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11/2019 | Ausgabe N° 3

<<i luag druf>> Zukunftspreis Echte Ländle Christbäume Ländle Eier aus Bezau

Unsere Land- und Forstwirtschaft. Wertvoll fürs Land.

CO2-Speichermaschine Wald

Regionales Fest von Baum bis Braten


LÄNDLE RACLETTE Natur, Chili + Pfeffer NEU: Der Ländle Raclette in Natur, Chili und Pfeffer - in der praktischen Scheibenpackung.

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Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg | Foto: ©Markus Gmeiner

Landwirtschaftsstrategie

Die Bäuerinnen und Bauern in Vorarlberg produzieren hochwertige Lebensmittel wie Fleisch, Obst und Gemüse und stehen im Dialog mit vielen Systempartnern. Partnerschaftliche Kooperationen mit Betrieben der Gemeinschaftsverpflegung, der Gastronomie, des Handels und des Tourismus sind wichtige Triebfedern für eine zukunftsfähige Landwirtschaft, welche nicht nur den bäuerlichen Familienbetrieben Wertschätzung und Wertschöpfung gewährleisten, sondern auch unsere Regionen und Talschaften lebenswert erhalten – ganz im Sinne der Landwirtschaftsstrategie „Landwirt.schafft.Leben“. www.vorarlberg.at/landwirtschafftleben LUAG 3


N° 3 | 11/2019

Inhalt

Ländle Gala & Zukunftspreis 2019 Die Gewinner 2019 Im Rahmen der Ländle Gala wurde der <<i luag druf>> Zukunftspreis überreicht.

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Regionale Produkte Wenn „Opa Luis“ zum Weihnachtsmann wird Mit dem Pferdeschlitten in den Christbaumwald – Alois Heidegger macht‘s möglich.

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Ländle Christbaum Produzenten Christbäume mit Ländle Gütesiegel sind bei 35 Produzenten in ganz Vorarlberg erhältlich – viele Serviceleistungen inklusive.

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Malawi-Projekt trägt erste Früchte Die Aufforstung trägt heuer erste Früchte – auch dank der Ländle Christbaum Spendenaktion.

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Nur das Beste zum Feste Traditionelle Kalbsbratwurst mit Sauerkraut oder doch lieber ein saftiger Braten – die Ländle Metzg steht für regionale Fleischqualität.

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Der Wald hat heuer komplett ausgelassen Imker Hermann Bohle über die diesjährige Honigproduktion und warum es den beliebten Waldhonig heuer nicht gibt.

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Wo das Gelbe vom Ei zu Hause ist Michael Natter ist auf dem Christahof in Bezau der Herr über 2.300 Hühner.

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Weihnachtszeit – Genusszeit Edelbrände von Vorarlbergs Spitzenbrennern – das Weihnachtsgeschenk für Genießer.

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ZUKUNFTSPREIS 2019 Im Rahmen der Ländle Gala wurde der <<i luag druf>> Zukunftspreis verliehen. Seite 6

MIT DEM PFERDESCHLITTEN ... ... zum Christbaumwald. Alois Heidegger aus Möggers macht diesen romantischen Adventszauber möglich. Seite 10

„nochgfrogt“ luag sprach mit Jürgen Sutterlüty über seine persönliche Einstellung zur Regionalität und die aktuellen Trends im Lebensmittelhandel.

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Wissen Christbaum-Facts Wussten Sie, dass die Nordmanntanne die beliebteste Christbaumart Österreichs ist? Wir präsentieren interessante Fakten zum Christbaum.

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Weihnachtstraditionen weltweit In Australien wird an Weihnachten der Grill angeworfen und hartgesottene Iren treffen sich zum Weihnachtsschwimmen. Was machen Sie?

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Gemüse neu entdeckt Kraut – das ehemalige „Arme-Leute-Essen“ wandelt sich immer mehr zum universalen Vitamingemüse im Winter.

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DER HERR DER HÜHNER Auf dem Christahof der Familie Natter in Bezau dreht sich (fast) alles um das Ei. Seite 28


Partner auf Augenhöhe

WinterquarTiere Im Sommer genießen viele Nutztiere den Auslauf im Freien. Doch wie verbringen sie den Winter?

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Service Schule am Bauernhof Bei Lehrausgängen zu landwirtschaftlichen Betrieben werden für Kinder Natur und Tier erlebbar.

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Rezepte Lammkeule mariniert mit Ländle Apfel

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Joghurt-Dessert mit Nussknusper und karamellisierten Äpfeln

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s ist erst ein paar Tage her, dass bei der Ländle Gala in der Kulturbühne AmBach in Götzis der landwirtschaftliche Zukunftspreis <<i luag druf>> in drei Kategorien verliehen wurde. Den Hauptpreis in der Kategorie Landwirtschaft gewann der Betrieb „Die kleine Farm“ aus Langen am Arlberg. Die Familie Battisti-Jochum übernahm 2008 – nach langem Überlegen – den kleinen defizitären Bergbauerhof und entwickelte ihn zu einem Vollerwerbsbetrieb. Mit nur vier Hektar Grünfläche werden Hühner, Wachteln und Schafe gehalten und daraus feine Spezialitäten wie zB Wachteleiernudeln, Eier und Lammfleisch hergestellt. Der Weg zum Erfolg führte über das hohe Engagement der Familie, in der Region exklusive Vertragspartner in der Gastronomie, Hotelerie und Handel zu finden und ganz im Sinne einer Vertragslandwirtschaft auf Augenhöhe erfolgreich zusammen zu arbeiten.

Im Ofen gebackener Topfen-Himbeer-Schmarren

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Kräutersalz, Rosmarin-Sirup, Risotto

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Strudel vom Weißkraut

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Schenken mit Mehrwert Selbstgemachte Geschenke kommen immer gut an. luag gibt Tipps, wie kleine Köstlichkeiten ganz einfach gezaubert werden können.

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„Holz von hier“ Das neue Label soll den Bau mit regionalem Holz in Vorarlberg fördern. Viele Betriebe sind bereits dabei.

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In der Kategorie Höhere Schulen überzeugten Schülerinenn der HLW Institut St. Josef in Feldkirch die Jury mit einem besonderen Kochbuch. Der Schwerpunkt des Buches liegt auf internationalen Speisen, hergestellt mit regionalen bäuerlichen Lebensmitteln. Die Schülerinen besuchten Höfe, nach selbst erstellten Kriterien wurden Nachhaltigkeit oder Tierwohl geprüft und dann Rezepte, auch für die Schulkantine, entwickelt. Auch die Schule selbst hat mit einigen Höfen bereits fixe Liefervereinbarungen. Den Sonderpreis Gastronomie – Kulinarik gab es für Spitzenkoch Jeremias Riezler aus dem Kleinwalsertal, der mit den Bauern vor Ort langfristig verlässliche Partner für seinen Betrieb gefunden hat und dadurch auch immer wieder neue Rezepte entwickelt.

Genial: CO2-Speichermaschine! Unser Wald ist gut für‘s Klima, da Bäume CO2 binden und Sauerstoff produzieren.

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Qualität mit Zustellservice Ofenholz aus Vorarlberg – regional und klimafreundlich – im Energiepreis billiger als Heizöl.

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Bauernadvent Märkte mit regionalen Lebensmitteln, Kunsthandwerk und vieles mehr bieten Veranstalter des Ländle Bur Bauernadvents.

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Wenn man etwas genauer hinsieht, zieht sich das Geheimnis des Erfolges wie ein roter Faden durch alle drei Einreichungen. Es geht um Vertragspartnerschaft zwischen Landwirtschaft, Gastronomie und Schulen, von der alle Seiten sehr profitieren. Aber nicht nur das: Vertragspartnerschaft bedeutet für die Partner beste Qualität, sichere Abnahme, und langfristige Planbarkeit. Dafür braucht es das Engagement von allen Seiten, aufeinader zuzugehen, Vertrauen aufzubauen, sich immer wieder auszutauschen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Die drei Gewinnerprojekte des <<i luag druf>> Zukunftspreises bestätigen das auf eindrucksvolle Weise und zeigen was möglich ist. Voraussetzungen für solche Partnerschaften gibt es im Ländle genug, man muss sie nur ernsthaft angehen. Davon profitieren im Endeffekt wir alle, sei es durch die Wertschöpfung vor Ort, die Pflege unserer Kulturlandschaft und somit der Sicherung einer hochwertigen Lebensmittelgrundversorgung.

Ausflugstipp Das Gauertal im Montafon bietet auch im Winter schöne Wandermöglichkeiten.

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Termine Interessante Veranstaltungen zu den Themen Landwirtschaft und regionale Lebensmittel.

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Josef Moosbrugger Präsident der Landwirtschaftskammer

Wald und Holz

Aktuell

Das luag-Weihnachtsgewinnspiel 20 Ländle Christb bäume zu gewinnen!

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www.laendle.at LUAG 5


Ländle Gala 2019

Die Landwirtschaftskammer Vorarlberg und die Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH haben am 15. November zur Ländle Gala nach Götzis geladen. Traditionell wurden bei diesem Fest die Preisträger des landwirtschaftlichen Zukunftspreises <<i luag druf>> 2019 gekürt. „Mein Betrieb – meine Zukunft“ lautete die diesjährige Auschreibung in der Hauptkategorie Landwirschaft des <<i luag druf>> Zukunftspreises. Dabei ging es um die betriebliche Ausrichtung und Aussstattung, um den landwirtschaftlichen Betrieb erfolgreich, nachhaltig und – soweit wie möglich – energieautark in die Zukunft zu führen. Die beeindruckenden Einreichungen sorgten für spannende Diskussionen bei der Jury, bevor als Sieger die Familie BatttistiJochum aus Langen am Arlberg feststand. Auch in der Kategorie Höhere Schulen wurde es spannend, bis sich die HLW St. Josef aus Feldkirch als Siegerin durchsetzten konnte. Ein Sonderpreis wurde in der Kategorie Gastronomie – Kulinarik vergeben, der ins Kleinwalsertal ging. Ausgezeichent wurde der Spitzenkoch Jeremias Riezler, der ein besonderes Augenmerk auf regionale Lebensmittel legt, welche er von vielen landwirtschaftlichen Betrieben des Tales regelmäßig bezieht und kulinarisch veredelt. Bei der 14. Ländle Gala in Götzis wurden nun diese Projekte ausgezeichnet. Rund 300 Gäste aus Landwirtschaft, Wirtschaft und Politik LUAG 6

kamen, um zu gratulieren und sich bei Köstlichkeiten aus regionaler Erzeugung auszutauschen. Die Gastgeber LK-Präsident Josef Moosbrugger und GF Mag. Marcel Strauß (Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH) freuten sich, die vielen Besucherinnen und Besucher begrüßen zu können.

Vorarlberg am Teller Im Rahmen der Gala wurden auch Zertifizierungsurkunden an elf „Vorarlberg am Teller“-Betriebe aus dem Bereich Großküchen vergeben. Dabei geht es um Betriebe, die sich um einen hohen Einsatz regionaler Erzeugnisse in den Lebensmittelgruppen Milch/Milchprodukte, Fleisch/Fleischprodukte sowie bei Gemüse und Obst bemühen. Auch die Jahressieger aus an-

Die CeresAward Gewinner Karl Lingenhel und Margit Ilg.


DIE PREISTRÄGER 2019 KATEGORIE LANDWIRTSCHAFT • Die kleine Farm, Familie Battisti-Jochum Langen am Arlberg KATEGORIE HÖHERE SCHULEN • HLW Institut St. Josef, Feldkirch SONDERPREIS GASTRONOMIE - KULINARIK • Jeremias Riezler, Biohotel Walserstuba, Riezlern VORARLBERG AM TELLER 4 Gabeln: • Landesberufsschule Lochau • Ländle Gastronomie GmbH • Vorderlandhus Röthis 3 Gabeln: • 3L Gastronomie • Sozialzentrum Altach • SeneCura Kliniken- und Heimbetriebs gGmbH, Sozialzentrum Lauterach • SeneCura Kliniken- und Heimbetriebs gGmbH, Sozialzentrum Hohenems/Herrenried • SeneCura Kliniken- und Heimbetriebs gGmbH, Sozialzentrum Hard • SeneCura Kliniken- und Heimbetriebs gGmbH, Sozialzentrum Bludenz • Bäuerliches Schul- und Bildungszentrum, Hohenems 2 Gabeln: • SeneCura Kliniken- und Heimbetriebs gGmbH, Sozialzentrum Dornbirn

deren Wettbewerben der Landwirtschaftskammer – wie die besten Senner, Brenner oder Moster – wurden noch einmal vorgestellt.

Für die ausgezeichnete Bewirtung der Gäste zeigte sich „gächters amBach“ verantwortlich. Charmant und humorvoll wurde die Ländle Gala von Kerstin Polzer moderiert und für beste musikalische Unterhaltung und Stimmung sorgte das Markus Linder Trio. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Gala wurde bei Musik und feinsten Ländle Spezialitäten bis spät in die Nacht gefeiert, ge-

plaudert und gelacht. Ein besonderer Dank für die langjährige Unterstützung des <<i luag druf>> Zukunftspreises gilt den beiden Hauptsponsoren illwerke/vkw und Vorarlberg Tourismus und natürlich allen Sponsoren, die zum Gelingen der Ländle Gala beigetragen haben. Ein besonderes Dankeschön auch an die Jury unter Vorsitz von Mag. Brigitte Plemel, der auch Andreas Neuhauser (illwerke/vkw), Angelika Walser (Bildungsdirektion Vorarlberg), Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann, Vorjahressieger Karl Lingenhel und Mike Pansi (Präsident der Köche Österreichs) angehören. Weitere Fotos: vbg.lko.at und www.laendle.at/zukunftspreis-2019

LK-Präsident Josef Moosbrugger und GF Marcel Strauß (Ländle Qualitätsprodukte Marketing) konnten viele Gäste begrüßen.

Das Markus Linder Trio sorgte für musikalischen Humor.

Kulinarik & Musik

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Die Gewinner 2019

des land- und forstwirtschaftlichen Zukunftspreises <<i luag duf>>

Wieder einmal war die Ländle Gala der würdige Rahmen für die Verleihung des land- und forstwirtschaftlichen Zukunftspreises <<i luag druf>>. Die Gewinner stellen wir hier vor. KATEGORIE LANDWIRTSCHAFT

SIEGER: Familie Battisti-Jochum, Langen am Arlberg

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as Abenteuer „Die kleine Farm“ startete im Jahr 2008. Josef Jochum, Landwirt mit Leib und Seele, erlitt im 85. Lebensjahr einen Schlaganfall. Seine Frau Erna, selbst hochbetagt, konnte die Pflege nicht übernehmen. Nun lag es an seiner Tochter Karin und ihrem Mann Paul, Beruf, Landwirtschaft und Pflege zu kombinieren und aus dem Hobby, das mehr kostete als es einbrachte, einen erfolgreichen landwirtschaftlichen Betrieb mit Direktvermarktung und Zimmervermietung zu machen. Das ist ihnen mehr als gelungen. Auf der kleinen Farm leben mittlerweile 500 Hühner, über 500 Wachteln und 15 Mutterschafe mit ihrem Schafbock und ihren Lämmern. Auf der Magerwiese stehen im Sommer zahlreiche Bienenstöcke. Hier wird der geschmackvolle Klostertaler Gebirgshonig des Brazer Bienenzuchtvereins gewonnen. Zu der kleinen Farm gehören auch zehn Hektar Buchenwald, der auf dieser Seehöhe eine Besonderheit darstellt. Er ist Teil des Natura 2000 Gebietes Klostertaler Bergwälder und wird von zahlreichen Vögeln bewohnt. Der Altbestand mit Stall und Heustadel aus dem Jahr 1880 wurde renoviert. 2012 erfolgte der Neubau des Hühnerstalles an das Altgebäude – mit der Vorgabe, das Gesamtbild zu bewahren. „Die Wachteln sind unser Nischenprodukt. Die Eier werden am Hof ausgebrütet und die Küken aufgezogen. Die Eier finden in der Gastronomie Verwendung, werden aber auch in den SPAR-Märkten im Klostertal verkauft“, erklärt Karin Battisti-Jochum.

Glückliche Sieger: Stefan, Karin und Paul Battisti-Jochum LUAG 8

Karins Spezialitäten sind in der Region sehr gefragt. Eine besondere Spezialität sind die selbstgemachten Wachteleiernudeln. Die Produkte werden auch ab Hof direkt vermarktet. Zukünftig soll die Anzahl der Schafe kontinuierlich wachsen, deshalb will Familie Battisti-Jochum auch die Vermarktung der Schafwolle als Dünger in Angriff nehmen. Um einen Beitrag gegen den Plastikmüll zu setzen, wurde die Verpackung der Wachteleier auf Kartonagen umgestellt. Die selbst gemachten Nudeln werden ebenfalls in Papiersäckchen verpackt. Die Hofenergie kommt aus einem Mix von eigenem Holz, einer Solaranlage (seit 2001) sowie einer Photovoltaikanlage (seit 2017). Die Hausgäste können ihre Autos an der hauseigenen Stromtankstelle aufladen. Nur für die landDie kleine Farm ist zu über wirtschaftlichen Geräte braucht 90 Prozent energieautark. es noch etwas Diesel. „Die Familie Battisti-Jochum hat eindrucksvoll bewiesen, dass man auch heute noch erfolgreich in die Landwirtschaft einsteigen kann. Mit viel Kreativität, Fleiß und Vermarktungstalent haben sie aus einem unwirtschaftlichen Kleinbetrieb einen Vollerwerbsbetrieb geformt, der durch seine Produktpalette und die ausgezeichnete Energiebilanz nachhaltig besondere Spezialitäten erzeugt”, hieß es in der Jurybegründung.


KATEGORIE HÖHERE SCHULEN

SIEGER: 3. KLasse 2018/19 HLW St. Josef, Feldkirch Die Schülerinnen der letztjährigen 3. Klasse der HLWB/HLW St. Josef in Feldkirch haben ein Kochbuch-Projekt „Inter-regionale Küche, heimische Lebensmittel mit globalem Flair” eingereicht. Schon bald, nachdem die Entscheidung für dieses Projekt getroffen wurde, standen auch die Prinzipien, die als Grundkonzept über die Erstellung der Rezepte bis zum Verkauf und zur Anwendung des Buches dienen würden, fest. Regionalität, Nachhaltigkeit, artgerechte Tierhaltung, biologischer Landbau sowie kulturelle Vielfalt sollten im Mittelpunkt des Werkes stehen. Über das Schuljahr standen ca. 80 Unterrichtseinheiten zur Verfügung, die teilweise als Blockunterricht abgehalten, aber auch für Lehrausgänge und Betriebsbesichtigungen genutzt wurden. Die Schülerinnen suchten nach typischen regionalen und saisonalen Lebensmitteln und überlegten sich dann internationale Rezepte, die im fachpraktischen Unterricht entwickelt und ausprobiert wurden. Anschließend wurden bäuerliche Lieferanten gesucht. Die Teams erstellten einen Interviewleitfaden, mit dessen Hilfe sie Berichte für das Kochbuch verfassten. Entstanden ist ein etwas anderes Kochbuch für eine Küche mit internationalem Flair aus heimischen Lebensmitteln. Die Projektgruppe bestand aus den 15 Schülerinnen der 3HLWB und dem Lehrer Robert Rewitzer, der als Projektleiter fungierte.

der Schülerinnen und Informatives zu den bäuerlichen Produzenten, Verarbeitungs- und Handelsbetrieben. Der intensive Kontakt zu den bäuerlichen Lieferanten, der kreative Umgang mit Lebensmitteln, der weltoffene Blick auf die Köstlichkeiten aus verschiedenen Küchen dieser Welt in der international zusammengesetzten Klasse verdient zu Recht den Zukunftspreis“, so Juryvorsitzende Mag. Brigitte Plemel.

SONDERPREIS GASTRONOMIE – KULINARIK SIEGER: Jeremias Riezler, Biohotel Walserstuba, Riezlern

Den Sonderpreis „Gastronomie – Kulinarik“ ging an den Spitzenkoch Jeremias Riezler. Die regionale Küche bestimmt seit 2007 sein Handeln und Denken in seinem Hotel Walserstuba in Riezlern im Kleinwalsertal. In seinem Haus, das er gemeinsam mit Gattin Bettina führt, werden aus Überzeugung zum Großteil regionale Lebensmittel verarbeitet. Rund 80 Prozent des Wareneinsatzes in der Küche stammen aus der Region, davon werden mindestens 70 Prozent direkt von den bäuerlichen Betrieben bezogen. Regelmäßig werden Wild ausschließlich von den Jägern des Tales und Fleisch (Kalb, Rind, Schaf), aber auch Gemüse oder Riebel aus regionalen Betrieben gekauft. In inspirierenden Gesprächen mit den Bäuerinnen und Bauern entstehen neue Ideen, die in neue Gerichte einfließen. „Eine Partnerschaft Landwirt–Koch funktioniert wie eine gute Ehe: Beide Seiten wissen, was sie aneinander haben, und vertrauen einander. Handschlagqualität ist ein absolutes Muss. Bei Problemen muss offen und ehrlich miteinander gesprochen werden, dann lösen sich alle Probleme beinahe von selbst und die Beziehung wird fit für die Zukunft“, so Jeremias Riezler.

Die Schülerinnen können stolz auf ihr gelunges Projekt sein. „Was die die Schülerinnen der 3. Klasse der HLW Institut St. Josef als Projekt eingereicht haben, hat die Jury begeistert. Das Kochbuch ist eine bunte Rezeptsammlung von international bekannten Gerichten, gekocht mit regionalen Produkten, ergänzt um Lieblingsrezepte

Jeremias Riezler ist ein kulinarischer Zauberer, der besonders auf regionale Lebensmittel setzt.

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Wenn „Opa p Luis“ zum Weihnachtsmann wird Mit dem Schlitten oder der Kutsche den Weihnachtsbaum holen. Alois Heidegger macht diesen romantischen Adventszauber in Möggers möglich.

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ein, einen langen Bart trägt Alois Heidegger nicht. Es ist also nicht so, als dass man den 69-Jährigen mit einem Weihnachtsmann verwechseln könnte. Aber doch steckt in „Opa Luis“, wie er genannt wird, ein wenig jenes romantischen Zaubers, der Kinder in der Adventszeit verzückt.

Wenn es dann kurz vor dem großen Fest noch schneit, steht dem Wintermärchenland, das der Senior vermittelt, nichts mehr im Wege. Dann heißt es, hinauf auf den Schlitten und hinein in den Wald zum Christbaum holen. Und sollte kein Schnee liegen, erfolgt die Fahrt mit der Kutsche. Gezogen werden die Gefährte von den beiden Rössern Ringo und Ronja. Die zwei Schwarzwälder Füchse stehen ihm bereits seit vielen Jahren zur Seite und sind im wahrsten Sinne des Wortes seine Zugpferde in Sachen Ländle Christbaum Verkauf. „Bei den Kleinen aber auch Großen haben diese Fahrten bereits eine große Tradition. Deshalb mache ich es auch weiterhin“, sagt der Landwirt aus Möggers, der eigentlich schon im Ruhestand ist.

Apfelpunsch und Keksle In der Adventszeit geht es bis zu drei Mal täglich ab in den Wald. Zwischen 12 und 14 Leute haben auf Schlitten bzw. Kutsche Platz. So werden auch Schulklassen und Kindergartengruppen kutschiert. Als kleine Wegzehrung sind Apfelpunsch – natürlich alkoholfrei – und Keksle mit an Bord. Mit seinen Fahrten will Alois Heidegger allen Interessierten den Wald und die Natur ein Stück näherbringen. Das war auch ursprünglich die Idee, als er vor mittlerweile über 20 Jahren begann, seine Pferde einzuspannen. Mit dabei ist auch ein Esel, der brav neben dem Gefährt dahin trottet. Einen halben Kilometer beträgt die Tour vom Biohof Heidegger in den Wald. „Je nach Witterung fahre ich dann einen Umweg zurück, damit die Teilnehmer mehr erleben können“,

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schlägt das Herz des vierfachen Vaters und achtfachen Opas ganz besonders für die Kleinen. Der Ausflug führt zu einer lebenden Krippe mit Esel, Ochs, Ziegen und Hase. Abends ist die kleine mit Moos bedeckte Hütte beleuchtet.

Ein Pionier in vielen Bereichen

Spuren im Schnee In Fahrt gekommen steigt die Aufregung bei den kleinen Gästen von Minute zu Minute. Und wenn dann im Schnee noch die eine oder andere Spur entdeckt wird, kennt die Neugierde keine Grenzen mehr. „Stammen sie von einem Fuchs, einem Hasen oder Reh wollen die Kinder dann wissen“, erzählt Heidegger, der in diesen Momenten wohl doch zu einer Art „Santa Claus“ wird.

Pferde gehörten früher zur Landwirtschaft dazu Als der Endsechziger selbst ein Kind war, prägten noch Pferde das Bild in der heimischen Landwirtschaft. „Ich war acht, als der Vater den ersten Traktor mit 15 PS anschaffte.“ Ein Ross gehörte aber dazu und so entwickelte auch Alois früh eine Bindung zu den Tieren. Vieles von früher wurde in einem 2011 gedrehten Film namens „Waldarbeiten anno dazumal“ festgehalten, der originalgetreu zeigt, wie einst Mensch und Tier vollen Einsatz gaben, um das Holz zu fällen und zu transportieren. Für Alois Heidegger selbst eine Möglichkeit, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen.

Ein Wald voller Ländle Christbäume Wo heute auf fünf Hektar sein Weihnachtswald steht, gab es vor 30 Jahren – durch starke Wildbisse – praktisch keine einzige Weißtanne mehr. Durch die Reduktion des Wildes und die Pflege ist eine neue Pracht entstanden – mit Weißtannen und Fichten. Wer will, kann sich einen speziellen Baum aussuchen und ihn selbst schlagen. Regionaler kann ein Christbaum nicht mehr sein.

Auch wenn Alois Heidegger vor allem wegen seiner Schlitten- und Kutschenfahrten eine „kleine Legende“ ist, zeigte er sich auch in manch anderen Dingen als Vorreiter. „Als Junger habe ich schon viel ausprobiert und galt in der Landwirtschaft als Rebell“, blickt er lachend zurück. Bereits 1994 stellte er den Betrieb auf einen Biohof um, den ersten im Leiblachtal. „Ich war auch der erste, der im Tal einen Laufstall hatte“, ergänzt er. 1976 hatte Alois Heidegger den ersten gekörten Schwarzbunte Holstein-Friesian Stier, was großes Aufsehen erregte, da bis dato in Vorarlberg nur Braunvieh gezüchtet und gehalten werden durfte. Nach langen Verhandlungen wurde daraufhin das Vorarlberger Landestierzuchtgesetz überarbeitet, sodass heute jeder Landwirt die Rassen halten darf, die er will.

Mutterkuhhaltung für Ländle Bio-Freilandrind Den Hof führt mittlerweile Sohn Josef. Vor fünf Jahren hörte Familie Heidegger mit der Milchwirtschaft auf und begann mit Mutterkuhhaltung für Freiland-Beef. Die Hälfte davon wird selbst vermarktet. Jeden Sommer verbringt „Opa Luis“ mit seiner Frau Annelies auf der Alpe Hochegg in Sibratsgfäll – mit dabei, die Mutterkühe seines Sohnes. Als Obmann der Pferdefreunde Möggers organisiert Alois auch das jährlich stattfindende „Rösslar-Fäscht“, welches im August 2020 das 30-Jahr-Jubiläum feiert. Die nächsten Wochen sind jedoch für Christbaumfahrten reserviert. Und wer weiß: Vielleicht ist Alois Heidegger ja doch ein Weihnachtsmann. Eben einer, der mit Rössern statt mit Rentieren unterwegs ist.

Familie Heidegger

73/85198 6900 Möggers, Sättels 31, T 055 t/christbaum alois.heidegger@vol.at, www.laendle.a Ländle Christbaum Verkauf ab Hof Mondphasenschnitt hnitten werden Bäume können selber im Wald gesc ald Pferdeschlittenfahrt zum Christbaumw ulklassen möglich) Sch und pen (auch für Kindergartengrup lich mög er • Baumlagerung bis 24. Dezemb www.laendle.at/rind • Ländle Bio Freilandrind ab Hof, ng n: jjosef.heidegger@gmx.at Bestellunge

• • • •

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Der Christbaum Die erste Erwähnung eines Christbaumes stammt aus dem Jahr 1419. Die Freiburger Bäckerschaft hatte einen Baum mit allerlei Naschwerk, Früchten und Nüssen behängt, die die Kinder nach Abschütteln an Neujahr plündern durften. Da der Christbaum lange Zeit als heidnischer Brauch galt, wurde er erst im 19. Jahrhundert zum Volksbrauch.

Auch heute gehört ein festlich geschmückter Baum bei den meisten Familien zu Weihnachten dazu. Immer mehr Konsumenten achten auch beim Weihnachtsbaum auf Regionalität. Durch den Kauf eines Ländle Christbaumes bleibt die Wertschöpfung im Land. Die kurzen Transportwege entlasten die Umwelt und garantieren maximale Frische und längere Haltbarkeit.

WOHER STAMMEN DIE CHRISTBÄUME? Herkunft der in Vorarlberger verkauften Bäume Vorarlberg

120.000 ...

20 %

... Hektar Anbaufläche für Christbäume gibt es in Europa.

Ungarn

45 %

Die größten davon befinden sich in Deutschland mit 25 % (vor allem Nord-Deutschland), gefolgt von Dänemark mit 20 %, Polen mit 11 %, Großbritannien mit 10 % und Frankreich mit 8 %.

Dänemark

17 %

Allerdings, 84 % ...

Österreich (ohne Vorarlberg)

... der Konsumenten und Konsumentinnen finden es wichtig, einen österreichischen Christbaum zu haben.

9%

Deutschland

9%

Quelle: GfK, Christbaumverhalten 2016

Quelle: LK Vorarlberg, Forst & Umwelt, 2019 (Schätzung in %)

EIGENVERSORGUNGSGRAD

20.000 ...

bei Christbäumen | Vergleich Vorarlberg – Österreich

Vorarlberg

Österreich

20 % Eigenversorgung

... Christbäume werden ca. pro Jahr in Vorarlberg geerntet – ungefähr dieselbe Menge wird jährlich wieder aufgeforstet.

80 % Import (davon 9 % aus „Rest-Österreich“)

90 % Eigenversorgung

34 ... 10 % Import

... Hektar Christbaum-Anbaufläche gibt es ca. in Vorarlberg – davon 29 Hektar in Kulturen und 5 Hektar auf Waldboden.

6.500 ... Quelle: LK Vorarlberg, Forst & Umwelt, 2019 LUAG 12

... Christbaum-Pflanzen wachsen ungefähr auf einem Hektar.


CHRISTBAUM-VORLIEBEN

Befragung beliebteste Baumarten Österreichs

Die Nordmanntanne ...

64 % Nordmanntanne 10 % Fichte 2 % Blaufichte 12 % andere Tannenarten 12 % keine Angaben

... wurde im Jahre 1842 nach dem finnischen Biologen Alexander von Nordmann (1803 – 1866) benannt, nachdem er sie 1835 im Kaukasus (im heutigen Georgien) entdeckt hatte. ... kann ein Höchstalter von 500 Jahren erreichen.

Quelle: GfK, Christbaumverhalten 2016

NATÜRLICH VS. KÜNSTLICH

Österreichs Haushalte setzen auf Natur

Natur-Christbaum 2.648.000

72 %

18 % kein Christbaum 662.000

10 % Plastik-Christbaum 368.000

WUSSTEN SIE’S? Der berühmteste Weihnachtsbaum der Welt steht beim Rockefeller Center in New York. Der Baum ist zwischen 23 und 27 Meter hoch und erstrahlt dank der mehr als 50.000 LED-Lichter. Die Lichterkette hat eine Gesamtlänge von 8 bis 10 Kilometern.

Quelle: ARGE NÖ Christbaumproduzenten, 2016

„Nation‘s Christmas Tree“ ... Der General Grant Tree ist ein 1.500 bis 1.900 Jahre alter Riesenmammut57 baum in Kalifornien und mit über 81 Meter Höhe und einem Volumen von 1.35 ge Kubikmetern einer der größten Bäume der Erde. US-Präsident Calvin Coolidg erklärte den Baumriesen 1926 zum „Nation’s Christmas Tree“.

Ein durchschnittlicher Christbaum von 2 Meter Höhe erscheint dagegen wie ein „Zwerg“.

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Ländle Christbaum Produzenten Ort

Name

Verkauf 2019

Alberschwende, Achrain 67

Bereuter Konrad, T 05575/4123 bereuter.konrad@aon.at

Alberschwende, Burgen 726

Flatz Helmut, 05579/4967 flatz.tobias@hotmail.com

Bildstein, Schneider 193

Böhler Herbert, T 05572/414 17 gwaibl@gmx.at

Bregenz, Fluh 24c

Sieber Gerhard, T 0664/5809721 daniel.sieber1992@gmail.com Verkauf ab 12.12.

ab Hof, 13.-14.+20.21.12. GH Löwen 8.12. Christkindlmarkt ab 12.12. ab Hof Wolfurt, Weberstraße ab 12.12. Mo-Sa Bauernhof Jäger, Bregenz & Lässer‘s Schlösslehof, Hard ab 11.12., 8:00-12:00 und 13:00-18:00 Uhr ab 12.12., 9:00-19:00 Uhr (außer sonntags) ab Kultur GechelbachEschenau ab Hof

Dornbirn, Höchsterstraße 131

Danner Karl

Dornbirn, Watzenegg 15

Kaufmann Christbaumhof, www.kaufmannbaum.at

Dornbirn, Nesselweg 6

Schwendinger Christbaum T 05572/26357, m.schwendinger@inode.at

Dornbirn, Rädermacher 5

Spiegel Heinz, heinz.spiegel@gmx.net

Dornbirn, Sonnengasse 19

Winsauer Anton, T 05572/34650

Eichenberg, Wanne 8

Bernhard Elisabeth, T 05574/52577

Feldkirch, Rüttenenstraße 43

Agrargemeinschaft Altgemeinde Altenstadt T 0664/88188430, kanzlei@agraraltenstadt.at

Feldkirch, Alberweg 7a

Agrargemeinschaft Tosters dietmar.schoech@gmx.at

Frastanz, Rainweg 4

Lederle + Güfel Christbaumkultur guefel.gerhard@gmail.com

Gaißau, Gartenstraße 28b

Fink Peter, office@fink-peter.at T0650/7813612

ab 10.12. Apotheke Höchst & Imbiss Herbert, Gaißau Verkauf 10.–21.12. 9:00–17:00 Uhr (außer sonntags) Verkauf beim Sunnahof Tufers, Göfis Höchster Gemeindehafen, 21.-24.12. ab 8.12. ab Hof

Göfis, Tufers 33

Sunnahof Tufers www.sunnahof.or.at

Göfis, Kirchstraße 2

Gemeinde Göfis www.goefis.at

Höchst, Förstergasse 10a

Bauer Erwin Christbaumkulturen e.bauer@cable.vol.at

Höchst, Deltastraße 3

Vollmar Johannes, T 0664/8961165 j.vollmar@gmx.at

Hohenems, Schloßplatz 8

Waldburg-Zeil Gutsverwaltung, T 05576/ 74555-50, stefan.mayer@palast-hohenems.at

Hörbranz, Allgäustraße 134

Familie Jochum, www.christbaum-jochum.com

Krumbach, Engisholz 92

Steurer Werner, lisi-steurer@aon.at

Langen b. Bregenz, Birkenweg 59 Konzett Albert T 05575/4486, birkenberger@aon.at

Der Christbaum mit Ländle Gütesiegel www.laendle.at/christbaum LUAG 14

ab 9.12. 8:00-20:00 Uhr Verkauf ab 1.12. nach tel. Vereinbarung Schießstand Altenstadt & Gisinger Au 20.+21.12. Kirchplatz Tosters, 14.12., 8:00-10:00 Uhr 21.-23.12.

9.-13.12. 13:30-18:00 Uhr, 14.-22.12. 10:0018:00 Uhr ab Hof ab Hof, nach tel. Vereinbarung ab 2.12. 9:00-17:00 Uhr

Nur echt mit dem STERN!

Leistungen x x x

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auf Anfrage x x


Ludesch, Rottaweg 22

Agrar Ludesch, mario@agrar-ludesch.at

Ludesch, Walgaustraße 118

Gärtnerei Metzler T 05550/3334-0, metzler.paul@vcon.at

Mellau, Hinterbündt 83

Dietrich Georg, georg-dietrich@hotmail.com T 0664/2841069

Möggers, Sättels 31

Heidegger Alois T 05573/85198, alois.heidegger@vol.at

Nenzing, Am Platz 10

Agrar Nenzing, verwaltung@agrar-nenzing.at www.agrar-nenzing.at

Rankweil, Walgaustraße 19

Agrargemeinschaft Rankweil office@agrar-rankweil.at, www.agrar-rankweil.at

Rankweil, Sulzer Weg 2

Landesforstgarten Vorarlberg, T 05522/73232 landesforstgarten@vorarlberg.at

Schlins, Brunnenweg 1

Rauch Elmar, T 0664/878 80 99, elmar.rauch@gmx.at

Sulz, Austraße 32

Frödischtalholz, info@gemeinde-sulz.at T 0664/7637384

Sulzberg, Schüssel 293

Hagspiel Bernhard, T 0676/83290821 abhagspiel@vol.at

Thüringen, Faschinastraße 10

Agrar Thüringen, stuchly.othmar@utanet.at

Weiler, Hanenberg 17

Agrargemeinschaft Weiler, agrar-weiler@aon.at T 0664/7637384

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ab Hof, Verkauf 21.12.19, 8:00-12:00 ab Betrieb ab 10.12.19 ab 10.12. ab Hof Fahrt mit Pferdeschlitten Agrargebäude Verkauf 20.+21.12.19 Holzhof Letze 18.-21.12. 11.-23.12., 8:00-17:00, 24.12. bis 12:00 Uhr ab Hof und in der Kultur ab 10.12. Bauhof Sulz 21.12., 9:00-12:00 ab Hof und ab 2. Advent im Lagerhaus Sulzberg Dorfplatz Thüringen 21.12., 8:00-12:00 Forsthaus Hanenberg 20.+21.12.

Vorauswahl in der Kultur möglich

Mondphasenschnitt

Bäume selber schneiden möglich

lebende Christbäume im Topf

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Helfen auch Sie! Mit Ihrer freiwilligen Spende beim Kauf eines Ländle Christbaums unterstützen Sie ein Aufforstungsprojekt von „Bruder und Schwester in Not“ in Malawi.

www.bruderundschwesterinnot.at www.laendle.at/christbaum LUAG 15


Malawi-Projekt trägt erste Früchte Seit einigen Jahren unterstützen die Ländle Christbaum Produzenten ein Aufforstungsprojekt in Malawi. Nun tragen die ersten Bäume Früchte. „Ein Riesenerfolg“, freut sich Markus Fröhlich von „Bruder und Schwester in Not“, der das Projekt begleitet.

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ährend jede/r Österreicher/-in laut Statistik heuer rund 350 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgibt, kämpfen Menschen in Afrika täglich ums nackte Überleben. Umso schöner ist es dann, wenn man mit dem Kauf eines echten Ländle Christbaumes Gutes tun kann. Seit mittlerweile vier Jahren unterstützen die Ländle Christbaum Produzenten ein Projekt im malawischen Dorf Malambo. Sie bieten die Möglichkeit einer freiwilligen Spende an die katholische Organisation „Bruder und Schwester in Not“ beim Christbaumkauf an. Jedes Jahr sind einige tausend Euro zusammengekommen. Das Geld wurde unter anderem für den Kauf von Setzlingen verwendet, die von den Bewohnern vor Ort gepflanzt wurden.

Nachhaltige Bewirtschaftung und Klimaschutz Heuer trugen die Bäume erstmals Früchte. „Die Familien haben gestrahlt, als sie die Papayas gesehen haben“, erzählt der Rankweiler Markus Fröhlich, der sich vor Ort ein Bild gemacht hat. Für die Menschen bedeutet dies jedoch viel mehr, können sie sich doch dadurch eine wirtschaftliche Grundlage schaffen. Das ganze Projekt wird im Rahmen des Schulunterrichts durchgeführt. Das schafft auch ein Bewusstsein für LUAG 16

nachhaltige Bewirtschaftung. Gleichzeitig wird durch die laufende Aufforstung auch etwas für den Klimaschutz unternommen und die Bodenerosion bekämpft.

Ein Setzling kostet 60 Cent Auch in diesem Advent wird die Aktion von den Ländle Christbaum Produzenten wieder unterstützt. Jeder Euro ist dabei wertvoll, denn das Aufforstungsprojekt soll weitergehen. „Ein Setzling kostet ca. 60 Cent“, erklärt Markus Fröhlich. Für die Einheimischen ist das viel Geld, denn das durchschnittliche Monatseinkommen liegt bei rund 25 Euro. Auch Mango, Orangen und Cashew-Nüsse wurden schon gepflanzt.

Wasserversorgung wird ausgebaut Sechs Schwestern kümmern sich vor Ort in der Buschambulanz um die medizinische Versorgung sowie die schulische Ausbildung der Kinder. Ein Meilenstein war der Bau eines Brunnens, mit dem die Wasserversorgung gesichert wurde. Die Pumpe für den Brunnen wird mit Wind- bzw. Solarenergie betrieben. Nun soll die Versorgung durch Erschließung weiterer Wasserquellen ausgebaut werden. Jede/r kann beim Kauf eines Ländle Christbaumes mit einer freiwilligen Spende dazu beitragen. Zudem wird am dritten Adventsonntag in den Pfarren in Vorarlberg für die „Bruder und Schwester in Not“Stiftung der Diözese Feldkirch gesammelt. www.bruderundschwesterinnot.at


Nur das Beste zum Feste Auch zur Weihnachtszeit erfreuen sich regionale Produkte großer Beliebtheit. Die traditionelle Kalbsbratwurst mit Sauerkraut oder ein saftiger Braten – achten Sie auf Qualität aus dem Ländle!

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ie sechs Ländle Metzger legen großen Wert auf heimische Lieferanten und traditionelle Fleischverarbeitung. Faire Preise für die Landwirte der Region ermöglichen eine gute Haltung der Tiere. Die Einhaltung der Qualitätsrichtlinien wird zweimal jährlich von der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH sowie externen Kontrollstellen überprüft.

Breitgefächertes Sortiment Neben einem breiten Sortiment an Fleisch- und Wurstwaren bieten einige Ländle Metzg Betriebe auch hausgemachte Fertiggerichte, Jausen (heiße Theke), Mittagsmenüs und Partyservice an. Gerne geben sie auch Tipps zur richtigen Zubereitung, damit Ihr Braten stets perfekt gelingt – nicht nur an Weihnachten.

Feinstes vom Kalb zur Weihnachtszeit Eine besondere Spezialität der Ländle Metzger ist das Kalbfleisch. Das zarte und magere Fleisch der Kälber ist für alle Garmethoden vom Kochen über Braten, Schmoren, Dünsten bis hin zum Kurzbraten und Grillen bestens geeignet. Neben dem Verkauf der Edelteile des Kalbes werden die Abschnitte zu feiner Vorarlberger Kalbsbratwurst verarbeitet. Serviert mit Sauerkraut gilt die Kalbsbratwurst bei vielen Vorarlberger Familien seit jeher als das traditionelle Weihnachtsessen an Heiligabend.

www.laendle.at/metzg

Dür Hohenweiler

Mangold Weiler

Klopfer Lauterach

Hosp Satteins

Pfleghar Bludenz

Fink Martin DornbirnLUAG 17


Weihnachtstraditionen im Ländle und anderswo ... Der Advent war ursprünglich eine Zeit des Wartens. Eine Zeit des Fastens. Es wurde nicht getanzt, es wurde nicht gefeiert, in Vorfreude auf das große Fest nach dem vierten Adventsonntag.

I

n früheren Zeiten gab es Weihnachtskekse traditionell erst zum Weihnachtsfest. Das Abwarten, das Warten auf die besonderen Tage der Ankunft des Herrn, ein schönes Essen und der Keksteller hatten eine besondere Bedeutung. Heutzutage wird mit den Keksen eher nicht mehr bis Heiligabend gewartet, sie werden schon den ganzen Advent über genossen. Umso mehr wird aber auf ein schönes traditionelles Festessen Wert gelegt. Früher hatte der klassische Braten noch den Vorteil, dass er während des Kirchengangs im Ofen vor sich hin braten konnte. Andere Gerichte richteten sich nach den im Winter vorhandenen bzw. gelagerten Zutaten. Seien es die Gerstensuppe und der italienische Salat mit Karotten, Kartoffeln, Erbsen und Gurken aus dem Lager oder traditionell die Ländle Kalbsbratwurst mit Sauerkraut oder Kartoffelsalat. Auch heute noch sind viele der traditionellen Gerichte an Heiligabend auf den Tellern von Herrn und Frau Vorarlberger/-in zu finden – wenn auch vielleicht aus anderen Gründen als früher: LUAG 18

Der Star: Der Festtagsbraten (Gans, Ente, Rind etc.) ist weiterhin häufig zu finden. Oft wird daraus ein pompöses Essen. Man steht stundenlang in der Küche und will die Familie mit einem besonderen Menü überraschen. Denn ein besonderer Anlass hat ein besonderes Mahl verdient. Das schnelle Essen: Weihnachten bedeutet leider oft auch Stress. Am 24. Dezember müssen noch der Baum geschmückt, die letzten Geschenke verpackt oder gar besorgt werden. Nicht jeder hat dann noch die Muße, ein großes Menü zu zaubern. Da bietet sich der Klassiker an: Ländle Kalbsbratwurst mit Kartoffelsalat oder Sauerkraut. Schnell und immer wieder gut. Das gesellige Essen: Mit Raclette und Fondue gibt es zwei traditionelle Gerichte, die gut vorzubereiten sind, das gesellige Beisammensein fördern und den jeweiligen Vorlieben bzw. der Kreativität Freiraum lassen.

Wussten Sie‘s ...?

reibweise für Christmas. X-mas ist keine neumodische Sch istentum. Das X steht Es hat den Ursprung im frühen Chr ens Christus, XPITO, für den ersten Buchstaben des Nam im griechischen Alphabet.


Andere Länder – andere Sitten Das christliche Weihnachtsfest hat auch in anderen Ländern seine besonderen Gebräuche. Zeit, über den Tellerrand zu schauen. Vielleicht wäre es ja auch interessant, die eine oder andere Tradition bei uns zu übernehmen:

USA

Geschenke: werden von Santa Claus gebracht und am 25.12. morgens ausgepackt Gerichte: Truthahn mit vielen Beilagen Tradition: ein Glas Milch und Kekse für Santa Claus bereitstellen

Großbritannien

Geschenke: werden von Santa Claus gebracht und am 25.12. morgens ausgepackt Gerichte: Truthahn oder Gans mit Bratkartoffeln, Rosenkohl und Plum Pudding (im Tuch gekocht, mit Trockenfrüchten) Tradition: ein Kuss unter dem Mistelzweig

Irland

Geschenke: werden von Santa Claus gebracht und am 25.12. morgens ausgepackt Gerichte: Truthahn, Räucherlachs und Plum Pudding Tradition: Für „Santy“ (wie Santa Claus liebevoll genannt wird) gibt es ein kleines Geschenk – ein Pint Guinness Bier, einen Schluck irischen Whiskey oder Mince Pies (süßes Gebäck). Am Morgen des 25.12. treffen sich besonders hartgesottene Iren an Küstenorten zum Weihnachtsschwimmen.

Spanien

Geschenke: werden am 6.1. von den Heiligen Drei Königen gebracht Gerichte: Von Region zu Region sind die Gerichte sehr unterschiedlich, oft wird getrüffelter Truthahn gegessen. Wichtig ist der Nachtisch aus Polvorones (mürbes Zimtgebäck) und Turrón (spanischer Nougat). Tradition: Am 6.1. wird der Dreikönigskuchen serviert, darin versteckt sind eine Bohne und eine Figur. Wer die Figur in seinem Stück Kuchen findet, ist der „König des Tages“, wer die Bohne erwischt, muss den Kuchen bezahlen.

Mexiko

Geschenke: ab Mitte Dezember wird für mehrere Tage gefeiert, Geschenke gibt‘s am 24.12. um Mitternacht Gerichte: an Heiligabend Truthahn, Fisch oder Romeritos (Garnelen, Kartoffeln und verschiedenes Gemüse – u.a. Soden, ein rosmarinartiges Gemüse, in Mole. Mole ist eine dickflüssige typisch mexikanische Sauce. Sie besteht meist aus mindestens zehn verschiedenen Zutaten, immer enthalten sind Schokolade, Chili und Nüsse.) Tradition: erst an Heiligabend um Mitternacht wird das Jesuskind in die Krippe gelegt

Australien

Geschenke: werden von Santa Claus gebracht und am 25.12. morgens ausgepackt Gerichte: Barbecue (mit Garnelen & Co) Tradition: Weihnachten am Strand feiern (da in Australien im Dezember Hochsommer ist), zu Hause steht meist eine Kunststofftanne

Griechenland

Geschenke: Geschenke gibt es erst zum Jahreswechsel, am Tag des heiligen Vassilios Gerichte: traditionelles Weihnachtsgebäck Kourambiedes (Butterplätzchen mit Mandeln) und Melomakarona (Honiggebäck)

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Lammkeule mariniert mit Ländle Apfel Zutaten für 6 Personen: 1 Ländle Lamm Keule mit Knochen (ca. 1,6 kg)* 100 g Butter* 300 ml Apfelmost* 4 kleine Ländle Äpfel* 3 Karotten* 550 g kleine Ländle Kartoffeln* je 1 rote und weiße Zwiebel* je 1 Zweig Rosmarin und Thymian* 2 Knoblauchzehen* Salz Pfeffer Marinade: 3 EL Sonnenblumenöl 1 Knoblauchzehe* je 1 Zweig Rosmarin und Thymian* 1 EL Majoran gerebelt 1 EL Senf 2 EL Ländle Honig* 2 EL Apfelsaft* 1 EL Salz ½ EL frisch gemahlener Pfeffer * Produkte mit Ländle Gütesiegel erhältlich (je nach Saison), www.laendle.at

• Wintergrillen: Gelingt hervorragend auf dem Grill bei indirekter Hitze. • Übrig gebliebener Braten schmecktt auch am nächsten Tag wunderbar als Aufschnitt im Jausenbrötle.

Tipps

Zubereitung: Das Backrohr auf 170 °C Heißluft vorheizen. Für die Marinade Knoblach, Rosmarin und Thymian kleinhacken und mit den restlichen Zutaten in einer kleinen Schüssel verrühren, sodass eine Paste entsteht. Lammkeule mit der Paste einreiben. Kartoffeln waschen und quer halbieren. Karotten, Zwiebeln und Äpfel putzen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Rosmarin und Thymian zupfen. Knoblauch schälen und grob schneiden. Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln und Äpfel mit Thymian, Rosmarin und Knoblauch mischen. Das Gemisch salzen und pfeffern, in eine Ofenform geben und die Lammkeule darauf legen. Apfelmost hinzugeißen und Butterflocken darauf verteilen.

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Die Ofenform mit dem Lamm in das vorgeheizte Backrohr geben und ca. 90 Minuten bei 170 °C garen. Lammkeule aus der Form nehmen und aufschneiden. Das Gemüse mit dem Bratensaft auf einen Teller anrichten, darauf die in Scheiben geschnittene Keule legen und mit frischen Kräutern garnieren.

Rezept: Alexander Heer, www.ale-x-bbq.at Foto: Michael Gunz


Joghurt-Dessert mit Nussknusper und karamellisierten Äpfeln Zutaten für 2 Personen: Joghurt: 2 säuerliche Ländle Äpfel* (zB Boskoop) 1 TL Rohrzucker ½ – 1 TL Zimt 1 EL Butter* 1 – 2 EL Wasser 2 Becher cremiges Naturjoghurt* Saft einer Zitrone 2 TL Ländle Honig* Zimt zum Bestäuben Nussknusper: 80 g Walnüsse 60 g Sonnenblumenkerne 80 g Haselnüsse 60 g Mandeln 160 g Haferflocken 1 EL Kokosblütenzucker 1 TL Zimt 80 ml Rapsöl 170 g Ländle Honig*

* Produkte mit Ländle Gütesiegel erhältlich (je nach Saison), www.laendle.at

Zubereitung: Ofen auf 220 °C Umluft vorheizen. Alle Zutaten für den Nussknusper in einer großen Schüssel vermengen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Nussknusper auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Ofens ca. 15 bis 20 Minuten backen. Dabei immer wieder mit einem Pfannenwender wenden, damit Nüsse und Kerne nicht anbrennen. In der Zwischenzeit Äpfel schälen, halbieren, vom Kerngehäuse befreien und in ca. ½ cm große Würfel schneiden. Apfelwürfel in einer Schüssel mit Zucker und Zimt verrühren. Butter in einer Pfanne erhitzen und Apfelwürfel darin ca. 4 bis 5 Minuten karamellisieren lassen. Mit etwas Wasser ablöschen und bei mittlerer Hitze kurz einköcheln lassen.

Joghurt mit Zitronensaft und Honig verrühren. Fertigen Nussknusper aus dem Ofen nehmen und nun abwechslungsweise Joghurt, Äpfel und Nussknusper in Dessertgläser oder kleine Einmachgläser schichten. Abschließend mit Zimt bestäuben und servieren.

Zubereitungszeit: 20 Minuten Rezept & Foto: Eva Fischer, www.foodtastic.at

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„luag druf“ beim Backen Es duftet nach Zimt, Nelken und Kardamom beim Backen in der Weihnachtszeit. Und wer will denn da nicht auf gesunde und regionale Alternativen zurückgreifen. Ländle Dinkel anstatt Weizen Dinkel aus dem Ländle anstelle von Weizen zu verwenden, bietet sich geradezu an. Der Dinkel ist übrigens auch das einzige Getreide, das in Vorarlberg in größeren Mengen angebaut wird. Die Ländle Dinkel Produzenten machen sich dabei die natürlichen Grundlagen zu Nutze. Ein wesentliches Augenmerk wird auf die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit und das nachhaltige Wirtschaften gelegt. Wir können also ganz einfach umweltschonend produziertem Getreide aus Vorarlberg den Vorzug geben. Das in den unterschiedlichen Rezepten vorgegebene Weizenmehl lässt sich ausgezeichnet durch regionales Dinkelmehl austauschen. Zudem können wir auch gut fein gemahlenes Dinkel-Vollkornmehl aus dem Ländle verwenden. Zu beachten ist dabei, dass Vollkornmehle mehr Flüssigkeit aufnehmen. Verwenden wir Vollkornmehl, ist dem Teig bis zu einem Viertel mehr an Flüssigkeit (Milch, Wasser) hinzuzufügen. Doch nicht nur zum Backen von Kuchen und Keksen können Sie Dinkelmehl verwenden, auch zum Zaubern von Süßspeisen eignet es sich bestens.

Verwenden Sie weniger Zucker Ganz ohne Zucker oder Butter geht´s beim Backen zwar kaum, aber reduzieren Sie doch die Menge des Zuckers im Rezept. Oder versuchen Sie eine Alternative zum Zucker. Gesünder backen geht beispielsweise, wenn Sie regional erhältlichen Ländle Honig anstelle

von Haushaltszucker verwenden. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass die Inhaltsstoffe des Honigs wärmempfindlich sind und die hohen Temperaturen nicht gänzlich überstehen. Ein Teil der Mineralstoffe, Spurenelemente und gesundheitsfördernden Enzyme bleibt im Honig dennoch erhalten. Alternativ bieten sich auch Trockenfrüchte wie Rosinen, Pfirsiche oder Datteln als Süßungsmittel an. Sie enthalten wertvolle Vitamine und, im Gegensatz zum Gewicht des Frischobstes, viel mehr natürliche Süße. Klein gehackt können diese gut als Zuckerersatz verwendet werden. Als Dekoration auf den Plätzchen zu Weihnachten machen sich Trockenfrüchte auf jeden Fall gut.

Schauen Sie auf‘s Gütesiegel! Achten Sie bei den Zutaten auf Regionalität – am besten auf das Ländle Gütesiegel. So finden Sie Ländle Eier, Ländle Dinkelmehl und Milchprodukte mit Ländle Gütesiegel (Milch, Butter, Rahm, Topfen, Käse etc.) direkt bei den Produzenten und im Handel. Und was ist mit Produkten, die bei uns nicht heimisch sind? Herkunfts- und Qualitätssiegel wie Fairtrade verhelfen den Produzenten weltweit zu fairen Preisen und stehen für einen umweltfreundlichen Anbau. Dann muss man beim Griff in die Keksdose wirklich kein schlechtes Gewissen haben.

Im Ofen gebackener Topfen-Himbeer-Schmarren 4 Ländle Eier* 250 g Sauerrahm* 4 EL Ländle Dinkel Mehl* 2 – 3 EL Rohrzucker 25 g geriebene Walnüsse 1 Prise Salz | 1 Prise Vanille 1 Handvoll Himbeeren (oder Heidelbeeren*) 1 EL Butter* für die Pfanne Staubzucker zum Bestäuben * Produkte mit Ländle Gütesiegel erhältlich. www.laendle.at

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Eier trennen und das Eiklar zu einem steifen Schnee schlagen. Sauerrahm mit Dotter, Mehl, Zucker, geriebenen Nüssen, Salz und Vanille mischen. Eischnee locker unter den Teig heben. Butter in einer ofenfesten und beschichteten Pfanne erhitzen. Schmarrenmasse in die Pfanne gießen und ca. 2 bis 3 Minuten bei mittlerer Hitze backen. Himbeeren über den Schmarren streuen. Nun die Pfanne in den vorgeheizten Ofen geben und für ca. 20 Minuten fertig backen bzw. so lange, bis der Teig schön aufgegangen und durchgebacken ist. Schmarren mit einem Ofenhandschuh aus dem Ofen nehmen und mit zwei Pfannenwendern grob in Stücke teilen. Schmarren mit Staubzucker bestäuben und servieren. Rezept & Foto: Eva Fischer, foodtastic.at

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„Der Wald hat heuer komplett ausgelassen“ Imker Hermann Bohle erklärt, warum es in diesem Jahr den beliebten Waldhonig nicht gibt und welche Auswirkungen das auf die Konsumenten hat.

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er Koblacher Hermann Bohle ist Imker aus Leidenschaft. Bereits als Kind hat er begonnen, sich mit den Bienen auseinanderzusetzen. Heute ist die Imkerei ein Ausgleich zu seinem Beruf. luag hat mit ihm über das aktuelle Honigjahr gesprochen. Lieber Hermann, wie sieht es in diesem Jahr mit der Honigproduktion aus? Nachdem 2017 ein sehr gutes Jahr und auch 2018 in Ordnung war, haben wir heuer – was den Ertrag betrifft – eine sehr schlechte Ernte. Es gibt zum Beispiel überhaupt keinen Waldhonig. Langfristig gesehen überwiegen leider die schlechten Jahre.

Geht es den Bienen schlecht oder waren sie weniger fleißig? Die Bienen können nur das holen, was die Natur hergibt. Bis auf die Linde sind heuer viele Blüten durch die nasskalte Witterung im Frühjahr im wahrsten Sinne des Wortes „ins Wasser gefallen“. Glücklicherweise hat – wie gesagt – die Linde einiges kompensiert. Es gibt also Blütenhonig. In Vorarlberg wird jedoch von den Bienen hauptsächlich Waldhonig eingetragen. Er macht normalerweise bis zu zwei Drittel der Ernte aus. Aber von dem ist heuer nichts da, weil der Wald völlig ausgelassen hat. Wenn, dann gib es nur Restbestände aus den Vorjahren. Ist der Wald in solch einem schlechten Zustand? Nein, es braucht viel mehr die richtigen Läuse, die Honigtau produzieren. Und die gab es heuer nicht oder nur in gewissen Höhenlagen. Honigtau ist ein zuckerhaltiges Ausscheidungsprodukt. Die Bienen melken die Läuse und verwandeln den Tau in Honig.

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Muss der Konsument heuer, angesichts der schlechten Ernte, mit viel höheren Preisen rechnen? Die Imkerei in Vorarlberg wird mit viel Idealismus betrieben. Da stecken keine großen industriellen Betriebe dahinter, sondern vielmehr einzelne Personen, die mit Herzblut dabei sind. Der Honig, der im Land produziert und verkauft wird, dient in erster Linie dazu, die Kosten zu decken, die mit der Imkerei verbunden sind. Die Preisgestaltung obliegt dem einzelnen Imkern. In schlechten Jahren können die Produktionskosten den Honigpreis bei weitem übersteigen – diese Kosten können nicht an den Konsumenten weitergegeben werden. Eine gute Ernte ist sozusagen die Belohnung für eine sehr gute Völkerführung, Erfahrung in der Standortwahl aber auch eine Frage des Angebots aus der Natur. Immer wieder ist vom Bienensterben die Rede. Wie ist der Zustand der Bienen im Land? Das hängt davon ab, wie die Imker die Völker über den Winter bringen. Ein schwaches oder krankes Volk überlebt den Winter nicht. Der Schlüssel zum Erfolg ist, dass sie gesund sind und eine gute Eigenversorgung haben. Sie haben ihren eigenen Mechanismus. Kranke Bienen verlassen normalerweise von sich aus ihr Volk, um es nicht zu gefährden. Mir ist beispielsweise auch wichtig, nicht den ganzen Honig herauszunehmen und ihn durch Zuckerwasser zu ersetzen. Ich lasse den Bienen immer einen Anteil zur eigenen Versorgung. Das hält die Bienenvölker gesund und vital. LUAG 23


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Ein Projekt für Groß & Klein! Seit 2001 wird in Vorarlberg das Projekt „Schule am Bauernhof“ angeboten. Kinder und Jugendliche haben die Möglichkeit, einen landwirtschaftlichen Betrieb mit allen Sinnen kennenzulernen. In Vorarlberg gibt es ca. 35 Betriebe, die regelmäßig die Stalltüren für Schulklassen und Kindergärten öffnen und den Besuchern einzigartige Momente ermöglichen. Dabei ist das Schulgebäude die freie Natur, das Klassenzimmer, der Acker, die Wiese, der Wald und das Stallgebäude. Die Lehrer/-innen sind die Pflanzen, die Tiere und die Menschen, die auf dem Hof leben.

Über 5.000 Kinder und Jugendliche können jährlich bleibende Erfahrungen auf ganz unterschiedlichen Betrieben machen. Die Lehrausgänge können halb-, ganz- oder mehrtägig abgehalten werden und kosten EUR 4,– pro Kind und Halbtag. Neben den landwirtschaftlichen Arbeiten und den Tieren auf dem Hof, dürfen die jungen Besucher auch bei der Veredelung von regionalen Produkten mithelfen. Bei manchen Betrieben wird Butter, Topfen und Käse zubereitet, bei anderen die eigene Schafwolle verfilzt oder die selbst angebauten Kartoffeln gekocht. So ist für jeden und jede etwas Passendes dabei.

Nähere Informationen bekommen Sie gerne beim LFI Vorarlberg unter T 05574/400-192 oder hannah.tuertscher@lk-vbg.at sowie online auf www.schuleambauernhof.at oder vbg.lfi.at.

Foto: Ivo Vögel

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Auch private Kindergruppen von ca. acht Personen können diese Möglichkeiten im Zuge des Projektes „Bauernhof Detektiv“ nützen.

* Bio-Böden haben ein 26% größeres Potential CO2 langfristig zu speichern als Böden unter herkömmlicher Bewirtschaftung.*1 Bio-Böden speichern durchschnittlich 450 kg/ha mehr CO2 pro Jahr als konventionelle Flächen.*2 LUAG 25 *1 Advances in Agronomy 2017 *2 Gattinger et al. 2012


„nochgfrogt“

Früher war es nicht hip, regionale Produkte zu verkaufen. Regionale Produkte sind gefragt wie nie. Mit der neuen Reihe „nochgfrogt“ wird luag in den nächsten Ausgaben Personen zu Wort kommen lassen, die im Kontext regionaler Lebensmittel in Vorarlberg eine zentrale Rolle spielen. Den Anfang macht Jürgen Sutterlüty mit seiner persönlichen Einstellung zum Thema. Das Thema Regionalität begleitet Sie schon fast Ihr ganzes berufliches Leben – hat sich Ihre Einstellung zu dem Thema im Laufe der Jahre verändert? Meine grundsätzliche Einstellung hat sich nicht verändert, jedoch die Herangehensweise, wie wir das heute machen. Früher wurde unser Tun eher belächelt, es war eben nicht hip, regionale Produkte zu verkaufen. Heute ist das ganz anders und die Kunden haben klare Vorstellungen. Wir übernehmen heute Verantwortung für die gesamte Wertschöpfungskette. Vom Ursprung des Produktes, sei es im Gemüseanbau oder der Tierhaltung, über die Be- und Verarbeitung bis zur Verpackung können unsere Kunden sicher sein, dass dort wo Regionalität drauf steht, auch Regionalität drinnen ist. Worauf achten Sie persönlich beim Kauf von Lebensmitteln – wenn gerade mal kein Sutterlüty in der Nähe ist? Ich koche selber gerne im Familien- und Freundeskreis. Am liebsten gemeinsam, das finde ich total entspannend und kommunikativ. Meinen Einkauf tätige ich natürlich bei Sutterlüty, das gibt mir den besten Einblick aus der Kundensicht. Wenn ich unterwegs – meist im Ausland – die Branche analysiere, richte ich meine Einkäufe nach Neuem und Unbekanntem aus, Zuhause bevorzuge ich Bio und Regionales. Wie wird sich das Thema Regionalität aus Ihrer Sicht entwickeln? Die regionalen Anbieter werden nicht umhin kommen, ihr Tun konsequent, transparent und nachvollziehbar offenzulegen. So wie von guten Partnern heute schon praktiziert. Joschka Fischer hat auf der Grünen Woche in Berlin einmal den Ausspruch getätigt: „Regionaler Mist bleibt Mist.“ Damit hat er den Nagel auf den Kopf getroffen. Die reine Herkunft eines Produktes sagt nichts über die Qualität aus. Ich gehe also davon aus, dass sich die Unterscheidungsmerkmale mehr in Richtung Qualität orientieren werden. Die Handelsbranche steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Neue Wettbewerber aus dem Onlinegeschäft drängen in den Lebensmittelmarkt, neue Logistikkonzepte, wie die Zustellung mittels Drohnen, stehen im Raum etc. Wird es den stationären Handel in seiner heutigen Form in zehn Jahren noch geben? LUAG 26

Ja, mit Sicherheit. Mir ist bis dato kein einziges wirtschaftlich funktionierendes Onlinekonzept bei Lebensmitteln bekannt. Dennoch wird sich vieles verändern, sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite. Die Kunden werden anspruchsvoller und wollen in allen Lebensphasen bestmöglich bedient werden will. Die Vorarlberger Landwirtschaft ist sehr klein strukturiert und kann preislich mit internationalen Großbetrieben in Holland oder Deutschland nicht mithalten. Wo sehen Sie Chancen für heimische Produkte und was müssen diese Produkte „können“? Wir können im Ländle nur über die Qualität, die Einzigartigkeit unseres Tuns, die Unterscheidbarkeit unserer Handlungen in der Art und Weise wie wir wirtschaften und als gesamte, schlüssige Geschichte einen Mehrwert erzielen. Wir brauchen die Kooperation zwischen Landwirtschaft, Tourismus und Industrie. Die Industrie wird ohne funktionierende Landwirtschaft und eine gepflegte Kulturlandschaft keine Mitarbeiter mehr ins Ländle locken können. Tourismus und Landwirtschaft sind ohnehin untrennbar verbunden. Es stellt sich nur die Frage, ob das allen handelnden Akteuren auch bewusst ist. Die Aufgabe der Landwirtschaft sollte es sein, mehr neue, innovative und die Vielfalt fördernde Projekte in Angriff zu nehmen. Milch als Grundlage von Käse wird wohl noch länger unser Kernprodukt bleiben, aber ich wünsche mir einen höheren Selbstversorgungsgrad bei Lebensmitteln insgesamt. Es gibt unterschiedliche Abstufungen regionaler Lebensmittel bei Sutterlüty. Wie genau definieren Sie „regional“? Wir unterscheiden zwischen den zwei Herzen mit „us´m Ländle – mit dem Bezug auf den Standort und die Wertschöpfung von über 50 Prozent im Land“ und „Ländle Pur – mit der nahezu kompletten Wertschöpfung aus dem Land (bis auf Zutaten wie Gewürze, Salz ….)“. Als Speerspitze sehen wir die Eigenmarke Sutterlüty´s, die sich auf den Bodenseeraum bezieht. Von der Insel Reichenau bis an den Arlberg. Hier übernehmen wir die komplette Verantwortung über das gesamte Produkt in Premium Qualität, jedoch immer mit klarer Transparenz hinsichtlich unserer Partner. Wir sehen uns selber als Plattform der Vernetzung zwischen Bauern, Produzenten und Kunden.


Sutterlüty ist Teil der Rewe Group. Gibt es im Einkauf dadurch viele Vorgaben oder kann autark gearbeitet und bei regionalen Lieferanten eingekauft werden? Dass wir Teil der Rewe Group sein sollen, ist mir neu. Wir sind eine Unternehmensgruppe mit einer Holding, die zu 100 Prozent im Wälder Familieneigentum ist. Wir entwickeln Standorte und betreiben diese als Supermärkte, wir produzieren Backwaren mit Hammerl, Fleisch- und Wurstwaren mit Broger und vermarkten Käse über Käse Moosbrugger, an dem wir mit 49 Prozent beteiligt sind. Unser Service Center ist in Egg, von wo wir das Unternehmen steuern. Die Produktionsbetriebe werden von Geschäftsführern eigenverantwortlich geleitet, unsere Märkte von erfahrenen Geschäftsleitern mit Eigenverantwortung oder Marktmanagern, wenn sie noch Erfahrung sammeln. Alle arbeiten vernetzt zusammen und haben den Auftrag, alles im Sinne der Wertschöpfung bestmöglich mit und aus der eigenen Region zu erwirtschaften. Broger ist beispielsweise der größte Vermarkter von heimischem Kalbfleisch oder Alpschweinen.

Hammerl kooperiert mit dem Martinshof aus Buch beim Dinkel. So sind in den letzten Jahren wieder 150 Hektar Dinkelanbau in Vorarlberg neu entstanden. Mit Käse Moosbrugger sind wir sogar international erfolgreich unterwegs und kaufen zwischenzeitlich rund 800 Tonnen Käse bei unseren regionalen Sennereien. Mit der Rewe haben wir eine Einkaufskooperation begründet, an welcher diese mit 24,9 Prozent beteiligt ist. Als kleiner regionaler Lebensmittelhändler ist ein guter Großhandelspartner eine Überlebensfrage. Wir brauchen im nationalen oder internationalen Einkauf einen leistungsfähigen Partner. Wer ist ihr längster regionaler landwirtschaftlicher Lieferant und seit wann liefert er? Das ist mit Sicherheit die ehemalige Großmolkerei in Dornbirn – heute die Vorarlberg Milch. Auf einen einzelnen kleinen Landwirtschaftsbetrieb bezogen, meine ich, dass wir mit Metzler naturhautnah in Egg die längste Partnerschaft pflegen. Toll, was aus Metzlers geworden ist. Ein Vorzeigebetrieb für den gesamten Alpenraum und es gibt noch einige solcher Partner, auf die wir richtig stolz sind.

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Wo das Gelbe vom Ei zu Hause ist

Am Christahof in Bezau dreht sich (fast) alles um das Ei. Kein Wunder, ist doch Geflügelwirtschaftsmeister Michael Natter der Herr über 2.300 Hühner.

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er November lässt es später hell werden am Christahof. Noch zieht sich der Nebel wie undurchdringbare Fäden den Hügel entlang, deckt die umliegende Landschaft zu wie ein Bettlaken. Das Tageslicht hat anfangs Mühe, sich gegen das diesige Band durchzusetzen, doch mehr und mehr sinkt der Dunst hinab und gibt die Sicht auf das Anwesen der Familie Natter in Bezau frei. Jetzt haben auch

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die Hühner die Morgensonne für sich entdeckt und kommen reihenweise aus ihren Stallungen heraus. Eine gewisse Glückseligkeit scheint der Stimmung innezuwohnen. Das Gelbe vom Ei offenbart sich in diesem Moment. Auch bei Bauer Michael Natter, der dieses besondere Ambiente des Morgengrauens mag. Nicht nur er, sondern auch seine Tiere sollen sich wohlfühlen. Und wer die braune Hühnerschar so vor sich hin gackern hört, ist überzeugt, dass zumindest ein wenig von diesem Glück in jedem Ei steckt.

Direkt mit Freilandhaltung gestartet Michael Natter war noch gar nicht geboren, als sein Vater Hubert im Jahr 1994 mit der Freilandhaltung von Hühnern startete. Aus Erzählungen weiß der heute 24-Jährige, dass sein Vater dafür anfangs sehr belächelt wurde. „Damals war es normal, dass die Eier von Käfighühnern stammen. Eine Umstellung auf Freiland war mit großem Aufwand verbunden, außerdem waren die Rassen damals eigens auf Käfighaltung gezüchtet.“ Die große Frage, die sich stellte, war, ob der Konsument bereit sei, für ein Ei mehr zu bezahlen. Schon längst ist die Antwort klar, die Nachfrage nach Freilandeiern ist in Vorarlberg jedenfalls groß. „Allerdings“, gibt Michael Natter zu bedenken, „stammen welt-


weit 96 Prozent aller Eier noch immer aus Käfighaltung.“ In der EU ist die traditionelle Käfighaltung seit 2012 verboten. Übrigens hält sich auch hartnäckig das Gerücht, dass weiße Eier aus Käfighaltung stammen und braune nicht. Die Farbe der Eier hängt aber von der Rasse ab.

Acht Quadratmeter Auslauf pro Huhn Während ein Käfighuhn auf einem Platz, der kleiner als ein A4-Blatt ist, sein karges Leben dahindarben muss, hat eine einzige Henne auf dem Christahof acht Quadratmeter Auslauffläche. Und das bei einer Stückzahl von knapp 2.300 Tieren. Sie können nach Herzenslust scharren und picken. Im Spätherbst genießen die Hühner die Sonnenwärme, im Sommer hingegen, wenn es heiß ist, bevorzugen sie den Schatten unter den Brombeersträuchern. Auch ein überdachter Teil steht zur Verfügung – eine Art Wintergarten, wo sich die Hennen bei Schlechtwetter gerne aufhalten.

Warum ist der Dotter gelb?

tisch, je nach Gewicht, sortiert, gestempelt und anschließend von Familie Natter händisch verpackt. Entweder in 30er-Höcker für die Gastronomie und Privatkunden oder in 6er- und 10er-Packs für den Lebensmittelhandel. Der Betrieb, der auch auf Mutterkuhhaltung setzt, ist Partner von SPAR.

Dadurch, dass Michael Natter mit den Hühnern groß geworden ist, hat er sich zum echten Experten entwickelt. Der gelernte Zimmerer und hauptberufliche Landwirt hat sich tief in die Materie eingelebt und eine Ausbildung zum Geflügelwirtschaftsmeister absolviert. Diese umfasst einerseits die betriebswirtschaftlichen Seiten der Hühnerhaltung als auch umfangreiches Detailwissen über Aufzucht, Fütterung, Tiergesundheit und rechtliche Bestimmungen. Wer also zu den Produkten des Christahofes greift, erhält das Gelbe vom Ei. Apropos Gelb: Warum sind manche Dotter heller und manche dunkler? Michael Natter kennt die Antwort. „Das hängt in erster Linie von der Fütterung ab. Alles was grün und gelb ist, fördert die Farbe.“ Hühner, die viel an der frischen Luft sind und sich von frischen Erzeugnissen aus der Natur ernähren, legen Eier mit kräftig gefärbtem Dotter, da darin viele Carotinoide enthalten sind. Allerdings stammt nicht jedes „dunkle Ei“ automatisch von einem glücklichen Huhn. Denn in der industriellen Großproduktion werden die Farbstoffe oftmals dem Futter beigemischt. Das käme für Michael Natter natürlich nie in Frage. Vielmehr erhält sein Geflügel – neben dem was es auf der Wiese findet – ausschließlich gentechnikfreies Donau Soja. Neunmal am Tag ist Futterzeit.

Händisch verpackt Wie sangen die „Comedian Harmonists“ einst so treffend: „Ich wollt, ich wär‘ ein Huhn. Ich hätt‘ nicht viel zu tun. Ich legte vormittags ein Ei. Und abends wär‘ ich frei!“ Das trifft auch auf die Hennen des Christahofes zu. Denn spätestens zu Mittag sammelt Familie Natter das Tagesergebnis ein. Mindestens 2.000 Eier sind es täglich, die behutsam über ein Förderband rollen. Von dort werden sie dann automa-

Jetzt, in der Adventszeit, sind Eier besonders häufig gefragt, sind sie doch Hauptzutat von Keksen oder Kuchen. Doch was ist mit den Hühnern, wenn der Schnee fällt? Dann sind sie hauptsächlich im überdachten Bereich, weil Hennen weniger auf weiße Weihnachten stehen.

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Ländle Bioberger

aus bester BIO Alpenmilch Ein elegant-würziger Käse. Der Ländle Bioberger ist ein Hartkäse mit 50 Prozent Fett i.Tr. und wird aus bester frischer BIO Alpenmilch hergestellt. Er wird auf traditionelle Art und Weise ca. acht Monate im Naturkeller gereift. Während seiner Reifung wird der Ländle Bioberger regelmäßig gepflegt. Reife Maracuja, helles Karamell, dunkle Brotrinde und Kaffee inspirieren im Duft zu Assoziationen eines Frühstückstisches. Am Gaumen präsentiert sich der Käse elegant nach Maroni und Honig. Die Rotkulturreifung sorgt für typische Röstaromen wie braune Butter und geröstete Nüsse. Dieses Geschmackserlebnis macht ihn zu einer unvergleichlichen Käsespezialität.

Wie alle Vorarlberg Milch BIO Produkte ist natürlic ch h auch der Ländle Bioberger mit dem AMA-BIO Gütesiegel tesiegel und dem Ländle BIO Gütesiegel ausgezeichnet und wird nach den strengen Richtlinien von BIO AUSTRIA hergestellt.

Für Rückfragen: Vorarlberg Milch eGen michael.schatzmann@vmilch.at, www.vmilch.at

Vorarlberg Milch spielt in der „Champions League“ Mit 8 Medaillen beim World Cheese Awards in Italien, davon 2x GOLD, 4x SILBER und 2x BRONZE, hat Vorarlberg Milch wieder eine große Bestätigung für die hohe Käsekompetenz erhalten.

UN SE RE KÄSE

M EI STER:

GF Raimund Wachter: „Wir sind stolz, dass wir auch in diesem Jahr wieder unsere hohe Käsequalität international unter Beweis stellen konnten und gleich mit 8 Medaillen prämiert wurden!“

VORARLBERG MILCH Die Vorarlberg Milch hat ihren Sitz in Feldkirch und ist Anbieterin eines umfangreichen Sortiments an Milchprodukten von höchster Qualität. Die „milchigen“ Wurzeln der Molkerei reichen bis ins Jahr 1940 zurück. Heute werden jährlich ca. 65 Mio. kg Milch verarbeitet. Diesen hochwertigen Rohstoff liefern ausschließlich unsere Landwirte aus Vorarlberg. Die 120 Mitarbeiter unseres Traditionsbetriebes gewährleisten die sorgfältige Verarbeitung der frischen Ländle Milch sowie die Einhaltung der strengen Qualitätsrichtlinien. Kontinuierliche Weiterentwicklung sorgen bei der Vorarlberg Milch für innovative Milchprodukte, die die aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse der Verbraucher optimal bedienen.

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Der World Cheese Awards fand am 18. Oktober in Bergamo, Italien, statt. Aus einem Sortiment von über 3.800 Käsesorten aus 42 Ländern, hatte eine Fachjury bestehend aus über 260 Personen, die verantwortungsvolle Aufgabe, die besten Käsespezialitäten der Welt zu bewerten.


BAUERNADVENT Genießen Sie die Adventszeit mit regionalen Köstlichkeiten! Der Ländle Bur Bauernadvent gehört in Vorarlberg bereits seit vielen Jahren zur Vorweihnachtszeit. Mehrere Bauernhöfe bieten eine besondere Atmosphäre: interessante Märkte mit regionalen Köstlichkeiten und Kunsthandwerk, Tiere zum Anfassen, adventliche Blasmusikklänge u.v.m. Kommen Sie vorbei und genießen Sie den Advent mit uns!

Samstag, 30. November

Samstag, 30. November

Arbeitsgruppe Montafoner Steinschaf Dorfplatz beim Musikpavillon, St. Gallenkirch Ab 15:00 Uhr: Zu einem besonderen Bauernadventmarkt laden wir ein. Selbstgemachte Köstlichkeiten, einzigartige und handgefertigte Erzeugnisse, Besichtigung der Montafoner Steinschafe, adventliche Klänge der Rätikon Alphornbläser u.v.m. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt.

Geflügelhof Feldkirch, Familie Bell Feldkirch, Werdenbergstraße 42 T 0664/1685810 10:00 bis 17:00 Uhr: Weihnachtsdekorationen, Kränze, Christbaumschmuck und Geschenkideen. Präsentation des Black EYE Wodka aus Vorarlberger Kartoffeln im neuen Verkostungslokal, Black EYE Cocktails, Wilde Engel Liköre, Prinz Schnäpse und Graf Anton Bier. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt.

Samstag, 7. Dezember

Samstag, 7. Dezember

Familie Kalb Lauterach, Lerchenauerstraße 33 T 0664/4616244 Ab 15:00 Uhr: Adventliche Stimmung am Bauernhof Kalb, Tiere zum Anfassen, Verpflegung mit Glühmost, Kinderpunsch und bäuerliche Köstlichkeiten. Übergabe Weihnachtsspende an den Krankenpflegeverein Lauterach. Um 18:00 Uhr kommt der Nikolaus für unsere kleinen Besucher/-innen.

Kemter-Hof, Familie Kemter Hohenweiler, Ried 8, T 0660/4069272 Ab 16:00 Uhr: Adventliche Stimmung am Kemter-Hof, kleiner Weihnachtsmarkt in gemütlicher Atmosphäre mit Kaffee und Kuchen, hausgemachter Suppe, Wienerle mit selbstgebackenem Brot.

Alle Informationen zum Bauernadvent auf www.laendle.at/veranstaltungen

Blaha-Hof, Familie Humpeler Höchst, Bonigstraße 19, T 05578/72551 Ab 15:00 Uhr: Feines aus unserer Hofmetzgerei, hausgemachte Weihnachtskekse, Lebkuchen, Apfel- und Birnenbrot, Eierlikör und viele andere Köstlichkeiten. Auch die Frauenbewegung ist mit ihren Handarbeiten wieder mit dabei. Für das leibliche Wohl ist im Stüble und auf dem Hof bestens gesorgt.

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Sonntag, 15. Dezember


Schenken mit Mehrwert Der Advent ist ein guter Moment, um das laufende Jahr nochmals Revue passieren zu lassen.

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achzuspüren, welche Menschen einen in diesem Jahr ein Stück auf dem Weg begleitet haben. Danke zu sagen zu all diesen Menschen mit Worten oder mit kleinen, sinnvollen Geschenken. Mit Selbstgemachtem und Selbstgebasteltem eine Freude bereiten. Mit etwas, das zum Leben benötigt wird. Da bieten sich Lebensmittel aus der Region wirklich gut an. Denn bei durchschnittlich EUR 400,– an Ausgaben für Weihnachtsgeschenke lohnt es sich darüber nachzudenken, wofür wir dieses Geld sinnvollerweise ausgeben wollen.

Das Plus beim Schenken Produzieren wir selbst keine Lebensmittel, bietet sich an, einen imaginären Kreis von zwei bis fünf Kilometern um den Ort des Lebensmittelpunktes zu ziehen und zu überlegen, wer denn da was anbietet. Sei es der Bauer, der den Christbaum oder Käse verkauft. Die Freundin, die den Rosmarinsirup herstellt. Der Herr von Gegenüber, der in seiner Freizeit verschiedene Würste selbst produziert. Die Dame vom Büro, die einen kleinen Laden im Ort hat. Oder auch die Nachbarin, die Socken strickt.

Auf jeden Fall eine gute Gelegenheit, einmal den Blick in der Umgebung, im Umfeld und in der Region zu belassen und zu staunen, welch wunderbare Ressourcen es da gibt. Geschenke in dieser Form haben auf jeden Fall Mehrwert. Für den Schenkenden, wie auch für den Beschenkten.

Die richtige Verpackung Muss es immer das bedruckte, beschichtete, neue Geschenkpapier sein? Ist eine Verpackung überhaupt erforderlich? Manche Dinge können gar Geschenk und Verpackung in einem sein. „Geschenksverpackungen“, die dann weiterverwendet werden können, gehen allemal. Beispielsweise kann ein Geschirrtuch als Verpackungsmaterial genutzt werden. Ausgezeichnet zum liebevollen Verpacken von Weihnachtsgeschenken eignet sich eine alte Zeitung oder die Seiten eines Buches, das nicht mehr gebraucht wird. Eine Geschichte zum Geschenk selbst zu erzählen, lohnt sich und verleiht dem Geschenk einen höheren Wert. Ganz besonders sind natürlich selbstgemachte Geschenke. Hier ein paar Tipps, was ganz einfach selbst gezaubert werden kann.

Kräutersalz

Rosmarin-Sirup

100 g Ursalz | 20 g getrocknete, fein gemahlene Kräuter (zB Liebstöckel, Bohnenkraut, Löwenzahn, Giersch u.s.w.)

10 große Zweige Rosmarin (Ländle Kräuter) 1 l Wasser 600 g Rohrohrzucker 1 Bio-Zitrone

Zutaten vermengen und je 20 g in kleine Marmeladegläschen füllen, den Deckel zuschrauben. DEKO-TIPP: Aus einem Stoffrest ein kreisrundes Stück ausschneiden (etwas größer als der Deckel) und mit einem Gummi über dem Deckel befestigen. Anhänger zB aus Papierresten ausschneiden, beschriften und am Glas befestigen.

Risotto 250 g Risotto-Reis | getrocknete Zutaten nach Belieben: zB Steinpilze, Tomaten, Zwiebeln etc.

Wasser und Rohrohrzucker aufkochen und anschließend ca. 15 Minuten köcheln lassen. Topf vom Herd nehmen und den abgenadelten Rosmarin einlegen. Ca. 2 – 3 Stunden bei geschlossenem Deckel ziehen lassen. Zitrone heiß abwaschen, in Scheiben schneiden und hinzufügen. Alles ca. 1 Woche zugedeckt stehen lassen. Dann den Rosmarin entnehmen, Flüssigkeit abfiltern und noch einmal bis zum Siedepunkt erhitzen. Anschließend in sterile Flaschen füllen und noch heiß verschließen. Angebrochene Flaschen im Kühlschrank aufbewahren bis sie aufgebraucht sind.

Die trockenen Zutaten mischen und in einen Papierbeutel, gut verschließen. DEKO-TIPP: Zutatenliste und Zubereitungsanleitung auf einen Zettel schreiben, zusammenrollen und mit einer Schnur am Beutel befestigen.

TIPPS: • Den Sirup mit Wasser/Mineralwasser verdünnen oder mit Sekt, Weißwein, Gin oder Wodka mischen. • Als Nachspeise: Feigen im Sirup ziehen lassen (sie dürfen nicht aufplatzen) und warm mit Vanille-Eis servieren – einfach köstlich!

Rezepte & Foto: Andrea Blum, krautblog.com

Rezept: Sigrid Gasser, laendlekitchen.at

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Weihnachtszeit Genusszeit

Zu Weihnachten gehören in unseren Breiten ein Festessen, Geschenke an die Lieben und da und dort ein besonderer Brauch. Aber was hat das mit Vorarlberger Edelbränden und Fruchtlikören zu tun? Der Edelbrand – ein edles Geschenk Viele Genießer schätzen gerade in der kalten Jahreszeit den Genuss von feinen Obstdestillaten – bündeln sie doch das Bukett des vergangenen Sommers in einem Glas. Die Auswahl an hochwertigen Bränden ist in Vorarlberg riesig. Als lokale Spezialitäten sind Birnenbrände, angeführt vom Subirer, in breiter Vielfalt fürs Ländle typisch. Aber auch Kirschenbrände, zB aus Fraxern, Apfelbrände u.v.m. gibt es in Spitzenqualität. Wer eher die rauchigen Töne mag, freut sich über einen holzfass-gelagerten Zwetschkenbrand. Jedenfalls bieten Obstbrände ein breites Spektrum an möglichen Geschenken.

Weihnachtliche Liköre Neben den klassischen Fruchtlikören stellen Vorarlbergs bäuerliche Produzenten auch spezielle Liköre mit weihnachtlichen Aromen her. Bratapfellikör, Dörrpflaumenlikör oder Walnusslikör – verfeinert beispielsweise mit Zimt, Nelken oder Ingwer – zaubern Weihnachtsflair ins Glas.

Kochen mit Edelbränden und Likören Keinesfalls sind Edelbrände und Liköre „nur“ Getränke. Spitzenköche experimentieren schon lange mit den feinen Aromen der Destillate oder dem geballten Geschmack von Likören. Fleisch kann mit Obstbränden verfeinert werden, indem man es zB vor dem Anbraten damit bestreicht oder, vor dem Servieren, fein darüber stäubt. Liköre finden in Desserts wie Sorbets, Crèmes oder Torten Verwendung.

Hochprozentige Bräuche Aus dem Allgäu und Oberschwaben schwappt zunehmend der Brauch des „Christbaumlobens“ ins Ländle herüber. Dieser Ritus belohnt Gäste, die den Christbaum über den grünen Klee loben, mit einer hochprozentigen Belohnung. In Tirol singt man Weihnachtslieder und bittet anschließend um „a Tröpfl Schnaps“. Im Salzkammergut entzündet man hochprozentigen Zwetschkenbrand in Gläschen und karamellisiert Zuckerwürfel über der Flamme, die dann in den Brand tropfen.

Anbieter ... von prämierten bäuerlichen Bränden und Likören finden Sie unter www.laendle.at/obstveredelung

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Und nicht vergessen: Nur „Brände“ sind reine Destillate! „Schnaps“ darf bis zu zwei Drittel mit günstigem Neutralalkohol verdünnt sein. Schauen Sie deshalb genau aufs Etikett! LUAG 33


Gemüse neu entdeckt

Vitaminbombe Kraut Weißkraut ist gerade bei der jungen Generation fast schon in Vergessenheit geraten. Obwohl sich dieses Gemüse in unseren Gärten überaus wohl fühlen würde.

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atsächlich rümpft so mancher die Nase bereits, wenn er alleine nur das Wort „Krut“ oder gar „Surkrut“ hört. Tatsache ist allerdings, dass dieses Kohlgewächs kulinarisch enorm viel zu bieten hat. Ebenso wie sich der Körper von Jungen, Älteren und Junggebliebenen über diese Vitaminbombe erfreut.

Saisonal und regional erhältlich Kraut in all seinen Anbauformen dient schon seit Jahrhunderten unserer Ernährung. Es wächst und gedeiht gut in Vorarlberg und Umgebung. Gepflanzt wird im Frühjahr. Frühsorten werden bereits Anfang Sommer geerntet. Lager- und Einschneidesorten erst im Herbst. Mit dem hohen Anteil an Vitaminen, speziell Vitamin B und C, stärkt dieses Grün unser Immunsystem. Speziell in der kalten Jahreszeit ist Kraut eine wertvolle Vitaminquelle. Es hält fit, jung und seine Ballaststoffe bringen unsere Verdauung auf Trab. Auch wenn Weißkraut einiges an Platz im Garten braucht, lohnt sich sein Anbau. Damit es etwas zu ernten gibt, brauchen alle Krautarten nicht nur gute, nährstoffreiche Böden. Als Starkzehrer benötigt Kraut herzhaft Dünger. Das Einbringen von etwa sieben bis zehn Liter Komposterde pro Quadratmeter Gemüsebeet vor dem Anbau und mehrmalige Gaben von Pflanzenjauchen aus Brennnessel oder Schachtelhalm und Hornspäne sind für gute Erträge ein Muss. Auch am Einhalten einer entsprechenden Fruchtfolge samt jährlichem Wechsel der Anbaufläche führt kein Weg vorbei. Kraut braucht immer einen neuen Boden oder zumindest sollte fünf Jahre lang kein anderes Kohlgemüse auf der Fläche gestanden sein. Sonst ist Kraut am sonnigen bis halbschattigen Standort mit guter Wasserversorgung zufrieden.

Mehr als Sauerkraut Sauerkraut einzumachen aus speziellen Einschneidekraut-Sorten ist nur eine von zahlreichen Möglichkeiten der Verwendung. Viele junge Gemüseliebhaber entdecken diese Art der natürlichen Konservierung durch Milchsäurebakterien wieder neu. Mehrere Obst- und Gartenbauvereine vermitteln das Wissen dazu im Herbst.

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Neben dem Klassiker Krautsalat eignet sich Kraut grob zerkleinert auch zum kurz Anbraten in der Pfanne mit herbstlichem Gemüse oder Fleisch sowie als Füllung in Frühlingsrollen. Feines Spitzkraut wird auch für Suppe, pikante Kuchen (Quiche), deftige Eintöpfe oder zum Einwickeln verwendet. Das ehemals „Arme-Leute-Essen“ wandelt sich immer mehr zum universellen Vitamingemüse, das nach wie vor sehr preiswert ist. Für Gesundheitsbewusste und Feinschmecker ist Kraut in seiner gesamten Vielfalt garantiert eine Bereicherung.

Strudel vom Weißkraut Zutaten für 4 Personen: 1/2 Kopf Weißkraut* | 4 Strudelteigblätter | 1 Eigelb* 30 g Butter* | 1 Gemüsezwiebel* | 75 ml trockener Weißwein 100 g Crème fraîche* | Salz | Pfeffer aus der Mühle Koriander aus der Mühle | 2 TL ganzer Kümm mel Zubereitung: Backrohr auf 180 °C Umlufft vorheizen. Vier Teller warm stellen. Beim Weißkraut den Strunk entfernen und Kraut in feine Streifen schneiden. Zwiebel klein würfeln. Butter in einem Topf erhitzen. Weißkraut und Zwiebel darin anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen. Crème fraîche unterrü ühren und mit Salz, Pfeffer, Koriander und Kümmel würzen. Kurz aufkochen und danach abkühlen lassen. Die Strudelteigblätter mit der Krautmasse füllen, eindrehen und mit dem Eigelb bepinseln. Die Strudel 30 Minuten im vorgeheizten Backrohr backen. Anschließend auf vorgewärmten Tellern anrichten. * Produkte mit Ländle Gütesiegel erhältlich (je nach Saison). Rezept: Michael Ritter, Foto: Michael Gunz


WinterquarTiere Im Sommer genießen viele Nutztiere

Schafe haben ihren eigenen „Wollmantel“

den Auslauf auf Weiden oder Alpen.

Grundsätzlich sind Schafe durch ihre Wolle gut gegen Kälte geschützt. Fallen die Temperaturen im Winter stark, ist jedoch der Energieaufwand für die Körper der Tiere so hoch, dass sie nicht mehr an Gewicht zulegen. Zudem ist langer Auslauf auf kalten, schlammigen Böden schlecht für die Klauen von Schafen, Rindern und Ziegen.

Doch was passiert eigentlich mit ihnen, wenn der Winter Einzug hält?

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riert eine Kuh im Winter? Braucht ein Schaf, trotz seiner Wolle, zusätzlichen Schutz vor Kälte? Sind Ziegen bei Frost lieber im Freien oder bevorzugen sie einen heimeligen Stall? Eines ist klar – auch für Tiere stellt die kalte Jahreszeit eine körperliche Herausforderung dar. Wie auch der Mensch, brauchen Nutztiere wie Rinder, Schafe und Ziegen im Winter mehr Energie für die Produktion von Körperwärme. Für diese Energiegewinnung müssen die Tiere in der kalten Jahreszeit mehr Nahrung aufnehmen – die Futterreserven des Sommers werden jetzt verfüttert. Von November bis März/April verbringen Nutztiere in unseren Breitengraden generell die meiste Zeit in den Ställen. Denn hier sind sie vor starken Temperaturschwankungen, Niederschlägen und Zugluft geschützt und haben ständigen Zugang zu Wasser und frostfreiem Futter. Neben der richtigen Temperatur muss vor allem auf die Luftfeuchtigkeit im Stall geachtet werden. Eine einzige Kuh atmet beispielsweise pro Tag ca. 30 Liter Wasser aus. Eine ständige Frischluftzufuhr ist deshalb unerlässlich.

Rinder haben’s lieber kühl Die sogenannte „thermoneutrale Zone“ (Behaglichkeitsbereich) liegt bei Rindern zwischen –5 und +15 °C, wobei sie tiefe Temperaturen besser vertragen als hohe. Ab 25 °C bekommen sie eine Art „Hitzestress“ und reagieren darauf mit geringerer Nahrungsaufnahme. Viele Rinder verbringen die kalte Jahreszeit hauptsächlich in den Ställen – manchen steht aber auch im Winter am Hof ein Auslauf auf befestigtem Grund oder teilweise sogar auf Schnee zur Verfügung. Das Winterfell, welches im Herbst wächst, wird vor der „Einwinterung“ im Stall meist geschoren, da es den Tieren ansonsten dort schnell zu warm wird. Spezielle Arten wie Schottische Hochlandrinder oder Yaks, die extreme klimatische Bedingungen gewohnt sind, können auch bei uns das ganze Jahr über auf der Weide sein – ein Unterstand muss aber auch ihnen zur Verfügung stehen.

Oft werden Schafe geschert, bevor sie den Winter über in den Stall gebracht werden, damit sie dort nicht schwitzen. Sind sie in einem kalten Stall untergebracht, erfolgt die Schur erst im Frühjahr. Das Scheren dient – neben der Gewinnung der Wolle – auch als Pflegemaßnahme gegen Ungeziefer, das sich gerne im Fell festsetzt.

Ziegen sind kälteempfindlicher Da ihnen ein dickes Fellkleid fehlt, sind Ziegen kälte- und nässeempfindlicher als Schafe, wobei Fleischziegenrassen (zB die Burenziege) robuster sind. Vor allem Milchziegen bevorzugen die angenehmeren Temperaturen im Innenbereich und verbringen deshalb eine längere Periode im Stall.

Das Huhn im Winter Kälte und Nässe können Hühnern zu schaffen machen. Es besteht die Gefahr von Eileiterentzündungen und die Legeleistung geht zurück. In der Freilandhaltung stehen den Hühnern überdachte Scharrräume im Außenbereich zur Verfügung, deren Böden mit Sand, Hackschnitzeln oder Dinkelspelz ausgestreut sind. Beim Ländle Wiesenhuhn hingegen ist der Name Programm: Als saisonales Produkt ist das Fleisch im Winter nicht erhältlich.

Bienen in der „Wärmekugel“ Ausflüge in der kalten Jahreszeit sind nichts für die fleißigen Bienen. Sie verbringen den Winter in ihren Stöcken und ernähren sich vom Honig, den sie das Jahr über gesammelt haben, sowie von Zuckerwasser, welches sie vom Imker bekommen. Bei der Honigernte ist also darauf zu achten, dass für das Bienenvolk genug vom flüssigen Gold in den Waben gelassen wird. Damit sie die kalten Temperaturen gut überstehen, formieren sich Bienen – gegen den Wärmeverlust – zu einer „Kugel“. Durch Bewegungs- und Körperwärme heizt es sich im Inneren auf. Sobald sich jene Bienen in der Mitte aufgewärmt haben, krabbeln sie nach außen und lösen ihr Artgenossen dort ab, welche dann ins Zentrum wandern. Ein ständiger Kreislauf. LUAG 35


Beim neuen Bildungscampus in Bludesch wurde viel regionales Holz verbaut. Das neue Gütesiegel „Holz von hier“ ermöglicht jetzt eine einfache und rechtsichere Ausschreibung für regionales Holz.

„Holz von hier“

in Vorarlberg gestartet Regionales Holz könnte im Holzbau in Zukunft eine noch größere Rolle spielen.

Hierzu wurde jetzt in Vorarlberg das Label „Holz von hier“ eingeführt. Eine regionale Kontaktstelle für „Holz von hier“ wurde eingerichtet und viele Betriebe sind bereits dabei.

er mit Holz baut, leistet einen wertvollen Beitrag für unsere Umwelt, denn in Holz wird CO2 gespeichert. Die Betriebe der Vorarlberger Holzwertschöpfungskette setzen sich zunehmend damit auseinander, wie der CO2-Ausstoß weiter reduziert werden kann. Durch kurze Transportwege werden Emissionen vermieden. Die Vorteile zu Gunsten des Klimaschutzes können somit weiter verbessert werden, sind sich die Vorarlberger Holzbetriebe einig. Als wichtiges Umsetzungsinstrumentarium wurde jetzt das Gütesiegel „Holz von hier“ – ein Label für die regionale Holzbeschaffung – in Vorarlberg eingeführt. Die Betriebe können mit der Zertifizierung den Materialfluss in der Verarbeitungskette Holz vom Wald bis zum fertigen Produkt dokumentieren. Im Rahmen des EU-Projekt „CaSCo“ (Carbon Smart Communities) wird die Einführung und Anwendung des Gütesiegels unterstützt. LUAG 36

Ausschreibung mit „Holz von hier“ Das Label „Holz von hier“ kann rechtskonform in öffentlichen Ausschreibungen verlangt werden. Dies bestätigt die Abteilung Vergabemanagement im Vorarlberger Umweltverband in einer vergaberechtlichen Einschätzung. Das Gütesiegel wurde in die Version 2019 des Kriterienkatalogs für den Kommunalgebäudeausweis und als Zuschlagskriterium in die Ausschreibungsunterlagen des Umweltverbands aufgenommen. Gemeinden und andere Gebietskörperschaften können jetzt somit erstmals explizit und rechtlich abgesichert die Verwendung von Holz der kurzen Wege bei ihren Bauvorhaben verlangen. Alle anderen Firmen und privaten Bauherren sind eingeladen, dies auch zu verwenden.

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Beim neuen Bildungscampus in Bludesch wurde viel regionales Holz verbaut. Das Projekt ist beispielgebend für das neue Gütesiegel „Holz von hier“. Mit dem Gütesiegel wird garantiert, dass entsprechende Mengen regionales Holz verwendet werden. Im „Holz von hier“-Netzwerk stehen in Vorarlberg bereits einige „Holz von hier“Anbieter zur Verfügung. Weiter Holzbetriebe sind eingeladen im Netzwerk mitzumachen.

Berücksichtigung in den Wohnbauförderrichtlinie Sehr erfreulich ist, dass in der kommenden Wohnbauförderungsrichtlinie sowohl Holz im Allgemeinen, als auch im Speziellen regionales „Holz von hier“ einen höheren Stellenwert bekommt. Dies trifft sowohl für den privaten Wohnbau (Neubau), den öffentlichen Wohnbau als auch auf bei Wohnhaussanierung zu.

Informationen zu „Holz von hier“ und die Übersicht der Betriebe, die damit gekennzeichnete Produkte anbieten, finden Sie auf: www.holz-von-hier.at.

Regionale Kontaktstelle eingerichtet

Link mit Beispielen: holzvonhier.regio-

Um den Betrieben und öffentlichen Stellen die Anwendung des Labels möglichst einfach zugänglich zu machen, wurde eine regionale Kontaktstelle eingerichtet, die vom unabhängigen Ingenieurbüro DI Erich Reiner in Bezau betreut wird. Nur wenige Wochen nach Start der Einführung bieten bereits mehr als 20 Betriebe in Vorarlberg mit „Holz von hier“ gekennzeichnete Produkte an.

Die Landesregierung unterstützt die Bemühungen für mehr Regionalität. Anders als andere Gütesiegel orientiert sich „Holz von hier“ nicht an Staats- oder Landesgrenzen, sondern berücksichtigt die

v.at

Viele Holzbaubeispiele unter: holzbaukunst.at

Transportentfernungen entlang der gesamten Bearbeitungskette. Damit steht eine CO2-arme Beschaffung im Vordergrund – ohne die Gefahr einer rechtlichen Diskriminierung von Betrieben in grenznahen Regionen. Das „CaSCo“-EU-Projekt wird in Vorarlberg von der Regionalentwicklung Vorarlberg mit Unterstützung durch die Forstabteilung des Landes, dem Vorarlberger Waldverband und dem Vorarlberger Umweltverband umgesetzt. Das EU-Alpenraumprojekt läuft noch bis April 2020.

Der CO2-Vorteil von Holz wird mit der regionalen Holzverwendung weiter gestärkt. Gleichzeitig profitiert die regionale Wertschöpfungskette. Im Bild sehen Sie einen Rundholzeinschnitt beim Sägewerk Bitschnau im Silbertal.

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Genial: CO2-Speichermaschine! Mit Wald und Holz steht bereits eine besonders wirksame Klimaschutzmaßnahme zur Verfügung. Kennen Sie die Photosynthese?

Mit der Photosynthese wird im Wald, und in weiterer Folge in Holz, CO2-gebunden und gespeichert. Nebenprodukt dieser „Speichermaschine“ ist die Sauerstoffproduktion, man glaubt es kaum – einfach genial! Wir können und sollten dieses Prinzip noch mehr nutzen!

Aktiver Klimaschutz mit Wald und Holz Die Photosynthese ist die Grundlage aller Pflanzen und Tiere und schlussendlich auch für uns Menschen. Im grünen Blatt werden mit Licht und Wasser CO2-Stärkeverbindungen wie Zellulose und Sauerstoff produziert. Mit den langen Umtriebszyklen und den vorhandenen Holzvorräten wird im Wald sehr viel CO2 gebunden. Allerdings funktioniert die Speicherwirkung je nach Waldtyp nur bis zu einer maximalen Vorratsmenge, ab der dann wieder der natürliche Verrottungsprozess einsetzt.

Die Verwendung des Rohstoffs Holz wird damit zur wirksamen Klimaschutzmaßnahme. Die CO2-Speicherung wird über den Zeitraum der Verwendung des Holzproduktes fortgesetzt. Bei der Verwendung als Energieträger wird nur so viel CO2-freigesetzt wie beim Wachsen gebunden wurde und auch nur so viel wie bei der natürlichen Verrottung auch entstehen würde.

Ersatz anderer CO2-intensiver Baustoffe und Energieträger Neben der Speicherung wie in einem zweiten Wald können auch andere CO2-intensive Baustoffe und nicht erneuerbare Energieträger ersetzt werden. Dieser Substitutionseffekt bringt sehr hohe CO2-Reduzierungen mit sich, wenn wir beispielweise an die äußerst energieintensive Zementproduktion denken.

Klimawirksam und gesünder mit Holz! Formel Photosynthese: CO2-„Speichermaschine“ mit Wald und Holz

Neben der Klimawirksamkeit wirken Holzumgebungen beruhigend, entstressend und positiv auf das Kreislaufsystem. Ganz persönlich profitiert jede/r von der gesunden Wohnbiologie von Holz.

+ 6 H2O

Wasser aus dem Boden LUAG 38

+ 6 CO2

Kohlendioxid aus der Luft

C6H12O6

Chlorophyll (Blattgrün)

Zuckerverbindungen (zB Holz)

6 O2

Sauerstoff

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Speicherung und Kreislauf

Wir müssen keine neue CO2-„Bindungsmaschine“ erfinden, mit Wald und Holz haben wir bereits eine!


Neue Messehallen in Dornbirn: Die Variante in Holz war nicht nur ökologischer, sondern auch preislich günstiger! Auf diesem Bild ist die Holz-Fachwerkträgerkonstruktion während der Bauphase sehr gut zu sehen.

Kosten relativ! Beim Holzhaus führen die kürzere und wetterunabhängige Bauphase sowie der spätere, meist erheblich geringere Energiebedarf schnell zu deutlichen Einsparungen. Und mehr Raum gibt’s durch dünnere Wandaufbauten auch. Der Preis eines Holzhauses ist bei einer ent-

sprechenden Vorplanung und vergleichbarem Wohnstandard absolut konkurrenzfähig. Nicht eingerechnet sind dabei die Einsparungen bei den geringeren Entsorgungskosten eines Hauses. Die Enkel freuen sich noch über Ihre ökologische und umweltfreundliche Bauweise.

Waldwirtschaft für unseren Schutzwald ...

... und den Naturwald

Eine aktive Waldbewirtschaftung wirkt sich klimagünstig und sehr positiv auf die Waldwirkungen aus. Bewirtschaftete Wälder weisen einen wesentlich höheren Schutzerfüllungsgrad auf als unbewirtschaftete Wälder.

Hervorgehoben werden kann die naturnahe Ausrichtung der Waldbewirtschaftung in Vorarlberg. Die Verjüngung, die Pflege- und die Nutzungsmaßnahmen erfolgen auf Basis der natürlichen Waldgesellschaft. Dadurch müssen nur wenige Pflanzen aufgeforstet werden. Mit der „Ausnutzung“ der natürlichen Entwicklungsdynamik ergibt sich eine ökologisch aber auch ökonomisch optimierte Bewirtschaftungsweise. Unsere nachhaltig bewirtschafteten Wälder sind damit Lebensräume für viele, teils seltene Tier- und Pflanzenarten.

Daneben bringt eine effiziente Waldbewirtschaftung mit einer ausreichenden Walderschließung auch wichtige Einkünfte in der regionalen Land- und Forstwirtschaft.

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gebäude aus holz verursachen 50% weniger CO2 MEISTERBETRIEBE MIT KOMPETENZ:

Wir schauen auf unser Klima – wir bauen mit Holz!

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Qualität mit Zustellservice „Regional – klimafreundlich – Service“ Holzenergie ist regional, nachhaltig und klimafreundlich. Die Abhängigkeit von der gefährlichen Atomenergie und den klimafeindlichen, nicht erneuerbaren, fossilen Energien können wir reduzieren. Im Vorarlberger Wald wachsen jedes Jahr etwa 610.000 Kubikmeter Holz nach. Genutzt werden im langjährigen Durchschnitt nur etwa 415.000 Kubikmeter. Wir können noch wesentlich mehr nachhaltige Energie aus unserem Wald nutzen!

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Wanderung ins Gauertal

© Helmut Düringer, Sutterlüty

Das Montafon bietet auch im Winter viele Möglichkeiten zum Wandern. Ein schönes Ziel ist das Gauertal.

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as Gauertal ist eines der schönsten Seitentäler des Montafons. Ausgehend vom Lünerseekraftwerk in Latschau führt ein Güterweg taleinwärts. Bis zur Lindauer Hütte auf 1.700 Meter Seehöhe sind es sieben Kilometer. Ab den Maisäßhütten von Volspora zieht sich der bequem begehbare Weg mit mäßiger Steigung taleinwärts, wobei der Blick auf den eindrucksvollen Talschluss mit den Drei Türmen gerichtet ist. Wer nicht so weit wandern möchte, kehrt vorher um. Nach 2,5 Kilometern bietet sich mit dem Gauertalhaus eine ideale Einkehrmöglichkeit an.

Rast im Gauertalhaus Das Gauertalhaus ist die erste BIO-zertifizierte Schutzhütte der Naturfreunde Österreich mit regionaler BIO-Küche. Das Gauertalhaus ist ab Mitte Dezember durchgehend geöffnet und bietet auch Übernachtungsmöglichkeit.

Einkehren im Gauertalhaus. Bewirtschaftet wird die Schutzhütte von den BIO-Bauern Andrea und Daniel Mangeng mit ihrem Team. Weitere Infos: www.kristahof.com/gauertalhaus LUAG 42

Von Latschau über den Ziegerberg nach Grabs und über das Gauertal zurück Gemütliche Wanderung Gehzeit: 1 3/4 Stunden Strecke: 8,7 Kilometer, 370 Höhenmeter Die Route startet in Latschau beim Parkplatz des Feuerwehrhauses und dem Weg am Waldesrand hoch bis kurz vor das Hotel Montabella. Weiter geht es kurz auf asphaltierter Straße bis zur Abzweigung. Dann biegen Sie nach links ab und folgen dem Weg leicht abwärts. Kurz darauf überqueren Sie die Rasafeibrücke. Auf dem Gafazutweg (Aquaweg) wandern Sie am Ziegerberg entlang bis zur Abzweigung Ziegerbergstraße. Über die Ziegerbergstraße und den Grabsweg geht es weiter bergwärts bis zum Berggasthof Grabs. Nun haben Sie den höchsten Punkt der Wanderung erreicht. Weiter geht es über Sanüel ins Gauertal hinunter. Durch verschneite Tannenwälder erreichen Sie das Gauertal. Über den Volsporaweg und Gauertalweg schließt sich Ihre Runde beim Hotel Montabella. Seerundweg Latschau Gehzeit: ca. 30 Minuten, Strecke: 1,6 Kilometer Der Seerundweg Latschau ist ein sehr schöner Panoramaweg und ideal für die ganze Familie. Es ist ein flacher Weg, welcher mühlelos von Alt und Jung bewältigt werden kann. Auch die Jüngsten können im Kinderwagen mitgenommen werden. Von Latschau zum Gauertalhaus Gehzeit: ca. 45 Minuten Strecke: 2,5 Kilometer, 250 Höhenmeter Der Weg zum Gauertalhaus wird den ganzen Winter hindurch mit Pistengeräten präpariert. Vom Golm aus gibt es außerdem eine Schiroute ins Gauertal. Ein geübter Schifahrer oder Snowboarder kann hierüber direkt vom Rätikonlift vor das Gauertalhaus fahren. Bei entsprechender Schneelage ist eine Rodelpartie vom Gauertalhaus bis ins Ortszentrum von Tschagguns möglich. Mit Schi oder Snowboard ist man in sieben Minuten wieder zurück in Latschau bei der Golmerbahn.


Termine

Gewinnspiel Wie viel % der in Vorarlberg gekauften Christbäume sind im Ländle gewachsen? a) ca. 20 %

LÄNDLE BUR BAUERNADVENT

Samstag, 30. November ab 15:00 Uhr Bauernadventmarkt Arbeitsgruppe Montafoner Steinschaf Dorfplatz beim Musikpavillon, St. Gallenkirch

Samstag, 30. November 10:00 – 17:00 Uhr Bauernadvent mit Verkostung von Likören, Wodka u.v.m. Geflügelhof Feldkirch, Familie Bell Werdenbergstraße 42

Samstag, 7. Dezember ab 15:00 Uhr Weihnachtsmarkt mit bäuerlichen Köstlichkeiten, Glühmost und Punsch Ländle Bur Kalb, Familie Kalb Lauterach, Lerchenauerstraße 33 Um 18:00 Uhr kommt der Nikolaus.

Samstag, 7. Dezember ab 16:00 Uhr Kleiner Weihnachtsmarkt mit Suppe, Kuchen und Kaffee u.v.m. Kemter-Hof, Familie Kemter Hohenweiler, Ried 8

Sonntag, 15. Dezember ab 15:00 Uhr Feines aus der Hofmetzgerei, Weihnachtskekse, Handarbeiten der Frauenbewegung u.v.m. Blaha-Hof, Familie Humpeler Höchst, Bonigstraße 19

b) ca. 50 %

c) ca. 80 %

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Senden Sie die richtige Antwort per Post an die Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH Kennwort „Ländle Christbaum“ Montfortstraße 11/7, 6900 Bregenz oder an laendle@lk-vbg.at Verlost werden 20 Ländle Christbäume! Einsendeschluss (Poststempel): Mittwoch, 4. Dezember 2019 Viel Glück!

Online-Einkaufsführer Der Christbaum für die gute Stube, Backzutaten wie Eier, Dinkelmehl, Butter, Topfen, Joghurt u.v.m., Fleisch und Gemüse für‘s Festmahl ... die Vorarlberger Landwirtschaft hat vieles zu bieten. Wo sie was direkt beim Produzenten beziehen können, zeigt unser Online-Einkaufsführer: www.laendle.at/einkaufsfuehrer

Impressum Medieninhaber, Herausgeber und Redaktion: Landwirtschaftskammer Vorarlberg und Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, Montfortstraße 11/7, 6900 Bregenz, T 05574/400-700, E laendle@lk-vbg.at, www.laendle.at, vbg.lko.at, Redaktion: Bernhard Ammann, Sabine Hagspiel, Armin Schwendinger, Martin Wagner, Andrea Blum, Dietmar Hofer; Layout: Sabine Hagspiel; Bildnachweis: LK Vorarlberg, Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, Karin Battisti-Jochum, Andrea Blum, Helmut Düringer, Eva Fischer, Michael Gunz, Othmar Heidegger, HLW Institut St. Josef, Thomas llg, Christian Kerber, Michael Kreyer, Christoph Pallinger, Ludwig Schedl, David Schreyer, Vorarlberg Tourismus, Weissengruber & Partner, fotolia, iStock, gettyimages; Bildbearbeitung: Christoph Pallinger MIT UNTERSTÜTZUNG VON

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Seit vielen Jahren gehört das Lammfleisch zu einem abwechslungsreichen Speiseplan dazu. Das zarte Fleisch erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

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