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06/2019 | Ausgabe N° 1

Milchland – oder alles Käse? Vorarlberger Bio-Rindfleisch Vitalstoff-Paket Süßkartoffel Was sind Ländle Produkte? Land der Brenner & Moster Unsere Land- und Forstwirtschaft. Wertvoll fürs Land.

Ab auf den Grill! luag 1_2019.indd 1

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LÄNDLE TRINKPAUSE Format passt nicht

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Was sind

P R O D U K T E

Landwirtschaftliche Produkte, die mit dem Ländle Gütesiegel ausgezeichnet sind, werden als Ländle Produkte bezeichnet. Sie werden nach Sortimenten in Ländle Gütesiegel Programme eingeteilt: Tierische (z. B. Rind, Eier etc.), pflanzliche (Gemüse, Karttofffel etc.) sowie zusammengesetzte Produkte (z. B. Ländle Kalbsbratwurst).

? Mit Ausnahme von Christbaum und Pflanze handelt ess sic ch bei Ländle Produkten ausschließlich um Lebensmittel. Was bedeutet das für den Ko onsumentten? Das Ländle Gütesie egel garantiert kontrolllierte Qualität auss Vorarlberg und bietet viele Vorte eile:

KLARE RICHTLINIEN • Spezifisch für jedes Programm erstellt • Über gesetzlichen Standards • Öffentlich einsehbar unter www.laendle.at

SICHERE HERKUNFT (3G) • Bei allen Programmen vorgegeben, jedoch je Programm unterschiedlich • z. B. geboren, gehalten, geschlachtet in Vorarlberg bei Ländle Lamm • Vorarlberg als Kern der Wertschöpfung

ZUVERLÄSSIGE KONTROLLEN • Vor-Ort-Kontrolle der Betriebe • Kontrollen sowohl durch Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH als auch externe Kontrollstellen wie AMA, agroVet etc. • Laboruntersuchungen von Lebensmittelproben z. B. durch AGES

FRISCHE LEBENSMITTEL • Durch kurze Transportwege innerhalb Vorarlbergs sind Lebensmittel schnell am Verkaufsort • Nährstoffe und Vitamine bleiben erhalten

GUT FÜR DIE UMWELT • Weniger CO2-Ausstoß durch kurze Transportwege • Einsatz von Glyphosat bei allen Ländle Produkten untersagt • GVO freie Futtermittel im tierischen Bereich

ACHTUNG: Nicht überall wo Ländle drauf steht, ist Ländle drin. Achten Sie deshalb beim Kauf auf das Ländle Gütesiegel! luag 3

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N° 1 | 06/2019

Inhalt

AUSG E Z E ICH N ET Neben Bergkäse produziert die Sennerei Lingenau auch Emmentaler in ausg gezeichneter Qualität. Seite 8

Wirtschaftsfaktor Milch Rund um die Milch Wie sieht die Vorarlberger Milchwirtschaft im internationalen Vergleich aus?

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Große Laibe dank kleiner Strukturen Die Sennerei Lingenau produziert Bergkäse aber auch Emmentaler von höchster Qualität.

8

Milch-Glücksrad on Tour Anlässlich des Weltmilchtages gibt es leckere Vorarlberg Milch Produkte zu gewinnen.

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Regionales Fleisch Mit Leidenschaft und dem Aha-Erlebnis Stefan und Birgit Gmeiner aus Alberschwende vermarkten Fleisch von Rindern, Schweinen und Schafen aus eigener Bio-Produktion.

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Rinderzucht Wie viele Rindermastbetriebe gibt es im Ländle und wie viel Fleisch essen wir eigentlich?

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Der Ländle Grillmeister Gewinne deine Grill-Party mit dem österreichischen Grill & BBQ Meister Alexander Heer!

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Angrillen ist angesagt! Grillen ist ein Lifestyle-Thema und allseits beliebte Freizeitbeschäftigung.

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Grill-Mythen Soll Grillfleisch idealerweise immer mariniert sein? Wir klären verbreitete Grill-Mythen auf.

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Das etwas andere Fleisch Lamm- und Kitzfleisch überzeugen durch Geschmack und wertvolle Inhaltsstoffe.

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TI E RG E R ECHT Familie Gmeiner aus Alberschwende produziert Bio-Rindfleisch in hoher Qualität. Seite 16

Regionale Produkte Was sind Ländle Produkte? Das Ländle Gütesiegel steht für klare Richtlinien, sichere Herkunft und zuverlässige Kontrollen.

3

Das Ländle Gütesiegel Eine Übersicht über die vielfältigen Produkte mit Ländle Gütesiegel und wo sie erhältlich sind.

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So viel mehr als nur Herkunft Über die Vorteile für Partner im Ländle Gütesiegel Programm, welche Herausforderungen es in der Vermarktung von Ländle Produkten gibt u.v.m

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Wissen, woher die Produkte stammen Die Gärtnerei Metzler in Ludesch produziert Gemüse und Kartoffeln mit Ländle Gütesiegel.

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FR I SCH VOM FE LD Die Gärtnerei Metzler in Ludesch ist ein wichtiger regionaler Versorger von Gemüse und Kartoffeln. Seite 32

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Alpsommer

Miteinander Natur genießeen I

n diesen Tagen hat für die Vorarlberger Landwirtschaft die Alpsaison begonnen und im ganzen Land ziehen die Bauernfamilien mit ihren Tieren, oft nach einem Zwischenstopp im Vorsäß, in die Berge. Die sogenannte Drei-Stufen-Bewirtschaftung ist in dieser Form europaweit einmalig und hat sich so im Lauf der Jahrhunderte entwickelt. Während die Tiere den Sommer auf der Alpe verbringen, wird in den Tallagen das Futter für den Winter eingebracht. So schließt sich der Kreislauf. Auf rund 500 Vorarlberger Alpen verbringen ca. 40.000 Tiere wie Kühe, Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Pferde den Sommer und auf 130 Alpen werden direkt aus der Kuhmilch von unseren Meistersennerinnen und -sennern der berühmte Vorarlberger Alpkäse und die Alpbutter erzeugt. In diesen Tagen hat auch die Alp- und Bergsaison für Wanderer und Naturliebhaber aus nah und fern begonnen. Die gepflegten Landschaften vom Tal bis in die Berge, ein Ergebnis der bäuerlichen Bewirtschaftung, sind die Grundlage für die Freizeit- und Tourismuserlebnisse. Um unsere Bergwelt für Mensch und Tier zu einem besonderen Erlebnis zu machen, ist es notwendig, der Natur- und Tierwelt mit dem notwendigen Respekt zu begegnen. Dies betrifft vor allem die Begegnung mit Weidetieren, die keine Streicheltiere sind, sondern sich ihrer Natur gemäß verhalten. Da gilt es besonders bei Mutterkühen aufzupassen, die, wenn sie sich und ihre Kälber durch Hunde oder Menschen bedroht fühlen, aggressiv reagieren können. Um gefährliche Situationen zu vermeiden haben Landwirtschaft, Tourismus und Politik zahlreiche Maßnahmen in die Wege geleitet um Wanderer und Gäste für das richtige Verhalten in der Begegnung mit Weidetieren, aber auch für mehr Eigenverantwortung, zu sensibilisieren. Mit einem Folder, Hinweistafeln und einer Informationsoffensive in verschiedensten Medien sollen die „Zehn Regeln für den richtigen Umgang mit Weidetieren“ zum Thema aufklären. Wir wollen nicht den Zeigefinger erheben, sondern die Hand reichen, damit für Landwirtschaft, Tourismus und Freizeitwirtschaft einem erfolgreichen und erholsamen Alpsommer nichts mehr im Weg steht. Das wünsche ich mir für uns alle.

Im Sommer lockt die Alpe Christoph Freuis, GF Alpwirtschaftsverein, über den richtigen Umgang mit Tier und Natur.

12

10 Verhaltensregeln Über das richtige Verhalten beim Zusammentreffen mit Weidevieh.

13

Landwirtschaft Schule am Bauernhof Das Projekt gibt Kindern und Jugendlichen einen Einblick in landwirtschaftliche Betriebe.

20

Was hat wann Saison? Unser Saisonskalender zum Herausnehmen.

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Gemüse neu entdeckt Superheld Süßkartoffel – eine der nährstoffreichsten Gemüsearten.

34

Naschen im eigenen Garten Wir verraten, wie der Anbau von Gemüse im eigenen Garten oder auf dem Balkon gelingt.

35

Land der Brenner & Moster Wie funktioniert der Brennvorgang und wer darf eigentlich wie viel brennen? Außerdem: die Brenner & Moster des Jahres

36

Gastronomie Mehr regionale Lebensmittel auf den Teller Die Initiative „Vorarlberg am Teller“ forciert Regionalität in der Gemeinschaftsverpflegung.

20

Schnelle Küche mit besonderem Ambiente Die Cucina Fabbrica steht für Pizza & Pasta aus hochwertigen, regionalen Lebensmitteln.

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Aktuell Wandertipp Das Lechquellengebirge ist ein beliebtes Gebiet für Wanderer und Mountainbiker.

42

Termine Interessante Veranstaltungen zu den Themen Landwirtschaft und regionale Lebensmittel.

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GRILL PARTY

Josef Moosbrugger Präsident der Landwirtschaftskammer

Infos zum Thema unter www.sichere-almen.at

Gewinne deine Grill Party mit Ale-X-BBQ bei dir zu Hause! Gewinnspiel und Teilnahmebedingungen:

www.laendle.at/grillparty

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Rund um die Milch V

orarlberg hat bei Käseliebhabern weit über seine Grenzen hinaus einen exzellenten Ruf. Gut 60 verschiedene Käsesorten, allen voran der EU-weit geschützte Bergkäse, sprechen für sich. Sie werden bei den größeren Milchverarbeitern und 30 Dorfsennereien des Landes erzeugt. Ein Käse ist nur so gut wie das Know-how der Senner/ -innen und die verwendete Milch. Dieses Wissen wird von Generation zu Generation weitergegeben und erweitert.

WELT-MILCHERZEUGUNG

Schafmilch 10.800 Ziegenmilch 19.000

Doch wie sieht die Vorarlberger Milchwirtschaft im internationalen Vergleich aus? Was bedeutet kleinstrukturierte Landwirtschaft denn wirklich? Und wie viele Milchprodukte konsumieren wir überhaupt? Die folgenden Zahlen sollen einen Überblick geben und zeigen, dass sich die Vorarlberger Milchbauern trotz ihrer vergleichsweise kleinen Betriebsgröße nicht verstecken müssen. Durch qualitativ hochwertige Produkte, sowohl im Konsummilchbereich als auch bei veredelten Produkten, stellen sie einen wichtigen Wirtschaftsfaktor im Land dar. Vorweg direkt eine unglaubliche Zahl: Der aktuell weltweit größte Milcherzeugungsbetrieb, die Al Faisaliah Group, steht in der Wüste Saudi Arabiens und hält 50.000 Milchkühe. Das sind doppelt so viele Milchkühe wie alle Vorarlberger Betriebe zusammen halten.

Kamelmilch 2.900

Büffelmilch 113.000

Angaben in 1.000 Tonnen

Dazu im Vergleich Kuhmilch aus Vorarlberg: 182 = 0,027 % der Milcherzeugung weltweit

Quelle: AMA, 2016

Kuhmilch 670.000

KÄSE ALS EXPORTSCHLAGER

BUTTER IMPORTE

Durch die Verarbeitung zu Käse wird aus der Milchproduktion die höchste Wertschöpfung erreicht. Die Nachfrage nach Hartkäse ist sowohl im Inland sowie im Ausland, vor allem in Deutschland, groß. 2018 betrug der Exportwert von österreichischem Käse über EUR 617 Millionen.

Der jährliche Butterverbrauch in Österreich wird nicht durch Eigenversorgung gedeckt. Etwa 28 Prozent werden importiert.

Die Top 3 Exportländer

Butter Import – Export

Käse aus Österreich, 2018

Deutschland

in Tonnen

79.414

Italien

12.552

Niederlande

11.965

Österreich, 2018

in Tonnen

Verbrauch

51,5

Import

Export Quelle: AMA, 2018

18,5

3,9 Quelle: Statistik Austria, 2017

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ANZAHL MILCHKÜHE pro Betrieb (durchschnittlich) Deutschland

64

Österreich

20

Vorarlberg

Größter Milchbetrieb der Welt: Al Faisaliah Group, Saudi Arabien

18

50.000

Quelle: LK Vorarlberg

Quelle: https://www.alfaisaliah.com/Site/EN/dairy.html

ERZEUGERMILCHPREISE EUR pro 100 kg

4 KÄSEKAISER FÜR‘S LÄNDLE St2018

Österreich

36,60

Deutschland

35,00

Schweiz

55,32

Norwegen

55,76

Island

61,92

China

52,37

Japan

84,19

gingen bei der Auszeichnung der besten Käse Österreichs von insgesamt 10 Siegern 4 Käsekaiser nach Vorarlberg!

WIE VIEL KG MILCH BRAUCHT MAN FÜR ...?

Quelle: LK Vorarlberg, 2016 ZMB Zentrale Milchwirtschaft Berichterstattung, 2016

PRO-KOPF-VERBRAUCH

1 kg Butter

20

1 kg Käse

10

in Österreich pro Jahr in kg

Milch

77,4

Käse

22,3

Quelle: Statistik Austria, 2017

Butter

5,4

1

1 kg Joghurt Quelle: LK Vorarlberg

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Große Laibe dank

kleiner Strukturen Der Bergkäse und Emmentaler der Sennerei Lingenau ist vielfach ausgezeichnet. Der Grund liegt in der hohen Qualität der Verarbeitung und dem Miteinander der Genossenschaftsmitglieder.

W

enn die meisten von uns noch in den Federn liegen, herrscht in der Sennerei Lingenau schon längst Hochbetrieb. Schließlich wartet die frische Rohmilch darauf, zu herzhaftem Bergkäse oder köstlichem Emmentaler verarbeitet zu werden. Je nach Milchmenge, die saisonal unterschiedlich hoch ist, sind es 36 bis 72 Laibe Berg-

käse und genau ein Dutzend Laibe Emmentaler, die Betriebsleiter Nilson Müller und sein Team täglich herstellen. Inklusive Wochenenden und Feiertage, denn die Kühe machen keine Pause.

Milch von kleinen Höfen aus der Umgebung Was am Ende von der Menge her groß ist – ein Laib Emmentaler wiegt immerhin stolze 93 Kilogramm – hat seinen Ursprung in der Kleinheit vieler Betriebe. Darin liegt auch das besondere Geheimnis der Sennerei. Derzeit sind es 77 Lieferanten aus der näheren Umgebung, von denen die Genossenschaft die Milch bezieht. Es handelt sich dabei ausschließlich um Betriebe aus Lingenau und Großdorf mit einer Durchschnittsgröße von 20 Kühen pro Hof. Insgesamt zählt die Sennerei 88 Mitgliedsbetriebe. „Bei uns zählt jeder Milchlieferant gleich viel. Egal, wieviel Liter er beisteuert“, betont Obmann Florian Stöckler, dass der Erfolg im besonderen Zusammenhalt liegt. Einmal täglich wird die Milch abgeholt und dann zur Sennerei gefahren. Auch der Obmann trägt, so wie sein Stellvertreter Josef Schwärzler, sein Scherflein zum Gemeinschaftsprojekt teil. Beide sind im Hauptberuf Landwirte und haben vor einigen Jahren den Betrieb ihrer Eltern übernommen. Die Sennerei mit ihrer fixen Milchabnahme bildet die Lebensgrundlage. Nicht nur für die beiden ist sie ein entscheidender Faktor, dass sie die Landwirtschaft in dieser Form ausüben können. Das sorgt auch für eine Beständigkeit. „Vom großen Höfesterben sind wir im Bregenzerwald glücklicherweise weit entfernt“, unterstreicht Florian Stöckler.

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Reine Bregenzerwälder Heumilch Möglich ist das, weil sich alle Beteiligten höchsten Qualitätsstandards verschrieben haben. Verarbeitet wird nur Heumilch. Das heißt, dass sich die Kühe im Sommer von frischem Gras und im Winter von sonnengetrocknetem Heu ernähren. Als Ergänzung erhalten sie Mineralstoffe und Getreide. Silofutter ist strengstens verboten. Dass das „weiße Gold“ auch entsprechend veredelt werden kann, dafür sorgen die geschickten Hände und das fachliche Wissen der vier ausgebildeten Senner. Hergestellt werden ausschließlich Naturprodukte, die frei von Konservierung und chemischen Hilfsmitteln sind. Höchste Auszeichnungen beweisen, wie sehr die Crew ihr Handwerk versteht.

Ausgezeichneter Emmentaler Eher ungewöhnlich für einen Vorarlberger Käsereibetrieb ist die Erzeugung von Emmentaler. Mächtig thronen die fast 100 Kilogramm schweren Laibe, die mehrmals die Woche manuell um 180 Grad gedreht werden, auf den speziellen Regalen. Ohne Krafteinsatz wäre dies nicht möglich. Bevor sie 50 Tage bei exakt 24 Grad Celsius reifen, werden sie zwei Tage ins Salzbad gelegt. Alles geschieht dabei „In-House“. Erst wenn der Emmentaler ausgereift ist, „wandert“ er direkt vom Lagerraum in den in der Sennerei integrierten Verkaufsladen. Der Bergkäse hingegen wird aus Kapazitätsgründen im Bregenzerwälder Käsekeller in Lingenau gelagert.

Da damals der Transport der Milch noch beschwerlich war, wurden in Lingenau und Großdorf mehre kleine Sennereien gegründet, damit die Bauern keine weiten Wege hatten. Anno 1972 kam es zum endgültigen Zusammenschluss zur heutigen Sennerei. Kontiniuierlich wurde und wird dabei der Produktionsbetrieb modernisiert und technisiert, um auf der Höhe der Zeit zu bleiben. Im Vorjahr durfte man sich über einen Allzeit-Rekord freuen. Insgesamt wurden 7,8 Millionen Kilogramm Milch verarbeitet. Doch es ist nicht das Rekordstreben, das die Sennerei auszeichnet. Vielmehr geht es den Mitgliedern darum, weiterhin den bodenständigen Weg des Miteinanders zu bestreiten. Ganz im Sinne der Konsumenten, die sich über ausgezeichnete Milchprodukte freuen dürfen.

Verkauft werden die Erzeugnisse der Sennerei Lingenau sowie weitere regionale Köstlichkeiten im eigenen Sennereiladen. Die Produkte werden auch nach Österreich und Deutschland versendet. Partner der Sennerei Lingenau sind Rupp, Sutterlüty und die KäseStrasse Bregenzerwald.

Neu ist seit heuer ein Büro vor Ort, das von Sandra Metzler geleitet wird. Sie ist die Koordinatorin, die sich um sämtliche organisatorische und administrative Abläufe kümmert und auch mal im Verkauf aushilft. „Das macht meine Tätigkeit so spannend und abwechslungsreich“, schwärmt die 37-Jährige. Insgesamt sind es rund zehn Mitarbeiter und Lehrling Peter Sutterlüty, die für die Erzeugung bzw. den Verkauf zuständig sind. Teamwork wird dabei groß geschrieben.

Zusammenschluss aus Kleinsennereien Die kleinstruktierte Zusammenarbeit hat im Bregenzerwald eine lange Tradition. So auch bei der Sennerei Lingenau, die bereits seit dem Jahr 1907 als Genossenschaft für Milchlieferanten fungiert.

6951 Lingenau, Hof 28 i-lingenau.at T 05513/6420, info@sennere www.sennerei-lingenau.at duktion: Erzeugnisse aus eigener Pro se, Sennereibutter bkä Rei ler, Bergkäse, Emmenta : Öffnungzeiten Sennereiladen 00 und 16:30 - 18:30 Uhr Montag bis Freitag 8:00 – 12: Samstag 8:00 – 12:00 Uhr luag 9

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Ländle Bergkäse Würfel Ideal für den kleinen Hunger oder für Gäste zu einem feinen Glas Wein. In der wiederverschließbaren Frische ebox.

REIFUNG IM NATURKELLER Der Ländle Bergkäse aus Heumilch erhält während seiner Reifung im Naturkeller seine ausgeprägte bräunliche Naturrinde, welche auch zum Verzehr geeignet ist. Ein Käse wie ein Spaziergang im Frühling. Zitrusfrüchte, Malz, Honig und Walnuss strömen in die Nase. Elegant fühlt sich der kompaktcremige Teig an. Das geschmeidigrahmige Mundgefühl unterstreicht den verlockenden Geschmack des Ländle Bergkäses.

Unser Rezepttipp:

Vorarlberger Kässpätzle

Zubereitung: Mehl, Salz, Pfeffer und Muskatnuss in eine Schüssel geben. Ländle Milch, Mineralwasser und Ländle Eier zufügen und mit einem Kochlöffel zu einem festen Teig verarbeiten. Den Teig solange schlagen, bis er Blasen wirft. Wasser mit Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen. Teig durch ein Spätzlesieb drücken und Wasser aufkochen lassen. Spätzle mit einem Lochschöpfer abschöpfen. (Es darf ruhig etwas Wasser an den Spätzle bleiben, so bleiben sie saftig.) Ländle Spätzlekäs mit zerbröseltem Ländle Sura Käs darüber streuen und mit einem Kochlöffel unter die Spätzle mischen, bis es Fäden zieht. Am Schluss Ländle Butter in einer Pfanne erhitzen bis sie braun ist und über die Spätzle geben.

Bezahlte Anzeige

Zutaten für 4 Personen: 500 g Spätzlemehl, 7 Ländle Eier, 200 g Ländle Milch, 50 g Mineralwasser, 400 g Ländle Spätzlekäs, 50 g Ländle Sura Käs, 60 g Ländle Butter, Salz, Pfeffer, Muskatnuss gerieben, 3 Zwiebeln, 30 g Mehl, 20 g Paprikapulver edelsüß Zwiebeln in feine Ringe schneiden, in eine Schüssel geben, mit Mehl und Paprikapulver bestäuben und gut verrühren. Zwiebelringe in heißem Öl frittieren und anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen. Röstzwiebeln über die Kässpätzle geben. Ländle Spätzlekäs – die perfekte Mischung für Kässpätzle, Käsenudeln oder überbackene Käsefladen. In der praktischen, wiederverschließbaren 300 Gramm-Frischebox!

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Milch-Glücksrad on Tour Anlässlich des Weltmilchtages werden von 29. Mai bis 8. Juni in Vorarlbergs Städten Milchprodukte mit Ländle Gütesiegel verlost. Unsere Bäuerinnen berichten von ihrer täglichen Arbeit und beantworten Fragen zum Thema Milch.

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ilch ist das Hauptprodukt der Vorarlberger Landwirtschaft. Aktuell erwirtschaften etwa 1.100 Landwirte ihr Einkommen damit. Die Arbeit der heimischen Landwirte gewährleistet die Nahversorgung mit Lebensmitteln, welche nach höchsten Standards produziert werden. Zusätzlich pflegt und erhält sie die schöne Landschaft und schafft zahlreiche Arbeitsplätze auch außerhalb ihrer Berufssparte. Vor allem der Tourismus und das Senn- und Metzgerhandwerk profitieren davon. Bereits seit vielen Jahren nimmt die Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH gemeinsam mit der Vorarlberg Milch den Weltmilchtag zum Anlass, die Bevölkerung auf die Qualität und Bedeutung heimischer Milch und Milchprodukte aufmerksam zu machen.

Das Team der Bäuerinnen beim Weltmilchtag 2018 in Dornbirrn.

Versuchen Sie Ihr Glück! Mit der Unterstützung zahlreicher Vorarlberger Bäuerinnen macht das Milch-Glücksrad heuer Ende Mai bzw. Anfang Juni Halt in Vorarlbergs Städten. Passanten haben die Möglichkeit, durch einen Dreh einen feinen Milchdrink, Joghurt, Pudding oder Käse zu gewinnen. Als Hauptgewinn lockt ein Korb voller Milchprodukte – persönlich zugestellt von der Vorarlberg Milch. Die Bäuerinnen kümmern sich aber nicht nur um die Verteilung der Gewinne. Ihnen ist es auch wichtig, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen und darauf aufmerksam zu machen, wie viel Arbeit in der Milch steckt und wie wichtig der Einkauf heimischer Milchprodukte und anderer regionaler Lebensmittel ist.

Drehen Sie am Milch-Glücksrad und gewinnen Sie tolle Sofortpreise! Bludenz: Samstag, 1. Juni, Wochenmarkt (Nepomukbrunnen) Hohenems: Donnerstag, 6. Juni, Wochenmarkt (Schlossplatz) Feldkirch: Samstag, 8. Juni, Bauernmarkt (Sparkassenplatz)

Als Hauptn preise locke ller fünf Körbe vo der te Milchproduk ilch! Vorarlberg M

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Im Sommer lockt die Alpe

Etwa 1.000 Älper/-innen ziehen über den Sommer mit dem Vieh auf die 520 Alpen im Ländle. Luag sprach mit Christoph Freuis, Geschäftsführer des Alpwirtschaftsvereines, über das richtige Verhalten mit Tier und Natur. Lieber Christoph, du bist seit 2014 Geschäftsführer des Vorarlberger Alpwirtschaftsvereins. Was bedeutet für dich eine funktionierende Alpwirtschaft? CF: Die Alpwirtschaft ist für mich ein hohes Kulturgut – ein artenreicher Lebensraum, der naturnahe bewirtschaftet wird. Das trägt für mich zur Identität Vorarlbergs bei. Wie sieht die Alpwirtschaft in Vorarlberg in Zahlen aus? CF: Rund 1.050 km² sind Alpflächen (Anm. der Redaktion: Das sind fast 50 % der Vorarlberger Landesfläche!), davon wird die Hälfte alpwirtschaftlich als Futterfläche und -grundlage für die Tiere genutzt. 40.000 Tiere, drei Viertel davon Rinder, verbringen den Sommer auf den Alpen in Vorarlberg. Die Alpe ist Naherholungsgebiet und Wirtschaftsraum zugleich. Welche Herausforderungen ergeben sich daraus? CF: Immer mehr Leute nutzen diesen Raum. Hinzu kommt, dass sich die Art und Weise der Fortbewegung im alpinen Raum verändert hat, z. B. durch Mountainbikes, den DownhillTrend oder Hunde als

Weggefährten. Die Alpverantwortlichen bitten daher darum, die markierten Wanderwege zu benützen, Viehtränken nicht als Waschtröge oder Hundebadewannen zu nutzen und die Viehgatter zu schließen. Güterwege dienen in erster Linie der Bewirtschaftung von Wald und Alpe und sind daher freizuhalten. Respekt und Kommunikation als Stichwort. Das Interesse am Gegenüber erhöht das gegenseitige Vertrauen und Verständnis. Was meinst du dazu? CF: Miteinander reden und aufmerksam sein – darum geht es. Die aktuelle Aufklärungskampagne des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus zielt genau darauf ab. Bewusstsein soll für die Wirtschaft auf den Alpen geschaffen werden. Welche Empfehlungen kannst du unseren Leserinnen und Lesern zum richtigen Verhalten im Alpgebiet geben? CF: Werden bestimmte Verhaltensregeln eingehalten, steht einem guten Miteinander nichts im Wege. Bei mitgeführten Hunden beispielsweise gilt: Egal, ob groß oder klein – ein Hund wird von Weidetieren als Feind, als Wolf, angesehen. Dieser natürliche Instinkt ist vor allem bei Mutterkühen zum Schutz der Kleinen besonders ausgeprägt. Dabei ist wichtig, sich niemals schützend vor einen Hund zu stellen. Gegen ein ausgewachsenes Rind oder Pferd hat man keine Chance. Was möchtest du als Geschäftsführer des Alpwirtschaftsvereines den Leserinnen und Lesern abschließend noch mitgeben? CF: Wir freuen uns auf die Besucher/-innen auf unseren Alpen, besonders auch auf jene, die uns durch den Kauf von heimischen Alpprodukten unterstützen. Ich wünsche allen einen schönen und vor allem unfallfreien Alpsommer. Weiterführende Informationen dazu unter: www.almwirtschaft.com

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www.sichere-almen.at luag 13

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Das

Gütesiegel

Wann ist ein Produkt regio onal? Wie definieren Sie ein echtes Ländle Produk kt? Das Lä ändle Gütesiegel macht kontrollierte Qualitätt aus Vorarlberg sichtbar und legt fest, welche Wertschöp pfungsschritte e (3G) im Ländle erfolgen müssen.

Produkt

Das 3G-Herkunftsprinzip

Erhältlich bei:

Ländle Apfel

gesetzt + gewachsen + geerntet ... in Vorarlberg!

Spar, Eurospar, Interspar, sowie direkt beim Erzeuger: www.laendle.at/apfel

Ländle Beeren

gesetzt + gewachsen + geerntet ... in Vorarlberg!

Sutterlüty, Billa, sowie direkt beim Erzeuger: www.laendle.at/beeren

üse e Ländle Gemü

gesetzt + gewachsen + geerntet ... in Vorarlberg!

Spar, Eurospar, Interspar, Sutterlüty, FruchtExpress Grabher, sowie direkt beim Erzeuger: www.laendle.at/gemuese

Ländle Kartoffel

gesetzt + gewachsen + geerntet ... in Vorarlberg!

Sutterlüty, Spar, Eurospar, Interspar, sowie direkt beim Erzeuger: www.laendle.at/kartoffel

Ländle Kräuter Ländle Pflanze

getopft + gezogen + gepackt ... in Vorarlberg!

Spar, Eurospar, Interspar, Sutterlüty, diverse Gärtnereien sowie direkt beim Erzeuger: www.laendle.at/pflanze

Ländle Dinkel

gesetzt + gewachsen + geerntet ... in Vorarlberg!

Spar, Eurospar, Interspar, Sennhof-Lädele: www.laendle.at/dinkel

Ländle Riebel

gesetzt + gewachsen + geerntet ... in Vorarlberg!

Sutterlüty sowie direkt beim Erzeuger: www.laendle.at/riebel

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Produkt

Das 3G-Herkunftsprinzip

Erhältlich bei:

Ländle Milch & Milchprodukte

gehalten + gefüttert + gemolken ... in Vorarlberg!

Spar, Eurospar, Interspar, Sutterlüty, Adeg, diversen Sennereien sowie direkt beim Erzeuger: www.laendle.at/milch

Ländle Honig

gehalten + gesammelt + geschleudert ... in Vorarlberg!

Spar, Eurospar, Interspar, sowie direkt beim Erzeuger: www.laendle.at/honig

Ländle Eier

gehalten + gefüttert + gelegt ... in Vorarlberg!

Adeg, AGM, Metro, Spar, Eurospar, Interspar, Sutterlüty, FruchtExpress Grabher, diverse Dorfund Sennereiläden sowie direkt beim Erzeuger: www.laendle.at/eier

Ländle Rind

gehalten + gefüttert + geschlachtet ... in Vorarlberg!

Rind: Spar, Eurospar, Interspar, Bio-Rind: Sutterlüty sowie direkt beim Erzeuger: www.laendle.at/rind

Ländle Kalbsbratwurst

Kalbfleisch zu 100 % von Vorarlberger Kälbern: geboren + gehalten + geschlachtet ... in Vorarlberg!

Spar, Eurospar, Interspar, Sutterlüty, Walser Metzgerei, ausgewählte Adeg-Märkte, ausgewählte Ländle Metzg Betriebe www.laendle.at/kalbsbratwurst

Ländle Alpschwein Ländle Schwein

gehalten + gefüttert + geschlachtet ... in Vorarlberg!

Alpschwein: Spar, Eurospar, Interspar, Sutterlüty, Adeg, ausgewählte Ländle Metzg Betriebe, www. laendle.at/alpschwein Schwein: Ländle Metzg, Sutterlüty www.laendle.at/schwein

Ländle Lamm

geboren + gehalten + geschlachtet ... in Vorarlberg!

Spar, Eurospar, Interspar, Sutterlüty, sowie direkt beim Erzeuger: www.laendle.at/lamm

Ländle Ziegenkitz

geboren + gehalten + geschlachtet ... in Vorarlberg!

Spar, Eurospar, Interspar, Sutterlüty, sowie direkt beim Erzeuger: www.laendle.at/ziegenkitz

Ländle Christbaum

gesetzt + gewachsen + geerntet ... in Vorarlberg!

Direkt beim Erzeuger: www.laendle.at/christbaum

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Mit Leidenschaft und dem Aha-Erlebnis Stefan und Birgit Gmeiner führen in Alberschwende einen Bio-Hof. Vermarktet wird hauptsächlich Fleisch von Rindern, Schweinen und Schafen, die in natürlicher Umgebung aufgezogen werden. Neugierig blicken die jungen Augen auf alles, was im und um den Hof der Familie Gmeiner geschieht. Die drei Wonneproppen Johanna (6), Heiko (4) und Eva (1) genießen das Leben inmitten der Natur, die von einem saftigen Grün umgeben ist. Die Größte der drei freut sich schon auf die Schule, in die sie ab Herbst gehen wird und die quasi gleich ums Eck in der Parzelle Fischbach liegt. Auf dem Tisch stehen selbst gebackene Kekse und Apfelschnitze, die den kleinen Appetit des Trios für zwischendurch stillen. Ein Bild, wie es scheinbar nur in der Werbung existiert, ist hier ein Stück weit Realität.

Mittendrin die Eltern Stefan (41) und Birgit (36), die gemeinsam versuchen, sich mit der Landwirtschaft eine (zusätzliche) Lebensbasis zu schaffen. Für Stefan Gmeiner, der auch noch einen kleinen Tischlereibetrieb führt, ist es in erster Linie die Leidenschaft, die ihn dabei antreibt. „Die Freude an der Arbeit, lässt das Werk trefflich geraten“, ziert denn auch ein Spruch des griechischen Philosophen Aristoteles das Credo seines Denkens. „Ich wurde dabei sicherlich von meinen Eltern geprägt, die den Hof bis zum Jahr 2002 führten.“ Auch sie setzten bereits auf eine sehr natürliche Kreislaufwirtschaft. Seit 2012 ist der Hof nun biozertifiziert.

Tiergerecht und sozial geprägt Das Paar hat sich bewusst für einen Weg entschieden, der tiergerechte und sozial geprägte Landwirtschaft unter einen Hut bringt. Ersichtlich wird dies auch dadurch, dass einmal pro Woche zwei Menschen aus der Werkstätte Langenegg und dem Wohnheim Lingenau der Lebenshilfe am Hof mithelfen. Bei den Gmeiners finden sie nicht nur verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten, sondern dürfen auch Zeit in und mit der Familie verbringen. Das ist für alle Beteiligten eine Bereicherung. luag 16

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Zudem absolviert die gelernte Sonderkindergarten-Pädagogin Birgit derzeit zusätzlich eine Ausbildung im Rahmen des Green CareProgrammes. Der Hof als Mittelpunkt des sozialen Geschehens und als Oase für Menschen, die eine Auszeit vom gestressten Alltag suchen – auch diese Facetten umfasst die moderne Landwirtschaft der Familie Gmeiner.

Von der Haltung bis zur Schlachtung Der enge Bezug zu den Tieren – die Kälber erhalten alle einen Namen – wirft natürlich die Frage auf, ob es nicht schwer fällt, sie zum Metzger zu bringen, wenn die Zeit gekommen ist. „Was, seid ihr in der Lage, eure eigenen Tiere zu essen?“ Mit dieser Frage wird man als Tierzüchter schon hin und wieder konfrontiert, erzählen Stefan und Birgit. Die Antwort von Stefan Gmeiner ist klar: „Mir ist es lieber, wenn ich bis zum Schluss dabei bin, als wenn ich sie verkaufe, und nicht weiß, was mit ihnen passiert.“ Für ihn ist das Wichtigste, dass er das Gefühl habe, dass es die Tiere bis zum Ende schön haben. Zur Schlachtung werden sie zur Biometzgerei Mennel in Möggers bzw. zum Schlachtbetrieb Fetz in Andelsbuch gebracht. So sind auch kurze Transportwege garantiert. Mit der Verwertung der eigenen Tiere, habe man schätzen gelernt, was man hat. Genau dies wollen sie auch den Konsumenten vermitteln.

Ausgezeichnete Fleischqualität durch langsames Wachstum Der Kernpunkt bleibt freilich die Produktion und Vermarktung von gesunden Lebensmitteln. Die Gmeiners haben sich dabei bewusst für Mutterkuhhaltung entschieden. Ihr Anspruch ist es, gesunde und robuste Tiere aufzuziehen, die bis zu zwei Jahre auf dem Hof (bzw. im Sommer auf der Alpe) leben dürfen, ehe sie geschlachtet werden. Die Rinder – gehalten werden zwischen 25 und 30 Stück – wachsen langsam heran. Zum einen sollen die Tiere keinen Stress empfinden und zum anderen ist, durch das langsame Wachstum, auch eine ausgezeichnete Fleischqualität garantiert.

Fleckvieh und Braunvieh

Wer zum Hof der Familie Gmeiner kommt, verlässt ihn oft mit dem gewissen „Aha-Erlebnis“. Der quirlige Nachwuchs des Ehepaares scheint mit diesem schon auf die Welt gekommen zu sein. Denn Johanna, Heiko und Eva erleben dieses Bewusstsein für die Natur praktisch jeden Tag hautnah.

Gehalten wird das von Natur aus hornlose Fleckvieh, das als ideale Zweinutzungsrasse gilt, sowie aus Tradition original Braunvieh. Mittlerweile wurde der Tierbestand auch auf zehn Schwäbisch-Hällische-Landschweine, die Schafrasse Charollais und rund 30 Zweinutzungshühner ausgeweitet. „Ursprünglich waren diese allerdings zum Eigenbedarf gedacht. Immer wieder wurden wir aber gefragt, ob wir nicht auch davon etwas zum Verkauf hätten“, erklärt Stefan Gmeiner.

Gefragte Fleischpakete Vermarktet werden hauptsächlich Fleischmischpakete aus Mutterkuhhaltung sowie Wurst- und Speckwaren vom Ländle Bio-Rind (BioHeurind) und den Landschweinen. Ab 5 kg kann bestellt werden, wobei die Produkte in 500-g-Beutel abgepackt sind, so dass sie zu Hause länger frisch halten bzw. sofort eingefroren werden können. Die Pakete beinhalten Hackfleisch, Gulasch, Steak, Schnitzel, Braten, sowie Tafelspitz/Brustkern.

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Zustellung oder Abholung ab

Hof nach Vorbestellung. lluag 17

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Rinderzucht

Rindfleisch steht weltweit auf dem Speiseplan (Indien ausgenommen). Um eine gleichbleibend gute Fleischqualität für die Konsumenten zu erreichen, setzen Vorarlberger Rindermastbetriebe oft auf sogenannte Fleischrassen. Doch wie viele Mastbetriebe gibt es in Vorarlberg überhaupt? Welche Rinderrassen sind dort am meisten verbreitet und wieviel Fleisch konsumiert die Österreicherin / der Österreicher im Durchschnitt?

ANZAHL RINDER inkl. Kälber

FLEISCHRINDRASSEN

pro Betrieb (durchschnittlich)

26 30 38 95 105

Die häufigsten eingekreuzten Rassen in Vorarlberg

24 % Weiß-blaue Belgier 18 % Angus 17 % Highland 15 % Blonde d‘Aquitaine 10 % Limousin

Vorarlberg Österreich EU Deutschland Frankreich

Quelle: Eurostat, 2013

Quelle: AMA, 2017

Anteil Fleischrinder am Gesamt-Rinderbestand: 4,5 %

RINDERMAST IN VORARLBERG 200

Rindermastbetriebe gesamt (ca.)

151

Mitglieder im Vorarlberg Rind Zuchtverband eGen

55

Partner im Ländle Gütesiegel Programm Ländle Rind (davon 30 Bio-Betriebe)

FLEISCHVERBRAUCH

pro Kopf in Österreich in kg (nur menschlicher Verzehr) Gesamt

63,4

Schwein Quelle: Vorarlberg Rind Zuchtverband eGen, 2018 Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, 2019

RINDERBESTAND

Vergleich Österreich – Vorarlberg

37,2

Rind/Kalb*

11,8

Geflügel

12,6

Quelle: AMA, 2017

* Kalb: 1 % des Fleischverbrauchs

51

AUSGABEN FÜR FLEISCHWAREN

44

von privaten Haushalten in Österreich pro Monat (durchschnittlich, in Euro)

Österreich

% der Halter

Vorarlberg

24,90

Wurstwaren Schweinefleisch

12,00 10,70

Geflügel

4,5 1 – 19 Quelle: AMA, 2017

4

> 100

9,00

Rindfleisch

1,3

0

> 300

Selchwaren

Anzahl Tiere pro Halter

Faschiertes Kalbfleisch

5,00 3,50 1,10

Quelle: Statistik Austria, 2014/2015

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Luag1_2019.indd Ländle-Zeitung luag 19 Juni 2019 TANN indd 1

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Ein Projekt für Groß & Klein! Seit 2001 wird in Vorarlberg das Projekt „Schule am Bauernhof“ angeboten. Kinder und Jugendliche haben die Möglichkeit, einen landwirtschaftlichen Betrieb mit allen Sinnen kennenzulernen. In Vorarlberg gibt es ca. 35 Betriebe, die regelmäßig die Stalltüren für Schulklassen und Kindergärten öffnen und den Besuchern einzigartige Momente ermöglichen. Dabei ist das Schulgebäude die freie Natur, das Klassenzimmer, der Acker, die Wiese, der Wald und das Stallgebäude. Die Lehrer/-innen sind die Pflanzen, die Tiere und die Menschen, die auf dem Hof leben.

Über 5.000 Kinder und Jugendliche können jährlich bleibende Erfahrungen auf ganz unterschiedlichen Betrieben machen. Die Lehrausgänge können halb-, ganz- oder mehrtägig abgehalten werden und kosten EUR 4,– pro Kind und Halbtag. Neben den landwirtschaftlichen Arbeiten und den Tieren auf dem Hof, dürfen die jungen Besucher auch bei der Veredelung von regionalen Produkten mithelfen. Bei manchen Betrieben wird Butter, Topfen und Käse zubereitet, bei anderen die eigene Schafwolle verfilzt oder die selbst angebauten Kartoffeln gekocht. So ist für jeden und jede etwas Passendes dabei.

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Auch private Kindergruppen von ca. acht Personen können diese Möglichkeiten im Zuge des Projektes „Bauernhof Detektiv“ nützen. Nähere Informationen bekommen Sie gerne beim LFI Vorarlberg unter T 05574/400-192 oder hannah.tuertscher@lk-vbg.at sowie online auf www.schuleambauernhof.at oder vbg.lfi.at.

Mehr regionale Lebensmittel auf den Teller Die Vorteile regionaler Lebensmittel liegen auf der Hand: Neben kurzen Transportwegen, welche Frische und weniger CO2-Ausstoß garantieren, bleiben Arbeitsplätze sowie Lebensqualität in der Region erhalten, bäuerliche Einkommen werden gestärkt. Und: Qualitativ hochwertige Lebensmittel kommen der Gesundheit zugute.

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Trend Regionalität Die Sehnsucht nach Ursprünglichem und Regionalität liegen im Trend – ganz im Sinne der Landwirtschaftsstrategie „Landwirt.schafft. Leben“. Dies stärkt nicht nur die Selbstversorgung mit Lebensmitteln wie Fleisch, Gemüse, Feldfrüchte oder Eier, sondern auch die Vielfalt unserer attraktiven Kulturlandschaft.

Gemeinschaftsverpflegung Der Vorarlberger Landtag hat sich daher in mehreren Entschließungen einstimmig für den verstärkten Bezug von regionalen Lebensmitteln und Bioprodukten – insbesondere solchen, welche dem 3G-Herkunftsprinzip (z. B. bei Obst und Gemüse in Vorarlberg gesetzt, gewachsen und geerntet) entsprechen – ausgesprochen. Die an denselben Zielen festgemachte Initiative „Vorarlberg am Teller“ des Landes Vorarlberg forciert den Einsatz regionaler und biologischer Lebensmittel in der Gemeinschaftsverpflegung. Seit 2017 wurden bereits zahlreiche Gemeinschaftsküchen aus Pflegeheimen, Schulen oder Kindergärten in Vorarlberg mit einer „Vorarlberg am Teller“-Plakette ausgezeichnet. Diese Küchen garantieren ein Mehr an regionalen Lebensmitteln in ihren Menüs. Dadurch entstehen wertvolle Partnerschaften zwischen regionalen Produzenten, Küchen und Konsumenten. Das Projekt wird auch in diesem Jahr weitergeführt.

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Rindersteaks mit gegrilltem Ziegenkäse und Avocado-Süßkartoffel-Salat Zutaten für 2 Personen: Für die Steaks: 2 Ländle Rinderfilet-Steaks* à 180 g 2 Knoblauchzehen* 4 Zweige Rosmarin* Salz Schwarzer Pfeffer 1 EL Öl 75 g Ziegenkäserolle

Für den Salat: 1 mittelgroße Süßkartoffel* 2 EL Olivenöl 1 – 2 TL Ländle Honig* Meersalz 2 EL Sesam 1 Avocado Saft einer halben Zitrone 1 Kopf Romana Salat* ½ Bund Minze* 1 Handvoll Kürbiskerne (nach Belieben)

Zubereitung: Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Steaks waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Rosmarin waschen und trockenschütteln. Nadeln von zwei Rosmarinzweigen abstreifen und klein hacken, die übrigen zwei Zweige zur Seite legen.

Für die Vinaigrette: 4 EL Olivenöl 2 EL Essig 1 TL Ländle Honig* 1 Msp. Chilipulver Salz Schwarzer Pfeffer Saft einer halben Zitrone * Produkte mit Ländle Gütesiegel erhältlich (je nach Saison). www.laendle.at

Süßkartoffeln aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und gemeinsam mit den Kürbiskernen unter den Salat mischen. Salat gemeinsam mit den Steaks servieren.

Süßkartoffeln schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Süßkartoffelwürfel auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, mit Olivenöl und Honig beträufeln, salzen und mit Sesam bestreuen und im vorgeheizten Ofen ca. 30 bis 35 Minuten garen. Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Avocado schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Zitrone auspressen und die Avocadoscheiben mit der Hälfte des Saftes beträufeln. Salat waschen und trockenschütteln. Minze waschen, trockenschütteln, Blätter abzupfen und fein schneiden. Alles in eine Salatschüssel geben. Für die Vinaigrette Olivenöl, Essig, Honig, Chilipulver, Salz und Pfeffer und restlichem Zitronensaft vermengen und über den Salat geben. Ziegenfrischkäse in feine Scheiben schneiden. 5 Minuten vor Garende der Süßkartoffeln Öl für die Steaks in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Steaks hineinlegen und von jeder Seite ca. 1 Minute anbraten. Hitze etwas reduzieren und Knoblauch und gehackten Rosmarin in die Pfanne geben. Nun öfters umrühren. Steaks von jeder Seite noch 1 bis 3 Minuten braten. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen. Steaks aus der Pfanne nehmen, Ziegenfrischkäse auf die Steaks geben und für ca. 5 Minuten in das obere Drittel des Ofens bei 150 °C Grill/Umluft geben.

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* Von Mitte September bis Novembeer im Ganzen, von Oktober bis Septemberr eingehobelt erhältlich.

Auberginen/Melanzane Blaukraut Blumenkohl Busch-/Stangenbohnen Brokkoli Champignons Chinakohl Erbsen Fenchel Gurken/Salatgurken Karotten Kartoffeln Kohlrabi Kürbis Mangold Paprika Pastinaken Lauch/Porree Radieschen Rettich Rote Beete/Randig Sellerie Spargel Spinat Sprossenkohl Stangensellerie Steckrüben/Räben* Tomaten Weißkraut/Spitzkraut Wirsing Zuckermais Zucchini Zwiebeln

Dezember

November

Oktober

September

August

Juli

Juni

Mai

April

März

Februar

Januar

Gemüse

SAIS

KALEN aus Freilandb aus dem Gew w aus Lagerungg

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März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Februar Februar

Batavia Eichblatt Eisberg Kopfsalat Lollo rot/grün Feldsalat/Nüssli

Obst

Dezember

andbau Gewächshaus rung

Januar

ENDER

Salat

Januar

ISON

Äpfel Birnen Brombeeren Erdbeeren Heidelbeeren Himbeeren Holunderbeeren Johannisbeeren Kirschen Mirabellen Quitten Rhabarber Stachelbeeren Weintrauben Zwetschken

www.laendle.at luag 23

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GRILL

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Der Ländle Grillmeister Wir stellen vor: Alexander Heer (34) von ALE-X-BBQ, Ländle Grillmeister. Als Fachmann wird der Österreichische Grill & BBQ Meister 2015 die Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH diesen Sommer begleiten.

A

lexander Heer hat gut 15 Jahre lang als Koch und Küchenchef in verschiedensten 5-Sterne-Häusern gearbeitet und ist nun seit zwei Jahren als Küchenleiter an der Landesberufsschule Lochau tätig. „Hier kann ich nun genau das machen, was mir am Herzen liegt!“, schwärmt der junge Meister seines Faches, als wir ihn vor Ort in der Ausbildungsstätte für Nachwuchsfachkräfte im Bereich der Gastronomie besuchen. Regionalität, Saisonalität, Zero Waste – das sind ganz klar keine Fremdwörter für Alexander Heer. Und Geschichten und Anekdoten zu erzählen oder sein enormes Wissen weiter zu geben, liegt ihm.

Beim ersten Grillkurs „Feuer gefangen“ Bei unserem Treffen fragen wir den aufgeschlossenen Sachsen, wie das Grillen für ihn zur Leidenschaft wurde. Alexander erzählt uns, dass alles vor gut zehn Jahren bei einem Grillkurs, bei dem er auch den ersten Keramikgrill kaufte, angefangen hat. Und das, obwohl er nicht einmal eine Terrasse oder einen Balkon, geschweige denn einen Garten hatte. „Ich habe den Grill bei einem guten Freund untergestellt, habe ausprobiert und dazu gelernt. Daraus ist diese Passion fürs Grillen entstanden“, so Heer. Der Reiz am Grillen ist das Urtümliche. Das Zubereiten von Lebensmitteln über offenem Feuer. „Und das will gelernt sein“, meint der Küchenchef, der in seiner Freizeit gerne Pilze sammeln und Angeln geht. „Auch ich habe klein angefangen und zu Beginn öfters mal was Angebranntes oder Zähes gegessen!“

Grillworkshops bei Ihnen zu Hause Nebenberuflich leitet Alexander Heer nun personalisierte, auf die Wünsche und das Können der Teilnehmer/-innen zugeschnittene, Grill- und BBQ-Workshops direkt bei den Menschen und deren Grill zu Hause. Der in Wolfurt wohnhafte und mit Renate von Renates Torten Design verheiratete, junge Mann führt fort: „Kochen und Grillen liegen mir im Blut und ich möchte mein Wissen und Können an andere weitergeben. Wenn ein Elektriker zu mir sagen würde: So wie du werde ich das nie können. Dann sage ich zu ihm, wenn ich Strom verlegen und anschließen sollte, habe ich auch keine Ahnung. Aber Grillen und Kochen: Das kann ich!“ Seine Leidenschaft ist spürbar.

Direkt beim Bauern kaufen Der Einkauf von regionalen und saisonalen Rohstoffen direkt beim Bauern ist Alexander Heer wichtig: „Mein Schwager führt einen Hof und ich habe da direkte Einblicke in die Vorarlberger Landwirtschaft.“ So kauft der Küchenleiter der Landesberufsschule Lochau bereits bei 36 Bauern aus Vorarlberg ein. Der Grillmeister kennt die Betriebe persönlich und tüftelt mit den oft jungen Bauern an verschiedenen Projekten. So zum Beispiel laufen gerade Versuche mit microgreen-Produzenten, selbst gemachtem Seranoschinken oder Pastrami, Bio-Rohmilch oder Gemüsebauern, die entsprechende Vorbereitungen für die Verwendung in der Großküche machen können. Eingekauft werden Großgebinde wie z. B. halbe Tiere, die dann vollständig verwertet werden: beispielweise für selbstgemachtes Grammelschmalz oder Rindsbrühe. Es werden Jahresvorräte von Marmeladen und Schokoladenaufstrich selbst gemacht. Es sprudelt nur so aus ihm heraus: „Wir alle sind von Konzernen auf etwas hin konditioniert worden. Mit ein bisschen Know-how, interessierten Menschen als Mitspieler und Produzenten vor Ort, können wir in der Küche, beim Kochen oder Essen viel bewegen.“ Und auf die Frage hin, was er den Leserinnen und Lesern von „luag“ als Ländle Grillmeister noch mitgeben möchte, meint er: „Traut euch! Macht einfach! Schnappt euch ein ganz gewöhnliches Kochbuch und probiert ein Rezept draußen auf dem Grill aus, anstelle den Herd oder den Backofen einzuschalten. Alles – sogar das Kuriosum Eis auf dem Grill zu machen – ist möglich! Und: Kauft den Grill, der euch langfristig Freude bereitet, beim Fachhändler! Und kauft zudem regional und saisonal. Und am besten unverpackt! Direkt vom Garten oder dem Bauern des Vertrauens.“ luag 25

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Angrillen ist angesagt!

Die Grillsaison darf eröffnet werden. Grillen ist ein Lifestyle-Thema und allseits beliebte Freizeitbeschäftigung.

G

rillen (aus dem lat. crativulum für Flechtwerk, kleiner Rost) ist das Braten über offenem Feuer bzw. der heißen Glut – eine ganz ursprüngliche Methode für das Garen von Lebensmitteln. Es vermag nur dem Umgang mit dem Feuer und einem Rost, Spieß oder Stein. Die Lebensmittel werden durch die Wärme gegart und deren Oberfläche geröstet. Die beim Grillen entstehenden Röstaromen sorgen für den typischen Grillgeschmack. Einen Unterschied dazu bietet das Barbecue (BBQ) – eine Garmethode, bei welcher große Fleischstücke über Stunden bei niedriger Temperatur im heißen Rauch gegart werden. Obwohl sich Barbecue und Grillen stark voneinander unterscheiden, werden die Begriffe oft synonym verwendet. Als Hitzequelle dienen beiderseits Holzfeuer/ -glut, Gas, durch Gas erhitzte Steine oder elektrische Heizschleifen.

Trends beim Grillen Immer mehr werden beim Grillen geschlossene, gusseiserne Platten (Plancha-Grill) verwendet. Der Grill wird als Outdoorküche genutzt. Neben dem klassischen Grillen von Fleisch werden z. B. auch WokGemüse, Speckdatteln oder Fruchtspießchen zubereitet. Es wird geräuchert, aufgespießt und Käse gegrillt! Auch Gemüse- und Kräuterliebhaber haben das Grillen als Zubereitungsmethode über die Sommermonate für sich entdeckt: Paprika, Pilze, Zucchini, Tomaten, Maiskolben, Kartoffeln – mit oder ohne Füllung, mariniert oder ganz frisch vom Garten. Kräuter werden auf Grillgut oder Platte mitgeröstet. Auch Apfel, Pflaume, Dattel, Honigmelone, Marille, Ananas oder Banane können am Grill zubereitet werden.

Mit Abwechslung durch den Sommer Kreativ werden! Ausprobieren! So werden wir über längere Zeit Gefallen am Grillen finden. Gemeinschaft leben können. Zum VeggieGrill-Abend einladen. Zum Frühstück und Brunch das Feuer entzünden. Zum Nachmittagscafe vom Grill Süßes reichen. Oder einfach mal im Freien mit einem Stock Würstchen und Brot grillen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

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GRILL-MYTHEN GRILL-MYTHOS 1: „Bier über das Fleisch gegossen verleiht dem Gargut ein besonderes Aroma.“

EINFACH AUFGEKLÄRT

GRILL-MYTHOS 2: „Das Fleisch muss mariniert sein.“ Premiumgrillen sieht anders aus: Das Steak ein paar Minuten vor dem Grillen salzen und dann grillen. Pfeffer oder Marinaden hingegen überleben die langen hohen Temperaturen beim Grillen nicht und bilden schnell Bitterstoffe.

Tatsache ist, dass damit lediglich die Temperatur reduziert und Asche aufgewirbelt wird. Der Geschmack bleibt unverändert.

Zum Schluss mit selbst gemachter Kräutermarinade bestreichen.

GRILL-MYTHOS 3: „Briketts sind besser als Holzkohle.“ Oft werden Briketts der Holzkohle vorgezogen. Für lange Grillabende sind sie die richtige Wahl, da sie länger glühen. Für kurzes Grillen ist die Holzkohle ideal da sie schneller zündet.

GRILL-MYTHOS 4: „Das Fleisch soll öfter gewendet werden, sodass es nicht verkohlt.“ Tatsächlich ist ein Steak nur einmalig zu wenden. So entsteht eine wunderbare Kruste.

GRILL-MYTHOS 5: „Der Deckel des Grills dient dem Warmhalten.“ Nein, er dient dem Reflektieren der Hitze. So wird das Grillgut gleichmäßig und eben ohne Wenden gegart.

GRILL-MYTHOS 6: „Fleisch und Wurst einschneiden und eine Gabel zum Wenden verwenden.“ Tatsächlich verliert das Gargut damit Säfte und trocknet aus.

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Das etwas andere Fleisch Regionales Fleisch mit Mehrwert Lammfleisch enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß. Beispielsweise deckt eine 100 Gramm Portion Lammfleisch aus der Keule den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin B12. Ziegenkitzfleisch ist eiweißreich, fett- und cholesterinarm und hat somit wenig Kalorien. Besonders am Ziegenkitzfleisch ist der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren und Aminosäuren. Auch in der Diätküch e wird gerne mit Kitzfleisch gekocht.

Traditionell wird in Österreich eher wenig Lamm- und Ziegenkitzfleisch gegessen. Sehr viel beliebter ist dieses besondere Fleisch in zahlreichen Ländern im Süden und Osten.

D

abei gehören Schafe und Ziegen zu den ältesten Nutztieren des Menschen. Durch ihre robuste Art und Genügsamkeit waren sie seit jeher in Bezug auf klimatische Bedingungen und Nahrungsangebot sehr anpassungsfähig. Diese Eigenschaften trugen dazu bei, dass sich die Schaf- und Ziegenhaltung auf der ganzen Welt verbreitete.

So auch die Landwirte, die Lamm- und Kitzfleisch nach den Richtlinien des Ländle Gütesiegels produzieren – gemäß dem 3G-Herkunftsprinzip: geboren, gehalten und geschlachtet in Vorarlberg.

In Hanglagen, auf Steilflächen oder in trockenen, kargen Gegenden lassen sich Schafe oder Ziegen einfacher halten als Rinder oder Schweine. Zudem gilt letzteres als unrein in verschiedenen Kulturen. Und im Gegensatz zum Fleisch der ausgewachsenen Tiere, das ein intensives Eigenaroma und eine festere Beschaffenheit aufweist, besitzt das Lamm- oder Ziegenkitzfleisch eine zarte Struktur und milden Geschmack.

Schafe und Ziegen im Ländle Ob als Lieferant für Wolle, Milch und Fleisch – das Schaf ist vielseitig und auch in Vorarlberg inzwischen ein wichtiger Bestandteil in der Landschaftspflege geworden. Rund 14.000 Schafe und 5.000 Ziegen gibt es in Vorarlberg. Kleinstrukturierte, landwirtschaftliche Betriebe sichern durch ihre Verbundenheit mit Natur und Tier die Bestände. luag 28

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Grillen im Sommer

Rezepttipp:

Für dieses sehr zarte, im Geschmack milde, aber doch würzige Fleisch der Jungtiere gibt es verschiedenste, auch ganz einfache Zubereitungsweisen: braten, kochen, schmoren oder gerade jetzt im Sommer das Grillen. Tipp: Frische Kotelettes, Fleischspieße, Keulen, Spareribs, Beinscheiben oder Filet von Lamm oder Ziegenkitz mit Gemüse nach Saison auf den Grill. Gewürzt wird z. B. mit Knoblauch, Wacholderbeeren, Thymian, Rosmarin, Majoran oder Lorbeerblättern. Salat nach Saison dazu. Einfach und bekömmlich!

Gegrillte Lammhüfte in Cayun-Marinade Zutaten für 4 Personen: 4 Ländle Lammhüftsteaks (á 200 – 250 g), 4 EL weiße Pfefferkörner, 4 EL schwarze Pfefferkörner, 4 EL Cayennepfeffer, 2 EL Knoblauchpulver, 2 EL Zwiebelpulver, 3 TL Thymian, 2 TL Senfpulver, 1 TL Fenchel gemahlen, 1 TL Kreuzkümmel gemahlen, 4 EL Ländle Honig, 1 EL Limonensaft, 1 kg Ländle Kartoffeln festkochend, 6 EL Olivenöl, Meersalz Zubereitung: Für die Cayun-Marinade Pfefferkörner im Mörser zerstoßen und gut mit Cayennepfeffer, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Thymian, Senfpulver, Fenchel, Kreuzkümmel, Honig und Limonensaft vermischen. Backrohr auf 190 °C Heißluft vorheizen. Grill auf Temperatur bringen (250 °C). Kartoffeln auf ein Backblech geben, mit ordentlich Olivenöl beträufeln, ins Backrohr schieben und für 40 Minuten gut durchbacken. Man kann die Kartoffeln stattdessen auch in Alufolie einpacken und auf dem Boden des Grills neben den Kohlen mitgrillen. Die Lammhüften mit der Cayun-Marinade einpinseln und auf dem Grill medium grillen. Zusammen mit den Olivenöl-Kartoffeln anrichten.

Ausgezeichnet eignet sich Lamm- und Ziegenkitzfleisch zudem als Einlage in Suppen, als Ragout oder Rollbraten. Am besten alles direkt vom Ländle Fleisch- oder Gemüse- und Kräuterproduzenten. Ausprobieren lohnt sich.

Tricks und Kniffe beim Zubereiten von Lamm- und Ziegenkitzfleisch • Beim Grillen das Fleisch nicht vollständig durchgaren. Innen soll es leicht rosa bleiben. • Das Einlegen in Buttermilch oder Rotwein ist bei gutem Fleisch von jungen Lämmern nicht nötig. • Schmorgerichte benötigen niedrige Temperaturen und genügend Zeit. • Das Fleisch kann selbstverständlich zur Brotzeit auch kalt, fein aufgeschnitten gegessen werden.

Ganzjährig erhältlich bei:

www.laendle.at/rezepte

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zu Ostern, Pfingsten, Weihnachten jeden ersten Freitag und Samstag im Monat zu Sonderaktionen (z.B. Ostern)

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iegenkitz

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Ländle Produkte so viel mehr als nur Herkunft

Luag sprach mit Marcel Strauß, Geschäftsführer, und Martin Wagner, Leiter Markting, der Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, darüber, was ein echtes Ländle Produkt ausmacht und welche Marketingmaßnahmen zum Erfolg führen. Meine Herren, was ist das Ländle Marketing? MS: Die Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, kurz Ländle Marketing, ist das Agrarmarketing Vorarlberg. Es wurde in seiner bestehenden Form im Jahr 2002 gegründet und ging aus verschiedenen Initiativen für Qualitätssicherung und Vermarktung hervor. Wir kaufen oder verkaufen keine landwirtschaftlichen Produkte, sondern unterstützen unsere Partner mit Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen sowie durch gezielte Qualitätssicherung. Auf der Website des Ländle Marketings heißt es, Sie „schaffen Rückenwind für echte Ländle Produkte“. Was heißt das genau? MS: Wir vergeben für Lebensmittel aus heimischer Landwirtschaft und Produktion das Ländle Gütesiegel in konventioneller und biologischer Qualität. Über unser Dachmarken- und Gütesiegelprogramm

unterstützen wir die Landwirte in der Vermarktung und Kommunikation ihrer Produkte und sichern über ein eigenes Qualitätsmanagementsystem die hervorragende Qualität der heimischen Erzeugnisse. Mittlerweile gibt es 18 verschiedene Produktgruppen – sogenannte Programme – die wir betreiben und für die wir das Ländle Gütesiegel vergeben. Unser Leistungsspektrum ist sehr breit. Wir helfen, wenn ein Direktvermarkter ein Logo benötigt genauso, wie wenn es um die Entwicklung einer Produktverpackung geht. Was kostet die Teilnahme am Ländle Gütesiegel Programm und wer kann dabei mitmachen? MW: Die Teilnahme am Ländle Gütesiegel Programm ist kostenlos. Der „Preis“ ist, wenn man denn so will, dass man sich als Landwirt

an die von uns definierten Ländle Gütesiegel-Kriterien halten und externe Kontrollen sowie Laborproben zulassen muss. Wie sieht der genannte Kriterienkatalog aus? MS: Echte Ländle Produkte stehen für regionale Herkunft und hervorragende Qualität. Demgemäß definieren wir für jede Produktgruppe, was wir unter Regionalität und unter Produkt- sowie Produktionsqualität verstehen. Das klingt auf den ersten Blick profan, ist aber gerade bei zusammengesetzten Produkten mit verschiedenen Bestandteilen recht komplex. Weshalb komplex – können Sie ein paar Beispiele nennen? MW: Kann ein Orangensaft, welcher großteils aus heimischem Wasser besteht das Ländle Gütesiegel tragen? Was ist, wenn ein Verarbeitungsschritt in der Schweiz vollzogen werden soll. Ist Wasser immer Bio, wenn es aus einer gewöhnlichen Quelle stammt? Wie lange muss ein Alpschwein auf der Alpe sein, damit es seinen Namen verdient? Diese und viele ähnliche Fragen müssen beantwortet werden, um den Konsumentinnen und Konsumenten authentische, qualitativ hochwertige und kontrollierte Produkte liefern zu können. Marketing für solche Produkte zu machen klingt eigentlich nach einer schönen Aufgabe. Worin besteht die größte Herausforderung? MW: Es ist auch eine schöne Aufgabe. Die Vorarlberger Landwirtschaft ist vielfältig, bringt ausgezeichnete Produkte hervor und leistet zudem viele Dinge, die für andere Wirtschaftszweige unerlässlich sind – die Landschaftspflege und Alpbewirtschaftung beispielsweise. Darüber zu berichten, die entsprechenden Geschichten zu erzählen und für jede Zielgruppe passend aufzubereiten, ist spannend und abwechslungsreich. Der Trend zur Regionalität ist ungebrochen und verstärkt sich sogar noch. Leider ist der Begriff „Ländle“ alleine markenrechtlich nicht schützbar. Trittbrettfahrer sind für uns ein großes Problem. Viele Anbieter in verschiedensten Branchen schreiben sich Regionalität auf ihre Fahnen. Bei genauerer Betrachtung bleibt oft nicht allzu viel Regionalität übrig. Wir definieren dieses Thema an Hand des sogenannten 3GHerkunftsprinzips für jede unserer Produktgruppen. Für das Ländle Lamm beispielsweise: geboren – gehalten – geschlachtet in Vorarlberg. Darum ist es wichtig, beim Einkauf auf das Ländle Gütesiegel zu achten.

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Wann ist eine Marketingmaßnahme aus Ihrer Sicht erfolgreich? MW: Unsere Maßnahmen müssen zumeist mehrere Anforderungen bedienen. Zum einen soll natürlich der Absatz des jeweiligen Produktes gesteigert werden. Gleichzeitig haben wir als Ländle Marketing aber auch einen Auftrag zur Bewusstseinsbildung. Wir möchten die vielfältigen Leistungen der Vorarlberger Landwirtschaft aufzeigen und die Sensibilität der heimischen Bevölkerung für die Vorzüge regionaler Lebensmittel erhöhen. Unsere eigenen Marktforschungsergebnisse sowie die hervorragenden Platzierungen beim Vorarlberger Marken-Award zeigen, dass uns das bisweilen sehr gut gelingt. Die Konsumentinnen und Konsumenten schätzen unsere Marke und die damit verbundenen Produkte. Das klingt nach eitel Wonne – wo sind die schwierigen und problematischen Handlungsfelder? MS: Wie bei jedem anderen Unternehmen, gibt es auch bei uns eine Vielzahl an komplexen und schwierigen Themenfeldern. Aus Vermarktungssicht ist das schwierigste Thema vermutlich der Preis. Heimische Produkte können nicht zu Weltmarktpreisen hergestellt werden. Die qualitative Differenzierung auch an der Kasse in den benötigten Mehrpreis ummünzen zu können, ist wesentlich schwieriger als es scheint. Die Preis-Sensitivität bei den Kunden ist stärker ausgeprägt als sie es selbst glauben. MW: Aus Sicht des Marketings ist es die große Herausforderung, eine Vielzahl an Themen, Geschichten und Botschaften in eine Kampagne zu packen und dabei möglichst nicht beliebig und austauschbar zu sein. Mit jungen, attraktiven Menschen in Hochglanz-Ästhetik zu werben, sieht schön aus und ist nicht schwer – aber es ist eben auch austauschbar. So kann man nämlich auch Zahnpasta, Spülmittel und Sportjacken bewerben. Wir machen auch schöne Fotos und Filme, versuchen aber die Landwirtschaft möglichst authentisch darzustellen Sie spielen auf die Kampagne zur Kalbsbratwurst an? MW: Es wäre zumindest ein sehr gutes Beispiel für eine sehr bewusst gewählte Kampagne, die kontroversiell, frech und eben nicht beliebig ist. Der Erfolg gibt uns recht. Das angepeilte Absatzziel konnte um mehr als das Doppelte übertroffen werden. Über alle Produktionspartner hinweg wurden innerhalb der ersten sechs Wochen während der Weihnachtszeit 2018 ca. 116.000 Ländle Kalbsbratwürste verkauft.

Regionalität und Qualität… …sind uns nicht LÄNDLE Kalbsbratwurst

MS: Ziel der Kampagne war es, in der sehr komplexen und schwierigen Kälber-Thematik einen Beitrag leisten zu können. Paradoxerweise werden nämlich einerseits Kälber exportiert und gleichzeitig wird eine riesige Menge Fleisch nach Vorarlberg importiert. Dabei ist es für Vorarlberger Landwirte und Verarbeiter eine große Herausforderung, das Tier gesamthaft wertschöpfend vermarkten zu können. Für die Edelteile des Tieres gibt es tendenziell gute Absatzchancen – sowohl bei Endkunden wie auch in der Gastronomie. Ein Tier besteht aber naturgemäß nicht nur aus Filet und Schnitzel, sondern zu gut 20 bis 25 % aus Verarbeitungsfleisch. Dieses Fleisch muss ebenfalls Absatz finden, um eine Vermarktung im Land zu ermöglichen. Das Land Vorarlberg hat die letzten Monate eine Vielzahl an Aktivitäten zur Verbesserung der Situation initiiert und aus diesem Grund haben wir uns im letzten halben Jahr sehr intensiv der Wurst gewidmet. Welches ist das größte Ländle Gütesiegel Programm und welches der größte Vermarktungskanal? MS: Das hängt davon ab, aus welchem Blickwinkel man es betrachtet. Zudem lassen sich tierische und pflanzliche Programme sehr schwer vergleichen. Auch die Anzahl der Programmteilnehmer, sprich Landwirte, ist unterschiedlich. Im Jahr 2018 konnten zum Beispiel ca. 3,5 Millionen Eier, 600 Tonnen Äpfel und ca. 850 Rinder mit Ländle Gütesiegel abgesetzt werden. Die meisten Programmteilnehmer haben wir natürlich im Bereich der Milchwirtschaft. MW: Ländle Produkte werden über verschiedenste Kanäle vermarktet. Zum einen sind viele unserer Partner im Direktvertrieb tätig, andererseits gibt es Produkte mit dem Ländle Gütesiegel natürlich im heimischen Handel und in der Gastronomie. Stichwort Gastronomie. Das Unternehmen „Ländle Gastronomie“ konnte unlängst einen österreichweiten Preis von Vier Pfoten einfahren. Wie hängt dieses Unternehmen mit dem Ländle Marketing zusammen? MS: Ja, das ist korrekt. Unsere Partner bei der Ländle Gastronomie konnten beim Test aller Mensen an österreichischen Unis und Fachhochschulen den ersten Platz in Bezug auf Regionalität und Transparenz belegen, wozu wir herzlich gratulieren. Die Kunden laden wir dazu ein, einen der drei Standorte in Dornbirn und Wolfurt zu besuchen und sich selbst von Qualität und Genuss zu überzeugen. Als Großküche ist die Ländle Gastronomie ein wichtiger Absatzpartner für heimische Landwirte. Es handelt sich um ein eigenständiges Unternehmen, an dem wir gemeinsam mit anderen Institutionen und Gastronomen eine Minderheitsbeteiligung halten. Zum Abschluss: Was ist ihr jeweiliges „Lieblings-Ländle Produkt“? MW: Ganz klar ein saftiges Stück vom Ländle Rind auf meinem Grill! MS: Das ist eine gemeine Frage – selbstverständlich liebe ich alle Ländle Produkte. Am häufigsten konsumiere ich jedenfalls Ländle Bergkäse und Eier sowie in der Saison Beeren und Äpfel. luag 31

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Wissen, woher die Produkte stammen

www.laendle.at/gemuese www.laendle.at/kartoffel

Die Gärtnerei Metzler in Ludesch ist ein wichtiger regionaler Versorger. Neben Blumen ist es vor allem das Gemüse, das von den Konsumentinnen und Konsumenten geschätzt wird.

A

n Tagen wie diesen ist Paul Metzler oftmals wie ein „Hansdampf in allen Gassen“ unterwegs. Kein Wunder, erfordert doch sein Gärtnereibetrieb in Ludesch vollen Einsatz. „Ich bin eigentlich überall anzutreffen“, sagt der 38-Jährige. Kaum hat er es ausgesprochen, klingelt auch schon das Mobiltelefon. Wie so oft an diesem Tag. Hier eine schnelle Auskunft, dort eine Bestellung für nächste Woche. „Jetzt im Frühjahr herrscht bei uns Hochbetrieb“, spricht er, während sich im Geschäft Kunden mit frischen Blumen und Gemüse eindecken.

Eine Kundin nützt die Gelegenheit, um mit dem Chef gleich ein Fachgespräch anzufangen. Was bekommt den Pflanzen besonders gut, wo sollte man eher aufpassen? Der „Garta“ und das „Gärtlern“ hat unendlich viele Themen zu bieten. Und natürlich ganz viel Gesprächsstoff. Es ist gerade diese Allgegenwärtigkeit – oder anders ausgedrückt die regionale Nähe – die von den Menschen geschätzt wird. Sie wissen, dass sie hier nicht nur Informationen aus erster Hand, sondern auch Produkte erhalten, die unter natürlichen Bedingungen gedeihen können.

Gemüseanbau in dritter Generation Freie Wochenenden kennt Paul Metzler zu dieser Jahreszeit kaum. In den Gärten und auf den Feldern gibt es immer etwas zu tun. Für den Ludescher ist dies nichts Ungewöhnliches. Schon als Kind half er gerne bei der Gartenarbeit mit. „Schon früh stand deshalb für mich fest, dass ich eines Tages den Betrieb meiner Eltern übernehmen würde.“ Im Jahr 2015 war es dann soweit. Gemeinsam mit seiner Frau Manuela – derzeit in Karenz – führt er das Unternehmen in dritter Generation weiter. Seit über 40 Jahren werden hier allerlei Gemüse und Kartoffeln produziert. Auf rund drei Hektar gedeihen Salate, Kohlrabi, Lauch, Sellerie, verschiedene Kohlarten, Tomaten, Paprika und vieles mehr. luag 32

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Ein Hektar groß ist wiederum das Kartoffelanbaufeld. Seit 2010 ist der Betrieb auch Partner in den Ländle Gütesiegel Programmen „Ländle Gemüse“, „Ländle Kartoffel“ und auch „Ländle Christbaum“. Das Ländle Gütesiegel macht Qualitätsprodukte aus Vorarlberg sichtbar.

Die Salatschüssel Vorarlbergs Der Gemüseanbau hat in Ludesch generell eine lange Tradition. Einst war die Blumenegg-Gemeinde als die „Salatschüssel Vorarlbergs“ bekannt. Der Grund war, dass es hier einst zehn Gärtnereien auf kleinstem Raum gab. Längst hat die Region Walgau die Wandlung von der landwirtschaftlichen Struktur zum Industriestandort vollzogen. Kleine bäuerliche Betriebe sind aber dennoch von Bedeutung geblieben. Vor allem, weil sie auch den regionalen und saisonalen Bedarf an Lebensmitteln abdecken.

Frisch vom Feld in den Hofladen

Integrierte Produktion Die Gärtnerei arbeitet nach den Prinzipien der Integrierten Produktion (IP). Sie steht für ein ganzheitliches System der landwirtschaftlichen Erzeugung von qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln durch Nutzung von natürlichen Regelmechanismen. Wesentliche Bestandteile sind die Erhaltung und die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und die Vielfalt der Umwelt.

Auch die Gärtnerei Metzler nimmt in dieser Hinsicht einen großen Stellenwert ein. Der Großteil wird im eigenen Geschäft verkauft, zudem zählen auch der Großhandel sowie die Gastronomie zu den Abnehmern ihrer Waren. „Der wichtigste Absatzzweig ist der Hofladen, der das ganze Jahr hindurch geöffnet ist. Das hier angebotene Gemüse wurde oft erst wenige Stunden zuvor bei voller Reife geerntet“, betont der Firmenchef des, je nach Saison, fünf bis sieben Mitarbeiter zählenden Betriebes. Er selbst hat nach dem Besuch der Landwirtschaftsschule und abgeschlossener Gärtnerlehre noch die Prüfung zum Feldgemüsebaumeister absolviert, um sich das entsprechende Fachwissen anzueignen.

Im Fall des Ludescher Betriebes bedeutet dies, dass viel mit Nützlingen gearbeitet wird und beispielsweise Hummeln die Bestäubung der Tomaten übernehmen. Auch die Einhaltung der Fruchtfolge spielt eine große Rolle. Mit gekonntem Blick schaut Paul Metzler, ob alles passt. Dann wartet schon die nächste Arbeit auf ihn. Und schon wird er wieder zum sympathischen Hansdampf.

Regionalität ist wichtiger denn je Im Frühjahr versorgt die Familie auch viele Freizeitgärtner mit Gemüsejungpflanzen und Topfkräutern, ebenfalls aus eigener Kultur. Das stärkt regionale Kreisläufe, die für die Menschen immer wichtiger werden. Auch Paul Metzler hat diese Erfahrung gemacht. „Man spürt eindeutig, dass der Trend dorthin geht. Die Leute wollen wissen, woher Produkte kommen.“ In den Wintermonaten stammen die Gemüsearten ausschließlich aus den eigenen Gewächshäusern und werden durch Lagergemüse ergänzt. Auch Ländle Christbäume werden in der Adventszeit verkauft.

Walgaustraße 118 6713 Ludesch T 05550/3334-0 metzler.paul@vcon.at el: Produkte mit Ländle Gütesieg me bäu rist Gemüse, Kartoffeln, Ch Verkauf ab Hof: 00 und 13:00 – 18:00 Uhr Montag bis Freitag 8:00 – 12: Samstag 8:00 – 13:00 Uhr ) (Christbäume ab Dezember luag 33

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Gemüse neu entdeckt

Superheld Süßkartoffel

Die Süßkartoffel gilt als eine der gesündesten und nährstoffreichsten Gemüsearten. Hauptsächlich wächs st sie in tropischen Ländern, aber auch im Ländle wird sie e angebaut und landet immer öfters auf heimischen Telle ern.

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üßkartoffeln sind gar keine Kartoffeln. Es sind zwar Knollen, die in der Erde wachsen, gehören allerdings zu den Windengewächsen. Die „normale“ Kartoffel hingegen ist ein Nachtschattengewächs. Die einzige Gemeinsamkeit scheint zu sein, dass beide ähnlich vielseitig verwendbar sind. Die Süßkartoffel, oder auch Batate, hat eine orange bis violette Schale und weißes, orange-farbiges, violettes oder rotes Fruchtfleisch. Farbe und Geschmack der Süßkartoffel erinnern eher an Kürbis. Auch Babys und Kinder lieben dieses nährstoffreiche Gemüse.

Süß und gesund – ein echtes Kraftpaket Die Süßkartoffel schmeckt aufgrund ihres hohen Zuckergehaltes überraschend süß, ist jedoch trotzdem sehr gesund, denn sie enthält relativ wenige Kalorien und ist fettarm. Zudem enthält sie viele Mineralstoffe und Vitamine.

Anbau und Lagerung Inzwischen gibt es Süßkartoffelsorten, die auch in Mitteleuropa gedeihen. Gepflanzt werden die Setzlinge erst Mitte Mai, da die Pflanze keinen Frost verträgt. Wichtig ist ein lockerer und humoser Boden. Sowohl Staunässe als auch Trockenheit müssen vermieden werden. Die Süßkartoffel sollte dunkel und trocken bei ca. 12 °C gelagert werden. Als ursprüngliche Tropenpflanze verträgt sie keine kälteren Temperaturen. „Konsumenten und Gastronomen schätzen unsere schmackhaften Süßkartoffeln, die wir bereits seit einigen Jahren mit Erfolg anbauen.“ Paul Metzler Gärtnerei Metzler, Ludesch

Ihre Färbung verdankt die Süßkartoffel sekundären Pflanzenstoffen wie etwa den Carotinoiden und Anthocyanen. Dies sind hochwirksame Antioxidantien, die über eine antientzündliche Wirkung verfügen. Durch ihren hohen Kaliumgehalt sind sie auch noch echte Stresskiller. Wie alle Gemüsesorten zählt auch die Süsskartoffel zu den basischen Lebensmitteln.

Vielseitige Verwendung

Gerne auch Schale und Blätter essen

Im Gegensatz zu „normalen“ Kartoffeln können Süßkartoffeln – beispielsweise in Stücke geschnitten – als lecker-saftiges Rohkost-Fingerfood gereicht oder, fein gerieben, als Salat zubereitet werden. In der ayurvedischen und indischen Küche wird die Batate auch gerne für Süßspeisen verwendet.

Besonders die Schale der Batate enthält die Substanz Caiapo, welche den Blutzuckerspiegel senkt und Cholesterin- und Blutwerte verbessert. Entdeckt wurde Caiapo in einer Region in Japan, wo besonders viele Süßkartoffeln verzehrt werden und Krankheiten wie Blutarmut, Bluthochdruck und Diabetes praktisch nicht existieren. Auch die Blätter der Süßkartoffelpflanze können in der Küche verwendet und wie Spinat zubereitet werden. Was kaum jemand weiß: Süßkartoffeln schmecken auch roh sehr gut – sie sind saftig und knackig wie Karotten. Nicht umsonst wurde die Süßkartoffel von den Vorarlberger Gärtnern im vergangenen Sommer zum „Gemüse des Jahres 2018“ gekürt.

Die Süßkartoffel kann grundsätzlich wie die Kartoffel zubereitet werden: Ob als Püree, Suppe, Gulasch oder Brot, in Form von Pommes Frites, in Alufolie auf dem Grill, Gnocchi oder Kartoffelpuffer – die Knolle lässt sich vielseitig einsetzen und ganz toll mit anderen Zutaten kombinieren.

#krautblog-Tipp: Ofengemüse mit Süßkartoffel Süßkartoffel, Kartoffeln, Zucchini, Kürbis, Tomaten grob würfeln. Zusammen mit Olivenöl, grob zerzupften Kräutern (z. B. Oregano, Rosmarin, Majoran) und Salz in eine Auflaufform geben und mischen. Bei 180 °C, 30 bis 45 Minuten im Ofen garen. Fertig ist das selbstgemachte Ofengemüse!

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Naschen im eigenen Garten Haben Sie schon mal eine vollreife Tomate vom Strauch gegessen? Der Geschmack ist unüberbietbar. Versuchen Sie doch mal, Gemüse selbst anzubauen. Das macht Spaß und mündet im Genuss. Wir verraten, wie es am besten gelingt. Tipps von unserem Experten für Gemüsebau: Ing. Harald Rammel Landwirtschaftskammer Vorarlberg Bereich Obst/Garten & Direktvermarktung

Fangen Sie klein an! Kein Läufer startet mit einem Marathon. Starten Sie Ihre Gartenerfahrung auf wenigen Quadratmetern Beet oder Hochbeet. Nutzt man diese Fläche clever durch mehrere Kulturen nacheinander, sind bis zu drei Ernten pro Jahr möglich. Dabei bringen Gemüsearten mit kurzer Kulturdauer raschen Erfolg.

Säen oder setzen? Am einfachsten ist es, mit vorgezogenen Setzlingen zu starten. Das kürzt die Standzeit der Pflanzen im Garten ab. Von der Pflanzung bis zum Erntebeginn vergehen ohnehin noch sieben Wochen. Alternativ dazu sät man Gemüsearten auch direkt ins Beet. Radieschen, Schnittsalat, Erbsen, Karotten etc. kommen gleich an Ort und Stelle. Sie brauchen ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen. Infos dazu findet man auf der Samentüte oder beim Gärtner.

Spannend ist die Sortenwahl Soll die Tomate rot, gelb oder doch grüngestreift sein? Groß und fleischig oder eher klein und süßlich. Soll sie buschig oder aufrecht wachsen? Auf jeden Fall soll sie möglichst robust sein, ausgezeichnet schmecken und natürlich reichlich Früchte bringen.

Radieschen, Mairüben, Kohlrabi, Salate, Rucola, Zucchini usw. ernten wir etwa zwei Monate nach dem Anbau. Spargel, Schwarzwurzel, Sprossenkohl, Lagerkraut hingegen brauchen schon ein halbes Jahr bis zur ersehnten Ernte.

Gemüse braucht gute Erde und Sonne Der Boden sollte aus guter, dunkler, humoser Gartenerde bestehen. Gegebenenfalls verbessert man ihn mit Komposterde. Für große Töpfe eignet sich ein Gemisch aus Kompost und Gartenerde bzw. hochwertige Gemüseerde vom Gärtner. Die Erde enthält Nährstoffe, die in Wasser gelöst von den Wurzeln aufgenommen werden. Wie unser Marathonläufer Energie braucht, benötigen Pflanzen Wasser und Dünger. Hier müssen wir regelmäßig für Nachschub sorgen.

BITTE BEACHTEN SIE: Viele Gemüsearten stammen aus warmen Gegenden und benötigen Schutz. Tomaten und Basilikum beispielsweise sollten nicht im Regen stehen.

Hier ist Hilfe notwendig. Für „Greenhorns“ im Gartenbeet empfehle ich kleinfruchtige Tomaten. Diese schmecken am intensivsten. Ruthje, Pepe, Aromazwergle, Lupitas, Goldtomätle usw. sind gut erprobt und ertragssicher. Großfrüchtige Sorten wie Ochsenherz verlangen wesentlich mehr Aufmerksamkeit bei Wasser- und Düngerversorgung – insbesondere, wenn sie im Topf wachsen. Einfache Pflanzen für „Gemüseneulinge“ sind Salate, Radieschen, Kohlrabi, Buschbohnen, Kürbis, Zucchini und natürlich mediterrane Kräuter.

Der beste Tipp zuletzt Gärtnern lernt man nur durchs Tun. Anlehnung bekommt man beim Profi oder bei erfahrenen Gartenfreunden – und dann einfach loslegen. Sie werden sehen, es macht riesigen Spaß! luag 35

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Land der Brenner & Moster In früheren n Zeiten galt hochprozentiger Alkohol zunächst als Medizin. Erst späterr wurde er als Genussmittel entdeckt. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Montafoner „Grisiwasser“ nach Tirol, in die Schweiz und ins Allgäu verk kauft. Aufgrund mancher „Exzesse“ wurde die Alkoholherstellung staatlich reglementiert, was sie auch heute noch ist.

D IE GE E SCH ICHTE D ES S SCHN NAPS B R E N NE ENS Die Wiege dess Schnapsbre ennens im Abendland d steh ht im m südiitaali-eniische en Salerno des 11. Jah hr hu undertss. Dort wu urde e arabissches Wisssen verrwende et, um Alko ohol als Heilm mittel zu gewin nne en. Seiit dem 17. Jahrrhun nderrt wirrd das Bre ennen von Schn napss als Gen nussmittte el im Alp penra aum prakktiiziertt. Maria Theresiaa von Österreic ch (17 717 – 17 780) führrte Regeln zur Bekkämpfu ung de es übe ermäßigen n Alkohollkonsu umss ein, die teiilw weise he eutte no och ge elte en. ED D E LB B RAN D OD E R SCH NAPS S? Edelbrrände sind d pu ure De esttillate aus Ob bstt, Trester, Most, Enzzianwurzeln etc. mit mind. 37,5 5 % vol. Alkohol.. Schn näpse sind Spirittuose en aus min nd. 33 % Ob bstde estillat, die mit prreiswertem Neutralaalkoho ol („E Ethylalkohol landwirtssch hafttliichen Ursp prun ngs“) verschnittten sind d. (lt. össterreichischem Le ebensm mittelrec cht – diese Reg gelung gibt es in and deren Staaten nichtt)

DER BRENNVORGANG Stärkehältige Ausgangsstoffe, wie z.B. Obst, Enzianwurzeln oder Wacholderbeeren werden zerkleinert und mit Hefe versetzt („Einmaischen“). Die Hefe baut Zucker und Stärke zu Alkohol um. Nach Abschluss der Gärung enthält die Maische keinen Zucker und keine Stärke mehr, dafür aber bis zu 14 % vol. Alkohol. Die Maische wird nun im Brennkessel langsam erWUSSTEN SIE DAS? hitzt, wobei die leichtflüchtigen Stoffe, wie Alkohol und Aromen, verdampfen. Der Dampf wird durch Für ein Kühlrohr geleitet, wo er zu Flüssigkeit konden1 Liter Birnenbrand siert und aufgefangen wird. Dieses hochprozenbraucht man ca. tige Destillat wird durch Zugabe von Trinkwasser 20 Kilo Birnen. auf die gewünschte Trinkstärke von ca. 40 % vol. Alkohol verdünnt.

WER DARF EIGENTLICH BRENNEN? Das Monopol zur Alkoholherstellung obliegt dem Staat, welcher Brennrechte vergibt und für jeden Liter erzeugten Alkohol Steuern einnimmt. Gewerbliche Brennereien (z.B. Freihof, Prinz usw.) dürfen ... ... unbegrenzt Alkohol erzeugen und zahlen den vollen Steuersatz. ... Ausgangsstoffe beliebig zu- und Destillate beliebig verkaufen. Bürger/-innen dürfen ... ... heimische Obstarten aus Eigenanbau oder z.B. selbst gesammelte Waldbeeren in einem genehmigten eigenen Brenngerät oder einer fahrbaren Brennerei destillieren. ... max. 200 Liter Alkohol pro Jahr erzeugen, davon 100 Liter zum stark ermäßigten Steuersatz (54 %) – als sogenannte Abfindungsbrenner. ... Brände nur an Endverbraucher und Gastronomie im Inland verkaufen. Manche Bauernhöfe haben noch das alte 300 Liter-Brennrecht und dürfen ... ... max. 400 Liter Alkohol pro Jahr erzeugen, davon 300 Liter zum stark ermäßigten Steuersatz (54 %).

WUSSTEN SIE DAS? Für

1 Liter Apfelsaft oder -most braucht man ca.

1,3 Kilo Äpfel.

WAS MACHT DEN LIKÖR ZUM LIKÖR?? Liköre bestehen aus ... ... einer Alkoholkomponente: eigene Destillate oder Neutralalkohol ... einer Aromakomponente: z. B. Kräuter, Obstsäfte, Eier, Sahne u.v.m. ... einer Zuckerkomponente: meist Haushaltszucker oder z.B. Honig Liköre enthalten ... ... mind. 15 % vol. Alkohol und ... mind. 100 g Zucker pro Liter

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Die Vorarlberger Landesprämierung für Edelbrände, Liköre, Moste, Fruchtsäfte und Essige

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DIE SIEGER AUF EINEN BLICK Brenner des Jahres 2019

Moster des Jahres 2019

Werner Alge, Lustenau Christoph Mair, Meiningen Gottfried Summer, Klaus

Monika Ebenhoch, Röthis Peter Speckle, Feldkirch

Die Broschüre gibt es kostenlos bei der Landwirtschaftskammer Vorarlberg oder auf www.laendle.at/obstveredelung

Obstbörse Vorarlberg www.ogv.at

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WAS MACHE ICH MIT DEM ÜBRIGEN OBST AUS MEINEM GARTEN? Viele Mostereien kaufen Obst aus heimischen Gärten oder pressen dieses zu Saft, den man dann wieder mitnehmen kann. Eine Liste dieser Mostereien kann bei der Landwirtschaftskammer, Bereich Obst/Garten & Direktvermarktung angefordert werden. T 05574/400-232 oder obst-garten@lk-vbg.at 26 Obst- und Gartenbauvereine beteiligen sich an der jährlichen Obstbörse Vorarlberg. Hier können Sie Obst anbieten oder Obst kaufen. Die aktuelle Liste wird im Herbst auf www.ogv.at veröffentlicht. luag 37

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Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg | Fotos: ©Karin Steurer

Ein Tag auf der Alpe hautnah erleben 21. Juli 2019 Alpe Nova in St.Gallenkirch 15. August 2019 Alpe Rona in Bürserberg 25. August 2019 Alpe Stafel in Fontanella

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Alle interessierten Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, viel Wissenswertes über die Alpwirtschaft in Vorarlberg zu erfahren. Beim Erlebnispfad „Vom Gräs zum Käs“ erfahren Jung und Alt den Tagesablauf eines Älplers, wie Kuh Rosalinde aus Gras Milch macht, was Alptiere auf der Alpweide fressen und wie Käse produziert wird. Alpmesse, Vorstellung der Alpe und der Alpwirtschaft in Vorarlberg sowie Bewirtung mit regionalen Produkten erwarten die Besucherinnen und Besucher auf den Alpen. Mit einem „Tag der Alpe“ rückt das Land Vorarlberg im Rahmen der Landwirtschaftsstrategie 2020 «Landwirt.schafft.Leben», die engagierte Arbeit der Alpverantwortlichen und Alpbewirtschafter in den Mittelpunkt. Weitere Informationen: www.vorarlberg.at/alpwirtschaft

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Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg | Fotos: ©Karin Steurer

FEST 15.06.2019 Die D ie Neustadt Neustadt FELDKIRCH 10:00 – 14:00 Uhr

Wir schauen aufs Ganze Die Biobäuerinnen & Biobauern

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Schnelle Küche mit besonderem Ambiente

Von: Dietmar Hofer

In der Cucina Fabbrica in Wolfurt wurde das SB-Konzept völlig neu interpretiert. Das Ergebnis – köstliche Pizza & Pasta – kann sich sehen und vor allem schmecken lassen.

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ie Mittagszeit nähert sich und damit macht sich auch der Hunger langsam breit. „Wo soll es denn heute hingegen“, meint meine Kollegin und nach einem kurzen Überlegen fällt die Wahl auf das Cucina Fabbrica in Wolfurt. Korrekterweise müsste es ja die Cucina Fabbrica heißen, denn auf Italienisch übersetzt bedeutet die Wortkombination schlicht und einfach „Küchenfabrik“. Aber selbstverständlich werden in dem vis-a-vis der Hohen Brücke befindlichen Lokal keine Küchen hergestellt, sondern vielmehr italienisches Essen zubereitet. Und zwar nach einem ganz besondern SB-Konzept. Es garantiert zwar schnelle Küche, aber ohne den Umstand, dass man in der Schlange stehend, vor den metallenen Warmhaltebehältnissen, sich sein Essen schöpft. „Unser Konzept beruht vielmehr darauf, dass der Gast an der Theke bestellt, bezahlt und dann einen Pager erhält, der aufleuchtet und klingelt, wenn sein Essen frisch zubereitet abholbereit ist“, erklärt Martin Stöckler, der das Lokal im September 2018 eröffnet hat. Der 37-jährige ausgebildete Koch und Geschäftsführer der Ländle Gastronomie hat es nach seinen Ideen umgesetzt. Schon beim Eintreten

zeigt sich, dass sich das Ambiente tatsächlich wesentlich vom Kantinenküchenflair unterscheidet. Das ganze Lokal ist lieblich eingerichtet, das Speiseangebot übersichtlich auf Tafeln zu finden und in den hohen Räumen schallt es, dank einer speziellen Isolierung an den Wänden, überhaupt nicht. Und selbst als sich zu Mittag die Räumlichkeiten immer mehr füllen, fühlt man sich alles andere, als in einem Bahnhofsrestaurant sitzend.

Hochwertige Lebensmittel aus Vorarlberg Hier drin ist tatsächlich gut Kirschen essen, wie ein altes Sprichwort sagt. Nun, Kirschen werden es aber ganz sicher nicht werden, Nudeln und Pizza hingegen schon. Für mich darf‘s die „Cucina Fabbrica“ sein. Nein nicht die ganze Küche, obwohl es beim Blick in die Speisekarte schon reizvoll wäre, alles einmal durchzuprobieren. Vielmehr ist die „Cucina Fabbrica“ die Spezialität des Hauses. Eine lecker ausschauende Pizza mit Tomaten, Bio-Bergkäse, Vorarlberger Speck und Zwiebeln. Der besondere Mehrwert offenbart sich auch darin, dass die Zutaten von regionalen Partnern stammen. „Für gutes Essen braucht es hochwertige Lebensmittel“, heißt dann auch die Philosophie von Martin Stöckler. So stammt die Wurst etwa von der Ländle Metzg

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Klopfer aus Lauterach und das Rind-, Kalb- und Schweinefleisch von Vorarlberger Partnerbetrieben. „Nur das, was es bei uns nicht gibt, wird aus Italien bezogen“, sagt Martin Stöckler und nennt die frischen Oliven als Beispiel.

Der frische Spargel duftet herrlich. Aber auch meine Pizza schaut verführerisch aus. Sie wartet direkt darauf, stückweise verspeist zu werden. Und das geschieht in der Folge auch. Frauen lassen sich da offenbar etwas länger Zeit. Wahrscheinlich, weil sie die größeren Genießerinnen als wir Männer sind – vor allem dann, wenn es um den Nachtisch geht. Ein Tipp: Hier gibt es auch Eis der Wolfurter Manufaktur Kolibri. Aber wie heißt es so schön: Beim Essen kommen die Leute zusammen. Vom „Blaumann“ bis hin zum schicken Anzugträger ist hier drin jeder anzutreffen.

Meine Kollegin hat sich derweil für Spargelnudeln mit Pilzen entschieden. Denn neben den fixen Gerichten auf der Menükarte gibt es zusätzlich ein wechselndes Angebot. Jeden Mittwoch beispielsweise ist „Lasagne-Tag“, mit Sauce Bolognese aus Bio-Rind und Kalbfleisch. Und seit Mai gibt es als leichte Alternative zur Pasta die „Zoodles“ – „Nudeln“ die, anstatt aus Getreide, zu 100 Prozent aus Zucchini bestehen. Low carb und glutenfrei.

Offene Küche Um den größten Hunger fürs Erste zu stillen, gibt es die Tagessuppe (oder wahlweise auch einen gemischten Beilagensalat) gleich vorweg. Während man sich ihr genüsslich hingibt, wird in der offenen Küche an allen Ecken und Enden auf Hochtouren gearbeitet. Wer will, kann bei den einzelnen Handgriffen zuschauen. Hier gibt es keine Geheimnisse, alles läuft transparent ab. Frischer geht‘s nicht.

Am Abend à la Carte Übrigens ist die Cucina Fabbrica nicht nur zu Mittags eine Empfehlung wert. Die Räumlichkeiten, die mittels Vorhang auch abgetrennt werden können, eignen sich hervorragend für kleinere und größere Feste. Am Freitag und Samstag kann dort auch am Abend gegessen werden. Aber dazu muss sich bei mir und meiner Kollegin erst wieder der Hunger einstellen. Ganz nach dem Motto: Nach dem Essen ist vor dem Essen.

6922 Wolfurt, Konrad-Doppe lmayr-Straße 15 T 0664/882 507 31, info@c ucinafabbrica.at www.cucinafabbrica.at • • • •

An den Tischen machen sich die Pager bemerkbar. Ein Zeichen, dass der Hauptgang fertig ist und an der Theke abgeholt werden kann. Auch bei uns „klingelt“ es nach rund zehn Minuten. Wie vom Pawlowschen Reflex gepackt, springe ich auf und ich spüre wie mir das Wasser im Mund zusammenläuft. Als Kavalier und Gentleman nehme ich auch das Essen für meine Kollegin mit.

Mittagsmenüs Freitag und Samstag Abend Speisen à la Carte Speisen-Abholung während der Öffnungszeiten Räumlichkeiten für Firmenfeier n, Geburtstage usw.

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8:0 0 – 14:00 Uhr Freitag 11:00 – 22:00 Uhr Samstag 17:00 – 22:00 Uhr Sonn- und Feiertage geschlo ssen.

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p p i t s g u l f s Au

Rund um den Spullersee Das Lechquellengebirge ist ein beliebtes Wandergebiet.

SPU LLE RSE E RU NDWAN DE RWEG Gemütliche Wanderung Gehzeit: ca. 2,5 Stunden Für Familien gut geeignet. Erst geht es mit dem Wanderbus zum Spullersee. Von der Bushaltestelle am Spullersee dem Fuhrweg entlang rund um den See bis zur südlichen Staumauer, diese überqueren und weiter bergan bis zur Ravensburger Hütte. Genießen Sie den wunderbaren Rundumblick und Ausblick ins Klostertal. Nach einer Einkehr gehen Sie entweder denselben Weg zurück oder Sie folgen dem Fußweg auf der anderen Seeseite zurück bis zur nördlichen Staumauer. Überqueren Sie die Staumauer bis zur Bushaltestelle und eventuell weiter talauswärts Richtung Lech. ca. 5,5 Kilometer, 300 Höhenmeter

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urch die Erschließung des großen Wandergebietes mit dem Wanderbus von Lech können viele individuelle Wanderrouten ausgewählt werden. Der Start ist also in Lech: zu Fuß, mit dem Bike oder mit dem Wanderbus. Auf der Strecke gibt es mehrere Einkehrmöglichkeiten, eine davon ist die Alpe Dalaaser Staffel unterhalb des Spullersees.

Rast auf der Alpe Dalaaser Staffel Am Ende des Zugertales, kurz vor dem Spullersee, liegt die Alpe „Dalaaser Staffel“. Hier verbringen ca. 100 Kühe den Sommer, schon 15 Jahre betreut von der Familie Kohler aus Dornbirn und ihrem Team. Eine gute Möglichkeit für Wanderer und Biker, eine Rast einzulegen und die frischen Alpprodukte zu kosten. Hier gibt es auch die Fischerkarte für den Spullersee.

Fotos: Alpe Dalaaser Staffel

Cornelia und Christian Kohler mit ihrem Team freuen sich über viele Gäste der Alpe Dalaaser Staffel während der Alpsaison von Mitte/Ende Juni bis Anfang September.

M IT DE M MOU NTAI N B I KE ÜB ER S STI E R LOCHJOCH Eine lange Mountainbike-Tour, die in Zug bei der Mautstraße beginnt. Folgen Sie der asphaltierten Straße am Gasthaus Älpele vorbei bis zur Straßengabelung. Hier geht es links bergauf an der Alpe Dalaaser Staffel vorbei bis zur Staumauer des Spullersees. Auf einer Schotterpiste umrunden Sie den See über die südseitige Staumauer, ab hier steigt der Weg in Richtung Ravensburger Hütte an. Nach der Ravensburger Hütte überqueren Sie links den Bach über eine Steinbrücke an der Alpe Brazer Staffel. Weiter geht‘s berauf bis zum Stierlochjoch (2.009 m). Ab hier geht es über Serpentinen hinunter zur Stierlochalpe. Folgen Sie dem Alpweg abwärts Richtung Zug. Beim Fischteich treffen Sie auf eine asphaltierte Straße. Bis zum Spullersee kann die Tour auch mit dem Rennrad bzw. Straßenfahrrad oder E-Bike befahren werden. Strecke: 25,5 km 1.000 Höhenmeter Lange, aber moderate Mountainbike-Tour mit traumhaften Ausblicken und vielen Einkehrmöglichkeiten.

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Termine im Ländle M IL LCH--G LÜ Ü C KSR RAD AN LÄ ÄSS LICH H DE ES WE LT TM IL LC HTA AG ES Bludenz: Samstag, 1. Juni, Wochenmarkt (Nepomukbrunnen) Hohenems: Donnerstag, 6. Juni, Wochenmarkt (Schlossplatz) Feldkirch: Samstag, 8. Juni, Bauernmarkt (Sparkassenplatz) VO O RAR LB B E RG G E R U MWE LT WO C H E 5. bis 16. Jun ni – www.um mwelttv.aat//um mwelltwoc che e Was Unkra aut alles s kan nn – D IY Y Krä äuterrwerrksta att 5. Ju uni,, 18:00 0 bis 20 0:0 00 Uh hr 6. Juni, 13:4 45 bis 16 6:30 Stt. Arb bog gasst, Mon ntfo orttstrrassse e 88, Göttziis, Anme eldun ng:: willkom mmen@ @arb bogasst.aat EU U R 10 0,– plus Mate erialkkosten n Ze ero o Wastt Pic ckn nic ck 7. Juni, 11:0 00 bis 14 4:00 Uhr, Schääfle-G Garte en, S atteiins, Teilna ahme kosstenlo os Pllastik kfreii Sta ammtisch h 11 1. Jun ni, 19 9:3 30 bis 21:30 0 Uhr, dre eierle ei Bio olade en, Krreu uzsstraaße e 2, Wolfurtt An nmeld dung g: info o@drreierllei-wolfurtt.a at, Teilna ahme e kosstenlo os Zu u gut fürr die To onne e – Res ste eküc che e de Lu uxe mitt Sig grid d Gassse er 15 5. Jun ni, 11 1:00 bis 15:00 0 Uhrr, Rest aurrant Kultu urhau us, Raathau usplaatz 1,, Dorrnbirn n An nmeld dung g: info o@offfene er-kkue ehlsc chrran nk.a at, Prreis pro o Perrso on: EUR R 35,,– AR R B OGAS ST WI R D Z UM M KRÄUTE R M E KKA 13 3. biss 15. Ju uni,, Ju ugen nd-- un nd Bild dun ngsshaauss St. Arrbo ogast in n Götzss Tre effen n von Kräu utere expertten mit ho ochkaarätig gen Referrente en zum m Th hema „ttrad dition nelle euro opäissche Heilkkunde e“ Vo ortrräg ge,, Naturkkossmettik--Rührw werkkstt attt, reg gionaale Sllow w-F Food d-K Küc che u.v..m. Krräuterrt age eticke et EU U R 22 20,– –, Tag gestic cket für Frreitag g ode er Saamstaag (in nkl. Donn nerstaag Ab bend d) E U R 12 20,– An nmeld dung g: arb bog gasst@k atth-kkirc che-vvorarrlberg g.aat oder T 0552 23/62 2 501-82 28 BII O-F FE ST VON N BII O AU STR IA Vora arlbe erg und den Vora arlbe erger Bio obäu uerin nnen n und d Bio obau uern 15 5. Jun ni,, 10 0:0 00 biss 14:00 0 Uhr,, Neusstaadt, Feld dkiirch TA AG D E R ALP PE 21. Juli – Alpe Nova in St. Gallenkirch 15. August – Alpe Rona in Bürserberg 25. August – Alpe Staffel in Fontanella

Wissenswertes über die Alpwirtschaft, Alpmesse, vielseitiges Rahmenprogramm für Jung und Alt (z. B. vom Gräs zum Käs), mit Bewirtung Nähere Infos unter www.vorarlberg.at/alpwirtschaft

Impressum Redaktion: Bernhard Ammann, Andrea Blum, Sabine Hagspiel, Dietmar Hofer, Ulrich Höfert, Harald Rammel, Armin Schwendinger, Marcel Strauß, Martin Wagner; Layout: Sabine Hagspiel; Bildbearbeitung: Christoph Pallinger; Bildnachweis: Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, LK Vorarlberg, Ludwig Berchtold, Eva Fischer, gettyimages, Alexander Heer, Michael Gunz, INBILD / Pailer Anna, iStock, Christian Kerber, Christoph Pallinger, Harald Rammel, Vorarlberg Milch, Ivo Vögel Fotografie, Matthias Weißengruber & Partner.

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