KMU 2026 Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
Prämierung in den Kategorien
Handel, Dienstleistung/Tourismus und Gewerbe/Handwerk
KMU-Persönlichkeiten 2026
Andreas Wagner, Pascal Sonnleithner und Tobias Loser PANTO OUTDOOR Sportbekleidung Handel GmbH
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Inhalt 04 Statements der Jury 05 Jury kürte die Preisträger und hatte Qual der Wahl 06 KMU-Persönlichkeiten 2012 bis 2025 08/09 Pascal Sonnleithner, Andreas Wagner und Tobias Loser – die KMU-Persönlichkeiten des Jahres 10/11 Gewinner Kategorie Handel 13/15 Ausgezeichnete Kategorie Handel 16/17 Gewinner Kategorie Dienstleistung/Tourismus 19/21 Ausgezeichnete Kategorie Dienstleistung/Tourismus 22/23 Gewinner Kategorie Gewerbe/Handwerk 25/27 Ausgezeichnete Kategorie Gewerbe/Handwerk 30 Prämierte KMU-Unternehmen der letzten Jahre
IMPRESSUM Verleger (Medieninhaber) und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach Redaktion: Hanna Reiner, Andreas Scalet, Marion Hofer Fotos: Titelbild Roland Paulitsch, Philipp Steuer, Russmedia-Archiv, FD3D GmbH, Alexandra Serra Layout: Felix Holzer Umsetzung: Anja Schutti Anzeigenberatung: Russmedia Verlag GmbH Telefon 05572 501-0, Fax 05572 501-145 Erscheinungstag: Freitag, 9. Oktober 2026
Eine Initiative von
Partner
4 KMU 2026
Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten
Stabil auch in schwieriger Zeit Weit über 90 Prozent unserer Unternehmen sind Klein- und Mittelbetriebe. Sie sichern Beschäftigung, Wertschöpfung, Lehrlingsausbildung und damit einen wesentlichen Teil unseres Wohlstands. Die Herausforderungen sind allerdings größer geworden: Hohe Arbeits- und Energiekosten, Bürokratie, Fachkräftemangel und der internationale Wettbewerbsdruck treffen gerade kleinere Betriebe stark. Gleichzeitig müssen sie investieren, digitalisieren und innovativ bleiben. Was die KMU deshalb brauchen, sind vor allem bessere Rahmenbedingungen: weniger Bürokratie, wettbewerbsfähige Kosten, ausreichend Fachkräfte, gute Ausbildung und mehr Spielraum für Investitionen und Innovation. Wenn wir diese Voraussetzungen schaffen, stärken wir nicht nur die einzelnen Betriebe, sondern den gesamten Wirtschaftsstandort Vorarlberg.
Vorarlbergs Wirtschaft steht auf einem starken Fundament: den kleinen und mittleren Unternehmen. Sie beschäftigen zwei Drittel aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sie bilden Lehrlinge aus, investieren in der Region und entwickeln neue Ideen. Auch in einem schwierigen Umfeld halten sie den Standort stabil. Ihre Leistung sieht man oft erst auf den zweiten Blick. Deshalb geben die Vorarlberger Nachrichten diesen Betrieben beim KMU-Preis eine Bühne. Handwerk, Handel, Dienstleistung, Gastronomie und Hotellerie prägen unser Land und unser Zusammenleben. Danke an alle Unternehmen, die mitgemacht haben. Herzliche Gratulation an die Ausgezeichneten des KMU-Preises 2026. Isabel Russ, Vorarlberger Nachrichten
Wer mit einem Unternehmen Verantwortung übernimmt, braucht vor allem eines: Den Mut, nach vorne zu schauen und Entscheidungen zu treffen. Das gilt gerade dann, wenn wirtschaftliche Rahmenbedingungen schwieriger und Veränderungen schneller werden. Die Vorarlberger KMU zeigen jeden Tag, dass sich unternehmerischer Weitblick, Innovationskraft und Bodenständigkeit nicht ausschließen, sondern gegenseitig stärken. Sie sichern Arbeitsplätze, schaffen Wertschöpfung und prägen damit unsere Region. Als Hypo Vorarlberg ist es unser Anspruch, Unternehmer:innen langfristig und auf Augenhöhe zu begleiten – auch dann, wenn Wege nicht immer geradlinig verlaufen. Der KMU-Preis gibt diesen Leistungen die Bühne, die sie verdienen. Ich gratuliere allen ausgezeichneten Unternehmen herzlich und danke ihnen für ihren Beitrag zu einem starken Wirtschaftsstandort Vorarlberg.
Die kleinen und mittleren Unternehmen Vorarlbergs sind im wahrsten Sinne des Wortes das Rückgrat der Vorarlberger Wirtschaft. Das ist gerade jetzt – in einer Zeit der permanenten Krisen – deutlich zu beobachten. Trotz der schwierigen Lage sind sie es, die Kurs halten. Die ihren Mitarbeitenden zuverlässige Arbeitgeber und ihren Kunden bewährte Partner sind. Das ist nicht einfach, dafür braucht es Durchhaltewillen, Innovationsfreude und Zuverlässigkeit. Aber auch ein gutes Netzwerk unter den Firmen, egal in welcher Branche, in welcher Größe ist eine Notwendigkeit, die von den Unternehmern und Mitarbeitern gelebt wird. Für unser Unternehmen sind das auch gelebte Grundsätze. Denn wir – ein Familienbetrieb, der über die Generationen gewachsen ist – sorgen als Partner vieler kleiner und mittlerer Unternehmen dafür – dass die Mobilität unserer oft langjährigen Kunden gewährleistet ist und dass sie auch rentabel bleibt. Wir bedanken uns dafür und gratulieren allen Teilnehmern sowie den mit dem KMUPreis ausgezeichneten Betrieben.
Stephan Sausgruber, Hypo Vorarlberg
Rudi Lins, Autohaus Lins
Karlheinz Kopf, WKV-Präsident
Vorarlbergs KMU stehen für das, was unseren Wirtschaftsstandort so stark macht: Unternehmergeist, Nähe zum Menschen, Innovationskraft und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Gerade in Zeiten internationaler Unsicherheit, technologischen Wandels und steigenden Wettbewerbsdrucks zeigt sich, wie wichtig diese unternehmerische Stärke ist. Viele Betriebe investieren heute in Digitalisierung, Innovation, Ausbildung und neue Märkte und schaffen damit die Grundlage für morgen. Unsere Aufgabe als Politik ist es, dafür die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen: weniger Bürokratie, mehr Handlungsspielraum und gezielte Investitionen in Fachkräfte, Infrastruktur und Digitalisierung/KI. Der KMU-Preis macht jene Unternehmerinnen und Unternehmer sichtbar, die Vorarlberg mit Mut, Ideen und Ausdauer weiterentwickeln. Ihnen gebührt unser großer Dank und unsere Anerkennung. Marco Tittler, Land Vorarlberg
Die Säulen der Vorarlberger Wirtschaft sind unsere Klein- und Mittelbetriebe. Besonders die Handwerksbetriebe, die tief in Vorarlberg verwurzelt und für unsere Gesellschaft unverzichtbar sind, leisten einen wichtigen Beitrag zu Stabilität und Wertschöpfung in der Region. Gerade in Zeiten der Digitalisierung und der zunehmenden Nutzung von Künstlicher Intelligenz zeigen sich ihre Stärken. Sie sind flexibel, in unterschiedlichsten Bereichen tätig und können rasch auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren. Beeindruckend ist der Einsatz, mit dem Unternehmerinnen und Unternehmer gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihre Betriebe führen und weiterentwickeln – im Tourismus, im Gewerbe und Handel oder in speziellen Dienstleistungsbereichen. Wir als VLV bedanken uns herzlich für diesen unermüdlichen Einsatz und wünschen weiterhin viel Erfolg! Robert Sturn, Vorarlberger Landesversicherung
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Die Jury des KMU-Preises: Andreas Scalet, Rudi Lins, Stephan Sausgruber, Robert Sturn, Julian Fässler, Christina Marent und Hanna Reiner.
Vorarlbergs starke Unternehmen
Die Preisträger zeigen, wie vielfältig und innovativ die heimische Wirtschaft ist. Auch 2026 stand die Jury des KMU-Preises vor einer anspruchsvollen Aufgabe: Aus der Vielzahl an Einreichungen galt es, die besten Betriebe in unterschiedlichen Kategorien auszuwählen. Die Bandbreite der Projekte, Ideen und unternehmerischen Leistungen machte die Entscheidung nicht leicht. In gemeinsamer Diskussion bewerteten Wirtschaftskammerdirektor Julian Fässler, Christina Marent, Leiterin der Wirtschaftsabteilung des Landes Vorarlberg, Stephan Sausgruber, Vorstand der Hypo Vorarlberg, Robert Sturn, Vorstandsdirektor der Vorarlberger Landes-Versicherung, Autohausunternehmer Rudi Lins sowie die VN-Wirtschaftsredakteure Hanna Reiner und Andreas Scalet die Einreichungen nach klar definierten Kriterien. Dabei waren immer wieder schwierige Abwägungen notwendig. Eine besondere Rolle nimmt traditionell die Auszeichnung „KMU-Persönlichkeit des Jahres“ ein. Sie wird nicht JURY
auf Basis der schriftlichen Bewerbun ergeben, sondern in einer offenen gen v Diskussion der Jury. Heuer fiel die Wahl auf Pascal Sonnleitner, Tobias Loser und Andreas Wagner. Mit den Panto Outdoor Geschäften zeigen sie, welche Bedeutung der stationäre Handel auch in Zeiten des Onlinehandels haben kann. Dieses Journal stellt die Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres im Detail vor. Ihre Geschichten zeigen die ganze Bandbreite der Vorarlberger KMU-Landschaft – von technologieorientierten Betrieben über kreative Dienstleister bis hin zu nachhaltig agierenden Produktionsunternehmen. Im Mittelpunkt der Jurybewertung standen unter anderem wirtschaftliches Geschick, strategisches Denken, der Umgang mit Mitarbeitenden sowie Engagement für Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Teilnahmeberechtigt waren alle Vorarlberger Betriebe mit bis zu 100 Beschäftigten. Ziel des KMU-Preises ist es, herausragende Unternehmen sichtbar zu machen und ihren
Beitrag zur regionalen Wirtschaft zu würdigen. Den Initiatoren VN und Wirtschaftskammer Vorarlberg ist es gemeinsam mit den Partnern Land Vorarlberg, Hypo Vorarlberg, Vorarlberger Landes-Versicherung und Auto Gerster auch in dieser Ausgabe tärke ein großes Anliegen, die Vielfalt und S der heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer in den Mittelpunkt zu rücken. DIE JURY JULIAN FÄSSLER Direktor, Wirtschaftskammer Vorarlberg CHRISTINA MARENT Leiterin Wirtschaftsabteilung, Land Vorarlberg STEPHAN SAUSGRUBER Vorstand, Hypo Vorarlberg ROBERT STURN Direktor, Vorarlberger Landesversicherung RUDI LINS Inhaber, Autohaus Lins HANNA REINER Wirtschaftsredakteurin, Vorarlberger Nachrichten ANDREAS SCALET Wirtschaftsredakteur, Vorarlberger Nachrichten
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KMU-Persönlichkeiten 2012 bis 2025 Sie prägen den Standort durch unternehmerisches Denken, wirtschaftliches Geschick, Innovationskraft, Verantwortung für Mitarbeitende und vieles mehr, was Vorarlberg stark macht.
Skilifte Lech
2017 Wendelin Eberle Rieger Orgelbau
2022 Martin Eberle
2013 Anton Kaufmann
Kaufmann Bausysteme GmbH
2018 Günter Grabher Grabher Group
Eberle Automatische Systeme
2014 Manfred Ellensohn Toyota Ellensohn
2019 Bruno Walter
2023 Franz Rhomberg
Vorarlberger Mühlen
Luf GmbH
2024 Markus Faißt Holzwerkstatt
2015 Paul Pfefferkorn sen. Die Krone von Lech
2020 Stefan Battlogg Inventus
2021 Martin Wagner Wagner GmbH
2025 Sabine Berlinger
Luna Trading GmbH
2016 wurde kein KMU-Preis vergeben.
2012 Michael Manhart
Unternehmerin des Jahres 2025. WEIL SIE ANDERE UNTERNEHMERINNEN GROSS MACHT.
Wir leben in einer Welt, in der wir jederzeit verbunden sind – und uns trotzdem immer seltener wirklich begegnen. Vieles wird digital einfacher. Doch manches geht dabei verloren: das gemeinsame Lachen, ein ehrliches Kompliment, ein Abend mit Freundinnen, der zu einer besonderen Erinnerung wird. Genau hier setzt LUNA an. Sabine Berlinger hat mit LUNA & PIERRE LANG ein Unternehmen geschaffen, das Schmuck nicht nur als Produkt versteht, sondern als Anlass, Menschen zusammenzubringen – für echte Begegnungen, persönliche Beratung, Freude und gemeinsame Erlebnisse. Mehr als 40.000 Schmuckerlebnisse, knapp 500.000 Kundinnen pro Jahr und rund 1.000 Mobile Juwelierinnen zeigen, wie groß die Sehnsucht nach genau diesen Momenten ist. Als Unternehmerin des Jahres 2025 steht Sabine Berlinger für eine Vision, die weit über Schmuck hinausgeht: mehr Miteinander statt Nebeneinander, mehr echtes Lachen statt Likes, mehr Nähe statt Anonymität.
LUNA & PIERRE LANG bringen Menschen zusammen.
BEGRÜNDUNG DER JURY
Mit konsequenter Kundenorientierung, persönlicher Beratung und bewusstem Bekenntnis zum stationären Handel zeigt das Unternehmen, wie Fachhandel auch im Zeitalter des Onlinehandels erfolgreich sein kann.
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KMU-PERSÖNLICHKEITEN DES JAHRES Pascal Sonnleithner, Andreas Wagner und Tobias Loser
Mit persönlicher Beratung gegen den Onlinetrend Pascal Sonnleithner, Andreas Wagner und Tobias Loser haben Panto über 20 Jahre zu einem erfolgreichen Outdoorhändler aufgebaut.
HARD Als
Pascal Sonnleithner, Andreas Wagner und Tobias Loser 2005 ihr erstes Geschäft eröffneten, war Panto ein überschaubares Experiment. Am Anfang verkauften sie vor allem eine 3-in-1-Jacke in verschiedenen Farben. Panto war zunächst ein Nebenprojekt neben Studium und Beruf. 2010 wurde es ernst: Der Standort wechselte nach Hard, das Geschäft wuchs auf 500 Quadratmeter. Heute führen die drei Unternehmer sechs Outdoorgeschäfte in Vorarlberg und beschäftigen 45 Mitarbeitende. Zu den KMU-Persönlichkeiten des Jahres wurden sie auch deshalb gekürt, weil sie konsequent auf das setzen, was im stationären Handel ihre Stärke ist: persönliche Beratung. Eigentlich hatten sie gar keinen weiteren Standort geplant. Dann kam die Anfrage aus der Bregenzer Politik. Nach dem Verschwinden zahlreicher Sportgeschäfte aus der Landeshauptstadt wünsche man sich wieder einen entsprechenden Anbieter. Sonnleithner, Wagner und Loser sahen sich mehrere Immobilien an. Als sie die Räume in der Kaiserstraße besichtigten, in denen früher Humanic zu Hause war, war die Entscheidung rasch gefallen. Im Herbst 2025 eröffnete Panto dort seinen sechsten Standort. Ganz ohne Zweifel war der Schritt nicht. „Es hat uns schon stutzig gemacht, dass es in Bregenz kein einziges Sportgeschäft mehr gab“, erzählen die Unternehmer. Das Risiko hat sich aus ihrer Sicht gelohnt. Der Standort spricht dabei eine etwas andere Kundschaft an als die übrigen Geschäfte in Hard, Hohenems, Egg, Mellau und Frastanz. Neben dem klassischen Outdoor-Sortiment finden sich in Bregenz auch urbanere Produkte. Wasserschuhe etwa sind für Urlauber interessant, die spontan etwas brauchen oder etwas zu Hause vergessen haben. Dass Panto heute sechs Standorte hat, ist dennoch kein Ergebnis einer aggres
Kennengelernt haben sich Pascal Sonnleithner, Andreas Wagner und Tobias Loser bei den Pfadfindern. Dort entstand auch ihre gemeinsame Leidenschaft für die Outdoorwelt: „Da ist man bei jedem Wetter draußen.“ Im Bild: die Unternehmer mit der Jury beim Besuch in Bregenz.
siven Expansionsstrategie. „Wir sind eher konservativ“, sagen die drei Unternehmer. Gewachsen sei man seit der Gründung bewusst langsam. Denn der Handel sei keine einfache Branche, und Größe allein ist kein Erfolgsrezept. Das Sortiment ist bewusst für eine breite Kundschaft zusammengestellt. Familien und Kinder gehören ebenso dazu wie Menschen, die wandern, reisen oder einfach gerne draußen unterwegs sind. Im Mittelpunkt steht bei Panto die Beratung. Das Unternehmen positioniert sich im mittleren Preissegment: kein Billiganbieter, aber auch kein exklusiver Spezialist. Entscheidend sei, dass Qualität und Preis zusammenpassen und die Kunden ehrlich beraten werden. Dafür investiert Panto stark in seine Mitarbeiter. Viele von ihnen sind selbst seit Jahren im Unternehmen, und ein großer Teil des Geschäfts kommt von Stammkunden.
Auch beim Thema Onlinehandel gehen die drei einen bewussten Weg. Ein eigener Onlineshop spielt für Panto keine Rolle. Mit den großen Onlinehändlern könne man beim Preis und bei der Sortimentsbreite ohnehin kaum konkurrieren. Die eigene Stärke liege dort, wo der Kunde die Ware anfassen, anprobieren und sich beraten lassen kann. „Die Menschen wollen in den Laden kommen“, ist die Erfahrung der Unternehmer. DATEN UND FAKTEN PANTO OUTDOOR SPORTBEKLEIDUNG HANDEL GMBH FIRMENSITZ: Rauhholzstraße 18, 6971 Hard GEGRÜNDET: 2005 GESCHÄFTSFÜHRUNG: Pascal Sonnleitner, Andreas Wagner und Tobias Loser MITARBEITENDE: 45 STANDORTE: Hard, Bregenz, Egg, Mellau, Frastanz, Hohenems
BEGRÜNDUNG DER JURY
In fünfter Generation verbindet das Unternehmen Tradition mit eigener Fertigung in Europa. Mit Arbeitskleidung aus europäischer Produktion behauptet es sich in einem international geprägten Markt.
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HANDEL GEWINNER Waibel GmbH
Seit über hundert Jahren hochwertige Arbeitskleidung Familienbetrieb in fünfter Generation trotzt internationalen Konzernen.
KLAUS Moderne Arbeitskleidung umfasst heute weit mehr als den klassischen „Blaumann“ von seinerzeit. Wer könnte das besser wissen als Richard und Robert Waibel, die mit Workwear einen seit fünf Generationen in diesem Bereich erfolgreichen Betrieb führen. Die zeitgemäße Definition von Arbeitskleidung nennt sich nunmehr Corporate Clothing. Darunter versteht man individuelle Schnitte, funktionale Details, Unternehmensfarben sowie Veredelungen und Logos. Im Falle des Vorarlberger Familienbetriebes erfolgt dies alles aus einer Hand. „Die eigene Entwicklung und Fertigung in Europa garantieren dabei höchste Qualität, kurze Entscheidungswege und maximale Flexibilität“, betonen die beiden Geschäftsführer. Mit der Übernahme von M7 Workwear & Merchandising im Jahr 2025 wurde das Angebot zudem um Promotionartikel erweitert und gleichzeitig rbeitsplätze und der wurden Know-how, A Standort in Dornbirn gesichert.
Effiziente Kleidungslogistik „Was uns ausmacht, ist die Verbindung aus einem vielfältigen Produkt- und Serviceportfolio sowie unserer eigenen Kompetenz in Entwicklung und Produktion. Neben namhaften internationalen
„Wir bieten bewusst Lösungen, die sich optimal an bestehende Arbeitsprozesse anpassen.“ Richard und Robert Waibel Geschäftsführer
Marken bieten wir mit Waibel Workwear eine Eigenmarke, die wir selbst entwickeln und in unserer eigenen Produktionsstätte in Tschechien fertigen.“ Die gesamte Produktentwicklung – von der Idee über die Schnittkonstruktion bis zur Passform – erfolgt am Standort in Vorarlberg.
Das Team von Waibel Workwear ist eng in die Weiterentwicklung des Kundenangebots eingebunden.
Zur Kernkompetenz gehört auch, Lösungen anzubieten, die sich optimal an bestehende Arbeitsprozesse anpassen – wie beispielsweise die effiziente Bekleidungslogistik für den Kunden Schindler Aufzüge. Die Montagemitarbeiter bestellen ihre Arbeitsbekleidung bequem über den individuellen Onlineshop und bekommen das Benötigte direkt nach Hause geliefert. Die Produktion der Arbeitskleidung erfolgt unter fairen Bedingungen und hohen Umweltstandards. Auch die Mitarbeitenden werden aktiv in die Weiterentwicklung eingebunden. Bei sogenannten „Vielfalterterminen“ werden etwa gemeinsame Maßnahmen erarbeitet, um den Kunden ein stimmiges Markenerlebnis zu bieten. „Sinnstiftende Arbeit, die Selbstwirksamkeit erlebbar macht und Verantwortung belohnt, halten wir für wertvoller als Obstkörbe oder Firmenevents“, heißt
es von Seiten der Geschäftsführer. Bekannt ist das Unternehmen auch für sein Sponsoring, wie beispielsweise beim SCR Altach oder dem SC Röthis. Untersützt werden auch die Gemeindemusik Götzis, der Lionsclub oder die Lebenshilfe. DATEN UND FAKTEN WAIBEL GMBH FIRMENSITZ: Treietstraße 11, 6833 Klaus GESCHÄFTSFÜHRER/INHABER: Richard und Robert Waibel UNTERNEHMENSGENERATION: 5. GRÜNDUNGSJAHR: 1876 MITARBEITENDE: 97 EXPORTMÄRKTE: Schweiz, Deutschland, Italien, Frankreich STANDORTE: 2 (Klaus, Dornbirn) WEBSITE: www.waibel.at
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HANDEL AUSZEICHNUNG Stockinger Schuhe GmbH – Treue Sohle
Ein Schuhhändler vom Scheitel bis zur Sohle
Philipp Stockinger übernahm vor zwei Jahren ein Traditionsgeschäft. DORNBIRN Auf leisen Sohlen hat sich der langjährige Shopleiter von „Hopfner Schuhe & Leder“ zum Inhaber eines etablierten Fachgeschäftes entwickelt. Dazu gehörte im Zeitalter des Onlinehandels und internationaler Ketten auch viel Mut. Denn als sich die Gründerfamilie Hopfner zurückzog, übernahm Philipp Stockinger kurzerhand das seit 1963 bestehende Fachgeschäft in der Dornbirner Wälderstraße und benannte es in „Treue Sohle“ um. Sehr zur Freude des großen Kundenstammes, das das breite Sortiment an Schuhen in den Größen 18 bis 51 und auch die große Auswahl an Schulartikeln schätzt. Geführt werden hochwertige europäische Marken wie Lowa, Paul Green, Scarpa, Josef Seibel, Leguano und La Sportiva. Im Mittelpunkt des Einkaufserlebnisses steht die kompetente und persönliche Beratung. Philipp Stockinger war Shopleiter von Hopfner Schuhe und übernahm das Geschäft später.
„Geführt werden hochwertige europäische Marken. Produkte, die für Langlebigkeit und Komfort stehen. “ Philipp Stockinger Geschäftsführer
Viele Erwachsene kennen das Schuhhaus noch aus ihrer Kindheit und kommen heute mit ihren eigenen Kindern, um Schuhe, Schultaschen und mehr einzukaufen. Diese generationsübergreifende Treue ist ein Zeichen von regionaler Verwurzelung.
Digital und stationär Mit einem aktiven Social-Media-Auftritt bleibt das Unternehmen nah an seiner Community, gibt Einblicke hinter die Kulissen und präsentiert regelmäßig neue BEGRÜNDUNG DER JURY
Modelle. Eine eigene App mit integriertem Loyalitätsprogramm versorgt Kunden mit aktuellen Angeboten und verzahnt das stationäre mit dem digitalen Einkaufserlebnis. „Ein besonderes Augenmerk liegt auf der fachlichen Weiterbildung: Interne Schulungen, Selbststudiummodule über die Ringschuh-Onlineplattform und regelmäßige Schulungen der Schuhlieferanten sorgen dafür, dass das Team fachlich immer auf dem neuesten Stand ist.“ Teilzeitmöglichkeiten, grundsätzlich freie Samstagnachmittage sowie alle zwei Wochen ein freier Samstag sind für die Mitarbeiter zum Standard geworden. Philipp Stockinger versteht die Treue Sohle nicht als reines Schuhgeschäft, sondern als Anlaufpunkt rund um die Themen Familie, Bewegung und Fußgesundheit.
Vom Schultaschenfest über die LOWAPassformtage bis hin zu Fußreflexzonenmassagen direkt im Geschäft – die Treue Sohle zeigt so, dass ein gutes Einkaufserlebnis weit über das Verkaufen von Produkten hinausgeht. Das Unternehmen unterstützt zudem den lokalen Sport. DATEN UND FAKTEN STOCKINGER SCHUHE GMBH – TREUE SOHLE FIRMENSITZ: Wälderstraße 4, 6850 Dornbirn GESCHÄFTSFÜHRER: Philipp Stockinger UNTERNEHMENSGENERATION: 1. GRÜNDUNGSJAHR: 1963 MITARBEITENDE: 12 STANDORT: 1 WEBSITE: www.treue-sohle.at
Die Übernahme eines stationären Schuhgeschäfts erfordert Mut und unternehmerischen Weitblick. Mit dem klaren Fokus auf Kinderschuhe setzt das Unternehmen auf eine besondere und eigenständige Positionierung.
Wagner legt 25 Prozent zu Martin Wagner aus Nüziders wurde 2021 beim KMU-Preis zum Unternehmer des Jahres gekürt. Seither wuchs sein Unternehmen um rund 25 Prozent. Im Interview erzählt er, was sich verändert hat.
Lehrlings- und Kinderwerkstatt. Mit der Kinderwerkstatt geht ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Wie hat sich das Unternehmen in Zahlen und Beispielen entwickelt? Heute arbeiten 110 Mitarbeiter(innen) bei uns. Wir sind bei Projekten dabei, die eine andere Dimension und eine andere technische Tiefe haben. Dazu zählen Kraftwerksprojekte in Vorarlberg, Tirol und der Schweiz, die Seewassernutzung in Bregenz, Wasserversorgungs- und Kläranlagen und Energiezentralen für Fernwärmenetze.
Was hat sich bei Wagner seit der Auszeichnung 2021 verändert? Wir sind um rund 25 Prozent gewachsen. Neben unserem klassischen Installationsgeschäft konnten wir vor allem im Bereich Industrie noch stärker Fuß fassen. Ein Schwerpunkt liegt auf Energie und Umwelt, unter anderem mit Energiezentralen für Fernwärmenetze in Zürich mit Leistungen von bis zu 80 MW. Der KMU-Preis 2021 war ein wichtiger Impuls. Wir haben damals gemerkt, dass unser Bekanntheitsgrad und unser Image als Unternehmen deutlich davon profitiert haben.
Martin Wagner wurde 2021 mit dem KMUFoto: Roland Paulitsch Preis ausgezeichnet.
Welche Entwicklung der vergangenen Jahre heben Sie hervor? Wir haben 2021/22 eine neue Montagewerkstatt errichtet und die Kapazitäten
in der Vorfertigung verdoppelt. Jetzt bauen wir in Nüziders das Wagner-Werkhaus mit zusätzlichen Lagerflächen, Kleinwohnungen für Mitarbeitende und einer
Was ist der nächste wichtige Schritt? Wir wollen uns und unserem Weg treu bleiben und gleichzeitig neugierig und offen für neue Herausforderungen sein. In Nüziders wollen wir Produktionsflächen ausbauen und Büroflächen schaffen. KI wird sicher vieles verändern, jedoch nicht das, was uns ausmacht: unser technisches Know-how, unsere handwerklichen Fähigkeiten, unsere Qualität und unsere Nähe zum Kunden.
Wirtschaft und Umwelt gehören
zusammen.
Maja hat bei ihrem Projekttag gelernt, dass Umwelt und Wirtschaft Hand in Hand gehen.
Ökoprofit – das Zertifikat für betriebliches Umweltmanagement schafft Vorteile für Umwelt und Wirtschaft. Über 200 Unternehmen in Vorarlberg sind bereits zertifiziert. Erfahre mehr und informiere dich unter: www.vorarlberg.at/oekoprofit
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HANDEL AUSZEICHNUNG Willy Faigle GmbH & Co KG
Mit der Kraft des Büffels seit fünf Generationen tätig Der Familienbetrieb Faigle setzt auf Reinigungs- und Pflegeprodukte.
HÖRBRANZ Im internationalen Markt von Pflege- und Reinigungsprodukten ist das im Jahr 1907 von Willy Faigle gegründete Großhandelsunternehmen immer noch eine fixe Größe. Vor allem deshalb, weil das Know-how und die Firmenphilosophie von hochwertigen Produkten und dem kontinuierlichen Ausbau der Angebotspalette von Generation an Generation weitergegeben wurden, ohne die Wurzeln aus den Augen zu verlieren. So verwundert es wenig, dass einen Blick auf die Website der Firma, deren Eigenmarke „Büffel“ österreichweit bekannt ist, gleich sechs Faigles zeigt. Der jüngste „Zuwachs“ ist dabei Lisa Faigle, die seit heuer für das Marketing und die Weiterentwicklung zuständig ist. Die seit 22 Jahren in Hörbranz (zuvor in Hard) ansässige Firma zählt zu den führenden Anbietern von chemischen Produkten, Büffelwachsen sowie Reinigungs- und Hygieneproduk-
„Unser Engagement geht über die reine Produktund Dienstleistungs bereitstellung hinaus.“ Dominik Faigle Geschäftsführer
ten. Sie werden seit Generationen in vielen Haushalten benutzt. Bekannt sind etwa die Schuhcremen oder das Polierwachs.
Wertschöpfung in Hörbranz „Was uns besonders auszeichnet, ist die Kombination aus eigener Produktion, Lagerhaltung, Logistik und Vertrieb an einem Standort. Dadurch können wir vieles selbst in der Hand behalten, schnell BEGRÜNDUNG DER JURY
Bei Faigle ist das Know-how seit fünf Generationen fest verankert.
entscheiden und flexibel auf die Anforderungen unserer Kunden reagieren“, nennt Geschäftsführer Dominik Faigle die Vorzüge eines regional geführten, aber international denkenden Betriebes. Allein in Österreich führen über 140 Fachhändler Produkte des Vorarlberger Unternehmens. Der Leitgedanke des täglichen Handelns lautet dabei: „Büffel – für alle, die es einfach einfach mögen.“ ndet Ein großer Teil der Wertschöpfung fi direkt in Hörbranz statt. Verantwortungsvolles und langfristiges Wirtschaften verstärkt den nachhaltigen Gedanken, der bei den Faigles schon seit Generationen verankert ist. Dazu gehören eiterentwicklungen der Erhalt und die W der traditionsreichen Eigenmarke Büffel
ebenso wie die laufende Investition in Digitalisierung, neue Vertriebswege und moderne Lösungen für die zahlreichen Kunden. DATEN UND FAKTEN WILLY FAIGLE GMBH & CO KG FIRMENSITZ: Krüzastraße 1, 6912 Hörbranz GESCHÄFTSFÜHRER/INHABER: Günther, Benjamin, Dominik und Florian Faigle UNTERNEHMENSGENERATION: 5. GRÜNDUNGSJAHR: 1907 MITARBEITENDE: 8 EXPORTMÄRKTE: Deutschland, Schweiz, Italien STANDORTE: 1 WEBSITE: www.bueffel.at
In fünfter Generation steht das Unternehmen für Beständigkeit und regionale Produktion. Reinigungs- und Pflegeprodukte unter einer bekannten Traditionsmarke werden weiterhin im Land hergestellt.
BEGRÜNDUNG DER JURY
Die Verbindung von Gastronomie, Hofladen und Sennschule macht Käsekultur erlebbar. Besonders die Vermittlung an tausende Teilnehmer, darunter viele Schüler, verbindet Genuss, Bildung und Regionalität.
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DIENSTLEISTUNG/TOURISMUS GEWINNER Käsehaus Montafon GmbH
Käse, Bauernbuffet und eine viel besuchte Sennschule
Das Käsehaus ist wichtiger Vertriebspartner für die Landwirte im Montafon.
Im Käsehaus wird nicht nur verkauft, sondern auch viel Zeit in Schulungen investiert. 3000 Teilnehmer zählt die Sennschule pro Jahr. SCHRUNS Wer sich Käsehaus nennt, hat
allerhand zu bieten, was das edle Milchprodukt betrifft. Und tatsächlich ist die seit 2011 existierende GmbH zum wichtigen Vertriebspartner von regionalen Käseherstellern geworden. So werden im eigenen 700 Quadratmeter großen Hofladen rund 50 verschiedene Käsesorten sowie weitere regionale Produkte wie Wurstwaren,
„Wir verkaufen in unserem Hofladen Produkte von regionalen Produzenten.“ Werner Fritz Geschäftsführer
Honig, Marmeladen, Senf und Senfsaucen, Sirupsäfte, Schnaps, Spirituosen regionaler Produzenten, Teigwaren oder Riebel angeboten. Die Hersteller erhalten dadurch Absatzmärkte. Dazu werden beispielsweise ca. vier Tonnen Wildfleisch von den regionalen Jagdgemeinschaf-
ten eingekauft, die zu köstlichen Wurst erden. Eine spezialitäten verarbeitet w Besonderheit sind auch die 25 eigenen Alpschweine, die jeden Sommer auf der Alpe Gafluna gehalten werden.
Wirtschaftlich stabiles Unternehmen Geschäftsführer Werner Fritz ist stolz darauf, dass die Gesellschaft seit Beginn ein wirtschaftlich stabiles Unternehmen mit jährlichen Wachstumsraten ist. Der Jahresumsatz liegt mittlerweile bei rund zwei Millionen Euro. „Wir haben in unserer Region keine direkten Mitbewerber. Unsere Kunden sind größtenteils Gäste, die im Montafon Urlaub machen und durch unser Angebot die Region besser kennenlernen und kulinarisch erleben“, erklärt der Geschäftsführer. Das können sie auch beim Bauernbuffet im Gastronomiebetrieb mit Außenterrasse. Die Verwurzelung mit dem Montafon spiegelt sich auch in den Sennschulen wider. In Gruppen von vier bis 120 Personen lernen die Teilnehmer – rund 3000
sind es pro Jahr – nicht nur wie man Käse herstellt, sondern wie die klassische Dreistufenlandwirtschaft funktioniert. Pro Jahr sind es rund tausend Kinder, die die Sennschule besuchen. Für die 13 Mitarbeiter gibt es ganztägige kostenlose Verpflegung und vergünstigte Freizeitmöglichkeiten im Rahmen der Starcard. Fritz: „Wir beschäftigen zudem zwei Menschen mit über 50 Prozent Beeinträchtigung, die voll in unserem Betrieb integriert sind.“ DATEN UND FAKTEN KÄSEHAUS MONTAFON GMBH FIRMENSITZ: Montafoner Straße 17, 6780 Schruns GESCHÄFTSFÜHRER/INHABER: Werner Fritz UNTERNEHMENSGENERATION: 1. GRÜNDUNGSJAHR: 2011 MITARBEITENDE: 13 LEHRLINGE: 3 STANDORTE: 1 WEBSITE: www.kaesehaus-montafon.com
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6901 Bregenz Rheinstraße 76 Telefon +43 5574 74320
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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten
DIENSTLEISTUNG/TOURISMUS AUSZEICHNUNG vorsprung brandspaces GmbH & Co KG
Mit Vorsprung im Messeumfeld unterwegs
Lustenauer Unternehmen macht Marken sichtbar, spürbar und erlebbar. LUSTENAU „Jährlich realisieren wir über 200 Projekte in mehr als 20 Ländern für Menschen, Organisationen und Marken aus den unterschiedlichsten Branchen“, sagt Daniel Keck, Geschäftsführer von vorsprung brandspaces. Dabei handelt es sich um Messestände und Brandspaces, die für Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen umgesetzt werden. Die Referenzen des seit 24 Jahren bestehenden Lustenauer Unternehmens können sich sehen lassen. Denn zahlreiche international tätige Unternehmen und Marktführer wie Hilti, LTW Interlogistics, illwerke vkw, dorner electronic, WKO, Coltené oder Edmond de Rothschild zählen zu den Kunden.
Herzensprojekt „Baumpark“ Daniel Keck: „Was uns besonders auszeichnet, ist die Kombination aus persönlicher Betreuung, hoher Umsetzungssicherheit und langfristigem Denken. Als eigentümergeführtes Unternehmen stehen wir für Handschlagqualität, schnelle Entscheidungen und nachhaltige Kundenbeziehungen.“ Anspruch ist es, Marken sichtbar, spürbar und erlebbar zu machen
„Viele unserer Konzepte sind auf Mehrfachverwendung ausgelegt.“ Daniel Keck Geschäftsführer
– mit Lösungen, die architektonisch überzeugen und gleichzeitig wirtschaftlich sinnvoll sowie nachhaltig umsetzbar sind. Vorsprung definiert sich bewusst nicht über den Preis, sondern die Qualität. Zum zentralen Erfolgsfaktor zählen die 16 MitBEGRÜNDUNG DER JURY
Bei vorsprung ist man für die Kunden auf der ganzen Welt auf Messen tätig.
arbeiter und Mitarbeiterinnen. Sie sind eigenverantwortlich für die Umsetzung und können auch ihre eigenen Ideen einbringen. Ziel ist es, langfristige Perspektiven zu schaffen und ein Umfeld zu bieten, in dem sich Menschen fachlich und persönlich weiterentwickeln können. Teamgeist, Vertrauen und das Programm „Wir – gemeinsam stark“ spielen dabei eine wichtige Rolle. Bewusst wird auch mit regionalen Partnern zusammengearbeitet. „Ein besonderes Herzensprojekt ist unser Aufforstungsprojekt ‚Baumpark‘, bei dem wir Bäume pflanzen und diese symbolisch unseren Kunden widmen. Damit möchten wir ein sichtbares Zeichen für langfristi-
ges Denken, Nachhaltigkeit und Verantwortung setzen“, ergänzt Geschäftsführer Daniel Keck abschließend. DATEN UND FAKTEN VORSPRUNG BRANDSPACES GMBH & CO KG FIRMENSITZ: Millennium Park 14, 6890 Lustenau GESCHÄFTSFÜHRER/INHABER: Daniel Keck UNTERNEHMENSGENERATION: 1. GRÜNDUNGSJAHR: 2002 MITARBEITENDE: 16 EXPORTMÄRKTE: Europa, Nordamerika, Vereinigte Arabische Emirate , Australien STANDORTE: 2 (Lustenau, Lindau) WEBSITE: www.vorsprung.at
Seit über 20 Jahren behauptet sich das Unternehmen weltweit in einem anspruchsvollen Markt. Wiederverwendbare Messesysteme und ein eigenes Aufforstungsprojekt verbinden Internationalität, Innovation und Nachhaltigkeit.
43. Vorarlberger Wirtschaftsforum Donnerstag, 12. November 2026 Festspielhaus Bregenz
Jetzt Business-Package sichern Das Vorarlberger Wirtschaftsforum bringt seit über vier Jahrzehnten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft nach Bregenz. Am 12. November 2026 bilden Keynotes, Deep Dives und persönlicher Austausch im Festspielhaus den Rahmen für einen Tag rund um Sicherheit, Technologie, Politik und Führung.
FÜNF STARKE STIMMEN, weitere folgen! Mehr Informationen zum Forum 2026 sowie Tickets unter wirtschaftsforum.vn.at
Philipp Lehner EINE INITIATIVE VON
Franz Schellhorn
Juliane Hefel
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Sebastian Kurz
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für einen Tag mit Klartext, Tiefgang, Analyse, Orientierung und Networking
KMU 2026 21
Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten
DIENSTLEISTUNG/TOURISMUS AUSZEICHNUNG nesevo GmbH & Co. KG
Das eigene Team macht den entscheidenden Unterschied Mit speziellen und maßgeschneiderten IT-Lösungen weltweit erfolgreich.
HÖRBRANZ Von Vorarlberg aus meistert das IT-Unternehmen nesevo Probleme, an denen andere Firmen scheitern. Und das weltweit, hat das 2007 gegründete Unternehmen doch Kunden von vier Kontinenten und neben dem Stammsitz in Hörbranz noch Standorte in Paris, Amsterdam, Atlanta, Tokyo, Shanghai und Hongkong. „Wenn es für eine Aufgabe kein passendes Werkzeug gibt, entwickeln wir es selbst – etwa unsere eigene Rack-Tilt-Unit, mit der wir Racks auch in engsten Rechenzentren bewegen, in denen herkömmliche Methoden nicht funktionieren“, erklärt Firmenchef Stephan Zudrell, was die Erfolgsgeschichte seines Betriebes ausmacht.
Ein Ansprechpartner für die Kunden Wo andere Anbieter Teilleistungen an Subunternehmer vergeben, übernehmen bei neveso eigene Teams den gesamten Ablauf – von der Planung über Konfiguration und Logistik bis zur Montage vor Ort und dem Rückbau. Für den Kunden bedeutet das ein Ansprechpartner, eine Verantwortung und durchgängige Qualität. Bei hochsensiblen Projekten ist genau
„Was uns auszeichnet, ist die Verbindung aus Vorarlberger Wurzeln und weltweitem Einsatz.“ Stephan Zudrell Geschäftsführer
das der entscheidende Unterschied. Trotz aller Internationalität ist das Bekenntnis zur Regionalität fest in der Firmenphilosophie verankert. Im Vorjahr wurde in Hörbranz ein neues Lager mit über 1500 BEGRÜNDUNG DER JURY
Bei nesevo wird Mitarbeiterzufriedenheit groß geschrieben. Gemeinsame Mittagessen sind nur ein Teil des Angebots.
Quadratmetern für Integration und Montage errichtet– ein klares Ja zum Standort Vorarlberg.
Hoher Frauenanteil für IT-Unternehmen Was Zudrell noch besonders erwähnt: „Wir sind anders aufgestellt – auch im Team. Mit einem Frauenanteil von 43 Prozent sind wir für ein IT-Unternehmen außergewöhnlich vielfältig. Diese Mischung aus Perspektiven macht uns als Arbeitgeber wie als Partner stärker.“ Damit sich die Beschäftigten auch in der Mittagspause wohlfühlen, gibt‘s sogar eine voll ausgestattete Restaurantküche mit Gaststube und Gastgarten – alles neu renoviert. „Mindestens einmal im Monat setzen wir uns alle zu einem gemeinsamen Mittagessen zusammen und feiern dabei
alle Geburtstage, die angefallen sind.“ roßer Wert wird auch WiederverwendG barkeit gelegt. Gebrauchte Hardware wird angekauft, Daten werden gelöscht und funktionierende Geräte wieder in den Handel gebracht. DATEN UND FAKTEN NESEVO GMBH & CO. KG FIRMENSITZ: Lochauer Straße 2, 6912 Hörbranz GESCHÄFTSFÜHRER: Stephan Zudrell GRÜNDUNGSJAHR: 2007 UNTERNEHMENSGENERATION: 1. MITARBEITENDE: 64 LEHRLINGE: 2 EXPORTMÄRKTE: weltweit STANDORTE: 6 WEBSITE: www.nesevo.com
Mit weltweiten Projekten für Rechenzentren und IT-Infrastrukturen beweist das Unternehmen internationale Kompetenz. Eigene Standorte auf vier Kontinenten schaffen die Basis für Kundennähe und globale Lösungen.
BEGRÜNDUNG DER JURY
Mit der vollständigen Filamentfertigung in Lustenau und hohen Investitionen in den Standort stellt sich das Unternehmen dem globalen Wettbewerb. Dabei werden sogar eigene Produktionsmaschinen entwickelt und gebaut.
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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten
GEWERBE/HANDWERK GEWINNER FD3D GmbH
Pioniergeist ist das Motto bei FD3D. Heute ist man führender Hersteller von Filamenten in Europa.
Mit Filamenten für den 3D-Druck auf Erfolgskurs Lustenauer Unternehmen setzt bewusst auf eine eigene Strategie.
LUSTENAU Mit großem Pioniergeist und einer klaren Vision gründeten Marco Depaoli und Johannes Früh 2014 ihr Unternehmen „Extrudr/FD3D“. Dahinter verbarg sich das Ziel, die europäische 3D-Druckindustrie mit hochwertigen,
„Wir entwickeln unsere Produktionsmaschinen selbst, forschen inhouse und produzieren vollständig in Lustenau.“ Marco Depaoli Geschäftsführer
nachhaltig produzierten Filamenten unabhängiger zu machen. Aus dieser Vision ist heute eines der führenden Filamentunternehmen Europas geworden. „Als europäischer Vorreiter bei biobasierten Filamenten beherrschen wir die gesamte Wertschöpfungskette selbst – von der Ent-
wicklung unserer eigenen Produktionsmaschinen bis zum weltweiten Vertrieb.“ Darin liegt auch die große Stärke des Unternehmens, das sich im internationalen Markt behaupten muss. Dominiert wird die Branche von Anbietern, die auf Masse und Preis setzen. „Extrudr“ hat sich bewusst gegen diese Strategie entschieden und setzt vielmehr auf eine Qualitätskontrolle und Innovationsgeschwindigkeit, die Konzerne kaum erreichen.
Aktiv in der Maker- und Kreativszene „Unser Materialspektrum – von biobasierten Filamenten bis hin zu technischen Hochleistungspolymeren – bedient Anwendungen, für die Standardware schlicht nicht reicht. Unsere Kunden reichen vom engagierten Maker bis zum Industrieunternehmen.“ Der Haupterfolgsfaktor ist das Team, das derzeit aus rund 30 Mitarbeitern besteht. Von Beginn an setzte man auch auf Nachhaltigkeit wie bioabbaubare und
biobasierte Filamente, die erdölbasierte Kunststoffe dort ersetzen, wo es möglich ist. „Extrudr“ engagiert sich auch aktiv in der Maker- und Kreativszene – durch Sponsoring von Projekten, die zeigen, was mit dem richtigen Material möglich ist. „Gleichzeitig arbeiten wir mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammen, weil gute Materialentwicklung selten im Alleingang gelingt.“ DATEN UND FAKTEN FD3D GMBH FIRMENSITZ: Glaserweg 24, 6890 Lustenau GESCHÄFTSFÜHRER/INHABER: Marco Depaoli und Johannes Früh UNTERNEHMENSGENERATION: 1. GRÜNDUNGSJAHR: 2014 MITARBEITENDE: 31 EXPORTMÄRKTE: weltweit, Europa STANDORTE: 1 WEBSITE: www.extrudr.com
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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten
GEWERBE/HANDWERK AUSZEICHNUNG EnergieWerk Ilg
Regionale Wärmeerzeuger mit viel Energie am Werk
Die Brüder Tobias und Bernhard Ilg sind Pioniere in Sachen erneuerbare Energie. DORNBIRN Das Energiewerk Ilg ist der beste Beweis dafür, dass Größe nicht allein in Mitarbeiterzahlen oder Unternehmensstrukturen gemessen wird, sondern in Verantwortung, Wirkung und Zukunftsgestaltung. Doch dafür gilt es zunächst, das Rad der Zeit ein wenig zurückzudrehen. Zum einen, weil die beiden Geschäftsführer Tobias und Bernhard Ilg vor zwanzig Jahren tatsächlich Pioniere in Sachen e rneuerbare Energien waren. Und zum anderen bauten sie ihr Unternehmen auf der Landwirtschaft ihres Großvaters Ulrich Ilg auf, der nach dem Zweiten Weltkrieg Vorarlbergs erster Landeshauptmann war. Der Bauernhof in Dornbirn-Hatlerdorf, auf dem jetzt Biomasse entsteht, wurde einst von ihm bewirtschaftet. „Mein Opa galt als jemand, der nicht viel geredet hat. Dafür hat er die Dinge angepackt“, erinnert sich Tobias an seinen Großvater.
Energiewende aktiv mitgestalten Mit derselben Energie wie sie sein Groß vater aufbrachte, um Vorarlberg nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufzubauen,
„Wir heben uns durch unsere hohe Umsetzungsstärke und unseren Innovationsgeist ab. Wir handeln, während andere noch planen.“ Tobias und Bernhard Ilg Geschäftsführer
ging Tobias mit seinem Bruder Bernhard ans Werk, um die Vision umzusetzen. Stets mit dem Leitgedanken verbunden, der kommenden Generation mehr zu BEGRÜNDUNG DER JURY
Das Energiewerk Ilg beliefert Haushalte und Unternehmen in Dornbirn mit Fernwärme.
hinterlassen, als man selbst vorgefunden hat. Heute versorgt das Energiewerk Ilg als Teil der kritischen Infrastruktur zahl reiche Haushalte, Betriebe und öffentliche Einrichtungen in Dornbirn zuverlässig mit Fernwärme. „Neben der klimafreundlichen Energieversorgung mit Strom und Wärme beschäftigen wir uns intensiv mit innovativen Technologien zur aktiven CO2-Entnahme aus der Atmosphäre. Unser Ziel ist es nicht nur, Emissionen zu vermeiden, sondern auch bestehendes CO2 dauerhaft aus dem Kreislauf zu entfernen.“ Die Brüder sehen es auch als Verantwortung, Wissen zu teilen, Innovation voranzutreiben und die Energiewende aktiv mitzugestalten. „Deshalb öffnen wir unsere Anlagen für Führungen, halten Vorträge und geben Einblicke in The-
men wie erneuerbare Energieversorgung, Versorgungssicherheit und CO2-Entnahme.“ Im Betrieb wird großer Wert auf ein Arbeitsumfeld gelegt, das von Wertschätzung, Eigenverantwortung und kurzen Entscheidungswegen geprägt ist. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird stark unterstützt. DATEN UND FAKTEN ENERGIEWERK ILG FIRMENSITZ: Hatlerstraße 66a, 6850 Dornbirn GESCHÄFTSFÜHRER/INHABER: Tobias und Bernhard Ilg UNTERNEHMENSGENERATION: 1. GRÜNDUNGSJAHR: 2006 MITARBEITENDE: 12 LEHRLINGE: 1 WEBSITE: www.biomassehof.at
Mit innovativen Lösungen für die Fernwärmeversorgung und der Entwicklung von Technologien zur CO₂-Entnahme widmet sich das Unternehmen aktiv den Herausforderungen der Energiewende.
O&S Bau baut auf Zukunft Oberhauser & Schedler Bau aus Andelsbuch wurde 2025 mit dem KMU-Preis ausgezeichnet. Seither entsteht am Firmenstandort ein Neubau. Im Interview erzählt Geschäftsführer Michael Pircher, was sich verändert hat.
Was bedeutet es, als Bauunternehmen im Bregenzerwald verwurzelt zu sein? Wir sind stolz darauf, ein Wälder Unternehmen zu sein. Der Bregenzerwald steht für eine Handwerkskultur, die weit über die Region hinaus bekannt ist. Das prägt auch unsere Arbeit. Am Bau packen wir kräftig an. Gleichzeitig sind uns Qualität, Liebe zum Detail und gutes Handwerk immer wichtig. Ein Beispiel ist unsere Teilnahme an „Handwerk+Form“. Wir sind in erster Linie ein Hoch- und Tiefbauunternehmen, beschäftigen uns aber intensiv mit der handwerklichen Gestaltung unserer Arbeit. Wir sind auch mit eigenen Einreichprojekten vertreten. Das zeigt, dass sich traditionelle Handwerkskunst und modernes Bauen verbinden lassen. Regionale Verwurzelung bedeutet für uns außerdem Verantwortung. Wir sichern Arbeitsplätze in der Region, begeistern junge Menschen für das Handwerk und tragen dazu bei, dass das Wissen im Bregenzerwald erhalten bleibt. Was hat sich seit dem Preis am stärksten verändert? An unserer Ausrichtung hat sich nicht viel verändert, und das ist Absicht. Wir legen weiter Wert auf Qualität, ein gutes Miteinander und die langfristige Entwicklung des Unternehmens. Der Preis war für uns kein Anlass, etwas grundlegend anders zu machen. Er hat uns bestärkt, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Unser Anspruch an uns selbst ist hoch. Wir wollen
Foto: O&S Bau
Was bedeutet Ihnen der KMU-Preis 2025? Der Preis war für uns eine große Freude und eine Wertschätzung für die Arbeit, die wir täglich leisten. Er bestätigt, dass wir mit unserer Art, das Unternehmen zu führen, auf dem richtigen Weg sind. In unserem Betrieb steckt viel Herzblut. Wir vertreten unsere Werte nicht nur nach außen, sondern leben sie im täglichen Miteinander. Die Auszeichnung gehört nicht nur uns als Geschäftsführern, sondern dem gesamten Team. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen mit Einsatz, Können und Verlässlichkeit jeden Tag zum Erfolg bei. Der Preis macht uns stolz und ist ein Ansporn, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen.
Bmstr. Michael Pircher (GF Tiefbau) und Bmstr. Marc Hagspiel (GF Hochbau). das Erreichte nicht nur erhalten, sondern uns in vielen Bereichen weiterentwickeln. Sichtbar verändert hat sich unser Betriebsstandort. Mit dem Neubau schaffen wir die Voraussetzungen, um auch in Zukunft effizient zu arbeiten, unsere Mitarbeiter zu unterstützen und junge Fachkräfte auszubilden. Welche Entscheidung der vergangenen Jahre heben Sie hervor? Wir haben 2022 entschieden, unseren Standort in Andelsbuch umfassend neu zu bauen. Damit stellen wir die Weichen für die nächsten Jahrzehnte. Entstanden sind eine neue Werkstatt, eine Schlosserei, eine Lagerhalle und eine eigene Lehrlingswerkstätte. Im Jänner 2027 beziehen wir das neue Büro. Für uns ist das mehr als ein Bauprojekt. Wir schaffen moderne Arbeitsbedingungen, verbessern die Abläufe und geben der Ausbildung unserer Lehrlinge den Raum, den sie verdienen. Der Neubau ist ein Bekenntnis zu Andelsbuch und zur Zukunft des Unternehmens im Bregenzerwald. Wie hat sich das Unternehmen seither entwickelt? Unsere Mitarbeiterzahl ist in den ver-
gangenen Jahren relativ konstant geblieben. Uns geht es nicht um Wachstum um jeden Preis, sondern um eine gesunde und nachhaltige Entwicklung. Wir freuen uns über jede zusätzliche Fachkraft und jeden Lehrling. Qualifizierte Mitarbeiter zu finden und langfristig zu halten, ist in unserer Branche eine Herausforderung. Deshalb setzen wir auf Ausbildung im eigenen Betrieb. Wir geben das Wissen weiter, das über Generationen bei uns gewachsen ist, und verbinden es mit neuen Ideen. Was ist der nächste wichtige Schritt? Der nächste Meilenstein ist der Bezug des neuen Büros im Jänner 2027. Damit schließen wir einen wesentlichen Teil der Neugestaltung des Standorts ab. Danach spielen die Ausbildung und Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter eine noch größere Rolle. Wir wollen die Fachkräfte von morgen aus den eigenen Reihen aufbauen und legen deshalb mehr Augenmerk auf unsere Lehrlinge und die Weiterbildung der Gesellen. Die Zukunft des Unternehmens hängt von den Menschen ab, die bei uns arbeiten. Gute Fachkräfte, ein starkes Team und Freude am Handwerk sind die Voraussetzung dafür. ANZEIGE
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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten
GEWERBE/HANDWERK AUSZEICHNUNG Glas-Müller GmbH
Ein treues Team liebt anspruchsvolle Aufgaben
Seit 138 Jahren meistert Glaserfachbetrieb alle möglichen Herausforderungen. FRASTANZ Kaiserreich, zwei Weltkriege und dazu jede Menge Krisen überstanden. Das können nur wenige Unternehmen von sich behaupten. Für den Frastanzer Handwerkstbetrieb Glas Müller treffen all diese Attribute zu. Seit der Gründung im Jahr 1888 steht das Familienunternehmen für Qualität und wird nun bereits in der fünften Generation von jeweils zwei Geschwistern geführt. Vor sieben Jahren kam noch ein zusätzlicher Prokurist hinzu. Diese Langlebigkeit scheint man auch an die Mitarbeiter vererbt zu haben. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit beträgt 18 Jahre, die Fluktuation liegt bei unter einer Person pro Jahr. Nicht wenige bleiben von der
„Dank unserer Mitarbeiter und flachen Strukturen können wir unseren Kunden maximale Zuverlässigkeit bieten.“ Andreas Müller Geschäftsführer
Lehre bis zur Pensionierung im Betrieb. Das spricht von Treue. Zudem zählt Glas Müller zu den am besten ausbildenden Handwerksbetrieben Vorarlbergs. Der Großteil der Beschäftigten kommt aus der unmittelbaren Umgebung des Stand ommen mit dem Jobrad, zu orts – viele k Fuß oder mit dem Bus zur Arbeit.
Viele interessante Projekte Wer so lange am Markt ist, hat viele Veränderungen und Anpassungen mitgemacht. Das Kernliefergebiet wurde jedoch bewusst im Dreieck Ostschweiz, Liechtenstein und Vorarlberg gehalten, da BEGRÜNDUNG DER JURY
Das Team von Glas Müller hat sich allen Herausforderungen erfolgreich gestellt.
vor allem für Isolierglas weite Transportwege ineffizient sind. Das Unternehmen sieht sich als regionaler Partner für Kunden im näheren Umkreis. Der Glasbau ist komplexer geworden, längst lassen sich mit Glas die verschiedensten architektonischen Lösungen realisieren. „Wir lieben die Herausforderung – je komplexer die Aufgaben, desto mehr können unsere Mitarbeiter ihre Stärken nutzen. Großprojekte wie die Fassade des Kulturhauses in Dornbirn, aber auch kleine Projekte wie der Weinraum am Kitzsteinhorn zeigen, was unser Team leisten kann“, betont Andreas Müller, der das Unternehmen mit seiner Schwester Claudia führt. Zum Portfolio gehören die Sicherheitsglas- und Isolierglasproduktion sowie der Glas- und Fassadenbau. „Wir realisieren alles: von der
Glastrennwand, Glasdusche und Küchenrückwand bis hin zu Glasfassaden, Glasdächern und Glasgeländern.“ Gesetzt wird auf weitgehende Selbstverantwortung und Selbstverwaltung der Mitarbeiter. DATEN UND FAKTEN GLAS-MÜLLER GMBH FIRMENSITZ: Feldkircher Straße 41, 6820 Frastanz GESCHÄFTSFÜHRER/INHABER: Andreas und Claudia Müller UNTERNEHMENSGENERATION: 5. GRÜNDUNGSJAHR: 1888 MITARBEITENDE: 46 LEHRLINGE: 5 EXPORTMÄRKTE: Schweiz, Liechtenstein, Deutschland STANDORTE: 1 WEBSITE: www.glas-mueller.com
In einer herausfordernden Branche setzt das Unternehmen mit einer Großinvestition ein klares Zeichen für den Standort. Als Betrieb in fünfter Generation verbindet es Tradition mit Zukunftsorientierung.
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30 KMU 2026
Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe Vorarlberger Nachrichten
Prämierte KMU-Unternehmen der letzten Jahre 99 Prozent der Betriebe zählen zu den kleinen und mittleren Betrieben. Sie bilden das Rückgrat der Vorarlberger Wirtschaft.
2025
HANDEL
DIENSTLEISTUNG/TOURISMUS
GEWERBE/HANDWERK
GEWINNER Auszeichnung Auszeichnung
Wachter Einrichtungs GmbH Ölmühle Sailer OG Careplus Fenkart & Grabher GmbH
Knoll Kammerjäger GmbH Kaiserstrand Tourismus GmbH & Co KG Bischofberger Transporte GmbH
Fässler Wolfgang GmbH TECNOPLAST GmbH Oberhauser & Schedler Bau GmbH
2024 HANDEL
DIENSTLEISTUNG/TOURISMUS
GEWERBE/HANDWERK
GEWINNER Auszeichnung Auszeichnung
Fortix GmbH Rufana Alp Therapierbar Klaus Isele GmbH
Eisbär Trockentechnik GmbH pratopac GmbH Reisch Maschinenbau GmbH
2023 HANDEL
DIENSTLEISTUNG/TOURISMUS
GEWERBE/HANDWERK
GEWINNER Auszeichnung Auszeichnung
poolbar Kultur gGmbH Café Badhus KG Zewas GmbH
Sodex Innovations GmbH Gieselbrecht GmbH Licht und Wärme Elektro Burtscher GmbH
DIENSTLEISTUNG/TOURISMUS
GEWERBE/HANDWERK
MEINbusiness GmbH Arlberg Biberkopf Tourismus GmbH D’Eisprinza z’Bludaz Frank & Tscholl OG
e.battery systems GmbH Frick Burtscher Holz mit Technik GmbH TerraTec Maschinenbau GmbH
2021 HANDEL
DIENSTLEISTUNG/TOURISMUS
GEWERBE/HANDWERK
GEWINNER Auszeichnung Auszeichnung
linda’s ice cream Helbok GmbH Walch’s Camping
Lehm Ton Erde Baukunst GmbH Bäckerei-Konditorei-Cafè Richard Alber Ing. Gunter Rusch GmbH
Juwelier Kopf hops&malt Schirmmacher (CST GmbH)
KRAMERs GmbH XLOCK GmbH Sport & Mode Natter
2022 HANDEL GEWINNER Auszeichnung Auszeichnung
VO ÜS Vorarlberger Limo Werk GmbH Reinigungsfachmarkt MTH Handels GmbH PÖZ Parkett & ökologischer Wohnbedarf Handels- und Beratungs GmbH
Hefel Technik GmbH Alpin Loacker GmbH PROOX GmbH
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Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe
KMU2026
Vorarlberger Landes-Versicherung Hypo Vorarlberg Autohaus Lins Land Vorarlberg
Der KMU-Preis ist eine gemeinsame Initiative von
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