05/2017 | Ausgabe N째 2
Milch im L채ndle Gem체sesaison startet Naturkosmetik mit Milch Umweltwoche Darmgesundheit Unsere Land- und Forstwirtschaft. Wertvoll f체rs Land.
Der Alpsommer naht
N° 2 | 05/2017
Inhalt
AUSGEZEICHNET Meistersenn Thomas Kaufmann von der Dorfsennerei Schlins über die Kunst des Käsesennens. Seite 10
Milchland Vorarlberg Milch im Ländle In der Vorarlberger Landwirtschaft dominieren kleine Familienbetriebe. Vor allem hochwertige Käsespezialitäten halten den Milchpreis stabil.
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Limo kostet mehr als Milch Wie viel Arbeit in der Produktion des naturnahen Lebensmittels Milch steckt, zeigt der Alltag der Familie Liepert aus Dalaas.
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Die Kunst, Löcher in den Käse zu bringen Wie das funktioniert, weiß Meistersenn Thomas Kaufmann von der Dorfsennerei Schlins.
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Qualität verdient immer die Eins Bei der Sennerei Schnifis setzt man auf Innovationen, um neue Erfolgsgeschichten zu schreiben.
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Sennerei Hittisau Der Hittisauer Bergkäse eröffnete dem einstigen Emmentaler-Betrieb ungeahnte Absatzchancen.
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Käsebestellung online Die herzhaften Käsespezialitäten der Bergkäserei Schoppernau können jetzt auch über den neuen Online-Shop bestellt werden.
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Sennereiladen Lustenau Alpenkäse Bregenzerwald betreibt jetzt auch einen Sennereiladen im Zentrum von Lustenau.
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Milch-Glücksrad on Tour Anlässlich des Weltmilchtages gibt es Körbe mit Produkten der Vorarlberg Milch zu gewinnen.
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Produkte von der Ziege Rainer und Manuela Held produzieren auf ihrem Hof in Schwarzenberg allerlei von der Ziege.
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Schafmilch wird von Allergikern geschätzt Vor 14 Jahren beschlossen Thomas und Brigitte Gmeiner aus Bizau von Kühen auf Schafe umzustellen. Heute hat ihre Herde 56 Muttertiere.
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Milch – am besten von Bio-Kühen Wussten Sie, dass die Haltung der Rinder Auswirkungen auf die Inhaltsstoffe der Milch hat?
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Auch Kartoffelbauer Thomas Bischof ist mit seinen Flächen an der Grenze. Seite 20
M I LCH-G LÜCKS RAD ON TOU R
Landwirtschaft Schule am Bauernhof Bei Lehrausgängen bekommen Schüler/-innen Einblicke in das Leben auf einem Bauernhof.
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Im Portrait Jutta Maissen ist Bäuerin auf dem Gutshof Maldina mit einer Hand für kreatives Schreiben.
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Z U WE N IG ACKE R BÖD E N
Gewinnen Sie einen Korb voller Milchprodukte. Seite 17
Optimistisch – trotz bewegter Zeiten. Das ist das Ergebnis einer Befragung unter Vorarlberger Bäuerinnen und Bauern durch das Marktforschungsunternehmen KeyQUEST.
Leben mit der Natur D
ie letzten Wochen haben uns deutlich vor Augen geführt, dass der Arbeitsplatz Bauernhof Arbeiten in und mit der Natur bedeutet. Die widrigen Wetterverhältnisse haben vor allem den Obst- und Gemüsebauern schwer zugesetzt. Ein, zwei Nächte mit heftigem Frost im April haben ganze Ernten zerstört und Betriebe in finanzielle Nöte gebracht. Während im Obstbau vielerorts von einem Totalausfall gesprochen werden muss, kann man im Gemüsebau mit zusätzlichem Zeit- und Geldaufwand neu anpflanzen. Was den betroffenen Betrieben in dieser schwierigen Zeit besonders gut getan hat, ist die gelebte Solidariät von Konsumenten und Partnern, wie wir aus vielen Rückmeldungen erfahren durften. Es zeigt, dass die heimischen Konsumenten, allen Unkenrufen zum Trotz, wissen, dass unsere regionalen Lebensmittel zum Besten und Natürlichsten gehören, was die Landwirtschaft zu bieten hat. Natürlich kann man Qualität immer weiter verbessern, und genau das tun unsere Bauernfamilien in der betrieblichen Entwicklung. Mit der Wirtschaftlichkeit stehen Tierwohl und nachhaltiger Umgang mit der Natur als Teil des Betriebskonzeptes ganz oben. Genau das ermöglicht die Qualität, die 2016 durch über 100 nationale und internationale Gold- und Silbermedaillen allein im Käsebereich untermauert wird. Dazu trägt auch die Alpwirtschaft bei, wo in diesen Tagen die Tiere aufgetrieben werden. Diese Drei-Stufen-Wirtschaft vom Tal über die Vor- und Maisäße bis in die Alpen, ist für unsere Landwirtschaft unverzichtbar. Dass dabei auch gepflegte Landschaften für Freizeit und Tourismus erhalten werden, ist nicht nur ein erfreulicher „Nebeneffekt“, sondern auch Grundlage für unsere Freizeitund Tourismuswirtschaft. Mit dem EU-geschützten Alpkäse und dem Montafoner Sura Kees ist es überdies gelungen, Spezialitäten zu schaffen, die weit über die Grenzen hinaus geschätzt werden. Ich wünsche allen Älplerinnen und Älplern und ihren Tieren einen guten Alpsommer und eine gute Heimkehr im Herbst und lade alle Wanderund Bergfreunde ein, unser Alpen zu besuchen und die einmalige Natur zu genießen – im Vertrauen, dass unsere Natur in guten Händen ist.
Josef Moosbrugger Präsident der Landwirtschaftskammer Vorarlberg
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Regionale Produkte Grillsaison Die Ländle Metzger starten mit einer Überraschungsaktion in die Grillsaison.
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Für mehr Regionalität fehlt der Boden Auch Kartoffelbauer Thomas Bischof ist mit seinen Flächen an der Grenze. Einst jedoch war Ludesch eine Hochburg des Kartoffelanbaus.
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Das Geheimnis des grünen Daumens Die Gärtnerei Angeloff in Rankweil produziert Pflanzen und Kräuter mit Ländle Gütesiegel.
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Immer gesundes Gemüse zu Hause Die Ländle Gemüsekiste bringt zertifiziertes Ländle Gemüse direkt vor die Haustür.
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Ländle Gemüse aus Koblach Jürgen Meusburger setzt auf regionalen Zusammenhalt und eine breite Sortimentspalette.
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Ab auf den Grill Ob Bio-Tomahawk oder Bio-Rindersteaks – einfach Bio-Grillpakete online bestellen.
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Edles aus Vorarlberger Obst Alle Sieger der Vorarlberger Landesprämierung für Brände, Liköre, Moste, Säfte und Essige auf einen Blick.
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Gesundheit Die menschliche Darmflora Heilpraktiker René Gräber über den richtigen Umgang mit lebensnotwendigen Darmbakterien.
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Naturkosmetik Schon Kleopatra und Sisi wussten um die hautpflegenden Eigenschaften von Milch.
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Aktuell Vorarlberger Umweltwoche Über 70 Veranstaltungen geben einen Einblick, was Vorarlberg für die Umwelt tut.
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Wandertipp Niedere-Baumgarten: vielseitige Wanderwege und kulinarische Einkehrmöglichkeiten.
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Termine Interessante Veranstaltungen zu den Themen Landwirtschaft und regionale Lebensmittel.
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www.laendle.at
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www.vmilch.at
Mein Länddle. Meine Milch.
Kevin Micheli, Kochweltmeister aus Vorarlberg
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Start in die Grillsaison mit den Ländle Metzgern Spätestens im Juni heizen Grillliebhaber zu Hause kräftig ein. Zum Start der Grillhochsaison gibt es in den acht Ländle Metzg Betrieben für Feinschmecker eine Besonderheit: Beim Kauf von Grillfleisch und Grillwürsten um EUR 60,– erhalten Sie eine Überraschung im Wert von EUR 8,–.
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as Wichtigste beim Grillen ist das, was auf dem Grill drauf liegt. Dabei spielt es eigentlich keine Rolle, wo gegrillt wird. Die richtigen Zutaten schmecken immer, egal ob am kleinen Lagerfeuer oder in einem teuren Smoker. Davon sind auch die acht Ländle Metzger überzeugt. „Ein gemütlicher Abend am Grill ist wie ein Kurzurlaub. Hier kann ich mich innerhalb kürzester Zeit entspannen“, berichtet Konrad Dür von
der Ländle Metzg Dür in Hohenweiler. „Egal ob wir nur eine Wurst grillen oder eine richtig große Grillparty veranstalten, das Wichtigste für mich ist die Qualität der gegrillten Speisen und deren Herkunft. Wenn ich weiß, woher mein Fleisch und meine Wurst kommen und dass das Tier keine langen, anstrengenden Transportwege hinter sich hat, dann schmeckt es mir und meinen Gästen gleich doppelt so gut. Gleichzeitig kann ich damit den Erhalt unserer wunderschönen Natur unterstützen“, ist Konrad Dür überzeugt. „Schließlich sind wir Ländle Metzger wichtige Partner der heimischen Bauern.“
Überraschung sichern Überzeugen Sie sich selbst und kaufen Sie für Ihre nächste Grillparty im wahrsten Sinne des Wortes „ein Stück Ländle“. Als Besonderheit erhalten Sie bei einem Einkauf von Grillspezialitäten im Wert von über EUR 60,– eine Überraschung im Wert von EUR 8,–. Aber Achtung: Diese Aktion gibt’s nur von 1. bis 30. Juni 2017 bei den acht Ländle Metzg Betrieben!
Im Juni für EUR 60,--
Grillspezialitäten G ill i li ä
kaufen und
Überraschungg erhalten
Bei Einkauf von Grillgut im Wert von EUR 60,-- und mehr; von 1. bis 30. Juni 2017; solange der Vorrat reicht.
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Milch im Ländle
Die Landwirtschaft in Vorarlberg ist klein strukturiert. Selbst die Betriebe, die im Ländle als groß gelten (über 60 Milchkühe plus Jungvieh), fallen im internationalen Vergleich in die Kategorie Klein- bzw. Kleinstbetriebe.
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n Vorarlberg werden im landwirtschaftlichen Hauptproduktionszweig Milch, 25.311 Milchkühe gehalten. Von Außenstehenden wird nicht selten kritisiert, dass die Produktion von Milch in Vorarlberg so stark ausgebaut ist. Aber allein schon der Vergleich mit Restösterreich zeigt, dass Vorarlberg mit seinem Tierbestand vor Burgenland (ca. 4.000 Milchkühe) auf dem vorletzten Platz landet und weit hinter Oberösterreich (ca. 166.000 Milchkühe) liegt. In Bayern werden vergleichsweise ca. 1,2 Millionen Milchkühe gehalten.
Viele kleine Familienbetriebe In der Vorrarlberger Landwirtschaft dominieren kleine Familienbetriebe. Von den insgesamt ca. 3.60 00 landwirtschaftlichen Betrieben halten rund 1.250 Betriebe im Schnitt 20 Milchküh he plus Jungvieh.
Nur gesunde Tiere bringen gute Leistung Die Milchleistung im Ländle liegt durchsschnittlich bei ca. 7.300 Liter Milch pro Kuh und Jahr. Eine gute Milchleistung ist wic chtig für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Ba auern. Es gibt im Ländle auch Kühe, die je nach Ra asse (meist Holstein) und Fütterung über 10.000 Literr Jahresleistung haben. Jedoch nur gesunde d und d fruchtbare f htb Tiere T mit guter Fütterung können derartige Leistungen erbringen.
Kraftfutter in der Milchviehhaltung besteht vorwiegend aus Nebenprodukten Eine Kuh kann täglich zwischen zehn und 25 Kilogramm Trockenmasluag 6
se (Futter ohne Wassergehalt) an Futter fressen. Die geringste Futteraufnahme findet zum Zeitpunkt des Abkalbens statt. Die größte Menge an Futter vertilgt die Kuh ca. 60 bis 100 Tage nach dem Abkalben. Je nach Haltungs- und Fütterungsart (bio oder konventionell sowie nochmals unterschieden in Heumilch- oder Silagefütterung) gibt es Richtlinien, wie hoch der Anteil von Ergänzungsfutter an der Jahresration Trockenmasse sein darf. Zwischen 70 und 85 Prozent liegt der Anteil an Grund- bzw. Raufuttermittel. Zu diesem Futter gehören Gras und Heu für alle Milcharten sowie Mais- und Grassilage bei Silagefütterung. Zum Ergänzungsfutter, auch Kraftfutter genannt, gehören Vollgetreide wie Gerste, Weizen, Mais und Nebenprodukte der Getreideverarbeitung und Lebensmittelerzeugung (z.B. Kleie aus Mehlproduktion, Trockenschnitzel aus Zuckerproduktion, Biertreber und Rapsschrot). Neben Salz wird Kühen auch Mineralfutter angeboten. Im Mineralfutter sind die wichtigsten Spuren- und Mengenelemente sowie Vitamine enthalten. Je nach Wassergehalt im Futter nimmt eine Milchkuh zudem pro Tag zwischen 60 und 140 Liter Wasser zu sich.
Gentechnikfreie Futtermittel aus Europa Vorarlberg nimmt bei gentechnikfreier Fütterung von Milchkühen seit jeher eine Vorreiterrolle ein. Bereits im Jahr 2006 stellten die Landwirte, welche an milchverarbeitende Betriebe im Ländle liefern, auf eine gentechnikfreie Fütterung um. Seit 2016 wird sogar komplett auf Soja aus Übersee verzichtet.
Heumilch ist die Basis für Bergkäse 70 Prozent der in Vorarlberg erzeugten Milch ist Heumilch. Diese Heumilch wird sowohl in konventioneller, als auch in Bio Qualität
hergestellt. Im internationalen Vergleich ist der Anteil an n Heumilch gering. Sie ist nämlich viel aaufwändiger (Trocknen von Gras zu Heu für die Winterfütterung und d damit verbundener Lagerflächenb bedarf, Wetterrisiko) und daher für Großbetriebe eher ungeeignet. Heumilch ist die Grundlage für die Produktion des beliebten V Vorarlberger Alp- und Bergkäses. D Denn silofreie Heumilch hat einen seh hr geringen Gehalt der in der Käserei gefürchteten Clostridien Sporen, auch Bu uttersäurebazillen genannt. Daher kann Heumillch direkt ohne Behandlung g und Zusätze verkäst werden.
Wertschöpfungssteig gerung durch Käseerzeugung Vor allem die hochwertigen Käsesspezialitäten halten in Vorarlberg de en Milchpreis stabil. In der Käsepro-duktion wird für die Landwirte und deren genossenschaftlich organisierten, milchverarbeitenden Betriebe am meisten Wertschöpfung generiert. Von den 150 Millionen Kilogramm Milch, die pro Jahr in Vorarlberg verarbeitet werden, gehen 125 Millio-nen Kilogramm, also 80 Prozent, in die Käseerzeugung (inkl. Frischkä äse, Topfen und Gainer). Die Eigenvversorgung bei Käse liegt in Vorarlberg g bei 147 Prozent. Die Versorgung an Trinkkmilch, Butter etc. liegt deutlich unter 100 Prozent. Da beim Käse die höchste Wertschöpfung für die Milch erreichbar und die Nachfrage im Ländle und auch in Deutschland nach Vorarlberger Hartkäse groß ist, positioniert sich die Vorarlberger Milchverarbeitung dementsprechend auf dem Markt.
Die Drei-Stufen-Wirtschaft und das Alpschwein Vorarlberg ist ein Bergland und es fehlen ausgedehnte Flächen zum Ackerbau und so hat sich die weltweit einzigartige Drei-Stufen nMilchwirtschaft mit Talb betrieb, Vorsäß und Alpe entwickelt. Im Frühling werd den ca. 40 Prozent der Kühe im Ländle auf das Vorsäß gebracht. Dass Vorsäß liegt in der Regel g auf ca. 1.000 Meter Seehöhe Seehöhe. Dort grasen die Tiere einig ge Wochen und die Milch wird weiterhin in die Mo olkerei geliefert und dort verarbeitet. Anfang Jun ni, wenn das Vorsäß abgegrast ist, wird derr Viehbestand auf die Alpe gebracht. Auf d der Alpe werden die Kühe dann 70 bis 120 Tage gehalten. Von über 500 Alpen im Land sind 120 Sennalpen. D Die Milch wird direkt auf der Alpe zu B Berg- bzw. Alpkäse verarbeitet. Als Nebenprodukt der Käseherstellung fällt Molke an – rund 90 Liter p pro 100 kg Alpmilch. Um die Molkke zu verwerten, werden Schweine ge ehalten. Schweine sind auf der Alpe die ideale Ergänzung zu den Kühen. Mit diese er Weiterverwertung der Molke wird der Kreiislauf umweltschonend und sinnvoll geschlosse en. Gleichzeitig wird dadurch der Alpbetrieb rentabler.
Viel diskutiertes Kraftfutter auf den Alpen Auf der Alpe ist der Energieverbrauch der Kuh größer, da sie viel Bewegung hat. Dadurch fließt weniger Energie in die Milchleistung. Wird die Kuh im Tal zusätzlich mit Ergänzungsfutter, sprich Kraftfutter gefüttert, muss diese Fütterung auf der Alpe beibehalten werden. Denn der höhere Energiebedarf auf der Alpe und die geringere Kalorienzufuhr wären schädlich für die Tiergesundheit.
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Ländle Rahmkäse mit Ländle Heumilch mit dem Ländle Rahmkäse erweitert die Vorarlberg Milch ihr Käsesortiment! Ländle Rahmkäse – mild und fein im Geschmack. Der Ländle Rahmkäse wird aus bester, frischer Heumilch hergestellt und auf traditionelle, handwerkliche Art und Weise gereift und gepflegt. Der Ländle Rahmkäse reift fünf Wochen im Naturkeller. Eine feine, buttrige Note mit angenehmem Zitronenaroma umschmeichelt beim Ländle Rahmkäse die Nase. Der Teig zeichnet sich durch seine cremige und rahmige Konsistenz aus. Am Gaumen hinterlässt er schmelzend und zerfließend einen feinen „Buttermilchtouch“. Wie alle Vorarlberg Milch Produkte ist natürlich auch der Ländle Rahmkäse mit dem Ländle Gütesiegel und dem AMA-Gütesiegel ausgezeichnet, d.h. höchste Qualität und 100 Prozent Vorarlberg.
Ländle Heumilch
Vorarlberg Milc h eGen Helga Stark E helga.stark@ vmilch.at www.vmilch.at
Die Herstellung von Heumilch ist die ursprünglichste Form der Milchgewinnung und an den Lauf der Jahreszeiten angepasst. Den Sommer verbringen Heumilchkühe auf den heimischen Weiden und Almen, wo sie – neben frischer Luft und klarem Wasser – jede Menge saftiger Kräuter und Gräser genießen können. Auch im Winter wird ihnen Futter von höchster Qualität geboten: Sie werden mit sonnengetrocknetem Heu versorgt. Als Ergänzung erhalten sie mineralstoffreichen Getreideschrot.
Heumilch ist eine „garantiert traditionelle Spezialität“ Die besondere Wirtschaftsweise der Heuwirtschaft wurde auch mit dem EU-Gütesiegel g.t.S. – garantiert traditionelle Spezialität – ausgezeichnet. Dieses wurde erstmals in deutschsprachigen Raum vergeben. Heumilch g.t.S. steht für einen besonderen Schutz, für noch mehr Qualität und Unverfälschtheit.
Käsehörnchen mit Ländle Rahmkäse Zutaten für zehn Hörnchen:
Zubereitung:
500 g Dinkelmehl 1 EL Salz 5 EL Olivenöl 250 ml warmes Wasser 1 Würfel Germ
Mehl und Salz vermengen. Germ im warmen Wasser auflösen und mit dem Olivenöl zum Mehl geben. Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig eine Stunde in einer mit Frischhaltefolie abgedeckten Schüssel gehen lassen.
200 g Ländle Rahmkäse grob gerieben 100 g frischer Spinat 2 Frühlingszwiebeln 1 Knoblauchzehe 2 EL dunkler Balsamicoessig Salz, Pfeffer, Chiliflocken 1 Ei Sesam
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Für die Füllung den geputzten Spinat und die Frühlingszwiebeln fein schneiden, Knoblauch pressen und alles mit dem Ländle Rahmkäse vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Balsamico abschmecken. Chili nach Belieben untermengen. Backrohr auf 200 °C vorheizen. Teig in zehn gleich große Stücke teilen. Teigstücke oval ausrollen und im unteren Drittel längs einschneiden (nicht ganz bis zum Rand schneiden). Füllung im oberen Drittel platzieren und etwas zusammendrücken. Teig über die Füllung legen, gut andrücken und zu einem Hörnchen rollen. Die Enden etwas zusammendrücken und evtl. einzwirbeln. Die Hörnchen mit etwas Abstand auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche legen. Das Ei verquirlen und die Hörnchen damit bestreichen. Mit Sesam bestreuen und ca. 15 bis 20 Minuten goldbraun backen.
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Für Rückfragen:
Da steckt viel Arbeit dahinter Jede Limo kostet mehr als Milch. Doch in dem naturnahen Lebensmittel Milch steckt um einiges mehr Arbeit, als in Industriedesignergetränken. Familie Liepert aus Dalaas kann auf eine lange landwirtschaftliche Tradition zurückblicken. Seit einigen Jahren führt der jüngste Sohn Thomas den Hof.
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ama Lotte weiß viel zu erzählen. Zum Beispiel, dass ihr Mann Albert fünf Jahrzehnte lang den Sommer auf der Alp, unter anderem beim Spullersee, verbrachte. Sie selbst war 25 Jahre lang dabei. „Eine anstrengende Zeit.“ Heute kann sie es mit ihrem Gatten am Hof in Dalaas etwas gemütlicher angehen. Die Erinnerung an diese Zeit hat sie in einem dicken Fotoalbum festgehalten. Bilder, die sie mit ihrem Mann und ihren Kindern auf der Alp zeigen, Fotos mit bunt geschmückten Kühen und vieles mehr. Auch das knorrig wirkende Holz des Hauses, das in seiner Ursubstanz rund 300 Jahre auf dem Buckel hat, scheint die Geschichten von anno dazumal mitzutragen. Wer es betritt, kann nachvollziehen, wie hart und manchmal auch karg es wohl früher an den gebirgigen Ausläufern einer Talschaft war. Dennoch oder gerade auch deshalb strahlt das Lächeln von Lotte Liepert viel Wärme aus. Es ist spürbar, dass sie der gute Geist der Familie ist ist, der d für ihre Liebsten sorgt. Drei Kinder h hat sie mit ihrem Mann großgezogen. Der jüngste Sohn Thomas führt nun den landwirtschaftlichen Betrrieb weiter. Er setzt auf Milchwirtsschaft. Rund 140.000 Liter der bekömmlichen weißen Flüssigkeit liefert er pro Jahr an die Vorarlberg Milch. Jeden zweiten Tag w wird die auf fünf Grad gekühlte Milch abgeholt. Im Anschluss wird der Milchtank gereinigt und so für die nächste e Melkzeit vorbereitet.
Um halb sechs geht es los Welche Arbeit hinter der Milchproduktion steht, wird am Tagesablauf von Thomas Liepert sichtbar. Bereits um halb sechs Uhr am Morgen klingelt der Wecker. Zunächst steht die Fütterung an, ehe es dann – mit dem Melkapparat um die Schulter – an die eigentliche Arbeit geht. „Das Melken ist sehr zeitaufwändig. Es ist i wichtig, dass ich immer selbst melke, da Kühe sehr sensible e Tiere sind.“ Doch mit dem Melken der durchschnittlich 25 Kühe – hauptsächlich Holstein und Red Holstein n – ist es natürlich noch lange nicht getan. Je nach Jahreszeit und Witterung fordert die Bewirtschaftung der insgesamt 32 Hektar Flächen den ganzen Einsatz. Sechs Hektar davon sind Mager- und Streuwiesen. „Da siehst du noch Knabenkraut, Schlüsselblumen und sogar Schwertlilien“, flackert bei seiner Mutter Lotte die Begeisterung auf. Durc ch die Steillagen des exponiert gelegenen Geländes muss m auch hier ein besonderer Aufwand betrieben werde en. „Unerlässlich ist, dass man für das Heuen den richtigen Zeitpunkt nicht verpasst“, spricht Vater Albert Liepert aus seinem langjährigen
Erfahrungsschatz. Am wichtigsten ist dabei der erste Schnitt, damit im Grundfutter genug Energie und Eiweiß drinnen ist. Ansonsten muss man mit Kraftfutter ausgleichen, „und das kostet Geld“, fügt der Senior hinzu. Und Geld ist ohnehin etwas, was sich in der Landwirtschaft nur sehr mühsam verdienen lässt. „Jede gezuckerte Limo ist mehr wert als Milch“, nennt Thomas Liepert einen Vergleich.
Auch Kühe wollen etwas Frisches Jammern wollen die Lieperts aber nicht. Vielmehr geht es ihnen darum, beim Konsumenten das Bewusstsein zu wecken, dass gute Produkte auch ihren Preis haben. Steht im Sommer auf der Alp kein frisches Gras zur Verfügung, ernähren sich die Kühe vorwiegend von Heu. Um es zu gewinnen, sind bis zu fünf Arbeitsvorgänge notwendig. Und jeder davon benötigt zwischen vier und fünf Stunden Arbeit. Schließlich wird das Heu mittels Kran auf den Heustock gebracht und mittels Belüftung fertig getrocknet. Apropos Essen: Jetzt am frühen Nachmittag ist eine kurze Pause angesagt. Die Lieperts nützen sie zum Jausnen. Es gibt Speck, Käse, Brot. Doch um 16:00 Uhr heißt es für Thomas schon wieder, im Stall zu sein. Erneut müssen die Tiere gemolken werden. Ein Vorgang, der sich tagaus, tagein wiiederholt. „Der Bub hat so gut wie nie Urlaub g gehabt“, sagt die Mama. Kindern geben die Lieperts gerne, über das Projekt „Schule am Bauernhof“ Einblicke in das Leben auf einem Bauernhof. Zur Aufbesserung des Einkomm mens trägt außerdem der Verkauf von Holz und M Magerheu für Pferde bei. Und weil gerade vom Ho olz die Rede ist: Draußen vor dem Stall prangen vvon den Planken unzählige Plaketten. Allesamt Auszeich hnungen, die von landwirtschaftlichen Wettbewerben stammen.
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Die Kunst, die Löcher in den Käse zu bringen Der Käse der Dorfsennerei Schlins erhält immer wieder hohe Auszeichnungen. Verantwortlich dafür ist Meistersenn Thomas Kaufmann.
ge Produktion ausreicht. Doch wie bei den Löchern gilt auch bei der Milch, dass sie nicht ständig gleich ist. Schließlich stammt sie von einem Lebewesen. „Generell hat sich die Milch verändert“, erklärt Kaufmann weiter. „Sie ist besser geworden.“ Der Grund: Die Kühe erhalten heute hochwertigeres Futter, in dem sich vielfältige Gräser und Kräuter befinden. Die Art der Nahrung ist auch ausschlaggebend für die Fettsäuren. Und je nach Jahreszeit gibt es ebenso Schwankungen. Milch besteht zu 87 Prozent aus Wasser. Der Rest teilt sich auf Eiweiß, Kohlenhydrate, Vitamine, Spurenelemente und Fett auf. Wieviel Milchfett in der Kuhmilch enthalten ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: Neben der Fütterung hängt es auch davon ab, wo die Kuh lebt und wie alt sie ist. Schon wenn die Milch aus dem Euter kommt, ist ihr Fettgehalt sehr unterschiedlich.
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och ist bekanntlich nicht gleich Loch. Während es in Socken oder Strumpfhosen als störend empfunden wird, gehört es bei vielen Käsesorten einfach dazu. So auch beim ursprungsgeschützten Vorarlberger Bergkäse. Allerdings dürfen es nur wenige sein und auch nicht voluminöser als der Umfang einer Erbse erscheinen. Ja, es ist tatsachlich eine Kunst, dass ein Käse Löcher bekommt. Vor allem die richtigen. Wie das funktioniert, weiß Thomas Kaufmann von der Dorfsennerei Schlins. Der ursprünglich aus Schwarzenberg stammende 48-Jährige ist nicht irgendein Käsehersteller, sondern einer, der regelmäßig bei Wettbewerben abräumt. So darf sich Kaufmann beispielsweise fünffacher Senner des Jahres nennen. Da liegt es nahe, dass man den bescheiden auftretenden Meistersenn gerne Löcher in den Bauch fragen würde, wie denn nun die Löcher im Käse tatsächlich entstehen. Die Antwort: durch Gasbildung, die beim Eiweißabbau entsteht. Damit es dazu aber überhaupt kommt, sind viele Prozesse und ein meisterliches Können notwendig. Denn ohne großes Wissen und das handwerkliche Geschick eines Senners kämen wir nicht in den vollendeten Genuss eines geschmackvollen Käses.
Milch ist besser geworden „Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Milchqualität passt“, erklärt Thomas Kaufmann, was die wichtigste Ausgangsbasis bildet. Im Fall der Dorfsennerei Schlins, die eine Genossenschaft ist, stammt das „weiße Gold“ von acht Landwirten aus Schlins, Röns und Satteins, die 1,5 Millionen Liter Milch pro Jahr liefern. Noch einmal so viel kommt von der Vorarlberg Milch, damit die Menge für eine ganzjähriluag 10
Viele Faktoren spielen zusammen All diese Faktoren muss der Meistersenn, der sein Handwerk bei Josef Metzler in der Sennerei Schwarzenberg gelernt hat, ausgleichen, wenn er sich mit seinem Team an die Arbeit macht. Für den Bergkäse wird Rohmilch verwendet. Was zur Milch noch dazukommt,
sind betriebseigene Kulturen aus Molke. Und auch das Lab darf nicht fehlen. Es stammt vom Tiroler Unternehmen Hundsbichler, das sich auf Naturlabherstellung spezialisiert hat. „Es hat einen 97-prozentigen Chymosin-Anteil“, spricht der Fachmann. Das ist ein spezielles Enzym, das im Kälbermagen vorkommt. Während das Lab für die Käsekonsistenz benötigt wird, sind die Kulturen für die Säuerung und für die Lochbildung zuständig. Womit der Bogen zu den Löchern wieder gespannt ist. Denn während der Lagerung verliert der Käse durch den Wasserentzug pro Monat im Schnitt nicht nur ein Prozent
an Gewicht, sondern auch das Eiweiß wird abgebaut. Durch die entstehende Gasbildung bilden sich Löcher. Ein weiterer Faktor sind kleine Heupartikel, wie Schweizer Wissenschaftler erforscht haben. Durch moderne Melkmaschinen gelangen jedoch weniger dieser Mikropartikel in die Milch. Deshalb ist es in der Tat schwieriger geworden, Löcher in den Käse zu bringen. „Wenn nach drei Monaten die ersten Löchle sichtbar sind, ist das ein gutes Zeichen“, bekräftigt Thomas Kaufmann. Der Käse reift bei konstant 14 Grad sechs bis zehn Monate im eigenen Keller heran.
Ein hochwertiges Produkt für einen guten Preis
cher Preis erzielen und der Käse vermarkten. Der Vorteil der Genossenschaft ist, dass alle am selben Strang ziehen. Das beginnt bei den Milchlieferanten, setzt sich bei dem aus rund zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestehenden Sennerei-Team fort und endet beim Verkauf im Sennereiladen nebenan. Die vielen Auszeichnungen, die Kaufmann bereits entgegennehmen konnte, ehren ihn. Sie sind ein Beweis für die qualitätsvolle Arbeit. Fünf „Senner des Jahres“-Titel, mehrere „Kasermandln“, dazu noch viele weitere Auszeichnungen – so gesehen ist Thomas Kaufmann bei den Sennern so etwas wie Marcel Hirscher im Alpinen Skisport. Nur, dass er weit weniger populär ist. Kaufmann kann damit aber gut leben. Er beschäftigt sich ohnehin lieber mit „seinem“ Käse – Löcher inklusive.
Den Anspruch, guten Käse zu erzeugen, hat Thomas Kaufmann auch nach 30 Jahren nicht verloren. Im Gegenteil. Der naturverbundene Meistersenn sieht es als seine Kernaufgabe, ein hochwertiges Produkt zu erzeugen. Denn nur über die Qualität lasse sich ein ordentli-
Sennereistraße 10, 6824 Schlins, T 05524/2340-0 E info@dorfsennerei.at, www.dorfsennerei.at • Öffnungszeiten Senne reiladen: Montag bis Samstag 7:30 bis 12:00 Uhr und 17:00 bis 18:30 Uhr Sonn- und Feiertage von 7:30 bis 11:00 Uhr
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Die Darmflora und der Mensch als Ökosystem Bakterien – wir sagen ihnen mit allen Mitteln den Kampf an. Gerne auch mit Desinfektionsmitteln oder Antibiotika. Bakterien werden oft als schädlich angesehen, doch die Realität sieht differenzierter aus. Es gibt auch gute, für Menschen lebensnotwendige Bakterien. Der ganze menschliche Körper ist von Bakterien besiedelt. Ganze zwei Kilo (!) an Darmbakterien trägt ein Erwachsener im Schnitt mit sich herum. Warum wir Menschen uns als Ökosystem betrachten und dem Darm und seinen Bakterien mehr Beachtung schenken sollten, beschreibt Heilpraktiker René Gräber.
René Gräber
hriger René Gräber war langjä pieera oth ysi Ph Leiter eines te heu t eite arb zentrums und chuts De in als Heilpraktiker delt er land. Seit 1999 behan eigenen Patienten in seiner Wissen Praxis und gibt sein minain Publikationen und Se en Sie unter re Informationen dazu find ren weiter. Ausführliche . om ilt.c sowie www.NaturHe www.ReneGraeber.de
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er Darm. Oft als notwendiges Übel empfunden und vor allem stark unterschätzt. Nicht selten hängen Übergewicht, Depressionen und Allergien mit einer gestörten Balance der Darmbakterien zusammen.
Immunsystem und Darmflora Wir leben in einer Symbiose mit unseren Darmbakterien. Ohne diese guten Bakterien wäre ein Leben für uns gar nicht möglich. Eine luag 12
der wichtigsten Beziehungen unserer Darmflora ist jene zu unserem Immunsystem. Eine leistungsfähige Abwehr wäre ohne die nützlinsystem revanchiert chen Darmbakterien nicht möglich. Das Immunsystem sich im Gegenzug mit der Bekämpfung von schädlichen s akterien Mikroorganismen, ohne dabei die nützlichen Ba ahres zu beeinträchtigen. Wir verfügen über ein wa „Woodstock“ von Bakterien im Darm. Die Besien delung startet bereits im Säuglingsalter. Schon bei der Geburt selbst kommen wir mit der Vaginalflora der Mutter in Kontakt. Die mikrobiotische Zusammensetzung der Schleimhäute im Mund und im Darm ähneln dieser dann. Bei Kaiserschnittkindern sind mehr Hautbakterien festzustellen und oftmals in weiterer Folge mehr Anfälligkeiten für Autoimmunkrankheiten. Natürliche Geburten und das Stillen wirken sich nachweislich positiv auf die Entstehung einess guten Immunsystems aus. Je mehr das Baby mit den Bakterien lf ll Di der Mutter in Kontakt kommt, umso besser ist es iim N Normalfall. Die Entstehung eines guten Immunsystems wird bei Kindern zusätzlich gefördert, indem sie auch mal im „Dreck“ spielen dürfen und ihre Umgebung nicht ständig keimfrei gemacht wird.
Darmbakterien produzieren wichtige Nährstoffe Darmbakterien helfen uns bei der Verdauung und bei der Produktion von Nährstoffen. So produzieren Darmbakterien unter anderem die Vitamine B7 (Biotin) und B9 (Folsäure). Sie helfen bei der Aufnahme von Mineralien, wie Eisen, Kalzium, Magnesium u.v.m. Sie produzieren kurzkettige Fettsäuren, die für das Milieu zuständig sind, das schädigende Bakterien an der Ausbreitung hindert. Diese Fettsäuren haben auch eine stark entzündungshemmende Wirkung. Ein weiteres, wichtiges Produkt der Darmbakterien ist das Vitamin K2. Dieses Vitamin kommt selten in Nahrungsmitteln vor – es sei denn, sie sind fermentiert (rohes Sauerkraut, Milchprodukte wie Käse, Topfen, Joghurt etc.). Wie K1 ist es für die Blutgerinnung von großer Bedeutung. K2 bindet Kalzium im Blut und transportiert es zu den Knochen.
Darmflora und Übergewicht Bei der Verwertung von Kohlehydraten spielen die Darmbakterien ebenfalls eine Schlüsselrolle. Für die Verwertung der Kohlehydrate benötigen wir Enzyme. Diese Enzyme werden von den Darmbakterien bereitgestellt. Eine gesunde Darmflora lässt uns Kohlehydrate, und generell Essen, besser verwerten. Die Darmflora kann demnach auch eine gewichtige Rolle bei Übergewicht und metabolischem Syndrom spielen. Es gibt typische Besiedlungsmuster mit spezifischen Bakterienstämmen, die bei Übergewichtigen vorkommen, nicht aber bei normalgewichtigen Personen. Hier wird vermutet, dass diese eher schädlichen Bakterienarten zu einer guten Verwertung von Kohlenhydraten führen, was zu einer unkontrollierbaren Gewichtszunahme führt. Darmbakterien sind auch am Leptin-Stoffwechsel beteiligt. Leptin ist ein Hormon, das uns ein natürliches Sättigungsgefühl gibt. Haben wir zu wenig von diesem Sättigungshormon, bleibt das Sättigungsgefühl aus und wir können ständig weiter essen. Heißhungerattacken können also auch mit unserer Darmflora zusammen hängen.
Antibiotika schaden dem guten Darmmilieu Darmbakterien, auch Mikrobiota („kleine Leben“) genannt, sind – wie alle anderen Lebewesen auch – dem Zyklus von Leben und Tod unterworfen terworfen. Ein Faktor, F der Darmbakterien tötet, sind oftmals zu leichtsinnig eingesetzte Antibiotika. Die Antibiotika – verschrieben vom Arzt oderr eingesetzt in der Massentierhaltung, um die Keime der vie elen Tiere in Schach zu halten – landen im Darm und füge en den dort ansässigen Bakterien Schaden zu. Denn An ntibiotika können nicht zwischen guten und schlechten Bakterien unterscheiden, sondern zerstören auch die gute Darmflora. Auch Magensäureblocker und Medikamente gegen Sodbrennen erhöhen den pH-Wert des Magens und setzen s die desinfizierende Funktion der Magensäure au ußer Kraft. Das kann dazu führen, dass pathogene (sch hädliche) Keime in den Magen-Darm-Trakt gelangen und dem gesunden Darmmilieu zusetzen.
Darmbaktterien mögen kein Industrie-Food Wie Wi immer i heißt h i es auch beim Darm: „Achtung vor industriell verarbeiteten Lebensmitteln!“ Zucker begünstigt die Vermehrung von schädlichen Bakterien, vor allem Pilzen. Emulgatoren und andere chemische Zusatzstoffe wie Saccharin, Ascorbinsäure etc. zeigen ähnlich negative Effekte. Die Gefahr von Darmentzündungen wird
dadurch erhöht. Auch zuviele Omega-6-Fettsäuren, Transfette und Alkohol schaden unserer Darmflora.
Festessen für Darmbakterien Darmbakterien sind keine anspruchsvollen Gourmets. Sie benötigen vor allem Ballaststoffe (auch Präbiotika genannt). Die besten Ballaststofflieferanten sind Obst und Gemüse. Auch Flohsamenschalen werden gerne für Darmreinigungskuren und bei Verdauungsproblemen eingenommen. Sie sind Ballaststoff pur und zudem einfach und kostengünstig in der Anwendung. Neben Obst und Gemüse ist eine Ernährung mit naturnah hergestellten Lebensmitteln, die am besten selber verarbeitet werden, zu empfehlen. Die Darmflora freut sich auch über fermentierte Milchprodukte und rohes Sauerkraut (ohne Konservierungsstoffe), nicht zu starkk erhitzt oder Sauerkrautsaft.
Aufbau und Rekultivierung einer gesunden Flora Ist die Darmflora durch Krankheit oder Medikamente geschädigt, sollte – neben einer Ernährungsumstellung – auch eine Einnahme von Probiotika erfolgen. Davon gibt es zahlreiche Produkte auf dem Markt. Tipp: Bei einem guten Probiotikum kommt es nicht auf hohe Populationszahlen an, sondern auf die Anzahl der verschiedenen Bakterienstämme. Das Immunsystem soll mit der Gabe von unterschiedlichen Bakterienstämmen lernen, welche gut sind und welche schlecht. Die guten Stämme siedeln sich erneut an und vermehren sich, bei entsprechend guter Pflege durch Ernährung, quasi von selbst. Ein Anbieter von Probiotika mit vielen verschiedenen Bakterienstämmen ist beispielsweise Tisso Naturprodukte mit Pro Basan und Pro EM san. Eine weniger appetitliche Alternative ist die Fäkaltransplantation. Hier wird von gesunden Spendern der Stuhl entnommen und per Einlauf in den Darm des Patienten eingebracht. Mit dieser Vorgehensweise sollen auf schnellstem Wege nützliche Bakterien in den Darm eingebracht werden. Die Prozedur birgt gewisse Risiken, wie Infektionen durch pathogene Keime. Diese Behandlungsmethode ist relativ neu. Die klassischen Methoden mit Präbiotika und Probiotika sowie die Colon-Hydrotherapie (tiefgreifende Entschlackung) sind für die meisten wohl die vorstellbareren Alternativen.
Buchtipp Eine sehr wertvolle und auch unterhaltsame Lektüre zu diesem Thema ist das Buch „Darm mit Charme“ von Giulia Enders.
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Qualität verdient immer die Eins!
Die Eins spielt bei der Sennerei Schnifis nicht nur in diesem 111. Jahr ihres Bestehens eine sichtbare Rolle. Als Nummer Eins konnte man sich bei vielen Wettbewerben Innovationen ein erfolgreicher Start.
F
ür einen stolzen Rückblick gibt es mehrere Möglichkeiten. Wahrhaft stolz können die Senner der Dreiklangregion Schnifis, Düns und Dünserberg auf die imposante Sammlung an Gold-Auszeichnungen und Prädikaten sein – national wie auch international. Schließlich ist der direkte Wettbewerb mit anderen Sennereien der beste Beweis für die eigene Qualitätsarbeit und für klare Wertvorstellungen. Für den Obmann der Sennereigenossenschaft Schnifis, gewährt der Blick zurück auch einen guten Einblick in die hervorragende Zusammenarbeit von Landwirten und Sennern. Die Qualität der Heumilch ist die erste Voraussetzung für einen guten Käse; die sorgfältige Verarbeitung dieser Milch durch die Meistersenner der nächste Schritt. Dem folgen die Erfahrung der Reifung und das Wissen um Marktbedürfnisse und Vermarktung. „In unserer Wertschöpfungskette gibt es eine unglaublich positive Energie, die sich vom einen auf den anderen überträgt“, beschreibt Obmann Peter Dünser die motivierende Stimmung innerhalb der Genossenschaft. Die Tradition kommt bei einer Rückschau natürlich immer zu Ehren, aber in Schnifis weiß man ganz genau, dass es immer wieder Innovationen braucht, um neue Erfolgsgeschichten schreiben zu können. Zu den Käseraritäten – wie der Bergkäse, 20 Monate gereift oder der Laurentius extrapikant, der 2017 eine weitere Nominierung für den Käsekaiser erhielt – gesellen sich neue Sorten, die innerhalb kürzesluag 14
• Öffnungszeiten „Üs‘r Lada“ in Schnifis: Montag bis Samstag 8:00 bis 12:00 Uhr und 17:00 bis 18:30 Uhr Sonn- und Feiertage 9:00 bis 11:00 Uhr und 17:00 bis 18:30 Uhr • In Sulz, Müsinenstraße 20/1: Freitag 8:00 bis 18:00 Uhr
ter Zeit einen hohen Beliebtheitsgrad erreicht haben. Sauerkäse, Salatkäse, Knöpfle- oder FonDie Sennereiprodukte sin d auch bei SPAR, duemischung ADEG und im ausgesuc hten Lebensmittelsind wunderhandel erhältlich. bare Beispiele für die Geschmacksvielfalt im reichhaltigen Angebot der Sennerei Schnifis.
Achte auf die Marke Die Marke Sennerei Schnifis steht für gentechnikfreie Produkte. Artgerechte Tierhaltung gehört dazu, genauso wie die Konzentration auf die Naturbelassenheit bei der Verarbeitung zu Käse, Topfen, Butter und Jogurt. Die Marke gibt den Konsumenten die Garantie, dass sie ein Produkt ohne künstliche Zutaten und Zusätze kaufen. Diese Philosophie wurde von allen, den Milchbauern und den Meistersennen, zu jeder Zeit gelebt. Und für die Zeit, die man in die ausgezeichneten Erzeugnisse investieren muss, hat man das beste Vorbild gefunden: die Natur, die den Takt vorgibt.
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behaupten und mit der Stunde Eins begann für viele
Jagdbergstraße 84, 68 22 Schnifis T 05524/2588 vermarktung@sennerei-sc hnifis.at www.sennerei-schnifis. at.at
Kochen nach dem „Buch“gefühl Wer nicht nur Lust auf neue kreative Rezepte hat, sondern auch Interessantes über die Bauern und Senner der Dreiklangregion erfahren will, wird mit dem neuen Buch der Sennerei Schnifis glücklich. „Von Bauern und Sennen und dem echten Schnifner Käs und wie man damit besonders gut kocht“ lautet der vielversprechende Titel des Kochbuchs, das in der Sennerei Schnifis und im regionalen Buchhandel zum Preis von EUR 32,– erhältlich ist. Die Geschichte dieses Buchs schreiben zum einen die ausgezeichneten Produkte der Sennerei Schnifis – von der Schnifner Butter, dem Topfen, über die Jogurts und natürlich den Käse. Die kreativen Rezepte zu gut nachkochbaren Genüssen sind im Buch von Wolf-
gang Ponier beschrieben. Authentische Geschichten erzählen aber auch die Bauern und die Sennen von Schnifis, Düns und Dünserberg, festgehalten in wunderschönen Vier-Jahreszeiten-Stimmungen. In diesem Kochbuch findet der Leser aber auch ein ganz entscheidendes Rezept über die Qualität der Erzeugnisse der Sennerei Schnifis: Qualität setzt sich hier aus harter Arbeit, viel Liebe und der großen Erfahrung zusammen. Und wie immer kommt es auf die richtige Mischung an – 100 Prozent von allem. Freuen Sie sich über ein informatives Lese-, eindrucksvolles Bilder- und fantasievolles Kochbuch für den Kopf und für den „Buch“. Das Kochbuch ist erhältlich in „Üs‘rem Lada“ in Schnifis oder Sulz, sowie im ausgewählten Vorarlberger Buchhandel.
„Hittisauer Bergkäse“
rundum guat!
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chon bei der Gründung 1977 waren es einige mutige und weit blickende Menschen, welche durch ihre Überzeugungskraft die Mitglieder in den einzelnen Weilern zum Bau einer Dorfsennerei in Hittisau bewegen konnten. Nach dem EU-Beitritt 1995 eröffneten der gute Geschmack und die gleich bleibende Qualität des „Hittisauer Bergkäses“ dem einstigen Emmentaler-Betrieb ungeahnte Absatzchancen für dieses Naturprodukt. Dass Konsumenten allgemein regionalen Produkten wieder mehr und mehr Bedeutung zukommen lassen, gibt den Hittisauer Sennereiverantwortlichen Zuversicht, ihren Betrieb auch für kommende Generationen erhalten zu können und ihren Bauern ein angemessenes Milchgeld für die auf den Heimbetrieben und Alpen erzeugte Milch zukommen zu lassen.
Alle Produkte der Sennerei Hittisau werden aus frischer Heumilch hergestellt – natürlich ohne Gentechnik. Neben dem berühmten Hittisauer Bergkäse produzieren die Senner auch Emmentaler und Sennerei-Butter.
Platz 190, 6952 Hittisa u T 05513/2786 www.sennerei-hittisau. at Im Sennereiladen finden Sie ein vielfältiges Sortiment an regionale n Spezialitäten! • Öffnungszeiten Senne reiladen: Montag bis Samstag 8:0 0 bis 12:00 Uhr Donnerstag und Freitag 14:30 bis 18:00 Uhr • Käseautomat mit 24-St unden-Verkauf luag g 15 5
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„Wenn es das saftige Gras auf den Wiesen und Almen nicht gäbe, gäbe es die gute Heumilch der Kühe nicht. Und wäre da nicht diese unglaubliche Leidenschaft der Bauern und der Senner, dann wäre auch der Käse nicht wie er ist. Darum sind wir so dankbar, dass Natur und Vieh und Mensch sind wie sie sind. In Schoppernau“, sagt Raimund Beer, Obmann der Bergkäserei Schoppernau. Dieser Gedanke dahinter, handwerkliches Geschick, frische Heumilch und einen exakt temperierten Keller garantieren für höchste Käsequalität aus Schoppernau. Zum Sortiment gehören der berühmte F. M. Felder Bergkäse sowie weitere herzhafte Käsespezialitäten – natürlich alle aus silofreier Heumilch hergestellt.
Unterdorf 248, 6886 Sc hoppernau T 05515/30151 E info@bergkaeserei.at, www.bergkaeserei.at • Öffnungszeiten Senne reiladen: Montag bis Freitag 8:30 bis 11:30 Uhr und 15:00 bis 18:00 Uhr Samstag 8:30 bis 11:30 Uhr und 15:00 bis 17:00 Uhr (in der Nebensaison täg lich nur vormittags) • Käseautomat mit 24-St unden-Verkauf • neuer Online-Shop auf www.bergkaeserei.at • Die Produkte sind auc h bei SPAR erhältlich.
Jeden Montag um 17:00 Uhr bietet die Sennerei eine Führung durch die Produktionsräumlichkeiten an. Auch Führungen für Gruppen werden gerne auf Anmeldung (T 05515/30151-14) durchgeführt. Sehen und erleben Sie die Herstellung des Schoppernauer Bergkäses!
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... das as Echo co uunserer n Berge
Naturpädagogische
Aktivitäten
Wir sind eine Schule, die keine Schule ist, wie man sie kennt. as Schulgebäude ist die freie Natur, das Klassenzimmer der Acker, die Wiese, der Wald und das Stallgebäude. Unsere Lehrer/-innen sind die Pflanzen, die Tiere und die Menschen, die auf dem Hof leben. D Dieser Leitsatz vvon Schule am B Bauernhof gilt aauch für alle n naturpädagogischen Aktivitäten der Landwirtschaftskammer Vorarlberg. Dazu zählen Schule am Bauernhof, Schule auf der Alpe, p , Kindergarten g am Baue ernhof, Bauernhof Detektiv und der Milchlehrpfad. Bei diesem „etwas anderen“ Unterluag 16
richt werden die Sinne angesprochen und die Theorie mit der Praxis verbunden. Bei den halbtägigen, ganztägigen oder mehrtägigen Lehrausgängen bekommen die Schüler/-innen Einblicke in das Leben auf einem Bauernhof und ein realistisches Bild der Vorarlberger Landwirtschaft. Diese Angebote können Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 20 Jahren in Anspruch nehmen. Die Dauer ist abhängig vom jeweiligen Angebot und reicht von drei Stunden bis zu mehreren Tagen. Die Themen und Inhalte der Bauernhofbesuche sind flexibel und können mit der Bäuerin oder dem Bauern vereinbart und abgesprochen werden. Auch die Termine können direkt mit dem/der Betriebsleiter/-in koordiniert werden. Mehr Informationen zu den naturpädagogischen Aktivitäten sowie zu den einzelnen Betrieben finden Sie auf www.lfi.at/vbg. Gerne steht Ihnen für weitere Infos auch Jasmin Nägele (T 05574/400-193, E jasmin.naegele@lk-vbg.at) zur Verfügung.
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Sennereiladen Lustenau
I
n der Radetzkystraße, mitten im Zentrum von Lustenau, befindet sich der neueste Sennereiladen de er Alpenkäse Bregenzerwald Sennerei eGen. Der gelungene Neubaau bietet ausreichend Platz für das großzügige Angebot: • • • • •
Alpenkäse Sennereilad en Lustenau Radetzkystraße 20, 68 90 Lustenau T 05577/63205
vom Rahmkäse bis Bergkäse frisch vom Laib Butter, echtes Butterschmalz Weichkäse, Frischkäse und Joghurt regionale Spezialitäten von kleinen Herstellern Wälder Win, Liköre und Schnäpse u.v.m.
Öffnungszeiten Sennereil aden Lustenau: Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr Samstag 8:00 bis 12:00 Uhr Weitere Sennereiläden der Alpenkäse Bregenzerwald Sennerei eGen gibt es in Bezau, Au, Dornbirn und Lauterach.
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www.alpenkaese.at
Klaudia, Cornelia und Janine vom Sennereiladen Lustenau freuen sich auf Ihren Besuch!
Milch-Glücksrad
Anlässlich des Weltmilchtages lenken
on Tour
Vorarlbergs Bäuerinnen mit der „Mmmmilch“ Glücksrad-Tour die Aufmerksamkeit auf ihr wichtigstes Produkt: die Milch.
Mmmmilch-Glücksrad Stationen Bludenz: Samstag, 27. Mai, Wochenmarkt am Remise Platz Dornbirn: Mittwoch, 31. Mai, Wochenmarkt am Marktplatz Hohenems: Donnerstag, 1. Juni, Wochenmarkt am Schlossplatz Bregenz: Freitag, 2. Juni, Bauernmarkt, untere Kaiserstraße Feldkirch: Samstag, 3. Juni, Bauernmarkt, Bauern vor der Johanniterkirche
Als Hauptn preise locke ller fünf Körbe vo te der Milchproduk ilch! Vorarlberg M
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Wo Kitze und Kälber bei ihren Müttern bleiben dürfen „Rainer Bergbauer“ nennen Rainer und Manuela Held ihren Demeter Hof. Mit ihren Produkten wie Goaß-Käsle, Topfenbällchen oder Joghurt verwöhnen sie die Gaumen ihrer Kunden.
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ässig hockt eine Ziege auf der obersten Stufe einer Treppe. Es hat den Anschein, als würde sie von hier oben ganz genau beobachten, was im Stall alles abläuft. Unten tollen derweil die Kälber herum oder stupsen ihre Kuhmutter an, weil sie trinken wollen. Auch die Zicklein scheinen Hunger zu haben. Gierig säugt ein Zwillings-
Rainer Bergbauer Rainer und Manuela Held Demeter und Ländle Bur Betrieb erg Auf der Egg 183, 6867 Schwarzenb T 0664/3130658 uer-rainer.at E rainer.held@aon.at, www.bergba Produkte aus eigener Erzeugung: eigener Erzeugung Ziegen- und Kuhmilchproukte aus esiegel Güt le Ziegenkitzfleisch mit Bio Länd www.laendle.at/ziegenkitz sch, Hühnerfleisch Kalbfleisch, Rindfleisch, Schweineflei Verkauf: ab Hof oder Alpe erstraße Bregenzer Bauernmarkt in der Kais Uhr Freitag 8:00 bis 12:00
Markt Dornbirn 0 Uhr Mittwoch und Samstag 8:00 bis 12:0
luag 18
paar am Euter der Mutter. Auf dem Demeter Hof von Rainer und Manuela Held in Schwarzenberg präsentiert sich die Landwirtschaft so, wie man sie sich aus Bilderbüchern vorstellt. Auf dem Hof leben so viele Tiere, wie es das Futter von den eigenen Flächen erlaubt. Denn die Ziegen und Kühe bekommen kein Kraftfutter, sondern nur Heu und Gras. Derzeit sind es 18 Milchkühe und 50 Ziegen, die sich den Stall teilen. „Das ist eben unsere ganz eigene Philosophie“, sagen die beiden, um gleich zu betonen, dass sie Höfe, die einen anderen Weg gehen, auf keinen Fall abqualifizieren wollen. Drei Jahre lang dauerte die vorgeschriebene Umstellung, um das Demeter-Siegel tragen zu können. „Aber eigentlich war unser Denken schon immer auf Ganzheitlichkeit ausgerichtet. Wir haben immer schon nach diesen Prinzipien gearbeitet.“ Das geht sogar so weit, dass Kälber von Milchkühen nach der Geburt bei der Mutter bleiben dürfen. In den ersten vier Wochen die komplette Zeit und anschließend verbringen sie die Nacht mit ihren Altersgenossen in einen „Kindergarten“. Dasselbe gilt natürlich auch für die Ziegen der Rasse Toggenburger. Auch Schweine und Hühner leben am Hof.
Hochwertige Nahrungsmittel Die Milchmenge beträgt bei der Kuh 3.000 bis 4.000 Liter und bei der Ziege 400 bis 500 Liter pro Jahr – je nachdem, wie viel Milch der Nachwuchs benötigt. Denn Rainer und Manuela, beide 43 und Eltern zweier Kinder, geht es darum, in einem gesunden System hochwertige Nahrungsmitteln aus tierischen Produkten herzustellen. Besonders beliebt ist natürlich der Ziegenkäse, der in der hofeigenen Kleinsennerei erzeugt wird. Auch die Kuhmilch wird direkt vor Ort verarbeitet. Den Vertrieb nimmt Manuela Held unter der Marke „Rainer Bergbauer“ selbst in die Hand. Die Produkte werden auf den Wochenmärkten in Dornbirn und Bregenz verkauft. Dass das nachhaltige Wirtschaften ankommt, freut die beiden. „Wir haben uns im Laufe der Jahre dorthin entwickelt. Mit der Zeit weiß man, wohin man will und unser Weg ist noch nicht zu Ende“, erklärt Manuela Held. So etwa wird die Philosophie auf der Alpe Buchen im Mellental fortgesetzt. Wer hier einkehrt, wird mit liebevoll zubereiteten Produkten vom eigenen Hof verwöhnt. Rainer Held hat auch gleich einen kulinarischen Tipp parat: „Das Ziegentrinkjoghurt mit Holderblütengeschmack sollte man auf keinen Fall verpassen.“
„Schafmilch wird auch von
Allergikern geschätzt“
In Bizau betreiben Brigitte und Thomas Gmeiner einen Schafmilchbetrieb. Täglich produzieren sie rund 20 Kilo Käse sowie jede Menge Joghurt und andere Produkte.
B
Alles ganz naturbelassen
egonnen hat alles mit drei Schafen. Damals vor 14 Jahren, als sich Brigitte und Thomas Gmeiner entschlossen, von Kühen auf die wolligen Tiere umzustellen. Der Hintergrund: „Da der Markt an Kuhmilch gesättigt war, wollten wir etwas Anderes probieren. So sind wir auf die Schafe gekommen.“ Seit drei Jahren haben die Gmeiners keine Kühe mehr. Dafür ist ihre Schafherde auf derzeit 56 Muttertiere angewachsen. Sie geben pro Tag rund 120 Liter Milch, die von den Gmeiners zu Joghurt, Topfen, Butter oder Käse verarbeitet wird. Sogar Schokolade aus Schafmilch und eine Handcrème werden angeboten. Die Nachfrage nach den Produkten ist groß. Doch aus Kapazitätsgründen kann der Familienbetrieb nicht mehr herstellen. „Wir sind mit unserer Größe jedoch zufrieden“, sind sich die beiden Hofbetreiber einig. Besonders von Kuhmilchallergikern werden ihre Produkte, die in speziellen Fachgeschäften und bei Sutterlüty erhältlich sind, geschätzt. „Schafmilch hat eine andere Zusammensetzung und ist somit für viele verträglicher“, erklärt Thomas Gmeiner. Zwar enthält Schafmilch mit 6,8 Prozent fast doppelt so viel Fett wie Kuhmilch. Da der Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren wesentlich höher ist, können sie aber vom Darm leichter absorbiert werden. Zudem ist das Fett in der Schafmilch viel feiner verteilt, da die Moleküle eine kleinere Struktur aufweisen. Und sie enthält mehr Vitamin B als Kuhmilch.
Damit die feinen Fettkügelchen nicht kaputtgehen, ist eine schonende Gewinnung unumgänglich. Deshalb wird die gewonnene Milch nicht über eine Pumpe weiterbefördert, sondern händisch weitertransportiert. Der Arbeitsaufwand ist dadurch zwar größer, allerdings bleibt die Milchqualität erhalten. Insgesamt drei Stunden nimmt der Melkprozess am Tag in Anspruch. „Die Schafe werden dabei zweimal gemolken“, ergänzt der 54-Jährige. Weitere drei Stunden nimmt die Käseproduktion in Anspruch. Rund 20 Kilogramm werden pro Tag hergestellt. Ziel ist es, dass alles so naturbelassen wie möglich bleibt. Mitunter dauern die Tage von 6:00 Uhr morgens bis 21:00 Uhr am Abend. Die Tiere der Rasse „Ostfriesisches Milchschaf“ finden im geräumigen, eingestreuten Stall viel Platz vor und können im Sommer auch auf den umliegenden Weiden grasen.
Sc S h haffmili chbetrieb Gmein er Thomas und Brigitte Gm einer Kirchdorf 60, 6874 Biz au T 05514/2509 oder 06 80/3307874 E milchschaf@aon.at, ww w.schafmilchbetrieb.com Produkte aus eigener Erz eugung: Schafmilch (auf Bestellun g), Frischkäse, SchafsG rieche (feta-ähnlich), Topfen, Jog hurt, Butter, Sauerrahm, Bergkäse; Frischfleisch vom Lamm (auf Bestellung), Würste, Wollwaren Hofladen Öffnungszeiten (von April bis Oktober) : Freitag 9:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr Samstag 9:00 bis 12:00 Uhr
Ihre eigene Vorstellung von Landwirtschaft und Tierhaltung setzten die Eltern dreier Töchter konsequent um. Das heißt, dass ihre Schafe frisches Gras und im Winter Heu zu fressen bekommen. Dafür werden rund 15 Hektar Grünland bewirtschaftet. Um die Tiere in den Melkstand zu locken, hat Thomas Gmeiner ein besonderes Zuckerl parat: nämlich ein speziell für ihn zusammengemischtes Getreidefutter, das Weizen, Gerste, Hafer, Zuckerrübenschnitzel, Mais und Melasse und bei Eiweißbedarf auch Luzernepellets oder Sonnenblumenschrot enthält. „Schafe sind eben ganz besondere Tiere“, wissen Thomas und Brigitte, was sie an ihnen haben.
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„Für mehr Regionalität fehlt der Boden“ Einst wurde Ludesch die Salatschüssel Vorarlbergs genannt. Noch heute spielt der Gemüseanbau eine große Rolle. So wie für Thomas Bischof vom Hof Gravis.
„A Zit volla Fröd, a Zit volla Hoffa, a Zit volla Planga …“ So beschreibt die Ludescher Mundartdichterin Anneliese Zerlauth die Freuden und Mühen der Gartenarbeit. Was für den eigenen Hausgarten gilt, ist für einen professionellen Gemüseanbauer wie Thomas Bischof natürlich von noch wichtigerer Bedeutung. Denn schließlich muss der 35-Jährige von seiner Ernte auch leben können.
Der Regenwurm ist unentbehrlich Mit vier Hektar trägt er das Seine zur Nahversorgung mit der so beliebten „Grumpira“ bei, weitere dreieinhalb hat er mit Urdinkel bepflanzt. Sein strategisches Konzept setzt dabei auf Vielseitigkeit und naturnahe Bewirtschaftung. Thomas Bischof, der den Gravishof 2010 von seinem Vater übernahm, arbeitet vorwiegend mit organischem Dünger und achtet auf eine vierjährige Fruchtfolge. Auf ein Jahr mit Kartoffeln folgt Winterdinkel, danach zwei Jahre Kleegras. „Das Um und Auf ist, dass der Boden durch organisches Düngen aktiv bleibt. Die Erde muss leben. Unentbehrlich dafür ist der Regenwurm, der Humuskomplexe ausscheidet“, erklärt der Fachmann.
Kartoffeln mit Ländle Gütesiegel Thomas Bischof baut seine Kartoffeln nach den Richtlinien des Ländle Gütesiegels an. Läuft alles in normalen Bahnen, beträgt die Ausbeute zwischen 35 und 40 Tonnen pro Hektar. Dabei handelt es sich allerdings um Rohware. Verkaufsfähig sind davon rund 25 Tonnen. Neben dem Handel – der Hauptabnehmer ist hier Sutterlüty – verkauft er die Ländle Kartoffeln ab Hof.
500 Stunden Arbeit pro Hektar Kartoffeln
Kartoffelanbau als Hauptstandbein Seit jeher hat der Gemüseanbau in der Blumenegg-Gemeinde eine große Tradition. In den 1980er-Jahren wurde Ludesch oftmals sogar scherzhaft als die „Salatschüssel Vorarlbergs“ bezeichnet. Der Grund: Im damals nicht viel mehr als 2.000 Einwohner zählenden Ort gab es gleich 16 Gärtnereien, von denen heute immerhin noch drei übrig geblieben sind. Im Fall von Thomas Bischof spielt der Salat allerdings eine untergeordnete Rolle. Das Hauptstandbein des AgrarIngenieurs bildet vielmehr die Kartoffel. Auch hier war Ludesch einst absolute Hochburg. Rund 40 Hektar wurden angebaut. Beinahe so viel, wie heute im ganzen Land. Doch die industrielle Entwicklung und die Platzknappheit hat die Agrarwirtschaft sukzessive verdrängt. „Für mehr Regionalität fehlt uns einfach der Boden“, bringt es Bischof auf den Punkt. „Bei Kartoffeln beträgt der Selbstdeckungsgrad im Land fünf bis acht Prozent.“ Auch er ist mit seinen Flächen an der Grenze. luag 20
Wie viel Zeit sowie Bangen und Hoffen von der Saat bis zur Ernte wirklich dahinter steht, kommt nicht nur im Mundartgedicht von Anneliese Zerlauth zum Ausdruck. Thomas Bischof hat ausgerechnet, wie viel Stunden es braucht, bis die Ware für die Kunden abholbereit ist. „Rund 500 Stunden sind es pro Hektar.“ Für einen Drei-Mann-Betrieb nicht wenig. „Dafür machen wir auch tatsächlich alles selber Bischof GesbR, Hof Gr von der Pike auf.“ avis All meinteilweg 7, 6713 Lud Und nicht nur das: esch T 0664/2204917 Thomas Bischof betreut auch Flächen Verkauf ab Hof für andere Landwirte. Sagt’s und setzt sich schon wieder auf den Traktor. www.laendle.at/kartoffel
Frühkartoffeln direkt ab Hof 1
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1 Familie Bischof, Allmeinteilweg 7, 6713 Ludesch
8 Gemüsebau Meusburger, Jürgen Meusburger
T 0664/2204917, direkt ab Hof
2 Familie Willi Burtscher, Unterbings 51, 6700 Bludenz T 0664/9251952, direkt ab Hof
3 Dietmar Fechtig, Leha 10, 6841 Mäder 4 5 6 7
T 05523/540008, 0664/3588088 Andreas Kalb, Pariserstraße 28, 6923 Lauterach T 0664/4616244, 24-Stunden-Selbstbedienung am Hof Rosa und Lothar Kaufmann, Bazulstraße 26, 6710 Nenzing T 05525/64446, direkt ab Hof Familie Ludescher/Fink, Klosterstraße 22 und Lerchenauerstraße 78, 6923 Lauterach, T 0664/4022053 Selbstbedienung am Hofladen rund um die Uhr Gärtnerei Metzler, Paul Metzler Walgaustraße 118, 6713 Ludesch, T 05550/3334-0 Öffnungszeiten Hofladen: Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 18:00 Uhr, Samstag 8:00 bis 13:00 Uhr
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Au 5a, 6842 Koblach, T 0664/1429056 oder 0664/2200756 Öffnungszeiten Hofladen (Selbstbedienung): Montag bis Freitag 7:00 bis 19:00 Uhr, Samstag 7:00 bis 13:00 Uhr Familie Mündle, Augasse 34, 6822 Satteins T 0664/5149969, Verkauf ab Hof in Selbstbedienung Familie Reiner, Fellentorstraße 8, 6923 Lauterach T 05574/75705, direkt ab Hof Kilian Schatzmann, Torkelgasse 5, 6800 Feldkirch-Gisingen T 0664/4922908, 24-Stunden-Selbstbedienung am Hof Ulrich und Andrea Tiefenthaler, Broßwaldenweg 15, 6830 Rankweil-Brederis, T 05522/38091 oder 0664/5117344 Ab Hof Verkauf nach Vereinbarung
www.laendle.at/kartoffel luag 21
Umweltwoche:
Dabeisein, Neues erfahren und genießen Von 5. bis 11. Juni bietet die Vorarlberger Umweltwoche einen bunten Einblick, was Vorarlberg das ganze Jahr über für die Umwelt tut. Bei über 70 Veranstaltungen ist wohl für jeden Geschmack etwas dabei. Apropos Geschmack: Eine große Rolle spielen dabei auch wertvolle, gesunde Lebensmittel und das Bewusstsein dafür.
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orarlbergerinnen und Vorarlberger setzen sich vielfältig für Umwelt und Natur ein. Wie, das zeigt jedes Frühjahr die Vorarlberger Umweltwoche. Im Mittelpunkt heuer: die bunte Vielfalt der Natur, der sinnvolle Umgang mit unseren Ressourcen und unsere Lebensmittel. Die Vorarlberger Landwirtschaft spielt dabei eine zentrale Rolle: Anlass genug, hinter die Kulissen einiger landwirtschaftlicher Betriebe im Land blicken zu lassen. Führungen gibt es für Schulklassen und für alle Interessierten. Eine Vielfalt an neuen Eindrücken und spannenden Informationen ist garantiert.
Verwenden statt verschwenden – das ganze Jahr Den Wert der Lebensmittel zeigen auch Kochkurse und die „2000-Watt-Menü-Aktionstage“ in Bregenzer und Feldkircher Lokalen. Sie zeigen, wie sich mit bewusster Ernährung Energie und Ressourcen schonen lassen – ohne Verzicht. Schließlich gilt der Grundsatz „Verwenden statt verschwenden“ für Energie, Wasser und Co. genauso wie für Lebensmittel.
Vorarlberger Umweltwoche
In diese Kerbe stoßen auch Reparaturcafés, wo unter fachkundiger Anleitung repariert wird, was im Haushalt kaputt gegangen ist: Solche Veranstaltungen gibt es übrigens nicht nur in der Umweltwoche, sondern das ganze Jahr über.
Umweltwoche: Natur neu entdecken Vielfältige Exkursionen lassen die Schönheit der Natur neu entdecken: Lebensräume von Orchideen, Fledermäusen und Bibern werden erradelt oder erwandert. Aktiv und kreativ wird’s in Kompostierkursen und Workshops, spannende Inputs liefern Vorträge und Filmabende – und das ist noch nicht alles! Auf www.umweltv.at/kalender finden Sie einen Überblick mit Detailinfos. Alle sind herzlich willkommen!
Extragünstig mit Bus und Bahn Besonders günstig ist Bus- und Bahnfahren in der Umweltwoche: Das VVV-Umweltwochenticket kostet EUR 11,– und gilt eine Woche ab Kauf im ganzen Land. Mit der Vorarlberger Familienkarte können damit ganze Familien fahren. Die EUR 11,– werden auf im Anschluss gekaufte Jahreskarten angerechnet. Und: Alle Domino-Jahreskarten gelten in der Umweltwoche als Maximo.
ag, 11. Juni • Montag, 5. bis Sonnt nzen Land gen und Aktionen im ga • Über 70 Veranstaltun dien Partner/-innen, in den Me • Infos bei Gemeinden, und auf www.umweltv.at für Bus und Bahn: • Umweltwochen-Ticket lberg für EU R 11,– eine Woche ganz Vorar luag 22
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weitere Informationen Alle Veranstaltungen und auf umweltv.at! im Kalender finden Sie
Immer gesundes Gemüse zu Hause
dem Ländle Gütesiegel zertifizierte Gemüse der „Ländle Gemüsekiste“.
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it ihrer Ländle Gemüsekiste bieten Daniela und Werner Fessler den Kunden eine ideale Kombination aus hoher Qualität und erstklassigem Kundenservice. Die Auslieferung der Ländle Gemüsekiste erfolgt von Anfang Mai bis Mitte Dezember wöchentlich von Mittwoch bis Freitag (je nach Liefergebiet) direkt vor Ihre Haustüre. Sie beinhaltet über das Jahr verteilt ca. 50 verschiedene Gemüsesorten. Im Jänner und Februar wird einmal pro Monat Lagergemüse wie Lauch, Chinakohl, Randig, Karotten, Kraut, Sauerkraut, Winterrettich, Kohlsprossen oder Sellerie geliefert sowie Asiasalate aus dem Folienhaus. In jeder Kiste finden Sie auch passende Rezepte zum Inhalt.
Bei uns gibt‘s was zu staunen! Der Vorarlberger Lesezirkel ist jetzt ganz neu. Werden Sie bei uns Abo-Kunde, Privat oder mit Ihrer Firma.
Größen: • Gemüsekiste (2 bis 3 Personen) für EU R 15,30 • Familienkiste (3 bis 4 Personen) für EU R 18,98 • s‘Kischtle (1 bis 2 Pe rsonen) für EU R 13,50 Bestellmöglichkeiten /Kontakt: • Online-Formular: ww w.laendle.gemuesekiste.a t • telefonisch: T 05522/4 1785 oder 0699/1707 6778 • E-Mail: laendle@gemu esekiste.at Das Abo kann jederzeit unterbrochen oder verändert werden, imm er bis Montag, 18:00 Uh r der jeweiligen Lieferwo che. Daniela und Werner Fes
sler, Im Wäsle 9, 6832
Sulz
Höchste Qualität und saisonale Vielfalt l Für die Landwirte, die die Ländle Gemüsekiste beliefern – Familie Gehrer aus Höchst, Familie Metzler aus Ludesch, Familie Meusburger aus Koblach und Familie Burtscher aus Bludenz – hat Qualität oberste Priorität. Sie produzieren über das Jahr verteilt etwa 50 verschiedene Gemüsesorten, Kräuter und Kartoffeln – natürlich gentechnikfrei. Die Gemüsepflanzen werden von Walter Gehrer in Höchst ausgesät und aufgezogen. Dadurch ist die Nachverfolgung der fertigen Frucht, von der Aussaat bis hin zur Ernte, kontrollierbar und bis zum Ursprung gegeben. Eine ideale Ergänzung zum Gemüse in der Kiste stellt ab Herbst auch immer der zertifizierte Ländle Apfel von Jens Blum Qualitätsobstbau aus Höchst dar. Alle Betriebe achten sehr exakt auf Feldhygiene, was der Unkrautbildung auf natürlichem Wege entgegenwirkt. Der Einsatz von Kulturschutznetzen hält auf natürliche Weise Ungeziefer fern, Mulchfolien schützen gegen Unkraut und Verunreinigungen. Im geschützten Anbau kommen Nützlinge und Hummelvölker zum Einsatz. Sie sind für die natürliche Schädlingsbekämpfung bzw. für die Bestäubung zuständig.
Ihr persönliches Abo: ab 6,90 € (für 7 Zeitschriften wöchentlich) Sie sparen bis zu 40% gegenüber dem Einzelkauf im Handel. Die Zeitungsauswahl finden sie auf www.vorarlberger-lesezirkel.at T 05574/73757, office@v-lz.at luag 23
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Das Geheimnis des grünen Daumens Die Gärtnerei Angeloff in Rankweil produziert Pflanzen und Kräuter mit dem Ländle Gütesiegel unter der Eigenmarke „Pflänzle us’m Ländle“.
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er einen prächtigen Garten mit üppig blühenden Blumen und einer reichen Ernte im Gemüsebeet sein Eigen nennen kann, wird diese Redewendung immer wieder hören: „Sie bzw. er hat einen grünen Daumen!“ In der Stimme schwingt meist große Bewunderung mit. Klar, dass da das Herz der gelobten Hobbygärtnerin oder des -gärtners höher schlägt. Schließlich ist nach unzähligen Stunden Arbeit die Schönheit des wuchsfreudigen Grüns der gebührende Lohn. Und die lobenden Worte das berühmte Sahnehäubchen oben drauf.
ein gutes Substrat. Letzteres ist eine Mischung, an der die Experten um den Junior-Chef lange getüftelt haben. „So ist es uns gelungen, den Torfgehalt um 30 Prozent zu reduzieren“, erklärt er. Torf wird im Erwerbsgartenbau besonders geschätzt, weil es pH-neutral ist und strukturstabil. Für die Umwelt ist die Verwendung jedoch schlecht, denn der Abbau zerstört die jahrhunderte- bis jahrtausendealten Moore und damit den Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. „Unser Ziel ist es, den Anteil noch weiter zu reduzieren.“ Alexander Angeloff hat deshalb eine Versuchsfläche von drei bis vier Quadratmetern mit verschiedensten Mischungen befüllt. Jeden Tag wird kontrolliert, wo was wächst und wie. Spannung liegt in der Luft, denn selbst der große, über die Jahre angeeignete Erfahrungsschatz bleibt bei diesem Experiment außen vor. Vielmehr erinnert das Unterfangen an die Kindertage. „Ich hab schon als Zehnjähriger meine eigenen Tomaten gezüchtet“, verrät der Daniel Düsentrieb der Pflanzenszene. Wie damals steht Alexander auch heute vor den Töpfen, blickt kritisch auf das Ergebnis und sieht den Erfolg noch lange nicht abgeschlossen. Mit dem Ziel, für zufriedene Kunden mit prächtigen Gärten und Balkonen zu sorgen, gibt es in Sachen Entwicklung in Rankweil niemals Stillstand.
Verzicht auf Wuchshormone, Hemmstoffe und Neonicotinoide
Doch nicht immer kann sich das Ergebnis des stundenlagen Pflanzens und Pflegens auch sehen lassen. Die Enttäuschung, dass trotz der Mühe alles umsonst war, ist dann natürlich groß.
30 Prozent weniger Torf Doch was ist eigentlich das Geheimnis hinter einem grünen Daumen und können Hobbygärtner dem blühenden Geschick etwas unter die Arme greifen? „Ja“, sagt Alexander Angeloff von der gleichnamigen Gärtnerei in Rankweil. Eine naheliegende Idee, denn ein Großteil der in seiner Gärtnerei angebotenen Beet-, Balkon-, Kräuter- und Gemüsepflanzen ziehen der Chef und sein Team selbst heran. Die Basis dafür sind gesunde Samen, Stecklinge oder Pflänzchen und
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So werden auch die zur Selbstverständlichkeit gewordenen Wuchshormone und Hemmstoffe sowie die für Bienen gefährlichen Neonicotinoide weggelassen. „Vielmehr kommen bei uns Nützlinge zum Einsatz, die in unseren Gewächshäusern auf natürliche Art und Weise den Schädlingen auf die Pelle rücken.“ Dass dann und wann einmal zwei, drei Blattläuse hängen bleiben, stört nicht. „Dafür können wir Pflanzen und Kräuter mit gutem Gewissen verkaufen“, argumentiert Angeloff. Aber das kann er sowieso, denn die angesetzten Qualitätskriterien in der Produktion sind märchenhaft hoch. Oder um es in den Worten der Gebrüder Grimm und Aschenputtel zu sagen: „Nur die Guten kommen ins Töpfchen, die schlechten ... werden selektiert.“
Ländle Gütesiegel Doch der Nachhaltigkeitsgedanke reicht für den Unternehmer darüber hinaus und schließt zufriedene Kunden mit ein. „Ich muss ihnen Pflanzen in die Hand geben, die auch wachsen“, nennt er seinen Denkansatz, dessen Langfristigkeit das Verantwortungsbewusstsein als Arbeitgeber inkludiert. Und damit sind wir wieder beim grünen Daumen angelangt. Man kann dem blühenden Geschick also unter
die Arme greifen, indem schon beim Einkaufen bewusst auf Qualität geachtet wird. Dafür gibt es das Ländle Gütesiegel. Überall wo das drauf steht, sind robuste, an die Klimaverhältnisse in Vorarlberg angepasste „Pflänzle“ drinnen. Außerdem verpflichtet das Ländle Gütesiegel zur Einhaltung strenger Richtlinien, die auch regelmäßig und ohne Ankündigung überprüft werden. „Sollte dennoch etwas nicht passen, tausche ich die Pflanze auch gerne um“, so der Mann, der im Jahr 200.000 Beet-, Balkon-, Kräuter- und Gemüsepflanzen produziert. Und natürlich gibt es noch einen Extratipp für Hobbygärtner. „Wer einen blühenden und ertragreichen Garten möchte, sollte immer auch ein frisches Substrat mitnehmen“, rät der Experte. Die Pflanzen hätten dann die besten Voraussetzungen um prächtig zu blühen und zu gedeihen. Grüner wird der Daumen bestimmt nicht mehr, oder?
Verkaufsstellen: Erhältlich sind die Pflanz en mit Ländle Gütesieg el ab Mai 2017 direkt bei der Gärtnere i Angeloff sowie bei folg enden Partnern:
Angeloff GmbH Rüggelen 3, 6830 Rankw eil T 05522/42351 E info@garten-angeloff.a t Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8:0 0 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 18:00 Uh r Samstag 8:00 bis 16:00 Uhr (Jänner und Februar 8:0 0 bis 12:00 Uhr) Die „Pflänzle us’m Ländle
• Blütezeit, Bregenz • Martin Lenz, Dornbirn • Elisabeth Lenz, Dornb irn • Marietta‘s Blumenzaub er, Lustenau • Riedmann, Super de r Markt, Altach • reG RE ENa, Andelsb uch • Blütenstil, Krumbach • Blumenfee, Egg und Bezau www.laendle.at/pflanze
“ Töpfe können den Ve rkaufsstellen zurückgebra
cht werden.
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Wo Milch und Honig fließen ... Schon Kleopatra und unsere Kaiserin Sisi wussten um die hautpflegenden Eigenschaften von Milch und Milchp produkten. Beide badeten regelmäßig in Milch, um sich ihre jug gendliche und frische Haut zu erhalten.
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er sich seine Hautpflegeprodukte zwischendurch mal gerne schnell selbst zusammenrührt, findet in der Milchprodukteabteilung eine große Auswahl an wohltuenden Zutaten: Sahne, Topfen, Joghurt, Buttermilch, Sauerrahm oder Crème fraîche sind wahre Jungbrunnen. Aber auch Molke/Molkepulver oder Kefir haben genauso besondere, hautpflegende Eigenschaften. Milch, Sahne und Crème fraîche werden verstärkt eingesetzt, wenn ein beruhigender und rückfettender Effekt erwünscht ist. Buttermilch und Sauerrahm
wirken gut bei unreiner Haut, wenn wir von „zu viel Glanz“ geplagt werden. Topfen hat einen straffenden Effekt, der durch die Zugabe von Honig noch verstärkt wird. Für viele absolut ungewohnt und zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftig ist die Hautreinigung mit Milchprodukten wie Sauerrahm, Buttermilch oder Topfen. So ist ein Klecks Sauerrahm im Gesicht verteilt und mit lauwarmem Wasser gewaschen eine sanfte Reinigung für die Haut. Der Geruch besonders am Morgen auf nüchternen Magen mag für den Einen oder die Andere zu Beginn eine kleine Herausforderung sein. Doch das Ergebnis überzeugt. Wer es nicht so intensiv milchig-säuerlich mag und dennoch nicht auf die wunderbare Wirkung verzichten mag, rührt sich ganz einfach ab und zu eine Maske oder ein Peeling. Da Milchprodukte sauer sind, wirken sie anregend auf unsere Zellen und machen einen frischen, strahlenden Teint, die Haut bekommt ein „Feuchtigkeitspolster“, sie wird gestrafft und das Hautbild verfeinert.
Buttermilch-Wonne in der Fuß-Badewanne
Einfache Topfen-Honig Maske
0,5 l Buttermilch | 3 EL Sahne | 2 EL Honig | Kräuter nach Belieben
3 EL Topfen | 1 EL Bienenhonig
Alle Zutaten in eine Fußbadewanne geben und mit warmem Wasser auffüllen. Wer mag, kann sich noch ein paar Kräuter aus dem Garten klein schneiden, in einen Teebeutel oder einen Seidenstrumpf geben und mit ins Fuß-Badewasser geben. Hierfür eignen sich beispielsweise Spitzwegerich, Gänseblümchen, Stiefmütterchen, Zitronenmelisse, Lavendel oder Thymian. Das Fußbad ist besonders in der warmen Jahreszeit für Barfuß-Fans eine Wohltat: Es spendet Feuchtigkeit und ist rückfettend. Buttermilch hilft auch im Kampf gegen Hornhaut. Kräuter wie Spitzwegerich und Gänseblümchen sind eine Wohltat für geschundene Füße.
Topfen und Honig gut miteinander verrühren und auf Gesicht, Hals und Dekolleté auftragen und für 15 bis 20 Minuten einwirken lassen. Anschließend mit lauwarmem Wasser reinigen. Der Topfen wirkt reinigend, spendet Feu uchtigkeit und strafft. Der Honig unterstützt diese Wirkung ebenfalls mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen. Beso onders unreine Haut wird diese Maske mögen.
Zum Vollbad-Erlebnis wird die Buttermilch-Wonne durch Molke: Einfach sechs gehäufte EL Molkepulver zugeben und ab in die Wanne!
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Tipp: Für besonderss trockene Haut einfach noch einen EL Sahne dazugeben.
Hand für kreatives Schreiben Jutta Maissen ist Bäuerin auf dem Gutshof Maldina in Rankweil. Dies war nicht immer so, denn die gelernte Apothekenhelferin hatte vor ihrer Heirat nur sehr wenig Bezug zur Landwirtschaft.
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ittlerweile liebt sie die Arbeit als Bäuerin. Der Umgang mit den Kälbern und Kühen oder auch mit den Hühnern wurde zum normalen Alltag. Denn gemeinsam mit ihrem Mann Stefan sowie den Kindern Claudia und Jakob wird der Gutshof Maldina, der der Gemeinde Rankweil gehört, bewirtschaftet. Haupterwerbszweige sind die Milchproduktion für die Vorarlberg Milch und eine Biogasanlage. Aber auch Hühner werden gehalten, die den täglichen Auslauf genießen, und für den Martinshof wird Dinkel angebaut. Daneben engagiert sich Jutta als Ortsbäuerin der Gemeinde Rankweil. Mit den umliegenden Gemeinden Feldkirch, Göfis und Meiningen bilden sie ein gemeindeübergreifendes Team, welches sich gemeinsam für Gedankenaustausch und Zusammenhalt der Bäuerinnen in der Region bemüht.
Kreatives Schreiben Eines der Steckenpferde von Jutta Maissen ist das kreative Schreiben. In diversen Texten werden so Alltag und Natur künstlerisch in Textform festgehalten. Neben ihrer Tätigkeit als Bäuerin und Mutter engagiert sich Jutta vor allem in der Pfarre Brederis. Nicht nur beim Pfarrblatt sondern auch bei der Gestaltung von Totenwachen ist ihre kreative Ader herzlich willkommen. Jutta engagiert sich auch als Lektorin in der Sonntagsmesse und ist seit 2004 im Pfarrgemeinderat Brederis.
Singen „imPuls“ Neben dem Organisieren ist auch das Singen eine ihrer Leidenschaften. Dies vereint sie als Obfrau des Chores „imPuls“. Dazu Jutta: „Wir wollen mit unseren Liedern Impulse geben und die Menschen berühren. Unser Repertoire beinhaltet sowohl weltliche als auch kirchliche
Lieder. Der Chor aus Brederis trägt die Musik imHerzen, lebt imMoment, ist zu hundert Prozent imPuls – und so soll es sein, so soll es bleiben“. Nachdem das letzte Konzert Anfang April stark nachgefragt war, folgt nun am 10. Juni um 21:00 Uhr ein weiterer Auftritt auf dem Marktplatz Rankweil. Karten dazu gibt es bei ländleTICKET, Expert Tschanett und im Musikladen Rankweil.
Ein Fest beim Kornfeld Am Sonntag, 9. Juli wird auf dem Gutshof Maldina zusammen mit dem Viehzuchtverein, der Marktgemeinde und weiteren Partnern des Hofes ein „Fest beim Kornfeld“ gefeiert. Im Mittelpunkt steht der Dinkel. Beginn ist um 10:15 Uhr mit der Heiligen Messe. Dazu ist die Bevölkerung recht herzlich eingeladen. Neben diversen Attraktionen für Kinder gibt es vor allem regionale Speisen mit Dinkel und – unter dem Motto „Von der Saat bis zur Ernte“ – reichlich Informationen über den Hof und seine Produkte. Organisiert natürlich von Jutta und ihrer Familie. luag 27
Was steckt eigentlich in unserem Lieblingswrstle?
m isch vo Feinsten e l . F
Viel Geschmack und jede Menge Frische. Das kommt von den natrlichen und hochwertigen Zutaten, der handwerklichen Produk tion sowie unserer langjhrigen Erfahrung. Denn nur wer die besten Zutaten verwendet, kann seinen Kunden auch das Beste liefern. Alle Produkte sind frei von Geschmacksverstrkern, Gluten und Laktose. Und das macht die efef Wrstle so besonders luag 28
t f a h c s t r i w d n a L im Gespräch
Die Kommunik ation zwischen Produzenten und Konsumenten muss noch weiter vertieft werden.
Optimistisch -
trotz bewegter Zeiten
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usammengefasst stechen einige Kernthemen und Anliegen der bäuerlichen Bevölkerung klar heraus: Die Bauernfamilien gehen grundsätzlich optimistisch in die Zukunft. Moderne Betriebe, nachhaltig bewirtschaftete Landschaften, regionale Lebensmittel auf höchstem Niveau und eine vielseitig ausgerichtete bäuerliche Bildungseinrichtung sind Zeichen dafür, dass die Vorarlberger Landwirtschaft funktioniert und floriert. Die bäuerlichen Familien stellen sich der Veränderung, und das nicht zu spät. Sie denken wirtschaftlich. Sie setzen auf Wertschöpfung im Qualitäts- und Spezialitätensegment und nicht nur auf die Menge. In der Praxis wird das durch bessere Produzentenpreise bestätigt. Und die Abgeltung der öffentlichen Leistungen steht auf einem hohen Niveau.
Das ist das Ergebnis einer umfassenden Befragung unter Vorarlberger Bäuerinnen und Bauern durch das Marktforschungsunternehmen KeyQUEST im Auftrag der Landwirtschaftskammer Vorarlberg. Produktionsoptimierung stehen im Vordergrund. Klar ist auch: Einheitsstrategien sind tabu. Jeder Betrieb braucht eine eigene Lösung. „Die Landwirtschaftskammer wird sich daher auch neu ausrichten. Dazu wurde ein Erneuerungsprozess mit externer Begleitung gestartet, in den die Ergebnisse dieser Befragung einfließen. Das Aufgaben-Spektrum, die Beratungsangebote und die Organisation werden dabei im Lauf eines Jahres genau unter die Lupe genommen und optimiert“, erklärt Josef Moosbrugger.
Allerdings fühlt nur die Hälfte der Befragten sich selbst und ihre Arbeit von der Bevölkerung wertgeschätzt. „Ein innerer Rückzug wäre aber der falsche Weg. Offensiv auf Bevölkerung, Handel und Gastronomie zuzugehen, ist der Lösungsansatz“, so LK-Präsident StR. Josef Moosbrugger.
Landwirtschaft wird vielseitiger Was die bäuerlichen Betriebsführer und -führerinnen in Richtung Zukunft denken, zeigt sich in den Befragungsergebnissen recht klar: Es wird deutlich, dass mit den hohen Niederschlägen, der Bedeutung der Alpwirtschaft und der internationalen Spitzenstellung bei den Käsespezialitäten, die Milch die tragende Säule der Vorarlberger Landwirtschaft bleiben wird. Zunehmend wird auf Direktvermarktung gesetzt. Die Produktion von Heumilch, Partnerschaften mit der Gastronomie, die Konzentration auf Produktionsnischen sowie die
Dr. Gebhard Bechter (LK Vorarlberg), Mag. Johannes Mayr (KeyQ U E ST) und LK-Präsident StR. Josef Moosbrugger präsentierten in Dornbirn die Ergebnisse der Vorarlberger B äuerinnen- und Bauernbefragung. luag 29
„Muss von der Ernte leben können“ Jürgen Meusburger ist einer der wenigen Gemüsebauern, die es im Land gibt. Der Koblacher setzt auf regionalen Zusammenhalt und eine breite Sortimentspalette.
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uf Subventionen angewiesen zu sein, das ist nicht die Philosophie von Jürgen Meusburger. Vielmehr lautet seine klare Devise, vom Gemüseanbau leben zu können. „Damit ich das auch kann, brauche ich eine verlässliche Ernte“, spricht es der 36-Jährige unumwunden aus. Bei rund 20 Hektar Gesamtfläche, die sich auf Koblach, Meiningen und Mäder verteilen, heißt es also mit Argusaugen darauf schauen, dass Schäden und Ernteausfälle möglichst ausbleiben. Ganz ist das ohnehin nicht möglich, da die Natur stets unberechenbar bleibt – wie beim Frosteinbruch Mitte April –, und andererseits Krankheiten und Schädlinge arge Spuren hinterlassen können. Ohne entsprechendes Fachwissen wäre der Kampf gegen das Unbill von außen wohl kaum zu bewältigen. So muss der größte Kartoffelanbauer des Landes (5,5 Hektar) etwa darauf achten, dass nicht die gefürchtete Kraut- und Knollenfäule den Ertrag vernichten. Dieser Krankheitserreger infiziert alle Teile der Kartoffelpflanze. Er zerstört die Blattfläche, befällt die Knollen und verursacht Lagerverluste. Als der Pilz Mitte des 19. Jahrhundert in Irland zum ersten Mal auftrat, raffte er die komplette Ernte hinweg – mit der Folge, dass rund eine Million Iren den Hungertod starben. Daran wird ersichtlich, welche Konsequenzen es haben kann, wenn den Schädlingen nicht Einhalt geboten wird.
Da es in Vorarlberg nur einige Gemüsebauern gibt, tragen die wenigen zur Nahversorgung entscheidend bei. Auch für Meusburger nimmt die Regionalität eine große Bedeutung ein – auch was die Zusammenarbeit mit anderen Landwirten und die Arbeitsplätze betrifft. Damit sich schon Kinder früh mit gesunder Ernährung auseinandersetzen, macht er immer wieder Projekte mit Volksschulen und Kindergärten. Als erste im Land setzte die Familie Meusburger auch auf einen SB-Laden im Hof. „Bekannte riefen uns damals an, ob wir ihnen nicht Gemüse bereit stellen können, das sie dann abholen kommen und das Geld hinterlegen. So fing alles an“, erinnert sich der Betriebschef. Das ist mittlerweile 30 Jahre her. Rund 70 Prozent wird heute über den Hofladen verkauft. Das Sortiment an Lagergemüse ist groß. Zudem gibt es in der Erntezeit frische Produkte. Je nach Bedarf werden die Regale mehrmals täglich aufgefüllt.
Gute und gesunde Qualität Die Leidenschaft, mit der Familie Meusburger Gemüse in guter und gesunder Qualität produziert, ist vorbildlich. Das gilt auch für die Zweite-Wahl-Ware, die günstiger zu erwerben ist. In diesen Kisten sind vor allem jene Produkte, die aus einer Laune der Natur nicht ganz dem Schönheitsideal entsprechen.
Widerstandsfähige Sorten Seit damals hat sich viel getan, z. B. wurden widerstandsfähigere Kartoffelsorten gezüchtet. Auch das Vermeiden von Monokulturen sorgt für eine größere Resistenz. Jürgen Meusburger, der den väterlichen Betrieb 2009 übernahm, legt größten Wert auf die Fruchtfolge. „Es wird einmal etwas angebaut und dann zweimal etwas anderes. So hat ein Schädling nicht die Möglichkeit, sich auszubreiten oder einzunisten.“ Die Grunddüngung erfolgt zum großen Teil mit Kompost, für die Feinabstimmung kommt Kunstdünger dazu. Jürgen führt selbst Bodenproben durch – schließlich gilt es, in der modernen Landwirtschaft punktgenau zu arbeiten. Da läuft ohne Technik nichts. „Mein Vater und ich waren immer schon Tüftler und versuchten, die Unkrautbekämpfung mechanisch zu machen.“ Nur wenn gar nichts mehr hilft, kommt Chemie zum Einsatz. „Aber vielfach sind Pflanzenstärkungsmittel anstelle von Pflanzenschutzmitteln im Einsatz“, betont der Experte. Jährlich werden die Produkte auf Rückstände untersucht – gefunden wurde bisher nichts. luag 30
Gemüsebau Meusburg er Au 5a, 6842 Koblach T 0664/1429056 oder 0664/2200756 E gemuesebau.meusbu rger@gmx.at Öffnungszeiten Hoflad en (Selbstbedienung): Montag bis Freitag 7:0 0 bis 19:00 Uhr Samstag 7:00 bis 13:00 Uhr Sonn- und Feiertage ge schlossen
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1 Gemüsebau Alge, Otto Alge, 6890 Lustenau Bio-Basilikum-Vermarktung nur über SPAR
2 Jungpflanzen und Gemüsebau Gehrer, Walter Gehrer Frühlingsstraße 35, 6973 Höchst, T 05578/75440 Öffnungszeiten Hofladen: Mai bis Allerheiligen Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 18:00 Uhr Samstag 8:00 bis 12:00 Uhr 3 Rosi Hämmerle Alpstraße 1a, 6890 Lustenau, T 05577/86247 Selbstbedienung und nach telefonischer Vereinbarung 4 Gemüsebau Gebrüder Karg, Markus Karg, Wolfurt keine Direktvermarktung 5 Mahlerhof, Martin Brunner Birnbaumstraße 20, 6973 Höchst, T 05578/75344 Öffnungszeiten Hofladen: Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr, Samstag 8:00 bis 12:00 Uhr
6 Gärtnerei Metzler, Paul Metzler Walgaustraße 118, 6713 Ludesch, T 05550/3334-0 Öffnungszeiten Hofladen: Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 18:00 Uhr, Samstag 8:00 bis 13:00 Uhr 7 Gemüsebau Meusburger, Jürgen Meusburger Au 5a, 6842 Koblach, T 0664/1429056 oder 0664/2200756 Öffnungszeiten Hofladen (Selbstbedienung): Montag bis Freitag 7:00 bis 19:00 Uhr, Samstag 7:00 bis 13:00 Uhr 8 Bio-Gemüsebau Ströhle, Elmar Ströhle, 6840 Götzis T 05523/53434, Direktverkauf während der Saison am Feld (nähe Staudenkopf, Sulz) 9 Winder Beeren, Martin und Peter Winder Sebastianstraße 7, 6850 Dornbirn, T 0664/73655086 Verkauf von weißem Spargel während der Saison jederzeit ab Hof im Selbstbedienungsladen sowie bei Sutterlüty
www.laendle.at/gemuese luag 31
Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg
Tag der Alpe 25. Juni 22. Juli 4. August 2. September
Alpe Metzgertobel in Sonntag-Buchboden Alpe Latons in Bartholomäberg Alpe Saluver in Laterns Alpe Kassa Wildmoos in Bezau
Wissenswertes über die Alpwirtschaft, vielseitiges Rahmenprogramm für Jung und Alt (z. B. vom Gräs zum Käs), Gewinnspiel, Bewirtung, bei jeder Witterung. luag 32
Dank der nachhaltigen Bewirtschaftung der Vorarlberger Alpen tragen die rund 1.000 Älplerinnen und Älpler nicht nur eine große Verantwortung für das ihnen anvertraute Vieh, sondern produzieren auch hochwertige Alpprodukte und bewahren die Vielfalt, Funktionalität und Schönheit der Bergregionen für Einheimische und Gäste. Um die engagierte Arbeit der Alpverantwortlichen und Alpbewirtschafter hautnah zu erleben, besteht heuer die Möglichkeit, im Rahmen der Landwirtschaftsstrategie 2020 „Ökoland Vorarlberg – regional und fair“ beim „Tag der Alpe“ von Juni bis September tiefere Einblicke in das Älplerleben zu bekommen. www.vorarlberg.at/oekoland
© Jürgen Schmücking
Ab auf den Grill:
Bio-Tomahawk aus Vorarlberg Bei diesem außergewöhnlichen Steakzuschnitt schlägt das Grillmeisterherz höher und vier Personen werden satt. Wer noch bewusst Bio-Qualitätsfleisch aus Vorarlberg kauft, kann sich sicher sein, dass die Rahmenbedingungen für den Fleischgenuss stimmen.
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as Tomahawk-Steak verdankt seinen extravaganten Namen seiner Form – mit der herausragenden Rippe sieht es aus wie das indianische Kriegsbeil. Ohne die lange Rippe werden für das Fleischstück – je nach Land und Zuschnitt – die Synonyme Entrecôte, Ribeye, Hohrücken/Hochrippe mit Rostbraten, Côte de Boeuf etc. verwendet. Da es etwas fettdurchwachsener ist als das Rumpsteak und am Knochen gegrillt wird, bleibt es besonders saftig. Das imponierende Tomahawk wird am besten nur ganz kurz großer Hitze ausgesetzt und dann gemütlich bei Niedertemperatur oder indirekt gegrillt. Je nach Wunsch-Gargrad wird nun entspannt auf das Erreichen der Kerntemperatur gewartet (Rare 52 bis 54 °C, Medium 55 bis 60 °C). Der Test für alle ohne Thermometer: Es sollte möglich sein, die Hand mindestens zehn Sekunden über die Glut zu halten. So wird es nicht zu heiß, denn die Bindegewebsanteile werden bei höherer Temperatur nur zäher. Ob vor dem Grillen gesalzen werden soll, darüber können Grillfans streiten. Eine brandneue Studie der BOKU (DI Veronika Trunk) und die Argentinier/-innen sind sich einig: Vorher Salzen bringt Saft und Geschmack, die Zartheit wird nicht beeinträchtigt.
Weniger is(s)t mehr: Bio-Qualität statt Masse
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Herr und Frau Österreicher essen durchschnittlich 70 Kilogramm Fleisch pro Jahr. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO sollten lediglich 20 Kilogramm verzehrt werden. Wenn Fleisch gegessen wird, dann am besten hochwertiges Fleisch, bei dessen Produktion auf die Umwelt geachtet wird. Die Herstellung von Fleisch benötigt mehr Ressourcen als beispielsweise der Anbau von Gemüse. Auf der Fläche für die Fleischversorgung einer Person könnten ca. 14.000 Kilogramm Tomaten angebaut werden. Hierzu ein Blick nach Vorarlberg: Ein Großteil der Landschaften, etwa die Bergregionen, eignen sich gut für Weidehaltung und weniger für Ackerbau. Wiederkäuer brauchen kein Futter von Ackerflächen, sondern können Futter von Weiden und Wiesen ideal verwerten. Die Vorarlberger Biobäuerinnen und Biobauern halten ihre Tiere im Sommer auf der Weide, viele davon auf Alpen. Bio-Fleisch aus Vorarlberg erfüllt die richtigen Voraussetzungen für möglichst umweltschonenden Fleischkonsum, weil die Bio-Landwirtschaft auch keine chemisch-synthetischen Düngemittel und Pestizide verwendet.
Qualität zahlt sich aus
noch immer oder sogar immer mehr Fleisch aus Übersee – im Falle von Argentinien wären das über 11.400 Transportkilometer – billigst importiert und konsumiert. Die Kosten zahlt nicht der/die Einzelne, sondern unsere Gesellschaft und unsere Umwelt. Im Sinne von Fairness, Transparenz, Umweltschutz und allgemeiner Wohlfahrt kann Vorarlberg solchen industrialisierten Megamastanlagen, sogenannten Feedlots, in denen oft mehr als 20.000 Rinder gemästet werden, nur mit Qualität entgegentreten.
Bio-Fleisch trumpft: mit ausgereiftem, aromatischem Geschmack Durch langsames Wachstum wird Bio-Fleisch feinfasrig, es wird besonders viel intramuskuläres Fett eingelagert. Die Fütterung mit Grundfutter (frisches Gras und Heu) verbessert das Fettsäuremuster und das Fleisch verliert weniger Saft beim Grillen. Nach den Richtlinien der Bio-Landwirtschaft muss der überwiegende Teil des Futters für Wiederkäuer aus Grundfutter bestehen und Auslauf garantiert sein. Hunger bekommen? Nach etwa einer Stunde ist das Tomahawk fertig. Wer das saftige, köstliche Bio-Fleisch probiert, weiß, dass nicht nur das gute Gewissen und die Gesundheit, sondern auch das Geschmackserlebnis für Bio sprechen.
Bio-Grillpakete:
„extrig“ bio Grillpak et • Bio-Tomahawk Steak (ca. 1,2 bis 1,4 kg) • Bio-Rindersteak, 8 Stk . • Bio-Hamburger, 6 Stk . • Bio-Käsekrainer mit Vo rarlberger Bio-Bergkäse , 4 Stk. „ghörig“ bio Grillpak et • Bio-Rindersteak, 5 Stk . • Bio-Hamburger, 10 Stk . • Bio-Käsekrainer mit Vo rarlbe
rger Bio-Bergkäse, 6 Stk
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Infos und Bestellung unt
er www.biovorarlberg.at
Die Vorarlberger Biobäuerinnen und Biobauern verzichten auf genmanipulierten Mais oder Soja, Wachstumsbeschleuniger, Hormone sowie den vorbeugenden Einsatz von Antibiotika. Trotzdem wird luag g 33
Waldbewirtschaftung und Naturschutz im Einklang
Wald und Holz ist genial Viele Pflanzen- und Tierarten profitieren von der kleinflächigen Waldbewirtschaftung in Vorarlberg. Zusammen mit Flächen, die über Jahrzehnte nicht bewirtschaftet werden, ergibt dies eine hervorragende Naturschutzleistung. Die Vorarlberger Waldbesitzer sind stolz auf ihre naturnahe Waldbewirtschaftung im Einklang mit der Natur. Nicht nur gut für die Natur: Holz wirkt entstressend und ist gesund für „Köper und Seele“. Ein großer Vorteil für Sie beim Wohnen und Arbeiten!
Energieholz mit Komfort und Qualität aus ihrer Umgebung (inkl. Richtpreise) unter www.ofen-holz.at
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Holzprodukte mit Vorarlberger Herkunftsnachweis unter www.vorarlbergholz.at
Infos zu Wald und Holz in der Landwirtschaftskammer Vorarlberg im Forstreferat, www.vbg.lko.at, thomas.oelz@lk-vbg.at
Milch -
am besten von Bio-Kühen
Milch begleitet die Menschheit schon seit vielen Jahrtausenden – seit die Tiere gezähmt und nicht nur gejagt wurden. Sie war und ist wichtiges Nahrungsmittel, wurde als Schönheitselixier verwendet und ihr wurden magische Kräfte zugeschrieben. Auch heute noch ist Milch eines der beliebtesten Nahrungsmittel.
© AMA
Herkunft und Geschichte Die Entwicklung der Milchwirtschaft begann in der Jungsteinzeit mit der Domestizierung von Ziegen und Schafen, etwa vor 10.000 Jahren. Für die heutige Nahrungsmittelindustrie Europas sind Milchkühe der Hauptlieferant von Milch. Parallel wurde aber immer auch von Schafen und Ziegen und sogar von Pferden Milch verwendet. In vielen Kulturen stand und stehen die Milchtierhaltung, die Milch und ihre Produkte im Mittelpunkt der Ernährung und damit auch des Lebens. Laut Österreichischem Lebensmittelkodex darf nur Kuhmilch als „Milch“ bezeichnet werden. Bei Milch anderer Säugetiere muss zusätzlich die Tierart angegeben werden (Ziegenmilch, Schafmilch).
Konsum Herr und Frau Österreicher trinken knapp 80 Liter Milch pro Kopf und Jahr. Dabei wächst der Marktanteil für Bio-Milchprodukte kontinuierlich. Seit 1998 haben sich die Anteile im Schnitt verdoppelt biologische Futtermitund betragen bei Biobauern verfüttern r aus hoftte Fu s da t Milch rund 17 Promm sta tel. Überwiegend haben f ho Bio am re Tie zent, Fruchtjoghurt Die eigener Produktion. der auf eu, str Ein e ein , zehn Prozent und ausreichend Stallfläche vor allem: das ganze und bei Butter acht t, lieg em qu be h es sic ie. Prozent (Quelle: Fre ins uf sla Au er Jahr üb RollAMA 3. Quartal 2015).
(Bio)Facts
Besonderheiten
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Kühe von Bio-Betrieben werden artgerecht gehalten. Dies stellt sicher, dass negative Auswirkungen auf Boden, Wasser und Klima reduziert werden, die Tiere genug Auslauf haben und sich entsprechend wohlfühlen. Die Verfütterung von Gen-Soja, Tiermehl und
FEST 01.07.2017 SPARKASSENPLATZ FELDKIRCH 9.00 – 14.00 Uhr
Wir schauen aufs Ganze Die Biobäuerinnen & Biobauern
Milchaustauschern bei Kälbern sowie die vorbeugende Beigabe von Medikamenten ins Futter ist streng verboten. Bio-Kühe fressen hauptsächlich Raufutter (Gras, Klee, Heu...) und bewegen sich viel an der frischen Luft. Auf Weiden und Almen finden sie während der Sommermonate großteils kräuterreiches „Wellnessfutter“ – und das schmeckt man!
Wussten Sie, dass ... ... die Haltung der Rinder Auswirkungen auf die Inhaltsstoffe der Milch hat? ... bei der Herstellung von biologischem Käse und Milchprodukten kein gentechnisch manipuliertes Lab und keine künstlichen Aromen eingesetzt werden? luag 35
Die Brenner des Jahres 2017, von links nach rechts: LK-Präsident StR. Josef Moosbrugger, D I (F H) Ulrich Höfert (LK), Andreas Radl, Anton Kostenzer, Kurt Vonach, Claudia Immler (Ländle Marketing), LR Ing. Erich Schwärzler.
Edles aus Vorarlberger Obst Trotz ungünstiger Wetterbedingungen im Vorjahr gab es auch heuer Spitzenprodukte bei der Vorarlberger Landesprämierung für Brände, Liköre, Moste, Säfte und Essige.
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eit 24 Jahren veranstaltet die Landwirtschaftskammer eine Landesprämierung für Produkte aus Vorarlberger Obst. Heuer wurden 375 Proben eingereicht. 341 davon wurden mit dem Ländle Herkunfts- und Gütesiegel prämiert. Damit lag die Quote nur geringfügig unter dem Wert von 2016. Dies ist umso bemerkenswerter, weil das Obstjahr 2016 durch Blütenfrost, Dauerregen und Mangel an Sonne ein sehr schwieriges Jahr war. Viele Birnenbäume hatten keine Früchte angesetzt, viele Kirschen waren an den Bäumen verfault. Doch das, was in guter Qualität geerntet werden konnte, wurde zu kleinen Meisterwerken veredelt.
Um dies unter Beweis zu stellen und den Konsumenten sichtbar zu machen, können Obstveredler seit vielen Jahren ihre flüssigen Obstprodukte von unabhängigen Experten anonym bewerten lassen. Laboruntersuchungen ergänzen die Qualitätskontrolle. Einwandfreie Produkte erhalten das Ländle Gütesiegel. Aus den besten Brennern und den besten Mostern werden drei Brenner des Jahres und eine Mosterin des Jahres ermittelt. Aus den Goldmedaillen-Produkten werden die Punktebesten zu Sortensiegern der jeweiligen Kategorie erklärt.
Broschüre Landesprämierung 2017 Für einen raschen und optisch anspre echenden Überblick über die prämierten Obsterzeugnisse und deren Anbiete er wurde wieder eine Broschüre auf-gelegt. Sie kann unter www.laendle. at/obstveredelung herunter geladen n oder bei der Landwirtschaftskammer in gedruckter Form kostenlos angefordert werden.
Die Sieger auf einen Blick Brenner des Jahres 2017 Anton Kostenzer, Vandans Andreas Radl, Nüziders Kurt Vonach, Lauterach
Mosterin des Jahres 2017 Monika Ebenhoch, Röthis
Sortensieger 2017 • Apfelbrände: Apfelbrand Holzfass von Kurt Vonach, Lauterach • Birnenbrände: Birnenbrand von Arnold Hehle, Feldkirch-Nofels • Sortenreine Birnenbrände: Birnenbrand Subirer von Werner Alge, Lustenau • Birnenbrände Zitronenbirne (punktegleich): Birnenbrand Zitronenbirne von Kurt Fink, Krumbach Birnenbrand Zitronenbirne von Willi Schneller, Bludenz • Sonstige Kernobstbrände: Brand aus Apfelwein von Egon Brunner, Lustenau
Birgit Hefel (Sortensieg Liköre), Markus Amann (OGV)
• Kirschenbrände (punktegleich): Kirschenbrand im Holzfass von Andreas Radl, Nüziders Kirschenbrand Schwarze Wildkirsche von Armin Rauch, Dünserberg • Sonstige Steinobstbrände: Marillenbrand von Josef Güfel, Feldkirch • Traubenbrände: Traubenbrand Muscaris von Andreas Radl, Nüziders • Beerenbrände: Himbeerbrand von Anton Kostenzer, Vandans • Wurzelbrände: Obstbrand Apfel Enzian von Andreas Radl, Nüziders • Liköre: Pfefferminzlikör von Birgit Hefel, Wolfurt • Apfelmoste: Apfelmost aus Streuobst von Josef & Walter Moosmann, Bizau • Sortenreine Apfelmoste: Apfelmost Boskoop von Gerold Amann, Koblach • Moderne Moste: Apfel-Birnenmost lieblich spritzig, Monika Ebenhoch, Röthis • Fruchtsaft: Apfelsaft aus Streuobst von Gerold & Günther Gassner, Höchst • Essig: Apfel-Birnenessig mit Kräutern von Andreas Krammel, Lustenau
Die Mosterin des Jahres 2017: Monika Ebenh hoch luag 37
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Mit Blick bis zum Bodensee... Die Niedere ist ein beliebtes Wandergebiet.
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leich zwei Bergbahnen bringen Wanderfreunde in das Gebiet Niedere-Baumgarten: Von Bezau aus die Gondelbahn und von Andelsbuch aus der Doppelsessellift. Von den beiden Bergstationen aus gibt es eine Vielzahl an kürzeren, längeren, flachen oder anspruchsvolleren Wanderwegen. In der Nähe der Bergstation der Bergbahnen Andelsbuch ist auch der Startplatz der Para- und Hängegleiter gelegen. Für Kinder und Eltern, die nicht selber starten, ist es interessant und spannend, zum Startplatz zu spazieren und dort zuzuschauen. Ein sehenswertes Bauwerk ist auch die Theodulkapelle ca. 15 Minuten von der Bergstation entfernt. Sichtbar ist die kleine Kapelle von der Bergstation aus, vom Tal und auch vom Alpgebäude.
Rast beim Bergrestaurant Alpe Niedere Das Bergrestaurant Niedere ist nur zehn Minuten Spazierweg von der Bergstation der Bergbahnen Andelsbuch entfernt. Es liegt auf einer Höhe von 1.650 m und wird von der Familie Feuerstein gemeinsam mit der Alpe „Vordere Niedere“ betrieben. Auf der gemütlichen Sonnenterasse genießen Kinder und Eltern nicht nur kulinarische Hausmannskost und selbst produzierten Käse, sondern auch einen herrlichen Ausblick. Das Bergrestaurant ist von Anfang Mai bis Mitte Oktober bei Wanderwetter täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Auf Anfrage gibt es auch ein regionales Bergfrühstück. In den Sommermonaten können Besucher auf Anfrage die Alpsennerei beim Bergrestaurant besichtigen (ab fünf Personen). Kontakt: Familie Feuerstein, T 0664/4429447. luag 38
PANORAMA RUNDWANDERWEG Gemütliche Wanderung Gehzeit: ca. 1,5 Stunden Von der Bergstation der Doppelsesselbahn führt die familienfreundliche Rundwanderung über das Hochplateau der Niedere. Besonders schön: die herrlichen Ausblicke. Das Aussichtspanorama reicht vom Bodensee über die Bregenzerwälder und Allgäuer bis zu den Schweizer Bergen. Zuschauen kann man auch den Hänge- und Paragleitern, wie sie sich von ihren Startplätzen in die Luft erheben. Strecke: Bergstation Bergbahnen Andelsbuch – Berggasthof „Niedere“ (1.568 m) – Fallkopf oder Guggstein – Burster/Erzloch (1.650 m) – Häfen – Niedere Höhe – Baumgarten – auf dem Bruggar – Bergstation Bergbahnen Andelsbuch Folgende Wandermöglichkeiten stehen ab der Bergstation Andelsbuch zusätzlich offen: • Panoramarundweg, 1 ½ Stunden • Baumgartenhöhe, 40 Minuten • Berggasthof Sonderdach, 2 Stunden • Alpe Stongenhöhe, 1 ½ Stunden • Winterstaude, 2 ½ Stunden • Alpe Niedere, Mittelstation, 1 ½ Stunden • Alpe Niedere, Talstation, 3 Stunden • Baumgartenhöheweg, Alpe Sattel, Stausee, Andelsbuch 4 Stunden • Winterstaude, Bullerschkopf, Isewart Alpe, Schetteregg, Amagmach, Schwende, Andelsbuch, 7 Stunden • Stongenhöhe Alpe, Schreibere Sattel Alpe, Hinteregg, Schönebach, 4 ½ Stunden • Hasenstrick, Schetteregg, Amagmach, Egg, 5 Stunden
Termine im Ländle M IL LCH--GLÜ Ü C KSR RAD O N TOUR R AN L ÄSS L IC C H D ES S WEL LTM M I LC C HTAG ES Bludenz: Samstag, 27. Mai, Wochenmarkt (Remise Platz) Dornbirn: Mittwoch, 31. Mai, Wochenmarkt (Marktplatz) Hohenems: Donnerstag, 1. Juni, Wochenmarkt (Schlossplatz) Bregenz: Freitag, 2. Juni, Bauernmarkt (Kaiserstraße) Feldkirch: Samstag, 3. Juni, Bauernmarkt (Johanniterkirche) VO O RAR LB B E RGE E R U MWE LT T WO C HE – 5. biss 11.. Ju unii – www w.u umwe eltv.aat/kk allen nde er Ko oche en fü ürs s Klima – Aktion nstt ag ge „2 2.0 000 0-W Watt--Men nü““ 5. bis 9. Jun ni, www.w wirleb ben2 2000w watt..com, www.felldkirc ch.at Gen nu uss mit regio ona ale en Krä äuttern und biollogis schen Weine en 6. Juni,, 19:0 00 Uhr, Kochkkurs mit Wolfg gang Poniier, Schullküch he de er Öko-Miittelsc chule e, Määder Anme eld dun ng: T 055 523 3/5 5286 60--10 0, E marin na.he ellrigl@m maed derr.att, Koste enb beitraag EUR R 20,,– Veg geta ariisch hes & Ve egan nes s für Kinde er – Workksh hop p 10. Junii, 10::00 bis 13 3:30, B S B Z, Rhein nhofsstr. 16, Hohen nems Anm meldun ng: T 06 660/6 6103 3460 0, E office e@me ehrw wertt-fu uer-a alle.att, Kosttenb beitraag: E U R 15,– – Führrung in der Senn nereii Sch hnifis s mitt Pete er Dü ünserr und d Mattthiass Mayr ni, 17 7:0 00 bis 18:30 0 Uhr, Jag gdbe erg gstrr. 200 0, Sc chn nififis 10. Jun Anme meldun ng: E info o@reg gion-d dreikklang g.a at BII O-F FE ST VON N BII O AU STR IA Vora arlbe erg und den Vo orarllberg ger Biobäuerrinne en und Bioba auerrn 1. Ju uli, 9::00 0 bis 14 4:0 00 Uhr,, Sp parkaassenp plattz,, Fe eld dkirrch h EII N FES ST IM M KOR NFE E LD – der Din nke el im Miitte elp pun nkt 9. Juli, ab 10 0:15 5 Uhrr, Gutshoff Malldinaa, Bre ederiss Re egion nalle Speissen mit Dinkell, diversse Attraaktione en fürr Kiind derr u.v.m. BR R U NCH AM BAU E RN N H OF So onntaag 27 7. Augustt, 9:0 00 biss 13:00 0 Uhr Diie teillnehm mend den Betrie ebe finden n Sie e ab Juli unter vbg..lko.a at. TA AG D E R ALP PE 25. Juni – Alpe Metzgertobel in Sonntag-Buchboden 22. Juli – Alpe Latons in Bartholomäberg 4. August – Alpe Saluver in Laterns 2. September – Alpe Kassa Wildmoos in Bezau
Wissenswertes über die Alpwirtschaft, vielseitiges Rahmenprogramm für Jung und Alt (z. B. vom Gräs zum Käs), Gewinnspiel, mit Bewirtung, bei jeder Witterung. Nähere Infos unter www.vorarlberg.at/oekoland
Impressum Medieninhaber, Herausgeber und Redaktion: Landwirtschaftskammer Vorarlberg und Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, Montfortstraße 11/7, 6900 Bregenz, T 05574/400-700, E laendle@lk-vbg.at, www.laendle.at, vbg.lko.at, Redaktion/Layout: Bernhard Ammann, Sabine Hagspiel, Dietmar Hofer, Marion Hofer, Isabella Kuster, Armin Schwendinger, Sabrina Zerlauth; Bildnachweis: LK Vorarlberg, Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH, AMA, Ludwig Berchtold, Sebastian Gabriel, Othmar Heidegger, Dietmar Hofer, Marion Hofer, Christoph Pallinger, Jürgen Schmücking, Katharina Stögmüller, studio 22 Marcel, Darko Todorovic, Zanella-Kux, Sabrina Zerlauth, i-stock; Bildbearbeitung: Christoph Pallinger
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Lebe den Sommer!
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