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VKW_Illwerke__GB_2004

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2004 INHALT

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1. Übersicht und Unternehmensportrait Zwei Unternehmen – ein Ziel Vorwort des Vorstandes Wichtige Daten auf einen Blick Organe Bericht des Aufsichtsrates

06 08 11 12 13

2. Lagebericht Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse Ertragssituation Vermögensstruktur und Finanzierung Forschung und Entwicklung Ausblick 2005

16 16 18 20 21

3. Kerngeschäft Strom Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Stromabsatz Stromaufbringung Vertrieb und Marketing Regelzone VKW Erzeugungsanlagen Übertragungsnetz Verteilnetze

24 24 25 26 27 28 28 28

4. Sonstige Bereiche Geschäftsfeld Abfallwirtschaft Umwelttechnik Biomasse Telekommunikation Geographische Informationssysteme

33 34 34 35 35

5. Weitere Informationen Kommunikation und Werbung Mitarbeiter

38 40

6. VKW Jahresabschluss Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anlagenspiegel Entwicklung der unversteuerten Rücklagen Anhang Stromkennzeichnung

44 46 48 50 52 66

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SYNERGIE

ÜBERSICHT UND UNTERNEHMENSPORTRAIT

Zusammenarbeiten für geballte Erfolge und ein gemeinsames Ziel.


ZWEI UNTERNEHMEN – EIN ZIEL Als „Illwerke/VKW-Gruppe“ arbeiten die traditionsreichen Unternehmen Vorarlberger Illwerke AG (Illwerke) und Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW) seit 2001 gemeinsam für die Energiezukunft des Landes. Die Bündelung der Elektrizitätsunternehmen zielt darauf ab, die Eigenständigkeit im liberalisierten Strommarkt zu wahren. Mit diesem eigenständigen Weg wollen die beiden Unternehmen die Entscheidungskompetenz über den Naturschatz Wasser, die strategische Ausrichtung des Konzerns und die infrastrukturellen Einrichtungen im Lande sichern. Dieser Weg hat sich bisher bewährt.

Die strategischen Ziele der Illwerke/VKW-Gruppe sind: • Kostengünstige, umweltschonende und sichere Versorgung der Bevölkerung in Vorarlberg und Teilen des Allgäus mit elektrischer Energie. • Langfristige Sicherung und Nutzung des Wasserkraftpotenziales Vorarlbergs zu angemessenen Preisen. • Erhaltung wettbewerbsfähiger, profitabler und eigenständiger Unternehmen unter gemeinsamer Führung. • Ausgeprägte Kundenorientierung.

Die Illwerke nutzen aktiv die Chancen, die der liberalisierte Strommarkt in ihrem Kerngeschäft Regel- und Spitzenenergie bietet. Das Unternehmen baut diese Kompetenzen unter anderem durch den Bau des Kopswerkes II weiter aus.

Die Illwerke/VKW-Gruppe ist zudem in Geschäftsfeldern tätig, die in einem Naheverhältnis zum Kerngeschäft stehen. In der Abfallwirtschaft ist die Häusle-Gruppe in Vorarlberg und in der Ostschweiz ein innovatives Unternehmen mit beachtlichen Marktanteilen. Die Geschäftsfelder Tourismus, Trinkwasser und Hochtechnologie (ELB-Form) runden das Portfolio ab. In der Vorarlberger Wirtschaft übernimmt die Illwerke/ VKW-Gruppe damit eine wichtige Rolle. Dabei steht der verantwortungsvolle Umgang mit vorhandenen Ressourcen im Mittelpunkt. Schließlich gilt es, eine qualitativ hochwertige Dienstleistungspalette in unterschiedlichsten Lebens- und Wirtschaftsbereichen zu bieten. Großen Anteil am Erfolg der Unternehmensgruppe haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit vorbildlichem Engagement und ausgezeichnetem Fachwissen ihre Aufgaben wahrnehmen.

Die VKW ist der führende Energie-Dienstleister in Vorarlberg und im Westallgäu und erfolgreicher Stromhändler in Mitteleuropa. Die VKW bietet ihren Kunden attraktive Preise für Energie und Netznutzung; und das mit höchster Versorgungsqualität.

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2004 VORWORT

des Vorstandes

Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Aktionäre, das Geschäftsjahr 2004 verlief für die Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW) sehr erfolgreich. Es war das dritte Jahr im vollständig liberalisierten österreichischen Strommarkt. Die VKW ist als Unternehmen der Illwerke/VKWGruppe schwerpunktmäßig für die Stromversorgung von über 170.000 Kunden beziehungsweise rund 370.000 Einwohnern in Vorarlberg und im benachbarten Westallgäu verantwortlich. Die ausgezeichnete Position im Heimmarkt konnte die VKW halten. Die Kunden vertrauen weiterhin auf die überdurchschnittliche Servicequalität, die Zuverlässigkeit und die umweltfreundliche Art der Stromerzeugung. Dazu kommen Kundenstrompreise, die im österreichischen und europäischen Vergleich zu den günstigsten zählen. Im Geschäftsjahr 2004 gab es bei den Haushaltskunden keine preislichen Veränderungen. Allerdings machen die aufgrund der internationalen Entwicklung stark gestiegenen Großhandelspreise eine Anhebung der Energiepreise notwendig. Diese wurden für einen Teil der Großkunden bereits ab Jahresbeginn 2005 wirksam. Bei den Haushaltskunden erfolgte die Anhebung der Energiepreise zum 1. April 2005. Andererseits haben Kostensenkungen im Netz zu einer Reduktion der Netztarife geführt.

Beachtliche Erfolge erzielte die VKW auf Märkten außerhalb des eigenen Verteilernetzgebietes. Im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg die Energie-Liefermenge in andere Regelzonen deutlich. Damit wurden Lieferausfälle im eigenen Versorgungsgebiet – bedingt durch den Wegfall einzelner Kettenkunden – um ein Mehrfaches übertroffen. Die geänderten Rahmenbedingungen im Stromhandel führten zu einem deutlichen Rückgang der mengenmäßigen Umsätze. Das Verteilernetzgebiet der VKW gehört im nationalen und internationalen Vergleich zu den Regionen mit den geringsten Versorgungsunterbrechungen. Eine besondere Herausforderung ist es, diesen hohen Standard trotz dem starken Druck auf die Netznutzungsgebühren zu halten. Die weitere Integration der Unternehmen Illwerke und VKW bildete auch 2004 einen Schwerpunkt. Durch die Einbringung der VKW-Aktienanteile des Landes Vorarlberg in die Vorarlberger Illwerke AG entstand 2001 der IllwerkeKonzern. Beide Unternehmen bleiben rechtlich selbstständige Aktiengesellschaften, arbeiten aber unter gemeinsamer Leitung. In der Öffentlichkeit tritt der Konzern seit Herbst 2004 als Illwerke/VKW-Gruppe auf; das neue Logo bringt das zum Ausdruck. Gestärkt wurde die UnternehmensPartnerschaft unter anderem durch die Zusammenlegung der Hauptverwaltungen in der Weidachstraße in Bregenz, dem Sitz der VKW.

Dr. Ludwig Summer

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Dr. Christof Germann


Die unternehmensübergreifenden Verantwortungsbereiche der Vorstandsmitglieder signalisieren den integrativen Charakter der ab Jahresbeginn 2005 geltenden neuen Organisationsstruktur. Diese sieht auch Organisationseinheiten vor, die Konzernfunktionen (z.B. Personal, IT-Services, usw.) wahrnehmen. Eine beachtliche Synergienutzung brachte beispielsweise die Zusammenlegung beider Rechenzentren; ebenso die Zusammenführung der Illwerke-Betriebsstelle Rodund und der VKW-Betriebsstelle in Bludenz. Der Prozess der Eingliederung in ein großes Ganzes ist in beiden Traditionsunternehmen jedenfalls im Gang. Der eigenständige Vorarlberger Weg erweist sich als zielführend und bringt den Kunden und den Unternehmen große Vorteile.

Mit Jahresende 2004 ist Direktor Dr. Leo Wagner nach 20-jähriger Tätigkeit, davon zehn Jahre als Vorstandsmitglied, in den Ruhestand getreten. Seine Nachfolge trat Dr. Christof Germann am 1. Jänner 2005 an. Er ist bereits seit 1986 für die Unternehmen VKW und Illwerke tätig. Leo Wagner hat mit seinen Vorstandskollegen die VKW in einer herausfordernden Phase der Unternehmensgeschichte erfolgreich geführt. Auch bei der Zusammenführung der Unternehmen trug sein persönlicher Einsatz dazu bei, dass der Prozess in einem gedeihlichen Klima abgewickelt wurde. Besonderen Dank verdienen schließlich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie arbeiten mit außerordentlich großem Engagement und hoher Identifikation für unsere Unternehmen und für unsere Kunden.

(Dr. Ludwig Summer)

10

(Dr. Christof Germann)

Wichtige Daten auf einen Blick

in Tsd. EUR Bilanzsumme

2000

2001

2002

2003

2004

655.714

684.436

681.659

668.569

663.851

Investitionen

57.201

15.232

18.702

17.100

18.353

Abschreibungen

32.169

35.405

59.494

31.456

29.541

Umsatzerlöse

232.395

241.347

258.682

270.109

274.573

Cashflow

22.600

40.800

45.200

41.500

60.390

Jahresüberschuss

25.289

14.497

-2.827

7.503

20.926

713

709

713

717

714

Anzahl der Mitarbeiter (31.12.)

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Organe

Bericht des Aufsichtsrates

Aufsichtsrat:

Vom Betriebsrat entsendet:

Kommerzialrat Albert WIDMER*, Höchst, Vorsitzender

Egide BISCHOFBERGER*, Bizau

Landesrat Manfred REIN*, Dornbirn, Vorsitzender-Stellvertreter Rechtsanwalt Dr. Clement ACHAMMER, Feldkirch Kommerzialrat Erich BRUNNER, Klösterle Landtagsabgeordneter Rechtsanwalt Dr. Adolf CONCIN*, Bludenz Landtagsabgeordneter Dr. Günther KECKEIS*, Feldkirch Altbürgermeister Gerhard KÖHLMEIER, Hard

Maria EBERLE, Wolfurt Harald EINWALLER*, Dornbirn (ab 18.03.2004) Arno HAGSPIEL, Wolfurt Jutta MAIER, Lauterach Reinhard MOHR*, Wolfurt (bis 18.03.2004) Adolf PAPTISTELLA, Weiler-Simmerberg *) Mitglied des Aufsichtsratsausschusses

Dr. Manfred OBERHAUSER*, Götzis Kammeramtsdirektor Mag. Heinz PETER, Feldkirch

Vorstand:

Direktor Dr. Jodok SIMMA, Bregenz

Direktor Dr. Ludwig SUMMER, Bregenz (ab 01.01.2005 Vorsitzender des Vorstands) Direktor Dr. Leo WAGNER, Bregenz (bis 31.12.2004) Direktor Dr. Christof GERMANN, Bregenz (ab 01.01.2005)

Rechtsanwalt Dr. Paul SUTTERLÜTY, Egg

Bregenz, den 24. März 2005

Franz RAUCH, Industrieller, Laterns

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Der Aufsichtsrat hat sich auf Grund regelmäßiger schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstandes über den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft informiert und die Geschäftsführung des Vorstandes laufend überwacht. In vier Sitzungen des Aufsichtsratsausschusses und in vier Sitzungen des Aufsichtsrates wurden alle wichtigen Fragen der Gesellschaft beraten.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft. Der Aufsichtsrat erklärt sich mit dem gem. § 127 Aktiengesetz erstatteten Lagebericht einverstanden und billigt den Jahresabschluss 2004, der damit gem. § 125 Abs. 2 Aktiengesetz festgestellt ist. Dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens wird für die erfolgreiche Tätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr der Dank ausgesprochen.

Bregenz, im Mai 2005 Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2004 unter Einbeziehung der Buchführung sowie der Lagebericht sind von der Kanzlei RTG Dr. RÜMMELE Treuhand GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Dornbirn, geprüft worden. Der Abschlussprüfer hat über das Ergebnis schriftlich berichtet und festgestellt, dass der Vorstand die verlangten Aufklärungen und Nachweise erbracht hat und Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates Kommerzialrat Albert Widmer e.h.

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LAGEBERICHT

LAGEBERICHT

Die Strategie f端r zuk端nftige Erfolge beginnt mit einer exakten Momentaufnahme.


2004 LAGEBERICHT Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse

Die Ertragssituation

Im Dezember 2000 wurde zwischen der Vorarlberger Illwerke AG und dem Land Vorarlberg ein Sacheinlage- und Einbringungsvertrag abgeschlossen, durch den das Land Vorarlberg seinen Anteil von 76,36 % am Grundkapital der Vorarlberger Kraftwerke AG in die Vorarlberger Illwerke AG einbrachte und damit die Schaffung eines Vorarlberger Energiekonzerns, bestehend aus der Vorarlberger Illwerke AG (als Muttergesellschaft) und der Vorarlberger Kraftwerke AG (als Tochtergesellschaft) ermöglichte.

Die Umsatzerlöse 2004 erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 4,46 Mio. EUR und betrugen 274,57 Mio. EUR. Darin sind Stromerlöse mit 258,51 Mio. EUR einschließlich Elektrizitätsabgabe und Zuschläge laut Ökostromgesetz enthalten.

Gleichzeitig wurde ein Organschaftsvertrag zwischen der Vorarlberger Illwerke AG und der Vorarlberger Kraftwerke AG abgeschlossen, in dem eine Ergebnisabführung der VKW an die Vorarlberger Illwerke AG, beginnend mit dem Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2001, vereinbart wurde. Den Minderheitsaktionären wurde im Gegenzug eine Dividendengarantie gegeben bzw. ein Übernahmeangebot für ihre Aktien unterbreitet. Derzeit hält die Vorarlberger Illwerke AG rund 96,4 % des Grundkapitals der VKW.

Insgesamt ergab sich im Stromgeschäft bei einer Gesamtstromabgabe von 3.681,8 Mio. kWh eine Umsatzsteigerung (ohne Berücksichtigung der Elektrizitätsabgabe und der Zuschläge laut Ökostromgesetz) von 1,71 Mio. EUR bzw. rund 0,8 %. Erlössteigerungen gegenüber dem Vorjahr wurden bei allen Kundengruppen, vor allem aber bei Endkunden in anderen Regelzonen, erzielt, während beim Stromhandel die Umsätze rückläufig waren und sich auch die Tauschlieferungen reduzierten. Die Position Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen verminderte sich um 20,61 Mio. EUR. Die Verminderung beruht hauptsächlich auf der gegenüber dem Vorjahr um rund 10 % verbesserten Stromeigenaufbringung sowie reduzierten Kosten bei Strombezugsrechten.

Die Personalkosten blieben gegenüber dem Vorjahr praktisch unverändert und betragen 44,66 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit 60,76 Mio. EUR ausgewiesen, wobei die darin verrechneten Steuern auch die Elektrizitätsabgabe und Zuschläge laut Ökostromgesetz umfassen. Die verminderten Strombezugskosten, der Rückgang des Abschreibungsaufwandes sowie ein verbessertes Finanzergebnis sind die Hauptursachen für den Anstieg des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 13,44 Mio. EUR im Vorjahr auf 39,71 Mio. EUR im Berichtsjahr.

Entwicklung des Gesamtumsatzes in Mio. EUR

300

280

274,6 270,1

Nach Berücksichtigung der Ertragssteuern, die sich durch das verbesserte Ergebnis und durch die Verminderung der latenten Steuerabgrenzung infolge der Änderung des KöStSatzes um 12,86 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr erhöhten, verbleibt ein Jahresüberschuss von 20,93 Mio. EUR gegenüber 7,50 Mio. EUR im Vorjahr. Die Ergebnisabfuhr an die Vorarlberger Illwerke AG als Organträger beträgt 23,88 Mio. EUR.

258,7

260

241,4 240 232,4

220

218,8

200 1999

16

2000

2001

2002

2003

2004

17


Vermögensstruktur und Finanzierung Das Vermögen der Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2004 mit einem Buchwert von insgesamt 663,85 Mio. EUR ausgewiesen, davon entfallen auf das Anlagevermögen 504,91 Mio. EUR. Die Vermögensstruktur ist branchenbedingt durch eine hohe Anlagenintensität geprägt; der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 76,1 %. Es erhöhte sich um Zugänge in Höhe von 22,02 Mio. EUR und verminderte sich durch Abschreibungen in Höhe von 29,54 Mio. EUR und durch Anlagenabgänge bzw. Tilgungen bei Finanzanlagen in Höhe von 8,65 Mio. EUR. Die Zugänge betreffen mit 18,35 Mio. EUR Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände, mit 0,47 Mio. EUR den Beteiligungsbereich und mit 3,20 Mio. EUR den Kauf von Wertpapieren.

Investitionszugänge in Mio. EUR 60

57,2

Das Umlaufvermögen einschließlich Rechnungsabgrenzungsposten beträgt 158,94 Mio. EUR und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 11,45 Mio. EUR. Die Veränderung ergibt sich einerseits aus der Abnahme der liquiden Mittel um 17,65 Mio. EUR, der Rechnungsabgrenzungsposten um 10,34 Mio. EUR und der Vorräte um 0,03 Mio. EUR, andererseits erhöhten sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 39,47 Mio. EUR. Das Kapital setzt sich aus 315,34 Mio. EUR Eigenkapital, aus 62,70 Mio. EUR unter passiven Rechnungsabgrenzungsposten erfassten Netzzutritts- und Netzbereitstellungsentgelten sowie sonstigen Finanzierungsbeiträgen und aus 285,81 Mio. EUR Fremdkapital zusammen. Der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital blieb mit 47,5 % gegenüber dem Vorjahr (47,6 %) praktisch unverändert. Die Anleiheverbindlichkeiten blieben mit 69,12 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verminderten sich infolge durchgeführter Tilgungen in Höhe von 27,50 Mio. CHF auf 35,84 Mio. EUR. Das Sozialkapital verminderte sich um 1,04 Mio. EUR auf 59,65 Mio. EUR, während sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen um 19,64 Mio. EUR auf 121,20 Mio. EUR erhöhten.

50

Der Cash-flow aus dem Ergebnis betrug 60,39 Mio. EUR, woraus die getätigten Investitionen, die Ergebnisabfuhr an die Vorarlberger Illwerke AG, die durchgeführten Tilgungen sowie ein Teil der Forderungserhöhungen finanziert werden konnten.

40

30

18,7

20

17,1

Zu den bei der VKW bestehenden originären Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Wertpapiere des Anlagevermögens, Ausleihungen, Guthaben bei Kreditinstituten sowie Fremdwährungsverbindlichkeiten (Anleihen und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten). Grundsätzlich unterliegen Finanzgeschäfte diversen Risiken, die insbesondere das Liquiditätsrisiko, das Kontrahentenrisiko, Kursrisiken bei Wertpapierveranlagungen, Fremdwährungsrisiken und Zinsänderungsrisiken betreffen. Die Handhabung dieser Risiken ist in Richtlinien für den Finanzbereich geregelt. Im Rahmen des Risikomanagements wird das Kontrahentenrisiko dadurch eingeschränkt, dass Finanzgeschäfte nur mit Geschäftspartnern getätigt werden, die über eine ausreichende Bonität verfügen. Dabei werden bei jedem Finanzpartner individuelle Limits berücksichtigt, was insgesamt zu einer entsprechenden Risikostreuung führt. Die jederzeitige Sicherstellung der definierten Liquiditätsreserve wird durch eine permanente Liquiditätsplanung unter Einsatz entsprechender Spezialsoftware gewährleistet.

Vermögensstruktur 2004

Aktiva

Passiva

(in Mio. EUR)

Anlagevermögen 76,1%

(in Mio. EUR)

504,9

315,3

Eigenkapital 47,5%

davon 33,2% Strombezugsrechte, Kraftwerksanlagen

220,2

61,9 253,4

davon Grundkapital Rücklagen

davon 16,8% Umspann- und Verteilanlagen

111,8

62,7

Baukostenzuschüsse 9,4%

davon 26,1% sonstige Anlagen, Finanzanlagen

172,9

164,6

langfristiges Fremdkapital 24,8%

Umlaufvermögen 23,9% einschl. Rechnungsabgrenzungsposten

158,9

121,2

kurzfristiges Fremdkapital 18,3%

663,8 Mio. EUR

18,4

15,2 12,7 10

0 1999

18

2000

2001

2002

2003

2004

19


20

Forschung und Entwicklung

Ausblick 2005

Die Förderung der Anwendung neuer Technologien zur Gewinnung und zum sinnvollen Einsatz von Energie ist für die VKW ein wichtiges Unternehmensziel. Dazu werden einerseits eigene Projekte durchgeführt und andererseits als Dienstleistung die Planung und die Errichtung von Anlagen zur Nutzung heimischer erneuerbarer Energiequellen wie der Wasserkraft, der Solarenergie, der Biomasse oder von Biogas unterstützt. Des Weiteren leistete die VKW im Berichtsjahr Zuwendungen an die Fachhochschule in Dornbirn.

In den ersten drei Monaten des Jahres 2005 stellte sich eine Zunahme der Netzstromabgabe von rund 1,8 % ein. Die Lieferungen im Stromhandel haben gegenüber den Vergleichsmonaten im Vorjahr wiederum zugenommen. Die Stromeigenaufbringung hingegen verminderte sich in den ersten drei Monaten um 1,1 %.

Durch die vertiefte Zusammenarbeit mit der Vorarlberger Illwerke AG sollten weitere Synergieeffekte lukriert werden. Aufgrund der Preisanpassungen an die gestiegenen Großhandelspreise erwarten wir bei Regelverhältnissen 2005 ein ähnliches Ergebnis wie 2004.

Bregenz, 24. März 2005 Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres erwarten wir eine Absatzzunahme bei den Endkunden im Heimmarkt von knapp 2 %. Die Stromabgabe an Endkunden außerhalb des Heimmarktes dürfte sich auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Die Stromlieferungen im Rahmen der Handelsgeschäfte werden sich gegenüber dem Vorjahr deutlich ausweiten.

Der Vorstand Dr. Ludwig Summer

Dr. Christof Germann

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ENERGIE KERNGESCHÄFT STROM

Die Zukunft beginnt heute. Mit Vorarlbergs sauberer Energie.


KERNGESCHÄFT STROM Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Stromabsatz

Stromaufbringung

Dank der guten Exportentwicklung stieg die österreichische Wirtschaftsleistung im Jahr 2004 um 2 Prozent. Gebremst wurde dieses Wachstum im zweiten Halbjahr durch den steigenden Euro-Kurs, die hohen Rohölpreise und das mäßige Kaufverhalten der Konsumenten. Vorarlberg hat erneut besser abgeschnitten als die gesamtösterreichische Wirtschaft. Besonders bei der Sachgüterproduktion, in der Bauwirtschaft und bei den Einzelhandelsumsätzen ist eine deutlich überdurchschnittliche Entwicklung festzustellen. Konjunkturmotor war im Jahr 2004 wiederum die Vorarlberger Industrie mit einem Absatzwachstum um rund 7 Prozent. Auch das Exportwachstum der Vorarlberger Wirtschaft war überdurchschnittlich.

Stärker als im langjährigen Durchschnitt stieg die Netzstromabgabe der VKW. 2004 betrug sie 2.699,3 Millionen kWh; das sind 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Stromliefermenge an Endkunden und Wiederverkäufer im eigenen Verteilernetzgebiet erhöhte sich von 2.520,9 Millionen kWh (2003) auf 2.582,2 Millionen kWh (2004). An Kunden in anderen Regelzonen lieferte die VKW bedeutend mehr Strom als im Vorjahr.

Die Stromaufbringung der VKW beinhaltet die Erzeugung aus eigenen Wasserkraftwerken, die Bezüge aus Kraftwerken, an denen das Unternehmen Strombezugsrechte hat und Zukäufe von sonstigen Unternehmen. 2004 lag die Eigenaufbringung aus Wasserkrafterzeugung mit 1.793 Millionen kWh um 168 Millionen kWh oder 10,3 Prozent über dem Vorjahresergebnis.

Der Wegfall von Arbitragegeschäften infolge der geänderten Regelungen für grenzüberschreitende Stromgeschäfte war Hauptursache für den Rückgang der Handelsgeschäfte um 40 Prozent. So verringerten sich die Lieferungen im Stromhandel von 812,7 Millionen kWh (2003) auf 487,9 Millionen kWh im Jahr 2004. In der Folge sank auch der Gesamtstromumsatz gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozent auf 3.681,8 Millionen kWh.

Eigenerzeugung

Gesamtstromumsatz in Mio. kWh

Gesamtstromaufbringung in Mio. kWh Fremdstrombezug Strombezugsrechte an DoKW, Walgaukraftwerk und aus den Landesanteilen der Illwerke Eigenerzeugung

Mit 522,7 Millionen kWh lag die Erzeugung aus eigenen Kraftwerken um 10,5 Prozent unter dem Regelwert. Gegenüber dem „Trockenjahr 2003“ verbesserte sich die Eigenerzeugung dennoch um 30,8 Prozent.

495 Millionen kWh, das sind 43,9 Millionen kWh mehr als im Vorjahr, bezog die VKW aus Strombezugsrechten an Donaukraftwerken. Das Walgauwerk erzeugte im Geschäftsjahr 343,7 Millionen kWh; gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 20,9 Prozent; gegenüber dem Regelwert ein Minus von 3,3 Prozent.

3500

3000

4000

3500

Strombezugsrechte 4000

Gesamtstromaufbringung

3000

2500

2000

1500

2500 1000

Fremdstrombezüge

2000

Stromhandel und sonstige Lieferungen

1500

Netzabgabe 1000

500

Vor allem dank der verbesserten Eigenaufbringung sanken 2004 die Fremdstrombezüge von 2.073,2 Millionen kWh um 8,9 Prozent auf 1.888,7 Millionen kWh.

0 2000

2001

2002

2003

2004

500

0 2000

24

2001

2002

2003

2004

25


Vertrieb und Marketing

Großkunden

Die VKW konnte auch im Geschäftsjahr 2004 ihre ausgezeichnete Position im Heimmarkt Vorarlberg und Westallgäu behaupten. Dazu gab es beachtliche Kundenzugewinne in anderen Regelzonen. Dies ist ein Beweis dafür, dass sich die Dienstleistungen des Unternehmens und die Kundenstrompreise in einem attraktiven Rahmen bewegen.

Der Anstieg der Stromgroßhandelspreise im europäischen Markt bedingte eine Erhöhung der Energiepreise in diesem Kundensegment. Mit den Vorarlberger und Allgäuer Kunden, deren Stromlieferverträge Ende 2004 ausliefen, wurden neue Vereinbarungen mit deutlich höheren Energiepreisen abgeschlossen. Dass lediglich ein Kunde das Angebot der VKW nicht angenommen hat, bestätigt die Attraktivität und auch die Wettbewerbskonformität der VKW-Preise. Erfreulich ist auch, dass mehrere namhafte Kettenkunden, die am Beginn der Liberalisierung den Lieferanten gewechselt hatten, wieder zur VKW zurückgekehrt sind.

Haushaltskunden Rund 170.000 Haushaltskunden bestätigen durch ihre Treue die hohe Zufriedenheit mit Preis und Leistung der VKW-Produkte und den Services. Die moderate Preisanpassung im April 2005 infolge der internationalen Marktpreisentwicklung belastet den durchschnittlichen Vorarlberger Haushalt nur rund 80 Cent pro Monat mehr. Dies deshalb, weil mit der Anhebung der Energiepreise bis zur Reduktion der Netznutzungstarife zugewartet wurde.

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Einen erfreulichen Beitrag zur Umweltentlastung lieferte die Wärmepumpeninitiative der VKW. Bei Interessenten im Heizungsmarkt wirkt die Kooperation zwischen Wärmepumpenherstellern, Installateuren, Energieinstitut und der VKW vertrauensbildend. Der Marktanteil der Wärmepumpenheizungen bei neuen Ein- und Mehrfamilienhäusern stieg in Vorarlberg von 4 Prozent im Jahr 2000 bereits auf über 18 Prozent im Jahr 2004.

Regelzone VKW

Auf nachhaltige Impulse für den Neubau von Ökostromanlagen setzt der Verein „Öko Strombörse“. Gründungsmitglieder sind die Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie Vorarlberg, die Stadtwerke Feldkirch, das Energieinstitut und die VKW. Das im Rahmen der Öko Strombörse entwickelte und von der VKW und den Stadtwerken Feldkirch vertriebene Produkt ÖKO PLUS sieht vor, dass ein Euro-Cent pro verbrauchte Kilowattstunde als Förderung direkt an ÖkostromProduzenten bezahlt wird. Dafür gab es eine Auszeichnung des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie. Die Jury lobte den innovativen Ansatz und das motivierende Beispiel für andere E-Versorgungsunternehmen.

Noch im Dezember 2004 konnte der neue CBT-Vertrag (Cross Border Trade) für 2005 unterzeichnet werden. Im CBT-Vertrag wurde die Zuordnung der Regelzone VKW zum deutschen Regelblock wieder bestätigt und das Ausgleichszahlungsmodell 2005 für die Belastung der Übertragsnetzte durch die Transite festgelegt.

Ende 2001 wurde die VKW-Übertragungsnetz AG zum Regelzonenführer der Regelzone VKW benannt. Seit 2003 ist die VKW-Übertragungsnetz AG auch für die Ökostrombilanzgruppe Vorarlberg verantwortlich. Der Strombezug aus der Öko-Bilanzgruppe stieg 2004 um 35,7 Prozent auf 210,6 Millionen kWh.

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Erzeugungsanlagen

Verteilernetze

Seit August 2004 sind die Bauarbeiten für das neue Kraftwerk Rieden auf dem Betriebsgelände in Bregenz im Gang. Es ersetzt jenes Kraftwerk, dessen Anfang auf das Jahr 1891 zurückgeht. Das künftige Laufkraftwerk wurde nach Grundsätzen eines Standard-Kleinkraftwerkes konzipiert. Der über eine Kaplan-Rohrturbine betriebene Synchrongenerator ist auf eine jährliche Regelerzeugung von 5,9 GWh ausgelegt. Da Teile des bestehenden Ober- und Unterwasserkanals weiter verwendet werden können, wird eine kompakte und kostengünstige Lösung möglich. Das Kraftwerk wird im Sommer 2005 in Betrieb gehen.

Die im Österreich- und Europa-Vergleich überdurchschnittlich hohe Versorgungsqualität der VKW resultiert aus dem Ergebnis der Faktoren Servicequalität, Versorgungszuverlässigkeit und Spannungsqualität. Die Servicequalität bezieht sich auf die Geschäftsvorgänge, die Versorgungszuverlässigkeit auf die Häufigkeit und Dauer der Versorgungsunterbrechungen. Diese Qualitätsmerkmale beeinflusst wesentlich der Verteilernetzbetreiber. Die in Vorarlberg deutlich überdurchschnittliche Versorgungszuverlässigkeit wird vor allem von Industrie und Gewerbe als Standortvorteil geschätzt und unterstreicht den heute hohen volkswirtschaftlichen Wert.

Übertragungsnetz Seit 1. Oktober 2004 beziehen die Liechtensteinischen Kraftwerke auch Strom von der VKW. Sie erhalten dadurch Zugang zum liberalisierten Markt und erweitern ihre Strombeschaffungsmöglichkeiten. Die Arbeiten für die 110-kVKabelverbindung begannen im Februar 2003. Die insgesamt 6.200 Meter lange Trasse verbindet das Umspannwerk Feldkirch der VKW mit dem Umspannwerk Eschen der Liechtensteinischen Kraftwerke (LKW). Im Zuge der Ausbauplanung des Übertragungsnetzes in Vorarlberg werden für die Projekt „Leistungserhöhung der 220/110kV-Transformatoreinspeisungen“ und der „Ausbau der 220 (380)-kV und 110-kV-Schaltanlagen in Werben und Meiningen“ auch die zukünftigen Entwicklungen der 220/380-kV-Übertragungsnetze in den Nachbarländern Deutschland und Schweiz berücksichtigt.

Netzentwicklung 1980 bis 2004 in km Freileitung

Vom Neubau des Umspannwerkes Brederis in Rankweil/ Brederis profitieren unter anderem namhafte Vorarlberger Industrieunternehmen wie Kunert, Elko König oder Rauch Fruchtsäfte. Nach über 40 Betriebsjahren wurde eine Modernisierung dieser wichtigen Umspann- und Schaltanlagen unumgänglich. Das gesamte neue Umspannwerk benötigt mit rund 3.000 m2 nur noch weniger als die Hälfte des früheren Flächenbedarfes von über 7.000 m2. Ein wesentlicher Beitrag zu dieser Flächeneinsparung resultiert aus dem Ersatz der alten Freileitungszuspannungen durch Erdkabel. In die Spannungserhöhung für über 17.000 Kunden im Walgau – darunter auch Unternehmen wie Hilti, Erne Fittings, Liebherr-Werk Nenzing oder Hydro Aluminium Nenzing – investiert die VKW insgesamt 8,6 Millionen Euro. Bis 2007 werden die Arbeiten dauern. Die Umstellung der Mittelspannung von 10 auf 30 kV bedingt beispielsweise das Legen von 25 Kilometern Erdkabel, den Bau von acht neuen Trafostationen und den Austausch von zirka 80 Ortsnetz-Transformatoren.

Erdkabel

Nach mehrjähriger Vorarbeit konnte im vergangenen Herbst ein selbst entwickeltes Informationssystem über die Netzund Kraftwerks-Infrastruktur in Betrieb genommen werden. Es ist ein Verwaltungswerkzeug für ein Anlagevermögen von mehreren Hundert Millionen Euro. Dazu zählen etwa 2.500 Trafostationen, 3.000 Transformatoren, 88.000 Hausanschlüsse oder 10.000 Kilometer Nieder- und Mittelspannungsleitungen.

Gesamtleitungslänge

9000 8000 7000

6000 5000

4000

3000 2000

1000

0

28

1980

1990

2004

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Auch die größten Stars fangen klein an. Unsere Energie hilft mit.

SONSTIGE BEREICHE

ERFOLGREICH


SONSTIGE BEREICHE

Geschäftsfeld Abfallwirtschaft Die Häusle-Gruppe ist ein führendes Entsorgungsunternehmen in Vorarlberg. Die VKW-Tochter zielt auf bestes Ressourcen-Management und höchste Recycling-Quoten bei niedrigsten Preisen. Die 1998 übernommene Hubert Häusle GmbH & Co KG beschäftigt in Lustenau 140 Mitarbeiter. In den insgesamt 15 Unternehmen der Häusle-Gruppe – einige davon in der Ostschweiz – arbeiten rund 380 Mitarbeiter. Alle Unternehmen erwirtschaften, in der Ausprägung unterschiedlich, positive Beiträge.

Unter dem Leitsatz „Vom Müllkutscher zum Ressourcenmanager“ wird das Ziel verfolgt, in der gesamten Unternehmensgruppe eine Recyclingquote von mindestens 90 Prozent zu erreichen. Erwähnenswert ist weiters, dass Häusle nach den Illwerken und der VKW mittlerweile der größte Energieproduzent des Landes ist.

Die hochsensible Thematik der Abfallwirtschaft steht im Spannungsfeld politisch-gesellschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Erwartungen und Ansprüche. Dem Image des Hausmüllsammlers und Deponiebetreibers längst entwachsen, engagiert sich Häusle erfolgreich in der innovativen Wertstoff-Rückgewinnung.

32

33


Umwelttechnik

Telekommunikation

Geographische Informationssysteme

Das beherrschende Thema bei der VKW Anlagenbau und Umwelttechnik GmbH war 2004 der Bau von zwei mechanischbiologischen Abfallaufbereitungsanlagen (MBA) in Deutschland. Bei der MBA in Buchen wurde der Rottepark einschließlich der Abluftreinigung termingerecht installiert. Heuer im Frühjahr wurde der Probebetrieb aufgenommen und von der Technischen Universität Braunschweig wissenschaftlich begleitet.

Die Telekom-Infrastruktur der Illwerke/VKW-Gruppe ist auf höchste Datenübertragungsraten ausgelegt. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Funktionieren der Telekommunikationssysteme und des relevanten Marktes in Vorarlberg.

Erste Überlegungen zur Erfassung digitaler Naturbestandsdaten wurden bereits vor über 20 Jahren angestellt. Mittlerweile sind rund 80 Prozent des VKW-Netzes digitalisiert; die Gesamterfassung wird voraussichtlich 2008 abgeschlossen. Seit 2004 verwenden auch die lokalen Energieversorger Elektrizitätswerke Frastanz GmbH und die Montafonerbahn AG dieses Netzinformationssystem zur Dokumentation ihres Versorgungsgebietes.

Bei der MBA Heilbronn wurden 2004 die Rohbauarbeiten abgeschlossen. Heuer im Frühjahr folgten der Stahlhallenbau und die Montage der Maschinentechnik. Die Inbetriebnahme ist im Frühjahr 2006 geplant.

Biomasse Als Beitrag zur verstärkten Nutzung der heimischen Biomasse liefert die VKW Know-how für den Bau und Betrieb von Heiz(kraft)werken. Das mittlerweile neunte Heizwerk ging im November 2004 in Alberschwende in Betrieb. Anfang dieses Jahres wurde der Probebetrieb des Biomasse Heizkraftwerkes in Lingenau aufgenommen. Neben Wärme produziert ein mit dem Heizkessel gekoppelter Stirlingmotor zudem elektrische Energie.

34

Neben den betrieblich notwendigen Netzwerkarbeiten im Versorgungsgebiet wurden wiederum in erheblichem Umfang Dienstleistungen für Dritte erbracht. So wurden im Berichtsjahr beispielsweise die Landeskrankenhäuser vernetzt und der UMTS-Ausbau für einen marktführenden Telekom-Anbieter durchgeführt. Im Dezember 2004 konnte die Vereinigte Telekom Österreich Beteiligungs Ges.m.b.H., an der die VKW beteiligt ist, den Verkauf sämtlicher UTA-Aktien an die „Tele 2“ abschließen.

Die Vernetzung von Land, Gemeinden und Energieversorgern soll den freien Datenaustausch über einen zentralen Geodaten-Server forcieren. Zu den Anwendern des Geoinformationssystems der VKW zählen über 60 Vorarlberger Gemeinden. Neben Kanal- oder Wasserleitungsplänen finden auch die klassischen Orts- beziehungsweise Stadtpläne in den Internetpräsentationen der Kommunen Anwendung. Zusatzinformationen aus der digitalen Katastralmappe, den Flächenwidmungsplänen oder Luftbildansichten erhöhen den Nutzen für die Anwender.

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INFORMATION

W E I T E R E I N F O R M AT I O N E N

Vorsprung entsteht durch Wissen. Und durch bessere Informationen


WEITERE INFORMATIONEN Kommunikation und Werbung Kennen Sie das Gefühl, gut versorgt zu sein und immer einen Ansprechpartner zu haben? In der emotional gestalteten Frühjahrskampagne 2004 richtete sich die VKW an ihre Kunden, um bewusst zu machen, dass sie mit Sicherheit ein gutes Gefühl haben können. Werte wie verlässlicher und sauberer Strom sowie die „VKW als Partner“, der rund um die Uhr erreichbar ist, bildeten hier den Kern der Botschaft.

Beim Printers Club Award, einem Wettbewerb für die besten Print Arbeiten Deutschlands und Österreichs, wurde der VKW-Geschäftsbericht 2003 als drittbeste Arbeit seiner Kategorie ausgezeichnet. Als Landesunternehmen ist die VKW durch SponsoringAktivitäten lokal präsent und sehr wohl bereit, auch gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Das Engagement im Sport, in der Kultur, in Sozialbereichen und in der Ökologie korreliert damit mit der Unternehmensphilosophie.

Dass aus dem Konzern nun die Illwerke/VKW-Gruppe entstand, war Inhalt der Herbstkampagne. Die Botschaft, dass sich vieles erst in einer sinnvollen Verbindung offenbart, kam auch bei der Jury des Vorarlberger Werbepreises „AdWin“ an. In der Kategorie Anzeigen gab es dafür den ersten Preis, in der Kategorie Kampagnen eine Nominierung. Eine weitere Anerkennung war die Nominierung der Mitarbeiterzeitung „elektüre“ in der Kategorie Unternehmensbroschüren.

Werbekampagne Frühling 2004

Werbekampagne Herbst 2004

38

Mitarbeiterzeitung „elektüre“

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Mitarbeiter Personalstand Ende des Jahres 2004 beschäftigte die VKW einschließlich der Teilzeitbeschäftigten 714 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 54 davon waren in einem Lehrverhältnis. Somit verringerte sich der Personalstand der VKW gegenüber dem Jahresende um 3 Personen, was umso beachtlicher ist, als 14 Mitarbeiter der ehemaligen Betriebsstelle Rodund der Illwerke in die Betriebsstelle Bludenz der VKW übernommen wurden.

Personalentwicklung Die Anforderung an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gesamten Illwerke/VKW-Gruppe haben sich mit der Strommarktliberalisierung markant verändert. Leistungsorientierung, hohe Eigenverantwortung und Selbstständigkeit sind Prinzipien, die für alle Mitarbeiter in der Gruppe gelten. Notwendig ist die Bereitschaft jedes Einzelnen, veränderungs- und entwicklungsorientiert zu handeln. Beachtlich ist, wie in der gesamten Unternehmensgruppe Werte wie Flexibilität, multifunktioneller Einsatz und Kreativität als selbstverständlich angenommen werden.

40

Das bereits im Jahr 2003 begonnene Personalentwicklungsprogramm für Führungskräfte der Illwerke/VKW-Gruppe wurde mit gutem Erfolg weitergeführt. Mit diesem Programm wird unter anderem die Entwicklung einer gemeinsamen Konzernkultur forciert. Die bisherigen Erfahrungen sind hier durchaus positiv.

Lehrlingsausbildung

Dank an die Mitarbeiter Der Gestaltungswille in Form von Strategien und Organisationsstrukturen ist eine Sache, die tatsächliche Verwirklichung eine andere. Der Erfolg des Geschäftsjahres 2004 zeigt, dass das Räderwerk der Illwerke/VKW-Gruppe greift und Großes bewegen kann. Die Geschäftsleitung bedankt sich herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre außergewöhnliche Leistungsbereitschaft.

„Ausgezeichnete Lehrbetriebe“ wie die der VKW und der Illwerke sind in Sachen Führung, Organisation und Ausstattung auf dem neuesten Stand. Die Ausbilder legen Wert auf überdurchschnittliches Qualitätsniveau und heben so den Stellenwert der Lehre. In den Lehrberufen Anlagenelektriker, Informatiker und Bürokaufmann/-frau waren im Berichtsjahr bei der VKW 50 Burschen und vier Mädchen tätig. Zum Ausbildungsziel der VKW-Lehrlinge gehören die Fachqualifikation und verstärkt auch die Sozialkompetenz. Sportliche wie gesellige Veranstaltungen stärken hier die Gruppendynamik und fördern individuell ausgeprägte Talente.

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Wirtschaftlichkeit ist die Kunst der richtigen Balance.

VKW JAHRESABSCHLUSS

BALANCE


Bilanz zum 31. Dezember 2004 Aktiva

31.12.2004 EUR

Vorjahr EUR

I.

II.

IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 1. Strombezugsrechte 2. sonstige Rechte

SACHANLAGEN 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremdem Grund 2. technische Anlagen und Maschinen 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

III. FINANZANLAGEN 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3. Beteiligungen 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. 5. Wertpapiere (Wertrechte) des Anlagevermögens 6. sonstige Ausleihungen

122.552.632,07 2.677.368,00 125.230.000,07

128.601.284,80 3.236.632,00 131.837.916,80

115.802.550,37 123.718.212,22 5.678.492,88 2.100.275,27 247.299.530,74

118.364.111,02 124.486.702,00 5.875.417,34 3.765.782,19 252.492.012,55

31.944.981,76 3.831.784,66 7.054.054,81

31.709.981,76 3.831.784,66 7.217.724,17

141.712,03 89.304.678,05 103.217,07 132.380.428,38 504.909.959,19

141.712,03 92.790.483,63 1.056.436,86 136.748.123,11 521.078.052,46

B. UMLAUFVERMÖGEN

I.

VORRÄTE

II.

FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 3. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4. sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände

III. KASSENBESTAND, GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN

C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

BILANZSUMME

Passiva

1.445.186,48

1.476.963,34

44.072.939,33 6.505.429,95

37.665.885,11 4.341.737,38

1.215.862,86 43.782.173,17 95.576.405,31

2.967.683,38 11.127.961,56 56.103.267,43

38.886.659,94 135.908.251,73

56.534.926,11 114.115.156,88

23.032.673,06

33.375.734,92

663.850.883,98

668.568.944,26

I.

GRUNDKAPITAL

II.

GEWINNRÜCKLAGEN 1. gesetzliche Rücklage 2. andere Rücklagen

B. UNVERSTEUERTE RÜCKLAGEN 1. Bewertungsreserve auf Grund von Sonderabschreibungen 2. sonstige unversteuerte Rücklagen a) Übertragungsrücklage gem. § 12 EStG 1988 b) Investitionsfreibetrag gem. § 10 EStG 1988

0,00 179.690,28

C. RÜCKSTELLUNGEN 1. Rückstellungen für Abfertigungen 2. Rückstellungen für Pensionen 3. Steuerrückstellungen 4. sonstige Rückstellungen

D. VERBINDLICHKEITEN 1. Anleihen 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7. sonstige Verbindlichkeiten davon aus Steuern EUR 6.374.634,66 (Vorjahr: EUR 6.371.269,36) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 826.290,22 (Vorjahr: EUR 784.055,30)

E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

BILANZSUMME HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

44

31.12.2004 EUR

Vorjahr EUR

61.940.400,00

61.940.400,00

6.194.040,00 154.444.087,67 160.638.127,67 222.578.527,67

6.194.040,00 150.938.869,70 157.132.909,70 219.073.309,70

92.577.228,28

95.431.714,79

179.690,28 92.756.918,56

3.779.774,24 99.211.489,03

15.113.165,00 44.541.900,19 278.728,00 23.007.911,52 82.941.704,71

13.914.629,00 46.784.635,50 397.215,00 21.612.183,12 82.708.662,62

69.115.665,07 35.844.045,12 920.572,41

69.115.665,07 54.842.724,26 903.934,96

44.771.554,36

37.514.336,23

38.056.640,04

27.402.659,82

45.695,85 14.117.927,75

122.093,47 13.603.772,73

202.872.100,60

203.505.186,54

62.701.632,44

64.070.296,37

663.850.883,98

668.568.944,26

4.421.617,38

4.598.817,38

A. EIGENKAPITAL

A. ANLAGEVERMÖGEN

45


Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2004

1. Umsatzerlöse 2. Veränderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen sowie an noch nicht abrechenbaren Leistungen 3. andere aktivierte Eigenleistungen

4. sonstige betriebliche Erträge a) Erträge aus dem Abgang vom Anlagevermögen mit Ausnahme der Finanzanlagen b) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen c) übrige

5. Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen a) Materialaufwand b) Aufwendungen für bezogene Leistungen

6. Personalaufwand: a) Gehälter b) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen c) Aufwendungen für Altersversorgung d) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge e) sonstige Sozialaufwendungen

7. Abschreibungen auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

2004 EUR

Vorjahr EUR

274.573.231,63

270.109.318,95

74.750,57

-222.602,29

4.631.793,81 279.279.776,01

3.781.135,87 273.667.852,53

74.657,49 123.860,42 4.313.170,16 4.511.688,07

546.347,91 13.129,37 3.423.419,57 3.982.896,85

10. Erträge aus Beteiligungen, davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 16.050,00 (Vorjahr: EUR 82.125,06) 11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens, davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 196.089,68 (Vorjahr: EUR 116.582,05) 12. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

-106.222.253,62 -2.312.578,90 -108.534.832,52

-126.834.046,39 -1.800.793,45 -128.634.839,84

-33.674.427,49

-33.492.761,14

-508.877,62 -1.333.072,99

-181.131,95 -1.901.408,62

-8.825.075,60 -321.536,44 -44.662.990,14

-8.632.672,99 -305.470,10 -44.513.444,80

-29.060.778,09

-30.356.997,22

13. Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen 14. Aufwendungen aus Finanzanlagen davon a) Abschreibungen: EUR -480.163,52 (Vorjahr: EUR -1.099.028,88) davon b) Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR -1.486.092,93) 15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen, davon betreffend verbundene Unternehmen: EUR -118.509,00 (Vorjahr: EUR -116.460,00) 16. ZWISCHENSUMME AUS Z 10 BIS 15 (Finanzerfolg)

-38.812.709,30 -17.254.418,76 -56.067.128,06

46

40.775.765,32

18.078.339,46

4.403.739,24

1.121.520,58

1.651.437,91

397.531,99

72.673,84

-830.644,64

-2.449.028,88

-6.672.925,64

-8.865.878,70

-1.061.214,90

-4.642.504,48 13.435.834,98

18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, davon von der Muttergesellschaft belastete Steuern: EUR -8.141.552,62 (Vorjahr: EUR -3.669.491,01)

-18.788.239,25

-5.932.634,03

19. JAHRESÜBERSCHUSS

20.926.311,17

7.503.200,95

6.887.298,72

5.932.381,55

-432.728,25

-768.138,31

22. Zuweisung zu Gewinnrücklagen 23. Ergebnisabführung an Organträger

9. ZWISCHENSUMME AUS Z 1 BIS 8 (Betriebserfolg)

4.185.332,75

39.714.550,42

21. Zuweisung zu unversteuerten Rücklagen -41.001.278,79 -19.755.819,22 -60.757.098,01

Vorjahr EUR 544.552,11

17. ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT

20. Auflösung unversteuerter Rücklagen 8. sonstige betriebliche Aufwendungen a) Steuern, soweit sie nicht unter Z 18 fallen b) übrige

2004 EUR 737.970,06

24. BILANZGEWINN

-3.504.838,91

-964.626,80

-23.876.042,73

-11.702.817,39

0,00

0,00

47


Anlagenspiegel

I.

Anschaffungskosten Herstellungskosten 01.01.2004 EUR

Zugänge EUR

Umbuchungen Umgliederungen Anpassungen EUR

Abgänge EUR

Anschaffungskosten Herstellungskosten 31.12.2004 EUR

Kumulierte Abschreibungen EUR

Buchwert 31.12.2004 EUR

Buchwert Vorjahr EUR

Abschreibungen d. Geschäftsjahres EUR

Abschreibungen Vorjahr EUR

232.795.618,40 8.640.433,72

354.574,32 421.846,35

0,00 0,00

404.399,72 20.686,34

232.745.793,00 9.041.593,73

110.193.160,93 6.364.225,73

122.552.632,07 2.677.368,00

128.601.284,80 3.236.632,00

6.019.097,20 981.110,35

6.041.521,02 923.702,64

241.436.052,12

776.420,67

0,00

425.086,06

241.787.386,73

116.557.386,66

125.230.000,07

131.837.916,80

7.000.207,55

6.965.223,66

76.474,68 272.424,97

11.800,22 97.893,51

248.803,16 185.635,88

216.165.210,83 36.415.600,99

132.724.835,17 27.234.686,42

83.440.375,66 9.180.914,57

86.654.569,66 9.571.810,22

3.295.771,90 709.833,91

3.301.816,85 814.454,47

1.071.612,32 0,00 1.420.511,97

1.142.830,17 0,00 1.252.523,90

220.770,01 0,00 655.209,05

45.695.532,01 778.736,52 299.055.080,35

23.293.008,39 0,00 183.252.529,98

22.402.523,62 778.736,52 115.802.550,37

21.358.994,62 778.736,52 118.364.111,02

1.125.946,47 0,00 5.131.552,28

1.075.923,08 0,00 5.192.194,40

61.097.021,19 384.335.120,81 27.103.474,04 472.535.616,04

129.052,37 10.868.711,08 882.082,78 11.879.846,23

6.351,87 1.797.352,79 79.057,91 1.882.762,57

308.091,25 2.858.021,60 93.908,95 3.260.021,80

60.924.334,18 394.143.163,08 27.970.705,78 483.038.203,04

49.426.345,18 291.540.072,86 18.353.572,78 359.319.990,82

11.497.989,00 102.603.090,22 9.617.133,00 123.718.212,22

12.686.836,00 101.863.787,00 9.936.079,00 124.486.702,00

1.298.278,24 11.792.854,23 1.240.908,00 14.332.040,47

1.297.861,63 12.346.279,50 1.349.576,03 14.993.717,16

40.247.763,37

2.383.232,30

44.520,13

3.426.460,07

39.249.055,73

33.570.562,85

5.678.492,88

5.875.417,34

2.596.977,79

3.205.862,00

IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE:

1. Strombezugsrechte 2. sonstige Rechte

II. SACHANLAGEN:

1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremdem Grund: a) Kraftwerke 216.325.739,09 b) Umspann- und Verteilungsanlagen 36.230.918,39 c) Wohn-, Geschäfts- und sonstige Betriebsbauten 43.701.859,53 d) unbebaute Grundstücke 778.736,52 297.037.253,53 2. technische Anlagen und Maschinen: a) Kraftwerksanlagen b) Umspann- und Verteilungsanlagen c) sonstige Anlagen

3. andere Anlagen, Betriebsund Geschäftsausstattung 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau

3.765.782,19

1.892.958,25

-3.179.806,60

378.658,57

2.100.275,27

0,00

2.100.275,27

3.765.782,19

0,00

0,00

813.586.415,13

17.576.548,75

0,00

7.720.349,49

823.442.614,39

576.143.083,65

247.299.530,74

252.492.012,55

22.060.570,54

23.391.773,56

32.859.666,00

235.000,00

0,00

0,00

33.094.666,00

1.149.684,24

31.944.981,76

31.709.981,76

0,00

0,00

III. FINANZANLAGEN:

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3. Beteiligungen 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5. Wertpapiere (Wertrechte) des Anlagevermögens 6. sonstige Ausleihungen

Summe Anlagevermögen

48

3.967.877,59

0,00

0,00

0,00

3.967.877,59

136.092,93

3.831.784,66

3.831.784,66

0,00

136.092,93

13.125.522,88

231.667,00

0,00

423.971,77

12.933.218,11

5.879.163,30

7.054.054,81

7.217.724,17

0,00

0,00

141.712,03

0,00

0,00

0,00

141.712,03

0,00

141.712,03

141.712,03

0,00

0,00

96.917.372,07

3.202.977,80

0,00

6.738.225,19

93.382.124,68

4.077.446,63

89.304.678,05

92.790.483,63

186.163,52

644.935,95

1.381.539,84

0,00

0,00

663.048,10

718.491,74

615.274,67

103.217,07

1.056.436,86

294.000,00

318.000,00

148.393.690,41

3.669.644,80

0,00

7.825.245,06

144.238.090,15

11.857.661,77

132.380.428,38

136.748.123,11

480.163,52

1.099.028,88

1.203.416.157,66

22.022.614,22

0,00

15.970.680,61

1.209.468.091,27

704.558.132,08

504.909.959,19

521.078.052,46

29.540.941,61

31.456.026,10

49


Entwicklung der unversteuerten Rücklagen gem. § 230 Abs. 2 und § 232 Abs. 4 HGB Stand am 01.01.2004 EUR

Zugänge Abgänge EUR

Auflösung infolge von Anlagenabgängen EUR

Auflösung wegen Verbrauch bzw. nach Ablauf der Behaltefrist EUR

Stand am 31.12.2004 EUR

BEWERTUNGSRESERVE: I.

IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE: 1. Strombezugsrechte 2. sonstige Rechte

II. SACHANLAGEN: 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremdem Grund: a) Kraftwerke b) Umspann- und Verteilungsanlagen c) Wohn-, Geschäfts- und sonstige Betriebsbauten d) unbebaute Grundstücke

2. technische Anlagen und Maschinen: a) Kraftwerksanlagen b) Umspann- und Verteilungsanlagen c) sonstige Anlagen

aus vorzeitigen Abschreibungen gem. § 8 EStG aus übertragenen stillen Reserven gem. § 12 EStG; § 6b dEStG

INVESTITIONSFREIBETRAG gem. § 10 EStG 1988: aus 1997 aus 1998 aus 1999 aus 2000

ÜBERTRAGUNGSRÜCKLAGE gem. § 12 EStG 1988

50

81.558.108,00 762.328,00

344.968,01 50.226,43

11.749,64 0,00

2.328.262,37 84.065,43

79.563.064,00 728.489,00

82.320.436,00

395.194,44

11.749,64

2.412.327,80

80.291.553,00

5.539.462,66 660.700,95 2.952.103,66 89.044,52 9.241.311,79

0,00 16.796,18 20.737,63 0,00 37.533,81

163,00 6.385,69 10.811,85 0,00 17.360,54

42.253,00 17.049,00 150.164,78 0,00 209.466,78

5.497.046,66 654.062,44 2.811.864,66 89.044,52 9.052.018,28

282.900,00 3.506.353,00 80.714,00 3.869.967,00

0,00 0,00 0,00 0,00

0,00 634,64 1.255,00 1.889,64

34.622,00 585.474,36 14.324,00 634.420,36

248.278,00 2.920.244,00 65.135,00 3.233.657,00

13.111.278,79

37.533,81

19.250,18

843.887,14

12.285.657,28

95.431.714,79

432.728,25

30.999,82

3.256.214,94

92.577.228,28

87.902.639.00 7.529.075,79

0,00 432.728,25

19.302,36 11.697,46

2.854.640,64 401.574,30

85.028.696,00 7.548.532,28

95.431.714,79

432.728,25

30.999,82

3.256.214,94

92.577.228,28

2.511,79 7.093,60 57.384,49 3.635.591,21

0,00 0,00 0,00 0,00

0,00 0,00 337.13 17.714,77

2.511,79 7.093,60 42.574,93 3.452.658,59

0,00 0,00 14.472,43 165.217,85

3.702.581,09

0,00

18.051,90

3.504.838,91

179.690,28

77.193.15

0,00

0,00

77.193,15

0,00

99.211.489,03

432.728,25

49.051,72

6.838.247,00

92.756.918,56

51


2004 ANHANG I Allgemeine Erläuterungen

Währungsumrechnung

Der Jahresabschluss für das Jahr 2004 wurde nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung unter Beachtung der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, und nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB) in der geltenden Fassung erstellt.

Die Fremdwährungsumrechnung erfolgt bei den Forderungen unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem Geldkurs, bei den Verbindlichkeiten unter Einhaltung des Höchstwertprinzips mit dem Briefkurs.

Allgemeines Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Alle Vermögensgegenstände wurden zum Abschlussstichtag einzeln und frei von Willkür bewertet. Dem Vorsichtsprinzip wurde Rechnung getragen, indem nur die zum Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne ausgewiesen und alle erkennbaren Risiken und drohenden Verluste berücksichtigt wurden. Die in der Vergangenheit angewandten Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr beibehalten. Die Bilanzierung, die Bewertung und der Ausweis der einzelnen Posten des Jahresabschlusses wurden nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 193 bis 211 HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 222 bis 235 HGB vorgenommen. Der Jahresabschluss umfasst auch die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der in Deutschland gelegenen Betriebsstätte Lindenberg. Die Einbeziehung des Rechnungsabschlusses der Betriebsstätte Lindenberg erfolgte in Anlehnung an die Bestimmungen der §§ 244 ff HGB nach den für die Aufstellung von Konzernabschlüssen vorgesehenen Grundsätzen.

52

Bauten und bauliche Anlagen

6 bis 50 Jahre

technische Anlagen und Maschinen

Anlagevermögen II Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Rahmen der Nutzungsdauer beträgt für die einzelnen Anlagengruppen:

Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und sind vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer ausgewiesen. Unter diesem Posten sind Strombezugsrechte, Mitbenützungsrechte an Hochspannungsleitungen, Hochspannungsanlagen und an Lichtwellenleiterverbindungen sowie erworbene Softwareprodukte erfasst. Für die Berechnung der Abschreibungen werden Nutzungsdauern zwischen 4 und 45 Jahren zugrunde gelegt.

Sachanlagen Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Über das Ausmaß der planmäßigen Abschreibung hinausgehende wesentliche und andauernde Wertminderungen werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Bestandteile der Herstellungskosten sind die steuerlich aktivierungspflichtigen Kosten. Freiwillige Sozialaufwendungen und Fremdkapitalzinsen werden nicht eingerechnet. Die Abschreibungen basieren auf steuerlich anerkannten Nutzungsdauern und erfolgen hauptsächlich linear. Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und gemäß § 226 Abs. 3 HGB als Abgang behandelt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden jedenfalls durchgeführt, wenn der zum Abschlussstichtag beizulegende Wert niedriger ist.

• Kraftwerksanlagen

20 bis 50 Jahre

• Umspann- und Verteilungsanlagen

20 bis 33 Jahre

• sonstige Anlagen andere Anlagen, Betriebsund Geschäftsausstattung Fuhrpark

5 bis 20 Jahre

4 bis 10 Jahre 5 bis 8 Jahre

Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten bzw. den ihnen beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Zinslose bzw. niedrig verzinste Ausleihungen wurden auf den Barwert abgezinst. Die Wertpapiere (Wertrechte) des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Börsenkurs zum Bilanzstichtag oder früherer Jahre bewertet.

Lagerdauer bzw. geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Der Wertansatz der unfertigen und fertigen Erzeugnisse bzw. der noch nicht abrechenbaren Leistungen erfolgt zu den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten. Bestandteile der Herstellungskosten sind die steuerlich aktivierungspflichtigen Kosten ohne freiwillige Sozialaufwendungen und ohne Fremdkapitalzinsen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Bewertung der Forderungen erfolgte zum Nennwert unter Berücksichtigung ihrer Einbringlichkeit. Bei zweifelhaften Forderungen erfolgte eine entsprechende Abwertung. Für Ausfallrisiken bei den einzelnen Forderungsgruppen der Betriebsstätte Lindenberg wurde durch eine Pauschalwertberichtigung vorgesorgt.

Rechnungsabgrenzungsposten Das Wahlrecht gemäß § 198 Abs. 10 HGB, einen Abgrenzungsposten auf der Aktivseite der Bilanz in Höhe der voraussichtlichen Steuerentlastung nachfolgender Geschäftsjahre einzustellen, wird in Anspruch genommen. Aufwandsund Leasingvorauszahlungen wurden aktiv abgegrenzt.

Umlaufvermögen Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips überwiegend zu durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (gleitendes Durchschnittspreisverfahren) bzw. zu niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag. Die Warenvorräte sind mit ihren Einkaufspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der

53


Rückstellungen

Verbindlichkeiten

Finanzanlagen

Die Rückstellungen wurden unter Bedachtnahme auf den Vorsichtsgrundsatz in Höhe der voraussichtlichen bzw. zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken gebildet.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht angesetzt (§ 211 Abs. 1 HGB). Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit den Anschaffungskosten, dem höheren Devisenbriefkurs, ansonsten mit dem höheren Bilanzstichtagswert früherer Jahre bewertet.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Rückstellungen für Abfertigungen wurden mit 2/3 der am Bilanzstichtag bestehenden fiktiven Abfertigungsansprüche der Dienstnehmer gebildet.

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Anteile an verbundenen Unternehmen:

Gesellschaft

Die zum Bilanzstichtag ausgewiesene Rückstellung für Pensionen umfasst die Deckungskapitalien für Pensionisten, soweit sie nicht (teil)abgefunden wurden, und die Pensionsansprüche der Belegschaft in der deutschen Betriebsstätte der VKW. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen und unter Beachtung des Fachgutachtens des Fachsenates für Handelsrecht und Revision des Institutes für Betriebswirtschaft, Steuerrecht und Organisation der Kammer der Wirtschaftstreuhänder KFS/RL3. Angewandt wurde das Teilwertverfahren auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 4,5% und den „AVÖ“ 1999-P-Rechnungsgrundlagen für die Pensionsversicherung – Pagler & Pagler in der Ausprägung für Angestellte. Für Ansprüche der Betriebsstätte Lindenberg wurden die Richttafeln 1998 von Klaus Heubeck verwendet. Die Berechnung der Jubiläumsgeldrückstellung erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung eines Rechnungszinssatzes von 4,5%. Als Pensionseintrittsalter wurde der Mittelwert aus den sich nach Budgetbegleitgesetz 2003 und Pensionsharmonisierungsgesetz 2004 ergebenden Ansätzen zugrunde gelegt.

54

III Erläuterungen zur Bilanz AKTIVA

VKW-Übertragungsnetz AG, Bregenz Hubert Häusle Gesellschaft m.b.H., Lustenau

Die Gliederung des Anlagevermögens, seine Entwicklung während des Geschäftsjahres und die Aufgliederung der Jahresabschreibung sind in einer Beilage als Bestandteil der Bilanz dargestellt.

Anteil VKW Betrag EUR

Anteil VKW

70.000,00

70.000,00

100,00

in %

72.672,83

72.672,83

100,00

10.900.925,13

10.900.925,13

100,00

VKW Anlagenbau und Umwelttechnik GmbH, Bregenz

35.000,00

35.000,00

100,00

VKW Anlagenbau und Umwelttechnik GmbH & Co KG, Bregenz

35.000,00

35.000,00

100,00

Allgäuer Elektrizitäts-Gesellschaft m.b.H., Lindenberg

35.790,43

28.121,05

78,57

Lindenberger Telekommunikations GmbH, Lindenberg

37.000,00

37.000,00

100,00

Hubert Häusle Gesellschaft m.b.H. & Co. KG., Lustenau

Anlagevermögen

Höhe des Nominalkapitals EUR

Immaterielle Vermögensgegenstände Von den Zugängen entfallen 0,35 Mio. EUR auf Ergänzungsinvestitionen bei Strombezugsrechten und 0,42 Mio. EUR auf sonstige Rechte.

Sachanlagen Im Posten „Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremdem Grund“ ist ein Grundwert von EUR 6.378.119,37 (Vorjahr EUR 6.331.908,02) enthalten.

Beteiligungen Die Beteiligungen weisen zum 31. Dezember 2004 einen Buchwert von EUR 7.054.054,81 auf. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr betreffen Zugänge im Ausmaß von EUR 231.667,00 und Abgänge im Ausmaß von EUR 395.336,36. Weitere Angaben im Sinne des § 238 Z 2 HGB zu den Beteiligungsunternehmen und den verbundenen Unternehmen können unterbleiben, da diese für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von nur

untergeordneter Bedeutung sind. Im Vergleich zur Berichtsgesellschaft entwickeln sämtliche Unternehmen gemessen an der Höhe der Umsatzerlöse, des Eigenkapitals, der Bilanzsumme und des Jahresergebnisses als maßgebliche wirtschaftliche Kriterien ein nur unbedeutendes Geschäftsvolumen.

Von der Schutzklausel des § 241 Abs. 2 Z 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

55


Beteiligungen

Gesellschaft „VEG" Vorarlberger Erdgas GmbH, Dornbirn VKW-Kaufmann GmbH, Reuthe VKW-Kaufmann GmbH & Co, Reuthe

Anteil VKW Betrag EUR

Anteil VKW in %

15.000.000,00

2.706.735,59

18,04

Gemeinschaftskraftwerk Tullnerfeld Gesellschaft m.b.H., Zwentendorf

36.336,42

17.804,84

49,00

EGE-Einkaufsgenossenschaft österreichischer Elektrizitätswerke reg. Gen.mbH, Wien

654.055,50

320.487,20

49,00

Gesellschaft

35.000,00

9.100,00

26,00

A&B Ausgleichsenergie & BilanzgruppenManagement AG, Innsbruck

258.975,00

66.667,00

25,74

EXAA Abwicklungsstelle für Energieprodukte AG, Graz

35.000,00

9.100,00

26,00

Lindau Energie GbR mit Haftungsbeschränkung, Lindau

350.000,00

91.000,00

26,00

35.000,00

9.100,00

26,00

Biomasse-Heizwerk Damüls GmbH & Co KG, Damüls

427.000,00

115.000,00

26,93

Biomasse Heizwerk Egg reg. Gen.mbH, Egg

159.880,23

3.633,64

2,27

35.000,00

9.100,00

26,00

Biomasse-Heizwerk Alberschwende GmbH, Alberschwende Biomasse-Heizwerk Alberschwende GmbH & Co KG, Alberschwende Biomasse Heizwerk Bezau GmbH, Bezau Biomasse Heizwerk Bezau GmbH & Co, Bezau Biomasse-Heizwerk Damüls GmbH, Damüls

Biomasse-Heizwerk Gaschurn GmbH, Gaschurn Biomasse-Heizwerk Gaschurn GmbH & Co KG, Gaschurn

465.415,37

121.007,97

26,00

Biomasse Heizwerk Hittisau reg. Gen.mbH, Hittisau

356.096,89

145.345,67

40,82

Biomasse-Heizwerk Lech GmbH, Lech Biomasse-Heizwerk Lech GmbH & Co KG, Lech Biomasse Heizwerk Mellau GmbH, Mellau Biomasse Heizwerk Mellau GmbH & Co, Mellau Vereinigte Telekom Österreich Beteiligungs Ges.m.b.H., Wien Vorarlberger Telekommunikations-GmbH, Bregenz

56

Höhe des Nominalkapitals EUR

37.000,00

9.620,00

26,00

1.493.717,45

388.363,63

26,00

36.336,42

15.261,30

42,00

363.364,17

152.612,95

42,00

1.744.108,01

90.841,04

5,21

150.000,00

30.000,00

20,00

Höhe des Nominalkapitals EUR

Anteil VKW Betrag EUR

Anteil VKW in %

21.801.850,25

363.364,17

1,67

57.988,00

1.526,00

2,63

20,92

692.000,00

144.800,00

1.612.000,00

39.000,00

2,42

2.556,46

937,37

36,67

Wertpapiere

Ausleihungen

Bei den Wertpapieren wurden mögliche Zuschreibungen in Höhe von EUR 1.463.952,62 aus steuerlichen Gründen nicht vorgenommen.

Bei den Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen wurden mögliche Zuschreibungen in Höhe von EUR 36.687,30 aus steuerlichen Gründen nicht vorgenommen. Die mit EUR 103.217,07 bilanzierten sonstigen Ausleihungen betreffen an Arbeitnehmer gewährte Darlehen. Auf Ausleihungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr entfallen EUR 21.117,84.

Zum Bilanzstichtag ergeben sich bei den thesaurierenden Investmentfondsanteilen als Folge von Thesaurierungseffekten Überschreitungen der Anschaffungskosten im Ausmaß von EUR 187.912,49, wovon EUR 108.595,32 auf das Berichtsjahr entfallen. Im Jahresabschluss ist eine Aufstockung über die Anschaffungswerte hinaus nicht vorgenommen worden.

57


Umlaufvermögen

PASSIVA

Vorräte

Eigenkapital

Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe unfertige Erzeugnisse Waren noch nicht abrechenbare Leistungen

31.12.2004 EUR

Vorjahr EUR

1.306.061,81

1.411.584,30

17.372,09

6.215,17

6.449,23

7.454,17

115.303,35

51.709,70

1.445.186,48

1.476.963,34

Grundkapital Das Grundkapital in Höhe von EUR 61.940.400,00 setzt sich aus folgenden nennwertlosen Stückaktien zusammen: EUR 37.880 Stück vinkulierte Namensaktien 8.482.120 Stück Inhaberaktien 8.520.000 Stück Aktien

Die Vorarlberger Illwerke AG hält zum Jahresende einen Anteil von 96,42 % des Grundkapitals der Vorarlberger Kraftwerke AG.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:

275.387,60 61.665.012,40 61.940.400,00

Die freien Rücklagen erhöhten sich um 3,50 Mio. EUR aus den Überträgen der Investitionsfreibeträge 1997, 1998, 1999 und 2000

Gewinnrücklagen Position

Bilanzwert EUR

davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR

44.072.939,33 37.665.885,11

0,00 0,00

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen Vorjahr

6.505.429,95 4.341.737,38

0,00 0,00

Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Vorjahr

1.215.862,86 2.967.683,38

0,00 0,00

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Vorjahr

sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände Vorjahr Summe Vorjahr

Für Ausfallsrisiken bei einzelnen Forderungsgruppen der Betriebsstätte Lindenberg wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von EUR 38.100,00 vorgesorgt. Die „Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen“ betreffen mit 6,31 Mio. EUR Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit 0,20 Mio. EUR sonstige Forderungen.

43.782.173,17 11.127.961,56

5.756.261,34 8.791.877,62

95.576.405,31

5.756.261,34

56.103.267,43

8.791.877,62

58

Unversteuerte Rücklagen Die Aufgliederung der unversteuerten Rücklagen sowie deren Entwicklung im Geschäftsjahr 2004 sind in einer Beilage als Bestandteil der Bilanz dargestellt.

Rückstellungen Die Rückstellungen gliedern sich wie folgt: 31.12.2004 EUR

Vorjahr EUR

1. Rückstellungen für Abfertigungen (davon versteuert: EUR 3.385.683,00) (Vorjahr: EUR 3.245.993,00)

15.113.165,00

13.914.629,00

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit 0,08 Mio. EUR sonstige Forderungen.

2. Rückstellungen für Pensionen (davon versteuert: EUR 29.403.370,70) (Vorjahr: EUR 31.662.865,14)

44.541.900,19

46.784.635,50

Die „sonstigen Forderungen und Vermögensgegenstände“ enthalten Erträge mit einem Betrag von 2,53 Mio. EUR (Vorjahr 1,79 Mio. EUR), die erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam werden. .

3. Steuerrückstellungen

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die „Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht“ betreffen mit 1,14 Mio. EUR

Die gesetzliche Rücklage ist gemäß § 130 Abs. 3 AktG mit 10 % des Grundkapitals dotiert. Die anderen Rücklagen betreffen mit 154,44 Mio. EUR (Vorjahr 150,94 Mio. EUR) freie Rücklagen.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind latente Steuern in Höhe von EUR 21.664.235,00 (Vorjahr: EUR 24.215.719,00) ausgewiesen.

4. sonstige Rückstellungen

278.728,00

397.215,00

23.007.911,52

21.612.183,12

82.941.704,71

82.708.662,62

Die „sonstigen Rückstellungen“ enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für noch offene Ansprüche und ausstehende Abrechnungen über Lieferungen und Leistungen, für Instandhaltung, für Restrukturierung, für Prozessrisken, für Zinsentwertungsrisiko, für noch nicht verbrauchte Urlaube und Zeitguthaben sowie für Jubiläumsgelder.

59


Verbindlichkeiten Das Fremdwährungsrisiko der Anleihen ist vertraglich abgesichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 95.265,39 dinglich besichert. Die „Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen“ betreffen mit 7,77 Mio. EUR Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit 30,29 Mio. EUR sonstige Verbindlichkeiten. Die unter diesem Posten erfassten Verbindlichkeiten gegenüber dem Organträger resultieren aus den im Organkreis verrechneten Leistungen und Abgaben sowie der Ergebnisabfuhr.

Die „Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht“ betreffen mit 0,03 Mio. EUR Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit 0,02 Mio. EUR sonstige Verbindlichkeiten. Unter dem Posten „sonstige Verbindlichkeiten“ sind Aufwendungen mit einem Betrag von 7,29 Mio. EUR (Vorjahr 6,63 Mio. EUR) enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam werden. Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten unter Angabe der Fristigkeiten ist der nachfolgenden Aufstellung zu entnehmen.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Haftungsverhältnisse

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen von Stromkunden vereinnahmte Netzzutritts- und Netzbereitstellungsentgelte (Baukostenzuschüsse) in Höhe von EUR 57.520.956,73 (Vorjahr: EUR 58.863.117,23) sowie von Dritten für die Mitbenützung von VKW-Anlagen, Wärmelieferungsanlagen und Datenübertragungswegen geleistete Finanzierungsbeiträge. Sie werden innerhalb eines Zeitraumes von 20 bis 25 Jahren bzw. entsprechend dem Abschreibungsverlauf der mitfinanzierten Anlagen aufgelöst.

Als Haftungsverhältnisse sind Bankgarantien im Zusammenhang mit der Verrechnung von Ausgleichsenergie, mit Stromhandelsgeschäften (u. a. an den Strombörsen Leipzig und Graz), für Verbindlichkeiten der Vereinigten Telekom Österreich Beteiligungs Ges. m. b. H., für Bankkredite und Gewährleistungsgarantien angeführt.

IV Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Restlaufzeiten Position

Bilanzwert

Anleihen Vorjahr Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Vorjahr erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Vorjahr

von 1–5 Jahren EUR

von mehr als fünf Jahren EUR

69.115.665,07 69.115.665,07

24.190.482,77 0,00

44.925.182,30 48.380.965,55

0,00 20.734.699,52

35.844.045,12 54.842.724,26

35.763.416,67 54.755.738,42

58.547,76 58.547,76

22.080,69 28.438,08

920.572,41 903.934,96

920.572,41 903.934,96

0,00 0,00

0,00 0,00

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Vorjahr

44.771.554,36 37.514.336,23

44.658.462,40 37.334.791,89

113.091,96 179.544,34

0,00 0,00

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Vorjahr

38.056.640,04 27.402.659,82

38.056.640,04 27.402.659,82

0,00 0,00

0,00 0,00

45.695,85 122.093,47

45.695,85 122.093,47

0,00 0,00

0,00 0,00

14.117.927,75 13.603.772,73

13.903.232,72 13.359.077,70

214.695,03 244.695,03

0,00 0,00

202.872.100,60

157.538.502,86

45.311.517,05

22.080,69

203.505.186,54

133.878.296,26

48.863.752,68

20.763.137,60

Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Vorjahr sonstige Verbindlichkeiten Vorjahr Summe Vorjahr

60

EUR

bis zu einem Jahr EUR

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Zu den einzelnen Posten wird Folgendes angemerkt:

Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

Stromerlöse sonstige Erlöse inkl. Auflösung Netzbereitstellungs- und Netzzutrittsentgelt Summe Umsatzerlöse

2004 EUR

Vorjahr EUR

258.513.294,86

254.634.966,99

16.059.936,77

15.474.351,96

274.573.231,63

270.109.318,95

Auf Exporte einschließlich Tauschlieferungen und auf Umsatzerlöse im Ausland entfallen 55,76 Mio. EUR (Vorjahr 67,62 Mio. EUR). Die Stromerlöse beinhalten auch die Elektrizitätsabgabe sowie die (dt.) Stromsteuer mit 32,22 Mio. EUR (Vorjahr 31,57 Mio. EUR), die an das Finanzamt abzuführen sind, sowie andere Abgaben und Zuschläge. Diese sind auch als Aufwand unter der Position „Steuern, soweit sie nicht unter Z 18 fallen“ enthalten.

61


Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge sind mit 4,51 Mio. EUR (Vorjahr 3,98 Mio. EUR) ausgewiesen und betreffen hauptsächlich Erträge aus Liegenschaften, Erträge aus Verwaltung, Erträge aus dem Abgang vom Anlagevermögen mit Ausnahme der Finanzanlagen, Kursgewinne und Vergütungen für Schadensfälle.

Die in den Abfertigungs-, Pensions- und Jubiläumsgeldrückstellungen enthaltene Zinstangente ist unter dem Zinsaufwand ausgewiesen. Zur Berechnung der Zinstangente wurde der für die Bewertung der Rückstellung verwendete Rechnungszinssatz von 4,5% auf den entsprechenden Rückstellungsbetrag zum Jahresanfang angewendet. Die Abfertigungs- und Pensionsaufwendungen unter Berücksichtigung der Rückstellungsveränderungen belaufen sich auf EUR 1.841.950,61. Davon entfallen auf Mitglieder des Vorstandes EUR 205.938,93.

Personalaufwand Im Personalaufwand sind auch die Aufwendungen für Abfertigungen, Pensionen und Jubiläumsgelder einschließlich Dotierung bzw. Auflösungen der betreffenden Rückstellungen sowie Beitragsleistungen an die Pensionskassa und Mitarbeitervorsorgekassa enthalten. Der Posten Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen enthält Beiträge an die Mitarbeitervorsorgekassa in Höhe von EUR 13.277,26 (Vorjahr EUR 5.117,40). Die Summe der für aktive Dienstnehmer angefallenen Gehaltsaufwendungen, für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge und für sonstige Sozialaufwendungen beträgt EUR 42.821.039,53 (Vorjahr EUR 42.430.904,23).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 18,79 Mio. EUR betreffen mit 8,53 Mio. EUR Körperschaftsteuer, mit 0,40 Mio. EUR die in Deutschland anfallende Gewerbesteuer sowie mit 9,86 Mio. EUR die Verminderung der aktiven latenten Steuern und die Veränderung der aktiven Steuerabgrenzung aus Vorjahren. Vom Organträger wurden 8,14 Mio. EUR für Körperschaftsteuer verrechnet.

ben eine Erhöhung der Bemessungsgrundlage für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag um EUR 2.949.731,56. Die nach dem Ablauf der Behaltefrist aufgelösten Investitionsfreibeträge in Höhe von EUR 3.504.838,91 wurden über die Gewinn- und Verlustrechnung auf freie Rücklagen steuerneutral übertragen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten zur Gänze das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Die über die Gewinn- und Verlustrechnung erfolgten Zuweisungen und Auflösungen von unversteuerten Rücklagen erga-

Abschreibungen In den Abschreibungen sind auch Abschreibungen geringwertiger Wirtschaftsgüter mit 0,78 Mio. EUR (Vorjahr 1,20 Mio. EUR) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen hauptsächlich Instandhaltungsaufwand, Versicherungs- und Verwaltungsaufwand, Kursverluste, Werbeaufwand und Öffentlichkeitsarbeit, Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten, Beiträge und Abgaben.

Veränderung der unversteuerten Rücklagen Über die Gewinn- und Verlustrechnung wurden Zuweisungen an bzw. Auflösungen von „unversteuerten Rücklagen“ wie folgt vorgenommen: Zuweisungen EUR

Auflösungen EUR

Bewertungsreserve auf Grund von Sonderabschreibungen aus vorzeitigen Abschreibungen aus der Übertragung stiller Reserven gemäß § 12 EStG 1988

3.287.214,76 432.728,25

sonstige unversteuerte Rücklagen Übertragungsrücklage gem. § 12 EStG 1988

77.193,15

Investitionsfreibetrag gemäß § 10 EStG 1988 vorzeitige Auflösung

18.051,90

Auflösung wegen Zeitablauf

3.504.838,91 432.728,25

62

6.887.298,72

63


V Sonstige Angaben

Angaben über Organe der Gesellschaft und Arbeitnehmer

Verpflichtung zur Nutzung von nicht in der Bilanz ausgewiesenen Sachanlagen

Die Gesamtbezüge des Vorstandes einschließlich Bezüge für frühere Mitglieder des Vorstandes betrugen im Berichtsjahr EUR 858.420,71, davon entfallen auf verbundene Unternehmen EUR 117.876,00.

Im folgenden Geschäftsjahr werden die Verpflichtungen 0,23 Mio. EUR, in den folgenden fünf Geschäftsjahren 0,53 Mio. EUR betragen.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Am 19. Dezember 2000 wurde ein Organschaftsvertrag zwischen der Vorarlberger Illwerke AG als Organträger und der Vorarlberger Kraftwerke AG als Organgesellschaft abgeschlossen, in dem eine Ergebnisabführung der Vorarlberger Kraftwerke AG an die Vorarlberger Illwerke AG, beginnend mit dem Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2001, vereinbart wurde.

Dem Aufsichtsrat wurden EUR 37.170,00 vergütet. Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres betrug unter aliquoter Berücksichtigung der Teilzeitbeschäftigten 660 Dienstnehmer, davon 607 Angestellte und 53 Lehrlinge.

Bestätigungsvermerk „Die Buchführung und der Jahresabschluss entsprechen nach unserer pflichtgemäßen Prüfung den gesetzlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss.“

Dornbirn, am 24. März 2005 RTG Dr. Rümmele Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

Bregenz, den 24. März 2005 Dr. Manfred Rümmele e.h. Wirtschaftsprüfer MMag. Dr. Alfred Geismayr e.h. Wirtschaftsprüfer

Mit der Vorarlberger Illwerke AG wurden vor allem im Zusammenhang mit Stromlieferungen Geschäfte größeren Ausmaßes getätigt.

Der Vorstand

Von der Vorarlberger Illwerke AG wurden immaterielle Wirtschaftsgüter in Höhe von EUR 450.694,37 erworben. Dr. Ludwig Summer e.h.

Dr. Christof Germann e.h.

Die Vorarlberger Kraftwerke AG wird in den Konzernabschluss der Vorarlberger Illwerke AG mit Sitz in Bregenz einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird beim Firmenbuchgericht Feldkirch eingereicht.

64

65


Stromkennzeichnung gemäß § 45a EIWOG für das Jahr 2004

Impressum

kWh

Prozent

Wasserkraft Windenergie Biomasse fest Biomasse flüssig Biomasse gasförmig Fotovoltaik Deponie- und Klärglas Geothermie Erdgas Erdöl und dessen Produke Kohle Nukleare Energie Sonstige Energie Strom unbekannter Herkunft

1.384.311.746 35.701.527 11.830.877 854.815 3.827.690 490.021 2.899.431 95.398 820.516.044

61,24% 1,58% 0,52% 0,04% 0,17% 0,02% 0,13% 0,00% 36,30%

Endkundenabgabe in Österreich

2.260.527.549

100%

Wir haben Ihre gem. § 45a EIWOG (BGBI. I Nr. 149/2002) erstellte Dokumentation geprüft und können bestätigen, dass die diesem Schreiben beigelegte Stromkennzeichnung aus Ihren Büchern und Aufzeichnungen abgeleitet ist und mit dem Ergebnis der Dokumentation übereinstimmt.

Dornbirn, am 12.Mai 2005 RTG Dr. Rümmele Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Manfred Rümmele e.h. Mag. Hugo Hämmerle e.h.

66

Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Vorarlberger Kraftwerke AG Weidachstraße 6 6900 Bregenz Informationen: Illwerke/VKW-Gruppe Kommunikation Dr. Peter Schmid Telefon: +43/5574/601-72601 Fax: +43/5574/601-78506 Internet: www.vkw.at E-Mail: peter.schmid@vkw.at Konzeption und Gestaltung: Konzett | Brenndörfer Rathausstraße 11 6900 Bregenz Fotografie: VKW, Archiv Druck: Buchdruckerei Lustenau Millenniumspark 10 6890 Lustenau

67


GESCHÄFTSBERICHT

2004


INHALT

02


2004 Vorarlberger Illwerke Aktiengesellschaft (Illwerke) Geschäftsbericht über das achtundsiebzigste Geschäftsjahr vom 1. Januar 2004 bis 31. Dezember 2004

Zwei Unternehmen – ein Ziel Vorwort des Vorstands Wichtige Daten auf einen Blick

04 06 09

Vorarlberger Illwerke AG Organe Lagebericht Der Vorstand informiert Energiewirtschaft Kraftwerke Engineering Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Wasserkraft und Umwelt Jahresabschluss 2004 Vorschlag für die Verteilung des Bilanzgewinns

Illwerke/VKW-Gruppe 12 14 16 18 20 22 23 24 27 53

Konzernlagebericht Konzernstruktur Rahmenbedingungen Ein Konzern entsteht Beteiligungen Konzernabschluss 2004 Bericht des Aufsichtsrats

56 58 59 60 63 66 84

03


ZWEI UNTERNEHMEN – EIN ZIEL Als „Illwerke/VKW-Gruppe“ arbeiten die traditionsreichen Unternehmen Vorarlberger Illwerke AG (Illwerke) und Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW) seit 2001 gemeinsam für die Energiezukunft des Landes. Die Bündelung der Elektrizitätsunternehmen zielt darauf ab, die Eigenständigkeit im liberalisierten Strommarkt zu wahren. Mit diesem eigenständigen Weg wollen die beiden Unternehmen die Entscheidungskompetenz über den Naturschatz Wasser, die strategische Ausrichtung des Konzerns und die infrastrukturellen Einrichtungen im Lande sichern. Dieser Weg hat sich bisher bewährt.

Die strategischen Ziele der Illwerke/VKW-Gruppe sind: • Kostengünstige, umweltschonende und sichere Versorgung der Bevölkerung in Vorarlberg und Teilen des Allgäus mit elektrischer Energie. • Langfristige Sicherung und Nutzung des Wasserkraftpotenziales Vorarlbergs zu angemessenen Preisen. • Erhaltung wettbewerbsfähiger, profitabler und eigenständiger Unternehmen unter gemeinsamer Führung. • Ausgeprägte Kundenorientierung. Die Illwerke nutzen aktiv die Chancen, die der liberalisierte Strommarkt in ihrem Kerngeschäft Regel- und Spitzenenergie bietet. Das Unternehmen baut diese Kompetenzen u. a. durch den Bau des Kopswerkes II weiter aus. Die VKW ist der führende Energie-Dienstleister in Vorarlberg und im Westallgäu und erfolgreicher Stromhändler in Mitteleuropa. Die VKW bietet ihren Kunden attraktive Preise für Energie und Netznutzung; und das mit höchster Versorgungsqualität.

04


Die Illwerke/VKW-Gruppe ist zudem in Geschäftsfeldern tätig, die in einem Naheverhältnis zum Kerngeschäft stehen. In der Abfallwirtschaft ist die Häusle Gruppe in Vorarlberg und in der Ostschweiz ein innovatives Unternehmen mit beachtlichen Marktanteilen. Die Geschäftsfelder Tourismus, Trinkwasser und Hochtechnologie (ELB-Form) runden das Portfolio ab. In der Vorarlberger Wirtschaft übernimmt die Illwerke/VKW-Gruppe damit eine wichtige Rolle. Dabei steht der verantwortungsvolle Umgang mit vorhandenen Ressourcen im Mittelpunkt. Schließlich gilt es, eine qualitativ hochwertige Dienstleistungspalette in unterschiedlichsten Lebens- und Wirtschaftsbereichen zu bieten. Großen Anteil am Erfolg der Unternehmensgruppe haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit vorbildlichem Engagement und ausgezeichnetem Fachwissen ihre Aufgaben wahrnehmen.

05


VORWORT

des Vorstands

Sehr geehrte Damen und Herren, das Geschäftsjahr 2004 der Vorarlberger Illwerke AG war entscheidend geprägt von den Vorbereitungen und dem Baubeginn für das Pumpspeicherkraftwerk Kopswerk II. Mit diesem Kraftwerk, das Ende 2007/Anfang 2008 in Betrieb gehen wird, können die Illwerke ihre Position als Anbieter von Spitzen- und Regelenergie von europäischer Bedeutung weiter ausbauen. Das Kopswerk II ist das derzeit einzige größere Kraftwerksbauvorhaben in der österreichischen Elektrizitätswirtschaft. Dank einem positiven Zusammenwirken der Bewilligungsbehörden, der Gebietskörperschaften und auch der Bevölkerung konnte nach einer ungewöhnlich kurzen Verfahrensdauer das Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren positiv abgeschlossen werden. Nach Abschluss des Behördenverfahren und einer vertraglichen Vereinbarung zwischen der Energie Baden-Württemberg AG, dem Land Vorarlberg und den Illwerken konnte bereits Anfang September mit den Bauarbeiten für dieses Kraftwerk begonnen werden.

06

Unterstützt wurde der gute Verfahrensverlauf durch die Tatsache, dass in das bestehende Flussregime im Bereich der oberen Ill nicht eingegriffen wurde. Besonderes Augenmerk wurde auf eine umweltgerechte Bauführung gelegt. So wurde eine ökologische Bauaufsicht benannt, die auch als Kontaktstelle zur Bevölkerung fungiert. Weiters werden die Bewohner des inneren Montafons regelmäßig über das aktuelle Baugeschehen informiert. Eine weitere wesentliche Investitionsmaßnahme stellt im Geschäftsjahr 2004 die Vergrößerung des Ausgleichsbeckens Rifa in Gaschurn/Partenen dar, womit die Einsatzmöglichkeiten des Vermuntwerkes und des Kopswerkes I deutlich erhöht und eine wichtige Vorleistung für den späteren wirtschaftlichen Betrieb des Kopswerkes II geschaffen werden konnte. Die Entwicklungen im internationalen Energiemarkt zeigen deutlich, dass der Bedarf an neuen Kraftwerksleistungen steigen wird. Auch der vor allem in Deutschland weiterhin rasante Ausbau der Windkrafterzeugung bringt für die Illwerke als Anbieter von Regel- und Spitzenenergie gute marktstrategische Aussichten.


Dr. Ludwig Summer

Dr. Christof Germann

07


Die weitere Integration der Unternehmen Illwerke und VKW bildete auch 2004 einen Schwerpunkt. Durch die Einbringung der VKW-Aktienanteile des Landes Vorarlberg in die Vorarlberger Illwerke AG entstand 2001 der IllwerkeKonzern. Beide Unternehmen bleiben rechtlich selbstständige Aktiengesellschaften, arbeiten aber unter gemeinsamer Leitung. In der Öffentlichkeit tritt der Konzern seit Herbst 2004 als Illwerke/VKW-Gruppe auf; das neue Logo bringt das zum Ausdruck. Gestärkt wurde die UnternehmensPartnerschaft unter anderem durch die Zusammenlegung der Hauptverwaltungen in der Weidachstraße in Bregenz, dem Sitz der VKW. Die unternehmensübergreifenden Verantwortungsbereiche der Vorstandsmitglieder signalisieren den integrativen Charakter der ab Jahresbeginn 2005 geltenden neuen Organisationsstruktur. Diese sieht auch Organisationseinheiten vor, die Konzernfunktionen (z.B. Personal, ITServices usw.) wahrnehmen. Eine beachtliche Synergienutzung brachte beispielsweise die Zusammenlegung beider Rechenzentren; ebenso die Zusammenführung der IllwerkeBetriebsstelle Rodund und der VKW-Betriebsstelle in Bludenz. Der Prozess der Eingliederung in ein großes Ganzes ist in beiden Traditionsunternehmen im Gang. Der eigenständige Vorarlberger Weg erweist sich als zielführend und bringt den Kunden und den Unternehmen Vorteile.

08

Mit Jahresende 2004 ist Direktor Dr. Leo Wagner in den Ruhestand getreten. Er war rund 20 Jahre in führender Position in der Vorarlberger Elektrizitätswirtschaft tätig. Mit dem Zusammenrücken von Illwerke und VKW zu Jahresbeginn 2001 wurde er in den Vorstand der Illwerke berufen und hat hier wesentlich den Prozess der Zusammenführung der beiden Unternehmen mitgestaltet. Seine Nachfolge hat mit 1. Jänner 2005 Dr. Christof Germann angetreten, der bereits seit 1986 für VKW und Illwerke tätig ist. Besonderen Dank verdienen schließlich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie arbeiten mit außerordentlich großem Engagement und hoher Identifikation für unsere Unternehmen und für unsere Kunden.

Dr. Ludwig Summer

Dr. Christof Germann


WICHTIGE DATEN AUF EINEN BLICK Vorarlberger Illwerke AG

Gesamtenergiedargebot der Werksgruppe Obere Ill - Lünersee und des Walgauwerks

2003 in Mio KWh

2004 in Mio KWh

2.289,4

2.268,2

in Mio EUR

in Mio EUR

938

918

Anlagenzugänge

21

59

Abschreibungen

36

35

138

103

58

38

594

603

2003 in Mio EUR

2004 in Mio EUR

1.280

1.244

Anlagenzugänge

81

85

Abschreibungen

70

72

434

433

61

52

1.486

1.566

Bilanzsumme

Umsatzerlöse Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Anzahl der Mitarbeiter inklusive Lehrlinge (per 31.12.)

Illwerke/VKW-Gruppe

Bilanzsumme

Umsatzerlöse Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Anzahl der Mitarbeiter inklusive Lehrlinge (Jahresdurchschnitt)

09


ZUKUNFT

GESCHÄFTSBERICHT 2004

Wir liefern heute die Energie für Vorarlbergs Zukunft.


ORGANE Aufsichtsrat: Kommerzialrat Albert WIDMER, Höchst, Vorsitzender

Kammeramtsdirektor Mag. Heinz PETER, Feldkirch Franz RAUCH, Industrieller, Laterns

Landesrat Mag. Siegmund STEMER, St. Anton i. M., Vorsitzender-Stellvertreter

Landesrat Manfred REIN, Dornbirn bis 3. Dezember 2004

Rechtsanwalt Dr. Clement ACHAMMER, Feldkirch DDr. Heiner BERTLE, Schruns

Landesrat Erich SCHWÄRZLER, Lingenau ab 3. Dezember 2004

Alois BITSCHNAU, St. Gallenkirch

Rechtsanwalt MMag. Dr. Manfred SCHNETZER, Dornbirn

Rechtsanwalt Dr. Adolf CONCIN, Bludenz

Rechtsanwalt Dr. Paul SUTTERLÜTY, Egg

Professor Dr.-Ing. Thomas HARTKOPF, Leimen (D), Mitglied des Vorstands der Energie Baden-Württemberg AG

12


Vom Betriebsrat entsendet:

Vorstand:

Betriebsratsvorsitzender Hans WAIDACHER, Vandans

Direktor Dr. Ludwig SUMMER, Bregenz, ab 1. Januar 2005 Vorsitzender des Vorstands

Dipl.-Ök. Ing. Helmut DAXER, Vandans Heinz KOGOJ, Partenen Wilhelm PUMMER, Vandans

Direktor Dipl.-Ing. Dr. Leo WAGNER, Bregenz, bis 31. Dezember 2004 Direktor Dr. Christof GERMANN, Bregenz, ab 1. Januar 2005

Walter RAUDASCHL, Bartholomäberg Anton VALLASTER, Bartholomäberg (bis 2. 12. 2004) Ing. Johannes BERTHOLD, Vandans (ab 2. 12. 2004)

13


LAGEBERICHT Das Geschäftsjahr 2004 war für die Vorarlberger Illwerke AG (Illwerke) vor allem durch den Baubeginn beim Großprojekt „Kopswerk II“ geprägt. Der im Juli/August 2004 gefasste Baubeschluss basiert auf einer vertraglichen Vereinbarung (Letter of Intent), die zwischen den Illwerken, der Energie Baden-Württemberg AG und dem Land Vorarlberg abgeschlossen wurde. Das bisher größte Kraftwerk der Illwerke wird die Kapazität im Pumpbetrieb um rund 85 % und im Turbinenbetrieb um rund 36 % erhöhen. Dieses Projekt stellt eine marktadäquate Erweiterung unseres Kraftwerksparks dar und wird im Zusammenspiel mit der Windkrafterzeugung in Deutschland zu einem Verbund regenerativer Energien führen. Die Illwerke haben in den letzten Jahren erfolgreich Maßnahmen zur Reduzierung der Kosten gesetzt und ein straffes Kostenmanagement realisiert. Weitere Synergieeffekte konnten im Verlaufe des Jahres 2004 durch die Zusammenlegung der Hauptverwaltungen von Illwerke und VKW erzielt werden. Die mit 1. Jänner 2005 in Kraft getretene Neuorganisation führt zu weiteren Rationalisierungseffekten, und zwar insbesondere in den Konzernfunktionen. Das Ergebnis der Illwerke hat auf Grund des engen Zusammenhanges mit dem wirtschaftlichen Erfolg bei unserem Hauptstromabnehmer, der Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, eine Reduktion gegenüber dem Vorjahr erfahren. Gleichzeitig ist aber festzuhalten, dass künftig wiederum mit einer Ertragsentwicklung zu rechnen sein wird, die den früheren Ergebnissen zumindest entsprechen dürfte.

14

Auf Basis dieser Prognosen ist weiterhin von einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung der Illwerke auszugehen. Insgesamt zeigt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Illwerke ein geordnetes Bild. Die Eigenkapitalbasis wurde auch im Geschäftsjahr 2004 durch Rücklagendotierungen gestärkt, die in der Bilanz zum 31. Dezember 2003 noch ausgewiesenen Anleiheverpflichtungen über 47,2 Millionen Euro wurden am 30. Juni 2004 zur Gänze planmäßig getilgt. Zur Baufinanzierung des Kopswerkes II wurde im Dezember 2004 eine Anleihe über 230 Millionen Euro aufgenommen, wovon am 15. Dezember 2004 eine erste Tranche von 20 Millionen Euro zur Auszahlung kam. Zu den bei den Illwerken bestehenden originären Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Beteiligungen und Ausleihungen sowie Wertpapiere im Anlage- und Umlaufvermögen, Guthaben bei Kreditinstituten und Verpflichtungen aus der Aufnahme einer Anleihe zur Finanzierung des Baus des Kopswerkes II. Zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos bei dieser Anleihe werden derivative Finanzinstrumente (Zinsswap und Cap) eingesetzt.


Im Rahmen des Risikomanagements wird das Kontrahentenrisiko insofern eingeschränkt, als Geschäfte nur mit Geschäftspartnern getätigt werden, die über eine ausreichende Bonität verfügen. Dabei werden bei jedem Finanzpartner individuelle Limits berücksichtigt, was insgesamt zu einer entsprechenden Risikostreuung führt. Zur Vermeidung zusätzlicher Finanzrisiken wird im Allgemeinen auf Finanzgeschäfte in Fremdwährungen verzichtet. Grundsätzlich unterliegen Finanzgeschäfte diversen Risiken, die insbesondere das Liquiditätsrisiko, das Kontrahentenrisiko, Kursrisiken bei Wertpapierveranlagungen und Zinsänderungsrisiken betreffen. Die Handhabung dieser Risiken ist in Richtlinien für den Finanzbereich geregelt. Die jederzeitige Sicherstellung der definierten Liquiditätsreserve wird durch eine permanente Liquiditätsplanung unter Einsatz entsprechender Spezialsoftware gewährleistet. Zur erfolgreichen Abwicklung von Prozessen stellt die Informatik einen wesentlichen Faktor dar. Im Hinblick auf die zentrale Funktion dieses Bereiches wird auf das Sicherheitsbewusstsein im IT-Bereich größtes Augenmerk gelegt.

Zur Förderung von Forschung und Entwicklung leisteten die Illwerke im Geschäftsjahr 2004 Zuwendungen an die Fachhochschule in Dornbirn. Für das Geschäftsjahr 2005 erwarten wir für die Illwerke eine Verbesserung der Ertragslage, wobei wir insgesamt von einer kontinuierlichen Wirtschaftsentwicklung in Europa ausgehen. Im Mittelpunkt der Investitionstätigkeit wird auch im Geschäftsjahr 2005 der Bau des Kopswerkes II stehen. Dabei werden neue innovative Betriebsweisen im Turbinenund Pumpbetrieb zur Realisierung gelangen, die durch Schutzrechte gesichert wurden.

Bregenz, am 13. Mai 2005

Dr. Ludwig Summer

Dr. Christof Germann

Im Geschäftsjahr 2004 beliefen sich die Investitionen in Sachanlagen auf 54,6 Millionen Euro und in immaterielle Vermögensgegenstände auf 0,5 Millionen Euro. Das Finanzanlagevermögen zeigt Zugänge im Ausmaß von 3,8 Millionen Euro. Es konnte ein Betriebsergebnis von 11,2 Millionen Euro sowie ein Finanzergebnis von 26,7 Millionen Euro erzielt werden, was zu einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 37,9 Millionen Euro führte. Nach Abzug der die Illwerke direkt betreffenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 6,3 Millionen Euro war ein Jahresüberschuss von 31,6 Millionen Euro auszuweisen.

15


DER VORSTAND INFORMIERT Projekt Kopswerk II

Projektabwicklung

Das Kopswerk II ist ein Pumpspeicherwerk mit regelfähiger Pumpe durch Einsatz des hydraulischen Kurzschlusses und hat eine Leistung im Turbinenbetrieb zwischen 450 MW und 510 MW und bei Pumpbetrieb eine Leistungsaufnahme aus dem Netz von 450 MW. Dem Kopswerk II dient der bestehende Speicher Kops als Oberwasser- und das Becken Rifa als Unterwasserbecken. Es besteht im Wesentlichen aus einem 5,5 km langen Druckstollen, einem Zweikammerwasserschloss mit Schrägschacht, einem gepanzerten Druckschacht und dem Kavernenkrafthaus mit 3 Maschinensätzen zu je 150 MW bis 170 MW. Weiters ist eine Trafokaverne, die Energieableitung, eine SF6-Anlage und die Einbindung in die bestehende 220-kV-Leitung von Partenen nach Bürs Bestandteil des Projekts. Eine Besonderheit des Kopswerkes II stellt die volle Regelfähigkeit von plus 450 MW bis minus 450 MW durch den erwähnten Einsatz des „hydraulischen Kurzschlusses“ dar, ebenso der Einsatz des Prinzips des Druckluftwasserschlosses in der Unterwasserführung zur optimalen Gewinnung der Fallhöhe und zur Beherrschung der hydro-dynamischen Beanspruchung, die sich aufgrund der hohen Regelfähigkeit ergibt.

Auf Grundlage der im Jahre 2003 eingereichten Umweltverträglichkeitserklärung fand Ende März 2004 die rund einwöchige Bewilligungsverhandlung statt. Mit den betroffenen Gemeinden, der Bürgerinitiative sowie den Grundeigentümern und unmittelbaren Anrainern konnten alle erforderlichen privatrechtlichen Vereinbarungen abgeschlossen werden. Dadurch war der Weg frei für einen positiven Bewilligungsbescheid. Dieser erlangte mit 13. August 2004 Rechtskraft.

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Zu Beginn des Jahres 2004 wurden die Ausschreibungen für alle Hauptbestandteile der Kraftwerksanlage den präqualifizierten Firmen übersandt. Die Vergabe-Verhandlungen wurden in den Monaten April bis Juni geführt. Die Vergabe aller wesentlichen Bauarbeiten sowie der wichtigsten stahlwasserbaulichen, maschinenbaulichen und elektrotechnischen Anlageteile erfolgte gleichzeitig am 27. August 2004. Mit Ende des Berichtsjahres war die Mobilisierung der Baufirmen weitgehend abgeschlossen. Die Bauarbeiten in allen drei Baulosen wurden in Angriff genommen.


Vergrößerung Ausgleichbecken Rifa Durch die Vergrößerung des Ausgleichbeckens Rifa von 0,6 auf 1,1 Millionen Kubikmeter Wasserinhalt wurde die Freizügigkeit des Einsatzes des Vermuntwerkes und des Kopswerkes I deutlich erhöht und eine wichtige Vorleistung für den späteren wirtschaftlichen Betrieb des Kopswerkes II geschaffen. Trotz schwieriger Materialbeschaffung konnten die Bauarbeiten im Jahre 2004 plangemäß abgewickelt werden. Im Frühjahr erfolgten die eigentliche Erhöhung der Umschließungsdämme des Ausgleichbeckens sowie die Fertigstellung der Hochwasserentlastungsanlage und die Schaffung jener Vorleistungen, die für den Bau des Kopswerkes II erforderlich waren. Von Juli bis September wurde die Asphaltbetondichtung aufgebracht. Der Ende Oktober/ Anfang November durchgeführte Probestau war erfolgreich, und am 25. November 2004 wurde die vorläufige Betriebsbewilligung erteilt. Seitdem steht das vergrößerte Rifabecken für die freie Speicherbewirtschaftung zur Verfügung.

Werkssperre Kraftwerke Inneres Montafon Die Illwerke investierten in den Jahren 2003 und 2004 in ihre Kraftwerksanlagen im inneren Montafon rund 20 Millionen Euro, davon allein im Herbst 2004 rund 10 Millionen Euro. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit der Illwerke auf dem europäischen Markt weiter gestärkt werden. Nach über 70 Jahren Kraftwerksbetrieb erfolgte eine Sanierung des Druckstollens Trominier-Vermunt. Die Sanierung wurde in zwei Etappen, nämlich im Herbst 2003 und im Herbst 2004, durchgeführt. Das Vermuntwerk war hierfür im Jahr 2004 vom 8. Oktober bis 27. November gesperrt. Diese Zeit der Werkssperre wurde auch für eine Vielzahl anderer Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten im Bereich der Kraftwerksanlagen des inneren Montafons genutzt. Rund 90 Illwerke-Mitarbeiter waren auf den verschiedenen Baustellen im Einsatz. Hinzu kamen die Mitarbeiter der beauftragten Firmen.

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ENERGIEWIRTSCHAFT Einsatz der Kraftwerke

Energieabgaben aus den Kraftwerken

Die Einsatzleitung der Kraftwerke der Werksgruppe Obere Ill - Lünersee erfolgt durch die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW). Unsere weiteren Kunden, die Länder Tirol und Vorarlberg bzw. die TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG und die Vorarlberger Kraftwerke AG, erhalten über die EnBW die Illwerke-Energie. Seit dem Beginn der Energieabgabe im Jahr 1930 wurden bis zum 31. Dezember 2004 insgesamt 80,9 Milliarden kWh elektrische Energie in der Werksgruppe Obere Ill Lünersee erzeugt.

2004 wurden in der Kraftwerksgruppe Obere Ill - Lünersee 1.949,97 Millionen kWh elektrische Energie erzeugt. Mit dem am Ende des Betriebsjahres gespeicherten Energiedargebot aus dem Jahr 2004 (Speicherdifferenz*)) und dem Fremdenergiebezug ergab dies ein Energiedargebot von 1.920,59 Millionen kWh. Die höchste Ausnützung der Illwerke-Speicher wurde mit einer gesamten gespeicherten Energie (bezogen auf Rodund) von 426,97 Millionen kWh erreicht; das entspricht 88,19 %. Die Speichermöglichkeiten wurden - zusätzlich zur Speicherung von Zufluss und Jahrespumpspeicherung - zur Wälzpumpspeicherung genützt. *) Speicherstände vom 31. Dezember 2004 abzüglich der Speicherstände vom 1. Januar 2004

Das Ausmaß der Zuflüsse in die Speicher des Unternehmens lag um 1,3 % unter jenen des Regeljahres. Gesamtenergiedargebot 2004 1.920,59 Millionen kWh

Großstromabnehmer aus Zufluss und Pumpspeicherung 1.764,48 Millionen kWh

Die Energieabgaben für Pumpenergie Rifawerk und Pumpwerk Kleinvermunt sowie zur Bereitstellung von Energie für Eigenverbrauch, Unterliegerverpflichtung, Verluste und Stromlieferung an VIW Energievertriebs GmbH betrugen 2004 zusammen: 156,11 Millionen kWh.

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2004 An die Großstromabnehmer wurden 1.764,48 Millionen kWh elektrische Spitzen- und Regelenergie aus Zufluss und Pumpspeicherung abgegeben. Die Energieabgaben für Pumpenergie Rifawerk und Pumpwerk Kleinvermunt sowie zur Bereitstellung von Energie für Eigenverbrauch, Unterliegerverpflichtung, Verlusten und Stromlieferungen an die VIW Energievertriebs GmbH betrugen 2004 zusammen 156,11 Millionen kWh. Die Pumpspeicherung erfolgt in der Werksgruppe Obere Ill Lünersee mit einer hohen Freizügigkeit (Jahres- und Wälzpumpspeicherung im 1.970 m hoch gelegenen Lünersee mit 78 Millionen m3 Inhalt, Wälzpumpspeicherung mit den Rodundwerken I und II mit Weiterführungsmöglichkeit des aus den Rodundbecken in die Becken Latschau gepumpten Wassers in den Jahrespumpspeicher Lünersee) und mit hohem Pumpspeicherumwälzwirkungsgrad. In der Werksgruppe Obere Ill - Lünersee wurde auch im Jahre 2004 die Pumpspeicherung (Jahres- und Wälzpumpspeicherung) in einem Ausmaß vorgenommen, das die Projektdaten der Pumpspeicheranlagen deutlich überschritt.

Walgauwerk Im Betriebsjahr 2004 hat das Walgauwerk 347,7 Millionen kWh elektrische Energie - vorwiegend in der Hochtarifzeit erzeugt. Das Walgauwerk erreichte im Betriebsjahr 2004 - ohne im Voraus festgelegte und kurzfristig angemeldete Arbeiten eine Verfügbarkeit von 100 %. Seit dem Beginn der Energieabgabe im Jahr 1984 wurden bis zum 31. Dezember 2004 im Walgauwerk insgesamt 6,8 Milliarden kWh elektrische Energie erzeugt.

Funktionen der Kraftwerksgruppe • • • • • •

Spitzenenergie, Zufluss, großer Speicher Regelfunktion: Primärregelung, Sekundärregelung Leistungsvorhaltung: Minutenreserve, Langzeitreserve Spannungs-/Blindleistungsregelung Pumpspeicherung (Jahres- und Wälzpumpspeicherung) Maßnahmen im Großstörungsfall, Inselfähigkeit, Schwarzstart • Sonderfunktionen (Leitungen hochfahren u. a.) • Hochwasserschutz

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KRAFTWERKE Die Überholungen im Jahr 2004 konnten wie geplant durchgeführt werden. Insgesamt konnte wiederum eine hohe Gesamtverfügbarkeit der Kraftwerksanlagen erreicht werden.

Rodundwerk II Vom 28. Juli bis 3. Dezember 2004 war das Rodundwerk II zur Durchführung umfangreicher Instandhaltungsarbeiten gesperrt. So wurden unter anderem die Maschinenautomatik, der Turbinenregler, die Anlassersteuerung, der elektrische Maschinenschutz und elektrische Vor-Ort-Steuerungsanlagen erneuert. Weiters wurde die 220-kV-Freiluftschaltanlage für den redundanten Energieabtransport zur Umspannanlage Bürs erweitert. Auf der maschinenbaulichen Seite bildete die Sanierung der Leitschaufellagerungen den Schwerpunkt der Arbeiten. Unvorhergesehen mussten aufgrund starker Risse bei mehreren Leitschaufeln alle ausgebaut und saniert werden, wodurch sich die Maschinensperre um fast zwei Monate verlängerte. Im Zuge der Werkssperre des Rodundwerk II fand auch die Schluffräumung im Latschaubecken II statt, wozu vorgängig umfangreiche Vorbereitungsarbeiten für die Durchführung der Schluffabtransporte zu erledigen waren. Aufgrund der Verlängerung der Revision und der dadurch entstandenen Überlappung mit den Werkssperren im Raum Partenen musste die 10-Jahres-Inspektion des Walgauwerkstollens in Abstimmung mit den Behörden um ein Jahr, auf den Herbst 2005, verschoben werden.

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Walgauwerk Im Herbst 2004 konnte die Fischtreppe im Bereich der Illbeileitung Rodund im Beisein von Vertretern des Landes und verschiedener Interessensverbände in Betrieb genommen werden. Mit der Fischtreppe ist ein wesentlicher Beitrag zum Fließkontinuum erreicht.

Lünerseewerk Am Lünersee wurde im Herbst 2004 die Sanierung der Staumauerkrone durchgeführt und zur Erhöhung der Sicherheit ein neues Geländer angebracht.

Kopswerk I Im Kopswerk wurden zur Erhöhung der Flexibilität bei Maschinenrevisionen die Laufradbefestigungen umgebaut. Weiters wurden die bestehenden Synchronisiereinrichtungen ersetzt und zur Verbesserung des Maschinenmonitorings Wellenschwingungsüberwachungsanlagen eingebaut.

Rifawerk Druckrohrleitung Rifa, Becken Rifa Im Zuge der Werkssperre im Vermuntwerk im Herbst 2004 wurde auch das Rifawerk gesperrt und die neue Metallpanzerung der Druckrohrleitung Rifa mit einem Korrosionsschutz versehen. Weiters wurden die Bauarbeiten zur Erhöhung des Beckens Rifa abgeschlossen und am 17. Dezember 2004 die behördliche Genehmigung zum vorläufigen Betrieb mit der neuen Stauhöhe erteilt.


Zur Verbesserung des Maschinenmonitorings wurden bei beiden Maschinen des Rifawerkes Wellenschwingungsüberwachungsanlagen eingebaut.

Maschinenabzweige des Obervermuntwerkes in die 20-kVAnlage des Vermuntwerkes integriert wurden. Die Synchronisierung der Maschinen des Obervermuntwerkes erfolgt bis zu einem späteren Umbau der 20-kV-Anlage des Obervermuntwerkes weiterhin im Vermuntwerk.

Vermuntwerk / Obervermuntwerk Werkssperre zur Sohlsanierung des Druckstollens Vermunt

Werksgruppe

Von 8. Oktober bis 27. November 2004 war das Vermuntwerk für die zweite Sanierungsetappe des Druckstollens Vermunt gesperrt. Parallel zur Stollensanierung wurden im Vermuntwerk unter anderem zwei weitere neue Kugelschieber eingebaut, die Generatorausleitungen bei zwei Maschinen verstärkt, bei Maschine 1 die Transformatorölkühler und die Generatorkühler erneuert sowie die bisherige Erregermaschine durch eine statische Erregung ersetzt. Weiters wurde die Niederspannungsanlage des Vermuntwerkes durch eine neue Anlage ersetzt. An der Staumauer des Speicher Vermunt sowie im Einlaufturm wurden bauliche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt (Injektionen). Weiters erfolgte die erste 10-Jahres-Inspektion des Druckschachtes ins Vermuntwerk.

Realisierung der zentralen Kraftwerkswarte in Rodund Die Arbeiten zur Realisierung der zentralen Kraftwerkswarte in Rodund wurden für die Kraftwerke im inneren Montafon sowie für das Lünerseewerk und Latschauwerk weitergeführt. Der Abschluss der Arbeiten ist bis Ende 2005 geplant. Im Frühjahr 2004 konnte das wasserrechtliche Bewilligungsverfahren abgewickelt und die Genehmigung für die Betriebsführung in der zentralen Kraftwerkswarte Rodund erreicht werden.

Sanierung des Korrosionsschutzes der Druckrohrleitung Obervermuntwerk Die im Herbst 2003 begonnene Erneuerung des Korrosionsschutzes in der Druckrohrleitung wurde im Zuge der Werkssperre des Vermuntwerkes und des Obervermuntwerkes im Herbst 2004 fortgesetzt und abgeschlossen. Im Obervermuntwerk wurde die Energieableitung ins Vermuntwerk durchgehend auf 20-kV-Ebene umgestellt, indem die 20/110-kV-Umspannstation Trominier aufgelassen und die

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ENGINEERING Das Kopswerk II stand im Jahr 2004 im Mittelpunkt des Illwerke-Engineerings. Zu Jahresbeginn wurden die Ausschreibungen für die wichtigsten baulichen, maschinenbaulichen und elektrotechnischen Anlageteile fertig gestellt und den präqualifizierten Unternehmen übergeben. In den Monaten April bis Juli wurden die Gespräche mit den anbietenden Firmen sowie die Vergabeverhandlungen durchgeführt. Die Vergaben erfolgten Mitte August. Mit den Bauarbeiten wurde am 1. September begonnen. Parallel zu den Ausschreibungen und Vergaben wurde das Umweltverträglichkeitsverfahren abgewickelt und Ende März die Bewilligungsverhandlung durchgeführt. In der zweiten Jahreshälfte wurde die Detailprojektierung in Angriff genommen und die Bauaufsicht, die Bauleitung und das Projektmanagement, welche federführend vom Illwerke-Engineering wahrgenommen werden, installiert. Für die Vergrößerung des Beckens Rifa wurde die Betriebsbewilligung erwirkt, sodass das vergrößerte Rifabecken für die freie Speicherbewirtschaftung seit 25. November 2004 zur Verfügung steht.

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Für den Druckstollen Vermunt wurde die zweite Phase der Sohlsanierung durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Parallel dazu wurden Sanierungsarbeiten am Einlaufbauwerk und am Wasserschloss durchgeführt. Bei der Druckrohrleitung des Obervermuntwerkes wurden in der Steilstrecke die erforderlichen Stahlbandagen montiert und damit die gewünschte Sanierung der Lebensdauer der Druckrohrleitung erreicht. Das Projekt der zentralen Kraftwerkswarte wurde weiterbetrieben. Derzeit werden bereits die Rodundwerke I und II und das Walgauwerk von der zentralen Warte aus gesteuert.


MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER Unsere Mitarbeiter waren bei den Projektierungsarbeiten und dem Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren für das neue Pumpspeicherkraftwerk Kopswerk II und den umfangreichen Instandsetzungsarbeiten bei den bestehenden Kraftwerksanlagen besonders gefordert. Fachkenntnisse sind nur ein Kriterium für unternehmerische Qualifikation. Entscheidende Faktoren für den nachhaltigen Unternehmenserfolg sind heute die Fähigkeit zur Menschenführung und die Motivation der Mitarbeiter. Für unsere Führungskräfte wurde im Berichtsjahr das umfangreiche und engagierte Führungskräfteentwicklungstraining in der Illwerke/VKW-Gruppe bis auf Teamleiterebene fortgeführt. Mit unterschiedlichen Lernangeboten werden unsere Führungskräfte unterstützt, um ihre Aufgaben noch effizienter wahrzunehmen.

Lehrlingsausbildung Insgesamt standen 57 Lehrlinge in den Lehrberufen Anlagenelektriker, Maschinenbautechniker, Kommunikationstechniker, EDV-Techniker, Vermessungstechniker und Bürokauffrau in Ausbildung. Neben der fachlichen Ausbildung wurde insbesondere auf die Erhöhung der Fach- und Sozialkompetenz abgezielt. Die erfolgreiche Ablegung der Facharbeiterprüfung mit der gleichzeitigen Erlangung zahlreicher Prüfungsauszeichnungen bestätigt das hohe Niveau der Ausbildung in der Lehrwerkstätte und in den Fachabteilungen. Der Lehrlingsaustausch mit anderen Betrieben - zur Gewinnung externer Berufserfahrung - wurde weiter forciert. Der Vorstand dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den engagierten Einsatz im Geschäftsjahr 2004.

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WASSERKRAFT UND UMWELT Projekt Kopswerk II

Betriebsgeschehen

Das Kopswerk II ist das erste Kraftwerk der Illwerke, welches im Rahmen eines umfassenden Umweltverträglichkeitsverfahrens errichtet wird. Wenngleich sich das Kraftwerk durch besondere Umweltfreundlichkeit auszeichnet - alle Anlageteile des Kraftwerkes liegen unter Tag -, sind im Zuge der Projektrealisierung rd. 500 Vorschreibungen und 70 privatrechtliche Vereinbarungen zu beachten. Diese Aufgabe wird durch die Einrichtung einer ökologischen Bauaufsicht bewerkstelligt.

Die Illwerke erzeugen in ihren Speicherkraftwerken Spitzenund Regelenergie mit Hilfe der umweltfreundlichen Wasserkraft und sind somit Verwalter und Nutzer eines wichtigen Naturgutes. Das Bewusstsein für diese Aufgabe ist im Unternehmen spürbar verankert und findet seine Realisierung im Betreiben eines Umweltmanagementsystems. Zielsetzung ist es, der nächsten Generation einen intakten Lebensraum zu hinterlassen. Diese Umweltpolitik wird fortlaufend durch eine Zertifizierungsgesellschaft überprüft. Im Jahr 2004 erfolgte das dreijährige Verlängerungsaudit für die Standorte Walgauwerk, Rodundwerk I, Rodundwerk II sowie Werkhof und Materialwirtschaft nach ISO 14001 und nach EMASVerordnung, bei dem die Zertifikate bestätigt wurden.

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Beispiele für Umweltaktivitäten: • Errichtung eines Fischaufstieges im Bereich der Fassung Ill/Rodund • Umbau einzelner Komponenten (im Wandler, Leitapparat, Düsennadellagerung, Ablenker-Servomotor usw.) auf fettfreie Lagerung im Lünerseewerk, Maschine 2 • Ersatz von Altfahrzeugen durch Diesel-PKWs mit Partikelfiltern • Reduzierung (ca. 25 %) der Öl- und Schmiermittel im Werkhof

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Hinter jeder Zahl stehen unsere Mitarbeiter und ihre Erfolge.

JAHRESABSCHLUSS 2004

ERFOLGE


JAHRESABSCHLUSS 2004 Bilanz zum 31. Dezember 2004 Aktiva A. AUFWENDUNGEN FÜR DAS INGANGSETZEN EINES BETRIEBES

Buchwert 31.12.2004 EUR

Vorjahr in 1.000 EUR

29.069.133,68

23.255

13.614.823,00 16.763.123,00 654.606,00 31.032.552,00

14.121 19.616 478 34.215

239.222.526,37 76.301.117,02 28.616.999,33 11.410.596,40 45.461.743,29 401.012.982,41

242.416 80.407 31.479 12.185 11.867 378.354

270.940.115,24 3.351.211,81 2.470.831,63 28.022.168,44 2.699.176,15 307.483.503,27 739.529.037,68

270.903 3.923 1.945 31.469 321 308.561 721.130

1.340.540,39 68.839,85 1.409.380,24

1.182 697 1.879

5.057.317,29 33.814.553,77

26.459 25.319

50.856,91 6.903.040,31 45.825.768,28

58 2.418 54.254

24.152.261,08

56.980

28.051.781,93 99.439.191,53

28.838 141.951

50.161.743,51

51.894

918.199.106,40

938.230

B. ANLAGEVERMÖGEN

I.

II.

IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 1. Konzessionen und ähnliche Rechte 2. Firmenwert 3. Sonstige Rechte

SACHANLAGEN 1. Grundstücke und Bauten 2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Leitungs- und Verteilungsanlagen 4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau

III. FINANZANLAGEN 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3. Beteiligungen 4. Wertpapiere des Anlagevermögens 5. Sonstige Ausleihungen

C. UMLAUFVERMÖGEN

I.

II.

VORRÄTE 1. Betriebsstoffe 2. Noch nicht abrechenbare Leistungen

FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 3. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände

III. WERTPAPIERE

IV. KASSENBESTAND, GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN

D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

BILANZSUMME

28


Passiva

Buchwert 31.12.2004 EUR

Vorjahr in 1.000 EUR

91.500.000,00

91.500

299.775,44 198.423.240,00 198.723.015,44

300 198.423 198.723

8.850.224,56 268.012.282,58 276.862.507,14

8.850 250.710 259.560

17.192.580,00

17.193

584.278.102,58

566.976

31.379.730,08

33.312

193.288,80 31.573.018,88

1.112 34.424

140.215.775,18

149.077

23.082.545,31

22.852

40.009.790,86

42.008

16.691.685,65 79.784.021,82

18.630 83.490

20.000.000,00 1.415,89 98.486,12 6.906.875,52 3.622.913,01

47.237 0 484 2.873 3.433

682.271,51 11.341.254,72

304 10.763

42.653.216,77

65.094

39.694.971,17

39.169

918.199.106,40

938.230

1.700.000,00

0

A. EIGENKAPITAL

I.

GRUNDKAPITAL

II.

KAPITALRÜCKLAGEN 1. Gebunden 2. Nicht gebunden

III. GEWINNRÜCKLAGEN 1. Gesetzliche Rücklage 2. Freie Rücklage

IV. BILANZGEWINN davon Gewinnvortrag EUR 650,18 (Vorjahr TEUR 1)

B. UNVERSTEUERTE RÜCKLAGEN 1. Bewertungsreserve auf Grund von Sonderabschreibungen 2. Sonstige unversteuerte Rücklagen Investitionsfreibetrag gemäß § 10 EStG 1988

C. BAUKOSTENZUSCHÜSSE D. RÜCKSTELLUNGEN 1. Rückstellungen für Abfertigungen, davon Heimfallrückstellungen EUR 10.862.009,59 (Vorjahr TEUR 10.922) 2. Rückstellungen für Pensionen, davon Heimfallrückstellungen EUR 6.783.763,30 (Vorjahr TEUR 7.801) 4. Sonstige Rückstellungen

E. VERBINDLICHKEITEN 1. Anleihen 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4. Verbindlicheiten aus Lieferungen und Leistungen 5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7. Sonstige Verbindlichkeiten, davon aus Steuern EUR 6.054.047,82 (Vorjahr TEUR 6.914) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 877.590,19 (Vorjahr TEUR 876)

F. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

BILANZSUMME Haftungsverhältnisse

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Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2004 2004 EUR 1. Umsatzerlöse 2. Veränderung des Bestands an noch nicht abrechenbaren Leistungen 3. Andere aktivierte Eigenleistungen 4. Sonstige betriebliche Erträge: a) Erträge aus dem Abgang vom Anlagevermögen mit Ausnahme der Finanzanlagen b) Erträge aus derAuflösung von Rückstellungen c) Übrige

122.710,42 439.826,51 6.847.094,53

5. Aufwendungen für Material 6. Personalaufwand: a) Gehälter b) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeiterbeitervorsorgekassen c) Aufwendungen für Altersversorgung d) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge e) Sonstige Sozialaufwendungen

9. Zwischensumme aus Z. 1 bis 8 (Betriebsergebnis)

30

Vorjahr in 1.000 EUR

103.201.836,45

138.211

- 628.306,21

- 188

5.328.273,50

4.819

7.409.631,46

463 0 4.796

- 5.913.158,25

- 32.634

- 1.375.754,88 - 2.052.438,60

- 1.645 - 1.494

- 7.457.434,74 - 359.571,52

- 42.391.064,58

- 7.640 - 319

- 35.295.642,07

- 319.871,21 - 20.163.746,82

- 20.483.618,03

11.227.952,27

5.259 - 5.243

- 31.145.864,84

7. Abschreibungen a) auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen: a) Steuern, soweit sie nicht unter Z. 18 fallen b) Übrige

2004 EUR

- 43.732

- 35.388

- 300 - 17.725

- 18.025

45.713


2004 EUR

2004 EUR

Vorjahr in 1.000 EUR

9. Zwischensumme aus Z. 1 bis 8 (Betriebsergebnis)

11.227.952,27

45.713

10. Erträge aus Beteiligungen, davon aus verbundenen Unternehmen EUR 27.157.958,80 (Vorjahr TEUR 14.931)

27.271.379,38

14.973

1.016.252,10

1.231

2.272.033,53

2.367

852.294,09

842

- 905.928,91

- 1.341

- 3.807.725,91

- 5.899

16. Zwischensumme aus Z. 10 bis 15 (Finanzergebnis)

26.698.304,28

12.173

17. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

37.926.256,55

57.886

11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens, davon aus verbundenen Unternehmen EUR 159.819,16 (Vorjahr TEUR 374) 12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, davon aus verbundenen Unternehmen EUR 35.724,94 (Vorjahr TEUR 7) 13. Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagen und Wertpapieren des Umlaufvermögens 14. Aufwendungen aus Finanzanlagen und aus Wertpapieren des Umlaufvermögens, davon Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen EUR 172.427,15 (Vorjahr TEUR 445) 15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen davon betreffend verbundene Unternehmen EUR 63.645,30 (Vorjahr TEUR 74)

18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag davon an die Vorarlberger Kraftwerke AG verrechnet 19. Jahresüberschuss 20. Auflösung unversteuerter Rücklagen 21. Zuweisung zu unversteuerten Rücklagen 22. Zuweisung zu Gewinnrücklagen Jahresgewinn 23. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 24. Bilanzgewinn

- 14.424.147,65 8.141.544,15

- 6.282.603,50

- 21.072 3.669

- 17.403

31.643.653,05

40.483

2.965.180,61

3.131

- 114.714,87

- 472

- 17.302.188,97

- 25.950

17.191.929,82

17.192

650,18

1

17.192.580,00

17.193

31


ANHANG Der vorliegende Jahresabschluss 2004 der Vorarlberger Illwerke AG wurde entsprechend den Bestimmungen des HGB in der geltenden Fassung erstellt. Alle Beträge sind in Euro dargestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt. Die angewendeten Abschreibungssätze für das Sachanlagevermögen entsprechen grundsätzlich den vom Verband der E-Werke mit dem Bundesministerium für Finanzen einvernehmlich festgesetzten Richtwerten für Elektrizitätsunternehmen. Die Abschreibungslaufzeiten wurden im Hinblick auf den Heimfall teilweise verkürzt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben.

Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer. Der Firmenwert wird linear über 15 Jahre abgeschrieben.

Sachanlagevermögen Die Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Berichtsjahr 2004 planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Die planmäßige Abschreibung der Sachanlagen erfolgt linear. Die selbst erstellten Anlagen wurden zu Herstellungskosten auf Basis Einzelkosten zuzüglich angemessener Material- und Fertigungsgemeinkosten aktiviert.

Finanzanlagevermögen Finanzanlagen wurden zu den Anschaffungskosten bilanziert. Niedrigere Werte wurden angesetzt, wenn das gemilderte Niederstwertprinzip es erforderte. Ausleihungen wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Vorräte Die Bewertung der Betriebsstoffe erfolgte nach dem gleitenden Durchschnittspreisverfahren bzw. zu niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag. Die noch nicht abrechenbaren Leistungen wurden zu Herstellungskosten nach den gleichen Grundsätzen wie jene der selbst erstellten Anlagen bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet. Erforderliche Abzinsungen wurden vorgenommen. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

32


2004 Wertpapiere Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Börsenkurs bewertet. Aus steuerlichen Gründen wurde 2004 eine Wertaufholung in Höhe von EUR 1.070.343,37 unterlassen. Zum Bilanzstichtag ergeben sich bei thesaurierenden Investmentfondsanteilen als Folge von Thesaurierungseffekten Überschreitungen der Anschaffungskosten im Ausmaß von insgesamt EUR 322.306,33, wovon EUR 282.088,20 auf das Jahr 2004 entfallen. Im Jahresabschluss ist eine Aufstockung über die Anschaffungswerte hinaus nicht vorgenommen worden.

Rückstellungen Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken sowie allen ungewissen Verpflichtungen ausreichend Rechnung getragen. Die Rückstellung für Pensionen in Höhe von EUR 40.009.790,86 wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren (Rechnungszinssatz 4,5 %) ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "AVÖ 1999-P - Rechnungsgrundlagen für die Pensionsversicherung - Pagler & Pagler" in der Ausprägung für Angestellte herangezogen. Als Pensionsantrittsalter wurde bei Männern 65 Jahre und bei Frauen 60 Jahre unter Beachtung der Übergangsbestimmungen in Artikel 73 des Budgetbegleitgesetzes 2003 sowie des BGBl. Nr. 832/1992 angesetzt. Außerdem wurde das gemäß Pensionsharmonisierungsgesetz 2004 (BGBl. I Nr. 142/ 2004 vom 15.12.2004) mögliche Pensionseintrittsalter von 62/62 Jahren berücksichtigt. Entsprechend den Richtlinien des Fachgutachtens des Fachsenats für Handelsrecht und Revision des Instituts für Betriebswirtschaft, Steuerrecht und Organisation der Kammer der Wirtschaftstreuhänder

KFS/RL3 (früher FG Nr. 80) wurden zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2004 folgende Vergleichsrechnungen durchgeführt: Teilwertverfahren 6 % (Rückstellungserfordernis) Gegenwartswertverfahren 4 % (Rückstellungserfordernis).

EUR 35.941.041,39 EUR 41.577.931,31

Die Abweichung gegenüber der in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellung für Pensionen liegt damit innerhalb der gemäß Fachgutachten zulässigen 25 %-Grenze. Die Rückstellung für Abfertigungen umfasst wie in den Vorjahren die vollen Abfertigungsansprüche zum Bilanzstichtag, und zwar unter Anwendung der Festlegungen in Pkt. 6. der Vereinbarung aus dem Jahre 1988 zwischen der Vorarlberger Illwerke AG und den Stromabnehmern über die zukünftige Handhabung des Illwerke-Vertrages 1952. Unter den sonstigen Rückstellungen ist eine Rückstellung für Jubiläumsgeldverpflichtungen enthalten. Zum 31. Dezember 2004 beläuft sich diese Rückstellung auf EUR 2.683.165,31. Die Bewertung erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren mit einem Rechnungszinsfuß von 4,5 %.

Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht bewertet. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Aufnahmekurs bzw. zum höheren Bilanzstichtagskurs ausgewiesen.

33


Allgemeine Erläuterungen zur Bilanz Der Ausweis von einzelnen Posten der Bilanz wurde in Form und Inhalt entsprechend den Erfordernissen eines Energieversorgungsunternehmens vorgenommen.

Entwicklung des Anlagevermögens

alle Beträge in EUR

I.

IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 1. Konzessionen und ähnliche Rechte 2. Firmenwert 3. Sonstige Rechte

II. SACHANLAGEN 1. Grundstücke und Bauten 2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Leitungs- und Verteilungsanlagen 4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau

III. FINANZANLAGEN 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3. Beteiligungen 4. Wertpapiere des Anlagevermögens 5. Sonstige Ausleihungen

Summe Anlagevermögen

Bruttowert Stand 01.01.2004

Bruttowert Zugänge

Bruttowert Abgänge

19.582.540,94 42.799.466,25 3.561.438,61

0,00 0,00 511.037,74

0,00 0,00 989.166,28

65.943.445,80

511.037,74

989.166,28

631.684.993,43 298.074.831,12 116.614.231,88 64.496.234,20 17.510.731,26

5.821.727,64 5.102.877,83 1.203.750,23 2.794.394,29 39.678.252,06

425.631,69 1.415.997,64 354.675,69 2.878.426,98 0,00

1.128.381.021,89

54.601.002,05

5.074.732,00

270.902.709,72 3.923.596,52 2.376.128,98 32.252.779,94 321.236,06

37.405,52 0,00 525.946,30 751.528,50 2.503.087,33

0,00 572.384,71 0,00 4.982.140,00 125.147,24

309.776.451,22

3.817.967,65

5.679.671,95

1.504.100.918,91

58.930.007,44

11.743.570,23

Aufwendungen für das Ingangsetzen eines Betriebes Diese Aufwendungen betreffen Anzahlungen und Heimfallablösen für zwei Werke im jeweiligen Heimfallzeitpunkt.

alle Beträge in EUR

Bruttowert Stand 01.01.2004

Bruttowert Zugänge

Bruttowert Abgänge

1. Obervermuntwerk 2. Vermuntwerk

7.267.283,42 15.988.023,52

1.816.820,86 3.997.005,88

0,00 0,00

Summe

23.255.306,94

5.813.826,74

0,00

34


Bruttowert Umbuchungen

Bruttowert Stand 31.12.2004

Abschreibungen kumuliert

Restbuchwert 31.12.2004

Restbuchwert 31.12.2003

Abschreibungen im Gesch채ftsjahr

0,00 0,00 35.023,53

19.582.540,94 42.799.466,25 3.118.333,60

5.967.717,94 26.036.343,25 2.463.727,60

13.614.823,00 16.763.123,00 654.606,00

14.120.816,00 19.616.421,00 477.630,00

505.993,00 2.853.298,00 366.471,27

35.023,53

65.500.340,79

34.467.788,79

31.032.552,00

34.214.867,00

3.725.762,27

5.809.511,40 186.069,41 301,61 52.514,50 -6.083.420,45

642.890.600,78 301.947.780,72 117.463.608,03 64.464.716,01 51.105.562,87

403.668.074,41 225.646.663,70 88.846.608,70 53.054.119,61 5.643.819,58

239.222.526,37 76.301.117,02 28.616.999,33 11.410.596,40 45.461.743,29

242.416.339,58 80.406.826,00 31.478.614,33 12.185.119,07 11.866.911,68

14.764.943,45 9.266.759,73 3.971.487,00 3.566.689,62 0,00

- 35.023,53

1.177.872.268,41

776.859.286,00

401.012.982,41

378.353.810,66

31.569.879,80

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

270.940.115,24 3.351.211,81 2.902.075,28 28.022.168,44 2.699.176,15

0,00 0,00 431.243,65 0,00 0,00

270.940.115,24 3.351.211,81 2.470.831,63 28.022.168,44 2.699.176,15

270.902.709,72 3.923.596,52 1.944.885,33 31.469.071,76 321.236,06

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

0,00

307.914.746,92

431.243,65

307.483.503,27

308.561.499,39

0,00

0,00

1.551.287.356,12

811.758.318,44

739.529.037,68

721.130.177,05

35.295.642,07

Bruttowert Umbuchungen

Bruttowert Stand 31.12.2004

Abschreibungen kumuliert

Restbuchwert 31.12.2004

Restbuchwert 31.12.2003

Abschreibungen im Gesch채ftsjahr

0,00 0,00

9.084.104,28 19.985.029,40

0,00 0,00

9.084.104,28 19.985.029,40

7.267.283,42 15.988.023,52

0,00 0,00

0,00

29.069.133,68

0,00

29.069.133,68

23.255.306,94

0,00

35


Entwicklung der Abschreibungen alle Beträge in EUR

I.

IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 1. Konzessionen und ähnliche Rechte 2. Firmenwert 3. Sonstige Rechte

Summe

II. SACHANLAGEN 1. Grundstücke und Bauten 2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Leitungs- und Verteilungsanlagen 4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5. Anlagen in Bau

Summe

III. FINANZANLAGEN 3. Beteiligungen 4. Wertpapiere des Anlagevermögens

Summe Summe Abschreibungen

Stand 01.01.2004

Zugänge

Abgänge

Umbuchungen

Stand 31.12.2004

5.461.724,94 23.183.045,25 3.083.808,61

505.993,00 2.853.298,00 366.471,27

0,00 0,00 986.552,28

0,00 0,00 0,00

5.967.717,94 26.036.343,25 2.463.727,60

31.728.578,80

3.725.762,27

986.552,28

0,00

34.467.788,79

389.268.653,85 217.668.005,10 85.135.617,55

14.764.943,45 9.266.759,73 3.971.487,00

365.522,89 1.288.101,13 260.495,85

0,00 403.668.074,41 0,00 225.646.663,70 0,00 88.846.608,70

52.311.115,13 5.643.819,58

3.566.689,62 0,00

2.823.685,14 0,00

0,00 0,00

750.027.211,21

31.569.879,80

4.737.805,01

0,00 776.859.286,00

431.243,65 783.708,18

0,00 0,00

0,00 783.708,18

0,00 0,00

431.243,65 0,00

1.214.951,83

0,00

783.708,18

0,00

431.243,65

782.970.741,84

35.295.642,07

6.508.065,47

53.054.119,61 5.643.819,58

0,00 811.758.318,44

Sachanlagen Der in den Bilanzpositionen „Grundstücke und Bauten“ und „Leitungs- und Verteilungsanlagen“ enthaltende Grundwert beträgt EUR 11.496.749,31.

36


Finanzanlagen

Illwerke-Anteil in % ANTEILE AN VERBUNDENEN UNTERNEHMEN

Illwerke Gaststätten-Betriebsgesellschaft m.b.H., Bregenz Illwerke Seilbahn-Betriebsgesellschaft m.b.H., Bregenz Illwerke-Beteiligungsgesellschaft mbH, Bregenz Illwerke Stromtransport GmbH, Bregenz Illwerke-Wassermanagement GmbH, Bregenz VIW Energievertriebs GmbH, Bregenz Vorarlberger Kraftwerke AG, Bregenz

100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 96,42

BETEILIGUNGEN

Montafonerbahn AG, Schruns EGE-Einkaufsgenossenschaft österr. Elektrizitätswerke reg. Gen.mbH, Wien Montafoner Hochjochbahnen Gesellschaft m.b.H., Schruns Berg- und Schiliftbetrieb Grabs GmbH & Co KEG, Tschagguns (Kommanditeinlage) Austrian Research Centers GmbH - ARC Wien Sonnenkopfbahn Gesellschaft m.b.H. & Co KG, Dalaas (Kommanditeinlage) Sonnenkopfbahn Gesellschaft m.b.H., Klösterle (Stammeinlage) Bergbahnen Silvretta Galtür GmbH & Co. KG, Galtür (Kommanditeinlage) Bergbahnen Silvretta Galtür GmbH, Galtür (Stammeinlage) Österreichische Elektrizitätswirtschafts-AG (VG), Wien Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk AG, Essen Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe

11,46 0,76 5,30 10,39 0,93 4,11 4,00 21,50 14,92 0,001 0,001 0,001

VERBUNDENE UNTERNEHMEN IM SINNE DES § 228 ABS. 3 HGB:

Illwerke Gaststätten-Betriebsgesellschaft m.b.H., Bregenz Illwerke Seilbahn-Betriebsgesellschaft m.b.H., Bregenz Illwerke-Beteiligungsgesellschaft mbH., Bregenz Illwerke Stromtransport GmbH, Bregenz Illwerke-Wassermanangement GmbH, Bregenz VIW Energievertriebs GmbH, Bregenz Vorarlberger Kraftwerke AG, Bregenz Seestadt Bregenz Besitz- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Bregenz

Ergebnis des letzten

Ergebnisab-

Eigenkapital EUR

Geschäftsjahres EUR

führungsvertrag vom:

37.000,00 37.000,00 9.366.011,73 3.016.586,21 340.225,90 3.305.277,54 222.578.527,67 6.859.968,66

309.417.42 3.142.545,97 - 842,41 206.870,16 - 166.544,74 0,00 23.876.042,73 122.836,30

24.05.1956 05.07.1960 30.12.1992 03.12.1998 29.03.2001 07.06.2001 19.12.2000 -

Auf Grund der o.a. Ergebnisabführungsverträge der genannten Gesellschaften sind diese verpflichtet, ihr Ergebnis zur Gänze an die Vorarlberger Illwerke AG abzuführen bzw. werden Verluste von der Vorarlberger Illwerke AG übernommen.

37


Ausleihungen an verbundene Unternehmen alle Beträge in EUR

Ausleihungen an verbundene Unternehmen

01.01.2004

Stand Zugänge

3.923.596,52

0,00

Stand 01.01.2004

Zugänge

Abgänge

Stand 31.12.2004

davon Restlaufzeit bis 1 Jahr

572.384,71 3.351.211,81

0,00

Stand 31.12.2004

davon Restlaufzeit bis 1 Jahr

Sonstige Ausleihungen

alle Beträge in EUR

Abgänge

Darlehen an Betriebsangehörige Sonstige Darlehen

175.890,39 3.087,33 145.345,67 2.500.000,00

62.647,24 116.330,48 62.500,00 2.582.845,67

43.269,05 125.000,00

Summe

321.236,06 2.503.087,33

125.147,24 2.699.176,15

168.269,05

EUR

davon Restlaufzeit länger als 1Jahr EUR

davon aktivierte Antizipationen EUR

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände

5.057.317,29 33.814.553,77

0,00 63.909,50

50.856,91 6.903.040,31

410.649,00

1.742.482,50

Summe

45.825.768,28

474.558,50

1.742.482,50

Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Fristigkeiten der Forderungen stellen sich folgendermaßen dar:

Die „Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen“ betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 4.845.246,27 und sonstige Forderungen mit EUR 28.969.307,50. Die „Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht“ betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 50.856,91. Die „Sonstigen Forderungen und Vermögensgegenstände“ betreffen überwiegend Zinsabgrenzungen, Anzahlungen und Forderungen gegenüber Versicherungen sowie gegenüber dem Finanzamt.

38


Eigenkapital Grundkapital 2004 EUR

Vorjahr in 1.000 EUR

86.924.900,00 4.575.100,00

86.925 4.575

91.500.000,00

91.500

2004 EUR

Vorjahr in 1.000 EUR

299.775,44

300

198.423.240,00

198.423

198.723.015,44

198.723

Das Grundkapital setzt sich wie folgt zusammen: 915.000 Stück Aktien zum Nennbetrag von je EUR 100,00 davon 869.249 Stück Inhaberaktien davon 45.751 Stück Namensaktien

Kapitalrücklagen

Der unter den gebundenen Kapitalrücklagen ausgewiesene Betrag von betrifft die gesetzliche Rücklage. Die nicht gebundenen Kapitalrücklagen von resultieren aus der im Geschäftsjahr 2000 erfolgten Einbringung von Aktien der Vorarlberger Kraftwerke AG durch das Land Vorarlberg.

39


Gewinnrücklagen 2004 EUR

Vorjahr in 1.000 EUR

Von den Gewinnrücklagen in Höhe von insgesamt entfallen auf die gesetzliche Rücklage und auf die freie Rücklage

276.862.507,14

259,560

8.850.224,56 268.012.282,58

8.850 250.710

Gegenüber dem Vorjahresstand von verändert sich die freie Rücklage um wobei sich diese Veränderung folgendermaßen zusammensetzt:

250.710.093,61 17.302.188,97

224.760 26.863

0,00 171,00 11.072,00 181.085,77 720.860,20

14 27 174 686 0

Sonstige Zuweisungen

16.389.000,00

25.049

Veränderung der freien Rücklage

17.302.188,97

25.950

Zuführung der durch Zeitablauf freigewordenen Teile der Investitionsfreibeträge aus dem Geschäftsjahr 1996 aus dem Geschäftsjahr 1997 aus dem Geschäftsjahr 1998 aus dem Geschäftsjahr 1999 aus dem Geschäftsjahr 2000

40


Unversteuerte Rücklage Bewertungsreserve aufgrund von Sonderabschreibungen alle Beträge in EUR

I.

Stand 01.01.2004

Zuweisung

Auflösung Verbrauch Abgang

Umbuchung

Stand 31.12.2004

3.917.793,00 2.930,00

0,00 0,00

172.842,00 2.930,00

0,00 0,00

0,00 0,00

3.744.951,00 0,00

3.920.723,00

0,00

175.772,00

0,00

0,00

3.744.951,00

23.243.966,63 4.865.180,00 1.006.156,00

114.714,87 0,00 0,00

529.302,67 1.089.404,00 250.527,00

0,00 0,00 0,00

0,00 22.829.378,83 0,00 3.775.776,00 0,00 755.629,00

IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

1. Konzessionen und ähnliche Rechte 3. Sonstige Rechte

II. SACHANLAGEN

1. 2. 3. 4.

Grundstücke und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Leitungs- und Verteilungsanlagen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

4.806,00

0,00

1.602,00

0,00

0,00

29.120.108,63

114.714,87

1.870.835,67

0,00

0,00 27.363.987,83

3.204,00

57.411,54 213.379,71

0,00 0,00

0,00 0,00

0,00 0,00

0,00 0,00

57.411,54 213.379,71

270.791,25

0,00

0,00

0,00

0,00

270.791,25

33.311.622,88

114.714,87

2.046.607,67

0,00

0,00 31.379.730,08

28.303.815,00 197.291,00

0,00 0,00

1.845.213,00 5.557,00

0,00 0,00

0,00 26.458.602,00 0,00 191.734,00

III. FINANZANLAGEN

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3. Beteiligungen

Summe

aus vorzeitigen Abschreibungen aus Abschreibungen gem. § 8 (2) EStG aus gem. § 12 EStG übertragenen stillen Reserven Summe

4.810.516,88

114.714,87

195.837,67

0,00

0,00

33.311.622,88

114.714,87

2.046.607,67

0,00

0,00 31.379.730,08

4.729.394,08

41


Sonstige unversteuerte Rücklagen Investitionsfreibetrag gemäß § 10 EStG 1988

Auflösung infolge von Anlagenabgängen EUR

Auflösung nach Ablauf der Behaltefrist EUR

Stand 31.12.2004 EUR

171,00 15.212,00 189.948,77 906.529,97

5.383,97

171,00 11.072,00 181.085,77 720.860,20

0,00 4.140,00 8.863,00 180.285,80

1.111.861,74

5.383,97

913.188,97

193.288,80

Stand 01.01.2004 EUR aus aus aus aus

1997 1998 1999 2000

Summe

Die nach Ablauf der Behaltefrist aufgelösten Investitionsfreibeträge wurden auf die freie Rücklage übertragen. Die zum 31. Dezember 2004 noch nicht aufgelösten Investitionsfreibeträge aus den Geschäftsjahren 1998, 1999 und 2000 betreffen Investitionsfreibeträge, die von Teilherstellungskosten dieser Jahre gebildet wurden.

Baukostenzuschüsse 31.12.2004 EUR Die Baukostenzuschüsse setzen sich wie folgt zusammen: Walgauwerk 380-kV-Ausbau auf andere entfallen Summe

95.321.396,85 35.662.031,99 9.232.346,34 140.215.775,18

42


Rückstellungen EUR RÜCKSTELLUNGEN FÜR ABFERTIGUNGEN davon Abfertigungsrückstellung gem. § 14 EStG 1988 davon Heimfallrückstellung für Abfertigungen

12.220.535,72 10.862.009,59

RÜCKSTELLUNGEN FÜR PENSIONEN davon Pensionsrückstellung gem. § 14 EStG 1988 davon Heimfallrückstellung für Pensionen

33.226.027,56 6.783.763,30

SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN a) für Urlaubszuschuss b) für nicht konsumierte Urlaube und Gleitzeitguthaben (inkl. Altersteilzeitkosten) c) für Jubiläumsgelder, Treueprämien etc., davon Heimfallrückstellung EUR 1.151.613,89 d) für Wasserzins e) für noch nicht abgerechnete Leistungen diverser Lieferanten f ) Übrige

Summe

31.12.2004 EUR 23.082.545,31

40.009.790,86

1.452.932,00 8.771.573,00 3.862.509,31 705.829,72 1.320.152,85 578.688,77 79.784.021,82

43


Verbindlichkeiten Gesamt 31.12.2004 EUR Anleihen

R e s t l a u f z e i t bis zu 1 Jahr

zwischen 1 und 5 Jahren

über 5 Jahre

20.000.000,00

0,00

0,00

20.000.000,00

1.415.89

1.415,89

0,00

0,00

98.486,12

98.486,12

0,00

0,00

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

6.906.875,52

6.779.056,52

127.819,00

0,00

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

3.622.913,01

3.622.913,01

0,00

0,00

682.271,51

432.271,51

250.000,00

0,00

6.054.047,82

6.054.047,82

0,00

0,00

877.590,19 4.409.616,71

877.590,19 3.066.010,57

0,00 1.000.000,00

0,00 343.606,14

42.653.216,77

20.931.791,63

1.377.819,00

20.343.606,14

Verbindlichkeiten geneüber Kreditinstituten Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Sonstige Verbindlichkeiten Sonstige Verbindlichkeiten aus Steuern Sonstige Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit Andere sonstige Verbindlichkeiten Summe

44


Die „Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen“ betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.739.803,87 und sonstige Verbindlichkeiten mit EUR 1.883.109,14. Die „Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht“ betreffen zur Gänze sonstige Verbindlichkeiten. Unter dem Posten „Sonstige Verbindlichkeiten“ sind Aufwendungen mit dem Betrag von EUR 3.512.135,58 enthalten, die erst nach dem 31. Dezember 2004 zahlungswirksam werden. Mit Vertrag vom 5./15. Mai 2000 sind die Illwerke im Zusammenhang mit dem Heimfallsrecht des Landes Vorarlberg Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Land Vorarlberg eingegangen, die sich für die Jahre 2005 bis 2010 noch auf rd. 31,3 Mio EUR belaufen. Die Vorarlberger Illwerke haben sich im Letter of Intent über die Errichtung des Kopswerkes II zu einer Zahlung an die Vertragspartner am 30. September 2008 verpflichtet. Aus dem Abschluss eines Zinsbegrenzungsgeschäftes (Cap) ergeben sich zum Bilanzstichtag für die Jahre 2005 bis 2017 Verpflichtungen aus Prämienzahlungen in Höhe von 5,18 Mio EUR. Für begonnene Großinvestitionen bestand per 31. Dezember 2004 ein Bestellobligo in Höhe von 233,67 Mio EUR. Demgegenüber emittierte die Vorarlberger Illwerke AG am 15. Dezember 2004 eine Anleihe über insgesamt 230 Mio EUR.

Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse gegenüber Gebietskörperschaften in Höhe von 1,7 Mio EUR.

45


Finanzinstrumente Die derivativen Finanzinstrumente aus dem Finanzbereich setzen sich wie folgt zusammen:

Referenzwert EUR Art Zinsswap (Fixzinszahler) Zinsbegrenzungsgeschäft (Cap)

115.000.000,00 115.000.000,00

31.12.2004 positiver Zeitwert EUR

31.12.2004 negativer Zeitwert EUR 5.547.811,00

2.784.901,00

Alle angeführten Derivativgeschäfte wurden nicht bilanziert und dienen ausschließlich zur wirtschaftlichen Absicherung von bestehenden Zinsänderungsrisiken für die von der Vorarlberger Illwerke AG am 15. Dezember 2004 emittierte Anleihe und sind daher mit dieser als Bewertungseinheit anzusehen. Die Zeitwertermittlung erfolgte im Rahmen einer finanzmathematischen „Market-to-Market”-Bewertung mit den Marktverhältnissen zum Bilanzstichtag. Zum Finanzanlagevermögen gehören folgende Finanzinstrumente, die über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden und bei denen eine außerplanmäßige Abschreibung unterblieben ist:

Vermögensgegenstände

Wertpapiere für die Deckung von Pensions- und Abfertigungsrückstellung

31.12.2004 Buchwert EUR

31.12.2004 Zeitwert EUR

28.022.168,44

25.308.188,67

Unter den Wertpapieren für die Deckung von Pensions- und Abfertigungsrückstellungen befinden sich ausschließlich Investmentfonds, die in Finanzinstrumente gemäß § 14 Einkommensteuergesetz in Verbindung mit § 25 Pensionskassengesetz veranlagt sind. Aufgrund des sehr langfristigen Veranlagungshorizontes und unter Berücksichtigung der Volatilität dieser Finanzinstrumente, ist nicht mit einer dauernden Wertminderung zu rechnen.

46


Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt betreffen Inlandserlöse mit und Auslandserlöse mit

Im Einzelnen entfallen auf die Jahreskostenrechnung die Walgauwerk- und Litzwerkabrechnung Auflösung passivierter Baukostenzuschüsse sonstige Umsatzerlöse

2004 EUR

Vorjahr in 1.000 EUR

103.201.836,45

138.211

43.752.410,79 59.449.425,66

56.181 82.030

80.913.070,42 4.967.816,76 9.315.067,02 8.005.882,25

112.436 4.496 9.586 11.693

2004 EUR

Vorjahr in 1.000 EUR

35.295.642,07

35.388

2004 EUR

Vorjahr in 1.000 EUR

27.271.379,38 27.157.958,80

14.973 14.931

Abschreibungen auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Die Gesamtabschreibungssumme von ist im Abschreibungsspiegel aufgegliedert und beinhaltet auch Abschreibungen geringwertiger Wirtschaftsgüter gemäß § 13 EStG 1988.

Erträge aus Beteiligungen

Unter den hier ausgewiesenen Erträgen von sind Erträge aus verbundenen Unternehmen von enthalten.

47


Aufwendungen aus Finanzanlagen und aus Wertpapieren des Umlaufvermögens

Unter den hier ausgewiesenen Aufwendungen von sind Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen von enthalten.

2004 EUR

Vorjahr in 1.000 EUR

905.928,91 172.427,15

1.341 445

2004 EUR

Vorjahr in 1.000 EUR

3.807.725,91 1.561.546,11

5.899 3.142

2.019.743,51

2.127

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Von den hier ausgewiesenen Aufwendungen von sind vor allem die Zinsen für Anleihen von sowie die Zinskomponente aus der Dotierung der Pensions- und Jubiläumsgeldrückstellung von zu erwähnen. Zur Berechnung dieser Zinskomponente wurde der für die Bewertung der Rückstellung verwendete Rechnungszinssatz auf den jeweiligen Rückstellungsbetrag zum Jahresanfang angewendet.

48


Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Auswirkungen der Veränderungen der unversteuerten Rücklagen

Bewertungsreserve: aus vorzeitigen Abschreibungen aus der Übertragung stiller Reserven gemäß § 12 EStG 1988 aus Gebäudeabschreibungen gemäß § 8 Abs. 2 EStG 1988

Zuweisungen EUR

Auflösungen EUR

1.845.213,00 114.714,87

195.837,67 5.557,00

Investitionsfreibetrag gemäß § 10 EStG 1988 Auflösung infolge von Anlagenabgängen Zwischenergebnis mit Auswirkung auf die steuerlichen Bemessungsgrundlagen:

5.383,97

114.714,87

2.051.991,64

Per Saldo ergibt sich daraus eine Erhöhung der Berechnungsgrundlagen für die Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von EUR 1.937.276,77 Investitionsfreibetrag gemäß § 10 EStG 1988 infolge Ablaufs der Behaltefrist

913.188,97 114.714,87

2.965.180,61

Steuerbelastung

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten zur Gänze das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Aktive Steuerabgrenzung

EUR Aktive Steuerabgrenzung der voraussichtlichen Steuerentlastung in den nachfolgenden Geschäftsjahren

57.371,00

49


Angaben über Organe der Gesellschaft und Arbeitnehmer Organe Aufsichtsrat

Vom Betriebsrat entsendet:

Kommerzialrat Albert WIDMER, Höchst, Vorsitzender

Betriebsratsvorsitzender Hans WAIDACHER, Vandans Dipl.-Ök. Ing. Helmut DAXER, Vandans

Landesrat Mag. Siegmund STEMER, St. Anton i. M., Vorsitzender-Stellvertreter Rechtsanwalt Dr. Clement ACHAMMER, Feldkirch DDr. Heiner BERTLE, Schruns Alois BITSCHNAU, St. Gallenkirch Rechtsanwalt Dr. Adolf CONCIN, Bludenz Professor Dr.-Ing. Thomas HARTKOPF, Leimen (Deutschland), Mitglied des Vorstands der Energie Baden-Württemberg AG Kammeramtsdirektor Mag. Heinz PETER, Feldkirch

Heinz KOGOJ, Partenen Wilhelm PUMMER, Vandans Walter RAUDASCHL, Bartholomäberg Anton VALLASTER, Bartholomäberg (bis 02.12.2004) Ing. Johannes BERTHOLD, Vandans (ab 02.12.2004)

Vorstand

Franz RAUCH, Industrieller, Laterns

Direktor Dr. Ludwig SUMMER, Bregenz (ab 01.01.2005 Vorsitzender des Vorstands)

Landesrat Manfred REIN, Dornbirn (bis 03.12.2004)

Direktor Dipl.-Ing. Dr. Leo WAGNER, Bregenz (bis 31.12.2004)

Landesrat Ing. Erich SCHWÄRZLER, Lingenau (ab 03.12.2004)

Direktor Dr. Christof Germann, Bregenz (ab 01.01.2005)

Rechtsanwalt MMag. Dr. Manfred SCHNETZER, Dornbirn Rechtsanwalt Dr. Paul SUTTERLÜTY, Egg

50


Bezüge EUR Die Gesamtbezüge des Vorstands einschließlich Ruhebezüge für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene betrugen im Berichtsjahr

403.769,86

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf

52.732,28

Arbeitnehmer

Der wirtschaftliche Jahresdurchschnitt der Zahl der Arbeitnehmer belief sich auf davon entfielen auf Angestellte auf Lehrlinge

2004

Vorjahr

562

575

509 53

516 59

Bregenz, am 13. Mai 2005

Der Vorstand Dr. Ludwig Summer e.h. Dr. Christof Germann e.h.

51


Bestätigungsvermerk Wir haben den nach den in Österreich geltenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2004 der Vorarlberger Illwerke Aktiengesellschaft, Bregenz, unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Aufstellung und Inhalt dieses Jahresabschlusses liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und berufsüblichen Grundsätze durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass ein hinreichend sicheres Urteil darüber abgegeben werden kann, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehlaussagen ist. Die Prüfung schließt eine stichprobengestützte Prüfung der Nachweise für Beträge und sonstige Angaben im Jahresabschluss ein. Sie umfasst ferner die Beurteilung der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsätze und vorgenommenen, wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil abgibt. Aufgrund des Ergebnisses der von uns durchgeführten Prüfung erteilen wir folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: „Die Buchführung und der Jahresabschluss entsprechen nach unserer pflichtgemäßen Prüfung den gesetzlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss.“ Wien, am 13. Mai 2005 ERNST & YOUNG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH

52

Dr. Alfred Brogyányi e.h.

Mag. Erich Lehner e.h.

Wirtschaftsprüfer

Wirtschaftsprüfer


VORSCHLAG

für die Verteilung des Bilanzgewinns EUR

Im Geschäftsjahr 2004 ergibt sich einschließlich des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr von ein Bilanzgewinn von Wir schlagen vor, aus dem Bilanzgewinn einen Betrag in Höhe von zu verteilen. Der verbleibende Restbetrag von soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

650,18 17.192.580,00

17.192.000,00 580,00

Bregenz, am 13. Mai 2005

Der Vorstand Dr. Ludwig Summer e.h. Dr. Christof Germann e.h.

53


Zusammenarbeit ist das Rezept f端r ein Land mit viel Energie.

ILLWERKE/VKW-GRUPPE 2004

ENERGIE


KONZERNLAGEBERICHT Der Konzern der Vorarlberger Illwerke Aktiengesellschaft (Illwerke/VKW-Gruppe) hat sich auch im Geschäftsjahr 2004 erfolgreich weiterentwickelt. Auf der Kostenseite greift das straffe Kostenmanagement; zur Lukrierung weiterer Synergieeffekte wurde die Zusammenarbeit zwischen der Vorarlberger Illwerke AG (Illwerke) und der Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW) weiter ausgebaut. Bereits mit 1. Jänner 2004 wurden die Mittel- und Niederspannungsanlagen der Illwerke in Vorarlberg an die VKW verpachtet. Im Laufe des Jahres 2004 wurden die Hauptverwaltungen der Illwerke und der VKW zusammengelegt. Die mit 1. Jänner 2005 in Kraft getretene Neuorganisation führt zu weiteren Rationalisierungseffekten, und zwar insbesondere in den Konzernfunktionen. Für die Illwerke war das Geschäftsjahr 2004 vor allem durch den Baubeginn beim Großprojekt „Kopswerk II“ geprägt. Der im Juli / August 2004 gefasste Baubeschluss basiert auf einer vertraglichen Vereinbarung (Letter of Intent), die zwischen den Illwerken, der Energie Baden-Württemberg AG und dem Land Vorarlberg abgeschlossen wurde. Dieses Projekt stellt eine marktadäquate Erweiterung des Kraftwerksparks dar und wird im Zusammenspiel mit der Windkrafterzeugung in Deutschland zu einem Verbund regenerativer Energien führen. Die VKW beliefert Endkunden in Vorarlberg und im westlichen Allgäu mit elektrischer Energie. Im Geschäftsjahr 2004 konnte die VKW ihre gute Position halten; im Stromgeschäft wurde der Umsatz um rund 1 % gesteigert. Gegenüber dem Vorjahr konnten bei allen Kundengruppen, vor allem aber bei Endkunden in anderen Regelzonen, Erlössteigerungen erzielt werden.

56

Die VKW-Übertragungsnetz AG konnte im Geschäftsjahr 2004 aus dem CBT-Agreement (Cross-Border-Trade) angemessene Erlöse aus grenzüberschreitenden Stromlieferungen erzielen; ein neuer CBT-Vertrag 2005 wurde abgeschlossen. In der Abfallwirtschaft wurde die Unternehmensstrategie in Richtung Aufbereitung von Restabfällen - anstelle von Deponierung - konsequent umgesetzt. Der Bereich Deponierung wurde mittlerweile auf ein Minimum reduziert. Insgesamt kann festgestellt werden, dass sich die Illwerke/VKW-Gruppe auch im Geschäftsjahr 2004 wirtschaftlich gut entwickelt hat. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zeigt ein geordnetes und stabiles Bild. Die Eigenkapitalbasis wurde durch Rücklagendotierungen gestärkt; die Anleihenverpflichtungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten gegenüber dem letzten Bilanzstichtag per saldo um 51,2 Millionen EUR vermindert werden. Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich auf 76,5 Millionen Euro und in immaterielle Vermögensgegenstände auf 1,1 Millionen Euro. Das Finanzanlagevermögen zeigt Zugänge im Ausmaß von 7,8 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2004 führten ein Betriebsergebnis von 51,8 Millionen Euro sowie ein Finanzergebnis von 0,6 Millionen Euro zu einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 52,4 Millionen Euro. Nach Abzug der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 14,1 Millionen Euro war ein Jahresüberschuss von 38,3 Millionen Euro auszuweisen.


Auf Basis der Prognosen ist weiterhin von einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung des Konzerns auszugehen. Zu den im Konzern bestehenden originären Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Beteiligungen und Ausleihungen, Wertpapiere im Anlage- und Umlaufvermögen, Guthaben bei Kreditinstituten, Anleiheverbindlichkeiten (teilweise in Fremdwährungen) und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (teilweise in Fremdwährungen). Zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos bei der Anleihe zur Finanzierung des Baus des Kopswerkes II werden derivative Finanzinstrumente (Zinsswap und Cap) eingesetzt. Mit einem Cross-Currency-Swap wurde das Fremdwährungskursrisiko für eine Fremdwährungsverbindlichkeit abgesichert. Im Rahmen des Risikomanagements wird das Kontrahentenrisiko insofern eingeschränkt, als Finanzgeschäfte nur mit Geschäftspartnern getätigt werden, die über eine ausreichende Bonität verfügen. Dabei werden bei jedem Finanzpartner individuelle Limits berücksichtigt, was insgesamt zu einer entsprechenden Risikostreuung führt. Grundsätzlich unterliegen Finanzgeschäfte diversen Risiken, die insbesondere das Liquiditätsrisiko, das Kontrahentenrisiko, Kursrisiken bei Wertpapierveranlagungen, Fremdwährungsrisiken und Zinsänderungsrisiken betreffen. Die Handhabung dieser Risiken ist in Richtlinien für die Finanzbereiche geregelt. Die jederzeitige Sicherstellung der definierten Liquiditätsreserve wird durch eine permanente Liquiditätsplanung unter Einsatz entsprechender Spezialsoftware gewährleistet.

Zur erfolgreichen Abwicklung von Prozessen stellt die Informatik einen wesentlichen Faktor dar. Im Hinblick auf die zentrale Funktion dieses Bereiches wird auf das Sicherheitsbewusstsein im IT-Bereich größtes Augenmerk gelegt. Zur Förderung von Forschung und Entwicklung leisteten die Illwerke und die VKW im Geschäftsjahr 2004 Zuwendungen an die Fachhochschule in Dornbirn. Für die VKW ist die Förderung der Anwendung neuer Technologien zur Gewinnung und zum sinnvollen Einsatz von Energie ein wichtiges Unternehmensziel. Dazu werden einerseits eigene Projekte durchgeführt und andererseits als Dienstleistung die Planung und die Errichtung von Anlagen zur Nutzung heimischer erneuerbarer Energiequellen wie z.B. der Biomasse unterstützt. Im Bereich der Abfallwirtschaft lagen die Schwerpunkte in den Maßnahmen zur Erreichung der ökologisch und ökonomisch optimalen Sortiertiefen auf den einzelnen Anlagen und in der Optimierung der Steuerung der Trocknungsanlage.

Bregenz, am 13. Mai 2005

Dr. Ludwig Summer

Dr. Christof Germann

57


KONZERNSTRUKTUR Stand zum 31. Dezember 2004

100 %

Illwerke SeilbahnBetriebsgesellschaft m.b.H., Bregenz

100 %

Illwerke GaststättenBetriebsgesellschaft m.b.H., Bregenz

100 %

100 %

96,42 %

100 %

VKW-Übertragungsnetz AG, Bregenz

100 %

VKW Anlagenbau und Umwelttechnik GmbH, Bregenz

100 %

VKW Anlagenbau und Umwelttechnik GmbH & Co KG, Bregenz

100 %

Hubert Häusle Gesellschaft m.b.H., Lustenau

Illwerke Stromtransport GmbH, Bregenz

VIW Energievertriebs GmbH, Bregenz

100 % 100 %

100 %

Illwerke Wassermanagement GmbH, Bregenz

Illwerke Beteiligungsgesellschaft mbH, Bregenz

75 %

49 %

58

Seestadt Bregenz Besitz- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Bregenz

ELB-Form GmbH, Schlins

1% 99 %

Dockal-Oekotech Recycling GmbH, Frastanz

Hubert Häusle Gesellschaft m.b.H. & Co.KG., Lustenau

100 %

„VKW“-Häusle GmbH, Lustenau

100 %

100 %

Vorarlberger BioabfallverwertungsGmbH, Lustenau

5%

95 %

Plastrec GmbH, Regensdorf (CH)

50 %

Häusle & Hofer Entsorgungs- und Verwertungs GmbH, Lustenau

100 %

Lindenberger Telekommunikations GmbH, Lindenberg

78,57 %

Allgäuer ElektrizitätsGesellschaft m.b.H., Lindenberg

Texta AG, St. Gallen (CH)


RAHMENBEDINGUNGEN Elektrizitätsbinnenmarkt Um eine vollständige Strommarktöffnung zu erreichen und den Wettbewerb in diesem Bereich zu verstärken, wurde vom Rat im Jahr 2003 die neue Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie (Beschleunigungsrichtlinie 2003/54/EG) verabschiedet und im Rahmen der ElWOG-Novelle im Mai 2004 in nationales Recht umgesetzt. Ein Anpassungsbedarf hat sich insbesondere im Hinblick auf die Entflechtungsregelungen (so genanntes Unbundling) ergeben. Im Wesentlichen wird bestimmt, dass der Netzbereich als regulierter Bereich hinsichtlich seiner Rechtsform, seiner Organisation und seiner Entscheidungsgewalt von den übrigen wettbewerbsrelevaten Bereichen des Elektrizitätsunternehmens Erzeugung und Versorgung unabhängig sein muss. Auf dieser Grundlage gibt es in Österreich drei Regelzonenführer bzw. drei Übertragungsnetzbetreiber (Austria Power Grid AG, Tiroler Regelzone AG, VKW-Übertragungsnetz AG). Ab dem kommenden Jahr werden der Betrieb des Übertragungsnetzes und der Betrieb des Verteilernetzes der VKW in einer eigenen Gesellschaft geführt (Kombinationsnetzbetreiber). Wie bisher beim Übertragungsnetz verbleiben das Eigentum an den Vermögenswerten des Netzes und die Dienstverhältnisse der Mitarbeiter bei der VKW.

Wasserrahmenrichtlinie Gemäß den Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie (2000/ 60/EG) wurde im Jahr 2004 in gemeinsamer Arbeit von Bund und Ländern unter Mitwirkung der Illwerke/VKWGruppe die so genannte IST-Bestandsanalyse durchgeführt und im April 2005 ein entsprechender Bericht an die Europäische Kommission übermittelt. Im Rahmen der ISTBestandsanalyse wurden zunächst Gewässer über 100 km2 Einzugsgebiet und Seen mit einer Fläche über 50 ha erfasst, signifikante Belastungen dieser Gewässer überprüft und eine erste Abschätzung der Einhaltung der vorgegebenen Güteziele durchgeführt.

Die Situation der Oberflächengewässer in Österreich ist unter anderem massiv geprägt durch die Nutzung zur Stromerzeugung. Derzeit werden rund 67 % der gesamten Stromerzeugung aus Wasserkraft abgedeckt. Aus diesem Grunde spielt die in der Wasserrahmenrichtlinie vorgesehene Möglichkeit der Ausweisung von Gewässern als erheblich veränderte Wasserkörper eine entscheidende Rolle. Hier ist das vorgegebene Güteziel die Erreichung beziehungsweise Wiederherstellung des „guten ökologischen Potenzials“. Die vom Betrieb der Kraftwerke der Illwerke/VKW-Gruppe wesentlich betroffenen Gewässerabschnitte über 100 km2 Einzugsgebiet wurden zunächst als sichere bzw. mögliche Kandidaten für „erheblich veränderte Wasserkörper“ und die Speicherseen mit einer Fläche über 50 ha als „künstliche Wasserkörper“ eingestuft. Als nächster Schritt wird die Ausweisung der Gewässerabschnitte unter 100 km2 erfolgen. Sodann sollen die Ergebnisse der Monitoringprogramme bis 2009 entscheidend dafür sein, welche Gewässerabschnitte endgültig als „erheblich veränderte Wasserkörper“ eingestuft werden. Maßgeblich wird auch sein, wie die einzelnen Güteziele „guter ökologischer Zustand“ und „gutes ökologisches Potenzial“ definiert werden. Aufgrund der erheblichen Auswirkungen bleibt die Illwerke/VKW-Gruppe bemüht, die bevorstehenden Umsetzungsschritte intensiv zu begleiten, um eine wirtschaftlich vernünftige Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie zu erreichen.

59


EIN KONZERN ENTSTEHT Konzernentwicklung Im Geschäftsjahr 2004 wurde der eigenständige Weg von Illwerke und VKW fortgeführt und die Zusammenarbeit weiter vertieft. Ein sichtbares Zeichen dafür war die Zusammenlegung der Hauptverwaltungen in der Weidachstraße in Bregenz und der Auftritt des Konzerns als "Illwerke/VKWGruppe" in der Öffentlichkeit.

Konzernstruktur Die Vorbereitungen zur Umsetzung der neuen Konzernaufbauorganisation mit Jahresbeginn 2005 wurden abgeschlossen. Neben den Kernaufgaben der Unternehmen, die weiterhin von Illwerke und VKW wahrgenommen werden, wurden gleichartige Aufgaben aus beiden Unternehmen organisatorisch in so genannte Konzernfunktionen zusammengeführt.

60

Wettbewerb: Erzeugung (Illwerke) | Energiewirtschaft (Illwerke) | Engineering-Services (Illwerke) | InfrastrukturServices (Illwerke) | Energiewirtschaft, Aufbringung und Vertrieb Netz: Übertragungsnetz | Verteilernetz | Engineering Netz Beteiligungen: Abfallwirtschaft Häusle-Gruppe | Tourismus | ELB-Form | Wasser Konzernfunktionen: Finanzen- und Rechnungswesen (Illwerke) | Controlling und Finanzen (VKW) | Personal | Recht und Materialwirtschaft | Unternehmensentwicklung | IT und Kundenservice

Mit der neuen Konzernstruktur findet zukünftig die einheitliche Leitung der Unternehmensgruppe auch in der Aufbauorganisation ihren Niederschlag und trägt zum Abbau von Doppelgleisigkeiten bei.


Führungskräfte- und Personalentwicklung Auf die Führungskräfteentwicklung, welche die Entwicklung der gemeinsamen Unternehmenskulturen unterstützt und zur Fähigkeit einer zukunftsorientierten und innovativen Führung und Steuerung des Bereiches beiträgt, wird weiterhin großen Wert gelegt. An dem Entwicklungsprogramm haben bis heute über 70 Führungskräfte aller Ebenen teilgenommen. Das Mitarbeitergespräch, welches ein wesentliches Führungsinstrument darstellt, wird unternehmensweit eingesetzt. Das Instrument dient zur Funktions- und Aufgabenbestimmung und zur Weiterentwicklung des Mitarbeiters.

Konzernzentrale Im September 2004 wurde die Hauptverwaltung der Illwerke mit der Hauptverwaltung der VKW in der Weidachstraße vereinigt. 37 Mitarbeiter der Illwerke sind bis zum Ende des Geschäftsjahres umgezogen, ohne dass dafür bauliche Erweiterungen im Bürobereich notwendig waren. Der Standort Josef-Huter-Straße wird ab 2005 an das Land Vorarlberg vermietet. Mit der Zusammenführung der Hauptverwaltungen konnten gerade in Servicebereichen aus den Konzern-funktionen weitere Synergien genutzt werden.

61


Harmonisierung der Prozesse in den Konzernfunktionen Im Jänner 2004 wurde mit der Harmonisierung der Prozesse in den zukünftigen Konzernfunktionen begonnen. In diesem Harmonisierungsprozess geht es unter Einbindung eines externen Beratungsunternehmens um die Vereinheitlichung der Prozesse und Arbeitsmittel. Wesentliche Maßnahmen werden schrittweise umgesetzt. • Verwaltung und Abrechnung der MitarbeiterInnen in einem einheitlichen SAP-System (bisher getrennte Systeme) • Funktionsbündelung von Aufgaben in den Konzernfunktionen • Vereinheitlichung von betrieblichen Leistungen und der damit verbundenen Arbeitsprozesse • Vereinheitlichung von organisatorischen Regelungen

62

Ausblick 2005 Im laufenden Geschäftsjahr bilden das Inkrafttreten der neuen Konzernstruktur, die Weiterführung der Harmonisierung der Prozesse, die Vorbereitung zum Aufbau der Netzgesellschaft und das Organisationskonzept für die Werkstätten im Netzbereich, die Vertiefung des Risikomanagements in der Unternehmensgruppe und die Verbesserung der IT-Sicherheit durch Schaffung eines Notfallrechenzentrums die Schwerpunkte in der Konzernentwicklung.


BETEILIGUNGEN Abfallwirtschaft

Illwerke Tourismus

Die Häusle-Gruppe ist ein führendes Entsorgungsunternehmen in Vorarlberg. Die VKW-Tochter zielt auf bestes Ressourcen-Management und höchste Recycling-Quoten bei niedrigsten Preisen. Die 1998 übernommene Hubert Häusle Gesellschaft m.b.H. & Co. KG. beschäftigt in Lustenau 140 Mitarbeiter. In den insgesamt 15 Unternehmen der HäusleGruppe - einige davon in der Ostschweiz - arbeiten rund 380 Mitarbeiter.

Die Aktivitäten von Illwerke Tourismus mit dem Ski- und Wandergebiet Golm, dem Panoramarestaurant Grüneck, der Lünerseebahn in Brand, der Vermunt- und Tafamuntbahn in Partenen, der Silvretta-Hochalpenstraße, dem Silvretta-Haus und dem Restaurant Silvrettasee auf der Bielerhöhe haben sich auch im Berichtsjahr 2004 positiv auf den Umsatz und das Betriebsergebnis ausgewirkt. Als vorrangiges Ziel von Illwerke Tourismus wurde die Kundenzufriedenheit durch überzeugende Qualität bei Pistenpräparation, Gastronomie, Service und durch ein optimales Preis-Leistungsverhältnis definiert. Die Bemühungen fokussierten sich besonders auf die Vermarktung des Golms als familien- und kinderfreundliches Wander- und Skigebiet.

Die hochsensible Thematik der Abfallwirtschaft steht im Spannungsfeld politisch-gesellschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Erwartungen und Ansprüche. Dem Image des Hausmüllsammlers und Deponiebetreibers längst entwachsen, engagiert sich Häusle erfolgreich in der innovativen Wertstoff-Rückgewinnung. Unter dem Leitsatz „Vom Müllkutscher zum Ressourcenmanager“ wird das Ziel verfolgt, in der gesamten Unternehmensgruppe eine Recyclingquote von mindestens 90 Prozent zu erreichen. Erwähnenswert ist weiters, dass Häusle nach den Illwerken und der VKW mittlerweile der größte Energieproduzent des Landes ist.

Einen wichtigen Beitrag zur stetigen Qualitätssteigerung des Skigebietes Golm stellen die Perfektionierung und Erweiterung der Schneeanlage sowie die neue kuppelbare ViererSesselbahn Außergolm dar.

ELB-Form GmbH Der ELB-Form GmbH ist es durch den Erwerb eines in der Steiermark ansässigen Unternehmens gelungen, teilweise als kompletter Systemlieferant Fuß zu fassen. In Vandans wurde eine zweite Halle für die Produktion errichtet. Dadurch kann die Produktionskapazität entsprechend gesteigert werden.

63


Zwei starke Partner arbeiten mit voller Kraft an ihrer gegenseitigen Ergänzung.

KONZERNABSCHLUSS 2004

ERGÄNZUNG


KONZERNABSCHLUSS 2004 Konzernbilanz zum 31. Dezember 2004 Aktiva A. AUFWENDUNGEN FÜR DAS INGANGSETZEN EINES BETRIEBES

Buchwert 31.12.2004 EUR

Vorjahr in 1.000 EUR

29.069.133,68

23.255

38.357.586,07 7.257.941,24 25.117.074,93 4.392.396,77 75.124.999,01

41.169 7.548 28.951 4.649 82.317

386.877.750,08 237.304.097,04 24.504.266,59 47.771.272,21 696.457.385,92

393.619 249.919 26.877 15.972 686.387

9.997.625,69 586.211,81 10.284.864,06

10.318 646 9.936

156.712,03 118.730.546,93 2.802.393,22 142.558.353,74 914.140.738,67

157 126.141 1.450 148.648 917.352

3.653.166,98 70.805,19 514.145,58 2.668.140,80 0,00 6.906.258,55

3.674 130 367 857 136 5.164

62.986.609,89 1.205.918,54

79.840 345

2.326.121,38 53.276.389,98 119.795.039,79

4.422 16.895 101.502

24.152.261,08

56.981

75.822.102,91 226.675.662,33

89.114 252.761

73.729.430,60

86.615

1.243.614.965,28

1.279.983

B. ANLAGEVERMÖGEN

I.

II.

IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 1. Strombezugsrechte 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 3. Firmenwert 4. Sonstige Rechte

SACHANLAGEN 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremdem Grund 2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

III. FINANZANLAGEN 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3. Beteiligungen 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5. Wertpapiere des Anlagevermögens 6. Sonstige Ausleihungen

C. UMLAUFVERMÖGEN

I.

II.

VORRÄTE 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2. Unfertige Erzeugnisse 3. Waren 4. Noch nicht abrechenbare Leistungen 5. Geleistete Anzahlungen

FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 3. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände

III. WERTPAPIERE

IV. KASSENBESTAND, SCHECKS, GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN

D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

Davon latente Steuern EUR 22.090.606,00 (Vorjahr TEUR 25.384)

BILANZSUMME

66


Buchwert 31.12.2004 EUR

Vorjahr in 1.000 EUR

91.500.000,00

91.500

299.775,44 198.423.240,00 198.723.015,44

300 198.423 198.723

8.850.224,56 292.021.756,78 300.871.981,34

8.850 271.445 280.295

IV. BILANZGEWINN

17.192.580,00

17.193

V.

10.554.885,38

10.320

618.842.462,16

598.031

151.406.375,86

159.581

39.443.611,57 84.551.691,05 31.124.944,92

37.933 88.792 43.906

46.810.801,04 201.931.048,58

41.214 211.845

89.115.665,07 85.698.055,00 1.485.963,99

116.353 109.708 1.389

59.336.806,22

50.687

3.027.383,55

3.048

866.933,06 27.936.934,39

637 26.855

267.467.741,28

308.677

3.967.334,40

1.849

1.243.614.965,28

1.279.983

7.332.518,67

4.599

Passiva A. EIGENKAPITAL

I.

GRUNDKAPITAL

II.

KAPITALRÜCKLAGEN 1. Gebundene 2. Nicht gebundene

III. GEWINNRÜCKLAGEN 1. Gesetzliche Rücklage 2. Freie Rücklagen

ANTEILE ANDERER GESELLSCHAFTER

B. BAUKOSTENZUSCHÜSSE C. RÜCKSTELLUNGEN 1. Rückstellungen für Abfertigungen 2. Rückstellungen für Pensionen 3. Steuerrückstellungen davon latente Steuern EUR 30.542.000,00 (Vorjahr TEUR 43.195) 4. Sonstige Rückstellungen

D. VERBINDLICHKEITEN 1. Anleihen 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7. Sonstige Verbindlichkeiten davon aus Steuern EUR 12.109.246,63 (Vorjahr TEUR 14.153) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.872.416,25 (Vorjahr TEUR 1.869)

E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

BILANZSUMME HAFTUNGSVERHÄLTNISSE:

67


Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2004 2004 EUR 1. Umsatzerlöse 2. Veränderung des Bestands an noch nicht abrechenbaren Leistungen 3. Andere aktivierte Eigenleistungen 4. Sonstige betriebliche Erträge a) Erträge aus dem Abgang vom Anlagevermögen mit Ausnahme der Finanzanlagen b) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen c) Übrige 5. Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen a) Materialaufwand b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6. Personalaufwand a) Löhne b) Gehälter c) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen d) Aufwendungen für Altersversorgung e) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge f) Sonstige Sozialaufwendungen

774.317,10 611.475.47 10.915.332,02

- 134.509.946,77 - 20.26.001,86

9. Zwischensumme aus Z. 1 bis 8 (Betriebsergebnis)

68

Vorjahr in 1.000 EUR

433.438.471,32

433.819

10.310.348,20

- 2.179

9.960.067,31

8.622

12.301.124,59

1.108 265 9.545

10.918

- 154.770.948,63

- 135.788 - 4.687

- 140.475

- 4.357.175,39 - 72.092.131,97

- 4.337 - 70.056

- 2.080.891,46 - 3.658.401,19

- 2.092 - 3.407

- 18.754.616,17 - 1.144.995,61

7. Abschreibungen a) auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen davon außerplanmäßige Abschreibung EUR 2.703.638,56 (Vorjahr TEUR 0) 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen a) Steuern, soweit sie nicht unter Z. 18 fallen b) Übrige

2004 EUR

- 102.088.211,79

- 18.388 - 933

- 71.449.187,43

- 37.645.129,12 - 48.256.053,96

- 85.901.183,08

51.800.480,49

- 99.213

- 68.270

- 36.949 - 41.634

- 78.583

64.639


2004 EUR

2004 EUR

Vorjahr in 1.000 EUR

51.800.480,49

64.639

4.361.141,55

3.678

11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

4.762.771,35

5.286

12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

3.523.505,95

4.004

13. Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen und Wertpapieren des Umlaufvermögens

1.268.116,70

885

- 2.078.130,75

- 2.184

- 11.261.397,26

- 15.251

576.007,54

- 3.582

52.376.488,03

61.057

- 14.116.455,85

- 21.738

38.260.032,18

39.318

- 20.576.780,89

- 21.901

- 491.321,47

- 225

17.191.929,82

17.192

650,18

1

17.192.580,00

17.193

9. Zwischensumme aus Z. 1 bis 8 (Betriebsergebnis) 10. Erträge aus Beteiligungen, davon aus verbundenen Unternehmen EUR 3.499.800,91 (Vorjahr TEUR 3.168)

14. Aufwendungen aus Finanzanlagen und aus Wertpapieren des Umlaufvermögens davon a) Abschreibungen EUR 480.163,52 (Vorjahr TEUR 1.851) b) Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen EUR 172.427,15 (Vorjahr TEUR 209) 15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen, davon aus verbundenen Unternehmen EUR 345.132,76,00 (Vorjahr TEUR 190)

16. Zwischensumme aus Z. 10 bis 15 (Finanzergebnis) 17. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 19. Jahresüberschuss 20. Zuweisung zu Gewinnrücklagen Anteile anderer Gesellschafter am Ergebnis Jahresgewinn nach Ergebnis anderer Gesellschafter 21. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 22. Bilanzgewinn

69


KONZERNANHANG Der vorliegende Konzernabschluss 2004 der Vorarlberger Illwerke Aktiengesellschaft, Bregenz, wurde entsprechend den Bestimmungen des HGB in der geltenden Fassung erstellt. Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt zum Stichtag 31. Dezember 2004 und umfasst das Geschäftsjahr vom 01. Jänner bis zum 31. Dezember 2004. Der Bilanzstichtag sämtlicher in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen ist jeweils der 31. Dezember 2004.

Konsolidierungsgrundsätze Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss wurden folgende Gesellschaften einbezogen.

Gesellschaftskapital TEUR Vorarlberger Illwerke Aktiengesellschaft, Bregenz (Mutterunternehmen)

KonzernAnteil *) TEUR

KonzernAnteil *) in %

Mutterunternehmen

61.940 35 37 70 35 35 73 11.051 36 70

59.716 35 37 70 35 35 73 11.051 36 70

96 100 100 100 100 100 100 100 100 100

37 TCHF 300 TCHF 50 TCHF 50

37 TCHF 300 TCHF 50 TCHF 50

100 100 100 100

Illwerke Illwerke Illwerke VKW VKW VKW VKW H. Häusle GmbH H. Häusle KG VKW-Häusle GmbH H. Häusle GmbH H. Häusle KG VKW-Häusle GmbH Texta AG Texta AG

91.500

Vollkonsolidierung gemäß § 244 Abs. 2 HGB

Vorarlberger Kraftwerke Aktiengesellschaft, Bregenz VIW Energievertriebs GmbH, Bregenz Illwerke Stromtransport GmbH, Bregenz VKW-Übertragungsnetz Aktiengesellschaft, Bregenz VKW Anlagenbau und Umwelttechnik GmbH, Bregenz VKW Anlagenbau und Umwelttechnik GmbH & Co KG, Bregenz Hubert Häusle Gesellschaft m.b.H., Lustenau Hubert Häusle Gesellschaft m.b.H. & Co. KG., Lustenau „VKW“-Häusle GmbH, Lustenau Dockal-Oekotech Recycling GmbH, Frastanz Vorarlberger Bioabfallverwertungsgesellschaft mbH, Lustenau Texta Aktiengesellschaft, St. Gallen, CH Alpa Altpapier AG, Winterthur, CH Tonner-Altstoff AG, Rheineck, CH

70


Gesellschaftskapital TEUR

KonzernAnteil *) TEUR

KonzernAnteil *) in %

Mutterunternehmen

Rupert Hofer GmbH, Lustenau Häusle & Hofer Entsorgungs- und Verwertungs GmbH, Lustenau

40 36

20 36

50 100

EWB Entsorgungswirtschaft am Bodensee GmbH, Bregenz

36

24

65

VKW-Häusle GmbH H. Häusle KG Rupert Hofer GmbH Häusle & Hofer GmbH

Quotenkonsolidierung gemäß § 262 HGB

*) Anteil am Kapital, der dem Mutterunternehmen oder den einbezogenen Tochterunternehmen gehört.

Die Einbeziehung im Rahmen der Quotenkonsolidierung erfolgte für die Rupert Hofer GmbH anteilsmäßig mit 50 %,für die Häusle & Hofer Entsorgungs- und Verwertungs GmbH anteilsmäßig mit 75 % und für die EWB Entsorgungswirtschaft am Bodensee GmbH anteilsmäßig mit 75 %.

Nach dem Wahlrecht des § 249 Abs. 2 HGB wurden die nachstehenden Unternehmen nicht in den Konzernabschluss einbezogen, weil die Bilanzsummen und die Ergebnisse dieser Gesellschaften zusammen für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind.

Gesellschaftskapital TEUR

KonzernAnteil *) TEUR

KonzernAnteil *) in %

Mutterunternehmen

37 37 35 37

37 37 35 37

100 100 100 100

Illwerke Illwerke Illwerke Illwerke

37 36 37 35 20

0 28 37 18 20

0 79 100 51 100

TCHF 20 TCHF 179

100 51

Illw. Beteilig. GmbH VKW VKW H. Häusle KG VKW-Häusle GmbH H. Häusle KG Häusle & Hofer GmbH Texta AG

Illwerke Gaststätten-Betriebsgesellschaft m.b.H., Bregenz Illwerke Seilbahn-Betriebsgesellschaft m.b.H., Bregenz Illwerke-Wassermanagement GmbH, Bregenz Illwerke-Beteiligungsgesellschaft mbH, Bregenz Seestadt Bregenz Besitz- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Bregenz Allgäuer Elektrizitäts-Gesellschaft m.b.H., Lindenberg, D Lindenberger Telekommunikations GmbH, Lindenberg, D CYCOPLAST Kunstoff Recycling GmbH, Lauterach Plastrec GmbH, Regensdorf, CH

TCHF

Häusle und Hofer GmbH, St. Margarethen, CH Inno Recycling AG, Eschlikon, CH

TCHF 20 TCHF 350

TCHF

*) Anteil am Kapital, der dem Mutterunternehmen oder den einbezogenen Tochterunternehmen gehört.

71


Aufgrund der Vorschrift des § 263 Abs. 2 HGB unterblieb der Ausweis der nachstehend angeführten Beteiligungen als assoziierte Unternehmen.

Vorarlberger Telekommunikations-GmbH, Bregenz A & B-Ausgleichsenergie & Bilanzgruppen-Management-GmbH, Innsbruck Lindau Energie GbR mit Haftungsbeschränkung, Lindau, D VKW-Kaufmann GmbH, Reuthe VKW-Kaufmann GmbH & Co, Reuthe Biomasse-Heizwerk Alberschwende GmbH, Alberschwende Biomasse-Heizwerk Alberschwende GmbH & Co KG, Alberschwende Biomasse-Heizwerk Bezau GmbH, Bezau Biomasse-Heizwerk Bezau GmbH & Co, Bezau Biomasse-Heizwerk Damüls GmbH, Damüls Biomasse-Heizwerk Damüls GmbH & Co KG, Damüls Biomasse-Heizwerk Gaschurn GmbH, Gaschurn Biomasse-Heizwerk Gaschurn GmbH & Co KG, Gaschurn Biomasse Heizwerk Hittisau reg. Gen.mbH, Hittisau Biomasse-Heizwerk Lech GmbH, Lech Biomasse-Heizwerk Lech GmbH & Co KG, Lech Biomasse Heizwerk Mellau GmbH, Mellau Biomasse Heizwerk Mellau GmbH & Co, Mellau Bergbahnen Silvretta Galtür GmbH & Co KG, Galtür ELB-Form GmbH, Schlins Kurt Helbok Gesellschaft m.b.H., Lustenau KWS Kanal-Wartungs- und Sanierungs GesmbH, Lustenau KWS Kanal-Wartungs- und Sanierungs GesmbH & Co KG, Lustenau Inno Plastics AG, Eschlikon, CH

Gesellschaftskapital TEUR

KonzernAnteil *) TEUR

KonzernAnteil *) in %

150 692 3 36 654 35 259 35 350 35 427 35 465 356 37 1.494 36 363 5.705 72 36 35 25 1.300

30 145 1 18 320 9 67 9 91 9 115 9 121 145 10 388 15 153 1.227 0 9 7 5 TCHF 637

20 21 37 49 49 26 26 26 26 26 27 26 26 41 26 26 42 42 22 0 24 20 20 49

TCHF

*) Anteil am Kapital, der dem Mutterunternehmen oder den einbezogenen Tochterunternehmen gehört.

Weitere Unternehmensangaben im Sinne des § 265 Abs. 2 Z 4 HGB können unterbleiben, da diese für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von nur untergeordneter Bedeutung sind.

72


Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung erfolgte zu folgenden Stichtagen:

Vorarlberger Kraftwerke Aktiengesellschaft Illwerke Stromtransport GmbH VKW Anlagenbau und Umwelttechnik GmbH (alt) (jetzt „VKW Anlagenbau und Umwelttechnik GmbH & Co KG”) VKW Anlagenbau und Umwelttechnik GmbH (neu) Hubert Häusle Gesellschaft m.b.H. Hubert Häusle Gesellschaft m.b.H. & Co. KG. VIW Energievertriebs GmbH VKW-Übertragungsnetz AG „VKW“-Häusle GmbH Dockal-Recycling AG (jetzt “Dockal-Oekotech Recycling GmbH”) Vorarlberger Bioabfallverwertungsgesellschaft mbH Rupert Hofer GmbH Häusle & Hofer Entsorgungs- und Verwertungs GmbH EWB Entsorgungswirtschaft am Bodensee GmbH Texta AG Alpa Altpapier AG Tonner-Altstoff AG

31. Dezember 2000 1. Jänner 2001 1. Jänner 2001 20. September 2004 1. Jänner 2001 1. Jänner 2001 6. Juni 2001 1. Oktober 2001 31. Dezember 2001 31. Dezember 2001 1. Jänner 2003 1. Jänner 2003 1. Jänner 2003 1. Jänner 2003 30. September 2003 30. September 2003 30. September 2003

Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Buchwertmethode durchgeführt. Der sich aus der Einbeziehung der Vorarlberger Kraftwerke Aktiengesellschaft ergebende passive Unterschiedsbetrag (29 Mio EUR) wurde analysiert und in den Vorjahren einerseits mit den aktiven Unterschiedsbeträgen aus der Einbeziehung der VKW Anlagenbau und Umwelttechnik GmbH (1 Mio EUR), der Hubert Häusle Gesellschaft m.b.H. (0,1 Mio EUR), der Hubert Häusle Gesellschaft m.b.H. & Co. KG. (10 Mio EUR), der "VKW" Häusle GmbH (0,4 Mio EUR) sowie der Dockal Recycling AG (2 Mio EUR) andererseits mit den freien Rücklagen verrechnet. Aus der Erweiterung des Konsolidierungskreises im Jahr 2003 ergaben sich aktive Unterschiedsbeträge in Höhe von 22,6 Mio EUR. Diese wurden analysiert und in Höhe von 5,8 Mio EUR bebauten Liegenschaften der Texta AG und deren Tochtergesellschaften (Alpa Altpapier AG und Tonner-Altstoff AG) sowie der Dockal-Oekotech Recycling GmbH zugeordnet. Ein Teilbetrag von 9,8 Mio EUR wurde als Firmenwert aktiviert; die Nutzungsdauer der Firmenwerte wurde einheitlich mit 10 Jahren festgesetzt. Die danach verbleibenden aktiven Unterschiedsbeträge in Höhe von 7,0 Mio EUR wurden mit den freien Rücklagen verrechnet. Zum Bilanzstichtag beträgt der Buchwert dieser Firmenwerte 8,35 Mio EUR. Die unversteuerten Rücklagen wurden nach Abzug allfälliger latenter Steuern in die Gewinnrücklagen eingestellt. Konzerninterne Umsätze sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen wurden eliminiert. Die Eliminierung von Zwischenergebnissen war nicht erforderlich. Die Umrechnung der in Fremdwährung aufgestellten Einzelabschlüsse (Texta AG, Alpa Altpapier AG und Tonner-Altstoff AG) erfolgte nach der Stichtagsmethode unter Anwendung des Devisenmittelkurses zum Bilanzstichtag.

73


Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Konzernabschluss 2004 wurde unter Beachtung der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, aufgestellt. Die angewendeten Abschreibungssätze für das Sachanlagevermögen der einbezogenen Energieversorgungsunternehmen entsprechen den vom Verband der E-Werke mit dem Bundesministerium für Finanzen einvernehmlich festgesetzten Richtwerten für Elektrizitätsunternehmen. Bei der Vorarlberger Illwerke Aktiengesellschaft wurden die Abschreibungslaufzeiten im Hinblick auf den Heimfall teilweise verkürzt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Die Senkung des Körperschaftsteuersatzes von 34 % auf 25 % hat zu einer Verminderung der aktiven latenten Steuern in Höhe von 8,0 Mio EUR und zu einer Verminderung der passiven Steuerabgrenzung aus der Umgliederung der unversteuerten Rücklagen in Höhe von 11,0 Mio EUR geführt.

Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer. Der Firmenwert wird linear über 15 Jahre, die Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden linear über 10 Jahre abgeschrieben.

74

Sachanlagevermögen Die Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der Abschreibungen bewertet. Die planmäßige Abschreibung der Sachanlagen erfolgt hauptsächlich linear. Bei der Hubert Häusle Gesellschaft m.b.H. & Co. KG. wurde im Berichtsjahr eine außerplanmäßige Abschreibung von Deponien vorgenommen. Die selbst erstellten Anlagen wurden zu Herstellungskosten auf Basis Einzelkosten zuzüglich angemessener Material- und Fertigungsgemeinkosten aktiviert.

Finanzanlagevermögen Finanzanlagen wurden zu den Anschaffungskosten bilanziert. Niedrigere Werte wurden angesetzt, wenn das gemilderte Niederstwertprinzip es erforderte. Ausleihungen wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt; soweit erforderlich wurden zinslose bzw. niedrig verzinste Ausleihungen auf den Barwert abgezinst.

Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte nach dem gleitenden Durchschnittspreisverfahren bzw. zu niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag. Unfertige Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten angesetzt. Die Warenvorräte wurden zu Einkaufspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die noch nicht abrechenbaren Leistungen wurden zu Herstellungskosten nach den gleichen Grundsätzen wie jene der selbst erstellten Anlagen bewertet; bei Projekten der VKW Anlagenbau und Umwelttechnik GmbH & Co KG wurden angemessene Teile der Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten in Höhe von 0,4 Mio EUR aktiviert.


Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet. Erforderliche Abzinsungen wurden vorgenommen. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt; für Ausfallrisiken bei den einzelnen Forderungsgruppen der Betriebsstätte Lindenberg wurde durch eine Pauschalwertberichtigung vorgesorgt.

Wertpapiere des Umlaufvermögens Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Börsenkurs bewertet. Aus steuerlichen Gründen wurde im Jahr 2004 eine Wertaufholung in Höhe von 1.070 TEUR unterlassen.

Rückstellungen Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken sowie allen ungewissen Verpflichtungen ausreichend Rechnung getragen. Die Rückstellung für Abfertigungen der Vorarlberger Kraftwerke AG wurde mit 2/3 der Abfertigungsansprüche zum Bilanzstichtag gebildet. Die Rückstellung für Abfertigungen der Vorarlberger Illwerke AG umfasst unter Anwendung der Festlegungen in Pkt. 6. der Vereinbarung aus dem Jahre 1988 zwischen der Vorarlberger Illwerke AG und den Stromabnehmern über die zukünftige Handhabung des Illwerke-Vertrages 1952 die vollen Abfertigungsansprüche zum Bilanzstichtag. Die Rückstellung für Abfertigungen der Häusle-Gruppe wurde nach finanzmathematischen Grundsätzen (Rechnungszinssatz 4 %) gebildet.

Die Rückstellung für Pensionen wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren (Rechnungszinssatz 4,5 %) ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "AVÖ 1999-P - Rechnungsgrundlagen für die Pensionsversicherung - Pagler & Pagler" in der Ausprägung für Angestellte herangezogen. Als Pensionsantrittsalter wurde bei Männern 65 Jahre und bei Frauen 60 Jahre unter Beachtung der Übergangsbestimmungen in Artikel 73 des Budgetbegleitgesetzes 2003 sowie des BGBI. Nr. 832/1992 angesetzt. Außerdem wurde das gemäß Pensionsharmonisierungsgesetz 2004 (BGBl. I Nr. 142/2004 vom 15.12.2004) mögliche Pensionseintrittsalter von 62/62 Jahren berücksichtigt. Für Ansprüche der Betriebsstätte Lindenberg wurden die Richttafeln 1998 von Klaus Heubeck verwendet. Unter den sonstigen Rückstellungen ist eine Rückstellung für Jubiläumsgeldverpflichtungen enthalten. Die Bewertung erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren mit einem Rechnungszinsfuß von 4,5 %.

Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht bewertet. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Aufnahmekurs bzw. zum höheren Bilanzstichtagskurs ausgewiesen.

75


Allgemeine Erläuterungen zur Konzernbilanz Der Ausweis von einzelnen Posten der Bilanz wurde in Form und Inhalt entsprechend den Erfordernissen eines Energieversorgungsunternehmens vorgenommen.

Aufwendungen für das Ingangsetzen eines Betriebes Diese Aufwendungen betreffen Anzahlungen auf Heimfallablösen für zwei Werke der Vorarlberger Illwerke Aktiengesellschaft im jeweiligen Heimfallzeitpunkt.

alle Beträge in EUR

1. Obervermuntwerk 2. Vermuntwerk

Bruttowert Stand 01.01.2004

Bruttowert Zugänge

Bruttowert Abgänge

7.267.283,42 15.988.023,52

1.816.820,86 3.997.005,88

0,00 0,00

23.255.306,94

5.813.826,74

0,00

Anlagevermögen Der in der Bilanzposition „Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremdem Grund” enthaltene Grundwert beträgt 31.203 TEUR. In den „Sonstigen Ausleihungen" sind Ausleihungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von 189 TEUR enthalten.

Entwicklung des Anlagevermögens alle Beträge in EUR

I.

IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 1. Strombezugsrechte 2. Konzessionen und ähnliche Rechte 3. Firmenwert 4. Sonstige Rechte

II. SACHANLAGEN 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Rechte auf fremdem Grund 2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau

Bruttowert Stand 01.01.2004

WährungsUmrechnung

Bruttowert Zugänge

Bruttowert Abgänge

98.477.514,72 12.647.078,71 53.153.697,16 11.921.075,31

0,00 0,00 0,00 0,00

187.111,86 11.175,00 0,00 932.884,09

402.759,72 3.054,42 0,00 1.009.852,62

176.199.365,90

0,00

1.131.170,95

1.415.666,76

974.459.417,18 921.900.433,64

108.750,68 24.431,04

8.082.623,76 18.859.012,95

2.023.623,82 6.689.831,02

132.442.332,18

57.467,65

7.105.641,55

7.921.739,63

21.615.423,20

0,00

42.481.211,11

380.408,57

2.050.417.606,20

190.649,37

76.528.489,37

17.015.603,04

1.009,04 0,00 3.600,87

0,00 0,00 757.613,30

363.521,91 60.000,00 423.971,77

0,00 62.18 0,00

0,00 4.568.350,22 2.503.087,33

0,00 12.812.609,12 820.949,05

160.385.605,89

4.672,09

7.829.050,85

14.481.051,85

2.387.002.577,99

195.321,46

85.488.711,17

32.912.321,65

III. FINANZANLAGEN 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.354.319,70 2. Ausleihungen an verbund. Unternehmen 646.211,81 3. Beteiligungen 16.275.180,09 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 156.712,03 5. Wertpapiere des Anlagevermögens 131.135.810,44 6. Sonstige Ausleihungen 1.817.371,82

Summe Anlagevermögen

76


Bruttowert Umbuchungen

Bruttowert Stand 31.12.2004

Abschreibungen kumuliert

Restbuchwert 31.12.2004

Restbuchwert 31.12.2003

Abschreibungen 2004

0,00 0,00

9.084.104,28 19.985.029,40

0,00 0,00

9.084.104,28 19.985.029,40

7.267.283,42 15.988.023,52

0,00 0,00

0,00

29.069.133,68

0,00

29.069.133,68

23.255.306,94

0,00

Bruttowert Umbuchungen

Bruttowert Stand 31.12.2004

Abschreibungen kumuliert

Restbuchwert 31.12.2004

Restbuchwert 31.12.2003

Abschreibungen 2004

0,00 26.379,00 0,00 35.023,53

98.261.866,86 12.681.578,29 53.153.697,16 11.879.130,31

59.904.280,79 5.423.637,07 28.036.622,23 7.486.733,52

38.357.586,07 7.257.941,22 25.117.074,93 4.392.396,79

41.169.618,80 7.547.768,01 28.950.858,05 4.648.749,29

2.616.561,14 327.380,77 3.833.783,12 1.209.361,66

61.402,53

175.976.272,62

100.851.273,61

75.124.999,01

82.316.994,15

7.987.086,69

7.062.035,30 3.078.088,99

987.689.203,10 937.172.135,60

600.811.435,02 699.868.038,56

386.877.750,08 237.304.097,04

393.618.761,08 249.919.224,52

21.088.045,93 32.988.259,81

99.607,13

131.783.308,88

107.279.042,29

24.504.266,59

26.877.043,00

9.385.795,00

-10.301.133,95

53.415.091,79

5.643.819,58

47.771.272,21

15.971.603,62

0,00

- 61.402,53

2.110.059.739,37

1.413.602.353,45

696.457.385,92

686.386.632,22

63.462.100,74

17.150,00 0,00 - 17.150,00

10.008.956,83 586.211,81 16.595.272,49

11.331,14 0,00 6.310.408,43

9.997.625,69 586.211,81 10.284.864,06

10.317.554,08 646.211,81 9.936.136,25

0,00 0,00 0,00

0,00 0,00 0,00

156.712,03 122.891.613,72 3.499.510,10

0,00 4.161.066,79 697.116,88

156.712,03 118.730.546,93 2.802.393,22

156.712,03 126.141.471,86 1.450.424,97

0,00 186.432,62 334.000,00

0,00

153.738.276,98

11.179.923,24

142.558.353,74

148.648.511,00

520.432,62

0,00

2.439.774.288,97

1.525.633.550,30

914.140.738,67

917.352.137,37

71.969.620,05

77


Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Fristigkeiten der Forderungen stellen sich folgendermaßen dar:

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände Summe

EUR

davon Restlaufzeit größer als ein Jahr EUR

62.986.609,89 1.205.918,54

128.064,05

2.326.121,38 53.276.389,98

804.247,86 6.477.016,04

119.795.039,79

7.409.327,95

Die Forderungen aus zum Bilanzstichtag noch nicht abgerechneten Stromlieferungen wurden abgegrenzt und sind in den „Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" enthalten. Die „Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen" betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 981 TEUR und sonstige Forderungen in Höhe von 225 TEUR. Die „Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht" betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.242 TEUR und sonstige Forderungen in Höhe von 84 TEUR. Unter den „Sonstigen Forderungen und Vermögensgegenständen" sind Erträge in Höhe von 4.478 TEUR enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam werden. Für Ausfallsrisiken bei einzelnen Forderungsgruppen der Betriebsstätte Lindenberg wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 38 TEUR vorgesorgt.

78


Eigenkapital

Entwicklung des Eigenkapitals Grundkapital

Stand 01.01.2004 EUR

Veränderung 2004 EUR

Stand 31.12.2004 EUR

91.500.000,00

91.500.000,00

Kapitalrücklagen

198.723.015,44

198.723.015,44

Gewinnrücklagen erfolgsneutrale Rücklagenveränderung erfolgswirksame Rücklagenveränderung

280.295.055,09 145,36 20.576.780,89 300.871.981,34

Bilanzgewinn Gewinnausschüttung Konzern-Jahresüberschuss erfolgswirksame Rücklagenveränderung Anteile anderer Gesellschafter

17.192.650,18 - 17.192.000,00 38.260.032,18 - 20.576.780,89 - 491.321,47 17.192.580,00

Anteile anderer Gesellschafter Summe Eigenkapital

10.319.789,88

235.095,50

10.554.885,38

598.030.510,59

20.811.951,57

618.842.462,16

Grundkapital Das Grundkapital der Vorarlberger Illwerke Aktiengesellschaft in Höhe von EUR 91.500.000,00 besteht aus 915.000 Aktien zum Nennbetrag von je EUR 100,00, davon 869.249 Namensaktien und 45.751 Inhaberaktien.

Kapitalrücklagen Der unter den gebundenen Kapitalrücklagen ausgewiesene Betrag betrifft einen Teil der gesetzlichen Rücklage. Die nicht gebundenen Kapitalrücklagen resultieren aus der im Geschäftsjahr 2000 erfolgten Einbringung von Aktien der Vorarlberger Kraftwerke AG durch das Land Vorarlberg in die Vorarlberger Illwerke AG.

Gewinnrücklagen Die unversteuerten Rücklagen wurden nach Abzug der latenten Steuern in die freien Rücklagen eingestellt.

Bilanzgewinn Als Bilanzgewinn wird jener des Mutterunternehmens Vorarlberger Illwerke AG ausgewiesen.

Anteile anderer Gesellschafter Als Anteile anderer Gesellschafter werden jene Teile des Eigenkapitals der Vorarlberger Kraftwerke AG und der EWB Entsorgungswirtschaft am Bodensee GmbH ausgewiesen, die zum Bilanzstichtag auf die Minderheitsaktionäre dieser Gesellschaft entfallen.

79


Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten stellen sich folgendermaßen dar: Gesamt alle Beträge in EUR

31.12.2004

R e s t l a u f z e i t bis zu 1 Jahr

zwischen 1 und 5 Jahren

über 5 Jahre

Anleihen

89.115.665,07

24.190.482,77

44.925.182,30

20.000.000,00

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

85.698.055,00

73.038.616,29

3.360.950,63

9.298.488,08

1.485.963,99

1.485.963,99

59.336.806,22

59.095.895,26

3.027.383,55

3.027.383,55

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

240.910,96

Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Sonstige Verbindlichkeiten Summe

866.933,06

616.933,06

250.000,00

27.936.934,39

26.378.633,22

1.214.695,03

343.606,14

267.467.741,28

187.833.908,14

49.991.738,92

29.642.094,22

Von den „Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" sind 6.084 TEUR dinglich (hypothekarisch) besichert. Die „Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.279 TEUR und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 748 TEUR. Die „Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht" betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 41 TEUR und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 826 TEUR. Unter den „sonstigen Verbindlichkeiten" sind Aufwendungen in Höhe von 12.841 TEUR ausgewiesen, die erst nach dem Bilanzstichtag zahlungswirksam werden. Im Zusammenhang mit dem Heimfallsrecht des Landes Vorarlberg ist die Vorarlberger Illwerke Aktiengesellschaft Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Land Vorarlberg eingegangen, die sich für die Jahre 2005 bis 2010 auf 31,3 Mio EUR belaufen. Die Vorarlberger Illwerke Aktiengesellschaft hat sich im Letter of Intent über die Errichtung des Kopswerkes II zu einer Zahlung an ihre Vertragspartner am 30. September 2008 verpflichtet.Für begonnene Großinvestitionen bestand per 31.12.2004 ein Bestellobligo in Höhe von 233,7 Mio EUR. Demgegenüber emittierte die Vorarlberger Illwerke Aktiengesellschaft am 15.12.2004 eine Anleihe mit dem Betrag von 230 Mio EUR. Aus dem Abschluss eines Zinsbegrenzungsgeschäfts (Cap) ergeben sich zum Bilanzstichtag für die Jahre 2005 bis 2017 Verpflichtungen aus Prämienzahlungen in Höhe von 5,2 Mio EUR.

80


Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen wurde unter Inanspruchnahme der Bestimmung des § 266 Z. 3 zweitletzter Satz HGB verzichtet.

Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen EUR Vorstandsmitglieder, ehemalige Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene, Geschäftsführer andere Arbeitnehmer

632.016,01 5.107.276,64 5.739.292,65

Im Berichtsjahr wurde die Höfle GmbH auf die Hubert Häusle Ges.m.b.H & Co. KG. verschmelzend umgewandelt. Der Buchverlust aus dieser Umwandlung in Höhe von 0,3 Mio EUR wird unter den "Aufwendungen aus Finanzanlagen" ausgewiesen.

Sonstige Angaben Derivative Finanzinstrumente

Referenzwert EUR Art Zinsswap (Fixzinszahler) Zinsbegrenzungsgeschäft (Cap)

115.000.000,00 115.000.000,00

31.12.2004 positiver Zeitwert EUR

31.12.2004 negativer Zeitwert EUR 5.547.811,00

2.784.901,00

Diese angeführten Derivativgeschäfte wurden nicht bilanziert und dienen ausschließlich zur wirtschaftlichen Absicherung von bestehenden Zinsänderungsrisiken für die von der Vorarlberger Illwerke AG am 15. Dezember 2004 emittierte Anleihe und sind daher mit dieser als Bewertungseinheit anzusehen. Die Zeitwertermittlung erfolgte im Rahmen einer finanzmathematischen "Market-to-Market"-Bewertung mit den Marktverhältnissen zum Bilanzstichtag.

Weiters wurde im abgelaufenen Berichtsjahr ein Cross-Currency-Swap abgeschlossen. Dabei wurde ein Betrag von 2.916.000,00 EUR gegen einen Betrag von 4.453.898,40 CHF getauscht. Zusätzlich wurde ein Fixzinssatz von 3,55 % für den EUR-Betrag gegen einen variablen Zinssatz (Anbindung an den 3-Monats-CHF-LIBOR) für den CHF-Betrag getauscht. Die Anschaffungskosten betrugen 0,00 EUR. Die Laufzeit beträgt 7 Jahre. Der Cross-Currency-Swap hat zum Bilanzstichtag einen positiven beizulegenden Wert in Höhe von 17.775,77 EUR. Da es sich beim Cross-Currency-Swap um eine schwebendes Geschäft handelt, wurde dieser nicht bilanziert.

81


Zum Finanzanlagevermögen gehörende Finanzinstrumente Zum Finanzanlagevermögen gehören folgende Finanzinstrumente, die über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden und bei denen eine außerplanmäßige Abschreibung unterblieben ist:

Vermögensgegenstände

Wertpapiere für die Deckung von Pensions- und Abfertigungsrückstellungen der Vorarlberger Illwerke AG

31.12.2004 Buchwert EUR

31.12.2004 Zeitwert EUR

28.022.168,44

25.308.188,67

Unter diesen Wertpapieren für die Deckung von Pensions- und Abfertigungsrückstellungen befinden sich ausschließlich Investmentfonds, die in Finanzinstrumente gemäß § 14 Einkommensteuergesetz in Verbindung mit § 25 Pensionskassengesetz veranlagt sind. Aufgrund des sehr langfristigen Veranlagungshorizontes und unter Berücksichtigung der Volatilität dieser Finanzinstrumente, ist nicht mit einer dauernden Wertminderung zu rechnen. Die übrigen zum Finanzanlagevermögen gehörenden Finanzinstrumente sind nicht über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen.

Bezüge EUR Die Gesamtbezüge des Vorstands einschließlich Ruhebezüge für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene betrugen im Berichtsjahr

403.769,86

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf

52.732,28

Arbeitnehmer

Der wirtschaftliche Jahresdurchschnitt der Zahl der Arbeitnehmer belief sich auf

2004

Vorjahr

1.566

1.486

davon entfielen auf Arbeiter Angestellte Lehrlinge In diesen Zahlen sind Arbeitnehmer von nur anteilsmäßig einbezogenen Unternehmen enthalten.

Bregenz, am 13. Mai 2005

Der Vorstand Dr. Ludwig Summer e.h. Dr. Christof Germann e.h.

82

167

172

1.293

1.205

106

109

62

67


Bestätigungsvermerk Wir haben den nach den in Österreich geltenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2004 der Vorarlberger Illwerke Aktiengesellschaft, Bregenz, unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Aufstellung und Inhalt dieses Konzernabschlusses liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter des Konzerns. Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Konzernabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und berufsüblichen Grundsätze durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass ein hinreichend sicheres Urteil darüber abgegeben werden kann, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehlaussagen ist. Die Prüfung schließt eine stichprobengestützte Prüfung der Nachweise für Beträge und sonstige Angaben im Konzernabschluss ein. Sie umfasst ferner die Beurteilung der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsätze und vorgenommenen, wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Konzernabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil abgibt. Aufgrund des Ergebnisses der von uns durchgeführten Prüfung erteilen wir folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: „Der Konzernabschluss entspricht nach unserer pflichtgemäßen Prüfung den gesetzlichen Vorschriften. Der Konzernabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss.“ Wien, am 13. Mai 2005 ERNST & YOUNG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH Dr. Alfred Brogyányi e.h.

Mag. Erich Lehner e.h.

Wirtschaftsprüfer

Wirtschaftsprüfer

83


BERICHT DES AUFSICHTSRATS Die Geschäftsführung des Vorstands wurde vom Aufsichtsrat lau-

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Konzernab-

fend überprüft. Der Vorstand hat die erforderlichen Berichte

schluss, den Lagebericht, den Konzernlagebericht sowie den

erstattet. In fünf Sitzungen der Aufsichtsratsausschüsse und in

Vorschlag für die Gewinnverteilung geprüft. Der Aufsichtsrat er-

fünf Sitzungen des Aufsichtsrats wurden alle wichtigen Fragen der

klärt sich mit dem gem. § 127 Aktiengesetz erstatteten Lage-

Gesellschaft beraten. Der bei der letzten ordentlichen Hauptver-

bericht und dem Vorschlag für die Gewinnverteilung einverstanden

sammlung gewählte Abschlussprüfer, die Ernst & Young Wirt-

und billigt den Jahresabschluss 2004, der damit gem. § 125

schaftsprüfungsgesellschaft m.b.H., Wien, hat den Jahresab-

Abs. 2 Aktiengesetz festgestellt ist. Der Konzernabschluss und

schluss 2004 und den Lagebericht sowie den Konzernabschluss

der Konzernlagebericht werden zur Kenntnis genommen.

2004 und den Konzernlagebericht überprüft. Es ergaben sich bei der Überprüfung keine Beanstandungen, sodass der Abschluss-

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen

prüfer dem Jahresabschluss 2004 sowie dem Konzernabschluss

und Mitarbeitern für die erfolgreiche Tätigkeit.

2004 seinen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilen konnte. Bregenz, im Juni 2005

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats Kommerzialrat Albert Widmer

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Impressum Vorarlberger Illwerke Aktiengesellschaft Weidachstraße 6 6900 Bregenz, Austria Informationen: Illwerke/VKW-Gruppe Kommunikation Dr. Peter Schmid Telefon: +43/5574/601-72601 Fax: +43/5574/601-78506 Internet: www.illwerke.at Konzeption und Gestaltung: Konzett | Brenndörfer Werbeagentur Rathausstraße 11 6900 Bregenz, Austria Fotografie: Vorarlberger Illwerke Aktiengesellschaft Druck: Buchdruckerei Lustenau Millenniumspark 10 6890 Lustenau, Austria


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