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URLAUB IN ÖSTERREICH
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Eine Kooperation der Bundesländerzeitungen
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Kärnten
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100 Jahre Salzburger Festspiele. Trotz Corona bleibt das Jahresmotto bestehen.
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Burgenland Hannes Pinterits hat dem Safrananbau neues Leben eingehaucht.
Niederösterreich
38–41
Der Nationalpark DonauAuen ist ein wertvoller Lebensraum.
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In Kärnten wächst behutsam ein Slow-FoodGenussnetzwerk.
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IMPRESSUM: „Urlaub in Österreich“ ist ein gemeinsames Magazin der Bundesländerzeitungen „Salzburger Nachrichten“, „Oberösterreichische Nachrichten“, „Kleine Zeitung“, „Tiroler Tageszeitung“ und „Vorarlberger Nachrichten“ vom 13. Juni 2020 und wird auch der Tageszeitung „Der Standard“ beigelegt. Herausgeber: Dr. Max Dasch, Karolingerstraße 40, 5021 Salzburg, Tel.: +43 662 / 8373-0, www.SN.at; Redaktionelle Leitung: Bernhard Schreglmann BA, MA (SN); Redaktion: Natalie Hagleitner (TT), Georg Hoffelner (Kleine Zeitung), Julia Rinesch (Kleine Zeitung), Dr. Christiane Schöhl von Norman (VN);
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Vorarlberg
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Bodenseefischer Franz Blum fährt zu jeder Jahreszeit auf den See.
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Der Tiroler Almliterat Sepp Kahn eröffnet einfache Lebensperspektiven.
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Tirol
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120 Jahre Psychoanalyse: Sigmund Freud prägte die Wiener Gesellschaft.
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Josef Scharls brodelndes Temperament schmeckt man in seinen Weinen.
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Produktmanagement: Manuela Gehwolf Bakk. Komm. (SN), Grafik: Mario Taferner, MSc (SN); Lektorat: Julia Haschka, Andrea Thiel; Titelbild: Österreich Werbung – Martin Steinthaler; Druck: für SN: Druckzentrum Salzburg, Karolingerstraße 38–40, 5021 Salzburg; für OÖN: OÖN Druckzentrum GmbH & Co KG, Medienpark 1, 4061 Pasching; für VN: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach; für TT: Intergraphik GmbH, Ing.-Etzel-Straße 30, 6020 Innsbruck; für Kleine Zeitung: Styria Print Group, Styriastraße 20, 8042 Graz-Messendorf. Der besseren Lesbarkeit wegen wird in der gesamten Ausgabe die männliche Schreibweise verwendet, die für beide Geschlechter gleichwertig gilt.
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Sommer in Oberösterreich Naturabenteuer und Genuss mit allen Sinnen! Die Sehnsucht nach intakter Natur wächst, und Oberösterreichs vielfältige Landschaften bieten atemberaubende Kulissen. Am klaren Wasser der Flüsse und Seen, im grünen Meer der Wiesen und Almen, auf aussichtsreichen Bergen wird diese Sehnsucht gestillt und ein Gefühl von Lebendigkeit vermittelt.
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Neue Wege beschreiten In Zeiten, in denen der rasante technische Fortschritt den Alltag beschleunigt, wächst die Sehnsucht nach Entschleunigung und nach dem unmittelbaren Kontakt mit der Natur. Weitwanderwege oder spirituelle Wanderwege kommen diesem Bedürfnis entgegen und eröffnen immer wieder jene Weitblicke, die gleichzeitig Fenster ins eigene Ich sind. Der Sebaldusweg ... ... ist ein neuer Pilgerweg, der über die Hügel und Höhen der Nationalpark-Region Ennstal im Südosten Oberösterreichs führt. Der Weg ist 84 Kilometer lang und erstreckt sich über zirka 3000 Höhenmeter von Großraming über Losenstein, Laussa, Maria Neustift, Gaflenz und Heiligenstein. Spiritueller Kern des Wegs ist die „Wertschätzung im Alltag“, die den Pilger bei jeder Station begleitet. Der Sebaldusweg ist aber nicht nur Pilgerweg, sondern auch ein Weg mit viel Natur und Kultur. Entlang der Strecke finden Wanderer sieben Kirchen, drei Wallfahrtskirchen, 30 Kapellen, die Museen in der historischen, frühindustriellen Region der oberösterreichischen Eisenwurzen und unzählige Naturschätze. Der BergeSeen Trail ... ... zählt zu den jüngeren Angeboten im Salzkammergut und erschließt auf 350 Kilometern Länge und in 20 Tagesetappen
Wandern auf dem Feuerkogel im schönen Salzkammergut.
BILD: OÖ TOURISMUS GMBH/R. MAYBACH
Weitere Informationen: Sebaldusweg: Für Pilger am Sebaldusweg
gibt es ab 269 Euro p. P. das Package mit drei Übernachtungen im Landgasthof Kirchenwirt in Reichraming, samt täglichem Transfer zu den Einstiegsstellen und retour von den Etappenzielen. WWW.STEYR-NATIONALPARK.AT BergeSeen Trail: Individuell zusammengestellte Touren auf dem Salzkammergut BergeSeen Trail kosten pro Tagesetappe inklusive Gepäcktransfer zur nächsten Unterkunft ab 67 Euro pro Person. WWW.SALZKAMMERGUT.AT/TRAIL
Donausteig: Wanderangebote dazu gibt’s auf WWW.DONAUREGION.AT
Luchs Trail: Individuelle Wanderreise mit drei Etappen ab 380 Euro pro Person im DZ. WWW.LUCHSTRAIL.AT
Granitpilgern: Ein Kurzurlaub zum Granit-
pilgern umfasst drei Übernachtungen im Gasthof Haudum in Helfenberg inkl. Shuttleservice zu den ausgewählten Einstiegsstellen und Rücktransfer nach der Wanderung. Ab 295 Euro p. P. WWW.GRANITPILGERN.AT Pilgern auf vier Hufen: Als Urlaubspaket kostet der Johannesritt ab 550 Euro pro Person für fünf Übernachtungen mit Gepäcktransfer sowie an jeder Station Box oder Koppel für das Pferd. WWW.JOHANNESRITT.AT
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Der Donausteig Der Weitwanderweg Donausteig ist nicht nur bei Wanderern begehrt, sondern auch bei Trailrunnern. Mit den steilen Uferhängen und insgesamt 20.000 Höhenmetern im Aufund Abstieg gilt der Donausteig als Geheimtipp für diese Trendsportart. Auch wenn der sportliche Aspekt im Vordergrund steht, so bleibt doch Zeit, die Landschaft zu genießen: die beeindruckende Schlögener Schlinge, die wildromantischen Schluchten und Täler oder die zahlreichen Natur- und Kraftplätze.
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Pilgern auf vier Hufen ... ... heißt es im Pferdereich Mühlviertler Alm, wo erstmals eine Wanderreittour als spiritueller Themenritt angeboten wird. Seit über 25 Jahren gibt es in der nordöstlichen Region Oberösterreichs ein qualitativ hochwertiges Reitwegenetz mit über 700 Kilometern Länge und 54 Wanderreitbetrieben. Der neue Johannesritt folgt dabei der Idee des erfolgreichen Johanneswegs. Auf rund 110 Kilometern werden alle 12 Johannesweg-Stationen mit dem Pferd erreicht. Das Motto
„Wir reiten im Schritt“ passt perfekt zu dieser Philosophie.
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Granitpilgern Ins Mühlviertel verschlägt es Naturgenießer beim Granitpilgern auf einem 90 Kilometer langen Weitwanderweg. In drei bis vier Tagesetappen führt die Strecke durch die sanften Granithügel des Mühlviertels und bietet beim Wandern den Weitblick für neue Gedanken. Mystische Kraft- und Aussichtssplätze über dem Urgestein sowie Kirchlein und Marterl aus Stein säumen den Weg und kulinarische Edelsteine –
vom legendären Dorfwirtshaus bis zum Drei-Hauben-Restaurant – laden zum Verweilen ein.
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Der Luchs Trail Der neue Weitwanderweg verbindet Oberösterreich, die Steiermark und Niederösterreich. Dabei geht es quer durch die schönsten Naturparadiese – durch die ursprünglichen Wälder des Nationalparks Kalkalpen, entlang bizarrer Felswelten des Nationalparks Gesäuse bis zum Wildnisgebiet Dürrenstein. 200 Kilometer und
10.000 Höhenmeter sind in elf anspruchsvollen Etappen zu bewältigen. Seltene Tierarten wie z. B. Luchse finden hier beste Lebensbedingungen.
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die Schönheiten dieser legendären Sommerfrischeregion. Die Wege des BergeSeen Trails liegen in Höhen zwischen 800 und 2000 Metern, die einzelnen Tagesetappen werden in Gehzeiten von vier bis sieben Stunden absolviert.
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Mehr Natur geht nicht Eine der waldreichsten Gegenden Österreichs, das Almtal im Salzkammergut, bietet mit „Waldness®“ ein ursprüngliches Natururlaubserlebnis, das die Heilkraft des Waldes nutzt.
fast 20 Naturschutzgebiete, darunter das Ibmer Moor, eines der artenreichsten Moore Mitteleuropas. Mit einem Alter von rund 12.000 Jahren und einer Fläche von 2000 Hektar ist das
Moor ein idealer Rückzugsraum für Tiere und Pflanzen. Zur Region gehören zudem acht Seen, das Europareservat Unterer Inn sowie das Europäische Vogelschutzgebiet Salzach und Inn.
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Waldness® ... ... ist Erholung für Körper, Geist und Seele, Genuss und Bewegung inmitten von Bäumen, klarem Gebirgswasser und sonnigen Almen. Dabei beruft man sich auf den aus Japan stammenden Trend „Shinrin Yoku“, was so viel bedeutet wie „Waldbaden“. Hier wird die gesunde Wirkung dieses besonderen Naturraums u. a. beim Latschenbad mit Experten intensiv erlebbar gemacht.
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Im Entdeckerv rviertel Ein ganz besonderer Naturraum ist im Entdeckerviertel im Westen Oberösterreichs zu finden. Die Region beheimatet
Weitere Infos: Waldness®:
Eine viertägige Waldness®-Auszeit-Pauschale mit umfangreichem, von Waldness®-Coaches angeleitetem Programm inkl. drei Übernachtungen mit Frühstück kostet ab 251 Euro. WWW.WALDNESS.INFO
Erlebnistage im Entdeckerviertel:
Zwei Übernachtungen inklusive Eintritt in die sieben Strandbäder der Region, Naturschauspiel-Führung im Ibmer Moor u. v. m. kosten ab 169 Euro p. P. WWW.ENTDECKERVIERTEL.AT
Biken im Nationalpark Kalkalpen. BILD: OÖTOURISMUS GMBH/M. ABLINGER
Auf zwei Rädern So vielfältig wie Oberösterreichs Landschaften sind auch die Wege, sie zu entdecken: mit dem Trekkingbike, dem Rennrad oder Mountainbike. Ob mit oder ohne E-Antrieb – mehr als 2100 Kilometer perfekt beschilderte Radwege und 3000 Kilometer freigegebene Mountainbike-Strecken warten darauf, erobert zu werden. Erlebnisse statt Ergebnisse In der Rennradmetropole Wels – 2017 und 2018 Zielort der Österreich-Rundfahrt – hat der frühere Extremsportler und Wahloberösterreicher Wolfgang Fasching das richtige Umfeld für sein persönliches Training gefunden. „Erlebnisse statt Ergebnisse“ ist ein dreitägiger Kurzurlaub in der Rennradregion Wels, der nicht nur eine gemeinsame Ausfahrt der Gäste mit Wolfgang Fasching
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Der Steyrtalweg Im Sommer 2019 wurde das letzte Teilstück des Steyrtalwegs zwischen Klaus an der Pyhrnbahn und St. Pankraz eröffnet. Dort geht der Radweg nun direkt in den bereits bestehenden Nationalpark-Kalkalpen-Radweg über, der über Windischgarsten und Rosenau am Hengstpass quer durch die Region Pyhrn-Priel führt und in Unterlaussa wieder an den Hintergebirgsradweg angeschlossen ist. Dieser ist v. a. durch seine spannende Routenführung auf der Trasse einer ehemaligen Waldbahn beliebt – Fahrten durch Tunnels inklusive.
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BergeSeen E-Trail „Weitwandern auf zwei Rädern“ heißt es beim neuen Salzkammergut BergeSeen E-Trail, der im Sommer 2020 eröffnet wird. Zwei Jahre nach dem Start des erfolgreichen Weitwanderwegs BergeSeen Trail gibt es jetzt das e-mobile MountainbikePendant. Auf einer Länge von 640 Kilometern, mit 15.000 Höhenmetern und in zehn Tagesetappen erschließt der BergeSeen E-Trail die Schönheiten der legendären Sommerfrischeregion. Die neue E-MountainbikeStrecke verläuft durch alle acht Regionen des Salzkammerguts. Wie der Weitwanderweg lässt
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sich auch der E-Trail häppchenweise genießen: Einzelne Touren können an einem Wochenende zurückgelegt werden. Geeignet ist die Strecke für Jung und Alt, für Familien und für E-Mountainbike-Einsteiger.
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beinhaltet, sondern auch ein abendliches Kamingespräch, in dem der Extremsportler und Coach über das Wecken persönlicher Potenziale und das Erreichen ehrgeizig gesteckter Ziele spricht.
Neu ist hier die TraunviertelTour: E-Bike-Genuss in sieben Tagesetappen. WWW.STEYR-NATIONALPARK.AT
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Steyrtalweg:
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Eine viertägige Tour am BergeSeen E-Trail, drei Über-
RADFAHREN
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BergeSeen E-Trail:
WWW.SALZKAMMERGUT.AT/
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Paket inklusive zwei Übernachtungen ab 300 Euro. Voraussichtliche Termine: 11.–13. Sept. & 25.–27. Sept. 2020. WWW.WELS.AT
nachtungen mit Gepäcktransfer gibt’s zum Preis ab 380 Euro pro Person.
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Erlebnisse statt Ergebnisse:
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Weitere Informationen:
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BILD: OÖ TOURISMUS GMBH/F. LIERZER
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Pausieren am Steyrt rtalradweg.
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BILD: LINZ TOURISMUS/R. JOSIPOVIC
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Entspannung pur in Linz.
BILD: OÖ TOURISMUS GBMH/R. JOSIPOVIC
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Am Brunnsteiner See in Pyhrn-Priel.
Linz verändert Linz ist die Stadt der Veränderung. Und wer Veränderung erleben will, reist nach Linz. Keine andere Stadt in Österreich hat in den vergangenen Jahren solch einen beeindruckenden Wandel erlebt. Nicht nur die Menschen in der UNESCO City of Media Arts sind offen für Neues, auch die Stadt als Gesamtes erlebt eine permanente Veränderung: neue, beeindruckende Kulturbauten in den vergangenen Jahren, kreative Köpfe und das Kulturhauptstadtjahr 2009 als Initialzündung für die ständige Orientierung in die Zukunft. Heute begeistert Linz mit einer lebendigen Innenstadt, dem urbanen Flair an der Donau und mit einzigartiger Medienkunst in den Museen. Mehr Infos und Urlaubsangebote aus Oberösterreich gibt’s unter www.oberösterreich.at
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Urlaubsregion Pyhrn-Priel Eingerahmt von eindrucksvollen Gebirgen und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Nationalpark Kalkalpen, ist die Urlaubsregion Pyhrn-Priel im Südosten Oberösterreichs eines der absoluten Muss-Ziele für die Liebhaber österreichischer Berglandschaften.
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gleich ob es um den klassischen Badeurlaub geht oder ums Surfen, Segeln, Tauchen, Wakeboarden …
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Sommerfrische und Bergerlebnis Es sollte uns nicht wundern, dass in Oberösterreich eine der ältesten Wurzeln der Sommerfrische liegt. „Wir sind der schönen Gegend wegen so langsam gereist, dass wir erst zwei Tage hier sind.“ Es war im Jahr 1797, als der deutsche Naturforscher Alexander von Humboldt diesen Satz in einem Brief fallen ließ – nachdem er von Linz aus quer durch Oberösterreich ins Salzkammergut gereist war. Die Dachstein-KrippensteinSeilbahn in Obertraun führt zum Beispiel in hochalpines Gelände auf über 2000 Metern Seehöhe, mit der spektakulären Aussichtsplattform „5fingers“ hoch über dem Hallstätter See, mit der Welterbespirale und dem Dachstein-Hai als Attraktionen. Beliebte Aussichtsberge des Salzkammerguts sind auch der Schafberg, der mit der Zahnradbahn von St. Wolfgang aus erreichbar ist, oder die per Gondelbahn erreichbare Katrin in Bad Ischl. Von beiden Bergen aus sind unten im Tal gleich mehrere der berühmten SalzkammergutSeen zu sehen. Seen, deren klingende Namen weltberühmt sind: Attersee, Traunsee, Wolfgangsee, Mondsee, Hallstätter See, Almsee und viele mehr. Sie lassen die Herzen von Wassersportlern höherschlagen, ganz
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Weitere Infos:
Weitere Infos:
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Pyhrn-Priel AktivCard:
Linz-Wochenende 2020:
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WWW.PYHRN-PRIEL.NET
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Zwei Übernachtungen mit Frühstück und Drei-TagesLinz-Card mit Freifahrt auf den Linz AG Linien, freiem Eintritt in die Linzer Museen, Berg- und Talfahrt mit der Pöstlingbergbahn u. v. m. sind ab 114 Euro pro Person buchbar.
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Gäste erhalten die PyhrnPriel AktivCard von rund 180 Partnerbetrieben ab der ersten Übernachtung kostenlos. Sie ist der Schlüssel zu 40 kostenlosen und 20 ermäßigten Freizeiterlebnissen in der Region.
WWW.LINZTOURISMUS.AT BILD: OÖ TOURISMUS GMBH/R. MAYBACH
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Badespaß am Hinteren Langbathsee.
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Geschmacksvielfalt neu entdecken Nach den drei Grundsätzen „gut, sauber und fair“ wächst in Kärnten ein Slow-Food-Genussnetzwerk. Davon profitieren nicht nur die Betriebe selbst, sondern auch Gäste und Einheimische.
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JULIA RINESCH KLEINE ZEITUNG
Wer denkt, bei Slow Food geht es nur um gutes Essen, der irrt. Es geht um Wertschätzung, um einen ganzheitlichen Kreislauf von Mensch, Tier und Natur und um die Betriebe, die mit Herzblut für gute, gesunde Lebensmittel einstehen. In Kärnten arbeiten und leben mittlerweile viele Hundert Produzenten, Hofl fläden, Restaurants, Almhütten und Buschenschanken nach dem von Carlo Petrini ins Leben gerufenen Slow-Food-Prinzip. Weniger ist mehr, lautet ein Grundsatz. Weniger Zusatzstoffe, mehr Genuss. Weniger Industrie, mehr Wert-
schätzung. Weniger Globalisierung, mehr Regionalität. Was nun unter dem Namen „Slow Food Kärnten“ von Spittal an der Drau bis Wolfsberg, vom Gailtal bis St. Veit und von Villach bis nach Klagenfurt immer größere Kreise zieht, hat im beschaulichen Gailtal, genauer gesagt rund um die kleine, verträumte Ortschaft Kötschach-Mauthen, begonnen. Ein Initiator und Vertreter für all die, wie er sagt, „großartigen Produzenten“ ist Herwig Ertl. In seiner Edelgreißlerei im „Köstlichsten Eck Kärntens“ findet man feine heimische Produkte und geschmackliche Überraschungen. Grenzen kennt er keine, und so darf auch Besonderes von kleinen Pro-
duzenten aus Italien und Slowenien in seine Regale. Neben dem Verkauf hat Ertl eine Schwäche für genussvolle Verkostungen. Hier lernt man nicht nur eine Menge über die Lebensmittel, sondern auch über die Produzenten. Für Herwig Ertl ein absolutes Muss, denn „wenn man weiß, wo die Produkte herkommen, schätzt man sie umso mehr“. Reisen zum Ursprung des guten Geschmacks
Weitergedacht hat man dieses Motto rund um KötschachMauthen mit der weltweit ersten Slow Food Travel Destination Gail-, Gitsch-, Lesachtal und Weissensee. Kulinarik, Urlaub, Entspannung und Erlebnis wurden hier mit
viel Herzblut zusammengebracht und die Schätze der Region für Gäste und Einheimische in Workshops und Führungen gepackt. Ob Butter machen auf der Bischofalm, Bio-Craftbier brauen bei der Biermanufaktur Loncium, Kräuteressig herstellen mit Inge Daberer, Nudln krendeln im Gasthof Grünwald oder natürlich bei Genussverkostungen in der Edelgreißlerei – im Sinne des langsamen Genießens lassen sich die Produzenten gern über die Schulter schauen. Wer hier entspannte Urlaubstage verbringt, findet gleichzeitig zurück zu sich selbst. Die Gäste schwärmen jedenfalls von einer fast meditativen Wirkung und von
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BILD: WOLFGANG HUMMER - ARGE SLOW FOOD TRAVEL
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WWW.KAERNTEN.AT/KULINARIK
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Einblicke und Buchungsmöglichkeiten gibt es hier:
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Ebenfalls weltweit einzigartig sind die sieben Kärntner Slow Food Villages. In Irschen, Nötsch, St. Daniel, Arriach, Berg im Drautal, Millstatt und Obervellach leben ganze Dorfgemeinschaften den Nachhaltigkeitsgedanken. Hier dreht sich alles um die Vielfalt und den Erhalt der heimischen Lebensmittel, aber auch um die Stärkung des Zusammenhalts innerhalb der Dorfgemeinschaft. Exklusive Ein-
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Aus der Slow-Food-Travel-Region: Ingeborg Daberer, Edelgreißler Herw rwig Ert rtl, Marianne Daberer vom Biohotel Daberer und Käsemacher Hubert rt Zankl. BILD: KÄRNTEN WERBUNG/MARTIN HOFMANN
Orte des guten Lebens
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lernt man nicht nur eine ganze Menge über nachhaltige Lebensmittel, sondern ist eingeladen, die kulinarischen Stationen der Dörfer und die Produzenten bei ihrer Arbeit kennenzulernen. Dabei hat jedes Dorf sein ureigenes Thema. In Irschen dreht sich beispielsweise alles um herrlich duftende Kräuter, in Berg im Drautal kann man am Fuße der Emberger Alm alles über den Anbau von alten Sorten Mais, Erdäpfel oder Dinkel erfahren, und in Obervellach lüftet man die Geheimnisse des Tauerngoldes.
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wie viel Arbeit, Leidenschaft und Liebe in der Produktion vieler Lebensmittel steckt. Hier darf man nicht nur schauen und staunen, sondern auch spüren, fühlen und schmecken. Auf diesem Wege
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blicke in die kulinarischen Schatzkästchen der Slow Food Villages bekommt man erstmals im kommenden Sommer. In geführten Dorferkundungen dürfen Gäste erleben,
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nachhaltigen Erlebnissen. Die Teilnahme ist übrigens gänzlich einfach. Auf der Homepage slowfood.travel kann man sich nicht nur informieren, sondern auch direkt sein Lieblingserlebnis buchen.
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Berglust in Kärnten, dem nahen Süden: Auf der sonnigen Südseite der Alpen Eine vielfältige Naturlandschaft lädt Genusssuchende in Kärnten zu unvergesslichen Momenten inmitten malerischer Bergkulissen ein. Hoch empor führen Gipfeltouren auf anmutige Dreitausender, sanfthügelig präsentieren sich die grasgrünen Nockberge und im Tal schmiegen sich trinkwasserreine Seen an die Bergketten heran, als würden sie nur darauf warten, dass man den Sprung ins warme Nass wagt. Bereits im Frühsommer locken sonnige Naturerlebnisse nach draußen, ein mildes Klima und strahlende Sonnenstunden begleiten Abenteurer ab dem ersten Schritt, grenzenlose Weitblicke über die unverwechselbare Berg-Seen-Landschaft und den Alpen-AdriaRaum tun ihr Übriges. Herzliche Gastgeber bringen ihren Gästen gern Köstlichkeiten aus der Kärntner Küche näher. Für ein rundum südliches Lebensgefühl. Raus aus dem Alltag, rein in die Natur Im nahen Süden, auf der Südseite der Alpen, büßen die Berge zwar nichts in Sachen Größe und Erhabenheit ein, jedoch sind sie etwas sanfter als ihre schroffen Kollegen im Westen. Eine Kulisse, die wie geschaffen ist für Weitwanderwege. Einer davon führt vom Fuße des Großglockners vorbei an den Kärntner Seen und verspricht beeindruckende Momente in der Natur: der AlpeAdria-Trail.
Sanft-hügeliges Terrain im UNESCO-Biosphärenpark Nockberge.
Nicht verzichten sollte man außerdem auf den umfassenden Service des Alpe-AdriaTrail-Buchungscenters: Ob Reservierung der besten Unterkunft, Shuttleservice, Gepäcktransfer oder Service-Hotline, die sogenannten „Trail Angels“ sind immer hilfreich zur Stelle.
Auch die kleineren Kollegen unter den Weitwanderwegen sind ein Abenteuer wert: Der neue Nockberge-Trail führt auf einer herrlichen mehrtägigen Höhenwanderung über die sanften Bergrücken und Gipfel der Nockberge. Entlang des hochalpinen Tauernhöhenwegs lassen sich Reiz und
Ursprünglichkeit des Nationalparks Hohe Tauern Schritt für Schritt hautnah erfahren. Magische Momente Wer tiefer gehen und das Land mit seinen geheimnisvollen Plätzen genauer erkunden möchte, sollte sich auf „Magische Momente“ einlassen.
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Magische Weitblicke von den südlichen Gipfeln Österreichs zu den glitzernden Badeseen genießen. Eine naturbelassene Landschaft entdecken, welche sich im Farbenspiel der Jahreszeiten von der schönsten Seite zeigt. Das ist Berglust in Kärnten: Wo man entlang der Wege letztlich wieder zu sich selbst findet. Viele spannende Urlaubsgeschichten zu den drei Natur-Aktiv-Regionen (Region Nationalpark Hohe Tauern, Region Nockberge und Region Bad Kleinkirchheim) finden Sie auch online unter: www.berglust.at
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BILD: KÄRNTEN WERBUNG/FRANZ GERDL
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Der Alpe-Adria-Trail führt rt über 750 Kilometer vom Großglockner an den Kärntner Seen vorbei.
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Herbstlust im nahen Süden Bei besonders warmem Licht und angenehm milden Temperaturen lädt die unverfälsch-
te Naturlandschaft Kärntens zu aktiven Unternehmungen bis weit in den Herbst hinein ein. Ob entlang des sanften Nockberge-Trails oder auf anspruchsvolleren Wegen in den Hohen Tauern – auf den vielseitigen Weitwanderwegen Kärntens lässt sich die Schönheit des Südens Schritt für
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ans Tageslicht. Eine wichtige Anmerkung: Die Gruppengröße inklusive Guide ist aktuell mit maximal zehn Personen begrenzt.
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mähen entlang blühender Almwiesen, Survivaltraining mit Lagerfeuerromantik, Lamatrekkings oder auf Zeitreise zu alten Traditionen und regionaler Kulinarik, die reiche Kulturlandschaft Kärntens lässt die Seele letztlich befreiter atmen, bringt verloren geglaubte Kindheitserinnerungen wieder
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Diese einzigartigen Erlebnisprogramme in ausgewiesenen Schutzgebieten zeigen auf nachhaltige Weise die Magie der Bergwelt. Unter Führung von Natur-Aktiv-Guides (professionellen Guides, Nationalpark-/Biosphärenpark-Ranger und Wildhüter) geht es raus in die wilde Natur: Ob Sensen-
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Die Kraft des Wassers im Nationalpark Hohe Tauern bestaunen.
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Die Region Bad Kleinkirchheim befindet sich im Herzen der Kärntner Nockberge.
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Hören, fühlen, sehen, riechen, schmecken Das ist das Motto beim Wasserfall- und Schluchtenwandern in der Nationalpark-Region Hohe Tauern. Der Natura-Mystica-Weg zum Gößnitzwasserfall erweckt die alten Naturwesen, die „Hollaleitisch“, erneut zum Leben – ein ganz besonderes Schauspiel! Sie erzählen entlang des Weges von den Bedürfnissen der Natur, finden mahnende Worte über das teils rücksichtslose Verhalten der Menschen, lehren achtsam zu sein und wieder all unsere Sinne zu öffnen, um die Natur ganz bewusst zu erleben. Mit offenen Augen Durch eine große Lupe lassen sich kleine Risse und sonderbare Muster des Felsens erforschen. Die Natur lebt, bewegt und verändert sich, und auch
die jahrtausendealte Geschichte der Region zeugt davon. Am Kachlmoor, einem sehr mystisch anmutenden Platz, erfahren wir einiges über seine Entstehung, über die eigentlich ganz wundersame Entwicklung von der Kaulquappe zum Frosch und über die Verwandlung der Natur. „So wie ihr Menschen wanderte auch dieser Fels. Vor vielen Tausend Jahren, am Ende der Eiszeit, sahen wir ,Hollalei-
tisch’-Wesen ihn noch hoch oben auf einem Gebirgshang. Seit jedoch der Druck der Gletschermassen schwand, ist das Gebirge ständig in Bewegung.“ Guter Serv rvice für sonnige Glücksmomente Wen nun die Berglust gepackt hat und wer einen längeren Aufenthalt im Süden plant, der sollte am besten bei den NaturAktiv-Partnerbetrieben einkeh-
ren. Diese zertifizierten Spezialisten für jeden Alpin- oder Wanderurlaub bieten maßgeschneiderte Angebote sowie Empfehlungen und Tipps für besondere Aktivitäten. Für eine grüne Anreise sorgt außerdem der Bahnhofshuttle, E-Bikes und E-Autos können vor Ort ausgeliehen werden, Ausrüstungsverleih und Wanderbusse runden das vielfältige Angebot in den Natur-Aktiv-Regionen ab.
Infos & Kontakt Spannende Urlaubsgeschichten aus Kärnten Spezialisierte Gastgeber: Natur-Aktiv-Unterkünfte
BILD: FRANZ GERDL
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Schritt bis weit in den Oktober hinein spüren.
Einfach entspannen und die Natur genießen!
Magische Momente: einzigartige Erlebnisprogramme in Kärntens ausgezeichneten Schutzgebieten Infos: www.berglust.at
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Schiffswandern – mit dem Schiff zum Logenplatz
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Infos & Kontakt
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Einmaliges Erlebnis: Schiffswandern am Wört rthersee.
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BILD: MARTIN HOFFMANN
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BILD: GERT PERAUE
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rweg rund um den Wört rtherAm Wanderw see gibt es viel zu entdecken.
Tipp für alle Herbsturlauber: Für alle Übernachtungsgäste mit der Wörthersee-Plus-Card sind die Fahrten mit der Wörtherseeschifffahrt im Oktober kostenlos!
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Rückfragen: Tel.: +43 4274 / 38288 0
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Alle Informationen erhalten Sie online auf: wandern.woerthersee.com
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Individuell den WörtherseeRundwanderw rweg buchen Die absolute Freiheit eines Backpackers mit dem Service einer modernen Wanderdestination verbinden – das Trail-Buchungsportal bietet grenzenlose Wahlmöglichkeiten und einen umfassenden Service. Entlang des Wörthersee-Rundwanderwegs stehen ausgewählte Partnerbetriebe, ein praktischer Gepäck- und Shuttleservice und eine Trail-Hotline zur Verfügung. Damit wird aus der Wanderreise am Wörthersee-Rundwanderweg ein unbeschwertes Outdoor-Erlebnis, welches von einem kompetenten Info- und Buchungscenter individuell organisiert und begleitet wird.
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In der Ferne sieht man schon die Anlegestelle und freut sich bereits, losmarschieren zu können, den Wörthersee zu Wasser und zu Lande erleben zu können. Das ist die Faszination Wandern mit dem Schiff am Wörthersee. Die Kombination der beiden wunderbaren Elemente Schifffahrt und Wanderung ist selten genug. Hier am Wörthersee gibt es unzählige Möglichkeiten, sich seine persönlichen Wandertage zusammenzustellen. Mit dem Schiff zum Ausgangspunkt, ein Stück wandern, mit dem Schiff wieder weiter, oder loswandern vom Hotel und später retour mit dem Schiff. Ob Themenwege wie der Brahmsweg oder der Yogaweg, der Slow Trail Römerschlucht oder die einzelnen Etappen des Wörthersee-Rundwanderwegs – Wandern mit dem Schiff bleibt aufgrund der flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten immer spannend! Tipp: Als Übernachtungsgast sind Sie automatisch Wörthersee-Plus-CardBesitzer und erhalten somit 50% auf die Linienschifffahrt.
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Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn man an Deck steht, das Wasser des Wörthersees unter dem Schiff langsam weggleitet und einem die kühle Morgenluft durch das Haar weht.
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Dramatik pur um das große Welttheater Die Salzburger Festspiele feiern heuer ihren 100. Geburtstag. Dann kam Corona und inszenierte ein großes Drama. Dennoch lässt es sich auf den Spuren der Festspiele wandeln.
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Kostüm der Violetta Valery (Anna Netrebko) für Willy Deckers Inszenierung von Giuseppe Verdis „La traviata“.
BILD: SALZBURG MUSEUM/LUIGI CAPUTO
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BERNHARD SCHREGLMANN SALZBURGER NACHRICHTEN
Theater, Oper, Konzert – das bedeutet Liebe, Leidenschaft, Verdammnis, Mord, Macht, Intrige, Schlauheit, Falschheit, jedenfalls die große Geste. Dramatik pur, das sollte 2020 auch zum 100-Jahr-Jubiläum der Salzburger Festspiele das Programm prägen. Doch ein kleines, unsichtbares Virus machte den jahrelangen Vorbereitungen und Planungen für einen Festspielsommer der Superlative ein jähes Ende. Erst Ende Mai wurde klar, dass die Festspiele überhaupt stattfinden können, wenn auch in einem anderen, vor allem viel kleineren Rahmen als gedacht. „Wir haben nicht die Flinte ins Korn geworfen“, sagt Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler. „Selbstverständlich wird das Spuren im Programm hinterlassen“, ergänzt sie in Hinblick auf das veränderte Programm. „Die Festspiele fallen großzügiger aus, als vermutet wurde, und es wird Aufführungen aller Genres geben, also auch szenische Produktionen im Musiktheater und im Schauspiel“, ergänzt Intendant Markus Hinterhäuser. Das „große Welttheater“ wurde mit der aktuellen Pandemieentwicklung an seine Wurzeln im Jahr 1920 erinnert, eine Zeit, als es den Menschen ebenfalls wirtschaftlich nicht gut ging, aber Kunst und Kultur dazu beitrugen, echte „Lebensmittel“ für Einheimische und Gäste zu werden. Auf den Spuren dieses „Lebensmittels“ kann man, allen Virenattacken zum Trotz, auch heuer wandeln. Neben dem noch immer 80 Veranstaltungen umfassenden Festspielprogramm vor allem als
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Dokumentation zeigt ausgewählte Eindrücke aus der hundertjährigen Geschichte.
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„Das Archiv“
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Regiebuch mit handschriftlichen Eintragungen von Max Reinhardt zu Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“, 1911, 1920, BILD: SALZBURG MUSEUM/LUIGI CAPUTO 1927, 1930er-Jahre.
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Die prunkvolle Max-Gandolph-Bibliothek wird zum temporären Archiv, in dem 100 Jahre Salzburger Festspiele hautnah erlebt werden können. Neben klassischem Archivmaterial wie Dokumenten, historischen Fotografien, Zahlen, Daten und Fakten erwecken dreidimensionale Objekte wie Kostüme, Modelle und Requisiten das Gedächtnis der Salzburger Festspiele zum Leben.
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„Dialog“
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Info: SALZBURGERLAND.COM
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SALZBURG.INFO
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SALZBURGERFESTSPIELE.AT SALZBURGMUSEUM.AT
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Es ist der 22. August 1920, als Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ unter der Regie von Max Reinhardt das erste Mal auf dem Salzburger Domplatz aufgeführt wird. Dieser Tag gilt als die Geburtsstunde der Salzburger Festspiele. In der Säulenhalle des SalzburgMuseums gibt es dazu eine filmische Einführung. Die
Das Museum wird zur Bühne. Hier kommen Menschen vor und hinter den Kulissen der Salzburger Festspiele sowie das Publikum zu Wort. Gleichzeitig wird die Kunsthalle zum Aufführungsort für Konzerte, Gesprächsrunden und Aufführungsserien.
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„Großes Kino“
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erst im Austausch mit dem Publikum. Deshalb versucht die Ausstellung, die Besucher in die Welt der Festspiele eintauchen zu lassen, einen Dialog zu eröffnen und zur aktiven Erkundung einzuladen.
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Die Geschichte des Festivals für klassische Musik und darstellende Kunst wird in all ihren Facetten gezeigt: Die Entstehung, Höhepunkte und Veränderungen der Festspiele, Künstlerinnen und Künstler, Schauplätze und Traditionen werden genauso thematisiert wie die Menschen, die sie prägten und ermöglichten. In Kooperation mit Künstlern, Institutionen, Experten und Festspielgästen erzählt die Ausstellung die facettenreiche Geschichte von 100 Jahren Salzburger Festspiele. Festspielgründer Max Reinhardt war der Meinung, ein Theaterstück erfülle sich
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22. August 1920: Die erste Aufführung von Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ in der Regie von Max Reinhardt auf dem Salzburger Domplatz gilt als das Gründungsdatum der Salzburger Festspiele. BILD: SALZBURG MUSEUM
Die Begegnung mit Künstlerinnen und Künstlern ermöglicht es, deren Perspektive der Festspiele zu erfahren. Experten beantworten die Frage, was Salzburg ohne die Festspiele wäre, und der Künstler Werner Feiersinger zeigt geplatzte Träume von Festspielhäusern, die nie gebaut wurden. Das Theatermuseum Wien erforscht frühe Visionen der Festspielstadt Salzburg. Das Jüdische Museum Wien thematisiert in einem Raum die vom Nationalsozialismus erzwungenen Brüche im Leben Max Reinhardts.
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Kunst- und Kultursuchender in Galerien, Museen, Theatern, Konzerten oder beim weltberühmten „Jedermann“. Auch als Besucher von Stadt und Land Salzburg wird man dem Jahresmotto „100 Jahre Festspiele“ begegnen. Ganz speziell in der Landesausstellung, die auch nicht in der geplanten Weise stattfindet, sondern später eröffnet, konkret am 26. Juli, und dafür bis 31. Oktober nächsten Jahres geöffnet sein wird. „Die Bedeutung des Themas, der Umfang der Präsentation und das große Interesse an ihrem Entstehen machten schon die letzten Monate zu einer besonderen Zeit der Vorbereitung eines herausragenden Ereignisses in der Institutionsgeschichte des Salzburg-Museums“, betont Direktor Martin Hochleitner. „Das gilt auch für den Dialog, der in den letzten drei Jahren zwischen den Festspielen und dem Museum hinsichtlich der Konzeption, Planung und Realisierung der Landesausstellung entstand und insgesamt einen intensiven Austausch von zwei Kultureinrichtungen über das eigene Wesen und Selbstverständnis sowie das jeweilige Publikum initiierte.“ Sehenswert wird die Landesausstellung auf einer Gesamtfl fläche von rund 1900 Quadratmetern in der Neuen Residenz jedenfalls sein. Sie umfasst neben den Räumlichkeiten des Salzburg-Museums (Säulen- und Kunsthalle, Rundgang im ersten Obergeschoß) auch die Max-Gandolph-Bibliothek der Universität Salzburg. Im Innenhof der Neuen Residenz wird zudem für die Dauer der Ausstellung ein Nachbau der ersten „Jedermann“-Bühne von 1920 präsentiert.
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Die perfekte Runde durch das SalzburgerLand Der Tauernradweg führt zu den schönsten Plätzen und außergewöhnlichen Genussadressen im SalzburgerLand.
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Die 270 beziehungsweise 310 Kilometer lange Tauernradwegrunde zwischen den Krimmler Wasserfällen und der Mozartstadt Salzburg und weiter bis Passau zählt zu den schönsten und beliebtesten Radwegen Europas. Nicht oh-
ne Grund: Schließlich finden sich hier einzigartige Sehenswürdigkeiten, außergewöhnliche Genussadressen und jede Menge Ausflugsziele am laufenden Band. Schon allein die 380 Meter hohen Krimmler Wasserfälle zählen zu den Superlativen im SalzburgerLand. Ganz zu schweigen vom Nationalparkzentrum in Mittersill, der romantischen Liechtensteinklamm, der Eisriesenwelt oder der Burg Hohenwerfen. Aber auch bei den Saalachtaler Na-
turgewalten, den Halleiner Salzwelten in der Keltenstadt oder in der UNESCO-Weltkulturerbestadt Salzburg empfiehlt es sich, eine ausgedehnte Pause einzulegen. Mehr als 50 radfreundliche Betriebe befinden sich entlang des Tauernradwegs und haben ihr Angebot perfekt auf Radfahrer abgestimmt, viele davon sind auch als „Bett+Bike“-Betriebe ausgezeichnet. Darüber hinaus liegen mehr als 100 Via-Culinaria-Genusspunkte am oder in unmittelba-
rer Nähe des Tauernradwegs und laden dazu ein, Salzburgs alpine Küche zu verkosten. Ein besonderer Tipp für EBiker: In fast allen Orten entlang des Tauernradwegs können E-Bikes ausgeliehen bzw. aufgeladen werden – nicht zuletzt dank der innovativen bike-energy-Ladestationen, die in den letzten Jahren neu aufgestellt wurden und werden. Denn das Ladestellennetz wird immer dichter! Informationen: WWW.TAUERNRADWEG.COM
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Sehnsucht nach dem Ursprung
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„Schneller, größer, besser“ ist die Devise unserer Zeit. Aber macht uns die Konsumkultur glücklich? Der Tiroler Almliterat und Bauer Sepp Kahn eröffnet mit seiner einfachen Lebensart eine neue Perspektive.
In der 300 Jahre alten Hütte werden nicht nur Käse und Butter hergestellt. Die ruhige Atmosphäre regt Kahn zum Schreiben an. NATALIE HAGLEITNER TIROLER TAGESZEITUNG
Was ist eigentlich Glück? Eine alte Frage, auf die man wohl keine präzise Antwort finden wird – dafür aber unzählige Theorien. Bereits in der Antike schrieb Aristoteles die erste Philosophie des Glücks. Heute scheinen uns Massenkonsum und Hyperindividualismus immer weiter in einen Strudel der Unzufriedenheit zu ziehen. Technik und materieller Wohlstand sollen eigentlich zur Erhöhung des Lebensstandards beitragen, dennoch leiden immer mehr Men-
schen an Depressionen und Angstzuständen. Der moderne Mensch scheint ständig auf der Suche nach einem Anhaltspunkt inmitten einer immer schneller werdenden Welt zu sein. Sepp Kahn lebt als Bauer und Senner bevorzugt abseits der Moderne, weit weg vom Trubel des Alltags. Er fing vor vielen Jahren an zu schreiben, wird heute als „Almliterat“ gefeiert und verbringt nun schon seinen 30. Sommer auf der Unteren Lärchenbergalm in Westendorf. Auf der Sonnenseite des Bergs tickt die Welt noch ganz anders. „Als Bauer hat man
zwar ständig etwas zu tun und natürlich ist das harte Arbeit, aber dazwischen hat man unbeschreiblich schöne Zeiten“, erzählt Kahn. In die-
„Tirol ist einfach der schönste Platz für mich.“ Sepp Kahn, Almliterat und Bauer
sen Ruhephasen könne man sich so richtig fallen lassen, sich zum Beispiel einfach an der Natur erfreuen. Wenn es seinen Tieren dann auch noch gut geht, ist Kahn voll und ganz zufrieden.
Aber nicht nur die Balance zwischen Arbeit und Entspannung ist für den Bauern von Bedeutung. Im Gespräch wird auch betont, wie wichtig es sei, sich im Leben an Kleinigkeiten erfreuen zu können. Nach der Arbeit geht Kahn gern im Wald spazieren. „Oft finde ich ganz schöne abgestorbene Wurzeln. Die nehme ich dann mit, um sie mit dem Taschenmesser neu zu formen.“ Die Schnitzereien kommen dann in der urigen Lärchenbergalm als Verzierung an die von der Käseherstellung geschwärzte Wand. Dass die Sehnsucht nach dem Ursprung immer größer wird,
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Blick über das Brixental
BILD: TIROL WERBUNG / AICHNER BERNHARD B Y M Y M C B Y M C B Y
ken der Moderne. Auch die Thematik Heimat nimmt in seinen Refl flexionen einen hohen Stellenwert ein. Auf die Frage warum findet Sepp Kahn schnell eine Antwort: „Tirol ist einfach der schönste Platz für mich. Ein bisschen etwas habe ich schon von der Welt gesehen, Ungarn und Schweden zum Beispiel. Das sind schöne Länder, aber wenn man wieder nach Hause kommt und die Berge sieht, das ist unbeschreiblich. Da geht einem einfach das Herz auf.“
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Info: WWW.TIROL.AT WWW.TIROLWERBUNG.AT
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der Vormittag meist schnell. Wenn dann noch Frau, Kinder und Enkel auf die Alm kommen, ist die Freude besonders groß. Und zwischendurch findet Sepp Kahn regelmäßig Zeit, um zu schreiben. Die Inspirationen für seine Mundartgedichte, Kurzgeschichten und Romane kämen ganz natürlich: „Ich gehe einfach mit offenen Augen durch die Welt. Deshalb steckt auch ganz viel Wahrheit in meinen Geschichten.“ Kahn regt mit seinen Texten zum Nachdenken an. Mit treffend ironischem Ton kritisiert er das Wachstumsden-
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Wenn manchmal Wanderer auf der Alm vorbeikommen, staunen sie über die einfache Lebensweise des Bauern, geben nach einer Weile aber gern zu, auch einmal so leben zu wollen. Einsam fühlt sich Kahn auf dem Berg jedenfalls nicht. Denn auf der Alm geht es schon um halb sechs an die Arbeit. Dann werden zuerst die Tiere versorgt. Die Kühe wollen gemolken, die Säue gefüttert werden. Auch ein paar Ziegen sind über die Sommermonate auf der Alm zu Hause. Nach dem Frühstück geht es weiter mit der Käseherstellung. So vergeht
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sieht Sepp Kahn als etwas ganz Natürliches: „Ich glaube, das ist einfach ein Teil des Menschseins. Heutzutage wird so viel verdrängt. Die Menschen wollen mit der Masse mitschwimmen und gleichzeitig wird alles schneller. Alles muss immer größer und mehr werden.“ Laut dem Literaten liegt genau hier die Quelle der Sehnsucht. Tief im Inneren wünschen wir uns mehr Ruhe, Natur und ein etwas beschaulicheres Leben. Auf der Alm hat er genau dieses Leben gefunden: „Ich liebe einfach das Almleben, und dass auf dem Berg alles langsamer abläuft.“
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BILD: TIROL WERBUNG / HÖRTERER LISA
Sind seine Tiere glücklich, ist es Bauer Sepp Kahn auch. Er verbringt bereits seinen 30. Sommer auf der Unteren Lärchenbergalm in Westendorf. BILD: TIROL WERBUNG / HÖRTERER LISA
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Es geht bergauf Weiß doch jedes Kind: Die besten Abenteuer finden draußen statt. In der Natur, im Grünen, im Wald und vor allem in den Bergen. Hier sind zehn große Tiroler Entdeckungen für die Kleinen (und ihre Eltern). Abenteuerw rwandern zum Eifersbacher Wasserfall Schon aus der Ferne verrät ein sanftes Tosen und Brausen, dass sich hier im Bergwald ein nasser Riese versteckt. Ein schmaler Weg führt über viele kleine Brücken den Wald immer steiler hinauf. Bis man schließlich vor dem 25 Meter hohen Eifersbacher Wasserfall steht. Schon Ende des 19. Jahrhunderts kamen Sommerfrischler hierher, weil sich auf dem Weg einst ein Bauernbad befand. Heute ist die Tour vor allem perfekt für Familien, weil nur 200 Höhenmeter bis zum Ziel bewältigt werden müssen – das schaffen auch die Kleinen. Und weil jede Pause am Bach zum Klettern und Plantschen einlädt. Ersatzschuhe für die Kinder nicht vergessen!
denen Abenteuer und Entspannung zu einer perfekten Symbiose auf Baumwipfelhöhe verschmelzen. In einer „Family-Lodge“ im Baum mit Terrasse und Panoramablick haben vier Personen Platz. Kochnische, Ess- und Schlafbereich sowie ein Badezimmer machen das Übernachten im Grünen sehr komfortabel. Und gleich in der Nähe liegt der Natterer See. Für die Erfrischung am nächsten Morgen. Staudämme bauen am wilden Lech Matsch und Kinderhände gehören zusammen wie Tirol und Berge. Je schmutziger die Gummistiefel werden, desto breiter ist das Grinsen im Gesicht. Der Lech ist ein perfekter, nahezu endloser Wasserspielplatz. Bis zur deutschen Landesgrenze bleibt der Lech naturbelassen. Er ist der letzte Wildfluss im nördlichen Alpenraum mit Hunderte Meter breiten Kies- und Schotterbänken. Der perfekte Ort für Flussabenteuer. Zum Beispiel Staudammbauen. Äste und Steine
bilden das Grundgerüst, etwas Matsch dichtet zusätzlich ab. Es muss lediglich darauf geachtet werden, dass der selbst gebaute Staudamm nicht zu hoch wird und damit den Wasserfluss in großem Ausmaß beeinträchtigt. Barfuß auf den Berg in Fügen Papa, das Schuhband ist offen! Mama, ein Stein ist im Schuh! Das werden Eltern hier nicht hören. Mit bloßen Füßen lässt sich der Berg erkunden. In Fügen im Zillertal gibt es einen Barfußpfad auf dem letzten Stück bis zum Gipfel auf 1920 Metern Höhe. Der Zickzackweg führt in etwa dreißig Minuten ans Ziel: auf wärmendem Rindenmulch, kalten Kieselsteinen, weichen Sand- oder Erdböden. Mit geschlossenen Augen können Kinder den Untergrund erraten. Und in einem nahe gelegenen Bach die Füße anschließend abkühlen. Echtes Bergreiten bei Ellmau Mitten in der Natur über Wiesen und Wege reiten – ist dieses Gefühl noch zu toppen? Ja,
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Schlafen im Baumhaus am Natterer See An kaum einem anderen Platz fühlen wir uns der Natur so verbunden wie inmitten der Bäume. Und dann auch noch dort übernachten? Genau die Art von Kindheitstraum, bei der auch Erwachsene höchstens am Ende des Tages leise gähnen. Am Natterer See stehen komfortable Baumhäuser, bei
BILD: TIROL WERBUNG/HÖHN SEBASTIAN
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Typisch Tirol: Die urige Trelebitschalm in den Hohen Tauern.
indem es höher hinaus geht. Auf dem Rücken eines Pferdes wird die Almwanderung zum Abenteuer. Der Aufritt zur Rübezahl-Alm auf 1200 Metern startet in Ellmau, führt entlang der Weißache nach Egg über die Jausenstation Hochschwendt zur Rübezahl-Alm. 1778 stand dort noch ein Stall, heute gibt es Schnitzel und Schmankerl für die Reiter. Nach einem kurzen Abstecher zum Hintersteiner See führt der Weg wieder bergab nach Oberleiten. Es geht über Stock und Stein hoch hinaus, zurück durch Wälder hinab ins Tal. Bouldern im Pitztal Da liegen ja überall Steine im Wald! Genau. Groß und klein, bisweilen auch sehr groß. Und es sind perfekte Boulderfelsen. An den meisten können sich Kinder auch problemlos allein austoben – wenn man die richtigen Bouldermatten mitgenommen hat, um Stürze aus geringer Höhe abzufedern. Das Pitztal ist ein Kletterparadies. Für Profis, aber auch für Anfänger, erst recht für Familien. Zertifizierte Klettergärten für Familien reihen sich an Übungstouren und Klettersteige, und seit 2017 ist das Bouldergebiet „Mandlers Boden“ mit 55 Blöcken erschlossen, die alle über einen Pfad miteinander verbunden sind. Das macht 180 verschiedene Boulderrouten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Berggrillen am Wilden Kaiser Bergluft, so heißt es, macht besonders hungrig. Wir empfehlen: Lagerfeuer an, Stockbrot oder Wurst über die Glut
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Natur, Berge, Wasser – die besten Abenteuer finden draußen statt.
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Urlaub in Tirol ist so abwechslungsreich wie kaum sonst wo gestaltbar. Die unberührte Natur, Badeseen und Flüsse, Wandern, Mountainbiken und Klettern locken. Und daneben sind es vor allem auch Innsbruck, Hall in Tirol, Rattenberg, Kufstein und Lienz, die historischen Städte, die Tirol bis heute prägen und mit Sehenswürdigkeiten Jung und Alt bezaubern. Weitere Ideen für Urlaub in Tirol unter:
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TIROL.AT/SOMMERURLAUB C
Flusswandern entlang der Tiroler Ache Sich einfach den Fluss abwärts treiben lassen? Oder doch lieber aktiv mit den Paddeln ins Wasser tauchen? Ausgestattet mit Neoprenanzügen, Schwimmwesten, Helmen und besonders kippstabilen Kanus geht’s mit der ganzen Familie von Kirchdorf die Tiroler Ache flussabwärts. Bei organisierten Touren gibt es in der Klobensteinerschlucht eine Stärkung
samt Grillparty auf der Kiesbank. Den Zielort Schleching erreichen Familien in etwa fünf Stunden. Für den Transfer zurück zum Ausgangsort wird gesorgt. Sandra Langmann
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Auf Schatzsuche am Mieminger Plateau Auf der Suche nach Gold stößt man in den Alpen schnell an seine Grenzen. Aber es gibt ja noch mehr alpine Schätze, die von kleinen Abenteurern entdeckt werden können. Mineralien mit zauberhaften Namen
wie Granatglimmerschiefer zum Beispiel im Ötztal oder Fossilien am wilden Lauf des Stöttlbachs oberhalb des Inntals. Hier haben Geologen mehr als 200 Millionen Jahre alte Fossilien entdeckt. Ob die Kleinen auch etwas finden? Nicht ausgeschlossen. Ein Abenteuer ist die Suche allemal. Gute Bergschuhe sind hier, beim Zusammenfluss von Stöttlbach und Lehnbach, aber Pflicht!
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Pflanzen-Schnitzeljagd im Nationalpark Hohe Tauern Man kann über die Natur viel in Lehrbüchern erfahren. Man kann Flora und Fauna aber auch einfach selbst entdecken. Im Nationalpark Hohe Tauern geht das besonders gut. Im größten Nationalpark Österreichs wurden rund 3500 Pflan-
zenarten entdeckt. Perfekte Voraussetzungen also, um Pflanzen-Schnitzeljagden zu starten. An vielen Wegen stehen Infotafeln, um wildes Edelweiß, Gletscher-Hahnenfuß oder die Rostblättrige Alpenrose zweifelsfrei zu bestimmen. Und es gibt kurze Lehrpfade wie zum Beispiel im Oberhauser Zirbenwald, wo Kindern und ihren Eltern ein sicherer, 1,5 Kilometer langer Rundweg zur Verfügung steht. 100 Hektar geschützter Naturwald, 600 Jahre alte Zirben und nur 40 Höhenmeter zu bewältigen. So gehen familienfreundliche Exkursionen.
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halten, Ausblick genießen. Doch offenes Feuer am Berg? Ist in der freien Natur natürlich nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt. Am Wilden Kaiser, auf 1650 Metern, hoch über Scheffau, wurde eine Grillstation angelegt, in ruhiger Lage an der Baumgrenze, umgeben von Bergen, mit Blick auf den Wilden Kaiser. Hinauf geht’s bequem mit der Bergbahn und auch das lästige Schleppen des Grillguts kann man sich sparen. Das Restaurant Brandstadl stellt verschiedene Grillpakete für Berggriller zusammen.
BILD: TIROL WERBUNG / HAINDL RAMON
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Auf den schönsten Wegen in den Urlaub Der Urlaub beginnt mit der Anreise. Auch wenn der Weg in Wirklichkeit nicht immer das Ziel sein mag, lässt sich auch die Reise in Richtung Erholung als Erlebnis gestalten – sei es entspannt und stressfrei oder mit Ausblicken und Eindrücken, die den Alltag vergessen machen.
Urlaub ist zur Erholung da, im Idealfall von der ersten bis zur letzten Sekunde. Umso kontraproduktiver ist der Stress, sich mit Gepäck und eventuell mit Kind und Kegel auf den Weg zu machen. Dabei kann schon die Reise zur Destination zu einem Erlebnis ganz für sich werden: entweder entspannt und luxuriös – im wahrsten Sinne des Wortes wie auf Schienen – oder mit dem einen oder anderen Zwischenstopp, der für
Abwechslung sorgt und selbst den zappeligsten Passagieren die Zeit wie im Flug vergehen lässt. Die Auswahl ist dabei groß. Denn: (Beinahe) alle Wege führen nach Tirol. Auf Schienen in die Berge Sich zurücklehnen zu können und die Arbeit anderen zu überlassen ist unerlässlich, wenn man richtig entspannen will. Was für den Urlaub und die Freizeit wichtig ist, gilt für die Anreise zumindest eben-
so. Dafür, dass alles reibungslos und nach Fahrplan läuft, sorgt der neue Sommertakt der ÖBB, über den viele der Tiroler Urlaubsorte – von St. Anton am Arlberg über Innsbruck bis Hochfilzen oder Lienz – aus allen österreichischen Bundesländern bequem und einfach erreichbar sind, oft täglich und direkt. Tipp: Bei der Suche nach der individuell besten Zugverbindung hilft: WWW.TIROL.AT/REISEZEITENKARTE
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Beste Aussichten auf dem Weg in den Urlaub nach Tirol.
BILD: GROßGLOCKNER HOCHALPENSTRAßE AG
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Spaziergang in den Nationalpark Hohe Tauern zu begeben. Unterwegs laden zudem mehrere Ausstellungen, Museen, Infopoints und Lehrwege zum Entdecken ein und auf vier Themenspielplätzen gibt es Wissenswertes über den Bau der Straße und die Hochalpen zu erfahren. Über Salzburg führt die Gerlos-Alpenstraße nach Tirol und belohnt alle, die den Pass überqueren, mit abwechslungsreichen alpinen Landschaften und einem Ausblick auf die Krimmler Wasserfälle, die 380 Meter in die Tiefe donnern. Neben fünf kleineren Rastplätzen und Parkplätzen an den schönsten Aussichtspunkten garantiert auch ein Aussichtsturm auf der Passhöhe herrliche Ausblicke.
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Durch Kurv rven und Kehren Ein bisschen weniger sorgenfreien Luxus und Komfort, dafür aber mehr Flexibilität bietet die individuelle Anreise nach Tirol. Gästen stehen dabei viele Wege, aber vor allem drei Tore nach Tirol offen. Aus dem Westen geht die Reise über den Arlbergpass oder durch den darunterliegenden Tunnel. Und vom Osten führen der Pass Thurn und der Gerlospass ins Herz der Alpen. Dabei gibt es unterwegs schon so manches zu erleben. Aus dem Westen ist die Anreise kurz, aber umso spektakulärer. Denn auch wenn der Tunnel eine Option ist: Spek-
takulärere Ausblicke warten auf dem Arlbergpass. Dabei schlängelt sich die 1787 eröffnete Passstraße mit Kurven und Kehren durch St. Christoph, einen der höchstgelegenen Skiorte der Alpen. Auf der Passhöhe lohnt sich auch ein Stopp – sei es, um das Panorama zu genießen, ein paar Schritte in die alpine Landschaft zu wagen, oder einfach nur, um echte Tiroler Höhenluft zu schnuppern. Von Osten lohnt sich die Anfahrt über die Großglockner Hochalpenstraße, die sich auf 48 Kilometern und 36 Kehren durch eines der spektakulärsten Panoramen Europas windet. Wer hier haltmacht, den erwarten neben einmaligen Ausblicken auch mehrere Möglichkeiten, sich auf einen
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Mobilität gesorgt: In den Regionen sind Gästekarten auch als Fahrkarten gültig.
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... und direkt ins Hotel So bequem und schnell die Zugfahrt nach Tirol auch sein mag: Einmal mit Sack und Pack, Sportausrüstung, Nachwuchs, Kinderwagen und mehr am Bahnsteig angekommen, steht noch der Weg ins gebuchte Hotel bevor. Aber auch hier bietet Tirol eine maßgeschneiderte Lösung. An neun Tiroler Bahnhöfen warten online im Vorfeld buchbare Bahnhofshuttles. Sie bringen jeden bequem und schnell zur individuellen Unterkunft, Hilfe beim Gepäckverladen inklusive. Und natürlich funktioniert der Service auch bei der Abreise, mit Shuttle und Bahn von der Hotelrezeption bis zum Heimatbahnhof. Tipp: Und auch vor Ort ist für
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r artet Sie Ihr Chauffeur erw
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am Samstag (hin und retour) – ICE in die Kitzbüheler Alpen: an den Wochenenden (Haltestellen unter anderem Hamburg, Hannover, München, Wörgl, Hopfgarten, Kirchberg in Tirol, Kitzbühel, St. Johann in Tirol, Fieberbrunn, Hochfilzen) – Railjet Tirol von München zum Arlberg an Samstagen von 27. 6. 2020 bis 12. 9. 2020. – Von 27. 6. bis 22. 8. gibt es einen Direktzug ICE von Berlin via Kufstein nach Innsbruck, immer an Samstagen.
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Mit dem Bahnhofshuttle schnell und bequem von und zur Unterkunft.
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Mit dem Railjet der ÖBB oder dem ICE aus Deutschland nach Tirol.
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– 15 x täglich Railjet-Verbindungen im Stundentakt von Wien nach Tirol – 4 x täglich Direktverbindungen von Wien nach Osttirol – 2 x täglich von Graz via Kitzbühel, Wörgl und Innsbruck bis nach St. Anton am Arlberg – Wochenend-Urlaubszug von Wien über Zell am See nach Tirol von 27. 6. bis 7. 9. 2020
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Diesen Sommer gibt es aus Österreich
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– ICE von Dortmund über Köln und Frankfurt nach Seefeld/Innsbruck: ganzjährig an Wochenenden (FR von Dortmund nach Tirol, SO retour) – ICE von Hamburg und Hannover nach Seefeld/Innsbruck: ganzjährig
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Four Seasons Bahnhofshuttles in: – Kufstein – Wörgl – Jenbach – Innsbruck – Seefeld – Ötztal Bahnhof – Imst-Pitztal – Landeck-Zams – St. Anton am Arlberg Gebucht werden können die Shuttles unter WWW.BAHNHOFSHUTTLE.TIROL
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Alle Zugverbindungen gibt es ab Sommer auch im Komplettpaket mit Unterkunft. Angebote unter:
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Fischers „Fränzle“ fischt frische Fische Frühmorgens fährt Franz Blum auf den Bodensee hinaus, um die Netze einzuholen – Sommer wie Winter, bei jeder Witterung.
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Treffpunkt morgens 4.30 Uhr in einer kleinen Bucht am Pumpwerk in Fußach, mitten im Schilfgebiet des Rohrspitzes, eines Naturschutzgebiets des Rheindeltas. Franz Blum startet den Außenmotor seines Boots. Der Bodenseefischer in dritter Generation wird von den Einheimischen hier nur „’s Fränzle“ genannt. Schon als kleiner Bub schaute er fasziniert seinem Vater bei der Arbeit zu. Damals waren es vor allem die großen Fische, die ihn beeindruckten. Also jene, die größer waren als der Dreikäsehoch. Heute schätzt er die Ruhe und friedliche Stimmung.
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VORARLBERGER NACHRICHTEN
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CHRISTIANE SCHÖHL VON NORMAN
gefl flickt und all das erledigt, was das Jahr über liegen geblieben ist. Das Boot hat die Mitte des Sees erreicht. Blum hält Ausschau nach seiner Boje. Zwischen Langenargen und Nonnenhorn entdeckt er das Fähnchen und beginnt die Netze einzuholen: fünf Stück, je 120 Meter lang. In den
„Du kannst nie sagen, wie gut der Fang wird.“ Franz Blum, Fischer
Großer Fang?
Es ist noch finster und kühl, als Blum Gas gibt und auf den See hinausbraust. Dort wirft er ein Netz aus und verteilt die 200 Meter schnell und routiniert. Drei weitere hat er schon am Vorabend an anderen Stellen ausgelegt. Die Prozedur ist immer dieselbe und Franz Blum macht das fast jeden Tag so, egal ob es Sommer oder Winter ist. Nur im November gibt es eine Zeit, in der nicht so viel los ist. Da werden dann die Netze
Maschen zappeln nur wenige Fische. „Du kannst nie sagen, wie es wird“, spricht Blum aus Erfahrung. Vor einigen Jahren brachte ein guter Fangtag bis zu 40 Kilogramm Felchen ein, heute sind es vielleicht 30 Stück, die der Fischer mit nach Hause bringt, an schlechten Tagen muss er sich auch mal mit fünf Stück zufrieden geben. Seit Jahren gehen die Fänge zurück, weil der Bodensee heute so nährstoffarm ist wie nie zuvor, und genau das bereitet den Fischern Probleme. Aber auch der Kormoran spielt eine Rolle: Die Heerscharen dieser gefräßigen Vögel entnehmen dem Bodensee rund 250.000 Kilogramm Fisch pro Jahr. Wieder löst Blum einen Fisch aus den Maschen und wirft ihn elegant in die dunkelgraue Kunststoffk fkiste. Nachdem er das nächste Netz eingeholt hat, scheint es doch noch ein guter Tag zu werden. Ein breites Grinsen erhellt sein Gesicht. Ein Bodenseesaibling ist ins Netz gegangen – aufgrund des zarten Fleisches sein Lieblingsfisch. Rekordwels
Sommer wie Winter geht es auf den See hinaus.
Ein besonderer Fang war jedoch vergangenes Jahr der 2,45 Meter große und 100 Ki-
Franz Blum ist in der dritten Generation Bodenseefischer.
logramm schwere Wels, der ihm ins Netz ging. In der ersten Euphorie hatte Blum das Maßband um ein paar Zentimeter zu kurz angesetzt. „Im Boot war das Messen nicht so einfach. Alles musste schnell gehen. Zu Hause wurde der Riesenwels mit dem Stapler gleich in eine große Wanne geladen und am nächsten Morgen zum Präparator nach Salzburg abtransportiert. „Der musste den Fisch genau ausmessen und da kam die tatsächliche Größe zum Vorschein: 2,72 Meter über die
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Weitere Infos: Franz Blum WWW.FRAENZLES.AT Vorarlberg Tourismus:
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BILDER: ROLAND PAULITSCH (3)
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2019 fing Franz Blum diesen Riesenwels mit 100 Kilogramm Gewicht und einer Länge von 2,72 Metern.
schäft gibt es die frischen Felchen, Kretzer, Zander, Saiblinge und andere Fischarten dann zu kaufen. Zubereitet als schmackhaftes Menü werden sie im dazugehörigen Restaurant auf die Tische gebracht. Eine Spezialität des Hauses ist „an gröchta“ vom Franz – geräucherte Felchen, Forellen, Aale und Welse aus der hauseigenen Räucherei.
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Fische gemeinsam verarbeitet“, verrät der Fußacher. Anschließend landen sie im Fränzle’s, dem zweiten Standbein der Blums. Im Ge-
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müssen noch geschuppt und filetiert werden. „Zu Hause wartet schon meine Familie in der Fischerei auf den Fang. Schnellstmöglich werden die
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Bauchrundung gemessen“, erklärt Blum die Größenabweichung. Der Fisch hängt mittlerweile als Präparat im Restaurant der Familie. Es dürfte sich um einen der größten Fische handeln, die jemals aus dem Bodensee gezogen wurden. „Mein persönlicher Rekordwels“, verrät Blum stolz und weiß, es war die richtige Entscheidung, Fischer zu werden. Mit Vollgas geht es über das Wasser zurück, denn Franz Blum hat es eilig. Die Fische
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Vorarlbergs Vielfalt spiegelt sich nicht nur in der Landschaft, sondern auch in der regionalen Küche und im Kulturangebot.
Wer zum Frühstück in den Railjet einsteigt, ist zum – eventuell leicht verspäteten – Mittagessen im äußersten Westen.
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„Bsundrig und andersch“
Grüß Gott in Vorarlberg. 100 Kilometer lang, mit 400.000 meist recht selbstbewussten Einwohnern. „Oho Vorarlberg“ heißt die inoffizielle Landeshymne. „Hier bei uns ist es anders. Bei uns ist es besonders“, sagen die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger. Wobei: Im Dialekt heißt das natürlich „andersch“ und „bsundrig“. Ist das so? Was ist hier wirklich anders, besonders? Schöne Berge und Seen gibt es schließlich, zugegeben, auch anders-
wo in Österreich. Der Dialekt ist das Erste, was einem auffällt, wenn man hier am Bahnhof ankommt. Für die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger ist er ein wichtiges Identifikationsmerkmal. Schließlich unterscheidet er sie von allem, was in anderen Bundesländern zu hören ist, aber auch – trotz gemeinsamer sprachlicher Wurzeln – von Schwyzerdütsch und dem schwäbischen Dialekt. Beginnt man das kleine Bundesland zu erkunden, wird eine zweite Besonderheit sichtbar: die moderne Architektur. Der Spruch „Schaffa, schaffa, Hüsle baua“ ist kein Klischee. Wer etwas auf sich hält, leistet sich einen Architekten für sein „Hüsle“, das hierzulande als Lebenstraum gilt. Der vor Kurzem verstorbene Publizist Dietmar Steiner
sprach vom „Architekturwunder Vorarlberg“. Tausende architekturinteressierte Besucher spüren jedes Jahr den vielen preisgekrönten Bauten nach, die oft ganz selbstverständlich neben traditionellen geschindelten Bauernhäusern stehen. Die große Welt im Kleinen Dieses Neben- und Miteinander von Tradition und Innovation prägt nicht nur das Bauen, sondern auch das Land: Selbstbewusste Handwerker finden mit ihrem Design international Beachtung, zu sehen etwa im „Werkraum Bregenzerwald“. Eine neue Generation junger Köche hat sich über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht: Sie setzt auf regionale Produkte und interpretiert traditionelle Küche
neu. Und vergisst dabei nicht, hervorragende Kässpätzle zu machen. Vorarlberg ist all das: weltoffen und sehr verwurzelt, konservativ und innovativ, traditionell und sehr modern. Vorarlberg ist ein Mikrokosmos. Eine große Welt im Kleinen. Auf dem Bodensee tummeln sich Segler, an den frei zugänglichen Ufern finden die Badenden Abkühlung vor der Sommerhitze. Nur eine Autostunde entfernt geht es über den Gletscher auf die Dreitausender. Authentisch entdecken Bregenz offeriert im Kunsthaus Ausstellungen auf internationalem Niveau. Ob im Bregenzerwald, Kleinwalsertal, der Alpenregion um Bludenz, am Arlberg oder im Montafon: Der Bergsommer verbindet
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BILD: MICHAEL MEUSBURGER - BREGENZERWALD TOURISMUS
vor dem Arlberg
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BILD: ADOLF BEREUTER - BREGENZERWALD TOURISMUS
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Vorarlberg gilt seit Jahren als Vorreiter in Sachen zeitgenössischer (Holz-)Architektur. Von sich reden machen innovative Handwerker. Traditionelle Gebäude haben ebenso ihren Platz in Städten und Dörfern. So bilden Alt und Neu ein harmonisches, reizvolles Gesamtbild. Bemerkenswert: Nicht nur Museen, Veranstaltungszentren oder Hotels sind formvollendet gestaltet. Wanderwege, Wasserhäuser, Stadtgärten und sogar Bushaltestellen sind es ebenso. Jedes Bauwerk stellt einen Dialog mit der umgebenden Natur her. Davon profitieren auch Gäste. Sie finden überall ungeöhnlicche e Ortte zu um Ve erwe eile en. wö
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Erlebenswert r e Architektur an überraschenden Plätzen
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VENIVIDIVORARLBERG
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Genuss, Kultur und Wandern. Sommerfrische, nur anders. Die Verantwortlichen verwenden gern das Wort „Tourismusmanufaktur“. Es sind meist kleine, inhabergeführte Betriebe, in denen sich Gastgeberinnen und Gastgeber persönlich um ihre Besucher kümmern. Sie helfen ihnen, Vorarlberg authentisch zu entdecken. Was macht Vorarlberg aus? Die Vielfalt sei das eigentlich Hervorstechende und Interessante an Vorarlberg, resümiert der Journalist und Buchautor Markus Barnay, der in den 1980erJahren mit einem Buch über „Die Erfindung des Vorarlbergers“ heftige Diskussionen auslöste: „Ein einheitliches Bild zu schaffen geht nicht.“ Info:
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Rund um Vorarlberg auf „Min Weag“ rweg führt auf 31 Etappen vom Bodensee bis ins Hochgebirge und retour. Der Weitwanderw Sehens- und Wissenswertes dazu gibt es jetzt in Buchform.
Der Weg im Buch … „Min Weag“ ist jetzt auch als Buch erhältlich. Auf 180 Seiten beschreibt es die Etappen in atemberaubenden Bildern und liefert Wissenswertes über Land und Leute. Es enthält Kurzgeschichten über Natur,
BILD: DIETMAR DENGER - VORARLBERG TOURISMUS
Auf 400 Kilometern führt „Min Weag“ – vorarlbergerisch für „Mein Weg“ – rund ums westlichste Bundesland. 31 Etappen ermöglichen es Genusswanderern genauso wie Höhenerprobten, sich die persönlichen Rosinen herauszupicken. Auf der Strecke liegen mit dem Körber- und dem Lünersee laut der ORF-Sendung „9 Plätze – 9 Schätze“ zwei der schönsten Plätze Österreichs. Es finden sich aber auch sanfte Hügel, Karstlandschaften und Felsen. Von 400 Metern am Bodensee geht es bis auf 2700 Meter. In 31 Etappen führt rt „Min Weag“ vom mediterranen Bodensee bis zum alpinen Gletscher.
Architektur, Kultur und Historie, Tipps für Vogelliebhaber und Hobbygeologen sowie Einkehr- und Übernachtungstipps.
… und in der App Alle wichtigen Informationen sind auch in der kostenlosen Vorarlberg-App verfügbar. Per Vibration macht sie auf Se-
henswertes am Wegrand aufmerksam. So können Weitwanderer abschalten und sich auf die Umgebung und sich selbst konzentrieren.
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BILD: ANGELA LAMPRECHT - VORARLBERG TOURISMUS
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Geschmackvolle Kreationen Innovative Vorarlberger Gastronomen sehen regionale Zutaten als erstklassige Basis für neue Kreationen. So kommen internationale Einflüsse und ein frischer Wind auf die Teller. Aus der Kombination von Regionalität und Weltoffenheit entsteht Nachhaltigkeit. Bereits existierende Speisen behutsam und gleichzeitig mutig zu veredeln ist ein Ansatz, der in ganz Vorarlberg gilt. Deutlich wird das z. B. am Riebel, einem einfachen Maisgericht und ehemaligen Arme-Leute-Essen. Heute genießen Feinschmecker auch „Riebel-Tapas“ mit ungewöhnlichen Toppings wie süßsauren Eierschwammerln. Ebenso hat das köstliche Fleisch des Montafoner Steinschafs wieder Eingang in die junge, innovative Küche Vorarlbergs gefunden.
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Badespaß für die ganze Familie in den JUFA Hotels, beispielsweise am Weissensee in Kärnten.
Wo Urlaub am schönsten ist? Dort, wo sich alle wohlfühlen! Genau deswegen haben sich die JUFA Hotels auf den perfekten Sommerurlaub für Familien spezialisiert, und zwar in den schönsten Regionen Österreichs.
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Dieser Sommer geht
Strahlender Sonnenschein, tiefblauer Himmel, das Thermometer steigt und steigt. Was gibt es an heißen Sommertagen Schöneres, als ins glaskla-
re Wasser zu springen und sich im kühlen Nass so richtig auszutoben? Am besten direkt vor der Haustür oder gleich ums Eck. Genau dieses erfrischende Vergnügen bieten viele JUFA Hotels in den schönsten Baderegionen. Wie wäre es mit einem Badetag am Stubenbergsee in der Oststeiermark, einem Sprung in den türkisblauen Weissensee in Kärnten oder mit zischender Erfrischung im Erlaufsee im Mariazeller Land, wo zwei komplett neu renovierte Standorte perfekte Urlaubstage versprechen?
Tipp: Nicht nur am See lässt sich der Sommer genießen, auch beim Flusswandern an der Enns (Ausgangspunkt z. B. JUFA Hotel Donnersbachwald – Almerlebnis***, Stmk.) oder bei einer geführten Schlauchboottour auf der Mur (Ausgangspunkt z. B. JUFA Judenburg – Hotel zum Sternenturm, Stmk.) wird der Urlaub mit den Kids zum unvergesslichen Erlebnis. Auf zwei Rädern zum Urlaubsglück Auch mit dem Rad kommt man rund um die JUFA Hotels bestens voran. Entlang der
schönsten Flussradwege, zum Beispiel an der Mur, vor der traumhaften Kulisse des Salzkammerguts, genussvoll durch die sanft hügelige Südsteiermark oder ganz entspannt im schönen Burgenland. Weil das Radfahren gleich noch einmal so schön ist, wenn man einfach aufsteigen und losradeln kann, gibt es technisch bestens ausgestattete Fahrräder und E-Bikes direkt beim Hotel zum Ausborgen. Wellness für die Großen, Action für die Kids Bei den JUFA Hotels dürfen Mama und Papa wie zum Bei-
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BILD: KÄRNTEN WERBUNG/EDWARD GRÖGER
Sorgenfreier Sommerurlaub für die ganze Familie.
BILD: ISTOCK.COM/BERNARDBODO Y
Grünau im Almtal, Oberösterreich
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Wölzer Tauern, Steiermark
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Gleinkersee, Spital am
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Eselsberger Almerlebnisweg
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Pyhrn, Oberösterreich
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Lungau, Salzburg
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Waldviertel, Niederösterreich
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Burgruine Kollmitz
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Info: WWW.JUFA.EU
Almsee
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Hier ist Platz für alle Nicht umsonst sind die JUFA Hotels mit 30 Jahren Erfahrung die Nummer 1 im heimischen Familientourismus. Die geräumigen Doppel- und Familienzimmer der JUFA Hotels überzeugen durch durchdachte Raumaufteilung und mit vielen praktischen Details. Wer gerne ganz für sich ist, fühlt sich im eigenen gemütlichen Kellerstöckl-Apartement (Tieschen, Stmk.) oder im privaten Sommerhäuschen (Neutal, Bgld.) wohl.
Sorgenfreier Sommerurlaub Die Gesundheit steht heuer auch im Urlaub mehr denn je im Vordergrund. Deswegen haben die JUFA Hotels ein umfangreiches Maßnahmenpaket ausgearbeitet, das alle Sicherheitsstandards abdeckt. Für größtmögliche Sicherheit und Flexibilität wurde außerdem ein neues Stornosystem etabliert, wie Gerhard Wendl, Vorstand der JUFA Hotels, betont: „Eine kostenlose Stornierung ist bis auf Weiteres bis sieben Tage vor der Anreise möglich!“
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Tipp: Damit in den freien Tagen selbst das Urlaubsbudget zu neuer Tiefenentspannung findet, sind im Nächtigungspreis viele Eintritte, so zum Bei-
spiel ins Freibad vor Ort, inkludiert.
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spiel im Rooftop-Spa im ganz neu eröffneten JUFA Hotel Weiz***s (seit 11. Juni) die Füße hochlegen und sich in großzügigen Wellnesswelten entspannen. Währenddessen toben die Kids durch abenteuerliche Indoor- und Outdoorspielbereiche. Im Kids Club in ausgewählten Standorten gibt es darüber hinaus ein kunterbuntes, betreutes Spiel- und Abenteuerprogramm.
Persönliche Geheimtipps unserer Gastgeber vor Ort
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in die Geschichte ein
Die JUFA Lieblingsplatzerl
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Jetzt ist endlich wieder Rauszeit Das lange Warten hat ein Ende! Mit den Rauszeit-Angeboten serv rvieren die JUFA Hotels Super-sorglosOutdoorv rvergnügen für die ganze Familie!
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Nach langen Wochen zu Hause hat uns die Abenteuerlust gepackt. Wir sehnen uns nach frischer Bergluft, nach glasklaren Gebirgsbächen und stillen Bergseen, nach dem Geruch des Waldes und dem Knirschen von Kies unter den Wanderschuhen. Wir wollen die Natur erobern, Höhenmeter machen oder einfach ganz entspannt über saftige Almwiesen spazieren. Und all das am besten direkt vor der Haustür, in wunderschönen Wanderregionen von der Hochsteiermark bis ins Gesäuse, vom Salzkammergut bis ins Montafon. Aber bitte mit möglichst wenig Organisationsaufwand. Wer einmal auf Wanderurlaub gefahren ist, weiß, dass das dank umfangreicher Ausrüstung schnell zum logistischen Großprojekt werden kann. Super, sorglos, wunderbar Wie gut, dass die JUFA Hotels ein Urlaubskonzept entwickelt haben, das alles bietet, was das Herz von Outdoor-Urlaubern höherschlagen lässt: Die Rauszeit-Angebote in insgesamt 23 Regionen warten mit kostenloser Wanderjause sowie LeihWanderequipment von Qualitätsmarken wie Komperdell
Wandern mit der ganzen Familie, etwa im Salzkammergut.
oder Deuter auf. Rucksäcke, Outdoor-Buggys, Kindertragen und Wanderstöcke können also getrost zu Hause bleiben, sie sind im RauszeitPackage inkludiert. Tausche Fernseher gegen Fernsicht Wo kann ich gemächlich über sanfte Hügel wandern, wo den schönsten Sonnenuntergang erleben, versteckte Bergseen betrachten, wo warten Tiererlebnisse in Wildparks oder die Hütte mit dem g’schmackigsten Kaiserschmarrn? Auch über die passende Tour müssen sich Rauszeit-Abenteurer keine Gedanken machen, sie erhalten beim Aufenthalt stets das aktuellste Kartenmaterial. Außerdem
stehen die JUFA Teams vor Ort mit den besten Routentipps zur Verfügung, immerhin kennen sie ihre Regionen ja wie ihre Westentasche. Wenn der große Hunger kommt Weil Wandern ja bekanntlich den Appetit anregt und niemand, aber wirklich niemand mit leerem Magen unterwegs sein will, gibt es die Wanderjause in der hochwertigen Edelstahl-Jausenbox zum selbst Zusammenstellen und Mitnehmen. Wieder eine Urlaubssorge weniger. Dann bleibt jetzt wohl nur noch eines: raus aus dem täglichen Hamsterrad, rein in die Natur! Info: WWW.JUFA.EU/RAUSZEIT
BILD: JUFA-HOTELS/MATHIAS LIXL / LIXL.COM
Rauszeit in den JUFA Hotels • 2, 3 oder 4 Übernachtungen • Halbpension mit reichhaltigem Rauszeit-Frühstück und abwechslungsreichem Abendessen • Wander-Leihausrüstung, Kartenmaterial • Rauszeit-Jausenbox und täglich eine frische Rauszeit-Jause zum Mitnehmen Wanderw r ochenende Zwei Nächte ab 99 Euro pro Person
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Gewürze, Gold und Gummistiefel Pannonischer Safran: Für ein Gramm braucht man 200 Blüten.
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BILDER: HANNES PINTERITS/PANNONISCHER SAFRAN (2)
CHRISTIANE SCHÖHL VON NORMAN
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VORARLBERGER NACHRICHTEN
Hannes Pinterits hat der längst vergessenen Tradition des Safrananbaus in Österreich neues Leben eingehaucht und baut auf die Vielschichtigkeit der zarten Krokuspflanze.
„Einfach?“ Hannes Pinterits schüttelt den Kopf. „Nein, einfach ist der Anbau von Safran wirklich nicht – aber ich liebe schwierige Sachen“, fügt der Burgenländer mit einem Schmunzeln hinzu. Seit 2006 bewirtschaftet der ehemalige Medienprofi Felder in Klingenbach, Siegendorf und Wulkaprodersdorf im Burgenland und hat damit die fast vergessene Safrantradition wieder zum Leben erweckt. Die Produktion ist rei-
ne Handarbeit – vom Einsetflüzen der Knollen über das Pfl cken der Blüten bis hin zum Zupfen und Trocknen der einzelnen Fäden. Gewürz mit Kultstatus
Der Safrananbau hat in Österreich Tradition. „Hierzulande wurde das Gewürz über viele Jahrhunderte erfolgreich kultiviert, vor allem im Burgenland, in Niederösterreich, der Oststeiermark, Oberösterreich und Wien. Viele unserer Großeltern bauten das Gewürz noch im eigenen Garten an, bis vor etwa 100 Jahren die
Safrankultur in Vergessenheit geriet“, erzählt Pinterits. Die Ursache für den Niedergang macht der Burgenländer vor allem an drei Faktoren fest. Zum einen war importierter Safran aus Persien und anderen Ländern günstiger. Zum anderen gab es einige kalte Winter, welche die Ernten zunichtemachten, sodass viele Bauern sich nach lukrativeren Agrarprodukten umsahen. Nicht zuletzt spielte auch die „Übersafranisierung“ eine Rolle. „Nachdem jahrzehntelang fast jedes Gericht mit Sa-
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Hannes Pinterits hat dem Anbau neues Leben eingehaucht. B C B Y M C B Y M C
Hannes Pinterits hat von den roten Fäden noch lang nicht genug. Ganz im Gegenteil: Er liebt das Luxusgewürz, von dem ein Gramm zeitweise höher als der Goldpreis gehandelt wurde. Wie der 55-Jährige zum Anbau dieses Gewürzes kam? „Der Safran hat mich gefunden – anders kann ich es
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Nicht massentauglich
nicht erklären.“ Eine Liebe, die den Burgenländer dazu bewog, seinen Job in der Medienbranche an den Nagel zu hängen. Vom Safranverkauf allein kann er nicht leben: „Ich habe auch noch Neusiedler Majoran, pannonische Fenchelpollen, Würzöle und andere Gewürze im Programm. So geht sich das dann schon aus.“ Die herkömmliche Landwirtschaft hat ihn dagegen nie interessiert. Dieses Besondere fand er im Anbau von Safran – dem teuersten, was der sandig-kalkige Boden
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fran gewürzt und eine Vielzahl von Kleidern mit Safran gefä färbt sowie zahlreiche Medikamente ,safranisiert‘ wurden, hat es den Leuten irgendwann gereicht.“
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40 URLAUB IN ÖSTERREICH
des Burgenlands hervorzubringen vermag. Wobei: So karg und sandig sollte der Untergrund gar nicht sein. „Ich baue schon lang auf guten, humosen Böden an.“ Seither beliefert Pinterits Delikatessengeschäfte und Haubenlokale in Österreich, Deutschland und der Schweiz, denn Gastronomen und Feinspitze schätzen die Qualität und den herb-scharfen Geschmack. „Ich denke, ich bin herb wie Safran“, philosophiert Pinterits über sein Faible zum violetten Krokusgewächs. Diese Leidenschaft braucht er, wenn er Anfang Oktober jeden Morgen aufs Feld geht, um den Moment, in dem die Blüten endlich aufgehen, nicht zu verpassen. Wenn es so weit ist und Pinterits’ Feld aussieht, als
hätte jemand einen violetten Teppich ausgerollt, dann hat der Safranproduzent nur mehr wenig Zeit, die Schönheit dieses leuchtenden Blütenmeers zu genießen – jetzt ist Schnelligkeit gefragt: „Wir ernten die Blüten noch am selben Tag, spätestens einen Tag nach dem Aufb fblühen.“ Von Hand selektiert
Sind die Blüten geerntet, werden die roten Narben (Fäden) von Hand herausgelöst und von den gelbgrünen, geschmacksneutralen Griffeln getrennt. Denn nur die Narben enthalten das einzigartige Aroma. „Der Safrananbau bedeutet in erster Linie viel Arbeit. Für ein Gramm Safran, das 30 Euro kostet, braucht man etwa 200 Blüten“, verdeutlicht Pinterits die zeitaufwendige
Safran aus dem Burgenland: Ein Gramm kostet 30 Euro.
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Infos aus dem Burgenland
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Vor Dieben hat Pinterits trotz des hohen Werts des Rohmaterials keine Angst. Bei Führungen über sein Feld zeigt sich immer das gleiche Bild: „Die Leute fangen an zu pfl flücken und haben spätestens nach einer Viertelstunde keine Lust mehr.“ Denn einfach ist die Produktion von Safran wirklich nicht.
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Safranoleum
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BILD: JOHANNES PINTERITS/PANNONISCHER SAFRAN
Produktion. Um diese Menge zu ernten, steht er rund eineinhalb Stunden auf dem Feld, um mit Gummistiefeln und krummem Rücken gebückt die Blüten von den Stängeln abzuknipsen. Danach werden die Fäden mindestens 24 Stunden lang bei niedriger Temperatur getrocknet. Nur so erhalten sie ihren vielschichtigen Geschmack, der der typisch herben Note auch malzig-süßliche Nuancen verleiht. Da Licht und Feuchtigkeit die Qualität mindern, füllt Hannes Pinterits den Safran in hübschen Aludöschen ab. Zu Pulver verarbeitet er die Fäden nicht. „Erst kurz vor dem Gebrauch sollten sie zermahlen werden, dadurch braucht man weniger und der Geschmack verstärkt sich.“
Neusiedler See Tourismus WWW.NEUSIEDLERSEE.COM
Burgenland Tourismus WWW.BURGENLAND.INFO
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BILD: KOVACS
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Wien und Bratislava – der Nationalpark Donau-Auen verbindet zwei europäische Hauptstädte und ist der Lebensraum von Castor fiber.
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Wilder Wasserwald
CHRISTIANE SCHÖHL VON NORMAN
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VORARLBERGER NACHRICHTEN
Land am Strome, so lautet es in der Bundeshymne, und auch bei Johann Strauß scheint das Gewässer einen tiefen Eindruck hinterlassen zu haben. Der mächtige Donaustrom ist es, dem hier gehuldigt wird, denn offensichtlich prägte er die Nation, Geschichte und Kultur seit jeher. fließt er nur Dabei durchfl einen Teil Österreichs, drei Bundesländer, genau genommen. Insbesondere in Nieder-
fluss der österreich ist der Einfl Donau sehr stark spürbar, dort ist das „Land am Strome“ durchaus wörtlich zu nehmen. Auch findet sich hier noch ein letzter Rest einer Flusslandschaft, wie sie ursprünglich in weiten Teilen Mitteleuropas charakteristisch war: eine weitläufige Aulandschaft, die von einem frei fflließenden Fluss geprägt wird – die Donau-Auen. Pulsschlag der Au
Das Wort „Au“ steht in seiner ursprünglichen Bedeutung
für „Wasserwald“, und in der Tat bestimmt dort das Wasser über den Wald. Der dynamische Wechsel von Hoch- und Niederwasserphasen ist der Pulsschlag der Au. Es ist kaum mehr vorstellbar, dass in einer urbanen Gesellschaft, in der Flüsse gestaut und kanalisiert werden, noch echte Aulandschaften existieren. Dass sich östlich von Wien dennoch ein Teil einer wenig veränderten Flussauenlandschaft bis heute halten konnte, ist der Jagdlust des Adels zu verdanken, denn
die Donau-Auen zählten einst zu den besten Jagdgründen des Wiener Hofs. So blieb trotz Regulierungswut im 19. Jahrhundert bis heute ein Abschnitt erhalten, in dem sich die letzte längere freie Fließstrecke der Donau durch Österreich schlängelt. Die Wiener Lobau stellt einen bedeutenden Anteil des Areals. Sie beginnt innerhalb des Stadtgebiets und ist maßgeblich mit dafür verantwortlich, dass die Bundeshauptstadt kürzlich zur „grünsten Stadt der Welt“ gekürt wurde.
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Der Biber ist wieder heimisch.
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BILD: BAUMGARTNER
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Der seltene Eisvogel.
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BILD: WWW.KURT-KRACHER.AT
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Europäische Sumpfschildkröte.
Rund um die Donau-Auen
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WWW.MARCHEGG.AT
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Storchenstadt Marchegg Die einzigartige WeißstorchBaumkolonie ist sehenswert, und im Schloss Marchegg werden Ausstellungen angeboten.
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WWW.SCHLOSS.MARCHEGG.AT
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Weitere Infos:
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Römerstadt Carnuntum Hier wird Roms Donaumetropole wieder zum Leben erweckt.
WWW.SCHLOSSECKARTSAU.AT
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WWW.DONAUAUEN.AT
Kaiserliches Jagdschloss Eckartsau Das idyllisch in die Naturlandschaft eingebettete ehemalige Jagdschloss gewährt Einblicke in die private Lebenswelt des letzten österreichischen Kaiserpaars.
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Nationalpark Donau-Auen Das „Tor zur Au“ ist mit seiner Schlossinsel (Schloss Orth) nicht nur Veranstaltungsort, sondern bietet auch geführte Wanderungen und Bootstouren. Nationalpark-Ranger begleiten die Gruppen und helfen, Augenmerk auf Besonderheiten zu richten.
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CARNUNTUM.AT ROEMERLAND-CARNUNTUM.AT
WWW.DONAU.COM WWW.REGIONMARCHFELD.AT TOURISMUS.NIEDEROESTERREICH.AT
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WWW.NIEDEROESTERREICHCARD.AT
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WWW.SCHLOSSHOF.AT
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Schloss Hof Prinz Eugens Sommerschloss ist ein barockes Highlight mit zahlreichen Tieren.
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Nationalpark-Ranger bringen Besucher auf die Spur von sonnenbadenden Sumpfschildkröten und „Kühlschrank“ bauenden Nagern. Bei einer Bootstour auf der Donau kann etwa die Faszination des großen Stroms zwischen Orth und Hainburg hautnah miterlebt werden. Oder es geht ab in das Reich der Biber. Mit etwas Glück kann man bei einer Nachtwanderung die scheuen Nager beobachten. Aber auch auf eigene Faust lässt sich dieser letzte Rest eines europäischen Dschungels am blauen Strom wunderbar erkunden. Um mit den Worten von Franz von Gernerth abzuschließen, der einst den Text zum „Donauwalzer“ schrieb: „Donau so blau, so schön und blau durch Tal und Au wogst ruhig du hin, dich grüßt unser Wien, dein silbernes Band knüpft Land an Land, und fröhliche Herzen schlagen an deinem schönen Strand.“ Was will man mehr?
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Unterw rwegs in der Wildnis
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Weitläufige, naturbelassene Sand- und Schotterbänke, seichte Buchten, aber auch reichlich bewachsene, idyllische Donau-Altarme sind die Grundlage für die Artenvielfalt im Schutzgebiet. Eisvogel, Seeadler, Flussregenpfeifer, Hundsfisch, Biber und europäische Sumpfschildkröte zählen zu den geschützten Tieren im Nationalpark. An botanischen Kostbarkeiten finden sich die Schwarzpappel, zahlreiche Orchideen und die Echte Wilde Weinrebe. Apropos Biber: Mit Anbruch der Winterzeit beginnt der Castor fiber, so sein lateinischer Name, wieder vermehrt Bäume in Gewässernähe zu fä fällen. Nachdem das possierliche Pelztierchen im 19. Jahrhundert beinahe ausgerottet wurde, hat es heute in den niederösterreichischen Auen ein neues Zuhause gefunden. Seine „Arbeit“ erfüllt eine wichtige ökologifällte Bäusche Funktion. Gefä me bieten Unterschlupf und Biotop für andere Tiere wie Libellen, Insekten und Amphibien. Sie schaffen Sitzwar-
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Unterw rwasserkühlung
ten für den seltenen Eisvogel und andere fischjagende Vögel. Die Stämme im Wasser dienen den Sumpfschildkröten als leicht zu erklimmender Platz fürs Sonnenbad. Das Fällen der Bäume dient übrigens weniger der Errichtung von Burgen, vielmehr ernähren sich die dämmerungsund nachtaktiven Nager rein vegetarisch – im Sommer hauptsächlich von Wasserund Uferpfl flanzen, im Herbst und Winter sind Bäume die bevorzugte Nahrungsquelle. Knospen und die dünne Rinde der Krone bleiben unter Wasser lang frisch, das abgenagte Holzgewächs wird so zum ökologisch einwandfreien Unterwasserkühlschrank umfunktioniert.
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In Folge erstreckt sich der Nationalpark entlang der Donau beidseitig stromabwärts bis zur Marchmündung an der österreichisch-slowakischen Grenze. Seit 1996 werden hier auf derzeit rund 9600 Hektar Fläche Österreichs letzte weitgehend intakte Flussauen als Naturerbe für kommende Generationen bewahrt. Auf 36 Kilometern durchströmt die Donau das Schutzgebiet. Mit ihren Pegelschwankungen bis zu sieben Metern beweist sie eindrucksvoll ihre Kraft und gestaltet die Aulandschaft nach wie vor.
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GEORG HOFFELNER KLEINE ZEITUNG
Ein Interview mit Josef Scharl über Leidenschaft, Rebensaft und Heimatliebe. Stellen Sie sich vor, Sie müssten Ihren Charakter an einer Flasche Wein Ihres Weinguts festmachen. Welcher Tropfen würde Josef Scharl am besten beschreiben?
Josef Scharl: Ist nicht ganz leicht, mit einer Flasche Wein einen ganzen Charakter zu beschreiben, da ja in jeder Flasche Seele und Herzblut drinstecken. Aber ich glaube, es wird wohl ein Chardonnay von den „Alten Reben“ in Schemming sein, da dieser Tropfen vieles verbindet: kalkige, exotische Frucht, straff und doch viel Druck, elegant, eigensinnig mit viel Charakter. Und langlebig.
War es für Sie von Anfang an klar, in den Familienbetrieb einzusteigen? Liegt Ihnen der Wein im Blut?
Als Kind hat man viele Träume, vom Tierarzt bis zum Pfarrer. Irgendwann war es dann aber ganz klar: In Sankt Anna spürte man sowas wie Aufb fbruchstimmung, Wein wurde gefeiert, die gesamtsteirische Vinothek eröffnet, die ersten Sieger präsentiert. Es machte und macht unglaublichen Spaß, alles, was sich um Wein drehte und dreht. Wein im Blut? Fast jeden Tag.
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Was fasziniert Sie eigentlich am Winzerberuf?
Die Natur! Wir Winzer dürfen unsere Reben im Weingarten begleiten, vom Austrieb bis zur Ernte. Eine sehr intensive Beziehung. Kein Jahr gleicht
Mit der Kraft des Vulkanlands Josef Scharl ist einer der leidenschaftlichsten Winzer der Südoststeiermark. Sein brodelndes Temperament lässt Energie in die Weine fließen und das Weingut zu neuen Geschmackserlebnissen aufbrechen.
Josef Scharl geht beim Weinanbau auch einmal ganz andere Wege.
dem anderen. Immer wieder hat man das Gefühl, schon vieles zu wissen, und doch ist jedes Jahr anders. Jedes Winzerjahr ist etwas Besonderes. Es ist der Wirbel beim Austrieb und die Ruhe im Keller. Der erste Schluck vom neuen Jahrgang, ein anderes Mal eine gereifte Vertikale. Als Draufgabe noch zufriedene, glückliche Gäste und Kunden. Das ist es.
Welche Rebsorten bauen Sie hauptsächlich an und was sind Ihre Spezialitäten?
Chardonnay, Weißburgunder, Sauvignon blanc, Gelber Muskateller und neue resistente Sorten wie Muscaris und Souvignier gris. Was ganz Besonderes und nicht Alltägliches sind unser Weine „vom Mann im Mond“ – ein etwas anderer Zugang zu Wein. Es sind
Weißweine, die auf der Schale vergoren und im Holz gelagert sind, und alles im Mondzyklus. Vom Rebschnitt bis zur Flaschenfüllung. Die Weine haben sehr viel Energie, sind langlebig mit einem sehr außergewöhnlichen Charakter. Mit sechs Winzern aus dem steirischen Vulkanland haben Sie sich ja zu einer
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Auf einem Vulkanhügel thront das idyllische Weindorf Sankt Anna am Aigen – die Heimat der Familie Scharl. Hier betreibt Josef Scharl den Weinhof mit angeschlossener Buschenschank und führt die Traditionen, die seit Generationen geachtet werden, mit großer Leidenschaft fort. Im Prinzip ganz einfach: Ehrliche Charakterweine werden produziert und eine offene, herzliche Gastfreundschaft wird gepflegt. In der ausgezeichneten Buschenschank tischt Chefin Andrea auf, was echt ist.
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Daten & Fakten
WWW.WEINHOF-SCHARL.AT
man in der Region unbedingt besuchen?
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Bitte geben Sie uns noch einen persönlichen Reisetipp: Welchen Ort sollte
Unser frisch gebackenes Sauerteig-Bauernbrot – das Getreide ist von unseren Äckern – mit eigenem selbst gemachtem Verhackert, ein Glas Welschriesling oder Sauvignon blanc, und das Ganze bei Sonnenuntergang auf der Terrasse – was willst du mehr?
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Das Kapperl oder die Coppola ist unser Logo, das einfach Charakter ausdrücken soll.
Und ein persönlicher Tipp: Ein typisches Gericht aus der Region mit passender Weinempfehlung?
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Sie führen ein Weingut, das Ihren Namen trägt. Wie stark forcieren Sie die Verbindung mit Ihrer Person?
Auf eine andere Art und Weise. Hinter einem Familienbetrieb ist immer mehr als eine Person. Die wichtigste bin nicht ich, sondern meine Frau Andrea, sie managt vieles im Hintergrund, hält mir den Rücken frei und führt unsere Buschenschank.
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Gemeinsam einen Weg zu gehen und gemeinsam zu wachsen. Sechs verschiedene Charakterköpfe, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: unser steirisches Vulkanland in die Flasche zu bringen und so vielen Menschen wie möglich mit unseren besonderen
Tropfen Freude zu bereiten – irgendwann auf der ganzen Welt. Davon bin ich überzeugt.
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starken Gemeinschaft zusammengeschlossen. Was ist das Ziel Ihrer Eruption-Freundschaft?
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BILD: KUMP PHOTOGRAPHY
Sankt Anna am Aigen, meine geliebte Heimat. Es gibt viel zu entdecken: die Gesamtsteirische Vinothek, Weinwanderweg der Sinne, Buschenschanken und Wirte, die unsere Gäste verwöhnen. Aber auch einige kleine Selbstvermarkter, noch unentdeckte Kraftplätzchen oder einfach eine unserer vielen Festlichkeiten.
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Bitte hinlegen – 120 Jahre Traumdeutung und Psychoanalyse. Sigmund Freud und die Spurensuche nach seiner legendären Behandlungscouch.
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„Vienna Therapy“ oder die Seele Wiens
Das Wart rtezimmer in Freuds Ordination kann ab Sommer wieder besichtigt werden.
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VORARLBERGER NACHRICHTEN
Stichwort: Freud – Antwort: Traumdeutung, Wien, Couch. Kein Wunder, ist der berühmte Tiefenpsychologe so eng mit der Bundeshauptstadt verbunden wie etwa Sachertorte und Riesenrad. In diesem Jahr feiern sein epochales Werk „Die Traumdeutung“ sowie die damit verbundene Psychoanalyse ihr 120-JahrJubiläum. Eigentlich wäre die Erstausgabe 1899 erschienen, aber Freud hat sie kurzerhand vorausdatiert, um ein bedeutendes Werk des neuen Jahrhunderts zu schaffen. Sigmund Freud verbrachte den Großteil seines Lebens in der Donaumetropole. Genauer gesagt in der Berggasse 19 im 9. Bezirk. Im Alter von vier Jahren (1860) war der Sohn galizischer Eltern jüdischer
Abstammung mit seiner Familie von seinem Geburtsort Freiberg in Mähren an diese Adresse gezogen, die zu seinem Lebensmittelpunkt werden sollte. Sie war Standort seiner Praxis und zugleich Wohnort seiner Familie. 20 Zigarren am Tag
Dort arbeitete er an seinen Theorien, verfasste wissenschaftliche Schriften und analysierte die feine Wiener Gesellschaft. Ab 1902 war das Haus in der Berggasse auch Treffpunkt der von Freud ins Leben gerufenen Psychologischen Mittwoch-Gesellschaft, dem ersten psychoanalytischen Arbeitskreis und Vorläufer der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung. Heute ist hier das FreudMuseum beheimatet. Das Wartezimmer ist noch da, mit seiner roten Polstergarnitur.
Wer bei Freud einen Termin hatte, musste hier Platz nehmen. Seine Patienten waren allesamt Angehörige der Wiener Oberschicht – andere hätten sich die gehobenen Honorare nicht leisten können. Freud lehnte es ab, ohne Bezahlung zu behandeln. Er vertrat den Standpunkt: „Eine
Behandlung, die umsonst ist, ist umsonst.“ Welche Frage aber am meisten interessiert: Wo steht die berühmte Couch, auf der sie alle gelegen sind? Das Sofa im Wartezimmer ist jedenfalls nur eine „normale“ Polstergarnitur. Dennoch ist das Wartezimmer geschichts-
BILD: WIENTOURISMUS/CHRISTIAN STEMPER
CHRISTIANE SCHÖHL VON NORMAN
Freuds Grätzel: die Universität Wien und dahinter die Türme der Votivkirche.
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BILD: MAX HALBERSTADT – SIGMUND FREUD COPYRIGHTS
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BILD: QUCUMBER.AT
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WWW.FREUD-MUSEUM.AT
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Freud-Museum:
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Wien Tourismus: WWW.WIEN.INFO
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tionalsozialisten seine Bücher und nahmen seine Tochter Anna fest, die möglicherweise auf Intervention von Mussolini wieder freikam. 1938, mit 82 Jahren, sah er sich gezwungen, Wien zu verlassen, und ffllüchtete mit seiner Familie nach London, nachdem Amerikaner und Briten alle Hebel in Bewegung gesetzt hatten, um Freuds Ausreise sicherzustellen. Freud verließ die Stadt mit seiner Familie, inklusive der Behandlungscouch. Wer das Möbelstück heute sehen will, muss dafür in den Londoner Stadtteil Hampstead reisen. Für die letzten zwölf Monate seines Lebens lautete seine Adresse: 20 Maresfield Gardens. Und doch war es für Freud nicht dasselbe: „Man hat das Gefä fängnis, aus dem man entlassen wurde, immer noch sehr geliebt.“
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Wiener Moderne
Ein historisches Verdienst Freuds besteht darin, dass er das Unbewusste wissenschaftlicher Betrachtung zugänglich machte und in die Abgründe der Seele blickte. Sex sells – dieser Beweggrund
galt damals noch nicht. Im Gegenteil: Freud sah in der Sexualität den Ursprung vieler Handlungen und Wünsche und verschreckte damit seine Zeitgenossen. Im Wien der Jahrhundertwende war das ein Tabuthema, von dem sich Freud nicht abbringen ließ, denn die Entstehung der Psychoanalyse ffäällt zeitlich in die Epoche der Wiener Moderne, eine Zeit des intellektuellen und künstlerischen Aufb fbruchs. Doch wo steht nun die Behandlungscouch? Die Zeitgeschichte gibt Aufschluss: Seine Behandlungserfolge und wissenschaftlichen Abhandlungen machten Freud weit über Österreich hinaus bekannt. Er prägte ein neues, revolutionäres Bild des Menschen. Während sein internationales Ansehen weiter wuchs, verbrannten die Na-
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trächtig. Es war der Schauplatz der besagten Psychologischen Mittwoch-Gesellschaft: Es wurde Tee getrunken, debattiert und Zigarren geraucht – sehr viele. Freud selbst war ein leidenschaftlicher Raucher, er soll ungefä fähr 20 Zigarren am Tag gepafft haben. Eine zwanghafte Ersatzbefriedigung für unterdrückte Sexualität? Nein, denn laut Freud steigerten die Zigarren seine geistige Belastbarkeit, um seiner einzigen wahren Geliebten, seiner Arbeit, besser dienen zu können.
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Sigmund Freud um 1929.
Das Freud-Museum öffnet nach einer mehrmonatigen Umbauzeit mit einer Ausstellungsfläche von 550 Quadratmetern an der berühmten Adresse Berggasse 19 in diesem Sommer wieder seine Pforten. Die Einrichtung des Museums erfolgte 1971 mithilfe von Anna Freud, seiner jüngsten Tochter. Erstmalig werden nun alle Privaträume zugänglich sein, ebenso die „erste“ Ordination im Hochparterre des Hauses. Im Arkadenhof der Universität Wien im 1. Bezirk steht seit 1955 eine Büste Sigmund Freuds, die an seine Lehrtätigkeit von 1885 bis 1934 erinnert. In einem Innenhof der Medizinischen Universität im 9. Bezirk findet sich eine Statue des Begründers der Psychoanalyse. Sigmund Freud ging gern ins Kaffeehaus, auch zum Schach- und Tarockspielen. Regelmäßig frequentierte er das Café Landtmann am Universitätsring sowie das Café Central und das Café Korb. Oft ging er im Park vor der Votivkirche spazieren, meist begleitet von seinen zwei Chow-Chows. Der Park zur Ringstraße wurde 1984 nach ihm benannt. Der Street-Art-Künstler Nychos setzte Freud mit seinem Mural am Donaukanal bei der Spittelau ein zeitgenössisches Denkmal.
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Freuds Spuren in Wien
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