ORTSPORTRÄT KLAUS, WEILER FREITAG, 25. JUNI 2021
2 Ortsporträt Klaus, Weiler
Freitag, 25. Juni 2021 Vorarlberger Nachrichten
„Politiker werden an ihren Taten gemessen“ In den vergangenen Monaten konnte der neue Klauser Bürgermeister bereits verschiedene Akzente setzen.
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laus. Vor neun Monaten hat Simon Morscher das Amt von Langzeitbürgermeister Werner Müller übernommen. Im VN-Interview erzählt der zweitjüngste Bürgermeister Vorarlbergs, was ihm wichtig ist und welche Projekte die Gemeindeverantwortlichen in Klaus derzeit beschäftigen. Sie sind jetzt seit neun Monaten Bürgermeister von Klaus – wie fällt Ihre erste Bilanz aus? BGM. SIMON MORSCHER: Aus meiner Sicht sind die ersten
neun Monate positiv verlaufen. Wir konnten bereits in den verschiedensten Bereichen Akzente setzen, wie der Beitritt zum e5Programm oder die Umstellung auf Papiertonnen. Auch diverse Projekte, bei denen vor allem die Bürgerinnen und Bürger im Fokus stehen, wurden bereits umgesetzt. Dennoch prägte die Corona-Pandemie die Anfangszeit. Ausschüsse trafen sich in einem digitalen Raum und mehrere Beschlüsse wurden per Umlaufbeschluss behandelt. Mit dieser Umstellung konnten wir die politische Arbeit weiterführen
und somit auch in der Pandemie handlungsfähig bleiben. Was hat Sie bewogen, als Gemeindechef die Verantwortung für Klaus zu übernehmen? MORSCHER: Ich bin in Klaus aufgewachsen und abgesehen von drei Jahren auf der Universität war mein Lebensmittelpunkt immer in Klaus. Auch die Arbeit in der Gemeindevertretung und in den verschiedenen Vereinen in Klaus hat mir immer sehr viel Freude bereitet. Für mich ist es wichtig, dass auch Generationen nach mir in solch einem lebenswerten Dorf aufwachsen können. Mit 30 Jahren sind Sie der zweitjüngste Bürgermeister in Vorarlberg – sehen Sie Ihr „junges Alter“ als Vorteil? MORSCHER: Vor- und Nachteile gibt es fast überall. Mit 30 Jahren gehört man natürlich nicht zum Durchschnitt und man spricht mir sicher das Thema Digitalisierung oder generell „junge“ Themen eher zu. Dennoch werden alle Bürgermeister oder Politiker nach einer Periode an ihren Taten gemessen und nicht nach ihrem Alter. Welche Erwartungen haben die Bürger an ihren neuen Bürgermeister? MORSCHER: Ich glaube die Bürgerinnen und Bürger können dazu keine konkretere Antwort geben. Dennoch glaube ich, dass es wichtig ist, dass der politische Diskurs mehr auf Konsens als wie auf Dissens abzielt. Dauerhaft Konflikte wirken sich lähmend auf die Entwicklung der Gemeinde aus.
Simon Morscher möchte besondere Akzente setzen bei den Themen Digitalisierung und Klimaschutz.
Wo möchten Sie in Ihrem Amt besondere Akzente setzen? MORSCHER: Digitalisierung sowie auch Klimaschutz sind Themen, die mich auch schon vor meinem Amtsantritt begeistert haben. Neue Technologien in Verbindung mit Klimaschutz finde ich ein sehr
spannendes Thema. Ich glaube, wir sollten gerade in diesen beiden Themenfeldern mutiger werden.
noch Nachholbedarf? MORSCHER: Mich freut es sehr, dass wir schon in den ersten neun Monaten mit der neu konstituierten Gemeindevertretung den Beschluss gefasst haben, jetzt auch zu den e5-Gemeinden zu gehören. Wie auch in anderen Bereichen ist Luft nach oben. Die laufende Ist-Analyse durch das Energieinstitut wird uns aufzeigen, in welchen Bereichen wir konkrete Maßnahmen gegen den Klimawandel setzen müssen und welche uns näher an die Energieautonomie bringen.
Wie soll sich die Gemeinde Klaus entwickeln? MORSCHER: Ganz einfach positiv wie bisher. Gemeinden, die ihre Entwicklung aktiv gestalten, sind sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch in der öffentlichen Wahrnehmung attraktiv. Die Gemeinde Klaus hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. Da es immer Luft nach oben gibt, ist es wichtig, dass wir auch in Zukunft immer aktiv dran arbeiten, damit Klaus für Jung und Alt eine attraktive Gemeinde bleibt.
Was ist im Bereich Bildung geplant? MORSCHER: Vor rund zwei Jahren haben wir die Kreidetafeln durch digitale Tafeln in der Mittelschule Klaus-Weiler-Fraxern ersetzt. Diese haben sich in den letzten Jahren bewährt. Die gleiche Umstellung wird über die Sommerferien in der Volksschule in Klaus durchgeführt. Weiters bekommen beide Schulen einen Breitbandanschluss und der WLAN-Zugang wird installiert. Damit sind die Bildungseinrichtungen für die Zukunft gerüstet.
Welche Projekte beschäftigen aktuell die Gemeindeverantwortlichen? MORSCHER: Aktuell laufen sehr viele kleine Projekte, welche zum Teil auch schon umgesetzt werden konnten, z. B. werden wir noch in diesem Jahr auf die Papiertonne umstellen. Langfristige Projekte, wie die Umsetzung eines regionalen Entwicklungsplans und die Erstellung eines Kanalkatasters werden uns noch länger begleiten. Ebenfalls ist über die nächsten Jahre die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED geplant.
Was wünschen Sie sich für die kommenden Monate? MORSCHER: Natürlich für alle Gesundheit! Daneben freue ich mich aber schon auf Konzerte, Veranstaltungen und Zeltfeste.
Klaus ist seit Kurzem e5-Gemeinde – hat die Gemeinde im Bereich Nachhaltigkeit
ZUR PERSON: Simon Morscher Geboren: 11. Juni 1991 Ausbildung: HTL Rankweil Fachschule für Elektronik, Volkshochschule Götzis – Berufsreifeprüfung, Bachelorstudium Politikwissenschaft in Innsbruck (Abschluss 2020) Berufliche Laufbahn: Prüffeldtechniker und anschließend Technical Support Engineer bei der Firma Omicron electronics GmbH (bis 2016), seit Oktober 2020 Bürgermeister von Klaus Hobbys: Wandern, Skifahren
Stabile Wirtschaft trotz Pandemie Die Wirtschaft in Klaus zeigt sich krisenresistent und expandiert weiter.
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laus. Die Wirtschaft in Klaus steht auf stabilen Füßen. Auch in den vergangenen, herausfordernden Monaten hat sich die Wirtschaft sehr stark präsentiert. „Alles in allem sind die Klauser Betriebe gut durch die Corona-Krise gekommen. Mit 2,5 Millionen Euro Kommunalsteuereinnahmen im
Jahr 2020 hatten wir weniger Ausfälle an Kommunalsteuern zu verzeichnen als andere Gemeinden“, betont Vizebürgermeister Gert Wiesenegger, Obmann vom Finanzausschuss. „Dies gibt uns als Gemeinde die Möglichkeit, Projekte umzusetzen. Uns ist bewusst, wie stark wir alle von einer soliden Wirtschaft profitieren“,
ergänzt Bürgermeister Simon Morscher. Die Wirtschaftslandschaft in Klaus ist bunt gemischt – von Produktionsbetrieben über Gewerbebetriebe bis zu Dienstleistungsbetrieben. Rege Bautätigkeiten Die Wirtschaft in Klaus ist weiter am wachsen. Verschiedene Betriebe erweitern aktuell ihre Standorte. Beim familiengeführten Verpackungsunternehmen Pratopac sind die Bautätigkeiten bereits fast abgeschlossen. Beim Autohaus Branner konnten die Bauarbeiten ebenfalls abgeschlossen werden. Auch die Firma tmv Temel Metallverarbeitung & Vorrichtungsbau GmbH, mit Kernkompetenzen in den Bereichen Werkzeugbau und Maschinenbau, hat die neuen Räumlichkeiten bereits in Betrieb genommen. Das 2005 gegründete mittelständische Familienunternehmen Temel investierte
drei Millionen Euro in den Ausund Neubau des Firmenstandorts. Nach dem Teil Abbruch der bestehenden Lagerhallen ist ein Produktionsbereich mit 1000 Quadratmeter Nutzfläche entstanden, sowie neue Büro- und Sozialräume mit 220 Quadratmetern Nutzfläche. Eine Erweiterung seines Firmenhauptsitzes in Klaus plant auch der Berufsbekleidungshändler und -hersteller Waibel. In den kommenden Monaten wird das Betriebsgebäude modernisiert und erweitert. Ein neues Stockwerk schafft rund 240 Quadratmeter zusätzliche Fläche für Büros, Besprechungs- und Aufenthaltsräume. Auch eine großzügige Dachterrasse soll entstehen. Noch in der Planungsphase befindet sich das Investitionsvorhaben der Firmengruppe Längle. Die Gruppe beabsichtigt auf dem bestehenden Betriebsareal in Klaus die Errichtung eines Hochregallagers
mit 2000 Palettenstellplätzen und über 1000 Langgutlagerplätzen. Die vorgesehene bauliche Erweiterung beinhaltet auch ein integriertes Bearbeitungszentrum für Fräsen, Bohren, Sägen und Folieren. Gleichzeitig will Längle dort auch die Baugruppenmontage ansiedeln. Weitere Meilensteine Auch von öffentlicher Seite gibt es Bauabsichten – der Umbau des Bahnhofes Klaus befindet sich in Planung seitens von Bund und Land. „Dies wäre eine weitere Bereicherung für den Wirtschaftsstandort Klaus – vor allem in Bezug auf den öffentlichen Nahverkehr und die Erreichbarkeit“, betont Vizebürgermeister Gert Wiesenegger. Wichtig für weitere Bauvorhaben ist der Bebauungsplan für das Industriegebiet Klaus, der aktuell erstellt wird und noch im heurigen Jahr 2021 beschlossen werden soll.
Ortsporträt Klaus, Weiler 3
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„Wir wollen nur das Beste für Weiler“ In der neu zusammengesetzten Gemeindevertretung setzt man auf konstruktive Zusammenarbeit.
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eiler. In Weiler werden weitere Impulse zur Ortskernentwicklung gesetzt. Im VN-Interview spricht Bürgermeister Dietmar Summer über die Arbeit der Gemeindevertretung, über aktuelle Projekte und langfristige Vorhaben.
Wie ist die Stimmung in der Gemeindestube in Weiler? BGM. DIETMAR SUMMER: Seit den Gemeinderatswahlen im Herbst sind zwei Fraktionen in der Gemeindevertretung in Weiler und es weht ein frischer Wind. Ehrlich gesagt hatte ich anfänglich einige Bedenken, wie das in der Praxis funktionieren würde. Erfreulicherweise kann ich jetzt sagen, dass wir konstruktiv und gut zusammenarbeiten. Unsere Wahlziele waren ja auch gar nicht so unterschiedlich. Ich denke, wir alle wollen nur das Beste für Weiler – die politischen Beweggründe stehen dabei im Hintergrund. Die bestehenden und geplanten Projekte werden wir weiter vorantreiben – gleichzeitig bringen die neuen Mitglieder in der Gemeindevertretung viele neue Ideen ein. Gab es dadurch auch strukturelle Veränderungen? SUMMER: Ja, die Ausschüsse wurden neu bestellt und arbeiten sehr engagiert an ihren Zielen. Der neue Ausschuss Soziales, Familie und Bildung hat beispielsweise bereits einige Impulse zur Ortsbelebung gesetzt. Dazu gehören gemeinsame Projekte mit der Offenen Jugendarbeit im Rahmen des Pride-Monats genauso wie das Organisieren des ersten
Bänkle-Hocks. Der Umwelt- und Mobilitätsausschuss arbeitet intensiv an der Entwicklung zur e5Gemeinde. Welche Projekte sind es, an denen Sie derzeit gemeinsam arbeiten? SUMMER: Eines der großen Projekte ist natürlich die Fertigstellung der Dorfmitte hier liegen wir gut in der Zeit und gehen davon aus, dass der neue Gebäudekomplex Ende des Jahres bezugsfähig ist. Mit der neuen Gemeindeärztin, dem Krankenund Altenpflegeverein KlausWeiler-Fraxern und einer Physiotherapiepraxis wird hier ein kleines Gesundheitszentrum entstehen. Komplettiert werden könnte dies zum Beispiel noch von einer Facharztpraxis. Auch in puncto Kleinkindbetreuung sind wir einen Schritt weitergekommen. Geplant ist ein Generationenhaus mit drei Kleinkindbetreuungsgruppen für Ein- bis Zweijährige in der Gehrenstraße. Derzeit laufen die Bauverhandlungen und wir hoffen, dass wir heuer im Herbst oder Anfang 2022 starten können. Mit der Ausarbeitung des Räumlichen Entwicklungsplans (REP) haben wir heuer im Frühjahr gestartet. Hier werden wir die Ziele als zukünftige e5-Gemeinde miteinfließen lassen. Mit welchen Themen werden Sie sich langfristig beschäftigen? SUMMER: Ein großes Projekt wird die Zukunft des jetzigen Gemeindeamts im Rahmen der Ortskernentwicklung sein. Im Entwicklungsausschuss wurde
hend – in das frühere Ärztehaus umsiedeln wird, um die Räume am jetzigen Standort freizugeben. Dazu bedarf es nur geringfügiger baulicher Adaptierungen. Hat Corona die Gemeindeentwicklung stark eingebremst? SUMMER: Natürlich hat uns die Pandemie in unserer Arbeit eingebremst. Wir konnten weniger Sitzungen abhalten und geplante Projekte nur bedingt weiter vorantreiben. Auch finanzielle Einbußen mussten wir hinnehmen – so beträgt der Rückgang bei den Ertragsanteilen rund zehn Prozent. Gut gehalten haben sich hingegen die Betriebe, hier sind die Einbußen geringer, als zuerst befürchtet.
Dietmar Summer freut sich, dass die Zusammenarbeit in der neu formierten Gemeindevertretung so gut funktioniert.
Viele langjährige Bürgermeister planen nur noch eine halbe Amtszeit, um bereits in der Hälfte an einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin zu übergeben. Haben Sie das auch vor? SUMMER: Nein, unter der Bedingung, dass ich gesund bleibe, möchte ich der Gemeinde noch die ganze Legislaturperiode als Bürgermeister zur Verfügung stehen.
gerade ein Prozess zur Konzeptfindung gestartet – derzeit gibt es viele Ideen in verschiedene Richtungen. In einem weiteren Schritt werden wir auf die Bevölkerung zugehen. Dann müssen wir abwägen, was sich die Bevölkerung wünscht, was realisierbar ist und was wir in Anbetracht der angespannten Finanzlage auch umsetzen können. Geklärt
Welche Visionen haben Sie noch für „Ihr“ Weiler? SUMMER: Ich wünsche mir, dass wir den Standort noch weiterentwickeln und die Lebensqualität für die Weiler und Weilerinnen noch verbessern können. Dazu gehört, dass wir eine umweltverträgliche Lösung für den Verkehr im Ort finden und uns den Klimazielen annähern.
werden muss auch die Frage des Verkehrs. Einig sind wir uns dahingehend, dass wir für die Bevölkerung einen Ort schaffen möchten, an dem sich Menschen treffen können, Veranstaltungen abhalten können und vieles mehr. Bereits fix ist, dass das Gemeindeamt mit Ende dieses Jahres oder Anfang kommenden Jahres – zumindest vorüberge-
Weiler Dorfmitte – Generationenprojekt Bis Ende 2021 soll der zukunftsweisende Gebäudekomplex bezugsfertig sein.
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eiler. Die Dorfmitte in Weiler vereint Wohnen, Arbeiten und Geschäftsflächen. Mit der Arztpraxis, dem Kranken- und Altenpflegeverein Klaus-Weiler-Fraxern und dem „Physioteam Weiler“ entsteht ein Gesundheitszentrum – ein nachhaltiges Energiekonzept und großzügige Freiflächen werten das Ortszentrum maßgeblich auf.
neuen Standort zu ermöglichen. Mit der neuen Arztpraxis und dem Physiotherapieangebot direkt daneben ergibt sich ein kleines Gesundheitszentrum für Weiler, was mich besonders freut und einen echten Mehrwert für die Weiler Bevölkerung bringt!“, sagt Bürgermeister Dietmar Summer über dieses für Weiler zukunftsträchtige Projekt.
Neue Gemeindeärztin Ab 2022 wird die neue Gemeindeärztin in der modernen Arztpraxis in der Dorfmitte ordinieren. Die Gemeinde kauft die Räumlichkeiten an und stellt so eine langfristig attraktive ärztliche Versorgung der Weiler Bevölkerung sicher. In Weiler ist man froh, dass man nach langer Suche mit Dr. Verena Elsensohn eine Nachfolgerin für Dr. Grotti gefunden hat. Für die Ärztin kam das Angebot aus Weiler wie gerufen. In der großzügigen Praxis in der Dorfmitte lässt sich Dr. Elsensohns Wunsch, ein Mehrangebot im Rahmen einer Gemeinschaftspraxis bieten zu können, verwirklichen. Ein weiterer Pluspunkt ist die Nähe zu Koblach, wo sie mit ihrer kleinen Familie lebt. Geplant sind Öffnungszeiten an vier Vormittagen und drei Nach-
Für einen belebten Ortskern Ein architektonisch ausgeklügelter Komplex ermöglicht eine Mischnutzung mit ca. 1200 m2 Geschäfts- sowie ca. 1200 m2 Wohnfläche, attraktiver Außenraumgestaltung und einem nachhaltigen Energiekonzept. Alle Wohn- und Geschäftsflächen sind barrierefrei geplant. Ein lichtdurchfluteter Innenhof sorgt im – vom Architekturbüro walser+werle geplanten – Gebäude für Lebensqualität und Freiraum. Eine langlebige Holzschindelfassade wertet das Gebäude auf. Wichtig war dem Bauträger Lenz Wohnbau GmbH auch ein nachhaltiges Energiekonzept mit einer Erdsonden-Wärmepumpe und einer passiven Kühlung über die Fußbodenheizung.
mittagen. Ab Juli wird Dr. Verena Elsensohn bis Ende dieses Jahres in der Arztpraxis ihres Vaters in Röthis tätig sein. Spätestens ab Herbst übernimmt sie in Weiler mit den Schuluntersuchungen gemeindeärztliche Aufgaben. Kleines Gesundheitszentrum Im Jänner 2020 beschloss der Vorstand des Kranken- und Al-
tenpflegevereines Klaus-WeilerFraxern einstimmig, das Angebot der Gemeinde Weiler zur Anmietung von Vereinsräumlichkeiten in der „Weiler Dorfmitte“ anzunehmen. Mit dieser Entscheidung stehen nach Fertigstellung des Projektes attraktive, barrierefreie und mit dem Landbus gut erreichbare Räumlichkeiten zur Verfügung. Auch die Weiler
Gemeindevertretung entschied sich einstimmig für das Projekt. Zu guter Letzt verkündete das „Physioteam Weiler“ Ende letzten Jahres seinen Umzug in die Dorfmitte und komplettiert das Gesundheitszentrum im Herzen von Weiler. „Wir waren sofort begeistert von der Idee, dem Krankenund Altenpflegeverein in der Dorfmitte einen
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Klaus wird e5-Gemeinde Nummer 49 Die Gemeinde Klaus hat sich erfolgreich für das e5-Programm beworben.
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laus. Seit 20. April 2021 ist es offiziell – die Gemeinde Klaus nimmt am österreichweiten e5-Programm teil und ergänzt den Reigen der bisher 48 Gemeinden, die sich für eine nachhaltige Energiepolitik und aktiven Klimaschutz einsetzen. Mit der Unterzeichnung hat die Gemeinde Klaus eine Basisvereinbarung mit dem Vorarlberger Energieinstitut abgeschlossen und sich zu den Grundsätzen und Regeln des e5-Programms bekannt. Ist-Analyse Erster Schritt als e5-Gemeinde ist eine Ist-Analyse: Wo steht Klaus in Sachen Energiepolitik und Klimaschutz? Bisher hat sich der eigens dafür ins Leben gerufene e5-Ausschuss mit dem Thema befasst. „Mit der Zeit soll der Ausschuss aber zu einem e5Team werden. Jeder, der Interesse an dem Thema hat, kann sich
bei der Gemeinde melden und sich im Team einbringen“, sagt Bürgermeister Simon Morscher. Auch die Zusammenarbeit mit anderen e5-Gemeinden im Vorderland soll intensiviert werden. Gemeindeübergreifende Projekte und gemeinsame Kampagnen sind angedacht. Im September ist ein erster Workshop mit dem e5Team geplant, bei dem anhand der Ist-Analyse Maßnahmen und Ziele definiert werden sollen. Bestimmte Maßnahmen wurden schon im Vorfeld beschlossen, wie zum Beispiel die sukzessive Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchtmittel. Begrünte Flachdächer sind in Klaus eh schon vorgeschrieben – diese sollen in Kombination mit Photovoltaikanlagen in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Im Sinne der Biodiversität wurden bereits auf nahezu allen Verkehrsinseln naturnahe Blumenwiesen gesät. Auch das vor zwei Jahren instal-
lierte Caruso-Carsharingmodell wird gut angenommen. Teil der KLAR!-Region Als Mitglied der Regio Vorderland-Feldkirch ist die Gemeinde Klaus auch Teil der KLAR!-Region Vorderland-Feldkirch. Auf Initiative von Feldkirch und Rankweil hat sich die Regio Vorderland als „Klimawandel-Anpassungsmodellregion“ beworben. Im Rahmen von KLAR!-Phase 1 ist eine Reihe bewusstseinsbildender Maßnahmen geplant, um das Thema Klimawandelanpassung in der Öffentlichkeit präsent zu machen. Konkrete Klimawandelanpassungs-Umsetzungsmaßnahmen sollen im Rahmen der Erstellung des detaillierten Anpassungskonzeptes ausgearbeitet werden. Das Förderprogramm KlimawandelA n p a ss u n g s m o d e l l re g i o n e n (KLAR!) wurde vom Klima- und Energiefonds in Kooperation
mit dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) initiiert. Ziel des Programmes ist es, Regionen und Gemeinden die Möglichkeit
zu geben, sich auf den Klimawandel vorzubereiten, mittels Anpassungsmaßnahmen die negativen Folgen des Klimawandels zu minimieren und die sich eröffnenden Chancen zu nutzen.
Ein Plan für die Zukunft Die Gemeinde Klaus arbeitet am Räumlichen Entwicklungsplan (REP).
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laus. Steigender Flächenverbrauch, zunehmender Verkehr, Bevölkerungsund Wirtschaftswachstum stellen die Gemeinden vor immer neue Herausforderungen. „Diesen Entwicklungen müssen wir auch in Klaus mit vorausschauenden Konzepten begegnen: Wie wollen wir Siedlungs- und Betriebsgebiete, aber auch Freiräume in Klaus weiterentwickeln? Wie können wir unser Angebot an Sport- und Freizeiteinrichtungen, an Bildungs- und Betreuungsinfrastrukturen mit anderen Kommunen in der Region abstimmen?“, sagt Bürgermeister Simon Morscher. Eine Antwort auf diese Fragen soll der Räumliche Entwicklungsplan (REP) geben, den die Gemeinde Klaus gerade am Erarbeiten ist. Begleitet und unterstützt wird sie
aber auch Sportplatzentwicklung sowie Belebung und Begegnung in Klaus“, informiert der Bürgermeister.
de analysieren und ihre Stärken und Schwächen daraus ableiten. „Am 30. Juni findet ein kleiner Abend Workshop statt. Themen, die auf der Agenda stehen sind zum Beispiel Ortsentwicklung und gemeinnütziger Wohnbau,
Bürger beteiligen sich Im nächsten Schritt ist die Mithilfe der Bürger gefragt. „Wir möchten die Wünsche und Anregungen der Bürger sammeln und in die Planungen einfließen lassen. Schon jetzt lade ich alle Klauser und Klauserinnen herzlich ein, an diesem Prozess teilzunehmen“, betont Simon Morscher. Der REP für Klaus entsteht parallel zum Räumlichen Entwicklungskonzept der Region Vorderland-Feldkirch (reg-REK). Auch dieser wird in Zusammenarbeit mit Rosinak & Partner und stadtland erarbeitet – auch hier sind die Bürger zur Beteiligung eingeladen.
derschwelligeren Zugang bieten als die Gemeinde-Website. Über PushTAN können aktuelle Meldungen zum Beispiel zu Veranstaltungen, Straßensperren o. Ä. geteilt werden. „Wir wün-
schen uns, dass auch die Vereine mitziehen und die App nutzen, beispielsweise, um Schnupperveranstaltungen oder Events bekannt zu machen“, hofft Bürgermeister Simon Morscher.
Der Räumliche Entwicklungsplan soll die Weichen stellen für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde. dabei von den Büros „Rosniak & Partner“ und „stadtland“. Erste Schritte Der REP soll künftig eine solide Basis für die Flächenwidmungsund Bebauungsplanung der Ge-
meinde schaffen und eine Plattform für Maßnahmen in den Bereichen Verkehr, Freiraum, Wirtschaft und Soziales bieten. In einem ersten Schritt werden Rosinak & Partner und stadtland den Ist-Zustand der Gemein-
Klaus goes digital Die Gemeinde informiert ihre Bürger in Zukunft auch über eine App.
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laus. Die umfassende Information der Klauser und Klauserinnen ist Bürgermeister Simon Morscher ein großes Anliegen. „Die Kommunikation zwischen Gemeinde und Bürgern ist für ein aktives Dorfleben und für den Zusammenhalt in der Gemeinde sehr wichtig – wir möchten in Zukunft für einen regen Informationsaustausch sorgen“, so der neue Gemeindechef. Seit Dezember werden die Klauser mit „Klaus informiert“, einem gedruckten Gemeindeblatt, regelmäßig über das Dorfgeschehen informiert. Interessierte können
sich überdies für einen zweiwöchigen Gemeinde-Newsletter anmelden oder sich bei Facebook informieren. Außerdem hat die Gemeinde-Website ein neues Design bekommen. Informationstool für Bürger Jetzt geht die Gemeinde noch einen Schritt weiter und bekommt eine eigene App. „Mit einem jungen Unternehmen entwickeln wir gerade eine App für die Gemeinde Klaus. Es soll in erster Linie ein Informationstool für alle Bürger und an Klaus Interessierten sein, gleichzeitig aber auch als
Vernetzungsplattform für digitale Nachbarschaftshilfe fungieren“, verrät Bürgermeister Morscher. App-Entwicklung Die App mit dem Namen „Gemeinde Klaus“ soll bis Juli fertig entwickelt sein und spätestens ab Mitte Juli in allen App-Stores zum kostenlosen Download bereitstehen. „Einmal heruntergeladen, kann man gleich ohne Registrierung starten. Die App ist selbsterklärend und sehr benutzerfreundlich“, erklärt Simon Morscher. Sie soll einen schnelleren und nie-
IMPRESSUM Medieninhaber und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Texte: Laurence Feider. Bilder: Philipp Steurer, Gemeinde Klaus, Gemeinde Weiler, Roswitha Fritz, Werner Fritz, Laurence Feider, Mauche.eu, Vereine Weiler und Klaus, Jungmusik: Musikverein Harmonie Weiler, Shutterstock, Lisa Suitner, privat. Umsetzung: Mathias Fuchs, Tina-Maria Grundner. Anzeigenberatung: Claudia Polz , Günter Rigo. Erscheinungstermin: 25. Juni 2021
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Science-Fiction in Klaus Es gibt große Unternehmen im Land, die kennt jeder. Ganz klar, dass junge Leute beim Thema „Lehre“ erst mal an die Big-Player denken. Doch manchmal liegt das Gute auch so nahe. Das Familienunternehmen Lercher in Klaus zum Beispiel gleich gegenüber dem Bahnhof. Das 130-Köpfe starke Team rund um das Geschwisterpaar Sandra Ender-Lercher und Dominik Lercher ist ein Nischenplayer. In der Branche ist man im 3-LänderEck führend. Denn das Unternehmen stellt sowohl die stählernen Spritzgussformen als auch die damit gefertigten Kunststoffteile unter einem Dach her. Spezialisiert hat man sich auf Präzisionsteile. Und mit Präzision beginnt schon die Ausbildung. Da lernen die Youngsters erst mal den Begriff µ (sprich „Mü“) kennen. Ein tausendstel Millimeter ist das. So genau wird hier gearbeitet. Muss es auch. Denn schließlich kommen die bei Lercher produzierten Kunststoffteile in vielen
Lehrling Lina bei der Arbeit.
Johannes (Werkzeugbautechnik-Lehrling) beherrscht das Cockpit des Dreh-Fräscenters. sensiblen Bereichen zum Einsatz. Präzisionsteile von Lercher verrichten z.B. ihre Arbeit unter der Kühlerhaube von vielen Automobilmarken, sie tragen mit dazu bei, dass Fahrzeuge in Sekunden zum Stillstand
Emilia Kunststofftechnik-Lehrling bei Lercher
Oliver Laukas, Ausbildungsleiter.
Roboter greifen sich Kunststoffteile, Fräser schruppen durch Stahl, es blinkt und surrt - hier fühlst du dich manchmal wie im Raumschiff.
kommen, sorgen dafür, dass Türen und Schubladen in der Küche „wie geschmiert“ öffnen und schließen oder helfen, dass medizinische Geräte gut in der Hand liegen. „Bei uns ist Abwechslung an der Tagesordnung“, beschreibt Oliver Laukas, Ausbildungsleiter bei Lercher, die Besonderheit des mehrfach ausgezeichneten Lehrbetriebs. „Sowohl Werkzeugbauals auch Kunststofftechnik-Lehrlinge rotieren bei uns durch alle Abteilungen. Das schärft den Blick fürs Ganze und macht sie zu begehrten Profis, die mehr können, als eben nur eine Maschine zu bedienen.“ Beim jährlichen „Lehrlingsstück“ dürfen die Newcomer alles selbst managen und abwickeln - von der Konstruktion über das Spritzgusswerkzeug bis zum Spritzen des Kunststoffteils. Dieses Jahr
Fotos: Patrick Säly
wurde z.B. ein Lercher Magnet für die Pinnwand gemacht. Absolute Praxisnähe ist Trumpf Kaum woanders dürfen Lehrlinge so rasch wie bei Lercher an die großen High-Tech-Maschinen. „Hier bist du von Anfang an ein vollwertiges Teammitglied und darfst schnell mal an richtigen Aufträgen mitschaffen!“, bringt es Emilia auf den Punkt. Sie macht hier ihre Ausbildung zur Kunststofftechnikerin und fühlt sich bei ihren männlichen Kollegen sichtlich wohl und anerkannt. Schwer heben, ölverschmierte Werkshallen und ruppiger Umgangston das war mal bzw. bei Lercher sowieso noch nie. Denn blitzsauber und klimatisiert mussten die Fertigungshallen schon vor der aktuellen Portfolio-Erweiterung in Richtung Medizintechnik sein.
Dieses Jahr kommt sogar eine Reinraum-Produktion hinzu mit Spritzgussautomaten und Robotern. „Wie im ScienceFiction-Film.“ würde Emilia sagen.
Infos und Kontakt Seit 1979 von Bernhard und Monika Lercher gegründet, seit 2010 von der 2. Generation Sandra Ender-Lercher und Dominik Lercher geführt. Besonderheit: Kombination von Werkzeugbau und Kunststoffspritzguss unter einem Dach. Mehr als 1 Mrd. Präzisionsteile verlassen jedes Jahr die Produktion in Klaus. 26 Lehrlinge befinden sich derzeit in Ausbildung. Kontakt: Ausbildungsleiter Oliver Laukas Mail: lehre@lercher.at Tel.: + 43 5523 62417 535
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LEHRLING BEI LERCHER
hier gibt‘s täglich eins in die fräse,
und zwar in eine der high-tech cnc-fräsen.
Bei Lercher dürfen wir Lehrlinge sehr schnell auch an die modernen CNC-Fräsen. Monatelanges Feilen an Übungsteilen gibt‘s hier nicht. Fast täglich steh’ ich an einer der High-Tech-Maschinen und „fütter“ sie mit Werkstücken. Es ist schon faszinierend, wie sich dann die Fräse durch das Metalll frisst, als wäre es ein Stück Butter. Wir bauen hier supergenaue Stahlformen, mit denen wir dann - eine Etage höher - Präzisions-Kunststoffteile spritzen.
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Freitag, 25. Juni 2021 Vorarlberger Nachrichten
Neue Aufgabe für das Tanklöschfahrzeug Die Feuerwehr Weiler hat das außer Dienst genommene TLF nach Kroatien geschickt.
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eiler. Bereits im vergangenen Jahr erhielt die Feuerwehr Weiler ein neues Tanklöschfahrzeug. Das alte TLF wurde jetzt in ein neues Feuerwehr-Leben nach Cetingrad/Kroatien geschickt. Lange im Dienst Im Juni 1988 erweiterte die Gemeinde den Fuhrpark der Feuerwehr Weiler, bestehend aus dem Mannschaftstransportfahrzeug (VF BUS) und Löschgruppenfahrzeug, um ein Tanklöschfahrzeug. Roland Jenny übernahm als junger Feuerwehrler die Verantwortung für das neue Fahrzeug, das auch technisch einen Riesenfortschritt für die Feuerwehr Weiler bedeutete. Nach 32 Jahren war es wieder an der Zeit, sowohl den gewachsenen Anforderungen an die Aufgaben der Feuerwehr als auch dem technischen Fortschritt gerecht zu werden. Im Februar 2020 löste ein neues Tanklöschfahrzeug das alte ab, das nun ausgemustert werden konnte. Heinrich Lampert, beim Bau des alten TLF vor über dreißig Jahren noch Lehrling, war auch beim neuen Tanklöschfahrzeug als Fahrzeugbaumeister maßgeblich beteiligt.
Spende des alten TLF Seit einigen Jahren ist es üblich, dass ausgemusterte Feuerwehrfahrzeuge an Feuerwehren in Osteuropa gespendet werden. Matias Kalić, der mit seiner Familie in Weiler wohnt, stellte den Kontakt zur Feuerwehr der Gemeinde Cetingrad in Kroatien her. Hier wurde nach einem gebrauchten Tanklöschfahrzeug gesucht, das für Brandbekämpfungsmaßnahmen und Feuerwehrübungen dringend benötigt wird. Im Juni 2021 war es so weit und das altgediente TLF wurde feierlich an die Feuerwehr Cetingrad übergeben, was verständlicherweise nicht ganz ohne Emotionen ablief. „Wir hoffen, dass das TLF noch lange gute Dienste erweist und zur Sicherheit der Bevölkerung in Cetingrad beiträgt“, sagt Feuerwehrkommandant Reinhard Morscher. Jahreshauptversammlung Vor Kurzem hielt die Feuerwehr Weiler auch ihre Jahreshauptversammlung ab. Die Leistungsbilanz 2020 zeigt, dass von den Mitgliedern der Weiler Feuerwehr 2280 ehrenamtliche Stunden für Menschen in und um Weiler geleistet wurden. 25-
Übergabe des ausgemusterten TLF an die Feuerwehr Cetingrad. mal rückten die Weiler Feuerwehrler zu unterschiedlichsten Einsätzen aus. Der Einsatzbogen spannte sich von einer Befreiungsaktion aus einem Lift, Brandeinsätzen, Verkehrsunfällen bis hin zu Ölspuren auf Straßen, Kindern, deren Rettung von einem Baum die Feuerwehr auf den Plan rief, und dem Aufstellen
der Bürgermeistertanne beim wiedergewählten Bürgermeister Dietmar Summer. Roman Ludescher und Christian Wetzlinger berichteten von der umtriebigen Feuerwehrjugend, die mittlerweile 14 Mitglieder zählt. Sarah Dufner schaffte heuer den Übertritt von der Jungfeuerwehr zu den „Großen“ und wurde fei-
erlich angelobt. Vier Mitglieder der Feuerwehr wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt: Roland Jenny und Siegfried Eisele für je 40 Jahre, Christian Summer und Manfred Ritter für 30 Jahre treue Kameradschaft und Unterstützung der Feuerwehr Weiler. Mehr Informationen unter www.fw-weiler.at
In Weiler blüht und sprießt es In einem Projekt von Gemeinde und Volksschule wurde eine Nützlingsweide angelegt.
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eiler. Die intensive Nutzung von Naturräumen und die zunehmende Versiegelung in den Siedlungsgebieten machen nicht nur den Bienen und anderen blütenbesuchenden Insekten zu schaffen. Öffentliche Grünflächen bieten
viel Potenztial, um gleichzeitig Lebensraum für Wildbienen, Schmetterlinge und andere blütenbesuchende Insekten zu schaffen und Raum für die Dorfbewohner zur Verfügung zu stellen. Gerda Stemmer startete in diesem Sinne ein gemeinsames Projekt des Umwelt- und Kulturausschusses und der Volksschule Weiler. Im Rahmen des Nachmittagsunterrichts wurde mit den Kindern die Wiese vor dem Ritterhaus in eine bunte Nützlingsweide verwandelt, die nicht nur Bienen und Insekten zum Verweilen einladen soll. Schüler als Gärtner Am ersten Arbeitstag wurde der Boden von den Schülern aufgelockert. Um für das Saat-
Auf Initiative von Gerda Stemmer legten die Volksschüler eine Nützlingsweide an. gut optimale Bedingungen zu schaffen, hieß es anschließend „Wasser marsch“, wobei nicht nur der Boden nass wurde. Zu guter Letzt wurde der Samen
von den Kindern auf der ganzen Wiese verteilt. Er lässt hier eine bunte und bienenfreundliche Nützlingsweide entstehen. Diese Wiesenart bietet auch den
Vorteil, dass seltener gemäht werden muss. In weiterer Folge sollen hier Bäume gepflanzt und ein öffentlicher Bücherschrank aufgestellt werden.
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„Weiler Dorfmitte“ Im Herzen von Weiler entsteht ein von der Gemeinde seit langem gewünschter Arbeits- und Lebensraum. Der Rohbau ist seit Ende April fertiggestellt. Derzeit werden die Rohinstallationen sowie der Innenausbau ausgeführt. Die Fenster sind eingebaut und in Kürze wird die Fassade mit einer hochwertigen Lärchenholz Schindelfassade verkleidet. Die „Weiler Dorfmitte“ soll nicht nur außen sondern auch innen mit einem lichtdurchfluteten Atrium ein richtiges Schmuckstück werden. Attraktive Büro- und Arbeitsräume! Der Großteil der Gewerbeflächen in der „Weiler Dorfmitte“ ist bereits fix vergeben: Gemeindearzt, Krankenpflegeverein, Physiotherapiepraxis, Friseur. Auch die Firma Lenz Wohnbau wird ihre Büroräumlichkeiten in die Weiler Dorfmitte verlegen. Weitere hochwertige Büro- und Geschäftsflächen von 45 bis 300m2 stehen für Mieter oder Käufer zur Verfügung. Profitieren auch Sie von den vielen Vorteilen in der „Weiler Dorfmitte“: zentrale Lage im Herzen von Weiler, super Werbelage und Einkaufsmöglichkeiten, ausgezeichnete Verkehrsanbindung durch unmittelbare Nähe von Bushaltestelle und gute Erreichbarkeit von Zug und Autobahn. Parkplätze
im Außenbereich sowie in der Tiefgarage, architektonisch interessantes Gebäude mit attraktivem Atrium,klimafreundliche Wärmepumpenheizung, Photovoltaikanlage, barrierefreier Zugang, leistbare 2/3/4 Zimmer-Mietwohnungen mit schönen Terrassen (Vermietungsstart ca. im Sommer 2021) Wohnanlagen in gehobener Qualität Generell stellt die Firma Lenz Wohnbau bei allen Wohnanlagen das Motto „Einfach schöner wohnen“ die Wohnträume der Kunden in den Mittelpunkt. Sonnige Grundstücke, durchdachte Planung, solide Bauqualität, attraktive Wohnräume, sind wichtige Voraussetzungen und garantieren hohen Wohnkomfort.
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8 Ortsporträt Klaus, Weiler
Freitag, 25. Juni 2021 Vorarlberger Nachrichten
Das wird ein Sommer wie noch nie! Der „Klusr Generationensommer“ bietet ein abwechslungsreiches Sommerprogramm.
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laus. Lange führte er ein Schattendasein – jetzt wird er wieder ins Rampenlicht gerückt: der Pavillon im Zentrum von Klaus. Er wird der Schauplatz eines vielseitigen Sommerprogramms für Jung und Alt, das jeweils freitags für Unterhaltung sorgt. Unter dem Motto „Klusr Generationensommer“ haben Daniela Ritter und Nicole Beck mit dem Sozialausschuss ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm initiiert. Klappstuhlkino Zu den Highlights gehört das sogenannte Klappstuhlkino. Das Prinzip ist einfach: Jeder packt seine Jause, seine Decke und seine Sitzgelegenheit und kommt zum gemeinsamen Filmschauen zum Pavillon. Hier kann man sich ein lauschiges Plätzchen aussuchen und es sich gemütlich machen. „Wir wollten bestehenden Openair-Kinoveranstaltungen keine Konkurrenz machen und haben uns daher etwas Besonderes überlegt“, erzählt Daniela Ritter. Welcher Film über die Leinwand flimmert, bestimmen die Klauser per Online-Voting selbst. Es stehen 12 Filme zur Auswahl – die vier beliebtesten werden an vier Abenden im
Klappstuhlkino gezeigt. „Bis jetzt haben wir sehr positive Rückmeldungen bekommen und es haben schon über 150 Kinoliebhaber für ihre Lieblingsfilme abgestimmt“, sagt Daniela Ritter. Die Filmabende finden von Juli bis September an vier Freitagen statt. Musik und mehr Was fehlt noch für ein perfektes Sommerprogramm unter freiem Himmel? Natürlich Musik. In Zusammenarbeit von Sozial- und Kulturausschuss werden Klauser
Vereine und heimische Künstler an mehreren Abenden für besondere Klangerlebnisse sorgen. „Wir freuen uns, dass wir ein sehr abwechslungsreiches Programm zusammenstellen konnten, bei dem jeder auf seinen Geschmack kommt“, betont Reingard Hensler vom Sozialausschuss. Am heutigen Freitag wird Gallo Pinto den Pavillon ab 19 Uhr zum Klingen bringen. Die Gruppe spielt Lieder aus Lateinamerika und singt über Liebe, Revolution und Nahrungsmittel. Im Herbst 2020 stellte die Grup-
pe ihr zweites Album (Amor y Revolución) mit einer Mischung aus Klassikern und Eigenkompositionen fertig. Da seither aufgrund von Corona keine Auftritte möglich waren, wird der Auftritt in Klaus der erste sein, bei dem das Album live präsentiert wird. Ebenfalls mit von der Partie ist die mexikanische Sängerin Vicky González. Es wird ein Abend mit kubanischen Freiheitsliedern, Cumbias, Boleros, spanischen Schlagern und viel Corazon. Am 16. Juli liest der Autor Hans Platzgumer aus seinem Roman
„Bogners Abgang“. Am 30. Juli steht der Dämmerschoppen mit der Bürgermusik auf dem Programm. Zu den weiteren musikalischen Highlights des Sommers gehören Harry Weber live und Trickster Flint. Der Generationensommer wird – wie auch der Monatsmarkt – von der LEADER-Region Vorderland-WalgauBludenz mit einer Kostenübernahme von 60 Prozent unterstützt. Das ermöglicht es der Gemeinde, das vielfältige Freizeitprogramm für die Klauser kostenlos anzubieten.
Verschiedene musikalische Acts wie Trickster Flint oder Gallo Pinto lassen den Generationensommer erklingen.
Action für Alle auf dem Pumptrack Der Skaterplatz wird im Sommer zum Pumptrack umgebaut.
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laus. Hinter dem Wort „Pumptrack“ verbirgt sich ein spezieller Rundkurs für Sportgeräte mit Rädern aller Art, also Fahrräder (vom normalen Straßenrad über Mountainbikes bis hin zum BMX), Roller, Scooter, Longboards, Skateboards, Inlineskates und sogar Laufräder. Das Besondere dabei: Die Strecke kann ohne Treten bzw. Anschieben gemeistert werden. Stattdessen nimmt man durch Zieh- und Drückbewegungen („pumpen“) des Körpers Geschwindigkeit auf. Für den besonderen Nervenkitzel sorgen auf dem Kurs angeordnete Wellen, Steilkurven und Sprünge. Für
Klein und Groß, Jung und Alt ist es eine ausgezeichnete Möglichkeit mit viel Spaß Gleichgewicht und Fahrverhalten zu trainieren. Sieben Wochen lang Ein solcher Pumptrack wird den Klausern im Sommer sieben Wochen lang kostenlos zur Verfügung stehen. Den Anstoß gegeben hatte eine Umfrage bei den Klauser Bürgern zum Zustand der Spielplätze. Sehr schlecht schnitt dabei der Skaterplatz ab. Mit dem Pumptrack soll der Spaß auf den Skaterplatz zurückkehren. Eröffnet wird der Pumptrack am 12. Juli durch die offene Jugendarbeit Vorderland.
Mit Spiel und Spaß durch den Sommer Die Gemeinden Klaus, Weiler und Fraxern bieten ein abwechslungsreiches Ferienprogramm an.
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laus. Ähnlich wie vor fünf Jahren wird heuer im Sommer ein besonderes Freizeitprogramm für Kinder und Jugendliche von 3 bis 15 Jahren angeboten. Unter dem Titel KIDSommer stehen über 80 Aktivitäten für die Kinder aus Klaus, Weiler und Fraxern zur Auswahl. „Wir haben alle Vereine angeschrieben und wirklich tolle Rückmeldungen bekommen. Auch Privatpersonen bieten Workshops an“, erzählt Daniela Ritter. Bunte Auswahl Auf dem Programm stehen kreative Angebote und Backkurse, genauso wie sportliche Schnup-
perangebote und Musikworkshops. Aber auch Ausflüge in die Natur werden angeboten sowie ein Besuch bei Feuerwehr oder Polizei. Zum Abschluss des KID-
Sommers gibt es am 11. September ein Fest mit Clownerei für die ganze Familie unter dem Motto „Lillilu lädt ein!“ Online-Anmeldung Die Anmeldung startet ab 25.Juni und ist nur online möglich – sie erfolgt über den Link www.klaus. at/kidsommer. Das Ferienprogramm ist ein Freizeitprogramm und kein Ersatz für die Ferienbetreuung durch die Kinderbetreuungseinrichtungen der Gemeinde. Zu den Veranstaltungen können sich Kinder und Jugendliche mit Wohnsitz in Klaus, Weiler und Fraxern anmelden und auch solche, die ihre Ferien in diesen Gemeinden verbringen.
Den Abschluss des KIDSommer-Programms macht ein fröhliches Fest mit Clownfrau Lillilu.
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10 Ortsporträt Klaus, Weiler
Freitag, 25. Juni 2021 Vorarlberger Nachrichten
Auf dem Weg zur e5-Gemeinde Die Gemeinde Weiler wird ab 2022 Mitglied der e5-Familie.
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eiler. Seit 1998 gibt es das e5-Landesprogramm in Vorarlberg. Rund 470 e5-Teammitglieder in 50 e5-Gemeinden arbeiten engagiert daran, die Ziele der Energieautonomie Vorarlberg zu erreichen. Bald wird auch die Gemeinde Weiler dazugehören. Neue Ausschüsse Durch die Wahl der Gemeindevertretung im vergangenen Herbst wurden die Ausschüsse der Gemeinde Weiler neu bestellt. Das große Ziel des Umwelt- und Mobilitätsausschusses ist die Entwicklung zur e5-Gemeinde – den Beschluss dazu fasste die Gemeindevertretung in der Sitzung am 17. April 2021. Pro Jahr können lediglich drei Gemeinden diesem Bündnis beitreten, Weiler wird ab 2022 Mitglied der e5Familie. Der offizielle Startschuss erfolgt im Herbst 2021. In einem ersten Schritt wird anhand eines Maßnahmenkataloges überprüft, welche Möglichkeiten einer verbesserten Energienutzung in der Gemeinde bereits umgesetzt werden. Die Ergebnisse dieser Analyse und das dabei erstellte
Der Weiler Umwelt- und Mobilitätsausschuss, v. l. Ausschussobmann Alfred Lins, Gerda Stemmer, Peter Stöger, Stefan Lins, Achim Zortea, Konstantin Tiefenthaler. „stärken-Schwächen-Profil“ sind die Basis für die weitere Arbeit des e5-Teams. So steht am Beginn des großen Projekts die Bestandserfassung – was ist bereits vorhanden, wo gibt es Handlungsbedarf und was kann beigetragen werden? Mit den PhotovoltaikAnlagen auf dem Dach des Bauhofs und bei der Volksschule, der sukzessiven Umrüstung der Straßenlampen auf LED, dem Glyphosatverbot auf Gemeindeflächen,
der Renaturierung des Ratzbaches, der Einrichtung eines Wildbienenhotels etc. ist Weiler bereits auf einem guten Weg. Gemeinsames Engagement Alle e5-Gemeinden werden vom Energieinstitut fachlich betreut, laufend auditiert und zertifiziert, um eine Umsetzung der Arbeitsprogramme, die durch den Maßnahmenkatalog erarbeitet wurden, zu erreichen. Alle vier Jahre
unterzieht sich die Gemeinde einer Bewertung durch eine unabhängige Kommission. So wie Restaurants mit Hauben ausgezeichnet werden, erhalten erfolgreiche e5-Gemeinden – je nach Umsetzungsgrad der möglichen Energieeffizienzmaßnahmen – ein bis fünf „e“ verliehen. Der Maßnahmenkatalog umfasst sechs Handlungsfelder. Dazu zählen Entwicklung u. Raumordnung, Kommunale Bauten u. Anlagen,
Verkehr u. Mobilität, Versorgung u. Entsorgung, Kommunikation u. Kooperation und interne Organisation. Das e5-Team sollte möglichst breit aufgestellt sein – neben den politischen Vertretern ist es wichtig, dass Fachleute, Experten und Bürger, die sich für dieses Projekt einsetzen möchten, diese spannende Entwicklung in der Gemeinde begleiten und erarbeiten. Kurzfristigere Pläne des Ausschusses sind die Schaffung von Blumenwiesen auf gemeindeeigenen Flächen und Verkehrsinseln. Die Erneuerung der Beschilderung im Industriegebiet ist ein Projekt, das vom breuß mähr-Ingenieurbüro schon vor einiger Zeit erarbeitet wurde und nun entsprechend umgesetzt wird. „Mit Ressourcen unserer Umwelt in Zukunft verantwortungsvoller umzugehen ist für uns alle das Gebot der Stunde. Die Mitglieder des Umwelt- und Mobilitätsausschusses wollen mit viel Engagement die liebens- und lebenswerte Gemeinde enkeltauglich machen und hoffen auf breite Unterstützung der Weiler Bevölkerung“, sagt Ausschussobmann Alfred Lins.
Leitbild für die Gemeindeentwicklung Im Frühjahr hat die Gemeinde Weiler mit der Erarbeitung eines REP begonnen.
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eiler. Bis Ende 2022 muss jede Gemeinde in Vorarlberg einen räumlichen Entwicklungsplan (REP) mit bestimmten Inhalten ausgearbeitet haben. Die Gemeinde Weiler hat heuer im Frühjahr mit der Erarbeitung eines REP nach den
Vorgaben des Vorarlberger Raumplanungsgesetzes begonnen. Weichen stellen Dieser REP stellt ab seinem Beschluss durch die Gemeindevertretung die grundsätzlichen Zielsetzungen für die Gemeinde-
entwicklung – in räumlicher, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht im nächsten Jahrzehnt dar. Der REP ist die übergeordnete strategische Ebene der Gemeindeplanung und bildet die Grundlage für die Flächenwidmungs- und Bebauungsplanung. Obwohl die Festlegungen des REP – nach der gesetzlichen Definition – sich nur direkt an die Gemeinde richten, wirken diese indirekt natürlich in die Lebenswelten der Gemeindebürger. Die Erstellung erfolgt daher in einem partizipativen Prozess unter Einbindung der Bevölkerung. Ziel des Prozesses ist es, Perspektiven für die Entwicklung der Gemeinde aufzuzeigen und einen breiten Konsens darüber zu erreichen, was die Gemeinde Weiler sein und werden soll,
aber auch welche Entwicklungen nicht den Vorstellungen entsprechen. „Der REP wird als Leitbild für die Gemeindeentwicklung hoffentlich Basis für viele positive Entscheidungen sein, aber teilweise werden auch ablehnende und negative Entscheidungen der Gemeindegremien sich darauf stützen müssen, wenn einzelne Vorhaben den gemeinsam festgelegten Zielen entgegenstehen“, erläutert Bürgermeister Dietmar Summer. Thematische Arbeitsgruppen Die Bearbeitung des REP erfolgt in thematischen Arbeitsgruppen (AG), deren Mitglieder sich aus der Gemeindevertretung und der Gemeindebevölkerung zusammensetzen. Derzeit läuft die Zu-
sammenstellung dieser Arbeitsgruppen zu den folgenden vier Themenbereichen: Wirtschaft, Infrastruktur und Mobilität; Natur, Umwelt und Landwirtschaft; Ortsbild und Siedlungsentwicklung; Soziales Leben und Bildung. Nach der derzeit laufenden Grundlagenerhebung werden zuerst die relevanten Themenbereiche für die Bearbeitung abgesteckt und die Entwicklungsziele in den AG erarbeitet und diskutiert. Zusätzlich werden an diesem Punkt im Prozess die Gemeindebürger im Rahmen einer Planungswerkstatt zur Beteiligung am Prozess aufgerufen werden. Auf dieser Basis wird dann ein Leitbild- und Maßnahmenkatalog erarbeitet, der schlussendlich durch die Gemeindevertretung beschlossen wird.
Man trifft sich auf der Bank Am 3. Juli findet in Weiler der erste „Bänkle-Hock“ statt.
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eiler. Sie gehören zum Dorfbild: Bänke, die vor Häusern stehen, mit Blick auf die Straße und auf alle, die da vorbeikommen. Manche bleiben stehen, grüßen, haben Zeit für ein kurzes Gespräch, nehmen auf der Bank Platz. Eine gute Art, Dorfgemeinschaft zu leben. Gerade nach dem letzten Jahr sehnen sich viele danach, endlich wieder Leute zu treffen und sich unbeschwert auszutauschen. Ein Wunsch, der sich im Sommer erfüllen wird. Zehn Pfarren und Gemeinden in der
ganzen Region planen am 3. Juli von 14.30 bis 18 Uhr einen „Bänkle-Hock“ zu veranstalten (Ausweichtermin bei Schlechtwetter: Samstag, 4. September 2021). Im ganzen Dorf verteilt stehen „Bänkle“ vor den Häusern, die mit einem „BänkleHock-Täfile“ gekennzeichnet sind. Die Bänkle sind eine Einladung, einen Sprung vorbeizukommen, ein Gläschen miteinander zu trinken und ein wenig zu plaudern. Jeder kann selbst ein Bänkle vor die Türe stellen und so zum Gastgeber werden! Wer
mit dem eigenen Bänkle mitmachen möchte, möge sich bei der Gemeinde Weiler anmelden: Tel. 0552351100, gemeindeamt@ gemeinde-weiler.at. Der BänkleHock ist eine gemeinsame Aktion von Pfarre, Seelsorgeregion und Gemeinde. Weitere Infos findet man unter www.kath-kirche-vorderland.at. Bunte Pride-Bank Apropos Bank: Auch diese Bänke haben verbindenden Charakter. Die OJA Weiler, der Ausschuss für Soziales, Familien, Bildung
Die Bänkle laden ein, einen Sprung vorbeizukommen, etwas miteinander zu trinken und ein wenig zu plaudern. der Gemeinde Weiler und die Pfarre Weiler setzten mit Kindern und Jugendlichen ein Zeichen der Solidarität für den Pride-Monat Juni. Sie bemalten ein paar Dorfbänkle in den Regenbogenfarben. Diese wurden im Dorfkern aufgestellt und möch-
ten darauf aufmerksam machen, dass LGBT (Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender)-Personen noch immer gegen Diskriminierung kämpfen müssen. Auch die Regenbogenfahne weht im Juni am Fahnenmast neben der Gemeinde.
Wilhelm+Mayer: Tradition ist Verpflichtung
Wilhelm+Mayer ist an der Treietstraße in Klaus weithin sichtbar mit dem Betonfertigteilwerk und seiner Service-Organisation, die Werkstatt, Maschinenlager, Bauhof und Baustoffversorgung umfasst, vertreten. Jahrzehntelang war die Niederlassung in Klaus Anlaufstelle für private Häuslebauer, die ihr Eigenheim in Eigenregie errichteten. Sortiment Die Qualität der Baubetreuung, das Sortiment und die Nebenleistungen waren über viele Jahre ein gutes Argument,
Wilhelm+Mayer als „Partner in der Nachbarschaft“ zu haben. Die Zeiten haben sich geändert. Viele Häuser sind Fertighäuser aus dem Katalog oder werden, wie von Wilhelm+Mayer auch, schlüsselfertig angeboten. Trotzdem, etwas gibt es bei vielen zu bauen, es muss nicht gleich ein ganzes Haus sein. Der Sand für den Sandkasten, eine Kleinigkeit zu verputzen, ein Fundament zu betonieren, ein paar Quadratmeter Dämmung anzubringen – Arbeiten, die mit klassischen Baustoffen verbunden sind. Baustoffen, die auch im Unternehmen laufend gebraucht werden und somit eben auch
privaten Kunden zugänglich gemacht werden. Nebenleistungen Baustoffe gibt es sicher an anderen Orten auch zu kaufen. Was das Sortiment neben der ausgezeichneten Betreuung noch abrundet, sind die verfügbaren Maschinen, womöglich kleinere statische Berechnungen, Schalung- und Zubehör, vieles eben, ohne das, das Bauen, nicht möglich ist. Betreuung Man darf sich Wilhelm+Mayer nicht wie einen Baustoffhändler aus dem Fernsehen vorstellen.
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12 Ortsporträt Klaus, Weiler
Freitag, 25. Juni 2021 Vorarlberger Nachrichten
Man trifft sich auf dem Markt! Der neue Klauser Monatsmarkt rund um den Pavillon ist ein voller Erfolg.
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laus. Unter dem Motto „Guats vo dahoam – Guats vo Klus“ findet seit Juni jeden ersten Freitagnachmittag im Monat der neue Klauser Monatsmarkt statt. Hier kann man nicht nur regionale Spezialitäten kaufen, sondern gemütlich beisammen stehen und gemeinsam ins Wochenende starten. „Wir haben Tag und Zeitpunkt so gewählt, dass auch Berufstätige den Markt besuchen und einkaufen können. Andererseits sprechen wir damit potenzielle Markttreibende an: Sie müssen sich für den Markt nicht extra freinehmen“, erzählt Mitinitiatorin Daniela Ritter. Ziel des Wochenmarkts Es wird Leben ins Klauser Ortszentrum gebracht und regionalen und lokalen Lebensmittelproduzenten, Hobbygärtnern und -köchen, sowie Kunsthandwerkern die Möglichkeit gebe-
eigenes Logo entworfen, Schürzen und Stofftaschen wurden bedruckt und Schiefertafeln für die Standnummer angeschafft. 15 Marktstände wurden extra für den neuen Markt vom Klauser Bauhof konzipiert und von Handwerkern aus der Region gebaut.
Bereits die erste Ausgabe des neuen Klauser Marktes war gut besucht - der nächste Markt findet am 2. Juli 2021 statt. ten, ihre Waren direkt im Ort zu vermarkten. Auch die Vereine sind mit im Boot – jeden Monat übernimmt ein anderer Verein die
Schirmherrschaft und hilft unter anderem beim Auf- und Abbau. Dafür bekommt der Verein einen Marktstand und kann die Bewir-
tung übernehmen. Die Organisatorinnen legen ein besonderes Augenmerk auf ein einheitliches Erscheinungsbild. So wurde ein
Nachhaltiges Einkaufen Auch der Umweltgedanke spielt beim Monatsmarkt eine große Rolle. „Regional und saisonal einkaufen ist nachhaltig“, erklärt Nicole Beck. „Zusätzlich möchten wir Marktreibende und Marktbesucher dazu motivieren, auf Plastik möglichst verzichten. Und nachdem der Markt mitten im Ort stattfindet, ist er auch zu Fuß oder mit dem Rad für alle Klauser gut erreichbar.“ Das Konzept kommt gut an. Die Marktstände für die zweite Ausgabe vom Klauser Monatsmarkt am 2. Juli sind bereits ausverkauft!
Biologieunterricht einmal anders Schüler der Mittelschule Klaus-Weiler-Fraxern waren bei einer Aufforstungsaktion dabei.
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laus. Löcher graben, Pflänzchen einsetzen, Verbiss- und Fegeschutz anbringen: Die Schüler der 2a Klasse der Mittelschule KlausWeiler-Fraxern waren im Klauser Plattenwald schwer beschäftigt. Rund 200 Pflanzen mussten in die Erde. Die Jugendlichen waren mit Begeisterung dabei, manche brachten bereits Erfahrung bei der Waldarbeit mit. Ökosystem Wald erleben Mit Demonstrationsaufforstungen wie dieser will das Land Vorarlberg mehr Bewusstsein für den Lebensraum Wald schaffen. Das passt sehr gut zum Lehrplan der sechsten Schulstufe: Im Biologieunterricht sollen die Kinder das Ökosystem Wald kennenlernen – wie kann das besser funkti-
onieren als beim Bäume pflanzen selbst? Biologielehrer Klaus Matt und Schuldirektor Dieter Losert hatten daher in Zusammenarbeit mit der Agrargemeinschaft Klaus und der Waldaufsicht ein Aufforstungsprojekt organisiert. Nun halfen alle mit, die jungen Pflanzen einzusetzen: Eine bunte Mischung aus Lärche, Feldahorn, Douglasie, Elsbeere, Wildkirsche und Felsenbirne soll zur Baumartenvielfalt beitragen und den Mischwald gegen den Klimawandel wappnen. Wald ist lebenswichtig „An dieser Stelle mussten wir Schadholz schlagen – der Borkenkäfer war hier sehr aktiv“, so Lucas Schnetzer, Waldaufseher des Landes Vorarlberg. Bei der Wiederaufforstung geht es auch
Das Aufforstungsprojekt fand in Kooperation mit der Agrargemeinschaft Klaus und der Waldaufsicht statt. darum, sich einen Vorsprung vor der sogenannten Konkurrenzvegetation zu schaffen. Wenn sich etwa Brombeeren an der lichten
Stelle schon ausgebreitet haben, wird es für junge Bäume schwierig. „Wir arbeiten bei Aufforstungsprojekten sehr gerne
Klaus stellt auf Papiertonne um Die Papiersammlung wird ab Herbst ab Haus erfolgen.
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laus. In der letzten Gemeindevertretungssitzung am 19. Mai wurde der Beschluss gefällt: Die Gemeinde Klaus wird ab Oktober 2021 die Papiersammlung umstellen, mit dem Ziel, diese bürgerfreundlicher zu gestalten. Außerdem möchte die Gemeinde damit auch das Problem der immer wieder stark verschmutzten Altstoffsammelstellen nachhaltig beseitigen.
Gratispapiertonne Die neue Papiersammlung wird wie die Restabfall-, Bioabfallund Kunststoffverpackungssammlung (Gelber Sack) in Zukunft ab Haus erfolgen. Alle Haushalte erhalten im September gratis einen fahrbaren Kunststoffbehälter (240 Liter Volumen, Wohnanlagen: 1. 100 Liter), den sie direkt auf der eigenen Liegenschaft mit Altpapier befüllen können. Alle vier
Wochen (bei größeren Wohnanlagen alle 14 Tage) kann dieser fahrbare 2-Rad-Behälter an der Straße zur Entleerung durch das beauftragte Sammelunternehmen bereitgestellt werden. „Die Entsorgungsfahrt zur AltstoffSammelstelle kann man sich ersparen. Das Papier wird bequem von zu Hause abgeholt“, erklärt Bürgermeister Simon Morscher. Die Teilnahme am neuen Sammelsystem „Papiertonne“ ist
freiwillig und jeder Haushalt, der keinen Behälterplatz zur Verfügung stellen kann bzw. will, kann das Papier zu den bürgerfreundlichen Öffnungszeiten beim Altstoffsammelzentrum Vorderland selbst entleeren. Eine Erstinformation wurde bereits an alle Bürger verschickt – später wird die Gemeinde alle Haushalte noch über die Umstellmodalitäten in einem eigenen Info-Folder informieren.
mit Kindern und Jugendlichen zusammen“, sagt Schnetzer. „Wir können ihnen dabei gut vermitteln, dass ein gesunder Wald für uns lebenswichtig ist.“ Das sieht auch Hannes Ludescher, Obmann der Klauser Agrargemeinschaft, so: „Wald müssen wir in großen Zeitdimensionen denken. Wir können uns heute bei unseren Großeltern für den schönen, gesunden Mischwald in Klaus bedanken. Unsere Kinder sollen den Wald aktiv erleben, wir wollen sie dazu ermächtigen, diesen Lebensraum mitzugestalten.“
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Freitag, 25. Juni 2021 Vorarlberger Nachrichten
Ein Meilenstein für die Pfarre Weiler Endlich wird der langjährige Wunsch nach einem Pfarrheim realisiert.
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eiler. Es ist alles auf Schiene für den Bau eines Pfarrheims für die Pfarrgemeinde Weiler. Der erfolgreiche Architekturwettbewerb wurde im Dezember 2020 juriert. Das Siegerprojekt des Weiler Architekten DI Michelangelo Zaffignani wurde zwischenzeitlich mit den Empfehlungen der Wettbewerbsjury und den Wünschen der Nutzer weiterentwickelt, sodass in diesen Tagen die Baueingabe erfolgen kann. Im Herbst 2021 ist der Baubeginn und mit Ende 2022 die Fertigstellung geplant. Die Schaffung von Räumlichkeiten für die pastoralen Aufgaben und Aktivitäten der Pfarre Weiler sind schon jahrzehntelang ein bisher unerfüllter Wunsch der Pfarrgemeinde. Mittlerweile ist durch die Schließung aller Gasthäuser in Weiler auch für die Dorfgemein-
schaft Bedarf an neuen Räumlichkeiten entstanden. „Weiler ist aber auch eine beliebte Wohngemeinde, die viele junge Familien als ihren künftigen Wohnort wählen. Für sie ist die Schaffung eines Ortes der Begegnung von besonderer Bedeutung“, ist Kurt Ludescher vom Pfarrkirchenrat Weiler überzeugt. Außenrenovierung Kirche Bereits in der Umsetzung befindet sich die Außenrenovierung der Pfarrkirche. Ursprünglich für 2020 geplant, schreiten die Arbeiten (Neueindeckung Turm, Restaurierung Turmkreuz, Turmkugel, Turmzier, Turmuhren, Kirchenfenster, Verputz- und Malerarbeiten usw.) seit April rasch voran und können im Oktober abgeschlossen werden. Dann erstrahlt die Pfarrkirche
Weiler – deren Innenrenovierung im Jahre 2002 erfolgte – wieder in neuem Glanz. Die langersehnten barrierefreien Zugänge zu allen kirchlichen Einrichtungen sind nach Fertigstellung der Arbeiten ebenfalls möglich. Generalsaniertes Pfarrhaus Das Pfarrhaus ist seit über 125 Jahren Wohnsitz für den örtlichen Pfarrer. Seit der Generalsanierung ist im Haus auch die Verwaltung der Pfarre Weiler und der Seelsorgeregion Vorderland untergebracht. Der im Jahre 2020 abgesagte Tag des Denkmals wird am 21. September 2021 nachgeholt. An diesem Tag kann das zum großen Teil holzgestrickte und geschindelte Gebäude mit seinen historisch täferverkleideten Räumen besichtigt werden. Pfarrers Kear bietet mit den alten Tischen und Stühlen aus dem Hirschensaal eine besondere Atmosphäre. Die Einweihung musste aus Pandemie-Gründen bereits zwei Mal verschoben werden und erfolgt nun im Jahre 2023 zusammen mit dem neu errichteten Pfarrheim. Große Herausforderung Mit der Gestaltung eines attraktiven Pfarrzentrums hat sich die Pfarre Weiler einer herausfordernden Aufgabe gestellt. Es müssen vier Millionen Euro für die Umsetzung der vier Projek-
Die Außenrenovierung der Kirche schreitet zügig voran und soll bis Oktober abgeschlossen sein. te aufgebracht werden, die mit Förderbeiträgen der Diözese, von Bund, Land, Gemeinde, Agrargemeinschaft, Sifelerbergfonds und der Dorfbevölkerung unterstützt
werden. Die 100 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarrgemeinde sind überzeugt, dass sie es gemeinsam schaffen.
Weiler erklingt wieder Musikverein und Chöre können wieder proben.
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eiler. Das sonst so musikalische Dorf musste während der Pandemie bis zu einem gewissen Grad verstummen, fand aber immer wieder Möglichkeiten für Coronakonforme musikalische Stunden. Nun lebt die Musik wieder ganz auf. Wieder als Gesamtchor Wie beim Musikverein ist es auch für die größeren Chöre in Weiler wieder möglich, nach über einem Jahr Pause als Gesamtchor zu proben. Auch wenn die Probenanzahl vor den Sommerferien nicht mehr allzu üppig ist, freuen sich doch alle sehr, dank der 3G-Regel und den zusätzlichen Öffnungs-
schritten neu durchzustarten und sich auf neue Projekte vorzubereiten. Im vergangenen CoronaJahr nahmen sowohl Kirchenchor als auch s’Wyllar Chörle all ihre Termine bei musikalischen Messgestaltungen in Kleinstgruppen wahr. So entstanden immer wieder neue Formationen, was einen ganz besonderen Reiz ausmachte. Durch die regelmäßigen Übertragungen der Messfeiern via YouTube während der strengen Corona-Regeln war es auch einem größeren Publikum möglich, hier dabei zu sein. S’Wyllar Chörle rückt am 25. Juni 2021 das erste Mal seit eineinhalb Jahren als Gesamtchor aus und umrahmt um
19 Uhr musikalisch den Abendgottesdienst in der Weiler Pfarrkirche. Dämmerschoppen am 9. Juli Mit Ende Mai konnten die lang ersehnten Proben beim Musikverein wieder aufgenommen werden. Waren anfangs noch „Freiluftproben“ beim Agrarhaus angesagt, konnte man ab Mitte Juni endlich wieder im Musighüsle proben. Der traditionelle Dämmerschoppen des Musikvereins Harmonie Weiler findet am 9. Juli ab 19 Uhr statt. Coronabedingt wird die Veranstaltung diesmal ohne Speisen abgehalten. Dies tut jedoch der gewohnt hohen Qualität der musi-
Der Musikverein Harmonie Weiler sucht noch musikalischen Nachwuchs - eine Kostproben gibt es beim Dämmerschoppen am 9. Juli. kalischen Beiträge sowohl von der Jungmusik als auch den „Großen“ keinen Abbruch. Der Zutritt zum Dämmerschoppen ist ausschließlich mit den 3G’s – geimpft, genesen, getestet – möglich. Er findet nur bei guter Witterung statt. Kumm zur Musik! Der Musikverein Harmonie Weiler sucht musikalischen Nach-
wuchs. Jungmusikanten erwarten neben dem gemeinsamen Musizieren auch Ausflüge und Aktivitäten wie das Jungmusiklager, Tischtennisturnier, Spielefest und vieles mehr. Interessierte können sich bei Anna Marte unter der Nummer 0660/4888025 melden. Weitere Informationen findet man auch auf der Website www.mv-weiler.at
Eine ganz besondere Nacht Die Lange Nacht der Kirchen war in Weiler ein unvergessliches Erlebnis.
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eiler. „Eine ganz besondere Nacht!“ – das war das Motto der diesjährigen österreichweiten Veranstaltung „Lange Nacht der Kirchen“. Trotz der Corona-Bestimmungen für Veranstaltungen präsentierte das Team der Pfarre Weiler, bei schönstem Sonnenschein und warmen Temperaturen ein kunterbuntes Programm, bei den für jeden etwas dabei war. Interessante Einblicke Angefangen von der Führung „Die Mesnerin – unsichtbare Hand im Hintergrund“, während
der die Mesnerin Heidi Koch interessante Hintergrundinformationen über ihre Tätigkeit preisgab, über eine Führung mit dem Organisten Michael Fliri zur „Die Königin der Instrumente“ bis hin zur Rocking Church der Jungmusik des Musikvereins Harmonie Weiler, wo auf dem Vorplatz des Pfarrhofes richtig gerockt werden durfte. Gemütliches Beisammensein Der krönende Abschluss dieses Tages war das Bänkle Open Air #HockmitGott. Jung und Alt nahm Platz auf dem eigenen
Gartenbänkle, das vormittags mit dem Traktor von Hubert Fleisch abgeholt worden war. Gemeinsam wurde gegessen und gefeiert. Die Band A-Live, unter der Leitung von Reinhard Decker und mit Annika und Christian Decker, Jürgen Morscher und Stefan Susana, beschallte die Pfarrhofwiese mit beschwingten und bewegten Liedern. Die Texte von Pfarrer Marius trafen die Besucher ins Herz und rundeten diese spezielle Art einer liturgischen Feier ab. Das Motto „Eine ganz besondere Nacht“ hatte sich in Weiler bewahrheitet. Gäste wa-
ren von nah und fern gekommen und die gesamte Veranstaltung wurde sehr gut angenommen, wie die Rückmeldungen zeigen:
„Es war einfach wunderbar. Wie zwei Stunden normales Leben. Danke euch“, hieß es da zum Beispiel.
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