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Vkw magazin kw38

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ENERGIE. ZUKUNFT. GESTALTEN.

Ausgabe 39 | September 2016

ft Wasserkra für Europa

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EDELBERT STROLZ ÜBER SEINE TÄTIGKEIT ALS BERGRETTER

VKW ONLINESERVICES MIT NOCH MEHR KOMFORT

ENERGIESPAREN BEIM HEIZEN LEICHT GEMACHT


Liebe Leserin, lieber Leser Wir haben in diesem Jahr wieder viel unternommen, um den Kundenservice zu verbessern. Um Ihnen mit unseren digitalen Angeboten Mehrwert zu bieten, haben wir die VKW Online-Services weiterentwickelt. Diese sind ab sofort für alle mobilen Endgeräte optimiert. Jetzt können Sie Ihren Verbrauch noch besser beobachten und Einsparpotenziale erkennen. In dieser Ausgabe werfen wir mit Ihnen zudem einen Blick über die Landesgrenzen: Denn nur in Zusammenarbeit mit anderen Partnern in Europa können wir die Versorgungssicherheit gewährleisten. Wir zeigen Ihnen, welche Vorteile das europäische Verbundnetz bringt und welchen Herausforderungen wir uns in Zukunft stellen müssen. Darüber hinaus liefern wir Ihnen wieder Tipps, wie Sie während der Heizsaison Strom und Geld sparen können. Dr. Christof Germann Dipl.-Ing. Helmut Mennel

Vorarlberger Ökostrom Sonnigster Strom Österreichs • 100 % erneuerbare Energie aus Fotovoltaik und Kleinwasserkraft • Erzeugt in 4.000 Kleinanlagen in Vorarlberg • Ökologischer Mehrwert zertifiziert vom TÜV Austria

Weitere Informationen: oekostrom.vkw.at


INHALT

Energie Neue Technik. Mit den runderneuerten VKW Online-Services ist die eigene Verbrauchsdarstellung noch übersichtlicher. | 8/9 Bedeutende Aufgabe. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, wirken alle europäischen Partner im Verbundnetz zusammen. illwerke vkw spielt dabei nicht nur in Österreich, sondern auch in Europa eine wichtige Rolle. Ein Einblick. | 10-13

Zukunft Vorarlberger Wirtschaft. Die Umbauten am Güterbahnhof Wolfurt schreiten voran und schaffen weiteren Raum für die Exportwirtschaft. Vorarlberg Netz unterstützt dabei. | 4/5 Vielseitig. Alexander Bär ist „Produktmanager Strom“ und arbeitet tagtäglich daran, die besten Angebote für die Kunden zu kreieren. | 20/21

Gestalten Kuschlig warm. Wir zeigen im illwerke vkw Magazin die besten Tipps für warme Wohnräume und günstiges Heizen. | 14/15 Aktiv in den Bergen. Edelbert Strolz hilft mit seinem Engagement zahlreichen Sportlern. Seit Jahren ist er bei der Bergrettung Schoppernau aktiv. | 18/19 Naturerlebnis. Familie Koch hat beim illwerke vkw Facebook-Gewinnspiel gewonnen und erkundet gemeinsam das Wandergebiet Golm. | 24/25

GEWINNSPIEL Lust auf unvergessliche Berger­ lebnisse? Gewinnen Sie jetzt 1 x 2 Jahreskarten Montafon Brandnertal für die Saison 2016/2017.

Gewinnfrage: Wer die VKW Online­Servvices nutzt, kann Tarife vergleicchen und unkompliziert zum gü üns­ tigen Online­Energieprodu ukt wechseln. Wie hoch ist der jährliche Preisvorteil, den Kunden erhalten?

Einsendeschluss: 7. Oktober 2016

Das illwerke vkw Magazin wird klimaneutral auf PEFC-zertifiziertem Papier gedruckt.

QR-Code scannen oder Frage auf magazin.vkw.at beantworten und mit etwas Glück gewinnen.

IMPRESSUM Vorarlberger Illwerke AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz; FN 59202 m, LG Feldkirch; Tel: 05574 601-0; E-Mail: redaktion@illwerkevkw.at; www.illwerkevkw.at, Herausgeber: Dr. Christof Germann; Dipl.-Ing. Helmut Mennel; Druck: Buchdruckerei Lustenau GmbH, Millennium Park 10, A-6890 Lustenau; Konzeption, Layout und Redaktion: Konzett & Brenndörfer OG, wikopreventk GmbH; Fotos: illwerke vkw, Marcel Hagen, Darko Todorovic, Martin Buxbaum, Patrick Säly, People's Air Group, Manfred Oberhauser, Fotolia, Alex Kaiser

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GÜTERBAHNHOF WOLFURT

IN SICHERER HÖHE Der ÖBB-Terminal Wolfurt zählt zu den wichtigsten Knotenpunkten im österreichischen Güterverkehr. Bereits vor einigen Jahren hat er seine Kapazitätsgrenzen erreicht und wird daher ausgebaut. Bei der Erweiterung und Modernisierung spielte auch die Vorarlberger Energienetze GmbH (Vorarlberg Netz) eine bedeutende Rolle.

FOTOGRAFIE: MARTIN BUXBAUM

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ENERGIEZUKUNFT

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onat für Monat werden am Güterbahnhof Wolfurt mittlerweile so viele Container umgeschlagen wie im gesamten Jahr 1992. Um die exportorientierte Vorarlberger Wirtschaft nachhaltig zu fördern, wird der Güterbahnhof seit Ende 2014 erweitert. Damit beispielsweise bis zu 600 Meter lange Güterzüge ohne Verschubaufwand be- und entladen werden können, kommt auch ein Portalkran zum Einsatz. Dieser sorgte mit einer Höhe von 26 Metern für eine besondere Herausforderung, der sich Vorarlberg Netz annahm. „Wir mussten zwei Strommasten

um jeweils 10,5 Meter erhöhen, um für den nötigen Abstand des Krans zur Hochspannungsleitung zu sorgen“, schildert Projektleiter Ing. Thomas Wohlgenannt. Tag und Nacht. „Um den Betrieb der ÖBB beim Aufbau der Schutznetze für die Gerüste möglichst wenig einzuschränken, haben wir diese in der Nacht aufgebaut“, erzählt Wohlgenannt. Dafür wurde von zwei bis vier Uhr früh der komplette Bahnbereich abgeschaltet. Danach waren rund 20 Arbeiter eine Woche lang mit der Erhöhung der Strommasten beschäftigt. „Wir haben die

Masten auf 54 bzw. 57 Meter erhöht“, erklärt er. Dabei wurden insgesamt 25 Tonnen Material verarbeitet. „Im Anschluss haben wir einen Korrosionsschutz aufgetragen, der die Masten mit abgestimmten Farben optisch perfekt ins Landschaftsbild einfügt“, so Thomas Wohlgenannt. |

Video über die Arbeiten an den Strommasten am Güterbahnhof Wolfurt.

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V K W O N L I N E -S E R V I C E S

MIT EINEM KLICK IM BLICK Wie hoch ist der eigene Strom- oder Erdgasverbrauch und wie entwickelt er sich? Mit den VKW Online-Services können Kunden ihren Verbrauch beobachten und Einsparpotenziale erkennen. Um den Ansprüchen der Kunden und den technischen Anforderungen gerecht zu werden, wurde die Plattform mit viel Detailarbeit weiterentwickelt. FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN

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unden der VKW erhalten Einsicht in ihre persönlichen Strom- und Erdgaskonten. „Sie können online die Strom- und Erdgasprodukte vergleichen, diese direkt und in wenigen Schritten selber wechseln, die Abrechnung abrufen, Zählerstände eingeben und persönliche Daten, wie die Bankverbindung oder auch einen Umzug, rund um die Uhr selbst online melden“, zählt Mag. Markus Beer die Vorteile der VKW Online-Services auf. Zudem können sie ihre Verbrauchsentwicklung verfolgen und erhalten Informationen, ob sie im Vergleich zu Haushalten ähnlicher Größe und Ausstattung weniger oder viel zu viel Energie verbrauchen. Aktionsbonus für Online-Produkte In den VKW Online-Services können Kunden Online-Produkte für Strom, Ökostrom und Erdgas bestellen und 44,40 Euro sparen. Sie profitieren mit jeder Bestellung

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von einem einmaligen Aktionsbonus von 30 Euro und einem jährlichen OnlineBonus von 14,40 Euro.

„Wer jetzt ein VKW Online-Produkt bestellt, spart 44 Euro. Es reicht nicht aus, sich nur zu registrieren.“ Mag. Markus Beer Servicemanager

Für mobile Geräte. Die fortschreitende Technologie und der Anspruch der Kunden, die digitalen Anwendungen auch zunehmend mobil zu nutzen, machten den Wechsel auf eine neue Plattform notwendig. „Wir arbeiten laufend am digitalen

Angebot und verbessern die Abläufe“, betont Beer und ergänzt: „So ist es für die Kunden jetzt auch komfortabel, mit dem Smartphone und dem Tablet die VKW Online-Services zu nutzen und von den zahlreichen Vorteilen zu profitieren.“ |

VKW Online-Produkte Zahlreiche Produkte aus den Sparten VKW Strom, Vorarlberger Ökostrom, VKW Erdgas und Vorarlberger Biogas sind als Online-Variante erhältlich. Erfahren Sie hier die Vorteile der VKW Online-Services und wie Sie zum günstigeren Online-Produkt wechseln können.

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E U R O PÄ I S C H E S V E RB U N D N E T Z

GEMEINSAM STARK Eine verlässliche Energieversorgung ist ein wichtiger Standortfaktor, der garantiert, dass die lebenswichtige Infrastruktur und das Gemeinwesen aufrechterhalten werden. Um das komplexe System der Stromversorgung auch europaweit zu bewältigen und die Verfügbarkeit elektrischer Energie zu sichern, haben sich die Länder zum europäischen Verbundnetz zusammengeschlossen. FOTOGRAFIE: MANFRED OBERHAUSER

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EUROPÄISCHES VERBUNDNETZ

Synchronzonen des europäischen Verbundnetzes Kontinental-Europa

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nd plötzlich geht im ganzen Land das Licht aus. Aufzüge bleiben stecken, Ampeln funktionieren nicht mehr, die Telekommunikationsnetze fallen nach und nach aus und in den Krankenhäusern springt der Notstrom an: Es war eine Verkettung unglücklicher Ereignisse, die in der Nacht vom 28. August 2003 dafür sorgte, dass innerhalb einer halben Stunde ganz Italien bis zu 18 Stunden lang im Dunkeln lag. Rund 56 Millionen Bürger waren ohne Strom – 30.000 Passagiere der Bahn warteten stundenlang auf die Weiterfahrt, Tausende mussten am Flughafen ausharren. Die Komplexität der Energieversorgung lässt sich am Beispiel dieses großräumigen Stromausfalls sehr gut aufzeigen. Gleichzeitig ist die Anzahl solcher Stromausfälle in Europa verschwindend gering und beweist, dass die europäischen Stromnetze auch im weltweiten Vergleich bisher zu den stabilsten zählen.

Waage halten. „In Österreich und den europäischen Stromnetzen fließt Wechselstrom mit einer Frequenz von 50 Hertz, das heißt, dass sich die Stromrichtung 50 Mal pro Sekunde ändert. Liegt der Wert beispielsweise darüber, erzeugen die Kraftwerke und Anlagen zu viel Strom bzw. verbrauchen die Abnehmer zu wenig Strom“, erklärt Ing. Hubert Peter, Geschäftsführer der Vorarlberger Übertragungsnetz GmbH. „Um die Netzfrequenz stabil zu halten, muss jederzeit für die Balance zwischen

Nordeuropa Großbritannien Irland Baltischer Raum

EUROPAWEITES STROMNETZ Um effizienter und besser für die Stabilität des Netzes zu sorgen, haben sich regionale und nationale Netze zum europäischen Verbundnetz zusammengeschlossen. Das engmaschige Stromnetz aus Hoch- und Höchstspannungsleitungen verteilt die elektrische Energie. In Europa gibt es mehrere so genannte „Synchronzonen“, innerhalb derer die Netzfrequenz identisch ist. So existieren das kontinentaleuropäische Verbundnetz, das Verbundnetz der skandinavischen Staaten und die Verbundnetze in Großbritannien und Irland. Die Netze der baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sind derzeit Teil der Synchronzone von Russland, die bis in den asiatischen Raum reicht. Die Synchronzonen sind mittels Hochspannungs-Gleichspannungs-Übertragung miteinander verbunden. Somit besteht das europäische Verbundnetz aus mehreren miteinander verbundenen Bereichen, die eigenständig betrieben werden. Zudem ist jedes Verbundsystem in Regelzonen eingeteilt. Österreich hat nur eine Regelzone, die von der Austrian Power Grid AG (APG) als Regelzonenführer betrieben wird. In dieser Funktion ist die APG unter anderem dafür verantwortlich, die notwendigen Regelreserven durch Ausschreibungen zu beschaffen und bei Bedarf zur Verfügung zu stellen.

Erzeugung und Verbrauch gesorgt werden“, verdeutlicht Hubert Peter. „Erzeuger und Energieversorger wie zum Beispiel die VKW sind deshalb dazu verpflichtet, täglich im Voraus für jede Viertelstunde des nächsten Tages genaue Prognosen über ihre Erzeugung bzw. den Verbrauch ihrer Kunden abzugeben“, schildert Dipl.-Ing. Werner Neyer, Geschäftsführer der Vorarlberger Energienetze GmbH. Somit kann die Einspeisung ins Stromnetz optimal geplant und die Netzfrequenz konstant gehalten werden.

„Als größter Energiedienstleister im Land haben wir auch die Verantwortung, für ein sicheres Netz zu sorgen.“ Dr. Christof Germann Vorstandsmitglied illwerke vkw

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EUROPÄISCHES VERBUNDNETZ

Schnell reagieren. Unvorhersehbare Differenzen zwischen Erzeugung und Verbrauch im Stromnetz lassen sich jedoch nicht vermeiden. Um die Netzfrequenz zu stabilisieren und einen Zusammenbruch des Stromnetzes zu vermeiden, ist es notwendig, die Abweichungen durch aktive Eingriffe immerzu auszugleichen. Für diese Regelung wird so genannte Regelenergie benötigt. Sie gleicht als Reserve die Schwankungen innerhalb von Sekunden (Primärreserve) bis einigen Minuten (Sekundär- und Tertiärreserve) aus. Wird also mehr Energie benötigt, muss diese schnell in die Netze eingespeist werden. Wird weniger benötigt, muss Energie aus

dem Netz genommen werden. „Diese Leistungen werden beispielsweise auch von illwerke vkw mit ihren schnell regelbaren Kraftwerken erbracht. Die hohe Nachfrage nach Regelenergie wird illwerke vkw mit dem im Bau befindlichen Obervermuntwerk II noch besser abdecken können“ erläutert Dipl.-Ing. Helmut Mennel, Vorstandsmitglied von illwerke vkw. Starke Netze. Durch das Stromnetz gelangt der Strom vom Kraftwerk zum Verbraucher. Dafür werden Leitungen benötigt, die den Strom transportieren. Ähnlich wie ein Straßennetz spannen sich diese über ganz Europa. Überregionale Stromnetze

werden nach dem (n-1)-Kriterium betrieben. Das heißt, dass es bei einem Ausfall eines Transformators, einer Hochspannungsleitung oder auch eines Kraftwerks zu keinem Ausfall eines weiteren elektrischen Betriebsmittels oder zur Unterbrechung der Energieversorgung kommen darf. Aus diesem Grund dürfen beispielsweise auch Hochspannungsleitungen nicht mit Volllast betrieben werden, denn bei einem Ausfall verteilen sich die Stromflüsse auf die anderen Leitungen, die dadurch nicht überlastet werden dürfen. Zudem muss auch noch Kapazität für den Transport der Regelenergie zur Regelung der Netzfrequenz freigehalten werden.

Zukunft Pumpspeicherkraftwerke In Europa werden Wind- und Solarenergie nach und nach ausgebaut. Die erneuerbaren Energiequellen erzeugen umweltschonend Energie, sind jedoch vom Wetter abhängig. Dadurch kommt es immer wieder zu Schwankungen im europäischen Stromnetz. Mit Pumpspeicherkraftwerken können diese ausgeglichen werden: Ist überschüssige Energie im Netz, wird das Wasser in die Speicherseen hochgepumpt. Sobald die Energie benötigt wird, laufen die Turbinen und die gespeicherte Energie wird wieder in Strom umgewandelt. Pumpspeicherkraftwerke tragen mit der Erzeugung von Spitzen- und Regelenergie zur Sicherung der europäischen Energieversorgung bei. Mit den Pumpspeicherkraftwerken Kopswerk II, Rodundwerk II, Lünerseewerk und dem im Bau befindlichen Obervermuntwerk II investiert illwerke vkw seit Jahrzehnten in hohe Versorgungssicherheit. Weitere Infos: www.illwerke.at

1.970 Meter hoch liegt der Lünersee mit einem Fassungsvermögen von 78,3 Mio. m3 Wasser. Das Lünerseewerk liefert bereits seit den 50er Jahren Spitzen­ und Regelenergie. Bei seiner Inbetriebnahme war es das leistungsstärkste Pumpspeicherkraftwerk der Welt.

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EUROPÄISCHES VERBUNDNETZ

„Mit dem Obervermuntwerk II können wir jene Flexibilität bieten, die der Energiemarkt zum Ausgleich der Schwankungen von Sonnenenergie und Windkraft braucht.“ Dipl.-Ing. Helmut Mennel Vorstandsmitglied illwerke vkw SAUBERER STROM MIT HINDERNISSEN Die Nutzung der Windenergie auf hoher See bringt Deutschland der Energiewende näher. Windparks in Nord- und Ostsee sollen bis zum Jahr 2030 15 Millionen Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen. Durch die Wetterbedingungen auf hoher See erzeugen die Offshore-Parks bis zu doppelt so viel Strom wie Windanlagen am Land und garantieren eine verlässliche Energiequelle. Damit die Massen an Strom transportiert werden können, muss das Stromnetz aufgerüstet werden. So sollen in Deutschland laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bis zum Jahr 2024 insgesamt 7.500 Kilometer im Übertragungsnetz optimiert, verstärkt oder neu gebaut werden, um den Strom dahin zu transportieren, wo er gebraucht wird.

Neue Herausforderungen. „Früher waren das Netz und die Erzeugung im Allgemeinen in der gleichen Hand. Kraftwerke wurden wenn möglich dort gebaut und eingesetzt, wo der Verbrauch hoch war und damit keine zu hohen Transportkapazitäten im Netz gebraucht wurden“, schildert Peter. Aufgrund europarechtlicher und nationaler Vorschriften müssen Netz und Erzeugung aber seit einigen Jahren hinsichtlich ihrer Rechtsform, Organisation und Entscheidungsgewalt unabhängig voneinander sein. Dadurch soll der Wettbewerb verstärkt werden, damit die Kunden möglichst günstigen Strom erhalten können. Diese Vorschriften, die Verstärkung des Wettbewerbs im Energiesektor und die Energiewende in Deutschland führen dazu, dass die Erzeugung und der Verbrauch weiter auseinander liegen. Im Zuge der Energiewende in Deutschland

kommen neue Herausforderungen hinzu. „Die Atomkraftwerke werden nach und nach abgeschaltet und große Erzeugungskapazitäten in Form von Windkraftwerken im Norden Deutschlands weiter ausgebaut. Der Strom wird aber vor allem im Süden Deutschlands verbraucht und muss dorthin transportiert werden. Derzeit gibt es aber zu wenige Leitungen dafür“, erklärt Dipl.-Ing. Helmut Mennel. Aufgrund der unzureichenden Nord-Süd-Verbindung fließt ein Teil des in Norddeutschland erzeugten Stromes auch über die Nachbarländer und belastet deren Netz. Dadurch entsteht oft eine Überbelastung, die kaum Reserven zulässt, um bei einem Ausfall die Lastverteilung ohne Probleme durchführen zu können. Als Gegenmaßnahme müssen die Netzbetreiber einen so genannten Redispatch vornehmen, was aber mit zum Teil erheblichen Kosten verbunden ist. Bei einem Redispatch ordnen

die Netzbetreiber an, dass bestimmte Kraftwerke ihre Erzeugung erhöhen oder reduzieren müssen. Für diese Veränderung muss der Kraftwerksbetreiber dann vom Netzbetreiber entschädigt werden. Der Ausbau der Stromnetze ist daher eine der maßgeblichen Herausforderungen für das europäische Verbundnetz in den nächsten Jahren. |

Magazin-TV Sehen Sie weitere spannende Infos zum Artikel beim LändleTV „illwerke vkw Magazin“: Samstag, 24.9.2016, 12:00 und 23:00 Uhr

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ENERGIESPAREN

IE-

RG ENE

RA P S PS TIP

Heizkörper frei halten Die Heizkörper brauchen Platz, um ihre Wärme frei abgeben zu können. Dicke Vorhänge oder Gardinen, die über die Heizkörper reichen und große Möbelstücke verhindern die optimale Wärmeverteilung. Die Folge: Es kommt zum Wärmestau und die Heizkosten steigen um bis zu fünf Prozent. Deshalb: Tagsüber alle Heizkörper frei räumen! In der Nacht heißt es aber "Vorhänge zu", denn das verringert Wärmeverluste.

Heizwassertemperatur senken Alleine das Erwärmen von Heizwasser macht zwölf Prozent des Energieverbrauchs aus. Wenn tagsüber niemand zu Hause ist, macht es Sinn, die Raumtemperatur über den Thermostatregler während des Tages zu senken. Alternativ kann am Heizgerät die Vorlauftemperatur niedriger eingestellt werden. Dabei lassen sich bis zu 15 Prozent an Heizenergie sparen. Doch Vorsicht: Die Zimmertemperatur sollte 15 Grad nicht unterschreiten, da das Wiederaufheizen der Räume sonst zu viel Energie verbraucht.

Mit Teppichen und Grünpflanzen Wohlgefühl steigern Viele haben in ihren Wohnungen Fliesenoder Steinböden. Dadurch werden die Räume oft als kalt empfunden. Mit Teppichen und Läufern steigt die gefühlte Temperatur um rund zwei Grad. Auch Grünpflanzen fördern das Wärmeempfinden. Zudem sorgen sie für ausreichend Luftfeuchtigkeit. Die ideale Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 40 bis 60 Prozent. Messen kann man sie mit einem sogenannten Hygrometer, welchen man im Fachhandel kaufen kann.

E N E R G I E S PA R T IP P S F Ü R D IE H E I Z SA I S O N

MIT KLEINEN TRICKS GROSSE WIRKUNG ERZIELEN Je kälter es wird, umso mehr Energie verbrauchen wir im Haushalt. Dabei geht pro Jahr rund ein Viertel auf das Konto der Heizung. Die gute Nachricht: Dort wo die meiste Energie verbraucht wird, kann auch am meisten eingespart werden. Kleine Änderungen genügen, um Energiekosten zu senken und die Umwelt zu schonen. FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN

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Kurz stoßlüften statt Fenster kippen In einem Vier-Personen-Haushalt verdunsten pro Tag zehn Liter Wasser. Diese feuchte Luft muss abziehen, sonst kann sich Schimmel an den Wänden ansetzen. Wer seine Fenster nur kippt, der wirft sein Geld sprichwörtlich aus dem Fenster. Denn dabei dauert es 75 Minuten, bis die warme Luft die kalte ersetzt hat. Besser ist es, die Fenster zwei Mal am Tag für zehn Minuten weit zu öffnen. Nicht vergessen: während dieser Zeit die Heizkörper ausschalten.

Fenster und Türen abdichten Durch undichte Fenster und Türen dringt oft kalte Luft in die Wohnung. Deshalb wird mehr Energie benötigt, um die Wohnung warm zu halten. Einfach testen: Wenn sich ein dünner Papierstreifen zwischen Rahmen und geschlossenem Fenster durchziehen lässt, muss nachgebessert werden. Dämmbänder oder Schaumstoffstreifen lassen sich mit etwas Geschick problemlos selbst anbringen. Bei Türen sind Bürstendichtungen oder Zugluftstopper eine gute Investition.

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e kälter es draußen ist, umso verführerischer ist es, die Heizung voll aufzudrehen. Zu hohe Raumtemperaturen steigern jedoch das Erkältungsrisiko und kosten eine Menge Energie und Geld. Wer die Raumtemperatur leicht senkt, kann kräftig sparen: Bereits ein Grad weniger verringert die Energiekosten um sechs Prozent. Für jeden Raum gibt es die ideale Temperatur. Als Richtwert gilt: Im Wohnbereich sollte die Raumtemperatur bei maximal 22 Grad liegen, im Schlafzimmer reichen 17 Grad für einen

wohltuenden Schlaf. Dafür darf es im Bad rund 23 Grad haben. Heizen mit Thermostat. Um in jedem Raum die optimale Temperatur richtig einzustellen, sind programmierbare Thermostate ideal. Die Geräte sind mit einer Elektronik versehen, die auf die Minute genau bestimmt, wann die Temperatur im jeweiligen Raum steigt und wann sie wieder sinkt. Praktisch ist, wenn auch täglich wechselnde Zeiten eingegeben werden können. |

TIPP Gluckert es im Heizkörper? Dann wird es Zeit, Luft abzulassen: Die Entlüftungsschraube mit einem speziellen Schlüssel öffnen und so lange Luft entweichen lassen, bis Heizwasser austritt. Anschließend das Ventil schließen, den Wasserdruck im Heizsystem prüfen und eventuell Heizwasser nachfüllen. Helmut Burtscher Experte fürs Energiesparen energieberatung.vkw.at

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EN

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SPAGIETIP RPS

H E I Z U N G S - E N E R G I E S PA R T IP P S

SPARSAM HEIZEN, OHNE ZU FRIEREN Die Temperaturen sinken und die Tage werden kürzer: Jetzt macht es Sinn, sich mit der Heizung auseinanderzusetzen. Denn wer hier ein paar Hinweise beachtet und in moderne Technik investiert, kann Energiekosten sparen. FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN

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ass beim Heizen mit Holz, Heizöl oder Erdgas auch Strom verbraucht wird, ist den wenigsten Leuten bekannt. Dabei sind vor allem Heizungspumpen die Herzen der Heizung. Sie leiten im Dauereinsatz warmes Wasser durch Haus, Wohnung und Büro und sorgen für wohlig warme Temperaturen. Was viele nicht wissen: Die meisten Pumpen sind veraltet, überdimensioniert oder nicht regelbar und verbrauchen entsprechend viel Energie. Hocheffiziente Modelle können ihre Leistung dem tatsächlichen Bedarf anpassen. Daher benötigen sie für dieselbe Arbeit weniger als 10 Watt, das heißt, sie reduzieren den Stromverbrauch um bis zu 80 Prozent.

Aktuelle VKW-Förderung. Kunden der VKW und der VKWÖkostrom GmbH, deren Heizsystem älter als fünf Jahre ist, können noch bis 31.12.2016 ihre Heizungsumwälzpumpen durch energieeffiziente Modelle der Klasse A von einem Heizungsinstallateur ersetzen lassen. |

Sehen Sie weitere spannende Infos zum Artikel beim LändleTV „illwerke vkw Magazin“: Samstag, 24.9.2016, 12:00 und 23:00 Uhr www.vkw.at


VKW e­TIPPS

Druck prüfen und Geld sparen Je weiter die Räume vom Heizzentrum entfernt sind, desto schlechter erwärmen sich die Heizkörper. In einem solchen Fall kann ein hydraulischer Abgleich helfen. Er stellt sicher, dass die Wärme gleichmäßig und effizient im Haus verteilt wird. Für diese Aufgabe ist ein Heizungsfachmann gefragt. Nach einer korrekten Einstellung der Druckverhältnisse kann die Heizung energetisch effizienter betrieben werden. Das Ergebnis: Energieeinsparungen zwischen 5 und 20 Prozent.

Heizkessel reinigen Eine ein Millimeter dicke Schicht aus Verbrennungsrückständen im Heizkessel kann den Verbrauch der Heizung um fünf Prozent erhöhen. Daher sollten Hausbesitzer ihre Anlage regelmäßig reinigen lassen. Das senkt nicht nur die Kosten, sondern verlängert auch die Lebensdauer der Heizung und minimiert die Umweltbelastung.

Heizungsrohre isolieren Ist es im Keller wohlig warm? Bei ungedämmten Heizungsrohren geht viel Wärme verloren, bevor sie überhaupt die Heizkörper erreicht. Mit passenden Schläuchen oder Dämmschalen aus Schaumstoff und geeignetem Klebeband für die Nahtstellen lässt sich die Dämmung leicht selbst durchführen. Nach einer Faustregel sollte sie mindestens so dick sein wie der Rohrdurchmesser. Das Material dafür gibt es im Fachhandel.

Jetzt VKW GasgeräteService wählen Jede Heizungsanlage hat Verbesserungspotenzial. Hausbesitzer sollten daher ihre Heizungsanlage regelmäßig vom Fachmann überprüfen lassen. Der VKW Gasgeräte­Service nimmt den Kunden die regelmäßige Wartung der Anlage ab. Dabei wird die gesamte Anlage alle zwei Jahre unter die Lupe genommen, um Schwachstellen aufzudecken. Dies bringt zahlreiche Vorteile: Jederzeit behagliche Wärme durch einen sicheren Betrieb, einen höheren Wirkungsgrad und eine längere Nutzungsdauer.

Bequem und einfach bereits ab 11,90 Euro pro Monat. Der VKW Gasgeräte-Service mit umfangreichen Zusatzleistungen Infos unter: www.vkw.at

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INTERVIEW

E D E L B E R T ST RO L Z

SICHERHEIT IN DEN BERGEN Insgesamt 42 Bergretter sorgen in Schoppernau und Umgebung für die Sicherheit von Wanderern und Sportlern im alpinen Gelände. Edelbert Strolz leitet seit 2008 die Ortsstelle. Das Engagement des Ausbildungsteams zieht vor allem die Jugend ins Ehrenamt. FOTOGRAFIE: DARKO TODOROVIC

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ie Einsatzbereitschaft für die Bergrettung in der 1.000-Seelen-Gemeinde Schoppernau ist groß: 42 Erwachsene und 16 Jugendliche zwischen zwölf und 16 Jahren setzen sich mit Leidenschaft für den Verein ein und bereiten sich für den Ernstfall in den Bergen vor. Insgesamt konnten sie im vergangenen Jahr 63 Mal Menschen in Bergnot helfen und waren 337 Stunden im Einsatz. Wie haben Sie Ihre Leidenschaft für die Bergrettung entdeckt? Ich war in jungen Jahren eher unsportlich und habe erst spät die Liebe zum Laufen und zum Mountainbiken entdeckt. Ich war dann aber relativ schnell Feuer und Flamme, habe die ersten Gipfel über 4.000 Meter bestiegen und war auch in Südamerika zum Höhenbergsteigen. Mein Bruder war bei der Bergrettung und hat mich überredet, mein Hobby dazu zu nutzen, Menschen in Not zu helfen. Was macht für Sie den Reiz Ihrer Arbeit aus? Es ist sehr schön zu sehen, wie wir die Jugendlichen für die Bergrettung begeistern können. Es motiviert mich sehr, mit dem Team zu üben und schwierige Situationen zu trainieren. Auch der Dank der Geretteten bestätigt mich immer wieder darin, dass ich hier richtig bin. Zahlreiche Jugendliche verbringen ihre Freizeit bei der Bergrettung. Wie können Sie sie dazu motivieren?

Wir bieten Interessierten ab zwölf Jahren die Möglichkeit, in unseren Verein zu kommen. Zwar dürfen sie erst ab dem 17. Lebensjahr bei Einsätzen dabei sein, es ist aber wichtig, dass wir sie frühzeitig auf die Rettungssituationen vorbereiten. Mit Trainings im Gelände wie Canyoning-Kursen, Touren, Klettersteig usw. schulen wir sie für den Ernstfall und versuchen gleichzeitig den Spaßfaktor hoch zu halten. Was ist Ihnen bei der Arbeit mit den jungen Leuten wichtig? Wir legen Wert auf gute Ausbildung. Daher stellen wir in regelmäßigen Abständen realitätsnahe Szenarien nach, bei denen die Jugendlichen die Technik und vor allem die Erstversorgung üben. Sie lernen bei uns viel und der Zusammenhalt ist sehr gut. Umgekehrt erwarten wir uns einiges: Wer dabei ist, muss sich einbringen. Gilt das auch für Erwachsene? Ja, wir haben bei unserer Ortsstelle strenge Regeln: Bei den Übungen muss eine Mindestanzahl besucht werden. Weiters muss mindestens alle zwei Jahre ein Fels-, Eis- oder Winterkurs besucht werden. Das ist anstrengend, hat aber einen Grund: Ich muss wissen, was unsere Bergretter können und muss einschätzen, zu welchen Einsätzen ich sie schicken kann. Wir haben acht Alpinausbilder, die die Planung der Übungen abwechselnd in die Hand nehmen.

Aufgrund welcher Vorfälle werden Sie überwiegend gerufen? In den Sommer- und Herbstmonaten suchen wir hauptsächlich nach Vermissten bzw. bergen wir erschöpfte Wanderer. Ich rate dazu, sich vor der geplanten Tour Infos zur Strecke einzuholen und empfehle, diese an die Wetterentwicklung anzupassen. Außerdem sollte immer jemand zuhause oder im Hotel wissen, welche Route geplant ist und wann sie spätestens zurück sein möchten. Das erspart uns im Notfall aufwändige und langwierige Sucheinsätze. Was sind häufige Fehler, die Sportler machen? Viele setzen sich nicht mit der persönlichen Fitness oder der körperlichen Verfassung der Begleiter auseinander. Sportler müssen sich richtig einschätzen können und wissen, wie viel Kraft bzw. Ausdauer sie haben. Danach sollte die Tour geplant sein – denn Übermüdung, Erschöpfung und Überforderung sind häufige Unfallursachen. |

Edelbert Strolz Der 44-jährige Schoppernauer ist seit Jänner 2000 bei der Bergrettung. Dort absolvierte er zusätzlich zur Grundausbildung eine Weiterbildung zum Alpinausbilder und Canyoning-Retter. Sein Wissen in diesen Bereichen gibt er bei Übungen laufend an den Nachwuchs weiter. Infos: www.bergrettung­vorarlberg.at

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P R O D U K T M A N A G E R ST RO M

STEUERMANN MIT BLICK AUFS GANZE Als „Produktmanager Strom“ hält Alexander Bär viele Fäden zusammen: Gemeinsam mit den unterschiedlichen Abteilungen plant und gestaltet er die Stromprodukte für Haushalte und Geschäftskunden. FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN

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n gewissem Sinne entwickelt Alexander Bär die Energiezukunft in Vorarlberg mit. „Mein Aufgabengebiet ist komplex, denn unsere Branche befindet sich im Umbruch. Um diesen Wandel erfolgreich zu bewältigen, müssen wir die bestehenden Stromangebote laufend optimieren und gleichzeitig Trends und neue Marktentwicklungen erkennen und erschließen“, schildert Alexander Bär.

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Bedürfnisse abdecken. Der Bregenzerwälder plant und koordiniert Änderungen von bestehenden Stromtarifen und Produktunterlagen, zudem entwickelt er neue Stromprodukte und Serviceangebote für die Kunden in Vorarlberg und im Westallgäu. „So achten wir darauf, dass wir mit unserer Produktpalette die Bedürfnisse unserer Kunden optimal abdecken und bieten unter anderem

Eintarifprodukte speziell für Kunden mit geringem Verbrauch, Doppeltarifprodukte mit preisgünstigem Nachtstrom, OnlineProdukte und -Services oder eigene Lösungen für Kunden mit Wärmepumpenoder Fotovoltaik-Anlagen. Wer Vorarlberger Ökostrom aus den Ökostromanlagen in der Region beziehen möchte, erhält ebenfalls reichlich Angebote“, so Bär. Und auch für die Zukunft ist der Produktmanager


ARBEITGEBER ILLWERKE VKW

Um den Kunden Mehrwert und Vorteile bieten zu können, arbeitet Alexander Bär laufend an bestehenden und neuen Stromprodukten und stimmt sich mit anderen Abteilungen ab.

„Ich sammle und analysiere Informationen rund um unser Produktangebot, unsere Kunden, Marktentwicklungen und Wettbewerber und erarbeite maßgeschneiderte Konzepte.“ Alexander Bär, Produktmanager

bestens gerüstet. So beschäftigt er sich bereits mit der Einführung der Smart Meter Technologie und bereitet attraktive Angebote und Lösungen auf Basis der intelligenten Zähler vor. Enger Kontakt zu Abteilungen. „Ich sammle und analysiere alle Informationen rund um unser bestehendes Produktangebot, unsere Kunden, Marktentwicklungen und Wettbewerber und muss auch neue rechtliche Rahmenbedingungen berücksichtigen“, erzählt Bär. Um diese Aufgaben erfüllen zu können, steht er mit vielen seiner Kollegen in engem Kontakt. Erleichtert wird diese Zusammenarbeit durch das gute Arbeitsklima im Betrieb. „Ich erfahre beispielsweise vom Kundenservice, was unsere Kunden wünschen bzw. brauchen“, erklärt der 36-Jährige. „Um den Kunden zusätzliche Vorteile und Mehrwert bieten zu können, ergänzen wir auch die Stromprodukte mit neuen

Energiedienstleistungen.“ Beispielsweise wurde die Energiepreissenkung im Oktober 2015 um eine erfolgreiche Gutscheinaktion für LED-Lampen erweitert. „Durch diese und andere VKW Effizienz-Aktionen konnten unsere Kunden zusätzlich Energie und Geld einsparen“, freut er sich. Expertenwissen gefragt. Sein Job erfordert ein umfangreiches Expertenwissen über Stromprodukte, Strommärkte und die Energiewirtschaft. Nur so kann er den Überblick über die Entwicklungen in der Branche behalten. „Die technischen und wirtschaftlichen Grundlagen habe ich mir durch mein Studium an der Fachhochschule Vorarlberg erarbeitet. Ich habe neben meinem Magister in Projekt- und Prozessmanagement auch den Master für Innovation und Produktmanagement abgeschlossen“, sagt Bär. „Doch auch grundlegende Marketingkenntnisse sind erforderlich. Ich bin für die Preisgestaltung

sowie die Produktvermarktung mitverantwortlich“, so Bär. „Ich achte darauf, dass die Energiepreise transparent, fair, wettbewerbsfähig und kostendeckend sind.“ Außerdem ist es wichtig, Abläufe zu koordinieren und mit anderen Personen zusammenarbeiten zu können. „Die Arbeit als Produktmanager kann nur im Zusammenspiel mit den Kolleginnen und Kollegen gelingen“, betont Bär. |

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FA M I L I E N S PA S S A M GO L M

GEMEINSAM NEUES ERLEBEN Mit einem Rucksack voller Geschenke und der Aussicht auf zahlreiche Abenteuer startete Familie Koch, Gewinner des illwerke vkw Gewinnspiels, mit großer Vorfreude ihren Ausflug. Die vielseitigen Möglichkeiten am Golm begeisterten am Ende des Tages Groß wie Klein. FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN

K

lettern, laufen, erkunden und lernen: Bei ihrem Ausflug zu Golmi’s Forschungspfad erlebte Familie Koch die Natur im Montafon hautnah. „Der Wanderweg hält interessante Stationen bereit. Es gab für uns so viel zu entdecken und wir alle konnten einiges über die Tier- und Pflanzenwelt

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dazulernen. Da wird es weder den Kindern noch den Erwachsenen langweilig“, schwärmt Daniela Koch. Gemeinsam mit ihrer Familie gewann sie beim illwerke vkw Facebook-Gewinnspiel die abenteuerliche Tour am Golm. 21 Erlebnis-Stationen zum Drehen, Ziehen, Schieben und

Drücken bringen kleinen wie großen Besuchern spielerisch die Bergwelt näher. „Die Aufgaben und Rätsel sind anspruchsvoll und spornen an. So waren auch die Kinder mit Freude dabei und wollten so schnell wie möglich von Station zu Station weiterziehen“, schildert Koch.


Von Beobachtungsstationen über das Erforschen von Tierspuren bis hin zur Kräuterapotheke – am Golm gibt es für Kinder jeden Alters viel zu entdecken.

„Über den Gewinn haben wir uns sehr gefreut. Die Wanderung und auch die Fahrt mit dem Alpine-Coaster war ein perfekter Familienausflug.“ Daniela Koch, Gewinnerin des illwerke vkw Gewinnspiels

Die Strecke von insgesamt 3,5 km war für die Kinder ein kleines Abenteuer. Die interessanten Informationen und Rätsel spornten sie besonders an.

Golmi’s Forschungspfad Blitzschnell. Nach ein paar kleinen Stärkungspausen mit leckerer Jause kehrte die Familie bei der Mittelstation Matschwitz ein, bevor sich die Kleinen auf ihr Abenteuer als Rennfahrer einließen. Denn das Highlight des Familienausflugs war die rasante Fahrt mit dem Alpine-Coaster. „Die

Erlebnisbahn war der krönende Abschluss unseres Tages. Da wären unsere Kinder am liebsten noch zehn Mal ins Tal gesaust“, lacht sie und ergänzt: „Ein Ausflug zum Golm ist wirklich jedem zu empfehlen. Wir waren uns jedenfalls einig – wir würden jederzeit wieder dort wandern gehen!“ |

Die Erlebnistour beginnt bei der Bergstation Grüneck (1.890 m) und führt 3,5 Kilometer über 21 Stationen zum Sehen und Staunen hinunter zur Mittelstation Matschwitz (1.515 m). www.golm.at

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ENERGIEZUKUNFT

e-SPOTS

ENERGIE UND KLIMA IM FOKUS illwerke vkw zeigt Neues und Interessantes aus dem Unternehmen sowie spannende Entwicklungen aus aller Welt.

Wasser mit Sonnenenergie reinigen Der Gang zum Wasserhahn für frisches Trinkwasser ist in Vorarlberg etwas Selbstverständliches. Mehr als 660 Millionen Menschen weltweit gelangen nicht so einfach zu Trinkwasser. Wissenschaftler der Stanford University und des SLAC National Accelerator Laboratory haben daher ein kleines Gerät entwickelt, mit dem verunreinigtes Wasser innerhalb von 20 Minuten mit Hilfe der Sonnenenergie gereinigt werden kann. Es hat die Größe einer halben Briefmarke und besteht aus einer Schicht Molybdändisulfid dä di lfid mit it einer Nanostruktur. Ist das im Wasser liegende e Gerät Sonnenlicht ausgesetzt, gibt es Elektronen E frei, die das Wasser desinfizieren.

Fenster aus transparentem Holz mH Dank einem speziellen Bleichprozess gelang es Forschern der University of Maryland, aus Holz ein transparentes Material herzustellen. Dabei wird ein Molekül, welches dem Holz nicht nur die Farbe, sondern auch die Struktur verleiht, entfernt. Das daraus entstehende Material ist leicht milchig. Es kann unter anderem als Fenster verarbeitet werden, da es sehr viel Licht durchlässt und den Raum gut ausleuchtet. Zudem ist es wasserdicht und widerstandsfähiger als Glas. Dabei weist das Holzfenster auch eine bessere thermische Isolierung als ein Glasfenster auf. In weiteren Tests untersuchen die Wissenschaftler, wie alltagstauglich die Holzfenster sind.

Elektro-Flitzer schneller als Porsche In 1,513 Sekunden beschleunigt der kleine Rennwagen von 0 auf 100 Stundenkilometer und ist mehr als eine halbe Sekunde schneller als ein Porsche 918 Spyder: Damit haben 30 Schweizer Studenten der ETH Zürich und der Hochschule Luzern den Weltrekord gebrochen. Sie entwickelten und bauten den Rennwagen mit dem Namen „grimsel“ innerhalb eines Jahres. Der kleine ElektroFlitzer besteht aus Kohlefaser-Werkstoffen und bringt dadurch nicht einmal 170 Kilogramm auf die Waage. Angetrieben wird er von Radnabenmotoren mit einer Gesamtleistung von 200 PS.

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29 neue Lehrlinge starten Karriere bei illwerke vkw Der Startschuss ist gefallen: 29 Lehrlinge begannen Anfang September ihre Ausbildung bei illwerke vkw. In fünf verschiedenen Lehrberufen werden sich die jungen Erwachsenen ihr Fachwissen in der Energie­ branche in Theorie und Praxis aneignen. Dem mehr­ fach ausgezeichneten Lehrbetrieb ist jedoch nicht nur die fachliche Qualifikation ein Anliegen. Auch der Fokus auf die persönliche Weiterentwicklung und die Förderung der Sozialkompetenz zählt zur Qualität der Ausbildung. Weitere Infos: lehrlinge.illwerkevkw.at

Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag Die umfangreichste Produktpräsentation von Solar- und Fotovoltaikanlagen sowie Wärmepumpen im Westen!

Wann: Samstag, 24. September 2016, 10 bis 16 Uhr Wo: illwerke vkw, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz

Klimaneutral in den Urlaub fliegen Ab dem Winterflugplan 2016/17 können Fluggäste der People’s Viennaline auch beim Reisen mit dem Flugzeug zum Umweltschutz beitragen. Die Fluggesellschaft ist das mittlerweile 50. Mitglied des Klimaneutralitätsbündnis 2025 und bietet den Passagieren die Möglichkeit, beim Buchungsvorgang die Leistung „Klimaneutrales Fliegen“ zu wählen. Sie bezahlen je nach geflogenen Kilometern einen Klimaschutz-Anteil pro Strecke als Aufpreis. Infos: www.klimaneutralitaetsbuendnis2025.com

Viele neue Modelle erleben Dass Elektromobilität nicht nur die Umwelt schont, sondern auch noch Spaß macht, beweisen illwerke vkw und die Vorarlberger Nachrichten beim ersten Vorarlberger E-Mobilitätstag. Vom Tesla, BMW i3 bis zum VW e-Golf: Besucher können am Gelände von illwerke vkw fünf unterschiedliche Modelle bestaunen und sich umfassend informieren. Neben Verpflegung ist auch für die Unterhaltung der ganzen Familie gesorgt. Mit ein bisschen Glück können Interessierte eines der Autos testen – dafür sollten sie sich so schnell wie möglich über vol.at voranmelden.

1. Vorarlberger E-Mobilitätstag Wann: Samstag, 1. Oktober 2016, 10 bis 16 Uhr Wo: illwerke vkw, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz Jetzt für eine Testfahrt anmelden. Achtung, Plätze sind limitiert! probefahrt.vol.at

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eine Energiedienstleistung von

E EN SI EN H C U BES IM ERST E R N U S BARLBERGE G A VOR ILITÄTST B E-MO Uhr

, 10 – 16 0.2016 .1 1 0 , g w z Samsta illwerke vk regen 900 B 6 , 6 e ß a tr s ch Weida rt: Testfah ng zur u ld t e a m ol. An fahrt.v probe

4.000 Euro Förderung für Ihr Elektroauto Mit der VKW-Förderung für Private sind Elektroautos so günstig wie noch nie. Entscheiden Sie sich jetzt für ein E-Fahrzeug und profitieren Sie von einem einmaligen Zuschuss in der Höhe von 4.000 Euro. Alle Förderkriterien und weitere Infos zur Elektromobilität gibt es beim VKW Kundenservice unter 05574 9000 oder unter www.vkw.at

Energiezukunft gestalten.


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