Was ist Fleisch wert? Projekt Donau Soja Ein Hof pro Tag Messe SCHAU! 2015
Zur端ck zum
Sonntagsbraten?
GOURMETWOCHEN
In Kooperation mit
vom Ländle Ziegenkitz
Samstag, 4. bis Sonntag, 26. April 2015 Alberschwende, Wirtshaus zur Taube, T 05579 4202 (4.–11.4.) Au, Hotel Adler, T 05515 2264 (4.–12.4.) Bizau, Bio-Hotel Schwanen, T 05514 2133 Braz, Gasthof Rössle, T 05552 281050 Bregenz, Burgrestaurant Gebhardsberg, T 05574 42515 Bregenz, Wirtshaus am See, T 05574 42210 Bregenz, Gasthof-Hotel Lamm, T 05574 71701 Dornbirn-Haselstauden, Hotel Hirschen, T 05572 26363 Dünserberg, Henslerstüble, T 0664 2564619 Eichenberg, Hotel Schönblick, T 05574 45965 Feldkirch-Tosters, Gasthof Löwen Tosters, T 05522 72868 Gurtis, Alpengasthof Brunella-Stüble, T 05522 51199
Eröffnungsabend: Samstag, 4. April, ab 19:30 Uhr
Nenzing, Garfrenga Erlebnisrestaurant, T 05525 62491 (20.3.–11.4.)
Ländle Ziegenkitz Gourmetmenü
Rankweil, Gasthof Mohren, T 05522 44275
im Hotel Schönblick in Eichenberg
Satteins, Wirtshaus zum Stern, T 05524 53586 Schwarzenberg, Restaurant Gasthaus Adler, T 05512 2966
4-Gänge-Menü inkl. Aperitif und Unterhaltung um EUR 48,– Anmeldungen bis 1. April unter: T 05574 400-701
Stuben am Arlberg, SPORTHOTEL ARLBERG, T 05582 521 www.laendle.at/ziegenkitz
Garantierte Herkunft & Qualität. Exklusiv in Ihrer Ländle Metzg!
Qualität durch Respekt
» Geräumige Stallungen mit Tageslicht » Einstreu (als Beschäftig ungsmaterial und für trockene Liegeflä chen) » keine Vollspaltenböde n, teilbefestigt » Gentechnikfreie Fütterun g
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Dür Hohenweiler
Mangold Weiler
Klopfer Lauterach
Hosp Satteins
Pfleghar Bludenz
Martin Fink Dornbirn
Fesslerhof Eichenberg
etzg-schwein
Nägele Gisingen
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Inhalt
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Weniger ist mehr Seite 4
Wir verlieren pro Tag einen Hof!
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ie UNO hat 2015 zum Jahr des Bodens erklärt. Der Boden ist das wichtigste Produktionsmittel der bäuerlichen Betriebe. Daher werden auch wir uns als Landwirtschaftskammer aktiv in dieses Thema einbringen. Es geht um den qualitativen und quantitativen Bodenschutz. Gerade bei uns im Land – wo diese Ressource besonders knapp ist – wollen wir einen Beitrag zur Sensibilisierung der Bewirtschafter und der Bevölkerung für dieses kostbare Gut leisten.
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Eine kitzelige Sache Seite 10
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Gentechnikfreiheit Seite 8
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Nein zu US-Klonfleisch
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Einerseits geht es darum, der Bevölkerung zu zeigen wie es um die Qualität des Bodens in unserem Bundesland steht. Mit einer breit angelegten Bodenuntersuchung wollen wir für die Landwirte selbst und für die Bevölkerung Klarheit schaffen wie es um die Qualität unseres Bodens steht. Unsere Art der Bodenbewirtschaftung in Form der Kreislaufwirtschaft wollen wir in der Bevölkerung bekannter machen und die Hintergründe erläutern. Andererseits wollen wir Bewusstsein schaffen, dass landwirtschaftlicher Boden nicht der Abfallkorb für FastfoodVerpackungen, Alu-Dosen und Hundekot mit und ohne Säckchen ist.
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Frühling auf der SCHAU! Seite 32
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Einsatz für Kleinbauern
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Ein besonderes Problem mit dem wir in Vorarlberg zu kämpfen haben, ist die Bodenknappheit. Der größte Teil unseres Landes ist Gebirge, Wald und Alpfläche. Die Sicherungsfähigen Räume sind eingeschränkt. Dort konkurrenzieren sich die Nutzungen für Wohnen, Gewerbe und Freizeit. Diese Lagen bieten auch die fruchtbarsten Böden für die Lebens- und Futtermittelerzeugung. Täglich werden in Vorarlberg 1,6 Hektar Boden verbaut. Österreichweit sind es über 22 Hektar, das entspricht einem Bauernhof. Es ist höchste Zeit, dass in der Raumplanung fruchtbare Böden als Vorrangflächen für die Lebens- und Futtermittelerzeugung gewidmet werden, und damit einen besseren Schutz vor der Verbauung bekommen.
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Folgen von Billigfleisch
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Fleischkonsum weltweit Seite 16
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Das ist im Sinne der Ökolandstrategie und der Ernährungssouveränität für unser Bundesland. Schauen wir also gemeinsam darauf, dass wir nicht im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen verlieren.
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StR. Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer Vorarlberg
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Fleisch aus Vorarlberg Weltweit steigt der Fleischkonsum weiter an. Vor allem in den Schwellenländern können und wollen sich immer mehr Menschen Fleisch leisten. Bei manchen Konsumenten gibt es aber auch ein Umdenken hin zum Genuss von weniger, aber hochwertigem Fleisch aus nachhaltiger, artgerechter Tierhaltung. Das spielt den kleinen bäuerlichen Familienbetrieben in die Hände. So auch in Vorarlberg wo unsere Bauernfamilien diesen Konsumentenwünschen bestens gerecht werden. Weniger ist mehr, heißt hier die Devise. Mehr an Geschmack, mehr an Qualität aus artgerechter Tierhaltung und somit mehr an nachhaltiger, regionaler Wertschöpfung. War früher der Sonntagsbraten noch etwas Besonderes, dient Fleisch heute oft als Lockangebot zum Schleuderpreis. Vorarlberger Bauern produzieren neben der Milch auch hochwertiges Fleisch, derzeit hauptsächlich Kalb-, Rind- und Schweinefleisch. Saisonal gibt es auch noch Lamm- und Kitzfleisch und ein paar Höfe haben sich auf Hühner- und Putenfleisch spezialisiert. Viele dieser Betriebe vermarkten direkt und freuen sich über einen Besuch ihrer Kunden, die sich vor Ort von den Vorzügen dieser Art von Landwirtschaft überzeugen können. Dieses Fleisch kostet etwas mehr, wird aber durch regionale Qualität belohnt. Ein großer Teil des Fleisches wird zudem mit Hilfe von Ländle Metzgereien und Handelspartnern wie ADEG, SPAR und Sutterlüty vermarktet. Ein beachtlicher Teil des Fleisches wird zu einer Vielzahl an Wurst-, Schinken- und Speckspezialitäten weiter veredelt.
ist mehr
Alle bäuerlichen Ländle Fleischproduzenten haben eines gemeinsam. Höhere Qualitäts-, Tierschutz- und Hygienestandards sowie Produktionstransparenz überzeugen im internationalen Vergleich. Wer Nachhaltigkeit und Regionalität schätzt, bekommt das von unseren Bauernfamilien zu einem fairen Preis! Fragen Sie beim Ländle Metzger, den Partnern im Handel oder direkt beim Bauern nach Ländle Fleisch, es lohnt sich! Mehr Infos unter: www.laendle.at/einkaufsfuehrer Grundversorgung mit Fleisch in Vorarlberg (ca.): Schwein 4 Prozent Rind 20 Prozent Kalb 33 Prozent Geflügel 1 Prozent Lamm 100 Prozent Kitz 100 Prozent
Regionale Qualität Ländle Fleisch hat bei den Konsumenten einen guten Ruf. Damit das so bleibt, werden alle Tiere, die in Vorarlberg zum Schlachthof kommen, oder in Metzgereien angeliefert werden, von Tierärztinnen und Tierärzten kontrolliert. Ist alles in Ordnung bekommt das Tier einen sogenannten Genusstauglichkeitsstempel. Dieser erlaubt die Weiterverarbeitung und den Verzehr. Die Kontrolle in der Verkaufstheke erfolgt dann durch die Lebensmittelaufsicht.
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Kein einfaches Geschäft Biohof Breuss
Sieglinde und Christian Breuss aus Übersaxen haben sich mit ihrem Biobetrieb auf die Erzeugung von höchster Fleischqualität spezialisiert.
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rotz einem Höchstmaß an Innovation, harter Arbeit und ausgeprägtem Qualitätsbewusstsein ist das Leben als Fleischproduzent in Vorarlberg eine besondere Herausforderung. Das Angebot der Familie Breuss kann sich sehen lassen. Rinder, Schweine, Schafe, Hühner, Enten und Gänse werden artgerecht gehalten und großteils selbst vermarktet. Den privaten Kundenstock hat sich die Familie in vielen Jahren aufgebaut, aber auch mit dem heimischen Lebensmittelhandel werden Geschäfte gemacht. „Wir arbeiten gerne mit dem heimischen Handel und der Gastronomie zusammen, solange die Partnerschaft auf Augenhöhe funktioniert, denn beide Seiten müssen etwas verdienen, sonst muss man es bleiben lassen“, so Christian.
a r2 8 t a il e B e s u b r a e i r n ri a i gi h ir h s is m st lt. e n a e u er t, r ri ig n„ r e e e n bi e t i ht b r u . e r trie u s r si e c id w r in u ft e n h hal e ü e h u t i h s v n ische ko v ntio elle u d o c B ie ei n il tr e . m a kt ir i h u hö e ei i e i fl i c , onn e u il er F c a g g. o ue t b k mt, w s e erla g . s g h nat rlic i ht e o s r ri sf ru . q lit u g r ise g s i “, a al s e t hr ti n n c t r .
„Der Preis muss der Qualität folgen“
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„Ein Trend hin zum Qualitätsfleisch ist spürbar, aber die Preise sind im Land nur teilweise auf dem dafür notwendigen Niveau“, erklärt Christian, der als Geschäftsführer der Vorarlberger Fleischrinderzüchtervereinigung auch für seine Kollegen spricht. Viele Fleischrinderhalter arbeiten im Nebenerwerb, als Haupterwerb ist diese Sparte aus finanziellen Gründen fast nicht machbar. „Ich sehe die besten Chancen in der Direktvermarktung. Wenn ein Kunde den Betrieb und die Arbeit hinter einem Kilogramm Qualitätsfleisch kennt, kommt der Preis erst an zweiter Stelle. Die Topqualität aus Übersaxen kommt nicht von ungefähr. Mit ihrem Betriebskonzept hat die Familie bereits mehrere Auszeichungen erhalten und 2014 den Vorarlberger Tierschutzpreis gewonnen. Trotzdem wäre es ohne „Zubrot“ aus Forstarbeit derzeit kaum möglich den Betrieb wirtschaftlich zu führen.
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nfleisch!
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Nein zu US-
Die TTIP-Verhandlungen laufen hinter verschlossenen Türen unvermindert weiter. Dank massiven
Einspruchs konnten brisante Themen zumindest thematisiert werden. Fleischqualität gehört dazu.
Qualität und Sicherheit für Konsumenten
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Derzeit sind auch keine ausgewogenen Verhältnisse zwischen den Produktgruppen gesichert. „Unsere Befürchtung ist groß, dass der Weg nach Amerika für Industrieprodukte erleichtert wird und im Gegenzug die Tore für Lebensmittel aus dem amerikanischen Einheitsbrei nach Europa geöffnet werden. Die Lebensmittelsicherheit und Lebensmittelqualität darf nicht auf dem Altar der Industrieexporte geopfert werden.
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Absolutes No-go Y M C B
„Der Investorenschutz ist auch für die Land- und Forstwirtschaft ein absolutes Tabu. Es ist rechtsstaatlich bedenklich, wenn private Schiedsgerichte wegen wirtschaftlicher Interessen internationaler Konzerne Beschlüsse der nationalen Parlamente aushebeln können. Die Verhandler sind gut beraten in Richtung Ausgewogenheit, Schutz und Fairness noch vieles zu tun. Sonst wird sich der kollektive Widerstand weiter verstärken“, erklärt Moosbrugger.
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„Es braucht gleiche Spielregeln für die Importware wie für die heimischen Lebensmittel und darüber hinaus brauchen wir den Schutz
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Kein Hormon- und Klonfleisch
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„Deshalb haben wir uns als Landwirtschaftskammer auch in Sachen TTIP (Freihandelsabkommen) klar positioniert. Das, was jetzt auf dem Verhandlungstisch ist, verheißt insbesondere für Landwirtschaft und Konsumenten nichts Gutes. Unsere Bauern wären im Wettbewerbsnachteil. Die amerikanischen Farmer produzieren in viel größeren Einheiten, mit weniger natürlichen Erschwernissen und mit weniger Auflagen in der Bewirtschaftung, Tierhaltung, Düngung und im Naturschutz. Mit diesen ungleichen Verhältnissen würden unsere bäuerlichen Produzenten aus dem Markt gestoßen“, so Landwirtschaftskammer-Präsident StR. Josef Moosbrugger.
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Klare Positionierung
für geografische Ursprungsbezeichnungen unserer regionalen Lebensmittelspezialitäten. Die amerikanischen Lebensmittelexporteure warten mit Hormon- und Klonfleisch sowie gentechnisch verändertem Getreide vor der europäischen Grenze. Alles Dinge, die unsere Konsumenten nicht wollen. Daher müssen derartige Lebensmittel weiterhin vom europäischen Markt ferngehalten werden. Die hart erkämpfte GVO-Freiheit darf nicht über diese Hintertüre aufgelöst werden“, appelliert Moosbrugger an die Verhandler.
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nsere hohen Standards in Sachen Qualität und Sicherheit bei Lebensmitteln sind die wichtigsten Kriterien, damit sich unsere Bauernfamilien trotz Weltmarktpreisen am Markt behaupten können. Dazu gehört auch Fleisch aus regionaler, nachhaltiger und artgerechter Tierhaltung, das von heimischen Konsumenten sehr geschätzt wird.
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das Ländle Herkunfts-
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und Gütesiegel tra-
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gen, sind garantiert gentechnikfrei.
Billigimporte aus den USA immer unattraktiver. Heute beträgt die weltweite Sojaernte 270 bis 290 Millionen Tonnen. Die Haupterzeugerländer sind die USA (35 Prozent), Brasilien (25 Prozent) und Argentinien (25 Prozent). Hauptabnehmer sind die EU und China, die beim Einkauf um das Soja konkurrieren. Gentechnikfreie Sojabohnen werden dabei auf dem Markt immer rarer. Brasilien hat mit zehn Prozent noch den höchsten Anteil an gentechnikfreiem Soja – Tendenz jedoch fallend.
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Erzeugnisse, die
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Gentechnikfreiheit Gentechnisch verändertes v Soja
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Seither ist der Fleischkonsum in Europa stark gestiegen – in Österreich beispielsweise von 41 Kilo pro Kopf und Jahr in den 1960ern auf 65 Kilo bis heute. Im europäischen Vergleich liegen Österreich und Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt von 82 Kilo. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei ärmeren Ländern wie Rumänien bei unter 40 Kilo und reicht bis zu 135 Kilo in Zypern. Die Produktion von Soja hat sich deshalb seit den 1960er Jahren von 17 auf 270 Millionen Tonnen verfünfzehnfacht und ist nach Mais und Weizen die meistgehandelte Nutzpflanze. Bis zu 50 Prozent der Mastfuttermischungen bestehen aus Soja.
Soja – Hauptanteil in Futtermitteln Der Ausbau von Ställen wurde in Europa gefördert und machte die Tierhaltung dadurch attraktiv. Durch die neue Art von Futtermitteln konnte die Milchproduktionsmenge gesteigert und in der Tiermast die Zeit zur Erreichung des Schlachtgewichts verkürzt werden. Die Weidewirtschaft rückte in vielen Regionen in den Hintergrund und die eigene Produktion von Eiweißpflanzen wurde angesichts der
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n den 1960er Jahren führte ein Abkommen zwischen der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) und den USA zur einer Erleichterung der Soja-Einfuhr als Futtermittel für die Tierproduktion. Mit einem Schlag war eine große Menge an billigem Futtermittel auf dem Markt. Dadurch wurde die Produktion von Fleisch und Milchprodukten billiger.
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90 Prozent des impo ortierten Sojas in Österreich stammen von GVO (Gentech hnisch veränderten Organismen). Von Gentechnik-Sojja profitiert insbesondere der Agrar-Chemie- und d Biotechnologie-Konzern Monsanto, der mit 90 0 Prozent Marktanteil die Monopolstellung für gentechnisch veränderte Pflanzen belegtt. Dieses Monopol bedeutet eine große e Abhängigkeit der Soja produzieren nden Landwirte und Untern nehmen. Die Monsanto Roun ndup Ready ® -Sojabohn e muss jährlich neu gekauft werden (bei einer eigenmäächtigen Vermehrung muss mit einer Patentklage von Monsaanto gerechnet werden). So lange die Patentbind dung gilt, werden die Roundup Ready®Sojabohne und dass Totalherbizid Roundup® mit dem Wirkstoff Glyphosat im Paket verkauft. Der Einsatz dieses Herbizids verursacht eine enorme Umweltbelastung in den Anbauregionen – die
Über 80 Prozent der Soja-Weltproduktion sind bereits gentechnisch verändert. 1996 waren es lediglich zwei Prozent. gesundheitlichen Schädigungen der dort ansässigen Bevölkerung sind weit reichend. Heimische Sorten oder nicht gentechnisch veränderte können nur sehr schwer vor der Kontamination mit GVO Soja durch Witterungseinflüsse geschützt werden. Die Abholzung großer Regenwaldflächen für die Gewinnung von Soja-Ackerland wirkt sich negativ auf das Weltklima aus. Etwa 20 Prozent des Amazonasregenwalds sind in den letzten 40 Jahren gefällt worden.
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„Die Mitglieder der ARGE Milch Vorarlberg waren von der ersten Stunde aus Überzeugung mit dabei – noch lange bevor die Masse der Konsumenten überhaupt den Wunsch nach Gentechnikfreiheit geäußert hat.“ Othmar Bereuter, Milchwirtschaftsreferent
Landwirtschaftsstrategie Ökoland 2020 Bekenntnis zur Gentechnikfreiheit
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„Die Herausforderung für ehrliche, nachhaltige Produkte aus Vorarlberg besteht darin, die Mehrkosten dafür auch abgegolten zu bekommen. Die Konsumentinnen und Konsumenten sowie der Handel müssen hier die Landwirte unterstützen“, betont Manuel Gohm, Geschäftsführer der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, welche das Ländle Herkunfts- und Gütesiegel gemeinsam mit den Landwirten vorantreibt.
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Inzwischen wurde das Thema Gentechnikfreiheit auch von der Politik aufgegriffen und ist zu einem fixen Bestandteil der Landwirtschaftsstrategie Ökoland 2020 geworden. Das Bekenntnis zur Gentechnikfreiheit wird durch das Gesetz und die zuständigen Fachabteilungen des Landes gestützt. Es existiert ein klares Verbot für das Aussetzen oder Aussäen gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in der Natur. Zusätzliche Gentechnikfreiheit betreffend Futtermittel ist freiwillig, jedoch fixer Bestandteil in den ammen, m Ländle Herkunfts- und Gül zerti
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Noch ist die Nachfrage bezüglich Donau Soja größer als das Angebot. Bis dahin wird bei Produkten mit Ländle Herkunfts- und Gütesiegel alles umgesetzt was möglich ist. Generell wird jedoch allergrößten Wert darauf gelegt, Produkte mit dem Ländle Herkunfts- und Gütesiegel komplett ohne Gentechnik zu erzeugen. So sind sämtliche Programme zur Fleischerzeugung, im Bereich Obstund Gemüseanbau sowie Milchproduktion absolut gentechnikfrei. Die gesamte Wertschöpfungskette unterliegt dabei Kontrollen, denn nur so kann Gentechnikfreiheit gewährleistet werden. Allerdings stellen die Kosten für Kontrollen und teurere Futtermittel für die Landwirte einen zusätzlichen Kostenfaktor dar.
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Ländle Produkte bieten den Mehrwert Gentechnikfreiheit
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So wurde der Soja-Anteil bei der Fütterung von ca. 80 Prozent aller Legehennen in Österreich auf Donau Soja umgestellt. Auch Gebhard Flatz, Geschäftsführer vom Sennhof Rankweil und seine zwei Bio-Zulieferer aus Sulzberg, Dietmar Baldauf und Gerd Giselbrecht, unterstützen auf diese Weise das Projekt. Seit zwei Jahren werden Futtermittel mit ca. 30 bis 40 Prozent Anteil Donau Soja (Rest Mais, Getreide etc.) an die 49.000 Legehennen, welche die Ländle Eier legen, verfüttert. Auch der Betrieb Christahof in Bezau verwendet für seine 2.000 Legehennen bestes Donau Soja und ist ebenfalls beim Ländle Herkunfts- und Gütesiegel Programm dabei.
Othmar Bereuter, seines Zeichens Vorarlberger Fachbereichsleiter und Milchwirtschaftsreferent, Vorsitzender der ARGE Milch Vorarlberg, Geschäftsführer des Gebietslabors für Tierzucht und Milchwirtschaft und Qualitätsmanager für die Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, war damals einer der Hauptinitiatoren für eine gentechnikfreie Milchproduktion in Vorarlberg.
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Gebhard Flatz, GF Sennhof Rankweil
Speziell der Milchbereich nimmt betreffend Gentechnikfreiheit in Vorarlberg eine Vorreiterrolle ein. So war der ARGE Milch (Verbund aus Produzenten, Verarbeitern und Vermarktern) sehr früh bewusst, dass Gentechnikfreiheit zur Wahrung einer nachhaltigen Landwirtschaft dazu gehört. Im Jahr 2006 wurde die komplette Milchwirtschaft in Vorarlberg auf eine gentechnikfreie Fütterung offiziell umgestellt, und ab 2008 so ausgelobt. Insgesamt sind sieben Futtermittellieferanten über agroVet (unabhängige Prüf- und Zertifizierungsstelle) zertifiziert und zugelassen.
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„Donau Soja reduziert den ökologischen Fußabdruck auf Grund der kürzeren Transportwege. Zudem wird nur auf bestehenden Ackeroder Brachflächen angebaut.“
Milchwirtschaft Vorarlberg Vorreiter in Sachen Gentechnikfreiheit
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Der Bedarf von ca. 36 Millionen Tonnen an Soja der EU muss fast zur Gänze importiert werden. Dem niedrigen Eigenversorgungsgrad von lediglich 2,6 Prozent will das Projekt Donau Soja entgegenwirken. Donau Soja ist ein internationaler, gemeinnütziger Non-Profit Verein mit Sitz in Wien und steht für den Anbau von Qualitätssoja im Donauraum – regional, frei von Gentechnik und nachhaltig. Das Projekt erfährt positive Resonanz.
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Donau Soja – die heimische Alternative
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In Vorarlberg is t die Ausbringu ng gentechnisch verände erter Pflanzen in der Natur pe r Gese etz verboten.
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Manuel Gohm, GF Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH
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„Für ehrliche, nachhaltige Produkte aus Vorarlberg müssen die Landwirte entstehende Mehrkosten auch abgegolten bekommen.“
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www.laendle.at
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In Kooperation mit
Kitzfleisch gilt un ter Feinschmec kern als besondere Delik atesse. Es ist ei weißreich, fettund cholesterin arm, daher gut bekömmlich. Mageres Kitzfle isch enthält durc hschnittlich: 75 Prozent Was ser, 21 Prozent sehr hochwertiges Eiweiß, sechs bis acht Prozent Fett, rund ein Prozen t Mineralstoffe un d Vitamine sowie konjugierte Linolsäuren.
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strenge Zeit. Das Kitzeln? Darunter versteht die Satteinserin jene Wochen, in denen der Ziegennachwuchs auf die Welt kommt.
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as passiert zum Teil innerhalb weniger Tage. Bei rund 70 Stück kommt auf sie und ihren Ehemann Sven Fritsch einiges an Arbeit zu. Am ersten Tag heißt es etwa, die Kleinen mit der Flasche zu füttern. „Da muss ich natürlich ganz genau darauf schauen, dass auch jedes genug abbekommt.“ Eine im wahrsten Sinne des Wortes „kitzelige“ Angelegenheit. Sind die Kitzen etwas älter, bekommen sie Vollmilch aus einem Kübel mit spezieller Saugvorrichtung zu trinken. „Auf die Aufzucht lege ich besonderen Wert“, sagt die 43-Jährige, die über ihren Vater Josef zur Ziegenzüchterin wurde. Gehalten werden Saanenziegen – eine Rasse, die aus der Schweiz stammt und sich durch ihre Milchleistung auszeichnet.
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Das Kitzeln ist für Cornelia Mündle eine
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Eine Angelegenheit
Gesunder Genuss
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Der neue Stall in Düns, der in den letzten Monaten errichtet wurde, erfüllt die Bedürfnisse der Geißen in jeder Hinsicht. Hier drin können die Jungziegen springen, durch die Fenster die Sonne genießen oder sich auch in Nischen zurückziehen – und sich hie und da vielleicht auch mal gegenseitig kitzeln, wenn sie eng aneinander liegen. www.laendle.at/ziegenkitz
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Produziert werden Milch und Fleisch gleichermaßen. So werden jeden zweiten Tag rund 400 Liter Milch an die Sennerei Schlins geliefert. Das Kitzfleisch ist vor allem um die Osterzeit begehrt. Ob es ihr nicht leid tut, wenn die Jungtiere zum Metzger kommen? Cornelia Mündle antwortet darauf pragmatisch. „Ich weiß, dass es Menschen gibt, die sagen, dass sie niemals etwas essen könnten, was sie zuvor gestreichelt haben. Mir ist es lieber, ich habe etwas streicheln können. Denn dann kann ich sicher sein, dass es nicht aus einer anonymen Massenzucht stammt.“ Die zweifache Mutter will damit unterstreichen, dass ihr das Wohlergehen ihrer Ziegen sehr am Herzen liegt.
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Gourmetwochen vom Ländle Ziegenkitz
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Samstag, 4. bis Sonntag, 26. April M
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Garfrenga Erlebnisrestaurant, T 05525/62491 (20.3. bis 11.4.) Rankweil Gasthof Mohren, T 05522/44275 Satteins Wirtshaus zum Stern, T 05524/53586 Schwarzenberg Restaurant Gasthaus Adler, T 05512/2966 Stuben SPORTHOTEL ARLBERG, T 05582/521
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Offizielle Eröffnung der Gourmetwochen Wann? Samstag, 4. April, ab 19:30 Uhr Wo? Hotel Restaurant Schönblick Dorf 6, 6911 Eichenberg Preis: EUR 48,– für 4-Gänge-Menü inkl. Aperitif & Unterhaltung Anmeldung: T 05574/400-701, laendle@lk-vbg.at
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Alberschwende Wirtshaus zur Taube (4. bis 11. April) T 05579/4202 Au Hotel Adler, T 05515/2264, (4. bis 12. April) Bizau Bio-Hotel Schwanen, T 05514/2133 Braz Gasthof Rössle, T 05552/28105-0 Bregenz Burgrestaurant Gebhardsberg, T 05574/42515 Bregenz Wirtshaus am See, T 05574/42210 Bregenz Gasthof-Hotel Lamm, T 05574/71701 Dornbirn Hotel Hirschen Haselstauden, T 05572/26363 Dünserberg Henslerstüble, T 0664/2564619 Eichenberg Hotel Schönblick, T 05574/45965-0 Feldkirch Gasthof Löwen Tosters, T 05522/72868 Gurtis Alpengasthof Brunella-Stüble, T 05522/51199
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Kitzgulasch im Brot
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Kontrollierte Fleisch-Qualität Das Ziegenkitzfleisch mit dem Ländle Herkunfts- und Gütesiegel gibt es von 4. bis 26. April in der ausgewählten Vorarlberger Gastronomie zu genießen. Das Ländle Ziegenkitz Programm ist eine Kooperation der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH und des Vorarlberger Ziegenzuchtverbandes. Insgesamt produzieren 37 Landwirte Kitzfleisch nach Richtlinien des Ländle Herkunfts- und Gütesiegels. Wer das Qualitätsfleisch auch zu Hause kochen möchte, erhält es bei Sutterlüty oder jeden ersten Freitag und Samstag im Monat in allen EUROSPAR- und INTERSPAR-Märkten.
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ta e für vi r P rso e : Für das G l sch: 1 tange auch | 1 rote wiebel | 5 0 g itzfleisch | Liter otwein T mat n a k | B tt r u n r te | S lz | feffe ½ Liter G m s b ü e | 8 2 L Prei el e r arm la e | e ü e nach B li b n: K rotten, Pasti a e, K hl a i
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Für das B ot 500 Mehl Dinkelvollkorn- und Dinkelmehl) | 280 ml Flüssigkeit (2 0 ml la ar es ss r un 0 ml B tt r il h) | ürf l f is h Hef 2 L Kr uter al | 1 L H nig
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ür d s Br t hl mit Flü si k it, H fe, o ig und alz a. fü f inuten mit em netha en des Mixers (o er in er Küchena c ine) zu e nem Teig kn t n. D e hü s l b e k n und t a g h n la s n. A s d m Teig zwei o er vi r lein L i e ormen und in eine passende Form geben. Bac ofen auf 22 ° orheizen n das B ot in c . 0 Mi u e f rti a ke . e k l vo rot absch eiden, G la c einf ll n und erviere .
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b r it n : La c n Z i b ln kl in s h ei e n i e nem gr ß n Topf in etwas utter kräftig an raten. lein geschnittenes itzfleisch it anbr t n. M t o w in u d G ü e rü e da u e e n ablö chen. T at n ark a u e e und z ei S u d n b sser noch länger) k c eln lassen. emüse sehr fein sc neiden und ul s h inrü r n, au klei er Fl m ei er k chen. e n in m s ar is , ie P ei el e r arm la e u te rühauch d s feffer abschm c en. u in icke v. re und it alz n ehl in e . noch m t twas B tt r n
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Heimat schmeckt man be Vorarlberger Land
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Bernd Bechter hat sich auf die Schafzucht
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spezialisiert. Rund 120 Muttertiere nennt der
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Schwarzacher sein Eigen.
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„Im Stall finde ich meine Ruhe“, sagt Bernd Bechter. Für den hauptberuflich im Transport- und Erdbewegungswesen tätigen Unternehmer ist die Schafzucht ein Hobby, das er mit großer Leidenschaft betreibt. Seit rund 15 Jahren beschäftigt sich der Schwarzacher mit den wolligen Wiederkäuern. „Begonnen habe ich einst mit zwei bis drei Stück. Mittlerweile habe ich den Bestand auf 120 Muttertiere erhöht.“ Damit sind die Schafe auch zu einer Einkommensquelle für den Nebenerwerbslandwirt geworden.
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sicher noch nicht erreicht. „Die Fleischqualität fängt schon bei der Haltung der Tiere an“, weiß der gelernte Metzger. Deshalb achtet Bernd Bechter von der Futterqualität bis hin zur Klauenpflege genau auf die Gesundheit seiner Schafe.
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Für die Tiere ist es sehr wichtig, dass das Stallklima passt. Wenn es im Stall Nachwuchs gibt, verbringen die Lämmer die erste Zeit mit dem Muttertier in einer Einzelbox. Erst etwas später werden sie gemeinsam mit dem Muttertier in die Herde integriert. Zu den abwechslungsreichen Aufgaben des Schafbauers gehört es unter anderem auch, die Lämmer mit der Flasche aufzuziehen, falls diese von der Mutter verstoßen werden.
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Das Frühjahr und den Herbst verbringen die Paarhufer auf der Weide, die Sommerfrische genießen sie auf der Alpe.
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Fettgehalts gen seines geringen Lammfleisch gilt we als äußerst ine und Mineralstoffe und der vielen Vitam kteriswegen seines chara gesund, spaltet aber Wer durchaus die Geister. tischen Geschmacks mer im e zubereitet, sollte es das Fleisch zu Haus im Falle nz kurz grillen oder nur sehr heiß und ga garen. drigen Temperaturen eines Bratens mit nie . typische Note verloren Ansonsten geht seine mm www.laendle.at/la
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Rund um‘s Lamm
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Für den 42-Jährigen war von Beginn an klar, dass er keine altbekannten Pfade betreten wollte. Er stieg deshalb Ende der 1990er Jahre in die Lammfleisch-Produktion ein. Eineinhalb Jahrzehnte später fühlt sich Bechter in seiner Philosophie bestätigt. „Die Nachfrage nach regionalem Lammfleisch ist merkbar gestiegen, jedoch ist die Spitze
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Mediterranes Lamm
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bei 0° f rt g a e . I er elben fanne i t as B tter di Zwiebeln anbraten. Getrocknete Tomaten und Rosmarin hinzug b n it twei a l schen n it H ni n d n G ür z n verf in rn. lei c us d fe e m n u d kurz ru e lassen. Kartoffeln halbieren und würzen. Al es auf em Teller anri h e u d mi o e e vi re .
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u at n f r i r e s n n 600 g Lammfilet | 1 Bio-Zitrone | 1 rote Zwiebel | 12 Stück etrocknete Tomaten in Öl osm ri stiel | 0 m R t ein | 1 E Honig | al | f ff r | Oliv n l | B tt r ls B ila e: n u ar offel us d m D mpf a er
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Wenn der Geschmack Mit dem Verzicht auf Geschmacksverstärker und Gluten hat Ländle Metzg und Nahversorger Konrad Dür neue Maßstäbe in der Wurst- und Leberkäseproduktion gesetzt. onrad Dür ist es nicht Wurst, was in seinen Fleischerzeugnissen alles drinnen ist. Vielmehr verzichtet er bewusst auf die Beigabe von Geschmacksverstärkern, Gluten oder anderen sogenannten Allergenen, „Und das bereits seit neun Jahren“, ergänzt der Spezialitätenmetzger aus Hohenweiler. Damals war von einer Kennzeichnungsverordnung, wie sie die EU seit Mitte Dezember 2014 zwingend vorschreibt, noch lange nicht die Rede.
Nahversorgung mit großem Sortiment Im Jahre 1999 eröffneten Konrad und seine Edith ihr Geschäft. Die Kombination von Schlachterei und Fachgeschäft für hausgemachte Fleisch- und Wurstwaren, sowie eine Nahversorgung, die von Spar mit vielen Ländle Produkten beliefert wird, erwies sich dabei als voller Erfolg. Heute finden Kunden von Nah und Fern den Weg nach Hohenweiler, wo alles für den täglichen Bedarf zu finden ist.
Lohnschlachtung
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Konrad Dür schlachtet selbst – die Tiere stammen von Bauern aus der Umgebung. Für ihn ist dies ein weiterer Eckpfeifer für Qualität. „Das Fleisch wird frisch verwertet, das ist für den Geschmack ein weiterer wichtiger Aspekt.“ Auch von anderen Metzgereien und landwirtschaftlichen Selbstvermarktern wird der Fachmann mit Schlachtungen beauftragt.
„Die Idee ist vielmehr von einem Kunden gekommen“, blickt seine Frau Edith auf den Ausgangspunkt zurück. Die Anregung, auf diese Zusatzstoffe zu verzichten, brachte Konrad Dür jedenfalls auf den Geschmack. Statt der industriellen Fertigmischungen wurde mit eigenen Gewürzkreationen experimentiert und ein Jahr lang an den richtigen Mischungen gefeilt und getüftelt, bis das Resultat passte. Die Kunden zeigten sich begeistert – viele kommen mittlerweile extra aus Deutschland. Auch der hauseigene Partyservice für Festlichkeiten aller Art ist schon lange über die Grenzen hinaus bekannt.
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Nahversorgu ng Lohnschlacht ung Partyservice
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Öffnungszei ten: • Montag, Die nstag und Frei tag 07:30 bis 12:0 0 und 14:30 bi s 18:00 Uhr • Mittwoch, D onnerstag und Samstag 07:30 bis 12:3 0 Uhr 6914 Hohenw eiler, Leutenho fen 21 T 05573/8222 6, metzgerei.d uer@aon.at www.metzger ei-duer.at
In Vorarlberg geboren und gefüttert Die Ländle Metzg Betriebe unterstützen die Vermarktung von Kälbern aus der Vorarlberger Landwirtschaft. C M C B Y M
Der Großteil der Kühe wird in Vorarlberg für die Milchproduktion gehalten. Da jede Kuh ein Kalb im Jahr zur Welt bringt, können nicht alle Kälber zur Nachzucht verwendet werden. Deshalb erfolgt die Regulierung mittels Kälber- und Großviehmast. Mastkälber nehmen daher eine wichtige Scharnierfunktion zwischen Fleisch- und Milchwirtschaft ein.
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Wichtige Scharnierfunktion
Die Intensität der Färbung ist kein Anhaltspunkt für die Messung der Fleischqualität. Kalbfleisch kann von weiß über hellrosa bis leicht rötlich schattiert sein. Hauptnahrung der Kälber ist Milch in Form von frischer Vollmilch oder einer speziellen Kälbernahrung. Ab einem Alter von zwei Wochen ist eine Zufütterung von Raufutter in Form von Heu, Mais etc. für die Entwicklung des Verdauungstraktes essenziell. Es entwickelt sich der für den Wiederkäuer typische Labmagen, Pansen, Netzmagen und Blättermagen. Wird dem Kalb kein Raufutter zugänglich gemacht, ist dies nicht artgerecht und führt zu Verdauungsstörungen. Zudem wirkt Raufutter auch einem Eisenmangel entgegen. Dafür wird das Fleisch etwas dunkler, weil es zur Bildung des rötlichen Muskelfarbstoffes Myoglobin kommt und der notwendige Hämoglobinwert (Blutfarbstoff) gewährleistet ist.
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Fleischfarbe als Gradmesser für Qualität? Die durchschnittliche Vorarlberger Landwirtschaft wird in der Form des Familienbetriebes geführt, in überschaubaren Größen, in denen Familienmitglieder selbst Hand anlegen. Die Ländle Kälber kommen daher nicht aus der industriellen Produktion, sondern von bäuerlichen Höfen, wo die Familie mit viel Verantwortungsgefühl dahinter steht.
4 kg Gusto-Paket vom Ländle Kalb EUR 59,16. bis 28. März 2015
je 1 kg Geschnetzeltes, Schnitzel, Braten und Bratwürste
Ländle Kalb Gusto-Tage Exklusiv in Ihrer Ländle Metzg!
Dür, Hohenweiler
Fesslerhof Eichenberg
Fink Martin Dornbirn
Hosp Satteins
Klopfer Lauterach
Mangold Weiler
Nägele Gisingen
Pfleghar Bludenz
www.laendle.at/metzg
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Massiver Fleischkonsum führt zu industrialisierter Landwirtschaft
Der globale Fleischhunger steigt drastisch an. Um diesen zu stillen sind immer mehr Tiere und Futtermittel notwendig. Die Fleischproduktion nimmt Dimensionen an, die mit Landwirtschaft, wie wir sie in Vorarlberg kennen, nichts mehr zu tun hat.
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ine neue hungrige Mittelklasse kurbelt den Fleischkonsum weltweit an: Die fünf Boomländer Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika (kurz BRICS) stellen 40 Prozent der Weltbevölkerung. Sogar in Indien, wo eine vegetarissche Lebensweise tief verwurzelt ist, wird es im mmer schicker „non-veg“ zu essen. Fleischko onsum ist in diesen Ländern zum Statussymbo ol geworden. IIn den Industrienationen ist nach wie vor ein hoher, aber stagnierender Fleischverbrauch zu verzeichnen. In einigen Ländern gibt es sogar rückläufige Tendenzen. Der weltweit durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt be ei rund 43 Kilo Fleisch im Jahr. In Entwicklung gsländern werden durchschnittlich 33 Kilo, in den n Industrienationen bis zu 80 Kilogramm pro Kopf und Jaahr verzehrt.
Bleiben Wachstumshormone in der EU verboten? In den USA schon lange im Einsatz: Wachstumshormone wie Ractopamin. Seit über 25 Jahren bemühen sich die USA darum, dass diese Hormone in der EU zugelassen werden. Aktuell sind Wachstumshormone im Fleischbereich auch Inhalt der Verhandlungen des TTIP-Freihandelsabkommens. Über 60 Staaten weltweit sind gegen den Einsatz von Wachstumshormonen in der Milch- und Fleischproduktion. In den USA sieht man das lockerer, denn diese Hormone beeinflussen unmittelbar das Zellwachstum und verhelfen zu schnelleren Gewichtszunahmen. Das Fleischwachstum kann damit bis zu 40 Prozent, die Milchleistung bis zu 30 Prozent erhöht werden. Vor allem stark auf Profit ausgelegte Betriebe und Pharmafirmen sind am Einsatz von Wachstumshormonen in der Fleischproduktion interessiert. Damit verknüpft sind jedoch zahlreiche negative Nebenwirkungen für Mensch und Tier. Wachstumshormone gelten als krebsfördernd und schädigen das Erbgut.
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Ungern erinnern wir uns an die BSE-Krise. Die Verfütterung von infiziertem Tiermehl an Rinder führte zu einer verstärkten Ausbreitung des Erregers der Rinderkrankheit BSE. 2001 wurde Tiermehl als Futtermittel für Nutztiere EU-weit verboten. Für Wiederkäuer gilt das Verbot bereits seit 1994. Aktuell findet Tiermehl von nicht wiederkäuenden Kadavern Einsatz auf Aquafarmen, in Katzen- und Hundefutter sowie als Düngemittel. Über zehn Jahre später wird nun in der EUKommission und in der Schweiz über eine Wiederzulassung von Tiermehl (von Nicht-Wiederkäuern) für die Fütterung von Geflügel und Schweinen diskutiert. Tiermehl enthält hochwerung wäre tiges Eiweiß. Vorteil einer Zulassu ä Der die Senkung des Soja-Importes. D Plan zur Aufhebung ist aktuell in einem Strategiepapier enthalten, das sich unter anderem auch mit der Frage beschäftigt, wie die Verschwendung von Lebensmitteln eingedämmt werden kann.
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Berglandwirtschaft und kleinstrukturierte Landwirtschaft zeichnen Vorarlberg aus. So hat ein durchschnittlicher Milchbetrieb in Vorarlberg einen Viehbestand von 15 bis 30 Tieren, ein Schweinemastbetrieb um die 100 Tiere. Im Gemüsebereich werden im Schnitt vier Hektar Land bewirtschaftet. Im internationalen Vergleich handelt es sich dabei um Kleinbetriebe. Deutsche Schweinemastbetriebe haben teilweise über 50.000, amerikanische über 200.000 Tiere.
Bald wieder Tiermehl in der Mast?
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Kleinstrukturierte Landwirtschaft
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Klimawandel durch Massentierhaltung
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Bedingt durch die vielen Berge ist in Vorarlberg die Milchviehhaltung mit ihrer Dreistufenwirtschaft (Tal, Vorsäß, Alpe) sehr ausgeprägt. Käse ist das Produkt im Ländle mit dem höchsten Eigenversorgungsgrad, nämlich über 160 Prozent. Im Mastbereich sieht es hingegen ganz anders aus. Die Rentabilitäten sind dort schwierig zu erreichen. Der Gemüseanbau ist auf Grund mangelnder Ackerflächen nur in beschränktem Ausmaß möglich.
Die fabrikmäßige Tierhaltung, die nötig ist, um den weltweiten Fleischhunger zu stillen, produziert einen hohen Anteil des globalen CO2-Ausstoßes. Nicht nur, das durch die Verdauung der Tiere anfallende Methan, sondern auch Mist und Gülle sowie Dünger und Pestizide, die bei der Futtermittelproduktion eingesetzt werden,
Fleisch aus der Fabrik
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Maßvoll genossen liefert Fleisch wertvolle Nährstoffe. Doch der Fleischkonsum der meisten Österreicher liegt laut Ernährungsexperten seit Jahren deutlich über dem gesundheitsfördernden Niveau. Die Empfehlungen liegen für Erwachsene bei ca. 600 Gramm pro Woche. Der Durchschnittsbürger verzehrt jedoch jede Woche über ein Kilo – etwa 65 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Auch für die kleinstrukturierte und nachhaltigere Landwirtschaft wäre es besser, es würde weniger Fleisch konsumiert werden – dafür aber Fleisch direkt vom Bauern oder regionales Fleisch von Handelspartnern, welche die Landwirte unterstützen. Das mag kurzfristig zwar mehr kosten, wäre aber langfristig gesünder für Mensch, Tier und Umwelt.
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Je mehr Tiere auf engstem Raum gehalten werden, desto leichter können sich Krankheiten ausbreiten. Deshalb werden in der Massentierhaltung gerne präventiv Antibiotika verabreicht – dieselben wie in der Humanmedizin. Durch die häufige Gabe von Antibiotika entwickeln Keime Resistenzen, in dem sie sich den neuen Gegebenheiten anpassen. Die Folge daraus: Wenn Menschen mit diesen resistenten Keimen in Berührung kommen, dann ist es schwierig bis gar unmöglich diese Keime zu bekämpfen.
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Antibiotikaresistenzen bei Krankheitserregern
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Fleischgenuss in Maßen
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erzeugen große Mengen von Stickoxiden. Werden zudem Regenwaldflächen in großem Stil für den Anbau von Futtermitteln gerodet, führt dies zu einer enorme Beschleunigung des Klimawandels. Die tropischen Regenwälder sind nicht nur bedeutendster Sauerstoffproduzent, sie beeinflussen auch den Wasserhaushalt weit entfernter Regionen bzw. als CO2-Speicher das Klima der ganzen Erde.
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In Tierfabriken gibt es keine Bauern mehr – nur Hilfsarbeiter oder Spezialisten wie Jungsauenvermehrer und Ferkelerzeuger. Kleine Betriebe geraten vermehrt unter Druck, denn international agierende Fleischkonzerne, wie Smithfield Foods, Inc (USA) mischen nun auch den Markt in Europa auf, mit Preisen, die eine Wettbewerbsfähigkeit unserer Landwirte unmöglich werden lässt. Fleischbetriebe wie diese weisen Strukturen auf wie Auto- oder Pharmakonzerne. Immer mehr Fusionen fördern Monopolstellungen.
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Der
h vonh PPrei hohe Preis
Billigfleisch
Ein Kilo Schnitzel vom Schwein im Angebot um EUR 4,99 oder weniger. Rabatte zerstören die Wertigkeit von Fleisch. Unterstützen Konsumenten den Griff zu Sonderangeboten und Billigfleisch oder schaffen sie gemeinsam mit Handel und Landwirten einen Ausweg aus dem Preisdilemma?
leisch ist so billig wie noch nie. Im Laufe der Zeit hat sich Fleisch vom Sonntagsbraten hin zum Grundnahrungsmittel entwickelt. Doch was verbirgt sich hinter dem Lebensmittel Fleisch? Oft liegen die Gewinnmargen im Prozentbereich. Bauern und Fleischer stöhnen unter dem Preisdruck. Die Rentabilität lässt im Massengeschäft zu wünschen übrig. Das geht auf Kosten der Tiere und der Umwelt.
Folgen von Billigfleisch Fleischproduktion ist ein Geschäft geworden, da bleibt kaum Platz für Landwirtschaftsidylle. Die Massentierhaltung mit all ihren Defiziten wird zum Nährboden für alle möglichen Skandale, wir errinnern uns an die Rinderseuche BSE, den Gammelfleisch-Skandal, Dioxin in Schweinefleisch, an den Pferdefleisch-Skandal und die gängigen Antibiotika-Skandale. Niedrige Preise sind besonders für Mäster und Züchter ein Problem. Gewinnmargen richten sich stark nach Tierfutterpreisen, die wiederum sind stark von den Weltmarktpreisen ab-
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Das Modell der solidarischen Landwirtschaft setzt die Idee um, den Verbraucher als Mitproduzenten in die landwirtschaftliche Produktion mit einzubeziehen. Damit wird den Landwirten ein Auskommen garantiert und gleichzeitig werden verantwortungsbewusste Praktiken, wie etwa eine extensive Weidetierhaltung unterstützt. Und so funktioniert‘s: Eine Gruppe von Personen tut sich zusammen und garantiert dem Landwirt die Abnahme aller saisonalen Erzeugnisse, sei es Gemüse, Obst, Fleisch, Milchprodukte, Honig etc. Sie teilen gemeinsam mit dem Landwirt natürliche Risiken, wie z.B. eine schlechte Ernte. Gezahlt wird im Voraus. Auf diese Weise lernen Verbraucher etwas über Lebensmittel und der Landwirt ist geschützt vor Marktschwankungen. Menschliche, tierische und ökologische Ressourcen werden geschont.
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Aber nicht nur die Leistung der Betriebe, auch die der Tiere muss gesteigert werden. Durch spezielle Züchtungen wird versucht die Mastzeiten künstlich zu verkürzen, um immer noch effizienter zu werden. Dabei kommen viele der Tiere an ihre biologischen Grenzen, beispielsweise werden durch die schnelle Gewichtszunahme Gelenke und Knochen überlastet. Das schränkt die Tiere in ihren Bewegungsmöglichkeiten stark ein und fördert Krankheiten.
Solidarische Landwirtschaft - so geht‘s
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hängig. Rentabilitäten bewegen sich im einstelligen Prozentbereich, wenn nicht sogar Verlustbereich. Ohne staatliche Subventionen wären viele Existenzen akut gefährdet. Leider werden mit Subventionen auch in der EU und den USA Massentierhaltungsbetriebe unterstützt. Der Druck zur Industrialisierung und Spezialisierung geht mit dem Kostendruck einher. Betriebe brauchen am Markt gewisse Größen um im Vollerwerb überleben zu können. Kleinbetriebe können dem Wettbewerbsdruck kaum standhalten und müssen vermehrt schließen.
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Sonderangebote meiden
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Die Fleischpreise des Handels orientieren sich zum einen an den internationalen, europäischen und österreichischen Börsenpreisen. Zum anderen orientiert sich der Handel an den Mitbewerbern und natürlich an den Kunden. Es geht um Marktanteile, Verdrängungswettbewerb, alle auf der Jagd nach Kunden. Der Lebensmitteleinzelhandel aber auch Großhandel, vom Discounter bis hin zum Supermarkt, alle setzen sich gegenseitig mit Aktionen unter Druck; sobald ein Mitbewerber eine Aktion hat, ziehen die anderen nach.
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Der Kauf von marktbedingten Lockangeboten kann die Preisspirale für alle Beteiligten weiter nach unten ankurbeln. Das Verschmähen solcher Angebote hingegen könnte die Grundlage für einen fairen Fleischpreis und somit tiergerechte Haltungsbedingungen mit Mehrwert schaffen.
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ten Sie folgen de Punkte: Kaufen Sie nu r Fleisch, des sen Herkunf ausgezeichne t klar t oder erfrag b ar ist. Dasselbe für die Produk gilt tionskriterien. • Meiden Sie Aktionen od er Billigfleisch und geben S angebote ie dadurch d em H an d el ein Zeichen auf eine faire Einkaufspoliti k zu achten. • Achten Sie ve rmehrt auf Q ualität und ni Quantität bei cht auf m Fleischkon sum. Damit unters tützen Sie d ie Landwirte tiergerechten indirekt bei d Fleischproduk er tion! •
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aus dem Ausland zurück. Wir Ländle Metzger versuchen dennoch dem Wettbewerbsdruck stand zu halten und die Ländle Bauern zu unterstützen. So auch im Rahmen des Ländle Metzg Schwein Programms. Hier zahlen wir 35 Cent pro Kilo über dem österreichischen Börsenpreis, das sind im Schnitt 20 Prozent mehr, als der Landwirt sonst im Land bekommt. Den höheren Verkaufspreis argumentieren wir unseren Kunden gegenüber mit dem Mehrwert in Form von Gentechnikfreiheit und Haltungsbedingungen“, betont Christof Klopfer, zertifizierter Ländle Metzger aus Lauterach, den Beitrag der Ländle Metzger zur regionalen Wertschöpfung.
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Christof Klopfer, Ländle Metzg Klopfer, Lauterach
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„Im Rahmen des Ländle Metzg Schwein Programms zahlen wir den Landwirten 35 Cent pro Kilo über dem üblichen österreichischen Börsenpreis.“
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Teilnehmende Betriebe des Ländle Metzg Programms haben sich gemeinsam mit Schweinemästern im Land zusammen getan und das Ländle Metzg Schwein Programm etabliert. Respekt vor dem Tier und das Wohl der Tiere stehen hier neben der Fleischqualität im Fokus. „Speziell unser Nachbar Deutschland hat sich zum Exportland von Billigfleisch entwickelt. Deutsche Betriebe haben ganz andere Dimensionen bei der Anzahl von gehaltenen Tieren. Die Lohnkosten und Betriebskosten sind geringer als in Vorarlberg. Die Standards betreffend Gentechnik, Antibiotika und Tierhaltung sind ganz andere als bei uns im Ländle. Viele unserer Mitbewerber im Land greifen vermehrt auf die günstigere Ware
Kleinstproduzenten in Europa. Meine Schweine genießen geräumige Stallungen mit Einstreu und Auslauf, gentechnifreie Fütterung und Antibiotikaeinsatz ist bei mir bis dato nicht notwendig gewesen. Präventiv ist Antibiotika für mich sowieso kein Thema.“
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Es geht auch anders
Andreas Hartmann aus Feldkirch, Schweinemäster im Nebenerwerb
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hem Wert produziert. Jenseits von Massentierhaltung, mit gentechnikfreien Futtermitteln, frei von Antibiotika-Skandalen und mit Fokus auf das Tierwohl. Doch diese Lebensmittel brauchen faire, stabile Preise. Hier ist eine starke Partnerschaft zwischen Landwirten und Handel gefragt. Und natürlich Konsumenten, die bereit sind, diesen Mehrwert zu honorieren“, argumentiert Gohm die mitunter höheren Preise von Ländle Produkten im Vergleich zu Konkurrenzprodukten.
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„Die heimische Produktion an Fleisch ist rückläufig, weil es sich kaum rechnet. Das führt zu Fleischimport aus Regionen, die niedrigere Standards befolgen. Stichwort Tierwohl, Antibiotikaeinsatz und Gentechnik.“
„Lebensmittel von Wert brauchen stabile Preise.“ Manuel Gohm, GF Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH
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Andreas Hartmann produziert nach den Richtlinien des Ländle Herkunfts- und Gütesiegels Schweinefleisch für die Ländle Metzger: „In diesem Programm erhalten die Landwirte für ihre Arbeit einen fairen Abnahmepreis und können den Anforderungen einer tiergerechten Haltung nachkommen. Generell ist die Fleisch-Produktion in Vorarlberg eher rückläufig. Mit 300 Schweinen im Stall gehöre ich zu den
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„In Vorarlberg haben wir im nationalen und internationalen Vergleich verhältnismäßig klein strukturierte Betriebe. Diese Betriebe können dem Wettbewerbsdruck ohne Subventionen und Unterstützung durch Regionalvermarktung nicht standhalten. Speziell in der Fleischproduktion gibt es kaum Landwirte die in das Geschäft neu einsteigen wollen. Die bestehenden scheuen sich vor Vergrößerungen und viele der Betriebe haben in den letzten Jahren schließen müssen“, so Manuel Gohm, GF der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, zentrale Zertifizierungs- und Vermarktungsstelle für Agrarprodukte aus Vorarlberg. „Noch werden im Ländle Produkte von ho-
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Ländle Mehrwert honorieren
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Ländle
Gemüse-Genuss!
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gesundheitsbewussten Vorarlbergers.
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„Ländle Gemüsekiste“ das Vertrauen des
Zwei verschiedene Größen, je nach Bedarf, werden zum Endpreis von Euro 14,60 bzw. Euro 18,20 vor die Haustüre geliefert. Das Gemüse befindet sich in einem Karton, welcher aus Umweltschutzgründen öfters verwendet wird. Die Bestellung erfolgt unkompliziert, ohne vertragliche Bindung. Lieferpausen, z.B. durch Urlaub, sind mit einem
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erobert sich das Regionalprojekt
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Einfaches Konzept Mit viel Herz und bester Qualität
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Ländle Ge müsekiste
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Gelungene Kooperation
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Weitere Infos
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Bezahlte Anzeige
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Für ihre Kooperationspartner Walter Gehrer aus Höchst und Paul Metzler aus Ludesch, zwei Vorzeigebetriebe im Land, ist höchste Qualität oberste Priorität. An die 60 verschiedene Gemüse- und Kräutersorten werden von ihnen frei von Strahlen, Hormonen und Genmanipulation übers Jahr produziert. Die Gemüsepflanzen werden von Walter Gehrer in Höchst ausgesät und aufgezogen. Dadurch ist die Nachverfolgung der fertigen Früchte, von der Aussaat bis hin zur Ernte, kontrollierbar und bis zum Ursprung gegeben. Beide Betriebe achten sehr exakt auf die sogenannte Feldhygiene, was der Pilzbildung auf natürlichem Wege entgegenwirkt. Der Einsatz von Kulturschutznetzen hält auf natürliche Weise Ungeziefer fern, Mulchfolien schützen gegen Unkraut und Verunreinigungen. Im geschützten Anbau kommen Nützlinge und Hummelvölker zum Einsatz. Sie sind für die natürliche Schädlingsbekämpfung bzw. für die Bestäubung zuständig.
Anruf oder einem kurzen Mail bis spätestens Dienstag, 12:00 Uhr der jeweiligen Lieferwoche jederzeit möglich. Die Lieferungen erfolchentlich bzw. nach gen von Anfang Mai bis Anfang Dezember Kundenwunsch 14-tägig und im Jänner und Februa weils einmal pro Monat.
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Höchster Qualitätsanspruch
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Viele Menschen würden gerne frisches, heimisches Gemüse direkt vom Landwirt beziehen. Viele Landwirte würden gerne ihr frisches Gemüse direkt an die Menschen vermarkten. Diese Idee des Zusammenfindens haben Daniela und Werner Fessler 2009 mit ihrem Projekt „Ländle Gemüsekiste“ in die Tat umgesetzt. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht garantiert 100 Prozent heimisches Gemüse, auf Vorarlberger Boden gewachsen, frisch geerntet, zu vermarkten und dem Kunden direkt vor die Haustüre zu liefern. Raritäten wie Mairüben, frischer Jungknoblauch oder bunter Mangold begeistern die Gemüsegenießer. Rezeptideen dazu werden mit jeder Gemüsekiste mitgeliefert!
Daniela und W erner Fessler Im Wäsle 9, 68 32 Sulz T 05522/4178 5 oder 0699/1 7076778 laendle@gem uesekiste.at www.laendle.ge muesekiste.at
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Glutenfreier Genuss in handlicher Form
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Einfach unschlagbar: Dietrichs Tortilla Chips aus Vorarlberger Riebelmais garantieren regionalen Genuss – purer Geschmack ohne künstliche Aromen. „Immer mehr Kunden entdecken den Unterschied“, sagt Dr. Richard Dietrich. Erfunden wurden die dreieckigen Chips im Los Angeles der 1940er Jahre. Basierend auf einem seit den Azteken überlieferten Verfahren verarbeitet Richard Dietrich den Vorarlberger Riebelmais zu Tortilla Chips mit hohem Nährwert und einzigartigem, natürlichem Geschmack. Suchtgefahr! Erhältlich im gut sortierten Lebensmittelhandel sowie direkt bei Dietrich Vorarlberger Kostbarkeiten, Lerchenauerstraße 45, 6923 Lauterach info@dietrich-kostbarkeiten.at, www.dietrich-kostbarkeiten.at
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Der erste „Jugendkäse“ im Sortiment der Sennerei Huban, dessen Geschmack und Aussehen in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern entwickelt wurde. Die Hubaner CheeseBomb wird aus 100 Prozent Heumilch hergestellt, hat 45 Prozent Fett i. T., ist mild bis würzig im Geschmack mit geschmeidigem Teig und Rundlochung.
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Bereits 1902 nahm in Doren Österreichs Käsekultur ihren Anfang. Viel hat sich seitdem verändert – doch die Käseerzeugung ist noch so meisterhaft wie zu Kaisers Zeiten. Im letzten Jahr erhielten Hubaner Käse 13 Auszeichnungen! Sennerei Huban reg.Gen.m.b.H, Huban 139, 6933 Doren T 05516/2001, office@sennerei-huban.at www.sennerei-huban.at
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P Preisgekrönter Fruchtgenuss
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Safttige Äpfel aus dem Rheindelta verleihen dem m direkt gepressten Apfelsaft von Alois Grein ner seinen besonders aromatischen Geschmaack. Der naturtrübe Apfelsaft wurde 2015 mit dem m Ländle Gütesiegel in Gold ausgezeichnet, G Greiners Apfel-Kirschensaft erhielt Bronze.
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Erh hältlich bei INTERSPAR, EUROSPAR, AD DEG Riedmann Altach und direkt bei Gre einer Obstbau, Gaißauer Straße 75, 6973 Höchst, T 05578/74506.
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Schenken Sie ein Stück Vorarlberg mit dem Ländle Gutschein! Eine gelungene Überraschung – nicht nur zu Ostern. www.laendle.at/einkaufsfuehrer
Junghühner für kleine
und große Hühnerhalter!
Das Frühstücksei frisch auf den Tisch!
Werdenbergs traße 42, 6800 Feldkirch-Tisis, T 05522/7439 4, www.geflue gel-feldkirch.at Öffnungszei ten: Montag bis M ittwoch und S amstag 9:00 bi Donnerstag un s 12:00 Uhr d Freitag von 9:00 bis 18:0 T 05522/7439 0 Uhr 4, www.geflue gel-feldkirch.at
Hühner im eigenen Garten – für den Eigengebrauch oder den Verkauf von Eiern –
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eim Kauf von Junghühnern sollte jedoch einiges beachtet werden: Es ist besonders wichtig, dass die Tiere aus kontrollierter Aufzucht kommen. Nur Tiere aus artgerechter Aufzucht haben einen gesunden Körperbau und das richtige Gewicht, und können so den Beginn der Legeperiode in Ruhe angehen.
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werden in Vorarlberg immer beliebter.
Die Familie Bell vom Geflügelhof Feldkirch bietet ausschließlich gesunde und vitale Hühner zum Verkauf an. Die Hühner werden gut vorbereitet, bevor sie dem neuen Besitzer übergeben werden. „Damit die Jungtiere sich an den Menschen gewöhnen können und weniger scheu sind, lassen wir sie in unserem Stall erst einmal in Ruhe ankommen und sehen mehrmals täglich nach ihnen. Im Normalfall bleiben die Hühner die ersten Tage bei uns und können dann von den neuen Besitzern übernommen werden“, beschreibt Daniel Bell die ideale Vorgehensweise.
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Über den Winter zieht der Geflügelhof Feldkirch seine eigenen Hühner auf, die bereits ab Februar abgegeben werden. Bis Mitte November sind jeden Monat wieder junge Hühner vom Hof erhältlich. Besuchen Sie den Geflügelhof Feldkirch und informieren Sie sich vor Ort zum Thema Hühnerhaltung im eigenen Garten. Die Familie Bell freut sich auf Ihren Besuch und berät Sie gerne!
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Die zukünftigen Tierhalter können beim Geflügelhof Feldkirch Junghühner aus zwei Rassen in verschiedensten Farbschlägen wählen. Besonders die Vielfalt an Braunen Lohmann Hühnern ist bei den Hühnerfreunden sehr beliebt. „Die Tiere kommen ausnahmslos von der Lohmann Tierzuchtgruppe, da wir wissen, dass hier bei der Aufzucht alle Normen eingehalten werden und die Tiere gut betreut sind. Zudem sind die Transportwege kurz, sodass die Hühner nicht übermäßig strapaziert werden“, betont Daniel Bell ausdrücklich.
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Das Gelbe v
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Familie Natter hat bereits vor 20 Jahren begonnen, Y
Freilandeier zu verkaufen. Eine Strategie, die sich
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für die Bezauer bestens bewährt hat.
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itte der 1990er Jahre entschied sich Hubert Natter auf den Betriebszweig Freilandhaltung von Legehennen umzustellen. Dadurch wurde die seit Generationen geführte Landwirtschaft von einem Nebenerwerbs- zu einem Vollerwerbsbetrieb. Mit der Eierproduktion fand der Bregenzerwälder die richtige Nische um sich eine bäuerliche Existenz aufzubauen. Dies war jedoch nur durch die hohe Qualität und viel persönliches Engagement möglich. Heute bewirtschaftet der Betrieb zudem noch sechs Hektar Grünland mit Rindern und Mutterkuhhaltung im kleinen Ausmaß.
Doch der Familie Natter ist seit jeher der Aspekt einer artgerechten Tierhaltung ein großes Anliegen. Um das Ländle Herkunfts- und Gütesiegel zu erhalten müssen bestimmte Richtlinien eingehalten werden. Wie zum Beispiel genügend Scharrraum, Auslauf ins Freie, eine große Rostfläche, Platz auf den Sitzstangen, große Nester, genügend Futter- und Tränkplätze – um nur einige dieser Voraussetzungen zu nennen. Und all dies wird den Hühnern am Christahof geboten.
Artgerechte Haltung lohnt sich Seit dem Vorjahr tragen die Christahof-Eier das Ländle Herkunftsund Gütesiegel – ein weiterer Beweis, dass sich dieses Konzept bewährt hat. Hubert Natter kann sich noch sehr gut an die skeptischen Blicke und teilweise unverständlichen Reaktionen während seiner Umstellung auf Freilandhaltung erinnern, da zu dieser Zeit die Käfighaltung noch erlaubt war. Zu Beginn war gerade daher viel Überzeugungsarbeit notwendig, um Kunden zu gewinnen.
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Eier mit Ländle Herkunfts- und Gütesiegel
Seit dem Einstieg mit 500 Hühnern wurde der Freilandbetrieb in den letzten Jahren zur jetzigen Größe von 2.200 Legehennen ausgebaut. Hubert Natter ist mit dieser Anzahl zufrieden und hat derzeit nicht vor den Betrieb zu erweitern. Er plant jedoch, den Christahof noch weiter zu modernisieren. Die Hühner auf dem Christahof haben ganzjährig freien Auslauf und finden auch in den Ställen beste Bedingungen vor. Es steht ihnen auch ein überdachter Winterauslauf mit Sandbädern, und laufend genug Stroh in den Stallungen zur Verfügung. Um das Wohl seiner Tiere zu kontrollieren, führt Hubert Natter mindestens zweimal täglich einen Kontrollgang durch. Auf Grund seiner langjährigen Erfahrung, sieht er mit seinem geschulten Auge sofort, wenn etwas mit seiner Herde nicht in Ordnung ist. Wichtig dabei ist die Überprüfung des frischen Wassers und des Futters – aber auch auf eine gesunde Frischluftzirkulation in den Stallungen muss geachtet werden. Da die Fütterung mehrmals täglich automatisch erfolgt, werden die Hühner regel-
Christahof Familie Natter Ach 212 6870 Bezau, aon.at , natter.hubert@ T 05514/2096 f.at www.christaho
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Familie Natter stellt die Eier in ihrer näheren Umgebung an mehrere Handels- und Gastronomiebetriebe persönlich zu. Seit November 2013 ist der Christahof auch Lieferant der Spar-Zentrale. Abgepackt in Sechser- und Zehnerkartons werden die Eier zweimal pro Woche ausgeliefert. Da heißt es kräftig Hand anlegen, denn die Eier werden händisch verpackt, was natürlich mit einem hohen Zeitaufwand verbunden ist.
Auch in den nächsten Wochen wird es auf dem Christahof keineswegs ruhiger, denn es steht die Osterzeit vor der Tür. Besonders am Karfreitag steht das Ei im Mittelpunkt. Karfreitags-Eiern sollen ja angeblich magische Kräfte innewohnen, denn sie werden nie schlecht, faulen nicht sondern trocknen stattdessen aus, wenn man sie wie einen Talisman zu Hause oder im Auto aufbewahrt. Den Eiern werden mehrere Eigenschaften zugesprochen: So sollen sie Haus und Hof schützen und generell Unheil abwenden. Deshalb sind Eier, die an diesem Tag von den Hühnern gelegt werden, auch ganz besonders begehrt.
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mäßig mit neuem Futter versorgt. Selbstverständlich wird ausschließlich rein pflanzlich sowie gentechnikfrei gefüttert. Bezogen wird die Nahrung von der regionalen Mühle in Egg. Das Futter besteht zum Großteil aus Mais, Soja (Donau Soja), verschiedenen Getreidesorten und Mineralstoffen. Zusätzlich bekommen die Hühner Körnerfutter und Muschelkalk.
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Was macht die Ziege
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„Kuhles Wissen“ kann aber auch direkt in der Klasse vermittelt werden. Engagierte Bäuerinnen und Bauern aus der Region besuchen die Schüler/-innen in der Schule und stellen den Milchlehrpfad vor. Dabei wird der Kreislauf „Von der Kuh zur Milch im Kühlschrank“ genau erklärt, spielerisch durch ein Wettmelken aufgelockert und mit der Verkostung von Milchprodukten gefestigt.
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er Frühling erwacht und mit ihm kommt auch wieder neues und junges Leben auf die Bauernhöfe. Die Kinderstuben von Kuh, Pferd, Schwein, Schaf und Huhn sind voll und warten auf den Besuch von Schulklassen und privaten Kindergruppen.
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im Heuhaufen?
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Schule am Bauernhof und das Projekt Bauernhof Detektiv ermöglichen ihnen Einblicke in das Leben auf einem Bauernhof in Vorarlberg zu bekommen. Im direkten Kontakt mit den Tieren lernen die Kinder und Jugendlichen den richtigen Umgang, die gute Pflege und den gesunden Kreislauf Landwirtschaft kennen. Neben dem allgemeinen Thema „Landwirtschaft“ haben viele Betriebe auch weitere Schwerpunkte gesetzt, wie z.B. „Bodenkreislauf“, „Vom Ei zum Huhn“, „Vom Gras zum Butterbrot“ und vieles mehr.
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Labor?
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2013 wurde in London der erste e im Labor erzeugte Fleischburger verrköstigt. Produziert wurde er aus Stammzellen mmzellen von Rinderschultern. Das Muskelfleisch war in einer Nährlösung mit Zellen aus Rinderföten gewachsen. Anscheinend würde einer derartige Form der Fleischherstellung nur 55 Prozent der Energie von Massentierhaltungsfleisch benötigen, 96 Prozent weniger Treibhausgase freisetzen und in Summe auch weniger Bodenressourcen verbrauchen. In zehn Jahren, so kündigten die dafür verantwortlichen Wissenschaftler/ -innen an, soll das Fleisch aus der Petrischale zur Marktreife gebracht werden.
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Fleisch aus dem
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Fleisch aus regionaler Erzeugung
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Jeden Tag wird in Österreich ein Bauernhof (ca. 22 Hektar) durch Verbauung für Straßen, Siedlungen, Shopping Center oder Industriehallen etc. zerstört. Auch im UN-Jahr des Bodens.
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as entspricht umgerechnet Tag für Tag 31 Fußballplätzen. Diese Flächen stehen den nachfolgenden Generationen für die Produktion von Lebensmitteln nicht mehr zur Verfügung. „Im Jahr 2014 wurden so 339 Bauernhöfe verbaut. Das sind umgerechnet mehr als 10.000 Fußballplätze“, nennt Kurt Weinberger, Direktor der österreichischen Hagelversicherung, drastische Zahlen.
derschlägen nicht mehr versickern, Schäden durch Hochwasser häufen sich. Wenn derart große Flächen des CO2-Speichers „Boden“ versiegelt werden, beschleunigt dies die Erderwärmung und damit die Zunahme von Wetterextremereignissen wie beispielsweise Dürreperioden“, so Weinberger. Y
Arbeitsplätze gefährdet
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Durch die Versiegelung landwirtschaftlicher Nutzflächen wird die Versorgung mit heimischen Lebensmitteln nachhaltig gefährdet. „Im Jahr 2050 wird Österreich um 15 Prozent mehr Einwohner als jetzt haben, nämlich 9,5 Millionen. Gleichzeitig wird aber bei fortschreitender Verbauung das fruchtbare Agrarland in diesem Zeitraum um 20 Prozent weniger. Das bedeutet, dass 2050 nur mehr 1.000 Quadratmeter Agrarfläche pro Kopf zur Verfügung steht, obwohl jeder Europäer 3.000 Quadratmeter für Nahrungsmittel etc. bräuchte. Damit wird die Importabhängigkeit Österreichs noch größer“, erklärt Weinberger. Fällt der Boden durch die fortschreitende Versiegelung als Wasserspeicher weg, kann das Wasser bei Starknie-
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Größere Unwetterschäden zu erwarten
Die Versiegelung hat auch unmittelbare Auswirkungen auf den Tourismus, denn ein so zersiedeltes Land ist für den Fremdenverkehr nicht mehr attraktiv. Die Verschandelung des Landes durch Verbauung bestätigen laut einer Market-Umfrage 2014 immerhin 80 Prozent der Österreicherinnen und Dr. Kurt Weinberger, Direktor Österreicher. „Wenn tägösterr. Hagelversicherung: lich ein Bauernhof durch Täglich werden, bildlich gesproVerbauung zerstört wird, chen, 31 Fußballplätze verbaut. verliert die Landwirtschaft auch täglich Arbeitsplätze. Damit sind langfristig auch 500.000 Arbeitsplätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Agrarsektors gefährdet“, sieht Weinberger ein weiteres Problem. Weitere Infos: www.hagel.at. Hier zeigt ein Counter im Sekundentakt die verbaute landwirtschaftliche Fläche in Österreich an.
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Österreich hält bei der Verbauung der fruchtbaren Böden leider einen Negativrekord in Europa. Daher weist die österreichische Hagelversicherung schon seit einiger Zeit auf die überdurchschnittlich hohe Bodenversiegelung in unserer Heimat hin. Während in Österreich jährlich 0,5 Prozent der Agrarflächen verbaut werden, sind es im Nachbarland Deutschland – wo es eine strukturiertere Raumordnung gibt – nur 0,25 Prozent, in Tschechien gar nur 0,17 Prozent. Auf der anderen Seite gibt es in Österreich laut Umweltbundesamt 130.000.000 Quadratmeter Industriebrachflächen, das entspricht der Fläche der Stadt Graz.
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Einsatz für Kleinbauern Franz Rauch aus Schlins sieht die Zukunft der Landwirtschaft in einer kleinbäuerlichen Struktur. Auch setzt er sich schon seit vielen Jahren für eine nachhaltige Landwirtschaft ein – bei uns genauso wie in verschiedenen Regionen Afrikas.
Bereits im Jahre 1974, als frischer Absolvent der Hochschule für Bodenkultur engagierte sich Franz Rauch für ein Landwirtschaftsprojekt in Kamerun. Er brachte den Bewohnern vor Ort bei, durch die Anlegung von sogenannten Terrassenkulturen die Fruchtbarkeit des Bodens in den Hangregionen zu erhalten und damit die Grundlage für eine nachhaltige Landwirtschaft zu festigen.
Mittlerweile war Franz bereits schon unzählige Male in Afrika im Einsatz. Durch die Verbindung zur Diözese Iringa im südlichen Hochland von Tansania kam Franz vor etwa zwanzig Jahren in die Gegend von Mdabulo, wo die ländliche Bevölkerung heute noch in sehr armen Verhältnissen lebt. Neben der abnehmenden Bodenfruchtbarkeit ist hier, bedingt durch die gebirgige Lage und die teilweise starken Niederschläge in der Regenzeit, die Bodenerosion ein großes Problem. Auch hier hat Franz damit begonnen, den Bauern die Vorteile der Terrassenkultur beizubringen. Entstanden ist eine langjährige Verbindung mit der „Eine Weltgruppe SchlinsRöns“ und die Gründung von „RDO“ (Rural Development Organization Mdabulo), eine Organisation vor Ort, die verschiedene Projekte umsetzt und betreut. Diese Organisation ist auf einem ganzheitli-
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Unterstützung von Waisenkindern Ein weiteres Problem sind die vielen Waisenkinder. Bis zu einem Drittel der Kinder sind elternlos. Das Waisenkinder-Patenschaftsprojekt konzentriert sich in erster Linie darauf, dass verwaiste Schulkinder bzw. ältere Jugendliche in den Dörfern bleiben können und einen Halt haben.
Bergbauern in Afrika
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mmer in Bewegung bleiben – sowohl geistig als auch körperlich – das ist die Devise von DI Franz Rauch, Biobauer in Schlins. Wahrscheinlich deshalb zieht es den langjährigen landwirtschaftlichen Fachlehrer schon viele Jahre in die Welt hinaus, um anderen Menschen beizubringen, nachhaltig Landwirtschaft zu betreiben.
chen Konzept aufgebaut, in dem alle Verantwortlichen der Region maßgeblich mit einbezogen sind. Aber zweimal pro Jahr reist Franz selber nach Tansania, um bei der Umsetzung der verschiedenen Projekte aktiv mitzuarbeiten und zu koordinieren. Angefangen wurde mit Unterweisungen für praktizierende Landwirte. Die „Eine Weltgruppe Schlins-Röns“ hat sich dann entschlossen, Ausbildungsstätten für junge Leute zu schaffen – mit dem Ziel, neben der landwirtschaftlichen Ausbildung auch Grundkenntnisse im Handwerk zu vermitteln. Mittlerweile konnten schon mehrere Orte mittels Wasserprojekten mit frischem Quellwasser versorgt werden und insgesamt wurden schon mehr als 20 Kilometer Wasserleitungen verlegt. Mehrere engagierte Firmen und auch das Land Vorarlberg haben die Trinkwasserprojekte und auch die Errichtung von Kindergärten finanziell unterstützt.
Es gibt noch viel zu tun in diesem Gebiet. Franz Rauch und seine Helfer werden daher auch in den kommenden Jahren wieder unterwegs sein. Kontakt: www.eineweltgruppe.at Franz Rauch, Torkelweg 10, 6824 Schlins, T 05524/2570 E franz-rauch@aon.at
Waisenprojekt im Ho chland von Tansania: Die Le ute vor Ort schätzen die Unterstü tzung von Franz und seinem Te am.
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Die Rolle von
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in einer ausgewogenen Ernährung
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Fleisch
Was liefert uns Fleisch? Fleisch besteht hauptsächlich aus Protein und Wasser. Je nach Tier und Teilstück mit mehr oder weniger Fett. Die kleinsten Bausteine der Proteine sind die Aminosäuren. Proteine aus der Nahrung sind für Wachstum, Erhaltung der Substanz und Regeneration des Körpers unerlässlich.
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Aber auch andere Lebensmittel wie Fisch, Eier und Hülsenfrüchte können maßgeblich zur Deckung des Proteinbedarfs beitragen. Vor allem die Hülsenfrüchte, wie z.B. Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Lupinen und Sojabohnen werden oft als wertvolle Eiweißlieferanten in unseren Breitengraden nicht wahr genommen. Wichtig ist eine abwechslungsreiche Auswahl an Proteinlieferanten! Denn proteinreiche Lebensmittel liefern uns zudem Vitamine wie B12 und Vitamin D, Mineralstoffe wie Eisen und Zink und essenzielle Fettsäuren wie Omega 3, welche in Österreich als Mangelnährstoffe bekannt sind.
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Die mageren Fleischteile, egal ob von Geflügel, Schwein oder Rind, enthalten wenig Kalorien und machen grundsätzlich nicht dick. Erst die Verarbeitungsschritte (z.B. zu Wurstwaren) und die Zubereitung zu Hause schlagen kalorien- und fettmäßig drauf. Greifen Sie daher nicht nur zu Huhn oder Pute – ein mageres Rindfleisch liefert wertvolle Proteine und zudem wichtiges Eisen! So hat jedes Lebensmittel seine Vorteile und sollte nicht gänzlich vom Teller gestrichen werden. Das richtige Maß ist entscheidend! Es sind nicht die Lebensmittel schuld an unseren gesellschaftlichen Problemen, sondern unser Umgang mit ihnen!
Der Körper unterliegt einem ständigen Umbau – auch „Proteinturnover“ genannt – welcher die Chance in sich birgt neue Körperproteinstrukturen zu bauen und alte zu erneuern. Dabei werden Aminosäuren aus der Nahrung zu körpereigenem Protein umgebaut und nach Bedarf eingesetzt, zum Beispiel als Muskelprotein, Haar- oder Nagelprotein.
Alternative Proteinlieferanten
Was isst Österreich? Laut AMA liegt der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch in Österreich bei etwa 65 Kilo, davon etwa 60 Prozent Schweinefleisch, und je ca. 20 Prozent Geflügel und Rind. Fisch schneidet mit acht Kilo vergleichsweise niedrig ab. Die Pro-Kopf-Menge von Hülsenfrüchten ist lediglich mit einem halben Kilo vertreten.
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Macht Fleisch dick?
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Stehen Insekten bald auf unserem Speiseplan?
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Auch wenn die westliche Welt Insekten als Nahrung noch eher skeptisch gegenüber steht: Bereits zwei Milliarden Menschen verzehren regelmäßig Insekten. In Thailand, China oder Afrika sind Insekten auf dem Speiseplan weitgehend normal. Vor allem aus Klimaschutzgründen wird diese Alternative zum herkömmlichen Fleisch nun von diversen Firmen aus den USA und Europa aufgegriffen. So ist der Umfang der Landnutzung geringer und es werden weniger Treibhausgase (z.B. Methan) freigesetzt. Insekten liefern einen guten Anteil an Proteinen und enthalten zudem Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Zudem werden Produkte aus Insekten so gestaltet, dass sie nicht mehr an ihre Herkunft erinnern, wie z.B. als Proteinriegel oder Burger.
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Über dem Nebel...
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Wer in Übersaxen unterwegs ist, hat einen herrlichen Rundblick über den Walgau und das
Übersaxen liegt am westlichen Ausläufer des Gerachstockes, mit Ausblick auf das obere Rheintal, die Schweizer Berge und die Gebirgslandschaft des Rätikon. Das Erholungsdorf bietet viele Wandermöglichkeiten sowohl im Winter als auch im Sommer. Die Landbuslinie 66 führt direkt vom Bahnhof Rankweil nach Übersaxen zu den Ausgangspunkten. Ein Schilift, Langlaufloipen sowie geräumte Wanderwege laden auch im Winter zu einem Ausflug nach Übersaxen ein. Besonders reizvoll sind Wanderungen, wenn über dem Rheintal ein Nebelmeer liegt. Zudem laden verschiedenartige Wiesenbiotope mit kleinen Hangmooren ein, die Natur näher zu betrachten. In der Parzelle Brosi lädt „Toni`s Mostschenke“ zum Verweilen ein. Christine und Anton Scherrer betreiben diese Einkehrmöglichkeit neben ihrer Landwirtschaft. Die Gäste sind daher auch gerne eingeladen, einen Blick in den Stall zu werfen – zu den Kühen und Pferden. Die Mostschenke ist von Oktober bis April jeweils am Samstag und Sonntag ab 13:00 Uhr geöffnet bzw. gegen Voranmeldung unter T 0664/4259787.
Einkehrmöglichkeit Toni`s Mostschenke in Übersaxen.
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Rheintal bis zu den Schweizer Bergen.
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Übersaxen bietet das ganze Jahr über viele nette Wanderm öglichkeiten.
LANGLAUFLOIPEN Rätikonloipe 8 km Brosiloipe: 5 km Die beiden Loipen in Übersaxen werden bestens gewartet. Für Langläufer jeden Alters ist hier Erholung und Fitness möglich. Parkmöglichkeit gibt es bei der Parzelle „Brosi“ oder beim Schiliftparkplatz. PANORAMAWEG Gehzeit: 2 Stunden, leichte Wanderung Übersaxen, Parzelle Brosi – Satteinser Gulm – Übersaxner Gulm – Weiherberg – Übersaxen Die Rundwanderung am Ausläufer des Walserkamms überrascht mit immer neuen weiten Ausblicken in den Walgau und ins Rheintal, von der Zimba bis zum Bodensee. Zwischen Glath und der Gulmalpe (von lat. culman – Bergeshöhe) wird die geologische Grenze von West- und Ostalpen überschritten. Die Route führt zugleich an reichhaltigen Wiesenbiotopen vorbei. Im Winter für Schneeschuhwanderung geeignet.
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Veranstaltungsreihe „LANDWIRTSCHAFT VERSTEHEN“ Vortrag: Faszination Bienen und der Sinn einer blühenden Landschaft Dienstag, 24. März, 20:00 Uhr im ORF Landesstudio Dornbirn www.bodenseeakademie.at
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Medieninhaber, Herausgeber und Redaktion: Landwirtschaftskammer Vorarlberg und Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, Montfortstraße 11/7, 6900 Bregenz, T 05574/400-700, E laendle@ lk-vbg.at, www.laendle.at, vbg.lko.at, Redaktion/Layout: Bernhard Ammann, Sabine Hagspiel, Dietmar Hofer, Marion Hofer, Juliane Nogler, Ing. Armin Schwendinger, Sabrina Zerlauth MA; Bildnachweis: LK Vorarlberg, Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, Ludwig Berchtold, Othmar Heidegger, Marion Hofer, Marcel Hagen, Dietmar Walser, Bio Austria Next Generation, Brigitte Schwarz, Zanella-Kux, i-stock, shutterstock.
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UMWELTWOCHE Samstag, 30. Mai bis Sonntag, 7. Juni www.umweltv.at/umweltwoche
Impressum
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2. LÄNDLE MOST WOCHE 24. April bis 3. Mai www.laendle.at/most
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LÄNDLE MOST GALA Freitag, 24. April
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MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LAND UND EUROPÄISCHER UNION
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luag 39 M C
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Wenn unsere Freilandeier auch farblich jeden Geschmack treffen. Am Martinshof verbringen die Hühner den größten Teil des Tages auf Entdeckungsreise im Freien, wo jedes Huhn mindestens 10 m2 Auslauf hat. Und wenn ihnen zwischen Scharren, Picken und einem genüsslichen Sandbad der Sinn danach steht, legen sie im hellen, tiergerechten Stall in aller Ruhe eines ihrer b’sundrigen Eier. Die Futtermischung kommt ohne Soja aus den Regenwaldgebieten aus und die Hühnerställe sind garantiert gentechnik- und antibiotikafrei. Das ist auch nicht nötig, denn die Hühner werden in kleinen Herden gehalten und haben Dank des Auslaufes ins Freie ein gesundes Immunsystem.
Martinshof Ostereier Gr. M, 10 Stück Packung EUR 3,99 1 St. 0,40
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B’sundrig.
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gentechnikfrei schützt den Regenwald mit Futter aus Österreich
ohne Antibiotika
zu 100 % aus dem Ländle
täglich Auslauf ins Freie
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10 m2 Auslauf je Huhn
exklusiv bei
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Symbolbild
Bertram Martin, Martinshof Buch