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11/2016 | Ausgabe N° 4

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Vitamin D Mangel im Winter

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Zukunftspreis 2016

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Ökoland Vorarlberg

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Regionaler Christbaum Unsere Land- und Forstwirtschaft. Wertvoll fürs Land.

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... und viel Guats us‘m Ländle!

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Die scharfe Kombination: Ländle Raclette Chili und Ländle Raclette Pfeffer, in der praktischen 300g Frischepackung.

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LÄNDLE RACLETTE DUO Chili + Pfeffer

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www.vmilch.at LUAG 2


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Inhalt

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Win-win-Situation für uns alle

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Eigentlich müsste es gerade in Schulen, Krankenhäusern oder Sozialeinrichtungen eine Selbstverständlichkeit sein, gesunden Lebensmitteln vor industriellen Billigprodukten den Vorrang zu geben. Es war für die Landwirtschaft ein zäher Verhandlungsweg dies schlussendlich zu erreichen. Vergessen darf man aber auch nicht die vielen engagierten Küchenchefs, Heimleitungen und Lehrpersonen, die sich seit Jahren dafür eingesetzt haben, und somit Pionierarbeit in Sachen gesunder Ernährung für Schüler, Patienten oder Heimbewohner geleistet haben. Dafür ein herzliches Dankeschön!

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Ökoland Vorarlberg Seite 20

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Industriell verarbeitete Lebensmittel Seite 16

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Landwirtschaftlicher Zukunftspreis 2016 Seite 4

m Herbst 2015 wurde im Nationalrat, von der Öffentlichkeit eher unbemerkt, ein wichtiger Beschluss gefasst. Öffentliche Küchen wie in Schulen oder Krankenhäusern müssen sich beim Lebensmitteleinkauf nicht mehr am Billigstanbieter orientieren, sondern können sich auch beim Bestbieter eindecken. Das heißt nichts anderes, als dass auch regionale bäuerliche Lebensmittelerzeuger die Chance bekommen, sich bei Ausschreibungen einzubringen. Wenn das Land, so wie in Vorarlberg, dies im Sinne der Ökolandstrategie unterstützt, hilft das.

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Gesundheitswirkung Wald Seite 42

Gerade in Zeiten volatiler Erzeugerpreise gibt es neben Gemüse und Obst auch im Bereich Käse, Butter oder Joghurt noch Luft nach oben für eine vertiefte Zusammenarbeit mit Großküchen in allen Bereichen des Landes. Wer schon diese Partnerschaft pflegt, dem wünsche ich viel Erfolg und weiterhin gute Zusammenarbeit. Wer noch nicht soweit ist, sollte sich überlegen, was ihm eine derartige Partnerschaft bringt. Das gilt für Landwirte und Küchenchefs, denn die Rückmeldungen von Schülern an die Lehrer, von Patienten an die Spitalsküchen oder von Heimbewohnern an ihre Küchenchefs zeigen, dass dieser Weg ein guter ist.

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Ländle Kartoffeln bei SPAR Seite 38

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Naturkosmetik Seite 29

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Es war deshalb für uns eine leichte Entscheidung solche Partnerschaften zwischen Landwirten und Großküchen in den Mittelpunkt des landwirtschaftlichen Zukunftspreises 2016 zu stellen. Die beeindruckenden Einreichungen geben uns Recht und diese Betriebe, ob unter den Gewinnern oder nicht, haben eine bedeutende Vorbildwirkung und sollen zur Nachahmung animieren.

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Übrigens: Die Wertschöpfung bleibt so auch in der Region. Das sichert viele Arbeitsplätze und garantiert gepflegte Landschaften. Also eine Win-win-Situation für uns alle.

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t . osef Moossbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer Vorarlberg

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Gelebte Partnerschaften M

Zukunftspreises <<i luag druf>> 2016.

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bot bereits zum elften Mal einen würdigen Rahmen für die Verleihung des landwirtschaftlichen

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Die Ländle Gala von Landwirtschaftskammer und Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH

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it dem landwirtschaftlichen Zukunftspreis werden vorbildliche Projekte aus oder mit der heimischen Landund Forstwirtschaft ausgezeichnet. Das Jahr 2016 wurde von agrarischer Seite des Landes Vorarlberg zum Jahr der Partnerschaften ausgerufen. Das ist ein Thema, das auch für die bäuerlichen Betriebe immer wichtiger wird. Die sogenannte Vertragslandwirtschaft ist für bäuerliche Betriebe und Partnerunternehmen eine große Chance. Gerade die Versorgung von Großküchen mit regionalen Lebensmitteln wurde durch eine gesetzliche Änderung im Herbst 2015 erleichtert. Das unterstützt auch das Land nach Kräften, wie Landeshauptmann Markus Wallner in seinen Grußworten ausdrücklich bekräftigte. Aus diesem Grund haben sich die Landwirtschaftskammer und das Ländle Marketing entschlossen, solche Partnerschaften in den Mittelpunkt der Ausschreibung in der Kategorie Landwirtschaft zu stellen. Im Land haben sich in den letzten Jahren schon in manchen Bereichen solche Zusammenarbeiten entwickelt oder zuLUAG 4

mindest abgezeichnet. Gastgeber LK-Präsident StR. Josef Moosbrugger zeigte sich über die Professionalität der Einreichungen erfreut und wies auf die Bedeutung der Vertragslandwirtschaft für die Landwirtschaft hin. „Ich denke, gerade öffentliche Einrichtungen können für die regionale Lebensmittelversorgung ei-

Für besten Service sorgten die Schülerinnen des BSBZ Hohenems.

Zündschnur & Bänd sorgten für die perfekte musikalische Umrahmung.


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Die Preisträger 2016

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SCHULEN – Sieger, EUR 800,– und Trophäe • Bundesgymnasium Dornbirn Anerkennungspreise, je EUR 200,– und Urkunde • Scacre Coeur Riedenburg • Volksschule Krumbach GASTRONOMIE – Sieger, EUR 800,– und Trophäe • „Walser GenussTage“, Kleinwalsertal Tourismus Anerkennungpreis, EUR 200,– und Urkunde • „Tafeln im Bregenzer Wald“, Bregenzerwald Tourismus LANDWIRTSCHAFT – Sieger, EUR 800,– und Trophäe • Projekt Ländle Kartoffel und Krankenhaus Dornbirn Anerkennungspreise, je EUR 200,– und Urkunde • BSBZ Hohenems und Rheinhof • Lisilis Biohof und Bildungshaus St. Arbogast

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Die Jahressieger 2016

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LH Markus Wallner und Gattin Sonja genossen sichtlich den Abend.

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Die Schülerinnen und Schüler freuten sich über die Auszeichnung.

Käseprämierung Schwarzenberg, Senner des Jahres • Thomas Kaufmann, Sennerei Schlins in der Kategorie „Hartkäse“ • Christoph Schwarzmann, Sennerei Langenegg in der Kategorie „Schnittkäse“ Sura Kees-Prämierung Schruns • Neue Produktion: Andrea & Andreas Wieser, Alpe Nova • Traditionelle Produktion: Veronika und Christian Kartnig, Alpe Garnera Brenner des Jahres • Norbert Bertsch, Bludenz • Hubert Fink, Höchst • Peter Mähr, Feldkirch-Altenstadt Moster des Jahres • Christoph und Christine Mähr, Düns • Toni Schiefer, Götzis

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nen wichtigen Beitrag leisten und Vorbildwirkung haben. Deshalb freue ich mich ganz besonders über die bereits laufenden Partnerschaften“, so Moosbrugger. Da stimmte auch Manuel Gohm, Geschäftsführer des Ländle Marketings, zu, der bei Bedarf bei dieser Art der „Partnervermittlung“ tatkräftig unterstützt. Traditionellerweise wurden bei der Ländle Gala auch die Branchensieger des Jahres noch einmal geehrt. Für die Bewirtung zeigten sich einmal mehr das „kul-t Catering“ und die Schülerinnen des BSBZ Hohenems verantwortlich, die ihre Aufgabe bestens erfüllten. Moderiert wurde die Gala von Heidi Schuster-Burda. Weitere Bilder unter vbg.lko. at und www.laendle.at.

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Ein besonderer Dank für die langjährige Unterstützung des <<i luag druf>> gilt den beiden Hauptsponsoren Vorarlberger Kraftwerke AG und Vorarlberg Tourismus und natürlich allen Sponsoren, die zum Gelingen der Gala beigetragen haben. Dank gilt auch der Jury unter Vorsitz von Mag. Brigitte Plemel.

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Die Gewinner <<i luag druf>> 2016 druf>> 2016 wurde in den Kategorien Landwirtschaft, Schulen und Tourismus vergeben. Die drei Siegerprojekte erhalten die <<i luag druf>> Trophäe und einen Scheck über EUR 800,–.

Kategorie Landwirtschaft I

n der Kategorie Landwirtschaft wurden in diesem Jahr Partnerschaften zwischen Landwirtschaft und Großküchen ausgezeichnet. Im Herbst 2015 hat der Nationalrat beschlossen, dass bei der Lebensmittelbeschaffung in öffentlichen Großküchen nicht mehr der Billigstbieter, sondern der Bestbieter zum Zuge kommen kann. Das eröffnet der heimischen Landwirtschaft neue Chancen.

Ein Beispiel dafür ist die Partnerschaft zwischen sechs Bauernfamilien aus dem Bezirk Feldkirch und dem Krankenhaus Dornbirn, die in der Kategorie Landwirtschaft den <<i luag druf>> 2016 gewinnen konnten. Sechs Landwirte haben sich 2015 zusammenschlossen und bauen, jeweils als zusätzliches Standbein, nun gemeinsam auf gut sechs Hektar rund 100 Tonnen Kartoffeln pro Jahr mit Ländle Gütesiegel an. Diese Ernte wird über einen Logistikpartner nur an Großküchen und den Handel geliefert. Mit der Großküche des Krankenhaus Dornbirn, unter der Leitung von Küchenchef Torsten Kappei, wurde ein großartiger Partner gefunden und man kann nun gemeinsam stolz darauf sein, ganzjährig heimische Kartoffeln anbieten zu

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Der landwirtschaftliche Zukunftspreis <<i luag

100 Prozent Ländle Kartoffeln Der Kartoffel-Jahresbedarf des KH Dornbirn liegt bei ca. 20 Tonnen pro Jahr der nun von den Landwirten zu 100 Prozent geliefert werden kann. Das Kartoffelprojekt der sechs Bauern ist ein großer Schritt in die richtige Richtung um den Eigenversorgungsgrad im Bereich Kartoffeln in Vorarlberg zu steigern. Wie wichtig Regionalität und Wertschöpfung heimischer Produkte ist, wird mit dem Partner, dem Krankenhaus Dornbirn aufgezeigt und gelebt.

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Kategorie Schulen

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können. Rund 20 Prozent der Ernte gehen an das Krankenhaus. Der Preis wurde in Abstimmung mit dem Krankenhaus Dornbirn ermittelt und orientiert sich am Marktpreis mit einem gemeinsam definierten Regionalzuschlag. Küchenleiter und Stellvertreter des Krankenhaus Dornbirn besuchten die am Projekt teilnehmenden Landwirte und besprachen die Qualitätsanforderung an die Kartoffeln.

In der Juryentscheidung heißt es: Dieses Leuchtturmprojekt in Sachen Partnerschaft zwischen Landwirten und einer Großküche bringt regionale Wertschöpfung und begeistert. Das zukunftsträchtige Engagement der sechs Kartoffelbauern, ganz im Sinne der Ökolandstrategie, hat sich ausgezahlt und das Projekt beweist, dass gute Planung, faire Verhandlungen und Qualität eine Win-win-Situation für die beteiligten Partner möglich machen. Die Landwirte: Sebastian Allgäuer, Feldkirch; Andreas Hartmann, Feldkirch; Manfred Nägele, Feldkirch; Kilian Schatzmann, Feldkirch; Günter Mätzler, Rankweil; Hubert Tschabrun, Frastanz.

Groß war die Freude bei den Gewinnern in der Kategorie Landwirtschaft.

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Die am Projekt beteiligten Ländle Kartoffel Bauern.

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n der Kategorie Schulen war der Schwerpunkt „Lebensmittel sind kostbar“. Dabei ging es um den Einsatz und vor allem den sorgsamen Umgang, um die enorme Verschwendung von Lebensmitteln zu vermeiden oder zumindest weitmöglichst zu reduzieren.


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Kategorie Tourismus

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ie Walser GenussTage wurden vor vier Jahren zur Belebung der Sommer-Vorsaison entwickelt und haben heuer den <<i luag druf>> 2016 in der Kategorie Tourismus gewonnen.

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Die Vertreter des Kleinwalsertal Tourismus durften eine Trophäe mit nach Hause nehmen.

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In dieser Kategorie hat sich das Bundesgymnasium Dornbirn durchgesetzt. Als Umweltzeichen- und UNESCO Schule legt das Bundesgymnasium Dornbirn besonders auf Nachhaltigkeit Wert. Diese Haltung spiegelt sich nicht nur tagtäglich in einer Vielzahl von Verhaltensweisen wider, sondern auch in unterschiedlichsten Projekten wie der Reduzierung von Lebensmittelverschwendung entsprechend dem Slogan „Lebensmittel sind kostbar“. Im Rahmen des First Lego League Forschungsauftrages zum Thema „Trash trek“ erhoben die Schülerinnen die Quellen und Mengen an weggeworfenen Lebensmitteln an der Schule und verfolgten den Weg bis zum Müllverarbeitungsbetrieb. Schockiert von den Unmengen an genießbaren Lebensmitteln, die täglich in unserer Wohlstandsgesellschaft „entsorgt“ werden, erarbeiteten die engagierten „Jungforscher“ im Anschluss daran zahlreiche Lösungsvorschläge, die in Folge zu einer 90-prozentigen Reduzierung von Lebensmittelabfällen am BG Dornbirn führten! Zusätzlich wurden eine Initiative im Rahmen eines Flüchtlingsprojektes, ein Theaterprojekt und ein neues Müllentsorgungssystem an der Schule entwickelt. Hochwertige Gerichte, die zu Mittag nicht verkauft wurden, bzw. frische Salate vom Buffet wandern nach dem Mittagessen anstatt in den Müll in eigens dafür angeschaffte Behälter in einen Kühlschrank. Diese Speisen stehen zur zeitlich flexiblen Abholung am Nachmittag für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereit. Somit werden keine hochwertigen Speisen mehr „entsorgt“ und die Flüchtlinge lernen im Sinne einer kulturellen Integration lokalen Gerichte inklusive Hausmannskost kennen. Das Konzept überzeugte auch die Jury.

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Schülerinnen und Schüler des BG Dornbirn überzeugten mit ihrem Projekt zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung.

Das Projekt: Zum Start in den Wandersommer finden Themenwanderungen sowie spezielle Veranstaltungen zu Landwirtschaft, Jagd und regionalen Produkten statt. Die Teilnehmer kommen in Kontakt mit den Einheimischen, die ihr „täglich Brot“, die Produktion von hochwertigen Lebensmitteln, anschaulich vermitteln. Neu in der diesjährigen Auflage der Walser GenussTage war die verstärkte Zusammenarbeit der GenussRegion Kleinwalsertaler Wild und Rind mit den Walser Buura. So wurde zu den GenussTagen eine gemeinsame Broschüre produziert, die alle Partner aus Landwirtschaft, Jagd und Weiterverarbeitung präsentiert. Auch bei den Veranstaltungen selbst wurde enger als bisher kooperiert, wodurch das Angebot verbessert werden konnte. Höhepunkte der Walser GenussTage waren z.B. der Tag der offenen Stalltüre auf dem Ferienhof Stephanie, wo vier Genussköche für die Besucher die hofeigenen Lebensmittel veredelten, das Projekt „auf Walser Pirsch“ zur Wildtierbeobachtung, oder auch der Walser Genuss Markt. Ziele der Walser GenussTage sind die Sensibilisierung der Kunden – sprich der Einheimischen und Gäste – für regionale Produktion und Lebensmittel, ein Blick

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Weitere Infomationen und Bilder zu den Preisträgern finden Sie

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auf der Homepage der LK Vorarlberg unter vbg.lko.at

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Bäuerin Sabine Ilg beim Lebensmittelunterricht am BG Dornbirn.

hinter die Kulissen der kleinstrukturierten Bergbauern- und Verarbeitungsbetriebe und die Wertschätzung und Wertschöpfung für die Arbeit und die Produkte der Landwirte und Jäger zu steigern. Die Walser GenussTage haben sich zu einem gemeinsamen Schaufenster der heimischen Landwirtschaft, Gastronomie und des Tourismus entwickelt, das in dieser Vielfalt und kompakten Präsentation kaum Vergleichbares findet. Alle Bewohner des Tales sind eingeladen sich zu beteiligen, und die kulinarischen Besonderheiten das Tales auf eindrückliche und authentische Weise zu erleben.

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<<i luag druf>> 2016

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n den drei Kategorien Landwirtschaft, Schulen und Tourismus hat die Jury des <<i luag druf>> fünf weitere gleichwertige Anerkennungspreise verliehen. Diese Gewinner werden je mit einer Urkunde und einem Scheck über EUR 200,– ausgezeichnet. Auch diese Projekte haben durch ihre Kreativität und das vielfältige Engagement der Beteiligten einen besonderen Eindruck auf die Jury gemacht. Weitere Information zu diesen Projekten finden Sie auf der Homepage der Landwirtschaftskammer Vorarlberg unter vbg.lko.at.

Das Projjekt „Xunde Riedenbörg ger“ ist ein ganzheitlicher Ansatz. Die Lehrpersonen der Riedenburger Schulen sehen es als ihre Aufgabe, die Schülerinnen durch ganzheitliches Lehren und Lernen in ihrer persönlichen Entwicklung und bei der Entwicklung ihrer Lebens- und Gesundheitskompetenzen zu unterstützen. Zwei Handlungsschwerpunkte nämlich die Gesundheitsförderung mit dem Projekt „Xunde Riedenbörger“ und ein Ernährungslehrunterricht an der HLW bilden den Kern der schulumfassenden Initiative. Weitere Projekte und Initiativen wie „Fit und mit Power in den neuen Tag“ und ein „Jausenprojekt“ oder „lss mit Lust und Köpfchen“ gehören zum breiten Projektspektrum. Das Thema Gesundheit wird gefördert und gelebt.

Lisilis Biohof & St. Arbogast Bereits seit über 20 Jahren beliefert Lisilis Biohof die Küche des Jugend- und Bildungshauses St. Arbogast. Biologisch bzw. ökologisch, regional, sozial und nachhaltig. Das sind kurzgefasst die wichtigsten Prinzipien, die beide Betriebe verfolgen. Hinzu kommt als besonderer Aspekt noch die Saisonalität. Gegenseitige Betriebsbesuche stärken diese Partnerschaft. Dies ist für Betriebsleiter und Angestellte gleichermaßen eine hervorragende Gelegenheit, die Vorgeschichte bzw. den Werdegang der Waren zu verfolgen. Diese Partnerschaft zeigt, dass Großküchen und Landwirtschaft langfristige Geschäftsbeziehungen aufbauen und leben können, die auf Fairness und gegenseitigem Respekt basieren.

Volksschule Krumbach Bereits seit vielen Jahren wird an der Volksschule Krumbach das Thema „Gesunde, regionale Jause“ großgeschrieben. Eine reguläre Unterrichtsstunde pro Woche wird dem Thema gesunde Ernährung und regionale Lebensmittel und Lebensmittelverschwendung gewidmet. Das ist bisher einmalig in Vorarlbergs Volksschulen. Dazu gehört auch, dass z. B. Süßigkeiten als Jause nicht erwünscht sind. Zusätzlich gibt es das Freifach „kochen“, an dem fast alle Kinder teilnehmen. Bei der Zubereitung von Speisen im Rahmen der verbindlichen Übung werden die Kinder dafür sensibilisiert, dass Lebensmittel kostbar sind und möglichst wenig Abfall entstehen soll und deshalb wird beim Kochen auch nichts weggeschmissen.

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Anerkennungspreise

Sacre Coeur Riedenburg

Rheinhof & BSBZ Hohenems Der Großteil der am Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrum verbrauchten Lebensmittel stammt vom Biohof Rheinhof. Das für die Schule benötigte Rind-, Schweine-, und Kalbfleisch kommt zu hundert Prozent vom Rheinhof, aber auch ein guter Teil des benötigten Puten- und Hühnerfleisches wird am Hof erzeugt. Die Milchprodukte kommen ebenfalls vom Rheinhof und runden mit Obst und Gemüse die regionale Versorgung der Schule ab, wo die Schüler in vielen Erzeugungsschritten umfassend eingebunden sind. „Weitere Partnerschaften wie z.B. mit dem Martinshof in Buch runden das Konzept der regionalen Versorgung ab, weil uns unser Ländle am Herzen liegt, so die Wirtschaftsleiterin des BSBZ Rosa Kohler. LUAG 8

„Tafeln im Bregenzerwald“ Wer regionale Spezialitäten und ein außergewöhnliches Ambiente beim Speisen schätzt, darf sich auf besondere kulinarische Abende freuen. Unter dem Motto „Tafeln im Bregenzerwald“ laden seit dem Jahr 2014 von Mai bis Juli verschiedene Köche und Köchinnen aus dem Bregenzerwald zu fünfgängigen Menüs in einer exklusiven Runde. Gespeist wird an einem besonderen Platz im Bregenzerwald. Das Thema Regionalität spielt eine sehr wichtige Rolle bei diesem Projekt. Dazu gehört die regionale Zusammenarbeit mit Gastgebern aus dem Bregenzerwald, welche dann natürlich die regionalen Lebensmittel von Lieferanten aus der Region beziehen. Im ersten Jahr wurden acht verschiedenen Tafeln gestartet die sehr gut angelaufen sind und viele neue Ideen sind in Planung.


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Heißer Käsegenuss ...

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... eine Gaumenfreude!

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Raclette ist DAS Familien/Freunde-Essen,

ir sprechen von der „Ländle Raclette Stange“, einer ausgezeichneten Käsespezialität, die den strengen Anforderungen des Ländle Gütesiegels entspricht und zu 100 Prozent aus gentechnikfreier Ländle Milch von Vorarlberger Bauernhöfen hergestellt wird.

das mit Sicherheit jedem schmeckt, sich super vorbereiten n lässt und dem Gastgeber einen entspannten Abend garantiert.

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Der Ländle Raclette Käse ist in drei Sorten erhältlich: natur oder mit auserlesenem, grünem Madagaskar Pfeffer verfeinert und jetzt NEU auch mit Chili. Y

Ländle Racle tte mit Chili

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Kalbstatar mit Ländle Raclette und pochiertem Ei

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Rezeptttipp von Kochweltmeister Kevin Micheli

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Zubereitung pochierte Eier: Eier in eine Tasse aufschlagen. Einzeln in das aufgekochte Essigwasser rinnen lassen, ca. 5 Minuten garen. Rausnehmen und mit etwas Kräutersalz würzen.

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Kapern. Alles zusammen in eine Schüssel geben und gut verrühren. Salz, Pfeffer, Zucker Tabasco und Senf dazugeben und abschmecken. Olivenöl darunter rühren und kaltstellen.

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Ländle Raclette schmelzen und mit Paprikapulver bestreuen. Über das Ei rinnen lassen.

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Zubereitung Kalbstatar: Kalbsfilet in feine Würfel schneiEbenso die Essiggurken und die

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Bezahlte Anzeige

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Zutaten: et oder Hüfte pariert, 50 g Essig300 g Kalbsfifile Kapern, 15 g Senf, 50 g Olivenöl, gurken, 20 g K ucker, Tabasco , e er, Z Zu Scheiben Ländle Raclette – wählen 4 Eier, 4 S Sie auss den Sorten Natur, mit Pfefferkörder mit Chili, etwas Paprikapulver ner od d Ede elssüß

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Von René Gräber, Heilpraktiker itamine zeichnen sich durch ihre Eigenschaft aus, dass der Körper sie nicht selbst bilden kann. Vitamin D ist daher genau genommen gar kein Vitamin, da es vom Körper mit Hilfe der UVBSonnenstrahlung produziert wird. Unsere geografische Lage in Mitteleuropa und die Tatsache, dass Arbeit und Freizeit vermehrt in geschlossenen Räumen stattfinden, erschwert jedoch die körpereigene Bildung von Vitamin D.

Was ist Vitamin D? Vitamin D besteht aus einer Gruppe von mehreren Substanzen. Die Bildung der D-Vitamine geht vom Cholesterin aus, das entweder über die Nahrung aufgenommen oder im Körper selbst hergestellt werden kann. In einem ersten Schritt wird durch die Einwirkung von UVBStrahlung – das UVB-Licht ist kurzwelliger und energiereicher und kann nicht so tief eindringen wie UVA-Licht – das Cholesterin (Molekül 7-Dehydrocholesterin) in der Haut in ein Provitamin D3 (Vorstufe für Vitamin D3) umgewandelt. Eine starke Provitamin D Bildung in der Haut ist schon bei einer kurzen, aber intensiven Sonnenbestrahlung mit hohem UVB-Anteil möglich. 20 bis 30 Minuten täglich in Bikini oder Badehose (Ganzkörperbestrahlung) im Sommer reichen bereits, um den Körper ausreichend mit Vitamin D zu versorgen. Die Angabe gilt für Aufenthalte in der Sonne ohne Sonnenschutzmittel. Diese schirmen die Einstrahlung von UVB ab und mindern dadurch die Produktion von Vitamin D. Über das Blut gelangt das in der Haut entstandene Provitamin D3 in die Leber. Dort wird es zu Calciol – dem eigentlichen Vitamin D3 umgebaut. Vitamin D3 ist speicherfähig. Die Speicherung erfolgt im

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Körperfett und über das Muskelgewebe. Kleinere Mengen speichert der Körper in der Leber. Gut gefüllte Speicher helfen, gesund über den Winter zu kommen. Insbesondere das Vitamin D3 hat einen positiven Einfluss auf den Stoffwechsel aller Köperzellen und das Immunsystem. Für gesunde Knochen, Zähne, Haut etc. ist die aktivierte Form des Vitamin D3 vonnöten. Gesunde Nieren wandeln Vitamin D3 bedarfsorientiert in den Wirkstoff Calcitriol um. Dieser Botenstoff gelangt ins Blut und reguliert den Vitamin-D-Spiegel im menschlichen Organismus.

Mangel erhöht Krankheitsrisiko Zahlreiche Erkrankungen (z. B. Atemwegserkrankungen, Schuppenflechte, chronische Niereninsuffizienz, Diabetes, Asthma, chronische Zahnfleischerkrankungen, Probleme mit Herz und Blutdruck, Depressionen, Krebs) werden mittlerweile mit einem Vitamin-D-Mangel in Verbindung gebracht.

Wie viel Vitamin D braucht der Mensch? Vitamin D hat eine enorme Bedeutung für die Gesundheit. Der Mensch scheint mehr Vitamin D zu benötigen, als wir es von der klassischen Medizin und der Ernährungswissenschaft seit Jahrzehnten erklärt bekommen. Bei sehr geringen Werten droht eine Rachitis, vor allem bei Kleinkindern. Die bisher empfohlenen Werte von 400 bis 1.000 Einheiten sind durchaus hoch genug, um eine Rachitis zu vermeiden.


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Auch UVB Lampen für den Hausgebrauch sind über den Handel erhältlich und stellen eine gute Alternative zur Sommersonne dar.

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Lebensmittel

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26 μg//100g 16 μg//100g 10 μg/100g /100g 00 6 μg/100g 3 μg/100g 3 μg/100g 2 μg/100g

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Hering Lachs Sardinen Avocado Steinpilze Schmelzkäse Champignons

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Helfen können weiters Nahrungsmittel, die Vitamin D enthalten, sowie Vitamin D Nahrungsergänzungen. Leider haben die meisten Lebensmittel einen eh h id Vi i D G h l PflanzliPfl li eher b bescheidenen Vitamin Gehalt. che Vitamin D Spitze enreiter sind d Avocados und Pilze.. Tierisch T he Vitamin D Topliefera anten n sind fette Fische un nd d natürlich der gute altte Lebertran.

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Durch Lagerung und Zubereitung ergeben sich keine Verluste, denn Vitamin D ist hitzestabil bis 180°C.

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René Gräber

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René Gräber war langjä hriger Leiter eines Physioth erapiezentrums und arbeite t heute als Heilpraktiker in De utschland. Seit 1999 behan delt er Patienten in seiner eigenen Praxis und gibt sein Wissen in Publikationen und Se minaren weiter. Ausführliche re Informationen dazu find en Sie unter www.ReneGraeber.de sowie www.NaturHeilt.c om.

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In Österreich (und anderen Ländern auf dem entsprechenden geografischen Breitengrad), ist der Einfallswinkel im Sommer am höchsten. Vom Herbst über den Winter bis ins kommende Frühjahr jedoch liegt der höchste Punkt der Sonne während des Tages unter dem erforderlichen 45 Grad Einfallswinkel. Damit gibt es in dieser Zeit keine Vitamin-D-Produktion mithilfe der Sonne.

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Die natürlichste aller Quellen ist die Sonne. Ihre UVB-Strahlung regt in der Haut den Aufbau von Vitamin D aus einem Cholesterinabkömmling, der als körpereigene Substanz in der Haut eingelagert ist, an. Die „Ausbeute“ ist zwischen 11:00 Uhr und 16:00 Uhr (Sommerzeit) von April bis September am besten. Je höher die Sonne steht, umso kräftiger wird Vitamin D produziert – so die Faustregel. Eine weitere Regel besagt, dass bei einem zu spitzen Einfallswinkel des Sonnenlichts kein Vitamin D produziert wird (zum Beispiel kurz nach Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang), da die UVBStrahlung nicht mehr durch die Atmosphäre dringen kann.

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Die Vitamin-D-Quellen

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Diese Dosis kann in Form von Nahrungsergänzungsmitteln das ganze Jahr über täglich eingenommen werden – es kam dabei noch nie zu Nebenwirkungen. Effektive Sonnenbäder, wie bereits beschrieben, vermindern den Bedarf an Nahrungsergänzungsmitteln merklich.

UVB Lampen

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Babies bis zum 1. Lebensjahr 400 IE (10 μg) Kinder ab dem 1. Lebensjahr 1.000 IE (25 μg) Heranwachsende 1.000 IE pro 12 kg Körpergewicht Erwachsene 5.000 IE* (125 μg) * bei einem durchschnittlichen Körpergewicht von 70 kg

Eine weitere Vitamin D Quelle wäre „künstliche Sonne“ in Form von Sonnenbänken (Solarien). Diese stehen seit Jahren in der Kritik. Es gibt daher einiges zu beachten: Zahlreiche Sonnenbänke verwenden nur UVA-Strahlen, die zwar schnell bräunen, aber kein Vitamin D produzieren. Man sollte sich hier vergewissern, dass genug UVB-Strahlung im Spiel ist, um eine Vitamin-D-Produktion zu gewährleisten. Während man bei der Sonne weiß, dass je nach Hauttyp 20 bis 30 Minuten ausreichend sind, um eine tägliche Produktion von mehreren Tausend Einheiten zu erzielen, muss man sich bei Sonnenbänken erkundigen, wie hoch die UVB-Strahlung ausfällt und wie lange man auf der Bank bleiben muss, um vergleichbare Werte zu erzielen. Die „richtigen“ Geräte und eine fachkundige Beratung (inklusive Hauttypen-Beratung) sind also unerlässlich.

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Diese Dosierung in Einheiten (IE) und Mikrogramm (μg) wird von Vitamin D Experten empfohlen, um den optimalen 25(OH)D Wert von 60 ng/ml zu erreichen und diesen Spiegel auf Dauer zu halten:

Solarium

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Dr. Holick, ein führender Experte der Vitamin-D-Forschung, hält eine tägliche Zufuhr von 3.000 Einheiten (75 Mikrogramm) für einen Erwachsenen für gerade noch ausreichend. Dies ist auch relativ gering veranschlagt, wenn wir bedenken, dass bei einem Menschen mit hellem Hauttyp eine Viertelstunde in der Sommermittagssonne bei Ganzkörperbestrahlung fast 20.000 Einheiten produziert werden. Dr. Holick betrachtet einen Blutwert von ca. 60 ng/ml als erstrebenswert. Eine tägliche Zufuhr von mindestens 3.000 bis 5.000 Einheiten hält die Knochen gesund und sorgt für die hormonelle Potenz von Vitamin D auf Stoffwechselvorgänge und Unterstützung des Immunsystems. Voraussetzung dafür ist aber die Versorgung des Körpers mit ausreichend Vitamin K2 und Magnesium. Beide Komponenten spielen bei Transport und Aktivierung von Vitamin D eine zentrale Rolle. Fehlen sie, dann sind auch hohe Konzentrationen von Vitamin D zur Wirkungslosigkeit verurteilt. Sie sehen: Der menschliche Stoffwechsel ist sehr komplex.

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Die Diskussion betrifft auch die Vitamin-D-Blutwerte. Schulmedizin und Ernährungswissenschaft sehen rund 20 ng/ml Vitamin D im Blut als ausreichend an. Bei Vitamin-D-Experten gilt das schon als Mangel. 20 ng/ml mögen für die Vermeidung der Rachitis ausreichend sein – sind aber für einen gut funktionierenden Stoffwechsel unzureichend.

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zum vorweihnachtlichen Erlebnis für die Kinder.

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Bei Helmut Flatz in Alberschwende wird das Christbaumholen

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Mit dem Schlitten den Baum holen

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och dauert es zwar ein paar Wochen, doch die Vorfreude der Kinder auf das große Fest ist bereits merklich spürbar. Wie glänzt es auch überall so schön aus den Schaufenstern. Da funkeln die Augen der Kleinen so hell wie die Christbaumkugeln auf dem Weihnachtsbaum. Zwischen 80.000 und 90.000 Christbäume werden im Ländle jedes Jahr aufgestellt. Nur jeder vierte stammt allerdings tatsächlich aus Vorarlberg. Viele werden stattdessen über hunderte oder gar tausende Kilometer ins Land transportiert. Das heißt zum einen, dass die Umwelt unnötig belastet wird und zum anderen, dass die Bäume oft schon Wochen vor dem Heiligen Abend abgeschnitten werden. Zudem kommen sie zumeist aus großflächigen Monokulturen, in denen regelmäßsig Pestizide zum Einsatz kommen. Die Alternative dazu heißt, sich für eine Fichte oder Nordmanntanne eines heimischen Christbaumzüchters zu entscheiden. Mit viel Engagement und mit dem Kreislauf der Natur auf kleinen Flächen betreiben die, mit dem Ländle Gütesiegel zertifizierten, Produzenten einen großen persönlichen Aufwand, um „gesunde Bäume“ für die Wohnstuben zu schaffen. Jeder Baum ist außerdem ein Unikat. „Was der eine schön findet, gefällt den anderen weniger. Es ist eine spannende Sache, wenn man sich den Baum dort aussucht, wo er gut zehn bis zwölf Jahre gewachsen ist“, erklärt Helmut Flatz. Beim Alberschwender wird das Christbaumholen gar zu einem echten vorweihnachtlichen Erlebnis für die Kinder. „Am 17. und 18. Dezember laden wir jede Familie ein, mit uns mit der Kutsche oder dem Schlitten – je nach Wetter – mitzufahren und sich selbst einen Baum aus unserem Bestand auszusuchen. Wer will, darf ihn auch LUAG 12

selbst umsägen, was den meisten großen Spaß macht“, weiß der hauptberuflich als Tischler tätige Bregenzerwälder. Wenn das große Fest vor der Tür steht, packen auch seine Frau Helene sowie die beiden Söhne Tobias und Wolfgang mit an. Groß und Klein werden mit Schokolade, Glühmost und Tee versorgt. Dieses besondere Ambiente ist es, das viele alle Jahre wieder kommen lässt. Helene Flatz kennt eine Kundschaft, die heuer bereits zum 20. Mal kommen wird. „Für uns ist das ein Zeichen, dass es passt.“ Stammkunden reservieren die Bäume oft schon fürs nächste Jahr voraus. „Über die Jahre haben sich da natürlich Beziehungen aufgebaut.“ Und das Schönste ist, wenn Erwachsene kommen, die früher mit ihren Eltern schon einen Baum bei der Familie Flatz holten. Damit bekommen Adventszeit und Weihnachten auch jenen Wert, den sie haben sollBurgen 726, Alberschw ende, T 0664/533016 1 ten. Nämlich, dass Familien Ländle Christbaum Verka uf 2016: zusammen9. bis 11. Dezember und täglich ab 16. Dezembe r kommen und das einmalige Ambiente, das diese festliche Zeit bietet, genießen können.

Helmut Flatz


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Ländle Christbaum Produzenten

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Spiegel Heinz, Rädermacher 5, Dornbirn T 0664/9606401, E heinz.spiegel@gmx.net

Agrar Thüringen, Faschinastraße 10, Thüringen T 0664/1018313, Verkauf: Dorfplatz Thüringen

Familie Böhler, Schneider 193, Bildstein T 0650/6020222, Verkauf: Wolfurt, Weberstraß ße

Metzler Paul, Walgaustraße 118, Ludesch T 05550/3334

Flatz Helmut, Burgen 726, Alberschwende T 0664/5330161

Agrar Ludesch, Rottaweg 22, Ludesch, Forstbetriebsgebäude T 0699/17016167, E mario@agrar-ludesch.at

Gmeiner Josef, Reute 155, Schwarzenberg g T 05512/4354

Agrar Tosters, Alberweg 7a, Feldkirch T 0699/12257977, Verkauf: Kirchplatz Tosters

Rüf Walter, Winkel 308, Bizau T 05514/3436, 0664/3552699, E walter.ruef@gmx.at @gmx at

Agrar Altenstadt, Naflastraße 12, Feldkirch, T 05522/72204 Verkauf: Schießstand Altenstadt, Logergasse und Gisinger Au

Dünser Markus, Häldele 514, Bizau, T 0664/6255631 Verkauf: Gemeindeamt Au und Damüls

Rauch Elmar, Brunnenweg 1, Schlins T 0664/8788099, ab Hof und in der Kultur

Dietrich Georg, Hinterbündt 83, Mellau T 0664/2841069, E georg.dietrich@hotmail.com

Landesforstgarten Vorarlberg, Sulzer Weg 2, Rankweil T 05522/73232, E landesforstgarten@vorarlberg.at

Felder Roland, Unterlangenfluh 1, Lochau T 0664/2073894, Verkauf: Bregenz, Kornmarktplatz

Sunnahof Tufers, Tufers 33, Göfis, T 0664/4241458 Sunnahof Göfis und Biomasseheizwerk der Agrar Rankweil

Heidegger Alois, Sättels 31, Möggers T 05573/85198, 0664/1237291

Christbaumkultur Lederle + Güfel, Rainweg 4, Frastanz T 0676/9401543, 0664/5242634

Bernhard Elisabeth, Wanne 8, Eichenberg T 05574/52577

Agrar Sulz – Frödischtalholz, Hummelbergstraße 9, Sulz T 0664/4559942, Verkauf: Bauhof Sulz

Familie Jochum, Allgäustraße 134, Hörbranz T 0664/1133004, E manfred.jochum@vorarlberg.at

Agrar Weiler, Hanenberg 17, Weiler T 0664/5646241, Verkauf: Forsthaus Hanenberg

Konzett Albert, Birkenberg 59, Langen bei Bregenz T 05575/4486, E birkenberger@aon.at

Gutsverwaltung Waldburg-Zeil, Schloßplatz 8, Hohenems T 0664/9236889, Verkauf: Schlossplatz

Vollmar Rudolf, Deltastraße 3, Höchst T 05578/73491

Christbaumhof Kaufmann, Watzenegg 15, Dornbirn T 05572/23499, www.kaufmannbaum.at

Bauer Erwin Christbaum-Kulturen, Förstergasse 10a, Höchst, T 0699/18024826, Verkauf: Höchster Gemeindehafen

Christbaum Schwendinger, Nesselweg 6, Dornbirn T 0664/4415998, Verkauf: ab Kultur Gechelbach-Eschenau

Sieber Gerhard, Fluh 24c, 6900 Bregenz, T 0664/5809721 Verkauf: Bauernhof Jäger, Brielgasse 36, Bregenz

Forstbetrieb Stadt Dornbirn, Rathausplatz 2, Dornbirn Verkauf: Werkhof Stadt Dornbirn, Gütlestraße 2

Hagspiel Bernhard, Schüssel 293, 6934 Sulzberg T 0664/5012287, E abhagspiel@vol.at

Winsauer Anton, Sonnengasse 19, Dornbirn T 05572/34650

Steurer Werner, Engisholz 92, 6942 Krumbach T 0664/2657107, E lisi-steurer@aon.at

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Agrar Nenzing, Am Platz 10, Nenzing, T 05525/62144, 0664/4215027, www.agrar-nenzing.at, Verkauf: Agrargebäude

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Danner Karl, Höchsterstraße 131, Dornbirn T 0664/6309140

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Helfen Sie uns helfen!

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Pro o Kauff e eines Ländle Christbaums unterstützen Sie mit 1 Euro ein Aufforstungsprojekt von „Bruder und Schwester in Not“ in Malawi.

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www.bruderundschwesterinnot.at

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www.laendle.at/christbaum Y

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gratulieren zum

Vorarlberger Tierschutzpreis 2016

DER VORARLBERGER TIERSCHUTZPREIS 2016 GING AN FOLGENDE TANN-PARTNERLANDWIRTE: TANN Vorarlberger Landbeef:

Randolf Bildstein, Sulz | Josef Böckle, Rankweil für die vorbildliche Haltung von Stieren

TANN Bio Vorarlberger Freilandbeef:

Elmar Weissenbach, Götzis | Angelika und Bernhard Feistenauer, Meiningen für die vorbildliche Haltung von Mutterkühen und Jungrinderaufzucht

TANN Lamm us‘m Ländle:

Kurt Mitterlehner, Wald am Arlberg | Bernd Bechter, Schwarzach für die vorbildliche Schafhaltung und Lämmeraufzucht

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er Kalbsbratwurst ein Seit über 100 Jahren ist die Vorarlberg erg. Das Kalbfleisch traditionelles Weihnachtsessen in Vorarlb dwirten produziert. wird überwiegend von Vorarlberger Lan

HEIMAT schmeckt man

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Exklusiv bei LUAG 14


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BAUERNADVENT

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Genießen Sie den Advent regional – vom Montafon bis zum Bodensee.

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Sechs Betriebe/Organisationen laden im Rahmen des Bauernadvents ein, den Advent zu genießen und regionale Produkte kennenzulernen. Sie gestalten das Programm ganz individuell – vom Bauernadventsmarkt über Einblicke in den Stall, musikalische Umrahmung und Dekorations- und Geschenksideen ist sicher für alle etwas dabei. Mit Glühmost, Tee, Raclettebroten, Kuchen und anderen Köstlichkeiten ist für Speis und Trank überall bestens gesorgt.

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Samstag, 10. Dezember

ARGE Montafoner Steinschaf & bewusstmontafon Dorfplatz beim Musikpavillon, St. Gallenkirch Ab 15:00 Uhr: Bauernadventsmarkt mit heimischen Produkten: z. B. Lebensmittel, Handwerks- und Dekorationsartikel; Montafoner Steinschafe 19:00 Uhr: Verlosung des Gewinnspiels – siehe www.montafoner-steinschaf.com

Panoramahof, Familie Nigsch Türtsch 5, Fontanella Ab 13:00 Uhr: gemütliches Beisammensein bei vorweihnachtlicher Stimmung mit musikalischen Einlagen, Verkauf von Käse, Tiere zum Anfassen, um 17:00 Uhr Stallbesichtigung

Freitag, 2. Dezember

Sonntag, 11. Dezember

Pfändergold, Familie Kepp Seilerstraße 5, Lochau Ab 17:00 Uhr: gemütliches Beisammensein, weihnachtlich dekoriertes Lädele mit einem großen Angebot an Fruchtaufstrichen, Pestos, Chutneys, liebevoll verpackten Geschenksideen, Apfelbrot und vielem mehr

Flötzerhof, Familie Hörfarter Frickenescherweg 14, Wolfurt Ab 13:00 Uhr: kleiner Weihnachtsmarkt mit Dekorationsartikeln und Produkten vom Hof, Heuhüpfburg und Kitze streicheln für Kinder, um 17:00 Uhr Live-Melken der Ziegen, Tombola zugunsten von „Wolfurt für Wolfurt“, musikalische Umrahmung durch die Sängerin Bernadette Reinelt

Sonntag, 4. Dezember

Sonntag, 18. Dezember

Blaha-Hof, Familie Humpeler Bonigstraße 19, Höchst Ab 15:00 Uhr: besinnliche Eröffnung, Adventmusik, Handarbeiten der Frauenbewegung, Deko- und Geschenksideen von Fediline, homemade Etageren (Vintage & New-Style), Hausgemachtes aus dem Hofladen, hausgemachte Lebkuchen und Weihnachtsbäckerei

Familie Kalb Pariserstraße 28, Lauterach 11:00 bis 17:00 Uhr: adventliche Stimmung am Bauernhof Kalb, Tiere zum Anfassen, kleiner Markt, Gestecke basteln für Kinder, Ländle Christbaum Verkauf (Familie Sieber, Fluh)

MIT UNTERSTÜTZUNG VON

Alle Informationen auf www.laendle.at/veranstaltungen

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Samstag, 26. November

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Bezahlte Anzeige

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Wie wichtig ist die Verarbeitung von Nahrungsmitteln in der heutigen Zeit? Welchem Zweck dienen Lebensmittelzusätze? Was steckt so alles drin in Fertiggerichten? eit etwa 500.000 Jahren nutzt der Mensch das Feuer. Das Braten und Kochen verbesserte den Geschmack der Lebensmittel und machte sie leichter verdaulich. In der Antike und im Mittelalter entwickelten sich weitere Formen der Nahrungsmittelverarbeitung wie z. B. das Backen, die Herstellung von Käse, Wein und Bier, sonngelegtem Gemüse sowie geräugeräu nengetrocknetem oder in Essig eingelegtem chertem und gepökeltem Fleisch.

Die E-Nummern Lebensmittelzusätze sind Stoffe, die aus technologischen Gründen zugesetzt werden, um Struktur, Geschmack, Farbe und Haltbarkeit verarbeiteter Lebensmittel zu regulieren bzw. zu stabilisieren. Für jeden zugelassenen Stoff vergibt die EU eine „E-Nummer“. Inzwischen sind bereits über 300 Lebensmittelzussätze in der EU zugelassen.

18. und 19. JahrMit der industriellen Revolution im 1 hundert begann schließlich die Masssenproduktierstelllung on von Nahrungsmitteln und die He von Konserven und pasteurisierten Lebensmitteln. Um 1930 wurde in den erUSA erstmals Tiefkühlkost im Supe markt angeboten.

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in den Industrienationen auf Grund von Zeitdruck und Bequemlichkeit stark verändert. Vor allem soll es heute schnell gehen: Essen aus Tüten, Dosen oder Plastikverpackungen – möglichst lange haltbar, schnell und einfach zuzubereiten, geschmackvoll und schön anzusehen. Um diese Eigenschaften zu erzielen, sind jedoch oft diverse „Zusätze“ nötig.

Vorteil Haltbarmachung In der industriellen Lebensmittelvverarbeitung werden Nahrungsmittel und d Fertiggerichte durch verschied denstte technologische Verfahren haltbarrer und verfügbarer gemacht. Ohne Nahrungsmittelverarbeitung wäre itt l b it ä es kaum mehr möglich, die Bedürfnisse des modernen Menschen zu decken, und die Auswahl an Lebensmitteln wäre in weiten Teilen der Erde saisonbedingt stark eingeschränkt.

Steigende Anforderungen an Lebensmittel In den letzten Jahrzehnten haben sich die Ernährungsgewohnheiten LUAG 16

Grundsätzlich mü üssen Zusatzstoffe auf dem Produkt gekennzeichnet werden (Zutatenliste) – jene Stoffe aber, die über eine Zutat einem Produkt beigefügt werden e und deren technologische Wirg im Endprodukt nicht mehr kung vorh handen ist, unterliegen nicht der Kennzeichnungspflicht. Ein Beispiel dafür: Rieselhilfe wirkt als Trennmittel im Speisesalz und muss T de eklarie ert werden. Die Deklaration entffällt je edoch bei der Suppe, der das Salz beigeffügt wird.

Synthetische und natürlich Zusätze Als Zusatzstoffe werden synthetische Stoffe, wie bespielsweise Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, künstliche Süßstoffe, Aromen und Farben zugesetzt. Es werden aber auch natürliche Stoffe verwendet, wie beispielsweise E162 Betanin, ein Bestandteil der Roten Beete, der als Farbstoff dient.


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Gehärtete Fette – Risikofaktor Transfette

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Bei der Fetthärtung werden aus preiswerten Pflanzenölen feste Fette gewonnen, die einen höheren Schmelzpunkt, eine bessere Lagerfähigkeit und einen erhöhten Rauchpunkt aufweisen. Vor allem Margarinen und Bratfette, frittierte Produkte, Kuchen und Kekse, Fertiggerichte und Brotaufstriche enthalten gehärtete Fette. Die bei der unvollständigen Härtung als Nebenprodukt entstehenden Transfettsäuren erhöhen den LDL-Cholesterin-Wert im Blut und können dadurch Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall verursachen. Gehärtete Fette müssen auf Zutatenlisten deklariert werden – der Anteil an Transfettsäuren jedoch nicht.

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Wissen was drin ist – Ihrer Gesundheit zuliebe!

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Selber machen bringt‘s!

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Viele Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2, Krebs, Alzheimer, Gicht, Fettleibigkeit usw. stehen im Verdacht, durch falsche Ernährung ausgelöst zu werden. Fertiggerichte enthalten meist kaum Vitalstoffe, dafür aber schlechte Fette, künstliche Nahrungsmittelzusätze, zu viel Salz und Zucker. Drei Gramm Salz täglich sind für den Körper überlebenswichtig. Es sollte jedoch kein raffiniertes, reinweißes Speise- oder Kochsalz sein, das hauptsächlich aus Natriumchlorid besteht. Gesund ist nur naturbelassenes Meersalz, Steinsalz oder Kristallsalz. In Fertiggerichten wird jedoch hauptsächlich das Industriesalz verwendet. Zucker ist ein wichtiger Energielieferant und auch von Natur aus in vielen Lebensmitteln enthalten (z. B. in Form von Fructose in Äpfeln, Weintrauben, Ananas usw.), leider wird er aber auch fast allen industriell gefertigten Produkten künstlich zugesetzt, oftmals deklariert als Glukose/Glukosesirup, Fruktose/Fruktosesirup (schädlich wenn industriell hergestellt), Maltose, Maltodextrin, Dextrose, Maissirup, Melasse usw.

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Am besten ist es, öfters auf natürliche, regionale und unverarbeitete Lebensmittel der Saison zurückzugreifen, diese frisch zuzubereiten oder roh zu verzehren. Viele Gemüse- aber auch Beerensorten lassen sich gut auf Vorrat einfrieren, aber auch der Griff zum Tiefkühlgemüse im Handel kann eine gute Alternative sein. Beim Kauf von Fertigprodukten empfiehlt es sich auf jeden Fall, die Zutatenliste zu prüfen.

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Farbstoffe lassen Lebensmittel besser aussehen. Aber auch Farberwartungen der Konsumenten sollen erfüllt werden: Beispielsweise wird bei Gummibärchen die unansehnliche Gelatine passend zu ih-

Ihre Hauptaufgabe besteht darin, einem Produkt eine angenehme Konsistenz zu verleihen. Sie werden aber auch verwendet, um bei Light Produkten eine „fettige“ Konsistenz zu imitieren. Verdickungsmittel werden hauptsächlich Desserts, Puddings, Gelees, Marmeladen, Dressings, Soßen und Speiseeis zugesetzt. Vor allem das Verdickungsmittel Carrageen (E407) ist jedoch sehr umstritten: Es steht in Verdacht gesundheitsschädlich, sogar krebserregend (Magendarmtrakt) und zellschädigend zu sein.

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Lebensmittelfarbstoffe

Verdickungsmittel

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breite Anwendung in Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharmaindustrie. Versuche an Mäusen ergaben, dass die Emulgatoren Carboxymethylcellulose (E466) und Polysorbat 80 (E433), die z. B. Speiseeis, Desserts oder Backwaren zugesetzt werden, zu Darmentzündungen und einer Veränderung der Darmflora führen können.

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Emulgatoren ermöglichen es, zwei nicht miteinander vermischbare Flüssigkeiten, wie z. B. Öl und Wasser, zu vermengen und zu stabilisieren. Die auch als „Tenside“ bezeichneten Hilfsstoffe finden eine

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Emulgatoren

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Neben natürlichen Antioxidationsmitteln wie Zitronensaft, werden auch künstliche eingesetzt, hauptsächlich synthetisch hergestellte, wie Ascorbinsäure, Gallate (E310-E312), Abkömmlinge der Gallussäure etc. Letztere schützen Fette und Öle vor dem Ranzigwerden und dienen vor allem zum Haltbarmachen von Tütensuppen, Backmischungen und Kaugummis. Künstliche Antioxidationsmittel können aber auch Allergien, Migräne und Hautreizungen auslösen.

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Antioxidationsmittel

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Sie hemmen das Wachstum von Mikroorganismen, wie Schimmelpilze und Bakterien, und verlängern dadurch die Haltbarkeit von Lebensmitteln. Neben natürlichen Konservierungsstoffen wie Essig, Öl, Zucker, Salz und Honig gibt es auch synthetische. Einige synthetische Konservierungsstoffe wie z. B. Salze der Sorbinsäure (E200E203) und der Benzoesäure (E120, E211-E213) können bei empfindlichen Menschen zu Allergien oder Hautreizungen führen.

rer jeweiligen Geschmacksrichtu ung g eingefärbt (rot für Kirsche, grün für Apfe el usw.). Vor allem Azofarbstoffe wie e z. B. Tartrazin (E102), Gelborange S (E110) und Conchenillerot A (E124) stehen im Verdacht, ADHS, Hyperaktivität und Allergie en auszulösen. Einige Hersteller sind bereits eits it auff ande anded re Farbstoffe umgestiegen.

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Konservierungsstoffe

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Geschmacksverstärker Glutamat ist der von der Lebensmittelindustrie am häufigsten verwendete Zusatzstoff – und sehr umstritten. Glutamat ist ein Salz der Glutaminsäure, die in fast allen proteinhaltigen Lebensmitteln enthalten ist. 1908 entdeckte der japanische Forscher Kikunae Ikeda, dass Glutamat verantwortlich ist für den „Umami-Geschmack“ (fleischig, herzhaft, vollmundig) in Fleisch, Käse und Tomaten. Ikeda gelang es, Glutamat aus Seetang zu extrahieren. Zur Vermarktung gründete er den Ajinomoto Konzern – heute einer der größten Hersteller von Geschmacksverstärkern weltweit. Industriell zugesetztes Glutamat täuscht einen besseren Geschmack vor und löst ein künstliches Hungergefühl aus. Die suchterzeugende Aminosäureverbindung gelangt über die Schleimhäute ins Blut und von dort direkt ins Gehirn. Künstliche Geschmacksverstärker wie Mononatriumglutamat (E621) machen süchtig und können Allergien und Migräne auslösen.

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Aus echtem Schrot und Korn Die Vorarlberger Kostbarkeiten von Richard Dietrich sind zur heimischen Genussmarke geworden, die edle Gaumen erfreut.

Erlesene Produktpalette

Wer ihn in seinem Hofladen in Lauterach besucht, spürt gleich, dass da ein Hansdampf in allen Gassen unterwegs ist. Dietrich ist im Land zur Marke geworden. Seine Vorarlberger Kostbarkeiten sind ein Sammelsurium an Genuss, das Altbewährtes und Regionales auf neue Art erleben lässt. Sein Anspruch: „Ich möchte Lebensmittel anbieten, die fast verschwunden waren oder in

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ichard Dietrich ist ein Mensch aus vollem Schrot und Korn. Eben einer wie „sein“ Riebelmais, den er vor einigen Jahren aus altem Saatgut wieder reaktiviert hat. Richard Dietrich ist aber auch einer, der als BOKU-Absolvent die theoretischen Grundlagen der Landwirtschaft genauso kennt, wie die Praxis, die auf den Feldern täglich gelebt wird. Eines zeichnet den 57-Jährigen besonders aus. Der Doktor und Diplom-Ingenieur ist ein Tüftler und zu seiner Umtriebigkeit gehört es, stetig über neue Produkte nachzudenken und sie auch zu kreieren. Vielleicht ruht das ja auch daher, dass seine UrUr-Ur-Ur-Großmutter Magdalena Geist hieß und der über 180 Jahre alte Hof den Hausname „Geistlers“ hat. Der Ur-Ur-Ur-Ur-Enkel ist jedenfalls ein Freigeist im bäuerlichen Sinne.

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dieser Qualität oder neuen Interpretation kaum zu bekommen sind.“ Sein Zusatz, dass dies eine wahrlich spannende Aufgabe für die nächsten Jahrzehnte sei, lässt erahnen, dass Dietrich noch viel Potenzial in dieser Hinsicht sieht.

Freilich, ein leichtes Unterfangen ist das nicht. Denn der Mann, der 19 Jahre lang in Wien gelebt hat, seine Wurzeln aber zum heimatlichen Hof nie ablegte, gibt unumwunden zu, dass es schon ein Kampf sei, damit auf seine Rechnung zu kommen. „Es langt so mit dem Auskommen“, gibt es für ihn auch in dieser Hinsicht noch Luft nach oben. 2001 begann er mit der Streuobst-Initiative und dem Fruchtsaftpressen, 2009 mit dem Riebelmais und später kamen noch Gin, Whisky, Essig, Most etc. hinzu. Über die Jahre ist eine erlesene Produktpalette entstanden. Während der Lauteracher erzählt, greift er zu einer Tomatensalsa. „Die Rohstoffe und Rezeptur entstammen einer gärtnerischkulinarischen Kooperation mit Partnern aus Vorarlberg“, ergänzt er. Der Einkochprozess dauert drei Tage. Die leckere Sauce passt ideal zu den Tortillachips, die aus Riebelmais hergestellt sind. Verpackt werden Sie händisch von Mitarbeitern der Lebenshilfe. Doch der „Überzeugungstäter“, wie er sich selbst beschreibt, hat schon wieder Neues im Sinn: Ein Müsli mit auserlesenen ZutaVerkauf und Verköstigung im Hofladen: ten. Und natürlich Lerchenauerstraße 45, 6923 Lauterach mit echtem Schrot www.dietrich-kostbarkeite n.at und Korn. Eben so wie es Richard Öffnungszeiten: Dietrich entspricht. Montag bis Freitag 9:0 0 bis 17:00 Uhr Samstag 9:00 bis 12:00 Uhr

Dietrich Vorarlberger Kostbarkeiten


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Jedes einzelne Korn wird genau gesteckt

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urde der Riebel nun jenseits oder diesseits des Rheins zuerst als Nahrung entdeckt? Eine Frage, die seit Jahrhunderten Vorarlberger und Ostschweizer aus ihrer Sicht der Dinge beantworten. Schließlich hat der Riebel bei uns eine über 300-jährige Geschichte. Ist auch egal: Hauptsache ist, dass der Riebel oder Stopfer, wie er noch genannt wird, in den letzten Jahren wieder vermehrt in der Küche entdeckt wurde, nachdem er lange als „Arme-Leute-Kost“ verpönt war.

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heuer zum ersten Mal Riebelmais anbaute.

wicklung des Kolbens und rechtzeitige Abreife des Korns. Eine Maschine hilft dabei, jedes einzelne Korn genau zu stecken. Unerlässlich ist auch ein gewisser Abstand zum Silomais, denn sonst kommt es bei der Befruchtung zur Fremdbestäubung durch den Futtermais und somit zu Sortenunreinheiten.

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Auch dank Daniel Gohm aus Meiningen, der

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Der Riebel ist bei uns wieder in aller Munde.

Guter Standort Anfang November hat Daniel Gohm die Ernte eingefahren. Der dreifache Familienvater ist zufrieden mit dem Ertrag. Er spricht davon, dass der Standort in der Nähe seines Hofes in Meiningen gute Voraussetzungen mitbringt. Angebaut wird auf einer Fläche von 3,2 Hektar. Auch Richard Dietrich zählt zu seinen Abnehmern.

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Der Riebel ist in der Region (wieder) zum Aushängeschild geworden und eine unverwechselbare Spezialität. Er zählt zu den SlowFood-Produkten. Durch den eigenen Anbau hat der Nachwuchs der Familie Gohm einen besonderen Bezug zum Mais. „Wenn wir die übriggebliebenen Kolben auflesen und aufhängen haben die Kinder eine Mordsgaudi. Außerdem können sie im Frühjahr wieder für Saatgut verwendet werden“, erzählt der gelernte Maschinenschlosser, für den der Riebelmais neben dem Mastviehbetrieb und der Alpwirtschaft ein drittes Standbein bedeutet. Zudem achtet Daniel Gohm auch darauf, mit dem Zyklus der Natur zu arbeiten. Denn mittlerweile hat er bereits wieder Dinkel für den Martinshof angebaut.

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www.laendle.at/riebel

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Heute wird der Riebelmais – auch dank der Initiative von Richard Dietrich – in Vorarlberg wieder vermehrt angebaut. Auch Daniel Gohm entschloss sich heuer, auf einem Teil seiner Maisfelder diese seltene, alte Getreidesorte, deren Kolben sich durch ihre milchigweiße Farbe auszeichnen, anzubauen. „Es ist wichtig, dass er nach einem genauen Muster angelegt wird“, erklärt der 34-Jährige, worauf geachtet werden muss. Zum Unterschied von klassischem Silomais ist der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen größer. „Er muss 75 Zentimeter in der Breite und ca. 25 Zentimeter in der Reihe betragen“, bringt er es auf den Punkt. Auf einem Hektar Feld, wo normalerweise 80.000 Korn ausgelegt werden, sind es beim Riebelmais 53.000. Dies ist wichtig für die Standfestigkeit der Pflanze, die Ent-

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und Umsetzung der „Ökolandstrategie 2020 – regional und fair“

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Land Vorarlberg. Damit ist er auch federführend für die Gestaltung zuständig. Zeit also für eine Zwischenbilanz.

Mit Kooperationen zum Erfolg Was ist die Landwirtschaftsstrategie 2020 „Ökoland Vorarlberg – regional und fair“? Die Ökoland-Strategie ist das agrarpolitische Leitbild für Vorarlberg, das 2012 erarbeitet worden ist. Besonders wertvoll war, dass bei der Erstellung die Agrarsprecher aller im Landtag vertretenen Parteien aktiv mitgewirkt haben. Was bringt sie den Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern? Die Landwirtschaftsstrategie 2020 stellt das Land mit allen Bewohnern in den Fokus und ist keine sektorale Wunschformulierung. Die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger dürfen von der ÖkolandStrategie mehr Produkte aus der heimischen Landwirtschaft, mehr Kontakte zu den Herstellern wertvollere Lebensmittel und mehr Wissen über die Aufgaben der LandwirtDI Günter Osl schaft erwarten.

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DI Günter Osl ist der Leiter der Abteilung Landwirtschaft beim

Was bringt sie den Bäuerinnen und den Bauern? Das Ziel für die Bäuerinnen und Bauern ist es, weiterhin wirtschaftlich und gesellschaftlich stark in die Vorarlberger Bevölkerung und die Wertschöpfung eingebunden zu sein. Damit kann wieder vertieft der Sinn bäuerlicher Arbeit wahrgenommen und die bestehende Kundentreue ausgebaut werden. Was unterscheidet Ihrer Meinung nach den Vorarlberger Weg für die Landwirtschaft von anderen Konzepten? Die zentrale Qualität der Ökoland-Strategie ist ihre Überschaubarkeit und die punktgenaue Analyse der Vorarlberger Verhältnisse. Ökoland Vorarlberg liebäugelt nicht mit weltweiten Absatzmöglichkeiten oder Produktmitteleinkäufen zu Dumpingpreisen, sondern baut auf den bestehenden natürlichen, klimatischen und strukturellen Gegebenheiten auf. Sie orientiert sich an dem, was unserer Bevölkerung wertvoll ist. Dementsprechend sind Umwelt, Lebensmittelqualität, Tierwohl und Partnerschaft zentrale Begriffe in der Ökoland-Strategie. LUAG 20

Wie kann Ihrer Meinung nach die Umsetzung gelingen? Kooperationen sind die Erfolgsfaktoren! Es wäre das schönste Biogemüse eine große Enttäuschung, wenn es nicht geschätzt und wertentsprechend gekauft werden würde. Genauso wäre es undenkbar, dem Wunsch der Käuferinnen und Käufer nach Lebensmitteln, die von Tieren stammen, die sich ein Leben lang wohl gefühlt haben, nicht zu entsprechen. Welche Risiken sehen Sie, die einer erfolgreichen Umsetzung im Wege stehen könnten? Ich sehe keine Gefahr, dass die vielfältigen Zielsetzungen der Ökoland-Strategie keine Erfolge haben. Aber manche Fortschritte werden nicht so schnell erreicht wie erhofft. Ein Beispiel dafür ist die angestrebte Verdoppelung des Bioanteils. Obwohl dieses Lebensmittelsegment kontinuierlich zunimmt, ist es in den vergangenen Jahren fast nicht möglich gewesen, auch auf Seite der Erzeuger Schritt zu halten. Vielfalt oder Spezialisierung? Was hat Ihrer Meinung nach mehr Zukunft? Während wir vor wenigen Jahrzehnten unverdrossen und ohne Zweifel gehört haben, dass die Zukunft nur in der Spezialisierung und der Ausnützung von Größeneffekten liegen kann, hat sich zwischenzeitlich wieder die alte Weisheit durchgesetzt, dass man auf mehreren Beinen stabiler steht, als auf einem einzigen. Die Vorarlberger Landwirtschaft ist oft mit dem Vorwurf konfrontiert, sie würde „nur“ Milch produzieren. Wie sehen Sie das? Wenn die Schwerpunktsetzung in der Milchwirtschaft tatsächlich als Vorwurf gemeint ist, muss ich das in aller Freundlichkeit zurückweisen. Gelände und Klima bedingen, dass bei uns Gras am besten wächst. Kühe wandeln dieses Grünland am produktivsten in Lebensmittel um. Richtig ist aber auch, dass in Tallagen mit ackertauglichen Böden mehr pflanzliche Lebensmittel erzeugt werden können. Erfolgreiche Beispiele dafür gibt es vom Bodensee bis zum Walgau. Welche Wünsche haben Sie für die Vorarlberger Landwirtschaft? Ich wünsche mir für unsere Bäuerinnen und Bauern, dass sie den Wunsch der Konsumentinnen und Konsumenten nach heimischen, qualitativ höchstwertigen Erzeugnissen wahrnehmen und erfüllen können und in partnerschaftlichen Verhältnissen und mit gesellschaftlicher Anerkennung würdig am Wohlstand unseres schönen Vorarlberg teilhaben können.


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Auf gutem Weg

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In der „Ökolandstrategie 2020 – regional und fair“

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wurden vom Landtag einstimmig agrarische Ziele

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neu formuliert. Diese Ziele wurden und werden

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von den Bauernfamilien schon seit Jahren verfolgt.

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Die Landwirtschaftskammer unter Präsident

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Josef Moosbrugger unterstützt intensiv.

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Aber nur Milch kann es ja auch nicht sein. Stimmt. In den Grünlandlagen entwickelt sich auch die Mutterkuhhaltung, sprich Fleischproduktion aber die Dumpingpreise in der Fleischbranche machen es der kleinbäuerlichen Erzeugung trotz Qualitätsprodukten besonders schwer. Die höheren Kosten sind nur am Liebhabermarkt zu lukrieren. Huhn und Pute geht z. B. besser.

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Aber wird nicht mehr Milch erzeugt als benötigt? Was für erfolgreiche Vorarlberger Unternehmen gilt, wird doch auch für unsere exzellente Milchwirtschaft gelten. Es ist ein Unterschied, ob ich Rohmilch um die halbe Welt karre, oder hochveredelte Käsespezialitäten exportiere, die es sonst nirgends gibt.

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Dann bleibt noch die flächendeckende Landschaftspflege? Gepflegte Landschaften sind Grundlage für unseren Tourismus und unsere Freizeitwirtschaft. Ohne Landwirtschaft gibt es das so nicht. Die „Kunst“ ist es Wirtschaftlichkeit und Natürlichkeit unter einen Hut zu bringen. Das gelingt unseren Bauern ganz gut und landesweite Bodenproben bestätigen immer wieder den nachhaltigen Umgang mit Grund und Boden. Eines der größten Probleme für die Landwirtschaft ist aber der ungezügelte Bodenverbrauch, weil ein Großteil der landwirtschaftlichen Flächen nicht in bäuerlichem Besitz sind.

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Für was also steht die Vorarlberger Landwirtschaft? Der Schwerpunkt liegt in der Milchwirtschaft. Die Spezialisierung auf den Naturkäse mit über 60 Sorten führt die Käseliebhaber immer wieder nach Vorarlberg. Auch die Erzeugerstruktur mit den 30 kleinen Sennereien und den über 100 Alpkäsereien ist etwas Einmaliges in der europäischen Käselandschaft.

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Und außer Gras wächst auch noch was? Natürlich, unter dem klimatischen Einfluss des Bodensees gedeiht auch Obst mit einem besonderen Aroma. Und klimatisch geschützte Ecken des Walgaus und Rheintales eignen sich für den Gemüseanbau. Gute Preise sind aber nur über die Direktvermarktung oder eine nachhaltige Vertragslandwirtschaft zu erreichen.

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Ist das bisher nicht klar? Leider nicht immer. Das Paradoxon ist eigentlich, dass je näher Stadt und Land zusammenrücken, desto größer die Entfremdung. Das gilt übrigens auch im Privaten. Haus an Haus kennt man die Nachbarn gut, Wohnung an Wohnung schon weniger gut. Durch mangelnde Kommunikation entstehen dann oft falsche Vorstellungen voneinander.

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Und andere grasfressende Alternativen? Schafe und Ziegen sind wieder im Kommen. Zum Beispiel Ländle Lamm und Ländle Ziegenkitz, aber auch Ziegen- und Schafkäse erfreuen sich vor allem in der gehobenen Gastronomie und im Handel verstärkter Nachfrage. Dieser Bereich hat Potenzial.

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Die Ökolandstrategie gilt als Weg in die Zukunft der Vorarlberger Landwirtschaft. War man da bisher am falschen Weg? Ganz sicher nicht. Unsere kleinstrukturierten bäuerlichen Familienbetriebe sind schon seit vielen Jahren auf diesem neu skizzierten Weg. Viele Ziele der Ökolandstrategie sind ja nicht neu erfunden, sondern bestätigen unseren Weg. Die Neuformulierung der Leitlinien hilft aber noch intensiver daran zu arbeiten, sich weiterzuentwickeln und der Bevölkerung zu zeigen, was Landwirtschaft in diesem Land bedeutet.

am besten das Gras wachsen. Die optimale Veredelung von Gras mit der besten Wertschöpfung ist die Milcherzeugung, und innerhalb der Milchprodukte ist es der Käse.

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Herr Präsident. Die Vorarlberger Ökolandstrategie legt Wert auf Vielfalt im landwirtschaftlichen Angebot. Wie steht die Landwirtschaftskammer zu diesem Ziel? Unser agrarpolitisches Konzept in Vorarlberg baut auf drei Säulen, um die Ansprüche der Bevölkerung zu erfüllen und den Höfen eine gesunde, überlebensfähige Basis bieten zu können. Erstens auf die Lebensmittelerzeugung. Dabei gilt der Grundsatz, Spezialitäten vor Masse. Zweiter Pfeiler ist die Landschaftspflege bis hinauf zu den Alpen. Für diese öffentlichen Umweltleistungen braucht es eine faire Abgeltung. Als drittes Arbeitsfeld bieten immer mehr bäuerliche Dienstleistungen an, von Urlaub am Bauernhof bis zu Kooperation mit Sozialeinrichtungen. Die Landwirtschaft in unserem Land ist breiter aufgestellt als es auf den ersten Blick scheinen mag.

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Wieso gerade so viel Käse und nicht Gemüse? Das ist naturbedingt. Die hohen Niederschläge in Vorarlberg lassen

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Ländle Gütesiegel

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setzt in Kooperation mit der Landwirtschafts-

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kammer Vorarlberg im Rahmen der Ökoland

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Strategie ein einheitliches Gütesiegel für echte Vorarlberger Lebensmittel um.

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Die Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH

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für konventionelle und Bio Produkte aus Vorarlberg

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n der Ökoland Strategie und dem Arbeitspapier der Vorarlberger Landesregierung ist ein einheitlicher Lebensmittelstandard für ganz Vorarlberg als Ziel formuliert. Mit dem Ländle Gütesiegel soll dieses Ziel nun umgesetzt werden.

„Das Ländle Herkunfts- und Gütesiegel soll das Vertrauen zwischen Landwirtschaft und Konsumenten weiter ausbauen. Herkunft und Qualität sind damit transparent und nachvollziehbar und geben Konsumenten und Handelspartnern Sicherheit“, so Ing. Erich Schwärzler, Landesrat für Landwirtschaft.

„Das Ländle Gütesiegel soll das Vertrauen zwischen Landwirtschaft und Konsumenten weiter ausbauen. Herkunft und Qualität sind damit transparent und nachvollziehbar.“

„Hinter dem Ländle Gütesiegel stehen konkrete Richtlinien und unabhängige Kontrollstellen. Produzenten, Verarbeiter und Vermarkter sind vertraglich eingebunden“, erklärt Manuel Gohm, Geschäftsführer der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH. „Das Ländle Gütesiegel kann für Lebensmittel in konventioneller und in Bio-Qualität vergeben werden. Maßgeblich für die geografische Herkunftsgarantie ist das sogenannte 3G-Prinzip. Dabei definieren die 3G die Wertschöpfungsschritte, die in Vorarlberg stattfinden müssen. Die Qualitätsrichtlinien beinhalten weitere Details, wie diese Schritte ausgeführt werden sollen.

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Erich Schwärzler, Landesrat für Landwirtschaft

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„Speziell das Ländle Bio Gütesiegel macht die Verbindung zwischen bio und regional ersichtlich. Es steht für hervorragende Bio Produkte aus Vorarlberg.“

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Manuel Kirisits, Geschäftsführer Bio Vorarlberg

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„Hinter dem Ländle Gütesiegel stehen konkrete Richtlinien und unabhängige Kontrollstellen. Produzenten, Verarbeiter und Vermarkter sind vertraglich eingebunden.“ Manuel Gohm, Geschäftsführer Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH So ist Obst, Gemüse und Getreide gesetzt, gewachsen und geerntet in Vorarlberg. Für tierische Produkte wie Milch und Milchprodukte gilt gehalten, gefüttert und gemolken, für Fleisch gehalten, gefüttert und geschlachtet und für Eier gehalten, gefüttert und gelegt in Vorarlberg. Bei Honig ist es gehalten, gesammelt und geschleudert im Ländle. „Vorarlberger Landwirte bewegen sich im internationalen Vergleich auf einem hohen Qualitätsniveau und sind auf Grund der kleinen Strukturen in Sachen Tierwohl und Umweltschutz sowie Gentechnikfreiheit gut unterwegs. Das Ländle Herkunfts- und Gütesiegel soll dafür sorgen, dass es weiterhin so bleibt und Lebensmittel im Sinne des Absatzmarktes optimiert werden. Hinsichtlich der Kontrollen und Anforderungen gilt das Motto: so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Denn Kontrollsysteme sind immer mit Kosten und Aufwänden verbunden“, weist StR. Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer, auf das Vermeiden unnötiger Bürokratie hin.

„Vorarlberger Landwirte bewegen sich auf einem hohen Qualitätsniveau und sind auf Grund der kleinen Strukturen in Sachen Tierwohl und Umweltschutz sowie Gentechnikfreiheit gut unterwegs.“ Josef Moosbrugger, Präsident Landwirtschaftskammer Vorarlberg „Zudem fordert das Ländle Herkunfts- und Gütesiegel nicht nur von den Landwirten, sondern ermöglicht ihnen auch eine verbesserte Preis- und Absatzsituation. Denn die Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH sieht sich als Plattform, die Landwirte, Einzelhandel, Gastronomie und Konsument auf fairer Basis zusammenbringt“, beschreibt Manuel Gohm die Kernaufgaben. Die regionale Wertschöpfung soll durch das Ländle Herkunftsund Gütesiegel verbessert und gesichert werden, davon zeigen sich alle Partner überzeugt. „Aus der Region – für die Region“ sollen keine leeren Schlagworte sein, sondern gelebte Strategie des Ökoland Vorarlberg. www.laendle.at/guetesiegel www.vorarlberg.at/oekoland


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GESETZT - GEWACHSEN - GEERNTET GEHALTEN - GEFÜTTERT - GELEGT GEHALTEN - GEFÜTTERT - GESCHLACHTET GEHALTEN - GEFÜTTERT - GEMOLKEN GEHALTEN - GESAMMELT - GESCHLEUDERT

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www.laendle.at/guetesiegel

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>> Obst, Gemüse, Getreide: >> Eier: >> Fleisch: >> Milch: >> Honig:

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LÄNDLE GÜTESIEGEL

100 Prozent regional Y M

Das Gemüse im Einkaufskorb soll heimisch sein. Auch Milch- und

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Fleischprodukte sollen von hiesigen Bauern kommen. Heute achten immer mehr Vorarlberger auch bei ihrer Bank auf die Herkunft: „100 Prozent regional“ zählt.

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Die Menschen erkennen das: Die Angebote müssen stimmen, die Lösungen praktisch sein. Für viele ist daneben eben auch die Herkunft ein wichtiges Entscheidungskriterium. Die besten Lebensmittel finden deshalb zahlreiche Vorarlberger ebenso wie den passenden Finanzpartner bei Betrieben, die eine ehrliche Verbundenheit mit der Region leben. Wilfried Hopfner: „Mit Raiffeisen haben die Menschen unserer Region eines garantiert: ein echtes Qualitätsprodukt aus dem Ländle.“

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www.raiba.at

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Das Zusammenspiel der heimischen Betriebe auf der einen Seite und bewusst einkaufender Kunden auf der anderen passt in Vorarlberg. Ganz offensichtlich sind sich die heimischen Raiffeisenbanken, Land- und Forstwirte, zahlreiche weitere Unternehmen sowie viele Konsumenten einig: Nachhaltigkeit und Regionalität sind auch im All-

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Ländle Produkte

tag zentrale Werte. Als Finanzpartner und Mitgestalter des Lebensund Wirtschaftsraums Vorarlberg bringt sich Raiffeisen aktiv ein. „Die lange Tradition, die uns mit den Menschen und der Region verbindet, macht unser Handeln umso authentischer“, so Wilfried Hopfner. „Es ist nicht nur der genossenschaftliche Charakter, den wir mit den Landwirten und vielen Menschen in Vorarlberg teilen. Bauern zeigen in ihrer Arbeit wie wir in unserer, wie Nachhaltigkeit und Regionalität Zukunft haben.“

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elder von Kunden als Einlagen entgegennehmen und an andere Kunden als Kredite verleihen. Das ermöglicht Sparen auf der einen Seite sowie Investitionen und Konsum auf der anderen. Kommerzialrat Betriebsökonom Wilfried Hopfner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg: „Finanzdienstleister erfüllen wichtige Aufgaben für den Wirtschaftskreislauf einer Region. So hat die Land- und Forstwirtschaft einiges mit Raiffeisen gemein: Beides sind wichtige Elemente einer nachhaltigen Wirtschaft in Vorarlberg.“

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Vorarlberg (LK) und Ländle Marketing (LQM)

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eine zentrale Rolle. Das Land Vorarlberg hat die

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Leitungs- und Koordinationsaufgabe, LK und LQM

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haben dagegen ihren Schwerpunkt in der operati-

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landstrategie spielen Landwirtschaftskammer

ven Umsetzung mit den Akteuren vor Ort.

rate t s d n a l o k Ö 2020

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Die Fachpersonen beider Institutionen sind in den Strategiearbeitsgruppen vertreten und arbeiten gemeinsam mit Experten des Landes, Fachverbänden und den Bauernfamilien intensiv an der Umsetzung der ambitionierten Ziele. Die Ökolandstrategie 2020 ist breit angelegt und umfasst verschiedenste Themenbereiche. Ein kurzer Überblick über diese Schwerpunkte gibt einen komprimierten Einblick in die laufenden Umsetzungsmaßnahmen.

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Bei der Entwicklung und Umsetzung der Öko-

Bildung, soziale Verantwortung und Partnerschaft Ein breites Bildungsangebot soll die Lebensqualität aber auch die Kommunikationskompetenz am Bauernhof stärken. Ein landesweites Netzwerk von Bäuerinnen führt Aktionen und Events zur Aufwertung des Bäuerinnenberufes und der erhöhten Wertschätzung für bäuerliche Lebensmittel unter dem Motto „Lebens.Werte. Schaffen“ durch. Mit Projekten und Aktionen zur Vermittlung der Werte von Natur, Landbewirtschaftung, heimischer Lebensmittel sozialer Verantwortung und Tradition baut die von der LK betreute Landjugend Jungbauernschaft an der Brücke zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft.

Unternehmertum und Kooperationen in den bäuerlichen Betrieben erweitern

Die zunehmende Bürokratisierung betrifft auch die Landwirtschaft. Gerade die Steuer- und sozialrechtliche Beratung wird immer wichtiger. Auch die verstärkte Beratung und Weiterbildungsangebote in Richtung Vielfalt in der landwirtschaftlichen Produktion und zusätzliche Einkommensstandbeine werden ausgebaut.

Partnerschaften

Die bestehenden Partnerschaften mit Gastgewerbe und Tourismus tragen erste Früchte. Die zunehmende Lieferung bäuerlicher Lebensmittel an öffentliche Institutionen wie z. B. Krankenhäuser oder Urlaub am Bauernhof werden zunehmend intensiver praktiziert.

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Aus- und Weiterbildung verbessern

Jedes Jahr wird die Ausbildung von neuen landwirtschaftlichen Facharbeitern im zweiten Bildungsweg betreut sowie alle zwei Jahre neue Landwirtschafts-Meister/-innen ausgebildet. Zahlreiche Kursangebote und Schwerpunkt-Veranstaltungen erhöhen das Know-how in den Betrieben, vom Maschineneinsatz über Anbaumethoden bis zum Tierwohl. Zertifikatslehrgänge und Bildungspartnerschaften im Land werden weiter ausgebaut.

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An der Umsetzung der Landwirtschaftsstrategie 2020 arbeiten viele Menschen, ganz vorne die Bauernfamilien.

Regional

Kulturlandschaft in Berg und Tal

Der enorme Bodenverbrauch von 1,6 Hektar pro Tag in Vorarlberg bedroht die Landwirtschaft, da nur rund ein Drittel aller Böden in bäuerlichem Besitz sind. Die LK nimmt sich seit drei Jahren dem Thema intensiv an. Die Einrichtung einer Arbeitsgruppe (Land und LK) zur Erarbeitung von konkreten Vorschlägen zur Novellierung des Raumplanungsgesetzes, eine Initiative zur Erstellung eines Katasters der fruchtbaren Böden als Planungsgrundlage in der Flächenwidmung und zur Sicherung der Landesgrünzone, die Auswertung der einzelbetrieblichen Bodenproben als Grundlage für die bedarfsgerechte Nährstoffversorgung oder das dritte LKAgrarforum sind nur einige der Maßnahmen.

Energieautonomie steigern

Das Angebot des „Forst- und Holzservice“ zur Mobilisierung der Holzreserven für die erneuerbare Energie wurde von der LK initiiert und wird weiter ausgebaut. Die Facharbeiterausbildung im Bereich Biomasse, die Einführung des Energieeffizienz-Check am Bauernhof, LED-Lampenaktionen für bäuerliche Betriebe, Bau- und steuerrechtliche Beratung für Biogas- und Photovoltaikanlagen u.v.m. wurden erfolgreich eingeführt.


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Umwelt, Lebensmittelqualität, Tierwohl

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Den Anteil der Biobetriebe und der Biokonsumentinnen zu verdoppeln ist ein ambitioniertes Ziel. Auch hier wurde das Beratungs- und Weiterbildungsangebot der Landwirtschaftskammer ausgebaut und intensiv über eigene und Landesmedien, über Messeauftritte und Events kommuniziert. Die Unterstützung der Bioverbände und deren Angebote ist auch Teil der Maßnahmen.

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Durch die Hofberatung der LK soll die Qualität der Milch auf der gesamten Erzeugungskette abgesichert und weiter optimiert werden. Eine Vielzahl von Qualitäts- und Weiterbildungs- aber auch Marketingmaßnahmen ermöglichen das.

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Marktposition festigen

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Ländle Herkunfts- und Gütesiegel

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Das Ländle Gütesiegel unterstützt die Umsetzung eines einheitlichen Lebensmittelstandards in Vorarlberg. Details zum Ländle Gütesiegel lesen Sie auf den Seiten 22 und 23.

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Grünlandwirtschaft sichern

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Die erfolgreiche Milch- und Käsewirtschaft ist das Hauptstandbein der Vorarlberger Landwirtschaft. Dazu braucht es Kühe und Grünland. Intensive Beratung bei Tierhaltung und Pflanzenbau, oder die Beratung zum Erhalt der ökologisch wertvollen Flächen im Rahmen des Umweltprogrammes tragen dazu bei. Vorarlberg ist österreichweit Spitzenreiter beim Anteil an ökologisch wertvollen landwirtschaftlichen Flächen.

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Ein wissenschaftliches Perspektivenpapier zur Vorarlberger Ernährungssouveränität hat ein klares Bild ergeben. Maßnahmen zur Steigerung von regionalem Qualitätsfleisch und der Ausbau von Obst- und Gemüsekulturen tragen erste Früchte. Dazu wurde das Beratungs-und Bildungsangebot in diesen Bereich kräftig ausgebaut.

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Eigenversorgung steigern

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und fair

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Wertschätzung und Wertschöpfung

Um die Konsumenten für die regionalen Lebensmittel und bäuerlichen Dienstleistungen weiter zu sensibilisieren werden die Aktivitäten in der Kommunikation weiter ausgebaut. Es gibt Tage der offenen Tür auf Bauernhöfen und in Gärtnereien, Messeauftritte, das Konsumentenmagazin luag, die Organisation von Produktprämierungen für den Qualitätsvergleich u.v.m. Der landwirtschaftliche Zukunftspreis, Schwerpunktwochen und weitere Maßnahmen und Aktionen tragen zur besseren Bewusstseinsbildung zwischen Landwirtschaft und Konsumenten bei. Den allgemeinen Nutzen einer funktionierenden Landwirtschaft vor Ort zu erleben und zu erkennen, ist das Ziel.

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Wertschöpfung steigern

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Die Verbesserung der Einkommen der bäuerlichen Betriebe unter besonderer Berücksichtigung von extrem benachteiligten Bergbauernbetrieben ist eine Überlebensfrage. Die Entwicklung neuer Betriebsstandbeine und die unternehmerische Ausbildung sind Schwerpunkte bei den neu entwickelten Beratungs- und Ausbildungsangeboten der Landwirtschaftskammer.

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Die Grundausbildung sowie Weiterbildungen für den Tiergesundheitsdienst (TGD) bei vielen bäuerlichen Veranstaltungen wurden intensiviert. Dazu gehört z. B. die Beratung zur Verbesserung von Tierhaltung und Tierwohl durch die LK-Hofberater. Die Beratung von Problembetrieben in der Tierhaltung gemeinsam mit der Veterinär-Abteilung oder auch die Einführung des „QS-Kuh-Tiergesundheitsprogramm“ haben sich etabliert. Mit diesem 2014 neu eingeführten Qualitätssicherungsprogramm in der Rinderzucht werden frühzeitig Krankheitssymptome erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet. 75 Prozent der Landwirte haben sich bisher schon daran beteiligt. Ein Schwerpunkt ist z. B. auch die Beratung für tierfreundliche Stallungen.

Bergebiete sichern

Die flächendeckende Bewirtschaftung und Besiedelung im Berggebiet zu sichern ist eine der größten Herausforderungen. Der Erhalt der Alpwirtschaft wird durch Beratung und Hilfsmaßnahmen durch das Land und die LK massiv unterstützt.

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Tierschutzland Nummer 1 in Österreich

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Heimat schmeckt am besten

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Ob Elstar, Topaz oder Boskoop – Äpfel mit Ländle Gütesiegel überzeugen durch Qualität und Frische. Ein echtes Ländle Produkt aus kontrolliertem Anbau, garantiert „gesetzt + gewachsen + geerntet in Vorarlberg“. Etwa 330 bis 430 Tonnen Äpfel mit Ländle Gütesiegel werden pro Jahr in Vorarlberg geerntet. Die kurzen Transportwege garantieren Ihnen Frische, schonen die Umwelt und die Wertschöpfung bleibt im Land.

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Erhältlich sind die Ländle Äpfel bei INTERSPAR, EUROSPAR und SPAR sowie direkt bei den Ländle Apfel Bäuerinnen und Bauern. www.laendle.at/apfel

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Dinkel Nudeln vom Sennhof Aus Vorarlberger Dinkel und frischen Eiern vom Hof produziert der Sennhof in Brederis wöchentlich feine Dinkelnudeln, zertifiziert mit dem Ländle Gütesiegel. Sieben Ländle Eier stecken in jedem Kilogramm Nudeln. Durch die langsame, sorgfältige Trocknung erhalten die Nudeln ihre Bissfestigkeit und den einzigartigen Geschmack. Ob Bandnudeln, Magronen, Spiralen oder Hörnle... Sie werden den Unterschied schmecken!

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Erhältlich sind die Ländle Nudeln bei INTERSPAR, SPAR und Sutterlüty sowie direkt im Sennhof Lädele, Sennhofweg 1, 6830 Rankweil-Brederis, T 05522/73553.

Wilde Engel – himmlisch gut

Erhältlich sind die Wilden Engel bei SPAR, EUROSPAR und INTERSPAR sowie direkt im Hofladen des Geflügelhofs Feldkirch, Werdenbergstraße 42, 6800 Feldkirch, T 05522/74394. Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag 9:00 bis 18:00 Uhr und Samstag 9:00 bis 12:00 Uhr

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d 2010 übernahmen Angelika und Daniel Bell den Geflügelhof in Feldkirch, auf dem heute rund 4.000 Legehennen in tierfreundlicher Haltung leben. Neben Eiern und Junghühnern vertreibt Familie Bell seit 2015 auch eigenen Eierlikör unter dem Namen „Wilde Engel“, den es in zwei Sorten gibt: Eierlikör und Champagner Trüffel. Die Zutaten für die Wilden Engel kommen großteils aus der Region, wie die Eier aus eigener Produktion und Milch aus dem Bregenzerwald. Auch Produktion und Abfüllung des Eierlikörs erfolgen in Vorarlberg. „Die Qualität unserer Eier spiegelt sich im Geschmack unserer Wilden Engel wider“, betonen Angelika und Daniel Bell stolz. Der Champagner Trüffel belegte heuer bei der Messe in Wieselburg unter 43 Eierlikören den ersten Platz.

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Lädele-Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag 8:00 bis 18:00 und Samstag 8:00 bis 12:00 Uhr


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Regionale Fleisch- und Wurstwaren schmecken am besten.

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Auch an den Festtagen.

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Mangold Weiler

Klopfer Lauterach

Hosp Satteins

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Fink Martin Dornbirn

Fesslerhof Eichenberg

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Dür, Hohenweiler

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Wo der Chef für Kompetenz und Handwerk steht

Christof Klopfer setzt ausschließlich auf Fleisch, das aus Vorarlberger

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Landwirtschaftsbetrieben stammt. Dafür zahlt er sogar extra einen Mehrpreis. „Die Leute wollen den Chef sehen“, macht Christof Klopfer gleich deutlich, was einen heimischen Metzgereibetrieb ausmacht. Der Chef ist in diesem Fall der 46-jährige Metzgermeister, der das alteingesessene Lauteracher Traditionsunternehmen im Jahr 2000 von seinem Vater übernahm. Für Christof Klopfer bedeutet dies, dass er durchschnittlich 45 Stunden pro Woche hinter der Theke steht. „Hinzu kommt noch die ganze andere Arbeit, die es in einer Metzgerei zu tun gibt.“ Tage, die um halb fünf Uhr früh beginnen, sind für ihn keine Seltenheit. Doch mit der „Gesichtswäsche“ alleine wären die Kunden natürlich nicht zufriedengestellt. Vielmehr steht der Name Klopfer für Kompetenz, persönliches Ambiente und vor allem für ausgezeichnete Qualität. Woher das Fleisch stammt, ist in der Metzgerei klar deklariert. „Zu hundert Prozent aus Vorarlberg“, bestätigt Klopfer, der seine Lieferanten natürlich alle persönlich kennt. Freiwillig wird an die Bauern ein Mehrpreis für Schweine, Stiere und Kälber bezahlt. Eine Abmachung, die auf Handschlagbasis funktioniert und Qualität garantiert. Regelmäßige Kontrollen bestätigen dies.

Kampf gegen Gesetzesflut Im Schnitt sind es 35 Schweine, sechs Stiere und zwei bis drei Kälber die im Betrieb wöchentlich verarbeitet werden. Klopfer metzgert nicht selbst, sondern lässt in Dornbirn schlachten. Wichtig sind ihm kurze Wege, so dass den Tieren lange Transporte erspart bleiben und der Regionalitätsgedanke voll erfüllt wird. Bei einem gewissen Kundenklientel – wie es Klopfer nennt – kommt dies auch an. „Schnitzel um EUR 3,99 pro Kilo können wir natürlich nicht anbieten.“ LUAG 28

Doch auch überbordende behördliche Vorschriften und die Gesetzesflut machen das Leben oft nicht einfach. Und wie in vielen anderen Branchen ist es auch für einen Metzgereibetrieb schwierig, Personal zu bekommen. Geeignete Lehrlinge zu finden, sei fast unmöglich. Christof Klopfer hat gelernt, mit all diesen Hindernissen umzugehen und konsequent seinen Weg zu gehen. Das hat er von seinen Vorfahren mitbekommen. Das Unternehmen gibt es bereits seit 1892. Neben der Handwerkstradition hat es der nunmehrige Geschäftsführer aber nicht verabsäumt, dem Betrieb moderne Strukturen zu verpassen. So war Klopfer im Jahr 2000 eine der Frischetheke ersten MetzgeFeinkost reien im Land, die Mittagsmenü auf Mittagsmenüs setzte. Heute sind allein vier Mitarbeiter damit beschäftigt, das Essen zuzubereiten. Denn auch in der Mitt agspause ist nicht „Junk Food“ gefragt, sondern Menüs mit Qualität.

Öffnungszeiten: • Montag, Dienstag, Mit two

ch und Freitag :00 bis 18:00 Uhr • Donnerstag und Sams tag 7:30 bis 13:00 Uhr 7:30 bis 13:00 und 15

Alte Landstraße 12, 69 23 Lauterach T 05574/71266, E chr istof@klopfer.at www.klopfer.at


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Vom Garten auf die Haut

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Backe, backe Kuchen ... oder warum schon

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die alten Römer in Mehl gebadet haben.

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Mehle regelmäßig an, helfen sie unserer Haut sich zu regenerieren und zu entgiften, sie sieht frisch und strahlend aus. Besonders wenn wir sie mit wertvollen Zutaten wie Honig, Hafer oder Topfen kombinieren, können sie einen wertvollen Beitrag für eine schöne und gesunde Haut leisten. Wie bei anderen Lebensmitteln ist es aber auch hier wichtig, auf eine gute Qualität zu achten.

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„LiLa Haut-Schmeichelei“

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Mehlbad mit Lavendelblüten 6 EL Mehl | ½ EL Lavendelblüten 1 Baumwollsäckchen oder Seidenstrumpf

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Besonders in der kalten Winterzeit ist die Haut schnell schuppig und trocken – so ein Mehlbad ist dabei eine wunderbare Hilfe, damit sie wieder schön glatt und weich wird. Und auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Wer mag, kann das Bad noch mit einem Spritzer Sahne oder zwei Esslöffel Honig verfeinern. Oder auch die Apfelschalen vom letzten Apfelmus – egal ob frisch oder getrocknet – können wunderbar mit einer Zimtstange im Mehlsäckle mit eingepackt werden – quasi Vitamine für die Haut …

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Das Mehl und die Lavendelblüten gut miteinander vermischen, in das Baumwollsäckchen füllen und in die Badewanne geben oder an den Wasserhahn hängen. Beim reinlegen in die Wanne das Mehlsäckchen einfach ein paar Mal gut ausdrücken. (Es eignet sich auch sehr gut, um sich in der Wanne damit sanft abzureiben). Für alle, die Lavendel nicht besonders gut riechen können: Sämtliche getrockneten Schätze aus dem Garten sind hier ebenfalls geeignet: Rosenblätter von ungespritzten Rosen, Zitronenmelisse, Thymian, Malvenblüten oder Dost/Oregano. Besonders zur Weihnachtszeit eignen sich auch Gewürze wie Zimt oder Sternanis sehr gut für ein wohltuendes, wärmendes Bad.

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Wichtig: Das Mehl gehört am Ende des Badevergnügens auf den Kompost und nicht den Abfluss runtergespült!

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Ihr persönliches Abo: ab 6,90 €. Sie sparen bis zu 40% gegenüber dem Einzelkauf im Handel. T 05574/73757, office@v-lz.at

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Der Vorarlberger Lesezirkel ist jetzt ganz neu. Werden Sie bei uns Abo-Kunde, Privat oder mit Ihrer Firma.

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Bei uns gibt‘s was zu staunen!

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eihnachten steht vor der Tür und zu Hause werden Berge an Keksen und Lebkuchen gebacken. Was dabei natürlich nicht fehlen darf, ist ein gutes Mehl. Viele wissen gar nicht, wie wohltuend, pflegend und beruhigend beispielsweise ein MehlBad sein kann. Egal ob ganz klassisch Weizenmehl oder Getreide wie Dinkel, Roggen oder Hafer, die Vielfalt bei uns im Ländle ist groß. Bereits die alten Römer verwendeten verschiedene Mehle in der Hautpflege und in der ayurvedischen Medizin, der TCM oder auch in der Mongolei Iris Lins sind sie fixer Bestandteil der praktischen Grüne KosmetikHeilkunde. pädagogin Die verschiedenen Mehle wirken basisch und haben wertvolle Inhaltsstoffe, die auch unserer Haut gut tun, wie beispielsweise B-Vitamine, Stärke oder Spurenelemente. So sind Spurenelemente wie Kalzium, Kalium und Magnesium hilfreich, wenn es um den Feuchtigkeitshaushalt unserer Haut geht. Wenden wir

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Foto: Rita Bertolini aus Allmeinde Vorarlberg 2012

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Unser Vorarlberg hat viel zu bieten: die Natur, ihre Produkte und vor allem ihre Menschen. Die heimischen Raiffeisenbanken unterstützen Initiativen, welche die Schätze unserer Region am Leben halten und für die Gemeinschaft fördern. Weil’s uns zu Hause schmeckt. www.raiba.at


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Vorarlberger

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Glühmost:

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wärmend und würzig

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Wenn die Tage kurz sind und es draußen kalt ist,

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ist die richtige Zeit für einen Glühmost. Er stimmt uns auf die Vorweihnachtszeit ein – egal ob zuhause oder auf dem Adventsmarkt. Glühmost riecht gut, schmeckt gut, und enthält noch manch gute Inhaltsstoffe des Apfels. Ein bewährtes einfaches Mittel zur Vorbeugung gegen Erkältung und Schnupfen.

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• Vorarlberger Ko stbarkeiten, Richar d Dietrich, Lauterach • Mosterei Andrea s Krammel, Luste nau • Mosterei Gerold Amann, Koblach • Mosterei Marku s Summer, Rankwe il • Mosterei Türtsch er, Satteins • Küferei Alfred W elte, Frastanz • Obstverarbeitun g Bovelhof, Düns • Mosterei Edmu nd Schnetzer, Blud esch

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Die gesamte Liste von Vorarlberger Mostereien sowie die Broschüre prämierter Vorarlberger Moster können kostenlos angefordert werden bei der Landwirtschaftskammer, Fachbereich Obst & Garten, T 05574/400-232, E obst-garten@lk-vbg.at.

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Fertig gewürzten Glühmost aus eig ener Erzeugung bieten beispielsw eise an:

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Wichtig ist, dass der Most nicht zu stark oder lange erhitzt wird, da sonst wertvolle Inhaltsstoffe zerstört werden und Aromakomponenten verloren gehen. Zum Servieren wird abgeseiht und der Glühmost in Glastassen oder Gläser gefüllt. Zur Garnierung kann man eine aufgeschnittene getrocknete Apfelscheibe auf den Gläserrand stecken oder eine lange Zimtstange in die Tasse stellen.

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Die Herstellung von Glühmost ähnelt der von Glühwein: In Vorarlberg verwendet man meist reinen Apfelmost von guter Qualität, z. B. aus Boskoop-Äpfeln, und fügt Gewürze wie Zimtstangen, Gewürznelken, Zitronenscheiben, abgeriebene Zitronenschalen (ungespritzt) oder Sternanis hinzu. Auch Ingwer wird verwendet, um dem Ganzen einen exotischen Hauch aber auch etwas Schärfe zu verleihen. Alles wird zusammen erhitzt (nicht gekocht!) und mit Zucker, Kandiszucker oder Honig gesüßt.

Glühmost aus dem Lä

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er verwendete Most sollte würzig aber nicht zu gerbstoffreich sein. In manchen Teilen Österreichs wird auch reiner Birnenmost oder eine Mischung aus Birnen- und Apfelmost verwendet. Die Vorarlberger Moster empfehlen jedoch maximal 20 bis 30 Prozent Birnenanteil – dies entspricht dem Geschmack im Ländle besser. In der Schweiz verwendet man für den Glühmost häufig auch Süßmost. Dann ist der Glühmost alkoholfrei.

Vorarlberger Glühmost stammt zu einem guten Teil aus dem Streuobstanbau im Ländle. Der Genuss unterstützt somit auch den Erhalt des traditionellen Landschaftsbildes.

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Glühmost ist milder als Glühwein und enthält deutlich weniger Alkohol (ca. fünf Prozent). Die Obstkomponenten treten dadurch stärker hervor und werden weniger von Säure oder Alkohol überlagert. Wird der Glühmost nicht zu stark erhitzt, sind auch die wertvollen Inhaltsstoffe noch großteils enthalten.

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Fruchtgenuss

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Hochstammbesitzer ihre Bäume und sorgen damit Jahr für Jahr für eine Blütenpracht im Frühjahr.

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Im Herbst steht eine reichhaltige Ernte an, die teils frisch verzehrt und teils zu edlen Getränken wie

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Obstbränden veredelt wird. Jedes Schlückchen ist eine Erinnerung an den Frühling und den Herbst im Obstgarten. Gerade an Weihnachten sind edle Obstbrände auch wertvolle Geschenke. Auf die Qualität achten!

Vorarlberg ist ein Land von Brennern. Kaum eine Region hat eine solche Vielfalt an Obstbränden zu bieten wie das Ländle. Vor allem bei den Birnen ist die Sortenvielfalt enorm. Angefangen von der bekannten Subira über Länglerbirnen, Zitronenbirnen, Hausbirnen bis hin zu Raritäten wie der Töubelarbirne oder der Klosabira reicht das Angebot. Aber auch Apfelbrände, Kirschenbrände, Zwetschkenwasser, Traubenbrände oder Vogelbeerbrände sind ein Genuss.

Seit über 20 Jahren werden jährlich bei der Vorarlberger Landesprämierung ca. 300 Brände aus heimischem Obst eingereicht und anschließend neutral verkostet und bewertet. Zunächst erfolgt die Beurteilung mit den Sinnen von Auge, Nase und Gaumen. Hier sind geschulte Verkoster im Einsatz. Anschließend werden die Brände in einem Lebensmittellabor auf die wichtigsten chemischen Eckdaten geprüft.

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Aus dem Vollen schöpfen!

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Vorarlberg ist ein vielfältiges Obstland. Neben einigen Erwerbsobstbauern pflegen viele private

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am Heiligabend


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In der kühlen Jahr eszeit sind Obstb rände ein besond rer Genuss. Sie we erden keinesfalls ge kühlt, sondern be Zimmertemperatu i r in kleinen, bauchig en Gläsern servier So kann sich das t. Aroma im Glas sa mmeln und mit de Nase erfasst werd r en. Anschließend genießt man in kle Schlücken, die ma ine n n im ganzen Mun d- und Gaumenrau verteilt und kurze m Zeit dort behält, da mit sich jede Geschmackskom ponente voll entfa lte n ka nn. Prämierte Vorarlberger Brän de sind ideal zum Genießen.

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Richtig genießen – das Aroma entfalten!

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Während im Volksmund kein Unterschied besteht, stehen die beiden Begriffe doch für ganz unterschiedliche Qualitäten. Nach dem österreichischen Lebensmittelrecht ist der „Schnaps“ eine mit Neutralalkohol verdünnte Spirituose, die nur 33 Prozent Obstbrand der entsprechenden Obstsorte enthalten muss. Der Rest ist industriell

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Warum kosten Brände mehr als Schnäpse?

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Wenn Sie wissen wollen, welche Brände 2016 das Ländle Gütesiegel erhalten haben und wo sie zu bekommen sind, schicken wir Ihnen gerne die entsprechende Broschüre zu. Sie ist auch im Internet zu finden unter: www.laendle.at/obstveredelung Kontaktadresse: LK Vorarlberg, Obst & Garten, Montfortstraße 9, 6900 Bregenz, T 05574/400-232, E obst-garten@lk-vbg.at

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Achten Sie also beim Schenken oder selber Genießen von Edelbränden auf das Ländle Gütesiegel!

gereinigter Ethylalkohol. Nur der „Brand“ ist reines und unverdünntes Destillat aus heimischem Obst. Deshalb ist im Lebensmittelgeschäft z. B. „Zwetschkenschnaps“ auch deutlich günstiger als „Zwetschkenbrand“. Das Ländle Gütesiegel ist für reine Brände vorbehalten.

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Inzwischen erreichen ca. 80 Prozent von ihnen das begehrte Ländle Gütesiegel in Gold, Silber oder Bronze. Dieses Gütesiegel gibt die Garantie für einen hochwertigen, fehlerfreien Brand. Aus den Goldmedaillenprodukten einer Sortengruppe wird jeweils der punktestärkste Brand zum Sortensieger gekürt. Die drei besten Brenner werden zum „Brenner des Jahres“ erhoben.

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www.laendle.at/obstveredelung

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Bio-Fleisch aus Vorarlberg

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Vertrauen auf Qualität:

BIO Vorarlberg werden artgerechte Tierhaltung

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ökologische Bewirtschaftung gefördert.

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regionale Wirtschaftskreisläufe und

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mit Weidewirtschaft, kurze Transportwege,

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er Kauf von Fleisch ist Vertrauenssache. Einerseits sind Verbraucher/-innen gewillt, einen Mehrpreis für Fleisch und Wurst zu zahlen, wenn sie damit zu besseren Haltungsbedingungen der Tiere beitragen können. Andererseits geht der Trend im europäischen Vergleich zu Megamastanlagen mit Tausenden von Tieren, die durch den Ausstoß von Ammoniak und Nitrat die Grundwasserqualität stark belasten. Wie sieht nun die Situation in Vorarlberg aus? Können die Vorarlberger Konsument/-innen ihrem Fleisch vertrauen? In puncto Tierhaltung ist die Welt in Vorarlberg vielerorts noch in Ordnung. Auf Bio-Betrieben bekommen Tiere keine wachstums- oder leistungsfördernden Substanzen, der Einsatz von mineralischem Dünger ist verboten. Rinder, die in Vorarlberg biologisch gehalten werden, bekommen ausschließlich biologisches und gentechnikfreies Futter. Die Bio-Tiere im Ländle haben durch die häufig praktizierte Alpwirtschaft besonders viel Auslauf und wachsen bei artgerechter Fütterung langsamer heran, das wirkt sich positiv auf die Fleischstruktur, das Fettsäuremuster und somit auf die Fleischqualität aus. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Fleisch ist dessen Marmorierung. LUAG 34

Feine Fetteinlagerungen, die den Muskel durchziehen, beeinflussen den Geschmack maßgeblich. Gut marmoriertes Fleisch ist besonders zart und saftig. Außerdem ist das Fett Träger von Aroma- und Geschmacksstoffen. Bio-Jungrinder, Bio-Kalbinnen und Bio-Ochsen wachsen in der Regel in Mutterkuhhaltung auf und haben regelmäßig Auslauf auf Weiden. Damit leistet die Tierhaltung einen aktiven Beitrag zur Erhaltung der Kulturlandschaft – das für Vorarlberg so typische und artenreiche Grünland.

Von der Weide auf den Teller „Damit das Fleisch von der Weide auf den Teller kommt, ist einiges an Koordination und Logistik erforderlich“, sagt die Vermarktungskoordinatorin der Genossenschaft BIO Vorarlberg, Hanni Lins. Die Genossenschaft ist Dienstleister der heimischen Biobäuerinnen und Biobauern und vermittelt Bio-Produkte bis in den Handel. Basis dafür bildet eine enge Zusammenarbeit mit sämtlichen Vorarlberger BioAkteuren und Bio-Verbänden. Die Bio-Organisationen BIO Vorarlberg und BIO AUSTRIA Vorarlberg arbeiten besonders eng zusammen. Jüngstes Gemeinschaftsprojekt ist der neue Bio-Einkaufsführer für Vorarlberg, indem unter anderem regionale Produzent/-innen von Bio-Fleisch aufgelistet sind.

Regionale Haltung, Schlachtung und Vermarktung Hanni Lins, selbst Biobäuerin, unterstützt die Vorarlberger Biobäuerinnen und Biobauern bei der Vermarktung und beim Verkauf ihrer Produkte. „Wir sind quasi das Bindeglied zwischen unseren Biobauern und Biobäuerinnen, dem Schlachthaus, den Metzgereien und dem Handel. Wir versuchen natürlich, alle Interessen bestmöglich

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unter einen Hut zu bringen, aber das ist nicht immer einfach. Besonders wichtig ist uns das Wohl der Tiere“, betont Lins. „Die Transporte der lebenden Tiere werden durch die Schlachtung im Schlachthof Dornbirn so kurz wie möglich gehalten, unsere Biobäuerinnen und Biobauern liefern ihre Tiere möglichst selbst an, um unnötigen Stress bei den Tieren zu vermeiden. Zudem ist es nachhaltiger, die Tierhaltung, die Schlachtung, die Verarbeitung und die Vermarktung regional zu bündeln.“

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NEUAGE AUFL

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Hier gibt‘s das Vorarlberger Bio-Fleisch Nach der Schlachtung in Dornbirn verarbeiten unterschiedliche Vorarlberger Metzgereien das Bio-Fleisch. Für Verbraucher/-innen gibt es grundsätzlich drei Wege, um an Bio-Fleisch zu gelangen: 1. Direkt ab Hof: Die Adressen der Biobäuerinnen und Biobauern, die ihr Fleisch direkt verkaufen, sind im neuen Bio-Einkaufsführer von BIO AUSTRIA Vorarlberg und BIO Vorarlberg aufgelistet (per E-Mail zu bestellen unter E vorarlberg@bio-austria.at).

in höchster Qualität. www.biovorarlberg.at

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jEtzt pakEt bESt onLInE ELLEn

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2. Im Lebensmitteleinzelhandel: Vorarlberger Bio-Rindfleisch gibt es bei INTERSPAR, ausgewählten EUROSPAR- und SPARMärkten sowie in allen Sutterlüty-Filialen.

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len einen Beitrag zu nachhaltigerem Fleische konsum leisten und den Verbraucherr// -innen ein Produkt bieten, das sie guten Gewissens kaufen können.“

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3. Als Bio-Rindfleischpaket von BIO Vorarlberg: „Die Grundidee des Bio-Fleischpakets ist es, Verbraucher/-innen die unterschiedlichen Fleischteile gut aufbereitet zur Verfügung zu stellen, da ein Tier ja nicht nur aus Filet oder Huft besteht“, sagt Hanni Lins. „So wird das Tier ganzheitlicher verwertet. Wir wol-

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Selbstabholung • Meiningen, Lisilis Biohof, Scheidgasse 17 Mittwoch, 30. November, 17:30 bis 18:30 Uhr • Götzis, Biohof Weißenbach, Bleiche 46 Dienstag, 6. Dezember, 17:30 bis 18:30 Uhr • Wolfurt, Biohof Zwickle, Bützestraße 35b Mittwoch, 7. Dezember, 17:30 bis 18:30 Uhr • Bio-Weihnachtsmarkt, Hohenems, Marktstraße Samstag, 10. Dezember, 10:00 bis 12:00 Uhr

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Gisingen für eine lange Bauerntradition. Und für Kartoffelanbau. ein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln, heißt eine Redensart, wenn sich jemand einfach nicht für eine Sache entscheiden kann. Auf Kilian und Sigrid Schatzmann trifft dieser Spruch nicht zu. Vielmehr sind die „Grumpira“ seit Jahrzehnten – neben der Milchwirtschaft und Eierproduktion – eine wichtige Lebensgrundlage im bäuerlichen Betrieb des in Feldkirch-Gisingen wohnhaften Ehepaars. Abgewandelt heißt es für die beiden viel passender „Rein mit den Kartoffeln, raus mit den Kartoffeln“. Denn die Schatzmanns haben vor dem Hof eine Kartoffelkiste aufgestellt, aus der man die „Hördäpfeln“ in Zwei- oder Fünf-Kilo-Packungen herausnehmen kann. Im SB-Lädele gibt es noch weitere Produkte zu kaufen. Der Anbau und Vertrieb von Kartoffeln hat sich wahrhaft als „feine Kiste“ für die Schatzmanns etabliert. Denn in einem Projekt mit vier Gisinger und einem Bresner Bauern wurde eine Liefergemeinschaft gegründet, die das so beliebte Grundnahrungsmittel an die Handelskette SPAR liefert. „Bei uns ist es vorwiegend die Sorte Ditta“, klärt der 45-jährige Hofbesitzer auf. Die festkochende Erdäpfelart zeichnet sich durch ihren ausgezeichneten Geschmack aus und wird vielfach für Kartoffelsalat verwendet. Sie gilt als robust. Insgesamt zwei Hektar beträgt die Fläche, auf der Kilian Schatzmann die Grundbirnen anbaut. Auch die Finka (eine Frühkartoffel), die mehlige Agria

sowie die rotschalige Laura und Violetta mit ihrem lila Fleisch – ehemals Blaue Lise genannt – zählen zum Sortiment. Die Vielschichtigkeit hilft, nicht von einer einzigen Sorte und deren Ertrag abhängig zu sein. „Wir haben dadurch auch von Anfang Juli bis April Kartoffeln“, nennt der Absolvent der Landwirtschaftsschule ein weiteres Argument. Der Name Schatzmann steht in der Gisinger Torkelgasse für eine generationenübergreifende Bauerntraditon. Auch das Anbauen von Kartoffeln zählt dazu. „Ich bin praktisch damit groß geworden“, erinnert sich Kilian daran, wie es zu Hause die verschiedensten Kartoffelgerichte gab. Im Durchschnitt werden in Österreich 52 Kilogramm der tollen Knolle pro Jahr verspeist. Gerade ihre Vielseitigkeit wird geschätzt. Wegen ihres hohen Kohlenhydratgehaltes werden Kartoffeln von manchen fälschlicherweise als Dickmacher gesehen. Tatsächlich können sie aber ideale Helfer beim Abnehmen sein, weil sie einen hohen Sättigungseffekt haben. 100 Gramm gekochte Kartoffel haben lediglich 70 Kalorien. Das ist sogar weniger als Reis, der gekocht 100 Kalorien hat. In diesem Sinne heißt es also genüsslich: Ran an die Kartoffeln.

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Der Name Schatzmann steht in Feldkirch-

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Ran an die Kartoffeln

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Kartoffeln mit Ländle Gütesiegel bei SPAR

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13 begeisterte Schule am Bauernhof-Anbieter/-innen begaben

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sich am 23. September auf Fachexkursion in die Schweiz.

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Wissen ist wichtig!

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„Kuhles Wissen“ kann aber auch direkt in der Klasse vermittelt werden. Engagierte Bäuerinnen und Bauern aus der Region besuchen die Schüler/-innen in der Schule und stellen den Milchlehrpfad vor. Dabei wird der Kreislauf „Von der Kuh zur Milch im Kühlschrank“ genau erklärt, spielerisch durch ein Wettmelken aufgelockert und mit der Verkostung von Milchprodukten gefestigt.

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Die Bäuerinnen und Bauern, welche Schule am Bauernhof anbieten, müssen einen Zertifikatslehrgang absolvieren. In diesem Lehrgang werden die organisatorischen, persönlichen und fachlichen Kompetenzen für eine erfolgreiche Gestaltung und Umsetzung von Schulbesuchen am eigenen Betrieb vermittelt. Die geschulten Betriebe bieten die Möglichkeit, den Kindern und Jugendlichen ein authentisches Bild des bäuerlichen Lebens und Arbeitens zu vermitteln.

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uerst wurde ein Schweizer SaB-Betrieb besucht. Der Schwerpunkt dieses Betriebes liegt bei der Milchproduktion (zwei Melkroboter). Anschließend ging es weiter zum Landwirtschaftszentrum SG in Salez. Dort wurden die Teilnehmer/-innen in drei Gruppen eingeteilt. Der Gutsbetrieb, das Thema Biodiversität und Schule auf dem Bauernhof in der Schweiz wurden vorgestellt. Es war ein sehr lehrreicher Exkursionstag!

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Nähere Informationen bekommen Sie beim LFI Vorarlberg unter T 05574/400-193 oder E jasmin.naegele@lk-vbg.at sowie auf der Homepage www.schuleambauernhof.at oder www.lfi.at/vbg.

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Seit vielen Jahre en gehört das Lammfleisch zu einem abwechslungsreichen Speiseplan dazu. Das zarte Fleisch erfreut sich auch zur Weihnachtszeit immer größerer Beliebtheit.

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schmeckt man

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Ländle Holz

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Fichtenbäume. Das Holz daraus wird unter anderem für den Musikinstrumentenbau verwendet.

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Oberhalb von Raggal wachsen ganz besondere

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für Reinhard Meys Gitarren A

ls pensionierter Förster kennt Johannes Küng den Kirchwald oberhalb von Raggal ganz genau. Der Obmann der Agrargemeinschaft Frassenwald hat die Entwicklung des Waldes in den letzten Jahrzehnten nicht nur erlebt, sondern auch mitgestaltet. Noch in den 1980er-Jahren befand sich das Gebiet in einem äußerst schlechten Zustand. Heute ist davon nichts mehr zu sehen. Vielmehr erfüllt der Wald durch die technischen, waldbaulichen und jagdwirtschaftlichen Maßnahmen die gesetzt wurden, seine Funktionen mittlerweile wieder voll und ganz.

Wertvolles Juwel

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Er ist zudem zu einem wertvollen Juwel geworden. Johannes Küng zeigt warum. Mit einer Gruppe von Interessierten wandert er bis zu einem kleinen Rundholzpolter hoch, um ganz besondere Fichtenstämme zu präsentieren. Am geschnittenen Stamm liegen die Jahresringe ganz eng beieinander – von ihrer Struktur sind sie extrem gleichmäßig. Der Grund für diese Besonderheit liegt daran, dass der Baum sehr langsam gewachsen ist. Es handelt sich ganz eindeutig um Wertholz. „Allerdings hat das betrachtete Holzstück auch eine Faulstelle“, betont der Experte. Für einen Wertholzabnehmer spielt ein einseitiger Fehler jedoch eine geringere Rolle und er kann trotzdem über die Nadelholzsubmission einen relativ guten Preis bezahlen. Bis zu EUR 600,– pro Festmeter werden für die ausgesuchten Fichtenstämme bezahlt. Der engringige und gleichmäßige Jahrringaufbau ist bei Tonholzsägern und -händlern sehr gefragt. Das verarbeitete Holz findet eine besondere Verwendung. Beispielsweise wird es im Musikinstrumentenbau eingesetzt. So besteht beispielsweise die Decke einer Geige aus Fichtenholz. Auch zwei Gitarren des bekannten deutschen Liedermachers Reinhard Mey wurden aus Holz aus Vorarlberg gefertigt.

250 bis 300 Jahre alt

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Warum zeichnen sich gerade in diesem Gebiet oberhalb von Raggal die alten Fichtenbäume durch diese Eigenschaften aus? Gemeinsam LUAG 40


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Factbox

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Die Agrarg emeinscha ft Frassen schaftet ein wald bew e Gesamtw irta ldfläche vo im Gemein n 300 Hekt degebiet vo ar n Raggal. Da Hektar Sch von sind 20 utzwald. D 0 ie Agrargeme 72 Mitglied inschaft zä er und übe h lt r 200 Servitu Der jährlich tsberechtig e Hiebsatz te. beträgt 75 0 Festmete r.

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Wer mit Johannes Küng auf dieser Höhenlage durch den Wald geht, dem fällt die vorhandene Mischwaldverjüngung sofort auf. Neben Fichten kommen flächig auch Weißtannen, Ahorne und andere

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Mischwaldverjüngung

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Die Nutzung der Wertholzstämme erfolgt einzeln. Jeder Stamm wird vom Agrargemeinschafts-Obmann genau unter die Lupe genommen. Die plenterartige Entnahme hat auch waldbauliche Vorteile. Zurecht ist er stolz auf die hohe Qualität. Dass diese Bäume auf der Vorarlberger Nadelwertholzsubmission immer wieder absolute Spitzenpreise erzielen, tut dem Image gut. Es steigert die Identifikation mit dem Wald und dessen Funktion. Denn die Wertholzvermarktung ist nur ein Aspekt der Agrargemeinschaft Frassenwald. Für die Zukunft ist Hannes Küng nämlich wichtig, dass mit der Naturverjüngung der vorhandenen Altbäumen gearbeitet wird. Dadurch wird die natürliche Anpassung an den Standort und auch die Qualität an den zukünftigen Bestand weitergegeben. Mit Pflanzmaterial aus dem Pflanzgarten könnte dies nicht so gut gewährleistet werden.

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Natürliche Waldanpassung

Mischgehölze vor. „Früher verhinderten zu hohe Wildbestände und auch die Waldweide ein Aufkommen der Verjüngung“, wirft Küng einen Blick auf Zeiten zurück, die gar nicht so lange her sind. Durch neue Jagdmodelle konnten die überhöhten Wildbestände auf ein heute absolut verträgliches Maß reduziert werden. In einem Gebiet mit allen drei Schalenwildarten (Rot-, Reh- und Gamswild) ist dies absolut keine Selbstverständlichkeit. Von der neuen Biotopqualität profitiert schlussendlich auch das Wild. Dass die Waldweide aus wirtschaftlichen Gründen komplett verschwand, hat sich ebenso positiv auf die Entwicklung ausgewirkt. In dieser Konstellation kann die Objektschutzwirkung des Kirchwaldes, die für den Obmann und die Agrargemeinschaft Frassenwald absolute Priorität hat, für die Zukunft erhalten werden. „Und auch die Wertholzproduktion für unsere Enkel und Urenkel ist damit gesichert.“ Der Kirchwald ist ein echtes Vorzeigebeispiel der Schutzwaldbewirtschaftung, Wald-Jagd Management und professionelle Wertholzvermarktung. Deshalb wurde das Projekt auch für den Alpenschutzwaldpreis 2017 eingereicht.

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mit Johannes Küng, den alle Hannes nennen, macht sich die Gruppe auf den Weg, um eine Antwort zu bekommen. Es sind die speziellen Standortbedingungen, die herrschen müssen, dass das Holz langsam gedeiht. Fast scheint es so als wäre auf 1.300 bis 1.400 Meter Seehöhe am Nordhang eine Art Jungbrunnen für die mächtigen Fichten. In der leichten Muldenlage sind sie auch besser vor dem Wind geschützt. Dadurch werden die Stämme weniger belastet und sie wachsen gleichmäßig. Eine weitere Voraussetzung ist, dass sie nicht auf einer Kante stehen. „Die Bäume sind hier 250 bis 300 Jahre alt“, erklärt Küng. Sein geschultes Auge erkennt sie gleich an den äußerlichen Merkmalen. „Meist haben die Bäume mit der gesuchten Struktur eine grobe und gefurchte Borke.“

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sitiv auf Körper und Seele auswirken. Ein Waldspaziergang wirkt wahre Wunder.

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Studien zeigen auf, dass sich Wald und Holz po-

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Waldluft aktiviert das Immunsystem

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er Wald hat zu jeder Jahreszeit seinen Reiz. Jetzt, wo die bunten Herbstfarben langsam einem winterlichen Kleid weichen, strahlt er eine besondere Ruhe aus. Allein schon die Vorstellung von Spaziergängen in einem verschneiten Winterwald lösen Gedanken der Sinnlichkeit und Romantik aus. Vor allem, wenn anschließend die warme Stube wartet, in der das Holz im Ofen knistert. In diesem Fall hat der positive Einfluss gleich eine doppelte Wirkung.

Dass der Wald Körper und Seele belebt und dabei wahre Wunder wirkt, bestätigen auch Studien. Am auffälligsten ist seine Wirkung auf das menschliche Immunsystem. Japanische Forscher fanden heraus, dass der Effekt von Waldluft die natürlichen Killerzellen aktiviert. Sie können dadurch besser gegen Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien kämpfen. Bereits ein Waldspaziergang vermehrt die Abwehrzellen um 50 Prozent. Wer nur einen Tag im Wald verbringt, hat sogar eine Woche lang eine erhöhte Anzahl an stärker aktivierten Killerzellen im Blut. Zwei Waldtage lassen die Aktivität sogar um 70 Prozent ansteigen.

Info Die Waldschule Bodensee und die Silbertaler Waldschule bieten spezielle Angebote, Kurse und Veranstaltungen an. Mehr darüber auf www.waldschule-bodensee.at bzw. www.stand-montafon.at/waldschule

Wie gut uns der Anblick von Bäumen tut, wird anhand eines Forschungsprojektes sichtbar. Demnach mussten bei einem Vergleichstest Patienten, die während ihrer Genesung auf eine Baumgruppe schauten, weniger Schmerzmittel einnehmen. Und auch adrenalingesteuerten Männern (und Frauen) wird ein Waldspaziergang ans Herz gelegt. Er senkt den Hormon- und damit Stresspegel deutlich und ist damit ein probates Mittel einem Burnout vorzubeugen. Da heißt es nicht lange zögern, sondern gleich hinein in diese natürliche Wohlfühlzone. In Vorarlberg gibt es jedenfalls reichlich Gelegenheit dazu, sich selbst etwas Gutes zu tun. Denn ein Drittel unseres Landes ist mit Wald bedeckt.

Wirkung auch im Raum Doch der Duft und Anblick des Holzes zeigt nicht nur im Wald seine Wirkung. Denn der natürliche Rohstoff hat die Eigenschaft, auch in Gebäuden und Räumen sein besonderes Odeur zu entfalten. Dass ein Bett aus Zirbenholz beispielsweise die nächtliche Pulsfrequenz

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Wald hält gesund

senkt, hat die Wissenschaft bestätigt. Dasselbe gilt, wenn Holz als Baumaterial intensiv genützt wird. Es wirkt beruhigend auf das HerzKreislauf-System. Holz ist in jeder Hinsicht wertvoll und unverzichtbar. Ohne Wälder hätte auch eine Unzahl von Tieren keinen Lebensraum.

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Der Wald tut Körper und Seele gut.


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Die Eleganz der Esche

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Eschenholz gibt Räumen Charakter, Bauen mit

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Holz ist ökologisch sinnvoll – die Esche ist dabei

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eine Alternative zu herkömmlichen Holzarten.

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Propstei setzt auf Eschenholz

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Ein besonders gelungenes Beispiel, welche architektonischen Optionen möglich sind, zeigt die Sanierung der Propstei St. Gerold im Großen Walsertal. Diese stellte das Architektenbüro von Hermann Kaufmann vor eine große Herausforderung, galt es doch, die historische Bedeutung optisch zu erhalten, aber dennoch die Innenräume auf den neuesten Stand zu bringen. Gewählt wurde eine unaufdringliche und präzise Architektur, dessen Sprache sich in der gezielten Eschenholzanwendung widerspiegelt.

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Regionale Handwerkskunst

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An den Wänden kam geschnittenes Eschentäfer zum Einsatz und der Boden wurde mit unbehandelter sägerauer Esche neu verlegt. Auch bei den Möbeln setzte die Propstei auf Eschenholz. Eine Tischlerarbeitsgemeinschaft aus der Region war für die gelungene Ausführung verantwortlich. Auch die Mittelstation der Nebelhornbahn in Oberstorf wird derzeit mithilfe der Vorarlberger Esche durch die Tischlerei Frick in Dornbirn neu gestaltet. Als regionaler Rohstoff erfüllt die Esche alle Eigenschaften eines fertigen ökologischen und baubiologisch-optimierten Vollholzproduktes.

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in aus Ostasien nach Europa eingeschleppter Pilz ist schuld daran, dass die Esche in den kommenden Jahren beinahe vollständig aus unseren Wäldern und Wiesen verschwinden wird. Nur ein kleiner Teil dieser Laubbäume scheint gegen den Krankheitserreger resistent zu sein. Darauf beruhen die Hoffnungen auf eine Neuaufzucht, allerdings wird sich dieser Prozess über viele Jahre erstrecken. „Die Esche wird deshalb in den nächsten Jahren vermehrt als Baumaterial zum Einsatz kommen“, nennt Fachbereichsleiter DI Thomas Ölz die Folgen dieser Situation. Der Grund: Das Holz soll einem Nutzen zugeführt werden. Wenn sie in fünf Jahren beinahe ausgestorben ist, wird sie völlig vom Markt verschwunden sein. Wer also in der Innenarchitektur auf Holz setzt, hat jetzt mit der Esche die beste Gelegenheit dazu. Sei es im Neubau oder im Sanierungsbereich. Wegen ihrer Beschaffenheit ist die Esche design-technisch eine spannende Alternative zu den herkömmlichen Gehölzen. Ihr Holz ist eher schwer und hart und die Struktur gilt als zäh, gleichzeitig aber sehr elastisch. Bekannt ist die Verwendung von Eschenholz für Sportgeräte. Aber auch für den Innenausbau gibt es ein großes Anwendungsgebiet. Sei es als Parkettfußboden, im Treppenbau oder bei allen möglichen Möbeln.

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Wertig und schlicht ist die Eschenholzatmosphäre im Restaurant der Propstei St. Gerold

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„Ich habe immer gerne gearbeitet ...“ Die Arbeit auf dem Bauernhof war ihm immer zu wenig. Er setzte daher schon früh auf mehrere Standbeine und engagierte sich nebenbei in Gemeinde und Agrargemeinde: Otto Elsensohn aus Thüringen.

ls gebürtiger Bludenzer hat er im Jahr 1971 nach Thüringen in den Hof seiner Frau Brunhilde eingeheiratet. Zusammen haben sie den Hof bewirtschaftet und zu einem erfolgreichen Zuchtbetrieb ausgebaut. Tafeln am Hauseingang präsentieren die züchterischen Erfolge der Familie. Heute werden auf dem Hof täglich ca. 20 Kühe gemolken. Ein besonderes Anliegen war ihm eine gut bewirtschaftbare Flächenstruktur, um den Betrieb möglichst rationell bewirtschaften zu können. Nachdem er viele Jahre neben der Arbeit auf der Landwirtschaft unselbständig tätig war, hat er mit Unterstützung vom Maschinenring das Lohnunternehmen Elsensohn aufgebaut, das mittlerweile – wie auch den Hof – die nächste Generation erfolgreich weiterführt. Otto wurde nie langweilig. Er fand immer eine Arbeit. Dank der großartigen Unterstützung seiner Frau, die während seiner Abwesenheit den Hof und die Tiere betreute, musste er nicht jeden Abend zur Stallarbeit zuhause sein. So konnte er in seiner beruflichen Laufbahn vielen Berufskollegen vor allem bei der Futterernte und Düngerausbringung mit seinem Fuhrpark behilflich sein. Viele Jahre übernahm er auch für manche Straße die Schneeräumung – ein Job, der bei intensivem Schneefall viele Arbeitsstunden mit sich bringt und vielfach mit der Stallzeit kollidiert. Einsatz für die Region Neben seinen vielen beruflichen Tätigkeiten fand Otto auch Zeit, sich ehrenamtlich zu engagieren. So war er 30 Jahre lang Gemeindevertreter in Thüringen und 25 Jahre lang für die Gemeinde im Vorstand der Agrargemeinde Thüringen. Diese verwaltet mehrere hundert Hektar Boden (inklusive Wald) Gemeinschaftsbesitz.

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Otto Elsensohn arbeitet heute noch gern auf seinen Maschinen.

Nachdem er nicht in Thüringen geboren ist, ist er auch nicht Bürger der Agrargemeinde. Als sogenannter „Nichtbürger“ konnte er die Interessen der Gemeinde daher neutral vertreten. Ein besonderes Anliegen in seiner politischen Tätigkeit war ihm immer der sparsame Umgang mit Grund und Boden als Grundlage für die Lebensqualität in der Region. Dass er seine Meinung dazu auch entsprechend vertrat, brachte ihm nicht immer nur Freunde ein. Als leidenschaftlicher Viehzüchter war er auch 25 Jahre lang Kassier beim Viehzuchtverein. Um sich auf andere Tätigkeiten konzentrieren zu können, gab er die Mithilfe bei der Feuerwehr frühzeitig auf. Ganz hat er seine ehrenamtliche Tätigkeit jedoch noch nicht aufgegeben: Er ist immer noch Obmann vom Jagdausschuss Thüringen. „Habe immer gerne gearbeitet“ Heute noch sitzt Otto gerne auf einer Maschine am Arbeiten und hilft gerne in der Landwirtschaft mit. Aber nach einem schweren Unfall und zwei Herzinfarkten gönnt er sich mehr Zeit für einen Urlaub bzw. um die Natur zu genießen – denn schließlich ist er auch Hobbyjäger.

Tafeln am Hauseingang präsentieren die züchterischen Erfolge der Familie Elsensohn.


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Knisternde Innovation mit Holz

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Die Innung der Vorarlberger Hafner zeigt, dass

auch beim Brot- oder Pizzabacken mit Holzöfen

die Emissionsgrenzwerte leicht eingehalten werden können.

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Das Ganzhauskachelofensystem gilt als sehr geeignetes Heizungssystem für Niedrigenergiehäuser, bei denen wohlige Strahlungswärme mit einer Zentralheizung kombiniert wird.“ Er rät unbedingt auf Ofenholz aus Vorarlberg zu setzen. „Denn da weiß man, dass die Qualität hoch ist.“ Außerdem werden dadurch regionale Kreisläufe forciert und die heimische Holzwirtschaft unterstützt. Das Brennholz wird auf Wunsch auch zugestellt.

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Denn die heimischen Ofenbauer sind wahre Meister ihres Faches. Viele Betriebe existieren seit Generationen und das Know-how wurde stets weitergegeben und den modernen Anforderungen angepasst. Wie innovativ die Innung der Vorarlberger Hafner ist, spiegelt sich auch in ihrem jüngsten Projekt wider. Im Rahmen eines kooperativen Projektes der Vorarlberger Hafner und der Versuchs- und Forschungsanstalt des Kachelofenverbandes wurde ein Brotbackofen entwickelt, der die geltenden Emissionsgrenzwerte locker einhält. Präsentiert wurde der voll funktionsfähige Prototyp Mitte Oktober in Feldkirch.

Der Hintergrund dieses Projektes war, dass bei den herkömmlichen gewerblich genutzten und mit Holz beheizten Brotbacköfen die Emissionswerte immer wieder überschritten wurden. Dasselbe gilt für Pizzaöfen. Dass es auch anders geht, bewiesen die Vorarlberger Ofenbauer mit ihrer Innovation. Die Einhaltung der strengen Grenzwerte kann dabei sowohl am Prüfstand, wie auch im praktischen Betrieb sehr gut erfüllt werden. Thomas Ölz, Fachbereichsleiter bei der Landwirtschaftskammer Vorarlberg, ist über diese Kreativität erfreut: „Die Vorarlberger Hafner zeigen hier wie auch bei der Kachelofenganzhausheizung ihr Engagement für den Brennstoff Holz und ihre hohe Innovationsbereitschaft.

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Altes Wissen

Innovative Vorarlberger Ofenbauer

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as Feuer übt seit jeher eine Faszination auf uns aus. Wenn im Ofen das Knistern des Holzes wie Musik in den Ohren klingt und das Lodern der Flammen allein beim Anblick Körper und Seele erwärmen, ist wieder Zeit, es sich in der Stube gemütlich zu machen und das wohlige Gefühl in den eigenen vier Wänden zu genießen. Die Strahlungswärme von Holzöfen wirkt sich nicht nur positiv auf unser Gemüt aus. Sie geht auch im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut. Keine andere Form des Heizens hat solch eine kraftvolle Wirkung auf unsere Physis und Psyche. Da kann das Heizöl noch so billig sein, an das Holz kommt es in allen Belangen nicht heran. Moderne Holzheizsysteme haben den Vorteil, dass sie sehr gute Verbrennungswerte aufweisen und die Emissionsgrenze leicht einhalten.

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Wanderbarer Riefensberg ... Das Dorf Riefensberg bietet wunderschöne Wanderwege in alle Richtungen. 30 Kilometer Wander- und Spazierwege schlängeln sich sanft durch die hügelige Welt von Riefensberg. Eine intakte Naturlandschaft zwischen Wiesen, Wald und Hochmoor. Die meisten Wege sind ausgesprochen familienfreundlich, manche Wanderungen sogar mit dem Kinderwagen möglich. Seit Oktober 2008 ist in Riefensberg der „1. Barfuß-Parcours Vorarlbergs“ begehbar. Die insgesamt 22 Stationen bieten mit ihren verschiedensten natürlichen Untergrundmaterialien ein hervorragendes Training für die Füße. In Riefensberg gibt es auch einen Eulen-Weg (Wald-Erlebnis-Weg). Nähere Informationen unter www.riefensberg.at

Einkehren im Bergfrieden In der Parzelle Springen – an der L 205 kurz vor dem Golfplatz – betreiben Claudia und Markus Hörburger als Ergänzung zur Landwirtschaft die Jausenstation „Bergfrieden“. Der Name stammt von dem früher einmal in der Parzelle vorhandenen Gasthaus, betrieben von den Vorfahren der Familie Hörburger. Öffnungszeiten: Montag und Dienstag ab 14:00 Uhr Donnerstag ab 16:00 Uhr Freitag bis Sonntag ab 10:00 Uh hr

RUND UM DEN GOLFPLATZ Gehzeit: 3 Stunden Ausgehend von der Parzelle Springen führt der Weg zur Weißach hinunter und über die bereits 1902 erbaute schindelgedeckte Wandfluhbrücke auf die rechte Seite der Weißach. Der Weg führt nun auf Sulzberger Seite flussaufwärts zur Gschwendsbrücke, mit einem wunderbaren Blick auf den Golfplatz. Von dort geht es über die Parzelle Unterlitten und die alte Gschliefstraße leicht bergauf Richtung Dorfmitte mit Blick weit über die Grenze Richtung Deutschland und den gegenüberliegenden Sulzberg. Von hier wieder talwärts zum Fußballplatz und Richtung Barfuß-Parcours zum Ausgangspunkt.

SPRINGEN – DORFZENTRUM Gehzeit: ca. 20 Minuten, 130 Höhenmeter Der Weg führt von der Parzelle Springen durch Wiesen und Wald hinauf zum Dorfzentrum, vorbei am Barfuß- und Fitness-Parcours. Dieser Weg bietet sich auch für solche Naturfreunde an, die regelmäßig den Barfuß-Parcours aufsuchen wollen. Wer den Weg in umgekehrter Richtung gehen will, findet Parkmöglichkeiten bei den Sportanlagen. Rückweg über dieselbe Route. Springen liegt an der Landbuslinie 29 – An- bzw. Rückfahrt ist während der Woche daher auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich.

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Claudia Hörburger betreibt seit zwei Jahren eine Jausenstation. LUAG 46

Von der Parzelle Springen gelangt man in ca. 20 Minuten ins Dorfzentrum bzw. in 15 Minuten zur Weißach und über die Wandfluhbrücke Richtung Sulzberg.


Gewinnspiel

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Termine

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Impressum

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MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LAND UND EUROPÄISCHER UNION

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Redaktion: Bernhard Ammann, Dietmar Hofer, Marion Hofer, Ulrich Höfert, Armin Schwendinger, Sabrina Zerlauth; Layout: Sabine Hagspiel, Stephan Ölhafen; Bildbearbeitung: Christoph Pallinger; Bildnachweis: Marcel Hagen, Othmar Heidegger, Dietmar Hofer, Marion Hofer, iStock, LK Vorarlberg, Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, Denise Neufert, Christoph Pallinger, Popp & Hackner/Vorarlberg Tourismus, Norman Radon, Dietmar Walser, Sabrina Zerlauth.

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Mohren Gambrinus

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Lebe die Harmonie

Mehr Infos auf www.mohrenbrauerei.at facebook.at/Mohrenbrauerei


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