PETER MENNEL WIE DIE JUGENDSPIELE INS LÄNDLE KAMEN. NR. 4A / 20.1.2015
Ö S T E R R E I C H S
G R Ö S S T E
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Siegeshungrig. Das Alpin-Trio Scheib, Gritsch und Lokalmatadorin Liensberger mit Trainerin Stocker.
European Youth Olympic Festival 2015
Die Heim-Spiele Von Biathlon bis Ski. Unsere Medaillenhoffnungen im Porträt. Von Gaschurn bis Malbun. Alle Wettkampfstätten im Überblick. Von A bis Z. Alle Fakten & Zahlen zum Jugendsport-Highlight. P.b.b. 11Z038943 W, Retouren an Postfach 100, 1350 Wien Styria Multi Media Men GmbH & Co KG, Geiselbergstr. 15, 1110 Wien
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DAS ÖSTERREICHISCHE OLYMPISCHE COMITÉ DANKT SEINEN PARTNERN FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG! AUSSTATTER DES YOUTH OLYMPIC TEAM AUSTRIA
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DAS ÖSTERREICHISCHE OLYMPISCHE COMITÉ DANKT SEINEN PARTNERN UND AUSSTATTERN FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG
Editoriall Manfred Behr redaktion@sportwoche.at Tel.: +43/1/601 17-0, Fax: DW-670 Geiselbergstraße 15, 1110 Wien Abo-Hotline: 01/863 04-840 www.sportwoche.at
Das wahre Olympia
SPECIAL
Die Spiele in Reinkultur – und das vor der Haustür!
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ÖOC-Boss Stoss überbrachte BP Fischer das erste EYOFVIP-Ticket.
Flash
EYOF 2015
ie wollen Olympische Spiele ohne Pomp, ohne Machtdemonstration, ohne ökonomisch-politische Verflechtungen und Abhängigkeiten? Sie wollen eine Rückbesinnung auf die alten Werte? Citius, altius, fortius, fertig? Garniert mit Fair-Play, garantiert dopingfrei? Here you are – European Youth Olympic Festival oder, weniger verwirrend formuliert, Europäische Olympische Jugendspiele (wie sie in Zukunft auch offiziell heißen werden). Und das vor der Haustür. Eine Once-in-a-Lifetime-Experience, würde der Amerikaner sagen. Schon klar, Sie wollen Stars sehen. Können Sie in Vorarlberg und Liechtenstein auch: Stars von morgen. In entspannter Atmosphäre und völlig kostenlos (die hippen Live Acts am Abend übrigens auch). Seien Sie versichert: Die 15- bis 18-jährigen AthletInnen haben Ihre volle Aufmerksamkeit verdient. Sie repräsentieren anstelle der Ware Olympia das wahre Olympia, Olympia in Reinkultur. Schauen Sie sich das an! Ihr
Das Feuer ist gelandet. Am 18. Jänner um 15.55 Uhr Ortszeit erreichte das Olympische Ol i h FFeuer per Privatflieger von Griechenland kommend Vorarlberger Boden. Drei Tage lang wird es durchs Ländle touren, ehe die Fackel am Freitag den Kirchplatz von Schruns erreichen wird, wo es bis zur Eröffnung am 25. Jänner verweilen wird.
Wussten Sie, dass …? … alle Wettkämpfe, Zeremonien und Konzerte gratis besucht werden können? Voraussetzung ist lediglich ein Ticket (www.eyof2015.org), das gleichzeitig zur Benützung aller öffentlichen Transportmittel in Vorarlberg berechtigt.
… 45 Nationen am EYOF teilnehmen? Von den europäischen Flächenstaaten fehlen lediglich Albanien und Aserbaidschan. … das EYOF eine groß angelegte Charity-Aktion unter dem Titel #thecaresquare unterstützt? Um zwei Euro können alle Besucher einen von 1.906 Mosaiksteinen eines noch verhüllten Posters erstehen. Der Reinerlös kommt zu 100 Prozent dem African Great
Lakes Friendship Games Project zugute, das seit 2010 einen dreitägigen Event organisiert, bei dem 300 Kinder aus Burundi, Ruanda und dem Kongo ein Sportfest feiern. Die Mosaiksteine können im Haus des Gastes in Schruns, bei den caresquare-Volunteers und unter www.thecarequare.com erstanden werden.
… 1.200 Freiwillige für den reibungslosen Ablauf der Jugendspiele sorgen werden?
… Allzeitgrößen wie Marit Björgen (NOR/Langlauf), Janica Kostelic (CRO), Anja Pärson (SWE/Ski alpin), Jewgeni Pluschenko (RUS/Eiskunstlauf) und Jason Lamy Chappuis (FRA/Nord. Kombination) ihren ersten großen Auftritt beim EYOF hatten? … Tirol mit 13 Aktiven die größte Bundesland-Abordnung im ÖOC-Kontingent stellt – dicht gefolgt von Gastgeber Vorarlberg (12). … die Wettkampfstätten bis zu 75 Kilometer voneinander entfernt liegen? Diese Distanz trennt Gaschurn (Langlauf) von Malun (LIE/Ski Alpin).
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Die Snowboard-Asse – ein Drittel des Vorarlberger Aufgebots.
Herausgeber Styria Multi Media Men GmbH & Co KG. Chefredaktion Manfred Behr. Redaktion Mag. Christoph König. Grafisches Konzept José Coll. Grafik & Produktion Philipp Foltin, Christoph Geretschlaeger. Fotoredaktion Emanuel Serentschy. Fotograf Christian Hofer. Korrektur Mag. (FH) Sven Haidinger. Geschäftsführer Mag. Christian Burgstaller, Christoph Loidl, Thomas Leskoschek, Christian Schmidt-Hamkens. Marketing Mag. Maria Gruber (Ltg.), Ines Dannecker, Katrin Gruber, Mariana Lukic, Lena Rifesser,. Verlagsleitung Franz Fellner. Anzeigenkontakt Jens Fischer, Matthias Schneider, Michael Szirota. Anzeigenverwaltung Kerstin Widler. Druckvorstufe Erika Lachner. Druck Niederösterreichisches Pressehaus, Gutenbergstraße 12, 3100 St. Pölten. Vertrieb und Lesermarketing Christa Ziegler, Thomas Findler (Einzelhandel, Großverkauf), Robert Scharfenberg (Abomarketing, CRM), Michaela Gerger (Vertriebsmarketing) Vertrieb Morawa Pressevertrieb, 1140 Wien. Medieninhaber Styria Multi Media Men GmbH & Co KG, Geiselbergstraße 15, 1110 Wien, Tel.: 01/601 17-0, Fax: 01/601 17-670. Abo und Leserservice Hotline: 01/863 04-840, Fax: 01/863 04-778400, E-Mail: abo@sportwoche.at, Web: www.magazinshop.at/sportwoche (Inland). Einjahresabo (51 Ausgaben): € 54,90, Einzelverkaufspreis: € 2,00. Offenlegung gem. § 25 MedienG unter: http://sportnet.at/home/fussball/1572853/index EIN UNTERNEHMEN DER
eyof 2015 alles über die jugendspiele
Olympia zum Angreifen! Im Rahmen der School Sport & Fan Challenge können Vorarlberger Schulklassen ihr Können im Ski Alpin, Langlauf, Skispringen, Eiskunstlauf und Eishockey an Originalschauplätzen und am Tag des Olympia-Wettkampfes testen. »Eine exklusive Gelegenheit, das olympische Flair EYOF-GF air zu erleben«, rührt EYOF GF Groborsch roborsch die Werbetrommel.
»Rock th
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Beim Tag des Sports freundeten sich auch Marcel Hirscher, Anna Fenninger und Matthias Mayer mit Maskottchen Alpy an.
EYOF 2015
Eine echte Challenge
Auswahl bisheriger EYOFMedaillengewinner des ÖOC Julia Lautowa Mario Scheiber Philipp Schörghofer Stefan Kaiser Ingrid Rumpfhuber Veronika Windisch Daniela Iraschko Michaela Kirchgasser Manuel Fettner Kathrin Zettel Eva-Maria Brem Anna Fenninger Dominik Landertinger Pia Meusburger Lukas Mathies Ina Meschik Bernadette Schild Mirjam Puchner Sabine Schöffmann Mario Seidl Thomas Diethart Nathalie Schwarz Christina Ager Marco Schwarz
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Eiskunstlauf 1997 Silber Super-G/RTL 1999 Silber/Bronze RTL 1999 Bronze Skispringen 1999 Silber Parallelslalom 1999 Silber Shorttrack 1999 Bronze Skispringen 2001 Gold Parallelslalom 2001 Silber Team-Skispringen 2001 Silber Super-G 2003 Silber RTL/Super-G 2005 Gold/Silber Slalom/Super-G 2005 2x Bronze Biathlon-Sprint/ 2005 Silber/Bronze/ Verfolgung/Mixed-Staffel Silber Snowboardcross 2005 Bronze Snowboard-RTL/ Parallelslalom 2007 Gold/Silber Snowboard-Parallelslalom/RTL 2007 Gold/Bronze RTL/Slalom 2007 Silber/Bronze RTL 2009 Gold Snowboardcross/RTL 2009 Gold/Silber Nord. Kombination Gundersen/Team 2009 Silber/Bronze Team-Skispringen 2009 Silber/Bronze Langlauf-Sprint 2011 Bronze RTL/Slalom/ Bronze/Silber/ Teambewerb 2013 Gold Alpin-Teambewerb 2013 Gold
Facts and Figures: Was Sie über die 12 Jugendspiele in Vorarlberg und Liech
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YOF: vier Buchstaben, die sich nur OlympiaInsidern sofort erschließen. European Youth Olympic Festival. Die zwöl e Auflage im Winter, von 25. bis 30. Jänner in Vorarlberg und Liechtenstein, wird gleichzeitig die letzte sein. Unter diesem Titel. Denn Dr. Peter Mennel, Vorsitzender der Marketingkommission des Europäischen Olympischen Comitées, brachte erfolgreich einen Antrag ein, das EYOF in EYOG (European Youth Olympic Games) umzubenennen. Ob EYOF oder EYOG – der Sinn bleibt der gleiche. Den Jugendsport zu fördern und aufzuwerten, AthletInnen zwischen 15 und 18 Jahren eine Bühne zu bieten, eintauchen zu lassen in die Faszination
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Olympia. Und nicht zuletzt eine erste Standortbestimmung im Vergleich mit den besten Jugend-SportlerInnen des Kontinents zu ermöglichen.
Shooting-Stars Das EYOF 2015 mit seinen rund 900 AthletInnen aus 45 Nationen kann getrost als »historisch« bezeichnet werden. Zum ersten Mal in der olympischen Geschichte treten zwei Länder als Veranstalter auf. Ein Novum, das dem großen Reformwerk des IOC, der Agenda 2020 vorgrei . Dieser besonderen Konstellation wird auch in der Eröffnungsfeier am 25.1. um 19.30 Uhr (live auf ORF SPORT+) im Montafon Nordic Zentrum von Tschagguns (der Eintritt ist wie bei allen EYOF-Veranstaltungen gratis) Rechnung getragen. Die von Ta-
WEB-TIPP www.eyof2015.org
Alle ÖOC-Medaillengewinner von Brasov 2013
Am Ende eines langes Weges
Gold
Vor etwas mehr als vier Jahren wurden die Jugendspiele an Vorarlberg und Liechtenstein vergeben, vor zwei Jahren nahmen ÖOC-Präsident Karl Stoss und Liechtensteins NOK-Präsident Leo Kranz in Brasov die olympische Flagge entgegen. Am 25. Jänner weicht die Vorfreude der gespannten Erwartung: Lasset die Spiele beginnen!
Ager/Reisinger/Steinlechner/ Annewanter/Graf/Schwarz Ski alpin/Team Manuel Annewanter Ski alpin/RTL
Silber Christina Ager Mathias Graf Luca Hämmerle Sonja Schoitsch
Ski alpin/Slalom Ski alpin/RTL Snowboardcross Skispringen
Bronze
Die Sprecher des Olympischen Eides Xaver Kuster, Athlet Marion Vettori, Kampfrichter Ralf Jegler, Trainer
VorschussLorbeeren
e 12. Europäischen Olympischen chtenstein wissen sollten. Manfred Behr
Alle Winter-EYOFAusrichter 1993 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013 2015 2017 2019
Aosta (ITA) Andorra la Vella (AND) Sundsvall (SWE) Poprad (SVK) Vuokatti (FIN) Bled (SLO) Monthey (SUI) Jaca (ESP) Bielsko-Biala/Wisla (POL) Liberec (CZE) Brasov (ROU) Vorarlberg/Liechtenstein Sarajevo (BIH) Erzurum (TUR)
ÖOC Delegationsleitung
Der jugendlichen Ausrichtung des EYOF wurde nicht nur mit dem Slogan »Rock the Alps« und dem kulturellen Rahmenprogramm Rechnung getragen. Zahlreiche Vorarlberger Schulen wurden in die Vorbereitungen und den Ablauf eingebunden. So gestaltete und fertigte das Innenausbau-Kolleg an der HTL Rankweil das Siegespodest und die Medaillen-Tableaus. Zuvor ha e bereits der Textil- und Bekleidungstechnikzweig der HTL Dornbirn für den Entwurf des EYOF-Masko chen Alpy verantwortlich gezeichnet. Im Rahmen der EYOF Sport & Fan Challenge trainierten hunderte SchülerInnen mit Vorarlberger Vereinen, um am jeweiligen EYOFWe kamp ag an den Venues der Jugendspiele separate We kämpfe auszutragen.
Präsident Generalsekretär Chef de Mission Stv. Delegationsleiterin
Karl Stoss Peter Mennel Christoph Sieber Cornelia Hinterleitner
Medizinisches Team Ärztliche Leitung Sportpsychologe Physiotherapeuten Sportmasseur
Joachim Westermeier Thomas Brandauer Thomas Hebenstreit, Elisabeth Riegler Christoph Ogris
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EYOF-Alpin-Starterin Julia Scheib ist schon seit längerem auf dem Radar der Talente-Scouts. Als steirische Nachwuchssportlerin des Jahres 2013 bekam sie den Preis von Lindsey Vonn überreicht.
EYOF Botschafter Christina Ager Marco Büchel (LIE) Reinhard Divis Philipp Hälg (LIE) Alessandro Hämmerle Marcel Mathis Patrick Ortlieb Rainer Salzgeber Markus Schairer Hubert Strolz Anita Wachter Tina Weirather (LIE) Ulrich Wohlgenannt Toni Innauer Markus Schairer
Leuchtende Augen Der Kick-off-Event in Abtenau kurz nach Nominierungsschluss ist mittlerweile Fixpunkt im Vorfeld jedes Großereignisses. Diesmal schworen ÖOC-Generalsekretär Mennel und Sportdirektor Sieber die AthetInnen auf die große Aufgabe ein.
E U R O P E A N Y O U T H O LY M P I C FE S T I VA L S PO R TW O C H E 4A/ 2015
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he Alps!« mara Kaufmann inszenierte Show wird 150 LaiendarstellerInnen unter dem passenden Motto »Sternschnuppen« (»Shooting Stars«) in den Mi elpunkt rücken. Eröffnet wird das Jugendsport-Highlight von Bundespräsident Heinz Fischer und Liechtensteins Erbprinz Alois.
Schwaiger/Kupfner/ Ulmer/Wallinger Biathlon/Mixed-Staffel Schoitsch/Raudaschl/ Hofer/Steiner Skispringen/Mixed-Team Greiderer/Hofer/ Mendel/Steiner Skispringen/Team Thomas Hofer Skispringen Katharina Neussner Snowboardcross
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eyof 2015 das programm
27. Jänner Dienstag
25. Jänner
10.00 10.00 10.30 10.30 13.00 13.00 13.30 14.00 15.00 18.30 19.30
Sonntag
19.30 Eröffnungsfeieer
26. Jänner Montag
10.00 Langlauf , Burs
Ski Alpin, Mädchen, Riesentorlauf, 1. Dg. Snowboardcross, Burschen & Mädchen, Quali Skispringen, Burschen, HS 108 Biathlon, Burschen, 7,5 km Sprint Ski Alpin, Mädchen, Riesentorlauf, 2. Dg. Snowboardcross, Burschen & Mädchen, Finale Biathlon, Mädchen, 6 km Sprint Skispringen, Mädchen, HS 66 Eishockey, Schweiz – Slowakei Eishockey, Österreich – Russland Medaillenfeier; Live on Stage: Vertigo; Dorfcafe & Gregor Meyle (Kulturbühne)
chen, 10 km kl
assisch 10.00 Nordisc he Kombinatio n, Springen 10.00 Ski Alp in, Burschen, Ri esentorlauf, 1. 10.00 Eiskunst Dg. lauf 12.30 Langlauf , Mädchen, Kurzprogramm , Mädchen, 7,5 km klassisch 13.00 Ski Alp in, Burschen, Ri esentorlauf, 2. 14.30 Nordisc Dg. he Kombinatio n, 10 15.00 Eishocke y, Tschechien – km Gundersen Schweiz 15.30 Eiskunst lauf 18.30 Eishocke , Burschen, Kurzprogramm y, Russland – Fi nnland 19.30 Medaille nfeier; Live on St age: Mac Driver After Show Pa ; rty
Der Endzweck. Beim EYOF werden in acht Sportarten und 28 Bewerben Gold, Silber und Bronze vergeben. GEPA-PICTURES.COM
29. Jänner
Donnerslomta, 1.gDg.
en, Sla 10.00 Ski alpin, Mädch & Mädchen, hen 10.30 Langlauf, Bursc sch ssi Sprint, kla Mixed, Teambewerb 11.00 Snowboardcross, en, Slalom, 2. Dg. 13.00 Ski Alpin, Mädch Platz 5 um 15.00 Eishockey, Spiel , Teambewerb hen rsc Bu 15.30 Skispringen, um Platz 3 18.30 Eishockey, Spiel e on Stage: LinksabbiegA 19.30 Medaillenfeier, Liv er Show Party üst & Großstadtgefl er; Aft
28. Jänner Mittwoch
, Springen 09.00 Nordische Kombination Kür 10.00 Eiskunstlauf, Mädchen, , 1. Dg. lom Sla en, 10.00 Ski Alpin, Bursch folgung Ver km 10 en, sch Bur 10.30 Biathlon, ting Ska km 7,5 en, sch Bur f, 10.30 Langlau ting Ska 12.30 Langlauf, Mädchen, 5 km lom, 2. Dg. 13.00 Ski Alpin, Burschen, Sla km Verfolgung 7,5 en, dch 13.30 Biathlon, Mä Gundersen 5 km , tion bina Kom he 14.00 Nordisc echien 15.00 Eishockey, Slowakei – Tsch Kür en, 15.30 Eiskunstlauf, Bursch Finnland 18.30 Eishockey, Österreich – ge: The Weight Sta on Live ; eier 19.30 Medaillenf & Russkaja; After Show Party
30. Jänner Freitag 09.00 Nordische Kombination, Teambewerb, Springen 10.00 Ski Alpin, Mixed, Teambewerb 10.30 Biathlon, Mixed, Staffel, 2 x 7,5 + 2 x 6 km 10.30 Langlauf, Mixed, Staffel, 4 x 5 km 14.00 Skispringen, Mädchen, Teambewerb 14.00 Nord. Kombination, Teambewerb, 4 x 5 km 15.00 Eishockey, Finale 19.30 Medaillenfeier & Schlussfeier, Live on Stage: Pföhrassaler & Iriepathie; After Show Party
Beim Auftritt von Gregor Meyle (»Keine ist wie du«) wird das Dorfcafe aus allen Nähten platzen. IMAGO/STAR-MEDIA
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Mal besser. Malbuner.
eyof 2015 ski alpin RAPHAEL HAASER Auf Ausnahmetalente wie Fabio Gstrein wartet die ÖSV-Technikerfraktion im Weltcup.
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm Mit einer A itude à la Bode Miller will der Tiroler die Skiwelt erobern. Manfred Behr
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FABIO GSTREIN
Im Rekordtempo Richtung Spitze Der Großcousin von Bernhard Gstrein soll das Generationenloch im Weltcup ki en.
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as nennt man wohl Standortvorteil. Wenn Fabio Gstrein als Kindergarten-Knirps Skifahren gehen wollte, musste er nur einmal umfallen und konnte zwischen zwei Schleppli en wählen. Ohne von den Eltern, beide Skilehrer in der familieneigenen Skischule, beaufsichtigt werden zu müssen. Vielleicht eine Erklärung für den steilen Aufstieg des Söldeners, der 2013 die Trofeo Topolino gewann und, auch auf Betreiben von ÖSVHerrenchef Andi Puelacher, nach nur einem FIS-Jahr in den ÖSV-Nachwuchs geholt wurde. »Mir wurde gesagt, dass es so etwas bisher noch nie gegeben hat«, grinst Fabio, dessen Großcousin Bernhard Gstrein vor 25 Jahren
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Alberto Tomba im SlalomWeltcup die Stirn bot.
as nennt man wohl Renn- einem Grund ausübt – weil er fahrer-Dynastie. Der Papa Spaß dran hat.« Auch der – Ex-Rennläufer. Die Tante 17-Jährige vom Achensee strebt (Andrea Haaser) – Junioren- an, die Dinge simpel zu halten. Europameisterin 1979 mit vier »Locker an die Sache herangeTop-10-Platzierungen im Welt- hen, nicht zu viel dabei dencup. Der Onkel (Josef Bechtl) – ken, einfach man selbst sein«, früher Weltcupläufer. Schwe- erklärt der Schüler des Skigymnasiums Saalfelden ster Riccarda – geraSKI ALPIN, BURSCHEN seinen Approach. de im Begriff, ebenIhm zur Seite sein dort Fuß zu fassen. Pascal Fritz Vater, der Trainings Und in der Nachbar- Fabio Gstrein scha – Ex-Abfahrts- Raphael Haaser organisiert, den JuCrack Peter Rzehak. Moritz Marko nior zu Rennen beKlar, dass auch Ragleitet. Mi e Jänner phael Haaser alsbald Interesse auch zu dessen erster »echter« anmeldete, eine Rennfahrer- Abfahrt, dem Europacuprenkarriere einzuschlagen. Zumal nen in Altenmarkt, wo Haaser die Mu er auch noch Skilehre- auf den Sieger, Weltcupfahrer rin ist, dem Junior die Technik Joachim Puchner, gerade mal 2,9 Sekunden einbüßte. Mi elvon der Pike auf lernte. fristig tendiert der Hobby-GolLocker vom Hocker fer und frühere Fußballer des Wie sich Raphael die Alpin- FC Achensee zum AllrounderKarriere vorstellt, ist leicht er- tum, beim EYOF hingegen sind klärt: Bode-Miller-like. »Seine seine Techniker-Skills gefragt. Lockerheit, seine Coolness im- »Ich will nachher sagen könponiert mir. Er nimmt alles, nen, mein Bestes gegeben zu wie es kommt. Und vergisst haben. Erzwingen lässt sich eh nie, dass er den Sport aus nix.«
Früh übt sich … Einen auf Jungstar macht der 17-jährige EYOF-Mitfavorit, der in (noch) jüngeren Jahren als Cross-Country-Fahrer an einer Nachwuchs-EM im Mountainbiken teilgenommen hat, trotzdem nicht. Obwohl man Ausnahme-Techniker wie ihn angesichts der Nachwuchsmisere im Weltcup sehnsüchtig erwartet. Bereits vor zwei Jahren war Gstrein, der fallweise mit WeltcupCrack Florian Scheiber übt, beim Weltcup-Opening in seiner Heimat als Vorläufer am Start gestanden. »Die mangelnde Dichte hat auch ihr Gutes. Ich kann mich ohne Druck entwickeln.«
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Raphael Haaser legt seine Karriere wie Bode Miller an. »Locker bleiben, nie vergessen, warum man den Sport ausübt.« GEPA-PICTURES.COM
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KATHARINA GALLHUBER
Technikerin mit Zug zum Tor Die Gebietsliga-Kickerin hängte sogar schon Bernade e Schild ab. Manfred Behr
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Lebender Glücksbringer Motivierend dürften auch die Au ri e im Dress des SC Göstling in der Damen-Fußball-Ge-
SKI ALPIN, MÄDCHEN
Katharina Gallhuber Franziska Gritsch Katharina Liensberger Julia Scheib
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erpatzte Generalprobe, gelungene Premiere. Mit zwei Ausfällen in den FIS-Slaloms von Gaal beschloss Katharina Gallhuber die Vorbereitung auf das EYOF. Halb so wild, davor ha e die 17-Jährige beim Rennen am Paß Thurn sogar gestandene Weltcup-Athletinnen wie Bernade e Schild oder Lena Dürr hinter sich gelassen. So wie 2013 die gesamte RTL-Konkurrenz beim prestigeträchtigen Schülerrennen Trofeo Topolino. Gestählt durch so manches gemeinsame Training mit Kathrin Ze el daheim in Göstling und Umgebung. «Das ist jedes Mal extra cool und motivierend.«
Göstlings Next Ski-Superstar? Katharina Gallhuber peilt beim EYOF eine Medaile an.
bietsliga wirken, wo Katharina im Mi elfeld und Angriff ihre Frau steht. »Die Verletzungsgefahr blende ich gedanklich einfach aus.« Den Rest besorgt eine vom Bruder geschenkte Kette, die auch bei Skirennen als Glücksbringer fungiert. So wie der Opa, der ihre Alpinkarriere
von Beginn an hautnah begleitet hat, so gut wie jedes Rennen vor Ort verfolgt. Ehrensache, dass er auch bei den EYOF-Alpinkonkurrenzen in Liechtenstein, diesmal an der Seite von Katharinas Eltern, die Daumen drückt. Dort will die Schülerin der Ski-HAK Waidhofen/Ybbs ihre
gediegene Technik mit Risikobereitschaft paaren, um den Traum von der Medaille wahrzumachen. »Ein großer Punkt ist aber auch, Spaß zu haben.« So wie damals, als ihre Mu er sie mit knapp drei Jahren auf die Ski stellte. »Ich bin einfach nicht mehr davon losgekommen.«
FRANZISKA GRITSCH
Ein Fremdkörper als Wegbegleiter 3 Monate nach ihrem Wadenbeinbruch will die Söldenerin beim EYOF überzeugen.
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ine Metallplatte und acht Schrauben begleiten Franziska Gritsch beim SaisonHighlight. Ein Fremdkörper zwar, aber einer, mit dem sich’s leben lässt. Zumindest bis Saisonende. Nötig gemacht hat das Implantat ein Wadenbeinbruch, erli en Anfang November beim Slalomtraining, als sie mit dem Ski in einem Kippstangen»Bohrloch« eingespitztelt ha e.
Nominiert wurde die 17-Jährige, die seit 26.12. wieder auf Ski steht, dennoch. Ihres schnellen Schwunges wegen. Den hat sie mit vielen Top-AthletInnen gemein. Genauso wie ihre Herkunft (Sölden, wo ihre Eltern eine Pension und die Heide Alm
Fast schmerzfrei, aber ohne Wettkampfpraxis nimmt Gritsch das EYOF in Angriff.
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Tuchfühlung mit dem Idol
mi en im Skigebiet betreiben) und ihre Schulbildung (Abschlussklasse der Hotelfachschule Bad Hofgastein). Dort drückte bekanntlich nicht nur Marcel Hirscher, sondern auch Anna Fenninger, eines von Franziskas Vorbildern, die Schulbank. Bei den Superkombi-Meisterschaften 2014 in Innerkrems war sie mit der dort erfolgreichen Olympiasiegerin als Vierte schon mal auf Tuchfühlung. Nicht der einzige Grund, warum die Ötztalerin im ÖSV-Nachwuchskader Aufnahme fand. Der machte allerdings einen Materialwechsel von Blizzard (nicht im DamenSki-Pool) zu Head nötig. »Ich weiß zwar nicht genau, wo ich stehe, aber die paar Schneetage haben sich gut angefühlt.«
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eyof 2015 kombination PHILIPP KUTTIN
Mehr der Läufer! Im Gegensatz zu Weltmeister-Papa Heinz liegt Ku in junior der Langlauf mehr als das Springen. Er eifert Felix Go wald und Magnus Moan nach. Christoph König
A
llzu sehr sollte Philipp Ku in ja nicht in die Fußstapfen seines Vaters Heinz treten. Der wurde zwar schon mit 20 Jahren Weltmeister (1991 in Val di Fiemme), beendete aber bereits mit 24 nach zahlreichen schweren Stürzen seine Karriere. Im Gegensatz zum Dad ist der 17-Jährige zwar kein Skispringer, sondern Nordischer Kombinierer, seine ersten schlimmen Stürze hat er aber leider auch schon hinter sich. »Einmal hat es mich bei der Landung genauso wie den Ammann geworfen.« Vor einer Woche gingen bei Ku in junior beim Training in Seefeld alle Lichter aus. Er überschlug sich in der Luft, krachte auf den Vorbau: Gehirnerschü erung. Nach Redaktionsschluss wollte er schon wieder auf die Schanze gehen, um bis zu den Bewerben beim EYOF wieder in Schuss sein.
Wie Vater Heinz hat Philipp Kuttin (17) schon ein paar schwere SkisprungStürze hinter sich.
Material-Troubles
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IMAGO/KUESS
NORDISCHE KOMBINATION
Trotz seiner Gene war es für Philipp nie Philipp Kuttin ein Thema, Spezial- Samuel Mraz springer zu werden: Daniel Rieder »Mich motiviert ein- Mika Vermeulen fach die Kombination aus Ausdauer und Schnellkra .« Und im Gegensatz zu Papa Heinz fühlt sich der kleine Kuttin (wobei »klein« bei einer Größe von ebenfalls 1,92 Metern relativ ist) in der Loipe nasium Saalfelden auch mit deutlich wohler als auf der seinen großen Vorbildern: Schanze. Auch, weil er mit Felix Gottwald und Magnus dem neuen Sprungmaterial, Moan. »Die Norweger habe ich dem gebogenen Bindungsstab einmal in Oberstdorf getrofund den daran angepassten fen. Die sind extrem freundSchuhen, noch sehr zu kämp- lich.« Bei der Wahl zwischen fen hat. »Ich bin immer schon Stams und Saalfelden entbesser gelaufen.« Das verbin- schied sich Kuttin relativ det den Schüler vom Skigym- schnell für das Salzburger
Kombi-Mekka am steinernen Meer. »Denn dort war ich mit Flaschberger oder Gerstgraser in einer extrem starken Trainingsgruppe.« Seit Vater Heinz zum Skisprung-Chef aufgestiegen ist, bekommt ihn sein Sohn nicht so o zu Gesicht wie ihm lieb wäre. »O fährt er gerade zum
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Weltcup, wenn ich vom Alpencup heimkomme.« Als Heinz noch als Stützpunk rainer in Villach mit Thomas Morgenstern trainierte, dur e auch Philipp ab und zu dabei sein. »Immer wenn ich mit dem Li gefahren bin, hab ich mir genau angeschaut wie Morgi in der Lu gelegen ist.«
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SKISPRINGEN JULIA HUBER
Sicherheitsvariante. Maximilian Schmalnauer vertraut seinem Flugsystem voll und ganz.
Julia – Flüge zum Glück Die einstige Skisprung-Pionierin ist schon am Beginn ihrer Karriere eine ganz Große. Julia Huber, mit 183 cm die Größte im EYOF-Team, eifert Simon Ammann nach.
SKISPRINGEN MAXIMILIAN SCHMALNAUER
Ein Luftikus will hoch hinaus GEPA-PICTURES.COM (2)
Das freche Früchtchen setzt im Montafon auf seine Fliegerqualitäten. Manfred Behr
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ls Julia Huber, inspiriert Bergisel, einer der größten von einem Besuch beim Schanzen, die sie bislang beGuglhupf-Talentespringen sprungen hat. Weite Sätze sollen in ihrer Heimatgemeinde Rot- in Zukun zur Normalität wertenmann, bei ihren Eltern um den. »Ich muss beim Absprung die Erlaubnis zum Skispringen meine langen Hebel noch besser anfragte, bekam die 5-Jährige zur Geltung bringen.« Würde ein entrüstetes »Nein« entge- sich angesichts ihrer Körpergrögengeschmettert. Doch steter ße von 183 cm durchaus auszahTropfen höhlte den Stein, mit len. Groß sind auch ihre Vorbilder, wenngleich sechs stand sie dann SKISPRINGEN MÄDCHEN nicht unbedingt von doch am Ablauf eines ihrer Statur – Daniela K10-»Bakkens«. Und Julia Huber Iraschko-Stolz etwa leistete wertvolle Pio- Timna Moser und Simon Amnierarbeit. »In der Katharina Radlegger mann. Von dem will Steiermark war ich damals allein, auf andere Sprin- sie sich viel abschauen – nur gerinnen bin ich erst bei natio- den Aufsprung nicht. Der wurde nalen Bewerben getroffen.« kürzlich auch ihrer stärksten Jetzt, mit 16, hat sich Julia Teamkollegin zum Verhängnis. auch schon mit der internatio- Claudia Purker, als seriöse Menalen Konkurrenz gemessen, daillenkandidatin für das EYOF etwa bei der Junioren-WM und gehandelt, zog sich beim 1. Albeim Heim-Weltcup in Hinzen- pen Cup in Seefeld bei der Lanbach 2014, als sie in der natio- dung ihres 100-m-Fluges einen nalen Gruppe zum Einsatz kam. Kreuzbandriss zu. Julia vertrat Bei 110 Metern liegt ihr persön- ihre Freundin würdig – und gelicher Weitenrekord, erzielt am wann.
port, ein beinhartes Ge- gerqualitäten gefragt.« Auch schäft. Bereits in jungen die mentalen Skills sollte Jahren. Deswegen sind sie Schmalnauer mitbringen. selten geworden – die Frech- »Nervosität ist mir eigentlich dachse, denen der Schalk im unbekannt. Und ich habe keine Nacken sitzt. Maximilian Angst vor dem, was ich tue, Schmalnauer ist so ein Relikt sondern großes Vertrauen in aus vermeintlich längst vergan- mein Flugsystem.« Das Vergenen Tagen. »Sicher bin ich trauen in seine schulischen konzentriert auf die Übungen. Leistungen war hingegen nicht Aber es muss rundherum auch ganz so ausgeprägt. Nach ein bisschen Spaß einem Jahr im Skigeben. Wenn ich zu SKISPRINGEN BURSCHEN gymnasium wechviel Spaß habe, holen Michael Falkensteiner selte er in die Hanmich die Trainer oh- Clemens Leitner delsschule. »Ich war nehin wieder auf den Maximilian Schmalnauer noch nie ein EinserBoden der Tatsachen Julian Winterroither Schüler.« Dafür ein zurück.« leidenschaftlicher Wie man an die Spitze Motorradfahrer. »Derzeit düse kommt, wurde dem Bad Ischler ich mit einer 125er durch die von seinen älteren Trainings- Gegend, in den nächsten Jahkollegen im Landeskader vore- ren werde ich auf Supermoto xerziert – Thomas Diethart umsa eln.« Anzunehmen, dass und Elias Tollinger. »Mir fehlt Maxi auch bei den Jugendspienoch ein bisschen die Kraft len mächtig Gas geben wird. beim Absprung. Die Lu fahrt Ob’s reicht, um den großen hingegen zählt zu meinen Stär- Favoriten aus Slowenien abzuken«, analysiert der 16-Jährige, hängen? Der heißt Tonde Prevc dem die Schanzenanlagen im und ist niemand Geringerer als Montafon durchaus entgegen der Bruder des Weltcup-Überkommen sollte: »Dort sind Flie- fliegers.
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eyof 2015 langlauf & biathlon BIATHLON SEBASTIAN TRIXL
LANGLAUF BARBARA WALCHHOFER
Ein Naturbursch pirscht sich an die Elite ran
Das Abf ihr im B
Fischer, Jäger, Herbergsgeber – der Hochfilzener wohnt von Geburt an Tür an Tür mit Ole-Einsar Björndalen. Manfred Behr
… trotzdem ist die Nichte des AlpinWeltmeisters ein wenig aus der Art geschlagen. M. Behr
Sebastian Trixl kämpfte sich nach einjähriger Wettkampfpause zurück.
BIATHLON, BURSCHEN
Maximilian Eberhard Lukas Kröll Michael Trieb Sebastian Trixl
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BIATHLON, MÄDCHEN
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Sonja Maria Bachmann Anna-Maria Schreder Tamara Steiner Theresa Wibmer
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ebastian Trixl wurde am 10. Oktober 1997 geboren. Ein knappes Jahr, nachdem ein gewisser Ole-Einar Björndalen zum ersten Mal im elterlichen Hotel Edelweiß abgestiegen war. Um Ruhe und Entspannung vor und während des Weltcups in Hochfilzen zu finden. Das handhaben Björndalen und seine norwegischen Teamkollegen übrigens auch heute noch so. »Schon als Kind hat es mich fasziniert, wenn das Haus voller Sportler war«, erinnert sich Sebastian und glaubt damit einen Grund zu kennen, warum es auch ihn zu Loipe und Schießstand hinzog. Ein anderer dür e in der Familie zu suchen sein. Sowohl Papa, Oma als auch Opa waren und sind passionierte Jäger, bis heute zählt es zu Sebastians liebsten Freizeitaktivitäten, mit seinem Großvater auf die Pirsch zu ge-
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hen, die Wälder rund um Hochfilzen zu durchstreifen. Auch sonst mag’s der 17-Jährige abseits von Sport und Beruf (Schüler an der Skihandelsschule Stams) einsam: »Ich geh auch gern fischen am Pillersee.« Aber nicht um die Seinen mit fangfrischen Leckereien zu verwöhnen. »Ich will einfach für mich sein, die Natur beobachten und genießen.« Genuss ist es für ihn auch, in der Loipe seine Spuren zu ziehen. »Mir gefällt auch Skifahren gut, aber gegen Biathlon geht es einfach unter.« Seit er sieben ist, beschä igt sich der engere Landsmann von Dominik Landertinger mit Laufen und Schießen. Im letzten Winter jedoch wurde sein stetiger Aufstieg jäh gebremst. Ohne Vorwarnung kostete ihn eine Thrombose die gesamte Saison. Die gesundheitlichen Probleme sind mi lerweile be-
seitigt, die EYOF-Qualifikation nach einem Jahr Wettkampfpause kam trotzdem überraschend. Vor allem in der Loipe läuft’s wie am Schnürchen. Dennoch sind die Jugendspiele eher eine Standortbestimmung. »Es ist mein erstes Antreten gegen die Konkurrenz aus Skandinavien und Russland. Es wird daher in jedem Fall eine wertvolle Erfahrung, ein klarer Hinweis darauf, wo man umgeht, in welchen Bereichen man sich noch verbessern muss.« Ein bisschen Nervosität wird trotzdem im Spiel sein. »Soll es auch innerhalb gewisser Grenzen. Sonst hieße das wohl, dass es einen nicht genug interessiert.« Wenn das Kribbeln zunimmt, kennt Sebastian ein probates Gegenmi el: »Ein kleiner Spaß mit den Teamkollegen gehört fast schon zu meinem We kampfritual.«
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ie Walchhofers am Kuchlberg zu Altenmarkt. Das sind die Eltern Thomas und Rosi, fünf Kinder zwischen 16 und 22, 27 Milchkühe, ein Hund und eine Katze namens Oliver. Eine liebe Familie, die Katze angeblich ausgenommen, dem Alpinsport verfallen (nicht die Katze). Wen wundert’s, die Dame des Hauses ist die Schwester von Michael Walchhofer, AbfahrtsOlympia-Zweiter 2006 und am Kuchlberg aufgewachsen. Als schwarzes Schaf der Familie gilt, sportlich betrachtet, die einzige Tochter, Barbara. Denn die ist völlig aus der Art geschlagen, müht sich über Langlaufspuren sta elegant gen Tal zu schwingen. »Ich fahre nicht ungern Ski, aber die Freude auf der Loipe ist ungleich größer. Je länger und zäher die Strecke, desto besser.« Vor drei Wochen war die Freude besonders groß. Beim FIS-
Barbara Walchhofer mit ihrem berühmten Onkel, der bei der Sponsorsuche schon mal unter die Arme greift.
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Felix Deiser hat vor, die LanglaufWelt im Sturm zu erobern. Was dagegen spricht: sein Hämatokritwert.
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bfahren liegt Blut …
LANGLAUF FELIX DEISER
Von der Hohen Wand in die weite Welt Der Niederösterreicher macht in der Loipe einen auf Exot.
LANGLAUF MÄDCHEN
Rennen in Hochfilzen schnallte Barbara in einem hochkarätigen Feld als Dri e ab, nur 53 Sekunden hinter der um vier Jahre älteren Junioren-Weltmeisterin Elisabeth Schicho (GER). Obwohl sie’s wie immer mit dem Aufwärmen übertrieben hat. »Ich wusste gar nicht recht, wie ich das Rennen überstehen soll, so fertig war ich schon vorher.« Trotzdem machte die Performance jede Menge Lust auf die Jugendspiele. »Die Form wird ja wohl nicht plötzlich weg sein. Wobei der Event so cool ist, dass man sowieso mit einem Lachen im Gesicht heimfahren muss.« Trotz der Familiengröße erwartet die 17-Jährige vor Ort keinen Extra-Support. »Würde ich nie verlangen, schließlich macht sich die Arbeit zuhause nicht von allein.« Mitunter aber von ihr.
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Lisa Achleitner Kristina Oberthaler Julia Pfennich Barbara Walchhofer »Manchmal schickt mich die Mama nach dem Training in den Stall. Zuerst hält sich die Begeisterung in Grenzen, aber dann merke ich immer, was für eine tolle Abwechslung das Melken und Ausmisten ist. Im Gegensatz zu den Putzdiensten in unserem Apartmenthaus.« Bodenständigkeit at its best. Eine Charaktereigenscha , die sie auch an ihrem Vorbild schätzt – Teresa Stadlober. »Auch wenn sie gewonnen hat, fragt sie mich immer so ne , wie es mir gegangen ist. Mit Teresa einmal in einer Staffel zu laufen, wäre ein Traum.« Eine starke Leistung beim EYOF wäre wohl der nächste Schri dafür. An ihrer Performance in den Abfahrten wird es jedenfalls nicht scheitern. »Dort hole ich immer die meiste Zeit.« So ganz kann sie den Onkel doch nicht leugnen …
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as Piestingtal, eingebe et Interessen. »Ich könnte mir in Hügelketten, ein be- auch vorstellen, Arzt zu werschaulicher Fleck Erde. den oder Orthopäde. Oder Und nicht eben berühmt für Trainer. Oder mich bei einer seine Wintersportler. Okay, Skifirma mit Wachs zu benicht weit von dort wuchs Mi- schä igen.« Was ein klein wechaela Dorfmeister auf, aber nig für den zweiten Bildungssonst? Fehlanzeige. weg spricht: »MeiLANGLAUF BURSCHEN Ein 17-jähriger Lanne Blutwerte sind gläufer ist ausgezo- Felix Deiser ausbaufähig. Mein gen, um Abhilfe zu Michael Föttinger Hämatokritwert schaffen. Ausgezo- Philipp Leodolter liegt unter 40, aber das ist ja bei weitem gen im wahrsten Benjamin Moser nicht der einzige Sinne des Wortes, denn Felix Deiser besucht relevante Parameter.« Leichter weitab der Heimat das Ski- zu korrigieren sind da schon gymnasium Stams, will dort seine muskulären Defizite: 2016 maturieren, auch im »Ich bin ein eher schmächtiger ÖSV-Nachwuchskader fand er Typ, da ist noch viel Lu nach oben.« Andererseits halten ihn bereits Aufnahme. Allzu viel Zeit will sich Dei- Durchhaltevermögen und Disser nicht lassen, um seinem ziplin eisern auf Kurs. Zuletzt älteren Stams-Kumpel Max beim Continental Cup in Hauke in den Langlauf-Welt- Hochfilzen klassierte er sich cup zu folgen. »Ich hab nicht unter 90 Startern auf Rang vor, noch mit 30 um einen drei. Sieht nicht danach aus, Startplatz zu kämpfen.« Sein als stünde ein Berufswechsel Plan B zeugt von vielfältigen unmi elbar ins Haus.
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eyof 2015 snowboard SNOWBOARD ANDREAS KROH
Vom Surfboy zum Lord of the Boards Der 16-Jährige tauschte Fuerteventura mit dem Kühtai – und ist glücklich damit.
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re vorm Kopf kann man Andreas Kroh mit Sicherheit keines bescheinigen. An den Füßen hingegen fand sich zumeist eines. Denn der 16-Jährige ist mit dem Surfund dem Snowboard gleichermaßen auf Zack. Zum Teil auch wegen erblicher Vorbelastung. Seine Eltern betreiben einen Surf- und SNOWBOARDCROSS, BURSCHEN Tauchshop in Linz. »Als Kind war meine Marco Dornhofer zweite Heimat Fuerte- Fabian Hartmann ventura. Ich bin mit Andreas Kroh Windsurfen aufge- Xaver Kuster wachsen.« Doch dann funkte ein snowboardverAndreas Kroh mit Maskottchen Alpy. rückter Turnlehrer dazwischen, nahm den Haslacher zu Camps mit. Andreas blieb hän- Klasse als Snowboardcrosser. Snowboarden nie in Frage gegen, heuerte an der Ski-HAK »Der Kampf Mann gegen kommen.« Beim Junior-FIS-Rennen in in Schladming an. Zunächst Mann ist es, der den Reiz ausals Freestyler, ab der zweiten macht. Deswegen wäre Alpin- Kühtai 2014 hat das mit dem
Kampf Mann gegen Mann schon mal ganz gut funktioniert, als er die bis zu 19 Jahre alte Konkurrenz hinter sich lassen konnte. Die Aufnahme in den ÖSV-Nachwuchskader hat ihn zusätzlich motiviert. »Es war ein Schri Richtung Zukun . Jetzt stellt sich nicht mehr die Frage, ob man beim Sommertraining voll durchzieht. Man darf nie nachlassen.« Für das EYOF hat sich der Oberösterreicher ein Finale zum Ziel gesetzt. »Am liebsten wäre mir natürlich das große und dort Rang eins. Aber ich darf mir nicht zu viel Druck machen, keinen Blödsinn bauen. Wenn’s doch daneben geht, brauche ich sicher einige Zeit, um es zu verkraften. Aber dann heißt’s: weitergehen, sich nicht au alten lassen.«
SNOWBOARD VICTORIA BORIC
Die Mutter aller Heimspiele Die »Bruchpilotin« aus dem Montafon genießt beim EYOF doppelten Heimvorteil.
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keine Gefangenen macht: Skateund Longboarden, Mountainbike-Downhillen. SNOWBOARDCROSS, MÄDCHEN Für die ÖSV-NachElina Pia Batruel wuchshoffnung, die sich Victoria Boric beim Snowboardcross Hannah Kocher vor allem auf den so wichtigen Start verlasPia Maria Zerkhold sen kann, stellt das EYOF ein Heimspiel im doppelten Sinn dar. Victoria ist neben Alpinflitzer Pascal Fritz die einzige Montafonerin im 65-köpfigen Aufgebot. Auf dem Parcours am Hochjoch im Montafon ist sie trotzdem noch nie gefahren – obwohl ihr Zuhause nur eine Autominute Snowboardcrossvon der Talstation der Bahn Talent Victoria Boric entfernt liegt. »Der steht nur für ist für alles zu haben, die Weltcupbewerbe. Und da was ihr den Adrehaben sie mich noch nicht fahren nalinkick bringt. lassen.« Manfred Behr GEPA-PICTURES.COM
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ie schon wieder! Victoria Boric war in den Vorarlberger Krankenhäusern von Kindesbeinen an keine Unbekannte. Grund: ihr Hang zum Adrenalinkick. Mal hier ein Armbruch, mal dort eine Gehirnerschütterung. Jene vor vier Wochen zwang die 16-Jährige sogar zu einer Nacht im Spital. Schließlich war ihr Helm bei dem Trainingscrash völlig zerstört worden, beim Aufprall ha e sie für einige Momente das Bewusstsein verloren. »Ich hab im Krankenhaus halt ein bisschen geschlafen. Am nächsten Tag war wieder alles gut«, zeigt sich »Crash Test Dummy« Victoria als hart im Nehmen. Auch ihre anderen Hobbys deuten darauf hin, dass sie punkto Risikobereitschaft
ES IST DIE BODENHAFTUNG, DIE UNS SO GUT KLETTERN LÄSST. BTV – ZUM fünften MAL DIE STÄRKSTE BANK WESTÖSTERREICHS. Auch in schwierigen Zeiten wirtschaftet die BTV erfolgreich und weitsichtig. Diese konservative Haltung schätzen nicht nur über 7.400 exportorientierte Mittelstandsbetriebe und rund 110.000 anspruchsvolle Privatkunden in Westösterreich, Wien, Süddeutschland, der Schweiz und Norditalien. Auch das Financial Times Magazin „The Banker“ zeichnete die BTV zum fünften Mal in Folge als stärkste Bank Westösterreichs* aus. Und in der Rangliste der 20 größten Banken Österreichs erreichte die BTV die Top-1-Platzierung bei der Cost-Income-Ratio (Quelle: trend TOP 500). Für uns der Beweis, dass sich auf lange Sicht nichts mehr auszahlt als klare Werte und Verlässlichkeit. An dieser Strategie haben wir seit 110 Jahren nichts geändert. Und haben es auch die nächsten 110 Jahre nicht vor. www.btv.at
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eyof 2015 eiskunstlauf LARA NICOLA ROTH
Allrounderin on Ice Österreichs größtes Eiskunstlau alent seit Julia Lautowa ist ihrer Zeit weit voraus. Um den Vorsprung auszubauen, bedient sie sich ganzer Heerscharen von Trainern. Manfred Behr
Lara Roth, im »zweiten Bildungsweg« Balletttänzerin, besticht durch Anmut und ästhetische Bewegungen.
Augenweide Auch ihre Trainerin Julia Kiefer, Schwester von Eistanz-WMTeilnehmer Severin, hält große Stücke auf die Salzburgerin. »Man merkt, dass sie von klein auf Ballett gemacht hat. Ihre Bewegungen sind sehr ästhetisch, sie kann sich gut in die
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Musik hineinfühlen.« Auch die Athletik hinkt nicht hinterher. Drei Dreifachsprünge (Salchow, Toe-Loop und neuerdings auch Ri berger) hat sie bereits im Programm, Flip und Lutz im Talon, befinden sich aber noch in der Warteschleife. Der Axel bleibt vorerst Zukun smusik. Mal sehen wie lange, denn das Bewegungstalent wird nicht müde, alle Tipps und Tricks aufzusaugen. Von April bis August, wenn in der Salzburger Eishalle Tauwe er herrscht, tingelt sie von Gmunden bis Berlin, von Oberstdorf bis in die Schweiz, um zu Eistrainings zu kommen und sich Ezzes von der dortigen Trainerschaft zu holen. »Ich höre mir alles an und picke mir das Beste raus.« Gut möglich, dass sich das unermüdliche Streben nach Leistungssteigerung auch beim EYOF bezahlt macht. Um die Jury zu überzeugen, lässt Lara nichts unversucht. Seit sie zehn ist, entwirft sie ihre Kostüme selbst. Dabei lautet EISKUNSTLAUF, MÄDCHEN ihre Maxime: schlicht Lara Nicola Roth und elegant. »Ich studiere mit Leidenscha das Top-Model-Buch, nähe auch gern selbst mal etwas.« Für das EYOF fiel ihre Wahl auf einen dunkelroten Anzug (Kurzprogramm) und ein dunkelblaues Kleid (Kür). Musikalisch lässt sie sich vom Soundtrack von »Die fabelha e Welt der Amelie« und »Les Miserables« begleiten. Und weil man nicht immer alles selbst in der Hand hat, bringt sie auch ihre Glücksbringer mit. Steinund Holzherzen sowie ein Stofftier. Das hat ihr ein ehemaliger Trainer anlässlich ihres ersten einfachen Axel geschenkt. Aber das ist schon ziemlich lange her. GEPA-PICTURES.COM
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s soll ja Teenager geben, die sich schwer tun, ihre Zeit sinnvoll zu nützen. Lara Roth sieht sich mit derlei Problemen selten konfrontiert. Kein Wunder, das Wochenprogramm der 15-jährigen Eisprinzessin sieht zwölf Trainingseinheiten vor. Neben ihren schulischen Verpflichtungen am musischen Gymnasium in Salzburg (in den Ferien sind’s 15). Neben ihrem Engagement als Balle änzerin am Salzburger Landestheater, wo sie derzeit die Schneeflocke in Tschaikowskis Nussknacker gibt. Neben ihren anderen Interessen wie Skifahren, Volleyball, Freunde treffen, Tanzen. »Ich bewege mich in praktisch jeder Lernpause zur Musik. Klassisch, Jazz, HipHop, Modern Ballett, was auch immer. Ich liebe es aber auch, in der Natur zu sein und mir die Dinge, die einem dort begegnen, unter dem Mikroskop anzusehen.« Bei aller Vielseitigkeit hat es Lara im Eiskunstlauf zu einem erstaunlichen Leistungsvermögen gebracht. Beim Junioren-GP in Talinn landete sie auf Platz 15 unter 30 Starterinnen, bei der Junioren-WM wurde sie 28. von 42. Klingt nicht dramatisch imposant, ist es aber. Denn in jeder dieser Konkurrenzen sind Athletinnen bis 19 Jahre zugelassen, Lara ha e damals gerade mal 14 Kerzen auf ihrer Geburtstagstorte ausgeblasen.
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Österreichs EishockeyCracks sollen ihr Heil auch in der Offensive suchen.
EISHOCKEY
Österreichs Eishockey-Nachwuchs geht als krasser Außenseiter ins EYOF-Turnier. Nur Punktelieferant möchte man gegen Titelverteidiger Russland und Finnland aber nicht sein.
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uter Besuch ist schon vor dem ersten Bully garantiert. Denn für das Eishockey-Turnier beim EYOF haben sich, wenig verwunderlich, Talentescouts aus ganz Europa angekündigt. »Die Top-Nationen kommen allesamt in Bestbesetzung, das Turnier genießt einen sehr hohen Stellenwert.« Teamchef Roger Bader muss es wissen. Der Schweizer gewann mit seiner Heimat zwei Mal die Silbermedaille bei Jugendspielen: 2001 im finnischen Vuokatti und 2005 im Schweizer Örtchen Monthey. Die Ausgangslage mit Österreich ist zehn Jahre später eine völlig andere. »Wir sind der Eishockey-Exot
und klarer Außenseiter. Alles Die Jungs sollen mitspielen andere wäre Augenauswische- und schauen, was möglich ist.« rei. Aber es ist für die gesamte Im August konnte der ÖEHVMannschaft ein großartiges Nachwuchs bei einem Turnier Erlebnis, gegen Titelver- EISHOCKEY teidiger Russland und Fabio Artner Alexander Maxa Finnland spielen zu könJan Blüml Daniel Obersteiner nen.« Die beiden A-NatiTimo Demuth Gregor Pilgram onen, vor zwei Jahren Kai Fässler Yannic Pilloni G e g ne r i m F i n a l e , Dennis Sticha machen normalerweise Jannik Fröwis Paul Sztatecsny einen großen Bogen um Maximilian Haselbacher Dominic Thalhammer Österreich. Ein Sieg wäre Jakob Holzer eine Sensation, für den Julian Klöckl Samuel Witting 50-Jährigen aber kein Jonas Kofler Simon Wolf Ding der Unmöglichkeit. Paul Koudelka Lukas Wolfshofer »Wir haben nichts zu verlieren. Mein Anspruch ist es in Salzburg gegen Slowenien, nicht, dass wir uns hinten rein- Deutschland und Tschechien stellen und versuchen, den Achtungserfolge erzielen. DeSchaden in Grenzen zu halten. fizite ortet Headcoach Bader
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Exot im Konzert der Großen noch in den Bereichen Kraft und Ausdauer. »Wir haben einige herausragende Einzelspieler. Die gilt es gezielt zu fördern.« Der Ausbildungs- und Entwicklungsleiter im Eishockeyverband hat sich hohe Ziele gesteckt. In einem ersten Schri hat Bader allen Nachwuchs-Nationalteams ein gemeinsames Spielkonzept verordnet, die Vereine besucht und Mustertrainings absolviert. »Wir haben große Bestrebungen, uns zu verbessern, aber das geht nicht von heute auf morgen.« Ergebnisse könne man in drei bis fünf Jahren erwarten: »Eishockey ist in Österreich nicht die Sportart Nummer 1. Wir müssen uns die Akzeptanz erarbeiten. Aber es gibt Platz für eine starke Eishockey-Bewegung – und ich habe das Gefühl, dass etwas wächst.«
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eyof 2015 peter mennel im interview
Lasset die Spie ÖOC-General Mennel im Interview. Wie er – mit Karl Stoss und dem Liechtensteiner Leon Kranz – die Jugendspiele nach Vorarlberg holte, warum man die Jugendspiele keinesfalls verpassen sollte. Manfred Behr
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Der Zuschlag für das EYOF im Herbst 2010 war das erste große Erfolgserlebnis Ihrer Amtszeit als ÖOCGeneralsekretär. Ihre Erinnerungen? PETER MENNEL: Wir sind gegen Sarajevo aus fast aussichtsloser Position gestartet. Allein deshalb, weil sich Bosnien der Stimmen von zahlreichen Kleinstaaten in seiner unmittelbaren Umgebung sicher sein konnte. Sarajevo war auch sehr siegessicher, aber gewonnen haben die Abstimmung am Ende wir – mit 24:23. Es war schön zu sehen, dass sich die Stimmberechtigten von der Kra der Argumente überzeugen ließen. Neben Stabhochsprung-Weltrekordler Sergej Bubka zum
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kann und die Region in die Spiele einbezogen hat. Heute sagen die Menschen: Wir freuen uns darauf.
Der Neubau der Schanzenanlage im Montafon hat nicht alle beglückt.
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nnsbruck 1964, Innsbruck 1976, Innsbruck 2012, Vorarlberg/Montafon 2015. Man kann es drehen und wenden, wie man will. Österreich zählt zu den Vorreitern der olympischen Bewegung. Nur in einem Land der Welt, den USA, hat die olympische Flamme öfter gelodert (7 x). Österreich wird am 25. Jänner zu Sport-Großmächten wie Großbritannien und Frankreich aufschließen, wenn das Feuer im Zuge der Eröffnung der Europäischen Olympischen Jugendspiele in Vorarlberg und Liechtenstein hierzulande zum vierten Mal entzündet wird. Deren Aufsichtsrat-Vorsitzender, ÖOC-Generalsekretär Dr. Peter Mennel, spricht im SportWoche-Interview über die Strahlkra von Jugendspielen, sorgenvolle Blicke auf den We erbericht und die Reform der olympischen Bewegung.
Peter Mennel mit den Eishockey-Cracks Obersteiner, Witting und Holzer, die es mit Russland und Finnland zu tun bekommen.
Beispiel bin ich jeden zweiten Tag im Fitnesscenter gesessen. Nach dem x-ten Gespräch mein-
Die Europäischen Jugendspiele sind ja schließlich kein Landescup-Rennen. Peter Mennel erklärt die Aufstockung des EYOF-Budgets 2011. te er plötzlich: Jetzt habt ihr meine Sympathien gewonnen. Ihr bekommt meine Stimme.
Bis vor einem Jahr liefen die Vorbereitungen nicht immer harmonisch. Stichwort Budget, Stichwort Geschäftsführer-Wechsel. Wir haben nach der Wahl als erstes das Budget überarbeitet, zwischen Must-Haves und Nice-to-Haves unterschieden. Dabei wurde uns klar, dass wir mit den veranschlagten 4,5 Mio. Euro keinen Event organisieren können, der State of the Art ist. Die Jugendspiele sind ja schließlich kein
Landescup-Rennen. In der Folge haben wir zwei Budgets beschlossen, eines mit 6,5 und eines mit sieben Millionen, falls wir EU-Gelder erhalten. Letzteres hat sich vor einem Monat zerschlagen. Weil das Konzept der Sportförderung geändert wurde, jener Budgettopf, aus dem die früheren EYOF-Veranstalter bedient wurden, nicht mehr existiert. Wir ha en mit den Mitteln aber ohnehin nicht kalkuliert, sie hä en uns so kurzfristig auch nicht mehr viel Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet.
Wird man das Budget einhalten? Davon gehe ich aus. Wobei Wetterkapriolen, Schneefälle und Verschiebungen Mehrkosten verursachen können – wenngleich wir für diesen Fall Reserven gebildet haben.
Noch vor einem Jahr wurde ein neuer Geschäftsführer installiert.. Philipp Groborsch, ein in Sachen Großveranstaltungen sehr erfahrener Mann. Und einer, der die Budgetpositionen im Griff hat, Menschen führen
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Anfangs meinten viele: »Brauchen wir nicht!« Heute lautet der Tenor: »Gut, dass wir’s haben.« Es ist das Herzstück der Bewerbung und eine Investition in die Zukun . Alle Schanzengrößen, die Skihauptschule nebenan, das macht wirklich Sinn. Von der Eröffnung im Juni bis November wurde an sechs Tagen nicht gesprungen.
Gibt es etwas, worauf Sie mit Sorge blicken? Nein, aber das Transportsystem birgt gewisse Gefahren. Schruns ist das Zentrum der Spiele, dort sind die Athleten untergebracht, dort steigt die Eröffnungsfeier, finden die Medaillenfeiern statt. Von
WEB-TIPP www.olympia.at
ele beginnen! ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel (re.) mit EYOFMaskottchen Alpy.
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Im siegreichen Alpin-Mixed-Team des ÖOC standen 2013 mit Christina Ager und Marco Schwarz zwei Talente, die mittlerweile längst schon im Weltcup im Einsatz sind.
Das gemischte Alpin-Team (re.), die Skisprung-Mannschaft (o.) und Snowboarderin Katharina Neussner (ganz oben) sorgten für 3 der 9 österreichischen Medaillen beim 11. Winter-EYOF in Brasov 2013.
dort braucht man 80 Minuten zu den Alpinbewerben nach Malbun. Wir haben drei Alternativrouten in petto, in Feldkirch dürfen wir die Busspur benutzen. Aber man weiß ja nie.
Warum soll man als Österreicher zu den Jugendspielen pilgern? Weil im Gegensatz zu früher wirklich die besten europäischen Talente am Start sind. Weil deren Leistungen, gemessen an der Altersstufe, genauso Weltklasse sind wie bei den Spielen der »Großen«. Weil die We kämpfe der Jugendlichen um nichts weniger spannend sind. Weil man sich stressfrei Autogramme von AthletInnen holen kann, die in der Zukun ganz schön viel wert sein könnten. Und weil man sich die Bewerbe kostenlos ansehen kann und man mit den Tickets auch gleich alle öffentlichen Vorarlberger Verkehrsmittel mitbenützen kann.
Im Sommer finden in Baku die ersten European Games statt. Logische Konsequenz aus den Jugendspielen oder ärgerliche Zusatzbelastung? Für das kompakte (el öpfige) ÖOC-Team stellen sie eine große Kraftanstrengung dar. Und Europameisterscha en hä en wir eigentlich
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genug. Als Pendant zu den Asian oder den PanAmerican Games könnten sich die European Games allerdings als DIE Quali-Möglichkeit für die nächsten Olympischen Spiele etablieren.
gestellt. Wie zum Beispiel die frische Obstschüssel, die jedem IOC-Funktionär täglich im Hotelzimmer zusteht. Das IOC will all das ja nicht geschenkt,
Machen die Reformprojekte des IOC, Stichwort Agenda 2020, Mut, sich auch wieder einmal an das Projekt Olympische Spiele zu wagen? Ich bin kein mutloser Mensch, brauche daher keine Mutmacher. Aber konkrete Überlegungen gibt es derzeit keine. Ich kann auch nachvollziehen, dass man in Salzburg an einem Olympia-Trauma leidet, wenn die Anklagebehörde über Jahre den Sachverhalt untersucht und nichts passiert.
Könnte Oslos Rückzug aus dem Bewerbungsprozess um die Winterspiele 2022 die Reformfreude des IOC befeuert haben? Anders gefragt: Haben die IOC-Götter den Schuss vor den Bug verstanden? Ich ha e nicht den Eindruck, dass sich Leute wie Jacques Rogge oder Thomas Bach als Gö er begreifen. Der Rückzug Oslos scheint mir eher ein politisches Spiel gewesen zu sein, das in Skandinavien heute viele bedauern. In den dortigen Medien wurde einiges falsch dar-
Wenn man es in London schneien lassen kann, geht das auch an der Copacabana. Peter Mennel über die Attraktivität des Österreich-Hauses in Rio es zahlt dafür. Was soll falsch daran sein, wenn auch der lokale Obsthändler an den Spielen mitverdient?
Die europäischen Bewerber werden in nächster Zukunft trotzdem nicht Schlange stehen. Es geistert immer Sotschi mit seinen Gesamtkosten von 50 Milliarden Dollar als Negativbeispiel
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herum. Da wird alles in einen Topf geschmissen – die Kosten für die Durchführung, die öffentliche Infrastruktur, also etwa für die Entwicklung eines touristischen Gebietes, und die Sportinfrastruktur. Bei Letzterem setzt die Agenda 2020 an. Ich muss nicht mehr fünf Eishallen in Wien bauen, ich kann fünf bestehende, die über Österreich verteilt sind, nutzen. Wie bei einer Fußball-WM. Für die Durchführung erhielt Sotschi vom IOC übrigens 750 Millionen Dollar, London lukrierte aus diesen Zahlungen einen Gewinn von 250 Millionen Pfund.
Das ÖOC hat mit seinem Austria Tirol House in Sotschi und London für Aufsehen gesorgt. Kann das Konzept auch nach dem Ausstieg der Tirol Werbung wirtschaftlich erfolgreich sein? Die Tirol Werbung ist für mich als Partner in Rio keineswegs ad acta gelegt. Aber auch anderen Bundesländern und Unternehmen aus der Privatwirtscha ist der Erfolg des Österreich-Hauses nicht verborgen geblieben. Wenn man es in London schneien lassen kann, geht das auch an der Copacabana. Mit noch viel mehr Aufsehen.
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Heimspiel Die drei Vorarlberger Familienbetriebe Doppelmayr, Lenz und Gunz nützen die Europäischen Olympischen Jugend-Winterspiele als Expansionshilfe und zum Imagetransfer. Warm ums Herz
Doppelmayr, Weltmarktführer im Seilbahnbau und Top-Partner des Österreichischen Olympischen Comités, arbeitet bereits seit vielen Jahren eng mit den Skigebieten im Montafon zusammen. »Wir freuen uns auf die mehr als 900 Nachwuchssportler aus 45 Nationen. Sportliche Groß-Events wie die Europäischen Olympischen Jugendspiele schaffen es, das Bewusstsein der Menschen für den Wintersport bzw. das klassische Skifahren wieder zu wecken. Eine Veranstaltung, die Jugend und den Wintersport verbindet, ist daher naturgemäß für unser Unternehmen und unsere Kunden äußerst wertvoll«, so Vorstandsvorsitzender Michael Doppelmayr.
Revival im Montafon Knapp drei Jahrzehnte lang zählten die Montafoner Gold-
ÖOC-Präsident Stoss, Vorstandsvorsitzender Michael Doppelmayr und ÖOC-Generalsekretär Mennel (v. re.) besiegeln die Kooperation. Geschäftsführer Werner Gunz (im Bild mit Peter Mennel) nützt die Olympischen Ringe als ExansionsBoost.
»Die besten Sportler brauchen die besten Produkte. Das gilt auch für den Nachwuchs«, betont Stefan Lenz, Geschä sführer der Lenz-Funktionsbekleidung in zweiter Generation. Seine Firma setzt seit 28 Jahren auf die Entwicklung von Textilien wie Socken, Unterwäsche und beheizbare Produkte wie Socken, Handschuhe, Westen, Einlegesohlen sowie Schuhund Textiltrocknungsgeräte. Export-Schlager: beheizte Socken. Ein Produkt, das im vergangenen Jahr bei Anna Fenninger, Ma hias Mayer und Marcel Hirscher in Sotschi für Furore sorgte und auch jetzt bei der Aussta ung fürs Jugend-Olympia-Team nicht fehlen darf. Wir können von vornherein ausschließen, dass sich in unserer Delegation einer kalte Füße holt«, meint ÖOC-Präsident Karl Stoss mit Augenzwinkern.
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Bewusstsein für Skisport
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rei Unternehmen stehen bei den Europäischen Olympischen Jugendspielen in Montafon und Liechtenstein ganz besonders in der Auslage: Doppelmayr, Lenz und Gunz, allesamt Familienbetriebe aus Vorarlberg, die seit Jahren auf Internationalität setzen. Die Partnerscha mit dem Österreichischen Olympischen Comité lag in allen drei Fällen sozusagen auf der Hand – und das nicht nur, weil auch das ÖOC mit Präsident Karl Stoss und Generalsekretär Peter Mennel von zwei Vorarlbergern geführt wird.
Dank LenzFunktionsbekleidung wird sich die ÖOCDelegation beim EYOF sicher keine kalten Füße holen.
schlüsselrennen zum Fixpunkt des internationalen Ski-We kamp alenders. Christl Haas, Annemarie Moser-Pröll, Traudl Hecher und Rosi Mittermaier zierten die Siegerlisten. Anfang der 1990er-Jahre
gastierte der (Alpin-) Weltcup zum letzten Mal im Montafon. Jetzt soll das »European Youth Olympic Festival«, sprich EYOF, neben dem SnowboardWeltcup, für ein wintersportliches Revival sorgen.
Die Magie der Ringe Mit mehr als 1.000 Artikeln (und 25 Marken) ist die Gunz Warenhandels GmbH in 87 Ländern vertreten. »Die Internationalität verbindet uns mit dem Österreichischen Olympischen Comité. Die Olympischen Ringe helfen uns bei d e r E x p a n s i on « , b e t on t Geschä sführer Werner Gunz. Für die 117-köpfige ÖOC-Delegation bzw. die Jugendspiele im Allgemeinen stellt die Firma mehr als 30.000 Stück Knusperriegel, 450 Packungen Mozartkugeln sowie dutzende Kilo Pasta Fusilli sowie Spaghe i zur Verfügung.
E U R O P E A N Y O U T H O LY M P I C FE S T I VA L S PO R TW O C H E 4A/ 2015
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eyof 2015 wettkampfstätten
Hier werden die Me Erstmals in der Geschichte veranstalten zwei Länder gemeinsam einen olympischen Event. Die 900 Nachwuchshoffnungen kämpfen an zehn We kampfstä en um Gold, Silber und Bronze. Der Eintri ist überall frei. EYOF 2015
Tanz auf dünnem Eis Auch die größte Stadt in Vorarlberg kommt in den Genuss des olympischen Spirits. In der Dornbirner Messehalle zeigen die Eiskunstläufer ihr Können. 50 Kilometer von Schruns-Tschagguns entfernt stehen an zwei Tagen Kurzprogramm und Kür für Damen und Herren auf dem Wettkampfkalender. Zwischen den Entscheidungen zeigen Vorarlberger Talente ihr Können in einem Showprogramm. EYOF 2015
Tüpfelchen auf dem i Weil es im Ländle an einer geeigneten Schießanlage gefehlt hat, war zunächst Seefeld in Tirol für die Austragung der Biathlon-Bewerbe vorgesehen. Im Mai 2014 kam doch noch eine Vorarlberger Lösung zustande. Für die fünf Wettkampftage wurde ein temporärer Schießstand mit 24 Schießbahnen in Bürserberg installiert, der danach wieder abgebaut wird. Gelaufen wird auf den Loipen des Tschengla-Hochmoors.
EYOF 2015
LIECHTENSTEIN MARKETING
Berg aus Gold Malbun hat einen Fixplatz im Rennkalender der FIS. Zudem ist das kleine, auf Familien spezialisierte Skigebiet ein wichtiger Trainingsstützpunkt für den Liechtensteinischen Skiverband. Mit Heimvorteil soll es dort mit der ersten EYOF-Medaille der Geschichte klappen. Der ÖSV-Nachwuchs möchte in Riesentorlauf und Slalom an Brasov 2013 anschließen. Vor zwei Jahren gab es 1 x Gold, 2 x Silber und 1 x Bronze.
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SPORTWOC HE 4 A/ 2 0 1 5 E UROPE AN YOUT H O LY M P I C FE S T I VA L
Das Herz der Spiele Schruns-Tschagguns stellt den Mittelpunkt des EYOF 2015 dar. Im Aktivpark Montafon findet das Eishockey-Turnier statt. Das neu errichtete Schanzenzentrum verbindet Skisprung-Tradition – 1938 stand hier die größte Schanze Österreichs – mit Moderne und ist auch Bühne für die Eröffnungsfeier.
WEB-TIPP www.eyof2015.org
Medaillen vergeben MONTAFON TOURISMUS/STEFAN KOTHNER
Ein Mekka für Boarder
EYOF 2015
Die Loipe ruft
Die Strecke für den Snowboard-Cross befindet sich in Schruns-Hochjoch. Insidern ist der spektakuläre Kurs ein Begriff. Die Medaillen beim EYOF 2015 werden auf derselben Strecke vergeben, auf der jährlich der FIS-Weltcup stattfindet. In dieser Saison musste der Snowboard-Cross mit Lokalmatador Markus Schairer & Co. wetterbedingt ausfallen, stattdessen waren die Alpin-Boarder zu Gast.
Das Valünatal im Steg ist unter Langläufern längst kein Geheimtipp mehr. Gleich sieben Medaillenentscheidungen finden auf den Loipen im Weiler Gross-Steg statt, da dort die laut FIS-Reglement vorgeschriebene Höhendifferenz gegeben ist.
EYOF 2015
Showdown der Ski-Nationen
Gaschurn bietet mit der Loipe 2000 am Fuße des Piz Buin eine der höchstgelegenen und spektakulärsten Langlaufmöglichkeiten des Landes. Trotzdem wurde für die Entscheidungen in der Nordischen Kombination extra eine wettkampftaugliche Loipe angelegt, die auch nach dem EYOF Wintersportler anlocken soll. Gaschurn ist nicht nur die südlichste, sondern auch die flächenmäßig größte Gemeinde in Vorarlberg und mit 177 km² auch größer als das Fürstentum Liechtenstein.
Demner, Merlicek & Bergmann
Die Rennstrecke für den Mixed-Teambewerb der Alpinen befindet sich in St. Gallenkirch und ist Teil des größten Skigebiets im Montafon, der »Silvretta Montafon«. Die Garfrescha gilt als eine der anspruchsvollsten Pisten im Ländle. Österreich geht im Nationen-Duell als Titelverteidiger an den Start.
Im Süden viel Neues
Die Wiener Städtische wünscht allen TeilnehmerInnen bei den Europäischen Olympischen Jugendspielen 2015 viel Erfolg.
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