ENERGIE. ZUKUNFT. GESTALTEN.
Ausgabe 42 | Juni 2017
Stabiles Stromnetz
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NACHHALTIGES KLIMASCHUTZPROJEKT IN ÄTHIOPIEN
AUTODESIGNER CHRISTIAN ECKERT ÜBER SEIN LEBEN IN LOS ANGELES
HARTNÄCKIGE STROMSPAR-IRRTÜMER AUFGEKLÄRT
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Liebe Leserin, lieber Leser Auf der Baustelle unseres neuen Pumpspeicherkraftwerks Obervermuntwerk II ging es in den vergangenen Monaten trotz des schlechten Wetters rasant weiter und der Einbau der Maschinenteile läuft nach Plan. Außerdem zeigen wir Ihnen, warum wir so viel Wert auf die laufende Wartung und Weiterentwicklung unseres Stromnetzes legen. So musste ein Vorarlberger Netzkunde vergangenes Jahr im Durchschnitt nur 4,8 Minuten auf eine intakte Stromversorgung verzichten. Ein absoluter Spitzenwert, auf den wir sehr stolz sind! Zusätzlich nutzen wir die Chancen der Digitalisierung und starten den ersten Testlauf der intelligenten Stromzähler Smart Meter. Darüber hinaus präsentieren wir unser neues Klimaschutz-Projekt in Äthiopien, welches wir gemeinsam mit der Caritas umsetzen. Im neuen illwerke vkw Magazin gehen wir außerdem Stromspar-Irrtümern auf den Grund und zeigen Ihnen energiesparende Angebote. Dipl.-Ing. Helmut Mennel Dr. Christof Germann
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INHALT
Energie Im Plan. Die Bauarbeiten am Obervermuntwerk II laufen auf Hochtouren. Der Betonbau ist bereits abgeschlossen und die Maschinen werden installiert. | 4/5 Sichere Netze. Mit zahlreichen Investitionen sorgt Vorarlberg Netz dafür, dass das Stromnetz den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist. | 6/9
Zukunft Nachhaltiges Handeln. Gemeinsam mit der Caritas konnte das erste Klimaschutz-Projekt des Klimaneutralitätsbündnis 2025 in Äthiopien starten. | 10/11 Am Puls der Zeit. Autodesigner Christian Eckert erzählt aus seinem Alltag in seiner Wahlheimat Los Angeles und wie er die Zukunft der Mobilität vorantreiben möchte. | 16/17
Gestalten Intelligenter Zähler. Vorarlberg Netz stattet 450 Haushalte mit Smart Meter-Zählern aus und testet die neue Technologie. | 18/19 Stromspar-Irrtümer im Mittelpunkt. Wir zeigen Ihnen die besten Tipps zum Energiesparen und klären hartnäckige Stromspar-Irrtümer auf. | 12/13 Vom Studium zum Beruf. Sales Manager Marcel Kobald erzählt von seinem spannenden Arbeitsleben bei illwerke vkw. | 20/21
GEWINNSPIEL Gewinnen Sie je drei Lautsprecher Amazon Echo und damit ein Stück Hightech für Ihren Haushalt! Das Gerät wird allein mit Ihrer Stimme gesteuert, spielt Musik ab, beantwortet Fragen, steuert Ihr Smart Home und vieles mehr.
Gewinnfrage: Vorarlberg Netz investiert laufend ins Stromnetz – mit Erfolg. Wie viele Minuten war die Stromversorgung im vergangenen Jahr unterbrochen? Einsendeschluss: 07. Juli 2017
Das illwerke vkw Magazin wird klimaneutral auf PEFC-zertifiziertem Papier gedruckt.
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IMPRESSUM Vorarlberger Illwerke AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz; FN 59202 m, LG Feldkirch; Tel: 05574 601-0; E-Mail: redaktion@illwerkevkw.at; www.illwerkevkw.at, Herausgeber: Dr. Christof Germann; Dipl.-Ing. Helmut Mennel; Druck: Buchdruckerei Lustenau GmbH, Millennium Park 10, A-6890 Lustenau; Konzeption, Layout und Redaktion: Konzett & Brenndörfer OG, wikopreventk GmbH; Fotos: illwerke vkw, Marcel Hagen, Faraday Future, Caritas, Fotolia
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OBERVERMUNTWERK II
DEN ZEITDRUCK IM GRIFF Das schlechte Wetter und die damit verbundene Lawinengefahr im Frühjahr hielt die Arbeiter beim Obervermuntwerk II auf Trab: So mussten sie die wenigen Zeitfenster nutzen, um die Anlieferung der wichtigen Maschinenteile so effizient wie möglich zu gestalten.
FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN
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ENERGIEZUKUNFT
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umpendeckel mit einem Durchmesser von fünf Metern, Steuerölaggregate, Kugelschieber, Generatorteile – laufend werden über die Silvretta-Hochalpenstraße die Komponenten für die Maschinensätze auf die Baustelle transportiert. Denn der Einbau der Maschinen ist bereits in vollem Gange. Mittlerweile ist der Betonbau in der Trafo- und in der Maschinenkaverne abgeschlossen. „Die Arbeiten laufen sehr gut, wir haben auf der gesamten Baustelle rund 240.000 m3 Beton verbaut. Allein im Kavernenkrafthaus haben wir 3.500 Tonnen Bewehrungsstahl verlegt – damit könnte man ein ganzes Dorf bauen“, erzählt Bauleiter Herbert Schnetzer. Gleichzeitig schreitet auch der Innenausbau des Krafthauses mit großen Schrit-
ten voran. „Generell sind aber fast alle großen Bereiche wie beispielsweise das Wasserschloss, in dem künftig das Wasser zum Druckausgleich nach oben ausweichen kann, annähernd fertig“, erklärt er. Mit großen Schritten. In den vergangenen Monaten ging wieder einiges voran. Eine besonders herausfordernde Aufgabe für die Bautrupps: Der Silvrettasee wurde abgesenkt und die Ausbruchsarbeiten zwischen dem Einlaufbauwerk und dem Schützenschacht fertiggestellt. Es war die letzte bestehende Gesteinsplombe, die die Arbeiter durchbrochen haben. „Der obere Silvrettasee ist jetzt ans Obervermuntwerk II angeschlossen“, zeigt sich Schnetzer sehr zufrieden. Damit das Pumpspeicherkraft-
werk bis zum nächsten Winter baulich fertiggestellt sein wird, ist noch einiges zu tun. Die Arbeiter bauen die Baustelleneinrichtungen aber schon nach und nach ab. „Wir konnten bereits ein Wohnlager rückbauen“, berichtet der Bauleiter abschließend. |
Obervermuntwerk II QR-Code einscannen und Video über die Bauarbeiten im Jahr 2017 sehen.
www.obervermuntwerk2.at
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NETZSICHERHEIT
VERSORGUNGSSICHERHEIT
WIE EIN LEBENDER ORGANISMUS Sie sind wie Adern, die den Körper mit lebenswichtigem Blut versorgen – die Stromnetze sorgen dafür, dass zu allen Haushalten jederzeit Strom fließt. Dabei ist Vorarlberg Spitzenreiter bei der Zuverlässigkeit: Nur 4,8 Minuten war das Netz im Jahr 2016 nicht verfügbar.
FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN
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Seit den 80er Jahren hat Vorarlberg Netz nach und nach das Stromnetz verkabelt, mittlerweile mehr als 90 Prozent der Leitungen. Dadurch ist das Netz gegen Wettereinflüsse wie Stürme, Gewitter und starken Schneefall geschützt. Somit liegt die Versorgungssicherheit bei 99,99 Prozent.
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ie sichere Versorgung mit Strom ist für die Vorarlberger Bevölkerung lebensnotwendig und für die regionale Wirtschaft ein wichtiger Standortfaktor – denn Ausfälle oder minimale Spannungsschwankungen können bereits Produktionsausfälle mit großem Schaden für Unternehmen anrichten. „Im vergangenen Jahr war die Stromversorgung für einen Vorarlberger Netzkunden nur 4,8 Minuten nicht verfügbar – im Vergleich dazu hatte der Durchschnitts-Österreicher 28 Minuten im Jahr keinen Strom. Die laufenden Investitionen in unser Netz zeigen also Wirkung“, erklärt Dipl.-Ing. Johannes Türtscher, Geschäftsführer von Vorarlberg Netz. Entscheidender Vorteil. Einer der Gründe, warum sich unser Bundesland über eine so hohe Versorgungszuverlässigkeit freuen darf, liegt unter anderem am hohen Verkabelungsgrad im Mittelund Niederspannungsnetz. „Die Ursachen für atmosphärisch bedingte Stromausfälle sind vielfältig und können durch Gewitter, Stürme oder auch starken Schneefall ausgelöst werden. Früher war das Vorarlberger Netz häufiger von solchen Naturereignissen betroffen. Mittlerweile wurde
aber ein Großteil der Stromleitungen als Erdkabel verlegt – genau 9.890 km“, sagt Dipl.-Ing. Hannes Buzanich, der bei Vorarlberg Netz für die Netzplanung und -führung zuständig ist: „Das entspricht in etwa der Entfernung zwischen Bregenz und Los Angeles.“ Seit den 80er Jahren arbeitet das Unternehmen konsequent daran, kritische Freileitungen zu verkabeln. Dabei verhalten sich Stromnetze nicht statisch, sondern sind einerseits historisch gewachsen und orientieren sich andererseits an den aktuellen Anforderungen. „Wir möchten die Chancen nützen, die der Technologiefortschritt mit sich bringt, um auch zukünftig eine technisch wirkungsvolle und wirtschaftliche Netzinfrastruktur zu gewährleisten“, verdeutlicht Hannes Buzanich. So werden neben den operativen Arbeiten auch neue Strategien erarbeitet. „Die Stromnetze ‚leben‘ und müssen ständig überwacht und weiterentwickelt werden. Die Energiewende, allen voran die Integration Erneuerbarer Energie, die Digitalisierung und die Elektromobilität fordern die Netze laufend“, informiert Türtscher. Denn nur wenn die Stromnetze die technischen Anforderungen erfüllen,
kann die Energiewende gelingen – sie bilden somit das Rückgrat dieser Entwicklungen. Intelligent vernetzt. Nicht nur die Art und Weise, wie Strom erzeugt wird, hat sich in den vergangenen Jahren geändert, sondern auch die Anforderung an die Energienetze: „Die Energieverteilung ist keine Einbahnstraße mehr. Heute haben wir ‚Gegenverkehr‘ in unseren Netzen – dezentrale Erzeugungsanlagen wie Kleinwasserkraft, Fotovoltaik oder Windkraft können mit Hilfe intelligenter Lösungskonzepte ins Stromnetz integriert werden. Der Kunde wird somit auch zum Stromlieferanten“, schildert Buzanich. Damit das reibungslos funktioniert, muss
„Rund 10.000 km der Stromleitungen sind bereits als Erdkabel verlegt.“ Dipl.-Ing. Hannes Buzanich Vorarlberger Energienetze GmbH
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NETZSICHERHEIT
Das Netz planen, errichten, betreiben und instand halten: die Aufgaben bei Vorarlberg Netz sind vielfältig. Nur so ist eine zuverlässige Stromversorgung garantiert.
SICHERE UND VERLÄSSLICHE STROMVERSORGUNG Strom aus der Steckdose, zu jeder Zeit – das ist in Vorarlberg eine Selbstverständlichkeit. Dahinter steht jedoch eine jahrzehntelange Strategie von Vorarlberg Netz, das Stromnetz sicher und nachhaltig auszubauen. Aufgabe von Vorarlberg Netz ist es, die Endverbraucher zuverlässig mit elektrischer Energie zu versorgen. Außerdem muss das Stromnetz auch die Kapazität haben, um die Energie zu verteilen und zu übertragen. Das bringt gerade im Hinblick auf die Energiewende neue Herausforderungen für das Unternehmen.
das Unternehmen die Netze laufend für die neuen Gegebenheiten fit machen. Die intensive Zusammenarbeit mit allen Fachabteilungen macht dies erst möglich. Künftig wird auch der elektronische Stromzähler „Smart Meter“ eine bedeutende Rolle spielen, betont Türtscher: „Hierbei ermöglicht es die digitale Vernetzung, die Stromversorgung weiterzuentwickeln und noch besser zu machen.“ Smart Meter helfen dabei, Unterbrechungen in der Stromversorgung genau zu lokalisieren und schneller beheben zu können. Herausforderung meistern. Neben einem hohen Verkabelungsgrad und einem Wartungskonzept ermöglichen es aber vor allem die Mitarbeiter, dass die Vorarlberger zuverlässig mit Strom versorgt werden. Gehirn der Stromverteilung ist die Hauptschaltleitung, die sich in Bregenz-Weidach befindet. Rund um die Uhr überwachen und steuern zwei Mitar-
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beiter vor Ort das gesamte Netz im Ländle. Sie erkennen über riesige Monitore auf einen Blick, ob beziehungsweise wo Störungen vorliegen und können gegebenenfalls sofort eingreifen. „Zusätzlich haben wir mit dem mobilen Netzbetrieb eine Möglichkeit geschaffen, die Netze effizienter zu betreiben und noch schneller reagieren zu können“, erklärt Ing. Horst Klehenz, Leiter der Abteilung Netzbetrieb- und Vertrieb. Die Mitarbeiter sind täglich in ganz Vorarlberg unterwegs, warten und inspizieren beispielsweise die Umspannwerke und Trafostationen, installieren Baustrom- und Hausanschlüsse. Außerdem können sie im Störfall direkt und gezielt zum entsprechenden Einsatzort ausschwärmen. „Das mobile System erleichtert die Planung, zudem erhalten die Mitarbeiter alle nötigen Informationen digital auf ihre Geräte und können eigenständig und effizient arbeiten. Durch ihre tägliche Arbeit wissen sie, was
auch in kritischen Situationen zu tun ist und behalten dabei stets einen kühlen Kopf“, schildert Klehenz. Auf alles vorbereitet. Um das Team auf unterschiedliche Vorfälle, Notfälle und kritische Ereignisse vorzubereiten, finden jährlich Schulungen statt. „Die Stromnetze werden immer komplexer. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Unter anderem werden daher in regelmäßigen gemeinsamen Trainings unterschiedliche Netzszenarien und Situationen behandelt. Diese finden in Vorarlberg und auch österreichweit statt“, so Buzanich. Vorarlberg Netz hat dafür eigens ein Störungskonzept erarbeitet: Dort ist im Falle eines Stromausfalles genau definiert, nach welchen Checklisten die Mitarbeiter vorgehen müssen. „Wir sind somit auf kommende Situationen bestmöglich vorbereitet“, erklärt Hannes Buzanich.|
FÜR EINE STARKE ZUKUNFT Insgesamt 38,5 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr von Vorarlberg Netz und der E-Netze Allgäu investiert. Heuer fließen rund 39 Millionen Euro in die Erhaltung der hohen Versorgungssicherheit. Dazu dient auch die Anschaffung eines neuen Transformators im Umspannwerk Werben in Dornbirn. Nichtsdestotrotz sind die Netztarife im österreichischen beziehungsweise europäischen Vergleich besonders attraktiv und tragen ebenfalls zur Stärkung des Standorts bei.
KURZ UND EIN FACH! Ab sofort fassen wi r lange Berichte am Ende nochmals zusamm en.
Versorgungssicherheit Waschmaschine, TV-Gerät, Handy und das Internet: Unser modernes Leben wäre ohne Strom nicht möglich. Das ist nicht nur für die Menschen, die in Vorarlberg leben, sehr wichtig, sondern vor allem auch für Unternehmen, die im Land Produkte herstellen. Denn sie müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Maschinen jederzeit Strom haben. Insgesamt nur 4,8 Minuten war der Strom im Jahr 2016 in Vorarlberg unterbrochen – in Österreich waren es um die 28 Minuten. Doch woran liegt es, dass es im Ländle fast immer Strom gibt? Der Großteil der Stromleitungen, die zu den Häusern führen, wurde
unter der Erde verlegt. Genauer gesagt über eine Länge von 9.890 km. Das entspricht in etwa der Entfernung zwischen Bregenz und Los Angeles. Somit können Gewitter, Stürme und auch starker Schneefall diese Stromleitungen nicht mehr beschädigen und es kommt zu keinem Stromausfall. Neue Herausforderungen. Früher waren das Netz und die Erzeugung von Strom in einer Hand. Heute können aber beispielsweise auch Privatpersonen Strom mit Hilfe von Sonnen-, Wind- und Kleinwasserkraft erzeugen. Energie, die sie nicht brauchen, können sie in das Netz einspeisen und verkaufen. Somit funk-
tioniert die Energieverteilung nicht mehr wie eine Einbahnstraße, sondern es gibt „Gegenverkehr“. Um den „Verkehr“ in beide Richtungen steuern zu können, muss das Stromnetz laufend fit gemacht werden. Die Mitarbeiter vom Stromnetzbetreiber Vorarlberg Netz haben ebenfalls viel damit zu tun, dass alle Haushalte jederzeit Strom haben. Zwei Mitarbeiter überwachen und steuern rund um die Uhr das gesamte Stromnetz über riesige Monitore. Gibt es Probleme, können sie sofort eingreifen. Außerdem sind Mitarbeiter im ganzen Land unterwegs, kontrollieren alle Anlagen und sind bei Ausfällen sofort im Einsatz.
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Das Projekt in Äthiopien schützt das Klima und verbessert nachhaltig auch die Lebensgrundlage der Bevölkerung vor Ort.
„Die Menschen werden für den richtigen Anbau und im Umgang mit Pflanzen geschult. Sie bekommen Gemüsesamen und Baumsetzlinge für den Eigengebrauch.“ Dipl.-Ing. Anna Maierhofer Projektleiterin Klimaneutralitätsbündnis 2025
WERDEN AUCH SIE PROJEKTFÖRDERER VKW-Kunden können in das Entwicklungsprojekt in Äthiopien investieren und leisten mit ihrer Spende auch einen Beitrag für den Klimaschutz. Einfach Bonuspunkte eintauschen: shop.illwerkevkw.at
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KLIMANEUTRALITÄTSBÜNDNIS 2025
K LI M A NE U T R AL E PR OJE K TE
HAND IN HAND Das Klimaneutralitätsbündnis 2025 hat zusammen mit der Caritas ein engagiertes Klimaschutz-Projekt in Äthiopien entwickelt. Dieses soll das Leben der Menschen dort nachhaltig verbessern.
FOTOGRAFIE: CARITAS
A
m Rosenmontag, als bei uns die Narren regierten, reiste Dipl.-Ing. Anna Maierhofer in die Diözese Meki im südlichen Äthiopien, 70 Kilometer von der Hauptstadt Addis Abeba entfernt. In den folgenden Tagen tauchte die Projektleiterin des Klimaneutralitätsbündnis 2025 in das Leben der Einheimischen ein. Sie besuchte Familien in ihren Hütten, sah, wie die Frauen auf offenem Feuer Brot zubereiteten, probierte gesalzenen Kaffee und konnte sich davon überzeugen, dass selbst in dieser kargen Gegend Aufforstung möglich ist. Auf einem Gebiet von etwa 400 km2 fiel im März der Startschuss für das erste eigene Klimaschutzprojekt des Klimaneutralitätsbündnis 2025. Gemeinsam werden die Caritas Vorarlberg, die seit über 30 Jahren vor Ort Entwicklungshilfe leistet, und die VKW als Betreuer des Klimaneutralitätsbündnisses innerhalb der kommenden fünf Jahre 5.000 Haushalte begleiten und umfassend unterstützen. Verantwortungsvoll investieren. Tritt ein Unternehmen dem Klimaneutralitätsbündnis bei, werden zuerst dessen Emissionen errechnet. Das neue Bündnismitglied verpflichtet sich dann, innerhalb von zwölf Jahren klimaneutral zu wirtschaften. Ein Teil der Schadstoffe lässt sich unternehmensintern einsparen: beispielsweise durch Umstieg auf Elektroautos und Ökostrom oder den Einsatz von LED-Leuchtmitteln. Klimaschutz-
projekte ermöglichen, den Rest an nicht vermeidbaren Emissionen an anderer Stelle einzusparen und so die eigene Klimabilanz auszugleichen. „Wir haben uns bewusst für Projekte im Ausland entschieden, weil wir dort mit unseren finanziellen Möglichkeiten wesentlich mehr erreichen können“, weiß Maierhofer. Investments in Fotovoltaik-Anlagen in der Sahara oder riesige Windparks greifen den Bündnispartnern allerdings zu kurz. Sie entscheiden sich bewusst für Projekte, bei denen mit dem Klimaschutz auch eine Verbesserung der Lebensgrundlage einhergeht. Das Vorhaben in Äthiopien, mit dem die Caritas an die VKW herangetreten ist, erfüllt diesen Anspruch. Kochöfen statt Feuerstellen. Mit einer Reihe von Maßnahmen möchten die Initiatoren des Projekts bessere Lebensbedingungen schaffen und gleichzeitig dazu beitragen, dass weniger klimaschädigende Treibhausgase produziert werden. Die offenen Feuerstellen in vielen Haushalten sind beispielsweise ein Problem: wegen des hohen Holzverbrauchs, der Rauchgase und der Gefahr von Verbrennungen. „Jede Familie bekommt deshalb zwei neue Kochöfen“, berichtet Anna Maierhofer. „Einen, um Brot zu backen, und einen kleineren, um zu kochen.“ Weiters sollen Solarlampen die rußenden Kerosinlampen aus den Hütten verdrängen. Und ein einfaches Messgerät gibt „grünes Licht“, sobald die sengende Sonne das in Plastikflaschen abgefüllte Wasser desinfiziert und zu
Trinkwasser gemacht hat. „Vor allem aber werden die Menschen für den richtigen Anbau und im Umgang mit Pflanzen geschult. Sie bekommen Gemüsesamen und Baumsetzlinge für den Eigengebrauch“, führt die Projektleiterin aus. „Damit sich die ausgelaugten Böden wieder regenerieren können.“ Die Universität für Bodenkultur Wien stellt mit ihren Klimaschutzstandards sicher, dass die geplanten Einsparungen nicht nur auf dem Papier, sondern tatsächlich erreicht werden. Insgesamt sind in den kommenden fünf Jahren zehn Personen der Caritas in Äthiopien ausschließlich für dieses Projekt im Einsatz. Ihre wichtigste Aufgabe wird sein, für die Einheimischen ein offenes Ohr zu haben und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. |
Klimaschutzprojekt Äthiopien Jede Familie erhält zwei Kochöfen, Gemüsesamen und Baumsetzlinge, eine solarbetriebene Lichtquelle und ein System zur Trinkwasseraufbereitung. • Erstes Klimaschutz-Projekt weltweit mit mehreren Maßnahmen • 5.000 Haushalte in 8 Gemeinden werden unterstützt • 24.000 Tonnen CO2 sollen in 5 Jahren eingespart werden • Wer durch das Projekt eine Tonne CO2 ausgleichen möchte, investiert 28 Euro www.klimaneutralitaetsbuendnis2025.com
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E N E R G I E S PA R T IP P S U N T E R D E R L U PE
STROMSPAR-IRRTÜMERN AUF DER SPUR Das Licht beim Verlassen des Raumes löschen, den Kühlschrank rasch schließen und den Laptop in den Energiesparmodus setzen – viele Personen versuchen im Alltag bewusst Strom zu sparen. Dabei gibt es allerdings zahlreiche Stromspar-Irrtümer, die nicht die erhoffte Wirkung erzielen.
FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN
1.Irrtum
Eis im Tiefkühler spar
t Strom
Es wäre eine logische Schlussfolgerung, dass Eis im Tiefkühlfach zusätzlich kühlt und somit den Stromverbrauch reduziert. Dabei verhält es sich jedoch gerade andersherum: Bildet sich eine feine Eisschicht, isoliert diese das Gefrierfach. Dadurch steigt der Energieverbrauch stark an. Bei einer Eisschicht von einem Zentimeter verbraucht das Gerät um die Hälfte mehr Strom und sollte aus diesem Grund regelmäßig abgetaut werden.
3.Irrtum
Vollgeladener Akku braucht keinen Strom
Egal ob Rasierer, Elektrozahnbürste oder Smartphone – selbstverständlich ziehen auch vollgeladene Akkus noch Strom: Daher diese Geräte am besten immer gleich nach dem Laden ausstecken! Ladestationen verbrauchen ebenfalls laufend Strom und sollten daher vom Netz genommen werden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Hilfreich sind im Alltag vor allem Steckdosen-Leisten, die per Kippschalter die Stromzufuhr unterbrechen.
eine Töpfe Kurze Garzeiten und kl el benötigen keine Deck
2.Irrtum
Auch hier handelt es sich um einen Irrglauben – wer bei kurzen Garzeiten bzw. bei kleinen Töpfen den passenden Deckel benutzt, reduziert den Stromverbrauch um zwei Drittel. Wer dann noch darauf achtet, dass das Kochgeschirr dieselbe Größe wie die Herdplatte hat, benötigt ebenfalls weniger Energie: Ist der Topf nur drei Zentimeter kleiner, werden bis zu 30 Prozent Energie verschwendet.
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VKW e-TIPPS
4.Irrtum
r abschalten
Im Urlaub den Kühlschrank imme
Grundsätzlich ist der Gedanke ganz gut: Denn je nach Modell können bis zu 2 Kilowattstunden pro Tag eingespart werden. Das lohnt sich allerdings erst bei einem längeren Urlaub, denn die Ersparnis beim Stromverbrauch ist während ein bis zwei Wochen noch nicht so hoch. Dabei nicht darauf vergessen, die Tür des Kühlschranks offen zu lassen, damit sich kein Schimmel bildet. Sinnvoller ist es da schon, generell auf die Temperatur im Kühlschrank zu achten: Um Lebensmittel frisch zu halten, reichen nämlich sieben bis acht Grad Celsius aus.
5.Irrtum
Waschen mit niedrigen Temperaturen ist unhygienisch Es ist ein physikalisches Gesetz: Je höher die Waschtemperatur, desto höher ist auch der Stromverbrauch. Läuft die Waschmaschine bei 40 °C statt 60 °C, wird nur halb so viel Energie verbraucht. Positiver Nebeneffekt: Das schont auch die Bekleidung. Für hygienische Sauberkeit selbst bei niedrigen Temperaturen sorgen moderne Waschmittel. Pulverförmiges Vollwaschmittel enthält beispielsweise Bleichmittel. Diese lösen Staub und Flecken besser als Flüssigwaschmittel und reduzieren Krankheitskeime.
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tromsparen wird in vielen Haushalten immer wichtiger – und auch die Zahlen der VKW Effizienz-Aktionen zeigen auf den nächsten Seiten, wie gute Stromsparergebnisse erzielt werden können. Mittlerweile gibt es unzählige Ratschläge, wie beispielsweise in der Küche, beim Kochen und Backen, beim Waschen und Trocknen Energie gespart werden kann. Wer dabei aber manchen Stromspar-Irrtümern aufsitzt, spart entweder gar nichts ein oder zahlt sogar noch drauf.
Kein Komfort-Verzicht. Personen, die bewusst Energie sparen wollen, müssen nicht zwangsläufig auf Komfort verzichten: Energieeffiziente Haushalts-
geräte können den Energieverbrauch und damit die Betriebskosten senken. „Es macht Sinn, bei älteren Geräten den Stromverbrauch zu messen und sich einen Gerätetausch zu überlegen. Vor dem Kauf sollte man sich gut informieren und auf die Effizienzklassen achten“, betont Helmut Burtscher, VKW-Experte für Energiesparen. Doch auch beim Einsatz der Geräte gibt es Potenzial, um den Stromverbrauch zu senken: Sind Waschmaschine und Spülmaschine voll beladen, kann bares Geld gespart werden. Wer im Sommer die Kleidung an der Sonne und frischen Luft und nicht im Wäschetrockner trocknet, schont die Geldtasche.
TIPP Moderne Geräte verfügen oft über Eco-Programme, die Sie auch nutzen sollten: Sie brauchen zwar wesentlich länger, benötigen aber weniger Energie und Wasser, da sie mit niedriger Temperatur waschen. Wer dieses Programm bei der Waschmaschine nutzt, kann beispielsweise rund die Hälfte des Stroms bei einem Waschgang bei 30°C einsparen. Helmut Burtscher Experte fürs Energiesparen energieberatung.vkw.at
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IE-
RG ENE
R A P S S P P I T
ENERGIEEFFIZIENTE NUTZUNG
ENERGIESPAREN LOHNT SICH AUCH IM KLEINEN Mit einfachen Tipps und den VKW Energieeffizienz-Aktionen sparen Vorarlbergerinnen und Vorarlberger jedes Jahr Energie und Geld. Der VKW Online-Shop bietet zahlreiche Helferlein und Förderungen, die dabei unterstützen.
FOTOGRAFIE: ILLWERKE VKW
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on energieeffizienten Geräten über die Heizung bis hin zu LED-Lampen: Die Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu reduzieren, sind vielfältig. Doch auch wer einige Tipps beherzigt, kann dafür sorgen, dass am Ende des Monats mehr Geld übrigbleibt. So benötigt ein Vollbad beispielsweise dreimal so viel Energie wie eine siebenminütige Dusche.
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Wer zusätzlich noch darauf achtet, eine Energiesparbrause zu verwenden, spart noch mehr Wasser und Energie ein. Dies lässt sich auf fast alle Bereiche im Haushalt übertragen. Bewusster Energieverbrauch wird zudem durch den VKW Online-Shop erleichtert: Haushaltskunden, die sich für die VKW
Online-Services registriert haben und diese aktiv nutzen, werden laufend durch Aktivitäten wie die Eingabe von Zählerständen mit Bonuspunkten belohnt, die sie im VKW Online-Shop gegen attraktive Angebote eintauschen können. | online-services.vkw.at
VKW e-TIPPS
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Angenehmes Duscherlebnis Hansgrohe Raindance
Energiesparbrause-Aktion
SelectEcoSmart HB, chrom, 9 Liter Mit dieser Energiesparbrause spart man nicht nur
Sieben Minuten duscht der Vorarlberger im Durchschnitt –
Wasser, sondern auch Geld. Mit der ausgeklügelten
dabei fließen pro Minute 15 Liter Wasser in den Abfluss. Ein kleines
Durchflussbegrenzung, speziellen Strahldüsen
Sparwunder ist dabei die Energiesparbrause, denn sie verbraucht
und der Beimischung von Luft sorgt sie für ein
im selben Zeitraum neun Liter und weniger: Dank spezieller Düsen
angenehmes Duscherlebnis.
und der Beimischung von Luft kommt dabei auch der Komfort nicht
Erhältlich im VKW Online-Shop für 1.430
Punkte
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zu kurz. In den heißen Sommermonaten empfiehlt es sich zudem, lauwarm zu duschen – das spart Energie, ist schonender für die Haut, stabilisiert den Kreislauf und verschafft einen Frischekick.
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Aktionen erungen und Förd
kWh eingespart
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VKW Umwälzpumpen-Tauschaktion Beim Heizen mit Holz, Heizöl oder Erdgas wird auch Energie in Form von Strom benötigt. Die Heizungspumpen werden dabei gerne als „Herzen“ der Heizung bezeichnet: Sie befördern im Dauereinsatz das Heizungswasser vom Heizkessel zu den Heizkörpern oder in die Fußbodenheizung. Der Tausch veralteter Pumpen reduziert den Umwälzpumpen-Stromverbrauch um bis zu 80 Prozent. Insgesamt 900 Haus-
600.000
halte nutzten die Aktion und wurden mit 50 Euro gefördert. Zusätzlich erhielten sie einen Installateur-Rabatt in Höhe von 30 Euro.
kWh Ersparnis
VKW LED-Aktion Wie leicht sich Energie sparen lässt, zeigt sich
Energieeffizienz mit Komfort
vor allem bei der Beleuchtung. So benötigen LED-Lampen bis zu 90 Prozent weniger Strom als klassische Glühbirnen. Dennoch spenden sie warmes und angenehmes Licht, haben eine hohe Lichtqualität und eine lange Lebensdauer. Beachtliche 20.000 LED-Lampen wurden im VKW
VKW-LED-Lampe 10,5W nicht dimmbar Energieeffizienz und Wohnkomfort schließen sich nicht aus – die VKW-LED-Lampe 10,5W verbraucht anstelle von 60 Watt nur 10,5 Watt. Dabei lässt sie die Räume in einem angenehmen Warmweiß erstrahlen.
Energiesparshop bisher gekauft. Erhältlich im VKW Online-Shop für 290 Punkte shop.illwerkevkw.at
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INTERVIEW
C H R I S T I A N E C KE RT
GESTALTER DER ZUKUNFT Er lebt seinen amerikanischen Traum: Christian Eckert designt bei Faraday Future in Los Angeles das Auto von morgen. Das Unternehmen ist im Begriff, die Mobilität zu revolutionieren.
FOTOGRAFIE: FARADAY FUTURE
E
s ist ein Gespräch über ein Unternehmen mit Visionen und wie selbstfahrende und vernetzte Fahrzeuge unser Leben verändern werden. Dabei erzählt Christian Eckert von seiner Sehnsucht nach „Kässpätzle“, seinen spannenden Arbeitstagen in einem Startup und warum ihm die Mentalität „Schaffa, schaffa, Hüsle baua“ in Kalifornien weiterhilft. Sie arbeiten bei Faraday Future. Das Unternehmen arbeitet auf Hochtouren am Auto der Zukunft und ist dabei kein klassischer Autobauer. Erklären Sie uns, was dahintersteckt? Faraday Future ist ein Technologieunternehmen für Mobilität. In Los Angeles und im Silicon Valley entwickeln wir Produkte und Services für eine individuelle, vernetzte und umweltfreundliche Mobilität von morgen. Anfang des Jahres haben wir unser erstes serienreifes Automobil vorgestellt, den FF 91. Dieses Fahrzeug zeigt, wie die – bereits sehr nahe – Zukunft an elektrischen, autonomen und voll vernetzten Autos aussehen wird. Und was zeigt uns der Blick in diese „Kristallkugel auf vier Rädern“? Alternative Antriebstechniken wie Elektro, Hybrid oder Wasserstoff spielen eine entscheidende Rolle. Neue Formen der Mobilität werden immer wichtiger, Autos bei Bedarf einfach gemietet oder Fahrten mit anderen Personen geteilt. Und in einigen Jahren werden Sie von autonom fahrenden Fahrzeugen zu Hause abgeholt. Autonome und vernetzte Fahrzeuge – und Städte – werden darüber hinaus für weniger Unfälle und Staus sorgen. Gleichzeitig wird das
Fahrzeug zum Lebensraum, in dem die Zeit für andere Dinge genutzt werden kann: zum Lesen, Schlafen, Arbeiten, Fernsehen. Was ist Ihre Aufgabe als Designer? Wie sieht ein normaler Arbeitstag aus? Kein Tag gleicht dem anderen, da laufend neue Herausforderungen auf uns warten. Wir bauen sozusagen noch am Flugzeug, während es schon fliegt. Als Head of Digital Product Design leite ich ein Team aus Designern, um alle digitalen Nutzererlebnisse ganzheitlich zu gestalten, vom Auto über das Smartphone bis zur Ladestation. Unser Ziel ist es, komplexe und hochentwickelte Technik möglichst intuitiv und einfach bedienbar zu machen. Gibt es Eigenschaften der Vorarlberger Mentalität, die Ihnen im Job zugutekommen? „Schaffa, schaffa, Hüsle baua“, sprich Fleiß und Ehrgeiz sind Elemente der Vorarlberger Mentalität, die mich geprägt haben – wenngleich ich lieber „mobil“ bleibe, um an unterschiedlichsten Orten der Welt leben zu können. Kalifornien gilt als „Öko-Vorzeigeland“. Wie erleben Sie dieses Bekenntnis zur Nachhaltigkeit? Strenge Abgasvorschriften haben die Entwicklung und den Verkauf von E-Fahrzeugen begünstigt. Man sieht unglaublich viele Hybrid- und Elektrofahrzeuge auf den Straßen, Busse fahren mit Erdgas und die Polizei hat gerade 100 E-Autos geordert. Kalifornien deckt zudem zeitweise mehr als die Hälfte seines Strombedarfes mit reiner Solar-Energie: für fast 40 Millionen
Einwohner auf einer Fläche größer als Deutschland. Das Bemerkenswerte ist ja, dass es sich um eine der weltweit stärksten Wirtschaftszonen handelt. Aber dieses ÖkoBewusstsein gehört hier einfach zum Alltag. Was genießen Sie in L.A. – was vermissen Sie aus dem Ländle? Ich genieße die Energie von Los Angeles. Es gibt immer was zu entdecken, die Stadt steht nie still und die Menschen stehen allem und jedem positiv und offen gegenüber. Die Kreativ-Szene ist unglaublich faszinierend und inspirierend und die Natur bietet (fast) alles: vom Wandern am Mount Baldy bis zum Relaxen am Strand von Malibu. Was ich vermisse, sind in erster Linie Familie und Freunde aus der Heimat – und den w würzigen Bergkäse und Kässpätzle. |
Christtian Eckert Der 38-jährige 38 jährige Bludenzer hat seine Lei Leidenschaft für Design und Motoren zum Beruf gemacht. Nach Abschluss des Studiengangs InterMedia an der FH Dornbirn zog Eckert nach München. Über BMW und das Designstudio icon incar führte sein Weg 2015 nach Los Angeles zu Faraday Future. Wenn Christian Eckert sich nicht mit Designkonzepten beschäftigt, stehen Reisen, Lesen und Wandern an. www.ff.com
SMART METER
MIT INTELLIGENTER STROMABRECHNUNG IN DIE ZUKUNFT Mit digitalen Stromzählern können Stromkunden den Verbrauch noch einfacher im Auge behalten und Energieversorger künftig neue attraktive Tarife anbieten. Das bringt Vorteile für die Kunden und stärkt die Versorgungssicherheit. Vorarlberg Netz testet mit 450 Smart Meter-Zählern schon jetzt die neue Technologie.
FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN
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ie viel Strom verbrauche ich an einem Tag? Wann ist der Strom am günstigsten? Fragen wie diese lassen sich in Zukunft schnell und leicht klären. „Mit dem intelligenten Stromzähler Smart Meter können unsere Kunden jederzeit nachverfolgen, wie viel Strom sie verbrauchen, Möglichkeiten zum Sparen identifizieren und auf flexible Stromtarife umsteigen“, erklärt Gerald Lumpp, einer der beiden Leiter des Smart Meter-Projekts bei Vorarlberg Netz, die künftigen Vorteile.
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Damit geht das Unternehmen einen entscheidenden Schritt Richtung Digitalisierung. „Die alten Stromzähler sind nicht mehr Stand der Technik und lassen sich mit einem Wählscheiben-Telefon vergleichen – ein Smart Meter wäre dementsprechend mit dem Smartphone vergleichbar“, verdeutlicht Alexander Giesinger, der sich mit Gerald Lumpp die Projektleitung teilt. Die Entscheidung, welche Smart Meter illwerke vkw einsetzt, fällt im Juli. Dann endet eine Ausschreibung, bei der sich
die Netzbetreiber von Vorarlberg, Tirol und Salzburg zusammengeschlossen haben. „Durch die Kooperation stellen wir sicher, dass wir für unsere Kunden optimale Geräte zu einem günstigen Preis zur Verfügung stellen können“, so Vorarlberg Netz-Geschäftsführer Johannes Türtscher. „Wir haben uns vorab 1.000 Zähler eines renommierten Herstellers gesichert, um die internen Prozesse testen zu können“, berichtet Lumpp. Die erste Testphase startet mit 450 ausgewählten Haushalten im Juli. |
SMART METER
Welche Daten erhebt Smart Meter? Mit den neuen Geräten entfällt die jährlich fällige Ablesung vor Ort. Der Smart Meter übermittelt einmal täglich einen Standardwert an den Energieversorger. Dabei handelt es sich um Zählerstand, Zählpunktnummer und Statusinformation über den Zähler etc. Er überträgt nur Daten, die für die Abrechnung und die Verbrauchsinformation des Kunden sowie für den sicheren Betrieb der Netzinfrastruktur notwendig sind. Persönliche Daten wie Namen oder Wohnadressen überträgt der Smart Meter nicht.
Welche Vorteile bringt der Smart Meter? Kunden können dank eines Smart Meter auf einen Blick ihren Energieverbrauch einsehen. Dadurch lassen sich Geräte, die sehr viel Strom verbrauchen, schnell identifizieren. Wer beispielsweise seinen alten Kühlschrank gegen ein energieeffizientes Modell austauscht, kann sofort überprüfen, ob dies Wirkung zeigt. Außerdem profitiert der Kunde von neuen und flexiblen Produkten: So sind durch die genaue Erfassung des Stromverbrauchs in Zukunft kostengünstige Wochenendund Nachmittags-Tarife denkbar.
Kann man sich auf die Messgenauigkeit von Smart Metern verlassen? In Österreich setzen die Energiedienstleister nur moderne Zähler ein, bei denen die Einhaltung der Messgenauigkeit durch offizielle Prüfstellen überprüft und bestätigt wurde. Zusätzlich haben unabhängige Testlabors das Verhalten der Messgeräte bei Störungen kontrolliert.
Wie transparent wird der Stromverbrauch mit Smart Meter? In den Online-Services erhalten die Kunden Informationen über die monatlichen Verbrauchskosten. Sie können sich auch für eine monatliche Abrechnung entscheiden. Damit gehören Teilbetrags-Zahlungen und Nachzahlungen der Vergangenheit an.
Sind die Daten der Kunden sicher? Die Datenübertragung und -verarbeitung wird regelmäßig streng kontrolliert. Auch mit der neuen Zählertechnologie können Kunden auf den Schutz ihrer Verbrauchsdaten vertrauen, da diese nur im notwendigen Ausmaß zur Verbrauchsinformation und Verrechnung gespeichert und bearbeitet werden dürfen.
Wussten Sie, dass die vom Smart Meterr übertragen ne Date enmenge e pro o Tag ledigllicch der Größe e einer SMS S entsp priccht?
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VERTRIEB
VOM WERKSTUDENTEN ZUM SALES MANAGER Derr 27-jährige Marcel Kobald hat bei der Wahl seines Studiums und seines errsten Arbeitsplatzes nichts dem Zufa all überlassen. Im tech hnischen Vertrieb der VKW hat er die für ihn perfekte Stelle gefunden.
FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN
KARRIERE
„Der Job bei illwerke vkw war für mich nicht nur eine richtungsweisende, sondern auch die richtige Entscheidung.“ Marcel Kobald, BA MSc Technischer Vertrieb
E
nergie wird zum Leben gebraucht und wird immer da sein. Aus diesem Grund sehe ich in diesem Berufsfeld interessante und spannende Perspektiven für mich“, fasst Marcel Kobald seine berufliche Leidenschaft zusammen. Nach dem Bachelor-Studium an der FH Kufstein schnupperte der heute 27-Jährige im Zuge eines Praktikums beim VKW-Energiecockpit erstmals „VKW-Luft“ – um anschließend sein Wissen im Rahmen des Masterstudiengangs „Energietechnik und Energiewirtschaft“ an der FH Dornbirn zu vertiefen. Gelegen kam ihm dann die Möglichkeit, bei illwerke vkw als Werkstudent zu beginnen. Etwas mehr als ein halbes Jahr hat er drei Tage die Woche studiert – und drei Tage die Woche gearbeitet. Seine Motivation hat sich gelohnt, eine Fixanstellung wartete. „Diese Chance habe ich ergriffen und bin damit auch meinem Wunsch nachgekommen, im technischen Vertrieb zu starten. Das war für mich nicht nur eine richtungsweisende, sondern auch die richtige Entscheidung“, will der 27-Jährige, der sein Studium im Herbst 2016 abgeschlossen hat, betont wissen. Ständiger Wandel. Wichtig ist dabei die Teamarbeit: Gemeinsam mit Kollegen aus Technik, Kundenservice und Produktmanagement vertreiben Sales Manager Energiedienstleistungen wie das „Klimaneutralitätsbündnis 2025“, das Energiemanagementsystem VKW-Energiecockpit oder Mobilitäts-
Der Beruf hat sich gewandelt: Wurde früher lediglich Strom vertrieben, beschäftigen sich die Sales Manager heute mit neuen Produkten, sind breiter aufgestellt und gehen aktiv auf Akquise.
dienstleistungen für E-Fahrzeuge. Kobalds Mentor ist dabei sein Vorgesetzter Reinhard Moosmann. Und der weiß aus langjähriger Erfahrung: „Die Akquise neuer Kunden ist eine der schwierigsten Vertriebsaufgaben überhaupt.“ Von Generationen profitieren. Moosmann stand Kobald von Minute eins an mit Rat und Tat zur Seite – und tut dies nach wie vor. „Ich profitiere sehr von seiner Expertise und langjährigen Kundenerfahrung“, ist Kobald über die enge Zusammenarbeit mit seinem Vorgesetzten dankbar. „Wir wiederum profitieren vom aktuellen technischen Fachwissen der jungen Mitarbeiter sowie deren Offenheit in puncto Digitalisierung“, so Moosmann. Letztere sieht Kobald als Chance. „Die Digitalisierung unterstützt unsere Vertriebstätigkeit, indem sich Kunden vorab online informieren können. Eine analytische und individuelle Beratung wird dadurch aber keinesfalls ersetzt“, betont der Vollblut-Vertriebler. Für Moosmann steht außer Frage: Die Stelle des technischen Vertriebs befindet sich in einem starken Wandel. „Früher
haben wir lediglich Strom vertrieben“, sagt er. „Heute müssen wir uns zum einen laufend mit neuen Produkten beschäftigen und viel breiter aufgestellt sein, zum anderen müssen wir aktiv auf Akquise gehen.“ Eine Herausforderung, die Kobald gerne angenommen hat. Und für die er nur positive Worte findet – auch für seinen Einstieg als Werkstudent: „Die VKW unterstützt junge, motivierte Studenten dabei, ihr Fachwissen in der Praxis umzusetzen. Ich bin sehr dankbar, diese Chance bekommen zu haben.“ |
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ENERGIEZUKUNFT
e-SPOTS
ENERGIE UND KLIMA IM FOKUS illwerke vkw zeigt Neues und Interessantes aus dem Unternehmen sowie spannende Entwicklungen aus aller Welt.
Solar-Drucker recycelt Plastikmüll 3D-Drucker haben sich mittlerweile durchgesetzt und werden vielseitig genutzt: Dass die Technologie der 3D-Drucker jetzt auch dazu verwendet werden kann, um die Umwelt zu schonen, zeigen Forscher der australischen Deakin Universität. Das Team rund um Mazher Mohammed entwickelte einen 3D-Drucker, der allein durch Solarenergie betrieben wird und somit vor allem auch in Entwicklungsregionen betrieben werden kann. Die Idee dahinter ist so simpel wie clever – Plastikmüll wie Flaschen und Verpackungen wird zu kleinen Pellets gepresst, die zu dünnen Fäden verschmolzen werden. Damit sollen dann Wasserleitungen, Rohre, Hähne oder auch Vorratsbehälter gedruckt werden können. Ziel des Forscherteams ist es, Wasserleitungen aufzubauen und zu reparieren.
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Mit E-Taxis gegen Luftverschmutzung Einen neuen Weg schlägt London bei der Planung des Stadtverkehrs ein, um die enorme Luftverschmutzung einzudämmen. Die stadteigene Gesellschaft „Transport for London“ möchte in den nächsten drei Jahren 21 Millionen Euro in 300 Ladestationen für Elektroautos investieren. Die Autos sollen an diesen Stationen innerhalb von dreißig Minuten aufgeladen und wieder einsatzbereit sein. Ziel ist es, Privatpersonen das Fahren mit E-Autos durch den Ausbau der Infrastruktur schmackhaft zu machen. Den Taxifahrern wird dabei keine Wahl gelassen – ab 2018 sollen keine Taxilizenzen mehr an Autos mit Verbrennungsmotor vergeben werden.
Strom mit tragbarer Turbine Waterlily Ob selbst erzeugt oder mit Hilfe eines Speichers – Strom lässt sich mittlerweile auch unterwegs sehr gut beziehen. Bei manchen Produkten durch die Kraft der Sonne, bei anderen durch Bewegung, wieder andere setzen auf eine Powerbank. Mit dem Ladegerät „Waterlily“ soll nachhaltige Energie aus Wind und Wasser gewonnen werden. Die tragbare Turbine kann beispielsweise in fließendes Gewässer gehalten werden – eine Geschwindigkeit des Wassers von einem Stundenkilometer soll dabei schon ausreichen, um Strom zu produzieren. Bei Windgeschwindigkeiten von mehr als zehn Stundenkilometern kann auch die Windkraft zur Energiegewinnung genutzt werden. Künftig plant der Erfinder auch die Möglichkeit, die Stromproduktion durch Muskelkraft, beispielsweise beim Fahrradfahren oder bei Kanufahrten, zu erhöhen.
E-Bike-Förderaktion nutzen Rechtzeitig zu den Sommermonaten holen viele Sportbegeisterte ihre Fahrräder aus dem Keller. Wer sich in diesem Jahr mit einem neuen E-Bike belohnen möchte, kann sich bis November 2017 eine Förderung von der VKW-Ökostrom GmbH holen: Haushalte oder Unternehmen, die „Vorarlberger Ökostrom“ beziehen oder neu bestellen, dürfen sich über 100 Euro Förderung freuen. Um die regionale Förderantrag und Wertschöpfung zu unterstützen, ist die nähere Informationen zu Förderung an den Kauf des E-Bikes Vorarlberger Ökostrom bei einem Vorarlberger Fachhändler downloaden! www.vkw-oekostrom.at gebunden.
FAQ Bregenzerwald: Überraschend anders Das FAQ Bregenzerwald ist ein Forum, welches neue Impulse setzt, Menschen inspiriert und Ideen, Ansichten, Wissen und Gedanken zu gesellschaftlichen Themen vermittelt. Das Forum behandelt vom 7. bis 10. September brandaktuelle Fragen und solche, die sich mit der Zukunft beschäftigen. Dabei setzen die Veranstalter selbst bei der Anreise auf die Zukunft. „E-Mobilität ist perspektivisch gesehen alternativlos. Wir freuen uns daher, dass beinahe alle unsere Partnerhotels in Andelsbuch, Bezau, Reuthe, Bizau, Schwarzenberg und Mellau eine Lademöglichkeit für E-Autos anbieten – und hoffen natürlich darauf, dass möglichst viele Gäste diese Möglichkeit nutzen“, erklärt Projektleiter Martin Fetz. Erhalten Sie hier weitere spannende Infos zum Programm und Karten für das FAQ Bregenzerwald. www.faq-bregenzerwald.com
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eine Energiedienstleistung von
auf Noch heute m er Ökostro Vorarlberg n: re a p s und umsteigen
100 Euro
uen lt für alle ne Förderung gi erger rlb ra Vo enden und besteh n unde Ökostrom-K vom Aktion gültig 2017 . November 1. April – 30
100 Euro Förderung für Ihr E-Bike Vorarlberger Ökostrom-Kunden haben es gut. Entscheiden Sie sich jetzt für ein Elektrofahrrad in einem regionalen Fachgeschäft Ihrer Wahl und profitieren Sie von einem einmaligen Zuschuss in der Höhe von 100 Euro pro E-Bike. Alle Infos zur E-Bike-Förderaktion gibt es beim VKW Kundenservice unter 05574 9000 oder unter oekostrom.vkw.at
Energiezukunft gestalten.