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Vkw magazin kw50

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ENERGIE. ZUKUNFT. GESTALTEN.

Ausgabe 44 | Dezember 2017

An echten lernen Projekten ben Lehrlinge erle illwerke vkw II k er tw mun das Oberver t bauen sie tz Je h. na haut alensatz origin in einen Masch getreu nach.

ELEKTROAUTOS UNTER DIE LUPE GENOMMEN

BRIGITTE NUSSBAUMERROHNER AUF LACH-VISITE IM KRANKENHAUS

CLEVERE TIPPS FÜR NIEDRIGERE HEIZKOSTEN


bote Tolle Ange im neuen e-Shop VKW Onlin ) hrt (490 Punkte Tesla-Testfa 50 Punkte) (2 in he ukte-Gutsc Ländle Prod Punkte) er-Golm (250 Alpine-Coast ) ter (230 Punkte r Landesthea Vorarlberge ehr und vieles m evkw.at shop.illwerk

Liebe Leserin, lieber Leser Die Zeit vergeht wie im Flug und wir befinden uns mitten in der besinnlichen Adventzeit. Für uns der ideale Augenblick, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. So ist das Obervermuntwerk II bereits auf der Zielgeraden und der Unterwasserbereich des Pumpspeicherkraftwerks wurde zum ersten Mal mit Wasser gefüllt. Unsere Lehrlinge haben sich schon intensiv mit dem beeindruckenden Großprojekt beschäftigt und bauen mit Begeisterung an einer originalgetreuen Nachbildung des Maschinensatzes. Im druckfrischen illwerke vkw Magazin erfahren Sie darüber hinaus Wissenswertes rund um die intelligenten Stromzähler – ein logistisches Großprojekt, welches uns auch im neuen Jahr begleiten wird. Außerdem haben wir mit der CliniClown-Obfrau Brigitte NussbaumerRohner über die Freude an ihrem Beruf und berührende Momente im Krankenhaus gesprochen. Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit. Dipl.-Ing. Helmut Mennel Dr. Christof Germann

Für viele Aktivitäten in den VKW Online-Services erhalten Sie wertvolle Bonuspunkte, die Sie im VKW Online-Shop gegen attraktive Angebote einlösen können. Überzeugen Sie sich selbst! shop.illwerkevkw.at


INHALT

Energie Endspurt. Erstmals wurde der Unterwasserbereich des Obervermuntwerk II mit Wasser gefüllt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, um das Pumpspeicherkraftwerk nächstes Jahr in Betrieb zu nehmen. | 4/5 Großprojekt. Der Wechsel zu den intelligenten Stromzählern wirft zahlreiche Fragen bei den Kunden auf. illwerke vkw bringt Licht ins Dunkel. | 20/21

Zukunft Im Leben vorankommen. Über eine Ausbildung mit Zukunft denken derzeit zahlreiche Jugendliche nach. illwerke vkw informierte beim LehrlingsInfotag über die begehrten Lehrstellen. | 6/7 Mittendrin statt nur dabei. An realen Projekten lernen – das wird in der Lehrwerkstätte von illwerke vkw gelebt. So bauen die Lehrlinge an der originalgetreuen Nachbildung eines Maschinensatzes des Obervermuntwerk II. | 8/9 Lachen ist die beste Medizin. Brigitte Nussbaumer-Rohner leitet nicht nur den Verein, sondern ist selber als CliniClown Dr. Frieda Wisch & Weg in den Krankenhäusern unterwegs. | 18/19

Gestalten Elektromobil unterwegs. Das Interesse an Elektromobilität ist groß und dennoch kommen immer wieder dieselben Fragen zu Kosten, Umweltschutz und Energiebedarf auf. Ein Faktencheck. | 10/11 Mit der VKW Energie-App „potzblitz“ den achtsamen Umgang mit Energie aufzeigen und wertvolle Punkte sammeln – wie leicht das geht, erzählen drei VKW Kunden. | 12/13 Umweltbewusst in den Winter. Wir zeigen Ihnen einfache Tipps, wie Sie mit der richtigen Dämmung beim Heizen Kosten sparen können | 14/15

Das illwerke vkw Magazin wird klimaneutral auf PEFC-zertifiziertem Papier gedruckt.

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Gewinnfrage: Welches Projekt bauen die Lehrlinge von illwerke vkw originalgetreu nach?

Einsendeschluss: 7. Jänner 2018 QR-Code scannen oder Frage auf magazin.vkw.at beantworten und mit etwas Glück gewinnen.

IMPRESSUM Vorarlberger Illwerke AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz; FN 59202 m, LG Feldkirch; Tel: 05574 601-0; E-Mail: redaktion@illwerkevkw.at; www.illwerkevkw.at, Herausgeber: Dr. Christof Germann; Dipl.-Ing. Helmut Mennel; Druck: Buchdruckerei Lustenau GmbH, Millennium Park 10, A-6890 Lustenau; Konzeption, Layout und Redaktion: Konzett & Brenndörfer OG, wikopreventk GmbH; Fotos: illwerke vkw, Marcel Hagen, Darko Todorovic, Fotolia, iStockfoto

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OBERVERMUNTWERK II

O BE R V E RM U N T W E RK I I

AUF DER ZIELGERADEN Lange dauert es nicht mehr, bis die Bauarbeiten im Obervermuntwerk II abgeschlossen sind. Bereits im kommenden Jahr soll das Kraftwerk in Betrieb genommen werden. Doch bevor es so weit ist, stehen noch die Feinarbeiten auf dem Programm.

FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN

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in wichtiger Meilenstein zur Fertigstellung des Obervermuntwerk II ist bereits geschafft. Ende November hieß es: Wasser marsch! Der Unterwasserbereich des Werks ist nun zum ersten Mal mit Wasser gefüllt worden. Dabei ließen Tauchpumpen maximal 100 Liter pro Sekunde in die Unterwasserführung ein. Die Dichtheit der Stollenauskleidung und der Schützen, die den Wasserdurchfluss sicher absperren, wurde dabei genauestens überprüft. „Rund um die Uhr wurden Kontrollgänge und Messungen durchgeführt und von Experten der Illwerke überwacht. Die letzten Meter wurden dann langsam gefüllt, bis der Druckausgleich mit dem Vermuntsee hergestellt war.

Der gesamte Füllvorgang dauerte zwei Tage“, erklärt Montageleiter Bernhard Wittwer den spannenden Vorgang. Fit für den Endspurt. Vor der Wintersperre der Silvretta-Hochalpenstraße musste außerdem noch einiges an Material auf die Baustelle geliefert werden. Die Maschinenbau-, Elektrotechnik- und Montagearbeiten in der Kaverne laufen derzeit auf Hochtouren. Nachdem bei Maschine eins schon alle Hauptkomponenten montiert sind, konzentrieren sich die Arbeiten nun auf die zweite Maschine, die über die Wintermonate beendet werden sollen. Für den Start 2018 läuft jedenfalls alles nach Plan. Wittwer ist optimistisch: „Die ersten Inbe-

triebsetzungsversuche der Versorgungsund Nebenanlagen haben schon begonnen, sodass im März 2018 dem Hochfahrversuch des ersten Maschinensatzes (Kugelschieber, Turbine, Generator und Pumpe) nichts im Wege steht. Dann wird sich die Maschine zum ersten Mal drehen.“ |

Baufortschritt QR-Code einscannen und Video über den aktuellen Baufortschritt sehen.

www.obervermuntwerk2.at

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AUSBILDUNG

illwerke vkw öffnete die Türen der Lehrwerkstätten in Vandans und Bregenz und informierte die Jugendlichen über die vielseitigen Ausbildungsmöglichkeiten.

D E R WE G Z U R L E H RE B E I I L LW E RKE V KW

VON DER SCHULBANK IN DEN JOB Mehr als 100 Lehrlinge begleitet illwerke vkw auf ihrem Weg zur Fachkraft von morgen. Beim Lehrlings-Infotag im Oktober informierten sich zahlreiche Schüler über die Ausbildung mit Zukunft. Das Rennen um die begehrten Lehrstellen läuft.

FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN

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ekonnt lässt Lukas den kleinen Kreisel zwischen seinen Fingern sausen. „Den Fidget Spinner haben wir grad selbst gemacht“, erzählt der 14-Jährige mit einem Faible für Metalltechnik. „Das hat mir beim Lehrlings-Infotag von illwerke vkw besonders getaugt.“ Auch heuer öffnete der Energiedienstleister die Türen der Lehrwerkstätten in Vandans und Bregenz, um Jugendliche für eine Lehre zu gewinnen. Sandra Vogt, bei illwerke vkw für Ausbildung und Recruiting zuständig, erzählt, dass sich ihre Lehrlinge dafür sehr ins Zeug gelegt hätten: „Die kaufmännischen Lehrlinge im Montafon haben diesmal die Organisation in Zusammenarbeit mit den Lehrlingsausbildern in Bregenz und Vandans übernommen. Und viele unserer Lehrlinge

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waren dann mit den Ausbildern selbst vor Ort, um ihre jeweiligen Berufe vorzustellen und zu erklären, wie die Lehrzeit abläuft.“ Klare Ziele für die Zukunft. Schüler und ihre Eltern bekamen dabei wertvolle Einblicke in die Lehrlingsausbildung. Mancher Besucher hatte schon eine ganz klare Vorstellung von seiner beruflichen Zukunft. So möchte Florian eine Lehre bei illwerke vkw machen „um im Leben weiterzukommen“, wie er sagt, „am liebsten als Informations- oder Elektrotechniker“. Der Bartholomäberger verfolgt bereits ein konkretes Ziel: die Matura. Dank des Modells „Lehre und Matura“ könnte er die Berufsreifeprüfung parallel zur beruflichen Ausbildung abschließen.

Start der Karriere. Am Anfang stehen die Schnuppertage: Dabei erleben die Schüler zwei Tage lang den Arbeitsalltag im Unternehmen und lernen ihren möglichen Arbeitsplatz kennen. Auf diese Weise lässt sich auch besser herausfinden, ob der gewählte Lehrberuf tatsächlich der richtige ist. Falls ja, folgt die Online-Bewerbung. „Zusätzlich machen wir mit den Bewerbern noch einen Aufnahmetest“, schildert Sandra Vogt den Ablauf. Die Eindrücke vom Schnuppertag, Testergebnisse und Zeugnisse fließen dann in die Entscheidung ein, wer im Herbst die Lehrstelle antreten darf. „Am 7. April, dem landesweiten Zusagetermin für die Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie, bekommen die Jugendlichen definitiv Bescheid, ob’s geklappt hat.“


Die Jugendlichen und ihre Eltern konnten wertvolle Einblicke in die Ausbildung bei illwerke vkw gewinnen.

t esuch g e g n 18 Lehrli bst 20 r e H ab

Ständig auf Trab. David Mohr hat es beim Schnuppern so gut gefallen, dass er sich für eine Ausbildung zum Metalltechniker entschieden hat. Seit Herbst ist er nun Lehrling bei illwerke vkw und schildert seine ersten Eindrücke: „Ich habe in den ersten Wochen schon sehr viel gelernt und die Ausbilder unterstützen uns, wo immer es nötig ist.“ Gespannt warte er jetzt auf seine Einsätze in den verschiedenen Fachbereichen und Außenstellen. Die Vielfalt an Abteilungen, die sie im Laufe ihrer Lehrzeit erleben darf, ist auch das, was Tabatha Trupp an ihrer Ausbildung mag. „Dadurch ist meine Arbeit abwechslungsreich und ich werde täglich vor neue Herausforderungen gestellt – allein

niker/in Vandans) trotech (in • Elek iker/in n h c llte • Meta ufmann/-frau ka egenz) • Büro niker/in (in Br ans) h c (in Vand e T in / r e ik • IT n ) h z c bahnte Bregen • Seil r/in (in echnike T IS G •

oder im Team.“ So werde man ständig auf Trab gehalten. Die Götznerin lässt sich zur Elektrotechnikerin ausbilden und ist bereits im dritten Lehrjahr. Mit ihren Erfahrungen sprechen die beiden jungen Leute den angehenden Lehrlingen aus der Seele. Denn egal, mit wem man auf dem Lehrlings-Infotag spricht: Ein netter Umgang, neue Freunde finden, Spaß bei der Arbeit und Teamwork sind für jeden Einzelnen ein großes Thema. Auch für Dominik. Der Unterländer erwartet sich bei illwerke vkw außerdem noch eins: „Dass ich das Rüstzeug mitbekomme, das mir nach dem Lehrabschluss viele Möglichkeiten eröffnet.“ |

Schnupper mal rein! Die Schnuppertage bieten interessierten Jugendlichen die Gelegenheit, sich ein Bild von ihrem Traumberuf zu machen und dabei das Unternehmen, die Ausbilder und Lehrlinge kennenzulernen.

Jetzt informieren und Schnuppertermin sichern! Diese werden noch bis Februar vergeben.

lehrlinge.illwerkevkw.at

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Die Metalltechniker, unter ihnen Christian Lorenzin (oben links) und Alexander Bitschnau (oben rechts), haben bislang 6.500 Arbeitsstunden in das Kraftwerksmodell investiert. Bis zur geplanten Fertigstellung im Herbst 2018 werden es wohl Ăźber 9.000 Stunden sein.

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AUSBILDUNG

A U S BI L D U N G M I T Z U KU N F T

WASSERKRAFT ZUM ANGREIFEN In der Lehrwerkstätte von illwerke vkw entsteht derzeit ein „Kraftwerks-Minimundus“: Mit Hochdruck und riesiger Begeisterung bauen die Lehrlinge einen Maschinensatz des Obervermuntwerk II originalgetreu nach.

FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN

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und 150.000 Liter Wasser pro Sekunde – etwa der Inhalt eines Swimmingpools – werden bald vom Silvrettasee in den Vermuntsee rauschen und dabei die Turbinen des Obervermuntwerk II antreiben. Vier überdimensionale „Wasserhähne“ können die Wassermengen im Bedarfsfall knapp vor dem Maschinensatz stoppen. Dafür brauchte es riesige Brückenkräne, um die 270 Tonnen schweren Kugelschieber an ihren Platz zu hieven. „Die Dimensionen und die Präzision, mit der selbst größte Komponenten auf hundertstel Millimeter genau eingepasst werden müssen, faszinieren mich“, sagt der angehende Metalltechniker Alexander Bitschnau. Denn das Großprojekt von illwerke vkw beschäftigt nicht nur die Kraftwerksbauer, sondern auch die Lehrlinge im Unternehmen. Sie haben im August 2016 die Aufgabe bekommen, ein Modell eines Maschinensatzes im Maßstab 1:20 zu bauen, das die Funktionsweise und Betriebsarten des Obervermuntwerk II widerspiegelt. „Dieses Projekt fördert den Teamgeist ungemein“, findet Lehrlingsausbilder Martin Tschofen und ist stolz auf seine Truppe: „Unsere Lehrlinge sind unglaublich interessiert und können die bisher gelernten Techniken optimal umsetzen.“ Neuland erobern. Und das, obwohl sie mitunter ganz schön gefordert werden: Der Ausbildungsplan muss schließlich weitergeführt werden, das Projekt läuft sozusagen nebenher. „In der Lehre erhalten wir meist Pläne, um danach das Werkstück zu

fertigen“, erzählt Alexander, „hier sind wir von Grund auf in alle Arbeitsschritte eingebunden: vom Konstruieren mit speziellen Zeichenprogrammen bis zur Fertigung und dem Zusammenbau.“ Sein Kollege Christian Lorenzin findet es „lässig“, dass den Lehrlingen die Möglichkeit geboten wird, „mit neuen Maschinen zu arbeiten und damit komplizierte Bauteile zu fräsen.“ Das sei bis jetzt sehr gut gelaufen, ergänzt Ausbilder Martin Tschofen: „Es gab dabei nur ganz wenig Ausschuss.“ Zuerst mussten die Metalltechniker den Maschinensatz auf Basis der Original-Zeichnungen fixfertig konstruieren und teilweise für das Modell adaptieren. Dann wurden die Komponenten gebaut: Kugelschieber, Lagerungen, und, und, und. Nun steht der Bau des Blechkorsetts auf dem Plan und zu guter Letzt der Zusammenbau. Programmieren, Simulieren, Visualisieren. Die Elektrotechniker befinden sich indes noch in der Startphase: Sie sammeln Infos, zeichnen Schaltpläne. Für sie gilt ebenfalls die Vorgabe, Ablauf und Umschaltzeiten des Kraftwerks möglichst originalgetreu abzubilden. Die Miniatur-Ausgabe wird später nicht mit Wasser betrieben. Stattdessen werden Pump- und Speicherbetrieb mit Motoren simuliert, Leuchten sollen die Abläufe visualisieren. Lehrling Simon Salzgeber ist von der Vielfältigkeit und den Herausforderungen begeistert: „Wir sind in die gesamte Elektrotechnik involviert: vom Erstellen der Pläne

über die Durchführung diverser Tests bis hin zum Aufbau des Schaltschranks, der Verdrahtung und der Programmierung.“ Sabine Burtscher hat bereits mit den Metalltechnikern an der Schützentafel gearbeitet, die im Kraftwerk den Wasserdurchfluss regelt. Für deren Steuerung musste sie mit einem neuen Programm klar kommen. „Nach kleineren Anfangsschwierigkeiten und ein wenig Ausprobieren lief es dann ganz gut“, freut sich die Auszubildende. Ihr Lehrlingsausbilder Klaus Müller sieht in dem Kraftwerksprojekt „eine ideale Möglichkeit, die einzelnen Kraftwerkskomponenten und deren Funktionen genauer kennen zu lernen. Neben den üblichen Lehrinhalten im Elektrotechnikbereich werden auch die komplexen Zusammenhänge beim Betrieb eines solchen Kraftwerks vermittelt.“ Damit haben die jungen Leute einen fundierten Vorsprung, wenn sie später als Fachkraft im Einsatz sind.|

Beruf mit Zukunft Jetzt über die unterschiedlichen Lehrberufe bei illwerke vkw informieren und gleich bewerben!

lehrlinge.illwerkevkw.at

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300 km ist die durchschnittliche Reichweite eines neuen Elektroautos mit

1 STROMLADUNG

LEDIGLICH JEDE 10. LADUNG FINDET UNTERWEGS STATT

43 %

aller Autofahrten dauern nicht länger als 10 MINUTEN

SCHNELLLADESTATIONEN LADEN IN NUR 30 MINUTEN ZU 80 % AUF

2 – 8 h dauert eine volle Ladung zu Hause

zukünftig

150 NEUE E-AUTO-MODELLE

94 %

der Autofahrten liegen unter 50 KILOMETER

70 BIS 90 % WENIGER TREIBHAUSGASEMISSIONEN


ELEKTROMOBILITÄT

NACHHALTIG MOBIL

ELEKTROAUTOS IM FAKTENCHECK Rund um das Thema Elektromobilität halten sich hartnäckige Gerüchte und Vorurteile. Von der Reichweite über das „Tanken“ bis hin zu Kosten, Umweltschutz und Energiebedarf – illwerke vkw klärt auf.

FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN

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ins ist klar: Um die Klimaschutzziele erreichen zu können, wird der Umstieg vom Verbrennungsmotor auf die Elektromobilität gebraucht. E-Autos werden jährlich für den Massenmarkt attraktiver – dennoch halten sich verunsichernde Vorurteile, Gerüchte und Vermutungen.

experte bei der VKW im Bereich Energieeffizienz. „Zuhause dauert eine volle Ladung je nach Automodell etwa zwei bis acht Stunden.“ Außerdem hat die EU mittlerweile Einheitsstecker eingeführt. Das oft befürchtete Stecker-Chaos an den Ladestellen gibt es somit nicht.

„Aber die öffentlichen Lademöglichkeiten sind unzureichend“, mag so mancher nun einwerfen. Dabei gibt es in Vorarlberg schon jetzt mehr Ladestationen als Tankstellen. Über 300 Ladepunkte und 15 Schnellladestationen sind bereits installiert. Die meisten VLOTTE-Ladesäulen befinden sich direkt in Ortszentren, zum Beispiel vor Supermärkten. „Die Ladeinfrastruktur war für uns noch nie ein Problem“, sagt Benjamin Deeg, Fahrer eines VW e-up! aus Dornbirn. „Wir laden unser Elektroauto normalerweise dort, wo es länger steht: zuhause oder auch mal am Arbeitsplatz.“ Das bestätigt eine Umfrage des Österreichischen Klima- und Energiefonds, wonach lediglich jede zehnte Ladung unterwegs erfolgt.

„Überhaupt sind Elektroautos einfach zu teuer.“ Die Anschaffungskosten im Vergleich zu Autos mit Verbrennungsmotor fallen derzeit tatsächlich höher aus, amortisieren sich über die Nutzungszeit jedoch. Besitzer von Elektroautos zahlen keine Normverbrauchsabgabe (NoVA), sind von der motorbezogenen Steuer befreit und fahren ein praktisch wartungsfreies, wertbeständiges Auto. Zudem erhalten Käufer eines E-Autos eine Förderung bei der Anschaffung. Nicht zu vergessen die attraktiven Treibstoffpreise. „Seit wir mit Strom fahren, haben sich unsere Tankkosten in etwa halbiert“, berichtet Benjamin Deeg aus der Praxis. Bei einer Fahrleistung von 15.000 km beispielsweise liegen die Einsparungen gegenüber Diesel oder Benzin bei 600 bis 750 Euro jährlich.

„Kein Wunder, das Laden von E-Autos ist kompliziert und dauert ewig!“ Das stimmt definitiv nicht. „Schnellladestationen laden einen Akku in nur 30 Minuten zu 80 Prozent auf“, informiert Stefan Hartmann, Mobilitäts-

„Die Ökobilanz von Elektroautos ist lang nicht so gut, wie alle sagen“, meinen kritische Stimmen. Elektroautos, die Ökostrom tanken, verursachen keinerlei Abgase.

Der Klima- und Energiefonds stellt klar, dass bei der Herstellung von Stromern zwar mehr Energie verbraucht wird als bei Benzin- oder Dieselautos. Über den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs von der Produktion bis zum Recycling werde dieser Nachteil allerdings mehr als wettgemacht: „Am Ende erzeugen Elektroautos um 70 bis 90 Prozent weniger Treibhausgasemissionen als fossil betriebene Fahrzeuge.“ „E-Autos sind doch nur eine Modeerscheinung.“ Den Gegenbeweis hierfür treten die großen Autohersteller an: Sie bringen in den kommenden Jahren an die 150 neue Elektroautomodelle auf den Markt und investieren zweistellige Milliardenbeträge in deren Entwicklung. |

Wallbox-Förderaktion Wer „Vorarlberger Ökostrom“ bezieht oder neu bestellt, wird beim Kauf einer neuen VKW VLOTTE Wallbox mit 200 Euro belohnt. So kann das Elektroauto mit dem sonnigsten Strom Österreichs aufgeladen werden. Um die Förderung zu erhalten, muss die neue Wallbox von einer Vorarlberger Elektroinstallationsfirma installiert werden. www.vlotte.at

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„Das Quiz ist einfach genial!“ Caroline Mathis

App Die neue VKW Energie-

Mehr Infos unter potz

blitz.io

V K W E NE RG I E -A P P PO T Z B L I T Z

SAMMELN, SPAREN, SPASS HABEN Rund 2.500 registrierte Nutzer sind es bereits. Die neue VKW-App „potzblitz“ scheint den Kunden reichlich Spaß zu machen. Ob es am Energiesparen oder am Sammeln und Einlösen von Bonuspunkten liegt? Drei besonders aktive Nutzer erzählen aus ihrem Alltag.

FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN

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ie Zahlen sprechen schon jetzt für sich, obwohl die smarte Energiespar-App erst im September den Kunden und der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Über 700.000 Blitze wurden bisher gesammelt und 65.000 Quizfragen beantwortet. Der große Vorteil für alle Nutzer: Durch praktische Tipps wird auf einfache Art sichtbar

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gemacht, wo noch Einsparungspotenziale liegen und direkt Geld gespart werden kann. Dabei sammeln VKW Kunden auf spielerische Weise Blitze, die sie in Bonuspunkte umwandeln und anschließend im VKW Online-Shop einlösen können. Wer also dem SCR Altach von der Tribüne aus zujubeln, einen Ausflug ins Kunsthaus

Bregenz planen oder eine energiesparende LED-Lampe möchte, sollte schnell beginnen, Punkte zu sammeln. Die besonders fleißigen Sammler nehmen darüber hinaus automatisch an Gewinnspielen teil und können nochmals tolle Preise abstauben. Ein Thermomix und ein iPhone 8 konnten sich bereits über neue Besitzer freuen! |


VKW Energie-App potzblitz

Caroline Mathis aus Götzis Die App habe ich seit: Ich nutze die App, seit ich im letzten illwerke vkw Magazin davon gelesen habe. Also schon von Beginn an. Ich nutze sie: Zu ganz unterschiedlichen Tageszeiten. Meistens einmal am Vormittag, damit ich wieder meine Blitze

Brigitte Can aus Dornbirn

sammeln kann. Das gefällt mir an der App am

Die App habe ich seit: Seit es sie gibt.

besten: Ich staune wirklich immer wieder, was man dabei alles lernen kann.

Diese Energiespartipps setze ich

Das Quiz ist einfach genial!

schon um: Der Wäschetrockner wird

Ich nutze sie: Täglich. Am liebsten, wenn

jetzt nur noch in Ausnahmefällen genutzt.

jemand aus der Familie dabei ist, dann stehen

Mit meinen Punkten spare ich

Ich wusste vorher gar nicht, dass der so viel

die Chancen auf die richtige Quizantwort höher!

auf: Ich spare auf nichts Bestimmtes,

Strom verbraucht! Und die Haare werden nun

aber ich habe trotzdem schon mehr als

auch nicht mehr geföhnt.

1000 Blitze gesammelt. Für den Umwelt-

Das gefällt mir an der App am besten: Das Gewinnspiel und dass die ganze

schutz engagiere ich mich grundsätzlich.

Diese Personen sparen bei mir

Wir haben selbst eine Fotovoltaik-Anlage

gleich mit: Vor allem meine Tochter. Sie

auf dem Dach und ich achte immer darauf,

findet die App auch super und hat sie sich

Mit meinen Punkten spare ich auf:

wo ich noch Energie sparen kann. Das ist

gleich heruntergeladen.

Nichts Bestimmtes. Aber die Bluetooth LED mit

einfach eine Einstellungssache.

Familie etwas dazulernt.

Lautsprecher finde ich schon super. Diese Energiespartipps setze ich schon um: Der Standby-Modus wird bei uns Ich nutze sie: Jeden Tag. Meistens

nun immer ausgeschaltet. Das verbraucht viel

morgens, bevor ich zur Arbeit gehe.

zu viel Strom, ohne dass man es merkt.

Ich beantworte immer die drei Fragen aus dem Quiz und sammle fleißig Blitze.

Diese Personen sparen bei mir gleich mit: Die ganze Familie und auch gute

Das gefällt mir an der App am

Freunde, bei denen ich regelmäßig zu Besuch

besten: Ich finde es super, dass man

bin. Dort wohnen drei Generationen

durch die App etwas Praktisches für den

unter einem Dach und beim Quiz

Alltag lernt und dann im VKW Online-

rätseln alle gerne mit.

Shop die gesammelten Punkte gegen tolle Geschenke oder Aktionen einlösen kann. Mit meinen Punkten spare ich auf: Eine LED-Lampe. Aber ein EnergiesparDuschkopf wäre auch nicht schlecht! Diese Energiespartipps setze ich schon um: Der Deckel muss beim Kochen immer auf den Topf und es wird

Markus Hörmann aus Klaus

einmal am Tag stoßgelüftet. Diese Personen sparen bei mir

Die App habe ich seit: Ungefähr

gleich mit: Meine Frau und meine Kinder.

September. Ich habe sie gleich herunter-

Manchmal vergessen die Kleinen trotzdem

geladen, nachdem ich in den Vorarlberger

noch, das Licht auszuschalten.

Nachrichten davon erfahren habe.

VKW Energie-App Film ab und viel Vergnügen mit unserem neuen YouTube-Clip „Der Knipser“! www.potzblitz.io

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IE-

RG ENE

R A P S S P P I T

HE I Z K O S T E N SE N KE N – T E I L 1

DER BLICK DURCH DIE WÄRMEBILDKAMERA Um an kalten Wintertagen eine gemütliche Atmosphäre in den eigenen vier Wänden zu schaffen, werden die Heizkörper voll aufgedreht. Oft sind Häuser aber nicht ausreichend gedämmt, wodurch viel Wärme nach außen entweicht.

FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN, ISTOCKPHOTO

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s genügt nicht, nur den Temperaturregler der Heizung herunterzudrehen, um Geld zu sparen. Mit einer Wärmebildkamera können Schwachstellen am Gebäude rasch aufgedeckt und Sparpotenziale aufgezeigt werden.

schiedlichen Farbtöne auf den Bildern zeigen genau an, wo Sanierungsbedarf besteht. Es gibt inzwischen sogar Modelle, die sich ohne großen Aufwand an das Smartphone anstecken lassen und Wärmebilder erstellen.

Wärmebrücken erkennen. Wer sein Haus sanieren möchte, sollte zuerst zur Wärmebildkamera greifen und das Haus damit fotografieren. Wärmebrücken beziehungsweise Schwachstellen sind mit bloßem Auge nicht sichtbar. Undichte Fenster und Türen, schlecht gedämmte Kellerdecken, ein sanierungsbedürftiges Dach – all diese Mängel werden mit Hilfe der Wärmebildkamera aufgespürt. Die unter-

Wetter beachten. Es empfiehlt sich, die Bilder nicht an einem heißen Tag bei strahlendem Sonnenschein zu machen. Ein Unterschied von mindestens 10 Grad Celsius zwischen Außentemperatur und Innentemperatur ist notwendig, damit die Ergebnisse auch aussagekräftig sind. Am besten ist es, das Haus in den Morgenstunden vor Sonnenaufgang und Temperaturen um den Gefrierpunkt zu fotografieren. |

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VKW TIPP Wussten Sie, dass man auch von einer defekten Fotovoltaikanlage auf dem Dach Bilder mit der Wärmekamera anfertigen kann, um schadhafte Stellen aufzuspüren. Eine spezielle Drohne erledigt diesen Job schwindelfrei. Zwei Stromify-Kunden konnten den spannenden Flug inklusive Datenauswertung im Herbst bereits für die Überprüfung ihrer Anlagen nutzen. Helmut Burtscher Experte fürs Energiesparen www.stromify.at shop.illwerkevkw.at


VKW e-TIPPS

Energieberater miteinbeziehen Es empfiehlt sich, die eigenen Vorhaben mit einem Energieberater zu besprechen. Denn jedes Haus benötigt ein individuelles Konzept. Eine Bestandsaufnahme vom Dach bis zum Keller zeigt, welche Gebäudeteile saniert werden müssen. Erst dann ist es möglich, einen Sanierungsplan zu erstellen. HINWEIS Manche Bauvorhaben Hinweis: unterliegen dem Baurecht. Deshalb ist es wichtig, die Baubehörde zu informieren.

Mit Dach und Keller beginnen Optimaler Wärmeschutz Eine thermische Sanierung zahlt sich aus: Wer einen optimalen Wärmeschutz erzielen und die Wohnqualität steigern möchte, sollte in die Dämmung der gesamten Gebäudehülle investieren. Denn das schont langfristig nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Beispielsweise verlieren Altbauten über die Gebäudehülle bis zu zwei Drittel der Wärme.

Das Dach beziehungsweise die oberste Geschoßdecke sollten im Sanierungsplan an erster Stelle stehen. Denn dort geht besonders viel Wärme verloren. Mit einem gut gedämmten Dach können 15 – 25 Prozent an Energie gespart werden. Im Keller verbirgt sich ebenfalls ein Ersparnispotenzial von 10 – 20 Prozent. Darum lohnt es sich, auch die Kellerdecke und die Wände zu isolieren.

In Fenster und Außenwände investieren

Heizung beim Sanieren nicht vergessen

Die Außenwände nehmen den Großteil der Fläche eines Gebäudes ein. Deshalb ist eine Fassadendämmung besonders wichtig. So lassen sich 20 - 30 Prozent der Energiekosten einsparen.

Die Heizung ist meist der letzte Schritt des Sanierungsplans. Wenn das Haus ausreichend gedämmt wurde, sollte sie an den geringeren Wärmebedarf angepasst werden.

TIPP Am besten ist es, gleichzeitig auch die Fenster auszutauschen. Es empfiehlt sich, Verglasungen mit drei Scheiben auszuwählen. Dadurch sinken die Heizkosten um 10 – 30 Prozent.

Umweltfreundliche Alternativen können eine Heizungsanlage ideal ergänzen: Zum Beispiel kann die Heizung mit einer thermischen Solaranlage unterstützt werden. Auch Wärmepumpen sind sehr energieeffizient.

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R A P S S P P I T

HE I Z K O S T E N S E N KE N – T E I L 2

ENERGIEAUSWEIS – DER „TYPENSCHEIN“ FÜR DAS GEBÄUDE Zeigt der Blick durch die Wärmebildkamera, wo sich Schwachstellen im Gebäude befinden, so gibt auch der Energieausweis darüber Auskunft und zeigt außerdem, wie viel Energie beim Beheizen des Wohngebäudes notwendig ist.

FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN, FOTOLIA

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er Energieausweis verschafft nicht nur Klarheit über die Energieeffizienz eines Gebäudes – wer seine Ideen und Pläne umsetzen und den Bau gefördert haben möchte, benötigt einen „Typenschein“ für sein Haus. Sowohl bei der Sanierung als auch beim Neubau ist es deshalb wichtig, die Vorschriften und Gesetze zu kennen. Beim Autokauf wird ein Typenschein ausgestellt, beim Neubau oder bei Sanierungsmaßnahmen der Energieausweis. Alle Informationen rund um den Energiestandard eines Gebäudes

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sind in diesem Dokument beschrieben. Daher ist der Energieausweis ein zentraler Leitfaden, wenn es darum geht, ein Sanierungskonzept zu entwickeln oder einen Bauplan zu erstellen. Kategorien A++ bis G In einer Bewertungsskala werden die verschiedenen Energiekennzahlen eingetragen. Diese beschreiben den Heizwärmebedarf, den Primärenergiebedarf, die Kohlendioxidemissionen und den Gesamtenergieeffizienz-Faktor.

Die Kategorien geben Aufschluss darüber, ob ein Haus gut gedämmt ist oder nicht. A++ steht für einen geringen Verbrauch. Hingegen deutet die Stufe G auf einen hohen Energiebedarf hin, zum Beispiel bei alten und sanierungsbedürftigen Gebäuden. Bei Kühlschränken und anderen elektrischen Geräten gibt es eine ähnliche Darstellung. Der Energieausweis muss von einem Fachmann wie einem Architekten, einem Energieberater oder einem Baumeister ausgestellt werden. |


VKW e-TIPPS

Zuerst informieren, dann handeln Neubau und Sanierung sind sehr kostenintensiv. Aber es gibt Möglichkeiten, die die eigenen Pläne finanziell unterstützen. Dabei lohnt sich ein Blick in die diversen Förderungsprogramme. Je nach Förderung gibt es unterschiedliche Anforderungen. Deshalb ist es wichtig, sich vorab zu informieren.

VKW-Wärmepumpen-Förderung Wärmepumpen sind nicht nur energieeffizient, sondern auch eine umweltschonende Alternative zu gängigen Heizsystemen. Denn sie entziehen die Energie aus Wärmequellen wie Grundwasser, Luft und Boden. VKW-Kunden erhalten mit der Wärmepumpen-Förderung einen finanziellen Zuschuss, wenn sie sich für ein Wärmepumpensystem entscheiden oder eine alte Wärmepumpe ersetzen.

VKW GasgeräteService

Aktionen erungen und Förd gibt n der VKW Förderunge ten des ei S n Neben den vo n ge s terstützun des Lande es auch Un einden und em G r en de lig e jewei Bundes, , die über di . Vorarlberg den können er w n fe ru ge ab en it Webse t.htm ngen-priva t/foerderu .a kw .v w w w

Damit die Gasheizung möglichst lange einwandfrei und sicher funktioniert, zahlt es sich aus, diese regelmäßig zu warten. So können die Einstellung der Heizung kontrolliert und mögliche Schäden frühzeitig erkannt werden. Mit den VKW Gasgeräte-Servicepaketen erhalten VKW-Kunden umfangreiche Leistungen: von der Reinigung bis zur rund um die Uhr verfügbaren Störungshotline ist alles dabei.

VKW Umwälzpumpentausch-Aktion Die Umwälzpumpe ist das Herzstück jeder Heizanlage. Sie transportiert das Wasser zu den Heizkörpern oder in die Fußbodenheizung. Meist sind diese rund um die Uhr im Einsatz. Besonders alte Umwälzpumpen benötigen viel Strom. Daher sollten diese durch neue Hocheffizienzpumpen ersetzt werden. Kunden der VKW und der VKW-Ökostrom GmbH, deren Heizsystem älter als fünf Jahre ist, werden mit einem Förderpaket in Höhe von 50 Euro je Pumpe (inkl. USt) und einem Rabatt eines an der Aktion teilnehmenden Installateurs in Höhe von 30 Euro je Pumpe (inkl. USt) unterstützt.

Zuverlässige Wärme Für die Erwärmung von Wasser wird viel Energie benötigt: Mehr als 70 Prozent der Kosten für Warmwasser sind Energiekosten, die zur Erwärmung des Wassers benötigt werden. Wer in eine Solarthermie investiert, senkt die Energiekosten und schont zugleich die Umwelt. Thermische Solaranlagen fangen mit Kollektoren Sonnenstrahlen ein und erzeugen so Wärmeenergie.

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Ihre Spende für die CliniClowns Mit den VKW Online Services Bonuspunkten können VKW Kunden jetzt Gutes tun: Um den gemeinnützigen Verein CliniClowns Vorarlberg zu unterstützen, können Kunden im VKW Online-Shop mit einem Klick die Weihnachtsspende auswählen – der Gegenwert der gespendeten Punkte wird von der VKW an den Verein CliniClowns überwiesen. Die Möglichkeit, Ihre Bonuspunkte zu spenden, besteht bis 12. Jänner 2018. Infos unter: online-services.vkw.at

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INTERVIEW

BR I G I TTE N U SS B A U M E R-RO H N E R

MIT DER LIZENZ ZUM LACHEN Ganz nach dem Motto „Lachen ist die beste Medizin“ machen die CliniClowns die Krankenhäuser des Landes regelmäßig zur Manege. Brigitte Nussbaumer-Rohner ist seit 20 Jahren dabei, leitet den Verein seit 2012 – und ist zweimal in der Woche als Dr. Frieda Wisch & Weg in den Krankenzimmern zugange.

FOTOGRAFIE: DARKO TODOROVIC

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ie CliniClowns sind an Vorarlbergs Krankenhäusern zu einer wichtigen Institution geworden: Denn wenn der Facharzt für „Scherzologie“ oder die Fachärztin für „humorulogistische Erfindungen“ mit lustigen Namen wie „Dr. Toll-Patsch“ oder „Dr. Dr. Suseldrus“ chronisch- und schwerkranke Kinder an ihren Krankenbetten besuchen, treten Schmerzen, Angst, Trauer und Verzweiflung zumindest für einige Zeit in den Hintergrund. Mehr als 2.500 kranke Kinder kommen bei 150 „Clown-Visiten“ im Jahr mit 14 spaßigen Ärzten in Kontakt. Wie sind Sie zu den CliniClowns gekommen und was bedeutet Ihnen dieses Engagement? Die CliniClowns Vorarlberg gibt es seit 1995 – genau in diesem Jahr waren sie zu Besuch auf der Dornbirner Messe, um sich zu präsentieren. Eine gute Freundin sah dies, rief mich an und sagte, dass das genau etwas für mich ist. Und sie sollte recht behalten: Ich bewarb mich, machte die Ausbildung und bin nun seit 20 Jahren dabei. Seitdem macht mir diese Arbeit Freude, füllt mich aus und bereichert mich. Woher nehmen Sie die Kraft und gute Laune, wenn Sie in das Zimmer eines schwerkranken Kindes gehen? Die wichtigste Voraussetzung für einen CliniClown ist neben der künstlerischen Begabung die Fähigkeit, den Patienten großes Einfühlungsvermögen und Verständnis entgegenbringen zu können. Wir sind Botschafter der Lebensfreude. Unsere Aufgabe ist es, ein Lachen oder auch nur ein Lächeln auf das Gesicht des Kindes zu zaubern – dadurch haben wir

das völlig okay. Es gibt Situationen, in denen der Kopf einfach mit anderen Dingen voll ist. Das gehört auch dazu und da ist das intensive Feingefühl des Clowns gefordert. Möchten Sie eine berührende Begegnung mit uns teilen? Ein Mädchen hat sich – ein paar Stunden vor ihrem Tod – gewünscht, uns noch einmal zu sehen. Diese Situation war für mich sehr, sehr berührend – und da bist du dann auch nicht mehr der ganz sooo lustige Clown.

auch einen anderen Zugang. Die Kraft, die kommt dann einfach von innen heraus. Wie verarbeiten Sie die Eindrücke dieser psychisch anspruchsvollen und anstrengenden Aufgabe? Wir sind immer zu zweit auf der „Visite“ – anschließend folgt eine Besprechung und wir verarbeiten den Nachmittag gemeinsam. Auch können wir uns jederzeit an das Krankenhauspersonal wenden und es gibt die Möglichkeit eines professionellen Beratungsgesprächs. Seit 2007 besuchen Sie in Vorarlbergs Krankenhäusern regelmäßig auch Erwachsene. Wie reagieren erwachsene Patienten, wenn ein Clown ins Krankenzimmer kommt? Soziale Kompetenz und die Liebe zu und Achtung vor Mitmenschen sind für uns enorm wichtig. Wir wollen keine „Zwangsbeglückung“ – und darum fragen wir bei den Erwachsenen immer, ob wir sie kurz besuchen dürfen. Wenn es ein „Nein“ gibt oder ein „Heute lieber nicht“, dann ist

Wie würden Sie einen „gelungenen Krankenhausbesuch“ beschreiben? Es gibt kein Patentrezept. Jeden Patienten heitert etwas anderes auf oder zaubert ihn für eine kurze Zeit aus der Eintönigkeit des Wartens und aus der Welt der Schmerzen in eine fröhlich bunte Welt. Gelungen ist eine Visite in meinen Augen auf jeden Fall dann, wenn wir aus dem Zimmer gehen und uns schmunzelnde, lächelnde und lachende kleine und große Patienten zuwinken. Manchmal ist es auch ein ganz normales Gespräch, das positive Spuren hinterlässt und durch das der Patient neue Kraft schöpft, um seiner Krankheit den Kampf anzusagen. |

Zur Person Die Fußacherin Brigitte Nussbaumer-Rohner alias Dr. Frieda Wisch&Weg leitet den gemeinnützigen Verein „CliniClowns Vorarlberg“. Gemeinsam mit ihrem Mann führt die 51-Jährige die Motor- und Segelbootschule Fußach. Zu ihren Interessen neben den CliniClowns zählen naturgemäß im Sommer der See, im Winter zieht es die Unterländerin zum Skifahren in die Berge.

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INTELLIGENTE STROMZÄHLER

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WUSSTEN SIE, DASS ... ... mehr als 80 Personen seit Monaten hinter den Kulissen die Umstellung auf die intelligenten Stromzähler vorbereiten? Manche betrachten dieses Gerät aber besonders skeptisch. illwerke vkw klärt Irrtümer auf und zeigt, welche Vorteile die intelligenten Stromzähler für die Kunden haben.

FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN

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s ist ein logistisches Großprojekt: Insgesamt müssen in Vorarlberg 180.000 Zähler aufgrund einer Verordnung des Wirtschaftsministeriums getauscht werden. Das Ziel ist ein Beitrag zu mehr Energieeffizienz, mehr Kundenkomfort und die Vereinfachung der Prozesse für den Netzbetreiber. Damit diese Umstellung in den nächsten Jahren einfach und schnell erfolgen kann, laufen bereits jetzt die Vorbereitungen auf Hochtouren. „Zu vergleichen ist der Wechsel der Technologie mit dem Übergang vom alten Wählscheiben-Telefon zum Smartphone“, erklärt Vorarlberg Netz Geschäftsführer Johannes Türtscher. Der Energieverbrauch wird für die Kunden durch intelligente Stromzähler direkt sichtbar und die Verbrauchswerte können auf dem Computer oder dem Tablet dargestellt werden. „Auf diese Weise bekommen sie einen idealen Überblick über ihren Stromverbrauch“, so Türtscher. |

Der Tausch eines Zählers dauert nur 20 Minuten und ist für den Kunden mit keinerlei Kosten verbunden.

EIN- UND AUSZUGSSERVICE. Wussten Sie, dass der Strom mit den intelligenten Stromzählern auch aus der Ferne – praktisch ohne Wartezeit – zur Einschaltung freigegeben werden kann? Dieser Vorteil wird vor allem bei einem Einzug in eine neue Mietwohnung deutlich – oder auch beim Auszug. Dass der Strom einfach abgeschaltet wird, davor muss kein Kunde Angst haben. Denn die Abschaltung aus der Ferne ist streng geregelt und geschieht nur dann, wenn der Mieter auszieht, um eine exakte Abgrenzung des Stromverbrauchs zum Nachmieter zu gewährleisten, beziehungsweise in Inkassofällen. Selbst dann ist eine Abschaltung vor Wochenenden und Feiertagen nicht zulässig.

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DATENSCHUTZ WIRD GROSSGESCHRIEBEN. Wussten Sie, dass der intelligente Stromzähler standardmäßig nur den Tagesverbrauch an den Netzbetreiber sendet? Bei der Übermittlung kommen höchste Standards der Datensicherheit – ähnlich wie bei Bankgeschäften zur Anwendung. Aus Datenschutzgründen werden ausschließlich die Verbrauchsdaten und niemals personenbezogene Daten wie die Adresse oder der Name übermittelt. Wer sich den genaueren Stromverbrauch anschauen möchte, kann im Viertelstundentakt aufzeichnen – diese Daten dürfen nur mit ausdrücklichem Einverständnis des Kunden an den Netzbetreiber oder Stromlieferanten gesendet werden. Daher ist es auch nicht möglich, dass der Stromverbrauch der im Haushalt betriebenen Geräte genau überwacht wird.

3 FRAGEN AN ... ING. FRANZ REINER Franz Reiner ist Mitarbeiter bei illwerke vkw und Testkunde der intelligenten Stromzähler. Was sind Ihre Aufgaben im Zählertausch-Projekt? ÜBERTRAGUNG LEICHT GEMACHT. Wussten Sie, dass der intelligente Stromzähler die Daten innerhalb weniger Sekunden verschickt? Die übertragene Datenmenge pro Tag entspricht lediglich der Größe einer SMS. Die Übertragung der Daten erfolgt entweder direkt über das Stromnetz oder mittels Mobilfunk. Die Kosten trägt der Netzbetreiber.

Ich bin einer von sieben Teilprojektleitern. Gemeinsam mit meinem Team kümmere ich mich um die Erweiterung der Online-Kundenportale im Zusammenhang mit dem Einbau der intelligenten Stromzähler. Dabei geht es sowohl um die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben als auch um die Bereitstellung neuer hilfreicher Funktionen, die erst durch den Einsatz intelligenter Stromzähler möglich sind.

Sie haben sich dazu entschieden, Testkunde zu werden. Warum? Dank der neuen Zählertechnologie bieten sich mir als Kunde kostenlos neue Möglichkeiten, meinen Energieverbrauch genauer unter die Lupe nehmen zu können. Ich kann vermeidbaren Stromverbrauch identifizieren und somit Energie und Kosten sparen. Als Mitarbeiter freue ich mich, von den ersten Vorteilen der intelligenten Stromzähler als Ergebnis unserer bisherigen Projektarbeit profitieren zu dürfen.

FREMDÜBERWACHUNG AUSGESCHLOSSEN. Wussten Sie, dass vom Stromverbrauch niemand darauf schließen kann, ob der Bewohner daheim ist oder nicht? Denn eine Vielzahl an elektrischen Geräten ist auch dann aktiv, wenn niemand zuhause ist. So ist z. B. der Kühlschrank immer eingeschaltet und die Waschmaschine kann mittels Timer programmiert werden etc. Zudem wird der Tagesverbrauch immer erst am Folgetag an den Netzbetreiber gesendet – es ist also unmöglich festzustellen, um welche Uhrzeit der Bewohner den Strom genau verbraucht hat.

Was ist für Sie der größte Vorteil der intelligenten Stromzähler? Mit der Aufzeichnung der Viertelstundenwerte sehe ich täglich, wie viel Strom ich verbrauche. Die Daten sind grafisch sehr einfach und verständlich aufgebaut.

ALLES IM BLICK. Wussten Sie, dass Kunden mithilfe der intelligenten Stromzähler einen detaillierten Überblick über ihren Stromverbrauch bekommen? Durch individuelle zeitliche Vergleichswerte können sie Einsparpotenziale erkennen. So können Kunden beispielsweise auch Geräte, die besonders viel Strom verbrauchen, schneller aufspüren, austauschen und somit Energie sparen. Zudem wird der Strom genau nach Verbrauch abgerechnet. Nachzahlungen gehören somit der Vergangenheit an.

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ENERGIEZUKUNFT

e -SP O T S

ENERGIE UND KLIMA IM FOKUS illwerke vkw zeigt Neues und Interessantes aus dem Unternehmen sowie spannende Entwicklungen aus aller Welt.

Erdgaspreise sinken erneut Bereits zum dritten Mal in Folge können sich VKW-Kunden über sinkende Preise für Erdgas freuen. Trotz leicht ansteigender Beschaffungskosten wird die kommende Heizsaison noch günstiger. Die Tarife können durch die gute Beschaffungsstrategie und Einsparungen im Unternehmen um durchschnittlich fünf Prozent gesenkt werden und sind ab 1.1.2018 wirksam. Ein durchschnittlicher Vorarlberger Haushalt spart durch die Preissenkung rund 27 Euro im Jahr. Erdgaskunden, die ein VKW Online-Produkt gewählt haben, profitieren von einem zusätzlichen Kostenvorteil von 14,40 Euro pro Jahr. Bis Ende Jänner gibt es für den Umstieg auf ein Online-Produkt sogar noch eine Extraprämie von 30 Euro. Einmalig bleiben so mehr als 71 Euro in der Geldbörse. Weitere Informationen: www.vkw.at

Golm bei Nacht: Das Abenteuer wartet Ausgerüstet mit Schneeschuhen, Stirnlampen und Stöcken startet jeden Mittwoch um 17 Uhr an der Kassa Lautschau der erste Part des Golm-Abenteuers – die idyllische einstündige Schneewanderung. Gemeinsam mit einem Wanderführer geht es über die verschneiten Hänge Richtung Kristakopf. Nach einer kleinen Aufwärm-Pause mit Kuchen und Tee startet dann die zweite Etappe der Tour: der spektakuläre Flug mit dem FlyingFox. Dieser verspricht ein besonderes Erlebnis mit Aussicht auf die beleuchteten Dörfer und über das Staubecken bei Nacht. Zum Abschluss gibt es zur Stärkung noch eine KeesknöpfliPartie im Kurvahüsli.

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Aktiv am Golm • Jeden Mittwoch, 17 Uhr bei der Golmerbahn-Kassa Latschau • Schneeschuhe, Stirnlampe und Stöcke werden bereitgestellt • Kosten: 48 Euro pro Person • Anmeldung unter: T. +43 5556 701 83112 jeweils bis Montag 14 Uhr www.golm.at


Kalkstein aus Treibhausgasen Ein Kraftwerk, das Kohlendioxid aus der Luft filtert und in festen Kalkstein wandelt? Das ist seit November in Island Realität. Dabei wird die Umgebungsluft angesaugt, das CO2 mit erwärmten Filtern herausgelöst und an Wasser gebunden. Bis zu 700 Meter wird das Sprudelwasser unter die Erde gepumpt und bindet sich dort mit dem Gestein. Mit dieser Technologie kann Island das Treibhausgas neutralisieren – derzeit ist das Verfahren allerdings noch sehr teuer. Um aus einer Tonne Kohlendioxid Kalkstein zu machen, müssen 600 Euro investiert werden. Bis 2025 soll es nur noch 100 Dollar pro Tonne kosten.

Schmetterlingsflügel als Vorbild

Selbstversorgende Mini-Netze auf Insel Unter realen Bedingungen werden auf dem Inselpaar Semakau und Pulau Sakeng vor Singapur Micro-Grids getestet. Diese Mini-Stromnetze, die Energie aus Sonne, Wind und bald auch Gezeiten und Biogas erzeugen, können mit Batterien Versorgungslücken ausgleichen. In Zukunft soll auch eine Meerwasserentsalzungsanlage dazukommen, die mit der erneuerbaren Energie betrieben wird. Die Inseln sind seit 1987 unbewohnt und werden jetzt dazu genutzt, die Asche aus den Müllverbrennungsanlagen der Stadt Singapur zu lagern. Die Inseln sind als Testort für die Mini-Netze ideal, da sie hohen Temperaturen, Feuchtigkeit und Tropenstürmen ausgeliefert sind. Wenn die Mini-Netze hier überzeugen, könnten sie künftig Dieselgeneratoren in ganz Asien ersetzen.

Von den Wundern der Natur lernen – das wurde auch für die Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Realität: so haben sie die pechschwarzen Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) genauer untersucht. Dabei stellten sie fest, dass die dunkle Farbe das Sonnenlicht besonders gut absorbiert und die Körpertemperatur des Schmetterlings reguliert. Außerdem haben die Flügel unregelmäßig angeordnete kleine Löcher, die nur einen Durchmesser von 300 Nanometern haben. Die Forscher übertrugen nach zahlreichen Analysen diese spezielle Struktur auf DünnschichtSolarzellen, wodurch diese besonders effizient werden. Zudem filtert ein ausgetüfteltes Wassersystem das Regenwasser und bedient sowohl die Dusche als auch den Wasserhahn in der Küche.

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FÜR S S A P S ZE DIE G A N ! E FA MIL I

AM GOLM WIRD BEWEGUNG ZUM VERGNÜGEN Für Groß und Klein, jahraus, jahrein – und das bei jedem Wetter

GOLM.AT


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