DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT März 2020/1. Ausgabe
MITTWOCH, 4. MÄRZ 2020
BAUBEGINN FRÜHJAHR 2020
DER VORARLBERGER IMMOBILIEN-MARKT
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März 2020/1. Ausgabe
Immobilienpreise pendeln sich ein Immobilienmarkt hat an Dynamik eingebüßt – Nachfrage bleibt hoch.
S KLEINWOHNANLAGE MÜHLEWEG LEBENSWERTES WOHNEN IN HÖCHST Nur wenige Gehminuten vom Zentrum in Höchst entfernt, entsteht eine architektonisch zeitgemäße Kleinwohnanlage. Optimale Infrastruktur und Nahversorgung: Busstation und Geschäfte befinden sich gleich nebenan, Kindergarten und Schule sind in nur wenigen Schritten erreichbar. Wir realisieren nicht nur Wohnungen – wir bauen Ihr Zuhause!
WEITERE PROJEKTE
ehr viel hat sich in den letzten Monaten preislich am Vorarlberger Immobilienmarkt nicht verändert, das lässt Käufer aufatmen. Verkäufer von Immobilien haben hingegen nach wie vor beste Chancen, mithilfe von Projektentwicklern eine gute Verwertung von Altimmobilien und Grundstücken zu erzielen. Dadurch entstehen u.a. interessante Wohnanlagen, die für Anleger interessant sein können. Immobilien sind jedenfalls nach wie vor eine stabile, wenn auch langfristig zu betrachtende Anlagemöglichkeit. Eine aktuelle Studie zeigt auf, dass Österreich über zahlreiche Immobilienerben verfügt. Wir werfen einen Blick auf den Trend zu Senioren-WGs, Mikroapartments sowie das von der Bundesregierung geplante Bestellerprinzip bei der Beauftragung eines Maklers. Kaufentscheidungen benötigen gute Grundlagen: Vor allem für junge Menschen ist eine seriöse Finanzberatung und die Durchrechnung unterschiedlicher Finanzierungsmodelle vor dem Immobilienkauf unbedingt notwendig. Im privaten Hausbau ist die Abwägung für eine Unterkellerung ebenfalls eng mit den Kosten verknüpft. Was ganz klar kostet, ist die gute Lage. Aktuelle Preisspiegel zeigen dies deutlich auf. Mit Viggo Boesen präsentieren wir einen Designer, dessen Namen wenige kennen. Sein Design trifft den heutigen Zeitgeist: Die Neuauflagen seiner Sitzmöbel feiern große Erfolge. Was noch dem Wohlfühlen dient? Eine gute Lichtplanung, die Raum-, Zonen- und Stimmungslicht berücksichtigt – und last but not least der Entscheid für ein Baumaterial mit hervorragender Ökobilanz. Holz ist gebauter Klimaschutz. Vorarlberger Fachunternehmen verfügen hier über großes Know-how.
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IMPRESSUM Verleger (Medieninhaber) und Hersteller: Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach Redaktion: Andrea Fritz-Pinggera, Heidrun Joachim Titelbild: VN Fotos: Archiv russmedia, reiter design gmbh, Shutterstock Umsetzung: Susanne Lampert Anzeigenberatung: Russmedia GmbH, 6858 Schwarzach, Gutenbergstraße 1, Tel. 0676 88005-313, Fax 05572 501-97313 Erscheinungsdatum: Mittwoch, 4. März 2020
TREND. Vorarlberg steuert auf die 400.000-Einwohner-Marke zu – mit Stichtag 31. Dezember 2019 wurden 397.852 Einwohner gezählt. Das bedeutet eine weiterhin hohe Nachfrage nach Wohnraum im Ländle. Der Immobilienmarkt präsentiert sich fast unverändert wie in den vergangenen Monaten: Baugrundstücke verzeichnen ein Nachfragehoch, gebrauchte Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen in guten Lagen sind höchst begehrt. Fantasiepreise werden keine mehr bezahlt, allerdings zeigt die Preiskurve bei Häusern in guten Lagen immer noch nach oben – wenn auch moderater als noch vor zwei Jahren. Begehrte Wohnorte sind die Seegemeinden und die Rheintalstädte – insbesondere Österreichs zehntgrößte Stadt – Dornbirn. Aber auch in kleineren Gemeinden, in denen forciert gemeinnütziger Wohnraum geschaffen wird, werden mittlerweile auch Investorenwohnungen errichtet und gekauft. Gute Auslastung Die Vorarlberger Baubranche erfreut sich einer sehr hohen Auslastung, und dies trotz einer bereits spürbaren Abflachung der Konjunktur. Vor allem der Wohnbau und die Sanierung sind wichtige Pfeiler, die Rückgängen in anderen Bereichen standhalten. Die wachsende Nachfrage nach Wohnraum ergibt im Wohnbau ein voraussichtliches Plus von 10 Prozent im ersten Halbjahr. Auch bei den Sanierungen wird mit einem Plus von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gerechnet. Darunter fallen sowohl Wohnanlagen, die energetisch und optisch wieder auf Vordermann gebracht werden, ebenso wie alte große Wohnhäuser, die mit Generalsanierungen zu modernem Wohnraum adaptiert werden. Immer mehr Klimaschutz Geprüft schadstofffreie Innenräume werden neuerdings mit
dem Label „wohngsund“ garantiert. Dieser Nachweis ist für alle wichtig, die gesunde Innenraumluft per Zertifikat sicherstellen wollen, die Umsetzung erfolgt durch Fachfirmen. Der Bausektor in der EU verschlingt derzeit rund 40 Prozent des Energiebedarfs. In Zeiten des Klimawandels ist umweltfreundliches Bauen mehr denn je gefragt. Ein weiterer Trend der in Vorarlberg weiter voranschreitet und mittlerweile auch Österreich erfasst hat, ist der Holzbauboom. Holz wird vermehrt auch in städtischen Gebieten als nachhaltiger Baustoff eingesetzt. Mit dem klimaschonenden Rohstoff können sowohl Aufstockungen wie komplette Einfamilienhäuser, Neubauten von Wohnanlagen und Bürohäusern durchgeführt werden. Aktuelle Trends Im Programm der österreichischen Bundesregierung befinden sich Punkte, die in Vorarlberg bereits lange propagiert oder in Zusammenhang mit der Wohnbau- und Energieförderung forciert werden: Der Vorrang von Nachverdichtung und Überbauung vor Versiegelung grüner Wiesen, die Vergabe von Wohnbaufördermitteln nur noch unter der Voraussetzung, dass umweltschonend gebaut
wird. Angedacht sind die Schaffung eines Ansparmodells für den Mietkauf, eine Baukostensenkung durch Beschleunigung der Bauverfahren im Zusammenwirken mit den Ländern oder die attraktivere Gestaltung des Instruments „Baurecht“. Wie viel davon umgesetzt werden kann, wird sich in den nächsten vier Jahren zeigen. Auch das heikle Thema der Zweitwohnsitze kommt vor allem in Tourismusgemeinden immer wieder aufs Tapet. Manche Gemeinden erlauben die Nutzung einer Wohnung als Feriendomizil nur mit ausdrücklicher Genehmigung, in anderen ist dies nicht möglich. Neue Investmentmodelle Einen weiteren Boom verzeichnen Mikroapartments in urbanen Lagen. Vorarlberg ist vor allem bei unseren deutschen Nachbarn ein begehrter Wohn- und Arbeitsraum. Ob sie als Studierende an der Fachhochschule, digitale Nomaden innovativer Start-ups oder Fachpersonal in der Industrie arbeiten: Wohnraum auf Zeit ist hoch nachgefragt. Für Young Professionals errichten derzeit gleich mehrere Vorarlberger Investoren die begehrten, komfortablen Kleinapartments. Ein zukunftsträchtiges Investment!
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Wohnungen als solide Veranlagungsmöglichkeit
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Anlagewohnungen sind auch im Jahr 2020 gefragt und langfristig profitabel. ANLEGER. Das Interesse an Neu- wie Gebrauchtimmobilien ist seit Jahren ungebrochen. Sie bilden eine verlässliche Geldanlage – zumal die Nachfrage hoch, das Preisniveau aktuell stabil ist und die Zinsen niedrig sind. Ob man sie Anlagewohnung, Vorsorgewohnung, Anlegerwohnung oder Investorenwohnung nennt – das Prinzip bleibt dasselbe. Eine Wohnung, die zum Zweck der Vermietung erworben wird, dient als Geldanlage, um eine Rendite zu erzielen. Professionelle Anleger erwerben meist mehrere Wohnungen, private Anleger geben sich mit einer oder zwei zufrieden. Die Ausgangssituation sollte vor dem Kauf betrachtet werden. Je nachdem ob man Wohnraum für Kinder und Enkel oder späteren Eigengebrauch erwirbt oder als langfristige Geldanlage auf Jahre hinaus vermietet, wird das Objekt ausgesucht. Wer Steuervorteile schätzt, wird sich für eine Neubauwohnung entscheiden. Zur Optimierung der Rendite sollte das Verhältnis zwischen Eigenund Fremdfinanzierung bereits in der Anfangsphase fixiert werden. Steuerliche Vorteile Anleger haben gegenüber privaten Käufern einen Startvorteil: Sie zahlen dem Bauträger den Kaufpreis inklusive 20 Prozent Umsatzsteuer, da die erworbene Wohnung vermietet wird und sie im Sinne des Umsatzsteuergesetzes Unternehmer sind. Der Anleger kann die Refundierung der vom Bauträger in Rechnung gestellten Umsatzsteuer vom Finanzamt beantragen. Durch diese Möglichkeit des Vorsteuerabzuges erfolgt der Erwerb einer Vorsorgewohnung zum Nettokaufpreis. Die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung unterliegen dem Einkommensteuertarif. Die Absetzung für Abnutzung ermöglicht es, vom Kaufpreis abzüglich des Grundanteils jährlich 1,5 Prozent abzuschreiben. Anschaffungsnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Grundbucheintragungsgebühr oder Notarhonorare sowie Renovierungskosten können steu-
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Hefel Wohnbau AG Wolfurterstrasse 15, 6923 Lauterach T 05574 74302 www.hefel.at
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1 Hörbranz Lochauerstraße
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1 Wolfurt Bahnhofstraße
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2 Bregenz Gallusstraße, Funkenbühel, Losergasse
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„Die Nachfrage nach Betongold ist ungebrochen. Wir betreuen aktuell 800 Immobilieninvestoren mit unserem einzigartigen Anleger-Service-Paket. Damit wird die Investition in eine Anlegerwohnung im Handling so einfach wie ein Sparbuch “ Bojan Ancevski, Beratung und Verkauf Hefel Wohnbau
Lage, Größe, Grundriss Ganz generell, egal, wo gekauft wird, sind eine gute Nahversorgung, nahe öffentliche Verkehrsmittel und Extras wie Garten, Balkon oder Terrasse Faktoren, die gut ankommen und gerne angenommen werden. Anlagewohnungen sind meist nicht zu groß. Am leichtesten lassen sich kleine Wohnungen vermieten. Bislang galt: Die ideale Anlagewohnung, ist neu, kompakt und zwischen 30
bis 60 m² groß. Mittlerweile hat sich ein neuer Trend zu Kleinstwohnungen gezeigt, der auch dieser Investmentform größte Bedeutung einräumt. Die Hintergründe liegen klar auf der Hand: Die Bodenseeregion zieht weiter Arbeitskräfte an, der Bedarf an Wohnungen steigt. Im Jahr 2019 leben in Vorarlberg bereits mehr als 57.000 Menschen alleine. Bis zum Jahr 2060 werden 40 Prozent der hier Wohnenden in einem Ein-Personen-Haushalt leben.
3 Lustenau Am Pfarrweg, Maria-Theresien-Str., Untere Aue
4 Dornbirn Rohrbach, Knie, Brunnengasse
4 Feldkirch Kehrstraße, Zellerweg, Altenstadt Zentrum
5 Frastanz Hauptmann-Frick-Straße
5 Bludenz Werdenbergpark
Kleinstapartments auf dem Vormarsch Charakteristisch für diese Wohnform ist eine Größe von 20 bis 35 Quadratmetern inklusive Badezimmer, Garderobe und Küchenzeile. Die clevere Grundrissplanung und die Konzentration aufs Wesentliche machen aus den Apartments echte Raumwunder. Gemeinschaftsräume fördern das Zusammenkommen von Mietern und machen die Mikroapartments vor allem für Studenten und Young Professionals, junge gut ausgebildete Fachkräfte, interessant. Aktuelle Beispiele sind die Wohneinheiten „David“
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im Dornbirner Rautenweg von der Bauherrenfamilie Mäser und Rhomberg Bau. Diese wurden mit Know-how von Blum optimal ausgestattet. Der Space Step von Blum ist z. B. eine Sockellösung, mit der man auch obere Schrankebenen erreicht und zugleich Stauraum im Sockel nutzen kann. Beim System „David“ müssen keine Betten weggeklappt oder Möbel weggerückt werden, das Apartment kann voll möbliert sofort bezogen werden. Auch das Schorenhaus in der Lustenauer Straße mit 15 Einheiten sowie eine geplante Anlage im Wallenmahd der Microliving Alpha Gesellschaft mit 40 Einheiten entstehen dieses Jahr. Langlebige Ausstattung Für welches Projekt auch immer sich Anleger entscheiden, gute Beratung macht Sinn. Als wertbeständige Anlage sind Immobilien nach wie vor hoch im Kurs und gelten immer noch als sicherer Hafen. Während der Investor vor allem auf die Lage-, Infrastruktur und gute Vermietbarkeit achtet, sind einem möglichen späteren Eigennutzer u. a. auch emotio-
nale Gründe wie die geografische Nähe zur Verwandtschaft wichtig: Aus diesen Gründen kann ei-
LENZ WOHNBAU GmbH Zehentweg 6, 6837 Weiler T 05523 52391 www.lenz-wohnbau.at
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3 „Weiler-Dorfmitte“ hochwertige Geschäfts-, Büro-, und Praxisflächen
2 Höchst Mühleweg
„Unsere kompakten Wohnungen eignen sich hervorragend als Vorsorgewohnungen und bieten durch ihr gutes Preis-LeistungsVerhältnis eine attraktive Möglichkeit der Wertanlage.“ Christoph Lenz, Geschäftsführer Lenz Wohnbau
2 Dornbirn Am Knie, Haselstauderstraße, Montfortstraße
3 Höchst Kreuzdorfstraße
Immobilien sind eine langfristige Veranlagungsform mit moderaten, jedoch stabilen Renditen.
erlich geltend gemacht werden. Beim Verkauf der Immobilie ist allerdings Immobilienertragssteuer zu berappen.
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Karrenblick Wohnbau Moosmahdstraße 21, 6850 Dornbirn T 05572 375014 info@karrenblick-wohnbau.at
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4 Rankweil, SigmundNachbauer-Straße Wohnanlage in Vorbereitung
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ne Wohnung auch ein Vierzimmerobjekt im ländlicheren Raum sein. Wer auf gute Qualität beim Bau und der Ausstattung achtet, hat länger keine Sanierungskosten zu befürchten. Mit gutem Schnitt, Barrierefreiheit, guter Sanitärausstattung und einer modernen Einbauküche lassen sich Anlegerwohnungen langfristig vermieten. Auf welche Kriterien man bei der Auswahl, Finanzierung und Co achten soll, darüber informieren Experten gerne. Das Angebot an Objekten ist aktuell in Vorarlberg wieder sehr interessant.
Rhomberg Bau GmbH Mariahilfstraße 29, 6900 Bregenz T 05574 4030 www.rhomberg.com
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2 Feldkirch Wolf-Huber-Straße 3 Lochau Bäumlequartier am See, Seeblick 4 Lustenau Widum 5 Ludesch Bahnhofstraße
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Wilhelm+Mayer Wohnbau GmbH Dr.-A.-Heinzle-Str. 38, 6840 Götzis T 05523 62081-0 www.wilhelm-mayer.at
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1 Götzis Eichbühelweg 2
2 Bludesch Oberfeldweg 3 Rankweil in Planung 4 Feldkirch in Planung 5 Koblach in Planung
Vorarlberger Immobilien-Tag Freitag, 8. Mai 2020
13 bis 19 Uhr, CUBUS Wolfurt, Eintritt frei. vn.at/immobilien-tag
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Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne: Tel. +43 (0)5572 244 02-0 UNSERE PROJEKTE: Dornbirn I Hatlerdorf Dornbirn I Schoren Dornbirn I Wiesenrain Rankweil I Leinenweg Nenzing I Schulstraße
Individuell oder betreut: Senioren-WGs Den Wohnkosten und der Einsamkeit ein Schnippchen schlagen. ZUKUNFT. Soziale Wohnformen entsprechen dem Trend der Zeit. Gerade das Einfamilienhaus kann mit zunehmendem Alter eine unsoziale Bebauungsform darstellen. Atriumhäuser sind als Alternative für gemeinschaftliches Wohnen derzeit im Osten Österreichs stark nachgefragt. In Vorarlberg hat Roland Gnaiger mit Udo Mössler ein solches bereits im Jahr 1999 verwirklicht. Im Dornbirner Stadtteil Oberdorf, der lange von Fabrikantenvillen geprägt war, zählt das Gebäude heute noch zu den innovativsten Bauten. Das dreigeschoßige Wohnhaus verfügt über ein mit Sichtbeton und Lärchenholz ausgestattetes Atrium. Dieses
fungiert als Treffpunkt, Spielund Partyraum. Ein Musterbeispiel von flexiblem Wohnen, ideal für individuelles Wohnen, bei dem man jedoch weniger allein sein kann. Im Team stärker sein Senioren-WGs liegen im Trend, das attestierte eine Marktstudie von Raiffeisen Immobilien bereits vor drei Jahren. In Innerösterreich werden für gemeinschaftliche Wohnzwecke bereits Vierkanthöfe adaptiert. Während dort die Leidenschaft für Garten und Landwirtschaft als Voraussetzung gilt, sind im dicht besiedelten Westen Österreichs eher gemeinschaftlich
zupackende Mieterinnen und Mieter gefragt. Eine Wohngemeinschaft im Alter bietet viele Vorteile und kaum Nachteile. Einer der wichtigsten Vorteile: das Alleinsein hat ein Ende. Die älteren Bewohner kommen wieder zu den wichtigen Sozialkontakten, können über gemeinsame Aktivitäten wieder größere Lebensfreude empfinden und zudem anfallende Kosten geringer halten. Gemeinsames Kochen und unterhaltsame Abende sowie neue Aufgaben, die den Tag erfüllen, sind weitere wichtige Gründe für das Leben in einer SeniorenWG. In der Realität ist es allerdings schwierig, Menschen mit relativ geringem Pflegebedarf zu
finden, die sich für diese Wohnform eignen. Sozialer Effekt Wer kann wem die Einkäufe hochtragen, wer ist geschickt beim Anbringen von Regalen, wer kocht und bäckt gerne, wer unterstützt beim Aufräumen? Wohnformen, welche mit flexibler Raumeinteilung und barrierefrei realisiert werden, haben Potenzial. Eine große Gemeinschaftsküche, in der mehrere Personen schnibbeln und braten, rühren und backen und vor allem gemeinsam tafeln können, machen der Einsamkeit ein Ende. Kosten können bei Gemeinschaftsnutzungen gespart, der Spaß hinge-
www.winsauerwohnbau.at gen verdoppelt werden. Im Krankheitsfall ist immer jemand da, ob Schach, Mühle oder Rommé, ob Jassen oder Fußballspiele schauen – zusammen ist man weniger allein. Dabei hat selbstverständlich jede Person auch ihre eigenen Räumlichkeiten und somit Rückzugsmöglichkeiten. In den letzten Jahren wurden Senioren-WGs vielfach auf Privatinitiative hin gegründet. Während Microapartments für Studierende bereits aktiv am Markt angeboten werden, werden Senioren bislang eher mit betreubaren Wohnformen umworben. Selbstbestimmt wohnen und dennoch bei Bedarf Service und Hilfe in Anspruch nehmen zu können, hat jedenfalls bei rüstigen Senioren viel Potenzial. Experten gehen davon aus, dass in Europa rund sieben Prozent der über 70-Jährigen betreutes Wohnen in Anspruch nehmen oder nehmen werden. In Österreich werden bis 2029 rund 87.000 Wohneinheiten für betreutes Wohnen benötigt.
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Wohnen 70 plus
Senioren-Wohngemeinschaften können modern und stylisch sein.
Auch Silver Living, Anbieter für betreutes Wohnen für Best Ager, stellte in einer Studie fest: Um die Wohnkosten der Mieterhaushalte 70 plus in bezahlbarem Rahmen zu halten, werden gemeinschaftliche Wohnformen wie eben Wohngemeinschaften und Quartierskonzepte in den Städten an Bedeutung gewinnen. Die Wohnplattform wohnbuddy. at wiederum führt in der Steiermark Interessenten für gemeinschaftliches Wohnen – seien diese jung oder alt – zusammen. In Vorarlberg bieten verschiedene Wohnbauträger und Gemeinden betreubare Wohnmodelle an.
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Teures Eigentum Die Statistiken zeigen, dass im Bundesland vor zehn Jahren „Ein Leben lang Miete bezahlen, die nur kurzfristig günstiger ist, als der Erwerb von Eigentum? Selten zuvor standen die Zeichen für Kaufen so gut.“ Johannes Wilhelm, Geschäftsführer Wilhelm+Mayer Wohnbau GmbH
der durchschnittliche Preis bei Wohnungsverkäufen bei rund 2246 Euro pro Quadratmeter lag, mussten 2018 im Schnitt rund 3861 Euro berappt werden. Wohnen ist zum Luxus geworden, da macht es Sinn, sich rechtzeitig um Eigentum zu bemühen. Denn schon der Volksmund sagt: Nur der frühe Vogel fängt den Wurm. Die Entscheidung zwischen einem Haus oder einer Wohnung hängt vor allem von der jeweiligen persönlichen Lebenssituation ab. Ein Haus gewährt
mehr Freiraum, bringt aber auch eine Menge Arbeit mit sich. Der Pflegeaufwand für eine Wohnung ist zwar geringer als für ein Haus, doch dafür muss man sich in der Regel mit einer Eigentümergemeinschaft arrangieren. Familie und Beruf haben meist Einfluss auf die Entscheidung darüber, ob Wohnen in der Stadt oder auf dem Land passend ist. Soll gebaut werden, beginnt die Suche nach dem Grundstück, soll gekauft werden nach der Wohnung über Makler oder in eigener Initiative. Ist die Suche erfolgreich gewesen, geht es ums liebe Geld. Damit sich Bauträume nicht in Luft auflösen ist es notwendig, zunächst die passende Immobilienfinanzierung zu erschließen. Schlüssel dazu sind Information und Geduld. Fragen sind zu beantworten wie: Welcher Kredit lohnt sich? Wie viel Geld gilt es zu sparen? Ist Kaufen oder Bauen die bessere Lösung? Welche Banken bieten die besten Angebote? Welche Kreditdauer sollte angestrebt werden? Im Endeffekt spielt bei einer Baufinanzierung die eigene Situation die größte Rolle. Vergleiche helfen. Entsprechende Rechner und Plattformen im Internet unterstützen dabei. Oder man wendet sich an einen Berater seines Vertrauens. Zahlbare Raten Eine der ersten Fragen, die bei der Suche nach der Finanzierungsvariante beantwortet werden muss, ist jene der monatlichen Raten, die für den Interessenten leistbar sind. Designierte Häuslebauer und Wohnungseigentümer sollten demnach zunächst prüfen, wie hoch die Raten sein dürfen. Ausgangspunkt für die Berechnung der möglichen Kreditrate ist eine genaue Haushaltsführung. Idealerweise werden alle monatlichen Ausgaben – für Lebensmittel, Versicherungen, Auto, Miete, Wohnnebenkosten etc. aufgelistet. Als Faustformel gelten 750 Euro pro Monat für eine Person, 250 Euro für jedes weitere Familienmitglied. Für ei-
ne solide Finanzierung müssen demnach zuerst die wichtigsten Eckdaten abgesteckt werden. Das erfordert einiges an Wissen und Erfahrung. Deshalb sollte ein Bankberater involviert werden. „Eine feste Basis für langfristig gute Kundenbeziehungen
„Eine solide Diskussion mit Bank und Energieberater stellt sicher, dass sich Investitionen auch langfristig rechnen.“ Christian Hagspiel, Wohnbauexperte Dornbirner Sparkasse Bank AG
ist ein offenes und abwägendes Gespräch zwischen Bau- oder Kaufwilligen und Berater. Dabei muss ehrlich abgeklärt werden, welche Kosten- bzw. Ratenvorstellungen der Kunde hat und wie viel an Eigenmitteln er beisteuern kann“, erklärt etwa Christian Hagspiel, Leiter der Wohnbaufinanzierungsabteilung bei der Dornbirner Sparkasse. Der erste Weg nach dem Finden von Grundstück oder Wohnung sowie der eigenen Aufstellung von Einnahmen und Ausgaben muss also zur Bank führen, um zu erfahren, welche Summe aufgrund der Bonitätsfeststellung bewilligt werden kann. Wenn dieser Grundstein gesetzt ist, kann das „Finanzkleid“ für das Traumobjekt maßgeschneidert werden. Hinterfragt werden sollte, ob die Schaffung der eigenen vier Wände tatsächlich in den Lebensplan passt. Zudem sollte vorausschauend gedacht werden: Wie lange will ich selbst im Haus wohnen? Soll das bis ins hohe Alter sein, muss an Notwendigkeiten wie Barrierefreiheit gedacht werden. Oder: Ist ein Keller notwendig? Können Raumgrößen später verändert werden? Eigenkapital Je besser das „Vorbereitungs-paket“ geschnürt wird, desto leich-
ter wird der Weg zum Wohneigentum. Finanzierungen für Wohnraum laufen bis zu 35 Jahre. „In dieser Zeit kann viel Unerwartetes geschehen – etwa Renovierungen. Oder die Lebensumstände ändern sich infolge von Arbeitslosigkeit, Wegfall von Familienbeihilfe oder Krankheit. Auch solche Dinge sind in Betracht zu ziehen. Wichtig ist es, dabei auch daran zu denken, dass die Kosten für den Bau oder die Wohnung weitaus höher sind als zunächst gedacht. „Eigenkapital sollte jedoch vorhanden sein. 20 Prozent Eigenmittel braucht es mindestens, denn die Sparkasse finanziert nur den Wohnungswert“, sagt Hagspiel. Der Preis für Haus oder Wohnung ist nur ein Teil der Kosten, die insgesamt aufzubringen und gegebenenfalls zu finanzieren sind. Eine Reihe von Personen (Makler, Architekten, Notare usw.) wollen ihren Lohn, Kosten für Kaufvertragserstellung fallen an. Da braucht es Eigenkapital. Manch einem Interessenten muss deshalb auch empfohlen werden, einige Jahre weiterzusparen. „Wer den Wohntraum verwirklichen will, der wird sein Sparziel konsequent verfolgen“, ist Christian Hagspiel sicher. Die Bandbreite der Sparmöglichkeiten muss ebenfalls individuell den Kundenwünschen angepasst werden. Das beginnt beim klassischen Sparbuch, geht über das Bausparen und reicht bis zu Fonds oder Versicherungen. Eigenmittel planen Den passenden Finanzierungsmix zu finden ist nicht leicht. Und auch der Einsatz der Eigenmittel will richtig geplant sein. Da es sich bei der Entscheidung für ein Eigenheim meist um eine Entscheidung fürs Leben handelt, sollte auch die Auswahl der Finanzierung gut überlegt werden. Eine solide Basis ist die realistische Aufstellung aller mit dem Im-
mobilienerwerb oder Hausbau verbundenen Kosten. Vorbereitet werden sollte die oben genannte detaillierte Aufstellung aller monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Eigenmittel sind wichtiges Element einer gesunden Finanzierung. Damit kein Geld verschenkt wird, sollte sich der Wohnungsbesitzer oder Häuslebauer in spe vorab über Förderbedingungen informieren. Auch bei Sanierungen ist es wichtig, im Vorfeld abzuklären, was eigentlich zu tun ist, um eine Wohnwerterhöhung zu erreichen. „Eine solide Diskussion mit Bank und Energieberater stellt sicher, dass sich die Investitionen auch langfristig rechnen“, empfiehlt Hagspiel. Der Mix macht es Finanzierungen bestehen aus einem Mix von Eigenmitteln (Ersparnisse), Krediten und Fördermitteln. Ist alles geklärt, steht die Entscheidung an, ob ein Kredit zu Fix- oder variablen Zinsen besser ist. „Wir bieten Laufzeiten von bis zu 15 Jahren an. Unsere Empfehlung ist: Nicht nur auf ein Pferd zu setzen. Also: kombinieren. Mit dem Fixzins kommt man durch alle Lebenslagen. Beim variablen Zins sind Sondertilgungen möglich. Deshalb empfehlen wir 1/3 der erforderlichen Summe zu variablen und 2/3 zu fixen Zinsen festzumachen“, sagt der Sparkassen-Wohnbauexperte.
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In Zeiten geringer Zinsen ist Immobilieneigentum für junge Menschen eine Option, um Besitz zu begründen. FINANZIERUNG. Zum einen hat Vorarlberg für 2019 erneut stärkste Mietanstiege zu verzeichnen. Nur noch knapp unter der 15-Euro-Marke liegen die Städte insgesamt im wirtschaftlich starken Bundesland: Mieter in Dornbirn zahlen im Median 14,80 Euro (plus zwei Prozent) für den Quadratmeter. In der Landeshauptstadt stiegen die Mieten gegenüber 2018 um sechs Prozent auf 14,20 Euro. Die angespannte Situation in Sachen Wohnen ist kein Geheimnis und es ist kein „Heilmittel“ gefunden. Die Tatsache, dass in der Regel nur befristete Mietverträge angeboten werden, befördert im weiteren, dass die Vorarlberger traditionell das Wohnen im Eigentum anstreben. Viele sehen dies zudem als Altersvorsorge an, um in der Pension bei eingeschränktem Einkommen nicht noch Mietbelastungen tragen zu müssen.
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Neues oder Gebrauchtes Gebrauchte Immobilien sind zwar oft preisgünstiger als Neubauten, doch sind hier häufig noch Modernisierungsmaßnahmen notwendig. Vor dem Kauf überprüft am besten ein Experte die Bausubstanz auf versteckte Mängel. Zudem sollte man sich beim Kauf einer gebrauchten Immobilie Protokolle der Eigentümerversammlungen und Handwerkerrechnungen der vergangenen Jahre zeigen lassen, um den Zustand der Immobilie besser bewerten zu können.
Lustenau | Am Pfarrweg Wohnen in ruhiger Zentrumslage Bezugsfertig Frühjahr 2020
Dornbirn | Haselstauderstraße Zentral und naturnah wohnen Bezugsfertig Frühjahr 2020
Feldkirch | Zellerweg Wohnen im Naherholungsgebiet Baubeginn 2020
Feldkirch | Kehrstraße Außergewöhnlich wohnen, Weitblick inklusive Baubeginn 2020
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Immobilienverkauf
Immobilienerben der Gen Y Die Zahl der Immobilienerben steigt von 23 auf 38 Prozent an.
PROGNOSE. Da Immobilienerbschaften einen beträchtlichen Anteil am Vermögen der privaten Haushalte darstellen, sind sie für die Geldpolitik und das Ziel der Finanzmarktstabilität relevant. Vor einigen Jahren wurde in einer umfangreichen Studie von
„Entdecken Sie mit uns die unterschiedlichsten Möglichkeiten Ihrer brachliegenden Liegenschaft und lassen Sie durch eine Entwicklung das Grundstück für Sie arbeiten.“ Manuel Brunner, Projektleiter Immobilien Rhomberg Bau
der österreichischen Nationalbank erhoben, dass 20 Prozent der privaten Haushalte in Österreich Immobilienvermögen geerbt haben. Der Wert der erhaltenen Immobilienerbschaften macht bis zu 23 Prozent des gesamten Immobilienvermögens aus. Eine aktuelle Umfrage zeigt eine steigende Anzahl an vererbten Immobilien: Jeder Vierte in Österreich hat bereits geerbt oder ein Haus beziehungsweise eine Wohnung geschenkt bekommen. Das Hab und Gut der nächsten Generation vermachen, das wollen laut einer Innofact-Trendumfrage für
Knapp ein Viertel der Österreicher hat in seinem Leben bereits eine Immobilie geerbt oder geschenkt bekommen.
ImmobilienScout24 viele Immobilienbesitzer in Österreich. Das kommt der Work-Life-Balance der jüngeren Generation zugute – die nicht mehr nur Arbeiten will um das Eigenheim abzubezahlen, die Kinder zu versorgen und in den Urlaub zu fahren. Vier von zehn gehen in der vor wenigen Wochen veröffentlichten Umfrage davon aus, dass sie zur glücklichen Generation der Erben zählen werden. Mehr Häuser als Wohnungen Aktuell hat knapp ein Viertel der Österreicher bereits eine Immobilie
geerbt oder geschenkt bekommen. Bei den über 50-Jährigen liegt der Anteil der Immobilienerben bei 23 Prozent und damit nahezu gleichauf mit den unter 30-Jährigen. Bereits jede zehnte Person hat ein Haus geerbt und nur 4 Prozent eine Wohnung. Weitere zwei Prozent dürfen sich über das Erbe von Wohnung und Haus freuen. Immerhin 7 Prozent haben von den Eltern oder einer anderen Person eine Wohnung oder ein Haus geschenkt bekommen. Über alle Altersklassen verteilt liegt der Anteil der künftigen Erben bei 38 Prozent. Ein Fünftel hält es für sehr wahrscheinlich, ein Haus zu
erben und je 2 Prozent sogar mehrere Häuser oder mehrere Wohnungen. Rund jeder Zehnte geht davon aus, dass er eine Wohnung erben wird und weiteren 6 Prozent wird voraussichtlich sowohl ein Eigenheim als auch eine Wohnung überlassen. Mit Generation Y oder Millennials werden jene bezeichnet, die im Zeitraum der frühen 1980erbis zu den späten 1990er-Jahren geboren wurde. Erwartungen Während vier von zehn Österreichern betonen, dass es ihnen wich-
seit 1964
tig ist, den Kindern oder anderen Personen eine Immobilie zu vererben, sieht das ein Drittel als wenig oder gar nicht wichtiges Ziel im Leben. Ein Viertel ist hier neutral. Interessanterweise ist es die Generation 50-plus, die zu 43 Prozent dem Thema eine geringe Bedeutung beimisst, ebenso wie knapp die Hälfte der Personen, die zur Miete wohnen. Jedoch würde ein weiteres Drittel der derzeit in Miete Wohnenden sehr gerne ihren Kindern oder anderen eine Immobilie vererben. Immobilienexperten in Vorarlberg gehen davon aus, dass sich bis zum eigentlichen Vererben einer Immobilien noch einiges tun kann. So kann ein Haus bereits zu Lebzeiten verkauft oder gegen eine Wohnung eingetauscht werden, eventuell bevorzugt die rüstige Elterngeneration einen halbjährigen Aufenthalt in einer Ferienwohnung im Süden oder geht in Miete und verbraucht die Verkaufserlöse für ein Wohnmobil etc. Im Laufe eines Familienlebens kann noch viel geschehen – interessant ist jedenfalls, dass die Erwartungshaltung eine Immobilie zu erben, bei der Altersgruppe von 18 bis 29 Jahren mit 59 Prozent am höchsten ist. In Vorarlberg ist die Eigentumsquote mit über 57 Prozent (lt. Statistik Austria) noch erfreulich hoch, doch im Sinken begriffen. Ob sich die Hoffnungen der Erbengeneration erfüllen werden, steht daher noch in den Sternen.
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ÜBERGABE, VERTRAG · Ständiger Informationsfluss an Vertragsparteien · Kontakthaltung mit dem Treuhänder betreffend Überwachung des Zahlungstermins des Käufers · Ordnungsgemäße Übergabe der Immobilie, Erstellung von Schlüsselübernahmebestätigung, Wohnungsübergabeprotokoll, Inventarlisten, Vereinbarungen etc. · Organisation der Ummeldung · Individuelle Tätigkeiten je nach Immobilie oder Wunsch des Verkäufers, z. B. Organisation von Kleinreparaturen in Objekten usw. • Umzugsservice (Gratisnutzung eines hauseigenen Kleintransporters)
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Preisspiegel bieten eine Übersicht über Durchschnittspreise in verschiedenen Orten. RICHTPREISE. Zwar sind Grundstücke nach wie vor rar am Markt verfügbar, doch werden aktuell in allen Bezirken Neubauprojekte errichtet. Wer auf der Suche nach Gebrauchthäusern ist muss ebenfalls länger recherchieren. Sie werden gekauft wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“, insbesondere im Rheintal und in Seenähe sowie in Tourismusorten. Bei den „Trotz hoher Immobilienpreise gehört die Investition in Wohnraum zu den sichersten Anlageformen. Eine gute Lage sichert neben der langfristigen Wertsteigerung auch die Vermietbarkeit.“ Manfred Eisbacher, Verkaufsleitung i+R Wohnbau
Wohnungen sind Eigentumswohnungen in Top- und zentrumsnahen Lagen immer noch begehrt, doch weichen Käufer bereits etwas kompromissbereiter als noch vor drei Jahren auf kleinere Ortschaften und in Talschaften aus. Im letzten Jahr war ein weiterer, wenn auch moderater Preisanstieg in allen Regionen, Lagen und bei allen Immobilienarten zu verzeichnen.
Gefragte Gebrauchtimmobilien Die höchsten Preise erzielen nach wie vor ausgesprochene Top-Lagen und sehr gefragte Immobilien. Gut ausgestattete, leistbare Mietwohnungen sind schon seit längerer Zeit schwer zu finden, berichtet die Sparkasse. Aufgrund der zuletzt höheren Immobilienpreise bei Eigentum ist die Nachfrage danach ebenfalls gestiegen. In den nächsten Jahren könnten am Gebrauchtwohnungsmarkt weitere Verschiebungen stattfinden. Vermehrt werden sanierungsbedürftige Häuser und Wohnungen innerhalb von Familien vererbt, die danach auf den Markt kommen und ein wenig für Entspannung sorgen. Auch dank Nachverdichtung und Aufstockung entsteht neuer Wohnraum. Für solche Objekte bedarf es bei der Wertermittlung echter Spezialisten. Bei Neubauwohnungen ist diese einfacher. Seriöse Wertermittlung Für eine realistische und objektive Bewertung der eigenen Immobilie empfiehlt sich die Konsultation eines Immobilienexperten. Die unten stehenden Richtpreise von Gebrauchthäu-
„Durch die niedrige Zinspolitik bleibt das Investment in Immobilien nach wie vor attraktiv.“ Bernhard König, Geschäftsführer WWB GmbH – Winsauerwohnbau
sern und Neubauwohnungen dienen lediglich der Orientierung und sind geografisch erhobene Durchschnittspreise in Euro pro Quadratmeter. Manche Makler setzen bereits auf digitale Angebotsverfahren, mit denen Immobilienverkäufer aktuell erzielbare Marktpreise
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eruieren. Generell werden Wertermittlungen von Maklern oder Bauträgern, von gerichtlich beeideten und zertifizierten Gutachtern bis zu Immobilienvermittlern vorgenommen. Mehr zur Wertermittlung auf
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Keller oder nicht – das ist hier die Frage Mit dem Neubau kommt die Entscheidung, das Haus zu unterkellern oder nicht.
HAUSBAU. Vielfach verzichten Bauherren aus Kostengründen auf einen Keller. Trotzdem hat solch „unterirdischer Raum“ seine Vorteile, einer davon etwa sind zusätzliche Räume und damit mehr Platz. Schließlich ist in Vorarlberg jeder (eingesparte) Quadratmeter Boden viel Wert. Stauraum kann durch kluge Planung, womöglich auch unter dem Dach oder mit einem Gartenhaus, entstehen. Die Entscheidung für oder gegen einen Keller will also wohl überlegt sein. Kostenfallen sind zu „enttarnen“. Haus ohne Keller Wird beim Bau auf einen Keller verzichtet, sind die Möglichkeiten, Raum für Haustechnik, Waschmaschine und Co zu schaffen sehr begrenzt. Neben dem klassischen Lager- und Waschkeller kann ein moderner Wohnkeller sogar für Sauna und Fitness, als Hobby- oder sogar Gästeraum genutzt werden. In vielen Fällen kann sich ein Keller daher bezahlt machen – allerdings muss zuvor auch kräftig investiert werden. Die Pro-Keller-Fraktion errechnet für den Kellerbau um etwa zehn Prozent höhere Kosten, welche dabei eine um 40 Prozent größere Fläche bringen. Hauswirtschaftsraum, Sauna, Arbeitszimmer und Ähnliches lassen sich unter die Erde verlegen. Wenn dadurch ein kleineres Grundstück reicht, relativieren sich die Mehrkosten, argumentieren Experten. Mitunter könne das Bauen mit Keller in Einzelfällen sogar günstiger sein, als wenn man den gesamten benötigten Platz oberirdisch plant.
Die größte Herausforderung für gemauerte Keller stellt seitlich oder von unten eindringende Feuchtigkeit dar.
mit ungefähr 80 Quadratmetern Grundfläche im Preis von 35.000 bis 80.000 Euro variieren, je nach Aufwand kann das Kellergeschoß aber noch teurer werden. Grundsätzlich wird der Kellerbau umso teurer, je schwieriger die Bodenverhältnisse sind. Dabei kann bereits eine Hanglage, ein sumpfiger oder felsiger Untergrund den Aufwand für den Kellerbau erhöhen. Da in manchen Regionen der Grundwasserspiegel relativ hoch ist, baut man meist ohne Keller oder eine wasserundurchlässige Betonwanne, was die Kosten erhöht.
Baukosten Keine Einheitslösung Ganz abhängig von der Größe, Ausstattung, Bodenbeschaffenheit und Grundwasser sowie vom Energiestandard muss der Kaufpreis für den Keller kalkuliert werden. So kann man bei einem frei stehenden Einfamilienhaus
Es gibt auch beim Keller keine Lösung von der Stange. Es hängt ganz stark von den Bodenverhältnissen ab, wie teuer der Bau wird und ob es sich lohnt. Bei komplizierten Bodenverhältnissen
Wohn- oder Nutzkeller – das will von Beginn an gut durchgerechnet sein.
sind für den Keller zusätzliche technische Aufwendungen notwendig, die Kosten beträchtlich in die Höhe treiben. Da kann es sinnvoll sein, auf das untere Geschoß zu verzichten. Zwischen dem gemauerten Hochkeller, der nicht im Grundwasser liegt und mindestens einen halben Meter über die Erde herausragt bis zum wasserundurchlässigen Betonkeller im Grundwasser liegen wiederum einige tausend Euro. Grundsätzlich fallen Bodenarbeiten nicht nur beim Keller an. Bei schwierigen Böden ist oft ein Austausch der oberen Bodenschichten unerlässlich. Bei Grundstücken, deren Bodenverhältnisse nicht optimal sind, muss unter Umständen vor dem Verlegen einer Bodenplatte die obere Erdschicht ausgewechselt werden. Wenn man diesen Aufwand schon betreibt, kann auch gleich etwas tiefer gegraben und einen Keller gebaut werden.
Baugrundgutachten notwendig Je nach individueller Situation und den Lebensumständen kann es beim barrierefreien Wohnen sinnvoll sein, im Haus selbst Platz für einen Hauswirtschaftsraum für die Einlagerung wichtiger Dinge zu schaffen. Der Platzbedarf für moderne Heizungsanlagen schrumpft ebenfalls. Allerdings ist für viele Menschen ein Haus ohne Keller nicht komplett. Zudem haben Häuser mit Keller in der Regel höhere Verkaufschancen und auch die Preise der Häuser. Für eine fundierte Entscheidung für oder gegen einen Keller ist in erster Linie jedoch ein Baugrundgutachten ausschlaggebend. Dafür werden die Höhe des Grundwasserspiegels und die Tragfähigkeit des Bodens gemessen. Nur wenn man weiß, wie der Grund beschaffen ist, kann man planen. Von den Bodenverhältnissen hängen Statik
und Dimensionierung des Kellers ab. Diese entscheiden darüber, wie der Keller abgedichtet wird und welche Kosten entstehen. Schwarze oder weiße Wanne? Grundsätzlich wird bei Kellerabdichtungen zwischen einer weißen und einer schwarzen Wanne unterschieden. Die klassische Methode bestand lange Zeit darin, eine Bodenplatte oder ein Streifenfundament zu verlegen. Darauf wurde dann der Keller gemauert und am Ende die Kellerdecke oben drauf gelegt. Damit kein Wasser eindringen kann, werden bei der schwarzen Wanne Betonplatte und Mauerwerk von außen abgedichtet – vielfach mit einer schwarzen Bitumenschicht oder dunklen Kunststoffbahnen, woher der Name herrührt. Die weiße Wanne ist rundum geschlossen und von sich aus wasserdicht. Diese besteht aus wasserundurchlässigem Stahlbeton und benötigt keine extra Dämmschicht. Durch die Wärmeleitfähigkeit des Betons kann sich ohne Wärmedämmung allerdings an der Innenseite der Kelleraußenwände Kondenswasser bilden. Das ist nur bei Räumen vertretbar, deren Wände auch mal feucht werden können, zum Beispiel in Tiefgaragen oder Lagerräumen. Um im Untergeschoß zu wohnen, zu arbeiten oder Sport zu treiben, muss es nicht nur dicht, sondern auch gut wärmegedämmt sein. Ohne den Wärmeschutz hätte die Kellerwand dieselben Temperaturen wie das angrenzende Erdreich, also rund sieben Grad. Ein wärmegedämmter Keller erhöht Aufwand und Kosten für den Hausbau allerdings noch weiter. Eine genaue Kostenberechnung vor der Baueinreichung erleichtert daher die Frage – Keller oder nicht? – maßgeblich.
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Überlegungen zum geplanten Bestellerprinzip Experten sehen Mieterschutz in Gefahr und wünschen flankierende Maßnahmen. RECHT. Wer den Makler beauftragt, soll ihn auch bezahlen – das ist das Bestellerprinzip in stark gekürzter Fassung. Im Regierungsprogramm steht: „Die Kosten der Maklerin/des Maklers bei Vermittlung von Mietwohnungen sollen von demjenigen übernommen werden, der den Auftrag gegeben hat.“ Hinter dem Antrag zur Einführung des Bestellerprinzips steht der Wunsch, Kosten, die ringsum das Wohnen anfallen, senken zu wollen. In Deutschland herrscht das Bestellerprinzip seit 2015. Im Jahr 2020 soll das österreichische Parlament darüber befinden. Bislang ist die Praxis wie folgt: Die Höhe der Maklerprovision in Österreich ist in der Immobilienverordnung detailliert geregelt. Üblicherweise tritt der Makler als Doppelmakler auf, d. h. er arbeitet im Auftrag von Vermieter und Mieter und hat somit auch Anspruch auf eine Provision von beiden Seiten. Wer in Vorarlberg daher eine über den Makler vermittelte Wohnung bezieht, zahlt Maklerprovision – selbst wenn der professionelle Vermittler vom Wohnungseigentümer beauftragt wurde und nicht von jener Person, die sich auf Wohnungssuche befindet. Beim Bestellerprinzip sähe es so aus: Der Makler sollte künftig im Regelfall nur noch vom Auftraggeber – dem Vermieter
verstärkt auf die Dienste von Anwälten, Notaren, Arbeiterkammer, Konsumentenschutz etc. zurückgreifen, um entsprechend hieb- und stichfeste Verträge abschließen zu können. Seriöse Makler leisten im Rahmen ihres Vermittlungsauftrages wertvolle Dienste. Mieterschützer hingegen freuen sich auf das Bestellerprinzip, da sie eine finanzielle Entlastung orten. Gesenkte Maklerprovision
oder Eigentümer – bezahlt werden. Gegner der Maklerprovision führten an, dass in der Praxis oft nur der Mieter eine Provision zahle, der Vermieter hingegen nicht. „Kreative“ Mietverträge? Gegen das geplante Bestellerprinzip sei grundsätzlich nichts einzuwenden. Zum Schutz der
Rechte des Konsumenten, sei dabei aber die Beibehaltung der Doppelmaklerschaft wichtig, fordert der österreichische Immobilienring. Grund sei das komplexe österreichische Mietrecht, das einen Fachmann benötigt. Seriöse Makler sind sattelfest im Bereich der Mietvertragserstellung und bei Immobilienrechtlichen Agenden. Wenn künftig
nur noch der Auftraggeber des Maklers – das wäre in den meisten Fällen der Vermieter – die Leistungen des Maklers bezahle, dann könne dies für die Mieter zum Nachteil geraten, fürchten Experten. Mieter bewegen sich im rechtsfreien Raum, der kreativen Gestaltung von Mietverträgen wären kaum mehr Grenzen gesetzt. Mieter müssten dabei
Übrigens wurde 2010 in Österreich die Maklerprovision, die dem Mieter angelastet wird, per Gesetz auf zwei Bruttomonatsmieten plus Umsatzsteuer gedeckelt, wenn der Mietvertrag länger als drei Jahre dauert oder unbefristet ist. Im Vorjahr wurde von der Politik verkündet, dass das sogenannte Bestellerprinzip analog zu Deutschland auch in Österreich eingeführt werden solle. Wenige Wochen später wurde zurückgerudert. Die Maklergebühren für die Wohnungssuche werden daher vorerst weiter vom Mieter bezahlt werden müssen, bis sich die Gesetzeslage ändert. Immobilienexperten hoffen auf eine lange Übergangsfrist, damit sich alle Beteiligten an das Prinzip gewöhnen. Die Regierung möchte bis 2024 das gesamte Wohnrecht reformieren.
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Es werde Licht!
Die drei Lichtkomponenten ideal aufeinander abstimmen.
Loungesessel Little Petra VB1, Viggo Boesen 1938.
Sofa Little Petra VB2, Viggo Boesen 1938.
Viggo who? Boesen! Viggo Boesen. Sein Name ist weniger bekannt als seine Möbel und die von ihm inspirierten Designs. DESIGN. Seit ein paar Jahren schon reiten die skandinavischen Länder auf einer riesigen Erfolgswelle in Sachen Design. Scandinavian Design findet immer mehr Anhänger und wird weltweit kopiert. Das ist nur zu verständlich, zeigt es doch, dass auch mit schnörkellosen klaren Linien eine behagliche Umgebung geschaffen werden kann. Einer der versteckten Großmeister dieser Richtung war Viggo Boesen. Er gehörte zu einer Reihe von Architekten und Designern, die die skandinavische Stilistik bis heute prägen und die etwa zur selben Zeit – im Jargon auch das „Goldene Zeitalter“ genannt – aktiv waren. Im Jahr 1907 in Kopenhagen geboren und 1985 verstorben, hatte der Däne deutlich mehr Einfluss, als es sein heutzutage eher weniger bekannte Name vermuten lässt. So war er in den 1930er-Jahren einer der Begründer des mittlerweile sehr verbreiteten, ans Bauhaus angelehnten Funkis-Stils. Funkis ist dem Funktionalismus zuzuordnen – Häuser mit schlichten Formen, hohen Decken, offenen Räumen, die aber trotzdem auch gut aussehen sollen.
optisch ansprechend. Langlebig, strapazierfähig und ergonomisch sollten sie sein, bequem und dabei schön anzusehen. Oft und gerne suchte er organische, körperangepasste Formen aus, womit der Kopenhagener seiner Zeit weit voraus war. Meist entschied sich Boesen für Rattan- und Polstermöbel. Bei Letzteren legte er besonderen Wert darauf, Stoffe zu verwenden, die zwar robust, aber auch hübsch sind und eine angenehme Textur haben.
mutter. Viggo Boesen wäre damals sicher nicht in den Sinn gekommen, dass sein „Little Petra“-Sessel eine Designikone wird, die 80
Der „Schwiegermama-Stuhl“
Jahre später noch die Herzen von Designliebhabern höherschlagen lässt! Gefertigt wurden damals nur etwa 30 Exemplare des Sessels. Diese sind heute ausgesprochen gefragt bei Sammlern und werden auf Auktionen immer wieder zu Höchstpreisen versteigert. Wer sich keines der seltenen Originale leisten kann, aber trotzdem eine „Petra“ besitzen möchte, entscheidet sich am besten für eine der Neuauflagen. Der dänische De-
„Die Designs von Viggo Boesen aus dem Jahre 1938 treffen den Zeitgeist von heute.“ Harald F. Künzle, Geschäftsführer reiter design gmbh
signmöbel Hersteller &tradition hat das Privileg, den „Little Petra VB1“-Designersessel neu aufzulegen. Diese stehen heutzutage nicht nur in diversen Privathaushalten, sondern kommen auch öffentlich zum Einsatz, etwa in den Lobbys verschiedener Hotels und Unternehmen. Immerhin ist „Little Petra“ nicht nur äußerst komfortabel, sondern fungiert dank seiner „Rundungen“ immer noch als Highlight und Hingucker. Neue Popularität
Sein wohl bekanntester Entwurf heißt „Little Petra“. Im Jahr 1938 wurde dieser Sessel auf der Kopenhagener „Cabinetmakers Guilt Exhibition“ ausgestellt. Ausladende Rücken- und Armlehnen, schlichte Sesselbeine, geschwungene Formen und ein kuscheliger Schafsfellbezug – ein echter Klassiker. Benannt wurde „Little Petra“ nach Boesens Schwieger-
Oft kopiert und gern gekauft ist auch der „Fox Chair“, 1936 von Viggo Boesen entworfen. Der Rattansessel ist einer der skandinavischen Designklassiker schlechthin. Für ihn gewann Boesen schon kurz nach seiner Vorstellung einige prestigeträchtige Preise. Viel mehr dürfte den Designer aber gefreut haben, dass sein Möbel unter anderem auch als „Quintessenz des Funkis“ gerühmt wurde. Der aus-
ladende Rattansessel ohne Polsterung weist die für viele BoesenMöbel charakteristischen runden und geschwungenen Formen auf, wirkt dynamisch und gleichzeitig elegant in seiner Schlichtheit. Wie viele andere Sitzmöbel des Dänen ist der „Fox Chair“ an den menschlichen Körper angepasst und sorgt so für besonderen Komfort. Die Originale waren schnell vergriffen und werden heute zu Höchstpreisen gehandelt, jedoch gibt es einige Neuauflagen des Sessels (z. B. von Sika). Die zunehmende Popularität von „Little Petra“, dem „Fox Chair“ und anderen Entwürfen von Viggo Boesen sorgt dafür, dass sein Name wieder über die Grenzen Skandinaviens hinaus an Bekanntheitsgrad gewinnt. Es gilt also, sich schnell eines der zeitlosen Möbel zu sichern und das eigene Zuhause mit einem stylishen Stück Design-Geschichte zu verschönern. Bei Reiter in Rankweil werden Boesen-Fans fündig.
Das Raumlicht sorgt für die Grundhelligkeit, die das Auge zur Orientierung braucht. Es breitet sich gleichmäßig im Raum aus und dient dessen Ausleuchtung. Über Jahrzehnte wurde es als nach oben zur Decke gerichtetes Licht oder Leuchten, die gleichmäßig nach allen Seiten abstrahlen, eingesetzt. Ob Wohn- oder Arbeitszimmer, es gleicht starke
Ein gut abgestimmtes Lichtkonzept hilft beim Energiesparen und sorgt für Wohlbefinden.
Helligkeitsunterschiede im Raum aus und erleichtert dem Auge eine Adaption an verschiedene Zonen, sodass es weniger schnell ermüdet. Ein ausgleichendes Raumlicht schafft eine behagliche Atmosphäre und fördert das Wohlbefinden. Wenn es fehlt, wird dies vom Auge als unangenehm empfunden – wenn z. B. in einem Arbeitszimmer ausschließlich eine Leselampe am Schreibtisch brennt. Gezieltes Zonenlicht Für bestimmte Tätigkeiten wie Lesen, Arbeiten oder Bespre-
chen wird mehr Licht benötigt. Mit dem Zonenlicht können spannende Lichtakzente gesetzt werden. Diese können der Harmonie im Raum dienen oder wirken als gleichmäßiges Raumlicht. Zonenlicht kann mit Leuchten, die ihr Licht nach unten oder an die Wand richten, erzeugt werden. Flexible Leuchten werden dafür bevorzugt: Je flexibler, desto besser kann das Licht dorthin gelenkt werden, wo es benötigt wird. Besprechungstische, die lediglich über ein Raumlicht beleuchtet werden, schaffen eine Fabriksatmosphäre. Eine zonierte Beleuchtung unterstreicht
hingegen die private Atmosphäre gemeinsamer Gespräche. Stimmungslicht Stimmungslicht schafft eine angenehmeAtmosphäre. Es leuchtet mehr, als dass es beleuchtet und dient dem Flair, der Faszination und Leidenschaft. Klemmleuchten an Schränken oder Regalen, die den Blick auf spannende Details lenken, gehören ebenso dazu wie eine Stehleuchte in der Sofaecke, die ihre beste Wirkung als Stimmungslicht am Abend, wenn die Umgebung dunkel ist, entfaltet. Wichtig ist ein gedimmtes
Holz ist gebauter Klimaschutz Im Holzbauland Vorarlberg setzt man immer öfter auf diesen Baustoff.
Architekt und Designer Viggo Boesen war Architekt und hat sich dem Thema Haus verschrieben. Wie viele andere seiner Zunft beschäftigte er sich bereits sehr früh auch mit Möbeln und Ausstattung. Dabei arbeitete er teilweise mit Kollegen zusammen: Für eine Rundfunkanstalt etwa kümmerte er sich mit Finn Juhl um das Innendesign. Zusammen mit diesem stellte er auch ein bekanntes Appartement im Funkis-Stil fertig. Finn Juhl, ein paar Jahre jünger als Boesen, überflügelte ihn übrigens in Sachen Bekanntheitsgrad und wurde für seine Interiors international gefeiert. Ddie Dreißigerjahre des vorigen Jahrhunderts waren ein prägendes Jahrzehnt für Viggo Boesen, stammen doch seine bekanntesten Entwürfe aus dieser Zeit. Die Möbelstücke gestaltete der Designer trotz seines Hangs zur Funktionalität immer auch
INNENRAUM. Jeder Anlass erfordert eine ganz eigene Wohnbeleuchtung. In der Natur wird Licht unterschiedlich „komponiert“. Das weiche, gestreute Licht des Himmels mit dem lebendigen, gerichteten Licht der Sonne kombiniert. In Wohnräumen sorgt das Raumlicht für die Grundhelligkeit unserer Wohnumgebung, das Zonenlicht hingegen rückt bestimmte Zonen ins rechte Licht. Beleuchtung sollte nicht nur funktional, sondern richtig aufeinander abgestimmt sein. Dann fördert sie Wohlbefinden und Stimmungen. In unserer modernen Welt haben wir einfache Lösungen dafür: Das sogenannte Stimmungslicht ergänzt das Raumlicht und das Zonenlicht und schafft eine besondere Atmosphäre. Auch sogenannte Vouten sind eine interessante Methode, um eine indirekte Beleuchtung im Wohnzimmer und Esszimmer zu erzeugen. Vouten sind Simse, die deckennah verlaufen. Sie erhellen den oberen Teil der Wände. Das entstehende Raumlicht ist indirekt und diffus. Diese avantgardistische Lösung kennt man aus Restaurants, sie sind jedoch zunehmend in modernen Häusern zu finden. Raumlicht zum Wohnen
Basierend auf den Originalzeichnungen von Viggo Boesen aus den 1930er-Jahren verspricht Little Petra VB2 die gleiche außergewöhnliche Handwerkskunst wie der Loungesessel.
MATERIALWAHL Schon lange vor dem Klimawandel hat sich Vorarlbergs Bauwirtschaft intensiv mit dem Baustoff Holz auseinandergesetzt. Der Wald ist Leben, Holz ein Wirtschaftsfaktor und als heimischer, nachwachsender Rohstoff mit kurzen, emissionsarmen Wegen zukunftsweisender denn je. Das Thema Energie und CO2 spielt beim Hausbau auch bei den Materialien von Wänden und Decken eine große Rolle. Dies beginnt bei einer guten Waldbewirtschaftung und endet beim Neu-, Aus- oder Umbau eines Gebäudes mit Holz. Österreich zählt zu den waldreichsten Ländern Europas mit einem hohen, stetig wachsenden Holzvorrat. In ganz Österreich versuchen Waldbesitzer ihre Wälder klimafit zu machen und ihre Bewirtschaftung anzupassen. So sind Plenterwälder, wie sie in der Klimaanpassungsmodellregion Vorderwald-Egg stehen, ideal, um nachhaltig nutzbare Forstgebiete zu erhalten. Plenterwälder sind forstliches Kulturgut und
Waldmodell der Zukunft. Es sind Dauerwälder, in denen Bäume aller Dimensionen kleinstflächig bis einzelstammweise vermischt sind. Eine nachhaltige und innovative Holzwirtschaft. Zahlreiche Vorteile Architekten, Baumeister, Holzbaubetriebe und Planer, die sich zum Beispiel in der Holzbau_Kunst Vorarlberg engagieren, zeigen seit vielen Jahren, welche innovativen Projekte und Lebensräume mit dem Werkstoff Holz realisiert werden können. Beginnend bei den guten statischen Eigenschaften, über eine hervorragende Ökobilanz bei der Verwendung heimischen Holzes, raschen Bauzeiten bis zum behaglichen Raumklima und Komfort sprechen zahlreiche Vorteile für den Holzbau. Holz ist zugfest und dennoch elastisch, Massivholzwände bieten einen ausgezeichneten Brandschutz und kann die Ausbreitung von
Flammen verzögern. Auch Temperaturschwankungen steckt ein Gebäude aus Holz leichter weg: Als thermischer Dämmstoff reagiert Holz gelassen auf Temperaturschwankungen. Holz nimmt Schadstoffe aus der Atemluft auf und eignet sich als Baustoff für Private, Gewerbe wie Schulen, Kindergärten und Sozialzentren gleichermaßen. Lebenszyklus betrachten Um eine angesichts des Klimawandels immer drängender werdende Treibhausgasneutralität zu erreichen, ist Holzbauarchitektur gefragt. Bei Lebenszyklusberechnungen schneidet Holz gut ab. Allerdings müssen bei solchen Berechnungen einzelne Bauteile, Fassaden und Materialbearbeitungen berücksichtigt werden. Dennoch gilt: Der vermehrte Einsatz von Holz und Holzwerkstoffen kann wesentlich dazu beitragen, die Treibhausgasemissionen des Bausektors langfristig zu senken.
Holzbau trägt zum Klimaschutz bei.
Leuchten. Stimmungslicht kann auch an der Decke oder Wand, auf Fensterbänken, Sideboards und Kommoden, Regalen oder Fußboden realisiert werden. Moderne Stimmungsleuchten sorgen für gemütliche und romantische Atmosphäre – die früher dem guten alten Kerzenschein vorbehalten war. Gekoppelt mit smarter Planung sorgt die Wohnraumbeleuchtung auch für Sicherheit: vor Stolpern, als Einbrecherabschreckung und für ein besseres Kostenmanagement. Es empfiehlt sich, der Beleuchtungsplanung bereits vor dem Wohnungskauf hohes Augenmerk zu schenken.
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Wohn-/Ferienhaus zu vermieten.Wohnfläche: ca. 164 m², Verfügbar: ab sofort, saniert, 6 Zimmer, 2 Badezimmer, Baujahr: 1997, HWB: 79/C, Bruttomiete inkl. BK: auf Anfrage
Bezau
Sonnige 2-Zimmerwohnung mit Balkon zu vermieten.Wohnfläche: ca. 43 m², Verfügbar: ab sofort, Baujahr: 2018, HWB: 30/B, Bruttomiete inkl. BK: auf Anfrage
Dornbirn
Baugrundstück in Dornbirn zu verkaufen. Grundstücksgröße: 575 m², super Infrastruktur, Preis: auf Anfrage
Damüls
Einzigartige Ferienwohnung mit Vermietungspflicht,Wohnfläche ca. 70 m² zzgl. 10 m² Terrasse, Bj. 2004,Traumhafte Lage, HWB: 60/C, Preis: € 375.000
Hinterbregenzerwald
3-Zimmerwohnung zu vermieten.Wohnfläche: ca. 80 m², Verfügbar: ab sofort, 2 Badezimmer, Sauna, 2 Balkone, Baujahr: 2005, HWB: in Arbeit, Bruttomiete inkl. BK: € 1.145
Bregenz-Zentrum
Geschäftslokal in bester Innenstadtlage zu vermieten, gesamt 3 Geschoße Bj. 1967, HWB: 106/D, Bruttomiete inkl. BK: auf Anfrage
Mehr Informationen auf
www.bischofimmo.at
Dornbirn
3-Zimmerwohnung im Zentrum zu verkaufen. Baujahr: 1968, sehr gepflegter Zustand, Wohnfläche: ca. 83 m², 2 Balkone, 10. OG Lift, Keller, HWB: 83/C, Preis: auf Anfrage
Rainer Bischof, M.Sc. Staatlich geprüfter Immobilienmakler, Sachverständiger und Immobilientreuhänder.
Klaus
Älterer Wohnbau auf ca. 470 m2 Grund zu verkaufen. HWB: 168/E, Preis: € 495.000 VB
Bischof Immobilien GmbH Kreuzgasse 6a, 6850 Dornbirn Tel. 05572 210300