Vorarlbergs erfolgreiche
Traditionsunternehmen
Vorarlbergs erfolgreiche Traditionsunternehmen
Devise: Stabilität und Kontinuität Die Familien- und Traditionsunternehmen in Vorarlberg – regional verwurzelt und weltoffen stehen sie für Stabilität und Kontinuität.
nis hinausgehende Bindung zu schaffen. Die hervorragenden Betriebsklimas, die Identifika-
Die Verbundenheit mit dem Land ist ein bedeutender Grund dafür, weshalb Vorarlbergs Familien- und Traditionsunternehmen über Generationen hinweg dem Standort die Treue halten und nicht abwandern. Diese regionale Verwurzelung und die starke Verbindung mit Land und Menschen ist keine Selbstverständlichkeit. Mit einer menschlichen und familienfreundlichen Unternehmenskultur gelingt es ihnen, mit den Mitarbeitenden eine auch über das Dienstverhält-
„Familien- und Traditionsunternehmen bilden das Rückgrat der heimischen Wirtschaft.“ Hans Peter Metzler, WKV-Präsident
tion mit den Unternehmen und dem Wirtschaftsstandort und letztlich die besondere Orientierung am Menschen suchen ihresgleichen. Die Devise lautet Stabilität und Kontinuität statt Wachstum um jeden Preis. Gerade deshalb besitzen die Familien- und Traditionsbetriebe auch ein starkes wirtschaftliches Fundament, wie sich besonders in Krisenzeiten zeigt. Dieses stützt nicht nur die Betriebe selbst, sondern macht sie gleichzeitig auch zum Rückgrat der gesamten heimischen Wirtschaft, dazu gehören international aktive Großbetriebe ebenso wie regional agierende Unternehmen.
Diese klare Wertschätzung müssen wir mindestens im selben Maß zurückgeben, auch wenn die von der Politik geschaffenen Rahmenbedingungen nicht immer einfach sind. Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit müssen wir daher bestmöglich unterstützen. Dazu braucht es ein Bildungssystem, das die Voraussetzungen für die hochwertige Qualifizierung schafft. Die Bildungsthemen müssen in Bewegung bleiben, alte Strukturen aufgebrochen und Raum für Neues geschaffen werden. Das gilt genauso für die Digitalisierung, die Ausbildungs- und Beschäftigungspolitik, den Bürokratie- und Auflagenabbau und den Ausbau von Wissenschaft und Forschung.
Folgende Firmen stellen sich vor
Vorarlber gs erfolgr e
1888 Volksbank Vorarlberg
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1906 Stadtwerke Feldkirch
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1919
5
Müller Optik
1925 Bertsch Holding
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1937
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Wilhelm+Mayer Bau
1955 Alpla Werke 1964 Meusburger Group 1972
Hydro Nenzing
1989 Samina
Traditions unternehmen iche
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Impressum Herausgeber, Hersteller Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstr. 1, 6858 Schwarzach Anzeigenberatung Russmedia GmbH, Gutenbergstr. 1, 6858 Schwarzach Texte Heidrun Joachim, MSc Andrea Fritz-Pinggera, Jasmin Quast Layout & Umsetzung Nicol Metzler, Stefanie Gal Erscheinungs-datum 22. Juni 2019
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Vorarlbergs erfolgreiche Traditionsunternehmen
Der Vorstand: Betr.oec. Gerhard Hamel, Dr. Helmut Winkler, Dr. Martin Alge.
Vorarlbergs erfolgreiche Traditionsunternehmen
Volksbank-Vorarlberg-Zentrale in Rankweil.
Moderne Genossenschaftsbank Mit der Gründung der „Spar- und Vorschußkasse der Collektivgenossenschaft Rankweil“, der Vorläufer der Volksbank Vorarlberg, wurde 1888 das Überleben ihrer Mitglieder ermöglicht. Heute, in einer Zeit, die von Digitalisierung und Wandel geprägt ist, stehen die Mitglieder und deren Förderung für die Regionalbank immer noch im Mittelpunkt. Als Hausbank für Unternehmer und unternehmerisch denkende Private will die Volksbank in ganz Österreich ihre Zukunft gestalten. Mit einem Zuwachs von 1.000 Mitgliedern im letzten Jahr ist die Volksbank Vorarlberg aktuell im Besitz von über 16.000 Eigentümerinnen und Eigentümern. Um ihre Mitglieder noch stärker in ihr Netzwerk einbinden und davon profitieren lassen zu können, hat die Regionalbank die PremiumMitgliedschaft für Miteigentümer mit zehn oder mehr Anteilen entwickelt. Das neue Konzept wird sehr gut angenommen.
konfrontiert: Wie lassen sich Digitalisierung und Kundennähe miteinander verbinden? „Wir wollen unseren Kunden das Beste aus beiden Welten bieten“, sagt Gerhard Hamel, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Vorarlberg.
„Mit neuen Konzepten antworten wir auf die Wünsche unserer Kunden.“ Betr.oec. Gerhard Hamel, Vorstandsvorsitzender Volksbank Vorarlberg
Bank im Wandel Wandel und Fortschritt hat es in der Finanzbranche schon immer gegeben, oft waren die Banken dabei sogar Vorreiter. Waren es in den letzten Jahrzehnten eher die rein technischen Errungenschaften, sehen sich die Banken heute mit der Frage
Umfragen maßgebend Eine von der Volksbank Vorarlberg groß angelegte Kundenumfrage hat im letzten Jahr gezeigt, dass nur noch 10 % der Kunden einen Filialstandort als sehr wichtig empfinden. Vielmehr wird der Ausbau von digitalen Produkten ausdrücklich gewünscht. Gerhard Hamel erklärt, dass auf diese Ergebnisse bereits reagiert wurde und die Erweiterung des Online-Angebotes in Bearbeitung ist. Als Genossenschaftsbank wird aber weiterhin großen Wert darauf gelegt, dass die Kunden – vor allem bei wesentlichen finanziellen Entscheidungen – ihren Berater persönlich antreffen können. Deshalb wurden die Beratungszeiten erweitert, die Kassa bleibt am Vor-
mittag wie gewohnt geöffnet. „Alle Maßnahmen in der Filial- und Vertriebsorganisation zielen darauf ab, unsere Kunden und die Beratungsqualität noch stärker in den Fokus zu rücken“, versichert Hamel. Neu: Kunden-Service-Center Dass eine Genossenschaftsbank sehr modern sein kann, beweist die Volksbank Vorarlberg auch mit ihrem neu strukturierten Kundenservicecenter. Erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen den Kunden mit umfangreichen Bankleistungen zur Verfügung. Sie geben nicht nur allgemein Auskunft, vereinbaren Termine zu Finanzierung, Veranlagung und Vorsorge, sondern sie wickeln telefonisch auch verschiedene Bankgeschäfte ab. Mit einer von Montag bis Donnerstag durchgehenden Erreichbarkeit von 7.45 – 18 Uhr und Freitag von 7.45 – 17 Uhr profitieren die Kunden von einer weiteren filialunabhängigen, aber dennoch persönlichen Dienstleistung.
Meilensteine 1888: Gründung der „Spar- und Vorschußkassa der Kollektivgenossenschaft Rankweil, reg. Gen. m. b. H.“. 1909: Einzug ins eigene Kassa gebäude in Rankweil-Oberdorf. 1938: Feier zum 50-jährigen Bestehen fiel mit dem Einmarsch der Deutschen in Österreich zusammen. 1941: Gesetzlich verordnete Namensänderung: „Volksbank Rankweil, reg. Gen. m. b. H.“.
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1952: Umzug in das neu errichtete Gebäude in Rankweil-Mitte. 1977: Umstellung der gesamten Buchhaltung auf EDV. 1979: Fusion mit der Volksbank Bludenz. Neuer Firmenname: „Erste Vorarlberger Volksbank“. 1984: Nach Übernahme der Volksbank Dornbirn Umbenennung in „Vorarlberger Volksbank“. 1987: Erstmalige Ausgabe der Parti-
zipationsscheine an der Wiener Börse. 1997: Gründung der Auslandstöchter in Liechtenstein und Schweiz. 2007: Neuer Firmenwortlaut: „Volksbank Vorarlberg, e. Gen.“. 2016: Implementierung des achtsamen Investmentansatzes in der hauseigenen Vermögensverwaltung als erste Bank Österreichs.
der Vereinten Nationen als erste Bank Vorarlbergs. 2018: 130-jähriges Bestehen.
Volksbank Vorarlberg e. Gen. Ringstraße 27, 6830 Rankweil T 050 882 8000, volksbank@vvb.at www.volksbank-vorarlberg.at
2016: Unterzeichnung der „Principles of Responsible Investement“
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Daseinsvorsorge, Lebensqualität und Wirtschaftskraft sind die drei großen Themen.
v.l.n.r.: DI Hans-Jörg Mathis, Bürgermeister Wolfgang Matt und Dr. Manfred Trefalt.
Wo Tradition auf Qualifikation trifft Täglich sichern die 105 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Feldkirch mit anspruchsvollen Tätigkeiten die Versorgung der Stadt. Die Stadtwerke Feldkirch erbringen seit 1906 wichtige Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen: Sichere und umweltschonende Versorgung mit Energie und quellfrischem Trinkwasser in Feldkirch und Umgebung. Die drei Wasserkraftwerke Mühletorplatz (1906), Hochwuhr (2003) und Illspitz (2014) decken rund 40% des Strombedarfs in Feldkirch ab. Die Wasserversorgung ist exzellent. Über 360 Kilometer Wasserleitungen transportieren das kühle, frische Trinkwasser in bester Qualität zu den Kunden. Die aufwendige Erneuerung der Saminahochquellleitung wurde mit der Eröff-
nung des Trinkwasserkraftwerkes im Jahr 2018 abgeschlossen. Allein die Quellen aus dem Saminatal decken die Hälfte des jährlichen Wasserbedarfs in Feldkirch ab. Vielseitiges Angebot Die Feldkircher Stadtbusse transportieren pro Jahr 8,4 Mill. Fahrgäste sicher von A nach B. Die „gelbe Flotte“ deckt ein Streckennetz von 95 Kilometern ab. Am Wochenende und vor Feiertagen wird die Nightline als besonderer Service geführt. Neben Mobilität bieten die Stadtwerke auch eine Rundumversorgung zum Thema Elektrotechnik. Sie umfasst die Beratung, Projektierung, Umsetzung und Wartung von Elektroinstallationen für Wohnbau, Gewerbe, Industrie sowie Klein- und Mittelbetriebe. Auch die Errichtung von Photovolta-
ikanlagen und E-Ladestationen zählt zum Angebot. Ein ganzjährig angebotener 24h-Bereitschaftsdienst für alle Bereiche vervollständigt das „Rundumpaket“ der Stadtwerke Feldkirch. Eigenes Glasfasernetz Seit über 20 Jahren bieten die Stadtwerke Feldkirch auch Telekommunikationsdienstleistungen an und betreiben ein eigenes leistungsstarkes Glasfasernetz, welches Schritt für Schritt ausgebaut wird. Diese moderne Infrastruktur schafft die Basis für eine sichere und schnelle Datenübertragung und macht die Stadtwerke zu dem verlässlichen Business-Internet-Provider in der Region. Eine besondere Dienstleistung für Unternehmen ist das DataCenter. Dort können Kunden ihre Daten sicher verwahren und eigene Geräte betreiben. Das kostenfreie WLAN an ungefähr 40 Hotspots im Stadtgebiet rundet das Angebot ab. Zuverlässige Mitarbeiterinnen
„Die Stadtwerke sind seit über 100 Jahren der bewährte Partner für Feldkirchs Bürger.“ Rainer Keckeis Stadtrat
und Mitarbeiter, faire Produktpreise, kundenorientierte Dienstleistungen und zukunftsweisende Infrastrukturmaßnahmen machen die Stadtwerke Feldkirch auch die nächsten 100 Jahre zu einem wichtigen Partner in der Region.
Meilensteine 1905: Baubeginn des ersten Feldkircher E-Werkes (Bauzeit nur 9 Monate) sowie der Saminahochquellleitung. 1906: Gründung der Betriebe Wasserwerk, Elektrizitätswerk sowie Elektroinstallation und Gerätehandel. Die Inbetriebnahme des EWerks am Mühlekanal erfolgt, die Hochquellleitung aus dem Saminatal wird nach Feldkirch geführt. 1908: Eintrag als Stadtwerke Feldkirch im Handelsregister. 1924: Einbindung in das Vorarlberger Verbundnetz.
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1956: Erschließung des Grundwasserfeldes in der Felsenau mit einem Vertikalfilterbrunnen. 1970: Beschränkung des Verteilernetzbetriebes auf das Feldkircher Stadtgebiet. 1980: Inbetriebnahme Grundwasserbrunnen Frastanzer Ried. 1992: Grundlegende Erneuerung der Kraftwerksanlage Mühletorplatz, Nahwärmenetz Innenstadt. 1995: Integration des operativen Stadtbusbetriebes (Linien 1-8) in die Stadtwerke Feldkirch. 1996: Baubeginn des Glasfaser-
netzes; Spezialisierung auf die Glasfasertechnologie. 1998: Gründung weiterer neuer Bereiche: Telekommunikation und Wärmeversorgung, Energie-Contracting. 2003: Inbetriebnahme der Kraftwerksanlage Hochwuhr; Bau des Nahwärmenetzes Tosters, Errichtung einer gemeinsamen Biogasanlage mit dem Landwirt Daniel Allgäuer. 2014: Inbetriebnahme der Kraftwerksanlage Illspitz. 2018: Sanierung der Saminahoch-
quell-Leitung und Einbau des neuen Trinkwasserkraftwerkes Samina.
Stadtwerke Feldkirch Ein Unternehmen der Stadt Feldkirch Leusbündtweg 49, 6800 Feldkirch T 05522 9000 kundencenter@stadtwerke-feldkirch.at www.stadtwerke-feldkirch.at
Vorarlbergs erfolgreiche Traditionsunternehmen
Vorarlbergs erfolgreiche Traditionsunternehmen
Gisela und Christian Müller wissen ihr Lebenswerk bei Tochter Juliette in besten Händen.
Der Stammsitz in der Feldkircher Neustadt.
Seit 100 Jahren die Sinne im Fokus Wird der Beruf als Berufung angesehen, sind Innovationen vorprogrammiert. Ein Beweis dafür ist die Feldkircher Familie Müller, die seit 100 Jahren für Durchblick und gutes Hören sorgt. Als Sabina und Eduard Müller 1919 im Haus Neustadt 27 in Feldkirch einen Uhren- und Optikladen eröffneten, ahnten sie nicht, für welche Entwicklungen sie den Grundstein gelegt hatten. Bereits 1924 übernahm ihr Sohn Jakob, als erster diplomierter Augenoptiker in Vorarlberg, das Geschäft. Er setzte neben der Optik auf Fotografie. Das „Erster sein“, und damit die Zeichen der Zeit erkennen, bestimmt seither die Generationen. Als Erster im Ländle führte Jakob Müller Brillenglasbestimmungen durch und passte Kontaktlinsen an. Nach seinem Tod, 1969, führte seine Frau Dr. Hildegard Müller, eine Zahnärztin, übergangsmäßig die Geschäfte. Sie kaufte das Nachbarhaus und ließ dieses komplett umbauen. Der Enkel der Grün-
der, Christian Müller, wäre wohl Architekt geworden, hätte die familiäre Situation nicht dazu geführt, dass er den Weg zum Optiker einschlug. 1984 übernahm er als Augenoptikermeister gemeinsam mit seiner Frau Gisela, die er während der gemeinsamen Meister-Ausbildung in Berlin kennengelernt hatte, den Betrieb. Zukunft im Blick Als Erster in Vorarlberg nutzte er die computergestützte exakte Brillenanpassung (Eyemetrics). Sein Talent für Gestaltung zeigte er 1986 bei der Eröffnung der Filiale in Rankweil und beim Totalumbau des Stammsitzes in Feldkirch im Jahr 2000. Tochter Juliette Müller (37) steht seit 2014 als Vertreterin der vierten Generation an der Spitze des Unternehmens mit aktuell 21 Beschäftigten. Bereits von Beginn an hat sich die Firma Müller Optik intensiv der Ausbildung von Lehrlingen gewidmet und den Mensch in den Mittelpunkt gestellt. Dafür spricht, dass ein Drittel der Mit-
arbeitenden bereits seit über 20 Jahren im Betrieb sind. „Es ist meinem Team und mir wichtig, die für einen Menschen individuelle und zu seinem Stil passende Brille zu finden“, sagt die junge Frau. Mit den aktuell im Unternehmen vorrätigen 2800 Brillenfassungen und 2100 Sonnenbrillen, die stets aus den neuesten Kollektionen sind, wird eine vielfältige Auswahl geboten. Möglich wird dies durch den Zusammenschluss von ös-
terreichischen Optikfachgeschäften zu „United Optics“. Familie Müller gehört zu den Gründungsmitgliedern des 1993 entstandenen Netzwerks. Das „Erster-sein-Gen“ hat Optometristin und Hörgeräteakustik-Meisterin Juliette Müller auch. Die studierte Betriebswirtin gehörte zum ersten AbschlussJahrgang des neuen OptometrieStudiengangs an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Der Betrieb ist auch aktuell der erste in Vorarlberg, der Hörtraining anbietet. Heute sind Brillen keine reinen Sehbehelfe mehr, sondern Lifestyle-Accessoires. „Das Leben ist vielfältig, da dürfen es auch die Sehlösungen sein. Der Trend geht dahin, mehrere Brillen zu besitzen. Das Wichtigste ist die individuelle Beratung, da jeder Mensch eigene Anforderungen und Bedürfnisse hat“, sagt die Optometristin. Der Leitgedanke der Müllers und ihres Teams ist es ein Ort zu sein, an dem die Sinne gepflegt werden. Und dies tun sie seit 100 Jahren mit viel Erfolg und den Blick in die Zukunft gerichtet.
Meilensteine 1919 kauften Sabina und Eduard Müller das Haus Neustadt 27 in Feldkirch. Vieles in den darauf folgenden hundert Jahren Firmengeschichte repräsentiert die allgemeinen Entwicklungen in der Augenoptik und Hörgeräteakustik. 1924 übernahm Sohn Jakob Müller das Uhren- und Optikgeschäft. Als erster diplomierter Augenoptiker in Vorarlberg bot er Brillenglasbestimmungen und ab 1966 Kontaktlinsenanpassungen an. Er war sehr innovativ, startete mit Fotohandel und schon 1968 mit Hörgerätean-
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passungen. Nach seinem Tod führte Dr. Hildegard Müller das Unternehmen als Witwenbetrieb fort. Sie kaufte 1973 das Nachbarhaus und widmete sich dessen Totalumbau. Ab 1984 leitete ihr Sohn, Augenoptikmeister Christian Müller, das Unternehmen. Er eröffnete 1986 die Filiale in Rankweil und setzte seine Schwerpunkte auf die laufende Modernisierung und den Ausbau der Fachkompetenz. Christian Müller war außerdem maßgeblich an der Entstehung der UNITED OPTICS Fachoptiker-Kette beteiligt, zu der
das Unternehmen gehört. Von der Erfolgsgeschichte zeugen im Jubiläumsjahr zwei Geschäfte mit eigenen Werkstätten und insgesamt 21 Mitarbeiter/innen - darunter 5 Meister/ innen, 2 Lehrlinge und viele selbst ausgebildete Augenoptiker/innen. Das Unternehmen bietet heute Brillenberatung, Sehtests, Kontaktlinsenanpassungen und Hörgeräteakustik mit Hörtraining an. Seit 2014 führt Mag. Juliette Müller (Optometristin und Hörgeräteakustikmeisterin) in der 4. Generation weiter, was ihre Familie auf den
Weg gebracht hat: einen der renommiertesten Betriebe seiner Branche, in dem bestes Sehen und Hören an erster Stelle steht.
Müller Optik GmbH Neustadt 27, 6800 Feldkirch Tel. 05522 37177 www.mueller-optik.at
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(c) Michael Gunz
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Täglich werden mit den rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter höchste technische Standards gesetzt.
Vom Kupferkessel zum Kraftwerk Tradition – Qualität – Know-how. Das sind die drei Pfeiler des Bludenzer Unternehmens. Seit gut 95 Jahren sorgen innovative Technologien und die individuelle Betreuung jedes Projekts dafür, dass BERTSCHenergy im Kraftwerksbau sowie BERTSCHfoodtec und BERTSCHaska im Anlagenbau für die Nahrungsmittelindustrie zu den international führenden Unternehmen zählen. Das Unternehmen wurde 1925 gegründet und entwickelte sich rasant vom Kupferkessel-Schmiedemeister zum Komplettanbieter für Käsereiund Molkereianlagen. Diese Entwicklung beschreibt die Geburtsstunde der BERTSCHfoodtec, welche auch die Erfindung des eigenen BERTSCH Käsefertigers mit sich brachte. Die Änderung in der Käseherstellung, dass die Erhitzung der Milch nicht länger mit Holzfeuer, sondern mit Dampf und Warmwasser erfolgte, weckte den Innovationsgeist von Dr. Josef Bertsch. Der Eigentümer in 2. Generation dach-
te sich: „Das mit dem Dampf, das kann ich auch.“ So wurde der Grundstein für die heutige BERTSCHenergy und den international renommierten Kraftwerks- und Anlagenbau und sogar für den Schritt zum Generalunternehmer von schlüsselfertigen Kraftwerksanlagen gelegt. Die Einbindung der dritten Firma, der BERTSCHlaska, erfolgte in den frühen 1990er-Jahren. Durch einen strategischen Ansatz, die Märkte in Russland, Weißrussland, Ukraine, in Kasachstan und dem Baltikum besser bedienen zu können, wurde ein Exportcenter für die Firmengruppe geschaffen, welches zudem das Geschäftsfeld Anlagenbau in der fleischverarbeitenden Industrie betreut. Mit dem Eintritt von Ing. Hubert Bertsch, Eigentümer in 3. Generation, wurde eine Neustrukturierung geschaffen. Diese gruppiert die Geschäftsbereiche zu den drei Firmen BERTSCHenergy, BERTSCHfoodtec und BERTSCHlaska und erlaubt es den Firmen sich auf ihre Kernkom-
petenzen zu konzentrieren. In Summe, und mit der BERTSCHgroup als Schnittstelle, ergibt sich ein starkes Ganzes. Ausschlaggebend für den Erfolg sind die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit ihnen
werden täglich höchste technische Standards gesetzt und die Herstellung anspruchsvoller Anlagen, Maschinen und Apparate stets zur vollsten Zufriedenheit der Kunden erreicht. Aktuell beschäftigt die Firmengruppe rund 400 Mitarbeiter an 20 Standorten auf der ganzen Welt. 2018 verzeichnete die BERTSCHgroup ein Umsatzwachstum von rund 34% und plant weitere Entwicklungen und Expansionen für die Firmengruppe in 2020.
„Man muss sich seiner Wurzeln bewusst sein, um einen soliden Plan für die Zukunft zu gestalten.“ Ing. Hubert Bertsch, Eigentümer und Geschäftsführer der BERTSCH Firmengruppe
Es zählt die Ausbildung Die Lehrlingsausbildung wird aktuell mehr denn je als wichtiger Erfolgsfaktor für die Zukunft gesehen. Der Stellenwert der Ausbildung bei BERTSCH und die Bestrebungen der Ausbildner werden seit jeher mit dem offiziellen Siegel zum „ausgezeichneten Lehrbetrieb“ belohnt. Zukunftsperspektiven gibt es für Lehrlinge ohne Einschränkungen: Viele Führungskräfte bei BERTSCH sind Personen, die im Unternehmen selbst ausgebildet wurden.
Meilensteine 1925 Das Stammhaus wird von Josef Bertsch in Bludenz gegründet 1934 Neue Produktionsstätte für die Fertigung von komplexen Apparate- und Dampferzeugungsanlagen am Standort in Bludenz 1950er Mittlerweile in 2. Generation erlebt das Unternehmen Erweiterungen im Produktportfolio in Richtung BERTSCHenergy mit ersten Dreizug-Kesseln und Dampfgeneratoren und bald darauf erste Wasserrohr-Hochdruck-Dampfkessel 1965 Erneuerung der Zentrale in Bludenz, Eröffnung der Verkaufs-
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niederlassung in Wien und Errichtung einer neuen Produktionsstätte in Linz 1970 Kapazitätserweiterung durch den Bau des Werkes in Nüziders - aktuell befinden sich am Fertigungsstandort 4 Hallen auf gesamt 28.000 m2 1980 Dr. Josef Bertsch wird das Staatswappen in Anerkennung seiner außerordentlichen Dienste für den Wirtschaftsstandort Österreich verliehen 1980er Diverse Produktentwicklungen, unter anderem der
BERTSCH-Käsefertigers 1994 Gründung der BERTSCHlaska in Wien mit mehreren Verkaufsstützpunkten in Osteuropa 1996 Die erste von BERTSCH engineerte Gas- und Dampfkraftwerk wird in Betrieb genommen 2000 Ing. Hubert Bertsch übernimmt als Alleininhaber in 3. Generation die BERTSCH Firmengruppe 2013 Die BERTSCHgroup wird Österreichischer Exportpreis-Sieger in der Kategorie „Industrie“ – aktuell beträgt der Exportanteil über 80 %
2016 BERTSCH erhält den ersten Auftrag als Generalunternehmer und liefert ein schlüsselfertiges Kraftwerk zur Strom- und Dampferzeugung für Mayr-Melnhof Karton in der Steiermark
Bertsch Holding GmbH Herrengasse 23, 6700 Bludenz T 05552 61 35-0, www.bertsch.at
Vorarlbergs erfolgreiche Traditionsunternehmen
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Wo Menschen in Vorarlberg wohnen, arbeiten, wo sich Mobilität entfaltet, Infrastruktur gebraucht wird, wo sie ihre Freizeit verbringen – da baut Wilhelm+Mayer – seit 1937.
Rezepte zum Erfolg – Gibt es die? 2017 feierte Wilhelm+Mayer, das Götzner Traditionsbauunternehmen, sein 80-Jahr-Jubiläum. Die Bautradition der Familie Wilhelm reicht noch weiter zurück bis ins 18. Jh. Im Laufe der Unternehmensgeschichte stellt sich immer wieder die Frage nach Erfolgsrezepten – Gibt es die? Bei allen Erleichterungen durch technische Ausrüstung und Maschinen benötigt ein Baufacharbeiter noch heute ein Grundwissen, das auf grundsätzlichen Kenntnissen basiert. Räumliches Vorstellungsvermögen, ein statisches Grundverständnis, das Wissen um die Eigenschaften bestimmter Baustoffe und die Funktionsweise wichtiger Werkzeuge gehören zum Bauberuf, wie das Lesen und Erfassen eines Ausführungsplans. Dazu kommen Menschenkenntnis, Umgangsformen und soziale Kompetenz, wenn es darum geht, eine Partie oder Baustelle zu leiten. Die richtige Risikoeinschätzung und die Sorge um die persönliche Sicher-
heit und die der Kollegen gebietet die Vernunft. Mit Ausbildung und Karrieremöglichkeiten fördert man
„Offenheit für Neues, Konzentration auf Aktuelles und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diesen Weg konsequent mitgehen, sind die Potenziale für Erfolg.“ DI Johannes Wilhelm, Geschäftsführer Wilhelm+Mayer
bei Wilhelm+Mayer die unterschiedlichen Talente. Stand der Technik Eine Voraussetzung für einen dauerhaften Erfolg eines Bauunternehmens ist insbesondere die Offenheit für Neues und die Innovationskraft. Dies betrifft die Ganzheit baulichen Engagements und reicht von der Planung bis zur Übergabe des Schlüssels für ein Bauwerk. Entwicklungen im Softwarebereich haben hier an Gewicht gewonnen. Damit sind nicht nur Fortschritte im IT-Bereich und in der Kommunikation zu verstehen, sondern auch solche im Bereich von Organisation, Führung, Planung oder Arbeitsvorbereitung. Das stete Hinterfragen von Abläufen und Prozessen hält „fit“, gibt man sich bei Wilhelm+Mayer überzeugt.
Fähigkeiten und Ausrüstung, mit der Motivation und dem Einsatz der Mitarbeiter auf ein Ziel hin zu bündeln, wird man dauerhaft erfolgreich sein. Eine Aufgabe, die bei allen Führungskräften bei Wilhelm+Mayer eingefordert wird. Mitarbeiter zu finden, die über die notwendigen Fähigkeiten verfügen, sich einbringen und einsetzen, zählt zu den anspruchsvollsten Tätigkeiten eines Unternehmers. Ein ausgetrockneter Arbeitsmarkt, auf dem es kaum Fachkräfte gibt, zwingt dazu, sich seine „Kerntruppe“ selbst zusammenzustellen und entsprechend in Lehrlingsausbildung zu investieren. Ein Grundsatz, den man bei Wilhelm+Mayer seit Jahrzehnten verfolgt.
Faktor Mensch Damit kommen wir zum maßgeblichen Thema: Dem Faktor Mensch. Erst wenn es gelingt Know-how,
Meilensteine 1937 Als Hugo Wilhelm, dessen Vater und Großvater bereits Maurer- bzw. Baumeister waren, und Erwin Mayer 1937 das Baugeschäft Wilhelm+Mayer eröffneten, befand sich Europa in einer tiefen Wirtschaftskrise, die im Zweiten Weltkrieg gipfeln sollte. Der Zweite Weltkrieg sorgte für eine Unterbrechung der Tätigkeit, die Neuanfänge danach bildeten die Basis des heutigen Unternehmens. Begann man zunächst mit Hochbau- und Verputzarbeiten, kamen in rascher Folge neue Geschäfts-
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zweige dazu. Letztlich auch die Kiesgewinnung und die Produktion von Asphaltmischgut und dessen Einbau für Straßenbeläge. Besonders im Brückenbau, im Rahmen der Schnellstraßen- bzw. Autobahnerrichtung durchs Rheintal, Walgau und Klostertal, machte man sich einen Namen. Alleine in den 1970er-Jahren wurden mehr als vierzig Brückenbauwerke errichtet. Bis heute wurden unzählige Straßen und kilometerweise Kanäle gebaut. Überall, wo
Menschen wohnen und arbeiten, wurden dafür Gebäude errichtet. Als letzte eigenständige Bereiche kamen das Heimteam für Altbausanierung und die Wohnbauträgerfirma dazu. Das Bauunternehmen Wilhelm+Mayer wird heute in dritter Generation von DI Baumeister Johannes Wilhelm geführt. Zu Tradition sagt er: „Tradition gibt Sicherheit in der Form, dass es zeigt, dass Krisen lösbar sind. Tradition entspricht nicht den sprichwörtlichen „Lorbeeren zum Ausruhen“, sondern ist im Gegenteil, die Ver-
antwortung, das Unternehmen weiterzuentwickeln und dessen Bestand dauerhaft zu sichern.“
Wilhelm+Mayer Bau GmbH Dr.-A.-Heinzle-Straße 38 6840 Götzis, T 05523 62081 www.wilhelm-mayer.at
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Immer einen Schritt vorausdenken Die einzige Konstante ist die Veränderung. Mit diesem bekannten Zitat lassen sich 64 Jahre Firmengeschichte von ALPLA trefflich zusammenfassen. Ob Materialien, Maschinenbau oder Produktionstechnik – der Fortschritt in der Kunststoffbranche war und ist enorm. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Hard am Bodensee ist weltweit als führender Spezialist für Verpackungssysteme angesehen. Den Grundstein dafür haben 1955 die Brüder Alwin und Helmuth Lehner gelegt. Von Beginn an nutzten die beiden technologische und wirtschaftliche Umbrüche als Triebfeder für Innovationen. Sie tüftelten mit Leidenschaft an den besten Lösungen für Kunden, Unternehmen und Mitarbeitende. Nicht umsonst wird der 2018 verstorbene Alwin Lehner als „Pionier der Kunststoffindustrie“ bezeichnet. Heute sind 20.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 46 Ländern welt-
New Plastics Economy, eine Initiative der Ellen MacArthur Foundation, und verpflichtete sich zu ambitionierten Zielen bis 2025. Die Recyclingaktivitäten werden weiter ausgebaut und alle Verpackungen sind bis 2025 vollständig recyclingfähig.
weit Teil der „Family of Pioneers“. Sie gestalten tagtäglich die Zukunft des Unternehmens – mit Bewusstsein für Tradition und Offenheit für Neues gleichermaßen. Ruf nach Kreislaufwirtschaft Die Dynamik in der Kunststoffbranche ist derzeit besonders groß. Innovationskraft und Mut sind nicht zuletzt deshalb wichtiger denn je. Aufgrund der zunehmenden Umweltverschmutzung hat das Image des Werkstoffes gelitten, insbesondere Kunststoffverpackungen stehen im Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung. „Das öffentliche Interesse an unseren Produkten war selten so groß wie in den vergangenen Monaten“, sagt ALPLA CEO Günther Lehner und ergänzt: „Ein verantwortungsvoller Einsatz von Ressourcen ist wichtiger denn je. Wir müssen dafür sorgen, dass alle Beteiligten in der Wertschöpfungskette den Wert von Kunststoffen erkennen und zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft beitragen.“
„Kunststoff muss als Wertstoff gesehen werden. Er ist viel zu schade zum Wegwerfen und sollte stattdessen gesammelt, sortiert und wiederverwertet werden.“ Günther Lehner, CEO
Neue Wege beschreiten Im Oktober 2018 unterzeichnete ALPLA das Global Commitment der
Werkstoff mit Zukunft Zudem beschäftigt sich ALPLA mit alternativen Materialien. Mit einer im Gartenkompost abbaubaren Kaffeekapsel sorgte der Verpackungsspezialist 2018 weltweit für Aufsehen. Die Kapseln werden in Fußach hergestellt, und mit Amann Kaffee kommt auch der erste Anwender dieser Produktneuheit aus Vorarlberg. Und im April dieses Jahres verkündete ALPLA, mit einem schwedischen Unternehmen ein Joint Venture für die Entwicklung einer vollständig biobasierten und recyclingfähigen Papierflasche zu gründen. Wie eh und je blickt das Vorarlberger Familienunternehmen also über den eigenen Tellerrand in die Zukunft.
Meilensteine 1955: Gründung der „Alpenplastik Lehner Alwin GmbH“.
Technical Center in Hard. 2001: Erstes Werk in den USA.
1958: Erste Großaufträge, z. B. für Käsehersteller Alma. 1964: Niederlassung in Markdorf (Deutschland). 1968: Erstes Werk in Lateinamerika (Venezuela). 1985: Erstes Inhouse-Werk (Italien). 1988: Eröffnung ALPLA Global
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2007: Eröffnung 100. Werk in China. 2010: Übernahme Mehrheitsanteile der österreichischen PET Recycling Team GmbH. 2014: Eröffnung des Regional Technical Centers mit moderner Lehrwerkstatt in Mexiko. Erstes Werk in Afrika (Kempton Park).
2015: Übernahme der italienischen Plasco S.P.A. und der ägyptischen Argo S.A. 2016: Akquisition der ägyptischen Taba-Gruppe; Eröffnung Competence Center Shanghai mit Lehrlingswerkstatt. 2017: Eröffnung Standort 10th of Ramadan City/Ägypten, Übernahme West Bend/USA, Propack/Italien und Boxmore/Afrika. 2018: Ausbau der Aktivitäten in
Südosteuropa und im Marktsegment Pharmaverpackungen mit der Übernahme von Argo S.A./Griechenland.
ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG Allmendstraße 81, 6971 Hard T 05574 6020 office@alpla.com, www.alpla.com
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Vorarlbergs erfolgreiche Traditionsunternehmen
Mit dem im Herbst 2017 eröffneten Erweiterungsbau setzt die Meusburger Group auch langfristig auf den Wirtschaftsstandort Vorarlberg.
1980 erfolgte mit 35 Mitarbeiter(inne)n der Umzug an den heutigen Standort in Wolfurt.
Für den Standort Vorarlberg Von der Gründung des Unternehmens im Jahr 1964 bis zum heutigen Tag hat sich auch bei Meusburger viel getan. Eines blieb jedoch immer bestehen – die Verbundenheit zur Wirtschaftsregion Vorarlberg. Blicken wir 55 Jahre zurück: 1964 gründete Georg Meusburger den Einmannbetrieb als Werkzeug- und Formenbauer in Dornbirn. Bereits im ersten Jahr wuchs das kleine Unternehmen um vier weitere Mitarbeiter(innen). Nachdem 1970 eine Halle mit 670 m² gebaut wurde, erfolgte 1978 die Spezialisierung auf die Fertigung von standardisierten Formaufbauten. Da der Raum in Dornbirn bald zu klein wurde, erfolgte 1980 mit 35 Mitarbeiter(inne) n der Umzug nach Wolfurt. In den folgenden Jahren wuchs das Unternehmen kontinuierlich und gesund weiter. Bekenntnis zum Standort Im Jahr 1999 trat Guntram Meusburger in das Familienunternehmen seines Vaters ein und wurde Mitglied der Ge-
schäftsleitung der Meusburger Georg GmbH & Co KG. 2007 erfolgte die Übergabe der Geschäftsleitung an Guntram Meusburger, der den erfolgreichen Kurs fortsetzte und mit dem Erweiterungsbau in Wolfurt und der Produktionshalle in Lingenau den Standort weiter stärkte. Insgesamt arbeiten heute über 1700 Mitarbeiter(innen) in der Meusburger Group, 1130 davon in Vorarlberg. Um auch dem Fachkräftemangel noch besser entgegenzuwirken, wurde 2017 eine neue Lehrwerkstatt eröffnet. Dadurch erhalten rund 140 Lehrlinge eine Ausbildung mit langfristiger Perspektive im Unternehmen. Wachsen für die Kunden Die solide Basis für das Unternehmenswachstum bildet das größte Geschäftsfeld von Meusburger − der Formenbau. In den Jahren 2010 und 2013 kamen die Geschäftsbereiche Stanzwerkzeugbau und Werkstattbedarf hinzu. Zudem wurde mit der Eröffnung der Tochtergesellschaften in China, der Türkei, den USA, Indien und
Mexiko zwischen 2010 und 2015 die Globalisierung vorangetrieben. 2016 wuchs die Firma durch den Zukauf des Heißkanal- und Regeltechnikspezialisten PSG, dessen Produkte das Portfolio hervorragend ergänzen, erstmal anorganisch.
„Der Erweiterungsbau in Wolfurt 2017 war ein langfristiges Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Vorarlberg.“ Guntram Meusburger, Geschäftsführender Gesellschafter
Wissensmanagement als Erfolgsfaktor Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist der strukturierte Umgang mit dem Unternehmenswissen. Mit der von Meusburger entwickelten und täglich gelebten Wissensmanagementmethode WBI (Wissen besser integrieren) wird der Verlust von wichtigem Know-how durch Vergessen oder den Austritt von Mitarbeiter(inne)n verhindert. Mit der Methode und einer eigens dafür entwickelten Software wird die Ressource Wissen erfasst, verteilt, weiterentwickelt und gesichert. So bildet sie langfristig die Basis für Innovation und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg in Unternehmen und Organisationen. Durch den Kauf des Berliner Softwareunternehmens Segoni im Sommer 2018 wurde auch das Angebot im Bereich der Digitalisierung weiter ausgebaut. Ziel dabei ist, die Kunden neben der bereits bewährten praxisorientierten Wissensmanagementmethode WBI zukünftig auch in den Bereichen ERP (Enterprise Resource Planning) und PPS (Produktionsplanungs- und Steuerungssystem) zu unterstützen.
Meilensteine Die Meusburger Geschichte begann im Jahr 1964, als Georg Meusburger den Einmannbetrieb als Werkzeug- und Formenbauer in Dornbirn gründete. Für die dafür notwendige Drehbank bürgte dessen Vater damals mit zwölf Kühen. Und das Vertrauen machte sich bezahlt – im Jahr 2018 erwirtschafte die Meusburger Group mit ihren über 1700 Mitarbeiter(inne)n einen Umsatz von 308 Millionen Euro. Ein Blick zurück: Nach der Spezialisierung auf die Fertigung von stan-
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dardisierten Formaufbauten im Jahr 1978 erfolgte 1980 aufgrund von Platzmangel in Dornbirn der Umzug an den heutigen Standort nach Wolfurt. Das Unternehmen wuchs auch in den Folgejahren kontinuierlich und gesund weiter. Im Jahr 2007 übergab Georg Meusburger die Geschäftsführung an seinen Sohn Guntram Meusburger, der mit dem Erweiterungsbau in Wolfurt und der Produktionshalle in Lingenau weiter in den Standort Vorarlberg investierte. Parallel
dazu wurden zwischen den Jahren 2010 und 2015 Tochtergesellschaften in China, der Türkei, den USA, Indien und Mexiko eröffnet, um auch international erfolgreich zu sein. Heute reicht das Produktportfolio der Meusburger Group von standardisierten Qualitätsnormalien über Produkte der Heißkanal- und Regeltechnik und ausgesuchten Artikeln aus dem Werkstattbedarf für den Formen-, Werkzeug- und Maschinenbau bis hin zur wissens-
orientierten Managementmethode WBI und der ERP-Software SEGONI.PPMS zur effektiven Unternehmenssteuerung.
Meusburger Group Kesselstraße 42, 6960 Wolfurt office@meusburger.com T 05574 6706 www.meusburger.com
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Fotos: Matthias Rhomberg
Vorarlbergs erfolgreiche Traditionsunternehmen
Hydro Nenzing möchte bis 2025 erweitern.
Das Team Hydro Nenzing soll mit der Erweiterung wachsen.
Hydro Nenzing setzt Zeichen für Zukunft Hydro Nenzing wird sich in den kommenden Jahren als Kompetenzzentrum für Industrieanwendungen aus Aluminium weiter etablieren. „Mit dem Ausbau der Räumlichkeiten leiten wir die strategische Neuausrichtung und ein weiteres Wachstum in Nenzing ein“, so Geschäftsführer Manfred Rotschne. „Die Auftragsbücher sind voll. Wir wachsen und platzen aus allen Nähten“, erklärt Rotschne. Bis zum Jahr 2025 will Hydro Nenzing das Werk sukzessive erweitern. Damit sollen auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Hydro Nenzing freut sich, dass die Gemeinde Nenzing und die Agrargemeinschaft Landflächen zur Verfügung stellen werden. Investitionen in die Zukunft Mit den in den letzten Monaten durchgeführten Arbeiten bereitet sich der Standort auf das bevorstehende Wachstum vor. „Seit mehr als 45 Jahren produzieren wir hochwertige
Aluminiumprofile. Während dieser Zeit konnten wir uns zu einem der führenden Aluminiumstrangpresswerke in Europa hocharbeiten. Jetzt machen wir den nächsten Schritt vom perfekten Profilhersteller zum exzellenten Lösungsanbieter. Dafür investieren wir zunächst in das Arbeitsumfeld für unser Personal und modernisieren unser Erscheinungsbild”, so Geschäftsführer Manfred Rotschne. Das bedeutet konkret, dass zusätzliche Umkleideräume sowie ein neuer Pausenraum geschaffen wurden, weiters erstrahlt der Empfangsbereich in neuem Glanz. Eine Fassade mit einer Message Vorbeifahrenden dürfte zukünftig aber auch die komplett neu gestaltete Fassade auffallen. Hinter dieser steckt viel mehr als bloß ein Facelift. Sie symbolisiert die Nachhaltigkeitsstrategie, die Hydro bereits seit einigen Jahren konsequent verfolgt. Sämtliche darin verwendeten Aluminiumprofile stammen aus eigener
Produktion oder zumindest aus dem Hydro-Konzern und bestehen aus nachhaltigen Aluminiumlegierungen: Hydro 4.0 (Aluminium, das durch den Einsatz von Wasserkraft maximal 4 kg CO2 pro kg Aluminium erzeugt hat
„Mit dem Ausbau der Räumlichkeiten leiten wir die strategische Neuausrichtung und ein weiteres Wachstum in Nenzing ein.“ Manfred Rotschne Geschäftsführer
und somit als das Aluminium mit dem kleinsten ökologischen Fußabdruck überhaupt gilt) sowie Hydro 75R (Aluminium mit einem Mindestanteil von 75% recyceltem Aluminium). Hydro Nenzing wurde für das ASI(1)Nachhaltigkeitszertifikat auditiert Ende März unterzog sich Hydro Nenzing einem intensiven und unabhängigen Audit für das renommierte ASI-Nachhaltigkeitszertifikat. „Die Bestrebung, diese Auszeichnung zu erhalten, beweist, dass wir nicht nur eine gezielte Nachhaltigkeitsstrategie haben, sondern dass wir auch zu 100% dahinterstehen und sie tatkräftig umsetzen“, weiß Manfred Rotschne. (1)
ASI steht für Aluminium Stewardship Initiative. Sie ist eine weltweit tätige, gemeinnützige Organisation, die 2017 ins Leben gerufen wurde, um den Beitrag von Aluminium zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu maximieren. Vergleichen können Sie das ASINachhaltigkeitszertifikat in etwa mit dem FSC-Label für Holzprodukte.
Meilensteine 1972: Gründung von Hydro Aluminium Nenzing und Start mit einer 16-MN-Presse. 1973: Installation 10-Presse.
einer
MN-
1982: Installation der Presse P22. 1990: Bau des neuen Versandterminals.
nium Komponenten; Modernisierung P22. 1999: Neue Werkshalle für die Werkzeugtechnik inkl. eines automatisierten Hochregallagers. 2002: 30 Jahre Hydro Aluminium Nenzing; Jahresproduktion von 35.000 Tonnen. 2005: Flutkatastrophe in Nenzing.
1995: Installation der Presse P18. 1997: Gründung von Hydro Alumi-
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2008: Jahresproduktion 43.000 Tonnen in Nenzing.
von
2012: 40 Jahre Hydro Aluminium 2013: Joint Venture von Sapa & Hydro; aus Hydro Aluminium Nenzing wird Sapa Extrusion Nenzing.
2019: Erweiterung der Mitarbeiterräumlichkeiten sowie Umbau des Empfangs und Erweiterung um einen Showroom.
2014: Inbetriebnahme neue Presse P16.
Hydro Nenzing Austraße 16, 6710 Nenzing T 05525 6010 www.hydro.at
2015: Neuausrichtung Vertriebsaktivitäten in der Region DACH. 2017: Zertifizierung nach DIN 9100 für Luftfahrt. Übernahme der Sapa durch die Norsk Hydro AS, Sapa ist wieder Hydro.
Vorarlbergs erfolgreiche Traditionsunternehmen
Günther W. Amann hat vor 30 Jahren SAMINA gegründet.
Vorarlbergs erfolgreiche Traditionsunternehmen
In einem SAMINA-Schlafsystem stecken viele Stunden Vorbereitung und Handarbeit.
Ausgeschlafener Pionier und Visionär Meist gilt der Prophet im eigenen Land nichts. Das erfuhr auch der Vorarlberger Psychologe und Psychotherapeut Günther Amann-Jennson. Er beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Thema Schlaf, erdenkt, entwickelt und testet Bettensysteme und mehr für die gesunde Entspannung. Vor 30 Jahren gründete er sein Unternehmen „SAMINA“, wurde für seine Visionen so manches Mal belächelt. Heute lacht er. Der Mensch verschläft ein Drittel seines Lebens. Wer zu wenig oder andauernd schlecht schläft, kann krank werden: Bluthochdruck, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Alzheimer. Was heute medizinisch anerkannt und durch Forschungen bestätigt ist, stellte Günther Amann-Jennson vor 30 Jahren vor einige Probleme. Denn damals gab es zwar Schlaflabore in Kalifornien, im deutschsprachigen Raum jedoch kaum eines. Dabei hat eigentlich schon der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer (1788 bis 1860) fest-
gestellt: „Besonders aber gebe man dem Gehirn das zu seiner Reflexion nötige Maß des Schlafes; denn der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr ist.“ Die Wurzeln Unternehmer wollte der gebürtige Frastner eigentlich nicht werden. Die Wurzeln dafür liegen in seiner psychologischen Heilpraxis, die er über 13 Jahre führte. Bei den Behandlungen erkannte er: „Den Patienten, die mit den verschiedensten Problemen in meine Praxis kamen, war eines gemeinsam: Alle klagten über Schwierigkeiten beim Einschlafen oder über insgesamt schlechten Schlaf.“ Deshalb beschloss Amann-Jennson, den Schlaf seiner Patienten zu verbessern und dies therapeutisch zu nutzen. Seit Anfang der 1980er-Jahre beschäftigte er sich intensiv mit den Themen Schlaf, Gesundheit, Entspannung und Lebensenergie (Bioenergetik), studiere und forschte. Im Ergebnis entwickelte er ein ganzheitliches
„Schlaf-Gesund-Konzept“ zur Optimierung der Schlafqualität und baute einen Prototypen. „Alle waren begeistert, aber keiner wollte damit in Produktion gehen.“ In jener Zeit wurde der Visionär mit dem Vorarlberger Unternehmer Alfred Grass bekannt. „Dessen Sohn führte eine medizinische Produktion in der Schweiz. Beide machten mir Mut, das System patentieren zu lassen und selbst eine Produktion aufzubauen.“ Im Urlaub am Gardasee hatte er Zeit zum Nachdenken. Fazit: „Es war ein unruhiger Urlaub. Ich weiß noch genau, was meine Frau Elisabeth gesagt hat.“ Trotzdem entschied sich der Frastner: Selbst getan ist gut getan. Und gründete 1989 „SAMINA“. Damals ein Einmannunternehmen. Der Gründer arbeitete – neben Forschung und Produktion – weiter in seiner Praxis. Verwandte wurden mit eingespannt. Viele Hürden waren zu nehmen, auch finanzielle. „Die Bank verwehrte mir einen Kredit über heute etwa 7000 Euro mit der Begründung: Ein Bett hat doch schon jeder.“ 1991 stieg Ehefrau
Elisabeth aus dem Lehrerdienst aus und übernahm die Näherei, in der Matratzen, Auflagen, Decken und Kissen handgefertigt werden. „Sie hat eine textile Ausbildung“, erklärt AmannJennson. Der Gründer gab und gibt sich nicht damit zufrieden, Polster und Matratzen herzustellen und zu verkaufen. Unermüdlich forscht er gemeinsam mit Universitätsprofessoren, wie der perfekte Schlaf erreicht werden kann. Inzwischen genießt der Frastanzer internationale Anerkennung als Schlafexperte und Buchautor. Jetzt wurde erstmals eine Klinik komplett mit dem selbst entwickelten und produzierten „Schlaf-Gesund-Konzept“ ausgestattet. „Ein Durchbruch“, sagt Amann. Die Privatklinik im liechtensteinischen Gaflei ist auf die stationäre Behandlung von Stressfolgeerkrankungen und Depressionen spezialisiert. Immer mehr Menschen leiden an Schlafstörungen. Es ist also noch einiges zu tun für den Visonär, der bei Problemen den Hut nicht hingehauen, sondern aufbehalten hat.
Meilensteine 1989: Günther W. Amann gründet gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth in Frastanz die Firma SAMINA. Ziel: Neu definieren des Themas Schlaf. Entwickelt wird ein SchlafGesund-Konzept. Von Beginn an wird Wert gelegt auf höchste Qualität und die ausschließliche Verwendung von Naturmaterialien wie Eschenholz, Schafschurwolle, Naturkautschuk und Baumwolle. April 1989: Auslieferung des ersten Bettsystems nach Göfis, produziert in einem aufgelassenen Spar-Markt in Frastanz.
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2010 und 2012: Verleihung des SENSES Award für Hotelkonzept 1994 Zusammenlegung von Produktion und Verwaltung nach Frastanz: Aus der 500-Quadratmeter-Halle von damals ist heute ein Produktionsstandort mit dem Sechsfachen der Fläche geworden. Geschäftsführung: Günther AmannJennson, Geschäftsführer für den schlaftherapeutischen Bereich und Forschung, Elisabeth Amann, Produktionsleitung, Philipp Amann, Vertriebschef, Theresa Amann, Marketingleiterin, Clemens Amann, IT-Chef.
Aktuelle Forschung: Kooperation mit FHV und dem Sozialzentrum „Vorderlandhus“. Thema ist die Schlafoptimierung von Senioren. Der Firmengründer schrieb bereits drei Bücher zum Thema Schlafoptimierung: („Schlaf dich gesund“, „Schlaf dich jung, fit und erfolgreich“ sowie „MusikMedizin im Schlaf“). Das 70 Mitarbeiter umfassende Unternehmen hat Vertriebsstandorte u. a. in Österreich, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich, Niederlande, Spanien, Slowakei,
Tschechien, Russland, Türkei, Indonesien, Kanada und USA.
SAMINA Produktionund Handels GmbH Obere Lände 7, 6820 Frastanz T 05522 53500, Fax -20 www.samina.com
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1888 Volksbank Vorarlberg 1906 Stadtwerke Feldkirch 1919 MĂźller Optik 1925 Bertsch Holding 1937 Wilhelm+Mayer Bau 1955 Alpla Werke 1964 Meusburger Group 1972 Hydro Nenzing 1989 Samina