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lawinenlagebericht_02042015

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Lawinenlagebericht von Donnerstag, 02.04.2015, 7:30 Uhr mit Neuschnee und Verfrachtungen ungünstige Verhältnisse mit verbreitet erheblicher, in höheren Lagen grosser Lawinengefahr Regionale Gefahrenstufen

Gefahrenstellen vorwiegend (schwarz)

Gefahrenmuster Triebschnee Neuschnee

4 2000m ___________ 3

Hinweise zu Gefahrenstellen Neu- u. Triebschnee; in tieferen Lagen vereinzelte Gleitschneelawinen

3 1600m ___________ 2

Rückblick 29.03.2015 - 02.04.2015

4 2000m ___________ 3 4 2000m 4 2000m ___________ ___________ 3

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4 2000m ___________ 3

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Beurteilung der Lawinengefahr: Es besteht überwiegend erhebliche, im Hochgebirge oft grosse Lawinengefahr. Gefahrenstellen für trockene Lawinen sind vorallem oberhalb der Waldgrenzen, in Steilhängen der Expositionen NW-N-SE und generell in eingewehten Rinnen und Mulden anzutreffen. Umfang und Verbreitung der Gefahrenstellen nehmen mit der Seehöhe und mit weiteren Schneefällen im Tagesverlauf zu. Frischer spröder und älterer Triebschnee ist störanfällig und einzelne Wintersportler können leicht Schneebrettlawinen auslösen. Schitouren und Freeriden ist stark eingeschränkt und erfordert grosse Erfahrung in der Lawinenbeurteilung. Auch spontane, vermehrt mittlere und einzelne große Lawinenabgänge aus stark eingewehten Hangzonen sind möglich. In Bereichen mit Regeneinfluss und durchfeuchteter Schneedecke, also ca. unterhalb 2000 m, sind trotz tiefer Temperaturen weiterhin Gleitschneeausbrüche möglich.

Schneedecke / Allgemeines: Seit gestern fielen oberhalb ca. 1500 m erneut verbreitet 20 bis 30 cm Neuschnee. In den letzten 48 Stunden beträgt der Neuschneezuwachs somit 40 bis 60 cm, lokal und im Hochgebirge auch mehr. Dazu führten oft stürmische Winde aus vorwiegend westlichen Richtungen mit Boen von mehr als 100 km/h zu umfangreichen Verfrachtungen und Triebschneeansammlungen. Vorallem in den nördlichen Regionen sind exponierte Bereiche blankgefegt, Rinnen und Mulden mit Triebschnee verfüllt. Die Verbindung innerhalb der Neu- und Triebschnee- bzw. auch eingelagerten Graupelschichten ist mit zunehmender Seehöhe oft nur mäßig bis schwach. Die eingetretene Abkühlung begünstigte die oberflächliche Verfestigung der bis in höhere Lagen an den Vortagen durch Regen und Erwärmung durchfeuchteten Altschneedecke.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg: Es beginnt am Vormittag rasch wieder überall zu schneien, nachmittags dann starker, ergiebiger Schneefall. Schwerpunkte sind die NW-Staulagen am Arlberg und im Bregenzerwald mit 30 bis 50 cm Neuschnee. Abends nachlassender Schneefall, kommende Nacht abklingender Schneefall. Temperatur in 2000m: -6 Grad. Höhenwind: stürmischer Wind aus West bis Nordwest mit orkanartigen Böen um 100 km/h am Nachmittag.

Tendenz: Der Freitag bringt eine Zwischenbesserung. Danach wieder unbeständig mit teilweise weiteren Niederschlägen. Die Lawinensituation bleibt vor allem in höheren Lagen angespannt. Andreas Pecl Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen sind zu beachten. Gefahrenstufen: 1 = gering, 2 = mäßig, 3 = erheblich, 4 groß, 5 = sehr groß © Landeswarnzentrale Vorarlberg Tel.: +43(0)5574/511-21126, Fax: +43(0)5574/ 511-21197 Email: lawinenwarndienst@lwz-vorarlberg.at - Internet: http://www.vorarlberg.at/lawine Dieser Lagebericht ist unter der Rufnummer +43(0)5574 201 1588 jederzeit abrufbar.


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