12/2018 | Ausgabe N° 3
<<i luag druf>> Zukunftspreis Rind mit Ländle Bio Gütesiegel Gaumenfreuden ohne Reue Stolz auf unser Holz Unsere Land- und Forstwirtschaft. Wertvoll fürs Land.
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it kr e fü r e ativ en in be R ez s on Fe ep de st te ! re n s
Gaumenfreuden aus dem Ländle
LÄNDLE RACLETTE DUO Chili + Pfeffer Die scharfe Kombination: Ländle Raclette Chili und Ländle Raclette Pfeffer, in der praktischen 300g Frischepackung.
Bio-Rindfleisch mit Ländle Gütesiegel
Martin Hehle vom Biohof Hehle, Hörbranz Partner im Ländle Gütesiegel Programm
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N° 3 | 12/2018
Inhalt
Ländle Gala & Zukunftspreis 2018 Die Gewinner 2018 Im Rahmen der Ländle Gala wurde der <<i luag druf>> Zukunftspreis überreicht.
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Anerkennungspreise Projekte mit Kreativität und Engagement wurden mit Anerkennungspreisen belohnt.
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ZUKUNFTSPREIS 2018
Landwirtschaft 20 Jahre Ländliches Fortbildungsinstitut Bereits 35.000 Personen nahmen an rund 1.500 Bildungsveranstaltungen des LFI teil.
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Schule am Bauernhof Bei Lehrausgängen zu landwirtschaftlichen Betrieben werden für Kinder Natur und Tier erlebbar.
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Landwirtschaft im Portrait Gebietsbäuerin Michaela Stadelmann aus Lauterach über ihre tägliche Arbeit mit Tieren und der Natur.
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Im Rahmen der Ländle Gala wurde der <<i luag druf>> Zukunftspreis verliehen. Seite 6
Regionale Produkte Christbaumzucht als Familienhobby Vor 46 Jahren pflanzte Erwin Kaufmann am Oberfallenberg erstmals 5.000 junge Bäume.
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Ländle Christbaum Produzenten Christbäume mit Ländle Gütesiegel sind bei 33 Produzenten in ganz Vorarlberg erhältlich.
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ALS DAS „VE R S PÄTETE CH R I STKI N D“ BÄU M E PFLAN ZTE ...
Ländle Christbaum & Malawi Markus Fröhlich von „Bruder und Schwester in Not“ über die erfolgreiche Aufforstung von Nutzbäumen mit Hilfe der Spendenaktion.
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Die Familie Kaufmann produziert bereits in dritter Generation Christbäume in Dornbirn-Watzenegg. Seite 12
Pioniere mit Bio-Anspruch Familie Hehle aus Hörbranz geht neue Wege in der Aufzucht von männlichen Kälbern aus der Milchviehhaltung.
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Regional & bio 20 Landwirte produzieren seit 2018 Rindfleisch mit Ländle Bio Gütesiegel. Gentechnikfreies BioFutter und Auslauf ins Freie sind ein Muss.
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Nur das Beste zum Feste Traditionelle Kalbsbratwurst mit Sauerkraut oder doch lieber ein saftiger Braten – die Ländle Metzg steht für regionale Fleischqualität.
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ab Seite 21
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„Was die alles machen““ V
or wenigen Tagen hörte man auf der Kulturbühne AmBach in Götzis das bäuerliche Herz unseres Landes schlagen. Anlass war die 13. Ländle Gala, deren Höhepunkt die Verleihung der landwirtschaftlichen Zukunftspreise <<i luag druf>> war. Diese Preise für besondere Ideen und innovative Betriebskonzepte werden von der Landwirtschaftskammer und der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH vergeben. Was die rund 350 Gäste aus der Landwirtschaft sowie Partner aus Wirtschaft, Politik und dem Konsumentenbereich an ausgezeichneten und erfolgreichen Ideen erleben konnten, veranlasste einen Besucher mir gegenüber genau zu dieser bewundernden Aussage: „Was die alles machen.“
Ich kann ehrlich zugeben, bei manchem Vorgestellten ging es mir ähnlich, handelt es sich auch für mich um Initiativen und Projekte, die bei uns nicht alltäglich sind. Das gilt aber nicht nur für die gekürten Projekte, sondern auch für die zahlreichen Einreichungen und vielen Ideen die tagtäglich irgendwo auf einem Hof ohne großes Aufsehen umgesetzt werden. All diesen Bäuerinnen und Bauern möchte ich dafür herzlich danken und weitere ermutigen, solche Schritte zu setzten, denn genau das brauchen wir. In der Innovation, der stetigen Optimierung der Qualität, dem nachhaltigen Umgang mit der Natur und dem Wohl unserer Nutztiere, liegt die Zukunft regionaler Landwirtschaft. Das zeigen auch die hervorragenden Leistungen bei der Verleihung der AMA-„Käsekaiser“, die letzte Woche erstmals in Vorarlberg verliehen wurden und wo die Vorarlberger Milchveredelungsbetriebe so richtig abräumten. Natürlich gibt es, wie in allen Bereichen, immer etwas zu verbessern. Gleichzeitig darf man aber, manchen Unkenrufen zum Trotz, auch einmal stolz auf das Geleistete sein und sich über solche Erfolge freuen. Wir als Landwirtschaftskammer sehen uns da ebenfalls in der Pflicht, unsere Beratungs- und Bildungsangebote und die Beratung auf den Höfen stetig zu optimieren und an neue Herausforderungen anzupassen. Zusätzlich wurde eine Stelle für Innovationen und Direktvermarktung eingerichtet. Die Unterstützung in Vermarktung und Marketing erfolgt durch die Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH (LQM). Das dies in Vorarlberg so gut funktioniert, ist auch ein wesentlicher Verdienst der vielen Konsumentinnen und Konsumenten, die, wie die vielen Gäste aus aller Welt, unsere bäuerlichen Lebensmittel und Dienstleistungen schätzen, und genau wissen, wie viel unserer Lebensqualität von den Bauernfamilien mitgestaltet wird.
Josef Moosbrugger Präsident der Landwirtschaftskammer
Fruchtgenuss am Heiligabend Edelbrände von Vorarlbergs Spitzenbrennern – das Weihnachtsgeschenk für Genießer.
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Ländle Eier Ob Weihnachtskekse, Christstollen oder opulente Torten – frische Ländle Eier machen festliche Süßspeisen zur Gaumenfreude.
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Wald und Holz Geniales Holz Holz ist unser wertvollster nachwachsender Rohstoff. Besonders Plenterwälder sind geprägt von hoher Stabilität.
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Bau gesünder – bau mit Holz Die gesundheitsfördernden Effekte des Waldes können wir durch Holzeinrichtungen auch in unsere Wohnräume holen.
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Qualität mit Zustellservice Ofenholz aus Vorarlberg – regional und klimafreundlich – im Energiepreis billiger als Heizöl.
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Gesundheit Gaumenfreuden ohne Reue Apothekerin Susanne Tschann erklärt, wie wir unseren Körper während der Feiertage mit Mikronährstoffen unterstützen können.
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Naturkosmetik zum Selbermachen Weihnachtliche Gewürze für die Haut – wärmende Gewürzcrème, Kräuteröle usw. schmeicheln der Haut besonders im Winter.
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Fit & gesund durch den Winter aks-Diätologin Sibylle Leis gibt praktische Tipps zur Stärkung des Immunsystems.
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Aktuell Bauernadvent Märkte mit regionalen Lebensmitteln, Kunsthandwerk und vieles mehr bieten Veranstalter des Ländle Bur Bauernadvents.
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Die hellsten Sterne am Vorarlberger Markenhimmel Vor kurzem wurden Vorarlbergs beste Marken ausgezeichnet. Landwirtschaftliche Produkte und Lebensmittel hatten dabei die Nase vorn.
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Ausflugstipp Das Kleinwalsertal bietet über 50 Kilometer präparierte Winterwanderwege.
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Termine Interessante Veranstaltungen zu den Themen Landwirtschaft und regionale Lebensmittel.
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Das luag-Weihnachtsgewinnspiel 20 Ländle Christbäume zu gewinnen!
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www.laendle.at LUAG 5
t l a f l t e f a Vi h c s t r i w Land
Am 16. November wurden in der Kulturbühne AmBach in Götzis die Preisträger des landwirtschaftlichen Zukunftspreises <<i luag druf>> 2018 gekürt. Den Rahmen dafür bot die traditionelle Ländle Gala der Landwirtschaftskammer Vorarlberg und der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH.
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m Jahr 2018 lag der Arbeitsschwerpunkt der LK-Öffentlichkeitsarbeit im Zeichen der landwirtschaftlichen Vielfalt. Das galt auch für die Ausschreibung des landwirtschaftlichen Zukunftspreises <<i luag druf>>. In der Kategorie „Landwirtschaft“ wurden also landund forstwirtschaftliche Betriebe gesucht, die sich ein oder mehrere Betriebsstandbeine geschaffen haben, die zur Vielfalt unserer Landwirtschaft beitragen. Seien es z. B. besondere, nicht alltägliche, Lebensmittelspezialitäten, spezielle Formen der Zusammenarbeit in der Landwirtschaft mit Verarbeitern und Vermarktern, besondere Dienstleistungen oder handwerkliche Arbeiten. In der Kategorie „Volksschulen“ war gefragt, wie das Thema „Lebensmittel vom Bauernhof“ mit den Schülern thematisiert und auf welche Art und in welchem Umfang dies vermittelt wird. Auch hier hat ein ganz besonderes Schulprojekt den Zukunftspreis gewonnen. Im Rahmen der 13. Ländle Gala in Götzis/AmBach wurden nun die Preise verliehen. Gut 350 Gäste aus Landwirtschaft, Wirtschaft und Politik kamen, um zu gratulieren und sich bei Köstlichkeiten aus regionaler Erzeugung auszutauschen. Die Gastgeber LK-Präsident Josef LUAG 6
Moosbrugger und GF Mag. Marcel Strauß (Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH) konnten unter den Gästen auch Bundesbäuerin ÖKR Andrea Schwarzmann, NR Norbert Sieber, LR Christian Gantner, LK-Direktor Dr. Gebhard Bechter, WK-Direktor Mag. Christoph Jenny, die Jurymitglieder und Vertreter der Hauptsponsoren Mag. Brigitte Plemel (V-Tourimus) und Andreas Neuhauser (VKW), den Hausherren in Götzis Vizebürgermeister Dr. Clemens Ender sowie zahlreiche Abgeordnete zum Landtag und weitere Gäste aus Politik, Landwirtschaft und Wirtschaft begrüßen.
Kulinarik & Musik Die beiden Gastgeber zeigten sich über das hohe Niveau der Einreichungen erfreut und wiesen auf die Bedeutung dieser
Beste Laune bei Juryvorsitzender Mag. Brigitte Plemel (2.v.l.) und dem Juryteam.
Die Preisträger 2018 Kategorie LANDWIRTSCHAFT – Sieger • Biohof Lingenhel, Agathe und Karl Lingenhel, Doren A Anerkennungspreise • Innauer Hof, Caprice und Stefan Innauer, Eichenberg • Hummelhof, Tanja Moser, Bürserberg • „s`Gold vom Feld“, Familien Gerhard & Anita Malin und Peter & Christine Dobler aus Satteins K Kategorie VOLKSSCHULEN – Sieger • Volksschule Bludenz-Bings V V5-Zerifizierung • SeneCura Kliniken- und Heimbetriebs gGmbH Sozialzentrum Hohenems, 4 Gabeln • SeneCura Kliniken- und Heimbetriebs gGmbH Sozialzentrum Lauterach, 3 Gabeln • Landesberufschule Lochau, 3 Gabeln
Ein besonderer Dank für die langjährige Unterstützung des <<i luag druf>> Zukunftspreises gilt den beiden Hauptsponsoren Vorarlberger Kraftwerke AG und Vorarlberg Tourismus und natürlich allen Sponsoren, die zum Gelingen der Ländle Gala beigetragen haben. Dank gilt auch der Jury unter Vorsitz von Mag. Brigitte Plemel.
vielen Initiativen und Projekte für die Zukunft der Landwirtschaft aber auch den Nutzen dieser Vielfalt für das Land insgesamt hin. Im Rahmen der Gala wurden auch Zertifizierungsurkunden an drei „V5 Betriebe“ aus dem Bereich Großküchen vergeben. Dabei geht es um Betriebe, die sich um einen hohen Einsatz regionaler Erzeugnisse in den Produktgruppen Milch/Milchprodukte, Fleisch/Fleischprodukte sowie bei Gemüse und Obst bemühen. Auch die Jahressieger aus anderen Wettbewerben der Landwirtschaftskammer wie die besten Senner, Brenner oder Moster wurden noch einmal vorgestellt.
Für beste musikalische Begleitung sorgte „Krauthobel“ aus dem Montafon.
Für die ausgezeichnete Bewirtung der Gäste zeigte sich „Gächters Ambach“ verantwortlich. Charmant moderiert wurde die Gala von Benedicte Hämmerle und für beste musikalische Unterhaltung und Stimmung sorgte die Band „Krauthobel“. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Gala wurde bei Musik und feinsten Ländle Spezialitäten bis spät in die Nacht gefeiert, geplaudert und gelacht. Weitere Bilder zur Veranstaltung und eine Vorstellung der Siegerprojekte finden Sie unter vbg.lko.at.
Die V5-Preisträger mit Gratulanten.
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Gewinner 2018 land- und Auch 2018 war die Ländle Gala der würdige Rahmen für die Verleihung des land- und forstwirtschaftlichen Zukunftspreises <<i luag druf>>.
Kategorie Landwirtschaft
forstwirtsc
für Seminare, Tagungen, Workshops usw. vermietet. • Im Eingangsbereich wurde Platz für einen Selbstbedienungsladen mit hofeigenen Produkten geschaffen. • Green Care auf dem Biohof: In Kooperation mit der Lebenshilfe ist Josef zwei Tage in der Woche am Hof. • Daneben wird für interessierte Schulklassen Schule am Bauernhof angeboten. Mehr zum Biohof Lingenhel unter www.biohof-lingenhel.at
SIEGER: Agathe und Karl Lingenhel, Doren
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er Bio-Heumilchbetrieb der Familie Lingenhel hat 25 Original Braunviehkühe mit eigener Nachzucht. Von den Kälbern, die nicht für die Nachzucht verwendet werden, wird das Fleisch direkt am Hof vermarktet. Der 2011, nach besten Tierstandards, neu gebaute Stall sorgt dafür, dass sich die Tiere auch „tierisch wohl“ fühlen. Bewirtschaftet werden 23 Hektar Grünland und sieben Hektar Wald. Der Betrieb wird im Vollerwerb geführt und ist breit aufgestellt: • 2000 wurde eine hofeigene Brennerei neu angeschafft. Seither werden die erlesenen Destillate vermarktet. • 2003 wurde eine Photovoltaikanlage und 2006 auf dem Wohnhausdach eine Solaranlage installiert. • Seit Anfang 2017 wird auch ein Teil der Bio-Milch zu Joghurt, Topfen, Frischkäse, Romadur und Schnittkäse verarbeitet. • Am Hof gibt es einen Bioladen, eine Hofküche, einen Seminarraum und eine kleine Sennerei. • In der Hofküche werden vor allem hofeigene Produkte veredelt. • In der Küche finden auch Koch- und Backkurse zu verschiedenen Themen statt. • Der Seminarraum wird vor allem an Vereine, Firmen und Private
Dürfen stolz sein: Karl, Agathe und Laura Lingenhel LUAG 8
Groß war die Freude der Kinder, Lehrer und Gratulanten.
Kategorie Volksschulen SIEGER: Volksschule Bludenz-Bings
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anz nach dem Mottto <<i luag druf>> beschäftigt sich die Volksschule Bludenz-Bings intensiv mit den Themen Landwirtschaft und gesunde Lebensmittel. Das Lehrerteam um Direktorin Julia Spalt setzt auch im Unterricht während des ganzen Jahres in rund 150 Stunden verschiedenste Aktivitäten zum Thema. Dazu gehört zum Beispiel, dass es zwölf Mal im Jahr eine, von den Kindern selbst zubereitete, gesunde Schuljause gibt. Vor jeder Jause wird mit den Kindern über die Lebensmittel gesprochen und deren Einsatzmöglichkeiten erörtert. Dann geht es ab in die eigene Schulküche, wo die ausgewählten Rezepte zur Anwendung kommen. In der dritten Klasse beschäftigt man sich auch ausführlich mit dem ökologischen Fußabdruck von Lebensmitteln und versucht das Bewusstsein für regionale und saisonale Lebensmittel zu fördern. In der eigenen Minisennerei wird den Kindern auch beigebracht, wie man selber Käse macht. Die Schüler/-innen bauen im eigenen Garten Gemüse und Kräuter an. Besuche von Bäuerinnen, Imkern und Kräuterpädagoginnen erweitern das Wissen auf unterhaltsame Weise. Mehr zur Schule unter: vs-bings.1.vobs.at
c chaftlicher Zukunftspreis <<i luag druf>>
Anerkennungspreise Tanja Moser, Bürserberg Tanja Moser bewirtschaftet am Bürserberg auf ca. 900 Meter Seehöhe einen Bergbauernhof mit rund 16 Hektar. Davon sind rund sieben Hektar einmähdige Magerwiesen. Rund 40 Mohairziegen und zehn Original Brauvieh-Milchkühe und Jungtiere bevölkern den neuen Stall, der vergangenes Jahr gebaut wurde. Den elterlichen Betrieb hat Tanja vor fünf Jahren übernommen. Besondere Hofprodukte sind, neben Milch und Fleisch, Mohairwollprodukte wie Mohair-Seide, Mohair-Alpaka-Merino-Kaschmir und die Mohair-Lammwolle, Ziegenmilchseife, Pflanzenölseife und sogar eine eigene Schokoladenkreation mit „magerheubühelGold“ in Zusammenarbeit mit der Zotter Schokoladen Manufaktur. Glasworkshops (Kurse in Glasfusing) auf Anfrage.
Familie Innauer, Eichenberg
Fam. Malin & Dobler, Satteins Im Jahr 2017 entschlossen sich die beiden Milchbauern als erste in Vorarlberg Hanf und Lein anzubauen. Die Firma Feeling in Schlins suchte Landwirte aus der Region zur Aufzucht und Ernte spezieller, nicht gängiger Kulturen. Der Anfang war schwierig, aber schon bald wurde der Großteil der Ernte an die Firma Feeling verkauft und ein Teil für die Eigenverarbeitung zurück behalten. Schon bald wurde eine professionelle Ölpresse erstanden und ein Hoflogo entworfen. Das gewonnene Öl überzeugte in seiner Schmackhaftigkeit und der gesundheitsfördernden Wirkung. Mit dem Kauf der eigenen Ölpresse kam die Produktion richtig in Schwung und die Öle werden heute in den beiden Hofläden verkauft. Das Gemeinschaftsprojekt hat sich gut entwickelt, aber nach wie vor werden natürlich die anderen Betriebszweige wie Milchwirtschaft, Fleischerzeugung, Hühnerhaltung, Pferde, Biogaserzeugung etc. weiterbetrieben. Mehr zu allen Siegerprojekten finden Sie unter vbg.lko.at
Ursprünglich als Bio-Milchbetrieb geführt, liegt der Fokus von Caprice und Stefan Innauer heute in der Aufzucht von Bio-Rindern (Galloway Weiderind), Bio-Freiland-Hühnern, Bio-Freiland-Enten, Bio-Freiland-Legehennen, Bio-Freiland-Kaninchen sowie in der Forstwirtschaft. Alles in garantiert artgerechter und liebevoller Haltung. Die Familie bewirtschaftet acht Hektar Grünland inkl. Magerwiesen, ein Hektar Streuwiese (Feuchtwiese) und rund zehn Hektar Wald. Gefüttert werden die Tiere mit Gras und Heu aus eigener Produktion. Es gibt weder Silage noch Kraftfutter, gedüngt wird nur mit Mist und Jauche. „Jede/r ist herzlich willkommen“, so Caprice Innauer. Und wer mal über längere Zeit entschleunigen will, kann bei Innauers am Hof Urlaub machen und die Seele baumeln lassen. Zahlreiche Kunden finden inzwischen den Weg zu diesen besonderen Lebensmitteln. Wer den Hof noch nicht kennt, kann sich auf der Website der Familie www.innauerhof.at informieren oder den Hof-Newsletter abonnieren. Noch wird der Betrieb im Nebenerwerb geführt, aber der Vollerwerb ist das Ziel.
Jahressieger 2018 Im Lauf des Jahres 2018 wurden von der Landwirtschaftskammer verschiedene Großveranstaltungen wie z. B. die Bergkäseprämierung in Schwarzenberg, der Montafoner Buratag mit der Sura Kees Prämierung oder auch die Prämierung der besten Brenner und Moster des Landes durchgeführt. Im Rahmen der Ländle Gala ließ LK-Direktor Dr. Gebhard Bechter diese Gewinner Revue passieren, um auf diese besonderen Leistungen noch einmal aufmerksam zu machen. Die Jahressieger 2018 sind: • Sennerin des Jahres Kategorie Hartkäse: Michaela Hammerer, Bergsennerei Lutzenreuthe • Senner des Jahres: Publikumsjury: Kaspar Domig, Alpe Steris
• Senner des Jahres Kategorie Schnittkäse: Christoph Schwarzmann, Dorfsennerei Langenegg • Senner des Jahres Sauerkäse, Kategorie Neue Produktion: Andrea und Andreas Wieser, Alpe Nova • Senner des Jahres Sauerkäse, Kategorie Traditionelle Produktion: Veronika und Christian Kartnig, Alpe Garnera • Brenner des Jahres: Peter Mähr, Feldkirch-Altenstadt, Norbert Bertsch, Bludenz, Herbert Battlogg, St. Anton • Moster des Jahres: Toni Schiefer, Götzis • Staatspreis für beispielhafte Waldbewirtschaftung: Kirchwald Raggal LUAG 9
Weiterbildungg für Stadt und Land Das Ländliche Fortbildungsinstiut (LFI) ist die Erwachsenenbildungseinrichtung der Landwirtschaftskammer und der größte Bildungsanbieter im ländlichen Raum.
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as Ländliche Fortbildungsinstitut Vorarlberg feiert heuer sein 20-jähriges Bestehen. In diesen 20 Jahren nahmen 35.000 Teilnehmer/-innen an rund 1.500 Weiterbildunsgveranstalungen teil. Mehr als ein Viertel der Kursbesucher haben keinen landwirtschaftlichen Bezug. Zum Beispiel beim Zertifikatslehrgang „Kräuterpädagogik“, der seit 2005 im Programm und jedes Jahr ausgebucht ist.
Natur und Umweltschutz Auch der Lehrgang „Grüne Kosmetik Pädagogik“ mit Gabriela Nedoma ist sehr gefragt. In diesen Lehrgängen lernen die Teilnehmer/ -innen unter anderem die Inhaltsstoffe und Wirkungen der verschiedenen Pflanzen und Kräuter kennen. Zudem lernen sie, wie sie Zahnpasta, Duschgel, Shampoo oder Cremes selbst – ohne Zusatzstoffe – herstellen können. Ein wichtiger Aspekt ist dabei auch der Hintergrund, weniger Plastikabfall zu produzieren und selbst natürliche Produkte zu verwenden. Diese Themen beschäftigen die Bevölkerung gerade sehr und deswegen wächst der Wunsch nach Weiterbildung in diesem Bereich auch stetig.
Sicheres Arbeiten Sehr beliebt ist außerdem der Vorarlberger Motorsägenführerschein. Dieser wird gemeinsam mit der Abteilung Forst der Landwirtschaftskammer und der Initiative „Sicheres Vorarlberg“ angeboten. Der Kurs zum sicheren Umgang mit der Motorsäge umfasst folgende drei Module: Sicherheit, Schnitttechniken und praktische Arbeit im Wald. Für diesen Kurs melden sich Männer und Frauen an, die selbst Brennholz für den Eigengebrauch aufarbeiten oder einen eigenen Wald haben. LUAG 10
Breites Angebot für Jung und Alt Unsere Teilnehmer/-innen sind so bunt gemischt wie unser Kursangebot selbst. Ob im Bereich Naturkosmetik, Ernährung, Gesundheit, Forst oder zum Thema Pferde findet fast jede/r ein passendes Angebot. In unseren vielfältigen Kursen sind zudem alle Altersklassen vertreten. Neben den klassischen Kursen runden Onlinekurse, Webinare oder Farminare unser Angebot ab. Hier können sich Interessierte bequem und zeitunabhängig von zu Hause aus am PC weiterbilden.
Vielleicht ein Kurs für Sie?
• Wirksame Oxymel-Kräutertinktu ren Dienstag, 11. Dezember, 9:00 bis 17:00 Uhr, Hohenems • Die Mischkultur im Bauerngarten – Gärtnern nach dem Vorbild der Natu r Freitag, 18. Jänner, 9:00 bis 17:00 Uhr, Hohenems • Kreatives Schaffen mit Metall Samstag, 2. Februar, 9:00 bis 17:0 0 Uhr, Hohenems • und, und, und ... Unser umfangreiches Kursangebot finden Sie unter I www.vbg.lfi.at. Für Fragen und Infor mationen erreichen Sie uns unter: T 05574/400-191, E lfi@lk-vbg.at
Entgeltliche Eins chaltung de s L ande s Vorarlberg
Gesunde Lebensmittel Fabienne schafft’s. Als eine von 200 Vorarlberger Gemüse- und Obstproduzentinnen.
Vorarlberger Landwirtschafts strategie 2020
Landwirt.schafft.Leben – Unsere Bäuerinnen und Bauern sind Garanten für eine attraktive Kulturlandschaft. Sie produzieren und vermarkten gesunde Lebensmittel. Mit bestem Fleisch, Obst, Gemüse und Milchprodukten sorgen sie für Lebensqualität in der Region. www.vorarlberg.at/landwirtschafftleben
Als das „verspätete Christkind“ Bäume pflanzte Den Ländle Christbäumen der Familie Kaufmann in Dornbirn-Watzenegg wohnt ein ganz besonderer Zauber inne. Sie werden mit viel Liebe und gänzlich ohne Chemie aufgezogen.
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s klingt fast wie ein Wortspiel, wenn ein Christbaumzüchter von Stammkundschaften spricht. Im Fall der Familie Kaufmann aus Dornbirn-Watzenegg bedeutet dies, dass ihre Tannen und Fichten ordentlich heranwachsen und es alle Jahre wieder zu einer Begegnung mit längst vertrauten Menschen kommt.
Christbaumproduktion in der dritten Generation Eine andere Lesart kann man damit verknüpfen, dass die Beschäftigung mit den nadeligen Gewächsen mittlerweise fest zum Familienstammbaum dazu gehört. Drei Generationen sind es, die im Einsatz sind, um für das Wohlergehen der Pflanzen zu sorgen. Nicht nur in der Adventszeit, damit sich das Gehölz zu einem prächtigen Weihnachtsbaum entwickelt, sondern fast das ganze Jahr über gibt es alle Hände voll zu tun. Zumal die Kaufmanns bei der Produktion ihrer Ländle Christbäume völlig ohne Chemie auskommen. In den Hanglagen, in der sich ihre Kulturen befinden, ist das alles Andere als leicht. Besonders das Mähen ist mit großem Aufwand verbunden. Doch mit fast 78 Jahren schwingt Erwin Kaufmann, ein pensionierter Sparkassen-Beamter, immer noch gekonnt die Sense. Ein Hektar bedeutet rund drei Tage Arbeit.
Alles begann 1972 ... Erwin war es auch, der anno 1972 begonnen hatte, auf einer ehemaligen Bergmahd am Oberfallenberg oberhalb von Dornbirn 5.000 junge Bäume zu setzen. Vielleicht war es eine Eingebung, denn Erwin Kaufmann erblickte an einem 25. Dezember das Licht der Welt und ist sozusagen ein „verspätetes Christkind“. Daraus stammt eine gewisse Verbundenheit mit Christbäumen, die sich – wie er meint – oftmals den Besitzer aussuchen. Gerade das ist es auch, was den Reiz ausmacht. Nämlich, dass die Menschen kommen, um ihren persönlichen Baum zu finden. Dabei muss es nicht zwangsläufig der vermeintlich Schönste sein. „Eine Frau kam etwa, um einen Baum mit zwei Wipfeln zu nehmen“, erzählt Sohn Martin. LUAG 12
Von links nach rechts: Martin Kaufmann mit Sohn Linus und Nichte Stefanie sowie Vater Erwin Kaufmann
Neueste Erkenntnisse und altes Wissen Seit jeher war der Anspruch, qualitativ hochwertigen Anbau zu betreiben. Auf neueste Erkenntnisse wird dabei ebenso gesetzt wie auf uraltes Wissen. Letzteres umfasst unter anderem den Mondphasenschnitt. Einzig die Anbauflächen wurden mit den Jahren kontinuierlich größer – und statt ehemals Fichten sind es nun hauptsächlich Nordmanntannen, die Einzug in die weihnachtlichen Wohnzimmer gefunden haben. Für die Familie ist die Christbaumzucht ein schönes Hobby, das Ausgleich und Zusammenhalt gleichzeitig bedeutet. Früh hat sich auch Martin Kaufmann für Bäume interessiert. Nach der HTL erlernte er den Beruf des Försters. In jungen Jahren war es vor allem das Thema Waldsterben, das in seinem Kopf kreiste. Auf seinen Reisen hat sich der heute 42-Jährige, der ein Doktoratsstudium absolviert hat, viel mit der Natur beschäftigt. Das tut der bei der Aqua Mühle im Sozialbereich Beschäftigte auch heute noch. Nicht nur, wenn die besinnliche Zeit anbricht. Denn im Christbaumwald der Familie scheint diese tatsächlich das ganze Jahr über Realität zu sein.
Christbaumhof Kaufmann 6850 Dornbirn, Watzenegg 15, T 05572/23499 E info@kaufmannbaum.at, www.kau fmannbaum.at Ländle Christbaum Verkauf ab Hof: Ab 12.12.2018 Montag bis Samstag 9:00 bis 19:00 Uhr. Selber schneiden, Vorauswahl, Mon dphasenschnitt und Baumlagerung bis 24.12.2018 möglich. Nordmanntannen, Fichten, Weißtannen, Schmuckreisig.
Ländle Christbaum Produzenten Agrar Nenzing, Am Platz 10, Nenzing, T 05525/62144, 0664/4215027, www.agrar-nenzing.at, Verkauf: Agrargebäude
Danner Karl, Höchsterstraße 131, Dornbirn T 0664/6309140, Verkauf: ab Hof
Agrar Thüringen, Faschinastraße 10, Thüringen T 0664/1018313, Verkauf: Dorfplatz Thüringen
Spiegel Heinz, Rädermacher 5, Dornbirn T 0664/9606401, E heinz.spiegel@gmx.net, Verkauf: ab Hof
Metzler Paul, Walgaustraße 118, Ludesch T 05550/3334, Verkauf: ab Betrieb
Familie Böhler, Schneider 193, Bildstein T 0650/6020222, Verkauf: Wolfurt, Weberstraße
Agrar Ludesch, Rottaweg 22, Ludesch, Forstbetriebsgebäude T 0699/17016167, E mario@agrar-ludesch.at
Flatz Helmut, Burgen 726, Alberschwende T 0664/5330161, Verkauf: ab Hof
Agrar Tosters, Alberweg 7a, Feldkirch, T 0699/12257977, E dietmar.schoech@gmx.at, Verkauf: Kirchplatz Tosters
Bereuter Konrad, Achrain 67, Alberschwende T 05575/4123, E bereuter.konrad@aon.at, Verkauf: ab Hof
Agrar Altenstadt, Naflastraße 12, Feldkirch, T 05522/72204 Verkauf: Schießstand Altenstadt, Logergasse und Gisinger Au
Gmeiner Josef, Reute 155, Schwarzenberg T 05512/4354, Verkauf: ab Hof
Agrar Rankweil, Walgaustraße 19, Rankweil, T 05522/44523 office@agrar-rankweil.at, Verkauf: Holzhof Letze
Dietrich Georg, Hinterbündt 83, Mellau, T 0664/2841069, E georg.dietrich@hotmail.com, Verkauf: ab Hof
Rauch Elmar, Brunnenweg 1, Schlins T 0664/8788099, ab Hof und in der Kultur
Heidegger Alois, Sättels 31, Möggers T 05573/85198, 0664/1237291, Verkauf: ab Hof
Landesforstgarten Vorarlberg, Sulzer Weg 2, Rankweil T 05522/73232, E landesforstgarten@vorarlberg.at
Bernhard Elisabeth, Wanne 8, Eichenberg T 05574/52577, Verkauf: ab Hof
Sunnahof Tufers, Tufers 33, Göfis, T 05522/70444 Sunnahof Göfis und Biomasseheizwerk der Agrar Rankweil
Familie Jochum, Allgäustraße 134, Hörbranz, T 0664/1133004, www.christbaum-jochum.com, Verkauf: ab Hof
Christbaumkultur Lederle + Güfel, Rainweg 4, Frastanz T 0676/9401543, Verkauf: ab Betrieb
Konzett Albert, Birkenberg 59, Langen bei Bregenz T 05575/4486, E birkenberger@aon.at, Verkauf: ab Hof
Agrar Sulz – Frödischtalholz, Hummelbergstraße 9, Sulz T 0664/4559942, Verkauf: Bauhof Sulz
Steurer Werner, Engisholz 92, Krumbach T 0664/2657107, E lisi-steurer@aon.at, Verkauf: ab Hof
Agrar Weiler, Hanenberg 17, Weiler T 0664/5646241, Verkauf: Forsthaus Hanenberg
Hagspiel Bernhard, Schüssel 293, Sulzberg T 0664/5012287, E abhagspiel@vol.at, Verkauf: ab Hof
Gutsverwaltung Waldburg-Zeil, Schloßplatz 8, Hohenems T 0664/9236889, Verkauf: Schlossplatz, Hohenems
Vollmar Johannes, Deltastraße 3, Höchst T 05578/73491, E j.vollmar@gmx.at, Verkauf: ab Hof
Christbaumhof Kaufmann, Watzenegg 15, Dornbirn T 05572/23499, www.kaufmannbaum.at, Verkauf: ab Hof
Bauer Erwin Christbaum-Kulturen, Förstergasse 10a, Höchst, T 0699/18024826, Verkauf: Höchster Gemeindehafen
Christbaum Schwendinger, Nesselweg 6, Dornbirn T 0664/4415998, Verkauf: ab Kultur Gechelbach-Eschenau
Fink Peter, Gartenstraße 28b, Gaißau, T 0650/7813612, Verkauf: Apotheke, Höchst & Imbiss Herbert, Gaißau
Winsauer Anton, Sonnengasse 19, Dornbirn T 05572/34650, Verkauf: ab Hof
Sieber Gerhard, Fluh 24c, Bregenz, T 0664/5809721, Verkauf: Bauernhof Jäger, Bregenz & Lässer‘s Schlösslehof, Hard
Helfen auch Sie! Mitit Ihrer M Ih hrer fr freiwilligen re Spende beim Kauf eines Ländle Christbaums unterstützen Sie ein Aufforstungsprojekt von „Bruder und Schwester in Not“ in Malawi.
www.bruderundschwesterinnot.at www.laendle.at/christbaum
Ländle Christbaum hilft in Malawi Wer einen Ländle Christbaum kauft, unterstützt auch ein soziales Hilfsprojekt in Malawi. Geleitet wird es vom Rankweiler Markus Fröhlich von „Bruder und Schwester in Not“. luag sprach mit ihm über die Fortschritte vor Ort.
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or drei Jahren wurde, auf Initiative der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH (LQM), die Kooperation zwischen den Ländle Christbaum Produzenten und dem Projekt von „Bruder und Schwester in Not“ der katholischen Kirche Vorarlbergs geschlossen.
Wie sieht die weitere nachhaltige Unterstützung aus? Ein Meilenstein war der Bau eines Brunnens, womit die Wasserversorgung gesichert ist. Auch das haben wir mit den Spenden finanziert.
Wie können Ländle Christbäume mithelfen, den Menschen in der Ortschaft Malambo eine Lebensgrundlage zu geben? Durch die finanzielle Unterstützung der Konsument/-innen beim Ländle Christbaum Kauf ist es uns möglich, tausende Setzlinge zu kaufen, die dann vor Ort gepflanzt werden. Das sichert zum einen den Menschen eine zukünftige Lebensgrundlage und zum anderen können damit auch Bodenerosionen eingedämmt werden. Aktuell möchten wir weitere 2.500 Setzlinge kaufen, die pro Stück ca. 40 bis 50 Cent kosten. Für die Menschen in Malawi, die zum Teil mit weniger als 30 Euro im Monat auskommen müssen, ist das sehr viel Geld. Wie hat sich das Aufforstungsprojekt entwickelt? Es ist sehr gut angenommen worden. Die ersten Pflanzen – es handelt sich um Mango, Papaya, Orangen und CashewNüsse – sind bereits ordentlich gewachsen und tragen hoffentlich schon bald Früchte. Die Familien kümmern sich intensiv um ihre Bäume. Das ganze Projekt wird im Rahmen des Schulunterrichts durchgeführt. Das schafft auch schon bei Kindern ein Bewusstsein für nachhaltige Bewirtschaftung.
Früher mussten die Frauen oft kilometerweise laufen, um Wasser zu holen. Jetzt stehen zwei Wassertanks mit vier Leitungen zur Verfügung. Außerdem gibt es in dieser Region kein Stromnetz. Die umliegende Schule, die Buschambulanz und Geburtenstation und auch die Pumpe für den Brunnen werden nun mit Wind- bzw. Solarenergie betrieben. Ziel des Projektes ist es, ganze Strukturen zu entwickeln. Malawi ist laut UNO-Statistik das fünftärmste Land der Welt, es kommt auch immer wieder zu Hungersnöten. So auch in diesem Jahr, da die Regenzeit in einzelnen Regionen sehr unterschiedlich ausfiel und es zu dramatischen Ernteausfällen kam. Teilweise können sich Familien nur noch jeden zweiten Tag eine Mahlzeit leisten. Wer betreut das Projekt vor Ort? Projektpartner ist der Orden der „Teresian Sisters“ mit sechs Schwestern vor Ort. Weitere Spenden kommen vor allem aus der Sammlung für „Bruder und Schwester in Not“ der Diözese Feldkirch, die jährlich am dritten Adventsonntag in allen Pfarren stattfindet. www.bruderundschwesterinnot.at
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Naturpädagogische Aktivitäten Angebote für Schulen und Kindergärten
Erlebnis Alp
Naturpädagogische Aktivitäten ermöglichen den Kontakt zwischen Kindern und Jugendlichen und der Vorarlberger Landwirtschaft. Diese Projekte bieten die Möglichkeit, heimische Betriebe mit allen Sinnen kennenzulernen und die Theorie kann direkt vor Ort am Hof praktisch ausprobiert werden. Vor allem der außerschulische Lernort bietet ideale Möglichkeiten die Gestaltungskompetenz zu vermitteln und zu erweitern.
Erlebnis Alp bietet einen Einblick in den vielseitigen Lebens- und Naturraum „Alpe“ und bringt den Besuchern die Arbeitswelt der Alpbäuerin/des Alpbauern näher. Um den Besuch nachhaltig zu fördern, werden Inhalte durch lebensnahes Lernen und aktives Tun vermittelt.
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Schule am Bauernhof „Wir sind eine Schule, die keine Schule ist, wie man sie kennt. Das Schulgebäude ist die freie Natur, das Klassenzimmer, der Acker, die Wiese, der Wald und das Stallgebäude. Unsere Lehrenden sind die Pflanzen, die Tiere und die Menschen, die auf dem Bauernhof leben.“ In ein- oder mehrtägigen Angeboten lernen junge Menschen Interessantes über den Weg unserer Lebensmittel sowie über ökologische Zusammenhänge und machen Erfahrungen mit den Tieren am Bauernhof. Der Besuch bei den bäuerlichen Familien wird dabei zum einmaligen Erlebnis.
Milchlehrpfad „Milch, wo kommst du her – und mehr!“ Bearbeiten Sie gerade das Thema Milch in Ihrer Klasse? Dann holen Sie sich die Bäuerin aus Ihrer Region in die Schule und lernen Sie den Weg des weißen Goldes von der Kuh bis zum Kühlschrank praxisnah kennen. Die Informationen aus erster Hand und die praktischen Erfahrungen der Bäuerin machen die zwei Unterrichtseinheiten zu diesem Thema sehr abwechslungsreich. Zielgruppen für die Angebote: Kindergärten, VS, NMS, AHS, Sonderpädagogische Zentren Kontakt: Ländliches Fortbildungsinstitut Vorarlberg, Jasmin Nägele T 05574/400-193, E jasmin.naegele@lk-vbg.at
Ländle Kalbsbratwurst MIT KALBFLEISCH ZU 100% AUS VORARLBERG Die TANN Ländle Kalbsbratwurst – mit Kalbfleisch, das zu 100% aus Vorarlberg stammt – finden Sie ab sofort in ausgewählten SPAR-, EUROSPAR- und INTERSPAR-Märkten. Höchste Qualität sowie einzigartiger Genuss versichert nicht nur TANN Dornbirn, der Fleischproduktionsbetrieb der SPAR in Vorarlberg, sondern auch das Ländle Gütesiegel.
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Pioniere mit
Bio-Anspruch
In der Hörbranzer Ziegelbachstraße führen Martin und Daniela Hehle einen ganz besonderen Hof.
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er Pioniergeist lag schon immer in den Genen der Familie Hehle in Hörbranz. 1938 etwa errichteten die damaligen Hofbesitzer einen Stall mit Fensterflächen – damals noch fast undenkbar. Ebenfalls früh stellte Franz Hehle auf Bio-Landwirtschaft um und zählte 1986 zu den Gründungsmitgliedern des Vorarlberger Bioverbandes.
Aufzucht von männlichen Kälbern aus Milchviehhaltung Auch in der Gegenwart hat Martin Hehle, der vor 20 Jahren den Betrieb von seinen Eltern übernommen hat, nichts von der Umtriebigkeit verloren. Auf der Suche nach neuen Lösungen – auch was die Nutztierhaltung betrifft – ist er bereit, neue Wege zu gehen. Ein echtes Vorreiterprojekt könnte die Aufzucht von männlichen Kälbern aus Milchviehhaltung sein. Es gilt, sie in den Mastbetrieben zu integrieren – dadurch könnten Tiertransporte vermieden werden. Ein Thema, das auch Martin Hehle aufrüttelte. „Es muss ein Weg gefunden werden, dass dies verhindert werden kann.“ LUAG 16
Einfach sei dies, aus der Sicht der Landwirtschaft, jedoch nicht. Es gilt viel unter einen Hut zu bringen, beispielsweise wie die Absetzung der Milch möglichst rasch gelingen kann. Was die Sache nicht einfacher macht: „Es gibt keine Erfahrunswerte.“ Natürlich stecken dahinter auch wirtschaftliche Kalkulationen. „Letztlich sind es die Konsument/-innen, die darüber entscheiden“, bringt der 49-Jährige auf den Punkt, bei wem die größte Macht liegt. Die Kunden lenken durch ihr Kaufverhalten, was produziert wird – und wie. „Unsere Aufgabe ist es, eine gute Qualität zur Verfügung zu stellen“, ergänzt Hehle.
Zartes Ländle Bio-Rindfleisch Das Bio-Rindfleisch produziert die Familie Hehle nach den strengen Richtlinien des Ländle Bio Gütesiegels. Auslauf und gentechnikfreie Fütterung wirken sich direkt auf die hervorragende Fleischqualität aus. Vermarktet wird das Ländle Bio Rindfleisch im eigenen Hofladen sowie über den Handelspartner Sutterlüty.
Landwirtschaft sichtbar machen Hier kommt das Thema Wertschätzung ins Spiel, das sich auch über den Preis definiert. Damit werden Kreisläufe in Bewegung gesetzt, die schließlich allen helfen. Der Hörbranzer forciert auch eine klare Kommunikation nach außen. Die Leistungen der Landwirtschaft sollen sichtbarer werden und auch die Abläufe, die damit verbunden sind. Das hat mit Bewusstseinsbildung zu tun. Am Engagement fehlt es Martin Hehle und seiner Frau Daniela jedenfalls nicht.
Versuchsprojekt: fahrbarer Putenstall Ein aktuelles Projekt betrifft die Putenzucht. Statt diese auf einem festen Platz zu halten, wurde ein fahrbarer Stall mit Trockenauslauf von der Familie selbst konzipiert und gebaut. Der Versuch wurde mit 60 Puten gestartet. Auch in diesem Bereich gab es bis dato nichts Vergleichbares. Die ersten Ergebnisse sprechen für sich: „Die Haltung funktioniert einwandfrei. Was wir jetzt noch entwickeln müssen, ist ein Weidezaunsystem.“ Damit erfüllt der Freilandhof auch in diesem Bereich, was der Name verspricht. Rund sechs Hekar Weidefläche direkt rund um den Hof machen das Gelände praktisch zu einem großen schmackhaften Garten für Rinder, Puten und Hühner. Gut 220 Freilandtage sind so garantiert.
Eigener Bio-Hofladen mit großem Sortiment Bereits 1996 hatte Martin Hehle mit dem Genossenschaftsprojekt „Die Sieben Bauern“ die Weichen für ein neues Konzept gestellt.
Ziegelbachstraße 46 6912 Hörbranz T 05573/84503 www.bioladen-vorarlberg.at • Rindfleisch mit Ländle Bio Gütesie gel (Online-Bestellung möglich) • Bio-Putenfleisch (Online-Bestellu ng möglich) • Bio-Eier aus eigener Produktion • Bio-Obst und Bio-Gemüse sow ie weitere Bio-Köstlichkeiten von regionalen Partnern, Bio-Kiste, Gutscheine Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 8:30 bis 12:0 0 Uhr Dienstag und Freitag 14:00 bis 18:0 0 Uhr Bio-Rindfleisch auch erhältlich bei:
führten die Marke „Die Sieben Bauern“ bis zum Sommer dieses Jahres weiter. Nun vermarkten sie unter eigenem Namen. Vor vier Jahren wurde zudem der Bioladen ausgebaut und in einen VollsortimentsShop umgewandelt. Vorwiegend mit Produkten aus der Region.
Familiengene mit Pioniergeist Hier ging es darum, dass sieben Bio-Landwirte ihre Produkte gemeinsam verarbeiten und vermarkten. Sechs Jahre später stiegen sechs Bauern leider aus dem Projekt aus. Im selben Jahr stellte Martin Hehle von Milchviehwirtschaft auf einen Mastbetrieb um. Doch es wären nicht die Hehles, hätten sie das Heft – nach dem Ausstieg der Anderen – nicht selbst in die Hand genommen. Sie bauten sich im eigenen Hofladen ein Kundennetz auf, forcierten den Direktverkauf und
Dafür entschloss man sich im Vorjahr, die Sennerei zu schließen. „Zum einen wegen der anstehenden hohen Investitionen und zum anderen wäre es nicht mehr möglich, uns um die Tiere und die Milchverarbeitung gleichzeitig zu kümmern“, begründet der gelernte Käser und Landwirtschaftsmeister. Dafür absolviert Martin Hehle nun nebenher ein Studium für Marketing und Verkauf. Schließlich entspricht das ganz den pionierhaften Familiengenen. Und die existieren immerhin bereits seit mindestens 350 Jahren. Denn so lange wird in der Ziegelbachstraße in Hörbranz schon Landwirtschaft betrieben.
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Gaumenfreuden ohne Reue:
Mit Mikronährstoffen feiern! Die Feiertage stehen vor der Türe – mit Festessen und vielen Leckereien. Und mit ihnen eine Belastungsprobe für unseren Stoffwechsel. Apothekerin
Susanne Tschann gibt Tipps, wie wir den Körper mit Nährstoffen unterstützen können.
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eihnachtsgebäck, üppige Festtagsmenüs, süße Leckereien und Alkohol fordern unserer Verdauung einiges ab und hinterlassen oft Spuren, nicht nur in Form von lästigen Zusatzkilos. Werden die Verdauungs- und Entgiftungsorgane, allen voran die Leber, in ihrer Funktion überlastet, können sich Beschwerden wie Mag. Susanne Tschann Müdigkeit, Völlegefühl, Rückenschmerzen, Apothekerin, Rankweil Sodbrennen oder Kopfschmerzen bemerkbar machen. Wer schon frühzeitig vorbeugt und den Körper mit unterstützenden Nährstoffen versorgt, wird während und nach den Feiertagen mit besserem Wohlbefinden belohnt.
Balance wieder herstellen Das klassische Ess- und Trinkverhalten während der Weihnachtszeit fördert eine saure Stoffwechsellage durch die vermehrte Säureaufnahme und zu geringe Basenzufuhr. Um das Gleichgewicht wieder herzustellen, werden Mineralstoffe vom Körper vermehrt ausgeschieden und basische Elektrolyte aus den Körperreserven mobilisiert. Wird der Organismus nicht rechtzeitig unterstützt, leidet die Entgiftungsleistung. Die spürbaren Folgen können Kopfschmerzen, Sodbrennen, Erschöpfung oder Muskelschmerzen sein. Vorrangiges Ziel vor, wähLUAG 18
rend und nach den Feiertagen ist daher die Zufuhr der Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium und Natrium und des Spurenelements Zink. Alkoholbedingte körperliche Nachwehen können mit Basenpulver, ausreichenden Flüssigkeitsmengen und Zufuhr von N-Acetylcystein (600 mg pro Tag) gelindert werden.
Basenpulvermischung: Kalzium 200 – 400 mg Magnesium 150 – 300 mg Kalium 200 – 400 mg Natrium 100 – 200 mg
Idealerweise in Form von organischen oder proteingebundenen Mineralstoffen, da diese vom Körper am besten aufgenommen werden (z. B. Kalziumzitrat, Magnesiumglycinat)
Zink, der Alleskönner Das Spurenelement Zink ist an unzähligen Prozessen im Körper beteiligt. So ist es unerlässlich für ein intaktes Immunsystem, für die Wundheilung oder zum Erhalt von gesunder Haut, Haare und Nägel. Zink erfüllt aber auch wichtige Funktionen im Säure-BasenHaushalt, beim Alkoholabbau und trägt zum Erhalt einer gesunden Darmschleimhaut bei. Zinkreiche Lebensmittel sind Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Getreideflocken, Meeresfrüchte und Fleisch. Die Zinkausbeute aus Vollkorngetreide kann durch Einweichen, Zerkleinern oder Ansäuern (z. B. mit Zitronensäure) verbessert werden.
Das Leber-Galle-System Die Leber ist als größtes Stoffwechselorgan in unserem Körper von zentraler Bedeutung für den Abbau und die Ausscheidung von Stoffwechselabfallprodukten, Giften oder Medikamenten. Daneben erfüllt sie andere wichtige Aufgaben, wie die Verwertung und Speicherung von Nahrungsbestandteilen oder die Produktion von Gallenflüssigkeit, wodurch die Leber funktionell eng an Verdauung und Stoffwechsel gekoppelt ist. Ist das Leber-Galle-System überlastet, kann daher auch die Verdauungsleistung beeinträchtigt sein. In der Folge können Symptome wie Völlegefühl, Übelkeit, Krämpfe oder Appetitlosigkeit auftreten. Bei bereits bestehenden Beschwerden bzw. zur Unterstützung der Leberfunktion gibt es einige bewährte Heilpflanzen die Linderung bringen können.
Unterstützung aus der Pflanzenwelt Phytopharmaka, die sich positiv auf das Leber-Galle-System auswirken, werden in Cholagoga und Hepatoprotektiva unterteilt. Hepatoprotektiva wirken sehr spezifisch auf die Leberzellen und schützen diese vor schädigenden Einflüssen. Cholagoga regen die Produktion von Gallenflüssigkeit an, die wiederum eine vermehrte Bildung von anderen Verdauungssäften zur Folge hat. In erster Linie sind Bitterstoffe für diese Wirkung verantwortlich. Artischocke, Löwenzahn, Schafgarbe oder Enzian sind klassische Arzneipflanzen die hier Verwendung finden. Die Leber wird entlastet und geschützt und in ihrer Funktion aktiviert. In der Pflanzenheilkunde (oder Phytotherapie) werden meist mehrere Pflanzen miteinander kombiniert, die dann unterschiedliche Funktionen mehrerer Organe gleichzeitig beeinflussen können. Zubereitungen aus Bitterstoffen werden normalerweise 30 Minuten vor einer Mahlzeit eingenommen.
Die Leber leidet stumm Ist die Funktion der Leber gestört, kann sie dies nicht durch Schmerzen signalisieren, es kommt vielmehr zu den bereits erwähnten unspezifischen Symptomen. Hepatoprotektiva entfalten ihre Wirkung ganz gezielt auf die Leber. Prominentes Beispiel ist die Mariendistel, die sowohl bereits bestehende Schäden heilen kann aber auch im Rahmen einer Leberreinigung nicht fehlen darf. Das Wirkstoffgemisch aus den Mariendistelfrüchten wird als Silymarin bezeichnet und besitzt eine ausgezeichnete leberschützende Wirkung. Die Mariendistel verhindert das Eindringen von Giftstoffen in die Leberzellen und schützt diese somit vor toxischen Substanzen (z. B. Alkohol). Ferner wird die Regeneration und Neubildung von Leberzellen angeregt, die Durchblutung verbessert und die Leberfunktion gesteigert.
Schutz der Leber mit Aminosäuren Wichtiger Teil der Festtagmenüs sind oft alkoholische Getränke und daher dürfen sie bei bestimmten Anlässen nicht fehlen. Ein gesunder Organismus kann geringe Mengen an Alkohol ohne Probleme abbauen. Größere Mengen – vor allem über einen längeren Zeitraum – belasten allerdings den Leberstoffwechsel und wirken toxisch.
Der Entgiftungsprozess von Alkohol ist äußerst komplex und erfordert ausreichende Mengen an Nährstoffen, vor allem B-Vitamine, Zink, Magnesium und Antioxidantien. Von großer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang Glutathion. Dieses besteht aus den drei
Aminosäuren Glutaminsäure, Cystein und Glycin und ist das wichtigste Antioxidans im Körper. Die Leber benötigt zur Aufrechterhaltung ihres intensiven Stoffwechsels besonders große Mengen davon. Die Neutralisation von Acetaldehyd, ein Zellgift, das beim Abbau von Alkohol entsteht, ist ebenfalls abhängig von einer ausreichenden Konzentration an Glutathion. Die Produktion im Körper wird durch die zu Verfügung stehende Menge an Cystein bestimmt, welches über die Ernährung zugeführt wird. Cysteinreiche Lebensmittel sind Lachs, Garnelen, Hühnerbrust oder Sojabohnen. Sinnvoll ist die Kombination von Glutathion mit Vitamin C und Vitamin E, da sich diese in ihren Funktionen ergänzen.
Gelassenheit mit Lecithin Lecithin ist eine fettähnliche Substanz, die in fast allen Zellen unseres Körpers zu finden und wesentlich für eine gute Gesundheit und Wohlbefinden ist. Mangelzustände können die Konzentrations- und Gedächtnisleistung beeinträchtigen, Schlafstörungen, Nervositätsund Unruhezustände hervorrufen. Lecithin ist Hauptbestandteil der Sojabohne, alternative Nahrungsquellen sind Eier, Haferflocken, Weizenkeime oder Fleisch. Arzneimittel aus der Sojabohne sind äußerst wirkungsvoll und können sowohl vorbeugend als auch therapeutisch eingesetzt werden. So finden sie Anwendung bei Arzneimittel- oder Knollenblätterpilzvergiftungen, Fettleber oder viral bedingten Leberentzündungen. Das Enzymsystem der Leber wird durch Lecithin stimuliert und dadurch die Entgiftungs- und Ausscheidungsleistung angeregt.
Praxistipps • Dinner Cancelling: 1 bis 3 mal pro Woche; statt Abendessen nur Wasser oder Kräutertee oder schluckweise ein Glas Naturmolke, Gemüsebrühe oder Magermilch trinken • Zufuhr basischer Elektrolyte: 1 bis 3 mal täglich Basenpulver 30 Minuten vor oder 60 Minuten nach den Mahlzeiten • Viel trinken, jedoch Verzicht auf Alkohol, gesüßte, fructosehaltige Getränke und Speisen • Bitterstoffzufuhr: 15 bis 30 Minuten vor den Mahlzeiten in Form von Extrakten („Magenbitter“); Verdauungshilfe durch Anregung der Produktion der Verdauungssäfte • Ballaststoffzufuhr: z. B. Betaglucane in Haferkleie, Haferflocken, Lupiniensamen • Zufuhr leberfunktionsunterstützender Lebensmittel und Gewürze: Artischocke, Brokkoli, rote Rüben, Pastinake, Endivien- und Chicoréesalat; Kurkuma, Kardamom, schwarzer Pfeffer, Pfefferminze, Ingwer • Nahrungsergänzungsmittel mit Spezialextrakten aus Mariendistel, Artischocke, Sojabohne oder Brokkoli • Zufuhr von Vitaminen und Nährstoffen: Zink, B-Vitamine, Glutathion
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BAUERNADVENT Genießen Sie die Adventszeit mit regionalen Köstlichkeiten! Der Ländle Bur Bauernadvent gehört in Vorarlberg bereits seit vielen Jahren zur Vorweihnachtszeit. Mehrere Bauernhöfe bieten eine besondere Atmosphäre: interessante Märkte mit regionalen Köstlichkeiten und Kunsthandwerk, von Heuhüpfburg und Ziegenmelken bis zu adventlichen Blasmusikklängen. Kommen Sie vorbei und genießen Sie den Advent mit uns!
Samstag, 1. Dezember
Samstag, 8. Dezember
Arbeitsgruppe Montafoner Steinschaf und Verein bewusstmontafon Dorfplatz beim Musikpavillon, St. Gallenkirch Ab 15:00 Uhr: Zu einem besonderen Bauernadventmarkt lädt die Arbeitsgruppe Montafoner Steinschaf mit bewusstmontafon. Alle heimischen „Märktler“ haben selbstgemachte Köstlichkeiten und einzigartige, handgefertigte Kreationen/Erzeugnisse. Auch Montafoner Steinschafe können bewundert werden. Umrahmt wird die Veranstaltung mit adventlichen Klängen, u. a. von den Rätikon Alphornbläsern. Auch für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Wir freuen uns auf euch!
Hof der Familien Nigsch Türtsch 5, Fontanella, T 0664/1913208 Ab 13:00 Uhr: Gemütliches Beisammensein bei vorweihnachtlicher Stimmung mit musikalischen Einlagen, Verkauf von Käse, Speck und Raclettebroten; adventliche Köstlichkeiten (Glühmost, Tee und Gebackenes ...). 14:00 bis 16:00 Uhr Backen mit Kindern 17:00 Uhr Stallbesichtigung Stimmen Sie sich mit einem Winterspaziergang auf den Bauernadvent ein – Parkmöglichkeiten gibt es im Dorf.
Freitag, 7. Dezember
Sonntag, 9. Dezember
Familie Kalb Lerchenauerstraße 33, Lauterach 14:30 bis 20:00 Uhr: Adventliche Stimmung am Bauernhof Kalb, Tiere zum Anfassen, Verpflegung mit Glühmost, Kinderpunsch und bäuerlichen Köstlichkeiten. Um 18:00 Uhr kommt der Nikolaus für unsere kleinen Besucher/-innen.
Flötzerhof, Familie Hörfarter Frickenescherweg 14, Wolfurt Ab 12:00 Uhr: Kleiner Weihnachtsmarkt mit Dekoartikeln und Produkten vom Hof, Hüpfburg und Kitzstreicheln für Kinder. 17:00 Uhr Live-Melken der Ziegen, Tombola zugunsten von „Wolfurt für Wolfurt“, Kuchen und Kaffee von Renates Tortendesign. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
Freitag, 7., 14., 21. Dezember Pfändergold, Claudia Kepp Seilerstraße 5, Lochau Ab 17:00 Uhr: Gemütlicher Hock bei herrlichem Punsch und geschmackvollem Apfelbrot. Kreative kulinarische Geschenksideen finden Sie außerdem in unserem festlich dekorierten Lädeli, welches für Sie in der Adventszeit täglich ab 16:00 Uhr geöffnet ist.
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Alle Informationen zum Bauernadvent auf www.laendle.at/veranstaltungen
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Weihnachtsteil zum Herausnehmen
Regional & bio Seit 2018 produzieren 23 Landwirte Bio-Rindfleisch nach den Richtlinien des Ländle Gütesiegels. Auf kleinstrukturierten Vorarlberger Bio-Bauernhöfen genießen die Rinder gentechnikfreies BioFutter und Auslauf ins Freie. Vermarktet wird das Bio-Rindfleisch teilweise direkt ab Hof und/oder über den Handelspartner Sutterlüty.
1
Maria Eller, Stadels 34, 6900 Möggers
13
Karl Mathis, Badidastraße 25, 6811 Göfis
2
Bernd Feßler, Hermannsberg 46, 6861 Alberschwende
14
Ruth Metzler, Brühlstraße 87, 6714 Ludesch
3
Maryna Fink, Wolfbühl 18, 6934 Sulzberg
15
4
Peter & Elfriede Salzgeber, Innere Mauren 8, 6774 Tschagguns
Manfred Forster, Gmeind 28, 6934 Sulzberg
5
16
Klaus Schneider & Silvia Held, Felder 144, 6943 Riefensberg
Andrea Ganahl & Michael Marent, Gamplaschgerweg 29, 6780 Schruns
17
Sibylle & Norbert Sieber, Fluh 37, 6900 Bregenz
6
Lothar Gmeiner, Zipfel 13, 6861 Alberschwende
18
Brigitte Simma, Winkel 17, 6752 Dalaas
7
Norbert Gmeiner, Höll 550, 6861 Alberschwende
19
Spällehof, Buchenaustraße 2, 6845 Hohenems
8
Stefan Gmeiner, Fischbach 154a, 6861 Alberschwende
20
Werner Steurer, Engisholz 92, 6942 Krumbach
9
Gerhard Häusle, Straßenhäuser 29, 6842 Koblach
21
Vogt Meinhard, Guassweg 10, 6834 Übersaxen
10
Martin Hehle, Ziegelbachstraße 46, 6912 Hörbranz
22
Wolfgang Wellinger, Laz 6, 6714 Nüziders
11
Kurt Köberle, Ziggamweg 224, 6971 St. Gallenkirch
23
Gernot Zwickle, Bützestraße 35b, 6922 Wolfurt
12
Ilse Mathis, Schuttannenstraße 9, 6845 Hohenems
www.laendle.at/rind
Rinderbraten mit Wirsing-Rahm-Gemüse Zutaten für 4 bis 6 Personen: 2 rote Zwiebeln* 1,8 kg Braten vom Ländle (Bio-)Rind* Salz und Pfeffer 3 EL Rapsöl 1 Handvoll frische Kräuter, z. B. Rosmarin*, Thymian, Oregano 100 g Butter* 5 – 6 EL Semmelbrösel 2 Eigelbe vom Ländle Ei* 1 kg Wirsing* 1 große Zwiebel* 3 EL Butter* Muskatnuss frisch gerieben 250 ml Rahm* 2 – 3 EL Butter* 2 EL Zucker 1 – 2 EL Balsamicoessig und/oder Rotwein* * Produkte mit Ländle Gütesiegel erhältlich. www.laendle.at
Zubereitung: Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine rote Zwiebel in große Stücke, die Andere in feine Scheiben schneiden. Rindfleisch waschen, abtupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und Fleisch rundum anbraten. Eine Backofenform mit etwas Öl auspinseln und Fleisch mit den großen Zwiebelstücken dazugeben. Alles insgesamt für ca. 60 Minuten im Backrohr garen.
geben und kurz mitbraten. Frisch geriebene Muskatnuss darüber geben, mit Salz würzen und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten dünsten. Rahm hinzugeben, aufkochen und bei mittlerer Hitze weitere 5 Minuten nicht zugedeckt kochen lassen. In einem weiteren kleinen Topf etwas Butter erhitzen, Zucker und rote Zwiebelscheiben hinzugeben und karamellisieren lassen. Mit Balsamicoessig und/oder Rotwein ablöschen und einkochen lassen.
In der Zwischenzeit die Kräuter waschen, trockenschütteln und klein hacken. Weiche Butter mit Bröseln, Kräutern und Eigelben vermengen, bis eine homogene Masse entsteht. Nach ca. 45 Minuten Braten aus dem Ofen nehmen, Kräutermasse auf dem Fleisch verteilen, andrücken und für weitere 10 bis 15 Minuten in den Ofen geben.
Braten aus dem Ofen nehmen und in Scheiben schneiden. Wirsing-Rahm-Gemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken. Rinderbraten in Scheiben schneiden und gemeinsam mit dem Wirsing und den karamellisierten Zwiebeln anrichten und servieren.
In der Zwischenzeit Wirsing putzen und vierteln, Strunk herausschneiden und quer in dünne Streifen schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Butter und Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Wirsing hinzu-
Zubereitungszeit: 30 Minuten Servierfertig in 1 Stunde Rezept & Foto: Eva Fischer, www.foodtastic.at
Lammkoteletts mit Kartoffelhummus Zutaten für 4 Personen: 1 kg mehlig kochende Ländle Kartoffeln* 12 Ländle Lamm Stielkoteletts* Saft einer halben Zitrone 2 EL Rapsöl Salz und Pfeffer 1 Knoblauchknolle* 300 g gekochte Kichererbsen aus der Dose 250 g Kirschtomaten* Meersalz 2 – 3 EL Olivenöl für die Tomaten 2 EL Olivenöl für das Kartoffelhummus Basilikumblätter* * Produkte mit Ländle Gütesiegel erhältlich. www.laendle.at
Zubereitung: Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Leicht gesalzenes Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Kartoffeln schälen, waschen, halbieren und im kochenden Wasser ca. 20 Minuten weich kochen. In der Zwischenzeit 4 Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Tomaten in eine ofenfeste Form geben, mit Olivenöl beträufeln, Meersalz darüber geben und etwa 15 Minuten im Backofen garen.
Gekochte Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken. 3 Knoblauchzehen ebenfalls durchpressen. Zerdrückte Kichererbsen und Kartoffeln miteinander vermengen. Olivenöl hinzugeben. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Kirschtomaten aus dem Ofen nehmen und gemeinsam mit dem Kartoffelhummus und je 3 Lammkoteletts auf einem Teller anrichten. Teller mit Basilikumblättern garnieren und nach Belieben mit Kräuterpesto servieren.
Lammkoteletts waschen, trockentupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Kichererbsen abgießen und mit einer Gabel zerdrücken. Restliche Knoblauchknolle halbieren. Öl in einer Pfanne erhitzen und Lammstielkoteletts mit den Knoblauchknollenhälften rundum scharf anbraten.
Zubereitungszeit: 30 Minuten Servierfertig: 30 Minuten Rezept & Foto: Eva Fischer, www.foodtastic.at
Kalbsbratwurst-Gulasch Zutaten für 4 Personen: 2 Paar Ländle Kalbsbratwürste* 2 Zwiebeln* 4 Knoblauchzehen* ½ Bund Petersilie* 2 – 3 Lorbeerblätter 1 TL Majoran 2 EL Tomatenmark 1 Pfefferonischote* 1 rote Paprikaschote* 1 gelbe Paprikaschote* 6 mittelgroße, festkochende Ländle Kartoffeln* 1 EL Butter* 2 EL Paprikapulver ½ Liter Suppe oder Gemüsebrühe ca. 3 EL Essig * Produkte mit Ländle Gütesiegel erhältlich. www.laendle.at
Perfekt, um „Reste“ zu verwerten !
Zubereitung: Kartoffeln mit der Schale kochen, auskühlen lassen, dann schälen und achteln. Kalbsbratwürste in der Pfanne anbraten und in 1 bis 2 cm dicke Scheiben schneiden. (Es können auch bereits gebratene Würste vom Vortag verwendet werden.) Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würflig schneiden. Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken. Pfefferoni und Paprikaschoten von den Kernen befreien. Pfefferonischote feinwürfelig schneiden, Paprikaschoten in größere Stücke schneiden. Butter in der Pfanne schmelzen. Zwiebeln, Knoblauch und die fein gewürfelte Pfefferoni dazugeben, kurz anschwitzen und dann die Paprikastücke mitdünsten. Tomatenmark mitrösten, mit Paprikapulver stauben und mit Suppe aufgießen. Majoran, Petersilie, Lorbeerblätter, Kartoffeln, Wurststücke dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Rezept & Foto: Sigrid Gasser, www.laendlekitchen.at
Kurz vor dem Servieren einen kleinen Schuss Essig zugeben. 15 Minuten köcheln lassen, dann nochmals probieren, ob der Salzgehalt passt. Wer es nicht sehr scharf mag, gibt nur einen kleinen Teil der Pfefferonischote dazu. Aber einen kleinen Kick verträgt das Gericht. Was in mein Wurstgulasch kommt ... ... ist mir nicht LÄNDLE Kalbsbratwurst!
Apfel-Topfen-Tiramisu Zutaten für 6 Personen/Gläser: 250 g Magertopfen* 250 g Topfen 20 % Fett* 250 ml Rahm* 1 Pkg. Biskotten 700 g Apfelmus 2 Ländle Äpfel* 1 Pkg. Vanillezucker 30 g Staubzucker Ein bisschen Apfelsaft* oder Cider* 6 TL Zimt Zimt und Minze* für die Deko
* Produkte mit Ländle Gütesiegel erhältlich. www.laendle.at
Zubereitung: Rahm aufschlagen. Topfen zu einer cremigen Masse verrühren. Vanillezucker und Staubzucker zur Topfenmasse geben und anschließend den Rahm locker unterheben. Apfelsaft oder Cider in eine mittelgroße, flache Schüssel bzw. in einen Suppenteller gießen. Äpfel entkernen und in feine Scheiben schneiden.
Biskotten in den Apfelsaft/Cider tunken und Gläser folgendermaßen schichten: Eingeweichte Biskotten, eine Schicht Apfelmus, eine Schicht Topfen-Rahm-Crème, eine Schicht Apfelscheiben und mit Zimt bestreuen. Den Vorgang wiederholen bis das Glas gefüllt ist. Tiramisu ca. 2 Stunden in den Kühlschrank geben und vor dem Servieren mit Zimt, Apfelscheiben und Minze dekorieren.
Anschließend 6 kleine Weckgläser oder schöne Wassergläser vorbereiten.
Zubereitungszeit: 30 Minuten Servierfertig: 2 1/2 Stunden Rezept & Foto: Eva Fischer, www.foodtastic.at
Erdnussbutter-Kekse Zutaten für 2 volle Keksdosen: 300 g Dinkelmehl* 1 TL Backpulver 1 TL Natron 200 g Rohrzucker 1 Pkg. Bourbon-Vanillezucker 2 Ländle Eier* 150 g Erdnussmus 150 g Crunchy Erdnussbutter für die Füllung Etwas Kakao zum Bestäuben
* Produkte mit Ländle Gütesiegel erhältlich. www.laendle.at
Zubereitung: Butter, Erdnussmus, Rohrzucker, Vanillezucker und Eier mit einem Handrührgerät schaumig rühren. Alle trockenen Zutaten langsam hinzugeben, bis ein glatter Teig entsteht, evtl. mit der Hand durchkneten.
Kekse auskühlen lassen und anschließend einen Keks mit Erdnussbutter bestreichen und einen zweiten Keks darauf drücken, so dass eine Art „Sandwich“ entsteht. Fertigen Keks mit Kakao bestäuben.
Teigmasse anschließend für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Je kühler der Teig, desto dünner werden auch die Kekse beim Backen. Nach der Kühlzeit den Ofen auf 170 °C Umluft vorheizen. Teig zwischen zwei Backpapieren mit einem Nudelholz sehr flach auswalken. Mit einem runden Keksausstecker Kekse ausstecken und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Kekse in den vorgeheizten Ofen geben und ca. 8 Minuten backen.
Zubereitungszeit: 30 Minuten Servierfertig: 50 Minuten (ohne Kühlzeit) Rezept & Foto: Eva Fischer, www.foodtastic.at
Rinderragout-Spaghetti aus Bratenresten Zutaten für 4 Personen: ca. 600 g Ländle Rindfleisch* (oder Reste von Rinderbraten) 2 Zwiebeln* 2 Knoblauchzehen* 4 große Karotten* 2 EL Rapsöl 2 EL Olivenöl Salz und Pfeffer 1 – 2 EL Ländle Honig* 1 – 2 EL Tomatenmark 80 ml Rotwein* 1 Dose geschälte Tomaten (ca. 400 g) ½ Bund Petersilie* Ein paar Basilikum-Blätter* 200 g Ziegenfrischkäse* 400 g Spaghetti* * Produkte mit Ländle Gütesiegel erhältlich. www.laendle.at
Perfekt, um „Reste“ zu verwerten !
Zubereitung: Rinderbratenreste in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Karotten schälen und in feine Ringe schneiden. Falls Sie rohes Rindfleisch verwenden, dieses in einer großen Pfanne in Rapsöl erhitzen und rundherum bei mittlerer bis starker Hitze ca. 5 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen und zur Seite stellen. Für das Ragout parallel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und gehackte Zwiebeln und Knoblauch sowie die Hälfte der Karottenscheiben darin bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten braten. Mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken. Tomatenmark einrühren und kurz mitbraten. Nun das Ganze mit Rotwein angeben und fast vollständig einkochen. Geschälte Tomaten und 200 ml Wasser zugießen und alles aufkochen lassen. Fleisch untermischen und zugedeckt (je länger desto bei milder Hitze etwa 45 bis 60 Minuten garen (j besser). In der Zwischenzeit leicht gesalzenes Wasser für die Nudeln zum Kochen bringen.
Restliche Karotten zum Ragout hinzugeben und weitere 15 Minuten garen. Petersilie und Basilikum waschen, trockenschütteln, Blätter von den Stielen zupfen und hacken. Nudeln nach Packungsanweisung im kochenden Wasser bissfest kochen. Rindfleisch-Ragout mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Spaghetti abgießen, auf einen Teller geben, Ragout darüber geben. Ziegenfrischkäse mit einem Teelöffel klecksweise darüber verteilen. Mit Petersilie und Basilikum bestreuen und mit Pfeffer würzen. Tipp: Das Ragout kann ganz einfach vorbereitet werden. Reste davon können super eingefroren werden.
Zubereitungszeit: 25 Minuten Servierfertig: 1 Stunde 25 Minuten Rezept & Foto: Eva Fischer, www.foodtastic.at
Ländle Raclette
... ein heißer Käsegenuss!
Jetzt ist die richtige Jahreszeit für einen Ländle Raclette-Abend d mit Freunden.
Die Vorarrlberg Milch gewinnt
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be ei den World Cheese Awards 20 18 in Norwegen!
Kurze Vorbereitungszeit und langer Käsegenuss!
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ein Markenzeichen: die Stangenform. Er ist einfach portionierbar und die Scheiben passen genau in das Pfännchen des Racletteofens. Der Ländle Raclette wird aus bester frischer Alpenmilch hergestellt und auf traditionelle und handwerkliche Art und Weise gereift und gepflegt.
Der Ländle Raclette ist in drei Sorten erhältlich: NATUR oder mit auserlesenem, grünen Madagaskar PFEFFER verfeinert und jetzt auch mit CHILI für die extra Schärfe.
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Rezepttipp:
Auss über 3.000 Käsesorten aus 35 Ländern wurden die bessten Käsespezialisten der W elt gewählt. Wir gratullieren unserem Team !
Strammer Max deluxe Zutaten für 2 Portionen: 2 große Scheiben Schwarzbrot 4 Scheiben Ländle Raclettekäse 4 Scheiben Bauchspeck 1 Handvoll junge Spinatblätter oder Salat nach Wahl 4 Tomatenscheiben (am besten von der Ochsenherz-Tomate) 2 Eier Salz | Pfeffer scharfer Senf Schnittlauch
Barbeclette-Pfännchen zum Schmelzen des Raclettekäses auf den Grill legen. Die Brotscheiben kurz auf den heißen Grill legen und von beiden Seiten anrösten. Dann jeweils auf der Oberseite mit etwas Senf bestreichen und den Spinat darauf verteilen. Je zwei Raclettekäsescheiben in die Barbeclette Pfännchen geben und auf dem Grill schmelzen lassen, bis der Käse Blasen wirft. Gleichzeitig die Speckstreifen knusprig grillen. Den geschmolzenen Raclettekäse auf den mit Spinat belegten Broten verteilen und mit Tomaten und Speck belegen. Zwei Spieleier braten und auf die Brote geben. Mit Salz, Pfeffer und fein geschnittenen Schnittlauchröllchen würzen. Rezept: diegluecklichmacherei.com LUAG 29
Nur das Beste zum Feste Auch zur Weihnachtszeit erfreuen sich regionale Produkte großer Beliebtheit. Die traditionelle Kalbsbratwurst mit Sauerkraut oder ein saftiger Braten – achten Sie auf Qualität aus dem Ländle!
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ie sieben Ländle Metzger legen großen Wert auf heimische Lie eferanten und traaditiionelle Fleischverarbeitung. Faire Preise für die Landwirte der Region ermö ögliichen ein ne gute Haltung der Tiere. Die Einhaltung der Qualitätsrichtlinien wird d zweim mal jährlic ch vo on der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH sowie externen Kontro ollste elle en überp prü üft .
Breitgefächertes Sortiment Neben einem breiten Sortiment an n Fleisch- und Wurstwaren bietten einig ge Läändle Metzg Betriebe auch hausgemachte Fertig ggerichte, Jausen (heiße Theke)), Mitttagsm menüs und Partyservice an. Gerne geben sie auch Tipps zur richtigen Zube ereittung g, damiit Ihr Braten stets perfekt gelingt – nicht nur an Weihnachten.
Feinstes vom Kalb zur Weihnachtszeitt Eine besondere Spezialität der Ländle Metzger ist das Kalb bfleisc ch. Daas zarte und magere Fle eisch der Kälber ist für alle e Garm methode en vom Koch hen über Braten, Schmoren, Dünssten bis hin zum Kurrzbrate en und Grilllen bestens geeignet. Neben dem Verkauf der Edelteile des Kalbes we erden die Abschnitte zu feiner Vorarlberger Kalbsbratwurst verarb beite et. Serviert mit Sauerkraut gilt die Kalbsbratwurstt bei vielen n Vorarlberger Familien seit jeher als das traditionelle Weihnachtsessen an Heiligabend. In diesem Sinne wünschen Ihnen die Ländle e Metzg ger ....
... genussvolle Festtage! www.llaendle.at/metzg
Dür, Hohenweiler
Mangold Weiler
Klopfer Lauterach
Hosp Satteins
Pfleghar Bludenz
Fink Martin Dornbirn
Nägele Gisingen
Die hellsten Sterne am Vorarlberger Markenhimmel
Dr. Wolfram Auer
Am 7. November fand in der Spinnerei Klarenbrunn-Bludenz die Verleihung der Awards „Vorarlbergs beste Marke“ statt. Die Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH (LQM) traf Initiator Georg Burtscher von VOL.AT sowie den Designer und Umsetzer der Studie, Dr. Wolfram Auer, zum Gespräch. Was steckt hinter dem Institut für Management & Marketing? Wolfram Auer: Das Institut wurde 1998 in Innsbruck gegründet und besteht aus einem kleinen flexiblen Team. Wir setzen heute in unserem Büro in Lustenau um, was ich seit vielen Jahren, im Rahmen meiner Lehraufträge an verschiedenen in- und ausländischen Universitäten und Fachhochschulen, lehre. Unser Geschäftsmodell beruht auf zwei Säulen: Der erste Bereich sind die Markt- und Meinungsforschungen. Hier bieten wir von Online-, über Telefon- und Face-to-Face-Befragungen, bis hin zu Fokusgruppenanalysen alles an, um die verschiedensten Probleme lösen zu können, mit denen Kunden zu uns kommen. Die zweite Säule ist der Beratungs- und Ideengenerierungsbereich. Hier unterstützen wir unsere Kunden mit neuen Ansätzen und Ideen für deren Strategie oder operative Marketingmaßnahmen, welche wir auf Basis der Marktforschungsergebnisse entwickeln. Wie wichtig sind Marken? Was macht eine gute Marke aus? Wolfram Auer: Marken haben in einer Welt der hohen Dynamik und des Informationsüberflusses für die Konsumenten sehr wichtige Funktionen. Marken sind nicht nur Herkunftsnachweis, sondern auch Botschafter konstant hoher Qualität. Sie sind ein Vertrauenssymbol und differenzieren zur Konkurrenz. Wichtig ist, dass Kunden eine positive Beziehung zur Marke aufbauen. Das fördert Markenwahrnehmung und Interesse. Somit ist die Marke auch ein Instrument zur Kundenbindung. Georg Burtscher: Spitzenleistungen und konsequente Markenführung werden immer wichtiger, um im Dschungel von „no name“ Brands herauszustechen. Das Logo macht noch keine Marke und die Umfrage zeigt, wer dies verstanden hat. Eine großartige Aussage von Johanna Otto-Erley (Brand Trust) dazu war: „Marke ist immer Mittel, nie Zweck.“ Warum hat VOL.AT die Umfrage in Auftrag gegeben? Georg Burtscher: Wir sind der Meinung, dass in Vorarlbergs Marketingabteilungen großartige Arbeit geleistet wird und es leider keine öffentliche Umfrage zur Sichtbarkeit dieser Arbeit gibt. Seit der letzten Ausgabe 2013 gab es kein Ranking dieser Art. Daher war es für uns ein logischer Schritt, diese Umfrage wieder aufleben lassen. Worauf muss bei derartigen Umfragen geachtet werden? Wie kann ein Querschnitt der Bevölkerung abbildet werden? Wolfram Auer: Wichtig ist, dass die Repräsentativität und Validität der Ergebnisse gegeben ist, um relevante Aussagen treffen zu können. Für Vorarlberg brauchten wir dafür eine Stichprobe von 420 Personen, die nach dem Zufallsprinzip ausgewählt wurden.
Georg Burtscher
Mit welcher Methode wurde die Umfrage durchgeführt? Georg Burtscher: Es wurde ein zweistufiges Verfahren angewendet. Erst wurden 120 persönliche Interviews geführt, welche mit Quotenvorgaben in Bezug auf Alter, Geschlecht und Bezirk versehen waren. Diese Interviews dienten als Kontrollgruppe. Danach wurde von uns über VOL.AT zu unterschiedlichen Zeiten, in verschiedenen Gebieten die Aufforderung zur Teilnahme an der Online-Umfrage ausgespielt, um die Grundgesamtheit der Vorarlberger Bevölkerung anzusprechen. Wie sieht die Zukunft von Marken aus? (Stichwort: Digitalisierung) Wolfram Auer: Noch stärker als heute müssen Marken zukünftig ganz klare Positionierungen und einzigartige Alleinstellungsmerkmale in sich vereinen. Ziel muss es sein, im Kopf des Kunden eine Monopolstellung zu generieren, denn Ersetzbarkeit und Mittelmäßigkeit sind die Totengräber einer guten Marke! Georg Burtscher: Die klare Fokussierung auf Spitzenleistungen und die konsequente Führung der Marke sind wichtiger denn je. Zudem die klare Positionierung und die Nr.-1-Position. Denn im Netz ist alles vergleichbar und austauschbar geworden, aber es ergeben sich auch neue Chancen, um Großes zu erschaffen. „Vorarlberg Milch“ auf Platz 1, „Ländle Produkte“ auf dem herv rvorragenden 4. Platz – wie ordnen Sie die Situation ein, dass landwirtschaftliche Produkte und Lebensmittel so weit vorne platziert sind? Wolfram Auer: Auf Nachfrage bei den Proband/-innen sind Regionalität und der Faktor, dass die Wertschöpfung im Land bleibt, besonders ausschlaggebend. Natürlich genießen solche Marken aber auch eine enorme Aufmerksamkeit, da Konsumenten mit diesen Produkten fast täglich in Berührung kommen. Georg Burtscher: Zu allererst kann man zu diesen Platzierungen und der Arbeit dahinter nur gratulieren! Generell haben wir in der Umfrage gesehen, wie wichtig der Faktor „Ländle“ in den Köpfen der Vorarlberger/-innen ist. Es gibt wohl keine bessere Art der Identifikation, kein Thema wo wir stolzer sind. Alles aus dem Ländle – egal ob Produkte des täglichen Bedarfs oder auch Arbeitgebermarken – war niemals stärker als heute in den Köpfen verankert. LUAG 31
Weihnachtliche Gewürze für die Haut Den Duft von Zimt, Vanille, Nelke, Kardamom oder Anis verbinden wir seit unserer Kindheit mit der Advent- und Weihnachtszeit. Weniger bekannt ist deren Wirkung auf Körper und Haut. Die Grüne Kosmetikpädagogin Iris Lins gibt dazu interessante Tipps und Rezepte.
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eihnachten, keine Zeit des Jahres wird so stark mit Gewürzen in Verbindung gebracht. Viele dieser wunderbaren Gewürze sind nicht aus unserer Region, dennoch sind sie nicht mehr aus unseren Gewürzregalen wegzudenken. Beispielsweise die Muskatnuss: Viele Menschen, mein Vater gehört auch dazu, sind der Meinung, eine Suppe ohne Muskatnuss ist keine gute Suppe. Deshalb Iris Lins kann ich mich mit meinen fast 40 Jahren Grüne Kosmetikpädagogin nicht daran erinnern, dass bei uns zu Hause jemals die Muskatnuss ausging – dafür sorgte er persönlich. Natürlich wird sie nur als ganze Nuss gekauft und mit der kleinen Muskatreibe direkt am Tisch in die Suppe gerieben. So wie es sich eben gehört. Und ich muss sagen, sie hat gewirkt, die Erziehung zur Muskat-Liebhaberin. Allerdings beschränkt sich meine Anwendung nicht nur auf Suppe oder Kartoffelpüree, sondern auch in Tees, heißer Schokolade oder eben auch in der Hautpflege, z. B. im wärmenden Gewürzbalsam, finde ich sie großartig.
Gibt es ein Kraut gegen kalte (Frauen)Füße? Vor ein paar Jahren haben sich Freundinnen bei mir über kalte Füße beklagt. Und jeder, der sich mit Kräutern befasst kennt die Frage: „Gibt es kein Kraut oder etwas zum Eincremen gegen kalte Füße?“ So begann ich mit weihnachtlichen Gewürzen zu experimentieren. Da ich bereits mit Chili-Honig Versuche gemacht hatte, wusste ich, dass auf jeden Fall anständig scharfe Chilis rein gehören. Wir kennen ja alle die Wirkung von Chili von den „Wärmepflastern“ aus der Werbung. Und natürlich durfte dann auch die Muskatnuss nicht fehlen. Um die kalten Füßen meiner Freundinnen wirklich mit größtmöglicher Wärme zu versorgen, suchte ich nach weiteren wärmenden Gewürzen: Dazu kamen dann noch Zimt, Kardamom, Sternanis, Pfefferkörner und Nelken. Auch ein Stück Vanilleschote durfte nicht fehlen – sie ist fixer Bestandteil meiner weihnachtlichen Gewürzauswahl. Die Auswahl an Gewürzen setzt sich wie immer aus den Inhalten meiner Gewürzschubladen zusammen. Hätte ich beispielsweise keinen Sternanis im Kasten gefunden, wäre er nun nicht im Rezept. Also: Einfach kreativ sein und ausprobieren! LUAG 32
Wärmender Gewürzbalsam 200 g Öl 20 g Bienenwachs 1 – 2 Zimtstangen je 3 – 5 Pfefferkörner, Nelken, Kardamom und Sternanis 2 – 3 kleine Chilischoten ½ Vanilleschote Verpackung: Gläser mit Schnappverschluss, Weckgläser, Marmeladegläser, Salbentiegel Die Menge der Gewürze richtet sich auch nach deren Größe oder der Vorliebe der Rührerin/des Rührers: Wenn jemand ein Gewürz nicht mag oder nicht verträgt, kann es einfach weggelassen werden. (Allerdings ist zu beachten, dass eine übermäßige Dosierung bestimmter Gewürze mitunter zu Hautreizungen führen können, weshalb in solchen Fällen oft weniger eben mehr ist.) Die Gewürze etwas zerkleinern (z. B. im Mörser oder mit einem Schnitzelklopfer auf dem Holzbrett) und dann auf mittlerer Stufe für ca. 30 bis 45 Minuten im Öl ausziehen. Danach das Öl durch ein Baumwolltuch oder ein sehr dichtes Sieb abseihen. Das Öl wieder in den (gereinigten) Topf geben. Als nächstes das Bienenwachs im Gewürz-Öl schmelzen. Wenn die Mischung etwas abgekühlt ist (max. 40 Grad), könnte je nach Wunsch noch ätherisches Öl dazu gegeben werden. Allerdings ist es bei diesem Gewürzbalsam definitiv nicht notwendig, da er bereits ausreichend duftet. Nun kann der Gewürzbalsam noch in die vorbereiteten Döschen abgefüllt werden, anschließend nur mit einem Küchenkrepp über Nacht zudecken und ausdampfen lassen und am nächsten Tag mit dem Deckel verschließen.
Der wärmende Gewürzbalsam als Geschenk Beim Schenken kommt es auf den Inhalt an – allerdings ist die Verpackung gerade zu Weihnachten auch nicht ganz unwichtig: Statt Plastiktiegel gibt es zauberhafte Varianten aus Glas – sei es ein Glas mit Schnappverschluss oder ein ganz gewöhnliches Marmeladenglas mit einer Schleife mit Zimtstange und Sternanis. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Und wer kennt es nicht: Im Schrank stapeln sich mal wieder die Lebensmittel-Gläser, von denen wir uns oft nicht trennen können – wir könnten sie ja noch gebrauchen. Oder wie es heutzutage auf Englisch so nett heißt „Zero Waste“ (Leben ohne Müll/Müllvermeidung) oder „Re-use“ (Wiederverwenden statt wegwerfen) – so kann jede und jeder einen kleinen ressourcenschonenden Beitrag leisten und Müll vermeiden.
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Gewürze und ihre Wirkung
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Kokosbusserl gefällig?
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Für alle, die zu Weihnachten einfach nicht genug von Kokosbusserln bekommen können, hier ein kleiner Tipp: Öl und Bienenwachs können beim Gewürzcrème-Rezept ganz einfach durch 200 g Kokosfett ersetzt werden. Nach dem Ausziehen der Gewürze in Kokosfett kann der Balsam direkt abgefüllt werden. Ich mache mir bei dieser Variante die Mühe und rühre das Kokosbusserl so lange, bis es eine schön cremige Konsistenz hat. Denn erfahrungsgemäß rutschen ein paar Vanille-Körnchen durch das Sieb – was den Balsam nett aussehen lässt und beim Eincremen absolut unproblematisch ist. Wer das allerdings gar nicht mag, muss beim Abseihen definitiv mit einem Baumwolltuch oder etwas Ähnlichem arbeiten. Das „Kokosbusserl“ kann natürlich auch in der Küche verwendet werden – zwar nicht ganz vom Garten auf die Haut – aber zumindest aus dem Küchenschrank. PS: Nicht wundern über Annäherungsversuche – schmeckt wirklich zum Anbeißen gut!
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• Muskatnuss: Ist wärmend und unterstützt das Immunsystem, wird in ferneren Regionen auch bei Rheuma und Muskelschmerzen eingesetzt und beeinflusst die Verdauung positiv. • Zimt: Wärmt und hat eine keimbekämpfende (antiseptische) Wirkung. Außerdem ist er verdauungsstärkend und wird im asiatischen Raum traditionell auch als Heilmittel für die Atemwege verwendet. • Vanille: Fördert die Lust – sie ist ein Aphrodisiakum. Sie hebt die Stimmung, in dem Endorphine freigesetzt werden. Für viele ist der Duft auch mit Kindheitserinnerungen und Geborgenheit verknüpft. • Kardamom: Stärkt das Immunsystem und die Verdauung, ist Kreislauf anregend, wärmend, schlaffördernd und krampflösend. In der ayurvedischen Medizin wird er auch bei Erkältung, Husten und Nebenhöhlenentzündungen eingesetzt. • Nelke: Hat eine betäubende Wirkung, z. B. bei Zahnschmerzen, außerdem reduziert sie Keime und unterstützt die Verdauung. • Pfefferkörner: Wirken antiseptisch und sind magenstärkend. Außerdem regen sie den Kreislauf an, fördern die Durchblutung (z. B. bei muskulären Schmerzen durch Verspannung) und kurbeln die Produktion von Glückshormonen (Endorphinen) an. g • Sternanis: Im Gegensatz zu Anis ((mit dem er übrigens nicht verwandt ist) hat er eine ganz leichte Schärfe und wirkt anregend. Er unterstützt die Verdauung, ist hilfreich bei Erkältungen und fördert einen guten Schlaf.
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Als Basisöl kann beispielsweise auch ein angesetztes Ringelblumenöl dienen. Oder wer es lieber frisch mag: Natürlich können dem Ölauszug auch Kräuter hinzugefügt werden. Spontan fällt mir da Thymian ein, oder für die, die bereits morgens kalte Füße haben und leichter in Schwung kommen wollen, ist Rosmarin vielleicht ein Tipp? Der Balsam kann auch auf andere Körperpartien aufgetragen werden – auf den Rücken zum Beispiel. Gerade für Menschen die Stunden vor dem Bildschirm verbringen eine Wohltat, wenn sie eine wärmende Nacken- oder Rückenmassage bekommen. Aber bitte Vorsicht walten lassen: Zwar brennen Kokosbusserl und Gewürzbalsam nicht auf der intakten Haut, aber Augen/Gesicht oder verletzte/kranke Hautpartien auf jeden Fall aussparen. Und nach dem Eincremen auch gut die Hände waschen, damit es nicht zuletzt dann doch noch Tränen gibt!
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T 05574/73757, office@v-lz.at
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Für die Kräuter-Liebhaberinnen und -Liebhaber
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Bei uns gibt‘s was zu staunen!
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Fruchtgenuss
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Vorarlberg ist ein vielfältiges Obstland. Neben
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einigen Erwerbsobstbauern pflegen viele private
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Hochstammbesitzer ihre Bäume. Im Herbst wird
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die reichhaltige Ernte teils frisch verzehrt und
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teils zu edlen Getränken wie Obstbränden ver-
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am Heiligabend
edelt. Jedes Schlückchen ist eine Erinnerung
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2018
auch ein wertvolles Geschenk.
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an den Obstgarten. Ein edler Obstbrand ist
Aus dem Vollen schöpfen!
Warum kosten Brände mehr als Schnäpse?
Vorarlberg ist ein Land von Brennern. Kaum eine Region hat eine solche Bandbreite an Obstbränden zu bieten wie das Ländle. Vor allem bei den Birnen ist die Sortenvielfalt enorm. Angefangen von der bekannten Subira über Länglerbirnen, Zitronenbirnen, Hausbirnen bis hin zu Raritäten wie der Töubelarbirne oder der Klossabira reicht das Angebot. Aber auch Apfelbrände, Kirschenb brände, Zwetschkenbrände, Traubenbrände oder Vogelbeerbrand sind d ein Genuss.
Während im Volksmund kein Unterschied besteht, stehen die beiden Begriffe doch für ganz unterschiedliche Qualitäten. Nach dem österreichischen Lebensmittelrecht ist der „Schnaps“ eine mit Neutralalkohol verdünnte Spirituose, die nur 33 Prozent Obstbrand der entsprechenden Obstsorte enthalten muss. Der Rest ist industriell gereinigter Ethylalkohol. Nur der „Brand“ ist reines und unverdünntes Destillat aus Obst. Desh halb ist im Lebensmittelgeschäft beispielsweise „Zwetschkenschnaps“ auch deutlich günstiger als „Zwetschkenbrand“.
Auf die Qualität achten! Seit 25 Jahren werden jährlich bei der Vorarlbe erger Landesprämierung ca. 300 Brände aus heimischem Obst eingereicht, neutral verkostet und bewertet. Zunächst erfolgt die Beurteilung mit den Sinnen von Auge, Nase und Gaumen. Hier sind geschulte Verkoster im m Einsatz. Anschließend werden die Brände in einem Lebensmittellabor auf die wichtigsten chemischen Eckdaten geprüft. Inzwischen erreichen ca. 80 Prozent das begehrte Ländle Gütesiegel – die Garantie für einen hochwertigen, fehlerfreien Brand. Aus einer Sortengruppe wird jeweils der punktestärkste Brand zum Sortensieger gekürt. Die drei besten Brenner werden zum „Brenner des Jahres“ erhoben. Achten Sie also beim eigenen Genuss oder beim Verschenken von Edelbränden auf das Ländle Gütesiegel! Eine entsprechende Broschüre mit allen prämierten Bränden inklusive Bezugsquellen steht hier zum Download zur Verfügung: www.laendle.at/obstveredelung
Das Ländle Gütesiegel wird ausschließlich für reine Brände aus heimischem Obst verliehen.
Das Aroma entfalten!
nde ein besonderer In der kühlen Jahreszeit sind Obstbrä hlt, sondern bei Genuss. Sie werden keinesfalls gekü higen Gläsern serviert. Zimmertemperatur in kleinen, bauc meln und mit der So kann sich das Aroma im Glas sam genießt man in kleiNase erfasst werden. Anschließend d- und GaumenMun en ganz nen Schlucken, die man im ält, damit sich jede raum verteilt und kurze Zeit dort beh kann. alten Geschmackskomponente voll entf
Kontakt: LK Vorarlberg, Obst/Garten & Direktvermarktung Montfortstraße 9, 6900 Bregenz, T 05574/400-232 E obst-garten@lk-vbg.at, I www.laendle.at/obstveredelung
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Fit & gesund
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durch den Winter
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Schnupfen, Husten, Heiserkeit, Fieber in der
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kalten, nassen Jahreszeit. Wer kennt das nicht?
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Diätologin Sibylle Leis gibt praktische Tipps
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zur Stärkung des Immunsystems.
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• Täglich drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst in den Speiseplan einbauen – wenn möglich regional und saisonal. • Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft. • Beheizte Räume regelmäßig lüften, da sonst die Schleimhäute austrocknen und anfälliger für Viren und Bakterien sind. • Dem Stress keine Chance geben – regelmäßig Erholungspausen einbauen. • Für Risikogruppen ist evtl. eine Grippeimpfung sinnvoll – sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
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Sie haben Fragen oder möchten eine individuelle Ernährungsberatung? Wir beraten Sie gerne!
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6900 Bregenz, Rheinstraße 61 T 05574/202-0 E gesundheit@aks.or.at, I www.aks.or.at
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Vitamin A schützt unsere Schleimhäute. Seine Vorstufe, das BetaCarotin, ist u. a. in Karotten, Spinat, Brokkoli und Grünkohl enthalten. Vitamin D schützt uns vor Erkältungskrankheiten. Im Sommer wird es durch Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet. Die kurzen und
Tipps zur Stärkung des Immunsystems
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Zitrusfrüchte wie Orangen und Zitronen haben zwar Vitamin C, werden aber bezüglich des Gehalttes oft überschätzt. Es gibt regionale Lebensmittel,, in denen viel mehr Vitamin C steckt: Hagebutte, Sanddorn, schwarze Johannisbeeren, Quitten und auch Äpfel sind neben Grünkohl, Brokkoli, Rosenkohl, Kraut und Paprika hervorragende Vitamin C-Lieferranten.
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Regionale Vitamin C-Bomben
Wichtig ist, dass wir täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter trinken – bei Fieber mehr. Am besten sind Wasser, ungesüßte Kräutertees oder gespritzte Fruchtsäfte (ein Teil Saft, drei Teile Wasser). Auf Alkohol sollten Sie verzichten, wenn Sie bereits erkältet sind, denn das geschwächte Immunsystem wird dadurch zusätzlich belastet.
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Bekannt ist, dass Vitamin C eine große Rolle bei der Infektabwehr spielt. Insgesamt macht uns Vitamin C fit und hilft im Kampf gegen Viren und Bakterien. Empfohlen wird eine tägliche Aufnahme von ca. 95 bis 110 Milligramm Vitamin C. Eine höhere Vitamin C-Menge hat in der Einzeldosis keinen zusätzlichen Vorteil. Der empfohlene Tagesbedarf an Vitamin C kann beispielsweise mit 100 Gramm Brokkoli oder Rosenkohl und 150 Gramm Kartoffeln gedeckt werden.
Achtung bei der Auswahl von Getränken
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Vitamin- und Nährstoffversorgung
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Eine ausreichende Versorgung mit verschiedensten Nährstoffen ist für ein gut funktionierendes Immunsystem essenziell. Es kommt aber nicht nur darauf an, was man isst, sondern auch wie viel. Untersuchungen haben gezeigt, dass sowohl eine zu hohe als auch eine zu niedrige Energiezufuhr unser Abwehrsystem ungünstig beeinflussen. Sibylle Leis Diätologin
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Ernährung & Immunsystem
dunklen Wintertage führen schnell zu einem Vitamin-D-Mangel, der uns anfälliger für Infektionen macht. Gute Vitamin D-Lieferanten sind fettreiche Fische und Eigelb aber auch Pilze und Avocados. Vitamin B6 reguliert unser Immunsystem. Es steckt zum Beispiel in Fleisch, Lachs, Milch, Kartoffeln und Hülsenfrüchten. Selen, Zink und Eisen aber auch sekundäre Pflanzenstoffe können vor Infektionen schützen. Zu nennen sind hier zum Beispiel die Flavonoide, die in blauen Trauben, Roter Beete, Zwiebeln, Kakao, grünem Tee, Soja, Schokolade und Rotwein vorkommen. In Maßen genossen können also auch Rotwein und Schokolade unser Immunsystem positiv beeinflussen.
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nser Immunsystem hat die Aufgabe, Krankheiten abzuwehren. Dazu haben wir verschiedene Abwehrmechanismen und Barrieren in unserem Körper wie beispielsweise die Haut, Schleimhäute, Magen, Darm und Atemwege.
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MEISTERBETRIEBE MIT KOMPETENZ:
Wir schauen auf unser Klima – wir bauen mit Holz!
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gebäude aus holz verursachen 50% weniger CO2 Alpina Hausbau Hard Amann Alois Götzis Berchtel Zimmerei Schnifis Berchtold Gerhard Zimmerei Schwarzenberg Berchtold Holzbau Wolfurt Blank Holzbau Sulzberg Böhler H. Holzbau Wolfurt Brunner Holzbau Fußach Burtscher Holzbau Ludesch Dobler Holzbau Röthis dr´Holzbauer Andelsbuch Fetz Holzbau Egg Feuerstein Alfred Bludenz Flatz Holzbau Alberschwende Fritz Holzbau Schruns Fussenegger Holzbau Dornbirn Hartmann Holzbau Hard Hehle Alfred Hörbranz Heiseler Zimmerei Sonntag Hildebrand Matthias, Gaißau Holzbau Feuerstein Au Holzbau Hirschbühl Riefensberg Holzbau Natter Schnepfau Huber Zimmerei-Holzbau Mellau i+R Holzbau Lauterach Kaufmann Bausysteme Reuthe Kaufmann Zimmerei & Tischlerei Reuthe Kaspar Greber Holz- & Wohnbau Bezau Keckeis Gebrüder Lustenau Kessel Peter Rankweil Kieber Holzbau Schruns Leitner Hermann Wolfurt LOT Holzbau Feldkirch Marte Holzbau Rankweil Martin Holzbau Dornbirn Meusburger Zimmerei Schwarzenberg Muxel Stephan Holzbau Au Müller Josef Zimmerei Brand Nesensohn Jürgen Rankweil Nenning Zimmerer Hittisau Neuhauser Holzbau Nenzing Neyer Holzbau Bludenz Nigsch Holzbau Blons oa.sys baut Alberschwende Sohm HolzBautechnik Alberschwende Steurer Holzbau Buch Summer Holzbau Röthis Sutter Holzbau Ludesch Zimmerei Gerhard Bilgeri Riefensberg
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Büro: Raiffeisenstraße 54 \ Ludesch T 05550 20449 \ office@holzbaukunst.at
Sanierungen I Ein- und Mehrfamilienhäuser I Aufstockungen I Hochhäuser I Sportstätten I Hallen I Hotels
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Auf Bio Austria Betrieben grasen Tiere mindestens 180 Tage auf der Weide
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Die Biobäuerinnen & Biobauern
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Wir schauen aufs Ganze
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Geniales Holz und vieles mehr …
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Waldbewirtschaftung: g
Mit der Bewirtschaftung des Waldes wird der „geniale“ Rohstoff Holz produziert. Gleichzeitig werden neben vielem anderen die sehr wichtigen Schutzwaldleistungen verbessert. Und es wird
Zur Bewirtschaftung werden auch im Forst moderne Maschinen, wie Seilkräne oder Harvester eingesetzt. Eine entsprechende Erschließung der Waldflächen mit Forststraßen ist Grundvoraussetzung für eine naturnahe und kleinflächige Waldbewirtschaftung und -pflege. Nur so kann der Waldbesitzer ein Einkommen erwirtschaften. Das ist gut so und das soll er auch! Denn das ist der „Motor“ für die Erbringung der von der Gesellschaft beanspruchten Waldwirkungen.
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ie Waldbewirtschaftung ist in Vorarlberg sehr naturnah ausgerichtet. Die Verjüngung, die Pflege- und die Nutzungsmaßnahmen basieren auf natürlicher Waldverjüngung und sind an die jeweils natürliche Waldgesellschaft angepasst. Dadurch müssen nur wenige Pflanzen aufgeforstet werden. Mit der „Ausnutzung“ der natürlichen Entwicklungsdynamik ergibt sich eine ökologisch aber auch ökonomisch optimierte Bewirtschaftungsweise.
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Nachwachsend und „zweiter Wald“ Holz ist unser bedeutendster nachwachsender Rohstoff. Die Produktion bringt Wertschöpfung und Arbeitsplätze in die Region und der Klimaschutz wird zweifach erfüllt. Einmal wird im Wald das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) gespeichert und außerdem verlängert die Holzverwendung den Speicherungseffekt. Einfach genial! LUAG 38
Kein Widerspruch: Mit neuen, teilweise großen Maschinen kann die Waldbewirtschaftung rentabel durchgeführt werden. In einem Gebirgsland wie Vorarlberg ist natürlich an erster Stelle die Schutzwaldwirkung zu nennen. Zwei Drittel der Landesfläche wären ohne Schutzwald nicht oder nur sehr eingeschränkt besiedelbar. Mit dem hohen Wasserrückhaltevermögen der Wälder werden Hochwasserspitzen wirksam reduziert. Daneben sind die Wohlfahrtswirkungen mit Wasserreinigung, Trinkwasserproduktion, Sauerstoffproduktion und Luftreinigung sehr wichtige Leistungen. Nicht zuletzt schätzen Bürger/-innen die Erholungsfunktion des Waldes. Diese Bedürfnisse sollten allerdings nicht überbordend sein, weil sie sonst zu Schaden an Tieren, Pflanzen und Wald führen können.
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Unsere nachhaltig bewirtschafteten Wälder sind damit Lebensräume für viele, teils seltene Tier- und Pflanzenarten. Ein sehr guter Nachweis für intakte Lebensräume ist beispielweise das Vorkommen des Auerwildes im Bergwald, das wir auch im Bereich von Forststraßen finden. Auch den Weißrückenspecht, der als Indikator für sehr naturnahe Bergmischwälder gilt, finden wir in einigen Wäldern in unserem Land.
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nicht gegen, sondern mit der Natur gearbeitet.
Holzharvester und Schutzwälder
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PEFC-Label für Nachhaltigkeit Die umfassende Nachhaltigkeit des Vorarlberger Waldes wird mit der inter national anerkannten PEFC-Zertifizierung bestätigt. Im Vorarlberger Wald wächst jede s Jahr wesentlich mehr Holz nach, als genutzt wird. Die regionale Baustoff- und Energieträg ernutzung könnten wir nachhaltig weiter ausb auen. Verwenden Sie Holz und Papier aus Vorarlberg bzw. Österreich mit dem PEFC-Zeich en!
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Die in Österreich eher seltenere Plenterwaldbewirtschaftung wird in Vorarlberg vielfach ange wendet. In der Beratungsarbeit der Waldaufseher des Landes und der Landwirtschaftskammer wird diese verantwortungsb ewusste Bewirtschaftung des Waldes sehr unterstützt. Wer sich mehr für dieses Thema interessiert sollte sich unbedingt den Termin des Kurses „Der Plenterwald“ aus dem LFI Vorarlberg Programm am 7. Juni 2019 nachmittags vormerken (weitere Infor mationen unter www.vbg.lfi.at oder E lfi@lk-vbg.at). Zur Waldbe gehung sind Waldbesitzer aber auch sonst alle am Wald interessierte n Personen eingeladen.
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Das ganze klingt etwas nach „Urwald“. In der Tat sind Plenterwälder Urwäldern im Erscheinungsbild ähnlich, mit Ausnahme der Tatsache, dass sie eben bewirtschaftet werden. Bei der Bewirtschaftung werden in der Regel nur Bäume entnommen, an deren Stelle bereits junge darauf warten, ans Licht zu kommen. Bei der Waldarbeit wird besonderer Wert darauf gelegt, dass vorhandene Jungbäume bestmöglich gefördert werden und keine Kahlflächen entstehen.
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Bewirtschafteter „Urwald“
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Plenterwälder sind solche, in denen ganz dicke Bäume neben dünnen, große oberhalb von kleinen, Schattenbaumarten an der Seite von solchen mit höheren Lichtansprüchen und Flach- neben Tiefwurzlern im Wald stehen. Und das alles auf engstem Raum. Die Waldtextur, so nennt der Fachmann die Struktur dieser Wälder, ist vielfältig und geprägt von hoher Stabilität.
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Der Plenterwald – eine ganz besondere Form der Waldbewirtschaftung
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Klimaschutz: Mit der Verwendung des nachwachsenden Rohstoffes schaffen wir sozusagen einen zweiten Wald mit Häusern.
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Die Förderung der Mischbaumarten und Waldstruktur hat hohe Priorität. Dabei werden die schattentoleranten Baumarten bevorzugt, speziell die Weißtanne. Daher ist auch ein ausgeglichenes Verhältnis von Wald und Wild notwendig, da die Weißtanne zu den Leibspeisen des Rehwildes zählt. Wenig Licht am Boden verhindert zudem übermäßige Verkrautung des Waldbodens, in der sich die Waldverjüngung schwer tun könnte. Werden Plenterwälder längere Zeit nicht bewirtschaftet, besteht die Tendenz, dass die Plenterstruktur verlorengeht. Deshalb sind regelmäßige Eingriffe mit jeweils nur mäßigen Entnahmemengen an Holz erforderlich.
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Unser Wald wird bewirtschaftet. Das ist gut so, das bringt einen nachhaltigen Rohstoff und wichtige Waldwirkungen.
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Menschen. Verantwortung. Zukunft.
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Die Kraft der Idee:
Friedrich Wilhelm Raiffeisen, geboren 1818, steht für eine der großen Ideen der modernen Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Sein Modell hat Revolutionen, Weltkriege und Wirtschaftskrisen überlebt. Nach seinen Prinzipien wirtschaften heute über 900.000 Genossenschaften und rund 800 Millionen Mitglieder rund um die Welt. Auch die Vorarlberger Raiffeisenbanken – Ihr Finanzpartner vor Ort. www.raiba.at
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Die positiven Effekte des Waldes können wir mit Holzanwendungen in unsere Wohn-, Schlaf- und Arbeitsräume holen.
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Ähnlich positive Wirkungen wie im Wald empfinden wir in Holzumgebungen.
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Bau gesünder - bau mit Holz
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ie Holzumgebung wirkt beruhigend, entstressend und damit positiv auf das Kreislaufsystem. Nach einer einjährigen Praxisstudie des Instituts für nichtinvasive Diagnostik am Forschungszentrum Joanneum Research in Graz war der Herzschlag bei Schülern in Holzklassen im Durchschnitt um sechs Schläge pro Minute niedriger.
Im Blicklicht von internationalen medizinischen Studien, die einen Zusammenhang zwischen niedriger Herzfrequenz und höherer Lebenserwartung zeigen, ist dieses Holzergebnis sensationell. Verglichen wurden ein Jahr lang vier Klassen, jeweils zwei erste und zwei zweite Klassen in der Hauptschule in Haus im Ennstal. Zwei Klassenräume waren mit Holz ausgestattet, die anderen beiden waren „Standardklassenräume“.
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Entspannung und weniger Herzarbeit Die verblüffend positiven Ergebnisse: Die Holzeinrichtung wirkt sich auf die Arbeit des Herzens eindeutig besser aus. Die Schüler sind entspannter, das Herz muss weniger arbeiten. Auch in der Nacht erholen sich Schüler aus Holzklassen deutlich besser. Wie die Auftraggeber, Holzcluster Steiermark und das Amt der Steiermärkischen Landesregierung erklärten, wurden alle Werte mehrfach gegenkontrolliert und bestätigt. Die Wände und die Decke der Holzklassen waren mit Fichtenholz getäfelt, die Schulsachen wurden in Zirbenschränken untergebracht. Der Boden bestand aus einem geölten Parkettböden, beleuchtet wurde mit einer „Zirbenleuchte“ statt der klassischen Büroneonleuchte.
Raumatmosphäre mit medizinischen Vorteilen Warum es zu diesem Effekt kam, ist noch nicht eindeutig geklärt. Instituts- und Studienleiter Maximilian Moser vermutet, dass sich einerseits die ätherischen Öle im Holz wie auch die freundlichere Lichtatmosphäre günstig auswirkten. Daneben könnten jedoch weitere Eigenschaften des Naturmaterials beteiligt sein. „Holz lädt sich weniger elektrostatisch auf, dadurch bleiben die günstigen negativen Luftionen erhalten“, so Moser. Vorstudien hatten gezeigt, dass das Aussehen alleine wenig bewirkt, da Spanplatten mit optisch holzähnlichen Oberflächen keine vergleichbaren Wirkungen hervorriefen. LUAG 42
Wohlfühlklima im Gemeindehaus Ein sehr gelungenes Beispiel für gesundes Bauen ist das neue Gemeindehaus in Braz. Heimische Weißtanne außen, innen und in Kombination mit der Fichte in der Konstruktion sorgen für ein optimales Wohlfühlklima und für 946 von 1.000 möglichen Punkten im kommunalen Gebäudeausweis. Damit zählt dieses Gemeindehaus zu den absolut besten im Land. Einen solch hohen Baustandard kann man nur mit Holz erreichen.
Weißtannenholz für eine ausgezeichnete Wohnbiologie (Foto: Christian Flatscher)
Bürgermeister Eugen Hartmann zeigt sich begeistert vom Wohlfühlklima im Haus. Ihm war es sehr wichtig etwas für die Menschen zu tun. Neben den Gemeindemitarbeitern und dem Gemeinderat profitieren die ebenfalls untergebrachte Ganztagsbetreuung für Kleinkinder und die Musikschule Klostertal von dem sehr angenehmen Wohnklima im Gebäude.
Gebirgsholz als Kundenvorteil
Als „kleinen“ Kundenvorteil beko mmt der Kunde bzw. die Kundin besondere Vorarlberger Geb irgsholzqualität geliefert. Die Vorarlberger Waldstandorte liege n zu einem großen Teil in Berglagen über 1.000 m Seehöhe . Hier wachsen die Bäume langsamer und damit engringiger, was sich positiv auf die Haltbarkeit, die Holzeigenschaften und in den entsprechenden Sortierungen auch auf die Optik ausw irkt. Nicht zu vergessen sind die edlen und modernen Weißtan nenholzqualitäten bei uns.
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Wald und Holz ist aktiver Klimaschutz
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Unser Holz ist einfach genial!
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Klimawirksames CO2 wird in unserer „Fabrik Wald“ gebunden und lebenswichtiger Sauerstoff wird produziert. Mit der CO2 Speicherung im Holz und der Substitution anderer Baustoffe wird der Klimaschutzeffekt zusätzlich um ein Vielfaches gesteigert!
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Nicht nur gut fürs Klima: Holz wirkt entstressend und ist gesund für „Köper und Seele“. Ein starker Vorteil für Sie beim Wohnen und Arbeiten!
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Infos zur Waldbewirtschaftung und Rundholzvermarktung im Fachbereich Forst, vbg.lko.at, thomas.oelz@lk-vbg.at
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Die tägliche Arbeit mit Tieren und der Natur
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Michaela Stadelmann ist Bäuerin in Lauterach. Bei der Arbeit auf ihrem Hof wird die Familie Stadelmann von zwei Arbeitern über das ifs-Projekt „Spagat“ unterstützt.
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uf dem Hof der Familie Stadelmann in der Nähe des Jannersees in Lauterach werden täglich 75 Kühe gemolken. 75 Kühe und noch einmal soviel Jungtiere brauchen viel Futter und geben viel Arbeit im Stall und auf dem Feld. Und das täglich – das ganze Jahr über. Bauer oder Bäuerin sein heißt, das ganze Jahr für die Tiere da zu sein, auch am Wochenende oder am Feiertag. Und trotzdem liebt Michaela Stadelmann ihren Beruf. Der tägliche Umgang mit den Tieren und mit der Natur bringt zwar viel Arbeit, aber auch immer wieder schöne Momente und Erfahrungen mit sich. Dafür ist die ganze Familie im Einsatz – besonders aber Michaela und ihr Mann Hubert. Die drei Kinder helfen am Wochenende mit.
Teilzeitmitarbeiter aus ifs-Sozialprojekt Um die viele Arbeit zu meistern haben Stadelmanns zwei Arbeiter in Teilzeit eingestellt. Und zwar über das ifs-Projekt „Spagat“. Der ifs Spagat begleitet Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf auf dem Weg der beruflichen Integration. Ziel ist es, reguläre, sozialversicherungspflichtige Dienstverhältnisse am ersten Arbeitsmarkt zu schaffen. Im Mittelpunkt steht immer der Mensch mit seinen Fähigkeiten, Stärken und Träumen. Diesen Fähigkeiten, Stärken und Träumen entsprechend werden die zwei Mitarbeiter auf dem Hof eingesetzt. Eine Vollzeitarbeit wäre für die beiden derzeit nicht umsetzbar. Michaela Stadelmann liegt der Umgang mit Mitarbeitern. Sie hat in früheren Jahren als gelernte Lehrlingsausbildnerin bereits Lehrlinge auf ihrem Hof ausgebildet. LUAG 44
Michaela Stadelmann ist Bäuerin n in Lauterach.
Wertschätzung der Landwirtschaft Ein besonderes Anliegen ist Michaela, die Wertschätzung für das landwirtschaftliche Produkt sowie die Leistungen der Bauern zu steigern. Unsere schöne Landschaft wie sie jetzt ist, wurde so durch Bauernhand geschaffen und wird durch die Arbeit der Bauern erhalten. Dies ist sowohl für den Tourismus als auch für die Lebensqualität der Bevölkerung von größter Bedeutung. Die schöne gepflegte Landschaft ist ein Hauptkriterium für einen Urlaub im Ländle. Deshalb hätte sie gerne mehr Anerkennung der Bevölkerung für die Leistungen der Bauernschaft. Sie hofft, dass durch mehr Öffentlichkeitsarbeit, durch Schule am Bauernhof etc. die Leistungen, die die Bauern erbringen, mehr wertgeschätzt werden und dass Ernährungslehre und Kochen in der schulischen Ausbildung mehr Berücksichtigung finden. Denn die heimischen Lebensmittel sollten mehr im Lebensmittelpunkt stehen. Und auch mehr Wert haben. Dann hätten die Bauern und die Konsumenten mehr davon.
Aktiv in der Bäuerinnenorganisation Um dies zu bewerkstelligen, ist Michaela auch in der Bäuerinnenorganisation aktiv. Anfangs als Ortsbäuerin von Lauterach ist sie nun Gebietsbäuerin und auch stellvertretende Landesbäuerin. Gedanken um die Zukunft unseres schönen Landes macht sie sich auch als Gebietsbetreuerin im Lauteracher Natura 2000-Gebiet.
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Qualität mit Zustellservice
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„Regional – klimafreundlich – Service“
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Holzenergie ist regional, nachhaltig und klimafreundlich. Die Abhängigkeit von der gefährlichen Ato omenergie und den klimafeindlichen, nicht erneuerbaren, fossilen Energien können wir reduzieren. Im Vorarlberger Wald wachsen jedes Jahr etwa 610.000 Kubikmeter Holz nach. Genutzt werden im langjährigen Durchschnitt nur etwa 415.000 Kubikmeter. Wir können noch wesentlich mehr nachhaltige Energie aus unserem Wald nutzen!
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• Über 50 Produzenten im ganzen Land
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Infos und Bestellung Lieferantenliste und Richtpreise www.ofen-holz.at oder vbg.lko.at unter Forst und Holz Holzhotline T 05574/400-466
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präparierte Winterwanderwege.
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Das Kleinwalsertal bietet über 50 Kilometer
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Winterwanderung im Kleinwalsertal
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in Ausflug zur Bärgunt-Hütte ist, egal ob Sommer oder Winter, immer ein Erlebnis. Der Start erfolgt bei der Bushaltestelle in Baad. Von hier führt ein Rundwanderweg ins Bärgunttal zur Bärgunthütte und wieder zurück ins Tal. Es besteht die Möglichkeit, für die Anfahrt den Walserbus zu nutzen. Die Buslinie 1 fährt den Ort Baad an. Für diese Tour steigen Sie an der Haltestelle „Baad“ aus. Strecke: 4,7 km Dauer: 1:45 Std Aufstieg: 186 Meter
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Öffnungszeiten Bärgunthütte: ab 21. Dezember täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr, ab Februar täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr. Weitere Infos unter www.baergunthuette.de
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Die Bärgunthütte wird von Sabine Ott & Team bewirtschaftet. LUAG 46
Zahlreiche Tal- sowie Höhenwege geben ein besonders schönes Bild über tiefverschneite Winterlandschaften und Dünen aus Schnee. Wer in die Höhe will, kann auf 2.000 Metern auf dem Gottesacker-Rundweg Höhenluft tanken. Wer lieber im Tal bleibt, kann das Eiswunder der Breitachklamm erleben, ein in Mitteleuropa einzigartiges Naturdenkmal, das jährlich über 300.000 Besucher in dessen Bann zieht. Ein Besuch lohnt sich auch im Winter. Ausgangspunkt ist die Haltestelle Walserschanze, Walserbus Linie 1. Die Höhenlage der Orte (1.086 bis 1.250 m) und die günstige Nordwest-Staulage am Nordrand der Alpen machen das Kleinwalsertal zu einem „Schneeloch“ und garantieren Schneesicherheit von Dezember bis April. Deshalb ist es im Winter nicht nur bei Schifahrern, sondern auch bei Wanderern sehr beliebt. Das hinterste Kleinwalsertal wurde schon von Jägern der Steinzeit durchstreift. Es gibt hier sogar eine bedeutende Fundstelle von Steinwerkzeugen und Waffen. Als die Walser im Spätmittelalter vom Tannberg her ins Tal der Breitach einwanderten, war das Bärgunttal vermutlich ihr wichtigster Zugangsweg. Über den Hochalppass waren sie bis in Jahr 1563 mit dem Gericht Tannberg verbunden. Das Bärgunttal liegt am Fuße des Widdersteins und grenzt somit an den Bregenzerwald. Heute kann man auch im Winter auf bequemen Wanderpisten ins Bärgunttal spazieren. Weitere Informationen und Wanderwege unter: www.kleinwalsertal.com
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Wie lange dauert es, bis ein Christbaum 2 Meter hoch ist?
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Verlost werden 20 Ländle Christbäume!
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Einsendeschluss (Poststempel): Mittwoch, 5. Dezember 2018 Viel Glück!
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Ein Stück Heimat zum Fest n! Schenken Sie Ländle Gutscheine zu Weihnachten! Eingelöst werden können die Gutscheine im Wert von jeweils EUR 10,– bei allen teilnehmenden Betrieben im m Online Einkaufsführer www.laendle.at/einkaufsfuehrer, wie z. B.: • Ländle Metzgereien • Ländle Sennereien • Ländle Bur Mitgliedern • in den beiden V-Milch Lädele in Dornbirn und Feldkirch usw.
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Samstag, 8. Dezember ab 13:00 Uhr Hof der Familien Nigsch Türtsch 5, Font anella 14:00 bis 16:00 B acken mit Kindern Parkmöglichkeiten im Dorf.
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Freitag, 7., 14., 21. Dezember ab 17:00 Uhr Pfändergold, Claudia Kepp Seilerstraße 5, Lochau Gemütlicher Hock, kreative kulinarische Geschenksideen.
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Freitag, 7. Dezember 14:30 bis 20:00 Uhr Familie Kalb Lerchenauerstraße 33, Lauterach Um 18:00 Uhr kommt der Nikolaus.
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Samstag, 1. Dezember ab 15:00 Uhr B auernadventmarkt Arbeitsgruppe Mont afoner Steinschaf und bewusstmont afon, Dorfplatz beim Musikpavillon, St. Gallenkirch.
Senden Sie die richtige Lösung per Post an die Ländle Qualit ätsprodukte Marketing GmbH Kennwort „Ländle Christbaum“ Montfortstraße 11/7, 6900 Bregenz oder per E-Mail an laendle@lk-vbg.at
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MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LAND UND EUROPÄISCHER UNION
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Redaktion: Bernhard Ammann, Dietmar Hofer, Marion Hofer, Sabine Hagspiel, Ulrich Höfert, Armin Schwendinger, Thomas Ölz, Martin Wagner; Layout: Sabine Hagspiel; Bildbearbeitung: Christoph Pallinger; Bildnachweis: Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, LK Vorarlberg, Eva Fischer, Christian Flatscher, Sigrid Gasser, gettyimages, Othmar Heidegger, Christoph Pallinger, Matthias Weißengruber & Partner.
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Sonntag, 9. Dezember ab 12:00 Uhr Flötzerhof, Familie Hörfarter Frickenescherweg 14, Wolfurt
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