vielfarbig MAGAZIN FÜR DIE VIERLÄNDERREGION BODENSEE
HERBST 2021
Tracht reloaded Die Bregenzerwälder Juppe und die BodenseeRadhaube stehen für gelebte Tradition in der Region.
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Gesunder Schlaf ist Wellness für Körper und Geist.
TAGUNGEN
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Die Stars vom Bodensee und darüberhinaus.
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Bild: Philipp Steurer
Premiere Substantiv, feminin [die] Liebe Leserin, lieber Leser! Genau das halten Sie in Ihren Händen – die Premiere des „vielfarbig“. Aber, was bedeutet „vielfarbig“? Das war die große Frage, vor etwa zehn Monaten, als die Idee zum Magazin Gestalt annahm. Genießen Sie Themen rund um Genuss, Lifestyle und alles, was sonst noch Spaß macht und finden Sie die Antwort doch einfach selbst. Daniela Erath Redaktion und Mediaberatung
Wer kennt den Unterschied zwischen Dirndl und Tracht? Unsere Redaktion folgte den Spuren von Juppe und Bodensee-Radhaube. Aber, nicht nur dafür ist das Vierländereck bekannt! Mit den besonderen klimatischen Verhältnissen bietet die Region beste Voraussetzungen für charakterstarke Weine. William Shakespeare sagte: „Wer Wein trinkt, schläft gut, wer gut schläft, sündigt nicht, wer nicht sündigt, wird selig, wer also Wein trinkt, wird selig.“ Um in den Genuss dieses seligen Schlafes zu kommen, braucht es nicht nur Wein. Ein fachmännisch angepasstes Schlafsystem ist sehr wichtig! Aber auch die richtige Schlaftemperatur oder „Journaling“ können hilfreich sein. So können Sie ausgeschlafen und fit zum nächsten Seminar aufbrechen. Neugierig? Dann lassen Sie sich überraschen und seien Sie Leser(in) der ersten Stunde! Herzlich Ihre
Daniela Erath
Herausgeber, Medieninhaber und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, A-6858 Schwarzach; Redaktion: Laurence Feider, Daniela Erath; Grafik: Nicol Metzler; Fotos: Handout-Firmen, Shutterstock, Unsplash, Pixabay, Pexels, Antonios Larentzakis, Michael Selb, Dietmar Mathis, kuhnleknoedler, Margit Grömer, Johannes Fink, Landestrachtenverband, Christian Kerber, Juppenwerkstatt, Anna-Amanda Steurer, privat, Achim Mende, Gerhard Kassner, Hagnauer Winzerverein, michelphotography, Sonnhof, Ivo Scholz; Anzeigenberatung: Russmedia GmbH, Gutenbergstraße 1, A-6858 Schwarzach
Inhalt
Tracht & Tradition
Wein & Genuss
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Die Bodenseeregion feiert ihre Trachten. Die Wäldar Juppe und die goldene Radhaube stehen im Mittelpunkt verschiedener Sonderausstellungen in Riefensberg und Radolfzell.
Rot, Weiß oder Rosé? Klassisch, überraschend oder ungewöhnlich? Wer edle Tropfen mag, kann sich auf eine Entdeckungsreise zu den Weinen und Vinotheken der Region machen.
Schlaf & Gesundheit
Tagungen & Seminare
Augen zu und durch(-schlafen)! Der Weg zum gesunden und erholsamen Schlaf führt von der individuell angepassten „Unterlage“ bis zur persönlichen Schlafhygiene.
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Wie aus perfekt geplanten Tagungen, Seminaren und Workshops dauerhafte Erfolge werden. Wir freuen uns im Herbst auf Face-to-Face-Meetings und virtuelle Treffen.
Alles hat seine Geschichte. Die Radhaube hat eine ganz besondere ... eigentlich sind es zwei Geschichten. Michael Selb
Die Bodenseeregion ist Trachtenland. Länderverbindendes Element ist die Radhaube aus Goldlaméspitze. Früher konkurrierte die Damenwelt darin, wer das größte Rad hat. Heute wird die Bodensee-Radhaube von Trachtenvereinen in Deutschland, Österreich und der Schweiz getragen. Die Bregenzerwälder Frauentracht ist in ihrer ursprünglichen Form die älteste Tracht im Alpenraum. Die Juppe mit ihrem plissierten Kleid wird auch von jungen Frauen wieder gern getragen, besonders zu festlichen Anlässen. Sie sind stolz auf den vererbten „Bleatz“ oder das „Schappele“, das schon Generationen von Frauen vor ihnen getragen haben. Der traditionelle Juppenstoff aus Glanzleinen wird nur in der Juppenwerkstatt Riefensberg erzeugt – hier werden auch noch Juppen hergestellt. vielfarbig
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Festlich, filigran und einzigartig: Die Bodensee-Radhaube in Laméspitze Keine Krone könnte im Sonnenlicht schöner glänzen als der Kopfschmuck einiger Trachtenvereine rund um den Bodensee: die goldene Bodensee-Radhaube. Seit 2010 ist sie immaterielles UNESCO-Kulturgut, 2020 schmückte sie eine Briefmarke der Österreichischen Post und in diesem Jahr steht sie im Mittelpunkt einer Ausstellung im Stadtmuseum Radolfzell. Einer, der sich mit diesem außergewöhnlichen Kulturgut auskennt, ist der Vorarlberger Michael Selb. In vielen hundert Stunden hat er recherchiert, sich mit Geschichte und Machart auseinandergesetzt und dieses Kunsthandwerk belebt. Unterstützt von der Trachtengruppe Feldkirch hat er sich um die Aufnahme der Bodensee-Radhaube in Laméspitze in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich bemüht. Inzwischen hat Michael Selb nicht nur einige der kunstvollen Goldhauben selbst hergestellt, sondern seine Erkenntnisse und Erfahrungen in einem Buch „Die goldene Bodensee-Radhaube“ (erschienen im Bucher-Verlag) zusammengefasst. Darin beleuchtet er die Herkunft der kunstvollen Kopfdeckung aus verschiedenen einfacheren Vorgängermodellen ebenso wie die aktuellen Fertigungsmethoden. Geschichte und Geschichten zur Bodensee-Radhaube findet man auch auf Michael Selbs Website https:// bodensee-radhaube.jimdosite.com/. „Alles hat seine Geschichte. Die Radhaube hat eine ganz besondere ... eigentlich sind es zwei 6
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Geschichten. Zum einen die Geschichte der Goldspitze, die bei den aufwendigen Hauben verwendet wird, zum anderen die Entwicklung der eigentlichen Radhaube“, so Michael Selb. Haube mit Geschichte Die Radhaube an sich entwickelte sich aus einfacheren Hauben ohne das heute typische Rad. Als eines der Vorgängermodelle gilt die Becherhaube, die sich zu einer Zeit durchsetzte, als Damen in ganz Europa darum konkurrierten, wer wohl die größten und aufwendigsten Hauben hätte. Der Rand der Becherhaube wurde immer größer und kunstvoller gestaltet und so entstand am Anfang des 19. Jahrhunderts die Radhaube. Die Bodensee-Radhaube wurde in unterschiedlichen Techniken und aus unterschiedlichen Materialien gefertigt. Die aufwendigste und am schwierigsten zu fertigende Haube ist die Radhaube in Laméspitze. Die Geschichte der auch „russischer Klöppelschlag“ genannten Spitze lässt sich von mittelalterlichen, spanischen Königsgewändern über jüdische Festtagskleidung in Galizien bis zur Bodensee-Radhaube verfolgen. „Zur Fertigung des kostbaren Ornaments aus Gold- und Silberfäden ist eine besondere Technik erforderlich, da das Ornament ähnlich einer Häkel- oder Klöppelarbeit von beiden Seiten sichtbar sein und von beiden Seiten die gleiche Ausführungsqualität aufweisen muss“, erklärt Michael Selb. Jede
Haube ist ein Unikat. In Feldkirch und wohl auch in anderen Städten rund um den Bodensee hatten Familien „ihr“ Motiv. Sehr viele Hauben sind mit Blumenmotiven gearbeitet, aber auch Tiere und Früchte zieren die aufwendige Spitze. Brauchtum lebt Schriftliche Anleitungen oder Aufzeichnungen zur Anfertigung der Hauben liegen nicht vor. Heute gibt es nur mehr wenige Haubenmacher in Österreich, der Schweiz, Italien und Deutschland. Es sind die Trachtenvereine, die dieses außergewöhnliche Kulturgut der Bodenseeregion weitertragen – ob in Süddeutschland, der Ostschweiz oder in Vorarlberg, das Brauchtum lebt. In Vorarlberg wird die Bodensee-Radhaube in Laméspitze vom Trachtenverein Feldkirch gefertigt und getragen. Auch andere Trachtenvereine wie Bludenz und Bregenz tragen goldene Radhauben, fertigen sie aber nicht selber. So ist sie Teil der Frauentracht der Trach-
tengruppe Bregenz. Die historische Bregenzer Tracht hat sich aus den Bekleidungsbräuchen des Patrizierstandes im späten Mittelalter bis in die Zeit des Biedermeier entwickelt. Die BodenseeRadhaube kann man bei den zahlreichen Auftritten der Trachtengruppe bewundern – diese ist übrigens auf der Suche nach tanz- und trachtbegeistertem Nachwuchs. „Tracht ist Ausdruck von Identität und Heimatverbundenheit. Tanzen verbindet, ist Begegnung, ein Ausdruck von Lebensfreude. Beides positive Ausblicke für die Zeit nach Corona“, wirbt die Obfrau der Trachtengruppe Bregenz Carmen Vallazza. Ausstellung in Radolfzell Auch im Stadtmuseum Radolfzell kommt die Radhaube aktuell ganz groß raus. Aus Anlass des 100-jährigen Gründungsjubiläums der Trachtengruppe Alt-Radolfzell widmet das Stadtmuseum der Radolfzeller Tracht unter dem Titel „Trachten Leben“ bis zum 20. Februar
2022 eine unterhaltsame Sonderausstellung. Wie lebendig die Tracht als regionales Brauchtum ist, zeigt eine großformatige Videoinstallation: Trachtenträgerinnen und -träger berichten von ihren Gefühlen und Erlebnissen mit der Tracht. Besondere Aufmerksamkeit widmet die Ausstellung dem herausragenden Merkmal der Frauentracht, der Radhaube, und der mit ihrer Herstellung verbundenen Kunstfertigkeit. Denn in jeder Radhaube stecken rund 600 Arbeitsstunden! Es wird eine Übersichtskarte des Bodensees präsentiert, auf der die Trachtengruppen abgebildet sind, die eine Radhaube tragen. Auf diese Weise bekommt der Museumsbesucher einen visuellen Eindruck von der Vielfalt und Pracht der Radhauben im Zusammenspiel mit den unterschiedlichen Trachten. Besucher können sich zudem im Klöppeln üben oder in Trachtenbüchern schwelgen.
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Nenn mich nicht Dirndl! Über die Besonderheiten der Tracht Tracht, Dirndl, Landhausmode – ist doch alles das Gleiche, oder nicht? „Nein“, sagt Ulrike Bitschnau, Obfrau vom Vorarlberger Landestrachtenverband. Eine Tracht hat immer einen historischen Hintergrund und ist in einer bestimmten Region heimisch. „Außerdem ist die Tracht immer für den oder die Trachtenträger(in) maßgeschneidert. Beim Dirndl hingegen ist alles erlaubt“, bringt Ulrike Bitschnau die Unterschiede auf den Punkt. „Tracht“ kommt eigentlich vom Wort „tragen“. Ursprünglich verstand man darunter die Kleidung, die in einer bestimmten Zeit und Gegend im Alltag getragen wurde. Seit dem 18. Jahrhundert wurde Tracht vermehrt als ländlich-bäuerliche Kleidung gedeutet und seit dem 19. Jahrhundert zunehmend als etwas Regionales verstanden. „Dirndl“ geht auf die Verkleinerungsform von „Dirn“
zurück und bezeichnet ein junges Mädchen, war aber die gebräuchliche Bezeichnung für eine Magd. Aus ihrer Kleidung dem „Dirndlgwand“ wurde dann irgendwann das „Dirndl“. Alte Traditionen Vorarlberg ist „Trachtenland“ – hier werden Trachten aus beinahe allen Stilepochen getragen, angefangen von der ältesten Tracht des Alpenraums, der Bregenzerwälder Tracht über die vom Barock inspirierte Montafoner Tracht und die Städtetrachten aus dem Biedermeier bis zu erneuerten Trachten. „Vorarlberg hat die ältesten historischen Trachten im deutschsprachigen Raum, die noch viel getragen werden: Das ist so zu verstehen: Es gibt überall historische Trachten, bei uns werden diese aber eben noch sehr oft zu festlichen, kirchlichen und weltlichen Anlässen getragen“, erklärt Ulrike Bitschnau. Ihre Schneiderin Isolde Moosbacher pflegt zu sagen: „Eine Tracht ist die billigste Kleidung, weil man schaff t sie nur einmal an und kann sie zu jeder Gelegenheit tragen.“ Zur Herstellung werden nur hochwertige Materialien verwendet wie reine Wollstoffe und Seide. Gelebtes Brauchtum Der 1957 gegründete Vorarlberger Landestrachtenverband hat 60 Mitgliedsvereine und ca. 4600 Mitglieder. Es gibt Volkstanzgruppen, Chöre, Volksmusikgruppen, Schuhplattergruppen, Trachtenträgervereine und einen Schützenverein. Dazu kommen noch die Musikvereine, die auch vielfach Tracht tragen. In den letzten Jahren haben vor allem in den Talschaften sehr viele Privatpersonen Trachten angeschaff t. Auch das Kunsthandwerk hat einen großen Raum. „Wir sind derzeit mit einem Buch über Vorarlberger Trachten beschäftigt. Dort sollen alle Trachten abgebildet und beschrieben werden“, verrät die Verbandsobfrau.
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Bilder: Gottfried Brauchle
Schreinerin bei Handwerksvorführungen auf dem Museumsfest.
Geschichte erfahren und erleben – Bauernhausmuseum Wolfegg Auf seinem 15 Hektar großen Freilichtgelände zeigt das Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wolfegg anhand historischer Bauernhäuser und ihrer Bewohnergeschichten die ländliche Kulturgeschichte Oberschwabens und des westlichen Allgäus. Für alle Generationen gibt es hier viel zu entdecken: historische Lebens- und Arbeitsformen, Traditionen und Bräuche, aber auch ungeahnte Perspektiven auf das Hier und Heute! Eine spannende Reise in die Vergangenheit 28 originalgetreu eingerichtete Bauernhäuser und Wirtschaftsgebäude sind Zeugen der früheren Lebens- und Arbeitsumstände der Landbevölkerung. Jedes
Haus erzählt eine besondere Geschichte und trägt die individuellen Lebensspuren seiner früheren Bewohner(innen). In der kostenlosen Museums-App berichten diese selbst, was sie mit dem Haus verbindet und was sie dort erlebt haben. Ein reich bebilderter Museumsführer und ein Kinderführer mit Mitmachheft vervollkommnen den Rundgang durch die Geschichte des Landlebens.
tionsgeschichte für Groß und Klein eindrücklich erfahrbar.
Bauerngärten mit fast vergessenen alten Gemüsesorten, heimischen Blumen und Kräutern, artenreiche Wiesen, Weiden und Äcker, Gehölze und Hecken sowie 330 Streuobstbäume laden zum Entdecken und Flanieren ein. Zwei multimediale Dauerausstellungen „Die Schwabenkinder“ und „kommen – schaffen – bleiben“ machen das Thema der ländlichen Migra-
Beim Apfel- und Kartoffeltag im Oktober, bei den „Auf ins Museum“-Erlebnistagen, beim Ferienprogramm oder an den sonntäglichen öffentlichen Führungen wird Vergangenes für die ganze Familie auf anschauliche Weise lebendig.
Alte Traditionen, alte Bräuche – hautnah Bekannt und beliebt ist das BauernhausMuseum auch wegen seiner besonderen Veranstaltungen und Vermittlungsangebote, die Geschichte ganz unmittelbar erlebbar werden lassen.
Weitere Infos auf unserer Webseite: www.bauernhaus-museum.de ANZEIGE – vielfarbig
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Tradition und Brauchtum sind nicht nur unsere Wurzeln, sondern stehen auch für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Thomas Wolf
Von Falten und Schnallen – Genusszeit in der Juppenwerkstatt Riefensberg Die Juppenwerkstatt Riefensberg ist nicht nur ein Haus für Trachtenliebhaber. Besucher aus aller Welt lassen sich hier in altes Textilhandwerk einführen oder kommen im Rahmen von Architekturexkursionen. Die Bregenzerwälder Juppe ist eine der ältesten Trachten Europas. Der tiefschwarze, glänzende und gefältelte Stoff für ihre Herstellung wird nur noch in der Juppenwerkstatt Riefensberg nach uralter Veredelungskunst erzeugt. Am Leimtag liegen vor dem Haus die Stoffe zum Trocknen in der Sonne. Die Maschinen, auf denen gearbeitet wird, sind über 100 Jahre alt. Heuer präsentiert das Haus parallel drei Sonderausstellungen. Im Rahmen angemeldeter Führungen ist es möglich, einer Kunsthandwerkerin beim Arbeiten über die Schulter zu sehen. Sonderausstellungen „Falten, Krausen, Plissee. Trachten vor und hinter dem Arlberg“ ist eine spannende 10
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Schau, die die Kreativität der Faltenbildung zum Inhalt hat und zeigt, wie sehr sie mit Lebensfreude, dem Repräsentationsbedürfnis von Menschen, aber auch mit einer eigenen Sitzkultur zu tun hat. Wie setzt sich eine Wälderin auf ihren steifen Rock? Welche Lösung haben die Kleinwalsertalerinnen gefunden? Warum setzen sich Frauen im Fassatal schräg auf die Kante eines Stuhls? Textiles im weitesten Sinn haben auch jene Ausstellungen zum Inhalt, in deren Rahmen Künstler eingeladen werden, ihre Arbeiten zu präsentieren. Heuer sind Transferdrucke und Prägungen der aus Schwarzenberg stammenden Ulrike Maria Kleber zu sehen. Die Kuratorinnen sind glücklich darüber, sie ausstellen zu können, da die Arbeiten kaum bekannt sind. Es sind Werke, die Fragmente der traditionellen Bekleidungskultur des Bregenzerwaldes erkennen lassen. Mitunter werden sie als Sequenzen einer Druckabfolge gezeigt, die dem Zufall Raum geben. Die Suche nach Nu-
Bilder: Juppenwerkstatt
ancen erfordert die Pflege des Sich-ZeitNehmens. Die Juppenwerkstatt bietet einen guten Rahmen dafür. Statussymbol Gürtelschließe Passend zum Thema wirft die Ausstellung „GLANZ und STOLZ. Die Gürtelschließen der Wälderinnen“ einen Blick auf die faszinierende Goldschmiedekunst der Talschaft. In einer Reihe von Werkstätten entstanden im Laufe von Jahrhunderten zahlreiche Unikate höchster Qualität: meist in Silberfiligrantechnik, mitunter vergoldet. Die schönste Schließe gehörte nicht zwingend den reichsten Mädchen, wird im Rahmen einer Führung erklärt. Es war immer auch eine Frage der Wertigkeit. Gar manches Mädchen sparte sich die Schnalle vom Mund ab. Schließen sind Teil eines in der regionalen Trachtenkultur gepflegten Zeichensystems – wie vieles, das mit Tracht zu tun hat. Der Gürtel ist ein altes Kleidungsstück. Er hält das Gewand in Form, betont die Silhouette und ist modisches Zubehör. Wer eine Bregenzerwälder Juppe trägt, benötigt auch einen Gürtel. Gürtel mit ihren wertvollen einteiligen oder dreiteiligen
Schließen sind der Stolz der Frauen und zugleich Statussymbol. Viele der heute getragenen Schnallen sind Erbstücke, die über Generationen weitergegeben wurden und so die Erinnerung an Mütter, Großmütter oder Urgroßmütter wachhalten. Schnallen werden zu besonderen Anlässen gekauft, verschenkt oder wechseln ihre Besitzerin als Abgeltung für eine erbrachte Leistung. Früher waren Schließen beliebte Firmgeschenke „guter“ Patinnen. Generationen von Goldschmieden stellten Schnallen für die Bregenzerwälderinnen her und gaben ihr Wissen innerhalb ihrer Familien weiter. Im Rahmen der diesjährigen Ausstellung wurde in Kooperation mit der Egger Ethnologin Anneliese Schneider und auf der Grundlage ihrer Forschung sechs Handwerkergenerationen nachgespürt. Am Beginn der namentlich erfassten Männer und Frauen steht ein „Silberkrämer“, der 1801 aus Waldsee bei Isny nach Lingenau übersiedelte und den Bregenzerwald mit der luxuriösen Handelsware versorgte. Gürtelschnallen werden noch immer im Bregenzerwald oder von Bregenzer-
wäldern erzeugt. Heute werden mehr Schnallen renoviert als neu gefertigt. Der Wunsch der „Jüpplerinnen“ nach Schließen in Silberfiligranarbeit ist seit Generationen ungebrochen. Hinter den handwerklich meisterhaften Stücken steht eine aufwendige Technik, deren Perfektionierung viel Geduld und Übung erfordert. Sie verbindet den Bregenzerwald mit anderen Kulturräumen. Neu auf dem Markt sind vereinzelt Schließen, die formal Rückgriffe auf bestehendes Formengut erkennen lassen, aber auf einem Verfahren beruhen, das eine Preisreduktion ermöglicht: dem Vakuumguss. Die Wälderinnen stehen Experimentellem in Bezug auf ihre Trachtenkultur grundsätzlich ambivalent gegenüber. Im Rahmen der Ausstellung wurde auch dieses Segment mit einer hochwertig gearbeiteten – gestrickten und vergoldeten – Silberschnalle bedient.
DIE JUPPENWERKSTATT RIEFENSBERG ist von Mai bis Oktober für Besucher geöffnet. Alle Infos findet man unter www.juppenwerkstatt.at vielfarbig
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Gewinnspiel Unter allen vielfarbig-Leser(inne)n werden drei Exemplare von „Lebenswege – Frauen und ihre Heimat im Bregenzerwald“ verlost. Die Gewinnfrage lautet:
Wie heißt die Wirtin vom Sonntagsgasthof in Großdorf? Wenn Sie die Antwort wissen, dann schicken Sie diese mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse an: daniela.erath@russmedia.com Sie können auch online mitspielen unter www.vielfarbig.at/gewinnspiel. Teilnahmeschluss ist der 27. September 2021.
Frauenpower im Bregenzerwald Vierzehn Frauen, junge und ältere, aus unterschiedlichen Berufen, mit ganz verschiedenen Lebenswegen, alle fest verwurzelt in ihrer Heimat, haben Dorothee Hartmann und Barbara Toillié in ihrem Buch „Lebenswege“ porträtiert. Herausgekommen ist eine Liebeserklärung an den Bregenzerwald und seine Menschen. Starke Frauen sind im Bregenzerwald kein Phänomen des 20./21. Jahrhunderts. Man denke nur an Angelika Kauffmann, eine der berühmtesten Malerinnen des 18. Jahrhunderts, deren Familie aus Schwarzenberg stammt. „Verwurzelt und geerdet im Bregenzerwald, zugleich weltoffen und neugierig auf alles Neue“, diese Charakteristik gilt auch für die Vertreterinnen, die wir in den „Lebenswegen“ kennenlernen. In der Reihenfolge ihres Auftritts spielen mit: Hedi Berchtold vom Käselädele in Schwarzenberg, Ina Rüf, die in ihrer Werkstatt schöne Schuhe von Hand fertigt, die Heilpflanzenex12
vielfarbig – GEWINNSPIEL
pertin Anne Marie Bär, die uns in die Geheimnisse des Räucherns einführt, Töpferin Petra Raid, von der die Juppenträgerinnen auf dem Buchtitel stammen, Irma Renner, Wirtin im Sonntagsgasthof in Großdorf, Blumenhändlerin Belinda Ortmans, die ihr Geschäft für Blumen und Dekoratives inzwischen geschlossen hat, Evelyn Fink-Mennel, die der Bregenzerwälder Volksmusik auf den Grund geht, Erna Metzler, Seniorchefin des Hotel-Gasthofs Schiff in Hittisau, Leuchten-Designerin Anna
Claudia Strolz, Jutta Frick, Chefin des Gesundhotels Bad Reuthe, Martina Mätzler, Bewahrerin der Juppe, Landschaftsarchitektin Maria-Anna Schneider-Moosbrugger und die Malerin Ulrike Maria Kleber. Jede der Frauen hat auch einen persönlichen Tipp für den Bregenzerwald beigesteuert. Für die vielfarbig-Leserschaft stellen die Autorinnen drei Bücher zur Verfügung. Wer bei der Verlosung kein Glück hat, bekommt sein Exemplar im Buchhandel.
In vino veritas – Im Wein liegt die Wahrheit. Lateinisches Sprichwort
Wussten Sie, dass die Verbindung von Wein und Wahrheit auf den Dichter Alkaios von Lesbos zurückgeht? Der römische Historiker Tacitus beschrieb, dass Germanen bei ihren Ratssitzungen immer Wein tranken. Sie glaubten, niemand könne effektiv lügen, wenn er betrunken ist. Der Bodensee mit seinen besonderen klimatischen Verhältnissen muss sich als Weinregion keinesfalls verstecken! Der Wein vom Bodensee, so schrieb der Hagnauer Dorfpfarrer Heinrich Hansjakob an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, sei der „bestverleumdete Wein der Welt“. Mit Abt Heito I fing es im Jahr 818 an und bis heute kommen starke Sorten wie etwa Müller-Thurgau, Weißburgunder, Grauburgunder oder Spätburgunder aus der Vierländerregion. Vor Ort verkosten oder vielleicht doch eher die Sommelière to rent? Bei „Prost Frau Trost“ findet sich sowohl das eine als auch das andere. In Hergensweiler gibt es ein kleines Paradies für Weinliebhaber und solche, die es noch werden wollen. Cathrin Trost hat uns auch verraten, was man aus Rosé-Portwein zaubern kann. vielfarbig
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Portwein einmal anders Rosé-Portwein schmeckt nicht nur pur, sondern auch als Cocktail.
Mit bester Empfehlung von Cathrin Trost – sehr zum Wohl!
„Es gibt nicht den einen Moment für ein Glas Portwein, aber sicher gibt es den passenden Port für jeden Moment“, sagt ein portugiesisches Sprichwort. Zu verdanken haben die Portugiesen ihr Nationalgetränk übrigens den Briten, die den Portwein im 18. Jahrhundert erfunden haben. Sie hatten damals die verrückte Idee, die Gärung eines Weins durch die Zugabe von hochprozentigem Traubenbranntwein vorzeitig abzubrechen. Der Ruby ist der Klassiker unter den Vinhos do Porto, wie der Portwein in seinem
Heimatland Portugal heißt. Er ist dunkelrot und kommt schon nach drei bis fünf Jahren im Tank in die Flasche. Tawny (engl.: bernsteinfarbene) Ports hingegen reifen in Fässern und sind entsprechend runder. Vintage Ports werden nur in besonders guten Jahren erzeugt, kommen jung in die Flasche und profitieren von einigen Jahrzehnten Flaschenreife. Weniger süß als seine roten Verwandten ist der White Port, der aus weißen Trauben hergestellt wird. Jüngster Neuzugang in der Portweinfamilie ist der Roséoder Pinkport – er ist erst seit 2009 offiziell anerkannt. Der Rosé-Portwein eignet sich besonders gut für die derzeit angesagten Aperitifs und Cocktails.
PINKPORTBRAMBLE BOWLE 180 ml Croft Pink 180 ml Johannisbeersaft 45 ml Zitronensaft frisch gepresst, eine Hand voll Blaubeeren, Brombeeren und Himbeeren, eine Hand voll Erdbeeren, gewürfelt, Zitronenlimonade, Crushed Eis Alle Zutaten bis auf die Limonade und die Früchte in einer Karaffe vermengen. In die Gläser etwas Crushed Eis geben, mit der Bowle zu 2/3 füllen, mit Limonade auffüllen und anschließend mit Beeren nach Herzenslust dekorieren.
PORTOTONIC 50 ml Croft Pink 200 ml Tonic Water eine Scheibe frische Orange Eiswürfel Portwein in ein Weinglas geben, mit Eiswürfeln füllen und Tonic Water aufgießen. Mit einer Orangenscheibe garnieren.
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Ganz besondere Weine gibt es bei „Prost Frau Trost“ Wer kennt das nicht? Kaum ist man aus dem Urlaub zurück, schwelgt man in Erinnerungen. Denkt an lauschige Sommerabende, an denen der Wein mit den Nuancen des Sonnenuntergangs im Einklang war. Wer das Urlaubsfeeling mit dem passenden Glas Wein verlängern möchte oder die passende Weinbegleitung für das geplante Dinner mit Freunden sucht, ist bei Cathrin Trost genau richtig. In ihrer Vinothek „Prost Frau Trost“ in Hergensweiler finden sich mit insgesamt 450 verschiedenen Weinen viele Raritäten. „Aktuell haben wir zum Beispiel ein mallorquinisches Cuvée neu im Sortiment. Habe ich den gewünschten Wein nicht da, finde ich anhand der Beschreibung sicher eine Alternative, die dem Kunden schmeckt. Zu jeder Rebsorte gibt es ja Brüder und Schwestern“, so die Sommelière Cathrin Trost. Sommelière to rent Mit ihrem facettenreichen Sortiment quer durch Europa und ein wenig Übersee möchte Cathrin Trost Weingenießer motivieren, Neues auszuprobieren und sich durch verschiedene Länder durchzuprobieren. Die Begeisterung der leidenschaftlichen Weinkennerin ist ansteckend. Seit sie nach einigen Stationen in internationalen Sternerestaurants die Ausbildung zur Sommelière gemacht hat, dreht sich in ihrem Leben alles um Wein. „Bereits am ersten Tag der Ausbildung wusste ich, dass ich das richtige für mich gefunden habe“, sagt Cathrin Trost. Ihr profundes Wissen teilt sie nicht nur während der individuellen Beratung in ihrer Weinhandlung – auf „Bestellung“ kommt Frau Trost auch nach Hause. „Sommelier fürs Wohnzimmer“ heißt ihr Angebot einer mobilen Weinprobe. „Ich komme z. B. zu einem Geburtstags-Mädelsabend, bringe Weine und Gläser mit und moderiere eine rund 2,5-stündige Weinprobe in entspanntem
Ambiente“, erklärt Cathrin Trost. Zu den edlen Tropfen gibt es praktisches Insiderwissen rund um den Weingenuss. Ein weiteres beliebtes Extra sind die Weihnachtspakete, die Cathrin Trost rund um die Festtage schnürt. Unternehmen müssen ihr lediglich mitteilen, wie viele Kunden/Klienten/Mitarbeiter beschenkt werden sollen und was die Pakete kosten dürfen, dann kümmert sie sich um den Rest – inklusive Versand. Wein und mehr Cathrin Trost ist immer auf der Suche nach dem Besonderen. Zu den Weinflaschen gesellen sich erlesene Brände, Armagnac, Grappa, Rum und Gin in die Regale. Ein kleines Feinkostsortiment – von regionalen Nudeln bis zum Limonolio aus den Abruzzen – rundet das Angebot im Weinladen in der Kemptener Straße ab. Dieser ist in fünfzehn Fahrminuten ab Bregenz auch aus Vorarlberg und der Schweiz gut erreichbar. Wem der Weg dennoch zu weit ist, der kann auch bestellen – Cathrin Trost liefert im näheren Umkreis direkt nach Hause. Täglich wird per UPS auch versendet. Ein Onlineshop für entdeckungsfreudige Weingenießer ist in Planung.
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Wer Wein trinkt, schläft gut, wer gut schläft, sündigt nicht, wer nicht sündigt, wird selig, wer also Wein trinkt, wird selig. William Shakespeare
Abt Heito sei Dank – Weinbau hat Tradition in der Bodenseeregion Ein See, vier Länder, sechs Anbaugebiete und unzählige Spitzenweine – seit Jahrhunderten wird auf den Hängen rund um den Bodensee Wein angebaut. Den ersten Rebstock soll Abt Heito I im Jahr 818 auf der Klosterinsel Reichenau gepflanzt haben. Von den heutigen Spitzenweinen war sein Elbling – der vorwiegend als Messwein in den Klöstern der Region zum Einsatz kam – allerdings meilenweit entfernt. Er galt als sauer und brachte dem Bodenseewein einen schlechten Ruf ein. Strenge Frostwinter und Missernten erschwerten den Weinbau zusätzlich und schon bald machte man sich auf die Suche nach neuen Rebsorten, die sich dem Klima besser anpassten. 16
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Innovative Weinbauern Nur wenige Jahre nach Abt Heito versuchte sich ein anderer bedeutender Mann als Weinbauer und setzte damit den Grundstein für eine önologische Erfolgsgeschichte. 884 pflanzte Karl III., ein Urenkel Karls des Großen, im Königsweingarten in Bodman den ersten Spätburgunder. Am Bodensee findet diese anspruchsvolle, dunkelblaue Traube optimale Bedingungen. Heute gehört die Rebsorte – in der Schweiz auch als Blauburgunder, Clevner oder Cortaillod bekannt – zu den am häufigsten angebauten Rotweinsorten der Bodenseeregion. Ein weiterer Mann prägte die Weinbaugeschichte in der Bodenseeregion nachhaltig.
Der Schweizer Botaniker Hermann Müller aus Tägerwilen im Kanton Thurgau experimentierte mit verschiedenen Rieslingkreuzungen und züchtete ab 1882 die später als MüllerThurgau bekannt gewordene Rebsorte. Lange Zeit waren Riesling und Sylvaner als Elternsorten angenommen worden, jetzt aber weiß man, dass Chasselas de Courtillier (=Madeleine Royale) für die Kreuzung verwendet wurde. Zunächst fand seine Kreuzung wenig Beachtung. Erst als die Rebe in einer nächtlichen Schmuggelaktion ans deutsche Ufer gebracht und dort vom jungen Winzer Johann Baptist Röhrenbach angebaut wurde, begann die eigentliche Erfolgsgeschichte des MüllerThurgau (Rivaner). Grauburgunder, Weißburgunder, Riesling, Sauvignon blanc und Chardonnay sind weitere beliebte Weißweine aus der Bodenseeregion. Charakterstarke Weine Insgesamt erstreckt sich die Weinanbaufläche am Bodensee über rund 600 Hek-
tar. Winzer gibt es am deutschen Ufer, im Rheintal des Kantons St. Gallen, im Thurgau, im Blauburgunderland um Schaff hausen, in Liechtenstein und in Vorarlberg. Allen Gebieten kommen die besonderen klimatischen Verhältnisse zugute. Der Bodensee fungiert als Wärmespeicher. Im Sommer wird die Wasseroberfläche von der Sonne erwärmt – im Herbst wird ein Teil der Energie in die Rebhänge widergespiegelt und heizt somit die Lufttemperatur für das Reifen der Trauben auf. Sowohl der nahe Bodensee als auch die schützenden, umliegenden Berge bieten eine ideale Basis für den Weinbau. Dennoch haben alle Weine einen eigenen Charakter, je nach Bodenbeschaffenheit und Geschick des Winzers.
Weitere spannende Geschichten und Tipps rund um den „Seewein“ findet man unter www.bodensee.eu
Einige junge Bodensee-Winzer experimentieren mit neuen innovativen Rebsorten und kreieren daraus vielversprechende PIWIWeine – Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten. vielfarbig
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Vierzehn-Null-Eins – die richtige Höhe Das Familienausflugsziel im Süden Vorarlbergs vermag Natur, Entschleunigung, regionalen Genuss und sportliche Aktivitäten unter einen Hut zu bringen. Mit idyllischen Wanderwegen vorbei an duftenden Almwiesen, sportlichen Herausforderungen auf Vorarlbergs längs-
tem Singletrail sowie Entspannung pur auf der Panoramaterrasse und einem allumfassenden Angebot im Alpengasthof. Die ruhige, 8-minütige Bergfahrt mit der modernen Panoramabahn auf 1401 Meter Seehöhe entschleunigt und das vorbeiziehende Naturschauspiel entfaltet spontan seine Kraft der Beruhigung, den Alltag hinter sich zu lassen.
Von den Walserbergen bis hin zum Walgau und dem sich prächtig in Pose gesetzten Rätikonmassiv schweift der Blick bis tief hinein in die Bergsilhouetten der Silvretta und des Klostertales, während man sich im Liegestuhl ein Getränk servieren lässt. Abenteuerspielplatz für Groß und Klein Im Bereich um die Bergstation sind unterschiedliche Spielzonen eingerichtet, die über Stege und Gehwege verbunden sind. Natur und Wasser spielen dabei die Hauptrolle. Wasserläufe mit Pumpen und Wasserrädern oder Rutschen, BalancierParcours, Flying Fox und Kletterfelsen bringen jede Menge Abwechslung auch Indoor, im größten Spielzimmer des Landes. Natur und Genuss Auf „Vierzehn-Null-Eins“ lässt es sich aber nicht nur perfekt „Berge bestaunen“... auch das Team des Alpengasthofs Muttersberg selbst weiß sich kulinarisch und mit besonders stilvollem Interieur perfekt in Szene zu setzen. Im Holzstrickstil erbaut und in zwei Gaststuben mit viel Liebe zum Detail eingeteilt sind Feierlichkeiten aller Art, Seminare oder Vereinsausflüge die große Stärke des Alpengasthofteams, dass sich ebenso freundlich wie umsichtig um seine Gäste kümmert... barrierefrei auf „Vierzehn-Null-Eins“... der richtigen Höhe, im Süden Vorarlbergs.
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Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr. Arthur Schopenhauer
Lerche oder Eule? Unabhängig von äußeren Einflüssen sind manche Menschen eher Morgenmenschen („Lerchen“), während andere erst gegen Abend so richtig in die Gänge kommen („Eulen“). Doch egal ob Frühaufsteher oder Nachtmensch – im Durchschnitt verschlafen wir circa ein Drittel unseres Lebens. In Deutschland zum Beispiel schlafen die Menschen pro Tag 492 Minuten – oder acht Stunden und zwölf Minuten. Die gesunde Schlafdauer liegt laut Medizinern zwischen fünf und zwölf Stunden. Wie viel Schlaf ein Mensch benötigt, geben die Gene vor. Wie erholsam die verschlafenen Stunden sind, können wir jedoch selbst beeinflussen. „Wie man sich bettet, so liegt man“, sagt nicht umsonst der Volksmund. vielfarbig
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Ausgeschlafen in den Tag Tipps zum Ein- und Durchschlafen erhöhen Puls und Blutdruck und verhindern, dass wir zur Ruhe kommen. Daher sollte man versuchen, sich eine „Pufferzone“ zwischen Alltag und Zubettgehen zu schaffen. Drei Stunden vor dem Schlafengehen sollte man keine größeren Mengen essen und auch keinen Alkohol trinken. Es ist bewiesen, dass dieser die Schlafkontinuität beeinträchtigt und den Tiefschlaf reduziert. Wer empfindlich auf Koffein reagiert, sollte vier bis acht Stunden vor dem Schlafengehen keine koffeinhaltigen Getränke mehr trinken.
Entspannt schlafen gehen und erholt aufwachen – klingt einfach, klappt aber in der Praxis bei vielen Menschen nicht! Ernsthafte Schlafstörungen sollten ärztlich abgeklärt und behandelt werden – zu einer besseren Schlafqualität kann man aber auch selber einiges beitragen. TIPPS FÜR DIE ERHOLSAME NACHTRUHE
Schlafen ist kein geringes Kunststück, denn man muss den ganzen Tag dafür wach bleiben. Friedrich Nietzsche
Bequeme Schlafumgebung Ein bequemes Bett, eine hochwertige Matratze und die richtige Schlaftemperatur schaffen ein schlafförderndes Klima. Als Richtwert gilt eine Temperatur von circa 18 Grad. Wer kalte Füße hat, kann in der Regel nicht so gut einschlafen – als hilfreich erweisen sich ein warmes Fußbad oder „Schlafsocken“. Da helles Licht die Schlafdauer verkürzt, sollte man auf eine räumliche Abdunkelung achten oder den Schlaf mit einer Schlafbrille verlängern. Auf Ruhemodus zurückschalten Zum Schlafen brauchen wir Ruhe, daher sollten wir unsere geistigen und körperlichen Anstrengungen vor dem Schlafengehen verringern. Sportliche Aktivitäten, nervenaufreibende Computerspiele oder spannende Filme
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Einschlafritual schaffen Wer Schwierigkeiten beim Einschlafen hat, kann den Körper mit einem regelmäßigen Einschlafritual in den Schlafmodus bringen. Ideal wäre, jeden Tag zur gleichen Zeit schlafen zu gehen und am Morgen um die gleiche Zeit aufzustehen, um die biologischen Rhythmen des Körpers aufeinander abzustimmen. Auch Entspannungsübungen oder eine Tasse beruhigenden Tees vor dem Schlafengehen können hilfreich sein. Wer nicht gut abschalten kann, kann es mit „Journaling“ versuchen. Dabei nimmt man sich fünf Minuten Zeit, seine Gedanken auf Papier zu bringen, festzuhalten, was einen geärgert und was einen gefreut hat. Das Aufschreiben befreit und hilft dabei, zur Ruhe zu kommen. Ein großes Problem sehen Experten in der ständigen Erreichbarkeit. Eines der wichtigsten Einschlafrituale sollte sein, zwei Stunden vor dem Zubettgehen nicht mehr aufs Handy oder Tablet zu schauen und das Smartphone in der Nacht entweder abzuschalten oder in den „Nachtmodus“ zu stellen.
Viele originelle Übernachtungsmöglichkeiten in der Bodenseeregion Heuhotel, Zirkuswagen oder Bubble – rund um den Bodensee warten viele ausgefallene Unterkünfte auf müde Ausflügler. Diese kann man beispielsweise nach einer Radrunde auf dem legendären Bodenseeradrundweg ansteuern. Nichts für Allergiker Raus dem Alltagstrubel, rein in das Landerlebnis mit Heuduft. Schlafen im Heu oder Stroh ist nicht nur gemütlich, sondern bleibt auch lange in Erinnerung. Die Übernachtung in einem Heuhotel ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Man kann wunderbar abschalten, entspannen und relaxen, während man im duftenden Heubett liegt und sich am frühen Morgen, wenn der Hahn kräht, die einzelnen Strohhalme aus den Haaren zupft. Die meisten Heuhotels findet man auf Bauernhöfen – auch entlang des Bodensees werden duftende Nächte im Heulager oder der Heukammer angeboten. Eine Übernachtung im Heu bietet beispielsweise der Sonnhof in Radolfzell an. Auch auf Schweizer Seite kann man naturnah übernachten – zum Beispiel im Strohhotel Bodensee in Frasnacht/Arbon, im
Strohbett auf dem Hof Tschannen in Illighausen oder im Strohhotel der Familie Kreis auf dem Zelglihof in Ermatingen. In der Blase Schon mal in Bubbles übernachtet? Ein himmlisches Übernachtungserlebnis bietet Thurgau Tourismus. Im Himmelbett, dem Thurgauer Bubble-Hotel, schläft man idyllisch inmitten der Natur, mit fantastischem Blick auf den Bodensee und unter dem weiten Himmelszelt. Die Himmelbetten im Bubble-Hotel sind von April bis Oktober an verschiedenen Standorten im Thurgau verfügbar. Man findet sie an den schönsten Orten der Bodenseeregion mitten in den Thurgauer Gärten, Obsthainen und Rebbergen. Die Übernachtung im Himmelbett beinhaltet Frühstück und pro Person ein E-Bike. Infos findet man unter https://himmelbett.cloud/de/bubble-hotel. html#bubble Camping einmal anders Mit einem romantischen hölzernen Zirkuswagen bietet auch der Campingplatz Wagenhausen in Stein am Rhein eine Übernachtungsmöglichkeit der beson-
deren Art. Die drei erstklassigen Zirkuswagen stehen im Herzen des Campingplatzes rund um eine Feuerstelle mit Sitzgelegenheiten. Die handgefertigten und gemütlichen Wagen aus Kiefernholz bieten je bis zu vier Personen Platz. Auf dem Campingplatz Hüttenberg, unweit vom Rhein, erwartet müde Ausflügler die einzigartige Zinipi-Lodge. Traditionelle Bauweise aus duftendem Zirbenholz triff t hier auf modernstes Design. Und das Beste: Durch das elliptische Panoramafenster erlebt man direkt vom Bett aus die schönsten Sonnenaufgänge über dem Untersee. Auch der Campingplatz Seehorn hält eine besonders urige Unterkunft bereit: das PODhouse. Die Mischung aus Iglu und klassischer Schweizer Holzbauweise ist kompakt, elegant und urgemütlich. Mit sogenannten „Schlaff ässern“ aus heimischem Kiefernholz ermöglicht auch der Camping Hegne am deutschen Bodenseeufer in Allensbach ein besonderes Übernachtungsabenteuer. Und Herr-der-Ringe-Fans können in den „Auenhöhlen“ am Camping Orsingen wie Frodo schlafen. vielfarbig
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Traum-Reise: Der richtige Weg zum gesunden und erholsamen Schlaf WIE LIEGT MAN RICHTIG?
Marco Wanner, Inhaber von Betten Trend in Wangen/Allgäu, versteht es wie kein Zweiter, seine Fachkenntnisse für seine Kunden nutzbar zu machen und bestmögliche WirbelsäuWIE LIEGT MAN RICHTIG? len-Ergonomie anzubieten. Vom Lehrling in WIE LIEGT MAN RICHTIG? der Matratzen-Industrie über das Studium der Ingenieurs-Wissenschaften bis hin zum OPTIMALE KÖRPERLAGERUNG TÜV-zertifizierten Schlafberater der SwissOPTIMALE Gerade Wirbelsäule, Schulter und Becken werden gut abgestützt Bedding-Academy hat er sich eine überdurchKÖRPERLAGERUNG schnittliche Fachkompetenz erworben. Im Gerade Wirbelsäule, vielfarbig-Interview erklärt Marco Wanner, Schulter und Becken werden OPTIMALE KÖRPERLAGERUNG Gerade Wirbelsäule, Schulter und werden gut abgestützt worauf es beim Schlafen ankommt. gutBecken abgestützt. OPTIMALE KÖRPERLAGERUNG
Gerade Wirbelsäule, Schulter und Becken werden gut abgestützt
Ein Drittel unseres Lebens (ca. 240.000 Stunden) verbringen wir durchschnittlich MATRATZE ZU WEICH Wirbelsäule „hängt“ durch, hohe Belastung der Bandscheiben mit schlafen. Wird diese Zeit tatsächlich zur Erholung und Regeneration genutzt? Marco Wanner: Leider werden diese wertMATRATZE ZUZU WEICH vollen Stunden nicht immer gut genutzt. MATRATZE WEICH Wirbelsäule „hängt“ durch, hohe Belastung der Bandscheiben Viele Studien belegen, dass mehr als 80 % Wirbelsäule MATRATZE ZUhängt WEICHdurch, Wirbelsäule „hängt“ durch, hohe Belastung der der Bandscheiben hohe Belastung aller Deutschen an Rückenschmerzen leiden. Bandscheiben. Selbst unter Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren sind es bereits mehr als 40 %. GeMATRATZE ZU HART sund schlafen bietet demnach ein erhebliches Wirbelsäule wird gekrümmt, hoher Druck auf Schulter und Becken Optimierungspotenzial.
Was können wir tun, um den Nutzen der nächtlichen Ruhephasen zu erhöhen? Wirbelsäule wird gekrümmt, hoher Druck auf Schulter und Becken MATRATZE ZU HART Marco Wanner: Wir benötigen eine indiMATRATZE ZU HART Wirbelsäule wird gekrümmt, hoher Druck auf Schulter und Becken viduelle, körpergerechte Liegeanpassung Wirbelsäule wird gekrümmt, durch unser Schlafsystem. Einfach formuliert, hoher Druck auf Schulter sollten wir in unserem eigenen Körperabbild und Becken. liegen dürfen, ähnlich einem Gipsabdruck. MATRATZE ZU HART
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Was ist eigentlich gesunder, erholsamer Schlaf? Marco Wanner: Letztlich ist es pure Physik. Es geht um die Regulierung der Druckverhältnisse entlang der Wirbelsäule. Körperüberstände (wie z. B. Schulter- oder Beckenzone in Seitenlage) erzeugen Liegedruck und müssen mittels punktelastischer Federwege ausgeglichen werden. Unterdruckzonen (wie z. B. der Hohlraum unserer Lendenlordose in Rückenlage) sollten dagegen gestützt werden. Und wie funktioniert das in der Praxis? Marco Wanner: Unsere Schlafberatung orientiert sich an medizinisch-ergonomischen Leitlinien. Das ist das Gegenteil von „Prospektverteilung oder Phrasendreschen“. Um das Druckprofil für alle Kunden individuell zu ermitteln, haben wir exklusiv eine PhilrougeKörperdruck-Messanlage. Mit deren Hilfe ergibt sich die persönliche Schlaf-DNA. Das garantiert eine perfekte Matratzenauswahl inkl. der individuellen Liegebildeinstellung der von mir konstruierten Hochleistungsfiberglasroste. Somit ist gewährleistet, dass guter, erholsamer und leistungsfördernder Schlaf kein Zufallsprodukt ist, sondern das Ergebnis von konsequenter Anwendung ergonomischer Fakten. Am besten einen Beratungstermin vereinbaren und unsere Traum-Reise genießen, natürlich kostenfrei und völlig unverbindlich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Perfekte Liegeergonomie durch Körperdruckvermessung.
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Alles nur geträumt? Warum der Schlaf so wichtig ist. Ohne Schlaf geht es nicht – jeder, der es schon einmal versucht hat, wird festgestellt haben, dass einem irgendwann die Augen zufallen. Schlaf ist lebenswichtig für Körper und Geist. Während wir schlafen, erneuern sich die Zellen, das Immunsystem stellt sich neu auf und das Gehirn verarbeitet die Eindrücke vom Tag. Auf kurze Sicht hat Schlaf eine elementare Bedeutung für unsere geistige und körperliche Leistungsfähigkeit. Auf lange Sicht ist ausreichend Qualitätsschlaf wichtig für das Immunsystem, den Stoff wechsel, den Blutdruck und die allgemeine Gesundheit des Herz-Kreislauf-
Systems. Zahlreiche Studien untermauern die Theorie, dass ausreichend Schlaf während des aktiven Lebens dazu beiträgt, im Alter gesund zu bleiben. „Gehirnwäsche“ im Schlaf Von allen Organen ist es das Gehirn, das am meisten vom Schlaf profitiert. Nicht umsonst gilt der Schlaf als „Hausmeister des Gehirns“. Während des Tages entstehen schädliche Abbauprodukte des Gehirnstoff wechsels. Legen wir uns nachts schlafen, läuft das Gehirn auf Hochtouren und versucht, die molekularen Abbauprodukte loszuwerden. Diese „Müllabfuhr“ unseres Denkorgans funktioniert über das Lymphsystem.
Der Mensch ist bekanntlich eine tagaktive Spezies, was heißt, dass seine natürliche Hauptwachphase untertags ist. Der Schlaf-Wach-Rhythmus wird beeinflusst von äußeren Bedingungen wie Licht und Temperatur, genauso wie durch kulturelle Eigenheiten. Landwirtschaftlich geprägte Kulturen beginnen den Tag sehr früh, während urbane Kulturen oft noch am späten Abend aktiv sind. Im internationalen Durchschnitt gilt eine Schlafzeit von sieben bis neun Stunden als notwendig. Frauen benötigen dabei häufig etwas mehr Schlaf als Männer. Mehrere Schlafzyklen Im Groben kann man den Schlaf in drei Phasen unterteilen: Den Leichtschlaf, den Tiefschlaf und die REM-Phasen, abgeleitet aus dem Englischen für Rapid Eye Movement, schnelle Augenbewegungen unter den Lidern. Die erste Phase ist die Einschlafphase, die etwa zehn Prozent des Nachtschlafes ausmacht. Danach gelangen wir in die Leichtschlafphase, während der die Augen ruhig und die Lider geschlossen sind. Diese Phase macht etwa die Hälfte der nächtlichen Schlafzeit aus. Anschließend fährt der Körper herunter auf „Energiesparprogramm“ – die Muskulatur entspannt, der Blutdruck sinkt, Atmung und Herzschlag verlangsamen sich. Diese Tiefschlafphase ist für die Regeneration des Körpers am wichtigsten. Während der Traumphase (oder REM-Phase) träumen wir am meisten. Zu Beginn der Nacht haben die Schlafzyklen einen hohen Anteil an Tiefschlaf und wenige REM-Phasen. Die REM-Phasen nehmen im Laufe des Schlafes zu. Das bedeutet der Schlaf wird von Anfang bis hin zum Ende leichter.
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Nicht aus Büchern, sondern durch lebendigen Ideentausch, durch heitere Geselligkeit müsst ihr lernen. Johann Wolfgang von Goethe
In der Pyjamahose zum Meeting – Corona und Homeoffice haben es möglich gemacht. In Japan haben Modehäuser angesichts der pandemiebedingt boomenden Heimarbeit sogar spezielle Pyjamaanzüge geschaffen. Jetzt haben die Pyjamas ausgedient und die Kongress- und Tagungsbranche befindet sich wieder im Aufschwung. Die Bodenseeregion ist eine beliebte und viel besuchte Destination für Seminare, Tagungen und Kongresse. Aufgrund der idealen Lage in der Vierländerregion und dank des großen Angebots an Seminarhotels und Eventlocations triff t man sich gerne am Bodensee und genießt zu jeder Jahreszeit ein vielseitiges Rahmenprogramm. vielfarbig
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Tagungen und Seminare – gut geplant, ist halb gewonnen. Ob Tagung, Seminar, Workshop oder Teamevent – wer viel Zeit in die Planung investiert, hat mehr Chancen auf Erfolg. Gerade in diesen Zeiten sind neben Inhalt, Lokalität, Referenten und Rahmenprogramm auch sicherheitstechnische Aspekte zu berücksichtigen. Immer mehr Organisationen und Unternehmen haben in den letzten Wochen ihre Veranstaltungsplanung wieder aufgenommen. Dennoch stellen sich viele die Frage, ob es weiterhin möglich sein wird, sich „live und vor Ort“ zu treffen oder ob digitale Live-Konferenzen und virtuelle Veranstaltungsformate die sicherere Variante sind. Wie sich die Situation entwickeln wird, werden die kommenden Wochen zeigen. Aber egal ob in Präsenz oder online – eine gute Vorbereitung ist das A und O einer erfolgreichen Veranstaltung. TIPPS FÜR TAGUNGEN UND SEMINARE 1. Die Eckdaten Jede Planung beginnt mit der Festlegung der Ziele und der Zielgruppen. Dann müssen die Themen fixiert werden – werden Experten eingeladen? Gibt es ein Motto für die Veranstaltung? Bevor es in die weitere Planung geht, muss das zur Verfügung stehende Budget geklärt werden. Stehen dann Datum und Uhrzeit, können Referenten eingeladen und Teilnehmer kontaktiert werden. All diese 26
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Schritte sollten mehrere Monate im Vorfeld der Veranstaltung erledigt werden. Am besten stellt man sich ein kleines Team zusammen und definiert genaue Aufgabenbereiche. 2. Der Veranstaltungsort Je nach Veranstaltungsart sucht man die dazu passende Eventlocation – diese sollte barrierefrei und für alle zugänglich sein. Für kleine Events reicht ein Seminarraum – für größere Meetings bieten sich Tagungshotels an, da sie die notwendige Technik und Infrastruktur zur Verfügung stellen können. Dabei sind unbedingt die jeweils geltenden Covid19-Regeln zur Durchführung von Veranstaltungen zu beachten. 3. Die Detailplanung Sind alle Eckdaten fixiert, kann man sich mit der inhaltlichen Gestaltung beschäftigen. Wer sind die Keynotespeaker und Vortragenden – in welcher Reihenfolge treten sie auf? Das Tagungsprogramm sollte so sein, dass es für alle interessant und informativ ist. Reden sollten nicht zu lang sein (im Idealfall nicht länger als 18 Minuten) und am besten wechseln sich bei der Programmgestaltung aktive mit passiven Teilen ab. Genügend Pausen und Freiräume zum Austausch sollten gleich miteingeplant werden. Auch die kulinarische Betreuung der Teilnehmenden während der Tagung muss geplant werden und sollte mögliche Un-
verträglichkeiten berücksichtigen. Vegetarische oder vegane Varianten sind längst Standard. 4. Das Rahmenprogramm Niemand will sich nur informieren und fortbilden – neben den festen Arbeitspunkten braucht es Möglichkeiten zum geselligen Beisammensein. Die Region rund um den Bodensee – mit ihren landschaftlichen Reizen und kulturellen Highlights – ist dabei die ideale Destination, um zu tagen oder Fortbildungsevents abzuhalten. Bei der Organisation des Rahmenprogramms erweisen sich die örtlichen Tourismusbüros als kompetente Partner. 5. Die Nachbereitung Jede Veranstaltung hat ihre Stärken und Schwächen. Feedbacks der Teilnehmenden helfen bei der Evaluierung. Was kam besonders gut an? Waren es die Keynote-Vorträge, die Workshops oder der gemeinsame Spaziergang? Die Nachbereitung sollte so zeitnah wie möglich erfolgen und bildet die Basis für kommende erfolgreiche Events. TIPPS FÜR ONLINE-MEETINGS 1. Das Tool Wer auf Nummer sicher gehen will, setzt derzeit auf Online-Meetings. Digitale Konferenzen und Tagungen, OnlineSeminare und Webinare, virtuelle Events
und Messen haben auch Vorteile in Bezug auf Reichweite, Flexibilität, Effizienz und Kosten. Neben der Online-Plattform Zoom haben sich auch andere Kommunikationstools wie Jitsi, Microsoft Teams, Google Meet, GoToMeeting, Webex, Wire und weitere etabliert. Am besten entscheidet man sich für ein Tool, mit dem ein Großteil der Teilnehmenden bereits vertraut ist. Im Vorfeld sollte man sich vergewissern, dass alle das entsprechende Vorwissen haben oder andernfalls eine technische Einführung einplanen. 2. Die Moderation Auch Online-Meetings brauchen einen genauen Ablauf und Zeitplan. Bewährt hat sich, einen zweiten Moderator an der Seite zu haben, der technischen Support leistet, Chat-Anfragen beantwortet oder Hilfe in Breakout-Sessions geben kann.
damit die Teilnehmenden aktiv werden können. Lässt die Konzentration nach, kann man spontan ein interaktives Bewegungsspiel einbauen. Es werden zahlreiche Online-Moderations-Trainings angeboten, die dabei helfen, souverän durch eine Online-Veranstaltung zu führen.
Zu Beginn informiert man die Teilnehmenden über Ablauf, Zeit- und Pausenplan sowie Verhaltensregeln. Alternative Check-in-Runden helfen, das Eis zu brechen. Mit Methoden wie Cyberstorming, Skalenfragen oder Mindmaps können Themen interaktiv präsentiert werden. Nach einer Viertelstunde Präsentation und Input empfiehlt es sich, eine Diskussion oder Gruppenarbeit einzuplanen,
3. Der Abschluss Auch zu einem Online-Meeting gehören Abschlussrunde und Evaluation. Besprochene Themen und Ergebnisse werden zusammengefasst und die Teilnehmenden informiert, wie sie auf Unterlagen zugreifen können. Die Teilnehmenden können ihr Feedback zum Beispiel via Chat Waterfall geben, in dem sie eine Frage durch kurze Nachrichten im Chat beantworten. Auch Online-Tools wie Easyfeedback können verwendet werden.
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Handgemacht und entschleunigt – „Fast Food“ der anderen Art Seit März befindet sich das Unternehmen von Ariane Scheff knecht in den neuen Räumlichkeiten in Lustenau, die sie von der Lebenshilfe Vorarlberg gemietet hat. In der großen Küche entstehen Rotes Thai Curry, Indisches Hühner Curry, Sugo Bolognese, Chili con Carne, Gelbes Zitronengras Linsen Dal, Süßkartoffel-Kichererbsen-Chili oder Chili Vegan.
und österreichisches Hackfleisch. Auf künstliche Zusätze und Geschmacksverstärker wird völlig verzichtet. Durch das spezielle Erhitzungsverfahren sind die Gläser auch ungekühlt haltbar. Man kann sie ganz bequem im Online-Shop bestellen und sie eignen sich super zum Mitnehmen, beispielsweise ins Büro. Damit bieten eine schnelle und gesunde Alternative zu herkömmlichem Fast Food.
Wie kam denn die Idee zu gesundem „Fast Food“? Ariane Scheffknecht: Eigentlich bin ich gelernte Damenkleidermacherin mit Meisterabschluss. Nach einigen Jahren in Amerika war ich dann in der Logistik, bei einem großen Leuchtenhersteller, tätig. Irgendwann fragte ich mich, ob das schon alles war? Nein! Es war Zeit für eine Neuorientierung. Eines Tages legte mir mein Schwiegervater einen ganzen Berg Kürbisse vor die Türe. Mit Unterstützung meiner Schwester machte ich verschiedene Variationen von Kürbisssuppe, füllte sie in Gläser ab und verkaufte sie auf dem Markt. Die Idee war geboren und der Entschluss zur Selbstständigkeit gefasst.
Gibt es in näherer Zukunft Pläne oder eventuell eine Sortimentserweiterung? Ariane Scheffknecht: Ein großer Traum von mir sind Pfandgläser. Dieses Thema liegt mir persönlich sehr am Herzen. Es wird immer wichtiger, dass wir Ressourcen schonen und auf die Umwelt achten. Ich tüftle hier noch an Möglichkeiten, das auch umsetzen zu können. Ja, es wird weitere Gerichte geben. Was genau, bleibt noch ein Geheimnis. Aber so viel sei schon mal gesagt: Es wird lecker – einfach ausprobieren und den Unterschied schmecken.
Wann ging es dann richtig los? Ariane Scheffknecht: 2016 fing ich an. Zu Beginn habe ich noch zu Hause in mei28
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ner eigenen Küche gekocht. Auf Dauer war das natürlich schwierig. Ich bekam dann die Möglichkeit, die Küche des Theresienheims in Lustenau zu nutzen. Aber auch das war nicht optimal, da das Lager und mein Büro nach wie vor bei mir zu Hause waren. Im März 2021 konnte ich in die neuen Räumlichkeiten mit einer großen Küche einziehen. Hier kochen wir nun zu dritt, von Montag bis Mittwoch. Was ist so besonders an den Produkten von Ariane Scheffknecht? Ariane Scheffknecht: Alle sieben Gerichte entstehen in reiner Handarbeit. Je nach Saison gibt es auch noch zusätzliche Gerichte wie Gerstensuppe im Herbst oder Spargelsuppe im Frühjahr. Ich verwende nur qualitativ hochwertige Produkte wie etwa regionales Hühnerfleisch
ARIANE SCHEFFKNECHT Lorettoweg 14 A-6890 LUSTENAU T +43 699 19005266 office@ariane-scheff knecht.at www.ariane-scheff knecht.at
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Sie stufte insgesamt 185 Desinfektionsmittel als gefährlich ein. „Zudem greifen alkoholhaltige Mittel auf Dauer die Haut an“, erklärt Prof. Desigar Moodley, wissenschaftlicher Leiter beim Wolfurter Dentalunternehmen edelweiss dentistry Dermatologisch getestet Die Firma sorgte im Frühjahr 2020 mit einer neuen Maske für Aufmerksamkeit. Jetzt brachte sie ein Desinfektionsmittel auf den Markt. „Es ist alkoholfrei und vernichtet trotzdem 99,9 Prozent der Bakterien und Viren, die sich auf Händen und Oberflächen tummeln“, versichert Moodley. Zudem sei es dermatologisch getestet und auch für Kinderhände
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geeignet, gibt das Unternehmen an. Hauptbestandteil des edelweiss Disinfectant ist Chlordioxid. Moodley: „Es tötet Mikroorganismen schon in geringer Konzentration ab.“ Die Wirkung setzt laut W.H.U. (Laboratorium für Wasseruntersuchungen und Hygiene, AT) bereits nach 20 Sekunden ein. Die Effektivität zieht somit als einziges nicht alkoholisches Desinfektionsmittel mit dem Goldstandard (Isopropanol) gleich. Der Entwicklung des neuen Produkts liegen edelweiss dentistry zufolge zahlreiche Anfragen von Lebensmittelkonzernen zugrunde. Erhältlich ist das Desinfektionsmittel im Onlineshop: https://shop.edelweissdentistry.com
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Zero Waste – Ein Trend der längst keiner mehr ist 3. Natürliche Haushaltsreiniger verwenden Mit fünf einfachen Zutaten können fast alle Haushaltsreiniger ersetzt werden. Essig und Zitronensäure sind perfekte Entkalker. Mit Soda kann man beispielsweise verstopfte Abflüsse frei machen. Backofenreiniger oder Spülmittel können durch Natron ersetzt werden. Und mit Kernseife kann man einfache Reinigungsmittel, für verschiedenste Bereiche, selbst herstellen.
Im Durchschnitt produziert ein Europäer etwa eine halbe Tonne Müll pro Jahr. Jeder, der sich schon mal mit Müllvermeidung und Ressourcenschonung auseinandergesetzt hat, hat sicher was von Zero Waste gehört. Hier finden sich einige Tipps, wie Müllberge verkleinert bzw. vermieden werden können: 1. Stoff beutel statt Plastiktasche Jeder hat doch diese eine Tasche, in der lauter Stoff taschen sind. Einfach mal ein paar in die Handtasche oder ins Auto legen, dann sind sie immer dabei und je-
derzeit einsatzbereit. Übrigens können Wäschebeutel ganz wunderbar für Obst und Gemüse verwendet werden. 2. Rasierer mit wechselbarer Klinge Herkömmliche Rasierer haben zwar auch einen wechselbaren Klingenkopf, dabei fällt allerdings sehr viel Plastikmüll an. Einfach mal, wie Opa früher, einen sogenannten Rasierhobel verwenden. Damit kann man nicht nur Abfall, sondern auch richtig viel Geld sparen, weil die Klingen sehr günstig sind.
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4. Das Mittagessen mitnehmen Klar muss es auch mal schnell gehen und man greift auf Essen to go zurück. Nur, dass das halt weder für einen selbst noch für die Umwelt gut ist. Deshalb das Mittagessen zu Hause vorbereiten und mitnehmen oder vielleicht sogar vor Ort mit den Kollegen kochen.
5. Akkus statt Batterien Akkuprodukte sind meist etwas teurer, halten dafür aber länger. Ein großer Vorteil ist auch, dass man sie problemlos anstecken und aufladen kann. So muss man nicht immer einen Batterievorrat zu Hause haben. Insbesondere Geräte, die oft im Einsatz sind, sollten aufladbar sein.
Schritt für Schritt Das Fazit, das ich für mich gezogen habe ist, dass Zero Waste eigentlich gar nicht so schwierig ist. Schon Kleinigkeiten können helfen! Außerdem ist es ein tolles Gefühl, etwas für die Umwelt zu tun und dabei sogar noch Geld zu sparen.
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Wenn die Attraktivität zur seelischen Gesundheit beiträgt.
Man sagt, der Körper ist ein Spiegel der Seele und nur in einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist. Im Gesundhaus Lindner in Lindenberg wird die Brücke zwischen Chiropraktik und minimalinvasiver Naturästhetik geschlagen. Denn Äußerlichkeiten haben inzwischen einen so hohen Stellenwert, dass dabei die Leistungsfähigkeit nicht aus den Augen verloren werden darf. „Ich biete eine echte Alternative, indem ich die Lücke zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde schließe. Während meiner Zeit als Soldat entdeckte ich mein Interesse an der Medizin und begann eine berufsbegleitende Ausbildung zum Heilpraktiker“, erzählt Uli Lindner, Inhaber vom Gesundhaus Lindner. Das erste Jahr absolvierte er im Selbststudium, um medizinische Grundkenntnisse zu bekommen, dann folgten drei Jahre im Fernstudium. Anschließend setzte Uli Lindner seine Ausbildung im Direktunterricht fort, um dann erfolgreich die Prüfung zum Heilpraktiker abzulegen. Sein Wissen vertiefte er durch weitere Fortbildungen im Bereich Chiropraktik und Faltenunterspritzung. 34
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Uli Lindner weiß aus Erfahrung, dass sich die seelische Last oft in körperlichen Beschwerden widerspiegelt. Wenn der Gedanke „Ich finde mich selbst nicht mehr attraktiv!“ ganz plötzlich zu Verspannungen oder Rückenschmerzen führt. Hier kommt dann Heilpraktiker Uli Lindner ins Spiel. „Meine Praxis teilt sich in zwei große Bereiche, die in engem Zusammenhang stehen. Ich biete klassische Behandlungen an sowie sanfte Medizin. Ich versuche durch die Kombination – Veränderung des äußeren Erscheinungsbildes und Verbesserung der körperlichen Konstitution – ein Gleichgewicht zu erzeugen“, erklärt Uli Lindner. Denn nur wer mit seinem Erscheinungsbild zufrieden ist, ist auch in der Lage, leistungsfähig zu sein. „Oder andersherum. Nur wenn mein Körper leistungsfähig ist, bin ich auch in der Lage, Veränderungen herbeizuführen“, so Lindner. Minimalinvasive Naturästhetik Mit allen Patienten führt Uli Lindner ausführliche und kostenlose Vorgespräche. So kann er die Notwendigkeit bzw. die Art der Behandlung eruieren. Liegt tatsächlich ein ästhetisches „Problem“ vor oder sollte besser woanders angesetzt werden? „Der Fokus liegt aber natürlich immer auf den Bedürfnissen der Patientin oder des Patienten. Ich lege sehr großen Wert auf Diskretion. Aus diesem Grund
vereinbare ich nur Einzelgespräche bzw. Einzelbehandlungen“, führt Uli Lindner aus. Betonen möchte er außerdem, dass keine seiner Methoden einer Narkose bedarf und auch weder Ausfallzeiten noch Narbenbildung nach sich zieht. Chiropraktik Mithilfe der Chiropraktik behandelt Uli Lindner Funktionsstörungen des Bewegungsapparates. Anatomische Fehlhaltungen, seelische Belastungen, Stress und monotone Beanspruchung führen zu Wirbelsäulenblockierungen. Diese engen die Nervenbahnen ein und es kommt zu schmerzbedingten Fehlstellungen und unphysiologischen Körperhaltungen. Die Chiropraktik kann durch gezielte Impulstechnik die normale Beweglichkeit wieder herstellen und Blockaden lösen. Durch gezielte Griffe der Chiropraktik kann man aber auch Erkrankungen der inneren Organe behandeln. GESUNDHAUS LINDNER Weinstraße 6, 88161 Lindenberg, T +49 8381 8899 449 info@gesundhaus-lindner.de • Chiropraktik • Kinesiotaping • Faltenunterspritzung • Fadenlifting • Bodyforming • Mesotherapie • Cellulitebehandlung • Lipomassage
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