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Sulz_Roethis_Viktorsberg_Sep_2018

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Ortsporträt Sulz, Röthis, Viktorsberg 21. September 2018

Sulz Neuer Kindercampus Knochenfunde datiert

Röthis Positive Zwischenbilanz Waldspielplatz Ganta

Viktorsberg Viele Vorhaben Musikverein lädt ein


2 Ortsporträt Sulz, Röthis, Viktorsberg

Freitag, 21. September 2018 Anzeigen

Sulz realisiert Kindercampus Mit dem erweiterten Betreuungsangebot schafft die Gemeinde die Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. SULZ. Ein

aufregender Sommer geht in der Gemeinde Sulz zu Ende – geprägt durch den überraschenden Knochenfund im Bereich des neuen Kindercampus. Für die Archäologen ein Sensationsfund, hat er den Gemeindevertretern zusätzlich zu den heißen Temperaturen den Schweiß auf die Stirn getrieben. „Am Anfang war der Schrecken groß und wir hatten große Sorge um die Zeitebene bei der Realisierung des neuen Kindercampus. Es hat sich dann aber alles dank der zügigen Arbeit der Archäologen in eine gute Richtung entwickelt. Jetzt freuen wir uns auf die Umsetzung“, erklärt Bürgermeister Karl Wutschitz.

Bürgermeister Karl Wutschitz freut sich auf die Umsetzung des ambitionierten Projektes.

Zentraler Standort „Die Gemeinde Sulz hat die einmalige Chance, einen zusammenhängenden Kindercampus an einem zentralen Standort umzusetzen genutzt. Auch Expertenteams haben die Standortwahl bestätigt. Es gelingt damit, die Siedlungsrändern zu halten und vorhandene Flächen im Ort zu nutzen statt in die Peripherie zu expandieren“, betont Bürgermeister Karl Wutschitz. Auch Eltern begrüßen das integrale Konzept, wo Kinder von der Kleinkindbetreuung bis zur Volksschule an einem Ort betreut werden können – sie sparen sich dadurch viele Wege. Für die Einrichtungen bedeutet es, dass Synergien genutzt werden können – auch die Kinder des bestehenden Kindergartens und der Volksschule können den Mittagstisch im neuen Kinderhaus nutzen. Natürlich stellt das ambitionierte Projekt die Gemeinde vor große finanzielle Herausforderungen. „Wir haben viele Jahre auf vieles verzichtet und uns finanziell eingeschränkt. So

Notwendige Investition Die Umsetzung des neuen Kindercampus ist nicht nur ein lang gehegter Wunsch der Bevölkerung und der Gemeindevertreter, son-

dern schlicht eine dringende Notwendigkeit. „Die bestehenden Kinderbetreuungseinrichtungen in unserer Gemeinde stoßen schon seit Längerem an ihre Grenzen. Im Hinblick auf unsere weitere Bevölkerungsentwicklung – Sulz ist

Sukzessive Sanierung

Sulz wird zur e5-Gemeinde

SULZ. Ein paar Zentimeter

dick ist der Ordner mit dem „Infrastrukturmanagement der Gemeinde Sulz“. Die Gemeinde hat es beim Büro „WASSER PLAN“ in Auftrag gegeben, um einen Überblick über den Zustand sämtlicher Straßen im Gemeindegebiet zu bekommen. Auf dessen Grundlage wird ein Masterplan erstellt, welche Straßenzüge kurz- oder langfristig saniert werden müssen. Dokumentiert wurden sowohl der Zustand der Straße, der Kanalisation und der Wasserleitung. Bereits umgesetzt wurde die Totalsanierung der Alemannenstraße. Hier wurden Wasserversorgung und Hausanschlüsse erneuert, die Fahrbahn eingeengt und der Gehsteig links und rechts auf zwei Meter verbreitert. Die von Schülern stark frequentierte Straße soll so vor allem für die schwächeren Verkehrsteilnehmer sicherer werden. Auch im Bereich Schöffenweg sind die Asphaltierungsarbeiten abgeschlossen. Impressum | Redaktion: Laurence Feider Verkauf: Peter Müller, Andrea Amann, Tel. 05522 46465 Grafik, Umsetzung: Elisabeth Gunz, Selina Krista GS Rankweil Fotos: Roland Paulitsch, Laurence Feider, Gemeinden, Schulen, Vereine aus Sulz, Röthis, Viktorsberg, Margot Pires, Joachim Zettl, Nina Watzenegger, Energieinstitut Vorarlberg, Markus Gmeiner, Bernd Wehinger, Oliver Lerch Verleger (Medieninhaber) Herausgeber und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach, Erscheinungsdatum: 21. September 2018

eine stark wachsende Gemeinde – ist eine Erweiterung der Betreuungskapazitäten unumgänglich“, betont Wutschitz. Die Gemeinde sieht sich in der Pflicht die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Vereinbar-

keit von Familie und Beruf zu gewährleisten. Deshalb hat sich die Gemeindevertretung Sulz zum Neubau eines Gebäudes für die Kleinkindbetreuung und einen ganztägigen Kindergarten entschlossen. Dieses Projekt wurde im Rahmen eines kooperativen Verfahrens mit der Pfarre und der Diözese Feldkirch sowie einem temporären Gestaltungsbeirat raumplanerisch entwickelt. Der Standort des Neubaus liegt im Ortszentrum von Sulz in direkter Nachbarschaft von Volksschule, bestehendem Kindergarten und Kirche mit Pfarrhaus. Das neue Gebäude ist zentraler Bestandteil des Projektes „Kindercampus“, in dessen Zuge eine zusammenhängende öffentliche Freifläche entsteht, die die bestehenden Gebäude und das neue Kinderbetreuungsgebäude miteinander verknüpft. So wird ein integrales Konzept umgesetzt, das Verkehrsaufkommen minimiert, das Ortszentrum belebt und die bestehenden Funktionen der Ortsmitte werden gestärkt.

Viele energieeffiziente Aktivitäten wurden bereits durch das e5-Programm umgesetzt.

ist es uns gelungen, den Schuldenstand erheblich zu reduzieren. Jetzt müssen wir wieder in die Infrastruktur investieren“, so Wutschitz. Mit einer erfolgreichen Familienpolitik möchte man die hohe Lebensqualität in Sulz halten. „Man spürt, dass wir eine Gemeinde sind, in der man gerne wohnt. Wir sind einerseits landschaftlich begünstigt und können andererseits eine intakte Infrastruktur bieten. In Sulz gibt es Nahversorger, Ärzte, Banken, Gasthäuser und Unternehmen, die Arbeitsplätze bieten“, unterstreicht der Bürgermeister. Neue Wohnanlagen und gemeinnütziger Wohnbau sorgen zudem für leistbares Wohnen.

Zur Person Name: Karl Wutschitz Alter: 59 Wohnort: Sulz Familienstand: verheiratet, zwei Kinder Hobbys: Lesen und

„Alles zum Thema Wein“ Einwohner Röthis: 2700 (Hauptwohnsitz)

SULZ.

gelaufen sind erste Schritte zur ökologischen Gestaltung von Freiflächen und Straßenräumen. Hier soll neuer Lebensraum für Insekten geschaffen werden.

Energieeffizienz Gut drei Jahre nach dem Start der e5-Arbeit in Sulz konnte schon einiges in puncto Energieeffizienz umgesetzt werden. Energieeffiziente Leuchtmittel wurden im Bereich Straßenbeleuchtung, Bushalte-

Elektroroller bei der Kilbi Wer mehr über die e5-Arbeit der Gemeinde wissen möchte, sollte am Sonntag bei der Sulner Kilbi beim e5-Stand vorbeischauen. Der Schwerpunkt liegt heuer beim Thema Elektromobilität: In Verbindung mit einem MaturaProjekt werden Elektroroller vorgestellt – diese können auch vor Ort getestet werden. „Wir möchten damit vor allem Jugendliche ansprechen und zum Umstieg auf E-Roller motivieren. Vielen ist nicht bewusst, dass die Zweitakter mit ihren starken Emissionen mehr Dreck machen als große Lkw“, erläutert Mathis.

Am 4. Oktober wird die Gemeinde Sulz erstmals bei der e5-Zertifizierung dabei sein. „Wie viele „e“ es dann tatsächlich werden, steht nicht im Vordergrund, unser Ziel ist es, wirklich etwas vorwärtszubringen und ein stärkeres Bewusstsein zu schaffen für die Anliegen einer nachhaltigen, lebenswerten Zukunft“, betont der Leiter des Sulner e5Teams Hans-Jörg Mathis.

Sulner e5-Team: Hansjörg Mathis, Michael Schnetzer, Gregor Sellner, Bgm. Karl Wutschitz, Jürgen Nachbaur und Gerda Schnetzer-Sutterlüty. stellen und in gemeindeeigenen Gebäuden eingesetzt. Es wurden Beschlüsse gefasst über die Mindeststandards bei der Errichtung kommunaler Gebäude. „Auch beim neuen Kindercampus werden wir ökologische Baustoffe und effiziente Technik einsetzen – wir streben bei die-

sem Projekt 900 Punkte an“, informiert Mathis. Auch Beschlüsse zur Weiterbildung und Dienstreiseregelung für Gemeindebedienstete wurden gefasst. Derzeit läuft gerade ein Check aller Fahrradabstellanlagen im Gemeindegebiet. „Die alten „FelgenKiller“ werden wir sukzes-

sive durch felgenschonende Modelle ersetzen“, so HansJörg Mathis. Schwerpunkte sollen in Zukunft bei folgenden Themen gesetzt werden: Fußwegekonzept, Energieleitbild, Zugang zum Energiecontrolling für alle und eine Machbarkeitsstudie zur Nutzung des Mühlbachs. Bereits an-

Neuer Wohnraum in Sulz Die Wohnanlagen „Im Lonser“ und an der Treietstraße wurden bereits bezogen. Die Firma Nägele Wohn- u. Projektbau hat im Erschließungsgebiet Studacker eine Wohnanlage mit 22 Wohnungen errichtet. Das Besondere an der Wohnanlage „Lonserstraße“ ist das überzeugende Gesamtkonzept, welches vom hauseigenen Planungsbüro mit weiteren Fachleuten der Firma Nägele entwickelt wurde. Durch die zwei Baukörper ist eine lockere Verbauung entstanden, welche den Bewohnern der 22 WohSULZ.

nungen großzügige Freiräume bietet. Zusätzlich finden ausreichend Grünflächen und großzügige Privatgärten für die Erdgeschoßwohnungen Platz. „Das ruhige und doch zentrale Wohnen in einem hochwertigen Wohnprojekt mit überdachter Tiefgaragenabfahrt, Lift, Zweiradraum und vielem mehr lädt zum Wohnen mit Mehrwert ein“, erläutert Nägele- Geschäftsführer Klaus Baldauf. Alle 2 - / 3 - /4 - Z i m m e r -Wo h nungen sind nach Süden bzw. Südwesten ausgerichtet und wurden mit Anfang Juli bezogen.

Erste Vogewosi-Wohnanlage Vor Kurzem erfolgte auch die Schlüsselübergabe bei der an der Treietstraße errichteten Vogewosi-Wohnanlage. Auf dem Areal der ehemaligen Firma FRICCOFensterbau errichtete die Vorarlberger gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft m.b.H. eine Wohnanlage mit 20 Wohnungen. Die erste Vogewosi-Wohnanlage in Sulz wurde im Passivhausstandard mit einer kontrollierten Be- und Entlüftung und einer Solaranlage errichtet. Mietbeginn war der 1. September 2018.

In der Lonserstraße hat die Firma Nägele Wohn- u. Projektbau eine Wohnanlage mit 22 Wohnungen errichtet.


Ortsporträt Sulz, Röthis, Viktorsberg 3

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Röthis zieht positive Zwischenbilanz Verkehr und Infrastrukturprojekte werden die restliche Legislaturperiode prägen. 89 Prozent der Befragten gaben beim Dorfabend an, dass sie mit der Lebenssituation in ihrer Heimatgemeinde Röthis zufrieden sind. Dennoch bleibt einiges zu tun, wie Bürgermeister Roman Kopf festhält. „Wir haben ein massives Verkehrsproblem. Einerseits zu viel Verkehr, andererseits ein zu hohes Tempo im Zentrum. Dies führt nicht nur zu gefährlichen Situationen, sondern auch zu einer erhöhten Lärm- und Staubbelastung.“ Ganz oben auf seiner Wunschliste steht die Reduzierung des Tempolimits auf 40 km/h in der Ortsdurchfahrt sowie die Einrichtung eines Fahrradstreifens in Richtung Viktorsberg. Da es sich dabei um Landesstraßen handelt, kann dies die Gemeinde nicht im Alleingang entscheiden, sondern braucht die Zustimmung des Landes. „Wir haben bereits RÖTHIS.

mehrere Anläufe genommen, sind aber bis jetzt immer gescheitert. Das ist schon ein wenig frustrierend“, meint Kopf. Auch die Versuche in Kooperation mit anderen Gemeinden ein Verkehrskonzept umzusetzen waren bisher nicht fruchtbar. „Wir bleiben aber am Ball und hoffen in absehbarer Zeit verkehrsberuhigende Maßnahmen umsetzen zu können.“ Schwerpunkt Mobilität Umsetzen möchte man nach Möglichkeit auch die Anregungen der Bürger, welche diese beim Dorfabend geäußert haben. Auch hier steht das Thema Mobilität an oberster Stelle. Die Vorschläge gingen vom autofreien Zentrum über eine temporeduzierte Teilstrecke bis zum Carsharing als Dienstleistung der Gemeinde. „Wir werden das Thema Mobilität zum Schwerpunkt machen für die restliche Periode“, so der Bürgermeister. Dazu gehört nicht nur die Verkehrsberuhigung, sondern auch Lückenschlüsse im Rad- und Fußwegenetz

im Dorf sowie die Sensibilisierung der Bürger für alternative Verkehrsmittel wie Fahrrad oder Öffis. Es gibt auch drei Vorschläge der Region über welche die jeweiligen Gemeinden in ihren Gremien abstimmen. Einerseits ein Maximo-Willkommensticket für zwei Wochen für Neuzugezogene, weiters eine Förderung für Lastenfahrräder und drittens eine Förderschiene für Elektromopeds. „Die Entscheidung wird heuer im Herbst fallen – ich würde die Vorschläge der Regio befürworten“, sagt Roman Kopf. Regionale Zusammenarbeit und gemeindeübergreifende Projekte haben sich in den letzten Jahren bewährt und sind für den Röthner Bürgermeister enorm wichtig. Gemeinnütziger Wohnbau Was die Bevölkerungsentwicklung angeht, so steht man derzeit bei 1950 Einwohnern mit Hauptwohnsitz in Röthis. Mit den sich im Bau befindenden Wohnanlagen wird diese Zahl demnächst steigen. Auch alle 22 gemeinnützigen

Wohnungen sind bereits vergeben. Das von Prisma und der Alpenländischen Heimstätte errichtete Wohnquartier „Alte Landstraße“ soll am 1. März 2019 bezugsfähig sein, die Wohnanlage der Wohnbauselbsthilfe in der Badstraße bereits einen Monat früher. „Wir hatten so viele Bewerber, wir hätten die Wohnungen doppelt vergeben können. Der gemeinnützige Wohnbau ist heutzutage die einzige Möglichkeit für erschwingliche Mietkosten. Weiterer Bedarf ist gegeben, wir haben aber leider in der Gemeinde keine Grundstücke zur Verfügung“, berichtet Roman Kopf. Bei der Wohnungsvergabe hielt man sich exakt an die Richtlinien und den Punktekatalog vom Land Vorarlberg. Kinder gut betreut Eine steigende Nachfrage gibt es auch für die Kinderbetreuungsangebote in der Gemeinde Röthis. Bei der Mittagsbetreuung für Volksschüler ist ein steigender Bedarf zu spüren – bis zu 24 Kinder essen hier

Bürgermeister Roman Kopf setzt auf Bürgerbeteiligung und regionale Kooperationen. an starken Tagen. An schulfreien Nachmittagen wird eine Lernbetreuung in der Schule angeboten. „An drei Tagen in der Woche können die Kinder durchgehend von 8 bis 16 Uhr an der Schule bleiben. Damit können wir den derzeitigen Bedarf abdecken“, so Kopf. Gestiegen sind die Zahlen auch bei der gemeinsam mit den Gemeinden Sulz und Zwischenwasser angebotenen Sommerbetreuung. Bis zu 33 Volksschüler und bis zu 39 Kindergartenkinder wurden heuer betreut. Nachdem die Sommerbetreuung in den ver-

gangenen drei Jahren in Röthis durchgeführt wurde, werden die Kinder ab den Sommerferien 2019 drei Sommer lang in Zwischenwasser betreut.

Zur Person Name: Roman Kopf Alter: 58 Wohnort: Röthis Familienstand: verheiratet, zwei erwachsene Kinder Hobbys: Wandern, Mountainbiken Einwohner Röthis: 1950 (Hauptwohnsitze)

Investition in die Wasserversorgung Die Wasserleitungen in Röthis werden etappenweise ausgetauscht. 50 Jahre und älter sind manche der Wasserleitungen in Röthis. Diese werden sukzessive nach einem detaillierten Reinvestitions- und Sanierungsplan ausgetauscht. Insgesamt werden in den nächsten fünf bis zehn Jahren an die zehn Millionen Euro in die Sanierung des Kanalund Wasserleitungsnetzes investiert werden müssen. Die Wasserleitungserneuerung in der Treietstraße konnte mittlerweile abgeschlossen werden. RÖTHIS.

Die Firma Jobarid hat ihr Firmengebäude erweitert und saniert – andere Firmen wie Landsteiner Elektrotechnik oder Wacker Neuson sind neu in Röthis.

Röthis ist beliebter Wirtschaftsstandort Firmen haben in Röthis erweitert und neue Standorte gegründet. Mit dem markanten Kopfteil und der edlen Aluminium-Glasoptik dominiert der neue Bürotrakt der Firma Jobarid Metallbau den Kreisverkehr am Eingang der Treietstraße in Richtung Röthis. RÖTHIS.

Notwendig geworden war der Neubau aufgrund akuten Platzmangels. „Das Unternehmen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen – das ursprüngliche Firmengebäude aus

dem Jahr 1964 war darauf ganz einfach nicht ausgelegt. Außerdem ist durch die zunehmende Digitalisierung der Bedarf an Büroräumlichkeiten gestiegen“, erklärt Jobarid-Geschäftsführer Robert Ess. Jobarid steht für Alu-GlasFassaden, Alu-Fenster und -Türen sowie Brandschutztüren – alles vor Ort maßgefertigt – und hat eine über 50-jährige Geschichte in Röthis. Neue Standorte Andere Unternehmen stehen erst am Beginn ihrer Firmengeschichte in Röthis, indem sie ihren

Standort nach Röthis verlegt oder einen neuen Standort in Röthis gegründet haben. Dazu gehören Landsteiner Elektrotechnik und der Baumaschinenhersteller Wacker Neuson mit einer neuen Niederlassung am Standort Bundesstraße 5. Der Neubau hat eine Außenfläche von insgesamt rund 2500 Quadratmetern und bietet Platz für eine 500 Quadratmeter große Halle. Zudem besteht die Option, den Standort zu einem späteren Zeitpunkt weiter auszubauen. Eine Werkstatt mit modernster Ausstattung gehört ebenfalls zur Niederlassung.

Im Laufe des Herbstes wird noch der Asphalt Deckbelag am Gehsteig aufgebracht. „Hier war eine Wartezeit erforderlich. Es wird abgewartet, ob es noch zu

nachträglichen Setzungen kommt – diese können dann mit dem Deckbelag ausgeglichen werden“, informiert Bürgermeister Roman Kopf. Die Bauarbeiten zur Erneuerung der aus dem Jahre 1928 stammenden Wasserleitung zwischen dem Kieberschacht und der Firma Röfix sind voll im Gange und dauern noch bis ca. Ende Oktober. Auch die Hauptleitung der Gemeinde Sulz verläuft in diesem Bereich. Sulz erneuert diese Leitung zwischen dem Kieberschacht und der Abzweigung zum Schindegweg (oberhalb des Hotels Eden). Durch die gleichzeitige Erneuerung der Leitungen von Sulz und Röthis können sich beide Gemeinden die Kosten für die Grabarbeiten teilen.

Neue Funkwasserzähler Weniger mit der Wasserzufuhr als mit dem Wasserverbrauch hat eine weitere Investition der Gemeinde Röthis zu tun. Sie stellt auf Funkwasserzähler um und hofft, sich dadurch in Zukunft viel Zeit und bürokratischen Aufwand zu sparen. „Wasserzähler müssen laut Gesetz alle fünf Jahre neu geeicht bzw. getauscht werden. Im Zuge dieser Arbeiten ersetzen wir die alten Zähler durch neue Funkzähler“, erklärt der Bürgermeister. Bei diesen Zählern werden die Daten per Funk übermittelt. Dieses Signal wird nur in einem Zeitraum von circa zwei Wochen im Jahr ausgestrahlt. Der Zählerstand kann in dieser Zeit von der Gemeinde quasi „im Vorbeifahren“ ermittelt und digital erfasst werden.

Die Sanierung des Kanal- und Wasserleitungsnetzes ist ein Mammutprojekt.


4 Ortsporträt Sulz, Röthis, Viktorsberg

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In Viktorsberg tut sich was Über den Ausbau der L 70 und die Realisierung einer Wohnanlage soll demnächst entschieden werden.

Strom in die Erde verlegt Bisher kam der Strom aus Richtung Fraxern auf einer Strecke von rund 300 m via Masten nach Viktorsberg. Jetzt wird die Stromversorgung von der VKW ins Erdreich verlegt. Im Zuge dieser Arbeiten tauscht die Gemeinde auf dieser Trasse auch die Wasserleitungen aus. „In diesem Bereich sind die Wasserleitungen 45 Jahre alt. Es bietet sich mit den S t r o mv e r l e g u n g s a r beiten eine gute Gelegenheit für die Wasserleitungserneuerung und -erweiterung“, erklärt Bgm. Philibert Ellensohn. VIKTORSBERG.

Abschluss Ende Oktober Die Investitionen für den Wasserleitungstausch belaufen sich auf rund 300.000 Euro. Mit den Arbeiten wurde noch im September gestartet – wenn alles nach Plan läuft, sollten sie Ende Oktober abgeschlossen sein.

Als „viel hängende Luft“ bezeichnet Bürgermeister Philibert Ellensohn die derzeitige Situation in Viktorsberg. Gemeint sind Entscheidungen, die noch in der Luft hängen. „Beim Ausbau der L 70 laufen derzeit die Grundverhandlungen. Es schaut zwar gut aus, aber spruchreif ist das Projekt erst, wenn es unterschrieben ist“, hofft der Viktorsberger Bürgermeister auf einen baldigen Vertragsabschluss. Auch beim Projekt Wohnanlage könnte die Entscheidung noch heuer im Herbst fallen. Am oberen Rand der kleinen Berggemeinde, unterhalb des Gasthofs „Schöne Aussicht“, soll eine gemischte Wohnanlage mit der Wohnbauselbsthilfe und einer privaten Wohnbaufirma entstehen. Der Bedarf ist auf jeden Fall gegeben, wie eine Infoveranstaltung zeigte. „Es wird sich also einiges tun in Viktorsberg“, gibt sich Ellensohn optimistisch. VIKTORSBERG.

Wachsende Gemeinde Nicht mehr in der Luft hängt die Verlegung der Stromversorgung in das

Erdreich – die Strommasten von Fraxern bis zum Viktorsberger Verteiler werden also demnächst der Vergangenheit angehören. Die Arbeiten sind bereits angelaufen und sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Bereits abgeschlossen – und zwar pünktlich zum Schulstart – sind die Adaptierungen im Kindergarten. Aufgrund der hohen Kinderzahl musste ein zweiter Raum eingerichtet werden. „Wir sind froh, dass wir so viele junge Viktorsberger und Viktorsbergerinnen haben. Es schaut ganz danach aus, dass wir die Volksschule bald wieder zweiklassig führen können“, freut sich der Bürgermeister. Ganz offensichtlich fühlt man sich wohl in Viktorsberg – was wohl auch daran liegt, dass man eine intakte Infrastruktur bieten kann mit eigenem Kindergarten, Volksschule und Lebensmittelgeschäft. Auch der Familienverband funktioniert noch – mit dem jeden Vormittag geöffneten Kindergarten kann derzeit der Bedarf nach Betreuung für die Drei- bis Sechsjährigen abgedeckt werden. Am Nachmittag werden die Kinder in der Familie betreut. „Au-

Bürgermeister Philibert Ellensohn ist optimistisch, dass weichenstellende Projekte realisiert werden können. ßerdem sind wir beim Vorderlandhus dabei und können die Kleinkindbetreuung mitnutzen“, präzisiert Ellensohn. Trinkwasserreserven Was dem Bürgermeister hingegen Sorge bereitet ist die Wasserversorgung. Der trockene Sommer hat gezeigt, dass die Wasservorräte in Viktorsberg schnell erschöpft sind. „Wir mussten zwei Drittel des Trinkwassers aus Sulz zulaufen lassen“, berichtet Philibert Ellensohn. Eine ähnliche

Situation hatte man bereits 2003 erlebt, doch seither war es nie wieder zu einer solch prekären Lage gekommen. „Mit einer einzigen Quelle stehen wir in Viktorsberg sozusagen nur auf einem Fuß – unser zweiter Fuß ist der Zulauf von Sulz.“ Dies soll sich in Zukunft ändern. Mit Wassersuchern und Rutengängern wurde das Gemeindegebiet intensiv erforscht. Die Ergebnisse werden derzeit dokumentiert und diskutiert. In einem nächsten Schritt könnten

Probeschlitze werden.

gemacht

Zur Person Name:

Philibert Ellensohn

Alter: 62 Wohnort: Viktorsberg Beruf: Berufsschullehrer in Pension Familienstand: verheiratet, zwei Kinder Hobbys: Bike, Skifahren

und Skitouren

Einwohner Viktorsberg: 420 (Hauptwohnsitz)

Einblicke und schöne Ausblicke Der jährliche Seniorenausflug führte heuer nach Dornbirn zum ORF und auf den Karren. Wer hat das ORF-Landesfunkhaus in Dornbirn entworfen? Was bietet der ORF Vorarlberg und wie hat alles begonnen? Das alles und mehr erfuhren rund 40 Senioren aus Viktorsberg beim diesjährigen Ausflug. Denn der führte sie Anfang September ins ORF-Landesstudio nach Dornbirn. Bei einer Führung, bei der das eine oder andere Geheimnis rund um heimische Radiound Fernsehproduktionen gelüftet wurde, bekamen die Senioren einen exklusiven Einblick in die Arbeit der Journalisten. VIKTORSBERG.

Zufriedene Senioren Im Anschluss ging es mit dem Bus weiter zur Talstation der Karrenseilbahn. In fünf Minuten schwebten die Ausflügler auf den Dornbirner Hausberg hinauf. Oben angekommen genossen sie zuerst die herrliche Aussicht bei schönstem Spätsommerwetter und anschließend die kulinarischen Leckereien im Panoramarestaurant Karren. Für manche stand anschließend ein kleiner Verdauungsspaziergang auf dem Programm – die anderen nutzten die Zeit für einen gemütlichen Kaffeeplausch. Gegen 15.30 Uhr ging es schließlich zurück nach Viktorsberg.

Ein zusätzlicher Raum wurde adaptiert, um Platz für die vielen Kinder zu bieten.

Dorf lebt mit den Kindern Mit 19 Kindern startet der Kindergarten Viktorsberg ins neue Schuljahr. VIKTORSBERG.

aber wir freuen uns schon sehr auf ein spannendes Kindergartenjahr“, meinte Kindergartenleiterin Brigitte Marte zum Schulstart.

„Die hohe Kinderzahl bedeutet eine besondere Herausforderung für meine Assistentinnen und mich,

Das Programm orientiert sich an den Jahreszeiten. Als erstes Highlight steht das Erntedankfest an, das dieses Jahr ganz im Zeichen des Apfels steht. Dazu werden die Äpfel des kindergarteneigenen Apfelbaums geerntet und zu Apfelsaft, Apfelstrudel und Apfeltaschen verarbeitet. „Wir möchten die Obstmühle vom Obst- und Gartenbauverein ausleihen und dann können die Kinder ihren eigenen Apfelsaft herstellen“, verrät Marte.

Als Kindergartenpädagogin Brigitte Marte wieder in den Beruf eingestiegen ist, hat sie zehn Kinder im Kindergarten Viktorsberg betreut. Heuer sind es neunzehn – davon sieben Dreijährige. Um dem „Ansturm“ gerecht zu werden wurde von der Gemeinde ein weiterer Raum für den Kindergarten adaptiert und eine zweite Helferin eingestellt.

Zuerst ging es zum ORF und anschließend auf den Dornbirner Karren.

Im Jahreszeitenrhythmus Nächster Höhepunkt ist das Martinsfest, das im Viktorsberger Kinder-. garten immer groß gefeiert wird. Schon Wochen davor fiebern die Kinder mit Basteln, Proben und Singen darauf hin. Dann werden die Eltern eingeladen und die Kinder führen ein kleines Theaterstück rund ums Teilen vor. Wenn dann der Winter kommt und Frau Holle den Schnee bringt, sind die Kindergartenkinder viel draußen anzutreffen – vorzugsweise auf dem nahe gelegenen Rodelhügel. Auch Fasching, Ostern, Mutter- und Vatertag stellen traditionelle The-

menschwerpunkte dar. „Zu Ostern werden wir wieder Eier in den Brutapparat legen und wenn wir Glück haben, schlüpft wieder ein Küken. Der kleine Pieps war heuer die Sensation bei Groß und Klein“, erzählt die Kindergartenleiterin. Neben dem Leben, Wachsen und Lernen im Jahresrhythmus ist die gezielte Sprachförderung ein pädagogischer Schwerpunkt im Kindergarten Viktorsberg. Sie wird eng in das Tagesgeschehen eingebunden und passiert durch Geschichten, Märchen, Lieder und Fingerspiele.


Ortsporträt Sulz, Röthis, Viktorsberg 5

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Gaumenfreude pur Eine schöne seit 10 Jahren Erfolgsgeschichte Regionales Gemüse aus Vorarlberg – die Ländle Gemüsekiste feiert ihr 10-Jähriges Bestehen. 10 Jahre begeistert nun die Ländle Gemüsekiste von Daniela und Werner Fessler ihre Kunden. Die Verbindung von heimischem, qualitativ hochwertigem Gemüseanbau in Vorarlberg und kurzen, schnellen Wegen zum Kunden ermöglicht vielen Vorarlbergern den einfachen Zugang zu gesunden, regionalen Lebensmitteln.

Jänner und Februar jeweils einmal pro Monat. Für leckere Kochideen befindet sich in jeder Gemüsekiste ein Rezeptzettel mit Vorschlägen. „Es ist uns wichtig, dass die Leute auch wissen, was sie mit dem frischen Gemüse alles zubereiten können“, so Elisabeth Köchle. Wer also mehr Vitamine, Mineralstoffe und Geschmack in seinen Gerichten haben möchte, sollte zugreifen.

Höchste Qualität Der Qualitätsanspruch von Familie Fessler sowie ihren Kooperationspartnern, allen voran Fabienne Gehrer in Höchst, ist sehr hoch: „Wir wollen dem Kunden eine hohe Gemüsequalität und einen tollen Kundenservice bieten!“ Alle Jungpflanzen für den Gemüseanbau macht Familie Gehrer in Höchst selber. Dadurch ist die Nachverfolgung der fertigen Frucht, von der Aussaat bis hin zur Ernte, kontrollierbar und bis zum Ursprung gegeben. Gelungenes Angebot Im Angebot sind drei verschiedene Größen, für jeden Bedarf etwas und verschiedene Zusatzangebote wie Äpfel, Kartoffeln etc. Die Bestellung erfolgt einfach und unkompliziert: telefonisch, per Fax oder Mail. Es gibt keinerlei vertragliche Bindung, das Abo kann jederzeit unterbrochen oder verändert werden, immer bis Montag, 18 Uhr der jeweiligen Lieferwoche. Biorhythmus Geliefert wird von Anfang Mai, wenn es im Land wieder frisches Gemüse gibt, bis ca. Mitte Dezember wöchentlich bzw. nach Kundenwunsch 14-tägig und im

Kontakt Ländle Gemüsekiste www.laendle.gemuesekiste.at 05522 41785 oder 0699 19904454

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sekiste ü m e G Ländle .. kiste muse Ge

Auf über 7000 Quadratmetern Betriebsfläche werden jährlich über 800 Fahrzeuge verkauft. Mit einem Renault 4CV hat alles angefangen – dies war nämlich das erste Modell, das Walter Malin 1957 in seinem neu eröffneten Autohaus verkaufte. Walter trat damit das Erbe seines Vaters Franz Malin an, der bereits 1929 im Stadel seines Bauernhauses Fahrräder und Mopeds reparierte und davon träumte, die erste Autowerkstätte im Vorderland zu gründen. Im Laufe der Jahre wurde das Unternehmen ständig erweitert. Nach zahlreichen baulichen Investitionen verfügt das Autohaus heute über mehr als 7000 Quadratmeter Betriebsfläche, beschäftigt 50 Mitarbeiter und verkauft über 800 Fahrzeuge pro Jahr. Den Ursprüngen blieb man dabei treu – der Zweiradbereich „2 Rad Malin“ mit KTM, Simplon und Vespa/Piaggio ist nach wie vor eines der Standbeine des Familienbetriebs. Neu bei „2-Rad Malin“ sind Elektro Roller der Marke SNE. Frischer Wind kehrte ein, als 2001 die MalinTöchter Nadja und Linda die Geschäftsführung übernahmen und die Autohaus Walter Malin GmbH gegründet wurde. „Die Idee Mobilität in jeder Form anzubieten – vom Kinder- und Jugendfahrrad über Roller, E- und Mountainbikes bis hin zum Auto – hat uns schon immer fasziniert. Unsere Motivation ist es, nachhaltig zu wirtschaften, Arbeitsplätze in der Region zu schaffen und unseren Kunden ein fairer und kompetenter Partner rund ums Automobil zu sein“, so das Geschäftsführerinnenduo. Ausgezeichneter Lehrbetrieb Seit 1962 bildet das Autohaus Malin Lehrlinge aus. Rund 150 junge Menschen

haben seit damals ihre Lehre als Kfz-Techniker, Spengler, Lackierer, Bürokauffrau oder Einzelhandelskaufmann im Autohaus absolviert. Das komplette Werkstattteam besteht aus ehemaligen Malin-Lehrlingen. „Nur bestens ausgebildete Mitarbeiter können heute die Ansprüche und Qualität bieten, die unsere Kunden von uns erwarten“, sind Nadja Malin-Potzinger und Linda Wallenta-Malin überzeugt. Bereits zum zweiten Mal wurde dem Autohaus Malin das Zertifikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ vom Land Vorarlberg verliehen.

Schwestern-Team: Linda Wallenta-Malin Foto: Malin und Nadja Malin-Potzinger.

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Baustart beim Kinderhaus Leicht zeitverzögert geht das Projekt Kindercampus in die Umsetzungsphase. Nach langer Vorbereitungs- und Planungszeit ist es nun endlich soweit: Das Projekt „Kindercampus Sulz“ wird umgesetzt. In den letzten Wochen wurde mit der geplanten Umgestaltung des Gebietes um Pfarrheim, Volksschule und Kindergarten begonnen. Auch der Parkplatz vor der Volksschule wurde neu situiert. Nach dem überraschenden Knochenfund Anfang Juli kann jetzt mit einer zweimonatigen Verzögerung mit den Aushubarbeiten für das neue Kinderhaus begonnen werden. „Wir sind dennoch optimistisch, dass wir den Zeitplan einhalten und das Bauprojekt bis Ende 2019 zum Abschluss bringen können. Die ersten Vergaben wurden schon getätigt“, informiert Bürgermeister Karl Wutschitz.

penräumen, einem Ausweichraum und einem kleineren Bewegungsraum. Die Hangsituation wird optimal genutzt: Durch einen parallel zur Hangkante neu angelegten Zugangsweg können die Kinder barrierefrei in die Kleinkindbetreuung gelangen.

SULZ.

Sulz setzt aufs Rad Im Sinne einer e5Gemeinde möchte Sulz die Landesradroute ausbauen und die Leute animieren, aufs Fahrrad umzusteigen. Die Route führt über die Radbrücke der Frutzstraße zum Schwimmbad, entlang der Lonserstraße und schließlich über die Alemannenstraße bis zur ÖBB-Haltestelle SulzRöthis. SULZ.

Geplante Arbeiten Die Abfahrt der Radbrücke über die Frutz stellt den Anfang des Ausbaus dar und wird im Frühjahr 2019 umgesetzt. Eine fahrradgerechte und sichere Einmündung im Brückenbereich sowie entlang der Frutzstraße hat dabei Vorrang. Die Maßnahme bewirkt auch eine eingeschränkte Durchfahrtsmöglichkeit für Pkw entlang der Frutzstraße. Eine Zufahrt über die Frutzstraße zum Schwimmbad ist jedoch jederzeit möglich. Des Weiteren wird der Kreuzungsbereich vor dem Schwimmbad neu gestaltet, um eine sichere Begegnungszone für alle Verkehrsteilnehmer zu erreichen. Neue Fahrradabstellplätze werden vor dem Eingang montiert. Die Arbeiten in diesem Baulos sollen bis zum Beginn der neuen Badesaison abgeschlossen sein. Ein fahrradgerechter Ausbau der Lonserstraße ist im Frühjahr 2019 geplant. In weiterer Folge wird auch die Alemannenstraße zur ÖBBHaltestelle den Richtlinien der Radverkehrsstrategie angepasst. Im Zuge des Ausbaus der Landesradroute wird auch die öffentliche Wasserversorgung in diesen Bereichen neu errichtet.

Viergeschoßiger Neubau Das neue Kinderhaus nach den Plänen der Dornbirner

Architekten Jochen Specht und Christian Mörschel stellt sich als ein kompaktes, viergeschoßiges Bauobjekt auf ca. 20 x 20 m Grundfläche dar. Es korrespondiert in Kubatur und Baufluchten mit dem bestehenden Pfarrhaus, präsentiert sich aber durch die Orientierung und das Flachdach als eigenständiges Gegenüber und definiert so die Raumkanten der neu entstehenden Außenflächen. Das Gebäude ist durch seine mittig angeordneten

Treppen und den Erschließungsraum horizontal gegliedert. Dieser Treppenraum dient als zentrales Element, das die einzelnen Bereiche räumlich und funktional miteinander verbindet. Ein Lift über alle Geschoße ist direkt an diesen Treppenraum angeschlossen – auch eine Rutsche, auf der die Kinder von Stock zu Stock hinunterflitzen können, ist geplant. Im Erdgeschoß sind ein großer Bewegungsraum sowie ein Speisesaal mit Verteiler-

küche vorgesehen. Der Bewegungsraum dient neben der Kinderbetreuung auch als Mehrzwecksaal, der für verschiedenste Anlässe genutzt werden kann. Im ersten Obergeschoß befinden sich der Personalbereich sowie Nebenräume. Im zweiten Obergeschoß ist die Kleinkindbetreuung untergebracht. Es stehen vier Gruppenräume mit Nebenräumen zur Verfügung. Im dritten Obergeschoß befindet sich der ganztägige Kindergarten mit zwei Grup-

Sanierungsarbeiten an der Mittelschule Sulz-Röthis Die Sanitäranlagen im Turnhallenbereich der Mittelschule wurden generalsaniert. SULZ. Mit

44 Jahren ist die Mittelschule Sulz-Röthis schon ein „älteres Modell“. Obwohl der Gesamtzustand noch gut ist, werden laufend kleinere Sanierungsarbeiten notwendig.

Nachdem vergangenen Sommer die Flachdächer saniert wurden und die Erneuerung der EDV-Verkabelung auf dem Programm stand, wurden heuer während den Sommerferien die gesamten Nassräume im Turnhallenbereich generalsaniert. Auch die Wasserleitungen zum Hauptverteiler wurden erneuert

und das Legionellenrisiko damit beseitigt. 650.000 Euro brutto kosteten die durchgeführten Sanierungsarbeiten im Turnbereich, der auch von Vereinen genutzt wird. Schule mit Zukunft Im kommenden Jahr soll der Brandschutz der Mittelschule Sulz-Röthis auf

den neuesten Stand gebracht werden. Ob in Zukunft eine Generalsanierung der Schule notwendig wird, ist man derzeit noch am Überlegen. „Gemeinsam mit Röthis und Viktorsberg haben wir uns die Entwicklung der Schülerzahlen angeschaut und den Schluss gezogen, dass es die Schule aufgrund der

wachsenden Bevölkerung auch in Zukunft brauchen wird“, erzählt der Sulner Bürgermeister. Bei einer etwaigen Sanierung sollte die Schule so adaptiert werden, dass sie auch im Hinblick auf Mittags- und Ganztagesbetreuung modernen Anforderungen entspricht.

Die Sanierungsarbeiten an der Mittelschule Sulz-Röthis fanden während den Sommerferien statt.

Mit neuen Tafeln ins Schuljahr Für die VS Sulz wurden interaktive Tafeln angeschafft und der Pausenhof wurde aufgewertet. Das Geräusch quietschender Kreide gehört an der Volksschule Sulz der Vergangenheit an. Hier wurden nämlich die herkömmlichen Tafeln in allen acht Klassen gegen interaktive Schultafeln ausgetauscht. SULZ.

Die Landesradroute soll ausgebaut werden.

Hier entsteht bis Ende 2019 der neue zusammenhängende Kindercampus.

Gestaltung Außenbereiche Damit für die Kinder qualitätsvolle Freiräume geschaffen werden können und ein zentraler Platz in Sulz entstehen kann, wird die Sigmund-NachbaurStraße unterbrochen. Hier entsteht der Campus. Es entstehen rund um den Neubau: ein repräsentativer Platz für die gesamte Bevölkerung mit verspielten Pflasterinseln und Wasserspiel, ein Weg mit Staudenflächen und natürlich Spielplatzbereiche für die Kinder, die deren Kreativität anregen. Die Außenbereiche werden nach den Plänen von DI Marianne Schrötter-Raid, Ingenieurbüro für Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur gestaltet.

„Wir sind damit einem Wunsch des Direktors und der Pädagoginnen nachgekommen“, berichtet Bürgermeister Karl Wutschitz. Gemeinsame Aktion Auch der Pausenhof der Volksschule wurde auf Initiative des Elternvereins in Zusammenarbeit mit Aqua Mühle attraktiver gestaltet. Sitzmög-

lichkeiten, Schwebebalken und Balancierstationen wurden installiert. Der Elternverein hat überdies den Kindern neue, tolle Spielsachen für draußen spendiert. Auch die Volksschüler selber waren in Verschönerungsmission unterwegs: Die Viertklässler haben fleißig den Pausenhof neu bemalt.


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Röthner bringen sich ein Dorfabend und Ausstellung ermöglichten Rück- und Ausblick auf das Gemeindegeschehen. Moderne Zeiten: Mit einer Handyabstimmung begann in Röthis der Dorfabend. „Ich bin mit der Lebenssituation in Röthis zufrieden“ – diese Aussage galt es per Smartphone zu bewerten. Das Ergebnis, das unmittelbar auf die Leinwand projiziert wurde, zeigte einen hohen Zufriedenheitsgrad. RÖTHIS.

89 Prozent der Befragten hatten mit „Stimme völlig zu“ geantwortet. Weniger Zustimmung gab es für die zweite Fragestellung: „Röthis ist für die Zukunft bestens gewappnet.“ Eindeutig war das Ergebnis dann wieder bei Punkt drei – 76 Prozent gaben an, dass sie Ideen oder Verbesserungsvorschläge haben, wie Röthis lebenswerter gestaltet werden kann.

Beim Dorfabend haben die Bürger viele konstruktive Ideen für die Zukunft ihrer Heimatgemeinde vorgebracht. Umfassende Information Die Handybefragung war der Einstieg in einen spannenden Abend, im Laufe dessen die Gemeindevertreter gemeinsam mit der Bevölkerung reflektierten über abgeschlossene, laufende und zukünftige Projekte in der Gemeinde Röthis. Schon den ganzen Tag über hatten Interessierte die Möglichkeit gehabt, sich in einer Ausstellung im Röthnersaal über einige der wichtigsten

Projekte der laufenden Legislaturperiode zu informieren. Themenschwerpunkte waren zum Beispiel regionale Kooperationen, Raumplanung, Flächenwidmung und Bebauungsplan, Flucht und Asyl sowie wichtige Infrastrukturprojekte. Am Abend gab Bürgermeister Roman Kopf einen Überblick über Projekte, die in den letzten drei Jahren umgesetzt wurden und berichtete über Themen, mit de-

nen sich die Gemeindevertretung derzeit und zukünftig beschäftigt. Der Informationsteil wurde durch zwei Filme zum Dorfgeschehen von Joachim Zettl bereichert. Konstruktive Vorschläge Im zweiten Teil des Dorfabends wurden die Bürger selber aktiv und beschäftigen sich in Gruppen mit vorgegebenen Themen. Unter anderem ging es um

die Frage, ob Röthis ein Dorfzentrum hat oder braucht beziehungsweise welche Funktionen ein Vereinshaus erfüllen sollte. Als wichtiges Thema kristallisierte sich die Mobilität heraus. „Ein Anliegen der Bürger ist es, dass wir ein Dorf werden mit vorbildlichem Mobilitätsverhalten“, berichtet Bürgermeister Roman Kopf. Auch der Wunsch nach einem lebendigen, attraktiven

Zentrum, hochwertigen öffentlichen Plätzen und einer Intensivierung der sozialen Kontakte war vielen Röthnern gemein. „In einem nächsten Schritt werden die Anliegen und Anregungen der Bürger in den einzelnen Ausschüssen der Gemeinde diskutiert“, informiert Kopf. Der Dorfabend – an dem rund 80 interessierte Bürger sich sehr aktiv beteiligt hatten – endete mit einer angeregten Diskussion, während der viele Pläne für die Zukunft geschmiedet wurden. „Der Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Ausstellung und der Dorfabend haben uns bewusst gemacht, was auf Gemeindeebene bereits alles passiert ist, was gerade läuft und mit welchen Themen wir uns im letzten Drittel der Legislaturperiode vorrangig beschäftigen sollten“, so das Fazit des Bürgermeisters Roman Kopf.

Torkelbaum gehört nun der Gemeinde Die historische Baumpresse soll witterungsgeschützt beim Schlössle ausgestellt werden. Exakt 344 Jahre alt ist der bisher im Restaurant Torggel ausgestellte Torkelbaum. Um das Alter des Baums feststellen zu können, hatte das Bundesdenkmalamt die historische Baumpresse dendrochronologisch (Baumringdatierung) untersuchen lassen. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Weinpresse stammt aus dem Jahre 1674. RÖTHIS.

Geschenk angenommen Damit diese Baumpresse in Röthis bleibt und auch von den kommenden Generationen besichtigt werden kann, hat sie Torggel-Eigentümer Roman Rauch der Gemeinde zur Geschenkannahme angeboten. Er stellt für den Transport und die künftige Aufstellung einen Pauschalbetrag von 25.000 Euro zur Verfügung. Die Gemeindevertretung hat in einer ihrer letzten Sitzungen beschlossen, dieses Geschenk anzunehmen. Diskutiert wurde auch über

den künftigen Aufstellungsort. Hier war die Mehrheit der Gemeindevertreter der Meinung, dass die Aufstellung im Umfeld des Schlössle Röthis erfolgen soll. Der Architekt Carlo Baumschlager hat mittlerweile einen Vorschlag ausgearbeitet, um die Weinpresse witterungsgeschützt aufzustellen. Dieser wird nun in der Gemeindevertretung diskutiert werden. „Sollte das Projekt realisiert werden, bedeutet dies auch eine Aufwertung des Außenbereichs beim Schlössle, der bei den vielen

Hochzeiten gerne genutzt wird. Wir möchten dieses Projekt als LEADER-Projekt einreichen“ verrät Bürgermeister Roman Kopf. Lange Geschichte Über den Ursprung und die Verwendung von Baumpressen haben Herbert Wehinger und Elmar Sturn für einen Artikel in der Gemeindepublikation „Röthis aktuell“ recherchiert. Baumpressen waren rund 2.000 Jahre für die Herstellung von Wein in Österreich sehr wichtig. Vom Mit-

telalter bis ins 20. Jahrhundert bestimmten sie in überwiegender Form den Pressvorgang. Das hat sich erst im letzten Jahrhundert durch leistungsfähigere Pressen geändert. Der Pressvorgang wurde mit dem lateinischen Wort „torquere“ (drehen, drechseln, winden, pressen) bezeichnet, woraus der Begriff „Torkel“ oder „Torggel“ abgeleitet wurde. In Verwendung stand der Röthner Torkelbaum bis 1940 im so genannten „Gassertorkel“ (Torkelweg 4), im Volks-

mund auch „Lumpentorkel“ genannt. Im Jahr 1940 erwarb Küfermeister Josef Keckeis den Torkelbaum um 100 Reichsmark. Mit dem neuen Besitzer wechselte der Torkel auch seinen Standort. Für längere Zeit wurde er zunächst in der sogenannten „Spechtenbündt“ im späteren Gastgarten des Torggel-Restaurants zwischengelagert, in den Jahren 1966/67 dann aber mit kundigem Verständnis für die Erhaltung von Kulturgut im Restaurant aufgestellt.

Man trifft sich im Café Rheinberger Das ehemalige CABAKO wurde von Peter Rheinberger übernommen. Ende Mai wurde mitten in Röthis ein neues kulinarisches Kapitel aufgeschlagen: Peter und Simone Rheinberger luden mit ihrem Team zur Eröffnungsfeier in ihr neues Café. Die Röthner lassen sich seither die leckeren Brotspezialitäten aus dem original Steinbackofen, die herrlichen Torten und erfrischenden Eisspezialitäten schmecken. Entweder Zuhause oder direkt vor Ort: Das Café Rheinberger wurde innerhalb kürzester Zeit zum beliebten Treffpunkt RÖTHIS.

Auge des Milans Die Sonne zeigt ihre ersten hellen Strahlen und begrüßt das weite Tal. Die Berge glühen in dem aufgehenden Licht. Der Blick hinab so weit das Auge reicht. In der kleinen Berggemeinde Viktorsberg entwickeln wir eine Kleinwohnanlage im Einklang mit der Natur. Individuell gestaltet, traditionell und doch modern ausgestattet. Gefesselt von der einzigartigen Kulisse verspürt man

Glücksgefühle in ihrer natürlichsten Form. Das Vogelgezwitscher begrüßt den Morgen, es ist Zeit aufzuwachen. Der Blick hinaus weckt die Lebensgeister. Was wird der Tag bringen? Mit einem Kaffee in der Hand und dem Rheintal zu Füßen wissen Sie die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Für nähere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. ANZEIGE

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für Groß und Klein. Mit den Öffnungszeiten auch am Wochenende schließt sich eine gastronomische Lücke in Röthis. Traditionelle Backkunst „Nachdem die vorherigen Betreiber des CABAKO ihren Rückzug bekannt gaben, konnte mit Peter Rheinberger glücklicherweise ein geeigneter Nachfolger gefunden werden. Der Bäcker und Konditor hat sich mit seinen Backwaren und Torten nach alter Tradition bereits mit seinen Geschäften in Muntlix und Batschuns einen Namen gemacht“, freut sich Bürgermeister Roman Kopf. Die Gemeinde inve-

stierte in die Sanierung der Innenräume, die gesamten Räumlichkeiten inklusive Gastgarten wurden von Peter Rheinberger und seinem Team liebevoll hergerichtet. Das Verwöhnprogramm beginnt mit einem ausgiebigen Frühstück, das an warmen Tagen im Garten genossen werden kann. Bei allen Produkten wird großen Wert auf Qualität, regionale Zutaten und Exklusivität gelegt. Das gesamte Brotsortiment wird wie früher im Steinbackofen mit der natürlichen Speicherwärme der Schamottplatten gebacken.

Info Café Rheinberger Rautenastraße 29, Röthis Öffnungszeiten: Dienstag–Freitag, von 6.30–20 Uhr, Samstag, von 7–20 Uhr, Sonntag, von 8–20 Uhr, Montag geschlossen


Ortsporträt Sulz, Röthis, Viktorsberg 9

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Wir wissen, wie es geht! Wir pflastern Qualität!

BAUR – familiär, innovativ, visionär BAUR ist ein Familienunternehmen mit über 70-jähriger Tradition sowie internationaler Ausrichtung im Bereich der Prüfund Messtechnik. BAUR leistet einen wesentlichen Beitrag zu einer effizienten und störungsfreien Energieversorgung weltweit. Qualifizierte Facharbeiter sind dabei die Basis für den Erfolg des Unternehmens. Daher wird großer Wert darauf gelegt, dem Fachkräftenachwuchs von morgen die bestmögliche Ausbildung zu bieten. Der Schwerpunkt der Lehrausbildung liegt bei BAUR im Bereich der Elektronik. Darüber hinaus werden auch Industriekaufleute ausgebildet. Als mehrfach ausgezeichneter Lehrbetrieb bietet BAUR den

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Lehrlingen eine fundierte Ausbildung als solide Grundlage für die berufliche Zukunft. Die Auszubildenden erwarten abwechslungsreiche Aufgaben und praxisnahe Einblicke in verschiedene Fertigungsabteilungen sowie andere Bereiche des Unternehmens. Praktische Mitarbeit steht im Mittelpunkt der Ausbildung, daher nehmen Lehrlinge an aktuellen Projekten teil und können eigene Ideen einbringen. Neben der Arbeit spielen auch der Zusammenhalt im Team und die Motivation der Lehrlinge bei BAUR eine wichtige Rolle. Dafür stehen regelmäßig verschiedene Workshops, Ausflüge und Teamevents auf dem Programm. Weitere Informationen auf www.baur.at

BAUR ist ein mehrfach ausgezeichneter Lehrbetrieb und legt während der Lehrzeit viel Wert auf praktische Mitarbeit. Foto: BAUR GmbH

TAG DER OFFENEN TÜR BEI DOBLER

DAS PROGRAMM: » Einweihung des Hallenanbaus & Frühschoppen mit dem Musikverein Laterns

13 5

» Für Speis und Trank ist gesorgt » Nachmittagsunterhaltung mit „d‘Übersaxner“ » Besichtigung unserer Holzbauhalle

EN

» Kinderschminken

» Vorführung Abbundanlage Der Reinerlös kommt einem karitativen Zweck der Gemeinde Röthis zugute.

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10 Ortsporträt Sulz, Röthis, Viktorsberg

Freitag, 21. September 2018 Anzeigen

Viel Musik liegt in der Luft! Am kommenden Sonntag lädt der Musikverein Viktorsberg zum Frühschoppen auf die Letze. Der Musikverein Viktorsberg besteht derzeit aus 31 aktiven Mitgliedern und neun Jungmusikanten. Dies entspricht rund zehn Prozent der Dorfbevölkerung. In der ersten Probe nach der heurigen Sommerpause haben Emilia Marte und Laura Breuß auf der Klarinette sowie Alexander Welte auf dem Bariton die erste Probe im KlangVIKTORSBERG.

körper des Musikvereins Viktorsberg absolviert. 65 Proben und 20 Ausrückungen stehen im Schnitt im Terminkalender der Musikanten. Den musikalischen Höhepunkt bildet jeweils das Frühjahrskonzert. Aufwärtstrend in der Musik Seit Anfang 2016 steht der Musikverein Viktorsberg unter der musikalischen Leitung von Monika Barcsai „Mit Monika konnten wir eine hervorragende Kapellmeisterin für unseren Verein gewinnen. Die Früh-

jahrskonzerte 2016, 2017 und 2018 sowie das Kirchenkonzert gemeinsam mit der Singgemeinschaft Viktorsberg im Dezember 2017 haben den musikalischen Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt“, erzählt der Obmann des MV Viktorsberg Harald Marte. Einladung auf die Letze „Die nächste Veranstaltung unseres Vereines ist der bereits traditionelle Frühschoppen auf der Letze am 23. September 2018, ab 11 Uhr“, lädt Marte alle Musikund Wanderfreunde ein.

Derzeit umfasst der MV Viktorsberg 31 aktive Mitglieder und neun Jungmusikanten. Der Frühschoppen auf der Letze wurde erstmals im Jahr 1997 veranstaltet. 15 Veranstaltungen konnten bei herrlichem Herbstwet-

ter abgehalten werden, fünf witterungsbedingte Absagen waren leider erforderlich. Der Frühschoppen wird heuer musikalisch

vom Musikverein Harmonie Weiler gestaltet. Die Musikanten vom Musikverein Viktorsberg sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Bei Schlechtwetter wird der Frühschoppen auf den 7. 10. 2018 verschoben. Die Letze, ein wunderbarer Aussichtspunkt über das gesamte Rheintal auf 1170 m Höhe, ist vom Kloster Viktorsberg über den Forstweg durch den Klosterwald in circa 40 Gehminuten erreichbar. Ab 10 Uhr ist ab der Bushaltestelle beim Kloster auch ein Zubringerdienst eingerichtet.

Florianis freuen sich auf Jubiläum Im kommenden Jahr feiert die Feuerwehr Viktorsberg ihr 90-jähriges Bestehen. VIKTORSBERG. 90

Jahre Feuerwehr Viktorsberg – wenn das kein Grund zum Feiern ist? Der runde Geburtstag wird zwar erst im kommenden Jahr gefeiert, doch die Vorbereitungen sind längst angelaufen.

Großes Jubiläumsfest Gefeiert wird vom 12. bis 14. Juli 2019 mit Nassbewerb und Festbetrieb am Samstag und einem Gottesdienst und großem Festumzug am Sonntag. „Wir erwarten rund 600 Teilnehmer, die sich beim Nassbewerb der Bezirke Feldkirch und Dornbirn messen“, informiert der

Viktorsberger Feuerwehrkommandant Alfons Marte. Am Abend beim Festbetrieb rechnet man mit rund 1000 Besuchern. 550 ehrenamtliche Stunden leisteten die 30 Mitglieder der Feuerwehr Viktorsberg im vergangenen Jahr. Bei sieben Einsätzen wie Verkehrsunfall, Wald-

brand, Brandmeldeanlage und diversen technischen Einsätzen waren sie vor Ort. Bei 20 Gesamtübungen und Schulungsabenden, ca. 40 Wettkampfsproben, Kursen und Weiterbildungen feilten die Viktorsberger Florianis an ihrem theoretischen, praktischen und technischen Know-how.

Grabstätte älter als gedacht Die Knochenfunde beim Kindercampus werden auf das 11. bis 13. Jahrhundert datiert.

Apfelsaft aus dem Vorderland Das Projekt „Der Apfelbaum erinnert sich …“ wird von und mit Flüchtlingen durchgeführt. Seit Jahrhunderten wird in der fruchtbaren Region Vorderland Obstanbau betrieben – daher auch der klingende Beiname „Garten Vorarlbergs“. In den vergangenen Jahrzehnten ist die Verwertung des Obstes jedoch ins Stocken geraten. Das kulturelle Erbe des Mostens wird im Rahmen eines Projektes zur Apfelsaftproduktion der regionalen Koordinationsstelle für Integration hochgehalten. REGIO.

Regionale Produkte Begegnungen unter dem Apfelbaum und das gemeinsame Kennenlernen der Kultur und Natur im Vorderland stehen im Vordergrund des Projekts, an dem sich aktuell 20 Personen ehrenamtlich beteiligen. Seit Au-

gust wird täglich Obst von Bäumen auf Gemeindegrund geerntet und verwertet. In Kooperation mit der Mosterei Summer in Rankweil entsteht so pasteurisierter Apfel- und Birnensaft in Glasflaschen. Auch Marmeladen, Kuchen und Kompotte wurden hergestellt. Weitere Begegnungen zwischen Flüchtlingen und Ortsansässigen sollen beim Verkauf der Produkte auf Weihnachtsmärkten möglich werden. An der Ernte beteiligen sich überwiegend Flüchtlinge – eine Arbeit, die sonst vielfach unverrichtet bleibt. Oft verfault das Obst auf den Wiesen. Die Projektbeteiligten lernen dabei unsere Landschaft und Kultur neu kennen und wertschätzen. Es ist geplant, das Projekt weiterzuentwickeln und nächstes Jahr erneut durchzuführen. Info unter www.vorderland. com/integration.

SULZ. Da staunten die Bauar-

beiter nicht schlecht, als sie bei den gerade begonnenen Aushubarbeiten zum neuen Kindercampus am Jergenberg menschliche Knochen entdeckten. Die Arbeiten wurden sofort gestoppt und der Bürgermeister informiert. Bereits zwei Tage später waren Mitarbeiter des Bundesdenkmalamts und ein Grabungsteam aus Tirol vor Ort. Täglich wurden weitere Knochen freigelegt und schnell war klar, dass es sich um eine mittelalterliche Grabstätte handeln musste. „Wir waren alle sehr überrascht über diese Funde, da es dazu überhaupt keine Aufzeichnungen oder dergleichen gab“, so Bürgermeister Karl Wutschitz. Sensationeller Fund Die gefundenen Knochen wurden unter der Mitarbeit freiwilliger „Hobby-Archäologen“ freigeputzt, fotografiert, eingemessen, fotogrammetrisch entzerrt und anschließend exhumiert und untersucht. Da die Knochenreste nur rund 50 bis 60 Zentimeter unter der

Erdoberfläche gefunden wurde, ging man ursprünglich davon aus, dass der Friedhof im 15. oder 16. Jahrhundert genutzt wurde. Während die archäologischen Arbeiten in Sulz weiterliefen, wurden bereits erste Knochenteile nach Amerika geschickt, um das Alter mittels C14-Datierung bestimmen zu lassen. Dabei stellte sich heraus, dass die menschlichen Überreste älter sind, als zuerst angenommen. Von den Experten wurden sie auf die Zeit von 1040 bis 1200 datiert. Bis zum Ende der Grabarbeiten wurden an die 200 Individuen freigelegt. Auch Tonscherben aus der Bronzezeit wurden gefunden. „Für uns ist das ein außergewöhnlicher Fund. Ich kenne keinen so großen Friedhof aus der Zeit“, sagt die Ausgrabungsleiterin Irene Knoche. Guter Zustand Die Untersuchung der Gebeine lasse auch viele Schlüsse auf die Lebensweise und den Gesundheitszustand der Bevölkerung aus der Zeit zu. „Es kann schon gesagt werden, dass die Menschen medizinisch gut versorgt gewesen sein mussten. Es gibt zum Beispiel wenig Hinweise auf

schlecht verheilte Knochenbrüche“, so Knoche. Auch wurden verhältnismäßig wenig Kinderskelette gefunden. „Der Anteil der Kinderbestattung liegt bei unter 30 Prozent. Das ist für die Zeit ungewöhnlich niedrig und entspricht in etwa der heutigen Kindersterblichkeit“, erläutert Irene Knoche. Ob weiterführende anthropologische Untersuchungen durchgeführt werden, wird das Bundesdenkmalamt entscheiden. Fix ist, dass die menschlichen Überreste wieder beerdigt werden – und zwar am heutigen

Friedhof. Das neue Kinderhaus kann also am geplanten Standort gebaut werden. Die zeitliche Verzögerung von rund neun Wochen möchte man bis zum Ende der Bauarbeiten aufholen. „Uns war es ein Anliegen, dass das Ganze ethisch korrekt abgewickelt wird und wir möchten uns beim Bundesdenkmalamt und beim Land Vorarlberg nicht nur für die gute Zusammenarbeit, sondern auch die finanzielle Unterstützung bei den Ausgrabungen bedanken“, betont Bürgermeister KarlWutschitz.

Die Knochenfunde wurden auf die Zeit von 1040 bis 1200 datiert.


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Letzte Chance auf hohe Stromspeicher-Förderung Wer die Anschaffung eines Stromspeichers überlegt, sollte sich beeilen: Photovoltaik-Spezialist Hansesun erwartet eine deutliche Reduzierung der Förderungen in den kommenden Jahren.

Andreas Müller Marketingleiter Hansesun

Informationen und viel Unterhaltung gibt es beim Sonnenwiesenfest von Hansesun in Röthis am 6. Oktober. Warum für den Strom bezahlen? Das fragen sich immer mehr Vorarlberger Familien. Allein der Vorarlberger Marktführer Hansesun hat seit 2013 mehr als tausend Photovoltaik-Anlagen installiert. Besonders attraktiv ist die Kombination mit einem Stromspeicher, einer Pufferbatterie also. „Oft lässt sich auf diese Weise fast der gesamte Strombedarf einer Familie abdecken – inklusive Heizung, Warmwasser und Elektroauto“, weiß Hansesun-Marketingleiter Andreas Müller.

Die hohe Förderung für Stromspeicher gibt es Anfang 2019 vermutlich zum letzten Mal. Im März 2019 stellt der Bund nochmals acht Millionen Euro an Förderungen für Stromspeicher zur Verfügung. 500 Euro gibt es pro Kilowattstunde Kapazität, die Größe der Pufferbatterie ist nicht beschränkt – vermutlich letztmalig. Hansesun-Marketingleiter Müller geht nach Gesprächen mit den Verantwortlichen „mit großer Sicherheit davon aus, dass die Förderung im kommenden Jahr deutlich reduziert wird“. Die Sonne feiern Weit über 1000 Besucher kamen im vergangenen Jahr zum Sonnenwiesenfest von Hansesun. Das Team von Hansesun erwartet einen ähnlichen Andrang beim Fest am 6. Oktober: „Der Informationsbedarf ist riesig.“ Hansesun bietet an diesem Tag Vorträge zum Thema Elektromobilität, zur Photovoltaik allgemein und insbesondere zu Stromspeichern. Dazu gibt’s Livemusik und – ko-

Informationen, Unterhaltung und kostenlose Schmankerl aus der Region erwarten die Besucher beim Sonnenwiesenfest am 6. Oktober in Röthis. Fotos: Hansesun stenlos – kulinarische Schmankerl aus der Region. „Wir feiern mit unseren Kunden und allen Interessierten die unglaubliche Entwicklung der Photovoltaik“, betont Müller. „So viele Familien haben einfach Spaß dran, dass sie ihren Strom selbst produzieren – dass sie etwas Gutes für die Umwelt tun und dabei auch noch Geld verdienen.“ Auch nach einer vorsichtigen Kalkulation rechnet sich eine Photovoltaikanlage in der Regel binnen zehn Jahren. Umbau von OeMAG-Anlagen Hansesun erwartet in den kommenden Monaten auch eine große Nachfrage nach der Umrü-

stung von Anlagen, die bisher den gesamten Sonnenstrom ins Netz eingespeist hatten. Die hohen Einspeisetarife laufen bei mehreren hundert Haushalten aus, deren Photovoltaik-Anlage aus dem Jahr 2002 stammt. Sie rüsten ihre Anlagen nun so um, dass der gesamte Strom zunächst selbst im Haus verbraucht wird und nur mehr Überschüsse ins Stromnetz eingespeist werden. Auch ihnen empfiehlt der Vorarlberger Photovoltaik-Spezialist einen Stromspeicher mit intelligenter Verbrauchssteuerung, mit der das Haus fast autark wird. Hansesuns Motto gilt dann auch für sie: „Die Sonne schickt keine Rechnung.“

Daten und Fakten Sonnenwiesenfest 6. Oktober von 10 bis 16 Uhr Hansesun, Interpark Focus 21, 6832 Röthis Programm: – Vorträge: Elektro-Mobilität, Photovoltaik, Stromspeicher – kulinarische Schmankerl aus der Region – Kinderprogramm – rößte Photovoltaik- und Stromspeicher-Ausstellung Vorarlbergs Es verkehrt ein E-Mobil-Shuttle vom Bahnhof Röthis zu Hansesun.

3. SONNENWIESENFEST Samstag 06. 10. 2018, von 10:00 bis 16:00 Uhr Interpark Focus 21, Röthis Wie jedes Jahr bieten wir auch heuer ein umfangreiches Rahmenprogramm rund um die Photovoltaik, sowie Informationen zu den neuesten Entwicklungen, speziell im Bereich Stromspeichertechnologie. Bestaunen und erfahren Sie alles über die neuesten Trends der Photovoltaik-Welt, in der größten Vorarlberger Sonderausstellung. Impulsvorträge des Energieinstitutes zum Thema: Immobilität und Mobilität rücken mit E-Mobilität zusammen. Wo liegen die aktuellen Herausforderungen? Welche potentiellen technischen und organisatorischen Lösungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung? Weitere Impulsvorträge: Photovoltaik: „Ihr Einstieg in die Unabhängigkeit“ Stromspeicher: „Ein Muss für jede PV-Anlage“ Genieße mit uns das Sonnenwiesenfest mit umfangreichem Unterhaltungsprogramm, Kinderprogramm mit Betreuung, Live-Musik und kulinarischen Schmankerln aus der Region. Wir freuen uns auf Dein Kommen.

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12 Ortsporträt Sulz, Röthis, Viktorsberg

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Hier spielt nicht nur der Nachwuchs viel und gerne Der Waldspielplatz Ganta wurde gemeinsam zu einem Treffpunkt für Jung und Alt ausgebaut. RÖTHIS. Beim Dorfabend kri-

stallisierte sich auch der Wunsch nach hochwertigen öffentlichen Plätzen und Freiräumen heraus. In diesem Bereich hat die Gemeinde Röthis in den letzten Jahren schon einiges umgesetzt. Bereits 2011 wurde ein Spiel- und Freiraumkonzept für Röthis erstellt und beschlossen. Seit drei Jahren beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe – bestehend aus Karl Gutensohn, Eckart Kern, Gudrun Sturn und Joachim Zettl – gezielt mit dessen Umsetzung. Verschiedenste Maßnahmen wurden, vielfach mit tatkräftiger Unterstützung vieler Freiwilliger, gesetzt.

Gemeinsame Aktion Die letzte Aktion konzentrierte sich auf den Spielplatz Ganta, der zu einem abenteuerlichen Waldspielplatz aufgewertet wurde. Ende Juni traffen sich Groß und Klein in der Ganta in gemeinsamer Verschönerungsmission. Bereits im Vorfeld waren von Fachleuten Spielgeräte erneuert, eine vier Meter hohe Schaukel errichtet und der Flying-Fox vom ehemaligen Spielplatz in der Alten Landstraße für den neuen Standort vorbereitet worden. Auch einige Kubikmeter Hackschnitzel waren geliefert worden. Von Spielraumgestalter Günter Weiskopf angeleitet, machten sich die Freiwilligen anschließend an die Arbeit, verteilten Hackschnitzel, bauten kleine Hüttchen und schufen neue Balancier-,

Kletter- und Sitzmöglichkeiten. Im Anschluss wurden die neuen Spielgeräte gleich von den Kindern auf ihre Tauglichkeit getestet. „Nah beim Dorf und doch mitten in der Natur soll der Platz ein Treffpunkt für alle Altersgruppen sein, der auch barrierefrei erschlossen ist“, so Gudrun Sturn von der Arbeitsgruppe. Weitere Pläne Auch im Umfeld von Volksschule und Kindergarten wurde die Umsetzung der Spiel- und Freiräume vorangetrieben. Nachdem 2017 der Platz vor dem Kindergarten gestaltet wurde, konnte heuer eine große Kletterlandschaft bei der Volksschule aufgebaut werden. Beim Sitzplatz „Häldele“ oberhalb des Kindergartenspielplatzes

Klein und Groß freut sich über den gemeinsam neu gestalteten Waldspielplatz Ganta. wurde ein öffentlicher Bücherschrank platziert. Weitere Aktionen sind in Planung – so soll der Spielplatz bei der neuen Wohnanlage beim alten Sportplatz bis Frühling

2019 neu gebaut werden. „Letztes Jahr wurden 53.000 Euro in die Spielund Freiräume investiert, für heuer sind 214.000 Euro veranschlagt“, informiert Bürgermeister

Roman Kopf. 40 Prozent davon kommen aus Landesförderung. Auch mithilfe der Spielplatzabgabe der Bauträger können die Projekte finanziert werden.

Weinbautradition lebt in Röthis Rupert Keckeis und Bernd Wehinger haben einen neuen Weinberg angelegt. RÖTHIS. Cabernet Jura, Leon

Millot, Solaris und Johanniter – das sind die Namen der Rebsorten, die Rupert Keckeis und Bernd Wehinger auf ihrem kleinen Weinberg im Gängle anbauen. Damit greifen sie eine jahrhundertalte Tradition auf: Seit der ersten urkundlichen Erwähnung ist Röthis die einzige Gemeinde in Vorarlberg, in der der

Weinbau ununterbrochen betrieben wird. Mit dem Weingut Nachbaur ist auch eines der größten Weinbaugebiete Westösterreichs in Röthis angesiedelt. Doch auch neben dem etablierten Weingut gibt es einige Röthner Hobbywinzer. Rupert Keckeis und Bernd Wehinger haben unlängst auf dem Hang des traditionellen Schlosserbühels einen Weinberg angelegt und dabei rund 300 Reben gepflanzt. Die NeoWinzer setzen dabei auf

gischen Weinbau. Derzeit werden zwei Sorten Rotwein und zwei Sorten Weißwein angebaut.

neue, pilzwiderstandsfähige Sorten – sogenannte Piwis. Unter Piwis werden Rebensorten verstanden, welche nicht oder nur in

geringem Umfang mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden müssen. Diese Sorten haben große Bedeutung im ökolo-

Geduld gefragt Die Idee zu einem gemeinsamen Weinberg entstand standesgemäß während des Röthner Dorfmarkts. Bernd hatte Im Gängle bereits einen kleinen Weinberg angelegt, während Rupert in Niederösterreich schon im größeren Stil Erfahrungen im Weinbau sammeln konnte. Die ge-

genseitigen Vorstellungen wurden bei einem guten Gläschen ausgetauscht, und der gemeinsame Grundstein war gelegt. Zur Bewirtschaftung der Grasflächen beschloss man sechs bretonische Zwergschafe einzusetzen. Für alle Neugierigen heißt es geduldig sein: Mit dem ersten Wein ist frühestens 2020 bis 2021 zu rechnen. Der Weinberg soll – so der Plan – zudem noch auf rund 550 Reben aufgestockt werden.

Ein Jahr der Weichenstellungen Die Region VorderlandFeldkirch fördert seit 40 Jahren die interkommunale Zusammenarbeit. REGIO. Die Regio Vorderland-

Feldkirch befindet sich mitten in einem Jahr der Weichenstellungen. Die Aufgaben, die die Gemeinden zu erfüllen haben, werden immer mehr und komplexer, gleichzeitig aber die finanziellen und personellen Spielräume immer enger. „Um diese Herausforderungen zu bewältigen, braucht es eine Intensivierung und Weiterentwicklung der regionalen Zusammenarbeit“, ist Regio-Manger Christoph Kirchengast überzeugt.

Modellregion Ziel des 2017 gestarteten Prozesses „Modellregion Gemeindekooperation“ ist es, gemeinsam mit Gemeindevertretern, Gemeindebediensteten und Fachexperten eine Kooperationsstrategie für die Regio Vorderland-Feldkirch zu entwickeln und konkrete Umsetzungsschritte für Schlüsselbereiche zu definieren. Im Zentrum steht die Frage: „Wie können die Gemeinden ihre Aufgaben künftig bestmöglich erledigen?“ In der Region Vorderland-Feldkirch gibt es bereits zahlreiche mustergültige Kooperationen wie den Gemeindeverband Land-

bus Oberes Rheintal, die Baurechtsverwaltung, die Finanzverwaltung und nicht zuletzt das Sozialzentrum Vorderlandhus. Es gilt einerseits diese bestehenden Kooperationen laufend weiterzuentwickeln und andererseits – wo sinnvoll und nötig – neue Projekte auf den Weg zu bringen. Der Bericht zum Prozess beinhaltet unter anderem sieben grundlegende Kooperationsprinzipien für die Region sowie zahlreiche Maßnahmenvorschläge, die in den kommenden Jahren Schritt für Schritt bearbeitet werden sollen. Eine der vorgeschlagenen Maßnahmen ist die Um-

Bei der 10. Generalversammlung wurden neben den Jubiläumsfeierlichkeiten auch inhaltliche Weichen für die Zukunft gestellt.

setzung des Kooperationsraummodells des Landes Vorarlberg. Kooperationsräume Vision Rheintal – ein 2004 gestartetes gemeinsames Projekt der 29 Rheintalgemeinden mit dem Land Vorarlberg – wurde Ende 2017 durch das Nachfolgeprogramm „Kooperationsräume“ abgelöst. Bei Vision Rheintal ging es in erster Linie um die Erarbeitung eines Leitbildes zur (über-) regionalen räumlichen Entwicklung. Das neue Modell regelt die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Land Vorarlberg im Bereich der gemeindeübergreifenden Raumplanung neu. Der Fokus liegt dabei auf mehr Verbindlichkeit und Umsetzungsorientierung. Für die Gemeinden bedeutet das, dass sie ein gemeinsames regionales räumliches Entwicklungskonzept erarbeiten müssen. Das Land Vorarlberg übernimmt dabei die strategische Steuerung und Koordination. Die Regio hat die Teilnahme an diesem Modell bereits beschlos-

sen. Im Laufe des Herbstes 2018 wird das Thema auch noch von jeder einzelnen Gemeindevertretung behandelt. Altstoffsammelzentrum Die Vorarbeiten für das neue ASZ Vorderland im Industriegebiet Sulz haben bereits begonnen. Die Fertigstellung ist für Ende 2019 geplant. Geplant ist ein gemeinsamer Betrieb mit dem ASZ Feldkirch. Mit diesem zweiten, hochmodernen Recyclingzentrum in der Region und aufeinander abgestimmten, kundenfreundlichen Öffnungszeiten wird die Altstoffsammlung für die Bürger noch unkomplizierter. Den Einwohnern der gesamten Region werden somit künftig beide Sammelzentren offen stehen. Neue Kooperationen Neue Kooperationen wie etwa im Bereich Pflege, der offenen Jugendarbeit oder dem möglichen Bau einer gemeinsamen Polytechnischen Schule sind bereits in Umsetzung oder in Prüfung. Zudem wurde das regionale Projekt „Sanie-

rungslotse“ gestartet, das durch das EU-Förderprogramm LEADER und das Land Vorarlberg gefördert wird. Dieses vom Energieinstitut Vorarlberg konzipierte Beratungs- und Begleitangebot sieht vor, Eigentümer sanierungsbedürftiger Objekte eng und bei Bedarf langfristig durch sogenannte Sanierungslotsen zu betreuen. 40 Jahre Regio Die Regio Vorderland-Feldkirch feierte im Rahmen der Generalversammlung am 24. Mai ihr 40-jähriges Bestehen. Was einst als „Bürgermeisterstammtisch“ begann, wurde im Mai 1978 offiziell als Verein begründet. Heute agiert die Regio als professionelle „Entwicklungsabteilung“ für die interkommunale Zusammenarbeit und Abstimmung. „Wir sind auf einem sehr guten Weg mit unseren regionalen Aktivitäten. Und wir haben die Verantwortung innovativ zu bleiben und unsere Kooperationen konsequent weiterzuentwickeln“, so Regio-Obmann Bgm. Werner Müller.


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05.09.2018 06:28:01

Hallenerweiterung – Tag der offenen Tür am 6. Oktober 2018.

Foto: Dobler Hochbau

„Wir machen das!“

Gemäß unserem Claim „Wir machen das!“ haben wir von 2017–2018 die Erweiterung unserer Holzbauproduktionshalle in Röthis realisiert, wobei viel Wert auf die regionale Wertschöpfung gelegt wurde. Am 6. Oktober 2018 werden wir die Einweihung der Hallenerweiterung mit einem Tag der offenen Tür feiern. Für ein abwechslungsreiches Programm und beste Verpflegung den ganzen Tag über ist gesorgt. Dobler Holzbau – Innovation mit Tradition Holz ist ein natürlicher, umweltfreundlicher und nachhaltiger Werkstoff, der sich schon seit Jahrhunderten bewährt hat. Holz ist einzigartig, eine geniale Erfindung der Natur und vielseitig einsetzbar. Aufgrund dieser Eigenschaften verwirklichen wir in unserem Betrieb unterschiedlichste Projekte wie Einfamilienhäuser, Mehrgeschoßwohnungsbau, Gewerbebauten, landwirtschaftliche Gebäude und vieles mehr! Dobler Hochbau – Sicherheit von Anfang an In Sachen Qualität, Planung und Durchführung machen wir keine halben Sachen.

Als General- oder Totalunternehmer betreuen wir Ihr Projekt von Beginn an und lassen Ihr Bauwerk Schritt für Schritt entstehen. Egal ob Wohn-, Kommunal- oder Gewerbebauten, unser Ziel ist es, Ihnen bei der Verwirklichung Ihres Traumprojekts tatkräftig zur Seite zu stehen und Ihnen die zeitintensiven und mühsamen Verhandlungen und Organisationsarbeiten abzunehmen. Auch als Bauherrnpartner stehen wir Ihnen zur Seite. Wir begleiten Sie bei der Entwicklung, Planung und Errichtung Ihres Projekts, wobei wir als Dienstleister die Rolle eines „Leihbauherrn“ übernehmen und so agieren, als wäre es unser eigenes Projekt.

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2. WIGE Lehrlingsmesse im Vorderland Jugendliche stehen kurz vor Pflichtschulende vor einer schwierigen Entscheidung: Weiterführende Schule oder Lehrberuf? Was möchte ich für einen Beruf erlernen? Gleichzeitig stehen Unternehmen vor der großen Herausforderung Lehrlinge für ihre Lehrberufe zu finden, um Fachkräfte für morgen auszubilden. Auf der zweiten Lehrlingsmesse im Vorderland können sich Jugendliche und Lehrbetriebe aus-

tauschen. Am Samstag, den 13. Oktober 2018 stellen 27 Unternehmen eine breitgefächerte Auswahl an Lehrberufen im Vorderland vor. Bei den vier Beratungsstellen kann man sich individuell über berufliche Interessen informieren. Auch Unternehmen aus Sulz und Röthis bieten eine große Vielfalt an interessanten Lehrberufen. Auf der Lehrlingsmesse stellen Fries Kunststofftechnik, Baur Prüf- und Messtechnik, Nägele Hoch- und Tiefbau sowie das Autohaus Malin ihre Ausbildungs-

möglichkeiten vor. Die Offene Jugendarbeit Vorderland berät Jugendliche gerne individuell bei ihrer Lehrstellensuche. Darum gilt für alle: Vorbeikommen – hineinschauen – Lehrstelle finden! Die 2. WIGE Lehrlingsmesse Vorderland findet am 13. Oktober 2018 von 9.30 – 15 Uhr im Gemeindesaal (Winzersaal) in Klaus statt. Mehr Informationen sind auf der Webseite www.wige-vorderland. at oder auf der WIGE-Vorderland Facebookseite zu finden.

27 Unternehmen präsentieren ihre Lehrberufe.

Foto: WIGE Vorderland


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Freitag, 21. September 2018 Anzeigen

Baumaschinen „made in Austria“ jetzt auch im Ländle Moderne Niederlassung von Wacker Neuson in Röthis seit Juni 2018 eröffnet. Am 16. November 2017 wurde der Spatenstich für die neue Wacker Neuson-Niederlassung in Röthis/ Vorarlberg gesetzt. Jetzt ist der moderne Standort eröffnet und damit der neunte Vertriebs- und Servicestandort für Wacker Neuson Baumaschinen und Geräte in Österreich. Kunden erhalten bei Wacker Neuson alles aus einer Hand: von Geräten zur Betonverdichtung

über Stampfer, Vibrationsplatten und Walzen zur Bodenverdichtung, Abbruchhämmer, Schneidgeräte, Beleuchtung, Generatoren und Pumpen bis hin zu kompakten Baggern, Dumpern sowie allradgelenkten Rad- und Teleskopladern der Marke Kramer. Das Angebot umfasst aber auch Dienstleistungen wie Finanzierungslösungen, Wartung und Reparatur, die Miete der eigenen Produkte und Anbauwerkzeuge sowie eine schnelle Ersatzteilverfügbarkeit. „Wir freuen uns sehr, jetzt auch in Vorarlberg mit einer eigenen

Niederlassung vertreten zu sein. Damit können wir mit schnellen Reaktionszeiten und durch kürzere Wegzeiten die Bedürfnisse unserer Kunden zuverlässig erfüllen“, sagt Markus Zint, Leiter der Wacker Neuson-Niederlassung in Röthis. Neben nun neun Vertriebsstandorten verfügt Wacker Neuson am Standort in Hörsching bei Linz über ein hochmodernes Zentrum für Forschung & Entwicklung sowie eine Produktionsstätte für Kompaktmaschinen. „All unsere Bagger und Dumper sind

‚made in Austria‘ und stehen für Qualität und Zuverlässigkeit“, ergänzt Christian Chudoba, Geschäftsführer Wacker Neuson Österreich. „Das wissen unsere Kunden zu schätzen!“ Der Neubau von Wacker Neuson in Röthis besitzt eine Außenfläche von insgesamt rund 2500 Quadratmetern und bietet Platz für eine 500 Quadratmeter große Halle. Zudem besteht die Option, den Standort zu einem späteren Zeitpunkt weiter auszubauen. Eine Werkstatt mit modernster Ausstattung gehört selbstver-

Tel.: / 0 5 52 3 0 5 52 0 0 -

Spezialgebiet: Alleskönner.

Wir sind für Sie da – 9x in Österreich. Jetzt auch in Röthis! Verkauf, Service, Miete und Gebrauchtgeräte an der Bundesstraße 5, in 6832 Röthis

www.wackerneuson.at roethis@wackerneuson.com

ständlich ebenfalls zur Niederlassung, die gut erreichbar direkt an der A14, Abfahrt Klaus, liegt. Seit der Fertigstellung steht den Kunden auch in Röthis ein starkes Team zur Verfügung. Dazu zählen nicht nur Beratungsspezialisten in der Niederlassung vor Ort. Auch mobile Servicetechniker, die bei Bedarf direkt zur Baustelle kommen, werden die Kunden von Wacker Neuson dann betreuen. Mehr Informationen über Wacker Neuson auf unserer Website www.wackerneuson.at


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