ENERGIE. ZUKUNFT. GESTALTEN.
Ausgabe 38 | Juli 2016
er Den Somm genießen!
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IMKERIN TABITHA BITSCHNAU IM INTERVIEW
ÖKOSTROM UND BIOPRODUKTE VOM MARTINSHOF
TIPPS ZUM ENERGIESPAREN IM SOMMER
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Services VKW Online- unkte Jetzt für die sp u n o und 90 B registrieren n! re ie ss zum Start ka
Liebe Leserin, lieber Leser Der Energiemarkt ist im Umbruch. Eine Veränderung bietet jedoch auch immer eine Chance, sich zu entwickeln und Positives zu bewegen. Welche Wege wir dabei gehen, lesen Sie in unserem Interview in der aktuellen Ausgabe des illwerke vkw Magazins, welches Sie druckfrisch in Händen halten. Außerdem bieten wir Ihnen Einblicke in den VKW Kundenservice und präsentieren spannende Daten und Fakten. Wir freuen uns, dass wir Sie mit Freundlichkeit und kompetenter Beratung Tag für Tag überzeugen können. Darüber hinaus geben wir Ihnen wieder hilfreiche Tipps, wie Sie während der warmen Jahreszeit und selbst im Urlaub Strom sparen können. Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer! Dr. Christof Germann Dipl.-Ing. Helmut Mennel
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INHALT
Energie Intensive Arbeiten. Der Bau des Pumpspeicherkraftwerks Obervermuntwerk II schreitet weiter voran. Die ersten Maschinenteile wurden geliefert. | 4/5 Nachhaltiges Handeln. Der Martinshof stellt Ökostrom selbst her und setzt ihn auch bei der Erzeugung seiner Produkte ein. Der Chef des Biohotels Schwanen machte sich vor Ort ein Bild davon. | 10/11
Zukunft Bedeutende Rolle. Dr. Germann und Dipl.-Ing. Mennel im Interview über Herausforderungen, Strategien und die Rolle von illwerke vkw als Energiedienstleister und Arbeitgeber. | 6/7 Faszination Natur. Die junge Imkerin Tabitha Bitschnau setzt alles daran, das Bienensterben einzudämmen. | 16/17
GEWINNSPIEL
Gestalten Sommer im Mittelpunkt. Wir zeigen Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Wohnräume an heißen Tagen kühl halten und Geld sparen können. | 12/13 Attraktiver Beruf. Sarah Schönherr und Christian Meusburger erzählen von ihrem Arbeitsleben bei illwerke vkw. | 18/19 Einblicke. Am Wanderweg des Vermunts ees erfahren Besucher mehr über die Großbaustelle Obervermuntwerk II. | 20/21
Lust auf Abenteuer? Gewinnen Sie 10x2 Kombitickets für den Golm und erleben Sie einen spannenden Tag in den Bergen! Denn sie sind das Eintrittsticket für viele Attraktionen wie den Waldseilpark, Flying-Fox und Alpine-Coaster.
Gewinnfrage: Wir sind für unsere Kunden jederzeit per Mail, Telefon und auch persönlich erreichbar. In wie vielen Sekunden nehmen die Mitarbeiter des VKW Kundenservice 90 % der telefonischen Anfragen entgegen? Einsendeschluss: 8. Juli 2016
Das illwerke vkw Magazin wird klimaneutral auf PEFC-zertifiziertem Papier gedruckt.
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IMPRESSUM Vorarlberger Illwerke AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz; FN 59202 m, LG Feldkirch; Tel: 05574 601-0; E-Mail: redaktion@illwerkevkw.at; www.illwerkevkw.at, Herausgeber: Dr. Christof Germann; Dipl.-Ing. Helmut Mennel; Druck: Buchdruckerei Lustenau GmbH, Millennium Park 10, A-6890 Lustenau; Konzeption, Layout und Redaktion: Konzett & Brenndörfer OG, wikopreventk GmbH; Fotos: illwerke vkw, Marcel Hagen, Darko Todorovic, Christoph Schöch, Fotolia
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O BE R V E RM U N T W E RK I I
PROJEKT WÄCHST IMMER WEITER Diese Baustelle steht nie still: Tag und Nacht gehen die Arbeiten am Pumpspeicherkraftwerk Obervermuntwerk II voran. Die Kaverne ist mittlerweile ausgebrochen und die ersten Maschinenteile sind gerade angekommen. FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN
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ENERGIEZUKUNFT
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ie Dimensionen des Obervermuntwerks II sind gewaltig. „Bis jetzt waren wir mit dem Ausbruch der Tunnelbauwerke beschäftigt. Rund zwölf Kilometer sind geschafft. Dafür haben wir mehr als 1.000 Tonnen Sprengstoff und 100.000 Kubikmeter Beton benötigt“, berichtet Projektleiter Gerd Wegeler. Nach dem zweiten Baujahr sind jetzt die ersten Maschinenteile auf der Großbaustelle eingetroffen. „Die vier Pumpen- und Turbinenspiralen sind so groß, dass sie nur in Einzelteilen zu uns transportiert werden konnten“, erzählt Wegeler. Diese werden in den
nächsten Wochen in der Trafokaverne verschweißt. Aufgaben koordinieren. Damit der Baufortschritt des zweitgrößten Kraftwerks der Vorarlberger Illwerke AG im Zeitplan bleibt, laufen die Arbeiten Hand in Hand: Denn zur gleichen Zeit werden die Stützen und Träger für den Hallenkran installiert. „Die Planung der einzelnen Arbeitsschritte ist eine große Herausforderung. Wir müssen die Aufgaben genau koordinieren, da vor allem in der Kaverne viele Arbeiten parallel ablaufen müssen“, betont der Projektleiter.
Erst wenn der Kran installiert ist, können die Spezialisten die fertig montierten Spiralen an ihre endgültige Position befördern und einbetonieren. |
Obervermuntwerk II Video über die Anlieferung der Einzelteile der Pumpenund Turbinenspiralen
www.obervermuntwerk2.at
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INTERVIEW
I M GE SP RÄ C H
MEHR ALS EIN ENERGIEDIENSTLEISTER illwerke vkw nimmt nicht nur als Energiedienstleister und Arbeitgeber eine bedeutende Rolle in der Vorarlberger Gesellschaft ein. Im Interview geben Dr. Christof Germann und Dipl.-Ing. Helmut Mennel Einblick in aktuelle Herausforderungen und Strategien. FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN
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n den letzten Monaten haben die Medien viel von fallenden Großhandelspreisen und Umbrüchen in der Energiewirtschaft berichtet. Vor allem der von der deutschen Bundesregierung stark geförderte Ausbau von Windkraft und Sonnenenergie bringt die Energieversorger in Schwierigkeiten und beeinflusst auch den österreichischen Markt massiv.
Wie sehr ist illwerke vkw von der aktuellen Situation in der Energiewirtschaft betroffen? Dr. Germann: Natürlich können wir uns nicht abkoppeln von diesen schwierigen Marktbedingungen. Die Großhandelspreise sind im letzten Jahr deutlich gesunken. Auch wir müssen in unserer Jahresbilanz Rückgänge verzeichnen.
Deshalb ist es notwendig, alle Kostenstrukturen im Unternehmen auf den Prüfstand zu stellen und auch die Personalkosten zu stabilisieren. Neben höherer Effizienz setzen wir mit unseren Investitionen und großen Kraftwerksprojekten aber auch auf Wachstum. Bisher schlagen wir uns in diesem raueren Marktumfeld sehr gut. illwerke vkw nimmt ja nicht nur als Energiedienstleister eine bedeutende Rolle in Vorarlberg ein. Dr. Germann: Wir sind einer der größten Arbeitgeber und Lehrlingsausbilder im Land. Aber auch als Auftraggeber für andere heimische Unternehmen spielt illwerke vkw eine bedeutende Rolle. Regionalität ist für uns sehr wichtig und diesem Grundsatz versuchen wir in allen Bereichen Rechnung zu tragen. Ein ganz wesentlicher Faktor für die Wirtschaftskraft und die Lebensqualität Vorarlbergs ist natürlich auch die sehr hohe Versorgungssicherheit, die wir verlässlich gewährleisten.
„Unser Anspruch ist es, zukünftig umfassende und maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden anzubieten.“ Dipl.-Ing. Helmut Mennel Vorstandsmitglied
„Wir werden die Herausforderungen der Zukunft meistern.“ Dr. Christof Germann Vorstandsmitglied
Das Obervermuntwerk II ist aktuell das größte Bauprojekt in Vorarlberg. Wie ist hier der Ausblick? Dipl.-Ing. Mennel: Die Bauarbeiten verlaufen nach Plan und auch budgetmäßig liegen wir gut. Wenn weiterhin alles so klappt, geht das Pumpspeicherkraftwerk Ende 2018 ans Netz. Das Obervermuntwerk II ist sehr wichtig für uns, weil wir davon überzeugt sind, dass wir damit genau jene Flexibilität bieten können, die der Energiemarkt zum Ausgleich der Schwankungen von Sonnenenergie und Windkraft vermehrt brauchen wird. Aber es ist auch ein Projekt, das aus ökologischer Sicht beispielgebend ist und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern täglich Höchstleistungen abfordert. Vorarlberg hat sich zur Energieautonomie bis zum Jahr 2050 bekannt. Welchen Beitrag kann illwerke vkw zum Erreichen dieses Ziels leisten? Dipl.-Ing. Mennel: Als größter Energiedienstleister im Land können wir nicht nur einen maßgeblichen Beitrag leisten, sondern tragen auch große Verantwortung. Durch gezielte Aktionen und Dienstleistungen geben wir unseren Kunden die
Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Auch Initiativen für Unternehmen wie das Klimaneutralitätsbündnis 2025 oder die lernenden Energieeffizienznetzwerke helfen, den Energieverbrauch in Vorarlberg zu senken und dem Ziel der Energieautonomie näherzukommen. Und nicht zuletzt spielt unser Engagement für die Elektromobilität eine wichtige Rolle, weil im Bereich Mobilität die größten Herausforderungen, aber auch sehr große Chancen bestehen. Was verändert sich konkret für die Kunden, wenn sich illwerke vkw vom Energieversorger zum Energiedienstleister wandelt? Dipl.-Ing. Mennel: Unser Anspruch ist es, zukünftig umfassende und vor allem maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden anzubieten. Dazu ist es notwendig, ihre Bedürfnisse genau zu kennen und einen intensiven Dialog zu pflegen. Technische Entwicklungen wie der intelligente Stromzähler werden in Zukunft Angebote erlauben, die wirklich auf jeden einzelnen Kunden abgestimmt sind.
Wie sieht Ihr Ausblick für die Zukunft aus? Wo steht illwerke vkw in fünf Jahren? Dr. Germann: Wir sind grundsolide aufgestellt und ich vertraue auf unsere hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir haben also die besten Voraussetzungen und werden die Herausforderungen der Zukunft meistern. |
Projekt-Informationen Weiterführende Informationen zu den im Interview genannten Initiativen finden Sie unter: • www.klimaneutralitaetsbuendnis2025.at • www.energieeffizienznetzwerk.at • www.obervermuntwerk2.at
Weitere Informationen zu illwerke vkw finden Sie hier.
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V K W K U N D E N SE R V I C E
JEDERZEIT FÜR DIE KUNDEN DA Kommunikation ist alles. Denn neben einer guten Erreichbarkeit legen Kunden Wert auf eine freundliche und kompetente Beratung. Der VKW Kundenservice deckt diese Ansprüche. FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN
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SEKUNDEN
So schnell nehmen die Mitarbeiter des VKW Kundenservice 90 Prozent der Anfragen am Telefon entgegen. Als verlässlich und unkompliziert beschreiben die Kunden die Mitarbeiter. Und mehrere Auszeichnungen belegen die Freundlichkeit und die Qualität des VKW Kundenservice. Auch im europaweiten Vergleich. All das ist das Ergebnis jahrzehntelanger Bemühungen. „Wir haben den Kundenservice über einen sehr langen Zeitraum aufgebaut und immer weiter gestärkt. Mehr als 40 Mitarbeiter bearbeiten alle Anfragen in kurzer Zeit und zur Zufriedenheit“, betont Reinhard Moosmann, Leiter des VKW Kundenservice. Dabei macht die besondere Art der Beratung einen großen Unterschied. „Es ist unser Anspruch,
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Anfragen nicht nur abzuarbeiten. Wir hören genau hin und erledigen die Anliegen rasch.“ Dass diese Herangehensweise wirkt, zeigt sich an der großen Zufriedenheit der Kunden. Immer erreichbar. Online, per E-Mail, telefonisch und persönlich: Rund um die Uhr sind die Mitarbeiter für die Kunden da. Eines ist Reinhard Moosmann besonders wichtig: „Wir haben nie daran gedacht, den Kundenservice auszulagern – er ist daher in unserer Zentrale in Bregenz angesiedelt. Somit kennen die Mitarbeiter unsere Dienstleistungen und Produkte in- und auswendig.“ Hier liegt auch die Herausforderung, weiß er. Denn seit 20 Jahren leitet Moosmann die Abteilung. In dieser Zeit hat sich das Angebot vervielfacht: „Wir haben uns vom Energieversorger zum Energiedienstleister entwickelt. Damit
hat sich das Angebot vergrößert. Die fachlichen Ansprüche an die Mitarbeiter sind dadurch gestiegen.“ |
96% ZUFRIEDENE KUNDEN *Quelle BrainpoolMarktstudie Dez. 2015
Wussten Sie, dass der VKW Kundenservice im Jahr 2015 … 21.000 Ummeldungen, … 5.500 Neuanlagen … und 16.000 kaufmännische Aufträge bearbeitet hat?
SERVICE
VKW Online-Services Betreuung am Telefon und per E-Mail 35.000 KUNDEN
nutzen bereits kostenlos die VKW Online-Services.
Alle Anliegen, die über die VKW Online-Services abgewickelt werden können, klären die Mitarbeiter natürlich auch telefonisch oder per E-Mail. „Von Ummeldungen über Neuanlagen bis zur Verwaltung von Daten erledigen wir alle Anfragen“, schildert Reinhard Moosmann. „Dabei bearbeiten wir nicht nur die verschiedenen Anliegen und lösen die Probleme der Kunden, sondern beraten sie darüber hinaus über unsere Dienstleistungen.“ Der Telefondienst ist rund um die Uhr besetzt. Mit dem 24-StundenNotfallservice kümmern sich die VKW gemeinsam mit Vorarlberger Elektroinstallateuren sofort um Störungen.
Kunden wickeln mit den VKW Online-Services alles rund um ihren Stromverbrauch selbst ab: So sind jederzeit die Vertragsdaten und die Rechnung einsehbar und mit wenigen Klicks können Tarife miteinander verglichen, direkt online bestellt oder gewechselt werden. Die aktuellen Daten helfen dabei als Grundlage, um zu entscheiden, welche Tarife am besten passen. Zudem können Kunden ihre Zählerstände über die Online-Services selbst eingeben. Dadurch kann der aktuelle Verbrauch bequem mit dem des Vorjahres verglichen werden. Wer eine detailliertere Übersicht bevorzugt, meldet einfach die monatlichen Zählerstände. Dafür können die Kunden eine Erinnerung per Mail oder SMS einstellen. Haushaltskunden sammeln für viele Aktivitäten in den VKW Online-Services Bonuspunkte, die sie gegen zahlreiche Prämien im VKW Online-Shop eintauschen können.
100.000
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ANRUFE/JAHR
25.000 E-MAILS/JAHR
.. .. Personliches Beratungsgesprach Auch persönlich sind die Mitarbeiter für die Kunden da. Der VKW Kundenservice befindet sich in der illwerke vkw Zentrale in Bregenz. Egal, ob es sich um Fragen zur Stromrechnung, zum Zahlungsverkehr oder zu den verschiedenen VKW-Produkten handelt – das Team nimmt sich gerne Zeit für Kunden, die sich vor Ort von den Mitarbeitern beraten lassen möchten. VKW KUNDENSERVICE Adresse: Weidachstraße 6, 6900 Bregenz Telefon: 05574 9000 E-Mail: kundenservice@vkw.at
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V O R A R L B E RGE R Ö KO S T RO M
SAUBER UND KÖSTLICH: DIE KRAFT DER SONNE NÜTZEN Wie gesunde Lebensmittel und die Liebe zur Natur verbinden, zeigen Emanuel Moosbrugger vom Biohotel Schwanen und Bertram Martin vom Martinshof. Der Hotelier bezieht seine Produkte vom Martinshof. Und Bertram Martin produziert seinen Strom selbst. FOTOGRAFIE: DARKO TODOROVIC
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VORARLBERGER ÖKOSTROM
Familie Martin setzt am Martinshof auf Regionalität und Qualität: Die Freilandhühner bekommen rein pflanzliches, gentechnikfreies Futter aus Österreich. Die Nudeln werden mit eigenen Eiern hergestellt.
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esucher am Martinshof in Buch stolpern in eine Idylle, wie sie dem Bilderbuch entspringt: Hühner laufen in Scharen über die weitläufigen Felder, Kühe grasen auf den Wiesen und säugen ihre Kälber. Dass auf diesem Hof ohne Kompromisse im Einklang mit der Natur gelebt wird, ist schnell klar. Denn der Familienbetrieb Martinshof produziert nicht nur regionale Produkte vom Bauernhof, sondern auch Ökostrom. Seit dem Jahr 2013 gewinnt er durch seine FotovoltaikAnlagen jährlich mehr als 70.000 Kilowattstunden (KWh) mit der Kraft der Sonne. Davon nutzt die Familie Martin ca. 4.000 KWh für die eigene Landwirtschaft und für den Hofladen. Zudem produziert der Martinshof seine Nudeln nicht nur mit den eigenen Eiern, sondern teilweise auch mit hauseigenem Strom. Die restliche Menge wird in das Netz eingespeist – und wiederum als Ökostrom weiterverkauft. Konsequente Ausrichtung. Einer der langjährigen Bezieher von Vorarlberger Ökostrom ist das Biohotel Schwanen in Bizau. Seit sechs Jahren nutzt der Vier-
Sterne-Familienbetrieb ausschließlich Ökostrom. Die Entscheidung dafür ist für Inhaber Emanuel Moosbrugger nur konsequent. „Wir haben uns für eine BioAusrichtung entschieden, weil wir im Einklang mit der Natur leben möchten“, erklärt Moosbrugger. „Dazu gehört auch eine nachhaltige Energiegewinnung.“ Diese Ansicht teilt Familie Martin vom Martinshof. Auch für sie ist die Energiegewinnung ein wesentlicher Bestandteil des nachhaltigen Kreislaufes. „Alles andere wäre nicht ganzheitlich gedacht“, so Bertram Martin. Emanuel Moosbrugger ist auch in Zukunft gerne bereit, den etwas höheren Preis für Ökostrom zu bezahlen, da dadurch eine faire Vergütung und der Bau von Anlagen gefördert wird. „Wenn es eine Nachfrage nach Ökostrom gibt, werden sich in Zukunft vermutlich immer mehr Betriebe entscheiden, Ökostrom zu produzieren. Diese Entwicklung unterstützen wir sehr gerne“, erklärt Moosbrugger und fügt schmunzelnd hinzu: „Der Besuch auf dem Martinshof hat mich einmal mehr überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
Wichtige Partner. Daneben unterstützen selbst die Kunden des Martinshofs das Projekt Ökostrom, wo es nur geht: Vor einigen Jahren baute Familie Martin eine zusätzliche Fotovoltaik-Anlage auf dem Hof. Diese Anlage wurde als Bürgerinitiative von den Kunden finanziert. Die Rück- und Zinszahlungen erfolgen über fünf Jahre. „Wir zahlen jedoch nicht mit Geld, sondern mit Produkten“, erklärt Martin stolz. Erhältlich sind auf dem Martinshof eigene Eier aus Freilandhaltung, Fleisch von Weiderindern, die in Mutterkuhhaltung auf dem Martinshof aufgezogen wurden, sowie selbst hergestellte Dinkelprodukte und Eierteigwaren. |
Fotovoltaikförderung 2016 Mehr als 3.600 Fotovoltaikanlagen aus dem Ländle liefern erneuerbare Energie an die VKW-Ökostrom GmbH. Wer sich dazu entscheidet, eine Fotovoltaikanlage zu errichten, profitiert von der VKWÖkostrom-Fotovoltaikförderung. www.vkw-oekostrom.at
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ENER
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SPARIETIPPS-
Abkühlung für den Körper Eine lauwarme beziehungsweise kalte Dusche sorgt im heißen Sommer für einen kühlen Kopf und einen stabilen Kreislauf. Außerdem spart der Einsatz einer Energiesparbrause wertvolles Wasser.
Nachts kühlen spart Energie Wer die Räume nachhaltig und energieeffizient kühl halten möchte, öffnet am besten in der Nacht die Fenster und zieht morgens die Vorhänge zu. Sind außenliegende Rollläden vorhanden, tragen diese dazu bei, dass die Wärme draußen bleibt. Dabei sollten die Fenster den ganzen Tag über geschlossen sein. So sind die Räume am Abend angenehm kühl und ein Ventilator oder ein Klimagerät ist nicht nötig.
Auf die Temperatur im Kühlschrank achten Um Lebensmittel frisch zu halten, reichen sieben bis acht Grad Celsius aus. Jedes Grad weniger erhöht den Stromverbrauch um etwa sechs Prozent. Zudem gilt: Den Kühlschrank vor allem im Sommer so selten und so kurz wie möglich öffnen. Ein vollgestellter Kühlschrank hält die Temperatur zudem besser als ein leerer Kühlschrank, da die Lebensmittel die warme Luft, die beim Öffnen in den Kühlschrank strömt, schneller abkühlen. Wäsche draußen trocknen spart Strom Wäschetrockner verbrauchen sehr viel Energie. Die Kleidung draußen – an der Sonne und frischen Luft – zu trocknen, spart somit Strom und Geld. Außerdem duftet luftgetrocknete Wäsche besonders frisch. Dank moderner Waschmittel wird die Kleidung auch bei niedrigen Temperaturen hygienisch sauber.
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ENERGIESPAREN
E NE R G I E S PAR T I PP S F Ü R D E N SO M M ER
MIT KLEINEN TRICKS GROSSE WIRKUNG ERZIELEN Die Temperaturen klettern in die Höhe und die Hitze staut sich in den Räumen: An besonders heißen Tagen hilft der Mix aus Sonnenschutz, Belüftung und der idealen Nutzung der Elektrogeräte, um den Wohnbereich kühl zu halten. Dies bringt auch einen angenehmen Nebeneffekt: Der bewusste Umgang spart Strom und Geld. FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN
Geräte ausschalten In den sommerlich aufgewärmten Räumen sorgen auch Elektrogeräte für hohe Temperaturen. Geräte, die nicht genutzt werden, sollten daher ausgeschaltet werden. Laufen sie im Stand-by-Modus weiter, verbrauchen sie nicht nur unnötig Strom, sondern produzieren zusätzlich Wärme. Klassische Glühbirnen heizen die Räume ebenfalls auf. Abhilfe schaffen LEDs, die zudem bis zu 80 Prozent der Stromkosten für die Beleuchtung einsparen.
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b welcher Temperatur Wärme als unangenehm empfunden wird, hängt vom individuellen Gefühl ab – im Allgemeinen empfiehlt sich eine Raumtemperatur von 20 bis 22 Grad. Diese kann im Sommer aber durchaus auf 30 Grad steigen. Wer Hitze in den Wohnräumen vermeiden möchte, muss diese bereits bei Beginn der Sonneneinstrahlung abschirmen: Optimal sind beispielsweise Rollläden, die an der Außenseite der Fenster angebracht sind. Diese können die Wärme um bis zu 75 Prozent reduzieren. Zugezogene
Dunstabzug nutzen Beim Kochen produzieren die Herdplatten viel Hitze. Sinnvoll ist es, den Dunstabzug frühzeitig einzuschalten: Er trägt die heiße Luft nach außen und sorgt dafür, dass sich diese nicht in den Wohnräumen staut. Es empfiehlt sich auch, leichte Gerichte zuzubereiten, die nur wenig Hitze benötigen. Konsumenten, die dabei noch auf regionale Produkte achten, können zudem CO2 einsparen, da hier der lange Transport entfällt.
Vorhänge verringern die Hitze im Vergleich dazu nur bis zu 25 Prozent. Zeit in der Natur verbringen Neben der Wärme bringt der Sommer aber auch zahlreiche Vorteile mit sich, die den Geldbeutel schonen: So trocknet die Wäsche beispielsweise an der Sonne schnell und kostengünstig. Und wer einen Garten oder Balkon hat, kann sich am Abend draußen abkühlen und Gemüse und Fleisch frisch vom Grill genießen. |
TIPP Viele Haushalte haben ihn: Einen alten Kühlschrank, der für gekühlte Getränke im Sommer sorgt. Diese Geräte benötigen besonders viel Strom und treiben die Rechnung in die Höhe. Steigen Sie auf Kühlund Gefriergeräte der Energieeffizienzklassen A++ bzw. A+++ um, es lohnt sich. Helmut Burtscher Experte fürs Energiesparen energieberatung.vkw.at
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GIE-
R ENE
R A P S S TIPP
S O MME R - E N E RG I E S PA RT I PP S
WÄHREND DES URLAUBS STROM SPAREN Die Sommerferien sind da, die Koffer sind gepackt, der Urlaub kann beginnen. Doch auch in Abwesenheit verbrauchen Geräte oft unnötig Strom. Mit ein paar Vorbereitungen im Haushalt bleibt mehr Geld für die Reise übrig. FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN
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leine Sparmaßnahmen vor dem Urlaub lohnen sich auf jeden Fall: Bis zu 50 Euro kann ein 4-Personen-Haushalt bei einem dreiwöchigen Urlaub einsparen, wenn vor der Abreise Elektrogeräte ausgeschaltet werden. Zwar achten viele Personen darauf, dass das Licht bei der Abreise nicht mehr brennt und die Kaffeemaschine abgedreht ist, viele Geräte bleiben aber dennoch an. Oft sind es gerade die kleinen Geräte, die auch im Stand-by-Betrieb
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besonders viel Strom verbrauchen. Für ein unkompliziertes und schnelles Abschalten bieten sich auch für den Alltag Steckdosen leisten an, die per Kippschalter die Stromzufuhr unterbrechen. Im Urlaub richtig abschalten Bevor die Reise losgeht, empfiehlt sich noch ein Rundgang durch alle Räume. „Am besten gehen Sie von Raum zu Raum und stecken alle Geräte aus, die sich im Haushalt
befinden“, rät Helmut Burtscher, Experte für Energiesparen. Dabei sollten neben den klassischen Energieverbrauchern wie Fernseher, Computer und Kaffeemaschine auch solche Geräte ausgeschaltet werden, die an Ladestationen, Trafos und Netzteilen hängen. Was auf jeden Fall vor der Abreise Sinn macht: Der Blick auf den Stromzähler zeigt, ob alle Geräte, die viel Strom benötigen, ausgeschaltet sind. |
VKW e-TIPPS
Elektroboiler abstellen
Geräte ausstecken Wussten Sie, dass ein WLAN-Modem durch den Dauerbetrieb rund um die Uhr bis zu 50 Kilowattstunden im Jahr verbraucht? Daher macht es Sinn, das Gerät während der Urlaubszeit komplett auszuschalten. Doch auch der Standby-Betrieb von Stereoanlage, DVD-Player, Spielekonsolen, Radioweckern etc. verbraucht so einiges, wenn sie nicht vom Stromnetz getrennt werden. Jene Geräte, die nicht ohne Strom auskommen können, sollten nach Möglichkeit an eine Zeitschaltuhr angeschlossen werden.
Der Elektroboiler benötigt sehr viel Energie. Ist niemand zuhause, der warmes Wasser braucht, kann der Elektroboiler mit ruhigem Gewissen abgestellt werden. Dabei gilt: Wer ein kleines Gerät besitzt, kann dieses immer abstellen. Bei großen Boilern lohnt sich das Abschalten erst dann, wenn die Bewohner länger als eine Woche im Urlaub sind, da sie zur einmaligen Erwärmung des Wassers wesentlich mehr Energie benötigen als zur Warmhaltung. Der Elektroboiler sollte nach der Rückkehr auf mindestens 60 Grad erhitzt werden, damit Bakterien keine Chance haben.
Heizung hat Pause In einigen Haushalten läuft auch im Sommer die Heizung und Heizungspumpe, um kühlere Tage zu überbrücken. Daher im Urlaub auf alle Fälle abschalten und sparen.
Kühlschrank ausschalten Geräte, die dauerhaft Energie benötigen, sollten Sie während des Urlaubs vom Stromnetz trennen. Je nach Modell des Kühlschranks lassen sich bis zu 2,5 Kilowattstunden pro Tag einsparen. Noch mehr Einsparpotenzial hat derjenige, der auch den Tiefkühlschrank abtaut. Dies sorgt nicht nur dafür, dass der Stromverbrauch sinkt. Wer das Gerät vom Eis befreit, kann die Lebensdauer des Tiefkühlers verlängern. Zudem erhöht eine Eisschicht von einem Zentimeter den Stromverbrauch um 50 Prozent. Dabei nicht darauf vergessen, die Tür offen zu lassen, damit sich kein Schimmel bildet. Mehr Energiespartipps: www.vkw.at
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INTERVIEW
TA B I T H A B I T SC H N A U
EIN VOLK UND SEINE KÖNIGIN 50.000 Bienen pro Stock. Eine Königin, die nur einmal in ihrem Leben die Behausung verlässt. Und eine Imkerin, die sich mit Leidenschaft für die Natur und ihre Erhalter, die Bienen, einsetzt. FOTOGRAFIE: DARKO TODOROVIC
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ie kleinen Nutztiere bestäuben rund 80 Prozent der Pflanzen und sorgen für die Artenvielfalt. Tabitha Bitschnau ist eine von 2.500 Imkern in Vorarlberg, die sich um die Bienen kümmern. Die Lustenauerin züchtet sie seit mittlerweile fünf Jahren und ist mit ihren Imker-Kollegen dafür verantwortlich, dass das Bienensterben im Ländle wieder zurückgegangen ist. Frau Bitschnau, wann sind Sie auf die Idee gekommen, Imkerin zu werden? Ich habe vor einigen Jahren eine Frau kennengelernt, die Bienen züchtet und die mir so faszinierend von den Tieren erzählt hat, dass ich das unbedingt selbst machen wollte. In meiner Familie gibt es sonst keine Imker. Es hat auch alle gewundert, dass ich mir in meiner Freizeit Bienen anschaffen wollte, zumal ich es mit anderen Insekten, Spinnen oder Käfern, nicht unbedingt so habe. Momentan haben Sie drei Völker. Ist das viel Arbeit? Eigentlich hält es sich in Grenzen. Bienen versorgen sich selbst sehr gut. Wenn die Nahrung knapp ist, gebe ich ihnen etwas dazu. Wenn sie zu wenig Platz haben, vergrößere ich den Stock. Nur bei der Schädlingsbekämpfung brauchen sie etwas mehr Zuwendung und manche Imker investieren auch viel Arbeit in die Königinnenzucht. Ansonsten machen die Bienen im Grunde alles eigenständig.
Sie pflegen ihre Behausung, kümmern sich um die Maden. Als Imkerin unterstütze ich sie nur dabei. Welchen Stellenwert hat die Königin? Die Königin ist für den Nachwuchs zuständig. Sie verlässt den Stock nur ein einziges Mal in ihrem Leben, beim sogenannten Hochzeitsflug. Es kann passieren, dass die Arbeiterinnen mit ihr unzufrieden werden, etwa wenn zu wenig Nachwuchs kommt. Dann beginnen sie damit, Wabenzellen für eine neue Königin zu bauen. Die Made wird dann mit Gelée Royale versorgt und groß gepflegt. Das Gelée Royale ist ein Königinnenfuttersaft, den die Bienen produzieren. Durch den nahrhaften Futtersaft erreicht sie eine 3000-fache Gewichtszunahme in fünf Tagen. Die Bienen züchten sich so ihr Oberhaupt selbst heran, wenn vom Imker kein neues eingesetzt wird. Was gefällt Ihnen am besten an Ihrem Hobby? Bienen sind einfach faszinierende Tiere. Es ist wunderbar, dabei zu sein, wenn ein Stock wächst, immer mehr Arbeiterinnen entstehen und sich der Honig sammelt. Außerdem sind sie enorm wichtig für unsere Natur. Von Einstein stammt der Satz: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“ Ich bezweifle natürlich, dass das stimmt. Aber es unterstreicht den enormen Stellenwert der Bienen für unser Ökosystem.
Was schadet den Bienen am meisten? Spritzmittel natürlich, oder wenn Wiesen zu früh gemäht werden, auch eingeschleppte Parasiten können gefährlich werden. Daher scheint es mir wichtig, auf diese Lebewesen Acht zu geben. Sie sorgen durch ihre Bestäubung dafür, dass die Natur so artenreich ist, wie wir sie kennen. Ich bin mir sicher, dass aus diesem Bewusstsein heraus viele der heimischen Imker arbeiten. Alleine unser Verein in Lustenau hat mehr als 40 Mitglieder. Was wäre denn, wenn es keine Bienen mehr gäbe? Dann müsste man die Blüten von Hand bestäuben. In China passiert das zum Teil schon. Menschen klettern auf Apfelbäume und bestäuben die Blüten mit einem Pinsel. Davon sind wir zum Glück noch weit entfernt. Trotzdem muss uns klar sein, dass die Vielfalt, die wir an unserer Natur so schätzen, zu einem Großteil dank der Bienen existiert. |
Tabitha Bitschnau Die 25-jährige Tabitha Bitschnau hat sich vor mittlerweile fünf Jahren intensiver mit der Bienenzucht auseinandergesetzt und ist begeisterte Imkerin. Sie hat insgesamt um die 150.000 Bienen, die in drei Bienenstöcken leben. Die Lustenauerin verkauft ihren Honig in kleinen Mengen.
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„Ich habe gerade die Meisterprüfung für Maschinenbau erfolgreich abgeschlossen.“ Sarah Schönherr, Gaschurn Maschinenbautechnikerin
ATTR AK T I V E R A RB E I T GE B E R
WISSENSDURST UND SPORTLICHER EHRGEIZ Sarah Schönherr arbeitet als Metalltechnikerin im Vermuntwerk, Christian Meusburger als Produktmanager am illwerke vkw-Standort in Bregenz. Fortbildungen und sportliche Aktivitäten nehmen bei beiden Mitarbeitern einen besonderen Stellenwert ein. Ihr Arbeitgeber unterstützt sie dabei. FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN
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ie 23-jährige Gaschurnerin Sarah Schönherr hat ein großes Faible für Technik. „Ursprünglich wollte ich KFZ-Mechanikerin werden. Freunde von mir haben mir dann aber illwerke vkw ans Herz gelegt“, erzählt Sarah Schönherr. Nach einem Schnuppertag war ihr klar, dass sie die Lehre dort beginnen möchte. „Ich habe
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vom Drehen und Schweißen bis zum Programmieren der CNC-Fräse alles gelernt“, schwärmt sie. Die Ausbildung meisterte sie mit Bravour: Nach dem Abschluss erhielt sie sogar den HILTIFörderpreis, eine Auszeichnung für Lehrlinge mit besonders guten Noten. illwerke vkw fördert gezielt und macht
sie regelmäßig auf weitere Fortbildungen aufmerksam. So absolvierte sie bereits Schulungen, etwa zur Hydraulik oder zum Elektrodenschweißen, von denen sie in ihrem Fachbereich profitiert. Stillstand ist für sie keine Option. „Ich habe gerade die Meisterprüfungen für Maschinenbau erfolgreich abgeschlossen“, erzählt Schönherr.
ARBEITGEBER ILLWERKE VKW
„Als unser erstes Kind zur Welt kam, habe ich freitags immer von zuhause aus gearbeitet. Das hat meine Frau und mich sehr entlastet.“ Christian Meusburger, Bregenz Produktmanager
Doch auch außerhalb des Unternehmens nimmt sie gerne Angebote ihres Arbeitgebers in Anspruch. Denn in ihrer Freizeit liebt die Metalltechnikerin vor allem eines: Sport. „Das Unternehmen bietet viele Sportangebote, zum Beispiel bei den Bergbahnen von Illwerke Tourismus. Das freut mich besonders, da ich eine begeisterte Schifahrerin bin.“ Bei der jährlichen Schimeisterschaft von illwerke vkw holte sie dann auch den Konzernmeister-Titel bei den Damen. Familie, Beruf und Unterricht. Energieeffizienz ist seine Leidenschaft: Der gebürtige Bregenzerwälder Christian Meusburger ist bei illwerke vkw für das Wärme-Contracting zuständig: „Wir planen, finanzieren, errichten, betreiben und warten die Heizungsanlagen von unseren Großkunden. Somit können sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und haben mit der Anlage keine Probleme. Wir setzen sie so ein, dass sie energie- und kosteneffizient arbeitet.“
Um im Bereich der Energieeffizienz immer auf dem neuesten Stand zu sein, besucht Christian Meusburger regelmäßig Weiterbildungen. Mittlerweile unterrichtet er aber auch selbst – nämlich an der Fachhochschule Vorarlberg. „Ich halte eine Vorlesung zur Kälte-, Klima- und Haustechnik. Vereinfacht gesagt, zeige ich den Studenten auf, wie man den Energieverbrauch in einem Gebäude möglichst gering hält.“
chen Laufgruppe unserer Firma dabei.“ Anreize dazu schafft der Gesundheitsscheck von illwerke vkw, ein Punktesystem, das belohnt, wenn die Mitarbeiter auf ihre Gesundheit achten, z.B. Sport betreiben, oder medizinische Präventionsmaßnahmen setzen. |
Anreize für die Gesundheit. Von illwerke vkw, einem mehrfach ausgezeichneten familienfreundlichen Betrieb, profitiert der zweifache Familienvater: „Als unser erstes Kind zur Welt kam, habe ich freitags immer von zuhause aus gearbeitet. Das hat meine Frau und mich sehr entlastet.“ Damit er im kommenden Sommer mehr Zeit mit seiner Familie verbringen kann, nützt er für zwei Monate die Vaterschaftskarenz. Und wenn neben Job, Familie und Unterricht noch Zeit bleibt, schaut Christian Meusburger auch auf seine Fitness. „Ich bin bei der wöchentli-
• Staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb • Ausgezeichneter familienfreundlicher Betrieb, Land Vorarlberg • Vorarlberger Gesundheitspreis für Unternehmen • Career’s Best Recruiters - 1. Rang (Branche Energiewirtschaft)
Ausgezeichnet
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BAU S T E L L E N E RL E B N I S
ÜBER DIE NATUR IN DIE BAUSTELLEN-WELT Der Wanderweg entlang des Vermuntsees bietet neben einem fantastischen Erlebnis auch die Möglichkeit, den Betrieb auf der Großbaustelle Obervermuntwerk II einzusehen. Wie spannend die Bauarbeiten sind, weiß die Bauleitung. Deswegen lädt sie wöchentlich zur Vermuntstaumauer ein. FOTOGRAFIE: CHRISTOPH SCHÖCH
Eingebettet in eine herrliche Bergkulisse bietet der Baustelleninformationspfad ein Erlebnis für Groß und Klein.
Vom Wanderweg entlang des Vermuntsees, der auch über die Krone der Staumauer Vermunt führt, kann das zentrale Baustellengeschehen der Großbaustelle Obervermuntwerk II eingesehen werden.
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nmitten der atemberaubenden Bergkulisse können Besucher am Vermuntsee die Großbaustelle des zweitgrößten Kraftwerks der Vorarlberger Illwerke erleben: Auf 1.700 bis 2.000 Metern Seehöhe wird rund um die Uhr gebohrt, beladen, betoniert und Maschinen werden eingebaut. Die Arbeiten im kilometerlangen unterirdischen Tunnelsystem sind zu gefährlich, um sie öffentlich zugänglich zu machen. „Doch im Bereich der Vermuntstaumauer sind die wichtigsten Bereiche der Baustelle zu sehen. Wir möchten Interessierten die kompletten Arbeiten und auch die Wasserkraftnutzung näherbringen“, erklärt Gerd Wegeler, Projektleiter des Obervermuntwerks II. Daher werden die Besucher vom 22. Juni
bis einschließlich 5. Oktober 2016 jeden Mittwochnachmittag im Rahmen einer Führung informiert, wie der Bau voranschreitet. Baustellenerlebnis für die ganze Familie. Wer gerne wandert oder auch Familienausflüge macht, bei denen alle etwas lernen können, dem sei auch der Baustelleninformationspfad ans Herz gelegt. Der Wanderweg eignet sich nicht nur als kinderwagentauglicher Spaziergang – Schautafeln liefern anschaulich Informationen über den Vermuntsee, den Bau der Staumauer sowie über das bestehende Obervermuntwerk I und den aktuellen Bau des Obervermuntwerks II. „Und wer nach dem einstündigen Ausflug
noch Lust auf Bewegung hat, der sollte weiter zum Silvrettasee auf die Bielerhöhe wandern“, empfiehlt Wegeler. |
Baustellenerlebnis Obervermuntwerk II • Kostenlose Führung im Bereich der Vermuntstaumauer • Treffpunkt jeden Mittwoch um 14 Uhr bei der Landbushaltestelle „Partenen Vermunt Stausee“ • Dauer der geführten Informations veranstaltung: ca. 1 bis 1 ½ Stunden • 22. Juni bis 5. Oktober 2016 www.illwerkevkw-welten.at
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ENERGIEZUKUNFT
e -SP O T S
ENERGIE UND KLIMA IM FOKUS illwerke vkw zeigt Neues und Interessantes aus dem Unternehmen sowie spannende Entwicklungen aus aller Welt.
Solarpark in MickeyMouse-Form Die Ressourcen schonen und die Umwelt schützen: Der Disney Konzern hat das Ziel, seine Klimaemissionen im Vergleich zum Jahr 2012 um die Hälfte zu senken. Vor allem die Freizeitparks benötigen sehr viel Energie. Im Sonnen-Staat Florida setzt Disney jetzt auf erneuerbare Energien und hat einen knapp neun Hektar großen Solarpark in Form eines Mickey-Mouse-Kopfes gebaut: Mit der Anlage, die aus rund 48.000 Sonnenkollektoren besteht, könnte der Konzern theoretisch eintausend US-Haushalte mit Strom versorgen. Dieser wird jedoch von Disney selbst genutzt und an nahe gelegene Hotels und Resorts verkauft.
Designwettbewerb Mwanga: Es werde Licht! Strom und Licht sind für uns eine Selbstverständlichkeit, für viele Menschen aber purer Luxus. Daher werden in weiten Teilen von Afrika, Lateinamerika und Asien Petroleumlampen verwendet. Diese kosten jedoch viel Geld, sind gefährlich und schaden der Gesundheit. Doch gerade die LED-Technologie ermöglicht es, mit geringem Stromverbrauch Licht zu erzeugen. Daher unterstützt illwerke vkw den Designwettbewerb Mwanga: Jugendliche werden dazu aufgerufen, ihre ganz persönliche LED-Lieblingsleuchte zu designen. Das Wissen und die Ideen, die durch den Designwettbewerb entstehen, verschwinden jedoch nicht in der Schublade: Die Entwürfe werden auf einer Plattform weltweit zum Download bereitgestellt. Somit können sich diese auch in jenen Gegenden verbreiten, die besonders von der günstigen Technologie profitieren. Die Teilnehmer können spannende Preise gewinnen. Mitmachen kann jeder im Alter von 12 bis 19 Jahren. Nähere Infos unter http://www.mwanga-vorarlberg.at/
Umgekehrte Fotosynthese für sauberen Kraftstoff Einmal mehr nutzen Wissenschaftler das Potenzial der Natur, um den Fortschritt voranzutreiben. Ein Forscherteam der Universität von Kopenhagen kehrte den Prozess der Fotosynthese um und stellt mit dem Verfahren erneuerbaren Kraftstoff her. Biomasse (Holz oder Stroh) wird dafür unter Zusatz von Chlorophyll und einem speziellen Enzym zersetzt. Mit Hilfe des Sonnenlichts werden Zuckermoleküle abgebaut – daraus bilden sich Stoffe, mit denen sich sauberer Kraftstoff bzw. auch Bioplastik herstellen lässt.
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GEWINNSPIEL
Beantworten Sie auf unserer Facebook-Seite www.facebook.com/vkw.at bis zum 8. Juli 2016 folgende Gewinnfrage:
Traumhafte Bergwanderung für die ganze Familie gewinnen! Das Wandergebiet Golm gehört für viele zu den schönsten überhaupt. Von atemberaubenden Bergkulissen bis hin zu Familienwanderwegen (Golmi's Forschungspfad, Gauertaler AlpkulTour) können Wanderer die Natur mit all ihren Facetten erleben. Wir verlosen eine geführte Wanderung im Wandergebiet Golm inklusive Fahrt mit der Golmerbahn, Einkehrschwung und Alpine-Coaster-Golm! Wir berichten im nächsten illwerke vkw Magazin von Ihrem Ausflugserlebnis.
Welche Großbaustelle können Besucher bei der Vermuntstaumauer entdecken?
QR-Code scannen und mit etwas Glück gewinnen.
ÖGVS-Service-Award 2016: illwerke vkw Internetauftritt ausgezeichnet VKW Energiewanderungen Wer sich für Berge und die Wasserkraft begeistern kann, findet mit den VKW Energiewanderungen die passenden Ausflugsziele. Dabei können Interessierte nicht nur die schöne Natur erleben, sondern auch Einblicke in große und kleine Wasserkraftwerke sowie in die lokale Geschichte gewinnen.
Termine 16. Juli 2016 Bödele – Andelsbuch 30. Juli 2016 Liechtenstein – Frastanz 13. August 2016 Vermunt – Bielerhöhe Anmeldung ab 12. Juli 2016
Die Gesellschaft für Verbraucherstudien (ÖGVS) hat in diesem Jahr erstmals in Kooperation mit dem Magazin trend den ÖGVS-Service-Award vergeben. Dafür machte die unabhängige Gesellschaft mehr als 30 Service- und Beratungsstudien, 200 WebsiteBewertungen und führte mehr als 2.795 Kundendienst-Checks durch. Die besten Unternehmen wurden branchenübergreifend mit dem „ÖGVSService-Award 2016“ ausgezeichnet. In der Kategorie „Internetauftritt“ setzte sich illwerke vkw gegen mehr als 100 Unternehmen durch und schaffte es unter die Top 5. Auch der Social-Media Auftritt des Vorarlberger Energiedienstleisters überzeugte die Jury: Sie zeichnete illwerke vkw als Branchensieger aus. www.illwerkevkw.at
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Energiezukunft gestalten.