdle Wohnanlage „Vodoba“
2 Dornbirn Wohnanlage Bachmähdle 3 Bludesch Wohnanlage Im Schüler
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ZIMA Wohn Baugesellschaft mbH Lustenauer Straße 64, 6850 Dornbirn T 05572 3838 www.zima.at
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1 Hörbranz Lindauerstraße
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2 Lustenau Augartenstraße 3 Götzis Kommingerstraße
Nägele Wohn- und Projektbau GmbH Müsinenstraße 29, 6832 Sulz T 05522 60170 www.naegele.at
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1 Hard Schnepfenweg
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2 Dornbirn Schmelzhütterstraße 5
3 Rankweil Freudenau
4 Frastanz Auf der Bleiche
4 Schlins Wiesenbachweg
5 Bludenz Obdorfpark
5 Vandans Bahnhofstraße
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DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
MITTWOCH, 3. OKTOBER 2018
Immobilienbranche der Zukunft Was die Digitalisierung für Neuerungen bringt
ENTWICKLUNG. Neue Technologien werden die Immobilienbranche nachhaltig verändern. Denn auch an der Immobilienbranche geht die Digitalisierung nicht vorbei, und zwar teilweise auch in unerwarteter Art und Weise. Die Onlinesuche hat den Immobilienmarkt ohnedies fest in der Hand. Welche digitalen Trends werden weiter kommen? Ein Blick auf Studien lässt fünf wesentliche Treiber und Trends erkennen: Smarte Immobilienwelten, Häuser aus dem 3DDrucker, Virtual und Augmented Reality, Building Information Modeling und Digitalisierung. Building Information Modeling Die Zeiten, als technische Zeichner an großen Pulten mit Lineal und Bleistift saßen, sind längst vorbei. Alle Planungen laufen
„Digitale Information hat sich zu einem Hauptvertriebsweg der Immobilienbranche entwickelt. Sie ermöglicht dem Kunden neue visuelle Eindrücke einzelner Projekte, Übersicht und Vergleichbarkeit des Immobilienangebotes.“ Albert Ellensohn, Beratung und Verkauf Wilhelm+Mayer Bau GmbH
über den Computer mit professionellen Programmen wie ArchiCAD, AutoCAD oder Allplan. Damit sind auch Änderungen naturgemäß wesentlich leichter durchzuführen und Kommunikation, Kalkulation wie auch Visualisierung funktionieren einfacher als je zuvor. Statt umfangreiche Pläne mit der Post oder Boten durch die Stadt
oder sogar in andere Städte zu schicken, werden sie mit Knopfdruck auf Server und wieder heruntergeladen. Das sogenannte Building Information Modeling (BIM) wurde zur besseren Kommunikation geschaffen. Building Information Modeling (BIM) ist ein intelligenter, auf einem 3DModell basierender Prozess, der Architekten, Ingenieuren und Bauunternehmern Informationen und Werkzeuge für effiziente Planung, Entwurf, Konstruktion und Verwaltung von Gebäuden und Infrastruktur bereitstellt.
mit Virtual- und Augmented Reality . Wo früher Illustrationen und Modelle per Hand gefertigt wurden, erstellen heute die oben genannten Architekturprogramme auch gleich die Schaubilder und – bei entsprechender Ausrüstung – sogar die 3D-Modelle. Neu dazu gekommen ist die Virtual Reality. Mit VR-Brille können Interessenten einen virtuellen Spaziergang durch die neue Anlage machen und die Vorzüge können verstärkt hervorgehoben werden.
Virtuelle Realität Für die Immobiliensuche oder moderne Immobilienvermarktung bereits erfolgreich eingesetzt wird die Darstellung digitaler Daten mit modernen Visualisierungstechniken, Datenbrillen und Smartphones oder Tablets
Zugegeben, es klingt immer noch unglaublich, wird jedoch in ein paar Jahren wohl noch ausgereifter sein: Maschinen, die gleich ganze Häuser „ausdrucken“ können. Contour Crafting ist ein computergestütztes Bauverfahren zur Errichtung von Gebäuden. Das Haus wird am Computer entworfen und die Daten anschließend an den „Drucker“ weitergeleitet. Der „Drucker“ ist ein vollautomatischer Portalroboter, der größer als das Gebäude ist; über Betonbehälter werden der schnell härtende Spezialbeton und normaler Beton zugeführt. Schicht für Schicht wird Beton aufgetragen, Bauzeit und Baukosten werden enorm reduziert. Gleichzeitig können individuelle Wünsche besser berücksichtigt werden. Zur Zeit setzt die Statik der Technik noch Grenzen, doch ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch große Häuser einfach „gedruckt“ werden. Wobei der in serieller Vorfertigung produzierte Holzbau für rasch aufzurichtende Häuser aktuell wohl die sympathischere Variante darstellt.
Hausmodelle aus dem 3-D-Drucker gibt es bereits. „Gedruckte“ Häuser sollen schon bald in Südamerika Realität werden.
Haus aus dem 3D-Drucker?
„Smarte“ Wohnstätten Last but not least hat die IT auch schon längst in die Steuerung des Hauses Einzug gehalten. Von der Steuerung der
Rolläden und der Beleuchtung über den selbsteinkaufenden Kühlschrank bis zum Ambient Assisted Living (AAL), bei dem etwa der Boden erkennt, ob der (alte) Bewohner gestürzt ist, oder der Herd „weiß“, dass er nicht ausgeschaltet wurde, reichen schon jetzt die Systeme. Auch hier wird die Entwicklung in den nächsten Jahren wohl noch weitergehen. Dazu tragen auch Gebäudeautomatisierungssysteme (engl. Building Management Systems) und das «Internet der Dinge» (engl. Internet of Things) bei. „Unsere Kunden sollen von der Digitalisierung profitieren! Deshalb setzen wir in ausgewählten Wohnanlagen ‚Allthings‘ ein – eine App, mit der Eigentümer den direkten Draht zu ihrem Zuhause haben.“ Tobias Vonach, Leitung Immobilien Rhomberg Bau GmbH
Neben der Effizienzsteigerung stehen auch die Visualisierung und die damit verbundene bessere Bewusstmachung für die User im Vordergrund. Von „Smart Homes“ spannt sich die Bandbreite der Begrifflichkeiten bis hin zu „Smart Buildings“ und „Smart Cities“, deren permanente Interaktion zwischen Stadtbewohnern und Technologie eine gegenseitige nachhaltige Beeinflussung schafft. Im Bereich der 3D-Stadtmodellierung wird mit CityGML ein neuer Weg der Modellierung beschritten. Fazit: Die Immobilienkunden von morgen werden immer technikaffiner und der Nutzungsgrad mobiler Geräte steigt rasant. Im Bereich der Digitalisierung bieten sich interessante Möglichkeiten für die Immobilienbranche der Zukunft.
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DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
MITTWOCH, 3. OKTOBER 2018
Für sich und andere gut vorsorgen Anlegerwohnungen sind ein stabiler Sachwert mit hoher Wertbeständigkeit
ANLEGER. Die Vorsorgewohnung trägt ihr Prinzip bereits im Namen: Mit ihr kann man vorsorgen, um Geld für später – oder oder die nächste Famliengeneration zu haben. Das Rezept klingt einfach, ist jedoch im Detail am besten mit Experten umzusetzen: Vorsorge- oder Anlagewohnungen sind Eigentumswohnungen, die man fremd vermietet und im besten Fall mit den Mieterträgen den dafür aufgenommenen Kredit bedient. Ist die Wohnung im Laufe der Jahre abbezahlt, kann man sie in der eigenen Familie weitergeben, selbst bewohnen oder durch die Vermietung an Dritte in der Pension ein nettes Zubrot verdienen. Im Detail sind jedoch mehrere Faktoren zu beachten. Anleger, die gleich mehrere Wohnungen erwerben, weil sie mit Immobilieninvestments Gewinne lukrieren wollen, benötigen professionellere Strategien als der Angestellte, der mit einer klei-
nen Erbschaft oder seiner künftigen Abfertigung die Wohnung für die Enkelin als Vorsorgewohnung kauft. Immobilien stellen einen großen Teil des österreichischen Privatvermögens dar. Als stabiler Sachwert punktet das „Betongold“ zu Recht nach wie vor. Wer eine Investorenwohnung gut vermietet hat, kann über Jahre hinweg – mindestens inflationsangepasste – Erträge lukrieren. Viel wichtiger jedoch: Der Wert der Immobilie selbst ist in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gestiegen. Hohe Wertbeständigkeit Bevor man eine Vorsorgewohnung erwirbt, muss man sich überlegen, welcher Anlagetyp man ist und welche langfristigen Ziele man mit der Vorsorgewohnung verfolgen will. Will man sein Geld für sich und Generationen sichern, oder will man ein Zusatzeinkommen lukrieren?
„Wir betreuen mehr als 800 Investoren, die ihr Geld in ‚Betongold‘ angelegt haben. Mit unserem einzigartigen Anlgerservice wird das Handling so einfach wie ein Sparbuch.“ Bojan Ancevski, Beratung und Verkauf Hefel Wohnbau
Danach richten sich die Kaufund Zahlungsmodalitäten: Zur Optimierung der Rendite sollte das Verhältnis zwischen Eigenund Fremdfinanzierung bereits in der Anfangsphase fixiert werden. Wer eine Vorsorgewohnung mit viel Eigenkapital finanziert, fällt um steuerliche Vorteile um, hat dafür eine wertbeständige Anlage. Voraussetzung ist, dass die Anlagewohnung den Kriterien einer guten Lage und guten Vermietbarkeit entspricht. Lage, Lage, Lage!
Eine solide und langlebige Ausstattung macht sich bezahlt.
Der Lage kommt zentrale Bedeutung zu. Sie garantiert in der Regel den Werterhalt und die Wertsteigerung der Immobilie. Die ideale Vorsorgewohnung findet man in guten Lagen im urbanen Umfeld und mit guter Infrastruktur. Im Vorarlberger Rheintal haben die Städte und größeren Gemeinden dabei die Nase vorn. Die optimale Wohnungsgröße liegt bei ca. 45 bis 65 m². Ein guter Grundriss, geräumige Terrassen und Balkone, bis zu Bus- und Bahn in der Nähe schlagen sich für die Vermietbarkeit wie Rendite nieder. Wertbeständige Ob-
jekte sind rentabel, der Trend zu Single- und Zweipersonenhaushalten wird sich auch bei der Wahl der Anlagewohnung als nicht unerheblicher Faktor erweisen. Eine langlebige Ausstattung macht sich sowohl bei der Vermietung wie der späteren Eigennutzung bezahlt. Steuerliche Vorteile nutzen Wer die Anlagewohnung mit einer Eigenkapitalquote von ca. 30 Prozent erwirbt und den Rest kreditfinanziert, kann einige Vorteile nutzen. Es empfiehlt sich dabei, die Zinsentwicklung mithilfe eines Steuerberaters oder Wirtschaftstreuhänders und mit Finanzierungsexperten zu analysieren und mit dem Eigenkapitaleinsatz abzustimmen. Der Investor kann unter bestimmten Bedingungen die Refundierung der vom Bauträger in Rechnung gestellten Umsatzsteuer vom Finanzamt beantragen. Durch diese Möglichkeit des Vorsteuerabzuges erfolgt der Erwerb einer Vorsorgewohnung quasi zum Nettokaufpreis. Das ist bereits sehr interessant, aber an Bedingungen geknüpft: Der Eigentümer muss die Wohnung für die entsprechende Laufzeit vermieten und die Steuerbegünstigung fließt durch die Mieteinnahmen als Umsatzsteuer wieder zurück an den Staat. Sprich: Die Miete wird dem Mieter mit 10 Prozent Umsatzsteuer in Rechnung gestellt, diese wird an das Finanzamt abgeführt. Mit den Mieteinnahmen erfolgt die Rückzahlung der monatlichen
Raten, beim derzeit noch niedrigen Zinsniveau ist die Zinsbelastung überschaubar. Expertenrat einholen In die Rentabilitätsrechnung sollte aber nicht nur die Mietersparnis einfließen, die sich ergibt, wenn man die Immobilie selbst bewohnt (bzw. die zu erwartenden Mieteinnahmen). Auch die Kosten für die Werterhaltung (Renovierung, Schadenssanierung) sowie für Verwaltungsaufwand und Leerstandszeiten müssen einkalkuliert werden. Weitere Steuerfragen erläutern Spezialisten ebenfalls. Die Immobilienertragssteuer zum Beispiel spielt erst beim Verkauf der Immobilie eine Rolle.
„Jetzt in Wohnungen zu investieren, ist das Gebot der Stunde. Das i+RDienstleistungspaket und das Zinsniveau rund um die Anlegerwohnungen bieten einerseits langfristige Werthaltigkeit und andererseits profitable Rendite.“ Alexander Stuchly, Geschäftsführer i+R Wohnbau
Wer Bedenken bei der Vermietung hat, kann aufatmen: Die Vorarlberger Bauträger verfügen über Rundum-SorglosPakete und beraten mit einem Netzwerk von Spezialisten von A bis Z zum Kauf von Vorsorgewohnungen und übernehmen teilweise bis hin zur Mietersuche verschiedene Aufgaben. Informieren lohnt sich.
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Immobilieninvestment rechnet sich Wohnungen als werterhaltende und im Wert steigende Kapitalanlage
KAPITAL. Investitionen in Anlageimmobilien sind unverändert attraktiv, auch weil sich die Zinsen auf einem historisch tiefen Niveau befinden und damit die Rendite von ImmobilienDirektinvestments gegenüber anderen sicherheitsorientierten Veranlagungen mit ihrer derzeit negativen Realverzinsung eindeutig attraktiver ist. Anleger müssen sich allerdings im Klaren sein, dass Anlagewohnungen kein liquides Investment sind und man sie einer langfristigen Betrachtung unterziehen muss. „Wohneigentum ist im Vergleich zu den stark schwankenden Finanzmärkten eine der sichersten Veranlagungsmöglichkeiten. Investieren Sie Ihr Kapital wertbeständig und langfristig rentabel in eine Anlagewohnung.“ Roberto Romanin, Verkaufsleitung ZIMA
Hinsichtlich der Spesen beim Erwerb wie Grunderwerbssteuer, Eintragungsgebühr, Notar, Rechtsanwalt und sonstige Beratungsleistungen, etwaige Maklerhonorare für Erwerb und
entsprechende Größe und eine hochwertige Bauweise. Wertsteigerungspotenzial
Ein Immobilieninvestment ist immer langfristig zu betrachten.
Vermietung etc. ist eine langfristige Amortisation in Betracht zu ziehen. Unbestritten ist jedoch, dass Immobilien nach wie vor eine krisen- und inflationssichere Investition sind. Sie gelten als werterhaltende und wertsteigernde Kapitalanlage, die mit indexierten Mieten solide Renditen erbringen. Gute Beratung, seriöse Partner und das gewisse Serviceplus, das renommierte Vorarlberger Unternehmen beim Kauf
einer Anlagewohnung anbieten, machen sich langfristig bezahlt. Klare Ziele definieren Geklärt sein muss daher, welche Ziele man mit seiner Immobilieninvestition erreichen möchte. Geht es vor allem um die Versorgung für Familienmitglieder – Kinder und Enkelkinder oder möchte man die eigene Pension absichern? Will man mit den
Mieteinnahmen ein Zusatzeinkommen lukrieren? Wer eine Immobilie erwirbt, sollte bei der Auswahl des Objekts auf Grundriss, Wohnungsgröße und Ausstattung achten. Auch wenn es sich um spätere Wohnbedürfnisse für die eigene Familie handelt, steht die gute Vermietbarkeit bei der Anlagewohnung im Vordergrund. Entscheidend sind eine ausgezeichnete Lage, ein guter Grundriss, eine dem größten Mietermarkt
Die Geldanlage in eine Wohnung ist inflations- und krisensicher. Bei der Suche nach dem geeigneten Objekt sind Vorarlberger Bauträger und Makler hilfreich. Sie errechnen auch das richtige Verhältnis von Mietpreissegment und Wertsteigerungspotenzial etc. Renommierte Vorarlberger Bauträger bieten zudem unterschiedliche „Rundum-Pakete“ an, sodass sich Käufer einer Eigentumswohnung, die sie nicht (gleich) selbst bewohnen möchten, um nichts mehr kümmern müssen. Vom Finden geeigneter Mieter über die Abwicklung der Hausverwaltung, eines geeigneten Facility-Managements bis zur Kontrolle von Mieteingängen und Betriebskostenabrechnungen sind unterschiedliche Pakete erhältlich. Vorsorgewohnungen sind eine besonders krisen- und inflationssichere Form einer Investition. Sie verbinden die Sicherheit der Immobilie mit regelmäßigen Erträgen. Entsprechende fachliche Beratung und Unterstützung ist sowohl bei der Auswahl wie den finanztechnischen und steuerrechtlichen Verfahren angeraten.
Grundstücks- und Eigentümerdaten mit einem Klick App „MyInterest“ liefert sofort Informationen via GPS DEVICE. Mit einer neuen App können ganz bequem per GPS-Ortung Eigentümerdaten und Grundstückspläne eines Standortes abgerufen werden. Das niederösterreichische Software-Unternehmen Beinhofer hat die App MyInterest entwickelt. Diese selektiert das Grundstück mit einem Klick und liefert alle benötigten Informationen. Die App „MyInterest“ ist eine Weiterentwicklung und richtet sich an Makler, Bauträger, private Häuslebauer und alle, die auf der Suche nach einem Grundstück oder einer ganz speziellen Immobilie sind. Wird das richtige Grundstück oder Objekt gefunden, stellt sich rasch
die Frage: Wem gehört es und kann es überhaupt gekauft werden? Hier hilft die Anwendung. Im Grund wird über die App eine Abfrage beim Grundbuch vorgenommen und entsprechend verrechnet. Dadurch erspart man sich quasi den Gang zum Bezirksgericht, Anwalt oder Notar. Wer keine App nutzt, kann selbstverständlich ebenfalls online Grundbuchsabfragen tätigen. In das Grundbuch kann jeder Einsicht nehmen. Allerdings sind Abfragen verrechnungspflichtig. Das Grundbuch ist ein öffentliches Register, in welchem die Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte, dinglichen Rechte, die hieran
bestehenden Eigentumsverhältnisse und die damit verbundenen Belastungen verzeichnet sind. Über die Internetplattform dienste. jusline.at kann – kostenpflichtig – das Grundbuch (Grundstücksdatenbank) mittels Grundstücksnummer (GSTNR) oder Einlagezahl (EZ) einer Katastralgemeinde abgefragt und Abschriften daraus erstellt werden. Einfache Funktionsweise Mit der MyInterest-App hingegen können vor Ort und ganz bequem von der gewünschten Parzelle per GPS-Ortung bzw. durch manuelles
Eintippen der Adressdaten die gewünschten Eigentümerinfos und Grundstückspläne – zum tagesaktuellen Stand – abgerufen werden. Ermittelt wird neben dem Vor- und Zunamen des Eigentümers auch seine Adresse. Darüber hinaus gibt MyInterest Auskunft über die Größe und Widmung des Grundstücks. Damit verbunden bleiben natürlich die üblichen Abfragekosten, welche über ein Google- oder AppleKonto abgerechnet werden. Die Installation erfolgt ebenfalls über Google Play oder den Apple-Store.
Wohnungsgrößen hier und anderswo Vorarlberg kennt die Mindestgröße von Wohnungen nur bei der Förderung. RICHTLINIEN. In Wien wird die neue Mindestgröße von Wohnungen von 30 auf 25 Quadratmeter in der neuen Bauordnungsnovelle reduziert. Mit dieser Maßnahme will man dem Umstand entgegenkommen, dass die durchschnittliche Personenzahl pro Haushalt in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter zurückgegangen ist. Zudem ist die Zahl der Ein-Personen-Haushalte immer weiter gestiegen. Auch die Einheiten von Vorsorgewohnungsprojekten wurden
in den vergangenen Jahren immer kleiner. Dabei ist man mit 25 Quadratmetern noch entfernt von den 15 Quadratmetern, die in Hongkong üblich sind. Vorarlberg: Förderabhängig In Vorarlberg spielen Mindestgrößen bei der Förderung eine Rolle. Die Mindestgröße einer geförderten Wohnung beträgt 25 m² Nutzfläche (Zimmer, Küche, Nasszelle). Kleinere Wohnungen werden nicht gefördert.
Bei Wohnobjekten ohne Unterkellerung und Dachboden können – ohne Auswirkungen auf die Nutzflächen-Obergrenze – für Lagerzwecke oder technische Nutzung zusätzlich Flächen von bis zu 25 m² gebaut werden. Als Nutzfläche gilt die gesamte Bodenfläche einer Wohnung mit Ausnahme der Kellerräume und Dachbodenräume, der Flächen mit einer Raumhöhe unter 1,8 m sowie Treppen, Zwischenwände und Balkone, Loggien und Terrassen – auch wenn sie verglast sind.
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DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
MITTWOCH, 3. OKTOBER 2018
Weiß, schwarz oder Systemteile? Der Keller – gemauert, gegossen oder mit vorgefertigten Elementen KELLER. Die Glaubensfrage – Keller, ja oder nein – stellt sich jedem Häuslebauer. Das Für und Wider ist daher gut abzuwägen. Wo Grund knapp ist wie im Rheintal bietet sich der Keller als platzsparende Lagerund Haustechnikfläche an. Bei Neubauten wird aus Kostengründen auf den Keller verzichtet, was die Unterbringung von Haustechnik, Geräten, Lagerfläche etc. in anderen Räumlichkeiten erfordert. Müssen Waschküche, Gartengeräte und Haustechnik in Anbauten untergebracht werden, verteuert dies ein Bauvorhaben ebenfalls. Selbst in bodenseenahen Lagen, in denen früher ein Keller ein „No Go“ war, können mit moderner Bautechnik Keller realisiert werden. Je nachdem ob jemand einen einfachen Abstellkeller, einen Wellness- oder Hobbykeller wünscht, ist die Planung und Konstruktion für das Haus vorzunehmen.
Holzwerkstoffelemente auf der Baustelle mit Beton ausgegossen werden. Bei echten „Fertigteilkellern“ produzieren Anbieter nach Plänen vorgefertigte Wand- und Deckenelemente. Diese kommen exakt nach Maß auf die Baustelle. Durch die schnelle Montage und die auf ein Minimum reduzierte Baufeuchte erspart man sich Bauzeit und eventuell Kosten. Die Unterlagen gehen dabei direkt aus dem CAD-Programm in vollautomatische Produktionsanlagen. Einbruchschutz beachten
Stau- und Sickerwasser
Von der Dichtheit des Kellers hängt ab, ob langfristig Trockenheit garantiert ist.
Übrigens kann auch bei nicht unterkellerten Gebäuden Feuchtigkeit durch eine Bodenplatte diffundieren. Wasser kann als Bodenfeuchte, als nicht stauendes Sickerwasser, als ab und an aufstauendes Sickerwasser, als drückendes oder nichtdrückendes Wasser auf die Außenflächen von Bauwerken einwirken. Eine gute Feuchtigkeitsisolierung und entsprechende Abdichtungen sind unbedingt vorzusehen. Mit dem Bauunternehmen seines Vertrauens lassen sich individuelle Bedürfnisse, konkrete Anforderungen und realistische Kostenschätzungen am besten eruieren.
Damit es trocken bleibt Um gut gegen Grundwasser oder Sickerwasser abgesichert zu sein, werden Keller meist als „Weiße Wanne“ also mit einer wasserundurchlässigen Stahlbetonkonstruktion ausgeführt. Füllbeton der Wände und Aufbeton der Decken werden in einem Arbeitsgang eingebracht, es entsteht ein fugenloser Keller aus einem Guss. Dabei ist die Professionalität der ausführenden Unternehmen gefragt. Beim Einbringen darf sich der Beton nicht entmischen – was geschehen kann, wenn er aus zu großer Höhe eingebracht wird. Diese
Art des Kellerbaus hat schon vor vielen Jahren überwiegend die gemauerte und mit einer Bitumenschicht oder Dämmplatten versehene „schwarze Wanne“ abgelöst. Bei dieser vor einigen Jahrzehnten angewandten Methode wurden Abdichtungen vielfach im Laufe der Zeit undicht, Ziegel saugten sich mit Feuchtigkeit voll und aufwendige Sanierungsmaßnahmen waren die Folge. Gemauerte Keller oder schwarze Wannen werden immer noch errichtet – wenn auch in viel geringerer Anzahl als früher. Sie werden aus Ziegel, Kalksand, Porenbeton oder Leichtbetonstein auf-
gebaut und mit einer entsprechend dicken Dämmschicht versehen. Verschiedene Kellerarten Errichtet werden weiße Wannen entweder aus Ortbeton mit Systemschalung oder aus vorgefertigten Elementwänden. Die Systembauweise macht auch beim Keller nicht Halt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wandund Deckenelemente werden im Werk in Einzelteilen vorgefertigt und auf der Baustelle montiert. Bei Modulkellern oder Systemkellern handelt es sich um eine Mischform bei der vorgefertigte
Der Keller besteht nicht nur aus Wänden und Decken – Lichtschächte und Kellerfenster sind bedeutende Elemente – insbesondere wenn man den Keller als erweiterten Wohnraum – für Hobby und Co nutzt. Hochwertig gedämmte Kellerfenster und sauber konstruierte Lichtschächte sorgen lange Jahre für Freude. Je nachdem ob der Lichtschacht mit dem Mauerwerk verbunden (betoniert oder gemauert) oder getrennt (Fertigteile aus glasfaserverstärktem Kunststoff) eingebaut worden ist, muss eine entsprechende Isolierung gewählt werden. Es empfiehlt sich auch stabile Lichtschachtabdeckungen, die Schmutz, Laub und Kleintiere abhalten können, vorzusehen. Ein weiteres Detail auf das Fachunternehmen selbstverständlich achten: Jeder Gitterrost sollte einbruchssicher verankert werden. Wenn alles dicht und fachgerecht realisiert worden ist, ist das Fundament für ein langlebiges Gebäude und Sicherheit gelegt. Der Baumeister Ihres Vertrauens berät gerne dazu.
Urbaner Trend: die möblierte Wohnung auf Zeit Vor allem Geschäftsreisende schätzen sogenannte „serviced Apartments“ ZEITGEIST. Sie sind für einige Monate für komplexe Projekte, Fortbildungen oder Montagen im Land oder wohnen übergangsweise in der Nähe der Arbeitsstätte: Fachkräfte, die
möblierte Apartments benötigen. Der Mix aus Wohnung und Hotel wird bei gesuchten Arbeitskräften für gewisse Übergangszeiten oft vom Arbeitgeber bezahlt. Um Mitarbeiter
zu rekrutieren und zu binden, setzen Unternehmen immer öfter auf möblierte Wohnungen auf Zeit. Möblierte Apartments mit zubuchbaren Extras bieten dafür die ideale Wohnform.
Für Mietzeiträume ab mehreren Monaten können Fachkräfte aus dem Ausland in einer neuen Umgebung und in Nähe des Unternehmens ein Quartier beziehen – ohne aufwendig eine Wohnung finden und einrichten zu müssen. Wäsche-, Reinigungsservice
Möblierte Apartments lassen sich vor allem in Städten gut vermieten.
Flexibilität ist Trumpf in der modernen Arbeitswelt. Vorarlberg ist eine dynamische Wirtschaftsregion, die Fachkräfte aus Norddeutschland ebenso anzieht wie Gastprofessoren aus England oder Sportprofis. Kurzzeitmieter für mehrere Monate schätzen den zusätzlichen Service, der geboten wird. Neben der Arbeitsortnähe kommt es bei Wohnungen für Fachkräfte auf eine funktionierende Möblierung und eine vollständige Ausstattung an. Kleinwohnungen, bei deren Möblierung ein zeitloses Design und Materialqualität gewählt wurden, haben beste Vermietungsschancen.
Wäsche- und Reinigungsservice bilden das Sahnehäubchen. Kurzzeitwohnen im Rheintal Zweckmäßiges, wie zum Beispiel bequeme und hochwertige Betten, hat Priorität. Aktuelle Einrichtungstrends spiegeln sich zudem eher in Wohnaccessoires als in einer soliden und modernen Grundmöblierung wider. Gewerbliches Wohnen ist bereits längere Zeit ein internationaler Trend am Immobilienmarkt und seit einigen Jahren auch in Österreich angekommen. Die kurzfristigen Vermietungen können angesichts einer oft zahlungskräftigen Klientel einträglich sein. Serviced Apartments sind in Vorarlberg vor allem im Rheintal (Dornbirn, Lustenau, Hohenems, Götzis) zu finden, in Berglagen werden möblierte Kurzzeitapartments, die im Winter für Skiferien vermietet werden, im Sommer auch an Arbeitsnomaden vermietet.
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DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
MITTWOCH, 3. OKTOBER 2018
Mit Sanierung die Wohnzukunft gestalten Die Hälfte aller Vorarlbergerinnen und Vorarlberger wünscht sich eine Veränderung der Wohnsituation
STUDIE. Die vor Kurzem präsentierte Sparkassen-Wohnstudie 2018 hat zahlreiche Daten eruiert. Dabei spielen Wohnzufriedenheit, Veränderungswille und Sanierungen eine Rolle: Die Hälfte aller Vorarlbergerinnen und Vorarlberger wünscht sich eine Veränderung der Wohnsituation. 20 Prozent haben in nächster Zukunft sogar konkrete Bau- oder Renovierungspläne. Experten schätzen den Fremdfinanzierungsbedarf für sanierungsbedürftige Privatimmobilien österreichweit in den nächsten zehn Jahren auf knapp sechs Milliarden Euro. Noch ist die Anzahl der Sanierungen aktuell in Vorarlberg rückläufig. Die großen Chancen die in der Sanierung von Altbestand liegen, werden zunehmend neu entdeckt. „70 Prozent der Energie, die zur Errichtung eines Gebäudes aufgebracht werden müssen, stecken im Rohbau. Wer den Altbau nicht abreißt, sondern mit einem guten Sanierungsprojekt ein zweites Leben schenkt, spart Geld und CO2 ein, weiß Eckart Drössler vom Energieinstitut Vorarlberg. „Gebäudesanierung? Nur mit qualifiziertem, erfahrenen Fachmann der sorgsam plant und die Umsetzung begleitet! Finanzielle Möglichkeiten inklusive Förderung gilt es im Vorfeld zu prüfen.“ Andreas Rümmele, Bereichsleiter Bauträger RümmeleBau
Gute Wohnzufriedenheit Die repräsentative IMAS-Studie hat weiter die Wohnzufriedenheit und die aktuellen – durchschnittlichen – Wohnkosten erhoben. 88 Prozent der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger sind zufrieden bzw. sehr zufrieden und liegen damit im Mittelfeld. Oberösterreicher, Salzburger und Steirer sind
Wer Wohnraum saniert, sorgt für sich und die nächste Generation vor.
zu 90 Prozent zufrieden, Kärntner und Burgenländer liegen mit 89 Prozent leicht über uns. Den höchsten Wert in der österreichweiten Umfrage weist Tirol aus (94 %). Am unzufriedensten mit der Wohnsituation sind die Menschen in Wien (77 %), gefolgt von Niederösterreich (84 %). Wohnkosten steigen weiter Nach jeder Studienpräsentation wird in der Bevölkerung intensiv diskutiert. Naturgemäß sind die nachfolgenden Zahlen Durchschnittswerte, die vom renommierten IMAS-Institut im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen erhoben wurden. Dazu wurden 900 Personen unter anderem zu ihrer aktuellen Wohnsituation, ihren Veränderungswünschen und der Wohnfinanzierung befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 18 Jahren, das
sind 7,2 Millionen Menschen. Für die Wohnsituation im Ländle wurde festgehalten: Ein typischer Haushalt in Vorarlberg umfasst 2,6 Personen, die sich eine Wohnfläche von 121 m² teilen. Der österreichische Durchschnitt liegt bei 115 m². Der Wohnraum befindet sich mit 70 % überwiegend im Eigentum seiner Bewohner. Als monatliche Kosten inklusive Miete bzw. Kreditrate, Betriebskosten, Strom und Heizung geben die Befragten im Schnitt 673 Euro an. Das liegt über dem Österreich-Schnitt von 651 Euro, aber immer noch deutlich unter dem Wiener Befragungsergebnis (733 Euro). Statistik der Kaufpreise Die durchschnittliche monatliche Nettomiete in Vorarlberg ist – laut Statistik Austria – von 420 Euro im Jahr 2013 auf 478,40 Euro (+13,9 %) gestiegen. Im selben Zeitraum
nahmen die durchschnittlichen monatlichen Betriebskosten von Mietwohnungen um 7,32 Prozent zu. Noch deutlicher ist der Anstieg bei Gebrauchtimmobilien: Seit 2013 sind gebrauchte Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen in Vorarlberg um rund ein Drittel teurer geworden. Lagen die Kaufpreise für ein Einfamilienhaus im Jahr 2013 im Schnitt bei 320.000 Euro, waren es 2017 bereits 420.000 Euro. Ähnlich sehen die statistischen Werte die auf Basis von Immobilientransaktionen von der Statistik Austria erhoben worden sind, aus: 2013 lag der Kaufpreis einer Wohnung im Schnitt bei 199.000 Euro, 2015 waren es bereits 234.000 Euro, im 2017 waren dafür 263.000 Euro zu bezahlen. Energieeffizienz planen Bei Bau- und Renovierungsvorhaben liegt den Vorarlbergern die
Energieeffizienz am Herzen: 92 Prozent geben an, dass dieses Thema für sie sehr wichtig bzw. wichtig ist. Viel sparen kann man bei der Sanierung von Heizsystemen: „Jeder Unternehmer trachtet erst danach, die Verluste zu eliminieren, bevor er darüber nachdenkt, mit welchem System er sie decken möchte“, erklärt Eckart Drössler. Vor der Entscheidung, welche Heizung im Zuge eines Bau- oder Sanierungsprojektes eingebaut werden soll, gilt das Augenmerk deshalb der Wärmedämmung. Gemeinsam mit einem sparsamen Heizsystem können Wärmeverluste effektiv minimiert werden. Um die derzeit anhaltende Niedrigzinsphase auszunutzen, plant mehr als ein Drittel der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger etwaige Bau- und Renovierungsarbeiten im Wohnbereich vorzuziehen. Benötigt werden dazu Fachanbieter, diese sind im Moment jedoch sehr gut gebucht.
Niedrigzinsphase unterstützt Wohnkreditaufnahme Die – noch – anhaltende Niedrigzinsphase begünstigt die Aufnahme von Wohnkrediten RICHTLINIEN. Wenn es um Finanzierungen geht, bevorzugen 72 Prozent der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger eine fixe Verzinsung. Annähernd alle Befragten (91 %) legen Wert auf gute Beratung. Fast ebenso wichtig (87 %) sind ihnen attraktive Konditionen und niedrige Zinsen. Transparente Bedingungen wünschen sich 79 Prozent der Befragten. Und für rund zwei Drittel (62 %) soll es bei der Kreditabwicklung schnell gehen. 36 Prozent geben an, dass eine Kreditentscheidung innerhalb einer Woche für sie akzeptabel ist. 28 Prozent erwarten sich die Kreditentscheidung rascher – 8 Prozent gar innerhalb von 24 Stunden.
Spielraum einplanen Auf jeden Fall sollte man darauf achten, dass Kreditraten langfristig leistbar sind und genügend Spielraum im Haushaltsbudget bleibt. Mit einem Eigenmittelanteil von mindestens 20 Prozent und einer Fixzinsvereinbarung, die die aktuell niedrigen Zinsen auch für die Zukunft sichert, haben Kreditnehmer auf lange Sicht vorgesorgt. Um sich im Vorfeld über die Leistbarkeit eines Finanzierungsvorhabens zu informieren, nutzt bereits jeder Sechste in Vorarlberg einen Wohnkreditrechner wie z. B. jenen von Erste Bank und Sparkassen. Wohnkreditrechner:
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DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
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Kreativität, Anspruch und Reduktion Schnörkellos, reduziert, dennoch raffiniert und voller Leben: Das sind die Entwürfe des Designers Rainer Mutsch. DESIGN. Was dieser Mann macht, erregt Aufmerksamkeit. Zu Recht! 1977 im burgenländischen Eisenstadt geboren, ist Rainer Mutsch Spross einer Tischlerfamilie. Der Sohn mochte zwar das Handwerk, der kreative Aspekt begeisterte ihn weit mehr. So baute Mutsch im Alter von 10 Jahren sein erstes Möbelstück, einen Stuhl. „Learning by doing“ war auch später im Studium seine Devise: „Während meines Studiums habe ich etwa 25 verschiedene Möbel produziert. Man lernt das Fach, indem man viel herstellt“, verriet der 41-Jährige in einem Interview. „Das Fach“ waren eigentlich drei Fächer: Nach der HTL für Innenarchitektur und Möbeldesign in Mödling besuchte Mutsch die Universität für angewandte Kunst in Wien und schrieb sich dort für Industriedesign ein. Aber: „Es ist absolut notwendig, dass man viel unterwegs ist, viel sieht und viel ausprobiert. Design in nur einer Stadt zu studieren, das wäre der falsche Weg“, ist der Kreative überzeugt. Also ging es weiter nach Kopenhagen zum Möbeldesign-Studium und anschließend nach Berlin – dort wurde es dann Produktdesign. Großer seiner Zunft In Berlin arbeitete der Österreicher als Assistent des Designers Werner Aisslinger, stieg jedoch schnell bis zum Büroleiter auf. Recht schnell war klar: Die Designbranche, das ist das Metier von Rainer Mutsch. Wer für einen anderen arbeitet, kann seine Kreativität jedoch meist nur bedingt ausleben – deshalb gründete Mutsch nach seiner Rückkehr nach Wien ein eigenes Studio. Es ging steil aufwärts: Der Burgenländer zählt heute zu den Großen seiner Zunft. Zu seinen Kunden gehören so bekannte Namen wie Eternit, Swarovski oder Viteo. Dabei beschränkt Mutsch sich keineswegs: Von der Uhr bis hin zum Sitzmöbel entwirft er alles,
was ihm Spaß macht, ihn fasziniert und fordert. Ein Blumentopf? Klasse. Ein Bücherregal? Super. Eine komplette Kollektion mit Outdoor-Möbeln? Immer her damit. Den Einstieg machte er mit Innenarchitektur – so konnte er seine Experimente von Anfang an recht gut finanzieren. Auch heute noch ist der Designer viel in diesem Bereich unterwegs. Nachhaltiges Design Zu den wichtigsten Arbeiten des Rainer Mutsch gehört der preisgekrönte Sessel „Dune“. Das Outdoor-Stück ist ein absoluter Blickfang – nicht nur, aber auch, weil es aus Beton hergestellt wird. „Das Material hat den Vorteil, dass man es das ganze Jahr über im Freien stehen lassen kann und es trotzdem mindestens 20 Jahre hält“, erklärte der Wahl-Wiener gegenüber Journalisten. Das – mit weiteren Elementen individuell auch zu Sitzbänken kombinierbare – Möbel schlug in der Designwelt ein wie ein kleiner Komet. Er bekomme für die ein wenig an riesige Kiesel erinnernde Arbeit bereits Anfragen aus New York oder Tokio, freut sich Mutsch. Sowohl Design als auch Material bevorzugt Rainer Mutsch in der nachhaltigen Variante – das ist zeitgemäß und zeugt
auch von einem hohen Anspruch an die eigene Arbeit. Trotz seiner Vorliebe für Minimalismus und Schlichtheit darf es für das Kreativtalent auch mal ein bisschen flippiger sein: Sein Bücherregal „Crash“ etwa neigt sich wind-
„Der Produktdesigner Rainer Mutsch gestaltet sensibel und präzise seine Entwürfe Für Hersteller wie Eternit, RADO oder AXO light setzt er Massstäbe.“ Harald F. Künzle, Geschäftsleitung Reiter Design GmbH
schief in alle Richtungen – und überzeugt mit seinem besonderen Design. Die Uhr, die er für den Hersteller Rado entworfen hat, beinhaltet quasi eine Mikroarchitektur. „Ich wollte ein Stück Industriedesign abliefern und die Mechanik, so gut es geht, reduzieren“, sagt Mutsch über das aus Keramik hergestellte Werk. Das schwarze Zifferblatt mit schwarzem Punkt in der Mitte mit seinen asymmetrischen Schichten sieht zu jeder Tageszeit ein wenig anders aus: „Mir war wichtig, dass die Uhr das Umgebungslicht mit aufnimmt.“ Durch den stän-
Die Designpflanzgefäße PALMA wurden von Palmenstämmen inspiriert und von Eternit aus Faserzement gefertigt.
digen Wandel wirke das Modell besonders spannend. Deutlich verspielter sind zum Beispiel wunderschöne Ohrringe für Köchert, mit einem goldenen Kegel und türkisem Gehänge. Blumentöpfe für Eternit sehen aus wie ineinandergestapelt, wirken aber trotzdem organisch. Weihnachtslichter Eines seiner größten Projekte haben Millionen Menschen schon gesehen: Und zwar ohne es zu wissen. „Crystal Lights“, die grandiose und aufwendige Weihnachtsbeleuchtung in der Wiener Kärntnerstraße, wurde von Rainer Mutsch entworfen. Insgesamt 54 Luster und Lichtelemente, die aus 550.000 Lichtern bestehen, spannen sich über die bekannteste Shoppingmeile Österreichs – heuer bereits im neunten Jahr. Der Auftrag war damals eine große Ehre für Rainer Mutsch, war er doch erst 32 Jahre alt – und gewann schon damals das Vertrauen der Wirtschaftskammer und der Herstellerfirma Blachere. Vertrauen ist ein wichtiges Stichwort in der Designbranche. Entwürfe wie „Dune“ bedeuten zwar Kreativität und Renommee für den Designer, jedoch auch Risiko und finanzielle Investition für den Hersteller. Dieser muss sich zu hundert Prozent auf Mutschs Talent und Gespür verlassen – glücklicherweise scheint beides bestens zu funktionieren. Deshalb kann der 41-Jährige heute auf eine lange Liste an Kunden und diverse Preise und Auszeichnungen blicken. Das liegt mit Sicherheit auch an seiner absoluten Leidenschaft für den Beruf, der gleichzeitig auch sein Hobby ist. „Jeder Entwurf sei eine neue Herausforderung“, sagt Mutsch. Dabei ist Funktionalität genauso wichtig wie eine exzellente Optik. Der kreative Kopf testet alle seine Entwürfe eine Zeit lang selbst. Und noch einen dritten Anspruch hat er: In jedem Produkt aus dem Studio
Rainer Mutsch soll Emotion und Persönlichkeit stecken. Der Weg dorthin beginnt übrigens meist im Burgenland. Trotz seines enormen Erfolges holt sich der Designer die Inspiration nicht nur in der Technik, sondern auch am Neusiedler See. Dort sitzt er, betrachtet die Natur – und bringt zu Papier, was einige Monate später Beton, Keramik oder Metall wird. Man kann nur hoffen, dass die Inspiration noch lange nicht versiegt.
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DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
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Wenn zartes Schimmern lockt Trendthemen bei Küchen sind Fronten und Arbeitsplatten mit Glittereffekten
KÜCHE. Die Küche ist das pulsierende Herz jeden Hauses egal ob man sich für eine Landhausküche, eine im Industrial Style oder eine klassische Hochglanzküche entscheidet. Ob Beton- oder Rost-Optik, fast alle Küchen werden über kurz oder lang „smarter“. Doch abseits von digitalen Innovationen sind auch in puncto Ausstattung wieder Langzeittrends zu verzeichnen. Küchenarbeitsplatten fungieren schon lange – neben Funktionalität – als wichtige optische Komponente in Vorarlbergs Küchen. Ob gehärtetes Glas, Edelstahl, Granit oder Quarzsteinoberflächen – individuelle Wünsche können perfekt erfüllt werden. „Die Kombination aus naturnaher Steinoptik und mineralischem Glittereffekt ist nach wie vor sehr beliebt“, weiß Küchenspezialist Erwin Dobler (Olina). Dieser Trend bei den Arbeitsplatten setzt sich in jüngerer Zeit bei den Fronten mit einem leichten Metallic-Touch fort: Nicht mehr reine uni-farbene Fronten werden gewählt, sondern zunehmend setzen Kunden auf dezente Gold- oder Silberschattierungen, die sich je nach Blickrichtung unterschiedlich präsentieren. Metalliceffekte Die Küchenhersteller bieten verschiedene Oberflächen mit Bronze-, Gold- oder Silbereffekt an. Dabei muss nicht die ganze Küche in leichtes Glitzern getaucht werden, einzelne Metallicfronten können mit unifarbenen kombiniert werden. Dadurch wirken Küchen zeitlos elegant. Wer sich für eines der Trendmaterialien wie Beton oder Edelstahl entscheidet, achtet auf die Kombination von Wand- und Hintergrundfarben, und setzt auf eine ausgeklügelte Beleuchtung, um unterschiedliche Lichtstimmungen zu erzeugen. Schmale Kanten Im Trend liegt auch die schlanke Optik – „Seitenteile können mit 12 mm Breite ausgeführt werden, das unterstreicht Eleganz und Design“, so Experte Dobler. Apropos 12 mm, das ist auch jene
Statt geschlossener Fronten werden zunehmend Regale und Beleuchtungen zur Auflockerung eingesetzt.
Breite, in denen die angesagten Glasplatten aus modernem, gehärtetem Sicherheitsglas gefertigt werden können. Diese überzeu-
„Sowohl beim optischen Erscheinungsbild wie bei den Küchengeräten entwickeln sich spannende neue Trends die Komfort und Design ideal in sich vereinen.“ Erwin Dobler, Geschäftsführer olina-Küchen
gen auch als bedrucktes Klarglas durch besondere Eleganz und Brillanz mit einem seidenen Schimmer. Ob als Küchenarbeitsplatte oder als Küchenrückwand sowie für Ausstattungen. Die Nachfrage ist hoch, die Gestaltungsmöglichkeiten enorm. Auch eigene Fotos und Kochzitate wollen so manche Hobbyköche und -köchinnen gerne im Interieur wiederfinden.
Es wird wieder mehr gezeigt in modernen Küchen.
Es werde lichter! Waren einige Zeit komplett geschlossene Fronten up to date, so wird die Strenge nun wieder gerne mit offenen Regalen durchbrochen. Mehr Leichtigkeit und Luftigkeit für moderne Küchen, in denen alles, was nicht sichtbar sein soll, komfortabel hinter innovativen Türsystemen, Rollläden oder in Schubladen verschwindet. Da unsere Küchen immer mehr zum Ausstellungsobjekt für diverse Küchenschätze werden, haben offene Regale und Vitrinen oder Schränke ein Revival. Ob edle Essige und Öle, formschöne Mörser oder Designerzitronenpressen, ob eine tolle Geschirrserie als Blickfang oder die Küchenmaschine, die mehr Zier als Pflicht sein mag. Regale und Vitrinen machen Küchen wohnlicher. Heute müssen Räume nicht mehr so aufgeräumt wirken wie früher. Offene Regale lockern eine strenge Optik und starre Fronten auf und verleihen dem Raum mehr Tiefe sowie Gemütlichkeit.
Hier vereinen sich Steinfront, Glas und Metallicsockel perfekt.
Technische Innovationen Bei den Geräten sind technische Innovationen weiter auf dem Vormarsch. Neue Backöfen als Kombination von Mikrowelle mit Dampfgarer, nur Dampfgarer, Sous-vide-Gargeräte, Vakuumierschubladen und Co erleichtern das Leben von Profis am Herd zu Hause. Entsprechende Hochschränke, Regale und Abstellflächen bergen oder präsentieren die elektrischen Küchenschätze. Wer die Küche rocken möchte, lässt sich mit Soundsystemen von Musik in bester Tonqualität beim Kneten, Braten und Garen begleiten. Downdraft Dunstabzugsysteme oder Geschirrspüler mit einem eingebauten Liftsystem zählen zu den weiteren innovativen Geräten, die den Küchenalltag erleichtern.
Einen weiteren Trend stellt Erwin Dobler fest: Die Kunden sind wieder bereit, verstärkt mit Farben zu arbeiten. Das betrifft nicht nur einzelne Fronten, die mit satten Farben für Akzente sorgen. Auch Rückwände, Arbeitsplatten oder Wandverkleidungen heben sich farblich immer mehr ab. Dies setzt sich auch im Esszimmer fort. Ob Designeresstisch oder der prachtvolle geerbte Küchentisch der Großmutter – bei den Stühlen muss es nicht mehr die klassische Vierer-, Sechser- oder Achtereinheit desselben Modells sein. Unterschiedliche Stuhlmodelle oder dieselben Stühle in unterschiedlichen Farben, verschiedenen Stoffen und Materialien – alles ist erlaubt und wird bestellt. Denn eines steht fest: Wohlfühlen und Genießen sind eine unschlagbare Kombination.
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