Skip to main content

PUREWarth

Page 1

Auskünfte: Wolfgang Greußing, 4. Stock, Zi Nr 425, Tel Nr 05574/4951-52229 Zahl: BHBR-II-1301-219/2018-5 Bregenz, am 12.09.2018

K U N D M A C H U N G Die PURE Warth GmbH, Innsbruck, erhielt mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Bregenz vom 08.09.2017, Zl BHBR-II-1301-99/2017-79, ua die Bewilligung nach dem Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung für die Errichtung des PURE Apart-Hotels in Warth samt Zufahrt und der im Uferschutzbereich von Gerinnen erforderlichen Änderungen für die Einleitung von Niederschlagswässern und Drainagewässern, die Baubewilligung für die Errichtung des PURE Apart-Hotels in Warth und die gewerbebehördliche Betriebsanlagengenehmigung für die Errichtung und den Betrieb des PURA Apart-Hotels in Warth. Die PURE Warth GmbH, Innsbruck, hat mit Eingabe vom 03.09.2018 um Erteilung der Bewilligung nach dem Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung und der Baubewiligung für die Vornahme von Planabweichungen und um Erteilung der gewerbebehördlichen Betriebsanlagengenehmigung für die Änderung des PURE Apart-Hotels in Warth auf Gst 61/12, KG Warth, nach den Plan- und Beschreibungsunterlagen vom 08.05.2018, 28.06.2018, 18.07.2018 und 19.07.2018 angesucht. Im Wesentlichen sind folgende Änderungen beantragt: Änderungen bei den Appartements und Personalräumen: Das Apart-Hotel verfügt nun über 32 Apartments (statt 30 Appartements laut ursprünglicher Einreichung) mit insgesamt 142 Gästebetten (keine Änderung zur ursprünglichen Einreichung), und Personalzimmer mit 12 Personalbetten (statt 10 zur ursprünglichen Einreichung) sowie eine Betreiberwohnung mit 4 Betten (keine Änderung zur ursprünglichen Einreichung). Änderungen Grundriss/Raumnutzung: • Teilung von TOP 23 Haus 2 OG2 in TOP 23-1 und TOP 23-2 (keine Änderung der Bettenanzahl) • Teilung von TOP 28 Haus 1 DG in TOP 28-1 und TOP 28-2 (keine Änderung der Bettenanzahl): Der bisherige Vorraum des TOP wird dem Stiegenhaus (Raum 01) zugeschlagen (Allgemeinfläche). • Restaurant/Küche: - Die Küche wird zum Stiegenhaus geöffnet, das Personal WC in das Untergeschoss verschoben. • Personalzimmer Haus 3 UG 3: - Änderung der Raumaufteilung durch Verschiebung von Innenwänden (getrennter Schlafraum je Personalbett - keine Änderung der Bettenanzahl)

Bezirkshauptmannschaft Bregenz Bahnhofstraße 41, 6901 Bregenz, Österreich | www.vorarlberg.at/bhbregenz bhbregenz@vorarlberg.at | T +43 5574 4951 0 | F +43 5574 511 952095


•

•

Personalzimmer Haus 1 UG 1: - Anstelle des Gerätelagers wird ein weiteres Personalzimmer eingeplant (zwei Betten zusätzlich). - Änderungen in der Raumaufteilung der bereits vorgesehenen Personalzimmer durch Verschiebung von Innenwänden (Schaffung getrennter Schlafräume). Haus 1 UG 1: - Ein Gerätelager wird statt der entfallenden Wäscherei vorgesehen. Zugang erfolgt über die Anlieferung. - Nebenräume Restaurant (Lager, Kühlzellen etc): durch Verschiebung von Innenwänden kommt es zu Änderungen der Raumaufteilung. Keine Änderung von tragenden Wänden. - Die Schleuse Tiefgarage - Stiegenhaus wurde vor den Lift verschoben, das Stiegenhaus wird nun räumlich getrennt. Der Zugang zur Garage aus dem Restaurant-NebenräumeBereich entfällt. - Die tragende Wand zwischen Anlieferung und Personalzimmer bzw Abstellräumen wird Richtung Anlieferung in die Flucht zur Außenwand verschoben.

Änderungen Außenanlagen: • Statt ursprünglich 27 Außenstellplätzen bestehen nun 28 Außenstellplätze. • Der Parkplatz vor der Anlieferung wird vor Haus 2 verschoben. • Bei der Auffahrt zum Hoteleingang Haus 1 wurden Straßenbreite und Kurvenradien angepasst. • Die vorliegende Felsgesteinböschung ist standsicher, keine Zusatzmaßnahmen (Spritzbeton, Ankerung) notwendig. • Die Stützmauer zur Geländesicherung zum Straßenübergang wird als Steinschlichtungen ausgeführt. • Stützmauern werden als Steinschlichtung mit bewachsenen Fugen hergestellt. • Die Absturzsicherung um den Außenpool und die Saunaterrasse werden in Glas hergestellt. • Als Schallschutzmaßnahme wird bei der Restaurant-Terrasse das Glas auf Holzgeländer entsprechend des Lärmgutachtens statt an die Grundstücksgrenze bis zum Achspunkt 39/Pl hergestellt. Änderungen Fassade: • Änderungen der Fassade wie in den beiliegenden Ansichten und Schnitten dargestellt und hervorgehoben (siehe Pläne 1705_AW07 u. 1705_AW08). konstruktive Änderungen: • Außenwände und tragende Innenwände werden aus Stahlbeton- bzw ISOSPAN-Wänden hergestellt. • nichttragende Innenwände aus Hochlochziegel bzw ISOSPAN Elementen, keine Gipskartonwände

Seite 2


Über diese Ansuchen wird eine mündliche Verhandlung auf Donnerstag, den 04.10.2018 mit der Zusammenkunft der Teilnehmer um 9.00 Uhr beim Gemeindeamt Warth anberaumt. Weitere Informationen: Die Plan- und Beschreibungsunterlagen liegen bis zum Verhandlungstag zur Einsichtnahme auf: • bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz, Abteilung II – Wirtschaft und Umweltschutz, Bahnhofstraße 41, 4. Stock, Zimmer Nr 425 (Montag bis Freitag 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr oder nachmittags nach Vereinbarung) • beim Gemeindeamt Warth während der Zeiten des Parteienverkehrs. Allfällige Stellungnahmen und Einwendungen: Ob jemand Beteiligter oder Partei im Verfahren ist, ergibt sich aus § 8 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 (AVG) und den anzuwendenden Gesetzen: Im Verfahren nach der Gewerbeordnung 1994 (GewO 1994) haben neben dem Genehmigungswerber die Nachbarn im Sinne des § 75 Abs 2 GewO 1994, daher jene Personen, die durch die Errichtung, den Bestand, den Betrieb oder die Änderung der Betriebsanlage gefährdet oder belästigt oder deren Eigentum oder sonstige dingliche Rechte gefährdet werden könnten, Parteistellung. Als Nachbar gelten nicht Personen, die sich vorübergehend in der Nähe der Betriebsanlage aufhalten und nicht im Sinne des vorherigen Satzes dinglich berechtigt sind. Als Nachbarn gelten jedoch die Inhaber von Einrichtungen (zB Beherbergungsbetriebe, Krankenanstalten, Heime), in denen sich regelmäßig Personen vorübergehend aufhalten, hinsichtlich des Schutzes dieser Personen und die Erhalter von Schulen hinsichtlich des Schutzes der Schüler, der Lehrer und der sonst in Schulen hinsichtlich des Schutzes der Schüler, der Lehrer und der sonst in Schulen ständig beschäftigten Personen. Nach § 356 Abs 1 iVm § 74 Abs 2 Z 1, 2, 3 und 5 GewO 1994 müssen sich allfällige Einwendungen der Nachbarn zumindest auf einen der nachstehenden Punkten stützen: • Gefährdung des Lebens, der Gesundheit, des Eigentums oder sonstiger dinglicher Rechte; • Belästigung durch Geruch, Lärm, Rauch, Staub, Erschütterung oder in anderer Weise; • Beeinträchtigung der Religionsausübung, des Unterrichtes, des Betriebs von Kranken- und Kuranstalten; • Gefahr einer nachteiligen Einwirkung auf die Beschaffenheit der Gewässer. Im Verfahren nach dem Baugesetz (BauG) haben neben dem Bauwerber bzw dem Grundeigentümer oder Bauberechtigten die Nachbarn im Sinne des § 2 Abs 1 lit k BauG Parteistellung.

Seite 3


Nach dieser Bestimmung sind Nachbarn die Eigentümer eines fremden Grundstückes, das zu dem Baugrundstück in einem solchen räumlichen Naheverhältnis steht, dass mit Auswirkungen des geplanten Bauwerkes, der geplanten sonstigen Anlage oder deren vorgesehenen Benützung, gegen welche die Bestimmungen des BauG einen Schutz gewähren, zu rechnen ist; als Nachbar gilt dabei nicht nur der Eigentümer eines vom Bauvorhaben betroffenen fremden Grundstücks, sondern auch derjenige, der an einem solchen fremden Grundstück ein Baurecht im Sinne des Baurechtsgesetzes des Bundes hat. Gemäß § 26 Abs 1 lit a bis e BauG hat der Nachbar das Recht, durch Einwendungen die Einhaltung von Vorschriften • • •

•

•

des § 4 Abs 4 BauG betreffend Naturgefahren, soweit mit Auswirkungen auf sein Grundstück zu rechnen ist der §§ 5 bis 7 BauG betreffend die Einhaltung von Abstandsvorschriften, soweit diese seinem Schutz dienen, des § 8 Abs 1 und 2 betreffend den Immissionsschutz, soweit mit Immissionen auf seinem Grundstück zu rechnen ist und sein Grundstück nicht mehr als 100 Meter vom Baugrundstück entfernt ist des § 8 Abs 3 und 4 betreffend den Immissionsschutz eines rechtmäßig bestehenden Betriebes, soweit der benachbarte Betrieb in den Anwendungsbereich von anderen anlagenrechtlichen Vorschrift fällt, diese die Vorschreibung nachträglicher Aufträge zu Lasten des Inhabers des Betriebes vorsehen und sein Grundstück nicht mehr als 100 Meter vom Baugrundstück entfernt ist und die Festlegungen des Bebauungsplanes über die Baugrenze, die Baulinie und die Höhe des Bauwerks, soweit das Bauwerk nicht mehr 20 Meter von seinem Grundstück entfernt ist, geltend zu machen.

In einem Verfahren nach dem Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung besteht für einen Nachbarn keine Mitsprachemöglichkeit. Allfällige Einwendungen können von den Parteien des Verfahrens bis spätestens am Tag vor Beginn der Verhandlung während der Amtsstunden bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz oder während der Verhandlung vorgebracht werden. Werden von einer Partei keine Einwendungen erhoben, so hat dies gemäß § 42 AVG zur Folge, dass die betreffende Person ihre Parteistellung verliert. Entsendung von Vertretern: Beteiligte können alleine, in Begleitung eines Vertreters oder mit einer Person ihres Vertrauens zur Verhandlung kommen. Die Vertreter der beteiligten Privatpersonen haben schriftliche

Seite 4


Vollmachten mitzubringen, die sie zur Abgabe vorbehaltsloser Erklärungen ermächtigen.

Hinweis: Die Entfernung oder Beschädigung der Kundmachung vor dem Verhandlungstermin ist gemäß § 273 StGB verboten!

Der Bezirkshauptmann Dr. Elmar Zech

Seite 5


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
PUREWarth by Russmedia Digital GmbH - Issuu