INTERACTIVE INTERACT VE WEST
CÉLINE F. WILLERS How to brand People in 2021
THOMAS WLAZIK TikTok for Business
CHRISTINE ANTLANGER-WINTER Frauenpower im Wiener Google-Büro
DIGITALE LERNFABRIK Mit großen Schritten Richtung Zukunft
Leuchtturmprojekt aus dem Strategieprozess Dis.Kurs Zukunft: In der Digitalen Lernfabrik im WIFI Dornbirn werden Fachkräfte in den Schlüsseltechnologien der Zukunft qualifiziert. Die österreichweit in dieser Form erste Digitale Lernfabrik wurde mit Unterstützung des Landes Vorarlberg und der Wirtschaftskammer Vorarlberg umgesetzt.
>> Inhalt Wissenschaftskommunikation Martin Moder, Science Busters Kryptos & digital Assets Pascal Egloff, Ostschweizer Fachhochschule Smartphone = Beziehungspflege Christoph Holz, Digital Sensemaker Roboterhund SPOT Rhomberg Gruppe
Die Zukunft umarmen Wie können wir die Dinge, die wir in Sachen Digitalisierung gelernt haben, weiter denken? Wie machen das Google, LinkedIn oder TikTok hinter den Kulissen? Manche Unternehmen propagieren derzeit in Sachen Arbeitskultur, möglichst schnell dorthin zurück zu wollen, wo wir 2019 waren. Doch ist das überhaupt erstrebenswert? Haben wir nicht während der vergangenen zwei Jahre viel über kollaboratives Arbeiten auf Distanz gelernt? Die Interactive West will als größte Digitalkonferenz am Bodensee eine verlässliche Plattform bieten. Eine Plattform, um sich endlich wieder auszutauschen. Eine Plattform, um endlich wieder Überraschendes zu entdecken. Um die Möglichkeiten auszuloten, neue Verbindungen zu knüpfen. Und dann Dinge auszuprobieren. Ein Festival des Digitalen, das die Zukunft umarmt. Es ist das erste Mal, dass Vertreter*innen vom gehypten Netzwerk TikTok in Österreich auf einer Bühne stehen. Österreichs Google-Chefin gibt Einblicke, wie sich das Arbeiten bei Google weiterentwickelt hat. Und Science-Buster Martin Moder holt uns auf den Boden der Tatsachen zurück. In einer Welt, in der vom Luftbefeuchter über die Türglocke bis zum Staubsauger, Rasenmäher oder der Waschmaschine alles IP-Adressen hat und Push-Nachrichten aufs Smartphone schickt, erwarten Kund*innen auch im Business-Umfeld wie selbstverständlich denselben Komfort. Wir begrüßen digitalen Fortschritt, diskutieren die Möglichkeiten und Auswirkungen auf die Vorarlberger Start-ups, KMU-Unternehmen, Wirtschaft und Industrie. Vor allem versuchen wir uns frühzeitig darauf einzustellen.
Menschen und KI Armin Skoff, Microsoft How to brand People in 2021 Céline F. Willers, „Miss LinkedIn“ TikTok for Business Thomas Wlazik, TikTok Germany Frauenpower bei Google Christine Antlanger-Winter, Google Vorarlberger Handel im Wandel Hans Peter Metzler, WKV Zwischendurch ein Brainsnack Brainsnacks Zukunft wird digital Landeshauptmann Markus Wallner Motivationsfunke Toni Innauer, Innauer + (f)acts Erfolgreiches Start-up und Kind Clarissa Steurer, ClarissaKORK GmbH Deep Dives in den Masterclasses Masterclasses der IAW21 1. Vorarlberger Digitalpreis Ein Preis verliehen von Russmedia Timetable und Save the Date
Wir freuen uns, Euch alle endlich wieder persönlich begrüßen zu dürfen
Gerold Riedmann Co-Gründer Interactive West Geschäftsführer Russmedia
Georg Burtscher Co-Gründer Interactive West Geschäftsführer Russmedia
>> Impressum Herausgeber, Medieninhaber und Hersteller: Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, A-6858 Schwarzach >> Redaktion: Anja Auer, Sabrina Galehr, Nadine Schnetzer >> Gestaltung/Umsetzung: Adrian Lovric >> Fotos: Ingo Pertramer, Johannes Weiss, Meznar Media, Rhomberg Gruppe, Studio Fasching >> Anzeigenberatung: Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, A-6858 Schwarzach >> Erscheinungstag: 20. September 2021
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The darkside of Wissenschaftskommunikation IAW-Speaker Martin Moder ist Molekularbiologe und vielen aus der TV-Sendung die „Science Busters“ bekannt. Auf YouTube räumt der Wissenschaftler auf unterhaltsame Weise mit Corona-Mythen und Fake News auf. Während der Corona-Pandemie fühlte sich der 33-jährige Molekularbiologe verpflichtet, etwas Licht ins Dunkel rund um die Impfproblematik zu bringen. Er veröffentlichte auf seinem YouTube-Kanal M.E.G.A. einige Erklärvideos, die regen Anklang fanden. Auf der IAW-Bühne spricht der Wiener über die dunkle Seite der Wissenschaftskommunikation. Ihre Wohnzimmer-Erklärvideos zur Corona-Pandemie wurden auf YouTube schon millionenfach aufgerufen: Wie kam es zu der Idee? Als Molekularbiologe wurden einem plötzlich viele Fragen gestellt. Irgendwann wurde es mir zu redundant, die ständig gleichen Fragen zu beantworten. Ich dachte mir, dass ich Zeit spare, wenn ich es einmal vernünftig in die Kamera spreche und das Video dann jederzeit verlinken kann. Insofern war Faulheit ein treibender Faktor. Aber auch die Erzählungen meiner Freundin, die als Ärztin auf einer Corona-Station tätig war, haben mich dazu bewegt, die Leute zu informieren. 4
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Woran erkennt man, ob hinter einem Wissensvideo ernstzunehmende Recherchearbeit steckt? Eine pauschale Antwort darauf kenne ich leider nicht. Es gibt leider Medien, die gezielt nach Leuten mit Doktortiteln suchen, die bereit sind den 99 Prozent der anderen Forschenden zu widersprechen, um ihre Nische zu bedienen. Das funktioniert hervorragend für die Medien, verunsichert die Leute aber enorm. Stichwort Hass im Netz: Wie viel und wofür ernten Sie zurzeit Hass im Netz und wie gehen Sie damit um? Hass ist sehr Plattform-abhängig und geschieht phasenweise. Wenn einige Querdenker*innen, auf ihren Telegram-Kanälen gegen meine Videos aufrufen, kommt immer wieder mal ein bisschen. Meine Strategie ist, dass ich Kommentare nicht lese. Ich sehe das als Digital Noise, der für meinen Alltag keine Bedeutung hat. In der realen Welt wurde ich auch schon häufig auf meine Videos angesprochen. Da war kein ein-
ziger negativer Kommentar dabei. InternetBubbles können die Wahrnehmung ziemlich verzerren. Was war das lustigste bzw. absurdeste Hass-Posting, das Sie jemals über sich selbst gelesen haben? Jemand war der festen Überzeugung, einen Skandal aufgedeckt zu haben: Ich würde Impfungen nur deshalb befürworten, weil ich eigentlich der Gründer von MODERNA bin – was laut seinen Recherchen ganz klar aus meinem Nachnamen MODER abzuleiten sei. Das war lustig und absurd.
>> MARTIN MODER Alter: 33 Wohnort: Wien Firma: Science Busters, WissenschaftsKommunikator
Kryptos & digital Assets — Hype oder Innovation? Pascal Egloff ist Dozent für Banking & Finance an der Ostschweizer Fachhochschule und hat sich fachlich auf die Themen digitale Assets und Finanz-Innovationen spezialisiert. Im IAW-Interview gibt der Finanz-Experte spannende Aufschlüsse darüber, wie zukünftig mit derselben Technologie, die hinter Kryptowährungen steckt, auch Aktien, Anleihen und andere Finanzinstrumente „tokenisiert“ werden können. Um was handelt es sich, wenn man vom „Tokenisieren“ von Investments spricht? Tokenisieren ist das Recht, z.B. einen Vermögenswert oder ein Nutzungsrecht, digital in der Form eines Tokens (Wertmarke) abzubilden. Es handelt sich dabei also um eine neue Verbriefungsmethode, die eindeutig identifizierbar und damit nicht kopierbar ist. Dies ermöglicht es auch, sie einfacher zu transferieren, da diese Tokens und die entsprechenden Eigentumsverhältnisse dezentral bzw. verteilt gespeichert werden. Die Transaktion erfolgt ohne Intermediär (Bank oder Staat) direkt zwischen den beteiligten Parteien. Was sind die Vor- und Nachteile der Tokenisierung gegenüber klassischen Investments? Das Schöne ist, dass sich Tokenisierungen und klassische Investments nicht ausschließen. Tokenisierung beschreibt einzig die neue Möglichkeit, ein Gut oder ein
Recht eindeutig in digitaler Form abzubilden. Grundsätzlich bringen Tokens folgende drei Vorteile: Sie sorgen für Effizienzgewinne und damit für tiefere Kosten bei der Abwicklung von Transaktionen. Token sind vereinfacht handelbar, was zu einer höheren Liquidität führen könnte und sie sorgen für mehr Transparenz beim Verwalten von Assets und der Überprüfung von Eigentumsverhältnissen. Der Nachteil: Die grundlegenden Prozesse sind aktuell noch nicht besonders benutzerfreundlich. Zusätzlich gibt es noch Vorbehalte bezüglich Transaktionskosten, Geschwindigkeit, Ökologie und Interoperabilität. Daran wird aktuell noch gearbeitet aber keiner dieser Punkte ist meines Erachtens ein ShowStopper. Wenn die Nachfrage nach tokenisierten Investments steigt, sollte der Staat dann regulierend in den Markt eingreifen? Der Staat muss sogar aktiv werden. Es geht aber vor allem um das Schaffen von Rechtssicherheit. Unsicherheit ist bekanntlich etwas vom Schlimmsten für die Kapitalmärkte und sehr ähnlich verhält es sich auch beim TokenMarkt. Es gibt aber auch indirekte Maßnahmen, die die Entwicklung vorantreiben könn-
ten. Eine grenzübergreifend geltende digitale Identität für Privatpersonen und juristische Personen beispielsweise. Damit könnten schon viele Probleme, die die vermeintliche Anonymität bei Blockchain-Lösungen mit sich bringt, entschärft werden. Welche Kryptowährung wird sich Ihrer Meinung nach zukünftig durchsetzen? Die Zukunft kann auch ich nicht voraussagen. Es gibt und wird auch weiterhin für verschiedene Zwecke unterschiedliche Arten von Tokens geben. Für Investor*innen ist es deshalb unerlässlich, den genauen Nutzen, das verbundene Recht oder das entsprechende Einsatzgebiet eines Tokens zu analysieren und zu verstehen. Insofern finde ich es umso wichtiger, dass wir im Finanzbereich vermehrt in die Grundausbildung investieren, um ein besseres Verständnis dafür zu fördern.
>> PASCAL EGLOFF Alter: 34 Wohnort: Teufen, Appenzell Ausserrhoden, Schweiz Firma: Ostschweizer Fachhochschule, Dozent für Banking & Finance Interactive West
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Ideen, die bestehen. Rhomberg Bau
Innovationstatkraft Vernetzte BIM-Planung, Wohnungskonfigurator, Holzbausysteme, DAVID Micro Living… – mit Innovationskraft bringen wir unsere außergewöhnlichen Ideen auf den Boden der Realität. Genauso real ist unser Fortschritt in der Digitalisierung. Mit konsequenter Investition
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in Zukunftstechnologien und unternehmenseigene Kollaborationsplattformen bestätigen wir unsere Rolle als Pionier in der Baubranche. Gemeinsam mit unseren Partner- und Kund:innen.
Smartphone = Beziehungspflege Es gibt eine neue, digitale Infrastruktur, um Beziehungen zu pflegen: das Smartphone. Dadurch ist es egal, ob man in der Stadt oder am Land seine Zeit verbringt. Die meisten Themen der Digitalisierung sind Unsinn, man weiß vorher nur nicht welche. Das stellt sich erst heraus, wenn man es ausprobiert, sagt Digital Sensemaker Christoph Holz. Was ist Ihrer Meinung nach der Unsinn hinter der Digitalisierung? Der größte Unsinn ist die Erwartung, dass alles auf Anhieb funktioniert. Erst nach vielen Experimenten stellt sich heraus, was wirklich sinnvoll ist. Online werden die menschlichen Abgründe sehr deutlich: Warum geben wir oft der Technik die Schuld dafür? Es hat sich herausgestellt, dass Facebook & Co Menschen nicht aggressiver machen, sondern aggressive Menschen auf sozialen Plattformen mehr Aufmerksamkeit bekommen. Wenn wir der Technik die Schuld an gesellschaftlichen Fehlentwicklungen geben, dann brauchen wir nicht über uns selbst nachzudenken. Das ist gut für unseren Selbstwert, aber schlecht für die Zukunft. Gehen menschliche Werte in der digitalen Welt verloren? Wie sieht es mit der Zukunft der Arbeit aus? Die schlechte Nachricht zuerst: Wir werden auch in Zukunft arbeiten müssen. Digitalisierung würde nicht funktionieren, wenn sie nicht von vornherein zutiefst menschlich wäre. Unmenschlich war nur die Arbeit, die unsere Urgroßeltern in den frühindustriellen Fabriken verrichten mussten, weil damals noch keine Roboter erfunden waren. Menschlichkeit wird immer das bleiben, was nicht digitalisierbar ist.
Warum sehen Sie die Zukunft der Städte in Gefahr? Während der Pandemie wurden die Mietpreise beispielsweise in San Francisco um 12 Prozent reduziert. Die Menschen kündigen ihr teures Ein-Zimmer-Apartment im Stadtzentrum, ziehen fürs halbe Geld aufs Land und fliegen gelegentlich zu ihrer/m Arbeitgeber*in. Wenn nur 20 Prozent nicht zurückkehren, wird es auf lange Sicht keine städtischen Bauprojekte mehr geben, die rentabel sind. Wie sieht Ihrer Meinung nach unsere digitale Zukunft aus? Kann diese realistisch vorhergesagt werden? Meiner Meinung nach kann die Zukunft nicht realistisch vorhergesagt werden, denn Hochrechnungen funktionieren nur, wenn sich nichts ändert. Prognosen treten nur ein, wenn sie die Vergangenheit betreffen. Utopien fordern sinnlose Opfer in der Gegenwart für eine fragwürdige Zukunft. Meine Gedankenexperimente sagen die Zukunft nicht voraus. Aber sie spielen mit dem Möglichen und nehmen die Angst vor dem Unbekannten. Sie sind Geschichten von Übermorgen und das Trainingslager für eine gelungene Zukunft.
>> CHRISTOPH HOLZ Alter: 55 Wohnort: St. Johann in Tirol Firma: Keynote-Speaker, Digital Sensemaker, Podcaster
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Roboterhund SPOT im großen Interview Rhomberg Bau ist auf den Hund gekommen: Der vierbeinige Laufroboter Spot wurde von der amerikanischen Firma Boston Dynamics entwickelt und arbeitet seit August 2020 tatkräftig auf den Rhomberg-Baustellen im Ländle mit.
Ziel des wohl außergewöhnlichsten Mitarbeiters bei Rhomberg Bau ist es herauszufinden, wie digitale Technik und künstliche Intelligenz das Kerngeschäft der Baubranche bestmöglich unterstützen können. Hallo Spot, wie sieht denn der Arbeitsalltag eines Roboterhundes aus? Ich bin sehr viel unterwegs, auf Baustellen für Wohn- und Geschäftshäuser, Bahnstrecken oder Tunnel genauso wie im Rhomberg-Steinbruch, im Büro oder auf Veranstaltungen wie der IAW. Überall gibt es etwas für mich zu entdecken. Langweilig wird mir also nicht. Was gehört denn zu deinen Lieblingsaufgaben? Ich bin sehr wissbegierig und interessiert an allem Neuen. Meine Lieblingsaufgabe ist es daher, Dinge auszuprobieren und zu testen, was ich z. B. auf einer Baustelle alles Scannen, Vermessen oder Dokumentieren kann, und wie ich damit mein Team bestmöglich unterstütze. Welche Rolle spielt dein Herrchen oder Frauchen in deinem Leben? Ob Herrchen oder Frauchen ist mir eigentlich egal. Ich bin ein sehr autonomer Hund und strebe danach, möglichst viel allein zu unternehmen. Schließlich will ich — wie schon erwähnt — 8
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meinem Team nicht zur Last fallen, sondern es unterstützen. Daher bin ich nie einfach so und ohne Absprache auf Tour. Da sehe ich mich klar als Teamplayer. Welche Skills hast du auf Lager? Was kannst du, was ein normaler Hund nicht kann? Ich kann mich problemlos über unwegsames Gelände bewegen, Treppen hinuntergehen, auf Felsen laufen und dabei bis zu 14 Kilo Gepäck tragen — okay, das können Bello und Wuffi auch. Aber: Ich vermesse, kartografiere, dokumentiere und protokolliere dabei alles und mache diese Daten im Anschluss analysier- und auswertbar. Da bin ich meinen Fellkumpanen dann doch etwas voraus. Lieber Indoor oder Outdoor — in welchem Gelände bist du am liebsten unterwegs? Je unwegsamer, unbekannter und unerforschter das Gelände ist, desto besser. Wo ist dein Schlafplatz? Wie lange dauert deine Erholungsphase, bis du wieder voller Energie loslegen kannst? Erholung brauche ich — und das unterscheidet mich wieder von einem Hund aus Fleisch und Blut — zum Glück nur sehr wenig. Ich bin am liebsten so viel wie möglich auf den Beinen. Beim Thema Bequemlichkeit sind wir Vierbeiner dann aber
ganz schnell wieder auf einer Wellenlänge. Ich persönlich darf einen megagemütlichen Koffer mein Zuhause nennen, in dem ich mich ganz behaglich zu und von meinen Einsatzorten transportieren lasse. Was ist deine Lieblingsspeise und wie lange hält deine Energie dann an? Da bin ich absolut pflegeleicht. Am liebsten futtere ich natürlich Ökostrom und mit mehreren Akkus kann ich theoretisch 24/7 durcharbeiten. Mach ich aus Rücksicht auf meine menschlichen Kolleg*innen aber nicht. Das ist aber sehr rücksichtsvoll von dir. Und was sind deine Pläne und Wünsche, wenn du in die Zukunft blickst? Aktuell darf ich mithelfen, das Kerngeschäft der Rhomberg Gruppe im Bau konsequent zu digitalisieren. Stichwort: selbstlernendes Gebäude. So entwickeln wir zum Beispiel eine Methode, mit der mit Hilfe von 3D-Laserscans und Fotos der Baufortschritt festgestellt werden kann. Dazu laufe ich regelmäßig die Baustelle ab und sammle Daten, die automatisiert mit einem im Vorfeld erstellten digitalen Gebäudemodell abgeglichen werden. Das ist schon cool! Und darüber hinaus möchte ich natürlich möglichst lang Mitglied der Rhomberg und der Rhomberg Sersa Familie bleiben.
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Menschen und KI Eine Microsoft-Studie vom Mai 2020 zeigt: Unternehmen sind dann am erfolgreichsten, wenn sie die Technologie und die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter*innen gleich gewichten. Microsoft-Ass Armin Skoff widmet sich dem Thema Künstliche Intelligenz. Mit „Best of Business AI 2021“ kann man einen Blick hinter die Kulissen von zehn weltweit führenden Unternehmen, die mithilfe von KI die größten Probleme ihrer jeweiligen Branche und unserer Welt proaktiv angehen, werfen. In welchen Bereichen wird Künstliche Intelligenz (KI oder auch AI) schon eingesetzt? KI hat das Potenzial, komplexe Herausforderungen unserer Zeit zu lösen: Von Klimawandel über soziale Ungerechtigkeit bis hin zur Gesundheitsversorgung und Prävention von Pandemien. Entscheidungsträger*innen in Europa sehen sie als eine der wichtigsten digitalen Prioritäten. In Österreich gibt es im Europavergleich einen größeren Anteil von Organisationen, die bereits mehrere AI-Lösungen einsetzen.UmdasPotentialvonAIvollauszuschöpfen, fehlt es hierzulande an Engagement auf Führungsebene sowie an Fachkräften mit den gefragten Hard und Soft Skills. 10
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Worin sehen Sie die größten Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz? Ich bin davon überzeugt, dass wir eine intelligente Gesellschaft und Wirtschaft nur dann aufbauen können, wenn wir auf diesem Weg dorthin alle mitnehmen: Künstliche Intelligenz ist, was wir gemeinsam daraus machen. Um gemeinsam etwas Neues schaffen zu können, müssen wir unterschiedliche Perspektiven und Ideen einbringen sowie von- und miteinander lernen. Wie realistisch sind die teils düsteren Zukunftsvisionen in Science-Fiction-Klassikern wie Matrix oder Terminator? Könnten die Maschinen die Oberhand gewinnen? Bei Innovation geht es um mehr als um den reinen Einsatz von Technologie. Erst mit menschlichem Einfallsreichtum, Kreativität und Einfühlungsvermögen bringt uns die Technologie weiter und setzt Impulse. Der Mensch nimmt deshalb beim digitalen Wandel von Unternehmen eine Schlüsselrolle ein. Die Oberhand liegt also beim Menschen.
Wie sieht Ihre Zukunftsvision diesbezüglich, realistisch gesehen, aus? Das Wichtigste zuerst: AI ist kein Thema rein für Spezialist*innen, sondern für alle relevant. Damit Unternehmen die AI-Entwicklung als wichtige strategische Aufgabe angehen, sind vor allem zwei Dinge von Bedeutung: Erstens müssen Führungskräfte und Unternehmensentscheider*innen die Verantwortung für die Einführung von AI übernehmen. Und zweitens müssen Unternehmen ihre Mitarbeitenden in AI schulen. Nur so können sie die Werkzeuge kennenlernen, verstehen und das Potenzial von AI für ihren Arbeitsalltag identifizieren.
>> ARMIN SKOFF Alter: 39 Wohnort: Perchtoldsdorf Firma: Microsoft Österreich, Senior Partner Marketing Adivsor
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How to brand People in 2021 Schönheitskönigin und Unternehmensgründerin geht nicht? Céline Flores Willers, eine der bekanntesten deutschen LinkedInInfluencer*innen, beweist, dass es möglich ist. Angefangen mit einem Video, das viral ging, bespielt die 28-Jährige nun ihr LinkedIn-Profil mit Beiträgen zu Themen wie Innovation, Entrepreneurship oder Zukunfts- bzw. TechTrends. Ihre Expertise im Bereich Personal Branding und Corporate Influencing gibt sie auch in verschiedenen Trainingsformaten weiter. Aufgrund der hohen Nachfrage gründete sie ihr Unternehmen „The People Branding Company“. Weshalb wird LinkedIn derzeit so gehypt? Was macht das berufsorientierte soziale Netzwerk für Influencer*innen attraktiv? Die Zielgruppe von LinkedIn lässt sich in vier Worten beschreiben: gebildet, berufstätig, senior und wohlhabend. Allein im deutschsprachigen Raum beträgt die Mitgliederzahl 17 Millionen. Die Mehrheit hiervon ist berufstätig und macht aus der Plattform ein hochkarätiges Business Netzwerk. Schaut man sich das Ganze weltweit an, dann zählt man fast 740 Millionen User*innen, was LinkedIn global gesehen zur größten Plattform seiner Art macht. LinkedIn bietet also den direkten Zugang zu Business-Entscheider*innen, die Budget- und Personalverantwortung tragen. Sie wurden 2018 und 2019 als LinkedIn Top Voice ausgezeichnet: Wieso haben Sie sich dazu entschieden als Influencerin auf LinkedIn tätig zu sein? Wie kam es dazu? Ich habe vor drei Jahren einfach ein Video gepostet und das ist voll durch die Decke gegangen. Ich hatte 300 Follower*innen, aber das Video hat 10.000 Views bekommen. Mittlerweile sind meine Kontakte auf über 95.000 gewachsen. Meinen Account bespiele ich mit Videos und 12
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Inhalten zu Themen wie Innovation, Zukunftsund Technologietrends oder Unternehmertum. Ich habe viele verschiedene Fragestellungen rund um diese Themenkomplexe dokumentiert, begleitet sowie darüber berichtet. Letztendlich hatte ich genau den richtigen Riecher: LinkedIn wurde einfach noch nicht richtig genutzt, bot aber bzw. bietet immer noch ein riesiges Potenzial. So haben meine Aktivitäten auf der Plattform richtig schnell eingeschlagen. Immer mehr Menschen wurden auf mein Profil aufmerksam. Stichwort Employer Branding: Was sind Corporate Influencer*innen und wie können sie ein Unternehmen unterstützen? Wer das Wort Influencer*in hört, denkt wahrscheinlich direkt an Instagram-Blogger*innen und YouTube-Stars. Das Influencertum hat mittlerweile aber auch die Arbeitswelt erobert und immer mehr Mitarbeitende und CEOs werden zu sogenannten „Corporate Influencer*innen”. Corporate Influencer*innen nutzen ihre Persönlichkeit und ihr Netzwerk, um die Zielerreichung des Unternehmens zu unterstützen. Es ist ein authentischer Weg, um die Expertise, Qualität und USPs einer Firma zu präsentieren – und so die Chance auf Akquise hochwertiger Kund*innen oder talentierter Mitarbeiter*innen zu steigern. Anstelle von Instagram, bewegen sich Corporate Influencer*innen auf Business Netzwerken, allen voran LinkedIn. Es geht darum, eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen. Mit Ihrem eigenen Unternehmen „The People Branding Company“ sind Sie im vergangenen Jahr richtig durchgestartet: Wie wichtig ist Personal Branding Ihrer Mei-
nung nach im heutigen Online-Zeitalter? „Your brand is what other people say about you when you’re not in the room”, bringt es Jeff Bezos gut auf den Punkt. Indem du deine Personal Brand aktiv gestaltest, beeinflusst du die Art und Weise, wie andere dich wahrnehmen. Soziale Netzwerke stellen deinen Hebel dar und schenken dir Sichtbarkeit. Ich finde es ist die Pflicht eines jeden Professionals seine Personal Brand aktiv aufzubauen. Sie haben zusammen mit 79 anderen Vordenker*innen Deutschlands als Co-Autorin am Spiegel Bestseller „Zukunftsrepublik“ mitgewirkt. Ohne zu viel zu verraten: Was sind Ihre Visionen für das Jahr 2030? Ich empfehle euch: Lest das Buch! (lacht). Na gut… ein Stichwort gebe ich euch: Einer meiner vielen Visionen für 2030 ist, dass Deutschland bis dahin einen Weltraumbahnhof besitzt.
>> CÉLINE FLORES WILLERS Alter: 28 Wohnort: München Firma: The People Branding Company, Gründerin The People Branding Company & LinkedIn Top Voice
Wer das Wort Influencer*innen hört, denkt wahrscheinlich direkt an Instagram-Blogger*innen und YouTube-Stars. Das Influencertum hat mittlerweile aber auch die Arbeitswelt erobert. Interactive West
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Schub für digitale Infrastruktur Vorarlberg treibt den Glasfaserausbau voran. Die Breitbandförderungen des Landes für Betriebe, Gemeinden und Privathaushalte beschleunigen den Netzausbau weiter. Schnelles, stabiles Internet und die erforderliche Datenübertragungstechnik für elektronische Kommunikationsdienste sind heute für die Wirtschaft ebenso wie für Privathaushalte von zentraler Bedeutung. Vorarlberg wird aktuellen Daten des Bundes zufolge sowohl eine überdurchschnittlich gute Mobilfunk- als auch Festnetz-Breitbandversorgung bescheinigt. Um für die digitale Zukunft jedoch bestmöglich gerüstet zu sein, wird in Vorarlberg intensiv an einer umfassenden, gesamtheitlichen Netzstrategie gearbeitet, die neben einer leistungsfähigen Glasfaserinfrastruktur auch konvergente Mobilfunk- und Sensornetzwerke berücksichtigt. Breitbandförderung Um auch bisher weniger gut erschlossenen Gebieten einen Schub zu verlei-
Ohne leistungsfähige digitale Infrastruktur sind Zukunftstechnologien wie das autoFoto: AA+W - stock.adobe. nome Fahren undenkbar. hen, können Betriebe, Gemeinden und Privathaushalte um eine Förderung des Landes ansuchen. Gefördert werden je nach Antragsteller Investitionen in Breitbandinfrastrukturen, die passive Netzinfrastruktur für Breitbandnetze, Tiefbauarbeiten zur Herstellung der Leerverroh-
rung sowie passive Komponenten zur Erschließung von Grundstücken. Auch Schulen profitieren von attraktiven Fördermöglichkeiten für Bildungseinrichtungen zum Ausbau ihrer digitalen Infrastruktur. Mehr Informationen dazu gibt es auf www.vorarlberg.at/breitband. Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg
schneller.
Markus´ Betrieb ist dank des neuen Glasfaseranschlusses noch besser vernetzt.
Mit den Breitbandförderungen des Landes werden Privathaushalte, Unternehmen und Gemeinden beim Ausbau unterstützt. Erfahre mehr unter: www.vorarlberg.at/breitband
Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg Foto: Frederick Sams
Wir sind in Zukunft noch
TikTok for Business TikTok bietet Unternehmen die Möglichkeit, mit einem Publikum zu interagieren, das in dieser Form auf anderen Plattformen nicht zu finden ist. Als führende Plattform für mobile Kurzvideos bietet TikTok für Marken ein innovatives, buntes und authentisches Setting. Thomas Wlazik, Managing Director von TikTok Germany, erklärt, warum Unternehmen wie TikTok-Creator*innen denken sollen. Mit dieser Denkweise erreichen spannende Inhalte ein breites Publikum — auch ohne eine große Zahl an Follower*innen. Denn der kreativste und authentischste Inhalt setzt sich durch. Was sind die Vorteile von TikTok? TikTok ist nicht einfach ein soziales Netzwerk, sondern eine Content-Plattform, eine Unterhaltungsplattform. Im Mittelpunkt stehen die Inhalte, um diese herum entsteht der Austausch zwischen den Nutzer*innen, Marken und Creator*innen. Es geht um das echte Leben, es geht um Glaubwürdigkeit, um Freude und Kreativität. Daher „Don‘t make Ads, make TikToks“. Für die Traditionsmarke, auf der Suche nach den Kund*innen von Morgen, ist das genauso wichtig wie für das Start-up, das an junge Zielgruppen adressiert. TikTok befindet sich in einer enormen Wachstumsphase. Und wenn Marken die TikTok-DNA wirklich verinnerlichen, können sie sich dort nicht nur präsentieren, sondern aus der direkten Interaktion mit ihren Zielgruppen auch eine Menge lernen. Wofür interessiert sich die Community, was ist ihre Meinung zu bestimmten Themen? Marken können auf der Plattform Haltung zeigen – das ist
der Community wichtig – und sie können gemeinsam mit der Community ihre Produkte weiterentwickeln. Wie funktioniert Werben auf TikTok? Um es auf eine knappe Formel zu bringen: Kreativität, Authentizität, Interaktion. Die erfolgreichsten Marken sind nach unserer Beobachtung diejenigen, die mit der Kreativität unserer Community arbeiten, also zum Beispiel Erfahrungen und Eindrücke abfragen und das Mitmachen erleichtern. Authentizität gewinnt! Dabei ist das Zusammenspiel organischer Inhalte mit „Paid Peaks“ und der Zusammenarbeit mit Creator*innen ein sehr guter Weg. Je nativer und authentischer sich der Content in den personalisierten „Für Dich“-Feed einfügt, desto erfolgreicher ist die Performance. Auch kleinere Unternehmen können damit sehr schnell eine große Reichweite aufbauen. Welche Zielgruppen kann ich über die Video-Plattform erreichen? In Europa haben wir mehr als 100 Millionen aktive Nutzer*innen — dabei sind wir ja kürzlich erst drei Jahre alt geworden. Besonders Millennials und Generation Z sind sehr stark auf der Plattform — aber wir werden immer älter und sehen auch ein
starkes Wachstum bei den Nutzer*innen über 25 Jahren. Was kommt am besten auf TikTok an? Videos, die eine emotionale Verbindung herstellen — ob humorvoll, überraschend oder authentisch, und das in wenigen Sekunden. Sie müssen die richtige Stimmung treffen, in den Kontext passen und sollten nicht überinszeniert sein. Unsere Nutzer*innen fühlen sich durch TikTok positiv beeinflusst, motiviert und selbstbewusster. Wir wollen, dass unsere Community bei uns eine kreative Heimat hat und sich bestens unterhalten fühlt. Zudem ist Musik extrem relevant. Einprägsame Sounds und Soundtracks erhöhen das Engagement erheblich. Einfach durch den „Für Dich“-Feed scrollen und sich mit den Trends vertraut machen. Am 28. September findet unser erstes globales Event, „TikTok World“ statt, bei dem wir darüber informieren, was bei TikTok als nächstes ansteht.
>> THOMAS WLAZIK Alter: 40 Wohnort: Berlin Firma: TikTok Germany, Managing Director Global Business Solutions DACH Interactive West
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Frauenpower im Wiener Google-Büro Seit Jänner 2019 ist Christine Antlanger-Winter die erste Country-Managerin bei Google Austria. In ihrer Funktion möchte die Oberösterreicherin unter anderem die Bereiche Innovation und digitale Bildung in Österreich vorantreiben. Die studierte Betriebswirtin und Medientechnikerin bzw. -designerin war davor 15 Jahre lang bei der Media-Agentur Mindshare Österreich in Wien tätig. Im Jahr 2007 wurde die erfolgreiche Werbe-Expertin von der Plattform Werbeplanung.at zur „Onlinerin des Jahres“ gewählt. Remote vs. Office Work bei Google Mit der Pandemie kam auch bei Google der Wechsel ins Homeoffice. Zwar ließ sich die Veränderung gut umsetzen, denn die Mitarbeitenden arbeiteten bereits davor oft schon von Zuhause aus. Doch in diesem Ausmaß war es auch für Google ungewohnt. Auf der einen Seite herrscht eine Remote Work-Kultur und Video-Konferenzen sind etwas Alltägliches und bei den Mitarbeiter*innen stark verankert. Auf der anderen Seite lebt die GoogleArbeitskultur besonders von dem Miteinander: „Diese menschlichen Verbindungen und diese Präsenz im Office ist für Google etwas 16
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ganz Essentielles. Denn die Google-Offices sind so gestaltet, dass man zusammenkommen kann und durch dieses gemeinsam im Office sein, entstehen Ideen“, erklärt Antlanger-Winter. Durch das vermehrte Homeoffice fehlten unter anderem die zufälligen Begegnungen an der Kaffeemaschine. Daher wurde nach alternativen Wegen gesucht, um miteinander verbunden zu bleiben. Die technologischen Fortschritte ermöglichen dafür neue Wege. „Mein Lieblingsformat, das wir erfunden haben, heißt „Mystery Coffee Chat“. Man bekommt eine Kalender-Einladung und weiß nicht mit wem man sich dann in einer kleinen Gruppe austauscht. Das hat den Vorteil, dass man neue Leute kennenlernt, mit denen man sonst nichts zu tun hat“, schwärmt die Google-Chefin. Female Empowerment Ein besonderes Anliegen für Christine Antlanger-Winter ist das
Thema Female Empowerment. Denn wie eine Studie der FH Oberösterreich aus dem Jahr 2019 zeigt, wird neun von zehn jungen Frauen, die Informatik studieren wollen, empfohlen, in sogenannte frauenspezifischere Fachgebiete zu wechseln. „Wir brauchen alle und wir brauchen vor allem die Frauen verstärkt in den vielseitigen technologischen Berufsfeldern“, erklärt Antlanger-Winter. Digitale Weiterbildung ist hier besonders wichtig. Die kostenlosen Trainings und Kurse der Google Zukunftswerkstatt sollen diese digitalen Fortbildungen allen zugänglich machen, sowohl Unternehmer*innen als auch Privatpersonen.
>> CHRISTINE ANTLANGER-WINTER Alter: 41 Wohnort: Wien Firma: Google, Country-Managerin bei Google Austria
Bankberatung der Zukunft Die Digitalisierung wird zum Erfolgsfaktor für Unternehmen. Gleichzeitig versteht die Hypo Vorarlberg diesen Wandel als Chance für noch mehr Kundenorientierung.
Digitalisierung als Chance Diese Transformation sieht Philipp Hämmerle, Vorstand für IT und Digitalisierung, als Chance für eine starke Positionierung der Hypo Vorarlberg. Die Bank passt sich an die geänderten Kundenbedürfnisse an und setzt bei Standarddienstleistungen auf Digitalisierung und optimierte Prozesse. Kerngeschäft und IT lassen sich nicht mehr voneinander trennen, da heute nahezu alle Geschäftsprozesse von IT durchzogen sind und auf Daten basieren.
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Foto: Marcel A. Mayer
Die Megatrends der Digitalisierung beschäftigen Unternehmen aller Branchen und stellen auch den Finanzsektor vor Herausforderungen. Banken sind gefordert, ihr Angebot auf den Stand der Technik zu bringen und gleichzeitig Innovationen zu entwickeln, die individuell auf ihre Kunden zugeschnitten sind.
„Man könnte sagen: Die IT gehört mittlerweile zum Kerngeschäft einer Bank. Daher streben wir eine noch engere Zusammenarbeit zwischen unseren Fachabteilungen und der hauseigenen IT-Abteilung an.“ Philipp Hämmerle, Vorstandsmitglied der Hypo Vorarlberg
Entwicklung neuer Produkte Für eine möglichst kundenzentrierte Entwicklung neuer Produkte bzw. Dienstleistungen wurde der FREIRAUM in der Filiale im Messepark konzipiert. „Der FREIRAUM erinnert weniger an eine klassische Bankfiliale“, erläutert Hämmerle das neue Filialkonzept. Die Kunden können dort z. B. neue Funktionen des Online Bankings kennenlernen oder sich mit Touchscreens und Tablets über unterschiedliche Themen aus der Welt der Hypo Vorarlberg informieren. In den Kompetenz-Center liegt der Fokus auf persönlicher Beratung. „Die langjährige Erfahrung und das Know-how unserer Beraterinnen und Berater wird – gerade bei komplexeren Themen wie der Immobilienfinanzierung oder der Vermögensanlage – auch in Zukunft unverzichtbar sein“, ist Hämmerle überzeugt.
Vorarlberger Handel im Wandel
ching io Fas d u t S ©
Eine Pandemie, die Digitalisierung und das Ländle: WKV-Präsident Hans Peter Metzler erklärt, welchen Nutzen Vorarlberger Betriebe daraus ziehen können. Wie sind die Vorarlberger Unternehmen digital aufgestellt? Damit wir die Digitalisierung für neue wirtschaftliche Erfolgsgeschichten nutzen können, braucht es sowohl das richtige „Mindset“ als auch konkrete Unterstützung für Betriebe. Zukünftig werden sich jene Unternehmen erfolgreich auf den Märkten platzieren können, die sich bezogen auf die Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung, richtig aufgestellt haben. Unternehmen müssen am Markt konkurrenzfähig bleiben. Online-Vertriebswege eröffnen auch den regionalen Betrieben eine zusätzliche Absatzmöglichkeit. Anfang des Jahres wurde die Initiative Handel.Lokal.Digital ins Leben gerufen. Was war die Idee dahinter? Als wichtiges „Learning“ aus der Krise war es uns ein Anliegen, dass der Handel in Vorarlberg künftig besser auf derartige Situationen (Lockdowns) vorbereitet ist. Ziel unserer Initiative ist es, 18
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die digitale Sichtbarkeit der Vorarlberger Handelsbetriebe zu steigern. Digitale Kompetenz/Bildung ist ein Eckpfeiler unseres Strategieprozesses Dis.Kurs Zukunft. Handel.Lokal.Digital ist ein erster Schritt im Ausbau der Digitalisierung der Handelsbranche.
Die Digitalisierung wird immer bedeutender und der Ausbruch der CoronaPandemie hat sie radikal beschleunigt. Viele Vorarlberger Händler haben bereits vor der Pandemie in ihre Digitalisierungsstrategie investiert. Durch die Initiative konnten wir zahlreichen Betrieben den Impuls geben, hier ebenfalls aktiv zu werden. Dies ist erst der Anfang, im Herbst starten weitere Kurse und
wir setzen weiterhin alles daran, unsere Händler*innen bestmöglich zu unterstützen. Sind Homeoffice- und Desk-Sharing-Modelle zukunftsträchtig für Vorarlberger Unternehmen? Auch wenn das mobile Arbeiten zurecht einige Befürworter hat, sind ein paar Hürden nicht von der Hand zu weisen: Während sich Arbeitgeber*innen um den Kontrollverlust sorgen, fällt es den Beschäftigten oft schwer, eine Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu finden. Vermutlich werden Mischformen die Lösung sein. Wie bzw. wo sehen Sie die Zukunft des Vorarlberger Einzelhandels? Die Veränderungen und die Zunahme des Online-Handels lassen sich nicht aufhalten. Dennoch bin ich überzeugt, dass es den stationären Handel auch in Zukunft geben wird. Wer gerne einkauft, möchte das mit allen Sinnen tun – das Einkaufen erleben.
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BMW iX: 240 kW (326 PS) bis 385 kW (523 PS), Kraftstoffverbrauch 0,0 l/100 km, CO 2-Emission 0,0 g CO2 /km, Stromverbrauch von 19,4 kWh/100 km bis 21,4 kWh/100 km. *Angegebene Verbrauchs- und CO 2-Emissionswerte ermittelt nach WLTP.
Symbolfoto
Stiglingen 75, 6850 Dornbirn Tel. 0 55 72/23 2 86-0 info.dornbirn@unterberger.bmw.at www.unterberger.bmw.at
Zwischendurch
ein Brainsnack Vorarlberg bietet Platz für internationale Großunternehmen, genauso aber auch den Spielraum, den einfallsreichen Gründer*innen, visionäre Unternehmer*innen und mutige Ausprobierer*innen brauchen. In den Brainsnacks haben regionale Start-ups und alteingesessene Unternehmen das Wort.
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Interactive West
Dunja Ellensohn
Thomas Lorünser
Loacker Recycling
Photeon Technologies GmbH
Recycling meets Digitalisierung
Im Fokus: Chip-Lösungen
Seit Anfang 2019 hat Dunja Ellensohn die Leitung des Bereichs „Digitalisierung und Innovation“ und möchte die Entwicklung der Digitalisierungsstrategie des Recyclingunternehmens maßgeblich vorantreiben. „Die digitale Transformation erfordert neue Zugänge zu bestehenden Herausforderungen. Diese zu finden und bestmöglich zu implementieren, ist eine meiner Hauptaufgaben in diesem Bereich“, beschreibt sie ihre Aufgabe. Seit über 140 Jahren widmet sich Loacker Recycling unter dem Slogan „Wertstoff Zukunft“ dem nachhaltigen Recyclen. Denn wenn die Rohstoffe knapper werden, ist Recycling ein zukunftsträchtiges Thema.
Ein Unternehmen, das man eher im Silicon Valley als im Rheintal vermuten würde, ist Photeon. Denn zu den Kund*innen zählt das „Who is Who“ der Halbleiter- und Technologiekonzerne weltweit. Von der Idee über die Spezifikation bis hin zur Massenproduktion – ein internationales Ingenieursteam realisiert komplette Entwicklungsprojekte und ist eines der führenden Mirko-Chip-Entwicklungsunternehmen. „Unser Know-how steckt in vielen alltäglichen Anwendungen und Gegenständen, wie bspw. in Airbag-Sensoren, Handy-Applikationen oder Navigationssystemen selbstfahrender Fahrzeuge“, verdeutlicht Lorünser das Portfolio.
Mit dem richtigen Mindset, dem Blick über den Tellerrand, Kreativität, innovativen Ideen und dem nötigen Know-how werden Erfolgsgeschichten geschrieben — so verwandelt sich Vorarlberg in das Silicon Valley Österreichs.
Lukas Böhler
Jodok Batlogg
Christopher Schöpf
Gleap
Tree.ly
e.battery systems
Revolution des Software Development Lifecycles
Klimaschutz. Regional. Europäisch
Der Antrieb der Zukunft
Tree.ly ist die App für Waldbesitzer*innen, die mehr aus ihrem Wald machen wollen. Der Wald übernimmt eine Aufgabe im Klimaschutz, denn er nimmt das schädliche CO2 aus der Luft auf. Doch momentan verdient man mit dem Wald nur Geld, wenn man Holz verkauft. Dank Tree.ly ändert sich das. Durch den Verkauf von CO2-Zertifikaten gewinnen Waldbesitzer*innen und der Klimaschutz. So können Waldbesitzer*innen ihren Wald monetarisieren und gleichzeitig zur Klimaneutralität beitragen. „Tree.ly soll unser Leben besser und unseren Planeten durch die Technologie nachhaltiger machen“, erklärt Tree.ly-Gründer Jodok Batlogg.
„Wir wollen etwas verändern“, sagt Christopher Schöpf. Denn e.battery systems ist kein klassischer Händler für Batterien und Akkus, sondern forscht an der Zukunft und entwickelt individuelle Hochleistungselektronik, Zellkühlsysteme und Second-Life-Use-Konzepte. Das Team macht aus Ideen personalisierte Lösungen und eigene Batterie Management Systeme. So werden aus guten Projekten gute Geschichten. Auf eine lange Geschichte kann auch das Start-up zurückschauen: Was 1995 mit dem Familienbetrieb AKKU Mäser begann, entwickelte sich in den letzten 20 Jahren zu einem marktführenden TechnologieUnternehmen für E-Batterien.
Das Dornbirner Start-up Gleap ist die erste smarte europäische Bug-Reporting-Lösung für Apps, Webseiten und Industrieanwendungen. Ein kleiner Fehler kann verheerende Folgen haben. Dementsprechend viel Zeit investieren die Entwickler*innen in die Fehlersuche. „Mit Gleap haben wir ein Tool geschaffen, welches den Prozess rund um das Melden eines Fehlers revolutioniert und somit jeder/m Entwickler*in viel Zeit und Nerven spart“, erklärt Lukas Böhler, Gründer des Start-ups. Die Software-as-a-Service-Lösung wurde bereits von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG ausgezeichnet.
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INVESTITION IN DIE ZUKUNFT: UNSER LICHTFORUM IM HERZEN DORNBIRNS.
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Zukunft wird digital
ching io Fas d u t S ©
Digitalisierung ist ein wichtiger Faktor bei der Ausbildung der Fachkräfte von morgen. Wie diese gelingen soll, verrät Landeshauptmann Markus Wallner. Das Land Vorarlberg investiert in die Digitalisierung von Schulen. Dabei liegt der Schwerpunkt des Digitalisierungspakets auf Glasfaseranbindungen von Schulen, EDV-Ausstattungen und der Modernisierung der IT-Infrastruktur. Auch das Fort- und Weiterbildungsangebot der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg wird weiter ausgebaut. Bei der „IAW-Education Tour“ werden digitale Schulprojekte vorgestellt: Wie wichtig ist es, dass Bildungseinrichtungen digitale Projekte unterstützen? Solche Projekte sind aus meiner Sicht essentiell, um unsere Schüler*innen sukzessive an digitale Inhalte heranzuführen. Die aktuelle Situation und die rasch voranschreitende Digitalisierung verlangen einen nächsten Entwicklungsschritt zur Umsetzung innovativer Lehr- und Lernformate. Auch Nicht-Schüler*innen sollen sich weiterbilden: Welchen Mehrwert haben digitaleWeiterbildungenfürArbeitnehmer*innen? Einen großen! Die Arbeitswelt verändert sich ständig. Wenn wir unseren Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig halten wollen, brauchen wir
genügend qualifizierte Mitarbeiter*innen. Jede/r gewonnene Programmierer*in, ITProjektmanager*in oder Online Marketing Expert*in ist Gold wert. Deshalb versuchen wir, so viele niederschwellige Angebote zur Weiterbildung anzubieten, wie möglich.
auch den regionalen Betrieben eine zusätzliche Absatzmöglichkeit. Dadurch wird der regionale Einkauf und somit die Unterstützung der heimischen Betriebe auch digital ermöglicht. Aus diesem Grund ist es wichtig, auch in diesem Bereich weiter aufs Gas zu drücken.
Initiative Handel.Lokal.Digital: Wie wichtig ist es Ihrer Meinung nach für einen Vorarlberger Einzelhändler oder GastronomieBetrieb in der Online-Welt auf Kurs zu bleiben? Ein wichtiges „Learning“ der Pandemie ist, dass die digitale Kompetenz und die Sichtbarkeit der Vorarlberger Handelsbetriebe weiter gesteigert werden und mit verschiedensten Maßnahmen unterstützt werden müssen. Denn Online-Vertriebswege eröffnen
Was wird sich im Ländle durch die Digitalisierung zukünftig verändern und vielleicht sogar verbessern? Ich glaube, dass sich viele Dinge vereinfachen und beschleunigen werden. Mit Blick auf die Landesverwaltung: Ziel muss es sein, fast alle Anträge und Behördengänge auch digital abwickeln zu können. Daran arbeiten wir mit Hochdruck. Das bringt den Bürger*innen wesentliche Zeitersparnisse. Interactive West
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J s eis sW ne an oh
Motivationsfunke springt auch auf Distanz Toni Innauer erklärt, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf den Sport, die Motivation, aber ebenso auf Niederlagen hat. Als Skisprung-Legende Toni Innauer 1992 sein erstes Buch „Der kritische Punkt“ schrieb, kaufte er sich seinen ersten Computer und näherte sich Schritt für Schritt der digitalen Welt an. Seither hat sich einiges geändert.
verwandelt. Ein Ziel kann größer sein als man selbst, dann entsteht Motivation, man möchte Teil einer bedeutenden Sache sein! Der Mensch möchte dazugehören und sich entwickeln können, über sich hinauswachsen.
Welche Auswirkungen hatte die Digitalisierung auf den Spitzensport? Von der Reiseorganisation über die Verarbeitung von Trainingsmessdaten bis zur Durchführung von Wettkämpfen (z.B. Videoweitenmessung im Skispringen oder Videoschiedsrichter im Fußball), aber auch in der Berichterstattung oder im Bereich der Sportwetten hat die Digitalisierung den Sport und vor allem sein Umfeld massiv erweitert und verändert.
Haben Sie ein Motivationsgeheimnis? Ich versuche neugierig zu bleiben und meine Urteilsfähigkeit zu verbessern, was im Digitalisierungszeitalter nicht leicht, aber umso wichtiger ist. Nach wie vor finde ich Lernprozesse aufregend, auch wenn sie mir Geduld abverlangen, z.B. eine Bewegungstechnik im Sport, eine Sprache oder der Umgang mit einem neuen technischen Gerät oder einer App.
Stichwort Veränderung: Wie gelingt es in dieser Zeit, dass der Motivationsfunke wieder überspringt? Man kann Menschen inspirieren, ihnen Unterstützung anbieten, bis sich die Ängstlichkeit in Eigenmotivation 24
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Jeder hat schon mal eine Niederlage erlebt. Wie kann man lernen, nach dem Hinfallen wieder aufzustehen? Zunächst darf man auch einmal traurig sein. Dann sollte man aber mit der Analyse beginnen. Niederlagen zeigen, ob einem das zu Erreichende
wirklich etwas wert ist. Sollte das der Fall sein, wird man mit einem neuen Konzept einen weiteren Versuch wagen. Eine Niederlage ist auch der Beweis für den eigenen Mut, sich auf Herausforderungen einzulassen, bei denen man eben auch verlieren kann. Was haben Sie aus Ihren eigenen Niederlagen gelernt? Viele meiner Niederlagen waren schmerzhaft, aber letztlich Ansporn für umfassendere Orientierung und neue Ansätze. Manchmal führten sie sogar dazu, die Leistung der Konkurrenten wertzuschätzen und als Maßstab für die eigene Entwicklung zu akzeptieren.
>> TONI INNAUER Alter: 63 Wohnort: Thaur in Tirol Firma: Innauer + (f)acts, Geschäftsführer
18+
in n ova tio n s on silic o n www.photeon.com
Hightech made in Vorarlberg
Erfolgreiches Start-up und Kind Clarissa Steurers Rat für Menschen, die den Traum von der Selbstständigkeit verwirklichen wollen: Gas geben und dranbleiben — so wird der Traum wahr. Entscheidungen treffen und Verantwortung tragen — das bedeutet Unternehmer*in sein. ClarissaKORK besteht seit drei Jahren und die Zukunftspläne sind klar: Mehr Produktionsfläche schaffen, um auch in andere Länder expandieren zu können. Wie gelang es Ihnen, Ihr Unternehmen in so kurzer Zeit so professionell aufzubauen? Ich glaube es sind zwei Dinge maßgeblich: Absoluten Anspruch an die Qualität und die Authentizität. Mein wichtigstes Sprachrohr und somit Marketinginstrument sind die SocialMedia-Kanäle Instagram und Facebook. Ich bin kein Label, das allein auf schöne Produktbilder setzt. Ich erzähle Geschichten über mich, über mein Leben als Mama, aber vor allem über mich als Unternehmerin. Ja, ich 26
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bin erfolgreich, aber das heißt eben nicht von einer rosa Wolke zu der nächsten zu hüpfen. Es bedeutet jeden Tag aufstehen, oft hinfallen aber niemals aufgeben. Die Menschen schätzen die Ehrlichkeit und lieben gleichzeitig das Produkt, das nicht nur schön ist, sondern auch funktioniert. Wie bekommen Sie Ihr Familien- und Berufsleben so erfolgreich unter einen Hut? Es wäre vermessen zu behaupten, dass ich das allein schaffe. Ich schaffe das nur, weil mein Mann ebenfalls im Unternehmen ist und wir uns die Zeit mit den Kindern aufteilen können und auch weil uns die Großeltern stark unterstützen. Ich glaube einfach, man braucht ein Netzwerk und Menschen die zu 100 Prozent hinter einem stehen.
Gab es auch mal Dinge, die nicht so funktioniert haben, wie Sie es sich gewünscht hätten? Ui da muss ich Lachen. Es kommt des Öfteren vor, dass etwas nicht direkt so läuft, wie wir uns das vorstellen. Wir lernen und wachsen täglich an unseren Produkten, an unseren Kund*innen und an uns selbst. Manchmal rentiert es sich einen zweiten Blick zu riskieren, das ist in vielen Dingen mein wichtigstes Learning.
>> CLARISSA STEURER Alter: 36 Wohnort: Krumbach Firma: ClarissaKORK GmbH, Geschäftsführerin, Produktentwicklung, Design, Marketing, Vertrieb
www.mohrenbrauerei.at/teaserpage
lich t l ä h r iv e Exklus hren Lädele im Mo
Fr 15. – So 17. Oktober 2021 Zeit und Raum für guten Geschmack Messequartier Dornbirn, A Gutes mit gutem Gewissen genießen? Das gibt es nur auf der Gustav: Österreichs einziger Messe, die Design, Genuss und Nachhaltigkeit zusammenführt. www.diegustav.com / Messe Dornbirn Messeplatz 1, A- 6854 Dornbirn, Tel. + 43 5572 305-0, diegustav@messedornbirn.at, diegustav.com, facebook.com/diegustav
Deepp Dives in den
Masterclasses Von Expert*innen und etablierten Vordenker*innen lernen – das ist bei den Masterclasses angesagt. In kleinen Gruppen und in knackigen Sessions haben die IAW-Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ihr Wissen zu vertiefen und ihre Fragen loszuwerden. In eineinhalb- bis zweistündigen Sessions werden Know-how und praxiserprobte Skills erlernt. Werde zum „TikTok for Business“-Profi Coachin Kathrin Franssen ist Agency Partnerships Leader bei TikTok in der D-A-CH-Region. Als TikTok-Expertin zeigt sie in der Masterclass, warum Marken auf TikTok wie Creator*innen agieren sollten. Denn mittlerweile kannst du die gehypte Kurzvideo-Plattform auch in Österreich für dein Online-Marketing nutzen. Storytelling lernen von den VerVieVasProfis Wie facettenreich Storytelling ist, zeigen die Profis von VerVieVas. Experte Hans Renzler zeigt, was es heutzutage braucht, damit die Geschichten bei der Zielgruppe ankommen. Außerdem verrät er die besten Storytelling-Techniken. CEO & Chief Creative Officer 28
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Fridolin Brandl weiß, wie man zu einem Thema mit simplen Strichen, Formen und einfachen Basics aus der Kreativbranche im Handumdrehen greifbare Skechtnotes erstellt, die garantiert im Gedächtnis bleiben. Wie Storytelling die eLearing-User-Experience revolutioniert, erklärt CEO & Chief Storyteller Matthias Cermak. Denn Storylearning nutzt die älteste und erfolgreichste Art der Wissensvermittlung. So macht lernen Freude! Datenschutz. Magie. Zukunft. Führen. Diese Schlagwörter werden in den weiteren Masterclasses behandelt. Coachin und Unternehmensberaterin Marianne Grobner entführt die Teilnehmer*innen in die Welt der agilen Orga-
nisations- und Führungsmodelle von heute. Sie behandelt Themen wie Remote Leadership, Hybrid Leadership und Digital Leadership. In ihrer zweiten Masterclass dreht sich dann alles um agile Lernformate. Christoph Sorg, Head of Innovation bei Rhomberg Holding, lädt in seiner Session dazu ein, die Lebens- und Wirtschaftsweisen grundlegend neu zu denken und zu verändern. Von Chatbots und künstlicher Intelligenz spricht Felix Anderegger, Head of Technologie der HR Campus AG. Denn künstliche Intelligenz kommt heute schon in vielen Bereichen zum Einsatz. Und Rechtsanwalt und Partner bei TWP Rechtsanwälte Christian Wirthensohn beantwortet die Frage „Was hat Datenschutz mit Magie gemeinsam?“.
1. Vorarlberger Digitalpreis Digitale Innovation trifft auf Vorarlberger Ideenreichtum
Die Digitalisierung schreitet voran und digitale Ideen sind gefragter denn je. Sie gestalten das digitale Zeitalter mit und verändern die Zukunft. Besonders diese herausfordernde Zeit hat gezeigt, dass es wichtiger denn je ist, sich der Digitalisierung zu öffnen. Alternative Wege finden und die neuen Technologien zu nutzen. Diese innovativen, kreativen und außergewöhnlichen Projekte heimischer Betriebe gehören ins Rampenlicht. Denn sie haben sich durch ihre besondere Leistung für die Vorarlberger*innen hervorgetan und verdienen eine Bühne. Daher verleiht Russmedia dieses Jahr den Vorarlberger Digitalpreis.
tionsgeist aus Vorarlberg für Vorarlberg stehen im Fokus und sollen die verdiente Aufmerksamkeit erhalten. Der Preis zeichnet ein Unternehmen aus, das im vergangenen Jahr in Vorarlberg ein besonderes, digitales Projekt umgesetzt hat. Aus zahlreichen Projekten wählte die fachkundige Jury einen Gewinner.
Wenn es um Innovationen und digitale Themen geht, bietet die Interactive West (IAW) den perfekten Rahmen, um den ersten Vorarlberger Digitalpreis zu verleihen. Deshalb findet am Vorabend der größten Digitalkonferenz im Bodenseeraum, die Verleihung in kleinem Rahmen statt.
Die Preisverleihung Bevor die internationalen und nationalen Speaker*innen auf der IAW-Bühne ihr Wissen mit der IAW-Community teilen, geht am Abend vor der Konferenz die Award-Vergabe über die Bühne. Im gemütlicher Atmosphäre gemeinsam mit den Ehrengästen, Partner*innen und Speaker*innen verkündet Russmedia den ersten Preisträger. Kulinarisch verwöhnt werden die Gäste im Firmament in Rankweil und können sich austauschen. Denn es ist endlich wieder netzwerken, austauschen und feiern angesagt.
Konzepte aus Vorarlberg für Vorarlberg Der Vorarlberger Digitalpreis soll eine Bühne für digitale Umsetzungen von Vorarlberger Unternehmen sein. Geniale Ideen mit Innova-
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Timetable 09:00 - 23:00
Brand Space
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Begrüßung GEROLD RIEDMANN, Moderator MARTIN MODER, Science Busters ARMIN SKOFF, Microsoft SPOT und MATTHIAS MOOSBRUGGER, Rhomberg Bau Gruppe CHRISTINE ANTLANGER-WINTER, Google
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Lunch
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CLARISSA STEURER, ClarissaKORK LH MARKUS WALLNER Brainsnack Sessions mit HANS PETER METZLER
14:30 - 15:00
Coffee Break
15:00 15:30 16:00 16:30
CHRISTOPH HOLZ PASCAL EGLOFF, Ostschweizer Fachhochschule TONI INNAUER, Innauer + (f)acts Energy Break
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15:30 16:00 16:30 17:30
17:30 - 18:00 18:00 - 18:30
CÉLINE F. WILLERS, The People Branding Company THOMAS WLAZIK, TikTok
18:30 - 23:00
Afterwork Party powered by MOHREN
Save the Date! 13. + 14.06.2022 30
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38. Vorarlberger Wirtschaftsforum Internationale Tagung
„Wer sagt, dass das Leben immer leicht sein muss?!“ Andreas Niedrig, Motivationstrainer
Mut und Innovation Stark ins neue Zeitalter Jetzt bis 30. September 2021 Early-Bird-Ticket sichern! Anmeldung und weitere Infos unter wirtschaftsforum.vn.at EINE INITIATIVE VON
SPONSOREN
Andreas Niedrig ist Motivationstrainer und Triathlet. Vor seiner Karriere als Coach und Sportler war er drogensüchtig. Seine Lebensgeschichte erschien als Buch „Vom Junkie zum Ironman“, die auch verfilmt wurde. Er will Menschen aufzeigen, wie man lösungsorientiert Krisen meistert.
© K. Andreas
Donnerstag, 11. November 2021 Festspielhaus Bregenz
Wir sehen uns auf der
größten Digitalkonferenz am Bodensee 2022
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