Ortsporträt Klaus, Weiler 22. Juni 2018
Weiler Energieverbrauch um Ăźber 10% reduziert
Klaus gelebte Partnerschaft mit Donnerskirchen
Weiler/Klaus Musikvereine sehr engagiert
2 Ortsporträt Klaus, Weiler
Freitag, 22. Juni 2018 Anzeigen
Sparmaßnahmen bei Energie und Finanzen Die Gemeinde Weiler setzt modernes Energiekonzept um und hofft auf interkommunale Betriebsgebiete.
Wer ließt, genießt WEILER. „Wer schreibt, der
bleibt. Wer liest, genießt.“ Unter diesem Motto stand am 25. Mai 2018 der Projektnachmittag der Volksschule Weiler. Der Nachmittag startete mit dem Vorarlberger Autor Christian Urban. Der Autor des Buches „Habadabaduga“ erzählte den Kindern, wie aus Geschichten, die er über zehn Jahre gesammelt hat, ein ganzes Buch entstanden ist. Große Originalbilder des Illustrators Hugo Ender, interessante vorgelesene Textstellen und Zeit für Fragen waren besondere Momente dieser Begegnung der Kinder mit dem Buchautor aus Klaus. Workshops und Theater Anschließend hatten die Kinder der Schule die Chance, an Workshops und Vorführungen teilzunehmen. Es gab einen Kalligrafie-Einsteigerkurs, eine Gedichte-Werkstatt, eine Lese-Reise in der Turnhalle, Bilderbuch-Lesungen in zwei Sprachen, Eck-TheaterSpiele aus der Märchenwelt, einen „Raum der Fragen“ und noch vieles mehr. Am späteren Nachmittag wurde das Schulhaus für Eltern, Geschwister, Omas und Opas geöffnet. Die Kinder führten ihre Familien im Schulhaus von Station zu Station. Die Gänge waren dabei Ausstellungsflächen von Kinder-Werken. Neue Bibliothek An diesem Nachmittag wurde auch die neu organisierte Schulbibliothek der VS Weiler vorgestellt. Neue Bücher wurden präsentiert und fixe Öffnungszeiten an die Kinder weitergegeben. Die Schüler können nun ihrem Hobby Lesen noch besser frönen. Stolze 30.237 Seiten haben die Volksschulkinder zusammen innerhalb eines Monats gelesen. Impressum | Redaktion: Laurence Feider Verkauf: Peter Müller, Gertrude Müller, Andrea Amann, Tel. 05522 46465, peter.mueller@russmedia.com, gertrude.mueller@russmedia.com, andrea. amann@russmedia.com Grafik, Umsetzung: Elisabeth Gunz, Selina Krista Fotos: Philipp Steurer, VLk Bernd Hofmeister, Laurence Feider, Gemeinden, Schulen, Vereine Weiler und Klaus, privat, shutterstock Verleger (Medieninhaber) Herausgeber und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach, Erscheinungsdatum: 22. Juni 2018
WEILER. Vor
Kurzem hat Weiler den Rechnungsabschluss für das vergangene Jahr vorgestellt. Trotz hoher Investitionen – mit Ausgaben von über 900.000 Euro war das Entwässerungsprojekt Halde das bedeutendste Projekt der Gemeinde für 2017 – konnte der Schuldenstand leicht reduziert werden. Allerdings musste auch auf die Haushaltsrücklagen zurückgegriffen werden, die nunmehr gut eingeteilt werden wollen. Nicht nur bei den Finanzen setzt die Gemeinde Weiler auf einen sorgsamen Umgang mit den Ressourcen – auch im Bereich Energie kommen Sparmaßnahmen zum Tragen. „Nicht nur finanzielle Aspekte sprechen für Investitionen im Energiebereich. Nachhaltige Energiegewinnung und ressourcenschonende Technik kommen Mensch und Umwelt zugute“, ist Bürgermeister Dietmar Summer überzeugt. Zum modernen Energiemanagement gehört zum Beispiel die Umrüstung auf LED – bereits im Sommer 2017 wurden alle Weiler Straßenleuchten von Halogendampflampen auf LED umgerüstet. „Wir rechnen damit, dass sich die Investition
Bürgermeister Dietmar Summer blickt optimistisch in die Zukunft – auch in Sachen Zentrumsentwicklung wird sich in Bälde was tun. von 73.000 Euro aufgrund des geringeren Energieverbrauchs in circa acht Jahren amortisiert hat“, erläutert der Bürgermeister. Eine erste Erhebung zeigte bereits das große Energiesparpotenzial: Bei den Beleuchtungsanlagen Fraxner-, Gehren- und Wiesenstraße ergab sich eine durchschnittliche Kostensenkung von 34 Prozent. Reduzierung um ein Zehntel Ihren gesamten Energieverbrauch lässt die Gemeinde Weiler jährlich von „Energie-Controlling“ erfassen und evaluieren. „Die vorgeschlagenen Optimierungs-
maßnahmen werden, soweit sie sinnvoll erscheinen, umgesetzt“, berichtet Bürgermeister Summer. Generell konnte der Energieverbrauch der Gemeinde Weiler um 10,7 Prozent gesenkt werden, was sicher auch der neuen Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bauhofs zuzuschreiben ist. Am 14. März 2017 ging die Anlage ans Netz und produzierte bis zum Jahresende 29.919,05 kWh. Als Resultat mussten beim Bauhof über 50 Prozent weniger Strom bezogen werden. Den umweltbewussten Umgang mit Energie lernen die Kinder in Weiler bereits in der Volks-
schule. Schon vor 18 Jahren wurde das Sonnenkraftwerk bei der Schule von der Interessensgemeinschaft Photovoltaik Weiler in Betrieb genommen. Etliche Bürger beteiligen sich mit Sonnenscheinaktien an diesem wegweisenden Projekt. „Mit dem Sonnenkraftwerk möchten die Gemeinde und die Interessensgemeinschaft die Schulkinder für Alternativenergien sensibilisieren“, betont Dietmar Summer. Die Anlage, die auf dem Dach der Volksschule angebracht ist, lieferte im vergangenen Jahr 2134 kWh, die direkt in der Volksschule verbraucht wurden.
Hohe Standards bieten Nicht nur im Bereich Umwelt möchte die Gemeinde Weiler ihren Bürgern hohe Standards bieten und sieht sich dabei vor große Herausforderungen gestellt. „Gerade im sozialen Bereich sind zum einen die Vorgaben von Land und Bund und zum anderen die Wünsche und Bedürfnisse der Einwohner stetig im Wachsen“, so der Bürgermeister. Hier möchte man in Zukunft mit den Nachbargemeinden mithalten können, sollte dazu aber die Möglichkeit bekommen, das Kommunalsteueraufkommen in Form von Betriebserweiterungen zu erhöhen. Gemeinsam mit dem Land und umliegenden Gemeinden sucht man derzeit nach Lösungen etwa in Form von interkommunalen Betriebsgebieten. „In der Regio Vorderland wird bereits in vielfältiger Weise gemeindeübergreifend gearbeitet, Projekte werden gemeinsam entwickelt und nach bestimmten Kostenschlüsseln gemeinsam getragen. Wir würden uns wünschen, dass auch Kostenschlüssel für die Einnahmen der Gemeinden entwickelt werden, dies wäre gerade bei der Planung von interkommunalen Betriebsgebieten wichtig“, bemerkt der Weiler Bürgermeister.
Neue Bäume für den Auwald Bauhof und FC Weiler haben den Auwald mit jungen Pflanzen aufgeforstet. WEILER. Das europaweite Eschensterben hat auch vor Weiler nicht Halt ge-
macht. Im Auwald an der Ratz hat der aus Asien stammende Schlauchpilz „falsches weißes Stengelbecherchen“ sein Unwesen getrieben und einen Großteil der Eschen befallen. Be-
Nach der ersten Rodung wurden jetzt junge Bäume gepflanzt.
reits im Frühjahr 2017 mussten entlang des Ratzwinkelweges aus Sicherheitsgründen einige Eschen gefällt werden. 450 Bäume gepflanzt Nach dem Lokalaugenschein im Dezember vergangenen Jahres erfolgte im Jänner die erste von drei Stufen der geplanten Rodung. Der sich nach der Rodung sehr licht präsentierende Auwald wurde nun vom Bauhof und von Mitgliedern des FC Weiler in einer vorbildhaften Aktion mit jungen Pflanzen wieder aufgeforstet. Bei frühsommerlichen Temperaturen wurden Ahorn, Eberesche, Eiche, Wildapfel, Walnuss, Hainbuche, Vogelkirsche und Linde ge-
pflanzt. „Wir bedanken uns beim FC Weiler ganz herzlich für den Einsatz für unseren Auwald“, betont Bürgermeister Dietmar Summer. Insgesamt wurden bei dieser Aktion 450 Pflanzen gesetzt – unterstützt wurde die Aufforstung durch den Vorarlberger Waldfonds, der die Kosten für die Pflanzen förderte. Rodung für die Sicherheit Die Abholzung in drei Schritten ist notwendig, da die Sicherheit für Waldbesucher im Weiler Auwald nicht mehr gewährleistet werden kann. Die Gefahr durch herabfallende Äste oder das Umstürzen maroder Bäume ist zu groß. Die Rodung der zweiten Stufe
erfolgt im Winter 2018/19 und die dritte Stufe im Winter 2019/20. Der Rodung folgt jeweils eine Aufforstung im Frühjahr. In Europa trat das Eschensterben 1992 das erste Mal in Polen auf. Die großflächige Ausbreitung über ganz Europa war nicht mehr aufzuhalten. In Österreich hielt der asiatische Schlauchpilz Einzug – er befällt ausschließlich die heimische Esche, die keine Immunität gegen diesen Pilz besitzt. Infizierte Eschen erkennt man an abgestorbenen Trieben und Kronenteilen, Wasserreisern und Ersatztrieben sowie an Baumkronen mit schütterer, oft büschelweiser Restbelaubung.
Lückenschluss im Radwegnetz Die Verbindung „Wallfahrtsweg – Ratzwinkel“ soll ausgebaut werden. Über 800 Kilometer fahrradtauglicher Wege für den täglichen Verkehr schaffen in Vorarlberg attraktive Verbindungen. Auf einem Teilstück in Weiler war die Landesradroute von Röthis kommend Richtung Klaus bisher nicht durchgehend. WEILER.
In einer ihren letzten Sitzungen haben sich die Weiler Gemeindevertreter unter anderem mit dem Ausbau der Verbindung der Landesradroute auseinandergesetzt. Dieter Breuß von der breuß mähr bauingenieure gmbh stellte das Projekt, das die Sicherheit der Radfahrer im Fokus hat, vor und zeigte anhand von Plänen den Verlauf des Vorhabens.
Umsetzung noch 2018 Die Verbindung vom Wallfahrtsweg bis zur Ratzbrücke wird auf die Mindestbreite von drei Metern plus Bankett ausgebaut und asphaltiert. Die Abfahrt von der Brücke und Einbindung in den Ratzwinkel wird ebenfalls verbreitert und auf die maximal zugelassene Steigung von sechs Prozent
gebracht. Sobald die Zustimmung des Naturschutzbundes für diesen Ausbau vorliegt, kann das Projekt in Angriff genommen werden. Die Kosten betragen nach Abzug der Förderungen vom Land Vorarlberg 33.000 Euro. Die geplanten Errichtungskosten belaufen sich auf 280.000 Euro.
Ortsporträt Klaus, Weiler 3
Freitag, 22. Juni 2018 Anzeigen
Eine gelebte Partnerschaft Die Bürgermeister aus Klaus und Donnerskirchen freuen sich auf das Jubiläum ihrer Gemeindepartnerschaft. KLAUS,
DONNERSKIRCHEN.
Nächstes Jahr feiert die Gemeindepartnerschaft KlausDonnerskirchen 40-Jahr-Jubiläum. Zum Bezirksmusikfest vor zwei Wochen war der Donnerskirchner Bürgermeister Johannes Mezgolits zu Besuch in Klaus. Die VN-Redaktion nutzte die Gelegenheit für ein Doppelinterview mit den befreundeten Bürgermeistern. Wie kam es zu der Partnerschaft zwischen der Gemeinde im äußersten Westen und der im Osten Österreichs? Johannes Mezgolits: Unser damaliger Bürgermeister Stefan Leeb wurde als Lehrer nach Vorarlberg geschickt und lernte dort Land und Leute kennen und schätzen. Vor 40 Jahren waren die Unterschiede riesengroß – Donnerskirchen lag am Ende der Welt vor dem Eisernen Vorhang und Klaus lag damals schon in eine total pulsierenden Region. Werner Müller: Der damalige Klauser Bürgermeister Ernst Summer war Direktor
an der Volksschule Klaus und freundete sich mit dem an der VS Lauterach unterrichtenden Leeb an. Aus der persönlichen Freundschaft entstand die Partnerschaft der beiden Gemeinden, die am 11. November 1979 mit der Vision „Wir wollen eine Brücke schlagen vom Bodensee zum Neusiedlersee.“ besiegelt wurde. Von Anfang ab haben die beiden Gemeinden sehr voneinander profitiert. Wie wurde die Gemeindepartnerschaft über all die Jahre aufrechterhalten? Werner Müller: Die Partnerschaft wurde immer sehr gepflegt und lief in 39 Jahren nie Gefahr im Sande zu verlaufen. Neben jährlichen gegenseitigen Besuchen stehen wir regelmäßig in Kontakt. Aus der Gemeindepartnerschaft sind viele persönliche Freundschaften bis hin zu Hochzeiten entstanden. Im Rahmen der Jungbürgerfeiern werden immer wieder größere und kleinere Gruppen hin- und her bewegt. Johannes Mezgolits: Auch die Vereine, allen voran die Feuerwehr, stehen in engem Kontakt miteinander. Dann gibt es die Wein-Kooperation – seit 1981 wird ein kleines Weingut in
Klaus „Pfarrers Bühel“ vom Weinquartett aus Donnerskirchen betreut. Gekeltert und vinifiziert werden die Trauben in den Betrieben in Donnerskirchen. Der Klauser Wein ist eine absolute Rarität. Was hat sich in den vier Jahrzehnten verändert? Johannes Mezgolits: Vor allem bei uns im Burgenland hat sich enorm viel geändert. Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs sind wir auf einmal in die Mitte Europas gerückt. Das erste Mal seit vielen Jahren wird hier auch wieder gewirtschaftet. Auch touristisch sind wir mit einer Million Nächtigungen pro Jahr rund um den See gewaltig gewachsen. Von der Lage her sind wir sehr begünstigt – neben Natur, Wein und Kulinarik gehört der Radtourismus zu unseren Steckenpferden. Über Gäste aus Vorarlberg freuen wir uns natürlich immer besonders. Werner Müller: Zu Beginn waren die wirtschaftlichen Unterschiede sehr groß – mittlerweile ist auch die Region rund um den Neusiedlersee trotz weniger Betriebsansiedlungen wirtschaftlich besser gestellt.
Vom Neusiedlersee zum Bodensee: Bgm. Johannes Mezgolits und Bgm. Werner Müller. Welchen Herausforderungen wird sich Ihre jeweilige Gemeinde in Zukunft stellen müssen? Johannes Mezgolits: Wir befinden uns tatsächlich wieder in der „Gründerzeit“ – die gesamte Infrastruktur muss erneuert werden. Es ist fast alles sanierungsbedürftig – wir sind gerade dabei die ganze Gemeinde zu untergraben. Die kommenden acht Jahre ist Donnerskirchen vor allem eine große Baustelle und damit mache ich mich natürlich nicht bei allen beliebt. Werner Müller: Ich denke, die Herausforderungen sind ähnlich – dabei geht es um Daseinsfürsorge, Bildung, Kinderbetreuung
und Erhalt der Infrastrukturen. Aufgrund des fehlenden Grundes sind wir in Klaus froh, wenn wir die bestehenden Betriebe in der Gemeinde halten und ihnen nach Möglichkeit Erweiterungsmöglichkeiten bieten können. In Zukunft wird es eine Herausforderung sein, Nahversorger, Gemeindeärzte und Wirtshäuser in der Gemeinde zu halten – das hat auch mit Bewusstseinsbildung zu tun. Noch sind wir in Klaus in der glücklichen Lage, eine Tankstelle, Post, Arzt, Friseure und Lebensmittelgeschäfte vor Ort zu haben.Diese Themen sind unabhängig von der wirtschaftlichen Situation die gleichen im Osten wie im Westen.
Wie werden Sie das Jubiläum der Partnerschaft nächstes Jahr feiern? Werner Müller: Wir werden unsere Partnerschaft sowohl in Klaus als auch Donnerskirchen gemeinsam mit der ganzen Bevölkerung feiern. Johannes Mezgolits: Hier kommt der Mentalitätsunterschied zwischen Ost und West zum Tragen – ich bin überzeugt, dass Ihr das in Klaus perfekt plant, wir sind da in der Organisation ein bisschen lockerer. Eines ist sicher: Aus der innigen Beziehung beider Gemeinden wird sicher ein tolles Programm entstehen.
Du lebst nur einmal Die Mittelschule beteiligte sich erfolgreich am österreichweiten YOLO-Nichtraucherwettbewerb. „Was macht ihr anstatt zu rauchen? – Gewinne mit deiner Klasse 500 Euro beim YOLO = You Only Live Once - Nichtraucherwettbewerb!“ Diesen Aufruf lasen die Schüler der 4c-Klasse der Mittelschule Klaus-WeilerFraxern und entschieden sich spontan an der österreichweiten Tabakpräventionsinitiative teilzunehmen. Dabei konnten sich die Mittelschüler in einem spielerischen Wissenswettbewerb rund um das Nichtrauchen messen und mit einem originellen Klassenfoto online „Likes“ sammeln. „Wir überlegten uns Dinge, die wir machen, anstatt zu rauchen. Am nächsten Tag hatte jeder etwas dabei: Anouk ihre Reitersachen, Mariella ihre Gitarre, Michael sein Fußballdress, Jasmin ihre Ringerschuhe und Chiara ihre komplette Snowboardausrüstung“, erzählt Schülerin Seher. Die Viertklässler inszenierten ihre Hobbys auf einem Gemeinschaftsbild und beteiligten sich damit KLAUS.
Auch außerhalb des Regelunterrichts ist eine Menge los an der Volksschule Klaus.
Ein buntes Schuljahr geht zu Ende Die Kinder der Volksschule Klaus freuen sich schon auf die Ferien. Nur noch zwei Wochen, dann sind sie da: die lang ersehnten Sommerferien! Für die 134 Kinder der Volksschule Klaus geht damit ein spannendes Schuljahr zu Ende, in dem sie neben dem Regelunterricht viel Spannendes erleben durften. „Mit verschiedenen Übungen, Aktivitäten, Projekten und Exkursionen versuchen wir alle Sinne anzusprechen und die Schüler optimal zu fördern“, betont Volksschuldirektor Richard Gurschler. KLAUS.
Regelmäßige Aktivitäten Fixpunkt im Schulalltag ist das klassenübergreifende
Lesen: Jeden Freitag wird das ganze Schulgebäude zum großen Lesezimmer, dann widmen sich die Schüler in gemischten Gruppen eine Stunde lang der Lektüre. Andere Aktivitäten finden punktuell statt wie zum Beispiel die Verkehrserziehungsaktionen „Blick und Klick“, „Toter Winkel“ oder „Clown Schlotterhos“ – auch an der Aktion Schoolwalker hat sich die VS Klaus beteiligt. In der Lego-League beschäftigten sich technisch interessierte Schüler mit einfachem Programmieren zum Thema Wasser und Umwelt. Als unverbindliche Übungen wurden Schach angeboten und „Bel-a vis-x“, ein Konzentrations- und Aufmerk-
samkeitstraining mit bestimmten Ballübungen. Rund um die Schule Auch außerhalb des Schulgebäudes waren die Klauser Volksschüler in forschender Mission unterwegs. So ging es zum Beispiel mit dem Jäger in den Wald, wo sich die Kinder auf die Spuren der heimischen Waldtiere machten. Auch ein Besuch am Bauernhof und Exkursionen zu ortsansässigen Firmen wie Omicron und Waibel Berufskleidung standen auf dem Programm. Beim Weltspieletag schließlich wurde das ganze Gelände rund um die Schule mit zwölf verschiedenen Stationen zur Spielwiese.
am Wettbewerb. Das Foto gefiel offensichtlich und bekam so viele Likes, dass die 4c-Klasse der MS Klaus die Vorarlberg-Wertung für sich entscheiden konnte. Pro Bundesland gab es drei Sieger, die Geldpreise zwischen 100 und 500 Euro für die Klassenkassa erhielten. Die Übergabe erfolgte im Rahmen der „Schall ohne Rauch“-Tour in Lustenau. „Dort fand die YOLO-Party statt. Eine Party ohne Zigaretten, ohne Alkohol, aber mit viel cooler Musik und dem DJ-Beatboxer FII. Es war richtig gut“, resümiert Seher. Singen im Schulchor Die YOLO-Challenge ist nur eines von vielen Beispielen für den Schulalltag an der Mittelschule Klaus-WeilerFraxern. Neben den Unterrichtsinhalten werden den Jugendlichen viele weitere Möglichkeiten geboten. Silvija zum Beispiel besucht seit vier Jahren den Schulchor. „Ich habe sehr viel über Musik gelernt und konnte meine Stimme mit einer wöchentlichen Probe trainieren. Bei unseren S c h u lv e r a n s t a l t u n g e n
durfte ich sogar solo singen und hatte dabei einen riesigen Spaß“, erzählt Silvija. Der 52-köpfige Chor tritt jedes Jahr bei der Weihnachts- und Abschlussfeier auf und gestaltet auch die Abschlussbesinnung mit. Auch die Teilnahme am Bezirksjugendsingen ist fixer Bestandteil des Programms. „Musik steht für Liebe und Freiheit und sollte unbedingt geteilt werden“, ist Silvija überzeugt. Sportliche Angebote Natürlich kommt auch das sportliche Angebot an der Mittelschule in Klaus nicht zu kurz. Im Mai fand das große Sportunion Sportfest statt. Jede Klasse konnte sich im Takt von 30 Minuten an acht Sportstationen austoben. Darunter waren so exotische Angebote wie: Airtrack, Bubble Soccer, Biertischbouldern, Slackline, Teambuilding, Sports4all, Challenger-Area und Beach-Dodge-Ball. Aber auch klassische Sportarten luden zum Schnuppern ein: Tennis, Geräteturnen, Minigolf, Sportschießen und Bogenschießen.
4 Ortsporträt Klaus, Weiler
Freitag, 22. Juni 2018 Anzeigen
Ein Pfarrer sollte ein Seelsorger sein und kein Manager Interview mit dem neuen Weiler Pfarrer Marius Ciobanu.
ativer zu sein und mehrere Brücken zu den Menschen zu bauen.
Bereits seit Herbst 2017 ist Marius Ciobanu Pfarrer in Weiler. Im VN-Interview erzählt er, was er an Weiler schätzt und welche Akzente er in seiner Arbeit als Seelsorger setzen möchte.
Was ist Ihnen in Ihrer Arbeit als Pfarrer am wichtigsten? Die Menschwerdung ist das Fundament für meine Arbeit als Pfarrer. Dies ist mir bewusst geworden angesichts des Grundsatzes der Spiritualität vom hl. Ignatius von Loyola, der uns einlädt, Gott in allen Dingen zu suchen. Dieses spirituelle Prinzip steht für mich in einer besonderen Weise als Säule für meine Seelsorge hier in Weiler. Gott finden nicht nur in den kirchlichen Dingen, sondern auch im konkreten Leben des Menschen. Kommunikation ist der Grund der Menschwerdung und deshalb ist sie auch sehr wichtig in meiner Arbeit: eine echte Kommunikation, die das Gute der ganzen Gemeinde im Blick hat.
Wie wohl fühlen Sie sich nach gut einem halben Jahr in Ihrer neuen Pfarre? Ich bin gern in Weiler. Es gäbe viel zu erzählen, über das, was mich in dieser Zeit am meisten beeindruckt hat. Ich möchte nur einen einzigen Gedanken zum Ausdruck bringen, der alles gut zusammenfasst. Wenn ich über dieses halbe Jahr hier in Weiler nachdenke, bemerke ich, dass die Ermutigung des II. Vatikanischen Konzils, alle Getauften mögen an der Sendung der Kirche teilhaben, in dieser Pfarrgemeinde auf guten Boden gefallen ist und Früchte trägt. Es gibt viele Christen, die mit Leib und Seele in den verschiedensten Aufgaben und Diensten engagiert sind. Das freut mich und ermutigt mich.
Pfarrer Marius Ciobanu fühlt sich in seiner neuen Pfarre schon sehr wohl. Wie sehen Sie in der heutigen Zeit die Rolle des Pfarrers? Ein Pfarrer sollte ein Seelsorger sein und kein Manager. Das heißt: Grundsätzlich soll er bei den Menschen sein, um an ihrer Freude, aber auch an ihren Sorgen und Problemen teilhaben zu können. Gleichzeitig soll er den Getauften bewusst machen, dass die Taufe nicht nur ein Geschenk Gottes ist, sondern zugleich auch eine Aufgabe. Durch die Tau-
fe sind alle Christen berufen, Christus nachzufolgen und dies im persönlichen Leben sichtbar zu machen. Wie gehen Sie damit um, dass die Kirchen bei uns immer leerer werden? Ich möchte dieses Problem nicht mit Pessimismus oder Frustration umgehen. Die heutige Situation könnte auch eine Chance in sich bergen, unsere christliche Identität neu zu entdecken. Dazu ermutigt Papst Franziskus
deutlich, wenn er sagt, die Seelsorge unter missionarischem Gesichtspunkt verlangt, das bequeme pastorale Kriterium des, es wurde immer so gemacht, aufzugeben. Ich lade alle ein, wagemutig und kreativ zu sein in dieser Aufgabe, die Ziele, die Strukturen, den Stil und die Evangelisierungsmethoden der eigenen Gemeinde zu überdenken, (Evangelii gaudium Nr. 33). Also die leeren Kirchen sind eine Einladung an uns alle, kre-
Was schätzen Sie an den Menschen in Ihrer Pfarre? Wie gesagt, ich freue mich darüber, dass die Menschen in der Pfarre Weiler sehr engagiert sind. Wir haben einen jugend-
lichen Pfarrgemeinderat, viele und gute Arbeitskreise und Teams und sogar fünf Chöre. Es gibt viel Potenzial und die Sehnsucht nach neuen Wegen. Was mich am meisten beeindruckt ist, wie viele Menschen durch ihre kreativen Ideen die Gemeinschaft der Pfarre lebendiger gestalten möchten. Wo sehen Sie die Herausforderungen für die Zukunft? Seit Ostern habe ich zusätzlich zur Pfarre Weiler die Pfarre Röthis übernommen und vermutlich werden in einigen Jahren noch mehrere Pfarreien dazukommen. Das sehe ich als eine Herausforderung, die Angstgefühle und Bedenken auslösen könnte. Doch wir müssen uns der neuen Situation stellen und einen Neubeginn im Vertrauen auf Gott wagen. Der Glaube lädt uns immer wieder ein, neu zu beginnen und in der geschwisterlichen Liebe zu wachsen, die uns vor allem als Christen vereint und uns die Kraft gibt, die Frohe Botschaft durch unser Engagement und unsere Mitarbeit zu verkünden.
Mit dabei in Weiler Der Seniorenbund Vorarlberg, Ortsgruppe Weiler bietet ein buntes Programm. Ob Fahrt ins Blaue oder Firmenbesichtigung – mit dem Seniorenbund Vorarlberg, Ortsgruppe Weiler geht es hinaus aus den vier Wänden auf zu geselligen Unternehmungen. Der Seniorenbund Weiler versteht sich als Interessensvertreter der älteren Generation. Er wurde 2001 gegründet und hat derzeit 124 Mitglieder. „Mitglied können alle Interessierten werden, egal welcher Herkunft und wo der aktuelle Wohnort ist. Frauen und Männer können ab 50 Jahren eine Mitgliedschaft beantragen“, erklärt Obmann Kurt Ludescher. WEILER.
Hier sollen Pfarrhof und Pfarrheim entstehen.
Pfarre plant neue Schaltstelle Die Projekte Pfarrhof und Pfarrheim werden 2018/19 umgesetzt. In der Pfarre Weiler werden große Pläne geschmiedet: Nach dem Ableben von Pfarrer Kaspar Hammerer vor einem Jahr und der Einführung des neuen Pfarrers Marius Ciobanu stehen jetzt für die Pfarre herausfordernde Bauvorhaben an. Der Wunsch nach einem zentralen Treffpunkt für die Pfarrgemeinde soll endlich Realität werden. WEILER.
Anlaufstelle für Seelsorge Die Pläne dafür sind schon recht konkret und wurden in Absprache mit der Diözese entwickelt. Dazu soll der
in die Jahre gekommene Pfarrhof adaptiert werden. Die Ensemblewirkung des Pfarrhofs mit dem Arzthaus und dem Wohnhaus Reisegger ist einzigartig. Diese erhaltungswürdigen Gebäude, die vom Klauser Zimmermeister „Sima“ errichtet wurden, stellen in der Baukultur der Gemeinde Weiler einen besonderen Reiz dar. Der Pfarrhof soll in Zukunft Schalt- und Anlaufstelle für die Seelsorge in Weiler sowie das Zuhause für den Pfarrer sein. Generationenprojekt Auch der lang gehegte Wunsch nach einem Pfarrheim als gesellschaftlicher Mittelpunkt übers Jahr für pfarrliche, familiäre und ge-
sellschaftliche Aktivitäten in der Gemeinde geht in Erfüllung. „Die beiden Projekte wollen wir 2018 und 2019 umsetzen. Alle Weiler werden laufend über die Projekte informiert, zur Mitarbeit eingeladen und um ihre Mithilfe gebeten. Es werden Projekte für Jung und Alt sein, für Alteingesessene und neu Zugezogene. Projekte für uns alle. Wir haben jetzt die Möglichkeit und stehen kurz vor der Umsetzung. Gemeinsam wird es uns gelingen, diesen langgehegten Wunsch für uns, unsere Kinder und unsere Enkelkinder zu erfüllen“, freut sich der stellvertretende Vorsitzende des Pfarrkirchenrats Kurt Ludescher.
Viele Ausflüge Die Ortsgruppe Weiler gestaltet ein eigenes Jahresprogramm mit Reisen, Wanderungen, Ausflügen, Besichtigungen, Führungen, Vorträgen, Grillfesten und vielem mehr. Das Veranstaltungshighlight des Seniorenbundes Weiler ist der jährliche Fünf-Tages-Herbstausflug, der heuer nach Niederösterreich ins Mostviertel/ Pielachtal führt. Daneben ergänzt das Landesprogramm die eigenen Veranstaltungen in vielfältiger Weise. Der Seniorenbund Weiler bemüht sich auch, die Mitglieder für weitere sportliche, kulturelle und gesellige Aktivitäten in der Region (Radfahren, Gymnastik, Turnen,
Kultur oder gemeinsames Singen) zu motivieren. Tipps und Infos Neben den vielen Aktivitäten werden kostenlose Informationen über steuerliche Absetzmöglichkeiten, Soziales, Förderungen, Rechtsberatungen usw. angeboten. Der Seniorenbund Weiler wurde seit der Gründung im Jahre 2001 von Obmann Walter Ludescher geführt. 2014 übernahm Kurt Ludescher die Obmannfunktion. Ihm zur Seite stehen weitere vier Vorstandsmitglieder. Walter Ludescher wurde bei der Übergabe zum Ehrenobmann ernannt. „Interessiert? Sie sind herzlich eingeladen bei uns mitzumachen“, betont Kurt Ludescher.
Geselligkeit wird beim Seniorenbund Weiler großgeschrieben.
Ortsporträt Klaus, Weiler 5
Freitag, 22. Juni 2018 Anzeigen
Scheyer wächst und gedeiht – erfolgreich seit über 65 Jahren! Das Klauser Familienunternehmen Scheyer Verpackungstechnik ist erster Ansprechpartner rund um das Thema flexible Verpackungslösungen.
und Service steigern und gleichzeitig unseren Mitarbeitern einen sicheren und abwechslungsreichen Arbeitsplatz bieten.“ Arbeitsplätze schaffen Derzeit beschäftigt Scheyer 110 Mitarbeiter, die durch hohes Engagement und tiefgreifendes Know-how maßgeblich für den Erfolg des Unternehmens verantwortlich sind. „Unsere Mitarbeiter ziehen alle am selben Strang. Sie machen nicht nur ihren Job, sondern leben die Scheyer-Qualität tagtäglich“, bestätigt Gert Wiesenegger (Geschäftsführer).
Mit der Herstellung und Veredlung verschiedenster Verpackungsmaterialien, wie Folien, Säcke und Beutel und Spezialverpackungen, bewegt sich Scheyer hauptsächlich in den Branchen Lebensmittel, Tiernahrung und Hygiene. Klaus in Vorarlberg als Hauptsitz ermöglicht eine schnelle und sichere Abwicklung im Dreiländereck. Darüber hinaus, beliefert und betreut Scheyer seine Kunden bereits europaweit. Der Anspruch der Kunden wächst „Als Kunde und auch als Endverbraucher steigt der Anspruch an Qualität, Funktionalität und inzwischen auch Umweltfreund-
lichkeit zunehmend. Scheyer sieht sich nicht nur als Lieferant, sondern als direkter und persönlicher Berater und Partner seiner
Kunden“, betont Jürgen Wiesenegger (Geschäftsführer). „Durch stetige Modernisierung und Entwicklung können wir Qualität
Durch viele Kapazitätserweiterungen und technische Modernisierungen schafft Scheyer im laufenden Geschäftsjahr weitere Arbeitsplätze und trägt somit seinen Teil zum Wirtschaftsstandort Vorarlberg bei.
Infos und Kontakt Gegründet: 1950 Mitarbeiter: 110 Umsatz: 37 Mill. EUR Geschäftsführung: Jürgen und Gert Wiesenegger Märkte: Österreich, Deutschland, Schweiz Kontakt: Scheyer Verpackungstechnik GmbH Treietstraße 9–12 6833 Klaus Tel. 05523 62505 Fax 05523 62505-28 office@scheyer.at www.scheyer.at
OG Individuelle Beratung Topmarken
Walgaustraße 6, A-6837 Weiler
Perfekter Service
T +43 (0)5523 57 699
Eigene Werkstätte
BAUELEMENTE AUS METALL GLAS UND VERSTAND Ihr Spezialist für einbruchhemmende Fenster und Türen
WWW.WOLFMETALL.AT, T 05523 63000 WIESENSTRASSE 33, 6837 WEILER
TÄGLICH AB 13 UHR
GENUSS PUR
Walgaustraße 2 · 6837 Weiler · phone: +43 664 43 44 524 info@softeisshop.at · www.softeisshop.at
6 Ortsporträt Klaus, Weiler
Freitag, 22. Juni 2018 Anzeigen
Schön, dass ihr da seid! In der Klauser Kinderkirche erleben Kinder Glauben und Kirche mit allen Sinnen. Darf man in der Kirche tanzen? Oder gar laut lachen? Ja, in der Klauser Kinderkirche da geht das, hier dürfen Kinder im Kindergartenalter Kirche und Glauben mit allen Sinnen erleben. Da gibt es Lieder zum Mitsingen und Mittanzen, Geschichten zum Staunen und Mitmachen, viel Bewegung aber genauKLAUS.
Mit Sack und Pack in den Wald Studien belegen, dass Kinder immer weniger Zeit und Gelegenheit finden, um die Natur intensiv zu erleben. In Klaus bekommen die Kinder diese Möglichkeit direkt im Kindergarten: Am Waldtag geht es hinaus in den Wald – und das bei jedem Wetter. Hier erleben die Kinder die Natur im Wechsel der Jahreszeiten hautnah und lernen von ihr. Schon früh werden die Kinder so für die Belange ihrer Umwelt sensibilisiert. KLAUS.
Wald-Sofa, Feuerstelle „Vor rund acht Jahren haben wir im Tschütschwald mit ein paar Eltern und deren Kindern unseren Wald-Platz gebaut. Der Platz wurde uns von der Gemeinde Klaus zur Verfügung gestellt“, erzählt die Kindergartenleiterin Martina Böckle. Es wurde ein lauschiger Ort geschaffen – mit Wald-Sofa, Feuerstellen und WC. Im Laufe der Jahre kamen eine Baumhütte, eine Brücke und ein Tipi dazu. „Mit Unterstützung vom Bauhof Klaus wird der Platz jährlich von uns aufbereitet und repariert, damit wir noch lange davon profitieren können“, betont die Kindergartenleiterin. Spielen und forschen Jede der vier Gruppen hat einen Waldtag pro Woche, der fast bei jeder Witterung stattfindet. Nach einem rund 40-minütigen Fußmarsch wird am Waldplatz gespielt, gebaut, experimentiert und gegrillt. „Man merkt den Kindern richtig an, dass sie den Weg mit jedem Mal besser bewältigen und dass das Spielverhalten von Woche zu Woche kreativer wird“, freut sich Martina Böckle. Der Wald-Platz wird seit Neuestem auch von der KIBE Klaus (Kleinkindbetreuung) mitbenutzt.
Der wöchentliche Waldtag hat im Kindergarten Klaus Tradition.
so auch Momente der Stille, des Zuhörens und des Innehaltens. Inhalte für Kinder Die Kinderkirche ist keine Messe, sondern eine Feier, die sich mit ihrer Gestaltung ganz nah an ihrer Zielgruppe orientiert. Die Inhalte sind an das Kirchenjahr angelehnt. Seit ihrem Auftakt im Jänner 2018 hat die Klauser Kinderkirche viele Fans – an die 40 Kinder machen sich jedes Mal mit ihren Eltern
oder Verwandten auf den Weg zur Kirche. Initiiert wurde die Kinderkirche in Klaus von drei engagierten Mamas: Susanne Siemayr, Melanie Schöch und Nicole Wohlgenannt wollten den Glauben für und mit ihren Kindern erlebbar machen. „Der Hauptbeweggrund für die Initiative war, dass wir dieses Angebot aus Rankweil kannten und selbiges in Klaus vermissten. Im Dezember 2017 haben wir die ersten Gespräche mit Pfarrer Pio Reinprecht
und PGR-Leiter Georg Mathis geführt und sind hier auf sehr große Begeisterung und Offenheit gestoßen“, erzählt Nicole Wohlgenannt. Fortsetzung im Herbst Nach der Premiere am 13. Jänner 2018 hat die Kinderkirche mittlerweile noch viermal stattgefunden. „Viele Kinder waren bei allen Terminen dabei, aber wir sind auch jedes Mal auf neue Gesichter gestoßen – das ist wohl die schönste
Rückmeldung, die wir bekommen können. Es ist schön sich in der Gemeinde zu engagieren und besonders schön ist es, dies für Kinder zu tun“, ist Nicole Wohlgenannt überzeugt. Die Kinderkirche am 16. Juni 2018 war der letzte Termin vor der Sommerpause. Im Herbst wird die Klauser Kinderkirche ihre Tore wieder für die Kinder öffnen, die Termine sind am 29. September, 20. Oktober und 1. Dezember 2018, jeweils um 17 Uhr.
Die Kinderkirche ist keine Messe, sondern eine Feier, die sich ganz speziell an Kinder im Kindergartenalter richtet.
Mehr Platz für die Kinder Der Kindergarten Klaus wird derzeit saniert und erweitert. Bereits im Herbst 2017 hat die Gemeinde Klaus den Beschluss gefasst, den bestehenden Kindergarten einerseits zu sanieren und durch eine Verbindung mit dem angrenzenden, ehemaligen Feuerwehrhaus auch zu erweitern. KLAUS.
Durch die Erweiterung bekommt der Kindergarten den dringend notwendigen Bewegungsraum – bisher nutzte man das Trainingslokal des KSK-Klaus im Gemeindeamt – und es wird Raum geschaffen für die Mittagsbetreuung. Zukunftsweisendes Projekt Hier sollen in Zukunft nicht nur die Kinder aus dem Kindergarten zu Mit-
tag essen, sondern auch die Volksschüler. Da dies an starken Tagen bis zu 50 Kinder sind, müssen die Abläufe genau geplant werden. Derzeit erarbeitet man gemeinsam mit dem Sozialzentrum als Essenslieferant und den Pädagogen ein entsprechendes Konzept. Auch Kinder, Schülerbetreuung, Direktion, Gebäudewart, Amt und Bürgermeister sind in die
Planungen involviert. „Wir erarbeiten ein zukunftsorientiertes Konzept, das die Bedürfnisse für die nächs-ten Jahre abdeckt – auch im Hinblick auf eine mögliche Ganztagesbetreuung. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf einer hohen Qualität in der Abwicklung. Wir möchten den Kindern das Essen zum Beispiel
möglichst frisch und warm servieren“, informiert Gemeindesekretär Issa Zacharia. Baustart war im März 2018 – bis zum Schulstart im September sollten alle Arbeiten abgeschlossen sein. Die budgetierten Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 900.000 Euro netto, wobei etwa ein Drittel der Kosten durch Förderungen abgedeckt wird.
Bürgermusik Klaus feierte Geburtstag Mit einem dreitägigen Musikfest wurde das 120-jährige Bestehen der Bürgermusik gefeiert. KLAUS. 120 Jahre Bürgermu-
sik Klaus – wenn das kein Grund zum Feiern ist! Mit einem dreitägigen Musikfest unter dem Motto „oafach ghörig“ wurde der runde Geburtstag vor zwei Wochen gebührend gefeiert. Den Auftakt machte ein Clubbing am Freitagabend. Der Samstag startete mit einem RiesenwuzzlerTurnier – dem ersten seiner Art in Klaus. Am Abend stand dann wieder die Musik im Mittelpunkt. Nach dem Festumzug mit Fahnensegnung wurde im Festzelt bis spät in die Nacht hinein gefestet. Am Sonntag wurde mit der ganzen Familie gefeiert – Höhepunkte waren Festmesse, Frühschoppen, Kinderprogramm und großer Festumzug. Für die Verantwortlichen und Vereinsmitglieder waren es zwar
anstrengende, aber auch glückliche drei Tage. „Irgendwie haben alle immer 120 Prozent gegeben“, freut sich Obmann Simon Thöni über das gelungene Jubiläumsfest. Lange Geschichte Den Anstoß für die Gründung der Bürgermusik vor 120 Jahren gab ein Konzert der Bürgermusik Fraxern. Die erste Ausrückung des neu formierten Klauser Musikvereins fand am 30. Juli 1899 zur Eröffnung des Schießstandes der Schützengilde Klaus statt. Die erste einheitliche Kleidung gab es im Jahr 1900, sie bestand aus der Kaiserjägeruniform, Hut und Federbusch. Seit 1978 spiegeln sich die Farben des Klauser Wappens in der Tracht der Musikanten: Blau, Gelb und Schwarz. Erst seit dem Jahr 2011 gibt es auch eine Frauentracht. Aktuell zählt die Bürgermusik Klaus 44 aktive Musikantinnen und Musi-
Bei schönstem Wetter fand das große Jubiläumsfest statt. kanten, die jährlich rund 20 mal ausrücken. Zu den musikalischen Höhepunkten gehört das jährliche Herbstkonzert. Nachwuchs willkommen „Wir sind immer auf der Suche nach motivierten Musikantinnen und Musikanten und solchen, die es noch werden möchten. Seit zwei
Jahren steht die Jugendarbeit bei uns im Fokus, wir sind dazu eine Partnerschaft mit der Gemeindemusik Götzis 1824 eingegangen“, erzählt Obmann Simon Thöni. Die „Klötzle Musig“ ist seit diesem Winter für die ganz Jungen der Einstieg in die Welt der Blasmusik. Später musizieren sie dann gemeinsam in
der Jungmusik GötzisKlaus. Das Jungmusiklager vom 23. bis 26. August in Furx nutzen die Nachwuchsmusikanten zur Vorbereitung auf ihren Auftritt am 30. September beim Bauernmarkt in Klaus. Mitmachen können alle Kinder ab sechs Jahren, die ein Instrument spielen. Infos unter www.bmklaus.at
Ortsporträt Klaus, Weiler 7
Freitag, 22. Juni 2018 Anzeigen
Lehre mit Hightech Förderungsgarantie und Adrenalin Photovoltaik-Marktführer Hansesun springt für Bundesförderung ein.
Auf 8000 m² produziert das Klauser Unternehmen Lercher Kunststoffpräzisionsteile für Automobile, Küchenmöbel, Maschinen, medizinische Geräte und viele weitere Anwendungen. 40 teilweise mit Robotern bestückte Spritzmaschinen „spucken“ jedes Jahr mehr als eine Milliarde dieser Präzisionsteile aus. Ihre Form erhalten sie durch stählerne Werkzeuge, die ebenfalls bei Lercher gefertigt werden. Das macht den Familienbetrieb in der Region zum führenden Anbieter. Und zum attraktiven
Ausbildungsbetrieb. Auf den Tausendstel Millimeter genau wird der Stahl hier gefräst, gebohrt, geschliffen oder mit 12.000 Grad heißen Funken wegerodiert. Die Lercher-Lehrlinge lernen beide Berufswelten (Werkzeugbau und Kunststoffspritzguss) kennen. Das schafft spannende Abwechslung. Genauso wie die Teamdays: Da gehts dann für den Adrenalinkick im Kanu die Bregenzerach hinunter oder beim Schluchtenfox über tiefe Schluchten. Für einen Schnuppertermin genügt ein Anruf in Klaus.
mit high-tech-maschinen gestalten wir aus stahl die formen für völlig neue produkte. ein faszinierender job. und auch die lercher teamdays sind ganz schön
spannend
Mit fast 100 Mitarbeitern gehören wir zu den führenden Werkzeugbau-Unternehmen der Region. In tonnenschwere Stahlkörper fräsen, schleifen und erodieren wir feinste Strukturen, die später einem Kunststoffprodukt seine Form geben. Auch den Kunststoffspritzguss erledigen wir für unsere Kunden inhouse - von Möbelbeschlägen und medizinischen Geräten bis hin zu Elektrosteckern. Als Familienunternehmen mit jungem Führungsteam arbeiten wir für Weltmarktführer und High-Tech-Leader, machen dich zum Profi und kümmern uns auch um unsere Gesundheit. Denn die Lercher Teamdays bieten jeden Monat spannende sportliche Herausforderungen - von Schneeschuhwandern über Kart-Fahren bis hin zum Schluchtenfox.
r aLs: i Lerche n Lehre be chniker/i e t u a zeugb Lercher-Lehrlinge in Action bei den Teamdays. • werk n ukteur/i • konstr hniker/in c e t f f o t • kunsts
Infos und Kontakt
Lercher Werkzeugbau GmbH Lercher Werkzeugbau Treietstraße 1, 6833GmbH Klaus Treietstraße 1, 6833 Klaus Tel. +43 5523 624170 Tel. 05523 624170 info@lercher.at lehre@lercher.at, www.lercher.atwww.lercher.at
werkzeugbau kunststoffspritzguss
„
Stromspeicher ergänzen Photovoltaikanlagen ideal. Die Nachfrage ist entsprechend groß. Bei der jüngsten Förderaktion des Bundes gingen allein aus Vorarlberg 500 Anträge ein. Nach 73 Sekunden waren die Mittel vergeben. 400 Vorarlberger Antragsteller gingen leer aus. Vorarlbergs Marktführer für Photovoltaikanlagen springt nun ein: Hansesun-Marketingleiter Andreas Müller garantiert allen Antragstellern die Förderung auf die Stromspeicher. Herr Müller, was ist seit dem Förderfiasko passiert? Stromspeicher wurden in den vergangenen Jahren in den meisten Bundesländern gefördert, nur in Vorarlberg nicht. Wir haben öffentlich gemacht, dass 400 Anträge allein aus Vorarlberg abgelehnt wurden. Das Land hat positiv reagiert und denkt über eine eigene Förderung für Stromspeicher nach. Warum ist eine Förderung für die Stromspeicher so wichtig? Die Kombination Photovoltaik und Stromspeicher ist meines Erachtens eine Schlüsseltechnologie für die Energieautonomie des Landes. Eine thermische Solaranlage liefert nur Warmwasser und unterstützt die Heizung. Die Photovoltaikanlage erzeugt den Strom für sämtliche Elektrogeräte und auch für Elektroautos. Natürlich kann ich mit dem Solarstrom auch Warmwasser produzieren und heizen. Wartung und Aufwand bei den Photovoltaikanlagen sind im Gegensatz zur Solaranlage viel geringer. Richtig interessant wird die Technik aber zusammen mit dem Stromspeicher und einer ausgeklügelten Steuerung. So kann bis zu 90 Prozent des selbst erzeugten Stroms auch im Haushalt selbst verbraucht werden. Die Nachfrage ist groß: Wir haben allein in sechs Gemeinden im Vorderland in den letzten zwei Jahren über 400 Photovoltaikanlagen installiert.
Was heißt das in Zahlen? Ein konkretes Beispiel: Für ein Einfamilienhaus ist ein Stromspeicher mit circa 12 Kilowattstunden Kapazität gängig. Die Anschaffungskosten liegen bei etwa 14.000 Euro brutto. Für so eine Anlage erhielt man vom Bund etwa 6000 Euro Förderung – wenn man zu den wenigen Glücklichen gehörte, die mit ihrem Antrag erfolgreich waren. Was bietet Hansesun für eine Lösung? Wir garantieren allen 400 Antragstellern, die durch die Finger geschaut haben, die Förderung auf die Stromspeicher. Im Klartext: Jeder bekommt den Förderbetrag, welcher bei der OeMAG beantragt wurde. Voraussetzung: Er muss das Ticket positiv gezogen haben. Wie geht sich das aus? Wir arbeiten seit Jahren eng mit dem Weltmarktführer für Stromspeicher zusammen, der Firma „sonnen“ aus dem Allgäu. Durch die Anschaffung eines großen Kontingents „sonnenBatterien“ zu TopKonditionen können wir den leer ausgegangenen Antragstellern dieses Angebot machen. Und natürlich vertrauen wir darauf, dass auch das Land seine Pläne für eine eigene Förderung umsetzt.
Hanna - Lehrling bei Lercher:
wir produzieren jedes Jahr
1milliarde
präzisions-
kunststoffteile.
„
Photovoltaik – Anlagen
Kunststoffprodukte sind aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Wir in Klaus geben ihnen die Form. Aus Stahl fertigen wir auf modernsten High-TechMaschinen zunächst die Werkzeuge dafür. Mit diesen werden dann bei uns im Haus auf 40 SpritzgussMaschinen (teilweise mit Roboterhilfe) Teile für medizinische Geräte, Küchenbeschläge, Automobile, Industrielogistik, Maschinen und vieles mehr hergestellt. Mehr als 130 Mitarbeiter arbeiten in unserem Familien-
re h e L hne o ere. Le
betrieb. Und es geht weiter voran. Komm schnuppern in
KLIMAFONDS-FÖRDERUNG
€ 1.375,- KLIMAFONDS-FÖRDERUNG FÜR 5 KWP-ANLAGEN € 275,- PRO KWP BIS MAX. 5 KWP BEI REGISTRIERUNG BIS 30. NOVEMBER 2018 UND FERTIGSTELLUNG BIS 22. FEBRUAR 2019.
7 JAHRE
ZINSFREIE FINANZIERUNG FÜR PV-ANLAGE & STROMSPEICHER AUCH BEI NACHRÜSTUNG
HÖCHSTE RENTABILITÄT
eine berufliche Hightech-Welt mit Zukunft. Wir machen dich in den Berufen Werkzeugbautechnik und Kunststofftechnik zum begehrten Profi.
Lercher Werkzeugbau GmbH Treietstraße 1, 6833 Klaus Tel. +43 5523 624170 info@lercher.at www.lercher.at
werkzeugbau kunststoffspritzguss
Hansesun Austria GmbH Interpark Focus 21 6832 Röthis T 05523 56015-0 E-Mail: office@hansesun.at www.hansesun.at
Vorarlbergs größte PV-Anlagen und Stromspeicherausstellung im
photovoltaik zentrum vorarlberg
8 Ortsporträt Klaus, Weiler
Freitag, 22. Juni 2018 Anzeigen
Jung und Alt im Reich der Töne Der Musikverein Harmonie Weiler setzt auf Nachwuchsförderung. „Alles Schöne liegt im Reich der Töne“ steht in goldener Schrift auf der Fahne des Musikvereins Weiler. Diese stand beim diesjährigen Fronleichnam ganz im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Nach 57 Jahren ununterbrochenem Einsatz, war die Vereinsfahne dringend sanierungsbedürftig. Nach ersten Überlegungen, eine neue Fahne anzuschaffen, entschloss man sich seitens der Vereinsleitung schließlich dafür, die historische Fahne aus dem Jahr 1961 zu restaurieren. „Wir Musikanten haben einen besonderen Bezug zu unserer Vereinsfahne, die das Weiler Schlössle zeigt, welches zugleich auch unser Vereinslogo ist“, erklärt Obmann Peter Ender.
unser musikalisches Können zu zeigen. So werden wir am Ende dieses Schuljahres beim Jungmusiktreffen in Hohenems mit dabei sein“, so der musikalische Leiter Dominik Krug.
WEILER.
In über 250 Arbeitsstunden wurde die alte Fahne aufwendig restauriert – angeführt wurde das Sanierungsteam von Conny Marte und Gaby Ender, Unterstützung bekamen sie vom Kloster Altenstadt, wo die ursprüngliche Fahne hergestellt wurde. Im Anschluss an die Fronleichnamsprozession wurde die
Auch das Miteinander kommt beim Musikverein Weiler nicht zu kurz. Durch Ausflüge und Freizeitaktivitäten entsteht ein respektvoller Umgang untereinander. Zu den Highlights gehören das jährliche Musiklager in Laterns genauso wie die Schnitzeljagd durch ganz Weiler. Marschproben früh morgens, Tischtennisturnier und gemeinsame Kinoabende runden das vielfältige Programm der Weiler Musikschüler ab. Der Musikverein Harmonie Weiler verschönert mit seiner Musik weltliche und kirchliche Anlässe. „neue, alte“ Fahne mitsamt Fähnrich Hugo Ludescher und Fahnenpatin Ruth Spalt nun von Pfarrer Marius Ciobanu feierlich gesegnet. Danach lud der Musikverein Harmonie Weiler zum traditionellen Frühschoppen ein. Über 50 Musikschüler Die Fronleichnamsprozession ist nur einer von vielen Fixpunkten im Kalen-
der des Weiler Musikvereins, der weltliche und kirchliche Anlässe mit seiner Musik verschönert und fester Bestandteil der Dorfgemeinschaft ist. Ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt in der Förderung der Jugend. Momentan erlernen 42 Musikschüler im Alter zwischen sieben und 16 Jahren ein Instrument über den Mu-
Nach der Fronleichnamsprozession wurde die „neue, alte“ Fahne gesegnet.
sikverein „Harmonie“ Weiler, weitere neun Kinder starten im Herbst mit der musikalischen Ausbildung. Die Musikschüler können dabei zwischen Blechblasinstrumenten (Trompete, Waldhorn, Posaune, …), H o l z b l a s i n st r u m e nte n (Klarinette, Querflöte, Saxofon, …) und natürlich den Rhythmusinstrumenten (Schlagzeug, Stabspiele …) auswählen.
Jungmusik auf Vormarsch Neben dem Musikunterricht in der Musikschule Rankweil wird das Muszieren in der Gruppe – speziell natürlich in der Jungmusik Weiler – eifrig geprobt. An diesen Proben können die Musikschüler bereits nach eineinhalb Unterrichtsjahren teilnehmen. „Auch sind wir jedes Jahr bestrebt, irgendwo außerhalb unseres Dorfes
Nächstes musikalisches Highlight ist der Dämmerschoppen vor dem „Musikhüsle“ in Weiler am heutigen 22. Juni 2018. „Sollte noch das ein oder andere Kind bei uns mitmachen wollen, dann kann es sich einfach bei uns melden oder dienstags zur Jungmusikprobe vorbeikommen“, lädt der Obmann interessierte Nachwuchsmusiker ein. Alle wichtigen Infos gibt es auf der Homepage des MV Weiler unter www.mv-weiler.at.
Die Jungmusik eröffnet heute den Dämmerschoppen.
Mehr als nur ein Fußballverein Der FC Weiler feiert Erfolge auf und neben dem Rasen. WEILER. Fußball
spielen hat in Weiler Tradition: Der FC Weiler organisierte sich vereinsmäßig im Rahmen der Sportvereinigung Weiler bereits 1946, wobei für den Fußballsport eine eigene Sektion bestand. 1997 erfolgte unter Obmann Karl-Heinz Friesli die Neugründung und Organisation des Vereins. Nach fünfjähriger Führung wurde das Amt an den heutigen Obmann Jürgen Morscher weitergegeben. Erfolge in der Hobbyliga Heute zählt der Verein 82 Mitglieder (Aktive und Passive), davon sind 34 Mitglieder bereits stolze 15 Jahre und länger im Verein tätig. Die Kampfmannschaft spielt in der Hobbyliga Vorderland gemeinsam mit dem FC Klaus, FC
Fraxern, FC Viktorsberg, FC Zwischenwasser, FC Übersaxen, RW Rankweil und dem SF Nofels. Spieltermine sind hier meistens der Montag oder Mittwoch von Ende April bis Anfang September. Neben mehreren Vizemeistertiteln konnten die Weiler Kicker zwei Mal den Meistertitel erringen (2013 und 2016), einige Cuperfolge feiern und mehrmals die Fairnesswertung für sich entscheiden. Wem es übrigens in der Kampfmannschaft „zu viel“ wird, kann zu den mittlerweile gegründeten Altherren wechseln. Diese spielen „nur“ von Zeit zu Zeit Kleinfeldturniere mit. Gesellige Aktivitäten Neben dem sportlichen Bereich gab und gibt es beim FC Weiler regelmäßig gesellschaftliche Aktivitäten abseits des Spielfelds – dazu gehören die jähr-
liche Flurreinigung genauso wie Vereinsausflüge, ein Pokerturnier oder geselliges Beisammensein im vereinseigenen Clubheim. Bereits zum elften Mal wurde heuer der legendäre Faschingsball veranstaltet. Ihr Herz zeigten die Fußballer bei der Golmer Vross Golf Charity, deren Einnahmen benachteiligten Familien in Vorarlberg zukommen. Auch der Nachwuchs wird „gehegt und gepflegt“ – im Sommer veranstaltet der FC Weiler ein dreitägiges Fußballcamp inklusive Zelten und Grillen. „Wer nun Interesse hat, bei der Kampfmannschaft oder den Altherren mitzuspielen oder einfach so im Verein mitwirken möchte, kann gerne über unsere Homepage www.fc-weiler. com Kontakt mit uns aufnehmen“, lädt Obmann Jürgen Morscher ein.
Die Kampfmannschaft kickt in der Hobbyliga Vorderland – die Jugend beim Sommer-Fußballcamp.
Ortsporträt Klaus, Weiler 9
Freitag, 22. Juni 2018 Anzeigen
Segen für neues Feuerwehrauto Das neue Tanklöschfahrzeug bietet nachhaltige Sicherheit für Klaus und die umliegenden Gemeinden. Mit einer festlichen Weihe auf dem Gemeindeplatz und einer Feier beim Feuerwehrhaus wurde Ende Mai das neue Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Klaus gesegnet und offiziell in Dienst gestellt. „Damit ist die Klauser Feuerwehr auch für die nächsten Jahre gerüstet. Das KLAUS.
Fahrzeug wurde nach den neusten Erkenntnissen der Feuerwehrtaktik aufgebaut“, sagte Feuerwehrkommandant Wolfgang Berchtel und freute sich bei dem feierlichen Anlass viele Ehrengäste zu begrüßen, darunter Pfarrer Pio Reinprecht, Landeshauptmann Markus Wallner, Sicherheitslandesrat Christian Gantner, Bürgermeister Werner Müller, Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter, Fahnenpa-
tin Sandra Lercher und Bezirksvertreter Wolfgang Huber. Mit dem neuen Einsatzgefährt wurde das in die Jahre gekommene Vorgängermodell aus dem Jahr 1986 ersetzt, das als Spende dem Hilfsprojekt von Alt-Bürgermeister Hans Kohler in Moldawien übergeben wird. Das neue, leistungsfähige Tanklöschfahrzeug verfügt über einen 2000 Liter fassenden Wasser-
und zwei je 100 Liter fassende Schaumlöschmitteltanks. Dazu kann eine Mannschaft mit neun Personen befördert werden. Rund 430.000 Euro sind in die Anschaffung investiert worden. Von Landesseite wurde der Ankauf mit mehr als 100.000 Euro unterstützt. Der Fahrzeugausschuss der Feuerwehr Klaus war über zwei Jahre hinweg mit der Konzeption, Ausschreibung und Planung beschäftigt.
Mit einer Feier wurde das neue Tanklöschfahrzeug in Dienst gestellt.
Im Café Minze ist jeder willkommen! Das Begegnungscafé ist offen für alle, unabhängig von Alter und Herkunft. Als „Tee der Gastfreundschaft“ ist Minzetee in vielen orientalischen Ländern der Welt ein Symbol für eine gelebte, positive Willkommenskultur. Und genau diese Willkommenskultur wird auch im gleichnamigen „Café Minze“ gelebt. Einmal im Monat treffen sich hier Einheimische aus Klaus und Umgebung und Menschen, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind. Im Café Minze finden sie einen Raum, wo sie sich begegnen, gemeinsam essen KLAUS.
Das Café Minze bietet Begegnungsmöglichkeiten für Einheimische und geflüchtete Menschen. und trinken, kreativ sein, voneinander lernen, miteinander kochen, backen, lachen und eine inspirierende Zeit verbringen können.
Begegnungsplattform Initiiert wurde das Café Minze von einer kleinen Gruppe von Menschen aus Klaus, die sich vor zwei Jah-
ren als freiwillig Engagierte für die Flüchtlingsarbeit zusammengefunden haben und als „Integrationsteam“ begonnen haben, die in Klaus ankommenden geflüchteten Menschen zu unterstützen. Die Begleitung bei offiziellen Terminen oder Arztbesuchen, Hilfe bei Arbeits- oder Wohnungssuche, Deutschlernhilfe, schulische Lernhilfe oder einfach nur gemeinsame Freizeitaktivitäten gehören zu ihren Aufgaben. „Mittlerweile ist das Hauptthema die Integration der Menschen geworden: Vernetzungs- und Begegnungsmöglichkeiten schaf-
fen und umsetzen. So entstand unsere Idee eines offenen Begegnungscafés, die wir seit Jahresbeginn ein- bis zweimal monatlich als Café Minze umsetzen“, erzählt Bianca Jäger-Schnetzer. Als Raum für die Begegnungsplattform wurde das Foyer bei der Turnhalle der Mittelschule Klaus-WeilerFraxern gefunden. Den offiziellen Rahmen bietet der extra gegründete Verein „Minze“, dem es um Integration, Vernetzung und Begegnung geht. Regelmäßige Gäste Mittlerweile hat sich neben wechselnden Gästen auch ein kleines „Stamm-
publikum“ entwickelt. Einige Flüchtlingsfamilien kommen ganz regelmäßig und beteiligen sich auch mit feinen kulinarischen Speisen aus ihrer Heimat. „Hier ist jeder willkommen – wir freuen uns über alle Gäste, jung und alt, einheimisch, zugezogen oder geflüchtet“, betont Bianca Jäger-Schnetzer. Mit Café und Kuchen, Kulinarischem aus dem Irak und Syrien sowie Livemusik vom Jazzduo Manfred With und Erich Peter hat sich das Café Minze gestern bis zum Herbst in die Sommerpause verabschiedet.
Beinahe 30 Jahre Druckluftkompetenz Der Druckluftspezialist Kaeser Kompressoren hat eine Fülle an innovativen Produkten und Dienstleistungen, die Nutzern aller Größenordnungen und Branchen die passende Lösung für eine zuverlässige, wirtschaftliche und vor allem im Sinne von Industrie 4.0 zukunftsfitte Druckluftversorgung bietet. Ob nun hocheffiziente Schraubenkompressoren zur Drucklufterzeugung und zugehöriger -aufbereitung, intelligente Steuerungen und Managementsysteme, individuell gestaltbare innovative Serviceangebote bis hin zur vorausschauenden Wartung oder wirtschaftliche Betreiberlösungen – Kaeser bietet sowohl
Einzelbausteine als auch Komplettlösungen über den gesamten Lebenszyklus eines Druckluftsystems hinweg.
Dienstleistung „Sigma Smart Air“ bietet Kaeser für jeden Anwender maßgenau auf dessen Erfordernisse zugeschnittene Serviceleistungen. So ist – auch dank der mit dem Sigma Air Manager 4.0 möglichen vorausschauenden Instandhaltung – jederzeit höchstmögliche Energieeffizienz und Verfügbarkeit der Druckluftversorgung gewährleistet.
Energieeffizienz an erster Stelle Eine wirtschaftliche Druckluftversorgung beginnt bei wirtschaftlichen Komponenten. So werden bei Kaeser für verschiedene Kompressorenmodelle bereits SuperPremium-Efficiency IE4-Motoren verwendet. Diese bieten den derzeit höchsten Wirkungsgrad, wodurch der Stromverbrauch der Kompressoren noch weiter gesenkt werden kann.
Hervorragender Service in Verbindung mit innovativen Produktlösungen ist die beste Voraussetzung für eine zuverlässige Druckluftversorgung.
So geht Service Moderne und innovative ServiceLösungen bilden den Baustein im
Lebenszyklus einer Druckluftversorgung, die das System komplett macht. Mit der innovativen
KAESER in ganz Österreich Mit über 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Standort Linz und den Niederlassungen in Wr. Neudorf, Hart bei Graz, Wiesing in Tirol und Weiler in Vorarlberg bietet Kaeser österreichweit flexiblen Service auf höchstem Niveau. Die Niederlassung Weiler
wurde im Jahr 1989 gegründet. Der hohe Standard ist unter anderem auf das Engagement der langjährigen Mitarbeiter zurückzuführen, die dank gründlicher Ausbildung und ständiger technischer Weiterbildung stets auf dem neuesten Stand sind.
Kontakt KAESER KOMPRESSOREN Ges.m.b.H. Vorarlberg Treietstraße 43 6837 Weiler T +43 5523 64290 info.austria@kaeser.com www.kaeser.at
Rundum sorglos
mit dem KAESER Service in Weiler In Österreich betreibt KAESER fünf Niederlassungen mit über 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der KAESERKundendienst gilt als der Beste der Branche. nd Auch in Weiler sichert eine hochqualifizierte Vertriebs- un Service-Organisation höchstmögliche Verfügbarkeit aller KAESER-Produkte und -Dienstleistungen. Wirtschaftlichk keit mte und Werterhalt Ihrer Druckluftanlage sind über die gesamte Einsatzzeit konsequent sichergestellt.
Ihre Druckluft-Infoline 0810 900 345
info.austria@kaeser.com
www.kaeser.at
10 Ortsporträt Klaus, Weiler
Freitag, 22. Juni 2018 Anzeigen
Über das Zusammenspiel unterschiedlicher Materialien Wilhelm+Mayer bietet Platzgestaltung aus einer Hand. Monotone Flächen mögen für die Gestaltung gewerblicher oder allgemeiner Flächen, bei denen die Funktion und nicht das Aussehen eine Hauptrolle spielt, ihre Berechtigung haben. In der Wohnumgebung, im Einfamilienhausbereich und dort, wo öffentliches Leben stattfindet, hat man die atmosphärische Qualität der Oberflächengestaltung erkannt. Asphaltflächen nicht mehr „grau in grau“ Asphaltflächen haben günstige Eigenschaften. Sie sind glatt wie ein Teppich, deshalb leicht zu pflegen, extrem form- und hoch belastbar und werden in unterschiedlichsten Farben und Ausführungen hergestellt. Das Götzner Bauunternehmen verfügt dabei über viel Erfahrung. Nicht umsonst werden Straßen und Wege asphaltiert, hier überwiegen die funktionellen Eigenschaften des Belags. In geschliffenen Varianten kommt das verwendete Kiesmaterial schön zur Geltung und verleiht der Oberfläche eine spannende Struktur. Heute variiert man die Farbe des Asphaltbelages nicht nur über die Färbung des verwendeten Korns oder Kies, sondern auch über die Einfärbung des Bindemittels. Das macht die Farbe insgesamt haltbar und robuster. Der Götzner Garnmarkt zeigt mit sei-
Das Spiel von Natursteinpflaster, Asphaltflächen kombiniert mit Bepflanzungen bietet ein reizvolles Miteinander der Materialien. nem hellen Asphalt im unteren Bereich die Reize dieser Gestaltungsmaßnahme. Flächen und Plätze benötigen Unterteilungen und Leitsysteme. Fahrbahnen, Parkplätze, Fußgängerbereiche, Bepflanzungen, Ruhezonen sind Funktionen eines Platzes, die nach Erkennbarkeit und Kennzeichnung verlangen. Der Einsatz von Farbe ist dabei nur ein Mittel. „Ganzflächige Pflasterungen aus Natur- oder Betonsteinen oder verlegt in Streifen und Bändern aus demselben Material, die Integration von Blindenleitsysteme, Bekiesungen und so vieles mehr, sind dabei Mittel zum Zweck und
können bestens kombiniert werden“, sagt der zuständige Bauleiter Konrad Tembl von Wilhelm+Mayer. Wilhelm+Mayer sorgt für das Darunter und das Darüber Das Vermeiden von Stolperfallen, Absätzen und die Berücksichtigung der Verwendung eines Platzes sind dabei genauso zu berücksichtigen wie eine einwandfreie Entwässerung. Kaum etwas stört Fußgänger mehr, als bei Regenwetter Pfützen aus dem Weg zu gehen. Das Götzner Bauunternehmen nutzt seine Tiefbau- und Asphaltierungserfahrung und stellt Fähigkeit, Wissen
und Ausrüstung auch für Platzgestaltungen zur Verfügung. Der frostsichere Unterbau, die notwendige Entwässerung, die Verlegung von Leitungen oder Leerverrohrungen sowie die oberirdisch sichtbaren Leistungen erfolgen in Zusammenarbeit von Tief- und Belagsbau. Auch bei Wohnanlagen und Einfamilienhäusern im Trend Auch im privaten Bereich, bei der Ausführung von Gärten, Hauseinfahrten oder Allgemeinflächen spielt eine ansprechende Gestaltung eine immer wichtigere Rolle – besonders dann, wenn sich Design und Funktion
Fotos: Wilhelm+Mayer
vereinen lassen. Auch hier kann das Götzner Bauunternehmen punkten. Natursteinmauern, Sichtbeton, Oberflächengestaltung und der so wichtige Unterbau gibt es dort aus einer Hand. Planung, Beratung und Ausführung sind eine Gesamtleistung, die die Kunden zu schätzen gelernt haben.
Kontakt Wilhelm+Mayer Bau Asphaltierungen/Platzgestaltung, office@wilhelm-mayer.at Konrad Tembl, T 0664 8280424
WOHNBAU
FO S : MEH R I N ensohn Alber t Ell 14 385 0664 /45
KLEINWOHNANLAGE „SCHLEIERFELD“ IN WEILER
SONNIG, RUHIG – BESTE LAGE
g wohnun r e m m i 3 --Z choss s e g r e b im 1. O
Wenige Gehminuten vom Weiler Ortszentrum entfernt, entsteht die Kleinwohnanlage Schleierfeld mit nur acht Wohnungen. Einfamilienhäuser und Wiesen prägen die nähere Umgebung. Die Wohnungen sind barrierefrei mit guter Infrastruktur – mit Tiefgarage, Kellerabteilen und Garten im Erdgeschoss.
3-Zimmerwohnung Wohnfläche 85,50 m2 Keller 6.00 m2 Balkon 11.08 m2
W I L H E L M + M A Y E R Wohnbau GmbH · T 0 55 23/620 81-777 · albert.ellensohn@wilhelm-mayer.at · www.wilhelm-mayer.at W+M_18_Ins_WA Weiler Schleierfeld_VN_251x195_KW23_rz.indd 1
08.06.18 09:36