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FREITAG, 2. MÄRZ 2012
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Seidensticker mit Anleihe Düsseldorf. Der HemdenHersteller Seidensticker wagt mit einer Anleihe den Sprung an den Kapitalmarkt – und schließt einen Börsengang nicht aus. „Wir gefallen uns gut als Familienunternehmen, aber man soll nie nie sagen“, sagte einer der beiden Leiter des Familienunternehmens, Gerd Oliver Seidensticker. Doch zunächst wolle der Fabrikant mit rund 1800 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von zuletzt etwa 167 Mill. Euro sich über eine Unternehmensanleihe bis zu 30 Mill. Euro von Investoren beschaffen.
Unveränderte Leitzinsen? Wien. Die EZB dürfte in einem „wait-and-see-Modus“ bleiben. Davon geht der Analyst Gottfried Steindl von Raiffeisen Research aus. Zinsänderungen in den kommenden Monaten seien sehr unwahrscheinlich. „Wir gehen für 2012 von unveränderten Leitzinsen aus“, hieß es. Etwaige weitere geldpolitische Lockerungen dürfte die EZB über die Liquiditätsversorgung durchführen. Beim ersten der neuen längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte der EZB mit einer Laufzeit von drei Jahren griffen die Banken mit einem Volumen von knapp 490 Mrd. Euro kräftig zu.
Aufbruchstimmung in Europa „An den Aktienmärkten herrscht seit Anfang des Jahres Aufbruchstimmung. Der Jahreswechsel wirkte wie das Lösen einer Bremse. Nach und nach springen immer mehr Anleger auf den fahrenden Zug auf und geben der Aufwärtsbewegung ständig neuen Schwung. Oder müssen aufspringen.“ So gegenüber den VN, Roland Rupprechter, Leiter Asset- und Portfoliomanagement bei der Hypo Landesbank Vorarlberg, zur aktuellen Lage an den Aktienmärkten. Und weiter: „Unterinvestierte institutionelle Investoren können nicht tatenlos zusehen, wie ihnen tagtäglich Rendite entgeht. Die fundamentale Rechtfertigung für die steigenden Kurse kommt in erster Linie aus dem Umfeld der Euro-Schuldenkrise. Dank der von der EZB verteilten Liquidität gelingt es sowohl Italien als auch Spanien, am Kapitalmarkt zu annehmbaren Konditionen Mittel aufzunehmen. Das Schreckensszenario, dass eines der großen EuroLänder sich nicht mehr selbst helfen kann, ist damit zwar nicht ganz vom Tisch, aber unwahrscheinlicher geworden.“ Unterstützung des Trends Auch gute US-Konjunkturdaten im Februar sorgten demnach für Unterstützung des Aufwärtstrends. Besonders positiv reagierten die Marktteilnehmer auf die jüngsten Daten des Arbeitsministeriums. So ist die Arbeitslosenquote im Jänner um 0,2 Prozent von 8,5
Ein Angriff auf den nächsten nennenswerten Widerstand bei 2600 Punkten für den europäischen Leitindex EuroStoxx 50 – der Bereich kurz vor dem Absturz im letzten Sommer – dürfte nur eine Frage der Zeit sein.
Die Wall Street in New York (NYSE) ist die bekannteste Börse der Welt. Prozent auf 8,3 Prozent gesunken, nachdem in den vergangenen fünf Monaten im Durschnitt 183.000 Jobs im Monat geschaffen wurden. Gleichzeitig revidierte das USArbeitsministerium die Zuwächse auf dem Arbeitsmarkt nach oben. Investoren werten dies als Signal, dass die Erholung der US-Wirtschaft nicht mehr nur Wunsch bleibt, sondern gerade durch die so lange ersehnte Erholung am Arbeitsmarkt gestützt werden könnte. „Der Anstieg an den Aktienmärkten wurde zudem durch gute Vorgaben aus dem Dienstleistungssektor befeuert. Dort stieg die Nachfrage stärker als erwartet auf 58,6 Prozent. Bei einem Wert über 50 Prozent sprechen die Experten von einer Expansion der Wirtschaft“,
erläutert Rupprechter. „Die laufende Berichterstattung der Unternehmen zum vierten Quartal und zum Gesamtjahr 2011 liefert bislang jedoch keine wesentlichen Impulse. Positiven Ergebnissen wie vom Softwarehersteller SAP stehen immer wieder Enttäuschungen wie von Siemens oder der Deutschen Bank entgegen. Eine signifikante Tendenz ist nicht erkennbar, Kursimpulse sind nur in Einzelfällen spürbar. Und die Ausblicke klingen auch nicht gerade nach überbordender Zuversicht. Sie befinden sich in der Summe momentan sogar leicht im negativen Bereich. Offensichtlich spüren einige Konzerne nun doch die konjunkturelle Abschwächung in Europa und müssen an ihren Prognosen für das laufende Geschäftsjahr
leichte Abstriche vornehmen“, so der Experte. Positive Interpretation Dafür aber kann die Charttechnik klar positiv interpretiert werden. Der Markt scheint nach dem kräftigen Anstieg inzwischen zwar leicht überkauft, das grundsätzliche Bild zeichnet aber für Rupprechter ein zuversichtlich stimmendes Szenario. Eine Reihe von wichtigen Widerstandslinien wurde überwunden, und darüber hinaus hat sich ein mittelfristiger Aufwärtstrend ausgebildet.
Fondsbesitzer wollen Sicherheit Wien. Österreichische Fondsbesitzer wollen kein allzu großes Risiko eingehen, legt eine Studie von AXA Investment Managers nahe. Demnach sind 64 Prozent von 1000 Befragten in Europa investiert, in den Industrienationen weltweit sind es 24 Prozent.
haltseinkommen von 1501 bis 3000 Euro netto. Seit Jahresbeginn setzen immer mehr Austro-Anleger auf als sicherer geltende Fondsarten: 31 Prozent haben ihr Vermögen in Rentenfonds angelegt und 17 Prozent in Geldmarktfonds – das ist jeweils ein Plus von 9 Prozentpunkten.
Schwellenländer gehen zurück Aus Schwellenländern ziehen sich die Österreicher zurück – nur mehr jeder Zehnte hat dort sein Geld stecken, im Vorjahr war es noch jeder Fünfte. Frauen, Wenigverdiener und Ältere kehren Fonds überhaupt den Rücken. „Das Investitionsverhalten bestätigt einmal mehr die sicherheitsorientierte Mentalität der
Mehr Fremdwährungsfonds Zugelegt hat auch die Zahl der Fondsanleger, die Anteile von Fremdwährungsfonds besitzen. Immobilienfonds sind dagegen nur bei jüngeren Anlegern beliebt: 43 Prozent der Befragten setzen in erster Linie auf Aktienfonds. Die Fondsbesitzquote blieb mit 17 Prozent niedrig, aber weiterhin stabil.
China – im Bild Shanghai, ist ein typisches Schwellenland. Österreicher“, konstatierte Karin Kleinemas von AXA in einer Aussendung. Der typische
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österreichische Fondsbesitzer ist männlich, nutzt das Internet und verfügt über ein Haus-
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Weitere Liquidität möglich In der Vergangenheit folgte auf einen freundlichen Jänner und Februar oft noch eine ganze Reihe weiterer freundlicher Monate. So könnte den Aktienbörsen weitere Liquidität zufließen. „Da auch das Börsenumfeld vor allem hinsichtlich der europäischen Schuldenkrise etwas stabiler erscheint und der Markt trotz der Kursavancen nicht überbewertet ist, haben wir unsere Prognosen erhöht. Für den Euro-Stoxx 50-Index erwarten wir bis zum Jahresende 2700 Punkte“, schließt Rupprechter.
Roland Rupprechter, Hypo Landesbank Vorarlberg
EU für mehr Kontrolle Brüssel. In der EU wird es schon bald strengere Regeln für den außerbörslichen Handel mit riskanten Finanzwetten geben. EU-Kommission, Ministerrat und Europaparlament stehen kurz vor Abschluss ihrer Verhandlungen über einen Kompromiss zur Kontrolle des Handels mit sogenannten Derivaten, verlautete es aus dem Parlament in Brüssel. Die Regeln könnten schon Ende 2012 in Kraft treten. Das neue Gesetz schreibt künftig eine Meldepflicht für den Handel mit Derivaten vor. Transaktionen müssen an ein zentrales
Register gemeldet werden, das darüber berichtet. Käufer und Verkäufer werden verpflichtet, ihren Handel über Verrechnungsstellen – sogenannte Gegenparteien oder Clearinghäuser – abzuwickeln. Sie würden Ausfälle auffangen, sodass keine Kettenreaktion einsetzen könnte, wenn ein Marktteilnehmer zahlungsunfähig wäre. Das Ziel lautet, das Risiko der Produkte zu verringern und Spekulation einzudämmen. Außerbörslich gehandelte Papiere gelten als riskante Geschäftspraktiken und als Auslöser für die globale Finanzkrise 2008.
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Privatbanken optimistisch Berlin. Deutschlands Privatbanken trauen der heimischen Wirtschaft 2013 wieder kräftigeres Wachstum zu. Die Konjunktur dürfte dann um 1,5 Prozent anziehen, nach geschätzten 0,5 Prozent im laufenden Jahr, sagte der Dachverband BdB voraus. „Die wichtigste Stütze ist dabei die starke deutsche Binnennachfrage“, sagte Hans-Joachim Massenberg, Mitglied der BdB-Hauptgeschäftsführung. Im laufenden Quartal könnte es noch einmal einen leichten Dämpfer geben und das BIP das zweite Quartal in Folge sinken.
Sparquote unverändert Wien. Die Veranlagungen der Österreicher haben sich trotz Euro-Staatsschuldenkrise nicht geändert. Die Sparquote liegt laut Erste aktuell bei 7,3 Prozent und ist etwa gleich hoch wie vor einem Jahr (7,4 Prozent). In der Sparkassengruppe liegen rund 54 Mrd. Euro an Einlagen (+ 1 Mrd. Euro zum Vorjahr). „Aktuell empfehlen wir den Sparern, sich vorerst für ein Jahr zu binden und die weitere Marktentwicklung abzuwarten“, so Peter Bosek, Privat- und Firmenkundenvorstand der Erste Bank Österreich. Wegen der niedrigen Zinsen seien Alternativen zum Sparbuch ein Thema.
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„Die Realwirtschaft läuft gut“ Vor dem Hintergrund der nach wie vor schwellenden Schuldenkrise fragen sich viele Anleger, wie sie ihr Geld am besten anlegen und wem sie noch vertrauen können.
Foto: Hypo
Wie beurteilen Sie die aktuelle Wirtschaftslage? Der Wirtschaft scheint es im Großen und Ganzen weltweit – in den USA, Brasilien, Indien, China, Australien und auch in wesentlichen Teilen Europas – gut zu gehen. Nach dem Ausverkauf der Aktien im Vorjahr hat diese erfreuliche und vielleicht für manche unerwartet gute Entwicklung der Weltwirtschaft doch bei einigen Anlegern zur Erkenntnis geführt, dass die Prognosen „vielgerühmter Institutionen“ zu negativ waren. Der Realwirtschaft geht es gut, die Nachfrage nach Arbeitskräften ist ungebrochen. Derzeit das größte Risiko für die Wirtschaft ist die Entwicklung des Ölpreises.
oder Indien florieren und ein kleines Land wie Griechenland weltweite Ängste auslösen kann. Ein viel größeres Ereignis im vergangenen Sommer war das Downgrading der USA durch Standard & Poor‘s. Dies wurde von den Märkten vergleichsweise gelassen aufgenommen. Die Folgen des letztjährigen „Sommer-Crashs“ spüren wir bis heute. Zahlreiche Anleger haben endgültig entnervt den Aktienmärkten ihren Rücken zugekehrt. Dies ist einerseits verständlich nach zwei Börsencrashs binnen weniger Jahre. Andererseits sollten Anleger nicht übersehen, dass seit dem Höhepunkt der Ängste die Aktienkurse im Schnitt um 30 Prozent zugelegt haben.
Worauf sollte ein Anleger in den nächsten Wochen und Monaten achten? Die Handlungen der Notenbanken bleiben ein wichtiges Kriterium für die Trendbestimmung der Aktienmärkte und die Stimmung unter den Anlegern. Die EZB hat bei ihrem Dreijahrestender am 20. Dezember 2011 den europäischen Banken rund 500 Milliarden Euro an Liquidität zur Verfügung gestellt. Die Investoren interpretierten dies als positives Signal und wurden risikofreudiger. Die EZB scheint zunehmend wie die amerikanische und britische Notenbank gewillt zu sein, die notwendige Liquidität für die Stabilität im europäischen Banken- und Wirtschaftssystem zur Verfü-
Dr. Johannes Hefel, Vorstand der Hypo Landesbank Vorarlberg, erklärt im VN-Gespräch, wie er die derzeitige Lage einschätzt und was die Hypo Vorarlberg ihren Kunden rät. Seit Monaten dominiert das Thema Staatenverschuldung die Politik und die Medien. Wie beurteilen Sie die europäische Schuldenkrise? Das Thema Griechenland ist zwar noch nicht gelöst. Aber die Märkte scheinen zu akzeptieren, dass es eine Lösung geben wird. Sollte dies wider Erwarten nicht der Fall sein, ist an den Börsen wieder mit höheren Volatilitäten zu rechnen. Positiv an der gesamten Diskussion ist, dass bereits etliche Staaten spürbare Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und zur Reduktion ihres Staatsdefizites eingeläutet haben. Beispielsweise Spanien hat Gehaltskürzungen und massive Streichungen bei öffentlichen Ausgaben vorgenommen. In Italien wurde der Privilegienabbau mancher Berufsgruppen inklusive Beamter angegangen. Die österreichische Regierung ist sich auch der Wichtigkeit von Budgetdisziplin bewusst geworden. Zusammengefasst kann man sagen, dass die Richtung und
Hypo-Vorstand Dr. Johannes Hefel. Einstellung bei den meisten Staaten mittlerweile stimmt. Man hört immer wieder, dass es der Wirtschaft gut geht. Dennoch ist bei vielen Menschen eine große Verunsicherung zu spüren. Gibt es Grund zu mehr Optimismus? Die Panikstimmung im vergangenen Sommer und Herbst hat mich an den Filmtitel „Angst essen Seele auf“ erinnert. Im August 2011 hatte der Schweizer Franken zum Euro seinen Höchststand erreicht und gleichzeitig kam es zu einem crashartigen Rückgang der Aktienkurse. Auslöser war das vergleichsweise winzige Land Griechenland. Es ist schon paradox, dass Weltregionen wie China, Brasilien, Australien
gung zu stellen und hat auch akzeptiert, dass neben den Defizitminderungen monetäre Wachstumsimpulse in Europa benötigt werden. Aktien oder Anleihen? Wo können Anleger derzeit am meisten profitieren? Die Flucht in die „Safe-havenWerte“ sprich in deutsche und US-Staatsanleihen, wird sich abflachen. Die Kurse werden mittelfristig fallen. Die große Frage ist, wo dieses freiwerdende Kapital hinfließen wird. Wir empfehlen den Anlegern nach wie vor Sachwertanlagen überzugewichten. Neben einem etwas höheren Anteil bei den Spareinlagen sollte trotz aller Schwankungen nicht gänzlich auf Aktien solider und substanzstarker Unternehmen verzichtet werden. Im Anleihenbereich bieten sich kleinere Investments in Anleihen rohstoffstarker Länder wie Australien und Kanada zur Diversifizierung an. Und wie steht es um Gold? Die positive Konjunktur und der Aufwärtstrend an den Börsen lassen Gold derzeit weniger attraktiv erscheinen und verunsichern den einen oder anderen Goldanleger. Doch Anleger sollten die expansive Politik aller großen Notenbanken und die damit verbundene Inflationsgefahr nicht aus den Augen verlieren. Wir bleiben deshalb bei der schon langjährigen Empfehlung, Gold in physischer Form im Depot beizumischen.
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Schutz gegen steigende Zinsen
Die Codes der Ratingagenturen Ratingagenturen bewerten die Kreditwürdigkeit von Unternehmen, Banken oder Staaten und sind damit äußerst einflussreiche, aber auch umstrittene Akteure auf dem Finanzmarkt. In ihr Urteil fließen veröffentlichte Zahlen ebenso ein wie Brancheneinschätzungen. Die weltweit bedeutendsten Ratingagenturen sind: Standard & Poor‘s (S&P), Moody‘s und Fitch. Für ihre Einstufungen verwenden die Agenturen Buchstabencodes. Die Skala beginnt bei Standard & Poor‘s und Fitch etwa mit der Bestnote AAA (Englisch: „Triple A“). Moody‘s nutzt dieselben Bezeichnungen, schreibt sie aber anders (Aaa). Es folgen AA, A, BBB, BB, B, CCC, CC, C. Die meisten Stufen können mit Plus- und Minuszeichen feiner unterteilt werden. Ab BB+ beginnt der spekulative Bereich, der auch „Ramsch“ genannt wird.
Ratingagentur Fitch.
Im Zuge der Finanz- und europäischen Schuldenkrise haben die Zinsen sowohl am EuroGeldmarkt als auch am EuroKapitalmarkt neue historische Tiefstände erreicht. „Die Europäische Zentralbank (EZB) hat nicht nur die Leitzinsen drastisch gesenkt, sondern die Märkte massiv mit Liquidität geflutet und zum Teil sogar die Ausweitung der Staatsverschuldung monetär alimentiert. Falls die Liquidität im Falle einer konjunkturellen Erholung nicht rechtzeitig wieder eingesammelt wird, birgt dies für die mittel- bis längerfristige Zukunft das enorme Risiko eines starken WiederAnziehens der Inflation, begleitet von einer längeren Phase deutlich steigender Zinsen“, erläutert Roland Rupprechter von der Hypo Landesbank Vorarlberg. Variable Verzinsung In einem solchen Umfeld bieten sich Produkte mit variabler Verzinsung als Schutz gegen Kursverluste an. Man kann dabei zwischen Produkten unterscheiden, die an einen kurzfristigen Zinssatz gebunden sind, (Geldmarktfloater) und solchen, die an einen langfristigen Zinssatz gebunden sind (Kapitalmarktfloater). Im ersten Falle erhält der Investor für eine zuvor festgelegte Zinsperiode den jeweils aktuellen Geldmarktsatz, etwa den SechsMontas-Euribor. Abhängig vom Spread des Emittenten für die Gesamtlaufzeit des Pro-
floater im Vorteil, da die Kurve vor dem Hintergrund der extrem expansiven Geldpolitik der EZB zumindest steiler bleiben dürfte, als von den Forwards eskomptiert. Wir gehen sogar von einer weiteren Versteilerung vom langen Ende her aus (unsere Jahresendprognose für 10-jährige deutsche Bundesanleihen liegt bei 2,5 Prozent nach aktuell 1,91 Prozent gegenüber gleichbleibend erwarteten Geldmarktsätzen), die eine Chance auf zusätzliche Kursgewinne beim Kapitalmarktfloater verspricht“, so Rupprechter. Die EZB hat die Märkte massiv mit Liquidität geflutet. dukts (über oder unter Swapniveau) kann hierauf noch ein fester Auf- oder Abschlag erfolgen. Dies gilt ebenso für den Kapitalmarktfloater. Im Falle des Kapitalmarktfloaters erhält der Investor für jede Zinsperiode einen festen Prozentsatz des jeweils aktuellen langfristigen Zinssatzes, etwa des Zehnjahres-EUR-Swapsatzes. Der Kapitalmarktfloater partizipiert also an der Entwicklung dieses langfristigen Zinssatzes. Aufgrund von Prämien für die längere Zinsbindung liegt das Zinsniveau am Kapitalmarkt meist über dem Zinsniveau am Geldmarkt. Die Performanceaussichten Die Frage ist nun, welches dieser beiden Produkte die besseren Performanceaussichten bzw. das bessere Chance-Risi-
ko-Profil bietet – insbesondere in einem Umfeld steigender Zinsen. Vorneweg lässt sich zum Risiko sagen, dass der Geldmarktfloater diesbezüglich kaum zu schlagen ist. Ein minimales Zinsrisiko existiert nur mit Blick auf die Dauer der aktuellen Zinsperiode. Auch beim Kapitalmarktfloater wird der Kupon regelmäßig an das Zinsniveau angepasst und die Sensitivität gegenüber einer Parallelverschiebung der Zinskurve ist daher gering. Daraus folgt jedoch noch nicht, dass das Risiko von Kursschwankungen beim Kapitalmarktfloater ähnlich gering ist wie beim Geldmarktfloater. Da der wesentliche Unterschied zwischen beiden Produkten neben der Bindung an unterschiedliche Zinssätze die Partizipationsrate ist, spielt
Foto: dpa
Letztere zur Beurteilung der relativen Vorteilhaftigkeit eine entscheidende Rolle. Nimmt man für den direkten Vergleich eines Geldmarktfloaters mit einem Kapitalmarktfloater an, dass die Frequenz der Anpassung des Kupons in beiden Fällen gleich ist, dann legt die Partizipationsrate quasi einen Break-Even-Wert für die Steilheit der Zinskurve, genauer gesagt für das Verhältnis zwischen Geldmarktsatz und Kapitalmarktsatz fest, ab dem der Kapitalmarktfloater über die Laufzeit kumuliert einen höheren Ertrag liefert als der Geldmarktfloater. Was ist zu erwarten? „Auf Sicht der kommenden anderthalb bis zwei Jahre sehen wir den Kapitalmarktfloater gegenüber dem Geldmarkt-
Modifizierte Form Der Kapitalmarktfloater sollte dann aber nicht als „Buy-andHold“-Anlage gesehen werden, da im weiteren Zeitverlauf die Gefahr einer starken Kurvenverflachung groß ist, die vorherige Outperformance gegenüber dem Geldmarktfloater u. U. zunichte macht. „Von der eingepreisten dauerhaften Kurvenverflachung lässt sich mit einer leicht modifizierten Form des Kapitalmarktfloaters profitieren. Hierbei wählt man für die ersten fünf bis sieben Jahre einen fixen Kupon. Erst in der Phase danach beginnt die Auszahlung der Kupons mit Bindung an den langfristigen Kapitalmarktzins. Je länger die Ursprungslaufzeit des Produkts, desto stärker lässt sich dabei von der abflachenden Form der Zinskurve in den langen Laufzeiten profitieren“, sagt Rupprechter abschließend.
Investieren mit der richtigen Strategie „Next Generation“ Die Nachfolge bei Stiftungen Vortragsveranstaltung in Bregenz
Im Rahmen der Kathrein – Expertenplattform 2012 informieren wir am
Mittwoch, 09. Mai 2012, um 11.30 Uhr in Bregenz, Hotel Deuring Schlössle, Ehre-Guta-Platz 4 mit einer Vortragsveranstaltung über dieses wichtige Thema. Vortragende: Hon. Prof. RA Mag. Dr. Peter Csoklich und Univ.-Prof. Dr. Johannes Zollner Der Generationenwechsel in Stiftungen ist ein einschneidendes Ereignis, das bestmöglich geplant, umgesetzt und gelebt werden muss – eröffnet sich doch oft in solchen Momenten ein breites Spannungsfeld persönlicher wie auch sachlicher Natur. Diese hochbrisante und gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit sehr aktuelle Thematik wird aus Sicht aller von einer Stiftung Betroffenen behandelt. Die Dauer der Vorträge mit Podiumsdiskussion ist für rund eineinhalb Stunden anberaumt. Im Anschluss bitten wir Sie zu einem Buffet. Die Teilnahmegebühr beträgt EUR 60,- (inkl. USt.) pro Person. Anmeldungen bitte bis spätestens 04. Mai 2012.
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Die Schoellerbank wurde 1833 gegründet und ist heute eine der größten Privatbanken Österreichs. Nur Qualität zählt – anspruchsvolle Anleger schätzen die Bank als verlässlichen Partner in allen Geldanlagefragen. Die Schoellerbank handelt getreu ihrem Anlagegrundsatz „Investieren statt spekulieren“ – der bewährte Investmentprozess basiert auf strikter Qualitätsorientierung, langfristigem Anlagehorizont und zielt primär auf den Erhalt des Vermögens ab. Die konsequente Vermeidung von Bonitätsrisiken hat höchste Priorität. Gute Ergebnisse auch in schwierigen Zeiten Der Erfolg gibt der Schoellerbank Recht: Im bis dato schwierigsten Krisenjahr der jüngeren Geschichte, dem Jahr 2008, konnte die individuelle Vermögensverwaltung ein deutlich über der Benchmark liegendes Jahresergebnis erzielen – eine Vermögensverwaltung mit einer Aktienbeimischung bis zu einem Drittel hielt die Rückgänge in einem sehr
Peter Scherbaum, Standortleiter der Schoellerbank Bregenz. Foto: Schoellerbank
überschaubaren Rahmen. Diese wurden im Folgejahr mehr als ausgeglichen und es wurde ein deutliches Plus erzielt. Und auch im neuen Krisenjahr 2011 konnten die Vermögensverwalter der Schoellerbank wieder ein sehr gutes Ergebnis vorweisen. Eine Auszeichnung spricht für sich Und darauf ist die Bank besonders stolz: Vor Kurzem wurde sie erneut als Österreichs beste Privatbank – und zugleich als eine der fünf besten Banken im gesamten deutschsprachigen Raum – mit dem renom-
mierten deutschen „Elite Report“-Award ausgezeichnet. Der Elite Report, durchgeführt in Zusammenarbeit mit der deutschen Tageszeitung Handelsblatt, gilt als einer der größten und umfangreichsten Branchentests seiner Art.
Daten & Fakten Schoellerbank Bregenz Montfortstraße 3 A-6900 Bregenz Tel. +43 5574 454 40 Peter.scherbaum@ schoellerbank.at www.schoellerbank.at
Hinweis: Diese Information ist eine Marketingmitteilung, keine Finanzanalyse, keine Anlageempfehlung und keine Anlageberatung. Sie enthält weder ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung, noch eine Aufforderung, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung abzugeben.
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„Weitere Zinssenkungen sind nicht ausgeschlossen“ Vom Weiterbestehen der Eurozone überzeugt – heuer keine finale Lösung der Staatsschuldenkrise. Mit der Summe ihres Ersparten sind viele zufrieden.
Foto: APA
Österreicher sparen trotz Einbußen weiter Der Österreicher liebste Sparziele lauten 2012: der Notgroschen, die eiserne Reserve und der Finanzpolster. Egal wie es auch benannt wird – für 64 Prozent und damit knapp zwei Drittel der heimischen Sparerinnen und Sparer steht der Notgroschen an der Spitze der Sparmotive. Österreich im Spitzenfeld Damit liegt Österreich im internationalen Spitzenfeld hinsichtlich vorausschauenden Sparens – nur in den Niederlanden (67 Prozent) und in Luxemburg (78 Prozent) wird noch mehr für einen Fall der Fälle gespart. Gespart wird in den österreichischen Haushalten aber auch für teure Anschaffungen wie Autos, Elektrogeräte oder aktuelle Mode (52 Prozent) und für den Urlaub (41 Prozent). Mit 36 Prozent spart mehr als ein Drittel der Österreicher „einfach so“ ohne konkretes Vorhaben –
während 18 Prozent mit der Zukunft und Ausbildung der Kinder sowie zehn Prozent mit der persönlichen Ausund Weiterbildung ein klares Ziel vor Augen haben. Interessantes Detail am Rande der Skala – drei Prozent wollen nicht sparen, sondern geben ihr Geld lieber aus. Und bei zwölf Prozent ist am Ende des Geldes immer noch zu viel Monat übrig, als dass sie sparen könnten. Roel Huisman, CEO der INGDiBa Direktbank Austria spricht angesichts dieser Daten von einem „Revival des Notgroschens“ quer durch Europa. „Die Studie deckt sich mit unseren Erfahrungen“, sagt er. Mit der Summe ihres Ersparten sind viele der Landsleute zufrieden: ganze 42 Prozent fühlen sich damit wohl, 27 Prozent äußerten Bedenken, dass es wohl nicht genug sei. Damit liegt Österreich in der Online-Studie „Study“ (IIS) im europäischen Mittelfeld.
Zinsen oder Dividenden ab. Es ist als Versicherung des eigenen Depots zu verstehen und im Sinne einer breiten Streuung eine sinnvolle Beimischung.
Werner Böhler, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Dornbirn und Sprecher der Vorarlberger Sparkassen nimmt zu den VN zu aktuellen wirtschaftlichen Fragen Stellung.
Kann man in diesem Umfeld auch in Aktien investieren? Aus unserer Sicht sollten Anleger, die in Einzeltitel investieren möchten, sich wirklich gut auskennen und auf das Risiko achten, denn das Umfeld bleibt 2012 weiterhin volatil. Hier bieten sich gemanagte Aktienfonds an, um eine möglichst breite Streuung des Risikos zu erzielen.
Wie beurteilen Sie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für 2012? Das bestimmende Thema des Jahres 2012 bleibt weiterhin die Stabilisierung der Eurozone. Wenngleich wir vom Weiterbestehen der Eurozone überzeugt sind, erwarten wir 2012 keine finale Lösung in der Staatsschuldenkrise. Österreich – insbesondere Vorarlberg – werden sich weiterhin gut behaupten und stärker als die Eurozone wachsen.
rigen Zinsniveaus nicht ausgeschlossen.
Wie legt man sein Geld in wirtschaftsschwachen Zeiten an? Die Veranlagungstrends gehen in Richtung Sicherheit, Mindestertrag und Sachwerte. Seit Jahren ist das Sparbuch die beliebteste Anlageform bei den Österreichern. Alternativen zum Sparbuch bleiben aufgrund der Zinssituation am Geldmarkt weiter ein großes Thema. Weitere Zinssenkungen sind trotz des historisch nied-
Welche ertragreicheren Alternativen zum Sparbuch sehen Sie? Die österreichischen Unternehmen präsentieren sich in einer robusten Verfassung und wirtschaften sehr profitabel. Mit Unternehmensanleihen kann man direkt die heimische Wirtschaft unterstützen und teils wirklich gute Renditen erzielen. Variabel verzinste Anleihen werden auch 2012 weiterhin verstärkt nachgefragt.
Werner Böhler, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Dornbirn. Wer in Immobilien investieren möchte und vor den zwischenzeitlich hohen Preisen bei Wohnungen zurückschreckt – oder nicht über entsprechend freie Mittel verfügt – ist mit einem offenen Immobilienfonds gut beraten. Was Investments in Gold betrifft, so rechnen wir weiter mit einer gesteigerten Nachfrage und einem weiteren Anstieg des Goldpreises. Wir empfehlen – als Faustregel – nicht mehr als etwa fünf Prozent des Gesamtvermögens in Gold zu investieren. Gold wirft keine
Welche Anlagestrategie empfehlen Sie? Gerade in der aktuellen Wirtschaftssituation ist profunde Finanzfachberatung unerlässlich. Die beste Lösung für Wertanlagen findet sich in der Regel abseits der großen Wege und ist Ergebnis eines ebenso detaillierten wie umfassenden Blickes auf die Vermögenssituation. Vor dem aktuellen Hintergrund unterstützt sicherlich eine stärkere Betonung von Sachwerten die Vermögenssicherung. Wir empfehlen unseren Kunden, in ihren Portfolios neben den klassischen Bankprodukten Edelmetalle, Aktien, Wandelanleihen und Immobilien mit zu berücksichtigen.
Der Krach der Metallräder am Dreirad seines Sohnes ärgerte den schottischen Tierarzt John Boyd Dunlop so sehr, dass er kurzerhand ein paar alte Gummiplatten zusammenklebte, sie um die Felgen wickelte und aufpumpte.
Bis 1926 nahm das Einrichten einer Küche viel Platz in Anspruch. Die junge Architektin Margarete Schütte-Lihotzky beobachtete die Arbeitsabläufe der Hausfrau und entwarf die „Frankfurter Küche“, den Prototyp der modernen, Platz sparenden Einbauküche.
Mehr Vermögen. Von Einlagen bis Spezialfonds – Privat- und Stiftungsvermögen brauchen neue Ideen und eine starke Bank.
Wer mehr erreichen will, darf nicht mit dem Strom schwimmen. Und er muss sich auf ein sicheres Fundament verlassen können. Deshalb finden wir für unsere Klienten maßgeschneiderte Lösungen aus der Leistungspalette einer Großbank. So individuell, wie Sie selbst. Mehr über unser Private Banking erfahren Sie unter www.ersteprivatebanking.at und www.sparkasseprivatebanking.at
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Massive Flucht in „sichere Häfen“ Der designierte Vorstandsvorsitzende der Volksbank Vorarlberg, Betr. oec. Gerhard Hamel, erläutert die Situation an den Finanzmärkten. Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2012? Die Euro-Schuldenkrise zeigt immer deutlicher ihre Spuren in den europäischen Wirtschaftsdaten. Neben Griechenland und Portugal schlitterten auch Italien und Spanien zu Jahresende in eine Rezession. Die Belastungen aus der Staatsschuldenkrise dürften zumindest im ersten Halbjahr 2012 hoch bleiben. Die schwache Wirtschaftsentwicklung in vielen Ländern der Eurozone geht mit einer verringerten Importnachfrage einher, die auch die heimischen Exporteure betrifft. Die Investitionen dürften stagnieren und auch die anderen Komponenten des Bruttoinlandsproduktes nur sehr ge-
ringe Wachstumsbeiträge leisten. Wichtigste Bedingung für eine leichte Erholung der Entwicklung im späteren Jahresverlauf ist der Erfolg der europäischen Fiskalpläne. Vor welchen Herausforderungen stehen die Finanzmärkte? Die Situation an den Finanzmärkten ist alles andere als einfach. Seit Mitte letzten Jahres kommt es an den Finanzmärkten, vor allem in Europa und in den Vereinigten Staaten, zu einer massiven Flucht in die sogenannten sicheren Häfen. Ausschlaggebend für diese Entwicklungen waren die anhaltenden Konjunkturängste der Marktteilnehmer. Nun gilt es, das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen. Wie verhält sich der Aktienmarkt in 2012? Die Aktienkurse zeigen sich in den letzten Monaten des
Was raten Sie Ihren Kunden? Gelassenheit ist ein wesentlicher Faktor – die Finanzmärkte leben schließlich von Vertrauen.
Gerhard Hamel: „Hart arbeiten und das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen“. vierten Quartals 2011 sehr volatil, jedoch mit leicht positiven Tendenzen. Während in Europa die Kurse stark auf neue Nachrichten bezüglich der Euro-Schuldenkrise reagierten, zeigten sich die Märkte in den USA deutlich robuster und
konnten im vierten Quartal solide Kursgewinne erzielen. Seit Jahresbeginn zeigen sich auch die europäischen Aktienmärkte freundlicher und erreichten teilweise deutliche Kurszuwächse. Nichtsdestotrotz darf man die struktu-
Foto: VB
rellen Probleme der Eurozone (Verschuldung, nachlassende Wirtschaftsdynamik) nicht außer Acht lassen und es ist ständig mit kräftigen Korrekturphasen zu rechnen, sollten sich diese Probleme weiter verstärken.
Höchste Qualität, beste Beratungsleistung und Nachhaltigkeit, das ist „summa cum laude“.
Welche Anlageformen und Aktien empfehlen Sie heute Ihren Kunden? Gerade in der derzeitigen Situation ist es besonders wichtig, Klarheit über seine Vermögenssituation zu haben. Angesichts der günstigeren Einstiegsniveaus raten wir risikobewussten Anlegern in ausgewählte Blue Chip Aktien wie zum Beispiel Adidas, Bayer, Infineon, Siemens usw. zu investieren. Für sicherheitsorientierte Anleger empfehlen sich Vorsorgemöglichkeiten wie Garantie-Fondssparen oder spezielle Zukunftsvorsorgeprodukte. Bei diesen Produkten können Sie schon in kleinen, regelmäßigen Beträgen Kapital aufbauen und das Erreichte langfristig absichern.
Erzeugung von Windgeneratoren.
Investitionen in die Energiewende Demmin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat für einen entschlossenen Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland geworben. Die Energiewende sei „eine riesige Chance“, sagte Merkel in Demmin. Nötig seien dafür Investitionen in Solar- und Windanlagen, aber auch neue Stromleitungen. Merkel betonte, die Bundesregierung werde alles dafür tun, dass Energie bezahlbar und sicher bleibe.
EU-Kommissar will bessere Information Brüssel. EU-Kommissar Michel Barnier erwägt schärfere Regeln gegen hohe Bonuszahlungen an Bankmitarbeiter. „Ich denke zum Beispiel über die interessante Idee nach, dass das höchste Gehalt in einer Bank ein bestimmtes Verhältnis zum niedrigsten Lohn dort nicht übersteigen darf“, sagte Barnier. Es gehe nicht nur um mehr Gerechtigkeit in der GeMichel Barnier sellschaft, sondern auch um mehr Fairness zwischen den Mitarbeitern einer Bank. Schließlich habe die Finanzkrise schwerwiegende Folgen gehabt wie Belastungen der Steuerzahler und Arbeitslosigkeit.
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Die Miba AG platziert Unternehmensanleihe
Die Volksbank Vorarlberg Gruppe zählt nach den Auszeichnungen der letzten Jahre auch 2012 zur „Elite der Vermögensverwalter“. Die Volksbank Vorarlberg Gruppe erhielt zum dritten Mal in Folge die Höchstnote „summa cum laude“ – als einziges Vorarlberger Finanzinstitut. Im Zuge des größten Bankentests im deutschsprachigen Raum (Österreich, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein) und Luxemburg testete der renommierte Elite Report rund 400 Institute. Die Volksbank Vorarlberg Gruppe überzeugte mit ihrer Kompass Beratung, einer nachhaltigen Qualitätssicherung und einem kompetenten Portfolio-Management.
www.volksbank-vorarlberg.at
Volksbank. Mit V wie Flügel.
Diese Woche war der erste Handelstag der vom oberösterreichischen Autozulieferer Miba AG ausgegebenen 4,5 Prozent Unternehmensanleihe 2012/2019. Das Gesamtnominale beläuft sich auf 75 Mill. Euro. Eine Stückelung von 500 Euro macht die Anleihe auch für Privatanleger attraktiv. „Wir freuen uns über das große Interesse, das private und institutionelle Anleger seit einiger Zeit Unternehmensanleihen entgegenbringen“, ist Dr. Michael Buhl, Mitglied des Vorstandes der Wiener Börse AG, begeistert. Bereits seit etlichen Jahren stoßen Corporate Bonds bei den Anlegern auf großes Interesse. Die Wiener Börse ist eine 100-Prozent-Tochter der CEE Stock Exchange Group, die die Börsen Budapest, Laibach und Prag umfasst.