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11/2020 | Ausgabe N° 3

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Bienen winterfit machen

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Wollige Gefährten

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Alberschwender Christbäume

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Regionales Gemüselager Unsere Land- und Forstwirtschaft. Wertvoll fürs Land.

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Ländle Weihnacht

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für den Ländle Klostertaler extra reif, den Ländle Weinkäse und den Ländle Rahmkäse


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WENN’S UM DIE REGION GEHT, IST NUR EINE BANK MEINE BANK.

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Zu Vorarlberg gehört vieles: die Natur, die Qualität, der Fleiß, der Genuss, die Menschen. Und meine Bank. raiba.at

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Inhalt

Auszeichnung Goldzertifizierung für Generationenprojekt Die Vorarlberg Milch wurde für ihren Erweiterungsbau mit der Goldzertifizierung der Österreichischen Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft ausgezeichnet.

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Hattrick für Vorarlberg Milch Mit drei Käsekaisern wurde die Käsekompetenz der Vorarlberg Milch bestätigt.

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Regionale Produkte 8

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Früchte für Malawi Auch dank der Ländle Christbaum Spendenaktion, konnten in Malambo schon über 3.400 Obstbäume gepflanzt werden.

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Ein wohliges Gefühl inmitten von wolligen Gefährten Vor drei Jahren kam Familie Konzett aus Fontanella auf Schafe. Seither ist die Begeisterung für die wolligen Tiere groß.

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Die Völker fit für den Winter machen Hermann Bohle aus Koblach ist leidenschaftlicher Imker und Bienenzüchter.

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Wo Kartoffeln besonders lange frisch bleiben Die neue Lagerhalle der Rheintaler Feldfrüchte eGen in Feldkirch hat Platz für 750 Tonnen Gemüse und Kartoffeln.

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Neu: Alprind mit Ländle Gütesiegel Es war nur eine Frage der Zeit: Ab Dezember gibt es bestes Fleisch vom Ländle Alprind.

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Obstbrände zu Weihnachten Edelbrände von Vorarlbergs Spitzenbrennern – das Weihnachtsgeschenk für Genießer.

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„nochgfrogt“ V-Tourismus-Chef Christian Schützinger, Ländle Marketing GF Marcel Strauß und Theresa Mitterer-Leitner vom MCI sprachen über die „Erfolgszwillinge“ Tourismus & Landwirtschaft.

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Ländle Christbaum Produzenten Christbäume mit Ländle Gütesiegel sind bei 34 Produzenten in ganz Vorarlberg erhältlich – viele Serviceleistungen inklusive.

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Ein „Waldmensch“, dem es Christbäume angetan haben Vor zwölf Jahren begann der Alberschwender Konrad Bereuter, Christbäume zu züchten.

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WALDMENSCH Der Wald ist das Metier von Konrad Bereuter. Heute züchtet er Ländle Christbäume. Seite 8

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N° 3 | 11/2020

WOLLIGE GEFÄHRTEN

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Familie Konzett aus Fontanella hält seit drei Jahren Schafe – mit Begeisterung. Seite 14

DER KÖNIG DER BIENEN Lange schon beschäftigt sich Hermann Bohle mit der Imkerei und züchtet auch Königinnen heran. Seite 18


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Gemüse neu entdeckt Blattsalate gehen immer – auch im Winter.

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Vorarlberg am Teller 32

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Regionale Krankenhausküche Torsten Kappei, Küchenleiter im Krankenhaus Dornbirn, erklärt, wie Partnerschaften zwischen Großküchen und Landwirtschaft funktionieren.

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Service

Urlaub am Bauernhof Der Winkelhof in Klösterle bietet, neben einer großen Ferienwohnung, viele eigene Produkte im Hof-Lädele an.

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Online Einkaufsführer Direkt beim Produzenten einkaufen – unser Online-Einkaufsführer gibt Auskunft, wo welche Produkte erhältlich sind.

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Rezepttipp Keule vom Ländle Lamm mit Ländle Apfel

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Wald und Holz Ohne Klimasünden mit Wald und Holz Holz wird in Vorarlberg bereits viel im Holzbau und in der Wärmeversorgung verwendet.

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Qualität mit Zustellservice Ofenholz aus Vorarlberg – regional und klima-freundlich.

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Das luag-Weihnachtsgewinnspiel 20 Ländle Christbäume zu gewinnen!

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Winter-Wandertipp Die Region Au-Schoppernau bietet rund 38 Kilometer gebahnte Winterwanderwege.

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Aktuell

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Ergänzend dazu haben wir im Sommer bundesweit die Initiative „Das isst Österreich – Schau auf regionale Qualität“ gestartet, um mehr Bewusstsein für bäuerliche Qualität aus der Region zu schaffen. Verschiedene Initiativen von Seiten der Landwirtschaftskammer Vorarlberg und des Landes Vorarlberg tragen ebenfalls dazu bei. Dazu gehören z. B. die Aktivitäten der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, welche Partnerschaften im Ländle Gütesiegel Programm forcieren, die Initiative „Guats vo do“, ein Zustellservice für bäuerliche Produkte, oder die Landesinitiative „Vorarlberg am Teller“, um bei Gemeinschaftsverpflegern vermehrt regionale Lebensmittel einzusetzen.

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Der langjährige Einsatz für die Aufrechterhaltung regionaler Landwirtschaft und deren Bereitstellung hochwertiger Lebensmittel hat sich also für uns alle gelohnt. Das spiegelt sich auch in den jüngsten Beschlüssen zum künftigen EU-Budget, wo, unter anderem auf Druck Österreichs, künftig regionale Familienbetriebe noch stärker im Fokus stehen sollen. Dies trägt nicht nur zur Sicherung der heimischen Lebensmittelversorgung bei, sondern leistet auch einen großen Beitrag zu den ambitionierten Klimazielen des Landes. Jeder Kilometer, der nicht gefahren wird, sichert zudem Arbeitsplätze in der Region. Eine von der Universität für Bodenkultur aktuell erstellte Studie bestätigt das. Würden nur ein Prozent mehr heimische Lebensmittel gekauft, würde das zusätzlich 3.100 neue Arbeitsplätze schaffen und die gesamte Wertschöpfungskette enorm stärken. So könnten, laut der Studie, nicht nur lokale landwirtschaftliche Betriebe gesichert, sondern ländliche Regionen in Österreich gestärkt und erhalten werden.

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COVID-19 zeigt uns tagtäglich aufs Neue, dass Dinge die für uns als selbstverständlich galten, plötzlich in Gefahr geraten können. Das betrifft z. B. das intensive Bemühen um die Aufrechterhaltung unseres Gesundheitswesens, die Sorge um den sicher gemeinten Arbeitsplatz oder eine ausreichende Lebensmittelgrundversorgung. Die Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln stieg durch die Pandemie nämlich an und unsere Bauernfamilien konnten zum Glück liefern.

Interessantes über Honig & Bienen Wussten Sie, dass es in Österreich 700 verschiedene Bienenarten gibt und dass für ein Glas Honig mehrere Millionen Blütenbesuche nötig sind?

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Zusammenhalt in schweren Zeiten

Wissen

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Alle diese Initiativen würden aber nicht fruchten, ohne die großartige Unterstützung durch unsere Konsumentinnen und Konsumenten. Dafür möchte ich mich im Namen der bäuerlichen Familien recht herzlich bedanken und wünsche Ihnen allen viel Kraft und vor allem Gesundheit in diesen schweren Zeiten.

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www.laendle.at l dl

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Josef Moosbrugger Präsident der Landwirtschaftskammer

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für Generationenprojekt

Aspekten investiert. Dafür gab es nun eine Zertifizierung in Gold.

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as wäre Vorarlberg wohl ohne seinen Käse? Gar nicht auszudenken. Unser so beliebtes Milchprodukt – rund 23 Kilogramm verzehren wir pro Jahr davon – ist fast schon zum Kulturgut geworden. Auf jeden Fall ist es ein Genussprodukt, das wahrlich auf der Zunge zergeht. Nicht nur bei uns. Denn das Ländle ist für seinen Käse berühmt. Und das zurecht, ist er doch zu einem echten Exportschlager geworden, wie der ursprungsgeschützte Vorarlberger Bergkäse oder der Ländle Weinkäse, ausgezeichnet als „beliebtester österreichischer Käse in Deutschland“. Vorarlberg ist weit über die Landesgrenzen für seine Käsequalität bekannt. Einen großen Teil dazu trägt auch die Vorarlberg Milch bei, die auf eine 80-jähriLUAG 6

ge erfolgreiche Geschichte zurückblicken kann. „Das gilt es weiter zu nutzen und auszubauen, jedoch nicht durch Übernahmen oder Fusionen, sondern mit neuen Vertriebsstrategien“, erklärt Raimund Wachter, Geschäftsführer von Vorarlberg Milch.

Käseparadies für Feinschmecker Seit Jahrhunderten wird im Land Käse nach höchsten Qualitätskriterien erzeugt. Das handwerkliche Können wird von Generation zu Generation weitergegeben und es werden auch immer wieder neue Köstlichkeiten entwickelt. Ein wahres Käseparadies für Feinschmecker offenbart sich in den Hallen der Vorarlberg Milch in Feldkirch.

Fotos: © Vorarlberg Milch; Text: Vorarlberg Milch, Dietmar Hofer

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hat die Vorarlberg Milch in eine moderne Infrastruktur mit nachhaltigen und ganzheitlichen

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Der Käse ist ein absolutes Erfolgsprodukt aus dem Ländle. Damit er das auch weiterhin bleibt,

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Goldzertifizierung


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Das Generationenprojekt fand auch außerhalb der Landesgrenzen große Beachtung und Bewunderung. Als erster Molkereibetrieb weltweit wurde Vorarlberg Milch mit der Goldzertifizierung der Österreichischen Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft

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geschaffen. Die heimischen Bauern haben mit der Vorarlberg Milch nicht nur einen sicheren Abnehmer für ihren wertvollen Rohstoff, sondern auch die Garantie, dass daraus qualitätsvolle Produkte erzeugt werden. Rund 50 Prozent der Milch werden zu hochwertigem Käse verarbeitet. Die anderen 50 Prozent kommen als Ländle Milch, Rahm, Butter, Topfen oder Joghurt zum Kunden.

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Nach der Erweiterung des Käsekellers und dem Bau eines neuen Hochregallagers reifen jetzt jährlich bis zu 3.600 Tonnen heran. Das entspricht der doppelten Menge wie bisher. Hinzu wurde auch die Käseabpackung neu konzeptioniert und erweitert. Eine echtes

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• Gesamtfläche: 13.600 m 2 Bebaute Fläche Neubau: 2.820 m 0 m2 Brutto-Grundfläche Neubau: 7.80 600 t • Käsekeller: Reifekapazität NEU: t: 1.200 t azitä ekap Reif neue Bestehende und t 0 3.60 : Reifekapazität pro Jahr e: 3.000, Höhe: 23 m • Hochregallager: Palettenstellplätz ng und • Käseabpackung: Neukonzeptionieru ackung eabp wesentliche Erweiterung der Käs 2

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Fläche: 1.160 m

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Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten braucht die Landwirtschaft verlässliche und nachhaltig denkende Partner. Damit werden Regionalität und letztlich auch Arbeitsplätze gesichert oder gar neu

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Ein verlässlicher Partner

Perfekte Umsetzung Großen Anteil daran hatte das Bauunternehmen Hilti & Jehle, das die nicht einfachen Vorgaben perfekt umsetzte. BHM Ingenieure als Generalplaner haben diese Vorstellungen von Anfang an in das gesamte Projekt einfließen lassen. Während bei anderen Projekten Bauzeit und Kosten im Vordergrund stehen, wurden beim Generationenprojekt in einem ganzheitlichen Ansatz die besten Lösungen für die künftige Produktion gefunden. Die Auszeichnung ist mehr als ein Beweis dafür.

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Zurecht spricht der Geschäftsführer von einem generationenübergreifenden Projekt: „Wir sind uns dieser Verantwortung bewusst und denken nicht nur an die nächsten fünf Jahre, sondern weit darüber hinaus.“ Und symbolhaft verknüpfte sich die Idee mit einem guten Käse. „Sie musste zunächst reifen, ehe der Start für die Umsetzung erfolgte. Nach einem eineinhalbjährigen Entwicklungsprozess stimmte die Genossenschaft 2016 einstimmig für das Generationenprojekt.

(ÖGNI) ausgezeichnet. Dabei wurde der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes in den Fokus gerückt. Bewertet werden die verschiedenen Aspekte der Nachhaltigkeit von der Planung über die Bauabwicklung bis hin zum Betrieb. Ressourcenschonung, Werterhalt und Nutzerkomfort sind wesentliche Bestandteile beim Planen, Bauen und Betreiben der Immobilie. All diese Kriterien wurden beim Generationenprojekt der Vorarlberg Milch in Feldkirch vorbildlich erfüllt. Y

Dieses Bauprojekt ist in mehrerlei Hinsicht ein Meilenstein und zeigt die beeindruckende Entwicklung von Vorarlberg Milch auf. Es ist aber auch ein klares Bekenntnis zur Vorarlberger Milchwirtschaft. Als Vorarlberger Genossenschaft, die im Eigentum der Milchbauern steht, trägt die Vorarlberg Milch eine große Verantwortung – ökologisch, ökonomisch und sozial. Verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln gegenüber den Mitarbeitenden, deren Familien, den Milchbauern und den Konsumenten sind selbstverständlich. Denn trotz modernster Technologie, die die Arbeit wesentlich erleichtert, steht der Mensch im Mittelpunkt.

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Ein echter Meilenstein

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Schmuckkästchen für edle Produkte. „Durch optimale Reifebedingungen können wir perfekte Genussprodukte herstellen“, weiß Raimund Wachter. „Ein neuer Reifekeller mit vollautomatischer Käsepflege, ein vollautomatisches Hochregallager mit zwei Klimazonen und eine Steigerung der Käseerzeugung und -verarbeitung werden uns das ermöglichen.“

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Der Wald war immer schon das Metier von

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züchten. Vorwiegend Nordmanntannen, obwohl er selbst die Fichten liebt.

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Alberschwender begonnen, Christbäume zu

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Konrad Bereuter. Vor zwölf Jahren hat der

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onrad Bereuter ist einer, der sich mit Worten lieber zurückhält. Als er beispielsweise das erste Mal auf dem Markt seine selbst gezüchteten Christbäume anbot, hatte er etwas Schwierigkeiten, auf die Menschen zuzugehen, gibt er offen zu. Doch auch diese Hürde hat der 62-jährige genommen und im Laufe der Jahre sogar eine gewisse Leutseligkeit entwickelt. Hat er doch Gefallen daran gefunden, Interessierten davon zu erzählen, wie er seine Bäume hegt und pflegt und wie sie zu dem werden, was uns zu Weihnachten so sehr verzückt. Rund 200 Ländle Christbäume, die er selbst züchtet, verkauft er zur Weihnachtszeit. „Irgendwie fühle ich mich ja ein wenig als Waldmensch“, spricht er mit ruhiger Stimme und erinnert sich an seine Kindheit zurück, die er liebend gerne unter mächtigen Fichten verbrachte. Auch später erledigte er, neben der Landwirtschaft, liebend gerne Waldarbeiten. „Die Fichte ist mein Lieblingsbaum“, bekräftigt er. Jedes Jahr aufs Neue erfüllte nicht nur ihn, sondern uns alle der intensive, harzige Geruch, der sich nur über Weihnachten durch die Wohnstuben ausbreitete. LUAG 8

Fichten sind selten geworden Längst hat die einst uns so vertraute Fichte aber den Nordmanntannen Platz machen müssen. „Man kann Fichten leider so gut wie nicht mehr verkaufen“, klingt ein wenig Wehmut mit, wenn Konrad Bereuter vor einer seiner Kulturen steht. Ab und zu ragt noch ein Fichtenbäumchen zwischen all den dicht benadelten „Nordmännern“ hindurch. Er züchtet sie für die Nostalgiker oder für solche, die etwas Spezielles suchen. Bereuter beziffert die Zahl der verkauften Fichten auf rund 20 bis 30 pro Jahr, der Rest sind ausschließlich Nordmanntannen. Sie sind so beliebt, weil ihre Nadeln nicht abfallen und nicht stechen.

Fotos: © Weissengruber & Partner; Text: Dietmar Hofer

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Ein „Waldmensch“, dem es Christbäume angetan haben


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An insgesamt vier Standorten hat der Alberschwender seine Bäume verteilt. Bewusst entschied er sich dabei für exponierte Stellen, die nicht so gut bewirtschaftet werden können. Sie stehen in Gräben, an steilen Hängen, an schattigen Plätzen. Für die Pflege bedeutet dies mehr Aufwand, dafür wachsen sie nicht so schnell in die Höhe. Jetzt in der Pension hat er genügend Zeit, um sich um das Nadelgehölz intensiv zu kümmern. „Es ist für mich ein schönes Hobby, das ich betreibe.“

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Händische Pflege

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Das Gras mäht er mit der Hand aus, die Triebe kontrolliert er regelmäßig, achtet auf einen möglichst dichten und gleichmäßigen Wuchs

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der Familie immer am meisten geschätzt. Dass er es rundherum nicht weit in seinen geliebten Wald hatte, war für ihn prägend. Für so manchen mag im Wort „Waldmensch“ eine negative Assoziation innewohnen, die für hinterwälderisches, raues Denken steht. Es wäre ein ganz und gar falsches Attribut für den 62-jährigen Alberschwender. Weitaus mehr trifft da schon ein Zitat des Schriftstellers Christian Morgenstern zu: „Nichts ist für mich mehr Abbild der Welt und des Lebens als der Baum. Vor ihm würde ich täglich nachdenken, vor

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Konrad Bereuter T 0664/415 34 20 6861 Alberschwende, Achrain 67, dle.at/christbaum bereuter.konrad@aon.at, www.laen

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Ländle Christbaum Verkauf ab Hof Vorauswahl in der Kultur möglich Mondphasenschnitt werden Bäume können selber geschnitten

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Der Ursprung des Weihnachtsbaumes liegt übrigens in heidnischen Bräuchen. Immergrüne Pflanzen standen als Symbol für Fruchtbarkeit und Lebenskraft. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist ein Christ-baumkauf bei ihm am Hof oder auf dem Markt ein schönes Erlebnis, auch da man damit den regionalen Gedanken unterstützt.

ihm und über ihn.“ So gesehen dürfen wir uns schon jetzt auf Weihnachten und ganz speziell den „Heiligen Abend“ freuen. Wenn wir vor dem geschmückten Baum stehen, die Kinderaugen leuchten und die Geburt Jesu, die wir feiern, als ein Zeichen der Hoffnung sehen.

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Wird Weihnachten in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie etwas Besonderes, da wir uns wieder mehr besinnen? Oder lähmt uns das Virus weiterhin, sodass wir uns gar nicht so sehr auf die Adventszeit freuen können? Es ist schwierig bis unmöglich, darauf Antworten zu geben. Auch Konrad Bereuter kennt sie nicht. Das Einzige, was für ihn feststeht ist, dass er auch weiterhin der Natur verbunden bleiben will und für jeden geschlägerten Baum einen neuen setzt. So bleibt der Kreislauf bestehen, kommt Junges nach.

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Wie wird Weihnachten?

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und darauf, dass die Bäume nicht zu breit werden. Je langsamer der Saft durch die „Adern“ des Baumes fließt, umso behutsamer wächst er. „Terminaltrieb“ nennt sich dies in der Fachsprache. Er bestimmt die Richtung des Wachstums. Gefragt sind in erster Linie schmale Bäume, die möglichst dicht bewachsen sind. Vor zwölf Jahren hat er begonnen, Nordmanntannen anzupflanzen. Und trotz der ganzen Erfahrung, die der Bregenzerwälder in dieser Zeit gemacht hat, lernt er stetig dazu. „Immer wieder diskutiere ich auch mit meiner Schwester Balbina Jochum, was man besser machen kann. Sie baut in Hörbranz Ländle Christbäume an.“ Die Gespräche sind für beide Seiten befruchtend. Der Anspruch ist es, dass die Qualität passt.

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Ein Abbild der Welt C

Aufgewachsen auf einem Hof, an dem heute in erster Linie Milchvieh-wirtschaft betrieben wird, hat Konrad Bereuter das Leben inmitten n

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Ort

Name

Verkauf 2020

Alberschwende, Achrain 67

Bereuter Konrad, T 0664/415 34 20 bereuter.konrad@aon.at

Alberschwende, Burgen 726

Flatz Helmut, T 0664/5330161

Bildstein, Schneider 193

Böhler Herbert, T 05572/414 17 gwaibl@gmx.at

Bregenz, Fluh 24c

Sieber Gerhard, T 0664/5372166 daniel.sieber1992@gmail.com Verkauf ab 11.12.

ab Hof, 11.-18.,21.23.12. GH Löwen ab 10.12. täglich ab Hof Wolfurt, Weberstraße ab 11.12. Bauernhof Jäger, Bregenz & Lässer‘s Schlösslehof, Hard ab 11.12., 8:00-12:00 und 13:00-18:00 Uhr ab 10.12., 9:00-18:00 sonntags 10:00-17:00 ab Kultur GechelbachEschenau ab Hof

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Danner Karl, T 0664/630 91 40

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Dornbirn, Watzenegg 15

Kaufmann Christbaumhof, www.kaufmannbaum.at

Dornbirn, Nesselweg 6

Schwendinger Christbaum T 05572/26357, m.schwendinger@inode.at

Dornbirn, Rädermacher 5

Spiegel Heinz, heinz.spiegel@gmx.net

Dornbirn, Sonnengasse 19

Winsauer Anton, T 05572/346 50

Eichenberg, Wanne 8

Bernhard Elisabeth, T 05574/525 77

Feldkirch, Rüttenenstraße 43

Agrargemeinschaft Altgemeinde Altenstadt T 0664/88188430, kanzlei@agraraltenstadt.at

Feldkirch, Alberweg 7a

Agrargemeinschaft Tosters dietmar.schoech@gmx.at

Frastanz, Rainweg 4

Lederle + Güfel Christbaumkultur guefel.gerhard@gmail.com

Gaißau, Gartenstraße 28b

Fink Peter, office@fink-peter.at T 0650/781 36 12

Leistungen x x x

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Sunnahof Tufers www.sunnahof.or.at

Göfis, Kirchstraße 2

Gemeinde Göfis www.goefis.at

Höchst, Förstergasse 10a

Bauer Erwin Christbaum-Kultur e.bauer@cable.vol.at, T 0699/180 24 826

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Höchst, Deltastraße 3

Vollmar Johannes, T 0664/896 11 65 j.vollmar@gmx.at

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Hohenems, Schloßplatz 8

Waldburg-Zeil Gutsverwaltung, T 05576/ 74555-50, stefan.mayer@palast-hohenems.at

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Hörbranz, Allgäustraße 134

Familie Jochum, T 0664/113 30 04 www.christbaum-jochum.com

Krumbach, Engisholz 92

Steurer Werner, T 0664/265 71 07 lisi-steurer@aon.at

Langen b. Bregenz, Birkenweg 59 Konzett Albert T 05575/4486, birkenberger@aon.at

ab Hof, ab 9.12. 8:00-20:00 Uhr Verkauf ab 1.12. nach tel. Vereinbarung Schießstand Altenstadt & Gisinger Au 18.+19.12. Kirchplatz Tosters, 19.12., 8:00-10:00 Uhr 21.-23.12. ab 10.12. Apotheke Höchst & Imbiss Herbert, Gaißau Verkauf 11.–23.12. 9:00–17:00 Uhr (außer sonntags) Verkauf beim Sunnahof Tufers, Göfis Höchster Gemeindehafen, 18.-23.12. ab 8.12. ab Hof 12.-23.12. 10:00-18:00 ab Hof, ab 12.12. ab Hof, nach tel. Vereinbarung ab Hof, ab 27.11. 13.12. Christbaummarkt

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Göfis, Tufers 33

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Dornbirn, Höchsterstraße 131

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Ländle Christbaum Produzenten

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Der Christbaum mit Ländle Gütesiegel

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www.laendle.at/christbaum LUAG 10

Nur echt mit dem STERN!

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auf Anfrage x x


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Landesforstgarten Vorarlberg, T 05522/73232 landesforstgarten@vorarlberg.at

Schlins, Brunnenweg 1

Rauch Elmar, T 0664/878 80 99, elmar.rauch@gmx.at

Sulz, Austraße 32

Frödischtalholz, info@gemeinde-sulz.at T 0664/7637384

Sulzberg, Schüssel 293

Hagspiel Bernhard, T 0676/83290821 abhagspiel@vol.at

Thüringen, Faschinastraße 10

Agrar Thüringen, stuchly.othmar@utanet.at

Weiler, Hanenberg 17

Agrargemeinschaft Weiler, agrar-weiler@aon.at T 0664/7637384

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ab Hof und in der Kultur ab 12.12. Bauhof Sulz 19.12., 9:00-12:00 ab Hof und ab 2. Advent im Lagerhaus Sulzberg Dorfplatz Thüringen 19.12., 8:00-12:00 Forsthaus Hanenberg 18.+19.12.

Vorauswahl in der Kultur möglich*

Mondphasenschnitt

Bäume selber schneiden möglich*

lebende Christbäume im Topf

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Rankweil, Sulzer Weg 2

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Agrargemeinschaft Rankweil office@agrar-rankweil.at, www.agrar-rankweil.at

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Rankweil, Walgaustraße 19

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Agrar Nenzing, verwaltung@agrar-nenzing.at www.agrar-nenzing.at

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Nenzing, Am Platz 10

ab Hof Fahrt mit Pferdeschlitten Agrargebäude Verkauf 18.+19.12. Holzhof Letze 17.+18.-21.12. 10.-23.12., 8:00-17:00, 24.12. bis 12:00 Uhr

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Heidegger Alois T 05573/85198, 0664/1237291

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Möggers, Sättels 31

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Dietrich Georg, georg-dietrich@hotmail.com T 0664/2841069

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Mellau, Hinterbündt 83

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Gärtnerei Metzler T 05550/3334-0, metzler.paul@vcon.at

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Ludesch, Walgaustraße 118

ab Hof, Verkauf 19.12.20, 8:00-12:00 ab Betrieb Verkauf ab 10.12. ab 11.12.

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Agrar Ludesch, mario@agrar-ludesch.at

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Ludesch, Rottaweg 22

Zustellung möglich

*Christbaumkauf direkt bei den Produzenten auch während des Lockdowns möglich. Weitere Leistungen bitte vorab mit dem Produzenten abklären. Y M C B Y M

Helfen auch Sie!

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Mit Ihrer freiwilligen Spende beim Kauf eines Ländle Christbaums unterstützen Sie ein Aufforstungsprojekt von „Bruder und Schwester in Not“ in Malawi.

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www.bruderundschwesterinnot.at

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www.laendle.at/christbaum Y

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Früchte für Malawi M Y

bereits viele Bäume geplanzt werden, welche die Familien vor Ort mit frischen Früchten versorgen und deren Verkauf zusätzlich noch etwas Geld einbringt.

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eihnachten ist die Zeit des Schenkens, eine Zeit, um unseren Lieben eine Freude zu machen. Schön ist es dann, wenn man auch beim Kauf eines echten Ländle Christbaumes Gutes tun kann. Seit einigen Jahren unterstützen die Ländle Christbaum Produzenten ein Projekt im malawischen Dorf Malambo. Sie bieten die Möglichkeit einer freiwilligen Spende an die katholische Organisation „Bruder und Schwester in Not“ beim Christbaumkauf an.

60 Cent = 1 Setzling Auch heuer wird die Aktion wieder von den Ländle Christbaum Produzenten unterstützt. Jeder Euro ist dabei wertvoll, denn ein Setzling kostet ca. 60 Cent. Helfen Sie uns helfen!

Gepflanzte Baumarten

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in Malawi. Auch mit Hilfe der Spenden vieler Konsumentinnen und Konsumenten konnten seit 2017

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Seit einigen Jahren unterstützen die Ländle Christbaum Produzenten ein Aufforstungsprojekt

Nahrung, Verdienst, Klimaschutz Mit Hilfe von Spenden konnten in Malambo bereits über 3.400 Obstbäume gepflanzt werden. Drei Jahre dauert es üblicherweise, bis diese Bäume erstmals Früchte tragen. Nun versorgen sie die Bewohner mit frischen Papayas, Avocados, Orangen und Mangos. Der zusätzliche Verkauf von Früchten sichert der Bevölkerung ein kleines Einkommen, wovon u. a. Lernmaterialien für die Kinder gekauft werden. Die laufende Aufforstung dient zudem dem Klimaschutz und wirkt der Bodenerosion entgegen. LUAG 12

3.471 Bäume wurden bisher in Malambo gepflanzt.

Papaya Avocado Orangen Mango www.bruderundschwesterinnot.at


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Ländle Raclette

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in den Sorten Natur, Chili und Pfeffer

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In der praktischen Stangenform.

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Zubereitung: Kartoffeln waschen und kochen. Das Raclette-Gerät vorheizen und Kartoffeln in einer Schüssel darauf warm halten. Den Ländle Raclette-Käse in Scheiben geschnitten auf einem Holzbrett anrichten. Alle Zutaten klein schneiden und dazu genießen. Nun kann der Spaß beginnen und jeder stellt sich sein Pfännchen selbst zusammen. Guten Appetit!

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Foto: © Michael Gunz

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Zutaten: Ländle Raclette, Ländle Kartoffeln, Speck, Tomaten, Paprika, Silberzwiebeln, kleine Maiskölbchen, Essiggurken, Pfeffer, Salz, Paprikapulver, Knoblauch

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GENIESSER-RACLETTE

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Sein Markenzeichen: die Stangenform. Er ist einfach portionierbar und die Scheiben passen genau in das Pfännchen des Racletteofens. Ländle Raclette wird aus bester frischer Alpenmilch hergestellt und auf traditionelle und handwerkliche Art gereift und gepflegt. Während seiner ca. 3-monatigen Reifezeit im Naturkeller entwickelt er seinen unverwechselbaren Charakter. Hier treten Aromen wie Schwarzbrot, Buttermilch und Rahm auf. Der geschmeidige, glatte und kompakte Teig bildet die Voraussetzung für die perfekten Schmelzeigenschaften.

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Hattrick für Vorarlberg Milch! Mit 3 Käsekaisern wird die Käsekompetenz der Vorarlberg Milch bestätigt. Die jährliche KÄSEKAISER-GALA konnte in diesem Jahr aufgrund von COVID-19 leider nicht abgehalten werden, deshalb besuchte AMA-Marketingmanager Dr. Peter Hamedinger die Gewinner persönlich und überreichte der Vorarlberg Milch gleich DREI Käsekaiser!

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„Die Vorarlberg Milch spielt in der Champions League der Käseherstellung. Wir sind stolz, den Kunden nur beste Käsespezialitäten bieten zu können!“ so GF Raimund Wachter.

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Bezahlte Anzeige

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Kategorie „Schnittkäse mild-fein“ Ländle Rahmkäse

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Kategorie „beliebtester österreichisc her Käse in Deutschland“ Ländle Weinkäse

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Kategorie „Käsespezialität“ Ländle Klostertaler extra reif

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UNS ERE DRE I KÄS EKAISE R:

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www.vmilch.at V.l.n.r. AMA-Marketingleiter Peter Hamedinger, VM-Geschäftsführer Raimund Wachter

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Fotos: © Mathis Fotografie | Vorarlberg Milch

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V.l.n.r. Käsemeister Thomas Knestel, AMA-Marketingleiter Peter Hamedinger, Käsemeister Daniel Rauch, VM-Geschäftsführer Raimund Wachter, techn. Leiter Johannes Wehinger

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die Begeisterung für die wolligen Tiere groß.

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er Seewaldsee in Fontanella war in diesem Jahr Vorarlbergs Beitrag für die TV-Serie „9 Plätze – 9 Schätze“. Selbst wenn es das von einer idyllischen Landschaft eingebettete, stille Gewässer heuer nicht unter die besten drei geschafft hat, ist und bleibt es doch ein Naturjuwel, das bei Wanderern ein beliebtes Ausflugsziel ist. Besonders im Herbst, wenn sich das Laub in den Wäldern verfärbt, hinterlässt der Anblick einen besonderen Eindruck.

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Umgeben von Naturschönheiten Jürgen Konzett hat das Privileg, nur wenige Kilometer entfernt von dieser Naturschönheit zu wohnen. Er schwärmt von der einmaligen Kulisse und schätzt es, dass er auf einem traumhaften Flecken Vorarlbergs zu Hause ist. „Hier komme ich perfekt vom Alltag runter.“ Hauptberuflich ist der 42-jährige im Außendienst bei der Firma Würth beschäftigt. Doch es ist nicht allein der See, warum er sich gerne in der freien Natur aufhält. Was ihn ebenso und vielleicht sogar noch ein wenig mehr erdet, sind seine Schafe. „Es sind rund 40 Mutterschafe LUAG 14

und dazu zwei Widder, die für ordentlich Nachwuchs sorgen“, zählt er auf. Pro Jahr ergibt das ca. 80 Lämmer. Er hält sich Juraschafe sowie die aus Frankreich stammende Fleischrasse Berrichon du Cher. „Die Kreuzung ergibt tolles Lammfleisch“, ergänzt er.

Der Sohn wollte Schafe Dabei ist es erst drei Jahre her, dass Jürgen Konzett überhaupt auf die wolligen Tiere gekommen ist. Sein Sohn Marco, mit 16 mittler-

Fotos: © Weissengruber & Partner; Text: Dietmar Hofer

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Fontanella auf Schafe gekommen. Seither ist

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Vor drei Jahren ist die Familie Konzett aus

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Ein wohliges g Gefühl inmitten von wolligen Gefährten


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reszeit verbrachte man am eigenen Hof mit harter Arbeit, die ein Hofleben prägt. Die Landwirtschaft übernahm sein älterer Bruder Robert, Jürgen absolvierte zunächst eine Bäckerlehre. Nebenbei interessiere ihn auch die Musik. Er ist Teil der Schlagerund Partyband „The Honeymoons“, doch das will er nicht allzu sehr hervorheben. Es zeigt jedoch die Vielseitigkeit im Leben des Großwalsertalers auf.

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weile im besten Teenager-Alter und Zimmererlehrling bei Holzbau Gilbert in Fontanella, wollte unbedingt selbst welche haben, nachdem er auf der Alpe Schafe betreut hatte. Der Vater winkte zuerst ab. „Es fehlte uns der Boden dafür.“ Erst als mit Heinrich Burtscher ein Landwirt aufhörte, ergab sich die Gelegenheit, in der Parzelle Garlitt etwas zu pachten. Damit war der Weg frei. Im Fall der Konzetts glücklicherweise, denn ein Leben ohne Schafe könnte sich der ganze Familienclan nicht mehr vorstellen. „Es ist daraus eine richtige Leidenschaft entstanden, ja sogar eine echte Liebe zu den Tieren“, gesteht Jürgen Konzett. Wenn er von Weide zu Weide geht, folgen ihm die Schafe blind. Ein wohliges Gefühl inmitten von wolligen Gefährten. Den Sommer verbringen die Tiere auf der Alpe auf 1.900 Meter Höhe.

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Kein Konkurrenzdenken

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Nicht nur unter den Verwandten ist der Zusammenhalt stark. Auch unter den Schafzüchtern gibt es keine Konkurrenz, hält der 42-jährige fest. „In Fontanella sind wir zu dritt, die alle am selben Strang ziehen. Und im ganzen Großen Walsertal sind es 20. Zusammen kommen wir ungefähr auf 500 Schafe.“ Das Blöken, das aus der Ferne zu hören ist, klingt in diesem Moment wie eine Zustimmung.

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Von der Geburt bis zur Schlachtung muss für ihn alles perfekt sein. „Die Lämmer müssen gut drauf sein.“ Und so ist es für ihn auch selbstverständlich, dass er seine Tiere auch begleitet, wenn es zur Metzgerei Natter in den Bregenzerwald bzw. zum Schlachthof nach Dornbirn geht. Beim ersten Mal sei dies wirklich ein scheußliches Gefühl gewesen. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Vermarktet werden die Produkte wie Landjäger, Kaminwurzen oder Mostbröckle privat. „Bestellungen nehmen wir gerne per Mail an konzett.info@ gmail.com, telefonisch unter 0676/3814519 oder 0676/82425357 entgegen.“ Das Lammfleisch mit Ländle Gütesiegel ist bei Spar erhältlich.

Die Quelle seines Glücks liegt aber in der Familie. Und so will er mithelfen, den Traum seines Sohnes vom eigenen Stall, zu realisieren. Jenes Gemeinschaftsgefühl und jene Geborgenheit, die seine Kindheit bestimmte, lebt er auch heute mit seinen drei Kindern Marco, Samuel, Emelie und seiner Frau Bernadette. „Es ist schon stark, wenn man so aufwachsen darf.“ Die Familientradition steht hoch im Kurs. „Wenn nicht alle zusammenhelfen würden, wäre das mit der Schafzucht nicht möglich“, macht er einen Blick aus seiner Terrasse zum gegenüber liegenden Hang, wo zwischen all dem Grün Häuser platziert sind. „Das ist Sonntag-Stein“, klärt er auf. Er selbst wohnt auf der Sonnenseite. Nicht nur physisch, sondern auch, was die Zufriedenheit betrifft.

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www.laendle.at/lamm

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Produkte mit Ländle Gütesiegel: Eurospar und Interspar • Lammfleisch: erhältlich bei Spar, en, Lamm-Mostbröckle: • Lamm-Landjäger, Lamm-Kaminwurz erhältlich direkt bei Familie Konzett

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Geprägt vom Zusammenhalt

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Jürgens Leben war von klein auf vom familiären Zusammenhalt geprägt. Aufgewachsen unter sieben Kindern stand für die Eltern Gerhard und Emma – beide sind heute über 80 – die bäuerliche Existenz im Vordergrund. Im Sommer ging es auf die Alpe, die restliche Jah-

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6733 Fontanella, Mittelberg 36 357 T 0676/3814519 oder 0676/82425 konzett.info@gmail.com

Ländle Lamm anderer Produzenten auch bei Sutterlüty erhältlich. Y

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Ländle Lamm Josef Ruloff und sein Schwager Markus Casagrande bewirtschaften gemeinsam einen Landwirtschaftsbetrieb im Nebengewerbe. Auf ihrem Hof in Hörbranz leben 35 Mutterschafe, die rund 60 Lämmer im Jahr aufziehen. Die Shropshire-Schafe sind im Sommer auf der Höhe und kommen bei der Züchtung von Christbaumkulturen zum Einsatz, denn diese Rasse beschädigt keine Bäume. Den Familienvätern – beide haben jeweils zwei Kinder – ist besonders der achtsame Umgang mit Tieren und das Bewusstsein für das Leben sehr wichtig.

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FLEISCH MIT KLASSE

Erhältlich in allen EUROSPAR- und INTERSPAR-Märkten sowie in ausgewählten SPAR-Märkten mit Fleisch in Bedienung. LUAG 16

100% HEIMISCHE QUALITÄT Bei Frischfleisch hat SPAR schon immer heimischer Qualität den Vorzug gegeben. So auch beim TANN Lammfleisch us‘m Ländle: 100%ige Transparenz vom Partnerlandwirt bis in die Feinkosttheken der SPAR-Geschäfte, höchste Qualität sowie einzigartiger Genuss - dies versichert nicht nur TANN Dornbirn, der Fleischproduktionsbetrieb der SPAR in Vorarlberg, sondern auch das Ländle Gütesiegel.


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www.laendle.at/rezepte

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Keule vom Ländle Lamm mit Ländle Apfel Zutaten für 6 Personen:

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Bräter mit dem Lamm ins Backrohr schieben, Deckel auf den Bräter geben (alternativ komplett mit Alufolie abdecken) und das Ganze bei 160 °C 90 Minuten garen lassen. Fleisch alle 20 Minuten mit dem aufgegossenen Apfelmost-Sud leicht beträufeln oder einstreichen. Lammkeule aus der Form nehmen und aufschneiden. Das Gemüse mit dem Bratensaft auf einen Teller anrichten, die Fleischscheiben darauf legen und mit frischen Kräutern garnieren.

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Kartoffeln waschen und quer halbieren. Karotten, Zwiebeln und Äpfel putzen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Rosmarin und Thymian zupfen. Knoblauch schälen und grob schneiden. Kartoffeln, Karotte, Zwiebeln und Äpfel mit Thymian, Rosmarin und Knoblauch mischen. Das Gemisch salzen und pfeffern, in einen Bräter geben und die Lammkeule darauf legen. Apfelmost hinzugießen und Butterflocken darauf verteilen.

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TIPPS: Die Äpfel können auch durch saisonales Steinobst oder Dörrfrüchte ersetzt werden. Übrig gebliebener Braten schmeckt auch am nächsten Tag wunderbar als Aufschnitt im Jausenbrötle.

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Marinade: 3 EL Sonnenblumenöl 1 Knoblauchzehe* je 1 Zweig Rosmarin* und Thymian* 1 EL Majoran gerebelt 1 EL Senf 2 EL Ländle Honig* 2 EL Apfelsaft* 1 EL Salz ½ EL frisch gemahlener Pfeffer

Das Backrohr auf 160 °C Umluft vorheizen. Für die Marinade Knoblach, Rosmarin und Thymian kleinhacken und mit den restlichen Zutaten in einer kleinen Schüssel verrühren, sodass eine Paste entsteht. Lammkeule mit der Paste einreiben.

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1 Ländle Lamm Keule mit Knochen (ca. 1,6 kg)* 100 g Butter* 300 ml Apfelmost* 4 kleine Ländle Äpfel* 3 Karotten* 550 g kleine Ländle Kartoffeln* je 1 rote und weiße Zwiebel* je 1 Zweig Rosmarin* und Thymian* 2 Knoblauchzehen* Salz Pfeffer

Zubereitung:

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* Produkte mit Ländle Gütesiegel erhältlich (je nach Saison), www.laendle.at

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Rezept: Alexander Heer Foto: Michael Gunz

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Hermann Bohle ist leidenschaftlicher Imker und ein Bienenexperte. In den letzten Wochen beschäftigte sich der Koblacher damit,

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as würde passieren, wenn es keine Bienen mehr gäbe? Die norwegische Autorin Maja Lunde hat sich diesem Thema angenommen und mit ihrem Buch „Die Geschichte der Bienen“ einen Weltbestseller gelandet. Sie beschreibt wie in China Menschen die Arbeit der Immen übernehmen und mühevoll Apfel- und Birnenblüten per Hand bestäuben. Bis die Bienen zurückkehren ... Lundes Roman,

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seine Völker winterfest zu machen.

Gesunde und starke Bienenvölker Einer, der sich seit vielen Jahren mit den fleißigen und so nützlichen Insekten beschäftigt, ist Hermann Bohle. Der hauptberuflich als Qualitätsmanager tätige Koblacher, wurde auch schon als der „König der Bienen“ bezeichnet. Er selbst wiederum bezeichnet die Imkerei als sein großes Hobby. Sein Expertenwissen, das er sich im „intensiven Kontakt“ – er trägt beim Imkern normalerweise keine Schutzkleidung – angeeignet hat, ist jedenfalls sehr gefragt. „Die Bienen geben mir ein wichtiges Feedback.“

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In den letzten Wochen kümmerte sich Hermann Bohle hauptsächlich darum, dass die Völker gut über den Winter kommen. „Dafür müssen sie gesund und stark sein“, nennt er die Hauptbedingung. Obwohl das bei ca. 100 Ertragsvölkern ganz schön viel Zeitaufwand bedeutet. An den Brutflächen erkennt der 56-jährige, ob eventuell Krankheiten vorliegen. Deshalb wird der Zustand genau kontrolliert. Für ihn ein wesentliches Element. Dazu zählen die Mengen der Bienen

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der auf drei Zeitepochen basiert, ist keine bloße Fiktion. Denn in der chinesischen Provinz Sichuan agieren tatsächlich Menschen als fleißige Bienen. Die Böden dort sind von Pestiziden derart verseucht, dass kein Imker mehr seine Völker zum Bestäuben schickt. Deshalb müssen Menschen diese Aufgaben übernehmen. Glücklicherweise sind wir in Vorarlberg von solchen Szenarien weit entfernt. Aber auch hierzulande heißt es, ganz genau darauf zu schauen, dass es den Bienenvölkern gut geht. Bodenversiegelungen, Monokulturen und Einsatz von Pestiziden setzen den summenden Wesen enorm zu.

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Fotos: © Weissengruber & Partner; Text: Dietmar Hofer

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Die Völker fit für den Winter machen


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den Punkt. Laut dem großen Philosophen Siddharta Gautama solle sich der Mensch die Bienen als Vorbild nehmen. „Sie sammeln den Honig, ohne die Blumen zu zerstören.“ Anders der Mensch, für den in der Regel die Gewinnmaximierung im Vordergrund steht.

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ebenso wie die Leistungsfähigkeit der Königin. Sie ist nicht nur das einzige geschlechtsreife Weibchen, sondern steuert das Bienenvolk durch Pheromone (Botenstoffe). Hermann Bohle züchtet auch selbst neue Königinnen heran.

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Königinnenzucht

Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Fragen, deren sich Erfolgsautorin Maja Lunde auf belletristische Art und Weise annimmt. Hermann Bohles Experimentierfeld wiederum lag inmitten des Rheintals. Auf einem vom Monokultur geprägten Grün stellte er Bienenstöcke auf. Das Ergebnis war verblüffend. „Nach drei Jahren begann wieder alles aufzublühen, die Artenvielfalt wurde sichtbar.“ Das zeigt, was Bienen alles bewirken können. Und eine weitere Beobachtung hat er gemacht. „Gerade in der Nähe von Honigbienen siedeln sich auch gerne die Wildbienen an.“ Eine fruchtbare Symbiose.

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Bienen sichern die Artenvielfalt

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Interessant: Die Völker formen sich während der Winterruhe zu einer Kugel, weil dies die energetisch effizienteste Form ist. Rund 25 Kilogramm beträgt der Nahrungsvorrat, den der Bienenexperte für die kalte Jahreszeit bereitstellt – rund ein Drittel davon besteht aus Honig.

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Wichtig für Bestäubung und Biodiversität

Ländle Honig – ein echtes Naturprodukt

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Die Heimat von Hermann Bohles Völkern ist in Koblach und Meiningen. Doch Imker wählen auch immer wieder mal andere Plätze aus, um bestimmte Arten von Honig zu gewinnen. Hermann Bohles Bienen verrichteten „ihren Job“ heuer unter anderem auch in Bildstein. Das Gesamtergebnis kann sich in Form von reinstem Ländle Honig sehen lassen. „Der Honig mit Ländle Gütesiegel steht für hervorragende Qualität und ein Produkt, das ausschließlich aus Vorarlberg stammt.“ Zu hundert Prozent hergestellt von heimischen Bienen. Davon können die Menschen in der chinesischen Provinz Sichuan nur träumen.

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Generell war das Bienenjahr, was den Ertrag betrifft, allerdings durchwachsen. „Im Frühjahr hat es gut ausgeschaut, doch im Juni war das Wetter viel zu nass.“ Das wirkte sich auf die Leistung aus. Dennoch ist es unglaublich, was die rund ein Zentimeter großen und nicht einmal hundert Milligramm wiegenden „Honigproduzenten“ zu leisten imstande sind. Ein kurzer Ausflug in die chinesische Provinz Sichuan verdeutlicht dies. Dort schafft es jeder Arbeiter, pro Tag etwa dreißig Obstbäume auf den Plantagen zu bestäuben. Zum Vergleich: Ein Bienenvolk kann täglich bis zu 300 Millionen Blüten bestäuben – ein beachtlicher Unterschied. Für dieselbe Arbeitsleistung bräuchte man mehr als 1.500 Menschen.

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Produkte mit Ländle Gütesiegel: spar, Eurospar • Ländle Honig: erhältlich bei Inter und ausgewählten Spar-Märkten

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www.laendle.at/honig

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Bienen spielen auch für die Biodiversität der Pflanzen und die Artenvielfalt eine wichtige Rolle. Sie selbst brauchen ebenso diese Vielfalt und insbesondere Blühflächen, denn nur so können sie Honig erzeugen. „Ein Volk, das Honig bringt, ist viel gesünder und die einzelnen Bienen leben deutlich länger“, bringt es der Koblacher auf

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Brigitte & Hermann Bohle 4/243 19 09 6842 Koblach, Gitzebühel 13, T 066

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Honig ist sehr beliebt – ob als Brotaufstrich, zum Verfeinern von Desserts, als Back- und Kochzutat oder einfach als Süßungsmittel. Bereits im alten Ägypten war Honig ein elitäres Lebensmittel, das als Speise der Götter bezeichnet wurde. Und auch die Bienen wurden aufgrund ihrer bis dahin unerklärlichen Fähigkeit, diese Götterspeise zu produzieren, bewundert und verehrt.

Echter Bienenhonig ist ein wahres Naturprodukt. Vor allem die darin enthaltenen bioaktiven Stoffe, Antioxidantien und Inhibine, eine Gruppe entzündungshemmender Wirkstoffe (Enzyme, Harze, Flavonoide) machen ihn zu einem wertvollen Lebensmittel. Importierter „Billighonig“ wird hingegen oft mit Sirup (z. B. Reissirup) gestreckt. Achten Sie deshalb beim Honig-Kauf auf Regionalität und Qualität!

DIE GRÖSSTEN PRODUZENTEN

HONIG-PRODUKTION

Erntemengen pro Jahr in Tonnen

Produktionsmengen im Vergleich

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China 543.000

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China (543.000 Tonnen)

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Türkei 114.471

Vorarlberg (ca. 100 – 150 Tonnen)

Quelle: Vorarlberger Imkerverband

1 kg

Quelle: Wikipedia, 2017

Verbrauch pro Kopf/Jahr in Österreich

DIE GESCHICHTE DER IMKEREI Das Sammeln des Honigs wilder Bienen durch den Menschen ist seit Jahrtausenden belegt. 10.000 Jahre alte Höhlenmalereien aus Spanien von der „Honigjagd“ bestätigen das. Sogenannte „Zeidler“ (Waldimker) sammelten im Mittelalter gewerbsmäßig Honig von wilden Bienenvölkern. In Österreich entwickelte sich die Bienenzucht stark unter Erzherzogin Maria Theresia und bereits 1769 wurde die erste staatliche Imkerschule eingerichtet.

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USA 66.968

Argentinien 76.379 Iran 69.699

Quelle: Statistik Austria, 2018/2019

Österreich (ca. 4.000 Tonnen)

Quelle: Wikipedia LUAG 20

46 % Selbstversorgungsgrad in Österreich

25 % Selbstversorgungsgrad in Vorarlberg

Quelle: Statistik Austria, Versorgungsbilanz 2018/2019


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DIE ZUSAMMENSETZUNG

von Bienenhonig (ca. Werte, können nach Sorte variieren)

10 %

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Aber auch in unseren heimischen Honigen, besonders im Edelkastanien-, Rosskastanien und Waldhonig, sind entzündungshemmende Stoffe enthalten.

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* Beistoffe: Pollen, Mineralstoffe, Proteine, Ezyme, Aminosäuren, Vitamine, Farb- und Aromastoffe, Inhibine.

... wird aus dem Blütennektar der in Neuseeland und Südost-Australien beheimateten Südseemyrte erzeugt und als Naturheilmittel verwendet. Das darin enthaltene Zuckerabbauprodukt Methylglyoxal (MGO) wirkt antibakteriell.

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Traubenzucker

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MANUKA-HONIG ...

Fruchtzucker

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17 %

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Beistoffe*

Die Vielzahl der natürlichen Wirkstoffe und das gleichzeitige Zusammenwirken der enthaltenen Inhaltstoffe machen Honig so wertvoll. Sie machen ihn zu einem hochwertigen Nahrungsmittel. Honig wird auch als Heilmittel eingesetzt, z. B. bei Erkältungskrankheiten, Wundheilung usw.

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Mehrfachzucker

Wasser

WERTVOLLE INHALTSSTOFFE

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Quelle: Österreichischer Imkerbund

Quelle: Vorarlberger Imkerverband

1 BIENE ...

WAS IST HONIGTAU?

Wald- und Blatthonig bestehen aus Honigtau Wenn es genügend geregnet hat und sonniges Wetter die Photosynthese anregt, produziert ein Baum sehr viel zuckerhaltigen Baumsaft. Kleine Läuse stechen die frischen Triebe an und beginnen diesen aufzunehmen. Da der Baum unter Druck steht, wird der Baumsaft in die Laus hineingepresst, sodass sie sich aufbläht. Aufgrund des Drucks beginnt die Laus an ihrer Oberfläche Honigtau zu „schwitzen“. Unsere Bienen nehmen diesen Honigtau auf und transportieren ihn in die Bienenstöcke.

FÜR 1 GLAS HONIG ... 500 g Y Y

Quelle: Österreichischer Imkerbund

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Quelle: Österreichischer Imkerbund

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... braucht es 80.000 – 90.000 Ausflüge, das sind 1 – 6 Mio. Blütenbesuche (und dadurch bestäubte Blüten).

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... produziert ca. 2,5 – 3 g Honig in ihrem Leben (6 Wochen)

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80 %

der Blütenpflanzen werden bei uns durch Insekten bestäubt. (ca.)

700

verschiedene Bienenarten gibt es ca. in Österreich. Weltweit sind es 20.000 – 25.000.

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Bienen leben in einem Volk.

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10.000 – 60.000

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Quelle: Wikipedia

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LUAG hat daher Vertreter beider Seiten zum Gespräch geladen, um die aktuelle Zusammenarbeit und die Zukunftsaussichten zu begutachten.

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Landwirtschaft und Tourismus sind in Vorarlberg eng miteinander verbunden.

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Tourismus & Landwirtschaft

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„nochgfrogt“

Christian Schützinger Geschäftsführer Vorarlberg Tourismus

Theresa Mitterer-Leitner MCI Hochschullektorin Schwerpunkt Tourismus & Landwirtschaft

Marcel Strauß Geschäftsführer Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH

Christian S.: Der Begriff kommt ursprünglich aus der Landwirtschaft und war im Tourismus nicht bekannt. Es ist ein familiärer Begriff: eine Verbindung, die nicht beliebig getrennt oder verändert werden kann. Die Bezeichnung „Erfolgszwillling“ ist ein dringender Appell, besonders seitens der Landwirtschaft, sich dieser Beziehung bewusst zu sein. Es ist nicht nur eine Partnerschaft, bei der man sich begegnet und ein Stück weit begleitet, sondern eine verwandtschaftliche Verbindung, ein gemeinsamer Ursprung.

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LUAG: Landwirtschaft und Tourismus wurden – politisch gesehen – bei Landesrat Christian Gantner zusammengefügt, dabei ist oft vom „Erfolgszwilling“ die Rede. Ist es ein Erfolg und sind die beiden Bereiche wirklich verwandt?

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Theresa M.-L.: Für eine gute Zusammenarbeit braucht es viel Beziehungsarbeit und Kenntnis voneinander. Das ist über die Jahre ein bisschen verloren gegangen. Die beiden Bereiche brauchen sich gegenseitig, haben aber die Leichtigkeit ihrer Verbindung, wohl auch durch den Druck ihrer Märkte, verloren. Als Partner brauchen sie einander und müssen schauen, wo Berührungspunkte, Synergieeffekte aber auch Konflikte sind.

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Marcel S.: Der Begriff „Zwilling“ passt aus meiner Sicht recht gut. Familien sind komplexe Konstrukte und Verwandte kann man sich nicht aussuchen, egal wie gut oder schlecht man es mit ihnen hat. Landwirtschaft und Tourismus sind untrennbar miteinander verbunden und haben auch eine komplexe Beziehung. Eine neuere Entwicklung ist hier, dass sie auch politisch miteinander verknüpft wurden, sowohl in Vorarlberg als auch österreichweit. Dies bildet den Willen ab, möglichst gemeinsam zu kooperieren und voneinander zu profitieren. LUAG: Wie hat sich der Tourismus im Alpenraum entwickelt und wohin entwickelt er sich weiter?

Theresa M.-L.: Die ersten touristischen Betriebe sind aus der Landwirtschaft entstanden. Ich bin selbst ein Beispiel dafür: Mein Großvater war Landwirt und hat für ein zusätzliches Einkommen einen Campingplatz gegründet. Fast alle touristischen Betriebe sind früher so entstanden. Um nochmal auf die familiären Begriffe zurückzukommen: Erst war es das Gleiche, dann wurden es eher Geschwister und inzwischen sind es vielleicht noch Cousins und Cousinen. Die Systeme haben sich immer mehr getrennt. Ein natürlicher Bezug zur Landwirtschaft nimmt in der Gesellschaft und damit auch in touristischen Organisationen und Betrieben ab. Christian S.: Für Gäste im alpinen Raum spielt die Natur eine ausschlaggebende Rolle. In Vorarlberg legen die Touristen, laut Umfrage, einen noch höheren Wert darauf: Im Sommer ist unsere Naturlandschaft für 80 Prozent das Reisemotiv Nummer 1. Das liegt nicht daran, dass die Landschaft in Vorarlberg zwingend schöner ist als in Tirol oder anderen alpinen Regionen, aber das Klientel in Vorarlberg legt mehr Wert darauf. Selbst die Schifahrer sind bei uns Landschaftsgenießer. Theresa M.-L.: Dem kann ich nur zustimmen. Im alpinen Raum ist die Landwirtschaft für das touristische Produkt geradezu essenziell. Österreichweit liegt die Landschaft bei 60 Prozent auf Platz 1 der Reisemotive. Wir befassen uns auch mit der Landschaftswahrnehmung und den Präferenzen der Gäste. Sie haben in diesen Gebieten das Gefühl, in der Natur zu sein, auch wenn es eigentlich Kulturlandschaft ist. Diese gepflegte alpine Landschaft zwischen Tal und


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Marcel S.: Und neben dieser Landschaftspflege werden auch noch hochwertige Lebensmittel produziert. In Vorarlberg gibt es 520 bewirtschaftete Alpen mit etwa 1.000 Älplerinnen und Älplern sowie ca. 40.000 Stück Vieh. Die wertschöpfende Vermarktung der Produkte wird von uns unterstützt, wie beispielsweise durch das Programm Ländle Alpschwein. Aber auch die gastronomischen Leistungen für Touristen auf den Alpen sind enorm wichtig. Allgemein ist das bei uns vorherrschende enge Miteinander von Landwirtschaft und dem „normalen“ Leben sehr ungewöhnlich. In vielen anderen Ländern stehen landwirtschaftliche Betriebe abgeschieden, bei uns haben die Bäuerinnen und Bauern ihren Hof und die Felder im Dorf. Und trotzdem geht in der heimischen Bevölkerung und bei Touristen das Verständnis für landwirtschaftliche Produktionsweisen verloren. Dies könnte aber auch eine Chance sein.

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Christian S.: Genau. Dieser Berufszweig und sein Wissen, seine Leistungen sind für viele Gäste wiederum interessant. Durch authentische Darstellung der Arbeitsleistung kann den Gästen etwas Spannendes vermittelt werden. Rein theoretisch könnte eine touristische Region eine Schaukäserei bauen, Kühe auf die Weide stellen und eine Show für die Gäste aufziehen. Aber das hätte nicht den gleichen Effekt.

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Theresa M.-L.: Diese landwirtschaftliche Lebensweise wird somit Teil der Identität und Persönlichkeit der Marke, der Tourismusregion. Die Alpbewirtschaftung im Allgemeinen hat eine doppelte Nutzung: Im Vordergrund steht die landwirtschaftliche Nutzung, die Produktion von Lebensmitteln, aber die Alpwirtschaft bringt auch eine ideale Erholungslandschaft hervor. Sie ist Lebens- und Erholungsraum zugleich. Wir konnten feststellen, dass die landwirtschaftliche Leistung für die Tourismus- und Freizeitnutzung als eher selbstverständlich wahrgenommen wird. Das ist meines Erachtens ein Missverständnis, weil man sich zu wenig mit der Situation der Landwirtschaft auseinandersetzt. Die Abnahme der Produkte aus der regionalen Landwirtschaft durch die Gastronomie wäre hier ein guter Schritt zu einer besseren Partnerschaft, was derzeit aber noch stark verbesserungswürdig ist.

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Theresa M.-L.: Eine beweidete Fläche ist idealer Untergrund für die Präparierung einer Schipiste. Ohne Sträucher benötigt es nur 20 bis 30 Zentimeter Beschneiung, um die optimale Piste zu erhalten. In der natürlichen Strauchvegetation wie beispielsweise in Whistler in

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LUAG: Wie sieht die wechselseitige Beziehung zwischen Landwirtschaft und Tourismus aus? Was würde passieren, wenn die Landschaftspflege wegfällt?

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Christian S.: Dieses Sichtbarmachen der Lebenskultur bietet großes Potential. Frühere Nischenprogramme wie z. B. Kräuterwanderungen sind inzwischen hoch gefragt. Und dieses touristische Angebot wollen wir noch weiter ausbauen.

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Marcel S.: In Vorarlberg sind ca. 50 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzflächen Alpen und Bergmähder. Ein Großteil der Wanderund Bike-Strecken führt über diese Flächen, was auch ein gewisses Konfliktpotenzial birgt. Aber genauso gibt es aus landwirtschaftlicher Sicht noch Möglichkeiten, bei touristischen Produkten zu punkten. Es gibt schon Erfolgsmodelle wie Urlaub am Bauernhof, aber auch die tägliche Arbeit und Lebensmittelherstellung kann als touristische Leistung – beispielsweise im Sinne von Führungen – angeboten werden. Wenn neben der Vergütung für die Dienstleistung auch noch Produkte des Landwirts gekauft werden, hat er doppelt profitiert.

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Christian S.: Und hier muss sich der Tourismus auch entscheiden, worauf er sich fokussiert, denn diese Multioptionalität bietet ein riesiges Feld an Marktmöglichkeiten. Will ich mich zur Tourismusindustrie oder zur Tourismusmanufaktur entwickeln? Die Industrie zielt auf perfekte Geschäftsmodelle, optimierten Ertrag, Mitteleinsatz und Preis ab. Das würde bedeuten, der Fokus liegt rein auf perfekter Infrastruktur, mehr Pistenkilometern, höherer Beförderungsgeschwindigkeit etc. Diese Infrastruktur-Punkte sind zwar auch bei uns wichtig, aber nicht allein ausschlaggebend für die Entscheidung des Gastes. In Vorarlberg, Tirol und Salzburg haben wir viele Individualanbieter, zielen also ganz klar auf die Tourismusmanufaktur ab. Es geht um das Flair der jeweiligen Region oder Ortschaft, in das ich als Gast eintauchen möchte. Und da spielt die Landwirtschaft mit ihren Leistungen eine große Rolle. Daher muss besonders beim Ausbau der Infrastruktur die Auswirkung auf die Landschaft berücksichtigt werden.

British Columbia (Kanada) (Anm. d. Red.: Partnerregion des MCI) wird ca. ein Meter Schnee benötigt, um alles zu überdecken. Das ist einerseits eine Kostenfrage, aber vor allem auch sicherheitsrelevant. Das Vermeiden von Lawinen, Muren, und Hangrutschungen durch die Landschaftspflege spielt eine große Rolle. Auf langem Gras hält die Schneedecke nicht, es besteht höhere Lawinengefahr. Es gibt bereits Schigebiete, wo die Pisten deshalb nicht mehr genutzt werden können. In einer Tiroler Gemeinde konnte ein bisheriger Freeride-Hang wegen fehlender Beweidung nicht mehr genutzt werden. Daher hat sich der Tourismusverband nun selbst 80 Schafe zur Landschaftspflege zugelegt. Ohne entsprechende Bewirtschaftung verwildert eine alpine Landschaft in 20 bis 30 Jahren wieder mit Sträuchern und Bäumen.

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Hochgebirge ist so attraktiv, weil sie durch die von der Landwirtschaft geleistete Pflege nicht verwaldet und verbuscht ist. Um diese Erholungslandschaft beneiden uns viele andere Regionen, auch Bergregionen. Der Gast selbst will aber nicht nur diese Landschaft sehen, sondern in die Lebenswelt eintauchen. Er ist inzwischen ein multioptionaler Gast, der nicht nur zum Schifahren hier ist, sondern andere Sportarten, Wellness, Kulinarik etc. ausprobieren möchte. Dieses Verhalten wird auch nicht mehr wie früher von der Werbung gesteuert, sondern von sozialen Medien wie Facebook und Instagram, den Erlebnissen anderer Gäste.

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LUAG: Welchen Stellenwert hat die Kulinarik im Vorarlberger Tourismus? Wie kann da der Absatz regionaler Produkte gesteigert werden? Marcel S.: Formate wie „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ beinhalten immer auch die heimische Kulinarik. Daher sehe ich den Stellenwert als sehr hoch an. Eine zentrale Herausforderung für die regionale Lebensmittelproduktion und die Abnahme in der Gastronomie ist und bleibt der Preis. Heimische Lebensmittel und die damit verbundenen Produktionsstandards können nicht zu Weltmarktpreisen angeboten werden. Auch die Erwartungshaltung der beiden Parteien – Verarbeiter und Erzeuger – spielt eine große Rolle. Die Gastronomen brauchen Planungssicherheit und haben durch den Großhandel jederzeit Zugriff auf die gewünschte Ware. Die regional hergestellten Produkte aus kleinstrukturierter Landwirtschaft können aber oftmals nicht Tag genau bereitgestellt werden. Es handelt sich um Naturprodukte und manchmal braucht es noch den einen oder anderen Tag bis das Produkt die gewünschte Qualität aufweist. Und bei tierischen Produkten sollte am besten das gesamte Tier verwertet werden und nicht nur die Edelteile. Bei solchen Themen müssen beide Seiten mehr aufeinander zugehen und die Bedürfnisse des jeweils anderen bestmöglich verstehen und bedienen. Christian S.: Hinzu kommt auch noch die gastronomieinterne Herausforderung. Wenn der Koch auf der regionalen Schiene fährt und hervorragende Gerichte zaubert, die auch noch die passenden Geschichten zur Herkunft der Lebensmittel bereithält, muss es der Kellner oder Gastgeber verstehen, dies an den Gast weiter zu kommunizieren. Interessanterweise haben unsere Gäste schon immer erwartet, dass sie regionale Produkte erhalten. Diese Erwartungshaltung muss also nicht erst geweckt, sondern lediglich erfüllt werden. Die Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie wird immer wieder diskutiert. Für mich ist es eher eine Mindestvoraussetzung, damit sich der Gast auf die Herkunft der Produkte verlassen kann. Theresa M.-L.: Die Gastronomie hat die große Chance mit den Geschichten aus der heimischen Landwirtschaft bei den Gästen zu

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„nochgfrogt“

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punkten. Sie müssen nicht erfunden werden, denn wir haben diese Besonderheit im alpinen Raum. Die kleinstrukturierte Landwirtschaft bringt unter strengen Auflagen und Kontrollen hochqualitative Produkte, auch im Sinne von Nachhaltigkeit und Tierwohl, hervor. Für die Gastronomie ist es im Moment hingegen leicht, von dem Bild der alpinen Landwirtschaft im Kopf der Gäste zu profitieren, auch wenn sie gar keine regionalen Produkte anbietet. Eine Befragung vor zwei Jahren durch den Verein Land schafft Leben in der Region Schladming kann die Aussage von Christian nur bestätigen: 80 Prozent der Gäste sind davon ausgegangen, dass sie regionale Produkte auf dem Teller haben. Daher befürworte auch ich die verpflichtende Herkunftskennzeichnung. Die von der Landwirtschaft gepflegte Kulturlandschaft, Nummer 1 Reisemotiv für Touristen in Vorarlberg, bringt gleichzeitig beste Nahrungsmittel hervor. Diese dann nicht im touristischen Produkt zu finden, ist paradox. Die verpflichtende Herkunftskennzeichnung führt dazu, dass sich der Kreis zwischen den Partnern, den „Zwillingen“ Landwirtschaft und Tourismus, schließt und letztlich auch die Glaubwürdigkeit der touristischen Marken gewahrt werden kann. Marcel S.: Aus landwirtschaftlicher Sicht kann ich diese Aussagen nur unterstützen. Denn diese Herkunftskennzeichnung macht ja nicht nur die Herkunft regionaler Zutaten sichtbar, sondern sagt auch etwas über die zusätzlich verwendeten Lebensmittel aus. Wer zum Beispiel glaubt, dass es in Österreich grundsätzlich keine Käfigeier mehr gibt, der irrt. Sie dürfen hier zwar nicht mehr produziert, sehr wohl aber importiert werden. Grundsätzlich wünsche ich mir, dass die Verwendung regionaler Lebensmittel zu Wettbewerbsvorteilen auf beiden Seiten führt, zu mehr Differenzierung und damit auch zu mehr Wertschöpfung. Christian S.: Es gibt natürlich schon jetzt diese Vorzeigeprojekte, bei denen Kochkünstler regionale Produkte in großartige Gerichte verwandeln. Aber der Vorteil gegenüber anderen, die nicht auf Regionalität setzen, ist wegen fehlender Sichtbarkeit für den Gast nur bedingt möglich. Die Ländle Marke hat bereits ihr Qualitätsversprechen mit dem Ländle Gütesiegel integriert, wir müssen das im gastronomischen Bereich auch hinbekommen.


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Regionalität zum Anfassen

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www.urlaubambauernhof.at/vorarlberg

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Der Winkelhof ist bei Urlaubsgästen und Einheimischen beliebt. Familie Tuttner bietet in Klösterle neben einer großen Ferienwohnung im „Hof-Lädele“ eigene Produkte wie Frischkäse, Bauernbrot, Wurst und Saft an.

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Familienbauernhof Winkelhof in Klösterle/Danöfen

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• Ferienwohnung für 5 Personen Hühner, Katzen u. a. • Kühe, Schweine, Schafe, Hasen, Freitag • Hofladen Montag, Donnerstag und ffnet geö Uhr 0 11:0 bis jeweils von 8:00 ags ab 17:00 Uhr freit er imm of“ ernh • „Kulinarik am Bau

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Ein Pluspunkt ist die Lage des Familienbauernhofs: „Wir haben den Vorteil, dass die Wanderwege direkt bei uns starten. Zur Sonnenkopfbahn sind es zu Fuß auch bloß zehn Minuten.“ Für Tierfreunde hat der Betrieb viel zu bieten, und das ganzjährig: Schweine, Hasen, Katzen, Enten und Gänse tummeln sich am Hof. Besonders gut

Die Devise, Regionalität an den Mann bzw. die Frau zu bringen, gilt ebenso für den Hofladen. Er ist dreimal pro Woche geöffnet. Die Waren stammen aus eigener Produktion: Heumilch, (Frisch-)Käse, Eier, Speck, Würste, Schweine- und Rindfleisch, Marmelade, Likör und Säfte. „Das ‚Hof-Lädele‘ wird wirklich gut angenommen“, freut sie sich. Dazu trägt die wöchentliche „Kulinarik am Bauernhof“ bei – eine Mischung aus Führung und Verkostung. Zunächst erhalten Besucherinnen und Besucher aus erster Hand interessante Einblicke zur Viehhaltung, Käseherstellung und zum Leben auf dem Bauernhof. Nach der Theorie geht es mit einer feinen Bauernjause in die Praxis. Das breite Lebensmittel-Angebot direkt vor Ort genießen die Feriengäste sehr. „Das erspart ihnen manchen Abstecher zum nächsten Supermarkt“, erzählt Martina lachend.

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Am Anfang wusste Martina Tuttner nicht genau, ob ein Umstieg der richtige Schritt für sie ist. Vor sieben Jahren stand die gelernte Zahnarzt-Assistentin vor der Entscheidung, den elterlichen Hof zu übernehmen. Ihr Papa ging in Rente. „Ich war neugierig und wollte ausprobieren, wie es ist, Bäuerin zu sein. Dass daraus so schnell eine Leidenschaft wird, hätte ich nicht gedacht“, erzählt die 37-jährige. Ihre eigene Begeisterung springt über. Die Ferienwohnung ist bestens gebucht: Sogar in dieser – durch Corona geprägten – Sommersaison lag die Auslastung bei fast einhundert Prozent. Viele Gäste aus Deutschland konnten nicht anreisen, dafür kamen Österreicher ins Klostertal.

kommen Schafe und Ziegen mit ihrem jeweiligen Nachwuchs an. Im Sommer besucht Martina mit Urlaubsgästen die sieben Milchkühe auf der Alpe. Ihr ist generell wichtig, „den Leuten zu zeigen, wo produziert wird und was es alles vor der Haustür gibt“.

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Keine „Klimasünde“

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Klimaschutz und Wohlfühlen

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Holzanwendung gespeichert und andere CO2 -intensive Baustoffe werden vermieden.

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wirtschaft begehen wir keine „Klimasün-

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Mit Holz aus unserer nachhaltigen Wald-

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Gleichzeitig Wohlfühlen Nicht nur gut fürs Klima: Holzumgebungen

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Ohne Klimasünden mit Wald und Holz

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Foto: LK Vorarlberg, Thomas Ölz

Wald und Holz ist aktiver Klimaschutz. In Vorarlberg wird die nachhaltige Ressource bereits viel im

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Holzbau oder auch in der Wärmeversorgung verwendet. Es geht aber noch wesentlich mehr!

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Wie in einem „zweiten“ Wald

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Nicht nur gut fürs Klima! Holzumgebungen wirken für uns entstressend und bieten besondere Wohlfühleffekte beim Wohnen! Der Gesundheits- und Wohlfühleffekt von Holz kommt sozusagen gratis dazu! Dies ist es eigentlich allein schon Wert Holz zu verwenden.

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Vorarlberg gilt als Holzbauland. Aber auch hierzulande wird noch viel zu viel „klimaschädlich“ gebaut. Eigentlich ist es alarmierend, wenn

Gratis dazu: Wohlfühlen!

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„Mission – wood first“

im Wohnbau und in vielen öffentlichen Bauten heutzutage immer noch vorrangig – und ohne Prüfung von Alternativen – keine generelle Umorientierung erfolgt. Es kann nicht und muss auch nicht komplett auf Baustoffe wie Stahlbeton verzichtet werden, eine Verschiebung Richtung klimafreundliche Baustoffe wäre aber ohne Probleme umsetzbar. Wie eine „Mission Zero V“ (Beschluss des Landtages zur Umsetzung einer klimaneutralen Verwaltung) brauchen wir eine „Mission – wood first“, bei der – wie in British Columbia in Kanada – die Durchführbarkeit in Holz geprüft werden muss. Wir haben in Vorarlberg einige positive Beispiele. Es geht aber noch wesentlich mehr! Die nachhaltig verfügbaren Holzzuwachs-Potenziale werden im Vorarlberger Wald bei weitem noch nicht genutzt.

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Mit Holz aus unserer nachhaltigen Waldwirtschaft können wir unsere „Klimasünden“ verringern. Erstens stellt der Wald selbst eine wichtige CO2-Senke dar und zweitens wird im Produkt Holz CO2 während der Verwendung gespeichert. Wie in einem „zweiten“ Wald wird in Häusern und Bauten der Kohlenstoffspeichereffekt verlängert. Anstelle der genutzten Bäume wachsen wieder neue Bäume nach und entziehen der Atmosphäre wieder aktiv CO2. Durch den Ersatz anderer energie- und CO2-intensiver Baustoffe können dann noch zusätzlich sehr große Mengen von CO2-Emissionen eingespart werden. Schlussendlich kann Holz auch noch CO2-neutral energetisch eingesetzt werden, indem wieder fossile klimaschädliche Energieträger ersetzt werden können. Damit wird „Wald und Holz“ zu einer effektiven und wirksamen Klimaschutzmaßnahme.

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„Kumm ga luaga“ – Kino Kanal B Y M C Y

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Auf der Website der Vorarlberger Holzbaukunst gibt es einige „Gusto-Film-Holzbeispiele“

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Einfacher Klimaschutz und gleichzeitig wohlfühlen. (Doppelhaus Ritter, Lingenau; Foto: Johannes Fink, Schwarzenberg)

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Qualität mit Zustellservice

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„Regional – klimafreundlich – Service“

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Holzenergie ist regional, nachhaltig und klimafreundlich. Die Abhängigkeit von der gefährlichen Atomenergie und den klimafeindlichen, nicht erneuerbaren, fossilen Energien können wir reduzieren. Im Vorarlberger Wald wachsen jedes Jahr etwa 610.000 Kubikmeter (Vorratsfestmeter) Holz nach. Genutzt werden im langjährigen Durchschnitt nur etwa 420.000 Kubikmeter (Vorratsfestmeter). Wir können damit noch wesentlich mehr nachhaltige Energie aus unserem Wald nutzen!

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und Gas!


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Wo Kartoffeln besonders lange frisch bleiben

für ca. 750.000 Kilogramm Gemüse, davon

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250.000 Kilogramm Kartoffeln.

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ühlschrank, Keller oder Speisekammer – diese Frage stellt sich für all jene, die zu Hause Kartoffeln lagern wollen. Sebastian Allgäuer und Kilian Schatzmann haben da leicht lachen. Ihre Antwort lautet schlicht und einfach: „In der eigenen Halle!“

Beeindruckende Lagerkapazitäten In der neu errichteten Lagerhalle am Hof von Kilian und Sigrid Schatzmann in Feldkirch-Gisingen können nun Kartoffeln und anderes Gemüse optimal gelagert werden. Exakt 10,99 Meter ragt sie in die Höhe. „Das war das Maximale, das wir bauen durften, weil wir unter elf Meter bleiben mussten“, nennt Sebastian Allgäuer den Grund für das genaue Maß. Isoliert ist sie mit einer 14 Zentimeter dicken Schicht. Im Inneren offenbaren sich die Klimakammern. Die Temperatur wird vollautomatisch geregelt, ebenso die Luftfeuchtigkeit. Dadurch ist sichergestellt, dass auch wirklich alles frisch bleibt. Durch die neuen Lagermöglichkeiten kann ganzjährig Gemüse aus dem Ländle angeLUAG 30

boten werden. Die Kartoffeln mögen es dabei gegenüber dem restlichen Gemüse noch am wärmsten. Sie lagern bei 4,5 Grad Celsius, während Zwiebel, Sellerie und Rote Beete bei einem Grad Plus haltbar bleiben. „Die Zwiebel braucht es trockener, der Sellerie und der Randig lieber feucht“, klärt Sebastian Allgäuer über die Unterschiede auf. Die Lagerkapazitäten sind beeindruckend. Platz ist für 250 Tonnen Kartoffeln, dieselbe Menge Sellerie sowie für 200 Tonnen Zwiebeln. „Wir haben nun wohl einen der größten Kühlschränke von Feldkirch“, sagt es der 30-Jährige mit einem Schmunzeln. Ein weiterer Vorteil ist, dass nun alles unter einem Dach gelagert werden kann. „Vorher hatten wir unterschiediche Lagerhallen.“ Das

Fotos: © Weissengruber & Partner; Text: Dietmar Hofer

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Eine neue Lagerhalle in Feldkirch hat Platz

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V.l.n.r.: Sebastian Allgäuer, Kilian Schatzmann


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gehört nun der Vergangenheit an. Im Mai wurde mit dem Bau der neuen Lagerhalle begonnen, Ende Oktober war das Gebäude fertiggestellt.

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Neue Vertriebswege

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Viel Potenzial

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Frische und regionale Ware ist bei den Konsumenten beliebt. „Mit der neuen Halle haben wir jetzt die Möglichkeit, unsere Kunden ganzjährig mit Kartoffeln, Zwiebeln etc. zu beliefern. Es ergeben sich dadurch tolle Absatzmärkte, die aber noch ausbaufähig sind.“ Was Allgäuer damit andeutet ist, dass man noch lange nicht an der Kapazitätsgrenze ist.

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Die Halle ist Teil des Konzeptes der Rheintaler Feldfrüchte eGen, die Sebastian Allgäuer gemeinsam mit Kilian Schatzmann führt. Vor drei Jahren wurde die Genossenschaft gegründet und der Zuspruch war groß. Im Jahr 2016 begannen die Allgäuers auch selbst Kartoffeln anzubauen. Bei Kilian und Sigrid Schatzmann hingegen spielten Kartoffeln von jeher eine große Rolle. In der langen Bauerntradition der Familie werden sie seit Jahrzehnten geerntet. „Ich bin praktisch damit groß geworden“, so Kilian Schatzmann.

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Für die landwirtschaftlichen Betriebe bedeutet dies auch mehr Planungssicherheit, können sie doch ihre Produkte über einen längeren Zeitraum veräußern. Auf jeden Fall steckt, was Ländle Gemüse betrifft, viel Potenzial drinnen. Die Kartoffel gilt als das Grundnahrungsmittel schlechthin, aus dem die unterschiedlichsten Gerichte zubereitet werden können. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt in Österreich bei 45 Kilogramm. Mit den Lagerkapazitäten der Halle könnte man also rund 5.500 Menschen für ein Jahr mit Kartoffeln versorgen. Der Eigenversorgungsgrad im Land liegt allerdings nur bei knapp zehn Prozent. Der Rest kommt aus Innerösterreich bzw. aus dem Ausland. Dabei heißt es doch so treffend: „Das Gute liegt so nah.“ Im Fall der neuen Lagerhalle trifft dies voll zu.

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ann Sebastian Allgäuer & Kilian Schatzm 66 6800 Feldkirch, Ketschelenstraße T 0664/918 65 69 sebastian@allgaeuer.at

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Mit der Zusammenarbeit wurden auch neue Vertriebswege gesucht und gefunden. Die beliebten Kartoffeln, Zwiebeln, Kürbisse, Sellerie und Randig sind in verschiedenen Hofläden erhältlich. Die Genossenschaft beliefert des weiteren Gastronomiebetriebe und die Handelskette Spar sowie diverse Sozialeinrichtungen.

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Direktverkauf: raße 66 und Torkelgasse 5 • ab Hof in Feldkirch, Ketschelenst Rankweil • Sennhof-Lädele, Sennhofweg 1,

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Leitung über tausend Essen zubereitet. Eine große Rolle spielen dabei regionale Produkte.

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Gratulation für die 2 Gabeln, die Sie und ihr Team im Rahmen der Initiative „Vorarlberg am Teller“ bekommen haben. Welchen Wert spielt eine solche Auszeichnung? Torsten Kappei: Das hat natürlich einen großen Stellenwert, weil die Regionalität in den Vordergrund gerückt wird. Bei rund einem Drittel unseres Lebensmitteleinkaufes verbleibt die Wertschöpfung in Vorarlberg. Das ist ein beachtlicher Anteil, werden doch pro Tag fast 900 Mittagessen sowie rund 400 Abendessen und rund 250 Frühstücke zubereitet. Sogar manches Brot wird bei uns frisch gebacken. Warum ist es Ihnen ein Anliegen, auf regionale Produzenten zu setzen? Torsten Kappei: Der Einkauf von regionalen Produkten ist unmittelbar mit Frische verbunden. Die Ware wird frisch geliefert und wird dann rasch zubereitet. Das heißt, dass die Regionalität auch einen hohen Grad an Eigenfertigung bedeutet – das wird am Krankenhaus Dornbirn sehr geschätzt. Natürlich ist das wesentlich personalintensiver, LUAG 32

aber die positiven Resonanzen von allen Seiten bestätigten, dass dies der richtige Weg ist. Es zeigt auf, dass auch im öffentlichen Bereich, wo genau budgetiert und kalkuliert wird, ein regionaler Weg machbar ist. So beziehen wir beispielsweise seit fünf Jahren die Kartoffeln ausschließlich aus dem Land. In Vorarlberg engagieren sich sehr viele Landwirte. Sie stellen gesunde und wertvolle Lebensmittel her. Leider ist das noch immer viel zu wenig präsent. Deshalb ist es wichtig, dass man dies aufzeigt und es Initiativen wie „Vorarlberg am Teller“ gibt, die vor allem auch das Bewusstsein für regionales Denken in der Gemeinschaftsküche schärfen. Wie funktionieren Partnerschaften mit der Landwirtschaft. Welche Kriterien müssen dafür erfüllt werden? Torsten Kappei: Sie werden auf jeden Fall sehr respektvoll geführt. Es gibt gewisse Vorgaben und wir können auch Abnahmegarantien bieten. Wir setzen aber niemanden unter Druck. In der Landwirtschaft kann es vorkommen, dass es mal Ausfälle gibt.

Fotos: © Lisa Mathis; Text: Dietmar Hofer

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Der 52-jährige Torsten Kappei ist Küchenleiter am Krankenhaus Dornbirn. Täglich werden unter seiner

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Regional g bedeutet Frische und eigene Zubereitung


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Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann Bürgermeisterin der Stadt Dornbirn und Krankenhausreferentin

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Inwiefern sind Partnerschaften mit regionalen Produzenten weiter ausbaufähig? Torsten Kappei: Neue Partner sind natürlich immer interessant. Ich bin auch im gelegentlichen Austausch mit der Landwirtschaftskammer. Aktuell laufen auch Gespräche mit der Vorarlberg Milch, damit die Partnerschaft weiter forciert wird. Doch bei den Mengen, die wir benötigen, gibt es in manchen Bereichen auch Grenzen. Für einen regionalen Metzger ist es etwa unmöglich, 80 Kilogramm exakt kalibriertes Fleisch, wie es beispielsweise bei einem Rinderbraten der Fall ist, auf einmal zu liefern. Das geht sich von den Kapazitäten her einfach nicht aus. Da müssen wir dann auf andere Quellen zurückgreifen. Auch Bio-Produkte sind nicht unendlich erhältlich – das gibt der Markt einfach nicht her.

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Wie kann dieser Spagat am besten bewerkstelligt werden? Torsten Kappei: Durch ein sehr starkes und kompetentes Team, das aus 40 Personen besteht. Dazu gehören auch die Diätologinnen, die ihr Fachwissen einbringen.

„Die Auszeichnung mit 2 Gabeln bei ‚Vorarlberg am Teller‘ zeigt den hohen Stellenwert von regionalen Produkten in unserer Krankenhausküche und unterstreicht unser Ziel, gesunde und – wenn immer möglich – regionale Lebensmittel anzubieten. Zur Gesundheitsversorgung gehört auch die Verpflegung.“

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Wo liegen für Sie als Küchenleiter des Krankenhauses Dornbirn die speziellen Herausforderungen? Torsten Kappei: Wir bekochen sowohl die Patienten als auch das Personal im Krankenhaus sowie Senioren in Pflegeheimen oder für „Essen auf Rädern“. Da gilt es schon, einen gewissen Spagat zu bewältigen, müssen doch die unterschiedlichsten Kochformen zubereitet werden. Zumal unser Anspruch lautet: Essen soll Freude machen und dennoch ernährungsbewusst sein, ohne aber auf den Geschmack zu verzichten. Ich sehe das nicht nur als Herausforderung, sondern auch als Bereicherung meiner täglichen Arbeit. Zu beobachten ist auch eine ständige Zunahme von Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die berücksichtigt werden müssen.

Dennoch wollen Sie noch stärker auf die Regionalität setzen? Torsten Kappei: Ja, das Ziel ist ganz klar, dass wir bei „Vorarlberg am Teller“ eine dritte Gabel möchten.

Krankenhaus Dornbirn 4 6850 Dornbirn, Lustenauer Straße

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hergestellt wurden.

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2 Gabeln Mind. 30 % der Lebensmittel, welche die Krankenhausküche in Dornbirn bezieht, sind regional, wobei mind. 15 % der Lebensmittel davon nach dem 3G-Prinzip

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Regionale Lieferanten: ch- und Wurstwaren • Metzgerei Walser, Meiningen: Fleis elfluhkette, Landwirt Greussing: • Genossenschaft Metzgerei Nag ganze Rinder • Vorarlberg Milch • Sennerei Schnifis • Artur Fetz, Dornbirn eln • Sennhof, Rankweil: Eier und Nud üse Gem : birn Dorn • Gertruds Garten, : Zwiebeln und Ländle Kartoffeln • Rheintaler Feldfrüchte, Feldkirch le Kartoffeln • Hubert Tschabrun, Frastanz: Länd

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Regionalitätskoordinator Die bei der Landwirtschaftskammer neu geschaffene Stelle des Regionalitätskoordinators – besetzt durch Gebhard Flatz – wird einerseits die Aufgaben aus dem Bereich Netzwerk Kulinarik bearbeiten (z. B. AMA Gastrosiegel) und zusätzlich die Vernetzung zwischen Landwirtschaft, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung unterstützen – auch bei der Auszeichnung „Vorarlberg am Teller“.

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Sie kommen ursprünglich aus Celle in Norddeutschland und leben jetzt seit 22 Jahren in Vorarlberg. Wie schätzen Sie das kulinarische Angebot hier im Ländle ein? Torsten Kappei: Die Gastronomie ist hier sehr ausgeprägt, die Kulinarik nimmt einen großen Stellenwert ein. Das spiegelt sich auch im reichhaltigen und sehr qualitativen Angebot von regionalen Lebensmitteln wider. Das hohe kulinarische Niveau im Land ist für mich äußerst bemerkenswert. Ich selbst bin seit 36 Jahren Koch und habe schon in sehr vielen unterschiedlichen Sparten der Gastronomie gearbeitet. Im Jahr 2006 habe ich dann als stellvertretender Küchenleiter am Krankenhaus Dornbirn begonnen, vor vier Jahren übernahm ich die Leitung.

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NEU: Alprind p mit Ländle Gütesiegel Weidende Rinder auf unseren Alpen sind nicht nur touristisch gesehen ein gern verwendetes Bild. Auch für uns Vorarlberger gehört dieser Anblick zur Heimat dazu. Daher war es nur eine Frage der

Woher kommt das Alprind? Alle Tiere, deren Fleisch als Ländle Alprind mit Gütesiegel verkauft werden, wurden in Vorarlberg geboren, gehalten und geschlachtet. Die gesamte Wertschöpfungskette findet somit in unserem Ländle statt. Lange Tiertransporte werden vermieden.

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Wie werden die Tiere abseits der Alpe gehalten? Sie leben auf den Höfen Vorarlberger Bäuerinnen und Bauern. Der Weidegang von mindestens 135 Tagen pro LUAG 34

Jahr ist verpflichtend, ebenso die Einstreu in Teilen des Stalls. Die Fütterung der Tiere erfolgt gentechnikfrei. Warum gibt es das Ländle Alprind nicht direkt nach dem Alpabtrieb? Durch die viele Bewegung in den steilen Hängen verlieren die Rinder während der Alpung sogar an Gewicht. Am heimischen Hof kommt es zum sogenannten „kompensatorischen Effekt“, die Tiere nehmen wieder zu. Daher werden sie erst geschlachtet, wenn das Schlachtgewicht erreicht ist. Die Rinder kommen natürlich zu unterschiedlichen Zeiten zur Welt und werden somit auch zu unterschiedlichen Zeiten schlachtreif. Wie kann ich mir sicher sein, dass diese Voraussetzungen eingehalten werden? Achten Sie beim Kauf auf das Ländle Gütesiegel. Die teilnehmenden Bäuerinnen und Bauern werden durch die Qualitätssicherung der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH kontrolliert. Wo kann ich Fleisch vom Ländle Alprind kaufen? Den Start macht die Ländle Metzgerei Dür in Hohenweiler. Dort ist das Fleisch der ersten Ländle Alprinder im Dezember 2020 verfügbar. Weitere Vertriebspartner und Verkaufszeiträume folgen dann im nächsten Jahr.

Fotos: © Ludwig Berchtold

Wann darf ein Rind als Alprind bezeichnet werden? Der Name sagt es bereits: Es muss mindestens einmal gealpt worden sein. Bei den Tieren handelt es sich um Fleischrinder und Rinder fleischbetonter Kreuzungsrassen. Auf der Alpe frisst es frische Alpenkräuter, aber kein Kraftfutter. Das verspricht hervorragende Fleischqualität für den Konsumenten.

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Zeit, bis es – neben dem bewährten Ländle Alpschwein – auch bestes Fleisch vom Alprind gibt.


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Fehlendes Licht und tiefe Temperaturen

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schränken das Wachstum ein. Im Freiland finden sich noch einige wenige frostfeste Kohlarten, aber sonst wird es ruhig im Beet. as ist jedoch kein Grund zur Sorge. In den Gewächshäusern der Ländle Gemüse Bauern ist es nach wie vor grün. Vitaminreiches Frischgemüse gibt es auch weiterhin aus Vorarlberger Produktion. Denn winterliche Blattsalate haben jetzt das Kommando in den Gewächshäusern übernommen und Tomaten, Paprika und Gurken abgelöst. Unsere Gärtner belegten im Oktober die Anbaufläche neu mit robusten Wintersalaten. Diese werden direkt gesät oder als vorgezogenen Setzlinge ausgepflanzt. Die Bedachung schützt vor herbstlicher Nässe und fängt die Energie der tiefstehenden Sonne ein. Dieses Klima reicht für ein prächtiges Wachstum von Nüsslisalat, Spinat, Senfkohl-Arten, Rucola, Salatrauke und Winterportulak aus. Zusätzlich stehen jetzt späte Sätze vom Kopfsalat zur Ernte bereit und Baby-Leaf Schnittsalate, die, in dichten Reihen gesät, jetzt das erste Mal beerntet werden. Diese Vielfalt an Blattsalatarten geht mit einer Vielfalt an Aromen einher. Der nussige Nüssli ist allgemein bekannt. Mit Zwiebel, Kernöl und gekochten, in Scheiben geschnittenen Ländle Kartoffeln vermischt, ist das ein wunderbarer Wintergenuss. Etwas mehr Würze liefern uns die verschiedenen Kohlarten. Senfkohl, Mizuna, Wasabino, Rucola und Salatraute schmecken mehr oder weniger scharf, manchmal etwas in Richtung Kren gehend, manchmal etwas milder. Sie sind wunderbare Mischungspartner für würzige Salatvarianten. Die „klassische Salatnote“ bringen Kopf- und Babyleaf-Salate auf den Teller. Es sind eigentlich die gleichen Pflanzen, nur in verschiedenen Entwicklungsstadien. Einmal als Kopf ausgereift, zart im Geschmack und uns bestens vertraut. Als Babyleaf wird der dichtgesäte Jungaufwuchs geerntet, sowie die Blätter zwölf bis fünfzehn Zentimeter lang sind. Dieses junge Grün schmeckt noch zarter! Mischt man hier verschiedenen Wintersorten bei der Saat zusammen, darf man eine bunte Vielfalt ernten. Junge Spinatblätter als Blattsalat sind noch etwas weniger bekannt, verdienen es jedoch durchaus, probiert zu werden. Ihr Aroma harmoniert besonders mit gepresstem Knoblauch. Die Angst vor zu hohen Nitratwerten in den winterlichen Salaten ist unbegründet, denn un-

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sere Gemüsegärtner arbeiten im Herbst mit organischen Düngern, die in den hellen Gewächshäusern zu keiner Nitratanreicherung in den Pflanzen führen. Dafür bekommen Sie durch die im Land gewachsenen Wintersalate eine große Portion Gesundes in Form von frischen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Besonders der rohe Verzehr der frischen Blattsalate ist – durch die kurzen Transportwege – ein Garant für maximalen Vitalgenuss. Winterliches Blattgemüse darf auch in Smoothies nicht fehlen. Mit anderen Zutaten zu einer cremigen Substanz gemixt, profitieren Sie auch hier vom Gesundheitspotenzial der späten Blattpalette.

Blattsalate mit Kräuter-Joghurtdressing Zutaten für 4 Personen: 1 Kopfsalat, dazu diverse Wintersalate nach Wahl* (z.B. Nüssli, Portulak, Eichblatt usw.) | 100 g junger Blattspinat*, 1 Bund Basilikum*, 1 Bund Petersilie*, Dressing: 250 g Naturjoghurt* 2 EL Zucker | 6 EL weißer Balsamicoessig | 4 EL Apfelsaft* Prise Salz, Pfeffer aus der Mühle 1 Bund Schnittlauch | 1 Bund Petersilie* 2 Zweige Rosmarin* | 2 Zweige Thymian* Zubereitung: Salate und Spinat unter kaltem Wasser abspülen, in mundgerechte Stücke reißen und in eine Schüssel geben. Die Kräuter zupfen und untermischen. Für Das Dressing das Joghurt mit dem Zucker, dem Balsamicoessig, dem Apfelsaft und den Gewürzen vermischen und kurz durchmixen. Die Kräuter klein hacken und unter das Dressing rühren. Den Salat mit dem Joghurtdressing marinieren und servieren. Tipp: Ein toller Begleiter für gebratenes Fleisch oder Fisch. * Produkte mit Ländle Gütesiegel erhältlich (je nach Saison). Rezept: Michael Ritter, Foto: Michael Gunz

Fotos unten & Text: Harald Rammel/LK Vorarlberg

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Das Gartenjahr neigt sich dem Ende zu.

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Blattsalate gehen immer

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Gemüse neu entdeckt


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Obstbrände zu Weihnachten

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Vorarlberg ist ein vielfältiges Obstland. Neben Erwerbsobstanlagen gibt es unzählige Obsthochstämme. Die im Herbst geernteten Früchte werden teils frisch verzehrt und teils zu ausgesuchten Getränken wie Obstbränden veredelt. Jedes Schlückchen ist eine Erinnerung an den Obstgarten. Gerade an Weihnachten sind erlesene Obstbrände auch wertvolle Geschenke. Aus dem Vollen schöpfen!

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Prämierte Produkte 2020

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Zur Info: Brenner und Moster sind auch in Lockdown-Zeiten als Lebensmittelproduzenten zum Verkauf berechtigt.

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Wenn Sie Vorarlberger Obstbrände genießen wollen, lassen sie die Flasche vorher bei Zimmertemperatur auf 18 bis 20 °C aufwärmen. So entfaltet sich das Obstaroma am besten.

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Die ideale Temperatur

Die Bezugsquellen der prämierten Produkte 2020 sind erhältlich bei der LK Vorarlberg: T 05574/400-232, obst-garten@lk-vbg.at Download Broschüre: www.laendle.at/obstveredelung

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Seit über 25 Jahren werden jährlich bei der Vorarlberger Landesprämierung ca. 300 Brände aus heimischem Obst eingereicht und anschließend anonym verkostet. Zunächst erfolgt die Beurteilung mit den Sinnen von Auge, Nase und Gaumen. Hier sind geschulte Verkoster im Einsatz. Anschließend werden die Brände in einem Lebensmittellabor auf die wichtigsten chemischen Eckdaten geprüft. Nur hochwertige, fehlerfreie Produkte bekommen den begehrten Medaillen-Aufkleber. Achten Sie also beim Schenken oder selber Genießen darauf!

• In Österreich genießen drei Vorarlberger ObstbrandSpezialitäten einen geschützten Status. Damit ein Obstbrand „Subirer“, „Husbirer“ oder „Fraxner Kirsch“ heißen darf, muss das Obst in Vorarlberg bzw. Fraxern gewachsen sein. Auch der Brennvorgang und das Fertigmachen des Brandes müssen in Vorarlberg bzw. Fraxern erfolgt sein. • In Vorarlbergs Supermärkten findet man keine bäuerlichen Obstbrände, weil kleine bäuerliche Brenner ihre Brände nur direkt an den Endkunden oder aber an die Gastronomie verkaufen dürfen. • Gin darf laut EU-Gesetz nicht aus Obstbrand gemacht werden. Vielmehr muss industriell gereinigter Alkohol dafür verwendet werden, der mit einfachen Brenngeräten nicht erzeugt werden kann.

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Auf die Qualität achten!

Wussten Sie schon ...?

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Vorarlberg ist ein Land von Brennern. Kaum eine Region hat eine solche Vielfalt an Obstbränden zu bieten wie das Ländle. Vor allem bei den Birnen ist die Sortenvielfalt enorm. Angefangen von den bekannten Subira und Husbira über Länglerbirnen, Zitronenbirnen bis hin zu Raritäten wie der Töubelarbirne oder der Klosabira reicht das Angebot. Aber auch Apfelbrände, Kirschenbrände, Zwetschkenbrände, Traubenbrände oder Vogelbeerbrand sind ein Genuss.

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Im Schnee durch Au-Schoppernau © Au-Schoppernau Tourismus

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Die Tourismusregion Au-Schoppernau bietet

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fahren, sondern auch rund 38 Kilometer gebahnte Wege zum Winterwandern.

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ie Wege verlaufen teilweise parallel zu den Langlaufloipen und abseits der Straßen – ideale Bedingungen zum Winterwandern. Die Winterwanderwege sind in pinker Farbe markiert und beschildert. Am Diedamskopf gibt es auch eine beschilderte Schneeschuhwandertour. Sie führt von der Bergstation zum Gipfel weiter zum Kreuzle bis zum Restaurant Käsker.

Direkt neben dem Übungslift und ca. 100 Meter von der Talstation der Bergbahnen Diedamskopf entfernt liegt der Schrannenhof der Familie Zündel. Ein Bauernhof mit eigenem Restaurant und Appartements. Ein idealer Ort, um regionale Produkte und Erzeugnisse aus der hofeigenen Landwirtschaft zu genießen.

Gesamt: 10 Kilometer | Höhenmeter: 260 3 Stunden Gehzeit Auf diesem langen, mit wenigen Ausnahmen, ebenen Wanderweg lernen Sie die beiden Feriendörfer Au und Schoppernau und ihre Umgebung kennen. Viele Einstiegsmöglichkeiten. Route: Gemeindeamt Au – Achuferweg – Gräsalp – Vorsäß Armengemach – Gemeindezentrum Schoppernau – Richtung Kirche – Mühlebündt – Schrannenbachbrücke – Halde – Rehmen Au.

Armengemach

Gesamt: 3,4 Kilometer | Höhenmeter: 60 1 1/2 Stunden Gehzeit Ausgangspunkt ist das Gemeindezentrum in Schoppernau. Gehen Sie entlang der Langlaufloipe auf dem Winterwanderweg Richtung Gräsalp. Bei der Brücke zweigen Sie links Richtung Freibad ab. Durch eine wunderschöne Winterlandschaft und ein Wäldchen passieren Sie das Vorsäß Armengemach, eine Ansammlung alter Alphütten. Danach queren Sie die Brücke und wandern Richtung Landesstraße. Weiter Richtung Gschwend entlang des „Viehwegs“ zum Ausgangspunkt retour.

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Dorfrunde

Rast am Schrannenhof. Die Familie Zündel setzt in ihrer Speisekarte auf heimische Produkte. Dabei werden vor allem Erzeugnisse aus der eigenen Landwirtschaft wie Fleisch, Eier und Käse verwendet. Weil’s einfach besser schmeckt! © Schrannenhof Nähere Infos: www.schrannenhof.com LUAG 38

Gesamt: 4 Kilometer | Höhenmeter: 40 1 Stunde Gehzeit Der Weg führt hinter dem Gemeindezentrum Schoppernau entlang der Langlaufloipe auf einem wunderschönen Winterwanderweg Richtung Mitteldorf – Hinterm Stein ans Ortsende von Schoppernau. Gehen Sie entlang des Bregenzerachdammes flussabwärts bis zum Parkplatz der Bergbahnen Diedamskopf, dann Richtung Niederau und zum Ausgangspunkt zurück.

Text: Armin Schwendinger/LK Vorarlberg, Gebhard Bechter

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Rast am Schrannenhof

Große Dörferrunde


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Einsendeschluss (Poststempel): Mittwoch, 2. Dezember 2020 Viel Glück!

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Impressum

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Medieninhaber, Herausgeber und Redaktion: Landwirtschaftskammer Vorarlberg und Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, Montfortstraße 11/7, 6900 Bregenz, T 05574/400-700, laendle@lk-vbg.at, www.laendle.at, vbg.lko.at; Redaktion: Bernhard Ammann, Sabine Hagspiel, Dietmar Hofer, Harald Rammel, Armin Schwendinger, Martin Wagner Layout: Sabine Hagspiel, Bildbearbeitung: Christoph Pallinger Bildnachweis: LK Vorarlberg, Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, Au-Schoppernau Tourismus, Ludwig Berchold, Johannes Fink, Michael Gunz, Katholische Kirche Vorarlberg, Lisa Mathis, Mathis Fotografie, Othmar Heidegger, Schrannenhof, Vorarlberger Holzbaukunst, Vorarlberg Milch, Weissengruber & Partner, Winkelhof, iStock, gettyimages

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