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11/2017 | Ausgabe N° 4

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Vorsicht Zucker

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Verleihung Zukunftspreis

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Regionales zum Fest

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Stolz auf Holz Unsere Land- und Forstwirtschaft. Wertvoll fürs Land.

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Guats us‘m Ländle!

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Meein Läänddlee. Meein Raahm..

Kevin Micheli, Kochweltmeister aus Vorarlberg


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ansportwege Tr e rz ku • t uk od Pr • echtes Ländle n • gentechnikfrei von Vorarlberger Bauer rgfältig sortiert so • ar gb ol rf ve ck • 100 % rü kwahl, da lose erhältlich üc St e ei fr • t er lli • garantiert kontro

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www.laendle.at/kartoffel

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tesiege Kartoffeln mit Ländle Gü

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Inhalt

Ländle Gala & Zukunftspreis 2017 Die Gewinner 2017 Im Rahmen der Ländle Gala wurde der <<i luag druf>> Zukunftspreis überreicht.

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Anerkennungspreise Projekte mit Kreativität und Engagement wurden mit Anerkennungspreisen belohnt.

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V5 Auszeichnung Erstmals wurden Gemeinschaftsküchen für vorbildliche Verpflegung mit regionalen Lebensmitteln ausgezeichnet.

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ZUKUNFTSPREIS 2017

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Landwirtschaft Schule am Bauernhof Bei Lehrausgängen zu landwirtschaftlichen Betrieben werden für Kinder Natur und Tier erlebbar.

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Alle für ein Königreich Majestät und ihr Hofstaat – von der Brut, Pflege und Hochzeitsflügen der Bienenkönigin.

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Ländle Bur

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Im Rahmen der Ländle Gala wurde der <<i luag druf>> Zukunftspreis verliehen. Seite 6

ZUCKER – SÜSSE BELOHNUNG ODER SUCHTMITTEL? Viele Krankheiten wie Diabetes, Alzheimer und Krebs werden mit übermäßigem Zuckerkonsum in Verbindung gebracht. Seite 14

Der Verein vom Ländle Bur steht für professionelle Direktvermarktung heimischer Produkte.

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Landwirtschaft im Portrait Bürgermeister Ulrich Schmelzenbach ist Mitinitiator der Metzgerei Naturpark Nagelfluhkette eGen in Riefensberg.

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Regionale Produkte Bio-Rindfleisch – immer eine gute Wahl Auslauf ins Freie und artgerechtes Futter machen das Fleisch der Bio-Rinder sehr zart und saftig.

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Schafe sind die „Aura“ der Bäume Warum Shropshire Schafe die wichtigsten Partner in einer Höchster Christbaumkultur sind ...

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Ländle Christbaum Produzenten Christbäume mit Ländle Gütesiegel sind bei 35 Produzenten in ganz Vorarlberg erhältlich.

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Aufforstungsprojekt in Malawi Markus Fröhlich von „Bruder und Schwester in Not“ über die erfolgreiche Aufforstung von Nutzbäumen mit Hilfe der Spendenaktion.

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„Ditta“ als Hoffnungsträgerin Drei Landwirte aus dem Oberland gehen im Kartoffelanbau neue Wege in der Zusammenarbeit und Vermarktung.

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Kontrollierte Fleischqualität Fleisch- und Wurstspezialitäten aus der Ländle Metzg. Machen Sie mit beim Gewinnspiel!

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CHRISTBÄUME UND SCHAFE Ländle Christbaum Züchter Erwin Bauer nutzt Schafe als ökologischen Rasenmäher in seiner Christbaumkultur. Seite 16


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Die milde Alternative am Adventsmarkt Glühmost enthält die guten Inhaltsstoffe des Obstes und ist dabei leichter als Glühwein.

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Wo Wald und Wild im Einklang leben Der Hittisauer Georg Nenning kreierte ein Jagdmodell, das den Lebensraum Wald in den Mittelpunkt stellt.

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LFI Ländliches Fortbildungsinstitut Das LFI bietet auch 2018 eine Auswahl an Kursen und Exkursionen im Bereich Forstund Holzwirtschaft an.

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Bau gesünder – bau mit Holz Die gesundheitsfördernden Effekte des Waldes können wir durch Holzeinrichtungen auch in unsere Wohnräume holen.

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Waldbewirtschaftung & Naturschutz Viele Pflanzen- und Tierarten profitieren von der kleinflächigen naturnahen Waldbewirtschaftung in Vorarlberg.

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Wald und Holz

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Zucker – Belohnung mit Suchtpotenzial Heilpraktiker René Gräber über den Nutzen der Lebensmittelindustrie am Suchtmittel Zucker.

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Naturkosmetik zum Selbermachen Teekräuter bieten vielfältige Anwendungsmöglichkeiten im Badewasser oder im Dampfbad.

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Mit einem guten Frühstück startklar für die Schule Ernährungswissenschaftlerin Birgit Höfert über das richtige Frühstück für Kinder.

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Schau zum Bio-Bauernhof Genießen Sie regionale Bio-Köstlichkeiten beim Bio-Brunch am Sunnahof Tufers in Göfis.

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Ausflugstipp Mitten in Wolfurt, direkt am Radweg, befindet sich der Älpelehock der Familie Köb.

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Termine Interessante Veranstaltungen zu den Themen Landwirtschaft und regionale Lebensmittel.

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Josef Moosbrugger Präsident der Landwirtschaftskammer Vorarlberg

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Gewinnspiele Ländle Metzg Weihnachtsgewinnspiel 20 Ländle Christbäume zu gewinnen

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Bauernadvent Märkte mit regionalen Lebensmitteln, Kunsthandwerk und vieles mehr bieten Veranstalter des Ländle Bur Bauernadvents.

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Unsere Jungbäuerinnen und -bauern haben diese Verpflichtung vor Augen, wenn sie mit viel Elan und Innovationsgeist ihre Betriebe spezialisieren, modernisieren und in eine hoffentlich erfolgreiche Zukunft führen. Das haben die Sieger des <<i luag druf>> Zukunftpreises vorbildlich auf den Weg gebracht, wozu ich herzlichst gratuliere.

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Gesundheit

Aktuell Der Erhalt einer eigenen Lebensmittelproduktion und somit der Grundversorgung der Bevölkerung, kann in zunehmend unsicheren Zeiten noch mehr als wertvoll fürs Land sein. Was einmal verloren ist, ist kaum wieder wettzumachen, und deshalb schätzen unsere Bergbauernfamilien auch die Partnerschaft mit den heimischen Konsumenten. Der sorgfältige Umgang mit Grund und Boden und die Erzeugung hochwertiger Lebensmittel sind dafür die Grundlage.

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Diese über Jahrhunderte entwickelte Kreislaufwirtschaft zu erhalten und davon auch ein Einkommen zu erwirtschaften ist in Zeiten von Globalisierung, landwirtschaftlicher Industrialisierung und „digitaler Besserwisserei“ mehr als nur eine Herausforderung. Dass sich trotzdem viele junge Bäuerinnen und Bauern dazu entschließen, diesen anspruchsvollen Beruf zu ergreifen, Höfe weiterzuführen und zukunftsfähige Betriebsmodelle zu entwickeln, macht Mut. Natürlich braucht es dazu auch eine faire Abgeltung der öffentlichen Leistungen der Land- und Forstwirtschaft, die sie zum Nutzen der ganzen Bevölkerung erbringen.

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Dieses Engagement, den Kindern direkt in der freien Natur und den Gästen in Form von Speis und Trank die Wurzeln unserer Land- und Forstwirte zu vermitteln, ist ein unschätzbarer Beitrag zur Erhaltung unserer bäuerlichen Kultur. Tagtäglich arbeiten unsere fast 4.000 Bauernfamilien in Wald und Feld und prägen so, neben der Erzeugung hochwertiger Lebensmittel unsere Kulturlandschaft.

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m Mittelpunkt des diesjährigen landwirtschaftlichen Zukunftspreises <<i luag druf>> steht die junge Generation. Es ist erfreulich zu sehen, wie in allen drei Kategorien, in Volksschulen & Kindergärten, in Tourismus & Gastronomie und natürlich auch in der Landwirtschaft überall Menschen im Einsatz sind, die sich für Land- und Forstwirtschaft nicht nur interessieren, sondern begeistern und diese Begeisterung an die Kinder, an die Gäste oder eben auch an ihre Kunden weitervermitteln. Dafür ein aufrichtiges Dankeschön.

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Mutig in die Zukunft

Edle Tropfen unter dem Christbaum Edelbrände von Vorarlbergs Spitzenbrennern als Weihnachtsgeschenk für Genießer.

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www.laendle.at

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Mutig in die Zukunft

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Ländle Gala der Landwirtschaftskammer Vorarlberg und der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH.

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schaftlichen Zukunftspreises <<i luag druf>> 2017 gekürt. Den Rahmen dafür bot die traditionelle

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Am 17. November wurden in der Kulturbühne AmBach in Götzis die Preisträger des landwirt-

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it dem landwirtschaftlichen Zukunftspreis werden vorbildliche Leistungen aus der heimischen Land- und Forstwirtschaft ausgezeichnet. In diesem Jahr standen junge Bäuerinnen und Bauern im Mittelpunkt der Ausschreibung, die sich mit Elan, Mut und neuen innovativen Ideen der Landwirtschaft widmen. Oft erst kurze Zeit als „Chef“ am Hof, sind sie für die künftige Weiterentwicklung oder Neuausrichtung ihrer Höfe verantwortlich. In der Kategorie Schulen & Kindergärten lag der Schwerpunkt auf dem Thema „Wald und seine Bedeutung für Mensch, Tier und Natur“. „Unglaublich, wie viele spannende Projekte zu diesen Themen in unseren Schulen und Kindergärten ersonnen und umgesetzt werden“, so Juryvorsitzende Mag. Brigitte Plemel von Vorarlberg Tourismus. Deshalb entschied die Jury auch spontan, zwei Hauptpreise in dieser Kategorie zu vergeben. Die dritte Kategorie beschäftigte sich mit der intensiven Zusammenarbeit von Gastronomie und Landwirtschaft. Auch hier beeindruckten die eingereichten Projekte durch ihre Kreativität und Kooperationen mit der Landwirtschaft. LUAG 6

Im Rahmen der Ländle Gala in Götzis wurden nun die Preise in den drei Kategorien vergeben. Gut 300 Gäste aus Landwirtschaft, Wirtschaft und Politik kamen, um zu gratulieren und sich bei Köstlichkeiten aus regionaler Erzeugung auszutauschen. Unter den Festgästen waren auch LR Ing. Erich Schwärzler, der gemeinsam mit DI Maria Anna Moosbrugger die Verleihung der V5-Zertifikate vornahm, VKW-Vorstandsdirektor Dr. Christof Germann, Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann, SVB-Obmann Klaus Schwarz, LK Direktor Dr. Gebhard Bechter und zahlreiche weitere Gäste aus Politik, Landwirtschaft und Wirtschaft. Die beiden Gastgeber LKPräsident StR. Josef Moosbrugger und GF Mag. Marcel Strauss von der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH (LQM) zeigten sich über das Dr. Christof Germann und Mag. Brigitte hohe Niveau der Einreichungen erPlemel beim Sponsoren-Interview. freut und wiesen auf die Bedeutung


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SCHULEN & KINDERGÄRTEN – Sieger • Volksschule Feldkirch-Tisis • Kindergarten Düns Anerkennungspreise • Volksschule Schillerstraße, Bregenz • Kindergarten Oberer Riegel, Feldkirch

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Die Preisträger 2017

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GASTRONOMIE – Sieger • Freiburger Hütte, Katrin und Florian Mittermayr Anerkennungpreise • Wirtshaus Hoheneck, Mittelberg; Kleinwalsertal • Fuxbau, Stuben am Arlberg

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LANDWIRTSCHAFT – Sieger • „Schroffalamm“ Familien Vonblon-Bürkle und Bürkle, Bürs Anerkennungspreise • s`Gstacha Hof Lädile, Familie Gstach, Frastanz • Marcus Lins und Stefan Huber, Dornbirn

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dieser vielen Initiativen und Projekte für die Zukunft der Land- und Forstwirtschaft, aber auch auf den Nutzen solcher Jungunternehmer für das Land insgesamt hin.

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Ein besonderer Dank für die langjährige Unterstützung des <<i luag druf>> Zukunftspreises gilt den beiden Hauptsponsoren Vorarlberger Kraftwerke AG und Vorarlberg Tourismus und natürlich allen Sponsoren, die zum Gelingen der Gala beigetragen haben. Dank gilt auch der Jury unter Vorsitz von Mag. Brigitte Plemel.

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Alle Jahressieger 2017 wurden vorgestellt.

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Für die ausgezeichnete Bewirtung der Gäste zeigte sich „gächters AmBach“ verantwortlich. Charmant moderiert wurde die Gala von Benedicte Hämmerle und für beste musikalische Unterhaltung sorgten Wolfgang Verocai & Markus Dürst. Über den gelungenen Abend freuten sich auch die Organisatoren der Ländle Gala – LQM-Marketingleiterin Sabrina Zerlauth und LK-Presseleiter Bernhard Ammann.

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Musikalische „Konkurrenz“ gab es von der Volksschule Tisis.

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Für beste musikalische Begleitung sorgten Wolfgang Verocai und Markus Dürst.

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men für die Verleihung des land- und forstwirt-

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schaftlichen Zukunftspreises <<i luag druf>>. Er war in drei Kategorien ausgeschrieben.

Kategorie Landwirtschaft SIEGER: Familien Bürkle und Vonblon-Bürkle, Bürs

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as Projekt „Schroffalamm“ wurde 2014 von der Familie Bürkle und dem Betrieb der Familie Vonblon-Bürkle aus Bürs ins Leben gerufen, um ihre Schaf- und Ziegenprodukte unter einem Markennamen zu vertreiben. Christoph Vonblon-Bürkle betreibt die Schaf- und Ziegenzucht schon seit 1998, seit 2013 zusammen mit seiner Frau Sabrina, im Nebenerwerb. Ebenfalls mit dabei ist der Hofübernehmer Florian Bürkle, dessen Eltern den Betrieb 2014 von Milchviehhaltung auf Schafzucht umstellten. Christoph, Sabrina und Florian züchten braune Bergschafe. Rund 120 Mutterschafe und 200 Lämmer dieser Schafrasse werden größtenteils in Reinzucht gehalten und direkt vermarktet. Mit Top-Gastronomen wie dem Gasthof Rössle und dem Hotel Traube in Braz wurden zwei sehr gute Kunden für Edelteile wie Lammrücken und Lammschlögel gefunden. Die restlichen Fleischteile werden dann noch weiter veredelt und als Käsekrainer sowie Salami vom Lamm ausgeliefert oder ab Hof verkauft. So wurden beispielsweise 2017 schon fast 60 Lämmer ganz oder in Hälften, pfannenfertig oder als Edelstück

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Christoph, Sabrina und Florian haben das „Schroffalamm“ in kurzer Zeit zur gefragten Qualitätsmarke entwickelt.

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vermarktet. Die Lamm-Käsekrainer wurden bei einer bundesweiten Prämierung bereits ausgezeichnet. „Hoffentlich geht es weiter so, dann sind wir mit unserem hochwertigen, regionalen Produkt auf dem richtigen Weg“, antwortet Christoph auf die Frage, wo die Betriebe in zehn Jahren sein sollen. Zusätzlich werden 16 Ziegen und 300 Hühner gehalten. Bei der Umsetzung des Projekts stand vor und während der Planungsphase die Landwirtschaftskammer Vorarlberg immer tatkräftig zur Seite. Mehr Infos unter www.schroffalamm.at

Kategorie Gastronomie SIEGER: Freiburger Hütte, Kathrin und Florian Mittermayr, Zug

Florian und Kathrin Mittermayr zeigen auf der Freiburger Hütte, dass regionale Kulinarik und konsequente Nachhaltigkeit auch in Gipfelhöhe möglich sind.

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Auch 2017 war die Ländle Gala der würdige Rah-

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Gewinner 2017

land- und

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eit nunmehr zwei Jahren bewirtschaften Kathrin und Florian Mittermayr gemeinsam die Freiburger Hütte am Formarinsee. Von 2011 bis 2015 waren sie auf der Ravensburger Hütte tätig (5.000 bis 6.000 Übernachtungen; ca. 20.000 Tagesgäste). Hier starteten sie ihren „Auftrag für die Nachhaltigkeit“. Nach dem zweiten Sommer auf der Freiburger Hütte (ca. 10.000 Übernachtungen; ca. 25.000 Tagesgäste) sind sie soweit, sagen zu können, dass sie alles auf der Karte selber machen und nur mit den besten Produkten arbeiten. Die Lieferantenliste ist beeindruckend. Sie arbeiten mit bis zu 20 heimischen Produzenten zusammen, die sie auch persönlich kennen. „Zum Glück ist Florian einer der besten Köche, die ich kenne. Durch seine Leidenschaft und mit meiner Überzeugung bezüglich Regionalität und nachhaltigem Wirtschaften haben wir uns als Team sowie als Paar gut zusammen entwickelt“, so Kathrin. Die Hüttenwirte kaufen etwa Fleisch im Ganzen und veredeln es von Kopf bis Fuß selber. Damit können sie beste Qualität zu fairen Preisen anbieten. Das Feedback der Gäste ist überaus positiv. „Wir Wirte müssen uns und den Gästen den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln vermitteln. Das Schöne daran ist, dass


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forstwirtschaftlicher Zukunftspreis <<i luag druf>>

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Kategorie Kindergarten

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SIEGER: Kindergarten Düns

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wir als Wirte die Möglichkeit haben, den Bedarf bzw. die Wünsche der Gäste lenken zu können und sie vielleicht sogar zum Nachdenken zu bringen. So ganz nach dem Motto ,Wir haben alles was sie brauchen – was wir nicht haben, brauchen sie nicht‘“, so Florian.

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ndrea Nachbaur und Larissa Erhart, die Kindergartenpädagoginnen des Kindergarten Düns beschreiben ihr Projekt so: „Bei der Arbeit mit den uns anvertrauten Kindern sind die Themenbereiche Natur und Umwelt und die intensive Auseinandersetzung

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SIEGER: Volksschule Feldkirch-Tisis

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Kategorie Schulen

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Im Wald sind die kleinen Forscher vom Kindergarten Düns in ihrem Element.

Die Nutzung der Ressourcen des Waldes auf unkonventionelle Art und Weise zu vermitteln, ist ein weiterer Schwerpunkt des Projektes, zum Beispiel die Produktion von Hackschnitzeln und deren Nutzung. Unter der Anleitung von Waldaufseher Michael Schnetzer spielten die Kinder z.B. „Waldtausendfüßler“. Barfuß konnten sie den Waldboden spüren. Mit solchen Projekten wird den Kindern in Düns der Wald und seine Bedeutung für Mensch und Tier vermittelt.

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www.laendle.at/zukunftspreis

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ernen in der Natur ist für Kinder, speziell im Volksschulalter, ein besonderes und gesundes Erlebnis. Zwei bis drei Tage in der Woche, über einen längeren Zeitraum, soweit das Wetter trocken und warm ist, findet deshalb die Waldschule statt. Die Kinder und Lehrpersonen marschieren zu Unterrichtsbeginn von der Schule in den Wald und sind zu Unterrichtsende (meist 11:45 Uhr) wieder zurück an der Schule. Erfahrungsgemäß werden im Mai und Juni die meisten Waldschultage abgehalten. Die Eltern werden über die benötigte Ausrüstung informiert. Am Beginn jedes Waldschulprojektes steht das Erlernen des richtigen Verhaltens in der Natur und die Achtsamkeit gegenüber der Tier- und Pflanzenwelt. Dann werden inhaltliche Schwerpunkte aus dem Fach Sachunterricht ausgewählt und die Lehrplaninhalte der jeweiligen Schulstufe darauf abgestimmt. So werden z.B. die Inhalte des Deutsch- und Mathematikunterrichtes fächerübergreifend an das Waldthema angepasst. Das Projekt „Waldschule“ gibt es seit sechs Jahren. Speziell in der offenen Grundstufe 1 ist es organisatorisch gut umsetzbar, da durch die Teambesetzung eine zweite Lehrperson unterstützend mitarbeiten kann. In den kommenden Jahren wird diese Aktion sicher weiter bestehen.

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In der Volksschule Tisis wimmelt es von kleinen „Waldexperten“.

damit wesentliche Schwerpunkte. Sie sind fixe Bestandteile unseres Konzeptes und werden bei der Jahresplanung berücksichtigt. Unser Tun spannt einen weiten Bogen – beginnend bei winzig kleinen Dingen, wie zum Beispiel Samen und kleinsten Waldbewohnern – bis hin zu mächtigen Baumstämmen. Das Kind erlebt, beobachtet und erlangt durch vielseitiges Tun wichtige elementare Einsichten – und dies mit allen Sinnen.“ Wald, Holz und Nachhaltigkeit zählen in Düns zu den Langzeitprojekten, wobei am Ende des Kindergartenjahres noch ein 14-tägiges Schwerpunktprojekt steht. Das Langzeitprojekt beinhaltet vor allem die jahreszeitlichen Veränderungen. Dabei stehen unter anderem das Zusammenspiel zwischen Mensch, Tier und Natur im Vordergrund. Das Schwerpunktprojekt lebt stark von Exkursionen und von den Persönlichkeiten, die die Kinder führen.

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s`Gstacha Hof Lädile, Frastanz 2009 bauten Florian und Katrin Gstach einen neuen Laufstall mit Melkstand für ihre Kühe und Rinder. 2015 übernahm Florian den Familienbetrieb von seinem Vater Elmar. Florian ist gelernter Fleischer und hält heute 26 Stück Milchkühe mit eigener Nachzucht. Jährlich werden acht Rinder aufgezogen und extensiv gemästet. Der Rest der Kälber wird für Kalbfleisch gemästet. Auch 160 Legehennen leben in Freilandhaltung auf dem Hof. Im Hoflädile verkaufen sie Fleisch, Wurstwaren, Eier vom Hof und zusätzlich Alpkäse, Alpbutter, Schnaps und saisonale Kostbarkeiten.

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Anerkennungspreise

Marcus Lins und Stefan Huber reaktivierten 2012 den nach dem Tod von Großvater Egon Huber stillgelegten Bauernhof in Dornbirn und starten als frisch zertifizierter Bio-Betrieb neu durch. Alle Produkte werden direkt vermarktet. Das sind pro Jahr 13 Mastrinder, 20 Mastsauen, 1.500 Masthühner und 300 Mastenten. Zukünftig möchten sie insbesondere die Betriebszweige Legehennen (in Richtung 250 Stück) und Rindermast (20 Mutterkühe) noch weiter ausbauen, da hier die Nachfrage groß ist. Neue Ideen, Pläne und den nötigen Elan haben die Dornbirner Neobauern nämlich reichlich.

Die Philosop phie des Wirtshauses beruht auf mehreren Säulen. Der Einkauf von Lebensmitteln ist für die Familie Kirsten und Jürgen Denk nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine ethische Frage. Es geht um einen respektvollen Umgang mit dem Leben und um Naturverträglichkeit, um kleinräumige regionale Kreisläufe und damit einen langfristigen „Return of Investment“ im Zusammenspiel zwischen Gastronomie und Landwirtschaft. Dazu kommt die Leidenschaft, sich weiter zu verbessern und in der unmittelbaren Umgebung nach Lösungen zu suchen. Seit mehr als zwanzig Jahren arbeiten sie mit Landwirten aus dem Kleinwalsertal zusammen. Regelmäßig lädt das Wirtshaus Hoheneck zu Veranstaltungen ein, bei denen Landwirte Einblicke in ihre Tätigkeit geben.

VS Bregenz Schillerstraße „N Nattur, Walld, Klima sttelllen in den Leh hriinh hallten der Volkschule Bregenz Schillerstraße sehr wichtige Themenbereiche dar. Neben mehrmaligen waldpädagogischen Ausgängen und Themenschwerpunkten in der Schule, die das Thema vertiefen, planen sie mit den jeweiligen vierten Klassen einmal im Jahr ein Projekt zum Thema „Herausforderung und Verantwortung“. Bereits in der ersten Klasse wird den Kindern der Lebensraum Wald näher gebracht. „Da es die Lage unserer Schule zulässt, finden bis zu vier Waldbesuche zu jeder Jahreszeit während des Unterrichts und auch in der Betreuungszeit unserer Schülerbetreuung statt. Wald- und Kräuterpädagoginnen sind im Team dabei,“ so Direktorin Sabine Dreier-Graninger.

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Marcus Lins & Stefan Huber

Wirtshaus Hoheneck, Mittelberg

Fuxbau, Stuben 30 Sitzplätze bespielen die Füxe Tanja, Tobias, Sandra und Markus im Fuxbau in Stuben. Sie beschreiben ihre Küche als „bodenständig, ehrlich und möglichst naturbelassen“ und freuen sich, diese den Gästen mit den dazugehörigen Getränken und Weinbegleitung näherzubringen. Die Beziehungen zu den zahlreichen regionalen Produzenten werden von den Füxen besonders gepflegt und den Gästen auch vermittelt. So wurde den Lieferanten etwa ein eigenes Fotobuch gewidmet, einige Gerichte tragen die Namen der Produzenten und einmal im Jahr gibt es ein besonderes Menü nur mit Produkten von zwei Gastlieferanten. LUAG 10

Kindergarten Oberer Riegel Durchschnittlich vier Stunden pro Woche halten sich die Kinder des Kindergartens Oberer Riegel aus Feldkirch im Wald auf. Zu Beginn des Kindergartenjahres erkundet die Gruppe zuerst die verschiedenen Wege und die Beschaffenheit des Waldbodens. Von Zeit zu Zeit werden den Kindern Lupendosen, Spiegel, Seile und dergleichen angeboten, um auf verschiedene Art und Weise deren Entdeckergeist zu aktivieren. Die pädagogischen Zielsetzungen sind, sich mit dem Wald vertraut zu machen, sowie einen respektvollen Umgang mit der Natur zu erlernen und zu erfahren.


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Vorarlberg am Teller

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Mehr regionale Lebensmittel in der Gemeinschaftsverpflegung.

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Entgeltliche Einschaltung

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Auch durch die Verwendung von Produkten mit zumindest einem Verarbeitungsschritt in Vorarlberg unterstützen die ausgezeichneten Verpfleger/-innen Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Ländle.

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V5 ausgezeichnete Gemeinschaftsverpfleger/-innen sind um einen hohen Einsatz regionaler Erzeugnisse in den Produktgruppen Milch/Milchprodukte, Fleisch/Fleischprodukte sowie bei Gemüse und Obst bemüht. Kochkünstlerisch veredeln sie Produkte, die zu 100 Prozent aus Vorarlberg stammen. Sie sind wichtige Systempartner und Mitgestalter der Region.

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Die V5 Auszeichnung

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Mit vier von insgesamt fünf möglichen Gabeln ausgezeichnet wurden erstmals das Vorderlandhus in Röthis sowie das Sozialzentrum Frastanz. Das SozialzenVERPFLEGUNG trum Mariahilf der StifMIT REGIONALEN LEBENSMITTELN tung Liebenau in Bregenz V5 AUSGEZEICHNET 2017 und das SeneCura Sozialzentrum in Hohenems wurden mit drei Gabeln für ihr Angebot von regionalen und saisonalen Lebensmitteln ausgezeichnet. Mit der Dokumentation des Wareneinkaufs sowie einer entsprechenden Herkunftsauszeichnung auf den Menüplänen garantieren die V5 ausgezeichneten Küchen ihre gelebte Partnerschaft. Vertragslandwirtschaft im direkten Austausch zwischen bäuerlichen Produzent/-innen und Küchenleitern und -leiterinnen gewinnt.

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m Rahmen der Ländle Gala 2017 wurden erste Gemeinschaftsküchen für ihre vorbildliche Verpflegung mit regionalen Lebensmitteln ausgezeichnet. Es ist dies ein Meilenstein in der Absatzpartnerschaft zwischen regionalen Produzent/-innen und Küchenleitern und -leiterinnen.

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Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg

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www.vorarlberg.at/oekoland

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Werden Sie V5-Partner und bringen Sie Vorarlberger Vielfalt auf den Teller.

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Mit der Verwendung regionaler Lebensmittel werden Gemeinschaftsverpfleger zu starken Partnern bäuerlicher Produzenten in der Region. Wertschätzung und Wertschöpfung für bäuerliche Produkte wachsen. Die gelebte Partnerschaft in den V5 ausgezeichneten Gemeinschaftsküchen schafft Lebensqualität für alle.

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Vorarlberg am Teller

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Bio-Rindfleisch Foto: Lucas Breuer

Rindfleisch ist aus der österreichischen Küche nicht wegzudenken. Rindsgulasch, Zwiebelrostbraten, Tafelspitz oder Suppenfleisch sind nur einige Beispiele. Wer zu Bio-Rindfleisch greift, schont die Umwelt und erhält Fleisch

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immer eine gute Wahl

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von Tieren aus artgerechter Haltung.

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Im Spätmittelalter zählte Rindfleisch in Österreich zu den wichtigsten Nahrungsmitteln. Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden typische Rindfleischgerichte der Wiener Küche wie die Rindssuppe mit vielerlei Einlagen. Zwischen elf und zwölf Kilogramm Rind- und Kalbfleisch werden in Österreich pro Kopf und Jahr verzehrt. Das entspricht in etwa einem Fünftel des gesamten Fleischkonsums. Die Rinderzucht ist aufwendiger als die Geflügel- und Schweinezucht. Rinder brauchen mehr Fläche und Futter je Kilogramm Fleisch und die Dauer bis zur Schlachtreife ist länger als bei anderen Nutztieren. Bio-Rindfleisch stammt meist von Ochsen und Kalbinnen mit einem Mindestalter von 16 Monaten. Für Jungrindfleisch werden die Tiere mit maximal zwölf Monaten geschlachtet.

Bio-Besonderheiten

Foto: Lucas Breuer

... Bio-Rinder Auslauf ins Freie haben müssen? ... Bio-Rinder im Laufstall mindestens fünf bis sechs Quadratmeter Fläche pro erwachsenem Tier haben müssen? ... für die Bio-Rinderhaltung oft robuste, standortangepasste Rassen gewählt werden?

Hochwertige Verarbeitung Bio-Rinder werden biologisch und gentechnikfrei gefüttert und artgerecht gehalten. Aber auch eine hochwertige Verarbeitung ist auss ch l a g g e b e n d für die Qualität der Fleisch- und Wu r s t w a r e n . Bio-Rindfleisch • BIO AUSTRIA-Betrie be müssen alle Betrie bswird nach der zweige biologisch bewir tschaften – eine Umste lSchlachtung lung nur von Teilen des Betriebes ist verboten. langsam herun• Das Futter für Rinde r auf Bio-Höfen beste ht tergekühlt und mindestens zu 60 Prozen t aus Raufutter. Im Sinbekommt dann ne der Kreislaufwirtscha ft kommt möglichst vie l ausreichend Futter (mindestens 60 Prozent) von den Wiese n Zeit zum Nachund Feldern des eigene n Hofes. reifen. So wird • Stallungen von BIO AUSTRIA Betrieben mü sdas hochwersen ausreichend Platz für Bewegung bieten. tige Fleisch noch zarter.

Bio-Facts

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Bio-Wurstwaren werden ohne Phosphat, Glutamat und künstliche Farbstoffe erzeugt. Das verlangt viel Wissen, Engagement und große Sorgfalt in der Verarbeitung sowie eine Umstellung der Rezepturen. MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LÄNDERN UND EUROPÄISCHER UNION

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Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete

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Wussten Sie, dass ...

Bio-Wurst

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Rinder, die auf einem Bio-Hof gehalten werden, haben ausreichend Platz für Bewegung. Sie erhalten biologisches, wiederkäuergerechtes Futter und Auslauf ins Freie an mindestens 180 Tagen im Jahr. Die Weide spielt in der biologischen Rinderhaltung eine große Rolle: Bio-Rinder müssen geweidet werden, wenn Witterungsverhältnisse und Bodenzustand sowie die Lage der Weideflächen dies zulassen.

Durch die artgerechte Fütterung wachsen die Tiere langsamer, was das Fleisch besonders zart und saftig macht.

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Fleischkonsum


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Ländle Bergkäse g

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Kubus

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www.vmilch.at

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Kurzvideo:

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Der Ländle Bergkäse Kubus ist das Herzstück des Käses. Der 600 Gramm Kubus ist einfach und praktisch in Würfel, Scheiben und Streifen portionierbar und reicht für sechs Personen.

Eine „garantiert traditionelle Spezialität“

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Die besondere Wirtschaftsweise der Heuwirtschaft wurde mit dem EU-Gütesiegel g.t.S. – garantiert traditionelle Spezialität – ausgezeichnet. Dieses wurde erstmals im deutschsprachigen Raum vergeben. Heumilch g.t.S. steht für einen besonderen Schutz, für noch mehr Qualität und Unverfälschtheit.

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er Ländle Bergkäse erhält während seiner Reifung im Naturkeller seine ausgeprägte bräunliche Naturrinde, welche zum Verzehr geeignet ist. Ein Käse wie ein Spaziergang im Frühling – Zitrusfrüchte, Malz, Honig und Walnuss strömen in die Nase. Elegant fühlt sich der kompakt-cremige Teig an. Das geschmeidig-rahmige Mundgefühl unterstreicht den verlockenden Geschmack des Käses, der aus reiner Heumilch hergestellt wird.

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Die Herstellung von Heumilch ist die ursprünglichste Form der Milchgewinnung und ist an den Lauf der Jahreszeiten angepasst. Den Sommer verbringen Heumilchkühe auf den heimischen Weiden und Almen, wo sie neben frischer Luft und klarem Wasser jede Menge saftiger Kräuter und Gräser genießen können. Auch im Winter wird ihnen Futter von höchster Qualität geboten: Sie werden mit sonnengetrocknetem Heu versorgt. Als Ergänzung erhalten sie mineralstoffreichen Getreideschrot.

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Tipps vom Profi • Die mild-würzige Käsemischung ist wesentlich: Wird nur würziger Käse verwendet, wird die Suppe zu scharf, schwer und sättigend. • Lassen Sie die Butter leicht braun werden, das sorgt für ein nussiges Aroma, das perfekt kt zum Käse passt. • Verwenden Sie lieber einen etwas süßeren Weißwein, die Suppe wirkt dadurch frischer. Ein trockener Wein enthält zu viel Säure. • Am Schluss wird die Suppe nur mit Butter montiert – so bleibt sie leichter. Eine mit Weizen- oder Maismehl gebundene Suppe wird dicker und damit schwerer und sättigender.

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Beide Käse fein reiben. 50 g Ländle Butter schmelzen und mit Mehl bestäuben. Mit Weißwein ablöschen und kurz reduzieren lassen. Mit Gemüsefond aufgießen und aufkochen. Käse hinzufügen und schmelzen lassen, Ländle Rahm beifügen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und mit einem Stabmixer fein pürieren. Die Suppe durch ein feines Sieb passieren und mit 20 g Ländle Butter nochmals aufschäumen (montieren).

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Zutaten: 70 g Ländle Butter | 40 g Mehl | 50 g Weißwein (süßlich) 1 l Gemüsefond | 100 g Vorarlberger Bergkäse würzig 170 g Ländle Bergkäse Kubus | 180 g Ländle Rahm Salz | Pfeffer | Muskatnuss gerieben

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Vorarlberger Käserahmsuppe

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süße Belohnung oder Suchtmittel?

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dustriell erzeugten Lebensmittel Zucker. Dabei werden viele Erkrankungen wie Diabetes, Alzheimer und Krebs mit übermäßigem Zuckerkonsum in Verbindung gebracht.

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Nahrungsmitteln. Heute enthalten über 80 Prozent der in-

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Unsere Vorfahren hatten wenig Zugang zu zuckerhaltigen

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Zucker A

ls Zucker wird ein „süß schmeckendes, kristallines Lebensmittel“ bezeichnet. Wenn wir von „Zucker“ reden, meinen wir meist den weißen Haushaltszucker – die Saccharose. Saccharose setzt sich aus Fructose (Fruchtzucker) und Glucose (Traubenzucker) zusammen. Das Relevante: Unser Organismus ist nicht in der Lage, Fructose zu verwerten. Fructose ist auch in Obst und Gemüse enthalten, jedoch in dieser Form – auf Grund der Ballaststoffe – nicht schädlich. Gefährlich ist die isolierte und hochkonzentrierte, industriell hergestellte Fructose. Dieses spezifische Zuckermolekül ist ein Energieträger für Pflanzen. Menschliche und tierische Zellen können nur Glucose zur Energiegewinnung verwerten. Eine alternative Form von „Brennstoff“ sind sogenannte Ketokörper, die aus der Fettverbrennung stammen.

Dass wir heute so viel Zucker essen, ist entwicklungsgeschichtlich gesehen eine Neuheit. Unsere Vorfahren hatten wenig Zugang zu zuckerhaltigen Nahrungsmitteln. Im Laufe der Evolution hat sich ein besonders feiner Sinn für die Geschmacksrichtung „süß“ und damit für zuckerhaltige, hochkalorische Nahrungsmittel entwickelt. Dies stellte einen Überlebens- und Selektionsvorteil dar. Das heißt aber, dass unser Organismus Zucker nur als Ausnahmeernährung begreift, nicht als eine notwendige Basis für das reibungslose Funktionieren.

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Evolutionäres

Der süße Geschmack ist für den Menschen psychologisch mit einer Belohnungsfunktion verbunden, auf der ein Suchtpotenzial zu ruhen scheint. Dies hat sich die Lebensmittelindustrie zu Nutze gemacht. Basis hierfür ist ein intensiver Gebrauch von Zucker – auch in nicht

Kleine Kinder werden mit Süßigkeiten belohnt. Erwachsene belohnen sich selbst mit industriell gefertigten Nahrungsmitteln, die mit künstlichen Aromen, Geschmacksverstärkern und Zucker (meist in Form von Fructose) versetzt sind. Diese Flut an Zucker (über einen langen Zeitraum genommen), fordert ihren Preis – zu Lasten der Gesundheit. Unsere Zellen sind auf Glucose (Traubenzucker) und/ oder Ketokörper als Energielieferanten angewiesen, aber nicht in der Lage, Fructose (Fruchtzucker) optimal zu verwerten.

Zucker und Organverfettung Fructose ist, auch wenn sie sich „Fruchtzucker“ schimpft, nicht gesund. Fructose wird von der Leber ähnlich verstoffwechselt wie Alkohol, mit gleicher lebertoxischer Wirksamkeit. Endprodukte dieser Verstoffwechselung sind Triglyceride, die der Organismus in die Fettzellen einlagert beziehungsweise dadurch die Zahl der Fettzellen erhöht. Bevorzugter Ort hierfür ist das Bauchfett. Aber auch Organe sind von dieser „Verfettung“ betroffen, insbesondere die Leber (Fettleber). Seit etwa 30 Jahren ist eine stetige Zunahme von Fällen mit nicht-alkoholischer Fettleber (NAFLD) zu verzeichnen. Dazu kommt, dass ein Teil der Fructose – wie beim erhöhten Alkoholkonsum – in der Leber zu Harnsäure umgewandelt wird, was das Risiko für Gicht und Nierensteine erhöht. Gichtpatienten wird dringend geraten, Alkohol strikt zu meiden – Fructose wird leider nicht auf der Liste der problematischen Substanzen genannt.

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Belohnungsfunktion & Suchtpotenzial

süßen Produkten. Zuckerfreie Varianten unter den industriell erzeugten Nahrungsmitteln zu finden, fällt sehr schwer, da über 80 Prozent von ihnen Zucker und/oder Süßstoffe enthalten. So intensiviert Fructose den Geschmack von Speisen, erzeugt ein größeres Volumen bei Gebäck, verstärkt dessen Bräunung und verhindert die schädliche Eiskristallbildung bei Tiefkühlwaren.

Zucker und Übergewicht Ein Dauerkonsum von Kohlenhydraten bewirkt, dass der Organismus es nicht nötig hat, auf Fette zur Energiegewinnung zurückz kzugreifen. Da unser Organismus Prozesse, die er nicht benötigt, einstellt, kommt früher oder später die Fettverbrennung zum Erliegen. Eine zu hohe Zufuhr von Kohlenhydraten endet dann in einem Umbau zu


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Interessante „Süßungsalternativen“ sind beispielsweise Stevia, Erythrit, Reissirup, Yacón, Gerstenmalzsirup und Kokosblütenzucker. Stevia senkt sogar den Blutzuckerspiegel, verhindert die Plaquebildung an den Zähnen, ist vollkommen kalorienfrei und rund 300 mal so süß wie Haushaltszucker. Immer beliebter wird auch Xylit, ein Zuckeralkohol, der auch als Lebensmittelzusatzstoff zum Einsatz kommt. Studien belegen, dass Xylit sogar Karies bekämpft. Seine Süßkraft ist vergleichbar mit jener von Haushaltszucker, der glykämische Index ist jedoch deutlich geringer.

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Die psychologische Funktion von Zucker und Süßstoff dagegen hat sich nicht verändert, sondern ist identisch: Belohnung durch Nahrungszufuhr. Und wer möchte sich nicht gerne häufig belohnen lassen? Die Süßstoffe deckeln hier das schlechte Gewissen, welches normalerweise mit einer extravaganten Kalorienzufuhr einsetzte. Die physiologischen Folgen sind zwar anderers, aber kaum besser als die von Fructose und Haushaltszucker.

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René Gräber

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René Gräber war langjä hriger Leiter eines Physioth erapiezentrums und arbeite t heute als Heilpraktiker in De utschland. Seit 1999 behan delt er Patienten in seiner eigenen Praxis und gibt sein Wissen in Publikationen und Se minaren weiter. Ausführliche re Informationen dazu find en Sie unter www.ReneGraeber.de sowie www.NaturHeilt.c om.

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Widerstand gegen die Zuckerindustrie

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Da inzwischen die Bedenklichkeit von Zucker kein Geheimnis mehr ist (und es eine Reihe von Organisationen wie zum Beispiel Foodwatch gibt, die gegen zuckerhaltige Nahrungsmittel protestieren), gibt es die entsprechende Gegenreaktion von Seiten der Zuckerindustrie. Ähnlich wie in den 1980er Jahren, als die Tabakindustrie den Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs vehement leugnete und alles tat, diese „Meinung“ zu diffamieren, leugnen heute Zuckerproduzenten und Nahrungsmittelindustrie einen ähnlich offen-

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Zucker, besonders Fructose, ist ein billiger und effektiver Geschmacksverstärker, der auch ungenießbare Lebensmittel genießbar macht. Die Nahrungsmittelindustrie gibt Zucker im Übermaß in die Produkte und entfernt gleichzeitig alle Ballaststoffe, da diese die Haltbarkeit herabsetzen. Ballaststoffe würden einen großen Teil des Zuckers binden und an der Resorption hindern, wie dies in Früchten der Fall ist. Auch ohne zusätzliche Chemie, wie künstliche Aromastoffe, Konservierungsstoffe etc., sind solche „Lebensmittel“ eine biochemische Katastrophe für den Organismus.

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Zucker als Geschmacksverstärker

In Sachen Alternativen hat auch die Industrie den Zug der Zeit erkannt und bietet mehr oder weniger synthetische Süßstoffe wie Aspartam, Sucralose etc. an, um den nicht mehr so salonfähigen Zucker zu ersetzen. Die Intention dieser Alternativen zielt jedoch nur auf die Kalorienzahl, die bei Süßstoffen in der Regel deutlich geringer ausfällt als bei normalem Zucker. Um dauerhaft abzunehmen braucht es aber eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten in Bezug auf Qualität und Quantität der Nahrungsmittel und nicht nur auf einer Reduktion von Kalorien. Die Süßstoffe ändern zudem nichts am Verlangen nach Belohnung durch süße Nahrungsmittel. Inzwischen weiß man, dass Süßstoffe einen negativen Einfluss auf die Darmflora haben können, begleitet von Gewichtszunahme und einer veränderten Immunlage.

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Das heißt jedoch auch, dass eine Diät ohne Kohlenhydrate diesen Teufelskreis durchbrechen und in der Krebstherapie und -prävention gute Dienste leisten kann. Basis hierfür kann eine ketogene Diät, eine kohlenhydratlimitierte, protein- und fettreiche (gute Fette!) Form der Ernährung, sein. Der Körper bezieht seinen Energiebedarf nur noch aus Fett und Ketonkörpern – mit dem Ziel, die körpereigene Fettverbrennung wiederzubeleben. Diese Diätform hat sich bei Krebserkrankungen, Epilepsie und Gewichtsreduktionen bereits bewährt.

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Ketogene Diät

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Aber Zucker „kann“ noch mehr. Glucose und insbesondere Fructose bringen das „Krebs-Feuer“ erst richtig zum Lodern. Zucker erzeugt bei seiner Verbrennung ein hohes Maß an freien Radikalen, die Zellstrukturen schädigen, und damit Entzündungsprozesse in Gang setzen. Krebszellen gedeihen auf dieser Basis außerordentlich gut.

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Krebserkrankungen

Süßstoffe als Alternative?

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Auch neurologische Störungen wie Alzheimer werden mit einem übermäßigem Zuckerkonsum in Verbindung gebracht. Man spricht hier bereits von einem „Typ-3-Diabetes“. Während die Schulmedizin spezifische Plaques (Ablagerungen in der Hirnsubstanz) als Ursache für Alzheimer postuliert, sehen Wissenschaftler andere Ursachen wie beispielsweise Vitamin-D- oder Vitamin-E-Mangel. Inzwischen gibt es Hinweise dafür, dass es sich bei Alzheimer um eine Art neuronalen Diabetes handelt. Hohe Insulinkonzentrationen über einen langen Zeitraum bewirken Gefäßschädigungen – auch im Gehirn, was die Glucoseverwertung in den Gehirnzellen eingeschränkt. Laut einer Studie können bei Alzheimer auftauchende Plaques auch bei Typ2-Diabetikern in der Bauchspeicheldrüse nachgewiesen werden.

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Alzheimer und neuropsychologische Störungen

sichtlichen Zusammenhang zwischen Zucker und Diabetes, Übergewicht und Krebserkrankungen. Karies gehört natürlich auch zu diesen Zusammenhängen. Dabei ist die Karies eine vergleichsweise „harmlose“ Konsequenz des Zuckerkonsums. Aber sogar in diesem Bereich engagiert sich die Nahrungsmittelindustrie und stellt „AntiKaries-Programme“ auf, die allesamt Zucker als Ursache ausklammern und von ihr ablenken. Sehr seltsam war die Idee, eine Impfung gegen Karies zu entwickeln.

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Triglyceriden (Fettsäuren) und deren Einlagerung in die Fettzellen. Diese Fettzellen als Energiereserven werden nie „angezapft“, da eine stetige Zufuhr von Kohlenhydraten die Fettverbrennung überflüssig macht. Die Fettzellen werden nur auf-, aber nie abgebaut, wodurch Übergewicht entsteht.

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wenn man sie wie Erwin Bauer als ökologischen Rasenmäher für die Christbaumkultur nutzt.

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unmittelbar zusammengehören? Vor allem dann,

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Wussten Sie, dass Christbäume und Schafe

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Schafe sind die „Aura“ der Christbäume D

ie Ruhe hat es Erwin Bauer immer schon angetan. Als der Höchster noch Berufsfischer war, liebte er die Stille des Sees am frühen Morgen. Heute schätzt er es, wenn er – als Ausgleich zu seiner Arbeit als selbstständiger Steinmetz – im Stall bei seinen Schafen sein kann. Denn Schafe haben von jeher ein sanftes Gemüt, das entspannend wirkt. Doch freilich sind die wolligen Tiere für

ner machen soll. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Denn die aus sieben Tieren bestehende Herde leistet von April bis Oktober auf dem nicht ganz ein Hektar großen Feld ganze Arbeit. Erwin Bauer erspart sich dadurch nicht nur das Rasenmähen, sondern konnte bisher auch auf das Düngen gänzlich verzichten. Nur Bittersalz, eine Magnesiumsulfat-Verbindung, kommt zum Einsatz. Mit dem Einsatz der Schafe setzt der Hobbychristbaumzüchter auch sein Credo, möglichst nahe am Ursprung zu sein, perfekt um. „Schließlich sind die Schafe die Aura der Bäume“, sagt es Erwin Bauer geradewegs hinaus. Der Bezug dazu ist vor allem bei seinen Kunden groß. Viele davon kamen schon, als noch sein Vater die Christbaumzucht betrieb. „Heute kommen sie zum Teil mit den Kindern oder Enkeln zu mir, um sich ihren speziellen Baum auszusuchen.“ Und nicht nur das. Einige besuchen die Kultur auch unter dem Jahr, um zu sehen, wie „ihr“ Baum gedeiht. Und dann gibt es auch solche, die sich dann doch für einen anderen Baum entscheiden.

Ein jährliches Wiedersehen

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Wenn das Weihnachtsfest näher rückt, ist das für Erwin Bauer so wie ein jährliches Klassentreffen mit besinnlichem Anstrich. Er sieht die Freude in den Augen der Menschen – besonders in jenen der Kinder. Sie fiebern der „stillen Nacht“ schon sehnsüchtig entgegen. So wie Erwin Bauer bei seinen Schafen seine Ruhe findet.

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den 55-Jährigen nicht nur Balsam für die Seele. Sie sind auch die wichtigsten Partner für seine Christbaumkultur. Oder wie er es ausdrückt: „... wie eine Familie.“ Nicht umsonst werden die Shropshire, wie die aus der gleichnamigen englischen Grafschaft stammende Rasse heißt, als Nummer eins unter den ökologischen Rasenmähern bezeichnet. Von weltweit 800 Schafrassen sind sie die einzige, die – bei richtiger Weidetechnik – die Bäume nicht schält oder verbeißt.

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Shropshire-Schafe in der Christbaumkultur

Nahe am Ursprung Erwin Bauer beschäftigt sich nun seit 14 Jahren mit den Tieren und hat in dieser Zeit viel über ihr Verhalten gelernt. Besonders darüber, wie die vierbeinigen Multitalente ideal für eine natürliche Christbaumkultur eingesetzt werden können. Er weiß fast jedes Detail und hat sozusagen gelernt, an welchen Tagen man den Bock nicht zum GärtLUAG 16

Erwin Bauer

Förstergasse 10a, Höchs t, T

0664/284 47 62

Ländle Christbaum Verka uf 2017: Verkauf ab Kultur am Höchster Gemeindeha fen, Kanalstraße, vom 16. bis 23. Dezem ber täglich von 9:00 bis 16:00 Uhr oder nach telefonischer Verein barung; Nordmanntannen , Rotfichten, Blaufichten, Mondphase nschnitt


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Ländle Christbaum Produzenten Familie Böhler, Schneider 193, Bildstein T 0650/6020222, Verkauf: Wolfurt, Weberstraße e

Agrar Thüringen, Faschinastraße 10, Thüringen T 0664/1018313, Verkauf: Dorfplatz Thüringen

Flatz Helmut, Burgen 726, Alberschwende T 0664/5330161, Verkauf: ab Hof

Metzler Paul, Walgaustraße 118, Ludesch T 05550/3334, Verkauf: ab Betrieb

Gmeiner Josef, Reute 155, Schwarzenberg T 05512/4354, Verkauf: ab Hof

Agrar Ludesch, Rottaweg 22, Ludesch, Forstbetriebsgebäude T 0699/17016167, E mario@agrar-ludesch.at

Rüf Walter, Winkel 308, Bizau T 05514/3436, 0664/3552699, E walter.ruef@gmx.at mx at

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Agrar Tosters, Alberweg 7a, Feldkirch T 0699/12257977, Verkauf: Kirchplatz Tosters

Dünser Markus, Häldele 514, Bizau, T 0664/6255631 Verkauf: Gemeindeamt Au und Damüls

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Agrar Altenstadt, Naflastraße 12, Feldkirch, T 05522/72204 Verkauf: Schießstand Altenstadt, Logergasse und Gisinger Au

Dietrich Georg, Hinterbündt 83, Mellau T 0664/2841069, E georg.dietrich@hotmail.com

Rauch Elmar, Brunnenweg 1, Schlins T 0664/8788099, ab Hof und in der Kultur

Felder Roland, Unterlangenfluh 1, Lochau T 0664/2073894, Verkauf: Bregenz, Kornmarktplatz

Landesforstgarten Vorarlberg, Sulzer Weg 2, Rankweil T 05522/73232, E landesforstgarten@vorarlberg.at

Heidegger Alois, Sättels 31, Möggers T 05573/85198, 0664/1237291, Verkauf: ab Hof

Sunnahof Tufers, Tufers 33, Göfis, T 05522/70444 Sunnahof Göfis und Biomasseheizwerk der Agrar Rankweil

Bernhard Elisabeth, Wanne 8, Eichenberg T 05574/52577, Verkauf: ab Hof

Christbaumkultur Lederle + Güfel, Rainweg 4, Frastanz T 0676/9401543, Verkauf: ab Betrieb

Familie Jochum, Allgäustraße 134, Hörbranz T 0664/1133004, E christbaum.jochum@gmail.com

Agrar Sulz – Frödischtalholz, Hummelbergstraße 9, Sulz T 0664/4559942, Verkauf: Bauhof Sulz

Konzett Albert, Birkenberg 59, Langen bei Bregenz T 05575/4486, E birkenberger@aon.at

Agrar Weiler, Hanenberg 17, Weiler T 0664/5646241, Verkauf: Forsthaus Hanenberg

Vollmar Johannes, Deltastraße 3, Höchst T 05578/73491, Verkauf: ab Hof

Gutsverwaltung Waldburg-Zeil, Schloßplatz 8, Hohenems T 0664/9236889, Verkauf: Schlossplatz, Hohenems

Bauer Erwin Christbaum-Kulturen, Förstergasse 10a, Höchst, T 0699/18024826, Verkauf: Höchster Gemeindehafen

Christbaumhof Kaufmann, Watzenegg 15, Dornbirn T 05572/23499, www.kaufmannbaum.at, Verkauf: ab Hof

Sieber Gerhard, Fluh 24c, Bregenz, T 0664/5809721, Verkauf: Bauernhof Jäger, Bregenz & Lässer‘s Schlösslehof, Hard

Christbaum Schwendinger, Nesselweg 6, Dornbirn T 0664/4415998, Verkauf: ab Kultur Gechelbach-Eschenau

Hagspiel Bernhard, Schüssel 293, 6934 Sulzberg T 0664/5012287, E abhagspiel@vol.at

Winsauer Anton, Sonnengasse 19, Dornbirn T 05572/34650, Verkauf: ab Hof

Steurer Werner, Engisholz 92, Krumbach T 0664/2657107, E lisi-steurer@aon.at

Danner Karl, Höchsterstraße 131, Dornbirn T 0664/6309140, Verkauf: ab Hof

Fink Peter, Gartenstraße 28b, Gaißau, T 0650/7813612, Verkauf: Apotheke, Höchst & Imbiss Herbert, Gaißau

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Pro P ro K Kauf auf eines Ländle Christbaums unterstützen Sie mit 50 Cent ein Aufforstungsprojekt von „Bruder und Schwester in Not“ in Malawi.

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Helfen Sie uns helfen!

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Spiegel Heinz, Rädermacher 5, Dornbirn T 0664/9606401, E heinz.spiegel@gmx.net, Verkauf: ab Hof

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Agrar Nenzing, Am Platz 10, Nenzing, T 05525/62144, 0664/4215027, www.agrar-nenzing.at, Verkauf: Agrargebäude

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www.bruderundschwesterinnot.at

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Menschen in Malawi ein. Markus Fröhlich von „Bruder und Schwester in Not“ leitet das Projekt.

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Ländle Christbaum Produzenten setzen sich für

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Es geht um eine nachhaltige Lebensgrundlage S

eit zwei Jahren unterstützen die Ländle Christbaum Produzenten ein Aufforstungsprojekt in der Ortschaft Malambo in Malawi. Von jedem verkauften Ländle Christbaum wird ein Teil des Geldes an das von Markus Fröhlich (Bruder und Schwester in Not) betreute Projekt gespendet. „luag“ sprach mit dem Rankweiler, was damit bereits erreicht werden konnte.

ten eingesetzt. Für die Region ist das sehr wertvoll und die Aktion hat sicher positive Auswirkungen für die kommenden 15 bis 20 Jahre. Ein Problem war, dass sich die Menschen nichts dabei dachten, wenn sie Wälder abholzten und sich so ihrer eigenen Ressourcen beraubten.

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Über EUR 6.000,– kommen jährlich für die Aufforstungsaktion zusammen. Was kann mit diesem Geld gemacht werden? Man muss sich vorstellen, dass die Menschen in diesem bitter armen Land teilweise mit 90 Cent am Tag auskommen müssen. Genauso viel kosten drei Setzlinge, die zur Aufforstung abgeholzter Wälder oder für die Anpflanzung von Nutzbäumen dienen. Wir können damit für die Menschen auch eine Lebensgrundlage schaffen. Das Aufforstungsprojekt begann im Jänner 2016. Wie ist der aktuelle Stand? Es wurden bisher Tausende Bäume gepflanzt und ein Brunnen für die Bewässerung gebaut. Schulungen zur organischen Düngung und Pflege der Pflanzen gehören auch zum Projekt. Es geht um die nachhaltige Waldbewirtschaftung. Nur so kann eine Lebensgrundlage geschaffen und die Menschen können zu Selbstversorgern werden. Die Menschen leiden unter extremem Hunger, haben oft nur jeden zweiten Tag etwas zu essen. Nutzpflanzen wie Mango, Papaya und Bananen sorgen für genügend Nahrung und klimaangepasste Bäume dafür, dass die Pflanzen auch gedeihen können. Diese Bäume werden vor den Lehmhäuschen im GarLUAG 18

Projektleiter Markus Fröhlich sorgt vor Ort in Malawi dafür, dass die Spende dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Hat das Engagement der katholischen Kirche Vorarlberg (Bruder und Schwester in Not) hier ein Umdenken bewirken können? Ja, das Baumprojekt ist ja nicht das einzige, was wir machen. Langsam geht es auch in die Köpfe rein, dass die Aufforstung wichtig ist. Deshalb ist es auch ein Bewusstseinsbildungsprojekt. Gibt es weitere Projekte dieser Art? Unlängst erst haben wir die neue Geburtenstation eingeweiht. Das war ein freudiger Anlass. Was das Holz betrifft, planen wir einen Ofenbaukurs. Durch richtiges Heizen kann der Holzverbrauch stark eingedämmt werden. www.bruderundschwesterinnot.at


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Naturpädagogische Aktivitäten

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Wir sind eine Schule, die keine Schule ist,

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Mehr Informationen zu den naturpädagogischen Aktivitäten sowie zu den einzelnen Betrieben finden Sie unter www.lfi.at/vbg. Gerne steht Ihnen auch Jasmin Nägele (T 05574/400-193, E jasmin.naegele@lk-vbg.at) für weitere Informationen zur Verfügung.

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FLEISCH MIT KLASSE

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Ländle Rind

stock.adobe.com

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Bei den halbtägigen, ganztägigen oder mehrtägigen Lehrausgängen bekommen die Schüler/-innen Einblicke in das Leben auf einem Bauernhof und ein realistisches Bild der Vorarlberger Landwirtschaft.

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Dieser Leitsatz von Schule am Bauernhof gilt auch für alle naturpädagogischen Aktivitäten der Landwirtschaftskammer Vorarlberg. Dazu zählen Schule am Bauernhof, Schule auf der Alpe, Kindergarten am Bauernhof, Bauernhof Detektiv und der Milchlehrpfad. Bei diesem „etwas anderen“ Unterricht werden die Sinne angesprochen und die Theorie mit der Praxis verbunden.

Diese Angebote können Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 20 Jahren in Anspruch nehmen. Die Dauer ist abhängig vom jeweiligen Angebot und reicht von drei Stunden bis zu mehreren Tagen. Die Themen und Inhalte der Bauernhofbesuche sind flexibel und können mit der Bäuerin oder dem Bauern vereinbart und abgesprochen werden. Auch die Termine können direkt mit dem/der Betriebsleiter/-in koordiniert werden.

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as Schulgebäude ist die freie Natur, das Klassenzimmer der Acker, die Wiese, der Wald und das Stallgebäude. Unsere Lehrer/-innen sind die Pflanzen, die Tiere und die Menschen, die auf dem Hof leben.

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wie man sie kennt.

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Die Bienenkönigin – ihre Entstehung und Aufgabe im Bienenvolk.

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ie Honigbiene lebt in Kolonien mit rund 50.000 Tieren im Sommer und 5.000 bis 15.000 Tieren im Winter. Drei verschiedene Wesen bilden diese Kolonie: eine Königin, viele Arbeiterinnen (sterile Weibchen) und Drohnen (männliche Bienen). Die Königin – sie wird auch Weisel genannt – ist das größte Tier im Volk und an ihrem längeren Hinterleib gut zu erkennen.

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Alle für ein Königreich

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Durch die Fütterung der Made mit Gelée Royale wird die Königin langlebig und die Eierstöcke bilden sich besonders gut aus. Es fehlen ihr aber wesentliche Körpermerkmale gegenüber einer Arbeitsbiene: Sie kann weder Pollen noch Nektar sammeln oder Wachs produzieren. Es fehlt ihr auch der Instinkt, Brut zu pflegen. Königin

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Schwärmen zur Vermehrung der Völker

Je nach Witterung kurz vor dem Schlupf der ersten Königin verlässt die alte Königin mit einem großen Teil des Volkes den Stock. Die ausschwärmenden Bienen sammeln sich zuerst in der Nähe der alten Behausung in einer Schwarmtraube.

Anfang Mai bis Mitte Juni ist Schwarmzeit. Kräftige Bienenvölker nutzen zu dieser Zeit den Überfluss an Pollen und Nektar, um sich zu teilen. Aus diesem Grund werden im Volk mehrere Königinnen herangezogen. Königinnen entstehen in besonderen Zellen – den Weiselzellen. Die Königinnenzelle ist auf der Wabe leicht zu erkennen, da sie größer und nach unten gerichtet ist und nicht, wie die anderen Zellen, horizontal liegt. Das Bienenvolk entscheidet den Zeitpunkt, wann eine oder mehrere solcher Zellen angelegt werden. Ein befruchtetes Ei wird von der Königin in jede dieser Königinnenzellen gelegt. Die ersten drei Tage verläuft die Entwicklung der Larve

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gleich wie bei den Arbeitsbienen. Nach dem Schlüpfen am dritten Tag tritt sie in das Stadium der Rundmade ein. Ab diesem Zeitpunkt wird die Made ausschließlich mit speziellem Futter – dem sogenannten Gelée Royale – gefüttert. Dieser Futtersaft wird von den Ammenbienen, das sind drei bis zwölf Tage alte Jungbienen, produziert. Bis zum achten Tag wird die Weiselzelle bis zur Hälfte mit Gelée Royale gefüllt und anschließend verdeckelt. Vom 9. bis 15. Tag entwickelt sich die Königinnenlarve doppelt so schnell wie die der Arbeiterin. Bereits am 16. Tag schlüpft die Königin. Arbeiterinnen benötigen dafür 21 Tage, Drohnen 24 Tage.

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Schwarmtraube

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Bemerkt der Imker den Auszug eines Schwarmes, wird er die Schwarmtraube wieder einfangen und die Bienen in einer neuen Behausung einlogieren. Ansonsten bricht der Schwarm nach zwei bis drei Stunden auf und bezieht in der Natur eine neue Behausung – am liebsten eine Baumhöhle, die im Vorfeld von Suchbienen ausgekundschaftet wurde.

Bienenwaben mit Weiselzelle (Königinnenzelle) LUAG 20

Ist im Restvolk die Jungkönigin geschlüpft, wird sie in fünf bis sieben Tagen zu den ersten Hochzeitsflügen (Begattungsflügen) starten. Die Königinnen werden im Flug von bis zu 15 Drohnen begattet, dieser


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Samenvorrat reicht ihnen für das ganze Leben. Nach dem Hochzeitsflug fängt die Königin nach wenigen Tagen an, Eier zu legen. In der Aufbauphase im Frühjahr, von Mai bis Juli, kann die Königin täglich über 2.000 Eier legen. Dies entspricht mehr als dem eigenen Körpergewicht. Eine Bienenkönigin kann maximal fünf Jahre alt werden und in dieser Zeit bis zu 250.000 Eier legen. Honigbienen füttern ihre Königin zeitlebens mit Gelée Royale und widmen ihr durch Hofstaatbienen besondere Aufmerksamkeit und Pflege.

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Bienenkönigin mit Hofstaat

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Ihren Stachel verwendet die Königin nur im Kampf mit anderen Königinnen. Schlüpfen beim Schwärmen mehrere Königinnen, kommt es zum Kampf auf Leben und Tod. Denn nur eine kann die Herrschaft im Volk antreten. Werden Königinnen durch den Imker gezüchtet, kommen diese zur Begattung meistens auf eine Königinnenbelegstelle mit ausgesuchten Drohnenvölkern. Bei der Zucht werden dadurch die guten Erbanlagen an die kommende Population weitergegeben.

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Imker Martin Metzler mit Königinnenzuchtrahmen

Das Pheromon (ein Botenstoff zur Informationsübertragung) der Königin erzeugt den Stockgeruch. Dieses Pheromon wird von den Hofstaatbienen aufgenommen und an die anderen Bienen weiterverteilt. Die Bienen erkennen am Stockgeruch, zu welchem Volk sie gehören. Die Königin kann entscheiden, ein befruchtetes oder ein unbefruchtetes Ei zu legen. Sie misst mit den Vorderbeinen die Zellenöffnung. Ist die Zellenöffnung groß, legt sie ein unbefruchtetes Ei – es entsteht ein Drohn. Ist die Öffnung klein, legt sie ein befruchtetes Ei – es entsteht eine Arbeiterbiene.

Ein starker Bienenstock enthält zur Schwarmzei t: 1 Königin 300 bis 3.000 Drohnen 30.000 bis 60.000 Arb eiterinnen 40.000 bis 60.000 bru tbesetzte Zellen Ein Schwarm besteht in der Regel aus: 1 Königin 0 bis 500 Drohnen 7.000 bis 25.000 Bienen

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Honig mit Ländle Gütesiegel

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Erhältlich bei:

www.laendle.at/honig Y M


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Direktvermarkter“ und seine Mitglieder treten unter der Marke „Ländle Bur“ auf. Der Verein wurde 1996 gegründet, um die bäuerlichen Direktvermarkter zusammenzuschließen.

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as bitte ist denn nun ein Direktvermarkter? Ein Direktvermarkter ist ein Landwirt, der seine Produkte selbst vermarktet und sie z.B. an den Handel, die Gastronomie oder direkt an den Konsumenten verkauft. Zudem kann, je nach Betriebszweig, auch noch die eigene Verarbeitung dazukommen, z.B. die Herstellung von Milchprodukten am Hof. Der Landwirt kann seine Kunden beliefern, die Waren ab Hof oder auf dem Markt verkaufen – all das fällt unter den Begriff „Direktvermarktung“. Natürlich übernimmt er damit auch

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Der „Verein vom Ländle Bur – Vereinigung der Vorarlberger bäuerlichen

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Verein vom Ländle Bur

Die Ländle Bur Richtlinie beinhaltet folgende Punkte: viel Verantwortung – er ist nicht nur für die Qualität seiner Produkte, sondern auch für den Verkaufserfolg zuständig. Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann bezeichnet die Direktvermarktung deshalb als „Königsdisziplin“. Durch die höhere Wertschöpfung, die am Hof generiert wird, entspricht die Direktvermarktung der Ökoland-Strategie 2020 des Landes Vorarlberg, die die Wertschätzung und Wertschöpfung von regionalen Lebensmitteln steigern will. Im Verein vom Ländle Bur haben sich rund 110 aktive Direktvermarkter zusammengeschlossen. Ihre Produktpalette reicht von A wie Apfel bis Z wie Ziegenkäse. Sie erhalten regelmäßig Informa-

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Kontakt Verein vom Ländle Bur rlichen Direktvermarkter Vereinigung der Vorarlberger bäue Montfortstraße 11/7, 6900 Bregenz T 05574/400-703 .laendle.at/bur E elisabeth.zeiner@lk-vbg.at, www

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Richtlinie

Neun Betriebe freuten sich im Herbst über ihre neuen Hoftafeln.

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tionen zur Direktvermarktung und werden von der Geschäftsführerin DI Elisabeth Zeiner-Salzmann beraten. Die Vereinsmitglieder verpflichten sich, die Richtlinie des Vereins einzuhalten. Seit 2015 kooperiert der Verein vom Ländle Bur eng mit „Gutes vom Bauernhof“, dem Qualitätsprogramm der Landwirtschaftskammer Österreich für die Direktvermarktung.

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Vermarktung von Lebensmitteln aus eigenen Rohstoffen Qualifizierung und Ausbildung Marketing und Ausrichtung auf Konsumentenwünsche Qualität der Herstellung Vorwiegend eigene, sorgfältige Be- und Verarbeitung Beste Qualität der Produkte Gentechnikfreie Fütterung Korrekte Kennzeichnung und Auslobung

Die Einhaltung der Richtlinie wird durch eine externe Kontrollstelle überprüft. Groß ist die Freude, wenn die Kontrolle erfolgreich abgeschlossen ist und die Mitglieder ihre Hoftafeln mit den Marken „Ländle Bur“ und „Gutes vom Bauernhof“ erhalten. Denn diese Marken stehen für professionelle Direktvermarktung und für heimische Produkte. Über 20 Betriebe wurden bereits erfolgreich auf die oben genannten Kriterien kontrolliert, sie scheinen auf der Website www.gutesvombauernhof.at auf. Weitere Informationen zu den Mitgliedern im Verein vom Ländle Bur und ihren Produkten finden Sie auf www.laendle.at/bur


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BAUERNADVENT

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Vom Montafon bis ins Leiblachtal kann der Advent regional genossen werden …

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Den Ländle Bur Bauernadvent gestalten heuer fünf Betriebe/Organisationen. So individuell sie sind, so individuell sind auch die angebotenen Programme: vom 20-Jahr-Jubiläum mit Gewinnspiel über einen vielfältigen Markt mit regionalen Lebensmitteln und Kunsthandwerk, von Heuhüpfburg und Ziegenmelken zu adventlichen Blasmusikklängen. Kommen Sie vorbei und genießen Sie den Advent!

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Samstag, 2. Dezember

Pfändergold, Familie Kepp Seilerstraße 5, Lochau Ab 16:00 Uhr: Schauen Sie ins neue Lädele – für jeden Besucher gibt es eine kleine Überraschung! Beim Gewinnspiel warten tolle Preise: Der Hauptpreis ist eine Übernachtung für Zwei inkl. Weinverkostung mit Jause beim Winzer Jagschitz im Burgenland! Zu Beginn und um ca. 18:00 Uhr erklingen weihnachtliche Bläserklänge. Für das leibliche Wohl ist gesorgt und Kinder können sich von 16:30 bis 18:00 Uhr von Doris schminken lassen. 20 Prozent des Gastroverkaufs erhält „Füranand-Mitanand z‘ Lochau“.

ARGE Montafoner Steinschaf und Verein bewusstmontafon Dorfplatz beim Musikpavillon, St. Gallenkirch Ab 15:00 Uhr: Die Arbeitsgruppe „Montafoner Steinschaf“ lädt mit dem Verein bewusstmontafon zum Bauernadventsmarkt ein. Angeboten werden heimische Produkte, z.B. Lebensmittel, Handwerks- und Dekorationsartikel. Auch Montafoner Steinschafe können bewundert werden. Umrahmt wird der Markt von musikalischen Klängen passend zur Adventszeit, unter anderem von den Rätikon Alphornbläsern. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Wir freuen uns über euer Kommen!

Freitag, 1. Dezember

Samstag, 16. Dezember

Blaha-Hof, Familie Humpeler Bonigstraße 19, Höchst Ab 17:00 Uhr: Hausgemachte Köstlichkeiten wie Lebkuchen, Kekse, Eierlikör, Würste, Speck und andere feine Delikatessen warten auf Sie. Auch weihnachtliche Dekoartikel von fediline und schöne Handarbeiten der Höchster Frauenbewegung zieren den Hof. Für Verpflegung ist bestens gesorgt. Bei besinnlicher Adventmusik freuen wir uns, Sie bei uns begrüßen zu dürfen.

Kemter-Hof, Familie Kemter Ried 8, Hohenweiler 16:00 bis 21:00 Uhr: Ein kleiner Weihnachtsmarkt, Musik und die gemütliche Atmosphäre bringen adventliche Stimmung auf den Kemter-Hof. Probieren Sie Kaffee und Kuchen, hausgemachte Suppe und Wienerle mit selbstgebackenem Brot.

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Samstag, 25. November

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Sonntag, 17. Dezember

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MIT UNTERSTÜTZUNG VON

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Alle Informationen zum Bauernadvent auf www.laendle.at/veranstaltungen

Flötzerhof, Familie Hörfarter Frickenescherweg 14, Wolfurt Ab 12:00 Uhr: Die Einblicke in den Stall mit Kitzstreicheln für Kinder und Livemelken der Ziegen um 17:00 Uhr machen Landwirtschaft „begreifbar“. Außerdem wartet eine Heuhüpfburg auf die Kleinen, Renates Tortendesign bietet Kuchen und Kaffee an und es gibt einen kleinen Weihnachtsmarkt mit Dekoartikeln und Produkten vom Hof. Die Tombola verspricht schöne Preise, der Erlös geht an „Wolfurt für Wolfurt“. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

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„Ditta“ als

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Landwirten beschreitet er dabei in Sachen Zusammenarbeit und Vermarktung neue Wege.

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Seit einem Jahr baut Günter Mätzler aus Rankweil Kartoffeln an. Gemeinsam mit zwei weiteren

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Hoffnungsträgerin für ein regionales Projekt D

itta feierte in diesem Jahr ihren 26. Geburtstag. 1991 kam die aus Deutschland stammende Kartoffelsorte erstmals auf den Markt. Solange beschäftigt sich Günter Mätzler mit der festkochenden Knolle noch nicht. Der Rankweiler begann erst im Vorjahr gemeinsam mit Sebastian Allgäuer und Kilian Schatzmann mit dem Kartoffelanbau – als zusätzliches Standbein zur Milchwirtschaft. Ditta ist die Hauptsorte, die auf den sechs Hektar rund um Feldkirch wächst. „Sie ist mit Abstand die beliebteste im Land“, sagt der 51-Jährige. Die Ernte in diesem Jahr sei gut ausgefallen, betont der Mann, der auf einem Hof aufwuchs und als diplomierter Krankenpfleger arbeitete. Doch Mätzler – im Land bekannt als Initiator der Schweinerennen in Rankweil – hat sich vor 28 Jahren für die Landwirtschaft entschieden. Heute kann er sich nichts Anderes mehr vorstellen.

Zusammenarbeit in der Landwirtschaft Landwirte haben eigentlich den Ruf, sich nicht gerne auf Neues einzulassen. Für Mätzler, Allgäuer und Schatzmann trifft dies aber nicht zu. Das Trio aus Rankweil und Feldkirch bestreitet auch abseits des Kartoffelfeldes neue Wege. Im März gründeten sie unter dem Namen „Rheintaler Feldfrüchte“ eine regionale e-Genossenschaft. Die Zusammenarbeit, die sich in den letzten Jahren vermehrt auch an Gemeinschaftsgärten sichtbar macht, hält auch verstärkt im landwirtschaftlichen Bereich Einzug. Mit dem Ziel, Lebensmittel gemeinsam zu produzieren, Betriebsmittel und Maschinen zu teilen sowie Waren zusammen zu bewerben und zu vertreiben, hoffen die Beteiligten, einen Erfolgsweg zu beschreiten. Nur gemeinsam können Investitionen wie die Anschaffung einer Sortier- und Waschanlage gestemmt werden. „Wir haben letztes Jahr praktisch bei Null begonnen. Heuer haben wir unseren Erfahrungsschatz schon um hundert Prozent erweitert“, bringt es Günter Mätzler zum Ausdruck. Doch der Lernprozess ist noch lange nicht abgeschlossen. Wenn jeder sein Wissen einbringt, ergibt sich rasch ein Multiplikator. „Wichtig ist, dass klar geregelt ist, wer für was zuständig ist.“ Das Miteinander trägt tatsächlich die ersten (Feld-)Früchte. Im Lager in Feldkirch-Nofels stapeln sich jedenfalls die Kartoffelkisten. Und auch die Zwiebeln. Die geernteten Feldfrüchte kommen in große Kühlräume, damit sie das ganze Jahr für die Konsument/-innen verfügbar sind. LUAG 24

„Gmüas Kischta“ neu im Umlauf Wer in Feldkirch oder in der näheren Umgebung wohnt, dem sind die schwarzen Kisten mit der Aufschrift „Gmüas Kischta“ und dem Rheintaler Feldfrüchte Logo vielleicht schon aufgefallen. In zwei unverschlossenen, aufklappbaren Fächern befinden sich „Kartoffla“, „Zwiebla“ und „Kürbis“. Die Erzeuger hoffen, dass ihre Produkte auf diese Art den Weg zum Endverbraucher finden. Das Ganze basiert auf Vertrauen und Ehrlichkeit, denn bezahlt wird mittels Geldeinwurf. Geplant ist, dass die Gmüas Kischta im ganzen Rheintal verteilt werden.

Appetit auf regionales Gemüse Die Handelskette SPAR nimmt einige Tonnen pro Jahr ab. Beliefert werden auch Restaurants, Krankenhäuser, Schulen und Altenheime. „Der Appetit auf regional produziertes Gemüse ist gegeben“, ist er überzeugt und sieht darin noch viel Potenzial. Die Kapazitäten, um mehr zu produzieren, wären vorhanden. Das letzte Wort sprechen die Konsumenten. Sie entscheiden über die Nachfrage und darüber, ob der regionale und nachhaltige Weg Zukunft hat. Zu wünschen wäre es. Und wer weiß: Vielleicht kann ja das Trio auch einmal den 26. Geburtstag seines Projektes feiern. So wie die Kartoffelsorte Ditta in diesem Jahr. www.laendle.at/kartoffel


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Vom Garten auf die Haut – Teekräuter mal anders.

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Ein Tässchen Bade-Tee gefällig?

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„Schwitzen unter‘m Regenschirm“ Dampfbad mal anders

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Winter, Schnupfenzeit. Besonders bei Kindern ist ein Dampfbad eine richtige Herausforderung, weil sie nicht mit einem Handtuch über dem Kopf ihr Gesicht über einen heißen Topf halten wollen. Eine kreative Lösung: Anstatt des Handtuchs einfach einen Kinderschirm nehmen und über dem dampfenden Kräutertopf sitzen. Kinder mögen den entspannend-süßen Duft der Kamille, der sehr gut mit ein paar Lavendelblüten kombinierbar ist. Thymian, Mädesüß und Holunder werden beispielsweise eingesetzt, wenn sich bei Jugendlichen oder Erwachsenen ab und zu Pickel zeigen. Vielleicht noch ein Tässchen Tee mit Honig dazu – und dann kann es nur noch besser werden!

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1 Kochtopf mit heißem Wasser | 1 (Kinder)Handvoll Kräuter 1 EL Salz | 1 Handtuch oder 1 Regenschirm

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Wenn es wieder kälter wird, wird das TeeIris Lins sortiment im Küchenschrank wieder auf den neuesten Stand gebracht – alles AbGrüne Kosmetikgelaufene verschwindet auf dem Kompost. pädagogin Dabei handelt es sich – wie bei anderen Lebensmitteln auch – beim Haltbarkeitsdatum um eine Mindesthaltbarkeit. Besonders Kräutertees sind länger haltbar. Sie verlieren mit der Zeit zwar etwas an Geschmack und die wohltuenden Inhaltsstoffe werden weniger, aber es wäre schade darum, sie einfach wegzuwerfen. Beispielsweise können wir sie mit Haushaltssalz in einem Stoffsäckchen oder Seidenstrumpf ins Badewasser geben. Gegen Augenringe eignen sich Teekompressen, für Schnupfennasen sind Dampfbäder mit Kräutern hervorragend. Ob lose in einer Teedose oder im Teebeutel macht keinen Unterschied. Generell halten sich Geschmack und Inhaltsstoffe in groben, losen Tees besser als in Beuteln, für die die Kräuter in winzigste Teile zerkleinert wurden. Am hochwertigsten sind natürlich regionale Bio-Kräuter!

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in Tässchen Tee gefällig? „Nein, danke. Ich bin nicht krank.“ So oder ähnlich lautet der Standardspruch von jemandem, der keinen Tee mag. Mittlerweile ist das „heiße Wasser“ wieder salonfähig und in den Regalen finden wir Tees in unterschiedlichsten Variationen.

Tipp: 1 EL Salz mit ins Inhalationswasser geben. Eine Wohltat für unsere Schleimhäute!

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„Tea Time in der Badewanne“ Ein einfacher Bade-Tee

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Ihr persönliches Abo: ab 6,90 € (für 7 Zeitschriften wöchentlich) Sie sparen bis zu 40% gegenüber dem Einzelkauf im Handel. Die Zeitungsauswahl finden sie auf www.vorarlberger-lesezirkel.at

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Der Vorarlberger Lesezirkel ist jetzt ganz neu. Werden Sie bei uns Abo-Kunde, Privat oder mit Ihrer Firma.

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Bei uns gibt‘s was zu staunen!

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T 05574/73757, office@v-lz.at B

Grobe Tee-Kräuter gut zerkleinern, in ein Stoffsäckchen, einen Seidenstrumpf oder einen dünnen Waschhandschuh füllen und gut zubinden. Das Teesäckchen mit Salz und Honig ins Badewasser geben und fünf Minuten ziehen lassen. Kräuter und Salz können auch in ein großes Glas gegeben und portionsweise entnommen werden. Tipp: Wer noch Rosskastanien zu Hause hat, kann diese mit der Baumschere zerkleinern und eine Handvoll mit ins Kräutersäckchen geben, sie pflegen und reinigen unsere Haut auf sehr sanfte Weise.

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1 Handvoll Kräuter | 3 bis 4 EL Salz | evtl. 1 EL Honig

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Besonders nach einem langen Arbeitstag ist ein Kräuterbad eine Wohltat. Zitronenmelisse und Rose helfen uns beim Entspannen und pflegen die Haut. Kinder mögen den entspannenden Duft von Lavendel und die Ringelblume ist eine Wohltat für beanspruchte Haut. Der Duft von Thymian ist Balsam für Atemwege und Haut. Wem der Geruch nicht so wichtig ist, kann noch Gänseblümchen und Spitzwegerichblätter vom Vorjahr in die Wanne geben – sie sind wahre Hautschmeichler. In ein Fußbad kann man auch gerne mal ein Beutelchen Schwarztee legen.

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ndle Metzg ä L e l e i v e i W t es? Betriebe gib ff it Betre per E-Mail m iel“ rt o tw n A e g nsp Richti Metzg Gewin „luag Ländle lk-vbg.at senden. 7 an laendle@ luss: 6.12.201 Einsendesch

Mit Unterstützung von

Regionale Fleisch- und Wurstwaren schmecken am besten.

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winne e g t n! etz

Dür, Hohenweiler

Mangold Weiler

Klopfer Lauterach

Hosp Satteins

Pfleghar Bludenz

Fink Martin Dornbirn

Fesslerhof Eichenberg

Nägele Gisingen


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Kurze Wege & faire Preise

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Die Ländle Metzger legen größten Wert auf heimische Lieferanten, kurze Transportwege,

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schmerzlose Schlachtung und traditionelle Verarbeitung. Faire Preise für die Landwirte

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ermöglichen eine gute Haltung der Tiere.

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Anders als früher angenommen ist die Fleischfarbe kein Anhaltspunkt für die Qualität des Kalbfeisches. Kalbfleisch kann von weiß über hellrosa bis leicht rötlich schattiert sein. Abhängig ist dies vom Alter und der Fütterung des Kalbes. Während das Kalb in den ersten zwei Wochen ausschließlich Milch trinkt, wird anschließend die Zufütterung von Heu essenziell. Das im Raufutter enthaltene Eisen ist wichtig zur Bildung des Muskelfarbstoffes Myoglobin sowie des Blutfarbstoffes Hämoglobin. Dadurch wird das Fleisch dunkler.

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Kalbfleisch enthält viel hochwertiges Eiweiß, aber nur wenig Fett und ist deshalb leicht verdaulich. Aus diesem Grund wird Kalbfleisch, aus ernährungsphysiologischer Sicht, gerne vor anderen Fleischsorten empfohlen. Fleisch vom Kalb enthält außerdem leicht verwertbares Eisen, Zink und B-Vitamine, insbesondere das nur in tierischen Lebensmitteln vorkommende Vitamin B12.

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Neben einem breiten Sortiment an Fleisch- und Wurstwaren bieten die Ländle Metzg Betriebe teilweise auch hausgemachte Fertiggerichte, Jausen (heiße Theke), Mittagsmenüs und Partyservice an. Gerne geben sie auch Tipps zur richtigen Zubereitung, damit Ihr Braten stets perfekt gelingt.

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Breitgefächertes Sortiment

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Metzgerhandwerk hat Tradition Im Gegensatz zur industriellen Fleischindustrie können die Ländle Metzger außerdem auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen und verarbeiten ihre Produkte noch selbst von Meisterhand. Dadurch entstehen hochqualitative, besonders geschmackvolle Fleisch- und Wurstspezialitäten für den besonderen Genuss.

Kalbfleisch aus Vorarlberg Eine besondere Spezialität in den Theken der Ländle Metzger ist das Kalbfleisch. Das Fleisch der Kälber ist zart, mild und mager und für alle Garmethoden vom Kochen über Braten, Schmoren, Dünsten bis hin zum Kurzbraten und Grillen bestens geeignet.

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cht Ländle Metzg Betriebe sind im Ländle Metzg Programm dabei. Sie arbeiten eng mit den Vorarlberger Landwirten, ihren Lieferanten, zusammen. Alle Ländle Metzg Betriebe verpflichten sich, die Richtlinien des Ländle Metzg Programms der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH (LQM) einzuhalten. In den Richtlinien geht es insbesondere um Rind-, Kalb- und Schweinefleisch. Die Einhaltung der Richtlinien wird zweimal jährlich von der LQM und auch von externen Kontrollstellen überprüft.

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Mit einem guten Frühstück startklar für die Schule

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Jeden Morgen stellt sich neu die Frage:

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Was sollen die Kinder frühstücken und was soll ich am besten zur Jause B

mitgeben. Ernährungswissenschafterin Birgit Höfert vom aks gesundheit C

rät im luag Interview zu frischen Zutaten und auf alle Fälle,

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Kinder nicht mit leerem Magen in die Schule zu schicken.

Was raten Sie Eltern, wie Sie das Frühstück Ihrer Kinder gestalten sollten? Auf alle Fälle ruhig und sie sollten auf ihre Vorbildwirkung achten! Wenn Eltern „nur schnell“ einen Espresso trinken bevor sie zur Arbeit aufbrechen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind auch kein ausgeprägtes Frühstücksverhalten haben wird, sehr groß. Wenn morgens zu wenig Zeit zum Tisch decken und Vorbereiten ist, kann vielleicht schon am Abend vorher mit dem Kind der Tisch gedeckt werden. Auch ein Bircher Müsli für ein vollwertiges Frühstück lässt sich schon gut am Abend vorher vorbereiten und ist ein idealer Start zusammen mit einer Tasse Tee oder Saft.

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Ist es denn wirklich so wichtig, dass Kinder frühstücken? Ja, auf alle Fälle! In verschiedensten Studien kam immer wieder zutage, dass die Kinder, die in den ersten zwei bis drei Stunden nach dem Aufstehen eine Mahlzeit zu sich nehmen, in der Schule konzen-

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Sie betonen die Getränke so besonders? Ja, trinken ist über den ganzen Tag verteilt wichtig, aber gerade auch am Morgen. Und etwas zu trinken geht am Morgen bei den meisten, das Essen fällt manchen schwer. Aber ich kann eben auch schon mit Getränken einen kleinen Energieschub bewirken, der vor allem für Kinder sehr wichtig ist. Die Nacht über verbraucht der Körper ja auch Energie und so ist es wichtig, dass die Energiereserven wieder aufgefüllt werden.

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Wie schaut denn die ideale Zusammensetzung eines Frühstücks aus? Ideal wäre ein Getreideprodukt wie Brot oder Haferflocken, dazu ein Milchprodukt wie Frischkäse oder Käse aufs Brot,

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trierter mitmachen können, aufmerksamer sind und somit auch dann bei den Beurteilungen besser abschneiden. Dabei muss es kein ausgiebiges Frühstück sein, wenn ein Kind morgens um sieben Uhr noch nicht viel essen mag. Aber ein Glas Milch, Saft oder Tee ist auf alle Fälle eine wichtige Grundlage. Dazu dann eine vollwertige Jause und schon ist ein erfolgreicher Tag in der Schule von Seiten der Ernährung möglich.

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Bei den oft beliebten Frühstücksflakes – bei einer Portion von 50 Gramm – schlägt der Zucker mit bis zu 25 Gramm zu Buche. Deshalb den Tag nur gemäßigt süß beginnen und vor allem die Gemüse- und/oder Obstportion nicht vergessen!

Da kommt gar kein süßer Aufstrich vor beim Frühstück? Natürlich kann auf den Frischkäse – oder Butter – auch ein bis zwei Teelöffel Marmelade als Auflage kommen. Bei vielen Kindern ist es ja auch ein Schokoaufstrich. Wichtig ist es, auf die Menge und Häu-

Kontakt aks gesundheit GmbH Rheinstraße 61, 6900 Bregenz T 05574/202-0, E gesundheit@aks.or.at, www.aks.or.at

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Zur Jause dann entweder noch ein belegtes Vollkornbrot mit Karottensticks oder eine Handvoll Weintrauben und ein paar Nüsse. Wasser sollte in der Schule ja jederzeit angeboten werden, so dass man normalerweise keine Getränke mitgeben muss – höchstens die Wasserflasche zum Nachfüllen.

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Schokoaufstrich (zwei Teelöffel) kommen schon mindestens acht bis zehn Gramm Zucker zusammen, dazu vielleicht ein Glas Orangensaft (150 Milliliter) mit 13 Gramm Zucker – dann ist schon mehr als die Hälfte der Zuckerportion für den Tag verbraucht.

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Milch oder Joghurt zu den Haferflocken und eine Portion Obst oder Gemüse also zum Beispiel drei bis vier Cocktailtomaten oder Gurkenscheiben zum Käsebrot oder eine halbe Banane oder ein halber Apfel im Müsli. Dazu eine Tasse Früchte- oder Kräutertee.

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Neu ab Herbst 2017 C B Y M C B Y M C B Y M C B

Wie viel Zucker ist denn tolerierbar? Die Ernährungsgesellschaftler empfehlen maximal zehn Prozent des Energiebedarfs als Zucker zuzuführen. Das entspricht bei einem Schulkind etwa 30 bis 40 Gramm pro Tag oder acht bis zehn Würfelzucker. Das bedeutet, bei einem Brötchen mit

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figkeit zu achten und, dass die Kinder nicht schon beim Frühstück mit sehr viel Zucker in den Tag starten. Damit fördert man auch die Lust auf mehr. Deshalb beispielsweise den Schokoaufstrich für das Wochenende bereithalten oder zumindest abwechseln.

Kivi Kids vital! Leicht umsetzbare Rezep te, Versuche und Station en werden im Lehrerhandbuch vorgestellt. Akzente im Un terricht im Bereich Ernährung, aber auch Bewegung und Wo hlbefinden der Schülerinnen und Schüler können so mit kle inem Aufwand gesetzt werde n.

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Projekt Maxima der aks gesundheit GmbH im Kindergarten Mit der Ein- oder Dre i-Wochen-Challenge wir d mit den Kindern im Kindergarte n die Jause selbst zub ere itet; Rezeptkarten für die Eltern sollen zum Nachkochen anr egen; Elternvorträge und Kin derkochworkshops unt erstützen das Angebot.

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unter dem Christbaum

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Edle Tropfen p

Obwohl heuer wenig Obst zu ernten war, haben Vorarlbergs Spitzenbrenner dennoch edle Tropfen im Angebot, die sich auch als Weihnachtsgeschenk für Genießer eignen.

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In der Ruhe liegt die Kraft Viele Brenner lassen ihre Brände ein Jahr ruhen. Dabei haben die Inhaltsstoffe des Brandes Zeit, sich zu einem harmonischen Ganzen zu verbinden. Die Schärfe eines jungen Brandes verschwindet. Die Obstaromen werden runder, der ganze Brand wird harmonischer.

Obst im Holzfass – ein neuer Trend Ein Trend der letzten Jahre sind holzfassgelagerte Obstbrände. Der fertige, klare Brand wird in ein Holzfass gefüllt und dort, ähnlich dem Whisky oder Cognac, einige Jahre gelagert. Dadurch nimmt er den Geschmack des Holzes und auch dessen Farbe an. Die verwendeten Holzfässer können z.B. aus Maulbeerholz, französischer Eiche oder Akazie stammen. Dabei werden nicht nur neue Fässer verwendet, sondern auch solche, die schon einmal verwendet wurden, z.B. als Weinfässer, Rumfässer oder Cognacfässer. So erhält der Obstbrand neben holzig-nussigen Noten auch Aromakomponenten von Cognac, Wein, Rum oder ähnlichem. Gute holzfassgelagerte Obstbrände haben eine warme, bräunliche Farbe und bieten ein vielfältiges Aromafeuerwerk, in dem das verwendete Obst dennoch erkennbar bleibt, aber harmonisch in die übrigen Aromen eingebunden ist. LUAG 30

Auf die Qualität achten! Seit über 20 Jahren werden jährlich zur Vorarlberger Landesprämierung ca. 300 Brände aus heimischem Obst eingereicht, neutral verkostet und bewertet. Zunächst erfolgt die Beurteilung mit den Sinnen von Auge, Nase und Gaumen durch geschulte Verkoster. Anschließend werden die Brände im Lebensmittellabor auf die wichtigsten chemischen Eckdaten geprüft. Inzwischen erreichen ca. 80 Prozent von ihnen das begehrte Ländle Gütesiegel in Gold, Silber oder Bronze – dies garantiert einen hochwertigen, fehlerfreien Brand. Die drei besten Brenner werden zum „Brenner des Jahres“ erhoben. Achten Sie also beim Genießen und Schenken von Edelbränden auf das Ländle Gütesiegel!

Broschüre 2017

Edelbränden, Die Broschüre mit den prämierten erhalten Sie hier: gen Essi und Likören, Mosten, Säften Landwirtschaftskammer Vorarlberg Obst & Garten Montfortstraße 9 6900 Bregenz T 05574/400-232 E obst-garten@lk-vbg.at Broschüre & Infos online: www.laendle.at/obstveredelung

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m den 20. April herum haben einige Frostnächte die Obstblüte massiv geschädigt, so dass heuer insgesamt sehr wenig Obst geerntet werden konnte. Trotzdem erwartet die Kunden ein reichhaltiges Angebot an edlen Bränden aus Vorarlberger Obst.


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Glühmost -

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die milde Alternative am Adventsmarkt

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Ideal zur dunklen, kühlen Jahreszeit passt ein Glühmost, der Hände und Körper wärmt –

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durch seine Gewürze und die heimelige Farbe aber auch die Sinne.

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Er enthält noch manch gute Inhaltsstoffe des Obstes und ist so auch ein bewährtes,

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einfaches Mittel zur Vorbeugung gegen Erkältung und Schnupfen.

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er selbst einen Glühmost zubereiten möchte, nimmt einen würzigen, nicht zu gerbstoffreichen Most – meist Apfelmost. In manchen Teilen Österreichs wird reiner Birnenmost oder eine Mischung aus Birnen- und Apfelmost verwendet. Die Vorarlberger Moster empfehlen jedoch maximal 20 bis 30 Prozent Birnenanteil. Dies entspricht dem „Vorarlberger Geschmack“ besser. Verwendet man für den Glühmost Süßmost, dann ist er alkoholfrei.

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Glühmost ist milder als Glühwein und leichter (ca. fünf Prozent Alkohol). Die Fruchtkomponenten treten stärker hervor und werden weniger von Säure oder Alkohol überlagert. Vorarlberger (Glüh)most stammt (in normalen Obstjahren) zu einem guten Teil aus dem Streuobstanbau im Ländle. Der Genuss unterstützt somit auch den Erhalt des traditionellen Landschaftsbildes.

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• Mosterei Gerold Am ann, Koblach • Obstverarbeitung Bo velhof, Düns • Dietrich - Vorarlberge r Kostbarkeiten, Lauter ach • Mosterei Andreas Kr ammel, Lustenau • Mosterei Edmund Sc hnetzer, Bludesch • Mosterei Markus Summ er, Rankweil • Mosterei Türtscher, Satteins • Küferei Alfred Welte , Frastanz

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Fertig gewürzten Glühm ost aus eigener Erzeug ung bieten beispielsweise an:

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Glühmost aus dem Ländle

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Ob fertig gewürzter oder selbst zubereiteter Glühmost: Wichtig ist, dass der Most nicht gekocht und nicht zu lange erhitzt wird, da sonst wertvolle Inhaltsstoffe zerstört werden und Aromakomponenten verloren gehen. Bereitet man den Glühmost selbst zu, können dem Most beim Erwärmen Zitronen- oder Orangenschale, Zimtstange, Ingwer, Nelken und Zucker nach Belieben zugegeben werden. Vor dem

Servieren wird abgeseiht und der Glühmost in Tassen oder Gläser gefüllt. Zur Garnierung kann man eine aufgeschnittene getrocknete Apfelscheibe auf den Gläserrand stecken oder eine lange Zimtstange in die Tasse stellen.

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www.laendle.at/most

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Die gesamte Liste von Vorarlberger Mosttereiien sowie die Broschüre prämierter Vorarlberger Moster erhalten Sie hier: Landwirtschaftskammer Vorarlberg, Fachbereich Obst & Garten, T 05574/400-232, E obst-garten@lk-vbg.at

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Fotos: Andrea Knura

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Schau zum Bio-Bauernhof!

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Biobäuerinnen und Biobauern produzieren

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mehr als hochwertige Lebensmittel: Menschen

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brauchen neben ausreichender Nahrung eine

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lebenswerte Umwelt mit sauberem Wasser,

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reiner Luft, lebendigen Böden und einer vielfäl-

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tigen Flora und Fauna. Die Bio-Landwirtschaft sorgt auch für die Umwelt!

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Auf den Bio-Bauernhöfen erlebt man, wie vielfältig die Einflüsse sind, die ein gutes Produkt ausmachen. Interessierte Gruppen sind herzlich dazu eingeladen, ausgewählte Schaubauernhöfe zu besuchen, um sich vor Ort davon zu überzeugen. Konkrete Tipps für die Umsetzung im eigenen Umfeld, die Teilnahme an Produktionsschritten zur Herstellung von Bio-Lebensmitteln und Einblicke über die Auswirkungen einzelner Handlungen auf „das große Ganze“ sind Bestandteil der Betriebsbesichtigungen.

Einer von sechs Schaubauernhöfen in Vorarlberg ist der Sunnahof in Göfis. An diesem Hof wird der Grundgedanke der Gleichheit der Menschen und der respektvolle Umgang mit allen Tieren und der Natur gelebt. Hier finden Menschen mit Behinderungen vielfältige Beschäftigungen.

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Sunnahof Tufers Samstag, 16. Dezember, 10:00 bis 13:00 Uhr BIO AUSTRIA Vorarlberg, BIO Vorarlberg und der Sunnahof laden zum „8. bsundriga Bio-Brunch“ ein. Von Brot, Süßgebäck über hausgemachte Aufstriche bis hin zu Käse, Wurst, Riebel, Kaffee und frischen Säften ist alles mit dabei. Für unsere jüngsten Gäste gibt es ein Kinderbuffet und eine Reise durch die Stallungen am Sunnahof. Attila Buri begleitet am Klavier mit klangvollem Latin-Jazz und Standards.

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Anmeldung: bis Dienstag, 12. Dezember unter T 05574/44777-722 oder E ruth.wechner@bio-austria.at

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Kosten: Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren EUR 24,– Kinder von sechs bis elf Jahren EUR 12,– Kinder unter sechs Jahren sind kostenlos

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Bio-Brunch am Hof

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Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete

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MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LÄNDERN UND EUROPÄISCHER UNION

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www.bio-austria.at auernhof www.bio-austria.at/schaub

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rg BIO AUSTRIA Vorarlbe 00 Bregenz Montfortstraße 11/7, 69 T 05574/447 77 .at E vorarlberg@bio-austria

Kontakt: Sunnahof Tufers 6811 Göfis, Tufers 33 T 05522/70444, E sunnahof@lhv.or.at

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Haben Sie Interesse am Besuch eines Schaubauernhofbetriebs, melden Sie sich bitte direkt bei den Bio-Höfen an. Über zusätzliche Veranstaltungen auf den Bio-Höfen informieren wir Sie gerne. Seien Sie Teil des Ganzen und schauen Sie zu einem unserer Bio-Höfe!

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Sunnahof Lebenshilfe Vorarlberg – für Menschen, Tiere und die Natur

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Eintauchen in die faszinierende Welt des Bio-Landbaus!

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Wo Wald und Wild im Einklang leben Der Hittisauer Georg Nenning kreierte ein Jagdmodell, das den Lebensraum des Waldes in den Mittelpunkt stellt. Für sein Engagement bekam

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der 59-Jährige im Oktober den Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft verliehen.

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ur ganz schwach schimmert die Sonne durch die Lichtung des Waldes. Zu dieser Jahreszeit ist dies ganz normal. „Von November bis Anfang Februar liegen wir hier völlig im Schatten“, sagt Georg Nenning und richtet dabei einen Blick auf den steil emporsteigenden Hittisberg hinauf. Am Fuße des mächtigen Massivs liegt auf 920 Meter Seehöhe der Hof, in dem der frischgekürte Staatspreisträger gut 55 Jahre lebte. Und gleich auf der anderen Seite der Straße, die nach Sibratsgfäll führt, beginnt der Wald, den bereits sein Vater bewirtschaftete. „„Einst gab es hier Richtung Baldersc chwang nur eine Fuhrmannstrecke“, schwelgt d der nunmehr 59-Jährige in Kindheitserrinnerungen. Er kkennt noch die Zeiten, in denen der Vater mit d dem Pferdewage en das Holz tra nsp portierte. Der Verkau uf von BrennLUAG 34

holz war bis in die 1960er-Jahre eine wichtige Einnahmequelle, um die Familie zu ernähren. Bis das damals billige Öl eine übergroße Konkurrenz wurde.

Verbiss durch hohen Wildbestand Die Folge: die Waldbewirtschaftung verlor stark an Bedeutung und lag zeitweise brach. Der Wildbestand stieg stark an. Durch den Verbiss konnte kein richtiger Jungwald mehr aufkommen, wodurch

die Plenterstrukturen des Mischwaldes aus dem Gleichgewicht gerieten. Das betraf den Ahorn, der wegen seiner starken Verwurzelung als Stabilitätsgarant gilt, ebenso wie die Weißtanne, die resistent gegen Borkenkäferbefall ist. Die Vitalität nahm spürbar ab und damit auch die Schutzfunktion, die Wälder an den steilen Hängen erfüllen.


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Für den engagierten Waldliebhaber, dem 20 Hektar gehören, war klar, dass dagegen etwas unternommen werden musste. Dass dies nicht so einfach werden würde, war dem Landwirt durchaus bewusst. Vor allem von Seiten der Jägerschaft war der Widerstand groß, als er appellierte, das Jagdsystem umzustellen. Sein Gedanke, den ökologischen Lebensraum und nicht die Trophäe in den Mittelpunkt zu stellen, kam nicht bei allen gut an. Durch seine Unbeirrbarkeit gelang es ihm schließlich, dass eine Umstellung vor sechs Jahren durchgeführt wurde. Weniger Jagdpachteinnahmen stehen seither einer intensiveren Waldbewirtschaftung gegenüber. Nenning ist überzeugt, dass dies auch dem Wild zugutekommt. „Zu hohe Bestände führen zu Stress bei den Tieren.“

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Eine gute Durchmischung ist wichtig

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Das Verweilen und Innehalten gehört im Wald dazu. Eine dauerhafte Rast jedoch nicht. Denn Nachlässigkeit ist nicht gefragt. „Es kann schnell wieder zerstört sein, was wir in sechs Jahren aufgebaut haben.“ Wenn Georg Nenning von „Wir“ spricht, sind dabei die Mit-

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Die ersten Erfolge sind bereits zu sehen. Georg Nenning führt zu einer Stelle an der die Diversität gut sichtbar ist. Mächtige Fichten, majestätische Buchen sowie weniger große Bäume reihen sich zwischen jungen Trieben. Der Waldkenner spricht von einer guten Durchmischung. Allein dem Wild die Schuld zu geben, wenn ein Gehölz sich nicht entwickeln kann, wäre zu wenig. Auch die Dunkelheit kann vieles eintrüben. Ein Wald braucht Luft und Sonne. Einzelne Strahlen blinzeln durch die Bäume hindurch. So als würden sie dem Bregenzerwälder zuzwinkern. In diesem Augenblick scheint Nenning vollkommen eins mit dem Kreislauf der Natur zu sein.

glieder der Jagdgenossenschaft Hittisau 1 gemeint. Er selbst steht der Genossenschaft als Obmann vor. Das komplette Gebiet ist auf vier Jagdpachten aufgeteilt. Jedem Jäger stehen ca. 250 Hektar zur Verfügung.

Holz als klimaneutraler Energiespender

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Für Georg Nenning gehört sie seit Kindesbeinen dazu. Auch in seinem neuen Zuhause. Nachdem er den Hof Für seine beispiel vor vier Jahren an seinen hafte Waldwirtschaft bekam Geo Sohn übergab, zog er in rg Nenning den Staatspreis verlie eine Wohneinheit im Dorf, hen. Er ist Gründungsmitglied im die in NiedrigenergiebauHolzheizwerk Hi ttisau und Vorstan weise aus naturbelassenem dsmitglied im Vorarlberger Wald Weißtannenholz in Verbinverein. dung mit Lehm errichtet wurde. Die Wärmeversorgung erfolgt mittels einer Kachelofenheizung, die von einer Solarheizung unterstützt wird. Hier schließt sich der Kreis des Holzes und der Sonne, während sie über seinem alten Zuhause einen dreimonatigen Winterschlaf einlegt.

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Die Verleihung des Staatspreises für beispielhaft Waldwirtschaft ist für Georg Nenning eine Anerkennung, die zeigt, dass er mit seiner Intervention nicht auf dem Holzweg war. Im Gegenteil: Die Nutzung und der Nutzen des Holzes erhielten wieder einen Mehrwert. Die erschreckenden Meldungen über den steigenden CO2Ausstoß und den immer rascher voranschreitenden Klimawandel zeigen dringenden Handlungsbedarf. Das Holz als natürlicher und klimaneutraler Energiespender nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Gerade in so einem waldreichen Land wie Vorarlberg stellt es eine wertvolle Ressource dar.

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2905 | Waldschutz – Schutzwald Freitag, 15.6.2018, 13:00 bis 17:00 Uhr Ort: Montafoner Kristbergbahn

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2868 | Was hilft gegen Neophyten? Mittwoch, 16.5.2018, 9:00 bis 17:00 Uhr Ort: BSBZ Hohenems

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2854 | Laubwertholz Freitag, 23.3.2018, 13:30 bis 18:00 Uhr Ort: Exkursion

2899 | Genial: Der Plenterwald Freitag, 4.5.2018, 13:30 bis 17:00 Uhr Ort: Waldschule Bodensee

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2782 | Vorarlberger Motorsägenführerschein Modul 3 – Praxis verschiedene Termine

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2787 | Vorarlberger Motorsägenführerschein Modul 2 – Praxis verschiedene Termine

2901 | Kleinwaldbewirtschaftung – Tipps und Empfehlungen Donnerstag, 8.3.2018, 9:00 bis 17:00 Uhr Ort: BSBZ Hohenems

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2855 | Aufforstung und Jungbestandspflege Mittwoch, 7.3.2018, 9:00 bis 17:00 Uhr Ort: BSBZ Hohenems

2856 | Mehr von Wald und Bäumen Freitag, 20.4.2018, 13:30 bis 17:00 Uhr Ort: Waldschule Bregenz

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2779 | Vorarlberger Motorsägenführerschein Modul 1 – Theorie Freitag, 23.2.2018, 18:00 bis 22:00 Uhr Ort: BSBZ Hohenems

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2904 | WinterwaldSchneeschuhwanderung Freitag, 23.2.2018, 13:00 bis 17:00 Uhr Ort: Montafoner Kristbergbahn

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2853 | Forsttag 2018 – Holz von hier! Freitag, 16.2.2018, 9:00 bis 12:30 Uhr Ort: BSBZ Hohenems Referent: DI Thomas Ölz

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Seit über 100 Jahren ist die Vorarlberger Kalbsbratwurst ein traditionelles Weihnachtsessen in Vorarlberg. Das Kalbfl fleisch wird fle überwiegend von Vorarlberger Landwirten produziert.

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des Waldes können wir mit Holzanwendungen in unsere Wohn-, Schlaf- und Arbeitsräume holen.

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ie Holzumgebung wirkt beruhigend, entstressend und damit positiv auf das Kreislaufsystem. Nach einer einjährigen Praxisstudie des Instituts für nichtinvasive Diagnostik am Forschungszentrum Joanneum Research in Graz war der Herzschlag bei Schülern in Holzklassen im Durchschnitt um sechs Schläge pro Minute niedriger. Im Blicklicht von internationalen medizinischen Studien, die einen Zusammenhang zwischen niedriger Herzfrequenz und höherer Lebenserwartung zeigen, ist dieses Holzergebnis sensationell. Verglichen wurden ein Jahr lang vier Klassen, jeweils zwei erste und zwei zweite Klassen in der Hauptschule in Haus im Ennstal. Zwei Klassenräume waren mit Holz ausgestattet, die anderen beiden waren „Standardklassenräume“.

Entspannung und weniger Herzarbeit Die verblüffend positiven Ergebnisse: Die Holzeinrichtung wirkt sich auf die Arbeit des Herzens eindeutig besser aus. Die Schüler sind entspannter, das Herz muss weniger arbeiten. Auch in der Nacht erholen sich Schüler aus Holzklassen deutlich besser. Wie die Auftraggeber, Holzcluster Steiermark und das Amt der Steiermärkischen Landesregierung erklärten, wurden alle Werte mehrfach gegenkontrolliert und bestätigt. Die Wände und die Decke der Holzklassen waren mit Fichtenholz getäfelt, die Schulsachen wurden in Zirbenschränken untergebracht. Der Boden bestand aus einem geölten Parkettböden, beleuchtet wurde mit einer „Zirbenleuchte“ statt der klassischen Büroneonleuchte.

Raumatmosphäre mit medizinischen Vorteilen Warum es zu diesem Effekt kam, ist noch nicht eindeutig geklärt. Instituts- und Studienleiter Maximilian Moser vermutet, dass sich einerseits die ätherischen Öle im Holz wie auch die freundlichere Lichtatmosphäre günstig auswirkten. Daneben könnten jedoch weitere Eigenschaften des Naturmaterials beteiligt sein. „Holz lädt sich weniger elektrostatisch auf, dadurch bleiben die günstigen negativen Luftionen erhalten“, so Moser. Vorstudien hatten gezeigt, dass das Aussehen alleine wenig bewirkt, da Spanplatten mit optisch holzähnlichen Oberflächen keine vergleichbaren Wirkungen hervorriefen.

Wohlfühlklima im Gemeindehaus Ein sehr gelungenes Beispiel für gesundes Bauen ist das neue Gemeindehaus in Braz. Heimische Weißtanne außen, innen und in Kombination mit der Fichte in der Konstruktion sorgen für ein optimales Wohlfühlklima und für 946 von 1.000 möglichen Punkten im kommunalen Gebäudeausweis. Damit zählt dieses Gemeindehaus zu den absolut besten im Land. Einen solch hohen Baustandard kann man nur mit Holz erreichen.

Mit viel Weißtanne wird die ausgezeichnete Wohnbiologie sichtbar. (Foto: Christian Flatscher)

Bürgermeister Eugen Hartmann zeigt sich begeistert vom Wohlfühlklima im Haus. Ihm war es sehr wichtig etwas für die Menschen zu tun. Neben den Gemeindemitarbeitern und dem Gemeinderat profitieren die ebenfalls untergebrachte Ganztagsbetreuung für Kleinkinder und die Musikschule Klostertal von dem sehr angenehmen Wohnklima im Gebäude.

„Aus Holz kann man fast alles herstelle en! Richtig verarbeitett hat es unzäählige positivve Eigenschaften: Es hat eine einmalige Haptik wie z.B. unser Barfußboden aus säägerauer Weißtanne. Die Oberfläc chen sind völlig g pflegeleich ht und klimaregulierend. Es ist ein Glück, in so einem Haus leben zu dürfen.“ Hubert Feldkircher

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Ähnlich positive Wirkungen wie im Wald empfinden wir in Holzumgebungen. Die positiven Effekte

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Bau gesünder - bau mit Holz

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Entspannung, weniger Herzarbeit und eine moderne Raumatmosphäre im Haus von Ursula und Hubert Feldkircher in Dornbirn. (Quelle: Vorarlberger Holzbaupreis 2017, Foto: Adolf Bereuter)


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Für die hohe Qualität der Waldbewirtschaftung ist auch eine zeitgemäße Erschließung mit Forststraßen notwendig. Y M

Waldbewirtschaftung

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mit hoher Naturschutzqualität

Im weltweiten Vergleich liegt die naturnah ausgerichtete Waldbewirtschaftung in Vorarlberg im absoluten Spitzenfeld. Viele Pflanzen und Tierarten profitieren davon.

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Indikatoren für sehr naturnahe Bergmischwälder

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sitive: Das erfreuliche und Po könnten in Vorarlwir und h laufend nac wesentlich mehr berg nachhaltig noch anderen Ländern nutzen. Im Vergleich mit richtete Waldbeliegt die naturnah ausge rg im absoluten wirtschaftung in Vorarlbe strenge Gesetze. Spitzenfeld. Es gelten rarlberger Wald Zusätzlich wird der Vo haltigkeitszertifikat nach dem PE FC-Nach überprüft.

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tung Nachhaltige WaldbewirtschHoaflz wächst

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Ein sehr guter Nachweis für intakte Lebensräume ist beispielweise das Vorkommen des Auerwildes im Bergwald, das wir auch im Bereich von Forststraßen finden. Oder den Weißrückenspecht, der als Indikator für sehr naturnahe Bergmischwälder gilt, finden wir in vielen Wäldern in unserem Land.

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Wertschöpfung und Arbeitsplätze Mit der Waldbewirtschaftung wird die sehr wichtige regionale und nachhaltig nachwachsende Ressource Holz produziert und bereitgestellt, von der ein hoher Wertschöpfungsumfang und viele Arbeits-

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Kleinflächige Waldbewirtschaftung Gerade die kleinflächige Waldbewirtschaftung bringt auf vielen Flächen die nötige Struktur, von der viele Pflanzen- und Tierarten abhängig sind. Gleichzeitig werden viele Flächen über Jahrzehnte nicht bewirtschaftet. Damit werden auf der einen Seite „Licht-„ und auf der anderen Seite „Schattenarten“ begünstigt und dies ergibt insgesamt eine höhere Artenvielfalt als in unbewirtschafteten Wäldern. Viele geschützte Pflanzen- und Tierarten profitieren von dieser Bewirtschaftung.

plätze in den ländlichen Regionen abhängen. Die Nutzfunktion des Waldes stellt damit kein reines privates Interesse dar, sondern hat ein hohe öffentliche Funktion. Dies wird auch klar in der Forststrategie und der Strategie zur Energieautonomie, die beide vom Landtag beschlossen wurden, dokumentiert. Das hohe öffentliche Interesse an der Schutzwaldbewirtschaftung wird zu Recht von allen Seiten anerkannt.

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orarlberg hat einen sehr naturnah aufgebauten Wald. Diese hohe Naturnähe wird auch in wissenschaftlichen Studien bestätigt. Die Vorarlberger Waldbesitzer zeigen damit klar auf, dass sie den Wald sehr verantwortungsbewusst bewirtschaften. Die Forstorganisationen im Landesforstdienst und in der Landwirtschaftskammer fördern und unterstützen eine solche naturnahe Waldbewirtschaftung in ihrer Beratungs- und Serviceleistung. Dies wird nicht nur als ökologisch sinnvoll angesehen, sondern auch die langfristigen ökonomischen Vorteile überzeugen. Daraus resultiert eine grundsätzlich gute Naturschutzqualität mit einer hohen Biodiversitätsleistung. Gerade im Vergleich mit anderen Ländern in Europa, aber auch weltweit, bietet die Waldbewirtschaftung in Vorarlberg eine absolute Spitzenleistung im Naturschutz.

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schaft „Metzgerei Naturpark Nagelfluhkette“ in Doren ist der Bürgermeister von Riefensberg, Ulrich Schmelzenbach.

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Einer der Mitbegründer der neuen Genossen-

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„Die Zukunft Im Portrait heißt Zusammenarbeit“ N

ach dem Abgang von Herbert Dorn als Bürgermeister war das Finden eines Nachfolgers nicht leicht. Doch dann erklärte sich der mittlerweile 37-Jährige Ulrich Schmelzenbach bereit, das Amt zu übernehmen. Der Zusammenhalt in der Gemeinde, die gute Harmonie im Gemeindevorstand und in der Gemeindevertretung und das Bekenntnis der Einwohner zu ihrem Dorf bestärken Ulrich in seinem Amt.

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Regionale Metzgerei Landwirtschaft ist ein wichtiger Bereich in Riefensberg. Die Milch wird in der eigenen Sennerei verarbeitet und bietet den Bauern dadurch eine optimale Wertschöpfung. Um auch im Fleischbereich eine bessere Wertschöpfung zu realisieren, wurde erst kürzlich – unter Mitinitiative von Ulrich Schmelzenbach – die Genossenschaft „Metzgerei Naturpark Nagelfluhkette eGen“ gegründet, die am Standort Doren eine Lohnmetzgerei betreibt. Hier können die Bauern aus der Umgebung ihre Tiere schlachten lassen, ohne lange Transportwege in Kauf nehmen zu müssen. Geplant ist die Gründung der Marke „Naturparkfleisch“, bei der die Landwirte entsprechende Standards in Haltungs- und Fütterungskriterien erfüllen müssen, dafür aber eine höhere Wertschöpfung für ihre Tiere erreichen können. Ehrgeiziges Ziel der neu gegründeten Genossenschaft ist es auch, mittelfristig einen Metzgerlehrling auszubilden, damit dieses Gewerbe auch im Vorderwald Zukunft hat. Gemeinden, Bauern, Gastronomen und Private setzen so ein Zeichen für gelebte Zusammenarbeit für die Region. Schmelzenbach, der selbst einige Hochlandrinder und Freilandschweine hält, kennt sich in der Vermarktung aus, denn gemeinsam mit seiner Familie verkauft er auf mehreren Wochenmärkten regionale Produkte, besonders Fleisch und Käse aus dem Bregenzerwald. Dabei ist es ihm ein wichtiges Anliegen, dass die Bauern in der Region für ihre Produkte eine bessere Wertschöpfung erhalten. Dafür müssen sie sich aber auch in der Produktion und Tierhaltung vom Weltmarkt klar unterscheiden.

Aktives Dorfleben Der gelernte Elektroinstallateur Ulrich Schmelzenbach hat, laut eigenen Angaben, in seiner beruflichen Laufbahn die weite Welt gesehen LUAG 40

Bürgermeister Ulrich Schmelzenbach beschäftigt sich gerne mit seinen Tieren.

und ist zum Entschluss gekommen, dass es sich auszahlt, sich in der eigenen Gemeinde für die Zukunft zu engagieren. Er ist überzeugt, dass es Sinn macht, auch wenn die Gemeinde nur 1.000 Einwohner hat, als eigene Gemeinde selbstständig zu bleiben. Das enorme ehrenamtliche Engagement, das gerade in kleineren Gemeinden sehr aktiv ist, fördert das Vereinsleben und damit auch das gute Dorfleben. Riefensberg hat über zwanzig Vereine, in denen sich die Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger aktiv beteiligt. Einzigartig sind etwa die Juppenwerkstatt, in welcher die traditionelle Bregenzerwälder Tracht „Juppe“ hergestellt wird und die eigens gegründete Genossenschaft für das Gasthaus „Bartle“. In vielen arbeitsreichen Stunden haben zahlreiche freiwillige Helfer und Gönner dazu beigetragen, dass „üser Wirtshus“ – wie sie es nennen – in neuem Glanz erstrahlt. Schmelzenbach selbst war mehr als sieben Jahre Obmann des Musikvereines und ist nach wie vor aktiver Waldhornbläser. So ist Bürgermeister Ulrich Schmelzenbach äußerst zuversichtlich, dass es in seiner Gemeinde auch in Zukunft viele Bürgerinnen und Bürger gibt, die sich ehrenamtlich engagieren für ein lebenswertes Riefensberg.


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„Regional – klimafreundlich – Service“

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„Vor der Haustür“

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Holzenergie ist regional, nachhaltig und klimafreundlich. Die Abhängigkeit von der gefährlichen Atomenergie und den klimafeindlichen, nicht erneuerbaren, fossilen Energien können wir reduzieren. Im Vorarlberger Wald wachsen jedes Jahr etwa 610.000 Kubikmeter Holz nach. Genutzt werden im langjährigen Durchschnitt nur etwa 415.000 Kubikmeter. Wir können noch wesentlich mehr nachhaltige Energie aus unserem Wald nutzen!

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Stopp beim Älpelehock... Das Vorarlberger Radroutennetz bietet eine Vielzahl an interessanten Radverbindungen an.

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ie Radkarte Vorarlberg bietet im handlichen A2-Format mit einem Maßstab von 1:55.000 einen guten Überblick über das 450 Kilometer lange, beschilderte Radroutennetz in Vorarlberg. Durch ihre benutzerfreundliche Gestaltung ist sie auch für Laien im Kartenlesen gut verständlich und bietet zudem Informationen und Erklärungen zur neuen Routenbeschilderung. In einem Heftumschlag aus Kunststoff ist sie gut geschützt und leicht mitzuführen. Immer mehr Menschen in Vorarlberg nützen das Fahrrad nicht mehr nur als Sportgerät oder zum Freizeitvergnügen. Vielmehr setzen sie es bewusst als Alternative zum Pkw ein. Sie legen auch im Alltag ihre Wege umweltschonend und gesundheitsfördernd mit dem Fahrrad zurück. Die neue Radkarte liegt in den Gemeindeämtern, Tourismusbüros sowie in den Stadtbus- und Landbus-Büros und bei den Fahrradhändlern zur kostenfreien Mitnahme auf.

ROUTE 2 – DÖRFER-STÄDTE ROUTE Von Bregenz bis Bludenz, Länge 71 Kilometer; In Bregenz führt die Route 2 durch den Radtunnel und entlang der Autobahnbrücke nach Wolfurt und weiter über Schwarzach nach Dornbirn, von wo aus es relativ geradlinig entlang der Bahn weiter nach Hohenems, Altach und Götzis geht und am Rande der Gemeinde Koblach vorbei zu den Vorderlandgemeinden Klaus, Weiler, Sulz, Röthis und Rankweil. Kurz nach Feldkirch und Frastanz geht es entlang der Nordseite des Walgaus über Satteins, Schlins, Bludesch, Thüringen nach Ludesch und Nüziders bevor man nach 71 Kilometern Bludenz erreicht.

Rast beim Älpelehock

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Mitten in Wolfurt direkt am Radweg von Bregenz nach Bludenz, Route 2, in der Flotzbachstraße haben Reinelde und Josef Köb ihren Älpelehock errichtet. Nach 28 Jahren Bewirtschaftung von Pfarrers Älpele oberhalb von Dornbirn-Ebnit haben sie sich ein Stück Alpe nach Wolfurt geholt und neben einem Alpengarten auch eine „Älplerstube“ eingerichtet. Deshalb auch der Name „Älpelehock“. Hier bewirten sie jeweils am Donnerstag und Freitag ab 14:00 Uhr ihre Gäste mit Most, Saft und Brettljause. Auf Voranmeldung unter T 0664/1349851 gibt es auch eine Kässpätzlepartie. LUAG 42

Älpelehock in Wolfurt / Reinelde und Josef Köb bewirten ihre Gäste in einer gemütlichen Alpstube.


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Die Antwort finden Sie in diesem Magazin. Senden Sie die richtige Lösung per Post an die Ländle Qualit ätsprodukte Marketing GmbH Kennwort „Ländle Christbaum“ Montfortstraße 11/7, 6900 Bregenz oder per E-Mail an laendle@lk-vbg.at

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Verlost werden 20 Ländle Christbäume!

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Einsendeschluss (Poststempel): Mittwoch, 6. Dezember 2017 Viel Glück!

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Sonntag, 17. Dezember ab 12:00 Uhr Flötzerhof, Familie Hörfarter Frickenescherweg 14, Wolfurt

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Samstag, 16. Dezember 16:00 bis 21:00 Uhr Kemter-Hof, Familie Kemter Ried 8, Hohenweiler

a) Sie sind ein „ökologischer Rasenmäher“. b) Sie fällen die Christbäume für den Verkauf.

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Samstag, 2. Dezember ab 15:00 Uhr B auernhandwerksmarkt der AR G E Mont afoner Steinschaf und bewusstmont afon, Dorfplatz beim Musikpavillon, St. Gallenkirch

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Freitag, 1. Dezember ab 17:00 Uhr Blaha-Hof, Familie Humpeler B onigstraße 19, Höchst

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Samstag, 25. November ab 16:00 Uhr Pfändergold, Familie Kepp Seilerstraße 5, Lochau

Was haben Schafe in der Christbaum Kultur zu suchen?

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Eingelöst werden können die Gutscheine im Wert von n jeweils EUR 10,– bei allen Adressen im Online Einkaufsführer www.laendle.at/einkaufsfuehrer, wie z. B.:: • Ländle Metzgereien • Ländle Sennereien • Ländle Bur Mitgliedern • in den beiden V-Milch Lädele in Dornbirn und Feldkirch • usw.

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MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LAND UND EUROPÄISCHER UNION

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Redaktion: Bernhard Ammann, Dietmar Hofer, Marion Hofer, Ulrich Höfert, Armin Schwendinger, Thomas Ölz, Sabrina Zerlauth; Layout: Sabine Hagspiel, Stephan Ölhafen; Bildbearbeitung: Christoph Pallinger; Bildnachweis: Adolf Bereuter, Lucas Breuer, Christian Flatscher, gettyimages, Othmar Heidegger, Dietmar Hofer, Marion Hofer, iStock, Andrea Knura, LK Vorarlberg, Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, Martin Metzler, Christoph Pallinger, Stadtmarketing Bludenz, APV/ Stinglmayr; Cartoon Titelseite: Silvio Raos.

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LÄN D LE B R U N CH Hotel Schwärzler Landstraße 9, 6900 Bregenz Sonnt ag, 10. Dezember 11:00 bis 14:00 Uhr

Impressum

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Mohren Gambrinus

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Lebe die Harmonie!

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