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08/2019 | Ausgabe N° 2
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Unsere Land- und Forstwirtschaft. Wertvoll fürs Land.
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Gemüsesaison im Ländle
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Apfel – Vorarlbergs Liebling
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Das Ländle Wiesenhuhn ist da!
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Ländle Alpschwein Wochen
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Schon Alpschwein gehabt?
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Vorarlberg hat viel zu bieten: die Natur, ihre Produkte und vor allem die Menschen. Die heimischen Raiffeisenbanken unterstützen Initiativen zur Förderung der Schätze unserer Region www.raiba.at
Foto: Rita Bertolini aus Allmeinde Vorarlberg 2012
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ist nur eine Bank meine Bank.
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Wenn’s um die Region geht,
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Die Ländle Kalbsbratwurst
LÄNDLE Kalbsbratwurst ... das Gütesiegel macht den Unterschied!
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Aktuell gibt es acht Produzenten, die nach den Richtlinien des Ländle Gütesiegels produzieren, deren Ländle Kalbsbratwürste somit flächendeckend in ganz Vorarlberg erhältlich sind. Sie ausfindig zu machen ist ganz leicht: Achten Sie auf das Ländle Gütesiegel! Y C B Y M C B
Ländle Metzger Konrad Dür: „Die Kalbsbratwurst ist ein Klassiker in Vorarlberg. Bei mir wurde schon immer nur Vorarlberger Kalbfleisch verwendet, den höheren Anteil an Kalbfleisch haben wir gerne übernommen. Da ich ansonsten weiterhin meine eigene Rezeptur verwenden kann, fiel die Umstellung nicht schwer und die neue Ländle Kalbsbratwurst wird von meinen Kunden bestens angenommen n.”
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Vielleicht fragt sich nun mancher: „W „Warum wird von der LQ LQM Q nicht die genaue Rezeptur vorgegeben, sondern
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Viele Geschmäcker – viele Hersteller
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Bei der Ländle Kalbsbratwurst muss der Kalbfleischanteil mindestens 50 % betragen und ist somit ein Drittel höher als laut Codex (Österreichisches Lebensmittelbuch). Die weiteren Zutaten werden den Produzenten überlassen.
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Doch die Herkunft des Kalbfleisches ist nur eine der Vorgaben, denn eine Kalbsbratwurst besteht nicht nur aus Kalbfleisch. Eine „normale“ Vorarlberger Kalbsbratwurst enthält für Geschmack und Konsistenz meist auch Schweinefleisch, Schweinespeck, Gewürze und eine Wasser-Eis-Mischung (zwecks notwendiger Kühlung bei der Produktion).
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Die Hersteller der Ländle Kalbsbratwurst produzieren nach den Richtlinien der LQM, die dieses Herkunftskriterium definiert, und erhalten für das Produkt das Ländle Gütesiegel.
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Das verwendete Kalbfleisch in der Ländle Kalbsbratwurst kommt zu 100 % von Vorarlberger Kälbern! Die Tiere wurden im Ländle geboren, gehalten und geschlachtet – ganz nach dem 3G-Herkunftsprinzip der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH (kurz LQM).
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100 % regionales Kalbsfleisch
nur die Herkunft und Mindestmenge des Kalbfleisches?” Die Antwort liegt auf der Hand: Alle Konsumenten sollen ihren Geschmack finden! Wir wollen keine einheitlich schmeckende Wurst, sondern Vielfalt. Viele Vorarlberger haben bereits einen Favoriten, ob vom regionalen Metzger oder aus dem Supermarkt, was an den oft traditionellen Rezepturen und Gewürzmischungen liegt. Diese Eigenheiten der Produzenten sollten nicht aufgehoben werden, solange der Kalbfleischanteil und die Herkunft passen. So bietet ein Produzent auch Sonderformen mit eigenen Geschmacksrichtungen (z. B. mit Chili) oder komplett ohne Schweinefleisch und Schweinespeck an.
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ie Vorarlberger Kalbsbratwurst – „a Wieße“ – gibt es schon lange, sie ist ein viel gesehener Gast auf den Grills der Vorarlberger/-innen und auf den meisten Vereinsfesten zu finden. Aber warum genau gibt es jetzt die Ländle Kalbsbratwurst? Ein Marketing-Gag wie beispielsweise der Marken-Leberkäse, der so nicht genannt werden soll? Nein, hier steckt wesentlich mehr dahinter.
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100 % ern ch zu is e fl Kälb lb • Ka erger lb r a r 0% von Vo ind. 5 m il e t an fleisch • Kalb
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Inhalt
Alpwirtschaft Abseits von Handy, Internet und Fernseher Familie Eberle bewirtschaftet seit Jahrzehnten die Alpe Kassa Wildmoos in Bezau – zurückversetzt in eine andere Zeit.
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Alpwirtschaft | Fakten Interessante Infos zur Alpwirtschaft in Vorarlberg sowie im Ländervergleich u.v.m.
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LÄNDLE ALPSCHWEIN
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Lieber draußen als im Büro Andreas Kalb aus Lauterach ist Landwirt mit Leib und Seele. Er hat sich auf Kartoffel- und Gemüseanbau spezialisiert.
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Brust oder Keule Josef Ruloff und Markus Casagrande sind auf das Huhn gekommen und zeigen, dass auch Masthuhn-Haltung tiergerecht erfolgen kann.
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Die Frucht wie den Augapfel hüten Manfred Nägele widmet sich voll und ganz seinen Apfelkulturen in Gaißau und hütet die köstlichen Früchte wie seinen Augapfel.
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Wo die Gurken auch krumm sein dürfen Der Koblacher Jürgen Meusburger zählt zu Vorarlbergs größten Gemüsebauern. Neben Kartoffeln werden noch 40 weitere Kulturen angebaut.
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Ländle Alpschwein Wochen Das Alpschweinefleisch mit Ländle Gütesiegel gibt es im 5-kg-Vorratspaket von 30. August bis 20. September.
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Wissen 10
Sichere Lebensmittel & Pflanzengesundheit Wie sicher sind österreichische Lebensmittel wirklich? luag hat Experten um ihre Sicht auf die aktuelle Situation gebeten.
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Familie Eberle kümmert sich darum, dass es den Borstentieren an nichts fehlt – beste Molkefütterung inklusive. Seite 6
LÄNDLE WIESENHUHN
Ländle Gütesiegel Kontrolle Qualitätsmanager Benjamin Hehle geht es bei seinen Kontrollen darum, Qualität zu bewahren und Betriebe zu motivieren, innovativ zu denken.
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Natürlich gärtnern Die Gärtnerei Angeloff aus Rankweil produziert Topfkräuter unter natürlichsten Bedingungen.
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Die Ländle Kalbsbratwurst Was macht die Kalbsbratwurst mit Ländle Gütesiegel so besonders?
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Regionale Produkte
Der Name ist Programm: Die Hühner von Josef Ruloff und Markus Casagrande wachsen in natürlicher Umgebung, genießen viel Freilauf und gesundes Futter. Seite 24
VORARLBERGS LIEBSTES OBST Manfred Nägele aus Gaißau widmet sich seit fünf Jahrzehnten mit voller Leidenschaft seinen Apfelkulturen. Seite 28
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Naschen im eigenen Garten Der Sommer ist Gemüsezeit! Wenn Sie als Gemüseneuling alles richtig gemacht haben, können Sie jetzt aus dem Vollen schöpfen.
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„Wintamine” = Winter + Vitamine Die Wintermonate sind im Gemüsegarten keine verlorene Zeit mehr. Ausgewählte Blatt- und Kohlgemüse trotzen auch leichten Frösten.
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Der neue LFI-Bildungskatalog 2019/20 Ein kleiner Auszug aus dem Kursprogramm.
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Dornbirner Herbstmesse Genießen Sie vom 4. bis 8. September in der Ländle Halle 4 feinste Produkte aus Vorarlberg. Machen Sie mit beim Ländle Quiz!
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Wandertipp Viktorsberg bietet sich ideal als Ausgangspunkt für kleine und größere Wanderungen an.
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Termine Interessante Veranstaltungen zu den Themen Landwirtschaft und regionale Lebensmittel.
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Tag der Landwirtschaft Kulinarische Spezialitäten aus Vorarlberg, Tiervorführungen, Maschinenvorführungen, Gewinnspiele, Live-Musik u.v.m.
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Um am Markt zu bestehen haben sich unsere Bauern deshalb auf die Veredelung von hochwertiger Milch und die Erzeugung nachhaltiger Lebensmittel spezialisiert. Will man die vom Weltklimarat und der Öffentlichkeit zu Recht geforderte internationale Agrarwende schaffen, müssen sich Bauern und Konsumenten überall gemeinsam dafür einsetzen, regionale Landwirtschaft auf ihrem Weg der Qualität und Nachhaltigkeit mit fairen Preisen zu unterstützten. Das kann jede/r schon ganz einfach mit einem überlegten Griff ins Regal tun, und somit auch zur Wertschöpfung im Land beitragen. Wer sich über die vielfältigen Leistungen und Angebote der Vorarlberger Landwirtschaft informieren möchte, den lade ich recht herzlich zum Tag der Landwirtschaft am Sonntag, 1. September ins Schorenareal in Dornbirn ein. Ich freue mich auf Ihren Besuch!
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Rezepttipps Ländle Alpschwein Braten aus dem Grill Rote Beete Carpaccio mit Krenschaum
Aktuell
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Service
Seit vielen Jahren kämpfen unsere Bauernfamilien am Markt mit ihren hochwertigen Lebensmitteln gegen die Dumpingpreise der Agrarindustrie. Die Bäuerinnen setzen sich mit Projekten, in Schulen und medial massiv gegen Lebensmittelverschwendung ein und die fast 4.000 Höfe sorgen auch für den Erhalt unserer schönen Kulturlandschaft. Der durchschnittliche Betrieb hat bei uns 18 Kühe und etwa gleich viel Hektar Land. Drei Viertel der bewirtschafteten Flächen sind extensiv und werden als einmähdige Wiesen, Streuewiesen, Hutweiden oder Alpen genutzt und über 90 Prozent unserer Betriebe haben sich dem österreichischen Umweltprogramm verpflichtet. Es braucht also schon sehr viel Fantasie, um in Vorarlberg von Agrarindustrie und Massentierhaltung zu sprechen.
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ewusst einkaufen, weniger, dafür hochwertiger Fleischkonsum, weniger Lebensmittelverschwendung, nachhaltige Landwirtschaft, mehr Tierwohl, weg von Massentierhaltung und Agrarindustrie usw. So lauten seit Veröffentlichung des Sonderberichtes des Weltklimarates viele Schlagzeiten weltweit. Als Bauer oder Bäuerin in unserem Land kann man sich darüber eigentlich nur freuen, denn solche Forderungen sind bei uns seit Jahren Programm. Die Strategie der Vorarlberger Landwirtschaft führt nicht über die Menge, sondern über Qualität, Wertschöpfung, Veredelung und Diversifizierung. Dies ist auch die Basis des Beratungs- und Bildungsangebotes der Landwirtschaftskammer.
Gemüse neu entdeckt Die Rote Beete kann mehr als nur Salat. Als Suppe, Püree, Eintopf, Risotto, Ofengemüse, Chips oder Rohkost – der Randig kann's!
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Gemeinsam am richtigen Weg
Apfel-Facts Wussten Sie, dass China 49 Prozent aller Äpfel weltweit produziert? Wir präsentieren interessante Fakten zum Thema Apfel.
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QUIZ
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Zeig wie Zeig, schlau du bist!
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Dornbirner Herbstmesse, Ländle Halle 4 M
Josef Moosbrugger Präsident der Landwirtschaftskammer Vorarlberg
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Familie Eberle: Carmen, Margit, Gebhard und Anja
Abseits von Handy,y Internet und Fernseher Seit Jahrzehnten verbringt die Familie Eberle die Sommermonate auf der Alp. Sie kümmert sich um Kühe und Schweine, bewirtet aber auch
Hausherr Gebhard Eberle ist noch damit beschäftigt, den Sennkessel zu reinigen. „Zwei Käselaibe pro Tag produzieren wir zu dieser Jahreszeit“, lässt der 49-Jährige die fragenden Gäste wissen. Hergestellt wird er nach traditioneller Art mittels Holzgebsen, Lab und wilden – das heißt selbstgemachten – Kulturen.
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s ist warm aber nicht zu heiß an diesem Vormittag auf 1.400 Meter Seehöhe. Der Himmel ist klar und es sind maximal ein paar Wölkchen in Sicht. Optimaler kann das Wetter nicht sein, um die wunderschöne Umgebung rund um die Alpe Kassa Wildmoos kennenzulernen. Am Fuße der Winterstaude schlängeln sich mitten durch die sommerlich grüne Bergwelt Wanderwege in die verschiedensten Richtungen. Von Bezau aus gelangt man zu Fuß in rund zwei Stunden zur Alpe. Bequemer geht es mit der Seilbahn nach oben. Von deren Mittelstation dauert es nicht viel länger als eine halbe Stunde. Eine Besonderheit ist auch die kleine Kapelle, die wenige Meter neben der Hütte steht. Sie wurde 1986 von Martin Eberle errichtet – um eine „alte Schuld“ einzulösen. Denn angeblich hatte vor langer Zeit eine Frau eigens 50 Gulden bereit gestellt, um ein kleines Gotteshaus zu bauen. Was aber damals nicht geschah.
Auch seine Frau Margit ist voll eingespannt. Für die beiden ist das Alpleben, das von Ende Mai bis Mitte September dauert, ein rhythmisches Zusammenspiel mit dem Kreislauf der Natur. „Wir sind hier im Großen und Ganzen Selbstversorger“, erklärt Margit Eberle. Das Leben hier oben hat für sie aber viel mehr zu bieten. Trotz der vielen Arbeit, die täglich anfällt, ist es fast wie ein Zurückversetzen in eine andere Zeit. „Einen Fernseher haben wir nicht.“ Margit betont aber, dass ein solcher auch nicht vermisst wird.
Die ersten Gäste genießen bereits ihre Vormittagsjause – oder ihr spätes Frühstück. Auf der Karte stehen Butterbrot, Kaminwurzen, Brettljause sowie selbstgebackenes Brot und selbsterzeugter Käse. Das Glas Milch gibt’s zum Preis von einem Euro. Frisch gemolken von Alpkühen, die zu dieser Tageszeit bereits auf der Weide stehen. luag 6
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Gäste, die hier vorbeikommen.
Alpkäseherstellung nach alter Tradition
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Zurückversetzt in eine andere Zeit B
Auch dem 14-jährigen Pfister Tobias gehen Smartphone oder Internet nicht sonderlich ab. Vielmehr rückt die Alpfamilie zusammen und lässt den Abend mit Gesellschaftsspielen ausklingen. Die eigenen drei Kinder der Familie Eberle haben fast jeden Sommer auf der Alp verbracht. Die beiden Töchter Anja und Carmen sind bereits erwachsen und Sohn Manuel kann in diesem Jahr wegen einer Praktikumsstelle nicht mithelfen. „Manuel hat auf der Alp das Laufen gelernt“, erzählt seine Mutter mit einem gewissen Stolz.
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Eine Familie mit Älplerblut
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Das Älplerblut hat die Familie von Gebhards Vater Martin vererbt bekommen. Dieser begann 1953 mit der Bewirtschaftung der Alpe Kassa Wildmoos. Der Namensteil „Kassa“ stammt aus dem 19. Jahrhundert, als die Alpe im Besitz der Sparkassen war. 1920 wurde sie
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Schattenseiten des Alplebens kennt die Familie Eberle hingegen kaum. Jeder Sommer bringt zwar seine eigenen Herausforderungen mit sich, die aber immer gemeistert werden. So war etwa der Umbau, der zwischen 2013 und 2014 erfolgte, eine echte Bravourleistung.
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Sennsuppe für Mensch und Alpschwein
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Alpe Kassa Wildmoos Gebhard und Margit Eberle 6870 Bezau, Obere 403 gmx.at T 0664/23 67 601, gebhard.eberle@
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Topfen, Sig Produkte: Alpkäse, Butter, Joghurt, September bis Mai e End auf: Bewirtung & Verk
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-Paket Ländle Alpschwein erhältlich im 5-kg 9 201 er vom 30. August bis 20. Septemb schwein t/alp dle.a Infos & Bezugsquellen: www.laen
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Was für den Menschen gut genug ist, ist für die Ländle Alpschweine eine Delikatesse pur. Seit vielen Jahrhunderten ist die Schweinehaltung eng mit der Sennalpenwirtschaft verbunden. Durch die Fütterung mit Molke entwickeln sie ein kräftiges, saftiges und gesundes Fleisch. Für die Borstentiere bedeutet das Alpleben zudem Auslauf, fließendes Wasser und ein
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Margit Eberle stellt einen Topf auf den Tisch. Darin befindet sich eine weiß-gelbliche gestockte Masse, die in einer blassen Flüssigkeit schwimmt. „Das ist eine Sennsuppe“, erklärt ihr Mann. „Oder ,Seagen' wie wir hier sagen“, ergänzt sie. Es handelt sich dabei um das letzte Eiweiß der Molke, das erhitzt wurde. Gegessen wird sie pur, salzig oder süß. Je nach Geschmack. Nur noch wenige Älpler bieten Sennsuppen an.
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Mittlerweile ist die Sonne schon etwas höher geklettert, es ist bald Mittag. Weitere Gäste trudeln ein, um sich mit regionalen Köstlichkeiten zu stärken. Dann wandern sie weiter, während die Ländle Alpschweine im hinteren Teil der Hütte derweil in der Sonne entspannt alle Viere von sich strecken.
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Für die in Bezau wohnhafte Familie hat die Alpwirtschaft eine lange Tradition. Sie selbst betreibt jedoch keine Landwirtschaft. Gebhard, der die Alp vor 15 Jahren übernahm, ist hauptberuflich Tischler und für die Sommermonate freigestellt. Rund 30 Kühe, 15 Ländle Alpschweine, eine Ziege und ein paar Hühner nimmt er alljährlich in seine Obhut. Der junge Pfister ist für die Tiere mitverantwortlich. Er erfüllt seinen „Job“ leidenschaftlich, hilft überall mit, wo er gebraucht wird.
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verkauft. Als Martin Eberle die Alp übernahm, gab es weder Strom noch eine Zufahrtsstraße. Sie war nur zu Fuß oder Pferd erreichbar. Erst 1974 wurde sie befahrbar und bis zur Elektrifizierung musste man gar bis zur Jahrtausendwende warten.
mit viel Stroh ausgestatteter Stall. Zudem hat ihnen Gebhard Eberle ein Sonnensegel errichtet, damit sie sich an heißen Tagen in den kühlen Schatten zurückziehen können.
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Die Vorarlberger Landwirtschaft hat sich im Lauf der Jahrhunderte auf die Erzeugung von Milch und Milchprodukten spezialisiert, da – als Bergland – ausgedehnte Flächen für Ackerbau fehlten. Daraus hat sich die weltweit einzigartige Dreistufen-Milchwirtschaft mit Talbetrieb, Vorsäß und Alpe entwickelt.
Von den insgesamt über 500 bewirtschafteten Alpen im Ländle stellen ca. 130 Sennalpen die beliebten Käsespezialitäten her. Jährlich werden rund 40.000 Tiere in Vorarlberg gealpt – hauptsächlich Jungvieh und Milchkühe, aber auch Schweine, Schafe, Ziegen und Pferde.
ALPWIRTSCHAFT IM LÄNDERVERGLEICH Österreich davon Vbg.
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8.125 28.448
268.450 6.781
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320.305
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Alpwirtschaft
Bayern
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Großvieheinheiten*
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* Eine Großvieheinheit (GV oder GVE) dient als Umrechnungsschlüssel zum Vergleich verschiedener Nutztiere auf Basis ihres Lebendgewichtes. (z. B. Rind ab 2 Jahre = 1,0 GVE; Schaf ab 1 Jahr = 0,15 GVE)
2.200 80.000
BEWIRTSCHAFTETE ALPEN IN VORARLBERG nach Bezirken
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Dornbirn
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WUSSTEN SIE’S? „Edina” war 2018 mit 18 Lebensjahren die älteste Milchkuh Vorarlbergs, die ihren Sommer auf der Alpe verbrachte.
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Quellen: Grüner Bericht 2017, Alpstatistik 2018, iat Garmisch, BLW, BL AWII T Trentino/Südtirol/Aosta, AWI Savojen, Hochsavojen, Hautes-Alpe 2016
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von Vorarlbergs 519 bewirtschafteten Alpen befinden sich im Bezirk Bregenz (inklusive Bregenzerwald). Bludenz
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Hittisau ist mit einer Anzahl von 67 die Gemeinde mit den meisten Alpen. Quelle: Land Vorarlberg, 2018
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61 % ...
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RASSEN
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der gealpten Milchkühe in Vorarlberg
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72 % Braunvieh 10 % Holstein & Red Friesian 10 % Fleckvieh 4 % Original Braunvieh 1,7 % Grauvieh
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Braunvieh ...
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... ist eine Kreuzung von Original Braunvieh mit Brown Swiss aus den USA.
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Original Braunvieh ...
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... ist noch die ursprüngliche Rasse vor Einkreuzungen in den 1970er Jahren.
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Quelle: Land Vorarlberg, 2018 B Y M C
GEALPTE TIERE IN VORARLBERG (Stand 2018)
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* JUNGVIEH Als Jungvieh werden alle jungen Rinder vor der ersten Abkalbung bezeichnet (0 bis knapp 3 Jahre). 8.486
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Milchkühe
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Quelle: Land Vorarlberg, 2018
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ERSCHLIESSUNG
der 519 Vorarlberger Alpen
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1928 ...
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... gab es in Vorarlberg noch 346 Sennalpen. Heute sind es 132 (Stand 2018).
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... Älplerinnen und Älpler arbeiten derzeit auf Vorarlbergs Alpen.
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Quelle: Land Vorarlberg, 2018
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Quelle: Land Vorarlberg, 2018
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Ich will Betriebe motivieren,, innovativ zu denken Benjamin Hehle ist Qualitätsmanager bei der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH (LQM) und somit für die Kontrollen von landwirtschaftlichen Betrieben zuständig. Für den 33-jährigen Dornbirner
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it geschultem Auge blickt sich Benjamin Hehle auf dem Hof um. Er kontrolliert, ob Landwirte, die Mitglied des Ländle Gütesiegel Programms sind, auch tatsächlich alle Richtlinien einhalten. Ein Kriterienkatalog regelt dies genau. Vor-Ort-Kontrollen spielen dabei eine wichtige Rolle. Unter anderem geht es um die richtige Tierhaltung und Fütterung, bei Pflanzen um den korrekten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln oder, wenn die Ware verarbeitet wird, um
Unangemeldete Kontrollen
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Genauer Blick in den Stall
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Auch im Betrieb, in dem er sich gerade befindet, erfüllt er seine Arbeit akribisch genau. Der erste Weg führt ihn in den Stall. Oft ist mit bloßem Auge schon sichtbar, ob eventuell Verstöße vorliegen.
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die Inhaltsstoffe, die ebenso den Vorschriften entsprechen müssen. Die Überprüfungen erfolgen auch im Sinne der Konsumenten, die dadurch sicher sein können, dass auch tatsächlich alles passt, wenn sie in einen Ländle Apfel beißen oder Ländle Gemüse vom Bauern von nebenan beziehen.
Die Kontrollen erfolgen in der Regel unangemeldet oder es wird kurzfristig angerufen, um sich zu vergewissern, ob der Landwirt auch da ist. Mit seiner entsprechenden Ausrüstung macht sich Benjamin Hehle auf den Weg. Was nicht fehlen darf, ist sein Tablet. Denn auch in der Landwirtschaft hat die Digitalisierung Einzug gefunden. Die Daten werden via App, welche Benjamin Hehle mit entwickelt hat, gespeichert und stehen so jederzeit zur Verfügung. Allein im letzten Jahr wurden 125 Kontrollen durchgeführt, davon 30 externe Kontrollen durch die Firma agroVet, 5 Kontrollen durch die Agrarmarkt Austria (AMA) und 25 weitere durch einen externen Kontrolleur.
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geht es darum, die Qualität zu bewahren und Betriebe zu motivieren, neue Wege zu gehen.
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Beim Großteil der Kontrollen gibt es keine Beanstandungen. Auch die Landwirte selbst stehen hinter den Kontrollen, da diese die Einhaltung der Richtlinien und somit die hohe Qualität aller Produkte mit Ländle Gütesiegel garantieren.
Das ist hier nicht der Fall. Vielmehr ist alles vorbildhaft. Auch an der Art, wie sich die Tiere verhalten, lässt sich einiges erkennen. Sind sie scheu oder weichen sie gar erschreckt zurück, wenn sich jemand nähert? „Mit der Zeit entwickelt man schon ein gewisses Gespür dafür.” Im Stall geht es ziemlich relaxt zu.
Eigentlich beginnt die Arbeit von Benjamin Hehle, der biologischen Gartenbau und Agrarwissenschaften studiert hat, aber schon viel früher. Als Qualitäts- und Projektmanager bei der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH ist er auch bei der Ausarbeitung neuer Ländle Gütesiegel Programme dabei. Umso mehr freut es ihn, wenn neue Initiativen – wie zuletzt das Ländle Wiesenhuhn oder das Ländle Kräuter Programm – entstehen.
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Erfolgreiche Partnerschaften
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Neue Ländle Gütesiegel Programme
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Er ist überzeugt, dass die ständige Kommunikation und Interaktion sich in allen Bereichen positiv auswirken. „Ich will die Betriebe dazu motivieren, innovativ zu denken und auch neue Wege zu gehen. Es gibt immer die Herausforderung, etwas besser zu machen. Im Endeffekt profitieren alle davon, da sich Qualität immer durchsetzt”, ist sich Qualitätsmanager Benjamin Hehle sicher.
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Hehle hilft gerne mit seinem Know-how und ebnet somit auch manchmal den Weg für erfolgreiche neue Partnerschaften: „Im Vorjahr wurden 38 Betriebe neu ins Ländle Gütesiegel Programm aufgenommen – 23 davon setzen auf Bio-Produktion.”
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Auch der Honig jedes Lieferanten im Ländle Gütesiegel Programm wird im Labor auf verschiedenste Qualitätsparameter untersucht. Die Ländle Kalbsbratwurst beispielsweise wird im Labor der AGES auf ihre Zusammensetzung überprüft.
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Benjamin Hehle ist übrigens nicht der Einzige, der die Kontrollen durchführt. Urin- oder Futterproben werden beispielsweise von der Kontrollstelle der Agrarmarkt Austria (AMA) vorgenommen. Hier ist vor allem Laborarbeit gefragt. Im pflanzlichen Bereich wurden 2018 23 Proben zur AGES (Agentur für Ernährungssicherheit) und 12 zum Imkerlabor zur Untersuchung geschickt, welche auf mehr als 500 verschiedene Pflanzenschutzmittelrückstände geprüft wurden.
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Laboruntersuchungen in allen Bereichen
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Beispielsweise misst er den Stall aus, um festzustellen, ob die Größe passt. Weiters schaut er, ob die Tiere genügend Einstreu und sauberes Wasser haben. „Ein absolutes No-Go im Ländle Gütesiegel Programm ist, dass Schweine auf Vollspaltenböden stehen oder Kälber angebunden sind.”
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www.laendle.at
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Qualitätsprod S (Agentur Agrarmarkt Austria (AMA) und AGE führt. für Ernährungssicherheit) durchge
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383 Partner sind aktuell im Ländle Gütesiegel Programm. 2018 durch die Ländle 125 Kontrollen wurdukteen Mar keting GmbH (LQM), agroVet,
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Tatsächlich kommt es gelegentlich auch vor, dass es bei Untersuchungen Beanstandungen gibt. Hehle verwendet dafür ein Notensystem. „Wenn ich irgendwo nur ein Befriedigend geben kann, wird in absehbarer Zeit nachkontrolliert.” Ob er deshalb nicht manchmal angefeindet wird? „Allen ist bewusst, dass höchste Qualität im Vordergrund stehen muss.” Manchmal hilft auch reden und aufklären. Geht es nicht anders, scheut er sich auch nicht vor entsprechenden Sanktionen.
Ländle Lamm Ländle Kräuter Ländle Milch Ländle Pflanze Ländle Riebel Ländle Rind Ländle Schwein Ländle Wiesenhuhn Ländle Ziegenkitz
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Strenge Kontrollen im Interesse aller Beteiligten
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Auch verarbeitete Produkte werden im Labor auf ihre Qualität und Zusammensetzung untersucht. Kontrolliert werden von Benjamin Hehle jedoch nicht nur die Landwirte, sondern auch Zulieferer und Betriebe, die die Produkte weiterverarbeiten sowie auch der Handel – damit die Kette tatsächlich lückenlos ist. Diese Durchgängigkeit muss gegeben sein.
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Prüfung von Zulieferern und Weiterverarbeitern
Ländle Alpschwein Ländle Apfel Ländle Beeren Ländle Christbaum Ländle Dinkel Ländle Eier Ländle Gemüse Ländle Honig Ländle Kalbsbratwurst Ländle Kartoffel
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rollierte Qualität mit Das Ländle Gütesiegel macht kont aus Vorarlberg sichtbar. definiertem Wertschöpfungsanteil ige Kontrollen – Transparenz. Verbindliche Verträge – unabhäng
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Ländle Alpschwein Braten vom Grill mit gegarten Zwetschken
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Zutaten für 6 Personen:
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Für den Braten: 1,5 – 2 kg Nacken vom Ländle Alpschwein* am Stück 8 cl Zwetschkenbrand* 300 ml Mohren Pale Ale 1 kg Zwetschken entsteint 50 g Schweineschmalz 2 EL Ländle Honig* 50 g Butter*
Für die Marinade: 1 TL Paprikapulver geräuchert (z. B. Pimenton de la Vera) 1 TL Majoran gerebelt 1 TL Kümmel ganz 4 TL Senf 1 TL Koriandersamen 1 Prise Zimt 1 TL Senfsamen ½ TL schwarzen Pfeffer frisch gemahlen 2 TL Salz 100 ml Sonnenblumenöl
Alexander Heer | ALE-X -B BQ Österr. Grill&BBQ Meiste r 2015
* Produkte mit Ländle Gütesiegel erhältlich h ((je nach Saison). www.laendle.at
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Zubereitung: Den Grill mit indirekter Hitze auf 200 °C vorheizen.
Braten aus dem Grill nehmen und aufschneiden. Zwetschken und etwas Grillsaft auf einem Teller anrichten und Bratenscheiben darauf geben. Mit frischen Kräutern garnieren. Dazu passt hervorragend frisch gebackenes Bauernbrot.
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Alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel mischen. Schweinenacken mit der Marinade gründlich einreiben. Den Braten in die Grillschale setzen und das Pale Ale dazugießen. Butterflocken auf dem Braten verteilen. Die Grillschale mit dem Braten auf die indirekte Seite des Grills stellen und bei geschlossenem Deckel 60 Minuten bei 180 °C grillen.
Grill öffnen, Zwetschken und Honig zum Braten geben. Anschließend mit Zwetschkenbrand ablöschen. Schweinebraten mit dem entstandenen Grillsaft übergießen und mit geschlossenem Deckel weitere 15 Minuten garen lassen.
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TI PP! rer Burger: Ein etwas ande mmelbrötchen Einfach ein Kü Scheibe halbieren, eine as einbraten, etw Ländle Alpschw n rte d die gega süßen Senf un auf – en Zwetschk dr g! ferti luag 12
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3430 | Whisky: Schottland gegen den Rest der Welt
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Do, 7.11.2019, 19:30 – 22:00 Uhr Ort: BSBZ Hohenems
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3433 | Gin-Brennkurs
Sa, 12.10. 10..2019, 9:00 – 17:00 Uhr Ort:: Schule Marienberg, Bregenz
Sa, 18.1.2020, 9:00 – 17:00 Uhr Ort: Brennerei Birgit Hefel, Wolfurtt
3376 | Kreatives Nähen
3421 | Plastikfrei im Alltag – So gelingt's!
Mo, 4.11. – Mo, 2.12.2019, jeweils montags 19:30 – 22:00 Uhr Ort: BSBZ Hohenems
Mi, 5.2.2020, 19:30 – 22:00 Uhr Ort: Bioladen dreierlei, Wolfurt
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3360 | Ländle Kalbfleisch kochen
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Mo, 18.11.201 19, 18:00 – 22:00 Uhr Ort: BSBZ Hohene ems
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Sa, 28.9.2019, 9.2019, 9:00 0 – 16:00 Uhr Ort: Schule Marie enberg, Bregenz
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3416 | Motorsägenwartung und Ketteninstandsetzung
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3359 | Vom Garten in die Vorratskammer
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Hier ein kleiner Auszug ug aus unserem Bildungsprogramm 2019 9/2020:
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Für Katalogbestellungen, Kursanmeldungen rsanmeldungen und Inform mationen kontaktieren Sie uns bitte: T 05574/400-191, 5574/400-191, lfi@lk-vbg.at,, vbg g.lfi.at
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Der neue LFI-Bildungskatalog 2019/20 erscheint Anfang September. Sie interessieren sich für ber ür Natur, Natur Ernährung und Umwelt? Dann sind d Sie Sie bei uns genau richtig.
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Start in die Bildungssaison 2019/2020
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FEST
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15.09.2019
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Die Biobäuerinnen & Biobauern
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Wir schauen aufs Ganze
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Grillparty zum Geburtstag
Eine freudige Geburtstagsüberraschung für
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einer von der Ländle Qualitätsprodukte
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Marketing GmbH und der Mohrenbrauerei initiierten Grillparty.
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amilie und Freunde feierten mit Christa am 1. August auf der Terrasse und im Garten ihres schmucken Häuschens das große Fest. Als Highlight sorgte der österreichische Grill&BBQ Staatsmeister 2015 Alexander Heer (Ale-X-BBQ) für die kulinarischen Schmankerln. Er brachte sein ganzes Equipment mit und verzauberte die Gäste mit seinen Grillkompositionen.
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Die Rankweilerin war glückliche Gewinnerin
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Christa Jenni und ihren Ehemann Fritz!
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Bestes Beispiel dafür war ein Burger aus Ländle Kalbsbratwurst. Alexander mischte dazu Kalbsbrät mit fein geschnittener Bratwurst und formte daraus kleine Patties. Ein absolutes Novum für die Gäste, niemand hatte luag 14
zuvor eine Ländle Kalbsbratwurst in Form eines Burgers gegessen. Die Begeisterung war groß und so mancher hätte gerne wohl noch einen Nachschlag gehabt, hätte es nicht so viel anderes zu probieren gegeben.
Grillen mit Ländle Produkten oduk odukten Sechs schmackhafte Grillgerichte – dazu selbstgemachter Salat vom Nachbarn sowie frischgebackene Brötchen eines Freundes der Familie – gab es an diesem Abend zu genießen. Nicht fehlen durften natürlich saftige Steaks vom Ländle Rind. „Mir ist es immer ein Anliegen, dass ich den Gästen zeige, was mit regionalen Produkten alles möglich ist“, erfüllte der Meister des Grills sein Motto voll. Denn sämtliches Fleisch wurde von der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH (LQM)
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zur Verfügung gestellt – das heißt, es handelte sich um Produkte mit Ländle Gütesiegel, die natürlich zu hundert Prozent aus Vorarlberg stammen.
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Das passende Bier dazu
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Der Grill&BBQ Meister zeigte sich nicht nur vor seinen Arbeitsgeräten kompetent, sondern entpuppte sich auch als eloquenter Gesprächspartner, der für Fragen der Gäste stets ein offenes Ohr hatte und auch so manchen Trick verriet. Seine Erklärungen waren für alle nachvollziehbar. Zurecht gab es am Schluss viel Applaus für ihn.
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Bernd Marte, Marketingleiter der Mohrenbrauerei und Biersommelier, reichte das passende Hopfengetränk zu den köstlichen Gerichten, wie beispielsweise zum Ländle Lamm ein Farmhouse Ale oder zu den Steaks ein Mohren Gambrinus. Sorten, die mancher noch nicht kannte.
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Eine Besucherin wiederum zögerte beim Lammfleisch. Dank Alexander Heers Charme und Fachkompetenz wagte sie schließlich aber doch einen Bissen. Schließlich kam sie mit einem Teller zurück, mit der Bitte, ein Stückchen nachzulegen.
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Dass auch Fleischsorten wie Ländle Ziegenkitz oder Ländle Lamm auf der Speisekarte standen, wurde anfangs bei vielen mit etwas Skepsis gesehen. Besonders das Ländle Ziegenkitz, welches mit orientalischem Touch zubereitet wurde, landet normalerweise eher selten auf dem heimischen Grill. Spätestens nach dem ersten Probieren waren die Gaumen aber vollends überzeugt. „Ein so zartes Fleisch habe ich selten gegessen“, war aus den Mündern zu vernehmen.
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Bekannte und weniger bekannte Fleischsorten
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Für Gewinnerin Christa Jenni wird dieser Geburtstag ganz sicher in Erinnerung bleiben. Zumal sie von LQM-Marketingleiter Martin Wagner ein schönes Holztranchierbrett und eine Schürze überreicht bekam. Eine freudige Überraschung und ein perfekter Ausklang eines schönen Abends.
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Bei uns gibt‘s was zu staunen!
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Natürlich gärtnern
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Topfkräuter zu produzieren ist eine Freude und
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zugleich Herausforderung. Je intensiver man
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dabei mit der Natur zusammenarbeitet, desto
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befriedigender ist das Ergebnis, weiß Geschäfts-
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leiter Alexander Angeloff aus Rankweil.
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Nützlinge werden auch gegen die winzigen, blattsaugenden Spinnmilben eingesetzt. Hier kommen Raubmilben zum Einsatz. Diese Räuber saugen nicht an Pflanzen herum. Sie verputzen die schädlichen Spinnmilben und wenn keine mehr da sind, jagen sie sich gegenseitig.
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Ei in der Laus ab. Aus dem Ei schlüpft eine Larve, die nun langsam die Blattlaus von innen verzehrt. Klingt brutal, ist aber Natur! Nach einigen Tagen verlässt die neue Schlupfwespe ihren Wirt und macht sich gleich auf die Suche nach der nächsten Laus. Clever, effizient und ohne chemische Rückstände. Die Gärtner müssen nur dafür sorgen, dass ausreichend Bekämpfer im Gewächshaus vorrätig sind. Nützlingszüchter liefern hier bedarfsgerecht Nachschub.
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er Erfolg seiner gärtnerischen Arbeit basiert auf drei Strategien. Erstens setzt der Rankweiler Gärtnermeister auf Vorbeugung. Er wählt bereits beim Topf-Substrat die optimale Erdmischung für jede einzelne Kräuterart aus. Ein besonderes Augenmerk wird auf die verwendeten Sämereien bei Basilikum und Petersilie gelegt, denn es gibt große Sortenunterschiede, je nach Herkunft des Saatguts. Anfällige Sorten werden schon vorab ausgeschieden.
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6830 Rankweil, Rüggelen 3 ngeloff.at T 05522/423 51, info@gaertnerei-a t loff.a www.gaertnerei-ange
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Nützliche Insekten bekämpfen Parasiten
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Produkte: Ländle Kräuter, Ländle Pfla
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Öffnungszeiten: und 13:30 bis 18:00 Uhr Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00 Samstag 8:00 bis 16:00 Uhr bei Spar Verkauf von Ländle Kräutern auch
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Der dritte Erfolgsfaktor ist der Einsatz von nützlichen Insekten. Blattläuse lassen Alexander Angeloff kein graues Haar mehr wachsen. Denn er hat Helfer. Unzählige Helfer genaugenommen. Kaum zeigt sich eine Blattlaus, sind schon kleine Schlupfwespen im Anflug. Diese finden auch an den verborgensten Stellen im Gewächshaus jede lebende Blattlaus. Die Schlupfwespe sticht die Laus an und legt ein
Für die Mitarbeiter in der Gärtnerei sind diese tierischen Helfer eine Wohltat. Die Arbeitsbedingungen im „Lebensraum Gärtnerei” sind sehr angenehm, denn nicht nur Pflanzen sondern auch die Gärtner fühlen sich hier rückstandsfrei wohl.
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Der zweite Garant für gesunde Topfkräuter: optimale Rahmenbedingungen für die Pflanzen. „In unserem neuen Gewächshaus in Rankweil kommt modernste Technik zum Einsatz”, so Produktionsleiter Robert Harm, der dafür sorgt, dass die Gewächse in allen Entwicklungsstadien beste Bedingungen vorfinden. Bedarfsgerechte Wärme, ausreichend frische Luft und kontrollierte Luftfeuchtigkeit lassen die Kräuter zügig und stressfrei heranwachsen. Die optimierten Bedingungen machen es pilzlichen Erregern unmöglich sich im Gewächshaus anzusiedeln. Wo kein Problem auftritt, braucht es auch keine Gegenmaßnahmen. Ein klares Konzept. Ideale Klimabedingungen sind somit aktiver Pflanzenschutz!
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Ideales Klima ist aktiver Pflanzenschutz
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hier gibt es viel zu entdecken
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TAG DER LANDWIRT SCHAFT Kulinarisches
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Sennerei Schnifis | Käseteller Ländle Gastronomie | Ländle Kalbsbratwurst, Kässpätzle, Kartoffelsalat Getränke Bruno‘s Biohof | Bauernhof-Eis Vorarlberger Edelbrandsommeliers | Prämierte Vorarlberger Edelbrände, Gin und Rum Bäuerinnenorganisation | Kaffee und Kuchen Vorarlberger Mostsommeliers | Moste und Säfte Mohrenbrauerei Oldtimer-Truck | Bier, ier, Wein, Wasser ier Dorfsennerei Langenegg | Raclettebrot Verein vom Ländle Bur | Burger von der Pute Sennhof-Frischei | Nudelvariationen aus der Pfanne Bio Austria Vorarlberg, Bio Vorarlberg Gen. | Ländle Bio-Beef vom Smoker mit Folienkartoffeln Lisilis Biohof | Gemüsepfanne
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ARGE LandHand Klostertaler Bauerntafel Landjugend Jungbauernschaft Vorarlberg Ländliches Fortbildungsinstitut LFI Land Vorarlberg Fotobox Maschinenring Vorarlberger Forstwirtschaft | Sicheres Vorarlberg | Waldverein Vorarlberger Gärtner Vorarlberger Imkerverband Vorarlberger Rassekleintierzuchtverband Vorarlberger Schweinezuchtverband | Vorarlberg Rind Urlaub am Bauernhof
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Mit Ihrem Besuch dieser Veranstaltung erklären Sie sich mit Fotoaufnahmen und der Veröffentlichung Ihrer dadurch entstehenden Bilddaten in Printmedien, Internet und sozialen Netzwerken einverstanden. Diese Einwilligung können Sie jederzeit widerrufen, ohne dass die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Bearbeitung berührt wird. luag 18
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Vorarlbergs Bäuerinnen und Bauern präsentieren die ganze Vielfalt der Land- und Forstwirtschaft.
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Programm
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Als wichtiger Partner der heimischen Landwirtschaft ist der Ländle Gastronomie der Einsatz regionaler Lebensmittel besonders wichtig. Wo immer möglich, wird auf regionale und fair produzierte Zutaten geachtet.
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Neuer Betreiber der Gastronomie der Viehvermarktungshalle Dornbirn-Schoren.
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Marktplatz der Vorarlberger Land- und Forstwirtschaft Großes Angebot an regionalen, bäuerlichen Spezialitäten Bäuerinnen-Café 11:00 und 14:00 Uhr Tiervorführungen in der Arena Bauernhoftiere im Stall erleben, Kleintiere Forst- und Maschinenvorführung Traktorparcours für Kinder Musik, Gewinnspiel u.v.m.
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Lieber draußen als im Büro Dem Lauteracher Andreas Kalb macht die Feldarbeit großen Spaß. Der 46-Jährige hat sich
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einen besonderen Wunschtraum verwenden will.
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er Bauernhof von Andreas, Andrea und Dietmar Kalb liegt mitten im alten Dorfkern von Lauterach. Rundherum stehen noch ein paar alte Häuser, die stumme Zeugen sind, dass hier vor wenigen Jahrzehnten die Landwirtschaft dominierte. In den letzten Jahren ist das Grün aber immer mehr für neue Gebäude gewichen. Es wurde vor allem Wohnraum errichtet. Häuser schossen wie Pilze aus dem Boden.
Arbeiten in freier Natur Der Urgroßvater von Andreas Kalb hat den Hof einst erworben – er wird nun in vierter Generation bewirtschaftet. Sein Urenkel hat sich bewusst für ein Leben als Vollerwerbsbauer entschieden. „Ich bin gerne draußen in der freien Natur und ich mag es, wenn ich eigenständig arbeiten kann“, erklärt Andreas, dass er sich auf den Feldern am wohlsten fühlt. Der schönste Moment ist für ihn immer die Erntezeit, wenn das Ergebnis der Arbeit sichtbar ist. Zwischen Februar, wenn die ersten Aussaaten erfolgen und November, wenn die letzten Ernten eingefahren werden, gibt es alle Hände voll zu tun.
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träumt er von einem Riesenkürbis, den er für
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auf Gemüseanbau spezialisiert. Unter anderem
Der Hof des 46-Jährigen wirkt fast wie eine letzte Bastion, die den wirtschaftlichen Aufschwung und intensive Ansiedlungspolitik in der Marktgemeinde unbeschadet überstanden hat. Für die unmittelbaren Anwohner wird damit die Regionalität im wahrsten Sinne des Wortes greifbar. Manche haben nur wenige Schritte zum Hofladen, der täglich in SB zwischen 8:00 und 19:00 Uhr geöffnet ist – Freitagnachmittag sogar mit Bedienung. Neben Ländle Kartoffeln und Gemüse werden auch Nudeln, Honig, Eier, Fleisch, Würste und weitere Produkte angeboten. Zu 90 Prozent vermarktet die Familie selbst.
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Mit einem Lachen zeigt er – im Stuhl des kleinen Büros sitzend – auf den Computer. „Das ist weniger etwas für mich“, sagt der Landwirt und meint damit, dass er die Büroarbeit nicht gerade schätzt. „Lieber bin ich acht Stunden im Regen draußen, als hier eine halbe Stunde herinnen", unterstreicht er seine Verbundenheit mit der Natur. Wie gut, dass seine Frau Andrea ihm die administrative Arbeit abnimmt und auch den Hofladen managt. luag 20
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Ingrid Lang, Hermann & Paula Kalb, Nina, Andrea & Andreas Kalb B M
Im Kürbis über'n See Andererseits liebt er die Nähe zu den Menschen, ist sozusagen mitten im Geschehen dabei. Vielleicht rührt es auch daher, dass der 46-Jährige gerne Veranstaltungen organisiert. Ein Fixtermin jedes Jahr im Oktober ist das große Kartoffel- und Kürbisfest. Dabei hat er sich für heuer ein großes Ziel gesteckt. „Ich will einen Riesenkürbis ernten, der 500 Kilogramm schwer ist.“ Was er damit macht? „Ein „Bötle” schnitzen und über den Jannersee paddeln. Das habe ich mir schon lange vorgenommen.” Y M C B Y M
Guter Boden für Ländle Kartoffeln
Ländle Bur Kalb Andreas & Andrea Kalb e 33 6923 Lauterach, Lerchenauerstraß 7 03 19 4/92 066 r T 0664/461 62 44 ode auernhofKalb m/B k.co boo kalb.andreas@gmx.at, face
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Bei den Kartoffeln ist die Tageszeit weniger entscheidend. Sie wachsen unter der Erde. Der sandige Lehmboden in Lauterach ist ein guter Untergrund. Im Juni wurde mit der Ernte der Frühkartoffel begon-
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Ursprünglich hat Andreas Kalb eine Ausbildung zum KfZ-Mechaniker absolviert, was ihm für die heutige Tätigkeit sehr nützlich ist. Schon als Kind hat er jedoch mit Freude auf den Feldern mitgeholfen. „Mir hat das schon von klein an Spaß gemacht.” Die Landwirtschaft steckte ihm also von Anfang an in den Genen. In den warmen Monaten steht der Lauteracher meistens schon um fünf Uhr morgens auf dem Feld. Dann heißt es, ca. 500 Salate, Kohlrabi, Feldgurken, Petersilie usw. frisch zu schneiden. „Man muss sie dann schneiden, wenn es noch nicht zu warm ist. Dann bleiben sie schön frisch.“
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Kfz-Mechaniker und Bauer
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Dietmar Kalb
Andreas kümmert sich hauptsächlich um die Felder, Dietmar wiederum vornehmlich um die Tiere. Dabei gilt es rund 25 Mutterkühe, 20 Rinder und Kälber, 20 Maststiere, 30 Mastschweine sowie 80 Mutterschafe mit Lämmern zu versorgen. Im Sommer befinden sich die Tiere zum Großteil auf zwei Alpen.
Ein Landwirtschaftsbetrieb im Dorf hat auch seine spezielle Herausforderung. „Man muss natürlich Rücksicht auf die Nachbarn nehmen, weil man ja sozusagen Tür an Tür wohnt“, nennt Andreas Kalb ein Beispiel.
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Überhaupt ist der Zusammenhalt in der Familie sehr groß. Damit Gemüseanbau und Viehzucht als zweites Standbein einhergehen können, sind die Aufgaben auf viele Hände verteilt. Bruder Dietmar, Schwester Ingrid, Schwager Markus sowie die Eltern, die den Hof vor sieben Jahren übergaben, tragen das ihre zum Erfolg bei. Nicht zu vergessen sein 3 1/2-jähriger Sohn Leon, der ganze Schatz der Familie.
nen. Unter anderem gehört auch die Sorte Quarta, die zur „Kartoffel des Jahres 2019” gekürt wurde, zu seinem Sortiment. Eine ihrer Besonderheiten sind die „roten Augen“, die in der gelben Schale sichtbar sind.
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Familienzusammenhalt ist wichtig
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Produkte: Ländle Kartoffeln Bauernspeck, Rind-, Lamm- und Schweinefleisch, , Most Eier, Nudeln, Honig, Marmelade, Saft
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Hofladen: 19:00 Uhr Selbstbedienung täglich 8:00 bis 0 Uhr 18:0 bis 0 mit Bedienung freitags 14:3 stag Sam Dornbirner Markt: Mittwoch und
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www.laendle.at/kartoffel
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ie Aufgabe der österreichischen Landwirtschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert, die gestellten Anforderungen durch die Konsument/-innen ebenfalls. Immer häufiger wird auch über den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft diskutiert. Wie bei fast allen Themen gibt es unterschiedliche Ansichten und Meinungen.
Die wichtigste Botschaft vorab: Das größte Risiko bei Obst und Gemüse ist, zu wenig an Obst und Gemüse zu essen! Denn Obst und Gemüse haben eine hohe präventive Wirkung auf HerzKreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall und Krebserkrankung. Bei 500 Gramm Obst und Gemüse täglich lässt sich das Risiko für einen frühzeitigen Tod um 27 Prozent reduzieren.
Bei Ländle Produkten liegt der Fokus ganz klar auf der Produktion nachhaltiger und gesunder Lebensmittel. Wenn beispielsweise Pflanzen Unterstützung gegen ungesunden Pilzbefall benötigen, ist der Einsatz entsprechender Mittel erlaubt. In anderen Bereichen hingegen werden auch klare Verbote ausgesprochen. So ist bereits seit 2018 der Einsatz von Glyphosat bei allen Produkten mit Ländle Gütesiegel verboten.
Nationale und europäische Pestizid-Überwachungsprogramme zeigen eine starke Abnahme der Höchstwertüberschreitungen seit 2008. Europaweit werden jährlich ca. 85.000 Lebensmittelproben auf Pestizide untersucht. Dabei werden in mehr als der Hälfte der Proben trotz der immer genauer werdenden Analytik überhaupt keine Rückstände nachgewiesen. In Österreich waren 2017 sogar drei Viertel der Proben frei von bestimmbaren Rückständen. Die Höchstwertüberschreitungen lagen in den vergangenen zehn Jahren zwischen 0,7 und 2,8 Prozent. Seit 2010 wurden lediglich neun Proben als gesundheitsschädlich bewertet.
Doch wie sieht es allgemein mit der Qualität österreichischer Lebensmittel aus? An welche Regeln müssen sich Landwirte beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln halten? Welche Auswirkungen haben die Wünsche der Konsumenten auf den Markt? luag hat einige Experten aus unterschiedlichen Bereichen um ein Statement gebeten.
Roland Achatz Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES)
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Sichere Lebensmittel und Pflanzengesundheit
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Die österreichische Bevölkerung erwartet sich gesunde, sichere Lebensmittel in hoher Qualität und ein ausreichendes Angebot. Die Produktion soll nachhaltig und womöglich regional sein, negative Umweltauswirkungen sollen vermieden werden. Aber wie sieht es mit Pflanzenschutzmittel-Rückständen aus? luag 22
Obst und Gemüse sind in Österreich wirklich gut kontrollierte und sichere Lebensmittel. Europaweit harmonisierte, gesetzliche Höchstwerte verhindern den Import stark belasteter Ware. Zudem tragen Pestizid-Reduktionsprogramme der Handelsketten und eine verbesserte Agrarpraxis von Seiten der Erzeuger zur steigenden Qualität der Lebensmittel in Österreich bei. Pflanzenschutzmittel ge-
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Es ist wichtig, dass Konsumentinnen und Konsumenten verstehen, woher der Mehrpreis unserer regionalen Lebensmittel kommt – es sind nicht nur die kleineren Betriebsstrukturen, sondern vor allem die deutlich strengeren Produktionsstandards im Vergleich zum Weltmarkt. Verzichtet ein heimischer Landwirt auf den Einsatz gewisser Pflanzenschutzmittel und riskiert bzw. verliert dadurch einen Teil seiner Ernte, muss er dies in seiner Gesamtkalkulation berücksichtigen und den Preis entsprechend anpassen. Der Produzent afrikanischer Frühkartoffeln hat derlei Auflagen und Probleme meist nicht und kann preisgünstig am Markt agieren.
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Doch die Konsumentinnen und Konsumenten sind kritischer geworden und hinterfragen zurecht in einem immer stärkeren Ausmaß, woher ein Lebensmittel stammt und wie es hergestellt wurde. Dabei ist es im Dschungel an Verordnungen, Studien, Social-Media-Artikeln und Presseberichten nicht immer leicht, den Überblick zu bewahren und seriöse Berichterstattung von Polemik zu trennen. Aus unseren eigenen Marktforschungen wissen wir, dass der durchschnittliche Vorarlberger Konsument ein sehr positives Bild in Bezug auf die Qualität heimischer Lebensmittel hat, aber auch ein überdurchschnittlich kritischer und anspruchsvoller Konsument ist.
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Diesem Umstand versuchen wir mit dem Ländle Gütesiegel Rechnung zu tragen, in dem wir übergesetzliche Standards für jede Produktkategorie definieren und die Einhaltung derselben durch interne wie externe Kontrollstellen überprüfen lassen. Im Jahr 2018 wurden 125 Vor-Ort-Kontrollen durchgeführt und 35 Laborproben auf knapp 500 Inhaltsstoffe geprüft. Die Kriterien für das Ländle Gütesiegel sind öffentlich einsehbar und transparent für die Kundinnen und Kunden. Produkte mit dem Ländle Gütesiegel stehen damit nicht nur für regionale Herkunft, sondern auch für kontrollierte Qualität und höchsten Genuss – eben echte Ländle Produkte.
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Die größte Herausforderung der Zukunft im Bereich Pflanzenschutz stellt der Klimawandel dar. Neue Schädlinge und Krankheiten werden uns und die Landwirte beschäftigen. Es gilt, dagegen bestmögliche und umweltschonende Lösungen zu finden.
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Obwohl die Ackerfläche in Vorarlberg mit zwei Prozent der Gesamtfläche sehr klein ist, sind auch wir permanent damit beschäftigt, alternative Lösungen zu finden. Dabei wird auch auf Forschungen und Tests aus dem Ausland zurückgegriffen. Beispielsweise entstand in den Niederlanden durch klassische Züchtung eine Kartoffelsorte, die eine wesentlich höhere Resistenz gegen Krautfäule aufweist. Leider kann diese Sorte geschmacklich nicht überzeugen, weswegen sie beim Konsumenten durchfallen würde. Also muss weiter geforscht werden.
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Pflanzen können als Organismen, genauso wie der Mensch, krank werden, daher werden Pflanzenschutzmittel eingesetzt, um das zu verhindern. Dabei ist der schonende Einsatz ausschlaggebend. In Österreich gibt es auf die jeweiligen Regionen abgestimmte Warndienste für die unterschiedlichen Pflanzenkulturen. Bei hohem Erkrankungsrisiko durch die jeweilige Wetterlage werden die betroffenen Bauern informiert, damit sie darauf reagieren können. Jedoch nur sachkundige Landwirte, die entsprechende Schulungen absolviert haben, dürfen Pflanzenschutzmittel ausbringen, somit werden Anwendungsfehler minimiert. Ohne entsprechende Sachkunde sind die Mittel für den Landwirt gar nicht zu erwerben. Da Pflanzenschutzmittel nicht gerade günstig sind, wäre ein Ausbringen ohne Mitteilung durch den Warndienst auch ökonomisch nicht sinnvoll.
Auch das Produktangebot hat sich über die Jahrzehnte deutlich vergrößert. Doch nicht nur die Vielfalt der Produkte in den Regalen hat zugenommen, sondern auch die unterjährige Verfügbarkeit hat sich verändert. Heute ist faktisch jedes Produkt ganzjährig erhältlich. Dass diese Produkte damit einhergehend aus verschiedensten Regionen der ganzen Welt importiert werden müssen, ist eine logische Konsequenz unseres Konsumverhaltens. Nach welchen Kriterien für Mensch und Umwelt diese Produkte hergestellt werden, fragt oft niemand, solange der Preis stimmt.
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Die Wünsche und auch Fragen der Konsument/-innen sind berechtigt und beschäftigen sowohl die Landwirtschaftskammer als auch die Landwirte selbst jeden Tag. Bezogen auf den Pflanzenbau ist das oberste Ziel der Bauern, nachhaltig gesunde Produkte herzustellen. Und das unter möglichst bodenschonenden Maßnahmen, damit ihre Einkommensgrundlage, der Boden, auch langfristig genutzt werden kann.
Die Rolle der Landwirtschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. War es in der Mitte des vorigen Jahrhunderts noch Kernaufgabe, die wachsende Bevölkerung flächendeckend zu ernähren, ist es heute die Produktion von nachhaltig hergestellten und möglichst gesunden Lebensmitteln.
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Bereichsleiter Pflanzenbau & Tierhaltung der Landwirtschaftskammer Vorarlberg
Geschäftsführer Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH
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Ing. Christian Meusburger
Mag. Marcel Strauß
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Grenzwertüberschreitungen ziehen übrigens keine gesundheitlichen Folgen nach sich, da diese „Vorsorgewerte” sind. Ich betone daher immer, wir befinden uns bei der Pflanzenschutzmittel-Rückstandssituation im sicheren „grünen Bereich”. Es liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung, die Wünsche der Konsument/-innen ernst zu nehmen und gleichzeitig die Diskussion über Pflanzenschutzmittel zu versachlichen.
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hören zu den bestuntersuchten Substanzen. Sie werden in regelmäßigen Abständen neu bewertet, wobei neueste wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt werden. Dabei müssen Grenzwerte so gewählt werden, dass selbst bei außerordentlich hohem Konsum keine gesundheitlichen Vorsorgewerte überschritten werden. Wenig bis keine Rückstände sind aus Sicht der Pestizid-Rückstandsanalytik vor allem auf die „gute Agrarpraxis” zurückzuführen.
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Brust oder Keule
Die Hörbranzer Josef Ruloff und Markus Casagrande sind auf das Huhn gekommen. Und zwar speziell auf das Ländle Wiesenhuhn. Mit ihrem Pilotprojekt zeigen sie auf, dass auch die
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ie Eingangsfrage „Brust oder Keule” beantwortet Josef Ruloff mit einem Lachen. „Bei uns ist es eher die Keule.” Während er es ausspricht, picken und scharren gleich nebenan die Hühner im saftigen Gras herum. Andere wiederum liegen wohl geschützt im Schatten. „Brust oder Keule” steht im Fall des 43-jährigen Hörbranzers und seines Kompagnons Markus Casagrande aber auch als Symbol
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Masthuhn-Haltung nach tiergerechten Aspekten erfolgen kann.
Auf das Hörbranzer Duo umgelegt bedeutet dies, dass sie mit ihrem neuen Projekt „Ländle Wiesenhuhn” ein ebenso ungleiches Match gegen die großindustrielle Massenproduktion führen. Denn in solch großen Anlagen ist das Leben von Masthühnern sehr kurz. Innerhalb von vier bis sechs Wochen werden sie auf das 50-fache ihres Geburtsgewichts von 40 Gramm hochgemästet. In den Großanlagen, in denen die Hühner zu zigtausenden ihr kurzes Leben verbringen und nie Tageslicht sehen, ist alles haargenau durchgetaktet. Nichts wird dem Zufall und schon gar nicht der Natur überlassen. Einzig der Profit zählt.
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Aufwachsen in natürlicher Umgebung
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Gleich vorweg: Im Film gibt es freilich ein Happy End und der übermächtige Gegner wird besiegt. Für Josef Ruloff und Markus Casagrande würde ein Happy End bedeuten, dass ihr Einsatz von den Konsumenten entsprechend angenommen wird. Auch wenn es et-
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für den gleichnamigen Spielfilm aus den 1970er-Jahren. In der Komödie kämpft ein Restaurantkritiker mit feiner Zunge – dargestellt vom unvergleichlichen Louis de Funès – gegen einen großen Industrie-Tycoon an, der er sich zur Aufgabe gemacht hat, die Welt mit billigem, künstlich hergestelltem Essen zu ernähren.
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Josef Ruloff & Markus Casagra nde 6912 Hörbranz, Diezlingerstraße 32c , T 0664/815 98 87
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Produkte: Ländle Wiesenhuhn, Länd
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www.laendle.at/lamm
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www.laendle.at/wiesenhuhn
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Schlachtung erfolgt durch einen Metzger in nächster h t Nähe Nähe. Wenn die Hühner in der Fleischtheke landen sind sie zwischen zwei und drei Kilogramm schwer. Ihr Fleisch ist fester und da sie Auslauf haben, im Keulenbereich stärker ausgeprägt. Womit die Frage nach „Brust oder Keule” endgültig aufgelöst ist.
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Josef Ruloff nimmt ein Huhn in die Hand, das sich erstaunlich ruhig verhält und nicht einmal gackert, geschweige denn versucht, davon zu flattern. Es scheint Vertrauen zu haben. Liebevoll berührt er es, wohl wissend, dass es dazu dient, in ein paar Wochen als Hühnerfleisch sein Leben zu beenden. Der Unterschied ist, dass es nicht den ganzen Tag in einer engen, künstlich beleuchteten Box herumsteht, sondern in natürlicher Umgebung mit gesundem Futter aufwächst. In der Fachsprache handelt es sich um einen langsam wachsenden Hybriden. Mit ihm sind es noch 199 weitere Artgenossen, die den Freilauf genießen können. Männliche und weibliche gleichermaßen, denn bei der Fleischproduktion spielt dies keine Rolle.
Erhältlich bei: • Ländle Wiesenhuhn – bei Interspar , solange der Vorrat reicht • Ländle Lamm bei Spar, Eurospar , Interspar und Sutterlüty
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was mehr kostet. Wobei das „Happy” vor allem den Hühnern zugutekommt. „Begonnen hat alles damit, dass wir für den Eigenbedarf ein paar Hennen hielten”, erklärt der gelernte Metzger Ruloff, der bei der Firma TANN beschäftigt ist. Als er davon erzählte, wurde er von der Firma gleich gefragt, ob er das Fleisch eventuell verkaufen möchte. Daraus entstand der Versuch, gemeinsam mit seinem gleichaltrigen Schwager, mit dem Ländle Wiesenhuhn ein neues Projekt zu initiieren.
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Die Aufzucht ist das Schwierigste Das Schwierigste an der Haltung sei die Aufzucht, sind sich beide einig. Sie kommen als Eintagsküken in einen eigenen Holzstall. Vor allem die ersten drei Wochen sind sehr kritisch, hier gilt es, alle durchzubringen. Die Familienväter – beide haben jeweils zwei Kinder – ist der achtsame Umgang und das Bewusstsein für das Leben sehr wichtig. Y M C B Y M
Damit sie sich auch das notwendige Fachwissen mitbringen, haben beide zusätzlich zur ihrer beruflichen Qualifikation die Landwirtschaftsschule nachgeholt. Deshalb tummeln sich auf dem großen Grundstück in Hörbranz auch noch ein paar Shropshire-Schafe sowie fünf Schweine der seltenen Rassen Duroc und SchwäbischHällisch. Auch wenn das Duo zum Wohle der Tiere etwas andere Wege geht, sind sie alles andere als „verrückte Hühner”, sondern zwei innovative Typen.
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Die Hennen legen noch keine Eier, dafür sind sie zu jung. Geplant sind im Jahr „vier Durchgänge” wie sie es nennen – das heißt, dass per anno 800 Ländle Wiesenhühner in den Verkauf kommen. Im Gegensatz zu den Großbetrieben, in denen 30.000 bis 40.000 Masthühner keine Seltenheit sind, nimmt sich die dreistellige Zahl äußerst bescheiden aus. „Für uns geht es bei diesem Projekt auch nicht so sehr ums Geldverdienen, sondern um aufzuzeigen, dass es auch einen anderen Weg der Haltung gibt. Schließlich handelt es sich bei den Tieren um Lebewesen und nicht nur um irgendeine Ware.” Die
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MIT DER
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MANFRE D NÄGE APFELBA LE, UER IN G AISSAU
VERWURZELT
OB ELSTAR, TOPAZ PAZ ODER BOSKOOP – PA DEN ERNTEFRISCHEN LÄNDLE-APFEL GIBT ES AB SEPTEMBER BEI SPAR. Absolute Frische, kurze Transportwege und naturnaher Anbau Auf die Apfelbauern der SPAR ist Verlass – Jens Blum aus Höchst liefert seit über 40 Jahren qualitativ hochwertige Ländle-Apfelsorten. Auf seiner 20 Hektar großen Plantage wächst jedes Jahr eine Vielfalt an knackigem Kernobst heran. Auch Manfred Nägele ist treuer Partner und beliefert SPAR mit g‘schmackigen Apfel- riationen aus eigenem Anbau. Apfel-Va
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JENS BLUM, HÖCHST APFELBAUER IN
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Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH auf der
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Dornbirner Herbstmesse
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Die Dornbirner Herbstmesse 2019 steht vor der Tür. Von Mittwoch, 4. September bis Sonntag, 8. September hat die Ländle Halle 4 wieder viel zu bieten.
Halle 4! Y M C
Am Stand der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH kommen Sie voll auf Ihre Kosten:
Beantworten Sie Fragen zu heimischen Lebensmitteln. Es winken Sofortgewinne wie Einkaufstaschen, köstlicher Ländle Honig, oder Hochprozentiges von Broger.
Sigrid Gasser (laendlekitchen.at) zaubert vor Ort kleine Köstlichkeiten mit Ländle Produkten zum Probieren. Überzeugen Sie sich von der Qualität und Vielfalt.
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Täglich wechselnde Landwirte berichten von ihrer Arbeit und präsentieren ihre Produkte mit Ländle Gütesiegel. Gerne beantworten sie auch Ihre Fragen.
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Köstlichkeiten zum Probieren
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Ländle Quiz
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Landwirte informieren
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Probieren – informieren – kaufen! Auch unsere Aussteller freuen sich auf Ihren Besuch: Eine kleine hochprozentige Pause vom Messetrubel: Genießen Sie feinste Whiskys, erfrischenden Gin-Tonic oder fruchtige Edelbrände an unserem Stand. Lassen Sie Ihre Sinne von der Vielfalt und Ausdrucksstärke der Aromen verführen. www.broger.info Y M C
Richard Dietrich lädt wieder zur Verkostung: Die unvergleichlichen Tortilla Riebelmais Chips, Tomaten Salsa aus Ländle Tomaten und das Riebel Müsli, schön knusprig für das schnelle Frühstück. Altbewährte Eisenpfannen und Rezepte u.v.m. gibt es für Genießer regionaler Produkte! www.dietrich-kostbarkeiten.at
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„Mit Hand und Herz das Echte pflegen“: Kulinarische Leckerbissen erwarten Sie am Stand der KäseStrasse Bregenzerwald. Probieren Sie die herrliche Vielfalt an Käsespezialitäten und regionalen Produkten. Nehmen Sie ein Stück „weißes Gold“ unserer Mitglieds-, Dorf- und Alpsennereien mit nach Hause und versuchen Sie Ihr Glück am Glücksrad! Es winken Sofortgewinne, Aktionen und Gutscheine! www.kaesestrasse.at
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Für hungrige Besucher zaubern die Ländle Gastronomie und die Ländle Metzger Hosp, Klopfer und Mangold Köstlichkeiten aus besten regionalen Lebensmitteln. Machen Sie eine Pause vom Messetrubel und verweilen Sie beispielsweise bei feinen Kässpätzle oder der berühmten Ländle Kalbsbratwurst. www.laendlegastronomie.at, www.laendle.at/metzg
Spiel, Spaß und Spannung verspricht der Gemeinschaftsstand der Landwirtschaftskammer Vorarlberg und des Landes Vorarlberg – landwirt.schafft.leben. Erfahren Sie Wissenswertes zur Land- und Forstwirtschaft, schießen Sie ein Erinnerungsfoto an der Fotobox und nehmen Sie am Gewinnspiel mit Sofortpreisen teil. vbg.lko.at, www.vorarlberg.at
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Landwirtschaftskammer & Land Vorarlberg:
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Essen & trinken:
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Die Frucht wie den Augapfel hüten
Auch mit 77 Jahren widmet sich Manfred Nägele noch voll seinen Apfelkulturen. In Gaißau baut er
„Im Herbst kommt die Stunde der Wahrheit”, sagt Manfred Nägele und schaut dabei ein wenig ehrfurchtsvoll auf seine Apfelbäume. Ab Anfang September wird sich zeigen, ob es für ihn ein gutes Erntejahr wird. Eigentlich könnte der Gaißauer sich schon lange zurücklehnen und die Pension genießen. Schließlich ist er heuer 77 Jahre alt geworden. Doch der sehr gelassen wirkende Senior ist so etwas wie ein letzter Mohikaner am äußersten Zipfel von Vorarlberg. „Früher hat es hier in der Gegend einige Obstbauern gegeben, jetzt bin ich der einzige”, sagt er. Dabei ist Gaißau ein guter Platz zum Anbauen. Die Böden sind tiefgründig und das Klima wird maßgeblich vom naheliegenden Bodensee beeinflusst. Dass manche aufhörten, hatte aber nicht immer mit den vielen Lasten der Arbeit zu tun. „Durch die genaue Dokumentation ist die Schreibarbeit viel mehr geworden und der Aufwand dadurch auch größer.”
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auf ca. einem Hektar das köstliche Tafelobst an.
Wenn Manfred Nägele allerdings vor seinen Bäumen steht und die vielen Früchte sieht, scheint er aufzublühen wie seine Pflanzen im Frühjahr. „Für mich ist der Frühling neben der Ernte die schönste Zeit”, fügt er hinzu. Von seinem Erfolgsstreben hat er auch im höheren Alter nichts verloren. Manfred Nägele stellt klar, dass die Apfelkulturen für ihn nicht nur Hobby sind, sondern er einen entsprechenluag 28
den Ertrag haben will. Schließlich muss er seinen Hauptabnehmer, die Handelskette Spar, regelmäßig mit frischer Ware beliefern.
Sorten ändern sich Elstar, Gala, Topaz oder der Boskoop zählen derzeit zu den gängigsten Sorten. Auch bei Äpfeln gilt, dass sie einem gewissen Zeitgeist unterworfen sind. Der lebenserfahrene Mann hat in den vielen Jahrzehnten, in denen er den Obstbau betreibt, viele Veränderungen gesehen. Sorten wie Glockenapfel, Ontario, Cox Orange oder Akmene werden heute praktisch nicht mehr angebaut. „Äpfel sind heute generell rotschaliger als früher. Zudem spielt das Aussehen eine große Rolle.” Der Konsument erwartet sich im Supermarkt 1AWare. Sein Obst wird mit Glacéhandschuhen behandelt. Oder sollte man besser sagen, wie der eigene Augapfel? Es wird in Kisten gelegt angeliefert, damit es beim Transport keine Dellen oder sonstige Schäden erleidet.
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Spindelbusche ersetzen Hochstammbäume
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Statt Hochstammbäumen werden heute Spindelbusche verwendet. Diese sind wesentlich niedriger und die Äpfel damit in greifbarer Höhe. Musste man früher rund zehn Jahre auf einen vollen Ertrag warten, sind es jetzt nur noch drei. Allerdings sind die Spindelbusche auch weniger langlebig als Hochstämme. Im Schnitt geben sie fünfzehn bis zwanzig Jahre Früchte, dann müssen sie ersetzt werden.
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Fern von seinen Apfelbäumen möchte Manfred Nägele aber gar nicht sein. Wen wundert’s, wenn man über fünf Jahrzehnte dem Obst fast so nah verbunden ist, wie dem eigenen Augapfel.
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So dicht wie Trauben sind – beim Blick auf die Bäume – an manchen Ästen die noch unreifen Früchte zusammengedrängt. Manfred Nägele weiß, was er in diesem Fall tun muss. Es gilt, die Äste entsprechend auszudünnen, damit der Rest der Früchte genügend Platz zum Wachsen hat, eine entsprechende Größe sowie ein besseres Aroma erreicht. Auch angeschlagenes Obst wird entfernt.
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Kontrolle und Pflege sind wichtig
im Ländle von den Bäumen gepflückt. Laut Statistik isst jeder Mensch in Österreich rund 17 Kilogramm pro Jahr von der süßlich-säuerlich schmeckenden, saftigen Frucht. Es könnten jedoch durchaus noch viel mehr sein. Denn Äpfel sind äußerst gesund. Sie sind reich an Mineralstoffen und Vitaminen. Ein Apfel führt dem menschlichen Körper die wichtigen Vitamine B1, B2, C, P und Beta-Karotin sowie Kalium zu, das den Körper entwässert. Die Schale wiederum enthält viele Ballaststoffe. Mit nur 60 Kalorien pro Apfel kann man also seinem Körper viel Gutes tun. Nicht umsonst sagen die Engländer „An apple a day, keeps the doctor away” – zu deutsch: „Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern.”
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Produkte: Ländle Apfel Kirschen, Zwetschken, Birnen
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Verkauf: Verkauf hauptsächlich über Spar, en in der sowie ab Hof und beim Verkaufswag stbedienung Selb in ils jewe Kirchstraße in Gaißau
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www.laendle.at/apfel
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Nach wie vor ist der Apfel das beliebteste Obst der Vorarlberger/ -innen. In einem normalen Jahr werden ein paar Millionen Stück davon
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Das beliebteste Obst
Manfred Nägele 6974 Gaißau, Gartenstraße 17 @gmx.at T 05578/713 41, manfred.naegele
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Es liegt noch viel Arbeit vor ihm. Baum um Baum und Ast um Ast nimmt der Gaißauer genau unter die Lupe. Auch die Stämme müssen kontrolliert werden, ob nicht irgendwo die Schädlinge ihr Unwesen treiben. „Jeder schaut den Baum anders an”, spricht aus ihm der Fachmann heraus. Manches – wie beispielsweise ein Nährstoffmangel – ist mit freiem Auge sichtbar. Ebenso, wenn die Blätter ungewöhnlich verfärbt sind. Vieles ist Handarbeit, bei der Manfred Nägele mitunter von seiner Frau unterstützt wird. Beispielsweise wenn es um das Sortieren und Verpacken geht.
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er Apfel ist – nach Bananen – das weltweit am zweithäufigsten verzehrte Frischobst. Die globale Apfelproduktion wird von China dominiert – mit einem Volumen von ca. 41 Millionen Tonnen jährlich stammen 49 % der weltweit erzeugten Äpfel aus der Volksrepublik. Die USA stehen mit einer Produktion von gut 4 Millionen Tonnen mit großem Abstand an zweiter Stelle.
Polen mit 4 % und Italien (vor allem Südtirol) mit 3 % sind die größten Apfelproduzenten Europas. Während der globale Apfelkonsum steigt, ist in Westeuropa (– 11 %) und Nordamerika (– 8 %) ein deutlicher Rückgang des Konsums zu verzeichnen.
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Der Apfel APFELPRODUKTION UK UKTION WELTWEIT
Österreich erzeugt ca. 375.000 Tonnen Äpfel jährlich. Das entspricht einem Weltmarktanteil von 0,47 %.
Brasilien 1 % Argentinien 2 %
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Russland 2 %
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Iran 2 % Chile 2 %
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0,47 % ...
Sonstige 22 %
Indien 2 %
China 49 %
Die Vorarlberger Produktionsmenge von 450 Tonnen ist vergleichsweise gering.
Frankreich 2 % Italien 3 % Polen 4%
Türkei 4 % USA 5%
DIE BELIEBTESTEN APFELSORTEN N im V Vergleich Die Top 5 Apfelsorten in Europa
Die Top 5 Apfelsorten in Vorarlberg
nach jährlichem Produktionsvolumen
nach jährlichem Produktionsvolumen
Die drei beliebtesten Sorten – Golden Delicious, Gala und Idared – stehen in Europa für ein Produktionsvolumen von fast 5 Mio. Tonnen.
Der Elstar schmeckt dem/der Vorarlberger/-in am besten. Er ist relativ feuerbrandrobust, jedoch etwas ertragsschwach.
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Quelle: AMA, Nov. 2015
16,8 %
Elstar
3 36,4 %
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Golden Delicious
8,8 %
Topaz Topaz
2 20,5 %
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Gala
Idared
Boskoop Boskoop
1 12,2 %
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7,3 %
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Gala
Red Delicious
4,0 %
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1 10,2 %
Quelle: AMA, Nov. 2015
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8 % 8,9 Quelle: LK, 2018
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Quelle: www.landschafftleben.at
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Kommerziell genutzte Streuobstwiesen gibt es nur mehr selten. Fast alle Äpfel kommen heute aus Anlagen (Plantagen). Hier können sie besser betreut und geschützt werden.
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aus Österreich stammende Apfelsorte gibt es. Der Kronprinz Rudolf Apfel wurde 1873 in der Steiermark als Zufallssämling entdeckt.
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Sorten etwa dominieren den Markt.
Alte Apfelsorten kommen häufig mit neu eingeschleppten Krankheiten (Feuerbrand, MarssoninaBlattfall o. ä.) nicht zurecht oder können nur unter großem Aufwand davor geschützt werden.
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Apfelsorten werden ca. in Österreich angebaut.
Alte Apfelsorten sind sehr speziell und treffen den Geschmack der jüngeren Konsumenten nicht mehr.
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WUSSTEN SIE’S?
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Wenige Sorten dominieren den Markt.
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SORTENVIELFALT
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DIE CLUBSORTEN
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Eine begrenzte Zahl von Produzenten gehört einem sogenannten „Club” (einem Investor) an und darf dessen Clubsorte (z. B. Pink Lady) produzieren und auf den Markt bringen. Meist ist die Sorte eigens gezüchtet und rechtlich geschützt. Die Produzenten erhoffen sich durch die gezielte Vermarktung mehr Einnahmen, begeben sich aber in eine sehr enge Abhängigkeit mit dem Markeninhaber.
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DIE LAGERUNG Tipps vom Profi
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Äpfel leben auch nach der Ernte weiter! Sie verbrauchen Zucker, Säure und Vitamine und geben dabei Wasser, Wärme und Reifegase ab.
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PROFIS lagern ihre Äpfel bei 2 bis 4 °C und regulieren die Zusammensetzung der Luft im Lager. Damit können sie bis zu 1 Jahr gelagert werden.
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IM HAUSHALT lagert man Äpfel im Kühlschrank bei ca. 4 °C in einem wiederverwendbaren Frischebeutel o. ä., um den Wasserverlust zu unterbinden.
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Dennoch gilt: Am besten schmeckt der Apfel frisch!
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Wo die Gurken auch krumm sein dürfen Der Koblacher Jürgen Meusburger zählt zu den größten Gemüsebauern des Landes. Seine leistbaren Preis zu produzieren.
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ie war das nochmal mit der EU und der Gurkenkrümmung? Egal. Im Hofladen von Jürgen Meusburger in Koblach darf das besonders kalorienarme Gemüse, das bis zu 97 Prozent aus Wasser und vielen Vitaminen besteht, von der Form her schon mal aus der Reihe tanzen. Denn für einen, der es sich zur Lebensaufgabe ge-
Von den insgesamt 22 Hektar bewirtschafteten Feldern bis zum Hofladen – Meusburger ist fast ausschließlich Selbstvermarkter – ist der Weg kurz. Damit ist jeder Schritt nachvollziehbar. Die Auswahl an Gemüse ist groß und zieht sich durch alle Jahreszeiten hindurch. „Wir sind ein Ganzjahresbetrieb, ansonsten wäre das bei dieser Größe auch nicht mehr machbar”, bringt es der 39-Jährige auf den Punkt. „Für die Konsumenten spielt es eine immer größere Rolle, dass hinter den Produkten auch eine Person steht”, hat er die Erfahrung gemacht. Von-Angesicht-zu-Angesicht schafft Vertrauen.
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Philosophie ist es, hochwertige Ware zu einem
macht hat, regionale und hochwertige Lebensmittel zu produzieren, ist das kein Grund, sie gleich auszulesen und zu vernichten. Schönheit ist schließlich Geschmackssache. Und das trifft in diesem Fall tatsächlich den Nagel auf den Kopf. Und was viel wichtiger ist: Das Gemüse zeichnet sich durch seine einmalige Frische aus.
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Bereits 1986 hat sein Vater von Viehhaltung auf Gemüseanbau umgesattelt, was bei vielen ein Kopfschütteln auslöste. Heute bringt die Familie viel Erfahrung mit, was ihr selbst und den Konsumenten zugutekommt. Ebenso betreibt der Hof seit 25 Jahren ein SB-Konzept. Auch hier waren die Meusburgers Vorreiter. luag 32
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wir wieder bei der (zu) krummen Gurke sind. Sie steht symbolhaft für Gemüse, das optisch mit kleinen Makeln versehen, aber von der Qualität einwandfrei ist. Im Meusburger Hofladen ist diese Ware als „2. Wahl” deklariert.
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Bekannt ist Jürgen Meusburgers Betrieb auch wegen der vielen Kartoffelsorten. „Neben den Kartoffeln sind es noch 40 andere Kulturen, die angebaut werden”, ergänzt er. Dazu gehören verschiedene Sa-
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Beitrag zur Eigenversorgung im Ländle
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Kooperationen sind wichtig
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Produkte mit Ländle Gütesiegel Das Ländle Gütesiegel hingegen garantiert Regionalität und totale Transparenz. Gemüseproduzenten, die ihre Produkte unter dem Ländle Gütesiegel vermarkten, haben sich zur Einhaltung von strengen Richtlinien verpflichtet. Die Produzenten sind zur Aufzeichnung der durchgeführten Maßnahmen verpflichtet und unterliegen regelmäßigen, unangekündigten Kontrollen durch die Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH (LQM) und deren externen Kontrollstellen.
Bewusst spricht Meusburger davon, dass es auch in der Landwirtschaft vermehrt Kooperationen geben muss. Die Zusammenarbeit ist in Zukunft ein entscheidender Aspekt. „Wir müssen in dieser Hinsicht als Region denken.” Jürgen Meusburger setzt etwa auf Tauschflächen. Auf diese Art können Monokulturen vermieden werden. Das sorgt für eine bessere Resistenz. In seinen Worten ist die Leidenschaft spürbar. Ohne diese wäre der Betrieb auch gar nicht zu führen. Schließlich geht es von Anfang April bis Mitte November 6 1/2-Tage pro Woche durch. Zeit für Urlaub bleibt im Winter. Wobei Jürgen Meusburger gleich hinzufügt: „Aber zehn Tage reichen mir schon. Länger halte ich es eh nicht aus.”
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late, Fruchtgemüse wie Tomaten, Paprika und Pfefferoni oder auch Kraut und Rüben, die auf seinen Feldern wachsen. Welch wichtige Rolle Gemüseanbauer im Land spielen, zeigt, dass die Eigenversorgung bei Gemüse in Vorarlberg bei unter zehn Prozent liegt. Das heißt, dass der allergrößte Teil aus anderen Bundesländern oder dem Ausland importiert werden muss.
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Um die Prozentzahl der Eigenversorgung zu erhöhen, braucht die Landwirtschaft entsprechende Flächengrößen. Jürgen Meusburger spricht von einem halben Hektar aufwärts. Doch Boden ist im Ländle rar und kostbar. Die Konsequenz ist, dass die bestehenden Flächen optimal genutzt werden müssen. „Die Zeitfenster zwischen den Ernten werden kürzer und der technische Einsatz wesentlich intensiver”, nennt der Koblacher eine Konsequenz aus der landschaftlichen Veränderung in den letzten Jahren und Jahrzehnten. Für die Bauern bedeutet dies, dass innerhalb kurzer Zeitspannen immer mehr erledigt werden muss. Im Jargon ausgedrückt: „Ackern bis zum Umfallen.”
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Gemüsebau Meusburger , Au 5 Jürgen Meusburger, 6842 Koblach sburger@gmx.at meu T 0664/142 90 56, gemuesebau.
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Guter Ertrag und geringe Ausfallquote
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Hofladen (Selbstbedienung): Uhr Montag bis Freitag 7:00 bis 19:00 und Feiertage geschlossen nSon Uhr, 0 13:0 bis Samstag 7:00 uf (Anfang September bis Öffnungszeiten Einlagerungsverka 8:00 bis 11:00 Uhr Ende Oktober): Montag bis Samstag und Freitag 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
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Damit die Familie – Jürgens Frau Alexandra ist in erster Linie für den administrativen Bereich und den Verkauf zuständig – von der Landwirtschaft leben kann, ist es wichtig, dass der Ertrag stimmt. Rund 90 Prozent der Ernte landet tatsächlich auf den Ladentischen. Eine hohe Zahl, denn im großindustriellen Bereich ist die Ausfallquote wesentlich höher. Nur die optisch schönste Ware hat Chancen, in den Handelsregalen zu landen. Der Rest endet in der Mülltonne. Womit
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Produkte: • Ländle Gemüse: (Karotten, Zwiebeln, großes Sortiment an Lagergemüse ...) Schwarzer Rettich, Sellerie, Kraut, , Pfefferoni, Salate) aten Tom rika, (Pap Gemüse der Saison • Ländle Kartoffeln (diverse Sorten)
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Powergemüse Rote Beete
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die Rote Beete hierzulande genannt. Sie sorgt für mehr
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Energie und ein starkes Immunsystem. Für mehr Farbe rbe e am Teller, in Lebensmitteln oder auf Stoffen.
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ine Rübe ist sie. Ja, tatsächlich verwandt mit der Zuckerrübe. Das Worte Beete kommt vom Lateinischen „beta”, was so viel wie Rüben heißt. Im Ländle wird sie meist „Randig” genannt. Und auch wenn der Name eine rote Farbe impliziert, ist dieses Gemüse nicht immer rot. Von weinrot über eine rote, jahresringartige Färbung über orange, gelb bis hin zu weiß – je nach Sorte.
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Randig gehört eindeutig zum heimischen Gemüse. So wird w
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Gemüse neu entdeckt
Bleiben wir bei der Roten Rübe, am besten frisch vom Feld des Bauern. Und mit Erde an der Schale – so hält Wurzelgemüse länger. Beim Genuss dieser Wurzel wirkt der rote Pflanzenfarbstoff Betanin – auch Beetenrot genannt – stark antioxidativ. Randig stärkt die körpereigene Abwehr, regt den Blutkreislauf und Stoffwechsel an. und schützt damit vor Infekten. Unterstützend wirken dabei die darin enthaltenen Vitamine wie C, B sowie Zink, Selen, Kalium, Eisen und Folsäure. Und nicht nur innerlich zeigen sich die positiven Wirkungen dieses Powergemüses. Äußerlich erhalten wir ein frischeres Aussehen. Haut, Haare und Nägel werden gefestigt. Rote Beete Saft wird von Fachleuten unter anderem bei hoher Belastung des Körpers, sei es beim Sport, in der Schwangerschaft und bei Krankheit empfohlen. Der hohe Nitratgehalt verringert dabei den Sauerstoffbedarf der Muskeln und erweitert die Gefäße.
Einfach anzubauen und verlässliche Ernte Die Kultivierung der Rübe ist ein Kinderspiel. Noch vor ein paar Jahrzehnten gehörte der Anbau von Roter Beete im Gemüsegarten zum Pflichtprogramm. Mit einem nicht zu stark gedüngten, gelockerten Boden, eingehaltener Fruchtfolge und dem Auspflanzen zwischen April und Juni wird problemlos, und mit niedrigem Pflegeaufwand, eine reiche Ernte eingefahren. Nur Kartoffeln, Spinat, Mangold oder Zuckerrüben kann die Rote Beete als unmittelbare Nachbarn nicht leiden. Dafür eigenen sich Hülsenfrüchte in einer Mischkultur außergewöhnlich gut, um Freundschaften zu schließen. Auch wegen der langen Lagerbarkeit erlebt dieses Gemüse gerade eine Renaissance. Geerntet vor dem ersten Frost, dunkel, kühl und feucht gelagert im Erdkeller in Sand oder eben im Tiefkühlschrank, hält die Wurzel bis
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Randig = heimisches Super Food
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zur nächsten Ernte. In Papier gewickelt im Gemüsefach des Kühlschrankes kann die Rote Rübe bis zu einem Monat gelagert werden.
Mehr als nur Salat In der Küche kann Randig sehr vielseitig eingesetzt werden. Ob roh, gegart, gekocht, gebacken, eingelegt oder entsaftet. Als Salat, Suppe, Püree, Eintopf, Risotto, Ofengemüse oder Rohkost. Als ganze Knolle oder als Chips im Ofen gebacken. Und auch die vitamin- und mineralstoffreichen Blätter können mitgegessen werden.
Rote Beete Carpaccio 2 Rote Beete Knollen (Randig)*, gekocht, 1 rote Zwiebel* 50 g Rucola* | Salz | Pfeffer | 2 EL Olivenöl | 50 g W Walnüsse Krenschaum: 125 ml Rahm* | 5 EL frisch geriebener Kren* etwas Milch* | Saft einer halben Zitrone | etwas Zucker und Salz Zubereitung: Gekochte Rote Rüben in dünne Scheiben schneiden (am besten mit Handschuhen). Zwiebel schälen und in sehr feine Würfel schneiden. Rucola waschen und trockenschütteln. Für den Krenschaum den Rahm steif schlagen. Geriebenen Kren mit etwas Milch vermischen, Zitrone, Zucker und Salz hinzugeben und unter den Rahm rühren. Rote Rote Rübe Rübe Scheiben kreisförmig auf den Tellern anrichten. Rucola und Zwiebelwürfel iebelwürfel darüber geben n und das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen. Nach Belieben etwas Olivenöl darauf träufeln. Nun den Krenschaum darüber geben und mit den Walnüssen garniert servieren.
* Produkte mit Ländle Gütesiegel erhältlich h ((je nach Saison). Rezept & Foto: Eva Fischer, foodtastic.at
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Naschen im eigenen Garten
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Wenn Sie als Gemüseneuling im Garten vieles richtig gemacht haben,
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können Sie jetzt aus dem Vollen schöpfen. Schließlich ist der Sommer
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Gemüsezeit. Leichte, vitaminreiche Kost hilft uns, die heißesten Tage
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zu überstehen. Besonders, wenn sie aus dem eigenen Garten kommt.
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Die Einsaat von Gründüngungspflanzen wie Bienenfreund, Inkarnatklee, Spinat usw. ist für freiwerdende Beete eine Option. Die Gründüngung bildet einen dichten Pflanzenteppich und bindet im Boden vorhandene Nährstoffe. Durch den Bewuchs ist der Boden bedeckt und schützt die vielgestaltige Bodenfauna. Gründüngung dient der Bodengesundheit!
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Um diesen pflanzlichen Erntesegen hinauszuziehen, sind Gemüsekulturen jetzt zu verwöhnen. Nicht nur uns macht die Hitze zu schaffen – auch Salat und Tomate ist es heiß. Temperaturen über 30 °C sind für viele Kulturen eine Herausforderung. Die Pflanzen schalten vom Wachstumsmodus auf den Überlebensmodus um. Statt an Volumen zuzulegen, beginnen Salate mit einer Notblüte, sprich sie „schießen”. Gurken und Tomaten hängen welk im Topf und stoßen einen Teil ihrer Blüten ab. Temperaturen senken ist das Gebot der Stunde. Am einfachsten geht es durch Beschattung der Pflanzen. Wozu gibt es Sonnenschirme und Markisen?
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Stress vermeiden
Bei jeder Ernte werden Flächen frei. Füllen Sie den Platz mit rasch wachsenden Gemüsearten bzw. vorgezogenen Setzlingen. Die Vorarlberger Gärtner bieten bis Mitte September pflanzfertige Setzlinge und Gemüsepflanzen im Topf. Mit etwas Wetterglück gibt es dann bis in den Spätherbst etwas zu ernten.
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Ing. Harald Rammel Landwirtschaftskammer Vorarlberg Bereich Obst/Garten & Direktvermarktung
Flächen füllen
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Tipps von unserem Experten für Gemüsebau:
Wasser marsch Y M C B
Beobachtungen notieren
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Schließlich sollten Sie alle Erfahrungen und Gartenbeobachtungen notieren. Welche Tomate schmeckte am besten? Welche Sorten waren kränklich, welche robust? Für das nächste Jahr ist auch gut zu wissen, welche Kulturen wo im Gartenbeet standen. Der Standortwechsel im Beet ist eine einfache Maßnahme, beugt aber vielen Anbauproblemen vor.
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Zur Kühlung der Pflanzen dient auch Wasser. Morgens oder abends gegossen, sorgt Wasser in der Pflanze für den Nährstofftransport und kühlt zugleich. Regelmäßig gießen und – bei großer Hitze in der Mittagszeit – mehrfach Wasser fein versprühen, senkt die Temperatur ein wenig. Allerdings sollten die Blätter dadurch nicht ständig feucht sein, sonst drohen Pflanzenpilze. Gurken, Melonen, Basilikum usw. sind dankbar, wenn das Gießwasser nicht zu kalt ist. Das Nass in gefüllten Gießkannen ist ideal temperiert.
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Düngen nicht vergessen
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Nährstoffe aus den kleinen Pflanzgefäßen sind bei wüchsigen Bedingungen rasch aufgebraucht. Hier braucht es Nachschub. Flüssigdünger oder organische Düngegranulate liefern die notwendigen Bausteine für das Wachstum. Mehrmals mit kleinen Mengen für Nachschub sorgen. Düngegranulate unbedingt in den Boden einarbeiten, denn erst bei gutem Erdschluss werden die Nährstoffe verfügbar.
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Vitamine im Winter – Frischgemüse bis zum Jahreswechsel
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m Hochsommer denkt kaum jemand an den Winter – die Gemüseliebhaber jedoch schon! Sie verlängern auf clevere Art die Erntezeit im eigenen Garten. Sommeraussaaten und Pflanzungen zum Ferienende liefern Frischgemüse bis Weihnachten. Mit Wintergemüse ist das möglich.
ereignung Gute Winte Nüsslisalat ist bekannt für seine Wintereignung. Spinat kennt man als Spätkultur. Seit einigen Jahren werden schnell wachsende AsiaSalate zunehmend beliebter. Sie bringen in kurzer Zeit große Blattmassen hervor, die roh oder gedünstet den Speiseplan bereichern.
Beete nutzen Die trüben Herbst- und Wintermonate sind im Gemüsegarten keine verlorene Zeit mehr. Durch geschickte Pflanzenwahl müssen wir die Beete zum Sommerende nicht mehr abräumen, sondern sie werden
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Wintamine
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neu bepflanzt. Blattgemüse mit hoher Frostfestigkeit ermöglicht uns, Garten- und Hochbeete für eine zusätzliche Ernte zu nutzen. Winterlauch, Sprossenkohl und Grünkohl kann selbst Schnee nichts anhaben! Ausgewählte Sorten trotzen leichten Frösten, sofern sie vor übermäßigen Niederschlägen geschützt sind. Hier bieten sich Abdeckungen durch Folien. Nutzen Sie auch gut gelüftete Frühbeete und offene, unbeheizte Gewächshäuser als Kulturfläche! Hochbeete lassen sich mit Folien überdachen.
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Vom Gärtner vorbereitet Dieses spannende Thema wurde von den Vorarlberger Gärtner & Floristen mit Interesse verfolgt. Schon 2018 wurde eine Auswahl von spät zu pflanzenden Setzlingen angeboten. AsiaSalate, Hirschhornwegerich, Japanischer Salatkohl, Nüsslisalat, Pak Choi, Babyleaf-Salate, Spinat, Rucola, grüner Eichblattsalat, Petersilie wurden als Setzlinge für die Pflanzung Anfang September vorkultiviert.
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Winterkohl-Sortiment
Bei Sortenprüfungen an der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau in Wien stieß DI Wolfgang Palme auf viele weitere Gemüsearten, die sich für die kalte Jahreszeit eignen. Palme wollte herausfinden, wie Gewächshäuser ohne Heizung im Winter nutzbar sind. Seine Forschung förderte dabei einige spannende Erkenntnisse zu Tage. So vertragen erstaunlich viele Gemüsearten Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Die Pflanzen frieren dabei sogar ein, erhalten jedoch ihre Gesundheit und Gemüseeignung, sofern sie im gefrorenen Zustand nicht berührt werden. Endet die Kältephase nach kurzer Zeit, erholen sich viele Kulturen bestens. Einer Ernte steht dann nichts im Wege.
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Dieses Jahr gehen die führenden Gärtnereibetriebe des Landes einen Schritt weiter. Sie bieten zu den Wintersetzlingen auch vorgezogenes Gemüse im Topf an. Zuckerhut, Endivie, einige robuste Kohlarten und Winterlauch werden seit dem Frühsommer in Töpfen
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Werden kalte Nächte angekündigt, legt man ein oder zwei Lagen Gartenvlies über die Kulturen. Bis zu 4 °C Kälte werden dadurch gebannt.
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gegossen, wenn der Boden trocken ist – idealerweise am späteren Vormittag bei Sonnenschein. Die Pflanzen sollten bis zum Abend noch abtrocknen können.
Sprossenkohl
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herangezogen. Pflanzt man sie bis Mitte September auf freiwerdende Flächen, legen die Pflanzen an Größe und Inhaltstoffe in den folgenden Wochen noch kräftig zu.
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Ab November entscheidet die Witterung, wann im Freiland die Ernte einsetzt. Im ungeheizten, geschützten Anbau sind ein paar zusätzliche Kulturwochen möglich. Durch die Vorkultur der robusten Sorten ergibt sich noch im Spätherbst eine Ernte.
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Einfache Pflege Das Nährstoffangebot in der Erde macht Düngen im Spätanbau nicht notwendig. Da zu viel Feuchtigkeit kritisch ist, wird nur vorsichtig
Grünkohl
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Pflanzung vorgezogener Topfpflanzen: • Röschenkohl – Flower Sprouts, bis Anfang September, 60 x 60 cm • Winterbrokkoli, bis Mitte September, 50 x 50 cm • Chinakohl, bis Mitte September, 40 x 40 cm • Endivie, bis Mitte September, 30 x 40 cm • Grünkohl, Anfang September, 60 x 60 cm, tief setzen • Sprossenkohl, bis Anfang September, 60 x 60 cm, tief setzen • Wasabino-Blattsenf, bis Ende September, 25 x 25 cm • Winterheckenzwiebel, bis September 20 x 30 cm • Winterlauch, bis Mitte September, 30 x 15 cm, tief setzen • Winterwirsing, bis Mitte September, 40 x 50 cm • Zuckerhut, bis Mitte September, 30 x 40 cm
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Pflanzung vorgezogener Setzlinge im Erdpresstopf: • Asia-Salate – Senfkohl, bis Ende Oktober, Abstand 5-10 x 30 cm • Hirschhornwegerich, bis Ende Oktober, 20 x 20 cm • Mizuna – Japanischer Salatkohl, bis Ende Oktober, 5-10 x 30 cm • Nüsslisalat, bis Ende Oktober, 10 x 10 cm, Würfel hoch setzen • Pak Choi, bis Ende Oktober, 25 x 25 cm • Babyleaf Salate, bis Ende Oktober, 5 x 15 cm, hoch setzen • Spinat, bis Mitte Oktober, 5 x 10 cm • Rucola (Wilde Rauke), bis Mitte Oktober, 10 x 20 cm • Eichblattsalat grün, bis Mitte September, 25 x 25 cm • Blattpetersilie glatt, bis Oktober, 10 x 20 cm
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Empfohlen von den
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Auswahl robuster Pflanzen für den Spätanbau:
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Wintamine! Setzlinge von Deinem Gärtner!
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Wandern am Viktorsberg kweil Blick vom Kloster Viktorsberg Richtung Rankw
Die Gemeinde Viktorsberg bietet sich ideal als Ausgangspunkt für kleine und größere Wanderungen an. iktorsberg ist bequem mit dem Landbus 63 erreichbar und bietet sowohl im Sommer als auch im Winter viele Aussichtspunkte, von denen man fast das ganze Rheintal überblicken kann. Das einmalige Panorama reicht von der Hohen Kugel über den Hohen Freschen, die Rätikongruppe bis zu den Schweizer Bergen, das Rheintal und den Bodensee.
Mit dem Wanderbus bis zum Kloster Viktorsberg. Von dort den Fuhrweg entlang durch den schönen Buchenwald bis zur Letze auf 1.163 Meter. Weiter hinunter zur Almeinalpe und wieder zurück nach Viktorsberg. Nach einer Einkehr führt der Weg zum Sportplatz und durch den Wald zurück nach Viktorsberg.
Rast auf der Almeinalpe
ÜBER VALÜRAGRAT ZUM HOHEN FRESCHEN Anspruchsvolle Wanderung Gehzeit: ca. 7 Stunden
Nicht weit oberhalb der Siedlung Viktorsberg liegt die Almeinalpe. Seit mehreren Jahren wird sie im Sommer von Doris und Josef Schneider aus Schwarzenberg bewirtschaftet. Von Ende Mai bis Ende September ist die Alpe täglich bewirtet, von Ende September bis zum Alpauftrieb im kommenden Frühjahr jeweils am Wochenende und am Donnerstag Nachmittag.
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Von Viktorsberg führt der Weg über den Treietpass, Vorderhörnle, Hörnle und Valüragrat zum Hohen Freschen (2.004 Meter). Der Valüragrat ist nur sehr trittsicheren Wanderern zu empfehlen!
MIT DEM BIKE RÖTHIS – VIKTORSBERG – ALMEINALPE – FRAXERN – RÖTHIS 22 km, 880 Höhenmeter, Fahrzeit: 2,5 Stunden
Einkehren auf der Almeinalpe: Wanderer und Biker sind herzlich willkommen. Bis Ende September ist täglich geöffnet. Jeden zweiten Donnerstag Nachmittag findet ein Singnachmittag statt. Die nächsten Termine für heuer: 12. September, 26. September, 10. Oktober.
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PANORAMARUNDWEG Gemütliche Wanderung Gehzeit: ca. 2 Stunden, für Familien gut geeignet
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Diese Tour führt vorbei an den zwei herrlichen Sonnenterrassen Viktorsberg und Fraxern. Nach gut einer Stunde teils anstrengender Steigungen wird man mit der Einkehr in der bewirteten Almeinalp belohnt. Der Blick von der Almeinalp in die Alviergruppe, die Dreischwesternkette und das Saminatal ist grandios. Der Hohe Freschen am Ende des gegenüberliegenden Frödischtals liegt praktisch vor der Haustüre. „Normal-Biker” schieben nun das Bike für ca. 15 Minuten für den Aufstieg von der Almeinalp bis hinauf zum Letzegatter. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder fährt man nochmals etwa 150 Meter bergauf und dann via Fraxern zurück nach Röthis oder – ohne weiteren Anstieg – über die Letze via Viktorsberg zurück zum Start.
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Termine im Ländle
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TAG G DE E R AN DWIR RTSC C HAF FT Son nntt ag g, 1. Septe embe er, 10 0:00 biss 16 6:0 00 Uh hr Vieh hverm markttungss anlag ge, Dornbiirn-S Schore en Vorarllbergs B äueriinnen und d B auern präsenttieren die ganze Vielf lt derr Voraarlberrger Land-- und d Forsstwirtsschafft.
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DORNBIRNER HERBSTMESSE Mitttwoc ch, 4. bis Sonntt ag, 8. Sep ptember, Ländlle Haalle 4 Reg gio onaale Kö östtlichke hke eiten, Gew win nnsspiele ele e, Akttue elle es & Info orm mattive es zur Vora Vora arlbe be erge er Laandwirtssch hafft
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L N D E AL L PSC C HWE IN N AK TI ON N Fre eit ag, 30. Augusst biss Freiit ag, 20. Septe emberr bei den Länd dle Me etzge ern, Sutterrlüty, Sparr, Eurrospaar, Inte erspaar und d Ade eg www.laendle.at/alp pschwein
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S C HWAR HW HWA WAR Z EN N B E RG G E R MARK KT M IT T VO O RAR R L BE E R G E R K ÄSE ÄS E P R ÄS RÄ ÄMII E RU U NG S amstag, 14. Se temb ber, 8:0 00 bis 18 8:00 Uhr Markt rktt, Käsed degusst atio on und d -präämieru ru ung
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BIO-FEST DER BIO AUSTRIA VORA R RLBERG Son nnt ag g, 15. Sep ptemb ber, 10 0:00 0 bis 17:00 0 Uhrr, Fesstspie elhauss Bre egenzz E R N E DAN KFE ESTE E Fr it ag, 20. September, 8:0 00 bis 15:0 00 Uhr – Ernt dankkfest in Bregenz S am mstag g, 21.. Sep pte emb ber, 9:0 00 biss 14:00 0 Uhr – Ernte nte edaankkmaarkkt in Blu udenzz Son nnt ag g, 6. Oktob ber, 10:00 0 Uhrr – Errntedaankg gottessdiensst mitt Agaape in n Hoh henem ms Sonntag g, 6. Oktober, 10:00 Uhr – Erntedankgottesdienst mit Ag pe in Weiler
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D O RNB B IRN N E R HER R B ST Marrktplaatz, Dornb birn 8. Se temb ber, 8:3 30 bis 12 0 Uhr – Ernttedankkfestt in Dor birn S amstag, 28 2:30 Fre eita ag, 4. Okto kto obe er,, 10 0:0 00 biss 18:0 8:0 00 Uhr, Fo orsst,, Baaue ern-- und d Han ndw werks rkssmark arkkt
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MONTAFONER BURA R TAG MIT SURA R KEES PRÄ RÄMIERUNG RÄ S am mstag g, 5. Okto ober, 9:00 bis 16:00 0 Uhrr, Sch hrunss, Kirc chplattz
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MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LAND UND EUROPÄISCHER UNION
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Medieninhaber, Herausgeber und Redaktion: Landwirtschaftskammer Vorarlberg und Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, Montfortstraße 11/7, 6900 Bregenz, T 05574/400-700, E laendle@lk-vbg.at, www.laendle.at, vbg.lko.at, Redaktion: Bernhard Ammann, Sabine Hagspiel, Armin Schwendinger, Marcel Strauß, Martin Wagner, Dietmar Hofer, Andrea Blum; Layout: Sabine Hagspiel; Bildnachweis: LK Vorarlberg, Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, Ludwig Berchtold, Eva Fischer, Michael Gunz, Othmar Heidegger, Christoph Pallinger, Ivo Vögel, Weissengruber & Partner, iStock, gettyimages; Bildbearbeitung: Christoph Pallinger
Das LFI Vorarlberg ist das Kompetenzzentrum für Weiterbildung in den Bereichen Natur, Umwelt, Landschaft, Tiere, Pflanzen, Ernährung und Lebensmittel und spricht damit alle Interessierten an. Nähere Informationen unter T 05574/400-191, E lfi@lk-vbg.at, I vbg.lfi.at
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Impressum
Start in die Bildungssaison
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Ländle Alpschwein mit Ländle Gütesiegel im 5-kg-Vorratspaket 30. August bis 20. Septem
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Feine Sauerei!
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Das 5-kg-Vorratspaket mit je einem Kilo Schnitzel, Braten, Kotelett, Hackfleisch und Geschnetzeltem wird in kleinen Portionen vakuumiert. So kann es wunderbar eingefroren werden und bietet auch noch später den vollen Genuss!
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