Ein Fest fĂźr die ganze Famlie
NeuerĂśffnung der Viehvermarktungsanlage Dornbirn Schoren, Sonntag 1. Oktober
Die Region braucht starke Partner: unsere Finanzlösungen für die Landwirtschaft. Seit über 125 Jahren in der Landwirtschaft verwurzelt – Raiffeisen weiß, was landwirtschaftliche Betriebe im Ländle brauchen. Ob Finanzierungen, betriebliche Vorsorge oder Förderungen, mit dem richtigen Partner an Ihrer Seite können Sie sich stets auf das Wesentliche konzentrieren: Ihren Betrieb. www.raiba.at
Ein Herzstück unserer Landwirtschaft Am kommenden Sonntag wird die Viehvermarktungsanlage in Dornbirn Schoren nach umfangreichen Renovierungsarbeiten mit einem Fest für die ganze Familie feierlich eröffnet.
Wir nutzen die Gelegenheit um mit Landwirtschaftskammer Präsident StR. Josef Moosbrugger über diese bäuerliche Einrichtung zu sprechen. Herr Präsident Moosbrugger: Was ist die eigentliche Funktion dieser Viehvermarktungsanlage in Dornbirn? Die Anlage ist ein Herzstück der heimischen Viehwirtschaft, dem Hauptzweig der Vorarlberger Landwirtschaft. Hier haben die Bauern die Möglichkeit die besten Zuchttiere zu kaufen und verkaufen um die eigenen Herden aufzufrischen und weiterzuentwickeln. Natürlich ist so eine Anlage auch ein idealer Treffpunkt für Züchter aus Nah und Fern, um sich auszutauschen. Ist also die Viehzucht nach wie vor ein Hauptzweig der Vorarlberger Landwirtschaft? Ja, Vorarlberg ist zum größten Teil ein Bergland und aufgrund der hohen Niederschläge auch ein Grünland. Ackerbau im großen Stil ist nur begrenzt möglich. Ohne Viehhaltung gäbe es nicht die Bewirtschaftung von rund 500 Vorarlberger Alpen und die erfolgreiche Milchwirtschaft mit ihren zahlreichen Käsespezialitäten. Was macht denn die Vorarlberger Tiere so begehrt? Die Zuchtziele der Vorarlberger Züchter liegen nicht nur in der Leistung, sondern in der Gesamtkonstitution und Langlebigkeit der Tiere. Das heißt, die bevorzugten Rassemerkmale stehen im Vordergrund. Nur ein gesundes Tier, das sich auch wohlfühlt, bringt dauerhaft gute Leistungen. Solche Tiere sind begehrt und somit eine gute Einkommensmöglichkeit für unsere Bauernfamilien. Es ist schön, dass auch unsere jungen Züchter hier die Zukunft sehen. Solche Versteigerungen werden in manchen Ländern teilweise auch schon digital durchgeführt. Geht das in Vorarlberg nicht? Ich denke ein Tier real vor Ort zu sehen, ist immer noch ganz etwas anderes als am Bildschirm. Auch das Gespräch zwischen Bauern und Händlern ist so persönlicher und vertrauensvoller. Die Digitalisierung bringt in manchen Bereichen sicher Vorteile, aber es muss nicht das ganze Leben digitalisiert werden.
Landwirtschaftskammerpräsident StR. Josef Moosbrugger Seit wann gibt es diese Anlage in Dornbirn und wer steht eigentlich dahinter? Die Anlage gehört seit Errichtung in den Fünfzigerjahren der Landwirtschaftskammer Vorarlberg und wird durch die verschiedenen Zuchtverbände wie z.B. dem Braunviehzuchtverband genutzt. Diese organisieren die Versteigerungen, die während des Frühjahrs und der Herbstsaison stattfinden. Die Anlage wurde nun renoviert und wird am Sonntag offiziell eröffnet. Was wurde da alles gemacht? Die Aufenthaltsbereiche der Tiere wurden auf den neuesten Komfort- und Hygienestandard gebracht. In der Versteigerungsarena wurden tier- und menschenfreundliche Bedingungen geschafffen. Dafür haben wir viel Geld in die Hand genommen. In diesem Zusammenhang danke ich dem Land Vorarlberg und allen Partnern, mit deren Unterstützung diese für die Landwirtschaft so wichtige Investition möglich wurde. Also ein echter Grund zum Feiern? Ja und deshalb veranstaltet die Landwirtschaftskammer Vorarlberg am kommenden Sonntag mit ihren Fachverbänden einen „Tag der Landwirtschaft“ mit Erntedankfest und feierlicher Einweihung, Tierpräsentationen, etc. Mit diesem Fest für die ganze Familie wollen wir die neu renovierte Viehvermarktungsanlage vorstellen und die heimische Land- und Forstwirtschaft in ihrer ganzen Bandbreite präsentieren.
Viehmarktplatz Schoren In 65 Jahren wurden in der Versteigerungshalle 700 Absatzveranstaltungen abgehalten.
D
ie Vorarlberger Rinderwirtschaft war schon immer exportorientiert. So wurde im Jahre 1869 an den Zollämtern Vorarlbergs die Ausfuhr von 382 Stieren, 6.824 Kühen und Kalbinnen sowie 5.086 Kälbern registriert. Der Verkauf erfolgte in erster Linie auf den lokalen Viehmärkten in den einzelnen Talschaften. Die größten Viehmärkte waren in Schwarzenberg und in Schruns, wo laut Chronik bis zu 3.000 Stück Vieh aufgetrieben wurden. Um das Angebot besser bündeln zu können, wurde beschlossen, in Dornbirn Schoren eine „Viehversteigerungshalle mit Vieheinstell-Stallungen für 250 Stück Vieh“ zu errichten. Die Bauverhandlung fand am 3. November 1949 statt, die erste Versteigerung im Jahre 1952. Am 14. Oktober 1952 wurde die erste Absatzveranstaltung des Verbandes abgehalten. „Infolge der stark gedrückten Preise auf den Herbst-Stiermärkten und des großen Angebotes einerseits und der sehr geringen Nachfrage andererseits, entschloss sich die Vorstandschaft des Braunviehzuchtverbandes, um ein weiteres Absinken der Preise für gutes Zuchtvieh zu vermeiden, zum ersten mal eine Zuchtviehabsatzveranstaltung für weibliche Rinder abzuhalten. Neben einigen hundert Züchtern aus Vorarlberg selbst waren Interessenten vom Braunviehzuchtverband Oberösterreich, Niederösterreich und Tirol sowie eine Anzahl Züchter von den württembergischen und bayerischen Zuchtverbänden erschienen“. Aufgetrieben Auktionator in Aktion
wurden 156 Stück, wovon 136 Stück zu einem Durchschnittspreis von 6.470,– Schilling verkauft wurden. In den folgenden Jahren wurden bis zu 5.800 Rinder jährlich exportiert, ein Teil davon über die Versteigerungen in Dornbirn Schoren. Wichtig war auch der Stiermarkt. Beim ersten Herbst-Stiermarkt im Jahre 1952 wurden 240 Stiere aufgetrieben, davon 236 Stück verkauft zu einem Durchschnittspreis von 6.377,– Schilling und beim zweiten Herbst-Stiermarkt wurden nochmals 216 Stiere aufgetrieben, davon 190 Stück verkauft. Mit dem Aufkommen der künstlichen Besamung ging die Bedeutung der Stiermärkte zurück. Während im Jahr 1960 noch 546 Stiere über die Versteigerung verkauft wurden, waren es im Jahre 1980 nur noch 286 Stück und im Jahr 2000 noch 91 Stück. Dafür stieg die Zahl der weiblichen Tiere bis in die 1990er Jahre kontinuierlich an. In den vergangenen 65 Jahren wurden also in Dornbirn Schoren 700 Absatzveranstaltungen abgehalten, das sind durchschnittlich etwas mehr als zehn pro Jahr. Die Viehversteigerungen werden von vielen Bäuerinnen und Bauern besucht. Somit ist die Viehvermarktungsanlage nach wie vor ein wichtiger Treffpunkt für die Bauernschaft aus dem ganzen Land.
Sgraffiti von Leopold Fetz An der Fassade der Schorenhalle befinden sich in der Vertikalen zwischen den Fenstern insgesamt acht von Leopold Fetz gestaltete Sgraffiti.
B
ei der Technik des Sgraffitos werden verschiedenfarbige Putzschichten aufgetragen, die oberen Schichten aufgekratzt und Teile der darunterliegenden Schichten dadurch freigelegt. Durch den Farbkontrast entsteht ein Bild. Die Motive zeigen verschiedene Szenen aus dem ländlichen Leben. Die Auseinandersetzung mit Themen wie Mensch, Tier und Landschaft sowie eine einfache Darstellung sind charakteristisch für die Arbeit von Leopold Fetz. Ab 1951 gestaltete er vermehrt Wandbilder, Sgraffiti, Bleiverglasungen und Betonfenster in öffentlichen und privaten Einrichtungen.
Schorenhalle steht unter Denkmalschutz Nicht zuletzt wegen den einmaligen Sgraffiti von Leopold Fetz steht die Viehvermarktungsanlage „Schorenhof“ seit dem Jahr 2010 unter Denkmalschutz. Das Bundesdenkmalamt hat die Anlage als erhaltungswürdig befunden und schreibt in seiner Begründung: „Die geschichtliche, künstlerische und kulturelle Bedeutung dieser Versteigerungshalle mit Stallbauten, die sich als Bautypus und in dieser Dimensionierung einzigartig innerhalb Österreichs zeigt, ist zu sehen als Zeugnis für die wirtschaftsgeschichtliche Entwicklung Dornbirns von einer bäuerlich geprägten Kleinstadt zur größten Stadt und zum Wirtschaftszentrum von Vorarlberg. Gesteigert wird diese Bedeutung durch die an diesem Zweckbau angebrachten qualitätvollen Sgraffiti des für Vorarlberg bedeutenden Künstlers Leopold Fetz.“ Text von Hanno Platzgummer und Atessa Sonntag
Fotos: Günter König, Stadtmuseum Dornbirn
90/205
OBERLICHT
KTBÜRO
3.25
STV 27/17,80/ 17 STUFEN
5 FLUCHTWEG
1.16 5
Der Gastronomiebereich wurde von der Versteigerungsarena getrennt. Große Fenster geben aber eine freie Sicht in die Arena. Das Herzstück der Viehvermarktungsanlage ist die Versteigerungsarena, die nun Platz für 720 Personen findet. Mit Verpflegungslager für Tiere, Waagen und Annahmestellen für Kühe, Besprechungszimmer, eigenem SVV-Samenvertrieb, Büround Lagerräume und Waschplätzen für Tiere ist die Viehvermarktungsanlage in Dornbirn bestens für ihren Nutzen ausgestattet worden. Versteigerungen finden hauptsächlich im Frühjahr und Herbst nach dem Alpsommer statt.
12 1.325
GRUNDRISS OG 1/100
In den drei Ställen können insgesamt 250 Stück Vieh untergebracht werden.
OBERLICHT
Die Aufenthaltsbereiche der Tiere wurden auf den neuesten Komfort- und Hygienestandard gebracht. In der Versteigerungsarena wurden tier- und menschenfreundliche Bedingungen geschafffen.
sich am Gelände schnell zurecht zu finden. neuem Glanz. Dieser Übersichtsplan hilft dabei, beiten erstrahlt die Viehvermarktungsanlage in Nach längerer Planung und etlichen UmbauarEinstreu- und Verpflegungslager für die Tiere.
Gastronomie – große Fenster geben freie Sicht in die Arena. B-B
STV 27/17,47/16 STUFEN
C-C
D-D
E-E
neues Tor
18
4.80
121
MIT WINDFANG
2.72
12
PVC-STREIFEN
5.80
AUSGABEBEREICH
2.40
90/205
25 ABLÄUFE + AUFBETON
ABLÄUFE + AUFBETON
Stall 1 Kühe
KÜCHENEINRICHTUNG LT. KÜCHENPLAN
DURCHGANG
90/205 80/205
80/205
15 1.02 15
STROMK.
2.83 LAGER FÜR HEU, STROH, SÄGEMEHL MONOFINISH
ABLÄUFE + AUFBETON
ABLÄUFE + AUFBETON
90/205
WASSER, STROM, EDV
OHRMARKE
WAAGE
15 20
3.82
3.16
5.00
3.13
5.10
SCHALMTEST MIT GRUBE
3.811
PVC-STREIFEN
+-0,00
WASSER + STROM PUMPEN= SUMPF
3.25
1.892
LAGERRAUM Monofinish 30.05 m²
158
90/205
1.22
158
2.00
158
SAMENLAGER Monofinish 7.12 m²
EU LAGER Monofinish 2.53 m²
3.00
158
AUSGABESTELLE Monofinish 11.05 m²
275
7.937
-0,15
ANLIEFERUNG Monofinish 40.51 m²
110/200
Waschplatz
4.958
25
7.75 8.00 ÜBERDACHTER VORPLATZ
E-E
110/200
19.10 Oberlicht mit Isolierverglasung
23.202 Oberlicht mit Einfachverglasung
25
5.10
110/200
-0,15
25
5.336
6 1.00 93
275
375
BRANDABSCHNITT VORHANG
1.30
2.02
3.05
2.911
158
6
6 80
90
1.30
3.617
158 664
6 80 6
SEKTIONALTOR
3.25 3.05
339
1.10
110/205
441
286
4.37
28
4.00 3.08
10.16
Sägemehl, Heu- und Strohlager
C-C
D-D
GRUNDRISS EG 1/100 2.475
GEWERKE
SÄGEMEHL
ERDARBEITEN BAUMEISTER
238
13.099
AUSFÜHRUNGSPLA
ZIMMERMEISTER AUFSTALLUNG BAUSPENGLER DACHDECKER STAHLBAU
Oberlich mit Einfachverglasung
B-B
BAUVORHABEN
Versteigerungshalle light Brückengasse 10 6850 Dornbirn Gst Nr. 1236/4 92001 KG Dornbirn
PLANINHALT MASSSTAB
SVV Samenvertrieb Vorarlberg, Büro- und Lagerräume LAGEPLAN M1:200 GRUNDRISSE M1:100 SCHNITTE M1:50 ANSICHTEN M1:100 DETAILS M1:20 SKIZZEN M1:10
Waage und Annahmestelle für Kühe
BAUHERR
Landwirtschaftskammer Montfortstrasse 9
6900 Bregenz
05574 400 400 ENERGIE.- und GEBÄUDEAUSWEIS SIND ZU PRÜFEN BZW. DEREN FORDERUNGEN AUSZUFÜHREN.
Besprechungszimmer
LEGENDE
PLANINHALTE SIND KEINE ANGABEN FÜR STATIK ODER AUSFÜHRUNG. BESTAND IST AM BAU ZU PRÜFEN. HSL.-ELEKTRO.- UND AUFSTALLUNGSPLÄNE SIND ZU BEACHTEN.
NEU ABBRUCH BESTAND DÄM. MINERALWOLLE
DÄMMUNG XPS/EPS HOLZWERKSTOFF STAHLBETON MAGER/AUFBETON MAUERWERK STAHLBAU
Viehvermarktungsanlage Übersichtsplan FÜR STATIK,BAUAUSFÜHRUNG UND BAUÜBERWACHUNG ÜBERNIMMT DAS PLANUNGSTEAM DER LK U. ABB KEINE HAFTUNG !
auf einen Blick.
Die Viehvermarktungsanlage Dornbirn Schoren
-
INDEX
AUS04
PLANNUMMER
wich
GEZEICHNET
25.04.2017
PLANDATUM
INDEX -
PLANUNGSTEAM LK/ABB LANDWIRTSCHAFTKAMMER VORARLBERG MONTFORTSTR. 9 6900 BREGENZ T 0043 (0) 5574 / 400 - 210 F 0043 (0) 5574 / 400 - 600 E bauplanung@lk-vbg.at
Christoph Winder
0664/6025919 243 christoph. winder@lk-vbg.at
-
-
ÄNDERUNGEN
DATUM
42
Stv 27/17,47/16 Stufen
BRUST- UND MITTELWEHR
BRUST- UND MITTELWEHR
R
EH
LW
D
N
-U
ST
BR
TE
IT
M
GELÄNDER ABSTURZSICHER
M
C
U
Sektionaltor neu
12
N
LE
IE
D
M
DIELEN 6CM
DIELEN 6CM
C
N
LE
12
IE
D
21
M
C
N
LE
10
IE
D
2.08
21
M
N
LE
8C
IE
D
M
N
LE
8C
IE
D
91
20.02
ABSCHRANKUNGEN ÖFFENBAR UND DEMONTIERBAR
DIELEN 12CM
DIELEN 10CM
DIELEN 8CM
DIELEN 12CM
19.18
ABSCHRANKUNG ÖFFENBAR
DIELEN 8CM
MA
DIELEN 6CM DIELEN 8CM
6.24
Anlieferung zum Waschplatz
DIELEN 10CM
KANZEL
DIELEN 12CM
34 QUARANTÄNEPLÄTZE
N
LE
IE D
ABSCHRANKUNG ÖFFENBAR
12
1.43
12
N
LE
M
IE D
8C
ABSCHRANKUNG ÖFFENBAR
91
N
LE
M
IE
D
8C
47
N
LE
M
C
IE
D
10
BR
2.40
47
U
DIELEN 6CM
N
N U T-
S
LE
M
IE
C
D
DIELEN 6CM
D
M
C
12
IT
M GELÄNDER ABSTURZSICHER
EH
LW TE R
neues Tor
12
ABLÄUFE + AUFBETON PVC-STREIFEN
MIT WINDFANG
BRUST- UND MITTELWEHR
419
Stall 3 Rinder
Haupteingang zur Versteigerungsarena, in der 720 Personen Platz finden. BRUST- UND MITTELWEHR
Waage und Annahmestelle für Rinder und Kälber Mistlager mit Güllegrube
WC-Anlagen Q-Q
ABLÄUFE + AUFBETON
Haupteingang -0,03
WASSERHAHNEN
6.00 20 Stv
5.80
+-0,00 +-0,00
27/17,47/16
1.20 TRIBÜHNENUNTERBAU LAGERFLÄCHE
1.25
20
26
26
1.20
HOFTRAC
A-A
3.722
GERÄTEINSTELLRAUM NEU, LH=2,80m
+,43 +,73
+,73
5
ABBRUCH DER BESTEHENDEN MISTLAGERRAMPE UND ERSTELLEN EINER NEUEN BODENPLATTE
+-0,00
TRIBÜHNENUNTERBAU LAGERFLÄCHE FÜR GASTROBEREICH
1.25 2.08
3.80
1.20
5.56
ABLÄUFE + AUFBETON
51
61
Wassertrog
+,28
15
neues Tor SCHIEBETÜR
ABSCHRANKUNGEN ÖFFENBAR UND DEMONTIERBAR
1.20
WAAGE Bestand
22
2.60
MIT WINDFANG
12
2.72
12
275
90/205
2.72
4
KÄLBER PVC-STREIFEN
ABLÄUFE + AUFBETON
6
1.26
KÄLBER
16.275
+0,28
32
1.836
95/205
1.20
26
ABSCHRANKUNG ÖFFENBAR
2626
2.40 26
ABLÄUFE + AUFBETON ABLÄUFE + AUFBETON
4
3.38 KÄLBER
3.38
90/205
KÄLBER
3.00
4.02
TRIBÜHNENUNTERBAU LAGERFLÄCHE
2 1.30
1.30
1.30
1.30
1.30
1.30
1.30
AUS- UND EINGANG TIERE ZUR ARENA
1.30
WASCHPLATZ TIERE
12
1.61
TRIBÜHNENUNTERBAU LAGERFLÄCHE
1.61
WASSERHAHNEN
PVC-STREIFEN
4.00
3.75
WASCHEN
WASCHEN
100/205
KELLERABGANG SCHLIEßEN
WASSERHAHNEN
+-0,00 AUS- UND EINGANG ZUR ARENA UND ZU DEN STÄLLEN
1.018
25
3.176
WASCHEN
BRANDABSCHNITT VORHANG
1.517
TÜR NEU
1.76
WASCHEN
1.20 ABSCHRANKUNG ÖFFENBAR
32
HOLZTREPPE ENTFERNEN UND DURCH ZUGTREPPE ERSETZEN
2.72
ABLÄUFE + AUFBETON
15 1.70 15
5 3.75 5.56
5 51 10 1.10
2.40
2 3.28
1.20
8.06
8.06
15.66
ABSCHRANKUNG ÖFFENBAR
3.00
1.10 5
Ring
Stall 2 Rinder
Kälber
285
23.976 Oberlicht mit Einfachverglasung
25
17.585 Oberlicht mit Einfachverglasung
A-A
2.60
4.626 Oberlich mit Einfachverglasung
Q-Q
Zugang Versteigerungshalle für Tiere Waschplatz für Tiere: Vom Transport verschmutzte Tiere können hier gewaschen werden.
„Feiern Sie mit uns... ...die Neueröffnung der Viehvermarktungsanlage! N
ach mehrjähriger Planung und einjähriger Bauzeit ist die Renovierung der in die Jahre gekommenen Viehvermarktungsanlage in Dornbirn Schoren nun abgeschlossen. Die Landwirtschaftskammer Vorarlberg betreibt diese Viehvermarktungsanlage seit den 1950er Jahren und leistet damit einen entscheidenen Beitrag zur Vermarktung heimischer Nutztiere. Vor allem unsere Rinder und Kälber sind auch über die Grenzen hinaus in den Berggebieten für ihre besonderen Eigenschaften und die Qualität bekannt und gefragt. Neben der Milchleistung stehen bei den heimischen Züchtern Tierwohl und Langlebigkeit der Tiere im Vordergrund, denn nur gesunde Kühe geben auch entsprechende Milch von hoher Qualität.
Tag der Landwirtschaft Die Viehvermarktungsanlage in Dornbirn mit ihrer Arena ist der Treffpunkt für Züchter und Händler aus dem In- und Ausland und trägt so zur Auffrischung und Qualität der Viehbestände und Wertschöpfung für die heimischen Viehbetriebe bei. Dieses Herzstück der heimischen Nutztierhaltung, dem Hauptzweig der Vorarlberger Landwirtschaft, wurde nun komplett renoviert und in Sachen Tierschutz, Tierkomfort, Hygiene etc. auf den neuesten Stand gebracht. Mit dieser Investition in die Vorarlberger Landwirtschaft setzen Landwirtschaftskammer und Land Vorarlberg ein klares Bekenntnis zum Erhalt und der Zukunft unserer
kleinstrukturierten Landwirtschaft. Die Neueröffnung der Anlage ist natürlich auch ein Grund zum Feiern und deshalb veranstaltet die Landwirtschaftskammer Vorarlberg mit ihren Fachverbänden am Sonntag, 1. Oktober einen „Tag der Landwirtschaft“ mit Erntedankfest und feierlicher Einweihung. Mit diesem Fest für die ganze Familie wollen wir die neu renovierte Viehvermarktungsanlage eröffnen und die heimische Land- und Forstwirtschaft in ihrer ganzen Bandbreite präsentieren. Feiern Sie mit uns dieses besondere Ereignis! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ein Fest für die ganze Familie Feiern Sie mit uns die Neueröffnung der Viehvermarktungsanlage in Dornbirn und tauchen Sie in die Welt der heimischen Land- und Forstwirtschaft ein. Es erwarten Sie ein buntes und informatives Rahmenprogramm mit Tierpräsentationen, Marktplatz, Kinderunterhaltung, Streichelzoo, Gewinnspiel und natürlich eine Fülle regionaler Spezialitäten, die keinen kulinarischen Wunsch offen lassen.
Beginn:
Wann: Sonntag, 1. Oktober, 9:30 bis 16:00 Uhr bei jeder Witterung Wo: Dornbirn Schoren, Brückengasse 10 Wir bitten Sie, nach Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Bushaltestelle direkt am Gelände, Bahnhof Schoren in drei Minuten Gehzeit, begrenzte Parkmöglichkeiten am Schorenareal.
9:30 Uhr mit Erntedankfeier und Einweihung in der Arena der Viehvermarktungsanlage
Speis und Trank Grillen, Beef-Smoker, Nudel- und Gemüsepfannen, Käsespezialitäten, Ländle Säfte, Moste und Edelbrände, Bauernhofeis und vieles mehr
Bäuerinnen Café Hausgemachte Kuchen und Torten
Für Kinder Streichelzoo, Heuhüpfen und Traktorparcours ...
Arena und Stall Kühe, Pferde, Schweine, Schafe und Ziegen stellen sich vor
Forstbereich Informationen und Spaß zum Wald
Marktplatz Schaufenster der Vorarlberger Landwirtschaft
Viehwirtschaft mit Tradition Viehausstellungen sind regionale Treffpunkte zum fachlichen Austausch und Vergleich.
In Vorarlberg hat sich im Lauf der Jahrhunderte die Milchwirtschaft zum größten landwirtschaftlichen Zweig entwickelt.
D
as liegt in erster Linie an den natürlichen Voraussetzungen. Niederschlagsreiche Gebiete wie das Bergland Vorarlbergs eignen sich für Grünlandwirtschaft mit Wiesen und Weiden, und weniger für den Ackerbau. Dafür braucht es niederschlagsärmere Gebiete wie im Osten Österreichs. So hat sich die weltweit einzigartige Drei-Stufen-Milchwirtschaft mit Talbetrieb, Vorsäß und Alpe entwickelt. Von über 500 Alpen im Land haben 120 eine Sennerei. Die Milch wird direkt auf der Alpe zu Berg- bzw. Alpkäse verarbeitet. Ohne Milchwirtschaft gäbe es also kaum Alpwirtschaft. Während der Alpsaison wird auf den Wiesen im Tal das Futter für den Winter geerntet.
Milch pro Kuh und Jahr. Eine gute Milchleistung ist wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Bauern. Es gibt im Ländle auch Kühe, die je nach Rasse (meist Holstein) und Fütterung über 10.000 Liter Jahresleistung haben. Jedoch nur gesunde und fruchtbare Tiere mit guter Fütterung können derartige Leistungen erbringen. Vorarlberg nimmt bei gentechnikfreier Fütterung von Milchkühen seit jeher eine Vorreiterrolle ein. Bereits im Jahr 2006 stellten die Landwirte, welche an milchverarbeitende Betriebe im Ländle liefern, auf eine gentechnikfreie Fütterung um. Seit 2016 wird sogar komplett auf Soja aus Übersee verzichtet.
Im Durchschnitt 20 Kühe pro Hof
Hochwertige Nischenprodukte
In Vorarlberg werden rund 24.000 Milchkühe und 6.000 Mutterkühe für die Fleischproduktion gehalten. Über 80 Prozent der erzeugten Milch wird für die Käseerzeugung verwendet. Hier haben sich unsere Sennerinnen und Senner vor allem mit dem EU-geschützten Alp- und Bergkäse einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Durch die Nachfrage nach solchen Spezialitäten kann keine Rede von Milchüberschuss sein. In der Vorarlberger Landwirtschaft dominieren kleine Familienbetriebe. Von den insgesamt ca. 3.600 landwirtschaftlichen Betrieben halten die rund 1.200 Milchbetriebe im Schnitt 20 Milchkühe plus Jungvieh. Vorarlbergs Bauern sind auch erfolgreiche Züchter und nicht umsonst sind unsere Tiere gerade auch in anderen Ländern mit Bergwirtschaft sehr begehrt. Um die eigenen Herden aufzufrischen und einen Marktplatz für Bauern und Händler zu schaffen wurde in den 1950er Jahren die Viehvermarktungsanlage in Dornbirn eröffnet und nun auf den neuesten technischen und tiergerechten Stand gebracht.
Neben der traditionellen Viehwirtschaft werden in Vorarlberg auch andere Nutztiere wie Schweine, Schafe, Ziegen und Hühner gehalten. Wie bereits erwähnt ist Ackerbau nur in Gebieten wie im Rheintal und Walgau möglich und auch der Obstbau wie z.B. der Ländle Apfel kann nur einen geringen Teil des Eigenbedarfs im Land abdecken.
Nur gesunde Tiere bringen gute Leistungen Die Milchleistung im Ländle liegt durchschnittlich bei ca. 7.300 Liter
NUTZTIERHALTUNG IN ZAHLEN • 24.000 Milchkühe • 5.000 Mutterkühe • 6.700 Schweine • 11.200 Schafe • 5.000 Ziegen • 120.000 Hühner • 2.000 Pferde Weitere Informationen zur Land- und Forstwirtschaft finden Sie unter vbg.lko.at und www.laendle.at
Kurze Entfernung, lange Partnerschaft Immer, wenn es um regionale Projekte geht, spielen die Vorarlberger Raiffeisenbanken ihre Stärken aus.
A
uch bei der Modernisierung der Viehvermarktungsanlage im Schorenareal war Raiffeisen der erste Ansprechpartner für die Landwirtschaftskammer Vorarlberg. Für den Landwirt ist es eine Kuh, für das Kind einfach nur süß, für die Familie bringt es Milch, für andere verwertbaren Mist, für den Metzger gutes Fleisch und für viele ein köstliches Essen – nur ein unvollständiges Beispiel, wie vielfältig der Nutzen der Landwirtschaft für die Bevölkerung im Ländle ist. „Vorarlberg ohne Landwirtschaft ist undenkbar. Viel zu wichtig ist der Agrarbereich für uns alle“, zeigt sich Wilfried Hopfner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg, wertschätzend. Seit vielen Jahrzehnten ist Raiffeisen deshalb Partner der Landwirtschaftskammer Vorarlberg.
Eine Partnerschaft braucht zwei Eine Zusammenarbeit, die Früchte trägt, wie LK-Präsident Josef Moosbrugger betont: „Bei der Errichtung der Viehvermarktungsanlage im Schorenareal konnten wir wieder auf Raiffeisen, unseren be-
währten Finanzberater, bauen. Mehr noch als anderswo zählt es in Vorarlberg, den eigenen wirtschaftlichen Erfolg auf solide Basis zu stellen. „Hier ist es gut, einer heimischen Bank vertrauen zu können“, erklärt Josef Moosbrugger. Wilfried Hopfner stimmt dem zu: „Ver- Raiffeisen Vorstand Wilfried Hopfner trauen entwickelt man nicht von heute auf morgen. Seit vielen Jahren stehen wir unseren Partnern im ganzen Land zur Seite und haben uns so deren Vertrauen erarbeitet.“ Höchste Kompetenz, ein offener Umgang und eine faire Kostenstruktur sind wichtige Bausteine des Erfolgs von Raiffeisen. „Von unserer Erfahrung profitieren unsere Kunden ganz konkret: Gerade weil wir nah bei ihnen sind, können wir ihre Situation verstehen, sie auf neue Möglichkeiten aufmerksam machen sowie bewährte und innovative Finanzlösungen bieten.“
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Unsere Leistungen: Dacheindeckungen (Althaussanierung + Neubau) Dachabdichtungen (Bitumen, Folie) Spenglerarbeiten Fassaden Solaranlagen Dachfenstereinbau + Zubehör Dachbegrünungen Reparatur-, Service- und Wartungsarbeiten
Lieferantenliste und und Richtpreise unter ofen-holz.at oder unter Forst und Holz auf vbg.lko.at, 05574/400-466, peter.nenning@lk-vbg.at, über 50 regionale Produzenten im ganzen Land. Eine Initiative der
„Zum Glück waren wir gut versichert!“ Gut versichert zu sein, spart im Schadensfall viel Ärger und Aufwand.
I
m vergangenen Jahr kam es vermehrt zu Heustockbränden in Vorarlberg. Unter anderem war auch der Hof der Familie Schertler in Lauterach durch einen Großbrand in Mitleidenschaft gezogen worden. Im Juni 2016 brannte der gesamte Heustadel ab. Eine Ausweitung des Feuers auf das angrenzende Wohn- und Stallgebäude konnte dank des raschen Einsatzes der Feuerwehren Lauterach, Wolfurt und Bildstein sowie eingebauter Brandschutztüren verhindert werden. Die Schadenerledigung des Großbrandes erfolgte durch die Schadenreferenten der Vorarlberger Landes-Versicherung V.a.G. (VLV) – zur vollsten Zufriedenheit von Familie Schertler. Dank der regionalen Nähe konnte die VLV den Schadensfall rasch und unkompliziert abwickeln. „Als Vorarlberger Versicherung wissen wir um die Wichtigkeit der regionalen Zusammenarbeit und stehen unseren Kunden deshalb jederzeit zur Verfügung. Im Schadensfall sind wir stets bemüht, schnell und unkompliziert zu helfen“, betonen die Verantwortlichen der VLV.
(v.l.n.r.) VLV-Direktor Robert Sturn, Berater Reinhard Rädler, Familie Schertler, Schadenreferent Stefan Heinzle.
Im Ländle sicher besser
Wir danken der Landwirtschaftskammer Vorarlberg für die gute Zusammenarbeit. Heizung Sanitär Lüftung Klima www.berchtold-installationen.at Dornbirn 05572 22773 Riezlern 05517 5668
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Am richtigen Weg V
or fünf Jahren, am 2. Oktober 2012, wurde in Anwesenheit von rund 700 Bäuerinnen, Bauern und Jungbauern aus allen Landesteilen sowie Funktionären aus Politik, Tourismus, Wirtschaft und Landwirtschaft mit einem stimmungsvollen Programm die Landwirtschaftsstrategie 2020 „Ökoland Vorarlberg – regional und fair“ in der Viehvermarktungsanlage Dornbirn präsentiert. Wichtige Meilensteine, die bisher erreicht wurden, sind u.a. die Erweiterung des Bildungsangebotes am Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrum in Hohenems durch eine höhere landwirtschaftliche Schule, die Etablierung des Ländle Herkunfts- und Gütesiegels mit 3G-Strategie, der Ausbau von gelebten Partnerschaften zwischen Landwirtschaft, Gastronomie, Tourismus und Handel sowie der erfolgreiche Ausbau der Produktvielfalt in der Landwirtschaft.
Unverzichtbar für die Viehwirtschaft Die bäuerliche Landwirtschaft spielt in Vorarlberg eine bedeutende Rolle. Sie stellt einen wichtigen Beitrag für die flächendeckende Bewirtschaftung und Erhaltung unserer gepflegten Kulturlandschaft dar. Hierbei ist auch ein lebendiger Ort für die Vermarktung von heimischem Vieh von großer Bedeutung. Neben einer guten Leistung sind Langlebigkeit, Widerstandsfähigkeit, Fitness, Fruchtbar-
Vorarlberger Zuchttiere sind für ihre Qualität bekannt und begehrt. keit und eine gute Grundfutterverwertung in Verbindung mit einer hohen Alptauglichkeit der Tiere zukunftsweisende Kriterien bei der Zucht. „Die Viehvermarktungsanlage Dornbirn ist ein wichtiger Treffpunkt für die Bäuerinnen und Bauern, ein Ort des Erfahrungsaustausches und hoffentlich auch eine Vermarktungsstätte, in welcher gute Preise als Wertschätzung für die bäuerliche Arbeit erzielt werden können“, so Landesrat Ing. Erich Schwärzler. Nähere Informationen unter: www.vorarlberg.at/oekoland
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Zukunftsschritt für Viehabsatz …
Die Viehvermarktungshalle in Dornbirn ist ein zentraler Treffpunkt für Viehzüchter, Tierhalter, Vermarktungspartner und Händler. Sie ist ein wichtiger Ort für den Absatz von Zucht- und Nutztieren aus bäuerlicher, artgerechter Tierhaltung. Verbunden mit dem Viehabsatz steht die Erzielung von Wertschätzung und Wertschöpfung für die sichtbare Leistung des Arbeitsplatzes Bauernhof - ganz im Sinne der Landwirtschaftsstrategie 2020 „Ökoland Vorarlberg – regional und fair“. www.vorarlberg.at/oekoland