ENERGIE. ZUKUNFT. GESTALTEN.
Ausgabe 37 | April 2016
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ÖKOSTROM: ENERGIE AUS DEM BREGENZERWALD
VORARLBERGS FUSSBALL-STAR RAMAZAN ÖZCAN IM INTERVIEW
ENERGIE- UND WASSERSPAREN IM BADEZIMMER
d Strom un f u Erdgas a . k einen Klic
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Liebe Leserin, lieber Leser Um Energie zu sparen und die Umwelt zu schonen, haben wir in den vergangenen Jahren zahlreiche Aktionen gesetzt, an deren Erfolg die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger einen großen Anteil haben. Darauf ausruhen können und wollen wir uns nicht. Wir bieten auch in diesem Jahr Dienstleistungen an, die zur Energieeffizienz beitragen und arbeiten weiterhin am Ausbau erneuerbarer Energien. So schließen wir Ende des Jahres das Pumpspeicherkraftwerk Rellswerk ans Netz an, die Bauarbeiten am Obervermuntwerk II gehen zum Beton- und Stahlwasserbau über. Aber auch unsere ÖkostromProduzenten leisten einen wichtigen Beitrag für eine saubere Zukunft. Im neuen illwerke vkw Magazin stellen wir Ihnen einen Ländle-Stromerzeuger vor und zeigen, welche Arbeit hinter dem Betrieb eines Kleinwasserkraftwerks steckt. Dr. Christof Germann Dipl.-Ing. Helmut Mennel
Mit den VKW Online-Services haben Sie Ihren Strom- und Erdgasverbrauch immer im Blick. Verwalten Sie Ihre Strom- und Erdgasrechnung online oder beobachten Sie Ihren Verbrauch. Als Haushaltskunde erhalten Sie für zahlreiche Aktivitäten Bonuspunkte, die im Online-Shop gegen tolle Angebote eingelöst werden können.
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INHALT
Energie Fit in den Frühling. Wer vom Auto gerne aufs Fahrrad umsteigt, aber dennoch flott unterwegs sein möchte, findet mit dem E-Bike eine gute Alternative. | 8/9 Ökostrom aus Vorarlberg. Die Geschäftsführer von Maischön begaben sich auf die Spuren des Ökostroms und besuchten ein Kleinwasserkraftwerk im Bregenzerwald. | 10/11
Zukunft Weg in die Zukunft. illwerke vkw investiert heuer in neue Anlagen, die Instandhaltung von Kraftwerken und den Ausbau der Netzinfrastruktur. | 6/7 Ramazan Özcan. Der Vorarlberger Fußballer des Jahres bereitet sich auf die Europameisterschaft vor und erzählt aus seinem Alltag. | 20/21
Gestalten Wohlfühlbereich Badezimmer. Wir zeigen Ihnen einfache Tipps zum Energie- und Wassersparen in Ihrem Zuhause. | 12/13 Traumberuf Elektrotechnikerin. Nicole Marlin berichtet aus ihrem Berufsleben bei der Betriebsstelle Bludenz und macht Mädchen Mut zur Technik. | 18/19
GEWINNSPIEL Bereit für den Frühling? Die warmen Temperaturen locken Jung und Alt wieder in die Natur. Gewinnen Sie ein E-Bike und erleben Sie, wie viel Spaß die geräuschlosen, schnellen Räder machen.
Gewinnfrage: Die hohe Versorgungssicherheit zeichnet illwerke vkw auch im internationalen Vergleich aus. Wie viele Minuten war das Stromnetz im Jahr 2015 nicht verfügbar? Einsendeschluss: 18. April 2016
Das illwerke vkw Magazin wird klimaneutral auf PEFC-zertifiziertem Papier gedruckt.
QR-Code scannen oder Frage auf magazin.vkw.at beantworten und mit etwas Glück gewinnen.
IMPRESSUM Vorarlberger Illwerke AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz; FN 59202 m, LG Feldkirch; Tel: 05574 601-0; E-Mail: redaktion@illwerkevkw.at; www.illwerkevkw.at, Herausgeber: Dr. Christof Germann; Dipl.-Ing. Helmut Mennel, Druck: Buchdruckerei Lustenau GmbH, Millennium Park 10, A-6890 Lustenau; Konzeption, Layout und Redaktion:
Konzett & Brenndörfer OG, wikopreventk GmbH; Fotos: illwerke vkw, Marcel Hagen, Darko Todorovic, Manfred Oberhauser, Matthias Weissengruber, Corbis, Fotolia, Herbert Pfarrhofer APA
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RH E I N TA L
DYNAMISCHES BALLUNGSZENTRUM MIT FLAIR Rund zwei Drittel aller Vorarlberger leben im Rheintal und machen es so zu einer der dichtest besiedelten Regionen Europas. Der vernetzte Lebensraum 체berzeugt mit guter Infrastruktur, hoher Wirtschaftskraft und einer tollen Standortqualit채t. FOTOGRAFIE: MANFRED OBERHAUSER
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ENERGIEZUKUNFT
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irka 255.800 Einwohner leben in den 29 Rheintalgemeinden. Auch für heimische Unternehmen bietet die Region hervorragende Bedingungen. Die wirtschaftliche Entwicklung bringt jedoch einen steigenden Stromverbrauch mit sich. Dabei greifen Maßnahmen wie das Energieeffizienz-Netzwerk von illwerke vkw: Dank Beratung und des Ausbaus energiesparender Maßnahmen
Jahresverbrauch 2015 in GWh
schonen Betriebe die Umwelt. Im Jahr 2015 verbrauchte die Industrie drei Prozent mehr Strom als 2010. Die Wirtschaft wuchs jedoch um mehr als 17 Prozent. Positiv entwickelt sich der Haushaltsverbrauch. Er sank in den vergangenen fünf Jahren um 10,7 GWh (- 2,5 %). Dies entspricht einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von ca. 2.100 Haushalten. | Haushalte (2010: 434,87) Gewerbe (2010: 339,27) Industrie (2010: 594,70) Landwirtschaft (2010: 15,92)
424,14 336,95 612,87 14,24
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AUF DEM RICHTIGEN WEG Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten investiert illwerke vkw 229 Millionen Euro und stärkt damit nicht nur die Wirtschaft, sondern geht konsequent den Weg Richtung Energieautonomie. FOTOGRAFIE: ILLWERKE VKW
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nser Ziel ist es, den Energiebedarf im Land mit erneuerbaren Energien abzudecken“, betonen die Vorstandsmitglieder Dr. Christof Germann und Dipl.-Ing. Helmut Mennel. Nur wenn auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten investiert wird, kann das Ziel der Energieautonomie 2050, das
im Landtag von allen Fraktionen beschlossen wurde, erreicht werden. Deshalb fließen auch in diesem Jahr 229 Millionen Euro von illwerke vkw in neue Anlagen, die Instandhaltung von Kraftwerken und den Ausbau der Netzinfrastruktur. Der Schlüssel zum Erfolg ist und bleibt aber auch die
17 Mehr Energie aus
Energieeffizienz. Nur wer bewusst mit dem eigenen Energiebedarf umgeht, trägt zu einer nachhaltigen Zukunft bei. Daher liegt das Augenmerk zudem auf Dienstleistungen, die dabei helfen, Energie in privaten Haushalten und der Wirtschaft einzusparen. |
Millionen m3 Wasser pro Jahr
dem L unersee
Je nach Wetterlage erwacht der Bau des Rellswerks im April aus dem Winterschlaf. Dann beginnt die letzte Phase, bevor das Pumpspeicherkraftwerk nach drei Jahren Bauzeit in Betrieb geht. Das Rellswerk wird den Zufluss zum Lünersee um rund 17 Millionen Kubikmeter pro Jahr erhöhen. Durch die Nutzung des Wassers ab der Rellskapelle anstatt ab der bestehenden Rellsbachfassung wird zusätzlich Primärenergie von 18 GWh pro Jahr gewonnen. Gleichzeitig erhöht sich die Erzeugung von hochwertiger Spitzen- und Regelenergie im Lünerseewerk in der Größenordnung von mindestens 37 Gigawatt pro Jahr. Letzte Arbeiten stehen an Die Arbeiter beginnen mit der Fertigstellung des Krafthauses und der Installation der maschinenbaulichen und elektrotechnischen Ausrüstung. Parallel dazu stellen sie das Speicherbecken her. Die Geländegestaltung und Bepflanzung wird ebenso erfolgen. Nach umfassenden Tests im Herbst liefert das Kraftwerk ab Ende des Jahres Energie.
90 Gewaltige Dimensionen
Millionen Euro
Investitionsvolumen gesamt: 500 Mio. Euro Bauzeit: Seit 2014, geht Ende 2018 ans Netz Leistung: 360 MW im Turbinen- und Pumpbetrieb 125 Meter lang und bis zu 40 Meter hoch: Der Ausbruch der Kaverne des zweitgrößten Kraftwerks der Vorarlberger Illwerke AG ist fast abgeschlossen. Rund 90 Millionen Euro investiert das Unternehmen allein heuer in den weiteren Bau des Pumpspeicherkraftwerks. Großbaustelle mit Millimeterarbeit Insgesamt 450 Personen sind Tag und Nacht am Bau beschäftigt. Heuer stehen der Betonausbau der Kaverne und die Auskleidungen der Stollen im Mittelpunkt. Der Rohbau birgt noch Herausforderungen, so gibt es 700 Betonierabschnitte, die für Leitungen und Anschlüsse der Maschinen auf den Millimeter genau passen müssen.
Infos unter: www.illwerke.at Video über die Baufortschritte des Obervermuntwerks II anschauen.
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INVESTITIONEN
4.000
Euro Förderung für Pendler
Leise und sauber durchs Land
Elektromobilität bietet vor allem Pendlern zahlreiche Vorteile, denn ein E-Auto rechnet sich selbst bei niedrigen Spritpreisen und weist im Vergleich zu Verbrennungsmotoren geringe Betriebs- und Wartungskosten auf. Im Herbst schrieb der Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung eine Förderung für Elektromobilitätsregionen aus. Die VKW lukrierte auf diesem Weg 500.000 Euro, die sie zur Gänze an Privatkunden in Vorarlberg weitergibt. • Maximal 125 Autos werden gefördert • Es werden nur rein batteriebetriebene E-Autos gefördert • E-Autos müssen mit Ökostrom betankt werden
1,9 Sicher und
Minuten
verlasslich
Investitionen in ein sicheres Netz schaffen eine zuverlässige Energieversorgung. Hier nimmt Vorarlberg durchaus eine Vorbildfunktion ein: Im Jahr 2015 war die Stromversorgung für einen Vorarlberger Netzkunden durchschnittlich nur 1,9 Minuten lang nicht verfügbar – ein internationaler Spitzenwert, der weit unter dem österreichischen und europäischen Durchschnitt liegt. Dies zeigt, dass die regelmäßigen Investitionen in die Netzsicherheit erfolgreich sind. Investitionen in weitere Projekte Um die hohe Versorgungssicherheit zu erhalten, treibt illwerke vkw auch in diesem Jahr wichtige Netzprojekte voran. Neben Investitionen in das Umspannwerk Werben in Dornbirn stehen auch Arbeiten in der Umspannanlage Bürs an. Bei Vorarlberg Netz und E-Netze Allgäu fließen heuer insgesamt 38,5 Millionen Euro in ein sicheres Netz.
Infos unter: www.vkw.at
40 Gemeinsam fur die Umwelt Mitglieder
Klimaneutralitätsbündnis 2025
Sie alle haben das gleiche Ziel: 40 österreichische Organisationen und Unternehmen möchten gemeinsam einen aktiven Beitrag zum weltweiten Klimaschutz leisten. Im Rahmen des von Vorarlberger Unternehmen initiierten Klimaneutralitätsbündnisses 2025 wollen sie ihre gesamten Aktivitäten klimaneutral gestalten. Dabei reduzieren sie ihren CO2-Ausstoß durch Effizienzmaßnahmen und gleichen unvermeidliche Emissionen über die Beteiligung an Klimaschutzprojekten aus. Die VKW begleitet und unterstützt die Unternehmen auf ihrem Weg.
So leisten Sie einen Beitrag zum weltweiten Klimaschutz!
Nützliche Helfer Mit innovativen und nachhaltigen Dienstleistungen wie dem VKW-Energiecockpit und dem VKW Wärme-Contracting können Unternehmen Geld und eigene Ressourcen einsparen. Das VKW-Energiecockpit zeigt transparent den Stromverbrauch auf, so können Unternehmen Energieverschwender schnell ermitteln. Das VKW Wärme-Contracting hingegen übernimmt die gesamte Wärmeversorgung von Wohnanlagen, Gewerbe- und Tourismusbetrieben.
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MOBILITÄT
E L E KT RO FA H RRA D
E-SPASS AUF ZWEI RÄDERN Mamas und Papas, Senioren, Pendler, aber auch Hobbysportler und Profi-Mountainbiker – immer mehr Menschen treten in die Elektropedale. Rechtzeitig zum Frühlingsanfang finden Sie hier die wichtigsten Informationen rund ums E-Bike. FOTOGRAFIE: DARKO TODOROVIC, CORBIS
Für den Berg
Für den Alltag
Für lange Strecken
Für Bergfahrten eignen sich Bikes mit Mittelmotor-Antrieb. Wer über längere Zeit größere Steigungen bewältigen möchte, braucht einen Motor, der keine Probleme mit Überhitzungserscheinungen hat.
Ob gemütliches City-E-Bike mit Tiefeinstieg, elektrisch unterstütztes Faltrad oder Pedelec: Für den alltäglichen Gebrauch zählen vor allem einfache Bedienung und bequeme Sitzposition.
Pendler und Tourenfahrer müssen mit ihrem Elektrofahrrad oft längere Strecken zurücklegen. Daher sollten sie auf eine entsprechend große BatterieKapazität achten.
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nfangs hatten E-Bikes den Ruf, vor allem für körperlich Beeinträchtigte oder ältere Personen eine Alternative zum „normalen“ Fahrrad zu sein. Dieses Bild hat sich gewandelt, vielmehr gibt es so gut wie für jeden das passende E-Bike beziehungsweise Pedelec – bei Letzterem unterstützt der Elektroantrieb nur dann, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Beim E-Bike wird mittels Drehgriff am Lenker gesteuert. Die Vielfalt der Modelle sorgt dafür, dass der Umstieg vom Auto aufs Fahrrad vor allem auf kurzen Distanzen an Attraktivität gewinnt. Beim Kauf eines E-Bikes gilt es jedoch einige Dinge zu beachten, betont Dipl.-Ing. Martin Reis, Mobilitätsexperte des Energieinstituts Vorarlberg: „Grundsätzlich sollte ein E-Bike nicht als Schnäppchen, sondern bei einem erfahrenen Fachhändler gekauft werden, der
sich entsprechend weitergebildet hat und auch Beratung und Wartung anbietet. Informieren Sie sich am besten vor dem Kauf über die Service- und Garantieleistungen.“ Jedem das Seine. Von der City-Tauglichkeit über das Bergverhalten bis zur Möglichkeit der Mitnahme im Zug oder PKW: Für jede Anforderung gibt es das richtige Fahrrad. Generell rät Reis, sich für einen Mittel- oder Hinterradmotor zu entscheiden, weil der Vorderradantrieb im Vergleich eher ungünstige Fahreigenschaften hat. Zudem ist die Speicherkapazität der Batterie entscheidend. Größere Akkus zahlen sich bei Bikern aus, die längere Strecken (Reichweite ca. 30 bis 80 km) zurücklegen oder sich in hügeliges Gelände begeben. Möchte man das Fahrrad allerdings nur für Kurzstrecken nutzen, reichen kleinere
Akkus. Sie sind auf kürzere Reichweiten (ca. zehn bis 30 km) ausgelegt und sind günstiger und leichter als große Akkus. Das Aufladen der Batterie funktioniert, wie etwa bei Laptop oder Handy, mittels Ladegerät. Somit können E-Bikes überall aufgeladen werden, wo eine Steckdose vorhanden bzw. öffentlich zugänglich ist. „In Vorarlberg ist gerade ein Projekt in Vorbereitung, das in Zusammenarbeit mit den Gemeinden ein Grundangebot an öffentlichen Ladestellen aufbauen soll“, erklärt Reis. In diesem Sinne: auf in einen elektrisierenden Frühling. | Einkaufsratgeber für Pedelecs und E-Bikes vom Energieinstitut Vorarlberg downloaden!
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V O R A R L B E RGE R Ö KO S T RO M
HIER WIRD MIT ÖKOSTROM GEFÖHNT Es ist Tradition und die pure Leidenschaft für die Kleinwasserkraft, die Markus Dünser antreibt. Bei Birgit und Thomas Nöckl, Geschäftsführer der Maischön Frisör- und Kosmetiksalons, ist es die Lebensphilosophie, die bewegt. In Schönenbach teilten der Stromerzeuger und die Kunden ihre Begeisterung. FOTOGRAFIE: DARKO TODOROVIC
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s regnet aus vollen Kübeln. Für Markus Dünser ist es das perfekte Wetter. „Ich habe das Kleinwasserkraftwerk vor 14 Jahren übernommen und revitalisiert“, schildert er. Seine Anlage in Schönenbach gehört zu mehr als 3.500 Ökostromanlagen in Vorarlberg, die an die VKW-Ökostrom GmbH liefern. „Die Leidenschaft für die Stromerzeugung hat mir meine Familie mitgegeben. Seit dem Jahr 1907 besitzen wir das Wasserrecht“, erklärt der Waldaufseher. Damals entstand das Kleinwasserkraftwerk aus der Not heraus. „Wir waren ein Inselnetz und haben Schönenbach mit Strom versorgt. Früher hieß es: Gibt es kein Wasser, gibt es keinen Strom.“
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Heute produziert der Bizauer bis zu 700.000 Kilowattstunden Strom im Jahr, damit versorgt er rund 140 Haushalte. Regionales Bewusstsein. Der Weg zum Kleinwasserkraftwerk führt trotz Tauwetter und Regen durch meterhohen Schnee. „Schönenbach ist ein Schneeloch. Davon profitieren wir. Das Schmelzwasser schießt im Frühling mit dem Wasser des Höllbachs durch die Rohrleitungen und treibt die Turbinen an“, erzählt Dünser seinen Besuchern Birgit und Thomas Nöckl. Die Geschäftsführer des Salons Maischön sind überzeugte Ökostrom-Kunden. Gemeinsam machen
sie sich vor Ort ein Bild davon, woher der Vorarlberger Ökostrom stammt. Die Maischön-Standorte Bregenz und Sulzberg sowie ihr Haushalt werden seit 2011 damit versorgt. „Nachhaltiges Handeln ist uns ein Anliegen. Wir beschäftigen viele junge Menschen und möchten ihnen den bewussten Umgang mit all unseren Ressourcen – von Stylingprodukten über Kosmetika bis hin zu Strom und Wasser – näherbringen“, verdeutlicht Birgit Nöckl. Mit der Verwendung von Ökostrom gewährleisten Kunden wie Maischön Vorarlberger Ökostromerzeugern einen fairen Preis.
VORARLBERGER ÖKOSTROM
Woher kommt der Ökostrom? Birgit Nöckl erhält Einblicke in ein Kleinwasserkraftwerk.
Seit Generationen ist das Kleinwasserkraftwerk von Markus Dünser in Familienbesitz. Sohn Julian ist bereits begeistert bei der Arbeit mit dabei.
„Die Leidenschaft für die Stromerzeugung hat mir meine Familie mitgegeben. Seit dem Jahr 1907 besitzen wir das Wasserrecht.“ Markus Dünser, Schönenbach Kleinwasserkraftwerksbetreiber
Thomas Nöckl lässt sich von Markus Dünser die Technik des Kleinwasserkraftwerks erklären.
„Die VKW-Ökostrom GmbH vermarktet Strom aus kleinen privaten Wasserkraft-, Fotovoltaik- und Bioenergieanlagen in Vorarlberg und fördert sie durch höhere Einspeisevergütungen“, erläutert Geschäftsführer Karl Dörler. Um die Chance für kleine Anlagen zu erhöhen, kostet Ökostrom gegenüber VKW Strom netto um 0,7 Cent je Kilowattstunde mehr. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit 5.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch fallen pro Monat nur 3,50 Euro mehr an. „Gute und nachhaltige Produkte dürfen unserer Meinung nach gerne mehr kosten. Wir müssen zudem darauf achten, dass die Wertschöpfung im Land bleibt –
Schönenbach ist ein „Schneeloch”. Das Schmelzwasser ist im Frühjahr von Bedeutung.
das ist mit dem Vorarlberger Ökostrom zu 100 Prozent gegeben“, fügt Birgit Nöckl hinzu. Schlaflose Nächte. Nur mit viel Einsatz und Herzblut ist der Betrieb eines Kleinwasserkraftwerks möglich. „Klimatische Gegensätze haben die vergangenen Jahre geprägt: Von Überschwemmungen bis hin zu wasserarmen Sommern mussten wir einige Herausforderungen meistern“, zeigt Dünser auf. Starke Niederschläge sorgen für die eine oder andere schlaflose Nacht. Hergeben würde er es aber nicht mehr, sein Kleinwasserkraftwerk. |
Vorarlberger Ökostrom 82 Kleinwasserkraftwerke, 3.250 Fotovoltaikanlagen, sechs Biogas- und Klärgasanlagen sowie eine Windanlage: Der "Vorarlberger Ökostrom" ist 100 Prozent erneuerbare Energie aus Vorarlberg. Mit dem Bezug der heimischen Energiequellen fördern Sie als Kunde einen fairen Preis und tragen dazu bei, dass weitere Anlagen gebaut und modernisiert werden. „Vorarlberger Ökostrom“ können Sie ganz einfach unter online-services.vkw.at mit Onlinebonus oder beim VKW Kundenservice unter Telefon 05574 9000 bestellen. www.vkw-oekostrom.at
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ENERGIESPAREN
ENE R G I E S PAR T I PP S F Ü RS B A D E Z I M M E R
MIT KLEINEN TRICKS GROSSE WIRKUNG ERZIELEN Wussten Sie, dass die Aufbereitung von Warmwasser in einem neuen oder thermisch sanierten Haus fast gleich viel Energie verbraucht wie die Heizung? Wer sich für energieeffiziente Geräte entscheidet und Tipps zum Wassersparen berücksichtigt, kann Energiesparen und Komfort optimal verbinden. FOTOGRAFIE: MATTHIAS WEISSENGRUBER
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R A S E P S IPP T G
R E N
Auf Waschtemperatur achten Grundsätzlich gilt: Je höher die Waschtemperatur, desto höher ist der Stromverbrauch. Ein Waschgang bei 40 °C statt 60 °C benötigt nur die Hälfte des Stroms und schont Gewebe und Textilien. Moderne Waschmittel sorgen bei niedrigen Temperaturen für hygienische Sauberkeit. Um Energie zu sparen, sollte die Waschmaschine immer voll beladen sein.
Stand-by-Verbrauch vermeiden Um Geld und Energie zu sparen, ist es ratsam, alle Geräte nach ihrer Nutzung auszuschalten. Neben Geräten mit „echten“ Ausschaltern (Waschmaschine, Trockner) benötigen Ladegeräte von elektrischen Zahnbürsten, Rasierern und anderen Geräten unnötig Strom und sollten daher immer nur zum Aufladen eingesteckt werden.
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Sieben Minuten lang duscht der Vorarlberger im Durchschnitt. Mit einer herkömmlichen Duschbrause fließen 15 Liter Warmwasser pro Minute in den Abfluss. Mit einer VKW Energiesparbrause lässt sich einfach und ohne Komfortverlust Geld sparen, denn sie benötigt nur neun Liter oder weniger im selben Zeitraum. Sie mischt das Wasser mit zusätzlicher Luft an, wodurch der Wasserverbrauch sinkt.
Einfluss auf Wohlbefinden Das Licht im Badezimmer erfüllt höchste Anforderungen: Morgens muss die Beleuchtung genug Helligkeit für Aktivitäten wie Schminken und Rasieren bieten, gleichzeitig aber auch dafür sorgen, dass man sich im Badezimmer wohlfühlt. Dafür sind mehrere Lichtquellen, die dimmbar sind, von Vorteil. Werden energiesparsame LEDs eingesetzt, können bis zu 80 Prozent der Kosten eingespart werden.
In energieeffizientes Modell investieren Wäschetrockner sind vergleichsweise stromintensiv. Fällt die Wahl auf ein energieeffizientes Modell, können Kosten reduziert werden. Je besser die Wäsche geschleudert wurde, desto kürzer dauert der Trocknungsvorgang. Dabei lohnt es sich, die Höchstbeladung pro Trockengang auszunutzen. Wird die Wäsche anschließend gebügelt, spart das Programm „bügeltrocken“ ebenfalls Energie.
Ein Drei-Personen- Haushalt spart damit bis zu 200 Euro Energiekosten pro Jahr. Energieeffiziente Geräte. Auch bei der Wahl der Haushaltsgeräte kann der Geldbeutel geschont werden. So lohnt sich die Anschaffung einer neuen Waschmaschine: Geräte der Kategorie A+++ verbrauchen 20 Prozent weniger Strom als die der Kategorie A+. | Bad: Familie Schrötter-Lenzi, Fußach
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ohlfühlen und verwöhnen: Das Badezimmer dient in vielen Haushalten der täglichen Pflege und Entspannung. In keinem anderen Raum wird jedoch mehr Wasser verbraucht. Was vielen Kunden nicht bewusst ist: Die tägliche Aufbereitung von Warmwasser mit Strom macht einen erheblichen Teil des Stromverbrauchs im Haushalt aus, da sie besonders viel Energie benötigt.
Duschen spart Wasser Eine kurze Dusche ist schonender für die Haut und auch wesentlich sparsamer als ein Vollbad. Das Volllaufen der Badewanne verbraucht dreimal so viel Energie wie eine siebenminütige Dusche. Wird die Dusche mit einem Durchflussbegrenzer und einer Energiesparbrause ausgestattet, spart das Energie und bares Geld.
TIPP Besonders viel Wasser wird durch Gedankenlosigkeit verschwendet. Beim Zähneputzen oder Rasieren muss das Wasser nicht durchgängig laufen. Achtsamkeit ist bei tropfenden Wasserhähnen geboten: Bis zu 20 Liter Wasser verschwinden so an einem Tag im Abfluss. Helmut Burtscher Experte fürs Energiesparen energieberatung.vkw.at
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GIE NER
R A P S S TIPP
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WO HL FÜ HL RA U M B A D E Z I M M E R
MEHR KOMFORT, WENIGER VERBRAUCH Kostbares Trinkwasser und Energie zu sparen, lässt sich auch im Badezimmer realisieren. Denn jeder Österreicher verbraucht im Schnitt 135 Liter pro Tag. Dies geschieht oft aus Gedankenlosigkeit, dabei kann jeder mit verblüffend einfachen Tipps Geld sparen. FOTOGRAFIE: MATTHIAS WEISSENGRUBER
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uschen oder Baden, Zähne putzen, Hände waschen und das Betätigen der WC-Spülung machen den Großteil des täglichen Wasserverbrauchs aus. Die Umstellung der eigenen Gewohnheiten ist daher sinnvoll: Wasser spart derjenige, der bereits frühmorgens beim Zähneputzen oder Rasieren den Wasserhahn zudreht. Geschieht dies nicht, laufen etwa 7 bis 20 Liter pro Minute in den
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Abfluss. Mit einem Wassersparsieb kann der Wasserdurchfluss auf bis zu drei Liter in der Minute reduziert werden. Es optimiert den Wasserstrahl und senkt den Verbrauch ohne Komfortverlust. Wassersparende Armaturen sind eine weitere Alternative, um den persönlichen Verbrauch zu verringern. Dahinter verbergen sich beispielsweise Mechanismen,
die den Wasserdurchfluss drosseln oder einen unbeabsichtigten Warmwasserfluss vermeiden. Hilfreich sind Eco-Funktionen wie die Mengenbremse, die den Wasserdurchfluss auf bis zu 50 Prozent reduziert, oder die Heißwassersperre, die die Höchsttemperatur bei 40° C fixiert. Da Armaturen jeden Tag mehrmals in Gebrauch sind, können sie wesentlich dazu beitragen, die Energiekosten zu senken. |
VKW e-TIPPS
Kombigeräte nur bei Platzmangel Wer seine Wäsche im Trockner trocknet, benötigt drei- bis viermal so viel Strom wie beim Waschen der gleichen Menge in der Waschmaschine. Oftmals stellt sich die Frage, ob sich ein Waschtrockner, eine Kombination aus beiden Geräten, lohnt. Dies macht nur bei Platzmangel Sinn, da Waschtrockner relativ viel Energie verbrauchen. Darüber hinaus ist die Trommel meist kleiner als bei Einzelgeräten, somit muss vor dem Trocknen die Hälfte der nassen Wäsche heraus genommen werden und der Trockengang zweimal laufen. Die Wäsche an der frischen Luft zu trocknen, ist nach wie vor die beste Wahl, um Strom zu sparen.
Sparwunder Energiesparbrause Das Wohlbefinden unter der Dusche hängt nicht von der Wassermenge, sondern der Art des Wasserstrahls ab. Spezielle Düsen und die Beimischung von Luft bewirken einen effizienten Verbrauch, bei gleichzeitig hohem Druck des Wasserstrahls. Die VKW testete die auf dem Markt angebotenen Modelle und empfiehlt drei Energiesparbrausen, die im Rahmen der VKW Energiesparbrause-Aktion gekauft werden können.
Effiziente Geräte finden: www.topprodukte.at/vlbg
Solarthermie: zuverlässige, kostenlose Energie Nach wie vor ist die Solarthermie eine zeitgemäße und sinnvolle Investition, denn die Zahlen sprechen für sich: Mehr als 70 Prozent der Kosten, die beim Verbrauch von Warmwasser anfallen, sind Energiekosten, die zur Erwärmung des Wassers benötigt werden. Dies scheint im Ländle angekommen zu sein – rund 270.000 Quadratmeter beziehungsweise 38 Fußballfelder macht mittlerweile die Gesamtkollektorfläche der thermischen Solaranlagen in Vorarlberg aus.
Blick auf Armaturen und Spülsystem Mit einfachen Lösungen lässt sich viel Energie und Geld sparen. So beispielsweise mit der richtigen Armatur. Einhebelarmaturen sind zwar in der Erstanschaffung teurer, sie ersetzen jedoch die Griffe für Kalt- und Warmwasser. Wer eine Zweigriffarmatur installiert hat, muss das Wasser permanent laufen lassen oder die Temperatur jedes Mal neu regeln. Viel Wasser wird zudem durch die WC-Spülung verbraucht. Die Installation einer Spülstopptaste schont die Geldbörse und die Umwelt.
Aktionspreis: 85,50 €
Wolf Bubble Rain espresso, XL, 6 Liter Die Energiesparbrause verbraucht lediglich sechs Liter Wasser pro Minute. Sie verursacht keine Dampfentwicklung.
Aktionspreis: 57,70 €
Hansgrohe Raindance Select, EcoSmart HB, chrom, 9 Liter Mit der Hansgrohe Raindance Select fließen neun Liter Wasser pro Minute. Sie überzeugt mit der ausgeklügelten Durchflussbegrenzung, speziellen Strahldüsen und der Beimischung von Luft.
Aktionspreis: 18,80 €
Hansgrohe Crometta, 85 Vario-Jet, 9 Liter Dieses Modell benötigt neun Liter pro Minute. Der günstige Klassiker ist auf zwei Strahlstufen einstellbar und hat sich bereits über mehrere Jahre bewährt.
Bestellung unter www.vkw.at oder unter Telefon 0800 55 66 99 66. Die Sparbrausen können auch mit eingelösten Bonuspunkten im VKW Online-Shop erworben werden.
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S M AR T C I T Y RH E I N TA L
INTELLIGENTE STÄDTE FÜR GENERATIONEN Smart Cities bieten energieeffizienten Wohnraum und leisten einen wesentlichen Beitrag zu einer höheren Lebensqualität. Das Pilotprojekt „In der Wirke“ zeigt beeindruckend auf, wie technische und soziale Innovationen sinnvoll miteinander vernetzt werden. FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN, DARKO TODOROVIC
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SMART CITY
„In der Wirke“ vernetzt unter anderem die Heizung mit den Fenstern. Bleibt ein Fenster nach dem Verlassen der Wohnung offen, erhält der Bewohner eine Nachricht auf sein Smartphone.
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as passiert, wenn in den Bereichen Energie, Wohnen und Verkehr neue Technologien kombiniert werden? Es entstehen Smart Cities. Das sind Stadtteile, die günstigeren Wohnraum ermöglichen, nachhaltige Energie fördern und CO2-Einsparungen erzielen. Europaweit werden mehr als 60 Smart Cities umgesetzt – eine davon im Rheintal. „In der Wirke“ war eines von insgesamt acht Teilprojekten von Smart City Rheintal. „Im Rahmen von verschiedenen Bauprojekten – neben ‚In der Wirke’ sind das die Seestadt und das Seequartier in Bregenz sowie das Montforthaus in Feldkirch – wollten wir die neuesten Technologien nutzen und Angebote schaffen, die den bewussten Umgang mit Energie fördern“, erklärt Projektleiter Dipl.-Ing. (FH) Christian Eugster. Ziel war es, höchstmögliche Energieeffizienz zu erreichen, intelligente Haustechnik zu entwickeln und neue Formen der Mobilität zu fördern. Intelligentes Zuhause. Das neue Harder Quartier „In der Wirke“ war ein Pilotprojekt: In den Wohnungen des ehemaligen Wolff-Areals ist beispielsweise die Heizung mit den Fenstern vernetzt. Öffnet der Bewohner diese zum Lüften, fährt die Heizung herunter. Das intelligente Zuhause passt sich an Bedürfnisse und Lebensgewohnheiten der Bewohner an, so
„Wir entwickeln Geräte, die immer dann mit Strom versorgt werden, wenn die Strommenge am größten und somit auch am günstigsten ist.“ Prof. Jörg Petrasch illwerke vkw Stiftungsprofessor
lässt sich zum Beispiel die Beleuchtung beim Schlafengehen einfach für die gesamte Wohnung ausschalten. Zurzeit sind die Anschaffungskosten dieser Technologien recht hoch. „Vernetztes Wohnen hat Potenzial, weil es langfristig den Energieverbrauch senkt, Kosten spart und den Komfort erhöht“, betont Eugster. „Erneuerbare Energien spielen bei Smart Cities eine große Rolle, weshalb ‚In der Wirke‘ eine Fotovoltaikanlage installiert wurde.“ Zudem soll ein Umdenken in der Mobilität angeregt werden, um den CO2-Verbrauch zu senken. Dies geschieht mittels Car-
Sharing, Informationen zu energiesparendem Fahren und einem einmaligen Gratis-Wochenticket für die Öffentlichen Verkehrsmittel. „Bis alle Angebote in vollem Ausmaß genutzt werden, braucht es noch etwas Zeit“, schildert Eugster. Wichtige Partner. Beim Projekt Smart City Rheintal war die Zusammenarbeit mit den Partnern besonders fruchtbar. „Diese hat hervorragend geklappt. Dass auch weitere Bauträger interessiert und sehr engagiert sind, freut uns sehr“, sagt Christian Eugster. Von Beginn an mit dabei war die FH Vorarlberg, die mit illwerke vkw seit 2012 auch im Rahmen einer Stiftungsprofessur eng zusammenarbeitet. Für Smart City Rheintal und weitere Projekte entwickelte Prof. Jörg Petrasch, illwerke vkw Stiftungsprofessor für Energieeffizienz an der FH Vorarlberg, beispielsweise einen smarten Boiler. Dieser wird dann mit Strom versorgt, wenn die produzierte Strommenge am Markt größer als die Nachfrage und somit kostengünstig ist. Bisher sind 15 der Heißwasseraufbereiter installiert, bis Ende April werden es 20 sein. Ein weiteres Beispiel, wie illwerke vkw und die FH Vorarlberg zur Energiezukunft des Landes beitragen. | www.smartcityrheintal.at
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E L E K T RO T E C H N I KE RI N
EIN JOB MIT VIELEN FACETTEN Nicole Marlin betreut gemeinsam mit ihren Kollegen 31 Gemeinden im Oberland. Sie bearbeitet Kundenanfragen, kümmert sich um technische Anliegen und trägt dazu bei, dass Vorarlberg Netz eine hohe Versorgungssicherheit garantieren kann. FOTOGRAFIE: MARCEL HAGEN
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s sind meist verdutzte Gesichter in die Nicole Marlin blickt, wenn ihr Kunden die Türe öffnen. „Im ersten Moment sind die Leute irritiert, weil eine Elektrotechnikerin vor ihnen steht“, lacht die 32-Jährige. Der Überraschungseffekt halte jedoch nur kurz an, betont sie. Sie ist seit der Lehre Teil des Unternehmens und arbeitet bei der Betriebsstelle Bludenz, die insgesamt 31 Gemeinden im Montafon, Brandnertal, Klostertal, Walsertal und im Walgau betreut. Dabei gleicht kein Arbeitstag dem anderen, denn die Arbeit im Büro ist genauso facettenreich wie der Aufgabenbereich direkt in den Gemeinden.
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Die Mischung macht’s. 2.500 Kilometer Mittel- und Niederspannungsnetz, 568 Trafostationen, mehr als 4.000 Kabelverteilschränke und ca. 18.000 Hausanschlüsse mit knapp 30.000 Kundenanlagen sorgen für einen spannenden Berufsalltag. „Ich bin unter anderem für die Zählermontage für Neubauten von Einfamilienhäusern und Wohnanlagen zuständig. Zudem baue ich Zähler im Zuge von Hausabbrüchen oder der Auflösung von Baustellen aus“, erklärt Nicole und ergänzt: „Findet beispielsweise ein Feuerwehrfest statt, übernehmen wir auch dort die Zählermontage.“
Im Büro kümmert sie sich um persönliche Anfragen, Ansuchen, Netzanschlussmeldungen, Um- und Anmeldungen. Den typischen Arbeitsalltag gibt es für Nicole nicht. Melden Kunden Probleme mit dem Zähler, der Schaltuhr oder dem Warmwasser, reagiert die Betriebsstelle rasch und kompetent. Die Elektrotechnikerin begibt sich sofort ins Einzugsgebiet. „Die Mischung zwischen der Arbeit im Büro, der Vielfalt im technischen Bereich und dem Kontakt zu unseren Kunden ist das Besondere an meinem Job“, erklärt Nicole. Als interessante Aufgabe erlebt sie Arbeiten im Bereich der Baustromanlagen des Obervermuntwerkes II.
ARBEITGEBER ILLWERKE VKW
„Der technische Fortschritt erweitert meinen Aufgabenbereich laufend. Dadurch kann ich mich ständig weiterentwickeln.“ Nicole Marlin, Elektrotechnikerin Betriebsstelle Bludenz
Wie viel Strom verbrauchen die Elektrogeräte im Haushalt? Mithilfe eines Stromverbrauchmessgeräts berät Nicole Marlin ihre Kunden vor Ort.
Die Möglichkeit, außergewöhnliche Baustellen zu sehen oder Einblick in Projekte zu erhalten, die nicht jeder zu Gesicht bekommt, macht für sie den Reiz aus. „Der technische Fortschritt erweitert meinen Aufgabenbereich laufend. Dadurch kann ich mich ständig weiterentwickeln“, erzählt sie. Mut gefordert. Eigentlich wollte die Montafonerin Schlosserin werden, entschied sich nach dem Schnuppern bei illwerke vkw aber letztendlich für die Elektrotechnik. Sie war vom Unternehmen sofort begeistert. Der technische Ausbildungsweg war für Nicole Marlin die beste Entscheidung.
Die Arbeit mit ihren Händen ist für sie etwas Selbstverständliches. Sie möchte junge Leuten dazu ermutigen, ihren Berufswunsch durchzusetzen: „Vor allem Mädchen sollen sich für eine technische Ausbildung entscheiden, wenn sie sich dafür interessieren“, betont sie. illwerke vkw bietet technikinteressierten Mädchen alle Chancen für eine fundierte Ausbildung und viele Möglichkeiten, um sich weiterzuentwickeln. „Ich habe meine Lehrzeit sehr genossen. Der Zusammenhalt der Mitarbeiter hat mich gestärkt und ist für mich auch heute ein Grund, jeden Tag gerne zur Arbeit zu kommen.“ |
Familienfreundlich illwerke vkw als familienfreundlicher Betrieb ausgezeichnet Im Rahmen der Initiative „Ausgezeichneter familienfreundlicher Betrieb“ zeichnet das Land Vorarlberg familienbewusste Unternehmenskulturen aus. illwerke vkw wurde heuer erneut ausgezeichnet. Für aktuelle Stellenangebote QR-Code einscannen!
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INTERVIEW
RAMAZAN ÖZCAN
MIT SIEGESWILLEN ZUR EUROPAMEISTERSCHAFT Der Vorarlberger Fußballer des Jahres und Torhüter des FC Ingolstadt spielt gerade die Saison seines Lebens: Als Torhüter der österreichischen Nationalmannschaft steht Ramazan Özcan bei der Europameisterschaft vor seinem Karrierehöhepunkt. FOTOGRAFIE: HERBERT PFARRHOFER
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it Ehrgeiz, Siegeswille und vollem Einsatz für den Verein macht sich Ramazan Özcan einen Namen. Der 31-jährige Vorarlberger kann sich nicht nur im deutschen Fußball beweisen, sondern bereitet sich derzeit auf die Fußball-Europameisterschaft vor, die vom 10. Juni bis zum 10. Juli 2016 in Frankreich stattfindet. Sie haben Ihre Karriere beim FC Götzis begonnen. Wann war für Sie klar: Ich will Profifußballer werden? Mein Traum war es schon immer, Profifußballer zu werden. Welche Eigenschaften muss man mitbringen, um sich als Vorarlberger im deutschen Profifußball durchzusetzen? Es ist nicht einfach, jahrelang auf hohem Niveau zu spielen. Man muss sehr viel investieren und dabei sehr diszipliniert sein. Nur wer hart an sich arbeitet und immer an sich glaubt, wird seine Ziele erreichen. All meine Erfolge und Titel sind das Ergebnis meiner täglichen harten Arbeit. Sie werden im Sommer 32, stehen also im besten Torhüteralter. Gibt es trotzdem bereits einen Plan für das Leben nach der Profikarriere? Mein Vertrag in Ingolstadt läuft noch drei Jahre. Jeder der mich kennt weiß,
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wie sehr ich mich mit meinen Aufgaben beschäftige. Daher will ich Jahr für Jahr meine Leistungen verbessern und meinem Verein helfen. Was danach kommt, weiß ich aktuell noch nicht. Wo werden Sie am 14. Juni 2016 um 18 Uhr sein? Da werde ich in Frankreich sein und unser erstes Europameisterschafts-Gruppenspiel gegen Ungarn miterleben! Auf dem Rasen werden Sie „Rambo“ genannt. Woher kommt eigentlich Ihr Spitzname und erkennen Sie sich darin auch wieder? Den Spitznamen bekam ich von meinem damaligen Jugendtrainer Erich Bolter. Ich werde eh immer noch so genannt. Allerdings versuche ich mich nicht in den Namen Rambo hineinzusteigern. Was mich ausmacht, sind meine Eigenschaften, die ich als Person verkörpere: Voller Einsatz, Ehrgeiz, Siegeswille. Wie fühlt es sich an, regelmäßig vor 60.000 Zuschauern zu spielen? Wie gehen Sie dabei mit dem Druck eines Torhüters um, praktisch keinen Fehler machen zu dürfen? Es ist ein Traum, Woche für Woche in den ausverkauften Stadien zu spielen, dafür
spiele ich Fußball. Als Torwart musst du immer die Ruhe bewahren, denn in einem vollen Stadion kann auch viel Hektik herrschen. Die Kunst liegt immer darin, sich auf seine Arbeit zu konzentrieren und alles andere auszublenden. Der FC Ingolstadt 04 setzt mit Ladesäulen am Audi Sportpark auf nachhaltige Mobilität. Können Sie sich vorstellen, auf ein Elektroauto umzusteigen? Noch fahre ich kein Elektro-Auto. Ich kann mir aber schon vorstellen, irgendwann ein Elektro-Auto zu kaufen. Das ist die Zukunft. |
Ramazan Özcan Der 1984 geborene Götzner Ramazan Özcan begann seine Karriere beim FC Götzis. Er wechselte 2003 zu SC Austria Lustenau und wurde im Jahr 2006 von Red Bull Salzburg verpflichtet. Im Jahr 2008 wechselte er in die Deutsche Bundesliga zum TSG 1899 Hoffenheim und spielt seit 2011 beim FC Ingolstadt 04. Als Österreichischer Nationaltormann ist er auch im Ländle sehr beliebt: Bereits zum zweiten Mal in Folge kürten die Vorarlberger Ramazan Özcan zu „Vorarlbergs Fußballer des Jahres“. Weitere Infos: www.fcingolstadt.de
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ENERGIEZUKUNFT
e -SP O T S
ENERGIE UND KLIMA IM FOKUS illwerke vkw zeigt Neues und Interessantes aus dem Unternehmen sowie spannende Entwicklungen aus aller Welt.
Schuh, der Smartphones lädt Einen Schuh, der beim Laufen Strom erzeugt, entwickelten die Wissenschaftler Tom Krupenkin und J. Ashley Taylor von der University of Wisconsin-Madison. Der Laufschuh ermöglicht es, dass der Sportler den Strom durch Bewegung selber produziert. In der Spezialsohle ist ein so genannter „Bubbler“ integriert, der die mechanische Energie in Strom umwandelt. Zudem ist eine Batterie eingearbeitet, die die gewonnene elektrische Energie zwischenspeichert. Somit kann beispielsweise das Smartphone auch dann geladen werden, wenn man sich nicht bewegt. Zehn Volt liefert der Schuh laut Entwicklern.
Energiequelle über den Wolken Die Sonne ist die größte Energiequelle für die Erde. Dennoch lässt sie sich aufgrund von schlechten Wetterbedingungen nicht immer ideal nutzen. Um diese zu umgehen, planen Wissenschaftler des NextPV in Frankreich, in Zusammenarbeit mit Forschern aus Japan, die Verwendung von Solarballons. Diese sollen die Solarenergie über der Wolkendecke in sechs bis 20 Kilometern Höhe einfangen. Die fliegenden Solarfarmen sind mit Wasserstoff gefüllt und nehmen die Energie der Sonne auf. Mittels Kabel transportieren sie die Energie zur Erde.
Mit Formel-1-Technologie Umwelt schonen Die Formel 1 ist nicht nur im Motorsport die Königsklasse, sondern auch Innovationstreiber. Williams Advanced Engineering, das Technologiezentrum von Williams, überträgt das in der Formel 1 erworbene Wissen über Luftströmungen in andere Branchen. Das Team entwickelte eine aerodynamische Vorrichtung, die den Wärmeverlust bei offenen Kühlschränken in Supermärkten um bis zu 32 Prozent reduzieren soll. Die neue Technologie wird bereits von Sainsbury’s, der zweitgrößten Supermarktkette Großbritanniens, eingesetzt.
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Bodensee Frauenlauf 2016 Er ist einer der schönsten Frauenläufe Europas: der Bodensee Frauenlauf 2016. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, der Startschuss fällt bereits am 4. Juni 2016. Alle VKW Ökostrom-Kundinnen, die mitmachen möchten, profitieren auch in diesem Jahr vom „Ökostrom bewegt“Paket. Läuferinnen, die bereits „Vorarlberger Ökostrom“Kundinnen sind oder sich entschließen, auf ein ÖkostromProdukt zu wechseln, leisten einen wichtigen Beitrag für die Umwelt. Wir sagen Danke und belohnen Sie daher mit einem kostenlosen Startplatz. Jetzt gleich anmelden unter:
www.vkw.at/anmeldung-frauenlauf.htm
Umwälzpumpentausch-Aktion Heizen benötigt nicht nur Energie in Form von Holz, Heizöl oder Gas, sondern auch Strom. Umwälzpumpen befördern im Dauereinsatz das Heizungswasser vom Heizkessel zu den Heizkörpern oder in die Fußbodenheizung. Moderne Umwälzpumpen reduzieren den Stromverbrauch gegenüber veralteten Modellen um bis zu 80 Prozent. Den Tausch von Heizungsumwälzpumpen durch energieeffiziente Modelle der Klasse A fördert die VKW mit 50 Euro. Zusätzlich erhalten Kunden einen Installateur-Rabatt in Höhe von 30 Euro.
Alles über die VKW Umwälzpumpentausch-Aktion erfahren: Jetzt Film ansehen!
Melden Sie sich jetzt zum VKW-Festspieltag an! Die Anzahl der Karten ist limitiert, die Reservierung erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldungen. Donnerstag, 4. August 2016 95 Euro: VKW-Festspielpaket für Erwachsene
Biomasseheizwerke beziehen Ökostrom Biomasseheizwerke erzeugen Wärme aus der erneuerbaren Energiequelle Holz. Die Vorarlberger Biomasseheizwerke nutzen nun mit „Vorarlberger Ökostrom“ auch zu 100% erneuerbare Energien aus dem Ländle zum Transport der Hackschnitzel im Heizwerk, zum Antrieb der Pumpen für den Wärmetransport und zur Steuerung der Heizanlage. Anfang März überreichte Karl Dörler, Geschäftsführer der VKW-Ökostrom GmbH, den Vorstandsmitgliedern des Biomasseverbands Vorarlberg Zertifikate, die bestätigen, dass ihre Biomasseheizwerke 100 Prozent Vorarlberger Ökostrom beziehen.
Exklusives Festspielpaket Vorhang auf für eine herzlose Prinzessin, eine gefühlvolle Sklavin und weltberühmte Arien: Sichern Sie sich als VKW-Kunde exklusiv das einzigartige Festspielpaket. Nach einem Aperitif werfen wir mit Ihnen einen Blick hinter die Kulissen. Dabei erfahren Sie mehr über Giacomo Puccinis letzte Oper, bevor Sie in die Geschichte der männermordenden Prinzessin aus der orientalischen Sammlung „Tausendundein Tag“ eintauchen.
58 Euro: VKW-Festspielpaket für Schüler und Studenten (gilt von 6 bis 26 Jahre) Leistungen Festspielpaket: Aperitif (16.30 Uhr), Führung hinter die Kulissen und Einführung ins Stück (17 Uhr), 3-Gänge-Menü im GastronomieZelt am Vorplatz exkl. Getränke (18 Uhr), Ticket Turandot Kat. 3 (21 Uhr) Anmeldeschluss ist der 6. April 2016 anmeldung@illwerkevkw.at oder 05574/601-72607
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Energiezukunft gestalten.